SCHWERPUnKT - Midrange Magazin

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EDITORIALRainer HuttenloherChefredakteurDokumente über den Wolkrainer.huttenloher@michael.wirt @midrange.deBrianajackson, iStockphoto.comDokumente überden WolkenGanze 11.000 Besucher haben die DMS-Expo 2011 und die IT& Business 2011 in Stuttgart besucht – so lautet der vorläufigeSchlussbericht des Veranstalters. Damit wurde die zwischenzeitlichangestrebte Zahl von 15.000 Besuchern deutlich verfehlt.Doch reicht dieser Maßstab, um das Interesse an Technologie wieEnterprise Content Management (ECM) auf dem absteigenden Astzu wähnen? Wohl eher nicht.Nach wie vor treiben Themenwie „Drucken aus ERP- Das Beste aus zwei Welten (Seite 18) Û SAPÛ Datenformate im Output-Management:Anwendungen“ oder generell E‐Invoicing for Compliance: Die nächste Evolutionsstufe(Seite 20) Û Digitale Signatur:das Output-Management dieAnwender um. Hier stellt sich Einfach weiter signieren? (Seite 22)die Frage nach dem idealenDatenformat – verschiedene Welten treffen hier zusammen. Aufgrundder multimedialen Eigenschaften und der Integration vonaktiven Inhalten sind hier die Würfel noch nicht gefallen. Um derInformationsvielfalt Herr zu werden, fällt der Metadaten-Architektureine extrem wichtige Rolle zu. Wer heute digitales Informationsmanagementpredigt, der muss hier seine Hausaufgaben machen.Denn was nützt die schönste Konzeption, die alle Dokumente inder Cloud bereitstellt und dabei den Zugriff von überall und vonjedem Endgerät aus zulässt, wenn die gewünschten Informationennicht oder nur schwer zu finden sind.TransparentesControllingMitRechnungswesenHerzlichst, Ihr Rainer Huttenloherwww.fimox.de11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN3


inhaltMIDRANGE AKTUELLDaniel Taborek (rechts), Comarch Swiss: „E‐Mails gehörenwie andere Dokumente in Prozesse und nichtin persönliche Postfächer von Mitarbeitern.“ MichaelEberli (Comarch Swiss) ist überzeugt, dass Workflowund BPM die Entscheidungskriterien für ECM-Systemesind. Û Seite 14ModernesOutput-ManagementFrüher ging es beim Output-Management um formvollendetesund ressourcensparendes Drucken. Heute spielenzusätzlich die revisionssicheren elektronischen Übertragungswegeeine wichtige Rolle. Û Seite 18Im Fokus: Stärken fördern 619. Deutscher Personalwirtschaftspreis verliehenNews 7SAP aktuell 8Köpfe 10Agilität hat einen Namen 12Kommentar zur Frage des MonatsECM vereinfacht die Prozesse 14Comarch: ambitionierte Ziele im DokumentenmanagementSocial Business wird wahr 16Wie werden wir morgen arbeiten?Modernes Output-managementDas Beste aus zwei Welten 18Datenformate im Output-ManagementSAP E‐Invoicing for Compliance 20Die nächste Evolutionsstufe der elektronischen RechnungEinfach weiter signieren? 22Trotz Rechtswirrwarr: Digitale Signatur neu denken!Und die Corporate Identity bleibt auch gewahrt 24Neue Rechnungsformulare in nur drei TagenZusammenspiel der iSeries mit Windows-Druckern 25Nutzung von Standards statt proprietärer AnsatzCorporate Output Management 26Seal Systems AG stellt integriertes Konzept vorSpezial: Kaufmännische AnwendungenBuchen wie von selbst 27Optimierte RechnungsverarbeitungPersonal- und Reisemanagement 28Messeplaner optimieren Abläufe mit eGECKOBPM/ProjektmanagementBPM/ProjektmanagementDer konsequente Einsatz von BPM erhöht Flexiblilität undermöglicht die schnelle und kostengünstige Anpassungvon Geschäftsprozessen. Û Seite 30Standardkurs für das Business Process Management 30Lawson M3 bei agta record 32Prozesse von Anfang bis Ende durchdachtMit sechs Klicks zum Prozess 33BPM für kleine und mittelständische Anwender„Kerngesunde“ SAP-Prozesse 34SAP-integrierte Lösung optimiert RechnungsverarbeitungVerborgene Potenziale nutzen 35Software ermöglicht fachbezogene ProzessgestaltungStandard trifft Individualisierung 36Mit Greenax Prozesse gestalten und erfolgreich führen4MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


November 2011TECHNIK & INTEGRATIONSystem versus SQL-Naming 38SQL-NamenskonventionServer-Sicherheit 41WebSphere ApplicationTools für XML, EDI, Barcode, RFIDDatenbank versteht XML 44XML-Unterstützung in der Datenbank DB2 für IBM i 7.1Anbieterübersicht 46Sicherheit gefragt 46PWS polstert Zeiterfassung aufDienstleistung reduziert Aufwand 47Bolsius steigt auf „EDI as a Service“ umKommunikationswege im EDI 48Clearing Center oder direkte KommunikationslösungSERVICETools für XML, EDI, Barcode, RFIDIm Automotive-Bereich seit langem gang und gäbe, eroberndiese Kollaborations-Tools immer mehr Bereicheder Wirtschaft. Û Seite 44MIDRANGE ONLINEAutoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49Glosse, Vorschau, Impressum 50Midrange JobbörseMidrangeEventFrage des MonatsÛ www.midrange-jobs.deÛ www.midrange-event.deÛ www.midrange.deThomas SnyderRPG – fortschrittlich & integriertRPG und andere bewährte Technologie für moderne und performante Anwendungen ILE RPG, JAVA, SQL und Open Source Excel- und PDF-Formatierung Beispiele für moderne und performante Anwendungenca. 500 Seitennur 248,– €Bestellnummer 444074ISBN 978-3-930176-77-9Bestellung im Web:Das Fachbuch RPG – fortschrittlich & integriertwird Ihnen ein Leitfaden sein, wie Sie mit Hilfemoderner Technologien und basierend auf IhremWissen, heutige Anforderungen zeitgemäß umsetzenkönnen. Die Integration von JAVA, OpenSource und SQL in RPG-Anwendungen hat derAutor ebenso erläutert, wie die Umwandlung vonIBM i Daten in Microsoft Excel oder Adobe PDF.Der Focus des Buches liegt insbesondere darin,das Wissen des Lesers so zu erweitern, dass erin der Lage ist, die vielen Beispiele zu verstehen,sie einzusetzen und im Rahmen der eigenen Entwicklungsarbeitweiter auszu bauen.www.midrange-shop.comAus dem Inhalt Moderne Standards in derAnwendungsentwicklung Integrated Language Environment (ILE) Einführung in JAVA JAVA und RPG JAVA und Interfaces Excel: Grundlagen, Formatierungen undEigenschaften Excel Formulare und Charts PDF: Grundlagen, Formatierung, Imagesund Barcodes JAVAMail: Formatierungen und Anlagen11/2011 · MIDRANGE MAGAZINITP VERLAG GmbH | Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering | Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 | www.midrange.de ı service@midrange.de5


MIDRANGE AKTUELL19. Deutscher Personalwirtschaftspreis verliehenIm Fokus: Stärken fördernDefizitorientierte Führung und Personalentwicklung ist in vielen Unternehmen Alltag:Keine Kritik ist Lob genug, in den jährlichen Mitarbeitergesprächen geht es oft nurum die Schwächen der Beschäftigten.Mit dem Projekt „Build on Strength“hat 3M den Spieß umgedreht undStärken zum zentralen Element einesKulturwandels im Unternehmen gemacht.Dieses Konzept war der Jury desDeutschen Personalwirtschaftpreises,der während der „Zukunft Personal“ inKöln verliehen wurde, den ersten Platzwert.„3M hat etwas gemacht, vondem andere nur reden: Es hateine Initialzündung für einenechten Kulturwandel gegeben“,leitete Thomas Sattelberger,Jury-Mitglied und Personalvorstandder Deutschen TelekomAG, seine Laudatio für das Siegerkonzeptein. Die traditionellePersonalentwicklung male sichden Menschen als Mix aus idealenKomponenten und messedie Lücken zum Soll-Standard.Das Projekt „Build on Strength“ geheweg von dieser Defizitorientierung hinzu einer Förderung der Stärken. „UnserAnsatz ist nicht nur ein Appell an dieBelegschaft, sondern ein Dachkonzept,das sich auf vielen Ebenen auswirkt“,erklärte Anja Dondrup, Talent DevelopmentManager der 3M DeutschlandGmbH. „Build on Strength“ startetemit zielgruppenorientierten Impulsveranstaltungenfür Führungskräfteund Mitarbeiter, die in zweitägige Führungskräftetrainingszum Thema mündeten.Um die Transferlücke zwischendem einzelnen Mitarbeiter und derBelegschaft zu schließen, fanden zusätzlicheTeam-Workshops statt. Inzwi-schen hat sich daraus eine Vielzahl vonInstrumenten entwickelt – von einemProjektteam, das die Bereitschaft derMitarbeiter zur internen Mobilität analysiert,über stärkenorientierte Nachfolgeplanungund Changemanagementbis hin zu Trainings für bestimmteZielgruppen wie zum Beispiel Frauen.Erster Platz des Personalwirtschaftpreises für 3M„Mich hat die Agilität der Impulse fürdie Eigenverantwortung begeistert“, soSattelberger. Die Begabungsorientierungerhöhe die Attraktivität von 3Mam Arbeitsmarkt, da es auf die Motivationder Mitarbeiter setze. „Das Konzeptbewegt sich nicht auf einer elitärenSpur, sondern schafft ein Biotop, indem Persönlichkeiten und Begabungenwachsen können.“Die Commerzbank adressiert einanderes Problem der Arbeitswelt: Dietägliche Informationsflut und wachsendeKomplexität und Dynamisierungdes Berufsalltags bedrohen diepsychische und physische Gesundheitder Beschäftigten. Darauf reagierte dieBank mit dem Konzept „Im Lot – Ausgeglichenbei der Arbeit“. „Ich habenoch nie ein Gesundheitskonzept gesehen,das so konsequent ist“, betonteWolfgang Clement. Das Unternehmenhabe Belastungs- und Beanspruchungsfaktorenwissenschaftlich fundiertanalysiert. Dafür kamen Workshops,persönliche Interviews, eine Gesundheitsbefragungund auchdas so genannte „Shadowing“zum Einsatz: Die körperlichenAuswirkungen von Stresssituationenwie Herzratenfrequenzund Blutdruck werden dabeibeispielhaft an Mitarbeitern imTagesablauf beobachtet.Aus dieser Analyse ist eineVielzahl von Instrumenten entstanden– unter anderem einpsychosoziales Beratungsangebotfür Mitarbeiter, Führungskräfteund Angehörige, ein BeschäftigtenbeiratGesundheit und verschiedeneWeiterbildungen. Teil der Umsetzungsind auch die „Entrümpelungstage“:Mitarbeiter können überflüssige Tätigkeiten,Listen oder Verwaltungsprozessemelden. Nach Möglichkeitensollen sie nach einer internen Prüfungvon diesem Ballast befreit werden.„Wir sind mit viel Herzblut dabei undmachen das alles aus Überzeugung“,sagte Karin Goldstein, Leiterin HealthManagement der Commerzbank. „DerPreis motiviert uns, diesen Weg weiterzu gehen.“ówww.personalwirtschaftspreis.de6MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


cormeta ag gliedert Bereich aus Ulrich Dietz: „Entrepreneur 2011“Û Das Softwarehaus hat den Geschäftsbereich IS-U in die neugegründete cortility gmbh übertragen. Die Gesellschaft ist Teilder command-Gruppe und bietet Beratungs- und Implementierungsleistungenfür die mittelständische Versorgungswirtschaftrund um die SAP-Branchenlösung SAP for Utilites (SAPIS-U) sowie SAP CRM (SAP Customer Relationship Management)an. Mit der Eigenständigkeit will die cortility gmbh sichnoch stärker auf die wachsenden Anforderungen der Branchekonzentrieren und ihr Leistungsspektrum gezielt ausbauen.Geschäftsführer des Unternehmens sind Wolfgang Dörr undGerhard Kunkel, das operative Geschäft leitet Geschäftsleitungsmitgliedund Prokurist Klaus Nitschke. „Wir sind überzeugt,dass wir mit der Ausgründung einen richtigen Schrittgemacht haben. Mit cortility wollen wir ein klar fokussierterund hoch qualifizierter Partner der mittelständischen Versorgungswirtschaftsein“, sagt Nitschke. Für die Bestandskundendes Geschäftsbereiches IS-U der cormeta ändert sich laut cortilitynichts – außer dem Namen des Unternehmens.www.cortility.deÛ Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der GFT TechnologiesAG überzeugte die Jury durch Innovationskraft, persönlichesEngagement sowie eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.Der von Ernst & Young verliehene Wirtschaftspreissei für ihn vor allem eine Anerkennung des Muts, Fleißes undder Begeisterung des gesamten GFT-Teams. Die Auszeichnung„Entrepreneur des Jahres 2011“ ist eine der bedeutendsten Ehrungenfür Unternehmer in Deutschland. Zum 15. Mal wurdesie in diesem Jahr von der Prüfungs- und BeratungsgesellschaftErnst & Young verliehen. Insgesamt 300 Unternehmen warennominiert, 65 erreichten nach einer strengen Vorauswahl dasFinale. In der Kategorie „Informations- und Kommunikationstechnologie/Medien“wurde Ulrich Dietz zum Sieger gewählt.„Ich freue mich über die Auszeichnung und sehe den Preis vorallem als Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit des gesamtenGFT Teams. Mit Mut, Fleiß und Begeisterung für neue Technologienhaben wir es geschafft, GFT international zu einemgeschätzten Unternehmen zu entwickeln.www.gft.commitKOSTENLOSEMTesten Sie jetzt Ihre IBM Power Systems Server mit KOSTENLOSER Bewertungmittels PowerTech Compliance Assessment. Das Produkt prüft allgemeine IBM iSicherheitsmessdaten, wie Benutzerprofile und Public Authorities, um die Stärkenund Schwächen Ihres Systems zu identifizieren, und schlägt Maßnahmen vor, die Siezum Schutz der geschäftskritischen Daten treffen können. Sie erhalten in wenigenMinuten eine KOSTENLOSE Auswertung mit Empfehlungen.Treten Sie mit uns in Verbindung und verlangen Sie das kostenlose Compliance Assessment.www.powertech.com +41 43 813 33 2511/2011 · MIDRANGE MAGAZIN7


SAP AKTUELLSAP Business ByDesign: itelligenceerreicht Goldpartnerstatusin DACH. Die itelligenceAG kann ab sofort die Gold-LevelChannel-Partnerschaft für die On-Demand-Lösung in Deutschland,Österreich und der Schweiz vorweisen.Man sei damit der ersteSolution Reseller für SAP BusinessByDesign, der in drei europäischenLändern die höchste Stufe desSAP-Partnerprogramms erreichthabe, freuen sich die Bielefelder.Dr. Birgit Wittenbreder, GeschäftsleitungDACH bei itelligence: „Micherfüllt es natürlich mit Stolz, dasswir gerade in diesen Ländern denGold-Partnerstatus erlangt haben.Die sehr enge Kooperation mit derSAP, insbesondere in der Markteinführunginnovativer Lösungen,in Verbindung mit der langjährigenErfahrung als IT-Komplettdienstleisterim Mittelstand, sind für unswesentliche Erfolgsfaktoren undwir bieten damit höchste Sicherheitfür unsere Kunden.“Û www.itelligence.deQualitätssicherung für SAP-Anwendungen. Mit einer integriertenTest-Lösung will MicroFocus die Qualitätssicherung fürden gesamten Lifecycle von SAP-Applikationen erleichtern. MicroFocus „Silk for use with SAP“ steuertdas Management der Testprozesseund automatisiert derenAusführung. Die Software bestehtaus einem Set an integrierten Modulen,die für SAP-Anwendungeneinen vollen Application LifecycleSupport bereitstellen, sowie alleFunktionen, die für das Testen inheterogenen Umgebungen erforderlichsind. Man optimiere so dieVerfügbarkeit, Leistung und Skalierbarkeitvon SAP-Anwendungen,betont der Hersteller.Û www.microfocus.comRed Commerce baut Präsenz inDeutschland und Schweiz ausDer SAP Recruiting-Spezialist hatzwei neue Standorte in Münchenund Zürich eröffnet. Neben dem bestehendenStandort Köln in eine zweitedeutsche Niederlassung in München zuinvestieren, sei für Red Commerce „einestrategische Überlegung“: Deutschlandist der wichtigste SAP-Markt inEuropa.Ein weiterer Grund für die neuedeutsche Filiale sei, dass SAP für 2011in Deutschland selbst ein Wachstumvon 10 bis 14 Prozent erwartet. Vor diesemHintergrund sei der neue Standortwichtig, um Kunden und Mitarbeiteraus Süddeutschland noch besser betreuenund in der Region neue Kundengewinnen zu können. Auch die neueNiederlassung in Zürich spielt für RedCommerce eine bedeutende Rolle –Red Commercewww.redcommerce.deDéjà-vu für DCW-Anwender?Der geplante Verkauf von Steeb anAll For One trifft die DCW-Anwenderan einem wunden Punkt. Als DCWin 2003 von SAP übernommen wurde,kämpften die User mühsam um ihreFinanzlösung, deren Entwicklung undSupport SAP ursprünglich einstellenwollte. Vertraglich zugesichert sindLetztere bis Ende 2014.Der geplante Steeb-Verkauf kamauch für den Common-DCW-Anwenderkreisüberraschend – die Informationüber die Exklusiv-Verhandlungen mitAll for One erreichte Presse und organisierteUser zeitgleich. In einem kurzfristiganberaumten Gespräch mit demSteeb-Geschäftsführer Dr. AlexanderArnold und dem Bereichsleiter-DCW,Dr. Oswald Walter, brachte der Vorsitüberdie Schweiz hinaus. Von Zürichaus wird Red Commerce auch den österreichischenMarkt bedienen und seinePosition in der ganzen Alpenregionkonsequent ausbauen.Leiter der Münchner Filiale istPhilipp Fischer-Gissot, der bereits seitvielen Jahren in der Personalbeschaffungtätig ist. Die Leitung der Niederlassungin Zürich übernimmt PracticeManager Daniel Scott. Derzeit betreutRed Commerce rund 120 Kunden inDeutschland, darunter so namhafte Unternehmenwie Bosch, und kann dafüraus seinem Kandidatenpool von über43.000 deutschen SAP-Spezialistenschöpfen.ózende des COMMON/DCW-AnwenderkreisesIngo Junker zum Ausdruck,dass die Anwender „den in der Vergangenheitgemeinsam erarbeiteten undvertraglich fixierten Status Quo sowiedie zugesicherten Perspektiven für dieWeiternutzung und Weiterentwicklungder DCW-Software in dem zugesagtenUmfang auf keinen Fall verschlechternoder verlieren wollen“. In einem Schreibenan die DCW-Anwender monierteJunker „die schlechten Erfahrungenmit der SAP aus den Jahren der DCW-Übernahme in 2003/2004 im Hinblickauf die Beachtung/Wahrung von Kundeninteressen“.óAll for One Midmarket AGwww.all-for-one.com8 MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


SAP verkauft SteebNoch in diesem Jahr soll der Verkaufder Steeb AnwendungssystemeGmbH an den Komplettdienstleister mitSAP Gold Partner-Status abgeschlossenwerden. Die Absichtserklärung wurdeMitte September unterzeichnet, die laufendenVerhandlungen würden „auf exklusiverBasis“ erfolgen, so All for One.Die geplante Transaktion folge „einerklaren industriellen Logik“, so Allfor One. Beide Unternehmen würdensich hervorragend ergänzen. Der Kaufdiene dem Ziel, als SAP Komplettdienstleisterrund um die SAP BusinessSuite auch in den wachsenden Märktenfür SAP Business ByDesign, SAPBusiness Analytics, SAP Mobile Solutionsund SAP Outsourcing Servicesdie Position im Mittelstand schnellerauszubauen. Offenbar sehen alle Beteiligtenin der geplanten Veräußerungeine Win-Win-Situation. Dr. AlexanderArnold, Geschäftsführer Steeb AnwendungssystemeGmbH: „Steeb und Allfor One ergänzen sich hervorragend inihren Kompetenzen. Beide Unternehmensind sich zudem einig in der Bewertungder vielen guten Chancen, diedieser Zusammenschluss für Kunden,Mitarbeiter, Partner und nicht zuletztfür SAP bietet. Das hat sich in unserenGesprächen klar herausgestellt“. LarsLandwehrkamp, Vorstandssprecher Allfor One Midmarket AG: „Der gesamteProzess ist gut vorbereitet. Allen Beteiligtenist förmlich anzumerken, wiesehr ihnen am Erfolg des Zusammenschlussesgelegen ist. Unsere Pläne fürdas gemeinsame Unternehmen zielenklar in Richtung Größe, Vertriebsstärke,SAP Outsourcing Services und umfassendeExpertise auch in den SAP-Zukunftsthemen. So stellen wir unshervorragend auf“.Üppiges Wachstum war für All forOne bis dato auch ohne Steeb kein Problem.Der im August veröffentlichte9-Monatsbericht für das Geschäftsjahr2010/2011 wies ein Umsatzplatz von 11Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraumauf. „Unsere Zielmärkte, derMaschinen- und Anlagenbau, die Automobilzulieferindustrieund das Projektdienstleisterumfeldpräsentieren sichin guter Verfassung. Die drei Eckpfeilerunseres integrierten Geschäftsmodells– Softwarelizenzen, Consulting undOutsourcing Services – stärken sichgegenseitig. In allen Bereichen konntenwir weiter kräftig zulegen und dasteilweise sehr hohe Vorjahresniveaunochmals übertreffen“, bilanzierte LarsLandwehrkamp bei der Veröffentlichungder Zahlen.„Als SAP Komplettdienstleister rundum die SAP Business Suite platzierenwir heute verstärkt eigenentwickelteZusatzlösungen und sind auch in denwachsenden Märkten für SAP BusinessByDesign, SAP Business Analytics, SAPMobile Solutions und SAP OutsourcingServices vorne mit dabei“. Durch denSteeb-Kauf dürfte sich diese Positionnoch deutlich verbessern.Michael Kleinemeier, RegionalPresident DACH bei der SAP AG: „Allfor One gilt alleine bereits als sehrvertriebsstark. Von einem neu formiertenUnternehmen aus All for Oneplus Steeb erwarten wir uns vor allemnachhaltige und kräftige Zusatzimpulsefür unser Mittelstandsgeschäftim Heimatmarkt Deutschland“. Dasgesamte SAP-Ökosystem solle davonprofitieren.Mit mehr als 400 Mitarbeitern betreutAll for One aktuell über 1.000Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau,der Automobilzulieferindustriesowie dem projektorientierten Dienstleistungsumfeld.óSAP AGwww.sap.deSAP zertifiziert Business Cloudvon Pironet NDH. Der WalldorferSoftwarekonzern hat die BusinessCloud des ITK-Dienstleisters jetztmit dem weltweit gültigen Qualitätssiegel„SAP-Certified in CloudServices“ ausgezeichnet. Damit istPironet NDH nach der mehrfacherneuerten Hosting-Partnerschaftnun auch anerkannter Spezialistfür den Einsatz von Cloud-Computing-Technologieim SAP-Umfeld.Mit der Zertifizierung prüft SAP,inwieweit Hosting-Partner ihr Angebotauf die besonderen Anforderungenin der Cloud ausrichten,zum Beispiel durch flexible Abrechnungsmodelle,hohe Standardsbei Sicherheit, Verfügbarkeit undService sowie beim Know-how derMitarbeiter. „Wir sehen das neueSAP-Cloud-Zertifikat als wichtigesQualitätssignal an den Markt“, erklärtDr. Clemens Plieth, ManagingDirector Service Delivery bei PironetNDH. „So erkennen Kunden,welche Dienstleister über die technischeInfrastruktur, die Prozesseund das Know-how verfügen, umSAP-Lösungen und Cloud Computingoptimal zu vereinen.“Û www.pironet-ndh.comHype unterstützt Schnellstartvon SAP-Partnern in DACH. DerCoaching- und TrainingsanbieterHype erweitert sein Leistungsportfolio:Internationale SAP-Partnerwerden künftig ganzheitlich beimMarkteintritt in die DACH-Regionunterstützt. Dazu berät Hype beider Entwicklung lokaler VerkaufsundMarketingstrategien und holtfür die neuen Standorte die geeignetenMitarbeiter und Partner anBord. Ein Beispiel ist der niederländischeSoftware-Anbieter EveryAngle Software Solutions, demHype zum Schnellstart im deutschenMarkt verhalf.Û www.hypeonline.de11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN9


MIDRANGE AKTUELLKöpfeDie Rolle von Business Intelligence im Unternehmen ändert sich: Die auf die Vergangenheitausgerichtete Betrachtungsweise verliert an Bedeutung. Dagegen tritt die in die Zukunftgerichtete analytische Sicht in den Fokus, wobei die Bereiche Vertrieb und Marketing miteinbezogen werden. Business Analytics heißt das Schlagwort, und hier sind Experten gefragt.Marco ComastriEMEA-Chef,CA TechnologiesOlaf HeydenCEO,Freudenberg ITFührungsteam bei Cubewareaus den eigenen Reihen rekrutiertBusiness Intelligence-Spezialist Cubewarehat sein Führungsteam mit dreiKräften aus den eigenen Reihen komplettiert:Neben Suresh Saligram, dererst im August als Geschäftsführer eingesetztwurde, stellen ab sofort MonikaDüsterhöft, Ingo Diekmann und MarkusSümmchen die Geschäftsleitung. Düsterhöftverantwortet Marketing undOrganisation, Diekmann ist für Vertriebund Business Development, Sümmchenfür Entwicklung und Technologie zuständig.Suresh Saligram zeichnet für Finanzenund Controlling verantwortlich. Alleberichten direkt an den Mutterkonzern.www.cubeware.deMeg WhitmanCEO bei HPCA Technologies hat Marco Comastri(51) das Führungsamt des President Europe,Middle East & Africa (EMEA) übertragen.Vom europäischen Hauptsitz inMorges (Schweiz) wird er CAs Positionim Bereich Mainframe und EnterpriseManagement Solutions weiter stärkenund die Expertise beim Management hybriderClouds, im SaaS- und Service-Provider-Marktausbauen. Comastri bringtumfangreiche Erfahrungen mit – bei Microsoftwar er als Vice President für denBereich Mittlerer Osten und Afrika.www.ca.com/deStefan SöchtigGeschäftsführerWilkenDie Freudenberg-Gruppe hat Olaf Heydenzum Sprecher der Geschäftsleitung undChief Executive Officer (CEO) des TeilkonzernsFreudenberg IT KG bestellt. Erkommt von der Deutschen Telekom AG,wo er als Geschäftsführer der T-Systemsglobal die Computing Services, DesktopServices und TelecommunicationsServices verantwortete. In strategischerPosition soll der Diplom-Betriebswirtund Diplom-Wirtschaftsinformatiker dieFreudenberg IT neu aufstellen und dasGeschäft global ausbauen – mit den GeschäftsleitungsmitgliedernDr. SebastianWeiß, Stephan Gemm und Dieter Kull.www.freudenberg-it.comWilfried ThomCountry ManagerDeutschland, AcerHewlett-Packard hat Meg Whitman zumneuen President und Chief ExecutiveOfficer ernannt. Sie folgt auf den ehemaligenSAP-Chef Léo Apotheker, derMitte September von seinem Posten zurückgetretenwar. Zum neuen ExecutiveChairman des Board of Directors bei HPwurde Ray Lane ernannt, eine weiterePositionen in diesem Gremium soll inKürze neu besetzt werden.www.hp.comStefan Söchtig übernimmt die Verantwortungfür die Geschäftsentwicklungder Wilken GmbH. Der bisherige kaufmännischeGeschäftsführer der TechnischenWerke Friedrichshafen TWFbleibt Leiter des Projektes T-City Friedrichshafen.Mit dem Wilken Neutrasoft-Geschäftsführer Peter Schulte-Rentropsoll er aus dem Geschäftsbereich ein eigenesUnternehmen aufbauen, das alleDienstleistungen aus den Bereichen Prozessberatungund Prozessunterstützungder Wilken Gruppe bündelt.www.wilken.deWilfried Thom ist seit dem 1. SeptemberCountry Manager der Acer DeutschlandGmbH. Er folgt auf Stefan Engel, der alsLeiter der neu gegründeten ProfessionalBusiness Unit EMEA vorstehen wird. Siewar im Zuge der strategischen Neuausrichtungdes Konzerns mit besonderemFokus auf den Business-Bereich entstanden.Engel bleibt der Geschäftsführungvon Acer Deutschland weiterhinerhalten.www.acer.de10MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


workshopskalenderModernes Progammierenmit RPG IV im ILEMachen Sie Schluss mit alten Zöpfen. Unterdiesem Motto erleben RPG-Progammierer,wie sie auf Basis ihres vorhandenen Wissenskünftig schneller, komfortabler und modernerentwickeln können. Der Workshop wirdnicht nur das RPG der Teilnehmer verbessern,sondern auch die Fähigkeit für andereSprachen und Umgebungen fördern. In derSession „Weg mit dem Spagetti-Code“ lernendie Teilnehmer Free Form RPG, Schleifenund Bedingungen, Errorhandling undBuilt-in-Functions. Die Session „Weg mitunübersichtlichen Strukturen“ zeigt, wieman mit Prozeduren, Schnittstellen und Prototypenarbeitet, wie Module, Programmeund Serviceprogramme erstellt und angesprochenwerden und mit welchen KompilationsstrategienILE-Programme am bestenlaufen. In der Session „Weg mit PDM, SEUund Konsorten“ lernen die Kursbesucher dieEntwicklungsumgebung Rational Developerfor i kennen und anwenden. Am 22./23. Novemberin Stuttgart.www.midrange-academy.comIBM Breakfast Briefings KompaktÜber 1600 Gäste nehmen jährlich an denBreakfast Briefings teil. Hier können sichInteressierte in einer attraktiven Atmosphäreinformieren, ihr Netzwerk pflegen undinteressante Geschäftsgespräche führen.Sie erhalten beim IBM Breakfast BriefingKompakt die neuesten Informationen vonIBM serviert, im Rahmen eines Frühstücks.Sie erfahren in Halbtagesveranstaltungenaus erster Hand alles rund um IBM Systeme,Software und Services: Power Systems inkl.der Systems Software für AIX/Linux und i,System Storage und System x. Die Teilnehmererfahren, was IBM unter Smarter Computingversteht und welche Produkte sichdahinter verbergen. Dieter Gräf zeigt dieaktuelle Entwicklung bei IBM X Server undBlade Center. Besucher erleben, warum IBMStorage Lösungen fit für alle zukünftigenAufgaben sind und wie Servervirtualisierungbares Geld sparen hilft. Teilnehmer hörenalles wissenswerte über die Hardwarearchitekturder aktuellen POWER Server undüber systemnahe Softwarelösungen mitIBM i, wie PowerVM, Verfügbarkeit, System-Management und Softwareentwicklungswerkzeugen.Abgerundet werden die Informationendurch einen umfassenden Überblickzu LINUX und AIX on IBM Power.2./3. November 2011 in Hannover.Event Termin, Ort VeranstalterStorage, Virtualisierung, Security 2. – 3. 11.FrankfurtIBM Breakfast Briefing 2. – 3. 11.HannoverDNUG Konferenz 7. – 9. 11.BambergCommon Jahreskonferenz 7. – 8. 11.SchweinfurtDer Weg zum 360° Kundenmanagement7. 11.LangenauSAP Mittelstandsfrühstück 9. 11.LangenauModerne Softwareentwicklungauf System i9. 11. – 11. 11.FrankfurtSteeb Mittelstandsforum 2011 10. 11.UlmMES Live erleben 10. 11.SchweizproALPHA Praxistag:MAJA Maschinenbau10. 11.Kehl-GoldscheuerSQL Grundlagen 14. – 15. 11.BremenMES-Infotag:Effizienter produzieren mit MESModernes Programmierenmit RPG IV im ILE15. 11. Hamburg,22. 11. Heidelberg22. – 23. 11.StuttgartMehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.deSNW Europewww.poweringthecloud.comIBM Deutschland GmbHwww-05.ibm.com/de/events/breakfastDNUG e.V.www.dnug.deCommon Deutschlandwww.common-d.deSOFT-CONSULT Häge GmbHwww.softcosult.netSOFT-CONSULT Häge GmbHwww.softcosult.netPKS Software GmbHwww.pks.deSteeb Anwendungssysteme GmbHwww.steeb.deMPDV Microlab GmbHwww.mpdv.deALPHA Business Solutions AGwww.abs-ag.deEPOS GmbHwww.eposgmbh.comMPDV Microlab GmbHwww.mpdv.deITP VERLAG GmbHwww.midrange-academy.comUnsere Themen im November:- SQL Grundlagen- Power System unterIBM i V6R1/V7R1- PHP on IBM i- IBM i und Windows-basiertesSingle SignonWeitere Themen und Lernvideosauf unserer Homepage!www-05.ibm.com/de/events/breakfast11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN11


kommentarkommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!Dr. Horst SchöneckerSoreco International AGSoreco AGDie ganzheitliche Prozessoptimierung ist die Domänedes Schweizer BPM-Spezialisten Soreco. DerenTool Xpert.ivy deckt alle Disziplinen des ProcessLifecycle in einer einzigen Plattform ab: vom Prozessdesignüber die Prozessausführung, die Integrationvon Personen und Systemen bis hin zumProzesscontrolling. Für die Anwender sei das Arbeiteneinfach, so das Unternehmen: Mit wenigenMausklicks lässt sich das in der Designumgebungerstellte und parametrisierte Prozessmodell an dieLaufzeitumgebung von Xpert.ivy überführen. DasTool interpretiert den Ablauf, und sofort steht dieApplikation den Benutzern zur Verfügung. Auch dieEinbindung von Menschen in geschäftliche Aktivitätenlässt sich auf diese Weise angehen.Ein weiterer Unternehmensbereich konzentriertsich auf das Consulting. Gilt es die gesteckten Absichtenund Ziele Im Bereich der Effizienz- und Qualitätssteigerungzu erreichen, müssen bestimmteProzesse mit IT-Hilfsmitteln für möglichst alle involviertenBenutzer funktional zugänglich gemachtwerden.Unsere aktuelle Frage des Monats:Auf der Hardwareplattform IBM Power Systemsläuft neben i (OS/400) auch Linux und AIX.Können Sie sich vorstellen, Ihre Kernanwendungenauf dem System unter AIX oderLinux zu betreiben?In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wiraktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktesund fragen zum einen die Leser des +++ MondayMorning Tickers +++ und zum anderen aufunserer Homepage nach Ihrer Meinung:Û www.midrange.deBeteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. DieAbstimmung geschieht anonym und ohne jedeweitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfallsüber Kommentare zur aktuellen Frage desMonats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingebenkönnen. Für Ideen für kommende Fragenkontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:Û redaktion@midrange.dewww.soreco.chwww.midrange.deWissen frei Haus alle zwei Wochen neue,technisch tiefgehende Beiträgeerweitern die Wissensdatenbank von Praktikern für Praktiker im Internet und immer verfügbarJetzt bestellen: 6 Ausgaben Schnupper-Abo für 9,90 €www.techknowletter.de11/2011 · MIDRANGE MAGAZINITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 ı www.midrange.de ı service@midrange.de13


MIDRANGE AKTUELLComarch: ambitionierte Ziele im DokumentenmanagementECM vereinfacht die ProzesseSeit vielen Jahren eine feste Größe im IBM Midrange-Markt, adressiert Comarch ECM, dasfrühere InfoStore, den Markt für Enterprise Content Management heute plattformübergreifend.Mit eigenem Workflow-Tool, mobilen Applikationen und neuem Web-Client bietetdas ECM-System vielfältige Möglichkeiten zur Optimierung der Geschäftsprozesse.MM: Herr Eberli, seit Februar 2011 sindSie Geschäftsführer der Comarch SwissAG. Wo haben Sie in den ersten neunMonaten Ihre Schwerpunkte gesetzt?Michael Eberli: Vor meinem Amtsantritthatten wir bereits massiv in dieProduktentwicklung investiert. DiesenSchwerpunkt haben wir seither beibehaltenund weiter ausgebaut. Alsfrüherer Entwicklungsleiter ist es mirnatürlich ein besonderes Anliegen, inpuncto Technologie – Ergonomie ebensowie Funktionalität – an der Spitze desMarktes zu stehen. Durch unsere Konzernmutterwerden wir dabei tatkräftigunterstützt. Ohne die zusätzlichen Entwicklungsressourcen,die uns aus Polenzur Verfügung gestellt werden, könntenwir unsere ambitionierten Ziele kaumumsetzen. Wir haben uns vorgenommen,die Spitzenstellung, die wir im deutschsprachigenMarkt auf der Plattform iSeries/ System i innehaben, auf alle gängigenBetriebssysteme auszudehnen.MM: Wie funktioniert Softwareentwicklungin gemischten Teams aus Schweizern,Deutschen und Polen?Michael Eberli: Die Verteilung der Aufgabenund eine effiziente Koordinationallein reichen nicht aus. Die Teams müssenauch persönlich und menschlich zusammenwachsen.Dazu kommen Mitarbeiteraus Polen immer wieder für dreibis sechs Monate zu uns in die Schweiz.Die Erfahrungen aus zwei Jahren Zusammenarbeitsind hervorragend: Wirhaben das Entwicklungstempo deutlichgesteigert und den Innovationszyklus erheblichverkürzt, wie man an den vielenNeuerungen in den jüngsten Releasesumgesetzt sehen kann: Plattformunabhängigkeit,neues eigenes Workflow-Tool, neuer Scan-Client, um nur diewichtigsten neuen Features zu nennen.„ E‐Mails gehören wie andere Dokumente inProzesse und nicht inpersönliche Postfächer von Mitarbeitern.“Daniel TaborekMM: Kann man mit einer plattformübergreifendenEntwicklung die spezifischenStärken der jeweiligen Systemumgebungvoll ausnutzen?Michael Eberli: Wir nutzen mit speziellenVersionen der Software die spezifischenEigenschaften der Plattformenaus. Comarch ECM gibt es in der RPG-Version für die Serverplattform IBM ibzw. iSeries und als Java-Version, diesowohl unter MS Windows als auch unterLinux installiert werden kann. Die Clientssind einheitlich und werden sowohlals Fat-Clients für MS Windows als auchals Web-Clients angeboten. Alle Server-„Workflow und BusinessProcess Management bilden zunehmend den Grund,weshalb sich Kunden für einECM-System entscheiden.“Michael Eberliund Client-Lösungen kommunizierenüber denselben internen Systembus.MM: Herr Taborek, als Leiter des ECMCompetence Center haben Sie dieMarkttrends im Blick. Gibt es einen Megatrend,der sich in Ihren Projekten injüngster Zeit herauskristallisiert hat?Daniel Taborek: Unternehmen entscheidensich in der Regel aus einem der14MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


drei folgenden Gründe für die Einführungeines ECM-Systems. Ursprünglich wares die Langzeitarchivierung von Dokumentenund Daten, um Papierarchiveabzuschaffen oder zu verkleinern, Dokumentelänger lesbar zu machen undschneller wiederzufinden. Hinzu kamdann die sogenannte Compliance, d. h.die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen,wie z. B. das Schützen von für dasUnternehmen wichtigen Dokumentenoder Daten vor versehentlichem oderabsichtlichem Löschen.Heute ist die Triebkraft hinter ECM-Projekten vielmehr der Wunsch, Geschäftsprozessezu vereinfachen, zu optimierenund zu automatisieren. ModerneECM-Systeme bringen heute integrierteMessaging- und Workflow-Module in dasUnternehmen sowie Schnittstellen zuallen gängigen ERP‐, CRM- und E‐Mail-Systemen. Kerngedanke ist es, im Unternehmeneingehende oder entstehendeDokumente nicht nur im ECM-Systemabzulegen, sondern sie im Rahmen bestimmterProzesse sortieren und fürdie Abarbeitung von Aufgaben nach definiertenRegeln verwenden zu können.Ein weiterer Trend, der sich abzeichnet,ist das Herauslösen von E‐Mail-Verkehraus E‐Mail-Programmen. E‐Mails gehörenwie andere Dokumente in Prozesseund nicht in persönliche Postfächer vonMitarbeitern. Die ständig steigende Flutvon E‐Mails bremst die Effizienz vielerMitarbeiter und behindert deren Zusammenarbeit.Hier gibt es bereits sehr guteLösungsansätze und es ist ein grundlegenderneuer Umgang mit E‐Mails in Unternehmenzu erwarten, der auch von unserenECM-Systemen mitgestaltet wird.MM: Gibt es bestimmte Prozesse in denUnternehmen, die sich für die Workflow-Unterstützung besonders anbieten undhohen Nutzen versprechen?Daniel Taborek: Mehr als die Hälfteunserer Kunden sehen im Prozess derRechnungseingangsprüfung das größteOptimierungspotenzial, weil die Liegezeitvon Rechnungen oft bis zu 75 Prozentund die Transportzeit oft bis zu 20Prozent des gesamten Bearbeitungszeitraumsausmachen. Auch bei derRechnungsprüfung selbst machen diefachliche und sachliche Prüfung sowiedie Weitergabe oft bis zu 80 Prozent derBearbeitungszeit aus. Hier kann man mitder automatischen Inhaltslesung vonRechnungen, der rechnerischen Prüfung,der Zuordnung von Lieferscheinenund der Weiterleitung nach Regeln bishin zur Buchung sehr viele Schritte automatisieren.Gemeinsam mit unseren Kundenversuchen wir zu prüfen, ob möglicherweiseandere Prozesse ein noch höheresPotenzial bieten, Zeit und Kosten zu sparenoder wettbewerbsfähiger zu werden.Das können ganz einfache Prozesse sein,etwa die Angebotskalkulation oder Prozesseaus der Verwaltung, wie Vertragsmanagement,Investitionsanträge oderPersonalein/austritte. Wir haben auf unsererWebsite www.comarch.com/ecmca. 30 Beispiele für Workflows in Unternehmenaufgeführt, die mit ComarchECM umgesetzt werden können.MM: Welche Rolle spielen Web und mobileKommunikation in Ihrer Strategie?Daniel Taborek: Apps für iPhone undiPad Clients bieten wir bereits seit 2010an. Mobil kann auf alle Dokumente desArchivs zugegriffen werden; Dokumentelassen sich auch direkt vom iPhone ausim Archiv ablegen. Hinzukommen wirdnoch die Bearbeitung von Workflow-Arbeitsschritten direkt am iPhone oderiPad. Auch für andere Betriebssystemewie Android sind Mobil-Clients in Planung.In Bezug auf Cloud Computingsind wir gerade dabei, unsere Lizenzierungsprozesseumzustellen, um passendesowohl user- als auch verbrauchsorientierteAbrechnungsmodelle anbietenzu können.MM: Setzen Sie allein auf das direkte Geschäftüber das Comarch-Vertriebsnetzoder auch auf den Partner-Channel?Daniel Taborek: Wir vermarkten unsereECM-Lösung in der DACH-Regiongemeinsam mit etwa 30 Vertriebspartnern.Das Partnernetzwerk wird weiterausgebaut. Dabei suchen wir besondersVertriebspartner, die bereits Erfahrungenund Vertriebserfolge mit mindesteneinem ERP-System haben und prozessorientierteECM-Projekte umsetzenkönnen. Unser ECM Competence Centerunterstützt Vertriebspartner sowiekonzerninterne Vertriebsabteilungen beigrößeren Projekten und ist für die Ausbildungund Schulung der Mitarbeitervon Vertriebspartnern sowie in unseremKonzern gleichermaßen zuständig.MM: Wo möchten Sie mit Comarch ECMin fünf Jahren stehen?Michael Eberli: Wir wollen einen markantenMarktanteil, wie wir ihn heuteals führendes ECM-System auf derPlattform System i haben, auch auf denServerplattformen MS Windows und Linuxerreichen. Als wichtige Meilensteinedahin sehen wir die Bereitstellung desvollen Funktionsumfangs im Web-Clientund die umfassende Integration unsererECM-Lösung in die Geschäftsprozesse.Workflow und Business Process Managementbilden zunehmend den Grund,weshalb sich Kunden für ein ECM-Systementscheiden. Wir werden mit unsererProduktstrategie dazu beitragen,dass dabei immer häufiger ComarchECM ausgewählt wird.ózum unternehmenComarch ECM ist eine Lösung für Dokumentenmanagementund Enterprise ContentManagement, die auf Basis modernster Technologieund Ergonomie umfassende Funktionalitätfür mittelständische Unternehmenbietet. Die Frontend-Applikationen sind unterneuesten softwareergonomischen Gesichtspunktenentwickelt worden. Comarch ECMwird von ca. 1.000 Unternehmen eingesetzt.Hersteller von Comarch ECM ist die ComarchSwiss AG mit Sitz in Buchs (CH), ein Unternehmender Comarch Group. Comarch ist einweltweit tätiger Anbieter von IT-Lösungen fürGeschäftsprozessoptimierung und Kundenbeziehungsmanagementmit Hauptsitz im polnischenKrakau und rund 3.500 Mitarbeiternin 17 Ländern. Comarch ist in Deutschland,Österreich und der Schweiz mit rund 350 Mitarbeiternan 13 Standorten präsent.www.comarch-swiss.ch11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN15


