22.> 30.JUNI 25. FILMFEST M - FilmFernsehFonds Bayern
22.> 30.JUNI 25. FILMFEST M - FilmFernsehFonds Bayern
22.> 30.JUNI 25. FILMFEST M - FilmFernsehFonds Bayern
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
SHOPPEN<br />
Das merkwürdige Verhalten von Großstadt-Singles beim<br />
Speed-Dating: Auf ihrer „Einkaufstour“ prallen romantische<br />
Hoffnungen und realistische Ansprüche aufeinander. Ralf<br />
Westhoffs pointierte Komödie startet am 3. Mai 2007 im Kino.<br />
Foto: X Verleih<br />
2/2007 Mai<br />
FILM<br />
NEWS<br />
BAYERN<br />
Der <strong>FilmFernsehFonds</strong> <strong>Bayern</strong> informiert<br />
Oscar für Das Leben der<br />
Anderen • Dok.Fest München<br />
2007 • Neue Filme von Doris<br />
Dörrie, Joseph Vilsmaier,<br />
Marcus Mittermaier und<br />
Erwin Pelzig • Fachtagung:<br />
Sünde im Film • Vorgestellt:<br />
Martina Eisenreich, Ulrike<br />
Tortora • Filmliteratur •<br />
MEDIA News
Editorial<br />
Renaissance des<br />
Dokumentarfilms<br />
Am 2. Mai 2007 eröffnet in der bayerischen<br />
Landeshauptstadt das 22. Internationale<br />
Dokumentarfilmfestival München mit Stefan<br />
Schwieterts Heimatklänge seine diesjährige<br />
Präsentation aktueller Dokumentationen<br />
aus aller Welt. Auch der deutsche<br />
Dokumentarfilm wird wieder stark vertreten<br />
sein, was nicht verwundern kann.<br />
Denn Deutschland verfügt über eine vielfältige<br />
und kreative Dokumentarfilmszene.<br />
Von Buena Vista Social Club, Rythm is it,<br />
Die große Stille, Lost Children, Die Spielwütigen,<br />
Absolut Warhola, Havanna - Die<br />
neue Kunst Ruinen zu bauen bis hin zu<br />
Gernstls Reisen - Auf der Suche nach dem<br />
Glück ist der Dokumentarfilm nicht nur<br />
breit aufgestellt, sondern auch attraktiv<br />
für das Publikum.<br />
Dieser Erfolg macht Lust auf mehr. Das gilt<br />
nicht nur für die Zuschauer, sondern auch<br />
für den <strong>FilmFernsehFonds</strong> <strong>Bayern</strong>, der dem<br />
Dokumentarfilm schon immer eine besondere<br />
Aufmerksamkeit geschenkt hat. So<br />
konnten auch im vergangenen Jahr wieder<br />
viele FFF-geförderte Dokus auf Festivals, im<br />
Kino und im Fernsehen reüssieren. Byambasuren<br />
Davaas Die Höhle des gelben Hundes<br />
wurde nicht nur mit dem Deutschen<br />
Filmpreis in Gold als bester Kino- und<br />
Jugendfilm ausgezeichnet, sondern erreichte<br />
auch im Kino über 200.000 Besucher.<br />
Winterkinder von Jens Schanze erhielt den<br />
Regiepreis auf dem One World International<br />
Human Rights Film Festival, Thomas<br />
Wartmanns und Lisa Eders Jenseits von<br />
Samarkand den Bayerischen Fernsehpreis.<br />
Christian Wagners Die Flucht der Frauen<br />
wollten mehr als zwei Millionen Zuschauer<br />
in der ARD sehen, und Hannes Schulers und<br />
Manfred Bauers Metropolis - Die Macht der<br />
Städte konnten in zwei Folgen zusammen<br />
sogar mehr als sieben Millionen Zuschauer<br />
beim ZDF fesseln.<br />
Aber auch im Bereich der Nachwuchsarbeit<br />
ist die Renaissance des Dokumentarfilms<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007<br />
spürbar. Die Anzahl der geförderten Dokumentarfilme<br />
steigt und liegt inzwischen bei<br />
der Hälfte aller Projekte. Darunter sind viele<br />
erfolgreiche Produktionen, die mit nationalen<br />
und internationalen Preisen ausgezeichnet<br />
wurden. Mit Filmen wie dem<br />
Oscar-nominierten Die Geschichte vom<br />
weinenden Kamel, Castells oder Der rote<br />
Teppich greifen die jungen Dokumentaristen<br />
das bestehende Bedürfnis des Publikums<br />
auf, Einsichten in fremde Länder,<br />
fremde Lebensumstände und außergewöhnliche<br />
Lebenswirklichkeiten zu gewinnen.<br />
Nicht zu vergessen ist der politische<br />
Dokumentarfilm, der gerade bei den Nachwuchs-Filmemachern<br />
hoch im Kurs steht.<br />
Auch der Sport - man denke nur an Pepe<br />
Danquarts Sporttrilogie mit Heimspiel, Höllentour<br />
und Am Limit oder Sönke Wortmanns<br />
Deutschland - Ein Sommermärchen mit für<br />
einen Dokumentarfilm geradezu unglaublichen<br />
vier Millionen Kinozuschauern - ist<br />
längst ein wichtiger Gegenstand des Dokumentarfilmschaffens.<br />
Sportdokumentationen<br />
bestechen nicht nur mit spektakulären Aufnahmen<br />
und Hintergrundgeschichten über<br />
außergewöhnliche Menschen, sondern können<br />
auch spannender als manche fiktionale<br />
Erzählung sein.<br />
Begünstigt wird die Renaissance des Dokumentarfilms<br />
durch den technischen Fortschritt.<br />
Mit den Möglichkeiten der Digitalisierung<br />
sind anspruchsvolle Projekte auf<br />
hohem Niveau erschwinglich geworden.<br />
Der FFF <strong>Bayern</strong> wird deshalb seine Unterstützung<br />
dieses wichtigen Genres im Rahmen<br />
seiner Möglichkeiten fortführen. Acht<br />
Kinoprojekte, drei Fernsehfilme und zwei<br />
Erstlingsfilme des Doku-Genres finden sich<br />
derzeit mit FFF-Förderung in der Vorbereitungsphase,<br />
und zum Zeichen seiner Wertschätzung<br />
vergibt er auch im Jahr 2007 den<br />
FFF-Förderpreis Dokumentarfilm auf dem<br />
Münchner Dok.Fest. Allen Teilnehmern im<br />
Wettbewerb um diesen Preis drücken wir<br />
die Daumen und wünschen ihnen viel<br />
Erfolg bei der Präsentation ihrer Filme.<br />
Dr. Klaus Schaefer<br />
Inhalt<br />
Medienszene <strong>Bayern</strong> . . . . . . . . . . . . . .2<br />
Kinostarts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9<br />
Dokumentarfilm . . . . . . . . . . . . . . . . .10<br />
Special: Sünde im Film . . . . . . . . . . . .12<br />
Fernsehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14<br />
In Produktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16<br />
Förderung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19<br />
Filmliteratur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20<br />
Festivals und Preise . . . . . . . . . . . . . .21<br />
Vorgestellt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .25<br />
Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26<br />
MEDIA News . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27<br />
Wer macht was . . . . . . . . . . . . . . . . .28<br />
Produktionsspiegel . . . . . . . . . . . . . .29<br />
Impressum<br />
Film News <strong>Bayern</strong> – Nr. 2 - Mai 2007<br />
Erscheinungsweise: 6x jährlich<br />
Hrsg.: <strong>FilmFernsehFonds</strong> <strong>Bayern</strong> GmbH –<br />
Presse und Information<br />
Geschäftsführer: Dr. Klaus Schaefer<br />
Adresse: Sonnenstr. 21; 80331 München<br />
Tel.: 089-544 602-0; Fax: -60<br />
Internet: www.fff-bayern.de<br />
Redaktion: Lothar Just (V.i.S.d.P.),<br />
Christina Raftery (Tel.: 089-544 602-57)<br />
E-Mail: christina.raftery@fff-bayern.de<br />
Mitarbeit: Julia Rappold (S. 20),<br />
Christoph Gröner, Uli Buchner (S. 25)<br />
Anzeigen: Alexandra Mesch<br />
Fotos: AMPAS, BR/Sessner (S. 4), FFF (S. 6,8),<br />
ndF, Constantin Film, FFA, FFS, Anita Quakernack,<br />
MEDIA (S. 7), X Verleih, Constantin Film (S. 9),<br />
Dok.Fest München, Instinkt Film (S. 10), Maaz Film<br />
(S. 12), Christina Raftery (S. 13), Gert Krautbauer,<br />
DMAX (S. 14), Cinenic, Enigma Film (S. 16), Zeitsprung<br />
Entertainment (S. 18), Movienet (S. 21)<br />
Layout: plan.it, München<br />
Druck: J. Gotteswinter, München<br />
Redaktions- und Anzeigenschluss für die Ausgabe<br />
3/2007 ist der 1. Juni 2007.<br />
1
Medienszene<br />
<strong>Bayern</strong><br />
Oscar für Das Leben der Anderen<br />
Gewohnt markant gab Florian Henckel von<br />
Donnersmarck auf der Bühne des Kodak Theatre<br />
seiner Freude Ausdruck: »Thank you Germany<br />
- thank you Bavaria.« Das Drama Das<br />
Leben der Anderen des HFF München-Absolventen<br />
erzielte Ende Februar den ultimativen<br />
Erfolg im Filmgeschäft: Die vom FFF <strong>Bayern</strong><br />
maßgeblich geförderte Produktion von Wiedemann<br />
& Berg, BR, arte und Creado Film wurde<br />
in der Kategorie »Bester nicht-englischsprachiger<br />
Film« mit dem Oscar ausgezeichnet.<br />
Der Oscar für den internationalen Kinoerfolg<br />
setzt eine Erfolgsgeschichte fort: Der Film<br />
gewann den insgesamt sechsten Academy<br />
Award für eine FFF-geförderte Produktion. 2001<br />
war Florian Gallenberger mit seinem Kurzfilm<br />
Quiero Ser erfolgreich, 2003 gewann Caroline<br />
Link mit Nirgendwo in Afrika. Ebenfalls<br />
2003 erhielt Roman Polanskis Der Pianist drei<br />
Oscars. Die diesjährige Nominierung für Das<br />
Leben der Anderen war die insgesamt 15. Nominierung<br />
seit Gründung des FFF im Jahr 1996.<br />
Viele direkt und indirekt an der Entstehung<br />
des Films Beteiligte feierten den deutschen<br />
Oscar-Gewinner im März mit einer Gala in<br />
der Münchner Residenz, in deren Rahmen<br />
Auf der Oscar-Gala im Kaisersaal der Münchner Residenz (v.l.n.r.): BR-Fernsehdirektor und HFF München-Rektor<br />
Gerhard Fuchs, Florian und Christiane Henckel von Donnersmarck, Ministerpräsident Edmund Stoiber mit<br />
Ehefrau Karin, Max Wiedemann, Quirin Berg, Staatsminister Eberhard Sinner, BR-Intendant Thomas Gruber und<br />
FFF-Geschäftsführer Klaus Schaefer<br />
<strong>Bayern</strong>s Ministerpräsident Edmund Stoiber<br />
Donnersmarck einen Bayerischen Löwen<br />
überreichte. In der phänomenalen Außenwirkung<br />
der Auszeichnung für den deutschen<br />
Film und insbesondere den Standort <strong>Bayern</strong><br />
sind sich Politik und Wirtschaft einig. Auch<br />
dies fasste Donnersmarck prägnant in einem<br />
<strong>Bayern</strong> 3 - Interview prägnant zusammen:<br />
»Ohne <strong>Bayern</strong> hätte ich diesen Film nicht<br />
machen können. Die <strong>Bayern</strong> haben ein besseres<br />
Verständnis für Größenwahnsinnige als<br />
Leute in anderen Bundesländern.«<br />
Bayerische Filmbranche<br />
in Brüssel<br />
2007 startet das neue MEDIA-Programm. Den<br />
europäischen Film und seine Verbreitung über<br />
die Grenzen Europas hinaus zu stärken ist<br />
dabei das gemeinsame Anliegen der europäischen<br />
und regionalen Filmförderung. Zugleich<br />
wird die Europäische Kommission die nationalen<br />
und regionalen Filmfördersysteme auf ihre<br />
Vereinbarkeit mit den gemeinschaftsrechtlichen<br />
Beihilfevorschriften überprüfen. Sie<br />
wird dabei vor allem die sogenannten "Territorialisierungsklauseln"<br />
kritisch betrachten,<br />
die bestimmen, welcher Anteil der Herstellungskosten<br />
im Förderland auszugeben ist. Für<br />
den Freistaat <strong>Bayern</strong> als einer der führenden<br />
Filmstandorte in Europa ist es wichtig, die<br />
geltende, bewährte Regelung in ihrem bisherigen<br />
Umfang zu erhalten. Von bayerischen<br />
Produzenten hergestellte, vom FFF<br />
geförderte und mit internationalen Filmpreisen<br />
ausgezeichnete Filme wie Das<br />
Leben der Anderen sind nicht nur eine bayerische,<br />
sondern auch eine europäische<br />
Erfolgsstory.<br />
Gemeinsam geht es besser: Dies war auch das<br />
Ergebnis eines Expertengesprächs in der Vertretung<br />
des Freistaats <strong>Bayern</strong> in Brüssel, das im<br />
Februar in Anwesenheit von Staatsminister<br />
Eberhard Sinner und zahlreicher Vertreter<br />
der europäischen und bayerischen Filmförderung<br />
stattfand. Mit dabei waren neben FFF-<br />
Geschäftsführer Klaus Schaefer unter anderem<br />
als Moderator Johannes Kreile (Verband<br />
Deutscher Fernsehproduzenten), Ruth Hieronymi,<br />
MEDIA-Berichterstatterin im Europaparlament,<br />
Aviva Silver, (MEDIA-Abteilungleiterin<br />
in der Europäischen Kommission),<br />
Irina Orssich-Slavetich (Europäische Kommission/Wettbewerbsdirektion),<br />
die Produzenten<br />
Eberhard Junkersdorf, Martin Moszkowicz,<br />
Bernd Burgemeister und Alfred<br />
Hürmer, der Verleiher Stephan Hutter (Prokino),<br />
SPIO-Präsident Steffen Kuchenreuther,<br />
ARRI-Geschäftsführer Franz Kraus,<br />
Hubert von Spreti (BR), Manfred Heid (HFF<br />
München), die FFA-Repräsentantin in Brüssel,<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007 3
<strong>Bayern</strong> trifft Brüssel (v.l.n.r.): Klaus Schaefer, Aviva Silver, Stephan Hutter,<br />
Irina Orssich-Slavetich, Alfred Hürmer, Johannes Kreile, Ruth Hieronymi und<br />
Eberhard Junkersdorf<br />
Gisela von Raczek, sowie die medienpolitischen<br />
Sprecher im bayerischen Landtag, Hans<br />
Gerhard Stockinger (CSU) und Ulrike Gote<br />
(Die Grünen).<br />
Film Commission <strong>Bayern</strong> News<br />
Film und Tourismus<br />
Was der Herr der Ringe für Neuseeland und<br />
Rosamunde Pilcher für Cornwall erreichten,<br />
haben Der Bulle von Tölz und Die<br />
Rosenheim-Cops für Oberbayern geschafft:<br />
Eine Popularisierung der Gegend und Sympathie<br />
für die dort lebenden Menschen. Die<br />
Optimierung dieser Öffentlichkeitswirkung<br />
war im März Thema des Workshops »Filmproduktion<br />
als Chance für den Tourismus«<br />
in Bad Tölz, zu dem der FFF, der Tourismusverband<br />
München-Oberbayern und<br />
die Tourist Information Bad Tölz einluden.<br />
Im Laufe des Workshops schilderten Produktionsexperten<br />
von Bavaria Film, Alexander<br />
Film, Olga Film, Wiedemann &<br />
Berg und Neos Film ihre Erfahrung mit<br />
Dreharbeiten in Tourismusgebieten, unter<br />
anderem Schwere Jungs und Weiße Stille in<br />
Garmisch-Partenkirchen sowie Der Bund<br />
fürs Leben (AT: Bundeswehrkomödie) in<br />
Film trifft Touristik: Klaus Schaefer, Christine Lichtenauer<br />
(Tourismusverband München-Oberbayern)<br />
und Klaus Pelikan (Kurdirektor Bad Tölz)<br />
4<br />
Lenggries. Tourismusmanager<br />
der jeweiligen<br />
Regionen kontrastierten<br />
dies aus der Perspektive<br />
der jeweiligen<br />
Kommunen. Anja Metzger,<br />
Film Commission<br />
<strong>Bayern</strong>, zieht für die Veranstaltung<br />
eine positive<br />
Bilanz: »Filmarbeiten<br />
sind neben einer großen<br />
wirtschaftlichen Chance auch eine<br />
organisatorische Herausforderung für<br />
Gemeinden und Regionen. Der Workshop<br />
war eine gute Gelegenheit, die Ansprüche,<br />
Sensibilitäten und Synergien beider Seiten<br />
zu verdeutlichen.«<br />
Film Production Manual<br />
Sämtliche Informationen für Dreharbeiten<br />
im Freistaat liefert seit Februar das von der<br />
Film Commission <strong>Bayern</strong> herausgegebene<br />
Film Production Manual - München und<br />
<strong>Bayern</strong>. Das neue deutsch/englische Handbuch<br />
umfasst Daten und Fakten zu <strong>Bayern</strong><br />
sowie ein umfangreiches Adressverzeichnis.<br />
Über www.film-commission-bayern.de<br />
ist es kostenlos bestellbar.<br />
PraktikantenAgentur <strong>Bayern</strong><br />
»Generation Praktikum« auf die positive<br />
Art: Auch 2006 konnte die Praktikanten-<br />
Agentur <strong>Bayern</strong> zahlreichen Berufsanfängern<br />
den Einstieg in die Branche ermöglichen.<br />
Neben rund 230 »klassischen«<br />
Bewerbungen erhielt sie weitere 1.760<br />
Online- Bewerbungen. Spitzenreiter bei<br />
den Interessensgebieten ist die Regie,<br />
gefolgt von Kamera, Herstellungs- und<br />
Produktionsleitung.<br />
Über das Angebot aus dem »Excellence<br />
Pool«, an dem ausgewählte bayerische Produktionshäuser<br />
beteiligt sind, konnten 323<br />
Praktikumsstellen vermittelt werden. Einige<br />
Praktikanten konnten anschließend in<br />
eine feste Stellung wechseln. Die PraktikantenAgentur<br />
<strong>Bayern</strong> ging aus der 1999 von<br />
FFF und Bavaria Film initiierten Praktikumsbörse<br />
hervor, der 2004 auch die<br />
Hochschule für Film und Fernsehen<br />
München beitrat. Informationen zu Angebot<br />
und Organisation gibt es unter<br />
www.film-commission-bayern.de.<br />
M E D I E N S Z E N E B A Y E R N<br />
On Tour<br />
Zur Promotion des Drehortes <strong>Bayern</strong> war<br />
die Film Commission <strong>Bayern</strong> im Frühjahr<br />
auf zwei wichtigen Messen unterwegs: Die<br />
vom Hong Kong Trade Development<br />
Council (HKTDC) organisierte Filmart ist<br />
eine medien- und industrieübergreifende<br />
Handelsplattform der Unterhaltungsbranche<br />
und erreichte in diesem Jahr 4.000<br />
Besucher. Unter den 450 Ausstellern aus 30<br />
Ländern befanden sich erneut German<br />
Films, sechs deutsche Weltvertriebe und<br />
erstmals auch die Film Commission <strong>Bayern</strong>.<br />
Die Mehrzahl der Anfragen galten internationalen<br />
TV-Serien, Dokumentar- und hauptsächlich<br />
Werbefilmen.<br />
FFF-Filmcommissionerin Anja Metzger auf der Filmart<br />
in Hongkong<br />
Mitte April beteiligten sich insgesamt neun<br />
deutsche Film Commissions, darunter auch<br />
die bayerische, im Rahmen der AFCI Locations<br />
Trade Show in Los Angeles am<br />
Gemeinschaftsstand German Film Commissions.<br />
Zur Besucherklientel der Messe<br />
gehören Produzenten, Filmtechniker, aber<br />
auch Kreative. Präsentiert werden internationale<br />
Standorte, Motive, Infrastruktur<br />
sowie Finanzierungs-, Steuer- und Incentivemodelle<br />
der jeweiligen Regionen.<br />
Illegal und frisch im Netz<br />
»Deutsche Filme - illegal und frisch im<br />
Netz« - unter diesem Titel widmete sich das<br />
Cluster audiovisuelle Medien im März<br />
einem Thema, das die Branche umtreibt<br />
und vor wichtige Entscheidungen stellt. In<br />
der LfA präsentierte Wolfgang Greipl,<br />
Geschäftsführer von Partners for Management<br />
(P4M) die Ergebnisse einer Studie, die<br />
sein Unternehmen im Auftrag der FFA<br />
durchführte. Diese widerlegen beispielsweise<br />
die weitverbreitete Annahme, dass<br />
kleinere deutsche Kinoproduktionen nicht<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
Das kreative Netzwerk<br />
für Ihr Programm.<br />
Perfekte Infrastruktur<br />
Programm-Highlights<br />
Internationale Vermarktung<br />
Inga Lindström Berlin Alexanderplatz – Remastered<br />
Alle lieben Jimmy Wut<br />
Robert & Horst, München<br />
Tatort<br />
Sturm der Liebe<br />
Die wilden Hühner 2 I served the King of England<br />
Bavaria Film GmbH, Bavariafilmplatz 7, 82031 Geiselgasteig, www.bavaria-film.de
M E D I E N S Z E N E B A Y E R N<br />
Barbara Schardt (CAM) mit den Referenten Wolfgang<br />
Greipl (P4M), Kathrin Brunner (in2movies) und<br />
Christian Sommer (GVU)<br />
vom illegalen Download betroffen seien.<br />
Vielmehr konnte Greipl mit seinen »InternetAgenten«<br />
- auch unter diesem Namen ist<br />
sein Unternehmen bekannt - nachweisen,<br />
dass 57 % aller Filme teilweise schon<br />
Wochen vor dem offiziellen Kinostart in<br />
deutscher Sprache online verfügbar sind -<br />
und dort in ganz erheblichem Maße heruntergeladen<br />
werden. Strategien, die dieser<br />
weitverbreiteten Verletzung von Urheberrechten<br />
entgegenwirken, erläuterte im<br />
Anschluss an Greipls Vortrag Christian<br />
Sommer, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft<br />
zur Vorfolgung von Urheberrechtsverletzungen<br />
(GVU). Statt gegen<br />
»normale« Nutzer mit wenig effektiven und<br />
die Staatsanwaltschaften überlastenden<br />
Massenstrafanzeigen vorzugehen, bedient<br />
sich die GVU eines von P4M entwickelten<br />
und »FirstSeederKills« getauften Programms,<br />
um gezielt gegen jene Personengruppen zu<br />
wirken, die Filme in Tauschbörsen als erste<br />
zur Verfügung stellen. Attraktive legale<br />
Downloadportale als Alternative zum illegalen<br />
Download - dieses Geschäftsmodell<br />
stellte Kathrin Brunner, Geschäftsführerin<br />
von in2movies, der ersten deutschen<br />
Download-to-Own-Plattform, vor. Die Frage,<br />
ob der digitale Filmvertrieb dem<br />
schwungvollen illegalen Handel im Internet<br />
Einhalt gebieten kann, wurde im Plenum<br />
kontrovers diskutiert, blieb aber vorerst<br />
unbeantwortet. Es scheint jedoch, dass<br />
benutzerfreundliche und preismoderate<br />
Offerten, die über ein großes Download-<br />
Portfolio verfügen, eine echte legale Konkurrenz<br />
darstellen und illegale Käufe reduzieren<br />
könnten.<br />
6<br />
HFF-Screenings 2007<br />
Zwei Tage »HFF-Filme pur« standen wie jedes<br />
Jahr Ende Januar für das interessierte Fachpublikum<br />
- Redakteure, Produzenten, Festivalkoordinatoren<br />
und Presse - auf dem Programm<br />
der Screenings an der Hochschule<br />
für Fernsehen und Film München.<br />
Ein Tag war den Dokumentarfilm-, ein zweiter<br />
den Spielfilmproduktionen gewidmet, die<br />
teils vollständig, teils in Ausschnitten im<br />
HFF-Kino präsentiert wurden. Großer Aufmerksamkeit<br />
