Schulzeitung Nr. 74 (07/2012) - Paul-Gerhardt-Schule Kahl

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Schulzeitung Nr. 74 (07/2012) - Paul-Gerhardt-Schule Kahl

lernen, leben, lachen

Zeitschrift der Paul-Gerhardt-Schulen Hanau und Kahl

Evang. Bekenntnisschulen in freier Trägerschaft

Grund- und Mittelschule • Wirtschaftsschule

ZIRKUS

Juli 2012 - Nr. 74

- Projektwoche in der Grundschule


Fußball ist unser Leben!?!

Wenn Sie diese

Zeilen lesen, wissen

Sie schon,

was ich jetzt

noch nicht weiß:

Deutschland ist

Europameister!

Oder sind wir

vielleicht doch kläglich, unglücklich

oder unverdient ausgeschieden?

„Fußball ist unser Leben“, so sang die

Nationalmannschaft 1974 nach dem

Gewinn der Weltmeisterschaft. Ja, Fußball

hat wirklich viele Aspekte des

Lebens: Von überschäumender Freude

beim Sieg der eigenen Mannschaft bis

zur abgrundtiefen Trauer bei einer entscheidenden

Niederlage wird das ganze

Gefühlsspektrum abgedeckt.

(Übrigens: Wissen Sie was Gott macht,

wenn ein Tor fällt? Später, wenn Sie

weiterlesen, werde ich es Ihnen verraten

;-))

Die Frage ist jedoch, ob Fußball auch

den Sinn des Lebens ausmacht. Und

das können wir Christen natürlich nicht

mehr bejahen. Auch wenn man dem

bekannten Zitat - „Fußball ist die

schönste Nebensache der Welt“ - noch

zustimmen kann, kann der Fußball

natürlich keine letzten Antworten

geben, wenn es um die Sinnfrage geht.

Bis eine Schulzeitung,

wie sie jetzt

vorliegt, fertig ist,

braucht es viele

Stunden und einige

Mitarbeiter.

Von der ersten

Redaktionssitzung

bis zur endgültigen

Fassung der

Schulzeitung dauert es einige Wochen.

Viele Leser, seien es Schüler, Eltern

oder Freunde der Paul-Gerhardt-Schule

in Kahl, können durch unsere Zeitung

einen sehr guten Einblick in unser

Schulleben erhalten, wie zum Beispiel

Wie schnell verblasst dann doch das

Glücksgefühl nach einem berauschenden

Erfolg und irgendwann hat man

auch nach der schmerzlichsten Niederlage

wieder verstanden, dass es im

Leben doch noch wichtigere Dinge gibt.

Natürlich kann man die gleichen Fragen

auch bei allen anderen Dingen stellen,

die unser Leben schön, interessant und

lebendig machen. Letztlich können wir

zwar alles, was uns gut tut, dankbar

aus Gottes Hand nehmen, aber kein

Hobby, kein Event, kein Urlaub kann

uns die allerletzte Erfüllung geben,

nach der wir uns alle sehnen.

Jesus hat einmal gesagt: „Ich bin

gekommen, dass sie das Leben und

volle Genüge haben sollen (Joh.

10,10)“. Das heißt sicher nicht, dass

unser ganzes Leben eine einzige Party

sein soll. Aber ich verstehe das schon

vom Musical der Grundschule, dem

Praktikum der 8. Klassen der Mittelschule

oder dem Projekt „Weihnachtsplätzchen“

der Wirtschaftsschule.

Damit dies gelingen kann, ist eine Leitung

der Schulredaktion notwendig, die

immer wieder den ehrenamtlichen

Redakteuren oder uns Lehrern auf den

„Schlips“ tritt, wenn die Artikel nicht

zum Redaktionsschluss kommen, die

die Korrekturen vornimmt oder letztlich

die Absprachen mit dem Verlag hält.

Frau Carola Birkholz hat dies in den

letzten Jahren ehrenamtlich mit viel

Fleiß, Kreativität und Engagement

gemacht. Viele der tollen Fotos in den

als Versprechen, dass, wenn wir uns an

ihn und seine Botschaft halten, unser

Leben einen Halt hat, er uns hilft, auch

Krisen zu überstehen und Orientierung

gibt, für unseren weiteren Lebensweg.

Auch wenn wir nun kein Europameister

geworden sind, werde ich weiterhin ein

begeisterter Fußballfan bleiben und

mich immer wieder gern dem Risiko

aussetzen, entweder eine Ausschüttung

von Glückshormonen zu genießen

oder gerade noch einer aufkommenden

Depression zu entfliehen.

Ist doch wie im wahren Leben, nicht

wahr?

Sind wir aber tatsächlich Europameister

werde ich spätestens beim nächsten

Gespräch mit einem Schüler, der eine

disziplinarische Maßnahme braucht,

wieder auf dem Boden der Realität

angekommen sein.

Ach ja, da war ja noch die Frage, was

Gott macht, wenn ein Tor fällt: Er richtet

ihn wieder auf!

(Quelle: Arno Backhaus)

Joachim Witzmann,

Schulleiter Grund- und Mittelschule

Leiterwechsel in der Schulredaktion!

PGS 02

Zeitungen stammen von ihrer Kamera.

Leider muss sie nun die Redaktionsleitung

abgeben. Wir möchten uns für

ihre tolle Arbeit und ihren Einsatz ganz

herzlich bedanken. Glücklicherweise

bleibt sie uns im Redaktionsteam erhalten.

Die Leitung übernimmt Frau Petra

Böhn! Wir wünschen ihr gutes Gelingen!

P.S.: Wer Interesse hat an unserer

Schulzeitung mitzuwirken, ist herzlich

eingeladen. Wir freuen uns über jede

Verstärkung unseres Redaktionsteams.

Für die Schule

Matthias Umbach

stellv. Schulleiter Wirtschaftsschule


Wenn Tigerbabys flügge werden

Klassennachtreffen der Tigerklasse Jahrgang 2000-2004

Es tut gut, mal inne zu halten und zurück zu schauen. Dazu

forderten mich Tim Kreinecker und Naemi Menneke auf, als

sie überraschend vor einiger Zeit in der Telefonleitung auftauchten.

„Weißt du noch Frau Kachouh… und wir wollen uns

wieder sehen!“ Natürlich wusste ich noch und ein Wiedersehen

mit meiner ersten 1. Klasse war mir ein sehr willkommener

Gedanke. Viele Bilder gingen mir nun durch den Kopf, die

kleinen SchülerInnen von vor 8 Jahren, inzwischen mussten

sie alle erwachsen geworden sein. Als fast alle von ihnen tatsächlich

zum Nachtreffen in der Schule eintrafen, war es

wirklich spannend, die Gesichter wieder zuzuordnen, was mir

bei den Jungs auf Anhieb gelang, bei den Mädchen allerdings

oft einen Moment lang dauerte. Wir hatten viel zu erzählen

und für mich war es besonders spannend zu hören, an was

sie sich so alles noch erinnerten. Toll, was aus ihnen geworden

ist und toll, dass ich sie einmal mehr unserem himmlischen

Vater anbefehlen konnte, der ihr Leben doch bitte

reich segnen soll.

Coni Kachouh, Grundschullehrerin

Und hier ein Bericht von Naemi:

Nach einem spontanen Treffen im Januar sahen Tim und ich uns seit vielen Jahren das erste Mal wieder. Wir gingen gemeinsam

in die Grundschule der PGS. Mit Bildern und Erzählungen erinnerten wir uns gerne an die Zeit von damals. So kamen wir auf die

Idee mal ein Klassentreffen zu organisieren, da wir auch mit den Anderen der Tigerklasse von Frau Kachouh kaum mehr etwas

zu tun hatten. Auf Facebook eröffneten wir eine Gruppe und ein Termin war schnell gefunden. Am 3. März war es soweit! Der

Klassenraum füllte sich immer mehr mit Gesichtern, die mir teilweise auf den ersten Blick unbekannt waren. Nach ersten Unsicherheiten

war das Eis schnell gebrochen und wir lernten uns alle noch einmal neu kennen. Als Frau Kachouhs erste Grundschulklasse

erfuhren wir dann Dinge, an die wir uns teils gar nicht mehr erinnern konnten. Das war ziemlich lustig! Im Klassenzimmer

lagen Bilder von damals. Zu Beginn gab uns unsere ehemalige Lehrerin einen kleinen biblischen Input zum Thema „Gottes

Plan für dein Leben“, der mich persönlich sehr ansprach. Später saßen wir alle noch zusammen und tauschten uns über die vergangenen

Jahre aus. Wir hatten einen schönen gemeinsamen Abend, an dem wir uns an die tolle und behütete Zeit in der PGS

zurückerinnerten. Wir beschlossen, so ein Klassentreffen auf jeden Fall zu wiederholen und wer weiß, vielleicht gehen dann unsere

Kinder auch in die Grundschule der PGS. �

Einen ganz besonderen Unterrichtsgang

erlebten die Viertklässler

der PGS im Umweltzentrum

Hanau. Nach einer

Einführung durch die Referentin

des Umweltzentrums durften

die SchülerInnen das Ökosystem

Wasser selbst entdekken.

Ausgestattet mit Gummistiefeln,

Eimern und Fangnetzen

lernten sie in einer spannenden

Exkursion die Aue der Kinzig kennen. Die gesammelten

Wassertiere, darunter auch bis dahin unbekannte Tiere wie Wasserskorpione

und Posthornschnecken, nahmen sie unter die Lupe

und bestimmten Aussehen und Atemverhalten. Anhand der vorhandenen

Organismen konnten sie nun die Wasserqualität

bestimmen. Mit viel Spaß und tollen Erlebnissen wurde so allen

Teilnehmern die Bedeutsamkeit nachhaltigen Lebens vermittelt.

Naemi Menneke, ehemalige Schülerin der Grundschule

Wasserskorpione im Netz

Projekttag „Ökosystem Wasser“ der 4. Klassen

Die neu gewonnenen Erkenntnisse

ökologischer Zusammenhänge

erklärten die

Schülerinnen und

Schüler in der

Abschlussrunde

mit großer

Begeisterung.

Petra

Böhn,

Redaktionsmitglied

03

Grundschule


Manege frei für die PGS-Artisten!

Zirkus-Projektwoche in der Grundschule

Eine Woche lang erwartete Artist Artur (alias „AA“ oder auch Elke) alle Grundschulkinder mit ihren

Lehrern in ihrem neu erworbenen Zirkus. Nach einem fröhlichen „Guten Morgen“ und vielen lustigen

Liedern entdeckten sie gemeinsam neue, spannende Geschichten über Gott. Danach fingen die

Trainingsstunden der Nachwuchsartisten an:

Jonglieren mit Frau Witzmann

Gar nicht so einfach, 2 oder 3 Tücher gleichzeitig in der Luft zu halten. Und erst 3 Bälle! Puh, da

muss man schon ganz schön üben und viel Ausdauer haben! Aber dann, einige Fehlversuche weiter,

klappt es plötzlich doch und die bunten Tücher und Bälle kreisen scheinbar federleicht.

Diabolo mit Tony (Herr Adam)

Unglaublich, dass das funktioniert! Die Diabolos fliegen in die Luft und landen tatsächlich wieder im

Seil des Werfers. Bevor man werfen kann, wird zuerst das Beschleunigen des Diabolos geübt.

Wilde Tiere mit Frau Kachouh

In diesem Workshop geht es wahrhaft gefährlich zu! Wilde Löwen, Bären, große Elefanten und

langhalsige Giraffen springen durch brennende Reifen und schlagen gekonnt Purzelbäume.

Luna Stix mit Frau Wunderlich

Toll, was man in nur 2 Tagen hinkriegen kann! Richtig

professionell sieht es aus, wenn man mit den Stix einen

Salto schlägt oder sie sich gegenseitig zuwirft!

Seiltänzer und Laufball-Artisten mit Frau Sauerteig

Wer denkt, auf einem sich drehenden Ball zu laufen sei zu wackelig oder es sei zu

schwierig auf einem Drahtseil zu balancieren? Der kennt nicht die Artisten des PGS-Zirkus.

Leichtfüßig und geschickt laufen sie über das Seil - und vollführen dabei sogar noch

weitere Kunststücke!

Clownereien

mit Frau Möller

Was wäre ein Zirkus ohne

seine Clowns. Mit lustigen Perücken, weiten, bunten Pluderhosen und

roten Knubbelnasen belustigen sie ihr Publikum. Sogar Frau Möller zeigt

sich in stylischer Clownsmontur mit roten Haaren und grellgrüner Brille.

So lustig war Unterricht noch nie.

Einradfahren

mit

Frau Jansen

Pfauenfedern und Kiwidos mit Frau Hoffmann

Gar nicht so einfach

auf dem Einrad die

Balance zu finden.

Mit Unterstützung geht es dann doch recht schnell und bis zur Aufführung

schafften es einige Nachwuchs-Artisten sogar schon freihändig zu fahren!

Zu ruhiger Flötenmusik tanzen die Künstler, eine lange Pfauenfeder balancierend, einen Reigen. Beeindruckend auch unsere Artisten,

die in atemberaubender Geschwindigkeit ihre Kiwidos in verschiedenen Figuren durch die Luft sausen lassen.

Grundschule 04


Schwerterkiste, Scherbenlaufen und Nagelbrett mit Frau Breidenbach

Ohne mit der Wimper zu zucken, laufen die mutigen PGS-Fakire mit nackten Füßen über das Nagelbrett

und legen sich sogar mit dem Rücken darauf. Die geheimnisvolle Musik lässt die Spannung steigen.

Als ob das nicht genug wäre, laufen jetzt einige Kinder mit ihren Füßen über spitze Glasscherben

und jonglieren sogar noch mit zwei Tüchern. Dann steigen drei mutige Kinder in die Schwerterkiste.

Der Deckel wird geschlossen und von allen Seiten werden Schwerter durch die Kiste gestochen.

Tatsächlich, das kann niemand überleben! Oder etwa doch?

Teller drehen, Rola

Bola und Reifen-Künstler

mit Frau Klimke

und Frau Georgi

Einen Teller mit einem Stab andrehen. Das ist wirklich ein Kunststück.

Und erst auf einem wackeligen kleinen Brett und einer

Rolle drunter, genannt „Rola Bola“, stehen können. Oder einen

Reifen so werfen, dass er von alleine zu dem Künstler zurükkkommt.

Basteln mit

Frau Meyer-Guggemos

Zirkus für Südafrika

Wunderschön sehen die Bauchläden aus! Die leckeren Popcorn-Tüten, die an unserer

Vorführung verkauft wurden, waren ein echter Verkaufsschlager!

Pyramiden mit Frau Stöppler und Herrn Zeeb

Ist das nicht viiiiieeeel zu gefährlich? Eine richtige Menschen-Pyramide bauen - mit mehreren

„Stockwerken“? Hier musste man sich aufeinander verlassen und gegenseitig helfen,

damit alles gut klappt und keiner abstürzt! Die Showeinlagen waren wirklich beeindruckend!