MIDRANGE AKTUELLWie werden wir morgen arbeiten?Social Business wird wahrDie Herbsttagung der Anwender für die IBM Collaboration Solutions findet am 8. und9. november 2011 in Bamberg statt. Mike Roche, IBM Distinguished for Connections SocialSoftware und Chief Architect des Labors in Dublin, stimmt mit seiner Opening Keynote –Social Business becomes real – auf diesen fortgesetzten Austausch ein. In einem zweiten,technischen Teil stellt er vor, was die IBM in den nächsten Monaten dazu neu anbieten kann.Ein Workshop zu Einführungsstrategienfür Social Software sowie einSocial-Business-Sonderprogramm unterstreichendas Schwerpunktthema derKonferenz. Prof. Dr. Olaf Resch von derHochschule für Wirtschaft und Recht inBerlin eröffnet den Social Business Daymit dem Thema „IT Management vs.Enterprise 2.0“. Am Beispiel eines Studienergebnisseswird am zweiten Konferenztagein aktuelles Stimmungsbildzu Collaboration, Anwenderzufriedenheitund IT-Infrastrukturen diskutiert.Anhand eines Praxisberichts lässt EvonikIndustries andere IT-Entscheider und IT-OrganisationsverantwortlicheEinblick in das weltweiteProjekt zur Einführungvon IBM Connections nehmen.Sie erhalten damitwertvolle Anregungen fürden eigenen Weg zum Social Business.Das Projekt war für den Konzern mitder strategischen Entscheidung für LotusNotes verbunden.Ein zweites Projektteam berichtetüber seine Erfahrungen mit der Migrationvon 2.000 Postfächern aus MS Outlooknach Lotus Notes – einschließlichder Black-Berry-Neuaktivierung.Über weitere Best Practices – wieApplikationsmanagement, Prozessautomatisierungbei der Produktivsetzungvon Lotus-Notes-Anwendungenund moderne Archivierung – werdendie Anwender ivv GmbH, RolandRechtsschutz-Versicherungs-AG undTÜV Rheinland zu berichten haben.Technisch Interessierte finden ihreThemen bereits im Vorprogramm:XPages – mit Grundlagen und fürFortgeschrittene, Sametime 8.5.2,HandsOn-Trainings, Policies, Traveler,Device-Management und vieles mehr.Ein Speeddating zu Entwicklungskonzeptenfür Mobile Apps gehörtzu den besonderen Angeboten derKonferenz.óDeutsche Notes User Group e. V.www.dnug.de16MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


PROMOTIONPRODUKTVORSTELLUNGAnbindung Twinax an Power 7mit dem e-Twin@x ControllerANBIETERDer e-Twin@x Controller ist weltweiteinzigartig und die einzige von IBMempfohlene Technologie um existenteTwinax-Peripherie an Ihr IBM Power-System anzubinden. Die Intention ist, dawo gewünscht, vorhandene Peripherieohne Investment in das Endgerät weiterzu verwenden. Die Installation sowie dieNutzung sind einfach, sicher, robust undzuverlässig bei höchster Verfügbarkeit.Der Controller arbeitet frei von SNA ausschließlichauf der Basis von TN5250und unterstützt alle Twinax-Displays(auch Zeiterfassungsterminals etc.) undauch alle bekannten SCS- und IPDS-Druckermodelle. Die vorhandene Verkabelungsinfrastrukturkann unverändertweiterverwendet werden. Es gelten dieselbenParameter in Bezug auf Ports undAdressen wie klassisch über WorkstationController angebunden. Autokonfigist ebenso möglich wie das manuelleKonfigurieren von Endgeräten. Zum Druckenvon grafischen IPDS-Druckjobswird das Lizenzprogramm PSF/400 vonIBM benötigt.Tx-Peripherie kann so ideal an lokaleoder entfernte Power-Systeme angebundenwerden. Teure Leitungen gehörenhier ebenso der Vergangenheit an wieauch aufwendige Konfigurationen amSystem oder an anderen Steuereinheiten,wie sie früher eingesetzt wurden.Die Konfiguration erfolgt über Webbrowserund kann via Download aus demBrowser gesichert und schnell auf einenanderen Controller übernommen werden.Der Controller macht in HA-Umgebungeneinen automatischen Failoverauf das im Controller konfigurierte Backupsystem.Sitzungen werden im Falle einesDisconnects automatisch recovert.Den Controller gibt es in zwei unterschiedlichenHardware-Varianten(2-Port, 8-Port). Er wird rein softwaretechnischüber die Anzahl Tx-Adressenlizenziert, beginnend bei 1 Adressebis zu maximal 128 Adressen pro Gerät.Vorteile im Überblick:ó die weltweit einzigartige Technologie,um Twinax an Power 7 (6) anzubindenó der einzige von IBM empfohleneTwinax-Controlleró in weniger als 10 Minuten installiert;keine Änderungen am Power i-Systemnotwendigó einfach zu konfigurierende TCP-IP-Verbindung mittels TN5250e – ohneMPTN (Anynet), SNA oder DataLinkSwitchingó remote Administration, einfachstesManagementó keine Änderung der vorhandenenInfra struktur notwendigó optional sichere Verbindung per Internetmit robusten Backup-Möglichkeitenó textbasierender IPDS-Druck ohnePSF/400ó ideal für Failover Szenarienó höchste Verfügbarkeit, bestesDesaster Recoveryó tausende Installationen weltweitWS DatenserviceHauptstraße 20D-73326 DeggingenTelefon +49 7334 92198-0Telefax +49 7334 92198-98kontakt@ws-datenservice.dewww.ws-datenservice.deIhr AnsprechpartnerWolfgang GreulichPRODUKTe-Twin@x ControllerSNA-freie Anbindung von Twinax-Peripherie an IBM Power-Systeme(AS/400, iSeries) bis V7R1Zielgruppe:IBM AS/400 / iSeries / Power i MittelstandskundenVerfügbare Sprachen:Keine Beschränkung, multinationalBranche:Kein Branchenbezug11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN17


SCHWERPUNKTModernes Output-managementSUMMARYDny59, iStockphoto.comFrüher ging es um formvollendetesund ressourcensparendes Drucken.Heute spielen zusätzlich die revisionssicherenelektronischen Übertragungswegeeine wichtige Rolle.Datenformate im Output-ManagementDas Beste aus zwei WeltenAFP oder PDF? An der Frage, welches Datenformat das bessere im Output-Management ist,scheiden sich die Geister. Angesichts seines „Siegeszuges“ im elektronischen Dokumentenaustauschwird das Portable Document Format (PDF) oft als alternativlos betrachtet.Sicher: das PDF, von Adobe einstfür die Bürokommunikation konzipiert,setzt sich in immer mehr Branchendurch. Zahlreiche Spezialversionenexistieren, die inzwischen ISO-Standard sind – so in der Archivierung(PDF/A), der digitalen Druckvorstufe(PDF/X) und der Konstruktion (PDF/E).Andere stehen kurz davor. Das PDFbesitzt etliche Vorteile. Hervorgegangenaus der weit verbreiteten SeitenbeschreibungssprachePostScript bietetes die günstigen Eigenschaften vonVektorgrafiken, die besser als bei AFPsind. Außerdem bietet das PDF vieleExtrafunktionen, etwa direkten Zugriffauf Seiten, Komprimierung oder interaktiveNavigation.Einer der größten Vorzüge ist zweifelsohnedie integrierte Verwaltung derSchriftarten. Alle verwendeten Fontslassen sich direkt in das Dokument einbetten,so dass der Text bei der Darstellungimmer exakt gleich aussieht. UmPlatz zu sparen, lassen sich die Schrifteneinschränken, so dass sie nur nochüber diejenigen Zeichen verfügen, dieauch wirklich verwendet werden.Weitere Besonderheiten sprechenfür das PDF. Muss ein Dokument aktualisiertwerden, fügt man die verändertenObjekte einfach am Schluss hinzu.Auf diese Weise lassen sich kleinereErgänzungen wie z. B. Wasserzeichenoder Textkorrekturen einfach anbringen.Auch die Erstellung ist unkompliziert.Wird ein PDF erzeugt, ist dieAnordnung der Objekte im Dokumentirrelevant. Sie müssen nicht zuerst in18MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


einem Vorbereitungsschritt geordnetwerden. Das PDF lässt sich in einemeinzigen Arbeitsschritt erstellen. Hinzukommt die Möglichkeit, Metadaten(Titel, Autor, Datum der Erstellungetc.) einzubetten. Dies ist wichtig fürdie eventuelle Weiterverarbeitung desDokuments, wie beispielsweise dessenArchivierung, beeinflusst abernicht das endgültige Aussehen. Zudemunterstützt das PDF-Format verschiedeneArten der Verschlüsselung,der Zugangskontrollen und digitalenSignaturen und ist geradedeshalb für die Bearbeitungvon vertraulichen Informationengeeignet, die übersInternet verschickt oder ineiner Webbrowser-Applikationverwendet werden sollen.Längst ist das PDF keinreines Dokumentenformatmehr. Gängige Technologien– wie Multimedia, XML,Java, Formularverarbeitungusw. – sind Teil dieses Formatsgeworden. Seit es möglichist, auch ergänzendeAttribute wie die Dokumentenstruktur,die Leserichtung oder das Erläuternvon Bildern durch alternative Texte zuhinterlegen, gewinnt das PDF weiter anAttraktivität. Es ist ein hochwertigesund leistungsstarkes Format und demAFP hinsichtlich der Darstellung vonDokumenten überlegen.AFP bleibtGeeignet für Massendruck: AFPNichtsdestotrotz: Im Massendruck istAFP immer noch das am meisten verwendeteFormat. Die Gründe dafür liegenin der Kompaktheit dieses Datenstroms,der Druckgeschwindigkeitenvon bis zu 3.000 Seiten pro Minuteerlaubt. Außerdem ist hier die Ressourcenverwaltungflexibler und umfassenderals beim PDF. So ist beispielsweisedie Schachtsteuerung bei AFP intelligentergelöst: Mittels einer Steuerungsdateikann festgelegt werden, welcheSeiten auf welchen Druckern wie ausgegebenwerden sollen. Zudem ist esmöglich, den AFP-Datenstrom gleichzeitigfür Rollen- und Einzelblattdruckeinzustellen; eine Fähigkeit, über diedas PDF (noch) nicht verfügt.Ein weiterer Vorteil: AFP ist nachwie vor der einzige Datenstrom miteinem integrierten Fehler-Handling.AFP-Drucker kontrollieren automatisch,ob alle Zeichen und Ziffern ausdem Datenstrom tatsächlich gedrucktwurden. Diese Kontrollfunktion ist v. a.bei der Generierung von Kontoauszügenund Schecks wichtig. Nicht ohneGrund gibt AFP beim Massendruckvon Rechnungen und Kontoauszügenden Ton an. Anders ist die Situationin der Druckvorstufe: Hier hat sichdas PDF wohl endgültig durchgesetzt.Trotzdem wird das PDF auf absehbareZeit AFP nicht ersetzen – und muss esauch nicht. Warum nicht die Vorzügebeider Datenströme bündeln, um dasOutput-Management eines Unternehmensinsgesamt effizienter zu machen?Während die „Datenanlieferung“ zunehmendüber PDF erfolgt, spielt AFPseine Stärken auf der „letzen Meile“zum Drucker aus.Der Trend geht in Richtung intelligenterDokumente, die inhaltlicherschließbar und allgemein zugänglichsind. Die Barrierefreiheit spielt indiesem Zusammenhang eine wichtigeRolle, und die politische Korrektheitwird auch sachlich immer wichtiger.Ein Mensch mit Sehbehinderung hatgenauso das Recht, den Inhalt einesDokuments zu erfahren wie ein Sehender.Das Format PDF/UA trägt diesemAnspruch Rechnung. Es ermöglicht dassemantisch und stilistisch richtige Vorleseneines Dokuments mittels eines sogenanntenScreen-Readers. Auch wennPDF/UA sicher noch nicht das Endzielauf dem Weg zu vollständig barrierefreienDokumenten ist, es berücksichtigtbereits wichtige Anforderungen, die dafürunerlässlich sind – etwa die Definitionvon Leserichtung, Spracheund Dokumentstruktursowie die Kennzeichnungvon Artefakten.Compart AGMetadaten sinddas A und OIntelligentes Output-Managementbenötigt vor allemeines: Metadaten, die sichauslesen, speichern undüber den gesamten Prozessder Dokumentenerstellungmitführen lassen. Sie bildendie Grundlage für die nachgelagerteoder parallele Verarbeitung;beispielsweise, wenn ein Dokumentnicht nur gedruckt, sondern zusätzlichals E‐Postbrief ausgegeben werden soll.Für die Archivierung sind sie ohnehinunerlässlich. Was logisch klingt, ist inder Praxis immer noch ein Problem. Invielen Unternehmen liegen die Datenunvollständig vor. Das PDF schafft hierAbhilfe, denn bei diesem Format könnendie Metadaten problemlos integriert,angezeigt und ausgelesen werden.Die PDF-Potenziale sind diesbezüglichnoch lange nicht ausgeschöpft. DasEngagement vieler Anbieter von Output-Management-Systemen(OMS) beider Entwicklung neuer PDF-Standardszeigt deutlich, dass mit weiteren Innovationenzu rechnen ist.Harald Grumser óQuelle: Hunkeler AGwww.compart.com11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN19


SCHWERPUNKTModernes Output-managementDie nächste Evolutionsstufe der elektronischen RechnungSAP E‐Invoicing for ComplianceDie neue SAP Solution Extension bietet eine schnelle und rechtskonforme Abwicklungeingehender und ausgehender Rechnungen über alle Format- und Mediengrenzen hinweg.Damit sind die Weichen gestellt in Richtung Optimierung der Geschäftsprozesse.Prozessoptimierung mittels E‐Invoicingwird nach wie vor kontroversdiskutiert: Neben den offenkundigenkaufmännischen Vorteilen – wie dernachgewiesenen Zeit- und Geldersparnissowie den positiven Umweltaspekten– sind es vermehrt Kunden undLieferanten, die die Unternehmen immerhäufiger zur Umstellung auf denelektronischen Rechnungsversanddrängen. Auf der anderen Seite ist dieZurückhaltung vieler Firmen beim ThemaE‐Invoicing nachvollziehbar – v. a.angesichts der zunehmenden Globalisierungvon Geschäftsbeziehungenund der damit einhergehenden wachsendenKomplexität der Rechnungsabwicklung.Diese bedingt sich durchunterschiedliche nationale Steuergesetzesowie wechselnde Angebote imMarkt. Crossgate stellt heute die in Zusammenarbeitmit der SAP entwickelteneue Anwendung SAP ® E‐Invoicing forCompliance vor, die Unternehmen indie Lage versetzt, auf eine skalierbare,kostengünstige Art und Weise vonden Vorteilen der elektronischen Rechnungsabwicklungzu profitieren. SAPE‐Invoicing for Compliance by Crossgateermöglicht den Versand und denEmpfang digital signierter Rechnungenauf elektronischem Weg, egal ob alsPDF-Anhang oder via EDI.SAP E‐Invoicing for Compliance,das ab sofort von SAP als eine weitereSolution Extension angeboten wird, isteine mit standardisierten Schnittstellenfür das SAP ERP und die SAP Invoice-Management-Anwendung by OpenTextversehene Lösung, die den SAP-Kundenbei der Elektronifizierung seiner heutemeist noch papierbasierten Rechnungsprozesseunterstützt. Dabei wird dieZahl der manueller Eingabe geschuldetenFehler minimiert, was in deutlichschnellere und kostengünstigereProzesse mündet. Die Lösung ermöglichtbzw. vereinfacht es Unternehmen,die rechtlichen Vorschriften für denRechnungsaustausch in mehr als 35Ländern weltweit einzuhalten, so dassdiese Expertise nicht im Unternehmenvorgehalten werden muss.„Die neue Solution Extension verstehtsich als nächste logische Stufe zuSAP Information Interchange“, fasst OliverBahner, Mitglied der Geschäftsleitungvon Crossgate zusammen. „Die Flexibilitätund Skalierbarkeit der Lösungstellt sicher, dass die Anforderungensowohl kleiner Betriebe als auch multinationalerKonzerne erfüllt werden:Kleine Mengen von Rechnungen, dieeinmal monatlich als PDF-Attachmenteiner E‐Mail verschickt werden, könnenebenso verarbeitet werden, wie dieÜbertragung enorm hoher Rechnungsaufkommengeleistet werden kann, dievia EDI direkt in das Invoice-Management-Systemeingespeist werden.“SAP E‐Invoicing for Compliance regeltden Prozess rund um das Erstellenund Verifizieren der digitalen Signatur,um den Rechnungsversand und um dieCompliance-Checks. Außerdem bietetes Schnittstellen zur revisionssicherenArchivierung. Mit der Elektronifizierungder Eingangsrechnungen entfallendie manuellen Erfassungsaufwände– mitsamt der durch die manuelle Eingabebedingten Fehlerquellen und derdaraus entstehenden Konsequenzen.Für die Eingangsbuchhaltung bedeutetdas eine deutliche Leistungssteigerung,die sich in kürzeren Zahlungszyklenund weniger Rechnungsnachverfolgungenmessen lässt. StandardisierteSchnittstellen zu SAP ERP und SAPInvoice Management unterstützenselbst hohe Volumina automatisierterTransaktionen und stellen sicher, dassdie Teams in der Buchhaltung von demvon Lieferanten eingeräumten Skontobei schneller Bezahlung profitierenkönnen. In beide Richtungen – sowohlinbound als auch outbound – verlaufendie Prozesse reibungsloser und bietengleichzeitig viel Trans parenz.„Mit SAP E‐Invoicing for Complianceby Crossgate erweitern wir dasPortfolio der Finanzlösungen von SAPund helfen unseren Kunden, die einzelnenSchritte im Prozess der Rechnungsabwicklungzu vereinfachen und– dank der geringeren Fehlerraten –deutlich produktiver zu sein“, erklärtMartin Naraschewski, Vice PresidentFinance Solutions bei der SAP AG. „Ichkann aus eigener Erfahrung sagen,dass die Applikation die Kosten derRechnungsabwicklung senkt und dieAbhängigkeit von manuellen Prozessen– wie Scanning und Papierrechnungen– verringert.“ Oliver Bahner óCrossgate AGwww.crossgate.de20MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


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SCHWERPUNKTModernes Output-managementTrotz Rechtswirrwarr: Digitale Signatur neu denken!Einfach weiter signieren?Erst wurde eine Vereinfachung beschlossen, dann der Beschluss wieder gekippt: Vorläufiggibt es keine gesetzlich abgesegnete Erleichterung bei elektronisch versandten Rechnungen.Auf der sicheren Seite ist nur, wer signiert wie bisher: Nur dann besteht Rechtssicherheitfür den Vorsteuerabzug beim Rechnungsempfänger.In dem aktuellen politischen Verwirrspielum die digitale Signatur gehtleicht unter, dass sie einen hohen Nutzenbesitzt und eigentlich viel besserist als ihr Ruf.RückblickAnfang Juni 2011 wurde mit dem StVereinfGein Bündel von Gesetzesänderungenvom Bundestag beschlossen, dasu. a. auch den Wegfall der strengen Signaturpflichtfür elektronische Rechnungenenthielt. Nun hat der Bundesratdas Gesetz am 8. Juli 2011wider Erwarten gekippt. Vorläufigbleibt alles beim Alten.Zwar wurden die Vereinfachungenfür den elektronischen Rechnungsversandlaut Presseberichtenoffensichtlich nicht beanstandet,sondern eher andere Bestandteiledes Gesetzes. Ob diese Vereinfachungenjedoch nach der erneutenÜberarbeitung unangetastet bleiben,ist bis jetzt noch nicht klar.Als sicher gilt jedoch: Auf den„Nachweis über Echtheit der Herkunftund Unversehrtheit des Inhalts“elektronischer Rechnungen, der durchden Einsatz des Signaturverfahrensquasi automatisch mitgeliefert wurde,wird der Gesetzgeber auch in der neuenFassung nicht verzichten. Der Nachweiswird weiterhin zu führen sein. Im jetztgekippten StVereinfG wurde er in dieVerantwortung des Unternehmens verlagert:Betroffene entscheiden selbst,wie sie den Nachweis erbringen wollen.Was echt und unversehrt bedeutet, entscheidetim Zweifel die Finanzbehörde.Was sicher ist – und was nichtWie immer das neue StVereinfG aussehenund wann immer es Rechtsgültigkeiterlangen wird – wer bisher qualifiziertdigital signiert hat, ist heuteund in Zukunft auf der sicheren Seite.Frühstarter müssen zurückrudern:Wer in der Hoffnung auf das geplanteSignatur-Zertifikat für E‐Mail-NachrichtenInkrafttreten des StVereinfG bereitsseit dem 1. Juli 2011 unsignierte elektronischeRechnungen verschickt hat,kann sich (und seine Kunden) in TeufelsKüche bringen. Und wer elektronischeRechnungen „einfach so“ einsetzt,ohne die Vorschriften zu beachten,ist schon dort.Durch ihren vom Gesetzgeber verordnetenPflichteinsatz bei der elektronischenRechnungsstellung hatdie qualifizierte digitale Signatur einNegativimage abbekommen, das sienicht verdient. Faktisch ist sie das mitAbstand sicherste technische Verfahrengegen Manipulationen auf Dokumentenebene.Digitale Signatur überdenken –warum?Gewissenhafte Unternehmen führensie daher in ihrem Tool-Repertoire.Wer aus steuerlichen Gründenoder durch Compliance-Vorgaben100-prozentige Dokumentensicherheitgewährleisten muss, kommtnicht an ihr vorbei. Als einzigesStandardverfahren bietet sie Sicherheitfür Dokumente in allen Phasender Prozesskette – vom Generierenüber die Versendung bis hin zur revisionssicherenAblage im digitalenArchiv. Viele Unternehmen signierendaher konsequent neben Rechnungenalle wichtigen Geschäftsdokumente– wie Angebote, Bestätigungen,Gutschriften, Kontoauszüge,Mahnungen etc. Ein weitererNutzen: Auch in der neuen Ausgestaltungdes StVereinfG wird der Gesetzgeberauf dem Nachweis der „Echtheitder Herkunft und der Unversehrtheitdes Inhalts“ bei Rechnungen bestehen.Die qualifizierte elektronische Signaturliefert ihn praktisch mit.Johannes Förster óToolmaker Advanced Efficiency GmbHwww.toolmaker.de22MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


ANZEIGESpoolMaster® ist so vielfältig wie die Anforderungen moderner Unternehmen. Zur individuellen Erweiterung stehenzahlreiche Module zur Verfügung, die das Output-Management erheblich erleichtern – jetzt und auch in Zukunft.Vielfalt hat ZukunftDie ROHA Software Support GmbH mitSitz in Wien und Bad Honnef hat sich aufOutput-Management Lösungen für IBMSystem i ® spezialisiert. Kerngeschäft istder eigenentwickelte Output-AllrounderSpoolMaster ® mit über 700 Installationenweltweit. SpoolMaster ® ist einfachzu installieren und schnell konfiguriert.Er fügt sich problemlos in bestehendeIT-Landschaften ein und bietet mehrFreiheit bei der Formulargestaltung,als man vielleicht erwartenwürde.Vielfältige Einsatzmöglichkeiten.SpoolMaster ® ist ein modularesSystem, das immer exakt auf dieAnforderungen eines Unternehmensabgestimmt wird. Nutzer bezahlennur für Funktionen, die sieauch tatsächlich benötigen und damitwerden bereits Initialausgabenniedrig gehalten. Neben der Ersparnisan Papier – zum Beispiel durchdoppelseitigen Druck – lassen sichauch Aufwände für Porto- und Versandkostenvermeiden. Der Einsatzeiner digitalen Signatur ermöglichtes, Formulare rechtskonform perE-Mail zu versenden während der Versandvon Auftragsbestätigungen per E-Mailauch ohne digitale Signatur auskommt.Die digitale Archivierung im PDF/A oderTIFF-Format sorgt neben mehr Platz imAktenschrank auch für eine erheblicheErsparnis an Druckkosten – vom Verwaltungsaufwandganz zu schweigen. DieEinsatzmöglichkeiten von SpoolMaster5.1 sind mittlerweile so vielfältig, dass beiNeukunden eine detaillierte Analyse vorgenommenund das Einsparungspotenzialanhand tatsächlicher Zahlen demonstriertwird.Anwendung in der Praxis.Ein Anwendungsbeispiel aus der Praxisist der automatische Andruck von Prospektenfür angebotene Produkte, diezusammen mit dem Angebot an den Kundengeschickt werden. Oder Hinweiseauf Lieferscheinen, wie etwa: „Kunden,die diese Produkte gekauft haben, habenauch folgende gekauft“. Rechnungskopienkönnen gesammelt, zu einembestimmten Zeitpunkt, direkt am Buchhaltungsdruckerausgedruckt werden.Gefahrenhinweise und Barcodes lassensich automatisch andrucken, um nur einigeszu nennen. Der tatsächliche Vorteilvon SpoolMaster ® liegt aber in der technischenUmsetzung des Kunden-Workflowsund der sich daraus ergebendenEinsparungsmöglichkeiten beim Handling.Packlisten und Lieferscheine werdenautomatisch zusammengefasst, Prospektemüssen nicht mehr per Hand ergänztwerden. Man denke beispielsweise auchan die manuelle Archivierung von Dokumenten.Kosten, die bei der Manipulationeingespart werden können, sind in denmeisten Fällen erheblich.Mehr Freiheit bei derFormulargestaltungSpoolMaster ® bietet ungeahnte Freiheitenbei der Formulargestaltung. In denmeisten Unternehmen gehörenunansehnliche IBM System i ® Endlosformularezwar schon längst derVergangenheit an, mit dem Modul„Visual Forms Language“ (VFL.net)bietet ROHA jedoch noch deutlichmehr. Spoolfiles lassen sich imWYSIWYG-Modus (What You See IsWhat You Get) direkt auf dem PCbearbeiten, Textboxen werden perDrag’n’Drop verschoben, Schriftartengeändert, Grafiken wie Unterschriftenund Logos einfach eingefügt.Der Funktionsumfang des „Output-Klassikers“ ist in den letzten Jahrenkontinuierlich gewachsen undwird auch in Zukunft an Vielfaltzulegen.Jubiläum! 10 Jahre ROHA Deutschland.Im Oktober 2011 feiert ROHA Deutschland10-jähriges Bestehen. Das Unternehmenwurde 2001 als Antwort aufdie Resonanz auf dem deutschen Marktgegründet und hat den Vertrieb der Output-Management-LösungSpoolMaster ®unterstützt und ausgebaut. Interessentenund Kunden können sich über attraktiveJubiläumspreise freuen.Nähere Infos dazu findenSie demnächst unterwww.SpoolMaster.info.ROHA Software Support GmbH · Ameisgasse 49 – 51 · A-1140 WienTelefon: +43 1 4196700 · Telefax: +43 1 4196700-39E-Mail: info@roha.at · Internet: www.roha.at


SCHWERPUNKTModernes Output-managementNeue Rechnungsformulare in nur drei TagenUnd die Corporate Identitybleibt auch gewahrtDer Berliner Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG (ESV), seit 1924 ein Fachverlag mit denProgrammschwerpunkten Recht, Wirtschaft, Steuern sowie Philologie, wurde Ende August2011 mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert: Aufgrund der kurzfristigen Umfirmierungeines Mandanten benötigte der ESV schnellstmöglich neue Rechnungsformulare.Die Druckerei hätte eine rechtzeitigeLieferung der neuen Formularenicht mehr geschafft. Deshalb erinnerteman sich beim ESV an den besonderenVorzug des Output-Klassikers Spool-E‐Billing: alles richtig?Für die Verarbeitung und Aufbewahrung steuerlichrelevanter elektronischer Dokumente(und damit für eine ordnungsgemäße Buchführung)gelten feste Vorschriften. Steuerlichrelevante elektronische Dokumenteó sind im Format ihrer Ausstellung bzw.des Empfangs aufzubewahren – und zwarzusammen mit der versendeten E‐Mail,ó müssen unveränderlich in einem geeigne-ten elektronischen Archiv revisionssicherarchiviert sein,ó müssen auf einem geeigneten Datenträgergespeichert werden,ó müssen, da eine Aufbewahrungspflichtbesteht, für lange Zeit (meist zehn Jahre)archiviert werden,ó sind von Sender und Empfänger in elektro-nischer Form aufzubewahren.Vorsicht: Bei der Aufbewahrung patzen vieleUnternehmen: Sie drucken die elektronischeRechnung aus, integrieren sie in die Buchhaltungund löschen die dazugehörige E‐Mail.Das Aufbewahren einer elektronischen Rechnungin Papierform ist jedoch unzulässig. Esbraucht also ein geeignetes elektronischesArchiv, das nicht nur revisionssicher ist, sondernelektronische Rechnungen zusammenmit ihrer versendeten E‐Mail speichern kann(directarchiv von Toolmaker). Die Archivierungspflichtgilt auch für jeglichen steuerlichrelevanten Schriftverkehr (§ 146 AO).Quelle: ToolmakerMaster und fand beim IT-Partner Rohasomit die schnellste und flexibelste Lösung.Das Produkt bietet nämlich dieMöglichkeit, Formulare in kürzesterZeit – gemäß der CI-Richtlinien – zu erstellenund einzusetzen. Eifrig machtensich die „SpoolMeister“ von Roha – MarkusBüsch und Markus Karl – ans Werk.In nur drei Tagen wurden neue Formulare– in Farbe, mit Logo und eigenerSchrift – erzeugt. Gedruckt werden dieneuen Formulare auf einem Netzwerkdrucker– direkt vom IBM System i.Die eingesetzte SpoolMaster-Konfigurationsetzt sich wie folgt zusammen:SpoolMaster Basis – die zentraleSchnittstelle, SCS & IPDS Reader –, umdie Datenströme zu lesen, sowie PCL &PDF Writer, um die Daten in den entsprechendenFormaten auszugeben.Mit den Modulen Forms Language (FL)und Dynamic Forms Language (DFL)wurden die Formulare für die DruckundPDF-Ausgabe modular erstellt. DiePDF-spezifischen Anforderungen – wiedas Erzeugen einer Indexdatei pro Belegfür die Archivlösung – wurden dabeiin einem eigenen Formular gekapselt.Entsprechend gab es ein Formularfür die Druckausgabe. Das Design derRechnung wurde in einem dritten Formularabgebildet und abschließend indie ausgabespezifischen Formulareeingebunden. Da die zu verarbeitendenSpools teilweise mehrere hundert Belegebeinhalten können, erfolgt mit demModul Segmenter eine Trennung nachRechnungsnummer. Dies ermöglicht,dass pro Beleg ein PDF mit dazugehörigerIndexdatei erstellt werden kann.Als i-Tüpfelchen oben drauf wirdanhand eines variablen nummerischenKennzeichens im Spool die Belegart(Rechnung, Gutschrift, …) in Textformauf dem Formular mit angedruckt.Manuela K. Fischer óRoha Software Support GmbHwww.roha.infoDas ProjektKunde: Der Erich Schmidt Verlag GmbH & Co.KG (ESV) wurde 1924 von Dr. Erich Schmidtgegründet und ist ein namhafter Fachverlagmit den Programmschwerpunkten Recht,Wirtschaft, Steuern sowie Philologie.Branche: VerlagswesenStandort: Deutschland (Berlin)Herausforderung: Neue Rechnungsformularein kürzester ZeitLösung: SpoolMaster Eingesetzte Module:Basis, SCS, IPDS, FL, DFL, Barcode, PCL,PDF, Mail, SegmenterProjekt-Team: Markus Büsch, RohaDeutschland, Markus Karl, Roha ÖsterreichProjektdauer: 31. 8. bis 2. 9. 2011Vorteile: Flexibilität, Umsetzung in kurzerZeit, Einsparung von DruckkostenHardware: IBM System iIT-Partner: Roha Software Support GmbH,www.roha.info24MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


Konsequente Nutzung von Standards statt proprietärer AnsatzZusammenspiel der iSeries mitder Windows-DruckerumgebungWarum das Rad neu erfinden, wo doch leistungsfähige Standardlösungen zur Verfügungstehen? Diese – anscheinend rhetorische – Frage haben sich die Entwickler bei GoeringiSeries Solutions gestellt und lange Zeit im Bereich Formulargestaltung bzw. OutputManagement auf etablierte IBM i-Produkte verwiesen.Allerdings stößt man bei diesenproprietären Produkten nicht seltenschnell an Grenzen. Manchmalfehlt ein WYSIWYG-Editor, dann wiederso wichtige Dinge wie die Möglichkeitzur Formatierung von Zahlenin proportionalen Schriftarten usw.Man begann deshalb bei Goering, Alternativenin Erwägung zu ziehenund ist beim Standard XSL-FO, derbereits 2001 als Empfehlung des W3C-Konsortiums etabliert wurde, fündiggeworden.Standard erweist sich alsvernünftige AlternativeDer XSL-FO-Standard beschreibt, wiebestimmte Output-Objekte zu formatierensind, und berücksichtigt dabei sowohldie einzelne Seite als auch ganzeBücher. Aufgrund der Plattformunabhängigkeitder XSL-FO-Architektur hatsie sich über die Jahre stark verbreitet,wobei auch die Design werk zeuge immerbesser geworden sind. Der springendePunkt bei dieser Technologieist allerdings XML. Das bedeutet, dassdie zu formatierenden Daten in diesemStandard zur Verfügung gestellt werdenmüssen, damit Sie über den Prozessorins PDF-Format umgesetzt werden können.Zahlreiche Softwareunternehmenbieten Lösungen zur Formulargestaltungund zu den sogenannten Prozessorenan.Und da auch Goering bereits seitJahren Produkte zur Unterstützung derKommunikation mit XML anbietet, warder Schritt mit der Suite „i4Print“ eineOutput Management-Lösung auf derBasis von XSL-FO zu entwickeln, einfachnur konsequent.ßerdem sind sämtliche Schriftarten desWindows-Systems für die Formatierungverwendbar, die „AS/400“ muss sichdamit nicht quälen.System i steuertWindows-Drucker„i4Print“ kann sowohl auf Basis vonSpools als auch direkt aus DB2-TabellenInselanzeigen MidrangeMagazin 05-2011 24.05.11 16ANZEIGEheraus eingesetzt werden. Die entsprechendenKomponenten – bestehend ausbewährten Modulen – sind im Paketenthalten. Da das Ausgabeprodukt desWindows-Prozessors bereits ein PDFWir machenist, muss für den Versand per E‐Mailmehr…bzw. für die Archivierung keine weitereUmsetzung stattfinden. Diese Funktionalitätenerhält man quasi automatischmitgeliefert und steuert sie auch komplettaus dem System IBM i heraus.Das Layout der Formulare erfolgtüber etablierte Standardprodukte (z. B.XSLfast), die im Paket als Bundle integriertoder auch einzeln erworben werdenkönnen. Durch die offene ArchitekturDie Suite „i4Print“ besteht ausspricht Goering auch Kunden an,mehreren Modulen, die Hand-in-Hand die eine heterogene Systemlandschaftarbeiten. Die eigentliche Verarbeitung pflegen bzw. Output-Prozesse ohnehinübernimmt ein Windows-Prozess, der vereinheitlichen wollen. Die Strategie,jedoch komplett von entsprechenden auf Standards zu setzen, ist einfachIBM i-Befehlen kontrolliert wird. Durch und anderen überlegen.die Integration von Windows stehen Andreas Göring ósämtliche Drucker des Netzwerks zurVerfügung, auch wenn diese nicht direktGOERING iSeries Solutionsüber IBM i adressierbar sind. Au-www.goering.de11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN25


SCHWERPUNKTModernes Output-managementSeal Systems AG stellt integriertes Konzept vorCorporate Output ManagementUnter der Bezeichnung „Corporate Output Management“ (COM) bieten die Software-Expertenaus Röttenbach künftig ihr Lösungsportfolio aus 30 Jahren Output-Management-Erfahrung imB2B-Bereich in Form eines in seiner Einsatzbreite einzigartigen Print-Management-Konzepts an.Das integrierte und modular aufgebauteLösungskonzept von COMermöglicht Unternehmen aus verschiedenstenBranchen – neben der Optimierungihrer Druck- und Geschäftsprozesse– Kosteneinsparungen rundum das tägliche Drucken sowie dieErschließung großer Synergien in derunternehmensweiten Administrationihrer Druckinfrastrukturen.Über das Corporate OutputManagementDie COM-Plattform PLOSSYS netdomeverbindet unternehmensweit dieDruckdienste von ERP/SAP‐, Desktop/Windows- und Engineering-Anwendungenwie PLM und CAD.Das System verarbeitet sämtlicheFormate von Druckstromdaten gleichermaßeneffizient; es druckt, skaliert undverteilt Klein‐, Groß- und Wildformate.Die Röttenbacher Software-Spezialistenversprechen darüber hinaus Effizienzsteigerungenin allen Bereichen, in denenCOM eingesetzt wird. Dazu führensie verschiedene Kategorien auf.Drucken aus ERP/SAP-SystemenFormulare, Dokumente und SAP-Druckdatenwerden geräteneutral aufbereitetund im gleichen Layout auf allen Druckernidentisch ausgegeben. Formularemüssen nur nocheinmal angelegt werden,automatischeAbsammeltransaktionensorgen für Effizienzsteigerungenbeim Geschäftsprozessdruck.Drucken ausWindows-SystemenAlle Drucker auf allenWindows-Systemenund -Applikationen werden im CorporateOutput Management über eineneinzigen Treiber angesteuert: den SealMasterdriver. Je nach Anzahl von Systemenund Gerätetypen birgt diese Reduktionder Treibervielfalt erheblicheEinsparungspotenziale. Außerdem istein einheitliches Drucklayout auf allenGerätetypen gewährleistet.Geräteadministration auf vielenSystemumgebungenZur effizienten Administration vonDruckern auf allen Output-Management-und Spoolsystemen – wie SAP,PLO SSYS netdome, PLM/CAD oderWindows – verfügt COM über das ModuleasyPRIMA. Mit diesem Werkzeugwerden Druckerinformationen von undauf alle Systeme von zentraler Stelleaus mit einem Knopfdruck synchronisiert.Seal Systems Vorstand JohannesHesel: „Mit Corporate Output Managementkönnen wir nicht nur unserenBestandskunden aus dem industriellenSektor einen zusätzlichen Nutzenbieten. Jedes Unternehmen, das innennenswertem Umfang aus verschiedenenSystemumgebungen druckt undverteilt, oder viele Ausgabegeräte verwaltenmuss, kann mit der Einführungvon Corporate Output Management seineDokumentenausgabe optimieren.“Michael Koch ózum unternehmenSeal Systems ist ein Anbieter von Lösungenrund um die Dokumentenausgabe, -Verteilungund -Konvertierung im B2B-Bereich.Über 1.000 Installationen gibt es von SealSystems weltweit für Output-Management-Lösungen in den Segmenten Automotive, Manufacturingund Engineering. In den StandortenRöttenbach und Roßdorf sind derzeitca. 100 Mitarbeiter beschäftigt. Zudem gibtes in Deutschland Regionalvertretungen inDortmund und Wolfsburg. In Frankreich,Australien und den USA sind eigene Landesgesellschaftenaktiv. Andere Länder werdenüber Vertriebspartnerschaften betreut. SealSystems hat vier Produktlinien: CorporateOutput Management, Lösungen für SAP, Lösungenfür PLM sowie für Konvertierung &Publishing. Darüber hinaus werden ProfessionalServices für Beratung, Implementierung,Integration und Schulungen angeboten.www.sealsystems.de26MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


Kaufmännische AnwendungenOptimierte RechnungsverarbeitungBuchen wie von selbstDie Honold Logistik Gruppe entscheidet sich für das fimox Rechnungswesen der K+H SoftwareKG. Die logistikspezifischen Funktionalitäten, wie die Behandlung von Mischkonten oder dasmandantenübergreifende Reporting-System, überzeugten das Traditionsunternehmen.Die Honold Gruppe gehört heute– mit über 130 Jahren Firmengeschichteund ca. 1.250 Angestelltenan 22 Standorten in Deutschland, Rumänien,China und Russland – zu dengroßen Logistikern. „Da wir die Fortentwicklungunserer bisherigen Rechnungswesenlösungnach dem Verkaufunseres langjährigen Softwarepartnersnicht mehr gewährleistet sahen, habenwir uns um Alternativen bemüht“, erzähltJohannes Schlenker, kaufmännischerGeschäftsführer der Honold LogistikGruppe.Was uns schließlich überzeugte,war das Branchen-Know-how: „NachdemHellmann und Lebert langjährigePartner von Honold sind und selbstK+H Software einsetzen, war schonvor der eigenen intensiven Prüfungdas grundsätzliche Vertrauen gegeben,dass die Besonderheiten der Logistikbrancheabgebildet werden können“, soSchlenker weiter.Die Herausforderung„Wichtig bei der Entscheidung für dieK+H war die Möglichkeit, eine hoheAnzahl von Ein- und Ausgangsrechnungeneffizient und sicher mit möglichstgeringem manuellem Aufwandverarbeiten zu können. Weiterhin solltenAuswertungen flexibel gestaltbarin Standard-Tools, wie Tabellenkalkulationund Textverarbeitung, ausgegebenwerden können. Da die Unternehmensgruppeviele Firmen umfasst, warauch das Thema Konsolidierung einwichtiges Entscheidungskriterium“,beschreibt Johannes Schlenker: „Unsereursprüngliche Prämisse, uns nichtmehr für ein „kleineres“ SW-Haus zuentscheiden, das möglicherweise aufgekauftwird oder den Geschäftsbetriebeinstellt, haben wir aufgegeben, weilwir zu der Überzeugung gelangt sind,dass ein Softwarehaus, das sich auf dasKerngeschäft Finanzsoftware konzentriert,wesentlich besser individuelleund dynamische Geschäftsprozesse abbildenkann als andere. Auch die Tatsache,dass die Inhaber direkt ansprechbarsind, entspricht unserer eigenen,erfolgreichen Unternehmensphilosophie.“Nach dem Kick-off-Meeting imOktober 2010 konnte Honold Logistikbereits am 24. Januar 2011 erfolgreichmit der Lösung starten. „Unsere Erwartungenan ein allumfängliches Finanzsoftwarepaketmit integriertem maschinellemRechnungseingangsleserwurden sehr gut erfüllt. Nachdem wirbereits seit über vier Jahren ein exklusivfür uns entwickeltes Rechnungseingangsverarbeitungssystemeinsetzen,hatten wir sowohl ein tiefgründigesKnow-how als auch sehr konkrete Spezifikationen.Die Auswahl des in fimoxintegrierten Rechnungslesers Front-Collect Invoice von Ametras und dieangehängte Archivlösung d.3 hat sichals absolut richtig erwiesen, weil dieproduktive Anwendung guter Softwarein hohem Maße von der Kompetenzder IT-Consultants abhängt. Das fimoxRechnungswesen als führendes Systemversorgt das FCI gleichzeitig und regelmäßigmit eigenen Tabellen, z. B. mitKunden- und Lieferantenstammsätzen(inklusive Bankverbindung), Kostenstellenund Kostenträgern etc. Das Ergebnisdieses Zusammenspiels ist einehohe Erkennungsrate, die zu einer Belegerstellungmit buchungsrelevantenInformationen führt.Sabrina Rammelt óK+H Software KGwww.kh-software.de11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN27


midrange spezialKaufmännische AnwendungenMesseplanungsunternehmen optimiert Abläufe mit eGECKOPersonal- und ReisemanagementEine intensive Reisetätigkeit der Mitarbeiter verursacht Kosten – insbesondere wenn essich um weite Reisen zu Geschäftspartnern handelt oder wenn das Unternehmen übermehrere Standorte verfügt. Aber nicht nur das Budget wird belastet, sondern Planung,Durchführung und Abrechnung der Reisen binden Personalkapazität.Vor einem derartigen Szenario lohntsich die Anschaffung einer Software,die einerseits alle Vorgänge rundum das Reisemanagement abbildet undandererseits eine Vernetzung mit denanderen kaufmännischen Systemen– wie Finanzen, Buchhaltung, Controllingsowie dem allgemeinen Personalmanagement– bietet.Sutter Fair Business unterstützt mit80 Mitarbeitern Messeveranstalter inallen wichtigen Phasen der Planung,Durchführung und Nachbereitung vonMessen. Dazu bietet das Unternehmeneinen umfassenden Verlags- und Kommunikationsservicean, der Servicedienstevon Werbung über die Produktionund Bereitstellung von Informationsmedienund Messepublikationen bishin zur Unterstützung bei der Akquisevon Ausstellern sowie die Fachbesucher-Registrierung leistet. Sutter Dialog Servicesbietet Unterstützung für komplexeCall-Center-Projekte. Zum Leistungsangebotgehören Marktforschung, Datenrechercheund -qualifizierung genausowie die Übernahme von Telefonzentralenund Hotlines. Als modernes Call-Center mit insgesamt 100 Mitarbeiternist A. Sutter Dialog Services besondersauf die Bereiche Messen, Banken undTerminvereinbarungen spezialisiert.Zusammen verfügen die beiden Unternehmenüber drei Standorte in Essen,Nürnberg und Moskau.Bis 2008 arbeiteten die A. SutterFair Business GmbH und ihre TochtergesellschaftA. Sutter Dialog Services miteinem herkömmlichen kaufmännischeSystem. Nach einer Ausschreibung unddem darauffolgenden Vergleich dreierAnbieter fiel die Entscheidung auf dieLösung eGECKO der CSS GmbH, dieSoftwarelösungen für das Finanz- undPersonalwesen entwickelt und vertreibtund die mit über 1.700 Anwendern zuden führenden internationalen Herstellernbetriebswirtschaftlicher Softwaregehört. Diese Mittelstandslösung bietetdabei eine 100-prozentige Integrationvon Controlling, Rechnungswesen undPersonalwirtschaft an.„Das neue System sollte Finanzbuchhaltungund Controlling integrieren,zugleich sollte eine unkomplizierteÜbernahme der alten Daten möglichsein. Das alles kann eGECKO – undnicht zuletzt hat uns auch das gutePreis-/Leistungsverhältnis überzeugt“,erzählt Marianne Kaja, TeamleiterinRechnungswesen. Zugleich entschiedman sich für die Implementierung desdazugehörenden Reisemanagements,denn „unsere alte Anwendung war mitder alten Buchhaltungssoftware gekoppelt– das wollten wir gerne beibehalten“,so Marianne Kaja weiter. eGE-CKO Reisemanagement ermöglicht dieReiseplanung und -abrechnung nachdeutschem Recht und betriebsinternenReiserichtlinien oder Tarifverträgen.Für die Reisekostenabrechnung undPersonalplanung stehen zahlreicheAuswertungsfunktionen wie benutzerspezifischeSuchabfragen und Analysenzur Verfügung. Eine integrierteGDPdU-Schnittstelle ermöglicht zuverlässiganstehende Prüfungen.Heute nutzen beide Unternehmenvon Sutter die Module für Finanzbuchhaltung,Anlagebuchhaltung, Fakturaund Kostenrechnung am deutschenStandort in Essen. Hier werden auchdie Belege für die Standorte in Nürnbergund Moskau erfasst und gebucht.Seit 2009 ist auch das Modul Reisemanagementin Betrieb; mit seiner Hilfewerden die Reisen von monatlich 15bis 20 Mitarbeitern organisiert und abgerechnet.Dabei übertrifft das Modulauch die Funktionalität des alten Systems:„Wichtig war uns, alle Lösungenaus einer Hand zu bekommen. BeimReisemanagement schätzen wir dieschnellere Erfassung der Abrechnungensowie die Möglichkeit, diese durcheine vorläufige Kontierung schnell undeinfach zu überprüfen. Dafür gibt es ineGECKO diverse Auswertungsmöglichkeiten– beispielsweise nach Kostenstelleoder Namen.“ Und ganz generellist in puncto Reisemanagement durchdie Vernetzung ein effizienteres Arbeitenmöglich. „Das Abrufen der Verpflegungspauschalenin Listenform erleichtertdas Ausfüllen der Lohnsteuerkarten,da die Beträge in einer Summeund pro Mitarbeiter abgerufen werdenkönnen und nicht das ganze Jahr überin einer Exceltabelle einzeln erfasstwerden müssen. Verena Quell óCSS GmbHwww.css.de28MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


POWER i-WorkshopJetzt anmeldenund Platz sichern!Modernes Programmierenmit RPG IV im ILEStuttgart, 22./23. November 2011Sie sollten diesen Workshop besuchen,falls Sie:• Endlich Schluss machen möchten, mit denalten Zöpfen• Ihre Anwendungen künftig modern undschnell entwickeln möchten• mehr Komfort bei der Entwicklungsarbeitwünschen• am Erfahrungsaustausch mit Kollegen unddem Referenten interessiert sindWer meint, RPG sei alt und leide unter Mangel anmodernen Funktionen, der wird lernen, dass dasGegenteil der Fall ist. Das neue RPG ist nämlichviel näher an den guten Standards dran, als Sieannehmen. Der Workshop wird also nicht nur IhrRPG verbessern, sondern auch die Fähigkeit fürandere Sprachen und Umgebungen fördern.Aus dem Inhalt:• Weg mit dem Spagetti-Code!– Free-Form RPG– Schleifen und Bedingungen, Errorhandling– Dateihandhabung, Built-In Functions• Weg mit den unübersichtlichen Strukturen!– Proceduren, Schnittstellen, Prototypen– Module, Programme und Serviceprogramme– Kompilationsstrategien für ILE-Programme• Weg mit PDM, SEU und Konsorten!– Rational Developer for i– Umgebungsdefinition, Editorhandhabung– Kompilation und DebuggingFür jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz zurVerfügung, um den Schulungsinhalt nachvollziehenzu können.Referent: Klaus-Peter LuttkusAnmeldung per Fax +49 8191 70661im Web: www.midrange-academy.comFirmaNameStraßeE-Mail-Adresse1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse542210354221032. Teilnehmer Name Workshop-NummerTeilnahmegebühren– pro Teilnehmer: 948,– €– zwei Teilnehmer: je 898,– €– drei und mehr Teilnehmer: je 848,– €Frühbucherrabatt bei Anmeldungbis zu vier Wochen vor der Veranstaltung: 50,– €PLZ, OrtTelefonDatum1. UnterschriftFaxE-Mail-Adresse54221033. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-AdresseAbonnentenrabatt (MIDRANGE MAGAZINoder TechKnowLetter): 5 %In den Preisen ist Übernachtung und Frühstückim Tagungshotel, ausführliche Unterlagen sowiedie Verpflegung tagsüber enthalten.ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661ı www.midrange.de ı service@midrange.de


SCHWERPUNKTBPM/ProjektmanagementBild: We4IT GmbHSUMMARYDer konsequente Einsatz von BPMerhöht Flexiblilität und ermöglichtdie schnelle und kostengünstige Anpassungvon Geschäftsprozessen.Standardkurs für dasBusiness Process ManagementDer Begriff Business Process Management (BPM) – in Deutschland eher bekannt alsGeschäftsprozessmanagement – wurde Anfang des Jahrtausends durch die GartnerGroup und die Business Process Management Initiative (BPMI) verbreitet.Wie funktioniert Business ProcessManagement? Der zugrundeliegendeAspekt beim BPM: Es kann nurdas verbessert bzw. gesteuert werden,was beschrieben und bemessen ist. Ineinem ersten Schritt werden daher vorhandeneProzesse dokumentiert. Währendder Ausführung von Geschäftsfallinstanzenund Vorgängen werden dazuDaten gesammelt. Diese können dannim Sinne eines Monitorings genutztwerden, um z. B. bei einer sich abzeichnendenÜberlastung schnell gegensteuernzu können. Analysen von Daten,die über einen längeren Zeitraum gesammeltwurden, helfen dabei, Indizienfür die Verbesserung der Prozessezu finden.Martin Bartonitz, Produktmanagerbei der Saperion AG, beobachtet die imBusiness Process Management relevantenStandards seit einigen Jahren unddoziert zu diesem Thema an Universitäten.Zum Teil hat der Hersteller die Spezifikationenbereits in seinen eigenenProdukten implementiert. Um etwasLicht ins Standard-Dunkel zu bringen,wird im Folgenden erläutert, was sichhinter den kryptischen AkronymenACM, BPMN, CMPM, XPDL und BPELverbirgt.Grundkurs ACMAdaptive Case Management (ACM)ist ein Begriff, der sich in den letztendrei Jahren in Amerika, speziell in30MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


der Workflow Management Coalition(WfMC) herausgebildet hat. Dabei handeltes sich um eine 1993 gegründeteNon-Profit-Organisation zur Standardisierungrund um das Ausführen vonWorkflows. Grund war die Feststellungvon Marktanalysten wie Gartner undForrester, dass nur der geringere Teilunserer Prozesse in Form von strukturiertenAufgabenketten vordefiniertzur Ausführung gebracht werden kann.Der weitaus größere Teil unserer Prozesseerfolgt eher ad hoc, sprich unterBerücksichtigung dessen, was alsNächstes anfällt, und das entscheidetder Wissensmanager auf Grundlageder aktuellen Situation. Im Deutschenwird Case Management häufig mit Fallbearbeitungübersetzt.Typische Anwendungsfälle sindbei den Arbeitsagenturen oder in derBetreuung von schwer erkrankten Personenzu finden. Meist fallen währendder Bearbeitung mit der Zeit viele Dokumentean, die in einer Akte strukturiertgeführt werden. Daher werden hierhäufig Produkte von Enterprise ContentManagement-Systemen genutzt,die zusätzlich eine Aufgaben- und Terminverwaltunganbieten. Checklistenund Wissensdatenbanken helfen beider Durchführung.BPMN: Business ProcessModel and NotationBPMN beschreibt die Formen grafischerElemente, die zur visuellen Dokumentationvon Geschäftsprozessengenutzt werden. Das Modellieren vonAufgabenketten ist eine Teilaufgabe beider Verbesserung von Geschäftsprozessenin einem Kreislauf immer wiederkehrenderTätigkeiten. Die Idee desBPMN ist es, eine einheitliche, visuelleSprache für alle Beteiligten im gesamtenKreislauf zu bieten – vom Sachbearbeiterüber den IT-Ingenieur bis hinzum Manager. Anfang 2011 wurde dieneue Version 2.0 freigegeben. In dieserVersion kommt erstmals auch eine Beschreibungdes Speicherformats (Seri-alisierung) vor, so dass nun die BPMNselbst interoperabel geworden ist. Bisherwar für den Austausch der Modelledie BPMN auf die noch zu erklärendenXPDL oder BPEL angewiesen.CMPM: Case ManagementProcess ModelingDerzeit wird an einer Erweiterung derBPMN gearbeitet. Die Stärke der BPMNliegt in der Modellierung von strukturiertenAufgabenketten. Wie wirgelernt haben, gibt es zudem unstrukturierteProzesse im Bereich des CaseManagement. Da jedoch auch hier gewisseStrukturen ausgemacht werdenkönnen, ist bei der OMG mit der Spezifikationder CMPM als Ergänzung derBPMN begonnen worden.Inselanzeigen MidrangeMagazin 05-2011 24.05.11 16ANZEIGE…ausSAP ® -Lösungen!AusführungssprachenXPDL und BPELXPDL steht für XML Process DefinitionLanguage. Dieser Standard wird durchdie Workflow Management Coalition vorangetrieben.Ziel des Standards ist primärder Austausch von Prozessmodellen,er dient aber auch der Ausführungvon Workfow-Management-Systemen.Derzeit wird an der Version 2.2 gearbeitet,die speziell auf die Neuerungender BPMN 2.0 eingehen wird. XPDL 2.1wird von mehr als 70 Herstellern unterstützt,so auch von Saperion.BPEL steht für Business ProcessExecution Language. Das Standardisierungsgremiumfür die Prozessausführungsspracheist die Organizationfor the Advancement of StructuredInformation Standards (OASIS). Derwesentliche Unterschied zu XPDL: ImBPEL übernehmen Web-Services dieAufgaben, im XPDL sind es Menschen,die die Aufgaben bearbeiten. Ein weitererUnterschied: Während XPDL graphenorientiertarbeitet, agiert BPELblockorientiert. Das bedeutet, dasstypische Wiederholungen, wie sie inmenschlichen Arbeitsprozessen häufigvorkommen, schwerer zu implementierensind. Andererseits verfügt BPELgegenüber XPDL über ausgefeiltereMechanismen, die in Workflow Enginesfür die Fehlerbehandlung wichtig sind.Die BPMN profitiert von beiden Prozessausführungssprachenund ist mitihrer Serialisierung, die mit der neuenVersion 2.0 gekommen ist, nun einenSchritt voraus.Ausblick BPMN mit BMM,OSM und SVBRFest steht: BPMN 2.0 wird XPDL undBPEL die Show stehlen. Darüber hinauswerden weitere Standards derOMG für zusätzliche Veränderungensorgen. Mit dem Business MotivationModel (BMM) werden Ziele und Strategiendefiniert, die wieder Einfluss aufdie BPMN-Modelle haben werden. DasOrganizational Structure Model (OSM)bietet die Möglichkeit zur grafischenAbbildung von Unternehmensstrukturen.Diese stehen in Beziehung zu denRollen in der BPMN. Abgerundet wirddas Bild durch die Semantics of BusinessVocabulary and Rules (SBVR),einer an der natürlichen Sprache angelehntenNotation zur Formulierungvon Geschäftsregeln – allerdings nurin Englisch, was die Anwendbarkeit inanderen Sprachen naheliegenderweiseeinschränken wird. Dr. Martin Bartonitz óSaperion AGwww.saperion.com11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN31


SCHWERPUNKTBPM/ProjektmanagementProzesse von Anfang bis Ende durchdachtLawson M3 bei agta recordViele Türen öffnen sich heute automatisch – im Handel, in der Verwaltung, an Flughäfenund in Krankenhäusern. Sehr oft trifft man dabei auf agta record. Das Unternehmenbeschäftigt 1.700 Mitarbeiter in über 60 Ländern und deckt neben Entwicklung, Produktionund Vertrieb auch den Service und die Wartung ab.Die bisherigen Betriebsabläufe agtarecord basierten auf unterschiedlichenLösungen und gestalteten sichzunehmend arbeitsintensiv. Gesuchtwurde daher eine Gruppenlösung mitpositiven Skaleneffekten und unkomplizierterEinführung. „Unser Ziel warenstandardisierte Geschäftsprozesseund weltweit einheitliche IT-Systemezur Effizienzsteigerung. Zudemwollten wir unsere Mitarbeiter imoperativen Bereich unterstützenum Kunden vor Ort noch besser bedienenzu können“, so Stefan Riva,CEO der agta record-Gruppe.Für agta record stand fest, dasssich mit Lawson M3 sämtliche Intercompany-Prozesseautomatisierenlassen, um so die Supply Chainder gesamten Unternehmensgruppezu optimieren. Anfang 2008 fiel derStartschuss für Lawson M3 inklusiveBusiness Intelligence, Warehouse Mobility,Document Archive Foundationund Smart Office.„Gleich nach Vertragsabschluss begannenwir gruppenweit mit der Definitionunserer Geschäftsprozesse, umbestmöglich für den globalen Rolloutaufgestellt zu sein“, erzählt MarkusPortmann, Projektverantwortlicher beiagta record. In der Schweiz ging dasSystem am 1. Januar 2010 erfolgreich inden Echtbetrieb. Aktuell arbeiten dortca. 140 User mit Lawson M3, weitere90 werden 2011 in Frankreich folgen.Da es sich bei den Produkten meistum Einzelfertigungen handelt, greiftIntercompany-Prozesse im Visier: agta recorddas ERP-System bereits beim Verkauf.Während früher Pläne auf Papier bearbeitetund danach in einen kompliziertenProduktkonfigurator eingegebenwurden, nutzt der Vertrieb heute einebedeutend flexiblere, externe Applikation,mit der Kundenwünsche bereits vorOrt elektronisch aufgenommen, die Datenper Schnittstelle in das ERP-Systemeingespeist und dort weiterverarbeitetwerden. Schnell, unkompliziert und vorallem fehlerfrei. Allein dafür konntedie Bearbeitungszeit im Schnitt auf einViertel reduziert werden.Die Warenwirtschaft funktioniertmit Lawson Warehouse Mobility heutekomplett strichcodebasiert: Vom Auftragüber die Materialein- und -auslagerungbis hin zur Lagerung fertigerTüren. „Durch den Einsatz des an dasERP-System gekoppelten Scanners habenwir uns massiv verbessert“, freutsich Markus Portmann. Früher wurdenAufträge auf Papier bearbeitet, Rüstlistenhändisch abgehakt und dann insSystem gepflegt. „Das Ganze erfolgtheute zeitnah und fehlerfrei. Jede Informationwird vom Scanner erfasstund automatisch übermittelt, so dassalle Buchungen sofort im Hintergrunderfolgen“, so Portmann. Auch der Service,der fast 40 Prozent vom Gesamtumsatzausmacht, arbeitet mit mobilenGeräten. Rufen Kunden im Callcenteran, kann sofort eruiert werden,welcher Techniker für den Auftragin Frage kommt. Dieser erhält allenotwendigen Daten sowie präziseInformationen – beispielsweisewelche Verschleißteile gewechseltwerden müssen. Er bekommt dieWegbeschreibung auf sein Mobilgerätund kann vor Ort seine Arbeitszeitsowie die verbauten Teileregistrieren. Die Rechnung wirdsofort vom System erstellt und amgleichen Tag verschickt. Zugleich werdenentsprechende Lageraufträge angestoßen,damit die Servicefahrzeugeüber Nacht wieder komplett bestücktwerden Können.„Die Erfahrungen aus dem bisherigenProjektverlauf lassen uns positiv indie Zukunft blicken“, berichtet StefanRiva. „Die Pilot-Einführung in Fehraltorfhat uns gezeigt, dass das neue Systemin den meisten Bereichen einfacherzu handhaben ist und aufgrund derAutomatisierung zahlreicher Prozessegroße Zeit- und damit Kosteneinsparungenermöglicht.“ Eva Richter óLawson Software Deutschland GmbHwww.de.lawson.com32MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


BPM für kleine und mittelständische AnwenderMit sechs Klicks zum ProzessIBM senkt Hürden für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) beim Einstieg in einIT-gestütztes Geschäftsprozessmanagement (BPM) und bringt mit Business Process ManagerExpress (BPM Express) eine Lösung für KMUs auf den Markt.Mit der neuen Version könnenUnternehmen Geschäftsprozesse erstellen, abbilden, automatisieren und überwachen.Konkret reduziert BPM Express denAufwand – etwa bei der Erfassungvon Daten für Personalsysteme oderbei der automatisierten Rechnungsstellung.Laut der aktuellen IBM Mittelstandsstudie„Inside the Midmarket– a 2011 Perspective“ planen über dreiViertel des deutschen Mittelstandes eineBPM-Lösung zu implementieren.IBM BPM Express ist auf die Bedürfnissevon kleinen und mittelständischenUnternehmen zugeschnitten. Mitder Lösung können Unternehmensprozessein all ihren Aspekten abgebildetund automatisiert werden. Wie Implementierungenbeim Kunden zeigen,kann durch den Einsatz von BPM Expressbeispielsweise die manuelle Erfassungvon Mitarbeiterdaten in Personalsystemevon durchschnittlich neunStunden auf zehn Minuten reduziertwerden. Manuelle Tätigkeiten, die fürdie Abwicklung von Rechnungen anfallen,macht BPM Express zu 80 Prozentüberflüssig. In erster Linie richtetsich BPM Express an Unternehmen mit500 bis 1000 Mitarbeitern. BesonderesAugenmerk wurde daher auf einfacheInstallation gelegt. So dauert die Inbetriebnahmevon BPM Express lediglichein bis zwei Stunden. Administratorenbenötigen nur sechs Mausklicks bis zueinem lauffähigen System. Weitere Produktkonfigurationenerlauben es, mitden Bedürfnissen zu wachsen.Die vereinheitlichte Arbeitsumgebungsowie die Shared Model-Architekturermöglichen eine bessere Zusammenarbeit:Alle Mitarbeiter arbeiten anderselben Prozessversion. Ein virtuellerCoach führt Anwender Schritt fürSchritt durch einzelne Prozesse. EingebauteMonitoring- und Analysefunktionenerlauben es, die Prozesse mittelsSimulation und Vergleichstools zu verbessern.So können die Fachanwendermit ihrem Prozesswissen in kürzesterZeit Verbesserungen erreichen. Mit Hilfeder integrierten Rules Engine könnenRegelsätze automatisiert und inden Prozessfluss eingebettet werden.Zum Leistungsumfang von IBM BPMExpress gehört auch eine einheitlicheBenutzerschnittstelle, über die Team-Mitglieder gleichzeitig am Design undan der Analyse von Prozessen arbeitenkönnen. „Unsere jüngste Mittelstandsstudiezeigt gerade für Deutschland,dass Geschäftsprozessmanagement einesder Topthemen ist, das die IT-Verantwortlichenumtreibt“, sagt Doris Albiez,Vice President Geschäftspartner &Mittelstand der IBM Deutschland GmbH.„Gemeinsam mit unseren Geschäftspartnernhaben wir jetzt eine Lösung an derHand, die die beiden größten Hürden fürden Einsatz von IT-gestütztem BPM imMittelstand aus dem Weg räumt: Kostenund Komplexität.“óIBM Deutschland GmbHwww.ibm.de11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN33


SCHWERPUNKTBPM/ProjektmanagementSAP-integrierte Lösung optimiert die Rechnungsverarbeitung„Kerngesunde“ SAP-ProzesseBei über 250.000 Eingangsrechnungen pro Jahr – davon etwa 180.000 Rechnungen aufPapier – braucht eine konventionelle Buchhaltung rund 2.100 Aktenordner und 32 Schränke.Hinzu kommen die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen: Bis zu zehn Jahre sind die Belegezu archivieren, will man Ärger vermeiden – wie das Beispiel bei Fresenius zeigt.Der manuelle Aufwand für Prüfung,Bearbeitung und Archivierungder Rechnungen ist enorm. LeistungsfähigeIT-Lösungen optimieren denVerarbeitungsprozess und können sozu erheblichen Kosteneinsparungenbeitragen. So setzt der GesundheitskonzernFresenius auf die komplett inden SAP Workflow integrierte Lösung„InvoiceCenter“ von Psinova sowie dieVerarbeitung elektronischer Rechnungen.Die Verarbeitung der Rechnungenläuft dabei hochgradig automatisiertab, ebenso die Archivierung.Der Gesundheitskonzern Freseniusmit 130.000 Mitarbeitern bietet Produkteund Dienstleistungen für Krankenhäuser,Dialyseeinrichtungen unddie ambulante medizinische Versorgungan. Die IT wird in wesentlichenTeilen konzernweit durch die FreseniusNetcare GmbH gesteuert, eine 100-prozentigeFresenius-Tochter.Überholt: Rechnungenper HauspostDie Ausgangssituation beschreibt MonikeHeymann, Projektleiterin beiFresenius Netcare, so: „Wenn mehrereMitarbeiter eine Papierrechnung freigebenmussten, ging diese Rechnung perHauspost durch die einzelnen Büros.“Das kann zu erheblichen Verzögerungenführen, etwa bei Krankheit oder Urlaub.Die Genehmigungsprozesse und Vertreterregelungenwaren unübersichtlich,so dass durch zeitliche Verzögerungenimmer wieder Zusatzkosten entstanden.Diese Situation führte dazu, dasseine in SAP integrierte Lösung gesuchtwurde, die diese Prozesse beschleunigtund mehr Übersicht und Transparenzschafft. Wichtig war dabei: Die Anwendungsollte die bestehende SAP-Infrastrukturnutzen, ohne Nachbildung vonGeschäftslogik oder redundante Datenhaltungaußerhalb des SAP-Systems.Zudem musste die Lösung für den internationalenRollout geeignet sein.Effiziente Prozesse durch eineSAP‐integrierte LösungDie Wahl fiel schließlich auf das Invoice-Center von Psinova: Der SAP BusinessWorkflow steuert die einzelnen Bearbeitungsschritte;die Psinova-Invoice-Center-Maske bietet eine ergonomischeBenutzeroberfläche mit Abgleich gegendie SAP-Daten in Echtzeit ohne Exportder Daten aus SAP heraus. Das Ergebnisist ein transparenter und einheitlicherProzess für Papier- und elektronischenRechnungseingang, der den manuellenAufwand erheblich senkt. Vor Ort inden Konzerngesellschaften werden dieRechnungen eingescannt und in SAParchiviert. Selbständig holt der SAPBusiness Workflow von InvoiceCenterdie Rechnung aus dem Archiv, sendetsie zum Erkennungsserver und gibt dieerkannten rechnungsrelevanten Datenund Beträge direkt oder – im Falle erforderlicherNachbearbeitung – übereinen Validierungsplatz wieder an SAPzurück. Im Hintergrund finden Plausibilitätsprüfungenund Zuordnungenzu SAP-Daten – wie z. B. zur Bestellungoder zum Lieferanten – statt sowie dieNormierung in SAP-Werte wie Vorsteuercodeoder Lieferantenummer. „Derjeweilige Mitarbeiter findet dann – egalwo er sitzt – das gescannte Dokumentin seinem persönlichen SAP-Büroeingang“,so Heymann.Verarbeitung von 70.000 elektronischenRechnungen im JahrNoch deutlich größer ist das Einsparpotentialbei elektronischem Rechnungseingangund der dadurch weitestgehendautomatisierten Verarbeitungmit InvoiceCenter. „Hier liegen unsereStückkosten im Moment bei weniger alseinem Euro. Das frühere Papierhandling,aber auch die Digitalisierung undelektronische Verarbeitung gescannterRechnungen waren sowohl im Verarbeitungsprozessals auch in der digitalenAufbereitung und Validierung derPapierrechnungen kostenintensiv“, soProjektleiterin Heymann. Zurzeit werdenim Jahr 250.000 Rechnungen mitdem InvoiceCenter verarbeitet. Bereits70.000 Rechnungen gehen davon elektronischüber die InvoiceCenter eInovice-Schnittstelleein und werden mitdem InvoiceCenter – für den Sachbearbeiterfast unmerklich – im gleichenVerarbeitungsprozess weiterverarbeitet.Eine konzernweite Ausweitung istin Planung. Klaus Pecher óPsinova AGwww.psinova.com34MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


Software ermöglicht fachbezogene ProzessgestaltungVerborgene Potenziale nutzenIn Krisenzeiten können es sich Unternehmen kaum noch erlauben, brachliegende Potenzialezu ignorieren. Fehlendes Bewusstsein für Prozessmanagement führt unweigerlich zu ineffektivenArbeitsabläufen, Produktivitätsverlust sowie zu hohen Kosten; es behindert in letzterKonsequenz auch das Unternehmenswachstum.Um verborgene Potenziale zu nutzenund sich so einen entscheidendenWettbewerbsvorteil zu verschaffen,setzen viele Unternehmen vermehrtauf Business-Process-Management-Lösungen.Priorität hierbei hat aber nichtausschließlich die Automatisierungvon Unternehmensprozessen.Vielmehr stehen die Verringerungder operativen Kosten, dieErhöhung der Liquidität, die Flexibilität,auf Marktveränderungenreagieren zu können, sowiedie Entwicklung neuer Serviceangebotefür Unternehmen imVordergrund. Schon die richtigeUmsetzung von Prozessmanagement-Toolsführt häufig zu Komplikationen,weil das zumeisteinen hohen Schulungsaufwanderfordert und die Optimierung von Geschäftsprozessenfast ausschließlichdurch den IT-Bereich des jeweiligenUnternehmens erfolgt.Die We4IT GmbH, ein Bremer Softwareunternehmen,fokussiert dagegeneine alternative Lösung und rückt denEndanwender ins Zentrum der Prozessoptimierung.Zentraler Ansatz sind dieMitarbeiter des entsprechenden Unternehmens.Im Gegensatz zu andererProzessmanagement-Software bietetdas Unternehmen kein ganzheitlichesvisuelles Werkzeug, das lediglich Prozesseschafft und verbessert. Ziel derBPM-Lösung ist es, dass die Mitarbeiterdurch eine visuelle ModellierungskomponenteWorkflows selbstständigerstellen können. In einem nächstenSchritt haben sie dann die Möglichkeit,diese Workflows über eine ProcessEngine technisch zu implementieren.Der Grund für diese Herangehensweiseist die Ansicht, dass die Mitarbeiterselbst das größte unternehmensinterneUrlaub braucht WorkflowKnow-how besitzen: „Wer im Unternehmenhat das größte Wissen überArbeitsabläufe, also über Prozesse? Inerster Linie die Mitarbeiter, die danktagtäglicher Praxis Missstände zuersterkennen und bestenfalls beheben.Unsere BPM-Lösung setzt daher direktbeim Endanwender als fachbezogenemProzessgestalter an und ermöglicht es,Arbeitsabläufe selbst zu designen undzu optimieren“, erklärt Stefan Sucker,Geschäftsführer der We4IT GmbH.Für Unternehmen hat der Einsatz einersolchen Business-Process-Management-Lösungdiverse Vorteile. NebenZeit- und Kostenersparnis, Flexibilitätoder Produktivität gewährt der Mitarbeiteransatzauch ein hohes Maß an Sicherheit.Unternehmen können bei Missständenumgehend reagieren, diese selbstständigausräumen und Prozessabläufeoptimieren. „Die Idee, Endanwendereinzubinden und mit in die Verantwortungzu nehmen, entstand im Austauschmit unseren Kunden“, erläutert Sucker.„Viele waren auf der Suche nacheiner BPM-Software, die keinenSchulungsaufwand erfordert undfür jeden einfach zu bedienen ist.Eine solche Lösung gab der Marktaber nicht her.“Neben diesem Endanwenderansatzwurde ein weitererFokus auf das Zusammenspielvon Fachbereich und Technikgelegt. Während Mitarbeiter derFachbereiche Prozessabläufe optimieren,sorgt die Technik fürdie Implementierung der modelliertenProzesse. Mittels Engine werden ausgearbeiteteWorkflows in technisch funktionierendeProzesse umgesetzt und indas jeweilige Arbeitsumfeld des Unternehmensintegriert. Erstellte Prozessesind dabei sowohl im Lotus-Notes- alsauch im Web-Client ausführbar. Zudemumfasst die Lösung die gesamten Prozessabläufe– inklusive Einbindung vonZulieferern sowie Dienstleistern – undbeinhaltet neben Eskalationsmanagementauch ein Rechtekonzept für dasFreischalten produktiver Prozesse.Daniel Engelhard óWe4IT GmbHwww.we4it.com11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN35


SCHWERPUNKTBPM/ProjektmanagementMit Greenax Prozesse gestalten und erfolgreich führenStandard trifft IndividualisierungUnternehmen stehen täglich in einem Spannungsfeld zwischen innerbetrieblich standardisiertenProzessen auf der einen Seite sowie der Notwendigkeit zur Berücksichtigungindividueller Kundenwünsche auf der anderen Seite – scheinbar ein Widerspruch.Doch diese Herausforderung lässt sich mit passenden Werkzeugen lösen.Geprägt von dem Bestreben, gestecktewirtschaftliche Ziele zuerreichen, werden im Betrieb möglichstgleichartige und wiederholbare Prozesseimplementiert. Dies geschiehtmit dem Ziel, eine optimale Mensch-/Maschinenauslastung bei kalkulierbarenKosten zu realisieren. Die moderneBusiness Software Greenax der BisonSchweiz AG optimiert Geschäftsprozesse,festigt die Kundenbindung, unterstütztbei der Kundengewinnung,trägt zur Positionierung im Markt beiund sichert nachhaltig die Rentabilität.Oftmals jedoch scheinen die Kundendurch ihre individuellen Ansprüche genaudieses Bestreben nach Prozessoptimierungzu durchkreuzen.Erfolgreiche Unternehmen verstehenes, diese Widersprüchlichkeit zunutzen. Sie heben sich insbesonderedurch hohe Flexibilität, die eine Berücksichtigungvon Kundenanforderungenmit sich bringt, positiv von ihrenMitbewerbern ab. Geschäftsprozesselassen sich mit der Einführung einerprozessorientierten Business-Softwareeinfacher und schneller umsetzen. EineVielzahl der zu koordinierenden Aufgabenwird systemübergreifend mit einerLösung gesteuert.Greenax ist eine Business-Software-Lösung, die in den Branchen technischerGroßhandel, Stahl, Agrarhandelund Retail eingesetzt wird. Unternehmenschätzen den Nutzen einer reibungslosenAbfolge, die zur Erfüllunghochkomplexer Anforderungen an dieArbeitsabläufe unerlässlich ist. Bisonstellt ihre Branchen- und Fachkompetenzin einer Vielzahl von Projektenimmer wieder unter Beweis. Das neuesteBeispiel ist die Einführung vonGreenax bei der Firma Gero (GelsenkirchenerRohrhandelsgesellschaft mbH).Hier zeigt sich neben der Beratungskompetenzauch die hohe technologischeKapazität. Neben der Abbildungspezifischer Stahlfunktionen werdenalle Bereiche der unterschiedlichenProzessketten von Gero abgebildet.Markus Gasser, IT-Verantwortlicherder Hoberg & Driesch Gruppe: „In unsererBranche sind schnelle Reaktionszeitenund eine effiziente Abwicklung derProzesse unerlässlich. Greenax für denStahl- und Röhrenhandel ist eine zuverlässigeund auf die Unternehmensprozesseanpassbare Warenwirtschaft“.Patrick Morghen óKlare Trennung der einzelnen Schichtenzum unternehmenBison gehört zu den führenden Schweizer IT-Unternehmen. Die Gruppe unter der Leitungvon CEO Rudolf Fehlmann beschäftigt aktuellrund 340 Mitarbeiter und erzielte 2010 einenUmsatz von rund 69 Millionen SchweizerFranken.Bison hat ihren Hauptsitz in Sursee (CH) undweitere Standorte in Sempach Station (CH),Puidoux (CH) und Kaarst (Deutschland). Bisonträgt mit einer Markterfahrung von über 25Jahren zuverlässig und sicher zum Erfolg ihrerKunden bei. Jeder Kunde wird umfassendbetreut und langfristig begleitet. Ein technologischführendes Angebot, gegenseitigesVertrauen und der Schutz der IT-Investitionendes Kunden stehen dabei im Vordergrund.www.bison-group.com36MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


POWER i-Fortgeschrittene SQL-TechnikenWie Sie die Fähigkeiten von DB2 und SQL für mehrPerformance nutzenAus dem Inhalt:• Gruppierungstechniken in DB2 V6R1 und V7R1– Summenbildung und andere Datenaggregate– Rollups, Cubes– Grouping Sets• SQL Common Table Expressions (CTE)– Temporäre Sichten– Kapselung von Abfragelogiken durch CTEs– Datenaufbereitung durch CTEs• Rekursive SQL Abfragen– UNIONs und andere vertikale Joins– Abfrage hierarchischer Daten• Die Anwendung von Materialized Query Tables (MQTs)– Aufbau eines Datenrepositories mit MQTs– Abfrage von MQTs– Datenaktualisierungen in MQTs• Die Anwendung von SQL – Stored Procedures (SPs)– Stored Procedures als Alternative zu CTEs– Programmierte Zugriffslogiken in SQL– Nutzung von SPs in Datenauswertungstools• Einsatz von User-Defined Functions– Scalare Functions: Feldaufbereitungen und Datenmanipulationen– Table Functions: tabellarische Daten zur Verfügung stellen• Die Magie der SQL Built-In Functions– Konvertierungsfunktionen– Datumsfunktionen– Numerische Funktionen– OLAP-Funktionen u.v.mIm Vordergrund dieses Seminars stehen Abfragetechniken und Prozesse,die beim Aufbau und der Auswertung von Unternehmensdatenzum Einsatz kommen können. Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatzmit Abfragetools (MS Access/MS Excel/IBM Web Query) zurVerfügung, um die besprochenen Abfragetechniken testen zu können.Referent: Klaus-Peter LuttkusZürich, 5./6. Dezember 2011Workshopsin ZürichGrafische (Rich) Web-Clientsund RPGWie Sie für Ihre i-Anwendungen zeit gemäße und flexibleClients erstellenSicherlich erfüllen Ihre Anwendungen alle Anforderungen. Aber wiesieht es mit den Clients aus? Noch immer in schickem Grün-Schwarz?Mal ehrlich, Anwender erwarten heute zu Recht eine moderne Oberfläche,die ihrer Rolle im Unternehmen entspricht.Aus dem Inhalt:• Mit RPG-Backend Programme realisieren– Datenzugriffsprogramme erstellen– Geschäftslogik-Funktionen entwickeln– Sitzungssteuerungslogiken entwickeln• Web-Services erstellen– SOAP-Services erstellen und implementieren– HTTP-Services mit PHP erstellen und implementieren– CGI als Service-Schnittstelle nutzen• RIA-Clients mit Adobe Flex erstellen– Rich Internet Application (RIA) – Clients eine Einführung– Open Source: Das Adobe Flex Software Development Kit (SDK)– Flashplayer und Air als Laufzeitumgebungen– RIA-Clients mit dem Abobe Flashbuilder 4 erstellenFür jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz zur Verfügung, um denLehr inhalt nachvollziehen zu können.Referent: Klaus-Peter LuttkusZürich, 7./8. Dezember 2011Anmeldung per Fax +49 8191 70661im Web: www.midrange-academy.comFirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatum1. UnterschriftE-Mail-AdresseFax5./6. 12. 7./8. 12.1. Teilnehmer Name Bitte Workshop auswählenE-Mail-Adresse5./6. 12. 7./8. 12.2. Teilnehmer Name Bitte Workshop auswählenE-Mail-Adresse5./6. 12. 7./8. 12.3. Teilnehmer Name Bitte Workshop auswählenE-Mail-AdresseTeilnahmegebühren– pro Teilnehmer: 948,– €– zwei Teilnehmer: je 898,– €– drei und mehr Teilnehmer: je 848,– €Frühbucherrabatt bei Anmeldungbis zu vier Wochen vor der Veranstaltung: 50,– €Abonnentenrabatt (MIDRANGE MAGAZINoder TechKnowLetter): 5 %In den Preisen ist Übernachtung und Frühstückim Tagungshotel, ausführliche Unterlagen sowiedie Verpflegung tagsüber enthalten.ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661ı www.midrange.de ı service@midrange.de


TECHNIK & INTEGRATIONSQL-NamenskonventionSystem versus SQL-NamingWorin unterscheiden sich die System- und SQL-Namenskonventionen? Wenn man diese Fragestellt, erhält man oft nur eine einzige Antwort: Werden Datenbankobjekte qualifiziert – alsomit Angabe der Bibliothek/des Schemas angesprochen –, sind verschiedene Schreibweisenerforderlich. Richtig! Was aber, wenn die Datenbankobjekte unqualifiziert verwendet werden?Warum wird das gewünschte Objektbei SQL-Namenskonventionennicht gefunden, obwohl die Bibliothek/dasSchema in der Bibliothekslistehinterlegt ist? Warum erhält maneine Fehlermeldung, die besagt, dasseine User Defined Function nicht in derBibliothek, die genauso heißt wie derBenutzer, zu finden ist? Diese und ähnlicheFragen sollen in diesem Artikelbeantwortet werden.Qualifizierter Zugriffauf DatenbankobjekteWerden Datenbankobjekte qualifiziertangesprochen, gelten für System- undSQL-Namenskonventionen unterschiedlicheSchreibweisen:ó Bei den System-Namenskonventionenwird die vorangestellte Bibliothek/das vorangestellte Schema durch einenSchrägstrich (/) von dem Objektabgegrenzt.ó Bei den SQL-Namenskonventionendagegen muss die Trennung durcheinen Punkt (.) erfolgen.Das folgende Beispiel zeigt ein einfachesSELECT-Statement – zunächstin der System- und anschließend in derSQL-Schreibweise.óóSystem-Naming:Select * From MySchema/MyTable;SQL-Naming:Select * From MySchema.MyTable;Beispiel 1: Qualifizierter Zugriff auf Datenbankobjektemit *SYS- und *SQL-NamingSoweit zur qualifizierten Verwendungvon Datenbankobjekten. Weit interessanterist jedoch der unqualifizierteZugriff auf die Objekte. UnqualifizierteZugriffe erlauben es, gleiche Anweisungenfür gleichnamige Objekte, diein unterschiedlichen Bibliotheken oderSchemata hinterlegt sind, unverändertauszuführen. Nun stellt sich die Frage,ob es Unterschiede zwischen *SYS- und*SQL-Naming gibt, wenn unqualifiziert– also ohne Angabe der Bibliothek/desSchemas – auf Datenbankobjekte zugegriffenwerden soll.Unqualifizierte Zugriffeauf DatenbankobjekteZwischen System- und SQL-Namenskonventionengibt es gerade beim unqualifiziertenZugriff auf die Objekteerhebliche Unterschiede:System-Namenskonventionen: Betrachtenwir zunächst den unqualifiziertenZugriff auf Datenbankobjektemit System-Namenskonventionen: Hiergelten die üblichen System i-/Power i-Regeln – d. h., die Bibliotheksliste wirdvon oben nach unten nach dem angegebenenObjekt durchsucht. Sobald einObjekt mit dem entsprechenden Namengefunden wird, wird es verwendet.Damit ist es möglich, in einem einzigenSQL-Statement mehrere Tabellen,physische Dateien oder Views, die inunterschiedlichen Bibliotheken/Schematahinterlegt sind, unqualifiziert zuverwenden.Wurde allerdings über den SQL-BefehlSET CURRENT SCHEMA eine aktuelleBibliothek vorgegeben, wird dasangegebene Datenbankobjekt (Dateien/Tabellen/Views) nur in dieser Bibliothek/diesemSchema gesucht. Die Bibliothekslistewird auch unter Verwendungdes System-Namings nicht mehrberücksichtigt – d. h., es ist nicht mehrmöglich, auf Datenbankobjekte, die inunterschiedlichen Bibliotheken hinterlegtsind, unqualifiziert zuzugreifen.SQL-Namenskonventionen: Betrachtenwir zunächst den unqualifiziertenZugriff auf Tabellen, physischeDateien und alle Objekte, die direkt mitden Tabellen und physischen Dateienverbunden sind – wie beispielsweiseViews, Indices, DDS-beschriebene logischeDateien, Constraints, Trigger usw:Default-Schema: Die unqualifiziertangegebenen Tabellen und Views werdenper Default in einer Bibliothek/einem Schema vermutet, deren Namedem Benutzerprofil, unter dem das SQL-Statement ausgeführt wird, entspricht.Die Bibliotheksliste wird nicht berücksichtigt.Existiert keine Bibliothek, diemit dem Namen des Benutzerprofilsübereinstimmt, kann das Objekt nichtgefunden werden.Beispiel: Der Benutzer Meier möchteüber ein SELECT-Statement auf dieDatei UMSATZ – die in der BibliothekFIBU hinterlegt ist – mit SQL-Namenskonventionenzugreifen. Obwohl dieBibliothek FIBU in seiner Bibliothekslistehinterlegt ist, wird er beim unqualifiziertenZugriff eine Fehlermeldungerhalten, dass die Datei UMSATZ nichtgefunden werden konnte.38MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


Wenn der Benutzer Meier jedochzu Testzwecken eine Datei UMSATZin der Bibliothek MEIER erstellt hat,kann das SQL-Statement ohne Problemeausgeführt werden. Jedoch wird dieDatei UMSATZ in der Bibliothek MEIERverwendet – unabhängig davon, ob dieBibliothek MEIER in der aktuellen Bibliothekslistehinterlegt ist oder nicht.Setzen des aktuellen Schemas überden SQL-Befehl SET CURRENT SCHEMA:Die Verwendung der Bibliothek/desSchemas, die/das dem Benutzerprofilentspricht, ist in der Regel jedoch nichterwünscht. Vielmehr möchte man aufDaten in einer bestimmten Bibliothek/einem bestimmten Schema unqualifiziertzugreifen und das gleiche SQL-Statement sowohl für die Test- als auchdie Echtdaten verwenden. Auch diesist mit den SQL-Namenskonventionenmöglich. Dazu muss lediglich die gewünschteBibliothek/das gewünschteSchema über den SQL-Befehl SET CUR-RENT SCHEMA als aktuelle Bibliothek/aktuelles Schema festgelegt werden.Im folgenden Beispiel wird zunächstFIBU als aktuelle Bibliothek/aktuellesSchema festgelegt. Bei der Ausführungdes folgenden SELECT-Statements wirddie Tabelle und physische Datei UM-SATZ in der Bibliothek FIBU verarbeitet.Anschließend wird die aktuelle Bibliothek/dasaktuelle Schema auf denDefault-Wert zurückgesetzt, der demNamen des ausführenden Benutzerprofilsentspricht. Beim nächsten SELECT-Statement wird auf die Tabelle undphysische Datei in der Bibliothek/demSchema, die/das dem angemeldeten Benutzerprofilentspricht, zugegriffen.Set Current Schema FIBU;Select * From Umsatz;-- Tabelle Umsatz in Schema FIBUSet Current Schema Default;Select * From Umsatz;-- Tabelle Umsatz in Schema=BenutzerBeispiel 2: Setzen der aktuellen Bibliothek überSQL-Befehl SET CURRENT SCHEMAZugriff auf Objekte in unterschiedlichenBibliotheken/Schemata: Im Gegensatzzu den Systemnamenskonventionenkann bei der Verwendungvon SQL-Namenskonventionen nur aufObjekte in einer einzigen Bibliothek/einem einzelnen Schema unqualifiziertzugegriffen werden. Muss auf Tabellen,physische Dateien oder Views in mehrerenBibliotheken/Schemata zugegriffenwerden, müssen entweder einigeObjekte qualifiziert angegeben werdenoder es muss für jede in einer anderenBibliothek/einem anderen Schema angelegtenund benötigten Tabelle, physischenDatei oder View ein Alias imaktuellen Schema angelegt werden.Ein Alias ist ein permanentes Objekt,das einen Verweis auf eine Tabelle,eine physische Datei, eine View, eineDDS-beschriebene logische Datei oderTeildatei in einer physischen Datei beinhaltet.Erstellt wird ein Alias über dasSQL-Statement CREATE ALIAS. Wirdein Alias in einem SQL-Statement angegeben,wird der Verweis aufgelöst undauf das Originalobjekt zugegriffen.Im folgenden Beispiel wird zunächstdie aktuelle Bibliothek/das aktuelleSchema FIBU festgelegt. Anschließendwird für die Tabelle und physische DateiUMSATZ, die sich in der Bibliothek/dem Schema FIBUVJ befindet, ein Aliasmit dem Namen UMSATZVJ in derBibliothek/dem Schema FIBU erstellt.Im letzten SQL-Statement werden dieUmsätze des laufenden Jahres des Vorjahresermittelt. Um auf die Umsätzedes Vorjahres zuzugreifen, wird das inder Bibliothek/dem Schema FIBU angelegteAlias UMSATZVJ verwendet, daswiederum auf die Datei UMSATZ in derBibliothek FIBUVJ verweist.Set Current Schema FIBU;Create Alias UMSATZVJ For FIBUVJ.UMSATZ;Select a.* from UmsatzVJ aUnionSelect b.* from Umsatz b;Beispiel 3: Erstellung und Verwendung einesAliasWährend man für Tabellen, physischeDateien und alle damit direkt verbundenenObjekte das Current-Schemazum Auffinden der Objekte verwendet,wird für Stored Procedures, User DefinedFunctions (UDF) und User DefinedTypes (UDT) der SQL-Path (Pfad) durchsucht.SQL PATH: Bei dem SQL-Path handeltes sich um eine Auflistung vondiversen Bibliotheken/Schemata, diein der angegebenen Reihenfolge durchsuchtwerden, um die Stored Procedure,die UDF oder UDT zu finden – ähnlichder Bibliotheksliste. Der Default-Pathbesteht aus den Bibliotheken/SchemataQSYS, QSYS2 sowie der Bibliothek/dem Schema, die/das dem Namen desBenutzerprofils entspricht.Stored Procedures und UDFs könnenüberladen werden – d. h., in dergleichen Bibliothek/dem gleichen Schemakönnen mehrere Stored Proceduresoder UDFs mit gleichem Namen vorhandensein, die sich durch die Anzahl(Stored Prodecures) oder durch Anzahlund Datentyp (UDFs) der übergebenenParameter unterscheiden. Aus diesemGrund muss nicht nur die Objektexistenz,sondern auch die Anzahl der Parametergeprüft werden.SQL-Befehl SET PATH: Über denSQL-Befehl SET PATH kann der SQL-Path verändert werden – d. h., andereBibliotheken/Schemata können angegebenwerden.Befinden sich benötigte Stored Procedures,UDFs und UDTs in der Bibliothek/demSchema, muss diese/diesesebenfalls im SQL-Path aufgelistet wer-11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN39


TECHNIK & INTEGRATIONden. Die über SET CURRENT SCHEMAgesetzte Bibliothek/Schema wird zumAuffinden von Stored Procedures, UDFsund UDTs nicht verwendet.Der Sonderwert *LIBL kann zumSetzen des SQL-Pfads verwendet werden.Im folgenden Beispiel wird der SQL-Path auf die Bibliotheken/Schemata„ProcLib1“, „Proclib2“ und „Benutzername“festgelegt. USER ist ein Spezialregister,das beim SET PATH-Statementangegeben werden kann und das durchdie Bibliothek/das Schema mit demangemeldeten Benutzernamen ersetztwird.Set Path = ProcLib1, ProcLib2, User;Beispiel 4: Setzen des SQL Path über das SQL-Statement SET PATHSetzen des SQL-PATH in embeddedSQL: Für das Auffinden von StoredProcedures, UDFs oder UDTs, die ausstatischen embedded SQL-Statementsaufgerufen werden, können die einzelnenBibliotheken/Schemata direkt imCompile-Command unter der OptionSQLPATH aufgelistet werden.Im folgenden Beispiel wird derSQL-Path direkt im Compile-Befehl angegeben.„userid“ entspricht dem SpezialregisterUSER und wird durch denBenutzernamen ersetzt.CRTSQLRPGI OBJ(MYSCHEMA/MYPGM)SRCFILE(MYSRCLIB/QRPGLESRC)OPTION(*SQL)SQLPATH(PROCLIB1 PROCLIB2 „userid“)Beispiel 5: Festlegung des SQL-Path im Compile-BefehlÄhnlich wie bei der Festlegungder Namenskonventionen kann derSQL-Path aber auch über das SETOPTION-Statement gesetzt werden.Die einzelnen Bibliotheken werdenin einem String – durch Kommata getrennt– aufgelistet. Im folgenden Beispielwerden für die SQL-StatementsSQL-Namenskonventionen verwendet.Außerdem werden die Bibliotheken/Schemata des SQL-Path über das SETOPTION-Statement festgelegt.C/EXEC SQLC+ Set Option Naming = *SQL,C+ SQLPATH = ‚PROCLIB1, PROCLIB2, USER,„USER“‘C/END-EXECBeispiel 6: Festlegung des SQL-Path über denSQL-Befehl SET OPTIONAnmerkung: Das SET-OPTION-Statemententhält nur Compile-Anweisungenund wird zur Laufzeit nicht ausgeführt.Das SET-OPTION-Statement darf innerhalbder gleichen Quelle nur einmalcodiert werden. Seit Release V5R4 wirddas Mehrfachvorkommen geprüft undführt ggf. zu einem Compile-Fehler. VorRelease V5R4 wurde nur das erste SET-OPTION-Statement berücksichtigt, eserfolgte keine Prüfung. Weiterhin mussseit Release V5R4 das SET-OPTION-Statement in der Quelle physisch vorallen anderen SQL-Statements stehen,sonst gibt es einen Compile-Fehler.Lange Objekt- undFeld/SpaltennamenWerden Datenbankobjekte mit SQL erstellt,sind Objekt- und Feld/Spaltennamenmit bis zu 128 Zeichen zulässig.Da die Objekte jedoch im Betriebssystemi5/OS bzw. IBM i hinterlegt werdenmüssen, ist es erforderlich, bei Verwendungvon langen Objekt- und Feld/Spaltennamenzusätzlich Systemnamen mitbis zu zehn Zeichen zu generieren. Siekönnen wie folgt festgelegt werden:Manuelle Vergabe: Ein maximalzehn Zeichen langer Systemname kannbei Erstellung des Objekts fix vorgegebenwerden.Systemseitige Erstellung: Wurdekein Systemname vorgegeben und dieObjekt- bzw. Feld/Spaltennamen sindlänger als zehn Zeichen, wird automatischein Systemname generiert. DieserSystemname setzt sich aus den erstenfünf Stellen des langen Namens und einemfünfstelligen fortlaufenden numerischenWert zusammen.Anmerkung: Es besteht keine Garantie,dass bei erneuter Erstellung einesDatenbankobjekts mit SQL wiederdie gleichen Systemnamen generiertwerden. Aus diesem Grund sollte man,sofern man lange Namen verwendenund gleichzeitig mit Systemnamenskonventionenarbeiten oder mit RLA(Record Level Access) auf die Tabellenzugreifen möchte, darauf verzichten,die Systemnamen automatisch generierenzu lassen.Welchen Einfluss hat die Verwendungvon langen Objekt- oder Feld/Spaltennamen, wenn durch SQL mitSystem- oder SQL-Namenskonventionendarauf zugegriffen wird?System-Namenskonventionen: Beider Verwendung von Systemnamenskonventionenmüssen die Systemnamenverwendet werden. Es ist möglich,auch wenn man mit Systemnamenskonventionenarbeitet, die langen ObjektundFeld/Spaltennamen anzugeben.Die SQL-Anweisung wird ohne Problemeausgeführt. Bevor die SQL-Anweisungausgeführt werden kann, müssenintern jedoch die langen Namen in dieSystemnamen konvertiert werden. Dazuist es erforderlich, die Systemnamenaus den System-Tables, in denen alle Informationenüber die Datenbank hinterlegtsind, zu ermitteln. Je nach Umfangder Datenbank kann dieser zusätzlicheSchritt die Performance merklich negativbeeinflussen.Sofern man mit Systemnamenskonventionenarbeitet, sollte man bei derAusführung von SQL-Statements aufdie langen Namen verzichten und dieSystemnamen verwenden.SQL-Namenskonventionen: Beider Verwendung von SQL-Namenskonventionenkönnen die langen Namendirekt verwendet werden.Nachdem wir jetzt beim Zugriff aufDatenbankobjekte doch beträchtlicheUnterschiede zwischen System- undSQL-Namenskonventionen festgestellthaben, wollen wir uns im nächstenArtikel mit der Erstellung von Datenbankobjektenunter System- bzw. SQL-Namenskonventionen beschäftigen.Birgitta Hauser ó40MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


WebSphere ApplicationServer-SicherheitSicherheit spielt in einem Bereich, der unterschiedlichen Benutzergruppen zur Verfügunggestellt wird, eine essentielle Rolle. Die Sicherheitseinstellungen lassen sich dabei nicht aufeinen einzelnen Teilbereich beschränken, sie müssen allgemein betrachtet werden.Anwendungsumgebungen, die durchWebSphere gebildet werden, bestehenaus einer Vielzahl unterschiedlicherEbenen, die teilweise separat gegeneinen unberechtigten Zugriff abgesichertwerden müssen.Sicherheit in einer WebSphere-Umgebungbedeutet beispielsweise Sicherheitsüberlegungenauf der Ebene von:ó Netzwerk,ó Web-Server,ó Anwendungs-Server,ó Administration,ó Anwendung,ó Datenbank,ó Verschlüsselung,ó Middleware,ó LDAP,ó Betriebssystem,ó Single Sign-on,ó Web-Sicherheit oderó EJB-Sicherheit.Diese Beispiele lassen sich beliebigerweitern.Neben den Ebenen der Sicherheitsbetrachtungdifferenziert man Konfigurationsbereicheauf dem WebSphereApplication-Server, wenn man die Einstellungender sicherheitsrelevantenOptionen prüft – beispielsweise in Verwaltungssicherungund Anwendungssicherheit.VerwaltungssicherheitUnter Verwaltungssicherheit verstehenwir grundsätzliche Sicherheitseinstellungenauf einem WebSphere Application-Serverin Bezug auf die Administration.Wenn die Verwaltungssicherheitaktiviert ist, lassen sich auch die damitverbundenen Sicherheitseinstellungenvornehmen. Mit dieser Sicherheitskonfigurationlassen sich nachfolgende Bereichekonfigurieren:ó Sicherheitseinstellungen fürAdministrationskonsoleó Authentifizierungsverfahrenallgemeinó Authentifizierung der HTTP-Verbindungenó SSL-Verschlüsselungó Authentifizierung von IIOP-ClientsIn diesem Beitrag werden Ihnendie wesentlichen Funktionen aufgezeigt,die bezogen auf die Sicherheitim WebSphere Application-Server eineRolle spielen.Wenn Sie den WebSphere Application-Serverinstalliert haben und denAdministrationsbereich starten, dannwerden Sie in jedem Fall dazu aufgefordert,einen Benutzer anzugeben. BeachtenSie den Hinweistext in diesemFenster (Bild 1). Wenn Sie die Sicherheitseinstellungenfür den WebSphereApplication-Server nicht angepassthaben, können Sie als „Benutzer“ einenbeliebigen Eintrag vornehmen, dernicht überprüft wird – weder auf Existenznoch auf Berechtigung. Er wirdlediglich für Protokollierungen verwendet.Lassen Sie sich von dieser Anmeldeanzeigenicht irreführen – sie ist fürdie Sicherheitseinstellungen irrelevant.Erst wenn Sie die globale Sicherheitfür den Server aktiviert haben, wirdeine Prüfung auf den eingegebenenBenutzer und dessen Berechtigung zurVerwaltung des Servers durchgeführt.Wie das funktioniert, erfahren Sie imweiteren Verlauf dieses Beitrags. EinBeispiel für eine Anmeldung mit aktivierterSicherheit sehen Sie in Bild 2:Es empfiehlt sich, dass bei einerfehlenden Sicherheitskonfigurationwirklich jeder, der Zugang zum Servererhält, diesen administrieren kann.Erst wenn die Sicherheit auf demWebSphere Application-Server aktiviertworden ist, wird mit dem Anmeldefenstereine Prüfung durchgeführt.Diese Prüfung zeigt an, ob der Benutzer(und das bei aktiver Sicherheit zusätzlichanzugebende Kennwort) korrekt istund ob er zuvor als Administrator fürdiesen Bereich festgelegt wurde.Bild 3 weist bereits auf die allgemeineServer-Verwaltung hin und zeigt,Wilsch hostet Ihre AS/400Umgebung – und mehrWilsch Power HostingProduktion, Backup, ArchivWir haben die Maßlösung für Sie!Wollen Sie mehr erfahren?Karl-Valentin-Straße 17 · D-82031 GrünwaldTel.: +49-89-64169-0 · Fax: +49-89-64169-25E-Mail: info@wilsch.de · www.wilsch.de11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN41


TECHNIK & INTEGRATION12Benutzer-ID angebenAnmeldung bei aktivierter Sicherheitdass der WebSphere Application-Servermit den Sicherheitseinstellungenabgesichert worden ist.Bild 4 zeigt den allgemeinen Verwaltungsbereichder Sicherheitseinstellungenin der Administrationskonsoleeines WebSphere Application-Servers,Version 6. Grundsätzlich gilt es, in Bezugauf Sicherheit in einer WebSphere-Umgebung folgende Sicherheitsbereichezu bedenken und nach Bedarf entsprechendzu konfigurieren:AuthentifizierungsprotokollDieses Protokoll wird bei aktivierter Sicherheitauf einem WebSphere Application-Serverbenötigt, um RMI über IIOPdurchzuführen.RMI ist die Abkürzung für „RemoteMethod Invocation“ und stellt einerecht einfache und vor allem schnelleMöglichkeit dar, in einer Java-Umgebungeine Kommunikationsstrukturaufzubauen. Diese Form der Technologieist in modernen Anwendungenhäufig anzutreffen. Bei IIOP handelt essich um die Abkürzung für „InternetInter-ORB Protocol“ – ein Protokoll, dasfür Methodenaufrufe von Objekten auffernen Rechner verwendet wird.AuthentifizierungsverfahrenInnerhalb eines WebSphere Application-Serverswird LTPA (LightweightThird Party Authentification) alsStandard-Authentifizierungsverfahrenverwendet. LTPA ist die Grundlage fürdie Implementierung von Single-Signon-Lösungenin einer WebSphere-Umgebung.Benutzer RepositoryFür die Benutzerregistrierung kann ineiner WebSphere-Installation auf unterschiedlicheStandards zugegriffenwerden:ó Benutzerverwaltung des lokalen Be-triebssystemsó LDAP-Registrierungó Benutzerdefinierte Benutzerverwal-tung und Registrierung JZ ó42MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


3Gesicherter Server4Sicherheit im WebSphere-Administrator11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN43


marktübersichtTools für XML, EDI, Barcode, RFIDKr7ysztof, iStockphoto.comSUMMARYIm Automotive-Bereich seitlangem gang und gäbe, eroberndiese Kollaborations-Tools immer mehr Bereicheder Wirtschaft.XML-Unterstützung in der Datenbank DB2 für IBM i 7.1Datenbank versteht XMLXML hat sich zum Industriestandard für den Austausch von Daten zwischen unterschiedlichenSystemen und Anwendungen entwickelt. Das Betriebssystem IBM i unterstützt dieVerarbeitung und Speicherung von XML-Dokumenten seit vielen Jahren.Beispielsweise gibt es ein XMLToolkit (Programmnummer 5733-XT2), das einen Parser für XML zurVerfügung stellt. IBM i unterstützt seiteinigen Jahren auch die Speicherungund Verarbeitung von XML-Dokumentenmit DB2 für IBM i, allerdings wardafür bisher ein zusätzliches Lizenzprogrammmit der Programmnummer„5761-DE1 Option 2“ erforderlich.Mit dem IBM i Release 7.1 hat dieintegrierte DB2-Datenbank die Möglichkeitbekommen, XML-Dokumentein der Datenbank zu verarbeiten und zuspeichern, ohne dass zusätzliche Softwarekomponentenerforderlich sind.Kunden, die neu in dieses Themaeinsteigen wollen, sollten mit den neuenXML-Funktionen beginnen, die mitIBM i 7.1 ausgeliefert werden.XML-DatentypMit der neuen XML-Unterstützung hatdie Datenbank auch einen XML-Datentypbekommen. Dieser Datentyp kannz. B. bei der Definition einer Spalte ineiner Tabelle angegeben werden. DerXML-Datentyp kann aber auch in SQLStored Procedure und an anderen Stellenverwendet werden.Die maximale Größe eines Feldes mitXML-Datentyp beträgt 2 GB. Die Größewird nicht beim Anlegen des Feldes definiert,sondern – abhängig von der Größedes XML-Dokuments – dynamischermittelt. Die Daten werden standardmäßigim UTF-8-Format abgespeichert(CCSID 1208). Bei der Definition einesXML-Feldes kann aber auch eine andere44MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


CCSID angegeben werden. Die Verarbeitungdieses XML-Datentyps ist nur überSQL möglich – nicht aber über den satzweisenZugriff auf die Datenbank. DerXML-Datentyp kann auch nicht in einerDDS- (Data Definition Specifications) Beschreibungverwendet werden.Die folgenden Programmiersprachenunterstützen den XML-Datentyp,sobald mit SQL auf die Daten zugegriffenwird: ILE RPG, ILE Cobol, C oderC++ entweder bei embedded SQL oderbei DB2 CLI und Java bei JDBC oderSQLJ.Um eine Tabelle zu erstellen, die einFeld vom Datentyp XML enthält, wirdder normale SQL- Befehl Create Tableverwendet:CREATE TABLE Customer (Cid BIGINT NOTNULL PRIMARY KEY, Info XML);Damit wird eine Tabelle mit demNamen Customer angelegt, die einenPrimärschlüssel Cid enthält sowie einFeld mit dem Namen Info vom DatentypXML. In dem Feld Info lassen sich nunXML-Dokumente ablegen.Auch existierende Tabellen könnenmit dem Befehl ALTER Tabelle um zusätzlicheFelder vom Datentyp XML erweitertwerden.Daten werden wie gewohnt mit demBefehl SQL INSERT in die Tabelle eingefügt.Als Kundenummer (Spalte Cid)wird der Wert 1000 verwendet, und inder Spalte Info werden die zusätzlichenKundeninformationen als XML-Dokumentabgelegt:INSERT INTO Customer (Cid, Info) VALUES(1000,'Kathy Smith5 RosewoodTorontoOntarioM6W 1E6416-555-1358');Auf die gleiche Weise wird ein Updateauf einen bestehenden Satz mitdem Befehl SQL UPDATE durchgeführt.Um zu überprüfen, ob ein XML-Dokument die Eigenschaften besitzt,die von einer Anwendung erwartetwerden, muss die gewünschte Strukturdes XML-Dokuments beschrieben werden.Die Beschreibung erfolgt in einemXML-Schema kurz „XSD“ genannt. Dortwerden die Struktur, die verwendetenElemente und die Datentypen des XML-Dokuments beschrieben. Damit dasXML-Schema für die Validierung einesXML-Dokuments verwendet werdenkann, muss es im XML-Schema „Repository“(XSR) gespeichert und registriertwerden. Danach kann das XSD fürdie Validierung von XML-Dokumentenbenutzt werden. Die Validierung erfolgtnicht automatisch, sondern muss durchdie Funktion XMLVALIDATE explizit angestoßenwerden.Annotatet XML SchemaDecompositionEin XML-Dokument kann zerlegt werden,um nur die Feldinhalte (also dieeigentlichen Daten), nicht aber die gesamtenXML-Tags in der Datenbank zuspeichern. Dieser Vorgang der Zerlegungeines XML-Dokuments wird als„Annotatet XML Schema Decomposition“bezeichnet. Die Zuordnung derXML-Elemente zu einzelnen Feldernund zu einzelnen Tabellen wird in einemDokument „Annotatet XML Schema“beschrieben. Dieses Dokumentwird im „DB2 XML Schema Repository“gespeichert und registriert.Die Aufteilung eines XML-Dokumentserfolgt durch den Aufruf der„Stored Procedure XDBDECOMPXML“.Dadurch werden die Inhalte eines XML-Dokuments auf die entsprechenden Felderin den Datenbanktabellen verteilt.Durch die XML Publishing-Funktionist auch der umgekehrte Weg möglich.Aus relationalen Daten können XML-Dokumente erzeugt werden. Die Datenkönnen aus unterschiedlichen Tabellenstammen und durch entsprechende logischeBedingungen miteinander verknüpftwerden.DB2 für IBM i stellt auch verschiedeneUtility-Funktionen zur Verfügung.Zum Beispiel kann mit der XMLSERIA-LIZE-Funktion der Inhalt eines XML-Feldes umgewandelt werden – etwain ein Varchar-Format. Diese Funktionist sehr nützlich, um XML-Inhalte überinteraktives SQL anzuzeigen – z. B. imSystem i Navigator oder auch auf einem5250-Bildschirm, wenn mit STRSQL aufdie Daten zugegriffen wird.XSLTRANSFORM ermöglicht dieUmwandlung eines XML-Dokuments –z. B. in HTML oder auch in eine Textdatei.Die Transformationsregeln werdenin einem XSLT- (Extensible StylesheetLanguage Transformations) Dokumentbeschrieben.Zusätzlich gibt es die FunktionGET_XML_FILE, die notwendig ist, umein XML-Dokument aus einem StreamFile oder aus einem Source PhysicalFile zu verarbeiten.Wenn man in der Datenbank abgespeicherteXML-Dokumente durchsuchenmöchte, um einzelne XML-Elementezu finden, dann ist das über denOmniFind Text Search Server möglich(Programmnummer 5733-OMF). DerOmniFind Text Search Server ist seitIBM i 6.1 verfügbar und erlaubt Indexierungvon und Suche in Textdokumenten.Die aktuelle OmniFind-Versionfür IBM i 7.1 bietet außerdem die Möglichkeit,XML-Dokumente zu indexierenund zu durchsuchen.Der Artikel konnte nur einen kleinenÜberblick über die neuen Möglichkeitengeben, die XML mit DB2 für i 7.1bietet. Mithilfe der unten genanntenLinks finden Sie weitere Informationen– u. a. auch ein Tutorial mit Beispielenzu den angesprochenen Funktionen.Wenn Sie wissen möchten, welcheneuen Funktionen mit IBM i 7.1 verfügbarsind, dann finden Sie diese Informationenim Redbook IBM i 7.1 TechnicalOverview. Willy Günther óIBM Deutschland GmbHwww.ibm.de11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN45


marktübersichtTools für XML, EDI, Barcode, RFIDAnbieterübersichtLobster GmbHwww.lobster.deABAS Software AGwww.abas.deAJE Consulting GmbH & Co. KGwww.aje.deAS/point GmbHwww.aspoint.deBarcotec Vertriebsges. mbHwww.barcotec.atBeratungsbüro Kasch GmbH & Co.KGwww.bbkasch.deGÖRING iSeries Solutionswww.goering.deH.G.L. GmbHwww.hgl-group.deHelmut Knappe - HiT Softwarewww.hitsw.deInspire Technologies GmbHwww.bpm-inspire.comisM integral systemtechnik GmbHwww.ismsystem.deKlaus Hammer & Partner GmbHwww.khup.dementen GmbHwww.menten.comMicroplex Printware AGwww.microplex.deMöhlmann Software-Engineeringwww.moehlmann.deProfiForms Projekt GmbHwww.profiforms.dePSIPENTA Software Systems GmbHwww.psipenta.deRC Rhenania Computer GmbHwww.rhenania.bizretarus GmbHwww.retarus.deToolmaker Advanced Efficiency GmbHwww.toolmaker.deAlle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 4.600 Produkte von über 1.200Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.dePWS polstert Zeiterfassung aufSicherheit gefragtIm April 2011 führte die Polsterwerkstätten Steinau GmbH(PWS) ein neues Zeiterfassungssystem ein. Seitdem buchendie Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten wesentlich unkomplizierterund schneller – und das mit erhöhter Datensicherheit.Präzise, automatisch, kostensparend– das sind die Hauptargumentedafür, dass immer mehr elektronischeZeiterfassungssysteme eingesetzt werden.So das Resultat einer Studie derHochschule Furtwangen Universityund von Reiner SCT. Etwa 70 Prozentder mittelständischen Unternehmen inDeutschland erfassen systematisch dieArbeitszeiten ihrer Mitarbeiter.Die Polsterwerkstätten SteinauGmbH (PWS) arbeitet bereits seit 15Jahren mit einem elektronischen Zeiterfassungssystem,mit dem die Belegschaftihre flexiblen Arbeitszeiten– Teilzeit oder Gleitzeit etc. – verbucht.Das damals eigens für sie entwickelteProgramm erforderte jedoch einen großenmanuellen Bearbeitungsaufwandund konnte die Daten nicht ausreichendsichern. Bis zum Frühjahr 2011wurden die Arbeitsstunden der Belegschaftmit diesem System erfasst undabgerechnet.Anforderungen exakt erfülltAuf der Suche nach einer neuen Lösungwurde der Polsterspezialist auf das SystemtimeCard premium plus DES vonReiner SCT aufmerksam. Schnell zeigtesich, dass das Zeiterfassungssystem dieAnforderungen des Mittelständlers –gutes Preis-/Leistungsverhältnis, integriertesZutrittskontrollsystem – exaktabdeckt. Susanne Kopp, PersonalabteilungPWS, erinnert sich: „Wir wolltenein Zeiterfassungssystem, das zu unserertechnischen Ausstattung passt, flexibelsowie leicht zu bedienen ist undverschiedene Arbeitszeitmodelle abbildenkann.“Testphase erfolgreich durchlaufenMit der kostenlosen Demoversion derSoftware wurde das neue Zeiterfassungssystemvorab getestet. Die standardisierteLösung timeCard premiumplus DES erfasst und verwaltet die Arbeitszeiten,speichert sie langfristig undzeigt zudem zusätzliche Informationenzu Gleitzeit- oder Urlaubsguthaben an.Die anschließende Installation durcheinen offiziellen Vertriebspartner vonReiner SCT – BZB Bürozentrum GmbHGelnhausen – verlief reibungslos. Bereitsnach einer zweiwöchigen Testphasekonnte sie in den Echtbetrieb gehen.Ihre Arbeitszeiten buchen die Angestelltender Polsterwerkstätten mithilfeeines RFID-Transponders am Schlüsselbund,der vor das Terminal gehaltenwird. Auf diese Weise wird die Personidentifiziert und registriert, ihre Datenwerden eingelesen und im System gespeichert.Bei Verlust des Transponderswird die Nummer bzw. der Chip umgehendgesperrt und gegen einen Ersatzchipausgetauscht. Seit April 2011erfassen die insgesamt 48 Mitarbeiterder PWS Arbeitsbeginn und -ende andem im Eingangsbereich angebrachtenTerminal.Ann Niebel óReiner Kartengeräte GmbH und Co. KGwww.reiner-sct.com46MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


Bolsius ist mit Comarch auf „EDI as a Service“ umgestiegenDienstleistung reduziert AufwandDer niederländische Kerzenspezialist Bolsius hat sich für den Umstieg auf „EDI as a Service“mit Comarch EDI entschieden. Dabei wird die gesamte Lösung als gehosteter Service von derComarch AG in Dresden geliefert. Bolsius ist dadurch mit allen Geschäftspartnern verbunden,kann sich neuen Anforderungen schnell anpassen und spart Aufwand und Kosten.Mehr als 900 Mitarbeiter beschäftigtder Kerzenhersteller mitHauptsitz in Kerkendijk/Niederlande.Als Lieferant der großen europäischenEinzelhandelsketten ist Bolsius aufreibungslose Kommunikation mit denGeschäftspartnern angewiesen. Dabeihandelt es sich um eine Vielzahl vonPartnern mit unterschiedlichen IT-Systemensowie verschiedenen Standardsund Formaten. Früher betrieb das Unternehmenden geschäftlichen Dokumentenaustauschmit einer Inhouse-Lösung, welche erheblichen Anpassungsaufwandverursachte. Heute wirddie Geschäftspartnerkommunikationals Service von Comarch bezogen.Transparente KostenDas stetige Anwachsen des Unternehmensist nicht zuletzt darauf zurückzuführen,dass sich Bolsius den wechselndenBedürfnissen des Marktes flexibelComarch EDI: Alle Mappings inklusiveanpasst und dabei nebenhervorragender Qualitätauch eine hohe Lieferfähigkeitgarantiert. Einewichtige Voraussetzungdafür ist die optimaleB2B-Kommunikation, diemit EDI als komplettemService von Comarch gewährleistetwird.Der IT-Leiter der BolsiusInternational BVMarcel Donkers, siehtseine Projektziele vollständigumgesetzt: „Wirwollten eine EDI-Lösung,die eine reibungsloseKommunikation ohne Medienbruchzwischen unserem ERP-System undden Systemen unserer Handelspartnerermöglicht. Ein automatischer Workflowregelt jetzt den Import und Exportder Daten. Im Unterschied zu unsererComarch bietet EDI as a Service – als umfassende Dienstleistung. Comarch EDI vereinfacht undbeschleunigt den elektronischen Daten- und Dokumentenaustausch zwischen Unternehmen. Dieim ERP-System erzeugten Ausgangsdaten – Rechnungen, Lieferscheine etc. – werden mit Hilfeeines Kommunikations-Clients aus dem jeweiligen ERP-System an die ECOD-B2B Plattform imComarch-Rechenzentrum versendet. Dort werden diese Nachrichten in das vom jeweiligen Geschäftspartnergewünschte Format umgesetzt und an diesen auf dem bevorzugten Kommunikationswegversandt. Statt über starre Punkt-zu-Punkt-Verbindungen kommuniziert das Unternehmenmit dem zentralen Clearing-Center von Comarch. Neue Geschäftspartner werden schnell, grenzüberschreitendund ohne zusätzlichen Aufwand für den Kunden angebunden. Die Implementierungund Wartung von Inhouse-Konvertern bzw. Infrastruktur entfällt.Zusätzliche Komponenten, die bei Bolsius im Einsatz sind: die Archivierungslösung Comarch EDIArchive, mit der die elektronischen Dokumente revisionssicher gespeichert werden, und der InformationsdienstComarch EDI Tracker, der auf einer Webseite rund um die Uhr eine Übersicht überden Empfangs- und Versandstatus der Dokumente bietet.Bolsius International zählt zu den größten europäischenKerzenherstellernfrüheren Lösung sind wir weder in dieÜbersetzung der Dokumente noch indie Anbindung der Geschäftspartnerinvolviert. Last not least haben wir feste,transparente Kosten für unsere EDI-Kommunikation.“Insgesamt wurden ca. 60 Geschäftspartner(Handelsketten und Logistiker)aus Deutschland, den Niederlanden,Belgien, Österreich, Spanien und Polenangeschlossen. Bolsius tauschtdabei die folgenden Dokumenttypenaus: Bestellung (ORDERS), Lieferavis(DESADV), Rechnung (INVOIC), Lagerbestandsbericht(RECADV), Lieferanweisung(INSDES, ART), Empfangsbestätigung(OSTRPT, CANONICAL-RECEIPT).óComarch AGwww.comarch.de11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN47


marktübersichtTools für XML, EDI, Barcode, RFIDClearing Center oder direkte KommunikationslösungKommunikationswege im EDIDer elektronische Geschäftsdatenaustausch basiert auf der Konvertierung vonInhouse-Files in Datenformate, die vom Empfänger verarbeitet werden können.Es gibt eine Vielzahl an Formaten – wie etwa EDIFACT, VDA oder XML. Daher wirddas Konvertieren der Dokumente zu einem Kostenfaktor.Bei Inhouse-Lösungen wird einKonverter benötigt und die Verantwortungliegt im Unternehmen selbst;beim Outsourcing erledigt das derService-Anbieter. Das Unternehmen istlediglich für die korrekte Bereitstellungder Daten verantwortlich, die dann vomOutsourcing-Anbieter konvertiert undan den Geschäftspartner gesendet werden.Es gibt zwei Varianten für den Versanddieser Daten.Clearing Center spielt sichin den VordergrundDas Clearing Center sorgt für den gesicherten,protokollierten Datenaustauschzwischen zwei Handelspartnern. DerSender bekommt ein Datenaustauschprotokoll,das die ordnungsgemäßeÜbersendung der Daten bestätigt. Beider Kommunikation über ein ClearingCenter – wie z. B. eXite, BusinessMailX.400 oder andere – wird nur eine Anbindungbenötigt.zum unternehmenDie Avenum Technologie GmbH ist führendereBusiness-Spezialist in Österreich. 20 JahreEntwicklungserfahrung und zahlreiche Projekterfolgestehen für die hohe Qualität derProdukte und Dienstleistungen. Das WienerUnternehmen verfügt über umfassende Erfahrungenmit Entwicklungsprojekten. Dieeigene Softwareentwicklung und der Zugangzu neuesten Technologien ermöglichen frühzeitigesErkennen und Umsetzen von Trends,wodurch den Kunden optimale Lösungen zufairen Preisen angeboten werden können.Die konvertiertenDaten werdenSSL-verschlüsselt– wodurch die Integritätder Datengewährleistet wird– und an die Mailboxdes ClearingCenters gesendet.Dort werden sieautomatisch – anhandder sich inden Daten befindlichenInformationenüber Absender undEmpfänger – an dieMailboxen der Handelspartnerverteilt.Somit erfolgt übereine Anbindungder gesamte elektronische Datenaustauschmit allen Partnern.Die Kommunikation mit einemClearing Center geht automatisiert vonstatten– beispielsweise durch zeitlicheDefinition oder durch das Eintreten einesAuslösekriteriums, wie der Erhaltoder Empfang einer Nachricht.Direkte Kommunikationslösung –Server Client/Client ServerBei einer direkten Kommunikationslösung– wie zum Beispiel AS2 – musssich das Unternehmen mit dem jeweiligenGeschäftspartner in Verbindungsetzen, um die Bedingungen für dieKonvertierung und den Datenversandzu klären.Hier muss beim Versand zu jedemeinzelnen Kunden eine Verbindungaufgebaut werden, was einen organisatorischenMehraufwand bedeutet.Dafür entfallen die Verbindungskosten,da die Transaktionen über das Interneterfolgen. Wenn es Ausfälle gibt, mussvom Unternehmen eine Lösung zur Datenübertragunggefunden werden.In puncto Sicherheit sind die beidenMethoden nahezu identisch. Bei der direktenKommunikationslösung gibt eszwei Möglichkeiten der Datensicherheit.Zum einen kann eine Nachrichtentweder nur SSL-verschlüsselt werden,um die Daten während des Versandsunlesbar zu machen, und zumanderen kann die Nachricht verschlüs-Pagadesign, iStockphoto.com48MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


selt und signiert werden. In diesem Fallwird ein Hash-Wert generiert, der inder MDN (Message Disposition Notification)als Fingerprint erscheint.Hash-Wert gehörtneu gestaltetWenn die Daten nun verändert werden,stimmt der neu generierte Hash-Wertmit dem ursprünglichen nicht mehrüberein. So kann nachgewiesen werden,dass die Daten verändert wurden.Mit der Message Disposition Notification(MDN) hat der Absender außerdemeine digitale Empfangsquittung inHänden und kann somit die ordnungsgemäßeZustellung der Daten nachweisen.Weil die AS2 Server und Client zugleichsein kann, ist es möglich, seinemKommunikationspartner sowohl Datenzu schicken als auch auf demselbenWeg Daten von ihm zu empfangen.Die offene Frage:Direkt oder Clearing?Um sich im eigenen Unternehmen entwederfür das Clearing Center oder füreine direkte Kommunikationslösung zuentscheiden, sollten folgende Fragestellungenbeachtet werden:Investiert man in eine Softwareanschaffungund stellt interne Ressourcenzur Verfügung, oder setzt manauf einen Datenaustauschservice vonClearing Centern gegen ein monatlichesEntgelt? Hat man für die direkteKommunikation freie Ressourcen zurVerfügung oder muss man sich erstRessourcen schaffen? Und wie vielePartner müssen mit welchem Datenvolumenangebunden werden?Carina Czasch óAvenum Technologie GmbHwww.avenum.comSkodonnell, iStockphoto.comService 11/2011inserentenComarch Swiss . . . . . . . . . . . . . . . . . 21www.comarch-swiss.chEPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11www.eposgmbh.comERL Lippolt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27www.erl.deHit Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39www.hitsw.deIBM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2www.ibm.deitelligence . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25, 31www.itelligence.deITP. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29, 37www.midrange.deK+H Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3www.kh-software.deLobster . . . . . . . . . . . . . . 46, Teilbeilagewww.lobster.deMHP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33www.mhp-systemhaus.dePowerTech . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 52www.powertech.comRoHa . . . . . . . . . . . . . 23, Gesamtbeilagewww.roha.atToolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51www.toolmaker.deWilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41www.wilsch.deWS Datenservice . . . . . . . . . . . . . . . 17www.ws-datenservice.deautorenOliver Bahner . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20info@crossgate.deDr. Martin Bartonitz . . . . . . . . . . . . . 30info@saperion.comCarina Czasch . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48carina.czasch@avenum.comMichael Eberli . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14michael.eberli@comarch-swiss.chDaniel Engelhardt . . . . . . . . . . . . . . . 35engelhardt@agentur-borgmeier.deManuela K. Fischer . . . . . . . . . . . . . . 24manuela.fischer@rematic.comJohannes Förster . . . . . . . . . . . . . . . 22topconcept@googlemail.comAndreas Göring . . . . . . . . . . . . . . . . . 25ag@goering.deHarald Grumser . . . . . . . . . . . . . . . . 18harald.grumser@compart.netWilly Günther . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44wiguenth@de.ibm.comBirgitta Hauser . . . . . . . . . . . . . . . . . 38bha@toolmaker.deMichael Koch . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26michael.koch@sealsystems.dePatrick Morghen . . . . . . . . . . . . . . . . 36patrick.morghen@bison-group.comAnn Niebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46aniebel@dieleute.deKlaus Pecher. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34sales@psinova.comVerena Quell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28verena.quell@css.deSabrina Rammelt . . . . . . . . . . . . . . . 27rammelt@kh-software.deEva Richter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32eva.richter@de.lawson.comDr. Horst Schönecker . . . . . . . . . . . . 12hschoenecker@soreco.deDaniel Taborek . . . . . . . . . . . . . . . . . 14daniel.taborek@comarch-swiss.chgenannte firmenAvenum Technologie GmbH . . . . . . . 48www.avenum.comBison Schweiz AG . . . . . . . . . . . . . . . 36www.bison-group.comComarch AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47www.comarch.deComarch Swiss AG . . . . . . . . . . . . . . 14www.comarch-swiss.chCompart AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18www.compart.comCrossgate AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20www.crossgate.deCSS GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28www.css.deDNUG e.V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16www.denug.deGoering iSeries Solutions . . . . . . . . . 25www.goering.deIBM Deutschland GmbH . . . . . . . 33, 44www.ibm.deK+H Software KG . . . . . . . . . . . . . . . 27www.kh-software.deLawson Software GmbH . . . . . . . . . . 32www.de.lawson.comPsinova AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34www.psinova.comReiner Kartengeräte . . . . . . . . . . . . . 46www.reiner-sct.comRoha Software Support GmbH . . . . . 24www.roha.infoSaperion AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30www.saperion.comSeal Systems AG. . . . . . . . . . . . . . . . 26www.sealsystems.deSoreco AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12www.soreco.chToolmaker GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 22www.toolmaker.deWe4IT GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35www.we4it.com11/2011 · MIDRANGE MAGAZIN49


SERVICEGLOSSEVORSCHAUDie F2-TasteWer früher viel am Telefonieren war, der hatte Schwielen. Nein,nicht weil Telefonieren eine überwiegend sitzende Tätigkeitwar, sondern wegen der Überstrapazierung des Zeigefingers in derWählscheibe. Wer das kennt, der wusste damals erst den Bleistiftals Zeigefingerersatz und dann den technologischen Wechsel auf dieTastatur zu schätzen. Und erst die Wahlwiederholung! Ein Tipp aufden Doppelpfeil und wie von Geisterhand wählte das Tastentelefondie mühsam zuletzt getippte Nummer nochmals und nochmals undnochmals … Trotz E‐Mail,Facebook und Internet müssenauch heute noch Telefonverbindungenaufgebautwerden. Traditionell werdenNummern abgetippt undvertippt – ein mühsameszeit- und kostenintensivesUnterfangen. Deshalb habenwir in unserem Hause schonseit vielen Jahren eine CTI-Lösung mit dem hauseigenenCRM-System integriert.Anlässlich einer Fortbildungwurden unsere Kolleginnen einmal danach gefragt, was sie an ihremArbeitsplatz am meisten vermissen würden. Unisono antwortetensie „die F2-Taste“. Mit dieser Wundertaste kann man bei uns nämlichmit der entsprechenden Zielperson aus dem CRM auf Knopfdruckeine Telefonverbindung aufbauen. Das geht schnell, fehlerfrei,komfortabel und völlig ohne Schwielen. Wohl dem, der über eine sointelligente F2-Taste verfügt!kdj óMIDRANGE MAGAZIN 12/2011erscheint am 22. 11. 2011SCHWERPUNKTUnified MessagingDas Fax ist noch lange nicht out, VoIPmuss nicht für alle Anwendungen dieerste Wahl sein und E‐Mail lässt sich inAnwendungen integrieren – außerdeminformieren wir, wie man den Herausforderungendes mobilen Computingseffektiv begegnen kann.SAP-BranchenlösungenAnwendungen aus Walldorf gelten alsschwerfällig und teuer. Dass das beiBranchenlösungen nicht unbedingt zutrifft,lesen Sie in der nächsten Ausgabe.MARKTÜBERSICHTTools für Automatisierungund DatenbankNatürlich verfügt Ihr System i schon vonHaus aus über eine Reihe von bordeigenenWerkzeugen. In Case Studies zeigenwir, wo deren Grenzen sind und unterwelchen Voraussetzungen Third PartyTools effektiv unterstützen können.Spiderstock, iStockphoto.comIMPRESSUMMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Klaus-Dieter JägleREDAKTIONTelefon +49 8191 9649-26E-Mail redaktion@midrange.deRainer Huttenloher (rhh), Chefredakteur(V.i.S.d.P.), Klaus-Dieter Jägle (kdj), MartinaWeber (MW), Irina Hesselink (IH), Klaus-PeterLuttkus (KPL), Robert Engel (RE), Jörg Zeig (JZ)ANZEIGENVERWALTUNG/MEDIABERATUNGBrigitte Wildmann, Telefon +49 8191 9649-24E-Mail brigitte.wildmann@midrange.deANZEIGEN/MEDIABERATUNGMichaela Koller, Telefon +49 8191 9649-34E-Mail michaela.koller@midrange.deBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro JahrGültige Anzeigenpreisliste: Nr. 21/2011Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZINerschienenen Beiträge sind urheberrechtlichgeschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcherArt, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassungin Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicherGenehmigung des Verlages. Hiervonausgeschlossen sind abgedruckte Programme,die dem Leser zum ausschließlich eigenen Gebrauchzur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichungkann nicht geschlossen werden, dass diebeschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnungfrei von gewerblichen Schutzrechten ist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGEMAGAZIN unzutreffende Informationen oder inveröffentlichten Programmen oder SchaltungenFehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftungnur bei grober Fahrlässigkeit des Verlagesoder seiner Mitarbeiter in Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Für unaufgeforderte Einsendungen aller Artübernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferungim Fall höherer Gewalt, bei Störungdes Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegenden Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTelefon +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661E-Mail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:Landsberg-Ammersee Bank eGKonto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00Bankhaus Reuschel & Co.Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00PRODUKTIONSatz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,Popp Media Service, AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgCartoon: Baaske Cartoons, MüllheimMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.50MIDRANGE MAGAZIN · 11/2011


Audit bestanden.PowerTechNEW VERSION!Tragfähige SicherheitsrichtlinienDie Berücksichtigung von Industriestandardsist heute Alltag in der IT. Die strikteSicherheit der Daten ist zu gewährleistenund den Prüfern regelmäßig nachzuweisen.Unser Compliance Monitor unterstützt Siebei der Definition Ihrer Sicherheitsrichtlinienund erstellt alle Reports, die für das IBM iempfohlen sind.Vereinfachte AuditsDer PowerTech Compliance Monitor ist auf IhreAnforderungen ausgelegt. Wir haben neben denReports zur Systemkonfiguration und Aktivitätder User auch die für SOX und PCI vordefiniert.Oder Sie können die Konfiguration der Systemenebeneinander darstellen um Vergleiche einfacherzu gestalten – und den Nachweis der Compliancezu erleichtern.Lernen Sie den neuen Compliance Monitor 3 kennen!Balsberg · CH-8058 Zürich Airportwww.powertech.com oder +41 (0)840 933 069© Die aufgeführten Marken und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

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