Tätigkeitsbericht SHL 2004/05 - HAFL - Berner Fachhochschule

hafl.bfh.ch

Tätigkeitsbericht SHL 2004/05 - HAFL - Berner Fachhochschule

SHL Tätigkeitsbericht 2004–2005

HESA Rapport d’activité 2004–2005

Berner Fachhochschule

Haute école spécialisée bernoise

Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft

Haute école suisse d’agronomie


Tätigkeitsbericht / Rapport d’activité

1.9.2004–31.8.2005

Herausgeber / Editeur

Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft

Haute école suisse d’agronomie

Länggasse 85, CH-3052 Zollikofen

Telefon / téléphone 031 910 21 11

Telefax / télécopieur 031 910 22 99

E-mail office@shl.bfh.ch

Internet www.shl.bfh.ch

Impressum

Realisation / réalisation Urs Zaugg, SHL

Übersetzung / traduction Philippe Gasser, HESA

Design Nathalie Bolliger, rh design, Worb

Fotografie / photo Franziska Frutiger, Nidau

Lithos LitHouse Bern AG

Druck / impression Suter Print AG, Ostermundigen

Titelseite / Couverture

Susanna Klossner

Studentin der Lebensmitteltechnologie und Sportkletterin

Etudiante en technologie alimentaire et adepte de l’escalade sportive


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Inhaltsverzeichnis

Table des matières

Eine Welt im Gleichgewicht

Tranquilliser le balancier

Guten Tag Herr und Frau Bachelor of Science

Bonjour à vous, Monsieur et Madame Bachelor of Science

Behörden

Autorités

Die Mitglieder der Berner Fachhochschule

Les membres de la Haute école spécialisée bernoise

Zusammen sind wir stark: landwirtschaftliche Hochschulen und

ihre besonderen Affinitäten zu Konkordaten

L’union fait la force : la prédilection des HES «vertes» pour le régime concordataire

Die SHL – ein Knoten verschiedener Netzwerke

La HESA et ses réseaux d’action

Organigramm SHL

Organigramme HESA

Die Geschäftsleitung

Le comité directeur

Vom Ingenieur- zum Bachelorstudium

Les études d’ingénieur font place à celles de Bachelor

Diplomandinnen und Diplomanden und ihre Diplomarbeiten, Auszeichnungen

Diplômé-e-s et leurs travaux de diplôme, Distinctions

Die Ausbildung zum Bachelor in Agronomie orientiert sich an den Bedürfnissen

des Arbeitsmarktes

La formation conduisant au Bachelor en agronomie entend répondre aux besoins

du marché du travail

Studiengang Forstwirtschaft – die erfolgreiche Entwicklung geht weiter

La filière Foresterie continue son essor

Studierende des Studienjahres 2004 / 2005

Etudiant-e-s de l’année académique 2004 / 2005

Der Aufbau des Bachelor-Studiums in Milchwirtschaftlicher Lebensmitteltechnologie

Profil et structure du Bachelor Technologie alimentaire en économie laitière

Förderung der Synthesefähigkeit im Bachelor-Studium

Les études de Bachelor et l’esprit de synthèse

From Teaching to Learning: der Bologna-Prozess und E-Learning

From Teaching to Learning : processus de Bologne et e-learning

Zunehmende Vernetzung der SHL als Erfolgsfaktor

Plus de connexions pour plus de réussite

Angewandte Forschung und Entwicklung – Projekte der SHL

Recherche appliquée et développement – Projets de la HESA


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Herstellung von bioaktiven Kohlenhydraten aus Molke

Obtention de glucides bioactifs à partir du petit-lait

Weil Erkenntnisse umgesetzt werden müssen

Une recherche qui tend aux applications pratiques

Milch aus Gras: mit welcher Kuh?

De l’herbe au lait : avec quelle vache ?

Nutzen des Bergmilchprojektes aus Sicht des BLW – eine Zwischenbilanz

Utilité du projet «Lait de montagne» du point de vue de l’OFAG – un bilan intermédiaire

Dienstleistungen

Prestations de services

Nachhaltigkeit im Schutzwald und Erfolgskontrolle

Gestion durable des forêts de protection

Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft in der Ukraine

Favoriser une agriculture durable en Ukraine

Mitarbeit in Kommissionen und Arbeitsgruppen, Expertentätigkeit

Collaboration à des commissions et à des groupes de travail, Activité d’expert-e

Landwirtschaftliche Beratung in Kirgistan

Vulgarisation agricole au Kirghizistan

InfoAgrar – InfoResources: Kontinuität und neue Herausforderung

InfoAgrar – InfoResources : continuité et nouveau défi

Weiterbildungsveranstaltungen

Manifestations de formation continue

Wie unterrichtet man?

Comment animer l’enseignement ?

Fachtagung an der SHL zum Thema Milch

Journée spécialisée à la HESA sur le thème du lait

Publikationen

Publications

Gutachterberichte

Rapports d’expertise

Betriebsrechnung 2005

Compte d’exploitation 2005

Mutationen beim Personal

Changements de personnel

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Collaborateurs et collaboratrices

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Daniel Reumiller

Wirtschafts-

professor und

Opernsänger

Professeur

d’économie et

chanteur d’opéra


Eine Welt im Gleichgewicht

Tranquilliser le balancier

Pascal Corminboeuf

Präsident des Konkordats

Président du concordat

Der Ausstieg aus der organisierten Agrarpolitik

hat in der Schweiz – ausgehend von einer Kriegssituation

– beinahe fünfzig Jahre gedauert. Es liegt

in der Natur des Menschen – und der Schweizer

bildet hier keine Ausnahme –, dass er sich schnell

an Privilegien gewöhnt. Entsprechend ist es

schwierig, nachdem zwei Generationen unter der

Obhut des Bundes aufgewachsen sind, sich mit

den brutalen und gnadenlosen Herausforderungen,

die die allmächtige Dampfwalze WTO mit sich

bringt, konfrontiert zu sehen. Sicherlich war auch

in den 50-er, 60-er und 70-er Jahren nicht alles

rosig, aber die repetitive, manuelle Arbeit hat

Generationen hervorgebracht, die weder das

Burn-out-Syndrom noch die Couch des Psychiaters

kennen.

Die Bauern mussten die gut ausgebaute Bundesautobahn

verlassen und müssen sich nun stattdessen

mit holprigen Feldwegen begnügen. Vor

kurzem noch galten die Bauern als unentbehrlich.

Für «Avenir Suisse» ist «Bauer» heute schon fast

ein Schimpfwort. Die Landwirte werden als blosser

Kostenfaktor wahrgenommen, auf den man gerne

verzichten könnte. Es handelt sich hier um das

berühmte Pendel, das jeweils zu stark zurückschlägt,

wenn es weit in eine Richtung ausgeschlagen

hat.

Was wir brauchen, ist eine Neujustierung der eidgenössischen

Mechanik, in der jeder seinen Platz

hat. Zum Glück verlieren Landwirte nicht so

schnell den Kopf und die Unterrichtenden an

unseren Schulen überprüfen regelmässig ihre

Lerninhalte. Für neue Herausforderungen halten

sie stichhaltige Antworten bereit. Die Studentinnen

und Studenten stehen mit beiden Füssen auf

dem Boden, schauen jedoch genügend nach den

Sternen, um der Gesellschaft den Weg zu weisen,

einer Gesellschaft, der sie die wichtigsten Güter

zur Verfügung stellen werden: qualitativ hochstehende

Nahrungsmittel und Ausgeglichenheit.

La sortie de la politique agricole organisée, à partir

d’une situation de guerre, a duré en Suisse

presque cinquante ans. L’être humain est ainsi

fait – et la Suisse n’échappe pas à la règle – qu’il

prend goût rapidement à des situations privilégiées.

C’est donc difficile, après deux générations

élevées dans la protection fédérale, de se retrouver

confrontés à des défis brutaux et impitoyables

engendrés par le tout puissant rouleau compresseur

de l’OMC. Certes, tout n’était pas rose dans

les années 1950 à 1970, mais le travail manuel

répétitif a formé des générations équilibrées qui

ne connaissaient pas le burn-out ni le divan des

psychiatres.

Les paysans sont sortis de «l’autoroute fédérale»

et ont été obligés de prendre les chemins de traverse.

De nécessaires, ils sont devenus pour

«Avenir Suisse» des pestiférés, des gens qui

coûtent cher et dont on pourrait aisément se passer.

C’est le fameux balancier qui va toujours trop

loin quand il revient en force depuis l’autre direction.

Il faut donc réinventer une cohabitation où chacun

reprend sa place, toute sa place dans la fine horlogerie

confédérale. Heureusement, les boussoles

agricoles n’ont jamais perdu le nord et les professeurs

de nos écoles se remettent régulièrement

en question. Ils apportent des réponses pertinentes

aux défis renouvelés. Les élèves ont les pieds

sur terre et la tête suffisamment levée vers les

étoiles pour servir de sherpas à la société à qui ils

vont apporter les biens les plus précieux : la nourriture

de qualité et un équilibre de vie.

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Guten Tag Herr und Frau Bachelor of Science

Bonjour à vous, Monsieur et Madame Bachelor of Science

Werner Inderbitzin

Präsident der Verwaltung

Président de l’Administration

Im Oktober 2005 haben in Zollikofen die ersten

Studierenden mit ihrem Bachelor–Studium begonnen.

Sie werden jene Pioniere sein, welche

nicht mehr einen Abschluss als dipl. Ing. FH, sondern

als Bachelor of Science in Agronomie,

Lebensmitteltechnologie oder Forstwirtschaft erhalten

werden. Für viele von uns wird es ungewohnt

sein, wenn Hochschulabsolventinnen und

-absolventen nicht mehr mit den eingebürgerten,

bekannten Titeln bezeichnet werden. Viele werden

sich auch fragen, weshalb diese Änderung

nötig war und was sie für die Betroffenen und die

Praxis bringt.

Die Studienreformen an den Hochschulen basieren

auf dem in über vierzig Ländern umgesetzten

Bologna–Modell. Die Studien sind kürzer, flexibler,

transparenter und noch stärker auf die Praxis ausgerichtet.

Sie sind modularisiert und die Verteilung

zwischen Pflicht- und Wahlbereichen ist ausgewogen.

Neue Lehr- und Lernformen stärken zudem

die Selbstverantwortung der Studierenden.

Diese, sowie auch die Dozierenden, erhalten zudem

eine grössere nationale und internationale

Mobilität. Auch werden Studienleistungen an andern

anerkannten Bildungsanstalten angerechnet.

Dies eröffnet neue Perspektiven in der Aus- und

Weiterbildung.

Die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft

SHL hat sich schon sehr früh auf die neue

Entwicklung eingestellt. Der Unterricht ist bereits

seit dem Jahr 2000 modularisiert und das ETCS-

System zur Messung von Studienleistungen

kommt seither zur Anwendung. Die jüngsten

Reformen machen das Studieren an der SHL

noch attraktiver. Die verantwortlichen Organe sind

weiterhin bestrebt, die Entwicklung in der Bildungslandschaft

in den Sektoren Lebensmittel

und Ernährung sowie in der Land- und Forstwirtschaft

mit offenen Augen zu verfolgen und die

Studienplanung darauf auszurichten. Dazu gehört

auch, dass den Studierenden ab 2008 an der

SHL die Möglichkeit geboten wird, Masterstudien

zu absolvieren.

En octobre 2005, la HESA a accueilli les premiers

étudiant-e-s appelés à suivre une filière de

Bachelor. Ce seront les pionniers et les pionnières

qui termineront leurs études non pas comme ing.

dipl. HES, mais comme Bachelor of Science en

agronomie, en technologie alimentaire ou en

foresterie. Nombre d’entre nous seront déconcertés

par le fait que les diplômé-e-s d’une haute

école ne reçoivent plus les titres auxquels on

s’était pourtant habitué. Beaucoup se demanderont

pourquoi ces changements étaient nécessaires

et ce qu’ils apportent aux personnes concernées

et au monde professionnel.

Les réformes survenues dans les hautes écoles

découlent du modèle de Bologne, qui est mis en

application dans plus de quarante pays. Les études

sont plus courtes, plus souples, plus transparentes

et encore davantage tournées vers la pratique.

Elles ont une structure modulaire permettant

d’équilibrer branches obligatoires et options personnelles.

Grâce à de nouvelles méthodes d’enseignement

et d’apprentissage, les étudiant-e-s

endossent plus de responsabilité. Ils acquièrent

également – tout comme les enseignant-e-s – une

plus grande mobilité sur le plan national et international.

Leur formation étant reconnue dans

d’autres établissements, les perspectives d’études

ou de perfectionnement sont plus ouvertes.

La Haute école suisse d’agronomie avait anticipé

cette évolution. Depuis 2000 déjà, l’enseignement

y est modularisé et le système d’évaluation ECTS

y est appliqué. Les récentes réformes rendent les

études à la HESA encore plus attrayantes. Les

organes responsables observent de près les développements

concernant la formation dans les

secteurs alimentaire, agricole et forestier. Ils s’efforcent

d’ajuster en permanence les plans d’études

et ont entre autres pour objectif de pouvoir dès

2008 offrir aux «bachelors» la possibilité de suivre

à la HESA des filières de Master.


Dominique Berner

Agronomiestudent und

Feuerwehrmann

Etudiant en agronomie

et pompier

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Behörden

Autorités

Mitgliedschaft

Dem Konkordat betreffend die Schweizerische

Hochschule für Landwirtschaft gehören alle Kantone

als ordentliche Mitglieder an. Das Fürstentum

Liechtenstein ist durch Vertrag vom 28. April 1986

einem Mitglied gleichgestellt.

Cantons membres

Tous les cantons font partie du concordat concernant

la Haute école suisse d’agronomie. Le contrat

du 28 avril 1986 assimile la Principauté du Liechtenstein

à un membre du concordat.

Konkordatsrat Conseil de concordat

Vertreterinnen und Vertreter der Kantone Représentant-e-s des cantons

ZH Dr. Arthur Straessle (bis / jusqu’au 28.2.2005)

RR Wolfgang Annighöfer (ab / dès le 1.3.2005)

BE RR Mario Annoni

LU RR Dr. Anton Schwingruber

UR RR Josef Arnold

SZ RR Kurt Zibung

OW RR Hans Hofer

NW RR Lisbeth Gabriel (bis / jusqu’au 31.5.2005)

RR Hugo Kayser (ab / dès le 1.6.2005)

GL RR Dr. Rolf Widmer

ZG RR Walter Suter

FR SR Pascal Corminboeuf (Präsident / Président)

SO RR Roberto Zanetti (bis / jusqu’au 31.7.2005)

RR Esther Gassler (ab / dès le 1.8.2005)

BS Joakim Rüegger

BL RR Erich Straumann

SH RR Dr. Erhard Meister

AR RR Hans Diem (bis / jusqu’au 31.5.2005)

RR Marianne Koller-Bohl (ab / dès le 1.6.2005)

AI RR Lorenz Koller (Vizepräsident / Vice-président)

SG RR Ulrich Stöckling

GR RR Klaus Huber (bis / jusqu’au 31.12.2004)

RR Hansjörg Trachsel (ab / dès le 1.1.2005)

AG RR Rainer Huber

TG RR Dr. Kaspar Schläpfer

TI RR Gabriele Gendotti

VD Olivier Dunant

VS Arthur Darbellay

NE RR Thierry Béguin (bis / jusqu’au 31.5.2005)

RR Sylvie Perrinjaquet (ab / dès le 1.6.2005)

GE Jean-Pierre Viani

JU RR Jean-François Roth

Vertreterinnen und Vertreter Représentant-e-s de la Principauté

des Fürstentums Liechtenstein du Liechtenstein

RR Rita Kieber-Beck (bis / jusqu’au 31.3.2005)

RR Hugo Quaderer (ab / dès le 1.4.2005)

Vertreter der Eidgenossenschaft Représentant de la Confédération

Prof. Dr. Jacques Morel


Vertreterinnen und Vertreter der ETH Représentant-e-s de l’EPF

Prof. Dr. Silvia Dorn (bis / jusqu’au 30.9.2005)

Prof. Dr. Michael Kreuzer (ab / dès le 1.10.2005)

Vertreter des SVIAL Représentants de l’ASIAT

Oskar Meyer (bis / jusqu’au 31.12.2004)

Ueli Niklaus (ab / dès le 1.1.2005)

Roland Grunder (bis / jusqu’au 31.12.2004)

Heinz Schmid (ab / dès le 1.1.2005)

Vertreterinnen und Vertreter von ALIS Représentant-e-s d’ALIS

Daniel Bärtschi

Franzsepp Erni (bis / jusqu’au 17.6.2005)

Jenifer Van der Maas (ab / dès le 18.6.2005)

Verwaltung Administration

Vertreter der Kantone Représentants des cantons

SZ alt RR Werner Inderbitzin (Präsident / Président)

BE RR Mario Annoni (Vizepräsident / Vice-président)

FR SR Pascal Corminboeuf

Vertreter der Eidgenossenschaft Représentant de la Confédération

Prof. Dr. Jacques Morel

Vertreter des SVIAL Représentant de l’ASIAT

Oskar Meyer (bis / jusqu’au 31.12.2004)

Ueli Niklaus (ab / dès le 1.1.2005)

Vertreter von ALIS Représentant d’ALIS

Franzsepp Erni (bis / jusqu’au 17.6.2005)

Daniel Bärtschi (ab / dès le 18.6.2005)

Geschäftsprüfungskommission Commission de gestion

Vertreterinnen und Vertreter der Kantone Représentant-e-s des cantons

TG Thomas Heidegger

LU Josef Häfliger

NE Jean Dreier (Stellvertreter / Suppléant)

FL Cornelia Lang (Stellvertreterin / Suppléante)

Vertreter der Eidgenossenschaft Représentant de la Confédération

Kurt Trachsel

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Die Mitglieder der Berner Fachhochschule

Les membres de la Haute école spécialisée bernoise

Technik und Informatik HTI

Technique et informatique HTI

Hochschule der Künste Bern HKB

Haute école des arts de Berne MEAB

Eidgenössische Hochschule für Sport

Magglingen EHSM

Haute école fédérale de sport de Macolin HEFSM

Architektur, Bau und Holz HSB

Architecture, génie civil et bois HSB

Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit, Soziale

Arbeit

Economie et administration, Santé, Travail social

Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL

Haute école suisse d’agronomie HESA


Zusammen sind wir stark: landwirtschaftliche Hochschulen und

ihre besonderen Affinitäten zu Konkordaten

L’union fait la force : la prédilection des HES «vertes» pour le régime

concordataire

Mario Annoni

Vizepräsident der Verwaltung

Vice-président de l’Administration

Nach knapp zwei Jahren als Mitglied des Verwaltungsrates

der SHL und angesichts meiner

auslaufenden Zeit als Regierungsrat und somit

Repräsentant des Kantons Bern in interkantonalen

Organisationen, scheint es mir angebracht, an

dieser Stelle einige Gedanken über die landwirtschaftlichen

Konkordatshochschulen zu Papier zu

bringen. Eine Konkordatsschule scheint heute

kaum mehr zeitgemäss. Wir alle wollen doch mit

schlanken Strukturen und kurzen Wegen führen,

managementbasiert und leistungsorientiert entscheiden.

Die SHL wird – wie auch die anderen

landwirtschaftlichen Hochschulen in Wädenswil

und Changins – strategisch durch eine Vertretung

der jeweiligen Mitgliedskantone geführt, was entsprechend

anspruchsvoll ist für alle Beteiligten:

Ein Gremium von kantonalen Delegierten kann

nicht in der gleichen Art und Weise arbeiten wie

eine Gruppe von Personen, die speziell für diese

Aufgabe engagiert worden sind. Die Vorbereitung

der Entscheide durch die Schulleitung ist entsprechend

anspruchsvoller, die Wege sind länger,

die Termine schwieriger zu setzen. Was bewegt

uns also dazu, noch hinter dem Konkordat der

SHL zu stehen?

Ich bin überzeugt, dass die landwirtschaftlichen

Konkordate wegweisend waren für den erfolgreichen

Aufbau weiterer Ausbildungsgänge. Sie

haben mitgeholfen, ein hohes Bildungsniveau zu

etablieren und auf gesamtstaatlicher Ebene bedeutende

landwirtschaftliche Reformen zu verwirklichen.

Dank dem Willen aller Kantone, die

landwirtschaftliche Ausbildung gemeinsam zu

finanzieren und durchzuführen, ist ein massives

Fundament für eine weitere Entwicklung entstanden.

Die strukturell bedingte Bedächtigkeit des

Konkordats ist zur Garantin dafür geworden, dass

Lehre, Forschung und Dienstleistungen, wie sie

die SHL heute anbietet und ständig weiterentwikkelt,

auch zukünftig Bestand haben können.

Deshalb und weil der Kanton Bern weiterhin

Standortkanton der SHL, der qualitativ hochstehenden,

national und international erfolgreichen

Hochschule, bleiben will, stehe ich auch weiterhin

für das Konkordat Zollikofen voll ein.

Après avoir été pendant deux ans membre de

l’Administration de la HESA, et à l’heure où arrive

à son terme mon mandat de conseiller d’Etat et

donc de représentant du canton de Berne au sein

d’institutions intercantonales, je crois opportun de

livrer quelques réflexions au sujet des HES «vertes»

régies selon le modèle du concordat. En effet, ce

modèle peut paraître aujourd’hui désuet. La tendance

est aux structures légères, aux méthodes

de gestion qui vont droit au but, aux processus de

décision s’inspirant d’un management prompt et

efficace. Or, la HESA, comme les autres HES

«vertes» à Wädenswil et Changins, est régie sur le

plan stratégique par une instance qui réunit les

cantons membres, ce qui est une gageure pour

toutes les personnes concernées : une représentation

de délégués cantonaux ne gère pas les

affaires de la même manière qu’un groupe de personnes

engagées spécialement pour cette tâche ;

pour la direction de l’école, la préparation des

dossiers est plus astreignante ; les procédures

sont plus longues, le calendrier plus difficile à

établir. Pourquoi donc continuer sur la voie du

concordat ?

Je reste convaincu que si les hautes écoles «vertes»

sont parvenues à développer de nouvelles filières

de formation, c’est en grande partie grâce à leur

régime concordataire. Celui-ci a contribué à établir

un haut niveau d’enseignement et à réaliser

d’importantes réformes agricoles sur le plan national.

La volonté de tous les cantons de financer

en commun la formation agricole et d’en assumer

la responsabilité a fourni les fondements pour les

développements du futur. La lenteur intrinsèque

au concordat est devenue une garantie pour la

stabilité de la formation, de la recherche et des

prestations de service, telles qu’elles sont pratiquées

et développées par la HESA. Pour toutes

ces raisons, et parce que le canton de Berne

entend rester le lieu d’ancrage de la HESA – une

HES de haut niveau, réputée à l’échelle nationale

et internationale – je continue de penser que le

modèle du concordat est garant du succès futur

de la Haute école suisse d’agronomie.

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Die SHL – ein Knoten verschiedener Netzwerke

La HESA et ses réseaux d’action

Dr. Alfred Buess

Direktor

Directeur

Die SHL ist eine eigenständige Institution mit

einem Leistungsauftrag und einer Trägerschaft,

die schweizweit einmalig sind. Sie wird deshalb –

von aussen ebenso wie von innen – oftmals als

Solistin wahr genommen. Die Wirklichkeit sieht

aber anders aus. Die SHL ist institutionell und in

ihrer Tätigkeit in verschiedene Strukturen eingebettet:

Sie ist als Departement eingebunden in

die Berner Fachhochschule BFH; sie ist Teil der

schweizerischen und der europäischen Hochschulwelt;

sie ist eine Akteurin der Forschungsund

Dienstleistungsszene der Land-, Forst- und

Milchwirtschaft. Kurz: Die SHL ist eingebunden in

verschiedene Netzwerke, in welchen sie jeweils

einen Knoten bildet. Welche Rolle spielt sie

dabei?

In der BFH ist die SHL eines von sechs Departementen.

Sie hat grundsätzlich die gleichen Rechte

und Pflichten wie die Departemente mit kantonalbernischer

Trägerschaft, auch wenn die Führungsverantwortung

zwischen den Organen der

BFH und denjenigen des Konkordats der SHL

aufgeteilt ist. Die Zusammenarbeit ist konstruktiv

und weitestgehend problemlos. Die Mitarbeit des

bernischen Erziehungsdirektors in der Verwaltung

der SHL und des Direktors der SHL in der

Schulleitung der BFH gewährleisten koordinierte

Entscheide und die gegenseitige Information. Die

SHL profitiert von Leistungen der zentralen

Dienste der BFH und von gemeinsamen Aktionen

aller Departemente. Sie leistet finanzielle und

immaterielle Beiträge an die Führung und Weiterentwicklung

der BFH. Leistungen in Lehre und

Forschung zwischen der SHL und anderen Departementen

der BFH werden gegenseitig nach

einheitlichen Regeln abgegolten. Im Verkehr mit

den Bundesbehörden und anderen Institutionen

auf nationaler Ebene sind die Führungsorgane der

BFH und die Erziehungsdirektion Scharnier, Anwalt

und Aufsichtsorgan der SHL. In einem Satz

gesagt: Es besteht eine Symbiose zwischen SHL

und BFH, die für beide Teile von hohem Nutzen ist.

