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etwa nicht? Wie ist es hier z.B. mit unseremgeliebten Statistik I? Sollte mannicht lieber schieben, damit man dochnoch mehr Zeit für diese wichtige Prüfunghat? Kann man dann überhauptnoch einen Studiengang mit diesemFach aufgreifen, wenn man schon dreiFehlversuche darin hatte?Wenn die Wiederholungsprüfung sowiedie mündlichen Prüfung nicht bestandenwird, erlischt rein theoretisch dieZulassung zum Studiengang. Es gibtaber immer noch die Möglichkeit, einenHärtefallantrag zu stellen. Damithat man, wenn er zugelassen wird,wieder drei Versuche (Prüfung, Wiederholungsprüfung,mündliche Prüfung).In diesem Fall und auch bei anderenFragen kann man sich jederzeit an dieFachschaft wenden. Entweder an studienberatung@fachschaft.orgeine E-Mail schreiben oder auch mal währendden Sprechstunden vorbeikommen. DieFachschaftler haben bei solchen FällenEiniges an Erfahrung gesammelt undkönnen bei vielen Fragen helfen.Statistik I ist jedoch so eine Sache fürsich. Da es nur im Sommersemesterangeboten wird und gleichzeitig, nebenVWL I, eine Orientierungsprüfung ist,die bis zum Ende des 3. Semesters bestandensein muss, sollte man sie aufkeinen Fall schieben! Damit hätte mannur den einen Nachschreibetermin, weilman hier nicht auf das nächste Sommersemester(4. Semester) warten kann, fürden zweiten Versuch. Wenn man schiebtund dann durchfällt, ist man raus. Alsonehmt es nicht auf die leichte Schulterund fangt früh genug an, auf diese Prüfungzu lernen! Wird doch geschoben,dann sollte man sich sicher sein, beimNachtermin auch zu bestehen.Wenn man dann aber trotz wiederholtenVersuches durchfällt, ist es Zeit, sichGedanken zu machen. War es jetzt einfachnur Pech, Faulheit, Prüfungsangstoder vielleicht doch eine falsche Studienwahl?Sollte man nach endgültigem Nichtbestehentrotzdem noch irgendetwasbeispielsweise mit Statistik studierenwollen, muss man sich an die jeweiligenHochschulen wenden, da jede unterschiedlicheVoraussetzungen hat. DieTU Dortmund zum Beispiel lässt niemanden,der Statistik endgültig nichtbestanden hat, zu den Prüfungen zu.Mythos Nr. 2:Einfach Credits vom Bachelor in denMaster übernehmen, das wäre dochwas! Der Aufwand wird doppelt bewertetund man hat sogar noch weniger zutun!Hört sich nett an, ganz so einfach istdie Sache aber nicht. Dieser „Mythos“kommt eher daher, dass man im Bachelorschon Module vom Master alsZusatzleistung vorziehen kann und diesegesammelten Credits später nichtin den Bachelor mit reinzählen lassenmuss, sondern in den Master „übertragen“kann.Die Prüfungszulassung muss im Prüfungssekretariat(www.wiwi.kit.edu/Pruefungssekretariat.php) per Mailbeantragt werden (geht nicht über dasStudierendenportal!).Man muss also für seine ganzen Creditsdoch Einiges an Leistung bringen undbekommt sie nicht einfach so hinterhergeworfen.Der Mythos stimmt also alsoleider nicht.©Tony Hegewald, PixelioMythos Nr. 3:Woher hat man die Zeit, noch zusätzlichein Modul zu belegen und Prüfungen zuschreiben? Man hat doch auch so schongenügend zu tun!Den Bachelor in der Regelstudienzeit zuabsolvieren, ist ein guter Vorsatz. Trotzintensiven Lernens kann es aber auchmal sein, dass eine Klausur zu schiebendann doch die einzige Lösung ist und somitnoch eine Prüfung offen ist. Ist diesam Ende des Bachelors der Fall oderhat man noch 3 Monate Praktikum zuabsolvieren, hängt man automatisch einSemester an. Mit nur einer noch offenenPrüfung wird es aber dann doch manchmallangweilig in 6 Monaten. Alle habenVorlesungen und Klausuren und manselbst ist eigentlich nur noch am Zeitverschwenden. Da bietet sich dann dieMöglichkeit an, ein oder zwei Master-Prüfungen vorzuziehen und zusätzlichzu schreiben.Mythos Nr.4 :Zu viel Stress, um feiern zu gehen, nochnebenbei bei Hochschulgruppen aktivmitzuarbeiten oder einen Nebenjob zurFinanzierung des Studiums anzunehmen?!Wenn man einer der glücklichen Kandidatenist, der das heiß ersehnte Stipendiumerhalten hat, welches zu Beginnder O-Phase erworben werden kann,muss man sich schonmal keine Gedankenmehr über die Finanzierung desStudiums machen. Jedoch ist es ziemlichschwierig, in dieser ersten Wocheauch mal richtig feiern zu gehen. Dieseriösen Veranstaltungen wie Schlossgartenbesichtigungund kulinarischeWeiterbildung im Elsass geben einziemlich genaues Bild, wie die Wirtschaftsingenieurewirklich drauf sind.Selbst die Gastwirte und auch die BewohnerFrankreichs sind jedes Mal aufsNeue über die Zivilisiertheit und denverantwortungsvollen Alkoholkonsumder Karlsruher WiWis überrascht. Somitstellt sich die Frage, ob man trotzdemnoch die Freiheit und Zeit hat, dasStudentenleben in vollen Zügen auszukosten.Okay, Spaß beiseite. Sagen wir es so,Zeit hat man nicht, die muss man sichnehmen. Jeder muss für sich selbstPrioritäten setzten und mit dem richtigenZeitmanagement ist alles möglich.Selbst wenn eine Vorlesung bis 19.00Uhr geht, hat man danach immer nochgenügend Zeit zum Feiern. Und wennman am nächsten Morgen dann dochum 8 Uhr im Audimax stehen will, istdas auch kein Problem, da WiWis jachronische Multitasker sind und meistensmit Kater sogar höhere Leistungbringen als ohne. Deswegen nehmteuch die Zeit, geht feiern und/oder genießteinfach euer Leben! Man ist nureinmal jung und wer sich durchgehendunter Stress befindet, sollte sich auchmal eine Belohnung gönnen und sich dieZeit nehmen, um das Leben auszukosten!Aber engagiert euch auch abseits desPflichteils eures Studiums. Bei der Arbeitin Hochschulgruppen, der Fachschaftoder auch in einem Nebenjobsammelt ihr wichtige Erfahrungen fürdas spätere Berufsleben und lernt nebenbeinoch jede Menge neue Leute kennen.Niemand braucht Fachidioten, dieniemals über den Tellerrand geschauthaben. Wenn jemand dann tatsächlichmal ein Semster länger studiert hat,kommt es nur darauf an, wie man sichund das verkauft, was man auch nochnebenbei erreicht hat.3015. Januar: 16 Verletzte nach einer Explosionim Labor der Organischen Chemie am CampusSüd des KIT

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