erfreuten sich auch die Pitchings<br />
aus der Dokumentarfilmabteilung und<br />
die Präsentation der Spots aus dem Bereich<br />
Werbung. Die steigenden Besucherzahlen bei<br />
den jährlichen HFF-Screenings und das<br />
durchweg positive Echo wertet die Hochschule<br />
als Motivation für die Studierenden<br />
und Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit<br />
der Institution.<br />
Filmschaffende gründen<br />
Bundesverband<br />
In Rahmen der Berlinale wurde im Februar<br />
2007 die Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände<br />
e.V. gegründet. Sie<br />
vertritt die übergreifenden gemeinsamen<br />
Interessen der Filmschaffenden in Deutschland<br />
gegenüber Produzenten, Sendern und<br />
Verwertern sowie gegenüber allen Institutionen<br />
der Wirtschafts- und Kulturpolitik. Der<br />
Besucherzahlen aktueller deutscher Kinofilme<br />
Platz/Titel Verleih Start Besucher<br />
1 Die wilden Kerle 4 Buena Vista 01.02.07 2.353.311<br />
2 Das Leben der Anderen Buena Vista 23.03.06 2.046.208<br />
3 Wer früher stirbt ist länger tot Movienet 17.08.06 1.603.248<br />
4 Neues vom Wixxer Constantin 15.03.07 849.426<br />
5 Mein Führer X-Verleih 04.01.07 790.528<br />
6 Schwere Jungs Constantin 18.01.07 555.236<br />
7 Die wilden Hühner und die Liebe Constantin 05.04.07 401.838<br />
8 Hände weg von Mississippi Delphi 22.03.07 290.037<br />
9 Vier Minuten Piffl Medien 01.02.07 265.947<br />
10 Rennschwein Rudi Rüssel Warner 08.03.07 206.372<br />
Alle markierten Filme entstanden mit Förderung des FFF <strong>Bayern</strong><br />
Stand: 17.04.2007, Quelle: VdF<br />
neue Verband ist ein Zusammenschluss von<br />
Bundesverband Regie (BVR), Bundesverband<br />
Kamera (bvk), Bundesverband<br />
Produktion (BVP), Verband Deutscher<br />
Tonmeister (VDT), Verband der Requisiteure<br />
in NRW (VDR), Bundesverband<br />
Filmschnitt - Editor (BFS), Maskenbildnervereinigung<br />
München (MVM), Vereinigung<br />
Hamburger Requisiteure (VHR),<br />
Bundesverband Bühne und Beleuchtung<br />
(BVB) und dem Verband der Szenenbildner,<br />
Filmarchitekten und Kostümbildner<br />
(SFK). Rechtssitz der Vereinigung ist München.<br />
In das Präsidium wurden Eberhard Hauff<br />
(BVR), Jost Vacano (bvk) und Ingrid Zoré<br />
(SFK) gewählt. Weitere Information gibt es<br />
unter www.die-filmschaffenden.de.<br />
Deutsch-Brasilianisches Koproduktionstreffen in<br />
München (v.l.n.r.): Mario Diamante von der staatlichen<br />
Filmagentur ANCINE mit Bruno Fischli, Hans-Georg<br />
Knopp und Detlef Gericke-Schönhagen (Goethe-<br />
Institut) beim Informationsaustausch<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
Medienszene<br />
<strong>Bayern</strong> im Bild<br />
Auftakt zum Jubiläumsjahr: Der After Work-Empfang der ndF, die im Sommer ihr 60jähriges Bestehen feiern<br />
wird, entwickelte sich auch in diesem Jahr erneut zum Branchentreffpunkt (v.l.n.r.: Rechtsanwalt Wolfgang<br />
Deubzner, Benjamina Mirnik (Universum Film), ndF-Head of Business-Affairs Frank Piscator, ndF-GF<br />
Claudia Sihler-Rosei und ndF-Produzent Sigi Glökler )<br />
Auf dass er wachse, gedeihe und sich verwurzele: In der<br />
Tradition von Firmen wie Bavaria Film, Claussen+Wöbke,<br />
Constantin Film, ndF oder Olga Film pflanzten die Produzenten<br />
von Neos Film (»Französisch für Anfänger«) im April<br />
auf dem Gelände des Bayerischen Filmzentrums Geiselgasteig<br />
einen Birnbaum. Im Foto (v.l.n.r.): Klaus Schaefer (FFF)<br />
und Christiane M. Conradi (Filmzentrum), Philipp Schall,<br />
Andreas Atzwanger, Kai Hauptmann, Christoph Menardi,<br />
Frank Siegmund und Torben Struck.<br />
»Wilde« Premierenparty in<br />
München: Die jungen Darsteller<br />
von Vivian Naefes<br />
»Die wilden Hühner und die<br />
Liebe«. Rechts im Foto: Die<br />
kreativen »Eltern«, Uschi<br />
Reich (Bavaria Film) und<br />
Peter Zenk (Lunaris Film)<br />
Zum dritten Mal in Folge wurde Constantin<br />
Film 2007 zum FFA-Branchentiger,<br />
und dies gleich bei der Produktion<br />
und im Verleih. Insgesamt erhielt<br />
die Münchner Firma nach dem Referenzprinzip<br />
3,4 Mio. Euro an Zuschussmitteln<br />
für Kinoprojekte. Im Foto:<br />
Produzent Martin Moszkowicz und<br />
Verleihchef Michael Marbach<br />
8<br />
Im Rahmen der Reihe »FilmWeltWirtschaft«<br />
war zur Erstaufführung von Florian Opitz’<br />
(M.) Dokumentarfilm »Der große Ausverkauf«<br />
der amerikanische Nobelpreisträger<br />
Joseph Stiglitz (r.) zu Gast im Filmmuseum<br />
München. Der ehemalige Chefökonom der<br />
Weltbank erläutert in dem Film, der im Mai<br />
auch beim Dok.Fest München gezeigt wird,<br />
kritisch die Folgen der Globalisierung. Links:<br />
Claudia Engelhardt (Filmmuseum)<br />
Premiere für den mittlerweise sehr erfolgreichen<br />
Kino-Dokumentarfilm »Am Limit« (v.l.n.r.): Rainer<br />
Kölmel (Kinowelt), Alexander Huber, Regisseur<br />
Pepe Danquart, Thomas Huber, Michael Kölmel und<br />
Georg Miros (Kinowelt)<br />
Bei der Premiere ihrer Komödie »Neues vom Wixxer« im<br />
Münchner Mathäser: Produzent Christian Becker (Rat<br />
Pack Film, M.) mit den Regisseuren Cyrill Boss (l.) und<br />
Philipp Stennert.<br />
Im März 2007 besuchten zahlreiche Kinobetreiber auf Einladung<br />
des HDF den Zentralen Filmversand Kreutter und die<br />
FFS Synchronstudios (Foto) in München.<br />
Trafen sich beim MEDIA-Empfang<br />
im Rahmen der Berlinale:<br />
Maximilian Brückner, deutscher<br />
Shooting-Star 2007, und Staatsminister<br />
Eberhard Sinner<br />
Für die deutsche<br />
Bearbeitung von<br />
Michel Gondrys<br />
»The Science of Sleep - Anleitung zum Träumen« wurden Prokino<br />
und FFS Film & Fernseh-Synchron auf der Berlinale mit<br />
dem Liliput Preis 2007 ausgezeichnet. Im Foto (v.l.n.r.): Prokino-GF<br />
Stephan Hutter, Rainer Ludwig (FFS), Marina Kreuzer<br />
(Warner) und Thomas Braune (Interopa).<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
Kinostarts<br />
Schnäppchen-Suche: »Shoppen«<br />
Shoppen<br />
Kinostart: 3. Mai 2007<br />
Drama/Komödie; Produktion: Ralf Westhoff<br />
Filmproduktion, Drife Deyle & Richter Filmproduktion,<br />
BR; Produzenten: Ralf Westhoff,<br />
Florian Deyle, Martin Richter; Redaktion:<br />
Claudia Gladziejewski, Birgit<br />
Knackmuß; Verleih: X Verleih; Förderung:<br />
FFF <strong>Bayern</strong>; Drehbuch und Regie: Ralf<br />
Westhoff; Kamera: Helmfried Kober, Christian<br />
Knöpfle; Darsteller: Sebastian Weber,<br />
Anna Böger, Katharina Schubert, Martin<br />
Butzke, Christian Pfeil, Tanja Schleiff, Julia<br />
Heinze, Anja Klawun<br />
Sie gestehen es sich nicht ein, aber sie sind<br />
extrem bedürftig: Akuter Liebesnotstand<br />
herrscht bei 18 Münchner Singles. Der Ausweg<br />
heißt Effizienz. In einem organisierten<br />
Speed-Dating prallen die nur vordergründig<br />
abgeklärten Romantiker im wahrsten Sinne<br />
des Wortes aufeinander und müssen in fünf<br />
Minuten ihre Lebensentwürfe und Erwartungen<br />
formulieren. Überaus treffend und mit<br />
großer Beobachtungsgabe inszeniert Ralf<br />
Westhoff diesen Supermarkt der Großstadtsingles.<br />
Sein Film überzeugt durch überzeugende<br />
Dialoge, gut getimte Situationskomik<br />
und ehrliche Emotionalität. Bei den Hofer<br />
Filmtagen 2006 avancierte Shoppen zum<br />
Publikumsliebling.<br />
How To Cook Your Life<br />
Kinostart: 10. Mai 2007<br />
Dokumentarfilm; Produktion: megaherz;<br />
Produzenten: Franz X. Gernstl, Fidelis<br />
Mager; Verleih: MFA+ Filmdistribution; Förderung:<br />
FFF <strong>Bayern</strong>, FFA; Drehbuch und<br />
Regie: Doris Dörrie; Kamera: Jörg Jeshel,<br />
Doris Dörrie<br />
Genuss durch Konzentration: Dass Essen<br />
nicht nur das Überleben sichert, sondern vor<br />
allem der Balance zwischen Körper und<br />
Seele dient, ist die feste Überzeugung des<br />
Kaliforniers Edward Espe Brown, der als<br />
Chef des legendären »Greens«-Restaurants<br />
in San Francisco und Autor des Zen-Kochbuchs<br />
»Das Lächeln der Radieschen«<br />
bekannt wurde. Dass Kochen Fürsorge<br />
gegenüber sich selbst und anderen bedeutet,<br />
vermittelt Espe auch in Workshops. In<br />
den USA und in Österreich liess er sich<br />
dabei von Doris Dörrie beobachten, die die<br />
spirituelle Dimension seiner praktischen<br />
Tipps interessiert. How To Cook Your Life<br />
läuft im Internationalen Programm des<br />
diesjährigen Dok.Fest München.<br />
Herr Bello<br />
Kinostart: 17. Mai 2007<br />
Familienfilm; Produktion: collina Film, Constantin<br />
Film, B. A. Produktion; Produzent:<br />
Ulrich Limmer; Verleih: Constantin Film;<br />
Das Leben als Hund: »Herr Bello«<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, BBF, FFA; Drehbuch:<br />
Paul Maar, Ulrich Limmer; Regie: Ben Verbong;<br />
Kamera: Jan Fehse; Darsteller: August Zirner,<br />
Armin Rohde, Sophie von Kessel, Manuel<br />
Steitz, Jan-Gregor Kemp<br />
Bei einem Experiment verwandelt sich »Herr<br />
Bello«, der Hund des 12jährigen Max, in einen<br />
Menschen – allerdings mit ausgesprochen<br />
»hündischen« Zügen, die für reichlich Chaos<br />
in Max’ Beziehung zu seinem verwitweten<br />
Vater und dessen Annäherung an eine attraktive<br />
Apothekerin sorgen.<br />
Die liebevoll-märchenhafte Umsetzung skurriler<br />
Family Entertainment-Stoffe ist inzwischen<br />
das Markenzeichen des Kreativentrios<br />
Ulrich Limmer, Paul Maar und Ben<br />
Verbong (Das Sams, Sams in Gefahr). Auch<br />
in Herr Bello entsteht eine poetische Welt,<br />
die die realen Erfahrungsbereiche von Kindern<br />
- unter anderem die Herausforderungen<br />
einer Patchwork-Familie - jedoch keineswegs<br />
außer acht lässt. Gedreht wurde Herr Bello in<br />
Wasserburg, Regensburg, am Ammersee und<br />
in München.<br />
GG19<br />
Kinostart: 31. Mai 2007<br />
Kurzfilm-Kompilation; Produktion: Movie<br />
Members Filmproduktion; Produzent: Harald<br />
Siebler; Verleih: NFP/Filmwelt; Förderung: FFF<br />
<strong>Bayern</strong>, Nordmedia, Filmförderung Schleswig-<br />
Holstein, MDM, BKM, Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern;<br />
Regie: Harald Siebler und<br />
18 junge Regisseur(e)innen; Darsteller: Adriana<br />
Altaras, Anneke Kim Sarnau, Max Riemelt,<br />
Ellen Schwiers, Katharina Wackernagel<br />
In einem auch logistisch anspruchsvollen<br />
Kinoprojekt illustriert GG 19 die 19 Artikel des<br />
Grundgesetzes in 19 Kurzfilmen. Ziel war es,<br />
Grundrechte »sinnlich erlebbar« zu machen<br />
und vor allem in ihrer Interpretation durch<br />
die Menschen und im gesellschafltichen<br />
Kontext filmisch umzusetzen.<br />
Verstörung und eine Art von Poesie - Die<br />
Filmlegende Bernhard Wicki<br />
Kinostart: 14. Juni 2007<br />
Dokumentarfilm; Produktion: Wicki Film, BR,<br />
arte, ORF; Redaktion BR: Thomas Sessner;<br />
Produzentin, Buch und Regie: Elisabeth<br />
Wicki-Endriss; Verleih: Kinowelt; Förderung:<br />
FFF <strong>Bayern</strong>; Kamera: Franz Rath; Mitwirkende:<br />
Klaus Maria Brandauer, Michael Mendl,<br />
Maximilian Schell<br />
An Originalschauplätzen gedreht, beleuchtet<br />
die dokumentarische Filmerzählung aus einer<br />
sehr persönlichen Perspektive Bernhard<br />
Wickis Leben und seine Kunst als Schauspieler<br />
und Regisseur. In Archiv-Aufnahmen<br />
und durch Beiträge renommierter Weggefährten<br />
entsteht ein poetisches Portrait eines<br />
Menschen in ständiger Auseinandersetzung<br />
mit der Zeitgeschichte.<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007 9
Dokumentarfilm<br />
Best of Doc in München<br />
Der Auftakt wird ein Jodler: Mit Heimatklänge,<br />
Stefan Schwieterts Portrait der Schweizer<br />
Vokal-Artisten Erika Stucky, Christian<br />
Zehnder und Noldi Alder, eröffnet das diesjährige<br />
22. Internationale Dokumentarfilmfestival<br />
München (2. - 10.5.2007). Erneut<br />
zeigt das beliebte Publikumsfestival in einer<br />
»Best Of«-Show rund 80 international herausragende<br />
nonfiktionale Produktionen. Im<br />
Vordergrund steht dabei der Dialog zwischen<br />
Publikum und Filmemachern. In seinen vier<br />
Reihen - Internationaler Wettbewerb, Internationales<br />
Programm außer Konkurrenz,<br />
Horizonte und Neue Filme aus <strong>Bayern</strong> - präsentieren<br />
Festivalleiter Hermann Barth<br />
und sein Team unter anderem Highlights wie<br />
die Berlinale-Beiträge Prinzessinnenbad von<br />
Bettina Blümner und A Walk into the Sea:<br />
Danny Williams and the Warhol Factory von<br />
Esther B. Robinson, Gewinner des Teddy<br />
Awards, den diesjährigen Oscar-Kandidaten<br />
Jesus Camp von Heidi Ewing und Rachel<br />
Grady sowie die Michael Moore-Demontage<br />
Manufacturing Dissent von Debbie Melnyk<br />
und Rick Caine.<br />
Mit FFF-Unterstützung entstand Doris Dörries<br />
Anleitung zum Glücklichsein How to Cook Your<br />
Life, die am 10. Mai im Kino startet (siehe auch<br />
S. 9) und von Atrix Films an den US-Vertrieb<br />
Roadside Attractions (What The Bleep Do We<br />
Know, Super Size Me) verkauft wurde. Ebenfalls<br />
FFF-gefördert ist der Nachwuchsfilm Der<br />
rote Teppich. In ihrem Abschlussfilm an der<br />
HFF München (Produktion: Instinkt Film,<br />
10<br />
BR) portraitieren Andrea und Eric Asch den<br />
autistischen Schriftsteller Axel Brauns, der sich<br />
erstmals an einer äußerst kommunikativen<br />
Kunstform versucht - und einen Film dreht.<br />
Traditionell zeigt das Dok.Fest die aktuell<br />
stärksten Dokumentarfilme aus <strong>Bayern</strong>, die im<br />
Wettbewerb um den mit 5.000 Euro dotierten<br />
FFF-Förderpreis Dokumentarfilm, den die<br />
Bayerische Filmförderung auch in diesem Jahr<br />
vergibt, sowie den Avid Förderpreis, ein Avid<br />
Xpress Pro HD-Paket mit Software für den<br />
non-linearen Schnitt, konkurrieren. Mögliche<br />
Kandidaten sind unter anderem die HFF München-Produktionen<br />
Callshop von Eldar<br />
Grigorian über die Erreichbarkeit von Heimat<br />
durch den Telefonhörer, Svenja Klühs Das<br />
Leben ist ein langer Tag über den Alltagsrhythmus<br />
eines jungen Paares mit Kind, Der<br />
Holzmenschbauer von Katrin Jäger über<br />
einen Kettensäger-Künstler und Weil der<br />
Mensch ein Mensch ist von Frauke Finsterwalder<br />
und Stephan Hilpert, der sich emotionalen<br />
Teenie-Wirren im Ferienlager widmet.<br />
Von der FH Würzburg kommt der<br />
Kurzfilm Freiwillig von Artur Kazun und<br />
Kilian Krämer, die Geschichte zweier Veteranen<br />
des Zweiten Weltkriegs.<br />
Die Seele der Radieschen: »How To Cook Your Life« von Doris Dörrie läuft ab Sommer auch in den USA. Allein<br />
mit sich selbst: »Der rote Teppich« von Eric und Andrea Asch (oben)<br />
Einen Überblick über die verschiedenen Techniken<br />
des nonlinearen Editings am Avid Xpress<br />
Studio System gibt am 8. Mai ein Avid Xpress<br />
Studio Workshop.<br />
In Zusammenarbeit mit dem Dok.Fest organisiert<br />
die MEDIA Antenne München am 7. Mai<br />
eine Podiumsdiskussion mit Redakteuren und<br />
Vertretern von Weltvertrieben zu dem Thema<br />
»Wohin entwickelt sich der Markt für Doku-<br />
mentarfilme?«. TV-Redakteure informieren<br />
unabhängige Produzenten und Filmemacher<br />
über Vorgaben und Kriterien für die Platzierung<br />
von Dokumentarfilmen bei den verschiedenen<br />
Sendern. Vertriebsexperten werden thematisieren,<br />
für welche Projekte unter welchen Voraussetzungen<br />
eine internationale Finanzierung<br />
und Auswertung angestrebt werden<br />
kann. Weitere Information erteilt die MEDIA<br />
Antenne München (Tel.: 089-544603-30,<br />
info@mediaantennemuenchen.de).<br />
Ausführliche Informationen zum Dok.Fest<br />
München 2007 stehen im Internet unter<br />
www.dokfest-muenchen.de bereit.<br />
Unter dem Titel »Facing the Factual Future«<br />
veranstaltet der Discovery Campus eine<br />
Woche nach Ende des Festivals vom 18. bis<br />
20. Mai die zweite Open Training Session<br />
seiner Masterschool 2007. Internationale<br />
Experten diskutieren die technischen Veränderungen,<br />
die zukünftig die Produktion,<br />
den Verleih, die Ausstrahlung und die<br />
Web-Präsenz dokumentarischer Produktionen<br />
beeinflussen werden. Anmeldung und Auskünfte:<br />
www.discovery-campus.de.<br />
FFF-Förderpreis Dokumentarfilm<br />
2007 - Die Jury<br />
Dagmar Biller<br />
Dagmar Billers Karriere bei Tangram Film<br />
entwickelte sich sehr logisch: Nach ihrem Studium<br />
der Amerikanistik und des Medienrechts<br />
an der LMU München absolvierte sie 1996 ein<br />
Praktikum bei der renommierten Münchner<br />
Produktionsfirma. Es folgte die Tätigkeit als<br />
Produktionsassistentin und Aufnahmeleiterin<br />
bis 1998. Danach übernahm sie die Produktionsleitung<br />
und 2000 schließlich die Herstellungsleitung.<br />
Unter ihrer Mitwirkung entstanden<br />
Fernsehfilme wie Metropolis, Die Ritchie<br />
Boys, Bossa Nova, Wildenranna und Missing<br />
Allen. 1999/2000 erhielt Dagmar Biller im Rahmen<br />
des Qualifikationsprogramms für TV-Produzenten<br />
ein Stipendium der Bertelsmann<br />
Stiftung. Seit Februar 2002 ist sie als Gastdozentin<br />
an der HFF München sowie der Master<br />
School Drehbuch in Berlin tätig. 2006 lehrte<br />
sie Medienmanagement an der Fachhochschule<br />
Würzburg.<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
D O K U M E N T A R F I L M<br />
Dagmar Biller Christof Oefelein Werner Fuchs<br />
Christof Oefelein<br />
Der gebürtige Garmisch-Partenkirchener ist<br />
nach Praktika im Kopierwerk, Spezialeffekte<br />
bei Image FX und Dedo Weigert Film seit<br />
1993 als Kameraassistent tätig. Seit 1995 dreht<br />
er als Kameramann unter anderem Werbeund<br />
Imagefilme sowie Musikvideos. Regelmäßige<br />
Auftraggeber sind Tellux Film, für die<br />
Oefelein unter anderem die BR-Serie Deutschklasse,<br />
zahlreiche Dokumentationen und zuletzt<br />
das Fernsehspiel Die Lawine von Thomas<br />
Kronthaler fotografierte, sowie Bavaria<br />
Film, für die er unter der Regie von Klaus<br />
Knoesel bei 15 Sturm der Liebe-Folgen hinter<br />
der Kamera stand. Ein weiteres aktuelles<br />
Projekt ist der FFF-geförderte Dokumentarfilm<br />
Besprechung von Stefan Landorf.<br />
Werner Fuchs<br />
Sehr feine, vornehmlich deutsche Filme befinden<br />
sich im Repertoire des Münchner Verleihs<br />
Zorro Film. Dessen Geschäftsführer Werner<br />
Fuchs lernte das Verleihgeschäft über klassische<br />
Stationen, unter anderem als Theaterleiter<br />
bei den Kuchenreuther Kinos und Verkaufsleiter<br />
bei Concorde Filmverleih. 1994<br />
gründete Fuchs Zorro Film als Produktionsfirma<br />
und war als Regisseur verschiedener<br />
Kurz- und Werbefilme auch künstlerisch<br />
tätig. Ab 1998 war er Mitgesellschafter<br />
und Geschäftsführer der<br />
Filmwelt Verleihagentur. Im vergangenen<br />
Jahr strukturierte er Zorro<br />
Film in einen Verleih mit Arthaus-<br />
Schwerpunkt um und brachte unter<br />
anderem die preisgekrönten Debütfilme<br />
Allein von Thomas Durchschlag<br />
und Schläfer von Benjamin Heisenberg ins<br />
Kino. Aktuelle Titel sind Das wahre Leben von<br />
Alain Gsponer und Full Metal Village von<br />
Sung-Hyung Cho, der erste Dokumentarfilm,<br />
der den Max-Ophüls-Preis gewonnen hat.<br />
Aufbruchs-Stimmung<br />
In Postproduktion befindet sich der FFF- und<br />
FFA-geförderte Dokumentarfilm Aufbruch der<br />
Filmemacher, in dem die Regisseure Dominik<br />
Wessely und Laurens Straub die Entwicklung<br />
des Neuen Deutschen Films schildern. Dessen
Motor war zwischen 1962 und 1982 der Filmverlag<br />
der Autoren, der auch an der Koproduktion<br />
zwischen Kinowelt Filmproduktion<br />
(Produzent: Rainer Kölmel), BR, arte und<br />
WDR beteiligt ist. Die 20 portraitierten Jahre<br />
stehen noch heute - besonders aus internationaler<br />
Perspektive - für die Blütezeit des deutschen<br />
Films, in der die Filme von Rainer Werner<br />
Fassbinder, Werner Herzog und Wim<br />
Wenders die Abkehr vom rein eskapistischen<br />
Nachkriegskino einläuteten. Neben der Filmhistorie<br />
widmet sich Aufbruch der Filmemacher<br />
besonders der Dynamik innerhalb des Autorenkollektivs,<br />
stellt die wichtigsten Vertreter vor<br />
und fragt nach den gesellschaftspolitischen<br />
Hintergründen der Entwicklung. Zu Wort kommen<br />
unter anderem Hark Bohm, Veith von<br />
Fürstenberg, Alexander Kluge und Heinz<br />
Badewitz. Die Kamera führt Kurt Schmitz, den<br />
