Service-Tipp - Stadtwerke Potsdam

swp.potsdam.de

Service-Tipp - Stadtwerke Potsdam

energie - wasser - entsorgung - verkehr - bäder

Quartett 4 • 2006

Editorial

Impressum

Herausgeber:

Stadtwerke PotSdam GmbH

Steinstraße 101

14480 Potsdam

telefon: 0331 661 9000

Verantwortlich:

Stadtwerke PotSdam GmbH

marketingabteilung

dr. karin Sadowski (V.i.S.d.P.)

Redaktion:

Stefan klotz (ewP, SwP)

karsten Zühlke (ewP)

thomas Stutterich (SteP)

Inge keur (ViP)

Fotos:

Stadtwerke PotSdam GmbH,

so weit nicht anders gekennzeichnet.

Layout:

Peter Sablotny (Stadtwerke)

katrin Janoschek (Stadtwerke)

Titelbild:

Stadtwerke PotSdam GmbH

Druck:

brandenburgische Universitätsdruckerei

und Verlagsgesellschaft Potsdam mbH

Redaktionsschluss:

29. November 2006

Erscheinungsweise:

Vierteljährliche, kostenlose Verteilung an die Potsdamer

Haushalte. Außerdem in den Kundenzentren,

in einigen ViP-Fahrzeugen und in den Bürgerbüros

der neuen Ortsteile erhältlich.

Zum Titelbild: (Foto: Mathias Marx)

Der Leiter der islamischen Sammlung des damaligen

„Kaiser-Friedrich-Museums“, Prof. Friedrich

Sarré, ließ sich im Stil der italienischen Frührenaissance

eine dreigeschossige Villa mit zwei Türmen

erbauen. Zu den auffälligsten Kunstgegenständen

zählt gehört ein 1 m langes Löwenfries. Hierbei

handelt es sich um eine Nachbildung des Frieses,

der zur Zeit NebukadnezarsII (604 - 55 v. Chr.)

die Mauern der Prozessionsstraße von Babylon

zierte. Die Löwen sollten das Böse abwenden und

die Menschen beschützen.

Liebe Potsdamerinnen und Potsdamer,

liebe Kunden der STADTWERKE POTSDAM GMBH,

traditionell dient das Vorwort zum vierten „Quartett“-Heft

meinem Rückblick auf das Geschäftsjahr

der Bereiche Energie, Wasser, Entsorgung, Verkehr

und Bäder. Die Arbeit der STADTWERKE-Unternehmen

sorgt dafür, dass grundlegende Funktionen in

der Stadt Potsdam gewährleistet sind. Dies haben

wir auch 006 wieder mit viel Detailarbeit erreicht,

obwohl die Rahmenbedingungen nicht immer einfach waren.

So prägten die Arbeit in der Energiesparte 006 zwei Einflüsse: Neben den

hohen Weltmarktpreisen für Erdgas war die Umsetzung des neuen Energiewirtschaftsgesetzes

und seiner zahlreichen Verordnungen im Strom- und Gasbereich

zu bewältigen. Im Oktober begingen wir das Jubiläum „150 Jahre

Gasversorgung in Potsdam“. Der Blick in die Vergangenheit, in der wiederholt

schwierige Situationen gemeistert wurden, macht mich für die Zukunft

optimistisch. Die von der EWP geleistete Versorgungssicherheit ist eine Voraussetzung,

damit die Stadt funktioniert.

Vergleichsweise wenig Spektakuläres gibt es zur Trinkwasserversorgung und

zur Abwasserentsorgung zu berichten. Die Trinkwasserqualität der EWP ist

auf konstant hohem Niveau. Neu ist seit 006 die Betriebsführung der Netze

in den neuen Ortsteilen durch die EWP. Mit Investitionen wollen wir dort in

den kommenden Jahren einiges tun, damit die Zahl der Rohrbrüche sinkt.

Die Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) feierte 006 ihr 15-jähriges Bestehen.

Derzeit ist das Unternehmen im organisatorischen Bereich dabei, Voraussetzungen

für eine noch höhere Servicequalität und mehr Effizienz zu

schaffen, aufbauend auf dem Erreichten der vergangenen Jahre. Gut gefüllte

Auftragsbücher im gewerblichen Bereich sind dabei ein Ansporn.

Die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH konnte in diesem Jahr einen Zuwachs

an Fahrgästen verzeichnen, dank des neuen Fahrplankonzeptes. Die Fahrplandiskussion

„Takt + “ bezog die Fahrgäste zuvor in die Erstellung der Fahrpläne

erfolgreich ein. Ein weiterer Grund ist die Werbekampagne „ABO HALLO“,

die jetzt um ein attraktives Rabatt-Programm erweitert wurde, in Zusammenarbeit

mit kulturellen und touristischen Einrichtungen der Stadt.

Vielleicht wundern Sie sich, dass im vorliegenden Heft nichts über das Freizeitbadprojekt

am Brauhausberg zu finden ist. Dies hat einen einfachen Grund:

Die Sitzung des Landesförderausschusses, der über die Freizeitbadpläne berät,

fand nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe statt. Die Bäderlandschaft Potsdam

GmbH hat in den beiden Hallen und den beiden Strandbädern dennoch

vielen Potsdamern freudige und erholsame Stunden ermöglicht.

Alljährlich stellen viele von Ihnen unseren Mitarbeitern die Frage nach dem

neuen STADTWERKE-Kalender. Thematisch befasst er sich mit den Alleen und

Promaden Potsdams. Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen

guten Rutsch ins Jahr 007. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich

für die engagierte Arbeit.

Viel Spaß beim Lesen!

Mit freundlichen Grüßen

Peter Paffhausen

Geschäftsführer


Inhalt

swp - aktuell energie

wasser

entsorgung

verkehr

bäder

Strom, erdgas und Fernwärme: was ist die Ursache des Preisanstiegs? 4

STADTWERKE kontrollieren öffentlichen Winterdienst 5

Jahreswechsel-Feiertage: So öffnen die Kundenzentren 5

Haushalts- und Gewerbekunden: Neue bedingungen für Strom und erdgas 6

Grundversorgung: Die wichtigsten neuen Regelungen 6

Kunstwerke statt Einheitsgrau: Farbenfrohe EWP-Anlagen 7

Infrarot-Thermografie findet die Kältebrücken am Haus 7

Freikarten und Gutscheine für das Hans-Otto-Theater 7

So funktioniert ein wasserwerk: rohwasseraufbereitung im mittelpunkt 8

Wasserzähler winterfest machen 8

Versorgungssicherheit gewährleisten: Investitionen in die Netze 9

Hoher Anschlussgrad bei der Trinkwasserversorgung 9

die Stadtverwaltung informiert: Untersuchung des Potsdamer restabfalls 10

Leserbrief: „James Bond ... und ab in die Tonne“ 10

Neue Website der STEP: Informativ und übersichtlich 11

Entsorgung zu den Feiertagen 11

Schadstoffkalender 007 1

Neu seit 1. dezember 2006: mehr Vorteile für kunden mit ViP-abo 14

Kundenbeiratmitglieder gesucht 14

Fahrplanwechsel „Nacht + “: Noch mobiler bis 05:00 Uhr 15

Ausflugstipp: Krongut Bornstedt 15

bäderlandschaft Potsdam GmbH: wellnessangebote für Jung und alt 16

Wellness im Überblick 16

7. Dezember 006: Aquafitness-Nacht 16

Kino einmal anders: Erfolgreiche Bäder-Filmnacht 17

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel 17

BLP-Mannschaft bei Meisterschaften erfolgreich 17

Athletik Club Potsdam e.V. sucht wieder neue Mitglieder 17

Programm für kommendes Themenjahr: Potsdam 007 – Faszination Wasser 18

Photographen und ihre Bilder von 1850 bis heute: „Auslöser Potsdam“ 19

Neues vom Bürgerhaushalt 19

Jahr der Architektur – Keine „blinde“ Entscheidung: Von der Kaserne zum Justizzentrum 0

Rätsel 04/ 006 und Rätselauflösung

Wichtige Termine für Ihre Pinnwand


swp - aktuell - swp - aktuell - swp - aktuell - swp - aktuell

Quartett 4 • 2006

Strom, erdgas und Fernwärme :

Was ist die Ursache des Preisanstiegs?

Der Anstieg der Energiepreise in den vergangenen

Monaten macht den Kunden

der Energie und Wasser Potsdam GmbH

(EWP) Sorgen. Unzufriedene Kunden sind

für kein Unternehmen gut. Dies wissen

EWP-Geschäftsführung und Mitarbeiter,

aber die Einflussmöglichkeiten des lokalen

Versorgers auf das Geschehen sind

nur gering. Wir erläutern, warum dies so

ist.

Entstehung der Preise

Um die Entstehung der Preise zu erklären,

erläutern wir zunächst den Prozess

der Versorgung der Stadt Potsdam mit

Energie. Er basiert auf Erdgas. Im Heizkraftwerk

Potsdam-Süd wird das Erd-

gas verbrannt. Es treibt die Turbinen und

Generatoren zur Stromerzeugung an

und heizt die Heißwassererzeuger für die

Fernwärme. Um diese umweltfreundliche

Energieerzeugung beneidet uns manch

andere Stadt. Die Kohlendioxid-Emissionen

sind mit 65g pro erzeugter kWh

Strom nur halb so hoch wie im Bundesdurchschnitt

(550g/kWh). Nachteilig

kann die Abhängigkeit vom Erdgas werden,

wenn die Preise so explodieren wie

derzeit.

Abhängigkeit vom Weltmarkt

Erdgas ist ein fossiler Brennstoff und lässt

sich nicht künstlich herstellen. Deutschland

ist somit von den Erdgaslieferungen

aus dem Ausland abhängig. Die EWP kauft

das Erdgas bei der Verbundnetz Gas AG

(VNG) aus Leipzig. Die VNG ist eine Fern-

gasgesellschaft, welche die meisten ostdeutschen

Kommunen und Stadtwerke

beliefert und zugleich der Importeur, der

4

das Erdgas im Ausland einkauft. Dabei

gelten Weltmarktpreise. Auch sie werden

von Angebot und Nachfrage bestimmt.

Die Nachfrage insbesondere aus China

und Indien – jedes Land allein hat rund

doppelt so viele Einwohner wie ganz

Europa – ist in den letzten Jahren stark

angestiegen und mit ihr der Weltmarktpreis.

Das hat erhebliche Auswirkungen.

Der Grenzübergangswert, der statistische

Durchschnittspreis aller Erdgasimporte

nach Deutschland, hat sich seit Januar

004 de facto verdoppelt. Dies wirkt sich

natürlich auf die Preise der VNG aus. Die

Kosten der EWP für den Einkauf des Erdgases

für das Heizkraftwerk Potsdam-Süd

sind im Zeitraum von 004 bis 007 um

106% gestiegen.