Die Tätigkeiten der SHL sind mit den übrigen

Fachhochschulen der Schweiz abgesprochen.

Die drei Studiengänge Agronomie, Forstwirtschaft

und milchwirtschaftliche Lebensmitteltechnologie

sind in ihrer inhaltlichen Ausrichtung einmalig.

La HESA est une institution indépendante dont le

mandat de prestation et le financement sont

uniques en Suisse. Il n’est donc pas étonnant

qu’elle soit perçue – aussi bien de l’extérieur que

de l’intérieur – comme une entité à part. Mais cette

impression est trompeuse. En réalité, le statut et

les activités de la HESA montrent bien son intégration

dans différentes structures : elle constitue

un des départements de la Haute école spécialisée

bernoise HESB ; elle appartient au réseau

suisse et européen des hautes écoles ; elle fait

partie des protagonistes de la recherche et des

services dans les secteurs agricole, forestier et alimentaire.

Bref, la HESA s’active au sein de différents

réseaux. Quels rôles y joue-t-elle plus exactement

?

La HESA constitue un des six départements de la

HES bernoise. Elle a en règle générale les mêmes

droits et les mêmes devoirs que les départements

dépendant du canton de Berne, même si les

responsabilités de direction sont réparties entre

les organes de la HES bernoise et ceux du

concordat régissant la HESA. La collaboration est

constructive et ne pose pas de problème. Le fait

que le directeur de l’instruction publique du canton

de Berne siège à l’Administration de la HESA

et que le directeur de celle-ci fasse partie du

Comité de direction de la HES bernoise, garantit

la coordination des décisions et une bonne circulation

des informations. La HESA bénéficie des

prestations offertes par les services centralisés de

la HES bernoise et des actions communes menées

par tous les départements. Elle apporte sa

contribution, qu’elle soit financière ou immatérielle,

à la gestion et au développement de la HES

bernoise. Les transactions survenant entre la

HESA et les autres départements de la HES bernoise

dans les domaines de la formation et de la

recherche sont rémunérées selon des règles réciproques

et unitaires. Pour ce qui est des relations

de la HESA avec les autorités fédérales et avec

d’autres institutions sur le plan national, les organes

de direction de la HES bernoise et la direction de

l’instruction publique du canton de Berne jouent

le rôle d’intermédiaire, d’avocat et d’instance de

surveillance. On peut donc dire que la HESA et la

HES bernoise oeuvrent dans une symbiose bénéfique

aux deux parties.


Trotzdem handelt die SHL nicht isoliert. In der

Lehre gibt es Berührungsfelder mit den Hochschulen

in Changins, Lullier und Wädenswil sowie

mit der Hochschule für Architektur, Bau und Holz

der BFH. Bei Forschungsprojekten und Dienstleistungsmandaten

sind wir je nach Konstellation

Konkurrenten oder Partner. Mit dem Departement

Agrar- und Lebensmittelwissenschaften der ETH

besteht insofern eine Arbeitsteilung, als dort die

wissenschaftstheoretischen Fähigkeiten der Studierenden

Priorität haben, an der SHL hingegen

die Verbindung von Wissenschaft und Praxis im

Vordergrund steht. Trotzdem gibt es auch hier

verschiedene Berührungsfelder, denn Agronomie,

Forstwirtschaft und Lebensmitteltechnologie sind

wesensmässig anwendungsorientierte Wissenschaften.

In der Forschung sowie beim Wissens- und

Technologietransfer ist die Stellung der SHL als

Knoten in einem ganzen Netzwerk besonders

deutlich sichtbar. Der Bund betreibt mit den

Agroscope eigene Forschungsanstalten, deren

Hauptaufgabe die anwendungsorientierte Forschung

in Land- und Milchwirtschaft ist. Im ETH-

Bereich sind das Departement Agrar- und

Lebensmittelwissenschaften sowie die Forschungsanstalt

WSL in Birmensdorf stark in der Forschung

tätig. Die vom Bund massgeblich finanzierten

Beratungszentralen AGRIDEA haben den Wissenstransfer

zur Hauptaufgabe. Für die SHL und die

übrigen Fachhochschulen besteht der Wille und

die gesetzliche Pflicht, ebenfalls angewandte Forschung

und Wissenstransfer zum Nutzen von

Wirtschaft und Gesellschaft zu betreiben. Keine

einfache Aufgabe in einem Umfeld mit starken,

gut etablierten Akteuren. Die SHL hat trotz

bescheidener finanzieller Mittel ihren Platz darin

gefunden.

Es ist offensichtlich: Die SHL ist eingebunden in

ein aktives, kompetitives Umfeld. Sie wird von diesem

beeinflusst und übt ihrerseits Einfluss auf ihr

Umfeld aus. Die Bildungs- und Forschungslandschaft

in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und

Lebensmitteltechnologie ist in Bewegung. Der

Spardruck bei der öffentlichen Hand beschleunigt

die Veränderungen. Es wäre lohnenswert zu prüfen,

ob sich durch eine Zusammenfassung von

tertiärer Lehre, Forschung und Wissenstransfer

unter einem Dach die Effizienz des Gesamtsystems

verbessern liesse. Verschiedene ausländische

Beispiele zeigen, dass sich ein in solcher

Weise organisiertes Netzwerk bewährt.

La HESA définit ses activités d’entente avec les

autres HES de Suisse. Certes, les trois filières Agronomie,

Foresterie et Technologie alimentaire en

économie laitière sont uniques quant à leur contenu.

Mais la HESA n’agit pas pour autant de manière

isolée. Dans le domaine de l’enseignement, nombreux

sont les points de rencontre avec les hautes

écoles de Changins, Lullier et Wädenswil et avec

la Haute école d’architecture, de génie civil et du

bois de la HES bernoise. Pour les projets de recherche

et les mandats de services, nous sommes

tantôts concurrents, tantôt partenaires, selon les

cas. Par rapport au département des sciences alimentaires

de l’EPFZ, le champ d’action de la

HESA est bien délimité, dans la mesure où celleci

met l’accent sur le lien entre la science et la pratique,

tandis que l’EPFZ accorde la priorité à la

formation scientifique des étudiant-e-s. Et cependant,

là aussi, les zones de contact ne manquent

pas, tant il est vrai que l’agronomie, la foresterie et

la technologie alimentaire sont des sciences qui,

par nature, supposent des applications pratiques.

La recherche et le transfert des connaissances et

des technologies montrent à l’évidence que la

HESA participe à un vaste réseau. La Confédération

dispose, avec les Agroscopes, de ses propres stations

de recherche, qui s’occupent principalement

de recherche appliquée dans les domaines agricole

et laitier. Du côté universitaire, le département

des sciences alimentaires de l’EPFZ et la station

de recherche WSL de Birmensdorf sont fortement

engagés dans la recherche. Les centres de vulgarisation

AGRIDEA, financées principalement

par la Confédération assurent une grande part du

transfert du savoir. Comme les autres HES, la

HESA a la volonté, mais aussi l’obligation légale

de mener des activités de recherche appliquée et

de transfert des connaissances au profit de l’économie

et de la société en général. Ce n’est pas

une sinécure dans un environnement occupé par

des acteurs bien établis, mais la HESA, en dépit

de moyens financiers modestes, y a trouvé sa

place.

C’est une évidence : la HESA évolue dans un

environnement dynamique, où règne une forte

compétition. Elle est conditionnée par cet environnement

tout en influant elle-même sur celui-ci.

La formation et la recherche dans les domaines

de l’agriculture, de la foresterie et de la technologie

alimentaire sont en mutation. Les restrictions

budgétaires accélèrent ces changements. Il vaudrait

la peine d’examiner dans quelle mesure le fait de

regrouper sous un même toit l’enseignement tertiaire,

la recherche et le transfert du savoir, permettrait

d’améliorer l’efficacité du système. C’est

ce que semblent démontrer divers modèles

étrangers.

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Stand / Etat 1.1.2006

Organigramm SHL

Organigramme HESA

Strategische Ebene / Plan stratégique

Operative Ebene / Plan opérationnel

Kommunikation

Communication

U. Zaugg*

Lehre

Formation

M. Schindler*

Vizedirektorin / Vice-directrice

Agronomie

R. Stähli

Milchwirtschaftliche

Lebensmitteltechnologie

Technologie alimentaire

en économie laitière

W. Bisig

Forstwirtschaft

Foresterie

J.-J. Thormann

Konkordatsrat

Conseil de concordat

RR P. Corminboeuf

Präsident / Président

Verwaltungsrat

Conseil d’administration

aRR W. Inderbitzin

Präsident / Président

Direktion

Direction

A. Buess*

Direktor / Directeur

Institut SHLexpertise

F. Schneider*

Vizedirektor / Vice-directeur

Weiterbildung

Formation continue

S. Kohler

* Mitglied der Geschäftsleitung

Membre de la direction

1) Die SHL ist ein Departement der Berner Fachhochschule BFH.

La HESA est un département de la Haute école spécialisée bernoise HESB.

Angewandte Forschung

Recherche appliquée

H. Menzi

Dienstleistungen

Prestations de service

F. Schneider

Berner Fachhochschule

Haute école spécialisée bernoise

Schulrat BFH 1)

Conseil de l’école HESB 1)

G. Bindschedler

Präsident / Président

Schulleitung BFH 1)

Direction de l’école HESB 1)

R. Gerber

Rektor / Recteur

Finanzen, Personalwesen,

Administration

Finances, ressources humaines,

administration

B. Josi*

Logistik

Logistique

U. Zaugg*


Die Geschäftsleitung

Le comité directeur

v.l.n.r. / de g. à dr. : Urs Zaugg, Magdalena Schindler, Fritz Schneider, Alfred Buess, Brigitte Josi

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Vom Ingenieur- zum Bachelorstudium

Les études d’ingénieur font place à celles de Bachelor

Dr. Magdalena Schindler

Vizedirektorin und Leiterin Lehre

Vice-directrice et responsable de la formation

Kompetenzorientierung – mehr Selbststudium –

kürzere Studiendauer – Einführung von ECTS:

dies sind die wichtigsten Merkmale, die das Bachelorstudium

vom «alten» Ingenieurstudium unterscheiden.

Obwohl das Studium an der SHL seit dem Jahr

2000 vollständig modularisiert, auf Kompetenzerwerb

ausgerichtet und mit dem ECTS-System

ausgestattet ist, bestand noch einiger Handlungsbedarf,

um es auch wirklich bolognakonform zu

machen. Folgende Anpassungen wurden im Berichtsjahr

vorgenommen und im Herbst 2005 in

Kraft gesetzt:

• Reduktion des Studienumfangs von bisher 200

auf 180 ECTS-Kreditpunkte

• Abschaffung der Jahrespromotion und Einführung

einer modulsystemkonformen Prüfungsordnung

• didaktische Neuerungen zur Stärkung von

Selbststudium und Synthesefähigkeit.

Reduktion des Studienumfangs

Da das Bachelorstudium gemäss gesetzlichen

Vorgaben nur 180 ECTS-Kreditpunkte umfasst

und den Studierenden unter anderem die Möglichkeit

bietet, nach Abschluss des dritten Studienjahres

direkt in ein Masterstudium überzutreten,

musste eine Kürzung des Studiums um zehn

Prozent vorgenommen werden. Heisst Reduktion

des Studienumfangs Qualitätsabbau? Dies war

die überall diskutierte Frage. Nein, war unsere

überzeugte Antwort, denn unser Ziel war es, die

formalen Vorgaben zu erfüllen, ohne dabei die

Berufsbefähigung der Absolventinnen und Absolventen

zu gefährden.

Aus diesem Grund haben wir für die Bachelor-

Thesis, die die Diplomarbeit ersetzt, zwar etwas

weniger Zeit eingesetzt; die Studierenden müssen

aber auch in Zukunft zusätzlich zu dieser Abschlussarbeit

zwei Semesterarbeiten schreiben.

Dadurch wird ihnen die für den Beruf äusserst

wichtige Kompetenz, selbständig Probleme zu

strukturieren, zu lösen und schriftlich darzustellen,

vermittelt.

Priorité aux savoir-faire – davantage de travail

personnel – raccourcissement de la durée des

études – introduction de l’ECTS : telles sont les

caractéristiques principales qui différencient le

Bachelor des «anciennes» études d’ingénieur.

Quand bien même certains de ces aspects sont

une réalité à la HESA depuis l’année 2000 (système

modulaire, acquisition de compétences plutôt que

de connaissances, système ECTS), il y avait encore

beaucoup à faire pour que les formations que

nous proposons soient conformes à la réforme de

Bologne. Durant l’année écoulée, la HESA a procédé

aux ajustements ci-dessous et les a mis en

vigueur dès l’automne 2005 :

• Réduction de l’envergure des études, qui passent

de 200 à 180 crédits

• Suppression de la promotion annuelle et introduction

d’un règlement d’examen conforme au

principe des modules

• Innovations didactiques visant à développer le

travail personnel des étudiant-e-s et leur esprit

de synthèse

Réduction de l’envergure des études

Dans la mesures où les dispositions légales

stipulent que les études de Bachelor totalisent

180 crédits et offrent entre autres à ceux et celles

qui ont terminé avec succès leur troisième année

la possibilité de poursuivre leur cursus en entamant

un Master, une réduction quantitative de dix

pour cent s’imposait. Est-ce que pour autant cela

entraînait une diminution qualitative ? Partout on

s’interrogeait sur cette éventualité. Nous avons

répondu par un non très convaincu et nous nous

sommes fixé comme objectif de respecter les

conditions formelles du Bachelor sans toucher aux

compétences professionnelles des diplômée-e-s.

Dans cette perspective, nous avons certes écourté

le temps à disposition pour la thèse de Bachelor –

qui remplace le travail de diplôme –, mais nous

l’avons par ailleurs complétée par deux travaux

de semestre écrits. Nous mettons ainsi au premier

plan la compétence chez les étudiant-e-s de

structurer de manière autonome l’analyse d’un

problème, d’y apporter une solution et de présenter

par écrit leurs investigations.


Auch inhaltliche Kürzungen am Studium wurden

nur dort vorgenommen, wo sie im Hinblick auf die

Berufsbefähigung verkraftbar sind. Während zum

Beispiel im Studiengang Agronomie der Physikunterricht

stark reduziert wurde, wurde dieser im

Studiengang Milchwirtschaftliche Lebensmitteltechnologie

sogar etwas ausgebaut.

Ob sich das Studium auch in Zukunft bewährt,

wird letztlich der Arbeitsmarkt entscheiden. Aufgrund

der getroffenen Massnahmen sind wir jedoch

überzeugt, dass unsere «Bachelors» eine

genauso gute Berufsbefähigung aufweisen werden

wie ihre Vorgängerinnen und Vorgänger mit

dem Ingenieur-Titel.

Abschaffung der Jahrespromotion

Eine sehr wichtige organisatorische Neuerung,

die sich stark auf das Studierverhalten auswirken

wird, ist die Einführung einer neuen Prüfungsordnung.

Während die Studierenden bis anhin

jeweils am Ende des ersten und des zweiten

Jahres eine sogenannte Vordiplomprüfung bestehen

mussten, zählt jetzt der Abschluss jedes einzelnen

Moduls separat. Ein nicht bestandenes

Modul darf einmal wiederholt werden, daneben

kann aber weiterstudiert werden. Wer trotz Ausschöpfung

der Wiederholungsmöglichkeit zu viele

Module nicht besteht, wird exmatrikuliert.

Der Wegfall der Jahrespromotion erhöht die Flexibilität

des Studiums. Die einen Studierenden werden

ihr Studium nach wie vor in drei Jahren abschliessen.

Andere werden langsamer studieren,

weil sie z.B. familiäre Verpflichtungen haben oder

Geld verdienen müssen. Dadurch wird das Studium

attraktiver, fordert aber von den Studierenden

noch mehr Selbständigkeit betreffend Organisation.

Didaktische Neuerungen

Neben den zwei oben beschriebenen, mehrheitlich

organisatorischen Anpassungen wurde die

Studienplanreform dazu benutzt, inhaltliche Korrekturen

am im Jahr 2000 eingeführten modularen

Studium vorzunehmen und didaktische Neuerungen

einzuführen. Auf die inhaltlichen Änderungen

kann hier nicht im Einzelnen eingegangen werden.

Über didaktische Massnahmen, die dazu dienen,

die Synthesefähigkeit der Studierenden zu stärken

und das selbständige Lernen zu fördern, geben

die Beiträge auf den Seiten 29 und 30 dieses

Berichts näher Auskunft.

De même, la matière des études n’a été réduite

que là où les compétences professionnelles ne

s’en ressentiront que peu. C’est ainsi que l’enseignement

de la physique a été revu à la baisse

dans la filière Agronomie, tandis qu’il a même été

quelque peu renforcé dans la filière Technologie

alimentaire en économie laitière.

Le Bachelor fera-t-il ses preuves ? C’est finalement

le marché du travail qui donnera son verdict. De

notre côté, nous sommes persuadés, étant donné

les mesures prises, que nos «bachelors» pourront

présenter une carte de visite aussi riche que leurs

prédécesseurs titulaires d’un diplôme d’ingénieur.

Suppression de la promotion annuelle

Il s’agit là d’une nouveauté dans le règlement

d’examen qui aura une incidence notoire sur la

manière d’aborder les études. Alors que jusqu’à

présent la première et deuxième année se terminaient

par des examens dits propédeutiques,

désormais l’évaluation de chaque module est prise

en compte séparément. Un module raté peut être

répété une fois, sans cependant que les études

doivent être interrompues. Qui échoue à un trop

grand nombre de modules et a épuisé toutes les

possibilités de répétition, est exclu de la HESA.

L’abolition de la promotion annuelle augmente la

marge de manœuvre des étudiant-e-s. Beaucoup

accompliront leur formation en trois ans, comme

par le passé. D’autres prendront plus de temps,

par exemple parce qu’ils ont à assumer des charges

familiales ou parce qu’ils dépendent d’un revenu.

Les études en deviennent plus attrayantes, mais

elles demandent également plus d’indépendance

dans les questions d’organisation.

Innovations didactiques

En plus de ces deux modifications d’ordre plutôt

organisationnel, nous avons saisi l’occasion de la

réforme du plan d’études pour apporter quelques

corrections de contenu au système modulaire

introduit en l’an 2000, et pour lancer des innovations

didactiques. Ce rapport n’est pas le lieu où

décrire dans les détails les changements concernant

la matière. Quant aux innovations didactiques

visant à développer le travail personnel des

étudiant-e-s et leur esprit de synthèse, elles font

l’objet d’articles aux pages 29 et 30 du présent

rapport d’activités.

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Diplomandinnen und Diplomanden und ihre Diplomarbeiten

Auszeichnungen

Diplômé-e-s et leurs travaux de diplôme

Distinctions

Studiengang Internationale Landwirtschaft

Filière Agriculture internationale

Aebi Martin, 1975, Heimiswil BE

Isotopensignaturen von Rinderhaaren – ökologische Fingerabdrücke

von Milchproduktionssystemen?

Bucheli Matthias Gabriel, 1977, Basel

Improvement of raw milk safety and quality in Kosovo

Buchwalder Jérôme Pierre August, 1978, Mettembert JU

Intégration de l’élevage à l’agriculture pour une production durable

du coton biologique au Sahel

Constantin Delia Maja, 1949, Sion VS

Coexistence of GMO and GMO-free crops in six countries of

Eastern Europe. The case of: Albania, Bulgaria, Romania, Czech

Republic, Hungary, Poland

Crivelli Roman Sandro, 1976, Zumikon ZH

Neugestaltung der Datenerhebungsmaterialien für das überarbeitete

RISE-Modell

Gerber Olivier Jonas, 1980, Les Reussilles BE

Production laitière saisonnière en pâture intégrale au Waldhof en

2004 / 05

Gerber Tobias Jakob, 1979, Mont-Tramelan BE

A Holistic Sustainability Assessment of Tea Farms in Southern India

Läubli Bernhard, 1969, Safenwil AG

Bedürfnisabklärungen sowie Beschaffungs- und Finanzierungsmöglichkeiten

im Bereich Landtechnik in der Ukraine – unter besonderer

Berücksichtigung biologisch wirtschaftender Betriebe

Piccand Valérie, 1979, Enney FR

Influence de l’altitude sur le développement et les propriétés biochimiques

de l’edelweiss et d’autres plantes alpines : réflexions sur

un essai de Médiplant, Valais

Plüss Lydia, 1977, Gurzelen BE

Designing attractive extension material. The example of irrigation in

Kyrgyzstan

Schürmann Stephan, 1975, Altwis LU

Agriculture production economics in Laos. A data analysis of the

Champassak province & a data processing concept for agriculture

extension

Uebersax Martin Kurt, 1973, Laupen BE

Pfirsiche und Mangos aus Guatemala: Übersicht über die Rahmenbedingungen

und Märkte, Möglichkeiten für die Produktion und

Empfehlungen für die Produzenten

Andere Studiengänge, diplomiert im Mai 2005

Autres filières, diplomées en mai 2005

Kottmann Raphael, 1979, Oberkirch LU

Schneckenregulierung im Kartoffelbau. Einsatz ausgewählter Fallen

und Zwischenkulturen zur Ermittlung, Prognostizierung und Regulierung

von Schneckenpopulationen im Kartoffelbau

Schneider Christian, 1978, Grosshöchstetten BE

Erarbeitung eines Marketingkonzeptes für eine Spezialitätenkäserei

Auszeichnungen / Distinctions

Lydia Plüss erhielt als beste Diplomandin den Preis der REMEI AG.

Pour la meilleure prestation dans la filière Agriculture internationale,

Lydia Plüss a obtenu le prix de REMEI AG.

Studiengang Agrarwirtschaft

Filière Economie agraire

Amrein Werner, 1980, Ruswil LU und Hodel Stefan Urban

(TP), 1980, Schötz LU

Ursachen und Vorbeugung von Krankheiten in der Kälbermast auf

Emmentaler Kleinbetrieben. Charakterisierung des kontinuierlichen

Mastverfahrens.

Bieri Martin, 1979, Aeugst am Albis ZH und Probst Christian

(TP), 1981, Kammersrohr SO

Unterstützung der Landwirtschaft in Dobrusch durch die Gemeinde

Ittigen. Strategie für Hilfsgeldereinsatz im Agrarsektor

Bill Martin, 1980, Rumendingen BE

Überbetriebliche Zusammenarbeit am Beispiel der Region Rumendingen

Brun Fabian, 1980, Merenschwand AG

Unternehmensführung im Wandel

Caduff Anita, 1979, Morissen GR

Auswirkungen einer Beteiligung der Bäuerin an der Betriebsführung

Felder Rudolf, 1967, Pfeffikon LU

Bestimmen der Relevanz und Gewichtung von Informationen zu

Produkteigenschaften (besondere Qualitätsmerkmale) bei Nahrungsmitteln

am Beispiel Apfel

Feldmann Rafael Eduard, 1980, Rheinfelden LU

Partikelfilter für Dieselmotoren – machbar und lohnenswert für

Traktoren?

Gfeller Simon Peter, 1981, Kappelen BE

E-Business in der Landwirtschaft

Häni Thomas, 1982, Neyruz FR

Elaboration d’un concept de marketing pour le fromage de montagne

suisse

Hengartner Bettina, 1981, Henau SG

Evaluation der Pferdehaltung im biologischen Landbau

Honegger Randy, 1982, Aeschi SO

Fallstudien zu Mutterkuh- und Aufzuchtbetrieben im oberen

Emmental und im Entlebuch – Bergmilch Projekt

Hubler Roland, 1982, Wiedlisbach BE

Erfolgsfaktoren bei Firmenübergängen


Jenni Michael Lukas, 1981, Münchenbuchsee BE

Labels als Marketing- und PR-Instrument. «Früsch vo Worb» im Vergleich

mit Coop Naturaplan. Empfehlungen für «Früsch vo Worb».

Jöhr Simon Friedrich, 1978, Rüdtligen BE und Werthmüller

Simon, 1982, Ersigen BE

Überbetriebliche Mechanisierungskonzepte für zwei Dörfer im

Berner Mittelland

Knauer Johanna Barbara, 1980, Gwatt BE und Von Senger

Leonie Dorothea Freya (MW), 1977, Richenthal LU

Strategisches Management und Produktentwicklung für den

Geschäftsbereich Joghurt der LESA

Meister Katrin, 1979, Corcelles-le-Jorat VD

Optimisation de la production laitière dans la société de laiterie de

Corcelles-le-Jorat

Müller Kilian, 1982, Egnach TG und Wiederkehr Thomas,

1980, Aesch LU

Analyse der Effizienz und der Produktivität von Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben

im Hinblick auf die AP 2011

Onori Philipp Georg, 1976, Bern

Evaluation von Produkten im Schweizerischen AOC / IGP-Register.

Eine Untersuchung des ökonomischen Nutzens bezogen auf den

Einzelbetrieb im Rahmen von Fallstudien

Remund Andreas, 1979, Wohlen bei Bern BE

Landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten in Österreich und in der

Schweiz. Ein Vergleich anhand ausgewählter Betriebe

Schouwey Alexandre, 1981, Lossy FR und Guignard Pierre

(TP), 1978, Bottens VD

L’importance de la production sous label dans le secteur de la viande

von Gunten Daniel Martin, 1982, Amsoldingen BE

Wirtschaftlichkeit der Jungsauenaufzucht

Auszeichnungen / Distinctions

Alexandre Schouwey erhielt als bester Diplomand im Studiengang

Agrarwirtschaft den Preis der Allianz Suisse.

Pour la meilleure prestation dans la filière Economie agraire,

Alexandre Schouwey a obtenu le prix de l’Allianz Suisse.

Studiengang Pflanzenproduktion

Filière Production végétale

Basler Sonja Myrta, 1972, Zeihen AG

Einfluss der Stickstoffdüngung auf den Ertrag und die Qualität von

verschiedenen Weizensorten

Camenzind Nicole, 1982, Pfaffnau LU

Hirse – eine neue Kulturpflanze für die Schweiz?

Horner Jean Denis Gilbert, 1979, Wallenried FR

Production de pommes de terre sous label IP-Suisse. Opportunité

ou contraintes supplémentaires ?

Iseli Simon, 1979, Grünenmatt BE

Welchen Mehrwert bringt RISE für EurepGAP und umgekehrt?

Reichmuth Michael Walter, 1981, Oberarth SZ und Bamert

Christoph (TP), 1977, Schwyz

Optimierung der Milchproduktion im Gebiet Walchwiler Berg

Vulliemin David John, 1979, Pomy VD

Définition du type de variété de blé et importance pour les stratégies

de cultures. Relation entre la maturité et l’épiaison des variétés

de blé.

Auszeichnungen / Distinctions

Sonja Myrta Basler erhielt als beste Diplomandin des Studiengangs

Pflanzenproduktion den Preis der fenaco.

Pour la meilleure prestation dans la filière Production végétale,

Sonja Myrta Basler a obtenu le prix de la fenaco.

Studiengang Tierproduktion

Filière Production animale

Altermath Jocelyn Bernard, 1983, Epauvillers JU

Optimisation de la production laitière aux Franches-Montagnes

Bamert Christoph, 1977, Schwyz und Reichmuth Michael

Walter (PP), 1981, Oberarth SZ

Optimierung der Milchproduktion im Gebiet Walchwiler Berg

Brand Thomas, 1981, Utzigen BE

Kraftfuttereinsatz in der Milchviehfütterung: Einzelkomponenten

oder Mischfutter?

Britschgi Daniel Walter, 1981, Bellikon AG

Vergleich der Winter- mit der Sommerfütterung beim Milchvieh

Burger Lukas, 1981, Wettingen AG

Validierung eines serologischen Verfahrens zum Nachweis von

Fasciola hepatica bei Kühen

Eggerschwiler Lukas Franz, 1980, Rickenbach LU

Vergleich zweier Milchvieh-Hochleistungsbetriebe

Guignard Pierre, 1978, Bottens VD und Schouwey Alexandre

(AW), 1981, Lossy FR

L’importance de la production sous label dans le secteur de la viande

Habitzreuther-Büchel Miranda, 1980, Ruggell FL

Auswirkungen der Aufhebung der Milchkontingentierung in der

Schweiz auf Liechtenstein und Aufzeigen von Lösungsvorschlägen

Hainard Pierre Camille, 1983, Les Bayards NE

Présence et observation de l’acétonémie subclinique

Henggeler Martin Albert, 1981, Menzingen ZG

Milchproduktionspotential von Silomais in der Praxis

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Diplomandinnen und Diplomanden und ihre Diplomarbeiten

Auszeichnungen

Diplômé-e-s et leurs travaux de diplôme

Distinctions

Hodel Stefan Urban, 1980, Schötz LU und Amrein Werner

(AW), 1980, Ruswil LU

Ursachen und Vorbeugung von Krankheiten in der Kälbermast auf

Emmentaler Kleinbetrieben. Charakterisierung des kontinuierlichen

Mastverfahrens.

Hofer Sandra, 1982, Zollikofen BE und Schaffhauser Sarah,

1980, Einsiedeln SZ

Einfluss der Fütterung auf das Auftreten von Acetonämie bei der

Milchkuh

Imoberdorf Sonja, 1981, Münster VS

Analyse der Schweizer Original-Braunvieh-Population bezüglich

ihrer geografischen Verbreitung und ihrer Nutzung, im Hinblick auf die

Entwicklung von Produkten mit geschützter Herkunftsbezeichnung

Keller Ralf, 1979, Frenkendorf BL

Vergleich der saisonalen Milchproduktion auf Vollweide in der

Schweiz und Neuseeland

Magnin Céline Marie, 1982, Cronay VD

Le mash : intérêts pour les vaches laitières

Monnerat Gaël André, 1981, Courfaivre JU

Aliments concentrés dans l’affouragement des vaches laitières :

Aliments fabriqués à façon ou aliments industriels ?

Morel Alain, 1980, Chénens FR

Planification d’une transformation sur une exploitation porcine

Pieren Matthias Stephan, 1982, Affoltern ZH

Entwicklung eines Computerprogramms zur Erleichterung des

Managements in der Aufzucht von Milchkühen

Probst Christian, 1981, Kammersrohr SO und Bieri Martin

(AW), 1979, Aeugst am Albis ZH

Unterstützung der Landwirtschaft in Dobrusch durch die Gemeinde

Ittigen. Strategie für Hilfsgeldereinsatz im Agrarsektor

Stöckli David, 1980, Brünisried FR

Verarbeitung von geruchsbelastetem Eberfleisch

Studer Tobias, 1982, Oberhof AG

MMA–Erkrankungen und Harn–pH

Weber David, 1979, Röschenz BL

Erfolgreiche Milchproduktion mit der Hochleistungsstrategie

Werder Roland, 1978, Hünenberg ZG

Planung & Controlling der Weideführung auf zwei Praxisbetrieben

mit Umtriebsweide

Werren Stefan Werner, 1980, Boltigen BE

Milchproduktionspotential von Chicorée

Wollenberg Meike Christina, 1981, Elgg ZH

Multifunktionale Leistungen der Landwirtschaft und die Bedürfnisse

der Bevölkerung. Eine Gegenüberstellung am Beispiel des Luzerner

Hinterlandes

Auszeichnungen / Distinctions

Martin Albert Henggeler und Meike Christina Wollenberg

erhielten für die Gesamt-Bestleistung den Preis des Verbandes

Schweizerischer Agrar- und Lebensmittelingenieure ALIS und den

Preis der Vereinigung Schweizerischer Futtermittelfabrikanten für

die Bestleistung im Studiengang Tierproduktion.

Pour la meilleure prestation générale, Martin Albert Henggeler

et Meike Christina Wollenberg ont obtenu le prix de l’Association

suisse d’ingénieurs agronomes et alimentaires ALIS et pour

la meilleure prestation dans la filière Production animale le prix de

l’Association suisse des fabricants d’aliments fourragers.

Studiengang Milchwirtschaft

Filière Economie laitière

Affentranger Erwin, 1972, Liebistorf FR

Einbau von Molkenprotein in Raclette-Käse. Technologieevaluation

und Umsetzung für Raclette-Käse

Brönnimann Bernhard, 1976, Oberbalm BE

Umsetzung eines internationalen Lebensmittelsicherheits-Standard

in der Molkerei Manser

Egli Matthias, 1980, Muri AG

Businessplan für eine Nichtraucher-Disco. DAWIS, DANCE WITH-

OUT SMOKE.

Gygax Beatrice, 1980, Attiswil BE

Improvement of white cheese safety, quality and profitability in

Kosovo

Siegenthaler Martin, 1982, Ettenhausen TG

Profitability of cheese production in Kosovo

Von Senger Leonie Dorothea Freya, 1977, Richenthal LU und

Knauer Johanna Barbara (AW), 1980, Gwatt BE

Strategisches Management und Produktentwicklung für den

Geschäftsbereich Joghurt der LESA

Walliser Roger Daniel, 1978, Künten AG

Entwicklung des Fraktionierungsprozesses im Labormassstab zur

Anreichung von CLA aus Alpbutter

Wieland Daniel, 1982, Murten FR

Optimierung der Trockenmasse in Konzentraten von aufgelösten

Produkten im Hinblick auf eine anschliessende Sprühtrocknung

Auszeichnungen / Distinctions

Beatrice Gygax erhielt als beste Diplomandin des Studiengangs

Milchwirtschaft den Preis des Schweizerischen Milchwirtschaftlichen

Vereins.

Pour la meilleure prestation dans la filière Economie laitière, Beatrice

Gygax a obtenu le prix de la Société suisse d’industrie Laitière.


Helena Kneubühler

Professorin für Lebensmitteltechnologie

und

Gleitschirmfliegerin

Professeure Technologie

alimentaire et parapentiste

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Die Ausbildung zum Bachelor in Agronomie orientiert sich

an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes

La formation conduisant au Bachelor en agronomie entend

répondre aux besoins du marché du travail

Roland Stähli

Leiter Studiengang Agronomie

Responsable de la filière Agronomie

«Werden die Absolvierenden der SHL auch in

Zukunft mit Erfolg in die Arbeitswelt eintreten?»

Mit dieser Frage wurden wir im vergangenen Jahr

verschiedentlich konfrontiert. Unsere Antwort darauf

ist klar: «ja!» Wir sind überzeugt, dass

Absolventinnen und Absolventen mit dem zukünftigen

Titel Bachelor of Science in Agronomie

(abgekürzt BSc in Agronomie) auch ab 2008

erfolgreich beruflich herausfordernde Funktionen

ausüben werden.

Gründe für diese Zuversicht gibt es verschiedene.

Der wichtigste findet sich darin, dass die SHL

immer bestrebt war und ist, ihre Ausbildung auf

die Bedürfnisse und Anforderungen des Arbeitsmarktes

auszurichten. Individuelle Rückmeldungen

von Arbeitgebern, ehemaligen Studierenden

und anderen Fachleuten im In- und Ausland und

formalisierte Analysen, die wir regelmässig durchführen,

liefern uns die Basis für die Weiterentwicklung

des Studienangebotes. Die letzten grösseren

Analysen (Projekt SHL 2000 und Peer Review)

haben die Ausgestaltung des gesamten Studiums

und auch der einzelnen Unterrichtssequenzen

massgeblich beeinflusst.

Im Hinblick auf die geforderten Anpassungen im

Zuge der Bologna-Reform haben wir uns ebenfalls

von den Bedürfnissen der Arbeitswelt beeinflussen

lassen. So hat die SHL beispielsweise

die Bedeutung des selbständigen Arbeitens der

Studierenden weiterhin sehr hoch gewichtet. Das

Endresultat der Bemühungen aller Dozierenden

und Assistierenden der SHL wird sich spätestens

2008 zeigen, wenn sich die ersten Diplomierten

mit dem Bachelor-Titel in Agronomie bei Stellenbewerbungen

bewähren müssen. Schon heute

können wir jedoch mit Überzeugung feststellen:

Absolvierende der SHL werden in diesem und

in den kommenden Jahren vielseitig ausgebildet,

interessiert und engagiert in die Arbeitswelt eintreten.

«Les diplômé-e-s de la HESA continueront-ils à

l’avenir à trouver leur place dans le monde du travail

?» Cette question nous a souvent été posée

durant l’année écoulée. Notre réponse est claire :

«Bien sûr !» Nous sommes persuadés que les titulaires

d’un Bachelor of science en Agronomie

(abrégé BSc en Agronomie) pourront exercer

avec succès des fonctions professionnelles exigeantes.

Les raisons de cet optimisme sont multiples. La

principale réside dans le fait que la HESA s’efforce,

comme par le passé, d’ajuster l’enseignement

aux besoins et aux exigences du marché du travail.

Nous sommes à l’écoute des employeurs,

des anciens étudiants et d’autres spécialistes en

Suisse et à l’étranger. Nous menons régulièrement

des enquêtes approfondies, toujours dans la même

perspective : actualiser l’offre en formations. C’est

ainsi que de récentes analyses d’envergure (projet

SHL 2000 et Peer Review) ont influé considérablement

sur la structure générale des études et

aussi sur celle de l’enseignement.

Pour ce qui est des changements entraînés par la

réforme de Bologne, nous avons là aussi tenu

compte des besoins du monde du travail. Par

exemple, la HESA continue de privilégier le travail

autonome des étudiant-e-s. Il faudra attendre 2008,

lorsque les premiers titulaires d’un Bachelor en

agronomie feront leur candidature à des postes

de travail, pour savoir si les enseignant-e-s et

assistant-e-s ont vu juste. Mais aujourd’hui déjà

nous pouvons constater que la HESA apporte et

continuera d’apporter au monde du travail des agronomes

polyvalents, passionnés et dynamiques.


Studiengang Forstwirtschaft – die erfolgreiche Entwicklung

geht weiter

La filière Foresterie continue son essor

Jean-Jacques Thormann

Leiter Studiengang Forstwirtschaft

Responsable de la filière Foresterie

Zu Beginn des Wintersemesters 2005 / 06 haben

17 Studierende das Forstwirtschaftsstudium an der

SHL aufgenommen. Damit ist die Studierendenzahl,

verteilt auf drei Jahrgänge, insgesamt auf

vierzig angestiegen, was unseren Erwartungen

entspricht. Die Studierenden stammen aus allen

Landesgegenden der Schweiz: 31 aus der

Deutschschweiz, sechs aus der Romandie und

drei aus dem Tessin. Mit sechs Studentinnen ist

der Frauenanteil bereits erfreulich hoch.

Dank erfolgreicher Akquisition von Forschungsund

Entwicklungs-Projekten sowie Dienstleistungen

konnte das Team des Studiengangs innerhalb

eines Jahres von zwei auf acht Mitarbeitende

aufgestockt werden. Es wurde administrativ in die

drei Ressorts Produktion, Waldökologie sowie

Gebirgswald und Naturgefahren aufgeteilt, welche

jeweils von einem Dozenten geleitet werden. Zu

Beginn des Wintersemesters 2005 / 06 habe ich

die Studiengangsleitung von Urs Mühlethaler

übernommen.

Der Studiengang Forstwirtschaft ist mit seinen

Kernkompetenzen in den forstlichen Produktionsund

Logistikabläufen, der nachhaltigen Lenkung

des Ökosystems Wald und den Wechselwirkungen

zwischen dem Gebirgswald und Naturgefahren

in der Schweiz einzigartig. Das Studium ist

auf diesen drei Kernkompetenzen aufgebaut, mit

Spezialisierungsmöglichkeiten in Waldökologie,

Forstmanagement und Holzwirtschaft.

Mit dem Bachelor-Abschluss erhalten die Absolventinnen

und Absolventen nach ihrem dreijährigen

Studium das Rüstzeug, um in verschiedenen

Funktionen verantwortungsvolle Führungsaufgaben

rund um das Ökosystem Wald zu übernehmen

oder in angrenzenden Berufsfeldern tätig zu werden.

Diese beinhalten beispielsweise leitende Positionen

bei Bund und Kantonen in den Bereichen

Wald, Naturgefahren, Ökologie und Naturschutz,

die Leitung von Forstbetrieben oder -unternehmen

in der Privatwirtschaft oder die Mitarbeit in spezialisierten

Ingenieurbüros.

Au début du semestre d’hiver 2005 / 06, 17 étudiant-e-s

ont commencé la filière Foresterie, qui

en compte désormais quarante au total, chiffres

qui correspondent à nos attentes. Les étudiant-e-s

viennent de toutes les régions de Suisse : 31 de la

Suisse alémanique, six de Romandie et trois du

Tessin. Au nombre de six, les femmes sont d’ores

et déjà bien représentées, ce qui est réjouissant.

Bénéficiant d’une bonne position pour l’acquisition

de projets de recherche et de mandats de

service, nous avons pu renforcer l’effectif de la

filière, qui a passé en une année de deux à huit

personnes. Administrativement parlant, elles ont

été réparties en trois domaines (production ; écologie

forestière ; forêts de montagne et dangers

naturels), dirigés chacun par un enseignant. Au

début du semestre d’hiver 2005 / 06 j’ai eu le privilège

de succéder à Urs Mühlethaler à la tête de

la filière.

La filière Foresterie de la HESA est une filière

unique en son genre en Suisse. Elle est un centre

de compétences en matière de processus de

production, de gestion durable de l’écosystème

forestier et d’interactions entre les forêts de montagne

et les dangers naturels. Les études reposent

sur ces trois compétences principales,

avec des possibilités de spécialisation dans différents

domaines, comme l’écologie forestière, la

gestion des entreprises forestières et l’économie

du bois.

Après trois ans d’études, les titulaires d’un

Bachelor en foresterie ont acquis le bagage

nécessaire pour assumer des responsabilités professionnelles

dans des tâches touchant l’écosystème

forestier, mais aussi dans des domaines

d’activité voisins. Des fonctions dirigeantes leur

sont ouvertes auprès de la Confédération et des

cantons, dans des secteurs aussi variés que la

forêt, les dangers naturels, l’écologie, la protection

de la nature, la direction de services forestiers

ou d’entreprises forestières ou la collaboration

dans des bureaux spécialisés.

22 | 23


Studierende des Studienjahres 2004 / 2005

Etudiant-e-s de l’année académique 2004 / 2005

3. Studienjahr

3 ème année

Studiengang Internationale Landwirtschaft

Filière Agriculture internationale

Degen Nadine Maria 1973 Liestal BL

Feller Pascal Olivier 1979 Chambrelien NE

Glanzmann Iris 1977 Bärau BE

Hauri Marlene Barbara 1972 Reitnau AG

Reber Mathias 1981 Rizenbach BE

Schuler Tobias 1979 Basel

Stäuble Michael Peter 1980 Basel

Willen Barbara 1980 Adelboden BE

Zumkehr David Werner 1981 Herbligen BE

2. Studienjahr

2 ème année

Studiengang Agrarwirtschaft

Filière Economie agraire

Affolter Gerhard 1983 Riedtwil BE

Bär Christoph 1982 Opfershofen TG

Braun Andreas 1981 Pfyn TG

Burren Adrian 1982 Gasel BE

Charrière Pascal 1982 Riaz FR

Gruber Thomas 1983 Utzenstorf BE

Guggisberg Brigitte 1979 Englisberg BE

Heeb Mathias 1981 Gamprin FL

Kämpf Daniel 1982 Le Brassus VD

Langenegger Evelyne 1980 Trubschachen BE

Leu Andreas 1981 Uettligen BE

Maillard Cédric François René 1983 Porsel FR

Maurer Adrian 1981 Ortschwaben BE

Meyer Simon 1984 Affoltern i.E. BE

Müller Fredy 1982 Kappel a.A. ZH

Nanchen Fabrice Gérard 1983 Icogne VS

Próchenko Malgorzata 1982 Känerkinden BL

Rudolf Adrian Urs 1983 Neuendorf SO

Scherrer Nicole 1983 Nesslau SG

Scheuber Roland Michael 1983 Ennetmoos NW

Schmid Urs 1980 Neuenkirch LU

Sprecher Peter 1980 Grabserberg SG

Wigger Benjamin 1983 Marbach LU

Wyss Remo 1983 Beinwil SO

Studiengang Pflanzenproduktion

Filière Production végétale

Berger Nicole Karoline 1968 Burgdorf BE

Devantay Fabrice 1980 Grancy VD

Dorthe Olivier 1983 Chapelle (Glâne) FR

Gautschi Reto 1982 Herbetswil SO

Heller Christine 1982 Unterstammheim ZH

Hirt Daniel 1971 Zürich

Jampen Marcel 1982 Ins BE

Kranz Daniel 1976 Nendeln FL

Lindegger Lukas Johann 1979 Münsingen BE

Möri Thomas 1982 Aarberg BE

Piot Emmanuel Jean-François 1979 Thierrens VD

Reymond François Louis 1983 Eclépens VD

Ritter Chantal Olivia 1980 Gordola TI

Schaft Egli Wiebke 1969 Thun BE

Schärer Franziska 1974 Bern

Siegenthaler Hans 1983 Fankhaus BE

Simon Marie-Luise 1982 Bellach SO

Staub Stefan 1977 Mühledorf SO

Weber Martin 1982 Worben BE

Zumstein Olivier Marc 1982 Küttigen AG


Studiengang Tierproduktion

Filière Production animale

Abplanalp Bettina 1983 Innertkirchen BE

Andri Armin 1979 Sta. Maria GR

Bapst Aline Simone 1981 Autafond FR

Brenzikofer Adrian 1981 Niederhünigen BE

Dietrich Olivier 1978 Vilters SG

Gugger Michael 1981 Ins BE

Huber Patrik 1982 Birrhard AG

Latscha Anja 1981 Solothurn SO

Marbet Mathias 1983 Neuendorf SO

Meier Mirjam 1977 St. Gallen

Michel Barbara 1982 Bern

Plüss Chantal 1978 Courtételle JU

Rolli Andreas 1981 Lauwil BL

Schüpbach Francine 1983 Châtel-St-Denis FR

Wagner Salome Magdalena 1983 Wattwil SG

Studiengang Forstwirtschaft

Filière Foresterie

Berdelis Apollon 1974 Frauenfeld TG

Brügger Michel 1981 Alterswil FR

Bürgi Patric Karl 1978 Bülach ZH

Ceronetti Alberto 1981 Novazzano TI

Gabathuler Michael 1980 Igis GR

Hug Lukas Walter 1980 Interlaken BE

Krättli Sandro Armando 1983 Igis GR

Lehner Jonas Erasmus 1980 Wiler VS

Luginbühl Hanspeter 1984 Aeschiried BE

Studiengang Internationale Landwirtschaft

Filière Agriculture internationale

Ballmer Hansjörg 1979 Ziefen BL

Bamert Mathias David 1978 Gams SG

Brandt Emmanuel 1980 Porrentruy JU

Félix Gaël Frédéric 1983 Morges VD

Holland Jean-Pascal 1982 Sainte-Croix VD

Kneubühler Lukas Anton 1982 Geuensee LU

Meier Luca Ralph Cyril 1979 Beromünster LU

Perrochet Frédéric Nicolas 1970 Hindelbank BE

Pliska Thomas Karl 1976 Basel BS

Rothenbühler Gerhard 1981 Riedtwil BE

Rust Sarah Melina 1982 Oberkirch LU

Schüpfer Rudolf Christian 1963 Luzern

Spöhel Simon Andreas 1981 Bolligen BE

Steiner Ursina Paula 1980 Frauenfeld TG

1. Studienjahr

1 ère année

Klasse GK1-1 / Classe GK1-1

Aeschlimann Tania Rachel 1983 Obernau LU

Baechler Markus 1981 Kerzers FR

Berner Dominique Stefan 1980 Villigen AG

Böll Astrid Désirée 1980 Jegenstorf BE

Bracher Heiner 1980 Mülligen AG

Burgermeister Karin 1978 Biberist SO

Etter Christoph Niklaus 1981 Meikirch BE

Feitknecht Thomas Albert 1982 Contone TI

Friedrich Andrea-Christina 1978 Krauchthal BE

Fürst Cornelia Silvia 1983 Gunzgen SO

Graf Andreas 1985 Goldiwil (Thun) BE

Gysin Christoph 1971 Lampenberg BL

Hess Dominik Robert 1981 Trimbach SO

Joller Dorothea Dagmar 1984 Romoos LU

Kleinert Franz 1971 Bern

Malek Linda Sarah 1980 Liebefeld BE

Moser Christine 1983 Au SG

Moser Simon 1984 Fahrni b. Thun BE

Pfeiffer Sibylle Johanna 1983 Oehningen Deutschland

Reber Martin 1979 Schangnau BE

Scheidegger Rebecca Silvia 1980 Grosshöchstetten BE

Scheurer Walter Hans 1981 Vordemwald AG

Shaw Nicholas 1982 Meikirch BE

Waber Irène 1984 Pompaples VD

Zbinden Christoph 1982 Zumholz FR

Klasse GK1-2 / Classe GK1-2

Bass David Christian 1976 Jegenstorf BE

Bitschnau Lukas 1984 Kirchberg SG

Bögli Sandra 1980 Rudolfstetten AG

Felder Daniel 1983 Marbach LU

Fritschy Xuân-Minh Jamila 1984 Zürich

Hänni Simon Ueli 1983 Lanzenhäusern BE

Hofer Thomas Heinrich 1982 Meikirch BE

Humbel Roland 1983 Spiez BE

Jost Martin 1981 Rüedisbach BE

Keller Philipp 1983 Bülach ZH

Langenegger Rolf 1983 Trubschachen BE

Luginbühl Carolin 1982 Kirchdorf BE

Meier Sabrina 1983 Olten SO

Menecier Anita 1982 Bonaduz GR

Müller Andrea Jacqueline 1983 Grenchen SO

Ngwa Caroline Sirri 1976 Solothurn

Peter Christoph 1976 Goldiwil (Thun) BE

Ryf Gerhard 1979 Rumisberg BE

Senn Hansueli 1983 Eschenz TG

Siegrist Andreas 1982 Stetten AG

Wiedmer Benjamin 1982 Heimenschwand BE

Zaugg Matthias 1983 Steffisburg BE

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Studierende des Studienjahres 2004 / 2005

Etudiant-e-s de l’année académique 2004 / 2005

Klasse GK1-3 / Classe GK1-3

Bächtold Urs 1978 Burgdorf BE

Bless Sonja Rebekka 1983 Maseltrangen SG

Brandenburger Martin 1983 Landquart GR

Brühwiler Fabian 1984 Fischingen TG

Bühler Michele 1981 Ennetbaden AG

Burri Pia Erika 1982 Kloten ZH

Crottogini Felice 1979 Schachen b.Herisau AR

Feller Thomas 1981 Attiswil BE

Freiburghaus Thamar 1982 Bern

Gilg Ralph 1982 Fruthwilen TG

Glauser Michael 1983 Oberhünigen BE

Hertner Remo 1981 Davos Wolfgang GR

Hofmann Tobias 1983 Weggis LU

Kohn Christoph Georg 1980 Weilheim BE

Nussbaumer Nicole 1967 Stettlen BE

Oehninger Samuel 1981 Aristau AG

Ricci David 1981 Naters VS

Rüfli Ruedi 1983 Lengnau BE

Seiler Peter Hans Louis 1983 Sarnen OW

Ulrich Christoph Armin Johannes 1980 Kehrsiten NW

Vogel Bernhard Gregor Philipp 1977 Hinterkappelen BE

von Niederhäusern Adrian 1981 Wabern BE

Wagner Markus 1979 Nunningen SO

Zehnder Doris 1983 Vogelsang bei Turgi AG

Zimmermann Werner 1982 Mels SG

Klasse GK1-4 / Classe GK1-4

Berset Michaël 1979 St-Sulpice NE

Choffat Hervé Jean-Marc 1982 La Ferrière BE

Cudré-Mauroux Mathias 1983 Autigny FR

Daucourt Sébastien Jean Claude 1980 Courtemautruy JU

Froidevaux Laurent Joseph René 1984 Les Breuleux JU

Gremaud Vincent 1980 Pâquier-Montbarry FR

Haldemann John 1981 La Praz VD

Hentsch Antoine Auguste 1982 Renens VD

Hofmann Christian 1982 Le Bry FR

Huguenin-Dumittan Jérémy 1984 Le Brouillet NE

Imhof Daniel 1980 Gelterfingen BE

Jaccoud David Christophe 1981 Froideville VD

Joss Nicolas Pierre 1983 Chardonney-

Montaubion VD

Keller Jan Matti 1981 Perroy VD

Loetscher Gil Albert 1978 Echallens VD

Mundler Auriane Eloïse 1983 Genève

Paillard Christophe 1984 Villeneuve VD

Pasquier Josquin 1983 Epagny FR

Quartenoud Caroline 1983 Treyvaux FR

Schrago Damien 1983 Middes FR

Studer Patrick Wilhelm Georges 1980 Froideville VD

Taferner Yvonne Nadège 1980 Müntschemier BE

Vallotton Adrien 1978 Giez VD


Stefan Bigler

Assistent Lebensmitteltechnologie

und Hockeyspieler

Assistant Technologie

alimentaire et joueur

de hockey

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Der Aufbau des Bachelor-Studiums in Milchwirtschaftlicher

Lebensmitteltechnologie

Profil et structure du Bachelor Technologie alimentaire

en économie laitière

Dr. Walter Bisig

Leiter Studiengang Milchwirtschaftliche Lebensmitteltechnologie

Responsable de la filière Technologie alimentaire en économie laitière

Das Bachelor-Studium in Lebensmitteltechnologie

mit Major in Milchwirtschaft bildet unsere Absolventinnen

und Absolventen für anspruchsvolle

Tätigkeiten in der industriellen Lebensmittelherstellung

und -vermarktung aus. Mit dem Major

Milchwirtschaft erfolgt die Schwerpunktbildung in

Milchtechnologie und Milchwirtschaftlicher Unternehmensführung.