Unser Dank geht an Elke (oder auch „AA“), die so viele tolle Ideen hat, an alle Lehrer,

die sich auf die unterschiedlichen Zirkus-Attraktionen eingelassen haben, an unsere tolle

Band, die unsere Lieder begleitet hat und natürlich an die vielen Eltern, ohne die dieses

Projekt gar nicht möglich gewesen wäre! Und natürlich wollen wir Gott von Herzen danken,

der uns so schönes Wetter geschenkt und uns alle bewahrt hat!

05

Corinna Orth, Klassenlehrerin 4b

Was gibt es Besseres, als dass man Kunststücke einübt, jongliert, balanciert und

richtig Lampenfieber hat und dann kommen die Großeltern, Eltern und Freunde,

bewundern, applaudieren und sind begeistert und fasziniert von ihrem Sprössling?

Kaum etwas kann besser sein! Nur eins - nämlich wenn all das Ausprobieren,

Einüben und Aufführen auch noch anderen Menschen hilft, die gar nicht bei dem

ganzen Zirkus dabei sein konnten. Wollte man zur großen Zirkusvorführung zugelassen

werden, so musste man Eintritt zahlen. In der Pause wurden Popcorn und Muffins verkauft, auch Jonglierbälle und eine

Zirkuszeitung waren käuflich zu erwerben. Dabei kamen insgesamt 825 Euro zusammen. Der gesamte Erlös wird nach Südafrika

überwiesen und zwar zugunsten des Projektes „Suppe und Schule für Südafrika“, das die Grundschule der PGS auch

jedes Jahr zu Weihnachten unterstützt. Hier kommt die Hilfe an und zwar bei den Ärmsten der Armen, dafür hat sich das

Schwitzen doppelt gelohnt!

Coni Kachouh, Grundschullehrerin

Grundschule


Die Raben fliegen in die Bücherei

Nun können schon viele Kinder in der Klasse 1a ein wenig lesen. Wir wollten uns deshalb

die Bibliothek in Kahl anschauen.

Pia Witzmann, Klassenlehrerin 1a

Hier einige kleine Berichte der Kinder:

Wir haben die

Bücherei besucht.

Dort haben wir viele

Bücher gesehen. Uns

wurde vorgelesen,

das war schön. Es

hat uns gefallen.

Jolin und Lara

Grundschule

In der Bücherei war es

schön. Viele Bücher waren

da und schöne Kissen zum

Hinlegen. Charline hat mir

Harry Potter gezeigt. Mir

hat es gefallen.

Marisa

Wir sind zur Bücherei

gelaufen und wir haben

uns Geschichten vorgelesen

und zum Schluss

haben die Großen uns

Kleinen was vorgelesen.

Nick

„Tierisches“ HSU-Projekt

der Bärenklasse

06

Wir sind in die Bücherei gelaufen.

Dann haben wir gefrühstückt. Wir

durften in den Büchern lesen und

dann hat die Frau uns etwas vorgelesen.

Mir hat es dort gut gefallen.

Fabian

Die Frühlingssonne begrüßte an einem Morgen

im März die Bärenklasse und ihre „tierischen

Freunde“. Eyla, Klara und Piri standen

bereits mit ihren Herrchen und Frauchen vor der Schule und warteten Schwänzchen

wedelnd auf die „Bären“: Der Hundespaziergang konnte beginnen! Dieser bildete den

Abschluss eines großartigen Haustierprojekts. Schon zwei Wochen beschäftigten sich

die Kinder der Klasse 2b im Rahmen des HSU-Unterrichts mit „ihrem Haustier“. Da

gab es Spezialisten zu folgenden Tieren: Kaninchen, Meerschweinchen, Vögeln, Hunden,

Katzen und Schlangen. Neben einer großen Projektarbeit, in der sie in Gruppen Plakate und Referate vorbereiteten, besuchten

die „Bären“ fast täglich ein anderes Haustier. Besucher waren: die Kaninchen Lucky und Happy, die Meerschweinchen Krümel und Cookie,

der Kater Findus, der Papagei Nikky, die Hunde Eyla und Piri und sogar ein paar Spinnen und Schlangen. Es war faszinierend zu

sehen, mit welcher Hingabe und Motivation die Kinder an dieser anspruchsvollen Projektarbeit mitarbeiteten.

Neben Kompetenzen wie dem

Recherchieren, Lesen, Informationen

filtern, Dokumentieren, Verschriftlichen

und Entwickeln einer großen

Eigenmotivation förderte

dieses Projekt gleichermaßen

die Fähigkeiten im

Präsentieren und Argumentieren

und nahm

den Kindern die

Scheu, vor der Gruppe

zu sprechen.

Saskia Möller,

Klassenlehrerin

2b


Musical„Ein Engel?“

Temperamentvolle Aufführung

zum aktuellen Thema: Mobbing

Mit vielen intensiven Proben haben sich rund 70 Grundschulkinder

der Paul-Gerhardt-Schule Kahl auf ihren großen Auftritt vorbereitet.

Die begeisterten Zuschauer in der bis auf den letzten Platz gefüllten

Festhalle in Kahl zeigten, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge zwei bis vier aus Chor,

Tanz- und Theater-AG sangen und spielten herzerfrischend und

frech das Stück „Ein Engel?“ von Christa Merle und Sonja Kitsch.

Die Geschichte vom frechen Engel Angelina, der die anderen Engel

bei einer Chorprobe mit einer Rap-Version zu „Ehre sei Gott“ zum

Unfug machen anstiftet und anschließend von der strengen Chorleiterin

auf die Erde geschickt wird ist brandaktuell. Angelina soll

der schüchternen Schülerin Sabrina helfen, die in ihrer Klasse von

Patrick und seiner Clique gemobbt wird. Sehr überzeugend stellten

die spielbegeisterten Schülerinnen und Schüler dar, wie schwer das

Leben in der Schule sein kann.

Angelina ist nur für Sabrina hör- und sichtbar und steht ihr fortan

mit Rat und Tat zur Seite. In pfiffigen Dialogen lernt Sabrina nun,

dass „der Chef“ so manches anders sieht und auf Versöhnung setzt,

statt auf Schadenfreude oder gar Konfrontation. Gleichzeitig wird

Sabrina aber auch immer daran erinnert, dass sie niemals allein ist

und sich jederzeit mit ihren Sorgen an „den Chef“ wenden kann.

Nach ermunternden Worten ihres Engels traut sich Sabrina schließlich,

ihrem ärgsten Feind Patrick beizustehen und erlebt bei ihm

eine grundlegende Verhaltensänderung.

Besonders spannend wurde das Stück durch seinen offenen

Schluss: Am Ende klingelt Sabrinas Wecker und sie hält alles nur

für einen schönen Traum. Traurig macht sie sich auf zu einem

neuen Schultag. Doch dann wird eine neue Mitschülerin in ihrer

Klasse angekündigt und die sieht Engel Angelina täuschend ähnlich…

Der Engelschor unter der Leitung von Angelika Wunderlich begleitete

die Aufführung mit lebhaften, frischen Liedern. Gemeinsam mit

den temperamentvollen Tänzern der Tanz-AG unter der Leitung von

Eva Stöppler ließen sie das Publikum die Botschaft dieses Stückes

erspüren: Es ist gut zu wissen, dass man nie alleine ist, weil man

mit „dem Chef“ persönlich befreundet sein kann. Das Publikum

honorierte die beeindruckende Aufführung mit lang anhaltendem

Applaus und zahlreichen „Zugabe“-Rufen.

Petra Böhn, Redaktionsmitglied

07

Grundschule


Zu Besuch auf dem Bauernhof

Arche in Naunheim

Klassenfahrt der Klasse 4b

Am Montag, den 07. Mai 2012, fuhr die Klasse 4b für 5 Tage auf den Bauernhof

Arche nach Naunheim bei Koblenz. Die Kinder wurden von ihrer Klassenlehrerin,

Frau Orth, und zwei Mamas, Sabine Rosenberger und Monika Bauer, begleitet.

Auf dem Bauernhof waren viele Tiere wie Ziegen, Kühe, Pferde, Hühner, Schafe

und ein Hund untergebracht. Die Jungen schliefen in Hochbetten und die Mädchen

in Strohbetten. Auf dem Tagesprogramm standen u.a. Brot backen, Wolle

filzen, wandern und Lagerfeuer mit Gesang. In der Freizeit machten die Kinder

Spiele oder schrieben Briefe an ihre Familien zu Hause. Als die Schüler und

Schülerinnen am Freitag wieder zurück an der Schule waren, war die Freude bei

den Eltern und den Kindern groß. Dieser Klassenausflug war ein Erlebnis, das

immer in schöner Erinnerung bleiben wird.

Leonie K., 4b

Viele von uns waren aufgeregt, denn es war ihre erste Reise allein

und für mehrere Tage. Auf dem Bauernhof angekommen schauten

wir uns erst einmal alles an und richteten uns ein. Am ersten Tag

haben wir Wolle gefilzt und am nächsten Tag einen tollen Ausflug

zur Burg Eltz gemacht. Wir mussten auch Dienste übernehmen,

wie z.B. Kochdienst, Gartendienst usw. Wir hatten alle zusammen

eine schöne Woche. Am letzten Tag verabschiedeten wir uns von

dem Bauernhof und fuhren mit dem Bus zurück zur Schule.

Viola H., 4b

Grundschule 08

Wir lernten das Leben und die Arbeit eines Bauern

näher kennen. Wir halfen ihm im Stall die Tiere zu

versorgen und zu pflegen. Außerdem arbeiteten wir

in der Küche und bei der Gartenarbeit mit.

Leon R., 4b

Ausflug zur Burg Eltz

Wir unternahmen auch einen Ausflug zur Burg Eltz. Mit

dem Bus fuhren wir ca. 1,5 h zur Zielhaltestelle und sind

dann bis zur Burg gelaufen. Dort angekommen, machten

wir eine Führung mit und hörten viel über die Burg. Zum

Beispiel haben wir etwas über das Leben der Familie Eltz

erfahren können und dass die Burg um 1920 stark

gebrannt hat. Nach der Führung gingen wir in einen

Kiosk bei der Burg. Dort gab es kleine Andenken zu kaufen.

Danach fuhren wir zum Schulbauernhof Arche

zurück. Später gab es für die ganze Klasse ein leckeres

Abendessen. Um 21:30 Uhr sind wir müde eingeschlafen.

Das war ein schöner und erlebnisreicher Tag, den

wir nie vergessen werden.

Benedict A., 4b


Besuch der „Bärenklasse“

in der Seniorenresidenz Kahl

Im März besuchte die Bärenklasse (2b) die Bewohner der Seniorenresidenz in Kahl. Die Schüler

hatten aus eigener Initiative Länderkisten zu verschiedenen Ländern sowie dazugehörige

Plakate entwickelt und gebastelt. Diese wollten sie gerne den Bewohnern vorstellen und mit

diesen auch „erleben“. Die Bewohner begrüßten an diesem Vormittag 21 Schülerinnen und

Schüler in Begleitung ihrer Klassenlehrerin Saskia Möller sowie zwei Müttern. Zu Beginn stellten

die Schüler ihr Projekt „Länderkiste“ vor. Es handelte sich dabei um folgende Länder:

Schweiz, Indien, Spanien, Afrika, Süd- und Nordpol, Deutschland, Australien und England.

Eigentlich ist es auch eine kleine „Weltreise“. Mit diesen „Länderkisten“ können die Schüler

Interessierten Sitten und Gebräuche sowie geographische

Sehenswürdigkeiten dieser Gebiete

näherbringen. Die Bewohner konnten sich Landkarten

anschauen und mit den Händen erfühlen bzw. ertasten, was die Kinder entsprechend

des jeweiligen Landes in die Kiste eingebaut hatten (z.B. ein englisches Taxi oder

ein Kamel). Dieses war auch eine ganz besondere Erfahrung für sehbehinderte Bewohner.

Insgesamt war es ein erlebnisreicher Vormittag für „Jung und Alt“. Die Kinder beantworteten

mit viel Freude und Enthusiasmus die Fragen der Bewohner. Es hat allen so viel

Spaß gemacht, dass beschlossen wurde, sich in absehbarer Zeit wieder zu treffen.

Abschlussklassen der Grundschule

Klasse 4b

Klassenlehrerin: Frau Orth

Benedict Anton, Vanessa Barth, Ben Joshua Bauer, Leandro

Baumann, Gustav Beck, Pauline Birkholz, Lena Gasche,

Viola Heidenreich, Sophia Hetzer, Marina Heyer, Anton Höfler,

Miriam Jung, Alexander Jürgens, Leonie Kohl, Lena

Lammich, Laura Patricia Müller, Laureen Reising, Leon

Rosenberger, Jana Sauer, Ben Luka Sauerteig, Rahel Elisabeth

Steigerwald, Michelle Thöne

09

Saskia Möller, Klassenlehrerin 2b

Klasse 4a

Klassenlehrerin: Frau Jansen

Samantha Barth, Leonie Bernges, Marvin-Elias Böhn, Jan-

Michael Brühmann, Anna Dedina, Pauline Frucht, Alina

Havranek, Felix Herrmann, Johanna Horn, David Kannengießer,

Jaqueline Kittan, Moritz Korff, Mara Kunst, Alina-

Zoe Müller, Mara-Kim Peter, Moritz Peter, Paula Poldrack,

Tim Elias Roeder, Norwin Saage, Dominik Setzer, Lee Weih

Grundschule


Projektkooperation

der 8. Klasse Mittelschule

und der Grundschule

Im Frühjahr besuchte die 8. Klasse der Mittelschule stellvertretend

für die gesamte Grundschule die Bärenklasse (Klasse 2b).

Anlass dafür war die Übergabe und Würdigung der

eigens von den Schülern angefertigten Sichtschutze im

Rahmen eines Technik-Projekts: Mini-Paravents für Schülertische.

Die 8. Klässler präsentierten den Grundschülern

die entwickelten Arbeiten und wurden dafür mit

tosendem Applaus belohnt. Die Grundschulkinder waren

begeistert. Sofort wurden die Sichtschutze aufgestellt

und begutachtet. Es war eine gelungene Kooperation,

bei der zudem Berührungsängste zwischen den „Kleinen“

und den „Großen“ abgebaut werden konnten.

Der Sichtschutz wird schon länger in der Grundschule

verwendet, um manchen Schülern in stillen Arbeitsphasen

(Einzelarbeitsphasen) die Arbeit zu erleichtern,

indem sie einen engeren Raum haben, in dem sie konzentriert

arbeiten können und vor Ablenkungen

geschützt werden. Er hat sich sehr bewährt und wird von

einigen Schülern selbstständig verwendet. Angelehnt an

Auch in diesem Schuljahr besuchten

die 5. Klassen wieder das Steinzeitmuseum

in Dettingen. Zunächst hat

uns Fr. Quant über die Steinzeit

erzählt und uns Fragen gestellt.

Anschließend haben wir in kleinen

Gruppen an verschiedenen Stationen

Arbeiten aus der Steinzeit kennen

gelernt und diese selbst ausgeführt.

Wir backten Fladenbrot auf einer

Steinplatte und aßen das frisch

gebackene Brot mit Apfelmus. Es hat

super geschmeckt. In einem kleinen

höhlenartigen Raum haben wir an

einem Lagerfeuer geübt, wie man

Feuer mit Feuersteinen erzeugt.