Schnitt übernimmt Anja Pohl. Gedreht wurde<br />
in München, Berlin, Los Angeles und New York.<br />
Die Fertigstellung ist für Sommer 2007 geplant.<br />
Otzenrath revisited<br />
Was ist aus der 800 Jahre alten ehemaligen<br />
Braunkohle-Metropole Otzenrath geworden,<br />
die wegen des Tagebauprojektes »Garzweiler II«<br />
abgerissen wurde? Wie verlief die Umsiedlung<br />
Special<br />
Film und Sünde in Rom<br />
In zahlreichen aktuellen Diskussionen ist<br />
eine gesellschaftliche Sehnsucht nach verbindlichen<br />
Werten und Haltungen spürbar.<br />
Zu einem Thema mit durchaus moralischer<br />
Implikation fand Mitte März in Rom eine<br />
interdisziplinäre Begegnung zwischen<br />
Autoren, Filmschaffenden, Theologen und<br />
anderen Wissenschaftlern statt. Mit »Sünde<br />
im Film: Schuld, Strafe und Vergebung -<br />
essentielle Begriffe heutiger Dramaturgie«<br />
umschrieben der Münchner Verein TOP:<br />
Talente und die Katholische Fernseharbeit<br />
ihre gemeinsame Veranstaltung.<br />
12<br />
der Bewohner? Der Dokumentarfilm Otzenrath-Neu<br />
ist der zweite Teil einer Chronik, die<br />
das Schicksal des rheinischen Dorfes und seiner<br />
Menschen über einen Zeitraum von etwa<br />
drei Jahrzehnten umfassen wird. 2001 drehte<br />
Jens Schanze mit Otzenrather Sprung (Produktion:<br />
HFF München, ZDF, 3sat) den ersten<br />
Teil dieser Chronik. Die Fortsetzung erzählt<br />
anhand einzelner biografischer Portraits vom<br />
Wiederaufbau Otzenraths an anderer Stelle<br />
und den Auswirkungen dieses in der Geschichte<br />
Deutschlands bisher beispiellose industriellen<br />
Großprojekts auf die Region. Im Mai 2007<br />
beendeten die Produzenten und Koregisseure<br />
Jens Schanze und Judith Malek-Mahdavi<br />
(Mascha Film) die Dreharbeiten, bei denen<br />
Börres Weiffenbach die Kamera<br />
führte. Otzenrath-Neu, an<br />
dem sich ZDF und WDR beteiligen,<br />
erhielt im Rahmen der Erstlingsfilmförderung<br />
Unterstützung<br />
vom FFF <strong>Bayern</strong>.<br />
Life is a Beach<br />
Seit der Münchner Filmemacher<br />
Carsten Maaz im Jahr 1990 nach<br />
Maui reiste, liess ihn die Insel<br />
nicht mehr los. Das Ergebnis sei-<br />
Rund 50 Teilnehmer trafen sich im Herzen<br />
des Vatikans - im Collegio Teutonico di S.<br />
Maria in Campo, der ältesten deutschen<br />
Nationalstiftung Roms. Eine hochsymbolische,<br />
Einfluss demonstrierende Location<br />
und ein ungewöhnlicher, gleichwohl inspirierender<br />
Ort für ein Mediensymposium.<br />
Diskutiert wurde unter anderem das Konzept<br />
der »Sünde« im Kontext christlicher<br />
Glaubenserfahrung und als narratives<br />
Instrument. »Alles, was verboten ist, ist<br />
spannend für Autoren«: In der Bedeutung<br />
von »Sündenfällen« aller Art für fiktionale<br />
Stoffe waren sich alle Teilnehmer einig.<br />
Aus Schuld entsteht Konflikt, was Hand-<br />
D O K U M E N T A R F I L M<br />
ner andauernden Faszination ist der FFFgeförderte<br />
Dokumentarfilm Maui Boyz, den<br />
Maaz derzeit als Abschlussfilm an der HFF<br />
München fertigstellt. Die Hauptrollen in dem<br />
Film spielen die spektakuläre Natur Mauis und<br />
die Beziehung ihrer Bewohner zur Insel, die<br />
seit jeher als exotisches Traumziel gilt. In Portraits<br />
von zehn Einheimischen, vom Lifeguard<br />
über den Cowboy bis hin zum Surf-Champion,<br />
geht es Maaz darum, die Philosophie des Ortes,<br />
den allumfassenden »Aloha«-Spirit erfahrbar<br />
zu machen. Allen Protagonisten gemeinsam<br />
ist ihre jungenhafte Lebenseinstellung - die<br />
innere Zufriedenheit mit der eigenen gelebten<br />
Identität ist ihnen wichtiger als ihre Erfüllung<br />
in der gesellschaftlichen Akzeptanz.<br />
Die »Maui Boyz« in ihrem Element<br />
lungen und Beziehungen in einem Drehbuch<br />
dramatische Impulse gibt. Film, in der<br />
Frühzeit des Kinos gerne als »sündiges«<br />
Medium dargestellt, ist durch seine unterschiedlichen<br />
narrativen Ebenen und der<br />
»realistischen« Unmittelbarkeit eine vielschichtige<br />
Möglichkeit des Erzählens. In<br />
Rom standen hierzu vier Filmbeispiele auf<br />
dem Programm.<br />
Eine labyrinthische Geschichte um Kontrollverlust,<br />
Verstrickung und das Recht auf Leben<br />
nach der Sünde erzählt Max Färberböck in<br />
seinem Fernsehfilm Jenseits. Als Mechanismus,<br />
der die Balance im Leben wieder<br />
herstellen kann, wird hier Vergebung<br />
gesucht und gefunden, ebenso wie in der<br />
ndF-Produktion Mutterglück von Christian<br />
Görlitz. Dies ist jedoch nicht der Fall in<br />
dem diesjährigen Grimme Preis-Gewinner<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
S P E C I A L<br />
Unter dem Eis von Aelrun Goette: Für die<br />
Regisseurin sind die »Gewalttätigkeit des<br />
Schweigens« im Schuldprozess und die aktive<br />
Positionierung des Zuschauers entscheidend.<br />
Insgesamt wurde das Konzept<br />
»Schuld« auf dieser Tagung auch als Genreproblem<br />
behandelt, das - wie etwa im Kriminalfilm<br />
- gattungsimmanent gelöst werden<br />
kann. Das deutsche Fernsehspiel, darin<br />
waren sich alle Kreativen einig, bietet im<br />
Gegensatz dazu größere erzählerische<br />
Chancen. Allen Filmbeispielen gemeinsam<br />
ist eine Ambivalenz der Täter- und Opferrollen,<br />
in der Vergebung Ausdruck persönlicher<br />
Freiheit ist.<br />
Weniger mehrdeutig ist hierbei die katholische<br />
Auffassung: Wie der Abtprimas des Benediktiner-Ordens,<br />
Notker Wolf, ausführte, spricht<br />
die kirchliche Lehre von Gnade und Erlösung<br />
als »unverdienter göttlicher Zuwendung«. Gott<br />
als Autorität stehe hier der (Gewissens)freiheit<br />
des Menschen gegenüber.<br />
Als etablierten »Motor der Kinodramaturgie«<br />
bezeichnete der Theologe Prof. Reinhold<br />
Zwick von der Universität Münster die Verfehlung<br />
in seinem Abriss zur »biblischen<br />
Theologie der Sünde und ihren Resonanzen<br />
im Film«. Sünde als Entgrenzung und negative<br />
Aufladung der menschlichen Existenz, als<br />
Intention (schuldloser/schuldhafter Sündenfall),<br />
als Entfernung des Menschen vom eigenen<br />
Wesen und die universelle Sehnsucht<br />
nach ihrer Überwindung waren hier die<br />
Stichworte - all dies als dramatisches Werkzeug<br />
in der Fiktion einsetzbar.<br />
Konkrete Beispiele aus dem Alltag eines Kriminalisten<br />
bot in diesem Zusammenhang<br />
Stephan Harbort, der sich mit den psychologischen<br />
Eigenheiten von Serienmördern<br />
beschäftigt. Die von ihm geschilderten reellen<br />
Prozesse von Schuldverschiebung, -verdrängung,<br />
-losigkeit, -unfähigkeit, -einge-<br />
ständnis und -bekenntnis können für jede<br />
fiktionale Handlung relevant sein.<br />
»Brauchen fiktionale Programme eine narrative<br />
Theorie?« fragte schließlich Johannes<br />
Ehrat, Kommunikationswissenschaftler<br />
an der Päpstlichen Universität Rom. In<br />
seiner »Ausrichtung auf ein Ende« sei das<br />
Konzept Sünde handlungsvorantreibend<br />
und verkörpere in Zusammenhang mit der<br />
Sanktion bzw. Vergebung traditionelle<br />
erzählerische Konvention, die ein Ideal<br />
konstruiert und es an menschlichen Verfehlungen<br />
kontrastiert. Dem narrativen<br />
Ideal des »perfekten« Menschen stehe es<br />
entgegen und könne je nach Verwendung<br />
für Komödie und Tragödie stilbildend werden.<br />
Zur schließlichen Rück-Annäherung<br />
an das Ideal bedarf es erzählerisch häufig<br />
»messianischer« Erlöserfiguren, wie man<br />
sie beispielsweise aus dem Mainstreamkino<br />
kenne.<br />
Erlösung bzw. »comic relief« aus Filmbeispielen<br />
voller Kindstode und komplizierter<br />
Schuldkomplexe bot zum Schluss der Tagung<br />
Wer früher stirbt ist länger tot von Marcus<br />
H. Rosenmüller, den die verantwortliche<br />
BR-Redakteurin Cornelia Ackers vorstellte.<br />
Der Kinoerfolg lieferte den Beweis, dass<br />
»Sünde im Film« nicht nur erzählungstheoretisch,<br />
christlich-moralisch oder tiefenpsychologisch<br />
verhandelt werden kann, sondern<br />
auch - durchaus in der Kombination dieser<br />
Ansätze! - unterhaltsam und publikumsnah<br />
wirken kann.<br />
Wertvolle Fortbildung:<br />
TOP:Talente<br />
Die kreative Auseinandersetzung von Filmschaffenden,<br />
Institutionen und Wissenschaftlern<br />
hat sich der Münchner Verein<br />
Anton Magnus Dorn (Top: Talente, r.) mit Abtprimas<br />
Notker Wolf<br />
TOP:Talente e. V. zum Ziel gesetzt. Hervorgegangen<br />
ist die Institution aus der Autorenwerkstatt<br />
der Katholischen Medienakademie,<br />
einer Tochtereinrichtung des Münchner<br />
Instituts zur Förderung des publizistischen<br />
Nachwuchses. Symposien wie die Tagung<br />
»Sünde im Film« in Rom bringen regelmäßig<br />
Vertreter der unterschiedlichsten Medienrichtungen<br />
zusammen, um in Workshop-<br />
Atmosphäre Fachthemen zu diskutieren.<br />
Dabei widmet sich der 2002 gegründete<br />
Verein besonders der qualitativen Weiterbildung<br />
von Autoren und Producern. Diese<br />
Qualität müsse »in Hinblick auf Formen,<br />
Inhalte und Zusammenhänge immer wieder<br />
neu definiert werden«, so TOP:Talente-<br />
Geschäftsführer Anton Magnus Dorn.<br />
Den Werten, die in fiktionalen und dokumentarischen<br />
Produktionen vermittelt<br />
werden, kommt hierbei eine entscheidende<br />
Rolle zu: Spirituell fühlt sich der Verein<br />
dem christlichen Menschenbild verpflichtet.<br />
Zu den Aktivitäten von TOP:Talente<br />
gehören neben thematischen Fortbildungen<br />
jeweils dreiwöchige Autoren-Werkstätten<br />
in München und Leipzig sowie Workshops<br />
mit Tutorial zur Weiterentwicklung<br />
eigener Stoffe. Informationen zu Struktur<br />
und Zielsetzung des Vereins und den Modalitäten<br />
der Mitgliedschaft gibt es unter<br />
www.toptalente.org.<br />
Diskutierten in Rom das kreative Verhältnis von Produzenten, Autoren und TV-Redaktion (v.l.n.r.): Dieter Ulrich Aselmann (d.i.e.film.gmbh), Cornelia Ackers (BR),<br />
Gerwin Dahm (ndF), Daniel Blum (ZDF) und Autor Fred Breinersdorfer. In Rom (v.l.n.r.): Susanne Freyer (ndF) mit den Autoren Benedikt Röskau und Sylvia Leuker<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007 13
Fernsehen<br />
Biography Channel gestartet<br />
Seit 31. März 2007 ist die deutsche Fernsehlandschaft<br />
um einige Lebenswege reicher.<br />
»Geschichten, die das Leben schreibt« sind<br />
Kern des Programms beim digitalen Sender<br />
Biography Channel, der gemeinsam von<br />
A&E Television Networks (AETN) und NBC<br />
Universal Global Networks Deutschland<br />
betrieben wird. In seinem Unterhaltungsanspruch<br />
verbindet der Sender dokumentarische<br />
Information über das Leben bekannter<br />
Persönlichkeiten mit Real Life- und Lifestyle-<br />
Serien. Managing Director ist Andreas Weinek,<br />
der bereits Geschäftsführer des History<br />
Channel ist. Verbreitet wird der in München<br />
ansässige Biography Channel derzeit über<br />
das digitale Kabelnetz von Kabel Deutschland.<br />
Weitere Informationen zu Struktur,<br />
Programm und Empfang gibt es unter<br />
www.thebiographychannel.de.<br />
Sonntag, 29. April 2007, 20.15 Uhr, ARD:<br />
Tatort: Der Finger<br />
Der neueste BR-Tatort führt auf makabre Weise in die Münchner<br />
Gourmetszene. Bei der Mordkommission wird ein abgetrennter Finger<br />
abgeliefert, der möglicherweise dem verschwundenen Gastro-Kritiker<br />
Faber gehört. Dieser hatte sich erlaubt, das Restaurant »La Belle Vigne«<br />
aus der Top-Ten-Liste der besten Lokale zu streichen . . .<br />
Nach einem Drehbuch von Carolin Otto inszenierte Peter Fratzscher<br />
die Produktion von Bavaria Film (Produzent: Veith von Fürstenberg).<br />
Die Redaktion im BR hat Silvia Koller. Neben den »Kommissaren«<br />
Udo Wachtveitl, Miroslav Nemec und Michael Fitz spielen<br />
Michael Zittel, Helmut Berger und Ulli Maier.<br />
Freitag, 18. Mai 2007, 20.15 Uhr, ARD:<br />
Noch einmal zwanzig sein . . .<br />
Noch mal von vorne anfangen - das wäre der Wunsch der Fischzüchterin<br />
Rieke (Bettina Kupfer), die nach zwanzigjähriger Ehe mit Fred<br />
(Peter Sattmann) die Harmonie der frühen Tage vermisst. Als klar wird,<br />
dass Fred ihr Problem nicht verstehen will, flüchtet sie kurzerhand von<br />
ihrem Dorf zu ihrer Tochter nach München und holt sich die verdiente<br />
Dosis Romantik bei ihrer Jugendliebe Bruno (Hansa Czypionka).<br />
Produzentin Heidi Ulmke und Producerin Vanessa Lackschéwitz<br />
produzierten den Film für FFP New Media. Das Drehbuch schrieb<br />
14<br />
Sendetermine<br />
Gab anlässlich des Senderstarts ein Interview zu seinem Leben:<br />
Hans-Dietrich Genscher, hier mit Biography Channel-GF Andreas<br />
Weinek. Foto rechts: Alles, was Männern Spaß macht: Jürgen Vogel<br />
bei DMAX<br />
Erfolgreiche Männerträume<br />
Das Zielgruppen-Fernsehen für Männer<br />
rentiert sich. Die »tollsten Menschen der<br />
Welt« (DMAX-Eigenwerbung) scheinen das<br />
Programm des Münchner »Factual Entertainment«-Kanals<br />
zu goutieren: Seit Senderstart<br />
im September 2006 konnte der<br />
Nachfolger des Senders XXP seinen<br />
Marktanteil bei den 14-49<br />
jährigen Zuschauern und in der<br />
Kernzielgruppe der 20- bis 39<br />
jährigen Männer verdoppeln.<br />
Unter den Formaten, die sich<br />
ganz den »Lebens- und Interessenswelten«<br />
von Männern widmen<br />
- bei näherem Blick auf das<br />
Programm also Sport, Technik,<br />
Outdoor und Fun - befinden sich<br />
Reportagen, Dokumentationen,<br />
Pop-, Wissenschafts- und Lifestyle-Formate,<br />
Talkshows und<br />
Real-Life-Shows. Dabei setzt das<br />
Joint Venture zwischen Discovery<br />
Communications, Spiegel<br />
TV und DCTP neben internationaler<br />
Lizenzware auch besonders auf deutsche<br />
Eigenproduktionen. Bewährt haben sich<br />
etwa die Reihe Fat Machines, in der Jürgen<br />
Vogel zu Wasser, in der Luft und an Land<br />
gewaltige Maschinen präsentiert, und Ruta 40,<br />
Jan Josef Liefers’ Motorrad-Trip durch<br />
Südamerika.<br />
Monika Peetz, Regie führte Bettina Woernle. Gedreht wurde im<br />
Sommer 2005 in Bad Tölz, München und am Spitzingsee.<br />
Montag, 21. Mai 2007, 20.15 Uhr, ZDF:<br />
Hochzeit um jeden Preis<br />
Aus Selbstverständlichkeit werden Zweifel: Nur Stunden sind es bis<br />
zu Frankas (Esther Zimmering) und Alexanders (Roman Knizka)<br />
Hochzeit, aber die Ankunft des attraktiven Niko (Christoph Bach),<br />
mit dem Franka vor langer Zeit eine kurze Affäre hatte bringt alle<br />
Pläne durcheinander. Kit Hopkins, Jens Köster und Markus<br />
Thebe schrieben die turbulente Komödie für Hager Moss Film.<br />
Regie führte Eoin Moore. In weiteren Rollen sind Katrin Sass,<br />
Bernd Stegemann und Ingeborg Westpfahl zu sehen.<br />
Mittwoch, 23. Mai 2007, 20.15 Uhr, ARD:<br />
Die Verzauberung<br />
Nach Schwere Jungs zeigt das Team von Olga Film erneut Alpen-<br />
Affinität: Die Verzauberung von Wolfram Paulus erzählt von<br />
zwei Familien, die sich beim Urlaub in der entrückten Bergwelt<br />
des Salzburger Lands anfreunden, was bei den Erwachsenen<br />
bald zu einem »Bäumchen-wechsle-dich-Spiel« führt. Molly von<br />
Fürstenberg und Harry Kügler produzierten für BR (Redaktion:<br />
Claudia Simionescu) und ORF. Die Hauptrollen spielen<br />
Katharina Müller-Elmau, Heio von Stetten, Katharina Abt und<br />
Christoph Waltz.<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
22. Internationales<br />
Dokumentarfilmfestival München<br />
2. bis 10.Mai 2007<br />
DOK..<br />
FEST<br />
www.dokfest-muenchen.de
In Produktion<br />
Exotik garantiert<br />
Nach Erleuchtung garantiert und Der Fischer<br />
und seine Frau versetzt Doris Dörrie die<br />
Handlung ihres neuen Films erneut nach<br />
Japan: In Kirschblüten/Hanami erzählt sie<br />
von einem Witwer (Elmar Wepper), der nach<br />
dem plötzlichen Tod seiner Ehefrau (Hannelore<br />
Elsner) erkennt, dass er ihren Wünschen<br />
immer im Weg stand. Um sie posthum besser<br />
verstehen zu können, reist er ins Land ihrer<br />
Träume - nach Japan, von Tokio über den<br />
Fujijama in entlegene Gebiete voller blühender<br />
Kirschbäume . . .<br />
Olga Film produziert das Drama in Koproduktion<br />
mit dem BR. Majestic Film hat den<br />
Verleih übernommen. In weiteren Rollen<br />
sind Maximilian Brückner, Birgit Minichmayr<br />
und Nadja Uhl zu sehen. Seit Mitte März<br />
dreht das Team in Berlin, an der Ostseeküste,<br />
in Japan und im Allgäu. An der Kamera steht<br />
Hanno Lentz. Als Förderer engagieren sich<br />
FFF <strong>Bayern</strong>, FFA, Medienboard Berlin-Brandenburg<br />
und DFFF.<br />
Von Würzburg nach ganz vorne<br />
Mitte April war Drehbeginn für Erwin Pelzigs<br />
(»mit haddem B«) Leinwanddebüt. Unter der<br />
Regie von Thomas Heinemann steht der<br />
Comedian Frank-Markus Barwasser erst-<br />
16<br />
mals für einen Kinofilm vor der Kamera. In<br />
Vorne ist verdammt weit weg sieht er sich<br />
als fränkischer »Anwalt der Entrechteten«:<br />
Um den Arbeitsplatz seines kranken Nachbarn<br />
zu retten, schleust er sich in Chauffeursuniform<br />
in die Globalisierungs- und<br />
Familienwirren des Einkaufswagens-Konzerns<br />
Bieger. Rund um Barwasser spielen<br />
Philipp Sonntag, Christiane Paul, Peter Lohmeyer<br />
und Franziska Schlattner. Die Kamera<br />
führt Klaus Eichhammer. Noch bis<br />
Ende Mai dreht die Würzburger Firma<br />
Cinenic (Produzenten: Thomas Heinemann,<br />
Frank-Markus Barwasser) die Komödie in<br />
Koproduktion mit dem BR (Redaktion: Elmar<br />
Jaeger, Sabine Boueke-Loosen). Drehorte<br />
sind München, Leipheim, Würzburg, Weimar<br />
und Erfurt. Der FFF <strong>Bayern</strong> förderte die<br />
Komödie von der Drehbuchphase über die<br />
Projektentwicklung bis hin zur Produktion.<br />
NFP plant den Kinostart für Dezember<br />
2007.<br />
Elf für Ossi<br />
Um aus der lokalen Eisengießerei eine Tonne<br />
alter, zum Einschmelzen bestimmter DM-<br />
Münzen zu entwenden, rekrutiert Kleingauner<br />
Oswald ein skurriles Team aus<br />
gescheiterten Existenzen – vom Ex-Stasi-<br />
Agenten bis hin zum gedopten Sportler . . .<br />
»Vorne ist verdammt weit weg«: Eine Satire mit dem fränkischen Querdenker Frank-Markus Barwasser alias<br />
»Erwin Pelzig«<br />
Nichts weniger als eine ostdeutsche Ocean-<br />
Version deutet der Titel an - und ist sicher<br />
Anliegen von Produzent, Autor und Regisseur<br />
Oliver Mielke. Bisher war seine Pullacher<br />
Firma Entertainment Factory vor<br />
allem mit Showformaten (Bravo TV, Blondes<br />
Gift) erfolgreich. Nun setzt Mielke mit<br />
einem Ensemble rund um Tim Wilde, Götz<br />
Otto, Michael Brandner, Popsänger Sasha,<br />
Jule Ronstedt, Karoline Eichhorn und Collien<br />
Fernandes auf Genre-Spaß. Die Dreharbeiten<br />
laufen bis Anfang Mai. Ko-Autor ist<br />
Philip Kaetner, Kameramann Thomas<br />
Wittmann. Universum Film wird die FFF-,<br />
MDM- und DFFF-geförderte Produktion 2008<br />
ins Kino bringen.<br />
Fatale Abkürzung<br />
Ihre Filme gehören zu den wildesten in Deutschland:<br />
Gemeinsam haben Jan Henrik Stahlberg<br />
und Marcus Mittermaier bereits mit den Satiren<br />
Muxmäuschenstill und Bye Bye Berlusconi<br />
für Begeisterung und Befremden, oft in Kombination,<br />
gesorgt. Ihr neuestes Projekt heißt Short<br />
Cut to Hollywood und ist ein entfesselter Trip<br />
durch die (amerikanische) Medienwelt. In New<br />
York, Palm Beach, Albuquerque, Flagstaff, Las<br />
Vegas und Los Angeles drehen sie als Ko-Regisseure<br />
nach einem Drehbuch von Stahlberg derzeit<br />
die Geschichte dreier Freunde, die einen<br />
von ihnen berühmt machen wollen - als früh<br />
verstorbene Legende . . .<br />
Short Cut to Hollywood, vom FFF in der Projektentwicklung<br />
gefördert, ist eine Produktion<br />
von Schiwago Film, Muxfilm, Bavaria Pictures<br />
und Bavaria Film. Von Bavaria-Seite<br />
produzieren Philipp Kreuzer und Matthias<br />
Esche, als Weltvertrieb ist Bavaria International<br />
mit dabei.<br />
Katastrophe in Spanien<br />
Tim Bergmann, Sophie von Kessel, Laura Tonke,<br />
Hanns Zischler, Nina Proll und Herbert<br />
Knaup gehören zum Schauspieler-Ensemble<br />
im RTL-Zweiteiler Tarragona, den Zeitsprung<br />
Entertainment und EOS Entertainment<br />
in Deutschland und Spanien drehten.<br />
Das Drama verknüpft die persönlichen<br />
Geschichten einiger deutscher Urlauber mit<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
AB 5. APRIL 2007 IM KINO!
