EWID-Zuweisung mit Hilfe einer Wohnungsnummer, Servicelösung ...

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EWID-Zuweisung mit Hilfe einer Wohnungsnummer, Servicelösung ...

EWID-Zuweisung mit Hilfeeiner WohnungsnummerServicelösung für Kantone und GemeindenFür weitere Informationen stehen wirIhnen gerne zur Verfügung:Die Schweizerische PostStrategische Kunden und LösungenProjekt EWIDViktoriastrasse 213030 BernBundesamt für StatistikProjekt RegisterharmonisierungEspace de l’Europe 102010 NeuchâtelHotline: 0800 39 00 39E-Mail: info.ewid@post.chInternet: www.post.ch/ewidHotline: 0800 866 700E-Mail: harm@bfs.admin.chInternet: www.register-stat.admin.ch2008-299 SKL


Die Leistungen im DetailZentrale Beschaffung der Datenquellen− Wohnungs- und Bewohnerlisten der Hauseigentümer undImmobilienverwaltungen. Die Immobilienverwalter liefernsowohl Angaben zu den Wohnungen (Zimmerzahl,Stockwerk, Lage auf dem Stockwerk) als auch zu den Mietern /Bewohnern (mindestens eine Person pro bewohnte Wohnung).Die Post koordiniert die Kommunikation mit denImmobilienverwaltungen nach Regionen, um diese bestmöglichzu entlasten.− Datenformate: Das BFS legt die notwendigen Software-Spezifikationen für den Export sowie den Rückimport derDaten fest. Das BFS stimmt sich dafür mit den Software-Lieferanten für die EWR-Software als auch mit denjenigen fürdie Immobilienverwaltungs-Software ab, mit dem Ziel,ein möglichst allgemeingültiges Datenformat festzulegen.− Für kleine Immobilienverwaltungen stellt die Post ein webbasiertes,elektronisches Erfassungsformular zur Verfügung,damit auch diese die Wohnungs- und Bewohnerlisten einfachund in einer standardisierten Form übermitteln können.IT-gestützte Datenkonsolidierung− Die Post baut für die EWID-Zuweisung eine dedizierte,leistungsfähige Infrastruktur auf, welche ausschliesslichfür das Projekt «Wohnungsnummer / EWID-Zuweisung»eingesetzt wird. Dem Datenschutz wird durch geeigneteMassnahmen Rechnung getragen.− Im Rahmen der Datenkonsolidierung werden die GWR- unddie EWR-Daten mit den Wohnungs- und Bewohnerlistensowie – falls notwendig – mit weiteren Hilfsdatenquellenabgeglichen.− Wo möglich werden die Wohnungsmerkmale im GWRanhand der Wohnungs- und Bewohnerlisten vervollständigt.− Die Personen im EWR werden zu Haushalten gruppiert unddiese Haushalte den Wohnungen zugewiesen.Verifikation / Differenzbereinigung vor OrtDie Ergebnisse aus der IT-Konsolidierung werden – wo notwendig– durch die Zustellboten der Post (Briefträger) vor Ortverifiziert. Allfällige Differenzen werden bereinigt.Dabei werden folgende Angaben geprüft und dokumentiert:− Personen gemäss EWR sowie Personen, welche vor Orterkannt werden, aber nicht im EWR geführt sind, werdenvom Zustellboten der Post ergänzt.− Haushaltsbildung− Der Wohnungsbestand wird überprüft und die Wohnungsmerkmale«Stockwerk» und «Lage auf dem Stockwerk»gemäss GWR ergänzt.− Vergabe von Wohnungsnummern und Zuweisung zuPersonen− Personen und Wohnungen, welche in einem Register geführtsind, aber vor Ort nicht verifiziert werden können, werdenvom Zustellboten der Post entsprechend vermerkt.− Personen, welchen durch die Post weder im Rahmen derIT-Konsolidierung noch vor Ort ein EWID zugewiesen werdenkonnte, obwohl sie als an dieser Adresse wohnhaft bestätigtwerden konnten (= sogenannte «Restfälle»), werden in derRegel durch die Gemeinde nachbearbeitet. Die Post bietet fürdiesen Fall eine optionale Dienstleistung (siehe Punkt «Selbstdeklarationdurch die Bewohner») an.Optionale Dienstleistung:Sichtbares Anbringen der Wohnungsnummer(physische Wohnungsnummer)Bei Bedarf kann die Wohnungsnummer sichtbar an derWohnungstüre, dem Klingelschild oder am Briefkasten angebrachtwerden. Die entsprechenden gesetzlichen Grundlagensind vorgängig sicherzustellen. Falls dieser Prozessschrittdurch die Post wahrgenommen werden soll, sind die Rahmenbedingungenund Modalitäten für die Umsetzung individuellzwischen der Gemeinde und der Post zu vereinbaren.Erfassen der verifizierten Daten und Rückflussan die Dateneigner− Alle bearbeiteten Daten aus der Verifikation vor Ort und /oder der Selbstdeklaration durch die Bewohner werden durchdie Post elektronisch erfasst.− Im Sinne einer Qualitätssicherung werden alle Daten geprüftund plausibilisiert.− Die verschiedenen Datenquellen werden mit den relevantenAngaben – insbesondere der Wohnungsnummer bzw.dem EWID – ergänzt und in dem vorgängig definiertenFormat an die verantwortlichen Stellen (Einwohnergemeinde,BFS / Kanton, Hauseigentümer / Immobilienverwaltungen)zurückgeliefert.− Die registerführenden Stellen importieren die Daten in ihreSysteme und stellen die korrekte Nachführung und Datenpflegeim Tagesgeschäft sicher.− Vernichtung der Daten auf Seiten der PostKoordinierte Umsetzung nach Regionen− Die Umsetzung erfolgt koordiniert nach Regionen, mit demZiel, den Aufwand für die betroffenen Hauseigentümerund Immobilienverwaltungen zu minimieren, da sie dieAngaben zu den von ihnen verwalteten Gebäuden für einegesamte Region einmalig kumuliert und in einer vorabdefinierten Form übermitteln können.− Das koordinierte Vorgehen trägt dazu bei, die Akzeptanzund die Unterstützung der Hauseigentümer und Immobilienverwaltungenzu sichern.Fachliche Unterstützung und Projektleitung− Die Post unterstützt die Kantone und Gemeinden, das BFSsowie die Hauseigentümer und Immobilienverwaltungen überden gesamten Umsetzungsprozess.− Die Post nimmt die Bedürfnisse der Beteiligten auf, liefertkompetente Antworten zu operativen Fragen, welche imVerlauf der Umsetzung auftauchen und sucht bei allfälligenSchwierigkeiten rasch nach sinnvollen Lösungen.Optionale Dienstleistung:Selbstdeklaration durch die BewohnerDie Bewohner werden per Brief direkt angeschrieben unddokumentieren die Angaben zu den Personen im Haushalt,Zimmeranzahl, Stockwerk und Lage auf dem Stockwerkmit Hilfe eines standardisierten Selbstdeklarationsformulars,welches sie an eine zentrale Adresse zurücksenden.