Bei einigen Schülern spritzten

Müsli herstellen

tatsächlich kleine Funken.

Köstlich war auch das Steinzeitmüsli.

Äpfel, Möhren und Nüsse mussten mit steinzeitlichem Gerät zerkleinert

werden. An einer weiteren Station durften wir Steinzeitwaffen basteln.

Aus einem Stöckchen und einer Speerspitze, die wir aus einem Stein

geschlagen haben, sowie einer Schnur, fertigten wir einen kleinen Speer.

Viel Spaß bereitete uns auch die Herstellung von Schmuckstücken.

Danach ging es mit dem Zug wieder zurück zur Schule. Dieser Ausflug

hat uns allen prima gefallen.

Sigrid Güntner, Klassenlehrerin 5b

Angelika Rauscher, Klassenlehrerin 5a

die Pädagogische Tagung mit Otto Herz, bemüht sich die Grundschule,

im Rahmen der Möglichkeiten, die Umstände für die

Schüler zu verbessern, um Lernen zu erleichtern. Dazu werden

regelmäßig Arbeitsweisen reflektiert und im Dialog zwischen Kindern

und Lehrern günstige Arbeitssituationen und Umstände entwickelt.

Neben der individuellen Verwendung von Ohrenstöpseln

und flexibler Sitzordnung stellt der Sichtschutz ein sehr wirksames

Hilfsmittel dar.

Bettina Lemke, Fachlehrerin Mittelschule

Saskia Möller, Klassenlehrerin 2b

Zurück in die Steinzeit

Besuch im Steinzeitmuseum Dettingen

11

Schmucksteine herstellen

Mittelschule


GSE - Projekt „Europa“

Neunte Klassen der MS fahren in die

Europazentrale

Wir, die Klasse 9a,

entschieden uns in

Zusammenarbeit

mit der Klasse 9b,

die breite Thematik des wachsenden Hauses „Europa“ im Rahmen

eines GSE-Projektes in Angriff zu nehmen. Das erste größere

Projekt mit dem Arbeitstitel „Europa“ war geboren. Nun galt

es, die Stationen der Arbeit festzulegen und die zeitliche Abfolge

zu vereinbaren. Es ergaben sich zwei Hauptpunkte auf dem Weg

zwischen dem unterfränkischen Kahl und der EU-Zentrale Straßburg:

Zum einen wollten wir uns in der Einführungsphase erst

einmal „dahoam“ in das Thema vertiefen. Damit dies gelang,

luden wir zwecks Vorbereitung eine Expertin ein, welche selbst

eine Zeit lang eines der höchsten Ämter Europas innehatte. Zum

weiteren schauten wir gen Frankreich und waren gespannt, ob

das, was wir in Erfahrung gebracht hatten, auch tatsächlich so in

300 km Entfernung stattfindet.

Beim ersten Treffen beider Klassen stand an der Tafel eine Begrüßung

in farbiger Kreide. So lasen wir „Herzlich willkommen, Frau

Ursula Schleicher, Vizepräsidentin des EP a.D.“ EP steht für das

Europäische Parlament, a. D. heißt außer Dienst. Es war eine

geballte Ladung an Informationen und OHP-Folien, die wir uns

angehört und angesehen haben. Zugegeben, einige von ihnen

waren uns eine Nummer

zu groß. Wir waren tapfer

und stellten am Schluss

einige Fragen, die von Fr.

Schleicher sehr ausführlich

beantwortet wurden,

und bezeugten, dass die

Inhalte - trotz Verständnisschwierigkeiten

und

des oft unumgehbaren

Amtsdeutschs - doch

behalten werden konnten.

Die Aschaffenburgerin

Frau Schleicher war

noch bis 2004 aktiv in die

parlamentarische Arbeit

involviert. Seit acht Jahren

pendelt nun ihre

Nachfolgerin, Frau Anja

Weisgerber aus Schweinfurt,

zwischen Unterfranken,

Frankreich und Belgien

hin und her und vertritt die Bevölkerung auf EU-Ebene.

Die Rechtsanwältin, engagierte Politikerin und junge Mutter, sitzt

als EU-Abgeordnete in einer Reihe von parlamentarischen Ausschüssen,

arbeitet in der Frauenunion mit und ist Mitglied in verschiedenen

politischen Gremien. Wir wollten nun ihrer Einladung

nach Straßburg folgen. Auf der Suche nach einer geeigneten

Transportmöglichkeit fiel das Los auf einen Bus, was sich zwei

Tage später als eine ausgezeichnete Wahl herausstellte.

8 Uhr Abfahrt, Besichtigung der malerischen Altstadt Straßburgs

mit ihrem schönen Dom sowie den zauberhaften Straßenzügen

und letztlich um 14 Uhr ein Empfang im EU-Parlamentsgebäude

waren unser Plan für den 19. April. Und wie es manchmal so ist,

Mittelschule 12

geriet er bereits während der Hinfahrt

ordentlich ins Wanken: die Messezeit in

Frankfurt führte zu zahlreichen Staus an diesem Morgen

und brachte auch unseren Bus zum ungewollten Stehen.

Schließlich kamen wir am Zielort an und überbrückten die verbleibende

Zeit mit einem Spaziergang rund um das Parlamentsgebäude.

Kurz nach 14 Uhr wurden wir von Frau Münch, einer jungen

Studentin aus Bamberg, die in Straßburg ihr Praktikum absolvierte,

abgeholt und durch die Sicherheitskontrolle geführt.

Der daraufhin im Konferenzraum gehaltene Vortrag von Frau

Weisgerber enthielt detaillierte Informationen zu den Tätigkeitsfeldern

einer EU-Abgeordneten, zu ihrem Tagesablauf, den Gremien,

in denen sie mitarbeitet, Projekten, Plänen und Ideen, welche

sie im Namen der Bürger verfolgt und verwirklichen will,

u.v.a.. Am Schluss durften wir wieder Fragen stellen und - klare

Sache - sie waren diesmal noch besser als die von vor zwei

Tagen. Die Übung macht bekanntlich den Meister! Nach dem Vortrag

ging es zum obligatorischen Fototermin vor die EU-Flaggen.

Wir bedankten uns mit einem Mitbringsel aus Kahl und wurden

von Frau Münch zur Zuschauertribüne geführt. Hier durften wir

einer gerade stattfindenden Plenarsitzung folgen und stellten

dabei fest, dass die TV-Berichterstattung den realen Ablauf dieser

Sitzungen irgendwie distanzierter wiedergibt, als es in der Wirklichkeit

der Fall ist. Es ist

ein ordentliches Tempo,

in dem eine solche Sitzung

vonstatten geht.

Eine Reihe von Dolmetschern

und Übersetzern

arbeitet bis an ihre Grenzen

daran, die Diskussionen

zu verschiedensten

Themen allen 27 Mitgliedsstaaten

in 23 Amtssprachen

verständlich zu

machen. Und alle Teilnehmer

sind mit vollem

Eifer dabei! Es wäre sehr

schade, in Straßburg

gewesen zu sein und die

Altstadt nicht gesehen zu

haben. So bot uns unser

netter Busfahrer Francesco

einen Abstecher zum

am Stadtrand gelegenen

Busparkplatz an, von dem aus wir bequem per Straßenbahn die

City erreichen konnten. Nach einer Stunde Stadtbesichtigung und

einer kleinen Mahlzeit im französischen McDonald’s traten wir die

Heimfahrt an.

Am nächsten Tag sprachen wir im Rahmen einer Feedbackrunde

über den vorangegangenen Ausflug. Obwohl wir nach dem intensiven

Programm am Schluss doch etwas erschöpft waren, äußerten

sich viele Schüler sehr positiv über das Erlebte und gaben

ihrem Erstaunen über die Themen, die in Straßburg diskutiert

werden, nochmals Ausdruck. Alle Teilnehmer waren sich einig,

dass dies ein einmaliges Erlebnis gewesen war!

Martin Zaluski, Klassenlehrer 9a


Berufswelt pur:

die Betriebspraktika der 8. Klassen

Zwei Wochen, 40 Schülerinnen

und Schüler sowie über vierzig

besuchte Betriebe: Die Betriebspraktika

unserer beiden 8. Klassen

der Mittelschule hatten für

die Jugendlichen und Klassenleiter

Abwechslungsreiches zu bieten.

So fand vom 12. bis zum 23.

März 2012 die Ausbildung außerhalb der PGS in den hiesigen Betrieben statt. Diese gaben

unseren Praktikanten die Chance, in den Ernst des Lebens hineinzuschnuppern und ihren Mann

bzw. ihre Frau zu stehen. Die Tätigkeitsfelder

erstreckten sich in vielfältiger Weise

vom Praktikum in der Druckerei oder im

Friseursalon über den Einsatz in der

Gastronomie und im Straßenbau bis hin

zur Floristik. Daran schlossen sich auch

Tätigkeiten in Kindergärten, Kfz-Werkstätten,

Lackierbetrieben, in der Pferdezucht,

im Baumaschinenbereich, in der Glaserei,

im Jugendzentrum oder in der Anwaltskanzlei

an. Kurz: Für jeden und jede war

etwas dabei. Einige Schüler nutzten auch

die Gelegenheit, insgesamt zwei Praktika

in zwei unterschiedlichen Betrieben zu

absolvieren, was sich als großer Nutzen für beide Seiten darstellte. Das zweiwöchige Betriebspraktikum

in der achten Jahrgangsstufe ist

die zentrale berufsvorbereitende Veranstaltung

in der Mittelschule. Es wird im Rahmen

des AWT-Unterrichts vorbereitet, den einzelnen

Praktikumsplatz wählt sich dabei jeder

Schüler und jede Schülerin selbst und organisiert ihn, mit entsprechender Unterstützung

von Schule und Elternhaus.

Danke an die Jugendlichen, die dem guten Ruf der Paul-Gerhardt-Schule in den

Betrieben alle Ehre machten.

Franziskus Bremer, Klassenlehrer 8a

Wir bedanken uns im Namen unserer Schule sowie unserer Schützlinge bei allen Betrieben, die

den Jungen und Mädchen der PGS die Betriebspraktika sehr bereitwillig ermöglichten und uns

jederzeit freundlich unterstützten.

Ab-regio, Alte Post Alzenau, Auto Center Milinski, Cocoon-Coiffeure, Edeka Alzenau & Kleinostheim, Erdbau Steigerwald, Ev. Kinderkrippe Waldwichtel,

Evonik Industries, Fernseh Pröstler, Friseur Wenzel, Gebrüder Morr, Haircutter Ritter & Busetta GbR, Dr. med. H.J. Hartmann, Heraeus, Hotel Zeller,

Kanzlei Gregor M. Vrana, Kath. Kindergarten St. Jakobus, Dres. Keller & Kollegen, KiGa Heide, KiGa Spatzennest, Kinderarche Hörstein, Kindergarten

Wunderland, Kindernest Hanau, Kissel Spedition, Kita St. Cyriakus, Knorr & Richter, Krott GmbH & Co. KG, Kolb & Pötschik, Robert Kunzmann,

Kursana Domizil, Kuthat-Druckerei, Lewe Kfz-Meisterbetrieb, Markt Stockstadt, Reifen Guckert, Semcoglas, Schönheitsoase K. Kircher, Seniorentagespflegestätte

d. Caritasverbandes, SSH International Pferdezucht und Reitbetrieb,

Stadt Aschaffenburg, Streukörbchen, Takata Petri AG, Thomys Blumenladen,

Villa Kunterbunt, Zeppelin Baumaschinen

13

Mittelschule


Besuch bei unserer ungarischen

Partnerschule in Orosháza

Vom 14. bis zum 21. Mai 2012 besuchten 8 Schüler aus den Klassen

7 bis 9 der Mittelschule unsere ungarische Partnerschule in

Orosháza. Einen Höhepunkt der Reise bot gleich zu Anfang ein

Tag in Budapest mit der Besichtigung des Parlaments. Bei unserer

Ankunft in Orosháza wurden wir herzlich empfangen und

sechs unserer Schüler konnten die ungarischen Schüler wiedersehen,

die im vergangenen Jahr bei uns in Kahl zu Gast waren.

Unser Besuch im Stenogramm:

1. Tag: Mit Bus (Ninas Rolli + Buggy im Anhänger) vom Flughafen

Budapest zum Hotel „Goliat“, war so was wie eine Jugendherberge.

2. Tag: Vom Heldenplatz auf Weltkulturerbe-Straße zum Parlament

gelaufen, Geld gewechselt. Am Parlament Warteschlange;

Ausweis zeigen, Taschenkontrolle. Im Parlament: roter Samtteppich,

alles Gold und riesige Halle. Unbezahlbare ungarische

Krone mit Kreuz in Vitrine; deutsche Führung durch älteren,

ungarischen Mann, mit Witz und Charme. Soldaten in alter ungarischer

Uniform bewachten die Krone mit Säbel.

3. Tag: Brotbacken im Heimatmuseum in Orosháza. Zwischendurch

im Café. Am Nachmittag führten uns die ungarischen

Schüler durch ihre Stadt - ohne Lehrer.

4. Tag: 7.15 Uhr in die Schule; wir waren aber zu früh, weil wir

in die 4. Klasse sollten und die Kleinen haben erst zur 1. Stunde

(8.00 Uhr) Unterricht. Es ist witzig, dass es an der Schule eine 0.

Stunde gibt. Die fängt um 7.15 Uhr an, nur für die Oberstufe. 1.

Stunde war Ungarisch-Literatur. In einem Übungsheft einen Text

über den Balaton gelesen und dazu Fragen beantwortet. Kinder

haben mit Falzer Umriss des Sees an die Computertafel gezeichnet

und durften in den See malen, was ihnen zum Balaton einfällt.

10.00 Uhr in die evangelische Kirche gegangen, weil Christi

Himmelfahrt ist. Gottesdienst mit allen Schülern; evangelischer

und katholischer Pfarrer, schöne Meditation mit Bildern.

Mittelschule 14

In der Kirche

noch eine

kurze Führung.

Auf

den Kirchturmgestiegen

und

herrlicher

Blick über

Orosháza. Schifffahrt Scarvas

Nachmittags Stadt Gyula mit Burgbesichtigung und Rast im Café

mit wunderbarem Kuchen.

5. Tag: Morgens Schule. Ausflug nach Szarvas: Besichtigung der

evangelischen Kirche. Der Pfarrer erzählte uns einiges über die

Kirche und die Deutschschülerinnen haben dazu etwas vorgelesen.

Dann hausgemachtes Eis essen, lecker! Schiffrundfahrt am

Arboretum, großer Naturpark mit vielen alten Bäumen und Tieren.

Naturkundemuseum und kurzer Spaziergang.

6. Tag: Endlich mal länger schlafen. Mit Gastfamilien: Fest mit

Bogenschießen, Grillen oder Schlachten. Abends Abschlussball

des Tanzkurses. Jungs schleppten Nina mit Buggy in den 3.

Stock! Dort beim Tanzen zugeschaut und danach Disco.

