Rektor Frank Schlicht im Dienst der DIAKO - DIAKO Flensburg

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Rektor Frank Schlicht im Dienst der DIAKO - DIAKO Flensburg

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Korrespondenzblatt aus den Häusern der DIAKO Flensburg

Die Zeit von Pastor Frank Schlicht als Rektor der

DIAKO: Eine tatendurstige Geschichte in Bildern

(ab Seite 4).

Themen

September 2010

Ära Pastor Schlicht:

17 Jahre in Bildern

Jahresfest: Im Zeichen

des Rektorenwechsels

Der Neue: Fünf Fragen

an Pastor Boten

Klarer Klang: Neue

Glocke für die DIAKO

Nach Hilferuf: Ajmal

kann wieder laufen

ZNA: Neue Räume, viel

mehr Platz

30 Jahre im Einsatz:

Dank an „Grüne Damen“

Gottesdienste


Mit Herz, Verstand und ganzer Kraft

für die DIAKO

Liebe Mitarbeiterinnen und liebe Mitarbeiter,

liebe Leserinnen und liebe Leser,

nun geht also Frank Schlicht, der Rektor und

Vorstandsvorsitzende der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt

zu Flensburg, in den Ruhestand.

Fast 17 Jahre lang hat er die

Geschicke und Geschichte der DIAKO

mit verantwortet, viele Ideen entwickelt

und umgesetzt, Impulse gegeben

und konstruktiv kritische Prozesse

begleitet. Es gibt viel zu berichten

aus seiner mit Herz und Verstand

geführten Zeit in der DIAKO.

Karl-Heinz

Vorwig

In dieser akut können Sie einen Teil

seines Wirkens lesen und vor allem

anschauen. Darüber hinaus geben die jährliche

Chronik (editio 2010) sowie diverse Sonderartikel

zum Beispiel in der Ev. Zeitung, im

Flensburger Tageblatt oder er selbst in seinem

Rektorenbericht zum Jahresfest Auskunft und

Einsichten.

Pastor Frank Schlicht hat immer und gern

seine gesamte Kraft der DIAKO gegeben. Er

hat mit viel Freude und Humor seine Leitungsaufgaben

wahrgenommen, war vielen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch der

Seelsorger und hörte gern und genau zu. Diese

menschliche Komponente unter schwierigen

Rahmenbedingungen beizubehalten, war

sicherlich eine seiner großen Herzensangelegenheiten.

Die DIAKO ist Dank seines unermüdlichen

Engagements stark gewachsen. Das Krankenhaus

hat sich mehr als verdoppelt, der Bereich

„Leben im Alter“ mit seinen ambulanten und

stationären Pfl egeangeboten fast vervier-

facht. Ähnliche Wachstumsprozesse hat die

Kindertagesstätte zu verzeichnen. Die gesellschaftsrechtlichen

Beteiligungen an anderen

Gesundheitsunternehmen in der Region

haben sich ebenfalls außerordentlich positiv

dargestellt. Über diese Prozesse wird

an vielen Stellen berichtet.

Nun nehmen wir Abschied anlässlich

des Jahresfestes der DIAKO vom 19.

bis 26. September 2010. Die einzelnen

Programmpunkte mit vielen

interessanten Beiträgen bitte ich zu

beachten.

Am Sonntag, dem 26.9.2010 um

14 Uhr wird Frank Schlicht in einem

Gottesdienst in der St. Marienkirche (weil wir

in unserer schönen Kirche nicht so viel Platz

haben) verabschiedet und von seinem Amt

entpfl ichtet. Pastor Wolfgang Boten wird als

sein Nachfolger im Rektorenamt und als Vorstandsvorsitzender

eingeführt. Hierzu lade ich

Sie alle herzlich ein.

Wir danken Pastor Schlicht für seine diakonische

und inhaltliche Arbeit in der DIAKO.

Möge unser liebender Gott ihn und seine immer

an seiner Seite stehende und beratende

Frau Sigrid in Zukunft beschützen und weiterhin

begleiten.

Auch die weiteren aufschlussreichen Artikel

in dieser akut lege ich Ihnen ans Herz. Es

lohnt sich, sie alle zu lesen.

Ihr Karl-Heinz Vorwig

Kaufm. Vorstand


Inhalt

Karl-Heinz Vorwig zur Verabschiedung von Pastor Frank Schlicht 2

17 Jahre Rektor Frank Schlicht: Eine Bilder(buch)-Geschichte 4

136. Jahresfest: Das Programm vom 19. bis 26. September 28

Fünf Fragen an Pastor Wolfgang Boten 30

Neue Glocke für die DIAKO-Kirche aus den Niederlanden 31

Nach langwieriger Behandlung in der DIAKO: Ajmal kann wieder laufen 32

ZNA: Neue Aufnahmestation und erhebliche Umbauten 34

Mitarbeiterausfl üge: Das erste Mal zusammen mit den Fachkliniken 35

Gemeinsam stärker: Eindrücke vom Ökumenischen Kirchentag 36

Im Triathlon-Dauereinsatz: Tape-Team hilft Sportlern beim „Ostseeman“ 37

Seit 30 Jahren: Ev. Krankenhaushilfe am Diakonissenkrankenhaus 38

Informationsbörse in der Cafeteria der DIAKO-Psychiatrie 39

Drachenbootrennen: Tempo nur mäßig, Stimmung trotzdem gut 39

Gottesdienste in der DIAKO-Kirche 40

Seite

Seite 3


Rektor Frank Schlicht im Dienst

der DIAKO: 17 Jahre in Bildern

Es erscheint eine Sonderbeilage der Evangelischen

Kirchenzeitung, die auch im Haus verteilt

wird, mit einer umfassenden Chronik zum Wirken

von Pastor Frank Schlicht als Rektor der DIAKO, die

editio 2010 mit dem Rektorenbericht zu den fast 17

Jahren seines Wirkens, ein Interview im Flensburger

Tageblatt sowie Artikel in weiteren Medien. Die akut

könnte sich nur wiederholen, deshalb soll an dieser

Stelle auf eine Chronik der Jahre 1994 bis 2010

verzichtet werden – jedenfalls auf eine, bei der die

Worte im Vordergrund stehen. Aber da gibt es ja

noch Bilder von kleinen und großen Ereignissen, von

Begegnungen und Zusammenkünften, die manches

Mal mehr „sagen“ über das Wirken von Pastor Frank

Schlicht in seinen zahlreichen „Funktionen“ als viele

Worte. Bei der Auswahl ging es allerdings nicht dar-

Bereits vor Dienstantritt

bei allen wichtigen

Ereignissen dabei:

Pastor Frank Schlicht

bei der Einweihung des

Erweiterungsbaus für

das Albertinenstift am

11. November 1993.

um, sämtliche Meilensteine im Bild wiederzugeben,

sondern um Momentaufnahmen, die viel zu erzählen

haben vom Engagement, aber auch vom Humor und

der Freude, mit der sich Pastor Schlicht für die DIAKO

einsetzte.

Aber nun sind der Worte genug gemacht, deshalb soll

es an dieser Stelle heißen:

Vorhang auf, lasst Bilder sprechen!

Der Vorgänger von

Pastor Frank Schlicht,

Rektor Dr. Claus-Hinrich

Feilcke, im Jahr

1993 mir seiner Sekretärin

Marion Lüllau, die

ab 1994 dann auch für

viele Jahre die Sekretärin

des neuen Rektors

war.


Beginn einer herzlichen

Freundschaft: Wolfgang

Preuße, Vertreter

des Freundeskreises,

trifft am 9. Januar 1994

auf die Eheleute Sigrid

und Frank Schlicht, den

zukünftigen Rektor.

