REPORT KINDER- SOMMERcAMPS 2012 - Osteuropamission ...

osteuropamission.ch

REPORT KINDER- SOMMERcAMPS 2012 - Osteuropamission ...

EINE UNzÄHLIGE ScHAR…

IN DIESER AUSGABE:

REPORT KINDERcAMPS 2012

UKRAINE: REPORT BEHINDERTENHILFE

AKTUELL: SONNTAG DER VERFOLGTEN KIRcHE

…von Kindern nahmen am diesjährigen Feriencamp in der Vojvodina (Serbien) teil (Foto

oben). Auch in Ungarn, in der Ukraine, in Albanien, Rumänien und im Kosovo konnten

dank der Unterstützung vieler Missionsfreunde die beliebten Kinderfreizeiten stattfinden.

Sie bieten den Kindern und Jugend lichen aus armen Familien nicht nur Erholung, Ent -

spannung und ein abwechslungsreiches Programm, sondern vermitteln wichtige Werte,

die für ihre Zukunft entscheidend und wegweisend sein können (s. Bericht Seite 3+4). Im

Monat November sind wir speziell dazu aufgerufen, unserer Mitmenschen zu gedenken,

die um ihres Glaubens willen weltweit verfolgt werden. Unsere Solidarität und Gebet sind

gefragt und bleiben nicht wirkungslos. Lesen Sie dazu den Bericht auf Seite 6.

zEITScHRIFT DER STIFTUNG OSTEUROPAMISSION NR.11, NOVMBER 2012, 43. JAHRGANG


IMPRESSUM

Stiftung Osteuropa Mission Schweiz

Postfach 43, 8624 Grüt ZH

Missionsleitung:

Eelco de Boer

Tel: 044 / 9327913, Fax: 044 / 9327057

Email: oemch@osteuropamission.ch

PC Zürich 80-24422-4

Sammelstellen für Kleider und Hilfsgüter:

* Fam. G. Schmid, Tel: 044 / 9481175

8617 Mönchaltorf

* Fam. K u. N. Albisser, 8049 Zürich

Tel: 044/3412081, Natel 079/4065420

HOMEPAGE IM INTERNET

http://www.osteuropamission.ch

Redaktion: Elsbeth de Boer

Osteuropa Mission Eggingen e.V.

Region Süddeutschland

Leitung: Daniela Gäng, Grünwiesen 2,

79805 Eggingen, Tel.: 07746-1553,

Email: theogaeng@gmx.de

Bankverbindung: Konto-Nr: 226951

bei Sparkasse-Bonndorf-Stühlingen,

Swift-Bic: DE65 6805 1207 0000 226951

BLZ 68051207, Sammelstelle für Kleider

und Hilfsgüter mit Voranmeldung bei

Daniela & Theo Gäng (siehe oben).

Partnerorganisationen:

Hilfswerk f. Rumänien, H. Hofmann Schweiz

Osteuropa Mission Eggingen e.V. Deutschland

Osteuropa Mission Österreich

Osteuropa Misjonen Norwegen

Kelet-Európa Misszió Ungarn

Est Europa Cluj Rumänien

Casa Speranta, Viseu de Sus Rumänien

Fundatia Umanitara, Ruscova Rumänien

Fundatia Casa Speranta, Arad Rumänien

Wostotschno-Ewropeickaja Missija Ukraine

Istocno Evropska Misija Serbien

Eastern European Mission Kosova

Eastern European Mission Georgien

Deti nadeje / OEM, Tschechische Rep.

www.osteuropamission.nl

Die Osteuropa Mission ist ein unabhängiges

christliches Hilfswerk, das in Osteuropa materielle

und soziale Hilfe leistet. Unsere Zeitschrift erscheint

monatlich. Im jährlichen Mitgliederbeitrag

von CHF 10,-- sind die Kosten für die Zeitschrift

enthalten. Der Nachdruck der hier veröffentlichten

Texte ist nur mit Quellenangabe gestattet, wir

bitten um Zusendung von zwei Belegsexemplaren.

