HELLWEG – EIN LICHTWEG HELLWEG – EIN LICHTWEG - Schwerte

schwerte.de

HELLWEG – EIN LICHTWEG HELLWEG – EIN LICHTWEG - Schwerte

ROCHUS AUST / MICHAEL BATZ / CHRISTIAN BOLTANSKI / PETER BRDENK / JOHANNES DINNEBIER / GÜNTER DOHR / OLAFUR ELIASSON / JÜRGEN

LIT FISCHER / GUNDA FÖRSTER / THORSTEN GOLDBERG / CHRISTOPH HILDEBRAND / BIRGIT HÖLMER / REBECCA HORN / JOHANNES JÄGER / KIRSTEN

UND PETER KAISER / KAZUO KATASE / ANDREAS M. KAUFMANN / JOSEPH KOSUTH / MISCHA KUBALL / CHRISTINA KUBISCH / TILMAN KÜNTZEL /

VOLLRAD KUTSCHER / GEREON LEPPER / MAIK UND DIRK LÖBBERT / MARIO MERZ / FRANÇOIS MORELLET / OFFERMANN / GILBERT PINK / HORST

RELLECKE / CLAUDIA SCHMACKE / FRANK SCHULTE / KEITH SONNIER / STEFAN SOUS / ROSEMARIE TROCKEL / JAMES TURRELL / JAN VAN MUNSTER /

CLAUDIA WISSMANN

NEUE LICHTKUNSTWERKE 2009/2010 NEW LIGHT ARTWORK 2009/2010

HELLWEG EIN LICHTWEG

HELLWEG—TRAIL OF LIGHT

BERGKAMEN / BÖNEN / FRÖNDENBERG / HAMM / LIPPSTADT / LÜNEN /

SCHWERTE / SOEST / UNNA ZENTRUM FÜR INTERNATIONALE LICHTKUNST

HELLWEG EIN LICHTWEG

HELLWEG—TRAIL OF LIGHT

Ein Projekt der Städte und Gemeinden A project of the cities and communities of

Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Hamm, Lippstadt, Lünen, Schwerte, Soest, Unna

in Kooperation mit in cooperation with dem Zentrum für Internationale Lichtkunst e.V.

Unna the Centre for International Light Art Unna

www.hellweg-ein-lichtweg.de

Verantwortlich Responsible: Koordinationsbüro Kulturregion Hellweg c/o Stadt Hamm,

Kulturbüro, Johannes Gruber, Ostenallee 87, 59071 Hamm, Tel. 0 23 81.17-55 53

E-Mail: hellwegregion@stadt.hamm.de

Kontakt Contact: Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna, Dr. Ursula Sinnreich,

Lindenplatz 1, 59423 Unna, Tel. 0 23 03/1 03-7 17, E-Mail: ursula.sinnreich@stadt-unna.de,

www.lichtkunst-unna.de

Redaktion Editor: Vera Firmbach creaCtive

Gestaltung Artwork: www.christamarek.de

Rechte für die Abbildungen Copyrights of the photos:

die Künstler und die jeweiligen Städte the artists and the cities

PETER BRDENK und

JÜRGEN LIT FISCHER

Grün-blauer Mäander

Eröffnung Opening:

Ende 2009

HAMM

Standort Location:

Ahse-Brücken Ahse Viaducts Ostenallee

(Nähe near Fährstraße)

Die Lichtinszenierung „grün-blauer Mäander“

erinnert an die ehemals in Mäandern

verlaufende Ahse und an ihre frühere kulturelle

und stadtgeschichtliche Bedeutung.

Die Lichtbänder in Gestalt von horizontalen

und vertikalen Röhren, die wechselweise

blaue und grüne LED-Lichtleisten tragen,

werden tagsüber als stählernes Farbband

und nachts als Leuchtspur die Brückenbauwerke

und den Fluss verbinden und in

neuer Weise in Szene setzen: als Begegnungsorte

zweier Bewegungsverläufe,

zweier Geschichtsepochen und zweier

Landschaftsvisionen. The light piece “grünblauer

Mäander” recalls the formerly meandering

course of the river Ahse and its former

significance for the city’s culture and history.

The light strips in the shape of horizontal and

vertical tubing, fitted with LED light strips in

alternating blue and green, link viaducts and

river and stage them in new ways—as coloured

steel band by day and luminous track

by night. They function as nexus bringing

together two flows of motion, two historic

eras, and two landscape visions.

ROSEMARIE TROCKEL

o.T.

untitled

Eröffnung Opening:

13. Mai 2010

SCHWERTE

Standort Location:

Rohrmeisterei Landschaftspark

Landscape Parc

Die Skulptur in Form einer runden Brunnenschale

entstand auf dem neu gestalteten

Plateau hinter der Rohrmeisterei, zu

erreichen auf einem Steg über den wilden

Froschteich. Rosemarie Trockel, die in

Schwerte einen Teil ihrer Kindheit verbrachte,

hat den Brunnen mit Fontänen,

Düsen, Wassernebel und Schwallrohren

ausgestaltet und lässt Wasser und Licht im

Rhythmus eines Schwerter Heimatliedes

sprudeln. This sculpture in the shape of a

round well basin was created on the newly

designed platform behind the tubing shop,

accessed via a footbridge across the wild frog

pond. Rosemarie Trockel, who spent a part

of her childhood in Schwerte, designed the

well with fountains, jets, misting devices, and

surge tubes, letting water and light gush

forth to the rhythm of a local song.


HELLWEG EIN LICHTWEG HELLWEG—TRAIL OF LIGHT

NEUE LICHTKUNSTWERKE 2009/2010 NEW LIGHT ARTWORK 2009/2010

Im modularen Kunstprojekt HELLWEG ein LICHTWEG präsentieren

Städte der Hellweg-Region eine einzigartige Zusammenstellung aus

Lichtskulpturen im öffentlichen Raum. Dieser Lichtweg umfasst inzwischen

über 30 Lichtkunst-Objekte und wird ständig erweitert. Die in den

Jahren 2009 und 2010 entstandenen und noch entstehenden Kunstwerke

werden hier vorgestellt. The towns of the Hellweg region in Northwest

Germany present a unique compilation of light sculptures in the public realm

through the modular art project HELLWEG—TRAIL OF LIGHT. The trail of

light includes more than 30 light art objects so far, and is continuously being

expanded. This flyer presents the artworks that have been or about to be

created in 2009 and 2010.

www.hellweg-ein-lichtweg.de

MAIK und DIRK LÖBBERT

Bergkamen setzt Maßstäbe

Bergkamen Sets Standards

2005 & 2009

BERGKAMEN

Standorte Locations:

Leibnizstr./Erich-Ollenhauer Str.

(Rünther Tor) // Landwehrstr./Töddinghauser

Str. (Weddinghofer Tor) // Erich

Ollenhauer-Str./Ernst-Schering-Str.

(Oberadener Tor) // Landwehrstr./

Präsidentenstr. (Overberger Tor)

THORSTEN GOLDBERG

Cumulus

2008/2009

Lichtpromenade

Promenade of Light

LIPPSTADT

Standort Location:

Stadttheater

Bereits 2005 wurde die erste Lichtstele installiert

und ist längst zum unverkennbaren

„Kreisel“- Symbol in Bergkamen geworden.

Seit Mai 2009 stehen auf den Kreisverkehren

rund um die Innenstadt insgesamt vier

dieser schräg geneigten, zehn Meter hohen

„Maßstäbe“ in den Farben blau-weiß, rotweiß,

grün-weiß und gelb-weiß, die in ihrer

gedanklichen Verlängerung ein Dach über

der Stadtmitte bilden. The first light stele

was installed as early as 2005, and has since

become an unmistakable symbol of its site,

a roundabout in Bergkamen. Since May 2009,

four roundabouts in the perimeter of the town

centre are each donning a tilted surveyor’s

stake ten metres long in the colours

blue/white, red/white, green/white, and

yellow/white, respectively. If mentally

extended skyward, the four wands form an

imaginary roof over downtown.

Die spektakulär leuchtende Wolkenform besteht

aus übereinander geschichteten, waagerecht

montierten Acrylglasplatten, die

schmale, eisgrüne Neonbänder tragen. Auf

einem mehr als fünf Meter langen Kragarm

scheint das in sich drehbare Objekt gleichsam

über dem Wasser zu schweben. Das

Neonobjekt setzt die Reihe der Installationen

fort, die sich im Rahmen der Lichtpromenade

mit der Dichotomie von Natur und

Technik auseinandersetzen. „Cumulus“ bildet

aber auch einen festlichen, einladenden

Kandelaber und steckt nicht nur dem benachbarten

Stadttheater, sondern auch dem

einstigen Nordtor der Stadt ein Licht auf.

The spectacularly lit cloud shape consists of

vertically stacked but horizontally mounted

transparent acrylic sheets bearing narrow

ice-green neon strips. Suspended from a fivemetre

boom, the object, which can be rotated,

appears to float above the water. This neon

piece continues the series of installations that

approach the dichotomy of nature and technology

within the framework of the “light promenade”.