Zwei Semesterarbeiten ermöglichen

die selbständige Erarbeitung spezifischer Fragestellungen.

Wahlmodule bringen gezielte Ergänzungen.

Mit der Bachelor-Thesis, in Zusammenarbeit

mit Forschung und Praxis, wird das Studium

abgerundet. Die obligatorischen Lehrinhalte sind

in acht thematische Modulgruppen gegliedert:

Modulgruppen Kreditpunkte (EC)

1 Sprache, Kommunikation und

Projektmanagement 16

2 Mathematik, Physik und Informatik 18

3 Milchwirtschaftliche Unternehmensführung 20

4 Chemie, Biologie und Mikrobiologie

der Lebensmittel 16

5 Lebensmittelwissenschaften 14

6 Milchwirtschaftliche Technologie 16

7 Lebensmittelsicherheit, Qualitätsmanagement

und Ernährung 14

8 Prozesstechnik und Produktentwicklung 18

Wahlmodule 28

Semesterarbeiten und Bachelor-Thesis 20

Total Studium 180

Kommunikationsfähigkeit und gute Fremdsprachenkenntnisse

sowie betriebswirtschaftliche Kompetenzen

sind in den Arbeitsfeldern von Lebensmittelingenieurinnen

und -ingenieuren zentral.

Lebensmittel-Prozesstechnik, Produktentwicklung

und Qualitätssicherung sind interdisziplinär und

basieren auf mathematischen, physikalischen und

statistischen Grundlagen, die im Studium erworben

werden. Chemie, Biologie und Mikrobiologie

sowie die praktische Lebensmittelanalytik bilden

das Fundament für Lebensmittelwissenschaft,

-technologie und vertiefte Milchtechnologie. Lebensmittelsicherheit,

Qualitätsmanagement, Ernährungswissenschaft,

Innovationsmanagement und systematische

Versuchsplanung sind wichtig in der

Entwicklung neuer, moderner Milchprodukte und

Lebensmittel.

Le Bachelor en Technologie alimentaire avec

Major en économie laitière permet d’exercer des

activités exigeantes dans des entreprises de

transformation laitière et dans le commerce des

denrées alimentaires. Le Major en économie laitière

met l’accent sur les technologies laitières et

sur la gestion d’entreprise. Deux travaux de semestre

permettent l’étude autonome de questions

spécifiques. Des modules optionnels apportent

des compléments ciblés. La formation est parachevée

par une thèse de Bachelor, qui est réalisée

en coopération avec la profession et avec les

milieux de la recherche. Les matières obligatoires

sont réparties en huit groupes de modules :

Groupes de modules European credits (EC)

1 Langues, communication et gestion

de projets 16

2 Mathématiques, physique et informatique 18

3 Gestion d’entreprise en économie laitière 20

4 Chimie, biologie et microbiologie

des denrées alimentaires 16

5 Sciences des denrées alimentaires 14

6 Technologie de l’économie laitière 16

7 Sécurité des denrées alimentaires,

gestion de la qualité et nutrition 14

8 Génie des procédés et dév. de produits 18

Modules optionnels 28

Travaux de semestre, thèse de Bachelor 20

Total 180

La communication, la maîtrise de plusieurs langues

et les compétences en matière de gestion de projets

prennent une place centrale dans les activités

des technologues des denrées alimentaires. Les

aspects techniques, le développement de produits

et l’assurance qualité relèvent bien souvent

de l’interdisciplinaire et exigent de bonnes bases

en mathématiques, physique et statistique. Les

sciences alimentaires sont tributaires de compétences

solides en chimie, biologie et microbiologie,

ainsi que dans leurs applications pratiques pour

l’analyse des denrées alimentaires. La sécurité

des denrées alimentaires, la gestion de la qualité,

les questions de nutrition, le management de l’innovation

et la planification d’essais jouent un rôle

important dans le développement de nouveaux

produits laitiers ou denrées alimentaires.


Förderung der Synthesefähigkeit im Bachelor-Studium

Les études de Bachelor et l’esprit de synthèse

Dominique Herren

Professor für Didaktik und Methodik

Professeur de didactique et de méthodologie

Modularisierte Studiengänge, wie sie die SHL seit

dem Studienjahr 2000 / 01 anbietet, bergen die

Gefahr eines «zerstückelten» Studiums, dadurch,

dass oft eine Anzahl von voneinander unabhängigen

Modulen belegt wird. In einer solchermassen

zusammengestellten Ausbildung kann sich viel

unverbundenes und unverstandenes Wissen ansammeln.

In der Psychologie spricht man dabei

von «trägem Wissen».

Studierende müssen fähig sein, ihre erworbenen

Kompetenzen in der Praxis anzuwenden. Daher

sind entsprechende Lehr- und Lernsituationen zu

schaffen, in welchen die verschiedensten Inhalte

und Kompetenzen anhand konkreter beruflicher

Situationen vernetzt und zueinander in Beziehung

gesetzt werden. Damit wird der Grundstein zur

Synthesefähigkeit der Studierenden gelegt.

Synthesemodule bedeuten demnach, dass fächerübergreifende

und -verbindende Lerneinheiten

angeboten werden, in denen die Studierenden

Inhalte vielfältig und vielseitig durchdringen, das

noch oft träge Wissen an praxisorientierten Aufgaben

anwenden und zu einem sinnvollen strukturellen

Ganzen zusammenfügen. Für die Bachelorstudiengänge

werden daher im letzten Studienjahr

in jedem Studiengang Pflichtmodule im Umfang

von gesamthaft vier Kreditpunkten (EC) als Synthesemodule

geführt.

Erste erfolgreiche Erfahrungen im auslaufenden

Studienangebot konnten beispielsweise im Synthesemodul

«Beurteilung der Ackerkulturen im Feld»

gesammelt werden. Die Studierenden wurden

angeleitet, die in den Modulen Bodenkunde, Düngung,

Ackerbau, Züchtung und Pflanzenschutz

erworbenen Kompetenzen zu vernetzen und zu

vertiefen. Sie wurden unter anderem von den involvierten

Betriebsleitern und den Dozierenden

herausgefordert, neue Erkenntnisse und Fähigkeiten

in der Bearbeitung realer Praxissituationen

zu entwickeln.

Le système modulaire, tel que la HESA l’applique

depuis l’année académique 2000 / 01, comporte

le danger d’un «morcellement» de la formation. En

effet, il peut arriver que les étudiant-e-s suivent un

certain nombre de modules indépendants les uns

des autres et accumulent des connaissances

sans en percevoir la cohérence. En psychologie,

on parle alors de «savoir inerte».

Les étudiant-e-s doivent acquérir la faculté d’appliquer

leurs connaissances dans la pratique. Il

s’agit donc de créer, dans l’enseignement, des

situations qui permettent de mettre en relation les

matières et les compétences les plus diverses,

qui plus est par le biais de problématiques professionnelles

concrètes. Par cette mise en réseau,

on encourage l’esprit de synthèse chez les

étudiant-e-s.

Les modules de synthèse vont dans ce sens. Il

s’agit d’unités d’enseignement englobant plusieurs

branches différentes et mettant en évidence

leurs points de rencontre. Les étudiant-e-s

y approfondissent certains sujets de manière

diversifiée et multilatérale, et transforment un

savoir parfois inerte en vision d’ensemble cohérente.

C’est ainsi que, dans chaque filière de

Bachelor, la dernière année d’études est dotée de

modules obligatoires de synthèse équivalant à

quatre crédits EC.

Les premières expériences sont réjouissantes.

C’est ce qu’a démontré par exemple le module

de synthèse intitulé «Evaluation des grandes cultures

au champ». Les étudiant-e-s y étaient appelés

à approfondir et à mettre en relation des compétences

acquises dans les modules pédologie,

fumure, grandes cultures, amélioration des plantes

et protection des végétaux. Les enseignant-e-s et

les chefs d’exploitation prenant part à ce module

ont placé les étudiant-e-s devant la difficile mission

de développer de nouvelles connaissances

et compétences en traitant des cas pratiques et

réels.

28 | 29


From Teaching to Learning: der Bologna-Prozess und E-Learning

From Teaching to Learning : processus de Bologne et e-learning

Daniel Reumiller

Professor für Unternehmensführung, E-Learning-Beauftragter SHL

Professeur de gestion d’entreprise, responsable e-learning HESA

Mit der Schaffung von Bachelor-Studiengängen

hat die SHL einen wichtigen Schritt auf dem Weg

zur Umsetzung der Bologna-Reform vollzogen.

Leider wird dabei oft vergessen, dass Bologna

auch für eine methodisch-didaktische Reform

steht, die am treffendsten mit dem Slogan «From

Teaching to Learning» umschrieben werden kann.

Dabei wird eine Hochschuldidaktik angestrebt,

bei der die Studierenden vermehrt selbstgesteuert

lernen und für ihren Lernprozess Verantwortung

übernehmen sollen.

Bei der Umsetzung von Bologna gewinnt E-Learning,

d.h. das Lernen im Inter- oder Intranet,

zunehmend an Bedeutung. Bereits wurde der

Begriff «E-Bologna» geprägt. Mittels sogenannter

Lernplattformen können heute Studieninhalte von

Lehrpersonen einfach im Inter- oder Intranet zur

Verfügung gestellt werden. Dadurch ergeben sich

einerseits Möglichkeiten des Austausches beziehungsweise

der gemeinsamen Nutzung von

Inhalten unter Hochschulen und Universitäten,

wodurch Transparenz und Mobilität unter Hochschulen

gefördert werden; andererseits wird die

Kommunikation zwischen Studierenden und Lehrpersonen

durch Werkzeuge wie Diskussionsforen,

Mail, Aufgaben- und Test-Tools ausserhalb

des Unterrichts vereinfacht, was wiederum der

Förderung von selbstgesteuertem und kooperativem

– aber kompetent begleitetem – Lernen dient.

Das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten von

E-Learning reicht von der begleitenden «Anreicherung»

des traditionellen Präsenzunterrichts

bis zu Konzepten, bei denen der Präsenzunterricht

teilweise oder ganz wegfällt.

An der SHL kam im Studienjahr 2004 / 2005 erstmals

in einzelnen Modulen die nationale Lernplattform

WebCT Vista zum Einsatz. Im Bereich

E-Learning unterstützt die SHL den Prozess «From

Teaching to Learning» u.a. durch die Erarbeitung

einer E-Learning-Strategie, den breiteren Einsatz

der Lernplattform WebCT Vista sowie durch interne

Weiterbildungsangebote.

En créant les filières de Bachelor, la HESA a fait un

pas important vers l’application de la Réforme de

Bologne. Mais il ne faut pas oublier que Bologne,

c’est aussi une réforme méthodologique et didactique,

qui peut se résumer par le slogan «From

Teaching to Learning», ou comment parvenir

dans les hautes écoles à une didactique qui

confère aux étudiant-e-s plus d’autonomie et de

responsabilité dans leur formation ?

Dans l’application de la Réforme de Bologne, le

concept d’e-learning, c’est-à-dire des processus

pédagogiques faisant appel à l’Internet ou

l’Intranet, prend une place toujours plus grande.

Le terme «e-Bologne» a d’ores et déja fait son

chemin. Grâce à des plates-formes pédagogiques,

les enseignant-e-s peuvent aujourd’hui

mettre la matière de leurs cours à disposition sur

l’Internet ou l’Intranet. Pour les hautes écoles,

c’est l’occasion d’échanges ou d’utilisation en

commun du savoir, et c’est aussi un plus en

matière de transparence et de mobilité. D’un

point de vue pédagogique, les plates-formes permettent

de mettre en contact enseignant-e-s et

étudiant-e-s en dehors des heures de cours.

Diverses fonctions (forums, courriels, exercices,

tests, etc.) offrent justement aux étudiant-e-s des

formes de travail autonome et coopératif, tout en

garantissant un accompagnement compétent.

C’est pourquoi les possibilités d’application de

l’e-learning sont très variées ; il peut constituer un

simple complément à l’enseignement présentiel ;

il peut aussi, dans sa version la plus poussée, le

remplacer, partiellement ou complètement.

Durant l’année académique 2004–2005, plusieurs

applications ont été réalisées à la HESA. La

plate-forme WebCT Vista a été utilisée pour la

première fois dans différents modules. La HESA

s’efforce de contribuer au mouvement «From

Teaching to Learning» par l’élaboration d’une

stratégie en matière d’e-learning, par l’utilisation

accrue de la plate-forme WebCT Vista, ainsi que

par des offres internes de perfectionnement.


Hanspeter Luginbühl

Forstwirtschaftsstudent

und Motorsäge-

Vizeweltmeister 2004

Etudiant en foresterie et

vice-champion du monde

de tronçonnage 2004

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Zunehmende Vernetzung der SHL als Erfolgsfaktor

Plus de connexions pour plus de réussite

Fritz Schneider

Vizedirektor und Leiter SHLexpertise

Vice-directeur et responsable de SHLexpertise

Die SHLexpertise deckt mit der angewandten

Forschung und Entwicklung, den Dienstleistungen

und einem Weiterbildungsangebot den erweiterten

Leistungsauftrag der Fachhochschule ab. Wie alle

Fachhochschulen ist die SHL bei der Erfüllung

dieses Auftrages vorwiegend auf Drittmittel angewiesen.

Das heisst, dass hauptsächlich Forschungsthemen

bearbeitet, Dienstleistungen erbracht und

Weiterbildungen angeboten werden, für welche

unsere Partnerorganisationen und unsere Kundinnen

und Kunden zu bezahlen bereit sind.

Der hohe Anteil an Drittmitteln in der Forschung

und Entwicklung birgt sowohl grosse Potenziale

als auch Gefahren. Als Potenzial erleben wir, dass

wir direkt mit vielen Organisationen und Institutionen

der Praxis zusammenarbeiten können. Dadurch

sind unsere Forschungsthemen und unsere

Dienstleistungen aktuell und umsetzungsorientiert

und bearbeiten praxisrelevante Themen. Dies

bringt der SHL eine ausgezeichnete Vernetzung:

Es gibt an der SHL kein Forschungsprojekt oder

Dienstleistungsangebot ohne Partnerinstitution.

Die Gefahr besteht jedoch, dass wir – im zunehmenden

Wettbewerb um die limitierten Forschungsund

Dienstleistungsgelder – durch eine starke

Drittmittelabhängigkeit auch einen Teil unserer

Unabhängigkeit verlieren könnten.

Im Berichtsjahr hat die SHLexpertise die Akquisition

und die Finanzierung von neuen Forschungsund

Dienstleistungsprojekten weiter ausgebaut.

Die Kommission für Technologie und Innovation

(KTI) hat uns mit der Ablehnung verschiedener

Forschungsprojekte, welche Prozessoptimierungen

und Kostensenkungen zum Ziel haben, vor

neue Herausforderungen gestellt. Gemäss KTI

müssen in zukünftigen Projekten primär vermarktbare,

innovative Produkte entwickelt werden. Diese

Forderung der KTI steht teilweise im Widerspruch

zu den von der Land- und Forstwirtschaft sowie

der Lebensmittelindustrie gewünschten Lösungsansätzen.

In diesem für uns alltäglichen Spannungsfeld

lassen wir im vorliegenden Tätigkeitsbericht

unsere Partnerorganisationen, unsere

Partner und unsere Kundinnen und Kunden zu

Wort kommen.

Par ses activités de recherche appliquée et développement,

de services et de formation continue,

l’institut SHLexpertise répond au mandat de prestations

attribué aux hautes écoles spécialisées.

Comme toutes les HES en Suisse, la HESA, pour

remplir cette mission, est tributaire d’un financement

extérieur. Elle ne peut mener ces activités

qu’à condition que nos partenaires et nos clients

soient prêts à en payer le prix.

La participation importante de tiers au financement

des projets de recherche et développement

ouvre de belles perspectives et comporte aussi

quelques écueils. Pour la HESA, c’est bien sûr

une chance de pouvoir collaborer directement

avec de nombreuses organisations et institutions

du monde professionnel, grâce auxquelles nous

pouvons assurer que nos recherches et nos prestations

de service soient toujours actuelles et

tournées vers les applications pratiques. C’est

aussi un plus pour les relations de l’école avec

l’extérieur : pour chaque projet, il faut une institution

partenaire. Mais nous courons aussi le risque – à

force de solliciter des fonds qui ne sont pas illimités

– de perdre une part de notre indépendance.

Durant l’année écoulée, SHLexpertise a poursuivi

sa croissance dans l’acquisition et le financement

de nouveaux projets de recherche et de services.

Nous sommes cependant placés devant de nouveaux

défis par le fait que l’Agence pour la promotion

de l’innovation nous a refusé le financement

de différents projets de recherche ayant pour

objectifs l’optimisation des processus et l’abaissement

des coûts. Selon l’Agence, les projets

devront à l’avenir avoir pour but principal le développement

de produits commercialisables et

novateurs. Cette exigence ne correspond ni aux

attentes des milieux agricoles et forestiers, ni à

celles de l’industrie alimentaire. L’institut SHLexpertise

est confronté quotidiennement à ce

contexte difficile et parfois tendu. Dans le présent

rapport d’activité, nous donnons la parole aux

organisations avec lesquelles nous travaillons, à

nos partenaires et à nos clients.


In der angewandten Forschung und Entwicklung

stammen die Beiträge aus den definierten strategischen

Schwerpunkten: innovative Milchprodukte,

nachhaltige Produktion und Nutzung qualitativ

hochwertiger Ackerfrüchte, Adaption von Tierhaltungssystemen

an neue Rahmenbedingungen

sowie Forstökonomie.

In den Dienstleistungen kommen Kundinnen und

Kunden aus dem internationalen Umfeld zu Wort,

da solche Projekte für die SHL-Dienstleistungen

immer noch den wichtigsten Bereich darstellen.

In der Weiterbildung erläutert eine Teilnehmerin

einer Fachtagung und eine Absolventin eines

Ergänzungskurses ihre Motivation und ihre Erfahrungen.

Die gute und zunehmende Vernetzung der SHLexpertise

ist für die SHL ein wichtiger Erfolgsfaktor,

welcher im Rahmen der Bachelor- und

Masterstudien noch bedeutender werden wird.

Um die Vernetzung der SHL zu stärken, braucht

es sowohl anerkannte fachliche, methodische und

soziale Kompetenzen als auch genügend Zeit. Die

Dozierenden, wie auch die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter sind bereit, diese Zeit einzusetzen, als

Teil ihres grossen Engagements im Bereich

SHLexpertise.

Dans le domaine Recherche et développement,

les articles concernent des thèmes issus de nos

options stratégiques : les produits laitiers novateurs ;

production et utilisation durable de cultures de

haute qualité ; adaptation des systèmes de

détention des animaux aux nouvelles conditionscadre

; questions d’économie forestière.

Pour ce que est des prestations de service, ce sont

des clients œuvrant au-delà de nos frontières qui

s’expriment, nos activités dans ce secteur se

déroulant encore pour l’essentiel à l’étranger.

Quant à la formation continue, elle est dépeinte

par deux personnes ayant suivi pour l’une une

journée de spécialisation, pour l’autre un cours

complémentaire. Elles nous livrent leurs motivations

et leurs expériences.

SHLexpertise entretient un vaste réseau de relations,

qui ne cesse de croître. C’est un important

facteur de réussite, qui prendra encore de l’ampleur

dans le cadre des études de Bachelor et de

Master. Pour renforcer ces liens, il faut bien sûr

des compétences reconnues, qui allient savoir,

savoir-faire, compétences méthodologiques et

sociales ; et il faut aussi du temps. Relevons ici

l’engagement des professeur-e-s et des employé-e-s

de la HESA, qui ne rechignent pas à

s’investir dans les projets de SHLexpertise.