Die Einnahmen und Ausgaben werden jährlich

von der BDO Visura in Basel überprüft. Die

Prüfungsberichte können auf Anfrage eingesehen

werden.

Wir bitten Sie, beiliegendenden Einzahlungsschein

nicht als Aufforderung zu betrachten. Er

soll jene, die unsere Arbeit unterstützen wollen,

entlasten.

LIEBE MISSIONSFREUNDE

Siehe, unser Gott, den wir ehren, kann uns wohl aus dem glühenden

Ofen und von deiner Hand erretten. Und wo er es nicht tun will, so

sollst du dennoch wissen, dass wir deine Götter nicht ehren noch das

goldene Bild, das du hast setzen lassen, anbeten wollen.

Daniel 3:17-18

König Nebukadnezar hatte ein 30m

hohes und 3m breites goldenes Stand -

bild errichten lassen, das alle Bewoh -

ner Babylons an beten sollten. Wer diesen

königlichen Befehl nicht befolgte,

musste damit rechnen, den Tod im

brennenden Feuerofen zu erleiden.

Zur Einweihung des Bildes liess der

König alles antreten, was Rang und

Namen im Land hatte. Im damaligen

babylonischen Weltreich lebten auch

drei jüdische Männer, die ihrem Gott

treu folgten: Sadrach, Mesach und

Abed Nego. Sie kannten den Befehl

des Königs, doch sie wussten auch um

das Gebot Gottes: „Du sollst keine

anderen Götter neben mir haben!“

Am Königshof dienten aber auch viele

Magier, darunter Chaldäer, welche es

auf die Juden und insbesondere auf

diese drei Männer abgesehen hatten,

die als Provinz verwal ter eingesetzt

waren. Sie liessen diese beobachten,

doch da die drei Männer ein unbescholtenes

Leben führten, fanden ihre

Feinde nur heraus, dass sie regelmässig

beteten. Daraus drehten sie ihnen

einen Strick. Sadrach, Mesach und

Abed Nego wurden dem König vorgeführt

und beschuldigt, sich nicht an

die Gebote des Königs zu halten und

seine Götter nicht zu ehren. Nebukad -

nezar forderte daraufhin die drei

Männer auf, seinem Befehl unverzüglich

Folge zu leisten und das goldene

Bild anzubeten.

Zurzeit des Eisernen Vorhangs befanden

sich viele Christen in der damaligen

Sowjetunion in einer ähnlichen

Situation. Auch sie standen vor der

Entscheidung, Gott oder den Men -

schen zu gehorchen. Für je den

Christen gibt es Zeiten der Prüfung.

Wie würden wir in einer solchen

Situation reagieren? Würden wir

Kompromisse schliessen, nur im

Geheimen beten und uns äusser lich

anpassen, oder unseren Glauben gar

an den Nagel hängen? Nicht so diese

mutigen Männer. Sie hatten ein klares

Zeugnis für den le bendigen Gott und

eine ebenso klare Absage an den

König. Dieser sass auf sei nem Thron

und sagte: „Das ist eure letzte Chance.

Und welcher Gott wird Euch dann aus

meiner Hand erretten?“ Es folgte die

uner schütterliche Antwort: „Wir haben

es nicht nötig, mit Dir darüber zu sprechen.

Unser Gott kann uns retten, aber

selbst wenn er uns nicht bewahrt, werden

wir Dein Standbild nicht an beten,

koste es was es wolle. Wir stehen zu

unserm Gott und werden uns nicht

beugen.“ Der König wurde sehr zornig

und liess den Ofen siebenmal stärker

aufheizen. Doch die drei Männer blieben

standhaft und bettelten nicht um

ihr Leben. Im Feuerofen wurden sie

wunderbar bewahrt und kamen un -

versehrt wieder heraus.

„Wenn Du durchs Feuer gehen wirst,

werden Dich die Flammen nicht versengen

und wenn Du durch die Fluten gehst,

so sollen Dich die Wasser nicht ertränken.

