AFRIKA IN NOT - Niema Movassat, MdB

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AFRIKA IN NOT - Niema Movassat, MdB

AFRIKA IN NOTDie Hungerkatastrophe in Ostafrika füllt die Medien. Hier spitzt sichdie Ernährungslage dramatisch zu. Doch weltweit hungern knappeine Milliarde Menschen. Knapp 80 Prozent der Hungernden lebenauf dem Land, die meisten von ihnen in kleinbäuerlichenStrukturen. Obwohl sie also selbst Nahrung produzieren, sind sienicht in der Lage, sich ausreichend zu ernähren.Vielen Kleinbauern stehen keine ausreichenden Lager- undTransportmöglichkeiten zur Verfügung, so dass bereitseingebrachte Ernten oftmals unbrauchbar werden. GroßflächigeLandnahme, Nahrungsmittelspekulation, die verstärkte Nutzungvon Agrarflächen zur Produktion von Agrarrohstoffen und mitSteuergeldern subventionierte Billigexporte aus denIndustriestaaten sind einige Stichworte für die Ursachen.Informationsveranstaltungmit dem BundestagsabgeordnetenNiema MovassatMitglied im Bundestagsausschuss für wirtschaftlicheZusammenarbeit und EntwicklungEs spielt die GruppeDrumanaunter Leitung von Gisa HartlDienstag, 4.10.201119:30 Uhr, IngolstadtStadtbüchereiim Herzogskasten, Hallstr. 2 - 4Stadtverband IngolstadtHerausgeber: DIE LINKE.Stadtverband Ingolstadt,Bahnhofstr. 5, 85051 Ingolstadt – Verantw.: Ulrike Hodek


Eine Welt ohne HungerUnser Ziel ist eine solidarischeWeltwirtschaftsordnung, die Entwicklungsperspektivenfür die ärmerenLänder schafft, globale undInstitutionen müssen demokratisiertwerden.Durch die Regulierung der Finanzmärkteund den Aufbau regionalerReserven soll die Spekulation mitNahrungsgütern unterbunden werden.Importe von Agrarrohstoffenzur Biospriterzeugung müssenausgeschlossen werden. Wir sindgegen die Subvention von Exportenin die Entwicklungsländer und tretendafür ein, diese bei der Sicherstellungihrer Ernährungssouveränitätzu unterstützen.Text aus dem Programmentwurfder Partei DIE LINKEMdB Eva Bulling-Schröter mitder FriedensnobelpreisträgerinWangari Maathai in Nairobisoziale, ökologische und demokratischeRechte durchsetzt, statt dieKonkurrenz um Anteile an weltweitenExportmärkten voranzutreiben.Direktinvestitionen und transnationaleKonzerne müssen strengenRegeln und Kontrollen unterworfenwerden. Die Einhaltung sozialerund ökologischer Standards mussgewährleistet sein. InternationaleMdB Niema Movassat vor Ortbei einem Informationsbesuchin einem Flüchtlingslager

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