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Angewandte Forschung und Entwicklung – Projekte der SHL

Recherche appliquée et développement – Projets de la HESA

Projekt Hauptverant- Finanzierung Partner

wortliche

Projet Responsable Financement Partenaires

Tierproduktionssysteme / Systèmes de production animale

Opti-Milch: Optimierung und Vergleich verschiede- T. Blättler, KTI, SMP SVKB, Inforama Bern

ner professioneller Milchproduktionsstrategien H. Menzi und weitere Partner

Eignung unterschiedlicher Schweizer Kuhtypen M. Steiger KTI, ASR, Kanton Luzern Agrovision, ASR, ALP

zur Milchproduktion auf der Weide und weitere Partner

Professioneller Know-how-Transfer in der Milch- B. Durgiai SHL, AZM LBL, KBL

produktion

Grundfutterkosten online M. Stettler SHL Strickhof und weitere Partner

e-Feed P. Kunz BBT Uni Zürich, ETHZ, Uni Bern, ALP

ProSchwein: Tiergerechte und marktkonforme P. Spring Suisseporcs, SUISAG, BVET, ALP, Uni Bern, Proviande,

Schweinemast mit Verzicht auf die konventionelle BLW, Migros, Coop, STS Juchhof, Suisseporcs

Kastration

Aufbau und Durchführung der Zuchtwertschätzung F. Schmitz-Hsu ZVCH Nationalgestüt Avenches

für CH-Sportpferde und Freiberger

Improved feeding systems for smallholder dairy U. Scheidegger ZIL ETHZ

cattle with emphasis on dry season feeding and

its effect on milk production and quality

Livestock waste management in East Asia project H. Menzi LEAD (DEZA, FAO) FAO und weitere Partner in

Thailand, China, Vietnam

Pflanzliche Produkte und nachwachsende Energieträger / Produits végétaux et énergies renouvelables

Entwicklung einer Methode zur Bestimmung A. Keiser KTI, swisspatat KTI, swisspatat, ATB Bornim,

des Kochtyps von Speisekartoffelpartien während ETHZ

der Vermarktung

Konzept zur gezielten Verbesserung der Pflanz- A. Keiser KTI, swisspatat IPW ETHZ, Bioreba AG

gutqualität von Kartoffeln bezüglich Pulverschorf

Getreide-Anbauversuche swiss granum A. Keiser swiss granum swiss granum, versch. LBBZ

Einfluss der N-Düngung auf die Weizenqualität A. Keiser SHL, Agroscope FAL Agroscope FAL

Betriebseigene Proteinversorgung für Landwirt- H. Ramseier DEZA, swisscontact Verschiedene Partner in

schaftsbetriebe in Russland ausserhalb Russland, swisscontact

der Sojaanbauzonen

Taktische Stickstoffdüngung von Weiden P. Thomet Agroline, Kali, Landor Agroline, Kali, Landor

Evaluation neuer Kleetypen für Weiden P. Thomet OH Samen AG OH Samen AG, LBBZ Kantone

GR und VS, RAC

Cassava green mite U. Scheidegger ZIL Verschiedene Partner in Afrika,

Uni Basel


Projekt Hauptverant- Finanzierung Partner

wortliche

Projet Responsable Financement Partenaires

Entwicklung eines Pflanzenöl-Blockheizkraftwerks M. Meyer KTI, LANAT, Menag AG, HTI, ETHZ, Menag AG,

im unteren Leistungsbereich mit eigener Ölmühle Liebherr SA Liebherr SA, Hug Engineering AG,

Biodrive AG, KKW Energie AG,

P. Stähli (Suberg)

Landwirtschaftliche Umgebungsgestaltung F. Häni Zentrum Paul Klee RPBW

des Zentrums Paul Klee H. Menzi

Milchwirtschaft / Economie laitière

Projekt Milchverarbeitung (vertraulich) M. Schindler KTI, Industrie Industrie, ETHZ

Milchprodukte aus Bergmilch W. Bisig private Stiftung ALP

Forstwirtschaft / Foresterie

COST-Aktion E42 «Growing Valuable Broadleaved U. Mühlethaler SECO, COST Verschiedene Partner aus

Tree Species» 23 europäischen Ländern

Potenzielle Eichenstandorte U. Mühlethaler BUWAL proQuercus

Y. Reisner

Schaffung einer flächendeckenden digitalen B. Pauli BUWAL (Holz21) BUWAL, Logibal

Infrastruktur im Schweizer Wald Y. Reisner

Gesamtheitliche Systembetrachtung / Vision globale de systèmes

Bergmilch-Projekt: Entwicklung von Strategien R. Schwarzenbach KTI, SMP, BLW, Berghilfe, Land- und milchwirtschaftliche

zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Migros, Kanton Graubünden Beratung der Kantone

Milchbranche im Berggebiet unter Berücksichtigung GR, SG, LU, BE

der Multifunktionalität

TASIM-AO: Transition de la production pour l’auto- G. Ducommun DEZA CEDRES – Université de

subsistance vers une stratégie d’intensification Ouagadougou, Burkina Faso

agricole durable et vers une logique marchande

des cultures vivrières traditionnelles en Afrique

de l’Ouest

Participatory development of extension contents U. Scheidegger Basler Mission Research and Training Centre

for improved agricultural sustainability in the Fonta Kamerun

North-West province of Cameroon

RISE: Response-inducing sustainability evaluation Ch. Studer SHL, BLW, Nestlé Nestlé, IISD, Uni Guelph,

verschiedene Partner in Polen,

Armenien, Indien

Dynamisches Emissionsinventar für Ammoniak B. Reidy BUWAL FAT, BfS, FAL

(Dynamo)

Minderungspotenzial für landwirtschaftliche B. Reidy BUWAL FAT

Ammoniakemissionen

Historische Entwicklung der Ammoniakemissionen

in der Schweiz

B. Reidy BUWAL Archiv für Agrargeschichte, BfS

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Angewandte Forschung und Entwicklung – Projekte der SHL

Recherche appliquée et développement – Projets de la HESA

Projekt Hauptverant- Finanzierung Partner

wortliche

Projet Responsable Financement Partenaires

Gesamtheitliche Systembetrachtung / Vision globale de systèmes

EAGER: European Agricultural Gaseous H. Menzi BUWAL Verschiedene Partner aus

Emissions Inventory Researchers Network D, UK, DK, NL, S

Auslegung des Begriffs «Bewirtschaftungspotenzial» H. Menzi BUWAL ETHZ, verschiedene Partner

im Kanton Bern, FAL

European Research Area – Agricultural Research U. Scheidegger ZIL ZIL, CDE

for Development

Potenzial rekultivierter Böden zur Regeneration M. Meyer BLW WSL Birmenstorf

von Bodenverdichtungen

Schaffung eines Archivs für Agrargeschichte R. Schwarzenbach private Stiftung, BLW, BAK Verschiedene Partner

Landwirtschaft als Instrument zur sozialen T. Reber, DEZA, Swisscontact Verschiedene Partner in

Rehabilitation in Russland M. Genoni Russland


Nicole Scherrer

Agronomiestudentin

und Redaktorin Buureradio.ch

Etudiante en agronomie

et rédactrice Buureradio.ch

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Herstellung von bioaktiven Kohlenhydraten aus Molke

Obtention de glucides bioactifs à partir du petit-lait

Dr. Albin Dubach

Abt. Wissenschaftliche Assistenz und Biotechnologie Emmi

Dép. Assistance scientifique et biotechnologie, Emmi

In der Schweiz fallen rund 1,3 Mio. Tonnen Molke

als Nebenprodukt der Käseproduktion an. Molke

enthält zahlreiche Inhaltsstoffe, die direkt verwendet

oder umgewandelt werden können. Diese

Inhaltsstoffe können zum Beispiel als ernährungsphysiologisch

wertvolle Zutaten in Milchprodukten

Verwendung finden. Als innovatives Unternehmen

ist Emmi interessiert an der Herstellung, Anwendung

und Vermarktung solcher Inhaltsstoffe. Zusammen

mit der SHL und der ETH Zürich wurde

deshalb ein von der Kommission für Technologie

und Innovation (KTI) unterstütztes Forschungsprojekt

durchgeführt mit dem Ziel, bioaktive Kohlenhydrate

aus Molke zu gewinnen.

Grundlagen für die Projektdurchführung waren die

von Emmi festgelegten Produktanforderungen. In

einer ersten Phase evaluierte die SHL die Herstellungsverfahren

und prüfte sie auf Tauglichkeit und

Machbarkeit. Anschliessend galt es, in Laborversuchen

die grundlegenden Parameter zu ermitteln.

Nebst der technologischen Umsetzung wurde

auch eine Nutzwertanalyse durchgeführt mit dem

Ziel, das kostengünstigste Verfahren zu bestimmen.

In der letzten Phase wurden die Parameter

in Pilotversuchen an den Emmi Produktionsstätten

vor Ort verifiziert.

Das Projekt konnte 2005 erfolgreich abgeschlossen

werden. Emmi wird dank der Zusammenarbeit

mit SHL und ETH und der Unterstützung

durch die KTI in nächster Zukunft aus Molke ein

wertvolles bioaktives Kohlenhydrat als Zutat für

Milchprodukte herstellen können.

En Suisse, la production fromagère engendre

comme sous-produit environ 1,3 millions de tonnes

de petit-lait. Le petit-lait contient de nombreuses

substances pouvant être utilisées directement ou

transformées ; certaines d’entre elles ont une

grande valeur sur le plan de la physiologie de l’alimentation

et peuvent entrer dans la composition

de produits laitiers. Emmi entend innover dans ce

domaine et s’intéresse à la fabrication, l’utilisation

et la commercialisation de telles substances.

C’est pourquoi un projet de recherche a été

réalisé conjointement avec la HESA et l’EPFZ.

Financé par l’Agence pour la promotion de l’innovation,

il a pour objectif d’obtenir des glucides bioactifs

à partir du petit-lait.

Les bases du projet étaient définies par les exigences

d’Emmi quant au produit. Dans une première

phase, la HESA a évalué les procédés de

fabrication et analysé leur pertinence et leur faisabilité

; ensuite de quoi il s’est agi d’établir des

paramètres de base lors d’essais en laboratoire.

A côté de cette application technologique, une

analyse de la valeur utile a été effectuée, dans le

but de déterminer le procédé de fabrication le

plus avantageux. Dans la dernière phase, les paramètres

obtenus ont été vérifiés sur les propres

lieux de production d’Emmi.

La projet a pris fin avec succès en 2005. Grâce à

cette coopération avec la HESA et l’EPFZ et grâce

au soutien de l’Agence pour la promotion de

l’innovation, Emmi pourra, dans un proche avenir,

soutirer du petit-lait de précieux glucides bioactifs

et les utiliser comme ingrédients dans la fabrication

de produits laitiers.


Weil Erkenntnisse umgesetzt werden müssen

Une recherche qui tend aux applications pratiques

Donat Schneider

Geschäftsführer swisspatat

Directeur commercial, swisspatat

Swisspatat hat in den vergangenen Jahren mehrere

Forschungsprojekte mit der SHL in Angriff

genommen und teilweise auch bereits abgeschlossen.

Im Wesentlichen sind es drei Gründe,

welche die Kartoffelbranche dazu bewegen, mit der

SHL zusammen zu spannen:

Erstens die Nähe zur Praxis: Im Projekt Qualitätssicherung

im Kartoffelbau hat die SHL mit rund

neunzig Praxisbetrieben gearbeitet. Dieser Umstand

bietet einerseits Gewähr, dass die Resultate

auch wirklich Abbild der aktuellen Situation sind.

Andererseits haben die Ergebnisse dadurch eine

sehr hohe Akzeptanz an der Basis. Wir stellen fest,

dass Resultate häufig allein auf Grund der Art und

Weise, wie sie zustande kommen, besser oder

schlechter akzeptiert werden.

Zweitens die Flexibilität: In jedem Projekt tauchen

während der Laufzeit immer wieder neue, interessante

Fragen auf. Weil die SHL über Studierende

verfügt, ist es möglich, diese «Seitentriebe» in

Semester- oder Diplomarbeiten abzuhandeln, ohne

dadurch die Hauptarbeit einschränken zu müssen.

Das Resultat der Arbeit wird dadurch für die

Branche noch wertvoller, weil unter Umständen

auch Wünsche einzelner Exponenten abgedeckt

werden können.

Drittens das Know-how: Die Verantwortlichen der

SHL verfügen über ein beachtliches Wissen über

den Kartoffelbau und die Schweizerische Kartoffelbranche.

Diese Kenntnisse und die guten Beziehungen

zu Branchenangehörigen sind eine solide

Basis für eine erfolgreiche Projektarbeit.

Zudem ist sich die Schweizerische Kartoffelwirtschaft

der Bedeutung der SHL bewusst. Die Absolventinnen

und Absolventen der mittlerweile bedeutungsvollsten

Ausbildungsstätte für Kader des

Agrarsektors werden später wichtige Positionen

an den Schnittstellen von Landwirtschaft, Politik,

Gesellschaft und Wirtschaft besetzen; ein nicht zu

unterschätzender Faktor und somit ein weiteres

Argument für die Branche, präsent zu sein und

mit der SHL zusammenzuarbeiten.

Ces dernières années, swisspatat s’est lancé

dans plusieurs projets de recherche aux côtés de

la HESA. Certains d’entre eux sont d’ores et déjà

achevés. Trois raisons principales nous incitent à

travailler avec cet établissement :

Premièrement, le rapport direct avec la profession :

par exemple dans le projet «Assurance qualité

dans la production de pommes de terre», la HESA

a collaboré avec nonante exploitations. Ainsi

avons-nous la garantie que les résultats reflètent

d’une part la situation actuelle et soient d’autre

part bien perçus par la base. Nous constatons

souvent que la démarche utilisée influe de manière

notoire sur le degré d’acceptance.

Deuxièmement, la flexibilité : soulève de chaque projet

nouvelles et intéressantes questions. La HESA

a la possibilité d’aiguiller ses étudiant-e-s vers des

travaux de semestre ou de diplôme qui abordent

ces sujets, sans que les projets ne soient perturbés.

C’est tout bénéfice pour la branche dans la

mesure où cela permet dans certaines circonstances

de répondre aux souhaits de ses acteurs.

Troisièmement, le savoir-faire : les spécalistes de

la HESA connaissant très bien la production de

pommes de terre et l’ensemble de cette branche

économique. Ils entretiennent de bonnes relations

avec ses protagonistes en Suisse : c’est une base

solide pour le succès des projets.

Il faut savoir aussi que l’industrie suisse de la

pomme de terre a conscience de l’importance

grandissante de la HESA, qui est devenue l’établissement

référence pour la formation des cadres

du secteur agricole. Les diplômé-e-s qui en sont

issus occuperont plus tard des positions clés aux

points de rencontre de l’agriculture, de la politique,

de la société et de l’économie. Un facteur

à ne pas sous-estimer et une raison de plus pour

une forte présence et une étroite coopération

avec la HESA.

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Milch aus Gras: mit welcher Kuh?

De l’herbe au lait : avec quelle vache ?

Dr. Pius Hofstetter

Landwirtschaftliches Bildungs- und Beratungszentrum Schüpfheim

Centre de formation et de vulgarisation Schüpfheim

Welche Bedeutung haben Körpergrösse bzw.

Körpergewicht für die Effizienz eines Vollweidesystems

unter schweizerischen Bedingungen? Um

dies abzuklären, wurden im gemeinsamen Projekt

der SHL, des Kantons Luzern und der Arbeitsgemeinschaft

Schweizer Rinderzüchter auf dem

Gutsbetrieb Burgrain während drei Jahren eine

Herde mit schweren, grossen Kühen und eine mit

leichteren, kleinen Kühen unter identischen Bedingungen

gehalten. Die Kühe kalbten von Februar

bis April ab und waren von Ende März bis November

auf der Weide.

Die wichtigsten Ergebnisse können wie folgt zusammengefasst

werden:

• Pro kg gefressenes Gras produzierten beide

Kuh-Typen gleich viel Milch (energiekorrigiert).

Weil die leichten Kühe aber mehr vom zur Verfügung

stehenden Gras frassen, erzielten sie pro

Hektare mehr Milch.

• Die Häufigkeit des Auftretens von Krankheiten

war ähnlich wie im Schweizer Durchschnitt.

• Die Einnahmen der Herde mit den leichteren

Kühen waren zwar höher, diese wurden aber

durch Mehrarbeit und höhere Gebäudekosten

wieder kompensiert.

• Bei beiden Kuh-Typen gibt es Tiere, die für die

Vollweide sehr gut geeignet sind.

Das Projekt hat erstmals auf dem europäischen

Festland das Thema der Wechselwirkung zwischen

Genetik und Milchproduktionssystemen

aufgegriffen. Die Heftigkeit der anfänglichen Diskussion

zeigte die hohe Emotionalität des Themas.

Das Projekt fand in der landwirtschaftlichen Fachpresse

und in Forschungskreisen grosse Beachtung.

Es bewirkte bei Milchproduzenten, Züchtern

und Zuchtorganisationen ein Nachdenken über

die Nachhaltigkeit der Zuchtziele der Schweizer

Milchviehrassen und über Strategien in der

Schweizer Milchproduktion.

Quel rôle jouent la grandeur et le poids corporel

dans l’efficacité d’un système de pâture intégrale

dans les conditions suisses ? Pour répondre à

cette question, un projet a été mené conjointement

par la HESA, le canton de Lucerne et la

Communauté de travail des éleveurs de bovins

suisses. Sur le domaine du Burgrain, on a détenu

parallèlement deux troupeaux de vaches, les unes

petites et légères, les autres grandes et lourdes,

et ce pendant trois ans et dans des conditions

identiques. Les vaches ont vêlé de février à avril et

ont pâturé de mars à novembre.

Les principaux résultats peuvent être résumés

comme suit :

• Les deux types de vache ont produit autant de

lait par kg d’herbe ingérée (après correction

énergétique). Cependant les vaches légères,

consommant davantage d’herbe, ont donné plus

de lait par hectare.

• La fréquence d’apparition de maladies se

situait dans la moyenne suisse.

• Le troupeau de petites vaches a dégagé de

plus grands revenus, mais ils ont été effacés

par une charge de travail plus importante et

des frais de bâtiment plus élevés.

• Les deux types de vache présentent des bêtes

très bien appropriées à la pâture intégrale.

Ce projet abordait pour la première fois sur le

continent européen le thème de l’interaction entre

génétique et systèmes de production laitière.

La vivacité des discussions initiales a démontré

toute la charge émotionnelle de ce débat. Le projet

a rencontré grand intérêt dans la presse spécialisée

et dans les milieux de la recherche. Il a

suscité auprès des producteurs de lait, des éleveurs

et des organisations d’élevage de nombreuses

réflexions sur les objectifs d’élevage des

races suisses de vaches laitières et leur durabilité,

ainsi que sur les stratégies de production laitière

appropriées à la Suisse.


Nutzen des Bergmilchprojektes aus Sicht des BLW –

eine Zwischenbilanz

Utilité du projet «Lait de montagne» du point de vue de l’OFAG –

un bilan intermédiaire

Andreas Galler

Bundesamt für Landwirtschaft (BLW)

Office fédéral de l’agriculture (OFAG)

Mit der Agrarpolitik AP 2011 ist ein Konzept für

die Entwicklung künftiger Rahmenbedingungen

vorgezeichnet, das den Milchproduzenten und

Milchverarbeitern im Berggebiet vermehrte Anstrengungen

zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit

abverlangt. Der ab 1. Mai 2006 mögliche, vorzeitige

Ausstieg aus der Milchkontingentierung

hat der Entwicklung hin zu marktnäheren Organisationsstrukturen

zusätzlichen Schub verliehen.

Die momentane Situation zeigt, dass diese Dynamik

hauptsächlich das Talgebiet, und viel weniger

das Berggebiet, erfasst hat. Haben also die Produzenten

und Verarbeiter im Berggebiet die Zeichen

der Zeit nur ungenügend erkannt? Geraten

sie dadurch unternehmerisch vermehrt ins Hintertreffen?

Wichtig ist in erster Linie, dass der Bund bei der

Ausgestaltung der agrarpolitischen Massnahmen

die spezielle Situation des Berggebietes berücksichtigt

und für die Bergregionen auch angepasste

und zweckdienliche Rahmenbedingungen schafft.

Dies alleine genügt aber noch nicht. Ebenso wichtig

ist, dass die Produzenten und Verarbeiter den

geschaffenen Rahmen ausnützen und von den

vielfältigen bestehenden Möglichkeiten zur Unterstützung

einer eigenverantwortlichen Entwicklung

auch Gebrauch machen.

Einerseits werden die Ergebnisse aus dem Bergmilchprojekt

dem BLW dienlich sein, wenn es

darum geht, die agrarpolitischen Rahmenbedingungen

für das Berggebiet weiter zu entwickeln.

Den grossen Nutzen des Projektes sehen wir

anderseits bereits heute darin, dass die in Entwicklung

begriffenen Instrumente für die interessierten

Akteure sehr hilfreich sein können, wenn

sie für ihre Betriebe nach geeigneten Strategien

für die Zukunft suchen und diese auch praxisgerecht

umsetzen wollen. In diesem Bereich besteht

noch grosser Handlungsbedarf.

L’évolution future des conditions-cadre, telle

qu’elle est dessinée par la Politique agricole

PA 2011, demande de la part des producteurs et

des transformateurs de lait des efforts supplémentaires

en vue d’améliorer leur compétitivité.

La possibilité, dès le 1 er mai 2006, de sortir du

contingentement laitier, a accéléré le mouvement

vers des structures d’organisation plus proches

du marché. Actuellement, cette dynamique est

perceptible dans les régions de plaine, et beaucoup

moins en zone de montagne. Les producteurs

et transformateurs de lait y auraient-ils

moins conscience des temps qui changent ?

Courent-ils par-là le risque, économiquement parlant,

de se retrouver à la traîne ?

En premier lieu, il est important que la Confédération,

au moment où elle façonne les mesures de

politique agricole, tienne compte de la situation

particulière des zones de montagne et qu’elle

crée pour elles des conditions-cadre appropriées

et utiles. Mais cela ne suffit de loin pas ; encore

faut-il que les producteurs et les transformateurs

tirent bénéfice du cadre créé et fassent usage des

diverses possibilités qui leur sont offertes pour

parvenir à plus d’autonomie.

Le projet «Lait de montagne» donnera de précieux

renseignements lorsqu’il s’agira de poursuivre

la définition des conditions-cadre pour les

zones de montagne. Mais l’utilité du projet réside

d’ores et déjà dans le fait que les instruments en

cours de développement peuvent être mis à profit

par les acteurs qui cherchent des stratégies

appropriées à leur exploitation et des méthodes

judicieuses pour les mettre en pratique. Dans ce

domaine, il y a encore du pain sur la planche.

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Dienstleistungen

Prestations de services

Auftrag Region / Land Auftraggeber Hauptverantwortliche

Mandat Région / Pays Mandants Responsables

Internationale Organisationen und Entwicklungszusammenarbeit / Organisations internationales et coopération au

développement

InfoAgrar: search & clearing service, newsletter, Swiss Node Worldwide DEZA / SDC / DDC J. Schmidlin

EIARD-InfoSys, project documentation, alert service, consultancy F. Hintermann

in information & knowledge management, Internet offers D. Scholian

M. Egli

B. Stäubli Dreyer

R. Schmied

R. Sommer

Mandatsauftrag International Center for Agricultural Education CIEA Worldwide DEZA / SDC / DDC / R. Stähli

BLW H. Cecchini

Studie Virtuelles Wasser Worldwide DEZA / SDC / DDC Ch. Studer

EcoLan Ukraina Ukraine DEZA / SDC / DDC M. Genoni

H. Ryter

H. Ramseier

D. Guenat

F. Schneider

Korean-Swiss Agricultural Support Programme Nord-Korea DEZA / SDC / DDC Ch. Studer

Backstopping mandates, various contracts and Exhibition D. Guenat

Swiss Agricultural History M. Genoni

Th. Reber

Misión de Orientación Estratégica para la Fundación PROINPA Lateinamerika DEZA / SDC / DDC U. Scheidegger

Kosovo-Swiss Dairy Processing and Marketing Kosovo Swisscontact F. Schneider

Project (KSDP) DEZA / SDC / DDC M. Schindler

U. Zaugg

H. Kneubühler

St. Bigler

Capitalisation of Livestock Programme Experiences India Indien Intercooperation

DEZA / SDC / DDC

F. Schneider

Betreuung PhD ICARDA Syrien ICARDA G. Ducommun

Agriculture Area Development Project Kirgistan Ministry of Finance, D. Guenat

Curriculum development for short courses in agricultural extension Kyrgyzstan, Asian M. Genoni

Development Bank R. Stähli

F. Schneider

Bundesämter / Offices fédéraux

Preise für landwirtschaftliche Produktionsmittel in der Schweiz Schweiz / EU Bundesamt für M. Genoni

und in den EU-Nachbarländern Deutschland und Frankreich Landwirtschaft M. Raaflaub

Untersuchung zur Gewerbeneutralität Schweiz Bundesamt für M. Genoni

Landwirtschaft M. Raaflaub

M. Bregy

Evaluation der Förderung schweizerischer Schweiz Bundesamt für St. Rieder

tiergenetischer Ressourcen Landwirtschaft S. Reist

UN / ECE Ammonia Expert Group Europa BUWAL H. Menzi

Umsetzung Logistikkonzept und Potenzanalyse Schweizer

Wald- und Holzindustrie

Schweiz BUWAL B. Pauli

Umsetzung NaiS – Nachhaltigkeit und Erfolgskontrolle

im Schutzwald

Schweiz BUWAL J.-J.Thormann

Revision Rahmenlehrplan Allgemeinbildung Schweiz BBT D. Herren


Auftrag Region / Land Auftraggeber Hauptverantwortliche

Mandat Région / Pays Mandants Responsables

Kantone und Gemeinden / Cantons et communes

Administration und Controlling auf Landwirtschaftsbetrieben Schweiz Amt für Landwirt- M. Genoni

schaft, Kanton Bern L. Etter

Décompte des prestations pour l’expertise concernant Schweiz République et P. Spring

la procédure de recours Canton du Jura M. Fehr

Curriculumsentwicklung «Agrokaufmann HF» Schweiz Insitut agricole de

l’Etat de Fribourg

R. Stähli

Evaluation «Dreijährige Berufslehre in der Landwirtschaft Schweiz Kanton Thurgau R. Stähli

im Kanton Thurgau» A. Weber

Bericht zum Businessplan Käserei Rietwies Schweiz Amt für Landschaft R. Schwarzenbach

und Natur, Zürich U. Zaugg

Expertise Magadino-Ebene Schweiz Amt des Naturschut- M. Müller

zes, Kanton Tessin

Krähenschäden im Kanton Bern Schweiz Amt für Landwirt- H. Ramseier

schaft BE I. Vonlanthen

Strategie für den Staatsforstbetrieb des Kantons Bern Schweiz Amt für Wald des

Kantons Bern

B. Pauli

Ökologie Zollikofen Schweiz Gemeinde Zollikofen H. Ramseier

ETH, Universitäten und Fachhochschulen / EPF, universités et HES

Fachstelle für Hochschuldidaktik Schweiz Berner Fachhoch- D. Herren

schule A. Weber

Progress forum and Expert consultation Schweiz ZIL, Swiss Centre

for International Agriculture,

ETH

F. Schneider

Cleaner Production and Manure Management in Pig Farms El Salvador Fachhochschule H. Menzi

beider Basel H. Cecchini

Cleaner Production and Dairy Technology Guatemala Fachhochschule W. Bisig

beider Basel F. Clerc

Branchenorganisationen / Organisations de la branche

Erneuerte Prüfungsformen der schriftlichen Meisterprüfung Schweiz Schweiz. Bauern- R. Stähli

verband D. Herren

Stützungsniveau bei Käse und Industriemilchprodukten Schweiz Fromarte M. Genoni

M. Raaflaub

Feldversuche zur Verbesserung der Pflanzgutqualität in Bezug

auf Rhizoctonia solani und Pulverschorf

Schweiz Swissem A. Keiser

Evaluation des essais culturaux Schweiz swiss granum A. Keiser

F. Häni

E. Schnyder

Literaturstudie «Erfassung Tiergesundheitsmerkmale» Schweiz ASR St. Rieder

F. Schmitz-Hsu

C. Müller

Probendrescher / Ährendrescher Schweiz Fenaco

IP-Suisse

F. Marti

Unterstützung der Offerteingabe MIBD-Bern zur Durchführung

der Qualitätskontrolle der Verkehrsmilch in der Schweiz

Schweiz MIBD-Bern U. Zaugg

Beratung von Waldbesitzern für die eigentumsübergreifende Schweiz Verband Bernischer B. Pauli

Zusammenarbeit Waldbesitzer Y. Reisner

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Dienstleistungen

Prestations de services

Auftrag Region / Land Auftraggeber Hauptverantwortliche

Mandat Région / Pays Mandants Responsables

Privatwirtschaft / Economie privée

Beratung und Coaching E-Learning Schweiz Swissgenetics D. Reumiller

Kooperation zur Schätzung der wirtschaftlichen Bedeutung Schweiz Swissgenetics M. Genoni

von Tiergesundheitsstörungen in der Milchproduktion S. Kohler

L. Etter

Wettbewerbsfähigkeit der tierischen Veredelung in der Schweiz Schweiz Coop M. Genoni

VSF R. Schwarzenbach

Aviforum B. Durgiai

Fenaco F. Schneider

P. Spring

M. Raaflaub

N-Düngungs- und Pflanzensaftanalyse-Versuche Schweiz IP-Suisse A. Keiser

M. Häberli

E. Schnyder

Nestlé Moga Herd Management Indien Nestlé F. Schneider

Farm Economics Nestlé Moga M. Genoni

M. Fehr

Silomessgerät für gasdichte Hochsilos Schweiz Harvestore System

Werner Schuler AG

F. Marti

Expertise Siegelrondellen Schweiz Pacovis Amrein AG H. Kneubühler

Kühlung von Bio-Joghurt Schweiz Biomilk AG W. Bisig

F. Clerc

Zertifizierung Forestry Steward Council Europa Société Générale

de Surveillance

U. Mühlethaler

BEKOM Wald: Modulvergleich SHL / Försterausbildung Schweiz Büro Rolf Dürig U. Mühlethaler

Marktpreisanalyse und -beobachtung für Schnittholz Schweiz WRF Consulting B. Pauli

aus Acàcia-magnium Y. Reisner

Chr. Menn

Leistungssteigerung der Holzkette im Kanton Luzern Schweiz Lenca AG B. Pauli


Hans Ryter

Projektleiter EcoLan Ukraina

und Reiseleiter in Sibirien

Responsable du projet

EcoLan Ukraina et guide de

voyage en Sibérie

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Nachhaltigkeit im Schutzwald und Erfolgskontrolle

Gestion durable des forêts de protection

Raphael Schwitter

Fachstelle für Gebirgswaldpflege

Centre de sylviculture de montagne

Die Wegleitung «Nachhaltigkeit und Erfolgskontrolle

im Schutzwald» (NaiS) ist ein Instrument,

das die gezielte Behandlung des Schutzwaldes

auf der Grundlage von klar definierten Anforderungsprofilen

ermöglicht.

