Die Altersabteilung - Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen

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Die Altersabteilung - Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen

ALTERSABTEILUNG

Die Altersabteilung

Das 1. Seniorentreffen des Jahres 2006 fand am Donnerstag, den 16. März im Gerätehaus statt. Einschließlich

Ehefrauen waren 21 Teilnehmer anwesend. Diese erlebten einige frohe Stunden in geselliger Runde bei

selbstgebackenem Kuchen und bei Kaffee. Klönschnack und Erfahraustausch, sowie Berichte über die letzten Einsätze

der aktiven Kameraden festigten das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit.

»Es ist schön, auch im Alter noch der Feuerwehr anzugehören«

Hinrich Knabbe, Dezember 2006

Im Sommer (Juni) und Herbst (September) fanden leider keine Seniorentreffen statt. Umso erfreulicher war für uns

die Einladung des Ortsbrandmeisters Wilfried Sprekels zum 7. Dezember um 15:001 Uhr im „Spritzenhaus“. Das

traditionelle Adventstreffen war hier von der Jugendfeuerwehr worden. Der Mannschaftsraum war geschmückt und

ein Tannebaum aufgestellt. Mit Gitarrenklängen versetzten uns zwei junge Mädchen bei Kaffe und Kuchen in

Weihnachtsstimmung. Nach regen „Klönschnack“ gab uns „Willi“ die Zusicherung der Fortführung der vierteljährigen

Seniorentreffen im Jahre 2007. Gegen 18:00 Uhr traten wir zufrieden den Heimweg an.

Auf Einladung des Stadtbrandmeister Klaus-Daniel Ney trafen sich alle Senioren der Stader Ortswehren am Mittwoch,

den 20. Dezember 2006 um 15:00 Uhr im Hotel „Vier Linden“ in Stade-Schölisch. Dieses Beisammensein in der

Adventszeit und noch dazu in der schmucken Ausgehuniform war für alle Feuerwehrsenioren der krönende Abschluss

des Jahres. Wir freuten uns über Kaffe und Kuchen sowie eine kleiner „Schluck“ hinterher…

Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen

Alterabteilung

Hinrich Knabbe

- 10 -


INHALTSVERZEICHNIS

Inhaltsverzeichnis

2

3

4-7

8-9

10

11-14

15

16 +17

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19

20

21

22

� Inhalt / Ansprechpartner

� Vorwort

� Einsätze 2006

� Hilfe für ein Waisenhaus

� Seniorenabteilung

� Jugendfeuerwehr

� Festausschuss

� Fußballabteilung

� Wir stellen vor… Gruppenführer Norbert Jarck

� Anschaffungen 2006 & Termine 2007

� Anhänger „Wasserbekämpfung“ Sonderbericht WM 06

� Bilder 2006 Sommerfest

� Impressum


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ANSPRECHPARTNER…

Wilfried Sprekels

Dienstgrad: Oberbrandmeister

Lindenstr. 18, 21684 Stade

Tel. 04141/87214

Ortsbrandmeister

Hans-Hermann Bösch

Dienstgrad: Brandmeister

Alte Dorfstr. 90, 21684 Stade

Tel. 04141/81991

Stellv. Ortsbrandmeister

Jörg Bastian

Dienstgrad: Löschmeister

Alte Dorfstr. 90, 21684 Stade

Tel. 04141/788340

Jugendwart


VORWORT

Liebe Freunde und Förderer der Feuerwehr Wiepenkathen,

meine lieben Feuerwehrkameraden!

Wilfried Sprekels

Ortsbrandmeister der Freiwilligen

Feuerwehr Wiepenkathen

Wieder ist ein Jahr wie im Fluge vergangen und wir schreiben das Jahr 2007.

Die vergangenen 365 Tage waren ein gutes und einsatzreiches Jahr für die Feuerwehr Wiepenkathen. Ich konnte Ihnen

im Report 2005 berichten, dass unsere „First Responder Gruppe“ einsatzbereit ist. Die Einrichtung dieser Gruppe und

die Investition in den Defibrilator haben sich bereits jetzt gelohnt. Es gelang uns durch dieses Gerät und den schnellen

Einsatz unserer Kameraden einer Familie den Vater zurückzugeben und ein Menschenleben zu retten.

Auch die Transportprobleme der Jugendfeuerwehr und der aktiven Wehr konnten wir im Jahr 2006 lösen. Die Stadt

Stade und unser Ortsrat bewilligten uns zusammen 20.000 Euro, um uns einen MTW, Funkrufnahme „Florian Stade

42/74, kaufen zu können. Hierfür und für die immer reibungslose Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und

unserem Ortsrat möchte ich mich an dieser Stelle ganz besonders bedanken. Ein Zusammenhalt, der unsere Ortschaft

ein Stück sicherer macht.

Zum Sommerfest der Ortsfeuerwehr konnten wir auch den Einsatzanhänger „Wasserbekämpfung“ in Dienst stellen.

Die Ausrüstung wurde finanziert von den Beiträgen unserer Fördernden Mitglieder, dafür ebenfalls herzlichen Dank.

Sie werden sich auch im Jahr 2007 auf ihre Feuerwehr Wiepenkathen verlassen können,

getreu unserem Wahlspruch:

“ Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“

Ich wünsche ihnen jetzt viel Spaß beim Lesen und für das Jahr 2007 alles Gute

Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen

Ortsbrandmeister

Wilfried Sprekels


ZUR PERSON…

Wilfried Sprekels wurde am 22.11.1960 geboren. Er ist verheiratet mit Jutta, zusammen haben sie zwei Kinder - Bianca und Janina. Der ausgebildete

Rettungsassistent arbeitet jetzt als Disponent in der Feuerwehr- und Rettungsleistelle in Wiepenkathen.

Im Jahre 1978 ist er in die Freiwillige Feuerwehr Essel eingetreten. 1989 ist er dann nach Wiepenkathen gekommen. Viele werden sich noch daran

erinnern, der Kasten staubiges Astra hat sich in allen Köpfen festgesetzt und füllt als Gesprächsthema auch heute noch einige Abende aus…

1991 wurde „Willi“ stellv. Ortsbrandmeister an der Seite von Fritz Völksen. 1996 übernahm er dann den Posten als Ortsbrandmeister. Heute führt er

den Dienstgrad „Oberbrandmeister“.

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EINSÄTZE 2006

01

Das Einsatzjahr 2006


Januar

6 Einsätze

Diesmal konnten wir in Ruhe Silvester feiern, der erste Einsatz war am 10.1.2006

eine Ölspur. 5 weitere Einsätze bescherte uns das neue Jahr. Am 20.1. musste eine

Tür geöffnet werden und am 21.1. begutachteten wir zusammen mit dem stellv.

Kreisbrandmeister ein ausgelaufenes Ölfass. Hierbei wurden allerdings keine

Maßnahmen durch die FF getroffen.

Am 24.1. konnten wir einen Brand im Autohaus Tietjen gerade noch verhindern.

Dort wurde gebaut und die Bauarbeiter hatten einen Heizlüfter direkt vor eine

Propangasflasche gestellt. Dieses wurde durch aufmerksame Passanten jedoch

bemerkt und die FF verständigt. Bei unserem Eintreffen hatte sich die

Propangasflasche bereits sehr stark erhitzt und wurde von uns gesichert. Hätte die

Flasche noch etwas länger vor dem Heizlüfter gestanden, wäre sie mit Sicherheit

explodiert. Am 24.1. war noch eine kleinere Technische Hilfeleistung abzuarbeiten

und am 29.1. unterstützten wir die Kameraden des ersten Zuges bei einem

Schornsteinbrand in der Straße Vor dem Berg.

02 � Februar

14 Einsätze

Im Monat Februar kamen auf uns, wie auch auf alle anderen Feuerwehren im

Landkreis Stade völlig neue Einsatzarten zu. Die Vogelgrippe hatte Deutschland

erreicht und wie überall in Deutschland waren die Feuerwehren die ersten

Hilfsorganisationen, die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergreifen mussten.

Für uns hieß es zusammen mit den anderen Feuerwehren der Stadt Stade tote

Vögel einzusammeln und zur Untersuchung zum Veterinäruntersuchungsamt

bringen. Fortan sah man nun des Öfteren Feuerwehrleute in weißer Schutzbekleidung

und mit Müllsäcken in der Hand durch Stade laufen. 9 mal rückten wir

im Februar aus, um tote Greifvögel, Amseln, Elstern oder Tauben zu bergen. Am

2.2. trafen unsere Kameraden im Rahmen einer Funkübung auf einen Verkehrsunfall

in der Altländer Strasse. Sie leisteten dort Erste Hilfe und unterstützten die Polizei.

