Bis zur nächsten Ausgabe - Deutscher Alpenverein Sektion Dresden

alpenverein.dresden.de

Bis zur nächsten Ausgabe - Deutscher Alpenverein Sektion Dresden

MITTEILUNGEN

der Sektion Dresden des DAV e.V.

Heft Nr. 25

Dezember 2011


Nutzen Sie Ihre Vorteile als DAV-Mitglied

bei Globetrotter Ausrüstung.

DAV-GlobetrotterCard

Marcus Master

9234567

Kundennummer ORANGE

DAV-GlobetrotterCard

Marcus Master

9234567

Kundennummer SILBER

DAV-GlobetrotterCard

Marcus Master

9234567

Kundennummer GOLD

Die DAV-GlobetrotterCard: mehr Erlebnisse, mehr Know-how, mehr Vorteile.

Offizieller

Handelspartner

Weitere Extras der DAV-GlobetrotterCard:

• mindestens 5% ab dem ersten Einkauf sparen

• Ab 2012 regelmäßig spannende Events

• Persönliche Einladungen zu Outdoor-

Veranstaltungen

• 4-Seasons Kundenmagazin frei Haus

(Gold- und Silberkarte)

Übrigens: 1,5 % Ihrer Umsätze fließen zusätzlich

direkt von Globetrotter Ausrüstung in das

Bis zu

10 %

RABATT

in Form von

GlobePoints.

Jetzt gratis online

beantragen unter

www.globetrotter.de/dav

DAV-Klimaschutzprogramm. Globetrotter Mitarbeiter Rainer Jäpel in der Sächsischen Schweiz


MITTEILUNGEN der Sektion Dresden des DAV e.V.

Heft Nr. 25 / Dezember 2011

· Liebe Sektionsmitglieder, liebe Bergfreunde!

· Neues von unseren Hütten

- u. a. Umbaumaßnahmen in und an der Hochstubaihütte

· Aus dem Sektionsleben

- Kurzbericht von der Hauptversammlung des DAV in Heilbronn

- Bericht vom Arbeitseinsatz auf der Dresdner Hütte im Juli 2011

- In eigener Sache – aus der Geschäftsstelle

- Informationen zur Bibliothek

- Bergsteigen und Briefmarken

- Wanderabteilung „Die Wanderlatschen“

- Grüße von der Zufallhütte

- Wir trauern um den Verlust von verdienten Bergfreunden /

Zum Tod von Irmgard Uhlig

· Jubiläen

- Ludwig Gedicke 35 Jahre Hüttenwart der Dresdner Hütte

- Mitgliedschaft im DAV

· Touren und Ausbildung

· Termine? Termine!

- Einladung zur Mitgliederversammlung 2012

- Termine/Themen des Bergsteigerstammtisches 1. Halbjahr 2012

· Von unseren Bergfahrten

· Informationen der Geschäftsstelle

- Wichtige Adressen / Ansprechpartner der Sektion

- Literatur- und Materialausleihe

- Mitgliederverwaltung und -beiträge

- Neue Mitglieder in der Sektion

· Der Bücherwurm ... über neue Bergliteratur

· Tipps rund um den Bergsport

· Vordruck für Änderungsmeldung

· Adressenübersicht der sektionseigenen Hütten

Zusendung von Manuskripten bitte an die Geschäftsstelle mit Adressat Redaktion.

- 3 -

Inhalt

Impressum

Herausgeber: Sektion Dresden des DAV e.V., 1. Vorsitzender Claus Lippmann

Alnpeckstr. 44, 01239 Dresden

Redaktion: Matthias Zier; Post über Geschäftsstelle

Telefon 0351-87323460; E-Mail: Matthias.Zier@t-online.de

Gesamtherstellung und Umschlagfoto: Ell Print, Tharandt, www.ell-print.com

Bildnachweis: Verfasser d. Texte, wenn nicht gesondert genannt; Heiko Kunath,

Dr. Wolfgang Konrad, Wolfgang Boruttau, Matthias Zier

Das Titelfoto: (von Familie Witschel) zeigt eine Passage aus dem Eseltrekking (s. Bericht S. 32)

Die Beiträge geben die Meinung der Verfasser wieder. Nachdruck mit Quellenangabe.

Abschlussredaktion dieser Ausgabe: 11. Dezember 2011. Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 10. Juni 2012!

4

6

12

23

25

28

30

42

50

54

57

58


Vorwort

Liebe Sektionsmitglieder,

liebe Bergfreunde,

das Jahresende gibt immer wieder die

Möglichkeit, kurz innezuhalten und

zurückzuschauen, aber ein Blick nach

vorn darf auch dabei sein.

Die erfolgreiche Arbeit der Sektion im

vergangenen Jahr mache ich an der

Zahl der fertig ausgebildeten Fachübungsleiter

und Wanderleiter fest.

Insgesamt stehen jetzt 14 Sektionsmitglieder,

die sich erfolgreich der

Mühe einer harten Ausbildung nach

den Maßstäben des DAV in ihrer

Freizeit unterzogen haben, anderen

Bergfreunden als Anleiter und Begleiter

zur Verfügung. Hohe Anerkennung

für die Bereitschaft und den Abschluss

mit DAV-Zertifikat! Durch Euern Einsatz

werden sich die Sektionstouren

und Ausbildungsveranstaltungen qualitativ

weiter verbessern, die Sicherheit

für alle Teilnehmer kann sich

erhöhen. Das gilt nicht nur für die Unternehmungen

am Berg und Fels im

alpinen Bereich, das gilt auch für die

vermeintlich völlig unproblematische

Sonntagstour in Sachsen. Dafür liegt

die Verantwortung bei jedem einzelnen

Teilnehmer. Die Sektionsleitung

ihrerseits wird dafür Sorge tragen,

dass durch regelmäßige Anleitung,

Fortbildung und aktuelle Informationen

für die Fachübungsleiter und Wanderleiter

deren Wissensstand frisch

gehalten wird.

- 4 -

Weniger erfrischend in diesem Jahr

waren zum Teil endlose Debatten,

hinter denen weniger echte Themen

der Sektion standen als persönliche

Befindlichkeiten von Beteiligten.

Nichts gegen einen fachlichen Streit

- aber der muss ein Thema, ein Ziel

und ein Ende haben. Wir sollten begreifen,

dass unsere Gesellschaft

komplizierter geworden ist und einfache

Antworten kaum noch möglich

sind. Gelassenheit und Toleranz sind

gefragt, sonst befassen wir uns zu sehr

mit uns selbst, was eigentlich kein

Satzungsziel der Sektion ist...

Dennoch ein erfolgreiches Jahr, das

139. der Sektion! Ich verweise nur

noch mal auf den großen Anbau an die

Hochstubaihütte und den Abschluss

des Bestandvertrages für die nächsten

vierzig Jahre. Das nächste Jahr bringt

uns mindestens 2 Jubiläen: Eröffnung

der Dresdner Hütte (1887) sowie die

Eröffnung der Hochstubaihütte (1938).

Beide Termine waren vor 25 Jahren

- Anlass für eine Jubiläumsschrift

der Sektion. Wir wollen gern daran

anknüpfen und die letzten 25 Jahre

der Sektion, die reich an Ereignissen

waren, chronologisch festhalten. Wer

das Projekt mit Artikeln, Dokumenten

oder aktiver redaktioneller Arbeit

unterstützen will, kann sich gern in

der Geschäftsstelle melden.


Zunächst geht aber mein Dank an alle,

die in diesem Jahr unsere vielfältige

Arbeit in der Sektion unterstützt haben.

Ich wünsche uns allen gesegnete Weihnacht

und einen guten Start ins Neue

Jahr.

Berg Heil!

Claus Lippmann, 1. Vorsitzender

- 5 -


Neues von unseren Hütten

Neues von der Dresdner Hütte

Nach einer durchschnittlichen Sommersaison,

wir hatten 6.200 Nächtigungen,

geringfügig mehr als im Vorjahr,

startete am 24. Oktober die Wintersaison

bei herrlichem Herbstwetter und bescherte

uns die erwartet guten wirtschaftlichen

Ergebnisse.

In jeder Hinsicht hat sich der Zweibett-Zimmer-Zuschlag

bewährt. Die

Auslastung der Zwei- und Vierbettzimmer

ist dadurch deutlich besser

geworden.

Erkannt und bestätigt hat sich die Stagnation

im Sommertourismus, das haben

Tourismusverband, Gletscherbahn und

auch wir erkannt. Gemeinsam wollen

wir Wege finden, hier ein besseres

Angebot für die unterschiedlichsten

Zielgruppen zu entwickeln. Dabei gilt

es Naturschutz und Naturnutz in einen

angemessenen Einklang zu bringen,

Besucherströme der Gletscherbahn

und Bergwanderer so zu leiten, dass

alle Freude an der Natur und den

Bergen haben und ihrem Bergsport

nachgehen können. Die bekannten

Ruhegebiete und Schutzgebiete geben

uns dazu ausreichend Spielraum, den

gilt es zu nutzen. In einem Gebiet, wie

dem voll erschlossenen Stubaier Gletscher,

ist dieser Spagat nicht leicht zu

finden, es sei denn man stellt sich auf

den Standpunkt „was soll es, da ist

ohnehin schon alles...verbaut“.

Auf der Mitgliederversammlung 2012

am 5. Mai werden die unterschiedlichen

Projekte und Ideen dazu vorgestellt

werden.

- 6 -

Der Zollstützpunkt Fernau, in unmittelbarer

Nähe der Dresdner Hütte 1938

erbaut (vier Betten, 12 Lager, Aufenthaltsraum,

Toilette und Dusche), hat

einen neuen „Besitzer“.

Die Zollkoordinationsstelle West des

Österreichischen Finanzministeriums

hat den Stützpunkt im Oktober an

die Österreichische Bundesforst AG

(ÖBF) übergeben und die Forstbetriebe

Oberinntal in Hall sind jetzt

zuständig.

ÖBF beabsichtigt, den Stützpunkt

durch eine langfristige Verpachtung

zu marktüblichen Konditionen zu verwerten.

Die Sektion hat sich, offensichtlich

neben anderen, um die Pachtung

beworben. Eine Entscheidung

steht noch aus.

Wie stark die Sektion Dresden in ihrem

Arbeitsgebiet an ehrenamtlichen Mitarbeitern

Bedarf hat, zeigt sich nicht

nur in der Hüttenverwaltung, sondern

u.a. auch in der Wahrnehmung von

Aufgaben im aktiven Umweltschutz.

Nochmals die ausdrückliche Bitte um

Meldung von Interessenten für diese

wichtige Aufgabe.


Arbeitseinsatz Dresdner Hütte 2012.

Die Küche der Dresdner Hütte soll

und muss umgebaut und den behördlichen

Auflagen im Arbeitsschutz und

der Hygiene entsprechend angepasst

werden. Mit einem Kostenaufwand

von ca. 130 Tsd. Euro sind dazu Baumaßnahmen

erforderlich.

In einem Arbeitseinsatz Anfang Mai,

geplant ist 7. Mai bis 12. Mai, soll in

fünf Tagen die gesamte Küche (kalter

und warmer Bereich) ausgebaut,

der Fußboden aufgerissen und die im

Keller befindlichen Öllager und Fettabscheider

entfernt werden. Keine Arbeit

für Zauderer, sondern wieder einmal

ein Arbeitseinsatz, der es in sich

hat, der aber auch Mitstreiter aller Art

benötigt.

Übergabe eines Originals des Dresdner

Künstlers Konrad Henker, welches

im April 2010 auf der Hochstubaihütte

geschaffen wurde. Konrad Henker

schenkte dieses Werk anlässlich

seines Vortrages zum Stammtisch am

09.11.2011 der Sektion Dresden. Es

hat seit 22.11.2011 einen sehr schönen

Platz in der Kreutzkammstube der

Dresdner Hütte. Die Arbeit zeigt ein

Motiv der Hochstubaihütte im Winter

2010. Konrad Henker weilte zwischen

30.03. und 05.05.2010 auf der Hochstubaihütte.

Er lebte in dieser Zeit sowohl

im Winterraum der Hütte als auch

in einem selbsterbauten Iglu im Umfeld

- 7 -

Neues von unseren Hütten

Fachleute und Experten, Männer und

Frauen, Große und Kleine, Schnelle

und Langsame.

Der ganze Umbau ist nur durch

engagierte Mithilfe im Arbeitseinsatz

machbar.

Meldet Euch bitte beim Hüttenwart

oder in der Geschäftsstelle.

Ludwig Gedicke

Hüttenwart Dresdner Hütte und

2. Vorsitzender der Sektion

der Hütte. Seine Arbeiten schafft er in

der so genannten Kaltnadeltechnik und

sie zeigen hauptsächlich winterliche

Hochgebirgsmotive.


Neues von unseren Hütten

Neues von der Hochstubaihütte

Liebe Bergfreunde der Sektion Dresden,

ein turbulentes Jahr für unsere Hochstubaihütte

nähert sich seinem Ende.

Nachdem im Jahr 2010 die planerischen

Grundlagen geschaffen wurden,

schritten wir nunmehr zur Tat.

Die Ausschreibung war abgeschlossen

und somit stand einem planmäßigen

Baubeginn nichts mehr im Weg. allen klar, dies wird kein Spaziergang

und wir werden uns ganz schön anstren-

Nun „Nichts“ ist im Nachhinein übergen müssen, um dieses Ziel innerhalb

trieben, braucht man doch ziemlich

passables Wetter für ein Bauvorhaben

der nächsten Woche zu erreichen.

in 3175 m Höhe. Und genau das verha- Das war in der Theorie unsere Vorgelte

uns ganz gewaltig den Baubeginn. stellung - In der Praxis regnete es in

Wir schrieben den 10.06.2011, Axel v. Strömen, die Schneefallgrenze wurde

Clausbruch, Jürgen Rauber (Sektion mit 2500 m angegeben, die Wolken

Böblingen), Mike Kühnel, Horst Ked- hingen bei 1500 m und Hubschrauczinski,

Marko Hollasky, Michael Reberflüge waren für die nächsten 3-4

detzky, Rainer Peukert, Dieter Zim- Tage abgesagt. So besorgten wir uns

mermann, Reinhard Fritsch und Heiko am gleichen Vormittag für einige Tage

Kunath (alle Sektion DD) warteten Verpflegung. Rainer, Dieter, Reinhard

in der Kleblealm (2000 m) auf das und Horst fuhren wieder nach Hause,

Signal zum Abflug. Wir wollten ge- da sie sich den Aufstieg bei so wintermeinsam

mit den Versorgungsflügen lichen Bedingungen nicht zutrauten.

unseres Wirtes und unserem Werk- Der Rest der Gruppe marschierte los

zeug hinauf fliegen. Bereits am Vor- und nach 6 Stunden Aufstieg bei

tag ist unser Hüttenwirt Florian durch arktischen Bedingungen im Juni, teil-

bauchnabelhohen Schnee zur Hütte weise im hüfthohen Schnee, waren wir

aufgestiegen, um das vorzubereiten, heilfroh, das Geräusch des tuckernden

weswegen die freiwilligen Helfer der Dieselgenerators zu hören. Florian hat-

Sektion angereist sind, den Abbruch te das Aggregat nach vielen Stunden

des Toilettenanbaus incl. Winterraum- und unzähligen Versuchen zum Lautoilette.

An dessen Stelle soll dann im fen gebracht. Das befürchtete lästige

Anschluss der neue, viergeschossige Schneeschmelzen erübrigte sich somit.

Anbau für Toiletten, Trockenraum Neben dem gesamten Versorgungs-

und Abwassersystem entstehen. material (Essen, Trinken - Bier!!!)

40 m³ Natursteinmauerwerk, insge- blieb natürlich auch unser gesamtes

samt ca. 100 Tonnen Abbruchmaterial Werkzeug im Tal und das bedeutete am

sollten mit elektr. Abbruchhämmern nächsten Morgen Hammer-Meißelauseinander

genommen werden. Es war Muskelkraft!

- 8 -


Ich könnte jetzt noch über viele Seiten

beschreiben wie wir uns immer

wieder gefragt haben, ob das alles

Sinn macht und wie viel Spaß wir

trotz Kälte, Nässe und keinem Bier

zwischendurch trotzdem hatten. Das

würde den Rahmen für unser Mitteilungsheft

aber ganz sicher sprengen.

Fakt ist, am 16.06.11 hatten wir die

Aufgabe bewältigt, zwischendurch

sind Horst und Rainer nachgekommen

und am 15.06.11 schließlich konnten

auch die Versorgungsflüge durchgeführt

werden! Am Ende wurden ca.

110 Tonnen Abbruchmaterial (fast nur

mit Muskelkraft) bewegt, 12 m³ Fäkalien

aus der alten Grube geholt und

mindestens 20 m³ Abbruchholz zum

verbrennen vorbereitet.

Der Jürgen Rauber aus Böblingen, der

sich für das Ausschaufeln der Fäkaliengrube

freiwillig zur Verfügung

stellte, ist höchstwahrscheinlich heute

noch ganz grün im Gesicht und die

Schwielen und Blasen an den Händen

sind bei den meisten Beteiligten sicher

erst nach einigen Wochen verheilt.

