QUILT - Münchner Aids-Hilfe eV

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MENSCHENLeben mit HIV: Neun Porträts, die Mut machenQUILTMan braucht ein breites KreuzDirk Gaede (48), Technischer Sachbearbeiter bei VW. Positiv getestet: 1994Ich hatte schon in der frühen 1980er-Jahren vermutet, dass ich positivbin, weil alle meiner Lover gestorben waren. So war es keine Überraschung,als 1994 das Testergebnis kam. Schon Jahre zuvor war ich beider Aidshilfe in Wolfsburg engagiert und habe damals schon bei VWgearbeitet. Noch 1991 meinte der Konzernvorstand des Gesundheitswesens:"Bei VW gibt es keine Positiven!" Kurz danach habe ich micheiner Kollegin gegenüber geoutet, das ging dann rum im Betrieb:Anfangs hat das für Irritationen gesorgt, doch ich bin keiner Diskussionaus dem Weg gegangen. Zugegeben: Man muss schon ein breites Kreuzund ein großes Ego haben, um sich wehren und den Gegenwind ertragenzu können. Doch es hat sich gelohnt: Nachdem auch dem Konzern klargeworden war, dass der Virus nicht vor dem Mittellandkanal halt macht,hat er schließlich gehandelt: Ärzte wurden ausgebildet, Informationenverteilt und im Gästehaus gab es Ausstellungen, deren Erlöse derAidshilfe zugute kam. Ich selbst war acht Jahre Vertrauensmann in derAbteilung. Heute verliert sich mein "Exotenstatus" immer mehr: Es gibteinen schwulen Betriebsrat und auch das Positiv-Sein wird heute nichtmehr thematisiert. Im Großen und Ganzen ging es mir allę die Jahre trotz HIV gut. Heute kann ich damit so lange und so gut leben wieandere auch. Wer sich damals früh hat pensionieren lassen, schaut heute vielleicht wegen der kleinen Rente dumm aus der Wäsche. Ichwerde bis zum Ruhestand bei VW arbeiten. Vielleicht können wir die Aidshilfen irgendwann sogar abschaffen, weil der Umgang mit HIV zurNormalität wird – wie bei anderen chronische Krankheiten auch. Übrigens: Bei ihrer Gründung war ein Ziel, die Aidshilfen irgendwannabschaffen zu können - daran sollte man sich mal erinnern.HIV hat mir Klarheit gebrachtAlex (23), arbeitssuchend, positiv getestet 2010Im Sommer 2010 war ich zwar in einer Beziehung, hatte aber einen unsafenSeitensprung und recht bald danach ging es mir schlecht: Ich bekamhohes Fieber, Durchfall und Erbrechen. Weil es mir so unangenehm war,bin ich aber erst nach zwei Monaten zum Arzt gegangen. Die Werte warenerschreckend, die HIV-Infektion eindeutig. Außerdem war eine Co-Infektion mit Hepatitis C dazu gekommen. Nach einigen Tagen imKrankenhaus bin ich zu einem Schwerpunktarzt, der mich zwar erstmalberuhigt hat. Einen Zusammenbruch hatte ich aber dennoch. Rund sechsMonate nach meiner Ansteckung habe ich mich für eine Therapie entschieden.Und ich wollte unbedingt andere Positive in meinem Alter kennenlernen. So bin ich auf die Gruppe "20+ pos" der Münchner Aids-Hilfegestoßen. Es hat mir sehr geholfen, einmal nicht mit einem Arzt, sondernmit Jungs in ähnlicher Situation zu reden und der ehemaligeGruppenleiter Sven hat mir viel Mut gemacht. Mit Bild möchte ich hier abernicht abgebildet werden, denn noch immer wissen viele nicht, dass ich positiv bin – auch große Teile meiner Familie nicht. In der Schule hatte icheinen Biolehrer, der uns das 80er-Jahre-Bild von Aids als Schwulenkrankheit aus der Lederecke vermittelt hat. Und das noch vor wenigen Jahren!Ich hatte zwar mehr Ahnung, wusste aber: So sehen das die anderen und so würden sie auch mich sehen. In der jungen Generation ist das ThemaHIV zwar präsent, aber die meisten sind nicht gut genug informiert. Aus diesem Grund möchte ich mit meinem HIV-Status nicht so öffentlichumgehen. Immerhin habe ich meine Geschichte auch schon Schülerzeitungsredakteuren erzählt und will mich demnächst beispielsweise mit Dr.Zippel von der Uni-Klinik in Projekten engagieren. Das lange Kranksein hat mir klar gemacht: Ich bin nicht unsterblich, auch nicht als junger Mann.Mein Leben wurde durch HIV sicher negativ geprägt, nicht zuletzt ist auch meine Beziehung daran zerbrochen. Aber die Infektion hat mir auchKlarheit verschafft: Nachdem ich ein BWL-Studium und eine kaufmännische Ausbildung abgebrochen habe, bin ich jetzt sicher: Ich möchte eineAusbildung/Studium im sozialen Bereich absolvieren und mich stärker für Selbsthilfe und Prävention engagieren.Ein wenig kämpfen tut ganz gutGabriele Trost (56), Technische Redakteurin. Positiv getestet: 2003Wer die alten Bilder einer gewissen Modefirma noch kennt, weiß, was ich vor mir sah,als ich die Erst-Diagnose erhielt: ein tiefes Loch, unten der Tod. Private Verpflichtungenhinderten mich hineinzufallen. Der kompetente Hausarzt fing gleich an, dasLoch zuzuschaufeln, die Fachärzte taten ein Übriges. Das Leben ging mehr oderweniger weiter wie bisher. Mit einem großen Unterschied: Infektion und Therapiemussten akzeptiert und in mein Leben integriert werden. Die positive Einstellungdazu musste ich erst mal lernen. Die Sorge, ob sich jemand bei mir infiziert habenkönnte, zwang mich zu den ersten Outing-Schritten. Auch enge Freunde wurdenschnell informiert. Ich brauchte schließlich jemanden zum Reden, denn ganz problemlossteckt man diese Diagnose doch nicht weg. Tatsächlich musste ich dazuandere Betroffene finden. Erster Versuch: Yoga-Gruppe bei der Aids-Hilfe. Das warschon mal sehr gut, dann die Kontakte ausgeweitet auf andere Gruppen, ehrenamtlichesEngagement. Obwohl man in Selbsthilfegruppen nicht ständig über HIV redet,tut es trotzdem gut, sich mit anderen auszutauschen. Dabei kommen auchMissstände wie Diskriminierung, Kriminalisierung und nach wie vor die alten Bilderauf. Dagegen hilft nur der persönliche Einsatz, auch in der Öffentlichkeit Mut zu zeigen,dass man keine Virenschleuder, keine Gefahr, sondern ein ganz durchschnittlicherMensch ist. Schlechte Erfahrungen habe ich damit noch nie gemacht, ich bekameher Positives zurück. Inzwischen lebe ich sehr gut mit meiner Therapie. Ab und zuGelenkschmerzen, die in den Griff zu bekommen sind. Ich genieße mein Leben, arbeitevoll und bin so belastbar wie andere auch. Und wenn ich mich mit meinen Altersgenoss_innen vergleiche, halte ich mich doch ganz gut.Vielleicht ist das auch Einstellungssache: Ich denke nicht negativ, sondern posithiv.Ich stehe gut daMike Eggleton (67), Softwareentwickler, berentet. Positiv getestet: 1988.Mir war klar, dass ich mich bereits Mitte der 1980er-Jahre angesteckthaben musste, doch ich wollte es nicht wissen. Damit wäre ich nichtglücklicher geworden. 