Cloud Computing - AKDB
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<strong>AKDB</strong>-Erfolg Kommunale 2011<br />
Mobile<br />
Government<br />
04.11<br />
Zeitung für kommunale Verwaltungen und Unternehmen<br />
Schwerpunkt IT-Sicherheit in der öffentlichen Verwaltung ab Seite 4<br />
Aktuelles Messebericht von der Kommunale 2011 Seite 8<br />
Lösungen Zentrales elektronisches Personenstandsregister Seite 15<br />
24. Jahrgang, Dezember 2011
www.akdb.de<br />
Innovativ. Kraftvoll. Partnerschaftlich.<br />
Norbert Kugler<br />
Leiter des Bereichs<br />
Jugendhilfe der <strong>AKDB</strong><br />
Mehr Zeit fürs Wesentliche mit OK.JUG<br />
Sie möchten die Abläufe in Ihrem Jugendamt effizienter gestalten? Dann ist es Zeit<br />
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der Wirtschaftlichen Jugendhilfe über Unterhaltsvorschuss, Amtsvormund- und<br />
Beistandschaften bis hin zu den Sozialen Diensten. OK.JUG unterstützt und vereinfacht<br />
Abläufe wie Auszahlungen und Einnahmen, Anschreiben und Massenbescheidungen,<br />
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SozialeS<br />
Software, die dem Menschen dient!
Editorial<br />
report<br />
Die gegenwärtige Finanzmarktkrise, die in ihren<br />
Auswirkungen womöglich gravierender ist<br />
als die von 2009, sowie Themen wie steigende<br />
Sozialausgaben, Krippenplätze, Energiewende<br />
usw. werden sich auch bei den öffentlichen<br />
Verwaltungen bemerkbar machen. Die Kommunen<br />
stehen also in den nächsten Jahren weiter<br />
vor der Herausforderung, verantwortungsvoll<br />
mit der angespannten Situation umzugehen<br />
und die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte<br />
anzustreben.<br />
Hier setzt auch die Rolle der <strong>AKDB</strong> ein. Die<br />
<strong>AKDB</strong> hat sich auch im vierzigsten Jahr ihres Bestehens stabil weiterentwickelt.<br />
Die Kundenzahl konnte wiederum gesteigert werden, die wirtschaftlichen Kennzahlen<br />
sind positiv. Auf diesem Erfolg wird sich die <strong>AKDB</strong> nicht ausruhen, sie<br />
begreift sich als Teil der kommunalen Familie. Die <strong>AKDB</strong> steigert mit Planung<br />
und Entwicklung innovativer Software-Produkte und Dienstleistungen den Bürgerservice.<br />
Und dies erhöht nicht nur die Zufriedenheit der Bürger, sondern<br />
leistet gleichzeitig einen Beitrag zu den Effizienzbemühungen der Landkreise,<br />
Städte und Gemeinden. Investitionen in eine leistungsfähige IT lohnen sich also<br />
durchaus!<br />
Das zu Ende gehende Jahr war durch interessante Themen und Projekte geprägt:<br />
Mit der neuen Technologie des Bürgerservice-Portals erledigen die Bürger<br />
zahlreiche Verwaltungsvorgänge von zu Hause aus. Für 2012 ist eine erhebliche<br />
Erweiterung des Dienste-Angebots geplant. Ein anderes gelungenes Beispiel für<br />
mehr Bürgerservice ist die landkreisübergreifende Kfz-Zulassung, von der etwa<br />
in einem großen Projekt in Oberbayern schon mehr als 1,3 Millionen Bürger<br />
profitieren: Sie melden ihr Fahrzeug bei der für sie am günstigsten gelegenen<br />
Behörde an, ab oder um. Immer mehr Landkreise wollen sich im nächsten Jahr<br />
daran beteiligen.<br />
Zukunftsthema dieser Ausgabe: Mobile Government bietet intelligente Lösungen<br />
für kommunale Entscheidungsträger. Wir stellen außerdem aktuelle Trends<br />
aus allen Bereichen der Kommunal-Software vor und lassen Kunden über ihre<br />
Erfahrungen mit unserer Software und unseren Dienstleistungen berichten.<br />
Viel Vergnügen mit dem Report sowie besinnliche und erholsame Feiertage und<br />
ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 wünscht Ihnen Ihr<br />
Rudolf Schleyer<br />
Mitglied des Vorstands<br />
InhALt<br />
Editorial ......................................................3<br />
Schwerpunkt<br />
Kommunales <strong>Cloud</strong> <strong>Computing</strong> ......................4<br />
Voraussetzungen für eine sichere IT ...............6<br />
Aktuell<br />
Starker Auftritt: Kommunale 2011 ....................8<br />
Mobile Government für die Westentasche .......10<br />
Landkreisübergreifende Kfz-Zulassung ............12<br />
Wasserversorgung Bayerischer Wald<br />
entscheidet sich für Service-Rechenzentrum ....13<br />
Bessere Gebührenkalkulation in Altötting ........14<br />
ZEPR-Einführung in Bayern durch die <strong>AKDB</strong> ....15<br />
Mobile Bürgerbüros im Vormarsch? ................16<br />
System<br />
Altdorf b. Nürnberg: 200. komXwork-Kunde ..18<br />
komXwork-Familie wächst weiter ...................20<br />
Single Sign-on im Landkreis Schweinfurt .........21<br />
Im Einsatz<br />
Dietmannsried in der Landesfamilienkasse ......22<br />
Fremdenverkehrsbeiträge leicht abgewickelt ...24<br />
Moderne Finanzkonzepte in Schwarzenbruck ..26<br />
Lösungen<br />
Ausbildungsverwaltung mit OK.PWS ..............28<br />
Kundenveranstaltung soziale eAkte ................29<br />
Druckdienstleistungen aus einer Hand ............30<br />
Kurzmeldungen .....................................32<br />
Über uns<br />
TERA GmbH: 20 Jahre Partner der <strong>AKDB</strong> .........31<br />
Interview mit Wolfgang Brehovsky .................34<br />
Vorschau<br />
Neue Lösungen im Finanzwesen .....................35<br />
3
<strong>Cloud</strong><br />
<strong>Computing</strong><br />
Dirk Heckmann zum Thema: Kommunales <strong>Cloud</strong> <strong>Computing</strong><br />
Fluch oder Segen?<br />
Der inzwischen verstorbene Apple-Chef Steve Jobs verkündete<br />
im Juni 2011 die Einführung der „i<strong>Cloud</strong>“, also<br />
umfassender <strong>Cloud</strong>-<strong>Computing</strong>-Dienste, insbesondere<br />
für Musik-, Bild- und Filmdateien. Die meisten Kunden<br />
begrüßen die Verlagerung ihrer alltäglich genutzten<br />
Dateien von der heimischen Festplatte auf externe Server,<br />
wo sie beliebig von weiteren Rechnern und mobilen<br />
Endgeräten abrufbar sind. Damit einher gehen neue<br />
Services, die auf einer zentralen Datenverarbeitung<br />
aufbauen, wie etwa die Verwaltung der Metadaten<br />
kompletter Musikbibliotheken als Voraussetzung einer<br />
kostenfreien Bereitstellung. Es gab aber auch kritische<br />
Stimmen zum <strong>Cloud</strong> <strong>Computing</strong> von Apple, wie der<br />
Journalist Patrick Beuth: „Steve Jobs schafft Festplatte<br />
und Privatsphäre ab.“ Beuth sieht darin eine neue „Verwundbarkeit“<br />
und den Verlust von Datenherrschaft.<br />
<strong>Cloud</strong> <strong>Computing</strong>: Fluch oder Segen? Diese Frage stellt<br />
sich sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden, im<br />
privaten und im öffentlichen Sektor. Die Verunsicherung<br />
wächst mit der Verantwortung, die der potenzielle <strong>Cloud</strong>-<br />
<strong>Computing</strong>-Kunde im Hinblick auf die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit<br />
und Integrität der Daten und der diese verarbeitenden<br />
Werkzeuge trägt. Ist <strong>Cloud</strong> <strong>Computing</strong> somit<br />
eine Option für Gemeinden? Oder umgekehrt: Können<br />
es sich Gemeinden auf lange Sicht leisten, <strong>Cloud</strong>-Services<br />
nicht zu nutzen?<br />
<strong>Cloud</strong> <strong>Computing</strong> ist grundsätzlich datenschutzrechtlich<br />
zulässig. Es ist kaum etwas Anderes als IT-Outsourcing,<br />
nämlich die Verlagerung von IT-Inhalten, -Funktionen<br />
und -Services auf externe Dienstleister. Eine solche Auftragsdatenverarbeitung<br />
hat zwar nach dem Gesetz einige<br />
formale Vorkehrungen zu beachten, insbesondere die<br />
vertragliche Einräumung von Weisungsbefugnissen des<br />
Auftraggebers. Das dürfte für eine Gemeinde gegenüber<br />
Anbietern wie Google, Amazon oder Microsoft schwer zu<br />
realisieren sein. Aber das ist auch gar nicht erforderlich.<br />
4 Ausgabe Dezember 2011
<strong>Cloud</strong>-Dienste können technisch mit einer Zirkulation von<br />
Daten rund um den Globus verbunden sein, müssen aber<br />
nicht. Nicht das <strong>Cloud</strong> <strong>Computing</strong> als solches ist rechtlich<br />
bedenklich: vielmehr bestimmte Erscheinungsformen, die<br />
das europäische und deutsche Datenschutzrecht nicht zulässt.<br />
Deshalb arbeitet man an rechtlich maßgeschneiderten<br />
Angeboten wie der geografischen„Nationalen <strong>Cloud</strong>“,<br />
einer institutionellen „Community <strong>Cloud</strong>“ oder einer funktionalen<br />
„Private <strong>Cloud</strong>“. Datenherrschaft erfordert nicht<br />
die Datenverarbeitung durch die verantwortliche Stelle,<br />
sondern durch eine vertrauenswürdige Stelle – Gedanke<br />
der „Trusted <strong>Cloud</strong>“. Vertrauenswürdig für kommunale<br />
Auftraggeber sind insbesondere jene IT-Dienstleister, die<br />
als juristische Personen des öffentlichen Rechts Professionalität<br />
der Aufgabenerfüllung mit Gemeinwohlbindung<br />
und dem Prinzip der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung<br />
verbinden. Das erleichtert die Auswahlentscheidung nach<br />
report<br />
SChWERPUnKt<br />
§ 11 BDSG, dessen Sorgfaltskriterien durch solche <strong>Cloud</strong>-<br />
Anbieter leichter erfüllt werden können. Vertrauensstiftung<br />
ist auch eine Frage konvergenter Interessen. Die Geschäftsmodelle<br />
öffentlich-rechtlicher IT-Dienstleister werden im<br />
Bereich des <strong>Cloud</strong> <strong>Computing</strong> für Behörden gleichsam auf<br />
Rechtskonformität „geeicht“.<br />
So gehen beispielsweise die auf kommunale Aufgaben<br />
zugeschnittenen „<strong>Cloud</strong>-Services“ der <strong>AKDB</strong> zum Teil aus<br />
bestehenden Outsourcing-Angeboten hervor, entwickeln<br />
aber auch weitergehende Innovationen. Dabei werden die<br />
Vorteile der Skalierung und Virtualisierung genutzt, wenn<br />
etwa die ganze Bandbreite von bilateralen Online-Anträgen<br />
(„Bürgerservice-Portal“) bis hin zu einem Mix aus dezentralen<br />
Registern und zentralisierten Abfragemöglichkeiten<br />
(„Meldecloud“) abgedeckt wird, ohne die <strong>Cloud</strong>-Technologien<br />
zu Lasten von Datenschutz und Datensicherheit zu<br />
überzustrapazieren. Eine solche auf die Nutzerbedürfnisse<br />
abgestimmte Verknüpfung von ebenenübergreifenden<br />
Diensten unterscheidet die <strong>Cloud</strong> gegenüber herkömmlichem<br />
IT-Outsourcing. Davon können auch kommunale<br />
Aufgabenträger profitieren, deren zahlreiche Fachverfahren<br />
„in der <strong>Cloud</strong>“ effektiv gebündelt werden können.<br />
<strong>Cloud</strong> <strong>Computing</strong> ist aber nicht nur eine Option, es kann<br />
auch ein „Muss“ sein. IT-Sicherheit lässt sich in bestimmten<br />
Fällen über <strong>Cloud</strong>-Dienste sogar besser verwirklichen als<br />
„auf der eigenen Festplatte“. Pointiert ausgedrückt: Wenn<br />
Behörden angesichts zunehmender Komplexität und Gefährdung<br />
der IT das Vertrauen in die Beherrschbarkeit der<br />
eigenen Abläufe verlieren, müssen sie sogar vertrauenswürdige<br />
Dritte, professionelle, gegebenenfalls öffentlichrechtliche<br />
IT-Dienstleister in Anspruch nehmen. Professionalisierung<br />
im Umgang mit IT ist die richtige Antwort auf<br />
die erhöhte Angreifbarkeit und Verletzlichkeit von Daten<br />
und IT-Systemen. IT-Nutzung „auf gut Glück“ widerspricht<br />
demgegenüber rechtsstaatlichen Anforderungen der Verfahrensherrschaft<br />
und Informationskontrolle. Dann wird<br />
<strong>Cloud</strong> <strong>Computing</strong> zum willkürlichen Fog <strong>Computing</strong>.<br />
Prof. Dr. Dirk Heckmann von der Universität<br />
Passau, ausgewiesener Experte für IT-Sicherheitsrecht<br />
und Internetrecht<br />
5
organisation und Technik im kommunalen iT-Betrieb<br />
Alle Daten müssen<br />
sicher sein!<br />
Die Bereiche Datenschutz, Datensicherheit und It-<br />
Sicherheit stellen große Anforderungen an eine kommunale<br />
Datenverarbeitung. Die Kommune ist verpflichtet,<br />
sensible, hoheitliche Daten verantwortungsbewusst<br />
zu behandeln. Welche herausforderungen vor allem<br />
organisatorischer Art ergeben sich daraus?<br />
