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Das Teachlet-Konzept: Grenzen undMöglichkeiten einer Lehrform fürSoftware-EntwurfsdiskussionenJulian FietkauUniversität Hamburg2. November 2010


Julian FietkauOrganisatorisches vorwegDiese Folien sind unter CC-BY-SA 3.0 freigegeben.Alle Illustrationen, soweit sie nicht von mir erstelltwurden, stammen aus dem OpenClipArt-Projekt.Folien-Download und Feedback-Möglichkeit:http://www.julian-fietkau.de/teachlet_konzept_oberseminar2 / 17


InhaltsverzeichnisJulian FietkauÜbersichtWas sind Teachlets?GrundideeDefinitionZiele meiner ArbeitVorgehen und EmpirieGrenzen und MöglichkeitenPraxiserfahrungenDefinition überarbeitenErgebnisseDokumentationZentrale AspekteAktualisierte DefinitionVielversprechende Varianten3 / 17


Was sind Teachlets?: GrundideeJulian FietkauDie GrundideeTeachlets sind eine Lehrform, bei der Interaktivität imVordergrund steht.Teachlet-Teilnehmer arbeiten unter Anleitung des Moderatorsgemeinsam an lauffähiger Software.Teachlets sind ein Aggregat verschiedener Teilaspekte vonVorlesungen und (Programmier-)Übungen.4 / 17


Was sind Teachlets?: DefinitionJulian FietkauDie Teachlet-DefinitionDefinition von 2005Ein Teachlet ist eine interaktive Lehreinheit, in der ein lauffähigesStück Software um eine klar definierte Funktionalität erweitert werdensoll, um ein Entwurfsmuster oder ein Programmiersprachkonzept zuveranschaulichen. Ein Moderator motiviert mit Hilfe eines Rechnersund eines Beamers das Ausgangssystem sowie die vorzunehmendeErweiterung und lässt sich dann von den Teilnehmern anleiten, diedazu notwendigen Änderungen am Quelltext vorzunehmen.Schmolitzky, Axel:A Laboratory for Teaching Object-Oriented Language and Design Concepts withTeachlets.In: Proc. OOPSLA ’05 (Companion: Educators’ Symposium).San Diego, CA : ACM Press, 20055 / 17


Ziele meiner ArbeitJulian FietkauWarum gerade dieses Thema?Ist das Konzept geeignet für eine Bachelorarbeit im StudienfachInformatik?Teachlets sind (bisher?) ein klares Softwaretechnik-Thema.Im Zentrum steht die erfolgreiche Kommunikation vonInformatik-Fachinhalten.□ These: Jede fachliche Kommunikation beinhaltet eine lehrhafteKomponente.Aus methodischer Sicht: Es erfolgt eine systematische Aufarbeitungeines existierenden Konzepts.6 / 17


Ziele meiner ArbeitJulian FietkauZielsetzungGrenzen und Möglichkeiten auslotenPraxiserfahrungen reflektierenTeachlet-Definition überarbeitenAktuelle konzeptuelle Dokumentation erstellen7 / 17


Vorgehen und Empirie: Grenzen und MöglichkeitenJulian FietkauGrenzen und MöglichkeitenErarbeiten von Kriterien für Teachlets: Teilnehmerzahl, eingesetzteMedien, Software. . . zusammen mit Axel, Christian und DanielBeobachten und Reflektieren außergewöhnlicher Teachlets:iPhone-PowerDay, STE-Teachlet, SmartBoard-Teachlet8 / 17


Vorgehen und Empirie: PraxiserfahrungenJulian FietkauPraxiserfahrungenLeitfadeninterviews mit drei erfahrenen Teachlet-Moderatoren□ Axel Schmolitzky□ Carola Lilienthal□ Christian SpähE-Mail-Bericht von Kai MeyerLeitfadeninterviewBeim Leitfadeninterview handelt es sich um eine Befragungstechnikaus der Sozialforschung. Im Gegensatz zum sog. standardisiertenInterview werden sehr offene und freie Fragen gestellt, um dieinterviewte Person zu ermutigen, möglichst viel zu erzählen. Im Laufedes Interviews kann dabei vom Leitfaden beliebig stark abgewichenund weitere spontane Fragen gestellt werden, wenn es demErkenntnisgewinn dient.9 / 17