1988 wollte ich aber doch lieber mit derGewissheit leben als mit einem Fragezeichen. Überraschend war dieDiagnose also nicht. Dennoch habe ich mich erstmal in Arbeit vergraben,um mich nicht mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen.Nur die engsten Freunde wussten Bescheid. Ich hatte Angst vorNachteilen, HIV war damals noch ein großes Tabu. Aber ich konnte daseinfach nicht länger verdrängen, bin 1991 in die Selbsthilfegruppender Münchner Aids-Hilfe gegangen und habe mich dort schnell an vordererFront engagiert. Für mich war diese Arbeit wie ein Ventil.Allmählich wurden die Blutwerte schlechter und ich begann meineerste Therapie. Mit ihr kamen die ersten Nebenwirkungen:Beschädigung der Nervenstränge (das hab ich bis heute), Albträumeoder Fettumverteilung. Doch in der langen Sicht hat mir die Medizinimmer geholfen, in die Kategorie der Aids-definierenden Krankheitenbin ich nie gekommen. Ich behaupte sogar: Gesundheitlich bin ichheute besser dran als der durchschnittliche 67-Jährige ohne HIV. Früher rechnete ich nicht damit, auch nur 50 zu werden. Ich bin jaStatistiker – und rein statistisch war das eine vernünftige Einschätzung. Heute steht fest: Mein Leben wird nicht durch HIV verkürzt. DieRegel ist das freilich nicht, denn die Mehrheit derer, die sich zu meiner Zeit angesteckt haben, ist gestorben. Meine Biografie ist schonglücklich verlaufen.67


INTERVIEWStrafen verhindern keine InfektionenPROJEKTEPositive Stimmen: Keine Diskriminierung von Menschen mit HIVQUILTNach wie vor werden in DeutschlandMenschen mit HIV verurteilt, nachdem esbeim Sex zu einer Übertragung des Virusgekommen ist. Sogar wenn nur die Möglichkeitdazu bestanden hat, kann dasbereits zu einer Verurteilung führen. DerKölner Rechtsanwalt Jacob Hösl verteidigtin einer Reihe von derartigen Fällen.Herr Hösl, welche juristischen Konsequenzenhat eine Person zu befürchten,die eine andere mit HIV angesteckt hat?Maßgeblich kommt es darauf an, ob demBetreffenden die eigene HIV-Infektionbekannt ist. Ist dies nicht der Fall, musser auch keine strafrechtliche Sanktionfürchten. Es gibt in Deutschland keineFälle, in denen jemand verurteilt wurde,der nicht wusste, dass er HIV-positiv ist.Hat sich die Rechtsprechung im Lichteder neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse(Stichwort EKAF und andereStudien) verändert?Da es sich bei den Erkenntnissen über dieBedeutung der Viruslast bezüglich derInfektion „noch“ um Spezialkenntnisse derHIV-Medizin handelt, nehmen Staatsanwaltschaftenwie Gerichte diesen Umstandnur sehr zögerlich zur Kenntnis. Es wirdnoch eine Weile dauern, bis klar ist, dassHIV-positive, die unter erfolgreicher Therapiestehen, für andere nicht mehr infektiös sindund dass solche Fälle nicht mehr verfolgtwerden können. Was mich allerdingsbewegt ist, dass die Gerichte aus demUmstand, dass jemand seine HIV-Infektionverschweigt oder die Unwahrheit sagt, denSchluss ziehen, dass der HIV-Positive einemögliche Infektion seines Sexualpartnersbilligend in Kauf genommen hat. DieHintergründe, weshalb jemand seine HIV-Infektion nicht offenbart, werden nie wirklichernsthaft ergründet. Die Gerichte gehendavon aus, dass es in Hinblick auf die gravierendeKonsequenz keinen Grund für einsolches Verhalten geben kann. Das ist meinerAnsicht nach in dieser Einfachheitfalsch und auch mit der Rechtsprechungdes Bundesgerichtshofs nicht vereinbar,der ausdrücklich gesagt hat, dass es Fällegeben kann, in denen jemand keinenVorsatz bezüglich der Infektion des anderenhat. Dies ist umfassend anhand desEinzelfalls zu prüfen.Warum lehnen Sie die strafrechtlicheSanktionierung der HIV-Übertragungbeziehungsweise -Exposition ab?Weil die Behandlung von solchen Fällennach den herkömmlichen Prinzipien nichtdas erreichten, was das Recht erreichen willund soll. Zum einen ist der Genugtuungseffektnicht gegeben: Die Geschädigtenerfahren durch das Verfahren, in dem ihreGeschichte öffentlich verhandelt wird unddurch die Erkenntnis, dass sie als HIV-infizierteselbst Opfer von Stigmatisierungwerden können, meist keine Genugtuung.Dies haben vorläufige Studien-Ergebnissezu dieser Frage deutlich ergeben. Auch versprichtder Rechtsstaat etwas, was ernicht halten kann, weil er den Menschenvermittelt, er könnte sie vor HIV-Infektionen schützen: Geht man davonaus, dass 70% aller in Deutschland stattfindendenInfektionen ohne Kenntnis desHIV-Status geschehen und somit nicht verfolgtwerden können, kann man HIV-präventorischkonstatieren: Eine strafrechtlicheVerfolgung von Einzelfällen hat bezogenauf die Prävention vor HIV-Infektioneninsgesamt nicht nur keinen positivenEffekt, sondern erreicht genau dasGegenteil von dem, was die Gerichte wollen,nämlich die Verbreitung von HIV zu verhindern.Was müsste sich in der Einstellung derGesellschaft gegenüber HIV-Positivenändern?Man kann nicht von einem Tag auf denandern erwarten, dass Menschen ihrearchaischen Ängste vor einer ehemalslebensbedrohlichen Erkrankung verlieren.Das Wichtigste ist, dass die Menschen aufden aktuellen medizinischen Kenntnisstandgebracht werden und dass Personenmit einer HIV-Infektion nicht generell alsbedrohlich betrachtet werden.