14. JAHRESTAGUNG - Elektro-Innung Berlin

elektroinnungberlin.de

14. JAHRESTAGUNG - Elektro-Innung Berlin

D 2698, PVSt DPAG

Entgelt bezahlt

Hüthig & Pfl aum Verlag

PF 10 28 69

69018 Heidelberg

Für Berlin und Brandenburg

14. JAHRESTAGUNG

Landesinnungsverband der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg

++ Fachtagung ++ Podiumsdiskussion ++

Mitgliederversammlung ++ Party ++ Informationen

++ Kontakte ++ Besichtigung Ziegelei ++

Fahrt mit der Trödeline ++

++ Fachtagung ++ Podiumsdiskussion ++

Mitgliederversammlung ++ Party ++ Informationen

++ Kontakte ++ Besichtigung Ziegelei ++

Fahrt mit der Trödeline ++

18. und 19. Juni 2004

Landkreis Oberhavel

18. und

19. Juni 2004

Landkreis

Oberhavel

6/2004

Juni 2004

51. Jahrgang

ISSN 0420-9885


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Grußwort

Günter Hermann .................................................................. 4

Aus der Region ..................................................................... 6

Technik .................................................................................... 8

ArGe-Medien .......................................................................... 16

Aktuelles ................................................................................. 17

Fachorgan der Elektro-Innung Berlin und des

Landesinnungsverbandes der Elektronischen Handwerke Berlin/Brandenburg (LIV)

Redaktion: Constantin Rehlinger (verantwortlich)

Wilhelminenhofstraße 75, 12459 Berlin, Telefon (030) 859558–0, Telefax (030) 859558–88

E-Mail: mail@eh-bb.de

Anzeigenleitung: Christine Keller (verantwortlich),

Telefon (089) 12607–210, E-Mail: keller@online-de.de

Anzeigenleitung stellvertretend: Jutta Landes,

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Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 32 vom 1. 1. 2004

Vertrieb: Im Weiher 10, 69121 Heidelberg

Fax (06221) 489–443

Karen Dittrich, Telefon (06221) 489-603, E-Mail: dittrich@online-de.de

Susanne Kemptner, Telefon (06221) 489-384, E-Mail: kemptner@online-de.de

Erscheinungsweise: 10 Ausgaben im Jahr 2004 (2 Doppelnr. im Januar/Februar und Juli/August)

Abonnementsverwaltung: Hüthig & Pflaum Verlag GmbH, Abonnementsservice

Justus-von-Liebig-Straße 1, 86899 Landsberg, Telefon (08191) 125–879, E-Mail:

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Einzelheft € 5,50, ab Verlag zzgl. Porto

Jahresabonnement € 48,–; Vorzugspreis für Meisterschüler/Studenten/Azubis

(nur gegen Nachweis) € 24,–; Preise jeweils inkl. MwSt. zzgl. € 14,60 Versandspesen

Ausland auf Anfrage.

Gesamtherstellung:

Westkreuz-Druckerei Ahrens KG Berlin/Bonn, Töpchiner Weg 198/200; 12309 Berlin

Telefon (030) 7452047, Telefax (030) 7453066; E-Mail: druck@westkreuz.de;

Internet: www.westkreuz.de

Verlag: Hüthig & Pflaum Verlag GmbH & Co., Fachliteratur KG.

München/Heidelberg, Lazarettstraße 4, 80636 München, Im Weiher 10,

69121 Heidelberg · Geschäftsführer: Hans-Jürgen Fuhrmann, München;

Udo Witych, Heidelberg

Internet: http://www.huethig.de · http://www.pflaum.de

Herausgeber: Elektro-Innung Berlin

Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Die Zeitschrift und alle

in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung

außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages

unzulässig und strafbar. Das gilt besonders für Vervielfältigungen, Mikroverfilmungen und die

Einspeisung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Bei allen Einsendungen an die Redaktion wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen

Veröffentlichung vorausgesetzt. Mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnete Artikel liegen

außerhalb der Verantwortung der Redaktion.

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

Der Gebäude techniker …

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INHALT

Vorteile der Innungsmitgliedschaft ............................... 20

Aus den Innungen ........................................................... 22

Der LIV informiert ................................................................ 23

Recht/Steuern/Wirtschaft/Politik ................................ 32

Seminare ................................................................................. 35

Seminare aus der Region ................................................... 36

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3


GRUSSWORT

Liebe Kollegen in Berlin und Brandenburg,

verehrte Freunde der Elektrohandwerke,

die Juni-Ausgabe des Heftes „der elektrofachmann“, die Sie gerade in den

Händen halten, beinhaltet zu einem Großteil der Auflage eine Beilage:

Unsere Festschrift mit dem Ablaufplan der Jahrestagung des Landesinnungsverbandes.

Gestatten Sie mir daher, Sie auf diese Beilage aufmerksam zu machen und

Sie gleichzeitig ganz herzlich für den 18. und 19. Juni 2004 einzuladen,

unsere Jahrestagung zu besuchen und sich zu informieren, sowie mit den Kollegen das Gespräch zu führen.

Highlights werden die aktuellen Vorträge unserer Fachtagung und die Podiumsdiskussion am Samstag sein.

Der gesellige Abend am Freitag im Anschluss an die Fachtagung und die Mitgliederversammlung wird den

Tag mit Entspannung und genussreichem Beisammensein ausklingen lassen.

Sehr gespannt bin ich auf die Podiumsdiskussion am Samstagvormittag, bei der wir den „Dreistufigen Vertrieb“

unter die Lupe nehmen wollen. Also nicht lange überlegen, sondern vorbeikommen. Wer über Nacht bleiben

möchte, für den hält der Preußische Hof ein Schlafplätzchen bereit.

Alle „E-CHECKER“ haben in den letzten Wochen ausführliches Material über die „E-CHECK-Module“ erhalten.

Der E-CHECK steht im Aufwind. Im Jahre 2003, so die aktuelle Umfrage, konnten wiederum die Umsätze

gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Ich darf Sie daher auffordern, die „E-CHECK-Module“ auf Ihre

„Alt“-Kunden und „Neu“-Kunden“ loszulassen. Es zeigt sich, wer mit dem E-CHECK sicher umgeht, wer das

Preisgefüge im Griff hat, der kommt auch beim Kunden an. Wer dem Instrument E-CHECK als Türöffner eher

skeptisch gegenübersteht, der wird auch keinen Auftrag erhalten. E-CHECK-Marketing heißt, wir stehen hinter

unseren Produkten. Der ehemalige Bundespräsident, Roman Herzog, hat einmal gesagt: „Es muss ein Ruck

durch unsere Gesellschaft gehen.“ Das betrifft auch uns als Handwerker. Wir müssen Spaß am Verkaufen

bekommen, nur dann werden wir wieder mehr Umsatz machen.

In diesem Sinne freue ich mich auf gute Gespräche anlässlich der Jahrestagung des Landesinnungsverbandes

am 18. und 19. Juni 2004 in Liebenwalde. Kommen Sie und lassen Sie uns gemeinsam über Probleme und

Strategien sprechen.

Ihr

Vorsitzender des Landesinnungsverbandes der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg

Obermeister der Elektro-Innung Berlin

4 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


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Die Zukunft ist da.


AUS DER REGION

Berlin:

Zahl der Baugenehmigungen

im Jahr 2003

leicht unter Vorjahresniveau

Die Berliner Bauaufsichtsbehörden

haben im Jahr 2003 insgesamt

3606 (–1,6 %) Anträge für

Bauvorhaben im Wohn- und

Nichtwohnbau genehmigt. Damit

sollen insgesamt 3134 Wohnungen

erstellt werden. 3039

Wohneinheiten werden im Neubau

errichtet durch Um- und

Ausbaumaßnahmen an bestehenden

Gebäuden, z. B. durch

Ausbau von Dachgeschossen

werden dem Wohnungsmarkt

insgesamt 95 Wohnungen zur

Verfügung stehen.

Die höchste Zahl von Wohnungen

genehmigte der Bezirk Pankow

(706, darunter 638 im

Neubau), gefolgt von Treptow-

Köpenick (541, Neubau 500) und

Marzahn-Hellersdorf (538, Neubau

525).

Im Vergleich zum Vorjahr verminderte

sich die Gesamtzahl geneh-

Jahr

insgesamt

Bauvorhaben Baumaß-

Errichtung neuer

Wohngebäude

Nichtwohnung

nahmen

an bestehenden

Gebäuden

Rauminhalt

geplante Kosten

insgesamt

EUR je m 3

Neubau

Anzahl 1000 m 3 Mio. EUR EUR

1997 7063 4582 455 2026 18 095 5990 275

1998 6730 4381 347 2002 10 997 4179 266

1999 689 3740 336 2013 11 578 3531 244

2000 5862 3853 306 1703 8015 2560 233

2001 4271 2534 248 1489 6127 2180 231

2002 3666 2076 222 1368 5545 1845 242

2003 3606 2060 239 1307 6055 1812 232

Quelle: Statistisches Landesamt Berlin, F II 1, S. 9

migter Wohnungsneubauten in

Berlin um 10,7 %. Von den Wohnungsneubauten

werden 892 als

Geschosswohneinheiten geplant.

2103 Einheiten in Ein- und Zweifamilienhäusern,

die restlichen

44 Neubauwohnungen werden

in überwiegend gewerblich zu

nutzenden Gebäuden liegen.

Die im Berichtszeitraum gemeldeten

239 genehmigten Neubauten

für gewerbliche Hochbauten

liegen um 7,7 % über dem

vergleichbaren Vorjahresniveau.

Die Nutzfläche summiert sich auf

697 000 m 2 (Vorjahreszeitraum:

593 000 m 2 ).

Im Vergleich zum Baujahr 1997

nahm die Anzahl der Baugenehmigungen

in Berlin damit um

49 % ab. Dabei verringerte sich

die Zahl der genehmigten Wohnungen

im Neubau um 55 %

und die Zahl der zu erreichenden

Nichtwohngebäude um 47 %.

Die Zahl der Hauptgenehmigungen

für Baumaßnahmen an bestehenden

Gebäuden verringerte

sich im vergleichbaren Zeitraum

um 35 % auf 1307 Baumaßnahmen.

Der geplante Rauminhalt erhöhte

sich 2003 um 9 % auf 6,1 Mio.

m 3 . Im Vergleich zum Jahr 1997

bedeutet dies jedoch eine Verminderung

um 67 %. Das finanzielle

Volumen für die Realisierung

aller im Jahr 2003 geneh-

migten Bauvorhaben im Wohnungsbau

und im Nichtwohnbau

liegt bei 1812 Mio. �. Im Vergleich

zum Baujahr 1997 ist dies

eine Verringerung um 70 %.

Die veranschlagten Kosten je

Kubikmeter umbauter Raum

verringerten sich im Neubaubereich

um 4 % auf 232 �. Im Jahr

1997 wurden für den Kubikmeter

umbauten Raum im Neubau

noch 275 � veranschlagt.

(StaLa 2004, FG-Bau)

STIEBEL ELTRON wurde 80 Jahre

Unter dem Motto „80 Jahre

Technik zum Wohlfühlen“ feierte

die Firma STIEBEL ELTRON ihr

80-jähriges Firmenjubiläum am

Mittwoch, den 5. Mai 2004, im

Heizkraftwerk Moabit. Peter Faika,

Regionsvertreter vor Ort,

freute sich, dass er sowohl das

SHK-Handwerk als auch das

Elektro-Handwerk begrüßen

konnte. Bei kulinarischen Köstlichkeiten

und unter Anregung

vom Geiste Bacchus wurde über

die Philosophie der Firma STIE-

BEL ELTRON wohlwollend disku-

tiert. Neben einer Heizkraftwerksbesichtigung

konnten die Besucher

auch STIEBEL ELTRON Produkte

zum Wohlfühlen und natürlich

alle Neuigkeiten von der

Messe „light + building“ besichtigen.

Als Vertreter der Elektro-Innung

Berlin dankten Edgar Block, Joachim

Kurth und Constantin Rehlinger

der Firma STIEBEL ELTRON

für die gute partnerschaftliche

und verlässliche Zusammenarbeit

in den letzten Jahrzehnten. Der

Geschäftsführer der Innung übergab

Herrn Faika hierzu eine Urkunde

sowie einen Ehrenteller. In

seinem Statement führte Geschäftsführer

Rehlinger aus, dass

das Handwerk Partner wie STIE-

BEL ELTRON braucht. Die Unterstützung

durch die Firma STIEBEL

ELTRON, die sich immer wieder

neue Aktivitäten ausdenkt, ist

vorbildlich. Sowohl der technische

Support als auch die Verkaufsförderung

sind erwähnenswert. Es

werden umfangreiche professionelle

Werbemittel zur Verfügung

gestellt, wie beispielsweise Direkt-

Mailings und Pressetexte oder

aber auch der sehr erfolgreiche

Internetauftritt, wo sich Partnerhandwerker

listen lassen können.

6 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


Weiterhin dankte Geschäftsführer

Rehlinger auch für die vielen Verkaufs-

und Technikschulungen,

sowie für die besonders freundliche

und großzügige Unterstützung

der Elektro-Innung Berlin.

Geschäftsführer Rehlinger wörtlich:

„Auf STIEBEL ELTRON“ war

und ist immer Verlass gewesen.

Die Zusammenarbeit ist nicht

nur exzellent, sondern darüber

hinaus besonders freundschaftlich.“

Geschäftsführer Rehlinger

weiter: „Dies ist insbesondere

auch dem Charakter von Peter

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

AUS DER REGION de-KOMPAKT

Faika und seiner Art und Weise,

sein Team in der Region zugunsten

des Handwerks aufzustellen,

geschuldet.“

Seitens der Elektrogemeinschaft

dankte der Geschäftsführer Rainer

Kurz Herrn Faika persönlich

für sein Engagement als Vorstandsmitglied

und insbesondere

als Vorsitzender des Beirates.

Ihm sei es zu verdanken, so Herr

Kurz, dass hier kontinuierliche

hervorragende Arbeit geleistet

wird.

(reh)

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701 (VDE 0100 Teil 701) für Räume mit Badewanne

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die am 30.06.2003 endet, wird die bisherige, seit

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Buch ausführlich und vor allem praxisnah erläutert.

Es zeigt, wie die Umsetzung der neuen

Norm vor Ort erfolgen kann, welche Besonderheiten

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Erfahrungen gesammelt werden, die ebenfalls in

dieses Buch eingeflossen sind.

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des Poststempels). Bei einem Warenwert unter 40 Euro liegen

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Telefon 0 62 21/ 4 89-5 55 HÜTHIG & PFLAUM

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7


kannt wurden) vermieden werden.

anzuwendende Vorschrift. Hier ist klar

Hausanschlussraum eines Gebäudes

Durch Isolations- oder sonstige Fehler

ausgesagt, dass alle im gefährdeten über Rohre, Abschirmmänteln von Ko- verbunden sind. Der Schutz muss

Bereich eines Bauwerks befindlichen axialkabeln oder sonstigen metallenen auch bei ausgebauten Komponenten

Antennenanlagen mit einer Erdungs- Verbindungen übertragene Spannun-

TECHNIK

erhalten bleiben! Bei BK- Anlagen ist

einrichtung zu versehen sind, um bei gen gegenüber einem anderen Poten-

Blitzeinwirkung größere Schäden zu

dieser PA gleich hinter dem Übergazial

sollen vermieden werden. Durch

verhindern. Ankommende und abgebepunkt

vorzunehmen, weitere Stich-

Verbindung der Heizungs-, Wasserhende

Antennenkabel, das Antennen- und sonstigen Installationsrohre unterleitungen o.ä. müssen hier nicht bestandrohr

und sonstige Komponeneinander (womit wir nicht direkt etwas achtet werden. In der Praxis ist der

ten der Antennen- oder BK- Anlage zu tun haben) mit 16 qmm Kupfer- HPA die Sammelschiene, in der ne-

sind in den Potenzialausgleich des

ben dem zentralen Schutzleiteran-

Hauses einzubeziehen. Die VDE 0100

mit ihren grundsätzlichen Aussagen

schluss (PE) auch der Nullleiter (N)

Erdung und Potentialausgleich und die Vornorm VDE V 0185 in sollten

des Hauses, die Potenzialausgleichs-

dem Elektrofachmann bekannt sein

leitungen von Wasser- und Heizungs-

und ggf. zur Anwendung kommen.

rohren, und das verzinkte Bandeisen

Antennenanlagen

des Fundamenterders elektrisch und

Getrennt zu betrachten sind zu-

Eine Zusammenfassung für die nächst...

mechanisch sicher angeschlossen

Praxis im IT-Handwerk von

1. die Aufgaben des Potenzialaus-

sind. Durch diese zentrale Zusam-

Heinz A. Kleiske (03.11.2003) gleichs zur Vermeidung von gefährlimenschaltung

sollten keine ggf.

chen Spannungen zwischen metalle-

gefährlichen Spannungen mehr

nen Teilen im Gebäude.

(Zu beachten sind in der Hauptsache die Normen VDE 0855/

zwischen zwei Kabeln, Rohren,

2. die Aufgabe der Erdung einer Andraht, der weiteren Verbindung der

EN 50083, VDE 0100 und die tennenanlage Vornorm VDE zum Schutz V 0185.) vor größe-

Geräten o.ä. auftreten können. Hier

Koaxialkabelabschirmungen, der Verren

Schäden durch Blitzeinschlag.

muss auch die

stärker und Multischalter und des An-

Auch der erfahrene Praktiker 3. ist die Aufgaben 3. Die Aufgaben der Blitzschutzanla- der Blitzschutztennenstandrohres mit 4 qmm Kupfer- Potenzialausgleichsleitung der Antenge

eines Gebäudes, die zum größt-

nicht immer sicher, was derzeit möglichenanlage Schutz eines des gesamten Gebäudes, Ge- die draht (gelb-grün isoliert) mit dafür genenanlage und/ oder des BK Aneigneten

Schellen und PA- Schienen schlusses angeschlossen werden (4

als Stand der Technik in Bezug bäudes installiert zum größtmöglichen wird. Schutz werden diese Potenzialdifferenzen qmm). Auch die Potenzialausgleichs-

auf die Anwendung von Normen Uns interessieren des gesamten in der Gebäudes Regel die in- verhindert, weil sie alle zentral mit dem

Aufgaben 1 und 2.

leitung vom ggf. externen Kreuzprofi-

Hauptpotenzialausgleich (HPA) im

und Vorschriften anzusehen ist. stalliert wird.

lerder, der außerhalb des Hauses in

Daher scheint es geboten, die Uns interessieren in der Regel

die Erde getrieben wurde, muss hier

1

hier für den Praktiker zu beach- die Aufgaben 1 und 2.

angeschlossen werden, da auch zwischen

dem Anschluss des Fundamentenden

Punkte herauszustellen.

terders am HPA und dem außen ein-

Die Norm VDE 0855 mit Stand 1. Der Potentialausgleich (PA)

gebrachten externen Erder eine Po-

tentialausgleich

1994 ist derzeit die noch 1.) in der Der in Potenzialausgleich Antennen- und BK-Anlagen (PA) in

tenzialdifferenz auftreten kann. Diese

agen. Hauptsache anzuwendende Antennen- Vor- mit und elektrischen BK Anlagen Komponenten mit elektri-

Leitung sieht man in der Praxis so

schrift. Hier sind in Punkt schen 10 der Komponenten (z. B. dem angeschlossenen (z.B. dem ange- TV-

gut wie nie, ist nach VDE 0855 aber

Normen Geltungsbereich VDE 0855/EN und auch schlossenen die Gerät, TV Receiver, Gerät, Multischalter,

Receiver, Mul-

Bestandteil des PA und sollte in

d die Vornorm VDE V

Erdnähe vom Erder zum HPA ge-

Ausnahmen der Vorschrift tischalter, klar dem BK-Verstärker usw.) usw.) ist im- ist

führt werden. Bei ungünstig gewähl-

umrissen. Es wird erklärt, immer welche

ten PA Verbindungen im Zusammen-

Anlagen mit einer Erdungseinerforhang mit der Erdung kann es zu Emp-

ng für die richtung Praxis zu von versehen sind, der um

fangsstörungen kommen, die durch

d 10/2003)

z. B. bei Blitzeinwirkung lich, Schäden

geeignete Trennfunkenstrecken im

an diesen zu verhindern. undDiese

Bereich Trennfunkenstrecke der Erdungsleitung der Fa. Dehn + Söhne kompene

Praktiker Vorschrift ist nicht ist nicht für den soll Schutz

s derzeit von als Gebäuden Stand gedacht. dafür Ankom-

zug auf mende die Anwen- und abgehende sorAntenn und nenkabel, Vorschriften das Antennenstandgen, dass mer erforderlich, Spannungsverschleppun-

und soll mittels

er scheint es gebo-

Trennfunkenstrecke der Fa. Dehn

rohr und sonstige Komponenten gen von ggf. PA-Schienen spannungsführenden dafür sorgen, dass Tei-

siert werden können – siehe Fachkataen

Praktiker zu beloge!

