Gesamtverzeichnis 2012

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Gesamtverzeichnis 2012

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Herbert von Halem Verlag

Gesamtverzeichnis 2012


inpunkto.medien + kommunikation inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Editorial 3

Neuerscheinungen 4 - 21

Vorschau

Programmübersicht

22 - 25

Bildwissenschaft 26

Cultural Studies/Kulturwissenschaft 28

Film/Filmsoziologie 30

Journalismus

Kommunikationswissenschaft

31

allgemein 37

Mediengeschichte 39

Medienökonomie 40

Medienphilosophie 42

Medienpolitik 42

Medienpraxis 43

Methoden / Grundlagen 46

Online-Forschung 49

PR/Organisationskommunikation 51

Sportkommunikation 52

Unterhaltungsforschung 54

Visuelle Kommunikation 56

Wissenschaftsgeschichte 56

Impressum 2

Register 60 - 63

Impressum

Herbert von Halem Verlagsgesellschaft mbH & Co.

KG, Lindenstraße 19, 50674 Köln, Fon 0221/92 58 29 0,

Fax 0221/92 58 29 29, E-Mail: info@halem-verlag.de

URL: http://www.halem-verlag.de

Verkehrsnummer: 12542

HRA 13409

USt.IdNr: DE 172 714 183

Redaktion und Gestaltung: Herbert von Halem

Stand: September 2011

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Alle Titel aus diesem Verzeichnis können über den

Buchhandel oder direkt beim Verlag bestellt werden.

Die in diesem Verzeichnis unter ›Vorschau‹

angekündig ten Titel liegen zurzeit noch nicht vor,

sondern werden innerhalb der nächsten Monate erscheinen.

Eingehende Bestellungen dieser Titel werden

vorgemerkt und automatisch nach Erscheinen

ausgeführt.

Eilige Bestellungen geben Sie uns am besten per Fax

0221/92 58 29 29, Telefon 0221/92 58 29 13 oder per

E-Mail an sales@halem-verlag.de durch.

Auslieferung: LKG Leipziger Kommissions- und Groß-

buchhandelsgesellschaft mbH, An der Südspitze 1 - 12,

04579 Espenhain (bei Leipzig).

Seit Juni 2008 ist der Warenbezug für Buchhändler

leichter. Neben der bewährten Sendungsbündelung

ist nun auch die gebündelte Rechnung für bestellte

Titel aller Verlage eingeführt worden. Darüber hinaus

haben sich der Herbert von Halem Verlag und die anderen

LKG-Verlage auf einheitliche Zahlungskonditionen

geeinigt, die für alle Buchhändler gelten. Für alle

Arten von Aufträgen über alle teilnehmenden Verlage

werden feste Valuta- und Zieltage gewährt. Nun bekommt

also jeder Buchhändler von der LKG für seine

Bestellung eine Sendung mit einer Rechnung zu einer

einheitlichen Zahlungskondition.

Fragen zur Rechnungsbündelung und zu Bestellungen

beantwortet Frau Körnig von LKG gern unter

Tel. 034206 - 65 122 oder mkoernig@lkg-service.de.

2 wissenschafftkommunikation

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Liebe Leserin, lieber Leser,

www.halem-verlag.de

editorial inpunkto.medien + kommunikation

alles neu macht bei uns wie immer der Herbst: Zu unserem

neuen Gesamtverzeichnis gesellt sich diesmal

eine grundlegend neu gestaltete Internetseite, die

Sie unter http://www.halem-verlag.de finden! Unter

einer Adresse finden Sie hier wie gewohnt unsere Bücher

im Shop – aber nun auch vernetzt mit allen unseren

Online- u. Social-Media-Angeboten. Facebook,

Twitter und Blog sind ebenso unter einem Dach zu

finden wie die neuesten Rezensionen von r:k:m, neue

Artikel im Journalistik Journal oder Videos von Veranstaltungen.

Wir laden Sie herzlich ein, sich dort

umzusehen und gerne auch mit Kommentaren oder

eigenen Artikeln teilzunehmen!

Selbstverständlich gibt es wieder eine Fülle an

Neuerscheinungen, die wir im letzten Jahr verwirklichen

konnten. Gleich drei Bände zum Thema Sport

kommen frisch aus der Druckerei: Die Sexualisierung

des Sports in den Medien (hrsg. von Daniela Schaaf und

Jörg-Uwe Nieland, S. 15) fasst die Ergebnisse einer

Tagung zum allgegenwärtigen Thema zusammen.

Passend dazu greift der Band Sport und Werbung (hrsg.

von Thomas Schierl und Daniela Schaaf, S. 16)

Themen wie die Werbung mit behinderten und nicht

behinderten Sportlern, Bandenwerbung im Stadion

oder Guerilla-Marketing auf und ergänzt so die

Reihe Sportkommunikation. Die neue Reihe Jahrbuch

Medien und Geschichte startet 2011 ebenfalls mit einem

Band aus dem Themenbereich Sport. Der von Dietrich

Leder und Hans-Ulrich Wagner herausgegebene

Band Sport und Medien. Eine deutsch-deutsche Geschichte

(S. 7) beschäftigt sich mit Themen wie dem DDR-

Sportfernsehen, Katarina Witt als sozialistischem

Sportstar oder der Doping-Problematik in alten und

neuen Bundesländern. Informationen zur neuen Reihe

finden Sie auf S. 39.

Im Bereich des Journalismus finden sich ebenfalls

interessante Neuerscheinungen. Der Band

Journalistische Realität und Fiktion von Cordula Nitsch

(S. 14) beschäftigt sich mit dem Bild des Fernsehjournalismus

in deutschen und amerikanischen

Romanen von den 1970er-Jahren bis 2005 und analysiert

deren Realitätsgehalt. Daniel Chmielewski un-

tersucht in Lokale Leser. Lokale Nutzer (S. 8) die Bindung

an Lokalzeitungen im Print und im Internet. In

Das Selbstgespräch der Zeit (S. 5) zeichnet Thomas

Birkner die Frühgeschichte des deutschen Journalismus

in den Jahren von 1605 bis 1904 auf und legt dar,

wie stark unser heutiger Journalismus in dieser Zeit

geprägt wurde.

Der Band, den Thomas Petersen und Clemens

Schwender zum Thema Die Entschlüsselung der Bilder

(S. 4) herausgegeben haben, vereint einen Querschnitt

durch die unterschiedlichsten Herangehensweisen

an Bilder in der Wissenschaft. Vorgestellt

werden Methoden wie das Eye-Tracking oder die

Bewegtbildanalyse, die Filmmontage und Interviewmethoden,

Fotojournalismus und Comicanalyse etc.

Wir freuen uns, gleich zwei neue Bände in der

Reihe Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft

vorstellen zu dürfen. Claudia Riesmeyer und

Nathalie Huber (S. 10) präsentieren in Karriereziel

Professorin Erfahrungsberichte von Frauen in der

Kommunikationswissenschaft. Der Band von Manuel

Wendelin, Medialisierte Öffentlichkeit (S. 20), analysiert

verschiedene Konzepte von Öffentlichkeit im

Verlauf der Mediengeschichte der letzten 160 Jahre.

Über diese Titel, weitere aktuelle Projekte und

Neuerscheinungen halten wir Sie wie gewohnt unter

http://www.halem-verlag.de auf dem Laufenden.

Hier können Sie auch unseren vierteljährlich erscheinenden

Newsletter abonnieren, sich das Gesamtverzeichnis

2012 als PDF herunterladen oder alle Informationen

und Vorlagen finden, die Sie als Autor(in)

oder Herausgeber(in) für die Veröffentlichung benötigen.

Für Vertreter(innen) der Presse ist ein Pressezentrum

eingerichtet, in dem u.a. Cover und Pressetexte

zum Download angeboten werden.

(Herbert von Halem)

wissenschafftkommunikation 3


inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen

Visuelle KommuniKation

THomAs PeTeRsen / CLemens sCHwenDeR (Hrsg.)

Die entschlüsselung der Bilder.

methoden zur erforschung visueller

Kommunikation. ein Handbuch

2011, 504 S., 61 Abb., 35 Tab., Hardcover,

240 x 170 mm, dt.

eUR(D) 36,00 / eUR(A) 36,90 / sFr. 59,30

IsBn 978-3-86962-043-5

Bilder sind seit jeher ein wesentlicher Bestandteil der Massenkommunikation und es wird

ihnen traditionell eine besonders starke Wirkung auf die Meinungsbildung der Mediennutzer

zugeschrieben. Das klassische Instrumentarium der Kommunikationswissenschaft

ist aber nach wie vor vorwiegend am geschriebenen, allenfalls noch am gesprochenen

Wort orientiert. Das gilt vor allem für die empirischen Methoden. Dabei ist in den letzten

Jahren eine Vielzahl von spezifischen Methoden zur Analyse der Inhalte, der Rezeption

und der Wirkung visueller Kommunikation entwickelt worden. Diese Methoden werden

jedoch oft als Unterkategorie von im übrigen vorwiegend aufs Wort konzentrierten Methoden

geführt, oder es handelt sich um Anleihen aus benachbarten Disziplinen, deren

Nutzen für die Kommunikationswissenschaft nicht immer auf den ersten Blick erkennbar

ist. In diesem Band werden einige der wichtigsten Verfahren zur Erforschung visueller

Kommunikation zusammengetragen und in einer verständlichen Sprache Studenten und

solchen Forschern zugänglich gemacht, die keine Experten des jeweiligen Spezialgebietes

sind, in dem die betreffenden Methoden entwickelt wurden.

Beiträger dieses Bandes sind: Ilona Ammann, Flavia Bleuel, Annekatrin Bock, Astrid

Carolus, Gerald Cupchik, Stephanie Geise, Elke Grittmann, Andrea Gschwendtner, Peter

Hautz, Martin R. Herbers, Michelle Hilscher, Dagmar Hoffmann, Holger Isermann, Arvid

Kappas, Thomas Knieper, Ansgar Koch, Dennis Küster, Katharina Lobinger, Marcus Maurer,

Jan Müller, Marion G. Müller,, Thomas Petersen, Karl N. Renner, Peter Schumacher,

Frank Schwab, Clemens Schwender, Martin Stommel und Dagmar C. Unz.

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4 wissenschafftkommunikation

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation

meDiengescHicHte

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THomAs BIRKneR

Das selbstgespräch der Zeit.

Die geschichte des Journalismus in

Deutschland 1605 - 1914

Öffentlichkeit und Geschichte, 4

2011, ca. 400 S., 61 Abb., 5 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 / sFr. 50,40

IsBn 978-3-86962-045-9

Die Geschichte des deutschen Journalismus war bis zuletzt ungeschrieben. Mit diesem

Band liegt nun eine Journalismusgeschichte vor, die mit einem interdisziplinären Konzept

Journalismusforschung und Gesellschaftsgeschichtsschreibung miteinander verbindet.

Die Geschichte beginnt in Straßburg, wo der Nachrichtenhändler Johann Carolus eine

Buchdruckerei kaufte und die beiden Gewerbe 1605 verband. Von da an entwickelte sich

der Journalismus aus dem Druckgewerbe heraus zu einem eigenständigen Beruf, der jedoch

insbesondere in der deutschen Geschichte lange unter einem repressiven Staat zu

leiden hatte. Vor dem Panorama der gesamtgesellschaftlichen Großtrends von Urbanisierung

und Alphabetisierung, von Ökonomisierung und Technisierung sowie von Demokratisierung

und Verrechtlichung wurde der Journalismus dann spätestens am Ende

des 19. Jahrhunderts zu einem deutlich erkennbaren Funktionssystem in einer sich zunehmend

ausdifferenzierenden modernen Gesellschaft. Während in expandierenden Verlagsunternehmen

die wirtschaftlichen und institutionellen Strukturen für den modernen

Journalismus gelegt wurden, verständigten sich die Journalisten durch Ratgeberbücher

und in Berufsverbänden über ihr Selbstverständnis und die redaktionellen Arbeitsroutinen.

Noch vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges übernahm der Journalismus die

Moderation im Selbstgespräch der Zeit.

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wissenschafftkommunikation 5


inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen

metHoDen / grunDlagen

JAn GeoRG sCHneIDeR / HARTmUT sTöCKL (Hrsg.)

medientheorien und multimodalität.

ein tV-Werbespot – sieben methodische

Beschreibungsansätze

2011, 232 S., 65 Abb., 17 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,00

IsBn 978-3-86962-015-2

Ebenso schillernd und vielfältig wie der Medienbegriff selbst sind auch die Theorieansätze

und Methoden, mit deren Hilfe multimediale bzw. multimodale Kommunikate (z.B.

Werbspots) heute wissenschaftlich analysiert werden. Ziel des vorliegenden Bandes ist es,

aktuelle Ansätze aus so unterschiedlichen Disziplinen wie Sprachwissenschaft, Medienwissenschaft

und -didaktik, Filmwissenschaft und Philosophie vergleichbarer zu machen

und im Hinblick auf ihre Tragfähigkeit zu testen. Zu diesem Zweck analysieren namhafte

Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Medienkonzeptionen ein und dasselbe semiotisch

komplexe Kommunikat, einen raffiniert gemachten TV-Werbespot. Ihre Interpretationsergebnisse

präsentieren sie vor dem Hintergrund der jeweiligen Theorie und

Zugangsweise: filmwissenschaftlich-mediendidaktisch (Michael Staiger), ›semiotischtextstilistisch‹

(Ulla Fix), ›instrumentalistisch-textpragmatisch‹ (Christa Dürscheid),

›handlungstheoretisch-rezeptionsorientiert‹ (Hans-Jürgen Bucher), ›transkriptionstheoretisch‹

(Werner Holly & Ludwig Jäger), ›symboltheoretisch‹ (Elisabeth Birk) und ›diachron

orientiert‹ (Eva-Martha Eckkrammer).

Das Buch, das sich auch in Hochschulseminaren gut einsetzen lässt, liefert viele interessante

Antworten auf die grundlegenden Fragen der aktuellen Debatte um Medialität

und den multimodalen Text. Vor allem erlaubt es dem Leser ein Urteil darüber, wie tragfähig

oder gewinnbringend die einzelnen Ansätze in der Praxis der Textanalyse sind und

welche ihrer Konzepte und Begrifflichkeiten wozu taugen.

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6 wissenschafftkommunikation

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation

meDien unD gescHicHte

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DIeTRICH LeDeR / HAns-ULRICH wAGneR (Hrsg.)

sport und medien.

eine deutsch-deutsche geschichte

Jahrbuch Medien und Geschichte 2011

2011, 228 S., 6 Abb., 6 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 26,00 / eUR(A) 26,60 / sFr. 43,80

IsBn 978-3-86962-041-1

Dreizehn Wissenschaftler und Journalisten stellen aktuelle Forschungsfragen aus dem

Themenbereich Sport und Medien vor, die 2010 auf der 40. Jahrestagung des Studienkreises

Rundfunk und Geschichte e.V. intensiv diskutiert wurden. Eingeleitet wird der Band von

einem kultur- sowie von einem kommunikationswissenschaftlichen Forschungsüberblick

zum Thema Sport und Medien, abgerundet wird er von einer aktuellen Bestandsaufnahme,

wie die Berichterstattung und die Rechtelage sich im Zeitalter von Twitter, Flickr

und Smartphones verändern.

Im Zentrum von Sport und Medien steht die Rolle der Medien beim sportlichen Wettstreit

der politischen Systeme. Vor dem Hintergrund 20. Jahrestags der deutschen Wiedervereinigung

bildet die Analyse und Beurteilung dieser deutsch-deutschen Auseinandersetzung

einen Schwerpunkt. So behandeln die Studien die politische Instrumentalisierung

der TV-Sportberichterstattung in der DDR, stellen Kati Witt als ›sozialistischen Sport-Star‹

vor und analysieren die Inszenierung der ›Friedenfahrt‹ im DDR-Fernsehen. Zwei langjährige

Sportjournalisten spüren ihren Erinnerungen an den Sport im Fernsehen der

Bundesrepublik bzw. der DDR nach. Berichte aus einem aktuellen Forschungsprojekt zur

Doping-Geschichte bringen neue Aspekte des deutsch-deutschen Wettstreits ans Tageslicht

und diskutieren die dabei aufgeworfenen grundsätzlichen Fragen.

Darüber hinaus versammelt der Band mehrere Aufsätze, die Einblicke in das Forschungs-

und Berufsfeld Fußball und Medien geben. Themen sind Fußball-Weltmeisterschaften

als Fernsehereignis und eine ›kleine Geschichte‹ der Fußball-Bundesliga im

deutschen Fernsehen, ergänzt von einer Bestandsaufnahme der jüngsten Entwicklungen

auf dem Gebiet der Fußballsendungen im Fernsehen.

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wissenschafftkommunikation 7


inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen

DAnIeL CHmIeLewsKI

lokale leser. lokale nutzer.

informationsinteressen und ortsbindung im

Vergleich. eine crossmediale Fallstudie

2011, 218 S., 25 Abb., 54 Tab.,

Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 /

sFr. 47,10

IsBn 978-3-86962-033-6

Lokale Tageszeitungen haben ein Problem: Ihre

Reichweite schwindet. Auch im Internet haben

deutsche Lokalverlage zurzeit einen schweren

Stand. Die Ursachen liegen nicht nur auf der Seite

der Anbieter. Daniel Chmielewski belegt, wie

wichtig Ortsbindung für das Interesse an lokalen

Inhalten ist. Anhand einer empirischen Studie

unter 3000 Lesern und Nutzern der Ruhr Nachrichten

stellt er den Zusammenhang zwischen der

Lust an der lokalen Information und dem Sinn

für die eigene ›Heimat‹ dar. Chmielewski weist

raumbezogenen Erkläransätzen für die Reichweitenentwicklung

von Lokalmedien damit eine

Bedeutung zu, die bisher ignoriert, unterschätzt

oder weitgehend belegfrei als selbstverständlich

angenommen wurde. Fraglos beeinflussen gesellschaftliche

Megatrends wie Globalisierung oder

Mobilisierung die Ortsbindung von Menschen –

und mit ihr, so die Studie, das Bedürfnis nach ortsgebundener

Information.

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mICHAeL LommeL

im Wartesaal der möglichkeiten.

lebensvarianten in der Postmoderne

2011, 192 S., 25 Abb., Broschur,

213 x 143 mm, dt.

eUR(D) 21,00 / eUR(A) 21,50 /

sFr. 35,50

IsBn 978-3-86962-035-0

Während sich das 19. Jahrhundert die Zeit noch als

unteilbar, als kontinuierliches Werden vorstellte,

entstand im 20. Jahrhundert ein Bewusstsein für

die Gleichzeitigkeit paralleler Leben. Arthur Rimbaud

hat die Formel für die postmoderne Existenzform

schon vorweggenommen: Ich ist ein

anderer. Indem der Konjunktiv des Lebens uns zu

denken gibt, formt er unser Selbstbild.

Lebensvarianten versteht Michael Lommel in

seinem Buch als Verzweigungen der Zeit. Mögliche

Leben begleiten unser wirkliches Leben, sei

es in glücklicher oder unglücklicher Hinsicht. In

der Einbildungskraft, in Träumen und Tagträumen

führen sie ein Eigen-Leben – und im Spielraum

der Künste können sie aus der Möglichkeitsform

erlöst werden. Lebensvarianten verweisen so

auf ein neues Zeitbewusstsein für gleichsam mikrologische

Zufallsereignisse: Der Bruchteil einer

Sekunde entscheidet mitunter – wie im Film Lola

rennt – über gänzlich unvereinbare Lebenswege.

In der Kunst kann wirklich werden, so die These

des Buchs, was sonst nur in der Fantasie möglich

ist: mehrere Leben zu leben.

Michael Lommel kommentiert philosophische

Klassiker von Aristoteles bis Deleuze und zahlreiche

Beispiele aus Literatur, Theater, Fotografie

und Film. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie virtuelle

Biografien spielerisch erproben. Sie erkunden

den Wartesaal der Möglichkeiten.

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8 wissenschafftkommunikation

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation

Journalismus

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ToBIAs eBeRweIn / sUsAnne FenGLeR / ePP LAUK /

TAnJA LePPIK-BoRK (Hrsg.)

mapping media accountability –

in europe and Beyond

2011, 272 S., 5 Abb., 4 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, engl.

eUR(D) 29,00 / eUR(A) 29,70 / sFr. 48,70

IsBn 978-3-86962-038-1

While press councils face tough challenges across Europe, and media reporting has almost

vanished from the mass media in many countries in a time of media crisis, new forms of media

accountability have emerged in the Internet: readers and viewers twitter about the media’s

mistakes, online ombudsmen follow up on e-mail complaints, and journalists blog about

their profession. Can such innovative instruments of media criticism effectively supplement

conventional institutions of media self-regulation like press councils and media journalism?

This volume provides pioneer work in analyzing the development of established and

emerging media accountability instruments in 14 countries in Eastern and Western Europe

as well as the Arab world. Media scholars and students, professionals and policy-makers

alike will be introduced to the specific problems and perspectives of media accountability

in different media systems and journalistic cultures. Looked at from a comparative point

of view, the reports hint at the formation of different cultures of media accountability

within Europe and its adjacent countries. These cultures partly overlap with the journalism

cultures identified in the well-known model by Hallin & Mancini. At the same time,

the development of media accountability and transparency shows distinctive features incongruent

with established models of journalism cultures. Consequently, the book also

offers new stimuli for innovations in journalism theory.

Beiträger dieses Bandes sind: Salvador Alsius, Horea Badau, Olivier Baisnée, Ludivine Balland,

Klaus Bichler, Mihai Coman, Marcus Denton, Tobias Eberwein, Huub Evers, Susanne Fengler,

Riadh Ferjani, Michal Glowacki, Harmen Groenhart, Halliki Harro-Loit, George S. Hawatmeh,

Heikki Heikkilä, Mike Jempson, Andy Kaltenbrunner, Matthias Karmasin, Daniela Kraus, Timo

P. Kylmälä, Epp Lauk, Tanja Leppik-Bork, Urmas Loit, Marcel Mauri, Gianpetro Mazzoleni, Mihaela

Paun, Judith Pies, Colin Porlezza, Wayne Powell, Manuela Preoteasa, Raluca-Nicoleta Radu,

Ruth Rodríguez Martínez, Stephan Ruß-Mohl, Sergio Splendore und Pawel Urbiniak.

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wissenschafftkommunikation 9


inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen

KommuniKationsWissenscHaFt

CLAUDIA RIesmeyeR / nATHALIe HUBeR

Karriereziel Professorin.

Wege und strategien in der

Kommunikationswissenschaft

Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft, 9

2011, 328 S., 19 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-86962-030-5

In der Kommunikationswissenschaft gibt es nach wie vor ein ›Pyramidenphänomen‹:

Ein großer Anteil weiblicher Studierender steht einem geringen Prozentsatz von Professorinnen

gegenüber. In diesem Buch kommen Professorinnen für Kommunikationswissenschaft

zu Wort und sprechen über ihre (Um-)Wege in die Wissenschaft. Die Gespräche

liefern Aufschluss über folgende Fragenkomplexe: Welchen Anforderungen sind Professorinnen

im universitären Alltag ausgesetzt? Welche Hürden gab es auf ihrem Weg zur

Professur und wie haben sie sie überwunden? Welchen Stellenwert schreiben sie Familie

und Freizeit in ihrem Lebensentwurf zu? Welche Zukunftsszenarien entwerfen sie angesichts

der Veränderungen in der Universitätslandschaft (Bologna-Reform, Differenzierung

zwischen Junior-, Lehr- und Forschungsprofessuren)?

Die in diesem Buch präsentieren Erfahrungsberichte der Professorinnen liefern ›Anleitungen‹

für Nachwuchswissenschaftlerinnen (nicht nur der Kommunikationswissenschaft).

Sie lassen sich als Erfolgsgeschichten lesen, die dazu ermutigen sollen, das

Karriereziel Professur anzustreben. Die Karrierewege von Professorinnen für Kommunikationswissenschaft,

ihre Arbeits- und Lebenssituation sowie die Rolle speziell von

Frauen in der Kommunikationswissenschaft wurden durch Leitfadeninterviews ermittelt.

Die geringe Anzahl von Professorinnen für Kommunikationswissenschaft erlaubte

eine Vollerhebung.

Die interviewten Wissenschaftlerinnen sind: Christiane Eilders, Sabine Einwiller, Susanne

Fengler, Maren Hartmann, Diana Ingenhoff, Susanne Kinnebrock, Elisabeth Klaus,

Margreth Lünenborg, Marion G. Müller, Irene Neverla, Ingrid Paus-Hasebrink, Barbara

Pfetsch, Jutta Röser, Ulrike Röttger, Beate Schneider, Philomen Schönhagen, Gabriele Siegert,

Anna Maria Theis-Berglmair und Tanja Thomas.

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10 wissenschafftkommunikation

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Journalismus

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sTePHAn weICHeRT / LeIF KRAmP

Die Vorkämpfer.

Wie Journalisten über die Welt im

ausnahmezustand berichten

2011, 256 S., 138 Abb., 2 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 22,00 / eUR(A) 22,55 / sFr. 37,10

IsBn 978-3-86962-036-7

»›Die Vorkämpfer‹ ist kein grelles Buch, sondern sachlich, mit Tiefgang

und erhellend. Es ist aus vielen aktuellen Gründen lesenswert

und notwendig.« (Der Sonntag 10.4.2011, Pascal Cames)

Jahrzehntelang war der Journalismus in Zeiten von Krisen, Terror und Kriegen unersetzlich:

Aktuell-verlässlicher Nachrichtenfluss, kompetente Analysen, geschliffene Kommentare

– im Idealfall lieferten Auslandsreporter eine hohe Orientierungsdichte für ein

verunsichertes, uninformiertes Publikum. Dabei ist der Krisenjournalismus nicht nur

eines der gefährlichsten Tätigkeitsfelder, sondern auch eines der am meisten gefährdeten:

Sparzwänge und Zeitmangel setzen die professionellen Berichterstatter unter Druck,

auch die Konkurrenz durch parajournalistische Informationsagenten wächst zusehends:

Die Interpretationsmacht der Geheimdienste, Enthüllungsportale wie WikiLeaks oder

vermeintlich unabhängige Blogger in den Krisenregionen stellen die Interpretationshoheit

der Reporter und auch deren professionelle Relevanz immer mehr infrage – umso

dringender werden verbindliche Richtlinien für die Krisen- und Kriegsberichterstattung

eingefordert.