Die Anforderungsprofile richten sich nach den natürlichen

Standortverhältnissen und dem spezifischen

Naturgefahrenpotenzial und dienen als «Messlatte»

für die Beurteilung des Handlungsbedarfes.

So genannte «Weiserflächen», die periodisch nach

einem standardisierten Vorgehen analysiert werden,

zeigen später, ob die Pflegemassnahmen die

erwartete Wirkung erbringen. Mit dieser Methodik

kann sichergestellt werden, dass die beschränkten

finanziellen Mittel effizient eingesetzt werden.

Die Anwendung der entsprechenden Kriterien in

der Praxis ist deshalb eine Voraussetzung für die

finanzielle Unterstützung der Schutzwaldpflege

durch das Bundesamt für Umwelt.

Die Umsetzung der Wegleitung stellt hohe Anforderungen

an die Praktiker und erfordert eine intensive

Auseinandersetzung mit der Materie. Der

Bund hat deshalb beschlossen, die Einführung

der Wegleitung mit einem Umsetzungs-Projekt zu

unterstützen. Mit dem Projekt wird die Fachstelle

für Gebirgswaldpflege beauftragt, in Zusammenarbeit

mit der Schweizerischen Hochschule für

Landwirtschaft, der Forstingenieurin Dr. Monika

Frehner und dem Forstingenieur Brächt Wasser,

Kurse durchzuführen, die auf die Bedürfnisse der

einzelnen Kantone ausgerichtet sind.

Erste Kurse wurden im Jahre 2005 durchgeführt,

und das Programm wird im Jahre 2006 und voraussichtlich

auch 2007 fortgesetzt. Die Zusammenarbeit

zwischen Praxis und den verschiedenen

Bildungsinstitutionen erweist sich dabei als

sehr erfolgreich.

Les instructions pratiques «Gestion durable des

forêts de protection» sont un instrument qui

permet de gérer de manière ciblée les forêts de

protection sur la base de profils d’exigences clairement

définis.

Les profils d’exigences sont adaptés aux conditions

naturelles des stations et aux dangers naturels

potentiels spécifiques. Ils servent à évaluer les

mesures nécessaires. Des «placettes témoins»

ont été définies, qui sont analysées périodiquement

selon une démarche standardisée et qui

indiqueront par la suite si les mesures d’entretien

ont eu les effets attendus. Cette méthode garantit

un emploi efficace des moyens financiers, qui

sont limités. C’est la raison pour laquelle l’Office

fédéral de l’environnement ne soutient financièrement

l’entretien des forêts protectrices qu’à

condition que ces critères soient employés.

L’application de ces instructions exige beaucoup

des praticiens, en particulier une étude intensive

de la matière. La Confédération a donc décidé de

soutenir leur introduction par un projet de mise en

pratique. Dans le cadre de ce projet, le Centre de

sylviculture de montagne, en collaboration avec la

Haute école suisse d’agronomie et les ingénieurs

forestiers Monika Frehner et Brächt Wasser, est

chargé de réaliser des cours adaptés aux besoins

des différents cantons.

Les premiers cours ont eu lieu en 2005 ; le programme

se poursuivra en 2006, et probablement

en 2007. La collaboration entre les praticiens et

les différentes institutions de formation s’avère

très fructueuse.


Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft in der Ukraine

Favoriser une agriculture durable en Ukraine

Wadim Rekunenko

Vizedirektor Agrar-College Illinzi

Vice-directeur Agrar-College Illinzi

Das Projekt für eine nachhaltige Landbewirtschaftung

in der Ukraine «EcoLan Ukraine» wird von

der SHL in Partnerschaft mit dem Agrar-College in

Illinzi durchgeführt. Finanziert wird das Projekt

durch die DEZA und dauert von 2003 bis 2007.

Die Hauptziele des Projektes sind die nachhaltige

Produktion, der Aufbau von Fachwissen sowie die

Verbesserung der Wertschöpfung im organischen

Landbau. Das Projekt umfasst die Bereiche

Beratung, Marketing, Ausbildung sowie Projekt-

Dialog (Lobbying).

In der Zentral- und Westukraine wurden zwei Beratungsbüros

für die Unterstützung der Produzenten

geschaffen. Zur Zeit sind 15 Bauernhöfe mit

einer Gesamtfläche von tausend Hektaren sowie

zwei Verarbeitungsbetriebe daran beteiligt.

Im Bereich Marketing wurde ein Service geschaffen,

dessen Hauptaufgabe die Vermittlung zwischen

Produktion und Verarbeitung ist. Ein wichtiges

Element ist ein Produzentenlager, mit welchem

die starken Preisschwankungen zu Gunsten der

Produzenten ausgeglichen werden.

In enger Zusammenarbeit mit der SHL haben die

Spezialisten des College ein Studien-Modul für

organische Produktion entwickelt. Im Moment

sind am Agrar-College siebzig Studierende in diesem

Modul eingeschrieben. Die ersten Spezialisten

werden 2006 ihre Ausbildung abschliessen.

Zudem machen jährlich zwölf ukrainische Studierende

ein Praktikum auf Schweizer Bio-Betrieben.

Hauptziel des Projekt-Dialogs ist die Verbesserung

der gesetzlichen Bedingungen für die organische

Produktion in der Ukraine. Nicht zuletzt

dank der Tätigkeit des Projektes gilt heute in einer

Reihe von staatlichen Programmen die besondere

Aufmerksamkeit der organischen Produktion. Das

Projekt unterstützt eine Vereinigung der organischen

Produzenten «BioLan Ukraine», welche sich

zurzeit für die Aufnahme in die IFOAM vorbereitet.

«BioLan Ukraine» ist ebenso Hauptpartner in

einem zusätzlichen Projekt zum Aufbau einer

eigenen Zertifizierungsstelle (Finanzierung durch

das seco).

Le projet «EcoLan Ukraine», qui a pour objectif

une production agricole durable en Ukraine, est

réalisé par la HESA en partenariat avec l’Agrar-

College d’Illinzi. Financé par la DDC, il a commencé

en 2003 et doit se terminer en 2007. Il

s’agit de favoriser la production durable, d’augmenter

le niveau de connaissances et d’améliorer

la valeur ajoutée des produits. Ce projet touche à

différents domaines comme la vulgarisation, le

marketing, la formation et le contact avec les institutions

(lobbying).

Deux bureaux de conseil ont été créés en Ukraine

centrale et occidentale afin de soutenir les producteurs.

Le projet englobe 15 exploitations,

représentant une surface totale de 1000 ha, ainsi

que deux entreprises de transformation.

Dans le domaine du marketing, un service a été

mis en place pour servir de relais entre la production

et la transformation. Parmi les mesures relatives

à la commercialisation, signalons la création

d’un dépôt, grâce auquel l’impact des fluctuations

de prix, qui sont considérables, peut être

réduit pour les producteurs.

Dans une étroite collaboration avec la HESA, les

spécialistes du College Illinzi ont mis sur pied un

module d’études consacré à la production biologique.

En ce moment, septante étudiant-e-s y

sont inscrits. Les premiers d’entre eux termineront

leur formation en 2006. De plus, chaque

année, ce sont douze étudiant-e-s ukrainiens qui

effectuent un stage sur des exploitations bio en

suisse.

Le contact avec les institutions a pour but principal

l’amélioration du cadre légal pour la production

biologique en Ukraine. «EcoLan Ukraine»

n’est pas pour rien dans le fait que toute une série

de programmes étatiques vouent une attention

particulière à la production biologique. Le projet

épaule également une association de producteurs

bio, «BioLan Ukraine», qui se prépare

actuellement en vue d’une admission à l’IFOAM.

«BioLan Ukraine» est aussi partenaire principal

dans un autre projet, visant à doter l’Ukraine de

son propre office de certification (financement par

le seco).

46 | 47


Mitarbeit in Kommissionen und Arbeitsgruppen

Expertentätigkeit

Collaboration à des commissions et à des groupes de travail

Activité d’expert-e

Berchier Pierre

Bisig Walter, Dr.

Buess Alfred, Dr.

Drave Christiane

Ducommun Gil

Durgiai Bruno, Dr.

Gasser Philippe

Genoni Marco

Guenat Dominique, Dr.

Häni Fritz, Dr.

Herren Dominique

Keiser Andreas

Kohler Samuel, Dr.

Kunz Peter, Dr.

Marti Fritz

Internationale Biometrische Gesellschaft

Schweizerische Vereinigung für Statistik

Fachschaft Chemie und Life Sciences

Fachlicher Beirat Zeitschrift Lebensmitteltechnologie

Landwirtschaftlicher Forschungsrat des EVD

Jury agro-Preis der Emmental Versicherung

Steuerungsgruppe Higher Education Management KFM

Fachschaft der Sprachdozierenden der BFH

Intercooperation

FTAL

Arbeitsgruppe Betriebswirtschaftliche Begriffe in der Landwirtschaft im

Auftrag der Kommission Betriebslehre des SVIAL

Arbeitsgruppe Verwertung der Schafwolle (BLW)

Association Européenne des Linguistes et Professeurs de Langue (AELPL)

Association Suisse des Professeurs de Français

Service TV-Lingua

Forum Betriebswirtschaft (LBL)

Schweizerisches Zentrum für Internationale Landwirtschaft, ETH Zürich

International Organization of Biological and Integrated Control (IOBC)

Arbeitsgruppe «Öko-Ausgleich im Ackerbau», c / o FAL Zürich-Reckenholz

Begleitende Expertengruppe der Eidgenössischen Forschungsanstalt für

Agrarökologie und Landbau (FAL), Zürich-Reckenholz

Tschechische Pflanzenschutzgesellschaft (Brno, Mähren)

Hochschule Wädenswil, Prüfungskommission

University of Guelph, Ontario, Canada

Arbeitsgruppe Qualitätsentwicklung der Berner Fachhochschule

Netzwerk Berufsschullehrpersonen

Fachstelle Didaktik der Berner Fachhochschule

Arbeitsgruppe Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung SGBF

«Hochschuldidaktik»

Projektleitung Arbeitsgruppe «Revision Rahmenlehrplan Allgemeinbildung»

(ABU) des BBT

Institut Transfrontalier d’Application et de Développement Agronomique

(ITADA), Colmar

Groupe d’experts pour la production végétale de la station fédérale

pour la production végétale de Changins

Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften e.V., D-Hannover

Jury Innovationswettbewerb Suisse Tier

Geschäftsleitender Ausschuss und Vorstand von Vétérinaires sans frontières

Suisse

Begleitende Expertengruppe für die Eidgenössische Forschungsanstalt

Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP)

Kommission für Tierernährung, Europäische Vereinigung für Tierproduktion

Arbeitsgruppe Fütterungsplan für Wiederkäuer (LBL, SRVA)

Vorstand der Schweizerischen Vereinigung für Tierproduktion

Advisory Board von Swissgenetics

Ackerbaustelle Ittigen BE

Kommission für Landmaschinen OGG

Fachkommission Betriebswirtschaft BP / MP des Schweiz. Bauernverbandes

Autorenteam Lehrmittel Physik LS

Membre

Membre

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Präsident

Mitglied

Co-Präsidentin

Stiftungsrat

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Membre

Membre

Concepteur, rédacteur

Mitglied

Vorstandsmitglied

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Ehrenmitglied

Experte

Fakultätsmitglied

Mitglied

Mitglied

Koordinator, Mitglied

Mitglied

Mitglied

Mitglied des

Expertenausschusses

Membre

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Leiter

Präsident

Mitglied

Mitglied


Menzi Harald, Dr.

Meyer Martin

Mühlethaler Urs

Müller Moritz, Dr.

Ramseier Hans

Reidy Beat

Rieder Stefan

Scheidegger Urs, Dr.

Schelker Traugott, Dr.

BFH-Forschungskommission

Zeitschrift Agrarforschung

Schweizerische Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften (SGPW) / Société

Suisse d’Agronomie (SSA)

Arbeitsgruppe Düngung der Eidg. Forschungsanstalten

Groupe Technique Suisse-Bilanz

UN / ECE Ammonia Expert Group

FAO / ESCORENA Network «Recycling Agricultural, Municipal and Industrial

Residues in Agriculture» (RAMIRAN)

European Agricultural Gaseous Emissions Inventory Researchers Network

(EAGER)

2 nd Greenhouse Gases and Animal Conference Agriculture Congress

First International Conference on Ammonia in Agriculture

Kommission Landtechnik des SVIAL

Hochschulkompetenzgruppe Verbrennungsmotoren

Verein AC-Pool des «Automotive Competence Network CH»

Immatrikulationskommission der BFH

Eidg. Forstliche Ausbildungskommission EFAK

FTAL Fachschaft Life Sciences

Fortbildung Wald und Landschaft

Forstliche Ausbildungsleiter

BUWAL Begleitforum Naturnaher Waldbau

Bodenkundliche Gesellschaft der Schweiz BGS

Schweizerische Kommission für die Erhaltung der Artenvielfalt der Wildflora,

SKEW, Forum

Standing Committee on Education in Soil Science der Internationalen

Bodenkundlichen Gesellschaft

Fachschaft Chemie / Biologie der Berner Fachhochschule

Universität Bern, Geographisches Institut

Schweizerische Arbeitsgruppe Bekämpfungsschwellen

Beratergruppe Boden – Düngung – Umwelt

First International Conference on Ammonia in Agriculture

Wissenschaftliche Kommission des «Netzwerkes Pferdeforschung CH»

Anforderungskommission beim «Schweizer Verband der Pferdehalter – SVPH»

ETH Zürich, Institut für Nutztierwissenschaften

UNI Bern Vetsuisse Fakultät

Zeitschrift «Mammalian Genome»

SFIAR (Swiss Forum for International Agricultural Research)

Selection Committee of the Research Fellow Partnership Program (RFPP) on

Natural Resource Management

ETH Zürich, Institut für Pflanzenwissenschaften

Kommission für die didaktische Weiterbildung der Dozierenden an Fachhochschulen

FH

IGIP (Internationale Gesellschaft für Ingenieurpädagogik)

ICTMA (International Conference on the Teaching of Mathematical Modelling

and Applications)

Arbeitsgruppe Mathematikdidaktik an Fachhochschulen naturwissenschaftlicher

Richtung

Mitglied

Mitglied des

Redaktionsteams

Präsident

ständiger Gast

Mitglied

Member

Member

Chairman

Member Scientific

Committee

Member Scientific

Committee

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Vertreter SHL

Beratende Stimme

Mitglied

Mitglied

Beratende Stimme

Mitglied

Vorstandsmitglied,

Redaktor

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Lehrauftrag

Mitglied

Präsident

Member Scientific

Committee

Mitglied

Mitglied

Lehrauftrag

Lehrauftrag

Reviewer

Präsident

Mitglied

Lehrauftrag

Vorstandsmitglied,

Delegierter der SHL

Leiter der Arbeitsgruppen

Mathematik,

Curriculum

Mitglied, Leiter

Arbeitsgruppe

Mitglied

48 | 49


Mitarbeit in Kommissionen und Arbeitsgruppen

Expertentätigkeit

Collaboration à des commissions et à des groupes de travail

Activité d’expert-e

Schindler Magdalena, Dr.

Schmidlin Joseph, Dr.

Schneider Fritz

Schwarzenbach Roger, Dr.

Spring Peter, Dr.

Stähli Roland

Steingruber Emil

Stucki Ernst

Thomet Peter, Dr.

Winkenbach Felix, Dr.

Zaugg Urs

Berufsbildungskommission des Schweizerischen Milchwirtschaftlichen Vereins

Berufsprüfung für Käsereifachleute

Begleitende Expertengruppe für die Eidgenössische Forschungsanstalt

Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP)

Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Didaktikausbildung

Swiss Food Net

Koordinationskommission Naturwissenschaftliche Berufsmaturitätsschule

Commission de coordination pour la maturité professionnelle direction sciences

naturelles

Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann, BFH

Arbeitsgruppe zum Informationssystem der Europäischen Initiative für

Landwirtschaftliche Forschung für die Entwicklung (EIARD-InfoSys)

SVIAL Kommission für Internationale Landwirtschaft

Schweizerisches nationales FAO-Komitee

Vétérinaires sans Frontières Suisse

Expertenkommission Genetische Ressourcen, Nutztiere, BLW

LivestockNet, Swiss Network for Livestock in Development

Begleitende Expertengruppe FAT

Eidg. Kommission für Stalleinrichtungen

SVIAL Kommission für das Bildungswesen

Beratende Fachgruppe für Berufseinführung von Lehr- und Beratungskräften

Schweizerisches Netzwerk Berufsschullehrpersonenbildung

Arbeitsgruppe Qualifizierung für Beraterinnen und Berater im ländlichen Raum

Koordinationskonferenz für die zentrale Auswertung von Buchhaltungsdaten

Koordination BFH Informatik

ESRI GIS-Anwendergruppe

Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaues (AGFF)

Technische Kommission der Schweizerischen Vereinigung für Silowirtschaft

Beratende Kommission des Instituts für Pflanzenwissenschaften der ETH Zürich

Grünlandgesellschaften folgender Staaten: Deutschland, Frankreich,

Grossbritannien, Österreich, Neuseeland

Organizing Committee of the 20 th General Meeting, European Grassland

Federation, 21.–24. Juni 2004 in Luzern

Begleitgruppe des BUWAL zum Freisetzungsversuch der ETHZ mit

KP4-Weizen in Lindau

Verband der Dozierenden der Berner Fachhochschule

Konkordatsrat der SHL

Mitglied

Expertin

Mitglied

Praktikumslehrerin

Mitglied Kernteam /

Membre du comité

Mitglied

Membre

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Vorstandsmitglied

Mitglied

Präsident

Mitglied

Mitglied

Präsident

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Präsident

Mitglied

Mitglied

Mitglied

Vizepräsident

Mitglied

Vorstandsmitglied

Sekretär


Karin Burgermeister

Agronomiestudentin

und Akrobatikfliegerin

Etudiante en agronomie

et adepte du

vol acrobatique

50 | 51


Landwirtschaftliche Beratung in Kirgistan

Vulgarisation agricole au Kirghizistan

Stefan Joss

Kirgisische Agrar-Universität

Agro-Université Kirghizistan

Die landwirtschaftliche Beratung in Kirgistan kann

auf eine mehr als zehnjährige Geschichte zurückblicken.

Zahlreiche nationale und internationale Organisationen

haben dabei den über 300 000 Bauern

und Bäuerinnen Wissen und Technologien vermittelt,

um mit der landwirtschaftlichen Tätigkeit

eine Existenz aufzubauen. Die landwirtschaftlichen

Berater und Beraterinnen der ersten

Generation waren erfahrene Spezialisten, die über

eine sowjetische Ausbildung und mehrjährige

Erfahrung in Kolchosen verfügten. Die Berufsausbildung

der jungen Generation sowie beratungsspezifische

Kurse an höheren Lehranstalten wurden

jedoch erst anfangs des neuen Jahrtausends zu

einem Thema.

Der Kurs «Beratungsmethodik und Betriebsplanung»,

den die SHL zusammen mit dem nationalen

Beratungs-Trainings-Zentrum (www.atc.kg)

an der kirgisischen Agrar-Universität anbietet,

schliesst erstmals diese Lücke. Er richtet sich an

Studierende des vierten Ausbildungsjahres aller

28 Fakultäten und vermittelt in Theorie und Praxis

einen Einblick in die Grundsätze und Eigenheiten

der Beratung in Kirgistan. Unter anderem erhalten

die Studierenden in einem vierwöchigen Feldprojekt

die Gelegenheit, die Kombination von Erwachsenenbildung

und Planung zusammen mit

einem ländlichen Dienstleistungsanbieter (Beratungsdienst,

Kredit- oder Bauernorganisation) zu

praktizieren.

Das von der Asiatischen Entwicklungsbank finanzierte

Projekt ist auf zwei Jahre befristet. Bereits

im ersten Jahr hat das Echo bei Dienstleistungsanbietern,

Dozierenden und Studierenden aber

gezeigt, dass Beratung und Kleinbetriebsplanung

in der Universitätsausbildung durchaus ihre Berechtigung

haben.

La vulgarisation agricole au Kirghizistan est une

réalité depuis plus de dix ans. De nombreuses

organisations, nationales et internationales, ont

transmis à 300 000 paysan-ne-s le savoir et les

techniques qui leur sont nécessaires pour vivre de

leur activité agricole. Les vulgarisateurs et vulgarisatrices

de la première génération étaient des

spécialistes chevronnés, formés à l’école soviétique

et qui avaient derrière eux une expérience

de plusieurs années dans les kolkhozes. Mais la

formation de la relève en matière de vulgarisation

n’est devenue une préoccupation qu’au début du

nouveau millénaire, tout comme les cours spécifiques

dans les hautes écoles.

Proposé par la HESA conjointement avec le

Centre national de vulgarisation (www.atc.kg),

le cours «Méthodes de vulgarisation et planification

d’exploitation», donné à l’Agro-Université du

Kirghizistan, est une première. Il s’adresse aux

étudiant-e-s de quatrième année des 28 facultés

et constitue une introduction théorique et pratique

aux principes et particularités de la vulgarisation

dans ce pays. Entre autres, les étudiant-e-s y ont

l’occasion, grâce à un projet de quatre semaines

dans le terrain, de faire un exercice pratique combinant

la formation d’adultes et la planification, et

ce en collaboration avec des prestataires de services

(service de vulgarisation, établissement de

crédit ou organisation paysanne).

Ce projet est financé par la Banque asiatique de

développement et est limité à deux ans. Il a obtenu

dans sa première année un écho très favorable

auprès des prestataires de services, des

enseignant-e-s et des étudiant-e-s, montrant que

la vulgarisation et la planification d’exploitation ont

bel et bien leur place dans la formation universitaire.