Am 6.2. sollte eine Wohnung in der Wilhelm-Busch-Str. 73 brennen. So viele

Hausnummern hat die Wilhelm-Busch-Str. jedoch gar nicht. Die gesamte Str. wurde

abgefahren aber keine Feststellung gemacht, danach war klar das man uns böswillig

alarmiert hatte. Dumm war für den Anrufer nur, dass die Telefonnummern bei der

FRL gespeichert werden und so konnte er sich nicht nur über unseren Einsatz

freuen sondern auch über eine Anzeige wegen Notrufmissbrauch. Am 17.2. war

eine Familie im Ringelnatzweg einkaufen und hatte die Waschmaschine nicht

abgestellt. Nachdem das Wasser bereits ins Treppenhaus lief, wurde die Feuerwehr

alarmiert um die Wohnungstür zu öffnen. Am 18.2 unterstützten wir mit unseren

Kettensägen den Realverband bei Arbeiten im Wiepenkathener Moor. Am 24.2.

brannte eine Freifläche in der Wika Kuhle an der B 73. Der Einsatzort lag mitten in

der Kuhle und so wurde das Feuer mit Feuerpatschen gelöscht.

03 � März

37 Einsätze

Mit insgesamt 37 Einsätzen war der März der einsatzstärkste Monat. 26 Mal

mussten wir ausrücken, um tote Vögel einzusammeln, an manchen Tagen gleich 7

oder 8 Mal. Am 3.3. brannte Essen auf Herd und das gesamte Haus im Hinrich-

Brasch-Weg war total verqualmt. Nur unter Atemschutz konnte von uns die Tür

geöffnet und die Quelle des Ganzen vom Herd genommen werden. Hier hatte ein

Rauchmelder gute Arbeit geleistet und die Mitbewohner rechtzeitig gewarnt. 3 Tage

später wurde von uns für die Polizei eine Wohnungstür geöffnet. 2 mal unterstützten

wir den Rettungsdienst, um Tragehilfe zu leisten und 6 mal stellten wir eine

Brandsicherheitswache für den Heimatverein in den Kutscherstuben. Am 24 3.

wurde eine ältere Frau von der Polizei gesucht. Nach einer Lagesprechung mit der

Polizei in unserem Gerätehaus wurde die gesamte Wiepenkathener Feldmark durch

- 4 -

� BILDER…

Vogelgrippe

Verkehrsunfall

Mooraktion mit Realverband

Flächenbrand

Küchenbrand

Vogelgrippe

FORTSETZUNG….


EINSÄTZE 2006

04

05

Das Einsatzjahr 2006 FORTSETZUNG

die Feuerwehr abgesucht. Hierbei unterstützten uns die Züge 1 und 2 der Stader

Feuerwehr. Die Suche wurde bei einbrechender Dunkelheit ergebnislos eingestellt.

Am nächsten Tag wurde die Frau zwar unterkühlt aber ansonsten wohlauf in

Haddorf gefunden.


April

20 Einsätze

Am 6.April unterstützten wir die Feuerwehr Stade Zug 1 bei einem schweren

Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich B73/B74, wobei wieder einmal Kameraden von

einer Funkübung direkt auf den Unfall zufuhren und sofortige Erstmaßnahmen

einleiteten. 3 Tage später rückten wir zum nächsten Verkehrsunfall auf der B74 in

Höhe Kutscherstuben aus. Hier musste von uns Öl und Benzin abgestreut und die

Einsatzstelle gereinigt werden. Am 9.4. rückten wir um 6:30 Uhr mit 10 Kameraden

zusammen mit der Feuerwehrbereitschaft Nord aus, um in Bleckede Hilfe beim

Elbehochwasser zu leisten. Dort angekommen wunderten wir uns besonders über

die anscheinend total überforderte Einsatzleitung vor Ort. Erst 1,5 Stunden nach

unserer Ankunft konnte man uns einen Einsatzabschnitt zuordnen. Dort

angekommen, verstärkten wir einen Deichfuß mit Sandsäcken die aus Schuten

angeliefert wurden. Besonders ärgerlich war, dass wir den ganzen Tag weder etwas

zu trinken noch zu essen bekamen. Gegen 19 Uhr rückten wir von unserem

Deichabschnitt ab und wurden um 20 Uhr dann doch noch verpflegt. Nun sollten

wir in Richtung Lüneburg abrücken, um dort in der Polizeikaserne zu übernachten.

Es stellte sich jedoch heraus, dass wir dort gar keine Übernachtungsmöglichkeit

hatten und so entschloss sich unser Bereitschaftsführer, dass wir den Heimweg

antreten. Nachts um 1 Uhr erreichten wir dann wieder Wiepenkathen. Wir waren

uns alle einig, man hatte dort anscheinend nicht aus der Elbeflut der Vorjahre

gelernt. 9 mal rückten wir im April aus, um die letzten toten Vögel zu bergen und

dem Veterinäruntersuchungsamt zuzuführen, danach war die Episode Vogelgrippe

auch für uns erledigt. Es wurden wie jedes Jahr im April Brandsicherheitswachen

beim Osterfeuer und beim Tanz in den Mai gestellt. Am 17.4. sollten Büsche im

Schwinger Ackerweg brennen, wieder ein Fehlalarm. Auch am 21.4. rückten wir

umsonst aus. Es war gemeldet ein Feuer bei der Fa. Medi Med, hier stellte sich

heraus, dass nur die Hochöfen im Betrieb wieder angefeuert wurden. Am 28.4.

wurde unsere First Responder Gruppe alarmiert. Ein Mann war in der Wohnstube

zusammengebrochen und hatte ein Herzkreislaufstillstand. Beim Eintreffen unseres

ELW hatte bereits ein Nachbar mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung angefangen.

Unser AED wurde eingesetzt und nach dreimaligen Schock setzte die normale

Herzfrequenz wieder ein. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes konnte der Patient

mit normaler Herztätigkeit übergeben werden. Mittlerweile ist der Mann wieder bei

seiner Familie und wohlauf, ohne den Einsatz unseres AED-Gerätes hätte er den

Herzinfarkt nicht überlebt.

Die Ausbildung unserer Kameraden und die Anschaffung des Gerätes haben sich

durch diesen Einsatz bereits bezahlt gemacht.


Mai

12 Einsätze

Mit 12 Einsätzen war der Mai wieder ein ruhigerer Monat. Er begann für uns wie

jedes Jahr mit den Umzügen beim Schützenfest und der Sicherheitswache beim Tanz

in den Mai. Dieses Jahr eine sehr ruhige Sicherheitswache, denn durch den Einsatz

von Bereitschaftspolizei-Kräften kam niemand auf den Gedanken, irgendwelchen

Blödsinn auf dem Festplatz zu machen. Es wurden von uns neu angepflanzte Bäume

bewässert, Sturmschäden beseitigt, eine Tür für den Rettungsdienst geöffnet, eine

Ölspur beseitigt und 2 Keller infolge von Starkregen leer gepumpt.

- 5 -


Verkehrsunfall B73/B74

Hochwasser

Küchenbrand

BILDER…

Türöffnung & Wespennest

FORTSETZUNG….


EINSÄTZE 2006

06

07

08

Das Einsatzjahr 2006 FORTSETZUNG


Juni

6 Einsätze

Im Juni wurden Sicherheitswachen bei der Grundschule und beim Kindergarten

abgeleistet. Am 24.6. brannte ein Baum in 8 Meter Höhe in der Verlängerung der

Loger Weide, hierbei wurde nur das TLF benötigt. Glück für uns, da wir sonst

mindesten 2 km Schlauch hätten verlegen müssen. Bei einer angeblichen

Gewässerverunreinigung in der Schwinge stellte sich heraus, dass es sich nur um

Holzstücke handelte. Dem vor Ort wartenden angetrunkenen Anrufer wurden

einige klare Worte über den Einsatz der Feuerwehr mitgeteilt.


Juli

19 Einsätze

Mit 19 Einsätzen im Juli war von Sommerpause keine Rede.

4.7. Im Vorgarten des Hauses Alte Dorfstr. 64 wurde durch Anwohner eine ca. 1,50

m lange Schlange festgestellt. Beim Eintreffen der Feuerwehr und Polizei war von

der Schlange nichts mehr zu sehen. Der Garten wurde abgesperrt und durchsucht.

Unter den Büschen wurde dann tatsächlich eine größere fauchende Schlange

festgestellt. Mit Spezialgerät (Harke und Plattschaufel) wurde die Schlange dingfest

gemacht und in eine Tonne verfrachtet. Beim anschließenden Transport der

Schlange zu einem Schlangenexperten nach Drochtersen mit unserem ELW wurde

von den Kameraden der Deckel der Tonne doch immer im Auge behalten und

bestens bewacht. Der Schlangenexperte stellte fest, dass es sich bei der Schlange

um ein außergewöhnlich großes Exemplar einer Ringelnatter handelte. Am 6. 7

rückte unser TLF zur Feuerwehr und Rettungsleitstelle am Ohle Kamp aus, dort

war der Blitz eingeschlagen, der Einschlag war in ganz Wiepenkathen zu hören.