Die Vorkämpfer. Wie Journalisten über die Welt im Ausnahmezustand berichten analysiert anhand

von 17 Experten-Interviews mit führenden Auslandsreportern aller Medien, wie die

Arbeit von Krisenjournalisten vor Ort konkret aussieht, von welchen Motiven und Trends

sie sich bei ihren Recherchen leiten lassen, wie die Zusammenarbeit mit Kollegen und offiziellen

Stellen funktioniert und wie sie mit eigenen Ängsten und Schwächen umgehen.

Erörtert wird, wie sich Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für angehende Krisenreporter

verbessern lassen und warum handwerkliche Defizite in der Krisenkommunikation

abgebaut werden müssen.

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wissenschafftkommunikation 11


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unterHaltungsForscHung

mARCo DoHLe

unterhaltung durch traurige Filme.

Die Bedeutung von metaemotionen

für die medienrezeption

Unterhaltungsforschung, 6

2011, 408 S., 47 Abb., 25 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,10

IsBn 978-3-86962-037-4

Der Film Titanic ist eine der erfolgreichsten Kinoproduktionen aller Zeiten. Aus Sicht

gängiger Unterhaltungstheorien ist dies überraschend, denn der Film endet tragisch.

Die Rezipienten eines solchen Films sollten sich also niedergeschlagen fühlen. Dies führt

zu der Frage, warum Menschen freiwillig Unterhaltungsangebote nutzen, die bei ihnen

Traurigkeit auslösen – eine Emotion, die man im alltäglichen Leben eigentlich vermeiden

möchte. Dieser Frage wurde in der Arbeit theoretisch und empirisch nachgegangen. Speziell

wurde untersucht, welche Bedeutung sogenannte ›Metaemotionen‹ für die Selektion

trauriger Filme haben.

Metaemotionen entstehen durch Prozesse der Bewertung von Emotionen. Emotionen

und Meta emotionen können ungleich sein: So ist es zum Beispiel möglich, die bei der

Rezeption eines Films empfundene Traurigkeit auf metaemotionaler Ebene positiv zu

bewerten. Solche positiven Metaemotionen können dann als Gratifikation der Rezeption

trauriger Filme gelten. In der Arbeit werden, aufbauend auf Erkenntnissen der Rezeptions-

und Unterhaltungsforschung sowie der Emotionspsychologie, verschiedene Dimensionen

von Metaemotionen differenziert – basierend auf der Annahme, dass für die

positive Bewertung erlebter Traurigkeit verschiedene Gründe vorliegen können.

Der empirische Teil der Arbeit besteht aus standardisierten Befragungen. Auf der Basis

einer mehrdimensionalen Skala zur Messung von Metaemotionen kann unter anderem

gezeigt werden, dass diese einen Einfluss auf die Präferenz für traurige Filme haben. In

der Arbeit werden somit Gründe für die Umdeutung negativer Emotionen bei der Rezeption

trauriger Filme herausgearbeitet und gewichtet. Die Resultate weisen zudem auf

eine sehr vielschichtige Gefühls lage hin, die gängigen Ansichten zu emotionalen Gratifikationen

bei der Medienrezeption gegenübersteht.

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12 wissenschafftkommunikation

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation

Journalismus

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AnDReAs eICKeLKAmP

Der nutzwertjournalismus.

Herkunft, Funktionalität und Praxis eines

Journalismustyps

Reihe des Instituts für praktische Journalismusforschung (IPJ), 8

2011, 496 S., 9 Abb., 15 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-86962-039-8

Waschmaschinentests, Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Multifunktionsgeräte, Doku-

Soaps über verhaltensauffällige Kinder – seit jeher unterstützen Medien die Menschen

mit Hinweisen, Tipps und Ratschlägen in ihrem konkreten Alltag. Der Ratgeber-, Service-

oder Verbraucherjournalismus, hier unter dem Oberbegriff Nutzwertjournalismus

zusammengefasst, zeigt sich inzwischen in einer Vielzahl spezifischer Darstellungs- und

Präsentationsformen.

Vor dem Hintergrund wachsender Einflüsse von Industrie und Handel auf den Journalismus

durch Public Relations untersucht das Buch die Funktionalität des Nutzwertjournalismus

für Leser, Zuschauer, Zuhörer und Online-Nutzer und für gesellschaftliche

Verständigungsprozesse. Es analysiert das Rollenverständnis der beteiligten Journalisten

sowie die Rahmenbedingungen und definiert den Nutzwertjournalismus als einen von

anderen Journalismus-Gattungen abzugrenzenden Typ.

Im integrativen Forschungsansatz werden die Absichten der Journalisten, die Medieninhalte

sowie die Nutzung durch und die Wirkung auf die Rezipienten untersucht. Dabei

werden spezifische Funktionen identifiziert, die sich mit dem einzelnen journalistischen

Beitrag verbinden: die Funktionen des Appells, der Problemdiagnose, der Problemlösung

und der Warnung. Weitere Leistungen des Nutzwertjournalismus – Beratung, Verbraucherschutz,

Surveillance und Service – weisen ihm als Gattung eine integrale Funktion zu.

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wissenschafftkommunikation 13


inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen

Journalismus

CoRDULA nITsCH

Journalistische realität und Fiktion.

eine empirische analyse des

Fernsehjournalismus in deutschen und

us-amerikanischen romanen (1970-2005)

2011, 336 S., 32 Abb., 25 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,10

IsBn 978-3-86962-040-4

Journalismus ist nicht nur in der Kommunikationswissenschaft von großem Interesse –

dies zeigt die Fülle fiktionaler Werke, deren Handlung im journalistischen Milieu angesiedelt

ist. Die vorliegende Arbeit knüpft an die deutschen und international vergleichenden

Journalistenstudien an und untersucht das Verhältnis von Realität und Fiktion

theoretisch und empirisch. Die Verfasserin fokussiert auf das Thema Fernsehjournalismus

und führt einen Zwei-Länder-Vergleich zwischen Deutschland und den UsA durch.

Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Verhältnis von empirischer Realität und fiktionaler

Darstellung und setzt sich mit dem Wirkungspotenzial fiktionaler Medieninhalte

sowie mit der Frage nach deren Realitätsgehalt auseinander. Darüber hinaus wird

der Forschungsstand zu fiktionalen Journalismusdarstellungen systematisch dargestellt.

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden in einem zweiten Teil 60 deutsche und amerikanische

Romane aus dem Zeitraum von 1970 bis 2005 inhaltsanalytisch untersucht.

Neben Merkmalen der journalistischen Akteure werden auch institutionelle, rechtliche

und ökonomische Rahmenbedingungen erhoben. Die Befunde der Inhaltsanalyse ermöglichen

eine Darstellung des fiktionalen Fernsehjournalismus im Zeitverlauf sowie

im Ländervergleich und einen Vergleich mit den Erkenntnissen der empirischen Journalismusforschung.

Hinsichtlich der journalistischen Rahmenbedingungen bilden die Romane

beider Länder die jeweilige Realität weitgehend ab, während die Darstellung der

journalistischen Akteure ein in vielen Aspekten verzerrtes Bild aufweist.

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14 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation

eGGo müLLeR

not only entertainment.

studien zur Pragmatik und Ästhetik der

Fensehunterhaltung

www.halem-verlag.de

2011, 288 S., 7 Abb., Broschur,

190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 25,00 / eUR(A) 25,60 /

sFr. 42,10

IsBn 978-3-938258-86-6

Mit der Kommerzialisierung des Rundfunks und

der rasanten Entwicklung digitaler Kommunikationsmedien

hat sich Unterhaltung zu einem Leitkonzept

in Kultur und Öffentlichkeit entwickelt:

In politischen, ökonomischen, pädagogischen,

wissenschaftlichen und ästhetischen Diskursen

wird sie immer häufiger positiv bewertet. Die in

diesem Band versammelten Studien zur Pragmatik

und Ästhetik der Unterhaltung entwerfen eine

fundierte Theorie der Unterhaltung und zeichnen

die Umwertung der Fernsehunterhaltung der

vergangenen 25 Jahre nach. Analysen von Fernsehfußball,

Musikvideos, Familienserien, amerikanischen

Quality-Drama-Serien, global zirkulierenden

Unterhaltungsformaten und Reality-TV

zeigen vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung

der Neuen Medien nicht nur auf, wie Unterhaltung

gerade im digitalen Medienensemble

ihre formierende ökonomische und ästhetische

Kraft neu entfalten kann. In Auseinandersetzung

mit wissenschaftlichen Debatten über die Digitale

Kultur erörtern die in diesem Band versammelten

Texte auch neue Perspektiven, die sich für die

Unterhaltungsforschung im Kontext von Medienkonvergenz

und partizipatorischen Kulturen

ergeben.

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DAnIeLA sCHAAF / JöRG-Uwe nIeLAnD (Hrsg.)

Die sexualisierung des sports

in den medien

Sportkommunikation, 10

2011, 312 S., 38 Abb., 9 Tab.,

Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,50 / eUR(A) 29,20 /

sFr. 47,90

IsBn 978-3-86962-051-0

David Beckham modelt für Armani-Unterwäsche,

Fußballerinnen ziehen sich zur wm für den

Playboy aus und im Beachvolleyball schreibt der

Weltverband vor, wie knapp die Kleidung sein

muss: Sex sells, auch und vor allem im Sport. Athletinnen,

die zuvor in einschlägigen Magazinen,

Sport-Illustrierten und Kalendern eine erotische

Präsenz gezeigt haben, lassen sich besonders gut

als Werbe-Testimonial vermarkten.

Der vorliegende Sammelband greift eine primär

visuelle Repräsentationsstrategie auf, die sich in

den vergangenen Jahren medienübergreifend

beobachten lässt. Der vielfache mediale Einsatz

dieser Sexualisierungsstrategien, auch und insbesondere

im Umfeld der Frauen-Fußballweltmeisterschaft

2011, erhöht die Relevanz einer näheren

wissenschaftlichen Betrachtung. Der interdisziplinär

konzipierte Sammelband enthält Beiträge

aus der Perspektive der Kommunikations-, Medien-

und Marketingwissenschaft, der Geschlechterforschung,

der Sportwissenschaft, der Körpersoziologie

und den Cultural Studies. Behandelt

werden Themen wie Homo- und Transsexualität

im Sport, die Selbstdarstellung von Sportlern im

Social Web, die Darstellung von Frauen im Sport

im Wandel der Zeit oder die Reaktion von Jugendlichen

auf die Sexy Sport Clips im nächtlichen Spartenprogramm.

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wissenschafftkommunikation 15


inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen

sPortKommuniKation

THomAs sCHIeRL / DAnIeLA sCHAAF (Hrsg.)

sport und Werbung

Sportkommunikation, 9

2011, 354 S., 38 Abb., 25 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-86962-050-3

Mediale Sportpräsentationen sind ein attraktives Umfeld für Werbebotschaften, da sie hohe

Reichweiten generieren und eine breite gesellschaftliche Zielgruppe erreichen. Obwohl

sich in der Praxis die Werbung im, mit und für den Sport als feste Größe in der Markenkommunikation

von Institutionen etabliert hat, ist die Erforschung von Werbung im Kontext

der Sportberichterstattung jedoch nach wie vor wenig ausgeprägt und systematisch.

Zudem steht im Fokus des wissenschaftlichen Interesses das Sponsoring als prominentestes

Kommunikationsinstrument, während andere sowohl etablierte als auch innovative

Formen der werblichen Sportkommunikation von der Wissenschaft nahezu ausgeblendet

werden. Der vorliegende Band möchte diese Lücke schließen und einen Überblick über

die verschiedenen Arten der Sportwerbung aus einer interdisziplinären Perspektive geben.

Daher sind sowohl theoretische als auch empirische Beiträge sowie praxisrelevante

Fallstudien unterschiedlicher Disziplinen (Kommunikations- und Medienwissenschaft,

Sozio logie, Sportwissenschaft, Marketingwissenschaft) gleichermaßen vertreten.

Im ersten Teil ›Werbung mit dem Sport‹ wird auf die Verwendung von Sportmotiven in

Werbespots, die Passung zwischen Sportart und Produkt sowie auf Werbung mit prominenten

Sport-Testimonials und behinderten Sportakteuren eingegangen. Der zweite Teil

beschäftigt sich mit der ›Werbung im Sport‹ und bietet einen allgemeinen Überblick über

die Wirkung dieser Werbeform sowie insbesondere von Bewegtbildern in Fußballarenen

an. Weitere relevante Themen sind Ingame-Advertising, Ambush Marketing und Public

Relations in der Sportberichterstattung. Der dritte Teil, ›Werbung für den Sport‹,widmet

sich den besonderen Herausforderungen an die Werbung für den Sport, der Bewerbung

von Sportevents sowie von Non-Profit-Organisationen im Sport. Im vierten Teil, ›Sport

und Marke‹, erfolgt eine Betrachtung der Wirkungspotenziale des Spitzensports in der

werblichen Markenkommunikation, des Einsatzes von Neuromarketing im Sport sowie

des Markenstatus von Sportstars.

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16 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation

meDienöKonomie

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AnKe TRommeRsHAUsen

corporate responsibility in

medienunternehmen

2011, 344 S., 4 Abb., 16 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 / sFr. 50,40

IsBn 978-3-86962-042-8

Digitale Netzwerkmedien verändern maßgeblich unseren Alltag. Mobiltelefonie, mobiles

Internet, Social Networks und Web2.0-Anwendungen revolutionieren die persönliche

und die gesellschaftliche Kommunikation. Die Medienunternehmen der ehemals

getrennten Branchen Telekommunikation, Information, Media (und Entertainment) –

TIm(e) – gestalten diesen Wandel durch ihre Produkte und Dienstleistungen maßgeblich

mit. Sie werden als Konvergenzunternehmen zum Bezugspunkt gesellschaftlichen Wandels

und damit zum Zurechnungspunkt neuer Verantwortungsbereiche in ihren Corporate-Social-Responsibility-Strategien.

Das Buch entwickelt aus einer medien- und kommunikationswissenschaftlichen Perspektive

neue Dimensionen dieser gesellschaftlichen Verantwortung von TIm(e)-Unternehmen.

Es wird theoretisch gezeigt, dass diese Unternehmen vor allem Einfluss auf die

Konstitution von Kommunikation und Kultur in der Gesellschaft besitzen. Wird dies in

die Corporate-Responsibility-Strategie integriert, wird es möglich, strategische Potenziale

einer CR für Kommunikation und Kultur zu nutzen. Es wird das Spannungsfeld unterschiedlicher

unternehmens- und wirtschaftsethischer Fundierungen kritisch beleuchtet

und ein unternehmensethisches Konzept der strategischen CR entwickelt. Eine qualitative

Inhaltsanalyse der CR von zwölf TIm(e)-Unternehmen zeigt, dass jene noch ganz am

Anfang dieser dringenden strategischen Fragen stehen. Das Buch füllt die Lücke zwischen

Theorie und Praxis und zeigt Wege zur Professionalisierung nachhaltigen Wirtschaftens

in der Medienbranche auf. TIm(e)-Unternehmen treibt die neue kulturelle und kommunikative

Bedeutung ihres Kerngeschäfts um, weil sie genau wissen, dass diese gesellschaftlichen

Ansprüche zukünftig über ihre Marktposition mit entscheiden werden.

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wissenschafftkommunikation 17


inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen

metHoDen / grunDlagen

wIeBKe Loosen / ARmIn sCHoLL (Hrsg.)

methodenkombinationen in der

Kommunikationswissenschaft.

methodologische Herausforderungen und

empirische Praxis

Methoden und Forschungslogik der Kommunikationswissenschaft, 7

Winter 2011, ca. 384 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10 (ca.-Preis)

IsBn 978-3-86962-011-4

Methodenkombinationen stehen auf der Liste der Qualitätsempfehlungen für die empirische

Forschung ganz oben, sind methodologisch aber kaum reflektiert und werden

in der Praxis auch nicht alltäglich angewendet. Hier setzt das Buch an. Ausgewählte

Autor(inn)en, die selbst Mehrmethodenstudien durchgeführt haben, sollen diese unter

dem praktisch-methodischen Aspekt erläutern und theoretisch-methodologisch reflektieren.

Die Auswahl der Autor(inn)en und Studien erfolgt durch eine Sichtung der wichtigsten

Fachzeitschriften der Kommunikationswissenschaften. Dabei sollen möglichst

unterschiedliche Methodenkombinationen (verschiedene Methoden: Inhaltsanalyse, Befragung,

Beobachtung inklusive verschiedener Varianten, verschiedene Methodologien:

qualitativ-quantitativ) in ihrer praktischen Durchführung berücksichtigt werden. Zusätzlich

wird die Art und der Zweck der Kombination reflektiert: Sollen sich die Methoden

ergänzen, gegenseitig validieren? Ist ihr Einsatz simultan oder aufeinander aufbauend?

Kompensieren sich die Nachteile einzelner Methoden durch den Einsatz weiterer Methoden

oder entstehen Folgeprobleme (aus der spezifischen Kombination)?

Das Buch richtet sich an alle empirisch arbeitenden Kommunikations- und Medienwissenschaftler.

Es kann in fortgeschrittenen Methodenkursen eingesetzt werden, ist

aber nicht im engeren Sinn als Lehrbuch konzipiert.

Beiträger dieses Bandes sind: Eva Baumann, Helena Bilandzic, Sophie Bonk, Hans-

Bernd Brosius, Gabriela B. Christmann, Nicola Döring, Andreas Fahr, Hannah Früh, Alexander

Haas, Matthias R. Hastall, Olaf Jandura, Veronika Karnowski, Anne Karthaus, Silvia

Knobloch-Westerwick, Matthias Kohring, Christoph Kuhlmann, Annika Kutscha, Marie

Legrand, Dominik J. Leiner, Wiebke Loosen, Jörg Matthes, Marcus Maurer, Christian Nuernbergk,

Daniel Perrin, Sandra Pöschl, Oliver Quiring, Patrick Rössler, Constanze Rossmann,

Helmut Scherer, Bertram Scheufele, Armin Scholl, Thilo von Pape und Werner Wirth.

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18 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation

meDienöKonomie

www.halem-verlag.de

HARDy GUnDLACH (Hrsg.)

Public Value in der Digital- und

internetökonomie

2011, 392 S., 36 Abb., 36 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-86962-013-8

»So entsteht ein Gesamtwerk, welches – geprägt durch die verschiedenen

Perspektiven – für den Leser sehr interessant und bereichernd

ist.« (MedienWirtschaft 1/2011, Ribana Wollermann)

Welchen gesellschaftlichen Wert haben digitale Medien? Welche Chancen eröffnen sich

Unternehmen und Organisationen durch Public Value im Internet? Der ökonomische Begriff

›Public Value‹ kennzeichnet den Nutzen für die Allgemeinheit und ist längst eine

Herausforderung für alle Unternehmen, die kommunizieren.

Speziell die Diskussion um die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet

schreibt dem Thema einen aktuellen Bezug zu. Es geht um die Frage, welchen Public

Value die Medienökonomie in Zukunft leistet und wie eine sinnvolle Regulierung der Medien

zu gestalten ist. Dabei geht die Medienregulierung von der überragenden sozialen,

kulturellen und politischen Funktion der Medien für die Gesellschaft aus.

Dieser Band stellt in wissenschaftlichen Beiträgen die neuesten Forschungsperspektiven

und Thesen zum Kern von Public Value vor und beleuchtet den gesellschaftlichen

Mehrwert von Online-Medien für die Gesellschaft unter verschiedenen medienökonomischen

Perspektiven. Über die Internetzukunft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

hinaus eröffnet das Thema viele weitere medienökonomische Bezüge: Privatunternehmerische

Konzepte der Corporate Social- oder Communicative Responsibility,

Netzfreiheiten und Netzneutralität sowie der Wert von Medienmarken werden ebenso

diskutiert wie die neuen Möglichkeiten für Bürger(innen), beispielsweise soziale Netzwerke

zu gründen.

Beiträger dieses Bandes sind: Miriam De Acevedo, Kati Förster, Lothar Funk, Nils

Grannemann, Johanna Grüblbauer, Hardy Gundlach, Thorsten Held, Natascha Just,

Matthias Karmasin, Castulus Kolo, Manfred Kops, Larissa Krainer, Jan Krone, Michael Latzer,

Ulrike Mellmann, Sven Pagel, Tassilo Pellegrini, Armin Rott, Julia Serong, Wolfgang

Seufert, Gabriele Siegert, Daniela Süssenbacher, Anke Trommershausen, Regula Troxler,

Bjørn von Rimscha, Franzisca Weder, Carsten Winter und Julia Wippersberg.

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wissenschafftkommunikation 19


inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen

WissenscHaFtsgescHicHte

mAnUeL wenDeLIn

medialisierung der öffentlichkeit.

Kontinuität und Wandel einer normativen

Kategorie der moderne

Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft, 10

2011, 336 S., 24 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-86962-052-7

Es gibt wenige Begriffe, die für die Selbstbeschreibung der modernen westlichen Gesellschaft

so wichtig sind wie der der Öffentlichkeit. Entsprechend umfangreich ist die intellektuelle

Auseinandersetzung mit dieser bedeutungsgeladenen Kategorie. Generationen

von Philosophen und Sozialwissenschaftlern haben in Abhängigkeit von der Zeit,

in der sie lebten, die unterschiedlichsten Öffentlichkeitstheorien entwickelt. Das Buch

geht davon aus, dass es trotz dieser Vielfalt an wissenschaftlichen Deutungen allgemeine

begriffliche und normative Strukturen gibt, die im Zeitalter der Aufklärung entstanden

und die bis heute stabil geblieben sind. Auf der Grundlage einer wissenssoziologischen

Analyse von prominenten Öffentlichkeitskonzepten aus rund 160 Jahren wird gezeigt,

wie diese idealen Strukturen praktisch bis in die Gegenwart weitergegeben wurden. Im

Spannungsfeld der Widersprüche zwischen den Öffentlichkeitsidealen und gegenläufigen

Entwicklungen in unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen steht dabei die Frage

nach dem Einfluss der Medienentwicklung auf allgemeine Vorstellungen zur politischen

Ordnung der Gesellschaft im Vordergrund.

Das Buch konzentriert sich auf die vier medialen Umbruchphasen von den 1840er- bis

zu den 1990er-Jahren und arbeitet heraus, wie Karl Marx und Albert Schäffle, Ferdinand

Tönnies und Carl Schmitt, Jürgen Habermas und Elisabeth Noelle-Neumann sowie Jürgen

Gerhards und Friedhelm Neidhardt, denen Bernhard Peters gegenübergestellt wurde,

mit den Widersprüchen zwischen normativem Ideal und erlebter sozialer Wirklichkeit

umgegangen sind. Die Auseinandersetzung mit den Öffentlichkeitstheorien ist umrahmt

von umfangreichen Darstellungen zur Biografie der Theoretiker sowie zur öffentlichkeits-

und mediengeschichtlichen Entwicklung.

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20 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation

mICHAeL HALLeR / LUTz müKKe (Hrsg.)

Wie die medien zur Freiheit kamen.

Zum Wandel der ostdeutschen medienlandschaft

seit dem untergang der DDr

Reihe des Instituts für praktische

Journalismusforschung (IPJ), 7

www.halem-verlag.de

2010, 256 S., 18 Abb., 10 Tab.,

Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 24,00 / eUR(A) 24,55 /

sFr. 40,50

IsBn 978-3-86962-034-3

Es war kein Sprung in die Freiheit: Der Übergang

von der staatlich gelenkten zur staatsfreien Presse

deutete sich in der DDR schon vor dem Fall der

Mauer an. Viele ostdeutsche Journalisten wollten

das freie Wort – und mussten dann mühsam lernen,

wie man Pressefreiheit, Publikumswünsche

und Medienökonomie zusammenbringt.

Seit 1993 beobachteten Medienwissenschaftler des

Lehrstuhls Journalistik an der Universität Leipzig,

ob und wie sich die Berufsrolle der Journalisten unter

dem Leitbild der Pressefreiheit und dem Zwang des

Marktes veränderte, wie ein neuer Typ des Konformismus

entstand und wie die regionalen Monopolzeitungen

publizistischen Mainstream erzeugten.

Sie registrierten aber auch die vielen Versuche und

Ansätze zu einer unverblümt-offenen Publizistik.

Die Beiträge untersuchen wichtige Fragen des

Rollenwandels: Wie agierten die aus Westdeutschland

eingetroffenen Chefredakteure? Wie denken

Ressortleiter, die schon zu DDR-Zeiten in den seD-

Blättern Ressortchefs waren? Wie behandelten ostdeutsche

Redakteure den Zulauf, den rechtsradikale

Gruppen fanden? Wie kam es zum Fall Sebnitz?

Wie erklärt sich der Erfolg der Super-Illu? Und:

Welches Bild zeichneten westdeutsche Medien von

den Menschen im Osten?

Dieses Buch gibt wissenschaftlich gesicherte Antworten

auf die Frage nach Mentalitäten, Normen

und Regeln, die den gesellschaftlichen Diskurs

Ostdeutschlands prägen.

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AnDReAs FAHR (Hrsg.)

Zählen oder Verstehen?

Diskussion um die Verwendung

quantitativer und qualitativer

methoden in der empirischen

Kommunikationswissenschaft

Methoden und Forschungslogik der

Kommunikationswissenschaft, 4

2011, 232 S., 23 Abb., 9 Tab.,

Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 /

sFr. 47,10

IsBn 978-3-931606-88-6

Der Sammelband versucht, die Kristallisationspunkte

der im Fach noch immer geführten Diskussion

um qualitative und quantitative Verfahren

exemplarisch nachzuzeichnen. Autoren der

einen wie der anderen ›Methodenschule‹ stellen

hier beispielhaft eigene empirische Ansätze vor,

die sie nach dem Prinzip von Rede und Gegenrede

dem kritischen Diskurs aussetzen. Zudem werden

die Geschichte und methodologischen Grundpositionen

dieses klassischen Methodendiskurses

beleuchtet und in der Präsentation verschiedener

Beispiele von Kombinationen qualitativer und

quantitativer Verfahren auch Möglichkeiten zur

Überwindung der herkömmlichen Methodendichotomie

aufgezeigt.

Beiträger dieses Bandes sind: Helena Bilandzic,

Andreas Fahr, Katja Friedrich, Achim Hackenberg,

Daniel Hajok, Ruth Jäger, Friedrich Krotz,

Jörg Matthes, Michael Meyen, Burkhard Michel,

Wiebke Möhring, Wolfram Peiser, Antje Richter,

Helmut Scherer, Bertram Scheufele und Christian

Wenger.

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wissenschafftkommunikation 21


inpunkto.medien + kommunikation vorschau

mARC JAn eUmAnn

Der Deutsche Presse-Dienst.

nachrichtenagentur in der britischen

Zone 1945 - 1949. Die geschichte einer

medieninstitution im nachkriegsdeutschland

Öffentlichkeit und Geschichte, 5

2011, ca. 230 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-055-8

Der Deutsche Presse-Dienst arbeitete von 1945

bis 1949 als Nachrichtenagentur in der britischen

Zone. Trotz dieser für eine Medieninstitution vergleichsweise

kurzen Zeitspanne gelang es dem

dpd in diesen vier Jahren, das Fundament zu

schaffen, auf dem in der Bundesrepublik Deutschland

ein sachlicher und unabhängiger Nachrichtenjournalismus

auf- und ausgebaut werden

konnte. Der vorliegende Band hat zum Ziel, die

Geschichte des dpd als Herrschaftsinstrument

der britischen Besatzungsmacht vorzustellen: Der

dpd sollte als nach britischen Prinzipien ausgerichtete

Nachrichtenagentur dauerhaft etabliert

werden. Die frühe Integration deutscher Mitarbeiter

war dabei Teil der Umerziehungs-Philosophie

der Briten. Unter Berücksichtung britischer

und deutscher Quellen zeichnet der Band die Entwicklung

einer Medieninstitution im Nachkriegsdeutschland

so dicht und detailliert wie möglich

nach. Die Bearbeitung der britischen Quellen war

dabei von besonderer Relevanz.

Diese Untersuchung bestätigt die von Wilke formulierte

These: »In keinem anderen Bereich des

Mediensystems kam es mit der Entstehung der

Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten

Weltkrieg dermaßen zu einem Neuanfang wie bei

den Nachrichtenagenturen.«

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AnDReAs m. sCHeU

adornos erben in der

Kommunikationswissenschaft

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 11

2011, 350 S., 19 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-054-1

Fachgeschichte ist als historische Abfolge anerkannter

Theorien erzählbar – warum werden aber

bestimmte Theorien integriert und andere abgelehnt?

Vor dem Hintergrund dieser Frage beschäftigt

sich Andreas Scheu mit einer Perspektive, die

heute zu den theoriegeschichtlichen ›Verlierern‹

in der deutschen Kommunikationswissenschaft

gezählt werden muss: ›Kritische‹ Perspektiven in

der Tradition Adornos scheinen in der heutigen

Kommunikationswissenschaft kaum mehr präsent

zu sein und finden, mit wenigen Ausnahmen,

auch in Lehrbüchern und fachgeschichtlichen

Arbeiten keinen Platz. Liegt das an der Qualität

der Ansätze? An Versäumnissen aufseiten der

Akteure? Oder sind die ›Erben Adornos‹ aus dem

Feld der deutschen Kommunikationswissenschaft

verdrängt worden? Kann diese Entwicklung – wie

einige Fachvertreter meinen – darüber hinaus

vielleicht sogar als Indiz für einen Mangel an

Pluralismus innerhalb der deutschen Kommunikationswissenschaft

gelten? Antworten auf

diese Fragen entwickelt Andreas Scheu über eine

theoriegeleitete historische Analyse der Akteure

und Arbeiten ›Kritischer Kommunikationsforschung‹

in Bezug zu den Strukturen des Faches.

Aus dieser Perspektive zeigt sich die Entwicklung

der ›Kritischen Kommunikationsforschung‹ in

den 1970er- und 1980er-Jahren einerseits geprägt

durch Abgrenzungsstrategien gegenüber dem

aufkommenden sozialwissenschaftlichen Paradigma;

andererseits erklärt sie sich über Verdrängungsmechanismen,

welche vor allem auf externe

Einflüsse auf die Regeln des Feldes der deutschen

Kommunikationswissenschaft zurückzuführen

sind.

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BIRGIT sTARK / meLAnIe mAGIn /

oLAF JAnDURA / mARCUs mAUReR (Hrsg.)

methodische Herausforderungen

komparativer Forschungsansätze

Methoden und Forschungslogik der Kommunikationswissenschaft,

8

2012, ca. 352 S., 26 Abb., 50 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-048-0

22 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


vorschau inpunkto.medien + kommunikation

Komparative Forschungsansätze sind auf dem

Weg, sich zunehmend auch in der Medien- und

Kommunikationswissenschaft zu etablieren. Die

Auseinandersetzung mit den spezifischen methodischen

Herausforderungen vergleichender

Forschung ist allerdings noch nicht adäquat ausgebildet.

Der Sammelband setzt sich zum Ziel,

diese vernachlässigte Diskussion anzustoßen

und vertieft insbesondere methodologische Überlegungen

im Kontext länder- und zeitvergleichender

Studien. Dabei werden Verfahrensfragen

der Analyselogik und Fallauswahl sowie die Modellierung

von Zeitreihenanalysen beleuchtet und

spezielle Messverfahren vorgestellt. Zudem wird

das grundlegende Problem der Messäquivalenz in

der komparatistischen Forschung diskutiert.

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RoGeR BLUm

lautsprecher und Widersprecher.

ein ansatz zum Vergleich der mediensysteme

2012, ca. 260 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-049-7

1989 brach der europäische und zentralasiatische

Kommunismus zusammen. 2011 warfen im ›arabischen

Frühling‹ einige Länder des Orients ihre

autokratischen Regierungssysteme auf den Haufen

der Geschichte. Immer mehr Länder öffnen

sich dem kapitalistischen Wirtschaftssystem und

dem freien Handel und nennen sich demokratisch.

Doch trotz dieses Trends und trotz der Globalisierung

treffen wir weiterhin auf eine Vielzahl unterschiedlicher

politischer Systeme – und nach wie vor

prägen die politischen Systeme die Mediensysteme,

sodass auch diese durchaus unterschiedlich sind.

Wie aber lassen sich die Mediensysteme typologisieren?

Wie viele Modelle gibt es? Forscher haben

seit dem Zweiten Weltkrieg immer wieder versucht,

solche Modelle zu bilden und zu begründen. Aber

entweder waren sie zu pauschal oder sie bezogen

sich bloß auf den nordatlantischen Wes ten. In diesem

Buch wird der Versuch unternommen, mit dem

pragmatischen Differenz-Ansatz eine Typologie

der Mediensysteme für die ganze Welt zu entwickeln.

Zuerst werden die Mediensysteme von über

20 Ländern beschrieben, darunter Kuba, China,

Ägypten, Russland, die Türkei, Italien, der Libanon,

Frankreich, Deutschland, Österreich, die Schweiz,

die UsA und Brasilien. Danach wird der Ansatz mit

seinen Kriterien vorgestellt, aus denen sich dann

das Kommando-Modell, das Patrioten-Modell, das

Schock-Modell, das Klientel-Modell, das Servicepublic-Modell

und das liberale Modell ergeben.

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HAnnes HAAs / KATHARInA LoBInGeR (Hrsg.)

Qualitäten der Werbung –

Qualitäten der Werbeforschung

Winter 2011, ca. 320 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-047-3

Werbung ist ein bedeutender Bestandteil der

Kommunikationspraxis moderner Gesellschaften

und Motor der Medien. Sie prägt Alltagserfahrungen,

Ästhetik, Konsumverhalten und Lebensstile

ebenso wie die Medienentwicklung insgesamt.

Sie ist ein gesellschaftlicher, politischer,

kultureller und ökonomischer Faktor. Spät, aber

immerhin etabliert sich nun die Werbeforschung

als eigene Disziplin innerhalb der Medien- und

Kommunikationswissenschaft. Im Vergleich mit

der Journalismus- oder der PR-Forschung wurde

der Qualitätsperspektive bisher wenig Aufmerksamkeit

gewidmet. Der vorliegende Sammelband

untersucht Qualitäten der Werbung und der Werbeforschung.

Das Buch versammelt neben Beiträgen

zu methodischen Fragen und Impulsen der

Werbeforschung für die Praxis Ergebnisse empirischer

Studien über Qualitäten von Inhalten und

Wirkungen von Werbung in etablierten medialen

und neuen situativen Kontexten.

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nICoLA moessneR / DImITRI LIeBsCH (Hrsg.)

Visualisierung und erkenntnis.

Bildverstehen und Bildverwenden in naturund

geisteswissenschaften

2012, ca. 350 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-053-4

http://halem-verlag.lookingintomedia.com/shop/product_info.php/products_id/245

wissenschafftkommunikation 23


inpunkto.medien + kommunikation vorschau

LUTz müKKe

Korrespondenten im Kalten Krieg

2012, Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-059-6

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BeRnHARD PöRKsen / HAnne DeTeL

Der entfesselte skandal.

Das ende der Kontrolle im digitalen

Zeitalter

2012, Hardcover, dt.

IsBn 978-3-86962-058-9

WikiLeaks blamiert zuerst eine Weltmacht und

dann sich selbst. Blogger prangern einige wenige,

bis dahin unbeachtet gebliebene Sätze des Bundespräsidenten

an und forcieren im Verbund mit

klassischen Massenmedien seinen Rücktritt. Politiker

stürzen über Plagiate, die sich im Netz detailgenau

dokumentieren lassen. In die falschen

Kanäle gelangte Fotos und Handyvideos, sms-Botschaften

und Twitter-Meldungen beenden Karrieren

und werden zu global zirkulierenden Beweisen

eines Vergehens, die sich nicht mehr aus der

Welt schaffen lassen. Immer mehr Daten lassen

sich immer leichter verknüpfen, rekonstruieren,

dauerhaft speichern – und eines Tages in öffentliche

Dokumente der Diskreditierung verwandeln,

die sich nicht mehr nur gegen Mächtige und

Prominente, sondern auch gegen Ohnmächtige

und gänzlich Unbekannte richten. Blitzschnell

sind im digitalen Zeitalter Transparenz und Aufklärung

möglich – und in rasender Geschwindigkeit

verbreiten sich Falschmeldungen, bilden sich

Wut- und Empörungsgemeinschaften, die mit

Schicksalen auf einer weltweit sichtbaren Bühne

spielen. Dieser materialreiche Essay ist eine Provokation.

Zur Debatte steht die Diagnose der Autoren:

Der Skandal ist kein Distanzereignis mehr,

sondern hat unser aller Leben erreicht.

LeonARD ReIneCKe / sABIne TRePTe (Hrsg.)

unterhaltung in neuen medien

Unterhaltungsforschung, 7

2012, Broschur, 213 x 142 mm, dt./engl.

IsBn 978-3-86962-046-6

Die ohnehin noch junge Unterhaltungsforschung

sieht sich der Herausforderung ausgesetzt, ihre

›klassischen‹ Unterhaltungstheo rien auf ihre

Anwendbarkeit im Kontext neuer Medien zu

überprüfen und neue theoretische Konzepte zu

identifizieren, die den spezifischen Eigenschaften

neuer Medien Rechnung tragen. Das Ziel des vorliegenden

Bandes ist, den Status quo der theoretischen

Weiterentwicklung der Unterhaltungsforschung

nachzuzeichnen und dabei auch Forschungsdesiderate

in Bezug auf das Unterhaltungserleben in den

neuen Medien herauszuarbeiten.

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KLAUs sACHs-HomBACH / JöRG R. J. sCHIRRA (Hrsg.)

origins of Pictures

2012, Broschur, 213 x 142 mm, engl.

IsBn 978-3-86962-057-2

Anyone talking about pictures by necessity refers

to those using pictures. It is therefore essentially

the competence of using pictures that they must

consider. Such a competence is not a common ability

even among higher developed mammals, at

least as far as we know today. This fact raises the

question yet unanswered whether and to what extent

that ability has to be conceived of as a strictly

anthropological one. In an interdisciplinary approach,

the first international conference of the

Society for Interdisciplinary Image Science (GiB)

titled Origins of Pictures has taken a closer look at

the role of pictures for the conditio humana.

The goals pursued at the conference were first to

present empirical findings of the origins of picture

uses. In particular, research in paleo-anthropology,

archeology, cultural anthropology, and developmental

psychology has been considered. Furthermore,

those findings have been related to philosophical

considerations concerning the conditions

of the conceptual formation of picture competence.

24 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


vorschau inpunkto.medien + kommunikation

HeLmUT sCHeReR / DAnIeLA sCHLüTz /

HAnnAH sCHmID / AnKe TRommeRsHAUsen

(Hrsg.)

marken im Web 2.0

2012, Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-056-5

Kennzeichnend für das sogenannte ›Web 2.0‹ im

Allgemeinen und Online-Gemeinschaften im Speziellen

ist, dass Nutzer nicht mehr nur Inhalte nachfragen,

sondern sie selbst beisteuern und sich gezielt

mit anderen Personen vernetzen. Diese Entwicklung

betrifft die Markenführung insofern, als in

Blogs und Communitys Nutzer nun verstärkt auch

über Marken und Produkte diskutieren und damit

aktiv die Markenkommunikation mitgestalten. Im

Kontext dieser Entwicklung kann Markenkommunikation

nur dann erfolgreich sein, wenn sie nicht

einseitig die Interessen der Marke bedient.

Die Interessen und Bedürfnisse verschiedener

Akteure müssen in Übereinstimmung gebracht

werden, um sie in den Prozess der strategischen

Markenführung zu integrieren: Neben den Interessen

der Markenunternehmen sind dabei zwei

weitere Akteure zu beachten: Netzwerk- bzw.

Community-Betreiber und Konsumenten. Ziel des

Buches ist es, die Interessen und Zielsetzungen

dieser drei Akteure darzustellen, um dann in vier

empirischen Studien zentrale Aspekte des Beziehungsverhältnisses

zu beleuchten. Zu Beginn wird

begriffliche Klarheit darüber geschaffen, was unter

Online-Gemeinschaften zu verstehen ist, wie diese

systematisiert und welche Formen dieser Angebote

differenziert werden können. Die empirischen

Fallbeispiele befassen sich jeweils mit einer speziellen

Form der Online-Gemeinschaft.

http://halem-verlag.lookingintomedia.com/shop/product_info.php/products_id/249

PeTeR szyszKA (Hrsg.)

alles nur theater.

authentizität und inszenierung in der

organisationskommunikation

Organisationskommunikation, 1

2012, Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86862-044-2

Spätestens seit dem Auftreten partizipativer Kommunikation

in Web 2.0 und Social Media werden

normative Forderungen nach Authentizität nicht

nur im Zusammenhang mit netzöffentlicher

Kommunikation diskutiert. Die damit verbundene

Kritik richtet sich vielfach an Organisationen,

ihre Repräsentanten und Mitglieder und

die dabei offen oder eben verdeckt vertretenen

Interessen. Der erste Band der Reihe Organisationskommunikation

setzt bei derartigen Diskussionen

an. Die Beiträge des Bandes gehen analytisch der

Frage nach, welche Funktion Authentizität für

Organisationen, aber auch für Gesellschaft im

Umgang mit Organisationen hat. Mit Authentizität

und Inszenierung werden zwei im aktuellen

Diskurs markante, aber wenig reflektierte Begriffe

aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven

begriffs- und funktionskritischer Analyse unterzogen;

dies wird durch empirische Befunde und

Fallstudien ergänzt.

Der Band geht auf eine Tagung der Fachgruppe

Public Relations/Organisationskommunikation

der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und

Kommunikationswissenschaft zurück, die in

Anlehnung an Goffman unter dem Titel Alles nur

Thea ter? 2009 in Offenburg der diskursiven Auseinandersetzung

mit Authentizität und Inszenierung

im Kontext von Organisationen und Organisationskommunikation

gewidmet war. Eine

Auswahl der Tagungsbeiträge wurde konzeptionell

in diesem Band zusammengeführt.

http://halem-verlag.lookingintomedia.com/shop/product_info.php/products_id/251

wissenschafftkommunikation 25


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

BilDWissenscHaFt

mARK AsHRAF HALAwA

Wie sind Bilder möglich?

argumente für eine semiotische Fundierung

des Bildbegriffs

2008, 208 S., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 19,00 / eUR(A) 19,45 / sFr. 32,30

IsBn 978-3-938258-71-2

RAIneR HöGeR

raumzeitliche Prozesse der visuellen

informationsverarbeitung

Bildwissenschaft, 5

2001, 221 S., Broschur,

240 x 170 mm, dt.

eUR(D) 18,00 / eUR(A) 18,45 / sFr. 30,70

IsBn 978-3-931606-82-4

FRAnK HöRnLeIn / HeRBeRT HeIneCKe (Hrsg.)

Zukunft im Film.

sozialwissenschaftliche studien zu

›star trek‹ und anderen science Fiction

angeboten

Bildwissenschaft, 6

2000, 202 S., 14 Abb., Broschur, 240 x 170 mm, dt.

eUR(D) 18,00 / eUR(A) 18,45 / sFr. 30,70

IsBn 978-3-931606-81-7

woLF-AnDReAs LIeBeRT / THomAs meTTen

(Hrsg.)

mit Bildern lügen

2007, 224 S., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 22,00 / eUR(A) 22,55 / sFr. 37,10

IsBn 978-3-938258-26-2

BARBARA LInK

Design der Bilder.

entwicklung des deutschen

Fernsehdesigns: Vom Design über das

image zur identity

2008, 484 S., 218 Abb., 36 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-62-0

sTeFAn meIeR

(Bild-)Diskurs im netz.

Konzept und methode für eine semiotische

Diskursanalyse im World Wide Web

2008, 480 S., 65 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-83-5

sTeFAnIe KIwI menRATH /

ALexAnDeR sCHwInGHAmmeR (Hrsg.)

What Does a chameleon look like?

topographies of immersion

2011, 376 S., 62 Abb., 1 Tab.,

Broschur, 190 x 120 mm, engl.

eUR(D) 26,00 / eUR(A) 26,60 /

sFr. 43,80

IsBn 978-3-938258-51-4

Liberating the concept of immersion from the

technical and digitally-oriented rubrics under

which it is often thought, What Does a Chameleon

Look Like? indicates that concept’s applicability

throughout the humanities. The publication

assembles recent interdisciplinary work on immersion

as technique and cultural topos: While

the human-machine relationship has long been

one of fascination and utopian positivism (manifested

for example in the motif of the virtual

voyager), we have seen the advent of new visual

technologies such as television in the 1960s create

a certain uneasiness towards immersion, or

indeed an outright fear of it. As our societies become

increasingly technologically determined

immersion has become a pervasive phenomenon.

In the 1990s the topos of immersion merged with

discussions on artificiality and the aestheticization

of everyday life. The focus of this discussion

of immersion has been less technology per se, but

rather the consumer worlds that it constructs and

the reality that they give rise to. This apparent ›society

of immersion‹ lead into a field for critique

on the spectacle. Since the 1990s then, technology

26 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

became conceptualized as a second nature, albeit

one that is both internal and external. As a result,

debates around human-computer-relationships

(hci) returned – although this time with immersion

taken as a basic human capability.

What Does a Chameleon Look Like? holds that the

concept of immersion extends far beyond the remit

of virtual reality, and provides enquiries into

the historical and contemporary significance of

immersion offering new perspectives on aesthetics,

technology and ethics.

III/2012

KLAUs sACHs-HomBACH / JöRG R. J. sCHIRRA

(Hrsg.)

origins of Pictures

2012, Broschur, 213 x 142 mm, engl.

IsBn 978-3-86962-057-2

siehe auch Seite 24

KLAUs sACHs-HomBACH (Hrsg.)

Bild und medium.

Kunstgeschichtliche und philosophische

grundlagen der interdisziplinären

Bildwissenschaft

2006, 280 S., 34 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 / sFr. 50,40

IsBn 978-3-938258-22-4

KLAUs sACHs-HomBACH

Das Bild als kommunikatives medium.

elemente einer allgemeinen

Bildwissenschaft

2006, 2. Auflage, 365 S., 8 Abb., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 26,00 / eUR(A) 26,60 / sFr. 43,80

IsBn 978-3-931606-70-1

KLAUs sACHs-HomBACH (Hrsg.)

Bildwissenschaft zwischen

reflexion und anwendung

2005, 568 S., über 100 Abb., engl. Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 36,00 / eUR(A) 36,90 / sFr. 59,30

IsBn 978-3-931606-73-2

KLAUs sACHs-HomBACH

Wege zur Bildwissenschaft.

interviews

2004, 284 S., 35 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 26,00 / eUR(A) 26,60 / sFr. 43,80

IsBn 978-3-931606-62-6

KLAUs sACHs-HomBACH (Hrsg.)

Bildhandeln.

interdisziplinäre Forschungen zur

Pragmatik bildhafter Darstellungsformen

Bildwissenschaft, 3

2001, 333 S., Broschur, 240 x 170 mm, dt.

eUR(D) 18,00 / eUR(A) 18,45 / sFr. 30,70

IsBn 978-3-931606-80-0

KLAUs sACHs-HomBACH / KLAUs ReHKämPeR (Hrsg.)

Vom realismus der Bilder.

interdisziplinäre Forschungen zur semantik

bildhafter Darstellungsformen

Bildwissenschaft, 2

2000, 269 S., Broschur, 240 x 170 mm, dt.

eUR(D) 18,00 / eUR(A) 18,45 / sFr. 30,70

IsBn 978-3-931606-79-4

KLAUs sACHs-HomBACH / RAIneR ToTzKe (Hrsg.)

Bilder – sehen – Denken.

Zum Verhältnis von begrifflichphilosophischen

und empirischpsychologischen

ansätzen in der

bildwissenschaftlichen Forschung

2011, 456 S., 138 Abb., 2 Tab.,

Broschur,

213 x 142 mm, dt./engl.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 /

sFr. 50,40

IsBn 978-3-86962-006-0

Bilder sind auf einzigartige Weise mit dem Sehsinn

verknüpft und zeichnen sich dadurch als

eine eigenständige Gattung von Kommunikationsmedien

aus. Sie ›kommunizieren‹ visuelle

Informatio nen, die vom Bildbetrachter inter-

wissenschafftkommunikation 27


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

pretiert werden müssen und setzen deshalb die

entsprechenden kognitiven Kompetenzen beim

Betrachter voraus. Dieser Befund gilt nicht nur

für Bilder, die Kunstwerke sind, sondern auch

für Bildmedien in den Wissenschaften sowie für

Bilder der populären Massenkultur – angefangen

von Fotos aus der politischen Berichterstattung,

über Werbeannoncen bis hin zu bewegten Bildern

in Form von Musikvideos und Computerspielen.

Es gibt entsprechend gute Gründe dafür, Bildwahrnehmung

und Bildverarbeitung aufseiten

des Betrachters (endlich) genauso ernst zu nehmen

– und sie entsprechend genauso differenziert

zu erforschen – wie die Bildproduktion oder die

Bildherkunft und Bildentstehungsgeschichte.

Der vorliegende Sammelband umfasst Beiträge,

die einerseits aktuelle empirische

Forschungen zu zentralen Fragen der Bildpsychologie,

etwa nach dem Verhältnis von Bildwahrnehmung

und Gegenstandswahrnehmung,

von Emotion und Bildrezeption oder von Bildrezeption

und Aufmerksamkeit vorstellen und die

sich andererseits reflexiv auf diese empirischbildpsychologischen

Untersuchungen beziehen,

um dadurch die methodologischen Grundlagen

einer betrachterorientierten Bildwissenschaft als

transdisziplinärem Projekt herauszuarbeiten.

sILVIA seJA

Handlungstheorien des Bildes

2009, 208 S., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 21,00 / eUR(A) 21,50 /

sFr. 35,50

IsBn 978-3-938258-59-0

VoLKeR woRTmAnn

authentisches Bild und

authentisierende Form

2003, 284 S., engl. Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 5,00 / eUR(A) 5,15 / sFr. 9,00

IsBn 978-3-931606-61-9

cultural stuDies /

KulturWissenscHaFt

Reihe Fiktion und Fiktionalisierung (ISSN 1865-

3332): Ausgehend vom Wechselverhältnis von

Gesellschaftsstrukturentwicklung, Kultur, Kommu

nikation und Medien versucht die Reihe Fiktion

und Fiktionalisierung einen Zusammenhang

herzustellen zwischen fiktionalen Unterhaltungsangeboten

und der Identitätsbildung unserer

Gesellschaft. Es wird eine Verbindung von primär

politik- und sozialwissenschaftlicher Kommunikationsforschung

und historischen sowie

ästhetischen Untersuchungen zur Fernseh- und

Medien ent wicklung gezogen.

Bestandteile der Reihe sind theoretische Betrachtungen,

empirische Analysen und Vergleiche,

Werkstattberichte und Dokumentationen

in Monografien oder Sammelbänden.

Die Herausgeber der Reihe sind Udo Göttlich,

Gerd Hallenberger und Jörg-Uwe Nieland.

JAn PInseLeR

Fahndungssendungen im

deutschsprachigen Fernsehen

Fiktion und Fiktionalisierung, 9

2006, 176 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 23,00 / eUR(A) 23,55 / sFr. 38,80

IsBn 978-3-938258-18-7

JöRG-Uwe nIeLAnD / KLAUs KAmPs (Hrsg.)

Politikdarstellung und unterhaltungskultur.

Zum Wandel der politischen

Kommunikation

Fiktion und Fiktionalisierung, 8

2004, 272 S., 24 Abb., engl.

Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 26,00 / eUR(A) 26,60 /

sFr. 43,80

IsBn 978-3-931606-68-8

28 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

mARCUs s. KLeIneR / HeRmAnn sTRAsseR (Hrsg.)

globalisierungswelten.

Kultur und gesellschaft in einer

entfesselten Welt

Fiktion und Fiktionalisierung, 7

2003, 264 S., 6 Abb., engl. Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 5,00 / eUR(A) 5,15 /

sFr. 9,00

IsBn 978-3-931606-65-7

2. Auflage

UDo GöTTLICH / wInFRIeD GeBHARDT /

CLemens ALBReCHT (Hrsg.)

Populäre Kultur als repräsentative Kultur.

Die Herausforderung der cultural studies

Fiktion und Fiktionalisierung, 6

2010, 2. Auflage, 376 S., 12 Abb.,

2 Tab., Broschur, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 /

sFr. 47,10

IsBn 978-3-938258-56-9

UDo GöTTLICH / RAIneR wInTeR (Hrsg.)

Politik des Vergnügens.

Zur Diskussion der Populärkultur in den

cultural studies

Fiktion und Fiktionalisierung, 3

2000, 344 S., engl. Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-931606-33-6

Dieser Titel ist vergriffen.

mILLy BUonAnno (Hrsg.)

eurofiction 1.

Fiktionale Fernsehsendungen in europa

Fiktion und Fiktionalisierung, 2

1999, 247 S., 49 Abb., engl. Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 7,00 / eUR(A) 7,30 / sFr. 12,60

IsBn 978-3-931606-28-2

UDo GöTTLICH / JöRG-Uwe nIeLAnD / HeRIBeRT

sCHATz (Hrsg.)

Kommunikation im Wandel.

Zur theatralität der medien

Fiktion und Fiktionalisierung, 1

1998, 250 S., 2 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 6,00 / eUR(A) 6,20 / sFr. 10,80

IsBn 978-3-931606-26-8

UDo GöTTLICH / sTePHAn PoRomBKA (Hrsg.)

Die Zweideutigkeit der unterhaltung.

Zugangsweisen zur Populären Kultur

2009, 248 S., 1 Abb.,

Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 26,00 / eUR(A) 26,60 / sFr. 43,80

IsBn 978-3-938258-95-8

RALF ADeLmAnn et al. (Hrsg.)

Visual culture revisited.

german and american Perspectives on

Visual culture(s)

2007, 314 S., 75 Abb., 3 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, engl.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-931606-30-5

HAns-oTTo HüGeL

lob des mainstreams.

Zu Begriff und geschichte von

unterhaltung und Populärer Kultur

2007, 408 S., 10 Abb., Broschur,

240 x 170 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 /

sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-15-6

»Insbesondere die theoretischen Abhandlungen sind ein

Muss für jeden populärkulturell interessierten Kulturund

Medienwissenschaftler und ein Zugewinn für interdisziplinär

arbeitende Kommunikationwissenschaftler.«

(Publizistik 3/2008, Karin Knop)

wissenschafftkommunikation 29


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

Neu!

eGGo müLLeR

not only entertainment.

studien zur Pragmatik und Ästhetik der

Fensehunterhaltung

2011, 288 S., 7 Abb., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 25,00 / eUR(A) 25,60 / sFr. 42,10

IsBn 978-3-938258-86-6

siehe auch Seite 15

CARsTen wInTeR / TAnJA THomAs /

AnDReAs HePP (Hrsg.)

medienidentitäten.

identität im Kontext von globalisierung

und medienkultur

2003, 400 S., 13 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 / sFr. 50,40

IsBn 978-3-931606-55-8

RAIneR wInTeR (Hrsg.)

Die Perspektiven der cultural studies.

Der lawrence-grossberg-reader

2007, 304 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 / sFr. 50,40

IsBn 978-3-938258-32-3

RAIneR wInTeR (Hrsg.)

medienkultur, Kritik und Demokratie.

Der Douglas-Kellner-reader

2005, 384 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-931606-60-2

»Was den Reader letztlich so interessant macht, ist zum

einen natürlich seine vielschichtige, multiperspektivische

Annäherung an ein Denken, das spätestens von Lyotard

unter dem Passepartout-Begriff der Postmoderne zusammengefasst

wurde, zum anderen sind es aber die strahlenförmigen

Verweisungen auf Kellners eigene Arbeit, denn

dieser Konvolut stellt momentan den wohl umfangreichsten

und besten Überblick über die weitläufigen Themengebiete

von Douglas Kellner dar.« (Florian Reinacher,

f.lm Texte zum Film, 9.3.2006)

Film / FilmsoZiologie

Anne BARTsCH / Jens eDeR / KATHRIn

FAHLenBRACH (Hrsg.)

audiovisuelle emotionen.

emotionsdarstellung und

emotionsvermittlung durch audiovisuelle

medienangebote

2007, 456 S., 31 Abb., 4 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-30-9

eVA FRITsCH / DIRK FRITsCH

Filmzugänge.

strukturen und Handhabung

2010, 240 S., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 19,80 / eUR(A) 20,30 /

sFr. 33,50

IsBn 978-3-931606-69-5

mAnFReD mAI / RAIneR wInTeR (Hrsg.)

Das Kino der gesellschaft – die gesellschaft

des Kinos. interdisziplinäre Positionen,

analysen und Zugänge

2006, 320 S., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 /

sFr. 47,10

IsBn 978-3-938258-04-0

»Alle Beiträge, die in einleitenden Resümees der Herausgeber

vorgestellt werden, zeichnen sich durch einen hohen

Reflexionsgrad und durch die strikte Themenbezogenheit

aus. Literaturangaben in den einzelnen Beiträgen, das

Verzeichnis der Autorinnen und Autoren wie auch das umfassende

Sach- und Personenregister erleichtern dem Leser

auch den raschen Zugang zu weiterführenden Fragestellungen.«

(Wolfgang Schlott, Medienwissenschaft 4/2006)

30 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


2. Auflage

programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

RAIneR wInTeR

Der produktive Zuschauer.

medienaneignung als kultureller und

ästhetischer Prozess

2010, 2., überarbeitete und ergänzte Auflage,

360 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 24,00 / eUR(A) 24,55 / sFr. 40,50

IsBn 978-3-86962-010-7

Die ungebrochene Begeisterung für Horrorfilme

hat zur Entwicklung eines vielschichtigen und

komplexen Fantums geführt, das in der vorliegenden

qualitativ-ethnografischen Studie in seinen

Erfahrungen, Praktiken und Formen von

sozialen Beziehungen analysiert und dargestellt

wird. Anders als oft angenommen, eignen sich die

Fans Horrorfilme produktiv und kreativ an. Sie

schaffen eine alternative ästhetische Gemeinschaft.

Aber nicht nur die Fans, auch die gewöhnlichen Zuschauer

bringen in ihrer Interaktion mit medialen

Texten eigene Bedeutungen und Formen des Vergnügens

hervor. Auf diese Weise eröffnet der in diesem

Buch erstmals entwickelte kulturtheo retische

Zugang zur Medienforschung neue Perspektiven

für die Forschung und ein differenziertes Bild unserer

mediatisierten Gegenwart.

Der Band erschien 2010 als 2., überarbeitete und

ergänzte Neuauflage. Ein abschließendes Kapitel

zum gegenwärtigen Stand der Fanforschung

wurde ergänzt, auch im Hinblick auf die Veränderungen

durch das Internet.

Journalismus

In der Reihe öffentlichkeit und geschichte

(ISSN 1865-3359) erscheinen Untersuchungen

darüber, wie historische Vorgänge öffentlich

vermittelt werden (können) – Studien zur Entstehung

und Entwicklung des Journalismus

und der Medien, ihrer Arbeitstechniken, Darstellungsformen

und Selbstverständnisse –

Porträts früherer Periodika oder Publizisten,

von denen zu lernen ist, und sei es im Sinne

der Kritik.

Die Reihe Öffentlichkeit und Geschichte wird

herausgegeben von Markus Behmer, Hans

Bohrmann, Wolfgang Duch kowitsch, Fritz Hausjell,

Horst Pöttker und Marianne Ravenstein.

IV/2011

mARC JAn eUmAnn

Der Deutsche Presse-Dienst.

nachrichtenagentur in der britischen

Zone 1945 -1949. Die geschichte

einer medieninstitution im

nachkriegsdeutschland

Öffentlichkeit und Geschichte, 5

Winter 2011, ca. 230 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-055-8

siehe auch Seite 22

Neu!

THomAs BIRKneR

Das selbstgespräch der Zeit.

Die geschichte des Journalismus in

Deutschland 1605 - 1914

Öffentlichkeit und Geschichte, 4

2011, ca. 400 S., 61 Abb., 5 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 / sFr. 50,40

IsBn 978-3-86962-045-9

siehe Seite Seite 5

woLFGAnG DUCHKowITsCH / FRITz HAUsJeLL /

HoRsT PöTTKeR / BeRnD semRAD (Hrsg.)

Journalistische Persönlichkeit.

Fall und aufstieg eines Phänomens

Öffentlichkeit und Geschichte, 3

2009, 408 S., 26 Abb., 17 Tab.,

Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 /

sFr. 49,60

IsBn 978-3-938258-82-8

»Die Richtung in die eine innovative Journalis tik weiter

zu denken hätte, weist dieser Sammelband.« (r:k:m,

Jan2010, Carsten Brosda)

wissenschafftkommunikation 31


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

DoRoTHee KRInGs

theodor Fontane als Journalist.

Fontanes Überlegungen zum Journalismus

und sein journalistisches Werk am Beispiel

seiner theaterkritiken

Öffentlichkeit und Geschichte, 2

2008, 400 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-938258-52-1

»Denn es ist […] erfrischend und erhellend zu verfolgen,

wie hier umfassend und wiederum systematisch vorgegangen

wird.« (Zeitschrift für Germanistik 2/2009, Roland

Berbig)

HoRsT PöTTKeR

abgewehrte Vergangenheit.

Beiträge zur deutschen erinnerung an den

nationalsozialismus

Öffentlichkeit und Geschichte, 1

2005, 270 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-931606-94-7

Reihe Journalismus international (ISSN

1866 - 2080): In der sich globalisierenden Welt treten

auch die verschiedenen journalistischen Kulturen

verstärkt in Kontakt miteinander. Die Reihe

präsentiert Studien, die deutschen Journalist(inn)en

und Medienwissenschaftler(inne)n helfen,

über den Horizont der eigenen Berufskultur

hinauszuschauen. Schwerpunkte liegen auf Osteuropa

und der angelsächsischen Welt. Die Reihe

wird herausgegeben von Horst Pöttker.

HoRsT PöTTKeR / CHRIsTIAn sCHwARzeneGGeR

(Hrsg.)

europäische öffentlichkeit und

journalistische Verantwortung

Journalismus International, 6

2010, 488 S., 18 Abb., 21 Tab., Broschur, dt./engl.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-86962-029-9

Zu Öffentlichkeit, die diesen Namen verdient, gehört

publizistische Selbstkontrolle. Zu europäischer

Öffentlichkeit gehört publizistische Selbstkontrolle

auf europäischer Ebene. So lautete die These, unter

deren Annahme die Herausgeber des Bandes zur

Diskussion der Frage geladen haben, ob Europa länderübergreifende

Organe braucht, die sich um die

Selbstdisziplin von Journalisten kümmern.

Osteuropäische Medienrechtler und -politiker

stehen dieser Idee in der Regel offen gegenüber.

Dagegen hielten die Presseräte etlicher westeuropäischer

Länder internationale Institutionen der

Medienselbstregulierung bisher für überflüssig,

weil sich alle berufsethischen Konflikte des Journalismus

auf ihrer nationalen Ebene ausreichend

lösen ließen.

Doch bietet nationale Selbstregulierung

wirklich Lösungen für transnationale Öffentlichkeit?

Wie verhält es sich mit Ländern, in denen

keine nationalen ›Media Accountability Systems‹

(Claude-Jean Bertrand) existieren? Benötigen

Journalisten, deren Arbeit sich auf mehrere

Länder bezieht, international anerkannte berufliche

Orientierungen? Braucht Europäische

Öffentlichkeit eine Selbstkontrolle, die Journalisten

an ihre Berichtspflicht über andere europäische

Länder und über gemeinsame europäische

Themen erinnert? Braucht es einen gemeinsamen

europäischen Handlungs- und Vorstellungsraum

des Journalismus? Und schließlich: Kann die

Selbstkontrolle des Journalismus sich weiterhin

an nationalen Parametern ausrichten, wenn die

Produktion, Inhalte und Publika von Medien bereits

in Europa angekommen sind?

Anne weIBeRT

ein ganzes im lokalen rahmen.

Vom integrativen Potenzial der

lokalberichterstattung in Deutschland und

den usa

Journalismus International, 5

2010, 128 S., 6 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 17,00 / eUR(A) 17,40 / sFr. 29,10

IsBn 978-3-938258-81-1

»Die abonnieren und lesen uns nicht – warum

sollen wir ihnen also in der Berichterstattung

besonderen Raum geben«, stellt man bisweilen

32 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

in lokalen Zeitungsredaktionen über Menschen

mit – zum Beispiel türkischem – Migrationshintergrund

fest. »Die Journalisten beachten

uns kaum – warum also sollten wir ihre Zeitung

abonnieren?« –, fragen sich andererseits jene

Menschen und bleiben dabei, sich am Kiosk mit

Hürriyet oder anderem einzudecken. Ein Nebeneinander

ohne Auflösung? Der Blick über Landesgrenzen

hinweg auf den Lokaljournalismus

der usa bringt zwar nicht die schnelle Lösung

des Problems – wohl aber Einsichten, über deren

Umsetzung das Nachdenken lohnt: Die Analyse

von lokaler Presseberichterstattung über Hispanics

in Denver und die türkische Bevölkerung

in Dortmund zeigt, dass es im klassischen Einwanderungsland

usa im Vergleich zum ›jungen‹

Einwanderungsland Deutschland vielfältige Bestrebungen

gibt, das Bemühen um mediale Integration

von Minderheiten in die Gesellschaft auf

breiter Basis zu institutionalisieren und gerade

auch auf der überschaubaren lokalen Ebene im

Journalismussystem zu verankern. Hier wird

Lokalzeitung zur Instanz, die zur Stärkung des

gesellschaftlichen Ganzen beiträgt, indem sie

umfassend informiert, ausgleicht und vermittelt.

ALLA G. BesPALoVA / eVGenIJ A. KoRnILoV (†) /

HoRsT PöTTKeR (Hrsg.)

Journalistische genres in Deutschland und

russland. Handbuch

Journalismus International, 4

2010, 424 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt./russ.

eUR(D) 36,00 / eUR(A) 37,90 / sFr. 59,30

IsBn 978-3-938258-76-7

Der erste Band des deutsch-russischen Wörterbuchs

der Journalistik bietet Praktikern und

Wissenschaftlern 30 umfangreiche Fachartikel

zu Nachricht, Kommentar, Interview, Reportage

und weiteren Genres. Zahlreiche Beispieltexte

aus Geschichte und Gegenwart des Journalismus

unterstreichen seinen Gebrauchswert für

Ausbildungskurse. Das Wörterbuch ist nicht

nur zweisprachig deutsch/russisch gestaltet, das

Herausgeberteam aus den Partneruniversitäten

Rostow am Don und Dortmund hat sich auch um

eine Annäherung der beiden journalistischen

Kulturen bemüht. Wo es möglich war, sind die

Fachartikel gemeinsam von deutschen und russischen

Autor(inn)en verfasst worden.

sAnDRA VoGLReITeR

Kurze leine, langer atem.

Voraussetzungen der Berichterstattung

deutscher Korrespondenten in der

einparteiendiktatur china

Journalismus International, 3

2009, 128 S., 7 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 17,00 / eUR(A) 17,40 / sFr. 29,10

IsBn 978-3-86962-003-9

mARInA sVeRDeL

medienoligarchen.

chancen und grenzen für die Pressefreiheit

in der ukraine – eine Fallstudie

Journalismus International, 2

2008, 264 S., 9 Abb., 20 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 24,00 / eUR(A) 24,55 / sFr. 40,50

IsBn 978-3-938258-77-4

eRIK ALBReCHT

Die meinungsmacher.

Journalistische Kultur und Pressefreiheit in

russland

Journalismus International, 1

2008, 128 S., 1 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 16,00 / eUR(A) 16,40 / sFr. 27,50

IsBn 978-3-938258-78-1

reihe des instituts für Praktische

Journalismus forschung (iPJ) (ISSN 1869 - 893X):

Das Erfahrungswissen der Medienpraxis und

die Methodenkenntnis der Medienwissenschaft:

Wenn beide zusammenkommen, entstehen Forschungsfragen,

deren Antworten für beide Seiten

nützlich sind.

Das IPJ (Institut für Praktische Journalismusforschung

der Universität Leipzig) folgt dieser

Philosophie und hat sich mit seinem Forschungsprogramm

zum Ziel gesetzt, Beiträge zur Zukunftssicherung

des Journalismus zu liefern. Im

wissenschafftkommunikation 33


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

Mittelpunkt stehen Fragen des Qualitätsmanagements

und der Berufsethik. Damit verbunden

sind auch Studien rund um die Mediennutzung:

Wie müssen sich die Medien verändern, damit

sie ihre Orientierungsfunktion nicht verlieren?

Die hier vorgestellten Publikationen sind

Einzelergebnisse aus diesem Programm.

Neu!

AnDReAs eICKeLKAmP

Der nutzwertjournalismus.

Reihe des Instituts für praktische

Journalismusforschung (IPJ), 8

2011, 496 S., 9 Abb., 15 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-86962-039-8 . siehe auch Seite 13

Neu!

mICHAeL HALLeR / LUTz müKKe (Hrsg.)

Wie die medien zur Freiheit kamen.

Zum Wandel der ostdeutschen medienlandschaft

seit dem untergang der DDr

Reihe des Instituts für praktische

Journalismusforschung (IPJ), 7

2010, 256 S., 18 Abb., 10 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 24,00 / eUR(A) 24,55 / sFr. 40,50

IsBn 978-3-86962-034-3

siehe auch Seite 21

LUTz müKKe

>Journalisten der Finsternis.<

akteure, strukturen und Potenziale

deutscher afrika-Berichterstattung

Reihe des Instituts für Praktische

Journalismusforschung (IPJ), 1

2009, 560 S., 37 Abb., 11 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 34,50 / eUR(A) 35,30 / sFr. 57,10

IsBn 978-3-938258-94-1

2. Auflage in Vorbereitung

»Äußerst empfehlenswert für alle, die sich für die Abläufe

hinter den Journalismus-Kulissen interessieren!«

(afrika-post)

»Das ist nur ein Beispiel dafür, wie Mükke jenseits des ritualisierten

Lamentos und über die mangelnde Repräsentation

Afrikas in deutschen Medien die Sollbruchstellen

der Berichterstattung aus Afrika ebenso klug wie originell

analysiert.« (Publizistik 2/2010, Susanne Fengler)

mICHAeL BeUTHneR / JoACHIm BUTTLeR /

sAnDRA FRöHLICH / IRene neVeRLA /

sTePHAn A. weICHeRT (Hrsg.)

Bilder des terrors – terror der Bilder?

Krisenberichterstattung am und nach dem

11. september

2003, 377 S., 83 Abb., engl. Broschur,

240 x 170 mm, dt.

eUR(D) 9,00 / eUR(A) 9,20 / sFr. 16,00

IsBn 978-3-931606-56-5

VAsCo BoenIsCH

strategie: stimmungsmache.

Wie man Kampagnenjournalismus definiert,

analysiert – und wie ihn die BilD-Zeitung

betreibt

2007, 376 S., 64 Abb., 2 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-938258-45-3

»Wer wissen will, wie Kampagnen gemacht werden, sollte

dieses Buch als Betriebsanleitung benutzen. Wer wissen

will, was getan werden muss, um guten Journalismus zu

machen, sollte es studieren. Wer wissen will, wie kritisch

es um einige Bereiche des Journalismus in diesem Land

bestellt ist, kann sich durch die Lektüre dieses Buches ein

eindrucksvolles ›Bild‹ davon machen.« (Petra Dorsch-

Jungsberger)

HAns BoHRmAnn / eLIsABeTH KLAUs /

mARCeL mACHILL (Hrsg.)

media industry, Journalism culture

and communication Policies in europe.

Festschrift für gerd g. Kopper

2007, 376 S., Broschur, 213 x 142 mm, engl.

eUR(D) 31,00 / eUR(A) 31,75 / sFr. 51,90

IsBn 978-3-938258-17-0

34 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

sTeFFen BURKHARDT

medienskandale.

Zur moralischen sprengkraft öffentlicher

Diskurse

2006, 486 S., 7 Abb., 1 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 34,00 / eUR(A) 34,80 / sFr. 56,40

IsBn 978-3-938258-27-9

»Das Buch beeindruckt durch die vielfältigen Ansätze

und Forschungstraditionen, mit denen der Medienskandal

beleuchtet wird sowie durch eine gute Strukturierung.

Es ist interessant und gewinnbringend zu lesen und bietet

einen umfassenden Einblick in die Skandalliteratur.

Auch die unzähligen Skandalbeispiele, die in den Ausführungen

immer wieder verwendet werden, machen die

Materie sehr anschaulich.« (Mario Schranz, pr-Guide)

Neu!

DAnIeL CHmIeLewsKI

lokale leser. lokale nutzer.

informationsinteressen und ortsbindung im

Vergleich. eine crossmediale Fallstudie

2011, 218 S., 25 Abb., 54 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-86962-033-6

siehe auch Seite 8

Neu!

ToBIAs eBeRweIn / sUsAnne FenGLeR /

ePP LAUK / TAnJA LePPIK-BoRK (Hrsg.)

mapping media accountability –

in europe and Beyond

2011, 272 S., 5 Abb., 4 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, engl.

eUR(D) 29,00 / eUR(A) 29,70 / sFr. 48,70

IsBn 978-3-86962-038-1 . siehe auch Seite 9

eVeLyn enGesseR

Journalismus in Fiktion und Wirklichkeit.

ein Vergleich des Journalistenbildes in

literarischen Bestsellern mit Befunden der

empirischen Kommunikatorforschung

2005, 1, 444 S., 15 Abb., 8 Tab., Broschur, dt.

eUR(D) 34,00 / eUR(A) 34,80 / sFr. 56,40

IsBn 978-3-931606-99-2

KLAUs FoRsTeR

Journalismus im spannungsfeld zwischen

Freiheit und Verantwortung.

Das Konzept des ›Public Journalism‹ und

seine empirische relevanz

2006, 426 S., 36 Abb., 58 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-19-4

eLKe GRITTmAnn

Das politische Bild.

Fotojournalismus und Pressefotografie in

theorie und empirie

2007, 504 S., 51 Abb., 58 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-31-6

»So gelingt ihr zusätzlich fast ein theorieorientiertes

Lehrbuch über den Fotojournalismus […], wie es bislang

noch nicht vorlag. […] Was über die Pressefotografie im

journalistischen Produktionskontext, über ihre Sinnkonstruktionen

und normativen Paradigmen an theoretischanalytischem

und praxeologischem Wissen vorliegt, sichtet

und beurteilt die Autorin auf eindrucksvolle Weise.« (Medienwissenschaft

2/2008, Hans-Dieter Kübler)

»Ein schwergewichtiges Exempel der Überwindung dieser

beiderseitigen Schwächen ist Elke Grittmanns Dissertation,

in der sie Kommunikations- und Bildwissenschaft

sehr überzeugend miteinander verknüpft. […] Bis in

Details zeigt sich hier ein souveränes transdisziplinäres

Fachwissen.« (Publizistik 3/2008, Benjamin Drechsel)

eLKe GRITTmAnn / IRene neVeRLA /

ILonA AmmAnn (Hrsg.)

global, lokal, digital.

Fotojournalismus heute

2008, 336 S., 34 Abb., 21 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-938258-64-4

»Endlich ein Sammelband zum Fotojournalismus, der

für Fotografen, Bildredakteure und Medienwissenschaft-

wissenschafftkommunikation 35


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

ler gleichermaßen nützliche Informationen liefert.« (Pho-

tonews 9/2008)

»Eine interessante Lektüre für alle, die sich mit der Bedeutung

des Fotojournalismus intensiv auseinandersetzen

wollen.« ( fotoforum 1/2009)

oLIVeR HAHn /RoLAnD sCHRöDeR (Hrsg.)

Journalistische Kulturen.

internationale und interdisziplinäre

theoriebausteine

2008, 272 S., 12 Abb., 4 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt./engl.

eUR(D) 24,00 / eUR(A) 24,55 / sFr. 40,50

IsBn 978-3-938258-73-6

sAnDRA HeRmes

Qualitätsmanagement in

nachrichtenredaktionen

2006, 384 S., 48 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-23-1

»Allen, die sich aus wissenschaftlicher Perspektive mit

Qualitätssicherung im Journalismus befassen, bietet

Hermes eine anregende Lektüre und viel Stoff für weitere

Debatten.« (Susanne Fengler, Medien & Kommunikationswissenschaft

1/2007)

THomAs KnIePeR

Die politische Karikatur.

eine journalistische Darstellungsform und

deren Produzenten

2002, 335 S., 100 Abb., engl. Broschur,

240 x 170 mm, dt.

eUR(D) 9,00 / eUR(A) 9,20 / sFr. 16,00

IsBn 978-3-931606-43-5

III/2012

LUTz müKKe

Korrespondenten in ost und West (at)

2012, Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-059-6

siehe auch Seite 24

Neu!

CoRDULA nITsCH

Journalistische realität und Fiktion.

eine empirische analyse des

Fernsehjournalismus in deutschen und

us-amerikanischen romanen (1970-2005)

2011, 336 S., 32 Abb., 25 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,10

IsBn 978-3-86962-040-4 . siehe auch Seite 14

Neu!

sTePHAn weICHeRT / LeIF KRAmP

Die Vorkämpfer.

Wie Journalisten über die Welt im

ausnahmezustand berichten

2011, 256 S., 138 Abb., 2 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 22,00 / eUR(A) 22,55 / sFr. 37,10

IsBn 978-3-86962-036-7 . siehe auch Seite 11

sTePHAn weICHeRT / LeIF KRAmP /

ALexAnDeR Von sTReIT (Hrsg.)

Digitale mediapolis.

Die neue öffentlichkeit im internet

2010, 216 S., 20 Abb., Broschur,

190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 18,00 / eUR(A) 18,45 /

sFr. 30,70

IsBn 978-3-86962-012-1

Medienkrise ade: In den UsA herrscht wieder Aufbruchstimmung.

Während die traditionsreichen

Zeitungshäuser ums Überleben kämpfen, nimmt

eine neue Generation von kreativen Journalisten,

Bloggern und sozialen Netzwerkern ihr Schicksal

selbst in die Hand: In unabhängigen Redaktionsbüros,

Medienhochschulen und Start-ups sprudelt

es vor kreativer Energie. Der Kollaps der alten

Medien hat eine Riege publizistischer Vordenker

auf den Plan gerufen, die sich mit dem Rückbau

der Branche durch Verlagsinsolvenzen, Redak-

36 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

tionszusammenlegungen oder Massenentlassungen

nicht abfinden wollen.

Journalisten und Medienforscher aus den UsA

sprechen in 14 Interviews über den digitalen Wandel

und die Zukunft der Netzöffentlichkeit: Was

bewegt die ›neuen Wilden‹ der Mediapolis?

Die Gespräche zeigen auf, dass sich die gewohnte

wirtschaftliche Grundlage des Mediensystems

aufzulösen scheint, damit jedoch zugleich

ein Neubeginn verbunden ist, der professionelle

Berichterstattung und aktive Bürgerbeteiligung

in Einklang bringt.

sTePHAn weICHeRT / CHRIsTIAn zABeL (Hrsg.)

Die alpha-Journalisten 2.0.

Deutschlands neue Wortführer im Porträt

2009, 288 S., 20 Abb., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 19,80 / eUR(A) 20,30 / sFr. 33,50

IsBn 978-3-938258-92-7

sTePHAn weICHeRT / CHRIsTIAn zABeL (Hrsg.)

Die alpha-Journalisten.

Deutschlands Wortführer im Porträt

2007, 416 S., 30 Abb., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 23,00 / eUR(A) 23,55 / sFr. 38,80

IsBn 978-3-938258-29-3

sTePHAn weICHeRT

Die Krise als medienereignis.

Über den 11. september im deutschen

Fernsehen

2006, 474 S., 6 Abb., 12 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-21-7

mARTIn weLKeR / AnDReAs eLTeR /

sTePHAn weICHeRT (Hrsg.)

Pressefreiheit ohne grenzen?

grenzen der Pressefreiheit

2010, 344 S., 3 Abb., 1 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 21,00 / eUR(A) 21,50 / sFr. 35,50

IsBn 978-3-86962-008-4

Der Internationale Tag der Pressefreiheit wird seit

1994 begangen. Er erinnert an die Verletzung von

Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staa-

ten der Welt. ›Reporter ohne Grenzen‹ zählte allein

für das Jahr 2008 weltweit mehr als 70 getötete Journalisten.

Doch neben diesen besonders auffälligen

Bedrohungen der Pressefreiheit und des Lebens von

Journalisten, die zu Recht die Aufmerksamkeit der

Welt verdienen, gibt es unzählige Grauzonen:

Journalisten verschwinden und tauchen nicht

mehr auf, Journalisten werden eingeschüchtert

oder zusammengeschlagen, Journalisten werden

gelobt und gekauft – die Einschränkungen und

Gefährdungen der Pressefreiheit sind so mannigfaltig

wie der Journalismus selbst. Nichtsdestoweniger

sind sie in allen Formen und Gewändern, sei

es nur in Gestalt des umschmeichelnden Hofierens

und der sanften Drohung in einer westlichen

Demokratie oder als kalter Atem einer schwarzafrikanischen

Diktatur, inakzeptabel.

Dieser Band untersucht die Lage der Pressefreiheit

auf vier Kontinenten – der Ansatz ist also

im besten Sinne ein globaler. Die Autoren, zum

größten Teil aktive journalistische Praktiker, sind

ausgewiesene Experten in ihren Berichterstattungs-

bzw. Forschungsfeldern und haben alle

eine langjährige Berufs- und Auslandserfahrung.

»Das Buch ist gut geschrieben, kurzweilig zu lesen und

liefert für die theoretische Debatte um Öffentlichkeit im

Zeitalter des Internet interessante Einblicke in die Sichtweisen

von Journalisten und Bloggern.« (Publizistik

2/2011, Manuel Wendelin)

KommuniKationsWissenscHaFt

allgemein

eVA BAUmAnn

Die symptomatik des medienhandelns.

Zur rolle der medien im Kontext der

entstehung, des Verlaufs und der

Bewältigung eines gestörten essverhaltens

2009, 448 S., 17 Abb., 16 Tab., Broschur, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-84-2

Diese Arbeit wurde mit dem Dissertations-Förderpreis

der DGPuK 2009 ausgezeichnet.

wissenschafftkommunikation 37


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

TABeA BöCKInG

strategisches Framing.

gesellschaftliche akteure und ihre

einflussnahmeversuche auf die mediale

Debatte über die embryonale stammzellforschung

in Deutschland 2000 bis 2002

2009, 416 S., 5 Abb., 30 Tab.,

Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 31,00 / eUR(A) 31,75 /

sFr. 51,90

IsBn 978-3-86962-002-2

Gesellschaftliche Diskurse werden in modernen

Gesellschaften zentral über die Medien vermittelt.

Bei kontroversen Themen versuchen die

Diskursbeteiligten deshalb, ihre spezifischen

Sichtweisen in den Medien zu platzieren und so

deren Berichterstattung inhaltlich zu beeinflussen.

Im Mittelpunkt stehen dabei die verschiedenen

Interpretationsrahmen bzw. ›Frames‹ der

Akteure. Eine grundlegende Auseinandersetzung

mit den strategischen Einflussnahmeversuchen

gesellschaftlicher Akteure auf die Medien und

deren Verknüpfung mit dem Mediendiskurs aus

Framing-Perspektive fehlt in der PR-Forschung

bislang.

Die vorliegende Arbeit schließt diese Forschungslücke,

indem sie zunächst auf theoretischer

Ebene Framing- und PR-Forschung miteinander

verbindet. Anschließend untersucht sie

inhaltsanalytisch am Beispiel der embryonalen

Stammzellforschung, wie sich mediales und strategisches

Framing entwickeln und welche Wechselwirkungen

zwischen beidem bestehen. Die Ergebnisse

der Untersuchung zeigen einerseits, dass

sich mediale und strategische Frames gegenseitig

beeinflussen. Andererseits weisen sie darauf hin,

dass die Einflussprozesse zahlreichen Rahmenbedingungen

unterliegen, die in komplexer Weise

mit über die Einflussstärke entscheiden. Insgesamt

verdeutlicht die Analyse, dass der Rückgriff

auf den Framing-Ansatz einen größeren inhaltlichen

Rahmen für die klassische Frage nach der

Beeinflussung und Beeinflussbarkeit der Medien

eröffnet und dadurch sowohl für die weitere PR-

Forschung als auch die PR-Praxis wichtige Impulse

setzt.

Die Arbeit wendet sich vor allem an Sozial- und

Geisteswissenschaftler sowie an PR-Praktiker, die

an einem vertieften Verständnis der Beeinflussungsprozesse

zwischen Medien und gesellschaftlichen

Akteuren interessiert sind.

THomAs BRUns

Veränderungen der

gewaltberichterstattung im politischen

informationsprogramm des öffentlichrechtlichen

und privaten Fernsehens von

1986 - 1994. eine längsschnittanalyse

1998, 317 S., 55 Abb., engl. Broschur,

240 x 170 mm, dt.

eUR(D) 9,00 / eUR(A) 9,20 / sFr. 16,00

IsBn 978-3-931606-27-5

LUTz m. HAGen

Konjunkturnachrichten, Konjunkturklima

und Konjunktur. Wie sich die

Wirtschaftsberichterstattung der

massenmedien, stimmungen

der Bevölkerung und die aktuelle

Wirtschaftslage wechselseitig beeinflussen –

eine transaktionale analyse

2005, 432 S., 31 Abb., 78 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 31,00 / eUR(A) 31,75 / sFr. 51,90

IsBn 978-3-931606-97-8

sTeFFen KoLB

mediale thematisierung in Zyklen.

theoretischer entwurf und empirische

anwendung

2005, 336 S., 67 Abb., 36 Tab.,

Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 30,00/ eUR(A) 30,70 /

sFr. 50,40

IsBn 978-3-938258-05-7

38 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

G. CHRIsTIne müLLeR

Der europäische Fernsehabend

1999, 112 S., 15 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 5,00 / eUR(A) 5,15 / sFr. 9,00

IsBn 978-3-931606-29-9

wInFRIeD nöTH / nInA BIsHARA /

BRITTA neITzeL

mediale selbstreferenz:

grundlagen und Fallstudien zu Werbung,

computerspiel und den comics

2008, 248 S., 42 Abb., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 23,00 / eUR(A) 23,55 /

sFr. 38,80

IsBn 978-3-938258-74-3

HeLmUT sCHeReR / DAnIeLA sCHLüTz

Das inszenierte medienereignis.

Die verschiedenen Wirklichkeiten der

Vorausscheidung zum eurovision song

contest in Hannover 2001

2003, 160 S., 49 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 5,00 / eUR(A) 5,15 / sFr. 9,00

IsBn 978-3-931606-47-3

THomAs sCHIeRL (Hrsg.)

Prominenz in den medien.

Zur genese und Verwertung von

Prominenten in sport, Wirtschaft und Kultur

2007, 360 S., 32 Abb., 33 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-938258-61-3

»Umfassend und verständlich befassen sich die Aufsätze

mit dem Phänomen Prominenz, stellen Studien vor, diskutieren

Thesen und bieten ausführliche Linklisten. Ein

interessanter Einstieg in das Thema – aus einer bisher

gänzlich unprominenten Perspektive. Der Band ist ›für

Wissenschaft, Studierende und Interessierte das erste

grundlegende Werk über Prominenz‹.« (medien und erziehung

3/2008, Susanne Eggert)

TAnJeV sCHULTz

geschwätz oder Diskurs?

Die rationalität politischer talkshows im

Fernsehen

2006, 400 S., 55 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-938258-24-8

CARsTen ReInemAnn / RUDoLF sTöBeR (Hrsg.)

Wer die Vergangenheit kennt,

hat eine Zukunft. Festschrift für Jürgen Wilke

2010, 360 S., 23 Abb., 15 Tab.,

Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 /

sFr. 49,60

IsBn 978-3-938258-93-4

Diese Festschrift zu Ehren Jürgen Wilkes versammelt

Beiträge zu Themengebieten, mit denen

sich der renommierte Mainzer Kommunikationswissenschaftler

in den vergangenen Jahrzehnten

beschäftigt hat. Aus Anlass seines 65. Geburtstags

setzen sich seine Freunde und Kollegen mit theoretischen,

methodischen und fachpolitischen Fragen

auseinander. Neue Studien mit historischem

und aktuellem Bezug runden die Festschrift ab.

meDiengescHicHte

Reihe Jahrbuch medien und geschichte (ISSN

1617-3007): Medienhistorische Fragestellungen

bilden einen unverzichtbaren Bestandteil der

sich ausdifferenzierenden Kommunikationsund

Medienwissenschaften, dennoch ist Mediengeschichte

als eigenes Fach institutionell so

gut wie nicht verankert. Das Jahrbuch Medien

und Geschichte bietet eine Plattform für aktuelle

Ergebnisse aus der medien- und speziell

rundfunkgeschichtlichen Forschung. Themenbezogen

werden aktuelle Entwicklungen in

der Medienlandschaft aufgegriffen und unter

historischer Perspektive untersucht. Der Bogen

wissenschafftkommunikation 39


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

spannt sich dabei von den Programmmedien

Hörfunk und Fernsehen bis zu den Entwicklungen

der neuen digitalen Medien.

Das Jahrbuch Medien und Geschichte wird

vom ›Studienkreis Rundfunk und Geschichte‹

herausgegeben, einem Netzwerk von Mitgliedern

aus unterschiedlichen Fachdisziplinen

sowie von Vertretern der Praxis aus den Bereichen

Archiv, Dokumentation und Programm

der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender.

Die Schriftenreihe Jahrbuch Medien und Geschichte

soll die wissenschaftliche Diskussion

um diesen vielseitigen Forschungsbereich anregen

und ihr ein Forum geben. Sie richtet sich

sowohl an Wissenschaftler unterschiedlicher

Fachgebiete als auch an Praktiker und Interessierte

außerhalb des Forschungsbereichs.

Das Jahrbuch Medien und Geschichte wird

herausgegeben von Christoph Rohde, Christian

Schurig und Hans-Ulrich Wagner.

Neu!

DIeTRICH LeDeR / HAns-ULRICH wAGneR (Hrsg.)

sport und medien.

eine deutsch-deutsche geschichte

Jahrbuch Medien und Geschichte 2011

2011, 228 S., 6 Abb., 6 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 26,00 / eUR(A) 26,60 / sFr. 43,80

IsBn 978-3-86962-041-1 . siehe auch Seite 7

meDienöKonomie

InsA GüLzow

sind geisteswissenschaften nützlich?

Die geisteswissenschaften im Diskurs der

marktfähigkeit

2008, 112 S., 9 Abb., Broschur,

190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 17,00 / eUR(A) 17,40 /

sFr. 29,10

IsBn 978-3-938258-80-4

Neu!

HARDy GUnDLACH (Hrsg.)

Public Value in der Digital- und

internetökonomie

2011, 392 S., 36 Abb., 36 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-86962-013-8

siehe auch Seite 19

IV/2011

HAnnes HAAs / KATHARInA LoBInGeR (Hrsg.)

Qualitäten der Werbung –

Qualitäten der Werbeforschung

Winter 2011, 320 S., 35 Abb., 37 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-047-3

siehe auch Seite 23

II/2012

HeLmUT sCHeReR / DAnIeLA sCHLüTz /

HAnnAH sCHmID / AnKe TRommeRsHAUsen

(Hrsg.)

marken im Web 2.0

2012, Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-056-5

siehe auch Seite 25

THomAs sCHIeRL

Werbung im Fernsehen.

eine medienökonomische untersuchung

zur effektivität und effizienz werblicher tV-

Kommunikation

2003, 312 S., 35 Abb., Hardcover, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 36,00 / eUR(A) 36,90 / sFr. 59,30

IsBn 978-3-931606-67-1

THomAs sCHIeRL

text und Bild in der Werbung.

Bedingungen, Wirkungen und

anwendungen bei anzeigen und Plakaten

2001, 326 S., 67 Abb., engl. Broschur,

240 x 170 mm, dt.

IsBn 978-3-931606-31-2

Dieser Titel ist vergriffen.

40 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

THomAs sCHIeRL

Vom Werbespot zum interaktiven

Werbedialog.

Über die Veränderungen des

Werbefernsehens

Forum Neue Medien, 1

1997, 148 S., 20 Abb., engl. Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 5,00 / eUR(A) 5,15 / sFr. 9,00

IsBn 978-3-931606-25-1

sIeGFRIeD J. sCHmIDT / JöRG TRoPP (Hrsg.)

Die moral der unternehmenskommunikation.

lohnt es sich, gut zu sein?

2009, 408 S., 26 Abb., 17 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-938258-48-4

Es scheint, dass sich die Unternehmen heute ohne

einen moralisch korrekten Auftritt der Unternehmenskommunikation

ökonomische Nachteile

einhandeln. Zumindest liegt vor dem Hintergrund

des enormen Anstiegs der Kommunikation

zum Thema der Übernahme gesellschaftlicher

Verantwortung auf Unternehmensebene (Corporate

Social Responsibility) ein solcher Befund

nahe. Die Wahrnehmung derartiger Kommunikationsangebote

wirft die Frage auf, ob es sich dabei

lediglich um ein strategisches Manöver, meist

werblicher Art, oder um die glaubwürdige Mitteilung

verwirklich ter unternehmenskultureller

Werte handelt – oder ob wir es hier gar nicht mit

einer Alternative, sondern mit einer notwendigen

Synthese aus Moral und Ökonomie zu tun haben,

die durchaus einen paradoxalen Eindruck hinterlassen

kann.

Der Band ist gleichermaßen interdisziplinär

wie praxisbezogen konzipiert: Beiträge aus der

Kommunikationswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre

sowie Standpunkte und Fallstudien

namhafter Kommunikationsagenturen und Unternehmensberatungen

spiegeln die Karriere von

Moral als Thema der internen wie externen Unternehmenskommunikation

wider.

GABRIeLe sIeGeRT / BJøRn Von RImsCHA (Hrsg.)

Zur ökonomie der

unterhaltungsproduktion

2008, 296 S., 12 Abb., 6 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,50 / eUR(A) 29,20 / sFr. 47,90

IsBn 978-3-938258-75-0

Neu!

AnKe TRommeRsHAUsen

corporate responsibility in

medienunternehmen

2011, 344 S., 4 Abb., 16 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 / sFr. 50,40

IsBn 978-3-86962-042-8

siehe auch Seite 17

Jens woeLKe

Durch rezeption zur Werbung.

Kommunikative abgrenzung von

Fernsehgattungen

2004, 304 S., 50 Abb., engl. Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-931606-63-3

GUIDo zURsTIeGe

Zwischen Kritik und Faszination.

Was wir beobachten, wenn wir die

Werbung beobachten, wie sie die

gesellschaft beobachtet

2005, 352 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,50 / eUR(A) 29,20 / sFr. 47,90

IsBn 978-3-938258-00-2

»Wer sich für die Lektüre des Buches entscheidet, sollte

zwar abstrakteren Gedanken nicht gänzlich ablehnend

gegenüberstehen. Zurstiege schreibt aber stets recht unterhaltsam

und bleibt – was in einer Habilitationsschrift

alles andere als selbstverständlich ist – immer nah an der

Praxis. Sein Buch sei jedem empfohlen, der sich für das Innenleben

der Branche interessiert, und den Angehörigen

der Branche erst recht.« (Ralf Nöcker, Frankfurter Allgemeine

Zeitung, 20. Februar 2006, S. 12)

wissenschafftkommunikation 41


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

meDienPHilosoPHie

CHRIsTIAn FILK / mICHAeL LommeL /

mIKe sAnDBoTHe (Hrsg.)

media synaesthetics.

Konturen einer physiologischen

medienästhetik

2004, 224 S., 7 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 27,00 / eUR(A) 27,65 / sFr. 45,40

IsBn 978-3-931606-59-6

Neu!

mICHAeL LommeL

im Wartesaal der möglichkeiten.

lebensvarianten in der Postmoderne

2011, 192 S., 25 Abb., Broschur, 213 x 143 mm, dt.

eUR(D) 21,00 / eUR(A) 21,50 / sFr. 35,50

IsBn 978-3-86962-035-0

siehe auch Seite 8

DIeTeR PRoKoP

Der kulturindustrielle machtkomplex.

neue kritische Kommunikationsforschung

über medien, Werbung und Politik

2005, 222 S., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 24,00 / eUR(A) 24,55 / sFr. 40,50

IsBn 978-3-938258-12-5

DIeTeR PRoKoP

Das nichtidentische der Kulturindustrie.

neue kritische Kommunikationsforschung

über das Kreative der medien-Waren

2005, 112 S., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 17,00 / eUR(A) 17,40 / sFr. 29,10

IsBn 978-3-931606-90-9

mIKe sAnDBoTHe / wInFRIeD mARoTzKI (Hrsg.)

subjektivität und öffentlichkeit.

Kulturwissenschaftliche grundlagenprobleme

virtueller Welten

2000, 261 S., engl. Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-931606-39-8

Dieser Titel ist vergriffen.

meDienPolitiK

sILKe ADAm

symbolische netzwerke in europa.

Der einfluss der nationalen ebene auf

europäische öffentlichkeit. Deutschland

und Frankreich im Vergleich

2007, 400 S., 27 Abb., 42 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 / sFr. 50,40

IsBn 978-3-938258-34-7

IV/2012

RoGeR BLUm

lautsprecher und Widersprecher.

ein ansatz zum Vergleich der

mediensysteme

2012, ca. 260 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-049-7 . siehe auch Seite 23

PATRICK DonGes (Hrsg.)

Von der medienpolitik zur media governance?

2007, 272 S., 11 Abb., 4 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,50 / eUR(A) 29,20 / sFr. 47,90

IsBn 978-3-938258-02-6

»[…] eine durchgängig interessante und nutzbringende

Lektüre.« (m&k 3 - 4, 56. Jahrgang 2008, Uwe Schimank)

PATRICK DonGes / mAnUeL PUPPIs (Hrsg.)

Die Zukunft des öffentlichen rundfunks.

internationale Beiträge aus Wissenschaft

und Praxis

2003, 344 S., engl. Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 6,00 / eUR(A) 6,20 / sFr. 10,80

IsBn 978-3-931606-57-2

LUTz HAGen (Hrsg.)

europäische union und mediale

öffentlichkeit. theoretische Perspektiven

und empirische Befunde zur rolle der

medien im europäischen einigungsprozess

2004, 242 S., 10 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 25,00 / eUR(A) 25,60 / sFr. 42,10

IsBn 978-3-931606-50-3

42 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

KLAUs KAmPs / JöRG-Uwe nIeLAnD (Hrsg.)

regieren und Kommunikation.

meinungsbildung, entscheidungsfindung

und gouvernementales Kommu ni kationsmanagement

– trends, Vergleiche,

Perspektiven

2006, 374 S., 3 Abb., 10 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-938258-07-1

FRAnK mARCInKowsKI (Hrsg.)

Die Politik der massenmedien.

Heribert schatz zum 65. geburtstag

2001, 256 S., 37 Abb., engl. Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 6,00 / eUR(A) 6,20 / sFr. 10,80

IsBn 978-3-931606-46-6

JöRG-Uwe nIeLAnD

Pop und Politik.

Politische Popkultur und Kulturpolitik in der

mediengesellschaft

2009, 472 S., 12 Abb., 17 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 34,00 / eUR(A) 34,80 / sFr. 56,40

IsBn 978-3-938258-46-0

mAnUeL PUPPIs

organisationen der

medienselbstregulierung.

europäische Presseräte im Vergleich

2009, 384 S., 4 Abb., 67 Tab.,

Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 /

sFr. 49,60

IsBn 978-3-86962-001-5

Begriffe wie ›Media Governance‹ und ›Selbstregulierung‹

haben in der wissenschaftlichen und

politischen Debatte Hochkonjunktur. Dabei wird

zumeist vergessen, dass Regulierungsakteure

Organisationen sind. Für ein Verständnis von

Medienregulierung ist eine Beschäftigung mit

Regulierungsorganisationen notwendig. In der

vorliegenden Studie wird daher, basierend auf

dem Neoinstitutionalismus, ein organisationaler

Ansatz der Medienregulierung entwickelt.

Das Potenzial des Ansatzes wird am Beispiel

von Presse- und Medienräten demonstriert. Nach

einem Vergleich sämtlicher eU- und eFTA-Mitgliedstaaten

werden die Presseräte in Deutschland,

der Schweiz, Großbritannien und Irland vertieft

analysiert. Die Resultate verdeutlichen, dass Presseräte

nicht von ihren Umwelten determiniert

sind. Vielmehr verstehen es diese Organisationen

der Medienselbstregulierung, strategisch mit Umweltanforderungen

umzugehen und ihre Legitimität

zu wahren und immer wieder zu festigen.

ULRICH sARCIneLLI / Jens TensCHeR (Hrsg.)

Politikherstellung und Politikdarstellung.

Beiträge zur politischen Kommunikation

2008, 216 S., 10 Abb., 12 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 27,50 / eUR(A) 28,15 / sFr. 46,30

IsBn 978-3-938258-72-9

»Den Autoren gelingt es überzeugend, Empirie und

Theorie zu verbinden. […] So motiviert der Band, die

Perspektive der politischen Kommunikationsforschung

zu erweitern und ist ein Impulsgeber für weitergehende

Forschung.« (politik&kommunikation 1/09, Inga Stern)

meDienPraxis

Reihe edition medienpraxis (ISSN 1863-7825):

Um der Vielfalt der Diskurse im Bereich Medien

und Kommunikation gerecht zu werden,

widmet sich der Herbert von Halem Verlag

nicht nur rein wissenschaftlichen Texten, sondern

auch Texten, die aufgrund ihrer Herkunft

oder ihres Aufbaus wegen streng genommen

nicht wissenschaftlicher Natur sind. Da denken

wir zum Beispiel an Interviews oder essayistische

Texte, wie sie im anglo-amerikanischen

Bereich bereits Teil des wissenschaftlichen

Diskurses sind.

wissenschafftkommunikation 43


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

Im Vordergrund steht der Austausch zwi-

schen Wissenschaft und Praxis, dem wir in der

edition medien praxis entsprechenden Raum

verschaffen möchten.

BeRnHARD PöRKsen / woLFGAnG KRIsCHKe

(Hrsg.)

Die casting-gesellschaft.

Die sucht nach aufmerksamkeit und das

tribunal der medien

edition medienpraxis, 8

2010, 352 S., 26 Abb., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 18,00 / eUR(A) 18,45 / sFr. 30,70

IsBn 978-3-86962-014-5

Der Kampf um öffentliche Aufmerksamkeit ist

Alltag geworden, beschränkt sich nicht mehr nur

auf Prominente und Medienprofis. Immer mehr

Menschen bereiten sich mit aller Raffinesse auf

den großen Auftritt und den unendlich verführerischen

Moment des Gesehenwerdens vor –

ganz gleich, ob dieser auf der eigenen Homepage

stattfindet, kniend vor einem Jurymitglied von

RTL oder beim Schlagabtausch in einer Talkshow.

Doch wie funktioniert das Geschäft mit den Medienimages?

Wer legt die Rollen fest, wer schreibt

das Drehbuch? Was wird aus den Superstars von

gestern und wer profitiert von Casting-Shows,

Doku-Dramen, Reality-TV? Steuern wir auf eine

Gesellschaft der Totalinszenierung zu? Was passiert

mit dem eigenen Ich, wenn man sich in das

Spiegelkabinett alter und neuer Medien begibt?

Streitbare, erhellende und überraschende Antworten

geben Showstars und Fernsehmanager,

PR-Profis und Politiker, Netzexperten und Journalisten,

Profiteure und Opfer der Casting-Gesellschaft.

Zu Wort kommen: die Ex-Ministerpräsidentin

Heide Simonis, der Musikmanager Thomas

M. Stein, die RTL-Moderatorin Inka Bause, die

TV-Komödiantin Anke Engelke, der Rock-Musiker

Markus Grimm, der Regisseur Dieter Wedel, der

RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger, der Schönheitschirurg

Werner Mang, der Medienanwalt

Christian Schertz, der Philosoph Norbert Bolz, das

Model Fiona Erdmann, der Sternekoch Christian

Rach, der Satiriker Oliver Kalkofe und viele mehr.

»Prädikat: unbedingt lesenswert.« (Zeit online

10.12.2010, Tina Groll)

»ein spannendes Buch, das aus allen denkbaren Perspektiven

die Casting-Gesellschaft ausleuchtet.« (NZZ Online

1.2.2011, Stephan Ruß-Mohl)

»Das von den Herausgebern benannte Ziel, nämlich

akademische Reflexion und publizistisches Handwerk

optimal zu verbinden, ist hervorragend gelungen. « (Publizistik

1/2011, Karin Knop)

FeLIx RoHRBeCK / Anne KUnze

Journalismus nach der Krise.

aufbruch oder ausverkauf?

edition medienpraxis, 7

2010, 240 S., 24 Abb., Broschur,

190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 16,00 / eUR(A) 16,40 /

sFr. 27,50

IsBn 978-3-86962-009-1

Die deutsche Medienlandschaft befindet sich

aufgrund wirtschaftlicher Veränderungen im

Umbruch: Redaktionen werden umstrukturiert,

zusammengelegt oder outgesourct. Verlage verkaufen

nicht mehr nur Journalismus, sondern

auch Computer, CDs und Reisen. Heuschrecken

kommen und ziehen wieder weiter. Die Grenzen

zwischen Werbung und Journalismus verschwimmen

und freie Journalisten arbeiten zugleich als

PR-Berater, weil sie vom Journalismus alleine

nicht mehr leben können.

Vor diesem Hintergrund haben sich zwei junge

Journalisten, Anne Kunze und Felix Rohrbeck,

auf eine Reise quer durch Deutschland begeben,

um Journalisten, Verleger und Medienbeobachter

zu interviewen. Wie verändern die sich wandelnden

ökonomischen Grundlagen den Journalismus?

Wie könnte eine künftige Balance zwischen

wirtschaftlichen Zwängen und gesellschaftlichem

Auftrag der Medien aussehen? Wo entstehen neue

44 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

journalistische Konzepte und Geschäftsmodelle?

Und nicht zuletzt: Ist der Beruf des Journalisten

noch der Traumberuf, als der er einmal galt?

Das von der Hamburger Stiftung Wertevolle

Zukunft geförderte Interviewbuch gibt keine einfachen

Antworten, sondern geht den Fragen in

unterhaltsamen Gesprächen mit renommierten

Medienmachern, aufstrebenden Querdenkern

und kritischen Beobachtern nach. Es zeichnet so

das Bild einer Branche im Wandel, deren Informationsangebote

unsere Sicht auf die Welt maßgeblich

beeinflussen.

Jens BeRGmAnn / BeRnHARD PöRKsen (Hrsg.)

skandal!

Die macht öffentlicher empörung

edition medienpraxis, 6

2009, 352 S., 29 Abb., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 18,00 / eUR(A) 18,45 / sFr. 30,70

IsBn 978-3-938258-47-7

Unerhört! Die Journalisten suchen ihn, das Publikum

liebt ihn, die Mächtigen fürchten ihn: den

Skandal.

Welche Ereignisse lösen öffentliche Empörung

aus? Welche nicht? Wem nutzt, wem schadet der

Eklat? Und wozu führt er? Lassen sich Skandale bewusst

produzieren und kontrollieren? Wie wehrt

man sich dagegen, an den Pranger gestellt zu werden?

Streitbare, überraschende und berührende

Antworten geben 29 Menschen – von denen etliche

aus eigener Erfahrung sprechen. Zu Wort kommen

das Entführungsopfer Natascha Kampusch, die ehemalige

CsU-Rebellin Gabriele Pauli, der Soziologe

Ulrich Beck, der Radrennfahrer Patrik Sinkewitz,

der Medienanwalt Matthias Prinz, der Enthüllungsjournalist

Günter Wallraff, der Ex-Terrorist Peter-

Jürgen Boock, die Schauspielerin Desirée Nick, der

ehemalige Spiegel-Chefredakteur Erich Böhme, der

Lyriker Sascha Anderson und viele mehr.

»Interessanterweise bewegen sich diese 28 Gespräche auf

einem Niveau, an das Profis oft nicht herankommen. So

gereicht das Buch Skandal der im journalistischen Tagesgeschäft

auf ihre pure Funktionalität reduzierten Gattung

des Interviews zur Ehre.« (Matthias Eckoldt, dradio)

»Die Mischung stimmt […] weil sie: unterhaltsam ist.

Das darf sein! Auch in der Wissenschaft. […] So wirft

diese Sammlung von 29 Gesprächen über den Skandal

und die ›Macht öffentlicher Empörung‹ nicht nur interessante

und gerade in ihrer Widersprüchlichkeit höchst

aufschlussreiche Schlaglichter auf Menschen, Medien

und Machtverhältnisse – sie zeigt auch, wie guter Journalismus

geht. Und wo er gelehrt wird. Chapeau.« (Gitta

List, Schnüss)

KARL-HeInz LADeUR (Hrsg.)

Das medienrecht und die ökonomie der

aufmerksamkeit.

in sachen Dieter Bohlen, maxim Biller,

caroline von monaco u. a.

edition medienpraxis, 5

2007, 304 S., 55 Abb., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 24,00 / eUR(A) 24,55 / sFr. 40,50

IsBn 978-3-938258-16-3

»Für den Gesetzgeber in Mediensachen sollten sie zur

Pflichtlektüre erklärt werden. Alles in allem kann man

bei diesen Publikationen den klassischen Schlusssatz in

Buchbesprechungen, das Werk dürfe in keiner einschlägigen

Bibliothek fehlen, ehrlich und nicht bloß als Floskel

anbringen.« (ufita Archiv für Urheber- und Medienrecht,

Andrea Raschèr)

mARLene PosneR-LAnDsCH

storytelling – storyselling.

märchen und märchenerzähler in der

Wirtschaft

edition medienpraxis, 4

2007, 180 S., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 19,80 / eUR(A) 20,30 / sFr. 33,50

IsBn 978-3-931606-98-5

KLAUs F. RöHL / sTeFAn ULBRICH

recht anschaulich.

Visualisierung der Juristenausbildung

edition medienpraxis, 3

2007, 264 S., 62 Abb., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 21,00 / eUR(A) 21,50 / sFr. 35,50

IsBn 978-3-938258-06-4

wissenschafftkommunikation 45


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

»Das verständlich geschriebene und konsequenterweise

bilderreiche Buch hält zahlreiche Anregungen parat. Wer

es gesehen hat, kann es bezeugen.« ( JuS-Magazin Juli/

August 2008, Dr. Tobias Gostomzyk)

»Als ambitionierter und notwendig fragmentarischer

Versuch, sich mit dem Einsatz von Bildern in der juristischen

Ausbildung zu beschäftigen, und sehr anschauliche,

flüssig geschriebene und weiterführende Darstellung

sollte das Werk in juristischen Bibliotheken seinen Platz

finden.« ( jura 9/2008, Eike Michael Frenzel)

»Daher ist die Relevanz des Buches keineswegs auf die

juristische Fachdidaktik eingeschränkt, vielmehr stellt

dieses einen ausgesprochen interessanten Beitrag zur

juristischen Grundlagenforschung dar.« (Zeitschrift für

Rechtssoziologie 29/2008, Friedrich Lachmayer)

GeRD HALLenBeRGeR / JöRG-Uwe nIeLAnD

(Hrsg.)

neue Kritik der medienkritik.

Werkanalyse, nutzerservice, sales

Promotion oder Kulturkritik?

edition medienpraxis, 2

2005, 408 S., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 24,00 / eUR(A) 24,55 / sFr. 40,50

IsBn 978-3-931606-86-2

BeRnHARD PöRKsen (Hrsg.)

trendbuch Journalismus.

erfolgreiche medienmacher über

ausbildung, Berufseinstieg und die Zukunft

der Branche

edition medienpraxis, 1

2005, 300 S., Broschur, 190 x 120 mm, dt.

eUR(D) 16,00 / eUR(A) 16,40 / sFr. 27,50

IsBn 978-3-931606-87-9

II/2012

BeRnHARD PöRKsen / HAnne DeTeL

Der entfesselte skandal.

Das ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter

2012, Hardcover, dt.

IsBn 978-3-86962-058-9

siehe auch Seite 24

metHoDen / grunDlagen

Die Reihe methoden und Forschungslogik der

Kommunikationswissenschaft (ISSN 1863-

4966) beschäftigt sich mit der Methodologie

der empirischen Umsetzung von kommunikationswissenschaftlichen

Fragestellungen. Im

Mittelpunkt der Reihe steht die Auseinandersetzung

mit Problemen der spezifischen Adaption

und Weiterentwicklung von Erhebungs- und

Auswertungsverfahren, Forschungslogiken

und Forschungsdesigns der empirischen Sozialwissenschaft

für die Kommunikationswissenschaft.

Sie ist sowohl grundlagen- als auch

anwendungsorientiert.

Der Herausgeber der Reihe ist Werner Wirth

(Zürich).

I/2012

BIRGIT sTARK / meLAnIe mAGIn /

oLAF JAnDURA / mARCUs mAUReR (Hrsg.)

methodische Herausforderungen

komparativer Forschungsansätze

Methoden und Forschungslogik der

Kommunikationswissenschaft, 8

2011, ca. 352 S., 26 Abb., 50 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-048-0

siehe auch Seite 22

Neu!

wIeBKe Loosen / ARmIn sCHoLL (Hrsg.)

methodenkombinationen in der

Kommunikationswissenschaft.

methodologische Herausforderungen und

empirische Praxis

Methoden und Forschungslogik der

Kommunikationswissenschaft, 7

2011, ca. 384 S., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-86962-011-4

siehe auch Seite 18

46 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

nIKoLAUs JACKoB / THomAs zeRBACK /

oLAF JAnDURA / mARCUs mAUReR (Hrsg.)

Das internet als Forschungsinstrument

und -gegenstand in der Kommunikationswissenschaft

Methoden und Forschungslogik der

Kommunikationswissenschaft, 6

2010, 344 S., 46 Abb., 32 Tab.,

Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 /

sFr. 47,10

IsBn 978-3-86962-032-9

Die Online-Forschung verzeichnete in den letzten

Jahren einen deutlichen Professionalisierungsschub.

Durch die stetig wachsende kommerzielle

Nutzung von Online-Befragungen, vor allem

aber durch die sozialwissenschaftliche Forschung,

ist viel über die Stärken und Schwächen

der Methode bekannt. Dennoch bleiben zentrale

Probleme – z. B. in Bezug auf Stichprobenrepräsentativität

oder Fragebogenqualität – ungelöst.

Die Zeit nach dem ersten Ansturm bietet für die

Methodenforschung Gelegenheit für eine erste

Bilanz und einen Ausblick: An welchen Standards

muss sich gute Forschung messen lassen, wo sind

Fehler gemacht worden, wie soll Datenerhebung

im Internet künftig aussehen?

Dieser Band enthält Beiträge, die sich mit dem

Status quo der Online-Datenerhebung in der

Markt- und Media-Forschung sowie mit der akademischen

Forschung beschäftigen. Zudem gibt

es Fallstudien, die sich kommunikationswissenschaftlichen

Themen mithilfe der Methodenplattform

des Internets angenähert haben. Drittens

werden Studien dokumentiert, die einen genuin

methodologischen Ansatz verfolgen und aus verschiedenen

Perspektiven Verfahren thematisieren,

die die Qualität der Datenerhebung verbessern.

Im vierten Block sind Studien versammelt,

die explizit oder implizit Vergleiche zwischen der

Datenerhebung im Internet und althergebrachten

Verfahren thematisieren.

Jens woeLKe / mARCUs mAUReR / oLAF JAnDURA

(Hrsg.)

Forschungsmethoden für die markt- und

organisationskommunikation

Methoden und Forschungslogik der

Kommunikationswissenschaft, 5

2010, 296 S., 32 Abb., 28 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-938258-58-3

Werbung, Marktforschung, Mediaplanung, pr-

Erfolgskontrolle und Reputationsanalyse spielen

in der Gesellschaft, in der Unternehmenspraxis

und in den Kommunikations- und

Wirtschaftswissenschaften eine immer

wichtigere Rolle. Eine eigenständige, kritische

Reflexion der methodischen Grundlagen

der Forschung in der Werbe-, Markt- und

Organisationskommunikation steckt aber noch

in den Anfängen. Der vorliegende Band fasst

Beiträge von Wissenschaftlern und Praktikern

zusammen, die grundsätzliche theoretische

und methodische Probleme, vor allem aber neue

Lösungen und Messinstrumente diskutieren.

So entsteht ein vielfältiger Überblick über die

methodischen Fortschritte der Forschung in der

Markt- und Organisationskommunikation.

»Für Studierende der Kommunikationswissenschaft unentbehrlich,

für Praktiker eine überschaubare Investition mit

Aha-Effekt statt aida-Langeweile.« (pr Literatur, Juni 2010)

Neu!

AnDReAs FAHR (Hrsg.)

Zählen oder Verstehen?

Diskussion um die Verwendung

quantitativer und qualitativer

methoden in der empirischen

Kommunikationswissenschaft

Methoden und Forschungslogik der

Kommunikationswissenschaft, 4

2011, 232 S., 23 Abb., 9 Tab., Broschur, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-931606-88-6

siehe auch Seite 21

wissenschafftkommunikation 47


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

JöRG mATTHes / weRneR wIRTH /

GReGoR DAsCHmAnn / AnDReAs FAHR (Hrsg.)

Die Brücke zwischen theorie und empirie.

operationalisierung, messung

und Validierung in der

Kommunikationswissenschaft

Methoden und Forschungslogik der

Kommunikationswissenschaft, 3

2008, 392 S., 28 Abb., 35 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 / sFr. 50,40

IsBn 978-3-938258-90-3

weRneR wIRTH / eDmUnD LAUF / AnDReAs FAHR

(Hrsg.)

Forschungslogik und -design in der

Kommunikationswissenschaft.

Band 1: einführung, Problematisierungen

und aspekte der methodenlogik aus

kommunikationswissenschaftlicher

Perspektive

2004, 272 S., 29 Abb., 10 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-931606-53-4

weRneR wIRTH / AnDReAs FAHR / eDmUnD LAUF

(Hrsg.)

Forschungslogik und -design in der

Kommunikationswissenschaft.

Band 2: anwendungsfelder in der

Kommunikationswissenschaft

2006, 320 S., 20 Abb., 4 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-931606-54-1

weRneR FRüH / HAns-JöRG sTIeHLeR (Hrsg.)

theorie der unterhaltung.

ein interdisziplinärer Diskurs

2003, 370 S., 10 Abb., engl. Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 5,00 / eUR(A) 5,15 / sFr. 9,00

IsBn 978-3-931606-58-9

VoLKeR GeHRAU / BenJAmIn FReTwURsT /

BIRGIT KRAUse / GReGoR DAsCHmAnn (Hrsg.)

auswahlverfahren in der

Kommunikationswissenschaft

2005, 288 S., 18 Abb., 42 Tab.,

Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 /

sFr. 49,60

IsBn 978-3-938258-10-1

»Eines ist gewiss: Mit diesem Band wachsen zukünftig

wohl die Ansprüche an die empirische Kommunikationsforschung,

denn er schafft Aufmerksamkeit für die

immense Bedeutung eines passenden Auswahlverfahrens

und erzeugt so eine neue Sensibilität für das Thema gerade

unter Gutachtern für Projektanträge und Manuskripte.«

(Patrick Rössler, Publizistik, 51. Jg., 2006/1)

FRIeDRICH KRoTz

neue theorien entwickeln.

eine einführung in die grounded theory,

die Heuristische sozialforschung und die

ethnographie anhand von Beispielen aus

der Kommunikationsforschung

2005, 312 S., 9 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-931606-64-0

»Mit einem gelungenen Spagat zwischen wissenschaftstheoretischen

Fundierungen und Herleitungen, abstrakten

theoretischen Reflexionen sowie praxisnahen

Erklärungen und dem Versuch einer nachvollziehbaren,

allgemeinverständlichen und unterhaltsamen Darstellung,

was gerade für ein Methoden-Fachbuch äußerst selten

ist, liegt ein Titel vor, der hilft, neue Theorien zu entwickeln.

Nicht nur Studierenden und Forschungsnovizen

wird durch diese Einführung eine grundlegende Fähigkeit

bzw. Fertigkeit der Sozialwissenschaft, das Entdecken

und Ableiten von gegenstandsnahen Theorien, in erhellender

Form nahe gebracht.« (Andreas Wagen knecht,

Medien & Kommunikationswissenschaft, 54, Jg., 2006/1)

48 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


Neu!

programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

JAn GeoRG sCHneIDeR / HARTmUT sTöCKL (Hrsg.)

medientheorien und multimodalität.

ein tV-Werbespot – sieben methodische

Beschreibungsansätze

2011, 232 S., 65 Abb., 17 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-86962-015-2

siehe auch Seite 6

weRneR wIRTH / HAns-JöRG sTIeHLeR /

CARsTen wünsCH (Hrsg.)

Dynamisch-transaktional denken.

theorie und empirie der

Kommunikationswissenschaft

2007, 280 S., 31 Abb., 10 Tab.,

Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 /

sFr. 49,60

IsBn 978-3-938258-03-3

weRneR wIRTH / eDmUnD LAUF (Hrsg.)

inhaltsanalyse.

Perspektiven, Probleme, Potentiale

2001, 380 S., 56 Abb., engl. Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-931606-40-4

»Empfehlenswert ist der vorliegende Band vor allem,

weil fast alle Autoren ihre methodischen Überlegungen

anhand von konkreten Untersuchungen entwickeln. Sie

wissen im Unterschied zu manchen älteren und vielen

neueren Methodenkritikern, worüber sie schreiben. In

seiner Gesamtheit dokumentiert der Band den hohen

Stand, den die hiesige Diskussion um die Möglichkeiten

und Grenzen von quantitativen Inhaltsanalysen erreicht

hat. Dies gilt für die erkenntnistheoretischen Voraussetzungen

der Methode, ihre handwerkliche Umsetzung und

ihre praktischen Konsequenzen.« (Hans Mathias Kepplinger,

Medien & Kommunikationswissenschaft, 51. Jg.,

2003/2)

online-ForscHung

Die Reihe neue schriften zur online-Forschung

(ISSN 1865 - 2638) beschäftigt sich mit

praxisrelevanten und aktuellen Themen jeglicher

Art von Forschung, deren Gegenstand

oder Mittel das Internet oder mobile Kommunikation

im weiteren Sinne ist. In Einzel- und

Sammelpublikationen ergänzen sich Beiträge

zur empirischen Online-Forschung und Praxisberichte

von Forschungsprojekten. Online-

Forschern, Projektverantwortlichen in Unternehmen

und öffentlichen Institutionen sowie

Dozenten und Studenten der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften,

Psychologie, Medien-/

Kommunikationswissenschaften und Informatik

bietet die Reihe ein einheitliches Dach für

Schriften zum Thema.

Die Reihe wird herausgegeben von der

Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung

(DGOF).

PATRICK RADemACHeR

Politische inhalte im internet.

angebot und nachfrage politischer inhalte

im World Wide Web am Beispiel von

Volksabstimmungen in der schweiz

Neue Schriften zur Online-Forschung, 9

2010, 424 S., 9 Abb., 59 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,50 / eUR(A) 33,25 / sFr. 54,10

IsBn 978-3-86962-031-2

Welche Bedeutung kommt dem Internet in der

Politikvermittlung zu? Dieser Frage geht Patrick

Rademacher nach, indem er untersucht, welche

Anbieter politische Inhalte im Internet zur Verfügung

stellen, wie sie dabei vorgehen und wie

die Struktur der Inhalte beschaffen ist. Darüber

hinaus analysiert er, inwiefern die online angebotenen

Inhalte auf eine Nachfrage durch die Bürger

treffen. Im Untersuchungskontext von Volksabstimmungen

in der Schweiz hat der Autor hierfür

im Jahr 2008 umfangreiche Befragungen von Verantwortlichen

in Medienorganisationen und von

politischen Akteuren sowie zwei repräsentative

wissenschafftkommunikation 49


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

Bevölkerungsbefragungen durchgeführt. Zudem

hat er im Rahmen einer Strukturanalyse das konkret

vorhandene Angebot an politischen Inhalten

im Internet mittels einer Suchmaschine erhoben.

»Insgesamt bietet das Buch einen interessanten Einblick

in das spezifische schweizerische Modell von Politikgestaltung«

(Publizistik 3/2011, Martin Emmer)

mARTIn weLKeR / CARsTen wünsCH (Hrsg.)

Die online-inhaltsanalyse.

Forschungsobjekt internet

Neue Schriften zur Online-Forschung, 8

2010, 480 S., 40 Abb., 20 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-938258-53-8

Die Inhaltsanalyse ist sowohl eine der Schlüsselmethoden

der Medien- und Kommunikationswissenschaft

als auch der Sozialwissenschaften insgesamt.

Wie aber analysiert man Inhalte im Internet? Zwar

waren noch nie so viele Inhalte verschiedenster Kommunikationsformen

so leicht verfügbar und öffentlich

zugänglich wie heute – andererseits wachsen mit

dieser Zugänglichkeit offenbar auch deren sublime

Dispositionen: Die Produkte von Online-Kommunikation

sind dynamisch und wandelbar, flüchtig,

vielfach verlinkt, scheinen quantitativ unbegrenzt

und sind demnach alles andere als manifest.

Hinter dem Begriff ›Online-Inhalte‹ verbergen

sich zudem zahlreiche und z.T. stark heterogene

Angebote, aber auch Strukturen netzwerkbasierter

Kommunikation. Dazu gehören

u.a. Äußerungen in Weblogs, Kommunikation

in Foren, www-Angebote oder auch der Austausch

in sozialen Netzwerken. Aufgrund der

Offenheit und der stetigen Weiter- und Neuentwicklungen

netzbasierter Kommunikation

kommen kontinuierlich neue Untersuchungsgegenstände

für die Online-Inhaltsanalyse hinzu,

andere verlieren hingegen an Bedeutung.

Dennoch: Das theoretische Grundgerüst bei der

Analyse von Online-Inhalten bleibt relativ stabil

und gleicht prinzipiell dem der klassischen

Inhaltsanalyse.

Das Buch ist eine Bestands- und Momentaufnahme

derzeitiger Verfahren und Bereiche der

Online-Inhaltsanalyse. Nach einer theoretischen

Reflexion der Methode zeigen mehrere Fallbeispiele

konkrete Schwierigkeiten, aber auch Lösungen

auf.

»Der Sammelband bietet für alle Sozialwissenschaftlerinnen

und Wissenschaftler, insbesondere aus der

Medien- und Kommunikationswissenschaft, eine gute

Handreichung für die Praxis und ist auch für Lehrende

und Studierende der einschlägigen Fachrichtungen zu

empfehlen.« (merz 4, August 2010)

»Insgesamt ist der Band ein sehr guter Beitrag zur aktuellen

Methodendiskussion und gibt mit seinen Anwendungsbeispielen

Impulse für die praktische Anwendung

der Online-Inhaltsanalyse.« (r:k:m 18.4.2011, Johannes

R. Gerstner)

emAnUeL mAxL / nICoLA DöRInG /

AsTRID wALLIsCH (Hrsg.)

mobile market research

Neue Schriften zur Online-Forschung, 7

2009, 336 S., 80 Abb., 52 Tab.,

Broschur,

213 x 142 mm, engl.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 /

sFr. 50,40

IsBn 978-3-938258-70-5

»Für jeden, der den Einsatz mobiler Marktforschung

plant oder mehr darüber wissen möchte, ist der von der

Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF) herausgegebene

Sammelband empfehlenswert.« (planung

& analyse, Januar 2010)

»Reale Anwendungsbeispiele zeigen plakativ den Nutzen

der neuen Methode aber auch deren technologische Grenzen

auf und liefern damit Praktikern und Wissenschaftlern

gleichermaßen Denkanstöße.« (transfer – Werbeforschung

& Praxis, März 2010)

50 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

LARs KACzmIReK

Human-survey interaction.

usability and nonresponse in online surveys

Neue Schriften zur Online-Forschung, 6

2009, 224 S., 26 Abb., 28 Tab. Broschur,

213 x 142 mm, engl.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 / sFr. 50,40

IsBn 978-3-938258-57-6

monIKA TADDICKen

methodeneffekte bei Web-Befragungen.

einschränkungen der Datengüte durch ein

›reduziertes Kommunikationsmedium‹?