Katastrophe im Urlaubsgebiet: »Tarragona«<br />
der wahren Katastrophe von 1978, bei der ein<br />
Lastwagen mit Flüssiggas explodierte und ein<br />
Inferno auf einem Campingplatz im spanischen<br />
Tarragona verursachte. Nach einem<br />
Drehbuch von Timo Berndt inszenierte<br />
Peter Keglevic das Event-Drama an 56<br />
Drehtagen auf Mallorca und in Deutschland.<br />
FFF <strong>Bayern</strong> und Filmstiftung NRW fördern<br />
das Projekt, das bei RTL Fiction-Bereichsleiterin<br />
Barbara Thielen und Redakteurin<br />
Monika Hernàndez verantworten. Parallel<br />
zum TV-Zweiteiler plant Zeitsprung Entertainment<br />
eine Dokumentation zu den Hintergründen<br />
der Katastrophe von 1978.<br />
Historisches Unglück<br />
Noch voraussichtlich bis Mitte Juni dreht<br />
Joseph Vilsmaier für UFA Filmproduktion<br />
und das ZDF den historischen Zweiteiler<br />
Hafen der Hoffnung - Die letzte Fahrt der<br />
Wilhelm Gustloff. Geschichtlicher Hintergrund<br />
des Dramas ist der tragische Untergang<br />
des Flüchtlingsschiffes »Wilhelm Gustloff«,<br />
bei dem im Januar 1945 über 9.000<br />
Menschen in der Ostsee ums Leben kamen.<br />
Das Drehbuch schrieb Rainer Berg. Erzählt<br />
wird die Katastrophe aus der Perspektive des<br />
jungen Kapitäns Hellmut Kehding (Kai Wiesinger),<br />
der das Schiff mit 2000 Soldaten und<br />
8000 Flüchtlingen sicher vom heutigen Polen<br />
nach Kiel bringen soll. An Bord trifft er seine<br />
große Liebe Erika (Valerie Niehaus) und seinen<br />
Bruder Harald (Heiner Lauterbach) wieder,<br />
mit dem er seit langem im Streit lebt.<br />
Produzent ist Norbert Sauer, unterstützt<br />
von Producerin Cornelia Wecker. Vor Jörg<br />
Widmers Kamera stehen Ulrike Kriener,<br />
18<br />
Dana Vávrová, Detlev Buck, Karl<br />
Markovics, Alexander Held und<br />
Michael Mendl. Förderung kommt<br />
von FFF <strong>Bayern</strong>, Filmstiftung<br />
NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg<br />
und MDM.<br />
Piraten-Abenteuer<br />
Im einsamen Wirtshaus seiner<br />
Mutter macht der 17jährige Jim die<br />
Bekanntschaft des verwegenen<br />
Seemanns Bill Bones. Dieser weiß<br />
als einziger um das Vermächtnis des legendären<br />
Piratenkapitäns Flint, kommt allerdings<br />
kurze Zeit später bei einem Überfall<br />
ums Leben. Als Jim eine Karte mit einem eingezeichneten<br />
Piratenschatz findet, nimmt<br />
das Abenteuer seinen Lauf . . .<br />
Die freie Adaption des Jugendbuch-Klassikers<br />
Das Geheimnis der Schatzinsel von<br />
Robert L. Stevenson ist das neueste Projekt<br />
von Janus Film. Seit Mitte Februar drehen<br />
Produzent Ivo Alexander Beck und sein<br />
Team in England, Thailand, Malta und<br />
Deutschland den gleichnamigen TV-Zweiteiler<br />
für ProSieben (Redaktion: Christian<br />
Balz, Ariane Egger). Nach eigenem Drehbuch<br />
führt Hansjörg Thurn Regie.<br />
Die Hauptrollen in dem FFF- und Medienboard-geförderten<br />
Abenteuerfilm spielen<br />
Francois Göske, Jürgen Vogel, Richy Müller<br />
und Tobias Moretti. Drehschluss soll Ende<br />
Juni sein.<br />
Krimi in der Au<br />
Münchens unbezahlbare Immobilien und<br />
ihre fatalen Folgen: Der Traum von einer<br />
großzügigen Dachwohnung im Stadtteil Au<br />
wird dem Hausmeister Grassl zum Verhängnis<br />
- er wird von den Kommissaren Batic<br />
und Leitmayr tot aufgefunden. Waren es<br />
frustrierte Wohnungssuchende? Der neueste<br />
BR-Tatort Der Traum von der Au (Drehbuch:<br />
Peter Probst; Regie: Tim Trageser)<br />
wird die Lösung bringen. Noch bis Mitte<br />
Mai dreht Bavaria Film mit Produzent<br />
Veith von Fürstenberg den Krimi, die<br />
Redaktion im BR hat Silvia Koller. Die<br />
Hauptrollen spielen Miroslav Nemec, (Au-<br />
I N P R O D U K T I O N<br />
Bewohner!) Udo Wachtveitl, Michael Fitz,<br />
Alexander Held und Fritz Karl. Der Sendetermin<br />
in der ARD ist für Oktober geplant.<br />
Um Himmels Willen: Erfolgsserie<br />
geht weiter<br />
Auch der Hauptdarstellerinnen-Wechsel hat<br />
dem Erfolg von Um Himmels Willen keinen<br />
Abbruch getan: Mit dem Einstieg von Janina<br />
Hartwig als Schwester Hanna erzielt die ARD-<br />
Serie derzeit mit bis zu 7,54 Millionen<br />
Zuschauern wieder hervorragende Quoten.<br />
Parallel gehen die Intrigen von Bürgermeister<br />
Wöller (Fritz Wepper) gegen den Klosterfrieden<br />
weiter: Seit Mitte April dreht die ndF<br />
mit Produzentin Claudia Sihler-Rosei in<br />
Niederaichbach und München die 7. Staffel,<br />
die 2008 auf Sendung gehen soll. Die Bücher<br />
stammen wieder von Michael Baier, Regie<br />
führt Ulrich König.<br />
Neue Ermittlungen in Rosenheim<br />
Seit Mitte März ist bis zum Ende des Jahres<br />
wieder Dreh-Zeit für Die Rosenheim-Cops.<br />
Die siebte Staffel mit 30 neuen Folgen schickt<br />
die Kommissare Korbinian Hofer (Joseph<br />
Hannesschläger) und Christian Lind (Tom<br />
Mikulla) wieder auf Streife durch die eher<br />
unromantischen Seiten des Chiemgaus.<br />
Michael Hild produziert für Bavaria Film,<br />
Regie führen unter anderem Gunter Krää<br />
und Jörg Schneider.<br />
Im Mai findet in Amsterdam die letzte Drehphase des<br />
Biopics »Ironman« (Produktion: Enigma Film, Odeon<br />
Film) statt: Unter der Regie von Adnan G. Köse verkörpert<br />
Max Riemelt (l., mit Uwe Ochsenknecht) den<br />
Ex-Junkie Andreas Niedrig, der seine Drogensucht<br />
durch Extremsport überwand.<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
Bayerische<br />
Film- und<br />
Fernsehförderung<br />
Oscar-Preisträger mit<br />
neuen Filmen<br />
Mitten in der aktuellen Begeisterung über<br />
den Oscar-Gewinn des FFF-geförderten Dramas<br />
Das Leben der Anderen melden sich die<br />
»Oscar-Veteranen« zurück: In der ersten Vergabesitzung<br />
des Jahres förderte der Film-<br />
FernsehFonds<strong>Bayern</strong> die neuen Filme der<br />
Oscar-Gewinner Caroline Link und Florian<br />
Gallenberger. Ebenfalls mit neuen Projekten<br />
dabei sind Luigi Falorni, der 2005 für<br />
Die Geschichte vom weinenden Kamel nominiert<br />
war, sowie die Produzenten Max Wiedemann<br />
und Quirin Berg (Das Leben der<br />
Anderen) mit der Komödie U 911. Insgesamt<br />
förderte der FFF am 28. Februar 2007 29<br />
Filmprojekte mit 8,458 Millionen Euro.<br />
Mit 1,4 Millionen Euro erhielt das historische<br />
Drama John Rabe (Produktion: Hofmann &<br />
Voges Entertainment) die höchste Fördersumme<br />
der Vergabesitzung. Regie führt Florian<br />
Gallenberger, der 2001 für seinem Kurzfilm<br />
Quiero Ser einen Academy Award erhielt. Die<br />
Hauptrolle übernimmt Ulrich Mühe, der für<br />
seine Darstellung des Agenten Wiesler in Das<br />
Leben der Anderen gefeiert wurde. Die<br />
Romanverfilmung Im Winter ein Jahr ist Caroline<br />
Links erste Regiearbeit nach ihrem<br />
Oscar-Erfolg mit Nirgendwo in Afrika. Uschi<br />
Reich produziert mit Bavaria Filmverleih<br />
und Produktion in Koproduktion mit Constantin<br />
Film. Nach Das Leben der Anderen<br />
drehen die Produzenten von Wiedemann &<br />
Berg wieder eine Komödie: In den Startlöchern<br />
steht U 911 mit dem 7 Zwerge-erfahrenen<br />
Regisseur Sven Unterwaldt und Atze<br />
Schröder in der Hauptrolle. Seinen ersten fiktionalen<br />
Stoff inszeniert Luigi Falorni mit<br />
Feuerherz über Kindersoldaten in Eritrea<br />
(Produktion: TV60Film). Gemeinsam mit<br />
Byambasuren Davaa war Falorni 2005 für Die<br />
Geschichte vom weinenden Kamel in der<br />
Kategorie »Bester Dokumentarfilm« Oscar-<br />
nominiert. Alle früheren Oscar-Filme wurden<br />
ebenfalls vom FFF <strong>Bayern</strong> gefördert.<br />
Nach seinem Berlinale-Wettbewerbsbeitrag<br />
Die Fälscher arbeitet Regisseur Stefan<br />
Ruzowitzky nun an dem Familienfilm Hexe<br />
Lilli, den Blue Eyes Fiction produziert. Für<br />
Neele Vollmar (Urlaub vom Leben) und ihre<br />
im Bayerischen Filmzentrum ansässige Firma<br />
Royal Pony Film brechen Friedliche Zeiten<br />
an, und für Hardcover kommt mit Regisseur<br />
Christian Zübert sowie den Produzenten<br />
Sönke Wortmann und Tom Spieß das<br />
bewährte Team von Lammbock und Der<br />
Schatz der weißen Falken zusammen. Peter<br />
Schamoni portraitiert in Botero - Der umgekehrte<br />
Kolumbus den berühmten Künstler<br />
Fernando Botero.<br />
Ein eindrucksvolles Bild der letzten Tage der<br />
DDR verspricht der TV-Zweiteiler Der Untergang<br />
der DDR, den Olga Film für SAT.1 dreht.<br />
Ein hochtragisches Kapitel aus der Endphase<br />
des Zweiten Weltkriegs, der Untergang der<br />
»Wilhelm Gustloff«, steht im Zentrum von<br />
Joseph Vilsmaiers Hafen der Hoffnung (UFA<br />
für ZDF). Zahlreiche Comedy-Stars begeben<br />
sich im vierten Teil der erfolgreichen RTL-<br />
Reihe Crazy Race auf die Jagd nach dem afrikanischen<br />
Diamanten. Ein kultureller Dialog<br />
der besonderen Art entsteht in Peter Hellers<br />
Dokumentarfilm Die Buam in Afrika, der<br />
die Biermösl Blosn auf Tournee durch Südafrika<br />
und Namibia begleitet.<br />
Dokumentarisches und psychologisch Komplexes<br />
dominiert auch die Nachwuchs- und Drehbuchprojekte<br />
dieser Sitzung, die sich mit den<br />
Themen »Heimat«, »Entfremdung«, »Kriegsdienstverweigerung«,<br />
»Ménage à Trois« und<br />
»Traumatisierung« beschäftigen - aber auch mit<br />
Skurrilitäten wie der Beziehung zwischen<br />
Mensch und Hund in China und historischen<br />
Kapiteln wie die Irrfahrt des Flüchtlingsschiffes<br />
»St. Louis« 1939.<br />
Details zu allen geförderten Projekten stehen<br />
unter www.fff-bayern.de bereit.<br />
Nach ihren Oscar-Erfolgen mit neuen Projekten am<br />
Start (v.l.n.r.): Florian Gallenberger, Oscar-Gewinner<br />
2001, Luigi Falorini, 2005 nominiert, Caroline<br />
Link, Oscar-Gewinnerin 2003, Ulrich Mühe, Hauptdarsteller<br />
in »Das Leben der Anderen«, sowie Max<br />
Wiedemann und Quirin Berg, die Produzenten von<br />
»Das Leben der Anderen«<br />
MEDIA-Förderung<br />
TV-Ausstrahlungsförderung<br />
MEDIA unterstützt bei dem letzen Einreichtermin<br />
aus 2006 insgesamt 19 europäische<br />
Fernsehprojekte mit 3.752.000 Euro. Unter<br />
den drei geförderten deutschen Projekten<br />
mit einem Fördervolumen von zusammen<br />
369.000 Euro befindet sich die Münchner Firma<br />
Pars Media, die für den Dokumentarfilm<br />
Bella Figura - Must Singers be Fat? 36.000<br />
Euro zugesprochen bekommen hat. Aktuell<br />
ist Marieke Schroeders Film für den Rose<br />
d’Or nominiert.<br />
Selektive Verleihförderung<br />
Bei der Entscheidung für die selektive Verleihförderung<br />
mit dem Einreichtermin vom<br />
1.12.2006 erhielten 40 Verleihvorgänge insgesamt<br />
3.938.500 Euro. Neun deutsche Verleihunternehmen<br />
erhielten zusammen<br />
494.000 Euro; darunter drei Verleihfirmen<br />
aus <strong>Bayern</strong>: Alamode Film für Unser Täglich<br />
Brot (27.000 Euro), MFA Filmdistribution<br />
für Mein Name ist Eugen (100.000<br />
Euro) und Prokino für The Golden Door<br />
(70.000 Euro).<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007 19
20<br />
Filmliteratur<br />
Heike Geier: Nationale Filmförderung und europäisches Beihilfenrecht<br />
(Nomos Verlag, Baden-Baden 2006)<br />
Da das Kulturgut Film zugleich ein Wirtschaftsprodukt darstellt,<br />
unterliegen nationale Filmfördersysteme den Anforderungen des<br />
europäischen Beihilfenrechts. Allerdings stehen Fördergeldern keine<br />
marktgerechten Gegenleistungen gegenüber, vielmehr dienen sie der<br />
Umsetzung der staatlichen Kulturpolitik. In der so genannten Kinomitteilung<br />
hat die Europäische Kommission 2002 zahlreiche Kriterien<br />
für die Beurteilung und Genehmigung der nationalen Fördersysteme<br />
entwickelt. Noch bis Mitte 2007 sind die nationalen Filmfördersysteme<br />
der Bundesrepublik Deutschland von der letzten Genehmigung der<br />
EU gedeckt, neue sind bereits beantragt. Hierbei besteht auf vielen<br />
Ebenen Diskussionsbedarf.<br />
Hat die EU tatsächlich das Recht, sich in die nationalen Filmfördermodelle<br />
einzumischen? Wenn ja, wie weit geht dieses Recht? Sind die<br />
Auswirkungen dieser Einmischung nur negativ - wie so oft formuliert -<br />
oder vielleicht auch positiv? Wo werden in Zukunft die Probleme liegen?<br />
Diesen Fragen geht die Juristin Heike Geier in ihrer Dissertation nach.<br />
Dabei beschäftigt sie sich nicht nur mit den deutschen Fördermodellen,<br />
sondern vergleicht diese mit den französischen und englischen Systemen.<br />
Schlüssig belegt die Autorin, dass das EG-Recht tatsächlich auf die<br />
nationalen Filmförderungen anwendbar ist, die Fördergelder als staatliche<br />
Beihilfen im Sinne des Art. 87 Abs. 1 EG zu werten sind und daher<br />
der Genehmigungspflicht nach Art. 87 Abs. 3 d) EG unterliegen. Als<br />
Konsequenzen dieser Beihilfenkontrolle führt sie beispielhaft folgende<br />
Entwicklungen an: Die offene Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit<br />
wurde abgeschafft, so dass die Nationalität des Antragstellers<br />
keine Rolle mehr spielen darf. Außerdem dürfen Unternehmen,<br />
die zwar ihren Hauptsitz in einem anderen Mitgliedstaat haben, jedoch<br />
eine Zweigniederlassung im jeweiligen Land besitzen, nicht von der<br />
Förderung ausgeschlossen werden. Im Übrigen gilt die Vorgabe, dass<br />
die kumulierte Fördersumme nicht 50% des gesamten Budgets überschreiten<br />
darf, außer es handelt sich bei dem Projekt um einen »kleinen«<br />
und »schwierigen« Film. Auch für Nicht-Juristen verständlich führt<br />
sie weiter aus, dass dieser Beihilfenkontrolle aufgrund der primären<br />
Kulturkompetenz der Mitgliedstaaten jedoch Grenzen gesetzt sind.<br />
Denn die Europäische Gemeinschaft ist zum Schutz der kulturellen Vielfalt<br />
(Art. 151 Abs. 1, 4 EG) sowie zur Achtung der nationalen Identität der<br />
Mitgliedstaaten (Art. 6 Abs. 3 des EU-Vertrages) verpflichtet. Zum Beispiel<br />
muss die Kommission dulden, dass manche Förderinstitutionen<br />
nur die sprachliche, nationale Originalversion eines Films, zumindest<br />
auf Drehbuchbasis, akzeptieren.<br />
Geiers Abhandlung belegt präzise, worin die Meinungsverschiedenheiten<br />
zwischen EU und nationalen Förderinstitutionen liegen. Für jeden,<br />
der sich mit diesen Themen beschäftigt, gibt die Dissertation einen<br />
wichtigen juristischen Überblick über die EU Beihilfenpolitik und die<br />
nationalen Filmfördermodelle. Die Diskussion wird jedoch weitergehen,<br />
besonders in Hinblick auf die Territorialisierungsvorgaben. Die<br />
Abschaffung der nationalen Fördermodelle steht dabei sicherlich nicht<br />
zur Debatte, eine Modifizierung hingegen ist nicht völlig abwegig.<br />
F I L M L I T E R A T U R<br />
Peter Zimmermann, Kay Hoffmann: Dokumentarfilm im Umbruch:<br />
Kino - Fernsehen - Neue Medien<br />
(UVK Verlag, Konstanz 2006)<br />
Die technischen Innovation bei Filmproduktion und -vertrieb haben<br />
sich besonders im Dokumentarfilmbereich gravierend ausgewirkt. Digitale<br />
Produktionstechniken ermöglich größere Flexibilität beim Drehen,<br />
senken die Kosten und ermöglichen größere Unmittelbarkeit. Durch<br />
die Verschmelzung der Verbreitungswege Kino, Fernsehen und Neue<br />
Medien können die Werke eine breitere Öffentlichkeit erreichen: Man<br />
spricht allgemein vom »Comeback« des Dokumentarfilms. Welche wirtschaftlichen<br />
und ästhetischen Konsequenzen diese Renaissance bringt<br />
und ob sich die dadurch auch die Situation für unabhängige Filmemacher<br />
und kleine Produzenten entscheidend ändert, untersucht<br />
diese aktuelle Übersicht zum realsten aller Filmgenres.<br />
Marcus Seibert (Hg.): Revolver - Kino muss gefährlich sein<br />
(Verlag der Autoren, Frankfurt/Main 2006)<br />
»Unser Ziel ist es, eine Diskussion in Gang zu bringen, zu dokumentieren,<br />
zu moderieren, damit eines Tages bessere intellektuelle und wirtschaftliche<br />
Bedingungen herrschen, um Filme zu machen«, sagte<br />
Benjamin Heisenberg anlässlich des Starts der Filmzeitschrift<br />
»Revolver« im Jahr 1998 in einem Interview. Gemeinsam mit Jens<br />
Börner, Christoph Hochhäusler und Nicolas Wackerbarth ist er<br />
immer noch Herausgeber des Magazin, das eine Gruppe von HFF<br />
München-Studenten vor fast zehn Jahren ins Leben riefen - als »Forum<br />
für Positionen zum Film«. Nun ist im Verlag der Autoren ein »Best of<br />
Revolver«-Buch erschienen. Unter den 40 Texten und Interviews finden<br />
sich unter anderem Beiträge von Maren Ade, Christopher Doyle,<br />
Harun Farocki, Dominik Graf, Werner Herzog, Wong Kar-Wai,<br />
Christian Petzold, Jaques Rivette und Ulrich Seidl.<br />
Hans-Jürgen Kubiak: Die Oscar-Filme<br />
(Schüren Verlag, Marburg 2007)<br />
Mit keinem geringeren Untertitel als »Die besten Film der Jahre 1927<br />
bis 2006« untertitelt der Autor seiner historischen Oscar-Chronologie.<br />
Ob es wirklich nur um die hervorragendsten Filme aller Jahrgänge handelt,<br />
sei dahingestellt - die glamourösesten Momente der jeweiligen<br />
Filmjahre konzentrieren sich auf jeden Fall in der Verleihung des<br />
begehrtesten Awards der Industrie. Selbstverständlich mit dabei: Die<br />
FFF-unterstützten Oscar-Erfolge Nirgendwo in Afrika von Caroline<br />
Link, Der Pianist von Roman Polanski und Das Leben der Anderen<br />
von Florian Henckel von Donnersmarck.<br />
Kai Reichel-Heldt: Filmfestivals in Deutschland<br />
(Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt/Main 2007)<br />
»Zwischen kulturpolitischen Idealen und wirtschaftspolitischen Realitäten«<br />
hat der Autor seine Abhandlung zur Situation der deutschen<br />
Filmfestivallandschaft angesiedelt. Der in der Reihe »Studien zur Kulturpolitik«<br />
entstandene Band widmet sich in Interviews, Fallbeispielen<br />
und Analysen Themen wie »Chancen und Risiken von öffentlicher<br />
Förderung und Sponsoring«, »Unterschiede zwischen kultureller Veranstaltung<br />
und Event« sowie wirtschaftspolitischen Effekten.<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
Festivals und<br />
Preise<br />
Lola lockt<br />
Mit acht Nominierungen führt Tom Tykwers<br />
Das Parfum die Liste der FFF-geförderten Filme<br />
an, die in diesem Jahr für den Deutschen<br />
Filmpreis nominiert wurden. An der Kinokasse<br />
war die Constantin-Produktion mit<br />
rund 5,6 Millionen Besuchern der erfolgreichste<br />
Film des vergangenen Jahres. Nun<br />
ist die von FFF <strong>Bayern</strong> und dem Bayerischen<br />
Bankenfonds (BBF) geförderte und mit zwei<br />
Bayerischen Filmpreisen ausgezeichnete<br />
Bestseller-Verfilmung in den Kategorien Programmfüllende<br />
Spielfilme, Beste Regie (Tom<br />
Tykwer), Beste Kamera (Frank Griebe),<br />
Bester Schnitt (Alexander Berner), Bestes<br />
Szenenbild (Uli Hanisch), Bestes Kostümbild<br />
(Pierre-Yves Gayraud), Beste Filmmusik<br />
(Reinhold Heil, Johnny Klimek, Tom Tykwer)<br />
und Beste Tongestaltung (Stefan<br />
Busch, Dirk Jacob, Michael Kranz, Frank<br />
Kruse, Matthias Lempert, Hanse Warns,<br />
Roland Winke) nominiert.<br />
Ein weiterer Publikumsliebling 2006 war Wer<br />
früher stirbt ist länger tot (Produktion: Roxy<br />
Film, BR), dessen »Preiskarriere« bereits zwei<br />
Bayerische Filmpreise und den Förderpreis<br />
»Lola«-Kandidat »Wer früher stirbt ist länger tot«<br />
Deutscher Film verzeichnet und bei der »Lola«<br />
nun in Richtung »Bester Film« steuert. Auf der<br />
Nominierungsliste stehen Marcus H. Rosenmüller<br />
(Regie), Susanne Hartmann und<br />
Anja Pohl (Schnitt), Gerd Baumann (Musik)<br />
sowie Christian Lerch und Marcus H.<br />
Rosenmüller für das beste Drehbuch.<br />
Für seine Leistung in Hans Steinbichlers<br />
Winterreise (Produktion: d.i.e.film.gmbh,<br />
BR) ist Josef Bierbichler als Bester Hauptdarsteller<br />
nominiert. Der Eröffnungsfilm des<br />
Filmfests München 2006 erhielt außerdem<br />
eine Nominierung in der Hauptkategorie »Programmfüllende<br />
Spielfilme«.<br />
Weitere FFF-geförderte Filme, die die Mitglieder<br />
der Deutschen Filmakademie in verschiedenen<br />
Kategorien auf die Nominierungsliste<br />
setzten, sind Die Wolke von Gregor Schnitzler,<br />
Produktion: Clasart Film (Programmfüllende<br />
Kinder- und Jugendfilme), Das wahre<br />
Leben von Alain Gsponer, Produktion:<br />
BurkertBareissDevelopment, TV60Film,<br />
BR, SWR (Hannah Herzsprung als Beste<br />
Nebendarstellerin), Schwere Jungs von Marcus<br />
H. Rosenmüller, Produktion: Olga Film<br />
(Bestes Kostümbild für Natascha Curtius-<br />
Noss) und Ich bin die Andere von Margarethe<br />
von Trotta, Produktion: Clasart Film<br />
(Christian Heyne für die Beste Musik).<br />
Der Deutsche Filmpreis 2007 wird am 4. Mai<br />
2007 in Berlin verliehen.<br />
Grimme-Preise für BR und<br />
ProSieben<br />
Adolf Grimme Preise für fiktionale und eine<br />
Entertainment-Produktion gingen im März<br />
an die bayerischen Sender BR und ProSieben.<br />
Ausgezeichnet wurden Polizeiruf 110: Er sollte<br />
tot von Dominik Graf (Produktion: BurkertBareissDevelopment/TV60Film;Redaktion:<br />
Cornelia Ackers), Stefan Holtzí<br />
Meine verrückte türkische Hochzeit (Produktion:<br />
Rat Pack Filmproduktion; Redaktion:<br />
Birgit Brandes) und das FFF-geförderte Drama<br />
Nicht alle waren Mörder von Jo Baier<br />
(Produktion: Sperl Film, teamWorx, EOS<br />
Entertainment), das den Publikumspreis der<br />
Marler Gruppe erhielt. Ein weiterer Gewinner<br />
ist die bereits mehrfach ausgezeichnete BR-<br />
Serie Türkisch für Anfänger (Produktion: Hofmann<br />
& Voges Entertainment; Redaktion:<br />
Caren Toennissen), von der seit Ende März 24<br />
neue Folgen erfolgreich in der ARD laufen.<br />
Regie führten Edzard Onneken und Oliver<br />
Schmitz. Geehrt wurde außerdem das ProSieben-Showformat<br />
Extreme Activity mit Jürgen<br />
von der Lippe, das Constantin Entertainment<br />
produziert.<br />
»Next Generation« zum zehnten<br />
Mal in Cannes<br />
Unter dem Titel Next Generation 2007 präsentiert<br />
German Films im Rahmen des diesjährigen<br />
Cannes Filmfestivals (16. - 27. Mai<br />
2007) zum zehnten Mal ein Kurzfilmprogramm<br />
mit aktuellen Hochschulproduktionen. Die<br />
Jubiläumsausgabe der Kurzfilmrolle wird dem<br />
internationalen Fachpublikum am 20. Mai vorgestellt.<br />
Die Fachjury, bestehend aus der Filmkritikerin<br />
Anke Sterneborg (u. a. SZ), Hofer<br />
Filmtage-Chef Heinz Badewitz und Astrid<br />
Kühl (KurzFilmAgentur Hamburg), hat dreizehn<br />
Kurzfilme von zwölf deutschen Hochschulen<br />
ausgewählt, darunter Fair Trade von<br />
Michael Dreher und Die gute Lage von<br />
Nancy Brandt (beide HFF München).<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007 21
»Winterreise« nach Serbien: Beim Internationalen Filmfestival Belgrad stellten Sibel Kekilli, Hans Steinbichler und Josef<br />
Bierbichler ihren gemeinsamen Film (Produktion: d.i.e.film.gmbh, BR) vor. Parallel zum Filmprogramm organisierte das<br />
Festival ein Koproduktionstreffen (Foto rechts: FFF-Nachwuchsreferentin Julia Rappold und BR-Redakteurin Cornelia<br />
Ackers während der »Belgrad Industry Meetings«). Insgesamt pitchten 12 Debütregisseure aus ganz Osteuropa ihre Projekte,<br />
die sich auffallend oft durch gesellschaftpolitische Inhalte auszeichneten. »Koproduktionstreffen wie dieses in Belgrad<br />
bewirken eine große Offenheit gegenüber regionalen Themen und neuen Talenten. Darauf aufbauend stehen wir<br />
gerne als Vermittler zu Produzenten in <strong>Bayern</strong> zur Verfügung«, bilanziert Julia Rappold die zweitägige Veranstaltung.<br />
Die Titelanimation der »Next Generation 2007«<br />
stammt von Arne Burkert, Patrick McCue,<br />
Steffi Kohl und Verena Probst, alle Studenten<br />
der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule<br />
Nürnberg. Aus Anlass des Jubiläums findet am<br />
23. Mai in Cannes eine Aufführung von »Klassikern«<br />
aus der Kurzfilmrolle statt, darunter die<br />
ersten Filme des diesjährigen Oscar-Gewinners<br />
Florian Henckel von Donnersmarck.<br />
Mit Unterstützung des FFF <strong>Bayern</strong> finden<br />
vom 17. - 23. Mai, ebenfalls bereits zum zehnten<br />
Mal, unter der Federführung von Peacefulfish<br />
die Global Film Finance Workshops<br />
(www.globalfilmfinance.net) statt, in<br />
deren Rahmen die Teilnehmer ihre Projekte<br />
mit Branchenexperten diskutieren können.<br />
Die vier Workshops konzentrieren sich auf<br />
die Themen »Neue Finanzierungsmodelle«,<br />
»Public and Private Equity Funds«, »Brand<br />
Integration« und »VOD Platforms«.<br />
Auch in diesem Jahr präsentieren sich German<br />
Films und Focus Germany, der Zusammenschluss<br />
der sieben großen Filmförderungen,<br />
wieder gemeinsam im »German Pavilion«.<br />
Der Treffpunkt im »International Village« des<br />
»Marché du Film« ist eine beliebte Anlaufstelle<br />
für alle akkreditierten Fachbesucher<br />
während des Festivals.<br />
Werner Herzog und Richard<br />
Linklater beim Filmfest<br />
München 2007<br />
Einer der wichtigesten Filmemacher aus <strong>Bayern</strong><br />
und ein »Master of Indies« sind vom 22. - 30.<br />
Juni 2007 zu Gast in München: In seiner <strong>25.</strong><br />
22<br />
Ausgabe präsentiert das Filmfest München<br />
eine Retrospektive mit allen 52 Filmen von<br />
Werner Herzog und begrüßt Richard Linklater,<br />
der alle seine Filme persönlich vorstellen<br />
wird. Für den US-Regisseur geht es dabei<br />
zurück zu seinen Wurzeln als Filmemacher:<br />
Sein erster Film Slacker, der von zahlreichen<br />
Festivals, darunter Sundance, abgelehnt wurde,<br />
feierte 1990 in München seine Weltpremiere.<br />
Neu ist in diesem Jahr ein Wettbewerb für<br />
rund 20 internationale Filme: Erstmals wird<br />
das Filmfest einen von der DZ-Bank gestifteten,<br />
hoch dotierten eigenen Preis vergeben.<br />
Die vom Publikum heiß geliebte Open Air-<br />
Reihe widmet sich zum Jubiläum der Festival-<br />
Geschichte und zeigt Highlights aus 25 Jahren<br />
Filmfest München.<br />
Frühjahrsfilmfestivals in . . .<br />
. . . Augsburg:<br />
Erst gab es Termin- und Finanzierungsschwierigkeiten,<br />
dann einen neuen Vertrag mit der<br />
Stadt Augsburg und als Resultat ein erfolgreiches<br />
Festival: Vom 17. - <strong>25.</strong> März präsentierten<br />
die Filmtage Augsburg in der traditionellen<br />
Vierteilung (Kinderfilmfest, Tage des unabhängigen<br />
Films, Kurzfilmwochenende und Filmstudenten-Symposium<br />
»Cinema of Tomorrow«)<br />
Akzente aktuellen Filmschaffens. Dieses Jahr<br />
gab es einen nationalen Schwerpunkt: In 20<br />
Programmen mit Spiel-, Dokumentar- und<br />
Kurzfilmen zeigten die Filmtage die Vielseitigkeit<br />
aktueller arabischer Filmproduktion. Ein<br />
weiteres Highlight war eine TV-Konferenz, auf<br />
der Redakteure, Produzenten und Regisseure<br />
F E S T I V A L S U N D P R E I S E<br />
der Satelliten-Sender al-Jazeera und al-<br />
Arabiyya ihre Arbeit anhand von ausgewählten<br />
Programmschemen vorstellten. Zu<br />
Gast waren weiterhin unter anderem die<br />
Regisseure Pepe Danquart und Ralf<br />
Westhoff, die ihre FFF-geförderten Filme<br />
Am Limit bzw. Shoppen vorstellten.<br />
. . . Landshut:<br />
Die familiäre Atmosphäre, in der sich Filmemacher<br />
und Publikum begegnen, ist<br />
einer der größten Vorzüge des Landshuter<br />
Kurzfilmfestivals. »Starke Filme, nette<br />
Leute und eine wunderbare Stimmung« lautet<br />
Festivalleiter Michael Orths Fazit für<br />
die achte Ausgabe des Filmereignisses, das<br />
am <strong>25.</strong> März mit einigen Preisverleihungen seine<br />
Türen schloss. Den mit 1.500 Euro dotierten<br />
Hauptpreis der BMW Group Landshut gewann<br />
Fair Trade von Michael Dreher, fast schon ein<br />
Routine-Abräumer bei internationalen Preisverleihungen,<br />
zuletzt in Saarbrücken, Aspen<br />
und Mailand. Insgesamt besuchten mehr als<br />
3.500 Zuschauer das niederbayerische Filmfest.<br />
. . . Nürnberg:<br />
Zum 12. Mal sorgte im März das Filmfestival<br />
Türkei/Deutschland für interkulturellen Austausch.<br />
Erneut begegneten sich Filmschaffende<br />
aus der Türkei und den deutschsprachigen<br />
Ländern in der fränkischen Metropole, die<br />
anlässlich des Filmfests einen großen Star<br />
begrüßen konnte: Zu Gast in Nürnberg war<br />
Mario Adorf, der mit der Aufführung von fünf<br />
seiner Filme für sein grenzüberschreitendes<br />
künstlerisches Engagment geehrt wurde. Den<br />
Hauptpreis des Festivals gewann das Drama<br />
Schicksal von Zeki Demirkubuz. Zu den<br />
Besten Darstellern wurden Jule Böwe (Gefangene)<br />
und Erkan Can (Takva) gekürt.<br />
Auch der FFF <strong>Bayern</strong> engagierte sich erneut<br />
beim Filmfestival Türkei/Deutschland und<br />
unterstützte eine Podiumsdiskussion, die unter<br />
dem Titel »Das Bild der Türken in Film und<br />
Fernsehen« die Rolle von Migranten und<br />
Migrantinnen in der deutschen Medienlandschaft<br />
untersuchte. Über die langsame Abwendung<br />
von stereotypischen Darstellung diskutierten<br />
die Regisseure Züli Aladag, dessen<br />
TV-Drama Wut im März mit dem Grimme-Preis<br />
ausgezeichnet wurde, Tefvik Baser (Lebewohl,<br />
Fremde) sowie Gualtiero Zambonini, Integrationsbeauftragter<br />
beim WDR.<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
��������<br />
�������������������������<br />
���������������<br />
���������������������������������<br />
�������������� ��� �� ���� ����<br />
������������������������<br />
��� ���������������� ����<br />
���> ��� ����
24<br />
Ausgezeichnet<br />
Das Leben der Anderen / Florian Henckel von Donnersmarck<br />
Oscar: Bester nicht-englischsprachiger Film, Vier Preise der Deutschen<br />
Filmkritik: Bestes Spielfilmdebüt, Bester Darsteller (Ulrich<br />
Mühe), Beste Kamera (Hagen Bogdanski), Bester Schnitt (Patricia<br />
Rommel), Dänischer Filmpreis: Bester ausländischer Film, Rotterdam<br />
Filmfestival: Publikumspreis, Dänischer Kritikerpreis<br />
Sophie Scholl – Die letzten Tage / Marc Rothemund<br />
Internationales Frauenfilmfestival Harare: Bester Film, Beste Regie,<br />
Publikumspreis; Christopher Award<br />
Die wilden Hühner / Vivian Naefe<br />
Leeds Young People’s Film Festival: Younger Audience Award for<br />
Best Film<br />
Dresden / Roland Suso Richter<br />
Rencontres Internationales de Television de Reims: Bester Fernsehfilm<br />
Nationale / Alix Barbey<br />
Internationales Frauenfilmfestival Creteil/Frankreich: Beaumarchais<br />
Award für den besten Kurzfilm<br />
Peter Lohmeyer sein / Michael Stehle, Fair Trade / Michael Dreher<br />
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Kurzfilmpreis<br />
On Tour<br />
Das Leben der Anderen / Florian Henckel von Donnersmarck,<br />
Havana – Die neue Kunst Ruinen zu bauen / Florian Borchmeyer<br />
Internationales Filmfestival Sofia<br />
Ich bin die Andere / Margarethe von Trotta, 7 Zwerge – Der Wald<br />
ist nicht genug / Sven Unterwaldt<br />
Miami International Filmfestival<br />
Der Räuber Hotzenplotz / Gernot Roll, Die wilden Hühner /<br />
Vivian Naefe, Mondmann / Fritz Böhm, Französisch für Anfänger /<br />
Christian Ditter, Die Wolke / Gregor Schnitzler<br />
Sprockets Kinderfilmfestival Toronto<br />
F E S T I V A L S U N D P R E I S E<br />
Das Leben der Anderen / Florian Henckel von Donnersmarck,<br />
Winterreise / Hans Steinbichler<br />
Internationales Filmfestival Belgrad<br />
Urmel aus dem Eis / Holger Tappe<br />
Tribeca Film Festival New York<br />
Strajk – Die Heldin von Danzig / Volker Schlöndorff<br />
Isranbul Film Festival<br />
Heimat 3 / Edgar Reitz<br />
Buenos Aires Independent Film Festival<br />
Klimt / Raoul Ruiz<br />
Hongkong Filmfestival<br />
Einreichtermine für internationale Festivals, Preise und Märkte<br />
6. Int. Natur- und Tierfilmfestival NaturVision (19. – 22.7.2007)<br />
Anmeldeschluss: 30. April 2007<br />
Information: www.natur-vision.de<br />
1. Int. Festival »Emotion Pictures – Documentary and<br />
Disability« Athen (Juni 2007)<br />
Anmeldeschluss: 30. April 2007<br />
Information: www.ameamedia.gr<br />
Kurzfilmfest »Shorts at Moonlight«<br />
Anmeldeschluss: 1.Mai 2007<br />
Information: www.shortsatmoonlight.de<br />
20. IDFA – International Documentary Film Festival<br />
Amsterdam (22.11. – 2.12.2007) / Filmmarkt »Docs for Sale«<br />
Anmeldeschluss: 1. Mai / 10. August 2007;<br />
1. September 2007 (Docs for Sale)<br />
Toni Goldwascher / Norbert Lechner<br />
Kinderfilmfestival »Goldener Spatz« Erfurt<br />
Houwelandt / Jörg Adolph<br />
Internationales Dokumentarfilmfestival Visions du Réel Nyon<br />
Castells / Gereon Wetzel<br />
Full Frame Documentary Festival Durham/USA<br />
Peter Lohmeyer sein / Michael Stehle<br />
Internationales Filmwochenende Würzburg, Landshuter Kurzfilmfestival<br />
Wer früher stirbt ist länger tot & Schwere Jungs / Marcus H.<br />
Rosenmüller, Die Bluthochzeit / Dominique Deruddere, Dresden /<br />
Roland Suso Richter, Shoppen / Ralf Westhoff, Hui Buh / Sebastian<br />
Niemann, TKKG / Tomy Wigand<br />
Festival des deutschen Films Australien<br />
Dresden / Roland Suso Richter, Ich bin die Andere / Margarethe<br />
von Trotta, Unter der Sonne / Baran bo Odar, Komm näher /<br />
Vanessa Jopp, Kalte Haut / Sebastian Kutzli<br />
Festival des deutschen Films Paris<br />
18. Internationales Kurzfilmfestival Sao Paolo<br />
Anmeldeschluss: 2. Mai (Sammelversand über German Films) /<br />
20. Mai 2007<br />
History-Award 2007: Jüdisches Leben in Deutschland<br />
Anmeldeschluss: 11. Mai 2007<br />
Information: www.thehistorychannel.de<br />
6. Internationale Kurzfilmfestival »Wie wir leben«<br />
München (7. – 10.11.2007)<br />
Anmeldeschluss: 17. Juli 2007<br />
Information: www.abm-festival.de<br />
Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2007<br />
Anmeldeschluss: 31. Juli 2007<br />
Information: www.bmwi.de<br />
o2-Mobile Movie Award: »Spring in das wilde Leben!«<br />
Anmeldeschluss: 30. November 2007<br />
Information: www.mobilemovieaward.de<br />
Falls nicht anders angegeben, sind alle Informationen und Anmeldeformulare über German Films (Tel.: 089-599 787 0; www.german-films.de) erhältlich.<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
Vorgestellt<br />
Martina Eisenreich,<br />
Filmkomponistin<br />
Für Menschen wie Martina Eisenreich<br />
ist zu viel Zeit ein Gift. Wenn<br />
der Stress nicht hoch genug ist,<br />
schreibt sie am Computer stundenlang<br />
E-Mails. Wenn die Geigerin<br />
und Komponistin allerdings die Musik für einen<br />
Spielfilm abliefern muss, arbeitet sie die Nächte<br />
durch. Sie braucht dieses selbst verzehrende<br />
Arbeiten. Nur dann funktioniert das Bauchgefühl<br />
richtig, dann kann die märchenhafte<br />
Untermalung für einen Film wie jüngst Mondmann<br />
von Fritz Böhm entstehen. »Der Druck<br />
muss hoch genug sein«, sagt Eisenreich. Deshalb<br />
will sie trotz einer Flut von Aufträgen nicht<br />
aufhören, auch noch 150 Konzerte im Jahr zu<br />
geben - mit vier verschiedenen Formationen, in<br />
denen sie spielt, unter anderem »Quadro Nuevo«<br />
oder »Lauschgold«, die sich der Weltmusik<br />
