Kontextgetriebene „Software as a Service“ im Bereich - Cloud ...

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Kontextgetriebene „Software as a Service“ im Bereich - Cloud ...

4. Ontologien 334 OntologienDas Hauptmerkmal der PCEICL-Plattform soll ihre Personalisierbarkeit sein. Diesesoll sich nicht nur auf das Anpassen der graphischen Benutzeroberfläche begrenzen,sondern sich auch auf die Funktionalitäten und das Verhalten des Systems auswirken.Um das System den Bedürfnissen des Benutzers anpassen zu können, müssen dieseerfasst werden, das heißt es muss ein Benutzerprofil angelegt werden. Zur Erreichungeiner optimalen Ausnutzung der Daten und somit bestmöglichen Anpassung des Systemsan den Benutzer reicht es nicht aus, die einzelnen Profildaten, wie Interessen,persönliche Informationen und Gesundheitsinformationen einfach nur zu erfassen undabzulegen. Es müssen vor allem die Beziehungen zwischen den Daten beachtet werden.Beispielsweise muss sich das System vorwiegend an den Gesundheitsstatus desBenutzers anpassen. Der Gesundheitsstatus hat sehr viele Auswirkungen auf andereInformationen wie zum Beispiel auf die physischen und geistigen Fähigkeiten oderEinschränkungen des Benutzers.Aus diesem Grund reicht es nicht aus, einfache Modelle wie Key-Value-Modelle zumEntwurf des Kontexts heranzuziehen. Solch komplexe Beziehungen, wie gerade beschrieben,lassen sich sehr gut mit Ontologien beschreiben. Daher wurde diese Modellierungsartausgewählt. Auch in anderen AAL-Projekten hat sich diese Vorgehensweisebewährt.In diesem Kapitel wird erläutert, was Ontologien sind, wie sie definiert werden undwo sie Anwendung finden. Zum Schluss werden noch die nötigen Grundlagen zurWeb Ontology Language (OWL) betrachtet, mit der die PCEICL-Ontologie beschriebenwurde.

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