Ja, das war unser erster Arbeitseinsatz

auf der Hochstubaihütte 2011, wir

starteten chaotisch, aber schafften am

Ende die Grundlage dafür, dass der

offizielle Baubeginn durch die Firma

Ing. Grüner planmäßig erfolgen konnte.

Erika und Johannes Gläser waren

unter der Leitung unseres Hüttenwirtes

Florian stets zur Stelle, wenn gereinigt,

beräumt und gerichtet werden musste,

ich bin überzeugt, dass beide mittlerweile

auch den kleinsten Winkel der Hütte

aus dem „FF“ kennen, allein Erika hat

- 9 -

Neues von unseren Hütten

in diesen Wochen bestimmt 100-mal

die komplette Hütte gewischt.

Claus Lippmann hält den Richtspruch in

der Hand, den Lehrling Patrick (Bildmitte)

auf dem Dach verkündete – rechts Hüttenwart

Heiko Kunath

Unser Elektroteam unter der Leitung

von Jens Wenzel (Sek. Chemnitz) bestehend

aus Eckhard Finsterwalder,

Egon Höller und Timo Halbig schafften

es, planmäßig und in guter Qualität

die Installationsarbeiten für den Neubau

und die Brandmeldeanlage durchzuführen.

Malermeister Falk Schnabel aus Radeberg

gab dem Neubau den Anstrich,

den er verdient und besondere Erwähnung

verdient in diesem Zusammenhang

sein Verzicht auf Berechnung

von Leistung und Material.

An dieser Stelle möchte ich allen hier

Genannten im Namen des Vorstandes

und der Sektion Dresden ganz herzlich

für ihren Einsatz bei den Umbauarbeiten

in der Saison 2011 danken!

Ihr alle habt entscheidend dazu beigetragen,

dass die Arbeiten im Verbund

mit den ausführenden Firmen planmäßig

durchgeführt werden konnten.


Neues von unseren Hütten

Ein weiteres Ereignis im turbulenten

Baugeschehen verdient an dieser Stelle

unsere Beachtung.

Anfang Juli, ein Wochenende mit 50

Übernachtungsgästen stand bevor,

als durch eine Überlastung im Zusammenhang

mit den Bauarbeiten

der Wechselrichter der Photovoltaikanlage

ausfiel. Die Hütte war jetzt

ausschließlich auf das Dieselaggregat

angewiesen. Was macht man aber,

wenn dieses einen Tag später auch

noch ausfällt und gleichzeitig auch

der Gas-Warmwasserbereiter den

Geist aufgibt? Auf jeden Fall bleibt

keine Zeit, lange darüber nachzugrübeln…

Es wurden die Taschenlampen

bereitgelegt, auch wenn es jetzt total

unglaubhaft erscheint, mussten viele,

viele Eimer Schnee geschmolzen werden.

Die Gäste mussten ja schließlich essen

und trinken.

Unserem Hüttenwirtsteam Florian

Fiegl mit seiner Mutter Marianne sowie

allen Helfern, die diese und andere

Probleme auf der Hütte bewältigten

oder mithalfen, dass diese bewältigt

werden konnten, gebührt unser herzlicher

Dank! Es waren teilweise sehr

schwere Bedingungen zu meistern,

unsere Tiroler Freunde haben das mit

der von ihnen gewohnten Ruhe und

Professionalität geschafft.

Auf keinen Fall unerwähnt soll an

dieser Stelle die engagierte Arbeit der

beteiligten Firmen bleiben. Teilweise

bis zum Einbruch der Dunkelheit waren

die Handwerker tätig. Die Qualität

der Arbeiten wurde bei der Bauabnahme

als sehr gut eingeschätzt.

Unter der Bauleitung von Dipl.-Ing.

- 10 -

Albert Grüner aus Längenfeld/Ötztal

wurden die Arbeiten in 8 Wochen

realisiert.

Am 20.08.2011 war es dann so weit,

der Neubau konnte eingeweiht werden!

Der Einladung zu unserer Feier

sind 40 Gäste, unter ihnen Vertreter

unserer Partner aus Böblingen, der Gemeinde

Sölden, den beteiligten Baufirmen,

unseren ehrenamtlichen Helfern

und anderen Sektionsmitgliedern sowie

weiteren befreundeten Sektionen,

Nachbarhütten, Verbänden und natürlich

unserer Wirtsfamilie, gefolgt.

Erhard Frank von der Sektion Böblingen

übergibt ein paar alte handgeschmiedete

Steigeisen, die bereits in der Vergangenheit

im Gebiet rund um die

Hochstubaihütte zum Einsatz kamen. ↓

↑ Der 1. Vorsitzende der Sektion Böblingen

überreicht zwei Dachschindeln aus

der Ur- oder Erstdeckung der Hochstubaihütte.

Die Schindeln wurden gestaltet,

auf der einen ist das Datum 1938

aufgemalt (Hüttenersteröffnung) und

die zweite ist mit Edelweiß gestaltet.


Die feierliche Weihmesse wird gehalten.

Unser 1. Vorsitzender Claus Lippmann

begrüßte mit H. Kunath die Erschienenen.

Diakon Hans Heumesser aus

Böblingen hielt die feierliche Weihmesse

und der 16-jährige Lehrling

Patrick der Fa. Ing. Grüner stieg in

typisch Tiroler Festkleidung dem Anbau

im wahrsten Sinn des Wortes aufs

Dach. Sein Richtspruch war ein sehr

gelungener und würdiger Akt.

Der Richtspruch wird verkündet.

Nach dem gemeinsamen Abendessen

und sehr interessanten Gesprächen

rückte ein weiterer Höhepunkt des

Abends heran. Nach sehr intensiver

und aufwendiger Vorbereitung startete

unser Wirt Florian mit seinen

- 11 -

Neues von unseren Hütten

Mitstreitern ein Höhenfeuerwerk mit

musikalischer Untermalung. Die 20minütige

furiose Feuerwerksaction ließ

den Zuschauern die Atemluft in den

staunenden, offenen Mündern gefrieren.

So etwas hatte die Hütte auf der

Wildkarspitze noch nicht gesehen!

Abschied und Neubeginn, das war der

Hintergrund für dieses außergewöhnliche

Spektakel auf 3175 m.

Abschied der Familie Fiegl als Hüttenbewirtschafter

im 39. Jahr und Neubeginn

für die Hochstubaihütte nach

dem größten Umbau seit ihrem Bestehen.

Alle Beteiligten, Gäste wie

Initiatoren waren sich am Ende einig -

ein gelungenes Fest an einem außergewöhnlichen

Ort.

Wir wünschen Marianne und Florian

sowie der gesamten Familie für die

Zukunft Gesundheit und alles Gute!

Wir hoffen, dass Ihr dieses hohe Haus

nicht vergesst und würden uns freuen,

wenn Ihr dieser schönen Hütte ab und

an einen Besuch abstattet. Ihr habt in

vergangenen Jahren auf der Hütte eine

sehr gute Arbeit geleistet! Wir danken

Euch dafür!

Liebe Sektionsmitglieder, fast

290.000,00 € wurden im Rahmen des

Umbaus investiert, wobei ein sehr be-

trächtlicher Anteil dieser Summe durch

eine nicht rückzahlbare Beihilfe des

Hauptvereins realisiert wurde. Sicherlich

ist eine vergleichbare Baumaßnahme

im Tal um einiges billiger zu

haben. Die Sektion Dresden und der

Deutsche Alpenverein stehen zu

ihren Berghütten. Die Investition in


Aus dem Sektionsleben

die Hütte war eine Folge von Auflagen

durch die regionalen Behörden in

Tirol. Der Standard der Hütte konnte

beträchtlich erhöht werden, ohne dass

der Charakter dadurch zerstört wurde.

Bitte nutzt diese wunderbaren Stützpunkte

für Eure Unternehmungen. Ihr

alle tragt dazu bei, diese zu erhalten!

Heiko Kunath

Hüttenwart der Hochstubaihütte

Fit für die Zukunft,

ein Kurzbericht von der

Hauptversammlung des DAV.

Auf der Hauptversammlung des DAV

in Heilbronn wurden einige wegweisende

Beschlüsse gefasst. Fast 90 %

der Sektionen hatten ihre Delegierten

zu der zweitägigen Veranstaltung

entsandt. Auch das zeigt, wie wichtig

doch die zu fassenden Beschlüsse waren.

Auch unsere Sektion war durch

vier Delegierte vertreten.

Mit den zur Abstimmung und Beschlussfassung

vorgelegten Anträgen

soll der Alpenverein zukunftsfähig

gemacht werden und Antworten auf

drängende Fragen geben werden.

Lang vorbereitet und mit überwältigender

Mehrheit, leider nicht einstimmig,

wurde die Novellierung des

Grundsatzprogramms zur umwelt-

und sozialverträglichen Entwicklung

und zum Schutz des Alpenraums

verabschiedet.

- 12 -

Kurz vor der Fertigstellung des Umbaus

der Hochstubaihütte

Veranstaltungen mit „Auswirkungen“

Gremienarbeit

Thematisches

Der Vierjahresplanung 2012 bis

2015 wurde mit großer Mehrheit

nach einer aufregenden Diskussion

und einem Kompromiss zugestimmt.

Dies geschah nicht ohne einige „Irritationen“

in der Verbandsführung und

einigen rechtlichen Problemen im Abstimmungsprozedere.

In diesem Zusammenhang wurde der

Verbandsbeitrag um zukünftig 5,64 €

je Jahr und Mitglied erhöht und der

Mindestbeitrag festgelegt.

Die überarbeiteten Richtlinien zur

Förderung von Baumaßnahmen

auf allgemein zugänglichen Hütten

und für Wege wurden verabschiedet.

Wer mehr Einzelheiten zu den vorgenannten

oder weiteren 20 Tagesordnungspunkten

wissen möchte, insbesondere

zum Grundsatzprogramm,

kann diese in der Geschäftsstelle

einsehen oder im Internet oder im

Panorama nachlesen.

Ludwig Gedicke

2. Vorsitzender der Sektion Dresden


Dem Aufruf unseres Hüttenwartes,

Ludwig Gedicke, zum Wegebau in der

Umgebung der Dresdner Hütte und zu

unterschiedlichsten Instandhaltungs-

und Verschönerungsarbeiten folgten

insgesamt 13 Mitglieder aus den

Sektionen Böblingen und Dresden.

Auf dem Programm stand in der

Hauptsache der Ausbau des 2010 angelegten

Wilde Wasser Weges im unteren

Teil, die Ausbesserung des Weges

zwischen der Hütte und Gamsgarten,

- 13 -

Aus dem Sektionsleben

Arbeitseinsatz auf und in der Umgebung unserer Dresdner

Hütte vom 11.07. bis 15.07.2011.

Die wichtigsten Arbeitsgeräte

Kritische Blicke

Ausbesserungen und Markierungsarbeiten

im Bereich Zustieg zum

Egesensee und Egesengrat.

Gleich am ersten Tag wurde der Weg

zum Gamsgarten von Schutt geräumt,

Abschneider verbaut, was in diesem

Bereich besonders wichtig ist, da hier

ein 10kV-Kabel verlegt ist, und Ausbesserungen

vorgenommen. An diesem

Tag waren unsere Frauen noch etwas

gebremst, da es an Farbe für die vorgesehenen

Streicharbeiten fehlte.

Aber da der Weg zur Hütte für die Mittagspause

doch zu weit war, haben die

Mädchen die Wegebauer mit einem

köstlichen Lunchpaket versorgt.

Volle Aktion beim Wegebau

Am folgenden Tag teilte sich die

Truppe. Claußnitzers und K. Schindler

widmeten sich dem Weg zwischen

Gamsgarten und Eisgrat, die übrigen

dem Ausbau des Wilden Wasser

Weges. Am Ende des Tages werkelten

alle gemeinsam am WW Weg. Und

das alles bei herrlichstem Wetter.


Aus dem Sektionsleben

Die Frauen kamen nun auch zu ihrem

Recht und haben fleißig die Pinsel

gequält. Die Arbeitsintensität war

hoch und Ludwig kam ins Grübeln. Er

hatte für die Maßnahmen mehr Zeit

geplant als wir benötigten. Aber in

Arbeitsbeschaffung ist er ein unübertroffener

Meister.

Egon und Klaus Schenk zogen mit

Farbe und Pinsel über die Berge um

den Egesen und säuberten gleichzeitig

die Wege. Horst und Rainer

widmeten sich dem Hauptweg zur

Mutterberger Alm.

Am Donnerstag wurde um die Hütte

aufgeräumt und die Errichtung eines

Besinnungsortes am Standort der

ursprünglichen Hütte begonnen. K.

Schindler besserte mit Christian ein

zerstörtes Drainagerohr aus und das

alles schon bei teilweise strömendem

Regen. Das war dann auch der Grund,

dass bereits am Freitag die Heimfahrt

stattfand.

Leicht erschöpft vom Tageswerk

- 14 -

Es waren anstrengende aber doch

schöne Tage in guter Gemeinschaft

und ich nehme an, dass einige der

freiwilligen Helfer im nächsten Jahr

bei der Rekonstruktion der Küche

wieder mit dabei sind.

Dem Hüttenpersonal ein besonderes

Dankeschön für die gute Betreuung!

Am Arbeitseinsatz nahmen teil:

· Uschi u. Bernd Claußnitzer,

Sektion Böblingen

· Margarete u. Horst Kedzierski

· Kathrin u. Klaus Schenk

· Rainer Peukert

· Jochen Radisch

· Egon Höller

· Christian Spanner

· Heidi u. Ludwig Gedicke

· Klaus Schindler

Klaus Schindler

„Gott sei Dank, a Bank“

Pause muss sein!


IN EIGENER SACHE -

aus der Geschäftsstelle

Das letzte Mal hatte ich mich im Heft

16, Juli 2007, aus der Geschäftsstelle

gemeldet. Damals gingen wir mit der

Mitgliederzahl auf die 1500 zu. Voriges

Jahr im Mai haben wir mit der Bergfreundin

Kerstin Günther das 2000.

Mitglied in unsere Sektion aufgenommen.

Es ist kaum zu glauben, aber ins

Jahr 2012 werden wir mit ca. 2600 Mitgliedern

eintreten. Das bedeutet unter

Berücksichtigung der zum Jahresende

anfallenden Austritte, dass wir im vergangenen

Jahr ca. 800 Neueintritte zu

verzeichnen hatten. Unser 1. Vorsitzender,

Claus Lippmann, hatte im vorigen

Heft schon anklingen lassen, dass der

anfallende Arbeitsaufwand ehrenamtlich

kaum noch zu bewältigen ist und

Unterstützung in der Geschäftsstelle

dringend erforderlich ist. Hierfür wurde

auch vom Vorstand eine Vergütung auf

400 €-Basis beschlossen. Es gab auch

bereits eine Reihe Bewerber für diesen

Job; aber die hatten das Rentenalter bereits

erreicht oder standen kurz davor.

Das ist natürlich nicht zukunftsträchtig,

denn diese Arbeitsstelle endet kurz über

lang in einen Vollzeitjob.

Meine Vorstellung hierzu - und die

habe ich dem Vorstand auch kundgetan

- es muss ein/e jüngere/r Mitarbeiter/in

gefunden werden, die/der nach

einer gewissen Einarbeitungsphase in

ein ordentliches Arbeitsverhältnis übernommen

werden kann. Natürlich wäre

es schön, wenn sich Vereinsmitglieder

dafür melden würden, die Liebe zu

den Bergen und Erfahrung mitbringen

könnten, denn Beratungsbedarf besteht

immer während der Geschäftszeit.

- 15 -

Aus dem Sektionsleben

Es ist nun einmal so, in meinem Alter

wird die Zeit nach hinten immer knapper

und ich möchte endlich auch mehr Freizeit

in der verbleibenden Zeit genießen

können. Das könnte doch mit einer Teilung

des Arbeitsaufwandes und zweifach

besetzter Geschäftszeit in der o.g.

Übergangszeit zum bezahlten Arbeitsverhältnis

auch erreicht werden.

Euer Klaus (Schindler)

aus der Geschäftsstelle

Bibliothek

Liebe Bergfreundinnen

und Bergfreunde,

in diesem Jahr haben über 60 Mitglieder

Karten, Wanderführer und Bücher ausgeliehen.

Leider konnten wir auch dieses

Jahr nicht alle Wünsche erfüllen.

Für das Jahr 2012 ist das gleichzeitig

auch ein Ansporn. Vielleicht könnt Ihr

uns helfen. Viele von Euch kaufen sich

im Urlaub Karten, Reisebeschreibungen

oder Wanderführer. Diese lasst ihr dann

langsam zu Hause im Schrank schmoren,

weil sie längere Zeit nicht gebraucht

werden. Gern nehmen wir Eure Karten

usw. kostenlos für die Bibo entgegen und

können damit anderen Wanderfreunden

weiterhelfen.