… und was in der deutschenRechtsprechung?Für die Beteiligten wünsche ich mir, dassSie sich von der Vorstellung verabschieden,sie leisten durch ihr Handeln einen Beitragzur Eindämmung von HIV-Infektionen. Undnatürlich wünsche ich mir, dass sichRechtsprechung und Strafverfolgungsbehördennachhaltig mit den neuen medizinischenErkenntnissen auseinandersetzen.Insgesamt wünsche ich mir für alleBeteiligten eine Reflexion darüber, wie wirin unserer Gesellschaft mit Menschen mitInfektionskrankheiten umgehen wollen:Aus meiner Sicht kann es keine zukunftsweisendePerspektive sein, Menschen mitInfektionskrankheiten strafrechtlich zuverfolgen und sogar in Gefängnisse einzusperren,anstatt sie medizinisch zu behandeln.Sexualität ist kein von Risiken freiesGeschehen. Dies muss jedem bewusst sein.Hier erwarte ich Aufrichtigkeit und Ehrlichkeitder Beteiligten.Das ausführliche Interview lesen Sie unterwww.muenchner-aidshilfe.deHIV-bezogene Stigmatisierung und Diskriminierungkönnen die Lebensqualität vonMenschen, die mit HIV leben, stark beeinträchtigen.Gleichzeitig behindern sie Erfolgeder HIV-Prävention. Vor diesem Hintergrundbeschlossen 2005 vier internationaltätige Organisationen, eine systematischeAuseinandersetzung unter dem Namen„PLHIV Stigma Index“ (Menschen mit HIVStigma Index“) zu starten. Auch in Deutschlandwurde das Projekt mit dem Titel "PositiveStimmen" 2011/2012 durchgeführt. Zieldes Projektes war es, zu dokumentieren,wie Menschen mit HIV Stigmatisierung erleben.Die Ergebnisse liegen nun vor.Im Oktober 2011 gingen in Deutschland 40Interviewer_innen an den Start, um dieStigmatisierung und Diskriminierung vonMenschen mit HIV zu dokumentieren. Dasbesondere dabei: Die Interviewer_innenwaren selbst HIV-positiv. 1.148 Menschenmit HIV wurden befragt. Für den organisatorischenRahmen sorgte die DeutscheAIDS-Hilfe. Ein Beirat aus selbst HIV-positivenMenschen begleitete und beriet dasProjekt. Nach der statistischen Auswertungliegen nun erstmals aussagekräftigeDaten dazu vor, wie Menschen mit HIVin Deutschland Stigmatisierung undDiskriminierung erleben. Vier Bereiche stehenim Mittelpunkt: Gesundheit, dieArbeitswelt, der Umgang mit Sexualität unddie Verinnerlichung von Stigmatisierung.1. Gesundheit:Rund 20% der Befragten geben an, dassihnen in den letzten 12 Monaten aufgrundihrer HIV-Infektion ein Gesundheitsdienstverweigert wurde. Sie wurden also zumBeispiel in einer Arztpraxis zurückgewiesen.Bereits zuvor war bekannt, dass hier vorallem Zahnarztpraxen eine unrühmlicheRolle spielen, aber auch Fachärzt_innen, dienur selten HIV-Positive behandeln, reagierenoftmals verunsichert. Die Konsequenz: 10%der Befragten gaben an, im letzten Jahrmindestens einmal nicht in eine Arztpraxisgegangen zu sein, obwohl es nötig gewesenwäre. Dabei ist es gerade bei HIV wichtig,dass Symptome rechtzeitig erkannt und dieTherapie begonnen wird.2. Arbeitswelt:Die Auswertung zeigt ebenfalls, dass im letztenJahr mehr Menschen mit HIV ihren Jobaufgrund von Diskriminierung verlorenhaben als aufgrund von gesundheitlichenBeeinträchtigungen. Die meisten Menschenmit HIV stehen im Job wie andereArbeitnehmer_innen auch. Dass allerdings inder Befragung der Großteil der berichtetenKündigungen aufgrund von HIV-bezogenerDiskriminierung stattfand, zeigt Handlungsbedarf.Immerhin: 54% der Befragten sind inVoll- oder Teilzeit beschäftigt, 29% gehen amArbeitsplatz offen mit der Infektion um.Rund 75% der Arbeitgeber reagierten daraufunterstützend oder neutral.3. SexualitätHier stößt man besonders schnell auf Ängste,Unsicherheiten und Fragen. In denInterviews berichten 47% von sexuellerZurückweisung aufgrund ihres HIV-Status.20% gaben im Jahr vor der Befragung an,mindestens einmal aufgrund ihrer HIV-Infektion auf Sex verzichtet zu haben, beider Gruppe derjenigen, die sexuelle Zurückweisungerfahren haben, steigt die Zahlauf 25% an. Meist wird dabei das Risikodrastisch überschätzt: Die Übertragbarkeitvon HIV ist unter wirksamer Therapie nahezuunmöglich.4. Verinnerlichung von Stigmatisierung:Meist sind mit gesellschaftlichen Bildernvon HIV/Aids Unsicherheit, Angst undBedrohung verbunden. So gaben 42% derInterviewten an, im letzten Jahr ein niedrigesSelbstwertgefühl gehabt zu haben.Das wiederum verhindert häufig, selbstbestimmtund selbstbewusst mit diskriminierendenSituationen umzugehen. So entstehtein fataler Prozess, der in Rückzugund Isolation enden kann: 30% haben sichdeshalb im letzten Jahr aufgrund ihrer HIV-Infektion von der Familie zurückgezogen.Folgen:Als Konsequenz dieser Ergebnisse forderndie Studienmacher, dass verschiedeneAkteure an einem Strang ziehen: So sei diePolitik gefragt, sich über die Erstellung vonLeitlinien oder zu medizinischen Verfahrenzu positionieren und die Rechte vonMenschen mit HIV zu schützen. DieBevölkerung muss weiterhin nicht nur überHIV, sondern auch über das heutige Lebenmit HIV aufgeklärt werden. Auch dieMedien sollten eine Berichterstattung verfolgen,die die heutige Heterogenität derInfektion abbildet und Veränderungendokumentiert. Arbeitgeberinnen und Arbeitgebersind aufgefordert, sich weiterhinund verstärkt in der Umsetzung vonVielfalt und Offenheit in ihren Unternehmenzu engagieren. Nicht zuletzt: DieAufgabe von Organisationen wie den Aids-Hilfen ist es, Strukturen zu stützen undRäume zur Reflektion und Weiterbildungbereit zu stellen.Alle Infos: www.positive-stimmen.de89


