3. Rundmail von Elisabeth aus Piura - Jesuitenmission

jesuitenmission.de

3. Rundmail von Elisabeth aus Piura - Jesuitenmission

Liebe Freunde, Verwandte, Bekannte, Familie und Interessierte,es wird mal wieder Zeit etwas von mir hoeren zu lassen. Kaum zu glauben aber wahr, seitmeiner letzten Rundmail sind schon gut vier Monate vergangen, in denen jede Mengepassiert ist. Mittlerweile ist es hier in Piura doch tatsaechlich noch heisser geworden undich konnte vor lauter Hitze kaum mehr schlafen. Erst durch den Kauf eines Ventilators fuerunser Zimmer, war es wieder moeglich einzuschlafen, ohne dass einem der nassgeschwitzteRuecken voellig an der Matratze festklebt.Auch wenn das nun wirklich schon ewig zurueckliegt, moechte ich euch noch ein biesschenueber meine Reise im Januar und das Zwischenseminar in Argentinien berichten......Reise & ZwischenseminarDa im Januar CANAT aufgrund der Sommerferien geschlossen war, haben wir dieseMöglichkeit genutzt, um Peru besser kennenzulernen. Ich bin zusammen mit Conny undAnnika aus meiner WG vier Wochen lang rumgereist. Es ist schon unglaublich, wie schnellman innerhalb einiger Stunden Busfahrt wieder in einem völlig anderen Klima und einerganz anderen Landschaft sein kann. Von einem 5000er in Huaraz in den Bergen zu denSanddünen von Huacachina, Cusco, Arequipa, dem Titicacasee…..Aber seht selbst…..Wirsind dann Ende Januar bis nach Bolivien gefahren, um die weltweit größte Salzwüste inUyuni zu sehen.


Annika und Conny sind anschließend zurück nach Lima zu ihrem Zwischenseminargefahren und ich allein weiter Richtung Argentinien. Nach wieder etlichen Stunden im Busbin ich dann bei Peter und Eva in Oran, in Nordargentinien angekommen, wo meineSchwester auch ihren Freiwilligendienst geleistet hat. Ich fand es total spannend, einmal zusehen, wo sie ein Jahr lang gelebt und gearbeitet hat und es war auch sehr schön Eva undPeter wieder zu sehen. Wir sind dann zusammen nach El Dorado, Misiones, nahe derIguazufälle gefahren, wo unser Zwischenseminar stattgefunden hat. Bei demZwischenseminar waren Freiwillige des BDKJs Rottenburg- Stuttgart und derSteyrermission und Eva, Peter und ich. Mir hat das Zwischenseminar sehr gut gefallen, weilwir viel Zeit für den Austauschuntereinander hatten und wir bei derProgrammgestaltung viel Mitspracherechthatten. Das Highlight der Woche war abereindeutig der Besuch der Iguazufälle: schonwahnsinnig beeindruckend was die Natur sozustande bringt.


Nach gut 6 Tagen, davon die meiste Zeit in irgendwelchen Schrottbussen inklusiveHöhenkrankeit, bin ich dann endlich wieder in Piura angekommen und war so froh, endlichmal wieder längere Zeit an einem Ort zu sein und nicht so bald wieder über 20 Stunden Busfahren zu müssen. Was Busfahrten angeht bin ich mittlerweile wirklich ziemlichabgehärtet, da schockt mich so schnell nichts mehr.Meine ArbeitNachdem ich Ende Februar dann endlich mal wieder in Piura war, musste ich erst mal einwenig suchen und schauen, was meine Aufgaben in den naechsten fuenf Monaten seinwerden. Meine Woche sieht momentan folgendermassen aus: dienstags bis freitags gehe ichnach wie vor in die Ludotecas, doch gab es dort einige Veraenderungen. Da in in derLudoteca in Los Angeles der Platz immer sehr knapp war fuer die grosse Anzahl anKindern, wurde eine zweite, sehr schlichte Huette gebaut, sodass die Kinder jetzt zumGlueck viel mehr Platz zum Spielen haben.Im Februar fanden die Einschreibungen der Kinder fuer die Ludotecas statt. Zu diesensollten die Kinder mit ihren Mamas kommen und ihren Ausweis mitbringen. Ziel dieserEinschreibungen war, die genaue Anzahl der Kinder zu wissen, die zur Ludoteca kommen,um so besser planen zu koennen, aber auch, dass die Eltern Bescheid wissen, wo ihreKinder sind. Problem war aber, dass viele der eingeschriebenen Kinder nicht mehr kamenund dass die Kinder, die kommen, nicht eingeschrieben sind.In den Ludotecabesprechungen montags reflektieren wir immer die vergangene Woche,planen das Programm der kommenden Woche und ueberlgen, wie die Ludotecas nochbesser funktionieren koennten.In Castilla wurde die bisherige Ludoteca geschlossen, da haeufig sehr wenige Kinderkamen. In einem anderen Barrio ganz in der Naehe wurde Ende Februar eine neueLudoteca eroeffnet. Es kommen immer noch ein paar Kinder der alten Ludoteca, doch auchviele Neue. Ich habe dort einigen Jungs das Kartenspiel UNO beigebracht, dass sie seitdemauch sehr gerne spielen.


