Ausgabe 10/2010 - ALIS

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Ausgabe 10/2010 - ALIS

INTERNE IMPULS active 10|2010Grundstein für denErweiterungsbau gelegtBerner FachhochschuleHaute école spécialisée bernoiseSchweizerische Hochschulefür LandwirtschaftHaute école suisse d’agronomieDie bernische Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und der Bündner Regierungsrat Hans-JörgTrachsel haben symbolisch den ersten (Holz)-Pflock für den Erweiterungsbau der SchweizerischenHochschule für Landwirtschaft in Zolli -kofen eingeschlagen. Der Erweiterungsbau, derim Herbst 2012 bezogen wird, löst die räumlichenProbleme der Schule.Flächen nahezu verdoppeln. Der Neubau wird im Minergie-P-Eco Standard erstellt und eine flexible Grundstruktur aufweisen.Die Bauarbeiten werden unter laufendem Betriebausgeführt; auf dem benachbarten Fussballfeld wurden indiesem Sommer Provisorien errichtet. Bezugsbereit ist derErweiterungsbau im Herbst 2012. Die gesamten Baukostenbelaufen sich auf rund 53,8 Millionen Franken. Daran beteiligensich der Bund und das Konkordat mit zusammen rund28 Mio. Franken. Den Rest übernimmt der Kanton.Der Baufortschritt wird laufend auf der Website der SHLwww.shl.bfh.ch dokumentiert.Die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL inZollikofen braucht mehr Platz. Seit den letzten baulichen Erweiterungenim Jahr 1992 hat sich die Zahl der Studierendenbeinahe verdoppelt und der Personalbestand sogar verdreifacht.Mit einem Erweiterungsbau wird nun der nötige Platzgeschaffen. Den Baubeginn haben die bernische Bau-, Verkehrs-und Energiedirektorin, Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer,und der Bündner Volkswirtschaftsdirektor, RegierungsratHans-Jörg Trachsel, als Vertreter der heutigenTrägerschaft am 5.November 2010 mit dem Einschlagen einesHolzpfahls markiert. Regierungsrätin Egger-Jenzer hobhervor, dass mit dem symbolischen Akt nicht nur der Grundsteinfür ein neues Gebäude gelegt werde, sondern auch derGrundstein für das berufliche Fundament vieler junger Menschen,die sich in diesem Gebäude auf ihre Zukunft in derLandwirtschaft vorbereiten werden.Der Erweiterungsbau ersetzt den heutigen Aula- und Mensatraktzwischen dem Schulhaus und dem Studierendenwohnheim.Insgesamt werden sich die für die Lehre nutzbarenAn der SHL wird gebaut: an Stelle der Aula klafft eine tiefe Baugrube5