Die Aufgaben der GemeindenVorgehen− Schaffen der notwendigen Grundlagen für die Erbringung derdefinierten Dienstleistung durch die Post:− Verpflichtung der Immobilienverwaltungen / Eigentümersowie subsidiär der Bewohner zur Zusammenarbeit bzw.Bekanntgabe der notwendigen Informationen− Ermächtigung der Post zum Begehen der Gebäude− Ermöglichen des einmaligen Datenabgleichs der EWR-Daten mit Post-internen Systemen, damit die Leistungenerbracht werden können− Bereinigung GWR auf Stufe Adresse und Gebäude− Abgleich GWR mit dem Objektwesen der Gemeinde− EGID-Zuweisung zu Personen−−−−Bereitstellen einer Liste aller Kontaktstellen (Immobilienverwaltungenund / oder Eigentümer) pro Gebäudeadresse/ EGIDSicherstellen, dass die EWR-Software die Funktionalitätenfür den Datenexport und -rückimport ermöglichtDie Gemeinde wird ausserdem für die Bearbeitung vonRestfällen, die nicht durch die Post gelöst werden können,hinzugezogen. Die Anzahl der Restfälle hängt von derQualität der gelieferten Datenquellen ab. DetaillierteQualitätsstandards werden im Rahmen der Vertragsvereinbarungenzwischen Gemeinde und Post festgelegt.Schlussbereinigung GWR2008Information /EntscheidfindungSchaffunggesetzlicherGrundlagen2008 / 09Verträge Systemaufbau /UmsetzungsplanungnachRegionen1. Information und Entscheidfindung der Gemeinden2. Schaffung der notwendigen gesetzlichen Grundlagen(durch Kanton bzw. durch die Gemeinde)3. Die Umsetzung erfolgt gestaffelt und koordiniert nachRegionen über einen Zeitraum von 2009 bis 2010, inAbhängigkeit der teilnehmenden Gemeinden. Diese umfasstdie Vorarbeiten der Gemeinden sowie die Leistungserbringungder Post. Der gesamte Prozess, vom Stichtag fürdie Beschaffung der Datenquellen bis zur Datenrücklieferung,dauert voraussichtlich ca. 3 Monate pro Gemeinde.2009 /10UmsetzungGemeinden, die die Leistungen der Post in Anspruchnehmen möchten, finden im Internet unterwww.post.ch/ewid eine Absichtserklärung.Bitte füllen Sie diese aus und senden Sie sie an diePostadresse auf der Rückseite dieser Broschüre.Die Post wird anschliessend direkt auf die Gemeindezukommen.Warum die Post als Dienstleisterin wählen?Entlastung der Gemeinde− Es entsteht kein zusätzlicher Aufwand für die Entwicklungeines Lösungskonzepts für die Umsetzung.− Der gemeinsam mit dem BFS erarbeitete, getestete und dokumentierteDetailprozess garantiert Umsetzungssicherheit.− Spezialisierte Ressourcen und leistungsfähige Infrastrukturfür Datenaufbereitung, Datenabgleich, Erfassung etc. (insbesonderePlausibilisierungs-Software) stehen zur Verfügung.− Die Gemeinde kann ihre Ressourcen für prioritäre Aufgabeneinsetzen.− Budgetsicherheit: Durch die Vergabe an die Post könnendie Kosten für die EWID-Zuweisung im Voraus beziffert unddetailliert budgetiert werden.Einheitliche, hohe Qualität− Schweizweit einheitliche Qualität− Zentrale Beschaffung der Wohnungs- und Bewohnerlisten /Koordination mit Hauseigentümern und Immobilienverwaltungensichert deren Mitwirkung−−Wohnungsmerkmale der Immobilienverwalter können zurBereinigung des GWR genutzt werden.Die Wohnungsnummer vereinfacht die Wohnungszuweisungauf der Einwohnerkontrolle im Tagesgeschäft (Zu- / Wegzug).Professionalität− Dem Datenschutz wird durch geeignete technische undorganisatorische Massnahmen Rechnung getragen, d. h.Aufbau einer separaten Infrastruktur, Regelung der Zugriffsberechtigungenetc..− Vertrauenswürdiges und kompetentes Bearbeitenvon Adressdaten bezüglich Gebäuden, Wohnungen undPersonen− Professionelle Projektabwicklung und Termintreue durcheinen verlässlichen und erfahrenen Partner inkl. Verfassenvon Schulungsunterlagen, Aufträgen etc.− Die Umsetzung nach einem national einheitlichen Prozessermöglicht die Nutzung von Synergien und erlaubteine effiziente und kostengünstige Leistungserbringung.GlossarEWR Einwohnerregister der GemeindenGWR Gebäude- und Wohnungsregister; enthält:EGID – Eidg. GebäudeidentifikatorEWID – Eidg. WohnungsidentifikatorHH HaushaltWN Wohnungsnummer (4 Zahlen, erste 2 = Stockwerk, zweite 2 = Lage auf Stockwerk)pWN physische Wohnungsnummer (sichtbares Anbringen an der Wohnung); optionale DienstleistungWohnungs- und Bewohnerlisten der Immobilienverwaltungen und Eigentümer:Diese enthalten Angaben zu den Wohnungsmerkmalen (Stockwerk, Zimmeranzahl, etc.) und zu den Mietern / Bewohnern

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