+ Söhne

der Antennen- oder BK-Anlage len einer elektrischen Spannungsverschleppungen Anlage (z.B. von des

herauszustellen. sind in den Die Potentialausgleich defekten TV ggf. spannungsführenden Gerätes oder Receivers, Teilen

mit Stand des Hauses 1994 ist einzubeziehen. deren Die Fehler einer beim elektrischen VDE Test Anlage nicht (z. B. er-

in der VDE Hauptsache 0100 mit ihren grundsätzlikannt wurden) des defekten vermieden TV-Gerätes werden. oder

rschrift. chen Hier Aussagen ist klar und die Durch Vornorm Isolations- Receivers, oder deren sonstige Fehler beim Fehler

alle im VDE gefährdeten V 0185 sollten dem über Elektro- Rohre, VDE-Test Abschirmmänteln nicht erkannt wurden) von Ko-

uwerks fachmann befindlichen bekannt sein axialkabeln und ggf. vermieden oder sonstigen werden. Durch metallenen Isola-

mit einer zur Anwendung Erdungs- kommen. Verbindungen tions- oder übertragene sonstige Fehler Spannun- über

sehen sind, um bei gen gegenüber Rohre, einem Abschirmmänteln anderen Poten- von

ößere Schäden Getrennt zu zu beachten zial sollen Koaxialkabeln vermieden oder werden. sonstigen Durch

mende sind und zunächst: abge- Verbindung metallenen der Heizungs-, Verbindungen Wasser- überbel,

das 1. Antennen- Die Aufgaben des Potential- und sonstigen tragene Installationsrohre Spannungen gegenüber unternstige

Komponen- ausgleichs zur Vermeidung einander einem (womit anderen wir nicht Potential direkt sollen etwas

- oder BK- von gefährlichen Anlage Spannungen zu tun haben) vermieden mit werden. 16 Durch qmm VerbinKupfer- enzialausgleich zwischen des metallenen Teilen im dung der Heizungs-, Wasser- und

hen. Die VDE Gebäude. 0100

sonstigen Installationsrohre un-

ätzlichen 2. Die Aussagen Aufgabe der Erdung einer tereinander mit 6 bis 25 mm

VDE V 0185 Antennenanlage sollten zum Schutz

ann bekannt vor größeren sein Schäden durch

dung kommen. Blitzeinschlag.

2

abschirmungen, der Verstärker,

Multischalter sonstiger Geräte

und des Antennenstandrohres

mit 4 mm

Kupferdraht (je nach Querschnitt

der Schutzleiter), und dem weiteren

Anschluss der Koaxialkabel-

2 Kupferdraht (gelbgrün)

an die dafür vorgesehenen

PA-Schraubverbindungen und

PA-Schienen, werden diese Potentialdifferenzen

verhindert, da ja

alle PA-Leitungen im Hausanschlussraum

zentral mit der

Haupterdungsschiene (HES)

eines Gebäudes verbunden sind.

Der Schutz muss auch bei ausgebauten

Komponenten erhalten

bleiben! Bei BK-Anlagen ist dieser

PA gleich hinter dem Hausübergabepunkt

vorzunehmen. Der

PA an Stichleitungen o. ä. muss

hier nicht beachtet werden, sofern

Antennensteckdosen mit

galvanischen Trennelementen

vorhanden sind. In der Praxis ist

die HES die Sammelschiene, an

der neben dem Hauptschutzleiter

(PEN) des Energieversorgers auch

die PA-Leitungen von Wasserund

Heizungsrohren, und das

verzinkte Bandeisen des Fundamenterders

elektrisch und mechanisch

sicher angeschlossen

sind. Durch diese zentrale Zusammenschaltung

können keine ggf.

gefährlichen Spannungen mehr

zwischen zwei Kabeln, Rohren,

Geräten o. ä. auftreten. Hier muss

auch die Potentialausgleichsleitung

der Antennenanlage und/

oder des BK-Anschlusses angeschlossen

werden (4 m2 des Fundamenterders an der HES

und dem außen eingebrachten

externen Erder eine Potentialdifferenz

auftreten kann. Diese

Leitung sieht man in der Praxis

so gut wie nie, ist nach VDE

0855 aber Bestandteil des PA

und sollte in Erdnähe vom Erder

zur HES geführt werden. Diese

Verbindung soll im Falle eines

Blitzeinschlages gefährliche

Schrittspannungen im Bereich

zwischen Fundamenterder und

dem Kreuzprofilerder außerhalb

des Hauses verhindern. Zu beachten

ist hier, dass bereits durch

geringe Potentialdifferenzen

zwischen diesen beiden Erdern

der resultierende Ausgleichsstrom

zur galvanischen Zersetzung

des externen Erders führen

kann, weshalb hier eine Trennfunkenstrecke

eingebaut werden

sollte, die bei Blitzeinschlag niederohmig

wird, aber ansonsten

galvanisch trennt. Aus ungünstig

installierten Potentialausgleichsleitungen

(Schleifenbildung) resultierende

Empfangsstörungen,

z. B. bei Hochfrequenzanlagen

(Funk), kann man ebenso durch

geeignete Trennfunkenstrecken

im Bereich der Erdungsleitungen

kompensieren. Siehe Fachkataloge!

2. Der Erder ist für die Erdung

einer Antenne oder sonstige im

ungeschützten Bereich eines

Gebäudes angebrachten leitfähigen,

ggf. elektrischen Anlage

). Auch vorgeschrieben. Die Antenne ist

die Potentialausgleichsleitung übrigens eine elektrische Anlage!

vom ggf. externen Kreuzprofiler- Auch die uns nur am Rande inteder,

der außerhalb des Hauses in ressierendenEdelstahl-Abgasroh- die Erde getrieben wurde, muss re für nachträglich eingebaute

hier angeschlossen werden, da Kamine müssten geerdet werden.

auch zwischen dem Anschluss Diese befinden sich meistens in

8 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

trachten sind zu-


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2

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

TECHNIK

einem ungeschützten Bereich, so damit geringeren Widerstand

dass ein Blitz ins Haus gelangen zum Erdreich im Abstand von

und gefährlich werden kann. Als mindestens 1 m vom Fundament,

Elektrofachkraft sollte man dem außerhalb des Gebäudes, in die

für solche Hinweise dankbaren, Erde zu schlagen. Ein einzelner

stolzen Kaminbesitzer diesen 2 m oder 1,5 m Kreuzerder ist

Hinweis geben und seine Fach- nicht ausreichend, auch wenn

kompetenz beweisen. Antennen er einfacher zu verarbeiten ist.

auf dem Dach oder in der Dach- Alternativ können die seltener

fläche, egal wie hoch oder wie benutzten Band- oder sonstigen

tief sie angebracht sind, sind in Erder entsprechend der VDE

jedem Fall mit einer Erdungsan- 0855/EN50083 verwendet

lage zu versehen. Im Regressfall werden. Wasserleitungsrohr-

wird der Elektrofachmann von netze u. ä. sind als Erder in

Sachverständigen vor Gericht keinem Fall zulässig, da wegen

mit dem Stand der Technik zum des zunehmenden Einsatzes von

Zeitpunkt der Errichtung einer Kunststoffrohren die Verbindung

2.) Der Erder ist für die Erdung einer

Anlage Antenne konfrontiert (die Antenne und hat ist eine ggf. zum Erdreich fehlt.

elektrische

schlechte Anlage) Karten, oder wenn sonstige er zum im Im Erdreich liegende, metallene

ungeschützten einen nicht den Bereich Normen eines entspreGebäu- Rohrnetze sind als Erder jedoch

des angebrachten metallenen Anlage

chend gearbeitet hat, oder den generell zulässig, sofern die

vorgeschrieben. Auch die uns nur am

Rande Auftraggeber interessierenden nicht unmissver- Edelstahl Ab- Mindestbedingungen eingehalgasrohreständlich

für über nachträglich seine Pflicht eingebaute zur ten werden.

Kamine oder sonstige Öfen müssten

Einhaltung der einschlägigen Als Erdungsleiter (EL) ist z. B. 16

geerdet werden. Als Elektrofachkraft

sollte Vorschriften man dem und für Normen solche unter- Hinweise mm

dankbaren, richtet hat. stolzen Selbst Kaminbesitzer wenn Wettbediesenwerber

Hinweis dieses geben unterlassen und seine haben Fachkompetenz

beweisen. Antennen auf

dem und Dach dadurch oder scheinbar in der Dachfläche, günstiger egal

wie anbieten hoch oder können, wie tief sollte sie man angebracht hier

sind, konsequent sind in jedem sein, Fall und mit ggf. einer die Erdungsanlage

zu versehen. Im Regressfall

schriftlich wird quittierte der Elektrofachmann Aufklärung von

Sachverständigen über die Folgen vor zum Gericht Nutzen mit al- dem

Stand ler Beteiligten der Technik fordern. zum Zeitpunkt Nebenbei der

Errichtung einer Anlage konfrontiert

lässt sich mit einer fachlich fun-

und hat ggf. schlechte Karten, wenn er

zum dierten einen Beratung nicht den zum Normen Schutz entspre- von

chende Leib, Leben, gearbeitet Geräten hat, und odeden BauwerAuftraggeberken

Geld verdienen, nicht unmissverständlich

so dass sich

über seine Pflicht zur Einhaltung der

einschlägigen eine engagierte Vorschriften Argumentation und Normen

lohnt. unterrichtet hat - auch wenn es

ein Ein Wettbewerber z. B. verwendeter unterlässt Kreuzprofil- und dadurch

scheinbar günstiger anbieten

konnte. erder muss Hier ist 2,5 ggf. m die lang schriftlich sein! Für quittierte

den Aufklärung Fall eines zu zum harten Nutzen Bodens aller Beteiligten

sind statt angesagt. eines 2,5 Nebenbei m Erders lässt zwei sich

mit einer fachlich fundierten Beratung

mit 1,5 m Länge im Abstand von

zum Schutz von Leib, Leben, Geräten

und ca. Bauwerken 3 m in den Boden Geld verdienen, einzubrin- so

dass gen. sich Der eine Erder engagierte ist wegen Argumenta- der hötionheren

lohnt. Bodenfeuchte und dem

Ein z.B. verwendeter Kreuzprofilerder

muss 2,5 m lang sein, kein Stück kür-

Kreuzprofilerder, feuerverzinkt, 2,5 Meter

zer. Kreuzprofilerder, Der Erder ist wegen feuerverzinkt, der höheren

Bodenfeuchte und dem damit geringren

2,5 Widerstand Meter zum Erdreich im Abstand

von mindestens 1 m von der

2 Kupfer, blank oder isoliert,

als massiver Volldraht zu verwenden.

Auch wenn die Beschaffung

des Volldrahtes gelegentlich

Schwierigkeiten macht – er ist

vorgeschrieben! Volldraht deshalb,

weil sich die grob- oder

feindrahtigen Leiter im Falle der

Durchströmung mit Blitzströmen

im hohen Kilo-Ampere Bereich in

Wohlgefallen auflösen und auch

nicht sichergestellt ist, dass alle

Einzeldrähte beim Anschluss

großflächig erfasst werden. Auch

25 mm2 Aluminium in isolierter

Ausführung oder 50 mm2 Stahl

(8 mm Runddraht), verzinkt, sind

zugelassen, aber schwerer zu

verarbeiten. Dieser Erdungsleiter

sollte nicht zu dicht neben anderen

elektrischen Leitungen liegen,

da im Falle der Blitzstromableitung

zerstörerische Spannungen

in den ggf. parallel laufenden

Leitungen induziert werden

könnten und Funkenüberschläge

möglich wären. Der EL

ist auf kürzestem, möglichst

senkrecht und möglichst außerhalb

des Gebäudes z. B. mit

Pfannenbefestigungen zu einem

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9


gefallen auflösen und auch nicht si- metallene Wasserrohrnetze, sofern

chergestellt ist, dass alle Einzeldrähte sichergestellt ist, dass 1. keine isolie-

beim Anschluss großflächig erfasst renden Teilstücke vorhanden sind (Wi-

werden. Auch 25 qmm Aluminium in derstand messen), dass 2. der Rohr-

TECHNIK isolierter Ausführung oder 50 qmm netzinhaber zustimmt und 3. keine wei-

Stahl (8 mm Runddraht), verzinkt, sind teren baurechtlichen Bestimmungen

zugelassen aber schwerer zu verarbei- dem entgegenstehen. Bei späteren

ten. Dieser Erdungsleiter sollte nicht zu Änderungen am Rohrnetz muss si-

dicht neben anderen elektrischen Leichergestellt werden, dass die Funktion

tungen liegen, da im Falle der Blitzauch

außerhalb stromableitung des Gebäudes zerstörerische Art Erdungsleiter Span- absehen, jenungen

in den ggf. parallel laufenden

gelegenen Erderanschluss Leitungen induziert zu werden doch bei würden. hohen Gebäuden

führen. Zunehmend Der EL sollen ist auf die kürzestem, gleichwohl möglichst in Erwägung ziehen.

senkrecht und möglichst außerhalb als Erdungsleiter erhalten

Fundamenterder auch außenlie- Gasrohrleitungen sind selbstver-

des Gebäudes mit geeigneten Haltern bleibt und der Elektrofachmann dieses

gende Anschlusspunkte bekomständlich nicht verwendbar,

(Pfannenbefestigung) zu einem auch erneut da prüft. Gasrohrleitungen sind

men, die dann außerhalb optimal zu des nutzen Gebäudes im Falle gelegenen eines Blitzschlages selbstverständlich Ex- nicht verwendbar,

wären. Verbindungen Erderanschluss eines Kup- zu führen. plosionsgefahr Zunehmend bestehen da im würde. Falle eines Blitzeinschlages Exp-

sollen die Fundamenterder auch aulosionsgefahr bestehen würde. Wegen

fer-EL mit dem verzinkten Kreuz- Verwendet werden können

ßen liegende Anschlusspunkte be- dieser auch Auflagen sollte man von dieprofilerder

sind kommen, wegen die der dann elek- optimal Stahlskelette, zu nutzen die ggf. sem mit Kreuz- Erdungsleiter absehen. Bei hotrochemischen

wären. Reaktionen

Verbindungen eines verbindern Kupfer- elektrisch EL verbunden hen Gebäuden ist dieser Aufwand al-

mit dem verzinkten Kreuzprofilerder lerdings sicher berechtigt. Verwendet

(Spannungsdifferenz zwischen werden, wobei allerdings

sind wegen der elektrochemischen werden auch können auch Stahlskelette, die

verschiedenen Reaktionen Metallen) so (Spannungsdifferenz her- Spalten von zwi- maximal allerdings 1 mm zuelektrisch

verbunden sein

zustellen, dass schen durch verschiedenen Verwen- Metallen) gelassen so sind, her- sofern sich sollten, mindes- wobei allerdings auch Spalten

zustellen, dass durch Verwendung von von maximal 1 mm zugelassen sind,

dung von Korrosionsschutzbintens 100 mm

Korrosionsschutzbinden

sofern sich mindestens 100 qmm Fläden

eine

che zur Weiterleitung der Blitzenergie

Elektrolytbil-

an den Erder gegenüber stehen. Redung

(durch

genfallrohre und Dachrinnen sind als

Erdungsleiter dann erlaubt, wenn sie

Eindringen

hartverlötet und nicht nur gesteckt

von Erd-

sind. Selbstverständlich muss das Fallfeuchte)inrohr

über eine zugelassene Band-

eine Elektrolytbilnerhalb

der dung (durch Eindringen von Erdfeuch-

Anschlüsse verhindert te) innerhalb wird. der Wird Anschlüsse verhindert

dieses nicht berücksichtigt, wird. Wird dieses ist nicht berücksichtigt,

ist eine zerstörende Korrosion und die schelle mit wirk-

eine zerstörende Korrosion und

Unwirksamkeit der Erdung unvermeidsamer Fläche von 100 qmm an den

die Unwirksamkeit lich. Die der Verarbeitung Erdung dieser Binde o.a. Erder angeschlossen werden.

unvermeidlich. nimmt Die Verarbeitung

man wegen der nötigen sorgfältigen

Verschmierung mittels Einmal- Nun zur VDE V 0185, die dann ange-

dieser Binde nimmt man wegen

handschuhen vor, so dass sich die wendet werden sollte, wenn am Ge-

der nötigen Binde sorgfältigen an Erderanschlussklemme, Ver-

den bäude ein äußerer Blitzschutz vorschmierung

mittels Erdungsleiter Einmalhand- und die Erderanschlusshanden ist. Diese Vornorm stellt den

schuhen vor, fahne so dass anschmiegt sich die und ein Eindringen derzeitigen Stand der Technik dar und

von Feuchtigkeit sicher verhindert wird. empfiehlt, dass z.B. Satellitenanlagen

Binde an Erderanschlussklemme,

den Erdungsleiter und die Erder-

4

anschlussfahne hermetisch anschmiegt

und ein Eindringen von

Feuchtigkeit sicher verhindert

wird. Als Erdungsleiter – nicht

als Erder – verwendet werden

können auch metallene Wasserrohrnetze,

sofern sichergestellt

ist, dass 1. keine isolierenden

rwendet

Teilstücke

werden können

vorhanden

auch

sind (Wider-

e Wasserrohrnetze, stand messen), dass sofern 2. der Rohr-

stellt ist, netzinhaber dass 1. keine zustimmt isolie- und 3.

eilstücke keine vorhanden weiteren sind baurechtlichen

(Wimessen),

Bestimmungen dass 2. der dem Rohrentgegenber zustimmt stehen. und Bei 3. späteren keine wei- Änderungen

aurechtlichen am Rohrnetz Bestimmungen muss sichergestellt

tgegenstehen. werden, Bei dass späteren die Funktion als

gen am Erdungsleiter Rohrnetz erhalten muss si- bleibt und

ellt werden, dass die Funktion

der Elektrofachmann

dieses erneut

prüft. Wegen

der o. a.

Auflagen sollte

ngsleiter man erhalten von dieser

d der Elektrofachmann dieses

prüft. Gasrohrleitungen sind

ständlich nicht verwendbar,

lle eines Blitzeinschlages Exp-

2 Fläche zur Weiterleitung

der Blitzenergie an den

Erder gegenüber stehen. Regenfallrohre

und Dachrinnen sind als

Erdungsleiter dann erlaubt, wenn

sie hartverlötet und nicht nur

gesteckt sind. Selbstverständlich

muss das

Fallrohr über

eine zugelasseneBandschelle

mit wirksamer Fläche von

100 mm2 an den o. a. Erder angeschlossen

werden.

Als Erdungsleiter sollte nicht

verwendet werden der gelbgrüne

16 mm2 Kupferdraht, den

unsere Kollegen aus der Elektrotechnik

bei der Neubauinstallation

freundlicherweise zu Zwecken

des Potentialausgleichs von der

HES bis hoch unters Dach gelegt

haben. Für diesen Zweck hätten

allerdings auch 4 mm2 genügt.

Die R + F-Leute finden das toll

und glauben, dass dieser gelbgrüne

Draht wegen des 16 mm2 ilo- Ampere Bereich in Wohl- Als EL verwendet werden können auch

auflösen und auch nicht si- metallene Wasserrohrnetze, sofern

tellt ist, dass alle Einzeldrähte sichergestellt ist, dass 1. keine isolie-

nschluss großflächig erfasst renden Teilstücke vorhanden sind (Wi-

Auch 25 qmm Aluminium in derstand messen), dass 2. der Rohr-

Ausführung oder 50 qmm netzinhaber zustimmt und 3. keine wei-

mm Runddraht), verzinkt, sind teren baurechtlichen Bestimmungen

en aber schwerer zu verarbei- dem entgegenstehen. Bei späteren

er Erdungsleiter sollte nicht zu Änderungen am Rohrnetz muss si-

ben anderen elektrischen Leichergestellt werden, dass die Funktion Zweck des Potentialausgleichs

liegen, da im Falle der Blitzleitung

zerstörerische Span-

nicht unbedingt zu beachten,

in den ggf. parallel laufenden

so dass wir diese Leitung wirk-

n induziert werden würden.

lich nur zum Zwecke des PA

ist auf kürzestem, möglichst

t und möglichst außerhalb als Erdungsleiter erhalten unserer ankommenden und

äudes mit geeigneten Haltern bleibt und der Elektrofachmann dieses

abgehenden Koaxialkabel und

befestigung) zu einem auch erneut prüft. Gasrohrleitungen sind

lb des Gebäudes gelegenen selbstverständlich nicht verwendbar, der elektrischen Geräte (Verstär-

schluss zu führen. Zunehmend da im Falle eines Blitzeinschlages Expker, Multiswitch, ggf. Standrohr

ie Fundamenterder auch aulosionsgefahr bestehen würde. Wegen

usw.) nutzen sollten. Hier muss

gende Anschlusspunkte be- dieser Auflagen sollte man von die-

, die dann optimal zu nutzen sem Erdungsleiter absehen. Bei ho- die Elektrofachkraft ggf. vor

erbindungen eines Kupfer- EL hen Gebäuden ist dieser Aufwand al- Ort entsprechend der nachvoll-

verzinkten Kreuzprofilerder lerdings sicher berechtigt. Verwendet

ziehbaren Leitungsführung und

egen der elektrochemischen werden können auch Stahlskelette, die

en (Spannungsdifferenz zwi- allerdings elektrisch verbunden sein sonstiger Fakten verantwortlich

rschiedenen Metallen) so her- sollten, wobei allerdings auch Spalten entscheiden.

, dass durch Verwendung von von maximal 1 mm zugelassen sind,

nsschutzbinden

sofern sich mindestens 100 qmm Flä- Keine Erdung benötigen Antenche

zur Weiterleitung der Blitzenergie nen, die innerhalb eines Gebäu-

an den Erder gegenüber stehen. Regenfallrohre

und Dachrinnen sind als des angebracht sind, oder aber

Erdungsleiter dann erlaubt, wenn sie außerhalb eines Gebäudes im

hartverlötet und nicht nur gesteckt geschützten Bereich liegen. Im

sind. Selbstverständlich muss das Fallrohr

über eine zugelassene Band- geschützten Bereich befindet

eine Elektrolytbil-

sich eine Antenne, wenn die

urch Eindringen von Erdfeuch-

äußersten Kanten z. B. einer

halb der Anschlüsse verhindert

ird dieses nicht berücksichtigt,

Satelliten-Außeneinheit mindes-

zerstörende Korrosion und die schelle mit wirktens 2 m von allen Dach- und

amkeit der Erdung Hauswand, unvermeidsamer außerhalb Fläche von des 100 qmm Gebäudes,

an den

Gebäudekanten entfernt sind,

ie Verarbeitung in dieser die Binde Erde zu o.a. Erder schlagen. angeschlossen 2 werden. m oder 1,5 liegen.

an wegen der nötigen sorgfälrschmierung

mittels m Kreuzerder Einmal- Nun zur sind VDE nicht V 0185, die ausreichend,

dann angeuhen

vor, so dass sich die wendet werden sollte, wenn am Ge-

n Erderanschlussklemme, auch wenn den sie bäude einfacher ein äußerer zu Blitzschutz verarbeiten

vor-

leiter und die Erderanschlusshanden ist. Diese Vornorm stellt den

sind. Alternativ können die seltener

nschmiegt und ein Eindringen derzeitigen Stand der Technik dar und

chtigkeit sicher verhindert benutzten wird. Band- empfiehlt, oder dass z.B. sonstigen Satellitenanlagen Erder

entsprechend der VDE 0855/EN50083

4

verwendet werden. Metallene Rohrnetze,

Wasserleitungen u.ä. sind als

Erder - nicht zu verwechseln mit der

Funktion des Erdungsleiters - in keinem

Fall verwendbar, da wegen des und das äußerste Ende z. B. des

zunehmenden Einsatzes von Kunst- LNB nicht weiter als 1,5 m von

der Hauswand weg ist. Eine

stoffrohren die Verbindung Querschnitts der zum Erdungsleiter Erd- am Balkongeländer befestigte

reich fehlt. Sie eignen sei und sich bereits allenfalls an einem als geeig- Antenne ist demnach zu erden,

Erdungsleiter (siehe neten unten). Erder endet. Da wir zum sofern das LNB weiter als 1,5

einen nicht wissen, wo und wie m von der Hauswand entfernt

Als Teil der Erdungsanlage sollte

dieser Draht verlegt wurde – er ist. Dachkante kann die Dach-

nicht verwendet werden dürfte für Erdungsleiterzwecke

der gelbrinne längs eines Satteldaches,

grüne 16 qmm Kupferdraht nämlich nur des auf Poten- kürzestem die kurze Dachrinne oben am

zialausgleiches, den Wege unsere – möglichst Kollegen außerhalb Krüppelwalmdach, aber auch

eines Gebäudes – senkrecht, die Dachhautkante ohne eine

aus der Elektrotechnik bei der Neu-

mit ggf. entsprechend großen Dachrinne und das Firstende an

bauinstallation freundlicherweise Biegeradien zum Erder zu (auch den Giebeln eines Hauses sein.

Zwecken des Potenzialausgleichs Fundamenterder) führen vom und Wenn man bequem von Balkon

HPA bis hoch unters darf Dach nicht durch gelegt Räume ha- geführt aus eine Sat-Anlage installieren

werden, die ggf. brennbare Stoffe möchte, muss darauf geachtet

ben. Für diesen Zweck hätten aller-

enthalten. All dieses ist für den werden, dass die mehr oder wedings

auch 4 qmm genügt. Die R + F

Leute finden das toll und glauben, dass

dieser gelb-grüne Draht wegen des 16

niger steil geneigten Dachkanten

rechts und links an den Giebelseiten

eines Satteldachhauses

auch mindestens 2 m entfernt

sind. Der Abstand von 2 m sollte

sogar von senkrechten Gebäudekanten

eingehalten werden, da

Blitze durchaus auch seitlich

wirksam werden können. Die

genannten Entfernungen ergeben

sich aus der Annahme, dass

sich von den Gebäudekanten

ausgehend ein Schutzwinkel von

ca. 45 Grad ergibt, unter dem

die angebrachten Anlagenteile

vor Blitzeinschlag sicher sind.

Satelliten-Antennen sollte

man nach alledem möglichst

im geschützten Bereich eines

Gebäudes anbringen.

3. Nun zur VDE V 0185, die dann

angewendet werden sollte, wenn

am Gebäude ein äußerer Blitzschutz

vorhanden ist. Diese Vor-

des Gebäudes im geschützten Bereich

Der geschützte Bereich ist dort, wo

die äußerste Kante einer Antenne oder

Satelliten Außeneinheit nicht wenigstens

2 m von allen Dach- und Gebäudekanten

entfernt ist, und das äußerste

Ende z.B. des LNB nicht weiter als 1,5

m von der Hauswand weg ist. Eine

Dachkante kann die Dachrinne längs

eines Satteldaches, die kurze Dachrinne

oben am Krüppelwalmdach, aber

auch die Dachhautkante ohne eine

Dachrinne und die Firstenden an den

Giebeln eines Hauses. Die mehr oder

weniger steil geneigten Dachkanten

rechts und links an den Giebelseiten

eines Satteldachhauses müssen auch

2 m entfernt sein, wenn man eine Gie-

norm stellt den Stand der Technik

dar und empfiehlt, dass z. B. Satellitenanlagen

nicht direkt geerdet

werden. Vielmehr sind diese

mittels einer Fangeinrichtung,

unter Einhaltung eines zu berechnenden

Trennungsabstandes

(damit es nicht zu gefährlichen

Funkenstrecken kommt), vom

Standrohr isoliert, zu schützen.

Diese Fangeinrichtung ist dann

mit dem äußeren Blitzschutz des

Hauses fachmännisch mit den

dafür vorgesehenen Materialien

zu verbinden.

Entsprechend der Höhe der

Fangeinrichtung ergeben sich

unterschiedliche Schutzwinkel.

10 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


TECHNIK

nicht direkt geerdet werden, sondern

mittels einer Fangeinrichtung, die vom

Standrohr isoliert, mit einem zu berechnenden.

Ungeerdetes Standrohr Standrohr auf einem Gebäude auf ohne einem äußeren

Blitzschutz Anwendung von isolierten Trennungsabstandshaltern

zur Aufnahme der Fangstange (Schutzwin-

Gebäude kelwirkung) mit Verbindung ohne zur äußeren hartverlöteten Dachrinne, Blitz-

die als Teilstück des Erdungsleiters fungiert.

schutz Anwendung von isolierten

Trennungsabstandshaltern zur

Aufnahme der Fangstange

(Schutzwinkelwirkung) mit Verbindung

zur hartverlöteten Dachrinne,

die als Teilstück des Er-

erden, sondern

htung, die vom

einem zu be-

Trennungsabstand (damit es nicht zu

gefährlichen Funkenstrecken kommt),

montiert wird, zu schützen sind. Diese

Fangeinrichtung ist dann mit dem äußeren

Blitzschutz des Hauses fachmännisch

mit den dafür vorgesehenen

Materialien zu verbinden.

Entsprechend der Höhe der Fangeindungsleitersrichtung

ergeben fungiert. sich unterschiedliche

Schutzwinkel. Die Funktion des

Schutzwinkels ist schon bei den Dachkanten

erwähnt worden und könnte im

Falle der Schutzwinkelfunktion des

Im Schutzwinkel eines äußeren

Blitzschutzes an einem Kirchturm alle

Blitzschutzes, Anlagen innerhalb z. B. dieses an einem Bereiches ho-

ohne zusätzliche Kosten schützen. Im

hen Idealfall Kirchturm, würde der wären Blitz bevorzugt theoretisch in

alle die Fangeinrichtung Anlagen innerhalb schlagen und dieses über

den außerhalb des Hauses verlegten

Schutzkegels Erdungsleiter gefahrlos ohne in zusätzliche

die Erde ab-

Kosten geleitet werden, geschützt. sofern denn Das der komErdungs-/ Blitzstromleiter nicht wie bei

plizierte „Blitzkugelverfahren“

mit Kugelradien entsprechend

der nach bestimmten Formeln

errechneten Blitzschutzklassen

würde hier jedoch ggf. zu anderen

Ergebnissen kommen, da

sich der Schutzbereich bis an die

Berührungspunkte zwischen der

gedachten, oder modellmäßig

angelegten Kugel und dem

Gebäude erstreckt. Siehe VDE

V 0185! Im Idealfall jedoch

würde der Blitz bevorzugt in

die Fangeinrichtung schlagen

und über den außerhalb des

Hauses verlegten Erdungsleiter

gefahrlos in die Erde abgeleitet

werden, sofern denn der

Erdungs-/Blitzstromleiter nicht

gerade rechtwinklig abgeknickt

verläuft, und den Blitz an dieser

Stelle sicher nicht korrekt zur Erde

ableitet. Die im kegelförmigen

Schutzbereich (entsprechend

des berechneten Schutzwinkels

5

genauerer Betrachtung des obigen

Bildes zu sehen, rechtwinklig abgeknickt

verläuft, und den Blitz an dieser

Stelle sicher nicht korrekt zur Erde ableitet.

Die im Schutz der Fangeinrich-

der tung Fangeinrichtung), darunter befindliche Antenne darunter oder

befindliche sonstige elektrische Antenne oder oder metallene sons-

Einrichtung (Klimaanlage, Lüftungsmotigetor

u.ä.) elektrische würde nicht oder beschädigt, metallene Blitz-

Einrichtung ströme oder Teilströme (Klimaanlage, würden nicht Lüf- in

die Anlage gelangen, Komponenten

tungsmotor und angeschlossene u. ä.) Endgeräte würde nicht

beschädigt werden.

beschädigt, Blitzströme oder

größere Teilströme nicht in die

Anlage gelangen, Komponenten

und angeschlossene Endgeräte

nicht beschädigt werden.

Es sollte ja das Ziel unserer Erdungsmaßnahmen

sein, dass

materielle Schäden oder gar

Personenschäden durch Blitzein-

Ungeerdetes Standrohr, mit isolierter Fangstangenhalterung

und aufgesetzter Fangstange mit Anschluss an den

wirkung äußeren Blitzschutz. verhindert Zusätzlicher, werden. isolierter Trennungs- Die

Abstandshalter für den EL, wobei der EL nicht im rechten

Empfehlungen Winkel, sondern nur im angemessenen der bisher Bogen an ge- die

Ableitung herangeführt werden darf. (Siehe VDE V 0185)

bräuchlichen VDE 0855 lassen

Es sollte ja das Ziel unserer Erdungs-

das maßnahmen Eintreten sein, der dass Blitzspannun-

materielle oder

gen gar Personenschäden in die Anlage durch und Blitzein- deren

wirkung verhindert werden. Die Emp-

Weiterverbreitung fehlungen der bisher über gebräuchlichen das Koaxialkabelnetz

VDE 0855 lassen und das den Eintreten PA-Leitun- der

Blitzspannungen in die Anlage und

gen deren noch Weiterverbreitung zu, und können über das nur Ko-

größere axialkabelnetz Schäden, und den z. B. PA- am Leitungen Gebäu-

noch zu und können nur größere

de Schäden, verhindern. z.B. am Bei Gebäude Anwendung verhindern.

Bei Anwendung der VDE V 0185

der VDE V 0185 (neuester Stand

bleibt der Blitz draußen. Der PA muss

der bei Technik) Anwendung bleibt dieser der Norm Blitz - wie je-

sonst auch - VDE gemäß installiert

doch werden. draußen, Endgeräte in der

Regel Eine VDE-Vornorm intakt, teurer ist das Ausfall Ergebnis einer von

Normungsarbeit, die wie alle anderen DKE-

Technik Arbeitsergebnisse wird vermieden. mit sicherheitstechnischen Der PA

Festlegungen durch eine VDE-Klassifikation

muss gekennzeichnet bei Anwendung ist. Zum Zeitpunkt der dieser Veröf-

Norm – wie sonst auch – VDE

Selbst wenn kein äußerer Blitzschutz

vorhanden ist, sollte

nach neuester Auffassung eine

Fangeinrichtung nach VDE V

0185 der herkömmlichen Erdung

nach VDE 0855 vorgezogen werden,

da mit Fangeinrichtung die

PA-Leitungen, Koaxialkabel und

Endgeräte gar nicht erst mit zerstörerischen

Spannungen belastet

werden. Diese ist dann mittels

bereits benannter Erdungsleiter

auf kürzestem Wege mit zulässigen

Erdern zu verbinden. Da u. U.

das notwendige Installationsmaterial

wie EL-Halterungen für die

verschiedensten Dacheindeckungen,

isolierte Halter für die Fangstangen,

die Fangstangen selbst,

Flachdach-Leitungsstützen usw.

noch weitestgehend unbekannt

ist, sollte man sich z. B. von Fa.

DEHN und Söhne den Katalog

kommen lassen, gleichzeitig die

Blitzplaner-CD anfordern und

die Einzelheiten genauestens

studieren. www.dehn.de

alle Einzelheiten hinsichtlich

der dauerhaften mechanischen

und elektrischen Sicherheit

beschrieben werden können.

Auch ist es nicht möglich, alle

Aspekte der Zusammenarbeit des

äußeren und inneren Blitzschutzes

zu beleuchten. Wichtig zu

wissen ist, dass über den äußeren

Blitzschutz hinaus eine Menge

für die innere Sicherheit getan

werden kann, da ja längst nicht

alle Schäden über die direkte

Blitzeinwirkung erfolgen, sondern

viel häufiger über induktive

Einwirkung (auch beim Fangstangenprinzip

nicht zu verhindern)

auf Netzleitungen, Koaxialkabel,

TK-Leitungen usw. hervorgerufen

werden und auch aus sonstigen

Spannungsüberhöhungen, Abschaltungen

und Wiedereinschaltungen

des Energieversorgers

oder benachbarten Großverbrauchern

resultieren können. Grob-,

Mittel- und Feinschutzeinrichtungen,

sowie unterbrechungsfreie

Stromversorgungsanlagen (USV)

von verschiedenen Herstellern

schützen ggf. davor, dass Betriebsanlagen,

EDV-Systeme u. ä.

kostspielig ausfallen, Daten ver-

12 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

Gebäude ohne äußesoliertenTrennungsab-

genauerer Betrachtung des obigen

Bildes zu sehen, rechtwinklig abgeknickt

verläuft, und den Blitz an dieser

Stelle sicher nicht korrekt zur Erde ableitet.

Die im Schutz der Fangeinrichtung

darunter befindliche Antenne oder

sonstige elektrische oder metallene

Einrichtung (Klimaanlage, Lüftungsmotor

u.ä.) würde nicht Über all beschädigt, diese Empfehlungen Blitz-

und Normen hinaus ist natürströme

oder Teilströme würden nicht in

lich der Sachverstand der Elek-

gemäß die installiert Anlage werden. gelangen, trofachkraft gefragt, Komponenten

da nicht

und angeschlossene Endgeräte nicht

beschädigt werden.

Ungeerdetes Standrohr, mit isolierter Fangstangenhalte-

Ungeerdetes Standrohr,

mit isolierter Fangstangenhalterung

und

aufgesetzter Fangstange

mit Anschluss an den

äußeren Blitzschutz. Zusätzlicher,

isolierter Trennungs-Abstandshalter

für den EL, wobei der EL

nicht im rechten Winkel,

sondern nur im angemessenen

Bogen an die

Ableitung herangeführt

werden darf. (Siehe VDE

V 0185)


und Endgeräte

zerstörerischen

werden. Diese ist

nichtet werden usw. Im professionellen

Bereich sollten diese

Einrichtungen zum Standard

gehören! Selbst wenn Versicherungen

häufig noch ohne Prüfung

der Einhaltung hier relevanter

Normen, eigener VDS-Bestimmungen

und ggf. vorgeschriebener

Schutzeinrichtungen zahlen,

kann das im Einzelfall anders

sein. Für den nicht korrekt arbeitenden

Handwerker könnte der

Schaden schnell zur Existenzbedrohung

werden.

Bei kleineren Schäden werden

Versicherer lieber zahlen, als einen

Sachverständigen zu Rate zu

ziehen, da die Kosten unverhältnismäßig

hoch werden. Da aber

die Versicherungsbedingungen

eine dem Stand der Technik

entsprechende Installation als

Leistungsvoraussetzung annehmen,

d. h. von verantwortlichen

Fachkräften errichtet, kommt es

spätestens bei größeren materiellen

Schäden oder gar Personenschäden

zu solchen Untersuchungen,

die sehr schnell die Ursachen

aufdecken.

Eine VDE-Vornorm ist das Ergebnis

einer Normungsarbeit,

die wie alle anderen DKE-

Arbeitsergebnisse mit sicherheitstechnischen

Festlegungen

durch eine VDE-Klassifikation

gekennzeichnet ist. Zum Zeitpunkt

der Veröffentlichung der

neuen Vornormen (1. November

2002) wurden gleichzeitig alle

veralteten Normen, Vornormen

und die bisher veröffentlichten

Entwürfe der Blitzschutz-Reihe

VDE 0185 zurückgezogen. Mit

dieser Maßnahme wurde sichergestellt,

dass der Stand der

Technik zum Blitzschutz nun auf

einer einheitlichen und aktuellen

Basis wiedergegeben wird.

(DKE Deutsche Kommission

Elektrotechnik Elektronik

Informationstechnik

im DIN und VDE)

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

des äußeren und inneren Blitzschutzes!

TECHNIK

Empfehlungen und Normen hinaus ist natürlich der Sachfachkraft

gefragt, da nicht alle Einzelheiten hinsichtlich der

elektrischen dauerhaften Sicherheit beschrieben werden

ch, dass über den äußeren Blitzschutz hinaus eine Menge für

getan werden kann, da ja längst nicht alle Schäden über die

n, sondern aus Spannungsüberhöhungen, Abschaltungen und

ngen des Energieversorgers oder benachbarten Großverbraub-,

Mittel- und Feinschutzeinrichtungen, sowie unterbrechungssanlagen

(USV) gibt es von verschiedenen Herstellern und

Erweiterte Darstellung

ass Betriebsanlagen, der EDV- zu berücksichtigenden Systeme u.ä. kostspielig ausfallen,

Punkte bei Erdung und

en usw. Selbst wenn Potenzialausgleich Versicherungen einer häufig noch ohne Prü-

Antennenanlage in Anlehier

relevanter Normen nung und an Bild ggf. 8 der VDE vorgeschriebenen Schutzein-

0855/DIN EN 50083-1/

nn das eines Tages anders sein März 1994und

der Elektrofachmann hat

Schadenshöhe existenzbedrohend sein kann. 7

Der Blitz, ein atemberaubendes Schauspiel,

aber auch gefährlich!

r a u b e n d e s S c h a u s p i e l , a b e r a u c h g e f ä h r l i c h !

Die Elektrofachkraft handelt eigenverantwortlich auf Basis der für den Einzelfall relevanten, aktuellen Normen.

Kommentare und Interpretationen von mir erfolgen ohne Gewähr! ( Quellen: VDE, ABB, de, DEHN +Söhne)

Der Blitz ist nur wenige Zentimeter dick, hat aber die Leuchtkraft

von 1 Mio. 100-Watt-Glühlampen.

Wie hoch sind Spannung, Stromstärke und Energieeinhalt des

imeter dick, hat aber die Leuchtkraft Blitzes? Bevor es von zur Blitzentladung 1 Million kommt, 100-Watt können zwischen Glüh-

Gewitterwolken und der Erde Spannungen von einigen 100 Mio.