PräventionEine neues Team mischt die queere Szene aufQUILTPräventions-Polizisten: Mit dieser Aktion schafften es die Sittenstrolche sogar in die "Süddeutsche"Unterstützung aus der ganzen Szene: Lesbischer Freundinnenkreis beim CSDSeit 1995 ist mit den "Sittenstrolchen"eine HIV-Präventionstruppe in der Szeneunterwegs, die mit ungewöhnlichen Aktionenauf das Thema HIV und Aids aufmerksamgemacht hat. Bis zu 20 Mitgliederwaren unterwegs, um die Botschaften desSafer Sex mit Aktionen, Songs und theatralischenEinlagen unters (mehrheitlichschwule) Volk zu bringen. Dabei scheutensie weder schrille Kostüme noch Provokationenoder handfeste Ausdrucksmittel.Mit ihren Performances waren sie bundesweitübrigens Vorreiter: So gründete sichdie Hamburger "Safety Crew" nach MünchnerVorbild. Doch mit den "Sittenstrolchen"ist bald Schluss. Wir sprachen mitKai Kundrath, dem neuen Mann beim ProjektPrävention des Sub und Martin Jautz,der für die Münchner Aids-Hilfe diesesProjekt weiter betreut, über die Zukunftdieser besondern Form von Prävention inder Szene.Warum soll es, trotz der erfolgreichenArbeit, nach 17 Jahren einen Wandelgeben?Der bisherige Fokus lag für unserenGeschmack zu sehr auf der alt eingesessenenLeder- und Fetischszene. Das warvon den Mitarbeitern so gewollt und völligDie Projektleiter Kai Kundrath und Martin Jautzin Ordnung, denn die Leute, die dort arbeiten,sollen ja ihren Spaß haben. Aber derDraht zu jüngeren Leuten ging langsamverloren. Man hat schon länger gesehen,dass dieses Konzept Teile der Szene nichtmehr erreicht hatte und sich die"Sittenstrolche" in einem beschränktenRadius bewegten.Werden die "Sittenstrolche" alsosterben?Der Name vielleicht, aber nicht derenIdeen. Wir wollen uns ja keinesfalls vonihrer Arbeit distanzieren, im Gegenteil:Wir entwickeln die Ideen weiter und bauenauf den alten Sachen auf. Nach wie vorwollen wir ein positiveres Miteinander inder Szene schaffen. Die Leute sollendurch unsere Aktionen lachen und miteinanderins Gespräch kommen. Die dahinterstehenden Ziele wie: gegenseitigeAchtung und Rücksichtnahme wollen wirin einem neuen Kleid präsentieren.Wie kann das praktisch aussehen?Wir wollen in der gesamten Communitypräsent sein und im eigentlichen Sinne"queer" werden, das heißt: Wir wollen diejunge Feierszene ebenso erreichen wieheterosexuell-homosexuell gemischteGruppen. Außerdem wissen wir alle, dassdas Internet in unserer Szene eine großeRolle spielt. Dadurch ist die Vernetzungeine andere, das müssen wir akzeptieren.Auch die gesellschaftspolitische Situationhat sich geändert, wodurch die Szene alsSchutzraum anscheinend nicht mehr sowichtig ist. Das ist zunächst einmal positiv,hat aber Konsequenzen, mit denenman sich auseinandersetzen muss. Wirsprechen nicht vom Szenesterben, sondernlieber von einer Szeneveränderung.Für uns stellt sich die Herausforderung, ineiner Szene, die zumindest vordergründignicht mehr so stark sexualisiert ist, dasThema Safer Sex zu platzieren.Wie kann diese Präsenz gelingen?Wir wollen personell weiter gehen undsetzen auf neue Leute und ein Team, dasaus der gesamten Szene kommt undsomit für möglichst unterschiedlicheLeute attraktiv ist. Neue Gesichter, diedem Projekt ein neues Gesicht geben. Esist das bewährte Peer-to-peer-Prinzip,aber mit modernen Möglichkeiten wiezum Beispiel Facebook-Kontakten. Daherwerden auch Lesben und Heteros einegrößere Rolle spielen. Dennoch wird wohlder schwule Bereich im Fokus bleiben,weil dort der größte Bedarf für unsereArbeit ist.Welche neuen Aktionen gibt es?Unter dem Titel "Munich plays safer" gibtes bereits einen öffentlichen Auftritt fürdie Prävention in der Münchner schwulenSzene. Viel Resonanz haben wir beispielsweiseauf unsere Fotoaktionen erhalten,wo man sich mit einem Stofftier, das dieForm und den Namen eines Virus hatte,fotografieren lassen konnte. Das wareine witzige Sache, die Leute haben sichmit den Dingen beschäftigt, haben sichgegenseitig "angesteckt" und es gabSpontanheilungen. Anschließend könnensich die Leute ihr Foto auf der Homepagewww.munichplayssafer.de abholen, woauch weiter führende Infos sind. Wirgaluben, dass gerade viele Jüngereheute keine ellenlangen Handbüchermehr lesen wollen sondern knappeInformationen schätzen, die viaSmartphone abrufbar sind. Da holen wirsie ab.Wo kommen neue Ideen her?In einer Zukunftswerkstatt, die wirzusammen mit den ehrenamtlichenMitarbeiter_innen veranstalten, wollenwir Ideen sammeln, neue Wege erörtern,die Gruppendynamik stärken und dieinnovative Energie in Dauerhaftes undKonkretes überführen. Dabei kann abernicht jeder machen, was er will: Einequalifizierte Arbeit ist uns wichtig.Wie wird die neue Präventions-Aktions-Gruppe heißen?Einen neuen Namen suchen wir noch,auch dafür ist unser Zukunftsworkshopda. Der alte Namen war ja witzig, dennochklingt er irgendwie überholt. Wir habeneinfach das Gefühl, es muss etwas geändertwerden. Klar ist: Er soll positiv sein,Spaß transportieren und zum mitmachenanregen!Diverse Aktionen und das bisherige Team beimWorkshop1011


FORSCHUNGDie HIV-Therapie – eine Erfolgsgeschichte?WELT-AIDS-TAGWir übernehmen Verantwortung. Für uns und für andere.QUILTVor 23 Jahren wurde das erste HIV-Medikament Retrovir (ATZ) zugelassen, diesesund andere Medikamente der erstenGeneration waren schlecht wirksam und mitvielen Nebenwirkungen behaftet. Aus dieserZeit stammt auch der „schlechte“ Ruf der HIV-Therapie. Eine effektive Therapie kam mit derEinführung der zweiten Medikamentengenerationder Klassen der Proteasehemmer.Die Behandlungsmetho-de „Hit hard andearly“ hielt Einzug, leider tauchte mit derFettumverteilung eine Nebenwirkung auf, dieviele behandelte Menschen erheblich beeinträchtigte.Die Folge war, dass man denBehandlungs- beginn möglichst lange hinausschob,um diese Nebenwirkungen zu vermeidenoder hinauszuzögern.Jahren nicht für möglich gehalten hätte. EinPatient, der Leukämie und HIV hatte, wurdemit dem Knochenmark eines Spenders, dergegen HIV immun war, behandelt und istnun seit 5 Jahren HIV-frei. Es ist allerdingsnoch viel Forschung nötig, um diesesPrinzip für alle Positiven verfügbar zumachen.HIV-Therapie hat auch noch eine andere füruns positive „Nebenwirkung“, wir sind nach6 Monate wirksamer HIV-Therapie nichtmehr infektiös. Dies wurde im Jahr 2011den bisherigen Studien nicht zuverlässigder Fall. Und da nur Pillen wirken, dieauch eingenommen werden, glaube ichnicht, dass dies eine gute zukünftigePräventionsmethode werden wird.Doch mit all den Erfolgen in derBehandlung von HIV gibt es natürlich auchSchattenseiten. Die Therapie muss täglicheingenommen werden, was