Am 8.7. wurde ein Sturmschaden im Mathias-Claudius-Weg abgearbeitet und am

10.7. ein Wespennest auf dem Spielplatz Lindenstraße entfernt. Am 15.7. wurde

eine größere Rauchentwicklung hinter der Loger Weide gemeldet, es handelte sich

allerdings um einen Flächenbrand auf der anderen Seite der Schwinge dort war die

Feuerwehr bereits im Einsatz. Drei Tage später kippte ein Traktor mit einem

großen Güllefass in Heinbockel um, unser TLF wurde mitalarmiert um die

austretende Gülle zu verdünnen. Bei 30 Grad im Schatten keine sehr dankbare

Aufgabe. Zeitgleich gab es einen Flächenbrand im Weißen Moor hier rückte unser

LF und das TLF Stade Zug 1 aus. Am 20.7. tobte wieder ein schweres Gewitter

über der Stadt Stade. Ein Blitz schlug in einen Baum an der B74 und zerschlug die

gesamte Baumkrone in ca. 5 Meter Höhe. Mit unseren Kettensägen und der

Drehleiter Stade Zug 1 wurde dieses Verkehrshindernis mitten im Gewitter beseitigt.

Der einsetzende Starkregen bescherte uns weitere Einsätze in

Wiepenkathen und Stade. 4 Keller wurden in Wiepenkathen leer gepumpt und wir

unterstützen die Feuerwehr Stade an den Einsatzstellen Marktkauf Drosselstieg und

Lidl. Am 26.7. bemerkte der Fahrer eines Gefahrgutlasters, dass es aus seinem LKW

tropfte. Geistesgegenwärtig fuhr er auf den Hof der FTZ und alarmierte die

Feuerwehr. Als Erstmaßnahme wurde durch unsere Feuerwehr das austretende

Gefahrgut aufgefangen, die Einsatzstelle abgesperrt, eine erste Erkundung unter PA

vorgenommen und die Kanalisation abgedichtet. Zur Unterstützung wurde der

Gefahrgutzug des Landkreises alarmiert und der LKW von Kameraden mit

Vollschutzanzügen entladen.


August

4 Einsätze

Endlich ein ruhiger Monat, wir brauchten nur 4 mal ausrücken. Es wurde ein

Wespennest entfernt und ein Sturmschaden behoben. Am 13.8. brannte ein

Gartenhaus im Nelkenweg im Vollbrand. Die Brandbekämpfung wurde unter PA

durchgeführt. Außerdem löste die BMA bei den Behindertenwerkstätten aus,

Fehlalarm.

- 6 -


BILDER…

Tierbergung

Wassereinbruch im Keller

Technisch Hilfeleistung


weitere Einsatzbilder auf:

www.feuerwehr-wiepenkathen.de

FORTSETZUNG….


EINSÄTZE 2006

09

10

Das Einsatzjahr 2006


September

8 Einsätze

Im September wurden wieder diverse Sicherheitswachen beim Heimatverein, der

Grundschule und beim Sportverein geleistet. Wir arbeiteten einen Sturmschaden

ab, entfernten ein Wespennest an der Schule. Am 24.9. Rauchentwicklung in der

großen Sporthalle. Es brannte der Kondensator einer Deckenlampe im Dach der

Sporthalle. Hier Auszüge aus dem Einsatzbericht:


Oktober

6 Einsätze

Am 2.10. wurde Unrat im Ohle Kamp verbrannt. Es gab eine starke

Rauchentwicklung, doch mit dem Wasser aus unserem TLF wurde das Feuer schnell

gelöscht. Der Verursacher wurde durch uns und die Polizei ausdrücklich darauf

aufmerksam gemacht, dass man nicht einfach irgendwelche Abfälle verbrennen kann.

4 mal begleiteten wir Grundschulklassen bei ihrem Wandertag über die B74,

außerdem wurde eine Wohnungstür geöffnet.

11 November

7 Einsätze


Im November beschäftigten wir uns mit 2 Ölspuren, die die Alte Dorfstraße

verschmutzten.

Am 21.11 sollte es bei Horst Deede brennen, eine Überprüfung ergab jedoch, dass

nur der Räucherofen angeheizt wurde, um die Würstchen zu räuchern. Brennen

sollte es auch in der Straße Witten Höhen, aber auch hier wurde nur ein Kaminofen

angeheizt.

12 �

Es brannte der Kondensator einer Deckenlampe. Rauchentwicklung in

der gesamten Halle.

Bei Eintreffen FF Erstmaßnahmen: Halle evakuiert, ca. 40 Personen.

Anlage Strom abgeschaltet. Halle belüftet.

TLF 1 C für Innenangriff bereitgestellt, 1 PA Trupp

LF 8 Löschangriff Rückseite Halle bereitgestellt.

Nach Stromabschalten keine weitere Rauchentwicklung Halle wird

weiterhin belüftet.

Anforderung Wärmebildkamera LK.

Nach Eintreffen Wärmebildkamera kann festgestellt werden das nur

eine Deckenlampe betroffen ist ansonsten keine weiteren

Wärmequellen im gesamten Sporthallenbereich.

Über 3 Teilige Schiebeleiter wird die betreffende Deckenlampe

abgebaut. Dahinter liegende Folie ist zwar angesengt aber hatte

noch kein Feuer gefangen.

Erneute Kontrolle mit Wärmebildkamera. Keine weiteren Wärmequellen

auszumachen.

Halle wird Herrn Andreas Schütz vom TSV Wiepenkathen übergeben.

Dezember

6 Einsätze

Am 3.12. rückten wir aus, weil ein größerer Baum im Kreuzungsbereich Unter den

Eichen-Erlengrund umzufallen drohte. 2 Tage später löste die BMA im Landhotel

Grefenmoor aus. Hier hatte ein Gast Haarspray in den Rauchmelder gesprüht und

deshalb den Alarm ausgelöst. Nach der Rückkehr vom Einsatz unterstützten wir die

Kameraden der Feuerwehr Stade bei einer Personensuche. Am 6.12. löste um 20.00

Uhr die BMA der Behindertenwohngruppe im Akazienweg aus. Nachdem wir über

ein Fenster im 1. Stock in das Gebäude eingestiegen waren, konnten wir keinerlei

Feststellung treffen warum die Anlage ausgelöst hatte. 4 Stunden später gab es noch

einmal Alarm bei derselben Adresse, nun setzten wir in Rücksprache mit dem

Betreiber die Anlage außer Betrieb, damit wir wenigstens den Rest der Nacht Ruhe

hatten. Der letzte dokumentierte Einsatz war am 22.12.2006 auf der Bundesstr. 74,

Höhe Eisentrabant. Dort verunfallte ein junges Mädchen mit ihrem Kleinwagen. Sie

fuhr gegen einen Baum, überschlug sich dann auf dem Acker und wurde von der FF

Wiepenkathen sowie des ersten Zuges aus Stade befreit.

Stand: 28.12.2006 - nachfolgende Einsätze nicht berücksichtigt!

- 7 -

� BILDER…


Gefahrguteinsatz FTZ

Feuer Gartenhaus

Verkehrsunfall B74

145 Einsätze 2006:

� 121 Technische Hilfeleistung

� 6 Nachbarschaftliche Hilfeleistung

� 16 Brand

� 2 Alarmübung


weitere Einsatzbilder auf:

www.feuerwehr-wiepenkathen.de

.


HILFE FÜR EIN WAISENHAUS

Hilfe für ein Waisenhaus in Gusev

» Bürgermeister von Gusev bezeichnet Arbeit der FF Wiepenkathen als

Musterbeispiel der Deutsch-Russischen Freundschaft «

Anlässlich eines Gespräches zwischen dem Bürgermeister der Stadt Gusev (Russland) und dem Ortsbrandmeister der

FF Wiepenkathen Wilfried Sprekels im Rathaus in Gusev lobte Bürgermeister Sukanow den Einsatz der FF

Wiepenkathen für das Waisenhaus der Stadt. „Mit ihrer Hilfe werden wir das Waisenhaus zu einem Vorzeigeobjekt

unserer Stadt und zu einem Beispiel für die Deutsch-Russische Freundschaft machen“, so Sukanow. Er übereichte der

Delegation die Fahne der Stadt Gusev und eine Uhr mit dem Stadtwappen der Stadt Gusev. Für den nächsten Besuch

der FF Wiepenkathen regte er ein Fußballspiel zwischen der FF Wiepenkathen und einer Mannschaft der

Stadtverwaltung Gusev unter seiner Leitung an. Im weiteren Gesprächsverlauf wurden Maßnahmen erörtert um die

weiteren Hilfsaktionen noch reibungsloser, vor allem der Grenzübergang, zu verbessern. Anlass für das Gespräch war

der mittlerweile 4. Einsatz der FF Wiepenkathen im städtischen Waisenhaus von Gusev. Am 26.5. startete ein Konvoi

bestehend aus 4 Fahrzeugen, 13 Mann der FF Wiepenkathen und 2 Mann der FF Krümmel, voll bepackt mit

Baumaterial, Bekleidung und Schulsachen auf die 1200 km Reise nach Gusev (Gumbinnen) Russland. Dort betreut die

FF seit mittlerweile 4 Jahren ein Waisenhaus , während dieser Zeit wurden der Duschraum komplett modernisiert,14

Fenster eingebaut, ein Gewächshaus gebaut, im Essraum ein neuer Fußboden gelegt, Warmwasserthermen gekauft und

eingebaut, 2 Waschmaschinen, ein Herd, ein Kühlschrank und eine Mikrowelle gekauft und dem Heim zur Verfügung

gestellt. Außerdem wurden bisher 3900kg gebrauchte Bekleidung, Schuhe, und Schulsachen gesammelt und zum

Waisenhaus gebracht. Alle Hilfsaktionen werden eng mit der Leitung des Waisenhauses abgestimmt, damit auch

wirklich das erledigt wird was dringend benötigt wird.