Volt auftreten. Im Blitz selbst fließen dann in Sekundenbruchteilen

Ströme, die in seltenen Fällen bis zu einigen 100 000 Ampere

betragen. Blitze entstehen in Gewitterzellen. Diese können meh-

tromstärke und Energieeinhalt rere Kilometer des Durchmesser Blitzes? und Höhe Bevor haben. es Durch zur den Blitz- starken

ischen Gewitterwolken und der Aufwind Erde im Innern Spannungen der Gewitterzelle von werden einigen positive und 100 negative

Ladung getrennt. Dies führt zu einer elektrischen Entladung,

itz selbst fließen dann in Sekundenbruchteilen die wir als Blitz wahrnehmen. Die Ströme, Blitzhäufigkeit die nimmt in innerhalb selte-

.000 Ampere betragen. Deutschlands von Norden nach Süden zu. Durchschnittlich wird

jeder Quadratkilometer 4 mal pro Jahr vom Blitz getroffen. Ins-

llen. Diese können mehrere Kilometer Durchmesser und Höhe

gesamt sind dies 1 000 000 (1 Mio.) Blitzeinschläge pro Jahr

fwind im Innern der Gewitterzelle allein in werden der Bundesrepublik. positive Schäden und in Millionenhöhe negative sind die

einer elektrischen Entladung, Folge. die Auch wir Personenschäden als Blitz sind wahrnehmen. häufig zu beklagen. Die Achten

Sie darauf, dass die von Ihnen zu verantwortenden elektrischen

b Deutschlands von Norden Anlagen nach den Süden geltenden zu. Vorschriften Durchschnittlich genügen! wird

pro Jahr vom Blitz getroffen. Denken Insgesamt Sie an die Ausfallzeiten sind dies und 1.000.000 Datenverluste in (1 EDV-An-

hr allein in der Bundesrepublik. lagen, Schäden achten Sie auf in die hier Millionenhöhe zusätzlich zu empfehlenden sind die Maßnahmen,

des äußeren und inneren Blitzschutzes!

n sind häufig zu beklagen. Achten Die Elektrofachkraft Sie darauf, handelt eigenverantwortlich dass die von auf Basis Ihnder

en

chen Anlagen den geltenden für den Vorschriften Einzelfall relevanten, genügen!

aktuellen Normen. Kommentare

und Interpretationen von mir erfolgen ohne Gewähr! (Quellen:

VDE, ABB, de, DEHN+Söhne)

iten und Datenverluste in EDV- Anlagen, achten Sie auf die hier

zusätzlich zu

13


TECHNIK

Die Dose als Feuerlöscher

Feuer in den eigenen vier

Wänden ist der Alptraum aller.

Neben dem materiellen Schaden

besteht schließlich auch

Lebensgefahr. Deshalb gelten

hier besondere gesetzliche Vorschriften:

Je nach Gebäudeart

sind Bauteile wie Wände oder

Türen in bestimmte Feuerwiderstandsklassen

eingeteilt.

Tragende, raumabschließende

Wände etwa, müssen einem

Feuer mindestens 90 Minuten

Widerstand leisten können. So

bleibt im Falle eines Brandes

das Gebäude lange tragfähig.

Dämmstoffe, wie sie auch in

Hohlwänden verwendet werden,

müssen auch für das Eigenheim

mindestens den Hinweis „schwer

entflammbar“ tragen. Ähnliche

Vorschriften gelten auch für die

Elektroinstallation.

Glück im Unglück

Wie durch Markenprodukte ein

Feuer verhindert wurde, konnte

im August Peter Wolfgarten

am eigenen Leib erfahren. Der

Elektromeister aus Köln wurde

zur Firma Interseroh, einem

Recyclingbetrieb mit Stammsitz

in Köln, gerufen, weil dort die

Tapete oberhalb eines Schalters

dunkel geworden war. Man vermutete,

dass mit dem Schalter

etwas nicht in Ordnung sei, möglicherweise

dort etwas schmore,

und rief sicherheitshalber den

Elektromeister, um nach dem

Rechten zu sehen.

Beim Entfernen des Rahmens

und des Schalters traf ihn fast

der Schlag: Offensichtlich hatte

es in der Hohlwanddose durch

einen technischen Defekt gebrannt.

Das sollte zwar nicht

passieren – ist aber, wo Strom

fließt, theoretisch immer möglich.

Die Spuren der Flammen

waren deutlich zu sehen:

Der gesamte Schalter war

verbrannt – vom beißenden

Geruch ganz zu Schweigen.

Ihm fiel allerdings auch auf,

dass das Feuer nur bis zur

Hohlwanddose gekommen war

– außen waren an der Dose nur

wenige Spuren zu sehen. In den

Gipskartonwänden, in denen die

Dose eingebaut war, sah man

von dem Feuer sogar überhaupt

nichts.

Bei Hohlwandinstallation besonders

brisant

Glücklicherweise war die eingebaute

Dose eine selbstverlöschende

Hohlwanddose, hergestellt

von der Firma KAISER.

Durch Einsatz eines ganz besonderen

Kunststoffes ist die

Hohlwanddose in der Lage,

das entstandene Feuer aktiv zu

löschen. Dabei wird dem Brand

so viel Sauerstoff entzogen, dass

das Feuer wie von Geisterhand erlischt,

bevor es sich zu den Hohlwänden

durchgekämpft hat.

Spezielle Richtlinien fordern hierfür

die Prüfung auf Feuerbeständigkeit.

Diese erfolgt nicht durch

eine offene Flamme, sondern

durch eine Glühdrahtprüfung

mit 850° C nach DIN IEC 695

Teil 2-1. KAISER-Dosen erfüllen

diese Anforderung.

Wie zuverlässig sie Feuer löschen,

davon konnte sich Peter Wolfgarten

mit eigenen Augen überzeugen:

Nicht einmal durch die Leitungsdurchführung

konnte das

Feuer weiterschmoren. Auch die

Brandspuren an Adern und Leitungen

enden exakt am Rand der

Hohlwanddose. Außerhalb blieben

selbst die einzelnen Adern

der NYM-Leitung unversehrt.

Auch der entstandene Rauch

war zwar nicht angenehm aber

auch nicht gesundheitsgefährdend:

Durch einen Verzicht auf

Halogen und PVC produzieren

KAISER-Dosen auch im Brandfall

keine giftigen Dämpfe.

Auf Qualität setzen

Für Hohlwanddosen gelten

besonders strenge Vorschriften,

denn sie könnten ja auch

in leicht brennbaren Mate-

rialien wie Holz oder Kunst-

stoff eingebaut werden. Bei

Markenprodukten aus dem

Elektrofachhandel werden

die gesetzlichen Anforderungen

üblicherweise befolgt

– die Kunden sind damit auf der

sicheren Seite. Eine Tatsache,

die nicht für jedes in Deutschland

verkaufte Produkt gilt. Oft

werden No-Name Produkte zu

Billigpreisen auf dem Wühltisch

verschleudert, deren Herkunft

völlig ungewiss ist. Auch ein

VDE-Zeichen auf solchen Dosen

muss nicht immer bedeuten, dass

alle Vorschriften tatsächlich eingehalten

werden. Denn wer skrupellos

Sicherheitsanforderungen

umgeht, um mit minderwertigem

Material Geld zu verdienen, der

druckt möglicherweise auch

VDE-Zeichen auf Gehäuse, die

noch nie eine technische Qualitätsprüfung

gesehen haben.

Hier ist also Vorsicht geboten

und das Sparen an der falschen

Stelle kann schnell zur Kata-

strophe führen.

Nicht den

Versicherungsschutz riskieren

Auch Heimwerker-Bastellösungen

sind nicht immer ganz ungefährlich.

Herkömmliche Unterputzdosen

unterliegen nämlich weniger

strengen Vorschriften. Sie wurden

ja schließlich für die Installation

im Mauerwerk konzipiert, wo

keine so hohe Feuergefährdung

vorliegt. Wer also in Hohlwänden

normale UP-Dosen verwendet

oder Schalter direkt in ein Loch

in der Hohlwand setzt und auf

eine Dose völlig verzichtet, handelt

nicht nur sicherheitsgefährdend

– er verstößt auch gegen

die gesetzlichen Vorschriften und

riskiert im Brandfall sogar seinen

Versicherungsschutz. Glück für

Peter Wolfgarten und die Firma

Interseroh, dass er ausschließlich

KAISER-Dosen verarbeitet. Damit

sind seine Kunden und er immer

auf der sicheren Seite.

14 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


ArGe-MEDIEN

Endlich ist sie da!

ArGe Medien legt Richtlinie zum E-CHECK auf

Oftmals konnte man in Innungsversammlungen

hören – wenn es um die E-CHECK-

Prüfung ging – wo steht denn das alles.

Auf die Frage wurde meistens geantwortet:

Messen und Prüfen muss jeder

Elektrotechniker können, jeder muss

wissen wie es geht und was gemacht

werden muss. Klar, dann gab es keine

weiteren Fragen mehr. Wer gibt sich

schon gerne eine Blöße. Schließlich hat

eine Arbeitsgruppe unter Leitung von

Herrn Burkhard Schulze ZVEH und Herrn

Keller LIV Sachsen ein Einsehen gehabt

und in einer Richtlinie zum E-CHECK in

komprimierter Form alles aufgeschrieben.

Elektrische Anlagen und Betriebsmittel

unterliegen einer Alterung und Abnutzung.

Aus diesen Gründen ist im Laufe

der Zeit mit Mängeln zu rechnen. Deshalb

sollten, wie im gewerblichen Bereich

verpfl ichtend, in allen anderen Bereichen

wiederkehrende Prüfungen durchgeführt

werden. Durch den E-CHECK werden

Mängel an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln,

die Gefahren für Personen,

Tiere und Sachen in sich bergen, erkannt.

Nach Durchführung des E-CHECK und

der Beseitigung festgestellter Mängel

ist die erforderliche Sicherheit wieder

hergestellt.

Detailliert und übersichtlich geht die

Richtlinie auf die Grundlagen, Durchführung

und das E-CHECK-Protokoll ein.

Tabellarisch werden die notwendigen

Messaufgaben und Messverfahren aufgeführt

und die Messwerte interpretiert. Die

Richtlinie gibt Auskunft über empfohlene

Prüffristen und Arten der Prüfung.

Die E-CHECK-Plakette ist das Gütesiegel

der Innungs-Fachbetriebe. Sie darf nur

vergeben werden, wenn die überprüfte

Anlage den technischen Anforderungen

entspricht. Gemäß den Statuten der

ArGe-Medien erhalten nur Innungsmitglieder,

deren Innung der ArGe-Medien

angehört, die E-CHECK-Plaketten. So ist

gewährleistet, dass Nutzen und Lasten

gleichverteilt sind.

Die Richtlinie ist unter (0 30) 85 95 58–0

abrufbar.

16 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


Ehrenpreis Top-Ten

Design NRW für Gira

Zu den zahlreichen Preisen,

die Gira in den vergangenen

Jahren bereits für ausgezeichnetes

Design erhalten hat,

darf der Hersteller von Elektroinstallationssystemen

nun noch

einen besonders wertvollen zählen:

Im Zuge des Wettbewerbs

für den Designpreis des Landes

Nordrhein-Westfalen ist Gira mit

dem „Ehrenpreis Top-Ten Design

NRW“ ausgezeichnet worden.

Übergeben wurde er von Harald

Schartau, Wirtschaftsminister des

Landes Nordrhein-Westfalen. Das

Design Zentrum Nordrhein-Westfalen

hatte zuvor die Preisträger

ermittelt.

Das Design Zentrum Nordrhein-

Westfalen ist eine der ältesten

und renommiertesten Designinstitutionen

Europas. Einer breiten

Öffentlichkeit bekannt ist es

durch die jährlich vergebenen

„red dot design awards“ – vormals

bekannt als „Roter Punkt“.

Allein in 2003 erhielt Gira drei

der begehrten red dots: für die

Modulare Funktionssäule, die

Türkommunikation und für das

Unterputz-Radio in den Esprit-

Rahmen Wenge und Chrom.

Als Kriterium für den „Ehrenpreis

Top-Ten Design“ galt der Jury des

Design Zentrums jedoch die Gesamtleistung

eines Unternehmens

– selbstverständlich die Produkt-

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

und Designqualität, daneben

aber auch der wirtschaftliche Erfolg,

die Positionierung am Markt

und die Präsentation in der Öffentlichkeit.

Die konsequente

Design-Philosophie von Gira war

der Hauptgrund für die Auszeichnung,

mit der insgesamt fünf

Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen

bedacht wurden. Im Falle

Gira hat sich die Jury vor allem

von den beiden Designplattformen

für Elektroinstallationen im

Innen- und im Außenbereich

überzeugen lassen: das Gira System

55 – mit den Schalterprogrammen

Standard 55, E2, Event

und Esprit – und das Programm

Gira TX_44, das sich auch in die

Gira Energiesäule und das Gira

Panel installieren lässt. Beide

Plattformen nutzt das neue Gira

Türkommunikations-System mit

der Wohnungsstation für drinnen

und der Türstation für draußen.

Doch gutes Design ist nicht auf

die Produkte begrenzt. Anerkennung

durch das Design Zentrum

fand deshalb generell der hohe

Designanspruch von Gira, der

sich stringent durch den gesamten

Unternehmensauftritt zieht

– von den Produkten über die

visuelle Kommunikation und

die Messeauftritte bis hin zur

Architektur des neuen Produktions-

und Verwaltungszentrums in

Radevormwald. Entworfen vom

renommierten Büro Ingenhoven

Overdiek Architekten spiegelt

das gläserne Gebäude die Philosophie

des Unternehmens Gira

wider: Innovation, Transparenz

und Kommunikation.

Bei der Wärmepumpe

gehen Ökologie und

Ökonomie Hand in Hand

Die Wärmepumpe ist ein ebenso

verbrauchs-sparsames wie

umweltfreundliches Heizsystem.

Das belegt eindrucksvoll eine

vom HEA-Fachverband durchgeführte

Untersuchung, bei der

eine Wärmepumpe mit einem

Niedertemperatur-Heizölkessel

in einem Einfamilienhaus-Neubau

(nach EnEV) verglichen

wurde. Hierbei zeigte sich, dass

die Wärmepumpe in punkto

Energieverbrauch und CO2-Ausstoß

deutlich besser abschneidet.

So stehen dem Ausstoß von 5,5

Tonnen CO2 und dem Verbrauch

von 16 200 kWh Öl und 450 kWh

Strom des Ölkessels 3,4 Tonnen

Kohlendioxid und 5020 kWh der

Wärmepumpe gegenüber. Das

bedeutet: Pro Jahr bleiben dem

Klima zwei Tonnen CO2 erspart.

Der genannte Vergleich zeigt

weiterhin, dass die Wärmepumpe

auch bei der Investition sowie

auch bei den Jahreskosten für

Verbrauch und Betrieb teilweise

deutliche Vorteile aufweist.

Lassen wir die entsprechenden

Zahlen sprechen:

Während für die Lösung mit

der Wärmepumpe insgesamt

58 500 � veranschlagt werden,

die sich aus 20 500 � für die

Anlage und 38 000 � für die Gebäudehülle

zusammensetzen, liegen

die Kosten für die Lösung mit

dem Heizölkessel bei 60 500 �.

davon entfallen 16 500 � auf

den Kessel und 44 000 � auf

die Gebäudehülle.

Ist die Einsparung hier noch

relativ gering, so ist die Wärmepumpe

bei der Betrachtung der

Verbrauchs- und Betriebskosten

deutlich günstiger. Schlagen hier

AKTUELLES

für den Heizölkessel 1100 � pro

Jahr zu Buche, so liegen die

analogen Kosten für die Wärmepumpe

bei 720 �. Dies kommt

einer Kostenersparnis von 35 %

gleich.

Angesichts so eindrucksvoller

ökologischer und ökonomischer

Pluspunkte rechnet der HEA-

Fachverband zukünftig mit jährlichen

Zuwachsraten von rd. 20 %.

In Stückzahlen ausgedrückt heißt

das: Der Zubau von derzeit knapp

10 000 Heizungswärmepumpen

wird – kontinuierlich steigend bis

2010 – auf rd. 35 000 Anlagen

hochschnellen.

Philips illuminiert die

Freihafenbrücke

Wer von Süden nach Hamburg

einfährt, kann sie nicht übersehen,

die mächtigen Stahlfachwerkskonstruktionen

der

Elbbrücken. Lange Zeit lagen

sie im Dunkeln, doch künftig

sollen sie ein leuchtendes Tor

zur Hansestadt werden. Mit

der Illumination der 360 Meter

langen Freihafen-Elbbrücke, nach

einem Konzept des Lichtkünstlers

Michael Batz, ist ein Anfang gemacht.

Die Sponsoren dieses

50 000-Euro-Projekts sind Philips,

die ABB Gebäudetechnik sowie

die Hamburgischen Elektricitäts

Werke. 90 Mini-Decoflood-Scheinwerfer,

bestückt mit je einer 35

Watt Master Colour Lampe,

illuminieren das erste von insgesamt

vier Brückenelementen. Gut

4000 Stunden pro Jahr wird die

Brücke, vom Einbruch der Dämmerung

bis zum Morgengrauen,

im Licht erstrahlen. Die Stromkosten

pro Nacht schlagen dabei mit

rund 2 � zu Buche.

17


AKTUELLES

Komplett und aus einer

Hand: Das Brandschutz-

Konzept von Hager Tehalit

Moderne Brandschutzsysteme

müssen nicht nur die hohe Sicherheit

bieten, sondern sie sollten

auch unkompliziert zu planen

und zu installieren sein. Beste

Voraussetzungen dazu bieten die

Hager Tehalit Brandschutzlösungen

aus einer Hand. Hager Tehalit

hat jetzt solch ein lückenloses

Brandschutz-Programm entwickelt,

mit dem sich der Elektro-

Installateur dieses lukrative Geschäftsfeld

erschließen kann. Das

Komplettsystem setzt sich zusammen

aus den neuen Hager

Brandschutzverteilern mit VDE

Zulassung, feuerwiderstandsfähigenKabelkanal-Anschlussstücken

und dem bewährten FWK

Elektro-Installations-Kanalsystem

von Tehalit.

Das Herz einer feuerwiderstandsfähigen

Hager Tehalit Elektro-

Installation ist der Hager Brandschutzverteiler.

Er ist als universal

Wand- und Standschrank in den

Ausführungen E30 und E90 lieferbar;

eine Wandaufsatz-Tür

rundet das Programm ab. Brandgeschützte

Verteilerschränke von

Hager entsprechen allen gängigen

Bestimmungen und garantieren

im Brandfall einen Funktionserhalt

elektrischer Installationen

von bis zu 90 Minuten. Mehr

noch: Sie erfüllen gemäß EN

60439-1 die Anforderungen an

die maximale Grenztemperatur

von 40°C. Damit eignen sich

einzig und allein die Hager

Brandschutzverteiler zur Aufnahme

von LS- und FI-Schaltern.

Außerhalb des Hager Brandschutzverteilers

sorgt das FWK

Anschlussstück für einen einfachen

und sicheren Übergang zur

feuerwiderstandsfähigen Tehalit

Leitungsführung. Auch diese Lösung

gibt es nur von Hager Tehalit.

Für die feuerwiderstandsfähige

Leitungsführung sorgt das be-

währte FWK Installationskanal-

System von Tehalit. Es bietet

durch seine Werkstoff-Kombination

aus äußerem Stahlblech und

faserverstärktem Gips doppelten

Schutz: Es schirmt die Leitungen

ab gegen einen Übergriff des

Feuers in den Kanal und verhindert

zum anderen den Austritt

von gefährlichem Rauch aus dem

Kanal. Ein umfangreiches Programm

an Formteilen ermöglicht

dem Elektrotechniker die problemlose

Anpassung an nahezu

alle räumlichen Gegebenheiten.

Ganz neu: www.licht.de

Mehr Inhalte, erweiterte

Nutzerführung,

neues Design

Die Webseiten für Informationen

rund um das Thema Beleuchtung

– www.licht.de von der Fördergemeinschaft

Gutes Licht (FGL)

– präsentieren sich seit Februar

2004 im neuen Design und

werden damit jetzt auch optisch

dem Portal-Anspruch gerecht.

Gleichzeitig hat die FGL die

Inhalte nochmals erweitert:

Aktuell hinzugekommen sind

die Rubriken „Über Licht“ und

„Beleuchtungstechnik“ mit Erläuterungen

zu lichttechnischen

Begriffen, „Bildarchiv“ sowie

„Normen“ und „Checklisten“.

Besonders benutzerfreundlich

ist der Infospeicher, in dem die

gewünschten Informationen bequem

für den Druck gesammelt

werden können.

Neu ist der Zugang über Portal-

Einstiegsseiten: „PrivatPortal“,

„ProfiPortal“ und „PressePortal“.

Hier findet der Nutzer beispielhafte

Lösungsvorschläge für

zahlreiche Lichtanwendungen.

Die Themen im „PrivatPortal“

reichen von der richtigen Beleuchtung

einer Küche bis zum

Licht am Swimmingpool. Im

„ProfiPortal“ erhalten Planer,

Architekten und Bauherren

Informationen zu (fast) allen

Beleuchtungsfragen: vom Lichtmanagement

im Bürogebäude

bis zur Straßenbeleuchtung

– inklusive einer Auflistung der

wichtigsten Normen. Auswahlboxen

erleichtern die Suche.

Und wenn’s ganz schnell gehen

soll, hilft der neue „Licht-Berater“

schon auf der Startseite: Er findet

die gewünschte Anwendung

– schnell und unkompliziert.

Das „ProfiPortal“ wird sukzessive

um neue Lichtanwendungen

erweitert.

Direkter Zugang

zu den Herstellern

Die FGL-Druckschriften – Schriftenreihe

und Lichtforum – werden

wie bisher mit Leseproben

vorgestellt, können als pdf-Datei

heruntergeladen oder in der gedruckten

Version direkt bestellt

werden. Über die Webseiten

kann der Nutzer weiterhin die

Liefermatrix „Hersteller und Produkte“

erreichen, direkt das Lieferprogramm

der über 140 FGL-

Mitgliedsunternehmen einsehen

und Detailinformationen anfordern.

Eine neue Produktdatenbank

mit Informationen zu

Leuchten, Lampen und Betriebsgeräten,

verknüpft mit der Hersteller-Datenbank,

wird die

Lichtanwendungen im Privat-

und ProfiPortal in Kürze ergänzen.

Die FGL wird von den Mitgliedsunternehmen

aus der Leuchten-

und Lampenindustrie getragen,

die im Zentralverband Elektrotechnik-

und Elektronikindustrie

(ZVEI) e.V. organisiert sind. Seit

über 30 Jahren informiert die

Fördergemeinschaft über Vorteile

und aktuelle Aspekte guter

Beleuchtung – herstellerneutral

und kompetent. Frühzeitig war

die FGL auch im Internet vertreten:

Die Homepage www.licht.de

wurde im Oktober 1998 freigeschaltet.

Gutes Licht

im Gesundheitswesen

Optimal für Ärzte und Pflegepersonal,

angenehm für die Patienten

– auf diese Kurzformel bringt

die Fördergemeinschaft Gutes

Licht (FGL) ihr Rezept für „Gutes

Licht im Gesundheitswesen“. Das

neu aufgelegte Heft 7 der FGL-

Schriftenreihe „Informationen

zur Lichtanwendung“ informiert

ausführlich über die richtige

Beleuchtung in Krankenhaus,

Arztpraxis und Therapieeinrichtung.

Dabei unterstreicht es die

Bedeutung des Lichts als Wettbewerbsfaktor,

der wesentlich dazu

beiträgt, sich als Dienstleister auf

dem Gesundheitsmarkt zu positionieren

und zu behaupten.

Beschrieben werden die Beleuchtungsanforderungen

für Untersuchung

und Behandlung, für OP,

Aufwachraum und Intensivstation,

für Bettenzimmer, für Rehabilitation

und Therapie sowie für

alle anderen Bereiche.

Heft 7 „Gutes Licht im Gesundheitswesen“

(DIN A4, 52 Seiten)

kostet 9 � und kann bezogen

werden im Internet unter

„www.licht.de“ (dort auch kostenfreier

Download der pdf-Datei),

bei der Fördergemeinschaft Gutes

Licht (FGL), Postfach 70 12 61,

60591 Frankfurt am Main, Bestell-Fax

0 69 9 89 55–1 98, oder

über den Buchhandel (ISBN 3-

926 193-07-7).

18 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


Mercedes-Benz Transporter

für Handwerker mit

neuer Generation von

Fahrzeugeinbauten

• Neue Sortimo-Einbauten

20–30 % leichter

• Äußerst flexible Einbaumöglichkeiten

durch Baukastenprogramm

• Basisblock und Zusatzblöcke

für SHK, Elektro, Service

Ordnung ist das halbe Leben,

wenn es auf der Baustelle rund

gehen soll. Wer erst sein Werkzeug

und Material suchen muss,

wenn er arbeiten will, gerät

schnell ins Hintertreffen. Zusätzliche

Fahrten erfreuen weder

den Kunden noch den Meister.

Deswegen bietet Mercedes-Benz

die Transporter Vito und Sprinter

für Handwerker nicht nur als reine

Kastenwagen, sondern auch

als „mobile Werkstatt“ an – jetzt

auf der Internationalen Handwerksmesse

2004 in München

erstmals präsentiert mit einer

neuen Generation von Profi-Ausbauten

der Firma Sortimo.

Die neue Generation von Fahrzeugeinrichtungen

vereinigt zahlreiche

Vorteile in sich. So besteht

das Außengehäuse aus variablen

Einzelteilen. Das Rückgrat der

neuen Fahrzeugeinrichtung ist

der so genannte Aluspace Frame,

ein Leichtmetall-Rahmen, der mit

einzelnen Elementen wie Regalen,

Schubladen und Koffern

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

ganz individuell komplettiert

werden kann. Die neue Fahrzeugeinrichtung

ist nicht mehr an

Rastermaße gebunden, sondern

verfügt über frei positionierbare

Inlets und hat keine doppelten

Seitenwände.

Neue Effizienzklassen für

Kühl- und Gefriergeräte

Für Kühl- und Gefriergeräte

gelten seit März diesen Jahres

bundesweit zwei neue Energieeffizienzklassen.

Mit den Kategorien

A+ und A++ werden ab

sofort Produkte gekennzeichnet,

die besonders wenig Strom verbrauchen.

Grund für die Einführung der

beiden Effizienzklassen ist der

zunehmende Anteil von Kühl-

und Gefriergeräten der Kategorie

A, der eine Differenzierung

energieeffizienter Geräte kaum

noch zuließ. Die Effizienzklassen

A+ und A++ markieren jetzt den

neuesten Stand der Technik.

Den Verbrauchern wird damit

die Orientierung erleichtert: Nur

die Produkte mit dem geringsten

Energieverbrauch gehören zu

einer dieser beiden Kategorien.

Dabei verbrauchen zum Beispiel

Kühlgeräte oder Kühl-Gefrierkombinationen

der Klasse A+ etwa

ein Viertel weniger Energie als

vergleichbare Modelle, die die

Kriterien der Klasse A erreichen.

Geräte der Klasse A++ sparen

knapp die Hälfte. Zu erkennen

sind die neuen Effizienzklassen

an der Darstellung des A+ oder

A++ auf dem rechten, schwarzen

Pfeil des EU-Labels.

Großes Einsparpotential: Haushaltsgeräte

wie Kühlschrank

und Gefriertruhe befinden

sich im Haushalt rund um die

Uhr in Betrieb. Grund genug,

gleich beim Kauf neuer Geräte

auf Energieeffizienz zu achten.

Denn das schont das Klima

und senkt die Stromkosten. Bis

zu 70 � kann ein Vierpersonenhaushalt

jährlich einsparen,

wenn in Küche und Waschkeller

konsequent energieeffiziente

Produkte verwendet werden.

Bei der Recherche geeigneter

Geräte hilft die neue Online-Datenbank

der Initiative Energie-

Effizienz. Unter www.initiativeenergieeffizienz.de

lässt sich

das Einsparpotential von mehr

als 2500 Haushaltsgeräten vergleichen.

Die Datenbank wird

zweimal jährlich aktualisiert und

umfasst neben Kühl- und Gefriergeräten

auch Waschmaschinen,

Geschirrspüler, Wäsche- und

Waschtrockner.

Neue Regelung für Beleuchtung

im Büro

Im Rahmen der europäischen

Nominierung ersetzt die neue

Norm DIN EN 12464-1 „Beleuchtung

von Arbeitsstätten in

Innenräumen“ wesentliche Teile

der zentralen lichttechnischen

Norm DIN 5035 „Beleuchtung

mit künstlichem Licht“. Während

die nationale Norm immer

Vorschriften für gesamte Räume

erfasst, differenziert die europäische

Regelung unterschiedliche

Bereiche der Sehaufgabe. Sie

fokussiert damit, so die Fördergemeinschaft

Gutes Licht (FGL),

mehr auf bedarfsorientiertes

Licht. Gerade in Büros ist diese

Differenzierung wichtig, denn

nur gutes Licht garantiert Sehleistung

und Sehkomfort – und

damit Leistungsfähigkeit.

Helligkeit an

Sehaufgaben anpassen

Für einfache Bürotätigkeiten wie

Ablage oder Kopieren genügen

300 Lux Beleuchtungsstärke.

Für Tätigkeiten wie Lesen,

Schreiben oder Bildschirmarbeit

sind 500 Lux die untere Grenze,

um Sehaufgaben gut erfüllen

zu können. Während an Telearbeitsplätzen

der Arbeitgeber

die richtlinienkonforme Ausstattung

garantieren muss, sind

AKTUELLES

Selbstständige aufgerufen, die

Richtlinien eigenverantwortlich

einzuhalten.

Gute Allgemeinbeleuchtung

Die Allgemeinbeleuchtung sollte

für eine angenehme Helligkeitsverteilung

im Raum sorgen.

Stabförmige Dreibanden-Leuchtstofflampen

in Leuchten mit

ausreichender Blendungsbegrenzung

sind hier die richtige Wahl.

Alternativ zu Leuchtenein- oder

-anbauten empfehlen sich abgependelte

Leuchten mit direkter

bzw. direkt/indirekter Lichtverteilung.

In kleineren Büros oder im

Homeoffice können indirekt oder

direkt/indirekt strahlende Uplights

für wohnliches Ambiente

im Arbeitsraum sorgen. Für die

Beleuchtung von Büroräumen

sind die Lichtfarben Warm- oder

Neutralweiß richtig.

Arbeitsfläche

flexibel beleuchten

Die Arbeitsfläche am Schreibtisch

sollte von einer dreh- und

schwenkbaren Leuchte mit Reflektor

erhellt werden. Sie lenkt

das Licht dorthin, wo es gebraucht

wird. Die Leuchte sollte

so flexibel sein, dass sie Links-

und Rechtshändern schattenfreies

Arbeiten erlaubt. Störende

Blendung und Reflexionen auf

dem Bildschirm müssen vermieden

werden. Da der Blick bei der

Computerarbeit ständig zwischen

Bildschirm, Tastatur und

Papiervorlagen wechselt, sollten

zur Arbeitsplatzbeleuchtung immer

auch andere Leuchten im

Raum zugeschaltet werden. So

werden die Augen nicht überanstrengt.

19


Landesinnungsverband der

Elektrotechnischen Handwerke

Berlin/Brandenburg

„Villa Rathenau“

Wilhelminenhofstraße 75

12459 Berlin-Treptow/Köpenick

Telefon: (0 30) 85 95 58-0

Fax: (0 30) 85 95 58-88

E-Mail: mail@eh-bb.de

Internet: www.eh-bb.de

Ihr LIV informiert

Kauf Kauf von von Mercedes--Benz

Mercedes Benz

Transportern

Rahmenabkommen mit der DaimlerChrysler AG

Wer sein Handwerk versteht, kann auch von seinem

Wagen erwarten, dass er vom Fach ist. So zum Beispiel

vom Handwerks-Vito oder Handwerks-Sprinter.

Der ZVEH hat mit DaimlerChrysler AG ein

Rahmenabkommen unterzeichnet.

Demzufolge werden allen Innungsbetrieben der

Elektro– u. Informationstechnischen Handwerke

Sonderkonditionen auf die Mercedes Benz-

Nutzfahrzeuge „Vito“, „Vario (Typ 638

u. 639)“ und „Sprinter“ eingeräumt. Die

Sonder-konditionen bewegen sich

deutlich im zweistelligen Bereich.

Innungsmitglieder des Landesinnungsverbandes

der Elektrotechnischen Handwerke

Berlin/Brandenburg sollten die

hervorragende Sonderkonditionen in Anspruch

nehmen.

Bei Interesse

fordern Sie die

genauen

Konditionen oder

gleich einen

Bezugsschein in der

Geschäftsstelle

des LIV unter der

Rufnummer

(0 30) 85 95 58-32

ab.

20 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


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DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

VORTEILE DER INNUNGSMITGLIEDSCHAFT

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21


AUS DEN INNUNGEN

ELEKTRO-INNUNG BERLIN

70. Geburtstag

am 19. Juli 2004

Heinz Graf

Nordlichtstraße 24

13405 Berlin-Reinickendorf

65. Geburtstag

am 23. Juli 2004

Frank Sachse

Frobenstraße 3

13585 Berlin-Spandau

60. Geburtstag

am 11. August 2004

Hartmut Schulze

Eichenallee 60

14050 Berlin-Charlottenburg

60. Geburtstag

am 17. August 2004

Jürgen Busch

FAA Bildungsgesellschaft mbH

Ullsteinstraße 73

12109 Berlin-Tempelhof

60. Geburtstag

am 25. August 2004

Peter Stange

B.R.A.S.S.T. Bau GmbH

Hauptstraße 16–18

10317 Berlin-Lichtenberg

50. Geburtstag

am 27. August 2004

Rolf Süßbier

Nollendorfstraße 35

10777 Berlin-Schöneberg

25-jähriges Meisterjubiläum

am 18. Juli 2004

Joachim Kurth

Karl K. Kegel

Droysenstraße 10 a

10629 Berlin-Charlottenburg

25-jähriges Meisterjubiläum

am 31. August 2004

Eberhard Busch

Busch Elektroinstallation GmbH

Am Hüllepfuhl 54

13589 Berlin-Spandau

40-jähriges Geschäftsjubiläum

am 10. August 2004

Norbert Grull

Konradenstraße 24

12357 Berlin-Neukölln

25-jähriges Geschäftsjubiläum

am 16. August 2004

Stephan Dieneck

Sansibarstraße 64

13351 Berlin-Wedding

80-jähriges Geschäftsjubiläum

am 27. August 2004

Werner Schuhmann

Corneliusstraße 30

12247 Berlin-Steglitz

ELEKTRO-INNUNG FINSTERWALDE

25-jähriges Meisterjubiläum

am 19. Juni 2004

Jürgen Rentke

Elektro-Hausgeräte

K.-Liebknecht-Straße 47

04916 Herzberg

ELEKTRO-INNUNG BELZIG

60. Geburtstag

am 4. August 2004

Ulrich Wricke

Jeserig Hauptstraße 12

14822 Mühlenfließ

ELEKTRO-INNUNG EBERSWALDE

25-jähriges Diplom-Ingenieurjubiläum

für Automatisierung

und Elektroenergieanlagen

am 28. Juli 2004

Wilfried Wegener

Struwenberger Straße 5

16225 Eberswalde-Finow

ELEKTRO-INNUNG FRANKFURT/ODER

25-jähriges Geschäftsjubiläum

am 1. August 2004

Joachim Arndt

Kastanienallee 50

15370 Bruchmühle

ELEKTRO-INNUNG KÖNIGS

WUSTERHAUSEN

60. Geburtstag

am 28. Juli 2004

Bodo Kindermann

Seestraße 24

15755 Schwerin

ELEKTRO-INNUNG

MÄRKISCH-ODERLAND

50. Geburtstag

am 6. August 2004

Lothar Krautzig

Elektro + Küchen-

Krautzig GmbH

Frankfurter Straße 31

15306 Seelow

50. Geburtstag

am 22. August 2004

Rüdiger Neuguth

Elektro- und Sicherungstechnik

Bruno-Bürgel-Straße 29

15344 Strausberg

ELEKTRO-INNUNG NIEDERLAUSITZ

60. Geburtstag

am 29. August 2004

Dietmar Pflegel

Elektro Pflegel GmbH

Fr.-Ludwig-Jahn-Straße 42

01945 Ruhland OT Arnsdorf

ELEKTROINNUNG OBERHAVEL

50. Geburtstag

am 13. Juli 2004

Jörg Kuhlmey

Wolfgang Stephan

Elektroinstallations GmbH

An den Dünen 3

16515 Oranienburg

ELEKTRO-INNUNG OBERSPREE

50. Geburtstag

am 14. Juli 2004

Jürgen Boeck

Haasestraße 3 a

15537 Wernsdorf

ELEKTROINNUNG

OSTPRIGNITZ-RUPPIN

50. Geburtstag

am 22. August 2004

Frank Schmeier

WATROMA GmbH

Waldstraße 11 a

13403 Berlin

ELEKTRO-INNUNG POTSDAM

25-jähriges Meisterjubiläum

am 31. Juli 2004

Werner Neuman

Schlaatzweg 6

14473 Potsdam

ELEKTRO-INNUNG PRIGNITZ

50. Geburtstag

am 30. August 2004

Hans-Jürgen Philipp

Aufbaustraße 13

16928 Pritzwalk

25-jähriges Meisterjubiläum

am 27. Juli 2004

Eckhard Britt

SSS Energietechnik

GmbH & Co. KG

Tannenkoppelweg 4

16928 Falkenhagen

25-jähriges Geschäftsjubiläum

am 1. Juli 2004

Karl-Friedrich Meinert

Elektrodienst

Heinrich-von-Kleist-Straße 1

19348 Perleberg

ELEKTROINNUNG UCKERMARK

60. Geburtstag

am 2. Juli 2004

Helmut Horling

Stendeller-Ring 2 a

16306 Stendell

40-jähriges Geschäftsjubiläum

am 1. Juli 2004

Winfried Günther

Prenzlauer Straße 37

17291 Gramzow

ALS NEUES MITGLIED BEGRÜSST DIE

Elektro-Innung Potsdam

Elektro-Berck

Thomas Berck

Lindenstraße 19

14476 Satzkorn

Elektro-Innung Osthavelland

Brewe GmbH

Spandauer Straße 89

14612 Falkensee

Elektro-Innung Berlin

Norbert Schuchardt

Grünlingstraße 4

12351 Berlin-Neukölln

Rainer Schwarz

Ehrlichstraße 62

10318 Berlin

22 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


Handwerkszweig: Elektrotechniker

aktuelle Entwicklung des Betriebsbestandes

Regionale Gliederung 01.01.2003 31.12.2003

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

Mitte 143 141

Kreuzberg-Friedrichshain 164 157

Pankow 297 299

Charlottenburg-Wilmersdorf 168 160

Spandau 114 115

Steglitz-Zehlendorf 163 159

Tempelhof-Schöneberg 236 238

Neukölln 179 171

Treptow-Köpenick 230 238

Marzahn-Hellersdorf 183 178

Lichtenberg-Hohenschönhausen 170 166

Reinickendorf 170 189

Betriebe mit Firmensitz

außerhalb Deutschlands

3 1

insgesamt

Quelle: Rolle, Handwerkskammer Berlin

2.220 2.212

Handwerkszweig: Elektromaschinenbauer

aktuelle Entwicklung des Betriebsbestandes

Regionale Gliederung 01.01.2003 31.12.2003

Mitte 5 5

Kreuzberg-Friedrichshain 7 5

Pankow 4 4

Charlottenburg-Wilmersdorf 1 1

Spandau 3 4

Steglitz-Zehlendorf 0 0

Tempelhof-Schöneberg 0 0

Neukölln 2 2

Treptow-Köpenick 7 6

Marzahn-Hellersdorf 6 7

Lichtenberg-Hohenschönhausen 4 6

Reinickendorf 2 1

Betriebe mit Firmensitz

außerhalb Deutschlands

0 0

insgesamt

Quelle: Rolle, Handwerkskammer Berlin

41 41

Werden Sie Mitglied in der Unterstützungskasse

der Elektro-Innung Berlin

Die DIN 4701 ist tot –

es lebe die EN 12831

Der Begriff Norm-Heizlast bzw. Wärmebedarf war über 20

Jahre lang mit der DIN 4701, Teil 1 bis 3, verknüpft. Im

April 2004 trat sie außer Kraft.

Ab diesem Zeitpunkt ist die neue EN 12831 mit ihrem

nationalen Anhang, dem Beiblatt 1, gültig. Eine Übergangsfrist

besteht bis September 2004. Nach deren Ablauf

gilt in Deutschland für die Gebäudeplanung nur noch die

neue Europanorm.

Mit ihr kann erstmalig, unter Berücksichtigung der nationalen

Anhänge, auch europaweit geplant werden. Sie sieht

ein vereinfachtes und ausführliches Verfahren zur Berechnung

der Norm-Heizlast von Räumen und Gebäuden vor.

Die Elektrogemeinschaft Berlin informiert Sie über die

wichtigsten Neuerungen, die die neue EN 12831 mit sich

bringt:

Termin: Donnerstag, 17. Juni 2004, 15 Uhr

(Dauer ca. 4 Stunden)

Ort: Bewag Heizkraftwerk Moabit

Friedrich-Krause-Ufer 10–15

13353 Berlin

DER LIV INFORMIERT

Kosten: 25 �/Person

(die Teilnahmekosten bitte bis zum 9. Juni 2004

auf das Konto 0439564600 bei der Deutschen

Bank, BLZ 100 70 000 überweisen oder am Veranstaltungstag

vor Ort entrichten)

Neben detaillierten Informationen zur EN 12831 stellen

wir Ihnen eine neue Berechnungssoftware vor, die das

vereinfachte Verfahren für Gebäude mit bis zu drei Wohnungen

anwendet und Ihnen die Arbeit sehr erleichtert.

Mit dem Anbieter des Computerprogramms hat die Elektrogemeinschaft

Berlin vereinbart, dass die Teilnahmegebühr

auf den Kaufpreis von 95,-- Euro angerechnet wird.

Elektrogemeinschaft Berlin e.V.

Geschäftsstelle c/o Bewag Aktiengesellschaft & Co. KG

Puschkinallee 52

12435 Berlin

Telefon (0 30) 2 67–1 09 85

Telefax (0 30) 2 67–1 15 39

egberlin@bewag.com

23


DER LIV INFORMIERT

Entwicklung des Betriebsbestandes seit 1990, Elektrotechniker Berlin

Bestand am 01.01. Eintragungen darunter:

Neugründungen

Löschungen Bestand

am 31.12.

1990: 1.617

1991: 1.828

1992: 1.970

1993: 2.090

1994: 2.217

Beschäftigte

am 31.12.

gewerbliche

Jahresnettoumsätze

in Mio.EUR

1995: 2.313 24.230 1.545,8

1996: 2.330 23.650 1.658,3

1997: 2.330 258 207 249 2.339 22.260 1.715,0

1998: 2.339 264 202 218 2.385 21.410 1.458,5

1999: 2.385 243 197 268 2.360 21.140 1.402,9

2000: 2.360 200 162 229 2.331 20.870 1.388,7

2001: 2.331 185 136 219 2.297 20.750 1.383,1

2002: 2.297 152 121 229 2.220 20.220 1.317,7

2003: 2.220 196 167 204 2.212 18.310 1.278,7

Quelle: Handwerkskammer Berlin

Obermeister Reinhard

Neumann gratuliert

Herrn Paul Marquardt,

ältestes Innungsmitglied

der Elektroinnung Prignitz-

Rupin, zum 92. Geburtstag.

