DIE WIEDERGEBURT EINER HOTEL - hotel-journal.ch

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SPECIAL SCHWEIZERHOF BERNSzenen wie in Hollywood: Dutzende von Fotografen, TV-Teams und Reporter drängen sich vor demHoteleingang, wo prominente Gäste über den roten Teppich gehen.SCHWEIZERHOF BERNeiner Hotel-legenDeSchweizerhof-Story im «SonntagsBlick».In allen grossen Schweizer Zeitungen undZeitschriften sorgte das Berner Luxushotelfür Schlagzeilen und bunte People-Geschichten.09I201136 WirtschaftGlanzvolle Wiedereröffnung des Hotels SchweizerhofGlamour pur!Bern war am Freitag Hauptstadtdes Glamours: Die Wiedergeburteines Wahrzeichenswurde gefeiert.vON Kaye aNtHON (text),Oliver Oettli (FOtOs)in bisschen nervös war MichaelEThomann, der Hoteldirektordes Schweizerhofs, am Freitagschon: «Wir haben lange auf diesenAbend hingefiebert!» Ebenso dieprominenten Gäste! Künstler TedScapa scherzte: «Im früherenSchweizerhof gab es einZimmer, das nach mir benanntwurde, hoffentlichhat es nach dem Umbaufür ein Upgrade in eineSuite gereicht.» ModeratorinLolita Morenawurde melancholisch:«Ich habe dieerste Nacht mit meinemeinzigen Ehemannim Schweizerhofverbracht.»Gemeint istEx-FussballerLothar Matthäus.Es habenschon vieleillustre Gäste imSchweizerhof übernachtet.Kein Wunder,sind auch die Taufpatin-nen hochkarätig: TopmodelJulia Saner und Bond-GirlUrsula Andress eröffnetendas Hotel am Freitag, um20.30 Uhr feierlich. •Schauspiel-Legende WaloLüönd: «Indieser Bar habeich mir dieNächte um dieOhren gehauen.»Ganz goldig:Lolita Morenaamüsiertesich glänzend.Das «Berner Meitschi»Julia Saner mit reizendemLächeln und weissen Rosen.André Lüthi, Globetrotter-Boss,mit seiner Frau Silvia.Marco Solari, Präsidentdes Filmfestivals Locarno,ist in Bern aufgewachsen:«An jeder Strasseneckelauert eine Erinnerung.»Eishockey-Profi MarkStreit istbegeistert vomUmbau desSchweizerhofs.Alt BundeskanzlerAchille Casanovamit Ehefrau Erica.Unternehmer HausiLeutenegger findet:«Am wichtigsten istmir in einem Hoteldie Mini-Bar.»Grosser Auftritt:Das legendäre Bond-GirlUrsula «Ursi National»Andress in Rot-Schwarz.Ted Scapa kam mit Tochter Tessaund erzählte: «Der Schweizerhofist ein Berner Wahrzeichen.Schön, ist er wieder geöffnet.»Schweizerhof-Direktor MichaelThomann (l.)und PR-SpezialistClaudio Righetti.Der Schweizerhof in Bern. SechsJahre lang war das Fünstern-Wenn Superreiche nachHotel-Sternen Haus beim Bahnhof greifen geschlossen.Der Emir von Katar ist nur einer von vielen Superreichen, die sich in derSchweiz ein Hotel leisten. Ein exklusives Hobby, das sich selten rechnet.vON ROmaN SEilERHeute gehören über 30 Schweizer türme der Branche» zu verwandeln,Juni kommentiert 2011, Hotelier- dieDann, am Tophotels Multimillionären 24. undenovationsbedürftig war der -milliardären. Sie lassen sich diesesHobby etwas kosten: Der Deuttel:«Sie sind nicht darauf angewie-Vereins präsident Guglielmo Bren-RBerner Schweizerhof schonlange. Aber der Hoteliersfamilie sche Karl-Heinz Kipp leistete sich sen, dass sich ihre Investition betriebswirtschaftlichrechnet.» DasGauer fehlte es an Geld und Willenfür den Umbau.von Stararchitekt Mario Botta für sei nicht ganz fair. Aber: «Mir istfür 35 Millionen Franken ein SpaDie feierliche Edelherberge verkam zum sein Tschuggen Wiedereröffnung in Arosa GR. Das lieber, wir in Schweiz profitierenvon diesen Investitionen alsmitSpekulationsobjekt. Als weisser von Investor Urs SchwarzenbachRitter übernahm schliesslich HamadBin Khalifa al-Thani, der erte Zürcher Dolder Grand verreich.»Ihn tröstet: Es gibt sie noch,für 470 Millionen Franken erneu-unsere Konkurrenten in Öster-Emir von Katar, den Schweizerhof buchte 2010 einen Verlust von die seit Generationen von Hoteliersgeführten(sieheFestakt,unten). 