Bei allen Sektionsmitgliedern, die uns

auch dieses Jahr Bücher, Karten und

sogar Fotografien von unseren Hütten

gespendet haben, möchten wir uns recht

herzlich bedanken.

Wir wünschen Euch allen ein gesundes,

erfolgreiches und unfallfreies Jahr 2012.

Euer Bibo - Team


Aus dem Sektionsleben

Bergsteigen und Briefmarken - harmoniert das ?

Schreib doch mal einen Artikel für

das Mitteilungsheft des Vereins. Das

war vielfach die Reaktion auf meine

kleine Briefmarkenausstellung anlässlich

der Jahreshauptversammlung am

14./15.05.2011 in Ostrau.

Nun will ich‘s tun ...


In den letzten 15 Jahren habe ich mich

dann intensiver damit beschäftigt. Die

Möglichkeiten, Bergmarken zu erhalten,

ob Tausch oder Kauf, sind weltoffener

geworden. Inzwischen konnte

ich eine stattliche Anzahl, jedoch bei

weitem nicht alle, zusammentragen.

Vorstellen möchte ich als erstes die

DDR-Marken „Bastei mit Lilienstein“,

„Brocken“ und „Wartburg“

vom Jahr 1961.

„Bastai mit Lilienstein“

- 16 -

Seit 1960 gehe ich klettern, fast zeitgleich

begann ich auch, Briefmarken

zu sammeln. Meine ersten Marken

erhielt ich als zusammengeklebten

Klumpen rumänischer Marken, die

ich, wie es so üblich war, im Austausch

von Freundschaftsgeschenken

unter Jugendtouristgruppen erhielt.

Darunter waren

auch Bergmarken.So

nahmen

die Dinge ihren

Lauf.

Die Berge des

„Berner Oberlandes“

Später, 1966, erschien auch eine Marke

mit der Barbarine am Pfaffenstein.

„Brocken“

„Wartburg“


Auch die im Gebirgeanzutreffenden

Pflanzen

und Tiere gehören

in eine Bergmarkensammlung

Zum Beispiel der

Sumpfporst, das

Edelweiß der Sächsischen

Schweiz,

in einer Ausgabe

von 1970.

Eine rumänische

Ausgabe zeigt uns

einen Bergsteiger

beim Abseilen

1961 - es geht

auch ohne Acht.

Weltweit widmen

sich Postgesellschaften

dem

Thema Mount

Everest, wie z.B. eine große Anzahl

Marken, die speziell an die Erstbesteiger

E. Hillary und T. Norgay

erinnern, Neuseeland 2003.

- 17 -

Aus dem Sektionsleben

Edelweiß und Enzian 1991 sind bekanntlich

die Symbolblumen der Alpen.

Unter den Schweizer Marken sind das

Matterhorn 1965, der Piz Palú 1970

ebenso zu finden wie der Bergbauer

1990, der Grand-St.-Bernhard-Tunnel

1964, der Alpensteinbock 2006 oder

die Bern-Lötschberg-Simplon-Bahnstrecke

1963.

Im Jahr 2002, von

der UNO zum Jahr

der Berge erkoren,

erschienen weltweit

besonders

viele Bergmarken.

Hier seien nur Kanada

mit seiner interessanten Präsentation

der jeweils höchsten Gipfel der

sieben Kontinente und stellvertretend

für all die anderen genannt. Deutschland

beteiligte sich mit einer eher bescheidenen

Fantasiemarke.


Aus dem Sektionsleben

Genannt seien des Weiteren Marken

zum Thema Gletscherschwund in

Verbindung mit dem Klimawandel,

Passstraßen, Bergrettung, Berghütten,

Bergführer und Erstbesteiger.

Die Verbindung Bergsteigen und

Bergbriefmarken ist gar nicht so

absurd wie mancher vielleicht

denkt. Man kann schon Gefallen

daran finden und informativ ist es

auch.

Einen Gedanken möchte ich noch

anfügen: 2014 jährt sich zum 150.

Mal die Geburtsstunde des sächsischen

Felskletterns ohne Hilfsmittel.

Könnten wir die Deutsche Post nicht

Grüße von der Zufallhütte ...

Nach unserem Eseltrekking in den

Savoyer Alpen, das übrigens ein sehr

schönes Erlebnis für alle Teilnehmer

war, sind wir beide anschließend im

Ortlergebiet und im Martelltal unterwegs

gewesen.

- 18 -

dazu bewegen, ein paar Marken zu

diesem Thema herauszubringen. Motive

gäbe es genug. Zum Beispiel eine

Kletterszene, die Entwicklung des

Radeberger Hakens, Sumpfporst,

Falkenstein u.v.m. Was zu DDR-

Zeiten möglich war, sollte doch jetzt

erst recht realisierbar sein. Mit diesen

Gedanken möchte ich meine kleine

Vorstellung von Bergmarken beenden.

Ich wünsche euch immer einen guten

Weg und Berg Heil.

Joachim Webersinn

Bei einem Kurzaufenthalt in der Zufallhütte

(2265 m), die ja vor langer

Zeit einmal der Sektion Dresden gehörte,

ist diese Foto entstanden.

Der Hüttenwirt Uli Müller hat uns

darum gebeten, herzliche Berggrüße

an die Sektion Dresden auszurichten.

Annelie Coch und Dieter Gierth

Eseltrekking ...

den Wanderbericht

„Eine Woche im Rudel

wandern“ finden

Sie auf der Seite 32.


Ansprechpartner sind:

Eckhard Rudolf

Leiter der Wanderabteilung

Tel. 03 51 / 8 49 38 53

eckhard-rudolf@t-online.de

Reinhard Fritsch

Stellv. Leiter der Wanderabteilung

Tel. 03 51 / 4 95 59 50

stromer13@t-online.de

Seit der Gründung unserer Abteilung

„Die Wanderlatschen“ ist mittlerweile

fast ein Jahr vergangen.

Unsere Anfangsphase war vorrangig

von regelmäßigen Abteilungsstammtischen

geprägt. Jeden vierten Mittwoch

aller zwei Monate trafen wir

uns im Feldschlößchen-Stammhaus.

Wir haben begonnen, Vorschläge für

eine aktive Sektionsarbeit einzubringen.

Erste Überlegungen zu unseren

künftigen Veranstaltungen wurden

getroffen.

Zum Juni-Stammtisch besprachen wir

den künftigen Internetauftritt der Wanderabteilung,

den wir in Abstimmung

mit den verantwortlichen Bearbeitern

weiter begleiten werden.

Unseren 1. Vorsitzenden Claus Lippmann

luden wir im August zum Thema

„Kletterzentrum“ ein. Claus stellte

den aktuellen Stand vor. Anschließend

fand eine interessante und offene Diskussion

statt.

- 19 -

Aus dem Sektionsleben

WANDERABTEILUNG

„Die Wanderlatschen“

Wesentlicher Schwerpunkt war und ist

unser Beitrag zum zentralen Tourenprogramm

der Sektion. Wir streben in

der Wanderabteilung eine enge, unterstützende

Zusammenarbeit mit unseren

Tourenanbietern bei der Vorbereitung

und Realisierung der Touren an.

Dadurch konnten wir auch Wanderfreunde

gewinnen, die noch keine oder

wenige Erfahrungen mitbringen. Insgesamt

haben sich 12 Mitglieder unserer

Abteilung bereit erklärt, Wanderungen

anzubieten und durchzuführen.

Die Anzahl der derzeitigen Angebote

für 2012 umfasst 22 Veranstaltungen.

Bezüglich der Vorbereitung, Durchführung

und Nachbereitung von Touren

wollen wir zunehmend moderne

Technik (Rechentechnik, GPS-Geräte)

einsetzen und damit auch die an unserer

Sektion vorhandenen digitalen

Karten nutzen.

Nach den „offiziellen“ Inhalten berichteten

Mitglieder in kurzen Lichtbildervorträgen

über eigene Wanderungen


Aus dem Sektionsleben

und Reisen. Die anschließenden

Gespräche nutzten wir zum Austausch

von Erfahrungen mit Reiseveranstaltern

und zu Reiseempfehlungen.

Die Stammtische sind u. a. Grundlage

für gemeinsame Wanderungen.

Der 05.11.2011 war der Startschuss

zu einer Wanderung nördlich von

Dresden (s. Bilder). Am 07.01.2012

wandern wir entlang des Kaitzbaches

und werden uns zu einem gemütlichen

Jahresauftakt in einer entsprechenden

Lokalität zusammenfinden. Weitere

Vorschläge sind bereits in Arbeit.

An unseren Abteilungsstammtischen

und Wanderungen können Wanderfreunde,

die mal „reinschnuppern“

wollen, gern als Gäste teilnehmen.

Mitglieder unserer Wanderabteilung

nahmen an Arbeitseinsätzen der Sektion

teil. Sie halfen beim Ein- und Ausräumen

der Geschäftsstelle nach dem

Wasserschaden und selbstverständlich

auch bei Einsätzen auf unseren Hütten.

- 20 -

Unser „Selbstfindungsprozess“ ist

sicher noch lange nicht abgeschlossen.

Die bisherigen Aktivitäten, Diskussionen

und der Spaß, der auf unseren Veranstaltungen

aufkommt, bestärken uns

in unserem Vorhaben.

Eckhard Rudolf

Leiter der Wanderabteilung

Reinhard Fritsch

Stv. Leiter der Wanderabteilung


Wir trauern um den Verlust von verdienten Bergfreunden.

Auch in diesem Jahr haben uns wieder

einige Bergfreunde verlassen, die

wesentlichen Anteil am Aufbau und

am Wachsen der Sektion in schwieriger

Zeit hatten, die nicht nur gefragt

haben „was habe ich von einer Mitgliedschaft

in der Sektion“, sondern

die sich auch aktiv eingebracht haben.

So ist am 20.09.2011 unser bis dahin

ältestes Mitglied im Alter von 101 Jahren

in Vallendar bei Koblenz gestorben.

Horst Winter war insgesamt 81 Jahre

Mitglied im Alpenverein und in unserer

Sektion.

Am 06.02.2011 verstarb Wolfgang

Schütte, der seit 1971 Mitglied in der

Sektion war. Wolfgang hat aktiv in

der Sektion mitgearbeitet und war 10

Jahre Kassen- und Rechnungsprüfer.

Er hat an vielen Arbeitseinsätzen auf

der Dresdner Hütte teilgenommen

und die damalige Schatzmeisterin und

Leiterin unserer Geschäftsstelle aktiv

unterstützt.

Im Juli diesen Jahres verstarb Wolfgang

Worm im Alter von 91 Jahren.

Wolfgang war ein Dresdner der ersten

Stunde nach dem 2. Weltkrieg im

Kölner Raum, der aktiv als Mitglied

im Vorstand das Leben der Sektion

über Jahrzehnte mitgestaltet hat. Mit

der Ausgestaltung der 100-Jahrfeier

der Sektion und der Ausstellung 1973

in Neustift hat er sich ein Denkmal

gesetzt. Sein Wirken für die Sektion

wurde im Heft 23 ausführlich aus Anlass

seines 90. Geburtstages gewürdigt.

- 21 -

Aus dem Sektionsleben

Mit den Angehörigen

trauern wir und werden sie

in Erinnerung behalten.

Ludwig Gedicke

im Namen der Sektion

Zum Tod von Irmgard Uhlig

- Erinnerungen an unsere Bergmalerin

Im August verstarb in Dresden Irmgard

Uhlig, unsere Bergmalerin, im

Alter von 100 Jahren.

Wenn ich von „unserer“ Bergmalerin

spreche, meine ich die Bergmalerin

aller Bergsteiger, denn sie war als

Malerin weltweit unterwegs und in

Sachsen jedem Bergsteiger bekannt.

Eine besondere Beziehung hatte sie

allerdings zu unserer Bergheimat, dem

Elbsandsteingebirge und den Stubaier

Bergen entwickelt.

Sicher lag dies auch an der Tatsache,

dass einerseits ihre unmittelbare Heimat

ihr Gelegenheit bot ihrer Berufung

direkt nachzugehen, aber

auch dass wir, die Dresdner im Exil

im Westen ihr die Möglichkeit boten,

im Arbeitsgebiet der Sektion Dresden

im Stubaital ihrer Passion zu einer Zeit

nachzugehen, in der Irmgard über nur

geringe eigene Mittel verfügte.

Wie viele Dresdner Bergsteiger im

Rentenalter, war auch Irmgard in den

sechziger und siebziger Jahren mehrfach

Gast der Sektion auf der Dresdner

Hütte.

Als ich Irmgard das erste Mal begeg-


Aus dem Sektionsleben

nete, dieser kleinen und fast unscheinbaren

und zurückhaltenden Person,

entsprach sie so gar nicht den Vorstellungen,

die ich mir von einer schon damals

in Dresdner Bergsteigerkreisen

bekannten Künstlerin gemacht hatte.

Erst als ich sie begleiten sollte oder

durfte, ich sie bei ihrer Arbeit an ihrer

kleinen Feldstaffelei beobachten

konnte, auch den Kontrast zwischen

der zierlichen Künstlerin und den

mächtigen Bergen erleben konnte, bekam

ich eine Ahnung von ihrem Talent

und spürte ihre Berufung und die

Liebe zu den Bergen. Eben auch eine

Bergenthusiastin ganz anderer Art und

doch wieder eng verwandt mit uns

Bergsteigern.

Solche Bilder malte Irmgard

In dieser Zeit entstanden eine ganze

Reihe von Bildern der Stubaier Alpen,

von denen einige in der Dresdner Hütte

Ehrenplätze haben und die von ihrem

Gespür für Berge und ihrer Aura künden.

Es war mir, als relativ junger Bergsteiger

schon damals eine Ehre, sie,

die begnadete Bergmalerin, auf ihren

Streifzügen zu ihren Lieblingsplätzen

im Stubai begleiten zu dürfen.

- 22 -

So lernte auch ich von ihr einen ganz

anderen Blick auf die Berge, auf die

Landschaft, die mir bis dahin mehr

„Sportplatz“ denn Kunstobjekt war.

Ich lernte Schatten und Licht, Wolken

und Stimmungen aus einem ganz anderen

Blickwinkel zu beobachten, ich

lernte Geduld und das Warten auf ganz

bestimmte Momente, um Stimmungen

zu erleben und einzufangen.

Noch heute, wenn ich mit Bergsteigern

aus Dresden im Stubaier Hauptkamm

unterwegs bin, zeige ich mit

einem gewissen Stolz, „hierher habe

ich Irmgard Uhlig mehrfach begleitet,

wenn sie wieder einmal die Stubaier

in Skizzen und Bildern verewigt hat“.

Einer ihrer Lieblingsplätze nennt sich

heute beziehungsreich „Top of Tyrol“.

Von hier und von uns, der Sektion

Dresden, ein letzter Gruß an unsere

Bergmalerin!

Durch ihre Bilder wird sie uns immer

nah sein, selbst dann noch, wenn Zeitzeugen

schon nicht mehr von ihr künden

können.

Ludwig Gedicke


Ludwig Gedicke kennt in der Dresdner

Hütte jeden Winkel – und das nicht

erst seit seiner offiziellen Ernennung

zum Hüttenwart 1976. Kaum dass

seine Familie aus Sachsen „in den

Westen“ übersiedelt war, schloss der

damals 14-Jährige Bekanntschaft mit

dem Bergsteigerheim auf 2308 Metern

Höhe. Als Erster Vorsitzender der

Sektion Dresden hatte sein Vater auch

dort die Verantwortung, und Ludwig

verbrachte einen Großteil seiner

Schulferien in den Stubaier Alpen.

Zusammen mit dem späteren Wirt

Erich Hofer machte er sich nützlich

und schleppte Verpflegung und Ausrüstung

von der Materialseilbahn zur

Hütte. „Weniger gern sah es Erichs

Mutter, wenn wir in Wildwestheftchen

schmökerten“, erinnert sich Ludwig.

Außerdem unternahmen die beiden

mit anderen Mitgliedern der Familie

Hofer sowie dem Hütten-Treuhänder

Erich Brozek ausgedehnte Wanderungen

und Bergtouren. Bereits ab 1961

unterstützte Ludwig den schon etwas

älteren Brozek bei seiner Arbeit, bevor

er ganz in dessen Fußstapfen trat.

Als einen wichtigen Meilenstein in

seiner Amtszeit als Hüttenwart bezeichnet

Ludwig den Bau der Stubaier

Gletscherbahn: „Wir Bergsteiger

waren anfangs natürlich absolut dagegen.

Mein Vater setzte durch, dass

die Sektion keinen Quadratmeter an

die Seilbahn-Gesellschaft verkaufte –

deshalb macht die Trasse noch heute

- 23 -

Jubiläen

„Sie soll ein Bergsteigerheim bleiben“

Unser Zweiter Vorsitzender Ludwig Gedicke ist seit 35 Jahren

Hüttenwart der Dresdner Hütte.

einen Knick.“ Später arrangierte man

sich mit dem Unternehmen, aus dem

Gegeneinander wurde ein Miteinander.

Heute ist vor allem der Winterbetrieb

der Hütte ohne Gletscherbahn

kaum noch vorstellbar.