Denn ich bin der Herr Dein Retter und es

ist kein Gott außer mir!“ (Jes.43,2).

Gott wurde durch das Zeugnis und die

Treue der drei Männer verherrlicht.

Nebukadnezar musste bekennen, dass

es keinen anderen Gott gibt, der so

retten kann wie der Gott von Sadrach,

Mesach und Abed Nego!

Glaubensverfolgung gab es nicht nur

zu biblischen Zeiten, sondern zu allen

Zeiten bis auf den heutigen Tag.

Christen und ihre Kirchen werden auch

heute weltweit verfolgt, nicht nur in

asiatischen, afrikanischen und arabischen

Ländern, sondern auch zunehmend

in Teilrepubliken der ehemaligen

Sowjetunion. Das Gebet vermag

viel, steht in der Bibel und das hat sich

schon tausendfach bestätigt. Wir sind

alle aufgerufen, im Gebet für unsere

Glaubensgeschwister ein zutreten, die

eher bereit sind, den Weg des Leidens

bis in den Tod zu

gehen, als ihrem

Herrn untreu zu

werden.

Eelco de Boer,

Missionsleiter

OEM Schweiz


REPORT KINDER- SOMMERcAMPS 2012

Die Kindercamps 2012 gingen erfolgreich zu Ende

und bei uns trafen mehrere gute Berichte von be -

geisterten Mitarbeitern und Teilnehmern ein. Zwei

Auszüge davon:

SERBIEN

Der serbische Missionsleiter Tibor Nagy schreibt: Der

Höhepunkt im vergangenen Sommer war, als sich

der grosse Garten hinter der Bethel- Baptisten -

kirche in Csantaver mit Gottes kostbarsten Ge -

schöpfen, den Kindern, zu füllen begann. Durch

die aufgehängten Plakate war das ganze Dorf

über das Sommercamp 2012 informiert. Als wir

kurz vor der offiziellen Eröffnung die grosse

Menge von Kindern vor der neuen Terrasse (von

der OEM CH gestiftet) erblickten war uns klar,

dass wir diesen Sommer die höchste Teilnehmer -

zahl erreicht haben werden. Es nahmen mehr als

200 Kinder an einem Camp teil und täglich

kamen neue Kinder aus der Um gebung hinzu, die

gerne mitmachen wollten, da es weit und breit

keine anderen Ferien- oder Freizeitangebote für

Kinder gab. Ihre Eltern erlaubten es, weil sie

wussten, dass sie bei uns in guten Händen sind.

Wie sah das Tages pro -

gramm aus? Nach dem

Eröffnungs singen begrüssten

die Leiter die Kinder,

sprachen ein Dankgebet,

erklärten das Tages pro -

gramm und begannen mit

dem biblischen Themen -

unterricht, der jeden Mor -

gen stattfand. Es wurde

über die Wunder ge -

sprochen, die Jesus auf

der Erde getan hat und die

Kinder lernten einen Bi -

bel vers auswendig. Dann

wurde der „Znüni“ serviert. Später teilten sich die Kinder in Gruppen auf,

um sich mit den Leitern über das Thema auszutauschen. Es gab auch

Gelegenheit, über persönliche Erlebnisse und Erfahrun gen zu berichten.

Am Nachmittag war Spiel und Sport angesagt und am Abend sass man

gemütlich beisammen, sang die neu gelernten Lieder und liess den Tag

besinnlich ausklingen. Das gute Essen und genügend Zeit zum Ausruhen

trugen das Ihrige zum guten Gelingen bei. Grossen Anklang fanden auch

die Bastel kurse, weil die Kinder ihre Arbeiten später ausstellen und stolz

ihren Eltern, Grosseltern und Freunden präsentieren konnten. Für die

über 12-jährigen Kinder führten wir ein spezielles Teenagertreffen durch,

um ihnen die Bedeutung

des christlichen Glaubens

und die Umsetzung im

Alltag näher zu bringen.

Wir waren Gott dankbar,

dass so viele Kinder das

Evangelium hörten und in

ihre Herzen aufnahmen.

Mit ihnen zusammen durften

wir viel Segen und

Freude er leben und bleibende

Er innerungen mit

nach Hause nehmen.


UNGARN

Der ungarische Mitarbeiter Attila

Kérészi schreibt: Das schöne

Sommerwetter bescherte uns

eine fast afrikanische Hitze, das

Thermometer kletterte bis auf 41

Grad! Auf der Tanya führten wir

Freizeitcamps für 3 verschiedene

Altersgruppen durch: Für Jugend -

liche ab 16 Jahren, für Teenager

von 12-16 Jahren und für Kinder

unter 12 Jahren. Wir organisierten

eine Vielzahl von Program -

men, wo die Kinder und Jugend -

lichen ihre Talente unter Beweis

stellen konnten. Es gab u. a. eine

Nachtwanderung, eine Mutprobe, Gruppenwettbewerbe, sportliche

Wettkämpfe und Basteln. Von Jahr zu Jahr kann ich beobachten, wie Gott

auf wundervolle Weise immer wieder neue Freundschaften bildet und

gleichzeitig kann ich jeden Tag Gottes Fürsorge, Liebe und Gross zügigkeit

erfahren. Es war anstrengend und ermüdend, aber es gab viele erfreuliche

Momente und ich bin sicher, dass der gute Same, der gepflanzt

wurde, zu seiner Zeit aufgehen wird.

Eine Camp-Helferin erzählt: Es ist nicht immer einfach mit Jugendlichen,

manchmal können sie recht schwierig und sehr kritisch sein. Ich fragte

mich, ob sie wirklich an Jesus Christus und seinem Wort interessiert sind

und ob es sinnvoll ist, so viel Mühe und Energie aufzuwenden, wenn

man wenig Erfolg sieht. Am letzten Abend sangen wir am Lagerfeuer und

Attila sprach über die Bedeutung unserer Entscheidungen. Zum Ab schluss

sagte er, dass man auch gerne beten und Gott danken darf. Ich war ziemlich

skeptisch, ob dies jemand tun würde, doch nach wenigen Sekunden

fing einer nach dem anderen an zu beten, auch

solche, die aus nichtchristlichen Häusern kamen

und noch nie gebetet hatten. Sie dankten Gott für

alles, was sie hier erleben durften, für die Helfer,

Mitarbeiter und die Spon soren. Sie baten Gott,

ihnen zu helfen, auf Seinem Weg zu bleiben.