InfoAgrar – InfoResources: Kontinuität und neue Herausforderung

InfoAgrar – InfoResources : continuité et nouveau défi

Willi Graf

Sektion Natürliche Ressourcen und Umwelt DEZA

Section Ressources naturelles et environnement DDC

Eine der Aufgaben der Direktion für Entwicklung

und Zusammenarbeit (DEZA) ist die Vorbereitung

von schweizerischen Berufsleuten auf die Arbeit als

Entwicklungsexperten und die Einbindung dieser

Berufsleute in den internationalen Austausch von

Information und Wissen. Für den Bereich natürliche

Ressourcen und Umwelt hat die DEZA deshalb

in Partnerschaft mit der SHL, dem Center for

Development and Environment (CDE) der Universität

Bern und Intercooperation drei Informationsstellen

ins Leben gerufen, die unter dem Label

InfoResources gemeinsam Dienstleistungen anbieten.

Die der SHL angegliederte InfoAgrar ist

dabei für landwirtschaftliche Fragen zuständig und

erleichtert Jahr für Jahr vielen Experten der DEZA

aus Partnerländern sowie aus dem entwicklungspolitischen

Umfeld in der Schweiz den Zugang zu

relevanter Information. Dabei zeigt sich InfoAgrar

den zunehmenden Herausforderungen an das

Informationsmanagement im E-Zeitalter gewachsen

und nutzt die sich durch die technologische

Entwicklung neu ergebenden Chancen.

Weil die DEZA überzeugt ist, dass Informationsmanagement

auch in der Zukunft ein wichtiger

Pfeiler der Entwicklungszusammenarbeit (EZA)

sein wird, hat die DEZA InfoAgrar im Rahmen von

InfoResources einen neuen Auftrag für vier Jahre

erteilt. Dieser Auftrag umfasst neben den bekannten

Leistungen (Recherchen, Fokus und News)

auch den Aufbau von Partnerschaften in Entwicklungsländern,

die es ermöglichen, Dienstleistungen

für den Süden auch im Süden zu erbringen und

das Aufbauen von kompetenten Dienstleistungsangeboten

in Partnerländern zu fördern. Dabei

zählt InfoResources auf die Unterstützung der drei

Trägerorganisationen. Für die SHL ist dies eine

vorzügliche Gelegenheit, ihre auf Kooperation

ausgerichtete institutionelle Strategie auch für die

EZA in die Praxis umzusetzen.

Une des tâches de la Direction du développement

et de la coopération (DDC) consiste à préparer les

professionnels suisses au travail d’expert en

développement et de les intégrer dans l’échange

international d’information et de savoir. Dans cette

perspective, la DDC, en partenariat avec la

HESA, le Center for development and environment

(CDE) de l’Université de Berne et Intercooperation,

a mis en place trois offices d’information

qui, sous la dénomination InfoResources, proposent

en commun des prestations de service. L’un

d’eux, InfoAgrar, est rattaché à la HESA et s’occupe

des sujets agricoles. Année après année, il

facilite la recherche d’informations pour de nombreux

expert-e-s de la DDC et de la politique du

développement, en Suisse et dans les pays partenaires.

En matière de management de l’information,

InfoAgrar s’avère à la hauteur des défis de

l’ère électronique et saisit toutes les chances

offertes par l’évolution technologique.

La DDC est convaincue du fait que le management

de l’information constituera, à l’avenir

aussi, un pilier de la coopération au développement.

C’est pourquoi elle a confié à InfoAgrar

un nouveau mandat de quatre ans dans le cadre

d’InfoResources. Ce mandat, outre les prestations

fournies jusqu’à présent (recherches, Focus

et news), comprend également la promotion dans

les pays en développement de partenariats permettant

de fournir des prestations pour le sud

dans les pays du sud et de stimuler l’offre en

prestations de qualité dans les pays partenaires.

InfoResources compte sur le soutien de ses trois

services. Pour la HESA, qui entend multiplier ses

connexions aux réseaux internationaux, c’est une

excellente occasion de mettre en pratique cette

stratégie pour le compte de la coopération au

développement.

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Weiterbildungsveranstaltungen

Manifestations de formation continue

30.8., 6.9.2004 Rhetorikseminar für natürliches und überzeugendes Auftreten Seminar SHL Zollikofen, T. Nast

4.10.–22.10.2004 Cheesemaking Technology Course SHL Zollikofen (Abteilung Milchwirtschaftliche

Lebensmitteltechnologie)

und ALP Liebefeld

20.10.2004 Tiergerechte und marktkonforme Schweinemast mit Verzicht F & E Kolloquium SHL Zollikofen,

auf konventionelle Kastration B. Huber-Eicher, F. Schmitz-Hsu, P. Spring

10.11.2004 Projekt RISE – Neuester Stand F & E Kolloquium SHL Zollikofen,

A. Stämpfli, H. Porsche, Chr. Thalmann

24.11.2004 Zukunftsorientiert und engagiert Milch produzieren, SHL Zollikofen (Abteilungen Nutztier-

Fachtagung Opti-Milch wissenschaften und Wirtschaft)

1.12.2004 Bewirtschaftungspotential, ein Werkzeug für den Vollzug F & E Kolloquium SHL Zollikofen,

im Bereich Landwirtschaft – Umwelt T. Kupper, H. Menzi

3.12.2004 Qualitätssicherung im Kartoffelbau, Fachtagung Pflanzenproduktion SHL Zollikofen (Abteilung Pflanzenwissenschaften

und Agrarökologie)

11.1.2005 Bergmilchprojekt – Stand der Arbeiten und erste Erkenntnisse F & E Kolloquium SHL Zollikofen,

M. Sutter, L. Etter, B. Durgiai,

R. Schwarzenbach

1.2.2005 Entwicklung einer Methode zur Bestimmung des Kochtyps F & E Kolloquium SHL Zollikofen,

von Speisekartoffeln Chr. Ochsenbein, H. Kneubühler,

A. Keiser

1.3.2005 Kosovo dairy project F & E Kolloquium SHL Zollikofen,

H. Kneubühler, U. Zaugg, S. Bigler

11.3.2005–2.12.2005 Hochschuldidaktik, Didaktische Basisqualifikation in Seminar SHL Zollikofen,

sieben Modulen Fachhochschule Zentralschweiz,

B. Pfäffli, D. Herren, H. Käppeli, R. Stähli

4.5.2005 Begleitetes Selbststudium Seminar HSW Bern, B. Pfäffli, D. Herren

10.5.2005 Interdisziplinarität – oder: Was Agronomen, Bauern und Historiker F & E Kolloquium SHL Zollikofen, P. Moser

konkret voneinander lernen könn(t)en

13.5.2005 Gruppenpuzzle, Leitprogramm, Werkstatt und Co. – Seminar SHL Zollikofen,

mit verschiedenen Methoden den Unterricht lebendig gestalten D. Herren, R. Stähli

31.5.2005 Taktische N-Düngung F & E Kolloquium SHL Zollikofen,

M. Stettler, P. Thomet

31.5.–18.6.2005 Farm Economics, Practical training in strategic planning Weiterbildung SHL Zollikofen,

M. Genoni, B. Durgiai, M. Fehr, F. Schneider

13.6.2005 Die Rolle von privaten Firmen in der Entwicklung F. Schneider, B. Rust

der indischen Milchwirtschaft

14.6.2005 Wettbewerbsfähige Milchproduktion: Talgebiet chancenlos F & E Kolloquium SHL Zollikofen,

gegen Hügel- und Berggebiet – Betriebswirtschaftliche Zahlen M. Raaflaub

einmal anders interpretiert. Auszüge aus Diplomarbeit HSG.

28.6.2005 Von Milben und Menschen F & E Kolloquium SHL Zollikofen,

Ch. Zundel, U. Scheidegger

9.8.2005 Projekt Kuhtypen F & E Kolloquium SHL Zollikofen,

M. Steiger Burgos, P. Kunz

22.8.2005 Innere Differenzierung und Individualisierung Seminar LBBZ Plantahof, Landquart,

D. Herren

22.8., 29.8.2005 Rhetorikseminar für natürliches und überzeugendes Auftreten Seminar SHL Zollikofen, T. Nast


Wie unterrichtet man?

Comment animer l’enseignement ?

Lucia Bloch

Teilnehmerin Ergänzungskurs Unterricht und Beratung

Participante, cours complémentaire Enseignement et vulgarisation

Gibt es verschiedene Unterrichtsmethoden? Wie

gestaltet man den Unterricht interessant? Diesen

und anderen Fragen bin ich im Ergänzungskurs

Bildung und Beratung nachgegangen.

Die Didaktikausbildung an der SHL wählte ich, weil

sie sich gut mit meiner Arbeit an einer Landwirtschaftsschule

vereinbaren liess. Um das didaktische

Zertifikat zu erhalten, besuchte ich folgende

sieben Module: Berufsanforderungen und Lernpsychologie,

Beraten in der Landwirtschaft,

Basiskompetenzen Lehren und Beraten, Methodenkompetenz

für Lehrerinnen, Unterrichts- und

Beratungsübungen, das Beratungspraktikum

sowie eine Projektwoche zum Thema Landwirtschaft

und Gesellschaft im Berggebiet.

In den Modulen erfuhr ich viele nützliche Dinge.

Zum Beispiel übten wir das Stellen von Fragen.

Die Frage «Wie gestaltet man den Unterricht?» ist

eine offene Frage. Diese Frage beantworten Sie

ausführlich. Hingegen kann die Frage «Gibt es

verschiedene Unterrichtsmethoden?» mit ja oder

nein beantwortet werden und gehört zu den geschlossenen

Fragen. Sie eignet sich nicht dazu,

Zusammenhänge herauszufinden. Besonders

interessant fand ich das Thema handlungsorientierter

Unterricht. Bei dieser Unterrichtsmethode

wird handeln mit nachdenken und verstehen verknüpft.

Viele der gelernten Dinge flossen direkt in meinen

Unterricht ein. Zum Beispiel begann ich meinen

Schülern zu Beginn jedes Themas die Lernziele

bekannt zu geben. Die Lernziele waren jeweils

auch für die Prüfungen massgebend. Andere Ideen

passte ich an meinen Unterricht an, probierte sie

aus und liess sie je nach Resultat wieder fallen.

Y a-t-il diverses méthodes d’enseignement ?

Comment le structurer de manière intéressante ?

C’est dans ces questions, et dans bien d’autres

que je me suis plongée à l’occasion du cours

complémentaire Enseignement et vulgarisation.

Si j’ai choisi une formation didactique à la HESA,

c’est parce qu’elle était aisément conciliable avec

mon travail dans une école d’agriculture. Afin

d’obtenir mon certificat, j’ai suivi sept modules :

exigences professionnelles et psychologie de

l’apprentissage, vulgarisation dans l’agriculture,

compétences de bases pour l’enseignement et la

vulgarisation, compétences méthodologiques

pour les institutrices, exercices d’enseignement et

de vulgarisation, stage de vulgarisation, de même

qu’une semaine de projet sur le thème «Agriculture

et société en zone de montagne».

Les modules m’ont beaucoup appris. Par exemple,

nous avons exercé l’énoncé de questions. La

question «Que pouvez-vous dire du style d’enseignement

de l’institutrice ?» est une question

ouverte, qui demande une réponse circonstanciée.

Par contre, la question «Y a-t-il diverses

méthodes d’enseignement ?», à laquelle on peut

répondre par oui ou par non, appartient aux questions

fermées, qui ne permettent pas d’établir des

rapprochements. Un des thèmes qui m’ont particulièrement

intéressée concernait l’enseignement

tourné vers l’action. Il y était question du lien entre

la réflexion, la compréhension et l’action.

Mon enseignement a grandement bénéficié des

connaissances acquises à ce cours. Par exemple,

désormais, au début de chaque nouveau thème,

je communique aux élèves les objectifs d’apprentissage,

ne serait-ce que parce qu’ils sont déterminants

pour les examens. J’ai aussi essayé

d’appliquer quelques idées glanées à ce cours ;

certaines se sont révélées compatibles avec ma

manière d’enseigner, d’autres pas.

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Fachtagung an der SHL zum Thema Milch

Journée spécialisée à la HESA sur le thème du lait

Beatrice Conrad

Präsidentin des Schweizerischen Verbandes diplomierter ErnährungsberaterInnen

Présidente de l’Association suisse des diététicien-ne-s diplômés

Wenn die Wissenschaft zusammen mit Fachpersonen

aus der Praxis eine Veranstaltung organisiert,

sind interessante Diskussionen vorprogrammiert.

Erstmals haben die SHL und der Schweizerische

Verband diplomierter ErnährungsberaterInnen

(SVDE) eine gemeinsame Tagung organisiert. Das

Interesse seitens der Praxis war beachtlich. Oft ist

«Milch» ein Thema, welches in der Ernährungsberatung

vertieft besprochen wird. Fragen um

gesundheitliche Aspekte von Milch und Milchprodukten

gehören zum Beratungsalltag.

In einer Zeit, wo das Thema Ernährung in aller

Munde ist, braucht die dipl. Ernährungsberaterin

bzw. der dipl. Ernährungsberater regelmässige

Weiterbildung, um den täglichen Patienten- und

Konsumentenfragen gerecht zu werden. Aufgrund

von Medienmitteilungen und Empfehlungen von

selbsternannten «Heilern» sind die Kunden der

Ernährungsberatung oft verunsichert.

Wie sieht die Fettsäurezusammensetzung der Milch

aus? Was bringen Probiotika und Praebiotika?

Welche Einflüsse hat die Fütterung auf die Milchqualität?

Welches sind die Vorteile von Alpkäse?

Diese und ähnliche Fragen wurden an der Fachtagung

von kompetenten Referentinnen und Referenten

aufgegriffen und im Plenum diskutiert.

Das vielseitige Programm erlaubte den Teilnehmenden,

Aktuelles aus Wissenschaft und Praxis

zu erfahren. Der Austausch in der Diskussion zwischen

Vertreterinnen und Vertretern der Industrie,

Praxisfachleuten und Wissenschaftern war anregend

und interessant. Der SVDE schätzt die

unkomplizierte Zusammenarbeit mit der SHL sehr

und freut sich auf mögliche weitere Projekte.

Lorsque les représentant-e-s de la science et les

spécialistes de la profession organisent conjointement

une manifestation, on peut s’attendre à

des discussions captivantes. La HESA et l’Association

suisse des diététicien-ne-s diplômés (ASDD)

ont pour la première fois uni leurs efforts pour

mettre sur pied une journée spécialisée, qui a

rencontré un grand intérêt auprès des professionnels.

Dans les milieux de la diététique, le lait

est un thème qui donne lieu à de vives discussions

et les questions de santé en rapport avec

le lait et les produits laitiers sont sans cesse à

l’ordre du jour.

A une époque où tout le monde s’interroge sur

l’alimentation, les diététicien-ne-s se doivent de

perfectionner en permanence leur formation, afin

de pouvoir faire face aux questions des malades

et des consommateurs, qui sont souvent insécurisés

par des articles de presse ou par des recommandations

de «guérisseurs» autoproclamés.

Quelle est la teneur en acides gras du lait ? Quels

sont les apports des probiotiques et des praebiotiques

? Quelles sont les incidences de l’affouragement

sur la qualité du lait ? Quels sont les avantages

du fromage d’alpage ? Ce sont de telles

questions qui ont été abordées lors de cette journée

par des intervenant-e-s très compétents, puis

discutées en plénum.

Grâce à un programme varié, les participant-e-s

ont pu se mettre au courant de ce qui fait l’actualité

dans la science et dans la profession. La

discussion entre représentant-e-s de l’industrie,

spécialistes de la profession et scientifiques a

donné lieu à des échanges enrichissants. L’ASDD

apprécie cette forme peu compliquée de collaboration

avec la HESA et espère que d’autres

projets pourront être réalisés.


Roland Schafflützel

Chemieassistent und

Orchideenzüchter

Assistant en chimie et

amateur d’orchidées

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Publikationen

Publications

Amrein Th, Schönbächler B, Rohner F, Lukac H, Schneider H,

Keiser A, Escher F und Amadò R, 2004. The Potential for Acrylamide

Formation in Potatoes: Data from the 2003 Harvest. Journal

European Food Research and Technology, 219, 572–578.

Auerswald K, Strotmann K, Schwertl M, Reidy B, Richner W,

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Weiss D, Thomet P, 2005. Auf Hochleistung oder geringe Kosten

setzen? Vorteile der Grünlandstandorte nutzen. Landwirtschaftliches

Wochenblatt LW Hessenbauer 4 / 2005, 28–30.

Weiss D, Thomet P, 2005. Milchproduktion auf Grünland. Land

und Forst, Mitteilungsblatt der Landwirtschaftskammer Hannover,

Ausgabe 17 / 2005, 32–34.

Weiss D, Thomet P, 2005. Milchproduktion: Hohe Leistung oder

geringe Kosten? Landwirtschaftliches Wochenblatt Hessen-Rheinland-Pfalz,

Ausgabe 4 / 2005, 28–30.

Weiss D, Thomet P, 2005. Mit Vollweide die Kosten radikal senken.

dlz-agrarmagazin 3 / 2005, 104–108.

Weisskopf P, Zihlmann U, Chervet A, Sturny W G und Müller M,

2005. Entwicklung des Bodengefüges bei Direktsaat und Pflug.

Agrarforschung 12 (8), 362–367.

60 | 61


Gutachterberichte

Rapports d’expertise

Bisig W, 2004. Milchprodukte aus Bergmilch –

Projekt-Zwischenbericht. Bericht für anonyme

Stiftung. Dez. 2004.

Durgiai B, Fehr M, Genoni M und Schneider

F, 2004. Farm Economics Nestlé Moga

2004–2007. Project document for Nestlé India.

Etter L, Genoni M und Kohler S, 2005. Gesundheitskosten

bei der Milchkuh. Studie im Auftrag

von Swissgenetics.

Genoni M, Guenat D, Rekunenko V, Ryter H,

2004. Eco-Lan Ukraine, Sustainable Land Use in

Ukraine, Phase II 2005–2007. Project document

for SDC.

Gerber T, 2005. A Holistic Sustainability Assessment

of Tea Farms in Southern India. Diploma

thesis, unpublished, Swiss College of Agriculture,

Zollikofen, Switzerland (Auftrag von Nestlé).

Guenat D, Studer C, 2004. Korean-Swiss Agricultural

Support Programme – Project document

2005–2006. SDC (Swiss Agency for Development

and Cooperation) and SHL (Swiss College

of Agriculture).

Guenat D, Studer C, 2005. Swiss – DPR Korea

Cooperation 1995–2004: A Capitalization Document

focusing on the Korean-Swiss Agricultural

Support Programme [including CD-ROM]. SDC

(Swiss Agency for Development and Cooperation)

and SHL (Swiss College of Agriculture).

Häni F and Stämpfli A, 2004. Report of the

assessment of the sustainability of selected coffee

producing farms in specified regions in Brazil

(Auftrag von Nestlé).

Häni F, Gerber T, Stämpfli A, Porsche H,

Thalmann C, Studer C, 2005. An Evaluation of

Tea Farms in Southern India with the Sustainability

Assessment Tool RISE (Auftrag von Nestlé).

Joss S, Guenat D, 2005. Establishment of two

short term training courses under the Agrarian

University (Bishkek, Kyrgyz Republic). Operational

Project Document 2005–2006 for the Agriculture

Area Development Project (AADP). SHL (Swiss

College of Agriculture).

Mühlethaler U, Bovolenta L, 2005. Forest

Management Surveillance Report, Magnifica

Comunità di Fiemme. SGS QUALIFOR, Midrand,

South Africa, 6 S.

Mühlethaler U, Reautschnigg T, 2005. Forest

Management Certification Report, Initiative Ökoholz

Österrreich. SGS QUALIFOR, Midrand,

South Africa, 40 S.

Raaflaub M und Genoni M, 2005. Anpassungen

beim Stützungsniveau bei Milchprodukten gemäss

AP 2011. Studie im Auftrag von Fromarte.

Raaflaub M und Genoni M, 2005. Kostenvergleich

landwirtschaftlicher Produktionsmittel. Studie

im Auftrag des BLW.

Schneider F, 2005. Mission Report of Support

Mission to CALPI (Capitalisation of Experience of

the Livestock Programme in India), March 2005.

Intercooperation, Berne, Switzerland.

Studer C, Guenat D, 2004. Review Mission in

the framework of the Korean-Swiss Agricultural

Support Programme (KSASP), Aug. / Sept. 2004.

SDC (Swiss Agency for Development and Cooperation)

and SHL (Swiss College of Agriculture).


Esther Staubli

Agronomiestudentin

und Schiedsrichterin

Etudiante en agronomie

et arbitre de

football

62 | 63


Betriebsrechnung 2005

Compte d’exploitation 2005

Die Betriebsrechnung 2005 umfasst die Periode vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2005.

Die wichtigsten Ergebnisse sind in den folgenden Darstellungen zusammengefasst.

Le compte d’exploitation 2005 porte sur la période allant du 1 er janvier 2005 au 31 décembre 2005.

Les principaux résultats sont récapitulés dans les représentations suivantes.

Betriebsrechnung SHL (ohne SHLexpertise) / Compte d’exploitation HESA (sans SHLexpertise)

Aufwand in Franken in %

Charge en francs en %

Personalaufwand 9 754 769 68 %

Charges du personnel

Sachaufwand 4 693 978 32 %

Frais d’exploitation

Total Aufwand / Total Charge 14 448 747 100 %

Betriebsrechnung SHLexpertise / Compte d’exploitation SHLexpertise

Aufwand in Franken in %

Charge en francs en %

Personalaufwand 3 053 738 63 %

Charges du personnel

Sachaufwand 1 763 192 37 %

Frais d’exploitation

Total Aufwand / Total Charge 4 816 930 100 %

Ertrag in Franken in %

Produit en francs en %

Kantone 8 884 608 62 %

Cantons

Bund 3 943 372 27 %

Confédération

Dritte 1 158 448 8 %

Tiers

Studierende 462 319 3 %

Etudiants

Total Ertrag / Total Produit 14 448 747 100 %

Ertrag in Franken in %

Produit en francs en %

Dienstleistungs- und Weiterbildungs- 579 399 12 %

erträge von Privaten und Kantonen

Recettes des privés et des cantons

pour services et formation continue

Dienstleistungserträge Bundesstellen 1 626 881 34 %

Recettes des services aux organes

fédéraux

Forschungsbeiträge der Wirtschafts- 1 785 985 37 %

partner und von internationalen

Institutionen

Contributions de recherche des partenaires

de l’économie et des institutions

internationales

KTI-Forschungsbeiträge 385 081 8 %

Contributions de recherche CTI

Forschungsbeiträge Bundesstellen 439 584 9 %

(ohne KTI)

Contributions de recherche

des organes fédéraux (CTI exclus)

Total Ertrag / Total Produit 4 816 930 100 %


Mutationen beim Personal

Changements de personnel

Dozierende

Dr. Felix Winkenbach, Professor für Biologie

und Ökologie, trat Ende September 2004 nach

fast dreissig Dienstjahren in den Ruhestand. Er hat

mit seiner erfolgreichen Lehrtätigkeit einer ganzen

Generation von Ingenieurinnen und Ingenieuren

der Land- und Milchwirtschaft das nötige Rüstzeug

in allgemeiner Biologie, Mikrobiologie, Botanik

und Ökologie vermittelt. Während seines langen

Wirkens hat er den Umbau der SHL von der

Technikerschule zur höheren technischen Lehranstalt

und schliesslich zur Fachhochschule

erlebt und mitgeprägt. Als Nachfolgerin wurde

Dr. Ruth Debernardi gewählt. Sie war nach

ihrem Studium der Biologie an der Universität

Lausanne als Forscherin tätig und absolvierte ein

Nachdiplomstudium in Neurowissenschaften.

Im Berichtsjahr konnte die dritte Dozentenstelle

des neuen Studiengangs Forstwirtschaft besetzt

werden. Jean-Jacques Thormann, dipl. Forsting.

ETH, ist seit dem 1. Januar 2005 für Lehre

und Forschung im Bereich Gebirgswald und Naturgefahren

zuständig. Er arbeitete nach seinem

Studienabschluss als Assistent an der Professur

für Waldbau der ETH Zürich sowie als wissenschaftlicher

Mitarbeiter in der eidgenössischen

Forstdirektion.

Mittelbau, Administration und Logistik

Im Zuge des Aufbaus des Studiengangs Forstwirtschaft

wurden zwei neu geschaffene Mittelbaustellen

besetzt. Mit Christian Menn und

Dr. Yvonne Reisner konnten zwei wissenschaftliche

Mitarbeitende gewonnen werden, die

bereits über eine beachtliche Berufserfahrung verfügen.

In den übrigen Abteilungen wurden insgesamt

sechs weitere Personen als Assistierende

oder wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

neu angestellt. Zehn Angehörige des Mittelbaus

– darunter auch Dr. Peter Moser und

Beat Brodbeck, die im Zuge der Verselbständigung

des Archivs für Agrargeschichte aus den

Diensten der SHL austraten – verliessen die SHL,

weil ihre befristeten Anstellungen zu Ende gingen.

In Administration und Logistik war der Personalwechsel

gering: Vier Mitarbeitende verliessen die

SHL, drei Personen wurden neu angestellt.

Enseignant-e-s

Après trente ans de loyaux services, Felix

Winkenbach, professeur de biologie et d’écologie,

a pris sa retraite en septembre 2004. Au long

d’une activité d’enseignant bien remplie, il a transmis

à toute une génération d’ingénieur-e-s les

connaissances de base en sciences naturelles, à

savoir la biologie, la microbiologie, la botanique et

l’écologie. Une longévité qui lui a permis de vivre,

et de manière active, toute l’évolution structurelle

de l’école, au départ technicum, puis devenant

ETS avant de passer au statut actuel de HES. Sa

succession est assurée par Ruth Debernardi.

Après des études de biologie à l’Université de

Lausanne, elle a travaillé dans la recherche et

mené à terme des études post-grade en neurosciences.

Durant l’année écoulée a pu être attribué le

troisième poste d’enseignant de la nouvelle filière

Foresterie : depuis le 1 er janvier 2005, Jean-

Jacques Thormann, ing. forestier EPF, est en

charge du domaine Forêt de montagne et dangers

naturels, tant pour l’enseignement que pour

la recherche. Après ses études, il a travaillé comme

assistant à la chaire de sylviculture de l’EPFZ,

et comme collaborateur scientifique à la Direction

fédérale des forêts.

Corps intermédiaire, administration et logistique

La filière Foresterie a également développé son

corps intermédiaire. Deux postes ont été créés et

confiés à Christian Menn et Yvonne Reisner,

engagés comme collaborateur et collaboratrice

scientifiques, deux personnes qui jouissent d’ores

et déjà d’une expérience professionnelle considérable.

Le corps intermédiaire a également été

renforcé dans les autres sections (six nouveaux

engagements d’assistant-e-s ou de collaborateurs

et collaboratrices scientifiques). Il a par ailleurs

connu dix départs, huit personnes étant arrivées

à la fin d’un contrat limité dans le temps, deux

autres (Peter Moser et Beat Brodbeck) étant

sorties du giron de la HESA après que le service

des Archives de l’histoire rurale en est devenu

indépendant.

Dans les domaines de l’administration et de la

logistique, les changements de personnel ont été

peu nombreux : quatre personnes ont quitté la

HESA, trois ont été engagées.

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Collaborateurs et collaboratrices

Direktion / Direction

Buess Alfred Dr. Direktor / Directeur

Schindler Stokar Magdalena Dr. Vizedirektorin,

Leiterin Lehre / Vice-directrice, responsable

de la formation

Schneider Fritz Vizedirektor, Leiter

SHLexpertise / Vice-directeur, responsable de

SHLexpertise

Finanzen, Personalwesen, Administration

Finances, ressources humaines, administration

Josi Brigitte Gesamtleitung / Responsabilité

générale

Finanzen / Finances

Egli Monika Projektadministratorin /

Administratrice de projets

Kasprowicz Laurentius Buchhalter /

Comptable (ab / depuis le 17.12.2004)

Tschachtli Cornelia Buchhalterin / Comptable

Administration

Gasser Helfer Annemarie Sekretärin /

Secrétaire

Jordi-Bigler Pia Sekretärin / Secrétaire

Kauer Liselotte Sekretärin / Secrétaire

Oberli Anna Lernende Kauffrau / Employée de

commerce en formation

Übersetzungen / Traductions

Hofer-Müller Dominique Übersetzerin /

Traductrice

SHLexpertise

Menzi Harald Dr. Leiter angewandte Forschung

und Entwicklung / Responsable du secteur

recherche appliquée et développement

Kohler Simon Leiter Weiterbildung /

Responsable du secteur formation continue

Abteilung Wirtschaft / Section Economie

Professorinnen, Professoren

Professeur-e-s

Schwarzenbach Roger Dr. Agrarpolitik,

Marketing / Politique agricole, marketing

(Leiter / responsable)

Durgiai Bruno Dr. Landwirtschaftliche Betriebslehre

/ Economie rurale

Genoni Marco Landwirtschaftliche Betriebslehre

/ Economie rurale

Mühlethaler Urs Unternehmensführung,

Betriebswirtschaftslehre / Gestion d’entreprise,

économie d’entreprise

Reumiller Daniel Unternehmensführung,

Volkswirtschaftslehre / Gestion d’entreprise,

économie politique

Mittelbau / Corps intermédiaire

Bregy Mirjam Assistentin Agrarwirtschaft /

Assistante, économie agraire (ab / depuis le

1.12.2004)

Brodbeck Beat Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Projekt Archiv für Agrargeschichte / Collaborateur

scientifique du projet Archives de l’histoire rurale

(bis / jusqu’au 31.12.2004)

Etter Luzi Assistent Agrarwirtschaft / Assistant,

économie agraire

Fehr Martin Assistent Agrarwirtschaft / Assistant,

économie agraire

Moser Peter Dr. Leiter Projekt Archiv für Agrargeschichte

/ Responsable du projet Archives de

l’histoire rurale (bis / jusqu’au 31.12.2004)

Raaflaub Martin Projektmitarbeiter / Collaborateur

de projets (ab / depuis le 1.2.2005)

Reber Thomas Assistent Agrarwirtschaft /

Assistant, économie agraire (bis / jusqu’au

31.7.2005)

Ryter Hans Wissenschaftlicher Mitarbeiter /

Collaborateur scientifique

Steingruber Emil Oberassistent Agrarwirtschaft /

Premier assistant, économie agraire

Sutter Maria Projektmitarbeiterin / Collaboratrice

de projets

Abteilung Pflanzenwissenschaften

und Ökologie

Section Sciences végétales et écologie

Professorinnen, Professoren

Professeur-e-s

Keiser Andreas Ackerbau, Pflanzenzüchtung /

Grandes cultures, amélioration des plantes

(Leiter / responsable)

Häni Fritz Dr. Pflanzenschutz, Umweltschutz,

Ökologie / Protection des plantes, protection de

l’environnement, écologie

Menzi Harald Dr. Umweltlehre / Sciences de

l’environnement

Ramseier Hans angewandter Pflanzenschutz

und Ökologischer Ausgleich, Praktikantenbetreuung

Agronomie / Application de la protection

des plantes et compensation écologique ;

encadrement des stagiaires

Thomet Peter Dr. Futterbau, Futterkonservierung

/ Production fourragère, conservation

des fourrages


Mittelbau / Corps intermédiaire

Bettler Vincent Projektmitarbeiter / Collaborateur

de projets

Häberli Martin Projektmitarbeiter / Collaborateur

de projets

Hadorn Martin Projektmitarbeiter / Collaborateur

de projets

Jaquiéry Pierre-Yves Projektmitarbeiter /

Collaborateur de projets

Kupper Thomas Wissenschaftlicher Mitarbeiter

/ Collaborateur scientifique (bis / jusqu’au

31.12.2004)

Ochsenbein Christian Wissenschaftlicher

Mitarbeiter / Collaborateur scientifique

Porsche Hans Wissenschaftlicher Mitarbeiter /

Collaborateur scientifique

Reidy Beat Dr. Wissenschaftlicher Mitarbeiter /

Collaborateur scientifique

Schnyder Erich Assistent Ackerbau / Assistant,

grandes cultures

Stämpfli Andreas Assistent Pflanzenschutz /

Assistant, protection des plantes

Stettler Matthias Assistent Futterbau /

Assistant, production fourragère

Thalmann Christian Dr. Wissenschaftlicher

Mitarbeiter / Collaborateur scientifique

Vonlanthen Irene Projektmitarbeiterin /

Collaboratrice de projets

Abteilung Nutztierwissenschaften

Section sciences animales

Professorinnen, Professoren

Professeur-e-s

Kunz Peter Dr. Tierernährung / Alimentation

animale (Leiter / responsable)

Kohler Samuel Dr. Tiergesundheit und

Tierhaltung / Santé et détention des animaux

Rieder Stefan Dr. Tierzucht / Zootechnie

Spring Peter Dr. Schweine- und Geflügelproduktion

/ Production porcine et aviculture

Mittelbau / Corps intermédiaire

Blättler Thomas Projektmitarbeiter / Collaborateur

de projets

Frey Hansjörg Assistent Tierernährung, Tiergesundheit

und Tierhaltung / Assistant, alimentation

animale, santé et détention des animaux

(ab / depuis le 1.2.2005)

Huber-Eicher Beat Dr. Wissenschaftlicher

Mitarbeiter / Collaborateur scientifique

Humbert Guy Assistent Tierernährung /

Assistant, alimentation animale (bis / jusqu’au

31.1.2005)

Müller Reto Projektmitarbeiter / Collaborateur

de projets (bis / jusqu’au 31.3.2005)

Pauly Carine Assistentin Schweine- und

Geflügelproduktion / Assistante, production

porcine et aviculture

Petermann Raymond Wissenschaftlicher

Mitarbeiter / Collaborateur scientifique (bis /

jusqu’au 31.3.2005)

Reist-Marti Sabine Dr. Assistentin Tierzucht /

Assistante, zootechnie (ab / depuis le 1.2.2005)

Schmitz-Hsu Fritz Dr. Wissenschaftlicher

Mitarbeiter / Collaborateur scientifique

Steiger Burgos Martine Dr. Wissenschaftliche

Mitarbeiterin / Collaboratrice scientifique

Steiner Rumpf Barbara Projektmitarbeiterin /

Collaboratrice de projets (ab / depuis le 1.1.2005)

Abteilung Internationale Landwirtschaft

Section Agriculture internationale

Professorinnen, Professoren

Professeur-e-s

Ducommun Gil Entwicklungspolitik / Politique

du développement (Leiter / responsable)

Guenat Dominique Dr. Agrarwirtschaft /

Economie agraire

Scheidegger Urs Dr. Tropischer Pflanzenbau /

Production végétale en zone tropicale

Studer Christoph Dr. Natural Resources

Management

Mittelbau / Corps intermédiaire

Cecchini Hugo Wissenschaftlicher Mitarbeiter,

Verantwortlicher für Praktika Internationale Landwirtschaft

/ Collaborateur scientifique, responsable

des stages pour l’Agriculture internationale

Hintermann Felix Wissenschaftlicher Mitarbeiter /

Collaborateur scientifique

Juhrbandt Jana Assistentin Internationale Landwirtschaft

/ Assistante, Agriculture internationale

Rogger Cyrill Dokumentalist / Documentaliste

(bis / jusqu’au 31.10.2004)

Schmidlin Josef Dr. Wissenschaftlicher

Mitarbeiter, Leiter InfoAgrar / Collaborateur

scientifique, responsable d’InfoAgrar

Scholian Dorothee Bibliothekarin /

Bibliothécaire

Sommer Rosmarie Wissenschaftliche

Mitarbeiterin / Collaboratrice scientifique

(ab / depuis le 1.12.2004)

Stäubli Dreyer Bettina Dr. Wissenschaftliche

Mitarbeiterin / Collaboratrice scientifique

Zundel Christine Projektmitarbeiterin,

Gleichstellungsbeauftragte / Collaboratrice de

projets, déléguée à l’égalité

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Collaborateurs et collaboratrices

Abteilung Milchwirtschaftliche

Lebensmitteltechnologie

Section Technologie alimentaire –

économie laitière

Professorinnen, Professoren

Professeur-e-s

Bisig Walter Dr. Milchwirtschaftliche Technologie,

Lebensmitteltechnologie, Käsetechnologie /

Technologie alimentaire – économie laitière,

technologie fromagère (Leiter / responsable)

Kneubühler Helena Lebensmitteltechnologie /

Technologie alimentaire

Zaugg Urs Milchwirtschaftliche Unternehmensführung

/ Gestion d’entreprise en économie laitière

Mittelbau / Corps intermédiaire

Balogh Zsuzsanna Dr. Projektmitarbeiterin /

Collaboratrice de projets (bis / jusqu’au 31.12.2004)

Bigler Stefan Projektmitarbeiter / Collaborateur

de projets (ab / depuis le 1.9.2004)

Clerc Florence Assistentin Milchwirtschaft /

Assistante, économie laitière

Abteilung Forstwirtschaft /

Section Foresterie

Professorinnen, Professoren

Professeur-e-s

Mühlethaler Urs Waldökologie / Ecologie

forestière (Leiter / responsable)

Thormann Jean-Jacques Gebirgswald und

Naturgefahren / Forêt de montagne et dangers

naturels (ab / depuis le 1.1.2005)

Pauli Bernhard Dr. Forstliche Verfahrenstechnik

und Unternehmensführung / Procédés en

foresterie et gestion d’entreprise

Mittelbau / Corps intermédiaire

Menn Christian Wissenschaftlicher Mitarbeiter /

Collaborateur scientifique (ab / depuis le 1.2.2005)

Reisner Heiniger Yvonne Dr. Wissenschaftliche

Mitarbeiterin / Collaboratrice scientifique

(ab / depuis le 1.2.2005)

Abteilung Informatik und Landtechnik

Section Informatique et machinisme

agricole

Professorinnen, Professoren

Professeur-e-s

Stucki Ernst Informatik / Informatique (Leiter /

responsable)

Meyer Martin Landtechnik und verwandte

Themen / Machinisme agricole et sujets apparentés

Marti Fritz Landtechnik und verwandte Themen /

Machinisme agricole et sujets apparentés

Abteilung Mathematik und

Naturwissenschaften

Section Mathématiques et sciences

naturelles

Professorinnen, Professoren

Professeur-e-s

Schelker Traugott Dr. Mathematik, Informatik /

Mathématiques, informatique (Leiter / responsable)

Berchier Pierre Physik, Statistik / Physique,

statistique

Debernardi Ruth Dr. Allgemeine Biologie,

Ökologie / Biologie générale, écologie (ab / depuis

le 1.9.2004)

Müller Moritz Dr. Chemie, Bodenkunde /

Chimie, pédologie

Winkenbach Felix Dr. Allgemeine Biologie,

Ökologie, Angewandte Biologie der Pflanze /

Biologie générale, écologie, biologie végétale

appliquée (bis / jusqu’au 30.09.2004)

Mittelbau / Corps intermédiaire

Delley Gilbert Assistent Biologie / Assistant,

biologie

Schafflützel Roland Assistent Chemie,

Bodenkunde / Assistant, chimie, pédologie

Abteilung Kommunikation und Didaktik

Section Communication et didactique

Professorinnen, Professoren

Professeur-e-s

Drave Christiane Deutsch, Englisch /

Allemand, anglais (Leiterin / responsable)

Gasser Philippe Französisch, Übersetzungen /

Français, traductions

Herren Dominique Methodik, Didaktik /

Méthodologie, didactique

Stähli Roland Methodik, Didaktik / Méthodologie,

didactique

Mittelbau / Corps intermédiaire

Tscharner Barbara Assistentin Sprachen /

Assistante, langues (bis / jusqu’au 31.7.2005)

Weber Annette Assistentin Unterricht und

Beratung / Assistante, enseignement et vulgarisation


Urs Stettler

Küchenchef, Jäger, Nachsucheführer

und Internationaler Leistungsrichter

im Jagdhundewesen

Chef de cuisine, chasseur et

spécialiste des chiens de chasse

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Collaborateurs et collaboratrices

Logistik / Logistique

Zaugg Urs Gesamtleitung / Responsabilité

générale

Informatik / Informatique

Stucki Ernst Informatik / Informatique

(Leiter / responsable)

Gosteli Peter Informatiker / Informaticien

Grimm Markus Informatiker / Informaticien

Ly Wei-Lin Lernender Informatiker /

Informaticien en formation

Rieder Michael Informatiker / Informaticien

(bis / jusqu’au 31.10.2004)

Sliwa Jan Informatiker / Informaticien

(bis / jusqu’au 31.5.2005)

Teczan Arif Lernender Informatiker / Informaticien

en formation (ab / depuis le 1.8.2005)

Bibliothek, Druck und Gestaltung

Bibliothèque, impression, graphisme

Zvadova Alexandra Bibliothekarin / Bibliothécaire

Baula Reto Technischer Assistent, Operateur /

Assistant technique, opérateur

Verpflegung / Restauration

Stettler Urs Küchenchef / Chef de cuisine

(Leiter / responsable)

Meylan Heidi Kasse, Produktion Mensa /

Caisse, production cuisine (ab / du 1.1.2004

bis / jusqu’au 31.10.2004)

Mühlemann Judith Köchin / Cuisinière

(bis / jusqu’au 31.3.2005)

Ueltschi Anita Küchendienst / Service de cuisine

Walser Brigitte Küchendienst / Service de cuisine

Internat, Reinigung / Internat, nettoyage

Thomet Hans Reinigungsdienst und Internat /

Service de nettoyage et internat (Leiter / responsable)

Cruz Linda Reinigungsdienst / Service de

nettoyage

Lüthi Daniel Reinigungsdienst / Service de

nettoyage

Schäfer Verena Reinigungsdienst / Service de

nettoyage

Tekin Sultan Reinigungsdienst / Service de

nettoyage

Thomet Eveline Reinigungsdienst / Service de

nettoyage

Liegenschaften / Bâtiments

Berger Martin Hauswart / Concierge (Leiter /

responsable)

Tschanz Armin Betriebsmechaniker /

Mécanicien

Schäfer Hans Ulrich Betriebsgärtner /

Jardinier

Nebenamtliche Dozentinnen und

Dozenten

Professeur-e-s auxiliaires

Aebi Adrian Agrarsektor und Grundlagen Marketing

/ Secteur agricole et bases de marketing

Bacher-Winterhalter Manuela Forstliche

Produktion: Arbeitswissenschaft und

Arbeitssicherheit / Production forestière : sciences

et sécurité du travail

Barrelet Timothée Umweltchemie / Chimie de

l’environnement

Betsche Peter F. Plantation crops

Birrer Simon Waldökologie; Avifauna in Wald

und Hecken / Ecologie de la forêt ; avifaune de la

forêt et des haies

Blaesi Hansrudolf Geologie, Geomorphologie

und Geohydrologie für Ingenieure / Géologie, géomorphologie

et géohydrologie pour ingénieur-e-s

Bratschi Max Moderne Geschichte / Histoire

moderne

Bütikofer Ulrich Planung, Durchführung und

Auswertung technologischer Versuche /

Planification, réalisation et évaluation d’essais

technologiques

Brönnimann Andreas Obst- und Weinbau /

Arboriculture fruitière et viticulture

Brülhart Stefan Holzmarktlehre / Le marché

du bois

Cartier Claude Le français (langue seconde)

sur le lieu de travail

Chin Khoon Min Dr. Crop protection in the

tropics

D’Amico Giovanni Informatik / Informatique

Denzler Tobias Dr. Tropical animal health

De Pury Philippe NRM – Tropical soils and

sustainable land management

Dreyer Hans Dr. Crop protection in the tropics;

Cropping systems of the lowland tropics;

Cropping systems management in the semi-arid

tropics and the sub-tropics

Eyholzer Roman Wildtierbiologie / Biologie de

la faune forestière

Filot Marc Elektrizität und Elektromagnetismus /

Electricité et électromagnétisme

Forster Beat Insekten, Pilze und Mikroorganismen

im Wald / Insectes, champignons et

microorganismes des forêts


Frank Martin Trainingsseminar verbale und

non-verbale Kommunikation / Séminaire d’entraînement

à la communication verbale et non-verbale

Gaschen Annina Umweltchemie / Chimie de

l’environnement

Gerber Brigit Produktentwicklung /

Développement de produits

Gröbly Thomas Pädagogische Philosophie

und Ethik / Philosophie pédagogique et éthique

Guyer Rudolf Dr. Crop protection in the tropics

Häfeli Peter Logistik, Produktionsplanung und

Lebensmittelverpackung / Logistique, planification

de la production et emballage de produits alimentaires

Haltmeier Thomas Dr. Wasser: Nutzung,

Reinigung, Konflikte; Ökologie und Schutz der

Gewässer / Eau : exploitation, épuration, conflits ;

écologie et protection des eaux

Häusseler Robert Logistik, Produktionsplanung

und Lebensmittelverpackung / Logistique, planification

de la production et emballage de produits

alimentaires

Hege Thomas Lücken in den Grundkenntnissen

der Chemie schliessen / Combler ses lacunes en

chimie

Herweg Karl G. Dr. Watershed management

and land-use planning

Hofer Alfred Milchwirtschaftliche Kalkulationen /

Calculs en économie laitière

Horber Peter Dr. Kreativitätstraining /

Entraînement de la créativité

Hummerjohann Jörg Biotechnologie in der

Lebensmittelverarbeitung / Biotechnologie dans

la transformation de produits alimentaires

Hurst Andreas Dr. Holzwirtschaftspolitik /

Politique de l’économie du bois

Hungerbühler Roland Messen, Steuern,

Regeln I und II / Mesure, commande, réglage I et II

Husi Jean-Pierre NRM – Sustainable water

management in irrigated agriculture

Käser Hermann Agroforestry, tropical fruit

production and medicinal plants

Krebs Michel Informatik / Informatique

Krebs Simon Obst- und Weinbau /

Arboriculture fruitière et viticulture

Kunz Elena Russisch / Russe

Lanz Adrian Forstliche Produktion: Waldmessund

Ertragskunde, Modellierung des Waldwachstums

/ Production forestière : mensurations,

rendement forestier, modèles de croissance de

la forêt

Leuenberger Stefan Landwirtschaftliches

Bauwesen / Construction agricole

Leuthold Christoph Dr. Handholzerei und

Instruktionsmethodik am Beispiel Jugendarbeit

der Bildungswerkstatt Bergwald / Bûcheronnage

manuel et méthodologie d’enseignement ; atelier

éducatif en forêt de montagne

Liniger Hanspeter Watershed management

and land-use planning

Lips Markus Dr. Grundlagen des Operations

Research / Bases de la recherche opérationnelle

(Operations Research)

Losey Stéphane Geografische Informationssysteme

für Forstingenieure / Systèmes d’information

géographique pour ingénieur forestier

Mäder Yves Modellierung von Daten und praktische

Anwendungen mit mySQL / Modélisation

des données et applications pratiques avec mySQL

Mathier Fabienne Psychologie, Menschenkenntnisse

/ Psychologie, connaissances de

l’humain

Merlach Eveline Geschichte und Probleme

der Entwicklungsländer / Histoire et problèmes

des pays en développement

Mollet Pierre Waldökologie; Avifauna in Wald

und Hecken / Ecologie de la forêt ; avifaune de la

forêt et des haies

Moser Mark Völker, Kulturen, Religionen, Mensch,

Persönlichkeit & Co.; Teamtraining / Peuples,

cultures, religions, humain, personnalité & Cie. ;

Teamtraining

Moser Peter Dr. Agrargeschichte und Agrarsoziologie;

Agrarökonomie im Spiegel von

Wetter und Klima; Frauen in der Landwirtschaft /

Histoire de l’agriculture et sociologie rurale ;

économie agricole en rapport avec le temps et

le climat ; les femmes dans l’agriculture

Neeser Rosmarie Lebensmittelsicherheit bei

tierischen Erzeugnissen / Sécurité alimentaire

des produits d’origine animale

Neyroud Jean-Auguste Dr. Bodenkunde 1 /

Pédologie 1

Nigg Heinz Wildtierbiologie; Waldökologie /

Biologie de la faune forestière ; écologie de la forêt

Nosal Dusan Milchhygiene und Milchgewinnung /

Traite et hygiène du lait

Obrist Robert Biologischer Landbau: Grundsätze,

Methoden, Vorschriften, Betriebsumstellung /

Agriculture biologique : principes, méthodes,

prescriptions, reconversion d’une exploitation

Plagnat Pauline Economie des pays en développement

(PED)

Ritter Philipp Biotechnologie in der Lebensmittelverarbeitung

/ Biotechnologie dans la transformation

de produits alimentaires

Ritter Yvonne Schweizerische Agrarpolitik und

Agrarmärkte / La politique agricole et les marchés

agricoles suisses

Roth Michelle Elektrizität und Elektromagnetismus

/ Electricité et électromagnétisme

Rytz Thomas Visual Basic in MS Office Anwendungen;

Einführung in die Informatik / Visual Basic

en application dans MS Office ; Introduction à

l’informatique

70 | 71


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Collaborateurs et collaboratrices

Sieber Robert Milch und Milchprodukte in der

menschlichen Ernährung / Lait et produits laitiers

dans la nutrition humaine

Spinelli Valeska Italienisch / Italien

Schärer Werner Normatives Management:

Forstpolitik und Forstgeschichte / Gestion normative

: politique forestière et histoire des forêts

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Management: Forstpolitik und Forstgeschichte /

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Schneider-Lopez Carmen Spanisch /

Espagnol

Schrag Ueli OfficePro für Fortgeschrittene;

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Publishing; Programmierung VBA und Excel /

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software ; WWW Publishing ; Programmation

VBA et Excel

Steele Elizabeth Englisch / Anglais

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Tschumi Markus Controlling im Milchverarbeitungsbetrieb

/ Controlling dans une exploitation

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von Rotz Hans Controlling; Finanz- und

Rechnungswesen / Controlling ; Finances et

comptabilité

Wälti Pascale Livestock production systems in

the tropics; Livestock breeding systems and livestock

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Weiler Peter Völker, Kulturen, Religionen,

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religions, humain, personnalité & Cie.

Winkenbach Felix Dr. Spezielle Themen der

Botanik / Thèmes spéciaux de la botanique

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Zehntner Ulrich Biotechnologie in der Lebensmittelverarbeitung

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