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Pfarrbrief – Sommer 2010 - Stift Mattsee

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<strong>Pfarrbrief</strong> <strong>–</strong> <strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong><br />

Grußwort des Pfarrers <strong>–</strong> 1<br />

Editorial / Neues Priestergrab <strong>–</strong> 2<br />

Besinnung <strong>–</strong> 3<br />

Liturgie und Pfarrfest <strong>–</strong> 4<br />

Erstkommunion / <strong>–</strong> 5,6<br />

Kath.Bildungswerk <strong>–</strong> 6<br />

Firmgruppen <strong>–</strong> 7,8<br />

Sozialkreis <strong>–</strong> 9<br />

20.Juni bis 18.Oktober<br />

Nichts<br />

Schöneres<br />

unter der<br />

Sonne,<br />

als unter<br />

der Sonne<br />

zu sein ...<br />

Wallfahrt nach St.Wolfgang <strong>–</strong> 10<br />

Nepomukstatue renoviert <strong>–</strong> 10<br />

Ehe und Familie / Diabellichor 11,12<br />

Basis-Info Christentum <strong>–</strong> 13<br />

Bibliothek <strong>–</strong> 14<br />

Kurzgeschichte / SOL-Veranstaltg.<strong>–</strong> 15<br />

Kinderseite <strong>–</strong> 16<br />

Terminübersicht - 17


Seite 3 ________________________ ___________________<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong><br />

Zum Bedenken ...<br />

Sein wie die Erde, ein Boden,<br />

nahrhaft und dunkel genug,<br />

dass ein Baum<br />

daraus wachse ...<br />

Oder ein Baum sein, der<br />

aufrecht und voller Kraft<br />

seine Zweige breitet und<br />

Blätter ...<br />

Vielleicht nur ein Zweig,<br />

demütig genug, das bitte ich,<br />

das Lied eines Vogels<br />

zu tragen ...<br />

Ein kleines Lied, das dich lobt<br />

früh, wenn es tagt,<br />

und am Abend, ehe es<br />

dunkelt ...<br />

Lothar Zenetti<br />

Mit den Schwingen der Vögel<br />

schreibe ich deinen Namen<br />

auf die silberne Stirne<br />

des Himmels<br />

Mit den Farben des Windes<br />

male ich deinen Namen<br />

und lasse ihn ziehn<br />

mit den Wolken<br />

Mit vervielfachten Lippen<br />

bringe ich deinen Namen<br />

übers Herz in die<br />

Mitte der Sterne<br />

Lothar Zenetti<br />

An die Sonne ...<br />

Schöner als der beachtliche<br />

Mond und sein geadeltes Licht,<br />

schöner als die Sterne, die<br />

berühmten Orden der Nacht,<br />

viel schöner als der feurige<br />

Auftritt eines Kometen<br />

und zu weit Schönrem<br />

berufen als jedes andre<br />

Gestirn,<br />

weil dein und mein Leben<br />

jeden Tag an ihr hängt,<br />

ist die Sonne.<br />

Schöne Sonne, die aufgeht,<br />

ihr Werk nicht vergessen hat<br />

und beendet, am schönsten<br />

im <strong>Sommer</strong>; wenn ein Tag<br />

an den Küsten verdampft<br />

und ohne Kraft gespiegelt<br />

die Segel über dein Aug ziehn,<br />

bis du müde wirst und das<br />

letzte verkürzt.<br />

Ohne die Sonne nimmt auch<br />

die Kunst wieder den Schleier,<br />

du erscheinst mir nicht mehr,<br />

und die See und der Sand,<br />

von Schatten gepeitscht,<br />

fliehen unter mein Lid.<br />

Schönes Licht, das uns warm<br />

hält, bewahrt und<br />

wunderbar sorgt,<br />

dass ich wieder sehe<br />

und dass ich dich wiederseh!<br />

Nichts Schönres<br />

unter der Sonne als<br />

unter der Sonne zu sein ...<br />

Nichts Schönres als den Stab<br />

im Wasser zu sehn<br />

und den Vogel oben,<br />

der seinen Flug überlegt,<br />

und unten die Fische<br />

im Schwarm,gefärbt, geformt,<br />

in die Welt gekommen<br />

mit der Sendung von Licht,<br />

und den Umkreis zu sehn,<br />

das Geviert eines Feldes,<br />

das Tausendeck meines Lands<br />

Und das Kleid,<br />

das du angetan hast.<br />

Und dein Kleid,<br />

glockig und blau!<br />

Schönes Blau, in dem die<br />

Pfauen spazieren und sich<br />

verneigen, Blau der Fernen,<br />

der Zonen des Glücks<br />

mit den Wettern<br />

für mein Gefühl,<br />

blauer Zufall am Horizont! Und<br />

meine begeisterten Augen<br />

weiten sich wieder und blinken<br />

und brennen<br />

sich wund.<br />

Schöne Sonne, der vom Staub<br />

noch die größte<br />

Bewundrung gebührt,<br />

drum werde ich nicht<br />

wegen dem Mond und den<br />

Sternen und nicht, weil die<br />

Nacht mit Kometen prahlt<br />

und in mir einen Narren sucht,<br />

sondern deinetwegen<br />

und bald endlos und wie<br />

um nichts sonst<br />

Klage führen über den<br />

unabwendbaren Verlust<br />

meiner Augen.<br />

Ingeborg Bachmann<br />

Ein scheuer Gast<br />

Du kommst<br />

nicht als Räuber<br />

der an sich reißt mit Gewalt,<br />

was ihm gefällt,<br />

nicht wie einer,<br />

der Forderungen stellt<br />

oder aufdringlich<br />

um Gaben bittet,<br />

nicht wie ein Kellner,<br />

der mir gelangweilt<br />

die Rechnung präsentiert.<br />

Du kommst<br />

wie ein Eichhörnchen scheu<br />

vorbei und du schaust,<br />

ob ich vielleicht<br />

etwas<br />

für dich übrig habe.<br />

Für eine einzige Nuss,<br />

die ich gab, machst du,<br />

dass ich ausschaue nach dir<br />

jeden Tag.<br />

Lothar Zenetti


Seite 1_____________________________________ ____________________________<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong><br />