Letzte Woche haben wir jeweils an einem Tag in beiden Ludotecas eim speziellesProgramm vorbereitet. Wir haben zusammen mit den Kindern nochmals die Normenaufgeschrieben, dieses mal aber sehr konkrete wie beispielsweise am Anfang und Endeeinen Kreis bilden, Schuhe in die Schuhbox werfen......Ausserdem haben wir eingefuehrt,dass immer nur derjenige im Kreis sprechen darf, der so eine Art kleinen Wischmopp, dersogar einen Namen hat, in de Hand haelt. Es wird aber vermutlich noch eine ganze Weiledauern, bis sich die Kinder wirklich daran halten. Wenn sich zwei Kinde um ein Spielstreiten oder das Spiel kaputt machen wollen, wird es jetzt beschlagnahmt und in eine Kistereingelegt und erst am naechsten Tag der Ludoteca wieder herausgeholt. Somit werdennicht die Kinder direkt, sondern das Spiel bestraft.Anschliessend haben wir die beiden Ludotecas dekoriert: eine Gruppe hat dasNormenplakat verziert, eine andere die Schuhkiste gebastelt, ich habe mit den KindernMandalas angemalt..... ich war wirklich positiv ueberrascht mit wie viel Geduld selbst dieKleinen die Mandalas ausgemalt haben.Hilfe bei den EnglischhausaufgabenAn zwei Vormittagen in der Woche helfe ich einer Gruppe von Kindern bei CANAT beiihren Englischhausaufgaben. Als ich das erste Mal da war, hatte die Schule gerade erstangefangen und die Kinder und Jugendlichen, die zwischen acht und siebzehn Jahren alt


sind, hatten noch keine Hausaufgaben auf. Ich habe mich dann mit den aelteren Jungs(14-17 Jahre) hingesetzt und sie gefragt, wie lange sie schon Englischunterricht in der Schulehaben und was sie schon alles auf Englisch koennen. Einige der Jungs haben schon seit vierJahren Englisch in der Schule und alle antworteten mir einstimmig, dass sie eigentlich nochnichts koennten. Ich war echt ueberrascht, wie es sein kann, dass man nach vier Jahrennoch keinen Satz selber bilden kann und manche noch nicht einmal wussten was „ ich“ aufEnglisch heisst. Ich habe ihnen dann erst mal ein paar einfache Saetze wie besipielsweissewie heisst du, woher kommst du ....beigebracht. In der naechsten Stunde kam ein Junge zumir her und hat sich bei mir bedankt, weil er Dank mir eine gute Note in seinerEnglischpraesentation bekommen hat. Er wurde naemlich genau das gefragt, was wir dasMal davor gelernt hatten. Was fuer ein gleucklicher Zufall. Ein Junge ist richtig motiviertund hat auch gleich alle Saetze, die ich ihm aufgeschrieben habe, daheim gelernt und beimnaechsten Mal konnte er einen richtigen Smalltalk mit mir fuehren.Ich bin immer wieder verwundert, was fuer unsinnige Hausaufgaben die Kinderaufbekommen. Wie will man denn die Normen des Zusammenlebens auf Englischschreiben koennen, wenn man erst seit einer Woche Englisch lernt oder wie soll ein Kindeinen Text schreiben koennen, wenn es nicht mal die Formen von to be kennt?Hier merke ich wirklich, wie gut unser Fremdsprachenunterricht in Deutschland ist. Nachvier Jahren Englischunterricht in Deutschland kann man sich schon ganz gut verstaendigen.Ich bin auch wirklich ganz froh, dass ich nicht vor allen Kindern Englischunterricht haltensoll, da der Wissensstand und die Motivation der Kinder so unterschiedlich sind. Von jetztan werde ich aber immer mit einer kleinen Gruppe von sieben Kindern in einen anderenRaum gehen und ihnen spielerisch etwas auf Englisch beibringen.Da es ausser zwei kleinen Woerterbuechern, bei denen einige Seiten fehlen, keinEnglischmaterial bei CANAT gab, habe ich mit Hilfe eurer Spendengelder etwas Materialfuer die Kinder gekauft.


Gefaengnisbesuche in SullanaIn der Rundmail von Dezember habe ich euch ja schon erzaehlt, dass ich ab diesem Jahrvermutlich eine Frau im Frauengefaengnis in Sullana besuchen werde. Mit einem Schreibenvon unserer Chefin Gaby, in dem steht, dass ich von CANAT komme und eine Fraubesuchen moechte, und einem langen Rock ausgesattet, machte ich mich Ende Maerz daserste Mal alleine auf den Weg ins Gefangnis nach Sullana. Nachdem meine Taschezweimal durchsucht worden war und die Schnueffelprobe ergab, dass meine Tamponsweder Sprengstoff noch Drogen enthalten, wurde ich hereingelassen. Eine Aufseherinfuehrte mich auf den Hof, in dem die ganzen Insassin sitzen und kochen oder Handarbeitenmachen, und rief nur:“ Zoila, Besuch fuer dich.“ Ich konnte mich gar nicht mehr richtigdaran erinnern, wie Zoila aussah, doch da winkte sie mir auch schon zu und begruesstemich sehr herzlich. Meine Befuerchtung, dass sie die ganze Zeit nur weinen und nichtserzaehlen wuerde, hat sich zum Glueck nicht bestaetigt. Sie hat sich sehr gefreut, dass ichsie besuchen komme, weil sie dachte, dass wir sie vergessen haetten. Zoila nannte mich dieganze Zeit „hermanita linda“(huebsche Schwester“) und bedankte sich staendig bei mir.Sie hat mir erzaehlt, dass sie jetzt schon seit 4,5 Jahren hier im Gefaengniss sitzt und ihrnoch 1,5 Jahre fehlen. Angebliche habe ihre Nachbarin, sie und ihren Mann als Terroristenbeschuldigt. Hintergrund sei ein schon jahrelanger Streit um Land. Zoila sagt, dass sie


unschuldig sei und nichts gemacht habe. Wenn man sie sieht, kann man sich auch wirklichnicht vorstellen, dass sie eine Terroristin sein soll. Das Komische an der Sache ist, dassihre Nachbarin zwei Jahre nach ihr auch in das gleiche Geafngnis kam, nur dass dieseingesamt nur vier Jahre im Gefaengnis bleiben muss. Zoila hat fuenf Kinder im Alter vonacht bis einundzwanzig Jahren. Die beiden Kleinsten hat sie seit drei Jahren nicht mehrgesehen, da sie weit weg auf dem Land leben und sich die Fahrkosten nach Sullana nichtleisten koennen. Die Kinder muessen allein fuer sich sorgen, weil sowohl die Mutter alsauch der Vater wegen der Nachbarin ins Gefaengnis kamen. Zoilas Mann starb letztes Jahrim Gefaengnis und sie durfte nicht einmal zu seiner Beerdigung gehen. Als ich das alleshoerte, war ich wirklich sprachlos und ich wusste nicht, wie ich sie troesten sollte. Mankann ja nicht einfach sagen“Das wird schon wieder.“ Ihr tut es aber glaube ich einfach gut,dass jetzt jemand kommt, mit dem sie reden kann. Erschwerend kommt dann noch dazu,dass die einzige Moeglichkeit, mit ihren Kindern Kontakt aufzunehmen, momentanweggefallen ist. Das Handy der aeltesten Tochter ist kaputtgegangen und Zoila hat jetzt seitmehr als einem Monat nichts mehr von ihren Kinder gehoert, was sie natuerlich sehrbesorgt. Sie moechte jetzt einen Nachbarn anrufen und ihn bitten, ihren Kindern Geld zuleihen, damit sich diese ein neues Handy kaufen koennen. Da ihre Kinder aber kein Geldhaben, habe ich ihr angeboten, ihrem Nachbarn mit Hilfe eurer Spendengelder das Geld fürdas Handy zurückzuerstatten.Ebenfalls wuerde ich gerne mit Hilfe der Spendengelder den Kindern ermoeglichen, imJuni oder Juli endlich ihre Mutter zu besuchen. Eine größere Freude könnte man ihr glaubeich nicht machen. Ich muss aber mal noch schauen, ob sich das organisatorisch alleseinrichten lässt.Das letzte Mal erzaehlte mir Zoila, sie wuerde mich vor ihren Mitinsassinnen als ihreTochter bezeichnen. Mich hat das in dem Moment sehr gerührt.AltersheimDa ich noch einen freien Vormittag in der Woche hatte, kam mir die Idee, in ein Altersheimhier zu helfen, da es mir daheim auch immer sehr viel Spass gemacht hat, meine Oma undmeinen Opa zu unterhalten. Ich habe mich in einem Altersheim vorgestellt, das von


Franziskanerinnen gefuehrt wird. Eine aeltere Ordensschwester hat mir die Tuer geoeffnetund war sehr interessiert. Eine ihrer ersten Fragen war, ob ich katholisch sein, dann sollteich ihr noch sagen, wie man auf deutsch sagt, dass ich die heilige Jungfrau Maria liebe. Siemeinte, dass ich gerne kommen koenne. Als ich die Woche darauf dann wiederkam, standich, ehe ich mich versehen konnte, in dem Duschraum der Krankenstation und um michrum lauter nackte Omis. Puh, das war fuer mich erst mal ein kleiner Schock, weil daseigentlich genau das war, was ich am wenigsten wollte. Ich hatte mir das so vorgestellt,dass ich ein bisschen mit den aelteren Leuten rede oder spiele und aufeinmal sollte ich dieOmas ent- und bekleiden. Das war irgendwie zu viel fuer mich, weil ich so etwas noch niegemacht hatte. Als ich das naechste Mal ins Altersheim gegangen bin, hab ich derSchwester gesagt, dass ich dieses Mal gerne einen anderen Bereich kennenlernen wuerde.Sie schickte mich daraufhin auf die Krankenstation der Maenner, doch dieses Mal habe ich,bevor sie mich womoeglich in die Maennerdusche gesteckt haetten, gesagt, dass ich gernemit den Senioren reden wuerde. Daraufhin wurden einige Opas zusammengerufen. Mehrals die Haelfte davon sass im Rollstuhl, hatte die Augen geschlossen oder ein amputiertesBein oder einen amputierten Arm. Die Schwester meinte dann nur, dass ich jetzt mit ihnenreden wuerde. Ich war estmal etwas sprachlos, ich hatte naemlich das Gefuehl, dass dieMehrheit gar nicht mehr wirklich geistig anwesend war. Zum Glueck brachte mir einePflegerin einen Ball und so versuchte ich mit den Opis Ball zu spielen. Sehr schnellbemerkte ich, dass nur fuenf der zehn den Ball irgendwie fangen und werfen koennen. Ichstand in der Mitte des Kreises und habe reihum den Ball zugeworfen. Das wurde mit derZeit echt anstrengend, weil ich so ziemlich die einzige war, die den Ball, wenn er wegrollte,holen konnte. Gluecklichweise kamen spaeter noch zwei Maenner dazu, die noch fitterwaren und die anderen unterstuetzen konnten.Ich habe mich jetzt aber dazu entschlossen, dass ich lieber oefter bei denEnglischhausaufgaben helfe moechte, da zweimal nicht gerade viel ist. Daher werde ichnicht mehr ins Altersheim gehen, um mich auf den Englischunterreicht zu konzentrieren.TortugaSamstags gehe ich nach wie vor in die Ludoteca in La Tortuga. Dort gab es aber keinegrossen Veraenderungen. Je nach Woche kommen viele oder wenige Kinder und je nach