� BILDER… � Aktivitä-

ten…

� Hilfsgüter / Sachspenden allgemein

� Sanierung der sanitären Anlagen

� Einbau einer Wassertherme

� Neue Waschmaschinen sowie Herd, Mikrowelle

� und Kühlschrank gekauft �und installiert

� Neue Fußböden

� Bau eines Gewächshauses

� Austausch von 16 Fenstern

� Aufbau von Spielgeräten

� Motorsense für Garten gekauft

� Allgemein Verschönerungs- und�

� Elektroarbeiten

… und vieles Mehr

- 8 -

� BILDER…

FORTSETZUNG….


HILFE FÜR EIN WAISENHAUS

Hilfe für ein Waisenhaus in Gusev FORTSETZUNG

Die Fahrt 2006:

Nach 24 Stunden Fahrt wurde am Grenzübergang Goldap eine neue Version von

Behördenbürokratie durch den russischen Zoll vorgeführt. Alle Fahrzeuge mussten

komplett entladen werden, um das Gewicht zu ermitteln. Erst nach diversen

Telefonaten mit verschiedenen Regierungsstellen konnte die Fahrt weiter

fortgesetzt werden. In Gusev angekommen, wurde Quartier im Hotel Kaiserhof

bezogen. In den nächsten 4 Tagen wurden im Waisenhaus 4 neue Fenster eingebaut

und 5 Schlafräume neu tapeziert. Des Weiteren wurde eine Motorsense für die

Außenanlagen und die Einrichtung für einen Waschraum gekauft. Diesen

Waschraum wird eine in Gusev ansässige Firma in den nächsten Monaten ausbauen.

Am Donnerstag stand plötzlich ein russisches Fernsehteam vor der Tür des

Waisenhauses. Es hatte von den Aktivitäten der Feuerwehr gehört und wollte eine

Reportage über den Einsatz der Feuerwehr Wiepenkathen drehen. So mussten im

Laufe des Tages diverse Interviewe gemacht werden und alle Kameraden wurden

bei ihrer Arbeit gefilmt. Die Reportage wurde 2 Tage später im Fernsehsender

Kaliningrad gezeigt. Der Fernsehsender wird auch in den nächsten Jahren die Arbeit

der Feuerwehr Wiepenkathen begleiten.

Bei der offiziellen Übergabe der mitgebrachten Materialien und der Übergabe der

fertig gestellten Räume betonte die Leiterin des Waisenhauses noch einmal die

Wichtigkeit des Einsatzes der Feuerwehr Wiepenkathen für das Waisenhaus, denn

auch in diesem Jahr kann sie über keinerlei weiteren Mittel für die Renovierung des

Hause verfügen. Besonders der Einbau der neuen Fenster im letzten Jahr hat dazu

geführt das die Kinder das erste Mal im Winter nicht mehr frieren brauchten. Sie

hofft, dass die Kinder auch weiterhin auf „ihre Feuerwehr“ zählen können und

betonte:

»Wiepenkathener Feuerwehrleute werden immer zu den

Freunden der Kinder des Waisenhauses gehören«

Ortsbrandmeister Wilfried Sprekels versprach, dass die Feuerwehr Wiepenkathen

auch weiterhin versuchen wird, dass Waisenhaus zu unterstützen und sagte einen

weiteren Einsatz im Jahr 2007 zu.

Besondere Unterstützung fand die Feuerwehr Wiepenkathen wie in den letzten

Jahren durch die Firmen Schlichting, Scholz, Rudeloff Tessmer, PPS Stade, Lalla

Heizöl, Wiepenkathener Wohnungsbaugesellschaft und der JUH Stade. Der TSV

Wiepenkathen stiftete Fussbälle und Trikots für die Kinder des Waisenhauses.

Besonders eifrig im Sammeln von Kinderbekleidung zeigte sich auch wieder die

Partner-Feuerwehr Krümmel. Mehrere Busse mit Kinderbekleidung fanden den

Weg von Krümmel nach Wiepenkathen und dann weiter nach Russland. Der

Ortsbrandmeister der Feuerwehr Krümmel Erhardt Ratsch betätigte sich aber auch

als eifriger Spendensammler, so spendete der Bürgermeister seiner Gemeinde Lärz,

Herr Lehmann, seine zum Geburtstag erhalten Zuwendungen komplett der

Hilfsaktion und sorgte so dafür, dass auch die Gemeinde Lärz noch einen Obolus

dazusteuerte.

Spendenkonto „Waisenhaus“

Spar- und Kreditbank Hammah

Kontonummer 51137402

BLZ 200 698 00

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BILDER…


weitere Bilder auf:

www.feuerwehr-wiepenkathen.de


ALTERSABTEILUNG

Die Altersabteilung

Das 1. Seniorentreffen des Jahres 2006 fand am Donnerstag, den 16. März im Gerätehaus statt. Einschließlich

Ehefrauen waren 21 Teilnehmer anwesend. Diese erlebten einige frohe Stunden in geselliger Runde bei

selbstgebackenem Kuchen und bei Kaffee. Klönschnack und Erfahraustausch, sowie Berichte über die letzten Einsätze

der aktiven Kameraden festigten das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit.

»Es ist schön, auch im Alter noch der Feuerwehr anzugehören«

Hinrich Knabbe, Dezember 2006

Im Sommer (Juni) und Herbst (September) fanden leider keine Seniorentreffen statt. Umso erfreulicher war für uns

die Einladung des Ortsbrandmeisters Wilfried Sprekels zum 7. Dezember um 15:001 Uhr im „Spritzenhaus“. Das

traditionelle Adventstreffen war hier von der Jugendfeuerwehr worden. Der Mannschaftsraum war geschmückt und

ein Tannebaum aufgestellt. Mit Gitarrenklängen versetzten uns zwei junge Mädchen bei Kaffe und Kuchen in

Weihnachtsstimmung. Nach regen „Klönschnack“ gab uns „Willi“ die Zusicherung der Fortführung der vierteljährigen

Seniorentreffen im Jahre 2007. Gegen 18:00 Uhr traten wir zufrieden den Heimweg an.

Auf Einladung des Stadtbrandmeister Klaus-Daniel Ney trafen sich alle Senioren der Stader Ortswehren am Mittwoch,

den 20. Dezember 2006 um 15:00 Uhr im Hotel „Vier Linden“ in Stade-Schölisch. Dieses Beisammensein in der

Adventszeit und noch dazu in der schmucken Ausgehuniform war für alle Feuerwehrsenioren der krönende Abschluss

des Jahres. Wir freuten uns über Kaffe und Kuchen sowie eine kleiner „Schluck“ hinterher…

Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen

Alterabteilung

Hinrich Knabbe

� Der

Info…

Altersabteilung gehören die ehemals aktiven Feuerwehrmänner der Ortswehr Wiepenkathen an. Nach dem Erreichen der Altersgrenze

von 62 Jahren oder wegen eingetretener Gesundheitsprobleme, die die tauglich für den Feuerwehreinsatz nicht mehr gewährleisten,

scheiden Selbige aus dem aktiven Dienst aus. Einsatzfähig für alle Hilfeleistungen zu jeder Tages- und Nachtzeit sind nur körperlich und

gesundheitlich intakte Personen für den manchmal doch sehr schweren Dienst.

- 10 -


JUGENDFEUERWEHR

01

02

03

04

Die Jugendfeuerwehr 2006

Zur Zeit besteht die Jugendfeuerwehr Wiepenkathen aus 31 Mitgliedern,

davon 5 Mädchen, die von 12 festen Betreuern sowie den Aktiven der

Ortswehr unterstützt werden. Neu ins Betreuerteam kam dieses Jahr

Boris Koppe. Im Jahr 2006 ist das Jugendfeuerwehrmitglied Patrick Suhr

in die Aktive Wehr übergetreten. Außerdem führen wir eine Warteliste

mit 20 Kindern, da wir aus Kapazitätsgründen nicht mehr Jugendliche

betreuen können.

