Roter Faden Ausgabe 05 2012 - SPD-Ortsverein Sehnde

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Roter Faden Ausgabe 05 2012 - SPD-Ortsverein Sehnde

Boule-Spaß derAG 60 plus auchbei Kälte undGraupelschauernSEHNDE, 2. April 2012 Auch durch widriges Wetterließen sich die Boule-Spieler/innenam vergangenenSonnabend den Spaß nichtverderben. Nicht ganz zwanzighatten sich am Bouleplatzam Rathaus eingefunden.Ein Ehepaar kam sogaraus Hämelerwald. Die meistenTeilnehmer kannten sichschon und übten sich nachder Winterpause darin, das„Schweinchen“ möglichstspielgerecht zu platzierenund ihre Kugeln dann möglichstnahe an die kleineHolzkugel zu bringen. Undwer noch nicht ganz regelgerechtdamit umzugehenwusste, konnte sich schnelleinspielen.Nach fast eineinhalb Stundenund mehreren Durchgängentraf man sich dann nochim Eiscafé am Rathausplatzzum Cappuccino und allefreuen sich bereits auf dasnächste Treffen am letztenSonnabend im April, dem 28.April. Der jeweils letzte Sonnabendim Monat ist dann zunächstfür Mai (26. 5.) undJuni (30. 6.) fest geplant. DieAG 60plus der SPD Sehndewird noch rechtzeitig daraufhinweisen.mkFrühling 2„Der Frühlingwird über bewertet.”Douglas Adams,199260 plus zu Besuch imRegional museumSEHNDE, 18. April 2012 Erhard Niemann, der Vorsitzendedes RegionalmuseumSehnde e.V. begrüßtedie Gruppe der Besucher derSPD-AG 60 plus im Museumin Rethmar. In der Ausstellung„Idee und Form“ stellteHelle Eggebrecht ihre stofflichund künstlerisch überausinteressanten Quilts vor.Ihre aus vielfältigen Stoffenund Materialien genähten– eigentlich gesteppten– Objekte mit bildhaftenund freien Motiven eignensich als Schmuck an Wändenoder auf Möbeln. Dr. UlrichEggebrecht zeigte seineSkulpturen und Objekte, imWesentlichen abstrakte Objektein verschiedenen Materialien.Die Ausdrucksstärkeseiner Arbeiten beeindrucktendie Besucher.In der Dauerausstellungüber das Große Freie erläuterteManfred Kotter, aucher Mitglied und Mitarbeiterdes Museums, die bemerkenswertestenAspekte dernahezu 800-jährigen Geschichtedieses Gebietes undseiner Bewohner. Dazu gehörtdie Entstehung des Namens„Das Große Freie“ undwas es inhaltlich einst bedeutete.Dazu gehört, dass„die Freien“ wesentlichenEinfluss auf die Verwaltungerlangten und als bäuerlicheGemeinschaft bis heuteexistieren. Dazu gehörenauch die Geschichte des sogenannten Freienwappensvon einem Gerichtssiegel zuseiner heutigen Form, dieGeschichte der „Freienkompanien“und das daraus entstandenehiesige Schützenwesensowie die Geschichtezweier als Schützentrophäenerhaltener Silbervögel ausdem 17. Jahrhundert.Alle Teilnehmer waren angetanvon diesem Besuch undwünschten dem Museumweiterhin guten Erfolg mk.Sehndes OrtsbürgermeisterinRegine Höft.OffeneFraktionssitzungdes SehnderOrtsratesSEHNDE, 26. April 2012 Die Sehnder SPD-Ortsratfraktiontraf sich am Donnerstagzu einer offenen Sitzung amBahnhof Sehnde. Ziel desTreffens: Die aktuellen Fragenund Probleme vor Ort zuerkunden. Gemeinsam mitden leider nur wenig erschienendenBürgern erfasstedie Fraktion der OrtsbürgermeisterinRegine Höft alleSchwachpunkte und nahmdie Anregungen und Verbesserungsvorschlägeauf. Zuranschließenden Aussprachetraf man sich im apart-Hotel.dpÄnderungen beiBus und S-BahngeplantDie S-Bahn soll ab Dezember2012 nachts ein zusätzlicheFahrtenpaar bekommen(täglich). Die Linien 371 und372 werden ab 2014 miteinanderverbunden, daraufweist der Sehnder