Fußball einmal anders - Autodesk

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Fußball einmal anders - Autodesk

Autodesk ®

Inventor

Referenzprojekt

„Wir führen unsere Studenten sehr früh an

die Modellierung mit Volumenkörpern und

den Einsatz von parametrischen Beispielen

heran. Sie lernen schnell die Möglichkeiten

der 3D-Modellierung schätzen [...].“

Professor Dr.-Ing. Albert Engl

Fakultät Holztechnik

Einbuchtung durch einen Tritt mit dem Fuß

Build Something.

FH Rosenheim

Fußball einmal anders

Weltweit spielen mehr als 270 Millionen Menschen aktiv Fußball in Vereinen

und Woche für Woche zieht es Millionen von Zuschauern in die Stadien,

vor Fernsehgeräte oder Radios.

Fußbälle gab es bereits vor 2000 Jahren, zunächst

aus ausgestopften Tierhäuten oder aufgeblasenen

Schweinsblasen, später aus 32 aneinander genähten

Lederlappen. Heute werden Bälle oft aus

unterschiedlichen Kunststoffen hergestellt und zu

jedem großen Fußballereignis wird ein neuer Ball

entworfen. Der EM-Ball 2008 heißt „EUROPASS“

und zeichnet sich durch hohe Formstabilität und

zuverlässige Spieleigenschaften aus. Dass ein

funktionsfähiger Fußball nicht unbedingt aus innovativem

Kunststoff sein muss und dennoch alle

notwendigen Eigenschaften aufweisen kann, bewies

die FH Rosenheim im Konstruktionswettbewerb

bei der letzten Fußballweltmeisterschaft mit ihrem

Holzfußball.

Die FH Rosenheim ist schon lange Holzexperten

weltweit ein Begriff. Sie gilt als exzellentes Aus- und

Weiterbildungszentrum rund um das Thema Holz.

1925 von regionalen Unternehmen als „Holztechnikum

Rosenheim“ gegründet, wurde bereits damals

das Ziel verfolgt, das gesamte Know-how rund

um die Verarbeitung von Holz zu bündeln. Heute

sind knapp 3600 Studenten in den insgesamt zehn

Studiengängen – von Holztechnik, Elektrotechnik,

Kunststofftechnik bis hin zu Betriebswirtschaftlehre

und Architektur, eingeschrieben. Die Besonderheit:

Das Material Holz steht bei den Lehrinhalten aller

Fachrichtungen im Vordergrund. Ein ausgeprägter

Praxisbezug und eine straffe, durchdachte Studienorganisation

zeichnen die Ausbildung an der renommierten

Hochschule im bayerischen Alpenvorland

aus.

Holz, Holz, Holz

Nicht ohne Selbstironie nennen sich die Studenten

der FH Rosenheim „Holzköpfe“ und widmen ihre

Arbeit „der gewachsenen Schönheit Holz“, erzählt

Prof. Torsten Leps vom Fachbereich Holztechnik.

Für ihn ist Holz „ein unverwechselbarer, warmer

und natürlicher Rohstoff, der sich einfach gut

anfühlt. Darüber hinaus ist es aber vor allem ein

Werkstoff, der emotional anspricht“. Holz bietet gegenüber

anderen Materialien einen entscheidenden

Vorteil: Es wächst nach. In der Architektur gilt es

daher als Bausubstanz der Zukunft. Die Einsatzmöglichkeiten

sind vielfältig und Holzwerkstoffe wie

Massivholzplatten, Brettstapelelemente oder Faserdämmplatten

finden zunehmend Verwendung. In

den USA werden bereits mehrgeschossige Bauten

komplett aus Holz gefertigt. Holzkonstruktionen

bieten viele Vorteile gegenüber herkömmlichen

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Ballquerschnitt mit Blase

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Build Something.

