Jahresbericht Hattingen 2009 - Feuerwehr Hattingen

feuerwehr.hattingen.de

Jahresbericht Hattingen 2009 - Feuerwehr Hattingen

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Feuerwehr Hattingen

Jahresbericht 2009


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Anschrift:

Feuerwehr Hattingen

Hauptfeuer- und Rettungswache

Friedrichstr. 6-8

45525 Hattingen

Tel: el: 023 24 / 59 09-0

Fax: 02324/59097114

E-Mail: feuerwehr@hattingen.de

Homepage: www.feuerwehr-hattingen.de

Krankentransport: 19222

112

Notruf: Titelfoto: Feuerwehr Hattingen


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Inhalt

Feuerwehr Hattingen

Vorwort des Leiters der Feuerwehr 2

Allgemeines zur Stadt Hattingen 3

Organisation der Feuerwehr – hauptamtlich 4

Organisation der Feuerwehr – ehrenamtlich 5

Aktive Feuerwehr 6

Berichte aus der Jugendfeuerwehr 16

Berichte aus den Löschzügen 20

Rettungsdienst 32

Funkwerkstatt 35

Girl’s Day 36

Einsätze 40

Atemschutzwerkstatt 43

Vorbeugender Brandschutz 44

KFZ-Abteilung 47

Feuerwehr-Museum 48

Ehrenabteilung 51

Nachruf 52

Ihre Feuerwehr.

Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit!

Jahresbericht 2009 1


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2 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Vorwort des Leiters der Feuerwehr

Vertrauen schaffen!

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Kolleginnen

und Kollegen,

zum Jahresende 2009 bestellte mich der Rat der Stadt Hattingen für weitere sechs

Jahre zum ehrenamtlichen Leiter der Feuerwehr Hattingen.

Voraus ging das Anhörungsverfahren des Kreisbrandmeisters, in dem mir die Kameradinnen

und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hattingen nun zum dritten

Mal durch ein einstimmiges Votum das Vertrauen aussprachen.

Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm sowie der gesamte Rat der Stadt Hattingen

schlossen sich diesem Meinungsbild an.

Ich möchte mich für diesen Vertrauensbeweis herzlich bedanken und werde selbstverständlich mit Heribert Gummersbach

und Thomas Gerk an meiner Seite sowie mit dem Engagement der rund 400 Männer und Frauen der

Feuerwehr und des Rettungsdienstes die Gefahrenabwehr weiter ausbauen.

Ihrer Feuerwehr vertrauen können alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hattingen!

Mit mehr als 11.000 brand- und rettungsdienstlichen Einsätzen im Jahr 2009 waren Feuerwehr und Rettungsdienst

unserer Stadt der dominierende Sicherheitsgarant.

Ich bin stolz auf unsere Männer und Frauen, die sowohl hauptamtlich als auch ehrenamtlich 24 Stunden am Tag,

365 Tage im Jahr, für die Sicherheit der Einwohner Hattingens einstehen.

Glück auf und Gut Wehr!

Jürgen Rabenschlag


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Allgemeines zur Stadt Hattingen

Stadtgebiet (Quelle: Stadt Hattingen)

Feuerwehr Hattingen

Größe des Stadtgebietes 71,39 km 2

Größe des Teilbereiches Niedersprockhövel 17,00 km 2

Größe Ausdehnung Nord - Süd 12,70 km

Größe Ausdehnung Ost - West 10,30 km

Länge der Stadtgrenze 52,60 km

Höchste Erhebung des Stadtgebietes

(Bergerweg im Ortsteil Oberstüter)

Tiefste Stelle des Stadtgebietes

(Ruhraue Stadtgrenze zu Essen)

Flächennutzung Stand Dezember 2001 (Quelle: Stadt Hattingen Planungsamt)

306,0 m über NN

60,0 m über NN

Gebäude und Freifläche 1.247,78 ha

Verkehrsfläche 416,57 ha

Betriebsfläche 100,10 ha

Landwirtschaftsfläche 3.190,98 ha

Waldfläche 1.907,21 ha

Flüsse und Bäche 139,13 ha

Flächen anderer Nutzung 58,58 ha

Erholungsfläche 7.938,00 ha

Bevölkerung (Quelle: Stadt Hattingen und Stadt Sprockhövel)

Einwohnerzahl am 31. Dezember 2007 31. Dezember 2008 31. Dezember 2009

Stadt Hattingen 57.218 56.590 56.263

Niedersprockhövel 9.691 9.594 9.662

Niederstüter 1.710 1.674 1.649

Obersprockhövel 1.657 1.611 1.597

Jahresbericht 2009 3


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4 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Organisation der Feuerwehr Hattingen – hauptamtlich

Einsatzführungsdienst

BOI Helmut Huhmann

1. Wachabteilung

HBM Manfred Tacke

Sachgebiet

KFZ-Wesen

HBM Christian Fröhlich

Leiter des Fachbereiches

Feuerwehr und Rettungsdienst

Brandoberamtsrat

Jürgen Rabenschlag

Stv. Leiter des Fachbereiches

Feuerwehr und Rettungsdienst

Vorbeugender Brandschutz

BAR Friedhelm Hagemann

Einsatzführungsdienst

Vorbeugender Brandschutz

und Einsatzzentrale

BA Thomas Gerk

Einsatzführungsdienst

Technik, Beschaffung

und Geschäftsführung FF

BA Uwe Sausen

Einsatzführungsdienst

Personalmanagement,

Sicherheit

BOI Tomás Stanke

Einsatzführungsdienst

Rettungsdienst / Ausbildung

BI Gerd Simon-Bourree

Verwaltung

Ulrich Summeck

Yvonne Sosna

Andre Bursian

Einsatzführungsdienst

BOI Frank Brilo

2. Wachabteilung

HBM Peter Zahn

Sachgebiet

Vorbeugender Brandschutz/Brandschauen

Gebäudemanagement

HBM Helmut Weldert

Notfallseelsorge

Marianne Funda

Einsatzführungsdienst

BOI Siegfried Korn

3. Wachabteilung

HBM Willi Ricken

Sachgebiet

Rettungsdienst

HBM Reinhard Finner


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Feuerwehr Hattingen

Organisation der Feuerwehr Hattingen – ehrenamtlich

Leiter der Feuerwehr

Brandoberamtsrat

Jürgen Rabenschlag

Stv. Leiter der Feuerwehr

BAR Friedhelm Hagemann

Stv. Leiter der Feuerwehr

StBI Heribert Gummersbach

Fachberaterin Notfallseelsorge:

Marianne Funda

Fachberater Chemie:

BI Dr. Günter Klein

Fachberater Medizin:

Dr. med. Joachim Friese

Dr. med. Torsten Hartmann

Ärztin Dagmar Friese

SEG-Gefahrgut:

BOI Brilo

BA Gerk

Mannschaft aus LZ 1 + LZ 9

Pressewart: HBM Herkströter

Sprecher der Ehrenabteilung

OBM Hörster

Löschzug 9

-Niederwenigern-

StBI Gummersbach

BI Bruno Grieger

Löschzug 7

-Elfringhausen-

BI v. Scherenberg

HBM Schultz

Löschzug 6

-Oberstüter-

OBM Melneczuk

HBM Sebold

Löschzug 5

-Bredenscheid-

BI Dirk Knäpper

HBM Kriwett

Löschzug 4

-Holthausen-

HBM Drebert

HBM Wiese

Löschzug 3

-Blankenstein-

BI Falk

OBM Keil

Löschzug 2

-Welper-

OBM Heinrich

OBM Wedel

Löschzug 1

-Mitte-

BI Backhaus

OBM Thelen

Jugendfeuerwehr

-West-

OFM Rodemann

Jugendfeuerwehr

-Süd-

HBM Kriwett

Stadtjugendfeuerwehrwart

und

Jugendfeuerwehr

-Ost-

HBM Herkströter

Jahresbericht 2009 5


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6 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Aktive Feuerwehr

Die Ausrückebereiche der Feuerwehr Hattingen

Einsatzbereich I

Zuständiger Löschzug Ausrückebereich

Mitte LZ 1 -Mitte- Hauptfeuer- und Rettungswache

Winz-Baak LZ 5 -Bredenscheid-

Bredenscheid LZ 1 und LZ 5

Einsatzbereich II

Welper LZ 2 -Welper- Hauptfeuer- und Rettungswache

Blankenstein LZ 3 -Blankenstein-

Holthausen LZ 4 -Holthausen- LZ 2, LZ 3 und LZ 4

Einsatzbereich III

Oberstüter LZ 6 -Oberstüter- Hauptfeuer- und Rettungswache

Elfringhausen LZ 7 -Elfringhausen- LZ 6 und LZ 7

Einsatzbereich IV

Niederbonsfeld LZ 9 -Niederwenigern- Hauptfeuer- und Rettungswache

Niederwenigern LZ 9

Einsatzbereich V

Die Ruhr im Stadtgebiet

mit 6 möglichen Einlassstellen

LZ 1 -Mitte- Hauptfeuer- und Rettungswache

LZ 2 -Welper- LZ 1, LZ 2, LZ 3 und LZ 9

LZ 3 -Blankenstein- je nach Standort der Einlassstelle

LZ 9 -Niederwenigern-


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Personalstand

aktiv

freiwillig

zuzüglich

freiwillig

hauptamtlich

zuzüglich

freiwillig

Angestellte

Feuerwehr Hattingen

zuzüglich

freiwillig

Rett.-Dienst-

Praktikanten

Jugendfeuerwehr

Ehrenabteilung

LZ 1 -Mitte- 33 10 1 8 22 74

LZ 2 -Welper- 31 2 11 16 60

LZ 3 -Blankenstein- 25 2 1 9 13 50

LZ 4 -Holthausen- 20 2 1 3 9 35

LZ 5 -Bredenscheid- 21 8 10 39

LZ 6 -Oberstüter- 14 2 5 21

LZ 7 -Elfringhausen- 27 1 4 11 43

LZ 8 -Niederbonsfeld- 9 9

LZ 9 -Niederwenigern- 40 6 9 9 64

Jugendfeuerwehr West 16

Jugendfeuerwehr Süd 17

Jugendfeuerwehr Ost 21

Freiwillige Feuerwehr 211 23 3 0 54 104 395

Hauptfeuer- und Rettungswache 61 16 4 81

gesamt

Jahresbericht 2009 7


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8 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Neuaufnahmen/Übernahmen/Abgänge

Neuaufnahmen/Zugänge

Hauptwache Feuerwehr

Sattler, Jochen BMA

Petschke, Christina BMA

Stanke, Tomás BOI

Hauptwache Rettungsdienst

Lambertz, Denis RAP

Rieks, Nadja RAP

Schlenker, Eva Maria RAP

Schneider, Marcelina RAP

Weiß, Henrik RAP

Löschzug Mitte

Meiske, Tobias

Schütze, Tim

Löschzug Welper

Bursian, Andre

Dombrowska, Frank

Löschzug Holthausen

Klanfer, Holger

Meier, Svenja

Schoeb, Bernd

Löschzug Bredenscheid

Dittmeyer, Christian

Löschzug Niederwenigern

Schleicher, Daniel

Weber, Michael

Jugendfeuerwehr Ost

Gabryschak, Jonathan

Jansen, Jost

Markwiok, Marcel

Märker, Marvin

Michatz, Pascal

Schepoks, Normen-Erich

Schulewski, Nick

Todt, Jannik

Jugendfeuerwehr West

Schallat, Tim

Walkenhorst, Florian

Jugendfeuerwehr Süd

Groß, Lisa

Leupold, Luis

Pickartz, Marvin

Austritte/Abgänge

Hauptwache Feuerwehr

Dulk, Wolfgang

Heiderich, Heribert

Hauptwache Rettungsdienst

Fisch, Christian

Müller, Daniel

Schwab, Thomas

Weiß, Henrik

Löschzug Mitte

Bernd, Marcel

Graef, Andre

Löschzug Welper

Blaschke, Jörg

Schwandt-Thoms, Christian

Der Tagesdienst

Löschzug Blankenstein

Neubert, David

Löschzug Holthausen

Wiese, Daniel

Löschzug Bredenscheid

Weber, Christopher

Löschzug Niederwenigern

Hartmann, Matthias Maximilian

JF Ost

Wach, Maik

JF Süd

Terwei, Laura

Terwei, Leon

Vogelbruch, Marvin

Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr

Löschzug Welper

Förster, Dimitri

Schulte Eickholt, Daniel

Löschzug Blankenstein

Kaniut, Henning

Löschzug Holthausen

Borgmann, Jan

Löschzug Bredenscheid

Buttler, Sarah

Löschzug Niederwenigern

Brenke, Jens

Brilo, Pascal

Höger, Tiemo

Krippendorf, Mike

Wischermann, Marc Andre

Im Laufe des Jahres 2009 hat die Verwaltung der Feuerwehr drei neue Mitarbeiter erhalten.

V .l.: Ulrich Summeck, Yvonne Sosna und Andre Bursian.


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Durchschnittsalter

Gesamtaufstellung – hauptamtliche –

Feuerwehr Hattingen

Feuerwehrbeamte der Hauptfeuer- und Rettungswache 42,1 Jahre

Rettungsassistenten im Angestelltenverhältnis 30,1 Jahre

Gesamtdurchschnitt 39,1 Jahre

Einzelaufstellung – hauptamtliche –

Durchschnittsalter der I. Wachabteilung 41,2 Jahre

Durchschnittsalter der II. Wachabteilung 43,2 Jahre

Durchschnittsalter der III. Wachabteilung 41,1 Jahre

Tagesdienst 47,3 Jahre

Anwärter 24,0 Jahre

Einzelaufstellung – Rettungsassistenten –

Durchschnittsalter der I. Wachabteilung 32,8 Jahre

Durchschnittsalter der II. Wachabteilung 27,4 Jahre

Durchschnittsalter der III. Wachabteilung 30,3 Jahre

Gesamtaufstellung – ehrenamtliche –

Durchschnittsalter der Freiwilligen Feuerwehr 36,4 Jahre

Ehrungen für langjährige Feuerwehrzugehörigkeit

Für 40 Jahre

Dohm, Willi LZ 4

Geertsen, Lothar LZ 7

Für 50 Jahre

Diergardt, Hans Jörgen LZ 5

Lessat, Rudolf ehem. LZ 8

Oetelshoven, Siegfried LZ 7

Pöthmann, Friedhelm LZ 7

Schultz, Friedhelm LZ 7

Für 60 Jahre

Buderus, Karl LZ 3

Wortmann, Heinz LZ 3

Flügge, Max LZ 5

Jahresbericht 2009 9


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10 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Ernennungen/Beförderungen/Ehrungen

Beförderungen hauptamtlicher

Kräfte

Benstein, Florian BM

Golze, Nico BM

Neubert, Ronny BM

Rüping, Stephan BM

Sausen, Marc BM

Kaintor, Christian OBM

Terwei, Stefan OBM

Rose, Marcus HBM

Ernennungen zum Feuerwehrmann/-frau

Schulte Eickholt, Pascal LZ 2

Fegert, Florian LZ 2

Förster, Dimitri LZ 2

Borgmann, Jan LZ 4

Graf, Verena LZ 5

Buttler, Sarah LZ 5

Brilo, Pascal LZ 9

Höger, Tiemo LZ 9

Wieschermann, Marc zum 29.03.09 LZ 9

Kaniut, Henning zum 14.04.09 LZ 5

Beförderungen zum

Oberfeuerwehrmann/

-frau

Groos, Florian LZ 1

Mohr, Sascha LZ 1

Schulz, Daniel LZ 1

Becker, Ramon LZ 2

Heinrich, Martin LZ 2

Schulte Eickholt, Raffael LZ 2

Brüggerhoff, Florian LZ 3

Fichtner, Alexander LZ 3

Hesper, Fabian LZ 3

Kaniut, Maik LZ 3

Blankenagel, Florian LZ 5

Lastowski, Taras LZ 5

Weber, Christopher LZ 5

Ducenko, Egor LZ 7

Beförderungen zum/zur

Unterbrandmeister/in

Lehnert, Kim LZ 2

Keil, Jan Hendrik LZ 3

Post, Markus LZ 3

Dolp, Ralf LZ 5

Lachmann, Melanie LZ 5

Beförderungen zum

Oberbrandmeister

Sausen, Marc LZ 1

Kleffner, Benjamin LZ 9

Beförderung zum Hauptbrandmeister

Hofmann, Dominique LZ 1

Herkströter, Jens LZ 2

Ernennung zum stellv.