RegionsabgeordneteWolfgang Toboldthin. Damit bekommtder Kernort Sehnde dannendlich eine Busverbindungins Baugebiet Sehnde-Nordsowie zum Friedhof.TermineMai und Juni20121. Mai, Maikundgebung desDGB-Ortskartells Sehnde ,Marktplatz, Sehnde3. Mai, 18.00 Uhr, ordentlicheSitzung der SPD-Ratsfraktion,Rathaus Sehnde5. Mai, 10.00, Eröffnung derFreibadesaison, Waldbad,Sehnde4. Mai, 16.00 Uhr, Sprechstundeim SPD-Bürgertreff mitBarbara Külp10. Mai, 18.00 Uhr,Ratssitzung, Rathaus Sehnde10. Mai, 18.00 Uhr,Treffen „Soziales Sehnde“,Seniorenbeirat, Apart-Hotel,Sehnde11. Mai, 16.00 Uhr, Sprechstundeim SPD-Bürgertreff mitSilke Lesemann16. Mai, 18.00 Uhr, Seniorenbeirat,DorfgemeinschaftshausWehmingen25. Mai, 16.00 Uhr, Sprechstundeim SPD-Bürgertreff mit NN26. Mai, 15.00 Uhr, AG 60plus, Bouleplatz am Rathaus30. Mai, 18.00 Uhr, außerordentlicheSitzung der SPD-Ratsfraktion, Rathaus Sehnde1. Juni, 16.00 Uhr, Sprech stundeim SPD-Bürgertreff mit NN5. Juni, 18.30 Uhr, „10 JahrePräventionsrat Sehnde“, Forumder KGS Sehnde8. Juni, 16.00 Uhr, Sprechstundeim SPD-Bürgertreff mitNN15. Juni, 16.00 Uhr, Sprechstundeim SPD-Bürgertreff mitNN22. Juni, 16.00 Uhr, Sprechstundeim SPD-Bürgertreff mitNN29. Juni, 16.00 Uhr, Sprechstundeim SPD-Bürgertreff mitSilke Lesemann30. Juni, 15.00 Uhr, AG 60plus, Bouleplatz am RathausSPD-Ortsratsfraktion Rethmar:Ortsbegehung in RethmarRETHMAR, 3. März 2012 Ortsbegehung der SPD-Fraktionin Rethmar. Der Zeitpunktwar gut gewählt, denndas Wetter spielte mit, alssich am Samstag Mitgliederder SPD-Fraktion bei strahlendemSonnenschein aufdem Gutshof Rethmar trafen,um mit dem Fahrrad zurOrtsbegehung zu starten.Zuerst fuhr die Gruppe zumGolfplatz, um den dortigenRadweg um den Golfplatzherum in Richtung Gretenbergzu besichtigen. Danachging es durch die Seufzeralleeund die Poststraße zurB 65, um die Verkehrssituationan der Kreuzung inHöhe der Fußgängerampelzu beobachten. Nach einerkleinen Kaffeepause imDorfladen wurden noch derKindergarten in der Salzburg,der Spielplatz und derBouleplatz begutachtet. Einkurzer Abstecher in die Verlängerungder Triftstraßerundete das Besichtigungsprogrammab, und unterwegsergaben sich immerwieder Gespräche mit denEinwohnern.Anschließend ging es zurückzum Gutshof, um die Eindrückeder Besichtigung auszuwertenund zu diskutieren.Es wurde Bilanz gezogenüber die bisherigen Ergebnisseund Strategien entwickelt,um weitere im WahlprogrammangesprocheneProjekte umzusetzen. DenAbschluss der Veranstaltungbildete ein gemeinsames Essenmit weiteren informellenGesprächen.Klaus-Walter Digwa, Fraktionssprecher der SPD im Ortsrat Rethmar,Ortsbürgermeister Matthias Jäntsch, Ortsratsmitglied Ute Thomas,Ratsmitglieder Edgar Bäkermann und Max Digwa sowie OrtsratsmitgliedMichael Herjürgen (von links nach rechts) beim Gespräch in derSeufzerallee.SPD-Bürgertreff:Immer freitags von 16.00 bis 18.00 UhrSprechstunde mit SPD-Ratsmitgliedernzu aktuellen Fragenund Themen.Mit der Gelegenheit zum Büchertauschund zur -ausleihe.Ehrung der langjährigen Mitglieder, v. l.: stellvertretende AbteilungsvorsitzendeRoswita Horn, Jürgen Gieseke, Ortsvereinsvorsitzende SilkeLesemann, Heinrich Sennholz und den Abteilungsvorsitzenden Klaus-Walter Digwa.Mitgliederversammlung und Jubilarehrungder SPD-Abteilung Sehnde-OstRETHMAR, 13. April 2012 Zur jährlichen Versammlungder SPD-Abteilung Sehnde-Ost, die die Orte Dolgen,Evern, Haimar und Rethmarumfasst, trafen sich