Ludwig Gedicke

bei einer Wander-

bzw. Dienstpause

– man beachte

die Aufschrift auf dem Sonnenschirm.

Im Sinne seiner Verdienste könnte

man ihn so nennen.

Auch Geschichten hat Ludwig jede

Menge auf Lager. So zum Beispiel

die von den Schweinen, die einst in

Ställen unterhalb der Dresdner Hütte

gehalten wurden und die Abfälle fraßen.

Zum Schlachten wurden sie mit


Jubiläen

der Materialseilbahn ins Tal transportiert.

„Sie waren wahnsinnig schwer,

wehrten sich und quiekten. Die Helfer

mussten sie regelrecht verschnüren.“

Weniger lustig gewesen seien natürlich

die Lawinen, die „durch die

Küche marschierten“ und der Sturm,

der das Blechdach abdeckte.

Inzwischen ist die Hütte wind- und

wetterfest und hält keine Tiere mehr;

die heutigen Gäste genießen einen

überdurchschnittlichen Komfort. Seit

der letzten von insgesamt 20 Umbaumaßnahmen

gibt es hoch in den

Bergen sogar eine Sauna. Mit diesen

Annehmlichkeiten verbindet sich

allerdings auch Ludwig Gedickes

größter Wunsch für die Zukunft des

Gebäudes: „Ich hoffe, dass die Dresdner

Hütte ein Bergsteigerheim bleibt

und nicht zu stark kommerzialisiert

wird.“

Birgit Hilbig

- 24 -

Die Sektion gratuliert zu einem

langjährigen und runden Jubiläum

der DAV Mitgliedschaft

75-jähriges Jubiläum

Gertraud Vogel, Erlangen

50-jähriges Jubiläum

Dr. Michael Fritzsche, Neuburg

Anne-Kathrein Opitz, Grassau

40-jähriges Jubiläum

Margaretha Roschmann, Dresden

Hans Hofer, Neustift

Uwe Streller, Darmstadt

25-jähriges Jubiläum

Joachim Kühn, Dresden

Das Foto zeigt Ludwig Gedicke

(r.) mit „Alt-Hüttenwirt“

Erich Hofer während der

Feierlichkeiten auf der Dresdner

Hütte zum 100-jährigen

Pächterjubiläum.


Aktuelles aus den Bereichen

Touren und Ausbildung

Touren

Einer guten Tradition folgend haben

die partnerschaftlich verbundenen

Sektionen Dresden und Böblingen

auch für das Jahr 2012 wieder ein gemeinsames

Programm „Ausbildung

und Touren“ zusammengestellt. Die

Sektion Dresden ist daran mit 157

Touren-, Ausbildungs- und sonstigen

Veranstaltungsangeboten maßgeblich

beteiligt (Stand zum Redaktionsschluss

am 09.11.2011). Besonders erfreulich:

das in den Vorjahren erreichte

hohe Quantitäts- und Qualitätsniveau

konnte noch weiter gesteigert werden!

Das Jahresprogramm 2012 ist damit

das bisher umfangreichste und vielseitigste

in der Geschichte unserer Sektion.

Darauf können alle Beteiligten

zu Recht stolz sein! Besonderer Dank

gilt zuerst unseren engagierten Tourenführern

und Ausbildern, die mit

ihren individuellen Beiträgen diese

große Angebotsvielfalt überhaupt erst

möglich gemacht haben! Diese Vielfalt

systematisch zu ordnen, möglichst

fehlerfrei in die Touren-Datenbank

zu übertragen (Wer nach der Veröffentlichung

noch einen Fehler findet,

darf ihn gern behalten!) und zu einem

druck- und vorzeigbaren Gesamtwerk

zu vollenden, blieb den Mitgliedern

des redaktionellen Tourenteams vorbehalten.

Besonders herzlicher Dank

gilt deshalb Christiane Müller von

Klingspor, Mathias Kuhlmann, Christian

Rucker und Hubert Linke für die

- 25 -

Touren und Ausbildung

jederzeit vertrauensvolle,

konstruktiv-

kritische und angenehm

ergebnisorientierte Zusammenarbeit!

Ohne die unaufgeregte

Koordinierung mit unseren Böblinger

Bergfreunden wäre jedoch kein

gemeinsames Programm möglich

gewesen. Herzlicher Dank gilt deshalb

den Böblinger Tourenprogramm-Machern

um Dietrich Heller, Hans-Peter

Grabsch und Reinhold Bödi sowie

den Vorsitzenden unserer beiden Sektionen,

Ralf Kleinsteuber und Erhard

Frank (Böblingen) sowie Claus Lippmann

und Ludwig Gedicke (Dresden).

Nach soviel Dank nun zurück zum

Programm: es gibt nämlich neben der

bewährten Tourenstruktur auch einige

Neuerungen. Dem geänderten Anmeldeverhalten

vieler Mitglieder angepasst

wurde die Verfahrensweise für

die Anmeldung zu Touren. Neu ist die

Festschreibung von Stornogebühren.

Das wurde erforderlich, da kurzfristige

Stornierungen stark zugenommen

haben. Mit der neuen Verfahrensweise

sollen unsere Sektionen, vor allem aber

unsere Tourenführer und Ausbilder,

besser vor unkalkulierbaren Kostenbelastungen

geschützt werden - Einzelheiten

siehe Tourenheft, Seite IV.

Neu ist auch die Verfahrensweise

bei Ferntouren. Sie wurde - zunächst

provisorisch - der bestehenden Geset-


Touren und Ausbildung

zeslage angepasst. Die jeweilige Tour

muss ausschließlich oder überwiegend

der Erfüllung satzungsgemäßer Ziele

dienen. Die Organisation von reinen

Urlaubs- und Erholungsreisen gehört

nicht dazu. Kernpunkt einer Alpenvereinstour

muss daher die eigene

bergsportliche oder naturkundliche

Führungsleistung durch entsprechend

qualifizierte Tourenführer oder Ausbilder

sein. Erforderliche touristische

Fremdleistungen (z.B. Transport, Verpflegung,

Unterkunft, örtliche Reiseleitung

und/oder Tourenführung)

müssen in der Tourenausschreibung

unmissverständlich beschrieben und

mit dem jeweiligen Endpreis ausgewiesen

sein. Dabei hat die Auslagerung

des Veranstalter-Risikos auf

externe Reiseveranstalter Vorrang vor

sektionsinternen Lösungen. Wird im

begründeten Einzelfall die Sektion

selbst als Reiseveranstalter gemäß

§ 651 a-l BGB tätig, muss sie auch die

gesetzlich vorgeschriebenen Pflichten

eines Reiseveranstalters erfüllen.

Dazu gehören u.a. eine genaue Beschreibung

des Reiseverlaufes und

aller vertraglich vereinbarten Reiseleistungen

sowie die Aushändigung eines

Reisepreis-Sicherungsscheins an

jeden Teilnehmer. Das liest sich jetzt

aufregender, als es ist. Tourenführer

mit Ferntouren-Ambitionen wenden

sich bitte zwecks Findung einer individuellen

Lösung vertrauensvoll an

ihren Tourenreferenten.

Nun noch ein Blick voraus: Nach der

Fertigstellung des Tourenprogramms

2012 ist bekanntlich vor der Fertigstel-

- 26 -

lung des Tourenprogramms 2013! Es

besteht wieder für jeden Tourenführer

und Ausbilder ein ganzes, langes Jahr

die Möglichkeit, tolle Angebote auszutüfteln

und Vortouren zu unternehmen.

Es ist also niemand gehindert,

kontinuierlich über das Jahr verteilt

seine Vorschläge zu entwickeln, auf

Durchführbarkeit zu testen und an den

Tourenreferenten zu übermitteln. Eine

solche Verfahrensweise würde allen

Beteiligten sicher gut tun.

Zum Schluss noch eine

(selbst)kritische Reflexion:

In diesem Jahr wurden erstmals 2.200

Exemplare unseres Programmheftes

gedruckt - so viele wie noch nie. Diese

Stückzahl ist nötig, um alle empfangsberechtigten

Mitglieder mit der

Publikation zu versorgen. Doch wie

viele Exemplare werden tatsächlich

gelesen? Geht man von der Anzahl der

Sektionsmitglieder aus, die ein- oder

mehrmals im Jahr an Sektionsveranstaltungen

teilnehmen, so spielt unser

gedrucktes Programm für über 90%

der Mitglieder offenbar keine Rolle

bei der Planung ihrer bergsportlichen

Aktivitäten. Warum drucken wir dann

eine derart hohe Auflage? Wäre es

nicht sinnvoller und wirtschaftlicher,

zukünftig nur noch so viele Exemplare

zu drucken, wie angefordert werden?

Das würde den Haushalt der Sektion

Jahr für Jahr um einen nicht unerheblichen,

vierstelligen EURO-Betrag

entlasten. Als Ausgleich könnte dafür

zukünftig halbjährlich eine Tourenkurzübersicht

im Mitteilungsheft veröffentlicht

werden.


Ausbildung

Auch im Ausbildungsteil des Programms

2012 wurde Bewährtes beibehalten.

Dazu zählen u.a. die seit drei

Jahren regelmäßig durchgeführten

Tourenführer-Schulungen. Nicht im

Programm enthalten sind die geplanten

Ausbilder-Treffen. Diese werden

für das Jahr 2012 separat geplant und

rechtzeitig im Internet veröffentlicht.

Neu sind die sektionsinternen Fortbildungen

für Tourenführer und Ausbilder.

Damit sollen Wissen und Können

unserer Aktiven aufgefrischt und

vertieft werden. Neu sind auch erstmals

durch eigene Trainer C Sportklettern

organisierte Kletterkurse

und Jugendtreffs sowie gemeinsame

Ausbildungskurse von Böblinger und

Dresdner Fachübungsleitern. Mögen

sie allesamt gut angenommen werden!

Die vor drei Jahren begonnene Ausbildungs-Offensive

wird fortgesetzt.

Auch im Jahr 2012 unterstützt die

Sektion Bergfreunde, die zukünftig

als geprüfte Wanderleiter, Jugend- und

Familiengruppenleiter, Fachübungsleiter

oder Trainer C Sportklettern im

Breitenbergsport aktiv werden wollen.

Der DAV-Hauptverband und der

Landesverband Sachsen bieten dazu

zahlreiche Ausbildungsgänge an. Wer

sich also für eine der genannten Ausbildungen

interessiert, wende sich

bitte so schnell wie möglich an den

Ausbildungsreferenten. Die DAV-

Ausbildungen sind begehrt und entsprechend

schnell ausgebucht.

- 27 -

Touren und Ausbildung

Gefördert werden sollen auch Talente

mit Potenzial für den Spitzen-Bergsport.

Zu ihrer Entdeckung dienen

vor allem die regelmäßigen Klettertreffs

und -ausfahrten für verschiedene

Altersgruppen. Bei entsprechender

Nachfrage kann der Jugendklettertreff

zu einer regelmäßigen Veranstaltung

mit Wettkampfcharakter weiterentwickelt

werden. Des Weiteren ist die

Einrichtung einer altersgerechten Kinder-Klettergruppe

vorgesehen. Diese

Veranstaltungen werden von erfahrenen,

geprüften Trainern und Fachübungsleitern

geleitet. Interessierte

Eltern, Kinder und Jugendliche wenden

sich bitte an den Ausbildungsreferenten

oder direkt an unsere Trainer

und Fachübungsleiter.

Kontakte

Ralf Schmädicke

Touren- und Ausbildungsreferent

E-Mail für Bereich Touren:

Touren@dav-dresden.de

E-Mail für Bereich Ausbildung:

Ausbildung@dav-dresden.de


Termine? Termine!

Alle Mitglieder der Sektion Dresden, Freunde und Förderer

sind herzlich zur Mitgliederversammlung am Samstag,

den 05. Mai 2012 um 16.00 Uhr in das

„Feldschlößchen-Stammhaus“ in Dresden,

Budapester Str. 32, Saal „Hamburg“

eingeladen!

Geplante Tagesordnung der Mitgliederversammlung 2012

1. Begrüßung und Feststellung der

Beschlussfähigkeit

2. Wahl zweier Mitglieder zur Be-

glaubigung des Protokolls der

Versammlung

3. Ehrungen

4. Bericht des Vorstandes zum Ver-

einsjahr 2011 einschl. des Berich-

tes zum Umbau der Hochstubaihütte

5. Kassenbericht 2011 mit Kassen-

prüfbericht

6. Entlastung des Vorstandes für das

abgelaufene Haushaltsjahr

7. Haushaltsvoranschlag für 2012

8. Beschluss zur mittelfristigen Fi-

nanzplanung und Beitragsanhe-

bung ab 01.01. 2013

Eine Satzungsänderung macht sich

auf Grund der Änderung der Mustersatzung

des DAV für Sektionen, beschlossen

auf der Hauptversammlung

in Heilbronn, sowie durch weiteren

Aktualisierungsbedarf erforderlich.

Da der genaue Wortlaut der neuen

Mustersatzung zum Zeitpunkt der

Drucklegung der Mitgliederinformation

noch nicht vorlag, wird diese bis

Anfang April 2012 fertig gestellt und

in der Geschäftsstelle zur Auslage

kommen. Auf Anfrage kann die Geschäftsstelle

den neuen Text der Satzung

auch zuschicken.

10. Kletterzentrum, Bericht und Be-

schlussfassung

11. Verschiedenes

12. Ort und Termin der nächsten

Mitgliederversammlung

Anträge, Änderungen oder Ergänzungen,

9. Beschluss zur Änderung der Sekti- die auf der Mitgliederversammlung be-

onssatzung

handelt werden sollen, sind spätestens zwei

Wochen vor der Mitgliederversammlung

schriftlich einzureichen (Geschäftsstelle).

- 28 -


Das „Feldschlößchen-Stammhaus“ ist

auch Treffpunkt für unsere Bergsteigerstammtische.

BERGSTEIGERSTAMMTISCH

- 29 -

Termine? Termine!

„Feldschlößchen-Stammhaus“

Budapester Straße 32

01069 Dresden

Telefon: 03 51 / 4 71 88 55

zu erreichen:

· mit den Straßenbahnlinien 7 und

10, Haltestelle Budapester Straße

(10 Minuten Fußweg)

· mit Buslinie 62, Haltestelle Agentur

für Arbeit (direkt vor der Gaststätte)

· mit Buslinie 61, Haltestelle Chem-

nitzer Straße (5 Minuten Fußweg)

Der Bergsteigerstammtisch findet jeden zweiten Mittwoch im Monat um

20.00 Uhr im Restaurant „Feldschlößchen-Stammhaus“ statt.

Monat 2012 Vortragsthema Referent

1 11. Januar Farben von Indien Ingolf Birkigt

2 08. Februar Hochtourenwoche

Wallis – Monte Rosa – Gebiet

3 14. März Venezuela-Natur und Trekking

in einer vergessenen Welt

Dietmar Kenschke

Annelie Coch

Dieter Gierth

4 11. April Mt. Kenya, Safari und Kilimanjaro Petra Kriegel

5 09. Mai Sibirisches Sajan-Gebirge: Wildnis, Vulkane,

warme Quellen, russisch-deutsche Begegnungen

6 13. Juni Steilküsten, Tropenwälder und Vulkane, eine

Wanderreise auf vier Inseln von Hawaii.

Birgit Hilbig

Egon Höller


Termine? Termine!

Information für Vortragsinteressenten:

Zur Vorführung von digitalen Bildern

oder Diashows zum Stammtisch stehen

uns eine Leinwand in der Größe

von ca. 2 x 3 Metern, Beamer und

Notebook, was in der Geschäftsstelle

deponiert ist, zur Verfügung.

Wenn Beamer und Notebook für einen

Vortrag benötigt werden, können diese

in der Geschäftstelle, in Absprache mit

Geschäftsstellenleiter, geholt werden

(incl. wieder zurück) oder über E-Mail

(ca. 1 Woche vor Veranstaltung) angefragt

werden.

Gute Gründe, um auf Köglers

Naturpfad (Köglerova naucna

stezka) zu wandern.

Wanderbericht A. Coch / D. Gierth

Ein schöner Spätsommertag lockt

uns zur Samstagswanderung am

23.09.2011 hinaus ins Böhmische, zu

der Ralf Schmädicke auf Köglers Naturpfad

eingeladen hat. Offen gesagt

wissen wir zu diesem Zeitpunkt nicht

viel mit dem Thema der Wanderung

anzufangen und hoffen, dass uns Ralf

in altbewährter Weise in die richtige

Richtung führt.

Treffpunkt und gemeinsamer Start ist

am Morgen das schön hergerichtete

Zentrum in Schönlinde (Krasna Lipa)

mit seinem sehenswerten Informationszentrum

zum Nationalpark der

Böhmischen Schweiz, dem wir vor

Wanderbeginn noch einen Kurzbe-

- 30 -

Für diejenigen Sektionsmitglieder,

die sich bereit erklären, den

Stammtisch mit einem Vortrag (45-

60 Minuten) zu gestalten, gibt es

als kleines Dankeschön einen zwei

Jahre gültigen Gutschein für zwei

Übernachtungen in einer unserer

Sektionshütten.

such abstatten. Gleichzeitig erfahren

wir auch, dass zu Ehren von Rudolf

Kögler erst im Jahre 2006 der Naturpfad

neu eröffnet wurde und nun im

Gegensatz zu früher als Rundwanderweg

angelegt ist.

Rudolf Kögler gilt als Begründer des

ersten Naturlehrpfades in Böhmen und

erwarb sich vor allem mit der Erstellung

einer geologischen Karte seiner

Heimat in den Jahren 1931-1935 Verdienste

über Böhmen hinaus.

Entlang bedeutender geologischer

Fundorte errichtete er wenig später

einen Naturlehrpfad, der jedoch in der

Zeit der Vertreibung der deutschen Bevölkerung

und Wirren des 2. Weltkrieges

verfiel.

Unsere Wanderung führt uns zunächst

durch eine Parkanlage aus der Stadt

hinaus und später auf abwechslungsreichen

Pfaden entlang der Lausitzer

Überschiebung und durch den Naturpark

der Böhmischen Schweiz.


Insgesamt befinden sich am Weg 40

Informationstafeln mit vielen Hinweisen

zur interessanten Flora und Fauna,

aber auch zur Geschichte dieses Landstriches.

Angekommen am Rande des

malerischen Dorfes Khaa (Kyjov) erinnern

wir Ralf an die in Aussicht gestellte

„mögliche Einkehr“ und genießen

wenig später die Angebote der regionalen

Küche und das böhmische Bier.

Wir haben uns nun eine gute Grundlage

für den weiteren Weg geschaffen,

der uns ständig bergan zum Wolfsberg

(Vlci hora) mit seinem Aussichtsturm

(581 m) führt.

Von dort oben haben wir einen guten

Blick über die Berge der Sächsisch-

Böhmischen Schweiz und weit hinein

ins Böhmische Mittelgebirge sowie ins

Lausitzer- und Isergebirge.

Wunderschön ist es hier oben, nicht nur

wegen der Aussicht und der geologisch

interessanten Basaltformation des Berges,

sondern auch, weil es an dieser

Stelle die zweite Hälfte des selbstgebackenen

Pflaumenkuchens gibt, den wir

uns mit einigen weiteren Köstlichkei-

- 31 -

Von unseren Bergfahrten

ten aus dem Rucksack munden lassen.

Auf dem Naturpfad geht es den Südhang

hinab und vorbei am Veronika

Brunnen (Veruncina studanka). Nach

ein paar Kilometern sehen wir die Peripherie

unseres Ausgangsortes und

haben schon bald das Zentrum von

Krasna Lipa erreicht.

Fazit des Tages:

· Wir waren wieder einmal auf Ent-

deckertour und haben viel interes-

sante Eindrücke am Wegesrand

gratis erleben können.

· Es hat „rundum“ alles gepasst und

so nebenbei sind wir auch noch

knapp 24 Kilometer vom Feinsten

gewandert.

Ein Dank geht an Ralf für die sachkundige

Führung.

Annelie Coch und Dieter Gierth


Von unseren Bergfahrten

Eine Woche im Rudel wandern

(30.07.-05.08.2011)

Wanderbericht Eseltour

Meist sind wir nur zu zweit unterwegs.

Doch schon länger bestand

der Wunsch, mal eine Hüttentour mit

Gleichgesinnten zu machen. In unserem

Freundeskreis bevorzugt man bedauerlicherweise

den mit Tagestouren

einhergehenden Komfort.

Anfang des Jahres stießen wir im Tourenplan

unserer Dresdner Sektion auf

eine Wanderung in den Savoyer Alpen,

organisiert von Annelie Coch. Sie ließ

uns die Eckdaten zukommen und wir

machten die Sache fest.

So trafen wir nach individueller Anreise

am Samstag, dem 30. Juli nachmittags

in Sixt -Fer -a -Cheval/Frankreich etwa

40 km südlich des Genfer Sees unsere

neuen Wanderfreunde. Neben Annelie,

Dieter und unserem sprachkundigen

Führer Olaf kamen sie größtenteils von

der Sektion Gera. Nach der doch langen

Anreise im Auto regte Olaf noch

einen kleinen Gang in Richtung eines

Wasserfalles an. Die drohenden Wol-

- 32 -

ken waren schneller als wir. Obwohl

wir auf halbem Wege umkehrten, entgingen

wir nicht einer gründlichen

Dusche. Zurück und in trockenen Sachen

genossen wir das gute Abendbrot

in unserem ersten Quartier, einer Herberge

auf ca. 820 m, mit Doppel- und

Vierbettzimmern. Olaf stimmte uns

auf die kommenden Tage und die uns

begleitenden Damen ein.

Am Sonntag sollte es dann endlich

richtig losgehen. Doch erst musste unser

„Rudel“ noch komplettiert werden.

Wir Vierzehn holten unsere 5 Eselinnen

ab. Sie bekamen die Aufgabe einen

Teil unseres Wandergepäckes zu

tragen, wodurch für uns nur jeweils ein

handlicher Tagesrucksack übrigblieb.

Wir bekamen die Aufgabe, unsere Eselinnen

morgens zu striegeln, die Hufe

von Fremdkörpern zu befreien und sie

ansonsten zu führen, was bedeutete, sie

am übermäßigen Naschen der Gebirgskräuter

zu hindern. Wir machten uns

also auf in Richtung Refuge des Fonts,

einer Hütte auf 1.380 m. Unser Wandertempo

wurde hierbei im wesentlichen

von den Eseln bestimmt, welche

eine sehr gleichbleibende, durchaus an-


genehme Geschwindigkeit anschlagen

- wenn sie nicht gerade naschen wollen.

Rasch wurden wir gute Teams - jeweils

2-3 Zweibeiner und der dazugehörige

Vierbeiner. Die Gehzeiten von Hütte zu

Hütte waren mit 4-5 Stunden geplant,

meist waren wir schneller da und konnten

noch etwas die Umgebung erkunden.

Um einiges schneller allerdings

waren jene Teilnehmer eines Gebirgslaufes,

welche bereits seit 4:30 Uhr unterwegs

waren, dabei 63 km und 5.300

Höhenmeter überwanden und unseren

Blicken jeweils rasch entschwanden,

zumal wir noch in bewaldetem Terrain

unterwegs waren. Am Refuge des

Fonts angekommen erleichterten wir

unsere Esel von ihrer Last und pflockten

sie da an, wo sie gutes Futter vorfanden.

Die Hütte, wie auch die folgenden

zwei, waren wesentlich rustikaler

geartet als unsere Herberge vom Vortag

und als wir es aus Südtirol oder den

Stubaier Alpen kannten. Die hölzernen

Fassaden wettergegerbt, die sanitären

Einrichtungen - na eben rustikal, die

Lager sauber aber teilweise nicht für

weiche Köpfe geeignet (Zustieg unter

hüfthohen Balken). Überall wurden wir

jedoch liebevoll und gut bewirtet.

Am Montag ging es weiter im Programm

und damit in Richtung Refuge

Alfred Wills. Vorher natürlich Morgentoilette

- für die Esel. Also schön striegeln,

die Hufe auskratzen und dann die

Tragegestelle und Tragesäcke befestigen

sowie unser Gepäck einschließlich

der vom Hüttenpersonal vorgefertigten

Lunchpakete verstauen. Bei schönstem

Sonnenschein stiegen wir aufwärts,

- 33 -

Von unseren Bergfahrten

ließen die Baumgrenze hinter uns, erreichten

eine Hochebene und lagerten

schließlich am sehr schön gelegenen

Lac d’Anterne auf etwa 2.100 m.

Unsere Vierbeiner fanden hier ausreichend

Grünes vor und wir Couscoussalat,

Bergkäse und Obst in den Paketen.

Der Blick auf die uns umgebenden Höhenzüge

und einige Murmeltiere tat sein

Übriges. Hin zum Refuge d’Anterne

Alfred Wills auf 1.818 m, unserem

Quartier für die nächsten zwei Nächte,

erwartete uns ein erster Test, wie

gut die Teams schon eingespielt seien.

Der Pfad führte kurz aber intensiv über

Geröll und Steinplatten abwärts. Eine

Herausforderung für die anscheinend

zerbrechlichen Beine unserer Esel und

die Hufe ohne Vibram. Doch sie ließen

sich sehr gut führen, gingen vorsichtig

und sicher, eben Profis. Im Zweifelsfall

fanden sie die günstigste Passage

auch selbst. So erreichten wir am frühen

Nachmittag die Hütte und entließen

unsere Esel auf eine schöne saftige

Weide ganz in der Nähe. Wir bezogen

alle vierzehn gemeinsam unser Matratzenlager

unterm Dach, wobei die Kleineren

unter uns den Vorteil hatten, dass


Von unseren Bergfahrten

sie sogar aufrecht stehen konnten - in

der Mitte des Raumes. Das Käsefondue

am Abend war ein Höhepunkt der

Bewirtungskünste unserer jeweiligen

Hüttencrews.

Der Dienstag war einer Wanderung

ohne Esel vorbehalten. Unser Ziel erreichten

wir, vorbei am Lac d’Anterne,

mit dem Col d’Anterne auf 2.257 m.

Dort konnten wir bei sehr guter Sicht

den Anblick der Mont-Blanc-Nordflanke

genießen. Dafür hatte sich die Anstrengung

allemal gelohnt. Mit Blick

auf den gletscherbedeckten höchsten

Berg Europas gingen wir weiter auf

dem Kamm entlang und kehrten nach

einer sehr schönen Runde zu unseren

Eseln zurück.

Der Mittwoch begann mit einem Härtetest

für Mensch und Esel. Kaum waren

wir am Morgen aufgebrochen, ging

ein gewittriger Schauer mit ordentlich

Graupel nieder. Dies verwandelte den

abschüssigen Pfad in eine schlammige

Piste, auf der die Esel teilweise mit

allen vier Beinen gleichzeitig abwärts

glitten und wir mit. Doch bald verging

das Gewitter und wir zogen bei aufstei-

- 34 -

gendem Nebel, vorbei an einer Reihe

von Wasserfällen, unserem nächsten

Quartier, dem Refuge de Sales (1.870 m),

entgegen. Dort, am frühen Nachmittag

angekommen, pflockten wir unsere

Esel an und ließen uns den Inhalt unserer

Lunchpakete schmecken.

Für den Nachmittag hatte Olaf noch

eine ordentliche Runde parat. Zunächst

stiegen wir auf den Kamm

am Talschluss und konnten so erneut

Richtung Mont Blanc blicken. Im

weiteren Verlauf querten wir ein Geröllfeld

und sahen gut zwei Dutzend

Steinböcke, welche von uns ziemlich

unbeeindruckt unseren Weg kreuzten.

Sie boten hervorragende Fotomotive.

Vorbei an zwei Seen kehrten wir zur


Hütte zurück. Die beiden Touren des

Tages waren in der Summe schon recht

beachtlich, was unsere Wanderfreunde

- auch unsere zwei Ü70 - jedoch nicht

schrecken konnte. Hut ab!

Am Donnerstag war die Hütte Chalets

de Gers am gleichnamigen See unser

Ziel. Wetter und Sicht waren wieder

hervorragend und wir gingen mit Blick

auf das Quartier der letzten Nacht und

den Mont Blanc im Hintergrund über

einen Bergrücken in das nächste Tal

hinüber. Der Weg führte entspannt

durch zunächst spärliche, dann üppiger

werdende Bergwiesen, wurde

langsam etwas breiter und wir unterschritten

wieder die Baumgrenze. Hütte

und See auf 1.540 m harmonierten

sehr schön mit der Kulisse der Berge.

Beim Umrunden des Sees trafen wir

auf tausendfachen Froschnachwuchs

in Miniformat. Unser letztes Quartier

dort, in dieser herrlichen Bergwelt,

brachte uns der Zivilisation schon wesentlich

näher. Nach den Tagen mit

Körperpflege beispielsweise in einer

Blechrinne im Freien oder gleich am

Bach und der Lagerromantik genossen

- 35 -

Von unseren Bergfahrten

wir schon die Zimmer mit Dusche (im

Kunststoff /Wohnmobilstil).

Der Freitag führte uns zurück nach

Sixt-Fer-a-Cheval. Unsere Gruppe

genoss noch einmal das gemeinsame

Gehen und so langsam kam ein wenig

Wehmut auf, da sich nun die Woche

dem Ende neigte und wir unsere Eselinnen

wieder abgeben mussten. Was

bleibt, ist die Erinnerung an eine schöne

Runde im Hochsavoyen, angenehme

Wandergesellschaft und an so gar

nicht störrische Esel.

Cornelia und Falk Witschel


Von unseren Bergfahrten

Wandern mit Kindern

- Lechquellenrunde / Hüttentour

Wanderbericht Jana Liebers

Im August 2011 begab ich mich mit

meinem 8-jährigen Sohn auf die Hüttentour

rings um die Lechquellen mit

Start und Ziel in Lech. Die ersten Höhenmeter

bewältigten wir mit der regelmäßig

fahrenden Rüfikopfbahn und

steuerten von der Bergstation die Stuttgarter

Hütte an. Mit Null-Sicht hatten

wir einige Mühe den richtigen Abzweig

zur Hütte zu finden. Durch ergiebige

Regenfälle waren besonders die ersten

Meter ziemlich schlammig und rutschig.

Die gute Laune war dahin. Sie

kam erst wieder auf, als wir von der

Rauhekopfscharte die Stuttgarter Hütte

mal kurz in den Nebelschwaden auftauchen

sahen. Am letzten Wegweiser

dann das Schild: „Auch wenn man`s

nicht glaubt, wir haben geöffnet!” - uns

empfing eine Großbaustelle. Respekt,

dass trotzdem ein gemütliches Hüttenflair

aufkam und wir den ersten Tag

angenehm ausklingen lassen konnten.

- 36 -

Für den zweiten Tag planten wir einen

Ausflug in der Hüttenumgebung.

Zur Auswahl standen einige moderate

Gipfelziele wie der Valluga (2809 m

/2 ½ h), Krabachspitze (2522 m/ 1 ¼ h)

und Fangekarspitze (2640 m/ 1 ½ h).

Strahlendblauer Himmel lockte uns

zum Valluga über den Bosch-Weg. Der

alpine Steig war gut gesichert und gekennzeichnet.

Er führte uns durch abwechslungsreiches

Gelände mit großartigem

Panorama. Einzig zwei ca. 10 m

lange Steilstellen auf sehr rutschigem,

feinen Geröll forderten uns sowohl im

Auf- und Abstieg. Die letzten Meter

zum Gipfel und zur Bergstation der

Valluga-Bahn gestalteten sich dank

der guten Drahtseilausstattung fast als

Spaziergang. Man könnte sogar an den

entsprechenden Betriebstagen ins Tal

bis St. Anton am Arlberg pilgern.

Am dritten Tag stand der Übergang von

der Stuttgarter Hütte zur Ravensburger

Hütte an. Die Angabe von 4 Stunden

Wegzeit in einigen Tourenbeschreibungen

ist falsch, man muss mindestens 5

½ Stunden einplanen. Die Route führt

über den Endress-Weg zur Trittalpe


und weiter runter ins Tal zur verlassenen

Hotelsiedlung Zürs. Von Zürs aus

wählten wir den bequemeren Weg über

die verlassene Madlochalpe hin zum

Zürser See, einem perfekten Rastplatz.

Die restlichen 200 Höhenmeter zum

Madlochjoch waren danach schnell erklommen

und belohnten uns mit einer

fantastischen Aussicht. Der Abstieg zu

Hütte und Spuler See über ein kleines

Geröllfeld und üppig blühende, lehmige,

teilweise steile Wiesenwege gestaltete

sich problemlos. Uns empfing

eine rappelvolle Ravensburger Hütte.

Man merkte deutlich die Überforderung

des Hüttenpersonals mit solch

üppiger Gästeschar. Bei den deutlich

höheren Preisen für Abendessen und

Frühstück musste ich erstmal schlucken.

Das Angebot war jedoch sehr

reichhaltig und megalecker (Müsli,

Brötchen, Schinken). Ausgestattet mit

Spielplatz, Schweinegehege und perfekter

Umgebung zum Stromern und

Spielen ist die Hütte für Familien sehr

zu empfehlen. (Voranmeldung !!)

Bei hochsommerlichem Wetter ging es

am nächsten Tag pünktlich 8 Uhr los

zur Freiburger Hütte. Der Weg führte

- 37 -

Von unseren Bergfahrten

nach Abstieg zum Spuler See über den

als alpinen Steig markierten Gehrengrat

hinunter zum Steinernen Meer (Fossilien).

Der steile Aufstieg zum Grat auf

trockenen, lehmigen Wegen wurde mit

einem traumhaften Panorama belohnt.

Etwas mühselig gestaltete sich dann

das Durchklettern des Steinernen Meeres.

Auf stellenweise sehr schlechten

Wegen mit hohem Wandereransturm

umrundeten wir den Formaletsch und

erreichten nach 5 ½ Stunden die Freiburger

Hütte. Auch dort herrschte reger

Tagesbetrieb. Wir nutzten die Zeit bis

zur Lagerzuteilung, um unsere Beine

im Formarinsee unterhalb der Hütte zu

kühlen. Wir fühlten uns sehr wohl in

dieser urgemütlichen, malerisch gelegenen

Hütte am Rauhejoch, leider war

das Speiseangebot recht einseitig und

wurstdominiert.


Von unseren Bergfahrten

Den folgenden Tag gönnten wir uns

etwas Ruhe. Die Hüttenumgebung

bietet viele interessante Ziele wie

Fossiliensuche im Steinernen Meer,

Gipfel wie Formaletsch (2292 m)

und Saladinaspitze (2238 m). Wir

entschieden uns für die Gipfeltour

Saladinaspitze. Der Weg führte nach

Wiesengelände über ein größeres Feld

mit großem Blockgestein und später

über recht anspruchsvolle Pfade hinauf

zur Spitze. Als Tageserste begrüßte uns

eine Unmenge von Steinböcken.

Am 6. Tag stand der Übergang zur

Göppinger Hütte an. Bei guter Wetterprognose

entschied ich mich für den

etwas kürzeren alpinen Pfad über den

Johanneskopf. Der erste Anstieg gestaltete

sich bei noch nassen, rutschigen

Steinen etwas schwierig, es wurde

aber zunehmend trockener und griffiger.

Der Weg führte uns hinauf ins

Obergschröf, zum Johannesjoch, über

die Johanneskanzel, an den Südhang

der Johannesköpfe. Spannend war ein

kurzes seilversichertes Kletterstück

am steilen Felsen mit schlapprigem

Seil (lose Verankerung) und zwei

leicht abschüssigen Steighilfen. Nur

für Eltern mit wirklich starken Nerven

- 38 -

geeignet. Lange Strecken karstigen

Terrains, steile Anstiege und ein nicht

endend wollender Weg in schwindelnder

Höhe um die Johannesköpfe herum

- nach einem sehr anspruchsvollen

Übergang kam endlich die Göppinger

Hütte in Sicht. Uns empfing eine urige,

familiäre Hütte in karger, steiniger

Umgebung mit großartigem Panorama

- ein willkommener Kontrast zum

„Massentourismus” der vergangenen

Tage. Und ganz wichtig - lecker Essen!

Nach einem Ruhetag begaben wir uns

ungeduldig, voller Freude auf unsere

letzte Etappe, dem Abstieg nach Lech.

Wir wählten den alpinen Pfad unterhalb

der Hochlicht- und Braunarlspitze entlang

über die Butzenschulter hinunter

zum Butzensee und vorbei an den Gipslöchern

hinunter ins Tal. Unterwegs begegneten

uns wieder sehr viele Steinböcke.

An der Butzenschulter wurde

die Kraxelei sogar noch einmal mit

einem Blick ins nächste Tal belohnt.


Alternativ hätte man an dieser Stelle

die Runde über die Bieberacher Hütte

verlängern können mit anschließendem

Abstieg nach Schröcken und

Busfahrt nach Lech.

Wir erlebten eine spannende, abwechslungsreiche

Woche auf 5 Etappen

mit nur wenigen Schwierigkeiten,

bewältigten ca. 2300 Höhenmeter im

Aufstieg auf ca. 46 km Wegstrecke mit

vielen großartigen Eindrücken in geologisch

interessantem Terrain. Durch

ein sehr gut ausgebautes Wanderbusnetz

und Schlechtwetterwegvarianten

kann man diese Tour äußerst flexibel

gestalten und ggf. anpassen. Da die

Hütten stark frequentiert sind, empfehle

ich unbedingt eine Reservierung

im Vorfeld.

Tourenbeschreibung

1. Etappe Lech - Stuttgarter Hütte

Rüfikopfbahn (2362 m) - Monzabonjoch

- Talboden Ochsengümple -

Rauhekopfscharte (2415 m) - Oberer

Langboden - Stuttgarter Hütte (2305 m)

↑ 250 m ↓ 280 m, ca. 5 km, 2 ½ h bei

Nässe Rutschgefahr auf lehmigen Boden

oder Lech - Tälialpe - Wösterspitze

über Friedrich-Mayer-Weg ca. 4 ½ h

↑ 900 m

2. Etappe Stuttgarter Hütte - Ra-

vensburger Hütte

Stuttgarter Hütte (2305 m) Endress-

Weg - Trittalpe - Zürs (1717 m) - Zürser

See - Madlochjoch (2437 m) - Brazer

- 39 -

Von unseren Bergfahrten

Stafel - Ravensburger Hütte (1947 m)

5 ½ bis 6 h, ↑ 793 m ↓ 1084 m, ca. 14 km

3. Etappe Ravensburger Hütte -

Freiburger Hütte

Ravensburger Hütte (1947 m) - Spuler

See (1827 m) - Dalaaser Schütz - Gehrengrat

(2438 m) - Steinernes Meer -

Formaletschflanke - Freiburger Hütte

(1918 m) 5 h, ↑ 576 m ↓ 605 m, ca. 8

km steiler Aufstieg zum Gehrengrat,

Schlechtwettervariante - Talweg

4. Etappe Freiburger Hütte - Göp-

pinger Hütte

Freiburger Hütte (1918 m) - Formarinalpe

- Obergschröf - unteres Johannesjoch

- oberes Johannesjoch

- Johanneskanzel - Johanneswannen

(Vorsicht bei Schneeresten) - Südhang

Johannesköpfe (2400 m) - Göppinger

Hütte (2245 m) 5 h, ↑530 m ↓ 200 m ,

ca. 9 km viel karstiges Terrain, steile

Aufstiege!, seilversicherte Stelle mit

Steighilfe, Schlechtwettervariante -

Talweg

5. Etappe Göppinger Hütte - Lech

Göppinger Hütte (2245 m) - Th.-Praßler-Weg

unterhalb der Hochlicht- und

Braunarlspitze - Butzenschulter - Butzensattel

- Gipslöcher - Bergstation

Petersboden Oberlech - Lech (1444 m)

5 h, ↑ 200 m ↓ 800 m, ca. 10 km

Jana Liebers


Von unseren Bergfahrten

Zurück in die Zukunft

Das Kennenlern-Abenteuer von fünf

wagemutigen Leuten im Stil der

„Guten alten Zeit“

Im Programmheft des DAV gelesen,

gemeldet und einfach losgefahren. Der

Weg ist das Ziel. Man trifft sich in Dresden,

um mit „unbekannten Gefährten“

ins Ambiente der Zeit zu fahren, wo

menschliche Fähigkeiten und Begeisterung

des Einzelnen noch ausgereicht

haben, völlig miteinander unbekannte

Menschen zu etwas „Schönem“ zu verbinden.

Der Stil passt von Anfang an.

Die Gruppe kämpft sich unter Führung

eines mit reichlichen Gebrauchsspuren

gekennzeichneten französischen

Automobils und einem neuwertigen

vollverzinkten Produkt aus der BMSR

- (sprich Böhmisch-Mährisch-Schnell-

Rostend) Schmiede nach Tschechien

ins Isergebirge. Unterwegs ein herrlich

schlichtes Abendmahl und weiter geht

es zum bewachten Parkplatz am Smedava

(Wittighaus).

Nun kommt es zum ersten „Härtetest“

der Berg-, Wander-, Abfahrt- und

Langlauf-Enthusiasten. Im Stil der Ge-

- 40 -

birgsjäger mit der mickrigen Beleuchtung

der Stirnlampen wird die Behausung

in Jizerka am Fuße des Buchbergs

erreicht.

Als nächste Herausforderung an die Menschen

des 21. Jahrhunderts wird die verloren

gegangene Fähigkeit der Entzündung

eines wärmenden Feuers verlangt.

Schließlich – so dieses auch noch mit

„nachwachsenden Rohstoffen“ (sprich

Holz) gespeist wird. Dies erfordert auch

noch den nicht ungefährlichen Umgang

mit einem seit der „Bronzezeit“ gebräuchlichen

Werkzeug (sprich: Beil).

Und auch diese Herausforderungen

werden von der Gruppe gemeistert!

Und schon spürt die Ansammlung von

Menschen ein „Gemeinschaftsgefühl“.

Die Unterkunft besticht durch ihre wahre

Schlichtheit. Loriot würde bemerken:

„Sehr übersichtlich“. Einfach, gut, gemütlich.

Das ist Programm! Es ist nicht

wichtig, wo man ist. Sondern mit wem!

Gemeinsame Interessen, gemeinsame

Aktivitäten (und sei es das Abendmahl)

und ganz wenig Alkohol führen zu einem

tollen Abend.


Am nächsten Morgen. Ein Liebespfeil

in das Herz der Frauen. Die Männer

mit Bewegungsdrang zaubern ein einfaches

morgendliches Mahl. Die Frauen

rühren sich natürlich in instinktiver

Intelligenz nicht in ihren Betten, bis

das Frühstück gerichtet ist. Die Welt

kann so schön sein. Frühstück verzehrt,

und los geht’s in die Natur. Über

die Iser von Tschechien ins polnische

Langlauf-Gebiet Jakuszyce. Das Tempo:

für die einen Erholung, für andere

sportlich. Aber Freude haben alle. So

soll es sein!

Gutes, schmackhaftes Mittagsmahl

(wahrscheinlich mit einem größeren

Hauch Knoblauch, wen stört’s?). Den

ganzen Tag in Bewegung. Erst am

Abend zu „Hause“ bei Jindrich.

Zum „Aufwärmen“ in die Sauna. Zum

- 41 -

Von unseren Bergfahrten

notwendigen Abendmahl kommen

die mitgebrachten Grundnahrungsmittel

zum Einsatz. So kann man jede

schwere Zeit überstehen! Der Tag fordert

seinen Tribut und fast alle fallen

schnell in den „Schön- und Gesundheitsschlaf“.

Freiwillige ziehen ins

vorhandene „Schnarcherseparee“ und

speisen auch noch das Feuer mit nachwachsenden

Rohstoffen. Eben ganz

wie früher.

Und schon sind am Morgen die letzten

gemeinsamen Stunden angebrochen.

Nach dem gemeinsamen Beräumen

von „Wallensteins Lager“ wird das

persönliche Gepäck auf Skiern zu den

abgestellten Fahrzeugen transportiert.

Abladen des persönlichen Hab und

Guts und nochmal in die Natur. Nachdem

man sich nochmals an der reichlich

vorhandenen Natur gemeinsam

erfreut hat, gibt’s zum Abschluss noch

ein leckeres Essen im Wittighaus und

dann geht’s zurück nach Dresden.

Das Bekenntnis aller: „Das müssen

wir unbedingt nochmal machen.“

Renate Reitz (NG)


Neues von der Geschäftsstelle

Wichtige Adressen der Sektion

www.alpenverein-dresden.de

E-Mail: info@dav-dresden.de

Info-Telefon: 03 51 / 4 96 09 88

Materialausleihe /Bibliothek: 03 51 / 4 84 36 74

Geschäftsstelle: 03 51 / 4 96 50 80

Erster Vorsitzender

Claus Lippmann

Alnpeckstr. 44

01239 Dresden

Tel. 03 51 / 2 84 73 01

Fax 03 51 / 2 81 46 39

Zweiter Vorsitzender

Ludwig Gedicke

Hannes-Schufen-Str. 79

41066 Mönchengladbach

Tel. 0 21 61 / 96 35 90

Fax 0 21 61 / 96 35 91

Geschäftsstelle

Reitbahnstr. 36

01069 Dresden

Tel. 03 51 / 4 96 50 80

Fax 03 51 / 4 96 50 71

Leiter: Klaus Schindler

Alles zur Geschäftsstelle finden

Sie ab Seite 43.

Schatzmeisterin

Heidrun Franke

Schweizstr. 14

01259 Dresden

Tel. 03 51 / 2 01 76 65

- 42 -

Informationen der

Geschäftsstelle und Sektion

Tourenreferent / Ausbildungsreferent

Ralf Schmädicke

Dora-Stock-Str. 6

01217 Dresden

Tel. 03 51 / 4 72 14 90

Touren@dav-dresden.de

Ausbildung@dav-dresden.de

Familienwandern und -bergsteigen

Petra Gläser

Bauernweg 3

01737 Tharandt

Tel. 03 52 03 / 3 06 40

Fax 0 18 05 / 06 033 431 248

Petra.Glaeser@alpenverein-dresden.de

Umwelt- und Naturschutzreferent

Dr. Wolfgang Konrad

Am Tummelsgrund 34

01156 Dresden

Tel. 03 51 / 4 54 04 75

Alle Angaben zur Dresdner Hütte und

zur Hochstubaihütte finden Sie auf der

letzten Heftinnenseite.


Anschrift / Öffnungszeiten

der Geschäftsstelle

Reitbahnstraße 36

01069 Dresden

zu erreichen:

(nach aktuellem Fahrplanstand)

· mit S-Bahn und den

Straßenbahnlinien 3, 7, 8, 9, 10, 11

Haltestelle Hauptbahnhof-Nord

oder Hauptbahnhof

Tel. 03 51 / 4 96 50 80

Fax 03 51 / 4 96 50 71

E-Mail Info@dav-dresden.de

www.alpenverein-dresden.de

Öffnungszeiten:

Donnerstags 15.00 - 20.00 Uhr

In dieser Zeit ist auch die telefonische

Erreichbarkeit gesichert. Außerhalb

dieser Zeiten besteht die Möglichkeit,

über den Anrufbeantworter eine Nachricht

zu hinterlassen.

Zu den Öffnungszeiten findet auch die

Literatur- und Kartenausleihe statt.

(Weitere Einzelheiten und zur Ausleihe

von Ausrüstungsgegenständen s.

untenstehende Übersicht).

Bankverbindung:

Sämtlicher Zahlungsverkehr ist unter

Angabe des Verwendungszweckes

unter folgendem Konto abzuwickeln:

Ostsächsische Sparkasse Dresden

BLZ: 850 503 00

Kto. Nr.: 3120 000 727

Neues von der Geschäftsstelle

- 43 -

Literatur- und Materialausleihe

E-Mail Bibliothek:

Bibliothek@alpenverein-dresden.de

E-Mail Materialausleihe:

Materialausleihe@dav-dresden.de

Tel. 03 51 / 4 84 36 74

Literaturausleihe

(Karten, Führer, Bücher)

Für Bücher gelten 3 Wochen Ausleihfrist,

diese kann um nochmals 1 Woche

verlängert werden. Für Karten wird

eine Ausleihfrist von 3 Wochen angesetzt,

mit einmaliger Verlängerung

um nochmals 1 Woche. Ab 2011 gibt

es die Möglichkeit, gegen eine Gebühr

von 1,00 € alle Karten mit auf

die Wanderungen zu nehmen. Sollten

große Schäden bei der Rückgabe der

Karten erkennbar sein, erheben wir

eine Kulanzgebühr für die Wiederbeschaffung.

Bücher, Klettersteigführer

und Wanderführer sind von dieser Regelung

ausgeschlossen.

· Die Karten sind im Originalzustand

zu belassen. Die Verlängerung muss

pünktlich telefonisch oder persönlich

in der Geschäftsstelle erfolgen.

· Verzugskosten pro Woche und Buch

bzw. Karte betragen 1 €

AV-Schlüssel

Bei Ausleihe von AV-Hüttenschlüsseln

(für die Winterräume der Alpenvereinshütten)

ist ein Pfand von 25,00 €

gegen Quittung oder Verleihschein in

der Geschäftsstelle zu hinterlegen.


Neues von der Geschäftsstelle

Ausrüstungs- und Materialausleihe:

Zu einer gut geplanten Bergtour gehört

auch gutes und vor allem richtiges

Material, auf das man sich verlassen

muss. Nicht jeder besitzt für alle Unternehmungen,

die am Berg durchgeführt

werden können, das jeweilige

Equipment. In unserer Materialausleihe,

die wir immer wieder erneuern,

austauschen und erweitern, werdet Ihr

bestimmt fündig.

Die Material-Ausleihe erfolgt immer

Donnerstag von 17.00 bis 19.00 Uhr

in der Geschäftsstelle der Sektion ausschließlich

an Mitglieder.

Es können ausgeliehen werden:

Biwacksack

Preis: 5,00 €/Woche, Verzug: 5,00 €/

Woche, Pfand: keinen

Eispickel

60 cm; 70 cm; 80 cm; Schaftlänge, mit

Handschlaufe, Schaft mit strukturiertem

Gummiüberzug

Preis: 5,00 €/Woche, Verzug: 5,00 €/

Woche, Pfand: 20,00 €

Steigeisen

(Hinweis: Beim Ausleihen von Steigeisen

ist es erforderlich, diese am eigenen

Schuh anzupassen. Es besteht die Möglichkeit

die Eisen in unserer Geschäftsstelle

anzupassen.)

Preis: 7,00 €/Woche, Verzug: 7,00 €/

Woche, Pfand: 20,00 €

Eisschraube

Preis: 5,00 €/Woche, Verzug: 5,00 €/

Woche, Pfand: 30,00 €

- 44 -

Schneeschuh

Preis: 10,00 €/Woche, Verzug: 10,00 €/

Woche, Pfand: 30,00 €

Verschütteten Suchgerät (LVS)

arva Evo3, Digital, 3 Antennen, internationale

Frequenz 457 kHz, Mehrfach-Verschütteten-Anzeige,

220 g,

250 Stunden Betriebsdauer, 4 Standard

Alkalibatterien vom Typ LRO3/AAA,

Ausleihe ohne Batterien

Preis: 25,00 €/Woche, Verzug: 25,00 €/

Woche, Pfand: 50,00 €

Schneeschaufel

Preis: 5,00 €/Woche, Verzug: 5,00 €/

Woche, Pfand: keinen

Lawinensonde

Quick Draw Super Tour - 265 cm, 308 g,

Aluminiumspitze, 7 Segmente

Preis: 4,00 €/Woche, Verzug: 4,00 €/

Woche, Pfand: 30,00 €

Klettersteigset

Preis: 10,00 €/Woche, Verzug: 10,00 €/

Woche, Pfand: keinen

Komplettgurt

Preis: 7,00 €/Woche, Verzug: 7,00 €/

Woche, Pfand: keinen

Steinschlaghelm

Preis: 5,00 €/Woche, Verzug: 5,00 €/

Woche, Pfand: keinen

Klettergurt

Bestehend aus Hüft- und Brustgurt

Preis: 7,00 €/Woche, Verzug: 7,00 €/

Woche, Pfand: keinen

Preis: 3,00 €/Sektionsklettern, Pfand:

keinen

Maximal drei Wochen Ausleihfrist!

Keine Verlängerung!

Keine Ausleihe von Seilen!

(siehe auch unter folgender URL: http://www.alpenverein-dresden.de/

index.php?site=ausruestung)


MITGLIEDERVERWALTUNG

Mitgliederbeitrag und

Versicherungsschutz

Nur wer den Mitgliedsbeitrag bezahlt

hat und im Besitz eines gültigen

Ausweises ist, genießt den im

Mitgliedsbeitrag enthaltenen Versicherungsschutz

des Alpinen-Sicherheits-Service

und der Haftpflichtversicherung

des Deutschen Alpenvereins.

Wir bitten die Barzahler um Einzahlung

der Beiträge bis Ende Januar

des Beitragszahlungsjahres. Das

erspart uns allen Arbeit und Kosten

und dient letztlich auch Ihrer Sicherheit

(s.o.).

In einem Versicherungsfall wenden

Sie sich bitte an die Geschäftsstelle

der Sektion oder – besser – direkt an

den Alpinen Sicherheitsservice.

Anträge auf Familienbeitrag

Der Familienbegriff im Sinne dieser

Kategorie liegt vor, wenn beide

Elternteile Mitglied in einer Sektion

sind und mindestens ein Kind im Alter

bis 18 Jahre haben. Als Mindestbeitrag

wurde die Summe der A- und

B-Beiträge festgelegt, in unserer

Sektion also aktuell 84,- Euro. Anträge

auf Familienbeitrag sind bis spätestens

30.09.2012 für 2013 bei der

Geschäftsstelle schriftlich zu stellen.

Eintritt in den DAV / Änderungen

Formulare für den Eintritt in den DAV

sind in der Geschäftsstelle erhältlich.

Ebenso betrifft das die Satzung der

Sektion

Es gibt Ausweise in Form von Scheckkarten,

die nur in Verbindung mit

Neues von der Geschäftsstelle

- 45 -

einem amtlichen Ausweis mit Lichtbild

gültig sind. Lichtbilder sind somit

zur DAV-Ausweisbeantragung/

-änderung nicht erforderlich.

Änderungen von Anschriften/Bankverbindungen

bitten wir rechtzeitig

zu melden. Wird das versäumt,

können z.B. die DAV - Mitteilungen

und Sektionsmitteilungen nicht ordnungsgemäß

zugestellt werden oder es

entstehen bei Bankabbuchung Rückläufe,

für die die Banken Gebühren

berechnen. Diese Kosten belasten das

Sektionskonto. Bitte haben Sie dafür

Verständnis, dass wir den Verursacher

mit den anfallenden Kosten belasten.

Deshalb unsere Bitte: Melden Sie

Änderungen rechtzeitig an die Geschäftsstelle

der Sektion. (Vordruck

Änderungsmitteilung in diesem Heft).

Austritt aus dem DAV oder

Sektionswechsel

Austritt und Sektionswechsel sind nur

zum Jahresende möglich. Dies muss

an die Geschäftsstelle der Sektion

schriftlich bis zum 30.09. des Jahres

mitgeteilt werden.

Bei Anmeldungen für Übernachtungen

auf der Dresdner Hütte

und der Hochstubaihütte ...

wenden Sie sich bitte direkt an die

Hüttenwirte (Adresse s. letzte Heftseite).

Ausnahmen werden gesondert

genannt, z. B. bei Sektionstouren bzw.

Sektionsveranstaltungen. Informationen

zu unseren Hütten finden Sie

auch in der regelmäßigen Rubrik des

Mitteilungsheftes „Neues von unseren

Hütten“.


Neues von der Geschäftsstelle

Mitgliederbeiträge

Familienbeitrag

Mama, Papa, alle Kinder bis zum

vollendeten 18. Lebensjahr (Voraussetzung

gemeinsame Adresse und Abbuchung

von einem Konto)

Beitrag: € 84,-

Aufnahme: € 15,-

A-Mitglied (Kategorie 10..)

Vollmitglied ab dem 26. Lebensjahr

Beitrag: € 56,-

Aufnahme: € 15,-

A-Mitglied beitragsfrei

(Kategorie 11..) entfällt

mind. 50 Jahre DAV und über 70 nur

noch Bestandsschutz

B-Mitglied (Kategorie 20..)

Ehefrau / Ehemann / Lebenspartner

Beitrag: € 28,-

Aufnahme: € 10,-

B-Mitglied (Kategorie 23..)

entfällt

mind. 25 Jahre DAV und über 65 nur

noch Bestandsschutz

B-Mitglied (Kategorie 24..)

Mitglied der Bergwacht auf Antrag

Beitrag: € 30,-

B-Mitglied beitragsfrei

(Kategorie 25..) entfällt

mind. 50 Jahre DAV und über 70 nur

noch Bestandsschutz

- 46 -

B-Mitglied Senior (Kategorie 26..)

neu

Ab 70. Lebensjahr auf Antrag

Beitrag: € 30,-

C-Mitglied (Kategorie 30..)

Gastmitglied

Beitrag: € 15,-

D-Mitglied (Kategorie 40..)

Junior 19- 25 Jahre

Beitrag: € 30,-

Aufnahme: € 10,-

J-Mitglied (Kategorie 50..)

Jugend 15-18 Jahre Einzelmitgliedschaft

Beitrag: € 15,-

Aufnahme: € 10,-

J-Mitglied (Kategorie 70..)

neu K/J-Mitglied

Kind und Jugend Familie

Beitrag: im Familienbeitrag

enthalten

Bei gleichzeitigem Eintritt mehrerer

Familienmitglieder wird nur eine

Aufnahmegebühr (€ 15,-) erhoben.

Es gibt nur einen Jahresbeitrag,

keinen Jahresteilbeitrag. Der volle

Jahresbeitrag ist somit unabhängig

vom Eintrittszeitpunkt zu entrichten.

Die Mitgliedschaft beginnt mit der

Entrichtung der Aufnahmegebühr

und des Jahresbeitrages. Stichtag

für die Altersberechnung ist jeweils

der 1.1. eines Jahres.


Wir begrüßen neue Mitglieder in unsrer Sektion

Andreas Arnhold Coswig

Nicole Austen Dresden

Anja Bandrock Dresden

Pierre Becher Lauchhammer

Ines Becker Dresden

Ann-Cathrin Beermann Dresden

Familie Behrisch Dresden

Tino Bohnig Dresden

Rodrigo Braun Pulsnitz

Malte Brockmann Dresden

Sylvia Buckan Dresden

Familie Buday Dresden

Herrmann Buhl Dresden

Andreas Bühn Dresden

Sebastian Buschmann Dresden

Familie Christ Dresden

Richard Czernecka Freiberg

Maik Diederich Lauchhammer

Martin Dobberphul Dresden

Sven Döring Dresden

Thomas Drechsler Radebeul

Carola Dudek Dresden

Uta Dutschke Dresden

Florian Ederer Dresden

René Eichhorn Dresden

Astrid Eichler Dresden

Anett Eidam Weißenborn

Familie Elert Dresden

Sven Elix Neuzelle

Matthias C. Engler Dresden

Hella Epperlein Dresden

Marie Ernst Dresden

Therese Fark Dresden

Hans Fenske Markkleeberg

Martin Fiedler Kleindehsa

Neues von der Geschäftsstelle

- 47 -

Klaus Fischer Ronshofen

Barbara Flach Dresden

Familie Flohr Dresden

Matthias Flörke-Kempe Dresden

Martin Fobe Dresden

Markus Frank Radebeul

Markus Franke Dresden

Conrad Frenzel Dresden

Matthias Gebauer Dresden

Bernhard Geyer- Dresden

Linsmann

Florian Giele Dresden

Christiane Giesder Dresden

Robert Giese Freiberg

Friederike Gohrbandt Dresden

Sebastian Grabs Dresden

Jacob Grasemann Dresden

Michael Grimm Herzberg

Albrecht Große Geringswalde

Familie Grüber Bischofswerda

Familie Grünberg Radebeul

Nina Hack Dresden

Konstantin Hamann Dresden

Maja Hanke Dresden

Andreas Hänsel Dresden

Familie Hartmann Dresden

Marco Hatnik Dresden

Familie Havekost Potsdam

Steffen Heinicke Dresden

Renate Hempel-Weber Radebeul

Constanze Herchert Dresden

Bernd Herold Meißen

Silvia Heßlich Großthiemig

Peter Heumann Schneeberg

Nadine Hinze Coswig


Neues von der Geschäftsstelle

Jörg Hoffmann Dresden

Dirk Hoffmann- Berlin

Thurau

Jeannette Hofmann Dresden

André Hofmann Stolpen

Familie Hohlfeld Heidenau

Virginie Holzner Berlin

Michael Homann Dresden

Peter Hübner Neuzelle

Familie Janetzko Dresden

Familie Jungnickel Dresden

Daniel Kaden Voigtsdorf

Jirko Kegler Pirna

Familie Kempe Dresden

Sylvia Kenner Dresden

Matthias Kestel Dresden

Andreas Kiel Dresden

Henrike Kietz Dresden

Johannes Kind Fördergersdorf

Familie Kitt Dresden

Robert Kittelmann Dresden

Johanna Köhler Eppendorf

Lars Köhler Dresden

Roland Körber Dresden

Benedek Kottra Dresden

Birgit Kozber Dresden

Rico Krause Freiberg

Romy Kraut Pirna

Steven Lade Dresden

Hannes Lange Dresden

Falk Lange Dresden

Martin Langer Dresden

Familie Lappe Dresden

Stephanie Ledermüller Berlin

Jeongsook Lee Dresden

Henry Lehmann Großthiemig

Thoralf Lehmann Dresden

Uwe Lehmann Dresden

Familie Leitner Dresden

Familie Lennartz Radebeul

Familie Linsmann Dresden

- 48 -

Franka Lippert Dresden

Renate Sophie Lippmann Glasten

Anne-Kathrin Löchner Dresden

Sören Loges Dresden

David Lünse Ottendorf-

Okrilla

Veiko Marschner Sebnitz

Philipp Mascher Dresden

Sabine Matthes Dresden

Christian May Dresden

Christina Melzer Dresden

Robert Meyer Dresden

Anna Mihan Dresden

Leander Mohl Dresden

Hendrik Mothes Dresden

Karolina Mrozek Dresden

Johannes Näther Dresden

Katja Naumann Dresden

Johanna Nowak Dresden

Bernhard Obst Hoyerswerda

Familie Odrich Dresden

Maik Oertel Heidenau

Christin Pahl Dresden

Elisa Pappritz Dresden

Familie Petzsch Freital

Martin Pfitzner Bischofswerda

Antje Piper Dresden

Bartosz Plotka Dresden

Falk Pomsel Langenhen-

nersdorf

Familie Popielas Dresden

Anna Pospiezna Dresden

Ludwig Prax Lübben

Christopher Preuß Ilmenau

Volker Pütz Dresden

Marina Qualo Dresden

Melanie Reida Dresden

Olaf Reiter Dresden

Friedemann Rentsch Dresden

Frank Rentsch Königsbrück

Heike Richter Freital


Andreas Rink Dresden

Robert Ritschel Freiberg

Steffi Ritter Guteborn

Familie Röber Meißen

Reinhard Röpke Braunsdorf

Johann Rudolf Dresden

Familie Rueda Dresden

Susanne Sales Dresden

Erik Salzmann Dresden

Tim Salzmann Leipzig

Frank Sandrock Dresden

Stefan Schatz Langebrück

Lucas Scheffler Dresden

Familie Scheuche Meißen

Thomas Schmidt Dresden

Franziska Schnabel Zittau

Susanne Scholz Dresden

André Scholz Dresden

Familie Schönfeld Dresden

Marcel Schrenk Freiberg

Myrea Schröter Dresden

Familie Schubert Dresden

Robert Selent Dresden

Arman Siahkali Dresden

Sandra Sichting Freiberg

Martin Sicker Arnsdorf

Familie Simmich Dresden

Vinzenz Sinapius Voigtsdorf

Philipp Sommer Dresden

Oliver Sorisch Elsterwerda

Stephan Stange Dresden

Helmut Stiller Dresden

Familie Storm Dresden

Erik Tesch Potsdam

Bastian Thiere Dresden

Familie Thonig Wilthen

Wiktor Tränkle Lampertswalde

Stephan Uhlig Dresden

Kim Fabian v. Dall Armi Hamburg

Claudia van der Ahe Dresden

Richard Vetter Elsterwerda

Neues von der Geschäftsstelle

- 49 -

Ingo Voigt Dresden

Anja Wachsmuth St. Gallen

Philipp Wagner Ilmenau

Gerd Walter Dresden

Sylke Walther Finsterwalde

Frank Weller Freital

Maik Weller Dresden

Familie Wels Kamenz

Sebastian Wendler Dresden

Gregor Wendt Elsterwerda

Jens Wenzel Deutschein-

siedel

Daniel Wilde Dresden

Anne Winter Hoyerswerda

Familie Winter Dresden

Henry Woditschka Dresden

Tomasz Wollny Dresden

Bernd Ziesche Elstra

Marko Zimmer Bahretal

Carola Zimmermann Braunsdorf

Heiko Zumpe Radebeul

Wir wünschen allen neuen

Mitgliedern viel Freude bei der

Ausübung des Bergsports und hoffen,

dass die Angebote der Sektion rege

angenommen werden!

Bitte denken Sie auch an ...

... unsere immer aktuelle Website

www.alpenverein-dresden.de

Surfen lohnt sich!


Der Bücherwurm

Unter dieser Rubrik stellen wir

- mit freundlicher Unterstützung

des Verlages - aktuell Wanderführer

des Bergverlages Rother vor, der

uns auch ein Leseexemplar für die

Bibliothek zur Verfügung stellte.

Klettersteiggehen liegt voll im Trend

und immer mehr Menschen begeistern

sich für das Erlebnis im Steilfels. Mit

profunder Kenntnis hat Autor Mark

Zahel die schönsten und spannendsten

Alpinklettersteige aus dem gesamten

Ostalpenraum zusammengestellt – 70

ausgearbeitete Touren mit mehr als

100 einzelnen Steigen.

- 50 -

DER BÜCHERWURM ...

über neue Bergliteratur

Mark Zahl

Alpine Klettersteige Ostalpen

70 spannende Touren zwischen

Wien, Bodensee und Gardasee

1. Auflage 2012

296 Seiten mit 219 Farbfotos,

70 Höhenprofilen, 70 Tourenkarten

im Maßstab 1:40.000, 1:50.000 und

1:75.000 sowie einer Übersichtskarte

Format 16,3 x 23 cm, engl. Broschur

mit Umschlagklappe

ISBN 978-3-7633-3066-9

Preis € 24,90 (D) € 25,60 (A)

Bei den vorgestellten Touren geht es

um mehr als nur die reine Kletterei

mithilfe von Eisenteilen. Im Zentrum

steht die gesamte Bergtour, bei der

der Klettersteig ein reizvoller Bestandteil

des Ganzen ist – Bergerleben

und der landschaftliche Schaugenuss

sind mindestens ebenso wichtig wie

die Spannung am Klettersteig. Die ty-


pischen Sportferrate, die die Routen

auf das rein sportliche Element reduzieren,

klammert Mark Zahel daher

bewusst aus.

Die Tourenauswahl verteilt sich über

die gesamten Ostalpen zwischen Wien

und Graubünden, zwischen Bayern,

dem Trentino und Slowenien. Zahlreiche

Touren finden sich natürlich in den

Dolomiten, dem nach wie vor unübertroffenen

Ferrata-Mekka schlechthin.