Herr Marquardt führt nach

wie vor seinen Handwerksbetrieb

in Stüdenitz,

Brandenburg.

Auch der Landesinnungsverband

wünscht ihm weiterhin-

Gesundheit und Erfolg.

24 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


Tage der Berufsausbildung

Am 27. und 28. April 2004 fanden

die 10. Tage der Berufsausbildung

am Flughafen Tempelhof

statt. Zwei Tage lang präsentierten

Unternehmen aus Handwerk

und Industrie ihre Ausbildungsplätze

für die künftigen Schulabgänger.

Aus sehr unterschiedlichen

Branchen waren Betriebe,

aber auch Innungen, die Handwerks-,

sowie die Industrie- und

Handelskammer vertreten.

Am ersten Tag wurde von namhaften

Persönlichkeiten aus der

Politik und den Kammern unter

Federführung des Regierenden

Bürgermeisters von Berlin, Klaus

Wowereit, die Bedeutung der

Ausbildung unterstrichen und an

4. und 5. Juni:

Große Transporter-Ausstellung in der

Mercedes-Welt am Salzufer!

— Über 800 Transporter im Angebot: neue,

gebrauchte und Vorführwagen zu besonders

attraktiven Konditionen.

— Zum Beispiel: 10 gebrauchte Transporter

für sagenhafte 8.800,–€ zzgl. 16% MwSt.

— Weitere 10 gebrauchte Vito und Sprinter

für 99,– € im Monat – Anzahlung 2.990,– €,

36 Monate Laufzeit, 60.000 km Gesamtlaufleistung.*

— Inzahlungnahme aller Nfz-Marken für

sagenhafte 2.000,– € über DAT-Wert – Nfz-

Fabrikat, Aussehen und Alter egal!

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

DER LIV INFORMIERT

die Unternehmen appelliert, dafür

Sorge zu tragen, dass alle

Schulabgänger einen Ausbildungsplatz

erhalten.

Für besondere Verdienste um die

Lehrlingsausbildung wurden in

diesem Jahr wieder Betriebe

ausgezeichnet. Das waren aus

dem Elektro-Handwerk die Firma

Ritter Starkstromtechnik Berlin

GmbH & Co. KG, vertreten durch

Herrn Ralf Kube und die Firma

Quante Fernmeldemontagen

GmbH, vertreten durch Herrn

Uwe Piotrowsky. Beide Unternehmen

haben sich in der Vergangenheit

durch ihr Engagement in

Sachen Erstausbildung verdient

gemacht. Lehrlinge dieser beiden

— Sprinter 208 CDI Kasten, Neuwagen, Hochdach,

Doppelsitzbank, ESP, Holzinnenverkleidung,

3550 Radstand, Kaufpreis 19.900,– € –

Anzahlung 3.000,– €, 48 Monate Laufzeit,

60.000 km Gesamtlaufleistung, Leasingrate

pro Monat nur 199,–€.*

— Alle Kunden, die am 4. und 5. Juni einen

Transporter kaufen, laden wir mit Begleitung

am 6. Juni zum DTM-Rennen am Lausitzring

ein. Transfer und Eintritt kostenlos!

— Alle Angebote gelten ab 4. Juni solange der

Vorrat reicht.

— Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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* Ein Angebot der DaimlerChrysler Services Leasing GmbH für alle

Gewerbetreibenden, zzgl. 16 % MwSt.

25


DER LIV INFORMIERT

Firmen erhalten eine solide

Grundausbildung und darüber

hinaus die Möglichkeit sich in

Spezialtechniken einzuarbeiten.

Den Stand der Elektro-Innung

Berlin betreuten Christine Birkmann,

Carsten Joschko, (Lehrlingswart),

Nadine Rook (Auszubildende

– Bürokauffrau –), Chris

Singh (Auszubildender – Elektroinstallateur

– der Fa. ELSYS).

Und wer waren die Besucher

dieser Messe? Schulklassen,

Lehrer, Pädagogen und Sozialpädagogen,

aber auch Eltern

und Großeltern.

Die Schüler kamen im Rahmen

einer schulischen Veranstaltung.

Dementsprechend war es vormittags

recht voll, aber am frühen

Nachmittag leerte sich der Hangar.

Einige Schüler hatten einen

Fragebogen auszufüllen, wirkliches

Interesse für eine Ausbildung

im Elektrohandwerk konnten

wir kaum feststellen. Auch

Lehrer und Angehörige fragten

überwiegend nach einer Liste

von Ausbildungsbetrieben. Nur

sehr selten erkundigte sich ein

Messebesucher nach schulischen

Voraussetzungen, Aufnahmetests

oder anderen Einzelheiten. Viele

Lehrer von Einrichtungen für

benachteiligte Schüler fragten

nach Chancen für Ihre Absolventen.

Das sind meist junge Männer

und Frauen, die in speziellen

Einrichtungen berufsvorbereitende

Lehrgänge absolvieren, dann

aber in eine „ordentliche“ Ausbildung

müssen.

Leider bestätigte sich unser Eindruck

der letzten Jahre, dass die

Attraktivität unseres Handwerks

bei den Jugendlichen noch nicht

ausreichend angekommen ist.

Trotzdem zeigte sich, dass die

neuen Elektroniker-Berufe verstärktes

Interesse bei den Jugendlichen

hervorrief.

Die Ausbildungsverordnungen

der neuen Ausbildungsberufe

Elektroniker/in in den Fachrichtungen:

– Energie- und Gebäudetechnik

– Automatisierungstechnik

– Informations- und Telekommunikation

Systemelektroniker/in und

Elektroniker/in für Maschinen

und Antriebstechnik fordern

immer höhere Ansprüche an die

schulischen Voraussetzungen der

Bewerber und an das Wissen und

Können der Auszubildenden im

Elektro-Handwerk. Die Frage

bleibt, wie wir den Zugang zu

den passenden Schulabgängern

finden.

26 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


Akademie für Elektro- und Informationstechnik

Aus- und Weiterbildung mit Fluke

Das ging richtig los, als der Mar- Diese kompakten Geräte, die sich

keting-Manager Dr. Appel seine in Einhandbedienung benutzen

Zauberkisten öffnete. Mit acht lassen, überzeugten mit vielen

Stück Fluke Installationstestern Besonderheiten. Vier Jahre For-

1653, verbunden mit einem 1A schung und Praxistests bei den

Vortrag zu Installationsprüfun- Anwendern – so Dr. Appel – sind

gen nach VDE, IEC und EN, in diese Geräteentwicklung ein-

überraschte die Fa. Fluke am geflossen. Die Reihenfolge der

30. April 2004 die Meistervorbe- Messungen werden mit dem

reitungslehrgänge in der Akade- Messbereichswahlschalter DINmie

für Elektro- und Informati- gerecht vorgegeben. Da kann im

onstechnik. Für die Meisterschü- Messprotokoll nichts vergessen

ler eine willkommene zusätzliche werden.

Vorbereitung auf die Meisterprü- Auch für die Lehrlinge in der

fung. Wenn diese Geräte dann überbetrieblichen Ausbildung

auch noch in der Prüfung zum werden diese Geräte künftig ein-

Einsatz kommen, dann dürfte gesetzt, denn die Fa. Fluke stellt

nichts mehr schief gehen! uns diese acht Installationstester

eh_184x125_D_EFM 13.05.2004 19:22 Uhr Seite 1

Verpassen Sie nicht den Anschluss!

Internationale Messe und Kongress

Berlin, 1.–3. September 2004

Präsentieren Sie Ihre Lösungen! Nur die e/home verbindet alle Aspekte und

Bereiche der Heimvernetzung:

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Nutzen Sie die Chance und melden Sie sich jetzt an! Informationen unter:

Tel.: +49(0)30 / 3038-2067, E-Mail: zander@messe-berlin.de

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DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

vorläufig für die Ausbildung zur

Verfügung.

An dieser Stelle im Namen aller

Lehrlinge und Meisterschüler der

Akademie für Elektro- und Informationstechnik

vielen Dank an

die Firma Fluke, vertreten durch

die Herren Dr. Bodo Appel und

Klaus Glowacz. (AKEI Me)

DER LIV INFORMIERT

27


DER LIV INFORMIERT

Vier Jahre Berufsbildung –

kompakt auf einer CD-ROM!

Mit welchen Vorstellungen zur

Zukunft der beruflichen Bildung

gingen die Parteien 2002 in die

Bundestagswahl? Was kostet den

Staat die Ausbildungskrise? Wie

flexibel ist das Duale System der

Berufsausbildung? Wer finanziert

das lebenslange Lernen? Berufsbildung

in Europa – wer lernt wie

von wem? Welche Ausbildungsberufe

wurden seit 2000 neu

geschaffen – und welche wurden

modernisiert? Diese und viele

weitere Fragen und Probleme,

die in den vergangenen Jahren

zentrale Themen der Zeitschrift

„BWP – Berufsbildung in Wissenschaft

und Praxis“ des Bundesinstituts

für Berufsbildung (BIBB)

waren, sind nach wie vor aktuell

– doch die grundlegenden Informationen

dazu sind nicht immer

zur Hand, wenn sie für die eigene

Arbeit gebraucht werden. Dieses

Problem ist jetzt gelöst: Vier

Jahrgänge seiner Zeitschrift „Berufsbildung

in Wissenschaft und

Praxis (BWP)“ – das sind alle 24

Einzelhefte der Jahre 2000 bis

2003 – präsentiert das Bundesinstitut

für Berufsbildung (BIBB)

jetzt auf einer CD-ROM.

Im Einzelnen bietet die CD-ROM

„BWP – Berufsbildung in Wissenschaft

und Praxis – Jahrgänge

2000–2003“ die Möglichkeit,

sich schnell und komfortabel

u. a. zu informieren über

• die Forschungsergebnisse des

BIBB zu den zentralen bildungspolitischen

Themen,

• die Neuerscheinungen des

BIBB sowie die neu entwickelten

Ausbildungsmedien für die

Berufsbildungspraxis,

• die Entwicklungen in der

Berufsbildungspraxis und der

Berufsbildungspolitik,

• die neuen Aus- und Fortbil-

dungsordnungen der letzten

vier Jahre,

• neue Ausbildungsmethoden

und Weiterbildungskonzepte,

• internationale Aspekte der

Berufsbildung,

• Ergebnisse aus Modellversuchen,

• die Qualifizierung des Ausbildungspersonals.

Alle Ausgaben bzw. Beiträge werden

im PDF-Format präsentiert

und können im Rahmen der urheberrechtlichen

Bestimmungen

für die eigene Arbeit heruntergeladen

und ausgedruckt werden.

Recherchiert werden kann mit

Hilfe eines komfortablen Suchsystems,

das das schnelle und

sichere Auffinden von Artikeln

nach Autoren, Schlagworten und

im Volltext erlaubt. Grundlage

der Suche sind die Schlagworte

und Kurzreferate der Literaturdatenbank

Berufliche Bildung

(LDBB) des BIBB.

Gesucht werden kann

• im BWP-Archiv, das eine komplette

Dokumentation der

BWP-Inhalte der Jahrgänge

2000 bis 2003 enthält einschließlich

aller Beilagen (u. a.

BWPplus, Empfehlungen und

Beschlüsse des BIBB-Hauptausschusses)

und Sonderhefte,

• bei „BWP-English“, das einen

Überblick gibt über die ins

Englische übersetzten BWP-

Beiträge sowie über die englischsprachigen

Abstracts zu

deutschsprachigen Artikeln

(seit 2002).

• BWP-Online schafft darüber

hinaus einen direkten Zugang

zur Internetplattform des BIBB

und der BWP mit ihren aktuellen

Informationen zur beruflichen

Aus- und Weiterbildung.

Die CD-ROM „BWP-Jahrgänge

2000–2003“ wird jährlich

aktualisiert. Der neueste

Jahrgang wird dabei jeweils

in die bereits vorhandenen

eingearbeitet.

Die CD-ROM ist Bestandteil des

BWP-Abonnements und wird

jährlich mit dem Heft 1 ausgeliefert.

Neue Abonnenten erhalten

zusätzlich die jeweils letzte

CD-ROM als Dankeschön.

BA-Leitfaden

zur frühzeitigen Arbeitssuche

Seit Juli 2003 besteht die Pflicht

des Arbeitnehmers zur frühzeitigen

Meldung beim Arbeitsamt,

wenn sein Beschäftigungsverhältnis

endet. Der Arbeitgeber

soll gem. § 2 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3

SGB III hierüber informieren. Die

Bundesanstalt für Arbeit (BA)

hat ihren Leitfaden zur frühzeitigen

Meldung, eine Übersicht mit

Fallbeispielen sowie eine Formulierungshilfe

für den Arbeitgeber

aktualisiert. Die genannten Unterlagen

übersenden wir Ihnen

gerne auf Anfrage (Frau Martin,

Tel. 0 30/3 10 05–1 52).

Wichtigste Änderung ist, dass bei

unbefristeten Arbeitsverhältnissen

die Meldung des Arbeitnehmers

unverzüglich nach Erhalt

der Kündigung erfolgen muss

(bisher: drei Monate vor Auslaufen

des Arbeitsverhältnisses).

Klargestellt wird, dass auch

schwerbehinderte Arbeitnehmer

sich unverzüglich nach Erhalt der

Kündigung melden müssen, und

nicht erst die Zustimmung des

Integrationsamts abzuwarten

ist.

Für bereits erteilte Informationen

des Arbeitgebers, die noch auf

dem alten Leitfaden beruhen, ist

eine erneute Information nicht

zwingend. Nachteile für den Arbeitnehmer

können nicht entste-

Das Jahresabonnement der

BWP zum Preis von 39,70 �

(Auslandsabonnement 44,40

�) zzgl. Versandkosten umfasst

sechs Einzelhefte, die zweimonatlich

erscheinen. Abo-Bestellanschrift:

W. Bertelsmann Verlag GmbH

& Co. KG, Postfach 10 06 33,

33506 Bielefeld, Tel. 05 21/9 11

01–11, Fax: 05 21/9 11 01–19,

E-Mail: service@wbv.de

hen, wenn er glaubhaft machen

kann, dass er sich aufgrund der

bisherigen Regelung erst drei

Monate vor Ende des Beschäftigungsverhältnisses

gemeldet

hat.

Eine Erleichterung ist bei zeitgleich

befristeten Arbeitsverhältnissen

aus Arbeitslosigkeit heraus

vorgesehen. Der Arbeitnehmer

kann bei seiner Abmeldung

aus Arbeitslosigkeit unter Angabe

des Enddatums der Beschäftigung

bestimmen, dass er weiter

als Arbeit suchend geführt wird.

Eine erneute persönliche Arbeitssuchendmeldung

drei Monate

vor Ende der befristeten Beschäftigung

entfällt dann.

Das Arbeitsamt muss mit dem als

Arbeit suchend gemeldeten Arbeitnehmer

erörtern, wann er

frühestmöglich eine Beschäftigung

aufnehmen kann und will.

Klargestellt haben Bundeswirtschafts-

und Arbeitsministerium

und BA, dass ein sanktionsbewehrter

Stellenvorschlag erst für

die Zeit nach Auslaufen der

Kündigungsfrist erfolgen darf.

Nicht ausgeschlossen ist damit,

dass ein unverbindlicher Stellenvorschlag

bereits für die Zeit der

noch laufenden Kündigungsfrist

vom Arbeitsamt gemacht wird.

(uvb)

28 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


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Ich habe das Recht, diese Bestellung innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung ohne Angaben von Gründen zu

widerrufen. Der Widerruf erfolgt schriftlich oder durch fristgerechte Rücksendung der Ware an den Verlag

Hüthig GmbH & Co. KG, Im Weiher 10, 69121 Heidelberg oder an meine Buchhandlung. Zur Fristwahrung

genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Ware (Datum des Poststempels). Bei einem

Warenwert unter 40 Euro liegen die Kosten der Rücksendung beim Rücksender. Meine Daten werden gemäß

Bundesdatenschutzgesetz elektronisch gespeichert und können für Werbezwecke verwendet werden.

Datum/Unterschrift ef

- Specials

Die unentbehrlichen Praxishilfen

für alle Elektrofachkräfte

Praxishilfen 5 für Elektrofachleute

2004. 168 Seiten, Broschiert. € 17,80 sFr 30,40. Vorteilspreis für

de-Abonnenten € 15,80 sFr 27,20 ISBN 3-8101-0205-9

Das Special „Praxishilfen 5” enthält die interessantesten Praxisproblemfälle

der Jahre 2001 bis 2003 aus der Fachzeitschrift .

Zusätzlich bietet das Special zahlreiche bisher nicht veröffentlichte Fachfragen.

Durch die Gliederung in folgende elf Themenbereiche:

� Allgemeine Elektroinstallation

� Beleuchtung

� Betriebsmittel

� Elektrische Maschinen

Elektroinstallation in Sonderbereichen

� Erdung/Potentialausgleich/EMV

� Messen und Prüfen

NEU!

� Personen- und Sachschutz

� Qualifikation und Verantwortung

� Sanierung und Anpassung der Elektroanlagen

� Schaltanlagen und Verteiler

und das detaillierte Inhaltsverzeichnis finden Sie rasch eine bestimmte

Fragestellung und haben gleich in ähnlich gelagerten Fällen eine „Soforthilfe” zu Hand.

Praxishilfen 4

für Elektrofachleute

2001. 168 Seiten,

zahlr. Abb. u. Tab.

Broschiert.

€ 14,80 sFr 25,60

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de-Abonnenten

€ 12,80 sFr 22,40

ISBN 3-8101-0154-0

Enthält die interessantesten Praxisproblemfälle

der Jahre 1999 und 2000 sowie zahlreiche bisher

nicht veröffentliche Fachfragen.

Praxishilfen 3

für Elektrofachleute

1999. 168 Seiten,

zahlr. Abb. u. Tab.

Broschiert.

€ 14,80 sFr 25,60

Vorteilspreis für

de-Abonnenten

€ 12,80 sFr 22,40

ISBN 3-8101-0133-8

Eine Auswahl der interessantesten Praxisprobleme

der de-Jahrgänge 1997 und 1998.

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Expl. de-Special „Praxishilfen 5” ISBN 3-8101-0205-9

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Das Heft erläutert den Einstieg in die „Buswelt”

und bietet außerdem viele weiterführende und

ergänzende Informationen zu diesem Thema.

HÜTHIG & PFLAUM

V E R L A G

Postfach 10 28 69 · D-69018 Heidelberg


DER LIV INFORMIERT

Wie ist das Programmieren

von Software versichert?

Schon mal darüber nachgedacht,

wie der Betrieb versichert ist,

wenn Software installiert wurde?

Schon mal ausgerechnet, was es

kosten kann, wenn Kunden durch

einen Schaden Vermögenswerte

verlieren? Bevor Firmenchefs eine

Betriebshaftpflichtversicherung

abschließen, sollten sie sich intensiv

mit Kleingedrucktem auseinander

setzen. Böse Überraschungen

sind sonst programmiert.

„Darum kümmert sich keiner

gern. Dabei kann es für den

Betrieb substanziell sein, wenn

Schadensersatzforderungen

kommen, und die Versicherung

nicht zahlt“, weiß Otto Zach, Vorstandsmitglied

bei der Innung

Traunstein. Zach hat für seinen

Betrieb Zach Elektroanlagen, in

dem er 50 Mitarbeiter beschäftigt,

jüngst „einen Industrievertrag

zusammengebraut“, der es

in sich hat. Um Deckungslücken

zu schließen, hat er drei Policen:

eine für Softwareschäden, eine

Umwelthaftpflicht und eine

Betriebshaftpflichtversicherung

mit erweiterter Vermögenshaftpflichtversicherung.

Aber auch

der Einmannbetrieb, der Software

installiert, muss gut versichert

sein: Versicherungsschutz

ist kein Thema allein für größere

Betriebe.

„Kein Versicherungsfachmann

konnte mir eine zufriedenstellende

Antwort darauf geben, was

Software ist“, so Zach. Gilt beispielsweise

die Installation einer

Zeitschaltuhr als Parametrierung

oder Programmierung? Wer haftet,

wenn über den installierten

Internetzugang trotz Firewall Viren

auf dem Computer gelangen?

Wenn es zu einem Schaden

kommt, können genau diese

Fragen darüber entscheiden, ob

die Versicherung leistet oder

nicht. Zu beachtende Bereiche

sind ebenso: Medienverluste und

Schutz gegen Energiemehrkosten.

Versicherungsverträge sollten

jedenfalls nur abgeschlossen

werden, wenn dem Versicherer

eine ausführliche Firmen- und

Tätigkeitsbeschreibung des Betriebes

vorliegt. „Nur so kann sich

die Versicherung nicht herausreden“,

empfiehlt Zach, sich gegen

die Spitzfindigkeiten der Versicherungsunternehmen

zu wehren.

Wichtig: Wenn neue Geschäftsbereiche

dazukommen, ist

dies zu melden, sonst droht später

Ausschluss. Zach rät den

Kollegen ebenso, sich vom Versicherer

ein AGB-Muster für den

eigenen Betrieb vorlegen zu lassen.