die Mitgliederam Freitag im GutshofRethmar. AbteilungsvorsitzenderKlaus-Walter Digwabegrüßte die Anwesenden, zudenen außer den Mitgliedernauch drei Gäste gehörten,sowie die Ortsvereinsvorsitzendeund LandtagsabgeordneteDr. Silke Lesemann.In seinem Bericht ging Klaus-Walter Digwa auf die besonderenAnlässe des vergangenenJahres wie dieKommunalwahl und das Seefestein und gab auch einenAusblick auf die zukünftigeArbeit. Die anschließendenNeuwahlen, die sehr souveränvon Silke Lesemann geleitetwurden, ergaben wenigeVeränderungen. In ihren Ämternbestätigt wurden Klaus-Walter Digwa als Abteilungsvorsitzender,Roswita Hornals Stellvertreterin, MatthiasJäntsch als Kassenwart undMax Digwa als Schriftführer.Neu gewählt als Revisorenwurden Thomas Langeund Heinrich Sennholz undals Beisitzer Constanze Horn,Ute Thomas, Edgar Bäkermann,Werner Gellert undJürgen Gieseke.Zu den angenehmen Pflichtengehört immer die Ehrunglangjähriger Mitglieder.Für 40 Jahre Mitgliedschaftin der SPD wurde HeinrichSennholz geehrt, der mit seinemEintritt in die Partei 1972zu denjenigen gehörte, diedie Partei in Dolgen aufgebauthatten. Die unter demdamaligen BundeskanzlerWilly Brandt erfolgte Aufbruchsstimmungführteauch in den kleinen Orten zueinem Mitgliederzuwachs.Für 25jährige Mitgliedschaftwurde Jürgen Gieseke geehrte.Beide erhielten zu ihrerUrkunde als Dankeschönnoch eine Flasche Sekt.Die nächste Aktivität derSPD-Abteilung Sehnde-Ostfindet am 5. Mai 2012 statt.Dann treffen sich die Mitgliedermit Vertretern des NABU,um den Standort des geplantenWindkrafttestfeldes unddas Naturschutzgebiet Sohrwiesenzu besichtigen. DerNABU hatte erhebliche Bedenkengegen den Standortdes Testfeldes vorgetragen,und deshalb möchten dieSPD-Mitglieder vor Ort mitden NABU-Vertretern ins Gesprächkommen rh4 ROTER FADEN Mai 2012 ROTER FADEN Mai 2012 5


Bürgerbefragung zum ThemaHoch- oder NiederflurLiebe Genossinnenund Genossen,aktuell wird in der Öffentlichkeitund in der Parteiüber die geplante Bürgerbefragungzum Thema HochoderNiederflurstadtbahnendiskutiert. Ich möchte Euchdeshalb einige Gründe aufdirektem Weg mitteilen,die die rot-grüne Mehrheitin der Region Hannover veranlassthaben, das Instrumentder Bürgerbefragungeinzusetzen:1. Warum eine Bürgerbefragungzum ThemaHoch- oder Niederflur?Seit mehreren Jahren wirdüber das Thema Hochbahnsteigeund über mögliche Alternativenin Form der Niederflurtechnik(Stadtbahnenmit direkter Einstiegstechnik,die nicht 80 cm, sondern nurca. 25 cm Erhöhungen ohneHochbahnsteig für den Einstiegbrauchen) in der RegionHannover kontroversdiskutiert. Die aktuelle Debattehängt mit den Plänenzusammen, im Verlauf derStadtbahnlinie 10 Hochbahnsteigezu errichten, die aufdas Stadtbild auf der Limmerstraßeaber auch im weiterenVerlauf bis zum HauptbahnhofAuswirkungen haben.Die SPD-Regionsfraktion hatsich für das Hochflursystementschieden, da – neben weiterenArgumenten – durchdie Einführung eines neuenSystems jährliche Mehrkostenzwischen ca. 500.000und 800.000 Euro erwartetwerden. Aktuell sprechensich demgegenüber wohldie Grünen und Linken fürdie Niederflurtechnik aus.Bei der CDU ist unklar, wofürsie sich entscheiden wird.Sie hat angedeutet, dass sieauch für Niederflur sei. Esist ein Thema, das u.a. aufgrundder städtebaulichenAuswirkungen emotional inallen Parteien und in vielenGruppen der Gesellschaftdiskutiert wird – auch in derSPD gibt es Befürworter derNiederflurtechnik. Kompromissesind nicht erkennbar.SPD und Grüne sehen dieseFrage deshalb als geeignetan, um sie in Form direkterDemokratie endgültig entscheidenzu lassen, wie esdie Grundsatzprogrammevon SPD und Grünen auchvorsehen.2. Warum überhauptHochbahnsteige?Wir wollen, dass Menschenmit Kinderwagen, im Rollstuhlund mit anderen Mobilitätsbeeinträchtigungenaktiv am Leben teilnehmenkönnen. Sie müssen auchohne fremde Hilfe mit öffentlichenVerkehrsmittelnunterwegs sein können. Deshalbwurden in den letzten30 Jahren im Schienennetzder Üstra über 150 Mio. Euro(inkl. Fördermittel) für Hochbahnsteigeausgegeben. AlleStationen sollen so schnellwie möglich mit Hochbahnsteigenausgestattetwerden. Mehrheitlich unterstützenauch die Behindertenverbändedas Systemder Hochbahnsteige.3. Welche Bedeutungund welche Auswirkungenhat die Entscheidungüber den Einsatz von HochoderNiederflurbahnenauf der D-Linie?Es geht nicht nur um eineStadtbahnlinie oder um einzelneHochbahnsteige, sondernum die Frage, welcheFolgen zwei Systeme in einemSchienennetz haben.Zur Zeit kann jedes Fahrzeugim gesamten Netz eingesetztwerden. Bei verändertenBedarfen kann flexibelreagiert werden. Das wärebei zwei Systemen vorbei.Es wird deshalb befürchtet,dass ein zweites System denKauf neuer Fahrzeuge unddie Unterhaltung deutlichteurer machen würde.4. Warum muss die Bevölkerungaus der gesamtenRegion abstimmen?Es geht um eine zentraleFrage für den gesamten öffentlichenPersonennahverkehr,für den die Region Hannoverzuständig ist. Es gibtnur einen Haushalt, nur einNahverkehrsbudget. Wenndurch die Einführung einesneuen Systems mehr Mittelnotwendig werden sollten,fehlt es gegebenenfalls ananderer Stelle, z. B. für dieEinrichtung neuer Buslinien.Die Entscheidung hat damitAuswirkungen auf den gesamtenHaushalt der Regionund damit auch außerhalbHannovers – zumal die StädteLaatzen, Langenhagen, Garbsen,Ronnenberg und die GemeindeIsernhagen bereitsgut an das bisherige Straßenbahnnetzangebunden sind.Darüber hinaus wäre es politischund rechtlich höchstproblematisch, nur einen Teilder Bevölkerung zu befragen.Klar ist, dass es eine Herausforderungdarstellt, dieseZusammenhänge den Menschengerade im Umlandzu erläutern, damit sie ihrRecht der Mitbestimmungwahrnehmen.5. Stehen die Kostender Befragung in einemangemessenen Verhältniszum Nutzen?Demokratie kostet Geld. Diegenauen Kosten werden zurZeit von der Regionsverwaltungermittelt. Es wird einsechsstelliger Betrag sein, daalle wahlberechtigten Bürgerinnenund Bürger in der Regionangeschrieben werdensollen und mit Hilfe einerfrankierten Antwortkarteabstimmen können. In diesemZusammenhang mussimmer betont werden, dassdie Entscheidung letztlicheine Frage betrifft, die Mehrkostenpro Jahr zwischen500.000 und 800.000 Eurobedeuten kann. Es ist interessant,dass der Bund derSteuerzahler die Befragungdeshalb auch nicht aufgrundder Kosten kritisiert, sonderndie Beteiligung des Umlandsbemängelt. Diese Beteiligungdürfte jedoch – wie oben beschrieben– bereits aus rechtlichenGründen zwingendsein. Eine „halbe Befragung“geht eben nicht. Über dasFinanzielle hinaus ist für dieSPD der demokratische Wertvon hoher Bedeutung.6. Was passiert, wennes eine niedrige Wahlbeteiligunggibt?Die Parteien und Interessensgruppenwerden nun durchverschiedene Aktivitäten füreine hohe Beteiligung werbenmüssen. SPD und Grünehaben erklärt, die Bürgerbefragungals bindend anzusehen.Auch wenn es nur einegeringe Beteiligung gibt, istdas Resultat zu akzeptieren.Wer nicht zur Abstimmunggeht, kann sich später nichtbeklagen. Das machen wir imÜbrigen ja auch bei anderenWahlen so. Aktuell haben wirz. B. durch die Abschaffungder Stichwahl Bürgermeister,die nur von weniger als 20Prozent aller Wahlberechtigtengewählt worden sind.7. Was kann zur Mobilisierunggetan werden?Die Regionsversammlungwird im Mai über die Regulariender Befragung entscheiden,die möglichst noch vorden Sommerferien stattfindensoll. Wir planen, dass dieSPD-Regionsabgeordneten,der Unterbezirk, die Ortsvereineund Arbeitsgemeinschaftenin Veranstaltungenvor Ort und im Internet überMatthias Miersch, Mitglied des Bundestages und Unter bezirks vorsitzender.unsere Position informieren,damit alle Bürgerinnen undBürger die Dimension desThemas erkennen – und sicheine Meinung bilden können.Dazu gehört selbstverständlichauch die Möglichkeit,andere Meinungen zu Wortkommen zu lassen. Das wirdebenso im Rahmen der Bürgerbefragungmit einem Informationsblattgeschehen.8. Werden wir Möglichkeitender direktenDemokratie künftighäufiger einsetzen?SPD und Grüne haben denverstärkten Einsatz von Formendirekter Demokratie inihren Programmen. Die SPDNiedersachsen hat StephanWeil per Mitgliederentscheidzum Spitzenkandidaten gewählt.Die Grünen diskutierendas Instrument geradefür die Bundestagswahl.Natürlich dürfen Menschennicht überfordert werden.Frühling 3Allerdings können wir nichtZiele in Programme aufnehmen,ohne sie dann auchumzusetzen. Es ist ein Zeichenvon Stärke, im Rahmenvon Konflikten innerhalb einesRates, einer Partei odereiner Koalition den Souveränzu befragen – gerade, wennes um erhebliche städtebaulicheund finanzielle Auswirkungengeht.Liebe Genossinnen und Genossen,die Bürgerbefragungkann nach meiner Einschätzungeine große Chance sein,mit neuen Wegen politischeStreitthemen zu befrieden.Natürlich gibt es auch Unbekannte.Ich bin mir sicher,dass die SPD in der RegionHannover die Herausforderungmeistern kann undbitte Euch deshalb um EureUnterstützung, wenn es nunum die Umsetzung der Bürgerbefragunggeht.Herzliche Grüße!Dr. Matthias Miersch„Die Gärten sind nur noch zum Scheine kahl.Die Sonne heizt und nimmt am Winter Rache.Es ist zwar jedes Jahr dieselbe Sache,doch ist es immer wie zum ersten Mal.”Erich Kästner, 1936Die SPD in der Region Hannover stehtfür das bisherige HochflursystemIn der Region Hannover ist das bestehende ÖPNV-Systemaus Schiene, Stadtbahn und Bus sehr gut ausgebaut. Esist bundesweit vorbildlich insbesondere im Punkt Barrierefreiheitund wird von den Fahrgästen gut angenommen.Die SPD in der Region Hannover steht deshalb fürdie Fortsetzung und Weiterentwicklung des bisherigenHochflursystems.Schnellerer barrierefreier Zugangdurch HochbahnsteigeJeder weitere Hochbahnsteigerhöht sofort den Anteil anbarrierefreiem Zugang. Es istkein Abriss von bestehendenHochbahnsteigen nötig. Eineneue Generation von Hochflurwagenist bereits geordert,somit gewinnen wir Zeit,da ein Ausschreibungsverfahrenund die Beschaffung vonNiederflurfahrzeugen entfallenwürde. Die Hochflurfahrzeugesind an sich besser inpunkto Barrierefreiheit. DieBehindertenverbände sprechensich daher mehrheitlichfür Hochflurtechnik aus.Mehr Flexibilität für FahrgästeMit der jetzigen Hochflurtechniksind schnellere Übergängevon einer Strecke zur anderenmöglich. Es gibt bessere Umsteigemöglichkeiten.MehrZiele sind