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Jo Enzweiler in der Union Stiftung Saarbrücken


ohne Titel2008Holz, Packstoff30 x 20 x 20 cmFossanova 2 und 32005Karton, Papier,Buntstifte29,7 x 21 cmnicht nur unvollständig, nicht nur unvollkommenin einem beliebigen Sinne,sondern eben das, was die Darstellungdurch Abschattung vorschreibt. Ein Ding istnotwendig in bloßen ‚Erscheinungsweisen’gegeben, notwendig ist dabei ein Kern von„wirklich ‚Dargestelltem’ auffassungsmäßigumgeben von einem Horizont uneigentlicher‚Mitgegebenheit’ und mehr oderminder vager Unbestimmtheit.“Diese Unbestimmtheit aber ist zugleichBestimmbarkeit. „Sie deutet vor aufmögliche Wahrnehmungsmannigfaltigkeiten,die, kontinuierlich ineinanderübergehend, sich zur Einheit einer Wahrnehmungzusammenschließen, in welcherdas kontinuierlich dauernde Ding in immerneuen Abschattungsreihen immer wiederneue (oder rückkehrend die alten) ‚Seiten’zeigt. Dabei kommen allmählich dieun eigentlich miterfassten dinglichenMomente zu wirklicher Darstellung, alsowirklicher Gegebenheit, die Unbestimmtheitenbestimmen sich näher, um sich dannselbst in klare Gegebenheiten zu verwandeln;in umgekehrter Richtung geht freilichdas Klare wieder in Unklares, das Dargestelltein Nichtdargestelltes über usw. In dieserWeise in infinitum unvollkommen zu sein,gehört zum unaufhebbaren Wesen derKorrelation ‚Ding’ und Dingwahrnehmung.“An anderer Stelle beschreibt Husserl dieBewusstseinsleistung bei der Dingwahrnehmung:„Immerfort diesen Tischsehend, dabei um ihn herumgehend,meine Stellung im Raume beliebigverändernd, habe ich kontinuierlich dasBewusstsein vom leibhaftigen Daseindieses einen und selben Tisches, und zwardesselben, in sich durchaus unverändertbleibenden. Die Tischwahrnehmung istaber eine beständig sich verändernde, sieist eine Kontinuität wechselnder Wahrnehmungen.Ich schließe die Augen. Meineübrigen Sinne sind außer Beziehung zumTische. Nun habe ich von ihm keineWahrnehmung. Ich öffne die Augen,und ich habe die Wahrnehmung wieder.Die Wahrnehmung? Seien wir genauer.Wiederkehrend ist sie unter keinenUmständen individuell dieselbe. Nur derTisch ist derselbe, als identischer bewusstim synthetischen Bewusstsein, das dieWahrnehmung mit der Erinnerungverknüpft. Das wahrgenommene Dingkann sein, ohne wahrgenommen, ohneauch nur potentiell bewusst zu sein [...]und es kann sein, ohne sich zu verändern.Die Wahrnehmung selbst ist aber, was sieist, im beständigen Fluss des Bewussteinsund selbst ein beständiger Fluss: immerfortwandelt sich das Wahrnehmungs-Jetzt6