Man konnte Gottes Anwesenheit spüren und ich

war beschämt, dass ich solche Vorurteile gegen

diese Jugendlichen hatte. Gott schaut nicht auf

den äusseren Menschen, sondern in sein Herz!“

„Im Camp für die jüngeren Kids ging es rund um

das Thema „Spionage“. Das klang spannend und

geheimnisvoll und zog viele Kinder an. 5 Tage

lang mussten unmögliche Missionen erfüllt werden

wie z. B. Fusspuren lesen, Personen beobachten,

Codes knacken, Tarnungen basteln, nach

Schätzen und Geheimwaffen suchen, Geiseln

befreien etc. Die Kinder waren mit Eifer dabei

und hörten von der Mission, die Gottes Sohn für

uns alle erfüllt hat, dass Er für jeden von uns

einen Plan hat und uns einen wichtigen Auftrag

gibt, den wir für Ihn ausführen dürfen. Wir erlebten

eine spannende und fröhliche Zeit mit 45

Kindern, welche die frohe Botschaft in ihre

Herzen aufgenommen haben. Der Abschied fiel

uns schwer, doch wir haben alle beschlossen, uns

in 365 Tagen wieder zu sehen! Wir möchten allen

Sponsoren in der Schweiz, welche dieses Projekt

unterstützt haben, ganz herzlich danken und

Gottes Segen wünschen!“


HILFSAKTIONEN

UNGARN: KLEIDERAKTION IN JASZENTLASZLO

Unser Mitarbeiter Attila Kereszi

schreibt: Wegen der sich verschlechternden

fi nanziellen

Lage konnten die meisten

Famil ien unseres Patenschaftsund

Hilfs programms nach dem

Ein kauf der wichtigsten Sachen

für den Schul beginn ihrer

Kinder kein Geld mehr für

andere Dinge ausgeben. Die

meisten Kinder sind aus ihren

alten Sachen herausgewachsen

und für neue Kleider war kein

Geld mehr übrig. Jede einzelne

Familie war überglücklich über

die Nach richt, dass Hilfs -

transporte aus der Schweiz

angekommen sind und sie

herzlich eingeladen sind, vorbeizukommen

und für ihre

Familien Kleidung auszu -

suchen. Die Kleider waren sauber

und von sehr guter Qualität

und was noch wichtiger war,

dass sich in den Kartons auch

viele Kinder kleider befanden!

Angefangen vom Baby- bis

zum Teenager alter, alle fanden

etwas Passendes und Schönes

und gingen froh und glücklich

nach Hause. Selbst die Eltern

jauchzten abwechselnd auf,

wenn sie ein für sie passendes

Kleidungsstück fanden! Ein besonderes Erlebnis war, als ein behindertes

Ehepaar kam, um mit ihren Kindern ein paar Kleidungs -

stücke auszuwählen. Die zwei Kinder sprechen ausser mit ihren

Eltern nie mit Fremden. Wenn andere Leute dabei sind, sprechen

sie überhaupt nicht. Als die Kinder einen Sack voller Spielzeug fanden,

beobachtete ich, wie sie diesen gespannt öffneten und glücklich

lachten, als der Inhalt zum Vorschein kam. Sie sagten zwar kein

einziges Wort, aber die Freude war in ihre kleinen Gesichter ge -

schrie ben. Es war ein wunderbares Gefühl, diesen Menschen auf

praktische Weise helfen zu können, gleichzeitig aber auch traurig zu

sehen, in welcher Not die Familien leben.

Kleidung ist zum Luxusartikel für unsere Familien geworden, denn

die Priorität ist immer noch, Essen auf den Tisch zu stellen. In der

schwierigen Wirtschaftslage in Ungarn ist es heute Realität, dass

sowohl die Arbeits- als auch die Mittelschicht gebrauchte Kleider

aus dem „Second Hand“- Laden trägt, da man sich nur diese leisten

kann. Wenn die Leute etwas umsonst erhalten, sind sie so

dankbar, dass sie kaum Worte dafür finden. Diese Dankbarkeit

soll jedoch nicht ich, sondern die Sponsoren, Freiwilligen und

Mitarbeiter der Mission hören, welche spenden, sammeln, einpacken

und transportieren. Die Freude und Erleichterung der

Menschen ist unvorstellbar. Alle Kleidungsstücke fanden einen

guten Platz, denn der Rest wurde im Obdachlosenheim der

Baptistenkirche in Kiskunmajsha an die Heimbewohner verteilt.

Vielen Dank für die selbstlose Hilfeleistung!

KOSOVO: VERTEILUNG VON SCHULMATERIAL

Unsere Mitarbeiterin Violeta

Selmanaj schreibt: Dank finanzieller

Unterstützung waren wir

in der Lage, nach den Sommer -

ferien Schulmaterial wie Hefte,

Schreibmaterial etc. an Kinder

bedürftiger Fa milien und an

Zigeuner kinder zu verteilen.

Wir stellten das Material in der

Schule zusammen und verpackten

es in Plastiktüten. Bei der

Verteilung waren nicht immer

alle Kinder dabei, weil einige

noch im Unterricht waren.

Doch auch die Eltern freuten

sich über dieses Ge schenk für

ihre Kinder, das sie selbst nicht

bezahlen können. In den ärmeren

Gebieten Ost europas sind

die Staats kassen meistens leer,

deshalb müssen die Familien

selber für das Schul material

aufkommen.