Der Lieferanteil zieht alle Preise hoch

Auf den drei Grafiken sehen Sie die Entwicklung

der EWP-Preise für Strom, Erdgas

und Fernwärme seit 004. In allen drei

Sparten sind die Preise angestiegen, teilweise

erheblich. Die Zusammensetzung

der Balken macht aber eines deutlich:

Während die meisten Bestandteile annähernd

gleich geblieben sind, sind die Balken,

die mit dem Gaseinkauf verbunden

sind, stark angestiegen (Erdgas: Gaslieferung;

Fernwärme: Gaseinkauf und Erzeugung;

Strom: Lieferung/Erzeugung).

Das bedeutet, die EWP hat die beeinflussbaren

Preisbestandteile stabil gehalten,

d.h. die Netzkosten und die Vertriebskosten

sowie die Kosten für Messung

und Abrechnung. Durch die EWP

nicht beeinflussbar sind Steuern und

Abgaben (Umsatzsteuer, Energiesteuern


wie Stromsteuer, Mineralölsteuer/Erdgassteuer,

Abgaben nach Erneuerbare-Energien-Gesetz),

die z.B. 40 % des Strompreises

ausmachen.

Sonderfall Fernwärme

Fernwärme ist die verbreitetste Heizungsform

in Potsdam. Ca. 60 % der Haushalte

beziehen diese umweltfreundliche, sichere

und wartungsarme Wärme – zu einem

Preis, der trotz der erläuterten Entwicklungen

immer noch unter dem von Heizöl

liegt. Es gab bei der Potsdamer Fernwärme

über viele Jahre absolute Preisstabilität

und keine schrittweisen Anpassungen, die

anderswo durchaus üblich waren. Angesichts

der Tatsache, dass sich der Einkaufpreis

für das Kraftwerksgas von 004 bis

heute mehr als verdoppelt hat, konnte

die EWP diese Preispolitik nicht mehr weiterführen.

Im Vergleich liegt der Fernwärmepreis

der EWP nach der Anpassung

immer noch unter dem Durchschnittspreis

der neuen Bundesländer.

Was passiert mit dem Gewinn

Die Preissteigerungen haben keine Steigerung

des Gewinns zur Folge. Er bewegt

sich seit Jahren auf einem nahezu konstanten

Niveau. Was passiert mit dem

Gewinn? Er wird an die Gesellschafter, die

STADTWERKE POTSDAM GMBH (65%)

und die E.ON edis AG ( 5%), ausgeschüttet.

Der Gewinnanteil der SWP wird

zur Unterstützung der ViP Verkehrsbetrieb

Potsdam GmbH genutzt. Dies ist ein

in vielen Städten übliches Verfahren und

angesichts der immer geringer werdenden

staatlichen Zuschüsse für den Öffentlichen

Personennahverkehr unverzichtbar.

Hinweis: der bescheid des brandenburgischen

wirtschaftsministeriums

zum ewP-antrag auf eine Strompreisanpassung

zum 01.01.2007 ist

bis zum redaktionsschluss noch nicht

erteilt worden. die Gründe für die

beantragte erhöhung, die im einstelligen

Prozentbereich liegt, sind die

gleichen wie oben erläutert.

5

Service-Tipp

STADTWERKE kontrollieren

öffentlichen Winterdienst

die Stadtwerke PotSdam GmbH (SwP) ist

seit 17. November zuständig für die kontrolle

der Qualität der Leistungen aller Firmen, die

für die Landeshauptstadt Potsdam den öffentlichen

winterdienst ausführen. einen entsprechenden

Vertrag unterzeichneten der kommissarische

Fachbereichsleiter Grün- und Verkehrsflächen

der Stadtverwaltung, Norbert

Praetzel, und der Geschäftsführer der Stadtwerke

PotSdam GmbH, Peter Paffhausen.

Voraus gegangen war dem eine öffentliche

ausschreibung, bei der sich die SwP als günstigster

anbieter durchgesetzt hat.

Servicetelefon für Beschwerden

Für die bürger der Landeshauptstadt Potsdam

ist ab sofort die Servicenummer:

0 1 6619661

geschaltet, unter der Hinweise und beschwerden

zur Qualität des öffentlichen winterdienstes

– auf den in der anlage zur gültigen

Straßenreinigungssatzung genannten Straßen

– entgegengenommen werden. wir weisen

vorsorglich darauf hin, dass private und

gewerbliche winterdienstleistungen hiervon

nicht betroffen sind.

Öffnungszeiten zu den

Jahreswechsel-Feiertagen

die Stadtwerke-kundenzentren haben über

die weihnachtsfeiertage wie folgende Öffnungszeiten:

24.12. bis 26.12.2006 geschlossen,

27.12. bis 30.12.2006 planmäßig geöffnet,

31.12.2006 und 01.01.2007 geschlossen.

das ewP-kundenbüro in der Steinstraße 101

ist zusätzlich wegen betriebsruhe auch vom

27.12 bis 29.12.2006 geschlossen.

weitere Infos zum Jahreswechsel finden auf

den Seiten 11 (entsorgung) und 17 (bäder).


energie - wasser - entsorgung - verkehr - bäder

Quartett 4 • 2006

Haushalts- und Gewerbekunden:

Neue Bedingungen für Strom und Erdgas

Seit November 006 haben sich für den

Strom- und Gaskunden im Haushaltsund

Kleingewerbebereich (


kunstwerke statt einheitsgrau:

Farbenfrohe EWP-Anlagen

Die Energie und Wasser Potsdam GmbH

(EWP) hat in diesem Jahr insgesamt 6

Anlagen künstlerisch gestalten lassen:

Acht Trafostationen, drei Pumpwerke, je

eine Gasdruckregelanlage und Fernwärmestation

sowie 50 Strom- und Informationskabelverteiler

in mehreren Stadtteilen

erhielten ein ansprechendes Aussehen.

Schwerpunktgebiet bei den größeren Stationen

war 006 der Nordraum von Potsdam

(Eiche /Altes Rad, Kaiser-Friedrich-

Straße, Heineberg, Bhf. Grube, Gröbenstraße

sowie Ludwig-Lesser-Straße). Aber

auch in Waldstadt, Am Stern und Potsdam

West wurden Stationen gestaltet. In

Babelsberg und im Stadtzentrum wurden

vorrangig Kabelverteiler verschönert.

Kontinuierliche Arbeiten seit 2001

Die Gestaltung von Kabelverteilern ist seit

005 Bestandteil des Programms, dessen

Hauptauslöser die Buga 001 war. Die

Reaktionen der Bürger haben die EWP

bestärkt, dieses Projekt kontinuierlich fortzuführen

und einen Anteil zur Verschöne-

rung der Stadt zu leisten. Seit der Bemalung

der ersten Station im Jahr 1997 sind

insgesamt 47 Stationen (Trafostationen,

Gasdruckregelanlagen, Fernwärmestationen

sowie Pumpwerke) gestaltet worden.

Hinzu kommen insgesamt 90 Kabelverteiler.

Fast keine Vandalismusschäden

Die meisten Stationen wurden von der

beauftragten Firma ART-EFX gestaltet.

Der Auftragnehmer, ein erfahrenes Potsdamer

Unternehmen mit Referenzprojekten

im In- und Ausland, erarbeitet seine

Entwürfe in enger Abstimmung mit der

EWP. Die Kosten für die Gestaltung belaufen

sich pro Jahr auf rund 0.000 EUR. Da

gestaltete Stationen fast keine Vandalismusschäden

aufweisen, ist dies gut angelegtes

Geld.

Andere Städte, z.B. Brandenburg/Havel,

sind dem Potsdamer Beispiel gefolgt, so

dass auch dort das Einheitsgrau zunehmend

den leuchtenden Farben weicht.

7

Im Blickpunkt

Infrarot-Thermografie findet

die „Kältebrücken“ am Haus

wärmeverluste sind teuer, Hausbesitzer wissen

das. Viele wissen jedoch nicht, an welchen

Stellen die Verluste bei ihrem Haus entstehen.

Infrarot-thermografie kann diese Fragen

schnell und umfassend beantworten. basierend

auf der unterschiedlichen wärmeabstrahlung

der verschiedenen materialien im

Infrarotbereich lassen sich rückschlüsse auf

den Zustand des zu begutachtenden objektes

ziehen. mehr noch, die komplette Überprüfung

von Gebäuden auf ihre energetische

Verfassung ist möglich.

Immer mehr Anbieter von Thermografie

Für aussagekräftige thermografieaufnahmen

muss der temperaturunterschied zwischen

dem zu untersuchenden Haus und der Umgebung

mindestens 10°C betragen, so dass sich

die kälteren monate dafür anbieten. darauf

haben sich auch die anbieter eingestellt. kontakte

zu dienstleistern vermittelt ewP-mitarbeiter

Göran böhm.

0 1 661 971

Freikarten-Gutscheine

für das Hans-Otto-Theater

die energie und wasser Potsdam GmbH (ewP)

verlost unter den „Quartett“-Lesern Freikarten-Gutscheine

für das neue Hans-ottotheater.

Gewinnen können Sie 10 x 2 Freikarten

für ein Stück Ihrer wahl im Januar und

Februar 2007.

Schreiben Sie unter angabe des gewünschten

Stückes bis zum 8. Januar 2007 an:

energie und wasser Potsdam GmbH

Stichwort: theater

Steinstraße 101

14480 Potsdam

der rechtsweg ist ausgeschlossen.


energie - wasser - entsorgung - verkehr - bäder

Quartett 4 • 2006

So funktioniert ein wasserwerk:

Rohwasseraufbereitung im Mittelpunkt

Damit aus dem Wasserhahn auch wirklich

Trinkwasser kommt, muss das zur Trinkwasserversorgung

verwendete Rohwasser

im Wasserwerk aufbereitet werden.

Wie dies geschieht, möchten wir hier näher

vorstellen.

Grundwasser hat viele Vorteile

Zur Wassergewinnung wird in Potsdam

ausschließlich Grundwasser verwendet.

Es ist von besserer Beschaffenheit als

Filterhalle

Flusswasser und ist somit mit weniger

Aufwand und kostengünstiger aufzubereiten.

Außerdem sind kaum kurzfristige

Schwankungen der Beschaffenheit zu erwarten.

Wenn das Grundwasser immer

gut geschützt wird, sind viele Inhaltsstoffe,

die gesundheitlich von Bedenken sein

können, im Rohwasser nicht enthalten

und müssen nicht entfernt werden.

Aufbereitung in drei Schritten

Die Aufbereitung von Grundwasser läuft

in allen Wasserwerken ähnlich ab. Erstens:

Belüftung des Wassers, da es sehr

sauerstoffarm ist. Zweitens: Enteisenung

und Entmanganung. Im Rohwasser sind

recht viel Eisen und Mangan enthalten.