Liebe Pfarrgemeinde!<br />

Wohin geht es mit<br />

der katholischen<br />

Kirche? - Erstmals fand<br />

zu diesem Thema in<br />

Mariazell ein Kongress<br />

der Bischofskonferenz<br />

mit Pfarrgemeinderäten<br />

aus ganz Österreich<br />

statt. Rund 500 Delegierte<br />

und alle österreichischen<br />

Bischöfe gingen vom 13. bis<br />

15.Mai d.J. der Frage nach, in welcher Weise<br />

sich die Pfarrgemeinderäte für eine lebendige<br />

und missionarische Kirche in der Welt<br />

von heute einsetzen können. Das Motto der<br />

drei Tage in Mariazell lautete: „Wo Gott ist,<br />

ist Zukunft“. Was von diesen Tagen überbleibt...<br />

? Im Salzburger Bus war unter den<br />

Heimfahrenden eine vorsichtige Aufbruchsstimmung<br />

und ungebrochener Gestaltungswille<br />

spürbar.<br />

Wohin geht es mit unserer Pfarrgemeinde? -<br />

Zu diesem konkreten Gedankenaustausch,<br />

verbunden mit dem Einbringen der bisher<br />

gewonnenen Erfahrungen in der laufenden<br />

Periode, traf sich auch unser Pfarrgemeinderat<br />

am 20. März d.J. zu einer Klausurtagung<br />

im <strong>Stift</strong> Michaelbeuern. Ausgehend<br />

von unseren „Stärken“, ergab sich zunächst<br />

eine bunte Vielfalt an pfarrlichen Aktivitäten.<br />

Weit schwieriger war es, den Blick in<br />

die Zukunft zu wagen. Viel wird davon<br />

abhängen, ob es uns gelingt, den Kreis an<br />

pfarrlichen MitarbeiterInnen in allen Aufgabenbereichen<br />

aufrecht zu erhalten, bzw. zu<br />

erweitern. Offen bleibt zudem die Frage,<br />

wann es zur Errichtung des <strong>–</strong> von der Erzdiözese<br />

Salzburg her geplanten - „Pfarrverbandes“<br />

mit der Pfarrgemeinde Seeham<br />

kommen wird.<br />

„Es gibt keine Zukunft ohne die<br />

Vergangenheit“, daran erinnert uns<br />

besonders das heurige Jahr mit gleich mehreren<br />

Jubiläen: „1250 Jahre <strong>Stift</strong> <strong>Mattsee</strong>“,<br />

„75 Jahre Marktgemeinde <strong>Mattsee</strong>“ und „10<br />

Jahre Diabellisommer“. Vor allem die Errichtung<br />

und Enthüllung des Tassilodenkmals<br />

mit einem Festgottesdienst am 27.Juni<br />

sind der Höhepunkt des kirchlichen Gedenkens:<br />

<strong>Mattsee</strong>, das älteste Collegiatstift<br />

Österreichs, wird dabei seinem Gründer<br />

Bayernherzog Tassilo III. in historischer und<br />

spiritueller Hinsicht ein Denkmal setzen!<br />

Die Initiative dazu verdankt der Ort unserem<br />

<strong>Stift</strong>spropst Vinzenz Baldemair, dem<br />

kürzlich für seine umfassenden Verdienste<br />

die Ehrenbürgerschaft von <strong>Mattsee</strong> verliehen<br />

wurde <strong>–</strong> herzlichen Glückwunsch!<br />

„Wo Gott ist, ist Zukunft“ - Es kann bereits<br />

ein winziger Sonnenstrahl sein, der unser<br />

Herz mit Freude erfüllt: „Unter der Sonne zu<br />

sein...“ und ihre Wärme zu genießen, tut uns<br />

allen nach dem Dauerregen im Mai besonders<br />

gut! Das Titelbild lädt ein, neben den<br />

großen Feierlichkeiten auch den kleinen<br />

Dingen des Lebens ein besonderes Augenmerk<br />

zu schenken; gerade Kinder scheinen<br />

dafür ein besonderes Gespür zu entwickeln!<br />

„Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge<br />

schaffst du dir Lob“ beten wir im Psalm 8. -<br />

Es ist Gott selber, der unser Leben erhält.<br />

Vertrauen wir uns im Gebet bewusst der<br />

väterlichen und mütterlichen Sorge Gottes<br />

an <strong>–</strong> wie es die Pflanzen in ihrer Weise von<br />

sich aus tun: Sie wenden sich immer dem<br />

Licht zu und entfalten ihre Pracht unter dem<br />

hellen Schein der Sonne!<br />

Euer Pfarrer Franz Lusak<br />

IMPRESSUM:<br />

Informationen der <strong>Stift</strong>spfarre <strong>Mattsee</strong>, <strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong>, Jahrgang 42.<br />

Herausgeber, Verleger und Vervielfältiger: <strong>Stift</strong>spfarre <strong>Mattsee</strong>, 5163 <strong>Mattsee</strong>, <strong>Stift</strong>splatz 1.<br />

Tel. 06217/5202, Fax DW 24.<br />

E-Mail: office@stiftmattsee.at Homepage: www.stiftmattsee.at<br />

Für den Inhalt verantwortlich: <strong>Stift</strong>spfarrer Franz Lusak


<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong> __________________________ ________________________________Seite 2<br />

Editorial Liebe <strong>Mattsee</strong>rInnen!<br />

Mit diesem <strong>Pfarrbrief</strong> möchten wir wieder<br />

einen Überblick über unser Leben als Pfarrgemeinde<br />

bis in den Herbst hinein geben. Es ist<br />

eine Zeit großer Feste, auch eine Zeit der<br />

Freude und Dankbarkeit für die Geschenke<br />

des Glaubens in den Sakramenten der Taufe,<br />

Erstkommunion, Firmung, Trauung, auch der<br />

Kultur und unserer schönen Natur. Die Texte<br />

zum „Bedenken“ und die Einladungen, unseren<br />

Glauben zu feiern und zu vertiefen, möchten<br />

Sie in dieser Zeit begleiten.<br />

So wünscht Ihnen das Team der <strong>Pfarrbrief</strong>redaktion<br />

eine gute, auch erholsame Zeit,<br />

um neue Kraft für Leib und Seele zu sammeln.<br />

Im Namen des Teams Elisabeth Hager<br />

Ein dringender Hinweis zur Friedhofsordnung von der Friedhofsverwaltung!!!<br />

Liebe Grabinhaber! Wir bitten dringend beim Bepflanzen der Gräber die sperrigen Abfälle<br />

(Plastikblumenbehälter und Kartonagen) nicht in den Container zu werfen, da dieser nur für<br />

Blumen, Lichter und kleineren Abfall zur Verfügung steht. DANKE!<br />

Der Gedanke für ein gemeinsames Grab der<br />

Priester von <strong>Mattsee</strong> kam dem früheren <strong>Stift</strong>spfarrer<br />