7. Tag: Zusammen mit Gastfamilien: Thermalbad. Abends

Abschlussparty in der Schule. Was da an Essen aufgefahren

wurde, unglaublich: Salate, Gegrilltes: Fleisch, Wurst, Gemüse,

Ungarische Nationalfarbentorte, Vanillekremesh …

8. Tag: Mit gepackten Koffern zur Schule, Abschiedsfoto, T-

Shirts unterschrieben, von allen verabschiedet, einige haben

geweint und waren sehr traurig, dass wir wieder fort fahren.

Jeder deutsche Schüler bekam noch einen traditionellen Hochzeitskuchen

geschenkt. Dann ging es mit dem Bus nach Szeged.

Stadtrundgang über Weinfest. Sehr schöne Stadt! Uns hat der

Besuch in Ungarn sehr viel Spaß gemacht. Und Ungarn ist wirklich

ein sehr schönes Land!

Nina D., M7, Jerome K., 7a, Carolin D., 9b


Trainingsraum Wozu?

Seit Januar 2012 haben wir für die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule einen „Trainingsraum“ eingerichtet. Dies ist ein

Ergebnis unserer Beratungen während der Pädagogischen Tagung im vergangenen Oktober.

Was wird hier trainiert und für wen gilt dieses Angebot?

Im Schulalltag stellen wir immer wieder fest, dass an manchen Tagen einzelne Schülerinnen und Schüler mit der Mitarbeit in

der Klasse zeitweise überfordert sind. Manche können sich nur schwer konzentrieren oder lassen sich sehr leicht ablenken,

andere stören den Unterricht so häufig, dass dieser mehrmals unterbrochen werden muss.

Als Lehrkräfte müssen wir auf alle diese „Störungen“ reagieren. Wir haben schon - je nach Klassenstufe - verschiedene Maßnahmen,

die wir in den Klassen treffen. Es kann aber auch Situationen geben, in denen es einzelnen Schülern und auch der

Klasse gut tut, wenn ein Schüler für eine Stunde in einem anderen Raum arbeitet. Dazu dient der Trainingsraum. Wir haben

diesen Namen gewählt um deutlich zu machen, dass dies nicht in erster Linie eine Strafmaßnahme ist. Die Schüler haben die

Möglichkeit, ungestört zu arbeiten oder ggf. auch einmal kritisch über ihr Fehlverhalten nachzudenken. Für die Aufsicht im Trainingsraum

opfern Kolleginnen und Kollegen ihre Freistunden. Sie reden mit den Schülern über ihr Verhalten und beaufsichtigen

die Durchführung von Arbeitsaufträgen.

Wir hoffen, dass mit dieser Einrichtung das Arbeiten in den Klassen für Schüler und Lehrer erleichtert wird.

Schulleitung Mittelschule

Joachim Witzmann Martin Wunderlich

(Schulleiter) (stellv. Schulleiter)

Endlich arbeiten!

Am Girls'- und Boys' Day, der am

26.4.2012 stattfand, gab es bayernweit für

Schüler ab der 5. Klasse die Gelegenheit, ein

erstes Mal in die Berufswelt der Erwachsenen

reinzuschnuppern. 16 Schülerinnen und

Schüler der Klasse 6b waren begeistert. Hier

einige Stimmen:

Singulus Kahl am Main

Wir wurden von Ute Palza begrüßt und sahen

einen Film mit der Maus über Solar, Blue Ray

und DVD. Danach bekamen wir eine

Führung durch Produktion und Logistik. Jetzt

durften wir eine kleine Projektarbeit machen.

Um 12 Uhr gab es Trinken und Essen, mein

Leibgericht Lasagne. Zum Schluss bekam

jeder eine Harry-Potter-DVD und noch einiges

mehr geschenkt. Super! Alles in allem war es

ein sehr gelungener Tag.

Aileen B., 6b

Berufsinformationszentrum

Mein Girls` Day fand im Berufsinformationszentrum Aschaffenburg

statt. Außer mir waren noch viele andere Kinder dort. Unsere

Ansprechpartnerinnen zeigten uns zunächst eine Präsentation

über das, was uns an diesem Tag erwarten sollte. Wir haben

erfahren, dass es im BIZ 400 Arbeitsplätze gibt. Die Mitarbeiter

verwalten 113.345 Arbeitsplätze für Mädchen. Arbeiten macht

mehr Spaß als Schule.

Lisa S., 6b

Polizei

Wir waren Girls' Day-Besucherinnen bei der Polizei. Nach einem

Rundgang durch das Polizeirevier wurden wir in Gruppen eingeteilt.

Eine Gruppe besichtigte die Zellen, die Wache und die Zentrale;

andere die Übungsräume, z.B. Schießräume, und die Polizeiautos.

Die 3. Gruppe besichtigte die Räume, in denen die

Fotos gemacht werden. Zum Schluss sahen wir die Polizeihunde.

Das war ein interessanter Tag.

Susan T., 6b

15

Mittelschule


Auch DU kannst zum HELDEN werden!

Schülervater erklärt den Neuntklässlern,

wie man gekonnt Ersthelfer wird.

Es ist immer toll, wenn man Experten holen kann, die ausgewählte

Themen professionell erklären können. Herr Gutermann,

Vater eines Schülers aus der 9a, arbeitet beim Rettungsdienst

des Bayerischen Roten Kreuzes. Neben dem Beruf des Rettungsdienstassistenten

führt er auch Ausbildungskurse für die zukünftigen

Rettungsdienstler durch. Am 10. und 17. Januar dieses Jahres

gastierte Herr Gutermann in den beiden 9. Klassen der Mittelschule

- hier hatte er ein etwas jüngeres und teilweise noch nicht

ganz so gut informiertes Publikum vor sich sitzen. Nun sollte der

Kenntnisstand der Kursteilnehmer im Rahmen eines zertifizierten

Erste-Hilfe-Kurses aber ordentlich aufgebessert

werden - und das innerhalb von gut

sechs Stunden.

Mit viel Erfahrung, Fachwissen und einer

angemessenen Dosis Humor ging unser

Referent an die Arbeit heran. Mal direkt vor

der Tafel, mal mitten unter den Schülern

sowie unter Einsatz von Laptop, Beamer und

anderen Hilfsmaterialien gelang es ihm

anschaulich, seinen jungen Zuhörern die

Informationen zu vermitteln, die im Ernstfall

Leben retten können. Schließlich durften die

Teilnehmer das eben theoretisch Erlernte

selbst in die Praxis umsetzen und ihr neu

erworbenes Wissen so unter Beweis stellen.

Das Instrumentarium, welches der Gast

dafür mitbrachte und den Schülern zur Verfügung

stellte, reichte von einem einfachen

Verbandspack, über ein Kopf-Rachen-Modell

und einen

Übungs-

Mittelschule 16

Das richtige Abnehmen

des Helms

beim Motorrad-

Unfall. Leonie

und Kristin

zeigen,

wie es geht.

Defibrillator bis hin zum mehrere Tausend

Euro teuren Mannequin, bei dem

sämtliche Lebensfunktionen elektronisch

überprüfbar waren.

Zugegeben, bei manchen Übungen hatten einige Schüler noch

Hemmungen oder trauten sich einfach nicht (gerade dieses Verhalten

ist in der Realität ja auch häufig bei Erwachsenen festzustellen,

die in Notsituationen aus genau diesen Gründen nicht

tätig werden). Nachdem ihnen allerdings bewusst gemacht

wurde, dass diese gespielte Situation für sie persönlich wahr

werden kann und dass unter Umständen sogar ein Menschenleben

von ihrem Eingreifen abhängt, konnten sich letztlich doch

alle überwinden und probierten das Gelernte aus.

Am Ende bedankte sich Herr Gutermann für die Aufmerksamkeit

der Schüler, die eine konzentrierte und zügige Durchführung des

Kurses ermöglicht hatten und bestätigte allen die erfolgreiche

Teilnahme durch das Überreichen der vom BRK ausgestellten

Bescheinigungen.

Auch wir sagen noch einmal ganz herzlichen Dank für die engagierte

und kompetente Darlegung dieser so wichtigen Inhalte!

Sollte es die Zeit zulassen, will Herr Gutermann vor den Sommerferien

noch einmal bei den Neuntklässlern vorbeischauen - dieses

Mal, um ihnen einen Einblick in ein modernes RTW - Fahrzeug

zu ermöglichen. Wir freuen uns auf die kommende Begegnung!

Martin Zaluski, Klassenlehrer 9a


BERLIN, BERLIN - WIR WAREN IN BERLIN!

Schüler- und Betreuereindrücke zur Abschlussfahrt

der Klassen 9a/b vom 05. - 10.07.2012

In der Reichtagskuppel

„Es war wirklich wunderbar! Es hat Spaß

gemacht, die Zimmer waren schön und die

Ausflüge waren interessant. Es war auch

sehr toll, dass wir viel Freizeit hatten und

das Essen war gut. Für mich war es die

schönste Klassenfahrt, die ich je hatte! Und

ich wäre gerne noch länger geblieben!“

Carolin D.

„Gut gefiel mir, dass wir viele Ausflüge machten

und so viel Freizeit hatten. Es gab viel zu

sehen, im Großen und Ganzen war's toll.“

Mark S.

„Wir konnten Berlins ,Weltstadtatmosphäre'

in vollen (und manchmal

auch umgeleiteten) Zügen gut

genießen. Die Schüler haben unser

Vertrauen nicht missbraucht, was

ich ihnen hoch anrechne.“

Martin Zaluski, Klassenlehrer 9a

Vor dem Reichstag

Im „Madame Tussauds“

„Ich fand's

okay. Das,

was wir

erlebt haben,

war schön

und gut.“

Tobias W.

„Ein ganz dickes Lob an die Schüler, die

sich so prima benommen haben. Und ein

noch dickeres ,Danke schön!' an unseren

himmlischen Vater, der uns eine so tolle

Zeit geschenkt und uns bewahrt hat!“

Margarete Scheu, Klassenlehrerin 9b

„Ich fand es in Berlin ganz toll. Ich habe viel von Berlin

gesehen und es hat mir auch gefallen, was ich sah.

Außerdem war ich das erste Mal in Berlin.“

17

Bootsfahrt im Filmpark Babelsberg

Michelle H.

„Es war

sehr gut,

weil wir

genug

Freizeit

hatten.“

Kevin H.

„Berlin fand ich ganz toll, auch weil ich

zum ersten Mal da war. Am besten fand

ich die Ausflüge in den Filmpark Babelsberg

und zu Madame Tussauds. Freue

mich, wenn ich wieder mal in Berlin bin,

hoffe, das ist ganz bald. Am liebsten

wäre ich noch länger dageblieben, fünf

Tage sind eindeutig zu wenig!“

Ramona S.

Mittelschule


Und auch nach fast 27 Jahren

gibt es etwas an der PGS-Kahl, was bisher noch nie da war: Zum

ersten Mal geht eine Lehrkraft in den wohlverdienten Ruhestand.

Frau Margarete Scheu

wird uns mit dem Ende des laufenden Schuljahres verlassen und

gemeinsam mit ihrem Mann das Rentnerdasein genießen.

Schon der Weg zur Anstellung als Lehrkraft an der PGS war nicht

alltäglich. Aufgewachsen in einer Bäckersfamilie hat Frau Scheu

zunächst über 26 Jahre als Verkäuferin in dem väterlichen

Betrieb gearbeitet. In den letzten Jahren machte sie nebenbei an

der Abendschule das Abitur nach und entschloss sich dann mit

42 Jahren noch ein Lehramtsstudium zu beginnen. Unser Ehrenvorsitzender

Herr Volz hatte sie damals mit dem Hinweis ermutigt,

dass die PGS-Kahl sicher Bedarf haben würde. Die weiteren

Stationen führten dann zunächst an die Uni Frankfurt, wo Frau

Scheu 1997 ihr 1. Staatsexamen für das Lehramt an Haupt- und

Realschulen ablegte. Im ersten Jahr an der PGS-Kahl hat sie

dann nebenher noch ein Ergänzungsstudium an der Uni Würzburg

absolviert und auch dort das 1. Staatsexamen für das Lehramt

an Hauptschulen in Bayern bestanden. An der PGS hat sie

sich dann gleich der Verantwortung gestellt, eine 5. Klasse zu

übernehmen und sie bis zu ihrem Abschluss in der 9. Klasse

geführt.

Abschlussklassen

Mittelschule

Klasse 9a

Klassenlehrer: Herr Zaluski

Till Beham, Leonie Blattner, Daniel Breitenbach,

Vincent Breme, Elona Daka, Svenja Ecker,

Marvin Gutermann, Leon Hefner, Tobias Nowak,

Leif-Niklas Schinkmann, Ramona Stenger, Lukas Trageser,

Tino Werner, Kristin Weßner, Tobias Wuttke

Wenn man dann noch weiß,

dass Frau Scheu sich in all

den Jahren auch noch

zusätzlich in ihrer christlichen

Gemeinschaft in der

Kinder- und Jugendarbeit

engagiert hat, wird deutlich,

wie viel Energie und

Leidenschaft Frau Scheu in

ihre Tätigkeit einbringt. Beeindruckend war für mich auch ihr tiefer,

persönlicher Glaube einerseits, andererseits aber auch das

fundierte, theologische Wissen, das sich Frau Scheu durch das

Studium angeeignet hatte. Im Umgang mit den Schülern - und

manchmal auch mit Kolleginnen und Kollegen - konnte sie mit

ihrer offenen und direkten Art schon auch starke Akzente setzen.

Aber jeder, der sie etwas näher kannte, wusste, dass es ihr

immer ein Anliegen war und bis heute ist, gerecht und authentisch

zu handeln.

Wir danken Frau Scheu für die enorme Kraft und das Herzblut,

das sie in ihre Arbeit an der PGS-Kahl gelegt hat und wünschen

ihr von Herzen noch viele, entspannte Jahre mit ihrem Mann,

ihren Kindern und Enkelkindern. Alles Gute und Gottes Segen!

P.S. Und wenn dann wieder mal die Grippewelle zuschlägt und

wir dringend Vertretungsbedarf haben, dann darf ich doch sicher

mal anrufen, nicht wahr?

Joachim Witzmann,

Schulleiter Grund- und Mittelschule

Klasse 9b

Klassenlehrerin: Frau Scheu

Joel Bauer, Alisa Bergmann, Michelle Berwanger, Marcel

Dahinten, Carolin Dirlam (nicht auf dem Bild), Michelle

Herold, Kevin Hestermann, Jan-Peter Kern, Paul Knakowski,

Steffen Meyer, Dennis Riegel, Lisa Marie Roll, Mark Sauer,

Julian Schneider, Joel Schellenberg, Judith Tenbrink

19

Mittelschule


Neue Aufnahmebedingungen

für die Wirtschaftsschule

Für das kommende Schuljahr haben sich die Aufnahmebedingungen für die Wirtschaftsschule geändert. Generell gibt es

zusätzliche Möglichkeiten auf die Wirtschaftsschule zu wechseln, sei es auf die 4-stufige wie auch auf die 2-stufige Wirtschaftsschule.

Neben den bisher bekannten Bedingungen gelten nun noch folgende Möglichkeiten:

Aufnahmebedingungen 4-stufige Wirtschaftsschule (Klasse 7 - 10)

Schüler aus der 6. und 7. Klasse haben ebenfalls die Voraussetzungen für die Wirtschaftsschule erfüllt, wenn Sie die Aufnahmeprüfung

in die Mittlere-Reife-Klasse der Mittelschule bestanden haben.