direkt erreichbar.Nutzung der barrierefreienTunnelstationen durch die Linie10 ist möglich. Die Linie 17müsste bei Einsatz von Niederflurtechnikentfallen.Flexibilität für den Betrieb beiStörungsfällen beziehungsweiseSonderfahrten wie auchim Nachtsternverkehr könnennur Hochflurfahrzeuge durchdie Tunnelstrecken umgeleitetwerden. Hohe Flexibilitätist nur bei einem Systemmöglich.Wirtschaftlichkeit Investitionenund Einmalkosten sowieUnterhaltungskosten sind imVergleich zu Niederflur fürHochflurtechnik erheblichgünstiger. Vor dem Hintergrundder Notwendigkeit, dieCO 2-Emissionen im Verkehrdeutlich zu reduzieren, sindAnstrengungen der gesamtenRegion notwendig. Das kannnur mit zusätzlichen Angebotenin der Region geschehen,um noch mehr Menschen denUmstieg auf den ÖPNV zu ermöglichenbeziehungsweisezu erleichtern. Dazu ist abererforderlich, dass für den weiterenAusbau des Stadtbahnsystemsin Hannover, die wirtschaftlichenKriterien nichtaußer Acht gelassen werden.Wir haben in der Region Hannovernur ein Verkehrsbudget.Die teurere Technik wirkt sichauf den gesamten Verkehr inder Region aus.Städtebauliche IntegrationDurch Einsatz von Zweiwagenzügenund somit kürzeBahnsteige lassen sich auchHochbahnsteige städtebaulichgut integrieren. Die aktuellenVorschläge für dieBahnsteige auf der Linie 10sind weit entfernt von denursprünglichen Vorschlägenund wurden auch an denRunden Tischen in Linden/Limmer vorgestellt.Perspektive bei Weiterentwicklungdes Hochflurnetzes:Netzerweiterungen und weitereTaktverdichtungen sindmöglich. Geplante und denkbareStadtbahnverlängerungen(bei spielsweise Hemmingen,Garbsen) sind mitHochflurtechnik einfacherund schneller möglich. AuchStrecken wie Zoo/Sallstraße/Bismarckbahnhof oder Da-venstedt-West/Badenstedt-Nord sind systemunabhängigund ließen sich ebenso mitHochflurtechnik verwirklichen.6 ROTER FADEN Mai 2012 ROTER FADEN Mai 2012 7


SPD in der Region Hannover stellt weitere Weichenfür die Landtagswahl 2013BARSINGHAUSEN, 21. April2012 Am Samstag kamendie Delegierten der SPD inder Region Hannover zusammen,um in Barsinghausendie Reihung der Kandidatinnenund Kandidaten ausder Region Hannover für dieLandtagswahl 2013 zu beschließen.Auf der Tagesordnungstanden für die fast200 Teilnehmerinnen undTeilnehmer außerdem dieDelegiertenwahlen zur Bezirksvertreterversammlungund zur Landesvertreterversammlung.In seiner Begrüßung gingder Vorsitzende des SPD-UnterbezirksRegion Hannover,der BundestagsabgeordneteDr. Matthias Miersch, aufdas politische Umfeld ein,in dem diese Veranstaltungstattfand. In diesen spannendenWochen gehe es darum,ein anderes, ein gerechteresEuropa und nicht einEuropa der sozialen Kälte zugestalten. Zur Debatte umdas Betreuungsgeld nannteer es einen Skandal, dassSchwarz-Gelb Geld dazu verwendenwill, damit Kinderkeine Betreuungseinrichtungenbesuchen.Regionspräsident Hauke Jagaubetonte die Stärke derStädte in der Region Hannoverund definierte die gemeinsamenZukunftsaufgaben.In der Bildungspolitikhabe die jetzige Landesregierungversagt und die Politikder IGS-Verhinderungmüsse beendet werden. JedesKind habe Kompetenzenund jedes Kind müssegefördert werden. Auch vordem Hintergrund der demographischenEntwicklung seiein Ende der Selektion in derSchule notwendig.Die Region Hannover verfügeüber einen der besten öffentlichenNahverkehre, umDie Landtagskandidatinnen und -kandidaten der Region Hannover.diesen werde sie beneidet.Bei der Debatte um die D-Linie bat er um Geduld, da essich um eine komplexe Fragehandle, die auch beinhalte,ob man ein System vollendet,dass zukunftsgerichtetweiterentwickelt werdenkönne, oder ein weiteres einführt,das nur Mehrkostenund weniger Flexibilität mitsich bringt.Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und OberbürgermeisterkandidatinHannover, Stefan Schostok,bekräftigte die große Geschlossenheitder SPD undihre gute Zusammenarbeit.Diese mache dem politischenGegner Angst.Der Landesvorsitzende undKandidat für das Amt desniedersächsischen Ministerpräsidenten,Stephan Weil,freute sich über sein „Heimspielin Barsinghausen“. Erstellte klar, dass die SPD wiederdie führende Kraft in Niedersachsenwerden wolle.Spätestens nach den Wahlnin Nordrhein-Westfalen undSchleswig-Holstein werdesich die Frage stellen, mitwem David McAllister dennregieren wolle, es gebe keineMehrheit sondern eine Erosionvon Schwarz-Gelb. Diesehaben das Heil in der Liberalisierungder Märkte undder Entstaatlichung gesucht.„Das ist nicht nur nicht richtig,das ist richtig falsch“, soStephan Weil.In Niedersachsen gebe eszunehmend eine Abwanderungvon Schulabgängernund qualifizierten Menschenin andere Bundesländer.Vor diesem Hintergrund seidie Abschaffung der Studiengebührennicht nur einesoziale Frage, sondern aucheine Frage eines attraktivenBildungsstandortesNiedersachsen.Er stellte fest, dass die SPDin Niedersachsen so gut wielange nicht mehr sei und eseine große Chance auf einenRegierungswechsel inNiedersachsen gebe. DieserRegierungswechsel geheaber nicht ohne die RegionHannover. Er wünsche sicham Abend des 20. Januareine Nachricht von MatthiasMiersch: „Region Hannoverlegt Grundstein für den Regierungswechselin Niedersachsen– alle 12 Wahlkreisegewonnen“.Nach den Wahlen der Delegiertenzu den Bezirksvertretern-und Landesvertreterversammlungenfolgte danndie Abstimmung zur Reihungder Kandidatinnen und Kandidatenaus der Region Hannoverfür die Landtagswahl2013. Der Unterbezirksvorsitzende,Dr. Matthias Miersch,machte die große Herausforderungdeutlich, die die ausgewogeneAufstellung einersolchen Liste, darstellte.Die Delegierten honoriertendie Arbeit des Unterbezirksvorstandesbei der Aufstellungdes Listenvorschlagesund bestätigten die Reihungbei einer Gegenstimme undeinigen Enthaltungen mitgroßer Mehrheit.Die Reihenfolgeder Kandidatinnenund -kandidatenDanach ergibt sich für denSPD-Unterbezirk RegionHannover nun folgende Reihenfolgeder Landtagskandidatinnenund -kandidaten:1. Marco Brunotte,Wahlkreis 31 (Langenhagen)2. Doris Schröder-Köpf,Wahlkreis 24(Hannover-Döhren)3. Mustafa Erkan,Wahlkreis 33 (Neustadt)4. Dr. Silke Lesemann,Wahlkreis 29 (Laatzen)5. Rudi Heim, Wahlkreis 35(Springe)6. Claudia Schüssler, Wahlkreis34 (Barsinghausen)7. Stefan Politze, Wahlkreis27 (Hannover-Ricklingen)8. Thela Wernstedt, Wahlkreis26 (Hannover-Linden)9. Hans-Jürgen Licht,Wahlkreis 30 (Lehrte)10. Michael Höntsch, Wahlkreis28 (Hannover-Mitte)11. Rüdiger Kauroff,Wahlkreis 32 (Garbsen)Diese werden mit den Beschlüssender Bezirksvertreterversammlungam 2. Juniin Hannover und der Landesvertreterversammlungam7. Juli in Hameln in die Gesamtlandeslisteeingereiht.Stephan Weil, Wahlkreis 25(Hannover-Buchholz), wirdals Spitzenkandidat der niedersächsischenSPD nichtdem hannoverschen Kontingentangerechnet.8 ROTER FADEN Mai 2012

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