Insgesamt boten wir im Jahr 2006 84 Dienste an, so dass die Jugendlichen

und die Betreuer auf eine Gesamtstundenzahl von 13742 Stunden

kamen. Bei all diesen Diensten hatten wir zum Glück keine Unfälle zu

verzeichnen.


Januar

Der Januar begann traditionell mit der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr,

auf der Lisa Kurschat im Amt der Jugendsprecherin für ein weiteres Jahr

bestätigt wurde ebenso Kevin Speer als Kassenwart der Jugendfeuerwehr. Zur

neuen Schriftführerin wurde Berit Bösch gewählt.

Zum neuen stellvertretenden Jugendwart wurde Torsten Lalla gewählt, da sich

Stephanie Lohse, sich aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl stellte. An dieser

Stelle möchten wir uns nochmals für ihre geleistete Arbeit zum Wohle der

Jugendarbeit der Feuerwehr bedanken.

Die Feuerwehrtechnische Ausbildung im Januar durfte natürlich auch nicht zu kurz

kommen. So hatten wir z. B. Dienste wie Technische Hilfeleistung, Gefahren an der

Einsatzstelle und FwDv4. Zum Abschluss des Monats fuhren wir noch zur

Veranstaltung „Schlittschuhlaufen“ der Kreisjugendfeuerwehr und der Spieleabend

rundete den Monat ab.


Februar

Im Februar unterstützten wir den Realverband bei der Heideerhaltung im

Wiepenkathener Moor. Weiter ging es mit der Besichtigung des THWs in

Wiepenkathen, einigen feuerwehrtechnischen Diensten und nicht zu vergessen den

UVV (Unfall-Verhütungs-Vorschriften).


März

Der März begann mit der Versammlung aller Jugendfeuerwehren der Stadt Stade in

der Hansestraße. Des Weiteren fuhren wir eine Einsatzübung in Wiepenkathen,

vertieften unsere Kenntnisse in Fahrzeug- und Gerätekunde und informierten uns

über den abwehrenden Brandschutz. Bei einem Handballturnier in Dollern belegten

wir den 4. Platz bei 8 teilnehmenden Mannschaften.


April

Im April zeigten wir Teamgeist und belegten den 2. Platz von 25 Mannschaften beim

Bosselturnier in Bützfleth und qualifizierten uns damit zum Bezirksentscheid „Spiel

ohne Grenzen“ im Landkreis Verden. Weiter veranstalteten wir ein Kickerturnier

um Jugendzentrum Goldapeum. Zusätzlich kümmerten wir uns um die

Wasserentnahmestellen in unserer Ortschaft.

- 11 -

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FORTSETZUNG….


JUGENDFEUERWEHR

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06

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08

Die Jugendfeuerwehr 2006 FORTSETZUNG


Mai

Der Mai startete, wie in anderen Jahren auch, mit der Teilnahme am großen

Schützenumzug in Wiepenkathen. Neben weiteren technischen Diensten erfuhren

wir auch etwas über die Wasserrettung, was wir auch gleich an unserem Baggersee

ausprobierten. Am 20.5. fuhren wir dann zum Bezirksentscheid nach Horstedt im

Landkreis Verden. Bei diversen Spielen und Geschicklichkeitsübungen war das Glück

leider nicht auf unserer Seite und wir belegten den 43. Platz von 51 Mannschaften.

Aber Dabeisein ist alles und der Spaß kam auch nicht zu kurz. Nachdem wir dann

auf der Rückfahrt bei McDonalds einkehrten war die Welt wieder in Ordnung. Der

Monat endete dann mit einem Grill- und Spieleabend bei unserem Jugendwart.


Juni

Im Juni wurden wir im Umgang mit Leitern, Pumpen und unseren anderen Geräten

der Feuerwehrfahrzeuge ausgebildet. Desweiteren fuhren wir eine realistisch

dargestellte Einsatzübung am Taubenhaus. Am Ende des Monats fand ein

Elternabend statt, an dem die Eltern die Betreuer besser kennenlernen konnten und

über die Jugendarbeit, das Zeltlager und weitere Veranstaltungen im Jahr 06

informiert wurden. Nach dem Offiziellen Teil, sowie dem Essen verweilten wir noch

einige Zeit im Gerätehaus, in der auch das eine oder andere Private ausgetauscht

wurde.


Juli

Im Juli führten wir bei unserem Stadtjugendwart Carsten Schmidt, der seine

hölzerne Hochzeit mit Sonja feierte, eine Einsatzübung in der Danziger Strasse

durch. Danach wurde ihm ein Fahnenmast mit Blaulicht und der „offiziellen

hölzernen-Hochzeitsflagge der JF Wiepenkathen“ von unserer Jugendsprecherin

überreicht. Ferner bedankten sich Ortsbrandmeister Wilfried Sprekels und

Jugendwart Jörg Bastian für seine bisherigen Leistungen in der Jugendarbeit. Neben

der Besichtigung der FTZ bereiteten wir uns auf das Sommerzeltlager vor.

Vom 22. bis 29.07. folgte dann unser Zeltlager mit den Jugendfeuerwehren des

Landkreises in Plön. Mit insgesamt 400 Teilnehmern verbrachten wir dort eine

schöne Woche bei überwiegend Bombenwetter. Während der Woche fanden

verschiedene Wettbewerbe statt, wie zum Beispiel die Lagerolympiade, bei wir den

5. Platz belegten, oder das Blindkickturnier, wo wir in der Vorrunde nur ein Spiel

verloren und uns im Finale mit dem Titel „Zeltlagerweltmeister“ krönten.

Zusätzlich fuhren wir noch in den Hansapark, machten eine Kanutour und fuhren

einfach mal an die Ostsee. Auch dieses Jahr unterstützte uns Klaus Kramski mit dem

LKW der JUH bei dem Transport ins Zeltlager. Vor Ort stand uns dann als

Chefkoch Michael Berkholz zur Verfügung der uns zusätzlich zur Lagerverpflegung

köstlich versorgte. Nach einer Woche fuhren wir dann erschöpft aber mit schönen

Erinnerungen an diese Woche zurück nach Hause.


August

Im August haben wir unsere wohl verdienst Sommerpause eingelegt.

- 12 -

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FORTSETZUNG….


JUGENDFEUERWEHR

09 �

Die Jugendfeuerwehr 2006 FORTSETZUNG


September

Nach den großen Ferien begannen wir mit der Gerätehauspflege und Eisessen bei

Köpke. Im darauffolgenden September waren wir mit der Jugendfeuerwehr voll

ausgelastet. Zu Beginn wurden wir von Carsten Bastian im Umgang mit

Feuerlöschern ausgebildet. Dies war besonders spannend, da wir neben der Theorie

auch mit einem professionellen Feuerlöschtrainer den praktischen Umgang erlernt

haben. Dann war endlich unser zweiter 24h-Berufsfeuerwehrtag. Wir trafen uns am

Freitag zu Dienstbeginn um 17:00 Uhr an der Feuerwehrwache 1 Wiepenkathen. In

den 24 Stunden wurden 21 Einsätze darunter ein Großbrand, ein Verkehrsunfall

sowie einer großangelegte Personensuche, gefahren. Zusätzlich zu den Einsätzen

erledigten wir auch noch die anderen Pflichten eines Berufsfeuerwehrmanns, wie

z.B. die Fahrzeugpflege oder die Vorbereitung der Mahlzeiten. Nach den

anstrengenden 24 Stunden wurden die Eltern zum Grillen eingeladen. Weiter ging

es mit der Leistungsspangenabnahme in Verden, bei der wir mit der JF Bützfleth

eine Gruppe ins Rennen geschickt haben. Leider schafften wir die Prüfungen nicht

im ersten Anlauf, und die Betreuer mußten die Jugendlichen bei McDonalds wieder

aufbauen, um Mut für den Nachholtermin im darauf folgenden Monat zu schöpfen.

Um uns von den Anstrengungen zu regenerieren, legten wir Entspannungspause im

Solemio ein und bereiten uns auf die folgenden Dienste des Jahres vor. Am Samstag,

23.09., unterstützten die Firma Käppler Bauelemente bei ihrem Tag der offenen

Tür, indem wir für die kleinen Besucher Wasserspiele durchführten und eine

Hüpfburg betreuten.

Am folgenden Sonntag kam zusätzlich zu dem 2. Tag der offenen Tür bei der Firma

Käppler das Erntefest des Wiepenkathener Heimatvereins auf uns zu. Dort

betreuten wir das Spielmobil und ebenfalls eine Hüpfburg. Zudem präsentierten wir

unsere Feuerwehrfahrzeuge der Wiepenkathener Öffentlichkeit. Damit wir nicht

aus der Übung kamen, führten wir noch eine Einsatzübung bei der Baugesellschaft

Diekmann durch. Dort brannte die Lagerhalle in der 2 Personen vermisst wurden.