Vorgehen und Empirie: Definition überarbeitenJulian FietkauDefinition überarbeitenAlte Definition reflektierenZentrale Begriffe einzeln analysierenAnhand des aktualisierten mentalen Modells: Aktualisieren derDefinition10 / 17


Ergebnisse: DokumentationJulian FietkauErgebnisse zur DokumentationAktualisierte DefinitionDidaktische EinordnungGlossar11 / 17


Ergebnisse: Zentrale AspekteJulian FietkauZentrale AspekteTeachlet:□ Aufgabe□ Lernziel□ Lösungsraum□ Ausgangssystem□ Implementation□ Architektur□ Zielsystem□ DokumentationTeachlet-Einheit:□ Rechner□ Standard-Ablauf□ Gemeinsame Sicht (z.B. Beamer)□ Moderator□ Teilnehmer (aktive, ≥ 1)□ Zwischenergebnisse festhalten□ Entwurfsdiskussion□ Interaktion12 / 17


Ergebnisse: Zentrale AspekteJulian Fietkau13 / 17


Ergebnisse: Zentrale AspekteJulian Fietkau14 / 17


Ergebnisse: Aktualisierte DefinitionJulian FietkauDie neue Teachlet-DefinitionDefinition von 2010Ein Teachlet ist eine sehr interaktive Lehreinheit, in der ein lauffähiges Stück Software soverändert wird, dass es eine klar definierte Aufgabenstellung erfüllt. Diese ist so gewählt,dass durch die Veränderung ein klar definiertes Lernziel erreicht werden kann.Ein Moderator motiviert das Ausgangssystem sowie die vorzunehmende Veränderung ineiner mit den Teilnehmern gemeinsamen Sicht (etwa am Beamer) und lässt sich dann vonden Teilnehmern anleiten, die dazu notwendigen Änderungsschritte an der Softwarevorzunehmen.Für die Lösung der Aufgabe soll ein Lösungsraum mit mehreren möglichen Variantenhinsichtlich der Architektur existieren, um eine Entwurfsdiskussion zu ermöglichen. DerModerator hat dabei die Aufgabe, die Diskussion zu lenken, Zwischenergebnissefestzuhalten und eine Einigung über eine Zielsetzung für die Implementationherbeizuführen. Nach der gemeinsamen Implementierungsphase erfüllt die Softwareidealerweise die zuvor gestellte Aufgabe.Zu einem Teachlet gehört weiterhin eine Dokumentation, die für die Vorbereitungrelevante Unterlagen wie eine detaillierte Choreographie und ein ausimplementiertesZielsystem enthält.15 / 1717 Kernbegriffe enthalten. (Alte Definition: 8)


Ergebnisse: Vielversprechende VariantenJulian FietkauVielversprechende VariantenTeachlets mit vielen Teilnehmern□ Interaktion kleinschrittig gestalten (Zurufe)□ Zahl der aktiven Teilnehmer steigt nicht signifikantTeachlets ohne physische Präsenz□ Verwendung der Technik für „Internet-Vorlesungen“ o.Ä.□ Augenmerk auf die gemeinsame Sicht und die Interaktion legenTeachlets ohne Ausgangssystem□ Nur mit passender Aufgabe und Entwicklungswerkzeug möglichVerwendung alternativer Eingabewerkzeuge□ z.B. SmartBoard16 / 17


FazitJulian FietkauFazitPraxiserfahrungen auswerten ̌Definition überarbeiten ̌Grenzen und Möglichkeiten aufzeigen ̌Verwandte Konzepte ausleuchtenAm Beispiel erklärenMöglichkeiten für weitere Forschung:Entwicklung eines strukturierten Archivs für bestehende TeachletsTeachlets außerhalb der Softwareentwicklung?17 / 17

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