Löschzugführer

Thelen, Mike LZ 1

Ernennung zum Löschzugführer

Backhaus, Daniel LZ 1

Beförderung zum Stadtbrandinspektor

Gummersbach, Heribert LZ 9

Ernennung zum Betreuer/-in

in der Jugendfeuerwehr

Ost

Lehnert, Kim LZ 2

Ernst, Christian LZ 3

Versetzung in die Ehrenabteilung

Schmidt, Daniel LZ 2

Hirschberger, Werner LZ 3

Lehrke, Markus LZ 3

Berndt, Hermann LZ 9

Feuerwehrehrenzeichen

in Gold

Huhmann, Helmut LZ 1 und HW

Brüggerhoff, Friedrich LZ 3

Ehrenurkunde durch den Kreisfeuerwehrverband

durch den KBM

Für 50 Jahre

Diergardt, Hans Jörgen LZ 5

Oetelshoven, Siegfried LZ 7

Pöthmann, Friedhelm LZ 7

Schultz, Friedhelm LZ 7

Lessat, Rudolf ehem. LZ 9

Über 50 Jahre

Sebold, Siegfried LZ 6

Springmann, Friedhelm LZ 6

Schlenkermann, Hans LZ 6

Kaliga, Franz ehem. LZ 8

Kleffner, Günter LZ 9

Für 60 Jahre

Buderus, Karl LZ 3

Flügge, Max LZ 5

Über 60 Jahre

Battling, Willi LZ 9

Über 70 Jahre

Sandmann, Wilhelm LZ 3


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Lehrgänge am Standort

Truppmann/ -frau TM II

Löschzug 1

Becker, Hans Carl

Eggert, Daniel

Hahnefeld, Jaqueline

Hoter, Fabian

Otto, Christian

Riemer, Patrick

Löschzug 2

Fegert, Florian

Förster, Dimitri

Sattler, Jochen-Patrick

Schmidt, Andre

Schulte-Eickholt, Daniel

Löschzug 3

Ascherfeld, Sebastian

Ernst, Christian

Kaniut, Henning

Mosig, Sven

Löschzug 4

Borgmann, Jan

Murmann, Frank

Seeling, Fabian

Löschzug 5

Buttler, Sarah

Graf, Verena

Löschzug 7

Hansberg, Mario

Koschack, Martin

Löschzug 9

Brenke, Jens

Brilo, Pascal

Höger, Tiemo

Krippendorf, Mike

Stoffelshaus, Moritz

Wieschermann, Marc Andre

Rettungsassistent

anerkannt

Hauptfeuer- und Rettungswache

Schalk, Christian

Praktikant im Rettungsdienst

Hauptfeuer- und Rettungswache

Lambertz, Denis

Rieks, Nadia

Schlenker, Eva

Schneider, Marcelina

Sprechfunkerlehrgang

Löschzug 1

Becker, Hans Carl

Hahnefeld, Jaqueline

Hoter, Fabian

Otto, Christian

Löschzug 2

Dombrowska, Frank

Fegert, Florian

Förster, Dimitri

Lehnert, Falk

Schulte-Eickholt, Daniel

Schulte-Eickholt, Raffael Mario

Löschzug 3

Ascherfeld, Sebastian

Kaniut, Henning

Mosig, Sven

Löschzug 4

Murmann, Frank

Seeling, Fabian

Löschzug 5

Buttler, Sarah

Graf, Verena

Scholz, Michael

Löschzug 7

Hansberg, Mario

Koschack, Martin

Mormann, Stefan

Löschzug 9

Brenke, Jens

Brilo, Pascal

Höger, Tiemo

Krippendorf, Mike

Wieschermann, Marc Andre

Maschinist für

Drehleitern

Löschzug 1

Killmann, Frank

Mohr, Sascha

First Responder Fortbildung

Löschzug 9

Gurski, Thomas

Linnemann, Christian

Feuerwehr Hattingen

Bootssteuerschein

Hauptfeuer- und Rettungswache

Fechtner, Holger

Löschzug 1

Durek, Benjamin

Mohr, Sascha

Löschzug 2

Schmidt, Andre

Löschzug 3

Hoppe, Marc

Löschzug 9

Gurski, Thomas

Gruppenführer im

Rettungsdienst

Hauptfeuer- und Rettungswache

Drabent, Guido

Drücks, Stefanie

Fechtner, Holger

Kördell, Pamela

Kupfer, Andre

Mackott, Daniela

Ratajczak, Holger

Rusin, Oliver Daniel

Sausen, Sven

Schäfer, Michael

Stachowiak, Michael

Atemschutzgerätewart/Füllanlagen

durch

Fa. Dräger, Krefeld

Hauptfeuer- und Rettungswache

Berent, Marco

Brilo, Frank

Brochhagen, Reiner

Faber, Udo

Hagemann, Olaf

Neuhaus, Heinz-Jürgen

Scheffler, Alfred

Scherer, Andreas

Thöne, Christian

Walter, Andreas

Wirth, Eckard

Jahresbericht 2009 11


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12 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Lehrgänge auf Kreisebene

Gerätewart Fortbildung -

FF Ennepetal

Löschzug 1

Durek, Benjamin

Löschzug 2

Sturm, Alexander

Löschzug 3

Koch, Markus

Atemschutzgeräteträgerlehrgang

-

FF Sprockhövel

Löschzug 1

Becker, Hans Carl

Eggert, Daniel

Riemer, Patrick

Löschzug 2

Lehnert, Falk

Schmidt, Andre

Löschzug 3

Ernst, Christian

Kaniut, Maik Konstantin

Mosig, Sven

Löschzug 5

Blankenagel, Florian

Löschzug 7

Koschak, Martin

Löschzug 9

Stoffelshaus, Moritz

Wieschermann, Marc Andre

Maschinistenlehrgang

für Löschfahrzeuge -

FF Ennepetal

Löschzug 1

Mawick, Marlon

Löschzug 3

Ernst, Christian

Truppführerlehrgang -

FF Sprockhövel

Löschzug 2

Heinrich, Martin

Löschzug 3

Brüggerhoff, Florian

Hesper, Fabian

AtemschutzgeräteträgerfortbildungHeißausbildung

- FF Sprockhövel

Löschzug 1

Mohr, Sascha

Löschzug 2

Heinrich, Sabrina

Löschzug 3

Post, Markus

Löschzug 5

Knäpper, Dirk

Löschzug 7

Schultz, Christian

Löschzug 9

Scherff, Martin

Technische Hilfeleistung -

FF Sprockhövel 2

Löschzug 3

Fichtner, Alexander

Löschzug 7

Mormann, Stefan

Löschzug 9

Gurski, Thomas

Führungsassistent TEL -

BF Witten

Löschzug 5

Dolp, Ralf

Knäpper, Dirk

Technische Hilfeleistung -

FF Herdecke

Löschzug 1

Schulz, Daniel

Löschzug 2

Schulte Eickholt, Raffael Mario

Löschzug 3

Markus, Andreas

Gefahrgut ABC-

Gefahrstoffe Modul I -

FF Gevelsberg

Löschzug 1

Neuhaus, Markus

Pauli, Markus

Löschzug 7

Wultschning, Markus

Gefahrgut ABC-

Gefahrstoffe Modul II -

FF Sprockhövel

Löschzug 2

Sturm, Alexander

Löschzug 7

Wultschning, Markus

Sprechfunkerlehrgang -

FF Sprockhövel

Löschzug 1

Eggert, Daniel

Riemer, Patrick

Löschzug 2

Becker, Ramon

Löschzug 3

Hesper, Fabian

Kaniut, Maik Konstantin

Löschzug 5

Blankenagel, Florian

Besuchen Sie uns auch auf unserer Homepage unter:

www.feuerwehr-hattingen.de


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Feuerwehr Hattingen

Lehrgänge am Institut der Feuerwehr in Münster

Ausbilder in der Feuerwehr

Löschzug 3

Keil, Horst

Gruppenführerlehrgang

F III

Löschzug 1

Pauli, Markus

Seminar Ausbilder in der

Feuerwehr

Löschzug 9

Gurski, Thomas

Seminar Absturzsicherung

Fortbildung

Hauptfeuer- und Rettungswache

Rose, Markus

Thöne, Christian

Seminar Elektrizität –

neue Energiegewinnung

Hauptfeuer- und Rettungswache

Gernand, Jörg

Neuhaus, Heinz-Jürgen

Seminar Digitalfunk

Hauptfeuer- und Rettungswache

Gernand, Jörg

Götz, Roland

Rose, Markus

Am 25. November 2009 fand im Didaktischen

Zentrum des Schulzentrums

Holthausen die Anhörung der

Freiwilligen Feuerwehr statt. Die Anhörung

war nötig, da für Stadtbrand-

Seminar Drehleitermaschinisten

Ausbilder

Hauptfeuer- und Rettungswache

Rose, Markus

Seminar Methodik/

Didaktik

Löschzug 5

Knäpper, Dirk

Seminar Körperliche Leistung

Sport

Hauptfeuer- und Rettungswache

Kurowski, Günther

Seminar Sportbeauftragter

in der Feuerwehr

Hauptfeuer- und Rettungswache

Hagemann, Olaf

Kohlmann, Markus

ABC Führen im Einsatz

Hauptfeuer- und Rettungswache

Zahn, Peter

Gruppenführerlehrgang

B III

Hauptfeuer- und Rettungswache

Hofmann, Christian

Meulen, Andre van der

Tiefenbach, Melanie

meister J. Rabenschlag und für seinen

Stellvertreter F. Hagemann die Amtszeit

im April 2010 endet und F. Hagemann

aus Altersgründen im August 2010 ausscheidet.

Von den Kameraden wurde für

Seminar Stabsmitglieder

S4

Hauptfeuer- und Rettungswache

Brilo, Frank

Seminar Zusammenarbeit

THW u. Feuerwehr

Hauptfeuer- und Rettungswache

Ricken, Willi

Seminar Fortbildung Maschinist/Gerätewarte

Hauptfeuer- und Rettungswache

Terwei, Stefan

Seminar Kommunikation

fremder Kulturen

Hauptfeuer- und Rettunswache

Zahn, Peter

Wehrführer

Löschzug 9

Gummersbach, Heribert

Seminar Verhalten im

Straßenverkehr

Löschzug 1

Thelen, Mike

Zugführer F IV

Löschzug 7

Wultschning, Markus

den Rat der Stadt J. Rabenschlag als

Stadtbrandmeister und Thomas Gerk

als neuer stellvertretender Stadtbrandmeister

vorgeschlagen. Die neue

Amtszeit beginnt am 01.05.2010.

Jahresbericht 2009 13


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14 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Lehrgänge anderer Ausbildungsstätten

Kfz-Führerschein Kl. C/CE

Löschzug 1

Killmann, Frank

Mohr, Sascha

Löschzug 3

Herzmann, Christoph

Kfz-Schulung UDS - Düsseldorf

Hauptfeuer- und Rettungswache

Hofmann, Christian

Terwei, Stefan

Allradtraining Mercedes

Benz für Feuerwehren in

Herten

Hauptfeuer- und Rettungswache

Berent, Marco

Fröhlich sen., Christian

Kohlmann, Markus

Mackott, Daniela

Meulen, Andre van der

Rose, Markus

Sausen, Uwe

Simon Bourrée, Gerd

Maschinistenlehrgang

für Löschfahrzeuge

- BF Bochum -

Hauptfeuer- und Rettungswache

Benstein, Florian

Golze, Nico

Neubert, Ronny

Rüping, Stephan

Sausen. Marc

Fortbildung Rettungsassistenten

- BF Witten -

Alle Rettungssanitäter und -assistenten

der Hauptfeuer- und Rettungswache

Grundlehrgang BI

- BF Bochum -

Hauptfeuer- und Rettungswache

Petschke, Christina

Sattler, Jochen Patrick

Unsere beiden “Neuen”

Rettungshelfer NRW

2. Prüfung

- DRK Münster -

Löschzug 1

Klein, Thomas

Tech. Seminar Stryker-

Trage Wietmarschen

Hauptfeuer- und Rettungswache

Faber, Udo

Rusin, Oliver Daniel

Seit dem 01. Oktober 2009 hat die Hauptfeuer- und Rettungswache zwei neue Mitarbeiter.

Das sind Christina Petschke und Jochen Patrick Sattler. Zurzeit sind beide auf dem B I Grundlehrgang

bei der BF Bochum.

Rettungssanitäter

- BF Bochum -

Hauptfeuer- und Rettungswache

Benstein, Florian

Golze, Nico

Neubert, Ronny

Rüping, Stephan

Sausen, Marc

AtemschutzgeräteträgerfortbildungHeißausbildung

- BF Essen -

Hauptfeuer- und Rettungswache

Faber, Udo

Kohlmann, Markus

Kurowski, Günther

Leidag, Erich

Majsner, Olaf

Rettungshelfer NRW

Urkunde

Löschzug 3

Ernst, Christian


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Rettungsschwimmabzeichen

in Bronze

Killmann, Frank LZ 1

Hoppe, Marc LZ 3

Knäpper, Dirk LZ 5

Gurski, Thomas LZ 9

Stoffelshaus, Moritz LZ 9

Knäpper, Lucas JF Süd

Wiederholung

Rettungsschwimmabzeichen

in Bronze

Moritz-Baier, Hans-Peter HW

Krippendorf, Mike LZ 9

Rettungsschwimmabzeichen

in Silber

Hoppe, Marc LZ 3

Wiederholung

Rettungsschwimmabzeichen

in Silber

Fechtner, Holger HW

Kleine-Onnebrink, Nicole HW

Kohlmann, Markus HW

Durek, Benjamin LZ 1

Karn, Olaf LZ 2

Sturm. Alexander LZ 2

Rettungsschwimmabzeichen

in Gold

Hoppe, Marc LZ 3

Foto rechts: Unsere Schwimm-Senioren.

Feuerwehr Hattingen

DLRG Schwimmabzeichen

in Bronze für Senioren

Behrenbeck, Günter LZ 1

Gocke, Herbert LZ 1

Kaiser, Erwin LZ 1

Gajewski, Ulrich LZ 3

Jäger, Helmut LZ 3

Oetelshoven, Siegfried LZ 7

Senioren-”Seeräuber”

Berndt, Hermann LZ 9

Die Wachabteilungen der Hauptfeuer- und Rettungswache

1. Wachabteilung

2. Wachabteilung 3. Wachabteilung

Jahresbericht 2009 15


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 16

16 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Berichte aus der Jugendfeuerwehr

Jahresbericht 2009 der JF West

Neben den 20 Ausbildungsdiensten im

Jahr 2009 wurden bei der Jugendfeuerwehr

Hattingen-West natürlich auch im

vergangenen Jahr Veranstaltungen mit

dem Ziel der allgemeinen Jugendarbeit

innerhalb und außerhalb der Stadtgrenzen

Hattingens durchgeführt.

Am 14. März 2009 fand das alljährliche

Fußballturnier in Herdecke statt, bei

dem unsere Mannschaft den 5. Platz belegte.

Unsere Mannschaft setzte sich

aus den Gruppen der Jugendfeuerwehren

aus Hattingen Ost und West zusammen.

Hier zeigt sich die gute Zusammenarbeit

innerhalb der Jugendfeuerwehr in

Hattingen.

Die praktischen Übungsdienste in

den Sommermonaten zum Thema

FwDV3 wurden an der Ruhr abgehalten.

Dabei kam es zu der ein oder anderen

Wasserschlacht.

Darüber hinaus waren wir nicht nur

an der Ruhr, sondern auch auf der Ruhr

aktiv.

Am 12. Mai 2009 besetzte die JF-

West das Motorboot der Feuerwehr Hattingen,

um einmal einen etwas anderen

Dienstabend zu gestalten. Gezeigt wurden

hier “Mann-Über-Bord”-Manöver

sowie andere Grundlagen des Bootsfahrens.

Ein weiteres Highlight im Jahr 2009

war die erste große Kanutour der Jugendfeuerwehr

Hattingen. Die Fahrt

begann am toten Ruhrarm in Hattingen

und mündete in Bochum Dahlhausen.

Anschließend wurde an der

alten Feuerwache in Hattingen Mitte

Am 3. Berufsfeuerwehrtag

stand unter

anderem die Fahrzeugpflege

auf dem

Programm.

bei einem leckeren Grillwürstchen

und einem Glas Fanta für das leibliche

Wohl gesorgt.

Am 05. September 2009 präsentierte

sich unsere Jugendgruppe auf dem Feuerwehrfest

in Niederwenigern. Neben

dem Infostand und der Spritzwand,

Rettung eines Fallschirmspringers.

konnten auch einige interessierte Jugendliche

für die JF gewonnen werden.