Zum Ende des Monats trafen sich Jugendvertreter und die Betreuer zur

quartalsmäßigen Jugendausschusssitzung. Neben all diesen Aktivitäten schafften es

unsere Mädels, unter Anleitung von Nancy und Bianca, noch dem Jugendraum ein

neues Design zu verpassen. Des Weiteren wurde der Marktleiter der Firma

Marktkauf und nebenbei langjähriger Freund der Feuerwehr Wiepenkathen, Herr

Klaus Probst in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Um seinen letzten

Arbeitstag unvergesslich zu machen, holten wir ihn, zu seiner Überraschung, mit

dem Oldtimer der FF Bützfleth von seinem Wohnort in Cadenberge ab. Unter

seinem Kommando machten wir uns dann auf den Weg nach Stade, wo ihn

Abteilungen der Stader und Wiepenkathener Feuerwehren sowie eine Rundfahrt

mit der Stader Drehleiter erwarteten. Zudem standen die beiden Jugendfeuerwehren

Wiepenkathen und Stade Spalier. Nachdem uns die erste

Überraschung geglückt war, folgte dann schon die nächste Überraschung in den

Räumen der Firma Marktkauf: Herr Klaus Probst wurde als erster

Nichtfeuerwehrmann im Landkreis Stade mit dem Ehrenabzeichen der

niedersächsischen Jugendfeuerwehr für seine vorbildliche Unterstützung der

Jugendarbeit in den Feuerwehren der Stadt Stade durch den Kreisjugendfeuerwehrwart

Malte Gooßen ausgezeichnet. Nach den Dankesworten von

Stadtbrandmeister Klaus-Daniel Ney überreichte ihm die Jugendfeuerwehr

Wiepenkathen als Dankeschön für seine geleistete Unterstützung ein Geschenk.

Danach ging es zum gemütlichen Teil des Abends über an dem auch die Belegschaft

der Firma Marktkauf teilnahm.

Klaus, für Deine langjährige Unterstützung wollen wir nochmals vielen

Dank sagen, du bleibst immer ein Freund der Feuerwehr Wiepenkathen!

- 13 -

BILDER…

FORTSETZUNG….


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12

JUGENDFEUERWEHR

Die Jugendfeuerwehr 2006 FORTSETZUNG


Im Oktober wurde es dann zum Glück wieder etwas ruhiger. Wir begannen mit der

Funkausbildung und einem Spieleabend. Zum Ende des Monats erfolgte dann die

erneute Abnahme der Leistungsspange in Bergen-Belsen, bei der wir mit vollem

Einsatz und größtmöglicher Konzentration alle fünf Prüfungen erfolgreich

absolvierten und uns damit die Leistungsspange verdienten. In Zukunft dürfen sich in

unserer Jugendfeuerwehr Patrick Suhr, Florian Mutschall und Malte Lemke mit dem

Ehrenabzeichen schmücken.


Oktober

Anfang November verkauften wir beim Baumarkt Marktkauf Bratwurst und

Getränke. Der Erlös von 527,10 € ging vollständig in unsere Kasse. Zusätzlich

wurden wir von Frau Jutta Sprekels in Erster Hilfe ausgebildet. Zudem unterstützen

wir die Aktiven bei dem Laternenumzug der Ortschaft Wiepenkathen. Zum Ende

des Monats fand der Kreisjugendfeuerwehrtag in Wischhafen mit dem traditionellen

Umbüddeln statt. Dort wurden Carsten Bastian zum Kreisjugendfeuerwehrschriftführer

und Jörg Bastian zum Kassenprüfer der Kreisjugendfeuerwehr gewählt.


November

Dezember

Der Dezember startete mit der Weihnachtsfeier mit Übernachtung im

Hilfskrankenhaus unter der FTZ in Wiepenkathen. Dort machten wir viele Spiele

und fuhren zum Schwimmen. Zudem überreichten uns unsere Kinder als kleines

Dankeschön für die geleistete Arbeit ein kleines Geschenk.

In der darauf folgenden Woche führten wir dann die Spendensammlung für das

Waisenhaus in Gussev durch. Es kam ein Betrag von 2400 € zusammen. Wir

bedanken uns nochmals bei allen Spendern. Der Monat endete mit der

Jugendausschußsitzung.

Nun bereiten wir uns mit vollem Elan auf das Jubiläumsjahr der Jugendfeuerwehr

Wiepenkathen vor, da wir im September bereit unser 15jähriges Bestehen feiern

können.

Zum Abschluss möchte ich mich noch im Namen der Jugendfeuerwehr

Wiepenkathen bei allen Sponsoren und Unterstützern sowie dem Ortsrat und der

Stadt Stade bedanken, die es ermöglichen gute Jugendarbeit in der Feuerwehr zu

leisten.

Nicht zu vergessen sind unsere Kinder, die auch in diesem Jahr wieder voll dabei

waren. Auch in diesem Jahr wurden wir wieder großartig von den Eltern bei

Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr unterstützt. Aber auch im privaten Bereich

lernen wir uns immer besser kennen, sei es bei den gemeinsamen WM-Abenden

oder anderen Veranstaltungen. Ein besonderes Dankeschön gilt den Betreuern und

den Aktiven der Feuerwehr ohne deren Einsatz die Jugendarbeit in dieser Form

nicht möglich wäre.

Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen

Jugendfeuerwehr

Jörg Bastian & Torsten Lalla

- 14 -

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FESTAUSSCHUSS

Der Festausschuss

Für den Festausschuss war das Jahr 2006 sehr arbeitsreich. Die „neue Saison“

begann eigentlich schon Ende 2005, da fingen wir an, die Spenden für die Tombola

beim Grünkohlessen zu sammeln. Am 25.01.2006 konnten dann wieder eifrig Lose

erstanden werden, um tolle Preise mit nach Hause zu nehmen.

Kurze Zeit später wurde sich dann auch schon an die Planung des Bosselturniers am

11.06.2006 gemacht. Diverse „Treffen“ und „Sonderschichten“ wurde zwischen

dem normalen Einsatz- und Dienstgeschehen abgehalten, sodass das Turnier wieder

zu einem vollen Erfolg wurde.

Zeitgleich stand dann auch schon das Thema Tagesfahrt auf unserem Zettel.

Geplant war eine 2-Tages-Tour nach Ostfriesland. Leider musste diese mangels

Beteiligung abgesagt werden. Die Gründe hierfür lagen wohl in dem eng gestrickten

Dienstplan aller…

Im Jahr 2007 wird es aber natürlich wieder eine Tagesfahrt geben, die Planungen

laufen bereits. Man hat sich bei einer Dienstversammlung darauf geeinigt, dass es

eine Eintagesfahrt werden wird, wobei die Kosten 50,- EUR nicht überschreiten

sollen. Der Termin hierfür wird noch bekannt gegeben, eventuell wird dieser

bereits vor den Sommerferien sein.

Ansonsten können wir berichten, dass wir Anfang 2006 Zuwachs bekommen haben.

Michael Berkholz löste Torsten Lalla ab, der stellv. Jugendwart wurde. Michael hat

sich sehr gut eingearbeitet und ist eine echte Bereicherung für unser Team. Leider

musste Gerd Vollmers uns Ende des Jahres verlassen, da er terminlich keine Zeit

mehr hat, weiterhin im Festausschuss mitzuwirken.

Torsten und Gerd, wir möchten uns nochmals bei Euch bedanken, für die

geleistete Arbeit.

Im Dezember haben wir uns dann noch mal zu einer kleinen Weihnachtsfeier

getroffen und somit das vergangene Jahr für uns ausklingen lassen.

Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen

Festausschuss

Carsten Bastian

- 15 -


BILDER…


weitere Bilder auf:

www.feuerwehr-wiepenkathen.de


FUSSBALLABTEILUNG

20 Jahre Fußball in der Ortswehr

1986 – 2006

Seit nunmehr 20 Jahren besteht die Fußballabteilung der FFWiepenkathen.1986 wurde diese

Abteilung gegründet. Heute sind nur noch Pierre Vagts, Uwe Müller und Hans – Hermann

Bösch von den Gründungsmitgliedern dabei. Wir können aber heute 28 Fußballer bei uns

begrüßen, zumindest auf dem Papier. Zwei Drittel kommen aus der aktiven Feuerwehr, der

Rest sind „Föhrdernde Mitglieder“. Beim wöchentlichen Training am Freitag von 18 – 20 Uhr

nehmen ca. 12 – 14 Spieler am Geschehen teil. Aber richtiges Training ist es eigentlich gar

nicht. Wir stellen einfach zwei Mannschaften willkürlich zusammen und spielen

gegeneinander. Mit Ehrgeiz und Kampf geht es zur Sache. Aber vor allen Dingen steht die

Fairness. Und so gab es auch im vergangenen Jahr keine größeren Verletzungen. 2006, im

Jahre der Fußballweltmeisterschaft gab es auch wieder tolle Spiele mit schönen Toren,

allerhand Kuriositäten mit allem was zum Fußball dazu gehört. Da der B – Platz jetzt wieder

freigegeben und bespielbar ist, haben wir die richtige Spielstätte für unseren Sport gefunden.

Letztes Jahr haben dann auch zwei neue Spieler zu uns gefunden. Janina Möhring und Marvin

Ehmke mischen jetzt beim Fußball kräftig mit. Und einen alten „Neuen“ konnten wir in

unseren Reihen wieder willkommen heißen. Torsten Bluschke ist seit März 2004 nicht mehr

bei uns gewesen, hat jetzt aber seine Profilaufbahn in Schwinge an den Nagel gehängt und

begnügt sich jetzt mit den Amateuren der Feuerwehr.

Unsere Weihnachtsfeier 2005 fand diesmal im Februar statt. Und was gibt es schöneres im

das Jahr mit einer Weihnachtsfeier zu beginnen. Hierbei wurden Ralf Müller und Heino

Schriefer für ihr Engagement für die Fußballabteilung geehrt und mit einer Flasche Whiskey

bedacht. Und zur Tradition gehört es auch, dass der Spieler, der im vergangenen Jahr die

meisten Einsätze beim Fußballverzeichnen konnte, bekannt gegeben wurde. Dieses Jahr war

es Heino Schriefer mit 51 Einsätzen.

Und wir haben noch eine Errungenschaft. Seit März 2006 ist unsere Homepage im Internet

am Start. Auf dieser Seite kann man alles erfahren, was mit unserer Fußballabteilung zu tun

hat. Die Spieler werden vorgestellt, mit all ihren Vorzügen. Berichte zu Turnieren, Spielen,

Weihnachtsfeiern und anderen Aktivitäten können hier bewundert werden. Und eine große

Auswahl an Fotos sind auch zu sehen. Um auf diese Seite zu kommen, einfach die Startseite

der FF Wiepenkathen auswählen und auf den Link Fußballabteilung klicken.

Turniere konnten wir im Jahr 2006 nicht so viel bestreiten, will nicht genug Spieler stellen

konnten. Aber beim ersten Hallenturnier der AOS waren wir dann doch am Start. Und

belegten gleich den 4. Platz. Leider waren nur vier Mannschaften dabei. Beim traditionellen

Tunier in Wedel, bei welchem wir jedes Jahr beiwohnen kamen wir auf den 7. Platz, also

Vorletzter. Am Anfang des Jahres bekamen wir auch Hallenzeiten für die große Sporthalle,

die wir dazu nutzten Spiele gegen andere Freizeitmannschaften auszutragen. So spielten wir

gegen die Ü-40 Mannschaft aus Wiepenkathen und erstmals gegen eine Truppe des

Tennisclubs Wiepenkathen. Diese jungen Burschen standen voll im Saft und waren uns

konditionell, spielerisch und von der Schnelligkeit haushoch überlegen. Aber wir haben auch

drei Tore geschossen, in zwei Stunden. Im April hatten wir dann unser eigenes Hallenturnier

ausgetragen. Wir konnten wieder mit zwei Mannschaften teilnehmen. Da „nur“ sieben

Mannschaften am Start waren, bot es sich an, jeder gegen jeden zu spielen. Und so konnten

natürlich alle das Feuerwehr – Derby bewundern. Die „Erste“ Mannschaft der Feuerwehr

konnte sic mit 4 : 1 gegen die „Zweite“ Auswahl durchsetzten. Die FFW 1 belegte den

4.Platz und die zweite Mannschaft errang den 7. Platz. Das Turnier war wieder ein voller

Erfolg und wurde von allen Mannschaften begeistert angenommen.

Am 27.Mai hat Heino Schriefer zur 20 Jahrfeier erstmals zum Kicker- und Dartturnier in

seinem Partykeller eingeladen. Zehn Spieler folgten der Einladung. Die Spieler wurden in

Gruppen eingeteilt und spielten parallel am Kickertisch und an der Dartscheibe. Beim

Darten hatte Torben Grell ein sicheres Händchen, gewann alle Vorrundenspiele und setzte

sich auch im Halbfinale und Endspiel souverän durch.

- 16 -

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FORTSETZUNG….


FUSSBALLABTEILUNG

20 Jahre Fußball in der Ortswehr FORTSETZUNG

1986 – 2006

Beim Kicker mischte Torben auch gut mit. Er musste sich aber Heino im Endspiel geschlagen

geben. Heino Schriefer nutzte so seinen Heimvorteil aus. Und weil jede Menge Spaß angesagt

war, haben wir noch ein Mannschaftsturnier im Tischfußball ausgetragen, wobei zwei Spieler

ein Team bildeten. Diese Teams wurden ausgelost und weil es so sein sollte, spielten die

Damen gemeinsam in einem Team. Janina und Bianca haben ihre Spiele sehr gut gemeistert.

Zum Schluss konnten sich Sven Seidenberg und Ralf Müller mit dem besseren Torverhältnis

den Sieg sichern. Alles im Allen ein gelungener Abend, der bei Wurst vom Grill und Bier und

Schnaps abgerundet wurde.

Beim diesjährigen Frühschoppenbosseln errang die Mannschaft Feuerwehr Wiepenkathen

Fußball den 3.Platz und erhielt hierfür einen Pokal. In der Bosselgruppe waren Ralf Müller,

Günter Koch, Heino Schriefer sowie Philipp und Heinz-Wilhelm von Thaden am Start.

Im Sommer wollten wir dann gemeinsam etwas unternehmen. Die Wahl fiehl auf eine

Kanufahrt auf der Este. Weil uns das Paddeln letztes Jahr soviel Spaß gemacht hat,

wiederholten wir dieses Ereignis. Allerdings fuhren wir diesmal vom Estesperrwerk zum

Buxtehuder Hafen. Mit der Sonne am Himmel und bei gekühlten Getränken ließ es sich gut

aushalten. Die Tour war wieder ein toller Erfolg. Christian Kramski hatte sich unterwegs bei

einer älteren Dame einen Strick ausgeliehen, um zwei Boote miteinander zu verbinden. Die

gleiche Idee hatte Sven Seidenberg auch. Und so war er sich mit Malte Höft, Torsten Lalla

und Jens Deede einig die Boote fachmännisch zu verknoten. Plötzlich hatte Janina Möhring so

einen Durst, dass sie von Boot zu Boot hechtete um an den kostbaren Schnaps zu gelangen.

Aber am Ende sind alle mehr oder weniger nass im Buxtehuder Hafen angekommen. Dort

wurde es dann aber doch noch feucht. Einige wurden in das Hafenbecken geworfen, während

andere selber hineinsprangen. Abkühlung tut gut! Und der Verleiher der Kanu´s hatte doch

Recht. Seine Boote können nicht sinken. Jens Deede, Torben Grell und Philipp von Thaden

versuchten ein Kanu zu versenken, aber ohne Erfolg. Abends haben wir den Tag bei einer

Abschlussfeier bei Bier und Gegrilltem ausklingen lassen. Und weil die deutsche Fußball

Nationalmannschaft an diesem Tage auch noch um den 3.-Platz der Fußballweltmeisterschaft

spielte, wurde dieses Event auch noch auf der Großbildleinwand gemeinsam angesehen. Aber

nicht, ,ohne einen Tipp für dieses Spiel abzugeben und kein anderer als Torben Grell tippte

natürlich richtig. Er war aber nicht der einzige. Heidrun Koch tippte auch 3 : 1 und lag

goldrichtig.

Erstmals wurde die Fußballabteilung der FFW auch in der Zeitung erwähnt. Das neue Stader

Wochenblatt berichtete mit einem Artikel „Retten-Löschen-Kicken-Kicker im WM-Fieber“

über das Jubiläum der Freizeitkicker der Feuerwehr. Und sechs Wochen später druckte auch

das Mittwochsjournal vom Stader Tageblatt einen Bericht mit dem Titel “Alarm-Die

Feuerwehrkicker“. In diesem Bericht war zu lesen, dass wir beim Training öfter mal durch

einen Alarm das Trainingsspiel abbrechen mussten, weil kein Spieler mehr verfügbar war.

Und am 4.8.06 hatte Ralf Müller, der zwar nicht in der aktiven Feuerwehr ist, einen Einsatz.

Der Nachwuchs war unterwegs und so konnte er seiner Ina im Kreißsaal unterstützen. Jetzt

warten wir nur noch auf einen Fernsehauftritt beim „Aktuellen Sport Studio…

Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen

Fußballabteilung

Heino Schriefer

- 17 -

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WIR STELLEN VOR

Wir stellen vor

Gruppenführer Norbert Jarck

Interview mit Norbert Jarck Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Wiepenkathen

Carsten: Hallo Norbert, welche Aufgaben nimmst Du in der Feuerwehr Wiepenkathen wahr?

» Ich bin Gruppenführer mit der Zusatzfunktion des Atemschutzbeauftragten «

Jürgen: Wie lange bist Du schon dabei, angefangen hat doch alles in der Feuerwehr Breitenwisch, oder?

