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aber auch Breitblättriger Wegerich sindAnzeichen eines verdichteten Bodens, dasie lange Wurzeln treiben. Der Ampfer hatWurzeln bis zu einer Länge von zwei Metern.In einem verdichteten Boden kanndas Wasser nicht mehr ausreichend gehaltenwerden, da die Krümelstruktur in denoberen Bodenbereichen fehlt. Das Wasserfällt also nach unten ab und nimmtauf diesem Weg Nährstoffe mit, zum Belspielden Stickstoff. Da freut sich der Tiefwurzler,denn er bekommi ausreichendNahrung. Jetzt haben Sie lhre Weide mitMineraldünger behandelt. Die mineralischeDüngung leistet der BodenverdichtungVorschub. Durch die Verdichtung fälltdas Wasser ab und nimmt lhre mineralischeDünqunq zum Teil mit. Merken Sie,was das heißt? Sie züchten sich quasi denAmpfer und andere Tiefwurzier selbst heran.Es gilt also zum einen, die Trittschädigungzu beheben, und zum anderen,dafür zu sorgen, dass das aerobe Bodenlebenangeregt wird, dass sich dadurch eineKrümelstruktur bildet und der Bodensomit wasserhaltefähiger wird, quasl gesundet- im Grunde dafür zu sorgen, dasswieder ein ausreichender Humusaufbaustattfindet. Die Weide schafft das nichtvon selbst. Sie braucht dazu einmal organischeDüngung in Form von verrottetemPferdekompost und zusätzlich eine Anregungder Mikrobiologie. Auch dazu gibtes sehr gute Mittel, wobei ich auch hierdas Produkt,,plocher ökoaktivator-weide"aus Erfahrung empfehle, aber auch Oscornaund Reico haben da gute Produkte aufdem Markt.Auch sehr wichtig ist das Mulchen vonPferdeweiden. Durch Mulchen wirdGründüngung erzeugt, die wiederumNahrung für die Weide ist. 0ptimalist ein Mulcher mit hinten aufgesetztemSpritzbalken. Dann kann in einem Arbeitsgangeine Fläche gemulcht und gleichzeitigmit Mitteln zur Bodenverbesserung behandeltwerden.Wir bekämpfen also Ampfer, Löwenzahn,Hahnenfuß und die Kreuzkräuter nicht direkt,sondern indirekt, indem wir das Mili-OTCPTITETPLAN WEI N§IGRÜ NLAN DFrühjahrKompostdüngung mit Vegetationsbeginn ab sieben Grad Bodentem peratu r,Einsatz Bodenhilfsstoffe (zum Beispiel Plocher)SommerMulchen (: Flächenkompostierung), möglicherweise mehrmalsEventuell Kompostdüngung, Einsatz Pflanzenhilfsm;ttel (zum Beispiel Plocher)HerbstIV u lchen (= Flächen kom postieru n g), Einsatz Boden h i lfsstoffeUm Grasnarbenlücken zu schließen, ist es auf manchen Weiden notwendig, Gras nachzusäen.Auch hier sollten Sie darauf achten, welches Gras Sie nehmen. Unsere verbreitetstenWirtschaftsgräser bestehen aus den Grasarten Festuca und Lolium. Sie sind engmitelnander verwandt und können sich daher auch kreuzen. Das Deutsche Weidelgras{Lolium perenne] und der Rohrschwingel (Festuca arundinacea) werden in den USA inihrer Giftwirkung de n Kreuzkräutern glelchgeste llt. Diese Gräser, zu denen auch dasWelsche Weidelgras tLoliun multiflorum), der Wiese n-Schwin gel (Festuca pratensis)und das Wiesen-Rispen gras {Poa pratensis) zählen, sind sehr produktive und schmackhafteGräser, die auf Kuh- und Rinderweiden gesät wurden. Diese Gräser können insbesonderenach einer längeren Trockenheit eine hohe Anzahl an Giften produzieren. DaPferde aber viel empfindlicher sind als Rinder und Kühe, ist dieses ,,Kuhgras" für Pferdeweidenund Heuwiesen nicht geeignet. Die Giftstoffe bauen sich im Heu teilweise ab.Außerdem haben diese Gräser erhöhte Fruktangehalte, was insbesondere an sonnigenkalten Tagen bei Pferden Hufrehe auslösen kann. Wenn Sie Hilfe bei der Beschaffung vonGrassamen benötigen, können Sie mir gern eine Mail schicken: mail@botanikus.deGeeignete Gräser sind: Wiesen-Liesch gras (Phleum),Wiesen-Knäuelgras (Dactytis),Kammgras{CYnosurus),Wiesen-Fuchsschwanz(Atopecurus),Rot.undSchaf-Schwlngel (Festuca), Straußgräser (Agrostis), Glatthafer (Arrhenatherum etatius), 1;i,.,,i::.::,:-::.i,1:::.]-......11.'..'.:i..,.'.'.,...1'.'."3,...',1,...,'i"i:..1".1,1i§.§..1'.,.*:...,1,'*:*'.,'**,..,,,**,,,,,*,.'..i1eu der Weide verändern. Das Ziel ist es, ih- Eine effektive Milieuveränderungnen die Lebensgrundlage zu nehmen. Die erreichen wir also durch:Tiefwurzler finden nicht genug Nahrung, - Düngung mit Pferdekompostund dem Kreuzkraut wird der Lebensraum - Einsatz von biologischen Bodenhilfsgenommen,weildieGrasnarbenlückenstoffenundPflanzenhilfsmittelnabnehmen. Zusätzlich sollte sich nach ei- - Mulchenniger Zeit noch der Effekt einstellen, dass Zusammenfassend kann gesagt werden:der Stickstoff nun nicht mehr ausgewa- Je natürlicher und ökologischer Sie lhschenwird und damit ln den oberen Bo- re Wiesen und Weiden behandeln, umdenschichtenverbleibt. Das Jakobskreuz- so mehr kommt das lhren Pferden zugukrautist aber ein nur mäßiger Freund von te" Gleichzeitig leisten Sie einen wichtigenStickstoff und könnte sich somit auch da- Beitrag zur Verbesserung unserer Ökodurchzurückziehen. systeme.

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