Kurze Zeit später, am 27. September

2009, folgte der große Jugendfeuerwehrtag

im Phantasialand in Brühl.

Neben den vielen Achter- und Wildwasserbahnen,

wurden auch viele Shows

besucht. Dieser Tag war ein großes Erlebnis

für alle Beteiligten.

Am 12.12.2009 fand der große Jahresabschluss

der JF-West statt. Pünktlich

um 7.30 Uhr wurde der Dienst der 4.

Wachabteilung der Feuerwehr Hattingen

mit der Fahrzeugübergabe eingeleitet.

Dies war der Beginn des 3. Berufsfeuerwehrtages.

Wie bei einer richtigen Berufsfeuerwehr

gliederte sich der Dienst in eine

Arbeits- und Bereitschaftszeit. Hier

wurden Aufgaben wie Fahrzeugpflege

und Ausbildungsinhalte abgehandelt.

Wie im wahren Leben kam es zu

zahlreichen Einsätzen, darunter die

Suche und Rettung eines Fallschirmspringers,

der sich in einem Baum verfangen

hat, verschiedene Brandeinsätze

und Hilfeleistungen. Der Dienst endete

pünktlich nach 24 Stunden und wurde

mit einem gemeinsamen Frühstück abgeschlossen.


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 17

„Essen ist eine Notwendigkeit. Gut Speisen ist

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Feuerwehr Hattingen

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Jahresbericht 2009 17


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18 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Jugendfeuerwehr Hattingen-Ost – Alle Jahre wieder…

… sitzt man vor einem weißen Blatt Papier

und beginnt den Jahresbericht zu

schreiben. Was haben wir denn in 2009

alles gemacht? Lange überlegen muss

man nicht wirklich. Im vergangenen

Jahr standen wirklich sehr viele Aktivitäten

auf dem Dienstplan der Jugendfeuerwehr

Hattingen-Ost.

Vieles davon hatte mit Wasser zu

tun. Los ging es im Januar mit einem

Besuch des Freizeitbades „Schwimm

In“ in Gevelsberg. Dieser Ausflug zum

Jahresanfang hat schon fast traditionellen

Charakter. Hauptsache ist jedoch,

dass es den Jugendlichen immer wieder

Spaß macht. Und der soll ja auch im

Vordergrund unserer Arbeit stehen. Ob

es daran lag, dass viele der Kids beim

Schwimmen immer wieder untergetaucht

sind oder ob es die Neugierde

war. Wir wissen nicht wirklich warum

der Einladung zum Schnuppertauchen

des Deutschen Unterwasserclubs so

viele Jugendliche gefolgt sind. Aber die

Bilder zeigen, dass auch hier auf jeden

Fall jede Menge Spaß mit von der Partie

war und die Jugendfeuerwehrleute

durch das Schwimmbecken in Holthausen

getaucht sind.

Nass ging es dann auch im Mai weiter.

„Komm wir bauen ein Tonnenfloß!“

Tonnenfloß? Was soll das denn werden?

Diese Frage wird sich der ein oder andere

Teilnehmer auch gefragt haben. Die

erste Vermutung, dass die Aktion vom

Gewicht der Materialien herrührt, war

zwar nachvollziehbar, aber leider nicht

ganz richtig. Vielmehr werden hier Tonnen

oder Fässer unter eine Floßkonstruktion

gebaut, die der ganzen Sache

Auftrieb verleihen. Doch vor der gemütlichen

Fahrt auf der Ruhr haben die

Götter oder Betreuer den Schweiß gesetzt.

Mit vereinten Kräften und vielen

Knoten wurde in dreistündiger Arbeit

ein großes Floß zusammengebaut und

anschließend auf der Ruhr zu Wasser

gelassen. Mit etwas Strömung und viel

Muskelkraft ging es flussabwärts zu Birschel`s

Mühle. Hier wurden die Materialien

wieder auseinandergebaut und

bis zur nächsten Benutzung eingelagert.

Im Juni ging es zur Abwechslung mal

in die Luft. Im Rahmen einer Wochenendfahrt

wurde auch einer der größten

Klettergärten Deutschlands, in Medebach/Sauerland,

besucht. Dank Unterstützung

der Löschzüge Welper und

Blankenstein konnten die Jugendlichen

hier eine mehrstündige Tour durch den

Klettergarten absolvieren. Die Stärkung

des Teamgeistes und das Miteinander

waren Hintergrund vieler Übungen. Vordergründig

war aber Spaß und Aktion

angesagt.

Und weil die Jugendfeuerwehr sich

im Wasser doch mehr zu Haus fühlt als

in der Luft wurde im Herbst ein Highlight

des letzten Jahres wiederholt. Zusammen

mit den Gruppen Süd und West

startete ein Konvoi aus 10 Kanus von

Welper aus Richtung Essen. Aufgrund

der Anstrengungen des letzten Jahres

wurde die Tour in diesem Jahr kurz nach

der Hattinger Stadtgrenze in Bochum-

Dahlhausen beendet. Im Anschluss gab

es noch eine Stärkung vom Grill.

Ganz ohne Anstrengung verlief der

letzte Höhepunkt des Jahres. Im September

besuchten alle drei Jugendgruppen,

zusammen mit über 4.000

Jugendfeuerwehrmitgliedern das Phantasialand.

Im Rahmen eines Aktionstages

der Landesjugendfeuerwehr in

Zusammenarbeit mit der JF Erftkreis

wurde den Jugendlichen ein deutlich ermäßigter

Eintritt in den Park angeboten.

Voraussetzung war das Tragen einer Jugendfeuerwehruniform.

Man kann sich

gut vorstellen wie imposant über 4.000

Jugendliche in den blau-orangen Uniformen

ausgesehen haben.

Das waren zwar jetzt schon sehr

viele Veranstaltungen, aber noch lange

nicht alle an denen sich die Jugendfeuerwehr

Hattingen-Ost beteiligt hat. Zu

erwähnen wären da noch die Jugendflamme,

das Mitwirken beim Tag der offenen

Tür des Löschzuges Welper, die

Schau-Übung beim Moscheeverein in

Hattingen und die vielen Dienste im

Laufe des Jahres.

Jens Herkströter


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Dieses Jahr stand die Leistungsspange

an, welche in Warendorf ausgerichtet

wurde. Um 7.30 Uhr war Anmeldung,

so dass wir um 5.30 Uhr von Hattingen

abfuhren. Mit Navi und einer guten Portion

Glück hatten wir den Ort gefunden.

Nach Aufmarsch und Einteilung kam

Kugelstoßen, Staffellauf, Mittagspause,

Fragen Schnelligkeitsübung und Löschangriff

als Tagesablauf. Der Wettergott

war uns wohlgesonnen, die Leistung der

Gruppe hervorragend. Der Tag konnte

mit viel Spaß und guter Laune beendet

werden.

Auch in diesem Jahr wurde wieder ein

Fußballturnier in Herdecke durchgeführt.

Hattingen nahm mit 3 Gruppen

teil. Mit Können und Glück konnten wir

eine Platzierung im Mittelfeld belegen.

Kleine Verletzungen und Blessuren ge-

Feuerwehr Hattingen

Jahresbericht 2009 der Jugendgruppe Hattingen Süd

Antreten zur Schnelligkeitsübung.

Verleihung der Leistungsspanne.

hörten zum Tagesgeschehen, welche

aber schnell behoben werden konnten.

Am 22. Juni 2009 war Tag der offenen

Tür in Bredenscheid. Die Organisa-

tion und auch

die Durchführung

oblagen

dem Löschzug

und der

Jugendgruppe

Süd. Die Jugend übernahm die Bereiche

Kaffee und Kuchen, Flash-Eis

und Spritzwand. Als Einlage wurde

von der Jugendgruppe eine Schau-

übung mit 3 mal C-Rohr vorgenommen.

Da die Übung vom Publikum

sehr gut angenommen wurde, bekämpften

die Nachwuchskräfte am

Nachmittag einen Kleinbrand mit

Wasser.

JUGENDFLAMME

In diesem Jahr wurde auf Kreisebene in

Witten die Jugendflamme Stufe 1 und 2

durchgeführt. Die Stationen waren auf

dem Bergbau-Lehrpfad Muttental verteilt.

Hattingen nahm mit 3 Gruppen

aus Ost und Süd teil. Aus Fahrzeugkunde,

Notrufabfrage, Knoten und Sti-

che, Sport und Unterhaltung wurden

Aufgaben gestellt, die die Jugendlichen

einzeln oder in Gruppen absolvieren

mussten. Der Tag wurde mit Verpflegung

und Verleihung der Jugendflamme

beendet.

Jahresbericht 2009 19


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 20

Feuerwehr Hattingen

Berichte aus den Löschzügen

Hauptfeuer- und Rettungswache – I. Wachabteilung

PERSON UNTER KLEINBAGGER

Am Donnerstag, den 26. März 2009, erhält

die Leitstelle EN um 15.32 Uhr

über das Notruftelefon 112 durch den

Eigentümer der Baustelle die Meldung

über einen Unfall mit einem Bagger an

einem Wohngebäude “Im Westenfeld”.

Aufgrund dieser Meldung alarmierte die

Leitstelle gemäß der AAO (Alarm- und

Ausrückeordnung) über den Hausalarm

und über die Funkmeldeempfänger die

hauptamtliche Feuerwehr, den Rettungsdienst

und den LZ 1 mit dem

Stichwort “Einsatz für die Feuerwehr

Hattingen, den ELW, LF 16-12, RW,

NEF, RTW 2, LZ 1, Person unter umgestürzten

Bagger eingeklemmt”.

Lage:

In der Straße “Im Westenfeld” werden

mehrere Häuser umgebaut und saniert.

Dabei werden auch umfangreiche Erdbewegungen

durchgeführt.

Einsatzablauf:

Die hauptamtliche Wachbesatzung, alarmiert

um 15.34 Uhr und ausgerückt um

15.35 Uhr mit den oben genannten Fahrzeugen,

war nach fünf Minuten Anfahrt

an der Einsatzstelle.

Sicherung des umgestürzten Baggers durch

einen 2. Bagger.

Bei der Ankunft bot sich folgendes Bild:

Auf dem Gelände eines Wohngebäudes

war ein Klein-Bagger an einer Schrägen

umgestürzt und mit dem Ausleger gegen

eine Hauswand geprallt. Der Bagger-

20 Jahresbericht 2009

führer war mit dem linken

Bein zwischen Tür

und Rahmen der auf

der Seite liegenden

Fahrerkabine eingeklemmt.

Als Erstmaßnahme

wurde der umgestürzte

Bagger mit einer Endlosschlinge

von einem

anderen Bagger gesichert.

Um das eingeklemmte

Bein zu

entlasten, wurde ein

Mini-Hebekissen zwischen

Tür und Kabinenrahmen

eingebracht

und aufgeblasen. Danach wurde der

Bagger vorsorglich mit Holzkeilen

gegen das Wegrutschen gesichert. Nach

den erfolgten Sicherungsmaßnahmen

wurde die Baggertür mit dem hydraulischen

Schneidgerät abgeschnitten und

der Baggerführer aus seiner Notlage befreit.

Der Verletzte wurde die ganze Zeit

durch den Rettungsdienst und den Notarzt

versorgt.

Anschließend wurde der Patient aufgrund

seiner erlittenen Beinverletzungen

ins evangelische Krankenhaus

Hattingen transportiert. Nach der Rettung

des Baggerführers wurde der ver-

2. Sicherung durch Abstützung des Baggers.

Rettung und Versorgung des verunfallten Baggerfahrers.

DATEN

1ELW1

2 LF 16/12

1RW

1NEF

1RTW

18 Einsatzkräfte im Einsatz

4 Einsatzkräfte im Rettungsdienst

Von anderen Dienststellen:

Polizei Hattingen

unfallte Bagger,

durch den zuvor

zur Sicherung eingesetzten

zweiten

Baggers, wieder

aufgerichtet.

Nach über einer

Stunde konnte der

Hilfeleistungseinsatz

von den 22

Einsatzkräften beendet

werden.

Manfred Tacke,

HBM


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 21

Zu einem Wohnungsbrand wurde die

Hauptfeuer- und Rettungswache der

Stadt Hattingen am Freitag den 13. November

2009 um 22.39 Uhr durch die

Kreisleitstelle alarmiert.

Weiter wurden die Löschzüge Mitte,

Blankenstein und die IUK Gruppe um

22.39 Uhr alarmiert. Dazu noch um

22.43 Uhr der Löschzug Welper, und zur

Besetzung der Hauptwache wurde der

Feuerwehr Hattingen

Hauptfeuer- und Rettungswache – II. Wachabteilung

Wohnungsbrand “In der Talstraße”

Über die 1. Drehleiter wurde ein Außenangriff mit dem Wenderohr vorgenommen.

Zur Kontrolle des Dachgeschosses wurde eine zweite Drehleiter eingesetzt.

Löschzug Niederwenigern um 22.56

Uhr über Funkmelder verständigt.

Die Kräfte der Hauptfeuer- und

Rettungswache trafen schon eine Minute

später an der Einsatzstelle ein.

Dort schlugen die Flammen aus einem

Fenster im 2. Obergeschoss. Ein Trupp

unter Pressluftatmer (Atemschutz)

wurde zur Menschenrettung mit einem

C-Rohr zum Innenangriff eingesetzt.

Über die 1. Drehleiter wurde ein Außenangriff

mit dem Wenderohr vorgenommen.

Vorsorglich wurden vier Hausbewohner,

die schon aus der betreffenden

Wohnung heraus waren, mit Verdacht

auf Rauchgasintoxikation mit dem Rettungswagen

zum Marienhospital nach

Witten transportiert.

Die nachrückenden Einheiten stellten

weitere Trupps unter Pressluftatmer

zur Durchsuchung des Gebäudes und

zur Brandbekämpfung bereit. Zur Kon-

Hier ist nichts mehr zu retten.

trolle des nicht mehr begehbaren Dachgeschosses

wurde die 2. Drehleiter

eingesetzt. Hierbei wurden auch teilweise

die Eindeckung und Teile der Verkleidung

der Dachhaut und des

Dachüberstandes entfernt.

Jahresbericht 2009 21


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 22

22 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Während des Einsatzes wurden die betroffenen

Gebäudeteile mit der Wärmebildkamera

überprüft.

Das gesamte Gebäude wurde vom

Ordnungsamt für unbewohnbar erklärt.

Die Einsatzstelle wurde anschließend

vom städt. Bauhof abgesperrt und

der Polizei übergeben.

Die Brandnachschau um 2.45 Uhr

brachte keine neuen Erkenntnisse.

EINGESETZT WAREN INSGESAMT:

● Löschzug der Hauptfeuer- und Rettungswache

Hauptfeuer- und Rettungswache – III. Wachabteilung

Am Freitag, den 14. August 2009,

wurde die Hattinger Feuerwehr um

4.50 Uhr zu einem Wohnungsbrand in

Hattingen-Welper alarmiert. Zur Einsatzstelle

rückten der Löschzug der

Hauptwache sowie die freiwilligen Einheiten

aus Welper und Blankenstein aus.

Ferner alarmierte die Kreisleitstelle die

Sondereinsatzgruppe “Information und

Kommunikation” des Löschzuges Bredenscheid.

Bereits bei Eintreffen der ersten

Kräfte drang Rauch aus einer Wohnung

im ersten Obergeschoss eines Zechenhauses.

Da sich noch eine Person in der

Wohnung befinden sollte, ging ein Angriffstrupp

unter schwerem Atemschutz

vor. Zwei weitere Trupps unter Atemschutz

folgten. An der Gebäuderückseite

wurde eine tragbare Leiter als zusätzlicher

Rettungs- und Angriffsweg bereitgestellt.

Die Einsatzkräfte fanden den 80jährigen

Mieter im Obergeschoss und

brachten ihn ins Freie. Hier konnte der

ebenfalls anwesende Notarzt jedoch nur

noch den Tod des Mannes feststellen.

Gleichzeitig setzte die Feuerwehr die

Brandbekämpfung mit zwei C-Rohren

im Gebäude fort. Hierzu mussten Teile

der Wand- und Deckenverkleidung ab-

● 4 Löschzüge der FF:

▪ LZ Mitte,

▪LZWelper,

▪ LZ Blankenstein,

▪ IUk-Gruppe,

▪ LZ Niederwenigern

Ausgerückte Kräfte:

insgesamt 71, davon eingesetzt 65

SONSTIGE GERÄTE:

● 1 Absetzbehälter AB-AS (Abrollbehälter-Atemschutz)

● 1 Stromerzeuger

genommen werden. Aufgrund des

hohen Bedarfs an Atemschutzgeräten

wurde der Abrollbehälter Atemschutz

zur Einsatzstelle beordert.