Neue Schriften zur Online-Forschung, 5

2008, 488 S., 27 Abb., 91 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 34,00 / eUR(A) 34,80 / sFr. 56,40

IsBn 978-3-938258-50-7

woLFGAnG neUBARTH

Präferenzdaten online

Neue Schriften zur Online-Forschung, 4

2008, 400 S., 60 Abb., 23 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,50 / eUR(A) 29,20 / sFr. 47,90

IsBn 978-3-938258-69-9

AnsGAR zeRFAss / mARTIn weLKeR / JAn sCHmIDT

(Hrsg.)

Kommunikation, Partizipation und

Wirkungen im social Web.

Band 1: grundlagen und methoden: Von der

gesellschaft zum individuum

Neue Schriften zur Online-Forschung, 2

2008, 400 S., 60 Abb., 23 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 27,50 / eUR(A) 28,15 / sFr. 46,30

IsBn 978-3-938258-66-8

Band 2: strategien und anwendungen:

Perspektiven für Wirtschaft, Politik,

Publizistik

Neue Schriften zur Online-Forschung, 3

2008, 496 S., 108 Abb., 12 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-938258-68-2

»Der Informationswert der beiden Sammelbände ist

hoch.« (message 3/2008, Sebastian Heinisch)

mARTIn weLKeR / oLAF wenzeL (Hrsg.)

online-Forschung 2007.

grundlagen und Fallstudien

Neue Schriften zur Online-Forschung, 1

2007, 392 S., 75 Abb., 23 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 27,50 / eUR(A) 28,15 / sFr. 46,30

IsBn 978-3-938258-63-7

mARCeL mACHILL / mARKUs BeILeR (Hrsg.)

Die macht der suchmaschinen / the Power

of search engines

2007, 352 S., 23 Abb., 9 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt./engl.

eUR(D) 28,50 / eUR(A) 29,20 / sFr. 47,90

IsBn 978-3-938258-33-0

Pr/organisationsKommuniKation

Reihe organisationskommunikation (ISSN

2193-1666): Organisationen sind in modernen

Gesellschaften und öffentlicher Kommunikation

omnipräsent. Organisationsbezogene Kommunikation

gilt entsprechend – neben öffentlicher

und interpersonaler Kommunikation – als

grundlegender Typ von Kommunikation. In der

Kommunikations- und Medienwissenschaft allerdings

genießt das Forschungsfeld bislang nur

eine vergleichsweise geringe Aufmerksamkeit.

Der für die Reihe gewählte integrative Zugang

zu organisationaler Kommunikation bezieht

drei potenzielle Untersuchungsebenen

ein: Kommunikation in Organisationen (Herausbildung

organisationaler Identität, Operationalisierung

von Entscheidungen), Kommunikation

über Organisationen (Beobachtung

und Bewertung organisationalen Auftretens

und Verhaltens), Kommunikation von Organisationen

(Operationen des Kommunikationsmanagements).

Prozesse dieser drei Ebenen

bedingen sich wechselseitig und sind vielfach

aufeinander bezogen.

wissenschafftkommunikation 51


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

Die Reihe Organisationskommunikation

betont die organisationsbezogen-integrative

Perspektive. Über die Beschäftigung mit wechselseitigen

Wirkungsbezügen zwischen (netz)öffentlicher

Kommunikation und Organisationskommunikation

soll das Forschungsfeld

enger als bislang in die Kommunikations- und

Medienwissenschaft zurückgebunden werden.

Ihrer Programmatik nach ist die Reihe Arbeiten

gewidmet, die sich auf theoretischer Ebene

grundlegend mit kommunikationswissenschaftlichen

Fragestellungen und Problemen

rund um die Wirkungsprozesse organisationsbezogener

Kommunikation auseinandersetzen

oder auf empirischer Ebene Befunde theoriegeleitet

generieren.

Die Reihe Organisationskommunikation wird

von Peter Szyszka herausgegeben.

II/2012

PeTeR szyszKA (Hrsg.)

alles nur theater.

authentizität und inszenierung in der

organisationskommunikation

Organisationskommunikation, 1

2012, Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86862-044-2

siehe auch Seite 25

sPortKommuniKation

Die Reihe sportkommunikation (ISSN

1863 - 7833) möchte die wissenschaftliche Diskussion

anregen, indem sie relevante Felder,

Theorien und empirische Erkenntnisse der

medialen Sportkommunikation umfassend

aufarbeitet und das breite Feld des Mediensports

systematisiert. Sie richtet sich nicht nur

an Wissenschaftler, sondern kann auch Praktikern

und interessierten Personen außerhalb

des Forschungsbereichs als Anregung zur kritischen

Auseinandersetzung mit dem Thema

dienen.

Die Reihe wird herausgegeben von Thomas

Schierl, Holger Schramm und Hans-Jörg Stiehler.

Neu!

DAnIeLA sCHAAF / JöRG-Uwe nIeLAnD (Hrsg.)

Die sexualisierung des sports

in den medien

Sportkommunikation, 10

2011, 312 S., 38 Abb., 9 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,50 / eUR(A) 29,20 / sFr. 47,90

IsBn 978-3-86962-051-0

siehe auch Seite 15

Neu!

THomAs sCHIeRL / DAnIeLA sCHAAF (Hrsg.)

sport und Werbung

Sportkommunikation, 9

2011, 354 S., 38 Abb., 25 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-86962-050-3

siehe auch Seite 16

DAnIeLA sCHAAF

testimonialwerbung mit sportprominenz.

eine institutionenökonomische und

kommunikationsempirische analyse

Sportkommunikation, 8

2010, 424 S., 34 Abb., 47 Tab.,

Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 30,00 / eUR(A) 30,70 /

sFr. 50,40

IsBn 978-3-86962-004-6

Unternehmen, die mit einem prominenten Sportler

werben, erhoffen sich dadurch eine Aufmerksamkeitssteigerung.

Sie gehen aber gleichzeitig

das Risiko ein, dass eine Fehlbesetzung zu negativen

Werbewirkungen führt, die den kommunikativen

und ökonomischen Erfolg des Werbefeldzugs

in hohem Maße beeinträchtigen können.

Mittels der Neuen Institutionenökonomik werden

die Qualitäts- und Verhaltensunsicherheiten

des Unternehmens identifiziert und Transaktionsdesigns

entwickelt, die eine Reduzierung der

Probleme bei der Besetzung und Durchführung

52 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

von Werbekampagnen mit prominenten Sport-

Testimonials gestattet. Anschließend wird das

Transaktionsdesign mittels einer kontinuierlichen

Beobachtung des relevanten Marktes der

Sport-Testimonials praktisch umgesetzt. Dazu

erfolgt eine Inhaltsanalyse der Anzeigenwerbung

deutscher Publikumszeitschriften im Zeitraum

von 1995 bis 2005, die potenzielle Veränderungen

der Testimonialwerbung im Zeitverlauf und Prominenzvergleich

ermittelt.

Die Befunde können Unternehmen als Benchmarks

für die eigene Analyse dienen, um in Kenntnis

des werblichen Konkurrenzverhaltens einen

strategischen Wettbewerbsvorteil zu nutzen und

den Tes timonial-Einsatz zu optimieren. Mit insgesamt

72.535 analysierten Anzeigen in 22 Printtiteln

gehört die Untersuchung zu den weltweit

umfangreichsten empirischen Werbestudien der

vergangenen 30 Jahre.

CHRIsToPH BeRTLInG

sportainment.

Konzeption, Produktion und Verwertung

von sport als unterhaltungsangebot

in den medien

Sportkommunikation, 7

2009, 336 S., 44 Abb., 56 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,50 / eUR(A) 29,20 / sFr. 47,90

IsBn 978-3-938258-60-6

Sport ist seit den 1980er-Jahren eine zunehmend

wertvolle Ressource für die Produktion von massenmedialen

Unterhaltungsangeboten geworden.

Egal ob in TV, Hörfunk oder Print, Sport ist v. a. als

nicht fiktives Unterhaltungsangebot ein wichtiger

Quotengarant. Entsprechend werden Themen,

Ereignisse und Akteure aus dem Sport in zunehmendem

Maße in verschiedenen redaktionellen

Kontexten (Reality-Shows, People- und Lifestyle-

Sektor) als Unterhaltungsangebote eingesetzt.

Trotz der steigenden Relevanz des Sports als

massenattraktive Unterhaltungsware hat sich

die Forschung mit diesem Untersuchungsgegenstand

wenig auseinandergesetzt. Der vorliegende

Band wirft einen genauen Blick auf Konzeption,

Produktion und Verwertung des Sports als Unterhaltungsware

in den Massenmedien. Es werden

Produktionsmus ter und -logiken der Massenmedien

durchleuchtet sowie das Ausmaß des Angebots

seit den 1980er-Jahren im TV- und Printsektor

mittels umfangreichen empirischen Datenmaterials

aufgezeigt. Es wird dabei verdeutlicht, welche

Möglichkeiten, Notwendigkeiten, Risiken und

Chancen mit der zunehmenden Unterhaltungsausrichtung

für die Akteure im Sport- und Mediensystem

einhergehen.

JAsPeR A. FRIeDRICH

Politische instrumentalisierung von sport

in den massenmedien.

eine strukturationstheoretische analyse der

sportberichterstattung im DDr-Fernsehen

Sportkommunikation, 6

2010, 448 S., 15 Abb., 7 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-54-5

Wie und in welchem Maße wurde die Fernsehsportberichterstattung

in der DDR zwischen

1952 und 1989 politisch-ideologisch instrumentalisiert?

Wie wirkten sich die medien- und

sportpolitischen Beschlüsse, die Strukturen des

Medienapparates sowie die Handlungen einzelner

Journalisten und Politiker auf die Praxis der

Programmgestaltung aus? Wie lässt sich ›Sozialistischer

Journalismus‹ allgemein medienwissenschaftlich

analysieren und definieren?

Die vorliegende Analyse untersucht mit den Instrumenten

der empirischen Medienforschung Archive,

Sendungen und organisationale Strukturen

des DDR-Sportfernsehens. Herangezogen werden

neben Daten aus der Fernsehpraxis auch umfangreiche

Interviews mit den journalistischen Akteuren

sowie Akten und Dokumente der relevanten

Institutionen des Sportes und der Politik.

Die Ergebnisse ermöglichen weitreichende

Schlussfolgerungen über die Rolle des Fernsehsportjournalismus

im DDR-Fernsehen. Sie ver-

wissenschafftkommunikation 53


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

deutlichen die Mechanismen des Handlungssystems

Journalismus und geben Einblicke in das

organisational-institutionelle Gefüge politischer

Instrumentalisierung von Massenmedien.

HoLGeR sCHRAmm / mIRKo mARR (Hrsg.)

Die sozialpsychologie des sports

in den medien

Sportkommunikation, 5

2009, 280 S., 6 Abb., 9 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 26,00 / eUR(A) 26,60 / sFr. 43,80

IsBn 978-3-938258-79-8

»Schramm und Marr liefern mit dem vorliegenden Sammelband

einen wertvollen Beitrag zu der soziologischen

Erkenntnis, dass das heutige Erscheinungsbild des Sports

nicht ohne Rekurs auf seine Medien-Umwelt zu verstehen

ist.« (r:k:m, Juli 2009, Antje Dresen)

eGGo müLLeR / JüRGen sCHwIeR (Hrsg.)

medienfußball im europäischen Vergleich

Sportkommunikation, 4

2006, 240 S., 19 Abb., 24 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,00 / eUR(A) 28,70 / sFr. 47,10

IsBn 978-3-931606-84-8

HoLGeR sCHRAmm (Hrsg.)

Die rezeption des sports

in den medien

Sportkommunikation, 3

2008, 2. Auflage, 224 S., 16 Abb., 6 Tab.,

Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 25,00 / eUR(A) 25,60 / sFr. 42,10

IsBn 978-3-938258-89-7

THomAs sCHIeRL (Hrsg.)

Die Visualisierung des sports

in den medien

Sportkommunikation, 2

2008, 2. Auflage, 224 S., 31 Abb., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 25,00 / eUR(A) 25,60 / sFr. 42,10

IsBn 978-3-938258-88-0

THoRsTen sCHAUeRTe / JüRGen sCHwIeR (Hrsg.)

Die ökonomie des sports

in den medien

Sportkommunikation, 1

2008, 2. Auflage, 272 S., 19 Abb.,

8 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 27,50 / eUR(A) 28,15 /

sFr. 46,30

IsBn 978-3-938258-87-3

unterHaltungsForscHung

Reihe unterhaltungsforschung (ISSN

1862 - 3069): Um aktuelle Befunde, Theorien

und methodische Zugänge vorzustellen, umfasst

die Buchreihe Unterhaltungsforschung

die Analyse von allen Kommunikationsvorgängen,

an denen Unterhaltung beteiligt ist.

Sie bezieht sich dabei auf Medien angebote,

deren Selektionsmechanismen, Nutzungs- und

Verarbeitungsmuster, Erlebensqualitäten und

Wirkungen. Sie versteht sich als interdisziplinär

mit einem empirischen, sozialwissenschaftlichen

Kern und richtet sich somit vor

allem an Interessierte aus der Kommunikationswissenschaft,

der Psychologie, der Soziologie

und der Politikwissenschaft. Nicht zuletzt

will sie Implikationen für die Medienpraxis und

die Unterhaltungsindustrie aufzeigen.

Die Reihe wird herausgegeben von Werner

Wirth, Peter Vorderer, Werner Früh, Holger

Schramm, Chris toph Klimmt, Tilo Hartmann

und Carsten Wünsch.

II/2012

LeonARD ReIneCKe / sABIne TRePTe (Hrsg.)

unterhaltung in neuen medien

Unterhaltungsforschung, 7

2012, Broschur, 213 x 142 mm, dt./engl.

IsBn 978-3-86962-046-6

siehe auch Seite 24

54 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


Neu!

programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

mARCo DoHLe

unterhaltung durch traurige Filme.

Die Bedeutung von metaemotionen für die

medienrezeption

Unterhaltungsforschung, 6

2011, 408 S., 47 Abb., 25 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,10

IsBn 978-3-86962-037-4

siehe auch Seite 12

sAsKIA BöCKInG

grenzen der Fiktion?

Von suspension of Disbelief zu einer

toleranztheorie für die Filmrezeption

Unterhaltungsforschung, 5

2008, 352 S., 8 Abb., 18 Tab.,

Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 /

sFr. 49,60

IsBn 978-3-938258-91-0

»Grenzen der Fiktion ist über seinen ungeheuer informativen

Charakter hinaus […] ein weiterer – im Übrigen

mit wunderbarem Cover-Design und außergewöhnlich

brillanter Schrift versehener – Beleg dafür, wie ›harte‹

Forschung und ›weiche‹ Kunst sich gegenseitig und einander

nicht zu schade sein brauchen. Im Gegenteil.« (www.

screenshot-online.com, Bernd Zywietz)

TILo HARTmAnn

Die selektion unterhaltsamer

medienangebote am Beispiel von

computerspielen: struktur und ursachen

Unterhaltungsforschung, 4

2006, 210 S., 10 Abb., 5 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,00/ eUR(A) 29,70 / sFr. 48,70

IsBn 978-3-938258-20-0

CARsTen wünsCH

unterhaltungserleben.

ein hierarchisches Zwei-ebenenmodell

affektiv-kognitiver

informationsverarbeitung

Unterhaltungsforschung, 3

2006, 318 S., 42 Abb., 50 Tab., Broschur,

213 x 142, dt.

eUR(D) 29,00/ eUR(A) 29,70 / sFr. 48,70

IsBn 978-3-938258-14-9

CHRIsToPH KLImmT

computerspielen als Handlung.

Dimensionen und Determinanten

des erlebens interaktiver

unterhaltungsangebote

Unterhaltungsforschung, 2

2006, 228 S., 13 Abb., 13 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,00/ eUR(A) 29,70 / sFr. 48,70

IsBn 978-3-931606-91-6

weRneR wIRTH / HoLGeR sCHRAmm / VoLKeR

GeHRAU (Hrsg.)

unterhaltung durch medien.

theorie und messung

Unterhaltungsforschung, 1

2006, 1, 256 S., 18 Abb., Broschur, 213 x 142, dt

eUR(D) 29,00/ eUR(A) 29,70 / sFr. 48,70

IsBn 978-3-938258-08-8

HoLGeR sCHRAmm

mood management durch musik.

Die alltägliche nutzung von musik zur

regulierung von stimmungen

2005, 272 S., 20 Abb., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 27,50/ eUR(A) 28,15 /

sFr. 46,30

IsBn 978-3-931606-85-5

wissenschafftkommunikation 55


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

Visuelle KommuniKation

Anne BARTsCH / KATHRIn FAHLenBRACH /

Jens eDeR (Hrsg.)

audiovisuelle emotionen.

emotionsdarstellung und

emotionsvermittlung durch audiovisuelle

medienangebote

2007, 456 S., 31 Abb., 4 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-30-9

THomAs KnIePeR / mARIon G. müLLeR (Hrsg.)

War Visions.

Bildkommunikation und Krieg

2005, 432 S., 160 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 / sFr. 53,40

IsBn 978-3-931606-83-1

THomAs KnIePeR / mARIon G. müLLeR (Hrsg.)

Visuelle Wahlkampfkommunikation

2004, 232 S., 97 Abb., 12 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 26,00 / eUR(A) 26,60 / sFr. 43,80

IsBn 978-3-931606-74-9

eDITHA mARqUARDT

Visiotype und stereotype.

Prägnanzbildungsprozesse bei der

Konstruktion von region in Bild und text

2005, 222 S., 11 Abb., 22 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 25,00 / eUR(A) 25,60 / sFr. 42,10

IsBn 978-3-938258-11-8

Neu!

THomAs PeTeRsen / CLemens sCHwenDeR (Hrsg.)

Die entschlüsselung der Bilder.

methoden zur erforschung visueller

Kommunikation

2011, 504 S., 61 Abb., 35 Tab., Hardcover,

240 x 170 mm, dt.

eUR(D) 36,00 / eUR(A) 36,90 / sFr. 59,30

IsBn 978-3-86962-043-5

siehe auch Seite 4

THomAs PeTeRsen / CLemens sCHwenDeR

(Hrsg.)

Visuelle stereotype

2008, 208 S., 64 Abb.,

13 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 21,00 / eUR(A) 21,50 /

sFr. 35,50

IsBn 978-3-938258-49-1

WissenscHaFtsgescHicHte

Reihe theorie und geschichte der

Kommunikationswissenschaft (ISSN

1865 - 3367): Gegenstand der Schriftenreihe ist

die Entwicklung der ›disziplinären Matrix‹ der

Kommunikationswissenschaft. Da die jeweils

vorherrschenden Theorien, Begriffe und Methoden

durch Sozialisation und Institutionalisierung

vermittelt werden, darf sich die Analyse

von wissenschaftlichem Wandel nicht auf

kognitive Prozesse und die normative Ebene

beschränken, sondern muss die institutionelle

Ebene einbeziehen. Veröffentlicht werden sollen

in der Reihe deshalb sowohl Arbeiten, die

sich mit der Ideengestalt des Faches beschäftigen,

als auch Studien, die den Zusammenhang

von Ideen- und Sozialgestalt behandeln. Ziel

ist die Selbstvergewisserung der Kommunikationswissenschaft

über ihre historische und

ihre aktuelle kognitive Identität.

Die Reihe wird herausgegeben von Michael

Meyen.

IV/2011

AnDReAs m. sCHeU

adornos erben in der

Kommunikationswissenschaft

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 11

2011, 350 S., 19 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-86962-054-1

siehe auch Seite 22

56 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


Neu!

programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

mAnUeL wenDeLIn

medialisierung der öffentlichkeit.

Kontinuität und Wandel einer normativen

Kategorie der moderne

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 10

2011, 336 S., 24 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-86962-052-7 . siehe auch Seite 20

Neu!

CLAUDIA RIesmeyeR / nATHALIe HUBeR (Hrsg.)

Karriereziel Professorin.

Wege und strategien in der

Kommunikationswissenschaft

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 9

2011, 328 S., 19 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 / sFr. 49,60

IsBn 978-3-86962-030-5 . siehe auch Seite 10

nATHALIe HUBeR

Kommunikationswissenschaft als Beruf.

Zum selbstverständnis von Professoren des

Faches im deutschsprachigen raum

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 8

2010, 344 S., 4 Abb., 9 Tab.,

Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 /

sFr. 49,60

IsBn 978-3-86962-028-2

Selbstverständnisdebatten, in denen Fachvertreter

über den Inhalt und die Ausrichtung ihres Faches

diskutieren, haben in der Kommunikationswissenschaft

eine lange Tradition. Dank einer Mitgliederbefragung

der Deutschen Gesellschaft für Publizistik-

und Kommunikations wissenschaft (DGPuK) ist

die quantitative Verteilung der wissenschaftlichen

Standpunkte im Fach zwar weitgehend bekannt –

über die Ursachen für die unterschiedlichen Sicht-

weisen und über ihre Auswirkungen auf Lehre und

Forschung weiß man dagegen wenig.

Die Studie schließt eine Lücke in der Selbstverständnisdebatte

und leistet einen Beitrag zur

Selbstreflexion der Kommunikationswissenschaft.

Sie rückt Professorinnen und Professoren

des Faches in den Untersuchungsmittelpunkt

und fragt erstens, an welchen Merkmalen sich Unterschiede

und Gemeinsamkeiten in deren Selbstverständnis

festmachen lassen. Zweitens analysiert

sie die Ursachen für die unterschiedlichen

und gemeinsamen Sichtweisen.

In insgesamt 26 Leitfadeninterviews wurden

Professorinnen und Professoren für

Kommunikations wissenschaft zu ihren beruflichen

Hauptaufgaben, ihrer Alltagsorganisation,

den zugeschriebenen Aufgaben und dem Gegenstand

der Kommunikationswissenschaft sowie

zur Wahrnehmung des Faches an der Universität

und in der Medienpraxis befragt.

mARIA LöBLICH

Die empirisch-sozialwissenschaftliche

Wende in der Publizistik- und

Zeitungswissenschaft

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 7

2010, 400 S., 28 Abb., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 29,50 / eUR(A) 30,20 /

sFr. 49,60

IsBn 978-3-86962-007-7

Die Kommunikationswissenschaft versteht sich

heute im Kern als empirische Sozialwissenschaft.

Dieses Fachverständnis existiert jedoch nicht seit

jeher, im Gegenteil, lange hat sich das Fach als

Geisteswissenschaft verstanden. Von der Gründung

des ersten Instituts für Zeitungskunde im

Jahr 1916 an überwogen medien- und kommunikatorzentrierte

Perspektiven, historische und

philologische Methoden sowie ein normatives

Fachverständnis. Zu Beginn der zweiten Hälfte

wissenschafftkommunikation 57


inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht

des 20. Jahrhunderts hat eine tief greifende Umorientierung

stattgefunden, in deren Verlauf die

Publizistik- und Zeitungswissenschaft (wie die

Vorgängerdisziplinen hießen) soziologische und

psychologische Perspektiven sowie empirisch-sozialwissenschaftliche

Arbeitsweisen nach us-amerikanischem

Vorbild aufgenommen haben. Die

Studie beschreibt den evolutionären Wandlungsprozess,

der die Kommunikationswissenschaft zu

dem Fach gemacht hat, das sie heute ist, und fragt

nach den historischen Gründen für diese Umorientierung

im Zeitraum von 1945 bis 1980.

»Maria Löblich hat ein Buch verfasst, obwohl sie hier ihre

Dissertation vorlegt; diese paradoxe Formulierung ist als

Kompliment gemeint: akademische Abschlussarbeiten

sind selten ein Lesevergnügen: Diese Arbeit ist es – ( fast)

frei von den üblichen Schlacken des gängigen Duktus von

Dissertationen; lesbar und ohne sozialwissenschaftliches

Kauderwelsch; den Stoff bändigend und in eine transparente

Logik der Darstellung gebracht.« (Wolfgang R. Langenbucher,

H-Soz-u-Kult, 20.09.2010)

»[...] eine ausgezeichnete Dissertation, eine vorbildliche

fachhistorische Studie. Wer über die empirisch-sozialwissenschaftliche

Wende in der Publizistik- und der

Münchner ›Zeitungswissenschaft‹ Orientierung sucht,

wird diese hier methodisch wie theoretisch einwandfrei

und bes tens recherchiert erhalten. Wer sich für die Entwicklung

des Faches in der Schweiz oder in Österreich

interessiert, wird anderswo fündig. Und wer über die aktuelle

Entwicklung lesen will, muss sich noch gedulden:

Vielleicht sammelt Maria Löblich ja schon Material.«

(Medien & Zeit 2/2011, Hannes Haas)

JüRGen wILKe

Personen, institutionen, Prozesse.

Fachgeschichtliche Beiträge zur

Kommunikationswissenschaft und

medienforschung

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 6

2010, 256 S., 12 Abb., 2 Tab., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 27,50 / eUR(A) 28,15 / sFr. 46,30

IsBn 978-3-86962-005-3

Auch ›Spätkömmlinge‹ werden älter und damit

zunehmend Objekte der Historisierung. Wenn

derartiges im menschlichen Leben generell gilt, so

trifft dies nicht weniger auch auf wissenschaftliche

Disziplinen im Allgemeinen und auf die deutsche

Publizistik- und Kommunikationswissenschaft im

Besonderen zu. Jedenfalls drängt sich mit wachsendem

Abstand der Jahrzehnte immer mehr die Frage

auf, wie diese Wissenschaft entstanden ist und

wie sie sich entwickelt hat. Die Fachgeschichte ist

mittlerweile zum Gegenstand von verschiedenen

Veranstaltungen und Publikatio nen geworden.

Dabei sind manche dieser Publikationen aus einer

systematischen Beschäftigung erwachsen, andere

sind eher beiläufig, umständehalber oder ad hoc

entstanden. Letzteres gilt für die in diesem Band

versammelten Beiträge.

Ohne die Fachgeschichte als einen eigenen

Schwerpunkt der eigenen wissenschaftlichen Arbeit

zu betreiben, hat Jürgen Wilke im Laufe von

zwei Jahrzehnten – zum Teil als Auftrag – eine

Reihe einschlägiger Beiträge geschrieben, die

sich retrospektiv zu einer ganzen Gruppe fügen.

Zum Teil an entlegener Stelle publiziert, rechtfertigen

sie eine zusammenfassende Publikation,

und zwar unter einem Titel, der drei Aspekte der

Fachgeschichte in den Blick nimmt: Personen,

Ins titutionen und Prozesse. Wohl mag fraglich

sein, ob man die hier behandelten Personen allesamt

der Fachgeschichte im engeren Sinne zurechnen

kann. Doch haben sie jeweils aus ihren

Funktionen heraus bestimmte wissenschaftliche

Beiträge zur Kommunikationswissenschaft und

Medienforschung geliefert. Die Bildung einer eigenen

Disziplin erforderte über Personen hinaus

aber die Institutionalisierung. Und Personen wie

Institutionen haben Prozesse der wissenschaftlichen

Entwicklung initiiert und vorangetrieben.

58 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation

mICHAeL meyen / mAnUeL wenDeLIn (Hrsg.)

Journalistenausbildung, empirie und

auftragsforschung.

neue Bausteine zu einer geschichte

des münchener instituts für

Kommunikationswissenschaft. mit einer

Bibliografie der Dissertationen von 1925 bis

2007

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 5

2008, 296 S., 44 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 28,50 / eUR(A) 29,20 / sFr. 47,90

IsBn 978-3-938258-85-9

mICHAeL meyen / mARIA LöBLICH

»ich habe dieses Fach erfunden.«

Wie die Kommunikationswissenschaft an

die deutschsprachigen universitäten kam.

19 biografische interviews

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 4

2007, 472 S., 72 Abb., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 32,00 / eUR(A) 32,75 /

sFr. 53,40

IsBn 978-3-938258-67-5

»Insgesamt liegt mit diesem vom Herbert von Halem

Verlag gewohnt hervorragend lektorierten Band […]

ein wichtiger Schlüssel vor, um eben über die Personen,

die tagtäglich Kommunikationswissenschaft getrieben

haben, die ›verschränkte‹ Ideen- und Sozialgestalt der

jüngeren Kommunikationswissenschaft zu entdecken.«

(Publizistik 2/2008, Erik Koenen)

»[…] doch Michael Meyen und Maria Löblich haben mit

diesem Band eine neue Messlatte gelegt.« (medien&zeit

4/2008, Bernd Semrad)

JüRGen wILKe (Hrsg.)

Die aktualität der anfänge.

40 Jahre Publizistikwissenschaft an der

Johannes gutenberg-universität mainz

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 3

2005, 246 S., 28 Abb., Broschur,

213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 27,50 / eUR(A) 28,15 / sFr. 46,30

IsBn 978-3-938258-09-5

sTeFAnIe AVeRBeCK / ARnULF KUTsCH (Hrsg.)

Zeitung, Werbung, öffentlichkeit.

Biographisch-systematische

studien zur Frühgeschichte der

Kommunikationsforschung

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 2

2005, 186 S., 9 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

eUR(D) 26,50 / eUR(A) 27,15 / sFr. 44,60

IsBn 978-3-931606-95-4

mICHAeL meyen / mARIA LöBLICH (Hrsg.)

80 Jahre Zeitungs- und

Kommunikationswissenschaft in münchen.

Bausteine zu einer institutsgeschichte

Theorie und Geschichte der

Kommunikationswissenschaft, 1

2004, 394 S., 68 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt.

IsBn 978-3-931606-71-8

Dieser Titel ist vergriffen.

wissenschafftkommunikation 59


inpunkto.medien + kommunikation register

80 Jahre Zeitungs- und Kommunikationswissenschaft

in München 59

A

Abgewehrte Vergangenheit 32

Acevedo, Miriam De 19

Adam, Silke 42

Adelmann, Ralf 29

Adornos Erben in der Kommunikationswissenschaft

22, 56

Albrecht, Clemens 29

Albrecht, Erik 33

Alles nur Theater. Authentizität und

Inszenierung in der Organisationskommunikation

25, 52

Alsius, Salvador 9

Ammann, Ilona 4, 35

Audiovisuelle Emotionen 30, 56

Auswahlverfahren in der Kommunikationswissenschaft

48

Authentisches Bild und authentisierende

Form 28

Averbeck, Stefanie 59

B

Badau, Horea 9

Balland, Ludivine 9

Bartsch, Anne 30, 56

Baumann, Eva 18, 37

Behmer, Markus 31

Beiler, Markus 51

Bergmann, Jens 45

Bertling, Christoph 53

Bespalowa, Alla G. 33

Beuthner, Michael 34

Bichler, Klaus 9

Bilandzic, Helena 18, 21

(Bild-)Diskurs im Netz 26

Bilder des Terrors – Terror der Bilder? 34

Bilder – Sehen – Denken 27

Bildhandeln 27

Bild und Medium 27

Bildwissenschaft zwischen Reflexion und

Anwendung 27

Birk, Elisabeth 6

Birkner, Thomas 5, 31

Bishara, Nina 39

Bleuel, Flavia 4

Blum, Roger 23, 42

Böcking, Saskia 55

Böcking, Tabea 38

Boenisch, Vasco 34

Bohrmann, Hans 31, 34

Bonk, Sophie 18

Brosius, Hans-Bernd 18

Bruns, Thomas 38

Bucher, Hans-Jürgen 6

Buonanno, Milly 29

Burkhardt, Steffen 35

Buttler, Joachim 34

C

Carolus, Astrid 4

Chmielewski, Daniel 8, 35

Christmann, Gabriela B. 18

Coman, Mihai 9

Computerspielen als Handlung 55

Corporate Responsibility in Medienunternehmen

17, 41

Cupchik, Gerald 4

D

Das Bild als kommunikatives Medium 27

Daschmann, Gregor 48

Das inszenierte Medienereignis 39

Das Internet als Forschungsinstrument

und -gegenstand in der Kommunikationswissenschaft

47

Das Kino der Gesellschaft – die Gesellschaft

des Kinos 30

Das Medienrecht und die Ökonomie der

Aufmerksamkeit 45

Das Nichtidentische der Kulturindustrie 42

Das politische Bild 35

Das Selbstgespräch der Zeit. Die Geschichte

des Journalismus in Deutschland

1605 - 1914 5, 31

Denton, Marcus 9

Der Deutsche Presse-Dienst. Nachrichtenagentur

in der britischen Zone 1945 -

1949. Die Geschichte einer Medieninstitution

im Nachkriegsdeutschland

22, 31

Der entfesselte Skandal. Das Ende der Kontrolle

im digitalen Zeitalter 24, 46

Der europäische Fernsehabend 39

Der kulturindustrielle Machtkomplex 42

Der Nutzwertjournalismus. Herkunft,

Funktionalität und Praxis eines Journalismustyps

13

Der produktive Zuschauer 31

Design der Bilder 26

Detel, Hanne 24, 46

Die Aktualität der Anfänge 59

Die Alpha-Journalisten 37

Die Alpha-Journalisten 2.0 37

Die Brücke zwischen Theorie und Empirie 48

Die Casting-Gesellschaft 44

Die empirisch-sozialwissenschaftliche

Wende in der Publizistik- und Zeitungswissenschaft

57

Die Entschlüsselung der Bilder. Methoden

zur Erforschung visueller Kommunikation

4, 56

Die Krise als Medienereignis 37

Die Macht der Suchmaschinen / The Power

of Search Engines 51

Die Meinungsmacher 33

Die Moral der Unternehmenskommunikation

41

Die Ökonomie des Sports in den Medien 54

Die Online-Inhaltsanalyse. Forschungsobjekt

Internet 50

Die Politik der Massenmedien 43

Die politische Karikatur 36

Die Rezeption des Sports in den Medien 54

Die Selektion unterhaltsamer Medienangebote

am Beispiel von Computerspielen 55

Die Sexualisierung des Sports in den

Medien 15, 52

Die Sozialpsychologie des Sports in den

Medien 54

Die Symptomatik des Medienhandelns 37

Die Visualisierung des Sports in den

Medien 54

Die Vorkämpfer. Wie Journalisten über die

Welt im Ausnahmezustand berichten

11, 36

Die Zukunft des öffentlichen Rundfunks 42

Die Zukünfte der Cultural Studies 30

Die Zweideutigkeit der Unterhaltung 29

Digitale Mediapolis 36

Dohle, Marco 12, 55

Donges, Patrick 42

Döring, Nicola 18

Döring, Nikola 50

Duchkowitsch, Wolfgang 31

Durch Rezeption zur Werbung 41

Dürscheid, Christa 6

Dynamisch-Transaktional denken 49

E

Eberwein, Tobias 9, 35

Eckkrammer, Eva-Martha 6

Eder, Jens 30, 56

edition medienpraxis 44ff.

Eickelkamp, Andreas 13, 34

Eilders, Christiane 10

Ein Ganzes im lokalen Rahmen 32

Einwiller, Sabine 10

Elter, Andreas 37

Engesser, Evelyn 35

Eumann, Marc Jan 22, 23, 31

Eurofiction 1 29

Europäische Öffentlichkeit und journalistische

Verantwortung 32

Europäische Union und mediale Öffentlichkeit

42

Evers, Huub 9

Evgenij A. Kornilov (†) 33

F

Fahlenbrach, Kathrin 30, 56

Fahndungssendungen im deutschsprachigen

Fernsehen 28

Fahr, Andreas 18, 21, 47, 48

Fengler, Susanne 9, 10, 35

Ferjani, Riadh 9

Fiktion und Fiktionalisierung 28, 29

Filk, Christian 42

Filmzugänge 30

Fix, Ulla 6

Forschungslogik und -design in der Kommunikationswissenschaft

48

Forschungsmethoden für die Markt- und

Organisationskommunikation 47

Förster, Kati 19

Forster, Klaus 35

Forum Neue Medien 41

Fretwurst, Benjamin 48

Friedrich, Jasper A. 53

Friedrich, Katja 21

Fritsch, Dirk 30

Fritsch, Eva 30

Fröhlich, Sandra 34

60 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


Früh, Hannah 18

Früh, Werner 48

Funk, Lothar 19

G

Gebhardt, Winfried 29

Gehrau, Volker 48, 55

Geise, Stephanie 4

Geschwätz oder Diskurs 39

Globalisierungswelten 29

Global, lokal, digital 35

Glowacki, Michal 9

Göttlich, Udo 29

Grannemann, Nils 19

Grenzen der Fiktion? 55

Grittmann, Elke 4, 35

Groenhart, Harmen 9

Grüblbauer, Johanna 19

Gschwendtner, Andrea 4

Gülzow, Insa 40

Gundlach, Hardy 19, 40

H

Haas, Alexander 18

Haas, Hannes 23, 40

Hackenberg, Achim 21

Hagen, Lutz M. 38, 42

Hahn, Oliver 36

Hajok, Daniel 21

Halawa, Mark Ashraf 26

Hallenberger, Gerd 46

Haller, Michael 21, 34

Handlungstheorien des Bildes 28

Harro-Loit, Halliki 9

Hartmann, Maren 10

Hartmann, Tilo 55

Hastall, Matthias R. 18

Hausjell, Fritz 31

Hautz, Peter 4

Hawatmeh, George S. 9

Heikkilä, Heikki 9

Heinecke, Herbert 26

Held, Thorsten 19

Hepp, Andreas 30

Herbers, Martin R. 4

Hermes, Sandra 36

Hilscher, Michelle 4

Hoffmann, Dagmar 4

Höger, Rainer 26

Hörnlein, Frank 26

Huber, Nathalie 10, 57

Hügel, Hans-Otto 29

Human Survey Interaction 51

I

»Ich habe dieses Fach erfunden«. Wie die

Kommunikationswissenschaft an die

deutschsprachigen Universitäten kam.

19 biografische Interviews 59

Im Wartesaal der Möglichkeiten. Lebensvarianten

in der Postmoderne 8, 42

Ingenhoff, Diana 10

Inhaltsanalyse 49, 50, 53

Isermann, Holger 4

register inpunkto.medien + kommunikation

J

Jackob, Nikolaus 47

Jäger, Ruth 21

Jahrbuch Medien und Geschichte 39, 40

Jandura, Olaf 18, 22, 46, 47

Jempson, Mike 9

Journalismus im Spannungsfeld zwischen-

Freiheit und Verantwortung 35

Journalismus in Fiktion und Wirklichkeit

35

Journalismus International 32, 33, 46

Journalistenausbildung, Empirie und

Auftragsforschung 59

»Journalisten der Finsternis« 34

Journalistische Genres in Deutschland und

Russland 33

Journalistische Kulturen 36

Journalistische Persönlichkeit 31

Journalistische Realität und Fiktion. Eine

empirische Analyse des Fernsehjournalismus

in deutschen und US-amerikanischen

Romanen (1970-2005) 14, 36

Just, Natascha 19

K

Kaczmirek, Lars 51

Kaltenbrunner, Andy 9

Kamps, Klaus 28, 43

Kappas, Arvid 4

Karmasin, Matthias 9, 19

Karnowski, Veronika 18

Karriereziel Professorin. Wege und

Strategien in der Kommunikationswissenschaft

10, 57

Karthaus, Anne 18

Kinnebrock, Susanne 10

Klaus, Elisabeth 10, 34

Kleiner, Marcus S. 29

Klimmt, Christoph 55

Knieper, Thomas 4, 36, 56

Knobloch-Westerwick, Silvia 18

Koch, Ansgar 4

Kohring, Matthias 18

Kolb, Steffen 38

Kolo, Castulus 19

Kommunikation im Wandel 29

Kommunikation, Partizipation und

Wirkungen im Social Web 51

Konjunkturnachrichten, Konjunkturklima

und Konjunktur 38

Kops, Manfred 19

Krainer, Larissa 19

Kramp, Leif 11, 36

Kraus, Daniela 9

Krause, Birgit 48

Krings, Dorothee 32

Krischke, Wolfgang 44

Krone, Jan 19

Krotz, Friedrich 21, 48

Kuhlmann, Christoph 18

Kunze, Anne 44

Kurze Leine, langer Atem. Voraussetzungen

der Berichterstattung deutscher Korrespondenten

in der Einparteiendiktatur

China 33

Küster, Dennis 4

Kutscha, Annika 18

Kutsch, Arnulf 59

Kylmälä, Timo P. 9

L

Ladeur, Karl-Heinz 45

Latzer, Michael 19

Lauf, Edmund 48, 49

Lauk, Epp 9, 35

Lautsprecher und Widersprecher. Ein

Ansatz zum Vergleich der Mediensysteme

23, 42

Leder, Dietrich 7, 40

Legrand, Marie 18

Leiner, Dominik J. 18

Leppik-Bork, Tanja 9, 35

Liebert, Wolf-Andreas 26

Liebsch, Dimitri 23

Link, Barbara 26

Lob des Mainstreams 29

Lobinger, Katharina 23, 40

Löblich, Maria 57, 59

Loit, Urmas 9

Lokale Leser. Lokale Nutzer – Informationsinteressen

und Ortsbindung im

Vergleich. Eine crossmediale Fallstudie

8, 35

Lommel, Michael 8, 42

Loosen, Wiebke 18, 46

Lünenborg, Margreth 10

M

Machill, Marcel 34, 51

Magin, Melanie 22, 46

Mai, Manfred 30

Mapping Media Accountability – in

Europe and Beyond 9, 35

Marcinkowski, Frank 43

Marken im Web 2.0 25, 40

Marotzki, Winfried 42

Marquardt, Editha 56

Marr, Mirko 54

Martínez, Ruth Rodríguez 9

Matthes, Jörg 18, 21, 48

Maurer, Marcus 4, 18, 22, 46, 47

Mauri, Marcel 9

Maxl, Emanuel 50

Mazzoleni, Gianpetro 9

Media Industry, Journalism Culture and

Communication Policies in Europe 34

Mediale Selbstreferenz 39

Mediale Thematisierung in Zyklen 38

Medialisierung der Öffentlichkeit. Kontinuität

und Wandel einer normativen

Kategorie der Moderne 20, 57

Media Synaesthetics 42

Medienfußball im europäischen Vergleich 54

Medienidentitäten 30

Medienkultur, Kritik und Demokratie 30

Medienoligarchen. Chancen und Grenzen

für die Pressefreiheit in der Ukraine –

eine Fallstudie 33

Medienskandale. Zur moralischen Sprengkraft

öffentlicher Diskurse 35

wissenschafftkommunikation 61


inpunkto.medien + kommunikation register

Medientheorien und Multimodalität.

Ein TV-Werbespot - Sieben methodische

Beschreibungsansätze 6, 49

Medien und Geschichte 7

Meier, Stefan 26

Mellmann, Ulrike 19

Menrath, Stefanie Kiwi 26

Methodeneffekte bei Web-Befragungen 51

Methodenkombinationen in der Kommunikationswissenschaft

18, 46

Methoden und Forschungslogik der

Kommunikationswissenschaft 18, 21,

22, 46ff.

Methodische Herausforderungen komparativer

Forschungsansätze 22, 46

Metten, Thomas 26

Meyen, Michael 21, 56, 59

Michel, Burkhard 21

Mit Bildern lügen 26

Mobile Market Research 50

Moessner, Nicola 23

Möhring, Wiebke 21

Mood Management durch Musik 55

Mükke, Lutz 21, 24, 34

Müller, Christine 39

Müller, Eggo 15, 30, 54

Müller, Jan 4

Müller, Marion G. 4, 10, 56

N

Neitzel, Britta 39

Neubarth, Wolfgang 51

Neue Kritik der Medienkritik 46

Neue Schriften zur Online-Forschung

49ff.

Neue Theorien entwickeln 48

Neverla, Irene 10, 34, 35

Nieland, Jörg-Uwe 15, 28,f., 43, 46, 52

Nitsch, Cordula 14, 36

Nöth, Winfried 39

Not only Entertainment. Studien zur

Pragmatik und Ästhetik der Fensehunterhaltung

15, 30

Nuernbergk, Christian 18

Nutzwertjournalismus 34

O

Öffentlichkeit und Geschichte 5, 22, 31, 32

Online-Forschung 2007 51

Organisationen der Medienselbstregulierung

43

Organisationskommunikation 25, 51, 52

Origins of Pictures 24, 27

P

Pagel, Sven 19

Pape, Thilo von 18

Paun, Mihaela 9

Paus-Hasebrink, Ingrid 10

Peiser, Wolfram 21

Pellegrini, Tassilo 19

Perrin, Daniel 18

Personen, Institutionen, Prozesse 58

Petersen, Thomas 4, 56

Pfetsch, Barbara 10

Pies, Judith 9

Pinseler, Jan 28

Politikdarstellung und Unterhaltungskultur

28

Politik des Vergnügens 29

Politikherstellung und Politikdarstellung

43

Politische Inhalte im Internet 49

Politische Instrumentalisierung von Sport

in den Massenmedien 53

Populäre Kultur als repräsentative

Kultur 29

Pop und Politik 43

Pörksen, Bernhard 24, 44ff.

Porlezza, Colin 9

Porombka, Stephan 29

Pöschl, Sandra 18

Posner-Landsch, Marlene 45

Pöttker, Horst 31, 32, 33

Powell, Wayne 9

Präferenzdatenerhebung online 51

Preoteasa, Manuela 9

Pressefreiheit ohne Grenzen? Grenzen der

Pressefreiheit 37

Prokop, Dieter 42

Prominenz in den Medien 39

Public Value in der Digital- und Internetökonomie

19, 40

Puppis, Manuel 42, 43

Q

Qualitäten der Werbung – Qualitäten der

Werbeforschung 23, 40

Qualitätsmanagement 36

Qualitätsmanagement in Nachrichtenredaktionen

36

Quiring, Oliver 18

R

Rademacher, Patrick 49

Radu, Raluca-Nicoleta 9

Raumzeitliche Prozesse der visuellen

Informationsverarbeitun 26

Ravenstein, Marianne 31

Recht anschaulich 45

Regieren und Kommunikation 43

Rehkämper, Klaus 27

Reihe des Instituts für praktische Journalismusforschung

(IPJ) 13, 21, 33f.

Reinecke, Leonard 24, 54

Reinemann, Carsten 39

Renner, Karl N. 4

Richter, Antje 21

Riesmeyer, Claudia 10, 57

Rimscha, Bjørn von 19, 41

Röhl, Klaus F. 45

Rohrbeck, Felix 44

Röser, Jutta 10

Rössler, Patrick 18

Rossmann, Constanze 18

Rott, Armin 19

Röttger, Ulrike 10

Russ-Mohl, Stephan 9

S

Sachs-Hombach, Klaus 24, 27

Sandbothe, Mike 42

Sarcinelli, Ulrich 43

Schaaf, Daniela 15, 16, 52

Schatz, Heribert 29

Schauerte, Thorsten 54

Scherer, Helmut 18, 21, 24f., 39f.

Scheu, Andreas M. 22, 56

Scheufele, Bertram 18, 21

Schierl, Thomas 16, 39ff., 52, 54

Schirra, Jörg R. J. 24, 27

Schlütz, Daniela 25, 39f.

Schmid, Hannah 25, 40

Schmidt, Jan 51

Schmidt, Siegfried J. 41

Schneider, Beate 10

Schneider, Jan Georg 6, 49

Scholl, Armin 18, 46

Schönhagen, Philomen 10

Schramm, Holger 52, 54f.

Schröder, Roland 36

Schultz, Tanjev 39

Schumacher, Peter 4

Schwab, Frank 4

Schwarzenegger, Christian 32

Schwender, Clemens 4, 56

Schwier, Jürgen 54

Schwinghammer, Alexander 26

Seja, Silvia 28

Semrad, Bernd 31

Serong, Julia 19

Seufert, Wolfgang 19

Siegert, Gabriele 10, 19, 41

Sind Geisteswissenschaften nützlich? 40

Skandal! Die Macht öffentlicher Empörung

45

Splendore, Sergio 9

Sportainment 53

Sportkommunikation 15f., 52ff., 56

Sport und Medien. Eine deutsch-deutsche

Geschichte 7, 40

Sport und Werbung 16, 52

Staiger, Michael 6

Stark, Birgit 22, 46

Stiehler, Hans-Jörg 48, 49, 52

Stöber, Rudolf 39

Stöckl, Hartmut 6, 49

Stommel, Martin 4

Story Telling – Story Selling 45

Strasser, Hermann 29

Strategie: Stimmungsmache 34

Strategisches Framing 38

Subjektivität und Öffentlichkeit 42

Süssenbacher, Daniele 19

Sverdel, Marina 33

Symbolische Netzwerke in Europa 42

Szyszka, Peter 23, 52

T

Taddicken, Monika 51

Tenscher, Jens 43

Testimonialwerbung mit Sportprominenz

52

62 wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


Text und Bild in der Werbung. Bedingungen,

Wirkungen und Anwendungen

bei Anzeigen und Plakaten 40

Theis-Berglmair, Anna Maria 10

Theodor Fontane als Journalist 32

Theorie der Unterhaltung 48

Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft

10, 20, 22, 56ff.

Thomas, Tanja 10, 30

Totzke, Rainer 27

Trendbuch Journalismus 46

Trepte, Sabine 24, 54

Trommershausen, Anke 17, 19, 25,

40f.

Tropp, Jörg 41

Troxler, Regula 19

U

Ulbrich, Stefan 45

Unterhaltung durch Medien 55

Unterhaltung durch traurige Filme. Die

Bedeutung von Metaemotionen für die

Medienrezeption 12, 55

Unterhaltung in neuen Medien 24, 54

Unterhaltungserleben 55

Unterhaltungsforschung 2, 12, 24, 54, 55

Unz, Dagmar C. 4

Urbiniak, Pawel 9

register inpunkto.medien + kommunikation

V

Veränderungen der Gewaltberichterstattung

38

Visiotype und Stereotype 56

Visual Culture Revisited 29

Visualisierung und Erkenntnis. Bildverstehen

und Bildverwenden in Natur- und

Geisteswissenschaften 23

Visuelle Stereotype 56

Visuelle Wahlkampfkommunikation 56

Voglreiter, Sandra 33

Vom Realismus der Bilder 27

Vom Werbespot zum interaktiven Werbedialog

41

Von der Medienpolitik zur Media Governance?

42

von Streit, Alexander 36

Vorderer, Peter 54

W

Wagner, Hans-Ulrich 7, 40

War Visions 56

Weder, Franzisca 19

Wege zur Bildwissenschaft 27

Weibert, Anne 32

Weichert, Stephan A. 11, 34, 36f.

Welker, Martin 37, 50, 51

Wendelin, Manuel 20, 57, 59

Wenger, Christian 21

Wenzel, Olaf 51

Werbung im Fernsehen 40

Wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.

Festschrift für Jürgen Wilke 39

What Does a Chameleon Look Like? 26

Wie die Medien zur Freiheit kamen 21, 34

Wie sind Bilder möglich? 26

Wilke, Jürgen 39, 58, 59

Winter, Carsten 19, 30

Winter, Rainer 29, 30, 31

Wippersberg, Julia 19

Wirth, Werner 18, 46, 48, 49, 55

Woelke, Jens 41, 47

Wortmann, Volker 28

Wünsch, Carsten 49, 50, 55

Z

Zabel, Christian 37

Zählen oder Verstehen? 21, 47

Zeitung, Werbung, Öffentlichkeit 59

Zerback, Thomas 47

Zerfass, Ansgar 51

Zukunft im Film 26

Zur Ökonomie der Unterhaltungsproduktion

41

Zurstiege, Guido 41

Zwischen Kritik und Faszination 41

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wissenschafftkommunikation 63


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