Diese Elemente führen zur Braunfärbung

des Wassers, beeinträchtigen den Geschmack

und die Wasserleitungen würden

sich schnell mit Schlamm zusetzen.

Drittens wird das aufbereitete Wasser

nochmals belüftet. Dabei wird auch CO

ausgetrieben und der pH-Wert angehoben.

Dies wird Entsäuerung genannt.

Bedienung der Filter entscheidend

Die Entfernung des Eisens und Mangans

erfolgt in geschlossenen oder offenen

Schnellfiltern, die mit Kies gefüllt sind. In

diesen Filtern reagieren Eisen und Mangan

mit dem Sauerstoff, der vorher eingebracht

wurde, und bleiben im Filter

hängen. Dies hört sich sehr einfach an,

aber es sind ganz bestimmte Betriebsbedingungen

einzuhalten. Da die Stoffe

bei der Filtration im Filter verbleiben,

setzen sich diese mit der Zeit zu. Darum

werden sie regelmäßig gespült. Dies geschieht

alle bis 5 Tage. Dabei werden

Service-Tipp Wasserzähler winterfest machen

der vergangene winter ist sicher noch

in erinnerung. was manche dagegen

vergessen: wasser dehnt sich beim

Gefrieren aus. wasserzähler in wochenendhäusern

und Zählerschächten

sind somit stark frostgefährdet.

Regel 1: kälte möglichst fernhalten!

Halten Sie deshalb kellerfenster geschlossen

und sorgen für zusätzliche

Isolierung, falls nötig.

Regel 2:entleerenoderablaufenlassen!

wenn anschlussleitung und Hausinstallation

nicht entleert wurde, hin

8

die Filter rückwärts mit Luft und Wasser

gespült. Sie werden aufgelockert und der

Eisenschlamm ausgetragen. Das Spülwasser

wird in Absetzbecken geklärt und der

Schlamm später entsorgt. Das Wasser

kann dann abgeleitet werden.

Rohrgitterkaskaden zur Belüftung

Kein Chlor erforderlich

Anschließend erfolgt die Nachbelüftung

über Rohrgitterkaskaden und das Wasser

ist nun als Trinkwasser zu bezeichnen. Es

gelangt in einen Zwischenbehälter und

wird von dort in das Rohrnetz gepumpt.

Die Desinfektion des Wassers, z.B. durch

Chlorung, ist nicht erforderlich. Schon

das Grundwasser ist bakteriologisch einwandfrei

und wenn im Wasserwerk immer

sauber gearbeitet wird, gibt es auch

keine Probleme. Also dann – Prost und

immer einen erfrischenden Schluck aus

dem Wasserhahn.

und wieder wasser ablaufen lassen.

Lange stehendes wasser kann im

Frühjahr zu Gesundheitsproblemen

führen

Regel 3: beschädigungen nicht selbst

reparieren! eingefrorene Leitungen

werden mit warmen Lappen oder

durch raumheizung aufgetaut, nie

mit Lötlampen. wasserleitungen stehen

unter druck. kaputte Zähler

melden Sie bitte dem bereitschaftsdienst.

bei Störungen: 0800 011 8


Versorgungssicherheit gewährleisten:

Investitionen in die Netze

Die Gewährleistung einer hohen Versorgungssicherheit

in Potsdam und in den

angrenzenden Umlandgemeinden erfordertnebenregelmäßigenInstandhaltungsarbeiten

jedes Jahr umfangreiche und

oftmals sehr kostenintensive Investitionen

der Energie und Wasser Potsdam GmbH

(EWP).

Die kontinuierliche und planmäßige

Erneuerung der alten vorhandenen Leitungssysteme

bildet dabei eine Schwerpunktaufgabe.

Das Trinkwasserleitungsnetz

umfasst gegenwärtig 856 km, die

Gesamtlänge der Abwasserkanäle beträgt

ca. 664 km. Ab 006 wurden erstmalig

auch die neuen Ortsteile von Potsdam mit

in den Investitionsplan aufgenommen.

Aber auch im „alten“ Potsdamer Stadtgebiet

sind zahlreiche Straßenabschnitte

bzw. Bereiche betroffen.

Neue Ortsteile / Umlandgemeinden

• Groß Glienicke: Potsdamer Chaussee

(Mai-Juli 007), Sankt-Anna-Straße und

Christopherusweg (März-Juni 007),

Bullenwinkel (April-Mai 007) – jeweils

Trinkwassererschließung

• NeuFahrland /krampnitz: Am Großen

Horn (Mai-Juli 007), Am Stinthorn und

Gellertstraße (April-Mai 007) sowie

Wiederherstellung des Versorgungssystems

Insel Neu Fahrland – Nordbrücke

(März-Juni 007) – jeweils Schmutzwasserentsorgung

•Caputh: Trinkwasserschließung der

Wentorf-Insel (II. Quartal 007)

Stadtgebiet nördlich der Havel

•kurfürstenstraße von Hans-thoma-

Straße bis Hebbelstraße: (März-Juni

007) Trinkwasserversorgung, Schmutzund

Regenwasserentsorgung

• mangerstraße: zwischen Otto-Nagel-

Str. und Mühlenweg (März-Juni 007)

Schmutz- u. Regenwasserentsorgung

• Straße am raubfang: (Juli-Oktober

007) – Erneuerung der Trinkwasserleitungen

sowie Anschluss an das

Schmutzwasser-Kanalnetz

Stadtgebiet südlich der Havel

•Lisdorf: zwischen Meisenweg und

Nuthe (April-Juni 007) – Erneuerung

der Trinkwasserleitungen

• wiesenstraße:zwischenLotte-Pulewka-

Straße und Auslaufbauwerk Nuthe (Juni-

September 007) – Regenwasserentsorgung

•Lotte-Pulewka-Straße: zwischen Friedrich-List-Straße

und Wiesenstraße (II.

Quartal 007) Schmutz- u. Regenwasserentsorgung

• Pasteurstraße, dieselstraße, Prager

Straße und tuchmacherstraße: (Fortsetzung

der Arbeiten in den Sanierungsgebieten

Babelsberg im Auftrag der

Stadtkontor Potsdam GmbH entsprechend

dem Zeitplan von Stadtkontor) –

Trinkwasserversorgung, Schmutz- und

Regenwasserentsorgung

Notwendige Investitionen im Bereich

der Netze der EWP sind in der Regel mit

Beeinträchtigungen und Belastungen für

die betroffenen Bürger verbunden. Oftmals

müssen Straßenabschnitte gesperrt

und der öffentliche Verkehr umgeleitet

werden. Die genauen Angaben zum Baubeginn,

Umfang und Ablauf der Arbeiten

werden nochmals rechtzeitig über die

Presse bzw. Veröffentlichungen der Stadt

bekannt gegeben.

9

Hintergrund

Hoher Anschlussgrad bei

der Trinkwasserversorgung

In der Landeshauptstadt Potsdam ist ein sehr

hoher anschlussgrad an die zentrale trinkwasserversorgung

vorhanden. er beträgt

99,8%, was 146.199 angeschlossenen einwohnern

entspricht. bisher nicht zentral mit trinkwasser

versorgt sind die einwohner im ortsteil

Sacrow, der durch seine „besondere“ Lage in

der Vergangenheit nicht erschlossen wurde.

es wird aber überlegt, nach 2010 eine trinkwasserleitung

dorthin zu verlegen, denn auch

die Sacrower sollen in den Genuss des guten

Potsdamer trinkwassers kommen.

Wasserverluste unter Bundesdurchschnitt

In den vergangenen 15 Jahren wurde intensiv

an der Sanierung des vorhandenen rohrnetzes

gearbeitet. dadurch konnten die wasserverluste

in der Stadt auf 5% gesenkt werden.

Gegenüber einem durchschnitt von 7,3%

in deutschland konnte somit ein sehr guter

Zustand erreicht werden. allerdings gibt es

einen großen Nachholebedarf in den neuen

ortsteilen, die in der Statistik noch nicht enthalten

sind (siehe nebenstehenden beitrag).

die geringen Verluste bedeuten nicht nur einen

positiven wirtschaftlichen effekt (denn

für verloren gegangenes wasser kann man

keine einnahmen erzielen), sondern bedeuten

auch einen schonenden Umgang mit den

ressourcen wasser und energie.

Ausschnitt aus einer alten Wasserleitung aus Stahl mit

Inkrustrationen

Zehn Eimer Wasser pro Tag

der Haushaltswasserverbrauch in Potsdam

liegt bei 100 Litern je einwohner und tag, also

etwa 10 wassereimer. Hinzu kommt noch ein

nicht unerheblicher wasserverbrauch für öffentliche

einrichtungen, Industrie und Gewerbe,

so dass im Schnitt auf jeden einwohner ein

Verbrauch von 130 Litern je tag kommt.


energie - wasser - entsorgung - verkehr - bäder

Quartett 4 • 2006

die Stadtverwaltung, bereich Umwelt und Natur, informiert:

Untersuchung des Potsdamer Restabfalls

Regelmäßig entleert die Stadtentsorgung

Potsdam GmbH (STEP) Restabfallbehälter

im Potsdamer Stadtgebiet. Aber was werfen

die Potsdamer Bürger alles hinein? Die

Stadtverwaltung geht dieser Frage nach

und beauftragte deshalb die Sabrowski-

Hertich-Consult GmbH, die Zusammensetzung

des Restabfalls zu untersuchen.

So soll unter anderem ermittelt werden,

wie hoch der Anteil an Druckerzeugnissen,

Verkaufsverpackungen, biogenen

Abfällen (beispielsweise Obstreste), Glasverpackungen

etc. im Restabfall ist.

Sind noch viele Wertstoffe enthalten?

Die letzte Sortierung fand im Jahr 000

statt. Damals bestand der Restabfall zu

drei Vierteln aus Wertstoffen. Ob sich

seither viel getan hat, bleibt zu hoffen,

denn seit 004 werden Papier und Leichtverpackungen

haushaltsnah erfasst.

Die STEP holt die Wertstoffe direkt vom

Grundstück ab, nur noch Glasverpackungen

müssen zum Wertstoffcontainer gebracht

werden. Die erneute Sortieranalyse

wird zeigen, inwiefern sich diese Maßnahme

auf das Trennverhalten der Potsdamer

auswirkte.