Schließlich, so Zach, sei die

hauseigene Haftpflichtversicherung

zugleich auch eine Art

Rechtsschutzversicherung.

„Die Versicherung hat die Aufgabe,

nicht berechtigte Schadensersatzansprüche

abzuwenden.“

Wie Zach seine Verträge unter

Dach und Fach gebracht hat?

„Man braucht einen sehr guten

Makler, der sich für die Interessen

des Kunden einsetzt.“

Der LIV rät: Umfassende

Betriebshaftpflichtversicherung

ist absolutes Muss

Jeder Mensch macht mal Fehler

– doch die können teuer werden.

Deshalb ist jeder Betrieb gut beraten,

sich umfassend zu versichern.

Mit der Schuldrechtsreform haften

Handwerksbetriebe auch umfangreich

für Schäden, die durch den

Mangel an den sonstigen Vermögensgütern

des Kunden entstanden

sind, und die können schnell

100 000 � überschreiten. Aber

auch Schäden, die durch Unachtsamkeit

während der Ausführung

der Arbeiten entstehen, gehen

meist ins Geld. Der Abschluss

einer Betriebshaftpflicht schützt

vor dieser Kostenlast, soweit

ein Sachschaden vorliegt. Nicht

eingeschlossen sind Vermögensschäden

oder die Haftung aus

der Gewährleistung. Zu achten

ist auf eine ausreichende Höhe

der Deckungssumme. Der Versicherungsumfang

sollte alle Tätigkeiten

und daraus resultierende

Schadensmöglichkeiten abde-

cken. Eine detaillierte Beschreibung

des Versicherungsumfangs

bzw. ein deutlicher Haftungsausschuss

helfen Missverständnisse

vermeiden. Zum Beispiel sollten

unbedingt Arbeiten mit Leihgeräten

mitversichert sein (in vielen

Policen nicht enthalten) und neuerdings

ist auch an Datenverluste

zu denken. Der LIV rät dringend,

bestehende Verträge daraufhin

zu überprüfen, ob der Schutz

noch ausreichend ist. Fragen Sie

unverbindlich unseren Rahmenvertragspartner

Assmann.

Ansprüche für selbstständige Handwerker/innen:

Freiwillige Rentenversicherung

der DDR

Die freiwillige Zusatzrentenversicherung

wurde in der ehemaligen

DDR zum 1. März 1971 eingeführt

und bestand bis zum

30. Juni 1990. Auch selbstständigen

Handwerksmeisters war es

möglich, auf Antrag der freiwilligen

Zusatzrentenversicherung

beizutreten. Ab 1977 war es diesen

jedoch nur noch erlaubt, zusätzliche

Beiträge bis zu bestimmten

Grenzen zu entrichten.

Im § 256 a Abs. 3 SGB VI hat der

bundesdeutsche Gesetzgeber die

damalige Ungleichbehandlung

des selbstständigen Handwerkers

im Vergleich zu anderen

Personengruppen durch die

Möglichkeit korrigiert, tatsächlich

erzielte Einkünfte nachträglich

geltend zu machen.

Eine Geltendmachung ist nur

dann möglich, wenn der Versicherte

die zulässigen Höchstbeiträge

zur freiwilligen Zusatzrentenversicherung

gezahlt hat. In

diesem Fall werden die oberhalb

der Grenze liegenden Arbeitsverdienste

oder Einkünfte zu 5/6

berücksichtigt.

Praktisch bedeutet diese Regelung,

dass der selbstständige

Handwerker seine in der freiwilligen

Zusatzrentenversicherung

der DDR nicht versicherbaren

tatsächlichen beitragspflichtigen

Einkünfte bis zur jeweils geltenden

Beitragsbemessungsgrenze

in den Jahren 1977 bis 1989

geltend machen kann.

Folge: Unter bestimmten Voraussetzungen

kann eine höhere

Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung

beansprucht

werden. Auch für Zeiten vor dem

1. März 1971 kann es bei dem in

der ehemaligen DDR selbstständig

tätig gewesenen Handwerksmeister

noch zu Rentensteigerungen

kommen, wenn die tatsächlichen

Arbeitsverdienste bzw.

Einkünfte in der damaligen DDR

über den in dem Sozialversicherungsausweis

bescheinigten Beträgen

lagen.

Weitere Informationen erhalten

Sie von Wolfgang Adam, Versichertenberater

der BfA unter

(01 60) 96 67 08 60.

30 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


ZDH-Positionspapier zur Reform der

gesetzlichen Unfallversicherung

Die Beitragssätze zur Sozialversicherung

haben sich seit

Beginn der 50er Jahre mehr

als verdoppelt und liegen inzwischen

bei über 42 % mit

weiter steigender Tendenz. Mit

Regierungsantritt 1998 hat die

Bundesregierung versprochen,

den Gesamtsozialversicherungsbeitrag

auf unter 40 % zu senken;

davon ist sie weit entfernt.

Hinzu kommen die Beiträge zur

gesetzlichen Unfallversicherung

und stark angestiegene Beiträge

zur Insolvenzgeldumlage.

Diese Belastungen vernichten

Arbeitsplätze im lohnintensiven

Handwerk und gefährden die

Existenz der Betriebe.

Die Beiträge zu den Berufsgenossenschaften

sind in den vergangenen

Jahren – abhängig von der

Branche – zum Teil deutlich angestiegen.

Darüber darf auch der

durchschnittliche Beitragssatz

aller Berufsgenossenschaften,

der im Jahr 2002 bei 1,33 % der

Lohnsumme lag, nicht hinwegtäuschen.

Hinter dem durchschnittlichen

Beitragssatz von

1,33 % verbirgt sich eine erhebliche

Spannbreite an Beitragssätzen.

So erreicht in einigen Gewerken

der Beitragssatz das Niveau

des Arbeitgeberanteils am Beitrag

zur Krankenversicherung.

Die gesetzliche Unfallversicherung

muss daher hinsichtlich

Leistung, Finanzierung und Organisation

auf dem Prüfstand.

Der ZDH hat konkrete Reformvorschläge

erarbeitet und in diesem

Papier zusammengefasst.

1. Verschlankung des

Leistungskatalogs:

• Herausnahme der nicht betriebsveranlassten

Wegeunfälle

aus dem Leistungskatalog, da

auf allgemeine Lebensrisiken, zu

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

denen auch die Wegeunfälle

gehören, die Arbeitgeber keinen

Einfluss nehmen können und

diese daher nicht zu den betriebsspezifischen

Risiken gehören.

Private Absicherung des Risikos

der Erwerbsminderung bzw. des

Todes bei Wegeunfällen durch

die Arbeitnehmer.

• Die Rentenaltlasten aus der

gesetzlichen Unfallversicherung

aus dem Beitrittsgebiet sind – wie

bei der gesetzlichen Rentenversicherung

auch – als „Fremdlasten“

aus Steuermitteln zu finanzieren.

• Beschränkung der Rentenzahlungen

auf die Lebensarbeitszeit.

Bei den Renten müssen Überversorgungen

durch Zusammentreffen

von berufsgenossenschaftlichen

Entschädigungsleistungen

mit Arbeitseinkommen bzw.

Leistungen aus der gesetzlichen

Rentenversicherung abgebaut

werden, wobei nach Erreichen

des Rentenalters den Altersrenten

aus der gesetzlichen Rentenversicherung

Vorrang zu geben

ist.

• Die Vorrausetzungen für Berufskrankheiten

müssen gegen

allgemeine Gesundheitsrisiken

präzise abgegrenzt werden.

• Die Mindestquote für die Minderung

der Erwerbsfähigkeit

sollte für alle Versicherungsfälle

bei einer MdE von 30 % entstehen.

Dabei sind die MdE-Tabellen

nicht – wie derzeit – am Verlust

der körperlichen Unversehrtheit,

sondern an den tatsächlich verminderten

Erwerbsmöglichkeiten

auszurichten.

• Einschränkungen der Versicherungsleistungen

aus der gesetzlichen

Unfallversicherung auf

Beitragszahler. Illegal beschäftigte

Arbeitnehmer und Schwarzar-

Herstellung und Vertrieb

elektrotechnischer Anlagen

Hauptverteiler nach

BEWAG-Richtlinien

Standverteiler in ISO und

Stahlblech bis 1500 A

Senatsverteiler

beiter sind durch Rechtsänderung

von Leistungen der gesetzlichen

Unfallversicherung auszuschließen;

den ordnungsgemäß

beitragszahlenden Unternehmen

ist es nicht zuzumuten, ihre illegale

Konkurrenz zu „subventionieren“.

• Einmalige Abfindungen statt

lebenslanger Renten bei weniger

schweren Verletzungen bzw. weniger

schweren Berufserkrankungen.

2. Stufenweiser Aufbau eines

Kapitalstocks und Einführung

eines Mischsystems aus Umlage-

und Kapitaldeckungsverfahren

ohne Mehrbelastungen für die

Betriebe.

3. Verbesserung der Organisationsstruktur

der gewerblichen

Berufsgenossenschaften entsprechen

nicht den Anforderungen

an ein kostenbewusstes Verwaltungshandeln,

wobei die bestehende

Branchengliederung im

Bereich der Berufsgenossenschaften

beizubehalten ist mit

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dem Ziel der Kostensenkung.

Dazu gehört auch der Zusammenschluss

von Berufsgenossenschaften.

Auch eine Reduzierung

der Mitgliederzahlen der Selbstverwaltungsgremien

und eine

damit einhergehende Stärkung

der Selbstverwaltung sowie die

Überprüfung von Seminarangeboten

und Schulungskapazitäten

ist erforderlich.

4. Kompetenzabgrenzung zwischen

Berufsgenossenschaften

und Gewerbeaufsichtsämtern zur

Vermeidung von Mehrfachzuständigkeiten.

5. Das Insolvenzgeld ist hinsichtlich

seiner leistungsrechtlichen

Ausgestaltung und der Trennung

von Leistungsgewährung (durch

die Agenturen für Arbeit) und

die Erhebung der Umlage (durch

die Berufsgenossenschaften)

neu zu gestalten. Ziel für die

gesetzliche Unfallversicherung

muss eine Entbindung vom Beitragseinzug

der Insolvenzgeldumlage

sein.

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31


RECHT / STEUERN / WIRTSCHAFT / POLITIK

Unberechtigte Mängelrüge:

„Wer bezahlt die Kosten?“

Rügt der Auftraggeber zu Unrecht

einen Mangel, hat der

Auftragnehmer jedenfalls dann

einen Anspruch auf Ersatz der

Kosten für die erfolglose Mängelsuche,

wenn er den Auftraggeber

vorher darauf hingewiesen hat,

dass entsprechende Kosten ggf.

in Rechnung gestellt werden.

Der folgende Fall ist in der Praxis

anzutreffen: Der Auftraggeber

fordert den Auftragnehmer unter

Fristsetzung auf, Mängel an der

von ihm erbrachten Werkleistung

zu beseitigen. Stellt sich bei der

Untersuchung der Werkleistung

durch den Auftragnehmer heraus,

dass der gerügte Mangel

nicht vorliegt (nicht auftritt) bzw.

der Auftragnehmer dafür nicht

verantwortlich ist, entsteht Streit

über die Frage, wer die vergebens

aufgewandten Kosten der Untersuchung

zu tragen hat.

In einem vom OLG Karlsruhe

entschiedenen Fall (Urteil vom

13. 05. 2003, Az.: 17 U 193/02)

hatte der Auftragnehmer „vorgesorgt“

und dem Auftraggeber vor

der Untersuchung der Werkleistung

schriftlich mitgeteilt, dass

er die Kosten für die Überprüfung

einschließlich der Anfahrt

in Rechnung stellen werde, falls

sich herausstellt, dass der Mangel

nicht vorliegt bzw. nicht von

ihm zu vertreten ist.

Das OLG Karlsruhe sieht in dem

Schreiben des Auftragnehmers

ein Vertragsangebot, mit dem

die Fehlersuche gegen Kostenerstattung

angeboten wird. Dieses

Angebot hat der Auftraggeber

„stillschweigend“ angenommen.

Somit haben sich Auftragnehmer

und Auftraggeber konkludent

darauf geeinigt, dass der Auftraggeber

im Fall der ergebnislosen

Mängelsuche durch den

Auftragnehmer verpflichtet ist,

die hierfür übliche Vergütung

zu zahlen.

Anzuraten ist daher: Um sich

einen Anspruch für die durch

eine vergebliche Mängelsuche

ergebenden Kosten zu sichern,

sollte der Auftragnehmer vor

der Mängelsuche durch einen

entsprechenden schriftlichen

Hinweis auf die Kostenfolge für

Klarheit sorgen.

Die Frage stellt sich nun, wie der

o. a. vorsorgliche Hinweis erfolgen

soll, damit dieser auch

rechtlich greift. Fälle der vorgenannten

Art können selbstverständlich

nicht nur im handwerklichen

Baubereich, sondern auch

im klassischen Reparaturbereich

auftreten. In den in unserer Branche

bekannten AGB des Hüthig-

Verlages ist in Klausel I, 3 heißt

es:

„Da Fehlersuchzeit Arbeitszeit

ist, wird – im Falle, dass keine

Gewährleistungsarbeiten vorliegen

– der entstandene und zu

belegende Aufwand dem Kunden

in Rechnung gestellt, wenn

ein Auftrag nicht durchgeführt

werden kann, weil:

. . . der beanstandete Fehler nicht

festgestellt werden konnte“

. . . [und weitere Gründe genannt]

Zur erhofften Rechtswirksamkeit

einer Regelung, wie oben im Urteil

des OLG Karlsruhe genannt,

teilen wir mit:

• Sie kann in Form einer (Individual-)

Vereinbarung mit dem

Kunden abgeschlossen werden.

Dieser Weg ist rechtssicher,

aber auch kompliziert. Inwieweit

es tatsächlich gelingt,

einen Kunden zu veranlassen,

einer Individualvereinbarung

dieser Art zuzustimmen, steht

dahin. Überzeugungskraft und

„Standvermögen“ wird gefragt

sein.

• Einfacher ist sicherlich der

generell-gültige Weg über

eine AGB-Regelung (s. oben).

Hier sind, ohne dies allerdings

überbewerten zu wollen, Zweifel

angebracht, ob die Rechtsprechung

bis hin zum BGH

eine formularmäßige Regelung

über AGB – im Hinblick

u. a. auf die Regelung des §

308 Nr. 5 BGB – zulässt, zusätzlich

auch unter dem Aspekt,

ob hier nicht etwa eine

überraschende Klausel i. S.

des BGB vorliegt. Bislang ist

uns keine höchstrichterliche

Rechsprechung bekannt geworden,

die eine entsprechende

AGB-Regelung als unwirksam

ausweist.

(Eichhorn ZVEH)

Nachunternehmer-Erklärungen

im Rahmen der Vergabe

Die Entscheidungen, die von den

Vergabesenaten der Oberlandesgerichte

sowie den Vergabekammern

zu Regelungen getroffen

werden, die bei der Vergabe

von öffentlichen Aufträgen einzuhalten

sind, nehmen zu und

gewinnen an Bedeutung. Zwar

ergehen diese Entscheidungen

grundsätzlich nur zu Vergabebeschwerden,

bei denen die Auftragssummen

oberhalb der EU-

Schwellenwerte (über 5 Mio. €)

liegen, die materiellrechtlichen

Regelungen gelten jedoch für

Vergaben insgesamt. Insoweit

ist auf zwei Entscheidungen

hinzuweisen, welche zu sog.

Nachunternehmer-Erklärungen

der Bieter ergangen sind.

Nach § 5 Nr. 10 Abs. 3 VOB/A

kann der Auftraggeber von den

Bietern verlangen, dass diese im

Angebot jene Leistungen angeben,

welche sie an Nachunternehmer

vergeben wollen.

Bei beinhaltet diese sog.

Nachunternehmer-Erklärung

regelmäßig zwei Teile, nämlich

zum einen die Angabe über Art

und Umfang der vorgesehenen

Nachunternehmer-Leistungen

sowie zum zweiten die namentliche

Angabe der vorgesehenen

Subunternehmer, das eigentliche

Nachunternehmer-Verzeichnis.

Dem Auftraggeber steht es dabei

frei, ob er die Nachunternehmer-

Erklärung bereits mit dem Angebot

fordert oder ob er deren Vorlage

auf noch in einem späteren

Stadium des Vergabeverfahrens

zulässt. Es ist dem Auftraggeber

deshalb vergaberechtlich nicht

verboten, den Bietern die Nachreichung

des Nachunternehmer-

Verzeichnisses zu gestatten.

Der Vergabesenat des OLG Düsseldorf

hatte mit Beschluss vom

28. Mai 2003 (Aktenzeichen:

Verg 8/03) insoweit einen Fall

zu entscheiden, bei welchem ein

öffentlicher Auftraggeber seit

Jahren bei sämtlichen Ausschreibungen

folgende Formulierung

verwendete:

„Beabsichtigt der Bieter, Teile der

Leistung von Nachunternehmern

ausführen zu lassen, muss er in

seinem Angebot Art und Umfang

der durch Nachunternehmer

auszuführenden Leistungen angeben

und auf Verlangen die

vorgesehenen Nachunternehmer

nennen.“

Der Rechtsschutz suchende Bieter

machte in seinem Angebot war

Angaben zu Art und Umfang der

32 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


RECHT / STEUERN / WIRTSCHAFT / POLITIK

vorgesehenen Nachunternehmer-

Leistungen, er stempelte jedoch

im Nachunternehmer-Verzeichnis

den Aufdruck „wird nachgereicht“

ein. Der Auftraggeber wollte

das Angebot wegen fehlender

Nachunternehmer-Angabe als

unvollständig ausschließen.

Das OLG Düsseldorf entschied,

dass ein Auftraggeber gezwungen

ist, das nachträgliche Einreichen

der Nachunternehmer-

Erklärung zu akzeptieren, soweit

er ein Nachreichen von Angaben

ausdrücklich zugelassen hat.

Dies gilt insbesondere dann,

wenn es unter Verwendung der

oben genannten Bewerbungsbedingungen

jahrelang Praxis

des Auftraggebers war, dass das

Nachunternehmer-Verzeichnis

nicht bereits mit dem Angebot

vorliegen musste, sondern erst

auf Anforderung des Auftraggebers

vorgelegt werden musste.

Nach der Entscheidung des OLG

Düsseldorf entstand hierdurch

bei dem betroffenen Bieterkreis

ein Vertrauenstatbestand, von

welchem sich der Auftraggeber

nicht ohne weiteres lösen

konnte.

Das Bayerische Oberlandesgericht

hat mit dem Beschluss vom

25. September 2003 (Aktenzeichen:

Verg 15/03) ebenfalls eine

Fallgestaltung zur Nachunternehmer-Erklärung

entschieden. Nach

dieser Entscheidung muss ein Angebot

zwingend ausgeschlossen

werden, welches nicht sämtliche

vom Auftraggeber geforderten

Erklärungen enthält. Der Bieter

muss dabei im Rahmen des Zumutbaren

angeben und erklären,

was ausweislich der Ausschreibungsunterlagen

gefordert und

somit als Umstand ausgewiesen

war, der für die Vergabeentscheidung

relevant sein soll. Deshalb

muss auch eine Unterscheidung

in wettbewerbsrelevanten Erklärungen

einerseits und solche

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

Erklärungen andererseits vorgenommen

werden, deren Fehlen

keinen Einfluss auf den Preis, den

Wettbewerb oder die Eindeutigkeit

des Angebotsinhaltes haben.

Angaben zu Art und Umfang des

geplanten Nachunternehmer-Einsatzes

stellen jedoch grundsätzlich

eine wettbewerbsrelevante

Erklärung dar. Hiervon ist die

namentliche Angabe der vorgesehenen

Nachunternehmer,

dass sog. Nachunternehmer-

Verzeichnis zwar zu trennen, bei

den Angaben zu Art und Umfang

eines beabsichtigten Nachunternehmer-Einsatzes

handelt es sich

aber um kalkulationserhebliche

Erwägungen, die sich auf die

Wettbewerbsstellung des Bieters

auswirken und deshalb

unbedingt vorliegen müssen.

Nach der Entscheidung des

Vergabesenats des Bayerischen

Obersten Landesgerichtes reicht

es bei im Rahmen der Vergabe

vorzunehmenden Angaben zu

Art und Umfang der durch Nachunternehmer

auszuführenden

Leistungen nicht aus, diese mit

lediglich „30 %“ anzugeben. Mit

einer derartigen Angabe kann

der Bieter nämlich innerhalb der

30 %-Grenze Leistungspositionen

nach Belieben an Nachunternehmer

vergeben.

Der Auftraggeber weiß deshalb

in diesem Fall nicht, welcher Art

der Nachunternehmer-Einsatz ist,

weil er ihn nicht bestimmten

Leistungspositionen oder -bereichen

zuordnen kann. Die konkrete

Bezeichnung der geplanten

Nachunternehmer-Leistung ist

für einen Bieter nicht unzumutbar,

so dass Angaben über die

konkrete Zuordnung für konkrete

Leistungsbereiche gefordert

werden dürfen. Eine fehlende

konkrete Zuordnung ergibt eine

unvollständige Erklärung welche

zum Angebotsausschluss führt.