Folgende Situation: Eine kleinere Kommune betreibt ihr<br />
eigenes Verfahren, zum Beispiel im Einwohnermeldewesen.<br />
Nun bricht im Rathaus ein Brand aus und die Verantwortlichen<br />
stellen fest, dass die komplette kommunale IT<br />
ausgefallen ist. Die Hardware ist physisch zerstört, die Verfügbarkeit<br />
der Verfahren und die Daten sind nicht mehr vorhanden.<br />
Der Bürgermeister ist voll verantwortlich für den<br />
Datenschutz und die Datensicherheit. Wenn es für diesen<br />
Fall keine entsprechende Notfallvorsorge mit entsprechendem<br />
Wiederherstellungskonzept gibt, hat der Datenverlust<br />
für die Kommune katastrophale Auswirkungen. Umso<br />
wichtiger ist in einem kommunalen IT-Betrieb deshalb die<br />
Ausarbeitung eines komplexen Sicherheitskonzeptes.<br />
Technische Sicherheitsstandards<br />
Datensicherheit und Ausfallsicherheit<br />
Eine sichere Datenverarbeitung zeichnet sich durch eine<br />
redundante Infrastruktur aus. Für den Normalbetrieb<br />
nötige Ressourcen sind also aus Sicherheitsgründen immer<br />
mehrfach vorhanden. Ein permanenter Abgleich stellt sicher,<br />
dass im Notfall keine Daten verloren gehen. Außerdem<br />
müssen regelmäßig Übungen für ein Notfallszenario<br />
durchgeführt werden, um auf Störfälle adäquat reagieren<br />
zu können.<br />
Netzwerkzugang, Gebäudesicherheit und Zutritt<br />
Eine zuverlässige kommunale EDV garantiert die Verfügbarkeit<br />
der IT-Systeme und die Vertraulichkeit und Integrität<br />
der gelagerten Daten. Dafür muss eine strenge, passwortgeschützte<br />
Zutrittskontrolle die Serverräume gegen<br />
Unbefugte absichern und so Datendiebstahl oder Sabotage<br />
verhindern. Kameras überwachen alle kritischen Bereiche,<br />
eine Einbruchmeldeanlage sowie einbruchsichere<br />
Türen und Fenster sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit<br />
– Stichwort „Außenhautsicherung“. In Handbüchern müssen<br />
die Beschaffenheit der Schließanlage, der Umfang des<br />
berechtigten Personenkreises, die Identifizierung durch<br />
Ausweise und PIN-Code-Eingabe und zahlreiche weitere<br />
Details genau geregelt sein. Im Rechenzentrum der <strong>AKDB</strong><br />
finden aus Sicherheitsgründen in diesen Bereichen keine<br />
Besucherführungen statt.<br />
Brandschutz und unterbrechungsfreie Stromzufuhr<br />
In einem sicheren IT-Betrieb muss eine Brandschutzanlage<br />
nach dem neuesten Stand installiert sein. Solche Brandfrüherkennungssysteme<br />
prüfen die Luft auf Rußpartikel<br />
und schlagen im Notfall, etwa bei einem beginnenden<br />
Kabelbrand, Alarm und setzen eine moderne Gaslöschanlage<br />
in Gang. Um Datenverlust zu verhindern, muss auch<br />
bei Ausfällen des öffentlichen Stromnetzes eine unterbrechungsfreie<br />
Stromversorgung garantiert werden. So sollte<br />
eine Netzersatzanlage vollautomatisch auch bei länger<br />
dauernden Ausfällen für eine störungsfreie Versorgung zu<br />
jedem Zeitpunkt sorgen. Regelmäßige Wartungsarbeiten<br />
überwachen und testen die Notfallversorgung.<br />
Aktualisierung der Software<br />
Selbstverständlich müssen auch die Betriebssysteme oder<br />
die Datenbank-Software regelmäßig upgedatet werden,<br />
um Sicherheitslücken zu schließen. Die Produktionssysteme<br />
sind durch Firewalls und falls nötig durch weitere<br />
Sicherheitssoftware und -hardware vor Zugriffen unberechtigter<br />
Dritter zu sichern. Alle Sicherheitsmöglichkeiten<br />
wie IP-Adressen- und Portsperrung bzw. -freigabe sind<br />
auszuschöpfen. Das System muss gegen Angriffe optimal<br />
geschützt werden. Durch die Verwendung von Token kann<br />
der sichere Zugang eines genau definierten berechtigten<br />
Personenkreises gewährleistet werden.<br />
Klimatisierung und Green IT<br />
Die Klimatisierung in Rechenzentren steht durch extrem<br />
leistungsfähige Hardware und den steigenden Energieinput<br />
vor immer größeren Herausforderungen. Eine moderne<br />
kommunale IT sollte die Serverräume nach den neuesten<br />
Erkenntnissen im Bereich Green IT erstellen und mit<br />
einem Kalt- und Warmgang ausstatten, was thermische<br />
6 Ausgabe Dezember 2011
eport<br />
Schützen Sie Ihre Daten vor dem Super-GAU!<br />
Kurzschlüsse verhindert. Die kalten Luftströme sind abgeschottet<br />
und werden gezielt den Rechnern zugeleitet, um<br />
eine höhere Energieeffizienz zu erreichen.<br />
Störungsmanagement<br />
Notfallhandbücher garantieren ein optimales Störungsmanagement.<br />
Dazu werden ständig Qualitätstests durchgeführt,<br />
die überprüfen, wie schnell IT-Prozesse wieder<br />
in einem redundanten System zur Verfügung stehen und<br />
wo Verbesserungsbedarf besteht. Ein effektives Notfallmanagement<br />
erfordert aber noch mehr: Es prüft, wie bei<br />
Zwischenfällen und Krisen reagiert wird, welches Verhalten<br />
in jeweiligen Szenarien angebracht ist, welche Mitarbeiter<br />
eine entsprechende Verantwortung tragen usw.<br />
organisation von Verantwortlichkeiten<br />
Fast noch wichtiger als die technischen Voraussetzungen<br />
für eine sichere Datenverarbeitung sind die organisatorischen<br />
und administrativen Maßnahmen. Ein gewissenhaft<br />
überarbeitetes Konzept zu den Themen Datenschutz,<br />
Datensicherheit und Notfallvorsorge sorgt für die klare<br />
Regelung der Verantwortlichkeiten bei allen sicherheitsrelevanten<br />
Aufgaben. Zu den Bereichen, die das Sicherheits-Management<br />
kommunaler IT-Leiter regeln sollte,<br />
gehören z. B. Datensicherung, Datenschutz, Dokumentation<br />
von IT-Verfahren und -Konfiguration, Zutritts-, Zugangs-<br />
und Zugriffsberechtigungen, Archivierung, Wartungs- und<br />
Reparaturarbeiten, Schutz gegen Schadsoftware, Revision,<br />
Notfallvorsorge, Vorgehensweise bei der Verletzung von<br />
SChWERPUnKt<br />
Schwerpunkt<br />
Sicherheitsrichtlinien, datenschutzgerechte Hardware-<br />
und Datenentsorgung. Das Management-System für Informationssicherheit<br />
bei der <strong>AKDB</strong> sieht z. B. vor: einen IT-<br />
Sicherheitsbeauftragten, einen Datenschutzbeauftragten,<br />
ein IT-Sicherheitsteam für Organisationsbereich, Revision,<br />
Datenschutz, Entwicklung und Rechenzentrumsbetrieb<br />
sowie einen IT-Sicherheitskoordinator, der für die Organisation<br />
und Dokumentation zuständig ist und der Aktionspläne<br />
erstellt, bearbeitet und überwacht. Damit unternimmt<br />
die <strong>AKDB</strong> erhebliche Anstrengungen für maximale<br />
IT-Sicherheit: Sie ist ständig wachsam, um Risiken zu erkennen<br />
und gegebenenfalls adäquat reagieren zu können.<br />
Fazit<br />
Der Datenschutz stellt angesichts der Komplexität der<br />
Materie und des zunehmenden Risikos für die Kommunen<br />
eine große Herausforderung dar. Die Bürger vertrauen<br />
ihrer Kommune und erwarten einen sicheren Umgang mit<br />
Daten und ein effektives Notfallkonzept auf dem neuesten<br />
Stand der Technik. Ein solches Konzept verhindert Ausfallzeiten<br />
und spart zusätzlich Energie. Eine Kommune kann<br />
bei der Prüfung des technischen und organisatorischen<br />
Maßnahmenkatalogs für Datenschutz und -sicherheit an<br />
ihre Grenzen stoßen – besonders was Infrastruktur und finanzielle<br />
Investitionen betrifft. In diesem Fall bietet sich<br />
die Möglichkeit, auf das Know-how und die kompetente<br />
Beratung eines öffentlich-rechtlichen IT-Dienstleisters zurückzugreifen.<br />
7
Vertreter der Kommunen informieren sich über das lösungsangebot der aKDB<br />
Kommunale 2011: Starker Mess<br />
Durchweg positive Resonanz bei<br />
den kommunalen Kunden und Interessenten<br />
nach dem Auftritt der<br />
<strong>AKDB</strong> bei der Kommunale 2011: Die<br />
innovativen Software-Produkte und<br />
Dienstleistungen haben bei den<br />
Messebesuchern ein starkes Interesse<br />
geweckt. Entsprechend gut besucht<br />
waren die Präsentationsplätze<br />
der <strong>AKDB</strong>. Die Mitarbeiter aus den<br />
Kommunalverwaltungen knüpften<br />
persönliche Kontakte und nutzten<br />
die Gelegenheit für Fachgespräche.<br />
Am Messestand sowie auf dem erstmals<br />
von der <strong>AKDB</strong> ausgerichteten<br />
It-Vortragsforum informierten die<br />
<strong>AKDB</strong> und ihre Partner über neue<br />
trends beim Mobile Government.<br />
Zufriedene Kunden aus ganz Bayern<br />
vermittelten den Besuchern ihre positiven<br />
Erfahrungen mit den <strong>AKDB</strong>-Verfahren.<br />
Viel Prominenz informierte<br />
sich persönlich über die innovativsten<br />
<strong>AKDB</strong>-Lösungen. Im unteren Bild<br />
unter anderem der IT-Beauftragte der<br />
Bayerischen Staatsregierung, Franz<br />
Josef Pschierer (mit Tablet-PC), Nürnbergs<br />
Oberbürgermeister Dr. Ulrich<br />
Maly (verdeckt) sowie der Präsident<br />
des Bayerischen Gemeindetags, Dr.<br />
Uwe Brandl (vorne). Beim Thema Mobile<br />
Government hat die <strong>AKDB</strong> die<br />
Erwartungen der Kommunen erkannt<br />
und stellt den kommunalen Entscheidungsträgern<br />
künftig Daten aus immer<br />
mehr Fachverfahren mobil zur<br />
Verfügung.<br />
Erfolgreicher Messeauftritt:<br />
Die Vertreter der Kommunen<br />
informierten sich am Stand der<br />
<strong>AKDB</strong> über innovative Produkte<br />
und Dienstleistungen.<br />
8 Ausgabe Dezember 2011
eauftritt<br />
Kundenstimmen zur Messe:<br />
Rudolf Stimpfl, Fachbereich Informationstechnologie<br />
beim Landratsamt Passau:<br />
„Unsere Erfahrungen mit komXwork sind sehr positiv,<br />
genau passend für unsere Anforderungen. Hier haben wir<br />
uns unter anderem das elektronische Rechnungseingangsbuch<br />
der <strong>AKDB</strong> zeigen lassen, das ist sehr interessant.<br />
Wir spüren bei der <strong>AKDB</strong> eine große Dialogbereitschaft,<br />
da sind wir hier auf der Messe natürlich richtig. Insgesamt<br />
sind wir mit den Produkten und mit der Betreuung durch<br />
LivingData und <strong>AKDB</strong> sehr zufrieden.“<br />
report<br />
AKtUELL<br />
Birgit Derr,<br />
Bauamtsleiterin vom Markt Rimpar:<br />
„Was mich hier auf der Messe überzeugt, sind die Produkte<br />
der <strong>AKDB</strong>-Tochter TERA GmbH für meine Bauamtsverwaltung.<br />
Und da ganz besonders die Schnittstellen in andere<br />
Fachverfahren, in die Kassenverwaltung. Das erleichtert<br />
uns die Arbeit sehr. Die <strong>AKDB</strong> gibt uns das Gefühl, dass<br />
auch unsere Ideen in die Produktentwicklung einfließen.“<br />
Marion Dörfer,<br />
Personalamt Stadt Stein:<br />
„Zu einem Statement bin ich deswegen gerne bereit, weil<br />
ich mit dem Produkt OK.PWS und den damit verbundenen<br />
Erleichterungen für unsere Verwaltung total überzeugt<br />
bin. Wir setzen OK.PWS schon seit 2006 ein. Ich fühle mich<br />
bei der <strong>AKDB</strong> rundum gut aufgehoben, wir haben immer<br />
Kontakt zu unseren Kundenbetreuern, die für alle Probleme<br />
da und sehr hilfsbereit sind.“<br />
9
Messehöhepunkte: intelligente lösungen für kommunale entscheidungsträger<br />
Mobile Government: Kennzah<br />
Die <strong>AKDB</strong> präsentierte auf der Kommunale 2011<br />
unter anderem Lösungen rund um das thema Mobile<br />
Government. Unter mGovernment versteht man kommunale<br />
Software-Lösungen für den mobilen Einsatz<br />
– ein thema, das zunehmend an Bedeutung für die<br />
kommunale Arbeit gewinnt.<br />
Als führender IT-Dienstleister und innovativer Lösungs-<br />
Anbieter für Kommunalsoftware stellte die <strong>AKDB</strong> einem<br />
interessierten Fachpublikum verschiedene mobile Prototypen<br />
und Projektstudien vor, in denen die Daten mehrerer<br />
OK.Verfahren kombiniert dargestellt werden. Auch Daten<br />
aus Fremdsystemen wie beispielsweise dem Windkataster,<br />
Verwaltungs-Wiki aber auch ein Bürgermeister-Blog, Podcast<br />
oder Sharing-Dienste via Internet lassen sich einbinden.<br />
Aus den vorgestellten Studien sollen in kurzer Zeit für<br />
die <strong>AKDB</strong>-Kunden flexible, sichere und einfach bedienbare<br />
Lösungen entstehen.<br />
Führungs-Cockpit<br />
Der browserbasierte Lösungsansatz stellt relevante vordefinierte<br />
Kennzahlen aus den Bereichen Einwohner-, Finanz-<br />
und Personalwesen bereit. So werden aktuelle Informationen,<br />
z. B. zur Mitarbeiterstruktur, zu den Einnahmen/<br />
Ausgaben und zur Einwohnerstruktur, als kompakte Übersichten<br />
angezeigt. Diese lassen sich um Informationen aus<br />
dem Internet anreichern. Der Einsatzschwerpunkt liegt in<br />
der Information und Analyse kommunaler Daten. Auf diese<br />
Art und Weise werden Lösungsfindungs-Prozesse in der<br />
Verwaltung effizient und flexibel gestaltet. Ein Einsatz der<br />
Lösung ist in 2012 geplant.<br />
Kennzahlen für die Westentasche<br />
Mit der Auskunfts-App stellt die <strong>AKDB</strong> einen Prototypen<br />
zur Bereitstellung von kommunalen Kennzahlen auf mo-<br />
Das Führungs-Cockpit bietet den<br />
kommunalen Entscheidungsträgern<br />
Informationen über Infrastruktur,<br />
Umwelt, Demografie, eigene Verwaltung,<br />
Finanzen usw.<br />
10 Ausgabe Dezember 2011
len für unterwegs<br />
In Zukunft will die <strong>AKDB</strong> den kommunalen<br />
Entscheidungsträgern Daten aus immer mehr<br />
Fachverfahren mobil zur Verfügung stellen.<br />
bilen Endgeräten, wie z. B. dem iPhone von Apple vor. Die<br />
Lösung umfasst bequem aufzurufende Kennzahlen aus den<br />
verschiedenen OK-Verfahren der <strong>AKDB</strong>. Entscheidungsträger<br />
werden, wo auch immer sie sich aufhalten, mit aktuellen<br />
Informationen bzw. Kennzahlen aus den wichtigen<br />
Fachverfahren versorgt. Mit der Auskunfts-App können die<br />
Vorteile eines umfassenden Verfahrensangebots und den<br />
daraus generierten Kennzahlen-Informationen eindrucksvoll<br />
dargestellt werden.<br />
Mobiler Dialog mit der Wasserzähler-(eich)-app<br />
Ein weiterer Ansatz wurde mit der Wasserzähler-<br />
App demonstriert. Die Lösung ermöglicht die mobile<br />
report<br />
Beispiel-Apps aus den Bereichen<br />
Finanz-, Einwohnermelde- und Personalwesen<br />
AKtUELL<br />
Zählererfassung und Übermittlung der Zählerinformationen<br />
per Smartphone in das Finanzverfahren (VGA). Der<br />
Nutzer erhält Informationen zum alten Zähler und kann<br />
relevante Informationen zum neuen Zähler bequem<br />
erfassen.<br />
Die <strong>AKDB</strong> ist gerade dabei, relevante Daten verfahrensübergreifend<br />
den kommunalen Entscheidungsträgern mobil<br />
zur Verfügung zu stellen. Die Gespräche und positiven<br />
Reaktionen auf die präsentierten Lösungsansätze zeigen,<br />
dass das Thema Mobile Government in den Verwaltungen<br />
mit großem Interesse verfolgt wird und konkrete Vorteile<br />
und Erwartungen mit solchen Anwendungen verbunden<br />
werden. Die <strong>AKDB</strong> geht davon aus, dass sich dieser Trend<br />
weiter verstärkt und im kommunalen Bereich etabliert.<br />
11
Übergreifende zulassung in weiten Teilen oberbayerns<br />
Kfz-Kennzeichen gibt es<br />
auch im anderen Landkreis<br />
Erweiterte Zuständigkeit im<br />
Bereich der Kfz-Zulassung: In<br />
Oberbayern können mit hilfe<br />
der Software OK.VORFAhRt annähernd<br />
eine Million Fahrzeuge<br />
wohnortunabhängig bei der<br />
örtlich am günstigsten gelegenen<br />
Kfz-Behörde zugelassen,<br />
abgemeldet oder umgemeldet<br />
werden. „Es handelt sich dabei<br />
um das größte Projekt dieser<br />
Art in Deutschland“, erklärte<br />
<strong>AKDB</strong>-Vorstandsmitglied Rudolf<br />
Schleyer in Rosenheim anlässlich<br />
der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung<br />
der beteiligten<br />
Kfz-Zulassungsstellen.<br />
Der Vereinbarung vorausgegangen<br />
war ein landesweiter Arbeitskreis, der sich einen<br />
möglichst geringen Aufwand für Bürger und Verwaltung<br />
zum Ziel gesetzt hatte.<br />
Teilnehmende Behörden sind die Landratsämter Berchtesgadener<br />
Land, Traunstein, Mühldorf, Rosenheim,<br />
München, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, Bad Tölz-<br />
Wolfratshausen sowie die Stadt Rosenheim. Die Kfz-Zulassungsstellen<br />
dieser Kommunalverwaltungen können auf<br />
die Kennzeichenbestände der jeweils anderen zugreifen<br />
und diese bearbeiten. Zulassungen können also in allen<br />
Behörden durchgeführt werden, die vom örtlichen Bezug<br />
eigentlich nicht zuständig wären. Jeder Traunsteiner Bürger<br />
beispielsweise, der sich in Rosenheim ein Auto kauft,<br />
kann es dort auch gleich zulassen. Selbst Wunschkennzeichen<br />
aus dem Heimatlandkreis des zulassenden Bürgers<br />
werden zugeteilt.<br />
Die Reaktionen auf diese Kooperationsvereinbarung sind<br />
durchweg positiv. Inzwischen haben auch weitere oberbayerische<br />
Landkreise ihr Interesse an dem Projekt signalisiert.<br />
Mit der Stadt Rosenheim nimmt auch ein Nutzer<br />
einer anderen Zulassungs-Software an der erweiterten Zuständigkeit<br />
teil. Für den Erfolg des Projekts unterstützt die<br />
<strong>AKDB</strong> dies ausdrücklich.<br />
Acht Landkreise und die Stadt Rosenheim<br />
besiegeln das bundesweit größte Projekt (v. l.):<br />
Landrat Georg Grabner (BGL), Landrätin Johanna<br />
Rumschöttel (M), Abteilungsleiter Michael<br />
Stadelmann (MÜ), die Landräte Hermann Steinmaßl<br />
(TS) und Josef Neiderhell (RO), Oberbürgermeisterin<br />
Gabriele Bauer (Stadt RO), Rudolf<br />
Schleyer (<strong>AKDB</strong>) sowie die Landräte Dr. Jakob<br />
Kreidl (MB), Josef Niedermaier (TÖL) und Harald<br />
Kühn (GAP)<br />
<strong>AKDB</strong>-Vorstand Rudolf Schleyer hofft auf die ganz große<br />
Lösung: „Nachdem wir so schon ein Drittel des oberbayerischen<br />
Fahrzeugbestands zusammengebracht haben, ist es<br />
unser Ziel, das Projekt auf den gesamten Regierungsbezirk<br />
ausdehnen zu können.“ Ein rundum gelungenes Beispiel<br />
dafür, dass die Landratsämter Dienstleister sind, die grenzübergreifend<br />
den Bürgerservice im Blick haben. Übrigens<br />
profitieren nicht nur Bürger und Zulassungsbehörden,<br />
sondern auch Fahrzeughändler und Versicherungsvertreter<br />
von den kürzeren Wegen.<br />
12 Ausgabe Dezember 2011
Dienstleister trifft Dienstleister<br />
Wasserversorgung Bayerischer Wald<br />
geht ins Service-Rechenzentrum<br />
Die Wasserversorgung Bayerischer<br />
Wald in Deggendorf verbinden<br />
schon langjährige Geschäftsbeziehungen<br />
mit der <strong>AKDB</strong>. Seit Jahren<br />
wird sowohl mit der Personalabrechnung,<br />
die den tarifvertrag für<br />
die Versorger abbildet, als auch<br />
mit den Programmen für das kaufmännische<br />
Rechnungswesen vor<br />
Ort gearbeitet.<br />
Um sich künftig noch mehr auf die eigentlichen<br />
Kernaufgaben der Wasserversorgung<br />
konzentrieren zu können,<br />
hat sich die ZWV Bayerischer Wald für<br />
das <strong>AKDB</strong>-Angebot Service-Rechenzentrum<br />
entschieden. Das Personalwirtschaftssystem<br />
PWS sowie die Finanz-<br />
und Anlagenbuchhaltung auf<br />
Basis Schleupen.CS werden künftig<br />
über das <strong>AKDB</strong>-Service-Rechenzentrum<br />
in Bayreuth abgewickelt.<br />
Das Personal in der Geschäftsstelle<br />
Deggendorf empfindet dies als spürbare<br />
Erleichterung. Ständige Investitionen<br />
in die Systemlandschaft, die<br />
zahlreichen Updates bei Software<br />
und Datenbanken und der damit<br />
zusammenhängende Pflegeaufwand<br />
für internen und externen Support<br />
gehören jetzt der Vergangenheit an.<br />
„Das ist auch gut so“, meinen der<br />
Leiter des Personal- und Rechnungswesens,<br />
Christian Rem, und der Leiter<br />
der IT- und Netzleittechnik, Alfred<br />
Zehentmeier.<br />
report<br />
Bedeutende Rolle der Wasserversorgung<br />
Bayerischer Wald<br />
Die Wasserversorgung Bayerischer<br />
Wald wurde bereits 1963 gegründet<br />
und erfüllt die verantwortungsvolle<br />
Aufgabe, das Gebiet des Bayerischen<br />
Waldes und seines Vorlandes,<br />
des Donauraums, großräumig und<br />
langfristig mit ausreichendem und<br />
gutem Trinkwasser zu versorgen.<br />
Der Verband beliefert dabei ins-<br />
Von links nach rechts: IT-Leiter Alfred Zehentmeier,<br />
Werkleiter Hermann Gruber, Herbert Lanzinger, <strong>AKDB</strong>,<br />
Christian Rem, Leiter Rechnungswesen/Personal<br />
AKtUELL<br />
besondere Gemeinden und Gemeindeverbände.<br />
Als erster kommunaler<br />
Trinkwasserversorger hat<br />
die Wasserversorgung Bayerischer<br />
Wald ihr Trinkwasser unter der eingetragenen<br />
Marke „Waldwasser“<br />
schützen lassen. „Viele Kommunen<br />
schätzen die Service-Leistungen des<br />
Zweckverbandes. Das wichtigste<br />
Lebensmittel muss auch weiterhin<br />
sicher bleiben“, so Werkleiter Baudirektor<br />
Hermann Gruber.<br />
13
landkreis altötting<br />
Gebühren-<br />
kalkulation auf<br />
„Knopfdruck“<br />
Im Landkreis Altötting funktioniert die Mülltrennung<br />
und -wiederverwertung sehr gut. Das vom Zweckverband<br />
Abfallverwertung Südostbayern betriebene Müllheizkraftwerk<br />
Burgkirchen arbeitet kostengünstig.<br />
Bislang entrichteten die Bürger pro Jahr knapp 180<br />
Euro für eine 120-l-Restmülltonne. Im bundesweiten<br />
Vergleich zählt der Landkreis Altötting mit diesem Wert<br />
schon zu den wirtschaftlichsten Kommunen.<br />
Und trotz dieses relativ niedrigen Betrags zeichnete sich<br />
im Oktober bei einer Nachkalkulation ab, dass die veranschlagten<br />
Müllgebühren für 2012 noch immer zu hoch<br />
sind. Also beauftragte Landrat Erwin Schneider kurzfristig<br />
Albert Eglseer von der Finanzverwaltung, die aktuelle<br />
Gebührenkalkulation zu überprüfen und gegebenenfalls<br />
einen Vorschlag für eine Anpassung zu erstellen. Dafür<br />
nutzte Eglseer erstmals die neue Gebührenkalkulation<br />
von OK.FIS. Das ist eine vollständig integrierte Funktion,<br />
die aus den Kernmodulen wie Geschäfts- und Anlagenbuchhaltung,<br />
Haushaltsplanung und Kostenrechnung die<br />
ansatzfähigen Kosten im „betriebswirtschaftlichen Sinne“<br />
bereitstellt. Das Erstellen einer Gebührenkalkulation konzentriert<br />
sich auf inhaltliche und fachliche Prüfungen und<br />
nicht auf das Zusammenführen von Ausgangswerten. Der<br />
<strong>AKDB</strong>-Report stellte Albert Eglseer dazu einige Fragen.<br />
Herr Eglseer, weshalb entschieden Sie sich für einen<br />
Piloteinsatz bei der Gebührenkalkulation?<br />
Eglseer: Ich stand unter enormem Zeitdruck. Das Einsammeln<br />
der ansatzfähigen Kosten, die Datenübernahme<br />
in ein externes Rechenwerk usw. hätten zu lange gedauert.<br />
Anfangs war ich skeptisch, doch bereits nach Kurzem<br />
konnte ich die Gebührenkalkulation selbstständig bedienen.<br />
Zudem wurden wir vom zuständigen <strong>AKDB</strong>-Entwicklungsteam<br />
partnerschaftlich betreut.<br />
Wie lange brauchten Sie für Ihre Gebührenkalkulation?<br />
Und wie häufig werden Sie künftig Ihre Gebühren kalkulieren?<br />
Eglseer: Nachdem unsere Ausgangsdaten sehr gut sind,<br />
dauerte die Ermittlung für unsere vier Müllsorten wie Haus-<br />
und Geschäftsmüll, Gewerbeabfälle, Sperrmüll und wilde<br />
Ablagerungen etwa drei bis vier Arbeitstage. Aus unseren<br />
Erfahrungen im Umgang mit dem System werden wir nächstes<br />
Jahr die Gebührenkalkulation in gut einem Tag schaffen.<br />
Unser Gebührenzeitraum beträgt vier Jahre. Wir streben<br />
gleichmäßige Beträge über diesen Zeitraum an. Dennoch<br />
werden wir im Sinne eines Controllings eine jährliche<br />
Nachkalkulation – wie sagt die <strong>AKDB</strong> – auf „Knopfdruck“<br />
vornehmen. (lacht)<br />
Welches Ergebnis hatten Sie nun ermittelt?<br />
Eglseer: Für die 120-Liter-Restmülltonne haben wir dem<br />
Kreistag einen Jahresbetrag von 112,80 Euro vorgeschlagen.<br />
Albert Eglseer von der<br />
Finanzverwaltung beim<br />
Landratsamt Altötting hat<br />
die Gebühren neu kalkuliert.<br />
Die Bürger wird es<br />
freuen.<br />
14 Ausgabe Dezember 2011
Bürgerservice<br />
Einführung<br />
des zentralen elektronischen<br />
Personenstands registers in Bayern<br />
In Bayern soll noch vor dem<br />
1. Januar 2014 ein zentrales elektronischesPersonenstandsregister<br />
(ZEPR) eingerichtet werden.<br />
Alle Standesämter werden zum<br />
Anschluss an das ZEPR verpflichtet<br />
und die <strong>AKDB</strong> soll mit dem Aufbau<br />
und Betrieb des ZEPR betraut werden.<br />
Das Personenstandsgesetz verpflichtet<br />
die Standesämter, spätestens ab dem<br />
1. Januar 2014 die Personenstandsregister<br />
in elektronischer Form zu führen.<br />
Danach sind Neubeurkundungen<br />
wie Geburten, Eheschließungen,<br />
Lebenspartnerschaften und Sterbefälle<br />
sowie Register-Fortschreibungen in<br />
einem elektronischen Register zu führen:<br />
In Bayern erfolgt dies im ZEPR.<br />
Dieses ermöglicht den Standesämtern,<br />
auch die Registereinträge der<br />
anderen Standesämter zu benutzen.<br />
Das verbessert den Bürgerservice<br />
spürbar. Bei Auskünften aus Personenstandseinträgen<br />
und -urkunden<br />
kann sich der Bürger direkt an sein<br />
örtliches Standesamt wenden – und<br />
nicht mehr unbedingt an die Behörde,<br />
in deren Zuständigkeitsbereich<br />
der Personenstandsfall eingetreten<br />
ist. Auch bei der Anmeldung einer<br />
Eheschließung müssen im Vorfeld<br />
keine Personenstandsurkunden beschafft<br />
werden, da diese durch das<br />
Anmeldestandesamt ausgestellt werden<br />
können.<br />
report<br />
Das Bayerische Innenministerium,<br />
die kommunalenSpitzenverbände<br />
und die <strong>AKDB</strong><br />
koordinieren in enger<br />
Abstimmung alle zur<br />
Einführung des ZEPR<br />
erforderlichen Schritte.<br />
Zunächst erarbeitete<br />
die <strong>AKDB</strong> einen<br />
Projektplan. Die Organisation<br />
erfolgt gemeinsam<br />
in verschiedenen<br />
Gremien wie<br />
einem Lenkungsausschuss<br />
und einem Gremium<br />
für die fachliche<br />
Konzeption, in denen<br />
Vertreter aller Beteiligten<br />
mitarbeiten.<br />
Die Entscheidung des<br />
Bayerischen Ministerrats<br />
zur Einrichtung des<br />
ZEPR bedarf noch einer<br />
gesetzlichen Grundlage.<br />
Hierzu nimmt das Bayerische<br />
Innenministerium eine Änderung des<br />
Gesetzes zur Ausführung des Personenstandsgesetzes<br />
vor, mit der die<br />
erforderlichen Regelungen zur Einrichtung<br />
und zum Betrieb des ZEPR<br />
durch die <strong>AKDB</strong> geschaffen werden.<br />
Die gesetzlichen Änderungen sollten<br />
Mitte Dezember 2011 durch den Bayerischen<br />
Landtag verabschiedet werden,<br />
das Ergebnis stand bei Redaktionsschluss<br />
noch nicht fest.<br />
AKtUELL<br />
Die Bereitstellung des ZEPR noch<br />
vor dem 1. Januar 2014 ist eine anspruchsvolle<br />
Aufgabe. Neben der Realisierung<br />
und einem intensiven Testbetrieb<br />
muss in diesem Zeitraum der<br />
Rollout der benötigten Komponenten<br />
an die etwa 1.300 Standesämter und<br />
die Schulung von etwa 3.800 Standesbeamten<br />
bewältigt werden. Die<br />
Kommunen werden regelmäßig über<br />
den Projektfortschritt informiert.<br />
15
Herausforderung demografischer Wandel<br />
Mobile Bürgerbüros auf dem<br />
Die Kommunen wollen mit Bürgerämtern, in denen<br />
verschiedene Dienstleistungen konzentriert angeboten<br />
werden, den nutzen für die Bürger erhöhen und gleichzeitig<br />
die Verwaltung effektiver gestalten. nun altert<br />
unsere Gesellschaft dramatisch, was die öffentliche Verwaltung<br />
künftig vor große herausforderungen stellt.<br />
Was passiert, wenn der Anteil der Senioren und pflegebedürftigen<br />
Bürger zunimmt, die nicht mehr selber ins<br />
Bürgerbüro gehen können? Welche Konsequenzen hat<br />
es, wenn der ländliche Raum durch Abwanderung in die<br />
Ballungsräume weiter entvölkert sein wird und mehrere<br />
Verwaltungsgemeinschaften nur noch ein Bürgeramt<br />
vorhalten können? Wie verfährt man mit Insassen einer<br />
Justizvollzugsanstalt, die an Wahlen teilnehmen oder<br />
ihren Ausweis verlängern lassen wollen? Wie kann man<br />
Studenten dabei unterstützen, sich in heimatfremden<br />
Universitätsstädten bequem an- oder umzumelden?<br />
Können die Bürger nicht oder nur auf nicht zumutbare<br />
Weise zur Behörde kommen – oder verfügen sie über keinen<br />
eigenen, schnellen Internetzugang – dann kommt die<br />
Behörde sozusagen zum Bürger. Über ein mobiles Bürgerbüro<br />
– mit Software-Lösungen „im Koffer“, ähnlich wie<br />
beim Bücherbus – können bestimmte Bürgerdienste an Orten<br />
außerhalb der Verwaltungsgebäude temporär durchgeführt<br />
werden. Überall, etwa in Unternehmen, Schulen,<br />
Stadtteil-Bibliotheken und Seniorenheimen, kann der Bürger<br />
so in der Nähe seines Wohn- oder Arbeitsorts zeitsparend<br />
Behördengänge erledigen. Einige OK.EWO-Kunden<br />
der <strong>AKDB</strong> haben ihr Interesse an entsprechenden mobilen<br />
Bürgerbüro-Lösungen signalisiert.<br />
In verschiedenen Kommunen gab es bzw. gibt es sogenannte<br />
Bürgeramts-Koffer-Projekte, die das Thema vorantreiben.<br />
Die Bürger haben die Pilotprojekte meist gut<br />
angenommen. Die Koffer wurden unter anderem in Einkaufszentren,<br />
Altenheimen, Krankenhäusern und Universitäten<br />
eingesetzt. An die <strong>AKDB</strong> werden immer mehr Anfragen<br />
bezüglich der Hardware gerichtet. Der Koffer sollte<br />
folgende Komponenten beinhalten:<br />
• Notebook / Laptop, z. B. für OK.EWO<br />
• Tintenstrahl-Farbdrucker für Formulare<br />
• Scanner<br />
• Fingerprinter<br />
• Chipkartenleser,<br />
z. B. zur Authentifizierung der Nutzer<br />
• Änderungsterminal<br />
• drahtlose Internetverbindung<br />
• eventuell Signaturtablett, Bezahlterminal usw.<br />
Technische Voraussetzungen<br />
Die Verbindung vom mobilen Bürgerbüro zum Amt funktioniert<br />
drahtlos über UMTS, DSL oder sogar GPRS über einen<br />
VPN-Tunnel, also ein verschlüsseltes virtuelles IP-Netz.<br />
Über die Koffer-Lösung kann auf die EWO-Installation in<br />
der Verwaltung zugegriffen werden. Grundsätzlich kann<br />
man das Einwohnermelde-Fachverfahren OK.EWO zum<br />
Beispiel über einen CITRIX-Client oder einen Terminalserver-Client<br />
einfach mobil betreiben. Eine spezielle Software-<br />
Lösung ist dafür gar nicht notwendig.<br />
16 Ausgabe Dezember 2011
Vormarsch?<br />
Mobiler Bürgerservice<br />
im ländlichen Raum<br />
Auch in einigen Regionen Bayerns gibt es in Zukunft Verwaltungsgebiete,<br />
in denen die Wege für den Einzelnen<br />
länger werden oder in denen Breitbandverbindungen für<br />
schnelle Internetverbindungen noch auf sich warten lassen.<br />
Trotz des demografischen Wandels sollen die Bürger<br />
einen schnellen und komfortablen Zugang zu allen Leistungen<br />
der Verwaltung unabhängig vom Wohnort behalten<br />
können und auf ihre gewohnte kompetente Beratung<br />
nicht verzichten müssen. Umso wichtiger wird es sein, mit<br />
den Bürgern im persönlichen Kontakt zu bleiben.<br />
Die mobilen Bürgerbüros sollen wie moderne Kommunikationsplattformen<br />
im Internet funktionieren.<br />
Dabei ist auch ein Terminal auf einer mobilen<br />
Plattform denkbar. So können Bürger und<br />
Verwaltungsmitarbeiter am Terminal über Bildschirm und<br />
Telefon miteinander kommunizieren, was den Verwaltungsvorgang<br />
vor allem für ältere Menschen entscheidend<br />
vereinfacht. Die mobilen Bürgerbüros würden zu bestimmten<br />
Zeiten in die weit entlegenen Winkel eines jeden Landkreises<br />
fahren. Dort werden dann vor allem die klassischen<br />
Behördengänge wie Wohngeldanträge oder Passangelegenheiten<br />
bearbeitet, beispielsweise Umzug, Beantragung<br />
Personalausweis, Meldebestätigung usw. Für die Bürger<br />
entfallen lästige Behördenwege, die Kommunen können<br />
ihre Verwaltung effektiv straffen.<br />
Weitere einsatzmöglichkeiten: altenheime,<br />
Justizvollzugsanstalten und Universitäten<br />
Naheliegend ist es, die mobilen Bürgerbüros im Bereich<br />
Alten- und Pflegeheime einzusetzen. Bislang ist für diverse<br />
Verwaltungsvorgänge immer noch ein persönliches Erscheinen<br />
notwendig, beispielsweise bei der Beantragung<br />
des neuen Personalausweises. Vielen Senioren ist das aber<br />
aufgrund ihres angegriffenen Gesundheitszustandes nicht<br />
ohne Weiteres möglich.<br />
Haftanstalten beherbergen einen Personenkreis, der sich<br />
bekanntlich nicht frei bewegen kann. Ein Teil der Insassen<br />
hat dort seinen dauerhaften Wohnsitz gemeldet, für<br />
Kurzzeit- und Untersuchungshäftlinge trifft das nicht zu.<br />
report<br />
AKtUELL<br />
Ansonsten können Strafgefangene ebenso an Wahlen,<br />
Bürgerentscheiden usw. teilnehmen oder ihren Personalausweis<br />
verlängern lassen. Reisepässe werden eher nicht<br />
benötigt. Bei allen Verwaltungsvorgängen kann eine mobile<br />
Servicelösung gute Dienste leisten und gleichzeitig für<br />
mehr Sicherheit sorgen.<br />
Die Stadt Würzburg praktiziert eine ähnliche Lösung für<br />
ihren Universitätsbereich. Zu Beginn des Wintersemesters<br />
2011/2012 im Oktober richtete die Universität auf dem<br />
Campus einen kompletten Arbeitsplatz ein und griff dabei<br />
auf das im Rathaus installierte OK.EWO zu. Der Arbeitsplatz<br />
soll ab sofort zu Anfang eines jeden Semesters ungefähr<br />
sechs Wochen lang vorgehalten werden. Das mobile<br />
Bürgerbüro kam hervorragend an: In den ersten Tagen<br />
nutzten bereits hunderte von Studenten den neuen Service<br />
und meldeten ihren Hauptwohnsitz in Würzburg an.<br />
Weitere entwicklung<br />
Bevor sich noch mehr Kommunen den laufenden Pilotprojekten<br />
anschließen, müssen noch verschiedene Rahmenbedingungen<br />
geklärt werden. Besonders die Kosten spielen<br />
hier eine große Rolle. Die können erst nach der Aufwands-<br />
ermittlung der Kommune beziffert werden, in der Anfangsphase<br />
sollten diese aber gering bleiben. Außerdem<br />
unterstützt das Bundesinnenministerium die Projekte mit<br />
Fördermitteln.<br />
Interessierte Kommunen können sich an service@akdb.de<br />
wenden, um sich kompetent beraten zu lassen. Inzwischen<br />
werden Funktionsfähigkeit und Handhabung der mobilen<br />
Bürgeramts-Endgeräte getestet. Die technischen Komponenten<br />
solcher Koffer werden individuell auf die Wünsche<br />
der Kunden angepasst. Die Fraunhofer-Gesellschaft präsentierte<br />
die Kofferlösung auf der Fachmesse Moderner<br />
Staat und will in Kürze mit dem Vertrieb beginnen.<br />
17
Altdorf bei Nürnberg hat eine lange Geschichte –<br />
alles andere als altertümlich ist die moderne Verwaltung.<br />
Die Stadt altdorf bei Nürnberg ist der 200. komXwork-Kunde der livingData GmbH<br />
„Eine moderne Verwaltung<br />
braucht auch moderne Hilfsmittel“<br />
Altdorf, die kleine Stadt vor den toren nürnbergs,<br />
hat eine ungleich größere Geschichte: Berühmte namen<br />
wie General Wallenstein oder Kaiser Rudolf II.<br />
von habsburg sind in ihr ebenso zu finden wie Gottfried<br />
Wilhelm Leibniz: Der Universalgelehrte promovierte<br />
1666 an der damaligen Altdorfer Universität. historisch<br />
ist heute noch der wunderschöne Marktplatz, ganz modern<br />
dagegen – und damit sind wir beim thema – ist<br />
der Bürgerservice des neuen Verwaltungszentrums in<br />
der Röderstraße. hier herrscht eine vorbildliche Dienstleistungsatmosphäre,<br />
hier wird eGovernment gelebt.<br />
Konsequent, dass sich die Stadt kürzlich für eine Komplettlösung<br />
aus komXwork und elektronischer Aktenführung<br />
entschieden hat. Im Rathaus konnte man ein<br />
kleines Jubiläum feiern: Altdorf bei nürnberg ist der<br />
200. komXwork-Kunde im Freistaat.<br />
„Die Stadt Altdorf hat schon immer gerne mit Ihnen zusammengearbeitet“,<br />
begrüßte der Erste Bürgermeister<br />
Erich Odörfer die Delegation von LivingData GmbH und<br />
<strong>AKDB</strong>. Mit der Materie „elektronische Aktenführung“ und<br />
„Dokumenten-Management-System“ hat sich der Ingenieur,<br />
der früher selbst als Systemanalytiker programmiert<br />
und als Unternehmer ein eigenes Ingenieurbüro betrieben<br />
hat, vor der Vertragsunterzeichnung sehr genau auseinandergesetzt.<br />
„Heute bin ich überzeugt, die richtige Entscheidung<br />
getroffen zu haben. Eine moderne Verwaltung<br />
braucht auch moderne Hilfsmittel.“ Entsprechend freut<br />
sich Odörfer auf die Einführung der Lösung von LivingData<br />
und <strong>AKDB</strong>, „weil ich mir sicher bin, dass meine Mitarbeiter<br />
und vor allem unsere Bürger profitieren werden“.<br />
Dass der Entscheidungsprozess bei der Stadt Altdorf einige<br />
Zeit gedauert hat, wertete Rudolf Obenhuber, der Geschäftsführer<br />
der LivingData, als positives Zeichen: „Die kri-<br />
18 Ausgabe Dezember 2011
tischen Kunden sind uns die liebsten. Schließlich kann man<br />
an deren Anforderungen wachsen.“ Bei der Feierstunde<br />
nannte Odörfer ein konkretes Beispiel: „Nehmen wir nur das<br />
Beispiel Bürgersprechstunden: Der Bürger will heutzutage<br />
schnell eine Auskunft – und nicht irgendwann.“ Odörfer<br />
hat als Erster Bürgermeister selbstverständlich Zugriff auf<br />
alle Programme im Rathaus. „Für mich ist es wichtig, dass<br />
ich an den Rechner gehen und mir dann Informationen<br />
holen kann, wenn ich sie brauche.“ Schließlich erwartet er<br />
sich von der neuen Lösung „nicht nur eine Zeitersparnis,<br />
sondern auch eine Verbesserung der Servicequalität“. Und<br />
genauso wichtig ist es dem Rathauschef, dass sich<br />
seine „Mitarbeiter nicht mit dem Suchen in endlosen<br />
Aktenbergen herumschlagen müssen, sondern<br />
sich auf das Wesentliche konzentrieren können“.<br />
Die Papierflut muss eingedämmt werden<br />
LivingData-Chef Obenhuber gratulierte zur Entscheidung,<br />
die Papierflut im Rathaus zu reduzieren.<br />
Die Entwicklung der elektronischen Aktenführung<br />
in Verbindung mit den Fachverfahren wurde in den<br />
letzten Jahren enorm vorangetrieben. Die <strong>AKDB</strong> hat<br />
in allen Bereichen – vom Finanzwesen über das Einwohnerwesen<br />
bis hin zur Personalwirtschaft – die<br />
Fachverfahren um die Funktionalität der elektronischen<br />
Aktenführung erweitert. Dadurch kann sich<br />
der Anwender durchgehend alle relevanten Belege<br />
im Kontext und gesteuert aus dem Fachverfahren<br />
ansehen.<br />
Als moderner Bürgermeister bezeichnet sich Erich Odörfer<br />
„von Natur aus als EDV-Fan“. Ihm ist wichtig, auch von<br />
zu Hause auf das System zugreifen zu können. Seit dem<br />
Amtsantritt habe er im Bereich der Informationstechnologie<br />
die Leistungsfähigkeit der Verwaltung deutlich erhöhen<br />
können, so Odörfer. Schließlich sieht der Rathauschef<br />
die Kommunen als Unternehmen, die sich im Wettbewerb<br />
behaupten müssen. „Der Bürger erwartet einfach eine gut<br />
funktionierende Verwaltung. Da ist ein guter, leistungsstarker<br />
Partner entscheidend.“<br />
„Wer nicht mit der zeit geht, geht mit der zeit.“<br />
„Der Entscheidungsprozess im Rathaus Altdorf hatte seinen<br />
Ursprung in der Kämmerei“, berichtet Sascha Köhler, Ver-<br />
report<br />
SyStEM<br />
triebsberater der LivingData. Laut Stadtkämmerer Werner<br />
Reichelt hat die elektronische Belegarchivierung nach kurzer<br />
Anlaufzeit problemlos funktioniert. Deshalb entschied<br />
sich die Altdorfer Verwaltung für die Komplettlösung aus<br />
komXwork als Dokumenten-Management-System. Darüber<br />
hinaus wählte man die Lösung TERA im Bau- und<br />
Friedhofswesen, die digitale Steuerakte in Verbindung mit<br />
ZAS und Session Sitzungsdienst als Ratsinformationssystem.<br />
Schließlich war dem Rathauschef eine ganzheitliche<br />
Lösung aus einer Hand sehr wichtig. Auf die Sitzungsla-<br />
Sascha Köhler und Rudolf Obenhuber, beide Living-<br />
Data, Erich Odörfer, Bürgermeister der Stadt Altdorf<br />
b. Nürnberg, Katja Herold (<strong>AKDB</strong>), Peter Schlerf,<br />
Leiter Hauptamt Altdorf, Werner Reichelt, Stadtkämmerer<br />
(v. l.)<br />
dungen per Internet oder die Vorbereitung von Tagesordnungspunkten<br />
über einen zentralen Sitzungsdienst freut<br />
sich Odörfer besonders: „Das ist heute Standard. Das erwarten<br />
die Gremienmitglieder einfach. Wer in der IT nicht<br />
mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ Für die Stadt Altdorf<br />
bei Nürnberg scheint nichts ferner zu liegen.<br />
19
PDF-Generierung jetzt noch einfacher<br />
Die komX-Familie wächst weiter<br />
Seit Juni steht den Anwendern von komXpress und<br />
komXwork die neue Version 2.7 zur Verfügung. Um<br />
den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden,<br />
wächst die komX-Familie weiter. Seit Kurzem sind zwei<br />
neue Produkte verfügbar.<br />
PDF-Generierung leicht gemacht mit komXpdf<br />
Das PDF-Format ist längst ein Standard, der aus der Informationstechnologie<br />
nicht mehr wegzudenken ist. Unzählige<br />
Anwender nutzen die Möglichkeit der originalgetreuen<br />
Weitergabe von Dokumenten, unabhängig von<br />
Betriebssystem und Hardwareplattform. komXpdf ist die<br />
serverbasierende Lösung, mit der die User die Erstellung<br />
von PDF- oder PDF/A-Dateien von zentraler Stelle aus bereitstellen<br />
und verwalten können. Die PDF-Generierung ist<br />
dabei in drei Varianten möglich: Bei der Generierung über<br />
die Webseite wird über das Intranet der Zugriff auf den<br />
komXpdf-Server angeboten. Bei der zweiten Variante, der<br />
Generierung über das Dateisystem, werden Verzeichnisse<br />
überwacht. Nach der entsprechenden Konfiguration wandelt<br />
der komXpdf-Server eine gespeicherte Datei automatisch<br />
in das PDF- bzw. PDF/A-Format und stellt sie in einem<br />
definierten Ausgabeverzeichnis zur Verfügung. Bei der<br />
dritten Variante erfolgt die Generierung direkt in komXwork.<br />
Dabei wird über ein Regelwerk definiert, nach welchen<br />
Bedingungen ein Dokument im Hintergrund in das<br />
PDF- bzw. PDF/A-Format gewandelt werden soll.<br />
zentrale Datenhaltung mit dem neuen<br />
adressmodul für komXwork<br />
Überflüssige Daten hier, veraltete Adresslisten dort – Verwaltungen<br />
kennen das Problem der redundanten Datenhaltung.<br />
Jede Abteilung hält ihre eigenen Adressbestände<br />
und das meist noch mit unterschiedlichen Lösungen<br />
wie Excel, Word oder Access. Das neue Adressmodul von<br />
komXwork erfasst nicht nur die eigenen Mitarbeiterdaten,<br />
sondern verwaltet vor allem externe Adressen bequem –<br />
alles in einer Datenbank. Jede Person existiert dabei nur<br />
einmal. Neben Stammdaten wie Adresse, Telefonnummer<br />
usw. werden der Person eine oder mehrere Funktionen<br />
zugewiesen, z. B. Vereinsvorsitzender, Ausschussmitglied<br />
usw. In der Verzeichnisstruktur von komXwork steht die<br />
Person dann mit unterschiedlichen Verknüpfungen zur Verfügung.<br />
Ändern sich diese Daten, kann man sie bequem<br />
an einer zentralen Stelle in komXwork pflegen. Beim Speichern<br />
werden sämtliche Verknüpfungen aktualisiert. Die<br />
gespeicherten Informationen können sowohl für Office-<br />
Anwendungen wie Outlook (E-Mail-Verteiler) oder Word<br />
(Seriendruck, z. B. Einladungen) als auch als Geburtstags-<br />
oder Telefonlisten verwendet werden.<br />
20 Ausgabe Dezember 2011
Single Sign-on im landratsamt Schweinfurt<br />
Kennwort-Verwaltung fest im Griff<br />
Es gibt wohl kaum eine Verwaltung, die solche Probleme<br />
nicht kennt: Zu viele oder nicht ausreichend sichere<br />
Kennwörter, mehrere Benutzer arbeiten mit dem gleichen<br />
Login, die Kennwort-Richtlinien sind zu schwach<br />
oder existieren erst gar nicht. Das System Single Signon<br />
(SSO) der <strong>AKDB</strong>-tochter LivingData hat diese Probleme<br />
erkannt und löst sie auf ebenso elegante wie<br />
effiziente Weise. Das Landratsamt Schweinfurt hat das<br />
neue System bereits im Einsatz.<br />
Andreas Weiss, IT-Leiter im Landratsamt Schweinfurt,<br />
hat den letzten <strong>AKDB</strong>-Report vor sich.<br />
Das System „Evidian Enterprise SSO“ – die LivingData GmbH<br />
ist zertifizierter Evidian-Partner – speichert die Anmeldedaten<br />
von Benutzern verschlüsselt und übergibt sie bei Bedarf<br />
automatisch an die jeweiligen Anwendungen. Für jede<br />
weitere Anwendung, die eine Kennworteingabe erfordert,<br />
erfolgt die Eingabe durch das SSO ohne weitere Benutzerinteraktion.<br />
Aber nicht nur bei Anwendungen, auch beim<br />
Zugang zu vielen Webportalen entfällt künftig die Passwort-<br />
report<br />
SyStEM<br />
eingabe. Zur Nutzung ist eine einmalige (Single) Anmeldung<br />
(Sign-on) am System nötig. Der Zugang zum System<br />
wird über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert.<br />
Hierbei kommt eine SmartCard zum Einsatz, idealerweise<br />
der multifunktionale Dienstausweis der LivingData.<br />
Für Andreas Weiss, Leiter des Arbeitsbereiches IT im Landratsamt<br />
Schweinfurt, gaben vor allem drei Faktoren den<br />
Ausschlag, sich für das System der LivingData zu entscheiden:<br />
„Die Erhöhung des Sicherheitsniveaus durch<br />
die sichere Speicherung<br />
der Zugangskennungen,<br />
die Reduzierung des Aufwands<br />
für die Systembetreuung<br />
für Entsperrung<br />
oder Änderung von Zugangsdaten<br />
und die Zeitersparnis<br />
für die Anwender<br />
durch die automatisierte<br />
Anmeldung.“ Weiss’ Erfahrungen<br />
sind gut: „Das System<br />
integriert sich nahtlos<br />
in die vorhandene Infrastruktur,<br />
ist flexibel, robust<br />
und sicher.“ Besonders<br />
schätzt der IT-Leiter die<br />
„einfache Administration<br />
und Pflege, die günstigen<br />
Konditionen in Verbindung<br />
mit dem multifunktionalen<br />
Dienstausweis und den<br />
guten Support durch die<br />
LivingData“.<br />
Neben weiteren Vorteilen ist vor<br />
allem die Möglichkeit der Delegation<br />
von Accounts interessant.<br />
Hierbei wird z. B. einem Praktikanten<br />
oder Azubi ein Zugang für<br />
eine Anwendung eingerichtet,<br />
ohne dass dieser das Passwort<br />
kennt. Verlässt er die IT-Abteilung<br />
wieder, wird die Berechtigung<br />
einfach entfernt. Es müssen<br />
nicht alle Kennwörter aus Sicherheitsgründen<br />
geändert werden.<br />
21
entlastung kommunaler Personalabteilungen<br />
Markt Dietmannsried ist der 300.<br />
Kunde der <strong>AKDB</strong>-Landesfamilienkasse<br />
Der Markt Dietmannsried mit seinen<br />
über 8.000 Einwohnern liegt im<br />
schönen schwäbischen Landkreis<br />
Oberallgäu, in einer malerischen,<br />
leicht hügeligen Umgebung. Direkt<br />
dahinter erheben sich zum Greifen<br />
nah die Allgäuer Alpen und ragen<br />
hoch in den himmel. Seit der letzten<br />
Eiszeit ist die Gegend durch den<br />
ehemaligen Illergletscher geformt,<br />
der auch den Begriff „Allgäuer tor“<br />
geprägt hat.<br />
Von den Vorzügen dieser Urlaubsregion<br />
konnten sich der zuständige<br />
Vertriebsbeauftragte Michael Wieder<br />
und der Leiter der <strong>AKDB</strong>-Landesfamilienkasse,<br />
Markus Mühlbauer, an<br />
einem sonnigen Herbsttag selbst<br />
überzeugen. Grund für den Besuch<br />
war allerdings ein anderer: Der Markt<br />
Dietmannsried ist nun 300. Kunde<br />
der <strong>AKDB</strong>-Landesfamilienkasse.<br />
Bereits im August 2011 hat die Kommune<br />
die Zuständigkeit für die Bear-<br />
beitung der gesamten Kindergeldangelegenheiten<br />
der Marktbediensteten<br />
auf die <strong>AKDB</strong>-Landesfamilienkasse<br />
übertragen. In der Vergangenheit<br />
musste die Bearbeitung von Kindergeld<br />
neben den originären Aufgaben<br />
im Personalamt miterledigt werden.<br />
Mit ausschlaggebend für die Entscheidung<br />
zur Aufgabenübertragung:<br />
häufig sich ändernde Gesetze<br />
sowie der zeitliche Aufwand für die<br />
verfahrensrechtliche Umsetzung der<br />
Entscheidungen.<br />
22 Ausgabe Dezember 2011
Als bislang zuständige Sachbearbeiterin<br />
zeigt sich Gabriele Schwarzbauer<br />
erfreut über diesen Schritt: „Die<br />
Übertragung verlief reibungslos und<br />
termingenau. Unsere Mitarbeiter wurden<br />
im Vorfeld über die anstehenden<br />
Änderungen informiert und stehen<br />
jetzt in unmittelbarem Kontakt mit<br />
den Sachbearbeitern der <strong>AKDB</strong>.“<br />
Gruppenbild mit<br />
Wappen: Dietmannsrieds<br />
Bürgermeister<br />
Hans-Peter Koch,<br />
Markus Mühlbauer<br />
(<strong>AKDB</strong>), Personalsachbearbeiterin<br />
Gabriele Schwarzbauer<br />
und Michael<br />
Wieder (<strong>AKDB</strong>; v. l.)<br />
Im Hinblick auf das Steuervereinfachungsgesetz<br />
2011 (siehe Kasten)<br />
wurde im Markt Dietmannsried schon<br />
frühzeitig eine Weichenstellung hin<br />
zur <strong>AKDB</strong> getroffen. Der durch die<br />
angekündigten gesetzlichen Änderungen<br />
erforderliche Aufwand in der<br />
Personalstelle für Schulungen usw.<br />
konnte so umgangen werden.<br />
Da die Dienstleistung neben den<br />
kommunalen Verwaltungen auch von<br />
weiteren bayerischen Körperschaften<br />
und Anstalten des öffentlichen<br />
Rechts in Anspruch genommen wird,<br />
beziehen nun Bedienstete von sogar<br />
mehr als 500 Verwaltungsorganisationen<br />
das Kindergeld durch die <strong>AKDB</strong>-<br />
Landesfamilienkasse.<br />
report<br />
IM EInSAtZ<br />
Steuervereinfachungsgesetz 2011 –<br />
Änderungen bei der Gewährung von Kindergeld<br />
Der Gesetzgeber will mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011<br />
das Besteuerungsverfahren rationalisieren und modernisieren.<br />
Neben einer Vielzahl steuerlich wirksamer Änderungen fällt dadurch<br />
auch die Einkünfte- und Bezügegrenze für volljährige Kinder<br />
beim Familienleistungsausgleich weg.<br />
Mit der Neufassung entfällt ab 1. Januar 2012 die bisherige Prüfung<br />
des Grenzbetrages hinsichtlich der Einkünfte und Bezüge<br />
eines über 18 Jahre alten Kindes. Die für die jährliche Anspruchsprüfung<br />
durchzuführende Einkommensprüfung für volljährige<br />
Kinder entfällt jedoch nicht völlig, sondern wird durch eine neue<br />
ersetzt. Dabei ist künftig z. B. festzustellen, ob ein Kind bereits<br />
eine Ausbildung oder ein Studium als Erstausbildung erfolgreich<br />
durchlaufen hat. Außerdem darf ein Kind neben seiner weiteren<br />
Ausbildung, auch in den Semesterferien, wöchentlich nicht mehr<br />
als 20 Stunden arbeiten oder eine mehr als geringfügige Beschäftigung<br />
ausüben.<br />
Kritiker bezweifeln gerade bei diesen Punkten die beabsichtigte<br />
Rationalisierung. Weder für die zuständigen Familienkassen noch<br />
für die Kindergeldberechtigten verringert sich der künftige Aufwand<br />
für die erforderlichen Erklärungen im Vergleich zur bisherigen<br />
Bearbeitung. Vielmehr müssen sich die Familienkassen künftig<br />
mit neuen Bestimmungen auseinandersetzen, die im Gesetz nach<br />
Ansicht des Bundes Deutscher Finanzrichterinnen und Finanzrichter<br />
unzureichend geregelt sind und zu komplizierten Verfahren<br />
führen können. Insbesondere Sonderfälle wie verheiratete Kinder<br />
(„Mangelfallprüfung“) oder der Selbstunterhalt behinderter Kinder<br />
sind im Gesetz nicht ausreichend geregelt. Hier bleibt abzuwarten,<br />
wie das Bundeszentralamt für Steuern als Fachaufsicht<br />
die Bearbeitung in der Dienstanweisung festlegt.<br />
Mit der Dienstleistung <strong>AKDB</strong>-Landesfamilienkasse haben die Kommunen<br />
aber in jedem Fall die Möglichkeit, ihre Personalabteilungen<br />
von diesen sehr speziellen Aufgaben zu entlasten. Die <strong>AKDB</strong><br />
setzt die Neuregelung rechtssicher für die Kommunen um.<br />
23
Flintsbach am inn, Bad Wiessee, Schönau am Königssee: drei Gemeinden, ein Gedanke<br />
Fremdenverkehrsbeiträge mit d<br />
Je schöner die Gegend ist, desto mehr touristen kommen.<br />
Mehr touristen erfordern aber auch höhere Aufwendungen<br />
der Kommunen, z. B. für Werbung, Verbesserung<br />
des Ortsbildes oder diverse Veranstaltungen.<br />
neben dem Kurbeitrag ist der Fremdenverkehrsbeitrag<br />
deshalb eine für viele Gemeinden notwendige und<br />
nicht unerhebliche Einnahmequelle geworden. Die<br />
<strong>AKDB</strong> unterstützt Kommunen mit FVBwin, einer komfortablen<br />
Software zur Abrechnung des Fremdenverkehrsbeitrages.<br />
Für die nahe Zukunft ist ein Umstieg<br />
zum noch moderneren Online-Dialogverfahren FInzD<br />
der <strong>AKDB</strong> geplant, Schönau hat diesen Schritt bereits<br />
erfolgreich vollzogen. Der <strong>AKDB</strong>-Report hat drei Gemeinden<br />
besucht.<br />
Was lange währt, wird endlich gut! Das beschauliche<br />
Flintsbach am Inn im Landkreis Rosenheim bekam schon<br />
vor einiger Zeit die ersten Formularmuster übermittelt,<br />
denn Flintsbach hatte Interesse an einer programmgesteuerten<br />
Abrechnung des Fremdenverkehrsbeitrages. Im Juli<br />
2010 begann der Einsatz: „Die zeitaufreibenden wiederkehrenden<br />
Arbeiten wie Erklärungs- und Bescheiderstellung<br />
und -Versand sowie das Buchen von Sollstellungen<br />
müssen automatisiert werden“, klagte Bettina Schwaiger.<br />
Der Einsatz von FVBwin hat nun zu einer deutlichen Entlastung<br />
der Sachbearbeiterin bei allen Verwaltungstätigkeiten<br />
geführt: „Dadurch schaffe ich mein Arbeitspensum<br />
viel leichter.“ Das Programm verringert den Zeitaufwand<br />
des gesamten Schriftverkehrs durch die automatische<br />
Bescheiderstellung, Sollstellung und die Versendung der<br />
Erhebungsunterlagen wie Erklärungen und eventuelle<br />
Mahnungen erheblich und schafft Zeit für wichtige andere<br />
Aufgaben in der Verwaltung.<br />
Bad Wiessee, der bekannte Kur- und Urlaubsort am Ufer<br />
des Tegernsees, ist ein beliebtes Reiseziel in- und ausländischer<br />
Gäste. Das führt zu hohen Übernachtungszahlen<br />
und entsprechend hohen Fremdenverkehrsbeiträgen. De-<br />
Martin Held von der <strong>AKDB</strong> sitzt nicht im Wohnzimmer, sondern im Flintsbacher<br />
Büro von Bettina Schwaiger. Er fühlt sich aber trotzdem sehr wohl.<br />
24 Ausgabe Dezember 2011
er <strong>AKDB</strong><br />
ren Erhebung ist Aufgabe der Bad Wiesseer Verwaltung.<br />
Bis Herbst in Person von Maria Peisl. Die <strong>AKDB</strong> ließ es sich<br />
nicht nehmen, bei der Verabschiedung der verdienten Gemeindemitarbeiterin<br />
in den Ruhestand mit einem kleinen<br />
Präsent dabei zu sein. Maria Peisl hat 30 Jahre Fremdenverkehrsbeitrags-Abrechnung<br />
mit der <strong>AKDB</strong> hinter sich. Sie<br />
war buchstäblich Frau der ersten Stunde, ihre Erfahrungen<br />
reichen bis zu einer Kienzle-Anlage unter dem Betriebssystem<br />
MTOS. Nun blickt sie auf bewegte und bewegende<br />
Momente ihres Arbeitslebens zurück. Die <strong>AKDB</strong> bedankt<br />
sich für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit<br />
und wünscht für den Ruhestand alles erdenklich Gute –<br />
besonders Gesundheit und Zufriedenheit.<br />
Auch die Verwaltung der Gemeinde Schönau am Königssee<br />
ist der Modernisierung der Verwaltung gegenüber voll<br />
aufgeschlossen. Sie steigt als erste Gemeinde in Bayern<br />
vom bewährten FVBwin auf das noch modernere Online-<br />
Dialogverfahren Finanzwesen zentral Dialog um. Finanzwesen<br />
zentral Dialog enthält ein integriertes Modul für die<br />
Fremdenverkehrs-Beitragsabrechnung.<br />
report<br />
Schönau: Torsten Gerwin (l.), Christian Hinterbrandner<br />
(M.) und Martin Held sind recht<br />
zufrieden. Im Vordergrund läuft Finanzwesen<br />
zentral Dialog – ob’s daran liegt?<br />
IM EInSAtZ<br />
Viel Glück für die Zukunft: Maria Peisl hat<br />
in Bad Wiessee lange mit FVBwin der <strong>AKDB</strong><br />
gearbeitet und war eine der Lieblingskundinnen<br />
von Martin Held. Dafür gibt es Blumen.<br />
Nach erfolgreicher Migration der FVBwin-Datenbank nach<br />
Finanzwesen zentral Dialog ist Christian Hinterbrandner<br />
mit dem neuen Produkt zufrieden, das ihm für die tägliche<br />
Arbeit viele Vorteile bietet. Eine einheitliche Finanzadresse<br />
für alle Forderungen und Verfahren spart Zeit für den Erklärungs-<br />
und Bescheidversand. Praktisch: Die Bearbeitung<br />
der Veranlagungsfälle kann mit dem gleichen Programm<br />
abgewickelt werden, mit dem auch die übrigen Veranlagungsarten<br />
berechnet werden. Die Sollsätze werden direkt<br />
in die Buchhaltung übergeben und dort vollzogen.<br />
25
Neuer Referenzkunde für Finanzwesen zentral Dialog<br />
Schwarzenbruck: Moderne Fina<br />
Schwarzenbruck im nürnberger Land beschloss bereits<br />
vor einem Jahr den Wechsel vom teildezentralen hKR-<br />
Verfahren zum moderneren und leistungsfähigeren Finanzwesen<br />
zentral Dialog der <strong>AKDB</strong>. Inzwischen ist der<br />
Umstieg termingerecht vollzogen.<br />
„Warum Finanzwesen zentral Dialog? Es bietet den<br />
Vorteil von Rechenzentrum und Dialogbetrieb.<br />
Ein modernes Finanzverfahren mit Option auf den<br />
Wechsel zur Doppik“, sagt Bürgermeister Bernd<br />
Ernstberger (l.). Rechts: Dr. Günter Paul, <strong>AKDB</strong><br />
Der reibungslose Ablauf der Umstellung auf das im Rechenzentrum<br />
der <strong>AKDB</strong> laufende Finanzwesen zentral Dialog<br />
hat Bürgermeister Bernd Ernstberger im Nachgang<br />
noch einmal von der Richtigkeit der Entscheidung für den<br />
Umstieg überzeugt. Deshalb erklärte sich die Gemeinde<br />
Schwarzenbruck bereit, künftig als Referenzkunde der<br />
<strong>AKDB</strong> zur Verfügung zu stehen.<br />
Damit haben die über 500 Kunden der <strong>AKDB</strong>, die mit dem<br />
teildezentralen HKR-Verfahren arbeiten, einen weiteren<br />
kompetenten Ansprechpartner aus der Praxis, wenn es<br />
um Fragen rund um die Herausforderungen, Chancen und<br />
Vorteile eines Wechsels geht.<br />
Neben Schwarzenbruck haben bis Herbst bereits mehr als<br />
70 Gemeinden den Umstieg auf das Finanzwesen zentral<br />
Dialog vollzogen. Den anderen Kunden stehen Geschäftsleiter<br />
Richard Pfeiffer und Kämmerer Erich Deifel von der<br />
Gemeinde Schwarzenbruck mit ihren Erfahrungen als Ansprechpartner<br />
zur Verfügung. Der Umstieg stellt kein unkalkulierbares<br />
Risiko dar, sondern garantiert vielmehr die<br />
zugesicherten Verbesserungen.<br />
Der mittelfränkische Referenzkunde stellt sein Know-how<br />
im Rahmen des Referenzkunden-Konzepts der <strong>AKDB</strong> zur<br />
Verfügung. Grundlagen dafür bilden der erfolgreiche Umstellungsprozess<br />
und der tägliche professionelle Einsatz<br />
der Software. Damit wird das Ziel der <strong>AKDB</strong> unterstützt,<br />
positive Erfahrungen aus Umstellungsprojekten für weitere<br />
Wechsel zu nutzen. Die Teilnehmer sammeln so wertvolle<br />
Praxiserfahrungen, die für die Weiterentwicklung des<br />
Produktes verwertet werden können.<br />
Bürgermeister ernstberger zur<br />
Motivation der Gemeinde, von dem<br />
bisherigen Verfahren auf das neue<br />
Verfahren umzustellen:<br />
„Ich möchte die sehr gute Zusammenarbeit<br />
mit der <strong>AKDB</strong> fortsetzen. Deshalb setzen wir auf die<br />
Unterstützung durch die <strong>AKDB</strong> bei der perspektivischen<br />
Ausrichtung der Hard- und Software.<br />
Mit Finanzwesen zentral Dialog richtet Schwarzenbruck<br />
sein Handeln auf die zukünftigen Erfordernisse aus. Ein<br />
Stehenbleiben gibt es nicht. Durch das zentrale Rechenzentrum<br />
können wir unsere eigenen Rechnerkapazitäten<br />
anpassen und sparen viel Geld und personelles Know-how.<br />
Der jetzt mögliche Dialogbetrieb wird in der Zukunft noch<br />
stärker genutzt werden. Die dazu notwendigen Bandbreiten<br />
werden durch die Breitbandinitiative Bayern unterstützt.<br />
Mit der <strong>AKDB</strong> haben wir den richtigen Partner<br />
gewählt. Erst bei der letzten Verwaltungsratssitzung in<br />
München konnte ich mich selbst von der Leistungsfähigkeit<br />
der <strong>AKDB</strong> überzeugen.“<br />
26 Ausgabe Dezember 2011
nzkonzepte<br />
Wir fragen die Verantwortlichen:<br />
Was hat Ihre Gemeinde bewogen, auf<br />
Finanzwesen zentral Dialog zu wechseln?<br />
Geschäftsleiter Richard Pfeiffer: Unser Finanzwesen<br />
stellt sich den Anforderungen der Zukunft. Eine effektive<br />
und effiziente Datenverwaltung, eine Vereinfachung von<br />
Arbeitsabläufen und aufeinander abgestimmte Programmstrukturen<br />
sind Voraussetzung für eine perspektivische Ausrichtung.<br />
Nach einer umfangreichen Analyse erarbeiteten<br />
wir gemeinsam mit der <strong>AKDB</strong> ein IT-Konzept für unsere Gemeinde.<br />
Der Finanzsektor war dabei ein zentrales Thema.<br />
Wie ist der Umstellungsprozess gelaufen?<br />
Pfeiffer: Ende 2010 haben die Mitarbeiter aus Kämmerei,<br />
Kassenverwaltung und Steuerverwaltung einen Umstellungs-<br />
und Schulungsplan erstellt. Die <strong>AKDB</strong> hat uns dabei<br />
hervorragend unterstützt. Aufgrund der vielen Neuerungen<br />
war eine Einarbeitungszeit von vier Monaten geplant. Die<br />
Datenübernahme im April 2011 aus den Altverfahren dauerte<br />
nur einen Tag und verlief ohne Schwierigkeiten. Schon<br />
am nächsten Tag erfolgten erste Eingaben mit dem neuen<br />
Verfahren. Nur durch die frühe Einbindung der Mitarbeiter<br />
ist ein Umstellungsprozess in dieser Größenordnung möglich.<br />
Ein „übergestülptes“ Verfahren hätte keine Chance<br />
und würde von den Kollegen nicht akzeptiert werden.<br />
Sind Sie mit dem neuen Verfahren und mit der<br />
Unterstützung durch die <strong>AKDB</strong> zufrieden?<br />
Kämmerer Erich Deifel: Die Mitarbeiter der Finanzverwaltung<br />
und ich sind vom Finanzwesen zentral Dialog<br />
überzeugt und sehen eine Verbesserung der Arbeitsabläufe.<br />
Der direkte Kontakt zu den Projektbetreuern der <strong>AKDB</strong><br />
bei der Vorbereitungs- und Umstellungsphase war sehr<br />
gut. Über die Service-Telefonnummern haben wir schnell<br />
Kontakt zu einem Support-Mitarbeiter.<br />
Wie geht es nun in Schwarzenbruck weiter?<br />
Deifel: Die Umstellung ist ein Schritt in die Zukunft,<br />
sowohl im kameralen System als auch im Hinblick auf einen<br />
möglichen Umstieg auf die Doppik. Nach der digitalen<br />
Ablage unserer Buchungsbelege planen wir als nächsten<br />
Schritt den Umstieg auf das „papierarme Büro“ mit der<br />
elektronischen Abgabenakte.<br />
report<br />
IM EInSAtZ<br />
Die Schwarzenbrucker sind mit dem gesamten<br />
Finanzkonzept der <strong>AKDB</strong> zufrieden. Links Bürgermeister<br />
Ernstberger, in der Mitte Kämmerer<br />
Erich Deifel, rechts Katja Herold von der <strong>AKDB</strong><br />
Vorteile von Finanzwesen zentral Dialog<br />
• Komfortverbesserungen durch Echtzeit-Dialog-<br />
Betrieb<br />
• Online-Verarbeitung durch unmittelbare Anzeige<br />
bzw. Druck von Bearbeitungsergebnissen, z. B. von<br />
Gewerbesteuerbescheiden, Tagesabschlüssen usw.<br />
• Erhöhte Sicherheit und verbesserte<br />
Wirtschaftlichkeit durch Rechenzentrumslösung<br />
• Technische und fachliche Produktionsverantwortung<br />
bei der <strong>AKDB</strong> wie bisher beim zentralen HKR-<br />
Verfahren<br />
• Verfügbarkeit der Kommunalen Doppik<br />
einschließlich der Kosten- und Leistungsrechnung<br />
und Anlagenbuchhaltung als Lösung im Service-<br />
Rechenzentrum<br />
27
oK.PWS erleichtert die arbeit für Personalstellen<br />
Gute Verwaltung für gute Ausbildung<br />
Die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes investieren<br />
viel Geld und Zeit in die Aus- und Weiterbildung ihrer<br />
Beschäftigten. Die <strong>AKDB</strong> unterstützt mit der neuesten<br />
Erweiterung des Personalwirtschaftssystems OK.PWS<br />
die Arbeitgeber bei den dabei anfallenden Verwaltungsaufgaben.<br />
Für jede sogenannte Ausbildungsart (Azubi, Praktikant,<br />
Werkstudent, Trainee usw.) werden dazu in den Grunddaten<br />
individuelle Ausbildungspläne mit Angaben zu den<br />
Ausbildungsabschnitten und den verantwortlichen Ausbildern<br />
und Ansprechpartnern erfasst und während der Ausbildungszeit<br />
gepflegt.<br />
Die Detailplanung der Ausbildungsabschnitte definiert<br />
die zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten und legt<br />
konkrete Ausbildungsziele fest. Die Unterscheidung zwischen<br />
praktischer und theoretischer Ausbildung sowie die<br />
Statusauskunft zum Aufenthaltsort des Auszubildenden<br />
stellen sicher, dass jederzeit aktueller Ausbildungsstand<br />
und -ort ersichtlich sind.<br />
Wichtige Ausbildungsunterlagen, wie Ausbildungsordnung,<br />
Prüfungsordnung, Rahmenlehrplan sowie der<br />
Ausbildungsvertrag können als Musterdokumente in die<br />
Dokumentenverwaltung eingebunden werden. Die automatisierte<br />
Terminüberwachung erleichtert die Koordination<br />
der individuellen Ausbildungspläne. So ist z. B. die<br />
Führung des Ausbildungsnachweises eine Zulassungsvoraussetzung<br />
zur Abschlussprüfung. Er muss je nach<br />
Ausbildungsordnung regelmäßig vorgelegt werden. Die<br />
Terminerinnerungsfunktion in OK.PWS unterstützt die<br />
Überwachung. Natürlich können über die neuen fachlichen<br />
Inhalte auch Standardberichte und Ausbildungsübersichten<br />
erstellt werden.<br />
Änderungen des Ausbildungsplanes<br />
werden dokumentiert<br />
28 Ausgabe Dezember 2011
eport<br />
Elektronische Akten vereinfachen die Verwaltung: Über 75 Vertreter von<br />
Sozial- und Jugendämtern sowie Wohngeldstellen aus dem ganzen Bundesgebiet<br />
folgten der Einladung der <strong>AKDB</strong> und der LivingData und informierten<br />
sich über die vielfältigen eAkten-Lösungen des Softwareherstellers.<br />
LöSUnGEn<br />
Kundenveranstaltung in Regensburg<br />
Die eAkte vereinfacht den Sozialbereich<br />
Die Einführung elektronischer Akten<br />
ist derzeit ein Kernthema der<br />
kommunalen It. Deshalb lud das<br />
in Regensburg beheimatete Geschäftsfeld<br />
Sozialwesen der <strong>AKDB</strong><br />
gemeinsam mit der LivingData<br />
Gmbh Kunden und Interessenten<br />
zu einer Informationsveranstaltung<br />
zum thema eAkten ein. Zahlreiche<br />
It-, Sozialamts-, Jugendamts- und<br />
Wohngeldstellenleiter kamen dieser<br />
Einladung nach.<br />
Im Mittelpunkt der Veranstaltung<br />
stand die elektronische Aktenführung<br />
bei den Produkten OK.JUG,<br />
OK.SOZIUS und OK.WOBIS. Die Referenten<br />
der <strong>AKDB</strong> und der Living-<br />
Data stellten den Besuchern die Ein-<br />
bindung der eAkten in die Produkte<br />
sowie die vielfältigen Möglichkeiten<br />
und die damit verbundenen Vorteile<br />
der elektronischen Aktenführung in<br />
komXwork vor.<br />
Die Akte wird automatisch aus dem<br />
Fachverfahren erzeugt und im richtigen<br />
„Aktenschrank“ angelegt. Die<br />
Dokumente aus dem Fachverfahren<br />
werden ebenfalls fallbezogen in der<br />
richtigen Akte abgelegt. Sie ist jederzeit<br />
und ortsunabhängig von Berechtigten<br />
aufrufbar – und zwar aus zwei<br />
Richtungen: aus dem entsprechenden<br />
OK-Verfahren und aus komXwork. Ein<br />
weiterer Vorteil ist der Aufbau der<br />
Akte, der durch Vergabe von Kategorien<br />
verfahrensspezifisch festgelegt<br />
ist. Diese Kategorien unterteilen eine<br />
Akte thematisch. Das erleichtert die<br />
Suche nach einem bestimmten Vorgang<br />
erheblich und spart damit viel<br />
Zeit.<br />
Ergänzend berichtete Alexander Völkl<br />
vom Landratsamt Regensburg von<br />
den Erfahrungen bei der Einführung<br />
im Jugend- und Sozialamt und dem<br />
Einsatz in der Praxis. Er gab organisatorische<br />
Empfehlungen und Tipps<br />
für die Einführung. Der rege Dialog,<br />
der daraufhin entstand, zeigte die<br />
hohe Bedeutung des Themas. Im Anschluss<br />
an die Veranstaltung nutzten<br />
die Gäste dann die Gelegenheit, sich<br />
mit Kollegen anderer Verwaltungen<br />
auszutauschen.<br />
29
Weg vom aktenberg: Komfortable Dienstleistungen bei der aKDB<br />
Wir machen Druck!<br />
Die Kunden können die <strong>AKDB</strong> mit ihrem Know-how und<br />
der hardware für sich arbeiten lassen. Die <strong>AKDB</strong> zählt<br />
bundesweit zu den bedeutendsten Dienstleistungsunternehmen<br />
auf dem Gebiet der It für den öffentlichen<br />
Dienst.<br />
Die <strong>AKDB</strong> übernimmt dabei alle Arbeiten rund um das Erstellen<br />
und Versenden verschiedener Druckleistungen wie<br />
z. B. alle Arten von Bescheiden, Bescheinigungen oder<br />
Benachrichtigungen, Serienbriefe, Rechnungen, Verzeichnisse,<br />
Listen, Nachweise, Urkunden, Fragebögen usw. Die<br />
<strong>AKDB</strong> bietet ihren Kunden einen Full-Service – das heißt,<br />
die Kunden übermitteln der <strong>AKDB</strong> die Druckdaten und<br />
brauchen sich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr um die<br />
Unterlagen zu kümmern. Beim Druck bringt die <strong>AKDB</strong> gegebenenfalls<br />
den Barcode auf, fügt Beilagen hinzu und<br />
sorgt für leistungsgerechte Umsortierung, Kuvertierung,<br />
Frankierung, Portooptimierung und Posteinlieferung. Dabei<br />
garantiert die <strong>AKDB</strong> die permanente Einhaltung aller<br />
relevanten Datenschutzbestimmungen.<br />
In ihrem Bayreuther Druckzentrum bietet die <strong>AKDB</strong><br />
den Kunden Full-Service – aus einer Hand<br />
Im Service-Rechenzentrum der <strong>AKDB</strong> werden unter anderem<br />
monatlich rund 400.000 Gehaltsabrechnungen für Beschäftigte,<br />
auch aus der Privatwirtschaft, erstellt, gedruckt<br />
und versandt. Dies spart den Kunden unnötigen Zeitaufwand<br />
und hohe Hardwarekosten.<br />
„Durch den Druck- und Kuvertierservice der <strong>AKDB</strong><br />
erhalten wir alle Dienstleistungen, die zu einem<br />
Kundenanschreiben oder zum Rechnungsdruck<br />
gehören, aus einer Hand. Durch den reibungslosen<br />
Ablauf wird der Versand ein Kinderspiel.“<br />
Brigitte Lex, Stadtwerke Wasserburg<br />
Nutzen Sie die Hardware und das Know-how der <strong>AKDB</strong>!<br />
Sprechen Sie mit uns und lassen Sie sich ein unverbindliches<br />
Angebot für Ihre Druckaufträge erstellen!<br />
E-Mail: druckdienste@akdb.de<br />
LöSUnGEn<br />
30 Ausgabe Dezember 2011
langjähriger Partner der aKDB im Geschäftsfeld Bau/GiS/FM<br />
Frischer Wind für die TERA<br />
Die tERA Kommunalsoftware<br />
Gmbh entwickelt bereits seit 20<br />
Jahren Software-Lösungen für die<br />
Bereiche der Grundstücksverwaltung,<br />
des Bau- und Planungsrechts<br />
einschließlich der kommunalen<br />
Abgaben und der Friedhofsverwaltung.<br />
Von ihren Dienstleistungen<br />
profitieren Landkreise, Städte und<br />
Gemeinden. 1991 in Aschaffenburg<br />
gegründet, wurde die tERA Gmbh<br />
1999 zur 100-prozentigen tochter<br />
der <strong>AKDB</strong>. Bereits über 900 Verwaltungen<br />
in ganz Deutschland sind<br />
zufriedene nutzer der tERA-Fachverfahren.<br />
Basis für den Erfolg der TERA ist die<br />
Flexibilität bei den laufenden Anpassungen<br />
an die rasch steigenden<br />
Technologiestandards. Zum 20-jährigen<br />
Bestehen wurden die technologischen<br />
Grundlagen für eine neue<br />
Produktfamilie gelegt. Lösungen auf<br />
dieser neuen Plattform wurden unter<br />
dem Titel OK.GIS erstmalig auf der<br />
Messe INTERGEO präsentiert, z. B.<br />
Bauleitplanung, Gewerbegebiete und<br />
Solarpotenzialkataster. Bürgern und<br />
Behörden können damit Informationen<br />
mit Bezug zu Geodaten sicher,<br />
einfach und schnell im Internet zur<br />
Verfügung gestellt werden. Weitere<br />
Produkte werden folgen.<br />
Passend zu den wachsenden<br />
technologischen Herausforderungen<br />
hat sich die TERA GmbH<br />
für einen neuen Look entschieden.<br />
Im <strong>AKDB</strong>-Report zeigt die<br />
TERA GmbH erstmals ihre optische<br />
Neugestaltung. Im Bild das<br />
Team um Georg Walk (4. v. r.)<br />
report<br />
ÜBER UnS<br />
31
Rechenzentrums-lösung für Geodaten<br />
Mit OK.GIS auf der INTERGEO<br />
Auf der Fachmesse INTERGEO Ende September in Nürnberg<br />
hat die <strong>AKDB</strong> ihre neuen Rechenzentrums-Lösungen<br />
präsentiert, die das bestehende Softwareangebot ergänzen.<br />
Mit OK.GIS werden die digitalen Bauleitpläne und die<br />
zugehörigen Dokumente XPLANUNG-konform gespeichert<br />
und als Geoinformationsdienste über Internet bereitgestellt.<br />
Die Kommunen können die Kartendienste über einen<br />
neuen attraktiven Web-GIS-Client in ihre Homepage<br />
einbauen, sodass der interessierte Bürger regionale Informationen<br />
bequem über das Internet abrufen kann.<br />
Der zuständige Geschäftsfeldleiter der <strong>AKDB</strong>, Richard Meyer,<br />
freut sich über das innovative Projekt: „Unser Rechenzentrumsangebot<br />
unterstützt das Informationsbedürfnis<br />
der Bürger und vereinfacht die Bereitstellung von Geoinformationen<br />
im Internet durch die Kommunen erheblich.“<br />
Termingerecht für oK.ViSa-Kunden<br />
Ausländerbehörden arbeiten<br />
mit elektronischen Nachrichten<br />
Bei den Ausländerbehörden folgt derzeit eine technische<br />
Neuerung auf die andere. Nur zwei Monate nach der Einführung<br />
des elektronischen Aufenthaltstitels eAT wurde<br />
am 1. November 2011 der einheitliche Standard XAusländer<br />
für elektronische Mitteilungen zwischen den Ausländerbehörden<br />
eingeführt.<br />
Die Anwender des <strong>AKDB</strong>-Verfahrens OK.VISA konnten termingerecht<br />
mit der elektronischen Übermittlung der Daten<br />
beginnen. Von Beginn an gab es „grünes Licht“ aus<br />
dem Kreis der Anwender: Sie konnten sowohl Nachrichten<br />
auf Basis XAusländer an andere Behörden verschicken als<br />
auch Mitteilungen empfangen und im Verfahren OK.VISA<br />
verarbeiten. In einem Jahr, zum 1. November 2012, wird<br />
die Stufe 2 von XAusländer eingeführt. Danach wird der<br />
Datenaustausch zwischen den Ausländerbehörden und<br />
den Meldebehörden papierlos abgewickelt.<br />
Am Messestand der <strong>AKDB</strong>: Nürnbergs 2. Bürger-<br />
meister Horst Förther, Staatssekretär Franz Josef<br />
Pschierer, Geschäftsfeldleiter Richard Meyer, Heinz<br />
Schöffmann und Felix Kummer (alle <strong>AKDB</strong>, v. l.)<br />
Realisiert durch die livingData<br />
Neuer Internetauftritt für den<br />
Bayerischen Gemeindetag<br />
Der Bayerische Gemeindetag vertritt über 2.000 bayerische<br />
Kommunen. Pünktlich zur Kommunale 2011 hat die <strong>AKDB</strong>-<br />
Tochter LivingData mit ihrem Produkt komXpress den neuen<br />
Webauftritt des kommunalen Spitzenverbandes realisiert.<br />
Die Webseite www.bay-gemeindetag.de präsentiert sich<br />
nicht nur in neuer Optik, auch die technologische Plattform<br />
hat sich geändert. Im Bereich Informationen kommen Dokumente<br />
nun direkt aus dem Dokumenten-Management-<br />
System komXwork, womit eine doppelte Pflege überflüssig<br />
wird. Nach der Registrierung im Mitgliederbereich erfolgt<br />
für Mitglieder die Freischaltung von Inhalten, das jeweilige<br />
Logo erscheint und eine Verlinkung auf den Bayerischen<br />
Behördenwegweiser wird aktiviert. Gremienmitglieder<br />
haben im geschützten Bereich Zugriff auf den Online-Sitzungsdienst<br />
SessionNet. Digitale Besucher können sich im<br />
Bereich Gremiendienst über die Arbeit des Bayerischen Gemeindetags<br />
informieren.<br />
32 Ausgabe Dezember 2011
Rheinland-Pfalz<br />
Landkreis Kusel entscheidet sich für OK.SOZIUS-SGB II<br />
Nach dem Landkreis München hat sich aktuell auch der<br />
Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz für die Einführung von<br />
OK.SOZIUS-SGB II im Rahmen der neuen Optionskommunen-Aufgabe<br />
entschieden.<br />
Dabei gab es eine europaweite Ausschreibung zur „Fachsoftware<br />
für zugelassene kommunale Träger zur Erledigung<br />
der Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitssuchende<br />
nach SGB II“, so der offizielle Titel der Ausschreibung.<br />
Nach fachlicher und wirtschaftlicher Prüfung und Bewertung<br />
der Unterlagen und Vorortpräsentationen erhielt die<br />
kommIT GmbH Anfang September den Zuschlag.<br />
Der Kick-Off-Termin der kommIT mit dem Neukunden –<br />
es handelt sich um 70 Arbeitsplätze – liegt einige Zeit zurück,<br />
auch die Installation fand bereits statt. Administrationsschulungen<br />
sowie erste Schulungen für Sachbearbeiter<br />
sind gerade im Laufen. Ziel ist der produktive Betrieb zum<br />
1. Januar 2012. Das Jobcenter besteht aus drei Dienststel-<br />
Partnerschaft im Mittelpunkt<br />
Veranstaltung für IT-Leiter in Nürnberg<br />
Zahlreiche IT- und Geschäftsleiter von Landratsämtern und<br />
kreisfreien Städten aus ganz Bayern nahmen Ende Oktober<br />
an einer neu konzipierten IT-Veranstaltung der <strong>AKDB</strong> in<br />
Nürnberg teil. Die Hauptthemen dabei waren Datenschutz<br />
und Datensicherheit, die Optimierung der Servicequalität<br />
report<br />
KURZMELDUnGEn<br />
len: in der Hauptstelle Kusel (im Bild das Team), in Waldmohr<br />
und in Lauterecken. Derzeit werden etwa 2.500<br />
Bedarfsgemeinschaften mit ca. 5.000 laufenden Fällen<br />
verwaltet und bearbeitet.<br />
Kusel ist der erste Kunde der <strong>AKDB</strong>-Tochter kommIT, der<br />
gleichzeitig auch die elektronische Akte einführt.<br />
sowie die Präsentation innovativer Produkte und Dienstleistungen<br />
der <strong>AKDB</strong> und deren Partner. Im Rahmen einer<br />
Podiumsdiskussion wurden die Herausforderungen an die<br />
Sicherheitsbedürfnisse der kommunalen IT skizziert. Häufig<br />
gestellte Fragen waren: Welchen Herausforderungen an<br />
Datenschutz und Datensicherheit muss sich eine kommunale<br />
Verwaltung stellen? Was gilt es in puncto IT-Recht zu<br />
beachten? Wie wird die „Datensensibilität der IT-Mitarbeiter“<br />
regelmäßig geprüft und geschult? Die Referenten der<br />
<strong>AKDB</strong> gaben unter anderem Tipps zum verantwortungsvollen<br />
Umgang mit Passwörtern sowie zur professionellen<br />
Durchführung von Notfalltests. Manfred Merz vom Landratsamt<br />
Augsburg stellte den multifunktionalen Dienstausweis<br />
vor und beleuchtete diesen unter den Aspekten<br />
Sicherheit, Zeitersparnis und Arbeitserleichterung.<br />
Die EDV-Verantwortlichen nutzten das Forum, um sich mit<br />
ihren Kollegen anderer Verwaltungen auszutauschen.<br />
33
interview mit Wolfgang Brehovsky<br />
Ein Verdi-Fan betreut die Oberpfalz<br />
Wolfgang Brehovsky, 57, ist neuer<br />
Leiter der <strong>AKDB</strong>-Geschäftsstelle<br />
Oberpfalz in Regensburg und damit<br />
nachfolger des in den Ruhestand<br />
verabschiedeten Eduard<br />
Ackermann (der Report berichtete<br />
in seiner letzten Ausgabe darüber).<br />
Brehovsky, gebürtiger Würzburger<br />
mit hörbar fränkischem<br />
Akzent, verheiratet, zwei Kinder,<br />
ist insgesamt schon fast 30 Jahre<br />
bei der <strong>AKDB</strong> und wird sich nun<br />
um die Oberpfälzer <strong>AKDB</strong>-Kunden<br />
kümmern. Wir treffen ihn auf dem<br />
Messestand der <strong>AKDB</strong> bei der Kommunale<br />
in nürnberg, wo trotz hohen<br />
Besucheraufkommens noch<br />
Zeit für ein Interview bleibt. Ein<br />
Gespräch über Kundenbetreuung,<br />
Umzüge und Giuseppe Verdi.<br />
Wolfgang Brehovsky hört leidenschaftlich<br />
gerne Giuseppe Verdi<br />
und kümmert sich um die Kunden<br />
in der Oberpfalz.<br />
Herr Brehovsky, Sie sind schon seit<br />
1980 bei der <strong>AKDB</strong>, waren aber zu<br />
Beginn der 90er-Jahre kurz „untreu“.<br />
Danach ging es wieder bei uns weiter.<br />
Brehovsky: Auch in meiner dreijährigen<br />
<strong>AKDB</strong>-freien Zeit konnte<br />
ich wertvolle Erfahrungen sammeln,<br />
zum Beispiel bei der Großkundenbetreuung<br />
Netzwerke. Das hat meine<br />
Rückkehr erleichtert und ich konnte<br />
die Vorzüge der <strong>AKDB</strong> als Arbeitgeber<br />
noch besser erkennen.<br />
Sie haben einen bewegten<br />
Werdegang ...<br />
Brehovsky: Ja, ich habe sozusagen<br />
mehrere Ausbildungen. Industriekaufmann,<br />
Verwaltungsfachwirt,<br />
Programmierer und Netzwerktechniker.<br />
In den ersten Jahren war ich bei<br />
der <strong>AKDB</strong> in Würzburg und München<br />
als Produktplaner beschäftigt, bevor<br />
ich dann beim Vertrieb über Landshut<br />
im schönen Regensburg landete<br />
und schließlich blieb. Zwischendurch<br />
wirkte ich auch in den Anfangsjahren<br />
bei der <strong>AKDB</strong>-Tochter LivingData mit.<br />
Ziemlich viele Umzüge ...<br />
Brehovsky: Umzüge sind lästig.<br />
Allerdings kam uns dabei der Umstand<br />
zugute, dass meine Frau Maskenbildnerin<br />
ist, mit Engagements an<br />
verschiedenen Theatern. So sind wir<br />
seit jeher Mobilität und Flexibilität<br />
gewohnt. Diese braucht man bei der<br />
IT genauso wie beim Kundenbesuch.<br />
Hierbei überrascht die Oberpfalz mit<br />
immer neuen positiven Eindrücken.<br />
In der Oberpfalz fühlen Sie sich wohl.<br />
Wie fühlen Sie sich jetzt als regionaler<br />
Vertriebsleiter?<br />
ÜBER UnS<br />
Brehovsky: Mein Motto ist: „Vertrauen<br />
muss man sich verdienen!“<br />
Durch meine langjährige Tätigkeit<br />
weiß der Kunde, dass er sich auf mich<br />
verlassen kann. Partnerschaftliche<br />
Kundenbeziehungen sind einer der<br />
Erfolgsgaranten der <strong>AKDB</strong>. Mir macht<br />
die Betreuung unserer Kunden großen<br />
Spaß, ich kenne und respektiere<br />
die Wünsche der Kunden. Die <strong>AKDB</strong><br />
nimmt die Ideen der Kommunen an,<br />
verfolgt sie in der Produktplanung<br />
und -entwicklung weiter und führt<br />
sie zu tollen Lösungen, die auch in<br />
der Praxis angenommen werden. Das<br />
ist etwas, was mich täglich motiviert.<br />
Meine neue Aufgabe als Vertriebsleiter<br />
für die Oberpfalz ist eine große Herausforderung.<br />
Die Kontakte zu unseren<br />
Kunden sind bereits hervorragend.<br />
Nun liegt es an mir, die hohen Vorgaben<br />
meines Vorgängers zu erreichen.<br />
Gibt es auch etwas, das Sie außerhalb<br />
der <strong>AKDB</strong> freut und motiviert?<br />
Brehovsky: Natürlich, meine Hobbies,<br />
wenn Zeit dafür bleibt. Radtouren,<br />
Schwimmen, Berge und meine<br />
Familie. Obwohl – meine jährliche<br />
große Radltour, die ich eine Woche<br />
lang im Mai unternehme, ohne Handy<br />
und ohne Familie – ist immer eine<br />
bewusste Auszeit, in der ich nicht<br />
erreichbar bin. Meine zweite große<br />
Leidenschaft ist Giuseppe Verdi. Mich<br />
interessieren die Biografie Verdis und<br />
seine Werke, seine großen Opern.<br />
Sein Geburtshaus in Busetto bei Parma<br />
steht heute noch, ich habe es<br />
neben anderen Wirkungsstätten des<br />
Meisters besucht. Das alles hängt natürlich<br />
mit unserer Liebe zu Italien zusammen,<br />
auch meine Frau hatte einmal<br />
ein Engagement – wo sonst als<br />
im Teatro Giuseppe Verdi in Busetto.<br />
34 Ausgabe Dezember 2011
Nächste ausgabe<br />
Neue Lösungen<br />
<strong>Cloud</strong> <strong>Computing</strong> auch im Finanzwesen<br />
Das Finanzwesen der <strong>AKDB</strong> wird<br />
ständig weiterentwickelt und bietet<br />
den Kommunen Alternativen zu bestehenden<br />
Verfahren. Viele Kunden<br />
wünschen sich ein modernes Dialogverfahren,<br />
ohne auf den Komfort<br />
einer Rechenzentrums-Lösung zu<br />
<strong>AKDB</strong> report | Zeitung für kommunale<br />
Verwaltungen und Unternehmen<br />
24. Jahrgang · Heft 04.11<br />
Inhaber und Verleger<br />
<strong>AKDB</strong><br />
Herzogspitalstraße 24, 80331 München,<br />
Telefon +49 89 5903-0,<br />
Telefax +49 89 5903-1845,<br />
E-Mail presse@akdb.de, www.akdb.de<br />
Herausgeber<br />
Alexander Schroth, Vorstandsvorsitzender,<br />
alexander.schroth@akdb.de, Telefon -1824<br />
report<br />
verzichten. Die <strong>AKDB</strong> berät und unterstützt<br />
Kommunen unabhängig<br />
vom Buchungsstil, ob doppisch oder<br />
kameralistisch. Das Softwareangebot<br />
wird durch zahlreiche Leistungslevels<br />
im Service-Rechenzentrum ergänzt.<br />
Den Umfang dieser Dienstleistungen<br />
Redaktion<br />
Hans-Peter Mayer (verantwortlich),<br />
hans-peter.mayer@akdb.de, Telefon -1532<br />
Andreas Huber (Redaktion, Layout),<br />
andreas.huber@akdb.de, Telefon -1294<br />
Bezugspreis<br />
Bei Einzelbezug 7,50 EUR.<br />
Für Kunden der <strong>AKDB</strong> ist der Bezug kostenlos.<br />
Nachdruck nur mit Genehmigung der <strong>AKDB</strong>.<br />
© 2011 <strong>AKDB</strong><br />
VORSChAU<br />
kann der Kunde individuell auswählen.<br />
Lesen Sie in der nächsten Ausgabe<br />
über die neuesten Entwicklungen im<br />
Finanzwesen und in den anderen Bereichen<br />
der kommunalen IT.<br />
Fotonachweise<br />
<strong>AKDB</strong>: S. 1-4, 8-9, 13-14 u., 22,<br />
24-25, 29-30, 32, 33 u., 34<br />
Dirk Heckmann: S. 5,<br />
Landratsamt Rosenheim: S. 12<br />
iStockphoto: S. 14 o., 15, 35<br />
wikipedia/Jarlhelm: S. 18<br />
LivingData GmbH: S. 19, 21<br />
Gemeinde Schwarzenbruck: S. 26-27<br />
TERA GmbH: S. 31<br />
Landratsamt Kusel: S. 33 o.<br />
Design<br />
INCREON GmbH, 85737 Ismaning<br />
35
Die <strong>AKDB</strong> wünscht allen<br />
Kunden und Lesern<br />
frohe Feiertage und<br />
ein gutes neues Jahr!<br />
www.akdb.de Innovativ. Kraftvoll. Partnerschaftlich.