» Ja, 1980 bin ich mit 18 Jahren in die Freiwillige Feuerwehr Breitenwisch eingetreten. Durch den Umzug nach Wiepenkathen und

die Nachbarschaft zu Fritz Völksen kam ich 1990 in die Feuerwehr Wiepenkathen, seit 1996 bin ich hier Gruppenführer «

Carsten: Du bist ja bei uns Atemschutzbeauftragter. Im Atemschutz wird ja viel überwacht, was muß denn alles

dokumentiert werden?

» Für jeden Geräteträger existiert ein Atemschutznachweisheft. Hier werden die Einsatz- und Übungszeiten sowie die ärztlichen

Untersuchungen der jeweiligen Kameraden dokumentiert «

Jürgen: Die Anforderungen für die Atemschutzgeräteträger sind ja sehr umfangreich, was wird im Einzelnen

verlangt?

» Die gesundheitlichen Anforderungen an die Geräteträger sind sehr hoch. Daher wird die physische Tauglichkeit regelmäßig

ärztlich untersucht (G 26/3, u.a. mit Belastungs-EKG) «

Jürgen: Und wie viele Atemschutzgeräteträger haben wir in der Feuerwehr:

» Z. Zt. sind wir 32 ausgebildete Kameraden, davon 4 Frauen «

Carsten: Kommen wir mal zu Deiner Funktion als Gruppenführer – wo liegen hier Deine Schwerpunkte?

» Im Einsatz bin ich mit der Leitung des Einsatzgeschehens befasst, sofern kein Ortsbrandmeister vor Ort ist. Außerdem führe ich

die Löschgruppe im Einsatz. In der Aus- und Weiterbildung der Ortswehr bin ich ebenso aktiv wie als Ausbilder „Die Gruppe im

Löscheinsatz gem. FwDv 4“ (ab 01.01.2007 neu FwDv 3) beim Feuerwehrgrundlehrgang auf Stadtebene.. Als ständiges Mitglied im

Ortskommando beteilige ich mich im Führungsgremium der Ortswehr «

Jürgen: Du hast ja auch schon deinen Sohn Alexander von der Feuerwehr überzeugen können ...

» Alexander ist mit zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr eingetreten und seit zwei Jahren im aktiven Dienst dabei «

Carsten: Ganz nebenbei hast Du ja viele Jahre auch die Fußballabteilung der Feuerwehr geleitet …

» Ja, 1991 habe ich die Leitung des Spielbetriebs von Werner Kornstädt übernommen und sie bis 2004 geleitet «

Jürgen: Bestimmt gab es einschneidende Ereignisse in Deiner Feuerwehrlaufbahn ...

» Ganz schlimm waren für mich zwei schwere Verkehrsunfälle innerhalb kurzer Zeit. 1982 wurde unsere Feuerwehr Breitenwisch

zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen. Ein guter Schulfreund war im Pkw eingeklemmt und musste befreit werden. Bereits ein

Jahr später verunfallten zwei Freunde in ihrem Fahrzeug vor ihrer Haustür und konnten von uns nur noch tot geborgen werden «

Carsten: Was wünschst Du dir für die Zukunft der Feuerwehr Wiepenkathen?

» Ich freue mich über die sehr gute Kameradschaft, und wünsche mir weiterhin wenig Einsätze und dass

der Nachwuchs weiterhin so erfolgreich in unsere Fußstapfen tritt. Die gesunde Struktur der Feuerwehr

soll so bestehen bleiben, ich wünsche mir, dass das gutes Verhältnis zwischen alt und jung beibehalten wird «


ZUR PERSON…

Norbert Jarck wurde am 19.02.1962 geboren. Vor vier Jahren haben

es sich er und seine Katrin, mit ihren beiden Jungs, Alexander und

Marco im "Stader Weg" gemütlich gemacht!!

„Nobsi“ arbeitet seit 28 Jahren bei der Firma „Hanseatische

Formen- und Wergzeugbau GmbH“ – seit 20 Jahren dort als

Werkzeugmacher-Meister für Formenbau.

Norbert angelt mit Leidenschaft gerne, ist im Fussball ein „Ass“. Im

Vordergrund steht bei ihm aber natürlich Katrin sowie die Kinder

und die Feuerwehr.

Norbert ist stest zuverlässig, hat auch für die „Jüngeren

immer ein offenes Ohr“. Wer Hilfe braucht, dem wird geholfen!

- 18 -

Dienstgrad: Hauptlöschmeister


���� ���� NEU

ANSCHAFFUNGEN & TERMINE

Anschaffungen 2006 & Termine 2007

Im Jahr 2006 konnten wir wieder einige Anschaffungen tätigen, die die Sicherheit der Feuerwehrleute sowie der

Bevölkerung maßgeblich verbessern.

2006

� 1x Mannschaftstransportwagen Florian Stade 42/74, Typ Mercedes Sprinter

� 1x Anhänger „Wasserbekämpfung“ (Um- und Ausbau des alten Anhängers)

� 1x Drucker für Laptop im Einsatzleitwagen

� 1x Einrichtung einer Internetanbindung für das Gerätehaus

� 1x Digitalkamera zur Dokumentation

� sowie div. Kleinmaterial im Laufe des Jahres


TERMINE 2007…

DO

25.01.2007

Grühnkohlessen im Dorfgemeinschaftshaus

FR

09.02.2007

Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr

SO

10.06.2007

Boßelturnier der Ortswehr

SA

23.06.2007

Tagesfahrt der Ortswehr

SA

25.08.2007

Sommerfest der Ortswehr

SO

16.09.2007

15 Jahre Jugendfeuerwehr – Tag der offenen Tür mit Gottesdienst

SO

18.11.2007

Kranzniederlegung am Ehrenmal

FR

23.11.2007

Kameradschaftsabend der Ortswehr


Für das Jahr 2007 ist z .Zt.

eine Anschaffung geplant.

Für die Ausbildung und

Brandschutzerziehung soll

ein mobiler Feuerlöschtrainer

erworben werden.

Mit ihm lassen sich z.B.

Fettexplosionen darstellen,

bzw. es kann das richtigen

löschen div. Bränden trainiert

werden!

Infos folgen…

� weitere Termine auf dem aktuellen Dienstplan, Sonderdienst als Aushang im Gerätehaus oder im Internet

- 19 -


ANHÄNGER WASSERBEKÄMPFUNG + WM 2006

Anhänger „Wasser

In diesem Jahr konnten wir unseren Anhänger „Wasserbekämpfung“ in Dienst stellen. Dieser dient

bei Unwettern zur Bekämpfung von Wasserschäden und dem Erhalt von Sachwerten. Zusammen

mit einem MTW und Besatzung ist der Anhänger, bei der Wasserbekämpfung, mit einem

Löschgruppenfahrzeug gleichzusetzen.

Die Anschaffung erfolgte durch Mittel der Fördernden Mitglieder der Ortswehr. Hierfür nochmals

vielen Dank!

Beladung:

���� Stromerzeuger

���� Wasserstaubsauger

���� Kabeltrommeln

���� Schläuche

���� Schaufel, Besen, Abzieher

���� Beleuchtungsmaterial

���� Tauchpumpen

���� TS mit Saugschläuchen

���� Feuerwehrleinen

���� uvm…

� Auch

WM 2006 bei der Feuerwehr

die Feuerwehr war im WM-Fieber…

Es hieß natürlich gemeinsam alle Spiele zu sehen, So wurde sich zu jeder Partie der Nationalmannschaft im Gerätehaus versammelt und

bei Fassbier und diversen „Leckereien“ unsere Elf angefeuert. Das Gerätehaus wurde mit Girlanden und einer Unzahl an Fahnen zur WM-

Hochburg unfunktioniert. Spannend wurde Runde für Runde verfolgt, Umso größer war die Trauer um das Ausscheiden gegen Italien und

damit das vorzeitige „Aus“ in der heimischen Weltmeisterschaft…

- 20 -


BILDER

Bilder Sommerfest 2006

- 21 -


IMPRESSUM

Impressum

���� Herausgeber

���� » Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen

���� Verantwortlich für den Gesamtinhalt

���� » Das Ortskommando

���� Redaktion

���� » Wilfried Sprekels

���� » Hinrich Knabbe

���� » Jörg Bastian

» Torsten Lalla

���� » Heino Schriefer

» Carsten Bastian

���� Bilder

���� » Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen

» Freiwillige Feuerwehr Heinbockel

���� » Hans-Lothar Kordländer

���� » privat

���� Lektorat & Druck

���� » Jürgen Balzer, BALZER BILDUNGSKONZEPTE GmbH

���� Textverarbeitung, Layout und Gestaltung

���� » Carsten Bastian

���� Bindung

���� » Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen

� INFO…

Rund 600 Menschen sterben jährlich in

Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon

in Privathaushalten. Tödlich ist bei einem

Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern

der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen

Brandrauchs können tödlich sein, die

Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken

dann. Der laute Alarm des Rauchmelders

warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig

vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den

nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in

Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu

alarmieren.

- 22 -

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