(FG-Bau)

Firma

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Gebäudetechnik

LON – Das Trainingsbuch

Mit dieser Neuerscheinung erhalten

Sie einen vorwiegend auf Installateure,

aber auch auf Planer und

Architekten ausgerichteten einfachen

und sehr anwendungsorientierten

Einstieg in die LonWorks-

Technologie. Vor allem aus der Sicht

des Einsatzes auch in kleineren

Gebäuden vermittelt das Buch

praxisnah umfangreiches Know-how

mit dem Infranet und Kenntnisse in

den Bereichen Planung, Installation,

Konfiguration, Binding (Zuordnung)

und Test.

Am Beispiel eines drei Knoten

umfassenden handelsüblichen

Demoboards wird gleichsam Schritt

für Schritt die Handhabung der

erforderlichen Hard- und Software

für die erfolgreiche Vorbereitung und

Inbetriebnahme einfacher Netzwerkprojekte

demonstriert. Weil die dazu

notwendige Software (u.a. Demoversionen

der Netzwerk -Managementtools

„Alex” und „Networker”

sowie des Visualisierungstools

„Elvis”) auf der dem Buch beigelegten

CD enthalten ist, können Sie

diese Schritte am eigenen PC

nachvollziehen, Ihre erworbenen

LON-Kenntnisse überprüfen und sie

für weitere Projekte einsetzen.

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Expl. Stock/Meyer, Praktische Gebäudeautomation mit LON

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33


RECHT / STEUERN / WIRTSCHAFT / POLITIK

Höherer Betriebsausgabenabzug

für Kleinunternehmer

Handwerker, die ihren Gewinn

im Rahmen der Einnahmen-Überschuss-Rechnung

nach § 4 Abs.

3 Einkommensteuergesetz ermitteln,

können nach einem aktuellen

Urteil des Bundesfinanzhofs

künftig mehr Betriebsausgaben

berücksichtigen.

Möglich ist das, weil nun auch

diese so genannten Vier-Drei-

Rechner wie bilanzierende Selbständige

„gewillkürtes Betriebsvermögen“

ausweisen und Steuer

mindernd abschreiben dürfen.

Bisher durften solche Unternehmer

Gegenstände nur dann ihrem

Betriebsvermögen zuordnen,

wenn diese mindestens zu 50 %

betrieblich genutzt wurden (so

genanntes „notwendiges Betriebsvermögen“).

Lag die betriebliche

Nutzung unter dieser

Mindestgrenze, ordnete das Finanzamt

den jeweiligen Gegenstand

automatisch dem Privatvermögen

des Unternehmers zu.

Folge: Für solche Gegenstände

durfte keine Gewinn mindernde

Abschreibung vorgenommen

werden. Außerdem durften auch

die laufenden Kosten (bei Pkw

beispielsweise Kosten für Treibstoff,

Versicherung, Steuer, Wartung,

Reparaturen) nicht als Betriebsausgaben

verzeichnet werden.

Beispiel: Handwerker Huber

kaufte sich mit betrieblichen

Geldern einen zweiten Pkw für

seinen Betrieb. Die betriebliche

Nutzung für dieses Zweitfahrzeug

betrug jedoch nur 40 %.

In diesem Fall rechnete das

Finanzamt den Pkw bisher dem

Privatvermögen zu. Handwerker

Huber konnte also lediglich

für die betrieblichen Fahrten

pauschal 0,30 � je Kilometer

als Betriebsausgabe ansetzen.

Eine Abschreibung war nicht

möglich.

Trendwende durch den Bundesfinanzhof

An dieser unbefriedigenden Lösung

rüttelten nun die Richter des

Bundesfinanzhofs (BFH, Urteil v.

2.10.2003, Az: IV R 13/03). Diese

sagten Vier-Drei-Rechnern nun

die gleichen Rechte wie bilanzierenden

Unternehmern zu. Diese

dürfen bei einer betrieblichen

Nutzung eines Gegenstandes

zwischen 10 % und 50 % nämlich

so genanntes „gewillkürtes

Betriebsvermögen“ ausweisen.

Im Klartext heißt das: Wurde die

50 %-Hürde nicht erreicht, liegt

die betriebliche Nutzung jedoch

bei mindestens 10 %, hat man

das Recht, diesen Gegenstand

seinem Betriebsvermögen zuzuordnen

und Gewinn mindernd

abzuschreiben. Wer seinen

„Betriebs-Pkw“ zu weniger als

10 % betrieblich nutzt, hat weiterhin

keine Chance, laufende

Kosten und Abschreibung als

Betriebsausgaben abzuziehen.

Beispiel: Handwerker Meier kauft

sich einen Pkw für 24 000 �, den

er zu 30 % betrieblich nutzt. Auf

Grund des BFH-Urteils darf Herr

Meier den Pkw seinem Betriebsvermögen

zuordnen und mit

4000 � pro Jahr Gewinn mindernd

abschreiben (Nutzungsdauer

sechs Jahre).

Privatnutzung als

Gewinnerhöhung

Nicht immer ist der Ausweis eines

Gegenstandes als Betriebsvermögens

insbesondere eines

Fahrzeugs, vorteilhaft. Wer einen

gebrauchten Wagen für 1000 �

erwirbt und kein Fahrtenbuch

führt, hat kaum Ausgaben vor-

zuweisen. Im Gegenzug für die

Einstufung des Fahrzeugs ins

Betriebsvermögen muss für die

Privatnutzung jedoch 1 % des

Listenpreises und die Kosten für

Fahrten zwischen Wohnung und

Betrieb als Einnahme versteuern.

Da die 1 %-Regelung jedoch auf

maximal die Höhe der Kfz-Kosten

begrenzt ist, wirkt sich das

Fahrzeug schlimmstenfalls mit

0 � steuerlich aus. Hätte man

das Fahrzeug hingegen dem Privatvermögen

zugeordnet, hätte

man wenigstens 0,30 � je betrieblich

gefahrenen Kilometer

den Betriebsausgaben zuordnen

dürfen. Bevor man als Vier-Drei-

Bereitschaftsdienst

Bereitschaftsdienst gilt jetzt

als Arbeitszeit. Das bedeutet,

dass die Arbeitszeitregelungen

Anwendung finden. Tarifvertragliche

Regelungen können noch

bis zum 31. Dezember 2005

weitergeführt werden.

Beachten Sie: Rufbereitschaft gilt

nicht als Bereitschaftszeit. Viele

Arbeitszeitprobleme können Sie

durch eine Rufbereitschaft lösen.

Beleihungsrahmen

Neuerdings häufen sich die Fälle,

in denen die Banken eine Nachbesicherung

verlangen. Wohnungsgrundstücke

werden nur

noch zu 50 %, Industriegrundstücke

zu 40 % beliehen. Können

keine neuen Sicherheiten gestellt

werden, so wird die Hausbank

den Kontokorrentkredit kürzen.

Die Folgen können im Einzelfall

katastrophal sein. Zu einer bes-

Rechner also gewillkürtes Betriebsvermögen

ausweist, sollte

man das Gespräch mit seinem

Steuerberater suchen.

Aufzeichnungspflichten

Da es bei der Einnahmen-

Überschuss-Rechnung mangels

Buchführung nicht ersichtlich

ist, ob ein Gegenstand dem

Betriebsvermögen zuzuordnen

ist, fordert der Bundesfinanzhof,

dass die Zugehörigkeit eines Gegenstandes

zum Betriebsvermögen

unmissverständlich durch

entsprechende zeitnah erstellte

Aufzeichnungen ausgewiesen

wird.

Der Unterschied zum Bereitschaftsdienst

besteht darin, dass

sich der Mitarbeiter an jedem

beliebigen Ort aufhalten kann.

Es muss nur sichergestellt sein,

dass er innerhalb einer vorgegebenen

Zeit den Arbeitsplatz erreicht.

Diese Zeit darf nicht so

kurz sein, dass sie praktisch einen

Bereitschaftsdienst gleichkommt.

seren Grundstücksbewertung

können Sie durch ein Sachverständigengutachten

kommen.

Hierfür müssen Sie mit Kosten

zwischen 1500 � und 3000 �

rechnen. Kommt der Gutachter

zu einem höheren Wert als die

Bank, so ist die Forderung nach

einer Nachbesicherung zunächst

einmal abgewährt.

Werden Sie Mitglied in der Unterstützungskasse

der Elektro-Innung Berlin

34 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


Seminare, Schulungen, Vorträge des LIV

der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg

und der Elektro-Innung Berlin ab Juni 2004

Datum / Zeit Thema Ort Kosten

27.07.2004

16:30 – 19:30 Uhr

12.08.2004

16:30 – 19:30 Uhr

31.08.2004

16:30 – 19:30 Uhr

09.09.2004

17:00 – 19:00 Uhr

14.09.2004

16:30 – 19:30 Uhr

16. + 17.09.2004

08:30 – 18:00 Uhr

28.09.2004

16:30 – 19:30 Uhr

01.10.04, 13:00 – 17:30 Uhr

02.10.04, 09:00 – 13:30 Uhr

26.10.2004

16:30 – 19:30 Uhr

05.11.04, 13:00 – 17:30 Uhr

06.11.04, 09:00 – 13:30 Uhr

30.11.2004

16:30 – 19:30 Uhr

Anmeldungen:

FEB Fördergesellschaft Elektrohandwerke Berlin mbH,

Wilhelminenhofstraße 75, 12459 Berlin, Tel. (0 30) 85 95 58–34,

Fax (0 30) 85 95 58–55.

Beachten Sie bitte auch die aktuellen Seminarausschreibungen

in unseren Rundschreiben.

Änderungen vorbehalten!

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

Neue DIN EN 12464 – Beleuchtung von

Arbeitsstätten

SITECO

Vortrag Busch-Jaeger

Vortrag Firma Maico Ventilatoren

Standardisierung in der Netzwerktechnik

Firma Rutenbeck

Vortrag Hager Tehalit

Grundseminar Unternehmermodell nach

BGV A6

Vortrag Firma OSRAM

Messen und Prüfen an ortsfesten Anlagen

(E-CHECK praktisch)

Vortrag Firma ELSO GmbH

Messen und Prüfen an ortsfesten Anlagen

(E-CHECK praktisch)

Vortrag Firma A. Jung GmbH

TGS GmbH

Ostendstraße 25

12459 Berlin - Treptow-Köp

BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin - Treptow-Köp.

BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin - Treptow-Köp.

BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

TGS GmbH

Ostendstraße 25

12459 Berlin - Treptow-Köp

BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

ohne

ohne

ohne

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SEMINARE

230,00 € für Mitgl.

355,00 € für Nichtm.

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Nur für

Innungsmitglieder

95,00 €

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Innungsmitglieder

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BESUCHEN

SIE UNS

IM INTERNET:

WWW.ELEKTRO-INNUNG-BERLIN.DE

35


SEMINARE AUS DER REGION

Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

09.06.2004

09.06.2004

17:00 – 19:00 Uhr

09.06.2004

10.06.2004

17:30 – 20:00 Uhr

10.06.2004

17:00 – 19:00 Uhr

11.06.2004

14.06. –

15.06.2004

Explosionsschutz – Planen, Errichten und Betreiben von Elektroanlagen

im Risikobereich

(unter Berücksichtigung der neuen europäischen Ex-Schutzrichtlinie ATEX)

Echtzeitprüfung von Netzschutzgeräten – Technik und Prüfung

moderner digitaler Schutzgeräte

Lutron/Regiolux

Leuchten und Lichtsteuerung

Somfy

Steuerung von textilen Sonnenschutzanlagen oder Rollläden

DIN VDE Änderungen / Neuheiten Hager Tehalit

TCS – Neuheiten light & building

Messpraktikum – Prüfung ortsveränderl. elektrischer Betriebsmittel

einschließlich medizinischer Geräte nach BGV A2,

GUV 2.10, DIN VDE 0701, 0702, DIN VDE 0751

Schaltberechtigung für Starkstromanlagen bis 36 kV

Teil 2: Training als Voraussetzung für die Erteilung der Schaltberechtigung

14.06.2004 Instandhaltung SF 6– gasisolierter Schaltanlagen

14.06.2004

17:00 – 19:00 Uhr

14.06.2004

09:00 – 16:00 Uhr

Somfy/Phönix – Sicherheit rund ums Haus

Workshop

Bolland - Messtechnik

14.06.2004 Hager – Neuheiten-Schulung

15.06.2004

15.06.2004

09:00 – 17:00

15.06.2004

17:00 – 19:00 Uhr

Sicheres Betreiben elektrischer Anlagen

DIN VDE 0105-100:200-06 und BGV A2

Minimesse

Produktvorstellung, Neuheiten, Anwendungsbeispiele, Technische Tipps und

Tricks von mehreren Herstellern in gemütlicher Atmosphäre mit Speis und

Trank

Axing – Antennentechnik

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Obeta – ABC Abhol- und

Beratungscenter

Strokower Straße 109

10407 Berlin

Hagemeyer Deutschland

Rhinstraße 48–50

12681 Berlin-Marzahn

Solar GmbH

Am Möllenberg 25–28

15751 Niederlehme

Obeta – ABC Abhol- und

Beratungscenter

Strokower Straße 109

10407 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Obeta – ZET Zentrum für

Elektrotechnik

Wilhelmsaue 33

10713 Berlin

Obeta – Filiale Cottbus

Gubener Straße 19

03042 Cottbus

Hagemeyer Deutschland

Wetzlarer Straße 54

14482 Potsdam

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Solar GmbH

Rheinstraße 8

14513 Teltow

Obeta – ABC Abhol- und

Beratungscenter

Strokower Straße 109

10407 Berlin

36 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


16.06.2004 Rechtssicherheit bei der Errichtung von Elektroanlagen

16.06.2004

16:00 – 18:00 Uhr

16.06. – 17.06.2004

17.06.2004

09:00 – 16:00 Uhr

17.06.2004

09:00 – 16:00 Uhr

Hager Tehalit

Neue DIN VDE

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6

Wiederholende Unterweisung für Schaltberechtigte in Starkstromanlagen

bis 36 kV

Firma Merten

EIB für Einsteiger

Siemens HiPath 1220 – Grundlagen

Grundsystem, Ausbauvarianten, Systemendgeräte, Programmierung des

Systems

17.06.2004 Hager – Neuheiten-Schulung

17.06.2004

17:00 – 19:00 Uhr

17.06.2004

17:00 – 19:00 Uhr

17.06. – 18.06.2004

OBO Bettermann

Produktneuheiten, Messeneuheiten light & building

Ritto

Neuheiten light & building

Anwendung der Lonworks ® -Technologie in der Gebäudeautomation

Messpraktikum – Prüfung elektrischer Anlagen, Maschinen und

Betriebsmittel sowie die Prüfungen von Fehlerstrom-Schutzschaltern nach

BGV A2, DIN VDE 0100/Teil 610, DIN VDE 0105, DIN VDE 0113 und DIN

VDE 0664

18.06.2004 Die Erteilung einer Schaltberechtigung – Richtlinien für Verantwortliche

21.06. –

22.06.2004

Schaltberechtigung für Starkstromanlagen bis 36 kV

Teil 2: Training als Voraussetzung für die Erteilung der Schaltberechtigung

Ausbildung zum Sachkundigen für die Prüfung der künstlichen Beleuchtung

an Arbeitsplätzen (mit Zertifikat) – BG-Regel 131

22.06.2004 Hager – Neuheiten-Schulung

SEMINARE AUS DER REGION

Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

24.06.2004

13:00 – 15:00 Uhr

24.06.2004

16:00 – 19:00 Uhr

Firma Merten

Mehrwertinstallation

Grundlagen der Sicherheitsbeleuchtung

Gesetzliche Grundlagen, Definition, VDE 0180 Teil 1-8,

EN 1838, Wartung und Prüfungen, Brandschutz, Systemvergleiche

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Obeta – Filiale Oranienburg

Lehnitzstraße 69– 83

16515 Oranienburg

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Merten GmbH & Co. KG

Köpenicker Straße 73

10179 Berlin-Mitte

Solar GmbH

Lorenzweg 5

12099 Berlin-Tempelhof

Hagemeyer Deutschland

Lauenburger Straße 85

12169 Berlin-Steglitz

Obeta – ZET Zentrum für

Elektrotechnik

Wilhelmsaue 33

10713 Berlin

Obeta – ABC Abhol- und

Beratungscenter

Strokower Straße 109

10407 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Hagemeyer Deutschland

Rhinstraße 48–50

12681 Berlin-Marzahn

Merten GmbH & Co. KG

Köpenicker Straße 73

10179 Berlin-Mitte

Solar GmbH

Lorenzweg 5

12099 Berlin-Tempelhof

37


SEMINARE AUS DER REGION

Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

26.08.2004

15:00 – 19:00 Uhr

Nähere Informationen und Anmeldung

direkt beim Veranstalter !!

Solar GmbH

Regionsbüro Berlin

Lorenzweg 5

12099 Berlin-Tempelhof

Tel. (0 30) 23 08 93-0

Fax (0 30) 23 08 93-99

E-Mail: INFO29@solar-elektro.de

Projektierung/Kalkulation

von Elektroanlagen

Von der EDV-gestützten Schaltungsdokumentation

bis zum fertigen Angebot

21. bis 23. Juni, 16.30 bis 20 Uhr · Kosten: 149 EUR

Neu! Workshop – Die intelligente Hausinstallation

Jalousien, Rollläden, Beleuchtung, Heizung steuern;

Technik für Wohnkomfort und optimale Sicherheit bei gleichzeitig hoher

Wirtschaft-lichkeit, einfache Programmierung ohne PC, flexibel veränderbar

und zukunftssicher

Hager Tehalit Vertriebs GmbH

Vertriebszentrum Berlin

Seestraße 10

14974 Genshagen

Tel. (0 33 78) 86 58-0

Fax (0 33 78) 86 58-62

E-Mail: berlin@hager.de

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten –

Installateur und Heizungsbauer

Arbeiten an elektrischen Anlagen und Geräten lt. Durchführungsanweisung BGV A2.

6. bis 21. August, freitags13-20 Uhr, samstags 8-15.15 Uhr · Kosten: 425 EUR

Lehrgangsort: Zentrum für Gewerbeförderung Götz bei Brandenburg,

an der B1, 5 Minuten Fußweg vom Bahnhof.

Ansprechpartner: Malte Hübel 03 32 07/34-105

E-Mail: maltehuebel@hwkpotsdam.de

Unsere Bildungsstätte ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000

Wir machen Meister

h Vorbereitung auf die Teile I bis IV

der Meisterprüfung

h auch einzelne Teile möglich

h niedrige Kursgebühren

h kurze Lehrgangsdauer

h Unterbringung in Internaten von

einfach bis komfortabel

Fortbildung zum:

Elektro-Techniker-Meister

Termine: 6. Sept. 2004 bis Juni 2005 (Teil I - IV)

6. Sept. 2004 bis März 2005 (Teil I + II)

8. Feb. 2005 bis Okt. 2005 (Teil I - IV)

12. April 2005 bis Okt. 2005 (Teil I + II)

6. Sept. 2005 bis Mai 2006 (Teil I - IV)

7. Nov. 2005 bis Mai 2006 (Teil I + II)

h Fordern Sie unser Prospektmaterial an oder sprechen Sie mit Frau Eisberg

Bildungs- und Technologiezentrum gGmbH

Stiftstraße 83 · 25746 Heide/Holst. · Tel. (04 81) 85 66-0 · Fax (04 81) 85 66-21

www.btz-heide.de · info@btz-heide.de

Obeta Oskar Böttcher GmbH & Co. KG

Motzener Straße 40, 12277 Berlin

Tel. (0 30) 7 20 94-121

Fax (0 30) 7 20 94-109

E-Mail: info@obeta.de

Merten GmbH & Co. KG

Köpenicker Straße 73

10179 Berlin

Tel. (0 30) 27 87 98 30

Fax (0 30) 27 87 98 40

E-Mail: mertenost.@merten.de

Hager Tehalit

VZ-Berlin

Seestraße 10

14974 Genshagen

Hagemeyer Deutschland GmbH & Co. KG

Rhinstraße 48–50, 12681 Berlin

Tel. (0 30) 5 49 64-105

Fax (0 30) 5 49 64-100

E-Mail: info.berlin@hagemeyerce.com

Die neue DIN EN 12464-1 –

Innenraumbeleuchtung

VDE Verband der Elektrotechnik

Büro Berlin - Frau Hoppe

Bismarckstraße 33, 10625 Berlin

Tel. und Fax (0 30) 34 80 01 80

E-Mail:

vde-seminare-berlin@vde.com

Die Elektro-Innung Berlin lädt in Zusammenarbeit mit der

Firma SITECO alle interessierten Mitgliedsbetriebe und deren

Mitarbeiter zu einer Fachinformation ein.

Im Vortrag wird die neue DIN-Vorschrift als Ersatz für die DIN

5035 in ihren wesentlichen Änderungen erläutert.

Im Anschluss daran stellen die Referenten in einer Messenachlese

der light & building Neuentwicklungen der Firma

Siteco vor.

Termin: Dienstag, der 27. Juli 2004,

16.30 bis 19.30 Uhr

Ort: TGS GmbH – Konferenzraum 2

Ostendstraße 25

12459 Berlin

Anmeldung: Bei der Elektro-Innung Berlin

Tel. (0 30) 85 95 58–34

Fax (0 30) 85 95 58–55

E-Mail: mail@eh-bb.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

38 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 6


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