ein Leben langnicht einfach ist. Es treten immer nochkurzfristige und langfristige Nebenwir-Der Aids-Teddy 2012Den neuen Aids Teddy gibt es wieder für 6,-zu kaufen ab dem 26. November in derStadtinformation und an vielen weiterenVerkaufsstellen. Die aktuelle Liste derVerkaufsstellen kann man unterwww.muenchner-aidshilfe.de ansehen.Unseren Teddystand am Sendlinger Tor gibtes dieses Jahr immer freitags von 12.00 bis18.00 und samstags 10.00 bis 18.00 am30. November, 1. Dezember, 7./8. Dezemberund nochmal am 14./15. Dezember.Beim Pink Christmas am Stephansplatz gibtes den Teddy am Stand der Münchner Aids-Hilfe vom 26. November bis 23. Dezember.Der Teddy und seine Geschwister suchennoch neue Verkaufsstellen!Haben Sie Lust, den Teddy und seineGeschwister an liebe Menschen zu verkaufenund damit die Münchner Aids-Hilfe zuunterstützen?Oder kennen Sie vielleicht jemanden, derein Geschäft, aber auch ein Herz fürKnuddel-Bären hat und sich unsererannehmen will?Bequem unter www.muenchner-aidshilfe.deauf „Teddy zu verkaufen“ klicken und denroten Text anklicken und per Mail uns IhreDaten zu kommen lassen oder Sie rufen unsunter 54 333 – 203 an.10:00 Uhr: Fußballturnier zumWelt-Aids-TagDie Streetboys laden zum internationalenBenefiz-Turnier in die Sporthalle Georg-Zech-Allee 15, Feldmoching19.00 Uhr: Candle-Light-Walk der MünchnerAids-HilfeLichterzug durch die Münchner Innenstadtzum Gedenken an die Opfer von Aids.Treffpunkt ab 18.30 am Odeonsplatz, um19 Uhr startet der Zug zum Marienplatz,weiter zum Isartor und endet vor derLukaskirche am Mariannenplatz.20.00 Uhr Gedenkveranstaltung inSt. Lukas, MariannenplatzEngelbert Zankl berät im Rahmen der Therapiehotlineder Münchner Aids-Hife seit 12 JahrenPositive in allen Fragen rund um die HIV-Therapie.Erst mit verbesserten neueren Medikamenten,die wesentlich weniger und vor allemkeine sichtbaren Nebenwirkungen haben,wurde die Akzeptanz der Therapie besser.Heute verfügen wir über 6 Medikamentenklassenund 27 zugelassene Medikamente.Mit ihnen ist für fast jeden eine wirksame,verträgliche und die Lebensqualität wenigeinschränkende Therapie möglich. Deshalbwird eine Therapie auch zeitiger begonnenund somit wird das Immunsystem durchHIV nicht mehr so stark geschädigt.Kombinationspräparate erleichtern dieEinnahme, so ist 1x täglich heute derNormalfall.Ja es wird seit dem „Berliner Patienten“ voneiner Heilung gesprochen, die ich vorsehr eindrucksvoll durch eine großeStudie HTPN-052 bewiesen. Bisher fandweltweit unter solchen Bedingungen nochkeine einzige Infektion statt. DieseTatsache wirkt sich auf uns Positive sehrentlastend aus.Auch die „Pille davor“ ist in aller Munde,die sogenannte PREP (Präexpositionsprophylaxe).Hier werden HIV-Medikamenteeingenommen, um eine Infektion zu verhindern.Allerdings gibt es neben densehr hohen Kosten noch das Problem,dass gesunde Menschen Medikamenteeinnehmen müssen und dies war inkungen auf. Zu den kurzfristigen zählenDurchfall, Übelkeit oder Kopfschmerzenbeiden langfristigen haben wir mit erhöhtenBlutfetten, Diabetis, Knochenabbau,Leber- und Nierenproblemen zu tun. Es istimmer wieder von einer normalen Lebenserwartungvon uns HIV-Positiven zu hören,ob dies auch wirklich so ist, wird die Zeitzeigen. Auf jeden Fall müssen wir nochmehr als andere auf unsere Gesundheitund unseren Körper achten - dies bedeutetVorsorgeuntersuchen, gute Ernährung undmoderaten Sport.Text: Engelbert ZanklGanz in weiß: Der Aids-Teddy 2012Wir brauchen tatkräftige Unterstützung!Helfen Sie uns an den Ständen: Ob alleineoder in einer Gruppe, ob eine Stunde oderzwei – jede Hilfe zählt! Als kleinesDankeschön erhalten Sie einen unsererAids-Teddys geschenkt.Weitere Infos bei der Münchner Aids-Hilfe:Uli Grünert (Teddystände): 089-54 333-303,uli.gruenert@muenchner-aidshilfe.de oder:Andrea Brunner (Pink Christmas):089-54 333-117,andrea.brunner@muenchner-aidshilfe.deDen Teddy gibt’s auch online!Der Aids-Teddy kann nun auch ganzbequem online erworben werden. Unterwww.muenchner-aidshilfe.de einfach denBären-Button anklicken und den „5 Schritten“folgen um einen oder eine Horde unsererKnuddel-Bären zu erhalten."Herzflimmern" am Teddystand: TV-Promis in der Sendlinger StraßeVeranstaltungen und Aktionen zumWelt-Aids-TagAb 26. NovemberSchaufensterflohmarkt in derRegenbogenapothekeIn der Sonnenstr. 33 gibt es Kurioses undGrandioses zu besichtigen – und zugunstender Münchner Aids-Hilfe e.V. zu kaufen. Sachspendenwerden von ApothekeninhaberinBirgit Bellstedt gerne entgegen genommen.Samstag, 1. Dezember10.00 bis 13.00 S-Bahn Sonderfahrten zumWelt Aids-TagZwischen Ostbahnhof und Pasing verkehrteine Sonder-S-Bahn, in der es für dieFahrgäste Infos zu HIV gibt, sowie selbstgebackenen Kuchen.21.00 Uhr geselliges Beisammensein imCafé Regenbogen, Lindwurmstr. 7123.00 Uhr Nacht der Roten SchleifenFeiern, Tanzen, Gutes tun:Benefiz-Clubnight im NY-Club,Sonnenstr. 25Aktuelle Infos mit weiteren Aktionenund Veranstaltungen unterwww.muenchner-aidshilfe.deMünchner Aids-Hilfe e.V.Lindwurmstr. 7180337 MünchenSpendenkonto Nr. 47 47 42Stadtsparkasse München BLZ 701 500 001213