Pro Jahreszeit eine Sortierung

Zudem liegt ein Prüfauftrag der Stadtverordnetenversammlung

vor, wonach

zu klären ist, wie viel Bioabfall anfällt

und ob dieser getrennt gesammelt werden

soll, um ihn stofflich oder energetisch

zu verwerten. Für die Untersuchung

werden vier Sortierungen durchgeführt:

Jeweils eine Woche im Herbst, Winter,

Frühling und Sommer, da die Abfallzusammensetzung

saisonal schwankt. Die

Schwankungen lassen sich unter anderem

dadurch erklären, dass im Frühling

und Sommer mehr Obst und Gemüse gegessen

wird. Der Anteil an Bioabfällen ist

Leserbrief James Bond … und ab in die Tonne

die SteP ist ein betrieb, der für viele

belange seiner kunden ein offenes

ohr hat, so auch für den wunsch der

theatergruppe des Potsdam-kollegs,

für die Inszenierung ihrer Persiflage

auf James bond, „die welt ist Njet

genug“, vier blaue Papiertonnen

spendiert zu bekommen, um diese

theatral in Szene setzen zu können.

die behältnisse dienten nicht nur als

requisite, sondern als Versteck zur

tarnung eines agenten-befreiungstrupps,

der den eindruck der regulären

müllabfuhr erwecken sollte.

10

in der warmen Jahreszeit somit höher als

im Herbst und Winter.

Auswertung im kommenden Jahr

Die Herbstsortierung fand bereits im November

006 statt und beschränkte sich,

wie die noch folgenden Untersuchungen

auch, auf die Stadtteile Brandenburger

Vorstadt, Potsdam West, Groß Glienicke,

Teltower Vorstadt, Schlaatz und WaldstadtII.

Diese Auswahl ermöglicht es, sowohl

Ein- und Mehrfamilienhäuser als

auch Großwohnanlagen in die Untersuchung

einzubeziehen.

Die nächste Sortierung findet im Januar

007 statt. Am regulären Entleerungstag

werden die Restabfälle mit einem gesonderten

Fahrzeug eingesammelt und zur

Sortierhalle gefahren. Die Ergebnisse liegen

im September 007 vor und werden

dann bekannt gegeben.

James und sein bondgirl entstiegen

den tonnen und retteten einen gefragten

wissenschaftler vor einem

bösewicht.

die zahlreichen Zuschauer dieser Inszenierung

im Casino der Potsdamer

Fachhochschule und im Nikolaisaal

Potsdam im Frühjahr und Sommer

dieses Jahres hatten ihren Spaß an

dem Stück und kürten die „tonnenszene“

zu einer ihrer liebsten. auf

diesem wege noch einmal herzlichen

dank an die SteP.

Die Theatergruppe des Potsdam-Kollegs


Neue website der SteP:

Informativ und übersichtlich

Seit Anfang Oktober

006 sind die

STADTWERKE POTS-

DAM GMBH mit

einem neuen Internetauftritt

online.

Die Einzelunternehmen

haben dort ihre

eigenenTeilbereiche,

die wir in loser Folge

vorstellen. Die Internetseiten

der Stadtentsorgung

Potsdam

GmbH (STEP) richten

sich an alle Bürger

und Gewerbetreibenden

in Potsdam

und Umgebung.

Eine Navigationsleiste links im Bild trägt

zur einfachen Benutzerführung bei.

Inhaltlich ist der Entsorgungsbereich in

die drei großen Kategorien „Angebote“,

„Beratung“ und „Über uns“ eingeteilt.

Infos von Hausmüll bis Winterdienst

Unter der Ebene „Angebote“ können Sie

sich über die Dienstleistungen der STEP

genau informieren. Hier finden Sie wichtige

Hinweise zur Entsorgung von Hausund

Sperrmüll, Wertstoffen, Elektroaltgeräten,

Schrott, Schadstoffen, Laub und

anderen Abfällen, aber auch zur Reinigung

und zum Winterdienst in der Brandenburger

Landeshauptstadt. Formulare

für Aufträge und Änderungen rund um

die Entsorgung lassen sich unter „Online-

Service“ ganz einfach abrufen.

Des Weiteren erhalten Sie im Internet

Auskunft über gesetzliche Bestimmungen

zur Abfallentsorgung in unserer Stadt. Bei

der Erfüllung von Entsorgungsaufgaben

verfolgt die STEP stets das Ziel, eine nachhaltig

gesunde und sichere Umwelt zu

erhalten. Auch Sie können einen Beitrag

zum Umweltschutz leisten. Ein Klick auf

die Seite „Abfallberatung“ zeigt Ihnen,

wie einfach das ist. Schließlich können

Sie in der Bereichsebene „Über uns“ alles

Wissenswerte über Ihren Potsdamer Entsorgungsdienstleister

erfahren.

Kontakt per Meinungsformular

Das oberste Ziel unserer Entsorgungswebsite

ist es, das Potsdamer Abfallsystem

verständlich, aktuell und übersichtlich

darzustellen. Teilen Sie uns Ihre

Meinung mit! Anregungen, Fragen, Kritik

und Lob sind der STEP stets willkommen.

Für diesen Zweck steht Ihnen online unter

der Sparte „Kontakt“ ein Meinungsformular

zur Verfügung. Wir antworten

Ihnen garantiert und versuchen konstruktive

Vorschläge kurzfristig zu berücksichtigen.

So kommen Sie zu den Internetseiten der

STEP: Rufen Sie die Webadresse www.

stadtwerke-potsdam.de auf und klicken

Sie auf die Rubrik Entsorgung. Alternativ

kommen Sie mit der Webadresse www.

step-potsdam.de auch direkt zur STEP.

11

Service-Tipp

Entsorgung zu den Feiertagen

damit Sie die Feiertage unbeschwert verleben

und sich Ihres in diesen tagen erfahrungsgemäß

reichlichen abfalls entledigen können,

möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen,

dass es auch in diesem Jahr zu Verschiebungen

von entsorgungsterminen im bereich

der Hausmüllabfuhr und der wertstofferfassung

kommt.

51. Kalenderwoche 2006

In der woche vor dem Heiligen abend wird

die entsorgung der schwarzen, gelben und

blauen tonnen zu den regulären abfuhrterminen

durchgeführt. Hier kommt es also noch

zu keinen Änderungen der abfuhrzeiten.

52. Kalenderwoche 2006

Hier verschiebt sich die entsorgung der Hausmüll-

und wertstoffbehälter jeweils um einen

tag nach hinten. das heißt, sollten Ihre abfallbehälter

für gewöhnlich montags entleert

werden, so werden sie in dieser woche am

dienstag, dem 26.12.2006, also am 2. weihnachtsfeiertag

geleert. die dienstagstouren

werden am mittwoch und die mittwochstouren

am donnerstag gefahren. die donnerstagstouren

werden am Freitag und die des

Freitages am Samstag, dem 30.12.2006, nachgeholt.

01. Kalenderwoche 2007

In der ersten woche des Neuen Jahres kommt

es bedingt durch den Neujahrstag am montag

ebenfalls zu einer Verschiebung der abfuhrtermine.

auch in dieser woche erfolgt die

abfuhr der schwarzen, gelben und blauen

tonnen jeweils einen tag später. die aufholjagd

beginnt am dienstag und endet am Sonnabend.

wir bitten Sie in diesem Zusammenhang

um Ihr Verständnis und um die beachtung

der geänderten entsorgungstermine.

0 1 661 7166


Quartett 4 • 2006 energie - wasser - entsorgung - verkehr - bäder

Schadstoffkalender 2007

Für eine gesunde Umwelt und eine lebenswerte Stadt

Der Bereich Umwelt und Natur der Stadt Potsdam informiert

Schadstoffentsorgung aus Haushalten der Stadt Potsdam

Die Entsorgung erfolgt durch das Schadstoffmobil

der Stadtentsorgung Potsdam GmbH an

den auf Seite 1 genannten Tagen und Standorten

sowie an der zentralen Annahmestelle.

Zur Beachtung:

• Am Schadstoffmobil werden schadstoffhaltige

Abfälle bis 0kg pro Abfallart

aus Haushalten der Stadt Potsdam,

nicht jedoch von Gewerbetreibenden

angenommen. Diese können mit Hilfe

des bei der Stadtverwaltung, Bereich

Umwelt und Natur, erhältlichen Abfallausweises

schadstoffhaltige Abfälle bis

zu einer Menge von 500 kg kostenlos

an der Schadstoffannahmestelle entsorgen.

• Die Schadstoffe sollten möglichst in

Originalverpackungen abgegeben werden.

• Schadstoffe in sperrigen Verpackungen

(Kanister u.ä.) oder mit einem Gewicht

über 0kg können nur in der zentralen

Annahmestelle angenommen werden.

Hinweis:

Wer Abfälle vor dem Eintreffen des

Schadstoffmobils an den bekanntgegebenen

Standorten ablagert, begeht eine

Ordnungswidrigkeit.

Folgende Schadstoffe werden kostenlos

entsorgt: Altfarben, Altlacke (nicht ausgehärtet),

Altöl, Auto- und Haushaltsbatte-

rien, Altmedikamente, Düngemittelreste,

Fotochemikalien, Haushaltschemikalien,

Holzschutzmittel, Insektenschutzmittel,

Klebstoffreste, Lösemittelreste, Leuchtstoffröhren,

Pflanzenschutzmittel, Thermometer

sowie alle weiteren im Haushalt

anfallenden Schadstoffe.

Für weitere Informationen und Fragen

steht Ihnen der Bereich Umwelt und

Natur der Landeshauptstadt Potsdam

unter der folgenden Telefonnummer zur

Verfügung: 0 1 891796 und unter der

E-Mail-Adresse:

Umwelt-Natur@Rathaus.Potsdam.de

Schadstoffannahmestelle der STEP GmbH

Neuendorfer Anger 9

1448 Potsdam

Herausgeber:

Verantwortlich: Der Bereich Umwelt und

Natur der Stadtverwaltung Potsdam

1

Öffnungszeiten

der Schadstoffsammelstelle:

Neuendorfer Anger 9

(Nähe Lutherplatz, Babelsberg)

Dienstags: 08:00 - 18:00 Uhr

und jeden

letzten Sonnabend im Monat:

09:00 - 1 :00 Uhr

(außer an gesetzlichen Feiertagen)

Sonnabendtermine:

7.01. 007

4.0 . 007

1.0 . 007

8.04. 007

6.05. 007

0.06. 007

8.07. 007

5.08. 007

9.09. 007

7.10. 007

4.11. 007

.1 . 007


energie - wasser - entsorgung - verkehr - bäder

Quartett 4 • 2006

Neu seit 1. dezember 2006:

Mehr Vorteile für Kunden mit ViP-ABO

ViP-ABO Familie mit „Winter-Spezial“

Die Monatskarte im ViP-ABO lohnt sich

ab 01.1 . 006 doppelt. Denn für Abonnenten

gibt es bei vielen Veranstaltungen,

Einrichtungen und Geschäften in Potsdam

Rabatte. Es sind die Partnerunternehmen

der ViP gewesen, die für ViP-Abonnenten

ihre Eintrittspreise gesenkt haben. Unter

dem Motto „Winter-Spezial“ hat die ViP

ein Rabattpaket für die dunklen Monate

zusammengestellt.

