Für Berlin und Brandenburg - Elektro-Innung Berlin

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Für Berlin und Brandenburg - Elektro-Innung Berlin

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Entgelt bezahlt

Hüthig & Pflaum Verlag

PF 10 28 69

69018 Heidelberg

Eberswalde

3 Jubiläen, die alle

im September ausgiebig gefeiert werden.

Eine Woche lang erwarten Sie täglich wechselnde

Informationsveranstaltungen, kleine Überraschungen

und natürlich diverse Gaumenfreuden.

City/Wilmersdorf: ...bis 4. September

Eberswalde: 13.09. - 17.09.2004

Neukölln: 27.09. - 01.10.2004

Für Berlin und Brandenburg

City/ Wilmersdorf

Neukölln

9/2004

September 2004

51. Jahrgang

ISSN 0420-9885


Grußwort Günter Hermann ............................................... 4

Aus der Region ..................................................................... 6

Technik .................................................................................... 7

Meinung .................................................................................. 12

E-Check .................................................................................... 13

Aktuelles ................................................................................. 18

Fachorgan der Elektro-Innung Berlin und des

Landesinnungsverbandes der Elektronischen Handwerke Berlin/Brandenburg (LIV)

Redaktion: Constantin Rehlinger (verantwortlich)

Wilhelminenhofstraße 75, 12459 Berlin, Telefon (030) 859558–0, Telefax (030) 859558–88

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Susanne Kemptner, Telefon (06221) 489-384, E-Mail: kemptner@online-de.de

Erscheinungsweise: 10 Ausgaben im Jahr 2004 (2 Doppelnr. im Januar/Februar und Juli/August)

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Justus-von-Liebig-Straße 1, 86899 Landsberg, Telefon (08191) 125–879,

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Einzelheft € 5,50,–, ab Verlag zzgl. Porto

Jahresabonnement € 48,–; Vorzugspreis für Meisterschüler/Studenten/Azubis

(nur gegen Nachweis) € 24,–; Preise jeweils inkl. MwSt. zzgl. € 14.60 Versandspesen

Ausland auf Anfrage.

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69121 Heidelberg · Geschäftsführer: Michael Dietl, München;

Udo Witych, Heidelberg

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Herausgeber: Elektro-Innung Berlin

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in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung

außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig

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Bei allen Einsendungen an die Redaktion wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen

Veröffentlichung vorausgesetzt. Mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnete Artikel liegen

außerhalb der Verantwortung der Redaktion.

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

INHALT

Aus den Innungen ............................................................... 20

Der LIV informiert ................................................................ 22

Recht/Steuern/Wirtschaft /Politik ............................... 26

Seminare ................................................................................. 30

Seminare aus der Region ................................................... 33

Buchbesprechung ................................................................ 36

Sie haben das Ziel, die Herausforderungen

der Zukunft zu packen?

Das neue Berufsfeld des Gebäudetechnikers“

stellt an den Elektro-Installateur


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mit dem hervorragenden Preis-/

Leistungsverhältnis, die sehr einfach zu programmieren“

(verknüpfen) ist und die viele


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vorteilhafte Merkmale besitzt. Zudem hat

ABN für Ihr erfolgreiches Beratungs- und Verkaufsgespräch

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3


GRUSSWORT

Liebe Kollegen in Berlin und Brandenburg,

verehrte Freunde der Elektrohandwerke,

Deutschland ist gefangen. Die Menschen haben Angst vor morgen. Arbeitslosigkeit

oder Harz IV bringen die Menschen auf die Straße. Es fehlt das Vertrauen in

die eigene persönliche Zukunft.

Die rot/grüne Regierung hat es bis heute nicht geschafft, ein mittelfristiges Konzept,

welches transparent und klar ist, aufzustellen und danach zu handeln. Der

industrielle Teil Deutschlands lebt vom Export. Der Mittelstand ächzt unter der

überproportionalen Last aus Steuern und Sozialabgaben und der fehlenden Binnennachfrage.

Die Wirkungskette ist klar, wenn ich Angst vor der Zukunft habe,

dann bin ich sparsam, nehme nur wenig Kredit auf. Fehlende Binnennachfrage

bedeutet aber Überkapazitäten und Preisverfall. Im Ergebnis eine Spirale nach unten mit zusätzlicher Arbeitslosigkeit

und weiter sinkenden Konsumausgaben.

Die Sozialsysteme sind mit artfremden Ausgaben überlastet. Der Faktor Arbeit muss pro Stunde weit über das doppelte

seines Lohnes erwirtschaften. Alles zusammen ein völlig ungesundes Verhältnis, was lediglich die Schwarzarbeit

fördert. Es ist sehr fraglich, ob staatliche Sparaktivitäten weiterhelfen, ob Harz IV hilft. Kurzfristig ist nur eines

veränderbar: die Stimmung. Das Postulat der Stunde ist, positiv denken.

Eine positive Zukunftsstimmung für die Bundesrepublik Deutschland wird nur dann schnell erreicht, wenn alle Parteien

und Sozialpartner am gleichen Strang ziehen. Solange aber die Profilierungssucht Einzelner bzw. einzelner Gruppen,

das gilt auch für Teile der Montagsdemonstranten, weiterhin so ausgeprägt ist, bricht das Seil, an dem wir gemeinsam

ziehen müssten immer wieder.

Was können wir, was kann das Handwerk in dieser Lage tun, um die Stimmung zu verbessern. Hierzu möchte ich zwei

Vorschläge machen. Zum einen, holen Sie sich die Zukunft in den Betrieb, schaffen Sie eine Lehrstelle, damit wird

sowohl der betrieblichen Existenz geholfen, als auch gesellschaftlich ein junger Mensch von der Straße geholt. Das

Lehrjahr hat zwar zum 01.09. begonnen, aber man kann auch ohne Probleme noch bis Ende des Jahres ein neues

Lehrverhältnis beginnen. Als Ziel möchte ich gern formulieren „Jedes Innungsmitglied – ein Ausbildungsplatz“.

Zum zweiten müssen wir uns selbst die Frage stellen, ob wir alles tun, um die Binnennachfrage zu unterstützen.

Kaufen wir nicht selbst im Supermarkt/Baumarkt ein, anstatt zum jeweiligen regionalen Fachbetrieb zu gehen und

dort die Wertschöpfungskette zu unterstützen. Anders ausgedrückt: wir sollten selbst beginnen gute Stimmung zu

verbreiten, Aufträge in der Region vergeben, dem Nachbarjungen eine berufliche Perspektive aufzeigen. Die Politik

schafft es nicht mehr. Wir müssen selbst etwas tun. Das Wirtschaftswunder Deutschland „2“ kann nur durch Selbstverantwortung

und Selbständigkeit entstehen.

In diesem Sinne, denken Sie positiv, richten Sie Ihr Unternehmen auf Erfolg aus. Seien wir Unternehmer im wörtlichen

Sinne!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Vorsitzender des Landesinnungsverbandes Elektrotechnische Handwerke Berlin/Brandenburg,

Obermeister der Elektro-Innung Berlin

4 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


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AUS DER REGION

Entwicklung von Betrieben

in Brandenburg

– Ergebnis der achten Welle des Betriebspanels Brandenburg

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse im Überblick

Betriebsgrößenklassen

Die Verteilung der Betriebe auf

Betriebsgrößenklassen zeigt in

Brandenburg eine stärkere Konzentration

auf Kleinstbetriebe als

in den alten Bundesländern. Weniger

als 5 Beschäftigte haben

in Brandenburg 55 % aller Betriebe,

in Westdeutschland sind

dies nur 44 %. Genau umgekehrt

verhält es sich in der Betriebsgrößenklasse

zwischen 5 und 19 Beschäftigten.

89,5 % der Betriebe

in Brandenburg haben weniger

als 20 Beschäftigte.

Bei der Verteilung der Beschäftigten

wird der höhere Anteil

in Betrieben mit mehr als 100

Mitarbeitern in Westdeutschland

deutlich. Er liegt dort mit

45 % um 7 Prozentpunkte über

dem in Brandenburg. Die durchschnittliche

Beschäftigtenzahl in

den Betrieben Brandenburgs lag

Mitte 2003 bei 13 Personen (in

Ostdeutschland ebenfalls 13, in

Westdeutschland 16 Personen).

Investitionen

Die Investitionsbereitschaft ist

gesunken, denn es haben nur

noch 41 % aller Brandenburger

Betriebe im Jahre 2002 Investitionen

vorgenommen (im Jahr

2000 waren es noch 55 %, im

Jahr 2001 48 %).

Das absolute Investitionsvolumen

hat in Brandenburg seit

Mitte/Ende der 90er-Jahre insgesamt

deutlich abgenommen. Lag

die Investitionssumme Mitte/

Ende der 90er-Jahre jährlich bei

ca. 10 Mrd. €, so erreichte sie

2000 und 2001 etwa 7 Mrd. €

und 2002 noch 6 Mrd. €.

Die Investitionssumme je Beschäftigten,

d. h. die Investitionsintensität,

betrug laut IAB-

Betriebspanel in den Betrieben

Brandenburgs 2002 7000

€ (Ostdeutschland und Westdeutschland

ebenfalls jeweils

7000 €). Damit liegt die Investitionsintensität

jetzt etwa auf

westdeutschem Niveau. Die hohen

Werte von Anfang und Mitte

der 90er-Jahre werden bei Weitem

nicht mehr erreicht.

Insgesamt verfügen die Brandenburger

Betriebe über einen

mit westdeutschen Betrieben

vergleichbaren modernen technischen

Stand bei den Anlagen.

Auch die Ausstattung mit Computern

und der Netzzugang sind

vergleichbar. Der Investitionsanteil

für diese Technologie war im

Jahr 2002 aber deutlich geringer

als in westdeutschen Betrieben,

was als ein Warnsignal für

die zukünftige Entwicklung gesehen

werden kann. Öffentliche

Förderung ist ein wesentlicher

Bestandteil des Investitionsvolumens

(Brandenburg 16 %, Westdeutschland

6 %). Der Förderanteil

an den Investitionen Brandenburgs

liegt deutlich unterhalb

des ostdeutschen Durchschnitts

(20 %).

Tarifbindung

Die Tarifbindung ist in Brandenburg

deutlich niedriger als

in Westdeutschland. In Brandenburg

sind 28 % aller Betriebe

tarifgebunden (Branchen-

bzw. Haustarifvertrag), in Westdeutschland

46 %. Darüber hinaus

orientieren sich weitere 30 %

der Betriebe an einem Branchentarif.

Diese Orientierung beinhaltet,

dass 90 % dieser Betriebe

vergleichbare oder höhere Löhne

in Bezug auf den Branchentarifvertrag

zahlen. Somit er-

halten in Brandenburg 74 % aller

Beschäftigten eine dem Tarif

entsprechende Bezahlung (Ostdeutschland

75 %, Westdeutschland

86 %).

Ertragslage

Die Ertragslage der Brandenburger

Betriebe bleibt auch im Jahr

2002 sehr differenziert und bei

einem großen Teil von ihnen angespannt.

Betriebe mit guter Ertragslage

sind ebenso festzustellen

wie mit mangelhafter. Eine

sehr gute und gute Ertragslage

weisen 23 % aller Brandenburger

Betriebe auf, eine befriedigende

36 %. Eine Besorgnis erregende

Lage signalisieren dagegen 41 %

der Betriebe, die ihre Ertragslage

nur mit ausreichend oder mangelhaft

einstufen.

Löhne und Gehälter

Der Bruttodurchschnittslohn je

abhängig Beschäftigten betrug

im Juni 2003 in Brandenburg

1710 €. Zwischen Juni 1997

und Juni 2002 sind die Angleichungsquoten

beim Bruttodurchschnittslohn

der abhängig Beschäftigten

(Westdeutschland

= 100 %) in etwa gleich geblieben

(zwischen 78 und 79 %). Im

Vergleich zum Vorjahr ist die Angleichungsquote

gesunken und

lag im Juni 2003 bei 77 %. In

Brandenburg zahlen 18 % aller

Betriebe mit Tarifvertrag übertarifliche

Löhne und Gehälter. In

Westdeutschland sind es dagegen

43 %.

Ausbildung

Trotz stabiler Auszubildendenquoten

hat die Zahl der Auszubildenden

in den letzen Jahren

abgenommen. Die Gruppe

der ausbildungsberechtigten,

aber nicht ausbildenden Betriebe

bildet mit 34 % ein beachtliches

Potenzial für ein höheres

Ausbildungsplatzangebot. Nach

wie vor haben 40 % aller Betriebe

in Brandenburg keine Ausbildungsberechtigung.

Zwischen 1996 und 2003 gab

es in Brandenburg einen Abwärts-

trend bei der Übernahme von

Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis.

Wurden 1996 noch 40 %

der Jugendlichen vom Ausbildungsbetrieb

übernommen, waren

es 2003 nur noch 34 % (Ostdeutschland

38 %, Westdeutschland

57 %). Frauen und Männer

sind zum ersten Mal etwa gleichermaßen

nach erfolgreichem

Ausbildungsabschluss übernommen

worden.

Betriebliche Flexibilität

Die Teilzeitbeschäftigung erreicht

in den Brandenburger Betrieben

mit einem Anteil von 21 % an

den Beschäftigten im Vergleich

zu Ostdeutschland den gleichen

und zu Westdeutschland (24 %)

einen geringeren Wert. Im Vergleich

zu 1996 ist ihr Anteil an

den Beschäftigten in Brandenburg

um 8 Prozentpunkte gestiegen.

Die Teilzeitbeschäftigung

ist in Brandenburg wie in

Ostdeutschland insgesamt nicht

nur in Bezug auf die Beschäftigtenzahl

weniger verbreitet, auch

die für Teilzeitbeschäftigte durchschnittlich

vereinbarte Wochenarbeitszeit

ist höher (vollzeitnahe

Teilarbeitszeit).

Befristete Arbeitsverhältnisse

spielen in Brandenburg (7 %

aller Beschäftigten) eine größere

Rolle als in Westdeutschland

(5 %). Die Ursachen dafür liegen

in der stärkeren Inanspruchnahme

von öffentlicher Beschäftigungsförderung

in Brandenburg.

Der Anteil der befristeten

Beschäftigungsverhältnisse ist

seit 2000 deutlich gesunken.

24 % der Brandenburger Betriebe

haben geringfügige Beschäftigungsverhältnisse(Westdeutschland

46 %). Zwischen 1995 und

1998 ist der Anteil der geringfügig

Beschäftigten von Jahr zu

Jahr gestiegen. Die Stagnation

dieser Beschäftigungsverhältnisse

zwischen 1999 und 2000 war

vor allem auf die Neuregelung

der 630-DM-Jobs zum 1. April

1999 zurückzuführen. Mit deut-

6 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen,

die Zeit der geburtenschwachen Jahrgänge kommt. Wir möchten

Sie an dieser Stelle nochmals daran erinnern, dass in diesem

Jahr zum letzten Mal die Zahl der Schulabgänger die Anzahl

freier Lehrstellen übersteigen wird. Ab dem Jahr 2005 werden

die Schulabgängerzahlen drastisch zurückgehen.

Das heißt, in den nächsten Jahren werden die Möglichkeiten,

geeignete Fachkräfte zu finden, auch durch die Angebotsmenge

stark beeinträchtigt werden.

Deshalb unser Appell: Nutzen Sie die Gelegenheit und stellen

Sie noch in diesem Jahr Lehrlinge ein.

Lassen Sie sich nicht von der allgemeinen Stimmung verunsichern,

lassen Sie sich nicht von der wirtschaftlichen Lage und

auch nicht von den neuen Ausbildungsverordnungen verleiten,

sich von dem Thema „Ausbildung“ abzuwenden. Für einen

Handwerksbetrieb war und ist Ausbildung gleichzusetzen mit

Existenzsicherung.

Informationen zu den neuen Ausbildungsberufen finden Sie

unter www.e-zubis.de. Durch gezielte Werbung versucht die Innungsgeschäftsstelle

geeignete Schüler zu finden. Falls Ihnen

keine eigenen Bewerbungen vorliegen, helfen und vermitteln

wir gern – (0 30) 85 95 58–33.

Mit freundlichen Grüßen

Elektro-Innung Berlin

Landesinnung für Elektrotechnik

Günter Hermann Constantin Rehlinger

Obermeister Geschäftsführer

lichen Wachstumsraten zwischen

2000 und 2002 wurde der alte

Wachstumspfad wieder aufgenommen.

Mit dem Zweiten Gesetz

für Moderne Dienstleistungen

am Arbeitsmarkt vom 1. April

2003 fand eine weitere Ausweitung

der 400-€-Jobs statt. Ihr

Anteil an den Beschäftigten

lag am 30. Juni 2003 in Brandenburg

bei 6 % (Westdeutschland

11 %).

Die Leiharbeit ist sowohl in Ost-

als auch in Westdeutschland

nur schwach ausgeprägt. Ihr Anteil

an allen Beschäftigten liegt

in Brandenburg unter 1 % und

ist im letzten Jahr trotz Personalserviceagenturen

(PSA) nicht wesentlich

gestiegen. Die Leiharbeit

konzentriert sich fast ausschließlich

auf un- und angelernte Arbeiter

sowie Facharbeiter. Die

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

Einsatzdauer der Leiharbeit ist

in der Regel kurzfristiger Natur

(80 % aller Leiharbeiter in Brandenburg

arbeiten kürzer als drei

Monate).

Kurzarbeit wurde in 3 % aller

Brandenburger Betriebe (2 %

aller Beschäftigten) im ersten

Halbjahr 2003 verfügt. Von diesen

Betrieben führten wiederum

4 % Maßnahmen zur beruflichen

Orientierung oder Weiterbildung

für ihre Kurzarbeiter durch.

Die aktuelle Broschüre kann

beim Ministerium für Arbeit, Soziales,

Gesundheit und Frauen

bei Frau Dietrich Telefon (03 31)

8 66–53 16 und Fax (03 31)

8 66–53 09,

E-Mail: baerbel.dietrich@masf.

brandenburg.de) abgerufen werden.

(uvb)

TECHNIK

Pressemitteilung

Vollständige Digitalisierung

der Rundfunkübertragung bis 2010

nicht erreichbar.

Berlin, 12.Juli 2004: Bis 2010

werden nur maximal 45 Prozent

der deutschen Haushalte

Fernsehen primär digital empfangen

können. Der Prozess der

vollständigen Digitalisierung

der Rundfunkübertragung wird

somit wesentlich länger dauern,

als von der Bundesregierung geplant.

Ausgerechnet der von den

deutschen TV-Konsumenten am

meisten genutzte Empfangsweg

– das TV-Kabel – erweist sich als

Digitalisierungsbremse.

Zu diesem Ergebnis kommt die

Goldmedia-Studie „Media Transmission

Infrastructures“, die den

derzeit aktuellsten Überblick

über die Marktpotenziale der

Übertragungswege Kabel, Satellit

und Terrestrik in Deutschland

liefert. Die Studie vergleicht die

einzelnen Kommunikationswege

und liefert Hochrechnungen zur

weiteren Entwicklung. Zum ersten

Mal liegt mit dieser Untersuchung

für Deutschland auch eine

Analyse aller breitbandig ausgebauten

Kabelnetze mit Zusatzdiensten

wie Internet und Telefonie

vor.

Kabel bremst den

Digitalisierungsprozess

Während die Empfangswege Satellit

und Terrestrik bis zum Jahre

2010 deutliche Fortschritte

bei der Digitalisierung erzielen

werden, fehlen beim TV-Kabel

vor allem attraktive Inhalte

und Dienste. Goldmedia prognostiziert,

dass bis 2010 ca. 17

Mio. TV-Haushalte ihre Fernsehprogramme

digital empfangen.

Davon werden lediglich 4 Mio.

Kabelhaushalte sein. Goldmedia-

Geschäftsführer Klaus Goldhammer

erläutert die Gründe: „Das

analoge Programmangebot im

Kabel erscheint wegen seiner großen

Vielfalt in Qualität und Umfang

den meisten Konsumenten

als völlig ausreichend. Die Nutzer

sehen keinen zwingenden

Grund, sich einen Digitalreceiver

anzuschaffen. So sind heute

noch nicht einmal alle analogen

Free-TV Programme im Kabel digital

zu empfangen.“

Empfangsebene Terrestrik

verliert durch DVB-T an

Bedeutung

Die Einführung von DVB-T wird

nach Goldmedia-Einschätzung

bis zum Jahre 2010 abgeschlossen

sein. Analoges Fernsehen

über Antenne wird es dann –

wenn überhaupt – nur noch

rudimentär geben. Durch den

Digitalumstieg verliert die terrestrische

Empfangsebene allerdings

einen Großteil der primären

Nutzer. Viele werden zu

den Kabelanbietern wechseln.