Aids-Hilfe aktivQUILTEngagierte SchwesternBesuch in ChinaInfoständeDemonstrieren gegen RechtsDrogentoten-GedenktagStädtepartnerschaft KiewAuch im vergangenen Jahr haben dieSchwestern vom „Orden der Schwesternder perpetuellen Indulgenz“ für unsgesammelt und wurden dabei von vielenFreunden aus der Leder- und Fetischszeneunterstützt. Eine ebenso großartige wieoriginelle Hilfe!Privates EngagementAuch viele private Personen undInitiativen sind engagiert: WennGeburtstage, Jubiläen oder Events allerArt gefeiert werden, profitiert oftmalsauch die Aids-Hilfe. Im Bild: Der 50.Geburtstag von Thomas Lehmann im CaféRegenbogen, bei dem durch Spenden3.000 Euro zusammenkamen.run for lifeIm März war die Münchner Aids-Hilfe mitDipl.Psych. Christopher Knoll Teil einerdeutschen Delegation in China. Der dreitägigeWorkshop für chinesische Fachkräftedrehte sich vor allem um die Themen HIV-Testung, Umgang mit phobischen Klientenund Leben mit HIV und Aids.Köche gehen fremdMehrmals im Jahr engagieren sichGruppen und Einzelpersonen kulinarisch,indem sie im Café Rgenebogen Menüs zaubern,die zu Gunsten der Aids-Hilfe verkauftwerden. Im Bild: Die Jungs undMädels von diversity@school und demAufklärungsprojekt München.Aids-Konzert des MKOMit zahlreichen Infoständen machte dieAids-Hilfe auf sich und ihre Themen aufmerksam.Ob am Teddy-Stand, beim CorsoLeopold, dem CSD, bei Straßenfesten oderauf Weihnachtsmärkten: Auf unsere tollenehrenamtlichen Teams können wir unsimmer verlassen! Übrigens: In all unserenArbeitsfeldern suchen wir Mithilfe:Informationen zum ehrenamtlichenEngagement bei der Münchner Aids-Hilfegibt es jeden letzten Freitag im Monat um19 Uhr bei unserem Info-Abend.Spende des Deutschen TheatersAktiv gegen Rassismus: Beim Protestgegen eine rechtsextreme Aktion vor derAsylbewerber_innen-Unterkunft in derBayerbrunnerstraße waren auch Mitgliederder Aids-Hilfe vor Ort.Ausstellungen im Café RegenbogenDas Café der Münchner Aids-Hilfe hat sichdank wechselnder Ausstellungen auch zueinem attraktiven Kulturraum entwickelt.Im Bild: Vernissage der viel beachtetenFotografien „Transmen of the World“ vonManuel Garcia und Anselm Skogstad. ImBild Manuel Garcia (mitte) mit Vertreternder Gruppe TransMann e.V.Aids-Hilfe beim CSDDer Drogentoten-Gedenktag wird von derAids-Hilfe mitorganisiert: Infos, Musik undKranzniederlegung zum Gedenken an dieVerstorbenen.Goldige Spenden-IdeeDer Münchner Zahnarzt Dr. Joachim Ergerhat einmal mehr Zahngold-Spenden seinerPatienten gesammelt und den Erlös derAids-Hilfe gespendet. Eine nachahmenswerteAktion!10 Jahre HeterotreffIm Rahmen der Städtepartnerschaft Kiew-München besuchte unser Mitarbeiter AloisGerbl das Institut zur Lehreraus- und weiterbildungin Bila Tserkva/Ukraine underhielt so einen Einblick in dessenArbeitsweise. Ziel der Gespräche war es zuerörtern, inwiefern eine Zusammenarbeitauf dem Gebiet der HIV-Prävention anSchulen mit externen Präventionsexpertenaussehen könnte.Einkaufs-Aktion bei DMBeim erfolgreichsten Benefizlauf in seiner12-jährigen Geschichte kamen nicht nur30.000 Euro für die Aids-Hilfe zusammen,auch viele unserer Mitarbeiter_innen liefenselbst mit und zeigten Flagge. Sportlich!Beim diesjährigen Aids-Konzert des MünchnerKammerorchesters (MKO) im Prinzregententheaterkamen stolze 25.700 Eurozusammen. Ein herzlicher Dank geht vorallem an die wunderbaren Solisten, denChefdirigenten Alexander Liebreich (rechts)und Heinrich Graf von Spreti und dessenKuratorium für das Aids-Konzert (links).Alle Jahre wieder sammeln Künstleranlässlich des Welt-Aids-Tages imDeutschen Theater. Diesmal hatten sichdie Darsteller des Musicals "Elisabeth"besonders ins Zeug gelegt und sammeltenfast 11.000 Euro für den guten Zweck.Geschäftsführer Werner Steer (re.) überreichteden Scheck mit einem Darsteller anVorstandsmitglied Mario Simeunovic (li.)Auch in diesem Jahr war ein Auftritt beimChristopher-Street-Day selbstverständlich.Die Münchner Aids-Hilfe präsentierte sichdort, ebenso wie das Projekt Rosa Alter, beider Parade und an Infoständen amMarienplatz.Ein schönes Jubiläum und ein noch schönererAbend: Der Heterotreff der MünchnerAids-Hilfe feierte 10-Jähriges im randvollenCafé Regenbogen. Dank festlichgedeckter Tafel, Reden und launigerGedichte war die Stimmung großartig.Einige Besucher_innen waren sogar vonaußerhalb gekommen, um mitzufeiern!Süßer die Kassen nie klingeln als bei derSpendenaktion des DM- Drogeriemarktsin der Lindwurmstraße! Ein Stunde langgingen alle Umsätze an die MünchnerAids-Hilfe. Ehrensache, dass viele ihreMittagspause in der Warteschlange verbrachtenund sich reichlich mit Drogerieartikelneindeckten. Lohn der Mühen:1.300 Euro für den „run for life“.1415


TermineGruppenangebote für Menschen mit HIVKONTAKTEIhr direkter Draht zur Münchner Aids-HilfeQUILTFreizeitgruppeGemeinsame Ausflüge, Wanderungen, Theaterbesuche, geselligeAbende und mehr. Aktuelles Monatsprogramm bitte erfragen beiAndrea Brunner 089-54 333-0freizeitgruppe@muenchner-aidshilfe.deStammtisch FreizeitgruppeJeden 3. Mittwoch eines Monats um 19 Uhr im Café Regenbogender Münchner Aids-Hilfe.Information und Anmeldung:Andrea Brunner 089-54 333-0freizeitgruppe@muenchner-aidshilfe.deHeterotreffFür positive Männer und Frauen jeden 4. Mittwoch und jeden2. Freitag im Monat, 19.30 Uhr im Café Regenbogen derMünchner Aids-Hilfe. Information und Anmeldung:Jutta Kleir, 089 – 54 333-0jutta.klein@muenchner-aidshilfe.dePositiver StammtischJeden Dienstag ab 19.30 Uhr im Café Regenbogen der MünchnerAids-Hilfe. Informationen: Engelbert Zankl 089-54 333-0engelbert.zankl@muenchner-aidshilfe.dePositive PerspektivenBis zu 15 Positive verbringen ein langes Wochenende zuErfahrungsaustausch und Selbsterfahrung im Chiemgau. Termineim Frühling und Herbst, Anmeldung erforderlich.Info: Engelbert Zankl, 089 – 54 333-0engelbert.zankl@muenchner-aidshilfe.deWorkshops für HIV-differente PaareEin Partner ist HIV-positiv, der andere negativ: In einem angeleitetenTagesworkshop können sich HIV-differente Paare über ihreErfahrungen austauschen und voneinander lernen. Zweimal imJahr bieten wir Workshops für heterosexuelle und für schwulePaare an. Anmeldung erforderlich! Ansprechpartner:Christopher Knoll 089-54 333-110christopher.knoll@muenchner-aidshilfe.deWorkshop HIV und EntspannungDie HIV-Infektion wird auch von der Psyche beeinflusst. WelcheEntspannungsmethode passt zu mir? Stressbewältigung undeine ausgeglichene Psyche haben einen günstigen Einfluss aufdas Immunssystem. Der Workshop wird zweimal pro Jahr angeboten.Ansprechpartnerin:Jutta Klein, 089 – 54 333-0jutta.klein@muenchner-aidshilfe.deTabakentwöhnung für Menschen mit HIVDie Münchner Aids-Hilfe bietet mehrmals im Jahr