DieWinterpartnerderViPsindbisEndeFebruar

007 die Stiftung Preußische Schlösser

und Gärten, der Volkspark, das Hans

Otto Theater, der Lindenpark, das Waschhaus,

das Exploratorium und das Krongut.

„Winter-Spezial“ macht Potsdam attraktiver

und preiswerter für Groß und Klein.

So erhalten Sie 10 % Rabatt im Hans

Service-Tipp

die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam

GmbH sucht immer noch einige mitglieder

für den kundenbeirat.

auf den ersten Hinweis in Quartett

3/2006 haben sich zwar einige bürger

gemeldet, aber insgesamt sind 20

mitglieder vorgesehen. Im Gremium,

das seit anfang 2000 bei der ViP existiert,

können sie ihre Ideen, wünsche

und belange im direkten erfahrungsaustausch

mit der ViP kundtun.

Otto Theater, 1 EUR Rabatt für die Grand

Tour im Neuen Palais und mit der Familie

erhalten Sie EUR Rabatt auf eine Familienkarte

im neuen Exploratorium in

Potsdam-Babelsberg. Tanzen kann

man bei den Partys im Lindenpark

und im Waschhaus für jeweils 1 EUR

weniger.

Mehr Informationen zum „Winter-Spezial“

erhalten Sie in den Fahrzeugen

der ViP, in den ViP-Kundenzentren,

bei den Partnerunternehmen und im

Internet unter www.vip-potsdam.de.

Kein Stau, kein Stress, viel Preisvorteil

Die ViP möchte mehr Potsdamer zum

Umsteigen auf Busse und Bahnen

bewegen. Das Unternehmen hat investiert

in Haltestellen, in bessere Informationen,

in neue Busse und Niederflurstraßenbahnen.

Und die Fahrpläne

wurden im letzten Jahr, gleichzeitig

mit der Eröffnung des Hauptbahnhofs

in Berlin im Mai 006, gründlich

verbessert. Wir möchten Sie nun

freundlich einladen, das Auto stehen

zu lassen und mit einer Monatskarte

im ViP-ABO jeden Tag mobil zu sein.

Wir sind uns sicher: Wer unser Angebot

testet, den überzeugen wir.

Kundenbeiratsmitglieder gesucht

Wahlperiode beträgt 3 Jahre

der kundenbeirat wird in Planungen

aktiv einbezogen und kommt ca. viermal

pro Jahr zusammen. Sitzungen

können in arbeitsgruppen vorbereitet

werden. er wird für einen Zeitraum

von 3 Jahren gewählt. Ziel ist

die bürgernahe, kontinuierliche Verbesserung

des Öffentlichen Personennahverkehrs

(ÖPNV) in Potsdam.

wer wird gesucht? Sie sind Potsdamer

oder ÖPNV-Nutzer in der Lan-

14

Mit der Monatskarte im ViP-ABO können

alle Busse und Bahnen in einer gewählten

Tarifzone sowie die Fähre genutzt werden.

Der große Vorteil liegt im Preis:

ViP-Abonnenten zahlen für zehn Monate,

fahren aber ein ganzes Jahr. Für die Stadt

Potsdam einschließlich ihrer neuen Stadtteile

sind dafür beispielsweise 0,9 EUR

pro Tag fällig. Dafür bekommen Sie nicht

einmal einen Liter Benzin.

Ebenfalls gut:

Der Preis wird monatlich vom Konto

abgebucht, man muss nicht mehr in der

Schlange stehen für die – vergleichsweise

teuerere – normale Monatskarte, und der

Vertrag ist jederzeit kündbar.

www.vip-potsdam.de

deshauptstadt oder haben eine monatskarte

im ViP-abo, und ein wenig

Zeit, um sich aktiv für die ViP einzusetzen?

dann melden Sie sich bitte

schriftlich bis zum 15.01.2007 unter

angabe Ihrer persönlichen daten

und Ihren Gründen für eine mitarbeit

im kundenbeirat.

ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH

kennwort: kundenbeirat

Fritz-Zubeil-Str. 96

14482 Potsdam 0 1 661 1475


Fahrplanwechsel „Nacht + “:

Noch mobiler bis 05:00 Uhr

„Takt + “: Im Mai 2006 wurde das Tagesverkehrsangebot

stark verbessert

Im Mai 006 hat die ViP das neue Fahrplankonzept

für den Tagesverkehr in

Potsdam „Takt + “ umgesetzt. Aufgrund

mehrerer Verkehrserhebungen, die die

ViP durchgeführt hatte, wurde klar, dass

mehr Direktverbindungen zum Hauptbahnhof

als wichtigsten Knotenpunkt

der Landeshauptstadt nötig waren. Die

ViP hat ihre Anschlüsse besser auf die

Angebote der anderen Verkehrsträger,

wie die HVG und die Deutsche Bahn,

abgestimmt. Dabei sind die Internetdiskussion

und in den Kundenforen gewonnene

Erkenntnisse über die Bedürfnisse

der Kunden direkt in die Fahrplangestaltung

eingeflossen.

Mit der Umsetzung des neuen Fahrplankonzeptes

„Takt + “ und durch die ABO-

HALLO Kampagne ist es gelungen, den

Fahrgastrückgang seit 000 zu stoppen

und neue Kunden zu gewinnen. Seit der

Einführung von „Takt + “ sind die Einnahmen

vom Fahrkartenverkauf gegenüber

dem Vorjahr um mehr als 8% gestiegen.

Änderungen zum 10. Dezember 2006

Der neue Tagesfahrplan hat sich also gut

bewährt. Es sind deswegen in der nächsten

Zeit keine großen Änderungen im

Tagesverkehr geplant. Kleinere Änderungen

ergeben sich jedoch aufgrund

veränderter Fahrpläne der Bahn und der

HVG-Linie 6 8 sowie aus Angebotsanpassungen

in den Ferien. Dazu hat die

ViP einen kleinen Fahrplanwechsel am

10.1 . 006 durchgeführt. Die aktuellen

Fahrplaninformationen finden Sie im

Internet (www.vip-potsdam.de), in den

ViP Kundenzentren oder sind telefonisch

abzufragen.

0 1 6614 75

„Nacht + “: Mobiler zwischen 20:00 - 05:00

Uhr ab Mai 2007

Potsdam ist eine der wenigen Städte in

Deutschland, die an 7 Tagen der Woche

Spät- und Nachtverkehr anbietet. Im Mai

007 wird nun dieses Angebot an die

geänderten Bedürfnisse angepasst. Es

sind Änderungen vorgesehen im Spätverkehr

(von ca. 0 bis ca.1Uhr) und im

Nachtverkehr (zw. 1 und 5 Uhr nachts).

Im Spätverkehr, wenn nicht mehr alle

Tramlinien fahren, werden bessere

Anschlüsse zwischen den dann noch verkehrenden

Bahnen durch das Verschieben

von Abfahrtszeiten hergestellt. Die

ViP hat außerdem vor, ab Mai 007 im

Spätverkehr in Babelsberg-Nord ein Angebot

in Form einer alternativen Bedienung

mit kleineren Fahrzeugen (wenn möglich

mit Haustürservice) zu testen. Auch der

Nachtverkehr muss neu organisiert werden.

Hier sollen die Nachtbuslinien über

den Hauptbahnhof durchgebunden werden

und in den nachfragestarken Nächten

(Fr/Sa und Sa/So) häufiger fahren.

Aktiv mitmachen im Vorfeld von „Nacht + “

Wie im letzten Jahr bei der Umsetzung

von „Takt + “ möchten wir gerne, dass

unsere Kunden den Prozess der Angebotsgestaltung

aktiv begleiten.

Deswegen eröffnet die ViP ab 0.1 . 006

eine Internetdiskussion. Unter www.

vip-potsdam.de finden Sie das Konzept

„Nacht + “. Sie haben hier die Möglichkeit,

Ihre Anregungen und Hinweise bis

zum 1 .01. 007 zu äußern. Alle Hinweise

werden von den Verkehrsplanern gesichtet,

analysiert und für die abschließende

Bearbeitung bewertet. Am 10.01. 007

organisiert die ViP zusammen mit ihrem

Aufgabenträger, der Landeshauptstadt

Potsdam, nach dem Vorbild vom letzten

Jahr ein Kundenforum, wo unter anderem

die ersten Ergebnisse der Internetbefragung

präsentiert werden und die

Meinungen diskutiert werden können.

Unsere Kunden sind herzlich eingeladen

in das Stadthaus ( . Etage) um 18: 0 Uhr.

Am 14. Februar findet dann zur gleichen

Zeit und am selben Ort die Informationsveranstaltung

zum Fahrplanwechsel Mai

007 statt.

www.vip-potsdam.de

15

Ausflugstipp

Krongut Bornstedt

Nur 400 Schritte vom Schloss Sanssouci entfernt

liegt ein „italienisches dörfchen“: das

krongut bornstedt, einst Landsitz der preußischen

krone. Seit 2002 erstrahlt das aufwändig

restaurierte bauensemble wieder in

seinem historischen Glanz. auch das Innenleben

des ehemaligen mustergutes der Hohenzollern

entführt in die Historie. Im Hof-brauhaus

ist die seit 1689 bestehende tradition

des brauens und brennens zu erleben – und in

Form des bieres „bornstedter büffel“ zu märkischen

Speisen auch zu genießen. Für weitere

kulinarische Genüsse sorgen die weinscheune

Habel, die königliche Hofbäckerei

und das Café Victoria.

ribbeckstr. 6/7, 14469 Potsdam

tel.: 0331 550650

e-mail: info@krongut-bornstedt.de

Öffnungszeiten: täglich ab 10:00 Uhr

eintritt nur bei speziellen Veranstaltungen.

die krongutlinie der ViP (tram 92) fährt täglich

alle 20 min zur endhaltestelle kirschallee.

Fahrtdauer ab Hauptbahnhof: ca. 15 min.

Romantischer Weihnachtsmarkt im Krongut bis

26. Dezember 2006

ViP „winter-Spezial“ bietet Ihnen bei Vorlage

der monatskarte im ViP-abo einen rabatt

von 1 eUr auf den eintrittspreis an den wochenenden

des weihnachtsmarktes.

Und hier erhalten Sie noch etwas ganz besonderes:

ein Gutschein für einen becher Glühwein

zum Preis von 1 eUr für den weihnachtsmarkt

im krongut.


energie - wasser - entsorgung - verkehr - bäder

Quartett 4 • 2006

bäderlandschaft Potsdam GmbH (bLP):

Wellnessangebote für Jung und Alt

Körperliche Bewegung im Wasser dient

der Vorbeugung von Krankheiten und

macht Spaß. Zahlreiche Mitbürger kommen

deshalb in die Potsdamer Schwimmhallen,

z.B. in das „Kiezbad Am Stern“.