Neue Primärnutzer sind in Zukunft

für die Terrestrik nicht zu

erwarten, auch wenn sich in Berlin

nach dem analogen „Switch

Off“ DVB-T-Settop-Boxen weiterhin

verkaufen. Dies ist lediglich

der Tatsache geschuldet, dass einige

Haushalte ihre Zweit- und

Drittgeräte mit Boxen nachrüsten.

2009 erwartet Goldmedia

bundesweit nur rund 700.000

primäre digitale terrestrische

Fernsehhaushalte.

7


TECHNIK

Entwicklung des Digitalisierungsgrades deutscher TV-Haushalte

2003 bis 2010

Digitalisierung der Satellitenhaushalte

auf gutem Weg

Wer seine Fernsehprogramme

über Satellit empfängt, wird sie

bis 2009 überwiegend auf digitalem

Wege erhalten. Diese positive

Prognose gründet vor allem

auf den kostengünstigen Decodern

und der Vielfalt digital

empfangbarer TV-Pro-gramme.

In 2003 übertraf der Absatz

digitaler Satellitenreceiver erstmals

den der analogen Receiver.

Zudem werden per Satellit

bereits heute schon alle Free-TV-

Programme digital ausgestrahlt.

Bis 2010 prognostiziert die Studie

rund 12 Mio. Satellitenhaushalte

mit einem Digitalreceiver

für den Primärempfang.

Goldmedia GmbH,

Oranienburger Str. 27,

10117 Berlin

Tel. +49-(0)30-246 266-0,

Fax: +49-(0)30-246 266-66,

www.Goldmedia.de

HRB: 88984,

Amtsgericht Charlottenburg,

GF: Dr. Klaus Goldhammer,

USt.ID: DE 813765996 1/3

Der Satellit wird deshalb seinen

Anteil an der Rundfunkversorgung

insgesamt weiter ausbauen.

Potenziale bestehen zum einen

durch die in Deutschland lebende

ausländische Bevölkerung,

die auch künftig die Heimatprogramme

per Satellit empfangen

wird. Zum anderen bleibt es für

Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern

attraktiv, sich für den

Satellitenempfang zu entscheiden.

Goldmedia erwartet einen

Anstieg beim Satellitenempfang

um 6 Prozent von rund 38 Prozent

im Jahre 2003 auf ca. 44

Prozent in 2009.

Fazit

Der Erfolg des Digitalisierungsprozesses

hängt ganz entscheidend

davon ab, ob der Endver -

braucher für sich einen Mehrnutzen

erfährt. Momentan überwiegen

für ihn – außer beim Satelliten

– eher die Nachteile. Der Autor

der Studie, Michael Schmid,

weist zusätzlich auf funktionale

Schwierigkeiten hin: „Ob Videorecorder

oder ein zweiter Fernseher

im Haushalt – für jedes Endgerät

fallen extra Kosten für den Digitalempfang

an. Solange keine Digitalempfänger

in den Endgeräten

implementiert sind, werden

die Verbraucher deutliche funktionale

Nachteile gegenüber

dem klassischen Analogempfang

spüren.“

Informationen zur Studie

Goldmedia GmbH,

Oranienburger Str. 27,

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Fax: +49-(0)30-246 266-66,

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Charlottenburg, GF: Dr. Klaus

Goldhammer, USt.ID: DE

813765996 2/3

„Media Transmission

Infrastructures 2009.

Marktpotenziale von Kabel,

Satellit, Terrestrik und der

Wettbewerb mit Broadbandinfrastrukturen“

Die neue Goldmedia-Studie bietet

den aktuellsten Überblick zu

den Markt- und Entwicklungspotenzialen

von Kabel, Satellit und

Terrestrik in Deutschland. Auch

die Kabelregionalmärkte werden

in die Analyse und Prognose der

Umsatzentwicklung mit Zusatzdiensten

bis 2009 einbezogen.

Zentraler Bestandteil der Analyse

ist der Wettbewerb mit DSL

und anderen alternativen Broadband-Infrastrukturen

(WLAN, Mobilfunk)

beim Broadband-Access

sowie der Infrastrukturwettbewerb

im Bereich Telefonie auch

auf Basis von VoIP. Zudem wird

die Entwicklung von Digi-tal-TV

(DVB-T, digitales Kabel, digitaler

Satellit) analysiert und prognostiziert.

Alle Infrastrukturen

werden damit erstmals vergleichend

und in Bezug auf ihre Entwicklung

mit Zusatzdiensten beschrieben.

Die Studie hat einen

Umfang von ca. 220 Seiten und

beinhaltet 60 Tabellen sowie 80

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8 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


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DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

Moritz, D.

VDE-Schriftenreihe Bd. 116

Das Geräte- und

Produktsicherheitsgesetz

(GPSG)

Gesetzestext und

Erläuterungen

2004, 138 S., DIN A5, kart.

ISBN 3-8007-2795-1

20,– € / 35,10 sFr*

Das neue Geräte- und Produktsicherheitsgesetz

ist die zentrale

deutsche Vorschrift für

das Inverkehrbringen von

technischen Arbeitsmitteln

und Verbraucherprodukten.

Das Fachbuch erläutert

anschaulich und gut verständlich

die gesetzlichen Bestimmungen

für das Inverkehrbringen

(Herstellung und

Handel) neuer und gebrauchter

Produkte. Dabei geht es

beispielhaft auf die Abgrenzung

zu anderen Gesetzen

ein und erklärt die Rolle

von Normen und anderen

technischen Spezifikationen.

3-8007-2795-1 VDE-Schriftenreihe Band 116

3-8007-2640-8 VDE-Schriftenreihe Band 118

3-8007-2801-X VDE-Schriftenreihe Band 185

310 377 Praxishandbuch Elektrotechniker-Handwerk

Außerdem kostenlos:

Werb-Nr. 040807

� Verlagsverzeichnis � Prospekt „Rund um das Elektro-Handwerk“

� Katalog der Normen (auf CD-ROM) � kostenlose Informationen zur VDE-Auswahl

für das Elektrotechniker-Handwerk

Pistora, G.

VDE-Schriftenreihe Bd. 118

Berechnung von Kurzschluss-Strömen

und

Spannungsfällen

Überstrom-Schutzeinrichtungen,

Selektivität,

Schutz bei Kurzschluss,

Berechnungen für die

Praxis mit CALCKUS

2004, 464 S., DIN A5, kart.

ISBN 3-8007-2640-8

22,– € / 38,60 sFr*

mit CD-ROM

Das Fachbuch behandelt in

leicht verständlicher Form die

wichtigsten mathematischen

Fragen der Methoden der

Kurzschlussstromberechnung

und untermauert diese durch

praxisnahe Beispiele. Das

beiliegende Programm auf

CD-ROM bietet spezielle Berechnungsvarianten

zur Kurzschlussstromberechnung

an.

Systemvoraussetzungen:

Windows 9x, 2000, XP, NT

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Hasse, P. / Landers, U. /

Wiesinger, J.

VDE-Schriftenreihe Bd. 185

EMV – Blitzschutz von

elektrischen und elektronischen

Systemen in

baulichen Anlagen

Risiko-Management,

Planen und Ausführen

nach den neuen

Vornormen der Reihe

VDE 0185

2004, ca. 300 S., DIN A5, kart.

ISBN 3-8007-2801-X

ca. 25,– € / ca. 43,80 sFr*

(Erscheint im IV. Quartal 2004)

Bauliche Anlagen verfügen

heute oft über eine Vielzahl

von elektrischen und

elektronischen Systemen.

Die Funktionssicherheit

dieser Systeme kann nur

durch ein umfassendes

Schutzkonzept gegen Blitzeinwirkungen

und Überspannungen

gewährleistet

werden.

9


TECHNIK

Die Klassifikation von

elektrotechnischen Produkten

nach dem Standard ETIM

hat das Potential zur Euro-Norm

Dipl.-Ing. Uwe Schmogro

Für den elektronischen Datenaustausch

von Produktdaten existieren

seit langem Standards wie

ELDANORM, ohne die die Erfassung

und der Austausch von Daten

schon heute kaum noch zu

bewältigen wäre. ETIM (Elektrotechnisches

Informationsmodell)

ist ein System zur Klassifikation

und zur standardisierten technischen

Beschreibung von Elektrogütern,

welches zum Datenaustausch

auf dem Katalogstandard

BMEcat (XML) setzt. Für die Anwender

ergeben sich viele innerbetriebliche

und wettbewerbsrelevante

Vorteile, wenn Sie die vorgegebenen

Regeln zur Erfassung

von Artikeln einhalten und eine

geeignete Software zur Datenverarbeitung

einsetzen.

Das ETIM-Daten-

austauschformat

Mit der Verwendung des auf

XML basierenden Katalogstandards

BMEcat als Austauschformat

für ETIM wurde eine zukunftsträchtige

Entscheidung

getroffen. XML (Extensible Markup

Language) ist dabei ein völlig

neutrales Format zum Austausch

von strukturierten Daten

und wird besonders im Internet

und als Industriestandard global

eingesetzt. Katalogformate,

die nicht auf XML basieren, werden

in der Zukunft nur schwerlich

weiter bestehen können. Der

Standard BMEcat begründet sich

auf eine Initiative des Bundesverband

Materialwirtschaft, Einkauf

und Logistik e. V. (BME), Frank-

furt a.M. und definiert zusätzlich

unter anderem die einheitliche

Strukturierung von Produktdaten

und die Einbindung von

multimedialen Dokumenten, wie

beispielsweise Bildern, Grafiken,

technischen Beschreibungen, Videos

usw. Derartig erstellte Daten

können leicht von einem System

auf das andere transformiert

werden und erfüllen somit auch

wesentliche Voraussetzungen für

viele Bereiche des E-Commerce.

Die Verwendung von XML bannt

endlich auch die Gefahr in der

weiteren Entwicklung technologisch

in eine Sackgasse geraten

zu können.

Das ETIM-Klassifikationsmodell

ETIM wurde vom Zentralverband

der elektrotechnischen Handwerke

in Holland (UNETO) initiiert

und letztlich unter dem Dach des

Vereins ETIM Deutschland e.V.

mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts

für Arbeitswirtschaft

und Organisation (IAO) und anderen

Verbänden (ZVEI, ZVEH,

VEG usw.) weiterentwickelt. Seit

2000 existiert zusätzlich eine Kooperation

mit dem Standard

eCl@ss. Das ETIM-Modell beinhaltet

im Wesentlichen eine

Gruppierung der Artikel in Klassen,

Merkmale und Merkmalswerte.

Praktisch wird jeder Artikel

einer einzigen Klasse zugeordnet

und besitzt (in Abhängigkeit

von der jeweiligen Klasse) verschiedene

Merkmale und Merkmalswerte.

Beispiel: Klasse = All-

gebrauchslampe; Merkmal 1 =

Leistung, Wert 1 = 60; Merkmal

2 = Spannung, Wert 2 = 220;

Merkmal 3 = Ausführung, Wert

3 = klar usw. Das Klassifikationsmodell

unterliegt einer einheitlichen

Nomenklatur, ist herstellerunabhängig,

mehrsprachig

verwendbar und kostenfrei zugänglich.

Die Vorteile von ETIM

• Datenverwaltung und der Datenaustausch

sind unabhängig

von den verwendeten

EDV-Systemen

• Ablage von (gleichzeitig) Daten

und deren Struktur in einer

einfachen ASCII-Datei

(XML) ist genial und technologisch

investitionssicher

• Qualität der Produktdaten

steigt und Fehleranfälligkeit

sinkt

• Nötige Reaktionsfähigkeit auf

ständige Erhöhung der Quantität

der Daten bei kürzerem

Produkt- und Lebenszyklus

• Einfache Erweiterbarkeit des

Standards, auch nutzerspezifisch

• Unabhängigkeit von der Sprache

durch austauschbare (verlinkte)

Bibliotheken

• Bereitstellung multimedialer

Daten (CD, Internet, . . . , Video,

Druck)

• Mit zunehmender Internationalisierung

des Standards vereinfacht

sich der Handel. (Bisher

kursierten allein im Internet

über 160 Katalogformate,

insbesondere für Shopsysteme.)

• Prozessbeschleunigung (Migration,

Integration, Katalogproduktion,

Beschaffung usw.)

• Produkte werden einfacher vergleichbar

bis hin zu ihren Preisen

• Gleichartige und effektivere

Suchmöglichkeiten

Hieraus resultieren erhebliche

Kosten- und Zeiteinsparungen.

Mögliche Bedenken

und Einwände

Obwohl die Klassifizierung der

Produkte so aufwändig wie unumgänglich

ist, wird die weitere

konkrete Umsetzung sehr interessant

sein. Die Akzeptanz des

Standards wird umso schneller

zunehmen, je weniger seine Eltern

im Klassifizierungsmodell

wieder erkennbar sind, d. h. je

breiter die Nutzergruppe sein

wird und je präziser ihre spezifischen

Bedürfnisse sich einbinden

lassen. Sicherlich fehlen im ETIM-

Modell heute noch einige Merkmale,

Merkmalswerte, vielleicht

auch Produktklassen und zur Erfüllung

des Traums vom einfachen

Preisvergleich bedürfte es

zum jetzigen Zeitpunkt noch zusätzlicher

Anstrengungen. Andererseits

wurde schon sehr viel geleistet

und der ETIM e.V. freut

sich ganz bestimmt über neue

Mitstreiter und Anregungen für

die weitere Arbeit. Wünschenswert

wäre, dass irgendwann gilt:

„Artikel die derselben Klasse angehören,

gleiche Merkmale und

Merkmalswerte besitzen, sind

gleich“. Einen sehr interessanten

Ansatz zur Klassifizierung bietet

übrigens auch der ZVEH mit der

META-Stückliste zur KFE. Würde

man die META-Artikel klassifizieren,

könnte man quasi rückwärts

auf die angebundenen, konkreten

Artikel schließen! Eine erhebliche

Aufwands- und Zeitersparnis

wie sie von der META-Stückliste

gewollt ist, wäre die direkte

Folge.

Zur Verarbeitung der ETIM-Daten

wird eine entsprechend leistungsfähige

Software benötig. Die

erste Wahl für ein mittelständisches

Unternehmen wie Mennekes

Elektrotechnik mit hoch integrierter

EDV kann dabei die Implementierung

von SAP XI sein.

Aber wenn es nur um Klassifizierung,

Verwaltung, Vergleichen

und Erzeugung von Produktkatalogen

geht, kann auch schon

10 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


eine kleine, weitaus kostengünstigere

Softwarelösung, wie DA-

VIGO-EDIT, alle Anforderungen

von Herstellern, Großhändlern

und Installateuren erfüllen.

Wege zu ETIM

Wir, DAVIGO-EDV-SYSTEME, Inhaber

Dipl.-Ing. Uwe Schmogro,

bieten Softwarelösungen zur Erstellung

und Konvertierung von

Produkt- und Leistungskatalogen.

Die Software DAVIGO-EDIT kann

die klassischen Datenaustauschformate

(ELDANORM, ZVEH, DA-

TANORM, GAEB 81-86, . . . ASCII)

lesen, schreiben, verwalten und

somit konvertieren. Unser Kunde

und Softwareanwender TCS Tür-

ControlSysteme AG verwendete

in der Vergangenheit DAVIGO-

EDIT bereits zur Erzeugung seiner

Produktkataloge, möchte in

der Zukunft verstärkt die Möglichkeiten

des eBusiness nutzen

und als Lieferant seine Artikel

Schematische Darstellung der Hauptfunktionen

von DAVIGO-EDIT

Katalog-Import

DATANORM (3,4,5), ELDANORM (5/90,1/96,2000),

ZVEH (1/96,kfe,ZVEHNORM), Mittag, StLB (Beuth), ASCII,

GAEB (81-86), usw. + ETIM (BMEcat) +

individuelle Schnittstellen


Katalog-Verwaltung

ETIM-Tabellen

Produktdaten: Erstellen, Klassifizierung der Produkte

Bearbeiten, Wandeln, in dem Standard nach Klasse,

Selektieren, Prüfen, Löschen, Merkmalen und Merkmalswer-

Klassifizieren nach ETIM, ten mit Randinformationen

vorhandene Klassifizierungen (Synonyme, Matchcode, Maß-

in Klartext auflösen, etc. einheiten, Produktgruppen)


Katalog-Export

DATANORM (4,5), ELDANORM (1/96,2000), ZVEH,

(1/96,kfe,ZVEHNORM),

GAEB (81-86), ETIM (BMEcat), HTML, ASCII, usw.

+ ETIM + individuelle Schnittstellen und Scripte

Weitere Informationen zum Thema im Internet:

www.etim.de, www.bmecat.de www.tcs-germany.de

www.sonepar.de, www.eas-y.de www.davigo.de

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

TECHNIK

bei Sonepar einstellen. Sonepar

verlangt jedoch von seinen Lieferanten

generell die Übergabe

der Produktdaten im ETIM-Standard

und setzt ETIM selbst als Firmenstandard

ein. Folglich musste

DAVIGO-EDIT um den ETIM-

Standard erweitert werden. Dabei

wurden fehlende Felder und

Tabellen intern ergänzt und

nach Analysen Beziehungen zu

den vorhandenen Normen hergestellt.

(Konvertierungen erfolgen

immer auf der Basis des kleinsten

gemeinsamen Nenners.) Insbesondere

gelang eine optimale

Gegenüberstellung des jeweiligen

Produktes zu den Tabellen

der ETIM-Klassifikation innerhalb

einer Bildschirmmaske. Somit

können die jeweiligen ETIM-

Merkmale und Werte leicht in

den Artikel übernommen werden.

Die klassischen Produktdaten lagen

ja bereits u. a. in ELDANORM

vor und konnten zur ETIM-Klassi-

Elektro- und Gebäudetechnik

2004

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Name, Vorname

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fikation einfach neu in das Programm

eingelesen werden. Ein

Hersteller kennt sein Produkt und

kann es mit DAVIGO-EDIT auch

leicht klassifizieren. Praktisch liegen

die Probleme der Klassifizierung

nach ETIM für unsere Kunden

im Detail („Wie ist eigentlich

die Definition für das Ursprungsland,

wenn das Produkt

aus zusammengesetzten Teilen

unterschiedlichen Ursprungs besteht?“)

Auch hier versuchen wir

unseren Kunden zu helfen. (Es

gibt zum Glück das ETIM Clearing

Center.)

Hauptfunktionen

der Software DAVIGO-EDIT

• Verwaltung und Herausgabe

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Gebäudetechnik 2004

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und Präsentationen

• Klassifizierung der Produkte im

Standard ETIM

• Dateikonvertierung zwischen

verschiedenen Formaten,

Standards, Normen

• Datenübernahme aus „alten“

Programmen und Rückkonvertierung,

für den weiteren Datenaustausch

mit denjenigen

Geschäftspartnern, die – noch

– nicht im ETIM-Standard erfassen

und austauschen

• Informationssystem neben

betriebswirtschaftlichem Programmsystemen

• Individuelle Erweiterungs- und

firmenspezifische Anpassungsmöglichkeiten

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11


MEINUNG

Calvinisten und Genießer

Westeuropäer machen etwa doppelt so viel Urlaub

wie Amerikaner – mit entsprechenden Folgen

Von Alberto Alesina

Gegenwärtig liegen in Frankreich

und Deutschland in der Altersgruppe

der 15- bis 25-Jährigen

die durchschnittlichen Arbeitsstunden

pro Person um etwa

50 % unter dem US-amerikanischen

Wert. Obwohl sich manche

Amerikaner immer gerne

mit ihrer überragenden Arbeitsethik

brüsten, gab es diese Ungleichheit

der Arbeitsstunden

zwischen den USA und Europa

nicht immer. Tatsächlich war die

Anzahl der Arbeitsstunden bis

in die Mitte der 1970er-Jahre

auf beiden Seiten des Atlantiks

etwa gleich.

Ab der Mitte der 1970er-Jahre allerdings

begannen die Westeuropäer

jedes Jahr weniger zu arbeiten,

während die Amerikaner im

Großen und Ganzen auf gleich

viele Arbeitsstunden kamen wie

vorher. Wenn die Westeuropäer

nach einer Erklärung suchen,

warum ihr Wirtschaftswachstum

dem amerikanischen nachhinkt,

müssen sie keine weiteren

Nachforschungen anstellen.

Eine geringere Teilnahme am

Arbeitsmarkt erklärt etwa die

eine Hälfte des Unterschiedes

und mehr Urlaubstage der Arbeitnehmer

die andere. Die Bedeutung

der Ferien sollte niemanden

überraschen, der europäische

Gegebenheiten kennt:

ausgestorbene Städte im August,

dreiwöchige „Urlaubsbrücken“

im April und Mai in Frankreich

und Italien, die jeden Freitag

um 14 Uhr in deutschen Städten

ausbrechenden „Stoßzeiten“

und die übervölkerten Skipisten

im Februar während der Winterschulferien.

Es ist allerdings eine Geschichte

zu wissen, „wie“ die Europä-

er weniger arbeiten als die Amerikaner,

aber eine andere, „warum“

das so ist. Eine Erklärung

ist, dass Amerikaner als calvinistische

Workaholics wahrgenommen

werden (und sich selbst

auch gerne so sehen), während

die Europäer sich selbst gerne

als Menschen sehen, die wissen,

wie man die schönen Seiten des

Lebens genießt. Als ein in den

USA tätiger Europäer gebe ich

zu, dass ich auch mehr Urlaub

nehme als meine amerikanischen

Kollegen. Diese „kulturell“

bedingte Erklärung könnte

also etwas für sich haben. Aber

warum begann das alles um das

Jahr 1973?

Ein zweiter Erklärungsversuch

sieht den Grund für den Unterschied

zwischen den USA und

Europa in den unterschiedlichen

Einkommensteuersätzen,

die in Europa seit den 1970er-

Jahren beträchtlich gestiegen

sind, während sie in den USA seit

den frühen 1980er-Jahren fielen.

Die Höhe der Einkommensteuersätze

beeinflusst die Arbeitswilligkeit.

Sie haben vielleicht keine

großen Auswirkungen auf die Arbeitsstunden

des Familienerhalters

(typischerweise der Mann),

aber sie beeinflussen die Teilnahme

der Frauen auf dem Arbeitsmarkt.

Warum auch arbeiten,

wenn das Nettoeinkommen

kaum für Kinderbetreuung und

Hilfe im Haushalt reicht?

Aber selbst das ist keine ausreichende

Begründung, denn Studien

über die Reaktion des Angebots

an Arbeitskräften auf Steueränderungen

legen nahe, dass

es noch etwas anderes geben

muss, um die enorme Kluft zwischen

den USA und Europa, vor

allem Frankreich und Deutschland,

zu erklären.

Für die Altersgruppe der über 50-

Jährigen ist die Struktur der Rentensysteme

ein Hauptfaktor. In

Europa war und ist es noch immer

lukrativer, frühzeitig in Rente

zu gehen als in den USA. Warum

sollte ein Franzose oder ein

Italiener heute mit Anfang 60

arbeiten, wenn er sich in den

1990er-Jahren mit Mitte 50 bei

80 % oder mehr seines letzten

Aktivbezuges in die Rente verabschieden

konnte? Bei Frauen

lag das Renteneintrittsalter Mitte

der 1990er-Jahre noch niedriger,

und öffentliche Bedienstete hatten

noch mehr Privilegien.

Aber das ist noch nicht alles. In

den 1980er- und 1990er-Jahren

reagierten viele europäische Gewerkschaften

auf die steigende

Arbeitslosigkeit mit einer Politik

der verkürzten Arbeitszeit

bei gleich bleibender Beschäftigungslage.

Die Arbeitszeit wurde

verringert (das heißt, es gab mehr

Urlaub), um die Beschäftigungszahlen

stabil zu halten. Das Problem

dabei war, dass die Lohnzahlungen

nicht proportional zu

den kürzeren Arbeitszeiten fielen,

so dass es zu einer Erhöhung des

Stundenlohnes kam. Die geringere

Produktivität und höhere Lohnstückkosten

untergruben die Bereitschaft

der Unternehmen,

neue Arbeitskräfte einzustellen,

wodurch die Arbeitslosenrate in

Europa ständig höher ist als in

den USA.

Die heutigen Debatten um das

Wachstum in Europa sind voll

von Schlagwörtern wie „wissensbasierte

Gesellschaft“, „technologischer

Fortschritt“ und „Investitionen

in die Bildung“. Die

Europäer brauchen bestimmt irgendetwas,

um die Nachteile ihres

kürzeren Erwerbslebens und

der vielen Ferien wettzumachen.

Viel an der Diskussion ist jedoch

bloß eine Form der Political Correctness.

Für die Europäer ist es

beruhigender – und es „hört sich

besser an“ –, wenn man ihnen

erzählt, ihr Wirtschaftswachstum

hinke deshalb nach, weil die Gesellschaft

noch nicht ausreichend

wissensbasiert ist, anstatt sie auf

die Beziehung zwischen Urlaub

und Wachstum hinzuweisen.

Die Europäer neigen dazu, Urlaub

dem Wirtschaftswachstum

vorzuziehen. Ich persönlich

liebe es, immer mehr Urlaub

zu nehmen. Aber dann darf ich

mich nicht beschweren (was ich

auch nicht tue), wenn mein Einkommen

nicht immer schneller

wächst.

Alberto Alesina ist Professor für

Wirtschaftswissenschaften an der

Universität Harvard.

C: Project Syndicate. Übersetzung:

Helga Klinger-Groier

(aus Welt v. 6. Juli 2004)

Schreiben Sie uns

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Fax (0 30) 85 95 58 55

redaktion@derelektrofachmann.de

12 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


Mit Rückenwind zu neuen Umsätzen

Planung auf Basis von Modellaktionen – Pressearbeit unerlässlich

– Überarbeiteter TV-Spot schafft mediales Interesse

Ab dem 27. September ist es wieder

soweit: Das Deutsche Elektrohandwerk

leistet an den E-

CHECK Sicherheits- und Energiespartagen

mit seinen Innungen

und Fachbetrieben Aufklärungsarbeit

im Umgang mit Strom. Die

gesamte Planung basiert dabei

auf Musteraktionen der letzten

Jahre, die besonders medien-

und publikumswirksam waren.

Groß angelegte Marketingaktionen

wie Fernsehspots in der

ARD sorgen für die nötige Aufmerksamkeit.

Die E-CHECK Partner-Unternehmen

aus Industrie

und Elektro-Großhandel stellen

attraktive Marketing-Pakete für

die Innungsfachbetriebe bereit.

Auch die Initiative EnergieEffizienz

ist als starker Kooperationspartner

wieder dabei.

„Den Menschen waren die Themen

Sicherheit und Energiesparen

noch nie so wichtig wie heute.

Genau da müssen wir ansetzen.

Wenn ihnen die Risiken im

Umgang mit Strom und das Einsparpotenzial

neuer elektrischer

Anlagen und Geräte anschaulich

und eindringlich vor Augen

geführt werden, ist der Schritt

zur Neukundengewinnung nicht

mehr weit“, erklärt Landesinnungsmeister

Günter Hermann.

Und die tollen E-CHECK Umsatzzahlen

sollten für einen gehörigen

Motivationsschub bei

Innungen und ihren Mitgliedern

sorgen: Das Jahr 2003 hat den E-

CHECK Fachbetrieben über 100

Millionen Euro Umsatz beschert.

Dabei zeichnen die Folgeumsätze

aus der E-CHECK Prüfung für

60% des gesamten E-CHECK

Umsatzes verantwortlich. Günter

Hermann: „Ein unmissverständliches

Zeichen! Wer noch

nicht zur Familie gehört sollte

jetzt auf den E-CHECK Zug auf-

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

zuspringen und so die Voraussetzung

schaffen, sich an den Aktionstagen

zu beteiligen.“

Mit Modellaktionen zum Erfolg

Die E-CHECK Umsatz-Rekordzahlen

und die Erfolgsmeldungen

konnten aber nicht darüber

hinwegtäuschen, dass im letzten

Jahr bei vielen der 360 teilnehmenden

Innungen und Fachbetriebe

die hohen Erwartungen

an die Aktionstage nicht erfüllt

wurden. Sie hatten zusammen

mit den Partner-Unternehmen

Ausstellungen und Aktionen

organisiert und damit nur

wenige Besucher mobilisieren

können. Das soll jetzt anders

werden. Denn die Sicherheits-

und Energiespartage 2004 setzen

da an, wo sie in den letzten

Jahren besonders erfolgreich wa-

ren: bei medien- und publikumswirksamen

Veranstaltungen. Im

Aktionsfahrplan werden den Innungen

und Fachbetrieben praxisnahe

Modellaktionen anderer

Innungen vorgestellt, die

eine Aufmerksamkeit einbrachten.

Sie dienen als praktische

Hilfe oder einfach als Ideengeber

für eigene Aktionen, um die

Zielgruppen Privat, Gewerbe und

Verwaltung für die Veranstaltungen

zu gewinnen.

Presse sorgt für breite Aufmerksamkeit

Damit ist es aber noch nicht getan.

Um Marketing-Aktionen zu

einem durchschlagenden Erfolg

zu verhelfen, muss für mediale

Berichterstattung gesorgt werden.

Deshalb wird den Innungen

geraten, eine Pressemappe anzu-

E-CHECK

fertigen und diese persönlich ein

paar Tage vor der Aktion in den

Redaktionen vorbeizubringen.

Im Innungs-Set steht, wie diese

aussehen muss. Im Betriebs-Set

(beide erhältlich beim Landesinnungsverband)

befinden sich Anzeigenvorlagen,

Florpost, Poster,

Kundenprospekte und ein Fax-

Bestellschein für weitere Werbemittel.

Außerdem können mittels

Direktwerbebriefen die Kunden

angesprochen und so aktiv

schon im Vorfeld Interesse geweckt

werden. Alle Materialien

stehen auch auf der Internetseite

www.arge-medien.de zum Download

bereit.

Die E-CHECK Partner-Unternehmen

aus Industrie und Großhandel

stellen attraktive Marketing-Pakete

für die Innungsfachbetriebe

bereit. Außerdem werden

sie sich an Veranstaltungen

und Podiumsdiskussionen beteiligen.

Voraussetzung ist natürlich

eine rechtzeitige Kontaktaufnahme.

Das gilt ebenso für E

nergieversorgungsunternehmen

/Stadtwerke. Und: Auch dieses

Jahr finden die E-CHECK Sicherheits-

und Energiespartage in Kooperation

mit der Initiative EnergieEffizienz

statt – ein Bündnis

für effiziente Stromnutzung in privaten

Haushalten. Ihr Ziel ist es,

die CO2-Emission im Privatsektor

zu reduzieren und damit zum Klimaschutz

beizutragen. Träger der

Initiative sind die Verbände der

Energiewirtschaft (VDEW, VRE,

VKU) und die Deutsche Energie-

Agentur GmbH (dena). Gefördert

wird die Initiative von der

Deutschen Bundesstiftung Umwelt

(DBU) und dem Bundesministerium

für Wirtschaft und Arbeit

(BMWA).

„Stromeo und Julia“

Auch im Fernsehen wird für eine

breite Aufmerksamkeit gesorgt

sein. Der E-CHECK TV-Spot „Stromeo

und Julia“ aus dem letzten

Jahr wurde überarbeitet. Pünktlich

zu Beginn der Aktionstage

13


E-CHECK

wird er in die deutschen Wohnzimmer

gebracht. Und das zur

besten Sendezeit: Im letzten Werbeblock

vor der Tagesschau auf

der ARD wird er vom 27. September

bis 16. Oktober jeden Werktag

ein Millionen-Publikum aus

der relevanten Zielgruppe erreichen.

Er unterstützt somit die

Der Weg ist geebnet,

marschieren Sie los!

von Helmut Kiefer, MENNEKES

Bereits bei den vergangenen Aktionstagen

konnten aktive E-CHE-

CKer von der intensiven Marktarbeit

von MENNEKES profitieren.

Während in der ersten Kampagne

Handwerk, Gewerbe und Industrie

beworben wurden, konzentrierte

MENNEKES sich anlässlich

der Sicherheits- und Energiespartage

im Herbst letzten

Jahres auf die große Gruppe

Gastronomie und Hotellerie.

Redaktionelle Beiträge in Fachzeitschriften

der Zielgruppe,

eine breit angelegte Mailingaktion

und die Bereitstellung von

zielgruppengerechtem Informationsmaterial

waren die Eckpfeiler

der Herbstoffensive. Viele E-

CHECK Betriebe sind auf diesen

Zug aufgesprungen und haben

erfolgreich Zusatzumsätze mit

neuen Gastronomiekunden realisieren

können. Dennoch ist

das Potenzial noch lange nicht

erschöpft und es lohnt sich, diese

Zielgruppe erneut intensiv zu

bewerben.

So entschied sich MENNEKES,

die gleiche Zielgruppe in diesem

Frühjahr, rechtzeitig zum sprich-

Marketingaktionen der Innungen

und Fachbetriebe.

Günter Hermann meint: „Die

Aktionstage wurden noch nie

so gründlich vorbereitet. Die Voraussetzungen

für eine erfolgreiche

Durchführung sind geschaffen.

Jetzt heißt es: Aufklären, aufklären,

aufklären!“

wörtlichen Frühjahrsputz, nochmals

zu bewerben. Diesmal mit

einer umfangreichen Mailingaktion

an über 20000 ausgewählte

Gastronomie- und Hotelleriebetriebe.

Die Adressaten erhielten einen

Sonderdruck des redaktionellen

Beitrags aus der Fachzeitschrift

GASTRONOMIE – Das Unternehmermagazin

zusammen mit

einem speziell für den Bereich

Gastronomie konzipierten Prospekt

und der Aufforderung, ihren

Elektrofachmann auf den E-

CHECK anzusprechen.

Zeitgleich wurden alle E-CHECK

Betriebe in einer weiteren Mailingaktion

über diese Maßnahme

informiert. Sie erhielten ein

Belegexemplar der Gastronomieaussendung

zusammen mit dem

Angebot interessanter Produkte

und Marketinghilfen für die Beratung

vor Ort. Einen vorbereiteten

Musterbrief für eigene Aussendungen

an die Gastronomiebetriebe

können sich die interessierten

E-CHECK Betriebe von

der MENNEKES-Homepage herunterladen.

Ohne Eigeninitiative geht

nichts

Diese intensive Informations-

arbeit von MENNEKES bedeutet

natürlich nicht, dass jetzt die

Gastronomiebetriebe alles stehen

und liegen lassen, um den

Elektrofachmann ins Haus zu

bestellen. Sie kann auch nicht

dafür sorgen, dass Gaststätten-

, Restaurant- oder Hotelbetreiber

einen automatischen Umsatzboom

im Elektrohandwerk

auslösen. Aber sie sorgt dafür,

dass diese Betriebe für das Thema

elektrische Sicherheit und E-

CHECK sensibilisiert werden. Sie

öffnet dem Elektrofachmann die

Tür und erleichtert die Akquisition

vor Ort. Ohne Eigeninitiative

wird kein E-CHECK Betrieb von

dieser Vorarbeit profitieren.

Deshalb gilt auch hier der Satz:

„Es gibt nichts Gutes, außer man

tut es.“ Setzen Sie alle Marketinghilfen

ein, die Ihnen zur Verfügung

stehen. Hierzu gehören

nicht nur die von MENNEKES angebotenen

Hilfen, sondern auch

die Marketingmodule 2004 der

ArGe Medien im ZVEH. Schreiben

Sie die Gastronomie an, nehmen

Sie telefonisch Kontakt auf und

vereinbaren Sie Beratungstermine.

Wenn Sie es nicht tun, wird

ein anderer die Früchte ernten.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Planbare Reparatur- und Wartungsarbeiten

werden in der

Nebensaison durchgeführt.

So beeinträchtigen sie die Betriebsabläufe

und die Gäste

am wenigsten. Wenn erst einmal

die Hauptsaison begonnen

hat, sinkt Ihre Erfolgschance

rapide. Nutzen Sie deshalb

das Frühjahr für die intensive

E-CHECK Beratung bei Gastronomie-

und Beherbergungsbetrieben.

Rechnen Sie Ihren Kunden

doch einmal vor, wie teuer ein

Stromausfall in der Küche, im

Lokal, im Biergarten oder im

Veranstaltungsbereich werden

kann und wie günstig im Vergleich

dazu der E-CHECK ist.

Abgesehen davon, dass Schäden

immer zum ungünstigsten

Zeitpunkt auftreten, sind planbare

Arbeiten auch immer kostengünstiger

als Notreparaturen.

Mit einer frisch gecheckten Anlage

kann der Hotelier gelassen

dem Saisongeschäft entgegen

sehen. Welche Argumente für

den E-CHECK sprechen, können

Sie auch nochmal in den Marketingmodulen

2004 der ArGe Medien

im ZVEH nachlesen.

Mit Mehrwert punkten

Wenn Maßnahmen planbar sind,

können Sie ohne Zeitdruck Alternativlösungen

vorschlagen, die

dem Kunden einen Zusatznutzen

bringen. Das bedeutet für

Sie interessante Zusatzumsätze,

an die bei einer Notreparatur

nicht zu denken wäre.

MENNEKES bietet eine ganze

Reihe interessanter Produkte,

die für die Gastronomie und Hotellerie

einen hohen Nutzen bieten.

Mit AirKRAFT® steht ein Verteiler

zur Verfügung, der für Küchen,

Buffets und Seminarräume

interessant ist. Abgehängt

von der Decke oder als mobiler

Verteiler können nicht nur unterschiedliche

Steckdosen in einem

formschönen Verteiler kombiniert

werden, er bietet optional

auch die Möglichkeit, Daten-

oder Kommunikationssteckdosen

zu integrieren.

Edelstahlkombinationen Aufputz

und Unterputz ermöglichen dezent

den Anschluss unterschiedlichster

elektrischer Verbraucher.

Da die Türen auch bei gesteckten

Zuleitungen abschließbar

bleiben, sorgen sie zu jeder Zeit

für mehr Sicherheit, da Manipulationen

verhindert werden.

Ein besonderes Highlight ist die

neue Edelstahl-Unterputzkombination

mit integrierbarem Wasseranschluss.

Sie ist durch die

frostsichere Wasserarmatur auch

für den Außenbereich geeignet.

14 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


Fachbeiträge in Gastronomiezeitschriften

sensibilisieren für das Thema elektrische

Sicherheit. Zielgruppengerechte Prospekte

von MENNEKES zeigen sowohl typische

Schwachstellen als auch geeignete Lösungen.

All diese Hilfsmittel stehen für den aktiven

E-CHECK auf Abruf bereit.

So lässt sich eine Thekenanlage

im Biergarten genauso schnell

anschließen wie ein Hochdruckreiniger.

Versorgungsstrecken für Strom

und Wasser werden so kurz wie

möglich gehalten. Das bedeutet

weniger Unfall- und Fehlerquellen

und erleichtert die Arbeit

bei Wartungs-, Reinigungs-

und Pflegearbeiten. Außerdem

lässt sich hier auch die flexibel

installierte Außenbeleuchtung

anschließen.

Die Notstromeinspeisung ist ein

weiteres Produkt, welches auch

für die Gastronomie interessant

ist. Sie ermöglicht ein Mehr an

Sicherheit für Gäste und Personal

bei einem Stromausfall. Die

installierte Notstromeinspeisung

ist kostengünstig und verkürzt

die Ausfallzeiten von Anlagenbereichen.

Die zu erhaltenden

Funktionen werden gezielt

ausgewählt und geplant. Chaotisches

Handeln unter Zeitdruck,

wie es im Schadensfall oft üblich

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

ist, kann so vermieden werden.

Vergessen Sie auch nicht all die

anderen Aspekte zum Thema Sicherheit

und Energieersparnis,

zum Beispiel Bewegungsmelder,

Brandschutz oder Überspannungsschutz.

Das Feld ist bestellt,

bringen Sie die Ernte ein

MENNEKES hat für Sie viel Vorarbeit

geleistet. Die Gastronomie

wurde durch redaktionelle Beiträge

und Mailings von MENNEKES

für das Thema E-CHECK und elektrische

Sicherheit sensibilisiert.

Für Ihre Arbeit vor Ort stehen

Ihnen wirkungsvolle Hilfsmittel

zur Verfügung. Interessante Produkte,

die einen hohen Nutzen

bieten, helfen, den Kunden zu

überzeugen.

Packen Sie die Gelegenheit beim

Schopfe und machen Sie mit. Nur

wenn Sie selbst die Initiative ergreifen,

werden Sie von dieser

Vorarbeit profitieren und können

die Früchte der gemeinsamen

Aktivitäten ernten.

E-CHECK

Fragen und Antworten zum Thema

Energiesparen und Sicherheit

Die E-CHECK Sicherheits- und

Energiespartage gehen vom

27. September bis 29. Oktober

in ihre vierte Runde. An

der Richtigkeit und Wichtigkeit

der bundesweiten Aktionen von

Elektroinnungen und ihren Mitgliedern

besteht kein Zweifel.

Dennoch sind viele Menschen

noch immer nicht mit den Zielen

der Veranstaltungen vertraut.

Die wichtigsten Fragen

und Antworten sollen helfen,

bestehende Unklarheiten auszuräumen.

Was sind die E-CHECK Sicherheits-

und Energiespartage?

Die E-CHECK Sicherheits- und

Energiespartage sind eine Aktion

der Deutschen Elektrohandwerke

mit ihren Innungen und

Fachbetrieben. Ziel ist es, die

Menschen für den richtigen Umgang

mit Strom zu sensibilisieren.

Das geschieht anhand der

beiden Themen Sicherheit und

Energiesparen. Aufgeklärt wird

über neueste Technologien und

gesetzliche Vorschriften.

Warum E-CHECK Sicherheits-

und Energiespartage?

Um die Menschen über neueste

Energiespartechniken aufzuklären.

Aus ökologischer wie auch

ökonomischer Sicht wird das

Thema Energiesparen schließlich

immer interessanter. Hier

nur ein paar Zahlen, die das bestätigen:

In einem durchschnittlichen

Haushalt könnten 25%

Energie gespart werden. Moderne

Haushaltsgeräte verbrauchen

sogar nur noch halb so viel

Strom wie vor 25 Jahren. 11%

des privaten Stromverbrauchs

in Deutschland werden für die

Stand-by-Schaltung von Geräten

verschwendet. Im Gewerbe

schlummern zum Beispiel im Be-

reich Beleuchtung enorme Energiesparpotenziale.

Was hält die Politik von den

E-CHECK Sicherheits- und

Energiespartagen?

Die politische Öffentlichkeit hat

die Wichtigkeit der Aktionstage

erkannt. Deshalb finden sie

auch dieses Jahr in Kooperation

mit der Initiative EnergieEffizienz

statt – ein Bündnis für effiziente

Stromnutzung in privaten Haushalten.

Ihr Ziel ist es, die CO2-

Emission im Privatsektor zu reduzieren

und damit zum Klimaschutz

beizutragen. Träger der

Initiative sind die Verbände der

Energiewirtschaft (VDEW, VRE,

VKU) und die Deutsche Energie-

Agentur GmbH (dena). Gefördert

wird die Initiative von der

Deutschen Bundesstiftung Umwelt

(DBU) und dem Bundesministerium

für Wirtschaft und Arbeit

(BMWA).

Um welche Energiespar-Themen

geht es bei den Aktionstagen?

Der Themenblock Energiesparen

befasst sich unter anderem

mit Beleuchtungssystemen und

elektronischen Vorschaltgeräten.

Stand-by ist ein überflüssiger

Stromfresser. Die Antwort auf die

Frage, wie man ihn abstellt ohne

auf Komfort zu verzichten, erhalten

die Besucher bei den Aktionstagen.

Auch Möglichkeiten intelligenter

Gebäudetechnik werden

thematisiert. Des weiteren: Sparen

mit modernen Haushaltsgeräten

sowie Heizung und Klima.

Neue Technik sorgt für eine deutliche

Absenkung des Energieverbrauchs.

Um welche Sicherheits-Themen

geht es bei den Aktionstagen?

Es geht zum Einen um die Möglichkeiten

für einen effektiven

Schutz vor Blitzschlag und Über-

15


E-CHECK

spannung. Es werden neueste

Techniken für mehr Sicherheit

von Gebäuden, Geräten und Daten

vorgestellt. Zum Anderen werden

im Themenblock Schutz vor

Brand und Einbruch wirksame

Überwachungs- und Alarmsysteme

sowie Türkommunikationsanlagen

präsentiert. Der Personen-

und Sachschutz beschäftigt

sich darüber hinaus mit aktuellen

Techniken, die das Schlimmste

verhindern, wie zum Beispiel

Fehlerstrom-Schutzschalter. Gerade

für Gewerbetreibende sehr interessant:

Auch gesetzliche Vorschriften

und Prüffristen werden

eingehend thematisiert.

Wieso gibt es so viele Defekte

an elektrischen Anlagen und

Geräten?

Das hat einen einfachen Grund:

Wenn die elektrischen Anlagen

und Geräte erst einmal installiert

und in Betrieb genommen sind,

führen sie meist ein unbeachtetes

Schlummerdasein. Verantwortlich

dafür ist der Irrglaube,

die Elektroinstallation sei „auf

alle Ewigkeit“ ausgelegt. Vielen

Menschen ist nicht bewusst,

dass sie sich mit dieser Fehleinschätzung

einer großen Gefahr

aussetzen.

Was ist der E-CHECK, der den

Aktionstagen ihren Namen

gibt?

Der E-CHECK ist die geprüfte Sicherheit

für Elektroanlagen und

-geräte im Haus. Beim E-CHECK

wird geprüft, ob sich die Anlagen

und Geräte

im ordnungsgemäßen

Zustand

befinden, und

zwar im Sinne der

jeweils geltenden

VDE-Bestimmungen.

Wenn etwas

nicht in Ordnung

ist, behebt der

Elektrofachmann

den Fehler. Ein

mängelfreier Zustand wird durch

eine E-CHECK Prüfplakette sowie

ein detailliertes Prüfprotokoll dokumentiert,

das bei Vorlage bei

einigen großen Versicherungen

sogar Prämienvorteile einbringt.

Was hat der E-CHECK mit Energiesparen

zu tun?

Sehr viel! Der Elektrofachmann

bietet nämlich im Rahmen der E-

CHECK Prüfung auf Wunsch eine

individuelle Energiesparberatung

an. Dabei erklärt er, wie und wo

in Haushalt oder Betrieb Energie

gespart werden kann.

Was kostet der E-CHECK?

Das richtet sich vor allem nach

der Größe der Anlage und der

Anzahl der Geräte. Deshalb können

hier nur Durchschnittspreise

genannt werden. Diese liegen im

privaten Bereich bei 128 Euro für

eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus

und bei 580 Euro für

Gewerbebetriebe. Das sind moderate

Preise für eine Leistung,

die im Endeffekt sogar hilft, Geld

zu sparen.

Wieso das denn?

Die kompetente Energieberatung

des Elektrofachmannes

spart bares Geld. Der Kunde erfährt

hierbei, wo Energiesparpotenziale

schlummern. Die Kosten

für den E-CHECK sind deshalb

bald amortisiert. Gewerbebetriebe

zum Beispiel können so

im Jahr ganz nebenbei mehrere

Tausend Euro sparen.

Wo bekomme ich den

E-CHECK?

Da es sich beim E-CHECK um

eine besondere Leistung handelt,

bekommt

man ihn auch nur

beim qualifiziertenInnungsfachbetrieb.

Aber keine

Sorge, von denen

gibt es inzwischen

eine ganze

Menge. Mit über

12.000 Betrieben

bietet fast

die Hälfte aller

deutschen Innungsfachbetriebe

den E-CHECK an. Und es werden

immer mehr. Den E-CHECK

Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden

Sie ganz bequem auf www.echeck.de

Wer sollte einen E-CHECK

durchführen lassen?

Der E-CHECK ist richtig und wichtig

für Gewerbetreibende und

den öffentlichen Bereich. Auch

Vermieter und Hausverwalter sowie

Mieter und Eigentümer werden

aufgefordert, einen E-CHECK

durchführen zu lassen. Doch im

Grunde richtet er sich an jeden,

dem seine Sicherheit im Umgang

mit Strom am Herzen liegt.

Sind Prüfungen denn vorgeschrieben?

Im Gewerbe und öffentlichen

Bereich schon. Dort gibt es ganz

konkrete Fristen, die eingehalten

werden müssen. Diese variieren

zwischen vier Jahren für

elektrische Anlagen und ortsfeste

Betriebsmittel und sechs Monaten

für ortsveränderliche Geräte.

Wenn sich der Gewerbetreibende

nicht daran hält, verstößt

er gegen die Betriebssicherheitsverordnung

und muss seitens

der Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaft

mit Konsequenzen

rechnen.

Und im privaten Bereich?

Seit einigen Jahren sind auch

Wohnungen und andere privat

genutzte Gebäude von der Prüfpflicht

nicht mehr ausgenommen.

Es besteht zwar nach wie

vor keine ausdrückliche Rechtspflicht

für Privatkunden. Aber

die Gerichte verweisen bei Schadensfällen

auf die anerkannten

Regeln der Technik. Mit einem

E-CHECK können also auch im

privaten Bereich etwaige Schadensersatzansprücheabgewiesen

werden, weil man den einwandfreien

Zustand der elektrischen

Anlage schwarz auf weiß

belegen kann.

16 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


AKTUELLES

Leitfaden Solarthermische

Anlagen, 7. vollständig

überarbeitete Auflage

ist da!

Das Standardwerk für erfolgreiches

Planen, Verkaufen und Installieren

von Solarthermischen

Anlagen der Deutschen Gesellschaft

für Sonnenenergie in neuem

Erscheinungsbild richtet sich

an Planer, Architekten, Elektro-,

Gas-, Wasser- und Heizungsinstallateure

, Dachdecker und Weiterbildungsorganisatione

Jetzt einsteigen!

Das Interesse an Solarthermischen

Anlagen zur Beheizung

und Warmwasserbereitung

wächst zunehmend bei Eigentümern

und Bauherren. Vor allem

die Verpflichtung zum Austausch

von Standardölkesseln, die kontinuierliche

Förderpolitik und die

Änderung des Klimas lassen den

Bedarf an kompetenter und fachgerechter

Beratung und Planung

stark ansteigen.

Erfolgsvorsprung durch Knowhow!

Der in bewährter Form und in hoher

Qualität erscheinende DIN A

4 Ordner beinhaltet die Grundlagen

der Planung, Dimensionierung

und Installation von thermischen

Solaranlagen. Er wurde

grundlegend überarbeitet

und auf ca. 500 Seiten mit über

350 vierfarbigen Abbildungen

erweitert. Die Neuauflage gibt

Themen, die stark an Bedeutung

gewonnen haben, ausreichend

Raum wie z. B. wie dem

Wärmebedarf von Gebäuden,

dem solaren Marketing, der solaren

Kühlung und solarthermischen

Kraftwerken.

Neu aufgenommen wurden:

• EnEV

• Solare Kühlung und solarthermische

Kraftwerke

• Rahmenbedingungen wie

Einstrahlung und Normen in

Österreich und in der Schweiz

• Lernsoftware zur Solarthermie

• Übersicht der typische Mängel

an solarthermischen Anlagen

Die beiliegende CD beinhaltet :

• aktuelle Produktübersichten

zu Kollektoren, Speichern

und Regelungen

• Checklisten

• Hilfreiche Formulare

• Demoversionen von Simulationen

• Montage- und Animationsvideos

• einen Mustervorvertrag

Erhältlich ist der Leitfaden bei

der Deutschen Gesellschaft

für Sonnenenergie e. V. LV Berlin-Brandenburg

Tel. 030/

29381260, FAX 030/29381261,

mail dgs@dgs-berlin.de oder unter

www.dgs-berlin.de für 79,00

€ inkl. MwSt., zzgl. Versand.

Kostenlose Internet-

Präsenz für Hager Tehalit

Marktpartner

Ab sofort bietet Hager Tehalit

Elektro-Fachbetrieben die Erstellung

einer kostenlosen Internet-Präsenz

im Online-Branchen-Verzeichniswww.meinelektromeister.de

an. Dort ist

der Handwerks-Partner dann für

jeden Bauherren leicht zu finden.

Die Funktionsweise des Internet-

Services ist denkbar einfach: Benötigt

ein Bauherr die Dienste

eines Elektrofachbetriebs, kann

er über die Suchfunktion von

www.mein-elektromeister.de einen

geeigneten Betrieb in seiner

Umgebung finden. Als Such-Optionen

stehen Postleitzahl, Name,

Ort und als erweiterte Funktion

auch Tätigkeitsschwerpunkte wie

zum Beispiel Renovierung, Alarmsysteme,

Satellitentechnik oder

Gebäudesteuerung über EIB zur

Verfügung. Interessierte Elektro-

Betriebe können unter Angabe

ihrer Adresse und des Stichworts

„www.mein-elektromeister.de“

bei info@hager.de die Aufnahme

in das Verzeichnis beantragen.

Der Eintrag selbst erfordert

keine Programmierkenntnisse

und dauert nicht länger

als zehn Minuten.

Für die Bekanntmachung der Internet-Adresse

sorgt Hager Tehalit

in Marketing-Aktionen, Werbeschriften

oder auf der Homepage

www.hager.de. Dort unter anderem

auch im tebis Bereich – bei

Interesse beispielsweise an einer

tebis EIB-Lösung kann sich

der Interessent über diesen Service

direkt einen qualifizierten

Fachbetrieb in seiner Nähe anzeigen

lassen. Daneben kann

der Elektro-Betrieb in seiner eigenen

Werbung, auf Visitenkarten,

Briefbögen oder Firmen-

Fahrzeugen selbst auf die Internet-Präsenz

hinweisen.

Mit dem neuen Service will Hager

Tehalit seine Partner im Sinne

des dreistufigen Vertriebsweges

bei der Marktbearbeitung unterstützen.

Das Angebot richtet

sich sowohl an Elektro-Betriebe,

die noch nicht über eine eigene

Homepage verfügen, als auch an

Unternehmen, die bereits online

sind, da eine Verbindung mit einer

bestehenden Homepage problemlos

möglich ist.

Mit BHW und

STIEBEL ELTRON

Kunden gewinnen

Bei der Entscheidung für die Investition

in neue Haus- oder Systemtechnik

spielt das liebe Geld

meistens eine tragende Rolle.

Jetzt hat man die Möglichkeit,

Kunden diese Entscheidung zu

erleichtern. Mit dem attraktiven

Finanzierungskonzept von BHW

und STIEBEL ELTRON kann der

Fachhandwerker eine schnelle

und günstige Finanzierung anbieten.

So kann der Kunde beispielsweise

die Anschaffungskosten einer

Wärmepumpe oder Lüftungsanlage

mit Wärmerückgewinnung

bequem in monatlichen Raten

bezahlen. Die Laufzeit sowie die

monatlichen Raten kann er weitestgehend

selbst bestimmen.

Vorteil für das Fachhandwerk:

Zahlung sofort

Innerhalb von drei Tagen nach

Abschluss der Installationsarbeiten

erfolgt die Zahlung der

Kundenrechnung direkt durch

die BHW-Bank an den Handwerksbetrieb

– ohne Abzug. So

vermeidet der Handwerker jegliches

Risiko und muss sich nicht

über Außenstände ärgern.

Kreditwürdigkeit von Kunden

onlie prüfen lassen

Die Darlehensbeantragung und

-entscheidung kann schon wäh-

18 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


end des Kundengesprächs erfolgen.

Das Internet-Portal der

BHW ermöglicht registrierten

Händlern den Zugang zur Online-Darlehensberatung.

Weitere Informationen zu

dem Thema gibt’s per Hotline

(01803–702001), beim STIEBEL-

ELTRON-Fachberater und im Internet

(www.stiebel-eltron.com).

Schaltberechtigung für

Elektrofachkräfte und befähigte

Personen

Betrieb von elektrischen Anlagen,

gerichtsfeste, rechtssichere

Organisation, Grundlagen

für den Fachkundenachweis.

4., aktualisierte Auflage 2004,

448 Seiten, DIN A5, kartoniert

ISBN 3-8007-2804-4, 29 ��

Um elektrische Anlagen und Betriebsmittel

gefahrlos bedienen

zu können, müssen bestimmte

Regeln und Vorschriften beachtet

werden.

In diesem Fachbuch finden Sie,

was bisher weder in berufsgenossenschaftlichen

Vorschriften

noch in VDE-Bestimmungen zusammenhängend

zum Thema

Schaltberechtigung festgelegt

wurde. Es gibt Antworten auf

aktuelle Fragen, enthält praktische

Anregungen und nützliche

Tipps für geforderte Betriebsunterweisungen

mit der klaren Zielstellung,

Unfälle und Fehlschaltungen

zu vermeiden.

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

Dekoratives Licht für die

Kantine

Beleuchtung strukturiert

den Raum

(FGL) Ob sie Cafeteria, Betriebsrestaurant

oder gar Casino genannt

wird, zum Essen verabreden

sich die meisten Beschäftigten

nach wie vor in der Kantine.

Die früher eher karge Einrichtung

der Werkskantine hat

heute an gastronomischer Atmosphäre

gewonnen: Die Gäste

sollen sich hier wohlfühlen,

können abschalten und Zeit

haben für ein ungestörtes Gespräch

mit Kollegen. Wesentliche

Voraussetzung dafür ist die

richtige Beleuchtung: Gefragt ist

dekoratives Licht mit emotionalem

Charakter.

Verschiedene Lichtsysteme

Zur Strukturierung des Raumes

empfiehlt die Fördergemeinschaft

Gutes Licht (FGL) eine differenzierte

Beleuchtung mit verschiedenen

Lichtsystemen: Pendelleuchten

für Tische, Wandleuchten

und Downlights zur

maßvollen Erhöhung des Beleuchtungsniveaus,

Downlights

und Strahler für die Akzentbeleuchtung.

Die gesamte Beleuchtung

sollte dimmbar sein.

Sind den Tischen Pendelleuchten

zugeordnet, beträgt der Abstand

zwischen Leuchte und Tisch etwa

60 Zentimeter, also knapp über

Augenhöhe. So sieht der Gast

sein Gegenüber gut und wird

nicht geblendet. Werden die

Pendelleuchten an Punktauslässen

installiert, können sie einfach

ab- und umgehängt werden. Das

erleichtert die vorübergehende

Umgestaltung für andere Nutzungen

des Raumes.

Gleichermaßen geeignet sind

Leuchten für Kompaktleuchtstofflampen,

Halogen-Glühlampen,

Niedervolt-Halogen-Glühlampen

und – in höheren Räumen

– für Halogen-Metalldampflampen

geringerer Leistung. Warmweißes

Licht wirkt stimmungs-

voll, die Farbwiedergabe an Tischen,

Buffet und Theke sollte

sehr gut sein (Index Ra ≥ 90),

damit Speisen und Getränke in

ihrer natürlichen Farbe wahrgenommen

werden.

Essensausgabe und Kasse hell

beleuchten

Servicebereiche dürfen sich in

punkto Helligkeit im Hintergrund

halten – allerdings nur dort, wo

es für die Sehleistung der Gäste

unerheblich ist, also zum Beispiel

nicht an der Kasse. Alle Präsentationsbereiche

für Speisen und

Getränke wie Buffet und Essensausgabe

dagegen müssen heller

beleuchtet sein.

Die Gestaltungsfreiheit in der

Gastronomiebeleuchtung ist

groß. Sie stößt dort auf ihre Grenzen,

wo sie Sehleistung und Sehkomfort

erheblich stört. Blendendes

Licht und starke Schattenbildung

sind solche Störfaktoren.

Eine weitere Grenze zieht

die lichttechnische Norm: DIN EN

12464 schreibt für Selbstbedienungsrestaurants

200 Lux Beleuchtungsstärke

vor, für Buffet,

Theke und Kasse 300 Lux.

Neuer Stereo-Satelliten-

Receiver HIT CSR 40 FTA

von Hirschmann

Die Hirschmann Multimedia

Electronics GmbH, Neckartenzlingen,

erweitert ihr Produktprogramm

um den Free-to-Air Stereo-Satelliten-Receiver

HIT CSR

40 FTA. Mit diesem Gerät können

sämtliche unverschlüsselten

digitalen Fernseh- und Hörfunkprogramme

empfangen werden.

Die Bedienung erfolgt komfortabel

über das On-Screen-Display.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen

gehören u. a.

ein Teletext-Decoder sowie die

OTA-Funktion, mit der die Software

via Satellit aktualisiert werden

kann. Außerdem ist es möglich,

die LNB-Spannung zu verändern

und so den Receiver optimal

AKTUELLES

auf die jeweilige Empfangsanlage

abzustimmen.

Die unverbindliche Preisempfehlung

beträgt 99 € (inkl. MwSt.).

Der HIT CSR 40 FTA ist sowohl

für den Empfang von DVB

MPEG-2-Programmen als auch

von SCPC/MCPC-Signalen im

C- und Ku-Band geeignet. Di-

SEqC 1.2 ermöglicht den Empfang

verschiedener Satellitensysteme.

Da die Programme von

Astra, Hot Bird und Türksat bereits

vorprogrammiert sind, kann

das Gerät problemlos in Betrieb

genommen werden. Für das On-

Screen-Display stehen zwölf

Sprachen zur Auswahl: Deutsch,

Englisch, Französisch, Italienisch,

Spanisch, Niederländisch,

Griechisch, Ungarisch, Russisch,

Türkisch, Persisch und Arabisch.

Der Receiver besitzt 3000 Speicherplätze

für Fernseh- und 1000

für Radioprogramme. Die Belegung

kann entweder mit Hilfe

eines automatischen Sendersuchlaufs

oder auch manuell vorgenommen

werden.

Moderne Ein-Chip-Technologie

ermöglicht ein nahezu unterbrechungsfreies

Umschalten

von einem Programm auf das

andere.

Die Hirschmann Electronics-Gruppe

steht für Kompetenz und Innovationskraft

auf den Gebieten

Multimedia-Kommunikation, Automobilelektronik,Automatisierungs-

und Netzwerktechnik sowie

Baumaschinenelektronik.

Das Produktspektrum reicht von

analoger und digitaler Satellitenempfangstechnik

über Kfz-Antennensysteme

bis hin zu Ethernet-

Switches und Systemen zur Lastmomentbegrenzung.

19


AUS DEN INNUNGEN

Verkauf: Elektro-Handwerksbetrieb

Handwerksbetrieb (Innungsbetrieb), im Berliner Südosten etabliert,

Elektroanlagen für private und gewerbliche Kunden, fester

Kundenstamm vorhanden. Verkauf aus Altersgründen. Verkauf

oder Vermietung auch bei Konzessionsträgerschaft möglich.

Verkaufspreis nach Vereinbarung.

Zuschriften unter: Chiffre 016, elektrofachmann

Wilhelminenhofstraße 75, 12459 Berlin

20 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


ELEKTRO-INNUNG BERLIN

65. Geburtstag

am 14. Oktober 2004

Günter Oberländer

Wildenbruchstraße 14

12045 Berlin-Neukölln

40-jähriges Meisterjubiläum

am 14. Oktober 2004

Willi Sperlich

Sperlich Installations- und

Beleuchtungstechnik GmbH

Juliusstraße 9

12051 Berlin-Neukölln

40-jähriges Meisterjubiläum

am 22. Oktober 2004

Lutz Grigoleit

Falkenbrunnstraße 21

12524 Berlin-Treptow

85-jähriges Geschäftsjubiläum

am 10. Oktober 2004

Karl Unger

Inh. B. Ilsemann

Kniephofstraße 36

12157 Berlin-Steglitz

Klare Beschriftung

Eindeutig: Beschriftungsklappe

auf, Papierstreifen einlegen,

Klappe zu. Besonders praktisch:

Geräteverbünde mit nur einem

langen Streifen kennzeichnen!

Praktischer Austausch

Gezielter Eingriff: Zur Entnahme

einzelner Geräte aus einem Verbund

einfach Schieber nach unten

ziehen und Gerät entnehmen!

95-jähriges Geschäftsjubiläum

am 1. Oktober 2004

Elektromotor-Ost

Ing. Klaus-Dieter Bormann

Liebermannstraße 17

13088 Berlin-Weissensee

ELEKTRO-INNUNG FRANKFURT (ODER)

50-jähriges Geschäftsjubiläum

am 18. Oktober 2004

Irmfried Genterczewsky

Heideweg 7

15537 Grünheide

ELEKTRO-INNUNG NIEDERLAUSITZ

60. Geburtstag

am 11. Oktober 2004

Gerd Voß

Sielower Mittelstraße 20

03055 Cottbus-Sielow

ELEKTRO-INNUNG POTSDAM

50. Geburtstag

am 25. Oktober 2004

Jörg Dumke

H.-Mann-Allee 73

14478 Potsdam

75. Geburtstag

am 24. Oktober 2004

Hans-Jürgen Blank

Elektro-Blank GmbH

Gutenbergstraße 81

14467 Potsdam

ELEKTRO-INNUNG RATHENOW

25-jähriges Meisterjubiläum

am 27. Oktober 2004

Reinhold Wernicke

Falkenweg 5

14712 Rathenow

ELEKTROINNUNG UCKERMARK

50. Geburtstag

am 5. Oktober 2004

Alfred Gundermann

Pommernstraße 181

16307 Gartz

Die neuen Modulargeräte – mit Sicherheit von Hager

Damit setzt Hager einen weiteren Meilenstein in der Gerätetechnik.

Noch sicherer, noch schneller: Die neuen LS-Schalter, FI-Schutzschalter

und Fernschalter gibt es jetzt auch durchgängig mit der schraublosen

QuickConnect-Technologie. Schnell in der Montage, sicher in der Anwendung

und überzeugend in der Optik. So hinterlassen Sie bei Ihren

Kunden garantiert einen professionellen Eindruck!

AUS DEN INNUNGEN

ELEKTROINNUNG BELZIG

80. Geburtstag

am 31. Oktober 2004

Reinhard Fischer

Hermann-Boßdorf-Straße 5

14827 Wiesenburg

ALS NEUES MITGLIED BEGRÜSST DIE

Elektro-Innung Berlin:

reichstein elektrotechnik GmbH

Schubartstraße 61

13509 Berlin-Reinickendorf

Berichtigung zur

Ausgabe 7-8/2004

Peter Vogel

Kreutzwaldstraße 18

14089 Berlin-Spandau

wird am 29. September

2004 60 Jahre alt

(nicht 50 Jahre).

Sicherer Anschluss

Und schnell dazu: Leitung einstecken

– fertig – und nie mehr

nachziehen! Umgekehrt genauso:

Entriegelungs-Mechanismus einfach

per Knopfdruck lösen.

Schneller Anschluss

Mit QuickConnect-Phasenschienen

für Modulargeräte-Verbünde:

Einspeisung an-schließen, max.

Raum zum Verdrahten nutzen

und dann QuickConnect-Phasenschienen

aufstecken – fertig.

www.hager.de


DER LIV INFORMIERT

S O N D E R K O N D I T I O N E N

F Ü R F I A T - A L F A - R O M E O - L A N C I A -

F A H R Z E U G E

B I S Z U M 3 1 . 1 2 . 2 0 0 4

Nach zähen Verhandlungen ist es endlich gelungen ein Lieferabkommen mit der Fiat

Niederlassung Centro in Berlin“ abzuschließen. Darüber hinaus konnten die Automarken

Alfa Romeo und Lancia einbezogen werden.

Die Sonderkonditionen werden nicht nur von den Centro-Autohäusern, sondern auch

von allen Fiat-Händlern angeboten. Bezüge von Neufahrzeugen als personaleigene

Dienstwagen fallen ebenfalls unter dieses Abkommen.

Bedingung: der als Halter des Neufahrzeuges vorgesehene Firmenangehörige muss

nach seiner Stellung oder Tätigkeit im Unternehmen ein vom Unternehmen gestelltes

Kraftfahrzeug beanspruchen können oder benötigen.

Nähere Informationen zum Bezug von Fiat-Neufahrzeuge für Firmenangehörige erhalten

Sie in der Geschäftsstelle des Landesinnungsverbandes.

Fiat

Seicento, Panda, Punto, Idea, STILO / Stilo MW, Multipla,

Dobló, Ulysse, Barchetta

Alfa Romeo

13,5 %

147, GT, 156, 166, GTV/ Spider 12,0 %

Lancia

Ypsilon, Lybra/ -SW, Phedra, Thesis 13,5 %

Transporter

Strada, Dobló Cargo, Scudo, Ducato 25,0 %

Nachfolge– und Sondermodelle sind von dieser Rabattierung ausgeschlossen

Landesinnungsverband der

Elektrotechnischen Handwerke

Berlin/Brandenburg

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin

Telefon: 0 30 / 85 95 58-0

Fax: 0 30 / 85 95 58 –88

E-Mail: mail@eh-bb.de

Internet: www.eh-bb.de

Bei Interesse fordern Sie bitte ein Antragsformular für den

Berechtigungsschein in der Geschäftsstelle unter der Rufnummer

(0 30) 85 95 58-32 ab.

22 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

DER LIV INFORMIERT

R A H M E N A B K O M M E N M I T D E R

A U T O H A U S B E R O L I N A G M B H

V W U N D A U D I - N E U F A H R Z E U G E

Der Arbeitskreis Berliner Innungen hat mit dem

Autohaus Berolina GmbH für die Mitglieder der

Elektro-Innung Berlin ein neues Rahmenabkommen

abgeschlossen. Dieses Abkommen ermöglicht Ihnen Sonderkonditionen

für VW und Audi Neufahrzeuge in Anspruch

zu nehmen. Die aus dieser Vereinbarung resultierenden

Nachlässe für VW/Audi gelten ausschließlich für Innungsmitglieder. Die Innungsmitgliedschaft

ist bei einem Fahrzeugkauf durch einen Abrufschein zu belegen. Diesen können

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23


DER LIV INFORMIERT

Änderung des BA-Fragebogens

bei Sperrzeitprüfung gentur für Arbeit die Rechtspre-

Bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses

durch arbeitgeberseitige

Kündigung überprüft die Bundesagentur

für Arbeit (BA) in bestimmten

Fällen die Rechtmäßigkeit

der Kündigung durch einen

Fragebogen an den Arbeitgeber,

um über den Eintritt einer Sperrzeit

beim Arbeitslosengeld (§144

SGB III) entscheiden zu können.

Der Fragebogen wurde auf Betreiben

der Bundesvereinigung der

Deutschen Arbeitgeberverbände

nunmehr geändert. Wenn der Arbeitnehmer

ohne finanzielle Vergünstigung

die Kündigung hingenommen

hat, sind danach keine

weiteren Fragen zur sozialen

Rechtfertigung der Kündigung

durch den Arbeitgeber mehr zu

beantworten. Damit vollzieht die

Verwaltungspraxis der Bundesa-

chung des Bundessozialgerichts

(BSG) nach, wonach der Eintritt

einer Sperrzeit einen aktiven Beitrag

des Arbeitnehmers voraussetzt

und die bloße Hinnahme einer

Kündigung ohne finanzielle

Vergünstigung nicht Sperrzeit begründend

ist (BSG, 24. 4. 2002,

B11 AL 89/01 R).

Für Arbeitgeber bedeutet die

Änderung des Fragebogens eine

wesentliche Erleichterung, da in

Fällen, in denen eine Kündigung

nicht mit einer Abfindung oder

ähnlicher Leistung verbunden ist

und vom Arbeitnehmer lediglich

hingenommen wird, die bisherigen

ausführlichen Auskünfte zur

Beurteilung der Rechtmäßigkeit

der Kündigung vollständig entfallen.

(uvb)

ZDH-Positionspapier zur Reform der

Insolvenzgeldumlage

Neben dem Beitrag zur gesetzlichen

Unfallversicherung sind die

Berufsgenossenschaften gesetzlich

verpflichtet, auch die voll arbeitgeberfinanzierteInsolvenzgeldumlage

zu erheben. Die Berufsgenossenschaften

fungieren

damit als Einzugsquelle für die

Bundesagentur für Arbeit. Die

Ausgaben für das Insolvenzgeld

haben 2003 ein Rekordniveau

von über 1,9 Mrd. � erreicht. Gegenüber

dem Jahr 2002 sind die

ausgaben damit um fast 40 %

gestiegen.

Die vom Gesetzgeber im Dritten

Gesetz für moderne Dienstleistungen

am Arbeitsmarkt („Hartz

III“) geregelten Rechtänderun-

gen mit Einsparungen in zu erwartender

Größenordnung von

rund 100 Mio. �, gemessen an

der Gesamtbelastung von rund

1,9 Mrd. �, ist jedoch deutlich

zu gering. Deshalb sieht der ZDH

die Notwendigkeit für weitergehende

Entlastungen und schlägt

hierzu vor:

• eine Absenkung der Insolvenzgeldhöhe

auf das Niveau des

Arbeitslosengeldes, zumindest

aber auf 80 %.

• eine Einziehung der Insolvenzgeldumlage

nicht mehr über

die Berufsgenossenschaften,

sondern als Umlage im Rahmen

des Beitrages der Arbeitslosenversicherung

sowie

• eine Verkürzung des Drei-Monats-Zeitraums

auf den Mindestanforderungen

einer europäischen

Richtlinie, weshalb

eine Änderung auf europäischer

Ebene angestrebt

werden müsste.

Alternativ könnte der Arbeitgeber

die Möglichkeit erhalten, mit

befreiender Wirkung eine der derzeitigen

Umlagelösung gleichwertige

private Absicherung der

Bekämpfung der Schwarzarbeit:

Umsatzsteuerliche Änderungen

Rechnungen an Privatpersonen

Die in dem Gesetz – gültig ab

1. August 2004 – enthaltenen

Neuregelungen zur Umsatzsteuer

betreffen insbesondere

die Pflicht zur Rechnungsstellung

bei Werklieferungen und

sonstigen Leistungen „an einem

Grundstück“, damit auch

an Bauwerken.

Unternehmer sind in diesen Fällen

verpflichtet, innerhalb von 6

Monaten nach Ausführung der

Leistung eine Rechnung auszustellen,

auch wenn der Auftraggeber

eine Privatperson ist oder

die Leistungen für den nichtunternehmerischen

Bereich eines

Unternehmers erbracht worden

ist. Eine solche Rechnungsstellungspflicht

bei Leistungen an

Privatpersonen bestand bisher

nicht.

Ist der Auftraggeber eine Privatperson

oder wird die Leistung

für den nichtunternehmerischen

Bereich erbracht, muss die Rechnung

oder eine andere beweiskräftige

Unterlage vom Rechnungsempfänger

zudem mindestens

2 Jahre aufbewahrt werden.

Andernfalls begeht er eine

Ordnungswidrigkeit, die mit einer

Geldbuße von bis zu 500 €

geahndet werden kann. Auf die

Gehaltsforderung seiner Mitarbeiter

für die letzten drei Monate

vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens

nachzuweisen (z. B.

durch Bankbürgschaft oder

durch eine private Versicherung

ähnlich der Absicherung von Arbeitszeitguthaben),

wobei eine

Absicherungsverpflichtung in

Höhe von 80 % des bisherigen

Nettoentgeltes als ausreichend

vorgesehen werden sollte.

Aufbewahrungspflicht hat der

leistende Unternehmer in der

Rechnung hinzuweisen.

Rechnungen an Unternehmer

Wie bisher ist der leistende Unternehmer

zur Ausstellung einer

Rechnung verpflichtet, wenn die

Leistung an einen Unternehmer

für dessen Unternehmen erbracht

wird. Neu ist, dass auch dies innerhalb

von 6 Monaten erfolgen

muss. Der leistende Unternehmer

muss ein Doppel, der Auftraggeber

die Originalrechnung – wie

bislang auch – 10 Jahre aufbewahren.

Neu sind die Bußgeldvorschriften

für die Nichtausstellung

trotz Rechnungspflicht.

Wird eine Rechnung nicht oder

zu spät ausgestellt, drohen Bußgelder

von bis zu 5000 €.

Gesetzlicher Bezug:

„Gesetz zur Intensivierung der

Bekämpfung der Schwarzarbeit

und damit zusammenhängender

Steuerhinterziehung“ vom

23. Juli 2004 – veröffentlicht

im Bundesgesetzblatt Jahrgang

2004, Teil I, Nr. 39 vom 28. Juli

2004; in Kraft getreten (entsprechend

Regelungsinhalt von § 26)

am 1. August 2004.

(ZVEH)

24 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

DER LIV INFORMIERT

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25


RECHT / STEUERN / WIRTSCHAFT / POLITIK

Gesetzgeber verschärft Erstattungsregelung:

Erstattungspflicht des Arbeitgebers

für Arbeitslosengeld

Der Arbeitgeber ist verpflichtet,

bei der Entlassung älterer, länger

beschäftigter Arbeitnehmer

der Bundesagentur für Arbeit

das Arbeitslosengeld einschließlich

der gezahlten Sozialversicherungsbeiträge

unter bestimmten

Voraussetzungen zu erstatten

(§ 147 a SGB III).

Die Erstattungsregelung wurde

mit dem von Bundestag und

Bundesrat am 19. Dezember

2003 verabschiedeten „Gesetz

zu Reformen am Arbeitsmarkt“

einerseits verschärft, zugleich

aber auch festgelegt, dass die

Erstattungspflicht am 1. Februar

2006 außer Kraft tritt (laut

BMWA). Die höchst komplizierte

Erstattungsregelung des §

147 a SGB III lässt sich wie folgt

skizzieren:

Gesetzeszweck: Verhinderung

von Frühverrentungen

Mit der Erstattungsregelung will

der Gesetzgeber vor allem Frühverrentungen

auf Kosten der

Versichertengemeinschaft, das

heißt der Beitragszahler zur Arbeitslosen-

und Rentenversicherung,

verhindern. Arbeitgeber,

die ohne zwingenden Grund ältere,

länger beschäftigte Arbeitnehmer

freisetzen, um diesen den

Bezug von Arbeitslosengeld (32

Monate Höchstanspruchsdauer)

und vorzeitiger Rente zu ermöglichen,

müssen nach der Vorschrift

unter den dort genannten Voraussetzungen

das Arbeitslosengeld

erstatten, das diese beziehen.

Das heißt, je nach dem Vorverdienst

des früheren Arbeitnehmers

und jetzigen Arbeitslosen

kann die Erstattungspflicht beträchtliche

finanzielle Ausmaße

erreichen. Wichtig ist grundsätzlich,

dass die Erstattungspflicht

nach § 147 a SGB III streng zu

trennen ist von der arbeitsrechtlichen

Problematik.

Aufbau der Vorschrift

und Kleinbetriebsregelung

§ 147 a SGB III ist so konzipiert,

dass im Grundsatz die Erstattungspflicht

vorgesehen ist, jedoch

zahlreiche so genannte

Befreiungstatbestände gelten.

Wichtiger Hinweis: Die Erstattungspflicht

nach § 147 a SGB

III gilt nicht für Betriebe, die bis

zu 20 Arbeitnehmer beschäftigen

(Kleinbetriebsregelung).

Für Betriebe, die mehr als 20 Arbeitnehmer,

jedoch nicht mehr

als 40 Arbeitnehmer beschäftigen,

ist die Erstattungspflicht, soweit

sie eingreift, um zwei Drittel,

für Betriebe, die nicht mehr als

60 Arbeitnehmer beschäftigen,

um ein Drittel reduziert.

Da mit der Erstattungspflicht

grundsätzlich nur willkürliche

Frühverrentungen zu Lasten der

Versichertengemeinschaft sanktioniert

werden sollen, bestehen

nach § 147 a SGB III zahlreiche

Befreiungstatbestände.

Das heißt, sofern triftige Gründe

für die Entlassung eines älteren,

länger beschäftigten Arbeitnehmers

bestehen, entfällt

die Erstattungspflicht.

Dementsprechend enthält das

Gesetz u. a. die folgenden Befreiungstatbestände

(nicht abschließende

Aufzählung):

• sozial gerechtfertigte Kündigung

im Sinne des Kündigungsschutzgesetzes

ohne

Abfindung oder ähnliche Leistung,

• Grund zur fristlosen Kündigung

nach § 626 BGB,

• Bezug einer Sozialleistung im

Sinne des § 142 Abs. 1 Nr. 2

SGB III (Krankengeld, Verletztengeld,

Altersrente usw.),

• Personalabbau in bestimmtem

Umfang mit einem bestimmten

geringen Anteil von älteren

Arbeitnehmern.

Am 19. Dezember 2003

verabschiedete Neuregelung

Aufgrund einer zum Jahresende

2003 verabschiedeten Neuregelung

gelten nunmehr u. a.

die folgenden Grundsätze, wobei

die vorgenannten Befreiungstatbestände

weiterhin gelten

(verkürzte Darstellung):

• Der Arbeitgeber muss der Bundesanstalt

für Arbeit das Arbeitslosengeld

erstatten, wenn er einen

55-jährigen oder älteren

langjährig beschäftigten Arbeitnehmer

entlässt (vorher: 56 Jahre

oder älter).

• Die Erstattungspflicht tritt

nach Vollendung des 57. Lebensjahres

ein (bisher 58. Lebensjahr).

• Die Erstattungspflicht beträgt

längstens 32 Monate (vorher: 24

Monate).

• Die Erstattungspflicht ent-

fällt, wenn der Arbeitnehmer innerhalb

der letzten 12 Jahre vor

dem Eintritt der Arbeitslosigkeit

weniger als zehn Jahre bei dem

Arbeitgeber beschäftigt war.

Erstattungspflicht tritt ab

1. Februar 2006 außer Kraft

Besonders zu betonen ist, dass

die verschärfte Erstattungspflicht

nur für die Fälle gilt, in denen

Arbeitnehmer die bisherige 32monatige

Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes

in Anspruch

nehmen können. Im Gesetz zu

den Reformen am Arbeitsmarkt

ist bereits jetzt vorgesehen, dass

die Erstattungspflicht mit der

Verkürzung der Bezugsdauer

des Arbeitslosengeldes – ab

1. Februar 2006 – ersatzlos entfällt

(lt. Bundesministerium für

Wirtschaft und Arbeit).

Bei der Erstattungspflicht nach

§ 147 a SGB III handelt es sich

um eine höchst komplizierte Regelung.

Im Einzelfall ist deshalb

eine individuelle Beratung dringend

zu empfehlen. Ansprechpartner

sind insbesondere die

Agenturen für Arbeit (früher: Arbeitsämter),

die für den Vollzug

der Erstattungsregelung zuständig

sind, und die Handwerksorganisation.

(mm)

Kündigungsschutz in Kleinbetrieben

Das Kündigungsschutzgesetz

greift in so genannten Kleinbetrieben

für Arbeitnehmer, die vor

dem 1. Januar 2004 eingestellt

waren, erst ab einer Gesamtbeschäftigtenzahl

von mehr als fünf

Arbeitnehmern. Für Arbeitnehmer,

die nach dem 31. Dezember

2003 eingestellt wurden, greift

das Kündigungsschutzgesetz ein,

wenn der Betrieb regelmäßig

mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt.

In der Praxis gibt es immer wieder

Probleme bei der Berech-

nung des Schwellenwertes nach

§ 23 Abs. l Satz 2 Kündigungsschutzgesetz,

d. h. die Unternehmer

sind unsicher, welche Arbeitnehmer

bei der Berechnung zu

berücksichtigen sind. In seinem

Urteil vom 22. Januar 2004 (Az.

2 AZR 237/03) hat das Bundesarbeitsgericht

entschieden, dass

bei der Berechnung des Schwellenwertes

und somit der Prüfung,

ob ein so genannter Kleinbetrieb

vorliegt, der gekündigte

Arbeitnehmer auch dann mit

zu berücksichtigen ist, wenn der

26 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


Kündigungsgrund die unternehmerische

Entscheidung ist, den

betreffenden Arbeitsplatz nicht

mehr neu zu besetzen. Der Entscheidung

lag folgender Sachverhalt

zu Grunde:

Der Kläger war bei der Beklagten

als Dachdecker (Vorarbeiter) beschäftigt.

Im Betrieb des beklagten

Dachdeckerunternehmens

waren neben dem Kläger ein

weiterer Vorarbeiter, zwei Dachdeckergesellen

und die Ehefrau

des beklagten Unternehmers

beschäftigt. Außerdem war im

Kündigungszeitpunkt ein Praktikant,

der bei der zuständigen

Kreishandwerkerschaft einen

Förderlehrgang absolvierte, im

Rahmen dieses Praktikums im

Betrieb der Beklagten tätig. Die

Arbeitsverhältnisse bestanden

alle vor dem 1. Januar 2004.

Der Kläger behauptete weiterhin,

dass die Beklagte darüber

hinaus eine Reinigungskraft beschäftigen

würde.

Die Kündigung stützt das beklagte

Dachdeckerunternehmen

auf eine unternehmerische Entscheidung,

wonach sie sich entschlossen

habe, in Zukunft nur

noch mit einem Vorarbeiter und

zwei Gesellen zu arbeiten. Der gekündigte

Arbeitnehmer hat geltend

gemacht, das Kündigungsschutzgesetz

sei auf das Arbeitsverhältnis

anwendbar. Das beklagte

Dachdeckerunternehmen

hat vorgetragen, zum Zeitpunkt

der Kündigung seien in ihrem Betrieb

lediglich fünf Arbeitnehmer

beschäftigt gewesen.

Das Bundesarbeitsgericht hat

festgestellt, dass der bei der Beklagten

beschäftigte Praktikant

bei der Berechnung des Schwellenwertes

nicht zu berücksichtigen

sei. Gleichzeitig betonte

das Bundesarbeitsgericht jedoch,

dass der gekündigte Arbeitnehmer

bei der Berechnung der

Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

regelmäßig mitzuzählen

ist. Für die Feststellung, wie viele

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

Arbeitnehmer ein Betrieb „in der

Regel“ im Sinne von § 23 Abs. l

Satz 2 Kündigungsschutzgesetz

beschäftigt, ist grundsätzlich ein

Rückblick auf die bisherige personelle

Situation und eine Einschätzung

der zukünftigen Entwicklung

notwendig. Es kommt

auf die Beschäftigungslage an,

die im Allgemeinen für den Betrieb

kennzeichnend ist. Die Unternehmerentscheidung,

den

RECHT / STEUERN / WIRTSCHAFT / POLITIK

Betrieb künftig stillzulegen oder

durch Abbau von Arbeitsplätzen

einzuschränken, führt allerdings

nur dazu, dass in naher Zukunft

das Unternehmen mit einer verringerten

Arbeitnehmeranzahl

tätig werden will. Entscheidend

für die Beurteilung, ob ein Kleinbetrieb

im Sinne von § 23 Abs. 1

Kündigungsschutzgesetz vorliegt,

ist jedoch die Belegschaftsstärke

zum Kündigungszeitpunkt.

Demografie Deutschland 2020

In der vor kurzem vom Berlin-Institut

für Weltbevölkerung und

globale Entwicklung veröffentlichten

Studie „Deutschland

2020 – Die demografische Zukunft

der Nation“, wird das Thema

Demografie unter einem in

bisherigen Studien nicht ausreichend

berücksichtigten Aspekt

untersucht: „Deutschland

2020“ beschäftigt sich mit den

Auswirkungen, die die demografische

Entwicklung auf die einzelnen

Bundesländern haben wird.

Jedem Bundesland wird dabei

ein eigenes Kapitel gewidmet,

das Entwicklungslinien und Problembereiche

analysiert. Die Studie

kommt zu einer Reihe interessanter

Ergebnisse:

In Deutschland werden zu wenig

Kinder geboren. Allerdings

gibt es regional deutlich unterschiedliche

Entwicklungen bei

der Geburtenrate, abhängig von

der wirtschaftlichen Stärke einer

Region. Wirtschaftlich und

strukturell schwache Regionen

haben eine wesentlich niedrigere

Geburtenrate. Deutschlandweit

herrscht hier sowohl ein

Nord-Süd- als auch ein Ost-West-

Gefälle. So befinden sich 37 der

40 in der Studie als am „zukunftsfähigsten“

bewerteten Landkrei-

se in Bayern und Baden-Württemberg,

während von den Kreisen

mit den „größten Zukunftsproblemen“

jeweils acht in Sachsen

und Sachsen-Anhalt, aber

auch sechs in Nordrhein-Westfalen

(Ruhrgebiet) liegen. Die

Geburtenrate liegt in den alten

Ländern bei 1,41 Kindern je

Frau, in den neuen Ländern bei

1,20 Kindern.

Junge Menschen, insbesondere

junge Frauen verlassen wirtschaftlich

und strukturell schwachen

Gebiete und ziehen in wirtschaftlich

gesündere Regionen,

häufig in Ballungsgebiete. Besonders

die neuen Länder sind

von dieser Entwicklung betroffen.

Ein Beispiel hierfür ist Mecklenburg-Vorpommern,

dass sich

vom jüngsten Bundesland 1990

bis zum Jahr 2020 zum sechst

ältesten Bundesland gewandelt

haben wird.

Durch den Wegzug junger Menschen

schreiten Rückgang und

Überalterung der Bevölkerung

in ländlichen, strukturschwachen

Gebieten besonders stark

voran. Dies hat Konsequenzen

für alle Ebenen der regionalen

Entwicklung:

Wirtschaftlich, sozial, politisch,

kulturell. Die Studie geht davon

aus, dass sich Überalterung und

Bevölkerungsschwund in diesen

Regionen nicht durch Subventionen

oder Strukturförderung aufhalten

lassen.

Insgesamt gehen die Autoren

der Studie davon aus, dass sich

durch Bevölkerungsschwund und

Abwanderung der innerdeutsche

Wettbewerb der Regionen um

die jungen und gut ausgebildeten

Menschen kontinuierlich

verschärfen wird. Standortqualität

definiert sich zunehmend

auch über Anzahl und Qualität

der Erwerbstätigen. Das vorhandene

Ungleichgewicht zwischen

den strukturstarken und

den strukturschwachen Regionen

wird durch die demografische

Entwicklung zusätzlich verschärft.

Aus diesem Grund wird es zwingend

notwendig sein, politische

Maßnahmen zu ergreifen, die diesen

Folgen, also z.B. den explodierendenSozialversicherungskosten,

der weiteren Ausdünnung

einzelner Gebiete, dem regionalen

Fachkräftemangel und

dem Absinken des Bildungsniveaus

in bevölkerungsarmen Ländern

entgegenwirken. Es werden

insgesamt 17 Handlungsempfehlungen

ausgesprochen, die

die Grundlage für den notwendigen

Umsteuerungsprozess bilden

sollen. Dazu gehört die gezielte

Lenkung von Investitionen,

die intensive Förderung innovativer

Wirtschaftszweige, eine Verlängerung

der Lebensarbeitszeit,

die Verbesserung der Vereinbarkeit

von Beruf und Familie und

die Reform des Bildungssystems,

aber auch die Umstrukturierung

einzelner Bundesländer im Sinne

einer föderalen Neuordnung.

Die vollständige Studie „Deutschland

2020“ kann kostenlos auf

der Internetseite des Berlin-

Instituts (Hyperlink „http://

www.berlin-institut.org“) herunter

geladen werden.

(BDA)

27


RECHT / STEUERN / WIRTSCHAFT / POLITIK

Bachelor welcome!

Erklärung führender deutscher Unternehmen

zur Umstellung auf Bachelor- und Master-Abschlüsse

in Deutschland

Seit langer Zeit fordern die Unternehmen

in Deutschland eine

Reform der Hochschulausbildung

mit mehr Praxisnähe, kürzeren

Studienzeiten, größeren internationalen

Anteilen und einer

besseren internationalen Vergleichbarkeit.

Die Umstellung

auf die Abschlüsse Bachelor und

Master bietet die Chance, dies

umfassend zu erreichen, ohne

den Anspruch auf hohe fachliche

Qualität aufzugeben. Wir unterstützen

daher die konsequente

Umstellung auf die neuen Abschlüsse.

Es ist uns bewusst, dass der Erfolg

der neuen Studienstruktur

nicht nur von der Qualität der Angebote,

sondern auch von unseren

Nachfrageentscheidungen

abhängt.

Unsere Zusagen

Wir ergreifen konkrete Maßnahmen,

um die durch den Bologna-

Prozess unumkehrbare Strukturreform

auch seitens der Wirtschaft

zum Erfolg zu bringen.

• Bachelor-Absolventen erhalten

attraktive Einstiegschancen.

Wir sind überzeugt, dass innerhalb

entsprechend konzipierter

Studiengänge eine Qualifizierung

erreicht werden kann, die es

den Absolventen ermöglicht, bei

entsprechender Leistung und geeignetem

Persönlichkeitsprofil,

verantwortliche Tätigkeiten zu

übernehmen.

• Wir eröffnen, unterstützt

durch betriebliche und externe

Weiterbildung, Entwicklungsmöglichkeiten

in Fach- und Führungsfunktionen.

• Wir nutzen die Bachelor- und

Masterangebote zur berufsintegrierten

Weiterqualifizierung und

fördern das eigenverantwortliche

lebenslange Lernen unserer Mitarbeiter.

• Das Diploma Supplement gehört

für uns zum Instrumentarium

im Bewerbungsverfahren. Wir

schätzen die Transparenz, die auf

diesem Wege erreicht wird.

• Wir wirken bei der Etablierung

besonders vorbildlicher Bachelor-

und Masterprogramme mit und

kooperieren aktiv mit den Hochschulen.

• Wir werben aktiv dafür, dass

in Deutschland die Zukunft der

akademischen Ausbildung den

Bachelor- und Masterabsolventen

gehört.

Unsere Forderungen

Unsere Zusagen an Absolventen

und Hochschulen verbinden

wir mit wesentlichen Forderungen

an Inhalt, Struktur, Qualität

und Vergleichbarkeit der zukünftigen

Studiengänge und Abschlüsse.

Wir legen diese Anforderungen

offen, damit sich Politik,

Hochschulen und Absolventen

daran orientieren können:

• Bachelor-Absolventen müssen

das Kernwissen ihrer Disziplin beherrschen

und darüber hinaus

über wichtige methodische und

soziale Schlüsselkompetenzen

verfügen. Der Bachelor wird sich

auf diese Weise als berufsbefähigender

Regelabschluss etablieren.

Dass einige Berufe Anforderungen

stellen, die ein Master-

Studium erforderlich machen, ändert

an diesem Grundsatz

nichts.

• Das Master-Studium darf

nicht durch politisch festgelegte

Übergangsquoten begrenzt werden.

Über den Zugang entscheidet

die Qualifikation der Be-

werber, die von den Hochschulen

in Auswahlverfahren überprüft

wird.

• Es müssen sich Studienangebote

entwickeln, die auch nach einer

mehrjährigen Berufstätigkeit aufgenommen

und berufsbegleitend

absolviert werden können.

• Bachelor- und Master-Studiengänge

werden die traditionellen

Studiengänge nicht nur hinsichtlich

der Strukturen, sondern

auch hinsichtlich der Studieninhalte

erneuern und weiterentwickeln.

Hochschulen und Unternehmen

werden dabei intensiv

zusammen arbeiten. Eine Politik

der Umetikettierung alter Studiengänge

darf sich nicht durchsetzen.

• Die Hochschulen müssen

Spielräume zur zeitlichen und inhaltlichen

Ausgestaltung der Studiengänge

und der Integration

von Praxisphasen entsprechend

dem jeweiligen Hochschulprofil

erhalten und nutzen, um sich im

Wettbewerb zu positionieren und

erfolgreich zu bestehen.

• Unabhängig von der Art der

Hochschule muss der Praxisbezug

und der internationale Bezug

in allen Studienphasen der

gestuften Studienstruktur gewährleistet

sein. Aufgrund der

Internationalisierung der Arbeitsmärkte

muss dies unverzichtbarer

Bestandteil der Ausbildung

sein.

• Die Qualität der Studienangebote

ist über verschiedene In-

strumente zu sichern. Das Zusammenspiel

von Akkreditierung,

Evaluation und Rankings wird einen

Kompass für die Unternehmen

und Studieninteressierten in

der europäischen Hochschullandschaft

darstellen. Das System der

Akkreditierung und der Evaluierung

muss sich dabei unter Einbindung

von Unternehmensvertretern

weiterentwickeln. Für die

Akkreditierung der Studiengänge

wird ihr Berufsbezug eine wichtige

Rolle spielen.

• Die flächendeckende Einführung

eines Leistungspunktsystems

(ECTS) auf Basis von modularisierten

Studienangeboten

wird die Mobilität der Studenten

fördern; das Diploma Supplement

wird die Transparenz

der Studienanforderungen und

-inhalte deutlich erhöhen.

• Nachdem sich Berufsakademien

in vielen Bundesländern als

wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen

Ausbildung etabliert

haben, müssen sich diese in

ähnlicher Weise den hier formulierten

Maßstäben stellen.

Die erfolgreiche Einführung der

neuen Studiengänge hängt unmittelbar

von der Qualität der Informationspolitik

und dem Schaffen

von Verständnis bei den zukünftigen

„Kunden“ (Abiturienten,

Eltern, private und öffentliche

Arbeitgeber) ab.

Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

Berlin, 7. Juni 2004

28 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


Insolvent durch Insolvenzgeld

Steigende Belastung für Unternehmen

Die Belastung der Unternehmen

mit der Insolvenzumlage ist in

den letzten Jahren explosionsartig

gestiegen, und sie steigt weiter.

Das kann, das darf so nicht

weitergehen. Das System muss

schleunigst geändert werden.

Das Insolvenzgeld wird von den

Arbeitsämtern an Mitarbeiter

von Unternehmen gezahlt, die

sich im Insolvenzverfahren befinden.

Es wird für rückständige

Lohn- und Gehaltsansprüche

aus den letzten drei Monaten

vor der Insolvenz gezahlt,

und zwar in Höhe von 100 %

der letzten Nettobezüge. Finanziert

wird das Insolvenzgeld alleine

durch Zwangsbeiträge der Unternehmen,

und zwar über eine

Umlage, die die Berufsgenossenschaften

zusammen mit den Beiträgen

zur gesetzlichen Unfallversicherung

für die Bundesanstalt

für Arbeit einziehen. Die Berufsgenossenschaften

leiten die Mittel

an die Bundesanstalt für Arbeit

weiter.

Aufgrund der explosionsartig gestiegenen

Belastung der Unternehmen

durch die Insolvenzumlage,

gerät diese zunehmend

in die Kritik. In den Beitragbescheiden

der Berufsgenossenschaften

übersteigt diese teilweise

die Höhe des Beitrags zur

Unfallversicherung.

Die Häufigkeit und die Gesamthöhe

der Zahlungen ist dabei

sehr konjunkturabhängig und

wird von dem massiven Anstieg

der Unternehmensinsolvenzen

in den letzten beiden Jahren in

die Höhe getrieben. Die enorme

Höhe der Insolvenzumlage belastet

die Unternehmen schwer,

da sie ihnen Kapital in erheblichem

Umfang entzieht. Dadurch

besteht die Gefahr, dass Unternehmen,

die bisher noch solvent

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

sind, insolvent werden. Vor diesem

Hintergrund müssen die

Berechtigung und die Art der Finanzierung

dieser Leistung kritisch

hinterfragt werden.

Systemänderung nötig!

Die Insolvenzumlage in ihrer bisherigen

Form sollte abgeschafft

und die Unternehmen von der alleinigen

Finanzierung der Lohnfortzahlung

bei Insolvenz befreit

werden. Die Lohnfortzahlungen

bei Insolvenz sollten künftig

über den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung

paritätisch finanziert

werden. Dadurch würden

auch die Arbeitnehmer als

Begünstigte dieses Systems zu

dessen Finanzierung beitragen.

Der im ersten Schritt erhöhte

Mittelbedarf der Arbeitslosenversicherung

kann aber zugleich

durch einen entsprechenden Abbau

von verzichtbaren versicherungsfremden

Leistungen der

Arbeitslosenversicherung aufgefangen

werden. Dann würde es

dort nicht zu Höherbelastungen

der Arbeitgeber und Arbeitnehmer

kommen.

Diese Systemänderung beim Insolvenzgeld

führt zu einer deutlichen

Entlastung der Arbeitgeber

und damit zu einer Reduktion

der Lohnnebenkosten. Die Beteiligung

der Arbeitnehmer an der

Finanzierung des Insolvenzgeldes

ist diesen als Leistungsempfängern

zumutbar.

Zudem ist zu überprüfen, ob die

Lohnfortzahlung im Rahmen des

Insolvenzgeldes 100 % des letzten

Nettogehaltes betragen muss

oder wie beim Arbeitslosengeld

auch auf lediglich 60 bzw. 67 %

(mit Kindern) des durchschnittlichen

Nettogehaltes der letzten

zwölf Monate beschränkt werden

kann. Das würde zu einer Verrin-

RECHT / STEUERN / WIRTSCHAFT / POLITIK

gerung der beitragsmäßigen Belastung

von Arbeitnehmern und

Arbeitgebern führen.

Immense Belastung

Laut Haushaltsplan der Bundesanstalt

für Arbeit werden die

Leistungen des Insolvenzgeldes

2003 stolze 1,8 Mrd. � betragen.

2002 waren noch 1,35 Mrd. �

und 2001 waren 1,07 Mrd. �

veranschlagt. Das entspricht einer

Steigerung um knapp 60 %

gegenüber dem Jahr 2001, die

alleine von den nichtinsolventen

Unternehmen zu schultern

ist. Das ist ein inakzeptabler, explosionsartiger

Anstieg der Lohnnebenkosten

in diesem Bereich,

der geradezu nach einer Reform

des Systems schreit. Zudem sind

die Ist-Zahlen regelmäßig höher

als die im Haushaltsplan veranschlagten.

So sind aus den für

2002 geplanten 1,35 Mrd. �

schließlich 1,9 Mrd. � geworden.

Legt man die veranschlagten

Soll-Ausgaben für das Insolvenzgeld

des Jahres 2003 in

Höhe von 1,8 Mrd. � zugrunde,

so würde eine Umfinanzierung

dieser Umlage über die Arbeitslosenversicherung

unter Beibehalt

der jetzigen Leistungshöhe

zu einem rechnerischen Anstieg

des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung

um rund 0,24

Prozentpunkte führen. Reduziert

auf ein Leistungsniveau von 60

bzw. 67 % wie beim Arbeitslosengeld

würde der Beitragssatz

um lediglich rund 0,16 Prozentpunkte

ansteigen müssen. Was

jeweils 0,08 Prozentpunkten für

Arbeitgeber und Arbeitnehmer

entspricht.

Da das gesamte Entlastungspotenzial

der Arbeitslosenversicherung

durch Abbau und Umfinanzierung

von versicherungsfremden

Leistungen und ergänzender

Aufgabenreduktion an

anderer Stelle laut einer Untersuchung

unseres Karl-Bräuer-Institutes

zwei Prozentpunkte beträgt,

würde sich bei konsequenter

Umsetzung des Instituts-Vorschlags,

trotz der Neufinanzierung

des Insolvenzgeldes, eine

deutliche Nettoentlastung ergeben.

Die derzeitige Finanzierung und

Bemessung des Insolvenzgeldes

und die daraus resultierende

Belastung der Unternehmen

ist nicht mehr zeitgemäß, ja sie

ist unzumutbar. Es ist den meisten

Unternehmern nämlich nicht

zu vermitteln, warum sie in konjunkturell

schlechten Zeiten mit

einer drastisch steigenden Anzahl

von Insolvenzen als noch

zahlungsfähige Unternehmen

für die Folgen von Insolvenzen

anderer Unternehmen mittels einer

Zwangsabgabe alleine gerade

stehen sollen.

Die Unternehmen durch eine Abschaffung

bzw. Änderung der Finanzierung

des Insolvenzgeldes

von dieser erheblichen Belastung

zu befreien, wäre ein Beitrag

dazu, die Lohnnebenkosten

deutlich zu reduzieren und

die Solvenz dieser Unternehmen

zu sichern.

29


SEMINARE

Seminare, Schulungen, Vorträge des LIV der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/

Brandenburg und der Elektro-Innung Berlin ab August 2004

Datum / Zeit Thema Ort Kosten

09.09.2004

17:00 – 19:00 Uhr

14.09.2004

16:30 – 19:30 Uhr

16. + 17.09.2004

08:30 – 18:00 Uhr

28.09.2004

16:30 – 19:30 Uhr

01.10.04, 13:00 – 17:30 Uhr

02.10.04, 09:00 – 13:30 Uhr

18.10.2004,

17:00 – 20:00 Uhr

25.10.2004,

17:00 – 20:00 Uhr

26.10.2004

16:30 – 19:30 Uhr

05.11.04, 13:00 – 17:30 Uhr

06.11.04, 09:00 – 13:30 Uhr

09.11.2004,

17;00 – 20:00 Uhr

10.11.2004,

17:00 – 20:00 Uhr

17.11.2004,

17:00 – 20:00 Uhr

25.11.2004

17:00 – 20:00 Uhr

Datennetzwerktechnik im Wandel der Zeit

und Chancen für das Elektrohandwerk

Firma Rutenbeck

Vorbeugender baulicher Brandschutz

bei der Elektroinstallation in Flucht-

und Rettungswegen

Vortrag Hager Tehalit

Grundseminar Unternehmermodell nach

BGV A6

Lichtmanagement mit DALI – Einfacher geht

es nicht! Vortrag Firma OSRAM

Messen und Prüfen an ortsfesten Anlagen

(E-CHECK praktisch)

Bestandsschutz oder Anpassung

elektrischer Anlagen

Dipl.-Ing. Hartmut Zander

Bestandsschutz oder Anpassung

elektrischer Anlagen

Dipl.-Ing. Hartmut Zander

Vortrag Firma ELSO GmbH

Messen und Prüfen an ortsfesten Anlagen

(E-CHECK praktisch)

Übersichtsvortrag „Neue und geänderte

VDE-Bestimmungen“

Ing. Burkhard Schulze

Normgerechte Installation in Räumen mit

Badewanne oder Dusche

Ing. Burkhard Schulze

Übersichtsvortrag „Neue und geänderte

VDE-Bestimmungen“

Ing. Burkhard Schulze

VDE 0100 Teil 702

„Becken von Schwimmbädern und

andere Becken“

Ing. Werner Hörmann

30.11.2004

16:30 – 19:30 Uhr Vortrag Firma A. Jung GmbH

02.12.2004

17:00 – 20:00 Uhr

Verteilerbau nach VDE 0660

Teil 500 und dazugehörige Konformitätserklärung

Ing. Werner Hörmann

TGS GmbH

Ostendstraße 25

12459 Berlin - Treptow-Köp

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin - Treptow-Köp.

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

TGS GmbH

Ostendstraße 25

12459 Berlin - Treptow-Köp.

TGS GmbH

Ostendstraße 25

12459 Berlin - Treptow-Köp.

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

TGS GmbH

Ostendstraße 25

12459 Berlin - Treptow-Köp.

Schulungsraum Firma Vaillant

Mahrzahner Straße 24

13053 Berlin-Hohenschönh.

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

Elektro-Innung Berlin

Villa Rathenau

Wilhelminenhofstr. 75

12459 Berlin - Treptow-Köp.

AKEI im BTZ der HWK

Mehringdamm 14

10961 Berlin-Kreuzberg

TGS GmbH

Ostendstraße 25

12459 Berlin - Treptow-Köp

Anmeldungen: FEB Fördergesellschaft Elektrohandwerke Berlin mbH, Wilhelminenhofstraße 75, 12459 Berlin, Tel. (0 30) 85 95 58–34, Fax

(0 30) 85 95 58–55. Beachten Sie bitte auch die aktuellen Seminarausschreibungen in unseren Rundschreiben. Änderungen vorbehalten!

30 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

ohne

ohne

230,00 € für Mitgl.

355,00 € für Nichtm.

ohne

Nur für Innungsmitglieder

95,00 €

25,00 € für Mitgl.

50,00 € für Nichtm.

25,00 € für Mitgl.

50,00 € für Nichtm.

ohne

Nur für Innungsmitglieder

95,00 €

25,00 € für Mitgl.

50,00 € für Nichtm.

25,00 € für Mitgl.

50,00 € für Nichtm.

25,00 € für Mitgl.

50,00 € für Nichtm.

25,00 € für Mitgl.

50,00 € für Nichtm.

ohne

25,00 € für Mitgl.

50,00 € für Nichtm.


Vorbeugender baulicher Brandschutz

bei der Elektroinstallation

in Flucht- und Rettungswegen

Die Elektro-Innung Berlin lädt in Zusammenarbeit mit Hager Tehalit

alle Mitgliedsbetriebe und deren Mitarbeiter zu einer Vortragsveranstaltung

mit folgenden Schwerpunkten ein.

Baulicher Brandschutz

Mit Komplettsystemen für die Energieverteilung in Flucht– und

Rettungswegen bietet Ihnen Hager Tehalit alle Voraussetzungen,

den vorschriftengerechten, vorbeugenden, baulichen Brandschutz

zu verwirklichen. Im Vortrag werden behandelt:

• allgemeine Vorschriften; wie die Musterbauordnung und die

DIN VDE–Richtlinien

• die Muster-Leitungsanlagenrichtlinie

• Verteilerschränke und Installationskanäle mit Funktionserhalt

in E30 und E90

Produktneuheiten 2004

Ihr Hager Tehalit-Team freut sich auf Ihren Besuch.

Termin: Dienstag, der 14. September 2004,

16.30 bis 19.30 Uhr

Ort: AKEI Akademie für Elektro- und Informationstechnik

im Bildungs- und Technologiezentrum

der HWK Berlin,

Mehringdamm 14/Ecke Obentrautstraße,

10961 Berlin-Kreuzberg

Anmeldung: Bei der Elektro-Innung Berlin

Tel. (0 30) 85 95 58–34

Fax (0 30) 85 95 58–55

E-Mail: mail@eh-bb.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Seminarauskünfte

immer aktuell

in der Geschäftsstelle unter

(0 30) 85 95 58–34,

Frau Genzmehr

Werden Sie Mitglied in der Unterstützungskasse

der Elektro-Innung Berlin

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

Neue und geänderte

VDE-Bestimmungen

mit Festlegungen für das Errichten von

Niederspannungsanlagen

SEMINARE

2004-07-28

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Elektrotechniker – Innung „Niederlausitz“ lädt im Rahmen

unserer Vortragsreihe zu VDE-Bestimmungen alle interessierten

Ing., Meister und Gesellen ein.

Termin:

Mittwoch, 15. September 2004, 17.00–20.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Speisesaal der ENVIA-M in Cottbus, Thiemstr.136

Schulungsthema:

Kabel und Leitungsanlagen ein wichtiger Bestandteil

der Elektroinstallation

Strombelastbarkeit von Kabeln und Leitungen DIN VDE 0298

Teil 4

Kabel und Leitungsanlagen DIN VDE 0100 Teil 520 Beiblatt 2

• Referenzverlegearten

• Häufung von Leitungen

• maximale Leitungslängen

• Schutz bei Überlast und Kurzschluss

• Anwendung in der Praxis

Referent: Herr Reinhard Opitz (Striebel & John)

Kosten: 10,00 € für Innungsmitglieder

20,00 € für Nichtmitglieder

Wir bitten um eine mündliche Teilnahmebestätigung bis zum

30. August 04.

ELEKTROTECHNIKER-INNUNG „NL“

gez. Bernd Vorwerk, Obermeister

BESUCHEN

SIE UNS

IM INTERNET:

WWW.ELEKTRO-INNUNG-BERLIN.DE

31


SEMINARE

Lichtmanagement mit DALI –

Einfacher geht es nicht !

Die Elektro-Innung Berlin lädt in Zusammenarbeit mit der Firma

Osram GmbH alle interessierten Mitgliedsbetriebe und deren

Mitarbeiter zu einer Fachinformation ein.

Nachdem DALI der Standard für Lichtsteuersysteme geworden

ist, geht es um die Darstellung der vielfältigen Möglichkeiten

in der Anwendung. DALI ist Problemlöser für die einfache

Dimmbarkeit einer Einzelleuchte oder eines Lichtbandes,

bei einer komfortablen Einraumlösung oder im vernetzten System

bei Mehrraumlösungen mit der Einbindung ins Gebäudemanagement.

Ebenso gibt es DALI Komponenten für fast alle

Lichtquellen und somit ist eine große Variabilität in der Lichtgestaltung

gewährleistet.

Im Vortrag geht es um praktische Anwendung und Fragen zu

Lichtquellen und EVG’s; außerdem werden Neuheiten der light

+ building vorgestellt.

Termin: Dienstag, der 28. September 2004,

16:30 – 19:30 Uhr

Ort: AKEI Akademie für Elektro- und

Informationstechnik im

Bildungs- und Technologiezentrum

der HWK Berlin,

Mehringdamm 14, 10961 Berlin-Kreuzberg

Anmeldung: Bei der Elektro-Innung Berlin

Tel. (0 30) 85 95 58-34

Fax (0 30) 85 95 58-55

E-Mail: mail@eh-bb.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

BESUCHEN SIE UNS IM INTERNET: WWW.ELEKTRO-INNUNG-BERLIN.DE

Schulung „Messen und Prüfen an

ortsfesten Anlagen“

(E-CHECK praktisch)

Die Elektro-Innung Berlin lädt ein zu einer Schulung zum Thema

„Messen und Prüfen an ortsfesten Anlagen“. Folgende Schulungsinhalte

werden vermittelt:

32 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

1. Tag:

• Einführung

• Gesetzliche Grundlagen

• Normen und Vorschriften

Elektrotechnische Grundlagen (Spannungsfall,

Innenwiderstand, Kurzschlußstrom)

• Netzformen und Schutzmaßnahmen

• Schmelzsicherungen, Leitungsschutzschalter,

Motorschutzschalter, RCD-Schutzeinrichtung

(Selektivität, Zuordnungen, Kennlinien)

• Prüfungen im TN-Netz nach Norm

• Prüfungen im TT-Netz nach Norm

• Erdungsmessungen (Sondenmessung,

4-Leiter-Messung, Niederohm PE)

• Diskussion offener Fragen

2. Tag:

• Vorstellung Messprotokoll, ZVEH-Formular

• Vorstellung der Messgeräte

• Messpraxis im TN-Netz

• Messpraxis im TT-Netz

• Messpraxis Erdungsmessungen

• Abschlussdiskussion

Termin: Freitag, 1. Oktober 2004, 13:00 – 17:30 Uhr

Samstag, 2. Oktober 2004, 09:00 – 13:30 Uhr

Ort: AKEI Akademie für Elektro- und

Informationstechnik im

Bildungs- und Technologiezentrum

der HWK Berlin, Raum 329,

Mehringdamm 14/Ecke Obentrautstraße,

10961 Berlin-Kreuzberg

Kosten: 95,00 €, zzgl. 16 % MwSt. pro Person

Anmeldung: Bei der FEB Fördergesellschaft

Elektrohandwerke Berlin mbH

Tel. 0 30/85 95 58-34

Fax 0 30/85 95 58-55

E-Mail: mail@eh-bb.de


Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

13.09.2004

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

Fremdspannungsarmer Potenzialausgleich (EMV)

Massung/Erdung/Potenzialausgleich unter Berücksichtigung der Elektromagnetischen

Verträglichkeit – mit Erdungsmesspraktikum

13.09. – 14.09.2004 Grundlagen der Elektrotechnik

14.09.2004

14.09.2004

16:00 – 19:15 Uhr

15.09.2004

16.09.2004

13:00 – 16:00 Uhr

16.09. – 17.09.2004

09:00 – 17:30 Uhr

23.09.2004

09:00 – 16:00 Uhr

23.09.2004

27.09.2004

28.09.2004

Rechtssicheres Prüfen ortsveränderlicher Geräte

(einschließlich medizinischer Geräte) mit Messgerätepraxis

Das Brandschutzkonzept für das Bauen im Bestand als Schutzzieldefinition

für TGA-Planung, Qualitätssicherung und Abnahme

Sicheres Betreiben elektrischer Anlagen (Pflichten, Aufgaben für Elektrofachkräfte

mit Führungsverantwortung, neue Vorschriften und Normen

Sonepar Deutschland Region Nord-Ost GmbH

EIB-Bustechnik der Fa. Merten

LCN-Aufbaukurs

LCN Segmentbus und Zwei-Draht-Bus / Zusätzliche Module und

Funktionen / Kommandoverarbeitung / Praktische Übungen

Datennetzwerktechnik für Einsteiger-Grundlagen der Netzwerktechnik, Normenmodelle,

Netzwerktopologien / Die aktiven und passiven Komponenten

der Hager Tehalit Systemtechnik

Brandschutzanforderungen an elektrische Leitungsanlagen

Umsetzung von Musterbauordnung, MLAR/LAR und Brandschutzkonzepten

EMV-orientierter Blitz- und Überspannungsschutz nach

VDE V 0185 Teile 1 - 4

Blitz- und Überspannungsschutz nach VdS-Bedingungen

(Fortbildungsseminar zum Erhalt der Fachkunde und der Zertifizierung)

28.09. – 29.09.2004 Kurzschluss-Stromberechnung in Drehstromnetzen nach DIN VDE 0102

29.09.2004

16:00 – 19:15 Uhr

30.09.2004

16:00 – 19:15 Uhr

30.09.2004

16:00 – 19:00 Uhr

Schutz vor Feuer und Schall gemäß LAR 3/2000 bei Decken-durchführungen

(u. a. Dünnbettsystemtechnik) / Regelgerechte Abdichtung von Bodenkonstruktionen

nach DIN 18195, ZDB-Merkblatt

Schutz vor Feuer und Schall gemäß LAR 3/2000 bei Decken-durchführungen

(u. a. Dünnbettsystemtechnik) / Regelgerechte Abdichtung von Bodenkonstruktionen

nach DIN 18195, ZDB-Merkblatt

Hager Neuheiten

SEMINARE AUS DER REGION

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33, 10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33, 10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

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Bär & Ollenroth KG

Tabbertstraße 28, 12459 Berlin-Köpenick

VDE Verband der Elektrotechnik

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Merten GmbH & Co. KG

Köpenicker Straße 73, 10713 Berlin

Aus- und Weiterbildung in Treptow GmbH

Karl-Kunger-Str. 68, 12435 Berlin

Hager Tehalit

VZ-Berlin

Seestraße 10, 14974 Genshagen

VDE Verband der Elektrotechnik

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Bär & Ollenroth KG

Bergholzstraße 3, 12099 Berlin-Tempelhof

Bär & Ollenroth KG

Münstersche Straße 4 a, 14772 Brandenburg

Solar GmbH

Rheinstraße 8, 14513 Teltow

33


SEMINARE AUS DER REGION

Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

14.10. – 15.10.2004 Speicherprogrammierbare Steuerungen - Teil 1

Programmierung der SPS-Technik nach EN DIN 61131

18.10.2004 Die normgerechte Elektroinstallation nach DIN VDE 0100

18.10. – 19.10.2004

Fachkunde für elektrotechnisch unterwiesene Person

mit Übungen zur Wiederholungsprüfung ortsveränderlicher Geräte

19.10.2004 Die Strombelastbarkeit von Kabeln und Leitungen in elektrischen Anlagen

20.10.2004 Abgrenzung von Planungs- und Bauerrichtungsfehlern

Starkstromanlagen und Sicherheitsstromversorgung in baulichen Anlagen

für Menschenansammlungen nach DIN VDE 0108 (Notbeleuchtung)

21.10. – 22.10.2004

Berechnungen und Nachweise bei der Projektierung von Elektroanlagen

Messpraktikum – Prüfung elektrischer Anlagen, Maschinen und Betriebsmittel

sowie die Prüfung von Fehlerstrom-Schutzschaltern

25.10.2004 Landwirtschaftliche Betriebsstätten und die Betriebssicherheitsverordnung

25.10. – 26.10.2004

26.10. – 27.10.2004

26.10.2004

26.10.2004

16:00 – 19:15 Uhr

27.10.2004

16:00 – 19:15 Uhr

28.10.2004

16:00 – 19:15 Uhr

28.10.2004

28.10. – 29.10.2004

01.11.2004

Messpraktikum – Prüfen und rationelle Fehlersuche in elektrischen Anlagen

und an elektrischen Geräten

Erstinbetriebsetzungsprüfungen und Wiederholungsprüfungen

(einschließlich medizinische Geräte) – mit Messgerätepraxis

Betrieb elektrischer Anlagen für Spannungen von 110 – 380 kV

Schaltsberechtigung in Theorie und Praxis

6 Stufen für die Einführung eines ESD-Kontroll-Programms in einer Elektronik-Fertigung

Neufassung der DIN 1988 Teil 6: Feuerlösch- und Brandschutz-

Anlagen im Anschluss von Trinkwasseranlagen / Planung, Bau,

Betrieb / Absicherung von Altanlagen

Vertiefungsseminar zum 10.03.2004: Bauvertragsrecht, u. a.

Gewährleistung, Beschaffenheitsvereinbarung, Bausoll, Gleichwertigkeit, Abnahme,

Pflichten von Eigentümer und ausführendem Betrieb

Vertiefungsseminar zum 29.04.2004: Bauvertragsrecht, u. a.

Gewährleistung, Beschaffenheitsvereinbarung, Bausoll, Gleichwertigkeit, Abnahme,

Pflichten von Eigentümer und ausführendem Betrieb

Anwendungsneutrale Verkabelung für die Kommunikations- und Informationstechnik

DIN EN 50173-1:2002

Aufgaben- und Verantwortungsbegrenzung alleinarbeitender „Betriebselektriker“

ohne vorgesetzte verantwortliche Elektrofachkraft in größeren Einrichtungen

Speicherprogrammierbare Steuerungen II

Programmierung der SPS-Technik nach EN DIN 61131

- Aufbauseminar -

Messpraktikum – Prüfung ortsveränderl. elektrischer Betriebs-mittel einschließlich

medizinischer Geräte nach BGV A2,

GUV 2.10, DIN VDE 0701, 0702, DIN VDE 0751

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33, 10625 Berlin

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Bär & Ollenroth KG

Mittenwalder Straße 8, 15834 Rangsdorf

OT Groß Machnow

Bär & Ollenroth KG

Albertshofer Chaussee, 16321 Bernau

Bär & Ollenroth KG

Fachhochschule Lausitz, Laborgebäude

Lipezker Straße , 03048 Cottbus

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

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34 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


Datum / Zeit Thema Veranstaltungsort

02.11. – 03.11.2004

04.11. – 05.11.2004

04.11.2004

16:00 – 19:15 Uhr

08.11. – 09.11.2004

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

Messpraktikum – Prüfung elektrischer Anlagen, Maschinen und Betriebsmittel

sowie die Prüfung von Fehlerstrom-Schutzschaltern

Schaltberechtigung für Starkstromanlagen bis 36 kV

Teil 1: Einführung in die Systematik Schaltberechtigung

Beheizte Fußbodenkonstruktionen – veränderte Planung und Ausführung

nach neuen europäischen Regelungen, Grundprinzipien, typische Fehler und

Kniffe beim Errichten

Die elektrotechnisch unterwiesene Person – als befähigte Person für ein fest

umrissenes Aufgabengebiet an elektrischen Anlagen

09.11.2004 Explosionsschutz – Neu im Ex-Schutz „Die Betriebssicherheitsverordnung“

09.11.2004

16:00 – 19:15 Uhr

Heizlastspitzen nach unterbrochenem Heizbetrieb technisch beherrschen

(Heizlast DIN EN 12831) / Hilfsmittel zur Beurteilung, Ausschreibung und

Dokumentierung / kostenlose Software

10.11.2004 Instandhaltung SF 6 – gasisolierter Schaltanlagen

11.11. – 12.11.2004

Feldbussysteme in der Automatisierungstechnik – Einführung in die Kommunikation

in verteilten Automatisierungssystemen

Ausbildung zum Sachkundigen für die Prüfung der künstlichen Beleuchtung

an Arbeitsplätzen (mit Zertifikat)

12.11.2004 Potentialausgleich und Erdung

16.11.2004

16:00 – 19:15 Uhr

Beheizte Fußbodenkonstruktionen – veränderte Planung und Ausführung

nach neuen europäischen Regelungen, Grundprinzipien, typische Fehler und

Kniffe beim Errichten

Nähere Informationen und Anmeldung direkt beim Veranstalter !!

Aus- und Weiterbildung in Treptow GmbH

Karl-Kunger-Straße 68, 12435 Berlin

Tel. (0 30) 53 33 06–22

Fax: (0 30) 53 33 06–13

E-Mail: zeh@awt-berlin.de

Solar GmbH

Regionsbüro Berlin

Lorenzweg 5

12099 Berlin-Tempelhof

Tel. (0 30) 23 08 93-0

Fax (0 30) 23 08 93-99

E-Mail: INFO29@solar-elektro.de

VDE Verband der Elektrotechnik

Büro Berlin – Frau Hoppe

Bismarckstraße 33, 10625 Berlin

Tel. und Fax: (0 30) 34 80 01 80

E-Mail: vde-seminare-berlin@vde.com

Hager Tehalit Vertriebs GmbH

Vertriebszentrum Berlin

Seestraße 10

14974 Genshagen

Tel. (0 33 78) 86 58-0

Fax (0 33 78) 86 58-62

E-Mail: berlin@hager.de

SEMINARE AUS DER REGION

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Bär & Ollenroth KG

Münstersche Straße 4 a

14772 Brandenburg

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Bär & Ollenroth KG

Tabbertstraße 28

12459 Berlin-Köpenick

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

VDE Verband der Elektrotechnik

Bismarckstraße 33

10625 Berlin

Bär & Ollenroth KG

Mittenwalder Straße 8

15834 Rangsdorf

OT Groß Machnow

BÄR & OLLENROTH KG

Verkaufsförderung

Mittenwalder Straße 8,

15806 Groß Machnow

Tel. (03 37 08) 26-0 (Zentrale)

Fax (03 37 08) 26-195 (Zentrale)

Tel. (03 37 08) 26-212 (Herr Schmidt

Tel. (03 37 08) 26-216 (Herr Timm)

Fax (03 37 08) 26-279

E-Mail: schulungszentrum.bo@gcgruppe.de

35


Gebäudetechnik

LON – Das Trainingsbuch

Mit dieser Neuerscheinung erhalten

Sie einen vorwiegend auf Installateure,

aber auch auf Planer und

Architekten ausgerichteten einfachen

und sehr anwendungsorientierten

Einstieg in die LonWorks-

Technologie. Vor allem aus der Sicht

des Einsatzes auch in kleineren

Gebäuden vermittelt das Buch

praxisnah umfangreiches Know-how

mit dem Infranet und Kenntnisse in

den Bereichen Planung, Installation,

Konfiguration, Binding (Zuordnung)

und Test.

Am Beispiel eines drei Knoten

umfassenden handelsüblichen

Demoboards wird gleichsam Schritt

für Schritt die Handhabung der

erforderlichen Hard- und Software

für die erfolgreiche Vorbereitung und

Inbetriebnahme einfacher Netzwerkprojekte

demonstriert. Weil die dazu

notwendige Software (u.a. Demoversionen

der Netzwerk -Managementtools

„Alex” und „Networker”

sowie des Visualisierungstools

„Elvis”) auf der dem Buch beigelegten

CD enthalten ist, können Sie

diese Schritte am eigenen PC

nachvollziehen, Ihre erworbenen

LON-Kenntnisse überprüfen und sie

für weitere Projekte einsetzen.

Firma

Name/Vorname

Straße/Postfach

PLZ/Ort

Fax-Bestellung 0 62 21/ 4 89-6 23

Ja, senden Sie mir:

Expl. Stock/Meyer, Praktische Gebäudeautomation mit LON

€ 42,50 sFr 70,50 zzgl. Versandkosten

ISBN 3-8101-0142-7

Ich habe das Recht, diese Bestellung innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung ohne Angabe von Gründen zu

widerrufen. Der Widerruf erfolgt schriftlich oder durch fristgerechte Rücksendung der Ware an den Verlag

oder an meine Buchhandlung. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der

Ware (Datum des Poststempels). Bei einem Warenwert unter 40 Euro liegen die Kosten der Rücksendung

beim Rücksender. Entsiegelte Software ist vom Rückgaberecht ausgeschlossen. Meine Daten werden gemäß

Bundesdatenschutzgesetz elektronisch gespeichert und können für Werbezwecke verwendet werden.

Datum/Unterschrift ef

Telefon 0 62 21/ 4 89-5 55

E-Mail: de-buchservice@online-de.de

www.online-de.de

Gerhard Stock/

Willi Meyer

Praktische Gebäudeautomation

mit LON

Grundlagen, Installation,

Bedienung.

2003. 348 Seiten.

Mit CD-ROM. Kartoniert.

€ 42,50 sFr 70,50

ISBN 3-8101-0142-7

HÜTHIG & PFLAUM

V E R L A G

Postf. 10 28 69, D-69018 Heidelberg

BUCHBESPRECHUNG

Manfred Kammler/

Heinz Nienhaus/Dieter Vogt

VDE-Schriftenreihe Band 63

Prüfungen vor Inbetriebnahme

von Niederspannungsanlagen

Besichtigen – Erproben – Messen

nach DIN VDE 0100 Teil 610,

2. Auflage 2004, 256 Seiten,

DIN A5, kartoniert, ISBN 3-8007-

2455-3, 21,50 €/37,70 sFr

Die im April 2004 neu erschienene

DIN VDE 0100-610 „Errichten

von Niederspannungsanlagen;

Prüfungen; Erstprüfungen“

ersetzt die bisher gültige

Norm aus dem Jahre 1994.

Erstprüfungen sind bei der Neuerrichtung

von elektrischen Niederspannungsanlagenerforderlich,

sie sind aber auch nach

Änderung oder Erweiterung einer

bestehenden elektrischen

Anlage durchzuführen. Weiterhin

können vergleichbare Anforderungen

auch bei Wiederholungsprüfungen

zur Feststellung

der sicheren Funktion bestehender

elektrischer Anlagen zugrunde

gelegt werden.

Die VDE-Schriftenreihe Band 63

geht auf die Hintergründe und

Anforderungen der Norm ein und

erleichtert die praktische Umsetzung

der DIN VDE 0100 Teil 610.

Auch die Erprobungs- und Messverfahren

werden erläutert, wobei

insbesondere auf die Normenreihe

DIN EN 61557 (VDE

0413) für die bei der Prüfung

von Schutzmaßnahmen zu verwendenden

Messgeräte eingegangen

wird. Eine Auswahl von

Messgeräten wird im Anhang

vorgestellt.

Das Fachbuch richtet sich an alle

Praktiker, die sich mit der Errichtung,

Instandhaltung oder Prüfung

elektrischer Anlagen befassen.

Für Sicherheitsingenieure,

Elektrotechniker, Prüfpersonal

und Monteure aus Handwerk,

Industrie und Elektrizitätswirtschaft

bietet es umfassende Hilfe

bei der Lösung alltäglicher Fra-

gen und Probleme in Zusammenhang

mit dem Prüfen von Niederspannungsanlagen.

Auch für Studenten

der Elektrotechnik sowie

für Teilnehmer der Techniker- und

Meisterausbildung ist diese Publikation

gut geeignet.

VDE VERLAG GMBH, Berlin,

Offenbach, Postfach 12 01 43,

10591 Berlin,

Telefon (0 30) 34 80 01–42,

Fax (0 30) 3 41 70 93,

E-Mail: knittel@vde-verlag.de,

www.vde-verlag.de

Prüfungstraining Mechatronik

Für die moderne Arbeitswelt gewinnt

das Ausbildungsfach Mechatronik

zunehmend an Bedeutung.

Um den Auszubildenden

eine optimale Prüfungsvorbereitung

zu ermöglichen, wurde

eine CD-ROM entwickelt,

die den gesamten Prüfungskanon

des Ausbildungsberufes

Mechatronik einschließlich der

Wirtschaftskunde und der Sozialkunde

abdeckt. Ausgerichtet

am gesetzlichen Ausbildungsrahmenplan

und den Schwerpunkten

der Prüfungen vergangener

Jahre wird ein hilfreiches

Prüfungstraining, bestehend aus

einer Lern- und einer Prüfungseinheit

angeboten. Die Lerneinheit

bietet Gelegenheit, Prüfungsfragen

zu bearbeiten, und sein Wissen

mittels der Lösungen und

Erklärungen zu vervollständi-

36 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


gen. In der Prüfungseinheit wird

eine Prüfungssituation realitätsnah

simuliert. Der Nutzer kann

sich dabei ein genaues Bild von

seinem Kenntnisstand und der

benötigten Zeit machen.

Die CD-ROM dient den Auszubildenden

zur selbstständigen

Prüfungsvorbereitung, mit der

sie den Berufsschulunterricht ergänzen

können. Sie bietet daneben

den Ausbildern in den Betrieben

eine gute Unterstützung.

Ebenso können sich die Dozenten

das Medium bei ihrer Prüfungsvorbereitung

zunutze machen.

Die Bedienung der selbststartenden

CD-ROM ist unproblematisch.

Die Arbeit damit

kann jederzeit unterbrochen

und zu

einem späteren Zeitpunkt

mit den bisherigen

Ergebnissen fortgesetzt

werden.

Systemvoraussetzungen: Pentium

oder IBM-Kompatible ab

120 MHz, Windows 95/98/

ME/NT/2000/XP, jeweils mit

vollständiger Standardinstallation,

Arbeitsspeicher mindestens

64 MB, Grafikauflösung ab

1024 x 768 Pixel.

Prüfungstraining Mechatronik.

Lerneinheit und Prüfungssimulation.

Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen

2003/2004.

Herausgegeben von EPROTEC –

Multimediale Lernmedien unter

Mitarbeit von Detlef Harms und

Wolfgang Kowalczyk. 2003. CD-

ROM. 24,80 €, 43,90 sFr. ISBN 3-

7785-2912-9. Hüthig Verlag, Heidelberg

(www.huethig.de).

Neuerscheinung

Jahrbuch Elektrotechnik 2004

Band 23, Daten, Fakten, Trends,

Hrsg. Grütz, A., 2003, 404 S.,

11,7 cm × 16,5 cm, gebunden,

ISBN 3-8007-2766-8, 30 € (D)/

30,70 € (A)/50,40 sFr

Die Schlüsseltechnologien Informations-,

Automatisierungs- und

Elektrotechnik befinden sich wei-

DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9

BUCHBESPRECHUNG

ter in rasanter Bewegung. Die

23. Ausgabe des „Jahrbuchs

Elektrotechnik“ spiegelt diese

Entwicklung in den folgenden

Beiträgen wider:

• Applikation der

Gebäudeautomation

• Werkstoffe in der

Elektrotechnik

• Power Quality

• Internet-Technologien in der

Automatisierung

• Trends in der Antriebstechnik

• Feldbusse und Ethernet

• Messtechnik

• Telekom-Technik

• Voice over IP

• LAN-Technik

Die ausgewählten Themen

liefern sowohl dem

Fachmann – Ingenieur,

Praktiker oder

Studierender – als

auch dem interessierten

Laien einen

schnellen und informativen

Überblick über die jüngsten Entwicklungen

und wichtige Trends

der Branche. Aufgrund der vielfältigen

und fachlich kompetenten

Beiträge ist auch dieser Band

wieder ein hilfreicher und informativer

Begleiter durch das Jahr,

der auf keinem Schreibtisch fehlen

sollte.

Statistische Daten aus der Wirtschaft

sowie wichtige Veranstaltungstermine

ergänzen den vorliegenden

Band.

Firma

Name/Vorname

Straße/Postfach

PLZ/Ort

Elektroplanung

Brandschutz

in elektrischen Anlagen

In übersichtlicher und sehr

verständlicher Form bietet dieses

Praxishandbuch Entscheidungshilfen

u. a. für die Auswahl und

Berechnung von Kabeln und

Leitungen, für die Auswahl der

Schutzeinrichtungen und Beriebsmittel

sowie für die Auswahl der

Brandschottungen und des

Funktionserhaltes von Sicherheitseinrichtungen.

Berücksichtigt

werden dabei sowohl die Spezifika

im Wohn- und Gewerbebereich als

auch im Industriebau.

Besonders erwähnenswert ist die

Begleit-CD. Sie enthält vier

automatische Tabellen zur Strom-,

Kabel- und Leitungsberechnung

sowie zur Festlegung des Nennstroms

von Überstrom-Schutzeinrichtungen,

deren Anwendung es

Elektrofachleuten ermöglicht, auf

einfachste Weise die norm- und

brandschutzgerechte Ausführung

von Elektroanlagen zu ermitteln, zu

überprüfen und auch zu belegen.

Fax-Bestellung 0 62 21/ 4 89-6 23

Ja, senden Sie mir:

Expl. Schmolke, Brandschutz in elektrischen Anlagen

€ 39,80 sFr 66,50 zzgl. Versandkosten

ISBN 3-8101-0143-5

Ich habe das Recht, diese Bestellung innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung ohne Angabe von Gründen zu

widerrufen. Der Widerruf erfolgt schriftlich oder durch fristgerechte Rücksendung der Ware an den Verlag

oder an meine Buchhandlung. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der

Ware (Datum des Poststempels). Bei einem Warenwert unter 40 Euro liegen die Kosten der Rücksendung

beim Rücksender. Entsiegelte Software ist vom Rückgaberecht ausgeschlossen.

Datum/Unterschrift ef

Telefon 0 62 21/ 4 89-5 55

E-Mail: de-buchservice@online-de.de

www.online-de.de

Herbert Schmolke

Brandschutz in

elektrischen Anlagen

Praxishandbuch für

Planung, Errichtung,

Prüfung und Betrieb

2001. 324 Seiten.

Kartoniert. Mit CD-ROM.

€ 39,80 sFr 66,50

ISBN 3-8101-0143-5

HÜTHIG & PFLAUM

V E R L A G

Postf. 10 28 69, D-69018 Heidelberg

37


BUCHBESPRECHUNG

Schalten von Beleuchtungsanlagen

im Freien

Neue LiTG-Publikation gibt Hinweise

für die Praxis

Wenn bei Außenanlagen Einsparungen

von Betriebskosten angedacht

sind, werden in der Folge

häufig die Schaltrhythmen verändert.

Doch die Maßnahme,

abends später ein- und morgens

früher auszuschalten, vernachlässigt

in der Regel die technischen

Notwendigkeiten für den sicheren

Betrieb. Das gilt gleichermaßen für

die Straßenbeleuchtung in Städten

und Gemeinden wie für die privatwirtschaftliche

Außenbeleuchtung

zum Beispiel von Werkstraßen.

Die Voraussetzungen für den

wirtschaftlichen optimalen und

trotzdem sicheren Betrieb fasst

die Deutsche Lichttechnische

Gesellschaft (LiTG) e.V. in ihrer

neuen Schrift „Schalten von Beleuchtungsanlagen

im Freien“

zusammen. Erläuterungen der

grundlegenden Prinzipien, ergänzt

um zahlreiche Hinweise

für die Praxis, sind vor allem gedacht

als Hilfestellung für die Betreiber

der Anlagen.

Die als LiTG-Publikation Nr.

21:2004 (DIN A4, 27 Seiten,

ISBN 3-927787-21-3) veröffentlichte

Schrift kostet 12,50 �

(wahlweise Druck oder PDF-Datei

auf CD-ROM) und ist erhältlich

bei der LiTG-Geschäftsstelle,

Burggrafenstraße 6, 10787

Berlin, Tel. +4 93 02 61 24 39,

Fax +4 93 02 61 1255, E-Mail:

litg@din.de.

Die Deutsche Lichttechnische

Gesellschaft ist ein technischwissenschaftlicher

Verein. Sie

hat über 2500 Mitglieder und

ist organisiert in 16 regionalen

Vertretungen. Die LiTG hat

Fachausschüsse zu vielen Gebieten

der Lichttechnik, ist Organisator

einer Vielzahl nationaler und

Länder übergreifender Tagungen,

Veranstaltungen und Besichtungen

sowie Herausgeber zahlreicher

Fachpublikationen.

Rezensionsexemplar

Schneider/Hoyer/Köppert/

Ringel

Prüfungsbuch für

Mechatroniker

zweifarbig, 480 Seiten,

ISBN 3-7782-6080-4, 22 �

Das lernfeldorientierte Prüfungsbuch

basiert in Inhalt und Aufbau

auf dem Rahmenlehrplan für

den Ausbildungsberuf Mechatroniker/in

und ermöglicht damit

die optimale Vorbereitung auf

die handlungsorientierten Prüfungen!

Mathematische, naturwissenschaftliche

und fremdsprachliche

Inhalte sowie Aspekte

der Ökonomie, Ökologie und

des Arbeitsschutzes wurden in

die Fragen integriert. Der gesamte

Lernstoff der Ausbildung wurde

in Frage- und Antwortform

aufbereitet und ermöglicht dadurch

eine unmittelbare Kontrolle

des Wissensstandes. Das ausführliche

Sachwortregister macht

den Band auch zum nützlichen

Nachschlagewerk im späteren

Berufsleben.

Inhalt: Funktionszusammenhänge

in mechatronischen Systemen;

Herstellen mechanischer

Teilsysteme; Installieren elektrischer

Betriebsmittel unter Beachtung

sicherheitstechnischer Aspekte;

Energie- und Informationsflüsse

in elektrischen, pneumatischen

und hydraulischen

Baugruppen; Kommunizieren

mit Hilfe von Datenverarbeitungssystemen;

Planen und Organisieren

von Arbeitsabläufen;

Realisieren mechatronischer Teilsysteme;

Design und Erstellen

mechatronischer Systeme, Informationsfluss

in komplexen mechatronischen

Systemen; Planen

der Montage und Demonateg;

Inbetriebnahme; Fehlersuche

und Instandsetzung; Übergabe

von mechatronischen Systemen

an Kunden; Verzeichnis der Fachbegriffe

in Englisch und Deutsch;

Hinweise zur Prüfung; Anhang:

Lösungswege.

38 DER ELEKTRO-FACHMANN, 51. Jahrgang 2004, Nr. 9


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