Bestanden: Der künftige

Rektor kann sich

entspannen.

Im „Kreuzverhör“ :

„Prüfung“ des zukünftigen

Rektors durch die

Schwestern.

Seite 5


Einführung von Pastor

Frank Schlicht und dem

Kaufmännischen Direktor

Georg Kallsen am

23. Januar 1994, hier

mit Altoberin Sr. Sibilla.

Treffen bei Chagall:

Auf Schloss Gottorf mit

Gästen aus der Slowakei

und Speyer im Jahre

1994.

Neue Wirkstätte: Am 23. Januar

1994 hält der neue Rektor

Frank Schlicht seine Antrittspredigt

in der DIAKO-Kirche.

Die „Neuen“ auf ihrem

ersten Jahresfest im

September 1994.


Vornehme Zurückhaltung

hinter den Jubilarinnen

1994.

Ein Bruder in spe unter

Schwestern: Pastor

Schlicht bei der Einsegnung

von vier Diakonischen

Schwestern 1995.

Vom Winde (der Westküste)

verweht: Die

Diakonische Gemeinschaft

im Juli 1994 bei

Nolde in Seebüll.

Vor dem Haus Pniel

beim Schwestern-Jubiläum

1995.

Seite 7


Beim Jahresfest 1996 mit den

Jubiläumsschwestern Henny

Nielsen und Waltraud Gehder.

Der Beginn einer Oberinnen-

Karriere: Aufnahme von Sr.

Hannelore Balg (Mitte) und

vier anderen Schwestern in

die Diakonische Gemeinschaft

1996.

Besuch an alter Wirkungsstätte:

Mit

Schwestern 1996 am

Schleswiger Dom im

Hof des Kreuzgangs.

Bei einer Veranstaltung

1996 im Haus Pniel,

damals noch Feierabendhaus

der Diakonissen.


„Rettet den Buß- und Bettag“: Foto-

Shooting für eine Plakat-Aktion der Nordelbischen

Kirche im September 1996.

Starke Truppe, gute Stimmung:

Pastorenkonvent

der DIAKO im Januar 1997

im Rosenhaus.

Leseratten unter sich: Antrittsbesuch der Pröpstin Jutta

Groß-Ricker in der DIAKO im Juli 1996 – mit Büchereileiterin

Kathrin Reckling.

Seite 9


Übernahme SFKK: Freude auch beim Aufsichtsratsvorsitzenden

Bischof Dr. Hans Christian Knuth.

Volles Haus bei der Übernahme der

Frauen- und Kinderklinik: Die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sind

sehr interessiert an Informationen

über den DIAKO-„Zuwachs“.

„Uff, wir haben es geschafft“: Der Rektor mit Oberin Sr.

Siegrid Petersen bei den Feierlichkeiten nach der Übernahme

der Städtischen Frauen- und Kinderklinik (SFKK).

Flensburg, ein Wintermärchen: Mit Gesundheitsministerin

Heide Moser im Januar 1997

vor den neuen DIAKO-Kliniken.


In der Adventszeit 1998

konnte die DIAKO-KiTa ihren

25. „Geburtstag“ feiern.

Immer ein offenes Ohr:

Pastor Frank Schlicht

mit Sr. Herta Dröse im

August 1998.

Kurze Einführung in die

Herzkatheter-Technik:

„Schrittmacher“ Horst

Theede verrät feinste

Details bei der Einweihung

des Linksherzkatheter-Messplatzes

im

April 1998.

Der Landesausschuss ist tot,

es lebe der Aufsichtsrat – hier

mit dem Vorstand nach der

Umbenennung des Kontrollgremiums

im Jahr 1998.

Seite 11


Weihnachtsfeier der KiTa 1998: Vor der

Kirchentür verteilt der echte Weihnachtsmann

Geschenke.

Wichtiger Schritt in Richtung eines Medizinischen

Klinikverbundes: Im Juli 1998

unterzeichnen Malteser-Krankenhaus

St. Franziskus-Hospital und DIAKO einen

Kooperationsvertrag in Anwesenheit von

Vertretern der Stadt Flensburg.

Konventsklausur in Haus Elim, Glücksburg, mit Oberin

und Altoberinnen im Jahr 1998.

Mit Dr. Ulrich Schroeder, dem neuen, ersten hauptamtlichen

Ärztlichen Direktor im Mai 1998.


Sommerfeste der

DIAKO – wie hier unter

dem Motto „Ein Kessel

Buntes“ 1998 in der

Zentralschule Harrislee

– fangen erst ganz

langsam an ...

Ganz neu, noch ohne Reifenspuren:

Einweihung des neuen Parkhauses

der DIAKO am 5. September 1998.

... aber dann,

aber dann.

Blick für Ausgefallenes: Zeltfest im

Albertinenstift zum Leitungswechsel

am 27. Juli 1999.

Seite 13


Der Vorstand unter

sich beim Jahresfest im

Jahre 1999.

Jahresfest 1999: Die

Obrigkeiten freuen sich

mit der Jubilarin

Sr. Hilde Breede.

Vor dem Sprung in

die Diakoniegemeinschaft:

Teilnehmer der

Kirchlich-Diakonischen

Zusatzausbildung

bereiten sich im August

1999 auf ihre Einsegnung

vor.

Prominente Gäste beim

Jahresfest 1999.


Pastor Schlicht im Gespräch

mit Albertino, Pastorin Ulrich

und Sr. Ursula Born im

Januar 1999.

Leitungswechsel beim Albertinenstift

im Juli 1999 von Sr. Margarete Tappenbeck

zu Barbara Taglang.

Die DIAKO wächst weiter: Grundsteinlegung des Gotthard-

und Anna-Hansen-Stifts im Mai 1999 (l.), Richtfest im September

mit Sozialministerin Heide Moser (oben).

Seite 15


Die Damen der Chefetage feuern die

Mannschaften beim Fest „DIAKO am

Ball“ im Sommer 2000 an.

Die alten und die neuen

Chefs verabschieden

Küchenleiter Roland

Petrick nach 24 Jahren.

Jubiläumsfeier im

Jahr 2000: 125 Jahre

Kindergarten Nordergraben

mit Frau Popp

(r.), die bis heute den

Kindergarten leitet.

Beim Jahresfest 2000 wurde die neue Empfangshalle des

Diakonissenkrankenhauses eingeweiht.


Ehrung der Jubilarinnen beim

Jahresfest 2001.

Wichtige Amtshandlung: Goldene

Konfi rmation in der DIAKO-Kirche

2002.

Nordkonferenz des Kaiserswerther

Verbandes zu Gast

in der DIAKO 2001.

Ausfl ug in Sachen Schwesternschaft

nach Oldenburg in Oldenburg im

Herbst 2002.

Seite 17


Meilenstein „Medizinischer Klinikverbund

Flensburg“: Viele Mitarbeiter beider Häuser beteiligen

sich an einem Pilgerzug am 18. Januar

2006 von der DIAKO zum Malteser Krankenhaus

St. Franziskus-Hospital. Am 1. Januar 2006 war

die medizinische Kooperation beider Krankenhäuser

erheblich vertieft worden.

Auf dem Sternenfriedhof für die Beerdigung von

fehl- und totgeborenen Kindern.

Der Gast aus Kiel hat etwas Schönes mitgebracht:

Gesundheitsministerin Dr. Gitta Trauernicht

überreichte einen Förderbescheid von

knapp zehn Millionen Euro fürs Diakonissenkrankenhaus

im September 2006.

Die DIAKO wächst immer weiter: Beim Richtfest

der Tagesklinik in Husum, die damals zur Fachklinik

Breklum und heute zu den fusionierten

Fachkliniken Nordfriesland gehört.


Diskussion über Taktik

und Teamgeist: beim

Sommerfest 2006

am Rand des Fußballspiels

DIAKO gegen die

Himmlischen Kicker,

das die DIAKO klar mit

2:1 für sich entschied.

Viele Chefärzte kommen

und gehen in den 17 Jahren:

Hier wird Urologie-

Chefazt Prof. Dr. Seppelt

verabschiedet.

Vielseitige Aufgaben:

Hier wollen Realschullehrer

bei einem Besuch

im Jahr 2006 alles über

die DIAKO wissen.

Wenn Regen fällt und die Auswahl

am Schlüsselbund gar zu

unübersichtlich ist, kann ein

Vordach Schutz bieten: Bei der

Verabschiedung von Sr. Irmgard

Jürgensen im Jahr 2006.

Seite 19


Da kommt es hin: 2007

auf dem Bauplatz für

das Seniorenzentrum

Haus Nordangeln in

Langballig, das inzwischen

längst zu einer

der wichtigsten Einrichtungen

der DIAKO

– Soziale Einrichtungen

GmbH geworden ist.

Besuch aus Russland: Mit Hilfe von Dr. Peter

Lorenzen (hier mit der russischen Journalistin

Natalia Sizova 2007) konnte die DIAKO gute

Kontakte zu einem Großklinikum in Pensa

aufbauen.

Wieder zwei Neue für die Diakoniegemeinschaft:

2006 konnten Regina

Suhr und Dirk Wiebe ihre Kirchlich-Diakonische

Zusatzausbildung

erfolgreich abschließen.

Am Katheder: Pastor Frank Schlicht eröffnet den hochkarätig besetzten

Ethik-Kongress 2007 im Audimax der Flensburger Universität.


Gedenken an die

Verstorbenen auf dem

Mühlenfriedhof im

Rahmen des Jahresfestes

2007 mit dem

Matthias-Claudius-Posaunenchor.

Während oben im Fliednersaal

die Vorträge liefen, konnten sich

Patienten und Interessierte unten

auf der Pfl egemeile über Prävention,

Therapie-Möglichkeiten und vieles

weitere informieren.

Erst der Jahresbericht des Rektors, dann

Vorträge der DIAKO-Ärzte, immer volles

Haus: Die Plätze des Fliednersaals reichten

nicht aus bei den Veranstaltungen des Jahresfestes

2007.

Was uns die Kunst sagen will: Kleine

Einführung für das Triptychon

„Glaube - Hoffnung - Liebe“ von

Marianne Gymnopoulos im neuen

Verbindungsgang des Diakonissenkrankenhauses.

Seite 21


„Hier geht es nur aufwärts“: Mit dem

Aufsichtsratsvorsitzenden Bischof

Gerhard Ulrich im alten Fahrstuhl, der

2008 während der 125-Jahr-Feier der

Kirche reaktiviert wurde.

125-Jahr-Feier der DIAKO-Kirche mit Besuch

aus der Lutherstadt Wittenberg, der viel

über den Doktor und seine „Lutherin“ zu

erzählen wusste.

Gruppenbild mit Renate Delfs

sowie Bischof, Oberbürgermeister,

Kreispräsident und Vorstand

beim Kichenjubiläum.

Druckfrisch: Der Rektor 2007 mit seinem

Patientenheft „Damit die Seele

atmen kann“, das inzwischen vielen

Patienten bei ihrem Krankenhausaufenthalt

Mut gemacht hat.


Nach dem Festgottesdienst mit Bischof Dr. Hans Christian

Knuth haben sich beim Jahresfest 2008 die Jubilarinnen,

die neuen geschäftsführenden MAV-Mitglieder, die

neuen Pfl egedienstleitungen und der Vorstand vor der

Marienkirche zum Gruppenbild versammelt.

Auf Luthers Spuren: Studienfahrt

der Diakoniegemeinschaft

nach Wittenberg 2008.

Zuwachs für die DIAKO ganz im Osten

Angelns: (v.l.) Dr. Reinold Hillebrand,

Pastor Frank Schlicht, Dietmar Bombe

und Dr. Jan-Peter Braun 2008 vor der

Margarethenklinik.

Bekommt eine Stärkung und

wetterfeste Klamotten mit

auf den Weg: Bei der Verabschiedung

des Ärztlichen

Direktors Dr. Jan-Peter Braun

im Januar 2009.

Seite 23


Bei Wind und Wetter werden neue Grundsteine

gelegt, hier für die Tagesklinik Niebüll

im Mai 2009.

Riesig war die Freude bei Groß und

Klein, als endlich in der Blauen Villa

gespielt werden durfte; die DIAKO-

KiTa „Kapernaum“ zog im Frühjahr

2009 ins schöne neue Domizil im

Marienhölzungsweg.

Feierlich: Beim Festgottesdienst 2009 in St. Marien mit

Altoberin Sr. Siegrid Petersen.

„Bücher“ sind nicht nur

zum Lesen da: Vorfreude

beim „Anschneiden“ auf

dem Flohmarkt der Krankenhausbücherei

2009.


Mit edler Bronzetafel für die DIAKO-Stifter, die

nun im Durchgang hinter der Lukashalle an

Gotthard und Anna Hansen erinnert.

Auch im Westen viel Neues: Bei der Einweihung

der Tagesklinik Niebüll der Fachkliniken Nordfriesland

2009.

Mit dem Bundestagsabgeordneten

Wolfgang Börnsen 2009 bei der

Vorstellung von dessen Buch über

die Luftbrücke „Rettet Berlin“ in der

DIAKO.

Wieder mal on Tour: Auf Studienfahrt

mit der Diakoniegemeinschaft nach

Niesky und Herrnhut im Jahr 2009.

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Mit der Diakoniegemeinschaft 2009

in den neuen Bundesländern.

Verabschiedung von Dr. Heinz Hammer (Mitte),

Chefarzt der DIAKO-Klinik für Hand- und Plastische

Chirurgie, in den Ruhestand 2009.

Probeläuten auf der Glockentour nach

Holland 2010: Die neue Glocke der DIAKO-

Kirche sieht aber nicht nur besser aus, sie

klingt auch besser als die alte.

Bei Feinabstimmungen für das Jahresfest

2009: Margrit Hansen, langjährige

Sekretärin von Pastor Schlicht,

zwischen Nicolay Petersen und Petra

Kahmann von der MSN.


Pastor Frank Schlicht bedankte sich im Frühjahr 2010 beim Krankenhausdirektorium und wünschte der

neuen Krankenhausleitung Gottes Segen und viel Erfolg für die neuen Aufgaben.

Nach Erweiterung und Umbau der Zentralen Notaufnahme: Der Vorstand ist sehr

guter Dinge bei der Einweihung der neuen Räumlichkeiten im Juli 2010.

Seite 27


Jahresfest im Zeichen

des Rektoren-Wechsels

Festgottesdienst mit Bischof Gerhard Ulrich in der St. Marienkirche / Einblicke

in die Arbeit des Diakonissenkrankenhauses / Eröffnung Haus Pniel

Das 136. Jahresfest der DIAKO ist ein besonderes, steht es doch ganz im Zeichen des Rektorenwechsels

von Pastor Frank Schlicht auf Pastor Wolfgang Boten. Es ist, nebenbei bemerkt, erst der

fünfte Rektorenwechsel in der Geschichte der DIAKO seit 1874. Das Jahresfest beginnt am Sonntag,

19. September, um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der DIAKO-Kirche und endet am Sonntag, 26.

September, um 14 Uhr mit dem Jahresfestgottesdienst in der St. Marienkirche mit Bischof Gerhard

Ulrich – und der Entpfl ichtung von Rektor Frank Schlicht sowie der Einführung von Pastor Wolfgang

Boten. Ein abwechslungsreiches Programm erwartet die Besucher vom 19. bis 26. September, darunter

die Pfl egemeile und „Einblicke in die Arbeit des Diakonissenkrankenhauses“ mit vielen Vorträgen und

Gesprächsmöglichkeiten am Freitag, 24. September.

136. Jahresfest der DIAKO

Jesus Christus spricht:

„Euer Herz erschrecke nicht.

Glaubt an Gott und glaubt an mich.“

Johannes-Evangelium 14, 1

Jahreslosung 2010

Sonntag, 19. September 2010

10.00 Uhr, DIAKO-Kirche: Gottesdienst mit Abendmahl; Segnung der Jubilarinnen, Einsegnung in den Diakonat,

Einführung der Krankenhausleitung, Verabschiedung und Einführung von Aufsichtsratsmitgliedern

12.00 Uhr, Fliednersaal: Gemeinsames Mittagessen

14.00 Uhr, Mühlenfriedhof: Gedenken der Verstorbenen

15.00 Uhr, Fliednersaal: Fest der Diakoniegemeinschaft (auf Einladung)

Montag, 20. September 2010

15.00 Uhr, Seniorenresidenz Jübek: Andacht und Kaffeetrinken mit den Bewohnern und Mitarbeitern


Dienstag, 21. September 2010

15.00 Uhr, Seniorenresidenz Geltinger Birk: Andacht und Kaffeetrinken mit den Bewohnern und Mitarbeitern

Mittwoch, 22. September 2010

15.00 Uhr, APN-Aktivitätshaus, Weiche: Bibelgespräch, Gesprächsnachmittag mit Kaffeetrinken

18.00 Uhr, Fachkliniken Nordfriesland: Jubiläumsfeier für Mitarbeitende

Donnerstag, 23. September 2010

Bibelgespräche für Mitarbeitende und Gäste im Fliednersaal (7.30 und 9 Uhr). Im Mühlencafé Kappeln (13.30

bis 15 Uhr) fi ndet für alle Mitarbeitenden der APA, DSG und Margarethenklinik ein Bibelquiz statt. Weitere

Bibelgespräche fi nden zu unterschiedlichen Zeiten in den Einrichtungen der DIAKO in Gelting, Harrislee, Kappeln,

Langballig, Nordfriesland und im Katharinen Hospiz am Park statt. Bitte Aushänge beachten!

18.00 Uhr: Jubiläumsfeier für Mitarbeitende der DIAKO und der DIAKO – Soziale Dienste; Andacht und Überreichung

der Dankesurkunden in der DIAKO-Kirche; anschließend auf Einladung Feier mit festlichem Essen im

Fliednersaal.

Freitag, 24. September 2010

11.30 bis 13.00 Uhr: Begegnung am Mittag: „Holsteiner Kartoffelsuppe“, Cafeteria Oase

12.00 bis 16.00 Uhr: Pfl egemeile, Lukashalle; Vielfalt der Pfl ege im Krankenhaus mit Vitalpass (Blutdruck,

Blutzucker, Puls, BMI)

12.00 bis 16.00 Uhr: Einblicke in die Arbeit des Diakonissenkrankenhauses – Vorstellung von Behandlungsmöglichkeiten

(Kurzreferate mit anschl. Gesprächsmöglichkeit), Fliednersaal: 12.00 Uhr: „Gefäßerkrankungen

der Schlagadern“ (Chefarzt Prof. Dr. Müller-Hülsbeck); 12.30 Uhr: „Gefäßerkrankungen der Schlagadern

– Wie, wo, was tun?“ (Chefarzt Dr. Walluscheck); 13.00 Uhr: „Schlaganfall im hohen Lebensalter“ (Oberarzt

Dr. Vatankhah); 13.30 Uhr: „Neugeborenenversorgung in Flensburg“ (Chefarzt Dr. Dördelmann); 14.00 Uhr:

„Knochenschwund (Osteoporose) – Prophylaxe und Therapie“ (Chefarzt Dr. Lange und Chefarzt Dr. Stahl);

14.30 Uhr: „Brustzentrum DIAKO“ (Oberärztin Boehlke); 15.00 Uhr: „Brustwiederherstellung mit Eigengewebe“

(Chefarzt Dr. Hansen); 15.30 Uhr: „Spurensuche bei Hirntumoren – wie man tiefgelegene oder versteckte

Tumore fi nden und entfernen kann“ (Oberarzt Dr. Buchalla)

Sonnabend, 25. September 2010

14.00 Uhr, Haus Pniel: Rückblick des Rektors auf seine fast 17-jährige Tätigkeit für die DIAKO

15.00 Uhr, Eröffnung Haus Pniel; Kaffeekantate von Johann Sebastian Bach und Führung durch die neugestalteten

Räume

18.00 Uhr: DIAKO-Kirche: Andacht mit Ehrung der Ehrenamtlichen; anschließend Empfang der ehrenamtlichen

Mitarbeiter im Fliednersaal

Sonntag, 26. September 2010

14.00 Uhr, St. Marienkirche: Festgottesdienst mit Bischof Gerhard Ulrich: Entpfl ichtung Rektor Frank Schlicht,

Einführung Pastor Wolfgang Boten

anschl. im Seitenschiff der St. Marienkirche: Grußworte und Empfang: Altbischof Dr. Hans Christian Knuth,

Staatssekretärin Dr. Bettina Bonde, Sozialministerium, Oberin Esther Selle, Vorstandsvorsitzende des Kaiserswerther

Verbands

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6. Rektor der DIAKO tritt sein Amt an

Großes Interview in der nächsten Ausgabe der akut

In der nächsten Ausgabe der akut wird Pastor

Wolfgang Boten, der beim Jahresfest am 26. September

als Nachfolger von Rektor Frank Schlicht eingeführt

wird, in einem längeren Interview vorgestellt.

Fünf Fragen an Pastor Wolfgang Boten

Liebste Bibelstelle?

Die Stillung des Sturmes – weil an dieser Bibelstelle

deutlich wird, dass wir in schweren Zeiten auf Gott

vertrauen können.

Liebstes Kirchenlied?

„Sonne der Gerechtigkeit“ (EG 262) – besonders wegen

der Zeile „Gib den Boten Kraft und Mut.“

Was ist das Schöne am Pastorenberuf?

Das Schöne am Pastorenberuf ist, für andere Menschen

da sein zu können und Menschen in schweren

Zeiten begleiten zu können.

Was wünschen Sie sich für die DIAKO für die

Zukunft?

Ich wünsche mir, dass die Gesundheits- und Sozialpolitiker

gute Rahmenbedingungen schaffen, damit

Vita Wolfgang Boten

Vorab drucken wir fünf kurze Fragen / kurze Antworten

ab, die so auch in einer Sonderbeilage der Evangelischen

Zeitung am 19. September erscheinen.

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DIAKO-Verbundes

auch zukünftig im Auftrag Jesu Christi für die

Menschen in unsere Region helfend und heilend tätig

sein können.

Was wünschen Sie sich, wenn Sie drei Wünsche frei

hätten?

Ich habe nur zwei Wünsche:

1.

Ich wünsche mir, dass die Verhältnisse auf unserer

Erde so sind, dass alle Menschen zufrieden sind und

in Frieden leben können.

2.

Ich wünsche mir, dass unsere Frauenfußballmannschaft

bei der Weltmeisterschaft in Deutschland im

nächsten Jahr Weltmeister wird.

04.04.1961 Geburt in der Diakonissenanstalt zu Flensburg

1978 – 1979 Austauschschüler in Ohio / USA

1981 Abitur an der Auguste-Viktoria-Schule Flensburg

1981 – 1983 Wehrdienst bei der Marine in Flensburg / Mürwik

1983 – 1989 Studium der Ev. Theologie in Kiel und Hamburg

1989 – 1991 Vikariat an der Klosterkirchengemeinde Bordesholm

1991 – 1993 Pastor zur Anstellung in den Kirchengemeinden

Hohn und Hamdorf / Kirchenkreis Rendsburg

1993 – 2000 Pastor in der Kirchengemeinde Schacht-Audorf

2000 – 2010 Tätigkeit als Referent und Dezernent im Nordelbischen Kirchenamt in Kiel


Mehr als 1000 Grad Celsius war die Bronze beim Guss der neuen DIAKO-Glocke in Holland heiß; für

kurze Zeit konnte die neue Glocke dann in der DIAKO-Kirche bewundert werden, bevor sie in der Glockenstube

im Dachreiter der Kirche ihren neuen Platz fand. Fotos: Rüppel / Michel

Klarer Klang: DIAKO-Kirche mit neuer Glocke

Zusätzlich erhielt das Gotthard und Anna Hansen Stift einen Glockenstuhl

Die Bronzelegierung aus 80 Prozent Kupfer und

20 Prozent Zinn hat die richtige Temperatur

erreicht: 1.060 Grad Celsius. Erwartungsvoll richten

sich die Augen der neunköpfi gen DIAKO-Delegation

auf den Schmelztiegel in der König-Niederländischen

Glockengießerei EIJSBOUTS in Asten.

Eine kleine silberne Mandorla, das Zeichen der

Diakoniegemeinschaft, wird in die glühende schmelzende

Metallfl üssigkeit gegeben. Das Segenswort

der Flensburger Diakonissen „Eins ist not“ aus dem

Johannes-Evangelium wird gesprochen. Dazu erklingt

das „Laudate omnes gentes“. Und dann wird die neue

Glocke gegossen (inzwischen ruft sie bereits über der

DIAKO-Kirche zum Gottesdienst).

Die Initiative für das Glockenprojekt 2010 ging von

Dirk Jansen, Heimleiter des Gotthard und Anna Hansen

Stifts und zugleich Kirchenvorsteher in St. Marien,

Flensburg, aus. Die alte Glocke auf der DIAKO-

Kirche von 1882 wanderte gerade als Museumsstück

in das Haus Pniel, wo sie im Eingangsbereich „ausgestellt“

ist. Sie hatte einen ungewöhnlich unsauberen

Klang, der oft negative Gefühle bei Patienten des

Krankenhauses erweckte.

Die neue Glocke erzeugt nun mit ihren 143 Kilogramm

einen klaren Klang, wenn sie in die Kirche

ruft. Sie erklingt zusammen mit einer alten Glocke

aus St. Marien, die vor dem Gotthard und Anna Han-

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sen Stift in einem freistehenden Glockenstuhl ihren

Platz gefunden hat. Damit ist der Anfang für einen

zukünftigen Dreiklang gemacht. Die Glocken werden

zum Gottesdienst rufen oder mittags um 12 Uhr mit

dem Angelus-Läuten zum Innehalten mahnen. Das

Ausschlafen der Nachbarn ist also nicht gefährdet.

Die Finanzierung des Projekts übernimmt die Flensburger

Pressestiftung zusammen mit der Kirchengemeinde

der DIAKO.

Die Flensburger Delegation war in das 600 Kilometer

entfernte Glockenguss-Zentrum in Asten gereist, um

nicht nur dem Guss ihrer neuen Glocke beizuwohnen,

sondern sich auch über die Kunst des Glockengießens

und die Geschichte der Campanologie, der Glockenkunde,

zu informieren.

In der dortigen Sammlung des Beiaardmuseums fi ndet

man neben einer vielseitigen Natursammlung die

weltgrößte Sammlung von Glocken und Glöckchen.

Die Glocken aus den Niederlanden und aus aller Welt,

bis hin zum fernen China und Burma, sind zu sehen

und meist auch zu hören. Einige tickende Turmuhren

mit Glockenspielen erklingen. Ein großes astronomisches

Kunstuhrwerk und die funktionierende Rekonstruktion

einer Wasseruhr von 1206 können bestaunt

werden.

Die Entwicklung der Glocke begann vor etwa 3000

Jahren in China. Die Weiterentwicklung des Glockenspiels

ist dann aber eine typisch niederländische und

fl ämische Angelegenheit geworden. Heute produziert

die Königliche EIJSBOUTS-Gießerei Glocken für

alle Welt: für Rathäuser, Kirchen und auch für muslimische

und fernöstliche Andachtsstätten.

Auch die größte läutende der Glocke der Welt mit

einem Gewicht von 36.250 Kilogramm wurde bei

Eijsbouts gegossen und läutet in Japan am Fuße des

Fudschijama.

FRANK SCHLICHT

Nun kann Ajmal wieder laufen

DIAKO ereilte Hilferuf aus Afghanistan: Viele Ärzte an Behandlung beteiligt

Im April 2009 ereilte uns ein Hilferuf aus Afghanistan,

ob wir die Behandlung des kleinen Ajmal, der

an einer seit längerer Zeit bestehenden Knochenund

Weichteilentzündung am linken Unterschenkel

litt, übernehmen können. Nachdem das damalige

Krankenhausdirektorium (Schwester Hannelore,

Herr Dr. Petersen, Herr Vorwig) die Übernahme der

Behandlungskosten zusagte, traf Ajmal innerhalb

weniger Tage in der DIAKO ein.

Er war zu der Zeit ca. 4 Jahre alt. Sein linkes Bein war

geschwollen und im Vergleich zum rechten etwas

länger, am Schienbein befand sich eine nässende,

offene Wunde bis zum Knochen. Ajmal hat sich auf

dem Boden rutschend fortbewegt, vermutlich ist er

vorher noch nie gehfähig gewesen. Wir lange die

Entzündung schon bestand, ist nicht klar, wir gehen

jedoch von mindestens einem Jahr aus.

Wir haben Ajmal auf die Kinderstation aufgenommen

und in Zusammenarbeit mit den Kinderärzten

zunächst umfangreiche Diagnostik durchgeführt.

Dann erfolgte in mehreren Operationsschritten die

Entfernung der entzündeten Knochenanteile des

Schienbeines, ausgiebige Spülungen per Jet-Lavage

sowie die Einlage von Antibiotikaträgern durch die

Oberärztin der Unfallchirurgie Frau Dr. Radke. Der

Unterschenkel wurde gemeinsam mit Herrn Chefarzt

Dr. Lange mit Hilfe eines äußeren Spanners (Fixateur

externe) stabilisiert.

Während der gesamten Behandlungszeit erfolgte


Nun kann er auch wieder richtig lachen: Dabei sah es für den kleinen Ajmal aus Afghanistan lange

Zeit nicht gut aus, bevor er in der DIAKO unter anderem von Dr. Birgit Radke und Dr. Thorsten Lange

behandelt wurde. Foto: Michel

engmaschig die kollegiale Abstimmung der Behandlungstaktik

mit den Ärzten der Kinder- und Jugendmedizin,

der Hand- und Plastischen Chirurgie sowie

der Unfallchirurgie und Orthopädie.

Nach Ausheilen der Knochenentzündung war ein

langstreckiger Knochendefekt am Schienbein verblieben.

Im Oktober 2009 konnten Herr Dr. Hammer

und Herr Dr. Hansen dann (Chefärzte Hand- und

Plastische Chirurgie) ein an einer Arterie gestieltes

Knochenstück aus dem Wadenbein heben und an die

Defektstelle transplantieren. Dabei wurde dieses ca.

acht Zentimeter lange Knochenstück an dem verbliebenen

gesunden Schienbein oben und unten jeweils

mit Platten und Schrauben durch Herrn Dr. Lange befestigt.

Der zunächst belassene Fixateur konnte nach

weiteren sechs Wochen komplett entfernt werden.

Nur kurze Behandlungsphasen erfolgten stationär,

die gesamte ambulante Behandlung wurde von Frau

Dr. Faehndrich (ehemalige Leitende Ärztin der Radiologie)

organisiert und die Antibiotikagaben über den

Port auch von ihr selbst durchgeführt.

Inzwischen kann Ajmal ohne Hilfsmittel laufen, wer

hat den fröhlichen Jungen in Begleitung von Frau Dr.

Faehndrich noch nicht in der DIAKO gesehen?

BIRGIT RADKE

� Dr. Birgit Radke ist Oberärztin in der DIAKO-Klinik

für Unfallchirurgie und Orthopädie

Seite 33


Neue Aufnahmestation mit zehn Betten /

Erhebliche Umbauten in der ZNA

In den neuen Räumen der Zentralen Notaufnahme: (v.l.) Schwester Margot Dietz-Wittstock, Bereichsleiterin

der Zentralen Notaufnahme, Unfallchirurg Dr. Klaus von Vahrendorff, Dagmar Paysen, Leitende

Ärztin der Zentralen Notaufnahme, Dr. Thorsten Lange, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und

Orthopädie, Dr. Christian Peters, Ärztlicher Direktor des Diakonissenkrankenhauses und Karl-Heinz

Vorwig, Kaufmännischer Vorstand der DIAKO. Foto: Michel

Knapp 50.000 Patienten werden jährlich in der

Zentralen Notaufnahme im Flensburger Diakonissenkrankenhaus

versorgt – das sind deutlich mehr,

als Gutachten vorausgesagt hatten und zum Beispiel

mehr als in der Notaufnahme in der Charité in Berlin

Mitte. Besonders nachts kam es immer wieder zu

räumlichen Engpässen, weil eine Verlegung der Patienten,

die im Flensburger Franziskus-Hospital weiter

versorgt werden, erst am nächsten Morgen möglich

war.

„Wir haben ein großes Gebiet zu versorgen – vom

Nord-Ostsee-Kanal über die Inseln bis nach Süddänemark“,

erklärt Karl-Heinz Vorwig, Kaufmännischer

Vorstand der DIAKO Flensburg. Ob Verkehrsunfall,

Sturz im Haushalt oder Herzinfarkt: Für viele Notfälle

im Norden Schleswig-Holsteins sei das Flensburger

Diakonissenkrankenhaus die erste Anlaufstelle. „Andere

Krankenhäuser machen irgendwann zu, wir aber

sind immer aufnahmebereit“, betont Vorwig.

Ein Erweiterungsbau und weitere Umbauten sollen

nun für mehr Raum sorgen: So wurde eine neue Auf-

nahmestation mit 265 Quadratmetern Nutzfl äche im

Innenhof vor der Zentralen Notaufnahme errichtet.

Die Aufnahmestation besteht unter anderem aus

fünf Zwei-Bettzimmern mit Isoliermöglichkeiten.

Ferner sind ein Überwachungsraum mit fünf Plätzen,

ein so genannter Überwachungsstützpunkt und ein

weiteres Untersuchungszimmer neu hinzugekommen.

Auch der bestehende Bereich der Zentralen

Notaufnahme wurde umgebaut und modernisiert,

um die Arbeitsabläufe zu optimieren. Ein Untersuchungs-

und Behandlungsraum erhielt zusätzlich

eine Isolierschleuse, um diesen Raum komplett

als Isoliereinheit betreiben zu können. Die Bauzeit

betrug neun Monate, die Investition belief sich auf

knapp eine Million Euro, fi nanziert aus Fördermitteln

des Sozialministeriums.

Die Leitende Ärztin der Zentralen Notaufnahme,

Dagmar Paysen, erklärte: „Die neue Aufnahmestation

bringt uns die Möglichkeit, die Patienten besser und

schneller zu pfl egen und zu behandeln.“ Rund ein

Drittel der Patienten wird stationär aufgenommen.


Mitarbeiterausfl üge: Das erste Mal

zusammen mit den Fachkliniken

„Die DIAKO ist wohlbekannt – uns fi ndet man im ganzen Land“

Kaum eine Fortbewegungsart wurde ausgelassen bei den diesjährigen Mitarbeiterausfl ügen der

DIAKO: So stand auch eine Draisinentour in Nordfriesland (von Leck nach Schaffl und) auf dem Programm.

Foto: Maraun

Unter dem Motto„ Die DIAKO ist wohlbekannt

– uns fi ndet man im ganzen Land“ schwärmten

die Mitarbeiter der DIAKO zu den diesjährigen

Betriebsausfl ügen aus.

Vom Hamburger Hafen über das Dannewerk und

vom Johannis-Kloster über die Eider bis nach Langeneß

wurden die interessanten Ausfl ugsziele lebhaft

in Anspruch genommen. Zum ersten Mal dabei

waren die Kolleginnen und Kollegen von der Westküste,

die sich durchaus zufrieden zeigten, einmal die

Kollegen persönlich kennenzulernen, die sonst oft

nur eine Stimme am Telefon darstellten.

Die notwendigen Fortbewegungsarten zeugten von

hoher Kreativität auf Seiten des Festausschusses:

Neben Fahrrad- und Busfahren waren auch Draisinefahren,

Wattwandern, Schiff fahren, Paddeln,

Führungen, Spazierengehen, der Halligexpress und

Fußballgucken (Ghana-Deutschland) im Angebot.

Wobei Letzteres nicht zwingend zu den Fortbewegungsarten

gehört …

Unser Dank gehört dem Organisatorenteam mit

Oberin Hannelore Balg, Volkert Carstens-Kanzow, Sabine

Ebert, Ralph Häcker, Frank Oetzmann, Dr. Folkert

Scheil und Dr. Sönke Thomsen sowie dem DIAKO-

Vorstand, der eine Dienstbefreiung gewährte sowie

einen Teil der Kosten übernahm.

ANKE BAUER

Seite 35


„Tabuthemen wurden klar und

deutlich angesprochen“

Dirk Jansen über den 2. Ökumenischen Kirchentag in München

Er liegt zwar schon einige

Zeit zurück: Trotzdem

haben wir uns für den

Abdruck eines Berichtes

über den 2. Ökumenischen

Kirchentag in

München entschieden,

zumal das Thema „Ökumene“

immer aktuell ist.

Margot Käßmann

und Nina Hagen,

Bischof Zollitsch und Nena,

Hans Küng und Eckart

von Hirschhausen – wie

geht das zusammen? Es

geht und war auf dem 2.

Ökumenischen Kirchentag,

der in München stattfand,

zu erleben. Podiumsdiskussionen,

Bibelarbeiten,

ein großer „Marktplatz“ im

Messezentrum, auf dem

sich Gemeinden, Projektgruppen, Initiativen, Arbeitsgemeinschaften

usw. präsentierten, dazu über

3000 Programmpunkte, die sich über ganz München

verteilten, stellten ein riesiges Angebot dar, aus dem

die persönliche Auswahl zu treffen war. Natürlich

standen Fragen der Ökumene dabei im Vordergrund

– aber eben auch gesellschaftliche und politische

und soziale Themen, die konfessionsübergreifend

zu sehen sind, nahmen breiten Raum ein. Deutlich

wurde auf jeden Fall: Die Basis der Kirchenmitglieder

beider Konfessionen haben recht wenig Probleme

mit der Ökumene, nicht mit einem gemeinsamen

Abendmahl, nicht mit konfessionsungleichen Ehen

oder gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

Der Knoten liegt im Theologischen und erscheint

teilweise sehr abstrakt. Aber trotzdem: Es war sehr

erstaunlich, dass Fragen, die eigentlich immer als

Tabuthemen gehandelt wurden, diesmal nicht ausgeklammert,

sondern klar und deutlich angesprochen

wurden – sowohl von katholischer als auch von evan-

„Der Abend der Begegnung“ des Ökumenischen Kirchentages lockte zehntausende

Teilnehmer in die Münchener Innenstadt. Foto: Jansen

gelischer Seite. Dazu gehörte nicht nur das gemeinsame

Abendmahl, sondern auch die Missbrauchsfälle

in kirchlichen und staatlichen Einrichtungen, der

Zölibat der Priester, die Stellung des Papstes, das

Finanzgebaren und auch die hierarchischen Strukturen

der Amtskirchen. Der Kirchentag war deutlich

politischer und gesellschaftskritischer als erwartet

– eine durchaus positive Überraschung.

Vor allem auf den Podiumsdiskussionen war durch

eine „gute Mischung“ der Podiumsteilnehmer ein

lebhafter Austausch unter Einbeziehung des Publikums

möglich.

Ein Beispiel: „Wo fi ndet man einen Ort für den Glauben“

– zu diesem Thema fanden sich je ein ev. und

kath. Geistlicher, ein Wissenschaftler, eine Nonne

und Nina Hagen auf dem Podium in brechend voller

Halle ein. Sie berichteten aus ihren Gemeinden, aus

dem Kloster, aus ihrem Leben und Erleben in großer

Vielfalt, zeigten auf, wie viel Toleranz oft nötig ist, wie

groß die Probleme des Klosterlebens sind, was zu tun


ist, wenn es aus fi nanziellen Gründen zur Schließung

von Kirchengebäuden kommt oder wie man – im

Falle von Nina Hagen – auch als exzentrischer Exot

seinen Platz innerhalb von Kirche fi ndet. Quintessenz

aus diesem Podium war einerseits, dass mittelfristig

nur ein gemeinsames, ein ökumenisches Handeln

die gesellschaftlichen Probleme lösen kann und dass

andererseits sich die Kirchen beider Konfessionen

zu wenig durch ihre Einrichtungen wie Behindertenheime,

Kindergärten, Jugendzentren, Krankenhäuser

und Pfl egeheime defi nieren. Auch hier fi nden viele

Menschen in täglicher Arbeit, haupt- und ehrenamtlich,

einen Ort für ihren Glauben, hier fi ndet die anerkannte

und gesellschaftlich relevante Arbeit statt,

die die Kirche vom Staat übernommen hat. Zwar war

ich selbst als Privatmann – nicht als Kirchenvorsteher

von St. Marien oder als Leiter einer DIAKO-Pfl egeeinrichtung

– auf dem Kirchentag, diese Aussage jedoch

fand ich sehr nachdenkenswert, weil sie uns vor Ort

angeht – und zwar wegen aller Probleme, die damit

verbunden sind. Wir alle haben mit den Tücken und

Lücken des sozialen Systems zu kämpfen und würden

von Seiten der Amtskirchen mehr Beachtung und

auch Hilfestellung erwarten, wenn unsere Arbeit

kritisiert und an den Pranger gestellt wird, obwohl

gesellschaftliche Probleme ursächlich für manche

Unzulänglichkeiten sind.

120.000 Dauerteilnehmer, selbst eine große Stadt

wie München ist vor logistische Herausforderungen

gestellt: Schulklassen und Turnhallen wurden zu

Schlafquartieren umfunktioniert, und viele Münchner

stellten Privaträume zur Verfügung. Wir hatten

großes Glück und sind bei einer sehr freundlichen

Familie in der Nähe Münchens untergekommen. Der

persönliche Kontakt war sehr anregend und die Ortskenntnis

sehr hilfreich.

Einen Schritt vor und zwei zurück, so haben viele bisher

den Gang der Ökumene erlebt. Auf dem Kirchentag

zeigte sich dieses Bild nicht. Wie schon gesagt:

Ökumene an der Basis funktioniert. Und es gab ausreichend

viele Aufrufe an die Kirchenleitungen, sich

mit mehr Mut und Elan einander zu nähern. Natürlich

ist es illusorisch zu denken, dass alles Trennende

über Bord geworfen wird und übermorgen Einigkeit

herrscht. Aber dafür, dass kein Stillstand herrschen

darf und dass Schritte aufeinander zu getan werden,

war der Kirchentag wichtig, denn die Signale der

Teilnehmer waren eindeutig.

DIRK JANSEN

� Dirk Jansen ist Einrichtungsleiter im Gotthard und

Anna Hansen Stift

Die Faszination des „Ostseeman“

Tape-Team der DIAKO konnte wieder vielen Sportlern helfen

Die Faszination des „Ostseeman“ konnte wieder

das Tape-Team der DIAKO erleben. Zum dritten

Mal stand den Triathleten ein Team der DIAKO vor der

Rude-Halle zur Seite. Am Freitagnachmittag vor der

legendären „Pastaparty“ war die Nachfrage der Athleten

schon groß, getapt zu werden. Da waren Knie-,

Rücken-, Schulter- oder Nackenprobleme, die für den

Wettkampf hinderlich wären, zu beheben. Am Sonnabendvormittag

vor der Wettkampfbesprechung

fand sich das Tape-Team wieder ein, um den Schwimmern,

Radlern oder Läufern eventuell aufkommende

Probleme im Vorfeld zu nehmen. Der Andrang war

groß, aber die Sportler bewiesen viel Geduld, da sie

sahen, dass jeder sehr individuell behandelt wurde.

Erstmalig wurden auch die Pre-Cuts verwendet, vorgefertigte

Tapes, die sich gerade bei solchen Sportveranstaltungen

bewährt hatten. Die Faszination eines

solchen Marathons spürte das Team sehr deutlich

durch die Gespräche, die sich beim Tapen ergaben.

Am Sonntag bekamen wir von getapten Teilnehmern

Rückmeldungen, die sehr positiv waren. Die Tape-Anlagen

hatten sehr gut gehalten und eine Schmerzfreiheit

bzw. -reduzierung gebracht.

Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter des Ostseeman

Herrn Husen und mit „K-Activ Europe“, die

großzügig das Tape-Material zur Verfügung gestellt

hatten, war außerordentlich gut.

SIBYLLE SEEBACH-GUTSCHE

Seite 37


„Ich gehe oder liege, so bist Du um mich“: In einer Feierstunde wurde den „Grünen Damen und Herren“ unter

Leitung von Barbara Pütter für ihr Engagement im Diakonissenkrankenhaus gedankt. Foto: Michel

Dank für ehrenamtliches Engagement

Seit 30 Jahren besteht die Krankenhaushilfe am Diakonissenkrankenhaus

Seit 30 Jahren besteht die Evangelische und Ökumenische

Krankenhaushilfe am Diakonissenkrankenhaus

in Flensburg. 40 Damen und sechs Herren,

unter Leitung von Barbara Pütter nehmen wöchentlich

diesen ehrenamtlichen Dienst wahr.

In einer Feierstunde dankten die Landesvorsitzende

Elke Schäffl er und der Vorsitzende des DIAKO-Vorstandes,

Pastor Frank Schlicht, den „Grünen Damen

und Herren“ für ihr ehrenamtliches Engagement.