Baldemair, um in absehbarer Zukunft,<br />

wenn die Kapitelgruft voll belegt sein wird,<br />

noch Platz im Friedhof für die verstorbenen<br />

Priester zu haben. Zugleich sollten die Namen<br />

der verstorbenen Kanoniker, die seit 1900 hier<br />

beerdigt und deren Gräber alle aufgelassen<br />

worden sind, verzeichnet sein.<br />

Nach dem Plan von Arch. Mag.Peter Schuh<br />

wurde die Gestaltung dem Künstler unseres<br />

Kreuzweges, Vinzenz Schreiner anvertraut.<br />

Die Darstellung von Menschwerdung Jesu<br />

Segnung des neuen Priestergrabes<br />

(Maria Verkündigung),Kreuzestod<br />

und<br />

Heimkehr zum<br />

Vater (der „verlorene“<br />

Sohn)<br />

beziehen sich<br />

auf unser<br />

Menschsein,<br />

Sterben und<br />

Heimkehren<br />

zum Vater.<br />

Schreiners<br />

Tonfiguren<br />

wurden von<br />

Wolfgang Krismer<br />

in Telfs/<br />

Tirol in Bronze<br />

gegossen. Die marmorne Schrifttafel schuf<br />

Hans Guggenberger in Kramsach/Tirol.<br />

Die Botschaft auf der Schrifttafel, von Prof.<br />

Mag.Lotte Ranft geschaffen, ist gleichsam das<br />

Wort jener, die schon im Schauen leben, an<br />

uns, die wir noch unterwegs sind und trauernd<br />

an den Gräbern stehen: Nunc gaudere<br />

opportet <strong>–</strong> jetzt dürfen wir uns freuen.<br />

Am 3.Ostersonntag ist das neue Priestergrab<br />

von Propst, <strong>Stift</strong>spfarrer und Kan. Dr.Tischler<br />

unter Beisein von <strong>Mattsee</strong>rn und noch Angehörigen<br />

der verst. Kanoniker Wolfgruber und<br />

Grömer gesegnet worden.


<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong>__________________________ _______________________________ Seite 4<br />

Liturgische Feiern und Feste ...<br />

Der ABENDGOTTESDIENST am Mittwoch,<br />

19,15 Uhr ist bis zum Erntedankfest jeweils in<br />

der Zellhofkirche. Ab 18,45 Uhr ist Anbetung.<br />

ÖKUMENISCHE WORT-GOTTES-FEIERN<br />

sind am Samstag, 3. Juli, und Samstag,<br />

14. August, jeweils um 19,15 Uhr in der<br />

<strong>Stift</strong>skirche mit Pfarrer Franz Lusak,<br />

Propst Vinzenz Baldemair und<br />

Pfarrer Klaus Niederwimmer von der<br />

evangelischen Kirche.<br />

Das ERNTEDANKFEST feiern wir am<br />

Sonntag, 19. September <strong>2010</strong> mit einem<br />

Gottesdienst um 9,00 Uhr und anschließender<br />

Erntedankprozession.<br />

DIABELLIMESSE : Am 4. Juli <strong>2010</strong>, 10,00 Uhr<br />

laden wir herzlich ein zu einem festlichen<br />

Gottesdienst, musikalisch umrahmt von<br />

Diabelli-Chor, SolistInnen und Instrumentalist-<br />

Innen des Diabellisommers unter Leitung von<br />

Prof.Albert Hartinger mit der Orgelsolomesse<br />

von Anton Diabelli.<br />

Mitfeiern wird auch eine Gruppe von Ungarn,<br />

da im Anschluss an den Gottesdienst das neu<br />

aufgestellte UNGARN-DENKMAL am Fuß des<br />

Schloßberges gesegnet wird.<br />

Unseren PARTNER-SONNTAG MIT DER<br />

DIÖZESE YEMO/ KONGO feiern wir am<br />

Sonntag, 11. Juli <strong>2010</strong>. Sr.Monika Schoner,<br />

MC, wird uns von der derzeitigen Situation<br />

und ihrem Wirken dort berichten.<br />

Das EZA-TEAM sucht weitere<br />

Mithelfer (ab 4.Klasse Volksschule)<br />

beim Verkauf ihrer<br />

Waren 1x im Monat nach den<br />

Sonntagsgottesdiensten.<br />

Wer dabei sein möchte, möge sich bei<br />

Irene Keplinger, Tel. 0676/43 30 407 melden.<br />

Das <strong>Stift</strong> <strong>Mattsee</strong> und die Pfarre laden herzlich ein<br />

zur feierlichen Enthüllung eines Denkmals für Tassilo,<br />

der Eröffnung des neugestalteten <strong>Stift</strong>splatzes <strong>Mattsee</strong><br />

und zum anschließendem Pfarrfest<br />

am Sonntag, 27. Juni <strong>2010</strong><br />

9,30 Uhr Festgottesdienst in der <strong>Stift</strong>skirche<br />

10,30 Uhr Feierlicher Festakt am <strong>Stift</strong>splatz mit<br />

�Begrüßung durch <strong>Stift</strong>spropst Vinzenz Baldemair<br />

�Warum ein Denkmal für Bayernherzog Tassilo?- Prof.Herwig Wolfram, Univ. Wien<br />

�Enthüllung durch zwei junge und die zwei ältesten <strong>Mattsee</strong>r<br />

�Das Denkmal und seine Symbolsprache<br />

�Segnung, Dank und Grußadressen<br />

�Musikalische Gestaltung: Musikum <strong>Mattsee</strong>, Posaunenquartett. Leitung: Klaus Schellander<br />

PFARRFEST<br />

auf dem <strong>Stift</strong>splatz mit Gulaschsuppe, Würstl, kalten Getränken, Kaffee und Kuchen.<br />

Wir bitten wieder um Kuchenspenden !!!<br />

Bei Schlechtwetter ist der Festakt in der <strong>Stift</strong>skirche und das Pfarrfest im Kreuzgang.<br />

Für die musikalische Begleitung beim Pfarrfest sorgt das Wartsteintrio.


Seite 5 __________________________________ ________________________ <strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong><br />

Gedanken einer Tischmutter zur Erstkommunion ...<br />

Die Vorbereitungen auf die Erstkommunion waren geprägt durch ein kontinuierliches<br />

Engagement über ein halbes Jahr. Das Ziel war, die Kinder begleitend im Glauben zu<br />

bestärken. Dazu waren die Anregungen durch unseren Herrn Pfarrer sehr wertvoll, man<br />

konnte diese kindgerecht umsetzen, in netter Atmosphäre anbieten und attraktiv gestalten.<br />

Es hat sich eine nette Gemeinschaft entwickelt und meist waren sogar die Familien<br />

unterstützend mit eingebunden. Herta Mayr<br />

3A-Klasse:<br />

Von links unten:<br />

Marc Spitzer,<br />

Adrian Kronbichler,<br />

Lisanne Weidlich, Jakob Stelzer,<br />

Tabea Lüttich, Gabi Winklhofer,<br />

Oben: Robert Geiring,<br />

Raphael Ibertsberger,<br />

Sebastian Strobl, Herbert Gruber<br />

mit Religionslehrer<br />

Wolfgang Steinbacher und<br />

Klassenlehrer Manfred Auer<br />

... und einer Erstkommunikantin ...<br />

3B-Klasse:<br />

Von links unten:<br />

Raphael Schatz, Mara Erlacher,<br />

Nina Schuster,<br />

Nina Handlechner,<br />

Sebastian Handlechner,<br />

Oben: Victoria Murhammer,<br />

Carina Maislinger, Melissa Mayr,<br />

Claudia Lutnik,<br />

Katharina Gruber<br />

mit Klassenlehrerin<br />

Brigitte Mayrhofer und<br />

Dir. Karin Lauschmann<br />

Foto: Christ-Hofer<br />

Die Freude auf die Erstkommunion und die Erwartungshaltung „Wie wird es sein?“ sind<br />

vom ersten bis zum letzten Treffen immer stärker geworden. Unsere Gruppe hat sich zu<br />

einem super Team entwickelt. Alle Vorbereitungsstunden waren interessant, abwechslungsreich,<br />

lustig und toll. Außerdem durfte ich bei vielen Aktivitäten, die mir Spaß<br />

gemacht haben, dabei sein. Auch das Mitgestalten von Familienmessen und der<br />