in das sich anschließende Bewusstsein desSoeben- Vergangensein, und zugleichleuchtet ein neues Jetzt auf usw.“(Edmund Husserl: Ideen zu einer reinenPhänomenologie und phänomenologischenPhilosophie. Erstes Buch. Neue, aufGrund der handschriftlichen Zusätze desVerfassers erweiterte Auflage herausgegebenvon Walter Biemel. Husserliana,Band III Haag, Martinus Nijhoff 1950,S. 100, 101 und 92, 93)So kennzeichnet Husserl die Dingwahrnehmungals eine notwendig unvollkommeneund doch zu einer Wahrnehmungseinheitsich zusammenschließende und kontrastiertdie stets sich verändernde Wahrnehmunggegen das dauernde Ding und dasfliessend-dauernde Bewusstsein.Die dieser Dingwahrnehmung entsprechendekünstlerische Darstellung findet sich inder gegenstandszugewandten Kunst derNeuzeit, in Werken der Frührenaissance biszu solchen des 19.Jahrhunderts.Mit der Kunst des 20.Jahrhunderts setzteine neue Bewusstheit der Besonderheitder eigenen künstlerischen Mittel ein. Wasist die Grundgegebenheit aller Maler undZeichnung? Die Fläche, die Bildfläche!Aus einer neuen Bewusstheit um dieGegebenheit der Fläche erklärt sich dasBemühen des Kubismus, das Darzustellende,die Figur, das Ding, von mehrerenSeiten gleichzeitig zu zeigen, und andererseitsdie mit abstrakter und konkreterKunst einsetzende Tendenz, auf dieDarstellung von Gegenständen der realenWelt überhaupt zu verzichten.Damit geht, vor allem in der konkreten Kunst,einher die Bevorzugung einer geo metriesie ­renden Formensprache. Wie ist das genauerzu verstehen? Was ist Geometrie?Hier ist nochmals Edmund Husserlheranzuziehen, der sich mit einer Arbeit„Über den Begriff der Zahl“ habilitierteund mit einer „Philosophie der Arithmetik“seine philosophische Laufbahnbegann. Im erwähnten ersten Buch der„Ideen“ führt er aus:Es fällt auf, dass „die Geometrie nicht dieniedersten eidetischen Differenzen, alsodie unzähligen in den Raum zu zeichnendenRaumgestalten in Einzelintuitionenerfasst, beschreibt und klassifizierendordnet, wie es die deskriptiven Naturwissenschaftenhinsichtlich der empirischenNaturgestaltungen tun. Die Geometriefixiert vielmehr einige wenige Arten vonGrundgebilden, die Ideen Körper, Fläche,Punkt, Winkel u. dgl., dieselben, die in den‚Axiomen’ die bestimmende Rolle spielen.Mit Hilfe der Axiome, d.i. der primitiven[grundlegenden] Wesensgesetze, ist sienun in der Lage, alle im Raume ‚existierenden’,d.i. ideal möglichen Raumgestaltenund alle zu ihnen gehörigen Wesensverhältnisserein deduktiv abzuleiten, in Formexakt bestimmender Begriffe [...].So geartet ist das gattungsmäßige Wesendes geometrischen Gebietes, bzw. so dasreine Wesen des Raumes, dass Geometriedessen völlig gewiss sein kann, nach ihrerMethode wirklich alle Möglichkeiten undexakt zu beherrschen. Mit anderenWorten, die Mannigfaltigkeit der Raumgestaltungenüberhaupt hat eine merkwürdigelogische Fundamentaleigenschaft,für die wir den Namen ‚definite’ Mannigfaltigkeit[...] einführen.Sie ist dadurch charakterisiert, dass eineendliche Anzahl [...] aus dem Wesen desjeweiligen Gebietes zu schöpfenderBegriffe und Sätze die Gesamtheit allermöglichen Gestaltungen des Gebietes inder Weise rein analytischer Notwendigkeitvollständig und eindeutig bestimmt, so dassalso in ihm prinzipiell nichts mehr offenbleibt.“ (Husserl Ideen 1950, S. 166, 167)Das Faszinierende der Geometrie ist alsoihre Universalität, ihre Exaktheit und diebeschränkte [endliche, ‚definite’] Anzahlihrer Gebilde, die das Ergebnis vonBewusstseinsleistungen sind, also nichtvon Wahrnehmungen, die sich ja immerauf eine Außenwelt oder eine als Gegenständlicheserfasste Innenwelt beziehen.Geometrische Formgebung beherrschtweithin die Werke Enzweilers. Sie bewirktbei ihm die Entwicklung des Körperlichenaus der Fläche und damit bei den zwischen2002 und 2008 entstandenen„Objekten“ durch Vertiefung, Schattenwirkungund Einschnitte die Einbeziehungder Rückseite in die Komposition derVorderseite. Es ergibt sich die Möglichkeit,jede Ansicht zur Vorderseite zu erheben,wobei jede Ansicht eine Variation desselbenkünstlerischen Themas abgeben kann.Es ergibt sich daraus weiterhin dieMöglichkeit, Körperlich-Räumliches wiederin die Fläche zurückzuführen.Auf neue Weise ist dies der Fall bei denZeichnungs-Collagen, die den Gegenstanddieser Ausstellung bilden, auf neue Weiseinsofern, als Enzweiler nun auch mit denElementen arbeitet, die von vorangehendenArbeiten als „Reste“ übrigbleiben – aber, sodarf man annehmen, von vornherein alssolch neue Elemente geplant waren. Esentsteht damit eine neue Verzahnung derArbeiten Enzweilers untereinander.7