Tabak-Entwöhnungskurse für Menschen mit HIV an. Anmeldungerforderlich!Termine und Infos:Engelbert Zankl 089-54 333-0engelbert.zankl@muenchneraidshilfe.deHIV-Basiswissen: Wann soll ich mit einer HIV-Therapie beginnen?Vortrag findet jeweils im Januar und Juli statt.Termine und Infos:Engelbert Zankl 089-54 333-0engelbert.zankl@muenchneraidshilfe.deVorträge zu aktuellen medizinischen ThemenMehrmals im Jahr finden Experten-Vorträge zur HIV-Therapie statt.Termine und Infos:Engelbert Zankl 089-54 333-0engelbert.zankl@muenchneraidshilfe.deLOGI-KochkursWie kann ich gut, gesund und preiswert kochen? Die LOGIMethode (Low Glycemic Index) bedeutet für unsere Ernährungbeispielsweise den Austausch hoch energiereicher Kohlenhydratedurch ballaststoffreiche Nahrungsmittel, lieber mehr Eiweiß undFett als Kohlehydrate. Wir kochen, essen und lernen gemeinsam,wie nach dieser Methode lecker, gesund und trotzdem günstiggekocht werden kann. Termine im Frühjahr und Herbst im CaféRegenbogen,Anmeldung erforderlich. Info: Engelbert Zankl 089 – 54 333-123engelbert.zankl@muenchner-aidshilfe.deRegelmäßige SportangeboteNordic WalkingJeden Mittwoch von 18 bis 19.30 Uhrim 2. Stock der Münchner Aids-Hilfe.Anmeldung erforderlich!Sivananda YogaJeden Dienstag von 19 bis 20.30 Uhrim 2. Stock der Münchner Aids- Hilfe.Anmeldung erforderlich!Traditionelles YogaJeden Mittwoch von 19 bis 20.30 Uhrim 2. Stock der Münchner Aids-Hilfe.Anmeldung erforderlich!Sport für AnfängerInnnen, sanfte GymnastikJeden Donnerstag von 19 bis 20 Uhrim Max-Planck-Institut, Kraepelinstraße 10,anschließend Schwimmen bei 27° CWassertemperatur möglich.Sport für Fortgeschrittene, Gymnastik, KonditionJeden Donnerstag von 20 bis 21 Uhrim Max-Planck-Institut, Kraepelinstraße 10,anschließend Schwimmen bei 27° C Wassertemperatur möglich.Informationen zu allen Sportangeboten:Engelbert Zankl 089-54333-0engelbert.zankl@muenchner-aidshilfe.deGeschäftsstelle und Verein089-54-333-0info@muenchner-aidshilfe.deGeschäftsführungThomas Niederbühlthomas.niederbuehl@muenchner-aidshilfe.deSpendenPeter Becker089-53 333-306peter.becker@muenchner-aidshilfe.deEhrenamtMartin Jautz089-54 333-113martin.jautz@muenchner-aidshilfe.deBeratungsstelleMontag bis Donnerstag von 10 bis 16 UhrFreitag von 10 bis 13 Uhr089-54 333-0beratungsstelle@muenchner-aidshilfe.deAnonyme TelefonberatungMontag bis Freitag von 19 bis 21 UhrTelefon 19 411Online-Beratungwww.aidshilfe-beratung.deHIV-Therapie-HotlineMontag bis Donnerstag von 16 bis 19 Uhr089-54 333-123therapie.hotline@muenchner-aidshilfe.deCheckpoint MünchenAnonymer HIV-SchnelltestMontag, Mittwoch und Donnerstagvon 17 bis 20 Uhr089-54 333-666checkpoint@muenchner-aidshilfe.deBetreutes WohnenDiana Zambelli089-54 333 309betreutes.wohnen@muenchner-aidshilfe.deCafé RegenbogenÖffnungszeiten mittags:Montag bis Freitag von 11.30 bis 14 Uhrabends:Dienstag bis Freitag von 17 bis 23 Uhr089-54 333-102regenbogen@muenchner-aidshilfe.deTagungszentrumSeminar- und Veranstaltungsräume mieten089-54 333-203tagungszentrum@muenchner-aidshilfe.deArbeitsplätze für Langzeitarbeitslose in derMünchner Aids-Hilfe089-54 333-204 (Rudolf Tafelmeier)rudolf.tafelmeier@muenchner-aidshilfe.derosaAlterBeratung und Wohnen für ältere Lesben,Schwule und TransgenderSabina Lorenz, Paul Geißdörfer und Peter Priller089-54 333-119/120info@rosa-alter.dewww.rosa-alter.deNewsletterBitte abonnieren unterwww.muenchner-aidshilfe.deWir sind auch bei Facebook:Münchner Aids-Hilfe(auch für „Nicht-Facebooker“ erreichbar)Helfen Sie uns helfen!Seit 28 Jahren setzen wir Hilfe undSolidarität gegen die Ausgrenzung vonMenschen mit HIV, MigrantInnen, schwulenMännern und Drogen gebrauchendenMenschen. Damit Menschen mit HIV und Aidsauch in Zukunft umfassende Hilfsangeboteerhalten, braucht die Münchner Aids-HilfeIhre Unterstützung.SpendenkontoStadtsparkasse MünchenBLZ 701 500 00Konto 47 47 42Die Münchner Aids-Hilfe e.V. ist als gemeinnützigerund mildtätiger Verein vomFinanzamt anerkannt. Ihre Spende könnenSie also steuerlich geltend machen. Damitwir Ihnen auch eine Spendenquittungzuschicken können, vergessen Sie bittenicht, uns Ihre Anschrift (Straße, Hausnummer,PLZ, Ort) bei der Überweisungmitzuteilen. Falls Sie weitere Fragen habensollten oder uns auf eine noch nicht erhalteneSpendenquittung aufmerksam machenmöchten, steht Ihnen unser MitarbeiterPeter Becker gerne telefonisch(089-54 333-306) oder per E-Mail(peter.becker@muenchner-aidshilfe.de)zur Verfügung.ImpressumQUILT Das Magazin der Münchner Aids-Hilfee.V. wird herausgegeben und verlegt von derMünchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71,80337 MünchenTelefon: 089-54 333-0, Fax: 089-54 333-111info@muenchner-aidshilfe.de,www.muenchner-aidshilfe.deRedaktion: Bernd Müller, Thomas Niederbühl,Michael TappeMitarbeiter dieser Ausgabe: Meike Jakobs,Mona Seefried, Mario Simeunovic, DianaZambelli, Engelbert ZanklLektorat: Ryszard SzajerTitelfoto: Susie Knoll, MünchenGrafik: Reinhold Kosel, MünchenDruck: Rainbowprint, Zellingen-RetzbachAuflage: 4.000 Exemplare1617


EIN TAG... im Bewohnerurlaub unserer Betreuten KrankenwohnungGestern sind wir mit unseren sieben Bewohnern der Betreuten Krankenwohnung(BKW), einem Ex-Bewohner und vier Hauptamtlichenund einem ehrenamtlichen Helfer im Schwarzwald angekommen.Heute ist der erste „richtige“ Urlaubstag hier in Nordrach. Einfachmal eine Woche im Jahr raus aus dem Heim-Alltags-Trott!7.00hIch schäle mich aus dem Bett, setze mich auf meine Terrasse undlerne, welche Bewohner in welchem Zimmer des Hotels untergebrachtsind. Rechts von mir ist Alfred, links Dieter, ich lausche, aber beideschlafen noch.7.30 hFrisch geduscht gehe ich in den Flur und treffe meine Kolleg_innen:Morgenstund hat Gold im Mund! Wir haben am Abend davor ausgemacht,wer sich um welchen Bewohner kümmert. Treffpunkt von allenist um 8.30 h im Frühstücksraum7.45 hIch bin heute bei Wolfgang und Claus dran. Beide liegen noch im Bett,als ich vorsichtig anklopfe. Sie brauchen unsere Hilfe zum Aufstehen,da sie auf den Rollstuhl angewiesen sind. Alles ist so ungewohnt hierund macht unsicher. Kein Pflegebett, keine Haltegriffe… aber wirkriegen das hin.8.30 hWir treffen uns alle im Speisesaal und stürmen das Frühstücksbuffet.Blöd, hier sind Stufen, mit Rollstuhl, Rollator und schlechtemAugenlicht ist das Buffet nicht für alle erreichbar. Aber meineKolleg_innen und ich laufen gerne öfter – immerhin gibt’s hier Rühreiund Orangensaft und viele leckere Sachen….9.30 hRauchen vorm Hotel, Dieter muss nochmal aufs Klo,Medikamentenverteilen in den Zimmern, Rücksprache mit demHotelpersonal: Gibt es eine Kühlmöglichkeit für das Insulin, achja:kein Rotwein abends am Essenstisch. Das Personal ist wirklich sehrfreundlich und zuvorkommend.10.00hUnser erster Ausflug in das Museumsdorf in Gutach. Check: Getränke,Mobiles Sauerstoffgerät, Kopfschutz (die Sonne brennt), Mittagsmedisfür zwei Bewohner, Urinflasche für Wolfgang. Haben alle an ihrGeld gedacht und die Zigaretten eingepackt? Dann kann es ja losgehen.11 .15 hDer Eingang zum Museumsdorf ist für uns spürbar ein ganzes StückFußmarsch vom Parkplatz entfernt. Da heißt es erst einmal Energiesammeln, ein Gruppenfoto machen und falsche Bollenhüte anprobieren– damit entsprechen wir dem Schwarzwaldchic. Guter Dingegehen wir zur Kasse und entdecken schon auf dem Weg eineEinkehrmöglichkeit für später. Was will man mehr?11 .30 hDas Freilichtmuseum ist ganz schön groß und weitläufig. Auch wennin der Internetbeschreibung „Für Rollstuhlfahrer geeignet“ stand,EIN TAGkommen ich und meine Kolleg_innen beim Schieben von Wolfgang,Claus, Dieter und Bernd ganz schön ins Schwitzen. Die Wege sindschotterig und teilweise geht es ordentlich bergauf. Bei 26 Grad ohneSchatten bringt das ganz schön aus der Puste. Schade ist, dass vieleder alten Bauernhöfe für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich sind.Unsere Bewohner verpassen so leider viele Details. Ein Glück ist, dassGerd von der ehrenamtlichen Betreuungsgruppe mit dabei ist undfleißig mit anpackt.13.30 hDie langersehnte Einkehrpause ist gekommen. Vom Urlaubstaschengeldholt sich jeder was er mag – von Currywurst bis SchwarzwälderKirsch ist alles mit dabei. Dieters Sauerstoff wird allmählich knapp, sodass ich mit ihm schon mal vor den anderen den Rückweg antrete.Aber bitte die 53 Postkarten nicht vergessen, die wir unbedingt nochschreiben wollen!17:00 hAlle sind wohlbehalten wieder im Hotel. Mit Dieters Sauerstoff habeich es gerade noch so geschafft, weil uns ein Stau in die Quere kam –nur noch zwei Striche bei der Sauerstoffanzeige des mobilen Gerätesmachen ganz schön nervös! Aber jetzt ist erstmal kurz Pause undhübsch machen für den Abend – im Urlaub benutzt Claus auch gernemal ein Parfüm !18:30 hBeim Abendessen flitzen meine Kolleg_innen und ich wieder mitvielen Tellern durch die Gegend. Das Essen schmeckt gut, Deftigessteht bei unseren Bewohnern ganz vorne auf der Lieblingsspeisenliste.Alfred is(s)t so begeistert, dass er drei Portionen auflädtund diesen Abend mit ziemlichen Bauchschmerzen ins Bettgehen wird. Die Medikamente geben wir „heimlich“ aus, muss janicht jeder mitbekommen.21:00 hWas für ein schöner Abend! Der Alleinunterhalter am Keyboardspielt Schlager sämtlicher Jahrzehnte und auch unsere Bewohnerhaben sichtlich Spaß an diesem Tagesausklang. Claus und Wolfgangsind mit ihren Rollstühlen der Mittelpunkt des Parketts, wir drehenund rocken sie über die Tanzfläche, dass die Rentner_innenreisegruppenur so staunen können. Auch Norbert tanzt begeistert mit.Ich wusste gar nicht, dass Wolfgang sich im Rolli so rhythmischbewegen kann.22.30 hIch gebe es zu. Schon für diesen Abend hat sich unser Urlaub rentiert.Ich bin gerührt von Wolfgangs Freudentränen im Rollstuhl an diesemAbend. Da bringe ich ihn gerne nochmal mit etwas mehr Aufwand insZimmer und „Nicht-Pflegebett“.23.00 hJetzt ist auch für mich und meine Kolleg_innen der Feierabend gekommen.Nur Manuel wird die ganze Nacht das Babyphone neben sichangeschaltet lassen, denn Wolfgang und Claus können sich im Notfallnicht selbst helfen.23:00 hGemütlich rauche ich noch eine Tagesabschlusszigarette auf meinemBalkon und lasse den Tag Revue passieren. Ich bin erschöpft, aberglücklich und zufrieden. Im Urlaub erlebe ich die Bewohner oft nocheinmal von einer ganz anderen Seite und ich sehe, wie gut ihnen derTapetenwechsel tut. Persönlichkeitszüge kommen einfach mehr zurVorschein als im alltäglichen Miteinander im Heim.Morgen wollen wir die Triberger Wasserfälle und die größteKuckucksuhr der Welt ansehen. Ich bin schon ganz gespannt. Aberjetzt: Licht aus!Text und Foto: Meike Jakobbs, Diana ZambelliQUILTOhne Dich geht es nicht!Die Münchner Aids-Hilfe braucht Dich in all ihren Arbeitsfeldern, von Informationund Aufklärung über Beratung bis hin zu Betreuung.Ehrenamtliches Engagement macht Spaß, erweitert die eigenen Perspektiven undbringt neue, interessante Kontakte und Bekanntschaften. Informiere Dich über dasEhrenamt unter www.muenchner-aidshilfe.de oder beim Infoabend jeden letztenFreitag im Monat um 19.00 Uhr in der Münchner Aids-Hilfe, Lindwurmstraße 71oder bei Martin Jautz, unter Telefon 089 / 54 333-113.Concept & Artwork: www.mikeroth.deDie Beratungsstelle der Münchner Aids-Hilfe e.V. wird finanziell gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt,Gesundheit und Verbraucherschutz sowie der Landeshauptstadt München.1819


Münchener KammerorchesterPrinzregententheater, 20 Uhrwww.m-k-o.euInfos/Karten 089.4613 64-30oder München Ticket 089.54 81 81 81Der gesamte Erlös des Konzerts kommtder Münchner Aids-Hilfe zugute13.4.20137. MünchenerAIDS-KONZERTChristianeOELZEChristophPRÉGARDIENKatia und MarielleLABÈQUEAlexanderLIEBREICHWerke von WAGNER, MOZART, SCHUBERT u.a.

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