Erstkommunionfeier hat mir besonders gut gefallen. Die Begleitung der Eltern zur Beichte<br />

und das musikalische Rahmenprogramm vom Religionslehrer empfand ich als sehr<br />

angenehm. Melissa


<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong>___________________________ _______________________________ Seite 6<br />

Am <strong>Stift</strong>splatz wurden unsere Erstkommunikanten von Pfarrer Franz Lusak und dem PGR-Obmann Josef Scharnagl<br />

empfangen und begrüßt. Mit brennenden Kerzen zogen sie in die Kirche ein.<br />

DANKE allen Eltern, die die<br />

Vorbereitung mitgetragen haben,<br />

den Lehrern und der 4B<br />

der Volksschule, die den<br />

Gottesdienst so festlich mitgestaltet<br />

haben. Ein besonderer<br />

Dank gilt auch dem Religionslehrer<br />

Wolfgang Steinbacher.<br />

Rückblick auf das erste Halbjahr ...<br />

Viele schöne Veranstaltungen<br />

hat es in der<br />

ersten Jahreshälfte <strong>2010</strong> in <strong>Mattsee</strong> gegeben.<br />

Einige davon waren Veranstaltungen des Kath.<br />

Bildungswerkes <strong>Mattsee</strong>. Unter anderem fanden<br />

bereits vier Abende mit „Kreistänzen aus<br />

aller Welt“ unter der Leitung von Waltraut<br />

Gesierich statt. Es sind einfache Tänze, die<br />

ohne Vorkenntnisse von jederfrau und jedermann<br />

getanzt werden können. Weitere Abende<br />

sind geplant. Viele Besucher waren zum Abend<br />

mit Martin Wundsam gekommen, der sehr<br />

persönlich von seinen Erlebnissen auf den<br />

„3.000 Kilometern auf dem Jakobsweg“<br />

schilderte <strong>–</strong> ein kurzweiliger, amüsanter Abend.<br />

Erika Krammer-Riedl begleitet das Schreibseminar<br />

zum Thema „Die wahren Abenteuer<br />

sind im Kopf...“ so manche TeilnehmerInnen<br />

waren von ihrem Talent überrascht. Elisabeth<br />

Hager und Maria Liem gestalteten einen<br />

schönen Abend in der <strong>Stift</strong>skirche unter dem<br />

Titel „Was uns der Evangelist Lukas durch sein<br />

Evangelium sagen will“. Eine besondere<br />

Veranstaltung war im April das erste Modul der<br />

Reihe „Den Glauben der Christen verstehen <strong>–</strong><br />

Ein Wissenskurs“ unter der Reihe Basisinfo<br />

Christentum, das Maria Liem leitet.<br />

Bei allen Besuchern dieser Veranstaltungen<br />

bedanke ich mich sehr herzlich. Ich ersuche<br />

Sie, Wünsche zu Themen und Referenten zu<br />

nennen, die Sie interessieren. So weit als<br />

möglich nehmen wir das gerne ins Programm<br />

auf. Sie können mir Nachricht über die<br />

Pfarrkanzlei hinterlassen oder mir unter<br />

alexandra.steiger@sbg.at schreiben. Auf viele<br />

Ideen von Ihnen freue ich mich. Das dann<br />

aktuelle Veranstaltungsprogramm des KBW-<br />

<strong>Mattsee</strong> finden Sie zur rechten Zeit im<br />

kommenden <strong>Pfarrbrief</strong> und der Bürgerinfo. So<br />

wünsche ich Ihnen allen einen erholsamen<br />

<strong>Sommer</strong> und eine bildungsreiche zweite<br />

Jahreshälfte.<br />

Alexandra Steiger-Gutfertinger


Seite 7 ______________________________ _______________________ <strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong><br />

Unsere Firmlinge in ihren Gruppen ...<br />

zeigen sich hier nochmals mit Namen und in ihren Gruppen. Ihr großer Tag war am Abend des 29.<br />

Mai. Mit dem Firmspender Abt Johannes Perkmann von Michaelbeuern haben sich die Firmlinge<br />

schon in der Vorbereitungszeit getroffen und er hat sie ganz persönlich angesprochen.<br />

Die Firmgruppe mit<br />

Marlene Kraihammer,<br />

Lara Krombholz,<br />

Belinda Strasser,<br />

Sabrina Neubauer,<br />

Petra Kriechhammer,<br />

Franziska Schwaiger<br />

Die Firmgruppe mit<br />

David Ibertsberger,<br />

Robert Kittl,<br />

Armin Kronbichler und<br />

Samuel Wimmer<br />

Die Firmgruppe (von links)<br />

mit<br />

Nico Schwaiger,<br />

Jakob Tscherteu,<br />

Tobias Graml<br />

Julia Gappmaier,<br />

Lisa Racz und<br />

Lukas Baier


<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong> ______________________________ ________________________________Seite 8<br />

Die Firmgruppe mit (von links)<br />

Dominik Brandhuber,<br />

Stefan Haidinger,Bernhard Gruber,<br />

Robert Haidinger und Manuel Riedl<br />

(vorne).<br />

Wir Eltern, PatInnen und Firmlinge<br />

möchten uns bei allen, die das Fest<br />

der Hl.Firmung mitgestaltet und<br />

verschönert haben, ganz herzlich<br />

bedanken. Ganz besonderer Dank<br />

gilt Irene Keplinger, Josef Scharnagl, Johannes Lettner und Pfarrer Franz Lusak für die<br />

gewissenhafte und engagierte Vorbereitung<br />

auf dem Weg zur Firmung und Rosemarie<br />

Sattlecker mit ihrem Chor, der die Feier<br />

sehr verschönert hat. Möge die Kraft des<br />

Hl.Geistes auch auf sie wirken und weite<br />

Kreise ziehen. DANKE! Karin Schwaiger<br />

im Namen der Firmlinge, Eltern und PatInnen<br />

Die Firmgruppe mit Zita Pötzelsberger,<br />

Lucy Plaichinger, Pauline Strobl und<br />

Susanne Steiner<br />

Die Firmgruppe mit<br />

Alexander Lindner,<br />

Thomas Neuhofer,<br />

Selina Mühlböck,<br />

Isabella Feichtinger,<br />

Alexander Schober und<br />

Stefan Greger (vorne)


Seite 9 _______________________________ __________________________<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong><br />

Wallfahrt des Sozialkreises nach Strobl<br />

Das Ziel unserer diesjährigen<br />

Senioren-Wallfahrt<br />

war Strobl am Wolfgangsee,<br />

der ehemalige Wirkungsort<br />

unseres Pfarrers<br />

Franz Lusak. Es hat uns<br />

besonders gefreut, dass<br />

wieder 47 WallfahrerInnen<br />

der Einladung gefolgt sind.<br />

Das Team des Sozialkreises<br />

aus Strobl hat uns<br />

im Pfarrheim herzlich empfangen<br />

und zu einem kleinen<br />

Umtrunk eingeladen.<br />

Anschließend feierten wir mit unserem Pfarrer<br />

eine besinnliche Andacht und erhielten eine<br />

Kirchenführung.<br />

Der Blumenschmuck unserer <strong>Stift</strong>skirche ...<br />

ist ein wesentliches Element für die Gestaltung<br />

des Kirchenraumes und der Liturgie. Manuela<br />

Brandhuber und Elisabeth Hofbauer haben dies<br />

mit viel Engagement übernommen. Sie bitten<br />

nun um Blumenspenden (wer einen Garten<br />

hat) oder als Geldspende zum Kauf von<br />

Blumen. Die Pfarre dankt allen herzlich, die<br />

dazu beitragen möchten. Für Blumenspenden<br />

bitten wir, sich mit Manuela Brandhuber<br />

(Tel 7314) oder Elisabeth Hofbauer (Tel 7485)<br />

in Verbindung zu setzen.<br />

Natürlich durfte auch eine<br />

Einkehr beim benachbarten<br />

Kirchenwirt nicht<br />

fehlen.<br />

Wir haben jetzt <strong>Sommer</strong>pause!<br />

Der nächste Seniorennachmittag<br />

ist wieder<br />

im Oktober! Den genauen<br />

Termin geben wir dann auf<br />

Plakaten und im Liturgieblatt<br />

bekannt.<br />

Es grüßt Euch alle Monika Brugger mit dem<br />

Team des Sozialkreises der Pfarre


<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong> _________________________ ______________________________Seite 10<br />

... und die Wallfahrt nach St.Wolfgang ...<br />

Es war ein banges Hoffen bis zum Schluss:<br />

Werden wir die nötige Teilnehmerzahl erreichen,<br />

damit auch heuer die traditionelle Wallfahrt<br />

nach St.Wolfgang stattfinden kann? Bei<br />

überraschend wenig Regen waren dann doch<br />

32 Personen als <strong>Mattsee</strong>r PilgerInnen unterwegs<br />

<strong>–</strong> großteils zu Fuß über den Falkenstein!<br />

Nach der Pilgermesse am Wallfahrtsort kehrten<br />

Nepomuk-Statue bei der<br />

Johannesbrücke neu restauriert<br />

����<br />

wir zu einem gemütlichen<br />

Mittagessen beim „Grünen<br />

Baum“ in Mondsee ein.<br />

Hernach trafen sich alle<br />

TeilnehmerInnen noch zu<br />

einer kurzen Marienandacht<br />

am „Hilfberg“ bei<br />

Mondsee. Möge das<br />

Erinnerungsfoto die vielen<br />

schönen Eindrücke in uns<br />

lebendig halten!<br />

Pfarrer Franz Lusak<br />

Auf Grund des schlechten Zustandes wurde<br />

kürzlich bei der Johannesbrücke die Statue des<br />

Hl. Johannes Nepomuk restauriert. Die Figur<br />

des Heiligen in traditioneller Tracht mit Kruzifix<br />

und Märtyrerpalme strahlt wieder in prächtigen<br />

Farben und lädt zum kurzen Verweilen und<br />

Betrachten ein. Das Land Salzburg hat als<br />

Eigentümer von Kapelle und Statue die Kosten<br />

der Restaurierung übernommen. Ein herzlicher<br />

Dank ergeht an Dr.Christian Haller, Denkmalamt<br />

für die rasche und unkomplizierte<br />

Erledigung. Besonderer Dank gilt auch der<br />

Familie Erika und Johann Maislinger für die<br />

bereits langjährige Betreuung der Kapelle und<br />

den Blumenschmuck. Die Segnung der Statue<br />

erfolgt am Mittwoch, 30.6.<strong>2010</strong> um 18,45 Uhr<br />

vor dem Abendgottesdienst in der Zellhofkirche.<br />

Johann Hofbauer


Seite11 _______________________________ ___________________________<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong><br />

Aus dem Arbeitskreis Ehe & Familie ...<br />

Am Sonntag 21. März sind 12 Familien der Einladung zum Babybrunch gefolgt. Sie feierten mit<br />

dem Arbeitskreis die Erinnerung an die Taufe ihres Kindes im Jahr 2009. Die Firmgruppe mit Lucy<br />

Plaichinger, Zita Pötzelsberger, Susanne Steiner und Pauline Strobl haben bei der Vorbereitung<br />

und Bewirtung tatkräftig mitgeholfen. Es war zugleich ihre „Soziale Aktion“ im Rahmen der<br />

Firmvorbereitung.<br />

Am Samstag, 24. April feierten 20 <strong>Mattsee</strong>r Paare ihr Ehejubiläum zunächst mit einem festlichen<br />

Gottesdienst mit Pfarrer Franz Lusak und dem schwungvollen Diabellichor. Dabei erneuerte jedes<br />

Paar sein Eheversprechen. Gemeinsam ließen wir, bewirtet vom Team Ehe & Familie, den Abend<br />

im Weinkeller des <strong>Stift</strong>es gemütlich und fröhlich ausklingen.<br />

Ein Angebot und Einladung für Ehepaare, die sich ein gemeinsames Wochenende gönnen möchten,<br />

um ihre Beziehung zu vertiefen oder ein neues, intensiveres Miteinander entdecken wollen,<br />

finden Sie vom 19.-21.11.<strong>2010</strong> im Seminarhotel Prielbauer, Tiefgraben, Mondsee.<br />

Genaueres siehe nächste Seite !


<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong>___________________________ ________________________________Seite 12<br />

„ Entdecke die Liebe neu“ - Ein Wochenende für die Beziehung<br />

„Seit dem Wochenende gehen wir behutsamer<br />

und aufmerksamer miteinander um ...“ „Wir<br />

haben uns wieder als Liebespaar entdeckt ...“<br />

„Seit dem Wochenende leben wir unsere<br />

Beziehung bewusster. Unsere Kommunikation<br />

ist liebevoller geworden und wir haben gelernt,<br />

mit Konflikten besser umzugehen ...“ solche<br />

oder ähnliche Aussagen hört man immer<br />

wieder von Paaren die an einem Marriage<br />

Encounter-Wochenende teilgenommen haben.<br />

Marriage Encounter <strong>–</strong> auf deutsch: „Begegnung<br />

in der Ehe“ - ist eine weltweit tätige Bewegung<br />

innerhalb der katholischen Kirche. Sie bietet<br />

Wochenende für Paare an, die ihre Beziehung<br />

vertiefen oder ein neues, intensiveres Miteinander<br />

entdecken wollen.<br />

Paare, die das Wochenende bereits gemeinsam<br />

erlebt haben, sowie ein Priester, geben aus<br />

der eigenen Lebenssituation heraus Anregungen<br />

für Gespräche mit dem eigenen Partner. Es<br />

gibt keinen Gruppenaustausch, die Privat-<br />

sphäre bleibt somit vollständig gewahrt. Zum<br />

Wochenende sind auch Priester und Ordenschristen<br />

eingeladen, die die Beziehung zu ihrer<br />

Gemeinde vertiefen wollen.<br />

Das Wochenende ist keine Therapie für<br />

ernsthafte Beziehungskrisen. Es soll helfen, sich<br />

selbst und den Partner wieder neu zu entdecken<br />

und die Beziehung in den Vordergrund<br />

zustellen.<br />

Eingeladen sind Paare, die in einer für sie<br />

verbindlichen Beziehung leben <strong>–</strong> ob mit oder<br />

ohne Trauschein <strong>–</strong> unabhängig von Alter und<br />

Konfession.<br />

Nächster Termin: 19.-21.November <strong>2010</strong> im<br />

Seminarhotel Prielbauer, Tiefgraben, Mondsee.<br />

Information bei Veronika und Thomas Posch,<br />

Tel. 06235/ 6002<br />

E-Mail: veronika.posch@sbg.at<br />

Im Internet: www.marriage-encounter.at<br />

Vom Diabelli-Chor ... Liebe <strong>Mattsee</strong>rinnen und <strong>Mattsee</strong>r!<br />

Der Diabellichor gestaltet die Liturgie der<br />

Hochfeste (z.B.Weihnachten, Ostern, Pfingsten<br />

...) jedes Jahr mit besonderen Gesängen, angefangen<br />

mit Werken von Bach, Händel, Mozart,<br />

Schubert, Schütz und vielen mehr, sowie auch<br />

immer häufiger mit Gospels und Neuen Geistlichen<br />

Liedern, die auch unter der Bezeichnung<br />

„Rhythmische Lieder“ bekannt sind.<br />

Um diese frische Musik in der Kirche weiterhin<br />

gut zu gestalten, hat der Diabelli-Chor bereits<br />

für das diesjährige Osterfest ein Stage Piano<br />

(Keybord) angeschafft. Es hat beim Festgottesdienst<br />

am Ostersonntag, 10 Uhr und beim Ehejubiläumsgottesdienst<br />

mitgewirkt. Der Zuspruch<br />

der Mitfeiernden bestätigt uns in<br />

unserem Engagement.<br />

Wir möchten uns gleichzeitig auch ganz<br />

herzlich bei der <strong>Stift</strong>spfarre, der Marktgemeinde<br />

und den <strong>Mattsee</strong>r Unternehmern,<br />

die nachfolgend angeführt sind, bedanken. Sie<br />

haben uns diese Investition erst ermöglicht:<br />

Raiffeisenkasse Obertrum-<strong>Mattsee</strong>, Schöchl<br />

Yachtbau, Auto Strasser <strong>Mattsee</strong>, Salzburger<br />

Sparkasse <strong>Mattsee</strong>, Diabelli-Verein, Tassilo-<br />

Apotheke, Ing.Josef Lindner, Stefanie Elhaf,<br />

Max Lampelmaier, Kremo-Schmuck+Uhren,<br />

Optik Wieland.<br />

Die Chorproben<br />

sind jeden<br />

Dienstag um<br />

20 Uhr im<br />

Pfarrheim<br />

St.Michael.<br />

Neue<br />

MitsängerInnen<br />

sind in unserer<br />

Chorgemeinschaft<br />

herzlich<br />

willkommen!!!


Seite 13 ______________________________ __________________________<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong><br />

Basis-Info Christentum ...<br />

Die Veranstaltungsreihe des KBW „Basisinfo<br />

Christentum“ befasst sich mit den zentralen<br />

Inhalten unseres Glaubens und versucht in sehr<br />

komprimierter, verständlicher Form darzustellen,<br />

was christlicher Glaube bedeutet. Der erste<br />

Teil <strong>–</strong> Grundlagen <strong>–</strong> hat im April stattgefunden.<br />

Weitere Module folgen.<br />

Auf dieser Seite nun einige Gedankensplitter<br />

aus dem ersten Modul: Die Frage nach Gott <strong>–</strong><br />

Wie das Christentum von Gott spricht und<br />

wofür der Name Gottes steht.<br />

... „Glauben heißt: die Unbegreiflichkeit Gottes<br />

ein Leben lang aushalten.“ (Karl Rahner)<br />

... „ Wenn wir eine kleine Blume ganz und gar,<br />

so wie es in seinem Wesen ist, erkennen<br />

könnten, so hätten wir damit die ganze Welt<br />

erkannt.“ (Meister Eckhart)<br />

... Gibt es Gott? Die Naturwissenschaften<br />

können die Existenz Gottes weder beweisen<br />

noch ausschließen. Einen zwingenden Gottesbeweis<br />

gibt es nicht, und es gibt keinen zwingenden<br />

Beweis, dass es Gott nicht gibt.<br />

... Die Frage nach dem<br />

Urgrund allen Seins liegt<br />

außerhalb der wissenschaftlichen<br />

Denkmöglichkeiten.<br />

... „Nicht wie die Evolution<br />

sich abspielt, ist das Geheimnis,<br />

sondern dass sie sich<br />

abspielt. Wir beginnen zu<br />

durchschauen, wie sie abläuft.<br />

Unsere Wissenschaft muss<br />

sich jedoch als unzureichend<br />

bekennen, wenn wir danach<br />

fragen, warum diese Entwicklung<br />

und ihre Ordnung überhaupt existiert.“<br />

(Hoimar von Ditfurth)<br />

... Die Frage nach Gott verlangt eine<br />

existentielle Entscheidung. So gibt es auch<br />

unter den NaturwissenschaftlerInnen (Biolog-<br />

Innen, PhysikerInnen, KosmologInnen) solche,<br />

die die Frage nach Gott unbeantwortet lassen<br />

oder vehement verneinen und es gibt solche,<br />

die <strong>–</strong> mit all dem, was sie erforscht haben <strong>–</strong> an<br />

Gott, den Urgrund und das letzte Ziel von<br />

allem, glauben.<br />

... Wie von Gott sprechen, von dem wir eigentlich<br />

nicht sprechen können? In der Bibel erzählen<br />

Menschen von dem, was ihnen wichtig ist,<br />

von ihrem Leben und ihren Erfahrungen. Darin<br />

erleben sie Gottes Nähe und Kraft. Als<br />

einzelner Mensch und vor allem als Volk machen<br />

sie die Erfahrung der Befreiung aus<br />

Abhängigkeiten und aus Not und bringen ihren<br />

Glauben so zum Ausdruck: Gott will das Leben<br />

der Menschen, aller Menschen, will, dass es<br />

ihnen gut geht, dass sie in Frieden miteinander<br />

leben; auf Gott ist Verlass, auch in der Brüchigkeit<br />

des Lebens, Gott ist bei den Menschen<br />

(der Name Jahwe <strong>–</strong> Ich bin da für euch, ich<br />

werde bei euch sein).<br />

... Das Gottesbild in der Bibel ist nicht vom<br />

Himmel gefallen. In einem langen Prozess<br />

bildet sich der Glaube heraus: Gott ist Liebe.<br />

Gott ist entgegenkommende, bedingungslose<br />

Liebe.<br />

... Einerseits gibt es in<br />

der Bibel viele Bilder, die<br />

auf Gott hinweisen (wie<br />

ein guter Vater, wie eine<br />

gute Mutter), es gibt den<br />

großen Gedanken, der<br />

Mensch ist Abbild Gottes<br />

(!), andererseits weiß<br />

die Bibel: alles, was wir<br />

von Gott denken und sagen,<br />

ist zu kurz und zu<br />

klein (darum das Nicht-<br />

Aussprechen des Namens<br />

Gottes oder das<br />

Gebot, sich kein Bild von Gott zu machen).<br />

... Jede Art von Unterdrückung und<br />

ausbeuterischer Herrschaft lassen sich nicht<br />

vom biblischen Gott legitimieren. Hier ist in der<br />

Geschichte des Christentums vieles falsch<br />

gelaufen und oft wurde und wird die ursprüngliche<br />

Botschaft verraten.<br />

Mag.Maria Liem


<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong> __________________________ ______________________________Seite 14<br />

Aus unserer Bibliothek ...<br />

Das Büchereiteam wünscht allen LeserInnen<br />

schöne, erholsame Ferien und viel Zeit zum<br />

Lesen <strong>–</strong> wir haben eine große Auswahl an verschiedenen<br />

Reiseführern, Romanen und vielen<br />

Sachbüchern für eine schöne Urlaubszeit mit<br />

„Abenteuer im Kopf“ - kommt und schaut rein!<br />

..........<br />

Am 1.Juli beginnt<br />

wieder unser<br />

<strong>Sommer</strong>gwinnspiel<br />

„Ferienlesepass“.<br />

Holt euch euren<br />

eigenen Lesepass<br />

und gebt diesen<br />

bis 31.August in<br />

der Bücherei ab <strong>–</strong><br />

es warten schöne<br />

Preise auf euch!<br />

Am Donnerstag, 29.Juli findet von 19,30 <strong>–</strong><br />

22,00 Uhr im Bajuwarengehöft, gemeinsam mit<br />

dem Verein „Menschenwerk“ die Veranstaltung„Gruselgeschichten<br />

am Lagerfeuer“ mit<br />

köstlicher Verpflegung statt. Kinder von 8 <strong>–</strong> 11<br />

Jahren sind herzlich eingeladen ( Anmeldung<br />

beim Gemeindeamt).<br />

..........<br />

Bei Schönwetter ist unser Bücherflohmarkt am<br />

Strandbad jederzeit für euch geöffnet.<br />

..........<br />

Vorschau: Unser nächster Literaturtreff findet<br />

am 8. Oktober um 19,00 Uhr in der Bibliothek<br />

statt <strong>–</strong> nähere Infos beim Büchereiteam, das<br />

sich diesmal im Foto zeigt, das bei der Feier<br />

des 60.Geburtstages von Margit Höpflinger<br />

gemacht wurde.<br />

Herzliche Gratulation und Dank!!!<br />

Auf dem Bild von links: Johanna Felber, Karin<br />

Schwaiger, Paula Binder jun. Elisabeth<br />

Nußbaumer, Paula Binder sen., Margit<br />

Höpflinger, Sabine Schwaiger. Zum Team<br />

gehören auch Dorli Seyss-Inquart und Elisabeth<br />

Kaufmann.<br />

Viele Lesegrüße aus der Bücherei!


Seite 15 _________________________ ___________________________<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong><br />

Ich bin Gott dankbar, weil ...<br />

Familiengottesdienst am Sonntagmorgen, es<br />

quirlte ein bisschen in unserer Kirche umher,<br />

der Geräuschpegel war ein wenig höher<br />

als sonst an Sonntagen, es war alles irgendwie<br />

sehr lebendig. Schön so!Das Thema des<br />

Gottesdienstes war „Dankbarkeit“. Und am<br />

Beginn des Gottesdienstes ging der Gemeindereferent,<br />

der den Gottesdienst<br />

vorbereitet hatte, mit dem Mikro zu<br />

den Kindern in den ersten Bankreihen<br />

und fragte sie, wofür sie<br />

denn dankbar wären. Es kamen die<br />

schönsten Antworten <strong>–</strong> von „Familie“<br />

über „Opa und Oma“ (die anscheinend<br />

als eigene Institution<br />

angesehen wurden!) bis hin zu<br />

Nintendo und MP4-Playern und<br />

Handys.<br />

Der Gemeindereferent spitzte seine<br />

Frage noch einmal zu: „Wofür seid ihr denn<br />

Gott dankbar?“ - kurze Stille, dann meldete<br />

sich ein Junge in der ersten Reihe und sagte<br />

laut und vernehmlich ins Mikro: „Dass er<br />

mich erfunden hat!“<br />

Irgendwie <strong>–</strong> ein Schmunzeln ging durch die<br />

Reihen <strong>–</strong> und zugleich war das ein Moment,<br />

in dem der Atem stockte. Da sagt ein Zehnjähriger<br />

doch tatsächlich: „Ich bin Gott<br />

dankbar dafür, dass er mich erfunden hat!“<br />

Gott hat mich erfunden. Kann man<br />

es besser und schöner sagen?<br />

Natürlich, es gibt schöne lyrische<br />

Aussagen über genau diese Tatsache:<br />

„Gott hat geträumt von dir!“<br />

oder „Jeder Mensch ist ein Gedanke<br />

Gottes!“ - alle ganz nett. Aber stattdessen:<br />

„Gott hat mich erfunden!“<br />

Ich bin eine Erfindung Gottes.<br />

Das heißt eigentlich, Gott hat sich<br />

Gedanken gemacht über mich. Er<br />

hat sich was einfallen lassen. Er hat<br />

sich mich einfallen lassen. Und dieser<br />

Einfall war es ihm wert genug, in die Tat<br />

umgesetzt zu werden.<br />

Politischer Konsum - Chance oder Märchenstunde ?<br />

Unter diesem Titel findet<br />

am Dienstag, 29. Juni <strong>2010</strong>,<br />

19,30 Uhr im<br />

Bajuwarengehöft <strong>Mattsee</strong><br />

eine Diskussion statt.<br />

In einschlägiger Literatur wird den KonsumentInnen<br />

vergewissert, dass ihre Entscheidung<br />

im Supermarktregal politische Bedeutung<br />

hat. Je mehr Menschen Bio, Fair und Sozial<br />

verträglich wählen, desto besser wird die Welt<br />

( und unser Gewissen)!<br />

Doch was bringt das wirklich? Genügt es,<br />

nachhaltig einzukaufen um tatsächlich eine<br />

Systemänderung herbei zu führen ??<br />

Sollen wir die Bio-Lebensmittel im Billig-<br />

Diskonter kaufen oder sollen wir auf der<br />

Einkaufstour zu sechs verschiedenen Biohöfen<br />

und Biomärkten 50 Kilometer Autofahrten pro<br />

Woche in Kauf nehmen? Was muss auf der<br />

Ebene der politischen Verantwortung zugunsten<br />

einer Zukunft mit Zukunft geschehen?<br />

Es diskutieren:<br />

Mag.Nicole Berkmann,<br />

Unternehmenssprecherin SPAR, Mitglied im<br />

CSR-Board der SPAR<br />

Mag. Gabriele Treschnitzer,<br />

Theologin, Vorsitzende der Kath.Frauenbewegung<br />

Salzburg,<br />

Mag. Hans Holzinger,<br />

Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen<br />

Salzburg, SOL Salzburg, Mitherausgeber der<br />

Zeitschrift „Pro-Zukunft“.<br />

Moderation: Hermann Signitzer, SOL Flachgau<br />

VeranstalterInnen sind:<br />

SOL Flachgau, Kath.Frauenbewegung,<br />

Umweltrefrat der Erzdiözese,<br />

JBZ, Bio Austria Salzburg


<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong> .......................................................................................................................................................................... Seite 16<br />

FEHLERSUCHBILD: Kannst du die Fehler entdecken?


Seite 17 ______________________________ _________________________<strong>Sommer</strong> <strong>2010</strong><br />

Veranstaltungen und Termine von 20. Juni bis 18.Oktober <strong>2010</strong><br />

SO 20.06 10.00 <strong>Stift</strong>skirche 50jähr. Priesterjubiläum von Kan. Josef Messner<br />

SO 20.06. 11.00 Buchberg-Grillplatz Messe z. Familienwandertag<br />

SO 27.06. 9.30 <strong>Stift</strong>skirche Festgottesdienst mit Enthüllung des Tassilodenkmales<br />

und Pfarrfest auf dem <strong>Stift</strong>splatz<br />

MO 28.06. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Meditationsabend<br />

MI 30.06. 18.45 Überfuhr Segnung d. renovierten Nepomuk-Statue, Prozession zur<br />

Zellhofkirche <strong>–</strong> anschl. Gottesdienst<br />

DO 01.07. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Diabelli <strong>Sommer</strong> Konzert , Der Zauber der Violine<br />

SA 03.07.<br />

14.08.<br />

19.15 <strong>Stift</strong>skirche Ökumenische Wortgottesdienste<br />

SO 04.07. 10.00 <strong>Stift</strong>skirche Diabellimesse und Besuch des Vitez-Orden aus Ungarn<br />

SO 04.07. 08.00+10.00 Vorhalle-<strong>Stift</strong>skirche EZA-Verkauf nach den Gottesdiensten<br />

DO 08.07. 09.00 <strong>Stift</strong>skirche Dankgottesdienst zum Schulschluss 4. HS<br />

DO 08.07. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Diabelli <strong>Sommer</strong> Konzert: Cyrano de Bergerac<br />

FR 09.07. 8.00<br />

9.00<br />

Volksschule<br />

<strong>Stift</strong>skirche<br />

Dankgottesdienst zum Schulschluss VS in Volksschule<br />

Dankgottesdienst zum Schulschluss 1.-3. HS<br />

SA 10.07. 19.15 <strong>Stift</strong>skirche Vorabendmesse zum Partnersonntag mit Sr. Monika Schoner<br />

MC auf dem Kongo<br />

SO 11.07. 8.00 +10.00 <strong>Stift</strong>skirche Festgottesdienst mit Yemo, Partnersonntag mit Sr. Monika<br />

Schoner<br />

MO 12.07. 19.00 Haus Weyerbucht Bibelgespräch, Weitere am 9.8., 13. 9. und 11.10.<br />

FR 16.07. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Diabelli <strong>Sommer</strong>, Konzert: Das klassische Orchester<br />

SO 18.07. 10.00 <strong>Stift</strong>skirche Fischerjahrtag<br />

SO 25.07. 10.00 Schlossberg Eröffnung des Kaiserdenkmales auf dem Schlossberg<br />

MO 26.07 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Meditation<br />

FR 30.07. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Diabelli <strong>Sommer</strong>, Konzert zum 150. Geburtstag v. Gustav<br />

Mahler<br />

SO 01.08. 08.00+10.00 Vorhalle-<strong>Stift</strong>skirche EZA-Verkauf nach den Gottesdiensten<br />

SO 13.08. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Diabelli-<strong>Sommer</strong>, Konzert: Mozart u. Schubert, Prof.Hink<br />

SO 15.08. 8.00 + 10.00 <strong>Stift</strong>skirche Festgottesdienste, um 10.00 Uhr mit Blumen- u. Kräuterweihe<br />

MO 30.08. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Meditation<br />

SO 05.09. 08.00+10.00 Vorhalle-<strong>Stift</strong>skirche EZA-Verkauf nach den Gottesdiensten<br />

FR 10.09. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Festliches Finale des <strong>Mattsee</strong>r- Diabelli-<strong>Sommer</strong>s<br />

SO 12.09. 8.00 <strong>Stift</strong>skirche Gottesdienst zur JHV des Kameradschaftsbundes<br />

MO 13.09. 8.00 + 9.00 <strong>Stift</strong>skirche Eröffnunggottesdienste der VS und HS<br />

DO 16.09. 18.00 <strong>Stift</strong>skirche Gottesdienst zum Michaelikapitel<br />

SO 19.09. 09.00 <strong>Stift</strong>skirche Erntedankfest der Pfarrgemeinde<br />

MO 27.09. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Meditation<br />

SO 03.10. 08.00+10.00 Vorhalle-<strong>Stift</strong>skirche EZA-Verkauf nach den Gottesdiensten<br />

DO 07.10. 14.30 Haus Weyerbucht Seniorennachmittag mit Musik und Tanz<br />

Das <strong>Stift</strong>smuseum ist jeden Samstag von 17,00 <strong>–</strong> 19,00 Uhr geöffnet.<br />

Wenn eine Führungen erwünscht wird, bitten wir um Anmeldung unter Tel. 0676-8746 6788

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