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Eine Folge aus dem Jahr 2007, FormatDIN A4 ist im Klang von Braun undDunkelblau gehalten. Es sind Collagenauf weißem Papier.1Ein hoher, dunkelblauer, gewölbterKirchenraum wird von braunem Randumfasst, vom Braun des Kartons, das nachlinks ein hochrechteckiges Seitenschiffbildet, nach oben und nach rechts zueinem dünnen Saum sich verschmälert.Links oben überschneidet das Blau einwenig das Braun und betont so dieAutonomie aller Formen.2Ein dunkelblauer Halbkreis schwebt übereinem dunkelbraunen Hochrechteck, nurrechts eine gemeinsame Kontur mit ihmbildend. Ein dünner weißer Saum trennthorizontal Braun und Blau, Rechteck undHalbkreis, und wird von einem zartenBleistiftstrich nach links und rechtsweitergeführt.3Dann wird der hohe, gewölbte Innenraumkartonbraun, die hochrechteckigenSeitenschiffe dunkelblau, und auch diehöchste Gewölbehöhe ist dunkelblau.Ein ganz feiner weißer Kreidestrich trenntan der rechten Vertikale und stellenweisein der Bogenform Braun und Blau.4An einen braunen Kirchengrundriss mitzwei Apsiden kann das nächste Blatterinnern. Die blaue Apside bekrönt dieKomposition, die Rechteckform des„Innenraums“ wird durch eine feineBleistiftlinie betont. Eine zarte Auskurvungder linken Vertikale weist auf den blauenBogen voraus.5Zwei Hochrechtecke erscheinen, durcheinen feinen weißen Saum getrennt, imnächsten Blatt. Braune und blaue „Apsiden“entsprechen sich wechselseitig obenund unten. Die blaue rechts oben rücktnach rechts eine wenig vor und lässt damitsogleich alle gegenständlichen Assoziationenin sich zusammensinken.5-66Am kühnsten arbeitet das letzte Blatt mitden geometrischen Elementen. Der blaueHalbkreis oben senkt sich leicht nach links,eine nach rechts oben steigende Schrägetrennt den braunen Karton abrupt vomweißen Blatt zu einem frischen Finale.Ein kaum sichtbarer Bleistiftstrich hält dieErinnerung an das Rechteck wach.


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Die Folge von 2010, Format 36 x 23 cm,setzt braune Karton-Ausschnitte auftiefschwarzen Grund.7Vier hellbraune, bogig geschlosseneHoch- bzw. Querrechtecke „kreisen“in einem dem Quadrat sich näherndenQuerrechteck. Sie sind zart weißlichgerahmt und das Querrechteck ist durcheine feine weiße Linie aus dem Schwarzdes Grundes ausgegrenzt.8Ein anderes Blatt teilt durch weiße Stricheein braunes Hochrechteck in drei verschiedenbreite Querrechtecke und versieht dasmittlere mit einem nach rechts gewandtenHalbkreis, das untere, breiteste, mit einemnach links gewandten, aber im Verhältniszum Rechteck nach oben gerücktenHalbkreis. Auf engstem Raum finden sichstärkste Richtungs- und Symmetriekontrasteversammelt.9Dann wenden sich Rechteck und Halbkreisverschieden kombinierende Formen mitihren Bögen nach innen. Ihre nach außengerichteten Geraden aber sind in ein weißbezeichnetes Rechteck eingegliedert,dessen Raster mit den Formgrenzen nichtübereinstimmt. Es ist, als bringe die imInneren entstehende Kurvendynamik auchden Raster in Unordnung.9


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10Stiller ist das Gegeneinander zweierRechteck-Bogenformen mit ihren nachinnen orientierten Kurven. Doch auch hierzeigt die Vertikalteilung der oberen Formeine Schrägstellung, bedingt durch dasKraftsystem im Inneren.11Verschiedene Rechteck-Bogen-Formenschweben übereinander, verzahnen sichfast im nächsten Blatt, das so eine irrealeRäumlichkeit des Vor und Zurück entstehenlässt.12Schräg angeschnitten sind dann dieVierecke (von Rechtecken kann nicht mehrdie Rede sein) in einem anderen Blatt, dieHalbkreise aber werden durch weißeLinien zu Kreisen im Prozess des Sich-Schließens verlängert und an einer Stelledurch eine Schräge mit dem umfassendenRechteck verbunden. Dynamik erscheint soauf andere Weise.13Eine Rechteck-Bogen-Form unten wird alsausgeschnittene, und damit als ein Torwirkende darüber wiederholt – das Prinzipder ganzen Serie ist offen gezeigt. Derfreigelassene schwarze Grund dazwischenkann aber auch als surrealer Vogelkopfgelesen werden.12