Bundesweit sind heute in über 700 Krankenhäusern

und Senioren-Einrichtungen über 11.000 Menschen

in der Krankenhaushilfe engagiert, um zu helfen.

Pastor Schlicht wies darauf hin, dass über 36 Prozent

aller Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 14

Jahren in irgendeiner Form ehrenamtlich und freiwillig

engagiert sind. Im nächsten Jahr jährt sich zum

10. Mal das Internationale Jahr der Freiwilligen, das

die Vereinten Nationen ausgerufen haben.

Pastor Schlicht wies auf die Bedeutung der Farbe

Grün, der Schutzbekleidung dieser Ehrenamtlichen

hin: Grün ist in vielen Ländern und Religionen das

Symbol für Leben.

Er dankte der damaligen Gründerin Hannelind Feilcke,

die vor 30 Jahren diese ehrenamtliche Initiative

begründet hatte.

Pastor Gundolf Semmler ging in seiner Andacht auf

die Bedeutung der Grünen Damen und Herren für die

Patienten ein. Er wählte als Leitsatz ein Wort aus dem

131. Psalm: „Ich gehe oder liege, so bist Du um mich.“

In der DIAKO engagieren sich über 400 Menschen

ehrenamtlich, deren Koordination und Fortbildung in

den Händen von Oberin Sr. Hannelore Balg liegt.


Markt der Möglichkeiten und Bücherkoffer

Informationsbörse in der Cafeteria der DIAKO-Psychiatrie

Unterstützungsmöglichkeiten in Flensburg für Eltern

und Alleinerziehende mit einer psychischen

Beeinträchtigung“ war das Thema einer Informationsbörse,

die jetzt in der Cafeteria der Psychiatrischen

Klinik an der DIAKO unter organisatorischer

Mitwirkung der Brücke Flensburg, Frauenmantel

und Schutzengel stattfand. Unter Moderation der

Sozialarbeiterin Antje Christiansen gab es, bevor der

Markt der Möglichkeiten zum Flanieren zwischen

den verschiedenen Informationsständen einlud,

zunächst zwei inhaltliche Schwerpunkte. Als erstes

referierten Mike König und Regina Deertz von der

Stiftung Freundeskreis Hamburg-Ochsenzoll über ihr

Angebot „Starke Eltern – starke Kinder“, ein Kurs für

Eltern zur Stärkung der Erziehungsfähigkeit. Dieser

wurde vom Deutschen Kinderschutzbund entwickelt

und wird vom Freundeskreis im Rahmen ihrer Hilfestellung

für psychisch erkrankte Eltern angeboten.

Anschließend berichtete Hans Jürgen Strufe, Vorsitzender

des Fördervereins der Villa Paletti (Abteilung

für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

der DIAKO), über zwei dort in Zusammenarbeit

mit der Brücke Flensburg und mit Unterstützung der

Stadt Flensburg und des Diakonischen Amtes umgesetzte

Projekte. Seit knapp drei Jahren bieten die Villa

Paletti und die Brücke Flensburg ein Elterntraining

an, das sich an den Bedürfnissen und Möglichkeiten

psychisch erkrankter Eltern orientiert und diese in ihrer

Rolle als Eltern unterstützt. Inzwischen wurde das

Angebot entsprechend der großen Nachfrage sogar

erweitert. Zur Unterstützung altersgerechter Gespräche

mit Kindern und Jugendlichen über die Erkrankung

ihrer Eltern hat das Team darüber hinaus einen

„Bücherkoffer“ mit verschiedenen Medien zusammengestellt.

Dank der fi nanziellen Unterstützung

durch Spenden- und Projektgelder wurde es ermöglicht,

fünf dieser Koffer anderen Organisationen für

ihre Arbeit kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Eine

entsprechende Literaturliste kann gerne in der Villa

Paletti angefordert werden. Wer weitere Angebote

für Kinder psychisch erkrankter Eltern unterstützen

möchte, kann dies gerne durch eine (abzugsfähige)

Spende an den Förderverein der Villa Paletti (Kontonummer:

4348575 BLZ.: 216 617 19 , VR Bank

Flensburg-Schleswig) umsetzen.

HEINZ-GEORG LÖFFLER

Drachenbootrennen: Nur einer im Finale

Auch wenn der sportliche Erfolg dieses Mal

ausblieb: Team-Captain Frank Oetzmann zieht

trotzdem ein positives Fazit nach der mittlerweile

dritten Teilnahme am Drachenbootrennen: „Alle

Teilnehmer waren motiviert. Ich fand es auch gut,

dass Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen – das

reichte von Intensiv-OP über Psychiatrie und Urologie

bis zur Verwaltung – mit im Boot saßen.“

Gelobt wurden von Teilnehmern die gute Organisation

von Frank Oetzmann und der Spaß, den das Rennen

und vor allem auch das Training gemacht haben.

Wie man hören kann, lief es an den drei Trainings-

Heinz-Georg Löffl er (r.) von der Villa Paletti übergibt einen Bücherkoffer

an Jörg Damberg als Vertreter der Stadt Flensburg.

Foto: Michel

tagen so gut, dass man sich für den eigentlichen

Wettkampf mehr ausgerechnet hatte. Aber vielleicht

läuft es ja im nächsten Jahr besser.

Seinen Dank richtete Frank Oetzmann an die MSN

und den Kaufmännischen Vorstand Karl-Heinz Vorwig

für die Unterstützung.

Ach ja: Ein DIAKO-Mitarbeiter gewann sogar das Kleine

Finale. Er hatte sich, nachdem die DIAKO bereits

ausgeschieden war, von „Vodafone“ anheuern lassen.

Denen fehlte ein Mann beim Finallauf, so dass Ulrich

Kowalski als „Aushilfe“ mit aufs Treppchen kam.

Seite 39


Gottesdienste in der DIAKO-Kirche

Sa. 18. Sept. 18:30 Uhr Liturgische Vesper Sr. Irmgard Jürgensen

19. - 26. Sept. DIAKO-Jahresfest – siehe besonderes Programm (Seite 28/29)

(Achtung: Kein Gottesdienst in der DIAKO-Kirche am 26. September)

Sa. 02. Okt. 18:30 Uhr Vesper mit Beichte P. Boten

So. 03. Okt. 10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst

zum Erntedank

P. Boten

Sa. 09. Okt. 18:30 Uhr Vesper Pn. Singhofen

So. 10. Okt. 10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst Pn. Singhofen

Sa. 16. Okt. 18:30 Uhr Vesper P. Boysen

So. 17. Okt. 10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst P. Boysen

Sa. 23. Okt. 18:30 Uhr Vesper Pn. Köppen

So. 24. Okt. 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst Pn. Köppen

Sa. 30. Okt. 18:30 Uhr Vesper P. Boten

So. 31. Okt. 10:00 Uhr Predigt-Gottesdienst

zum Reformationstag

P. Boten

Impressum:

Korrespondenzblatt Nr. 48, Ev.-Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg, Knuthstraße 1, 24939 Flensburg

Verantwortlich: Karl-Heinz Vorwig, Kaufmännischer Vorstand

Redaktion + Gestaltung: Ole Michel

Öffentlichkeitsarbeit DIAKO Tel. 0461 / 812- 2098, michelol@diako.de.

Alle in den Ausführungen angegebenen Personenbezeichnungen gelten sowohl für die weibliche

als auch für die männliche Form.

Wir freuen uns über Ihre Spende: Nospa, Konto: 79960, BLZ: 217 500 00

Wenn Sie möchten, tragen Sie bitte einen bestimmten Verwendungszweck ein, damit Ihre Spende

dort ankommt, wo Sie es wünschen. Herzlichen Dank!

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