Baustoffen: Wärmeschutz im Sommer, Wärmedämmung

im Winter und ein angenehmes, natürliches

Raumklima. Moderne Holzhäuser haben mittlerweile

eine im Vergleich zu anderen Bauweisen mindestens

gleichwertige technische Nutzungsdauer von 80 bis

100 Jahren. Doch Holz ist kein einfach zu bearbeitender

Werkstoff. Im Vergleich zu Stahl oder Kunststoff

müssen viele individuelle Eigenschaften des Holzes

berücksichtigt werden, etwa die Ausrichtung der Zellen

oder die Unregelmäßigkeit des natürlich gewachsenen

Materials. Bei der Planung eines Projekts mit

Holz ist der Computer eine unverzichtbare Hilfe. So

sind bei den Rosenheimer Architekten CAD-Werkzeuge

mit speziellen Holzbauapplikationen längst

Grundlage für Seminararbeiten.

1:0 für Rosenheim

Die Rosenheimer Holztechniker arbeiten bereits seit

zehn Jahren mit 3D-Modellen in Autodesk Inventor.

Die Lösung unterstützt Studenten und Dozenten bei

der mechanischen Konstruktion, indem die zu konstruierenden

Objekte als Volumenmodell dargestellt

werden, an dem verschiedenste Simulationen wie

Belastungs- oder Strömungssimulationen, aber auch

Festigkeitsberechnungen durchgeführt werden können.

„Nach einigen CAD-Grundlagen in AutoCAD

führen wir unsere Studenten sehr früh an die Modellierung

mit Volumenkörpern und den Einsatz von

parametrischen Beispielen heran. Sie lernen schnell

die Möglichkeiten der 3D-Modellierungen schätzen,

insbesondere wenn Projektarbeiten anschaulich dargestellt

werden sollen“, beschreibt der für den Fachbereich

zuständige Professor Dr. Albert Engl. Schnell

sind Studenten von der virtuellen Planung begeistert.

Auch die Kreativität kommt nicht zu kurz –

wie der Konstruktionswettbewerb zur Fußballweltmeisterschaft

2006 zeigt. Aufgabe war die Herstellung

eines Fußballes, der anders sein sollte als die

herkömmlichen Plastikpillen aus der Sportabteilung.

„Unsere Idee war ein funktionsfähiger Spielball aus

Holz“, erzählt Professor Engl. Das Spielgerät sollte

dabei alle konstitutiven Merkmale einer klassischen

Mehrflickenkonstruktion aufweisen: Zwölf Fünfecke

und zwanzig Sechsecke sollten eine mit Luft gefüllte

Blase aus Gummi ummanteln. Die Umsetzung war

für die Studenten eine große Herausforderung. Da

sich Holz nicht so leicht dehnen und strecken lässt

wie Leder, mussten sie zunächst die exakte Größe

und Dicke der Fünf- und Sechsecke ermitteln, die

dann auf die Blase angebracht wurden. Anhand einer

exakten 3D-Simulation, mit allen Eigenschaften des

Balles von der Dichte über das Volumen bis hin zur

Masse, gelang dem Team schließlich eine Konstruktion

aus Holz. „Das Ergebnis ist ein Holzfußball mit

220 mm Durchmesser, einem Umfang von 690 mm,

12 Fünfecken, 20 Sechsecken und 441 Gramm Gewicht.

Selbstverständlich fehlt auch das Loch für

die Ballpumpe nicht“, beschreibt Professor Engl das

Ergebnis. Ein Volltreffer aus Holz: Das Team der FH

Rosenheim erreichte beim Konstruktionswettbewerb

den zweiten Platz.

Nachhaltigkeit an erster Stelle

Bei all der Begeisterung für das Material Holz ist den

Professoren der FH Rosenheim Eines wichtig: „Auch

wenn Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, darf

nicht verschwenderisch damit umgegangen werden.

Die Softwarelösungen von Autodesk helfen hier entscheidend

mit, die Verarbeitung von Holz in den unterschiedlichsten

Fachbereichen nach den Kriterien

Effizienz und Nachhaltigkeit zu realisieren.“

Weitere Informationen

Wenn Sie mehr über Autodesk Inventor und andere

Applikationen aus dem Hause Autodesk wissen

möchten, die Ihnen helfen Zeit und Geld zu sparen,

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www.autodesk.de/education.

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