Neben den eigenen Schwimmkursen der

BLP, über die in Quartett / 006 berichtet

wurde, gibt es eine Reihe von Angeboten,

die z.T. mit Kooperationspartnern

(z.B. „Basic Motion“) realisiert werden.

Aqua-Jogging

Sie meinen, Wasser und Jogging, das ist ein

Widerspruch in sich? Testen Sie es selbst:

„Aqua-Jogging – das geht“. Es handelt

sich hauptsächlich um Laufübungen im

tiefen Wasser mit Gürtel und Hilfsmitteln.

Die Effekte sind vielfältig: Konditionsverbesserung,

Muskeltraining und Reduzierung

des Gewichtes können bei regelmäßiger

Übung erreicht werden.

Aqua-Fitness

Sicher erinnern Sie sich noch an die Aerobic-Bewegung

der achtziger Jahre. Aqua-

Fitness ist Aerobic im Wasser, das bedeutet,

schnelle Übungen werden mit Musik

und Geräten durchgeführt. Somit ist

Aqua-Fitness als Konditionstraining gut

geeignet.

Gymnastik / Schwangere / Babys

Erwachsene und Senioren machen im

Wasser Ausgleichsgymnastik mit Geräten.

Es handelt sich um langsame Übungen,

die sich gut auf die Erhaltung der Beweglichkeit

auswirken. Diese Wassergymnastik

findet im tiefen Wasser statt,

das Babyschwimmen (Alter der Kinder:

drei Monate bis drei Jahre) und das

Schwangerenschwimmen dagegen überwiegend

im flachen Wasser. Die werdenden

Mütter führen Entspannungsü-

Service-Tipp Wellness im Überblick

Kiezbad Am Stern

mo 09:00 - 20:00 aqua-Fitness

di 07:00 - 08:00 aqua-Jogging

11:00 - 12:00 wassergymnastik

19:00 - 20:00 aqua-Fitness

20:00 - 21:00 aqua-Fitness

mi 07:00 - 08:00 wassergymnastik

11:00 - 12:00 wassergymnastik

12:00 - 13:00 babyschwimmen

(3 monate bis 3 Jahre)

10:00 - 17:00 babyschwimmen

(VHS)

do 17:00 - 18:00 aqua-Jogging

18:00 - 19:00 aqua-Fitness

19:00 - 20:00 Schwangerenschwimmen

Fr 19:00 - 20:00 aqua-Fitness

20:00 - 21:00 aqua-Fitness

Bad Am Brauhausberg

mo 19:00 - 20:30 aquafitness (VHS)

mi 19:45 - 20:45 aquafitness (Uni)

do 09:00 - 12:00 aquafitness (VHS)

18:45 - 20:45 aquafitness (Uni)

Weitere Informationen:

kiezbad am Stern 0331 6619841

bad am brauhausberg 0331 6619851

16

bungen hauptsächlich im flachen Wasser

mit Musik durch.

Konditionen und Preise

Anders als bei Kursen handelt es sich bei

den vorgestellten Angeboten um einstündige

Übungseinheiten. Interessenten können,

nach Voranmeldung, jederzeit hinzukommen.

Pro Stunde Aqua-Fitness zahlen

Sie 7 EUR, für Aquajogging, Schwangerenschwimmen

oder Babyschwimmen 6 EUR,

für Wassergymnastik werden 5,50 EUR

(ermäßigt 4 EUR) fällig. Übrigens: Manches

trägt auch Ihre Krankenkasse, ein Anruf

kann sich auszahlen, wenn Sie bestimmte

Voraussetzungen erfüllen. Anmelden können

Sie sich vor Ort im Kiezbad, bzw. direkt

bei einigen der angegebenen Fremdanbietern

(z.B. Volkshochschule oder Universität).

Alle Angebote finden Sie im untenstehenden

Kasten.

27.12.2006: Aquafitness-Nacht

Falls der Weihnachtsbraten ein Völlegefühl

hergerufen hat und die Trägheit der Festtage

den Wunsch nach Bewegung stärker

werden lässt, sollten Sie sich folgenden

Termin vormerken: Das „Bad Am Brauhausberg“

lädt am 7.1 . 006 zum ersten

Potsdamer Aquafitness-Abend der Bäderlandschaft

Potsdam GmBH (BLP) ein. In

Zusammenarbeit mit „Basic Motion“ können

sich die Besucher mit den Übungen

vertraut machen – bei Musik und abendlicher

Beleuchtung. Einlass ab 0:45 Uhr,

Beginn 1:15 Uhr, Eintritt: 5 EUR.

Vielleicht wird gar aus der Teilnahme am

Aquafitness-Abend ein guter Vorsatz für

007: regelmäßiger Bäderbesuch.

www.stadtwerke-potsdam.de


kino einmal anders:

Erfolgreiche Bäder-Filmnacht

DiePremiere dererstenPotsdamer„Bäder-

Filmnacht“ im „Bad Am Brauhausberg“

war für die Bäderlandschaft Potsdam

GmbH (BLP) ein voller Erfolg. 450 Besucher

an beiden Veranstaltungstagen haben

überaus positiv auf die Idee sowie auf das

Erlebnis vor Ort reagiert. Die Symbiose

aus dem Erlebnis Schwimmhalle und den

zum Thema Wasser passenden Filmen

(„Blue Crush“ und „Ice Age “) wurde

für alle Beteiligten zu einem Erlebnis.

Wassergeräusche, schwimmende Kinosessel,

Strandkörbe und karibisches Flair,

welches Kino kann das bieten?

Der Erfolg der Premiere ist Ansporn für

weitere derartige Veranstaltungen.

Die aktuellen Termine entnehmen Sie

bitte dem Internet (www.stadtwerkepotsdam.de)

und der Tagespresse.

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel

Kiezbad Am Stern

4.1 .06 geschlossen

5.1 .06 geschlossen

6.1 .06 10:00 - 18:00 Uhr

7.1 . - 0.1 .06 regulär geöffnet

9.1 .06 zusätzlich 08:00 - 1: 0 Uhr

1.1 .06 geschlossen

01.01.07 geschlossen

0 .01. - 04.01.07 regulär geöffnet

05.01.07 zusätzlich 08:00 - 1: 0 Uhr

Bad Am Brauhausberg

4.1 .06 08:00 - 1 :00 Uhr

5.1 .06 geschlossen

6.1 .06 08:00 - 15:00 Uhr

7.1 . - 0.1 .06 regulär geöffnet

1.1 .06 08:00 - 1 :00 Uhr

01.01.07 10:00 - 16:00 Uhr

0 .01. - 05.01.07 regulär geöffnet

Beide Hallen: kein Schul- u. Vereinsschwimmen

17

Im Blickpunkt

BLP-Mannschaft bei

Meisterschaften erfolgreich

die mannschaft der bäderlandschaft Potsdam

GmbH (bLP) ist erfolgreich von den 32.

„Internationalen deutschen meisterschaften

der Schwimmmeister“ anfang November

2006 in arnstadt zurückgekehrt. erfolgreichster

Vertreter des zehnköpfigen teams (acht

Schwimmmeister, zwei azubis) war Ulrike

Lortz (drei Goldmedaillen, eine Silbermedaille

und ein Pokal für den Gesamtsieg in allen altersklassen

für 100 m Lagen).

oben von links:

Patrick Block, Antje Wieduwilt, Tina Karschau, Clemens

Grobmann, David Weihs, Ulrike Lortz, Björn Meding

unten von links:

Mario Waßmann, Holger Lehmann

die männer belegten bei der 4 x 50 m Freistilstaffel

Platz 2 und bei der 4 x 50 m Lagenstaffel

den 3. Platz. mit diesen erfolgen knüpfte

das bLP-team an die guten Leistungen der

Vorjahre an. Veranstalter der meisterschaften

ist der bundesverband deutscher Schwimmmeister

e.V. (bdS).

Athletik Club Potsdam e.V.

sucht wieder neue Mitglieder

Im bad am brauhausberg befindet sich auch

die trainingsstätte des „athletik Club Potsdam

e.V.“ Für neue mitglieder ab 12 Jahre, die sich

für Gewichtheben (12-14 Jahre) oder Fitness

(ab 12 Jahre, keine begrenzung nach oben)

interessieren, gelten derzeit Sonderkonditionen:

wer sich noch im dezember anmeldet,

spart die aufnahmegebühr (17,50 eUr) und

den monatsbeitrag für dezember (12,50 eUr,

bis 18 Jahre: 8 eUr, bis 14 Jahre: 5 eUr).

die Öffnungszeiten entsprechen denen der

Schwimmhalle. organisiertes training findet

werktags ab 16:00 Uhr statt. anmeldungen

sind unter der tel.: 033208 21645, möglich.


energie - wasser - entsorgung - verkehr - bäder

Quartett 4 • 2006

Programm für kommendes themenjahr:

Potsdam 007 – Faszination Wasser

Mit dem Jahresthema „Potsdam 007

– Faszination Wasser“ wird erneut ein

Alleinstellungsmerkmal der Landeshauptstadt

in den Vordergrund gestellt: die

besondere Lage Potsdams als Stadt am

Wasser. Erstmals jedoch sollen thematische

Schwerpunkte bisheriger Jahresthemen

aufgegriffen werden, um Potsdams

exponierte Lage am Wasser in einen

räumlichen und inhaltlichen Zusammenhang

mit anderen Potsdamer Besonderheiten

zu stellen.

Wasser in verschiedenen Kontexten

Die bisherigen Jahresthemen Sport, Wissenschaft,

Parks und Gärten, Lebendige

Stadt sowie Architektur bieten Ansätze

der Verknüpfung mit dem Thema Wasser.

Produkte, die in den vorangegangenen

Jahren entwickelt wurden und sich

bewährt haben, sollen neu oder wieder

aufgelegt werden, z.B. Veranstaltungskalender

und Imageplakate. Vorbereitet

wird eine Neuauflage des Grünen Stadtplanes

mit zusätzlichen Informationen

zu Bootsanlegestellen, Bootsverleih und

Uferwanderwegen.

Potsdam – Stadt am Wasser

Das Thema Wasser stellt neben dem

Thema Schlösser und Gärten eines der

touristisch wichtigen Themen Potsdams

dar. Das Themenjahr 007 wird in den

einschlägigen Katalogen sowie im touristischen

Veranstaltungskalender des Potsdam

Tourismus Service verankert und im

touristischen Marketing (Messen, Journalistenreisen)

aktiv kommuniziert.

Partner tragen zum Gelingen bei

Viele Partner unterstützen mit eigenen

interessanten Projekten das Anliegen des

Themenjahres, unter anderem die Schlösserstiftung,

die Weisse Flotte, die Brandenburgische

Architektenkammer, wissenschaftliche

Einrichtungen und städtische

Institutionen, Unternehmen, Vereine,

Verbände, aber auch die Potsdamer

selber. Die Potsdamer Seenlandschaft ist

Teil des UNESCO-Welterbes und eine der

reizvollsten Kulturlandschaften Deutschlands.