55 Millionen Frankenliess sich einer seiner Staats-Reiche könnten es sich leisten, Zürcher Baur au Lac oder das Wald-27 Millionen.Glamour und«Ikonen» wie das700 Gästen.Der Mann, der die Renaisfondsden Umbau kosten.mit sehr viel Geld Hotels in «Leuchthausin Sils-Maria im Engadin. •sance Schweizerhof, Bern des Park, Gstaad Berner BEPalafitte, LuxushausesNeuenburgHamad Bin Khalifa al-Thani, der Donata Bertarelli, der Schwester Die Sandoz-Stiftung erstellte dieEmir von Katar, investiert über des Alinghi-Seglers Ernesto Bertarelli,gehört das Grand Hotel. Der Expo.02. Zur Stiftung von MilliardärPfahlbauten als Edelherberge für dieeinen Staatsfond in den Kauf undden Umbau des Schweizerhofs, des Clan, der mit dem Verkauf der Pierre Landolt und seiner FamilieBürgenstock-Resorts (NW) und Biotechfirma Serono 10 Milliarden zählen die Hotels Beau-Rivage undeffektvoll des Royal Savoy in Lausanne eine kassierte, und verlegte 2007 den mit Angleterre Erfolg (Lausanne) sowie das in SzeneMilliarde Franken.Wohnsitz in den Nobelkurort. Riffelalp Resort in Zermatt VS.Reiche HoteleignerMartin Denz, Reeder: Park und Postsetzte: Claudio Righetti.Hotel in Weggis lU.Wie hatUte Funke (D): lausanne Palace.Jürgen Grossman (D), RWE-CEO(Energiekonzern): Kulm (arosa GR).Karl-Heinz Kipp (D): Carltonder Giardino, Ascona PR- TI und Storchen, Zürich Event-Unternehmer(St. moritz GR), Eden Roc (ascona Ti),Daniel Borer, Arzt und Rolex-Erbe, Hortense Anda-Bührle und ihr Tschuggen und valsana (arosa).übernahm 2010 das Hotel, an dem Bruder Dieter erbten Hotel anAlexander Lebedew: Der Russe willeinst Ex-Metro-Manager Hans-Dieter der Limmat. Über ihre Privatbank,das Château Gütsch (luzern) verkaufen.Cleven beteiligt war. Zudem kaufte die von Hortenses Sohn Gratian geführteIHAG, zählen sie auch Willy Michel, Medtech-Unterneh-Borer die Chesa Guardalei inSt. Moritz GR und baut sie zum 5- Hotel Castello del Sole in Ascona mer: Stadthaus und das Berchtold ines Sterne-Haus geschafft, Giardino Mountain um. TI zu ihren Beteiligungen. das Burgdorf traditionsreicheBE. Zusammen mit der BundesratsfamilieSchneider-Ammann:alpenland in lauenen BE.Philip und Spyros Niarchos, Reeder(GR): Kulm, Kronenhof (Engadin).Peter Pühringer, Vermögensverwalter(A): Park Hotel vitznau (lU).Hotel aus dem DornröschenschlafAndy Rihs, Sonova-Gründer: alPorto in lachen SZ, la Coquillade (F).Urs Schwarzenbach, Milliardär:Dolder Grand (Zürich). Beteiligt an derBad Horn, Horn TG Olden, Gstaad BESonne (Küsnacht ZH) und am Suvrettazu Walter erwecken?Freys Vater Emil fiel auf Bernie Ecclestone, der milliardenschwereFormel-1-Zar, undHouse (St. moritz).einen dubiosen GeschäftspartnerEx-Ferra-SONNTAGSBLICK 26. Juni 201137Alexander Tschäppät,Stadtpräsident vonBern, in Begleitung vonChristine Szakacs.Gerold Bührer,Präsident desWirtschaftsverbandsEconomiesuisse,und die BernerEx-RegierungsrätinElisabethZölch.Armeechef André Blattmannim Ausgangstenue, kam inBegleitung seiner Gattin Doris.Fotos: Keystone (2), Philippe Rossier, Karl-Heinz Hug, babiradpicture, RDB, zvgrein. Um zu retten, was zu rettenwar, ersteigerte der Autohändler1974 das Hotel aus der Konkursmasse.Heute verfügt es über einengrossen Wellness- und Spabereich.ri-Rennleiter Marco Piccinini sinddie Eigentümer der 4-Sterne-Herberge.Zudem verfügt Ecclestone imFerienresort der Reichen über einstandesgemässes Chalet. •Thomas Schmidheiny, VR Holcim:Grand Resort Bad Ragaz (SG).Thomas Straumann, Medtech-Unternehmer: Bellevue (Gstaad BE),les Trois Rois in Basel. •37


Lys Assia, lSängerin. lNicole Berchtold (Moderatorin)lmit Isabel Florido.lEx-Nationalrätin Elisabeth Zölch lmit Ständerat Gerold Bührer. lSchauspieler lWalo Lüönd. lSchauspielerin lHeidi Maria Glössner. lEx-Model und TV-Star lLolita Morena. lUrs Althaus, Hausi Leutenegger (Unternehmer) lund Pino Casparini (Musiker Pepe Lienhard Band). l38 09I2011


SPECIAL SCHWEIZERHOF BERNDie Medien überbieten sich: «EineLegende kehrt zurück» (SF), «MitGlamour wiedereröffnet» (Berner Zeitung),«Applaus fürs Facelifting eineralten Schönheit» (Sonntags-Zeitung),«Glamour pur!» (Sonntags-Blick), «Grandezzavergeht nicht» (Schweizer Illustrierte), «Renaissanced’un Palace» (TSR), «In Bern halten dieSchweizer wieder Hof» (Blick).Wie inszeniert man einen Hotel-Event?Mit einem glamourösen Festakt, flankiert voneiner ausgeklügelten PR-Kampagne, ist derSchweizerhof Bern schlagartig ins Rampenlichtzurückgekehrt: ein modernes Luxushotel mitkontemporärem Design, einmaligen Gastgeberqualitäteneines leidenschaftlichen Teams undeiner unvergleichlich glanzvollen Vergangenheit,die in die Gegenwart durchbricht. In den sechsJahren, in denen der einst berühmteste «Schweizerhof»der Schweiz geschlossen war, wurdemit Polemiken und Negativschlagzeilen nichtgespart. Umso mehr ist das grosse Lob für seineEröffnung keine Selbstverständlichkeit.Die Eröffnung eines Hotels ist der Meilenstein seinerGeschichte. Die Emotionen, die hier vermitteltwerden, prägen die Wahrnehmung des Hauses inder Öffentlichkeit langfristig und deshalb ganzentscheidend. Stichhaltig konzipiert und konsequentumgesetzt ist die Übergabe des Hotelsan die Öffentlichkeit vor allem eines: GeballteKommunikations- und Vermarktungskraft. Leiderwird dieses einzigartige Potenzial viel zu oftunterschätzt. Nachfolgend ein Blick «hinter dieKulissen» und einige Denkanstösse von PR- undEvent-Profi Claudio Righetti als Plädoyer für eineeffektvolle Hotellancierung.Vordenken anstatt nachbessern!Der grösste Denkfehler steht meistens gleich amAnfang: Ein Event ist kein Fest! Sie richten miteinem Event nicht ein Fest aus, Sie inszenierenIhr Unternehmen und rücken sich und Ihr Angebotdamit ganz bewusst ins beste Licht. Event istein anderes Wort für Emotionen, für Inspirationund bleibende Eindrücke mit besonderer Leuchtkraftund Nachhaltigkeit. Wie ein Film, so verfolgtein guter Event auch eine Dramaturgie, baut eineGeschichte auf, die sich wie ein roter Faden durchalle Phasen und Bereiche seiner Organisationzieht. Detailgenau organisiert und dennoch spielerischleicht sollte die Umsetzung des Drehbuchsund dementsprechend die Wirkung sein. DerEvent widerspiegelt Ihre Persönlichkeit als Gastgeber,das sollte natürlich und authentisch gelingen,darf nicht aufgesetzt oder gekünstelt wirken.Ob das gelingt oder nicht, ist von entscheidenderBedeutung und offenbart gnadenlos dasTalent einer Event-Agentur, die nur dann wirklichgut ist, wenn sie mit Spürsinn und Einfühlungsvermögenfür besondere Situationen orchestriert,die Fähigkeit besitzt, alle entscheidenden Event-Phasen kompetent und mit einem Stil, der derSache jederzeit gerecht wird, umzusetzen. Hinzukommt vernetztes Denken und spartenübergreifendesHandeln, alles aus einer Hand.Aus den hier erwähnten Gründen ist es also wichtig,dass zunächst Wesen und Sinn eines Eventsrichtig verstanden werden, bevor man sich an Planungund Umsetzung wagt. Denken Siedaran, wenn Sie einen Event in Angriffnehmen: «Die Kraft einer Sache liegt inder Bedeutung, die man ihr zuerkennt.»Ein memorabler Event setzt Passion vorausund den Willen, sich selbst zu übertreffennach dem Motto: Wenn schon,dann richtig! Halbherzigkeit versickertunvollendet in der Mittelmässigkeitund kostet Sie am Ende des Tagesebenso viel, wie ein richtig guter, kluger,kreativ inspirierter und inspirierenderEvent.Das Konzept – der erste undentscheidende SchrittMit dem feierlichenEröffnungsevent desHotelsSchweizerhofBern wolltenwir eine Grundlagefür eine nachhaltig erfolgreicheVermarktung schaffen. Frei nachdem Leitmotiv «Glamour, Goldund Geist» entstand ein des Konzept, das die «Grandezza»umfassendesSchweizerhofs und die über150-jährige, glanzvolle Traditionmit dem kontemporären Stil undmodernen Geist von heute verschmelzensollte.In den Köpfen der Leute solltedie «Legende Schweizerhof» aufeinen Schlag wiederauferstehen,als wäre sie nie wirklich fort gewesen– oder, anders gesagt, wieein Wiedersehen zwischen zweiguten alten Freunden, die nahtlosan die besten Zeiten anknüpfenund dabei vergessen, wielange sie sich aus den Augen verlorenhatten.Auf dieses Ziel hin wurde derEvent als integrierte Kommunikations-Massnahmein derLancierungs-Kampagne «DieRückkehr einer Legende» konzipiert.Das Gesamtkonzeptbündelte Werbung, PR undEvent zu einem starken, emotionalenund breitenwirksamenAuftritt. Medien-, PR-,Werbung- und Event-Arbeitmussten als konsistente Einheitbegriffen und dementsprechendumgesetzt werden.Der Event, das «Grand Opening»,setzte am 24. Juniden Höhepunkt einer runddreimonatigen Eröffnungsphase,die im April mit dem«Soft-Opening» starteteund von Werbung und PRintensiv begleitet wurde(Kampagne, Medienabdeckungnational und international,unter anderemeine Live-Schaltung des ›SBB-Präsident Ulrich Gygi lmit Barbara Schärrer. lEx-Bundesvizekanzler lAchille Casanova mit Gattin Erica. lMarco Solari, lPräsident Tessin lTourismus. l09I201139


Hotel-Manager lBruno H. Schöpfer. lBerns Stadtpräsident lAlexander Tschäppät mit Christine Szacaks. lIgor Ustinov (Mitte) mit Jay und Emeline Gauer l(Gattin von Hotelier Jean-Jacques Gauer). lTanya Frieden, Olympia-Gold-lMedaillen-Gewinnerin im Snowboarden. lTed Scapa (Künstler) lmit Tochter Tessa. lPrinzessinnen Nilufer lund Irina aus der Türkei. lSängerin Marianne Cathomen lmit Markus Siegler. lScheich Mohammed Bin Ali Al lHedfa, CEO Qatari Diar (Investor lBotschafter Michael Reiterer lSchweizerhof Bern). l40 mit Gattin. l09I2011


SPECIAL SCHWEIZERHOF BERNSchweizer Fernsehens am 16. April aus demSchweizerhof).Die Gästeliste: Gratwanderungzwischen Kopf und HerzTheoretisch gibt es die ideale Gästeliste. Praktischist sie meistens Utopie. Zu viele Faktorenund gegenläufige Interessen müssen hier berücksichtigtwerden. Zielgruppen gibt es meistens vielzu viele, man will ja niemanden vergessen. Dannkommt nicht selten der Kampf mit einem (erdrückenden)Protokoll und schliesslich sind nochjene da, die immer da sind und die unbedingt eingeladenwerden müssen (auch wenn wir sie nochso gerne zu Hause lassen würden). Von einemandern Stern beehren uns, mit etwas Glück, vielleichtauch sie: Die Celebrities.Bei einer Gästeliste sollte als Ziel immer auch verfolgtwerden, möglichst unterschiedliche Menschenzusammenzubringen, die sich im Lebenselten oder gar nicht treffen würden. Das machtBegegnungen spannend und zeigt, wie eminentwichtig für den Erfolg eines Events die richtigeZusammenstellung der Gästeliste ist. Ein Event,bei dem Seinesgleichen nur mit Seinesgleichenfeiert, ist ein Event, der ganz schnell wieder vergessenist.Der Top-Event: 90 ProzentKreativität, 10 Prozent OrganisationEine absurde Behauptung? Nur, wenn Sie an dasVerhältnis zwischen Vision und Realisation denken.Aber nicht dann, wenn es um die Benennungder erfolgsentscheidenden Faktoren fürIhren Event geht, denn hier ist zunächst KreativitätTrumpf. Natürlich geht es dann auch umdie Fähigkeit der Agentur, Kreativität, Stil, Inhaltund Umsetzung auf einen Nenner zu bringen unddamit für den Kunden und die Sache eine Punktlandungzu erreichen.Das Schweizerhof «Grand Opening – Die Rückkehreiner Legende» gestaltete sich in drei aufeinanderabgestimmten Akten:1. Akt: Inszenierung auf dem roten Teppich mitLive-Übertragung ins Hotel, symbolbeladeneEröffnungs-Choreografie mit den Ehrengästenauf dem roten Teppich vor Fotografen, Presseund Publikum.2. Akt: Offizieller Teil mit Reden und wiederumviel Symbolik im Festsaal «Trianon» auf der BelEtage.3. Akt: Das grosse Fest für die geladenen Gäste mithochstehender Unterhaltung, einem exquisitenStehdinner, das in seiner Qualität und Grosszügigkeitseinesgleichen sucht, und, ab Mitternacht,einer glamourösen Partynacht von internationalemFormat mit DJ und Life-Performances.09I2011Die Kreativität – unverkennbareHandschrift von der Einladung bisauf den roten TeppichDas leider ebenfalls viel zu oft unterschätzte,aber mit Abstand wichtigste Kommunikationsinstrumenteines Events ist die Einladung, mitder jedes Event-Erlebnis beginnt. Sie ist wegweisendfür den Stil und die Umsetzung der Event-Vision. Wir wecken damit die ersten Emotionen,bauen Interesse und Spannung auf. Gleichzeitigsetzen wir mit der Einladungunsere Qualitätsansprüchefest und können einen nachhaltigenund sehr positiven Eindruckauch bei all jenen Gästen hinterlassen,die am Event nicht teilnehmenwerden. Eine aussergewöhnlicheEinladung erzeugt Bewunderungund Anerkennung und wird alsErinnerungsstück von Ihrem Gastlange Zeit aufbewahrt und gerneweitergezeigt.Das Herzstück der Schweizerhof-Einladungwar das kleine «Livre d’Or», indem prominente Persönlichkeiten demHotel zur Wiedereröffnung gratulieren.Stil und Glamour versinnbildlichen auchin der Einladung die Legende Schweizerhof:Filmstars, Staatschefs und gekrönteHäupter haben ihre Spuren in Hotel undLivre d’Or hinterlassen, haben das Hausgeadelt und verliehen dem SchweizerhofBern seine immer noch einzigartige Faszinationund Aura, die bis heute Menschen inihren Bann zieht.Die konsequente Umsetzung des Themasreichte von der Einladung bis hin zum rotenTeppich, auf dem der Gastgeber und seineGäste die «Grandezza» des Schweizerhofsstilvoll und weltgewandt zelebrierten. Im Blitzlichtder Fotografen, in den Scheinwerfern derFernsehteams und Reporter und zu den musikalischenTakten einer der legendärsten Szenender Filmgeschichte folgte schliesslich derAuftritt der Filmikone Ursula Andress und desTop-Models Julia Saner, jener zwei Bernerinnen,die dem Event als Patinnen der Wiedereröffnungeinen unvergleichlichen Hauch von Unsterblichkeitverliehen.Mit diesem Feuerwerk der Emotionen, gespicktmit viel Symbolik, hat der Schweizerhof den verlorengeglaubten Glanz der «Goldenen Tage vonBern» auf einen Schlag in die Bundesstadt zurückgebracht.Nach langen Jahren der Ungewissheitund des Wartens hat Bern nun sein zweitesund gleichzeitig berühmtestes Fünfstern-Hotelzurückerhalten. Für uns alle, die an der Lancierungbeteiligt waren, bedeutet dies Anspornund Verpflichtung zugleich, dieses Niveau auchin Zukunft zu verteidigen.HDer Autor: Claudio Righetti ist PR- und Event-Unternehmer in Muribei Bern (Chalet Muri). Er kreiert und organisiert grosse Anlässe inganz Europa und ist seit über 20 Jahren ein intimer Kenner der HighSociety.Kontakt: Righetti & Partner GmbHwww.righetti-partner.comHerzstück der Schweizerhof-Einladung war das kleine«Livre d’Or», in dem prominente Persönlichkeiten demHotel zur Wiedereröffnung gratulieren.Charles von Graffenried (Unternehmer) lmit Gattin Christine. lArmeechef André Blattmann lmit Gattin. lSängerin Nubya mit lClifford Lilley (TV-Stylist). l41

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