Während der gesamten Einsatzdauer

besetzte der Löschzug Mitte die

An der Gebäuderückseite ging ein weiterer Angriffstrupp in Stellung.

Hauptwache um den Brandschutz im

Stadtgebiet sicherzustellen. Neben der

● 21 Pressluftatmer

● 20 Druckschläuche C

● 4 Druckschläuche B

● 3 C-Rohre

● 1 Wasserwerfer, Monitor

● KFZ-Löschwasserbehälter und Hydrant

VERSTÄNDIGT UND ANWESEND WAREN:

● Notarzt und Rettungsdienst

● Schutzpolizei und Ordnungsbehörde

● Gas- und Stromversorger

● Presse

● FB 70 zur Absperrung

Wehrleitung der Feuerwehr Hattingen

machte sich auch Bürgermeisterin Dr.

Dagmar Goch ein Bild von der Einsatzstelle.

Um 9.40 Uhr konnten die letzten der

über 40 Einsatzkräfte die Einsatzstelle

verlassen. Diese wurde an die Kriminalpolizei

übergeben.


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 23

Löschzug 1 -Mitte-

Ein aufregendes Jahr ist abgeschlossen

Ein Jahr mit sehr viel Arbeit liegt hinter

uns. Umso mehr freuen wir uns,

dass wir im Jahr 2009 sehr viel erreicht

haben. Wir sind stolz darauf, dass

junge Mitbürger der Stadt Hattingen

den Weg zu uns gefunden haben und

uns unterstützen wollen. Nachdem unser

Löschzugführer im Jahr 2008 zurückgetreten

war und Daniel Backhaus diese

Position kommissarisch übernommen

hat, sind wir nun froh, dass wir eine

neue Löschzugführung mit Daniel

Backhaus und Mike Thelen haben.

Am Samstag, den 07. März 2009,

meldeten Anwohner der Straße “Ruhrblick”

in Hattingen gegen 11.20 Uhr ein

Loch in der Wiese. Aus der ersten Erkundung

ergab sich, dass sich zwischen

zwei Wohnhäusern im Garten ein Loch

mit einer Tiefe von ca. 1,5 Metern und

einer Breite von ca. 2 Metern abgesenkt

hatte. Da die Ursache nicht feststand,

wurde die Einsatzstelle zunächst abgesperrt

und das Bergamt informiert. Der

zuständige Mitarbeiter ordnete eine

Evakuierung im Umkreis von 50 Metern

an. Am Nachmittag konnte zumindest

ein Großteil der zuvor evakuierten Personen

wieder in ihre Häuser und Wohnungen

zurückkehren. Eine Fachfirma

führte Bohrungen rund um das Loch

durch, um die mögliche Ursache zu ermitteln.

Nach fast sieben Stunden Einsatzdauer

war der Einsatz beendet.

Tagesbruch am Ruhrblick.

Am Freitag, den 3. Juli 2009, ist Hattingen

weitestgehend von Unwettereinsätzen

verschont geblieben, die Nachbarstadt

Essen war deutlich schlimmer

betroffen. Aus diesem Grund forderte

die Essener Feuerwehr so genannte

überörtliche Hilfe bei der Feuerwehr

Hattingen an. Um 22.10 Uhr rückten

dann zwei Löschfahrzeuge der Einheiten

Mitte und Blankenstein zur Essener

Hauptwache aus. Dort haben wir dann

zeitweilig die Sicherstellung des Brandschutzes

übernommen, da die Einsatz-

Die Einsatzstelle: Parkplatz Roonstraße.

kräfte der Feuerwehr Essen mit der

Abarbeitung mehrerer hundert Einsätze

beschäftigt waren. Im weiteren Verlauf

der Nacht übernahmen wir auch einige

Unwettereinsätze im Essener Stadtgebiet.

Gegen 4.30 Uhr konnte die Unterstützung

der Nachbarwehr wieder

beendet werden.

Am Samstag, den 17. Oktober 2009,

wurden wir zur Amtshilfe für das Kreisgesundheitsamt

alarmiert. 50 Teilnehmer

einer Konfirmandenfreizeit aus Hattingen

kehrten an diesem Tag mit Krankheitssymptomen

des H1N1-Virus aus

Husum in Schleswig-Holstein zurück.

Feuerwehr Hattingen

Dieser Virus wurde bei 3 der Jugendlichen

nachgewiesen. An der Konfirmandenfreizeit

nahmen 200 Jugendliche und

Betreuer teil. Die Busse wurden zum

Parkplatz an der Roonstraße geleitet, wo

Eltern, Ärzte, DRK, THW und die Feuerwehr

auf die ankommenden Busse

warteten. Die Eltern wurden im Vorhinein

vom Amtsarzt informiert und beraten.

Nach dem Eintreffen der Busse

wurde jedes Kind untersucht und an

seine Eltern übergeben. Nach ungefähr

vier Stunden war der Einsatz beendet.

Am Wochenende des 24. und 25. Oktober

2009 fand die von der Bezirksregierung

initiierte Großübung “Bork 2009

mit drei so genannten Bereitschaften der

Feuerwehr aus dem Regierungsbezirk

Arnsberg statt. Der angenommene

Ernstfall war ein ausgedehnter Waldbrand

im Ortsteil Bork der Gemeinde

Selm im Kreis Unna, der dann auf ein

angrenzendes Altenheim übergriff. Der

Löschzug Hattingen Mitte nahm an der

Übung mit dem TLF 16/25 mit einer

Staffelbesatzung teil. Das TLF 16/25 gehörte

zu dem Bereitschaftszug Waldbrand.

Mit einigen anderen TLFs

Jahresbericht 2009 23


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Kurze Rast auf dem Parkplatz.

24 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

stellten wir im Pendelverkehr die Wasserversorgung

sicher, damit eine ununterbrochene

Brandbekämpfung für die

eingesetzten Kräfte für den Waldbrand

Löschzug 2 -Welper-

Auch in 2009 war beim Löschzug Welper

wieder eine Menge los. Nachfolgend

sind ein paar der wichtigsten Ereignisse

und Veranstaltungen des vergangenen

Jahres aufgeführt:

Im März bekam der Löschzug Welper

eine Anfrage der Erik-Nölting

Grundschule. Eine 3. Klasse würde

gerne im Rahmen des Unterrichtsthemas

“Feuer” eine Feuerwehr besuchen.

Die Wahl fiel hierbei auf das Gerätehaus

in Welper, da sich dieses in unmittelbarer

Nähe befindet. Am Donnerstag, den

26. März, kamen dann zwei Lehrerinnen

mit 19 Schülerinnen und Schülern zur

Besichtigung. Bereits der Anblick der

vor den Toren geparkten Fahrzeuge ließ

die Kinderaugen erstrahlen. Im Aufenthaltsraum

gab Kamerad Jens Herkströter

den Kindern anhand einiger Fotos

einen Einblick in die Arbeit der Jugendfeuerwehr.

Verblüffend war dabei der

Wissensdurst der Kinder. Eine Frage

nach der anderen wurde dabei gestellt

und von Jens Herkströter geduldig beantwortet.

Anschließend ging es dann

in zwei Gruppen aufgeteilt in die Fahrzeughalle.

Die Kameraden Alexander

Sturm und Jochen Sattler erforschten

zusammen mit den Kindern das Löschfahrzeug.

Es durfte natürlich auch vieles

ausprobiert werden, wie z. B. die

Auf dem Weg in die Einsatzstelle.

gewährleistet werden konnte. Nachdem

die Großübung beendet war, verbrachten

alle Kameraden noch einen geselligen

Abend miteinander.

Kübelspritze. In der Fahrzeughalle erklärten

Sabrina und Andreas Heinrich

den Kindern, warum Feuerwehrleute eigentlich

ein brennendes Gebäude betreten

dürfen. Sabrina Heinrich legte dafür

die komplette Schutzausrüstung an und

erklärte dabei die Schutzwirkung. Zur

Verdeutlichung des Schutzes gegen

Rauchgase wurde sogar ein Atemschutzgerät

angelegt und erklärt. Zu

guter Letzt durfte natürlich ein Erinnerungsfoto

nicht fehlen. Vor dem Löschfahrzeug

postierten sich die 19 Kinder

mit ihren Lehrerinnen, um den Unterricht

der anderen Art festzuhalten.

Jeder durfte einmal an die Kübelspritze.

Im Juni ging es für 32 Mitglieder des

Löschzuges Welper für vier Tage nach

Freitag, den 13. November 2009, wurde

um 22.38 Uhr ein Wohnungsbrand in

der Talstraße gemeldet. Bei Eintreffen

der ersten Kräfte schlugen bereits meterhohe

Flammen aus einem Zimmer im

zweiten Obergeschoss. Die Brandbekämpfung

wurde umgehend von außen

eingeleitet. Im Gebäude selbst wurde

der Brand mit zwei C-Rohren im Innenangriff

gelöscht. Von außen wurden über

eine zweite Drehleiter die Dachhaut

sowie die angrenzenden Dachgeschosswohnungen

kontrolliert. Nach ungefähr

drei Stunden Einsatzzeit war der Einsatz

beendet. Benjamin Durek

Bremen. Am frühen Morgen machten

wir uns auf die Busreise und kamen ohne

größere Unterbrechungen (ausgenommen

der zwei Raucherpausen) mittags in

Bremen an. Nach dem Einchecken ins

Hotel ging es direkt zum Mittagessen.

Busreisen machen bekanntlich Appetit.

Nachmittags ging es dann mit zwei

Stadtführern auf Entdeckungstour durch

Bremen. Rathaus, Schlachte, Bremer

Stadtmusikanten, Roland, Schnoorviertel

um nur einige Sehenswürdigkeiten zu

nennen. Nach zwei Stunden endete die

Tour im Friesenhof, wo wir unser

Abendessen einnahmen. Am Freitag

ging es dann zum Bremer

Hafen. Mit der

“Hein Mück” unternahmen

wir eine Hafenrundfahrt.

Anschließend

ging es auf die Bark

“Seute Deern”. Im

größten noch erhaltenen

hölzernen Frachtsegler

der Welt wurde zu Mittag

gegessen. Die

nächsten Stunden standen

zur freien Verfügung

und so teilten sich

die Interessensgruppen

auf. Die einen erkundeten das Deutsche

Auswandererhaus, einige andere das


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 25

U-Boot “Wilhelm Bauer” und andere

nutzten einfach das Columbus-Center

zum Shoppen. Gespeist wurde abends

in der Gasthausbrauerei “Schüttinger”.

Das Samstagabendprogramm war ein

Geheimnis der Organisatoren (Reiseleiter

Friedhelm Depp und Detlef

Schulte-Eickholt). Die Zeit vorher war

wieder zur freien Verfügung (Shoppen,

Kultur, Mittagsschlaf!!!). Abends ging

es dann auf den Nachbau einer Hansakogge,

der “Roland von Bremen”. Mit

Buffet und Getränken an Bord wurde

dann einige Stunden geschippert.

Sonntag hieß es schon früh Koffer packen

und auschecken. Richtung Heimat

ging es allerdings nicht, denn es wartete

noch das “Highlight” der Fahrt.

317 Meter lang, 36,8 Meter breit, Platz

für 2.852 Passagiere. Das sind nur einige

Daten der “Celebrity Equinox”,

einem Kreuzfahrtschiff, das in der

MEYER WERFT gefertigt wurde und

dort kurz vor seiner Auslieferung auf

uns wartete. Im Besucherzentrum der

Werft wurde zunächst in einem kurzen

Film ein grober Überblick gezeigt, wie

ein Schiff gebaut wird. Anschließend

ging es weiter durch verschiedene

Stationen, an denen z. B. die Geschichte

des Unternehmens oder aber

die Produktpalette erklärt wurde . Das

Highlight waren natürlich die Montagedocks.

Hier konnte das sich im

Bau befindliche Aida Kreuzfahrtschiff

Nummer vier bestaunt werden. Ebenfalls

im Bau befindet sich eines von

zwei Kreuzfahrtschiffen für den Disney

Konzern. Gefertigt werden in Papenburg

allerdings nicht nur die beeindruckenden

luxuriösen Kreuzfahrtschiffe

sondern auch noch Fährschiffe, Gastanker,

Flusskreuzfahrtschiffe, Tiertransporter

und Containerschiffe. Nach

der zweistündigen Besichtigung ging

es in Papenburg zum Mittagessen. Abgerundet

wurde das Programm mit

einer Stadtrundfahrt durch Papenburg.

Die Ankunft in der Heimat wurde

durch einen Stau etwas verzögert. Erst

am Sonntagabend kamen wir müde und

abgekämpft im schönen Welper an.

Der Löschzug Welper on Tour.

Vor einigen Jahren schlossen die Feuerwehren

Rückeroth und Welper

Freundschaft. Eine sogenannte Partnerfeuerwehr

entstand. Diese Verbindung

wurde in den letzten Jahren allerdings

immer weniger gepflegt. So nahm man

das 750-jährige Stadtjubiläum von Rückeroth

zum Anlass, diese Freundschaft

wieder aufleben zu lassen. Mit 16 Personen

machte sich der Löschzug Welper

am Freitagnachmittag auf in den Westerwald.

In einer kleinen Pension waren

einige Zimmer für uns reserviert. In

Ausgehuniform wurde abends der Festakt

besucht. Neben den obligatorischen

Reden gab es auch einige Vorführungen

der ansässigen Vereine. An dem großen

Zapfenstreich beteiligte sich auch der

Löschzug Welper. Mit Helm und Fackel

ausgerüstet wurde vor der Bühne Stellung

bezogen. Ein für die Kameradinnen

und Kameraden des Löschzugs Welper

noch nicht erlebtes Ereignis. Am Samstag

musste die Zeit bis zum abendlichen

Programm “totgeschlagen” werden. Organisator

Detlef Schulte Eickholt hatte

daher einige Überraschungen in petto.

Zuerst ging es nach Dernbach. Dort

leben die Ludolf’s, bekannt aus der

Doku-Soap “Vier Brüder auf’m

Schrottplatz”. Aufgrund des engen Zeitplans

konnte allerdings vorerst nur ein

Feuerwehr Hattingen

kurzer Blick auf die prominente Autoverwertung

geworfen werden. Die Besichtigung

der Westerwald-Brauerei

“Hachenburger” stand nämlich auf dem

Programm. Die Tour war alles andere

als trocken! Auf dem Rückweg ging es

dann noch einmal bei den Ludolf’s vorbei.

Diesmal wurde auch angeklingelt.

Mit Günther, das ist der, der immer ans

Telefon geht, wurde dann ein bisschen

geplaudert. Die anderen drei (Peter,

Uwe und Manni) waren leider nicht da.

Am Abend wurde es dann noch einmal

feucht fröhlich. Die Band “Wällster

Bayern Power” brachte das Festzelt zum

Kochen.

Erinnerungsfoto bei den “Ludolfs”.

In diesem Sinne “Gut Wehr”.

Andreas Heinrich (Löschzugführer)

Jahresbericht 2009 25


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 26

Feuerwehr Hattingen

Löschzug 3 -Blankenstein-

Stillstand ist Rückgang

Und deshalb machten wir einfach weiter.

Auch 2009 war geprägt von Aus-,

Fort- und Weiterbildung. Viele Lehrgänge

auf Kreisebene haben die Kameraden

des LZ 3 auch in diesem Jahr

wieder erfolgreich abgeschlossen.

Aber auch innerstädtisch hat sich einiges

getan. Waren wir doch anfangs

etwas zurückhaltend, können wir jetzt

auch auf Rettungsschwimmer zurückgreifen

und ebenso auf Bootsführer, die

uns im Einsatzabschnitt “Ruhr” jetzt tatkräftig

unterstützen.

Über 30 Einsätze haben uns 2009

beschäftigt. Beinahe das komplette Repertoire

des Feuerwehrwesens wurde

abgearbeitet.

Ein Ausflug in 2009 führte uns an

den Alfssee, wo wir gemeinsam mit unserer

Partnerfeuerwehr aus Jaderberg

unser 30-jähriges Freundschaftsjubiläum

feierten.

Spätestens nach unserem 125-jährigen

Jubiläum war uns klar, dass wir mit

dem Feuerwehrmuseum einen echten

Schatz in Hattingen haben.

Großreinemachen.

Jetzt konnte endlich das Dach in der

alten Werkhalle fertig gestellt werden,

26 Jahresbericht 2009

Jetzt halt aber mal die Luft an.

so dass es nun nicht mehr reinregnen

kann und auch die Tauben aus der Halle

verbannt werden konnten.

Am 26. Mai 2009 trafen sich nun

einige Kameraden der Feuerwehr Hattingen

zum “Großreinemachen” im

Feuerwehrmuseum.

Kranbahn von Farbe und Dreck befreien,

Fenster putzen, fegen (mit der

Kehrmaschine) und Autos waschen

stand auf dem Programm.

Viel Staub, viel Arbeit aber...

...gut sieht´s aus unser Museum!

Museumsreif...

Viele Hände, schnelles Ende.

Zu unserem Ausflug im August sahen

wir uns dann wieder. Vier Großfahrzeuge

von anno dazumal fuhren uns an

einem sonnigen Tag durch Hattingen.

Bei Gegrilltem und kühlen Getränken

landeten wir dann abschließend im Feuerwehrmuseum.

„Ein toller Tag, vielen

Dank“! so lautete das Resümee aller Beteiligten.

Der Löschzug Blankenstein bedankt

sich bei allen hauptamtlichen Kräften

sowie bei allen ehrenamtlichen Kameraden

für die gute Zusammenarbeit in

2009.

Gut Wehr!


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 27

Löschzug 4 -Holthausen-

Ein ruhiges Jahr ….

...für den Löschzug Holthausen. Ja so

kann man alles in allem das Jahr 2009

beschreiben. Von den Einsätzen aus den

verschiedensten Bereichen sind drei zu

erwähnen. Da war am 21. Februar 2009

der Brand einer Einliegerwohnung “In

der Behrenbeck”. Durch das schnelle

Eingreifen der Hauptwache konnte dort

Schlimmeres verhindert werden. Der

Brand blieb auf die Wohnung und den

angrenzenden Eingangsbereich begrenzt.

Hier ist nichts mehr zu retten.

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen

Feuerwehr Hattingen, am 27.

März 2009, fand zum ersten Mal in der

Gebläsehalle auf dem ehemaligen Gelände

der Henrichshütte statt.

Begrüßung durch Stadtbrandmeister Jürgen

Rabenschlag.

Eine beschädigte Gasleitung, ebenfalls

im Februar, in der Straße “Am Obereichholz”,

stellte für die Feuerwehr auch

kein größeres Problem dar. Die Stadtwerke

waren schnell an der Einsatzstelle

und übernahmen diese auch. Glück im

Unglück hatten auch mehrere Kinder,

die mit dem Schulbus auf dem Weg zur

Schule waren. Ein PKW-Fahrer war im

falschen Glauben wer Vorfahrt hat und

rammte den Kleinbus seitlich.

Sehr erlebnisreich gestaltete sich der

Ausflug. Eine Kanutour

auf der

Nierse wurde über

einen Feuerwehrkamerad

aus Viersen

gebucht. Wir

fuhren mit Bussen

zum Treffpunkt

nach Wachtendonk.

Von dort aus ging

es mit Fahrrädern

durch die Ortschaften

bis zur Kanueinlassstelle.

Kurze

Einweisung und los

Beförderung zum Feuerwehrmann und

Überreichung der Urkunden.

Feuerwehr Hattingen

ging es auf der Nierse. Der Ehrgeiz

sorgte schließlich dafür, dass wir die

verlorene Zeit von der Hinfahrt nun auf

dem Wasser gutmachten. An der Auslassstelle

warteten unsere Fahrräder auf

Sportlich aktiv.

uns, mit denen wir zurück zum Treffpunkt

radelten. Dort wurden wir mit

vielen und vor allem leckeren Sachen

vom Grill erwartet. “All you can eat”

war angesagt. Danach klang der Abend

aus und die Heimreise wurde angetreten.

Andre van der Meulen

Eine gut besuchte Jahreshauptversammlung

mit vielen Ehrengästen aus Politik

und Verwaltung.

Jahresbericht 2009 27


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 28

Feuerwehr Hattingen

Löschzug 5 -Bredenscheid-

Rückblick auf das Jahr 2009

Nachdem das Jahr 2009 bei Einsätzen

für uns relativ ruhig anlief, nutzten wir

die Zeit für ausführliche Weiterbildung.

ÜBUNG BUCHENGRUND

Mitte des Jahres wurde an den alten

Hochhäusern im Buchengrund geübt. Es

war für jeden etwas dabei: Umgang mit

tragbaren Leitern, die DL-Maschinisten

konnten intensiv mit der Drehleiter trainieren

und die Atemschutzgeräteträger

kamen auch auf ihre Kosten. Es wurde

von der Wasserversorgung über lange

Wegstrecke bis zur Menschenrettung

über DL und Steckleiter vieles geübt,

damit für den Ernstfall jeder Handgriff

sitzt.

Damit auch die, die nicht an diesen

Diensten teilnehmen konnten, ebenfalls

auf ihre Kosten kommen ist der LZ 5

auch dieses Jahr wieder zum Außengelände

des IdF nach Hanndorf gefahren.

Dort wurden verschiedene Einsatzszenarien

geübt.

Das Einsatzobjekt.

Damit auch bei der IuK-Gruppe alle

Handgriffe und Funksprüche sitzen,

konnte die IuK dieses Jahr bei dem Altstadtfest

die Einsatzleitung vor Ort unterstützen.

Sie konnten sich ein Bild von

der Zusammenarbeit von Ordnungsamt,

Polizei, DRK, THW und Feuerwehr machen

und die Kommunikation zwischen

den Organisationen erleichtern und herstellen.

28 Jahresbericht 2009

Die IUK-Gruppe des Löschzug 5.

SPIEL UND SPASS

Damit die Kameradschaft nicht zu kurz

kommt, wurde dieses Jahr auch wieder

viel wert auf “Spiel und Spaß” gelegt,

wie z. B. an unserem “Tag der offenen

Tür”, der, wie auch im letzten Jahr, am

Gerätehaus veranstaltet wurde. Bei

gutem Wetter konnten sich viele Besucher

am 21. Juni 2009 bei dem Löschzug

Bredenscheid verwöhnen lassen.

Nicht nur die Erwachsenen kamen bei

Speis und Trank auf ihre Kosten. Für die

Kinder gab es auch dieses Jahr wieder

eine Hüpfburg, ein Schnurrrad und viele

andere lustige Sachen zu entdecken. Die

Jugendfeuerwehr Hattingen-Süd hat

Kameradschaftsabend auf der Kegelbahn.

zudem mit zwei Übungen die Besucher

zum Staunen gebracht. Im November

sind wir zum Kegeln gefahren und

konnten so auch unserem neuen Nachwuchs

die Kameradschaft näher bringen.

Die JF-Süd bei der Übung.

WEIHNACHTSFEIER

Alle Jahre wieder... Ja, auch in diesem

Jahr hat der LZ 5 wieder seine traditionelle

Weihnachtsfeier im Gerätehaus

gefeiert. Neben weihnachtlicher Stimmung

kam Spiel und Spaß nicht zu

kurz. Die Kameraden und ihre Familien

konnten so das Jahr ausklingen lassen.


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 29

Löschzug 6 -Oberstüter-

Feuerwehr Hattingen

Das Jahr 2009 zeigt sich für uns erneut als ruhiges Einsatzjahr

Wir wurden zu zwei Brandeinsätzen

alarmiert. Auf einem Bauernhof kam

es in der Heizperiode zu einem Kaminbrand.

Aufgrund des Alters des Gebäudes

und der Gebäudebauweise

(Fachwerk) gestaltete sich der Einsatz

Nach der Übung wird wieder aufgerüstet.

als schwierig. Da die Wärmeausstrahlung

des Kamins so hoch war, dass

sogar eine massive Kamintür zu glühen

anfing, musste der Heuboden teilweise

geräumt werden, durch den der Kamin

verlief.

Die Zwischenwände und Decken

sowie eine am Kamin mit angeschlossene

Räucherkammer mussten regelmä-

Der AB-SS im Einsatz.

ßig überprüft werden. Das zunehmende

Thema “Kaminbrand” machten wir in

diesem Jahr zum Ausbildungsschwerpunkt.

Der zweite Einsatz war ein Bauwagenbrand,

der durch eine Stichflamme

aus einem durchgebrannten Gasschlauch

eines Heizstrahlers entstanden war.

Alles fertig zum “Tag der offenen Tür”.

Bei einer Gemeinschaftsübung mit dem

Löschzug 7 konnten wir unser Können

auf dem Schwerpunkt “Wasserförderung

auf langen Wegestrecken” unter

Beweis stellen.

Zur Öffentlichkeitsarbeit führten wir

im Sommer einen “Tag der offenen Tür”

durch, mit einem Programm, das Jung

und Alt gleichermaßen ansprach.

Die winterliche Lage im Hügelland

nutzten wir zu einer ungewohnten sportlichen

Maßnahme und machten eine

Schlittenfahrt.

Ob das gut geht?

Jahresbericht 2009 29


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 30

Feuerwehr Hattingen

Löschzug 7 -Elfringhausen-

Ein auf den ersten Rückblick eher beschauliches

Jahr entpuppt sich bei näherem

Hinsehen doch als arbeitsreich.

Einsatzmäßig ging es mit 25 Alarmierungen

eher durchschnittlich zu.

Keine Aufsehen erregenden Sachen, nur

Gemütlicher geht’s nimmer.

Kleinbrände, Ölspuren und First Responder

Einsätze, aber auch diese wollen

abgearbeitet werden.

Dabei hilft die Ausbildung des

Nachwuchses und Fortbildung der etablierten

Kameraden. Hier ist besonders

der erfolgreich absolvierte F4-Lehrgang

von Markus Wultschnig beim IdF in

Münster zu erwähnen.

Bei 25 Unterrichten und Übungen

wurden Theorie und Praxis trainiert.

Unter dem Gesichtspunkt der gegenseitigen

Unterstützung im Einsatzfall finden

auch zweimal im Jahr Gemeinschaftsübungen

mit dem Löschzug Gennebreck

aus Sprockhövel statt.

Eine weitere Gemeinschaftsübung

wurde im Zusammenhang mit der zu erstellenden

Einsatztaktik für Elfringhausen

mit mehreren Löschzügen aus dem

Stadtgebiet durchgeführt.

Je nach Tageszeit ist die Beteiligung

an den Einsätzen unterschiedlich. Aber

mit durchschnittlich 40 % ist der LZ 7

30 Jahresbericht 2009

noch relativ gut aufgestellt. Verbesserungen

in diesem Bereich sind auf Grund

der Arbeitsplatzlage eher schwierig.

Umso mehr kommt es vor allem

tagsüber darauf an, die Zusammenarbeit

mehrerer Löschzüge zu organisieren.

Gerade hier im Hügelland

mit seiner

fehlenden Wasserversorgung

und den

teilweise schwierigenWegeverhältnissen

ist eine

gründliche Vorbereitungunerlässlich.

So machte sich

der Löschzug seine

eigenen Gedanken

dazu. Und es entstand

im Laufe des Jahres ein Plan über

Bereitstellungsräume und Wasserentnahmestellen.

Gleichzeitig wurde damit

begonnen, Pläne für Einzelobjekte zu

entwerfen, welche fallweise nach kurzer

Einweisung auch von ortsfremden

Löschzügen benutzt werden können.

Der LZ 7 entwickelte auf dieser

Basis eine Übung, welche die praktische

Umsetzung dieser Pläne erproben

Maibaumschmaus am Spritzenhaus.

sollte. Das ganze wurde von den Führungskräften

der HW umgesetzt. Allerdings

derart, dass von unserem

Übungskonzept eigentlich nur noch die

Einsatzstelle übrig blieb. Dafür wurde

eine gigantische Wasserversorgung

über 2.200 Meter von einem Bachtal

zum anderen aufgebaut. Dazwischen

war ein Höhenunterschied von ca. 80

Metern zu überwinden. Obwohl dies

Dank des Engagements aller beteiligten

Kräfte tatsächlich in annehmbarer

Zeit funktionierte, waren doch die von

uns erhofften Erkenntnisse, aufgrund

einer sicher gut gemeinten, aber zu

sorgfältigen Vorbereitung der Übung

durch den Führungsdienst, teilweise

ausgeblieben.

Auf Anraten des Stadtbrandmeisters

Jürgen Rabenschlag fertigte unser

Löschzugführer, Ulrich von Scherenberg,

nachfolgend eine in diesem Zusammenhang

schon mehrfach angesprochene

Standardeinsatzregel für die

Löschwasserversorgung in Elfringhausen

an. Diese wurde dann in den Wo-

chen danach durch den Führungsdienst

der Hauptwache überarbeitet und nach

mündlichen Abstimmungen zwischen

Löschzugführung und Führungsdienst

Anfang Dezember als korrigierter Entwurf

auf den Weg gebracht.

In diesem Jahr sollen auf Anweisung

des Stadtbrandmeisters weitere Großübungen

zu diesem Thema folgen.

Letztendlich auch, um die jetzt vorlie-


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 31

gende Standarteinsatzregel und die noch

anzufertigen Einsatzpläne auf Tauglichkeit

zu überprüfen.

Neben diesen doch eher geistigen

Beschäftigungen gab es auch eine

Menge anderer Aktivitäten rund um den

Löschzug.

Um in unserem doch etwas abgelegenen

Hügelland auch spontan, ohne

umständliche Ausleihe bei der Hauptwache,

Such- und Rettungsübungen

durchführen zu können, schaffte der

Löschzug von den Spenden seiner Förderer

zwei Übungspuppen und eine Ne-

Löschzug 9 -Niederwenigern-

belmaschine mit einer auch für größere

Hallen geeigneten Leistung an.

Die Suche nach einer funktionellen

Atemschutzüberwachungstafel war beim

Löschzug 2 Welper schon weiter gediehen.

Auf Grund seiner Empfehlung

wurde ein praxisgerechter Typ für jeden

Löschzug beschafft.

Ein längst fälliger Anstrich von Gerätehaus

und Schulungsraum wurde in

Eigenleistung durchgeführt. (Material

von der Stadt gestellt).

Um die Unfallgefahr auf dem im

Laufe der Jahre sehr rutschig geworde-

Feuerwehr Hattingen

135 Jahre Freiwillige Feuerwehr Markt-Oberelsbach / Rhön

Seit über 17 Jahren sind wir mit der Feuerwehr

Oberelsbach befreundet. Der

Kontakt kam damals durch unser aktives

Löschzugmitglied Stefan Bramsiepe

zustande. Seitdem besuchen wir uns zu

Feuerwehrfesten und auch zu anderen

Gelegenheiten regelmäßig.

Zu dem 135-jährigen Jubiläum sind

wir vom 24. bis 27. April 2009 mit ca.

20 Personen in die Rhön gefahren. Untergebracht

wurden wir teils privat und

in einer Pension. Die Gastfreundschaft

der Kameraden und Angehörigen dort

ist immer wieder toll. Am ersten Abend

waren alle bei der Familie Barbara und

Frank Kraus zum Abendessen eingeladen,

es gab kein Entrinnen. Es wurde

alles aufgefahren und es wurde ein zünftiger

Abend.

Der erste Abend bei Familie Kraus.

Am Samstagvormittag besuchten wir

den “Kreuzberg”, eine Klosterbrauerei

mit hervorragendem Bier und bayrischen

Spezialitäten. Dort eine Haxe zu

essen, ist fast schon Pflicht.

Am Nachmittag ging es zurück nach

Oberelsbach und wir bereiteten uns auf

die Feier im Festzelt vor. Eine große

Trachtenkapelle spielte im Festzelt auf.

Bei dieser Gelegenheit überreichten unsere

Kameraden unter anderem eine

Fahne mit dem Wappen der Stadt Hattingen.

Diese bekommt nun einen Ehrenplatz

in der Gemeinde Oberelsbach.

Es wurde im Festzelt ein zünftiger

nen Parkstreifen neben dem Gerätehaus

zu bannen, wurde die Fläche neu geschottert.

Auch hier halfen Kameraden

und Förderer mit Material und Maschinen.

Bei all der Arbeit wird natürlich

das Feiern nicht vergessen, wie z. B.

der Kameradschaftsabend im GOP-

Varieté in Essen und unser Maibaumschmaus

im Spritzenhaus mit

Unterhaltung, Essen und Trinken unterm

Festschirm. Dazu sehen wir uns

in diesem Jahr am 15. und 16. Mai

2010.

Abend und wir hatten alle viel Spaß. Am

Sonntagmorgen war dann der offizielle

Teil des Jubiläums. Mit einem ersten

Festzug, vom Marktplatz aus, marschierten

wir mit der Blaskapelle zur

Kirche, wo der Gottesdienst stattfand,

und anschließend wieder zurück, wo

Als Gastgeschenk –

unsere Stadtfahne.

dann der Frühschoppen im Festzelt eingeläutet

wurde. Der frühe Nachmittag

war für den Festumzug vorgesehen. Alle

Feuerwehren aus der Nachbarschaft von

Oberelsbach waren vertreten und nahmen

in einer Seitenstraße Aufstellung.

Punkt 15.00 Uhr begann der Festzug,

aber wir hatten noch eine Überraschung

Jahresbericht 2009 31


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 32

Rettungsdienst

32 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

parat. Mit dem Kämmerer der Gemeinde

Oberelsbach, Werner Hemmerich, genannt

Mäxer, hatten wir verabredet,

einen Böllerschuss abzugeben. Manfred

Tacke hatte hierfür alles mitgebracht. Er

Festumzug durch Oberelsbach/Röhn.

zündete pünktlich den Böller, alle haben

sich dabei sehr erschrocken und der

Schuss war im ganzen Ort zu hören. Ein

Kamerad einer Freiw. Feuerwehr, der auf

einer Mauer saß, hat es tatsächlich von

dieser gerissen, vor lauter Schreck.

Wir waren dabei.

Es war ein großer Festzug, der durch

den Ort marschierte, mit vielen Blaskapellen

und Trachtengruppen. Einige von

unseren Frauen hatten sich hierfür fein

gemacht und ein Dirndl angezogen.

Am Festzelt endete der Umzug und es

ging wieder zum gemütlichen Teil über.

Es wurde noch ein langer Abend. Am

Montagabend wurde noch ein Böhmischer

Abend veranstaltet, dazu gab es

das traditionelle Kesselfleisch.

Öfter mal was Neues im Rettungsdienst

Das Jahr 2009 war im Rettungsdienst

ein Jahr der Neuerungen und Umstrukturierungen.

Durch personelle Veränderungen

wurde eine Neuorganisation

unumgänglich. Ziel war und ist es,

durch mehr Eigenverantwortung der

Mitarbeiter den Rettungsdienst transparenter

und kreativer zu gestalten. Organisatorisch

wurde dies durch Einrichtung

von sechs Bereichen erreicht, in denen

die einzelnen Mitarbeiter tätig sind.

Um die Einsatzbereitschaft des Regelrettungsdienstes

zu erhalten, wurde

im Jahr 2009 die Priorität auf die Bereiche

I und II gelegt.

Einige der wichtigsten Aufgaben im

Bereich “medizinische Verbrauchsmittel,

Lager und Logistik” waren

▪ die grundsätzliche Überarbeitung

der Verwaltung aller Einsatzsatzmittel,

Organigramm Rettungsdienst.

▪ die Vorbereitung der Lagerverwaltung

für ein Barcodesystem,

▪ die finanzielle Entlastung des kommunalen

Haushaltes durch Neuorganisation

der Materialbeschaffung,

▪ die Optimierung der Arbeitsabläufe

und

Unsere “Mädels” im Dirndl.

Am Dienstag endete dann unser Besuch

bei den Kameraden in Oberelsbach und

wir fuhren wieder nach Hause.

Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten

in Oberelsbach für das schöne

Fest und die tolle Gastfreundschaft.

W. Grüggelsberg

▪ die Überprüfung der derzeitigen

Einsatzmittel auf Einsatztauglichkeit

und finanzielle Belastungen.

Um den Mitarbeitern effektives und produktives

Arbeiten zu ermöglichen, wurden

ein zusätzlicher PC-Arbeitsplatz und


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 33

ein neues 60 m² großes Verbrauchsmittellager

eingerichtet, das eine gesetzeskonforme

Materiallagerung ermöglicht.

Hauptlager Rettungsdienst.

Im Bereich “medizinische Geräte, Medizinprodukte”

lag der Schwerpunkt auf

▪ der grundsätzlichen Neukatalogisierung

aller Medizinprodukte und Vorbereitung

eines Barcodesystems,

▪ der Ausbildung der Mitarbeiter mit

entspr. Gerätewartlehrgängen,

▪ der Effizienzsteigerung der Kontroll-

und Wartungsabläufe und

▪ der finanziellen Entlastung des kommunalen

Haushaltes durch Überprüfung,

▪ Umstrukturierung der Beschaffungs,

Reparatur- und Wartungsabläufe.

Eine ca. 20 m² große Medizinproduktewerkstatt

wurde zur Verbesserung der

Arbeitsbedingungen eingerichtet, deren

Ausbau bald abgeschlossen sein wird.

Medizinproduktewerkstatt Rettungsdienst.

Aber auch die Mitarbeiter des Bereichs

“Desinfektion, Hygiene” waren im Jahr

2009 nicht untätig. In enger Zusammenarbeit

mit dem Sachgebiet “Beschaffung”

konnte eine entscheidende

Erweiterung der Schutzausrüstung für

jeden Feuerwehrmann (SB) Hattingens

beschafft werden.

Alle Fahrzeuge der Feuerwehr wurden

im Dezember mit einem Infektionsschutzkoffer

ausgestattet, der für jeden

Sitzplatz im Fahrzeug eine vollständige

Infektionsschutzausrüstung beinhaltet.

Diese besteht aus

▪ einem Infektionsschutzanzug (Größe

XXL),

▪ einer FFP-3-Maske,

▪ einer dicht schließenden Korbbrille,

▪ Infektionsschutzhandschuhen (Größe

L),

▪ einer 100 ml-Flasche Desinfektionsmittel

(antibakteriell und antiviral).

Infektionsschutzkoffer.

Zusätzlich enthält jeder Koffer zwei OP-

Masken, die zur Patientenversorgung

vorgesehen sind.

Infektionsschutzausrüstung.

Die Infektionsschutzkleidung entspricht

der Kategorie III des Infektionsschutzes

und bietet somit den Einsatzkräften

einen maximalen Schutz vor Infektionskrankheiten.

Feuerwehr Hattingen

Die Infektionsschutzkoffer gehören ab

sofort zur Standardbeladung der Fahrzeuge.

Infektionsschutzkleidung.

Eine weitere Ergänzung der persönlichen

Ausrüstung aller Mitarbeiter im

Rettungsdienst konnte im Oktober umgesetzt

werden.

Diese ermöglicht dem Personal nach

Infektionsfahrten ohne weitere Umwege

zur Desinfektionsanstalt zu fahren um

sich dort zeitnah zu dekontaminieren.

Speziell bei Ferntransporten ist jetzt

eine vollständige Dekontamination des

Fahrzeugs und der Besatzung beim Rettungsdienst

des Zielortes möglich.

Der persönliche Einsatzbeutel wird

auf dem Fahrzeug mitgeführt und dient

als Transportsack für die Ausrüstung.

Der Einsatzbeutel beinhaltet

▪ 3 Infektionsschutzanzüge der Kategorie

III in entsprechender Größe,

▪ 3 Infektionsschutzkittel der Kategorie

I (MRSA) in entsprechender

Größe,

▪ 3 FFP-3-Masken,

▪ 1 Infektionsschutzbrille für den

Standardrettungsdiensteinsatz,

▪ 1 Duschgel und 1 Handtuch zur Dekontamination,

▪ 1 OP-Anzug in entsprechender

Größe mit Unterwäsche als Wechselkleidung

nach der Dekontamination,

Jahresbericht 2009 33


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 34

Feuerwehr Hattingen

▪ 1 Feuerwehrhelm,

▪ 1 Paar Arbeitshandschuhe,

▪ Dinge des persönlichen Gebrauchs.

Zusätzlich wurde jedem Mitarbeiter ein

100 l Packsack mit Schloss ausgehändigt,

der zum Transport der Einsatzkleidung

zwischen den einzelnen Wachen

(RettW Friedrichstr., RettW Bredenscheider

Str., EvK) dient.

Ein besonderer Dank gilt hier den

Mitarbeitern der Kleiderkammer, die die

Eroberung und die anschließende wochenlange

Belagerung im Stil der

Schlacht um Troja geduldig ertragen

haben.

Auch das Sachgebiet “Beschaffung”

hatte wieder einen großen Anteil an der

erfolgreichen Umsetzung.

Last but not least, die Rettungsdienstausbildung.

Auch hier wurde viel

Grundsatzarbeit geleistet. Angefangen

mit der Sichtung aller Akten bis hin zur

grundsätzlichen Lehrgangsplanung der

nächsten Jahre wurde viel besprochen,

konzeptioniert und geplant.

Eine der Hauptaufgaben im vergangenen

Jahr war der vollständige Neuaufbau

der Ausbildungsmaterialien.

Hier konnte eine unterrichtsthemenbezogene

Sortierung umgesetzt werden.

Außerdem stehen jetzt unter anderem

▪ eine Fahrtrage,

▪ eine Schaufeltrage mit Vakuummatratze,

▪ ein KED-System,

▪ ein Notfallkoffer,

▪ ein Kindernotfallkoffer,

▪ ein Beatmungsgerät und

▪ ein First-Responder-Rucksack

zu Ausbildungszwecken zur Verfügung.

Im nächsten Jahr sollen ein Defibrillator,

ein Tragestuhl und vieles mehr folgen.

UNVERHOFFT KOMMT OFT

In einer Nacht- und Nebelaktion konnte

die Fahrzeugflotte des Rettungsdienstes

durch ein weiteres Fahrzeug erweitert

werden.

34 Jahresbericht 2009

RTW 3 (Reserve) Florian Ennepe 0/83/03.

Hierbei handelt es sich um einen Rettungswagen

(Florian Ennepe 0-83-03)

mit vollständiger Bestückung, der dem

Einsatzbereich Hattingen und Sprockhövel

als Reservefahrzeug zur Verfügung

steht.

Beim Fahrzeugausbau wurden die

Erkenntnisse und Erfahrungen der letzten

Jahre berücksichtigt und umgesetzt.

Als Ergebnis erhalten die Bürger des

Ennepe-Ruhr-Kreises ein weiteres hochmodernes

Rettungsfahrzeug, welches

die gute und engagierte Arbeit des EN-

Kreises widerspiegelt.

FAZIT

In der Summe ist auf ein Jahr mit viel

Veränderung zurückzublicken.

Herzlichen Glückwunsch

Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung

vom 11.12.2008 wurde

Löschzugführer Heribert Gummersbach

vom Löschzug Niederwenigern

Verschiedene Stellen (Sachgebiet “Beschaffung”,

Hauptamt, Gebäudeunterhaltung

und Ennepe-Ruhr-Kreis) haben

durch ihre Unterstützung für ein erfolgreiches

Jahr im Hattinger Rettungsdienst

gesorgt.

Der größte Dank gilt aber uneingeschränkt

den engagierten Mitarbeitern

im Rettungsdienst der Stadt Hattingen.

Ohne ihr Herzblut und ihre hohe Arbeitsbereitschaft

auch außerhalb der

normalen Aufgabenbereiche wäre ein

solches Jahr neben ca. 9500 Rettungsdiensteinsätzen

nicht im Ansatz möglich

gewesen.

Ich freue mich auf eine weiterhin erfolgreiche

Arbeit mit Euch im kommenden

Jahr.

Gerd Simon

mit Wirkung vom 01.01.2009 für die

Dauer von 6 Jahren zum stellvertretenden

Leiter der Feuerwehr Hattingen

ernannt.


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Funkwerkstatt

Jeder Feuerwehrmann/frau kennt sie.

Sie sind klein, meist schwarz und bei

Bedarf piepsen sie: die Funkmelder.

Aber was, wenn sie mal nicht richtig

funktionieren?

Dann kommen Sie zu mir in die

Funkwerkstatt. Hier versuche ich, alle

von Euch gebrachten Melder schnell

wieder einsatzbereit zu machen. Im

Jahr kommen etwa 100 Melder zur Reparatur,

an denen meistens Kleinigkeiten

zu machen sind, wie etwa

Gummimanschetten wechseln oder abgebrochene

Clips erneuern. Das geht

sofort. Auch schlappe Akkus wechsele

ich sofort.

An etwa 40 Meldern sind etwas aufwendigere

Reparaturen oder Umprogrammierungen

fällig, das dauert dann

schon mal ein paar Tage.

Leider sind an einigen Meldern die

Reparaturen so umfangreich, dass sie

eingeschickt werden müssen. Dann dauert

es schon mal etwas länger, denn ich

warte in der Regel, bis mehrere Melder

zusammen eingeschickt werden können.

Ehrenstadtbrandmeister

Günter Kleffner

Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr

wurde Günter Kleffner am 25. April 2009 in der

Glück-Auf-Sporthalle Sprockhövel die neu erschaffene

Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes

Nordrhein-Westfalen, beim Treffen der

Ehrenabteilung des EN-Kreises, verliehen.

Herzlichen Glückwunsch!

Jörg Gernand in der Funkwerkstatt bei der Arbeit.

Weiterhin betreue ich in der Funkwerkstatt

noch alle Fahrzeug-, bzw.

Handfunkgeräte. Auch hier werden

kleine Reparaturen selber ausgeführt,

bei größeren Fehlern werden die Geräte

Feuerwehr Hattingen

zur Firma Comtec in Dortmund geschickt.

Ich versuche alles möglich zu machen...

Jörg Gernand

Jahresbericht 2009 35


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 36

Feuerwehr Hattingen

Girl’s Day 2009 bei der Feuerwehr

Im April fand der dritte Girls Day bei

der Feuerwehr in Hattingen statt.

Durch diesen bundesweiten berufsorientierten

Aktionstag für Mädchen,

ermöglichte die Feuerwehr

Hattingen 18 Mädchen zwischen 11

und 15 Jahren einen Einblick in die Tätigkeiten

des Brandschutzes, der technischen

Hilfeleistung und dem

Rettungsdienst.

36 Jahresbericht 2009

Mit einem Bericht über

diesen Tag konnten die

Mädchen an einem bundesweiten

Wettbewerb

teilnehmen.

Lisa M. Wirth tat dies

mit einer Power Point Präsentation

über eine Fettexplosion,

welche auf der

Wache vorgeführt wurde.

An der Tagesordnung stand nicht nur die Theorie, sondern es durfte fleißig mit angepackt

und ausprobiert werden.

Übung zur Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Demonstration einer Fettexplosion.

Sie gewann den 1. Preis. Unsere Bürgermeisterin,

Frau Dr. Dagmar Goch,

überreichte ihr diesen.

Preisverleihung.

Gruppenbild nach der Preisverleihung.


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Feuerwehr Hattingen

Jahresbericht 2009 37


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Feuerwehr Hattingen

Fahrzeugbestand

Fahrzeugbestand am 31.12.2009 ((Anzahl) / Beschaffungsjahr)

ELF-K

Hauptfeuer- u.

Rettungswache

(1) / 1999

(1) / 2001

(1) / 2002

ELW 1 (1) / 2008

38 Jahresbericht 2009

LZ 1 LZ 2 LZ 3 LZ 4 LZ 5 LZ 6 LZ 7 LZ 9

TLF 8/18 (1) / 1983

TLF 16/24 TR (1) / 2004

TLF 16/25 (1) / 2005 (1) / 2006 (1) / 2007

LF 8 “Jugend” (1) / 1983

LF 8/6 (1) / 1996 (1) / 2000 (1) / 2001 (1) / 2003

LF 16/12 (1) / 1999 (1) / 1993

LF 16 TS (1) / 1989 (1) / 1989

DLK 23/12

DLK 23/12CCnB

(1) / 1991

(1) / 2001

WLF (1) / 1997 (1) / 2006

AB SS (1) / 2006

AB/AS (1) / 1997

AB Mulde/Kran (1) / 1997

RW (1) / 2004 (1) / 1988

KEF (1) / 2002

GW-G (1) / 1990

MTW (1) / 2006 (1) / 2006 (1) / 2000 (1) / 2002 (1) / 2001 (1) / 2000 (1) / 2006

Mehrzweckboot

mit Trailer

Schnelleinsatz-Boot

mit Trailer

Schaum/

Wasserwerfer

(1) / 2005

(1) / 2008

(1) / 1983

Anhänger Ölsperre (2) / 2004

Pulverlöschanhänger

PLC 250

KTW

RTW - Bredenscheid

RTW - Hauptwache

(1) / 2008

(1) / 2002

(1) / 2008

(1) / 2008

(1) / 2007

NEF - EvK (1) / 2005


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Kilometerleistung

Feuerwehr Hattingen

km 2007 km 2008 km 2009

Rettungsdienst und Krankentransport 136.030 156.068 164.841

Feuerlöschwesen Hauptfeuer- und Rettungswache 59.086 59.618 55.717

Feuerlöschwesen LZ 1 7.259 5.469 5.162

Feuerlöschwesen LZ 2 5.602 5.114 7.090

Feuerlöschwesen LZ 3 7.398 6.386 1.876

Feuerlöschwesen LZ 4 1.545 1.117 930

Feuerlöschwesen LZ 5 5.021 7.303 6.338

Feuerlöschwesen LTZ 6 1.274 1.079 527

Feuerlöschwesen LZ 7 2.744 4.926 4.574

Feuerlöschwesen LZ 9 10.657 9.936 10.007

Feuerlöschwesen LZ 1 - LZ 9 41.500 41.330 36.504

Feuerlöschwesen gesamt 100.586 100.948 92.221

Gesamt km-Leistung 236.616 257.016 257.062

In den verdienten Ruhestand versetzt

wurde, nach über 35 Jahren Dienstzeit,

Wolfgang Dulk am 30.11.2009

von der II. Wachabteilung. Wir wünschen

Ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Jahresbericht 2009 39


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Einsätze

Feuerwehr Hattingen

Einsätze nach dem Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz -FSHG-

40 Jahresbericht 2009

2007 2008 2009

Großbrände 2 0 0

Mittelbrände 6 7 5

Kleinbrände (a) 78 61 48

Kleinbrände (b) 36 41 36

Blinde und böswillige Alarme 184 172 202

Brandeinsätze gesamt 306 281 291

Hilfeleistungen 740 453 541

Gesamteinsätze nach FSHG 1.046* 734 832

* bedingt durch Kyrill


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Feuerwehr Hattingen

Einsätze unter Beteiligung der Freiwilligen Löschzüge

Löschzug

2007

normal + “kyrillbedingt”

2008 2009

Löschzug 1 Mitte 67+81 64 86

Löschzug 2 Welper 31+42 30 31

Löschzug 3 Blankenstein 36+19 33 37

Löschzug 4 Holthausen 12+25 19 10

Löschzug 5 Bredenscheid 12 + 11 19 45

Löschzug 6 Oberstüter 08+12 2 2

Löschzug 7 Elfringhausen (einschl. First Responder Einsätze) 68+17 42 (22 FR) 25 (12 FR)

Löschzug 9 Niederwenigern (einschl. First Responder Einsätze) 69+46 95 (43 FR) 79 (46 FR)

Gesamt 303 + 253 304 315

IUK Gruppe 19 31

Jahresbericht 2009 41


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Feuerwehr Hattingen

Einsätze nach dem Rettungsdienstgesetz in Hattingen -RettG-

2007

NEF * 2314

KTW 1734

RTW als KTW 32

RTW 4046

Infektionsfahrten 73

Gesamteinsätze nach

RettG

8199

42 Jahresbericht 2009

2008

NEF * 2476

KTW 2121

RTW als KTW 4

RTW 4495

Infektionsfahrten 139

Gesamteinsätze nach

RettG

* NEF außerhalb und innerhalb des Stadtgebietes mit eigenem und Fremd-RTW, sowie Hausbehandlungen und Fehleinsätze.

9235

2009

NEF * 2740

KTW 1993

RTW 5607

Infektionsfahrten 193

Gesamteinsätze nach

RettG

10343


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 43

Atemschutzwerkstatt

NEUES PRÜFGERÄT FÜR

ATEMSCHUTZAUSRÜSTUNG

Das Prüfen von Atemschutzgeräten erfolgt

seit Dezember mit dem neu beschafften

automatischen Prüfgerät

Quaestor. Mit dem alten Testor waren

nicht mehr alle erforderlichen Prüfungen

der neuen Atemschutzgerätegeneration

PSS 100 möglich.

Nach Anschließen des zu prüfenden

Pressluftatmers übernimmt der Quaestor

sämtliche erforderlichen Prüfungen

selbständig. Nach erfolgreicher Prüfung

schreibt er alle erforderlichen Daten ins

Prüfprotokoll. Dieses wird auf dem Server

der Stadt Hattingen gespeichert,

kann aber auch, falls erforderlich, sofort

ausgedruckt werden. Mit dem zugehörigen

Softwarepaket werden aber auch die

zugehörigen Lungenautomaten und

Atemluftflaschen dem Pressluftatmer

zugeordnet. Ebenfalls können natürlich

auch die Atemschutzmasken geprüft

werden.

Das alte Gerät von der Fa. Dräger – der Testor.

ATEMSCHUTZÜBERWACHUNGSTAFELN

FÜR ALLE

Für alle Löschzüge der Feuerwehr Hattingen

wurde je eine elektronische Atemschutzüberwachungstafel

beschafft. Die

Löschzugführer hatten sich in einer Sitzung

für dieses Modell entschieden. Der

Hersteller konnte kurzfristig 12 dieser

Tafeln liefern. Um einheitlich im gesamten

Stadtgebiet diese Tafeln zu verwenden,

wurden, außer für die acht

Löschzüge, weitere Tafeln für das LF,

den GW-G, den AB-AS der HW und das

TLFLZ1beschafft.

Die neue Atemschutzüberwachungstafel.

Feuerwehr Hattingen

Atemschutzinventar

Atemschutzgeräte Anzahl

PA 80 AE 13

PA 80 UP 88

PSS 100 AE 22

PSS 100 Doppel AE 4

BD 96 (Bund) 8

Gesamt 135

Atemschutzmasken

Panorama Nova N 18

Panorama Nova AE 149

Futura II AE 10

Auer3S 28

Auer3S.PF 10

Gesamt 215

Kälteschutzanzüge 2

Chemieschutzanzüge 13

Gesamt 15

Jahresbericht 2009 43


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 44

BRANDSCHUTZAUFKLÄRUNG DURCH DIE HAUPTFEUER- UND RETTUNGSWACHE

44 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Vorbeugender Brandschutz (VB)

Brandschutzerziehung/-aufklärung

BRANDSCHUTZERZIEHUNG UND -AUF-

KLÄRUNG BEIM LÖSCHZUG NIEDER-

WENIGERN

Im Jahre 2009 wurde seitens des

Löschzuges Niederwenigern wieder

die Brandschutzerziehung und -aufklärung

groß geschrieben.

So konnte im August letzten Jahres

den Mitgliedern der Kolpingfamilie

Niederwenigern in einer Schulung

das richtige Verhalten im Brandfall

vermittelt werden. Um die theoretischen

Kenntnisse richtig anwenden

zu können, konnte jeder am FireTrainer

® den praktischen Umgang mit

dem Feuerlöscher und der Löschdecke

“heiß” üben.

Während des Tages der offenen

Tür des Löschzuges Niederwenigern,

Anfang September, wurde die

Brandschutzaufklärung weiter ge-

● Besuch der Grundschule Heggerfeld

mit 22 Kindern

● Besuch der Grundschule Rauendahl

mit 15 Kindern

● Besuch der Grundschule Bruchfeld

mit 27 Kindern

führt. Mit Hilfe des Infomobils

des EN-Kreises

konnten sowohl Kinder

als auch Erwachse für

das Thema Brandverhütung

sensibilisiert werden.

In einem mittels

Nebelmaschinen verrauchten

Zelt konnte

jeder das Gefühl der

Hilflosigkeit in einem

Brandraum nachempfinden.

Am Rauchhaus

wurde sichtbar, welche

Folgen der Rauch in

einem Wohnhaus haben

kann, wenn Türen nicht

geschlossen werden.

Auch an diesem Tag

wurde den Gästen die

Möglichkeit geboten,

am FireTrainer ® den

richtigen Einsatz des

Feuerlöschers zu üben,

was gerade von Kindern

und Jugendlichen

rege genutzt wurde.

● Besuch der Grundschule Bruchfeld

mit 26 Kindern

● Besuch einer Grundschule mit 27

Kindern

● Besuch von 2 Kindertagesstätten

mit insgesamt 14 Kindern

Durch die Kooperation mit der Hattinger

OBI-Filiale konnten im Rahmen

dieser Infoveranstaltung dreißig

Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet

werden.

Vor Beginn der Adventszeit

stand der alljährliche Besuch des

evangelischen Kindergartens Nie-

derwenigern an. An insgesamt vier

Tagen erlernten die 26 Kinder den

richtigen Umgang mit Kerzen und

Streichhölzern, übten das Absetzen

des Notrufs und verloren die Angst

vor einem voll ausgerüsteten Feuerwehrmann.

Auch das richtige Verhalten

im Brandfall wurde

dargestellt und geübt. Als Abschluss

dieser Brandschutzerziehung besuchte

die Kindergartengruppe die

Hauptfeuer- und Rettungswache in

Hattingen.

● Besuch von 16 Kindergärten mit

219 Kindern

Insgesamt besuchten im Jahr 2009

350 Kinder die Hauptfeuer- und Rettungswache.


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 45

Brandschutzaufklärung

durch den LZ 3

– Blankenstein –

BRANDSCHUTZERZIEHUNG/AUFKLÄ-

RUNG 2009

Für die Abteilung Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung

der

Feuerwehr Hattingen war es ein sehr

gutes Jahr. Wichtige Neuanschaffungen

konnten umgesetzt und erste

Schritte auf neuen Wegen gemacht

werden.

Seit Oktober 2009 verfügt die

Feuerwehr Hattingen über einen eigenen

Feuerlöschtrainer. Somit ist es

uns jetzt möglich, die wichtige Ausbildung

am tragbaren Feuerlöscher

praxisnahe zu gestallten.

Feuerlöschtrainer im Einsatz.

Hattingen hat mit Sicherheit Toleranz.Nach

dem tragischen Brand

im Februar 2009 in Ludwigshafen

ist eins sicher – so etwas soll in

Hattingen nicht passieren. Die

Feuerwehr und der Migrationsrat

der Stadt Hattingen haben sich zusammengesetzt

und erste Ziele für

eine gemeinsame Zukunft definiert.

Den teilnehmenden Gruppen war

schnell klar, hier wird es viel Arbeit

geben. Auf beiden Seiten müssen

Barrieren überwunden und Toleranzen

geschaffen werden. Doch unser

gemeinsames Ziel ist ein sicheres, tolerantes

Hattingen.

Sommersfest Moscheeverein Hattingen.

Feuerwehr Hattingen

Insgesamt beteiligten sich

204 Personen an den Veranstaltungen,

davon waren 42

Kinder und 162 Erwachsene.

24. Mai 2009 Sommerfest Moscheeverein Hattingen unbekannt

04. Juni 2009 Kindergarten Arche Noah 9 Kinder

08. Juli 2009 Mitarbeiter Shell Tankstelle, Nierenhofer Str. 20 Personen

25. August 2009 Kinderg. Peter u. Paul Holths., Pädagogen 10 Personen

02. September 2009 Frauenhilfe Johannesverein 25 Personen

28. September 2009 Kinderg. Peter u. Paul Holths., Eltern 28 Personen

04. Oktober 2009 Naturfreunde 15 Personen

06. Oktober 2009 Rotary Club Hattingen 29 Personen

18. November 2009 Kinderg. Peter u. Paul Holths., Kinder 23 Kinder

26. November 2009 Kinderg. Peter u. Paul Holths., Kinder 10 Kinder

09. Dezember 2009 Fa. P 2 Security Service 12 Personen

09. Dezember 2009 Fw. Hattg., Jugendgruppe Ost/Welper 23 Personen

gesamt: 204

Jahresbericht 2009 45


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Feuerwehr Hattingen

Tätigkeitsstatistik des Vorbeugenden Brandschutzes 2009

Stellungnahmen im bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahren 124

Bauzustandsbesichtigungen im bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahren 112

Stellungnahmen für Sachverständige des Brandschutzes 6

Vorgänge im bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahren gesamt 242

Brandschauen 66

Nachschauen zu Brandschauen 132

Brandschauen gesamt 198

Vorgänge zu straßenverkehrsrechtlichen Genehmigungen des Büro Stadtverkehr 242

Beratungen von Bauherren, Architekten usw. 27

Schulalarmübungen 15

Brandschutzunterweisungen von Betriebsmitarbeitern 2

Brandsicherheitswachen in Versammlungsstätten oder bei Feuerwerken 13

Jahresbericht 2009 der Ausbildungsabteilung

Im September 2009 durfte ein kleiner

Kreis an Feuerwehrleuten des Ennepe-

Ruhr-Kreises den Einsatzfahrtsimulator

im Kreis Steinfurt anschauen und

daran üben.

Mit Hilfe von 30 Kreisausbildern

sollen Fahrer von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen

aus dem Kreis Steinfurt

und benachbarter Kreise geschult

werden. Dieser Simulator ermöglicht

es in verschiedenen Szenarien fast

realistische Einsatzfahrten durchzuführen.

46 Jahresbericht 2009

Untersuchungen haben gezeigt, dass der

Puls bei ungeübten Einsatzfahrern konstant

hoch ist und bei Geübten sich nach

kurzer Zeit wieder normalisiert.

Der Simulator sensibilisiert und veranschaulicht

den Fahrern die Gefahren

der Einsatzfahrt.

Er stellt eine ungefährliche Trainingsmöglichkeit

dar, die das Unfallrisiko

minimiert und die Belastung des

Fahrers reduziert.

Ein Fahrsicherheitstraining kann

dieser Einsatzfahrtsimulator nicht erset-

zen. Die Ausbildungsabteilung der

Feuerwehr Hattingen wird versuchen

den Simulator, neben dem jährlich

durchgeführten Fahrsicherheitstraining,

in die Ausbildung einzubinden.

Auch die jährliche durchgeführte

Pflichtunterrichtung der Sonderrechte

(§§ 35,38 FSHG) in den Löschzügen

durch den Feuerwehrmann, Fahrlehrer

und lizenzierten Fahrsicherheitstrainer

für Nutzfahrzeuge Hans-Peter Moritz-

Baier, runden das Gebiet der Verkehrssicherheitslehre

ab.


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Feuerwehr Hattingen

KFZ-Abteilung

KFZ-Wesen Feuerwehr Hattingen im Jahr 2009

FAHRT NACH ILLERTISSEN (BAYERN) T5

/ FA. BARRO BOOT SEB VOM SO.

21.06. BIS DI. 23.06.09

Nachdem sich gezeigt hatte, dass die

von der Fa. Barro Boot vorgeschlagene

Motorisierung an dem SEB 320 Boot

nicht ausreichend war (Boot kommt

nicht ins gleiten), wurde beschlossen,

den 10 PS Außenborder (AB) gegen

einen 20 PS AB auszutauschen. Nach

Rücksprache mit der Fa. Barro Bootsbau

(Kellmünz an der Iller Bayern)

konnten die Maßnahmen am Sonntag,

21.06.09, beginnen.

Abfahrt mit einem VW Bus T 5 und

den Trailer mit SEB 320 Barro-Boot um

11.00 Uhr von der HW. Die Fahrt ging

über die BAB 40 Dortmund über die

BAB 44 Richtung Kassel. Ab Kasseler

Kreuz auf die BAB 7 Richtung Würzburg,

Ulm, Allgäuer Tor. Abfahrt Nr.

124 Illertissen um ca. 18.00 Uhr.

Nachdem der Trailer auf dem Hof

der Firma abgestellt und die durchzuführenden

Arbeiten mit dem Techniker

abgesprochen waren, ging es zur Übernachtung

ins Hotel. Am Montag,

22.06.09, konnten die Umrüst- und

Nachbesserungsarbeiten begutachtet

werden. Nachdem keine Mängel mehr

festzustellen waren, ging es zeitig ins

Der neue Bootsmotor.

Hotel zurück, damit am nächsten Morgen

ausgeschlafen die lange Heimfahrt

angetreten werden konnte. Rückkehr

nach Hattingen, Dienstag, 23.06.09, um

ca. 16.00 Uhr ohne besondere Vorkommnisse.

REPARATUR DER FP HECK ROSENBAUER

AM LF 16 / 12 EN-2442 HW VOM

MI. 04.11. BIS FR. 13.11.09

Bei einer an der FP 16 / 8 (Feuerlöschkreiselpumpe)

am LF 16 / 12 HW EN-

2442 anstehenden Inspektion mit

Ölwechsel wurde festgestellt, dass die

Entlüftungseinrichtung (Doppelkolbenmembran)

eine Undichtigkeit aufweist

(Ölaustritt aus der FP). Ein Anruf bei

der Fa. Schlingmann – Aufbauhersteller

– ergab folgende Problematik.

1. Reparatur nur durch geschultes

Fachpersonal,

2. Erst nach Öffnen der FP könnte man

den ganzen Reparaturumfang erkennen,

3. Probelauf bei der Fa. Schlingmann

nicht möglich, kein Pumpenprüfstand.

So wurde von der Fachbereichsleitung

und der Fahrzeugtechnik folgende Vorgehensweise

beschlossen:

Ersatzfahrzeug LF 16 /

12 LZ 1 EN-2461

1. Ausbau der FP bei der

FW Hattingen Kfz-

Werkstatt (1. Tag Mi.,

04.11.09),

2. Anlieferung der FP

nach Fa. Schlingmann

in Dissen (Teutoburger

Wald, 2. Tag Do.,

05.11.09),

3. Rep.-Dauer nach Fa.

Schlingmann ca. 14

Tage bis 3 Wochen.

Nach Rücksprache mit dem Pumpenmechaniker

wurde aber eine schnellere

Reparatur zugesagt, die dann auch nach

einer Woche abgeschlossen war. Die FP

wurde umgehend wieder abgeholt und

am nächsten Tag, Fr., 13.11.09, vom selben

Personal wieder eingebaut (Marc

Pöttgen u. Stefan Terwei). Ein anschließender

Probelauf brachte nicht den gewünschten

Erfolg, ein Deckel der

Entlüftungseinrichtung war undicht.

Diese Undichtigkeit konnte aber von

den beiden FM (SB) beseitigt werden.

Pumpenraum LF 2395.

AU PLAKETTE

Die bisher eigenständige Abgasuntersuchung

(AU) wird ab Januar in die

Hauptuntersuchung (HU)“TÜV” integriert.

In Zukunft gibt es für das Bestehen

der HU und den Nachweis der

vorgeschriebenen Abgaswerte nur noch

die runde Plakette auf dem hinteren

Kennzeichen. Braune AU-Plaketten,

die bis 2010 gelten, werden zuerst verschwinden.

Danach die bis 2011 geltenden

rosafarbenen und schließlich die

bis 2012 geltenden grünen AU-Plaketten.

Christian Fröhlich

Jahresbericht 2009 47


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Feuerwehr Hattingen

Feuerwehr-Museum

Jahresrückblick 2009

SAUBER, SAUBER

2009 war das FEUER.WEHRK wieder

ganz dicht, obwohl zwei Taubenfamilien

das nicht einsehen wollten und

immer wieder ein neues Einstiegsloch

im Gebälk des Daches fanden. Die

Roten Riesen sind nun vor Regen und

Schmutz geschützt. Bis zum März zeigten

sie noch die Spuren der staubigen

Vergangenheit auf ihrem Lack.

In einer Großwaschaktion unter

massiver Hilfe der Kameraden des

Löschzuges Blankenstein wurde ein

Hallenschiff des Museums komplett geräumt,

die Kranbahn und der Boden gereinigt,

fast 40 Oldtimer geschrubbt und

wieder in die Halle zurückgesetzt – diesmal

geordnet.

Der enorme Fortschritt für das Museum

durch diese konzertierte Aktion ist

bis heute erkennbar: Die Fahrzeuge sind

grundgereinigt und stehen annähernd in

der Position, wie sie später nach Fertigstellung

der Ausstellung präsentiert werden

sollen.

Einen zweiten Heldenakt unter starker

Beteiligung der Jugendfeuerwehr

48 Jahresbericht 2009

Wuppertal-Ronsdorf fand im November

statt. Die Fahrzeuge des zweiten Hallenschiffes

wurden gereinigt, der Hallenboden

gefegt und auch hier fanden

die Feuerwehroldtimer annähernd ihre

Ausstellungsposition.

Das FEUER.WEHRK ist damit vorzeigbar

geworden. Gleichzeitig entstand

auch mit der Hilfe von Feuerwehrkameraden

eine Toilettenanlage für die Besucher.

Auch die Außenanlagen konnten

ansehnlicher gestaltet werden.

November 2009: Die JF Wuppertal-Ronsdorf poliert die Roten Riesen im Schatten des

Hochofens.

KLEINE EINBLICKE

2009 öffnete das Museum seine Türen

einen Spalt weit: Im Mai kamen über 50

Mercedes Oldtimer zu einer Sternfahrt

nach Hattingen. Die Fans der Sternautos

verweilten bei sonnigem Wetter mit

Grill, Salat und Kuchen im Schatten der

Roten Riesen in erholsamer Atmosphäre.

Die ersten Führungen von Besuchergruppen

durch die Baustelle

WDR-Fernsehen berichtet aus dem FEUERWEHRK über die Proben für das Klezmerkonzert.

FEUER.WEHRK wurden angeboten.

Einige Gruppenbesuche im Spätherbst

gerieten zur “Schwarzarbeit”, da angesichts

der begrenzten Hallenbeleuchtung

daraus schnell Dunkelführungen

wurden. Sie gerieten so zu einem besonderen

Erlebnis, das auf seine Art

auch erhellend war.

Im August begann der Experimentierbetrieb,

der den Spielraum für heiße

Ideen in jeder Hinsicht testen möchte,

mit einem kleinen Konzert einer aus

sechs Mädels bestehenden Klezmerband.

Das WDR-Fernsehen erkannte

schnell die Marktlücke in die diese jiddische

Musik stößt, und sagte sich

gleich zu der ersten Probe in der Woche

vor dem Auftritt an. In Liveberichterstattung

wurde direkt in die Lokalzeit


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 49

Foto-Workshops zwischen den Museumsfahrzeugen.

der Aktuellen Stunde aus dem

FEUER.WEHRK geschaltet. Mit fast

hundert Besuchern wurde das Konzert

zu einem schönen Erfolg für die Band

und die Museumscrew.

Während des Jahres nutzen auch

verschiedene Fotoamateure die Halle

mit ihrem andersartigen Inventar zu

Shootings mit und ohne vor die Autos

drapierte Models.

In verschiedenen Einsätzen in Bochum,

Dortmund, Witten und Düsseldorf

waren Museumsfahrzeuge on tour und

warben dabei auch für den Standort Hattingen.

Dass sich das Einsatzspektrum der

Feuerwehr in den Jahren deutlich geändert

hat, zeigt exemplarisch ein Gefahrguteinsatz

im Jahr 2009. Bei

Abfüllarbeiten in einem gasverarbeitenden

Betrieb an der Beuler Hohe ist

ein Abfüllventil von einem ca. 15.000

Liter fassenden Sauerstofftank abgerissen.

Die alarmierte Feuerwehr

rückte mit dem Umweltzug der Hauptwache,

den freiwilligen Einheiten aus

Mitte und Welper sowie der Sondereinsatzgruppe

“Information und Kommunikation”

zur Einsatzstelle aus.

Ferner wurde der Fachberater Chemie

der Kreisfeuerwehr EN alarmiert. Die

ersteintreffenden Kräfte führten rund

ZUKUNFTSFÄHIG

Im Herbst konnte

nach einjähriger Planungsarbeit

mit Hilfe

eines Architektenbüros

und zahlreicher

Fachleute endlich der

Antrag auf Fördermittel

zur Einrichtung

eines Museums an die

NRW-Stiftung in

Düsseldorf abgegeben

werden.

Die Umnutzung der

Industriehalle zu einem

Feuerwehrmuseum erfordert

den Umbau des Eingangsbereichs

zu einem

Foyer und den Einbau

von beheizbaren Ausstellungs-,

Vortrags- und Arbeitsräumen,

sowie einer

angemessenen Toilettenanlage.

Des weiteren muss

eine Ausstellung erarbeitet

und aufgebaut werden.

Dies alles kostet Geld. Da

Nordrhein-Westfalen kein

Feuerwehrmuseum dieser

Dimension und noch dazu

um die Einsatzstelle Messungen der

Luft durch. Diese wiesen eine erhöhte

Sauerstoffkonzentration aus. Zeitgleich

wurde die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt

und die angrenzenden Betriebe

evakuiert. An der Einsatzstelle selbst

wurde zunächst überlegt das Leck abzu-

Feuerwehr Hattingen

mit einem solchen spannenden Konzept

aufweisen kann, ist die Museumscrew

zuversichtlich, dass ihr seitens der Stiftung

geholfen wird. Offen bleibt die

Frage, wann über die Museumswünsche

entschieden wird.

Das FEUER.WEHRK versucht derweil

zunehmend wieder in die Öffentlichkeit

zu treten. Am 9.Mai steht das

nächste Konzert mit der Hattinger Big

Blast Company an. Am Mutter- und

Wahltag soll während eines Frühschoppens

dieser Festtag in jeglicher Hinsicht

begangen werden. Sie sind herzlich eingeladen

Fangen Sie Feuer!

Museumsleiter Hartmut Schlüter erläutert den Umbauplan.

dichten. Da dies jedoch nicht möglich

war, wurde nach Rücksprache mit dem

Fachberater Chemie sowie den ebenfalls

anwesenden technischen Beratern

der Fa. Air Products entschieden den

Tankinhalt vollständig zu entleeren.

Hierzu wurde ein zweites Ventil geöffnet.

Um den Einsatzkräften ein Arbeiten

an dem Gastank zu ermöglichen

wurde der durch den Gasaustritt entstandene

Sauerstoffnebel mit einem

Hochleistungslüfter verdrängt. Nach

zwei Stunden hatten sich die ca. 10

Tonnen Flüssigsauerstoff vollständig

verflüchtigt. Abschließende Messungen

der Umluft ergaben keine erhöhten

Werte mehr.

Jahresbericht 2009 49


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 50

Feuerwehr Hattingen

Verstärkung des Führungsteams seit dem 01.11.2009

Nach den ersten zwei Monaten der

Einarbeitung bin ich über meine berufliche

Entscheidung zur FW Hattingen

zu wechseln sehr zufrieden. Meine

ersten Eindrücke von der Einsatzqualität

und der damit verbundenen Struktur

haben meine Erwartungen

übertroffen. Sowohl die hauptamtlichen

Einsatzkräfte, als auch die der

Freiwilligen Löschzüge haben mich

mit ihrem Engagement und ihrem Leistungsstand

überzeugt. Inzwischen

konnte ich viele von Euch kennen lernen

und ich sehe der zukünftigen Zusammenarbeit

sehr positiv entgegen.

Name: Tomás Stanke

Familienstand: verheiratet, 3 Kinder

EINSATZBEREICHE BEI DER BERUFSFEUERWEHR BOCHUM:

09/91 – 08/92 Laufbahnlehrgang BIinBochumund

50 Jahresbericht 2009

Für diejenigen, denen ich mich noch

nicht vorstellen konnte, habe ich einen

kurzen Verlauf meines bisherigen beruflichen

Werdegangs bei der Feuerwehr

zusammengefasst.

Ich wünsche allen ein gutes, gesundes

und zufriedenes Jahr 2010 und freue

mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Mit kameradschaftlichem Gruß

10/97 Laufbahnlehrgang B III am IdF Münster

Abschluss: Gruppenführer

Brandoberinspektor Tomás Stanke

08/98 – 02/99 Ausbildung zum staatlich geprüften Rettungsassistenten

03/99 – 09/00 Ausbildung zum Leitstellendisponenten

und Tätigkeit in der Einsatzlenkung

10/00 – 12/02 Einsatztätigkeit als Gruppenführer im Einsatzdienst

und Ausbilder in der Feuerwehrschule

09/01 Ernennung zum Hauptbrandmeister

01/03 – 06/04 Aufstieg in den gehobenen feuerwehrtechnischen

Dienst nach interner Auswahlprüfung

und Laufbahnlehrgang B IV am

IdF Münster

Abschluss: Laufbahnprüfung gD

- Abschnitt Einsatz und Einsatzplanung /

BF Karlsruhe

LEBENSLAUF

- Abschnitt Vorbeugender Brandschutz /

BF Krefeld

- Abschnitt VB und Einsatz / FW Oviedo

– Nordspanien

- Abschnitt Technik / BF Münster

07/04 – 01/06 Einsatztätigkeit als Zugführer im Einsatzdienst

des abwehrenden Brandschutzes

und Leiter der Rettungsdienstschule auf

der Innenstadtwache

10/04 Ernennung zum Brandinspektor

Ausbildung zum organisatorischen Leiter

Rettungsdienst (IdF)

Ausbildung zum Verbandsführer BV (IdF)

01/06 – heute Einsatztätigkeit als Zugführer im Einsatzdienst

des abwehrenden Brandschutzes

und Leiter der Feuerwehrschule mit Fahrschule

auf der Hauptwache

10/07 Ernennung zum Brandoberinspektor

09/07 – 01/09 Fernstudium zur Fachkraft für Arbeitssicherheit

Hochschule und Akademie der DGUV

Bad Hersfeld und Dresden


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 51

Ehrenabteilung

Eine Fahrt zum “Phönix”

Fernab der Hektik, und doch ganz nah,

liegt das mit 53 modernen Hotelzimmern

ausgestattete Feuerwehrtagungszentrum

“Phönix” in Bergneustadt.

Das Feuerwehrerholungsheim früherer

Zeiten, mit 12 Tagen kostenfreiem

Aufenthalt, gibt es heute nicht

mehr. Feuerwehrleute aus ganz NRW

können für einen Hotelaufenthalt

einen Zuschuss in Form von Gutscheinen

bei dem Leiter der Feuerwehr

beantragen.

Bei Vorlage eines Gutscheins muss

eine Einkommenserklärung beigefügt

werden. Leistungen wie Getränke etc.

können nicht über Gutscheine abgerechnet

werden.

Eine Gruppe unserer Ehrenabteilung

besuchte mit ihren Partnerinnen

im Rahmen einer Zwei-Tages-Fahrt das

Hotel mit einer Übernachtung. Ein

vollbesetzter 34-er Reisebus brachte

uns dorthin.

Nach der Zimmerbelegung stand der

Nachmittag zur freien Verfügung. Für

einige war das Schwimmbad angesagt,

die anderen nutzten die Terrasse zum

Entspannen. Bei Kaffee oder anderen

Getränken konnte man hoch über Bergneustadt

das herrliche Bergische Land

bewundern.

Das Abendessen wurde gemeinsam

im Restaurant “Neue Wache” eingenommen.

Das Buffet war richtig Klasse

und es wurde reichlich zugeschlagen.

Gut gesättigt ging es anschließend in das

“Kaminzimmer” wo der angekündigte

“Gemütliche Abend” stattfand. Mit lustigen

Vorträgen, Sketschen und Liedern

(alles von bekannten Akteuren vorgetragen)

ist der Abend voll gelungen, war

aber leider zu kurz.

Am nächsten Morgen, nach einem

reichhaltigen Frühstück, holte uns der

Bus zu einer ausgiebigen Wanderung an

die Agger-Talsperre ab. Die “Fußkranken”

wurden mit einem kleinen Spaziergang

berücksichtigt, die “Harten”

Feuerwehr Hattingen

mussten länger ran, konnten jedoch unterwegs

mal “nachtanken”.

Dann wurde es auch schon wieder

Zeit das vorbestellte Mittagessen in

einem Dorfgasthof einzunehmen, welches

unseren Erwartungen entsprach.

Bevor die Heimreise angetreten wurde,

war noch etwas Zeit für einen kleinen

Dorfbummel.

Alle Mitfahrer waren zufriedenen

und beschlossen auch im Jahr 2010 eine

Bus- und Wanderfahrt durchzuführen.

Das Reiseleitungs-Team wird sich

darum kümmern.

www.feuerwehr-hattingen.de

Jahresbericht 2009 51


Jahresbericht_Hattingen_2009:Layout 1 25.03.2010 18:53 Seite 52

Nachruf

Impressum

52 Jahresbericht 2009

Feuerwehr Hattingen

Es verstarben im Jahre 2009:

die Kameraden

Oberfeuerwehrmann a. D.

Siegried Schulz

Löschzug 5 (26.03.2009)

Oberbrandmeister a. D.

Hans Becker

Hauptwache / Löschzug 1 (13.04.2009)

Oberfeuerwehrmann a. D.

Heinz Willi Kaliga

Ehem. Löschzug 8 (12.05.2009)

Oberfeuerwehrmann a. D.

Werner Küpper

Löschzug 1 (20.10.2009)

Wir werden die Verstorbenen in guter Erinnerung behalten.

Zusammenstellung: Wolfgang Grüggelsberg

Hauptfeuer- und Rettungswache

Pressewart: Jens Herkströter

Verantwortlich: Jürgen Rabenschlag

Grafik und Satz: Grafik- und Satzstudio

Dagmar Frisch-Schemberg

Markstr. 385

44795 Bochum

Tel. 0177 / 8476762

Fotos Umschlagseiten: Jens Herkströter

Feuerwehr Hattingen

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