eine Aufgabe für uns? - Wiener Pfadfinder und Pfadfinderinnen

wpp.at
  • Keine Tags gefunden...

eine Aufgabe für uns? - Wiener Pfadfinder und Pfadfinderinnen

Integration VS ASSIMILATIONText: Richard WilhelmWenn ich so manchen Diskussionenoder Monologen zum Thema Integrationzuhöre, bekomme ich sehroft sehr fordernde Anweisungen zuhören:„Die sollen sich anpassen, dannsollen sie Deutsch lernen und sichwie wir verhalten...“Strukturelle und kulturelle Anpassungwird verlangt. Also Assimilationund nicht Integration.Assimilation verlangt die völlige Aufgabeder eigenen Identität.Doch ist nicht genau die kulturelleVielfalt und der Einfluss vielerethnischer Gruppen das, was unsausmacht? Ein breites Spektruman Lebensfreude, Kulinarik, Kunst,Kultur und positiver Einflüsse prägteuns Jahrzehnte lang.InhaltIm Gegensatz zur Assimilation stehtdie Integration. Sie ist ein langer,beweglicher Prozess des Zusammenfügens.Es geht dabei um dasAkzeptieren der Unterschiede, gemeinsamVerantwortung zu tragen,aufeinander Zugehen, gegenseitigesAuseinandersetzen und Gemeinsamkeitenfinden.Integration vs. Assimilation 2Aus der Redaktion 3LandesführerInnentagung 3Sind wir eine offene Organisation? 4Weltweite Verbundenheit 5Wahlen, Ernennungen, Ehrungen &Verleihungen (inkl. „Silberner Steinbock“) 6Elternrat-Info 8Scoreg 9Aktuelles aus dem Präsidium 10Kurzbericht von der Landestagung 12Ein Integrationsleitbild für uns PfadfinderInnen 13Nahaufnahme - Sebastian Kurz 16Kinder sind unvoreingenommen... 18WiWö-Fest 20Erste Schritte zur Diversität 21Viele unterschiedliche Persönlichkeitensind auch bei den Pfadfinderinnenund Pfadfindern unter einemDach vereint. Jede/jeder einzelneträgt durch seine/ihre Ideen zumErfolg der Pfadfinderbewegung bei.Aber sind wir ehrlich: lassen wirdas gerne zu oder sind uns diejenigenlieber, die einfach tun ohne vielzu hinterfragen?Was bedeutet Integration beiden Pfadfinderinnenund Pfadfindern?Geht es wirklich um chancengleicheTeilnahme an zentralen Bereichendes sozialen und gesellschaftlichenLebens? Oder erwarten wir dieAufgabe der eigenen Identität zugunstender Ansichten und Anschauungeneiner Mehrheit? Letztereswürde uns nicht weiterbringen. UnsereWerte betonen unter anderemden offenen, sensiblen und respektvollenUmgang mit individuellenBedürfnissen und Anforderungen.Als Jugendorganisation mit großergesellschaftlicher Verantwortungsollten wir eine Vorbildfunktionübernehmen. Und auch bei unsschaffen wir durch das Finden vonGemeinsamkeiten, durch gegenseitigeAuseinandersetzung, dasFeststellen von Unterschieden unddie Übernahme gemeinschaftlicherVerantwortung die Verbindung einerVielzahl von einzelnen Personenzu einem großen Ganzen.In diesem Sinne wünschen wir unsIntegration statt Assimilation.Liebe Grüße undGut PfadRichardCaEx Kurznachrichten 22Integration braucht deine Aufmerksamkeit 23Integrier‘ mich, oder verlier mich... 24Das Engagement 26Die RaRo wollen ein Zeichen setzen 28Kolonnenheimabend „Transdanubia“ 28Bundespfingsttreffen „Tirol 2013“ 29Mit dem Bundesjugendrat durch Österreich 30Ein Blick über den Tellerrand 312. Dialog LV 31Integration und Team – AST 2012 32Komm. LV 34Gruppensplitter 34Blutspendetag 2012 35Thinking Day 36Friedenslichtfeier in Wien-Altlerchenfeld 37Sport&Kultur 38Neues aus der Redaktion44%(*) aller WienerInnen undWiener haben Migrationshintergrund!Auch bei den WienerPfadfinder und Pfadfinderinnen?Integration für uns Pfadfinder­Innen heißt, Menschen in unserePfadfindergemeinschaft einzubeziehen,die aus den verschiedenstenGründen bisher ausgeschlossenwaren. Integrationbeginnt jedoch meiner Meinungnach schon vor der eigentlichenEinladung in die Gruppe, nämlichbereits mit der Vorbereitungder Gruppe durch Wissen undInformation und damit letztendlichdem Abbau von Ängstenund Vorurteilen. Die Aufgabe andas Redaktionsteam für die ersteAusgabe des Gut Pfads 2013 bestanddarin, sich dem Thema Integrationweniger von der theoretischenSeite zu nähern sondernvielmehr praktische Hilfestellungenfür alle LeiterInnen zu geben,mit welchen Methoden wir dasWissen unserer Kinder und Jugendlichenüber andere Völker,Kulturen und Religionen erweiternkönnen. Denn nur dort, wo wirden Hintergrund anderer Menschenbesser kennen, können wirbeginnen sie zu verstehen! Wennwir uns schwer tun, dann fangenwir doch am besten damit an zuhinterfragen, wo unsere Elternaufgewachsen bzw. aus welcherSprache unserer Familiennamekommt bzw. wofür er steht!Ein neues Jahr bedeutet für vielesich neue Ziele zu setzen. Vielleichtgibt es ja – basierend aufden Artikeln in diesem Gut Pfad– bei einigen von euch konkreteIntegrationsziele für 2013!(*) Als WienerInnen mit Migrationshintergrundgelten StadtbewohnerInnen,die entwederim Ausland geboren sind, eineandere Staatsbürgerschaft habenoder mindestens einen Elternteilmit ausländischer Herkunft haben.Wer von euch Interesse hatein wenig tiefer zu gehen demkann ich auch das Monitoringüber Integration und Diversität inWien empfehlen: http://images.derstandard.at/2010/04/16/monitoring-integration-diversitaet.pdf.Ich wünsche euch viele Anregungenbeim Durchblättern und einerfolgreiches Pfadfinderjahr!Euer GerwaldDie LandesführerInnentagungder Wiener PfadfInder undPfadfInderinnenZeit:Samstag, 16. März 2013Ort:Festsaal des Schottenstiftes(Eingang durch den Schottenhof, 1010 Wien, Freyung 6)Programmvorschauab 15.00 Uhr INTERSCOUT 2013Informationsstände aller Stufen, Bereiche der WPP und vonexternen Firmen, die Nützliches für den PfadfinderInnenalltag anbietenVORTRÄGE17.00 Uhr Stimmzettelausgabe (Wahl der Landesleiterin und das Landesleiters),Anfragen zu Anträgen18:00–20:30 Offizieller TeilGUT PFAD . Zeitung der Wiener PfadfInder und PfadfInderinnen Ausgabe 01 . 2013 . Landesleitung/Präsidium3

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine