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Ausgabe 10-2012 | 10. Jahrgang

AUTOMATICA 2012 S. 4–5

Rahmenprogramm S. 6–7

Automatisierungsindustrie S. 8–9

Hallenplan S. 12–13

Sicherheit S. 14

CERAMITEC 2012 S. 20–21

Ausgabe zur: AUTOMATICA/CERAMITEC 2012 � 22.–25.5. 2012 � Messegelände München kostenlos


Ausg.Nr._9/2012 Inhaltsverzeichnis

� S. 4–5 AUTOMATICA 2012 � S. 8–9 Automatisierungsindustrie � S. 20–21 CERAMITEC 2012

Inhalt/Content

��Praktikable Lösungen auf der AUTOMATICA 2012 Seite 4

��Practical Solutions at AUTOMATICA 2012 Page 5

��Rahmenprogramm der AUTOMATICA 2012 Seite 6–7

��Supporting Programme of AUTOMATICA 2012 Page 6–7

��Automatisierungsindustrie und AUTOMATICA 2012 im Aufwind Seite 8–9

��Modulprogramm für mechatronische Greifsysteme Seite 10

��Hallenplan Seite 12–13

��Floorplan Page 12–13

��Das Ziel: Sicher und produktiv arbeiten Seite 14

��Bildverarbeitung wird dreidimensional Seite 15

��Branchen-News Page 16–17

��Eine Branche auf Rekordjagd Seite 18

��An Industry Going After a Record Page 19

��CERAMITEC 2012: Schwerpunkt Kosten- und Energieeffizienz Seite 20

��CERAMITEC 2012 befindet sich auf Erfolgskurs Seite 21

��Leichtbau wird Top-Thema auf der AUTOMATICA 2012 Seite 22

Impressum - Ausgabe 10/2012

Messe Media Verlag GmbH

Kabelkamp 1

30179 Hannover

Telefon +49 (0) 511 - 20 300 0

Telefax +49 (0) 511 - 20 300 40

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Geschäftsführer:

Hardy Henke

Redaktion:

D. Pahl, H.E. Henke, D. Placzek

email: redaktion@fairmessage.de

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Gestaltung, Satz & Layout:

Messe Media Verlag

email: grafi k@fairmessage.de

Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Böcklerstraße 13

31789 Hameln-Wangelist

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Das Magazin Fairmessage sowie alle darin enthaltenen einzelnen

Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt.

Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Dies gilt auch für die Aufnahme in elektronischen Datenbanken,

Vervielfältigungen auf CD-ROM, DVD-Rom und Publikationen über

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übernimmt der Verlag keine Haftung. Die Redaktion behält sich

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Text und Bildquelle:

Messe München GmbH, Archiv, oder siehe Bildangabe

3


4 XXXX_XXXXX Ausg.Nr._10/2012

Praktikable Lösungen auf der AUTOMATICA 2012

In der Elektroindustrie bringt die Automatisierung alles unter einen Hut

Neue Produkte, die immer

kleiner, leistungsfähiger

und trotzdem kostengünstiger

werden sollen – so lauten

die großen produktionstechnischen

Herausforderungen in der

Elektro- und Elektronikindustrie.

Dass Automatisierung der Schlüssel

zur Erfüllung dieser Anforderungen

ist, zeigen viele Lösungen,

die die internationale Fachmesse

AUTOMATICA vom 22. bis 25. Mai

2012 auf dem Gelände der Neuen

Messe München präsentiert.

Elektrik und Elektronik durchdringen

immer weitere Bereiche des Lebens.

Sei es mit Tablet-Computern

und Smart Phones, mit immer neuen,

intelligenteren Haushaltshelfern,

mit veränderten Formen der

Energieerzeugung wie der Photovoltaik

oder mit der Elektromobilität.

Der Erfolg der Produkte steht und

fällt in der Regel mit ihrem Preis und

der Qualität. Das Optimum der beiden

Kriterien lässt sich nur mit ausgefeilter

Automatisierung erreichen.

So betont denn auch Armin Wittmann,

der Projektleiter der AU-

TOMATICA: „Die Automatisierung

spielt in der Elektroindustrie mit

ihren anspruchsvollen Montageaufgaben

eine ganz wichtige Rolle. Das

belegte auch die letzte AUTOMATICA

im Jahr 2010, zu der fast ein Viertel

der Besucher aus der Elektroindustrie

kamen.“ Der Bedarf an Elektrotechnik

wird weiter wachsen, wie an

den aktuellen Trends zu erkennen

ist. Der Innovationsschub durch

Touchscreens, Flachbildschirme

oder 3D-Displays bringt der Bran-

che einen höheren Absatz. Auch der

Wunsch nach geringerem Energieverbrauch

und Miniaturisierung der

Geräte sorgt für mehr Nachfrage.

Armin Wittmann ist überzeugt: „Die

Antwort auf diese Herausforderungen

kann nur eine stärkere Automatisierung

der Produktion sein. Praktikable

Lösungen dafür sind auf der

AUTOMATICA zu finden.“

Schnell, intelligent

und exakt positionieren

Die Montage- und Handhabungstechnik,

die Robotik und die industrielle

Bildverarbeitung – Schwerpunkte

der AUTOMATICA – stehen in

der Elektroindustrie einerseits vor

unterschiedlichen Aufgaben, andererseits

wachsen sie immer mehr

zusammen. In der Montage- und

Handhabungstechnik etwa gilt das

schnelle, aber gleichzeitig kostengünstige

und exakte Positionieren

als eine der zentralen Aufgaben.

Erfüllen lässt sich diese Aufgabe

beispielsweise mit Handling-Systemen,

bei denen ein Bildverarbeitungssystem

mit integrierter CoDe-

Sys-SPS die elektrischen Achsen

zügig ans Ziel steuert. Eine Lösung,

die ihre Vorteile ausspielen kann,

wenn bei der Prüfung von Bauteilen

viele Testplätze schnell und exakt

angesteuert werden müssen. Mit

der Kamera lässt sich erkennen,

welche Testplätze frei sind und bestückt

werden können.

Lösungen für mehr Flexibilität und

Zeitersparnis stehen im Fokus,

wenn es darum geht, mehrere Teile

gleichzeitig zu greifen und sie von

einem Tray oder Blister in einen

anderen mit abweichendem Rastermaß

zu setzen. Hier können Spreiz-

Schlitten-Module helfen, bei denen

der Abstand zwischen den Greifern

variabel ist.

Generell geht der Trend zu Montage-

und Handhabungslösungen, die

hoch komplexe Aufgaben erfüllen

und dennoch dem Anwender möglichst

wenig Aufwand verursachen.

Entsprechend sind Hersteller gefragt,

die sogenannte Turn-Key-Systeme

anbieten können. Sie liefern

Komplettlösungen, bestehend aus

Hard- und Software, sorgen für den

Einbau, so dass sich der Anwender

ganz auf seine eigentliche Kernkompetenz

konzentrieren kann.

Flexibilität durch vereinfachte

Roboter-Programmierung

Die Robotik reagiert auf die Forderung

nach hoher Flexibilität beispielsweise

mit Neuentwicklungen

bei der Steuerungssoftware. Ein

Trend geht in Richtung einfacher

Programmierung. Ein anderer Trend

geht zu Simulationsmöglichkeiten,

die immer mehr in die Programmierumgebung

integriert sind. So

kann der Anwender bereits vor der

Inbetriebnahme die Abläufe virtuell

testen.

Das Arbeitstempo lässt sich durch

immer leichtere Roboter mit optimierter

Gewichtsverteilung weiter

steigern, ohne dass dadurch die

Genauigkeit der Positionierung und

des Bahnverhaltens leidet. Ist eine

optische Bauteilprüfung erforderlich,

aber durch stationäre Anlagen

nicht möglich, dann agieren Robotik

und Bildverarbeitung auch gemeinsam.

Beispielsweise indem der

Roboter mit einer Industriekamera

die entsprechenden Stellen eines

Bauteils anfährt.

Ein völlig neues Feld, auf dem sich

Robotikanbieter ebenso wie jene

der Montage- und Handhabungstechnik

erst einarbeiten müssen,

ist die Batterieproduktion für Elektrofahrzeuge

oder zur Speicherung

regenerativer Energien. Denn zu so

großen Einheiten wie für den Elektroantrieb

wurden Lithium-Ionen-

Zellen zuvor nicht kombiniert. So

kommen Gleichspannungen zwischen

200 und 400 Volt zustande,

die neue Sicherheitsmechanismen

auch in der Produktion erfordern.

Und trotzdem gilt es gerade hier,

große Serien zu niedrigen Kosten

zu fertigen. Denn die Batterie stellt

das teuerste Einzelbauteil in Elektro-Pkw

dar, und von ihrem Preis

hängt die Akzeptanz der gesamten

Elektromobilität entscheidend

ab. Besonders bei Batterien und

Leistungselektronik für Autos und

Energieversorgung müssen neben

der Kostenreduzierung auch ein

lückenloser Qualitätsnachweis und

die lückenlose Rückverfolgung garantiert

sein.

Da dieser Bereich ein neues Marktsegment

für Automatisierer darstellt,

fördert die AUTOMATICA den

Fortschritt in der Batterieproduktion

durch die Sonderschau „Batterieproduktion

und Automatisierungstechnik“.

Sie wird in enger

Zusammenarbeit mit dem Fachverband

Productronic im Verband

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

(VDMA), dem WZL der RWTH

Aachen, dem Fraunhofer-Institut

für Produktionstechnologie und

führenden Unternehmen aus dem

Batterie-Maschinenbau veranstaltet

und findet in Halle A2 statt. Die

Sonderschau zeigt das komplette

Produktionsumfeld von Batterien

– von der Beschichtung des Elektrodenmaterials

bis hin zum fertigen

Modul.

�Text & Bild:

Messe München GmbH

Messegelände,

81823 München


Ausg.Nr._10/2012 Automatica 2012 5

Practical Solutions at AUTOMATICA 2012

Automation Brings Everything Together in the Electrical Industry

New products, which are

to be increasingly smaller,

more powerful and–

despite that – more inexpensive

are the great production engineering

challenges in the electrical

and electronics industry. Many

solutions will demonstrate that

automation is the key to fulfi lling

these requirements, and these

solutions will be shown at the international

trade fair AUTOMATICA

22, which will take place on the

grounds of the New Munich Trade

Fair Centre from 22 to 25 May 2012.

Electrical and electronic installations

are increasingly penetrating more

areas of life with tablet computers

and smart phones, with continually

new, intelligent household helpers,

with changed forms of energy generation

such as photovoltaics and

with electromobility. The success of

products normally depends on the

price and quality. The optimum of

both criteria can only be achieved

with cleverly designed automation.

Armin Wittmann, Exhibition Director

of AUTOMATICA also emphasized:

“Automation plays an extremely important

role in the electrical industry

with its demanding installation

tasks. The last AUTOMATICA in 2010

also proved this, at which almost

one-fourth of the visitors were from

the electrical industry.” The need

for electrical engineering is going

to grow further, as can be seen from

current trends. The stimuli from innovations

thanks to touchscreens,

fl atscreens and 3D displays is cre-

ating increasingly higher turnover

for the industry. The desire for less

energy consumption and miniaturization

of devices is also generating

higher demand. Armin Wittmann

is convinced: The answer to these

challenges can only be increased

automation of production. Practical

solutions for this can be found at AU-

TOMATICA 2012.”

Fast, intelligent

and accurate positioning

Assembly and handling technology,

robotics and machine vision – focal

points of AUTOMATICA – are faced

with diff erent tasks in the electrical

industry on one hand, and on

the other hand they are growing

together more and more. In assembly

and handling technology, for

example, fast but at the same time

accurate positioning is one of the

main tasks. This task can be fulfi lled

using handling systems, in which

a machine vision system with integrated

CoDeSys-PLC steers the electrical

axes quickly to the targeted

spot, for example. This is a solution

that provides advantages when you

have to home in on many test spots

quickly and accurately in checking

components. The camera detects

which test spots are unoccupied and

can be populated.

Solutions for increased fl exibility

and time-saving are the focus when

it is a matter of gripping several

parts simultaneously and placing

them from one tray or blister into another

with a diff erent reference grid.

Pick-and-place systems can help

here, in which the distance between

grippers is variable.

The trend is generally to assembly

and handling systems that fulfi l

highly complex tasks, but still cause

the least amount of work for users.

Manufacturers are correspondingly

in demand that can provide turnkey

systems. They provide complete solutions

composed of hardware and

software and handle installation,

so that the user can concentrate

completely on his actual core competence.

Flexibility thanks to

simplifi ed robot programming

Robotics is reacting to the requirement

for increased fl exibility, for

example, in new developments of

control software. One trend is going

in the direction of simple programming.

Another trend is to simulation

options, which are integrated

increasingly into the programming

environment. As a result, users can

already test workfl ows virtually before

operation start-up.

The pace of work can be increased

thanks to increasingly lighter robots

with optimised weight distribution

without adversely aff ecting the accuracy

of positioning or the path behaviour.

If visual component inspection

is required but not possible due

to stationary systems, then robotics

and machine vision work together,

for example, in that a robot with an

industrial camera moves to the position

of the component.

A completely new fi eld, in which the

robot suppliers as well as compa-

nies in assembly and handling technology

fi rst have to familiarize themselves,

is battery production for

electric vehicles and storing renewable

energies, because lithium-ion

cells were not previously combined

into such large units as for electric

drives. Direct voltages between 200

and 400 volts are created, which

require new safety mechanisms,

including in production. Despite

this, it is especially important here

to manufacture larges series at low

costs, because the battery is the

most expensive single component

in an electric car, and acceptance

of overall electromobility depends

on its price. Especially with respect

to batteries and power electronics

for cars and energy supply, perfect

quality assessment and perfect

backtracking must be ensured in addition

to cost reductions.

Because this area represents a new

market segment for automation

specialists, AUTOMATICA is promoting

progress in battery production

with its special exhibition “Battery

Production and Automation Technology”.

It is being is being held in

collaboration with the German Engineering

Federation (VDMA), special

Productronic Division, Rhineland-

Westphalia Technical University

(RWTH) Aachen, the Fraunhofer

Institute for Production Technology

and leading companies from battery

mechanical engineering and will

take place in Hall A2. The special exhibition

will show the complete production

environment of batteries:

from coating electrode materials

all the way to complete modules.

�Text & Image:

Messe München GmbH

Messegelände, 81823 München


6 Rahmenprogramm

Ausg.Nr._10/2012

Rahmenprogramm der AUTOMATICA 2012

Einblick in Produktionslösungen ganzer Industrien

Unter dem Motto "Schneller,

günstiger, und

qualitativ besser produzieren"

trifft sich auf der

AUTOMATICA das globale

Know-how der Automatisierungsbranche.

Über 730 Aussteller

werden vom 22. bis 25.

Mai 2012 auf dem Gelände der

Neuen Messe München in fünf

Hallen Automatisierungslösungen

zeigen.

Mit dem umfangreichen Rahmenprogramm

bietet die Ausstellung

mit dem weltgrößten Robotikanteil,

den aktuellen Trends aus

Montage und Handhabungslösungen

sowie der industriellen Bildverarbeitung

Informationen aus

der ganzen produzierenden Industrie.

Zwei neue Sonderschauen

stellen den automatisierten

Leichtbau mit Verbundwerkstoffen

sowie die Batteriefertigung

dar. Das viertägige AUTOMATICA

Forum informiert über Wachstumsbranchen

und Entwicklungen

in unterschiedlichsten Industrien.

Weitere Highlights sind

Robotik-Preisverleihungen, der

CEO Round Table über Robotiktrends,

die Premiere der neuen

VDMA Nachhaltigkeitsinitiative,

Bildverarbeitungsseminare sowie

Nachwuchsförderung.

Leichtbau: Sonderschau "Automatisierte

Composite Produktion

und Symposium

Ein brandheißes Thema greift

die AUTOMATICA mit der Sonderschau

"Automatisierte Composite

Produktion" auf. Sie informiert

über geeignete Automatisierungslösungen

für Faserverbund-

Bauteile. Faserverbundwerkstoffe

gehören zu den Materialien der

Zukunft. Die sogenannten Composites

sind durch ihr geringes

Gewicht und ihre enorme Belastbarkeit

begehrt in Luft- und

Raumfahrt, Automobilindustrie,

Maschinen- und Anlagenbau und

der Windenergietechnik. Aber sie

müssen noch immer weitgehend

manuell gefertigt werden und sind

daher teuer. Wie die Fertigung mit

Hilfe der Automatisierung aussehen

könnte, wird anhand einer

kompletten CFK-Fertigungskette

vom Carbonfaser-Gelege bis zur

fertigen Komponente in Live-Vorführungen

gezeigt.

Vertieft wird das Thema Leichtbau

mit Verbundwerkstoffen am 24.

und 25. Mai im SEMAT 12 Symposium

zur Automation in der

Composite-Fertigung (Halle A1).

Die anmeldepflichtige Veranstaltung

der Society for the Advancement

of Material and Process Engineering

(SAMPE) umfasst eine

Keynote und 24 weitere Vorträge.

Schwerpunkte sind Marktbedürfnisse,

Automationstechnologien,

Material-, Prozess- und Testaspekte

sowie Beispiele erfolgreicher

Automationsanwendungen.

Sonderschau "Batteriefertigung

und Automatisierungstechnik"

Ein immer wichtigeres Anwendungsfeld

der Automatisierung

ist die Batterieproduktion. Für die

Elektromobilität spielen Batterien

als Hochenergiespeicher sogar

eine Schlüsselrolle. Nur wenn sie

sich mithilfe der Automatisierung

in großen Serien zu moderaten

Kosten produzieren lassen, wird

sich die Elektromobilität auf breiter

Ebene durchsetzen. Die AUTO-

MATICA fördert den Fortschritt in

der Batterieproduktion durch die

Sonderschau "Batteriefertigung

und Automatisierungstechnik".

Sie wird in enger Zusammenarbeit

mit dem Fachverband Productronic

im VDMA, dem WZL

Forum der RWTH Aachen und

führenden Unternehmen veranstaltet.

Sie zeigt in Halle A2 das

komplette Produktionsumfeld

von Batterien, von der Beschichtung

des Elektrodenmaterials bis

hin zum fertigen Modul.

AUTOMATICA Forum – vier Tage,

vier Trends

Namhafte Praktiker referieren

täglich zu einem Schwerpunktthema

auf dem Besucherforum in

Halle B1:

Am 22. Mai dreht sich alles um

"BlueCompetence – Nachhaltigkeit

mit und in der Automatisierung".

Schon bei der letzten

Veranstaltung stieß das Thema

Nachhaltigkeit im Rahmen des

Messemottos "Green Automation"

auf großes Interesse. Darum

greift es die AUTOMATICA 2012 erneut

auf, stellt es aber diesmal in

den größeren Rahmen der VDMA

Nachhaltigkeitsinitiative "Blue-

Competence".

Am 23. Mai widmet sich das AU-

TOMATICA Forum den "Herausforderungen

für die Automotive-

Industrie: Leichtbau, E-Mobility".

Um "Wachstumsbranchen im Fokus:

Food, Medizin, Pharma und

Biotech" geht es dann in den

Vorträgen und Diskussionen am

24. Mai.

Am 25. Mai heißt das Vortragsmotto

"Leichte, sichere und mobile

Helfer - die Zukunftstrends

der Robotik". Denn die Roboter

schicken sich an, ihre Zellen zu

verlassen und den Menschen als

Dienstleister zur Hand zu gehen

– in der Fabrik ebenso wie im Alltag.

Innovationsplattform

Servicerobotik

Aktuelle Trends in der Servicerobotik

stellt die Innovationsplattform

Servicerobotik in Halle B3

vor, die von der AUTOMATICA in

Kooperation mit dem Fraunhofer

IPA durchgeführt wird. International

agierende Roboterhersteller,

Zulieferer und Forschungsinstitute

zeigen stündlich in moderierten

Live-Shows ihre Neuheiten.

Konferenz ROBOTIK 2012

Thema der 7. deutschen Konferenz

ROBOTIK 2012 am 21. Mai,

einen Tag vor Messebeginn, und

am 22. Mai sind die Entwicklungen

in der Robotik in Forschung

und Industrie. Diese größte Robotik-Konferenz

in Deutschland wird

im angrenzenden Internationalen

Congress Center München (ICM)

von der Deutschen Gesellschaft

für Robotik durchgeführt.

Supporting Programme of

AUTOMATICA 2012

Insight into the Production Solutions

of Complete Industries

Under the motto of “Produce

faster, more inexpensively

and with

higher quality”, the global

know-how of the automation industry

will meet at AUTOMATICA

on the grounds of the New Munich

Trade Fair Centre from 22 to

25 May 2012.

The trade fair with the world’s largest

robotics share provides compact

information about current assembly

and handling solutions as well as

trends of industrial machine vision

to visitors from the complete manufacturing

industry with a comprehensive

supporting programme.

Two new special exhibits show the

trends of automated lightweight

construction with composite materials

as well as battery manufacturing.

The four-day AUTOMATICA Forum

provides information about growth

industries and development trends

in very different industries. Other offers

include the robotics award ceremonies,

the CEO Round Table about

robotics trends, the premiere of the

new VDMA sustainability initiative,

machine vision seminars as well as

the promotion of young talent.

Lightweight construction: Special

Exhibition: “Automated Composite

Production” and Symposium

AUTOMATICA is tackling a red-hot

topic with the special exhibition “Automated

Composite Production”. It

provides information about suitable

automation solutions for fibre composite

components. Fibre-reinforced

composites are among the materials

of the future. The composites are in

demand in the aerospace industry,

automobile industry, mechanical

and plant engineering, and in wind

energy technology thanks to their

slight weight and enormous durability.

However, they still have to be

produced manually for the most part

and are consequently expensive.

How production could look with the

help of automation will be shown in

a complete CFRP production chain

from knitted carbon fibre to finished


Ausg.Nr._10/2012 Supporting Programme 7

components in live demonstrations:

The topic of lightweight construction

with composite materials will

be dealt with in more depth at the

SEMAT 12 Symposium for Automation

in Composite Production (Hall

A1) on 24 and 25 May. The event

(registration required) of the Society

for the Advancement of Material

and Process Engineering (SAMPE)

includes a keynote address and 34

other talks. The focal points are market

needs, automation technologies,

material, process and test aspects

as well as examples of successful

automation applications.

Special Exhibition “Battery

Manufacturing and Automation

Technology”

An increasingly important application

fi eld is battery production. Batteries

play a key role as high-energy

storage devices for electric mobility.

Electric mobility will only actually

become accepted on a widespread

scale when batteries can be produced

in large series and at moderate

costs. AUTOMATICA is promoting

progress in battery production with

its special exhibition “Battery Production

and Automation Technology”.

It is being held in collaboration

with the special Productronic

Division of the German Engineering

Federation (VDMA), the Laboratory

for Machine Tools and Production

Engineering (WZL) Forum of Rhineland-Westphalia

Technical University

(RWTH), Aachen, and leading

companies. It will show the complete

production environment of

batteries: from coating electrode

materials all the way to complete

modules in Hall A2.

AUTOMATICA Forum – Four

Days, Four Trends

Renowned practicians will give talks

daily about one focal topic in the

visitor forum in Hall B1:

Everything will deal with “BlueCompetence

– Sustainability with and in

Automation on 22 May. There was

an especially great deal of interest in

the topic of sustainability within the

scope of the trade fair motto “Green

Automation” at the last fair. As a

result, AUTOMATICA 2012 is again

taking up this topic, but putting it

in the larger context of the VDMA

sustainability initiative “BlueCompetence”

this time. On 23 May, the

AUTOMATICA Forum is dedicated

to “Challenges for the Automotive

Industry: Lightweight Construction

and E-Mobility”.

The talks and discussions on 24 May

will deal with “Growth industries in

Focus: Food, Medicine, Pharmaceuticals

and Biotech”. On 25 May, the

motto for talks will be “Light, Reliable

and Mobile Helpers – Future

Trends of Robotics”.

Service Robotics

Innovation Platform

The innovation platform will present

current trends in service robotics

and is organised by AUTOMATICA

in cooperation with the Fraunhofer

IPA. Internationally operating robot

manufactures, component suppliers

and research institutes will show

their innovations in moderated live

shows hourly.

ROBOTICS Conference 2012

This is the topic of the 7th German

robotics conference, ROBOTICS

2012, on 21 May, one day before the

start of the trade fair, and the developments

of robotics in research and

industry are the topic on 22 May.

This largest Robotics Conference in

Germany is being held by the German

Society for Robotics (DGR) in

the adjacent International Congress

Center Munich (ICM).

�Text:

Messe München GmbH

Messegelände,

81823 München


8 Industrie

Ausg.Nr._10/2012

Automatisierungsindustrie und AUTOMATICA 2012 im Aufwind

Gute Zeiten für die Automatisierungsindustrie

Der VDMA Fachverband

Robotik + Automation

prognostiziert für die

Branche ein Umsatzwachstum

von 37 Prozent auf rund 10,3 Milliarden

Euro in 2011. Dies bedeutet

einen neuen Rekord. Auch für

2012 wird mit einem Wachstum

gerechnet.

Im September veröff entlichte

das Statistical Department der

International Federation of Robotics

(IFR) in der Studie „World

Robotics 2011 - Industrieroboter“

den kräftigen Anstieg der weltweiten

Roboterverkäufe von 18

Prozent im Jahr 2011 und prognostizierte

bis 2014 weiterhin einen

durchschnittlichen jährlichen

Anstieg von 6 Prozent. Dieser

Aufwärtstrend ist auch bei den

Anmeldezahlen der AUTOMATICA

2012, internationale Fachmesse

für Automation und Mechatronik,

zu spüren. Die Zahl der Ausstellungshallen

wird von zuletzt vier

auf fünf ausgeweitet.

Die AUTOMATICA hat sich mit nur

vier Veranstaltungen als Innovationsplattform

der Automatisierungsbranche

etabliert und ist

die weltgrößte Robotik-Show. Die

vorliegenden Anmeldungen für

die Veranstaltung, die vom 22.

bis 25. Mai 2012 auf dem Gelände

der Neuen Messe München stattfi

ndet, liegen über den Zahlen

der Vorveranstaltung. Insbesondere

aus dem Ausland ist im Vergleichszeitraum

ein Zuwachs von

über 15 Prozent zu verzeichnen.

Es haben rund 340 namhafte

Aussteller – darunter nahezu

alle Key Player der Robotik und

Automation – ihre Teilnahme an

der AUTOMATICA 2012 zugesagt

und werden sich auf einer Hallenfl

äche von 55.000 qm Brutto-

Ausstellungsfl äche präsentieren.

Vor Messebeginn zeichnet sich

deutlich ab, dass die Internationalität

der Veranstaltung weiter

zunimmt. So ist die von ausländischen

Ausstellern gebuchte

Fläche derzeit 40 Prozent höher

als 2010. Norbert Bargmann,

stellvertretender Vorsitzender

der Geschäftsführung der Messe

München, freut sich, „dass

viele Aussteller, die in 2010 aus

wirtschaftlichen Gründen absagen

mussten, wieder dabei sind.

Außerdem nehmen von den angemeldeten

Unternehmen rund

zehn Prozent zum ersten Mal an

der AUTOMATICA teil.“

Eine Messe für den

Automatisierungspraktiker

Die AUTOMATICA ist mittlerweile

eine der wichtigsten Informationsforen

für produzierende

Unternehmen und die einzige

Veranstaltung, die alle Themen

der Robotik, Montage- und Handhabung

sowie der Industriellen

Bildverarbeitung unter einem

Dach anbietet. Thilo Brodtmann,

Geschäftsführer von VDMA Robotik

+ Automation, erklärt: „Unsere

Branchen-Leitmesse AUTOMATI-

CA ist mit ihrem Angebot die per-

fekte Antwort auf die fertigungstechnischen

Herausforderungen

unserer Zeit – bis hin zu konkreten

Angeboten für die energieeffi

ziente Produktion und für die

Automatisierung des Leichtbaus.

Wer seine internationale Wettbewerbsfähigkeit

durch intelligente

Automation steigern will, fi ndet

hier eine klar gegliederte und lösungsorientierte

Fachmesse.“

Aussteller Wilfried Eberhardt,

Managing Director Sales & Marketing

der KUKA Roboter GmbH,

stimmt dem zu: „Wir als Roboterhersteller

unterstützen bezüglich

den Messen die Schwerpunktsetzung

des Fachverbands

Robotik + Automation im VDMA,

der ideell-fachlicher Träger der

AUTOMATICA ist. Im Mittelpunkt

des Kuka-Messejahres 2012 wird

daher im Mai die AUTOMATICA in

München als die internationale

Robotics-Leitmesse stehen. Für

uns ist die AUTOMATICA die weltweit

führende Messe für Robotik.


Auf keiner anderen Messe sind

die Roboterhersteller so vollständig

vertreten."

Innovativer Rahmen

für die AUTOMATICA 2012

Das Rahmenprogramm der AUTO-

MATICA 2012 spiegelt die Vielfalt

der Messe wider: So wird es in bewährter

Zusammenarbeit mit dem

Fraunhofer IPA eine „Innovationsplattform

Servicerobotik“ geben.

Auf einem Gemeinschaftsstand

werden führende Forschungsinstitute

wie das Fraunhofer IPA

oder das Karlsruher Institut für

Technologie (KIT) gemeinsam mit

Roboterherstellern die jüngsten

Entwicklungen der Servicerobotik

präsentieren.

Flankiert wird die AUTOMATI-

CA von der größten Robotik-

Konferenz in Deutschland: die

„ROBOTIK 2012“ (7th German

Conference on Robotics) fi ndet

am 21. und 22. Mai 2012 im Internationalen

Congress Center

(ICM) auf dem Gelände der Neuen

Messe München statt. Die

ROBOTIK wird alle zwei Jahre

veranstaltet, ihr fachlicher Träger

ist die Deutsche Gesellschaft für

Robotik (DGR). Referenten aus

Forschung, Wissenschaft und Industrie

präsentieren Ergebnisse

aus den Bereichen Industrie- und

Servicerobotik. Die Vorträge thematisieren

technische Aufgabenstellungen,

neue Lösungen und

Automatisierungspotentiale. Das

Konferenz-Ticket schließt den Besuch

der AUTOMATICA mit ein. Der

„Call for Papers“ für die ROBOTIK

2012 hat jetzt begonnen: Interessierte

Fachleute aus Industrie und

Forschung können sich über die

Themen des Symposiums und die

Einreichung der Themenvorschläge

online informieren. Näheres

unter www.robotik2012.com.

Auf dem viertägigen „AUTOMA-

TICA Forum“ fi nden Besucher

Vorträge über die Anwendungsbereiche

der Automatisierung:

Das Forum greift wichtige Themen

wie E-Mobility, Leichtbau oder

Servicerobotik auf. Die Themenbandbreite

reicht von „Herausforderungen

für die Automotive-

Industrie

9

Industrie“, „Neue Branchen im

Fokus: Food, Medizin, Pharma

und Biotech“ bis hin zu „Die

Zukunft der Assistenz- und Servicerobotik“.

Eine Teilnahme am

Forum ist für Besucher der AUTO-

MATICA kostenfrei. Eine Voranmeldung

ist nicht erforderlich.

Aus Green Automation

wird Blue Competence

Auf besonders großes Interesse

stieß bei der letzten Veranstaltung

die Initiative „Green Automation“,

die von der AUTOMATICA

zusammen mit VDMA Robotik +

Automation und dem Fraunhofer

Institut für Produktionstechnik

und Automatisierung (IPA) ins

Leben gerufen wurde. Da die

Themen Nachhaltigkeit und Energieeffi

zienz inzwischen die gesamte

Industrie durchdringen, ist

„Green Automation“ in der neuen

VDMA-Nachhaltigkeitsinitiative

„Blue Competence“ aufgegangen,

die das Engagement für

nachhaltige und ressourcenschonende

Produktion sowie umweltfreundliche

Produkte des gesamten

Maschinen- und Anlagenbaus

bündelt. Auf der AUTOMATICA

2012 zählt „Blue Competence“

zu den Top-Themen, so dass die

Messebesucher zahlreiche Blue

Competence-Highlights bei den

Ausstellern und im Rahmenprogramm

erwarten dürfen.

Parallelveranstaltung

CERAMITEC 2012

Für so manchen Besucher dürfte

es von Interesse sein, dass die

Fachmesse CERAMITEC – Technologies

– Innovations – Materials,

internationale Fachmesse für Maschinen,

Geräte, Anlagen, Verfahren

und Rohstoff e für Keramik und

Pulvermetallurgie im gleichen

Zeitraum ebenfalls auf dem Gelände

der Neuen Messe München

stattfi ndet und den Eingang OST

nutzt. In dieser Konstellation wurden

beide Messen bereits 2006

erfolgreich durchgeführt.

�Text & Bild:

Messe München GmbH

Messegelände,

81823 München


10 Greifsysteme

Ausg.Nr._10/2012

Modulprogramm für mechatronische Greifsysteme

Alternativ, intelligent, adaptierbar

Mechatronische Greifmodule

bieten Anwendern

und Konstrukteuren eine

Vielfalt von Möglichkeiten. Der

Kompetenzführer für Spanntechnik

und Greifsysteme SCHUNK

geht nun einen Schritt weiter: Als

erster Hersteller überhaupt bündelt

das innovative Familienunternehmen

eine Vielzahl mechatronischer

Module in einem einzigen

Modulprogramm.

Das Spektrum reicht vom einfachen

Greifer als Pneumatik-Alternative

über Greifer mit integrierter Intelligenz

bis hin zu adaptierbaren, mechanischen

Greifern, die sich mit

unterschiedlichsten Motoren und

Funktionalitäten ausstatten lassen.

Elektrisch angetriebener Greifer

als Pneumatikalternative

Dass mechatronische Module keineswegs

kompliziert sein müssen,

zeigt der elektrisch angetriebene

Kleinteilegreifer EGP. Er konzentriert

sich bezüglich der Mechatronik aufs

Wesentliche und ist dadurch besonders

bedienerfreundlich. So lässt

er sich beispielsweise über einen

Sensorverteiler sehr einfach direkt

digital ansteuern. Ein Umstieg von

pneumatischen auf elektrische

Greifmodule ist mit ihm im Handumdrehen

möglich. Dabei zahlt sich zusätzlich

aus, dass die Sensorik des

bewährten pneumatischen Kleinteilegreifers

MPG-plus in vielen Fällen

auf den EGP übertragen werden

kann, da der Mechatronikgreifer

geometrisch identische Anschlussschnittstellen

bietet.

Verglichen mit am Markt erhältlichen,

elektrisch angetriebenen

Kleinteilegreifern punktet der Greifer

mit hohem Tempo bei gleichzeitig

hoher Greifkraft. Seine leistungsfähige

Kreuzrollenführung

gewährleistet einen hohen Wirkungsgrad

und macht ihn zu einem

dynamischen und leistungsfähigen

Experten für anspruchsvolle Pick

& Place Anwendungen. Da das Gehäuse

aus einem speziellen Hochleistungsaluminium

besteht und

überschüssiges Material eingespart

wurde, profi tieren zudem die Dynamik

und die Energieeffi zienz der

übergeordneten Anlage.

Intelligente Greifer

verkürzen Prozesse

Die zweite Säule des Mechatronikprogramms

von SCHUNK bilden

intelligente Greifer. Mit ihnen lassen

sich Fertigungs-, Montage- und

Handhabungsprozesse verkürzen

und zum Teil sogar vollkommen neuartige

Lösungsstrategien umsetzen.

Dass dies auch ohne umfassendes

elektronisches und steuerungstechnisches

Fachwissen möglich

ist, zeigt der WSG 50. Bei diesem

2-Finger-Parallelgreifer ist die einfache

Inbetriebnahme bereits eingebaut.

So verfügt er neben Profi bus

DP, CAN und RS232 auch über eine

Ethernet TCP/IP Schnittstelle, über

die er dank des integrierten Webservers

mithilfe eines gewöhnlichen

Webbrowser schnell und einfach in

Betrieb genommen werden kann.

Dazu ist keine zusätzliche Software

nötig. In die Grundbacken des

Greifers ist eine elektrische Sensorschnittstelle

integriert, über die

unterschiedlichste Sensoren in den

Greifprozess eingebunden werden

können.

Der Clou des Greifers ist eine integrierte

Greifteildetektion. In

Verbindung mit der hohen Positioniergenauigkeit

des Greifers

ermöglicht sie, dass der WSG 50

einen Greifbefehl taktzeitoptimiert

ausführen kann. Die übergeordnete

Prozesssteuerung wird deutlich entlastet,

weil der Greifer selbst über

eine Intelligenz verfügt, mit der er

Teilaufgaben eigenständig lösen

kann. Abhängig von der jeweiligen

Anwendung lässt sich der Funktionsumfang

des WSG 50 darüber

hinaus mithilfe der eingebauten,

leicht zu erlernenden Skriptsprache

individuell anpassen. Auf diese

Weise bekommen Anwender auch

kniffl ige Aufgaben zuverlässig und

vergleichsweise einfach in den Griff .

Sind die Skripte erstellt, werden sie

einfach auf der eingebauten SD-

Karte abgelegt. Mit ihr lassen sich

die Informationen einfach archivieren

oder 1:1 auf andere WSG Module

übertragen.

Adaptierbare Greifmodule

Die dritte Säule schließlich bilden

mechatronische Greifsysteme mit

adaptierbaren, elektrischen Antrieben.

Je nach Handhabungssystem

und gewünschter Funktionalität

können diese Module mit unterschiedlichsten

Servomotoren ausgestattet

werden. So ist es möglich,

den Greifer mit dem gleichen

Befehlssatz wie beispielsweise den

übergeordneten Roboter anzusteuern.

Flexibel und einfach kann jede

Greifposition geändert werden,

ohne dass es Probleme mit inkompatiblen

Steuerungssignalen gibt.

Zudem lassen sich die Eigenschaften

der Anlagensteuerung hinsichtlich

Programmierung, Safety oder

Feldbussen direkt nutzten. Jüngstes

Beispiel für eine solchen adaptierbaren

Greifer ist der robuste Großhubgreifer

EGA. Als Antrieb können

bei ihm alle gängigen Industrie-

Servomotoren eingesetzt werden,

insbesondere auch Servomotoren

im Spannungsbereich ab 230 V

AC. Je nach Verwendung kann der

Motor entweder parallel oder rechtwinklig

zur Bewegungsrichtung

angefl anscht werden. Die parallele

Anordnung bietet sich insbesondere

bei Roboterapplikationen an, bei

denen die Höhe des Greifers minimiert

werden soll. Der rechtwinklige

Anbau ist beispielsweise bei Portalanwendungen

ideal, bei denen

die Breite des Greifers minimiert

werden soll. Der EGA baut extrem

fl ach und kompakt und weist nur

geringe Störkonturen auf. Mit seiner

Wälzführung ist er dauerhaft präzise

und hat eine lange Lebensdauer. Zudem

kommt das gewichtsoptimierte

Design des Greifers der Dynamik

und der Energieeffi zienz der Anlage

zugute.

Nach Ansicht von Matthias Poguntke,

Bereichsleiter Produkt- und

Portfoliomanagement bei SCHUNK,

werden in Zukunft sowohl pneumatische

als auch elektrische Antriebe

Ihre Berechtigung haben. „Mechatronische

Module sind besonders

fl exibel und trotz teilweise höherer

Anfangsinvestition wirtschaftlich

sehr attraktiv“, erläutert Poguntke.

„Für Pneumatikgreifer wiederum

sprechen der attraktive Preis, die

Robustheit sowie die einfache Inbetriebnahme

und Wartung.“ Er empfi

ehlt daher, nach Einsatzzweck,

Umfeld und individuellen Anforderungen

abzuwägen, welche Antriebsart

den größeren wirtschaftlichen

Nutzen bringt.


AUTOMATICA/ CERAMITEC 2012

22.5. – 25.5. 2012

Messegelände München

Issue:

AUTOMATICA/ CERAMITEC 2012

22 rd .5 th . – 25 th .5 th . 2012

Fairground Munich


Halle XXX | Stand XXX | Hallenfarbe: Halle XXX | Stand XXX | Hallenfarbe:

Halle XXX | Stand XXX | Hallenfarbe:

d e r P o i n t

Halle XXX | Stand XXX | Hallenfarbe:

g r a b e n

Halle XXX | Stand XXX | Hallenfarbe:

VIP

Halle XXX | Stand XXX | Hallenfarbe:

Lounge

Halle XXX | Stand XXX | Hallenfarbe:

O l o f - P a l m e - S t r a ß e

Tower

ROBOTIK

2012

Am Messesee

Parkhaus West

Multi-storey

car park West

Am Messesee

U2

Messestadt West

P a ul - H e n r i - S p a a k - S t r a ß e

Nordwest

TAXI

SAMPE

EUROPE

Stand Oktober 2011 – Änderungen vorbehalten

Status October 2011 – Subject to changes

ICM

West

Spedition, Zoll/

Forwarding offices,

Customs

B 0

Messehaus

Administration

building

ACP

KNOW-HOW

Lounge

21

C 1 C 2 C 3 C 4

B 1

A 1

20

1 2

3

Servicebetriebe Nord /

Service companies

North

19

Nord

B 2 B 3 B 4 B 5 B 6

A t r i u m A t r i u m

A 2 A 3 A 4 A 5 A 6

W i l l y - B r a n d t - A l l e e

Battery

Manufacturing

AUTOMATICA

Forum

TAXI

ExpressWay

Halle XXX | Stand XXX | Hallenfarbe:

18

4 5

18a

P1

Nord

17

17a

16

Wertstoffsortierhalle/

Waste-sorting plant

6 7

Ausstellungsfreigelände Nord/

Outdoor exhibition area North

15a

15

Ost

Servicebetriebe

Ost/

Service

companies

East

8

TAXI

14

Am

Messeturm

P+R

Parkhaus

Park &

Ride car

park

U2

Messestadt Ost

Übergang von AUTOMATICA zur CERAMITEC

Passage between AUTOMATICA and CERAMITEC

13a

13

e i g e l ä n d e


Halle XXX | Stand XXX | Hallenfarbe:

Montage- und Handhabungstechnik:

Montagestationen und -anlagen

Assembly and handling technology:

Assembly stations and systems

Montage- und Handhabungstechnik:

Komponenten, Positioniersysteme

Assembly and handling technology:

Components, positioning systems

Robotik, Sicherheitstechnik,

Versorgungstechnik

Robotics, Safety technology,

Supply technology

Industrielle Bildverarbeitung

Machine Vision

Antriebstechnik, Sensorik, Software,

Steuerungstechnik

Drive technology, Sensor technology,

Software, Control systems technology

ROBOTIK 2012

21.– 22. Mai 2012

21–22 May 2012

SAMPE EUROPE

2nd Symposium on Automation

in Composite Technology

24.– 25. Mai 2012

24 – 25 May 2012

CERAMITEC 2012

Technologies | Innovations | Materials

22.–25. Mai 2012

22–25 May 2012

ACP

Batteriefertigung

Battery Manufacturing

Halle XXX | Stand XXX | Hallenfarbe:

Halle B1 | Stand 220 | Hallenfarbe:

Halle A1 | Stand 527 | Hallenfarbe:

Halle A5 | Stand 400a | Hallenfarbe:

Halle A2 | Stand 524 | Hallenfarbe:

Halle A2 | Stand 103 | Hallenfarbe:

Halle B2 | Stand 405 | Hallenfarbe:


14 Sicherheit

Ausg.Nr._10/2012

Maschinensicherheit in der industriellen Automation

Das Ziel: Sicher und produktiv arbeiten

Wenn Mensch und Maschinezusammenarbeiten,

müssen

hohe Sicherheitsstandards

gewährleistet sein. Genau

das ist das Aufgabenfeld der

Schmersal Gruppe. Sie zeigt

auf der AUTOMATICA Sicherheits-Schaltgeräte

und –systeme,

die eine sichere und

zugleich hochproduktive Kooperation

von Bediener und

Maschine bzw. Roboter ermöglichen.

Welchen Beitrag kann die Sicherheitstechnik

leisten, damit

hoch automatisierte Anlagen

mit optimaler Produktivität

arbeiten? Wie lässt sich ein

Höchstmaß an Flexibilität und

Anpassbarkeit an die individuellen

Prozesse erreichen?

Und wie gewährleistet man die

Manipulationssicherheit der

Schutzeinrichtungen? Diese

und andere Fragen beantwortet

die Schmersal Gruppe auf der

AUTOMATICA (Halle B2, Stand

528).

Sicherheitsgerichtete Steuerungstechnik:

Am besten

einfach

Die neue Sicherheits-Kompaktsteuerung

PROTECT SELECT

(siehe Abb.) schafft die Voraussetzung

dafür, dass die Sicherheitsfunktionen

optimal an

die Arbeitsabläufe angepasst

werden können. Genau dies erwartet

man von einer konventionellen

Sicherheitssteuerung,

die allerdings einen recht hohen

Programmier- oder Parametrieraufwand

erfordert. Bei

PROTECT SELECT entfällt dieser

Aufwand: Der Konstrukteur

muss in den meisten Fällen nur

eines von vier vorkonfigurierten

Applikationsprogrammen

auswählen und wenige Einstellungen

(wie z.B. Stopp O- oder

Stopp 1-Funktionalität) vornehmen.

Trotz dieser sehr einfachen

Anpassung an die jeweiligen

Anforderungen kann der Anwender

mit PROTECT SELECT

auch komplexere sicherheitsgerichtete

Aufgabenstellungen

der Robotik und Handhabungstechnik

auf einfache Weise

realisieren – z.B. zusätzliche

Betriebsarten (Einrichtbetrieb,

Prozessbeobachtung) oder die

Zuführung von Material durch

den Gefahrenbereich ohne Anhalten

der Maschine (Muting).

Dabei spart er auch Kosten und

Platz im Schaltschrank, weil die

Signale sämtlicher Sicherheits-

Schaltgeräte mit einem einzigen

kompakten Steuerungsmodul

ausgewertet werden – inklusive

Not-Halt, Reset, Wartungsklappen

und Optoelektronik für die

Materialzufuhr).

Berührungslose Schutzeinrichtungen

sind flexibler

Als Schutzeinrichtungen an der

Materialzu- und abführung von

automatisierten Anlagen setzen

sich zunehmend optoelektronische

Systeme gegen die klassische

trennende Schutzeinrichtung

durch – und auch hier

wünschen sowohl die Konstrukteure

als auch die Anwender

der Anlagen ein Höchstmaß an

Flexibilität. Genau das bieten

die neuen Sicherheits-Lichtvorhänge

und –Lichtgitter vom Typ

4 gemäß IEC/ EN 61496, die das

Schmersal-Kompetenzzentrum

Optoelektronik in Mühldorf/

Inn entwickelt hat.

Die Geräte ermöglichen zusätzliche

produktivitätssteigernde

Funktionen – zum Beispiel die

ortsfeste oder bewegliche Ausblendung

von Objekten (Fixed

Blanking/ Floating Blanking)

und eine Ausblendung mit variablem

Randbereich. Diese

Funktionen erlauben die automatisierte

Zuführung von

Werkstücken durch den Gefahrenbereich

ohne Anhalten der

Maschine. Eine weitere Funktion

– die doppelte Quittierung –

stellt sicher, dass sich z.B. nach

einer Störungsbeseitigung kein

Personal mehr im Gefahrenbereich

befindet, wenn die Anlage

wieder anläuft.

Roboter ohne Schutzzaun

Beim Trend-Thema „Robotik

ohne Schutzzaun“ ist Schmersal

ebenfalls aktiv. Dipl.-Ing.

Thomas Dahmen, Leiter Produktmanagement:„Gemeinsam

mit Partnern haben wir sicherheitstechnische

Lösungen

entwickelt, die die reale Bewegung

und Geschwindigkeit des

Roboters im Raum überwachen

und sofort die gefahrbringende

Bewegung stoppen, wenn der

Roboter den definierten Sicherheitsbereich

verlässt. Das ist

eine zentrale Voraussetzung

für die Zusammenarbeit von

Mensch und Roboter ohne trennenden

Schutzzaun:“

Verstärkte

Branchenorientierung

Auf der AUTOMATICA wird die

Schmersal Gruppe auch ihre

Branchenorientierung deutlich

machen. Viele Branchen

stellen besondere Anforderungen

z.B. an die Sicherheit

(Lasertechnik), an die hygienegerechte

Konstruktion (Lebensmitteltechnik)

oder an

den Explosionsschutz. Diese

Anforderungen werden mit speziell

entwickelten Sicherheits-

Schaltgeräten erfüllt.

Die Schmersal Gruppe auf der

AUTOMATICA 2012:

Halle B2, Stand 528

Weitere Informationen unter:

www.schmersal.com


Ausg.Nr._10/2012 Bildverarbeitung

15

Bildverarbeitung wird dreidimensional

Trends auf der AUTOMATICA 2012

Die deutsche Bildverarbeitungsbranchekletterte

bereits 2010 auf

einen Umsatzspitzenwert von

1,26 Milliarden Euro und alle

Vorzeichen deuten darauf hin,

dass im Jahr 2011 die 1,5 Milliardenmarke

geknackt wurde.

Am wirtschaftlichen Erfolg haben

die technischen Fortschritte großen

Anteil. Die industrielle Bildverarbeitung

erfüllt immer komplexere

Aufgaben, wird aber gleichzeitig

immer einfacher anwendbar. Für

weiteren Aufschwung sorgen die

dreidimensionalen Technologien,

darin sind sich die Experten einig.

Verschiedene Systeme stehen bereits

zur Verfügung. Davon können

sich Besucher der internationalen

Fachmesse AUTOMATICA überzeugen,

die vom 22 bis 25. Mai 2012 auf

dem Gelände der Messe München

stattfi ndet.

Nachdem die industrielle Bildverarbeitung

(IBV) viele Jahre erfolgreich

im zweidimensionalen Bereich zu

Hause war, erweitert sich ihre Welt

um eine Dimension. 3D-Bildverarbeitung

wird zunehmend von den

wichtigen Automatisierungstreibern

Automobilindustrie, Halbleiterfertigung

und Robotik gefordert. Ein

dreidimensional sehender Roboter

kann eben fl exibler mit seiner Umwelt

interagieren, als das zweidimensional

möglich wäre, und das

Volumen von Ball-Grid-Arrays auf

Leiterplatten oder von Keksen und

anderen Lebensmitteln kann nur

mit 3D-Daten bestimmt werden.

Auch die Personendetektion funktioniert

am besten dreidimensional.

Viele weitere neue Anwendungsmöglichkeiten

sind mit dem Einsatz

von 3D-Systemen verbunden, so

dass sich die Anbieter industrieller

Bildverarbeitung davon einen weiteren

Wachstumsschub erwarten.

Patrick Schwarzkopf, Leiter der

VDMA Fachabteilung Industrielle

Bildverarbeitung, beobachtet die

Entwicklung seiner Branche und

speziell das Geschehen im 3D-

Bereich sehr genau. Er berichtet:

„Im Komponentenbereich, zum

Beispiel bei den Kameras, sehen

wir immer kleinere Bauformen bei

hoher Aufl ösung und geringerer

Leistungsaufnahme.“ Eine Veränderung

erkennt er auch im Bereich

der Beleuchtung: „Noch bewegt sie

sich stark im Bereich des sichtbaren

Lichts, jedoch nutzen bereits viele

neue Anwendungen das ultraviolette

oder infrarote Spektrum. So

können Bildverarbeitungssysteme

unbeeinträchtigt vom Umgebungslicht

zuverlässig arbeiten.“

Diese Entwicklungen lassen sich auf

der AUTOMATICA 2012 nachvollziehen.

Dort präsentieren technologieführende

Unternehmen vom 22. bis

25. Mai ihre Neuheiten – für die AU-

TOMATICA 2012 sind bereits knapp

30 Unternehmen aus dem Bereich

Bildverarbeitung angemeldet. Zusätzlich

werden auf dem AUTOMA-

TICA Forum in Vorträgen aktuelle

Trends vorgestellt und deren Praxistauglichkeit

diskutiert.

Sensoren für die

In-Line-Messtechnik

Die Automobilindustrie ist in der

Bildverarbeitung ein wesentlicher

Innovationstreiber. Sie fordert

häufi g eine exakte 3D-Vermessung

– in vielen Fällen in den

Prozess integriert – denn bei der

Produktion hochwertiger Fahrzeuge

gilt es neue und komplexe

Prozessketten optimal miteinander

zu verzahnen. Moderne, hochgenaue

3D-In-Line-Messtechnik

erlaubt heute die schnelle, prozessoptimale

Durchführung unterschiedlichster

Messaufgaben

an der Rohkarosse direkt im Prozess.

Der Vorteil: Die gewonnenen

Messdaten können direkt für die

Qualitätsoptimierung in der Produktion

genutzt werden.

Eine solche In-Line-Implementierung

in derart komplexem Umfeld

ist gewissermaßen die Königsklasse

der Bildverarbeitung. Dazu

ist ein IBV-Partner erforderlich,

der über viel Erfahrung verfügt

und am besten einen intelligenten

Werkzeugkasten aus In-Line-

Messtechnik und In-Prozess-Ana-

lysesoftware zur Verfügung stellen

kann. Für die Fertigungsautomatisierung

geeignete, innovative 3D-

Messsysteme müssen kompakt

aufgebaut sein, so dass sie selbst

an schwer zugänglichen Stellen

eingesetzt und auf engstem Raum

integriert werden können. Weiterhin

sind häufi g hohe Messgenauigkeit

und ein sehr kurzer Messtakt erforderlich,

damit sich die Sensoren

auch für High-Speed Anwendungen

einsetzen lassen.

Sinnvolle Ergänzung zu Radar und

Ultraschall

Ein verhältnismäßig junges 3D-

Messverfahren ist die optische

Time-of-Flight (ToF)-Technologie, die

bisherigen Sensortechnologien wie

Radar und Ultraschall Konkurrenz

macht bzw. als Ergänzung dient.

Vor allem drei Verfahren kommen

bereits in Sensoren und Kundenanwendungen

zum Einsatz: das Con-

tinuous Wave (CW)-Verfahren, das

direkte sowie das indirekte Pulsverfahren.

Während das CW-Verfahren

auf der Bestimmung der Phasenverschiebung

von ausgesendeter und

empfangener Welle beruht, nutzt

das direkte Pulsverfahren die Zeitmessung

zwischen ausgesendetem

und empfangenem Puls. Bei der

indirekten Time-of-Flight-Messung

wird ein einzelner Lichtpuls auf das

zu erfassende Objekt geschossen

und der zurückkehrende Puls über

zwei unterschiedlich lange Integrationsfenster

gemessen. In einer

weiteren Messung wird das Hintergrundlicht

erfasst und „on chip“

abgezogen, was den Einsatz bei

ungünstigen Lichtverhältnissen

protegiert. Die ToF-Verfahren sind

günstig, einfach zu integrieren

und in vielen Anwendungen einsetzbar.

�Text:

Messe München GmbH

Messegelände,

81823 München


16 Branchen-News

Ausg.Nr._10/2012

WHITE PLAINS, N.Y.,

Feb. 28, 2012 – ITT

Corporation (NYSE:

ITT) today announced that it has

launched the ECO Series, a line

of high-performance hydraulic

shock absorbers sold under the

Enidine brand name. The ECO

Series products use bio-degradable

fluids rather than typical

hydraulic oils and are compliant

with the European Union’s

Restriction of Hazardous Substances

(RoHS) directive.

The ECO Series is the result of innovative

efforts by ITT to provide

its global customers with a standard

product that offers industryleading

environmental benefits

in applications ranging from packaging,

to factory automation, to

food processing.

Robotmaster und Kuka

präsentieren neues Kuka Bearbeitungszentrum

Robotmaster und die Kuka

Robotics GmbH präsentieren

auf der Automatica

2012 erstmalig das neu entworfene

Kuka Bearbeitungszentrum,

in dem die neue KRC4 Steuerung

und die Kuka.CNCBearbeitungstechnologie

zum Einsatz kommen.

Interessierte Messebesucher können

die Bearbeitung eines Werkstücks

aus der industriellen Fertigung

anhand eines Kuka Quantec

KR300 Roboters und eines Rotationstisches

live verfolgen.

Auf der Automatica hat jeder Besucher

die Gelegenheit, die beeindruckenden

Bearbeitungsergebnisse

aus erster Hand betrachten zu

können, die mit der neuesten CNC-

Steuerungstechnologie von Kuka

Robotics und der Programmierung

mit Robotmaster, dem CAD/CAM-

System für die Roboter-Programmierung,

erzielt werden.

Der Markt für die Werkstückbear-

ITT launches ECO Series line

of hydraulic shock absorbers

New standard product offers

industry-leading environmental benefits

“At ITT, we are committed to

meeting the environmental expectations

of today’s customers

and driving new technologies,”

said Greg Herman, Enidine’s Industrial

Product Manager. “By

developing the ECO Series, we

are able to provide a cuttingedge

product for our global customers

and end markets.”

The ECO Series is free of copper

and contains no nickel or

chrome plating. The products

also offer enhanced corrosion

and wear properties from a new

Enicote II surface finish. The

new line is designed to replace

a range of Enidine’s legacy PRO

and PM products while maintaining

their reliability, durability

beitung durch Roboter ist einem

stetigen Wachstum unterworfen, da

immer mehr Fachleute realisieren,

dass auch mit Robotern sehr gute

Fertigungstoleranzen erzielt werden.

Anstelle einer teuren 5-Achsen

CNC-Maschine zur Durchführung

von Schrupp- und zusätzlichen

Schlichtoperationen kommen für

diese Prozesse jetzt vermehrt kostengünstigere

Roboterlösungen

zum Einsatz. Formenbauer und

Prototypenhersteller können ihr

gesamtes Werkstück mit Hilfe eines

Roboters herstellen! Für höchste

Präzision kann der finale Schlichtvorgang

auf dem Werkstück dann

auf einer CNC-Maschine vorgenommen

werden, um die gewünschte

Fertigungstoleranz zu gewährleisten.

Die wichtigsten Roboterhersteller,

wie Kuka Robotics und Stäubli

haben die Gelegenheit ergriffen,

Roboter mit der nötigen Stabilität

and flexibility to accommodate a

wide range of force and velocity

applications.

The Enidine brand consists of

differentiated products and services

for the industrial, aerospace,

defense, rail and transportation

markets globally. To learn more

about the Enidine, its innovative

ECO Series and other products,

please visit the website at www.

enidine.com.

About ITT

ITT is a diversified leading manufacturer

of highly engineered critical

components and customized

technology solutions for growing

industrial end-markets in energy

infrastructure, electronics, aero-

zur Fertigung härterer Materialien

auszustatten und eine verbesserte

Steuerungstechnologie zur Verfügung

zu stellen, die auf CNC-gesteuerter

Bewegungsplanung basiert.

Diese CNC-Steuerungen liefern

beachtliche Leistungen bei der Verarbeitung

einer großen Anzahl von

Punktdaten, die bei der High-Speed-

Bearbeitung erforderlich sind. Die

Vorausschau auf mehrere hundert

Punkte im Werkzeugweg sorgt für

sanfte Beschleunigung und Verzögerung

- entscheidende Anforderungen

zum Erreichen einer feinen

Toleranz bei dieser Fertigungsart.

Die neuesten Messungen, die auf

Teilen vorgenommen wurden, die

anhand der Kuka.CNCSteuerungstechnologie

gefertigt wurden, haben

ergeben, dass 95 Prozent aller

Punkte innerhalb der programmierten

Toleranz liegen! Dies ist ein

äußerst erstaunlicher Wert im Vergleich

zu Zahlen aus früheren Jahren,

als solche Ergebnisse für eine

space and transportation. Building

on its heritage of innovation,

ITT partners with its customers

to deliver enduring solutions to

the key industries that underpin

our modern way of life. Founded

in 1920, ITT is headquartered in

White Plains, N.Y., with employees

in more than 15 countries

and sales in more than 125 countries.

The company generated

2011 revenues of approximately

$2.1 billion.

For more information visit

www.itt.com

ITT Control Technologies GmbH

Werkstrasse 5

64732 Bad König, Germany

Tel.: +49 (6063) 9314-0

Fax: +49 (6063) 9314-44

Email: info@enidine.de

www.enidine-eco.com/de

Bearbeitung mit Robotern für unerreichbar

gehalten wurden.

Robotmaster bietet eine benutzerfreundliche

und integrierte Softwarelösung

zum Import und zur

Erzeugung von CAD-Modellen, zur

Erstellung der Bahnplanung sowie

verbesserte Funktionen zur Lösung

der inversen Kinematik des Roboters

(Singularitäten, Gelenkgrenzen,

Bereichsgrenzen, Reichweite

usw.) ebenso wie Simulation und

Erzeugung des Robotercodes. Ein

6-Achsen Roboter kann mithilfe von

Robotmaster sehr leicht programmiert

werden, wobei auch externe

Achsen (bis zu drei Linear- und zwei

Rotationsachsen) unterstützt werden

- und das alles, falls gewünscht,

in einer Simultanbewegung.

�Text:

InterCAM-Deutschland GmbH

Am Vorderflöß 24a

D-33175 Bad Lippspringe

Germany

www.robotmaster.com


Ausg.Nr._10/2012 Branchen-News 17

SVS-VISTEK GmbH auf der AUTOMATICA 2012

Halle B2 in Stand 405

1. EVO Tracer

Mit der EVO Tracer zeigt SVS-VISTEK

auf der AUTOMATICA zum ersten mal

in Deutschland seine neueste technische

Entwicklung. Diese Kamera

kombiniert die hervorragenden Eigenschaften

der EVO Serie mit den

Vorteilen eines über Micro Four-

Thirds gesteuerten Objektives. Sie

erlaubt so die totale Kontrolle über

Zoom, Fokus und Blende. Damit

wird das Objektiv zum vollkommen

integrierten Bestandteil der Kamera.

Diese Technologie stößt ein Tor

auf in völlig neue Märkte und Anwendungsmöglichkeiten

in denen

maximale Flexibilität und Präzision

gefragt ist.

2. ECO und EVO "BlackLine":

Mit allen Wassern gewaschen.

ECO / EVO bis Schutzklasse IP67

Nicht ohne Stolz präsentiert SVS-

In diesem Jahr präsentiert

die HGV Vosseler GmbH &

Co. KG ein weiteres Sensor-

Highlight im HGV Portfolio.

Effizienz in der optischen Messtechnik

In der Qualitätssicherung spielen

optische Verfahren mittlerweile

eine große Rolle und sind mittlerweile

so etabliert, dass sie ergänzend

oder alternativ zur taktilen

VISTEK nach der ECO nun mit der

EVO bereits die zweite Kamera-Serie

in schwarzer, besonders widerstandsfähiger

Hülle. Diese besteht

lediglich aus zwei Teilen und bietet

einen Schutz inkl. Objektiv-Tubus

bis Klasse IP67. Die hochwertige

Ausstattung der Kamera bietet industrielle

8- und 12-pin M12 Stecker

für GigE und I/O Konzept. 60 Modelle

sind somit verfügbar und spannen

einen Bogen von 0,4 MP (VGA)

bis 8 MP.

Diese „BlackLine“ Versionen der ECO

und EVO Serien sind das Produkt eines

intensiven Dialogs mit den Anforderungen

der fertigenden Industrie

und langjähriger Erfahrung.

Die ECO und EVO "BlackLine":

Gehäuse, I/O-System und Feature-

Set wurden konsequent auf maximalen

Anwender-Nutzen getrimmt.

Messtechnik einer wachsenden

Zahl von Applikationen eingesetzt

werden. Die geometrischen

Vermessungen von Oberflächen

durch Scanner oder Streifenlichtprojektoren

liefert eine hohe

Informationsdichte bei kürzester

Messzeit und erlaubt den anschliessenden

Ver gleich gegen

CAD. Gegenüber der taktilen Messtechnik

sind die Verfahren zwar

„rasend schnell“ – dennoch kön-

Das Ergebnis ist überzeugend:

"BlackLine" hilft Geld sparen, da

kein weiteres Schutzgehäuse und

in vielen Anwendungen kein zusätzlicher

LED-Lichtcontroller benötigt

wird.

Fakten im Detail:

Dichtes Gehäuse bis IP67

Das Gehäuse wird in zwei Teilen

aus dem "Vollen" gefräßt und ist

absolut HF-dicht und gegen Feuchteeinfluss

geschützt. Der Objektivanschluss

ist abgedichtet und ein

Objektivtubus für die meisten Objektive

schützt zusätzlich auch die

Optik vor Umwelteinflüssen.

M12 Industrie Stecker

Mit dem „Phoenix Contact M12-

Stecksystem“ wird die Schutzklasse

IP67 erzielt und eine bewährte,

schnell verfügbare und sehr kos-

MESSE NEUHEIT 2012 HGV 3D-ScanSense

3D-Oberflächeninspektion im Fertigungstakt

nen bisher auch hier nur wenige

Bauteile pro Tag als Stichproben

gemessen werden und der interaktive

Aufwand bei der Analyse ist

erheblich.

Für die Sicherstellung der Fertigungsprozesse

werden üblicherweise

nur Informationen über wenige

relevante Geometriemerkmale

(Features) wie z.B. Löcher, Bolzen,

Beschnitt-/Umrisspunkte benötigt.

Dazu werden prozessrelevante

tengünstige Verkabelung angeboten.

Für die Ethernet Daten kommt die

8-polige M12 Buchse/Stecker-

Kombi zum Einsatz, die sogar für

10 GigE-Signale entwickelt wurde.

Ein weiterer 12-poliger M12 Stecker

wurde für das I/O-Konzept vorgesehen.

I/O-System der "BlackLine"-

Serie

Die ECO ist kommunikativ! Es werden

3 Eingänge, 3 Ausgänge (zwei

mit HighCurrent LED-Treiber) und

eine echte RS-232 angeboten welche

über das Ethernet angesprochen

wird. Die Versorgungsspannung

mit bis zu 24 V DC +/- 20%

wird der Industriewelt gerecht.

Zwei LED-Beleuchtungen können

auch hier direkt durch jede "Black-

Line" angesteuert werden. Bei vielen

Applikationen ist dies der entscheidende

Vorteil bzw. reduziert

die Betriebskosten, da ein separates

LED-Blitzgerät entfällt.

Parameter als 100%-Kontrolle mit

Hilfe einzelner In-Line-Sensoren

kontrolliert. Die Projektierung an

welchen Stellen eine Bauteilgeometrie

permanent kontrolliert

werden soll ist anspruchs voll und

limitiert bezüglich Kosten und

Messzeit. Da im Rahmen heutiger

modularer Fertigungskonzepte

mehrere Fahr zeug-Derivate und

Baureihen auf einer Linie produziert

werden, kommen vermehrt

flexible Messsysteme zum Einsatz.

�Text:

HGV Vosseler GmbH & Co. KG

An der Lehmgrube 9,

74613 Öhringen


18 Montage- und Handhabungstechnik

Ausg.Nr._10/2012

Eine Branche auf Rekordjagd

Montage- und Handhabungstechnik auf der AUTOMATICA 2012

Der Umsatz von MontageundHandhabungstechnik

im Jahr 2011 wird in

Deutschland sechs Milliarden Euro

überschreiten, so hatte der VDMA

Robotik + Automation bereits

Ende letzten Jahres prognostiziert.

Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr

ein gewaltiges Plus von 42

Prozent. Der Zuwachs sichert die

Pole-Position innerhalb der Dachbranche

Robotik + Automation, deren

Steigerung bei 37 Prozent liegt.

Die Zuwächse sind letztendlich der

Lohn für praxisgerechte Lösungen,

die Unternehmen in den letzten

Jahren entwickelt haben. Besucher

der AUTOMATICA 2012, die vom 22.

bis 25. Mai auf dem Gelände der

Neuen Messe München stattfindet,

erhalten einen umfassenden Überblick

über modernste Montage- und

Handhabungstechnik.

Einen neuen Rekordumsatz von

10,3 Milliarden Euro erwartet der

VDMA Robotik + Automation für

das abgelaufene Jahr 2011 für die

von ihm vertretene Branche. Dazu

tragen die Unternehmen der Montage-

und Handhabungstechnik den

Löwenanteil von sechs Milliarden

Euro bei. Wachstumsmotor ist wie

schon oft die Automobilindustrie,

die verstärkt in neue Technik und

neue Werkstoffe investiert. Daniela

Dietz, Referentin für Montage- und

Handhabungstechnik im Fachverband

Robotik + Automation gibt ein

Beispiel: „Immer stärker drängen

Leichtbaustoffe wie Kohlefaserverbundwerkstoffe

in die Serienfer-

tigung. Das ist nur durch automatisierte

Prozesse zu bewältigen.

Automobilhersteller und ihre Zulieferer

müssen dafür ihre Fertigungsprozesse

umstellen und optimieren,

was den Anbietern von Montageund

Handhabungstechnik entgegenkommt.

Außerdem fördert der

weltweite Konkurrenzkampf unter

den großen Herstellern zusätzlich

den Drang, innovative Automatisierungstechnik

einzusetzen.“

Hilfreiche Informationen zum Umgang

mit Faserverbundwerkstoffen

bietet die AUTOMATICA 2012. Sie

hat das Thema „Automatisierte

Composite Produktion“ zu einem

ihrer zentralen Themen erklärt und

wird dazu auch eine neue Sonderschau

präsentieren. Die internationale

Fachmesse für Automation und

Mechatronik will dazu beitragen,

die Herausforderung einer automatisierten

Fertigung von Leichtbauteilen

aus Faserverbundwerkstoffen zu

meistern.

Zahlreiche Wachstumstreiber

Für die Montage- und Handhabungstechnik

sind neben der Automobilindustrie

zahlreiche weitere

Wachstumstreiber auszumachen:

Elektronikindustrie, Metallindustrie

und Maschinenbau, Flachdisplay-

Fertigung, Medizintechnik und alle

Branchen rund um Erneuerbare

Energien setzen verstärkt auf automatisierte

Montage. Die wiederum

trägt dazu bei, bei hoher Qualität

zu rationalisieren, die Produktivität

zu steigern, Durchlaufzeiten zu verkürzen

oder Taktzeiten zu erhöhen.

Auch brauchen die Menschen in

modernen Industriegesellschaften

immer mehr Arzneimittel, industriell

verarbeitete Nahrungsmittel oder

Verpackungen. Dieser wachsende

Bedarf bietet den Herstellern von

Montage- und Handhabungstechnik

die Chance, ihren Umsatz in den

nächsten Jahren weiter zu steigern.

Ein neues und besonders interessantes

Anwendungsfeld ist die

Batterieproduktion. Die Rede ist

weniger von haushaltsüblichen Batterien

oder Akkus für Laptops oder

Handys, sondern von Hochenergiespeichern

für Elektroautos oder

Erneuerbare Energien. Diese Batterien

stoßen in ihrer Leistungsfähigkeit

und Größe, vor allem aber durch

Zuverlässigkeit und Lebensdauer in

andere Dimensionen vor. Sie erfordern

außerdem geringe Verlustleistung

und Handhabungssicherheit –

bei Hitze und Kälte gleichermaßen.

Für den mobilen Einsatz kommen

noch hohe Energiedichte und Crash-

Sicherheit dazu.

Und – sie nehmen eine Schlüsselrolle

ein, wenn es um die Wirtschaftlichkeit

und Akzeptanz von

Elektromobilität und alternativer

Energiegewinnung geht. Nur wenn

sich solche Hochenergiespeicher in

großen Serien und zu moderaten

Kosten produzieren lassen, werden

sich diese bereits hochgelobten

Technologien tatsächlich auf breiter

Ebene durchsetzen.

Topthema der AUTOMATICA:

Automatisierte Batterieproduktion

und Sonderschau

Das erfordert massive Fortschritte

in der Produktion von Hochleistungsbatterien,

die nur in engem

Zusammenspiel von Herstellern,

Zulieferern, Maschinenbauern und

Forschung zu bewältigen sind. Insbesondere

ist die Automatisierung

der Montagevorgänge gefragt, sei

es beim Zusammenbau der einzelnen

Zellen, der Batteriepack-Montage

oder schließlich bei der Endmontage

im Bodenmodul – ein neues

Marktsegment, dem sich zahlreiche

Automatisierer zugewendet haben.

Die AUTOMATICA selbst fördert den

Fortschritt in der Batterieproduktion

durch die Sonderschau „Batterieproduktion

und Automatisierungstechnik“.

Die neue Sonderschau (in

Halle A2) wird in enger Zusammenarbeit

mit dem Fachverband Productronic

im Verband Deutscher Maschinen-

und Anlagenbau (VDMA),

dem WZL der RWTH Aachen und

führenden Unternehmen aus dem

Batterie-Maschinenbau veranstaltet.

Sie zeigt das komplette Produktionsumfeld

von Batterien – von der

Beschichtung des Elektrodenmaterials

bis hin zum fertigen Modul.

Maschinen, Anlagen, Werkzeuge

und Zwischenprodukte zeigen die

wichtigsten Prozessschritte „zum

Anfassen“. Die „virtuelle Fabrik“

der RWTH Aachen, in der Besucher

selbst eine Modellfabrik schmieden

können, sowie interaktive 3-D Modelle

der Produktionsstruktur komplettieren

den umfassenden Überblick

über die Batterieproduktion.

Dr. Eric Maiser, stellvertretender Geschäftsführer

VDMA Productronic

und Leiter Industriekreis Batterieproduktion

im VDMA Forum E-Motive,

erwartet von der Sonderschau

viele Impulse für die automatisierte

Batterieproduktion: „Die Fertigung

von Hochleistungsbatterien ist heute

im Wesentlichen Manufaktur. Die

automatisierte Großserienfertigung

hilft nicht nur die Kosten zu senken.

Sie ist notwendig, um durchgehende

Präzision bei der Herstellung zu

gewährleisten und damit die Zuverlässigkeit

und Langlebigkeit der

Produkte zu verbessern. Die Batterieproduktion

braucht dringend

spezifische Innovationen, zum Beispiel

in der Messtechnik, sensible

Greifer für biegeschlaffe Teile, präzise

Roboter bis hin zur gefahrlosen

Mensch-Maschine-Interaktion im

Hochspannungsbereich. Die AUTO-

MATICA ist ein ideales Podium für

Aussteller und Besucher der Sonderschau,

um viel voneinander zu

lernen und damit der Industrie neuen

Schub zu verleihen.“

�Text & Bild:

Messe München GmbH

Messegelände

81823 München


Ausg.Nr. 10/2012 Assembly & Handling Techn.

An Industry Going After a Record

Assembly and Handling Technology at AUTOMATICA 2012

VDMA Robotik + Automation

already predicted

at the end of

last year that turnover of assembly

and handling technology

was going to surpass six

billion euros in Germany in

2011.

This signifies an enormous increase

of 42 percent compared

to the previous year. The increase

ensured it the pole position

within the overall robotic

+ automation industry, which

grew by 37 percent. The increases

are the rewards in the end for

the practical solutions, which

companies have developed

over the past years. Visitors to

AUTOMATICA 2012, which will

take place on the grounds of the

New Munich Trade Fair Centre

from 22 to 25 May, will obtain

a comprehensive overview of

state-of-the-art assembly and

handling technology.

VDMA Robotik + Automation

expects another record turnover

of 10.3 billion euros for the

past year 2011 in the industry

that it represents. Companies

in assembly and handling technology

contributed the major

share to this of six billion euros.

The growth engine is the

automobile industry as is often

the case, which is investing increasingly

in new technology

and materials. Daniela Dietz,

spokesperson for assembly

and handling technology in

the trade association VDMA

Robotik + Automation, provided

one example: "Lightweight

construction materials such as

reinforced carbon composite

materials are being used increasingly

in series production.

This can only be accomplished

using automated processes.

Automobile manufacturers

and their component supplies

have to convert and optimise

their production processes for

this, which fits in well with of-

fers from suppliers of assembly

and handling technology.

In addition, it promotes global

competition among large manufacturing

companies to use

innovative automation technology."

AUTOMATICA 2012 provides

useful information about dealing

with reinforced carbon

composite materials. It has declared

"Automated Composite

Production" as one of its main

topics and is going to present

a special exhibition on it. The

International Trade Fair for Automation

and Mechatronics is

going to contribute to mastering

the challenge of automated

production of lightweight construction

components made of

reinforced carbon composite

materials.

Numerous growth drivers

In addition to the automobile

industry, there are numerous

other fields driving the

growth of assembly and handling

technology. The electronics

industry, metal industry

and mechanical engineering,

flat-screen display production,

medical engineering and

all industries dealing with renewable

energy sources are

betting increasingly on automated

assembly. In turn, these

contribute to rationalisation

with a high degree of quality,

increasing productivity, shortening

throughput times and

increasing cycle times. People

in modern industrial countries

also increasingly need more

medicine, processed foods and

packaging. This growing need

provides manufacturers of assembly

and handling technology

with the chance to increase

their turnover further over the

coming years.

A new and especially interesting

application field is battery

production. This is less a

matter of conventional house-

19

hold batteries for laptops and

mobile phones, but instead

high-energy storage devices

for electric cars or renewable

energy sources. These batteries

are advancing to other dimensions

with their performance

and size, but above all thanks

to their reliability and operating

life. They also ensure that

there is less dissipation power

as well as more handling reliability

and safety – exposed to

heat and cold equally. Higher

volumic energy and crash-resistance

are additional features

for mobile use.

And – they are taking a key role

when it is a matter of the costeffectiveness

and acceptance of

electric mobility and alternative

generation of energy. These already

much-praised technologies

will only actually become

accepted on a widespread scale

when such high-energy storage

devices can be produced

in large series and at moderate

costs.

Focal Topic at AUTOMATICA:

Automated Battery Production

and Special Exhibition

This requires enormous progress

in the production of highperformance

batteries, which

can only be achieved with close

collaboration between manufacturers,

component suppliers,

mechanical engineers and

researchers. The automation

of assembly processes is especially

needed in assembling

individual cells, battery back

assembly and final assembly in

ground modules, a new market

segment that numerous automation

specialists are dealing

with.

�Text:

Messe München GmbH

Messegelände

81823 München

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20 CERAMITEC

Ausg.Nr._10/2012

CERAMITEC 2012: Rahmenprogramm mit

Schwerpunkt Kosten- und Energieeffizienz

Die CERAMITEC 2012 eröffnet

mit einer Podiumsdiskussion

zum Thema

„Kosten- und Energieeffizienz“.

Das Rahmenprogramm steht an

allen Messetagen jeweils unter

einem speziellen Motto.

Das Rahmenprogramm im CE-

RAMITEC Forum in der Halle

B6 stellt auch 2012 wieder die

Plattform für Wissensvermittlung

und Know-how-Transfer, für

Forschung und Entwicklung dar.

Der Besuch der Fachvorträge und

Podiumsdiskussionen ist kostenfrei.

Alle Vorträge werden mit Simultanübersetzung

in deutscher

und englischer Sprache angeboten.

Tag der Pulvermetallurgie

Der Fachverband Pulvermetallurgie

präsentiert am Dienstagnachmittag,

22. Mai 2012, den

"Tag der Pulvermetallurgie". Zu

den Schwerpunktthemen gehören

dabei neue und bewährte

Technologien zur Herstellung von

Pulvermetallurgie-Teilen sowie

Innovationen und Technologien

für die Produktion in der Keramikindustrie

und weiteren Anwendungsbereichen.

In verschie-

denen Fachvorträgen werden

Fertigungsverfahren, innovative

Techniken und neu entwickelte

Anlagen in diesem Bereich vorgestellt.

Heavy Clay Day

Der "Heavy Clay Day" findet am

Mittwoch, 23. Mai 2012, statt. Die

Fachzeitschrift ZI – Ziegelindustrie

International wird hochkarätige

Sprecher zum Schwerpunkt

"Ressourcenschonung und Energieeffizienz"

Chancen und Möglichkeiten

für die grobkeramische

Industrie präsentieren. Erstmalig

wird sich die europäische Arbeitsgruppe

ECTS (European Ceramic

Technology Suppliers) mit einer

Podiumsdiskussion an der Veranstaltung

beteiligen.

Tag der Technischen Keramik

Das "10th International Symposium

on Ceramic Materials

and Components for Energy and

Environmental Applications"

findet vom 20. bis 23. Mai 2012

in Dresden statt. Am Mittwoch

wird ein Transfer die Teilnehmer

des Symposiums nach München

bringen, wo am Donnerstag, 24.

Mai 2012, die Konferenz mit dem

„Tag der Technischen Keramik“

fortgesetzt wird. Zu dieser Veranstaltung

werden zahlreiche

Teilnehmer der CMCEE Konferenz

als Referenten und Diskussionspartner

erwartet.

Weitere Informationen zur CM-

CEE und die Kooperation mit der

CERAMITEC 2012 finden Sie hier:

www.cmcee12.de

Indien Tag

Ein weiterer Höhepunkt des

Rahmenprogramms ist der Indien-Tag

am Freitag, 25.Mai, der

bereits zum zweiten Mal im Rahmen

der CERAMITEC stattfindet.

Die von der indischen Vertretung

des VDMA organisierte Veranstaltung

wird die Situation und

die Rahmenbedingungen des indischen

Marktes beleuchten.

Guided Tours

Eine Premiere stellt das Angebot

von Guided Tours über die Messe

dar und rundet dieses hervorragende

Programm ab. Zu den

Themen „Grobkeramik“, „Technische

Keramik“ und „Energieeffizienz,

Öfen, Feuerfest“ werden

verschiedene Touren zusammengestellt,

die die Besucher

zu den Highlights des jeweiligen

Themas führen. Geplant sind

zwei Touren pro Tag in englischer

Sprache, die jeweils etwa

2,5 Stunden dauern werden. Bei

maximal acht Stationen stehen

jedem Aussteller 15 Minuten für

seine Präsentation zur Verfügung.

Für die Unternehmen, die

an diesen Guided Tours teilnehmen

möchten, ist eine verbindliche

Anmeldung erforderlich. Für

Besucher ist die Teilnahme an

den Guided Tours kostenfrei.

ThinkIng

Der internationale Rahmen der

CERAMITEC 2012 wird zum zweiten

Mal für die Initiative „ThinkIng“

genutzt, bei der Schüler

in Kontakt mit führenden Unternehmen

aus der Branche

treten, um sich ein Bild von der

gegenwärtigen Arbeitswelt eines

Maschinenbau-Ingenieurs,

Elektrotechnikers oder Verfahrenstechnikers

zu machen. Weiterführende

Informationen zu

Studium und Berufsaussichten

runden das Programm ab. Als Initiator

und Organisator von ThinkIng

agiert der VDMA, Fachgruppe

Keramikmaschinen.

�Text & Bild:

Messe München GmbH

Messegelände

81823 München

Weitere Informationen zur

CERAMITEC 2012 unter

www.ceramitec.de


Ausg.Nr._10/2012 CERAMITEC

21

CERAMITEC 2012 befindet sich auf Erfolgskurs

Mehr als 50 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland

Drei Monate vor ihrer Eröffnung

ist die CERA-

MITEC auf Erfolgskurs.

Die Internationalität der Aussteller

konnte auf dem hohen

Niveau von 2009 gehalten werden;

mehr als 50 Prozent der

Aussteller kommen 2012 aus

dem Ausland.

Neben der starken Präsenz europäischer

Aussteller ist auch die

Anwesenheit nicht-europäischer

Unternehmen, zum Beispiel aus

Ägypten, Brasilien, China, Indien,

Iran, Japan, Korea, Mexiko, Peru,

Russland, Ukraine und den USA,

erfreulich. Taiwan und Südafrika

sind in diesem Jahr zum ersten

Mal auf der CERAMITEC vertreten.

Bemerkenswert ist, dass China

erstmalig das stärkste internationale

Kontingent an Ausstellern

stellt. Bisher haben sich 57 chinesische

Unternehmen, unter anderem

auch für den chinesischen

Gemeinschaftsstand angemeldet;

das entspricht einer Steigerung

von 72 Prozent im Vergleich

zur Vorveranstaltung.

Mit rund 600 Ausstellern deckt

die CERAMITEC 2012 wieder die

gesamte Brandbreite der Keramik

ab; von der klassischen Keramik

und Rohstoffen über Pulvermetallurgie

bis hin zur Technischen

Keramik. Besonders erfreulich ist

die Tatsache, dass 60 Aussteller

gewonnen werden konnten, die

noch nie auf einer CERAMITEC

ausgestellt haben. Außerdem

kommen einige Aussteller, die

sich im Krisenjahr 2009 nicht auf

der CERAMITEC präsentiert haben,

wieder zurück.

Die wichtigsten Hersteller haben

sich angemeldet, darunter werden

unter anderem Bedeschi,

Bongioanni, Burton, Dorst, Eirich,

Eisenmann, Frey, Grün, Händle,

Imerys, Keller H.C.W., Komage-

Gellner, Laeis, Lingl, Lippert, Loomis,

Morgan Technical Ceramics,

Netzsch, Osterwalder, Reimbold

& Strick, Riedhammer, Saint-Gobain,

Sabo Hellas, SACMI, Sama,

Stephan Schmidt , Zschimmer &

Schwarz, Tecnofiliere, Tecton,

Treibacher und Verdes vertreten

sein.

Frankreich wird sich auf einem

Gemeinschaftsstand präsentieren,

der von der Chambre de Commerce

et d’Industrie de Limoges

et de la Haute-Vienne organisiert

wird. Keramische Komponenten

für die Energie- und Umwelttechnik

und ihre Herstellung werden

die Highlights auf dem TREFF-

PUNKT KERAMIK sein; dieser

Gemeinschaftsstand wird von der

TASK GMBH gestaltet.

Auch der Bereich Forschung und

Lehre wird durch einen Gemeinschaftsstand,

an dem sich fünf

deutsche Hochschulen beteiligen,

vertreten sein.

Das Rahmenprogramm im CERA-

MITEC Forum in der Halle B6 stellt

erneut die Plattform für Wissensvermittlung

und Know-how-Trans-

fer, für Forschung und Entwicklung

dar. Als zentrales Thema,

das sich durch alle Bereiche zieht,

wird die „Energieeffizienz“ im

Mittelpunkt der Fachvorträge und

Podiumsdiskussionen stehen.

CERAMITEC 2012 parallel

zur AUTOMATICA 2012

Zeitgleich zur CERAMITEC findet

vom 22. bis 25. Mai 2012 wieder

die Fachmesse AUTOMATICA

im Westteil des Messegeländes

statt. Besucher und Aussteller

können mit einem Ticket beide

Messen besuchen. Die Veranstaltungen

wurden bereits 2006

erfolgreich in dieser Kombination

durchgeführt.

Aussteller und Besucher der

AUTOMATICA finden auf der CE-

RAMITEC eine außerordentliche

Angebotsbreite mit Ausrichtung

auf den globalen Markt, die den

Fachbesuchern einen umfassenden

Einblick in den Stand der

Keramiktechnologien ermöglicht

– und dies weltweit. Es gibt keine

bessere Gelegenheit, insbesondere

die technische Keramik und

Pulvermetallurgie an einem Ort

zu erreichen. So entsteht eine

einzigartige Plattform für Anbieter

und Nutzer, die ihr Augenmerk

auf die Automatisierung von Produktionsprozessen

in der keramischen

Industrie richten.

Darüber hinaus ist das Rahmenprogramm

der CERAMITEC auch

2012 wieder die Plattform für

Wissensvermittlung und Know-

how-Transfer für Wissenschaftler

und Entwickler sowie hochqualifizierte

Fachleute. Die CERAMITEC

findet im Ostteil der Messe München

statt und belegt die Hallen

A5, A6, B5 und B6.

Die AUTOMATICA ist die führende

Plattform für Innovationen zur Automatisierung

von Produktionsprozessen.

Mit dem weltgrößten

Angebot an Robotik, Montageanlagen

und industriellen Bildverarbeitungssystemen

bietet sie

Unternehmen aus allen Industriebranchen

zukunftsweisende

Lösungen, um noch effizienter

herstellen zu können.

Weitere Informationen zur

CERAMITEC 2012 unter

www.ceramitec.de

Über die CERAMITEC

Die CERAMITEC Technologies - Innovations

- Materials findet von

22. bis 25. Mai 2012 auf dem Gelände

der Messe München statt.

Seit ihrer Premiere 1979 hat sich

die CERAMITEC zur Weltleitmesse

der keramischen Industrie entwickelt.

An der CERAMITEC 2009

nahmen 656 Aussteller aus 35

Ländern und rund 15.000 Besucher

aus 84 Ländern teil. Die Zahlen

der CERAMITEC werden durch

die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ernst & Young

AG im Auftrag der FKM, Gesellschaft

zur Freiwilligen Kontrolle

von Messe- und Ausstellungszahlen,

geprüft.

�Text:

Messe München GmbH

Messegelände

81823 München


22 Leichtbau

Ausg.Nr._10/2012

Leichtbau wird Top-Thema auf der AUTOMATICA 2012

Faserverbundwerkstoff e gehören

zu den Materialien

der Zukunft. Die sogenannten

Composites sind durch

ihr geringes Gewicht und ihre

enorme Belastbarkeit nicht nur

in der Luft- und Raumfahrt begehrt.

Ebenso setzen die Automobilindustrie,

der Maschinen- und Anlagenbau

sowie die Windenergietechnik

hohe Erwartungen in diese

Werkstoff e. Der Umsatzverlauf der

Leichtbauteile zeigt schon jetzt

steil nach oben. Mit ihrer automatisierten

Herstellung werden

Composite-Teile endgültig zum

Höhenfl ug ansetzen. Daher hat

die AUTOMATICA 2012, die vom

22. bis 25. Mai auf dem Gelände

der Neuen Messe München stattfi

ndet, das Thema „Automatisierte

Composite Produktion“ zu einem

ihrer Top-Themen erklärt. Mit einer

vielschichtigen Aktion wird

die internationale Fachmesse für

Automation und Mechatronik dazu

beitragen, die Herausforderung einer

automatisierten Fertigung von

Leichtbauteilen aus Faserverbundwerkstoff

en zu meistern.

Leichtbau ist ein besonderer

Trend, der sich durch viele produzierende

Branchen zieht und

gewaltiges Wachstum zu verzeichnen

hat. Nach Expertenschätzungen

soll sich das Umsatzvolumen

von Faserverbundwerkstoff en

– darunter hauptsächlich Carbon-

faser verstärkte Kunststoff e (CFK)

– bis zum Jahr 2015 auf 14 Mrd.

Euro verdoppeln. Größtes Manko:

Sie müssen noch immer weitgehend

manuell gefertigt werden. In

der Luft- und Raumfahrtindustrie

sowie im Rennsport, wo CFK-Bauteile

nur in Kleinserien benötigt

werden, spielt die teure Produktionsweise

nur eine untergeordnete

Rolle.

Anders, wenn Composite-Teile in

Großserie benötigt werden, wie

zum Beispiel im Automobilbau.

Gerade für kommende Elektrofahrzeuge

sind Leichtbauteile von

großer Bedeutung – aber nur bezahlbar,

wenn sie automatisiert

hergestellt und montiert werden

können. Kein Wunder, dass in

den letzten Jahren Anstrengungen

unternommen wurden, um die automatisierte

Produktion und Montage

von Leichtbaukomponenten

voranzutreiben.

Aufbruchsstimmung unter

Maschinen- und Anlagenbauern

Doch zum Einsatz in der Serienproduktion

sind prozesssichere

Verfahren mit kurzen Zykluszeiten

und hoher wiederholbarer

Präzision notwendig, um große

Stückzahlen kostengünstig zu

produzieren. Die Herausforderungen

einer solchen automatisierten

Composite-Bauteil-Fertigung sind

vielschichtig, denn die Automatisierung

betriff t das fl exible Flechten

oder Stricken von Formteilen,

das Zuschneiden der Gewebe oder

Verbundplatten, das Einlegen,

Pressen und Entnehmen der Teile,

die Verbundtechnologien (Laminieren,

Injektion, Vakuumtiefziehen,

Kleben) sowie das Handling

zwischen den Verarbeitungszentren

und die Montage der Bauteile.

Außerdem werden industrielle Online-Qualitätssicherungsverfahren

benötigt.

Zahlreiche Maschinen- und Anlagenbauer

rüsten sich, diesen zentralen

Zukunftsmarkt zu besetzen

und Anlagen für die automatisierte

Fertigung von Composite-Bauteilen

zu entwickeln. Die technologischen

Ansätze kommen aus

unterschiedlichen Branchen wie

der Textilmaschinenindustrie oder

der Metall- und Kunststoff verarbeitung.

Doch komplette, industrietaugliche

Konzepte sind noch

Mangelware.

Sonderschau „Automatisierte

Composite Produktion“ zeigt

alle Facetten

Die Verantwortlichen der AUTO-

MATICA haben sich entschlossen,

die Stärken der ganzheitlichen

Automatisierungsmesse in die

Dienste der automatisierten Composite

Produktion zu stellen. Das

Thema „Automatisierte Fertigung

von Leichtbaukomponenten“ soll

mit dem Know-how aus den Bereichen

Montage- und Handhabungstechnik,

Robotik sowie Industrielle

Bildverarbeitung dargestellt werden.

Armin Wittmann, Projektleiter

der AUTOMATICA, erklärt: „Die

AUTOMATICA 2012 stellt mit der

neuen Sonderschau „Automated

Composite Production“ Automatisierungskonzepte

entlang der

Prozesskette vor. Sie bietet Plattformen

für den Austausch der

Experten untereinander sowie

mit Entscheidern und Produktionsverantwortlichen

aus den Anwenderindustrien.

Denn der Wissenstransfer

zwischen Ausrüster,

Automatisierer und Anwender ist

ein zentraler Aspekt für die schnelle

Marktverbreitung von Composite-Bauteilen.“

Um die aktuellen Trends bei der

automatisierten Composite Produktion

umfassend abzubilden,

hat die AUTOMATICA ein mehrteiliges

Maßnahmen-Paket geschnürt.

Projektleiter Armin Wittmann ist

überzeugt, dass der neue Ausstellungsbereich

durch ein attraktives

Rahmenangebot zum Anziehungsmagneten

für Aussteller und Besucher

wird: „Zu den Highlights zählt

beispielsweise die ‚Automated

Composite Production Innovation

Area‘, wo wir in Kooperation mit

Forschungsinstituten automatisierteFaserverbund-Fertigungslösungen

im Live-Betrieb zeigen.“

Messebegleitender Fachkongress

gibt zusätzliche Impulse

Unterstützung erhält die AUTO-

MATICA unter anderem von Prof.

Dr.-Ing. Klaus Drechsler, Leiter des

Lehrstuhls für Carbon Composites

an der TU München: „Die aktuellen

Entwicklungen zeigen, dass ausgereifte

Robotik-, Handling- und

Montage-Konzepte aus anderen

Branchen durchaus auf die Bedürfnisse

der Composite-Industrie

übertragen werden können. Auf

der AUTOMATICA erhält unsere

Branche wichtige Impulse für

neue Automatisierungslösungen.“

Dabei spielt der Informationsaustausch

zwischen Experten eine

dominierende Rolle. Dem trägt die

AUTOMATICA mit zwei Formaten

Rechnung: Messebegleitend fi ndet

erneut ein Fachkongress der

SAMPE (Society for the Advancement

of Material and Process Engineering)

unter der Leitung von

Professor Drechsler zu diesem

Themenbereich statt.

Darüber hinaus richtet die AUTO-

MATICA im Rahmen der Sonderschau

mit der „Composite Technology

Lounge“ eine Plattform ein,

wo sich Experten und Interessenten

austauschen bzw. über die

neuesten Trends und Aktivitäten

informieren können.

�Text & Bild:

Messe München GmbH

Messegelände,

81823 München


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