oder dem Klezmer verschrieben haben.<br />
»Ich wusste immer schon, dass ich etwas ganz<br />
Umfassendes mit Musik machen muss«, erzählt<br />
die gebürtige Erdingerin von den Anfängen. Mit<br />
drei spielte sie Akkordeon, mit fünf bekam sie<br />
Violinunterricht, danach Klavier, Orgel, Jazztrompete,<br />
Saxophon, Schlagzeug. Als Teenager<br />
lehnte sie sich gegen das familiäre Faible für<br />
Volksmusik mit ihrer persönlichen »E-Musik-<br />
Rebellion« auf: die BSE-Krise vertonte sie im<br />
Dreiklang von B, S und E. Bis heute macht sie<br />
viele Dinge anders: Entgegen aller Ratschläge,<br />
die ihr beim Studium der Filmmusik gegeben<br />
wurden, hat sie ihr Studio auf dem Land aufgebaut,<br />
bei Erding, eine Stunde von München.<br />
Rückblickend machen die verschlungenen<br />
Wege ihre Musikerbiografie viel Sinn - in der<br />
Filmmusik finden sie zusammen. Zum ersten<br />
Mal war sie fasziniert von Filmscores, als sie<br />
den Hollywood-Komponisten Danny Elfman<br />
und seine Arbeiten für Tim Burton hörte. Sein<br />
Einfluss ist in Eisenreichs märchenhaften, mit<br />
großem Bogen gespannten Arbeiten für Mondmann<br />
oder dem Hof-Erfolg Nimmermeer spürbar.<br />
Aber die junge Frau (Jahrgang 1981) kann<br />
fulminante Töne keineswegs nur aus großen<br />
Orchestern zaubern.<br />
Bei der HFF München-Produktion<br />
Milan sah Eisenreich die<br />
Bilder und überzeugte die schockierte<br />
Regisseurin Michaela<br />
Kezele: Die Geschichte über<br />
zwei Brüder während des NATO-Bombardements<br />
1999 in Jugoslawien brauche keine Musik,<br />
»nur kleine Akzente. Die große Dramatik der Bilder<br />
kann mit viel Musik leicht kaputt gemacht<br />
werden.« Milan gewann vor kurzem beim Tampere<br />
Film Festival in Finnland den Grand Prix.<br />
Bei den Komödien von Jörg Rasper spielt Eisenreich<br />
ein weiteres Talent aus: ihren Sinn fürs Ironische.<br />
Für Neuschwanstein Conspiracy wurden<br />
amerikanische Songs an der bayerischen Zither<br />
eingespielt - passend zu US- Kollateralschaden<br />
am Königsschloss. Für Reine Geschmacksache<br />
unterlegte sie diffuses Fernweh in einem westfälischen<br />
Dorf mit verspieltem Tango.<br />
Heute hat sie sich ihren eigenen Pool von<br />
Freunden und Auftraggebern aufgebaut, die vor<br />
allem aus Talenten der HFF München und der<br />
Filmhochschule in Ludwigsburg kommen. Gerade<br />
jetzt erweitert sie ihr Studio: Ihr neuer Aufnahmeraum<br />
wächst von 12 auf 100 Quadratmeter.<br />
Ausspannen ist nach wie vor nicht geplant:<br />
Als sie kürzlich auf Kurzurlaub in Rom war, kam<br />
die Schwermut im Straßencafé: »Jetzt sitze ich<br />
in einer Stadt, in der ich keine Aufgabe habe.«<br />
www.martina-eisenreich.de<br />
Ulrike Tortora, Cutterin<br />
Der französische Philosoph Jean-Paul Sartre war<br />
es, der das Schreiben als eine Form des Handelns<br />
bezeichnet hat. Ulrike Tortora hat eine<br />
ähnliche Einstellung zu ihrem Schaffen: Auch für<br />
sie steht fest, dass jede Art des Handelns ein<br />
mehr oder weniger starkes gesellschaftliches<br />
Engagement darstellt. Zunächst studierte die<br />
gebürtige Freiburgerin Theater- und Kommunikationswissenschaften.<br />
Ein Professor vermutete,<br />
dass ihr Talent womöglich mehr auf praktischem<br />
Gebiet liegen könnte und riet ihr zu<br />
einem Praktikum - der Einstieg beim<br />
Film war gefunden. Da ein Großteil<br />
ihres Interesses auf dem Visuellen<br />
liegt, arbeitete Ulrike Tortora als<br />
Kameraassistentin und drehte Videoclips.<br />
In dieser Zeit bat sie Alexander<br />
Kluge um Unterstützung in seinen<br />
Schneideraum - trotz bislang mangelnder<br />
Erfahrung als Cutterin. Der Ruf dorthin<br />
hatte zunächst auch mehr mit der Art und Weise<br />
zu tun, wie sie an das Medium Film heranging.<br />
Für sie hat Film immer einen gesellschaftlichen<br />
Anspruch, der über die Ebene der Unterhaltung<br />
hinausweist. Aus diesem Grund sucht sie sich<br />
die Themen bewusst aus und ist bei vielen Filmen<br />
von Anfang an dabei. Dabei liegt ihr einerseits<br />
der Dokumentarfilm besonders am Herzen,<br />
andererseits aber auch die Arbeit mit Studenten<br />
und jungen Regisseuren, deren Freiheit und<br />
Energie sie schätzt. Im Laufe der Jahre hat sie<br />
sich als Cutterin etabliert, die im Schneideraum<br />
mit dem Material in Kommunikation tritt, es auf<br />
sich wirken lässt, um so die Essenz des Themas<br />
zu finden. »Ich sehe gerne genau hin«, sagt sie<br />
selber über sich. Sehr wichtig ist ihr auch der<br />
Respekt gegenüber den Menschen, um die es in<br />
den Werken geht. Gerade, weil sie als erfahrene<br />
Cutterin um die Gefahren weiß, wie man<br />
Themen nach seiner eigenen Wahrnehmung<br />
unmerklich und unabsichtlich variieren und<br />
damit manipulieren kann, ist Offenheit für sie<br />
ganz wesentlich. Das ist auch der Grund dafür,<br />
dass sie manchmal als »Nothelferin« einspringt.<br />
»Sich selbst und dem Sujet treu bleiben« ist einer<br />
ihrer wesentlichsten Ansprüche. Von daher ist<br />
es fast selbstverständlich, dass sie sich<br />
besonders für Themen interessiert, die auch<br />
einen gesellschaftlichen Anspruch aufweisen.<br />
Susan Gluths Mit den Augen eines Flüchtlingskindes<br />
etwa ist eines davon, aber auch German<br />
Krals Der letzte Applaus über die Musiker einer<br />
Bar in Buenos Aires und - aktuell beim Dok.Fest<br />
München 2007 zu sehen - Eldar Grogrians<br />
Kurzfilm Callshop. Wie wichtig ihr Inhalte sind,<br />
zeigt sich auch in ihrer Arbeit als Dozentin an<br />
der HFF, bei der sie die Kameraübungen ihrer<br />
Studenten in ihren AVID lädt, um die Effekte des<br />
Schnittes einerseits ganz praktisch und andererseits<br />
an den Studenten eigenen Themen zu<br />
demonstrieren. Für die Zukunft könnte sich Tortora<br />
eventuell vorstellen, einen eigenen Film zu<br />
machen: »Vielleicht, wenn die Kinder aus dem<br />
Haus sind«, sagt die dreifache Mutter.<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007 25
Termine<br />
Der Weg zur Förderung<br />
Die vollständigen Antragsunterlagen<br />
für FFF-Produktionsförderung Kino und<br />
Fernsehen, Projektentwicklungs-, Drehbuch-,<br />
Verleih- und Vertriebsförderung<br />
26<br />
Veranstaltungen / Weiterbildung<br />
10./11.5.2007<br />
Seminar an der Akademie des Deutschen Buchhandels:<br />
»Musik in Film, Fernsehen, IPTV und Werbung«<br />
Ort: München; Info: www.buchakademie.de<br />
11.5.2007<br />
Broadcast & Production Show: Open HouseMünchen & Konferenz<br />
»Produktionstechnik in Film und TV«<br />
Info: www.openhousemuenchen.de<br />
17. - 23.5.2007<br />
Global Film Finance 10 Workshops – Cannes 2007<br />
Ort: Cannes; Info: www.peacefulfish.com<br />
18. - 20.5.2007<br />
Discovery Campus: Open Training Session<br />
»Facing the Factual Future«<br />
Ort: München; Info: www.discovery-campus.de<br />
<strong>25.</strong>5.2007<br />
Bayerischer Fernsehpreis<br />
Ort: Prinzregententheater, München; Info: www.bayern.de<br />
31.5.2007<br />
Branchentreff bei Bavaria Film: »Tools for Film - Software<br />
für Kalkulation, Planung, Development, Musterversand«<br />
Ort: Geiselgasteig; Info: www.bavaria-film.de<br />
14.6.2007<br />
Branchentreff bei Bavaria Film: »Einsteiger und Durchsteiger<br />
beim Film - Der große Nachwuchstag für Medieninteressierte«<br />
Ort: Geiselgasteig; Info: www.bavaria-film.de<br />
3./4.7.2007<br />
BLM-Lokalrundfunktage<br />
Ort: Nürnberg; Info: www.blm.de<br />
27.9.2007<br />
Seminar an der Akademie des Deutschen Buchhandels: »Vertragsgestaltung<br />
in der Film- und Fernsehbranche -<br />
Filmproduktion und Filmlizenzhandel (Grundlagen)«<br />
Ort: München; Info: www.buchakademie.de<br />
müssen zu folgenden Terminen in der<br />
Geschäftsstelle des <strong>FilmFernsehFonds</strong><br />
<strong>Bayern</strong> vorliegen (genannt sind jeweils<br />
der erste und letzte Tag der Einreichfrist;<br />
Annahmeschluss ist jeweils 18 Uhr<br />
des letztgenannten Tages):<br />
28. Mai - 12. Juni (auch Nachwuchsanträge),<br />
3. - 18. September, 22. Oktober - 6.<br />
November (auch Nachwuchsanträge) 2007.<br />
Der FFF-Vergabeausschuss tagt jeweils vier<br />
Wochen nach Einreichschluss (11. Juli,<br />
17. Oktober, 5. Dezember 2007 ).<br />
Alle Details zur Einreichung stehen im<br />
Internet unter www.fff-bayern.de bereit.<br />
28.9.2007<br />
Seminar an der Akademie des Deutschen Buchhandels: »Vertragsgestaltung<br />
in der Film- und Fernsehbranche -Filmproduktion<br />
und Filmlizenzhandel (Jahres-Update)«<br />
Ort: München; Info: www.buchakademie.de<br />
7. - 9.11.2007<br />
Medientage München<br />
Ort: München; Info: www.medientage.de<br />
Festivals und Filmtage in <strong>Bayern</strong><br />
2. - 10.5.2007<br />
Internationales Dokumentarfilmfestival München<br />
Information: www.dokfest-muenchen.de<br />
18./19.5.2007<br />
Thalmässinger Kurzfilmtage<br />
Ort: Thalmässing/Mittelfranken;<br />
Info: www.kurzfilm-thalmaessing.de<br />
14. - 20.6.2007<br />
Munich International Short Film Festival<br />
Ort: Mathäser Filmpalast, München; Info: www.muc-intl.de<br />
22. - 30.6.2007<br />
Filmfest München<br />
Ort: München; Info: www.filmfest-muenchen.de<br />
24.7. - 8.8.2007<br />
Fantasy Filmfest<br />
Orte: München, Nürnberg u. a.; Info: www.fantasyfilmfest.com<br />
19. - 22.7.2007<br />
Natur- und Tierfilmfestival »NaturVision«<br />
Ort: Bayerischer Wald; Info: www.natur-vision.de<br />
1. - 10.10.2007<br />
Perspektive - Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte<br />
Ort: Nürnberg; Info: www.fitame.de<br />
23. - 28.10.2007<br />
Internationale Hofer Filmtage<br />
Ort: Hof; Info: www.hofer-filmtage.de<br />
Weitere Veranstaltungshinweise finden sich laufend aktualisiert im Internet unter www.fff-bayern.de.<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
MEDIA Antenne<br />
München News<br />
Einreichtermine<br />
TV-Ausstrahlung (06/2007):<br />
1. Juni, 2. November 2007<br />
Automatische Verleihförderung (05/07):<br />
30. April 2007<br />
Festivalförderung (09/2007): 11. Mai 2007<br />
Training (10/07): 2. Juli 2007<br />
Pilotprojekte (12/07): 2. Juli 2007<br />
Video on Demand & Digital Cinema<br />
Distribution (13/07): 9. Juli 2007<br />
Selektive Verleihförderung (04/07):<br />
10. Juli, 1. Dezember 2007<br />
Antragsformulare und Beratung:<br />
MEDIA Antenne München; Ingeborg Degener<br />
& Anke Gadesmann; Herzog-Wilhelm-Str. 16;<br />
80331 München; Tel: 089-544 603-30, Fax:<br />
089-544 603-40; e-mail: info@mediaantennemuenchen.de;<br />
www.mediadesk.de<br />
TV-Ausstrahlungsförderung -<br />
jetzt beantragen!<br />
Die Europäische Kommission hat die neuen<br />
Richtlinien zur TV-Ausstrahlungsförderung mit<br />
einem Fördervolumen von 9,5 Mio Euro veröffentlicht.<br />
Einreichtermine 2007 sind der 1. Juni<br />
und 2. November. Unabhängige Produzenten<br />
können für TV-Projekte (Fiction, Dokumentarfilm<br />
oder Animation) einen Zuschuss von bis zu<br />
500.000 Euro beantragen, wenn mindestens<br />
drei Sender aus unterschiedlichen MEDIA-Mitgliedsstaaten<br />
durch Vorverkäufe oder Koproduktion<br />
beteiligt sind. Die Fördersumme beträgt<br />
bei Spiel- und Animationsfilmen bis zu 12,5% und<br />
bei Dokumentarfilmen bis zu 20% des Produktionsbudgets.<br />
Neu ist, dass ein eingereichtes<br />
Projekt bei Ablehnung nur noch einmal wieder<br />
eingereicht werden darf. Verändert hat sich<br />
auch die Frist der anzuerkennenden Kosten,<br />
deren Zeitrahmen sich auf sechs Monate vor<br />
Antragstellung verlängert hat. Zudem wurden<br />
die Antragsunterlagen zugunsten der Antragsteller<br />
an einigen Stellen leicht modifiziert.<br />
Pilotprojekte - jetzt einreichen!<br />
Bis zum 2. Juli 2007 können Unternehmen<br />
und Organisationen der europäischen audiovisuellen<br />
Industrie sowie branchenverwandte<br />
Dienstleister, Leasing-Firmen und Content-Anbeiter<br />
eine Förderung beantragen,<br />
deren Ziel die internationale Verbreitung<br />
und Promotion europäischer Inhalte durch<br />
innovative digitale Technologien ist. Die<br />
Europäische Kommission stellt zwei Millionen<br />
Euro für audiovisuelle Datenbank-Netzwerke,<br />
auf innovativer Technik beruhende nonlineare<br />
Vertriebsmodelle und die Weiterentwicklung<br />
bereits geförderter Pilotprojekte<br />
zur Verfügung. Projekte, die in den Bereichen<br />
Video On Demand und Digitales Kino angesiedelt<br />
sind und die kommerzielle Anwendung<br />
digitaler Technologien betreffen, werden<br />
ab sofort unter dem Aufruf VOD und DCD<br />
berücksichtigt. Verlangt werden die Zusammenarbeit<br />
mit Partnern aus mindestens<br />
vier MEDIA-Ländern und die Ausführung in<br />
mindestens drei Sprachfassungen.<br />
Gefördert werden maximal 50% der Gesamtkosten.<br />
Bei der Förderung handelt es sich um<br />
einen Zuschuss. Die Projektdauer kann bis zu<br />
3 Jahren betragen, wobei jedes Jahr neu ein<br />
Antrag auf Verlängerung gestellt werden muss.<br />
Neuer Förderbereich: VOD<br />
und DCD<br />
Unter dem Titel Video on Demand and<br />
Digital Cinema Distribution hat die Europäische<br />
Kommission neue Richtlinien veröffentlich,<br />
um Antragsteller zu unterstützen, die<br />
unter Nutzung moderner digitaler Technologien<br />
europäische Filme international verbreiten.<br />
Antragsberechtigt sind Unternehmen aus<br />
der audiovisuellen Industrie aus den Bereichen<br />
Produktion und Vertrieb sowie Kinonetzwerke<br />
und Content-Anbieter, die in den<br />
zwei Kategorien Video on Demand und Digitale<br />
Kinoauswertung einreichen können. Ver-<br />
langt wird, dass die angebotenen audiovisuellen<br />
Inhalte wie Spiel- und Fernsehfilme<br />
(Fiction, Animation, Dokumentarfilm) sowie<br />
Making Ofs, Opern, Konzerte, Kurzfilme aus<br />
mindestens vier Ländern und mindestens drei<br />
verschiedenen Sprachgebieten stammen.<br />
Der Beginn der Maßnahme muss spätestens<br />
am 1. Mai 2008 erfolgen. Die Maßnahme<br />
selbst kann sich über drei Jahre oder mehr<br />
erstrecken. Gefördert werden maximal 50%<br />
der Projektkosten. Einreichtermin ist der<br />
9. Juli 2007.<br />
Festivalförderung - neue<br />
Richtlinien<br />
MEDIA hat die neuen Förderrichtlinien für<br />
europäische Festivals veröffentlicht. Die Höhe<br />
der Förderung ist auf 35.000 Euro und maximal<br />
50% der förderfähigen Kosten begrenzt. Zwei<br />
Hauptkriterien sind zu erfüllen: Das Festival<br />
muss zu 70% europäische Filme aus mindestens<br />
zehn Mitgliedsländern zeigen. Außerdem soll<br />
die Planung in Zusammenarbeit mit anderen<br />
europäischen Festivals erfolgen, entweder im<br />
Rahmen eines Netzwerks oder durch individuelle<br />
Kooperationsabkommen mit Festivals.<br />
Einreichtermin ist der 11. Mai 2007 für Festivals,<br />
die zwischen dem 1. November 2007 und<br />
dem 30. April 2008 stattfinden.<br />
Förderung für Filmhochschulen<br />
Bis zum 2. Juli 2007 können Filmhochschulen<br />
und ähnliche Institutionen, die in der Ausbildung<br />
für die audiovisuellen Medien tätig sind,<br />
Förderung für berufsbildende Maßnahmen für<br />
Studenten und -dozenten in den Bereichen<br />
Techniken des Drehbuchschreibens, Management<br />
und Neue Technologien beantragen. Voraussetzung<br />
ist die Zusammenarbeit von mindestens<br />
drei Organisationen aus drei MEDIA<br />
Mitgliedsländern, wobei mindestens zwei<br />
davon Hochschulen sein müssen. Die Förderhöhe<br />
darf maximal 50% der anrechenbaren<br />
Projektkosten betragen. Die Maßnahmen müssen<br />
spätestens am 30. Juni 2008 beginnen.<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007 27
Wer macht was<br />
Christoph Boekel präsentierte seinen<br />
Dokumentarfilm Verstrahlt und vergessen -<br />
20 Jahre nach Tschernobyl auf bislang 24 Festivals,<br />
unter anderem in Chicago, New York<br />
und dem chinesischen Guangzhou. Die Produktion<br />
von Baum Film gewann außerdem<br />
den Gold Award des UN Departments of<br />
Public Information.<br />
Stefanie Braun verantwortet seit April die<br />
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den<br />
Sender DMAX.<br />
Philipp Budweg und Johannes Schmid,<br />
schlicht & ergreifend, realisierten Christian<br />
Moris Müllers Abschlussfilm Vier Fenster<br />
als Koproduktion mit HFF München und HFF<br />
Potsdam-Babelsberg. Der Berlinale-Beitrag<br />
von 2006 läuft seit 19. April im Verleih von<br />
MissingFilms im Kino.<br />
Christiane M. Conradi, Bayerisches Filmzentrum,<br />
war Jurymitglied im Spielfilm-Wettbewerb<br />
des Filmfestivals Türkei/Deutschland<br />
in Nürnberg.<br />
Gerhard Faul, Medienladen Nürnberg,<br />
schrieb, produzierte und inszenierte nach 30<br />
Dokumentarfilmen im Sommer 2006 sein<br />
Spielfilmdebüt Frischfleisch. Die in der fränkischen<br />
Schweiz gedrehte Satire über einen<br />
Metzger, der sich in eine Tierrechtlerin verliebt,<br />
läuft derzeit in zahlreichen mittelfränkischen<br />
Kinos. In Planung ist ein bundesweiter<br />
Vertrieb.<br />
Klaus Frers, go4music, betreute als Music<br />
Supervisor den Soundtrack zur Rat Pack-Produktion<br />
Neues vom Wixxer, auf dem unter<br />
anderem Madness, The Dead 60s und Christoph<br />
Maria Herbst mit einer Karaoke-Version<br />
von »Dschingis Khan« zu hören sind.<br />
Hans Andreas Guttner zeigte seine Filme<br />
Alamanya Alamanya - Germania Germania,<br />
Im Niemandsland sowie andere Produktionen<br />
der Pentalogie Europa - Ein transnationaler<br />
Traum beim Berliner Festival<br />
»Beyond Belonging«.<br />
28<br />
Silke Fuhrmann hat im Februar den neuen<br />
Katalog ihrer Agentur (www.agentur-fuhrmann.de)<br />
veröffentlicht. Unter Vertrag bei<br />
der Agentur Fuhrmann stehen unter anderem<br />
die Schauspieler Christine Zierl, Julia<br />
Haacke und Stephan Ullrich.<br />
Franz X. Gernstl und Fidelis Mager (megaherz)<br />
produzierten für WDR und BR als Fortsetzung<br />
seines Films Engelchen, flieg! Adolf<br />
Winkelmanns Drama Das Leuchten der<br />
Sterne über ein behindertes Mädchen und<br />
seine Familie. Sendetermin ist am 30. Mai<br />
2007 um 20.15 Uhr in der ARD.<br />
Ralf Gladitz (Wenn Elefant und Löwe den<br />
Bolero tanzen) und Beate Schäfer (Unser<br />
Leben mit Markus), BR-Journalisten, sind für<br />
ihre Reportagen mit dem diesjährigen Karl-<br />
Buchrucker-Preis der Inneren Mission München<br />
ausgezeichnet worden.<br />
David Groenewold ist seit 1. April Vorstandsvorsitzender<br />
der Odeon Film. Nach<br />
dem Zusammenschluss von Odeon Film und<br />
Hofmann & Voges Entertainment wurde<br />
Mischa Hofmann zum weiteren Vorstand<br />
berufen. In Vorbereitung hat Hofmann &<br />
Voges derzeit den Jugendfilm Gretchen Sackmeier<br />
nach dem Jugendroman von Christine<br />
Nöstlinger (Drehbuch: Bora Dagtekin).<br />
Alaric und Jerome Hamacher, Virtual Experience,<br />
haben zum 100jährigen Jubiläum der<br />
Firma SKF (www.skf.com) einen 3D-Zukunftsfilm<br />
produziert. Der Science Fiction-Imagefilm<br />
wird von März bis Oktober 2007 an zahlreichen<br />
europäischen SKF-Standorten vorgeführt.<br />
André Heim ist neuer Referent von Bavaria<br />
Film-Geschäftsführer Dieter Frank.<br />
Sonja Heiss erhielt für ihren FFF-geförderten<br />
HFF München-Abschlussfilm Hotel Very Welcome<br />
bei der Berlinale eine lobende Erwähnung<br />
beim Preis »Dialogue en Perspective«.<br />
Eberhard Junkersdorf hat seine Geschäftsführer-Anteile<br />
an der Neuen Bioskop Film<br />
auf seinen Mitgesellschafter Dietmar Güntsche<br />
übertragen. In der Projektentwicklung<br />
und als Produzent bleibt er der Firma jedoch<br />
weiterhin verbunden.<br />
Knut Karger, Student der HFF München, ist<br />
für seinen Dokumentarfilm Für den Ernstfall<br />
(Produktion: Lüthje & Schneider) beim Festival<br />
Cinéma du Réel in Paris mit dem »Bourse<br />
Pierre et Yolande Perrault« für Nachwuchsregisseure<br />
ausgezeichnet worden.<br />
Michaela Kezele, HFF München-Studentin,<br />
hat für ihren Kurzfilm Milan, eine<br />
Koproduktion mit dem BR und Target Film<br />
(Produzentinnen: Daniela Ljubinkovic,<br />
Kathrin Geyh) den mit 5.000 Euro dotierten<br />
Großen Preis des International Short<br />
Film Festival in Tampere/Finnland gewonnen.<br />
Der Preis berechtigt zur Filmeinreichung<br />
beim Studenten-Oscar.<br />
Andrea Kuhn ist neue Leiterin der »Perspektive«,<br />
dem Nürnberger Filmfestival der<br />
Menschenrechte. Die bisherige Leiterin der<br />
StummFilmMusikTage Erlangen übernimmt<br />
die Aufgabe von Matthias Fetzer.<br />
Maren Lüthje und Florian Schneider produzierten<br />
den deutsch-äthiopischen Kurzfilm<br />
Menged von Daniel Taye Workou, der im<br />
Berlinale-Wettbewerb »KPlus« den Gläsernen<br />
Bären gewann.<br />
Stefan Müller ist neues Mitglied der Geschäftsführung<br />
von CinePostproduction.<br />
Nicole Pawelke ist seit März Marketingleiterin<br />
bei NBC Universal Global Networks<br />
Deutschland.<br />
Anke Redl ist seit Anfang April Auslandsbeauftrage<br />
von German Films in China.<br />
Achim Rohnke löst zum 1. Juli 2008 Dieter<br />
Frank als Geschäftsführer der Bavaria Film ab.<br />
Marcus H. Rosenmüller inszeniert für den<br />
BR (Redaktion: Cornelia Ackers) nach Drehbüchern<br />
von Karin Michalke in München<br />
und Umgebung die Spielfilm-Trilogie Beste<br />
Zeit, Beste Gegend und Beste Chance. Monaco<br />
Film produziert, die Hauptrollen spielen<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
W E R M A C H T W A S<br />
Förderpreis Deutscher Film-Gewinnerin<br />
Rosalie Thomass und Anna Maria Sturm.<br />
Klaus Schaefer ist von Kulturstaatsminister<br />
Bernd Neumann als Mitglied in den<br />
Beirat des Deutschen Filmförderfonds<br />
(DFFF) berufen worden.<br />
Jens Schanze (Winterkinder) war Jurymitglied<br />
beim One World Human Rights Film<br />
Festival in Prag.<br />
Bea Schmidt und Herbert Häußler sind neue<br />
Prokuristen der Bavaria Fernsehproduktion.<br />
Produktionsspiegel<br />
Stand: 20. April 2007<br />
Absurdistan<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Veit Helmer Filmproduktion,<br />
BR, SWR, arte<br />
Produzent und Regie: Veit Helmer<br />
Drehbuch: Veit Helmer, Gordan Mihic,<br />
Zaza Buadze<br />
Kamera: Georgi Beridze<br />
Förderung: Medienboard Berlin-Brandenburg,<br />
FFF <strong>Bayern</strong>, MfG<br />
Drehort: Aserbaidschan<br />
Stand: Postproduktion<br />
Ali gegen Alle<br />
Spielfilm - 90 Min.<br />
Produktion: fieber.film, Dschointventschr<br />
Produzenten: Mario Stefan, Karin Koch<br />
Drehbuch: Adnan Köse, Domenico Blass<br />
Regie: Samir<br />
Drehort: <strong>Bayern</strong>, Schweiz<br />
Drehzeit: 2008<br />
Der Alpenflug (AT)<br />
Dokumentarfilm - 45 Min.<br />
Produktion: Tangram Film für BR<br />
Produzent: Christian Bauer<br />
Regie: Manfred Baur<br />
Drehorte: Deutschland, Österreich,<br />
Schweiz, Italien<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Angsthasen<br />
Fernsehfilm<br />
Produktion: collina Film für BR<br />
Produzent und Drehbuch: Ulrich Limmer<br />
Redaktion: Bettina Reitz, Cornelia Ackers<br />
Regie: Franziska Buch<br />
Oliver Simon und Daniel Baur, K5 Filmproduktion,<br />
haben gemeinsam mit dem<br />
ehemaligen Vertriebs- und Marketingspezialisten<br />
bei Film Four, Bill Stephens,<br />
einen Weltvertrieb mit Sitz in München<br />
und London gegründet. Der neue Vertrieb,<br />
der sich auf englischsprachige Produktionen<br />
konzentrieren wird, gibt sein Marktdebüt<br />
in Cannes.<br />
Bernhard Springer (True Lines Entertainment)<br />
und Wolfgang Panzer (Filume Filmproduktion)<br />
präsentierten ihren Spielfilm No<br />
Time to Die beim Filmfestival in Amiens.<br />
Kamera: Axel Block<br />
Darsteller: Edgar Selge, Nina Kunzendorf,<br />
Claudia Messner, Uwe Ochsenknecht<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehort: <strong>Bayern</strong><br />
Stand: Postproduktion<br />
Anna & Adoro<br />
Sitcom-Pilot<br />
Produktion: Hofmann & Voges für RTL<br />
Produzent: Philip Voges<br />
Producerin: Katja Herzog<br />
Drehbuch: Anika Decker, Marius Jung<br />
Drehort: Berlin<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Antjes Fischkoppgeschichten (AT)<br />
TV-Serie - 26 x 3,5 Min.<br />
Produktion: Papa Löwe Filmproduktion<br />
für NDR<br />
Produzentin: Irina Probost<br />
Produktionzeit: Januar 2007 - März 2008<br />
Army of Ghosts<br />
Kinofilm - 90 Min.<br />
Produktion: fieber.film<br />
Produzent: Mario Stefan<br />
Drehbuch: Linus Förster<br />
Regie: Roman Gonther<br />
Kamera: Christine Wagner<br />
Drehorte: <strong>Bayern</strong>, Hessen<br />
Drehzeit: Winter 2007/2008<br />
Die Augen meiner Mutter<br />
Kinofilm<br />
Produktion: d.i.e.film.gmbh, BR<br />
Produzent: Dieter Ulrich Aselmann<br />
Julia Teufel ist neue Press & PR Managerin bei<br />
The Biography Channel. Direktor Finanzen und<br />
Distribution ist Klaus Fendt. Die Position des<br />
Director Marketing und Communications für<br />
The Biography Channel und The History Channel<br />
hat Sebastian Wilhelmi übernommen.<br />
Peter Thiem ist seit Anfang April Geschäftsführer<br />
der Bavaria Media.<br />
Margarethe von Trotta inszeniert für Clasart<br />
Film und Concorde Filmverleih einen<br />
Kinofilm über Hildegard von Bingen. Gedreht<br />
wird ab Spätsommer in <strong>Bayern</strong> und Hessen.<br />
Koproduzenten: Gloria Burkert,<br />
Andreas Bareiss<br />
Redaktion: Cornelia Ackers<br />
Drehbuch und Regie: Nuran David Calis<br />
Kamera: Helmut Pirnat<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Darsteller: Erhan Emre, Mira Bartuschek<br />
Drehorte: München,<br />
Regensburg, Armenien<br />
Stand: Postproduktion<br />
Ausbilder Schmidt<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Hofmann & Voges Entertainment<br />
Produzenten: Philip Voges, Alban Rehnitz<br />
Drehbuch: Florian Gärtner, Jakob Hilpert,<br />
Rudolf Jula, Holger Müller, Knacki Deuser<br />
Regie: Christoph Schrewe<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Darsteller: Holger Müller<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Der Bauer mit den Regenwürmern<br />
Dokumentation - 45 Min.<br />
Produktion: Denkmal-Film für BR<br />
Produzent, Buch & Regie: Bertram Verhaag<br />
Kamera: Waldemar Hauschild<br />
Drehort: Deutschland<br />
Drehzeit: September 2006 - Juli 2007<br />
Bella Figura - Müssen Sänger dick sein?<br />
Dokumentarfilm - 60 Min.<br />
Produktion: Pars Media, SWR, ORF, SF-DRS,<br />
SVT, NRK, WNet<br />
Produzenten: Marieke Schroeder,<br />
Jan Schmidt-Garre<br />
Drehbuch: Marieke Schroeder<br />
Regie: Jan Schmidt-Garre<br />
Kamera: Ralph Netzer<br />
Drehorte: München, Berlin, Zürich, USA<br />
Stand: Postproduktion<br />
Der blinde Fleck<br />
Kinofilm - 90 Min.<br />
Produktion: Claussen+Wöbke+Putz, ZDF, dffb<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007 29
Produzenten: Jakob Claussen<br />
Drehbuch und Regie: Tom Zenker<br />
Kamera: Frank Meyer<br />
Darsteller: Jan-Gregor Kemp, Nina Petri<br />
Drehort: Hamburg<br />
Stand: Postproduktion<br />
Brief an Bill Gates<br />
Fernsehfilm<br />
Produktion: sperl+schott film für SAT.1<br />
Produzenten: Gabriele Sperl, Uwe Schott<br />
Drehbuch: Martin Rauhaus<br />
Regie: Josh Broecker<br />
Drehort: Berlin, Seattle<br />
Drehzeit: Juni/Juli 2007<br />
Der Bulle von Tölz<br />
TV-Serie<br />
Produktion: Alexander Film für SAT.1<br />
Produzent: Ernst von Theumer<br />
Darsteller: Ottfried Fischer, Katharina Abt,<br />
Ruth Drexel<br />
Drehort: Bad Tölz und Umgebung<br />
Drehzeit: Mai 2007<br />
Crazy Race 4 - Auf der Jagd nach dem<br />
afrikanischen Diamanten<br />
Fernsehfilm - 93 Min.<br />
Produktion: Crazy Film für RTL<br />
Produzenten: Philipp Weinges, Günter Knarr,<br />
Andreas Richter<br />
Drehbuch: Philipp Weinges, Günter Knarr<br />
Regie und Kamera: Axel Sand<br />
Darsteller: Jan Sosniok, Katy Karrenbauer,<br />
Mirja Boes, Dirk Bach, Herbert Feuerstein<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehorte: Kapstadt, Köln<br />
Drehzeit: Februar - März 2007<br />
Dolasilla - Prinzessin der Fanes (AT)<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Fanes Film<br />
Produzent: Norbert Preuss<br />
Drehbuch: Andrew Birkin, Don Bohlinger<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, MEDIA<br />
Drehorte: München, Italien<br />
Stand: Entwicklung<br />
Domspatzen (AT)<br />
Dokumentarfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Tangram Film, BR<br />
Produzent: Christian Bauer<br />
Regie: Matti Bauer<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehorte: Deutschland, Schweiz<br />
Stand: Dreh<br />
Don Quichote<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Roxy Film für SAT.1<br />
Produzenten: Andreas Richter, Ursula<br />
Woerner, Annie Brunner<br />
Drehbuch: Christian Zübert<br />
Regie: Isabel Kleefeld<br />
Kamera: Tom Fährmann<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
30<br />
Drehorte: <strong>Bayern</strong>, Spanien<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Dunkle Welten (AT)<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Fanes Film<br />
Produzent: Norbert Preuss<br />
Drehbuch: Gerhard Hross, Marcus Niedermair<br />
Regie und Kamera: Hans-Günther Bücking<br />
Förderung: MEDIA<br />
Drehort: Berlin<br />
Stand: Entwicklung<br />
Ella & Eckart<br />
Sitcom-Pilot<br />
Produktion: Hofmann & Voges<br />
Entertainment für ProSieben<br />
Produzent: Philip Voges<br />
Producerin: Katja Herzog<br />
Drehbuch: Anika Decker<br />
Drehort: München<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Das Engelsgesicht<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Fanes Film, Rainbow Home<br />
Entertainment<br />
Produzent: Norbert Preuss<br />
Drehbuch: Christian Limmer<br />
Drehorte: Deutschland, Italien, Holland<br />
Stand: Entwicklung<br />
Feuersprung (AT)<br />
Fernsehfilm<br />
Produktion: Wiedemann & Berg<br />
Filmproduktion, GFP für ProSieben<br />
Produzenten: Max Wiedemann,<br />
Quirin Berg, David Groenewold<br />
Redaktion: Andrea Bohling<br />
Drehbuch: Frank Raki<br />
Regie: Rainer Matsutani<br />
Kamera: Gerhard Schirlo<br />
Darsteller: Stephan Luca, Silke Bodenbender,<br />
Klaus J. Behrendt, Christian Kahrmann<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Medienboard<br />
Berlin-Brandenburg<br />
Drehort: Berlin, Litauen<br />
Stand: Postproduktion<br />
Ein fliehendes Pferd (AT)<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Gate Film, Clasart Film, ZDF<br />
Produzent: Rikolt von Gagern<br />
Drehbuch: Ralf Hertwig, Kathrin Richter<br />
nach der Novelle von Martin Walser<br />
Regie: Rainer Kaufmann<br />
Kamera: Klaus Eichhammer<br />
Darsteller: Ulrich Noethen, Katja Riemann,<br />
Ulrich Tukur<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, MfG, FFA<br />
Drehort: Bodensee<br />
Stand: Postproduktion<br />
Forsthaus Falkenau (29. Staffel)<br />
Fernsehserie - 15 x 45 Min.<br />
Produktion: ndF für ZDF<br />
P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />
Produzent: Rudi Pitzl<br />
Drehbuch: Jürgen Werner<br />
Regie: Andreas Drost, Florian Richter<br />
Darsteller: Hardy Krüger jr., Tina Bordihn<br />
Drehorte: München, Starnberger See<br />
Drehzeit: 24. April - 22. November 2007<br />
Die Frauen des Anarchisten<br />
Kinofilm<br />
Produktion: P’Artisan Filmproduktion,<br />
Cargo Films, KV Entertainment,<br />
J. Ibarretxe & Co., Zip Films<br />
Drehbuch und Regie: Peter Sehr, Marie Noelle<br />
Kamera: Javier Aguirresarobe<br />
Darsteller: Nina Hoss, Laura Morante,<br />
Jean-Marc Barr, Juan Diego Botto<br />
Kamera: Jean Francois Robin<br />
Förderung: FFF, FFA, Filmstiftung NRW<br />
Drehorte: Spanien, Frankreich, Köln<br />
Drehzeit: 15. März - 15. Juni 2007<br />
Freche Mädchen<br />
Kinofilm<br />
Produktion: collina Film, Constantin Film<br />
Produzent: Ulrich Limmer<br />
Drehbuch: Maggie Peren<br />
Regie: Ute Wieland<br />
Kamera: Peter Przybylski<br />
Darsteller: Anke Engelke, Armin Rohde,<br />
Piet Klocke, Anna Böttcher<br />
Drehorte: <strong>Bayern</strong>, Nordrhein-Westfalen<br />
Drehzeit: Sommer 2007<br />
Freitags um drei<br />
Dokumentarfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Allary Film für ZDF und arte<br />
Produzent und Kamera: Mathias Allary<br />
Drehbuch und Regie: Christine Repond<br />
Drehort: München<br />
Drehzeit: April 2006 - Mai 2007<br />
Das Geheimnis der Schlangengöttin<br />
Dokumentarfilm - 45 Min.<br />
Produktion: Tangram Film für ZDF, ERT-<br />
SA-TV Greece, Avro (NL), History TV Canada<br />
Produzent: Christian Bauer<br />
Drehbuch und Regie: Christian Bauer,<br />
Nikos Dayandas<br />
Drehorte: Griechenland, USA, Kanada<br />
Stand: Dreh<br />
Geheimnis Leben (AT)<br />
Dokumentarfilm - 2 x 45 Min.<br />
Produktion: Tangram Film für NDR<br />
Produzentin: Dagmar Biller<br />
Regie: Dominique Klughammer,<br />
Marc Haenecke<br />
Drehort: Deutschland, Spanien<br />
Stand: Dreh<br />
Das Geheimnis von Loch Ness<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Rat Pack Filmproduktion, Alpha<br />
Filmtime Medienproduktion für SAT.1<br />
Produzenten: Christian Becker, Anita<br />
Schneider, Dirk Scharrer<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />
Ausführender Produzent: Mathias Lösel<br />
Drehbuch: Daniel Maximilian, Thomas Pauli<br />
Regie: Michael Rowitz<br />
Kamera: Dietmar Koelzer<br />
Darsteller: Lisa Martinek, Hans Werner<br />
Meyer, Lukas Schust, Thomas Fritsch<br />
Drehort: Österreich<br />
Stand: Postproduktion<br />
Der geköpfte Hahn<br />
Kinofilm - 90 Min.<br />
Produktion: Film-Line, Epo-Film, Total TV,<br />
Új Budapest Filmstúdió, BR<br />
Produzenten: Arno Ortmair, Dieter Pochlatko,<br />
Radu Gabrea, Laszlo Kantor<br />
Redaktion: Bettina Reitz, Claudia Simionescu<br />
Drehbuch: Radu Gabrea, Bert Koß<br />
Regie: Radu Gabrea, Marijan Vajda<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, ÖFI, CNC<br />
Darsteller: David Zimmerschied, Alicja<br />
Bachleda-Curus, Wolfgang Hübsch<br />
Drehorte: Hermannstadt (Sibiu), Wien<br />
Stand: Postproduktion<br />
The Great Radio War<br />
Dokumentarfilm - 52/90 Min.<br />
Produktion: Tangram Film für MDR, BR,<br />
arte, RTE, TSR, SBS, History TV u. a.<br />
Produzenten: Christian Bauer, Dagmar Biller<br />
Regie: Christian Bauer<br />
Drehorte: Deutschland, USA, Ungarn,<br />
Tschechien u. a.<br />
Stand: Dreh<br />
Die Herren mit der grauen Weste<br />
Kinofilm - 90 Min.<br />
Produktion: Drife Productions<br />
Drehbuch und Regie: Tobias Stille<br />
Drehorte: München/Mallorca<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Im Bann der Pferde<br />
Dokumentationsreihe<br />
Produktion: Filmquadrat für SWR, arte<br />
Produzent: Thomas Wartmann<br />
Drehbuch und Regie: Lisa Eder,<br />
Thomas Wartmann<br />
Drehort: Island, Irland, Marokko u. a.<br />
Drehzeit: 2007/2008<br />
Im Garten des Töpfers (AT)<br />
Dokumentarfilm - 45 Min.<br />
Produktion: Tangram Film für BR<br />
Produzent: Christian Bauer<br />
Regie: Matti Bauer<br />
Drehort: Deutschland<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Im Jahr des Hundes (AT)<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Fanes Film<br />