At the same time, “Cumulus” represents

a festive, inviting candlestick that, while stuck

onto the adjacent municipal theatre also tops

the city’s former north gate with a light.

ROCHUS AUST

Netzkarte (BSP)

Distance Stretch (BSP)

Eröffnung Opening:

Frühjahr Spring 2010

BERGKAMEN

Standort Location:

Platz von Gennevilliers/

Präsidentenstraße

MAIK und DIRK LÖBBERT

Impuls Bergkamen 2010

Fertigstellung Completition 2010

BERGKAMEN

Standort Location:

Bergehalde „Großes Holz“

FRANK SCHULTE

Der Mittler

The Mediator

2009

Lichtpromenade

Promenade of Light

LIPPSTADT

Standort Location:

Ostendorfallee/Burgmühle

Mit der Errichtung des „Subport Bergkamen

(BSP)“ in der Fußgängerzone im Jahr 2005

ist die Stadt wesentlich näher an die weite

Welt herangerückt: Rom, Berlin, Tokio sind

nur noch Steinwürfe entfernt. Die „Netzkarte

(BSP)“ zeigt nun die lichtprojizierten

nationalen und internationalen Zentren um

Bergkamen nach zeitlichen Komponenten

gruppiert. Die gewohnte Geographie wird

zur leuchtenden Tempographie, die die fernen

Orte in die Nähe rückt und Bekanntes

an die Peripherie drängt: es kommt eben

auf die Wahl des Verkehrsmittels an (nach

einer Idee von Heinz Friedl). With the construction

of “Subport Bergkamen (BSP)” in

the pedestrian zone in 2005, the city clearly

closed in on the great wide world: Rome,

Berlin, Tokyo are now within easy reach. The

“Netzkarte (BSP)” grid map shows the lightpro-jected

national and international centres

around Bergkamen, grouped by temporal

components. The familiar geography becomes

a shiny tempography, moving distant locations

into close proximity, and pushing familiar

sites toward the periphery: It all depends on

your choice of transportation (based on an

idea by Heinz Friedl).

Die dreißig Meter hohe Landmarken-Skulptur

steht für die Erinnerung an eine Zeit, in

der der Bergbau noch blühte und die Zeche

in Bergkamen die Kohleförderung aktiv

vorantrieb. Der weiß beschichtete Stahlkern

der Skulptur ist mit vertikal geführten LED-

Lichtlinien bestückt, die den Eindruck einer

Lichtsäule mit feinen senkrechten Rillen

(Kannelüren) entstehen lässt. Eingebunden

in den Schaltkreis der Stadtbeleuchtung

erstrahlt der Lichtstab mit Beginn der

Dämmerung in seinem ganzen Ausmaß.

Mittels Programmierung wird ein weiches

Pulsieren des Lichtes erzeugt, rhythmisch

von hell nach dunkel nach hell fließend.

The thirty-metre tall landmark sculpture commemorates

a time when mining was still alive

in the area and the Bergkamen coal mine was

actively producing. The white-coated steel core

of the sculpture is fitted with vertically arranged

LED light lines that create the impression

of a light column with delicate vertical grooves

(cannelures). Switched into the circuit of the

municipal lighting, the light wand fully lights

up at the onset of dusk. It is programmed to

generate a soft pulsing of the light that flows

rhythmically from bright to dark and back to

bright.

Der Schiedsrichterturm für Kanusport an

der Lippstädter Wildwasserstrecke verwandelt

sich durch eine Licht-Klang-Installation

abends in ein phantastisches Wesen. Ein

System von Lautsprechern und Lichtquellen

am Gebäude und im Boden darunter versetzt

den Turm mit ruhigen Klängen und

mattblauem Leuchten in einen atmenden,

schlafenden Zustand. Zur jeweils vollen

Stunde erwacht das Turm-Wesen zur Aktivität,

um eine Serie von akustischen und visuellen

Signalen zu senden. Die architektonischen

Bestandteile werden zu Gliedern,

Kopf und Körper und das Wesen aus Beton,

Glas, Licht und Ton scheint uns eine Botschaft

mitteilen zu wollen. This light/sound

installation causes the referee tower for canoeing

contests at the Lippstadt whitewater channel

to transform into a fable creature after dark.

A system of speakers and light sources on the

building and on the ground below uses peaceful

chords and a pale-blue illumination to put the

tower into a breathing, sleeping state. Every hour

on the hour, the tower creature comes to life and

proceeds to emit a series of acoustic and visual

signals.

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