Die Folge von 2011, Format DIN A4, wirdgeschaffen aus der Überlagerung einertiefschwarzen Papierfläche durch einenhellbraunen, in sich zart strukturiertenKarton, aus dem Rechteckformen mitHalbkreisbögen ausgeschnitten wurden.So zeigen sich schwarze, als fragmentierteSilhouetten sakraler Grund- oder Aufrisseanmutende Formen in einem hellbräunlichenVordergrund. In diesen Vordergrundsind mit einer dünnen weißen Liniefreihändig geometrische Rechteckorganisationeneingezeichnet, die als Umraumder Schwarzformen wie als Gliederung desKartonblattes wirken. Die Schwarzsilhouettenwerden ihrerseits von einer feinenweißen Linie umfasst. Die Grund- undAufrisse geben zu unterschiedlichenRealitätsanmutungen Anlass.14Ein schwarzer Balken steigt aus einer Kreisformauf.15An einen gewölbten Innenraum mit einemSeitenschiff kann die Schwarzform einesanderen Blattes erinnern,1516an einen Innenraum mit Spitztonne undunterschiedlich hohen Seitenschaffen eindrittes – wobei die Spitztonne gegen eineauf den Karton gezeichnete Halbkreistonneverschoben ist.17In eine schwarze Halbkreistonne schneidetdie Kontur einer auf den Karton gezeichnetenHalbkreistonne ein.18Eine asymmetrische Vertikal-Horizontal-Konstellation von zwei schwarzenRechtecken mit Bogen-Schlüssen und einerschwarzen Halbkreis-Bogen-Form magvon ferne an den Grundriss einer Kloster-Anlage erinnern.19-23Die begrenzte Mannifaltigkeit geometrischerFormen eröffnet der bildnerischenPhantasie schier unerschöpfliche Möglichkeitender Zuordnung einfacher Formen.Ihre Exaktheit wird mit Dynamik, mitLeben erfüllt. Abstrakte Formen könnenan Reales erinnern. Auch Erinnerungen,Assoziationen, sind Leistungen desBewusstseins.Jo Enzweilers Werke entstehen im Zusammenwirkenvon Sensibilität und Geist.


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ImpressumJo EnzweilerProf. Dr. Lorenz DittmannHerausgeberUnion Stiftung SaarbrückenRedaktionClaudia MaasGestaltungNina JägerUmschlag:ohne Titel, 2010Packpapier, Karton, Buntstift36 x 23 cmAbbildungsnachweisJo Enzweiler: S. 6Nina Jäger: S. 4Hanns-Georg Jost: Umschlag, S. 8-21© Institut für aktuelle Kunst imSaarland, Künstler, AutorVerlagVerlag St. Johann GmbH, SaarbrückenISBN 3-938070-57-9Druck und LithografieKrüger Druck+Verlag GmbH, DillingenAuflage: 10001934 geboren in Merzig-Büdingen1956-61 Studium: Malerei, Kunsterziehung,Französisch an der Akademieder Bildenden Künste München,an der École des Beaux-Arts Toulon,an der Universität Aix-en-Provenceund am Hochschulinstitut für KunstundWerk erziehung Saarbrücken1969 Mitbegründer und seitherkünstlerischer Berater der GalerieSt. Johann, Saarbrücken. Mitherausgeberder Veröffentlichungen desVerlags St. Johann, Saarbrücken1972-78 Akademischer Ratan der Pädagogischen Hochschuledes Saarlandes1976/77 Gast der DeutschenAkademie Rom, Villa Massimo1979 Professor der Fachhochschuledes Saarlandes, Fachbereich Design1989 Gründungsrektor der Hochschuleder Bildenden Künste1989-99 Professor für Malerei an derHochschule der Bildenden Künste Saarseit 1993 Direktor des Instituts füraktuelle Kunst im Saarland1999 Verleihung des SaarländischenVerdienstordensMitglied der neuen gruppe saar (seit1960) und des Deutschen Werkbundeswww.joenzweiler.de1928 geboren in MünchenStudium der Kunstgeschichte,Klassischen Archäologieund Philosophie an derUniversität München1955 Promotion1967 Habilitation an der RWTHAachen, Wissenschaftlicher Ratund Professor ebenda1977-96 ordentlicher Professorfür Kunstgeschichte an derUniversität des Saarlandes.Buchpublikationen-Auswahl:Boris Kleint. Recklinghausen 1984Farbgestaltung und Farbtheorie in derabendländischen Malerei. EineEinführung. Darmstadt 1987Die Wiederkehr der antiken Götter imBilde. Versuch einer neuen Deutung.Paderborn, München etc. 2001Die Kunst Cézannes. Farbe, Rhythmus,Symbolik. Köln, Weimar, Wien 2005Matisse begegnet Bergson.Reflexionen zu Kunst und Philosophie.Köln, Weimar, Wien 2008Farbgestaltung in der europäischenMalerei. Ein Handbuch.Köln, Weimar, Wien 2010Mehr als 250 fachwissenschaftlicheAufsätzeSaarbrücken 2011Die Publikation wurde ermöglichtdurch die finanzielle Förderungder Union Stiftung Saarbrücken.LaboratoriumInstitut für aktuelle Kunst im Saarlandan der Hochschule der BildendenKünste SaarChoisyring 10, 66740 SaarlouisFon 06831/460530info@institut-aktuelle-kunst.dewww.institut­ aktuelle-kunst.dewww.künstlerlexikon-saar.dewww.kunstlexikon-saar.deUnion StiftungSteinstraße 1066115 SaarbrückenTel. 0681-709450Fax 0681-7094528info@unionstiftung.dewww.unionstiftung.deUnionStiftung

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