IMPULS active 10|2010OFFENE STELLENFür den Bereich Immobilien suchen wir per 1. März 2011 eine kommunikative PersönlichkeitIngenieur/in Agronom als Abteilungsleiter/inIhre Aufgaben: Fachliche und personelle Führung der Abteilung, die für die Bewirtschaftung von Landwirtschaftsbetrieben,Landwirtschafts- und Püntenland, unbebauten Grundstücken sowie die Erfüllung gesetzlicher Aufgaben der Ackerbaustelle undkommunaler Landwirtschaftsaufgaben verantwortlich ist.Ihre Qualifikation: Initiative und belastbare Persönlichkeit mit fundiertem Fachwissen (Ingenieur/in Agronom FH oder ETH).Führerausweis, Verhandlungsgeschick, sicheres Auftreten, Durchsetzungsvermögen, Sozialkompetenz und sehr gute PC-Anwenderkenntnisse (MS-Office, Word, Excel).Unser Angebot: Eine verantwortungsvolle und vielseitige Tätigkeit in einem angenehmen Umfeld mit zeitgemässenAnstellungsbedingungen, moderner Arbeitsplatz mit entsprechender Infrastruktur im Zentrum von Winterthur.Entsprechen Sie diesem Anforderungsprofil, deckt sich diese Tätigkeit mit Ihren Vorstellungen und sind Sie 35–45 Jahre jung?Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den vollständigen Unterlagen an:Stadt Winterthur, Departement Finanzen, Immobilien, Barbara Ryser, Lindstrasse 6 / Postfach,8402 Winterthur, barbara.ryser@win.chWeitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne:Konrad Gull, Hauptabteilungsleiter, +41 52 267 59 81, www.immobilien.winterthur.chL’INSTITUT AGRICOLE DE L’ETAT DE FRIBOURGGRANGENEUVE – 1725 POSIEUXCHERCHEConseiller/ère agricolepour un secteur de vulgarisation dans la partie romande du cantonActivité à 100 %Nous offrons:Nous demandons:– Activités dans la vulgarisation de groupe et individuelle– Possibilité de spécialisation dans le domaine de la production animale– Travail intéressant et varié– Rémunération et prestations sociales selon le statut du personnel de l’Etat de Fribourg– d’ingénieur agronome HES ou formation équivalente– Certificat de formateur d’adultes ou intérêt d’acquérir ces compétences– Facilité de contact– Intérêt pour les aspects économiques relatifs aux exploitations agricoles– Bonne connaissance de la pratique agricoleEntrée en fonction: 1 er janvier 2011 ou date à convenirRenseignements:Offres de service:M. Bruno Häller, (026/305.58.12 ou 079 250 84 42), Station de vulgarisation, d’économie agraire et familialeAvec curriculum vitae et copie des certificats à adresser jusqu’au 18 novembre 2010 à laDirection de l’Institut agricole de l’Etat de Fribourg, rte de Grangeneuve 31, 1725 Posieux6


PORTRAITIMPULS active 10|2010Haupttitel Fragen an denHaupttitel Kopf –Haupttitel Ernst LandoltVom Vertreter der Landwirtschaft in die Exekutive desKantons Schaffhausen – Ein grosser Sprung?Eine neue Herausforderung, auf die ich mich freue. Mit derFührung des Schaffhauser Volkswirtschaftsdepartementeswerde ich zum Glück mit der Landwirtschaft ein Stück weitverbunden bleiben.Dezentrale Strukturen und Kompetenzen prägen dieSchweiz. Können diese auch in Zukunft beibehalten werdenoder gibt es Grenzen ?Der Föderalismus ist eine Stärke der Schweiz. Je schneller dieGlobalisierung voranschreitet, desto mehr sehnen sich dieMenschen wieder nach Rückhalt und Geborgenheit in der Region,in der sie leben. Strukturschwache Gebiete müssen gefördertwerden, um den Zusammenhalt unseres Landes langfristigzu sichern. «Aus der Region für die Region» wird inZukunft in verschiedensten Bereichen an Bedeutung gewinnen.Deshalb muss dem zunehmenden Zentralisierungsdruckaus nationaler Politik und Verwaltung Einhalt geboten werden.Hat der Landwirt bei steigender Arbeitsbelastung nochZeit sich in öffentlichen Ämtern zu engagieren?Es liegt im Interesse der Landwirtschaft, dass sich die Bäuerinnenund Bauern weiterhin stark in öffentlichen Ämternengagieren. Das ist zwar nicht immer einfach. Wichtig ist, dassman sich gut organisiert, um auch ausserhalb des BetriebesVerantwortung übernehmen zu können.Wo kann die Exekutivpolitik von der Landwirtschaftlernen?Die Bäuerinnen und Bauern sind der Nachhaltigkeit verpflichtetund stehen in der Verantwortung der zukünftigen Generationen.Um den Boden langfristig fruchtbar zu erhalten, müssendie Landwirte ressourcenschonend wirtschaften. EinenErnst LandoltName:Jahrgang: 1953Zivistand: verheiratet, 3 KinderWohnort: RüdlingenArbeitgeber, bis Ende 2010 Geschäftsführerjetzige Funktion: des Schaffhauser Bauernverbandesund selbständiger Landwirt,ab 1.1.2011 Regierungsrat des KantonsSchaffhausen.Bauernbetrieb gut zu führen, heisst flexibel sein und vorausschauen.Davon kann die Exekutivpolitik viel lernen.Nach fast 30 Jahren im Arbeitsleben, haben Sie einen Tipfür den Start ins Erwerbsleben?Glücklich, wer eine Arbeit hat, die ihm gefällt. Wer im BerufBefriedigung finden will, sollte sich einen Job suchen, bei demdie eigenen Talente täglich gut entfaltet werden können.Weniger Landwirte, mehr Fachhochschulabsolventen, einWiderspruch?Nein, überhaupt nicht. Es müssen ja nicht alle StudienabgängerBauernberater werden. Fachhochschulabsolventen sindheute aufgrund ihrer soliden Bildungsbasis in der gesamtenWirtschaft gesuchte Leute und werden es auch in Zukunft sein.Beruf oder Berufung? Wie wichtig ist der Ausgleich zurArbeit und wie finden Sie diesen?Die Work-Life-Balance zu halten ist wichtig. Das ist zwarleichter gesagt als getan. Dennoch: Auch wenn der Beruf Berufungist, kann man sich einseitig verausgaben. Deshalbmuss ich mich hin und wieder zum Ausgleich zwingen undgehe dann hinaus in die Natur, im Winter zum Beispiel aufeine Skitour.Welches Land möchten Sie gerne bereisen?Ich möchte gerne einmal mit meiner Frau durch das Welschlandwandern.7


VeranstaltungskalenderTermin Kurse/Veranstaltungen Datum, Ort, Kosten Infos, Anmeldung15.–19.11.2010 Training für ModeratorInnen Boldern, Männedorf ZH www.agridea-lindau.ch17.11.2010 Innovationen fördern – Wie kann dieSchweiz im internationalen Kontexteinen gestärkten Beitrag zur ländlichenEntwicklung leisten?Sorell Hotel Ador,Laupenstrasse 15 in Berncorinne.sprecher@agridea.ch18.11.2010 Aktuelles im Weinbau Hitzkirch LU www.agridea-lindau.ch18.11.2010 Fachtagung NAP-PGREL, Sorten viel -falt – wo liegt ihr Wert – Die Bed eutung alter Kunstsorten und –pflan zen für Markt, Gesellschaft undPolitik19.11.2010 Convenience Food in derDirektvermarktung25.11.2010 Alumini Galadinner, Silver &Sparklingjanvier 2011–décembre 2011CAS Manager en développementdurable – stratégie et gestion de laperformanceINFORAMA Rüti ZollikofenStart in Corcelles-près-Pay -erne VD; Ende in Lossy FRLE BEIZLI, LiebefeldHEIG– VD,Yverdons-les-Bainswww.cpc-skek.chwww.agridea-lindau.chwww.shl.bfh.ch/galagala.shl@bhf.chwww.management-durable.ch/de/casJanuar 2011–Dezember 2011CAS Manager in NachaltigerUnternehmensführung – Strategieund PerformanceHEIG– VD,Yverdons-les-Bainswww.management-durable.ch/de/casIMPRESSUMRedaktion/RédactionALIS, Schwarztorstrasse 26, Postfach, 3001 BernTelefon 031 390 33 36, Telefax 031 390 33 35info@alis.ch, www.alis.chAuflage/Tirage1300 Exemplare/exemplairesAZB 3001 BernPostcode 1Druckerei/ImprimerieAst & Fischer AG, 3084 WabernTelefon 031 963 11 11, Telefax 031 963 11 10Anzeigeschluss/ClôtureIMPULS 11/2010: 22.Dezember 2010

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