Produzent: Norbert Preuss<br />
Drehbuch und Regie: Dennis Gansel<br />
Förderung: MEDIA<br />
Drehorte: München, Russland<br />
Stand: Entwicklung<br />
Ironman<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Enigma Film<br />
Produzenten: Fritjof Hohagen,<br />
Clarens Grollmann<br />
Drehbuch: Adnan G. Köse, Fritjof Hohagen<br />
Regie: Adnan G. Köse<br />
Kamera: James Jacobs<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong> (Drehbuch, Projektentwicklung),<br />
FFA, Filmstiftung NRW<br />
Drehorte: Dinslaken, Amsterdam, Lanzarote<br />
Stand: Postproduktion<br />
Jenseits der Wahrheit<br />
Dokumentation - 60 Min.<br />
Produktion: Eikon Süd für ZDF/arte (Themenabend<br />
»Bewusstsein und Wahrnehmung«)<br />
Produzentin: Susanne Petz<br />
Drehbuch und Regie: Monika Kirschner<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Karl Valentin<br />
Fernsehfilm<br />
Produktion: Hofmann & Voges Entertainment<br />
für BR<br />
Produzenten: Mischa Hofmann,Claudia Rittig<br />
Drehbuch: Ruth Toma<br />
Regie: Jo Baier<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Stand: Vorbereitung<br />
Kathedralen der Eiszeit (AT)<br />
Dokumentarfilm - 45 Min.<br />
Produktion: Tangram Film für ZDF<br />
Produzent: Christian Bauer, Dagmar Biller<br />
Regie: Wolfgang Bauer<br />
Drehorte: Spanien, Frankreich, Rumänien<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Krabat<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Claussen+Wöbke+Putz, Krabat<br />
Filmproduktion, Seven Pictures<br />
Produzenten: Bernd Wintersperger,<br />
Uli Putz, Jakob Claussen, Thomas Wöbke,<br />
Stefan Gärtner<br />
Redaktion: Christian Balz<br />
Drehbuch: Michael Gutmann, Marco<br />
Kreuzpaintner<br />
Regie: Marco Kreuzpaintner<br />
Kamera: Daniel Gottschalk<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Darsteller: David Kross, Daniel Brühl,<br />
Robert Stadlober, Anna Thalbach<br />
Drehorte: Köln, Rumänien<br />
Stand: Postproduktion<br />
Der Kriminalist<br />
TV-Krimiserie - 8 x 60 Min.<br />
Produktion: Monaco Film für ZDF<br />
Produzenten: Hans-Joachim Mendig,<br />
Claudia Schneider<br />
Producerin: Tina Fürneisen<br />
Drehbuch: Clemens Murath, Herbert Kugler, Tom<br />
Maier, Christoph Silber, Thorsten Wettcke u. a.<br />
Regie: Thomas Jahn u. a.<br />
Kamera: Henning Jessel u. a.<br />
Darsteller: Christian Berkel, Frank Giering<br />
Drehorte: Berlin und Umgebung<br />
Drehzeit: 16. Januar - 26. Juli 2007<br />
Lila und der Krieger<br />
Kinofilm - 90 Min.<br />
Produktion: Drife Productions, Susan Morgan<br />
Drehbuch und Regie: Alexander Dierbach<br />
Drehort: Bodensee<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Lippels Traum<br />
Kinofilm<br />
Produktion: collina Filmproduktion<br />
Produzent: Ulrich Limmer<br />
Drehbuch: Paul Maar, Ulrich Limmer<br />
Buchvorlage: Paul Maar<br />
Drehzeit: Frühjahr 2008<br />
Lissi und der wilde Kaiser<br />
Kinofilm<br />
Produktion: herbX Film<br />
Produzent und Regie: Michael »Bully« Herbig<br />
Drehbuch: Michael »Bully« Herbig,<br />
Alfons Biedermann<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Produktionsort: München<br />
Produktionszeit: 1. Januar 2006 - Herbst 2007<br />
The Lost Town<br />
Dokumentarfilm<br />
Produktion: Caligari Film, BR, WDR<br />
Produzentin: Gabriele M. Walther<br />
Drehbuch und Regie: Jörg Adolph<br />
Kamera: Jörg Schönauer<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehort: Deutschland, Großbritannien<br />
Drehzeit: bis Dezember 2007<br />
Marienhof<br />
Tägliche Fernsehserie<br />
Produktion: Bavaria Film für ARD<br />
Produzentin: Bea Schmidt<br />
Redaktion: Björn Firnrohr<br />
Drehbuch: Thomas Schmid, Rosa Groth u. a.<br />
Regie: Wolfgang Münstermann, Jackie Baier,<br />
Alexander Wiedl, Dieter Schlotterbeck<br />
Kamera: Achim Bendix, Klaus Moderegger<br />
Darsteller: Alfonso Losa, Sven Thiemann<br />
Drehort: Geiselgasteig<br />
Drehzeit: permanent<br />
Mein fremdes Kind II (AT)<br />
Dokumentarfilm - 30 Min.<br />
Produktion: Tangram Film für ZDF<br />
Produzentin: Dagmar Biller<br />
Regie: Dominique Klughammer<br />
Drehorte: Deutschland, Niederlande<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Der Mondbär (AT)<br />
Fernsehserie - 26 x 11 Min. / Kinofilm<br />
Produktion: ndF für ZDF / ndF, Caligari Film<br />
Produzenten: Gabriele M. Walther,<br />
Matthias Walther<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007 31
Drehbuch: John Patterson / Mark Slater<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA (Kinofilm)<br />
Drehort: München<br />
Drehzeit: April 2006 - August 2007 (TV) /<br />
Februar 2006 - Oktober 2007 (Kinofilm)<br />
Mozart in China (AT)<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Kick Film, Extrafilm, Coop 99,<br />
Kery Huanyu Media, BR<br />
Produzenten: Jörg Bundschuh, Lukas Stepanik<br />
Redaktion: Friederike Euler<br />
Drehbuch: Nadja Seelich<br />
Regie: Bernd Neuburger<br />
Kamera: Thomas Mauch<br />
Darsteller: Kaspar und Peter Simonischek,<br />
Brigitte Karner, Marco Yuan, Ming Huang<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, ÖFI, Filmfonds Wien<br />
Drehorte: Österreich, China<br />
Drehzeit: 2. April - Juli 2007<br />
Der Mustervater - Allein mit Opa<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Roxy Film für SAT.1<br />
Produzenten: Andreas Richter, Ursula<br />
Woerner, Annie Brunner<br />
Drehbuch: Silke Zertz<br />
Regie: Dagmar Hirtz<br />
Darsteller: Walter Sittler, Claudia Michelsen<br />
Drehstart: Juni 2007<br />
Namibia - Etosha Nationalpark (AT)<br />
Dokumentation<br />
Produktion: Filmquadrat für SWR, arte<br />
Produzent: Thomas Wartmann<br />
Drehbuch und Regie: Lisa Eder<br />
Kamera: Raphael Scriba<br />
Drehort: Namibia<br />
Drehzeit: Mai 2007<br />
Peru - Das Fest des Schneesterns (AT)<br />
Dokumentation<br />
Produktion: Filmquadrat für SWR, arte<br />
Produzent, Drehbuch und Regie:<br />
Thomas Wartmann<br />
Drehort: Peru<br />
Drehzeit: Juni 2007<br />
Prinz Edouard, Max Minsky und ich<br />
Kinofilm<br />
Produktion: X-Filme, Seven Pictures, SAT.1<br />
Produzentin: Maria Köpf<br />
Drehbuch: Holly-Jane Rahlens<br />
Regie: Anna Justice<br />
Kamera: Chau The Ngo<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Medienboard<br />
Berlin-Brandenburg, FFA<br />
Darsteller: Zoe Moore, Adriana Altaras,<br />
Monica Bleibtreu, Jan-Josef Liefers<br />
Drehort: Berlin<br />
Stand: Postproduktion<br />
Prinzessin Lillifee<br />
Kinofilm - 70 Min.<br />
Produktion: ndF, Caligari Film, WDR,<br />
Universum Film, Beta Film<br />
Produzenten: Frank Piscator,<br />
Gabriele M. Walther<br />
Drehbuch: Mark Slater<br />
Drehorte: München, Nordrhein-Westfalen,<br />
Hongkong<br />
Drehzeit: Frühjahr 2007 - Sommer 2008<br />
32<br />
Projekt Anna<br />
Dokumentarfilm<br />
Produktion: MGS Filmproduktion<br />
Regie: Wolfgang Ettlich<br />
Kamera: Hans Albrecht Lusznat<br />
Drehorte: Kaliningrad, München<br />
Drehzeit: bis Frühjahr 2007<br />
Das Rätsel der Schlangengöttin (AT)<br />
Dokumentarfilm - 45 Min.<br />
Produktion: Tangram Film, Anemon<br />
Productions, Outlaw Pictures für ZDF,<br />
ERT-SA-TV Greece, Avro (NL), History<br />
TV Canada<br />
Produzent: Christian Bauer<br />
Regie: Christian Bauer, Nikos Dayandas<br />
Drehorte: Griechenland, USA, Kanada<br />
Stand: Dreh<br />
Regenraga - Eine Monsun-Geschichte<br />
Dokumentation<br />
Produktion: Filmquadrat<br />
Produzent: Thomas Riedelsheimer<br />
Drehbuch und Regie: Angela Graas<br />
Drehort: Indien<br />
Drehzeit: 2008<br />
Die Rosenheim-Cops<br />
TV-Krimiserie - 30 x 43 Min.<br />
Produktion: Bavaria Film für ZDF<br />
Produzenten: Michael Hild, Klaus Laudi<br />
Drehbuch: Nikolaus Schmidt, Rigobert<br />
Mayer, Klaus Tegtmeyer, Paul-Jan Milbers,<br />
Michael Pohl, Gerhard Ammelburger,<br />
Peter Ertl, Franz-Xaver Wendleder<br />
Regie: Gunter Krää, Jörg Schneider u. a.<br />
Kamera: Rainer Gutjahr, Erich Krenek,<br />
Jörg Schneider u. a.<br />
Darsteller: Joseph Hannesschläger,<br />
Tom Mikulla, Karin Thaler, Marisa Burger<br />
Drehort: München, Rosenheim, Chiemgau<br />
Drehzeit: 15. März - 12. Dezember 2007<br />
Das rote Sofa (AT)<br />
Dokumentarfilm<br />
Produktion: Filmquadrat<br />
Produzent, Drehbuch, Regie und Kamera:<br />
Thomas Riedelsheimer<br />
Drehort: Deutschland<br />
Drehzeit: Oktober 2006 - Ende 2007<br />
Rumpelstilzchen<br />
Fernsehfilm<br />
Produktion: Provobis, Moviepool, SK Film<br />
für ZDF<br />
Produzent: Jürgen Haase<br />
Drehbuch: Thomas Teubner<br />
Regie: Andi Niessner<br />
Kamera: Philipp Kirsamer<br />
Darsteller: Katharina Thalbach u. a.<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong> u. a.<br />
Drehort: Salzburger Land, Lungau<br />
Stand: Postproduktion<br />
37 Grad: Schule und dann nix (AT)<br />
Dokumentarfilm - 30 Min.<br />
Produktion: Tangram Film für ZDF<br />
Produzentin: Dagmar Biller<br />
Regie: Dominique Klughammer<br />
Drehorte: Deutschland<br />
Stand: Postproduktion<br />
P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />
Die Sennerin II (AT)<br />
Dokumentarfilm - 45 Min.<br />
Produktion: Tangram Film für BR<br />
Produzent: Christian Bauer<br />
Regie: Matti Bauer<br />
Drehorte: Deutschland<br />
Stand: Dreh<br />
Siska: Und alles kann man kaufen<br />
TV-Krimiepisode - 60 Min.<br />
Produktion: Helmut Ringelmann für ZDF,<br />
ORF, SF, ZDF Enterprises<br />
Drehbuch: Albert Sandner<br />
Regie: Gero Erhardt<br />
Kamera: Markus Lederle<br />
Darsteller: Wolfgang Maria Bauer, Werner<br />
Schnitzer, Dirk Plönissen, Frank te Neues<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Filmstiftung NRW<br />
Drehort: Köln und Umgebung<br />
Stand: Postproduktion<br />
Snipers Valley<br />
Kinofilm<br />
Produktion: BlueScreen Film, Kaleidoskop<br />
Film, BR, arte, SWR<br />
Produzenten: Michael Röhrig<br />
Redaktion: Claudia Gladziejewski, Hubert<br />
von Spreti, Birgit Knackmuß<br />
Drehbuch: Jan Lüthje, Rudolf Schweiger<br />
Regie: Rudolf Schweiger<br />
Kamera: Gerald Schank<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, FFA, Medienboard<br />
Berlin-Brandenburg<br />
Darsteller: Max Riemelt, Adrian Topol<br />
Drehort: Sarajewo und Umgebung<br />
Stand: Postproduktion<br />
SOKO 5113 (30. Staffel)<br />
TV-Krimiserie - 4 x 45 Min.<br />
Produktion: UFA für ZDF<br />
Produzent: Norbert Sauer<br />
Drehbuch: Matthias Aicher, Conny Lens<br />
Regie: Peter Stauch<br />
Kamera: Christoph Dammast<br />
Darsteller: Wilfried Klaus, Bianca Hein<br />
Drehort: München und Umgebung<br />
Drehzeit: 28. März - 15. Mai 2007<br />
Die Sprache des Komas<br />
Dokumentarfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Eikon Süd für ZDF/arte<br />
(Themenabend »Bewusstsein und<br />
Wahrnehmung«)<br />
Produzentin: Susanne Petz<br />
Drehbuch und Regie: Harald Rumpf,<br />
Sebastian Elsaesser<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Stellungswechsel<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Claussen+Wöbke+Putz, ZDF<br />
Produzenten: Jakob Claussen, Thomas<br />
Wöbke, Uli Putz<br />
Drehbuch: Maggie Peren, Christian Bayer<br />
Regie: Maggie Peren<br />
Kamera: Christian Rein<br />
Darsteller: Florian Lukas, Sebastian Bezzel,<br />
Gustav Peter Wöhler, Herbert Knaup,<br />
Kostja Ullmann, Lisa Maria Potthoff<br />
Drehort: München<br />
Stand: Postproduktion<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007
P R O D U K T I O N S S P I E G E L<br />
Sturm der Liebe<br />
Tägliche Fernsehserie/Telenovela<br />
Produktion: Bavaria Film für ARD/Degeto<br />
Produzentin: Bea Schmidt<br />
Redaktion: Wolfgang Wegmann (WDR),<br />
Iris Kannenberg (BR)<br />
Drehbuch: Peter Süß (Chef-Autor)<br />
Kamera: Marc Liesendahl (Chef-Kamera)<br />
Regie: Siegi Jonas, Connie Pfeiffer, Stefan<br />
Jonas, Klaus Knoesel, Jürgen R. Weber,<br />
Didi Gassner, Volker Schwab<br />
Darsteller: Henriette Richter-Röhl,<br />
Judith Hildebrandt, Wayne Carpendale<br />
Drehort: Geiselgasteig<br />
Drehzeit: permanent<br />
Tarragona<br />
Fernsehfilm - 2 x 90 Min.<br />
Produktion: Zeitsprung Entertainment, EOS<br />
Entertainment für RTL<br />
Produzenten: Michael und Ica Souvignier,<br />
Rolant Hergert<br />
Drehbuch: Timo Berndt<br />
Regie: Peter Keglevic<br />
Kamera: Alexander Fischerkoesen<br />
Darsteller: Tim Bergmann, Sophie von<br />
Kessel, Hanns Zischler, Herbert Knaup<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Filmstiftung NRW<br />
Drehort: Mallorca<br />
Stand: Postproduktion<br />
Teufelsbraten<br />
Fernsehfilm - 2 x 90 Min.<br />
Produktion: Colonia Media für WDR, NDR, arte<br />
Produzent: Günter Rohrbach<br />
Drehbuch: Volker Einrauch<br />
Regie: Hermine Huntgeburth<br />
Kamera: Sebastian Edschmid<br />
Darsteller: Peter Franke, Ulrich Noethen<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong>, Filmstiftung NRW<br />
Drehort: Köln und Umgebung<br />
Stand: Postproduktion<br />
UFO<br />
Spielfilm - 90 Min.<br />
Produktion: fieber.film<br />
Produzent: Mario Stefan<br />
Drehbuch und Regie: Burkhard Feige<br />
Drehort: Baden-Württemberg<br />
Drehzeit: Sommer 2008<br />
Um Himmels Willen (7. Staffel)<br />
TV-Serie - 13 x 50 Min.<br />
Produktion: ndF für MDR/ARD<br />
Producer: Siegfried B. Glökler, Jochen Zachay<br />
Drehbuch: Michael Bayer<br />
Regie: Ulrich König<br />
Kamera: Ludwig Franz<br />
Darsteller: Janina Hartwig, Fritz Wepper,<br />
Karin Gregorek, Rosel Zech,<br />
Drehort: Landshut, Niederaichbach,<br />
München und Umgebung<br />
Drehzeit: 11. April - 22. November 2007<br />
Unsere Farm in Irland (AT)<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Bavaria Film für ZDF<br />
Produzent: Matthias Esche<br />
Drehbuch: Jürgen Werner<br />
Regie: Karola Meeder<br />
Kamera: Marc Prill<br />
Darsteller: Daniel Morgenroth, Eva Haber-<br />
Film News <strong>Bayern</strong> 2-2007<br />
mann, Isolda Dychauk, Noemi Slawinski<br />
Drehorte: Irland, Berlin<br />
Drehzeit: 24. April - 22. Mai 2007<br />
Die Vergangenheit ist ein fremdes Land<br />
Dokumentation - 90 Min.<br />
Produktion: Janusch Kozminski Filmproduktion<br />
Regie: Janusch Kozminski, Daniel Targownik<br />
Kamera: Daniel Targownik<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Drehorte: Deutschland, Österreich, Israel,<br />
Russland, USA<br />
Drehzeit: Mai 2006 - Mai 2007<br />
Waffenstillstand<br />
Kinofilm - 90 Min.<br />
Produktion: Drife Productions<br />
Drehbuch: Kai Uwe Hasenheit,<br />
Lancelot von Naso (auch Regie)<br />
Drehort: Naher Osten<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Wir sind Gefangene<br />
Kinofilm und TV-Zweiteiler<br />
Produktion: collina Filmproduktion<br />
Produzent: Ulrich Limmer<br />
Buchvorlage: Oskar Maria Graf<br />
Drehbuch und Regie: Jo Baier<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Witness 106<br />
Kinofilm<br />
Produktion: Fanes Film<br />
Produzent: Norbert Preuss<br />
Drehbuch: Kit Hopkins, Thilo Röscheisen<br />
Drehorte: München, Den Haag, Serbien<br />
Stand: Entwicklung<br />
Wo ist meine Familie? (AT)<br />
Dokumentarfilm - 45 Min.<br />
Produktion: Tangram Film für NDR/ARD<br />
Produzentin: Dagmar Biller<br />
Regie: Florian Huber<br />
Drehort: Deutschland<br />
Stand: Vorbereitung<br />
Zeit der Schlange<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Telefilm Saar München für ZDF<br />
Producer: Peter Lohner, Wolfgang Esser<br />
Drehbuch: Harald Göckeritz<br />
Regie: Miguel Alexandre<br />
Kamera: Busso von Müller<br />
Darsteller: Desirée Nosbusch, Bernadette<br />
Heerwagen, Jan Gregor Kemp<br />
Drehort: Südafrika<br />
Stand: Postproduktion<br />
Die Zeit, die man Leben nennt (AT)<br />
Fernsehfilm - 90 Min.<br />
Produktion: Rich and Famous Overnight,<br />
Epo-Film für ZDF<br />
Produzenten: Sharon von Wietersheim,<br />
Dieter Pochlatko, Frank Meiling<br />
Herstellungsleitung, Drehbuch und Regie:<br />
Sharon von Wietersheim<br />
Kamera: David Sanderson<br />
Förderung: FFF <strong>Bayern</strong><br />
Darsteller: Kostja Ullmann, Hinnerk<br />
Schönemann, Jan Niklas, Lars Rudolph<br />
Drehorte: München, Salzburg<br />
Stand: Postproduktion<br />
Jetzt<br />
erhältlich !<br />
Film Production Manual<br />
München und <strong>Bayern</strong><br />
Neuauflage 2007<br />
158 Seiten<br />
deutsch/englisch<br />
Alle wichtigen Informationen<br />
für Dreharbeiten in München<br />
und <strong>Bayern</strong><br />
> Fakten und Zahlen<br />
> Motive<br />
> Location Netzwerk <strong>Bayern</strong><br />
> Drehgenehmigungen<br />
> mehr als 850 Branchen- Adressen<br />
von der Motivsuche bis zur Post -<br />
produktion:<br />
Absperrdienste, Casting, Catering,<br />
Filmtechnik, Equipment, Studios,<br />
Produktionsfirmen, Visual Effects,<br />
Sounddesign, Verbände, Institutionen<br />
und vieles mehr ....<br />
Bestelladresse:<br />
www.film-commission-bayern.de<br />
location@fff-bayern.de<br />
<strong>FilmFernsehFonds</strong> <strong>Bayern</strong> GmbH<br />
Sonnenstr. 21 I 80331 München<br />
Tel. 089-544 602 -0 I Fax 089-544 602 21<br />
filmfoerderung@fff-bayern.de<br />
www.fff-bayern.de
Walter Brus<br />
Phone +49-(0)89-3809-1772<br />
Fax +49-(0)89-3809-1773<br />
www.arri.com<br />
Kopierwerk<br />
Sound<br />
Videopostproduktion<br />
Digitale Filmbearbeitung<br />
Visual Effects<br />
Kino<br />
Angela Reedwisch<br />
Phone +49-(0)89-3809-1574<br />
Fax +49-(0)89-3809-1773<br />
www.arri.com<br />
THE BEST SUPPORT YOUR VISION CAN GET<br />
GESTALTUNG: THOMAS DREHER , DREHER@GESTALTUNGSWELTEN.DE