ihrer Laune machen sie gut oder weniger gut mit. In letzter Zeit hat es aber gut geklapptund es hat richtig Spass gemacht, mit ihnen zu spielen.Eine schöne OsterüberraschungEine Woche vor den Osterferien hat meine Mama spontan entschieden, mich doch nochhier in Peru besuchen zu kommen. Und wann? Zu Beginn der Osterferien, das heißt siehatte gerade mal eine Woche Zeit, um noch alles zu planen und organisieren.Glücklicherweise haben wir sogar noch einen günstigen Flug gefunden und so stand dieserSpontanentscheidung nichts mehr im Wege. Ich war von der unglaublichen Spontanitaetmeiner Mama sehr ueberrascht und habe mich sehr über ihren Besuch gefreut. Es ist haltschon was anderes, ob man meine Arbeit und das Leben hier nur aus Erzählungen kenntoder es wirklich einmal gesehen hat. Jetzt konnte sie auch selbst mal hautnah spüren, wieheiß es hier ist und warum ich immer schwitzend vor der Skypekamera sitze. Über dasOsterwochenende sind wir nach Ecuador gefahren, da dort das Klima wesentlicherträglicher ist als hier in Piura und haben es uns gut gehen lassen. Vor einer Woche hieß esleider schon wieder Abschiednehmen, aber ich bin einfach unendlich froh, dass sie da war.


Unerwarteter UmzugHourvash ist vor einer Woche aus unserer WG ausgezogen, weils sienoch die Erfahrung machen wollte, in einer Gastfamilie zu leben.Auch Leonie wird in einer Woche leider ausziehen um die letzten dreiMonate in einer Gastfamilie zu wohnen. Wir haben mit unsererVermieterin gesprochen und sie meinte, dass es ok ist, wenn jederweiterhin denselben Mietbetrag zahlt, das heisst wir koennen hier inunserer Wohnung zu dritt weiterwohnen. Sonntagnacht begann esaber auf einaml in das Zimmer von Leonie reinzutropfen, da derWassertank auf dem Dach undicht war. Innerhalb kurzer Zeit standder ganze Boden und die ganze Terrasse unter Wasser. InDeutschland haette man in so einem Fall einfach die Feuerwehrangerufen. Die Vermieterin meinte jedoch, dass man nachts um viernichts dagegen unternhemen koenne und wir in den Zimmern in der Wohnung unter uns,die zum Glueck gerade leerstehen, schlafen sollen, weil es sein koennte, dass die Deckeeinstuerzt. Annika und Ich haben dann in kuerzer Zeit alle unsere Sachen aus dem Zimmer,das neben dem Zimmer von Leonie ist, rausgeraeumt, damit sie im Fall der Faelle nichtnass werden. Letztendlich ist die Decke zum Glueck nicht eingesturzt, aber die Waendesind feucht. Unsere Vermieterin hat uns dann angeboten, dass wir in den Zimmern in derWohnung unter uns schlafen koennen, die um einiges schoner sind und weiterhin unsereKueche, die im oberen Stock ist, benutzen koennen. So haben wir ueber Nacht statt einerzwei Wohnungen bekommen- auch nicht schlecht.Die Zeit rastIn letzter Zeit muss ich sehr oft ueber das Thema Zeit nachdenken. Ich kann kaum glauben,dass ich nur noch drei Monate in Piura bin. Es ist so seltsam, weil drei Monate soueberschaulich sind. Ich habe einserseits das Gefuehl, dass ich noch so viel machen willund mir die Zeit dafuer nicht mehr reicht, andererseits freue ich mich auch schon sehr aufdaheim.


Ich hoffe, es geht euch allen gut! Ich schicke euch ein wenig von der Hitze hier in Piura,damit ihr in Deutschland nicht mehr frieren muesst.Ganz liebe GruesseElisabethLasst euch nicht unterkriegen =) !!Meine Adresse, falls mir jemand etwas schicken moechte :Elisabeth MorathLas Camelias W-29Urb. Miraflores-CastillaPiuraPeru


Es ist auch möglich meinen Einsatz in Peru finanziell zu unterstützen. Jede/r Spender/inerhält von der Jesuitenmisson als kleines Dankeschön die Zeitschrift „weltweit“zugeschickt, welche über verschiedene Projekte weltweit, die von den Jesuiten unterstütztwerden, berichten. Daher wäre es hilfreich die eigene Adresse auf der Überweisung beimVerwendungszweck anzugeben, um das Verschicken der Spendenbescheinigungen und derZeitschriften zu erleichtern. Wer das Magazin nicht erhalten möchte, soll dies einfach kurzauf der Überweisung angeben.Kontoinhaber: Jesuitenmission NürnbergKontonummer: 5 115 582Liga Bank NürnbergBLZ: 750 903 00Verwendungszweck: X38128 Morath, ElisabethIch möchte alle danken, die mich mit ihren Mails, Briefen, Gedanken oder Spendenunterstützen.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine