AUF DEM lAnD… - Osteuropamission Schweiz

osteuropamission.ch

AUF DEM lAnD… - Osteuropamission Schweiz

AUF DEM lAnD…

In DIESER AUSgABE:

REISEBERICHT gEORgIEn

BERICHT AUS DEM KOSOVO

OSTEn AKTUEll: TISzABURA

…tickt die Uhr anders als in der Stadt, zumindest hier in Georgien. Seit dem Kaukasuskrieg hat sich in der

Hauptstadt Tiflis viel verändert. Bei jedem Besuch findet man wieder etwas Neues, die Regierung bemüht sich um

Fortschritte. Auf dem Land hingegen scheint die Zeit stillzustehen. Man lebt noch nach alter Tradition. Das stille

Örtchen befindet sich wie eh und je ausserhalb des Wohnhauses, Wasseranschlüsse sind Luxus und es gibt nur

wenige davon. Dorfbewohner müssen oft noch eine Strecke zu Fuss gehen, um frisches Wasser aus einer Quelle zu

schöpfen. Die ältere Dame auf dem Bild (mit CH- Missionsleiter) sitzt nicht etwa auf einer Gartenbank, sondern

auf ihrem kostbarsten Besitz: Ein Trinkwasserbrunnen. Ein ähnliches Modell möchten wir in einem Dorf bauen, wo

das Wasser dringend benötigt wird. Lesen Sie den Bericht auf den Seiten 3 und 4.

zEITSCHRIFT DER STIFTUng OSTEUROPAMISSIOn nR. 7, JUlI 2012, 43. JAHRgAng


IMPRESSUM

Stiftung Osteuropa Mission Schweiz

Postfach 43, 8624 Grüt ZH

Missionsleitung:

Eelco de Boer

Tel: 044 / 9327913, Fax: 044 / 9327057

Email: oemch@osteuropamission.ch

PC Zürich 80-24422-4

Sammelstellen für Kleider und Hilfsgüter:

* Fam. G. Schmid, Tel: 044 / 9481175

8617 Mönchaltorf

* Fam. K u. N. Albisser, 8049 Zürich

Tel: 044/3412081, Natel 079/4065420

HOMEPAGE IM INTERNET

http://www.osteuropamission.ch

Redaktion: Elsbeth de Boer

Osteuropa Mission Eggingen e.V.

Region Süddeutschland

Leitung: Daniela Gäng, Grünwiesen 2,

79805 Eggingen, Tel.: 07746-1553,

Email: theogaeng@gmx.de

Bankverbindung: Konto-Nr: 226951

bei Sparkasse-Bonndorf-Stühlingen,

Swift-Bic: DE65 6805 1207 0000 226951

BLZ 68051207, Sammelstelle für Kleider

und Hilfsgüter mit Voranmeldung bei

Daniela & Theo Gäng (siehe oben).

Partnerorganisationen:

Hilfswerk f. Rumänien, H. Hofmann Schweiz

Osteuropa Mission Eggingen e.V. Deutschland

Osteuropa Mission Österreich

Osteuropa Misjonen Norwegen

Kelet-Európa Misszió Ungarn

Est Europa Cluj Rumänien

Casa Speranta, Viseu de Sus Rumänien

Fundatia Umanitara, Ruscova Rumänien

Fundatia Casa Speranta, Arad Rumänien

Wostotschno-Ewropeickaja Missija Ukraine

Istocno Evropska Misija Serbien

Eastern European Mission Kosova

Eastern European Mission Georgien

Deti nadeje / OEM, Tschechische Rep.

www.osteuropamission.nl

Die Osteuropa Mission ist ein unabhängiges

christliches Hilfswerk, das in Osteuropa materielle

und soziale Hilfe leistet. Unsere Zeitschrift erscheint

monatlich. Im jährlichen Mitgliederbeitrag

von CHF 10,-- sind die Kosten für die Zeitschrift

enthalten. Der Nachdruck der hier veröffentlichten

Texte ist nur mit Quellenangabe gestattet, wir

bitten um Zusendung von zwei Belegsexemplaren.

Die Einnahmen und Ausgaben werden jährlich

von der BDO Visura in Basel überprüft. Die

Prüfungsberichte können auf Anfrage eingesehen

werden.

Wir bitten Sie, beiliegendenden Einzahlungsschein

nicht als Aufforderung zu betrachten. Er

soll jene, die unsere Arbeit unterstützen wollen,

entlasten.

LIEBE MISSIONSFREUNDE

SIEHE, ES KOMMT DIE ZEIT, SPRICHT GOTT DER HERR, DASS ICH

EINEN HUNGER INS LAND SCHICKEN WERDE, NICHT EINEN HUN GER

NACH BROT ODER DURST NACH WAS SER, SONDERN NACH DEM

WORT GOTTES. Amos 8,11

Eine unserer Hauptaufgaben in der

Osteuropa Mission besteht darin, armen,

benachteiligten und unterdrückten

Menschen in Osteuropa humanitäre und

materielle Hilfe zu bringen, Christen zu

ermutigen und sie mit der Bibel, dem

Wort Gottes, zu versorgen. Das war in

den vergangenen Jahren nicht immer

ganz leicht. An den Grenzen wurden die

Fahrzeuge genau durchsucht. „Haben sie

Waffen, Pornografie, Drogen, Bibeln…“.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit,

als wir und unsere Mitarbeiter im Schutz

der Dunkelheit irgendwo in Osteuropa

oder China unterwegs waren, um mit

unserem schweren Gepäck möglichst

unauffällig ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Dabei wurde nur geflüstert und

man hielt sich an gewisse Regeln, um

niemanden in Gefahr zu bringen. Wenn

dann bei unseren Glaubensgeschwistern

hinter geschlossenen Türen die kostbare

Fracht zum Vorschein kam, war die Freude

unbeschreiblich. Tränen der Freude wurden

vergossen und alle Strapazen und

Anstrengungen waren vergessen. Manche

Christen hatten wegen dem Besitz einer

Bibel und deren Verbreitung schon Jahre

im Gefängnis verbracht, dennoch gaben

sie nie auf und machten nach ihrer Ent -

lassung dort weiter, wo sie begonnen hatten.

Wenn die Kontrollen an den Grenzen

und im Land verschärft wurden, fragten

wir uns oft, wie es nun weitergehen soll…

Wenn man heute auf jene Zeit zurückblickt

und dann die grosse Wende

betrachtet, wird einem wieder aufs neue

bewusst, dass nicht die Menschen, sondern

Gott die Kontrolle hat. Das ist die

Hoffnung und Zuversicht aller Christen in

der ganzen Welt: „Siehe, die Zeit wird

kommen, spricht Gott, der Herr… Gottes

Wort geht dann in Erfüllung, wenn die

Zeit da ist. Jeder, der vor der Revolution

in Rumänien war, kann dies bezeugen

und Gott für dieses Wunder nur danken.

Er hat jedoch nicht nur offene Türen

geschenkt, sondern auch die Menschen

verändert. Ein tiefer Hunger nach dem

Wort Gottes ist ausgebrochen. Die Men -

schen suchen und strecken sich nach

Hoffnung aus. Sie möchten die Botschaft

hören, die ihnen während Jahren vorenthalten

wurde. Dies hat sich während den

vielen Missionseinsätzen und Veranstalt -

ungen in Osteuropa, welche in den letzten

Monaten parallel mit Hilfstrans por ten

durchgeführt wurden, deutlich gezeigt.

Einer unserer Fahrer schilderte uns

folgendes Erlebnis: „Als wir zur rumänischen

Grenze kamen, waren wir innerlich

nervös. Die ungarischen Zollbeamten hatten

uns schon nicht sehr zuvorkom mend

behandelt. Wie würde es hier verlaufen?

Wir waren beide still und beteten.

Langsam schritt ein Beamter auf unser

Fahrzeug zu. Kritisch betrachtete er unsere

Papiere und verzog dabei keine Miene,

"Hilfsgüter, Bibeln? Das Blut schoss mir in

den Kopf. Wir hatten einige Bibeln vorne

im LKW verstaut. Nur zögernd antworteten

wir ihm: „Ja, wir wollen Hilfsgüter

und einige Bibeln nach Rumänien bringen.“

Kaum hatten wir dies gesagt,

begannen seine Augen zu leuchten. „

Habt ihr auch eine Bibel für mich?“ fragte

er. Soeben waren wir noch sehr angespannt,

jetzt verspürten wir Freude. Gerne

erfüllten wir ihm den Wunsch und überreichten

ihm eine Bibel. Mehrere Tage

später kehrten wir an dieselbe Grenze

zurück, vielleicht würden wir den Zollbe -

amten ja wieder treffen - und wirklich, da

stand er und hielt strahlend die Bibel in

seinen Händen! Wir waren tief beeindruckt,

wie sehr sich dieser Mann über

unser Geschenk freute.

Während den Sommermonaten finden in

Osteuropa wieder viele Einsätze statt. Ein

wichtiger Teil davon sind die Kinder- und

Jugendlager, die in verschiedenen Gebieten

durchgeführt werden. Sie haben die

Möglichkeit, einem Kind aus einer armen

Familie solche Ferien zu ermöglichen, die

wertvoll und bestimmend für seine

Weiter entwicklung sein können. Es werden

auch Familien besucht, Lebensmittel /

Kleider verteilt und praktische Hilfe geleistet.

Es gibt bedürftige, kinderreiche

Familien, die noch keine Hilfe erhalten

haben. Mit einer Kinderpatenschaft

können Sie eine Hilfe und ein Segen für

die ganze Familie sein.

Neue Herausforderungen warten auf uns

– eine grossartige Möglichkeit, etwas von

Gottes Liebe an andere Menschen weiterzugeben.

Für Ihre

Unterstützung,

welcher Art auch

immer, danken wir

herzlich.

Eelco de Boer

Missionsleiter OEM

Schweiz


„VOn PRACHTSTRASSEn, KUHKÖPFEn UnD BRUnnEnBAUTEn“

REISEBERICHT AUS gEORgIEn

Im letzten April reisten Eelco de Boer und Jakob

Albisser wieder nach Georgien, um das Altersheim

und weitere Hilfsprojekte der OEM zu besuchen.

Ihr Bericht:

IM ALTERSHEIM

Am Donnerstag, den

12. April, kamen wir

um 3.00 Uhr morgens

bei Dunkelheit auf

dem Flughafen von

Tiflis an. Dort wurden

wir vom georgischen

Missionsleiter Vitali

Ivanov empfangen und

anschliessend zum

Altersheim ge fahren.

Nachdem wir uns ausgeruht

hatten, wurden

wir von den Heim -

bewohnern herzlich begrüsst. Wir sahen einige

neue Gesichter und erfuhren, dass das Haus so

voll besetzt ist wie nie zuvor. Auch die neuen

Bewohner sind glücklich, im „Königs haus“

leben zu dürfen, sie fühlen sich hier wohl und

geborgen. Das Heim hat praktische Hilfe und

Rückenstütze von der christlichen Gemeinde in

Tiflis erhalten. Freiwillige Helfer beteiligen sich

an der Pflege und Betreuung der Senioren,

wofür sie sehr dankbar sind.

IN DER HAUPTSTADT

Nach diversen Gesprächen mit der Heimleitung

und Bewohnern fuhren wir gegen Abend in die

Innenstadt. Als wir durch das Stadtzentrum

spazierten, staunten wir über die grossen

Verän derungen, die hier stattgefunden haben.

Ganze Strassen sind total erneuert und viele

alte Gebäude prächtig renoviert worden. Trotz

der Arbeitslosigkeit scheint es der Bevölkerung

besser zu gehen, die Regierung bemüht sich,

fortlaufend zu modernisieren und Verbes -

serungen einzuführen. Am Flussufer besuchten

wir ein Restau rant, wo wir typische georgische

Spezialitäten geniessen konnten.

Essen mit Larissa und Vitali

ein unschöner Anblick...

BESUCHE BEI FLÜCHTLINGSFAMILIEN

In Georgien leben viele Flüchtlinge aus

Abchasien und Ossetien, die im Krieg aus

ihrem Heimatort vertrieben wurden.

Unsere georgische Mission leistete

Flüchtlingshilfe und betreute mehrere

Familien über längere Zeit. Viele leiden

noch immer unter den traumatischen

Erlebnissen des Krieges, der den Familien

oft Väter, Brüder oder Söhne genommen

hat. Wir besuchten unter anderen eine

Witwe, die mit ihrer Familie auf einem

Bauernhof in Abchasien lebte. Als der

Krieg im Sommer 2008 ausbrach, wurde

ihr Ehemann von russischen Soldaten

AUF DEM LAND

Nach unserer jährlichen

Vorstands sitzung fuhren

wir am nächsten Tag aufs

Land, um Familien und

Flüchtlinge zu besuchen.

Unter wegs zu den

Dörfern gab es merkwürdige

Dinge zu sehen.

Direkt ne ben der Land -

strasse hingen Kuh- und

Kalbs köpfe von ge schlach -

teten Tieren, die nebst

zerlegten Fleischstücken

auf Tischen zum Kauf

angeboten wurden. Auf

uns wirkte dieser Anblick

allerdings nicht gerade

appetitanregend!

die Witwe


erschossen, ihr Hof angezündet und ihr ganzes

Hab und Gut zerstört. Die Frau musste mit

ihren 2 Kindern flüchten, ohne etwas mitnehmen

zu können. Nun leben sie im Asylheim,

wo noch weitere Flücht lings familien wohnen.

Der georgische Staat bemüht sich, allen Kriegs -

vertriebenen ein neues Heim zu bieten. Es wurden

neue Häuser gebaut und ältere Gebäude

werden nach und nach renoviert.

Küche einer Flüchtlingsfamilie

EIN 200- SEELENDORF MIT EINER BESON-

DEREN GESCHICHTE

Auf dem Land, ca. 150 km von Tiflis entfernt,

besuchten wir Familie Kloian. Das Ehepaar lebt

mit ihren 2 Kindern und der Grossmutter in

einem kleinen Dorf. Vor 6 Monaten begann die

christliche Familie, dort Lebensmittelpakete

von der Mission zu verteilen. In Zusammen -

arbeit mit ihrer Kirchengemeinde in Tiflis gründeten

sie eine Hausgemeinde. Zuerst kamen 3

Personen zum Glauben, dann kamen innerhalb

von 6 Monaten ca. 100 Dorfbewohner hinzu,

sodass der Versammlungsraum zu klein wurde.

Die Hausgemeinde sammelte Bauziegel und

begann mit dem Bau einer Kirche. Wir gaben

ihnen den Betrag für 8 Kirchenfenster und 4

Türen, damit sie weiterbauen können.

Nach dem Tagesprogramm fuhren wir nicht wie

erwartet zu unserem Domizil zurück, sondern

nahmen an einem Abendgottesdienst teil, was

uns erst im letzten Moment mitgeteilt wurde.

Vom Missionsleiter wurde erwartet, dass er die

Predigt hält. So musste Eelco ohne Vorbe -

reitung und ohne seine Bibel den Predigtdienst

Wohnhaus

In der Wohnstube

übernehmen. In der

Mission lernt man ja

schliesslich, be weglich zu

sein!

Wenn Sie sich mit einer

Spende am Kirchenbau

beteiligen möchten (Kosten -

punkt ca. CHF 1000.-), vermerken

Sie „Kirchenbau

Georgien“, vielen Dank.

DAS BRUNNENBAUPROJEKT

Für die ca. 200 Einwohner des Dorfes gibt es nur einen einzigen

Brunnen mit Trinkwasser. Familie Klojan muss 400 Meter weit laufen,

um Wasser zu schöpfen. Sie besitzt zwar ein Feld, hat jedoch keine

Möglichkeit zur Bewässerung. Für eine Wasserleitung haben sie kein

Geld. Wir möchten der Familie helfen und einen einfachen Brunnen

bauen, damit sie die Felder bearbeiten können und auch den

Nachbarn Trinkwasser zur Ver -

fügung steht. Um unser Vorhaben

realisieren zu können, besuchten

wir eine Seniorin im Nachbar -

dorf, wo ein solcher Brunnen mit

einem einfachen System gebaut

wurde. Dort wurden wir freundlich

empfangen und konnten uns

an Ort und Stelle genauer informieren.

Für die Bohrung und die

Wasserleitung werden umgerechnet

ca. CHF 1000.- benötigt.

Wenn Sie mithelfen möchten, den

Brunnenbau zu finanzieren, vermerken

Sie „Brunnenbau Georgien“,

vielen Dank.

Familie Kloian

Kirchenbau

J. Albisser mit Brunnen- Besitzerin


BERICHT AUS DEM KOSOVO

Ich bat Gott um Kraft, er gab mir

Schwierigkeiten, um mich zu stärken.

Ich bat Gott um Weisheit, er gab mir

Probleme, um sie zu lösen.

Ich bat Gott um Liebe, er gab mir

Menschen in Not, um ihnen zu helfen.

Unsere Mitarbeiterin Violeta Selmanaj

schreibt:

Die folgenden Fotos geben einen

Einblick in unsere Aktivitäten der letzten

Monate. Wir sind Gott so dankbar,

dass Er sich um jedermann sorgt und

ermöglicht hat, dass arme Familien in

den kalten Tagen Brennholz, Essen

und Kleidung erhielten. Im März

konnten wir 20 bedürftigen Familien

mit Lebensmittelpaketen helfen, die

Folgendes enthielten: Mehl, Zucker,

Öl, Salz, Suppen, Reis, Pasta, Bohnen,

Kartoffeln, Zwiebeln, Dauerwurst,

Milch, Margarine, Seife, Shampoo,

Zahnpasta und Zahnbürsten. Die

Familien waren sehr glücklich und

dankbar dafür.

Im April stellten wir mit den von Euch

erhaltenen Spenden 19 Nahrungs -

mittelpakete mit gleichem Inhalt für

20 Zigeunerfamilien zusammen. Als

uns der Händler im Geschäft fragte,

warum wir so viele Sachen einkaufen

und wir ihm erklärten, wofür sie bestimmt sind, war es so beeindruckt, dass er

uns ein Paket gratis dazugab. So hatten wir 20 Pakete. Auch hier war die Freude

bei den Empfängern gross.

In unserem Kinder- und Jugendklub

feierten wir das Osterfest und erklärten

den Kindern, was Ostern für uns

Christen bedeutet, dass Jesus für uns

gestorben und auferstanden ist, dass

ER heute lebt und jeden von uns

liebt. Die Kinder, aber auch viele

Erwachsene sind offen für das

Evangelium. Wir danken der OEM CH

und allen Spendern in der Schweiz

ganz herzlich für alle Hilfe.


O STEN A KTUELL

UNGARN: HOFFNUNG FÜR

TISZABURA

Der ungarische Missionsleiter Imre

Fekete schreibt:

In Ostungarn, beim Fluss Theiss,

gibt es ein Dorf mit dem Namen

Tiszabura mit etwa 3000 Ein -

wohnern. Nach Angaben der lokalen

Behörde sind 90% der

Einwohner Zigeuner und 70 %

von ihnen sind arbeitslos. In dieser

Region gibt es überhaupt keine Arbeitsmöglichkeiten. Obwohl es rund

um das Dorf gute Felder gibt, können die Dorfbewohner dort nicht als

Angestellte arbeiten.

Als ich über die hoffnungslose Situation dieser Leute nachdachte, musste ich

an die Worte Jesu denken: “ Was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei

Gott (Markus 10:27). Nur mit Gottes Hilfe war es möglich, die materiellen,

sozialen und emotionalen Probleme zu lösen, und so machten wir einen

Schritt im Glauben, um die Last dieser Leute zu erleichtern.

Wir erreichten das Kulturhaus von Tiszabura am Sonntagnachmittag um 3.00

Uhr, wo wir von ca. 300 Leuten erwartet wurden. Zuerst sangen wir einige

Lieder, dann berichteten wir über persönliche Erlebnisse, dann predigten wir

das Evangelium. Die Leute schienen die Botschaft mit Freude und offenen

Herzen aufzunehmen. Ich realisierte, dass sie in ihrer verzweifelten Situation

nicht nur materielle Hilfe benötigten, sondern mehr als alles andere die wahre

Erkenntnis über das Wort Gottes. Am Ende des Gottesdienstes kamen 30 Leute

nach vorn – junge und ältere Menschen, um für sich um Heilung und Errettung

beten zu lassen. Die Familien sind sehr arm besitzen kein Geld, so war es eine

grosse Überraschung für sie, als wir 800kg Kleidung und Schuhe als Geschenk

der Osteuropa Mission verteilten. Sie waren glücklich und dankbar für diese

Hilfe und die ermutigende Botschaft, die sie von uns gehört hatten.

PAKETAKTIOn

LEBENSMITTELPAKETE FÜR BEDÜRFTIGE IN OSTEUROPA

Pro Paket CHF 40.- / € 30,-

• lokal zusammengestellt

• keine Transportkosten

• keine Grenzformalitäten

• fördert den einheimischen Markt

• mehr Produkte für weniger Geld

• Verteilung durch örtliche Mitarbeiter

Machen Sie mit?

Vermerken Sie auf dem Einzahlungsschein

«Paketaktion»

FERIENLAGER 2012

Für Kinder in Osteuropa

Auch in diesem Jahr möchten wir Kindern

aus armen Familien in Osteuropa ermöglichen,

an einem unserer Ferienlager teilzunehmen.

Diese bieten den Kindern nicht nur Erholung,

Entspannung und gutes Essen, sie hören und

lernen viele Dinge, die ihnen eine neue

Lebensperspektive aufzeigen und wegweisend

für die Zukunft sein können.

Wenn Sie einem

Kind solche Ferien schenken möchten

(Kosten CHF 80.- / Euro 60.-), vermerken Sie

„Ferienlager“, vielen Dank.

PATENSCHAFTS-

COUPON

Ich bitte um Information über:

❏ Kinderpatenschaft

❏ Seniorenpatenschaft

S

❏ Mitarbeiterpatenschaft

S

❏ M

❏ M

Name:______________________

Strasse:______________________

Plz:_________________________

Ort:_________________________

Bitte zusenden an:

Stiftung Osteuropamission,

Postfach 43, 8624 Grüt

Briefmarken können helfen

Bitte werfen Sie Brief marken nicht in den

Papierkorb. Schneiden Sie diese mit 1 cm Rand

aus den Briefen heraus und senden Sie uns die

Marken zu. Briefumschläge und Karten,

die mehr als 40 Jahre alt sind,

bitte komplett lassen. Gerne nehmen wir

auch abgelöste Marken, Telefon karten,

Münz- und andere Sammlungen entgegen.

Den Erlös werden wir für unsere Projekte

in Osteuropa einsetzen.

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