Wenn bayerische Schüler der Mittelschule und hessische Hauptschüler aus der 6. und 7. Klasse im Jahreszeugnis einen

Notendurchschnitt von mindestens 2,66 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik haben, können sie sich nun ebenfalls

für die Wirtschule anmelden.

Aufnahmebedingungen 2-stufige Wirtschaftsschule (Klasse 10 - 11)

Zusätzlich können Schüler der 9. Klasse der Mittelschule, die die Jahrgangsstufe erfolgreich durchlaufen haben, aber keinen

qualifizierenden Hauptschulabschluss nachweisen, in die 2-stufige Wirtschaftsschule aufgenommen werden. Diese Schüler

müssen dann eine Probezeit bis zum Zwischenzeugnis der 10. Klasse bestehen. Grundlage für ein Bestehen der Probezeit

ist die erbrachte Leistung sowie die pädagogische Wertung der Gesamtpersönlichkeit des Schülers.

Falls Sie und Ihr Kind nun Interesse am Besuch der Wirtschaftsschule haben und durch die erweiterten Aufnahmebedingungen

ein Besuch möglich wäre, können Sie uns bis einschließlich 03.08.2012 in der Schule erreichen. Sollten noch Fragen offen

sein, beraten wir Sie gerne.

Informationen erhalten Sie unter:

Paul-Gerhardt-Schule Kahl

Wirtschaftsschule

Freigerichter Str. 12

63796 Kahl am Main

Tel.: 06188 911211

ws@pgs-kahl.de

www.pgs-kahl.de

Bewegungsraum im Ausnahmezustand

Bücher, Bücher und noch mehr Bücher

Wirtschaftsschule 20

So viel Auswahl - und für jeden etwas dabei. Zwei Wochen lang herrschte im

Bewegungsraum im PAULA der Ausnahmezustand. Überall waren Bücher aufgestellt.

Es gab unterschiedliche Kategorien, die breit gefächert für die Altersstufen

der 5. bis 9. Klassen eine Auswahl boten. So gab es beispielsweise eine

Fantasy-Ecke, den Bereich Jungen lesen, Liebe im Jugendbuch, Sachbücher

der unterschiedlichsten Art, Abenteuer und, und, und… Nicht nur die Paula-

Besucher hatten die Chance das Angebot zu nutzen. Viele Klassen statteten

der Ausstellung während des Deutschunterrichts einen Besuch ab und waren

begeistert. Eine in der Mitte des Raumes aufgestellte Litfaßsäule, die als

Gästebuch diente, war übersät mit Kommentaren wie: „gute Auswahl!“,

„Cool“, „macht echt Spaß hier!“. Einen zusätzlichen Anreiz bot das Bücherquiz,

mit dem man durch das Stöbern in den Büchern auf die Lösungen stieß. Als

Preise winkten Buchgutscheine und natürlich auch die Leselust.

Eva Hüttenhein, Fachlehrerin Mittel- und Wirtschaftsschule


Liebe Christa-Maria,

irgendwann kommt einmal der Augenblick, an dem sich Wege trennen.

In diesem Sommer beginnt für dich und uns so ein Augenblick.

Seit Beginn der Wirtschaftsschule hast du als Sekretärin diese Schulform

mit gestaltet, geprägt und dich um all ihre Belange hervorragend

gekümmert. Bisher hat die Wirtschaftsschule bereits 4 unterschiedliche

Schulleiter/Schulleiterinnen und deren Stellvertreter erlebt, die

sich alle auf dein Wissen, deine Kompetenz und dein Engagement

verlassen konnten. Seit 1996 bist du die freundliche Stimme am Telefon,

das hilfsbereite Lächeln im Wirtschaftsschulsekretariat und vor

allem der ruhige Pol in hektischen Zeiten. Darüber hinaus hast du dich

stets in das Schulleben eingebracht, besonders deine Mitarbeit bei

Open House und dein Engagement im Schulverein war dir wichtig.

Doch ab September hast du dir neue Wege vorgenommen, die du

gehen möchtest. Dein wohlverdienter Ruhestand wartet auf dich und

es gibt neue Wege zu entdecken, Wege, die vielleicht etwas ruhiger

und entspannter sind als die hektischen Zeiten in unserer Schule. Wir

freuen uns mit dir, dass du nun mit deinem Mann gemeinsam deinen

Ruhestand genießen kannst. Für all die langen Jahre hier an der PGS

möchten wir dir, und ich vor allem, von Herzen danken und dir sagen,

dass wir dich vermissen werden. Es war mit dir eine schöne, eine

ereignisreiche und eine gesegnete Zeit hier an der PGS. Dank deiner

guten Einarbeitung wird nun Silvia Schüssler deine Arbeit an der Wirtschaftsschule

fortsetzen. Wir wünschen dir und deinem Mann eine

erfüllte und gesegnete Zeit in eurem Ruhestand und freuen uns

immer, wenn du bei uns vorbeischaust.

Rätsel, Rätsel, nichts als Rätsel?

Die Wirtschaftsschule führt in diesem

Schuljahr eine Vielzahl an

Projekten durch. Über Einige

haben wir bereits berichtet, manche

Projekte laufen noch, so auch

das Projekt „Wirtschaftsschulrätselheft“.

Hier haben sich 7 Schüler

(Florian, Eric, Tim, Lukas, Elias,

Jann und Sebastian) der Klasse

9W zusammengefunden und wollen

zu Wirtschaftsschulthemen ein

Rätselheft erstellen. Der Arbeitsauftrag

klingt einfacher als er ist.

Zuerst einmal mussten sich die

Schüler einen Überblick

über die verschiedenen

Rätseltypen verschaffen.

Schnell stellte sich heraus,

dass das klassische Kreuzworträtsel

wirklich schwierig

zu erstellen ist, da sich

offene Lücken einfach

nicht schließen lassen. Alle

Schüler konnten für ihr

Lieblingsfach ein Rätsel

erstellen. Doch trotz großem

Eifer traten schon

Christa Krämer mit ihrer Nachfolgerin Silvia Schüssler

Karin Kremkus, Schulleiterin Wirtschaftsschule

bald die ersten Probleme

auf. Wie formuliert man

seine Rätselfrage, damit

nur ein Wort als Antwort

möglich ist? Welche Fragen

kann man zum

Thema Datenverarbeitung

stellen? Wie schafft

man es, dass die Rätselfragen

nicht zu leicht

aber auch nicht zu

schwer werden? Welcher

Rätseltyp passt zu meinen

Fragen? Wie setze

ich mein Rätsel im PC

um? Eine Vielzahl an

„Rätseln“, die vorab

gemeinsam gelöst werden

müssen. Doch selbst wenn die Fragen ausgedacht und die

Antworten notiert sind, ist es noch ein arbeitsreicher Weg bis zu

einem fertigen Rätselheft. Fast 20 Rätsel zu unterschiedlichen

Themen sind schon fertig. Damit die erste Ausgabe vor den Sommerferien

erscheinen kann, muss das Team noch so manches

Rätsel knacken. Lassen wir uns also überraschen, ob das Rätselteam

der 9W es wirklich schafft das erste „Wirtschaftsschulrätselheft“

an der PGS zu erstellen. Wir wünschen gutes Gelingen.

21

Karin Kremkus - Projektleitung -Leiterin

der Wirtschaftsschule

Wirtschaftsschule


Projektarbeit

Was machen Lehrer

in ihrem Privatleben?

Wir fragen bei Herrn Adam nach!

Es war ein sonniger Montagnachmittag,

als wir zum Lehrerzimmer liefen

um mit Herrn Adam ein Interview zu

führen. Wir klopften an der Tür des

Lehrerzimmers und Herr Adam öffnete

uns. Er lächelte. Zusammen gingen

wir in sein Klassenzimmer. Der

Raum war verlassen (die Reinigungskraft

war gerade mit dem Putzen fertig),

aber hell beleuchtet von der

Sonne, die durch das Fenster schien.

Wir setzen uns hin und fragten ihn,

was seine Hobbys seien. Er erzählte

uns, dass er Pferde hat, ganz besondere

Pferde, die Bäume aus dem

Wald ziehen und sehr gemütlich sind.

Er kommt in der Woche täglich ein

bis zwei Stunden dazu, sein Hobby

auszuüben. Außerdem liebe er den

Zirkus. Auf die Frage, wie er an unsere

Schule gekommen sei, antwortete

Herr Adam, dass er zufällig auf unse-

Wirtschaftsschule 22

re Schule gekommen sei. Er wollte

Lehrer werden, weil er sehr gerne mit

Jugendlichen zusammenarbeitet. Er

findet es schön, wenn die Schüler gut

im Unterricht arbeiten. Herr Adam

war vorher an der Hauptschule in

Furth im Wald und in der VHS in

Cham angestellt. Sein schlimmstes

Schulerlebnis war die Referendariatszeit.

Daran denkt er nicht gerne

zurück. Außerdem verriet er uns,

dass er gerne Antenne Bayern und

Bayern 3 höre. Als wir nach seinem

Lieblingsschauspieler fragten, überlegte

er kurz und sagte dann, dass

das Heinz Erhardt sei. Überrascht

waren wir, dass er am liebsten Pizza

essen und dazu eine Apfelsaftschorle

trinken würde. (Wir hätten eher auf

Schnitzel und a ordentliche Maß Bier

getippt. So kann man sich täuschen).

Es war ein sehr nettes Gespräch mit

Wir fragen bei Herrn Bremer nach!

Mittwoch, 2. Pause im Klassenzimmer

von Herrn Bremer. Eine ungewöhnliche

Zeit für Schüler. Aber wir hatten

uns hier mit Herrn Bremer verabredetet

und wollten ihm ein paar Fragen

stellen. Die Sonne schien durch die

Fenster und Tische und die Luft zeigte,

dass hier gearbeitet worden war.

Wir setzten uns an sein Pult. 4 Stunden

Unterricht hatten ihn gezeichnet

und dennoch saß er fröhlich und sehr

sympathisch und offen vor uns.

Auf unsere Frage, was seine Lieblingshobbys

seien, antwortete er mit

Tennis und ins Kino gehen. Allerdings

bedauere er, dass er heute keine Zeit

mehr dafür fände. Fürs Kino sagte

der „selbsternannte Cineast“ würde

es 1-2 mal in 2 Monaten reichen.

Seine Lieblingsschauspieler wären

Denzel Washington und Sandra Bullock.

Seine liebste Musikrichtung

wäre Klassik und Pop, am liebsten die

aktuellen deutschen Künstler.

Was wäre Leben ohne Essen? Seine

Lieblingsgerichte sind Hühnchen auf

Reis und Latte Macchiato. Mit einem

Schmunzeln im Gesicht sagte er weltmännisch

und mit einer gewissen

Ähnlichkeit mit James Bond:

„geschüttelt, nicht gerührt und ohne

Zucker, falls es jemand wissen will“.

Als wir ihn fragten, wie er an unsere

Schule gekommen sei, erzählte er

uns, dass er einen Tipp von einem

anderen Lehrer aus einer anderen

Schule bekommen hätte und sich

daraufhin beworben hat. Davor hatte

er in der Hauptschule Riemerling im

Landkreis München unterrichtet.

Warum er überhaupt Lehrer werden

wollte, wollten wir wissen. Seiner

Meinung nach sei Lehrer der spannendste

Beruf und überhaupt möge

er es, Kindern und Jugendlichen zu

helfen und etwas mitzugeben.

Zum Schluss fragen wir ihn noch, was

seine schönsten Erlebnisse heute und

damals in der Schule waren. Darauf

erwiderte er, dass er früher den Skikurs

gerne mochte und heute den

Herrn Adam. Wir freuen uns darüber,

einen so herzlichen Lehrer an die

Schule bekommen zu haben und

wünschen ihm eine schöne Zeit an

unserer Schule.

Katrin G., Schülerredaktion

Ausflug mit seiner Klasse in den Kletterwald

nach Heigenbrücken. Nachdem

er uns noch eine kleine Lektion

über Kaffee bei seinem Lieblingsitaliener

gegeben hat, verabschiedeten

wir uns. Spannend, einen Lehrer in

der zweiten Pause mal anders zu

erleben.

Katrin H., Schülerredaktion


Die Basis einer Schrift sind Bildinhalte??!

Diese Aussage hört sich erst mal etwas

komisch an, aber nicht so für Japaner aus

dem Osten, wie uns von Geographielehrerin

Frau Hüttenhein und Herrn Volker Gempt

erklärt wurde. Er kam als Ehrengast extra aus

Frankfurt am Main in den Erdkundeunterricht

unserer 9. Klasse der Wirtschaftsschule.

Herr Gempt, ein Spezialist für die japanischen

Schriftzeichen und Präsident der Deutsch-

Japanischen Gesellschaft, zeigte uns die Grundlagen dieser

Sprache und deren Schrift. Neben den chinesischen

Schriftzeichen (Kanji) wird auch mit zwei eigenen Schriften

„gezeichnet“. Zum einen mit Hiragana und außerdem

mit Katakana.

Er erzählte uns von seinem jahrelangen Aufenthalt in dem

Land, in dem die Sonne aufgeht, wie er seine Frau als Einheimische

kennenlernte und dort seine Arbeitserfahrungen

sammeln konnte. Außerdem haben wir durch ihn

erfahren, was die Gewohnheiten, Traditionen, die Landes-

Besuch von der anderen

Seite der Welt

sportarten, die Landesgerichte und die verschiedenen

Formen der Religion von den asiatischen Menschen sind

und bedeuten. Wie auch die extrem strengen Schulanforderungen

in Japan, die zur Weiterbildung der jungen

Generation festgelegt wurden und hartnäckig durchgesetzt

werden Dies beispielsweise an Privatschulen mit

einer 6 Tage Woche bis 18:00 Uhr und mit einer einheitlichen

Schuluniform. Als das erzählt wurde waren alle

sprachlos und glücklich mit der deutschen Schulform lernen

zu dürfen. ZWINKER, ZWINKER

23

Paulina S., 9W

Planspiel Börse im Projektunterricht

In diesem Schuljahr nahmen am Planspiel Börse der Sparkasse

Aschaffenburg-Alzenau zwei Gruppen von der Wirtschaftsschule

teil. Betreut wurden „Die Abzocker“ (Pascal

K., Tobias L. und Philipp B.) und die „PGS-AG“ (Patrick S.,

Max J. und Florian L.) von Frau Kaps im Rahmen des Projektunterrichts.

Leider ging in diesem Jahr kein Gewinn an

uns, aber: Mitmachen ist alles! Und ein bisschen Spannung

war allemal dabei! Das Planspiel Börse lief vom 04.

Oktober bis zum 14. Dezember 2011 über insgesamt 10

Wochen. Jede Spielgruppe bekam ein Startkapital von

50.000 € in ein virtuelles Depot. Ziel war es, die 50.000 €

zu vermehren. Wer am Schluss den meisten Gewinn

erwirtschaftet hatte, gewann z.B. eine Reise nach Berlin.

Das Geld, das zur Verfügung stand, musste man mittels

Aktien oder festverzinslichen Papieren vermehren. Man

hatte die Wahl zwischen risikoreichen Aktien, die ihren

Kurs jederzeit nach oben oder unten verändern konnten.

Oder man konnte fest verzinste Wertpapiere kaufen. Auf

diese bekam man den festen Zinssatz, wie z.B. bei Staatsanleihen,

d.h. man konnte damit keinen Verlust machen.

Allerdings auch keinen großen Gewinn. Mit den risikoreicheren

Aktien war es möglich, große Gewinne zu machen,

allerdings auch Verluste. Es war der Gruppe frei gestellt,

in welches Unternehmen sie investieren wollte. Ob man

nun Gewinn oder Verlust machte, hing ganz vom dem

Markt ab. So konnte man z.B. Aktien von Apple, Adidas

und Google kaufen. Von den Aktien konnte man eine

beliebige Anzahl kaufen und auch wieder verkaufen. Hat

man allerdings fest verzinste Wertpapiere gekauft, so soll-

te man diese über die ganzen 10 Wochen behalten, da

man dort über den Zeitraum, in dem man dieses Wertpapier

besaß, Zinsen bekam. Bei diesen Wertpapieren sind

die Zinsen allerdings meist unter dem Marktzinssatz. Bei

Aktien von Apple war das anders, dort war ein ständiges

Auf und Ab mit dem Kurs. Man musste zum richtigen Zeitpunkt

kaufen und zwar dann, wenn der Kurs relativ niedrig

war und sobald der Kurs anfing zu steigen, musste

man ihn genau im Auge behalten, um zum richtigen Zeitpunkt

zu verkaufen. Innerhalb der Teams wurde die

Arbeit aufgeteilt und es wurde gemeinsam besprochen,

wann welche Aktien gekauft wurden.

Christoph S., 10W

Projektarbeit

Wirtschaftsschule


Abschlussklassen der Wirtschaftsschule

Klasse 11Wa

Klassenlehrer:

Herr Schölzel

Robin Appel,

Carolin Eiber,

Steffen Hanke,

Denise Keimig,

Tim Miltenberger,

Jan Möllenbeck,

Sandro Nagl,

Okan Öztürk,

Giulio Remmel,

Severin Schmidt,

Lukas Sidaravicius,

Tobias Spatz,

Laura Staab,

Nico Wombacher

nicht auf dem Bild:

Carolin Eiber,

Steffen Hanke

und Tim Miltenberger

Wirtschaftsschule 24

Klasse 10W

Klassenlehrerin: Frau Kaps

Anna Bathon, Philipp Bozem, Larissa Brückner, Elias Dreisbusch, Jana-Lorena Fecher, Angela Fell, Marie Nicole Flaschenträger,

Daniel Fohrmann, Lea-Rebekka Frucht, Selin Jenny Gilmer, Maximilian Jost, Pascal Klassen, Florian Litsch, Tobias Lotz,

Eva-Maria Müller, Jannis Roth, Anina Sauer, Maureen Schäfer, Christoph Schwierz, Vanessa Seewald, Patrick Julian Stadtmüller,

Sertac Steudl (nicht auf dem Bild), Fabian Jonathan Szallies, Maximilian Weitz


Samstag

29.SEPTEMBER 2012

Veranstalter:

Christlicher Schulverein Hanau

und Kahl e.V. - Förderverein

Christlicher Schulen und

Einrichtungen e.V.

Weitere Infos:

Tel. (06188) 911210

Internet: www.

10stundenlauf.de


Große Zufriedenheit mit der Arbeit der PGS

Evaluation an der Paul-Gerhardt-Schule Kahl im Schuljahr 2011/2012

Eine große Beteiligung und eine außergewöhnlich hohe Zustimmung zur Arbeit der Paul-Gerhardt-Schule Kahl ist das Ergebnis der

Befragung aller Schüler, Eltern und Mitarbeitenden. Wir freuen uns sehr über die überwiegend guten Werte in allen Bereichen und

danken allen Eltern und Schülern, dass sie sich Zeit für die Befragung genommen und damit ihr Interesse an der Arbeit der Schule

gezeigt haben. Laut Aussage der Evangelischen Schulstiftung erreichen vergleichbare Schulen selten einen so hohen Grad der Zustimmung.

Die Auswertung hat ergeben, dass bei allen Befragten die Arbeit der Schule sehr positiv eingeschätzt wird. In vielen Bereichen gibt

es eine hohe Zufriedenheit. Das zeigt auch die Tatsache, dass die Einschätzungen der Befragten meist dicht beieinander liegen, es

gibt nur selten eine breite Streuung der Bewertungen. In der Befragung wurden zuerst die Erwartungen an die Schule abgefragt,

danach die Einschätzung der Realität. Entscheidend für die Qualität einer Schule ist die Distanz der Wahrnehmung der schulischen

Realität zu den Idealen einer guten Schule. Bei den meisten Fragen hat sich gezeigt, dass nur eine vergleichsweise geringe Distanz

besteht. Das bedeutet, dass bereits ein hohes Realitätsniveau erreicht wird. Wir werden alles daran setzen, die gute Arbeit der Schule

weiter fortzusetzen und an den kritisch beurteilten Stellen zu verbessern.

Ergebnisse der Elternrückmeldung zur „christlichen Schule

Kreis-Symbol - idealer Wert, Dreieck-Symbol - realer Wert

Die Auswertung ist insgesamt sehr umfangreich und wurde bereits im Elternbeirat vorgestellt. Die Ergebnisse der Elternbefragung

können Sie auf unserer Homepage einsehen: www.pgs-kahl.de/evaluation. Daher werden hier nur einige markante Ergebnisse herausgestellt:

• Hohe Zustimmung zur Vermittlung der christlichen Werte. Hier übersteigt der Realwert sogar den Wert der Erwartungen.

• Lehrkräfte helfen, wenn Schüler beim Lernen Schwierigkeiten haben.

• Schüler erhalten immer wieder Hilfen, wie sie alleine lernen und arbeiten können.

• Schüler werden mit ihren Sorgen nicht alleine gelassen.

Allgemein

26


• Vor allem in der Grundschule gehen die Klassen zum Lernen oft aus der Schule heraus.

• Es wird darauf geachtet, wie wir miteinander umgehen, trotzdem muss die Kommunikation zwischen Schülern

und Lehrern noch besser werden.

• Je jünger unsere Schüler sind, desto lieber gehen sie in die Schule.

• Hohe Zustimmung zur Qualität der Info-Veranstaltungen für Eltern.

• Die Ausstattung der Schule und der Zustand des Gebäudes werden deutlich kritisiert.

Wenn wir die Ergebnisse zusammenfassen, stellen wir fest, dass die Schule im Bereich der Vermittlung des Glaubens und der Werte

die Erwartungen der Eltern und Schüler teilweise übertrifft. Bei den Schülerinnen und Schülern zeigte sich eine hohe Zufriedenheit

mit der Qualität des Unterrichts und den Umgangsformen. Hohe Übereinstimmung gibt es bei der Kritik am Zustand des Gebäudes.

Hier gibt es aber schon eine gute Nachricht: Wir haben nach langen Verhandlungen mit Regierungsbehörden und Banken jetzt die

Zusage, dass wir im kommenden Schuljahr mit der Sanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule beginnen können. Der

Architekt ist schon mit den entsprechenden Planungsarbeiten beauftragt und wir werden im 1. Halbjahr des kommenden Schuljahres

den Spatenstich haben.

Das Kollegium hat sich bereits in mehreren Konferenzen und an einem Pädagogischen Tag mit den Ergebnissen auseinandergesetzt.

Dabei wurden einige Schwerpunktthemen ausgewählt. Nach den Schulformen getrennt werden wir auch im kommenden Schuljahr an

diesen Punkten weiterarbeiten und in konkreten Schritten die Arbeit der Schule weiter verbessern.

An der Befragung haben insgesamt 268 Eltern, alle Schüler und alle Mitarbeitenden der Schule teilgenommen. Unter dem Fachbegriff

„externe Evaluation“ haben wir im Schuljahr 2011/2012 die Befragung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Schulentwicklung und

Evaluation, Nürnberg, durchgeführt. In der Vorbereitung und Auswertung wurden wir beraten durch Mitarbeitende der Evangelischen

Schulstiftung in Nürnberg, eine Einrichtung, die uns seit vielen Jahren in der Entwicklung unserer Schule begleitet und unterstützt.

WWSE (Wahrnehmungs- und wertorientierte Schulentwicklung) ist ein Schulentwicklungskonzept, das schon in über 500 allgemein

bildenden und beruflichen Schulen eingesetzt wurde. Informationen unter www.wwse-moderation.de. Im Anschluss an eine Zweitmessung

in einigen Jahren wird unsere Schule das Zertifikat des Institutes für Schulentwicklung und Evaluation der Evangelisch-Lutherischen

Landeskirche Bayern erhalten.

Martin Wunderlich, stellv. Schulleiter Grund- und Mittelschule

PGS erstmals auf Familienmesse…

Impressum

Lernen, Leben, Lachen

Zeitschrift der Paul-Gerhardt-Schulen

Kahl und Hanau - Ausgabe Kahl -

erscheint drei Mal jährlich im Verlag

Wort im Bild GmbH, Altenstadt

in einer Auflage von 1650 Ex.

Herausgeber:

V.i.S.d.P.

Christlicher Schulverein Hanau und

Kahl am Main e.V. • Freigerichter Str.

12 • Geschäftsführer Klaus Käfer •

63796 Kahl • Telefon (06188) 911210

Redaktion:

C. Birkholz • P. Böhn • F. Bremer •

T. Gasche • E. Grimm • A. Holzke •

M. Lippert • K. Richter • M. Roldan •

M. Umbach • A. Wunderlich

E-Mail: schulzeitung@pgs-kahl.de

Am 20. Mai 2012 fand in der Kultur- und Sporthalle Haibach der regionale Familientag mit

großer Familienmesse statt. Unter den rund 70 Ausstellern war auch erstmals die PGS-Kahl

dabei. Mit einem kunterbunten Stand, der ausführlich das Geschehen der einzelnen Schulformen

widerspiegelte, präsentierten Schulleitung, Geschäftsführung und engagierte Eltern

mit Freude unsere Schule. Wir führten gute und informative Gespräche mit interessierten

Eltern und bastelten nebenbei mit den Kindern wunderschöne Lesezeichen. Es war ein

gelungener Werbeauftakt unserer Schule und hat uns alle zur Teilnahme an der nächsten

Familienmesse oder anderen Veranstaltungen dieser Art angeregt.

Anzeigen:

Wort im Bild Öffentlichkeitsarbeit

Eichbaumstraße 17

63674 Altenstadt

Fon (06047) 9646-0

Fax 964615

Fotos: privat

Druck + Verarbeitung:

Wort im Bild Druck-Service/

Altenstadt/Waldsiedlung

Verlagsanschrift:

Wort im Bild GmbH

Eichbaumstr. 17b

63674 Altenstadt

Tel. (06047) 9646-0

Fax (06047) 964615

E-Mail: info@wortimbild.de

Internet: www.wortimbild.de

Schulanschrift Kahl:

Freigerichter Straße 12 • 63796 Kahl

www.pgs-kahl.de

Grund-/Mittelschule:

Telefon (06188) 911210 • Fax 81424

gs@pgs-kahl.de

Wirtschaftsschule:

Telefon (06188) 911211 • Fax 81424

ws@pgs-kahl.de

DAS PAULA

Tel. (06188) 911212 • Fax 81424

Schulanschrift Hanau:

In den Argonnerwiesen 5 • 63457 Hanau

www.pgs-hanau.de

Grundschule/Realschule/Gymnasium:

Tel. (06181) 1804067 • Fax 1804965

sekretariat@pgs-hanau.de

Tanja Gasche, Redaktionsmitglied

Konto Christlicher Schulverein

Hanau und Kahl e.V.

Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau

BLZ 795 500 00 • Konto-Nr. 240 215 012

Konto Förderverein Kahl:

Sparkasse Hanau

BLZ 506 500 23 • Konto-Nr. 61 00 1111

Konto Förderverein Hanau:

Sparkasse Hanau

BLZ 506 500 23 • Konto-Nr. 54 00 1458

Konto 10-Stundenlauf:

Sparkasse Alzenau

BLZ 795 500 00 • Konto-Nr. 240 200 444

Stichwort: „Wir laufen für unsere Schule.“

27 Allgemein


Förderverein FCSE

Fest este e Ver eranstaltungen

anstaltungen

des FCSE PGS-Kahl

PGS-Kahl

Veranstaltung Termin

Kennenlernnachmittag Juli

Elternseminar Oktober

1. Schultag der Erstklässler Mittwoch 3. Septemberwoche

10-Stunden-Lauf September

Weihnachtsmarkt MS/WS Dezember (2-jährig)

Allgemein

Schulbus

Wir bieten eine eigene

Schülerbeförderung mit

zwei Fahrtrouten

Schülerlotsen

Der morgendliche Lotsendienst

sorgt für sicheres Ankommen

in der Schule.

Offene Ganztagsschule

Unterstützung und Förderung

der Lernzeit und Freizeitangebote

Elterncafé

Das Elterncafé sorgt bei vielen

unserer Veranstaltungen

für Genuss und Gemütlichkeit.

Büchertisch

Der Büchertisch bietet christliche,

pädagogische und unterhaltsame

Medien und Literatur.

Unterstützung des Schulvereins

Wir unterstützen z.B. den Schulkauf

oder die Anschaffung neuer Spiele

und Lehrmittel etc.

28

Ich unterstütze die Kinder der PGS!

Über die Arbeit des FCSE haben wir uns informiert. Wir sind mit den

Grundsätzen und Zielen einverstanden und möchten dem Förderverein

beitreten. Mit einer jährlichen Beitrags-Abbuchung von unserem

unten angegebenen Konto sind wir bis auf Widerruf einverstanden,

ebenso mit der Speicherung unserer Daten für die internen Verwaltungszwecke

des FCSE.

!

Unser Online-Formular

finden Sie unter:

www.pgs-kahl.de/foerderverein

40,-- Euro Mindest-Mitgliedsbeitrag für Einzelpersonen oder

Familien (bei 1 Stimmberechtigung) oder

260,-- Euro Mitgliedsbeitrag für Firmen oder

freiwilig höherer Mitgliedsbeitrag von ________ Euro.

Konto-Nummer:

Bankleitzahl:

Bank:

Kontoinhaber:

Straße:

PLZ/Ort:

E-Mail:

Datum und Unterschrift des Kontoinhabers


Tag der offenen Tür - PGS Kahl

Interessiertes Publikum genießt

Darbietungen von PGS-SchülerInnen

Zum Tag der

offenen Tür

am 23. März

2012 hatten

die LehrerInnen

und SchülerInnenintere

s s a n t e

Schwerpunkte

ihrer Schulform vorbereitet und mit Elan präsentiert. Das Angebot, durch die Schulräume geführt zu

werden, nahmen die zahlreichen Besucher gerne an. Infostände zum Schul- und Förderverein, Spendenprojekte

sowie zur Schulpartnerschaft Ungarn gaben Einblick in schulformübergreifende Gesamtaktivitäten

der PGS. Bei Kaffee und Kuchen in der Aula und im Bistro des PAULA wurden interessante

Gespräche geführt, die zum Teil gezielte Fragen beinhalteten, was das Interesse der Besucher

und/oder künftigen Schüler an der PGS

in Kahl nur unterstreicht.

Die Grundschule (GS) bot neben Lernspielen,

Schreiben und Rechnen (natürlich

:) ein buntes Mitmach-Programm:

vom Trommelworkshop, Sinnesparcours

über Basteln und Vorlesestunde in der

Bücherei bis hin zu Darbietungen

der Chor- und Tanz-AG genossen

die Besucher das bunte Treiben

in den Schulhallen.

Die SchülerInnen der

Mittelschule (MS) präsentierten u.a. die Bereiche: Informatik/Projektarbeit

im Fach Wirtschaft, Fachbereich Soziales, Berufsorientierung/Praktikum, Tage

der Orientierung, Projektprüfung Bewegungskünste sowie die Schulküche

und das Projekt „Schulhund“ und Werken/Projektarbeit „Technik“.

Einen Stand in der Aula hatte die Wirtschaftsschule (WS) im 1. Stock

des PAULA und hier ihre Präsentationen aufgebaut. Neben den allgemeinen

Informationen über die WS (Eingangsvoraussetzungen, Stundenverteilung

usw.) wurden viele Projekte, wie das selbstregulierte

Lernen, Mc Paper School Shop, Marketingprojekt, „Kunst und Schule“,

Ausstellung zu den 10 Geboten uvm. vorgestellt. Ebenfalls waren

die Streitschlichter und der Sanitätsdienst mit praktischen Übungen

und Beispielen vertreten. Ein Teil der Interessenten hatte sich für

die WS zu diesem Zeitpunkt bereits angemeldet.

Carola

Birkholz,

Redaktionsmitglied

29 Allgemein


Fallen Hausaufgaben unter Kinderarbeit?

Lernt man tatsächlich für das Leben und nicht nur für die Schule?

Auszüge aus einem Vortrag von Conny Käfer, Sozialpädagogin,

am 27. März 2012 in der PGS Kahl

Dass Hausaufgaben Arbeit sind, ist jedem klar und

dass Arbeiten, die einem aufgetragen werden, erledigt

werden müssen, auch. Dass aber Hausaufgaben so

oft zu einem echten Problem zu Hause werden können,

nicht nur für die Schüler selber, sondern auch für

deren Eltern - das ist für alle Beteiligten eine echte

Herausforderung. Der „erfolgreiche“- sprich effiziente

Umgang mit dem Hausaufgabenstress hängt maßgeblich

von verschiedenen Faktoren ab, die wir zwar nicht

komplett ausschalten, wohl aber ein bisschen zum

eigenen Nutzen beeinflussen können.

• Das Lernumfeld: (äußere Bedingungen)

Entscheidend für die Arbeitshaltung, die Grundeinstellung

zu Verantwortung, Selbstdisziplin und Pflichtbewusstsein

ist das Umfeld, in dem die Kinder aufwachsen.

Den Umgang mit den kleinen und großen Herausforderungen

des Alltags mit Eigenverantwortung und

Zuverlässigkeit erleben unsere Kinder täglich und

zuerst in der eigenen Familie und natürlich durch die

Beobachtung ihrer unmittelbaren Umgebung. Kinder

lernen mehr unbewusst am Vorbild ihrer

Umwelt, als bewusst durch unsere formulierten

Erziehungssaussagen (Pestalozzi) und damit haben

wir als Eltern - ob wir das wollen oder nicht - eine

unmittelbare Vorbildfunktion für unsere Kinder. Wir

setzen die Maßstäbe an denen wir die „Leistung“

unserer Kinder messen können und wir sind es, die

unsere Kinder bei der Entwicklung ihrer eigenen

Arbeitseinstellung fördern und unterstützen müssen.

• Die „Beziehungskiste“: (innere Bedingungen)

Natürlich ist Arbeit (hier gemeint: für unsere Kinder

die „Hausaufgaben“) zunächst mal Anforderung und

Stress und erst in zweiter Linie - wenn überhaupt -

Spaß am Lernen. Das Leben ist eben kein Ponyhof und

schon die Aussage „Erst die Arbeit, dann das Spiel“

setzt da klare Prioritäten. Trotzdem - und das wissen

wir alle aus eigener Erfahrung - lernt es sich leichter,

wenn etwas Spaß macht und wir uns den

gestellten Anforderungen

nicht hilflos ausgesetzt

fühlen.

Dazu braucht

es eine

gewisse

Wohlfühlat

30

mosphäre, in der Kinder entspannt und konzentriert

arbeiten können. Wichtig dabei sind eindeutige Vorgaben

(Arbeitsplatz, Organisation und Dauer der

Arbeitsphasen, Zielvereinbarung für einzelne Arbeitsschritte),

klare Regeln und das Wissen um Angenommensein.

Über Sinnerfüllung und Freude am

Leben entscheidet weniger der schulische Werdegang,

als vielmehr eine reife Persönlichkeitsentwicklung

(W. Bergmann). Und das heißt eben

nicht nur Engagement in Bezug auf Lernerfolg und

Schulnoten, sondern ebenso gezielte Förderung sozialer

und emotionaler Kompetenzen.

• Die „Schaltzentrale“ Gehirn:

(Vererbte Bedingungen)

Die Grundlage für das Phänomen Lernzuwachs ist

unser Gehirn. Aus der Lernpsychologie weiß man,

dass „Wissen“ nicht nur das reine Ansammeln von

Fakten und Daten ist und dass „Lernen“ das

Zusammenspiel von emotionalem Empfinden (EQ)

und logischem Denken (IQ) beinhaltet. Also wird die

messbare Schulleistung unserer Kinder einerseits

durch die (angeborene) Gehirnleistung und andererseits

durch die (beeinflussbare) Lernbereitschaft

bestimmt.

Lernen ist ein ganzheitlicher, gehirnorganischer

Prozess, bei dem sowohl emotionale als

auch informelle Fähigkeiten gefragt sind.

(Peter Fenske, AOL)

Ob die schulischen Anforderungen den Fähigkeiten

eines Kindes entsprechen oder dessen Möglichkeiten

permanent überreizen und damit eher Frust und Verweigerung

statt Freude und Begeisterung auslösen,

ist der Anspruch an uns als Eltern, unsere Kinder

objektiv und wohlwollend zu beurteilen. Es geht

darum, die eigenen Grenzen auszuloten und die

bestehenden Möglichkeiten optimal zu nutzen.

• Der Lerntyp: (Erlernbare Bedingungen)

Jeder Mensch ist anders - das beginnt schon im kleinsten

Kindesalter beim Essen oder Schlafen und wird

später in der Schule beim Interesse an bestimmten

Fächern, dem Ehrgeiz im Sport oder dem Durchhalten

beim Instrument lernen noch deutlicher. Für uns

Erwachsene ist es ganz selbstverständlich unseren Alltag

beruflich und privat so zu strukturieren, dass wir

sinnvoll damit umgehen können und wir unserem persönlichen

Anspruch zwischen Verpflichtung und

Bedürfnissen gerecht werden. Stichworte wie Biorhythmus

und Leistungskurve sind uns in diesem

Zusammenhang selbstverständlich geläufig und uns

ist völlig bewusst, dass diese individuell sehr verschieden

sind. Lernen (arbeiten) will gelernt sein und

so unterschiedlich wir leben, so unterschiedlich lernen

wir auch und genauso individuell verschieden sind

eben auch die Lernstrategien, die unsere Kinder brauchen:

die einen müssen es „vor Augen“ haben (visueller

Typ), andere müssen „es ins Ohr“ bekommen

(auditiver Typ) und manch einer muss „begreifen“ um

zu verstehen (manueller Typ).


• Die Schul“pflicht“: (Was muss, das muss �)

So unterschiedlich die Voraussetzungen für jeden einzelnen auch sind, die Erwartungen und die Leistungsanforderungen

in der Schule gelten grundsätzlich für alle gleich - und so wichtig es ist, dass Kinder ihre eigene Verantwortung

in diesem Bereich erkennen, so wichtig ist es auch, dass sie die Unterstützung von zu Hause bekommen,

die sie brauchen. Hilfe zur Selbsthilfe ist hier das Zauberwort und das bedeutet eine gesunde Balance zwischen

fördern und fordern.

• Das Rose- Prinzip: (Unterstützungstipps für Eltern)

R realistische Herausforderung (es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen)

O offene Ohren und Augen für Lob und Kritik (das rechte Wort zur rechten Zeit)

S Selbstorganisation und Eigenverantwortung (aus Fehlern wird man klug)

E Ermutigung, Begleitung und Unterstützung (der Weg ist das Ziel)

Wir können und müssen unsere Kindern zwar unterstützen und ihnen den Weg bereiten, aber trotz aller Hilfe und

allem Wohlwollen: g e h e n müssen sie ihn selber!

Ein Zitat von Karl Rogers am Schluss:

Der einzige Mensch, den man wirklich gebildet nennen kann ist der, der gelernt hat zu lernen.

Fast wie Weihnachten

Durch eine kräftige Finanzspritze (500,- €) des Fördervereins

konnten wir, das PAULA-Team, Spielsachen für den

Außenbereich kaufen. Das Auspacken hatte was von

Weihnachten!�

Das PAULA-Team

am 1. Schultag des Monats…

Seit einigen Monaten gibt es

etwas Neues an der PGS.

Einmal im Monat ist die PGS

fast leer! Alle Schüler der

Mittel- und Wirtschaftsschule

sind… weg! Und das

schon morgens zur 1. Stunde!!!

Des Rätsels Lösung ist

der Ordi - der sie stets zum

1. Schultag des Monats entführt

- und zwar in die Kirche

gegenüber der Paul-

Gerhardt-Schule. 16 Klassen

nehmen an der gemeinsamen

„Monatsandacht“ teil. Aber warum macht Ordi das?

Die Idee dahinter basiert auf dem Leitbild der PGS: Wir wollen

mehr als Schule sein. Wir wollen auch im Glauben wachsen und

zumindest die Grundlage des christlichen Glaubens erklären.

Viele Schüler kennen den christlichen Glauben nur vom Hörensagen

oder haben sich nur sehr wenig damit auseinandergesetzt.

Wir, als PGS, möchten den Schülern jedoch die Möglichkeit

geben, sich mit ihrem Glauben auseinanderzusetzen und eine

begründete Meinung zu formulieren.

Die Schüler hören viel von und über Gott - auch in den täglichen

Andachten der Lehrer. Dabei gibt es Themen, die eher langjährige

Christen ansprechen, aber auch Themen, die eher jeden

ansprechen, egal ob er den christlichen Glauben kennt oder

nicht. Die Monatsandacht soll eine geistliche Grundlage für alle

31

darstellen. Eine klare Linie und ein Ziel

werden verfolgt: Gott kennenlernen, seine

Idee für das eigene Leben verstehen lernen

und eine eigene Entscheidung möglich

machen! Unsere Hoffnung ist es, dass die

Schüler am Ende des Schuljahres wissen,

was sie glauben oder ihr NEIN zu dem, was

sie in den Andachten hören, begründen

können. Durch die Monatsandachten wollen

wir also eine Grundlage schaffen, durch

die Schüler sich für oder gegen den Glauben

entscheiden können, aufgrund dessen,

was sie wirklich über den Glauben wissen.

Außerdem gibt es moderne Musik, lebendige Videos und ein ganz

eigenes Schul-Gemeinschaftsgefühl, wie es nur in einem solchen

Rahmen außerhalb des Unterrichts möglich ist. Wir hoffen daher,

dass die Schüler Gott auf eine

ganz persönliche und lebendige

Art und Weise kennen- und lieben

lernen.

In diesem Sinne freuen wir uns

auf den Anfang jeden Monats.

Ordi Hossu, PAULA-Team


Was hat eine goldene Perle

mit meinem Leben zu tun?

Meditationsgespräch Perlen

des Glaubens am 28.04.2012

Das Gleichnis über den reichen Kaufmann stand am Anfang des

Meditationsgespräches über die Perlen des Glaubens: „Mit dem

Reich Gottes ist es wie mit einem Kaufmann, der auf der Suche nach

kostbaren Perlen ist. Er entdeckt eine Perle von unschätzbarem Wert.

Deshalb verkauft er alles, was er hat, und kauft dafür die Perle.“

(Mt.13,44-45) Für was steht diese Perle? Was ist mit dem Reich

Gottes gemeint? Diese goldene Perle steht für unseren Glauben

und unsere Beziehung zu Gott. Allerdings mussten sich die Teilnehmer

eingestehen, dass sich doch oft andere Dinge in den

Vordergrund drängen und man diese Perle aus den Augen verliert.

Stress, Ärger, Konflikte, aber auch die berufliche Karriere

oder der Besitz sind oft in unserem Fokus und bestimmen

unseren Alltag.

Ein Besinnen auf das Wesentliche im Leben war in den folgenden

Stunden der Inhalt der kurzen Vorträge und dem Austausch

unter den Teilnehmern. Offen und ehrlich wurde über

die einzelnen Perlen gesprochen und so mancher Teilnehmer

war sehr berührt. Die einzelnen Perlen, die auf einem großen

Bodenbild dargestellt wurden, machten es einem sehr leicht

über die Tiefen und Höhen unseres Lebens nachzudenken und

zu entdecken, worauf es doch im Leben ankommt. Sei es die

Ich-Perle, die ganz nah der goldenen Gottesperle liegt und

damit deutlich macht, dass wir Gottes Abbild und damit sehr

kostbar sind. Ein jeder von uns ist ein Original mit seinem ganz

bestimmten Aussehen und unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten

ausgestattet. Habe ich ein Ja dazu? Lebe ich darin?

Diese und anderen Fragen haben die Teilnehmer bewegt. Oder

die Wüstenperle: Ein jeder kennt die Situationen, in denen es

einem nicht gut geht, in denen man mit Konflikten und Problemen

kämpft und keine Perspektive sieht. Diese Zeiten sind oft

schwer, bergen aber in sich eine Chance, um zu erkennen, was

einem wirklich wichtig ist und wofür man sich im Leben einsetzen

möchte. So hat auch Jesus Christus eine 40-tägige

Wüstenzeit direkt nach seiner Taufe erlebt und wurde anschlie-

open house

32

ßend vom Teufel drei Mal versucht! Er verfolgte anschließend

gestärkt und klar seinen Auftrag und seinen Weg. So steht

jede Perle für das Erleben Jesu auf dieser Erde und seinen

Auftrag. Das Leben Jesu und die Rückkopplung auf unser

Leben verdeutlichen die Perlen des Glaubens auf eindrückliche

Art und Weise.

Das Treffen hat zwar nur drei Stunden gedauert, aber war reich

an Inhalt. Es bedarf einer Wiederholung und Intensivierung.

Wir werden am 17.11.2012 und am 02.02.2013

jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr die Perlen des

Glauben erneut kurz vorstellen,

aber dann auch intensiver in die einzelnen Aspekte der Perlen des

Glaubens einsteigen. Die beiden Treffen können unabhängig

voneinander, aber natürlich auch zusammen

besucht werden. Ein separater Flyer

wird noch ausgelegt. Anmeldung im

Sekretariat der Wirtschaftsschule in

Kahl. Jeder der Teilnehmer am

Meditationsgespräch kann

sicherlich nun die obige

Frage „Was hat eine goldene

Perle mit meinem

Leben zu tun?“ beantworten:

„Sehr viel! Es

umfasst mein ganzes

Leben!“

Matthias

Umbach,

stellv. Schulleiter

Wirtschaftsschule

Teilnehmer-

Statements:

1.:

Das Meditationsgespräch

„Perlen des Glaubens“ war

eine wichtige Bereicherung für

uns. Oftmals verlieren wir im Alltag

die „richtige“ Perspektive und benötigen

ein Zeichen als Erinnerung, um einen

anderen, positiven Blickwinkel einnehmen zu

können.

Durch das persönliche Erleben an diesem Tag, haben wir einen

praktischen Bezug zu diesem „Haltepunkt im Alltag“, als Zeichen

für einen Perspektivenwechsel bekommen. Die Phasen oder Stationen

unseres Lebens werden durch Perlen in verschiedenen Ausprägungen

symbolisiert. Aufgrund der anschaulichen und kreativen

Betrachtung, sowie auch die Möglichkeit die einzelnen Stufen

für sich selber zu erleben, ist dieses Perlenarmband nicht nur

mehr ein Schmuckstück, sondern ein wertvoller Gegenstand, der

auf die Beziehung zu Gott hinweist. Es gab in diesem Rahmen die

Möglichkeit, dass jeder individuelle Erfahrung mit den Perlen


machen konnte. Die Ausgewogenheit

der Bedeutungen der

Perlen hat mich wieder einmal

angesprochen. Hell und Dunkel,

Schwarz und Weiß, Rot und Gold

- ich darf meine eigene Bedeutung

in die Farben und Formen

hineinlegen. Die Perlen sind ein

praktisches Hilfsmittel Gott in

meinem Alltag zu begegnen. Wir

sind froh darüber, an diesem

Seminar teilgenommen zu haben

und hoffen, dass es bei all den

anderen Teilnehmern, wie auch

bei uns noch lange nachklingt.

Connie und Bernd Nagel

2.:

Es war für mich beeindruckend

zu erleben, wie es mit

Hilfe des Perlenbandes

möglich

war,

in der Kürze der Zeit, mit für mich fremden Menschen, so schnell so tiefe und persönliche Gespräche

zu haben. Diese Erfahrung war sehr bereichernd für mich.

3.:

Neugierig und mit

etwas Skepsis hatte ich

mich zum Seminar „Die Perlen

des Glaubens“ angemeldet. Perlen in Ver-

Christiane Umbach

Die Gottesperle

bindung zum Glauben kannte ich bisher nur als Rosenkranz. Rosenkranz beten, na klar! Umso überraschter war ich darüber, dass die

Perlen nicht nur für ein Gebet stehen, sondern dass jede der 18 Perlen einen Namen und eine besondere Bedeutung hat. Mich persönlich

hat die blaue Perle zum Nachdenken gebracht. Sie steht für Gelassenheit. Die Möglichkeit, dass man die Perlen ganz individuell

deuten kann und doch immer in Bezug auf den Lebensweg von Jesus, war für mich eine ganz neue Erkenntnis. Die einzelnen

Stationen, die mit verschiedenen Gegenständen schön arrangiert waren, machten es nicht nur anschaulich, sondern begreifbar. Durch

die Ruhe und der angenehmen Atmosphäre war es für alle Teilnehmer ein schöner Samstagvormittag, von dem man einiges in den

Alltag mitnehmen konnte. Nicht nur in Form eines Perlenbandes ...

Karin Klein

33 open house


Vater-Kind-Action-Day

an der PGS

Kaum hatte Ralf Juhre, Inpac-Organisator, in seiner Rolle als Sheriff die

Goldklumpen auf die Bühne geschüttet, näherten sich auch schon die

ersten Räuber. Doch ein lautes Knallen aus dem Gewehr des Sheriffs

machte den Dieben ein schnelles Ende.

Die angereisten Cowboys und Indianer wurden in 10 Gruppen eingeteilt und mussten draußen einige Wettkämpfe ausfechten: Wassertransport

mit dem Mund; ein Staffellauf, bei dem jeder einmal getragen werden musste; leckere Schokonuggets im Mehl erkämpfen und

einiges mehr. Auch dichte Wolken und vereinzelter Regen konnten

die Männer und Kinder nicht davon abhalten, mit vollem Einsatz

dabei zu sein.

Nach einer leckeren Mittagspause frisch gestärkt wurden alle kreativ:

Aus allerlei mitgebrachtem Holz, Werkzeugen, Bällen und vielem

mehr, wurde ein Westernmarkt erbaut. Man suchte sich ein

paar Mithelfer und dann baute man aus dem Material viele unterschiedliche

Stände, an denen man sich Goldnuggets verdienen

konnte. Da konnte man Bogen schießen, Holzklötze tragen, Armbrust

schießen, Schwämme werfen, Torwand schießen und vieles

mehr. Die ganz Mutigen und Geschickten konnten sich am Kistenstapeln

versuchen - professionell und sicher angeseilt.

Dann rief der Indianerhäuptling zusammen und erklärte, wie die

Gruppe versuchen sollte, das Gold über das Gelände zu transportieren.

Verteilt über das ganz Gelände lautete die Aufgabe, die eigenen Goldnuggets von der Mine zum Lager zu bringen, dabei konnte

man aber von allen anderen Gruppen verfolgt

werden und das Gold abgenommen

bekommen. So entstand ein Rennen, Laufen,

Verfolgungsjagden, manchmal auch

Schleichen, das spannend und spaßig

zugleich war.

Nachdem die Zeit abgelaufen war, wurde

abgerechnet: Alle bekamen gemäß ihrem

Erfolg das Gold in kleine süße Leckereien

getauscht. Wer einen „Goldklumpen“ mit

nach Hause nehmen wollte, konnte das

auch gerne machen.

Am Ende des Tages zeigten die zwar müde,

aber zufriedenen und glücklichen Gesichter,

dass dies ein gelungenes Erlebnis war - für

Väter und Kinder.

Detlev Sauerteig, Schulvater

open house

Am 5. Mai 2012 versammelten sich über 100 Väter und

Kinder, manche mit Cowboyhüten, andere hatten sich

Kriegsbemalung aufgelegt und Indianerfedern angesteckt,

in der Aula der PGS Hanau: „Wild, Wild, West“

war das Motto des „Vater-Kind-Action-Day“

organisiert von Inpac e.V. und Open House.

34

open

house


Benefizkonzerte„Die 10 Gebote“

Spendenerlöse werden an drei Einrichtungen übergeben

von links: KiO Vorsitzender Hans Wilhelm Gäb, KiO Schatzmeisterin

Antje Gutsche, Daniela Fäth und Joachim Witzmann

Pinnwand

Am

10.01.2012

war es endlich soweit, unser lang

erwarteter Jonas erblickte das Licht

der Welt. Das Kollegium war sofort

bereit kurzfristig zu vertreten und so

konnte ich bei der Geburt dabei sein.

Auch meine Klasse hat die Daumen

gehalten … Vielen Dank an alle, die

uns in dieser Zeit im Gebet unterstützt

haben. Unser Jonas ist ein richtiger

Sonnenschein und macht uns viel

Freude. Er wächst und gedeiht und

lernt jeden Tag etwas Neues dazu.

Wie man sieht …

Anton Adam

In eigener Sache

PGS-Schulzeitung sucht Verstärkung

Drei ausverkaufte Veranstaltungen und ein begeistertes Publikum bei den

Aufführungen des Pop-Oratoriums „Die 10 Gebote“ machten es möglich:

insgesamt kamen 4.400,- € Spendenerlöse aus den Überschüssen der

Benefizkonzerte zusammen und sorgten für große Freude bei der Übergabe

an die gemeinnützigen Einrichtungen.

Bereits im Mai überreichte Joachim Witzmann, Schulleiter der Grund- und

Mittelschule der PGS Kahl, einen Scheck in Höhe von 2.000,- € an die „Kinderhilfe

Organtransplantation e.V.“ (KiO). Daniela Fäth, selbst Mutter eines

transplantierten Kindes und Schülers an der PGS, hatte auf diese Organisation

und die Situation der Kinder und ihrer Familien aufmerksam

gemacht. Ein Scheck über 1.200,- € wurde an das Hospiz in Hanau überreicht.

Weitere 1.200,- € wird das Hospiz Alzenau erhalten.

Petra Böhn, Redaktionsmitglied

Sie haben Lust am Schreiben und Freude daran, über die aktuellen

Geschehnisse an unserer PGS zu berichten? Sie fotografieren

gerne? Sie sind ziemlich sicher in der neuen Rechtschreibung

und würden uns gerne beim Korrektur lesen oder Redigieren

unterstützen? Oder Sie haben Spaß an organisatorischen Aufgaben?

Das Team der Schulzeitung in Kahl freut sich über Ihre

Unterstützung in den unterschiedlichsten Bereichen.

Für weitere Fragen steht Ihnen das Redaktionsteam (siehe Impressum)

gerne zur Verfügung, oder über Petra Böhn (Redaktionsleitung) direkt:

schulzeitung@pgs-kahl.de

In unserem kleinen Team sind Sie immer willkommen. Wir freuen uns auf Sie!

35

open house


Samstag

17.11.12

Samstag

02.02.13

jeweils

9.30-12.30

Uhr

PGS Kahl

Freitag,

30.11.12

Einlass

19:30 Uhr

Beginn

20:00 Uhr

PGS Kahl

Freitag,

14.12.12

ab 16:00 Uhr

PGS Kahl

Freitag

18.01.13

18:30-21:00

Uhr/

Samstag

19.01.13

9:30-12:30

Uhr

PGS Kahl

PGS

open house

Infos unter www.pgs-kahl.de

Termine

Meditationsgespräch

„Perlen des Glaubens“

An den beiden Vormittagen werden wir die „Perlen des Glaubens“

erneut kurz vorstellen, aber dann auch intensiver in einzelne

Aspekte der Perlen einsteigen. Die beiden Treffen können unabhängig

voneinander, aber natürlich auch zusammen besucht werden.

Anmeldung erforderlich. Kosten 5,00 €.

Pavlina

Georgiev

Candle-Light-Dinner

Musical-Dinner für

Singles und Paare

Wir laden Sie ein, an einem kunstvoll dekorierten

Tisch bei einem köstlichen Menü den Klängen

aus Musical und Film zu lauschen. Aktuelle

und bekannte Songs werden vorgetragen

von Pavlina Georgiev, Sopran, und Sofia Moev,

Klavier. Ein unvergesslicher Abend zum Genießen

für Singles und für Paare.

PGS Christmas special

Erstmalig veranstalten alle drei Schulen in Kahl eine gemeinsame

Weihnachtsfeier mit attraktiven Angeboten: Grundschulmusical,

Weihnachtsmarkt, Gospelweihnachtskonzert, Jugendtheater.

Suchen Sie sich Ihr Angebot heraus!

Eine Katastrophe kommt selten allein!

ADHS- Seminar mit Joachim Kristhan

(IGNIS Akademie für Christliche Psychologie Kitzingen)

ADHS an sich ist ja schon Herausforderung genug, aber wenn

dann noch die Pubertät dazu kommt, kann einen das schon mal

an den Rand der Verzweiflung bringen. In einer Zeit des Ausnahmezustandes

die Nerven, die Hoffnung und den Blick für sich

selbst nicht zu verlieren…. dazu braucht man Mut und Hilfe!

Ein Seminar für Eltern, Anmeldung erforderlich.

Juli 2012

31.07.2012 Zeugnisausgabe

September 2012

Schulanfangsgottesdienste

13.09.2012 8:15 Uhr Wirtschaftsschule

13.09.2012 10:00 Uhr Mittelschule

14.09.2012 10:15 Uhr Grundschule

20.09.2012 19:30 Uhr Teamleitertreffen / 10-Stundenlauf

24.09.2012 18:30 Uhr Elternabend für alle neue Eltern

und anschließend um 20:00 Uhr

Elternabend in allen Klassen

29.09.2012 10-Stundenlauf Kahl, 8:00 - 18:00 Uhr

Oktober 2012

25. - 26.10.2012 Pädagogische Tagung - unterrichtsfrei

Montag

28.01.13

20:00 Uhr

PGS Hanau

Montag

04.03.13,

11.03.13,

18.03.13,

25.03.13

20:00 Uhr

PGS Kahl

Freitag

26.04.13

20:00 Uhr

PGS Kahl

PGS

Autorenlesung

mit Adrian Plass

Pädagogik

Adrian Plass

Glauben

Schon zum wiederholten Mal macht der

Bestsellerautor Adrian Plass mit seinem

typisch britischen Humor zusammen mit

seinem Übersetzer Station in der PGS. Er

liest aus seinem neuesten Buch „Der

Krieg der Welten“. Tiefgang und Lachmuskeltraining

sind wieder angesagt!

… Eltern sein dagegen sehr!

PeP4Kids Seminar mit Conny Käfer

(Dipl. Soz. Päd.)

Dieser sehr praxisorientierte Kurs zeigt, wie die Entwicklung

einer positiven Beziehung zum Kind, die Förderung kindlicher

Entwicklung und der Umgang mit Problemverhalten

gelingen kann. Fachlicher Input, persönlicher Austausch und

individuelles Telefoncoaching nach dem Seminar sollen helfen,

die eigene Rolle zu reflektieren und zu stärken. (Kosten

für 4 Abende, inkl. Tel.-Coaching 55,- Euro pro Familie.)

Das Stück vom GLÜCK!

Vom (Un) Glück und anderen

Menschlichkeiten

von und mit Eva-Maria Admiral

Ein spannendes interaktives Theaterkabarett über die Glükksforschung.

Sie entscheiden am Ende, ob Sie ein Kabarett,

einen Theaterabend oder ein Seminar besucht haben… oder

alles in Einem?

Eine WAHRE Geschichte… Eine inspirierende, interaktive

Reise mit Ihnen als eigenen Glückspiloten!

Weitere Informationen siehe aktuellen Flyer.

29. - 31.10.2012 Ferienspiele PGS Kahl

Anmeldung über das Paula

November 2012

13.11.2012 20:00 Uhr Infoabend Einstieg

der 7. Klassen in Mittel- und Wirtschaftsschule,

der 5. Klasse Mittelschule

und der 2-jährigen Wirtschaftsschule

15.11.2012 20:00 Uhr Infoabend Grundschule

Ferientermine Schuljahr 2012/2013

Herbstferien 2012/2013 29.10.2012 - 03.11.2012

Weihnachtsferien 2012/2013 24.12.2012 - 05.01.2013

Winterferien 2012/2013 11.02.2013 - 15.02.2013

Osterferien 2012/2013 25.03.2013 - 06.04.2013

Pfingstferien 2012/2013 21.05.2013 - 31.05.2013

Sommerferien 2012/2013 31.07.2013 - 11.09.2013

Angegeben sind jeweils der erste und der letzte Ferientag.

Redaktionsschluss für die kommende

Ausgabe (Nr. 75): 10.12.2012

KunSt

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