Deshalb wird es nach dem erfolgreichen

Start des UNESCO-Welterbestättentages

in diesem Jahr in der Russischen

Kolonie Alexandrowka auch 007 erneut

eine solche Veranstaltung geben, diesmal

am . Juni in der Schwanenallee.

Sport, Kultur und Kunst am Wasser

Zahlreiche Projekte am und auf dem

Wasser verleihen dem Themenjahr eine

besondere Note. Der Fachbereich Kultur

und Museum wird sich mit Ausstellungen,

Events und Veranstaltungsreihen

in das vielfältige Veranstaltungsangebot

der Landeshauptstadt einbringen.

In Kooperation mit verschiedenen Partnern

gibt es unter anderem Events auf

der Freundschaftsinsel und das Jazzfestival

mit einer Riverboatshuffle. Die EWP

beteiligt sich mit einer Jazzveranstaltung

am Wasser am 15. September 007. Im

18

Fotos: Stadtverwaltung Potsdam/

H. Kreft

Potsdam-Museum wird es in den Monaten

Mai /Juni eine Sonderausstellung mit

dem Titel „Baden in Potsdam“ geben. Die

Stadt- und Landesbibliothek plant eine

Ausstellung zur Geschichte des Stadtkanals

und das Naturkundemuseum Potsdam

bietet seinen Besuchern in Vorträgen,

Führungen und Kinderprogrammen

an, die Bedeutung des Wassers für

Mensch und Tier in besonderer Form zu

erleben.

Wissensvermittlung und Unterhaltung

Veranstaltungsreihen mit wissenschaftlichen

Einrichtungen Potsdams zum

Thema Wasser befinden sich ebenfalls in

der Planung. Die Universität Potsdam stellt

ihre Sonntagsvorlesung unter das Motto

„Wissenschaft und Wasser“. Unter dem

Titel „Einsteinbar 007“ plant die Universität,

die Veranstaltungsreihe „Wasser

als ein das Leben begründendes Element“

durchzuführen. Damit soll die im

Einsteinjahr 005 im Haus der Brandenburgisch

Preußischen Geschichte erfolgreiche

„Einsteinbar“ fortgesetzt und zu

einer Marke etabliert werden. In diesem

Zusammenhang wollen Einrichtungen

aus Kultur und Wissenschaft, vornehmlich

aus der Mitte Potsdams, im Juli 007

gemeinsam ein einwöchiges Programm

aus populärer Wissensvermittlung und

Unterhaltung anbieten.

Detailinfos in den Heften 2007


Photographen und ihre bilder von 1850 bis heute:

„Auslöser Potsdam

Mit seiner aktuellen Sonderausstellung

„Auslöser Potsdam“ würdigt das Potsdam-Museum

in einer repräsentativen

Auswahl Photographen von den frühen

Anfängen der Photographie bis in die

heutige Zeit. Als Ort der Inspiration, als

Heimat- oder Geburtsstadt wurde Potsdam

für viele bekannte und unbekannte

Photographen oft selbst zum „Auslöser“,

zum Dreh- und Angelpunkt ihrer Arbeit

und ihres Lebens.

Eberhard Thonfeld:

Kindergarten, Benkertstraße 23, 1977 / 78

Rund 600 Arbeiten von 100 Photographen

beleuchten das breite Spektrum

der Photographie von der Portraitkunst

über die Landschafts-, Stadt- und Architekturaufnahme

bis hin zum Ereignisbild.

Richard Opitz: Weihnachten, um 1935

In ihrer Fülle und Spannbreite ist diese

Ausstellung die umfangreichste Darstellung

zur Geschichte der Potsdamer Photographie.

Eindrucksvolle Arbeiten von

Max Baur, Herrmann Selle, Ernst Eichgrün

bis zu den jüngeren Bildern von Susanne

Müller, Eberhard Thonfeld, oder Manfred

Hamm und vielen mehr werden vorgestellt.

Ein chronologischer Rundgang führt

den Besucher auf etwa 700m² Sonderausstellungsfläche

im Kutschstall durch

150 Jahre Potsdamer Photogeschichte.

Dabei wird der Wandel photographischer

Techniken ebenso deutlich wie die

erstaunliche Spannbreite von Themen und

Motiven in der Arbeit der „Lichtbildner“.

In einer „Schatzkammer“ sind die frühesten

bekannten Aufnahmen aus Potsdam

zu sehen, seltene Unikate, die erstmalig

in dieser beeindruckenden Zusammenstellung

gezeigt werden.

Max Baur: Am Friedensteich, um 1935

Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches

Veranstaltungsprogramm ergänzt,

in dem Führungen mit dem Kurator der

Ausstellung, Peter Herrmann, Vorträge zu

ausgewählten Kapiteln Potsdamer Photogeschichte

aber auch moderne Themen

wie die Digitalphotographie oder professionelle

Lebensmittelabbildung dargestellt

werden.

Hinweise: www.ausloeser-potsdam.de

Infotelefon: 0 1 6 08550

Di - Fr: 10:00 - 17:00 Uhr

Sa/So: 10:00 - 18:00 Uhr

Eintritt: 5 EUR., ermäßigt 4 EUR, freitags

gilt ermäßigter Eintrittspreis für alle. Sonderkonditionen

für Familien und Gruppen

sowie Kombikarten, Kinder bis 6 J. frei.

Die Ausstellung des Potsdam-Museums im

Haus der Brandenburgisch-Preußischen

Geschichte läuft noch bis 11.0 . 007.

Heiligabend und Silvester geschlossen.

19

Stadtverwaltung

Neues vom Bürgerhaushalt

der bürgerhaushaltsprozess 2006 hat gezeigt,

dass für den erfolg eines neuen beteiligungsinstrumentes

ein breiter konsens zwischen Politik

und Verwaltung nötig ist. In erkenntnis

dessen bildete sich im Sommer die arbeitsgruppe

bürgerhaushalt. Ihr gehören neben

der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung

birgit müller und dem bürgermeister

burkhard exner die Fraktionsvorsitzenden

der Stadtverordnetenversammlung an.

Erste Ergebnisse der AG Bürgerhaushalt

Die Bürgerbeteiligung wird mit einer Auftaktund

Informationsveranstaltung im Zusammenhang

mit der Verabschiedung des Eckwerte beschlusses

zum Haushalt 2008 (Sommer 2007)

beginnen. Die Bürgerbeteiligung erfolgt zu den

steuerbaren, d.h. freiwilligen, Produkten der Landeshauptstadt,

damit die Vorschläge auch umgesetzt

werden können. Die Bürgerbeteiligung

erfolgt auf drei Wegen: Fragebögen, Internet

und Bürgerversammlungen. Es werden fünf Bürgerversammlungen

durchgeführt, zwei zentrale

und drei dezentrale. Die Vorschläge werden

durch die Bürgerinnen und Bürger mit einem geeigneten

System bewertet.

die Stadtverordnetenversammlung entscheidet

über die Vorschläge in den kategorien

ablehnung, Prüfauftrag und annahme, erforderlichenfalls

mit angabe der notwendigen

deckung.

Im dezember 2006 legte die gemeinsame arbeitsgruppe

ein konzept für den bürgerhaushalt

2008 in Potsdam vor. Vor der beschlussfassung

dieses konzeptes durch die Stadtverordnetenversammlung

haben die bürgerinnen

und bürger die möglichkeit, sich mit Ideen

und anregungen aktiv an der Gestaltung

des bürgerhaushaltsprozesses zu beteiligen.

auf der bürgerversammlung am 11.01.2007

ab 19:00 Uhr im malteser treffpunkt Freizeit

werden die ergebnisse der aG bürgerhaushalt

vorgestellt und können diskutiert werden. die

aG bürgerhaushalt hofft auf eine rege teilnahme.


Quartett 4 • 2006 energie - wasser - entsorgung - verkehr - bäder

keine „blinde“ entscheidung:

Von der Kaserne zum Justizzentrum

Justizia trifft ihre Entscheidungen

bekanntlich mit verbundenen Augen

– soll heißen: ohne Ansicht der jeweils

betroffenen Personen. Bei der Auswahl

des Standortes für das künftige Justizzentrum

für das Land Brandenburg waren

ihre Augen vermutlich nicht verbunden.

Die Wahl fiel vor Jahren auf eine nahe

am Stadtzentrum von Potsdam gelegene

ehemalige Kaserne, eine der ältesten und

stilvollsten in der Stadt.

Schinkelbau oder Schinkelscher Einfluss?

Bei dem in Potsdam 18 0 aufgestellten

Lehr-Infanterie-Bataillon, einer Lehr- und

Versuchstruppe des preußischen Heeres,

bestand seit 18 5 eine Schulabteilung.

In ihr erhielten die Zöglinge des Gro-

Postkarte zum 75jährigen Bestehen der Unteroffizierschule

Potsdam, 1899 (Sammlung H. Knitter)

ßen Potsdamer Militärwaisenhauses und

der Militär-Knaben-Erziehungsanstalt in

Annaburg eine Ausbildung zu Unteroffizieren.

Als für die Schulabteilung eine

Unterkunft gebaut werden sollte, gab

Karl Friedrich Schinkel, damals Mitglied

der Oberbaudeputation, drei Entwürfe

für die Schaufassade zur Jägerallee in

Auftrag. Von den vorgelegten Zeichnungen

favorisierte er in seinen Gutachten

die Variante III mit ihren eleganten klassizistischen

Proportionen. Weiterhin fielen

darin insbesondere die dreigeteilten Fenster

auf, durch die jede Stube viel Licht

erhielt.

Schinkel erlebte den Beginn der durchgängigen

Kasernierung des preußischen

Heeres. In dieser wichtigen Anfangsphase

nahm er vor allem auf die äußere Gestalt

der vermehrt zu errichtenden Militärbauten

und deren Einpassung in das Stadtbild

Einfluss.

Der von ihm befürwortete Entwurf

lieferte auch die Grundlage

des ausgeführten Baus,

wurde allerdings mit verschiedenen

Änderungen versehen.

Im Eingangsbereich ersetzte

man aus Kostengründen die

ursprünglich vorgesehenen

Säulen durch Pfeiler, und auch

der Dachbereich erhielt eine

andere Gestalt. Baurat Johann

Georg Carl Hampel, der sich

zuvor schon beim Bau von

militärischen Unterkünften

in Köln-Deutz den Beinamen

„Kasernen-Hampel“ erworben hatte, leitete

die Baumaßnahmen.

Das Gebäude entstand an einer der ältesten

und wichtigsten Straßentrassen Pots-

0

dams, an der von der Breiten Straße senkrecht

nach Norden zum damaligen Eichberg

geführten Lindenstraße/Jägerallee.

An der betreffenden Stelle hatte bereits

der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm

einen Fasanengarten anlegen lassen. Später

entstand auf dem Gelände der königliche

Jägerhof. Von ihm leitete sich auch

die Benennung des Jägertores und der von

ihm nach Norden führenden Allee her.

Gebäude mit Heißluftheizung

Das Hauptgebäude der Unterkunft war

anfangs u-förmig und seine Hauptfassade

erstreckte sich über eine Länge von

80 Metern entlang der Jägerallee. Die

im Norden und Süden ansetzenden Sei-

Luftbild

tenflügel wiesen nach Osten. Der Bau

war unterkellert und hatte ein Erd-, zwei

Ober- sowie ein Dachgeschoss. Die Flure

lagen sämtlich zur Hofseite hin. Das

Gebäude verfügte über eine Heißluftheizung,

deren Konstruktion sich an einem

russischen Vorbild orientierte. Außer an

der Front zur Jägerallee hin war die

Unterkunft von Grünflächen umgeben,

die noch von der Vorgängereinrichtung

stammten.


Das Hauptgebäude der Unteroffizierschule 1902

Vor der klaren klassizistischen Schaufassade

an der Jägerallee befand sich der frei

einsehbare Exerzierplatz der Einrichtung.

Bereits zwischen 1841 und 1844 erarbeitete

kein Geringerer als Ludwig Persius

mehrere Entwürfe für einen Umbau des

Gebäudes. Doch das vom König zuletzt

genehmigte Projekt kam nicht zur Ausführung.

Historischer Lageplan der Unteroffiziersschule

1847 wurde die Schulabteilung vom

Lehr-Infanterie-Bataillon getrennt und

in ein selbständiges Bataillon umgewandelt.

Dieses erhielt 1860 die Bezeichnung

„Unteroffizierschule zu Potsdam“.

Als 1861 die Unteroffizierschule Jülich

aufgestellt wurde, kam der personelle

Stamm von Offizieren, Unteroffizieren

und Zöglingen von der Potsdamer Einrichtung.

Diese Praxis setzte sich auch bei

den Unteroffizierschulen von Biebrich,

Weißenfels, Marienwerder und Treptow

an der Rega fort, so dass die Unteroffizierschule

Potsdam als Muttereinrichtung

aller preußischen Unteroffizierschulen

angesehen werden kann.

Ursprungsplanungen kaum noch sichtbar

Die personelle Stärke der Schule nahm

deutlich zu. Deshalb erhielt das Hauptge-

bäude 1865 einen Anbau,

der das Gebäude um 40

Meter nach Norden verlängerte.

Diese Erweiterung

überdehnte die zuvor ausgewogene

Proportion des Baukörpers.

Mit den Baumaßnahmen

verbanden sich gravierende

Eingriffe in die Fassadengestaltung.

Ihr Mittelteil

erfuhr in sich einige Veränderungen

und wurde im

Anbau praktisch wiederholt.

1909/10 kam es zu weiteren

Baumaßnahmen. Die Unteroffizierschule

erhielt jetzt ein Wirtschaftsgebäude,

ein Familienwohnhaus für sieben

verheiratete Unteroffiziere, ein Gebäude

für die Waffenmeisterei, einen Pferdestall

und ein Exerzierhaus. In Zuge dieser Bauphase

wurde abermals die Fassade des

Hauptgebäudes verändert. „An Schinkels

Einfluss erinnern an dem gesamten

Bau“, so urteilte der Kenner der

Potsdamer Baukunst Hans Kania

19 9, „allein die dreigeteilten

Fenster, die dorische Portalumrahmung

und die dorischen Säulen

im Innern.“

Häufige Nutzerwechsel

Ab 19 0 nutzte vorübergehend

eine Höhere Schule der Sicherheitspolizei

die vormalige Unteroffizierschule.

Schon 19 1 ging die Kaserne

an die Reichswehr über. Das

9.Infanterie-Regiment brachte

dort zwei Kompanien seines

II.Bataillons unter. 19 5 wurde

vor dem Gebäude auf dem früheren

Exerzierplatz ein größeres Bronzedenkmal

eingeweiht. Mit ihm sollte

des 100.Gründungstages der Einrichtung

und der im I.Weltkrieg gefallenen

Absolventen aller preußischen Unteroffizier-

und Unteroffiziervorschulen gedacht

werden. Nach ihrem Standort auf dem

Grundstück des früheren Jägerhofs sowie

im Hinblick auf ihre Lage an der Jägerallee

und in Nähe des Jägertores erhielt

die vormalige Unteroffizierschule 19 8

die Bezeichnung „Jägerkaserne“.

Nach dem II. Weltkrieg war die Kaserne

von der Roten Armee besetzt. Die Potsdamer

Stadtverwaltung bereitete sich

aber schon auf ihre Übernahme vor. Die

Planungen aus dem Jahre 1947 sahen

vor, die Liegenschaft künftig als Schulgebäude

oder Krankenhaus zu verwenden.

Bald erhoffte auch das Landesministe-

1

rium für Finanzen auf eine Freigabe des

Komplexes durch die sowjetische Militärverwaltung.

Dort sollten Diensträume für

Landesbehörden eingerichtet werden.

Aber die Besatzungsmacht zog sich nicht

aus der Kaserne zurück. Bis 199 blieb

das Gelände – bis auf gelegentlichen

Zutritt zum „Russenmagazin“ – militärisches

Sperrgebiet. Durch die weitgehende

Abschottung der sowjetischen Truppen

liegen leider keine zuverlässigen Hinweise

auf die dort jahrzehntelang untergebrachten

Truppen oder Stäbe vor. Vermutlich

handelte es sich aber um eine

militärische Postzentrale.

Ein Landesjustizzentrum entsteht

Nach jahrelangem Leerstand übernahm

das brandenburgische Ministerium der

Justiz die Liegenschaft. Nach ersten Sicherungsmaßnahmen

setzten 004 aufwändige

Sanierungsarbeiten ein und im Juni

006 wurden dort die ersten Räume

bezogen. Bis März 008 sollen die Bauarbeiten

abgeschlossen werden. In das

Areal werden rund 4 Millionen EUR investiert,

um die vorhandene Bausubstanz zu

sanieren und mit neuen Zubauten für ein

Justizzentrum herzurichten. Im Juni 006

bezog das Verfassungsgericht des Landes

Brandenburg den bereits fertig gestellten

früheren Kasinotrakt. Anfang 008

werden auch die Staatsanwaltschaft, das

Landgericht und Teile des Amtsgerichts

nach dort umsiedeln. Die frühere Büchsenmacherei

wird die Antragstelle des Amtsgerichts

aufnehmen und das ehemalige

Exerzierhaus ein Verwaltungsarchiv. Neu

Schinkels Einfluss: dreiteilige Fenster

hinzu kommen Tiefgarage und ein Schulungspavillon.

Eine als Fachwerkkonstruktion

aufgeführte Turnhalle wurde 005

demontiert und in Neuruppin für das dortige

Justizzentrum originalgetreu wieder

aufgebaut.

Dr. Rainer Lambrecht


Quartett 4 • 2006

Neues rätsel ausgabe 04/2006

Für die richtige Lösung dieses Preisrätsels erhält der Gewinner einen Einkaufsgutschein über 50 EUR. Gewinner aus der Ausgabe

0 / 006 (Lösung: Verrottungsgrad) ist Frau Piffl. Sie wurde bereits benachrichtigt.

Die schwarzen Zahlen ergeben das Lösungswort 04 / 2006.

1 4 5 6 7 8 9

Schreiben Sie die Lösung auf eine frankierte Postkarte und senden Sie diese an:

STADTWERKE POTSDAM GMBH

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14480 Potsdam

Einsendeschluss ist der 30. Januar 2007 (Poststempel).

Die roten Zahlen aus allen vier Quartett-Ausgaben 006 ergeben der Reihe nach das

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Gewinn: Eine Reise für zwei Personen im Wert von 2.500 EUR.


termine für Ihre Pinnwand:

Dezember

7.1 . 006 Aquafitness-Nacht im Bad Am Brauhausberg

1.1 . 006. 10. Silvesterlauf des Potsdamer Laufclubs, Start /Ziel: Seminaris-SeeHotel,

An der Pirschheide, 14471 Potsdam. Infos: www.potsdamer-laufclub.de

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10.01. 007 Kundenforum zum Fahrplankonzept „Nacht + “ im Stadthaus, Details

dazu im Internet www.vip-potsdam.de

bis 14.01. 007 Gotts Hollywood-Ikonen, Degrees° - Porträtfotos von Andy Gotts

Filmmuseum Potsdam. Infos: www.filmmuseum-potsdam.de

4.01. 007 „Fritztag“ im Kutschstall. Zum Gedenken an den Geburtstag Friedrich II.

( 4.Januar 171 ) haben alle Besucher mit dem Namen Friedrich, Fritz oder

Friederike freien Eintritt zur ständigen Ausstellung „Land und Leute. Geschichten

aus Brandenburg-Preußen“, Am Neuen Markt

8.01. 007 „Drehort Potsdam“ (Ein filmischer und photgraphischer Spaziergang durch das

unzerstörte Potsdam; Film und Gespräch). 11:00 Uhr, Filmmuseum Potsdam

Februar

14.0 . 007 Valentinstag

01.0 . 007 bis 9.04. 007. Der Herr der Ringe – Die Ausstellung zur Filmtrilogie Filmpark Babelsberg, Großbeerenstraße,

1448 Potsdam. Weitere Infos unter www.filmpark.de

11.0 . 007 . Potsdamer Geschichtsbörse, 850 Jahre Brandenburg, 10:00 bis 16:00 Uhr

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall

März

09.0 . 007 bis 11.0 . 007. PotsdamBau auf dem Neuen Lustgarten

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Sie können diese Karte auch persönlich abgeben im:

• STADTWERKE-Kundenzentrum WilhelmGalerie

in der Charlottenstraße 42 und Platz der Einheit

• STADTWERKE-Kundenzentrum Am Hauptbahnhof

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• Verwaltungsgebäude der STEP Drewitzer Straße 47

Weitere Termine und Infos unter: www.potsdam.de/veranstaltungen

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nen Sie mit dieser karte tun. Füllen Sie zutreffende Felder aus und schicken Sie die karte an uns zurück!

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telefon: 0331 6617166

telefax: 0331 6617097

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info gebührenfrei 0800 6617002

ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH

Fritz-Zubeil-Straße 96

14482 Potsdam

telefax: 0331 6614279

e-mail: info@vip-potsdam.de

info 0331 6614275

Bäderlandschaft Potsdam GmbH

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telefon: 0331 6619800

telefax: 0331 6619803

e-mail: info@blp-potsdam.de

Zentrale Störungsnummern EWP:

24h Störung 0331 6612000

wasser, gebührenfrei: 0800 0112832

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Strom – erdgas –

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Energie Wasser Entsorgung Verkehr

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