SONNTAG DER VERFOLGTEN KIRcHE

Der 11. November (alternativ

der 18.) wird von

der SEA (Schweizerische

Evangelische Allianz) und

der AGR (Arbeits gemein -

schaft für Religionsfreiheit)

zum Gedenktag für die

weltweit verfolgten Chris -

ten ausgerufen. Die OEM

CH ist als Mitglied aktiv

daran beteiligt. Alle Kirch -

gemeinden und Christen in

der Schweiz sind dazu eingeladen,

im Gebet und

durch Solidaritäts veranstaltungen ihrer Glaubens geschwister zu

gedenken, die weltweit unter Verfolgung leiden. Der Schwerpunkt

liegt dieses Jahr auf den Ländern Nigeria, Syrien und Nordkorea.

Mehr Infos unter www.verfolgung.ch

NOTHILFE

Aufruf für Familie Circiu, Region Suceava, Rumänien

Daniel und Lidia wohnen mit ihren 9 Kindern in einem 2-Zimmerhaus

mit unfertigem Badezimmer. Wegen der schlechten Wirtschaftslage

findet der Vater auf dem Bau nur selten einen Job. Einziges regelmässiges

Einkommen ist das Kindergeld von CHF 105.- pro Monat. Als der

Vater vor einigen Jahren noch eine feste Anstellung hatte, erhielt er

von der Bank einen Kredit für das Haus. Nun ist er arbeitslos und die

Bank fordert die ausstehenden Raten ein. Das dürftige Einkommen

reicht jedoch kaum für den täglichen Lebensbedarf. Dazu kommt, dass

2 Kinder und die Mutter an Leberproblemen leiden. Inzwischen haben

3 Kinder einen Paten. Diese Beiträge werden für Schulmaterial,

Lebensmittel und die medizinische Versorgung benötigt. Die Bank -

schulden für das Haus sind inzwischen höher als der Wert des Hauses.

Die Familie ist dringend

auf finanzielle Hilfe

angewiesen. Sie betet,

dass Gott ihnen in dieser

verzweifelten Situation

eine Lösung schenkt.

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Wenn Sie der Familie

finanziell helfen möchten,

vermerken Sie „Nothilfe

Circiu“, vielen Dank.

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AKTUELLE MELDUNG

IRAN: Freispruch und Haftentlassung für Todeskandidaten

Dass Gebet und öffentliche Solidaritäts -

bekundungen nicht ohne Wirkung bleiben, zeigt

der folgende Bericht. Am 8. September wurde

der iranische Pastor Youcef Nadarkhani nach

rund 3 Jahren Haft aus dem Gefängnis im nordiranischen

Rasht entlassen, wie die IGFM

(Internationale Gesellschaft für Menschenrechte)

meldet. Der vom Islam zum Christentum konvertierte

Iraner, der als Pastor tätig war, wurde am

22.09.2010 wegen Aspostasie (Abwendung) vom Islam zum Tod

durch den Strang verurteilt. Laut IGFM ist er im letzten Gerichts -

verfahren vom Vorwurf der Aspostasie freigesprochen und aus der

Haft entlassen worden. Die Richter hätten hingegen den Vorwurf der

Evangelisation als „staatsfeindliche Propaganda“ aufrechterhalten und

Nadarkhani zu einer 3-jährigen Haftstrafe verurteilt. Diese wurde von

den Richtern mit der knapp 3-jährigen Untersuchungshaft als verbüsst

eingestuft, sodass der Pastor sofort freigekommen ist, schreibt die

IGFM. Für seine Freilassung sind mehr als 64‘000 Unterschriften

gesammelt und allein im Jahr 2012 in Deutschland über 70 Mahn -

wachen durchgeführt worden. Unmittelbar vor der letzten Verhand -

lung habe die IGFM der iranischen Botschaft in Berlin 27‘000 weitere

Unterschriften für Nadarkhanis Freilassung übergeben wollen, was

jedoch verweigert worden sei. Quelle: Nachrichtenagentur APD.

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Ich bitte um Information über:

❏ Kinderpatenschaft

❏ Seniorenpatenschaft

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Bitte zusenden an:

Stiftung Osteuropamission,

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