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Sonntag, 09.03.08 (Oberliga Hessen)FSC Lohfelden – SG Eintracht Frankfurt U23 (0:1)Nordhessenstadion, Lohfelden – 250 Zuschauer (20 Frankfurter)Wurde im letzten SAW noch die Auswärtsschwäche der Eintracht beklagt, so belehrte uns das Team letztenSamstag sogleich eines besseren und bewies erneut, dass es nur eine Konstante gibt in Frankfurt: DieUnberechenbarkeit. Der KSC, welcher sich als Aufsteiger überraschend hoch in der Tabelle angesiedelt hatte,wurde auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und es gab es einen recht ungefährdeten 1:0 Sieg, der auchnoch höher hätte ausfallen können, hätte Köhler bei einer seiner ’’100%igen’’ etwas mehr (Berliner)Kaltschnäuzigkeit bewiesen. Wir als Fanszene können auch durchaus Stolz auf unser Auftreten in Karlsruhesein, legte man doch einen sehr geschlossenen Auftritt hin und ließ sich auch nicht von den völlig überzogenenSicherheitsmaßnahmen abschrecken.Heute gilt es erst mal die Gäste aus Cottbus mit 0 Punkten heimzuschicken, um dem mittlerweile nicht mehrganz so heimlichen Ziel ’’UI-Cup’’ etwas näher zu kommen. Diese Saison ist übrigens auch die letzte in der dieMöglichkeit besteht in diesen wunderbaren Wettbewerb einzuziehen, der Auswärtsspiele in Moldawien oderWeißrussland und somit unvergessliche Fahrten ermöglichen könnte, da er schlichtweg abgeschafft wird. Also,gebt euren Teil dazu, dass unsere Nordwestkurve der Mannschaft auch den letzten Funken Kampfgeistentlocken kann! FORZA SGE!Samstag, 08.03.08 (1. Bundesliga)SG Eintracht Frankfurt – VFL Bochum (1:1)Waldstadion, Frankfurt – 46.700 Zuschauer (1.000 Gäste)Ein Heimspiel der entspannteren Sorte stand an, und so konzentrierte man sich darauf, den Anfahrtsweg fürsSpiel in Karlsruhe publik zu machen, es wurde also der ’’hochkriminelle’’ Flyer von dubiosen Subjekten inUmlauf gebracht.Zwischendurch konnte man mal wieder beobachten, was für Leute sich den neuen UF-Schal zulegen wollten,manchmal fragt man sich echt, aus welchen Löchern der ein oder andere gekrochen kommt. Auch wenndarüber schon viele Worte verloren wurden, schadet es sicher nicht, noch mal klarzustellen, dass ihr keinesfallsein supercooler Typ seid, nur weil ihr euch – woher auch immer – die halbe Kollektion zusammengekauft habt,wirklich stolz auf die Kleidung kann immer nur der sein, der auch etwas für die Gruppe und ihren Ruf tut!Zu diesem Punkt – dass die Kleidung von Ultras Frankfurt mit Respekt, Stolz und Ehre getragen wird, wozuauch ein angemessenes Auftreten gehört – möchten wir zurückkehren, und genau deshalb gibt es für dieobigen Kandidaten eben keine Sachen zu kaufen. Seid aktiv, leistet etwas, und der Rest wird sich von selbstergeben!Nach diesem kleinen Exkurs zurück zum Geschehen im Stadion, wo eigentlich auch alles so war, wie man esbeim Anblick der Spielpaarung erwarten kann. Ein äußerst mäßig aufgelegter Gästeblock und eineHeimstimmung, zu der man auch nichts mehr schreiben braucht - kramt bitte eure alten SAW aus dieser Saisonheraus und lest jeweils den Textabschnitt über die Stimmung bei Heimspielen... Positiv anzumerken bliebe dalediglich, dass doch merklich mehr Leute versuchten, den ein oder anderen scheinbar Stummen aus seinerLethargie zu reißen.Das Spiel war auch kein Reißer, immerhin schien es Mitte der 2.Halbzeit nach Plan zu laufen, bis ein äußerstseltsam durchgeführter Freistoß den Bochumern einen Punkt schenkte. Als das Publikum realisiert hatte, dassdas Tor tatsächlich zählt, konnte man den Schiedsrichter zwar scheinbar so verunsichern, dass er in derFolgezeit doch wirklich eher für die Eintracht pfiff, Zählbares sprang dabei aber nun auch nicht mehr raus.Zu den eher seltsamen Vorgängen rund ums Spiel zählte dann, dass wohl ein Häuflein Bochumer auf überausseltsame Ideen kam und dafür auch prompt die passende Quittung ausgestellt bekam.Es ist Sonntag, der Tag nach dem unglücklichen 1:1 der Profis gegen Bochum, und 10 wackere Ultras trafensich am HBF, um der U23 nach Lohfelden, einem vor den Toren Kassels gelegen Nest, zu folgen. In Marburgschließlich stieg die Anzahl auf 15, dank Nachzügler und Umlandfans (hehe) waren es letztlich 18 Ultras, diesich auf den Stufen des wirklich netten Nordhessen-Stadions einfanden. Die einen trieb die Langeweile, dieanderen das Interesse an der U23, wieder andere die Aussicht auf einen neuen Ground und manche auchsicherlich die Mischung aus all diesem. Natürlich war an Support nicht zu denken, so gab man sich ganz demSpiel hin und analysierte fachkundig die Spielzüge. Was man zu sehen bekam, war grausam. Besonders dieerste Halbzeit war absolute Anti-Werbung für den ansonsten so schönen Fußballsport. Highlight hierbei derElfmeter, den einer der Unsrigen auf die nahe gelegene Autobahn pfefferte (kein Scherz!). Nach demPausentee wurde es etwas angenehmer, letztlich gelang unserer U23 der umjubelte Siegtreffer.Die Mannschaft bedankte sich hinterher geschlossen bei uns, was auch nicht unbedingt zu erwarten war. Dasich nun der auch bis Frankfurt fahrende Zugfahrerhaufen dezimieren sollte, fragte man mal ganz dezent beiArmin Kraaz an, ob nicht die Möglichkeit bestünde, im Mannschaftsbus mitzufahren. Alex Schur gab sein OK,10 Leute hätten mitfahren können. Da die Abfahrt aber erst eine Stunde nach Abpfiff erfolgen sollte, fuhr mandann doch per ÖPNV aus Nordhessen zurück in die Mainmetropole.Freitag, 14.03.08 (Oberliga Baden-Württemberg)SV Waldhof Mannheim – SV Bahlingen (3:0)Carl-Benz-Stadion, Mannheim – 2.500 Zuschauer (keine Gäste)Zum Auftakt des erlebnisreichen Wochenendes galt es, dem Waldhof mal einen Besuch abzustatten. Scheinbarhat sich die Lage dort sportlich zumindest stabilisiert, wenn auch ein wirklicher Aufstieg diese Saison ja leidernicht möglich ist. Durch den ungefährdeten 3:0-Heimsieg liegt man allerdings voll auf Kurs auf die „neue“ 4.Ligain der nächsten Saison, wo dann doch tatsächlich auch mal der ein oder andere Gegner in die Stadt käme.Am heutigen Tag schafften es genau 0 Gästeanhänger nach Mannheim, sich bei so einer Kulisse immer wiederzu motivieren, ist sicherlich schon schwer...Die Stimmung im Waldhof-Block dann ob der Umstände ganz passabel, wenn auch nicht wirklichabwechslungsreich.Schließlich fand man sich noch im Raum der Ultras Mannheim unter der Heimkurve ein, wo sich ein Teil deretwa 20 Frankfurter noch zum Verweilen entschloss um dann erst am nächsten Tag gemeinsam mit denWaldhöfern gen Karlsruhe zu reisen. Danke für die Gastfreundschaft nach Mannheim!Samstag, 15.03.08 (1. Bundesliga)Karlsruher SC – SG Eintracht Frankfurt (0:1)Wildparkstadion, Karlsruhe – 29.348 Zuschauer (5.000 Frankfurter)Ähnlich wie beim Hinspiel warf auch diese Begegnung schon ein langen Schatten voraus. SämtlicheSicherheitsorgane hatten mächtig Schiss vor dem Spiel, anders kann man die Maßnahmen, die eingeleitetwurden um für ’’Ordnung’’ am Spieltag zu sorgen, nicht erklären. Unser Flyer, der lediglich eine humorvolleAnspielung auf die Aussagen von KSC-Manager Dohmen seinsollte, wurde 1 Tag nach der Veröffentlichung auf unsererHomepage von der Polizei verboten, eine Anzeige wegen ’’Aufrufzur Gewalt’’ gab es für denjenigen, auf den die Seite angemeldetist noch obendrauf – jeglicher Kommentar dürfte sich erübrigen.Neben zahlreichen Ankündigungen, dass die Kontrollen besondersstreng sein würden gab es außerdem noch ein Aufenthaltsverbotfür das komplette Stadtgebiet in Karlsruhe, abgesehen vom WegBahnhof-Stadion und zurück, gültig für Mitglieder der ’’bösen’’Fangruppen aus Frankfurt und Mannheim. Einschüchtern konntendie werten Herrschaften jedoch kaum jemanden. Dass man als Fanvor allem auswärts keine Bewegungsfreiheit hat und schikaniertwird ist man sowieso gewöhnt und ich musste bei alle dem an eineWeisheit denken, die mir mein Vater auf den Weg gab als ich nochein kleiner Bub war: ’’Wer droht, hat Angst!’’Voller Vorfreude wurde also die Bahn bestiegen, die uns zunächstnach Mannheim bringen sollte, wo einige Mannheimer Freunde(vielen Dank für eure Unterstützung!) und der ein oder andere

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