Auch hinsichtlich der Anforderungen

liegt eine ausgewogene Mischung vor,

mit Schwerpunkt im mittleren und

gehobenen Niveau. Ein paar richtig

schwierige Steige sind freilich ebenso

vertreten wie einsteigergerechte Touren

der unteren Schwierigkeitsgrade.

Blaues Land

Murnau • Kochel •

Werdenfelser Land • Pfaffenwinkel

2. Auflage 2012

136 Seiten mit 109 Farbfotos,

25 farbigen Wanderkärtchen im Maßstab

1:15.000, 1:25.00 und 1:50.000

mit eingezeichnetem Routenverlauf

sowie einer Übersichtskarte im

Maßstab 1:700.000.

Format 12,5 x 20 cm, kartoniert mit

Polytex-Laminierung.

ISBN 978-3-7633-3054-6

Preis € 14,90 (D) € 15,40 (A)

- 51 -

Der Bücherwurm

Kompakte Kurzinfos, differenzierte

Schwierigkeitsbewertungen, exakte

Routenbeschreibungen, prägnante

Höhenprofile und Tourenkarten mit

eingetragenem Routenverlauf erlauben

eine effektive Planung und

Durchführung der Bergtouren. Die

praktischen Umschlagklappen mit allen

Touren im Überblick machen dieses

Buch äußerst benutzerfreundlich.

Dank seiner lebendigen Einführungstexte

und reichen Illustration ist das

Buch aber auch ein echter Lustmacher

auf die spannendsten Klettersteige in

den Ostalpen, die auf der Wunschliste

jedes ambitionierten Bergsteigers

ganz weit oben stehen.


Der Bücherwurm

Wandern auf den Spuren der Künstler

des Blauen Reiters, das ist Schauen

und Genießen zwischen Bergen,

Moorlandschaften und Seen. Das

Blaue Land rund um Murnau am Staffelsee

ist ein landschaftliches und

kunsthistorisches Kleinod – neben

Wassily Kandinsky, Franz Marc und

Gabriele Münter haben hier weitere

namhafte Künstlerinnen und Künstler

ihre Spuren hinterlassen.

Nahtlos geht das Blaue Land in seine

prominenten Nachbarregionen über:

Das Werdenfelser Land mit dem Olympiaort

Garmisch-Partenkirchen am

Fuße der Zugspitze, dem Geigenbaudorf

Mittenwald sowie den Holzschnitzern

und der Passionsspieltradition

von Oberammergau. Nördlich zeigt

der Pfaffenwinkel eine unvergleichliche

Dichte und Pracht an Kirchen und

Klöstern aus vielen Jahrhunderten.

Dr. Walter Treibel

Erste Hilfe und Gesundheit

Am Berg und auf Reisen

2. Auflage 2012

200 Seiten mit 275 Farbfotos,

19 Graphiken und 9 Tabellen/Übersichten.

Format 16,2 x 23,0 cm, kartoniert

ISBN 978- 3-7633-6027-7

Preis € 19,90 (D) € 20,50 (A)

- 52 -

Christian Rauch, im Blauen Land

nahe Murnau aufgewachsen, hat für

die zweite Auflage seines erfolgreichen

Kulturwanderführers alle erforderlichen

Angaben umfassend aktualisiert.

Er führt den Leser auf 25

ausgesuchten Touren zu Kulturdenkmälern,

Schlössern und Museen. Ortsrundgänge,

landschaftlich großartige

Wanderungen im Isar- und Loisachtal,

Traumrunden entlang den vielen Seen

sowie alpine Ausflüge hinauf zu König

Ludwigs ehemaligen Jagdhäusern

verbinden Natur und Kultur in einer

unvergleichlichen Kombination. Zahlreiche

Informationstafeln im Buch

bieten Hintergrundwissen zu Sehenswürdigkeiten

und Besonderheiten der

einzelnen Touren.


Bergsteiger oder Reisende abseits der

Zivilisation müssen in Notfällen sich

selbst und anderen zu helfen wissen.

Einen wirklichen Ernstfall unterwegs

wünscht man sich natürlich niemals,

aber sollte er doch einmal eintreten,

ist es wichtig, richtige Entscheidungen

treffen zu können.

Dieses Erste-Hilfe-Buch unterstützt

medizinische Laien, einem Verletzten

oder Erkrankten bei einem medizinischen

Notfall angemessen und effektiv

zu helfen. Es stellt lebensrettende

Erste-Hilfe-Maßnahmen vor, die in

extremen Situationen angewandt werden,

erklärt Maßnahmen bei Knochenbrüchen,

bei Wunden, Hitze- oder Kälteschäden

oder inneren Erkrankungen.

Darüber hinaus informiert es, was in

die Reise-Apotheke von Bergsteigern

und Fernreisenden gehört und

bietet fundiertes Wissen zu Themen

Tel.

Fax

Sven Ell

Roßmäßlerstraße 15

01737 Tharandt

035203 - 374 1 6

035203 - 37 4 3 7

info@ell-print.com

www.ell-print.com

- 53 -

Der Bücherwurm

wie Training, Ernährung, Überlastung

und Psychologie. Schließlich kommen

auch praktische Ratschläge zur Höhenmedizin

nicht zu kurz. Die zahlreichen

Abbildungen, Übersichten, Tipps

und Adressen in diesem Buch machen

Kompliziertes verständlich und bieten

einen sehr hohen Informationswert.

Dr. med. Walter Treibel, geb. 1955, ist

niedergelassener Facharzt für Orthopädie

und Sportmedizin in München.

Er war Gründungsmitglied und Vizepräsident

der Deutschen Gesellschaft

für Berg- und Expeditionsmedizin

(BExMed). Seit 30 Jahren ist er als

Allroundalpinist in den Gebirgen der

Welt unterwegs. Zu seinen Erfahrungen

zählen mehrfache Einsätze als

Expeditionsarzt, verschiedene bergmedizinische

Studien, zahlreiche Veröffentlichungen,

Erste-Hilfe-Kurse

sowie alpine Vorträge.


Ausrüstungstipps

Tipps rund um den Bergsport

Unter dieser Rubrik bieten wir

unseren Lesern wieder Tipps

rund um den Bergsport

an, sei es zur Ausrüstung,

zur Tourenplanung usw.

Nachfolgender Beitrag

stammt wie immer vom

Dresdner Bergsport- und

Trekkingladen „Die Hütte”.

Das Restaurant

im Rucksack

Nichts ist so appetitanregend wie eine

straffe Wanderung oder eine Tour im

Gebirge. Kein Wunder, läuft doch dabei

der Körper den ganzen Tag mit auf

Hochtouren. Er muss beladen mit technischer

Ausrüstung, Wechselwäsche

und, und, und steile Pfade erklimmen,

schwierige Abstiege meistern und dem

Wetter trotzen. Das zehrt natürlich an

den Kräften!

Um einen Energieverlust auszugleichen,

benötigt der Körper jede Menge

„Brennstoff“ in Form von Fett, Eiweiß

und Kohlehydraten. Doch was

im Rucksack mitnehmen?

Ernährungsexperten sehen das entspannt

und vertreten die Meinung,

dass alles auf der Tour gegessen werden

kann, was schmeckt. Das klingt

prima, stößt aber schon bei der Tourenplanung

auf zwei Grenzen - das

Fassungsvermögen des Rucksackes

und die Tragfähigkeit unserer Schultern.

Früher wurden bei Bergfahrten

für die Brotzeiten solche Delikatessen

wie Schinken, hart gekochte Eier,

- 54 -

Hartkäse, Pumpernickel, Zwieback,

Tee in der Feldflasche und Obst in

Massen mitgenommen. Jetzt herrscht

die Meinung vor: Als Proviant eignet

sich alles, was lange hält, klein verpackt

ist, wenig wiegt und viele Kalorien

liefert.

Einige unserer Kunden berichten, dass

sie für eine einwöchige Tour nur noch

fünf Kilo Proviant mitnehmen und

trotzdem nicht hungern! Statt Frühstücksei

und Nutellabrötchen bieten

sich verschiedene Müslimischungen

mit Trockenfrüchten, statt Käsesandwich

saftige Haferflockenriegel an

und abends lässt man sich eine Fertigmahlzeit

aus der Tüte schmecken.

Dies klingt einfach, lässt aber durchaus

Spielraum für Kreativität bei der

Auswahl der Produkte, deren Mischung

und Ergänzung.

Die Nahrungsmittelindustrie reagierte

längst auf die Bedürfnisse der aktiven

Freizeitbewegung und hält eine Menge

für uns bereit. Trotzdem sollte man


gut auswählen, denn zum Beispiel

eine Tütensuppe ist nicht gleich eine

Tütensuppe!

Wir geben Euch hier einige Beispiele

für eine Tagesverpflegung aus Eurem

„Rucksack-Restaurant“.

Das Frühstück (ca. 200 Gramm pro

Tag mit 600 kcal) - eine Schüssel Müsli

mit Milchpulver, statt Milchpulver

schmeckt auch Kakaopulver oder

Ovomaltine und bringt Abwechslung.

Mit verschiedenen Trockenfrüchten

kann das Frühstücksmüsli aufgepeppt

werden. Übergießt man die Früchte

vor dem Essen mit Wasser und lässt sie

aufquellen, schmecken sie besser! Tee

oder Kaffee aus dem Beutel (wiegt nur

ca. 5 Gramm) gehören einfach zum

traditionellen Frühstücks-Ritual.

Unser Tipp zum Frühstücksabschluss:

ein Isoton Energiedrink der Firma

„Aktiv3“! Er wurde speziell für den

Aufbau einer verbesserten Ausdauer

konzipiert (um den Körper nicht zu belasten,

wurde bewusst auf künstliche

Farbstoffe, wie Lactose und Gluten

verzichtet). Mit seinen abgestimmten

Kohlehydraten sowie den wichtigen

Mineralstoffen Natrium, Kalium,

Calcium und Magnesium wird unser

Organismus sofort und nachhaltig

versorgt.

- 55 -

Ausrüstungstipps

Die Zwischendurch-Mahlzeit (ca. 260

Gramm pro Tag mit 1000 kcal) - Hartkekse,

die nicht zu süß sein sollten, um

sie auch mit Käse belegen zu können,

stellen die Basis dar. Zwei gut schmeckende

Müsliriegel (zum Beispiel

Bio-Ausdauer-Riegel von „Aktiv3“)

liefern viele Kohlehydrate. Wem Riegel

und Kekse nicht genehm sind,

der muss zwar etwas mehr tragen,

kann aber dafür traditionell auf Käse,

Schinken und Knäckebrot zurückgreifen.

Als sehr sinnvolles Getränk

schlagen wir den „Regenerations-Mineraldrink

Premium“ von „Aktiv3“

vor. Nach hoher körperlicher Belastung

sind die Energiespeicher unseres

Körpers erschöpft. Eine ausgewogene

Kombination von Kohlehydraten,

Elektrolyten und Vitaminen in diesem

Getränk bewirkt, dass unsere Vitalität

erhalten und schnell wieder aufgebaut

wird. Für dieses Getränkepulver findet

sich bestimmt Quellwasser oder

geschmolzener Schnee.

Als Nachtisch empfehlen wir Studentenfutter

mit einer hochwertigen Frucht-

Nuss-Mischung oder einen Schoko-

Riegel (am besten „Ritter Sport“ – bei

Erwärmung kann aus deren Verpackung

nichts in den Rucksack fließen).


Ausrüstungstipps

Das Abendessen (ca. 200 Gramm

pro Tag mit 700 kcal) Als ersten

Gang empfehlen wir die Zubereitung

einer heißen Brühe, die unseren

Flüssigkeits- und Salzverlust wieder

ausgleicht. Ein Gemüse-Brühwürfel

wiegt nicht viel und ist das Beste dafür.

Als Hauptgang empfiehlt sich nun

gefriergetrocknete Fertignahrung.

Den Inhalt solcher Tüten z.B. der Fa.

„Simpert Reiter“, gibt es in über 30

Geschmacksrichtungen. Er wird nur

mit heißem Wasser übergossen und

kann aus der Tüte gelöffelt werden,

was Abwasch und Brennstoff spart.

Als Betthupferl empfiehlt sich natürlich

wieder ein kleines Täfelchen

Schokolade - es liefert ja auch mächtig

viel Energie.

Und dann noch einen großen Schluck

Rotwein - natürlich auch aus der

„Pulvertüte“… Lecker!

EIN BLICK IN DIE HISTORIE

Altes Bild - aktuelles Thema

Sonntagswanderung der Sektion

(in den 30er Jahren) mit Einkehr

- 56 -

Doch nun genug geschwärmt von der

Outdoor-Küche. Lasst uns zunächst

die Weihnachtsgans genießen!!! Aber

dann geht es hoffentlich bald wieder

auf Tour.

Schöne Feiertage und ein gesundes

neues Jahr wünscht Euch das Team

des Wander- und Bergsportladen

„Die Hütte“.

Euer Hüttenteam

Kontakte

„Die Hütte“

Bautzner Str. 39, 01099 Dresden

Tel.: (+49) 03 51- 4 22 62 64

Fax: (+49) 03 51- 4 22 62 94

E-Mail: hallo@die-huette.net

Web: www.die-huette.net


Änderungsmeldung an:

DAV - Sektion Dresden

Geschäftsstelle

Reitbahnstraße 36

01069 Dresden

Name, Vorname des Mitgliedes:

Mitglieds-Nr.:

(siehe Adressaufkleber bzw. Mitgliedsmarke)

Änderung für weitere Familienmitglieder (Name):

Alte Anschrift:

Straße, Haus-Nr.:

PLZ und Ort:

Neue Anschrift ab:

Straße, Haus-Nr.:

PLZ und Ort:

Telefonnummer:

Neue Konto-Nr. und Bankleitzahl:

Name des Geldinstitutes:

Datum, Unterschrift

- 57 -

Änderungsmeldung


Hütteninfo

Die Dresdner Hütte 2308 m ü.d.M.

Hüttenwirt:

Erich Hofer Hotelbetriebs GmbH

Hotel Fernau, A - 6167 Neustift

Tel. Hütte: 0043 - 5226 - 8112

Fax Hütte: 0043 - 5226 - 811220

Tel. Tal: 0043 - 5226 - 2717

Hüttenwart:

Ludwig Gedicke

Hannes-Schufen-Str. 79

41066 Mönchengladbach

Tel. 02161 - 963590

Fax 02161 - 963591

Öffnungszeit:

Sommer 2012 vsl. ab Ende Juni bis

Ende September / Winter (bereits

offen) bis vsl. Ende Mai 2012

Die Hochstubaihütte 3173 m ü.d.M.

Hüttenwirt:

N.N.

Hüttenwart:

Heiko Kunath

Johann-Joachim-Kaendler-Str. 46

01477 Fischbach

Tel. 035200 - 20021

Fax 03528 - 412571

Übergänge möglich z. B. zur:

Amberger Hütte 3 bis 4 h

Hildesheimer Hütte 4 h

- 58 -

Normalweg auf die Hütte:

Vom Parkplatz der Mutterbergalm

1,5 h. Die Hütte liegt auch an der

Mittelstation der Stubaier Gletscherbahn.

Übergänge möglich z. B. zur:

Hochstubaihütte 4 h

Sulzenauhütte 3 h

Amberger Hütte 6 h

Hildesheimer Hütte 3 h

Gipfel (Beispiele):

Schaufelspitze 3333m 3,5 h

Stubaier Wildspitze 3341m 3,5 h

östl. Daunkogel 3330 m 3h

Zuckerhütl 3505m 4 h

Normalweg auf die Hütte:

Von Sölden im Ötztal über Kleble

Alm (Übernachtungsmöglichkeit,

Reservierung unter: Tel. 0043 - 5254

- 3245 oder 0043 - 664 - 2141575)

oder Fiegl`s Gasthaus (auch hier

Übernachtung möglich) 5 bzw. 5,5 h.

Bis Kleble Alm oder Fiegl`s Gasthaus

Zufahrt per Taxi möglich.

(Taxiruf: 0043 - 5254 - 3737)

Gipfel (Beispiele):

Windacher Daunkogel 3351 m 1,5 h

Warenkarseitenspitze 3345 m 1,5 h

Öffnungszeit:

Sommer 2012 vsl. ab Mitte Juni 2012 bis Mitte September 2012

Winter geschlossen - Winterraum offen


Die Dresdner Hütte

www.dresdnerhuette.at · info@dresdnerhuette.at

Unsere Hütten

Die Hochstubaihütte

www.hochstubaihuette.at


Bitte denken Sie daran...

Zu einer gelungenen Berg-, Ski- oder Wandertour gehört auch,

bei schwierigen Sichtverhältnissen die Tour nur fortzuführen,

wenn die Orientierung noch durchgängig möglich ist.

In diesem Sinne viel Freude bei den

Touren im Winter und Frühjahr.

Berg Heil ! Bis zur nächsten Ausgabe !

(voraussichtlich Juli 2012)

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine