mit dem stahlRoss… - Osteuropamission Schweiz

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mit dem stahlRoss… - Osteuropamission Schweiz

mit dem stahlRoss…

in dieseR ausgaBe:

VoJVodina: hilfe ZuR selBsthilfe

Rumänien: BeRicht aus Viseu de sus

osten aktuell: ein Bus füR tiBoR

…im Frühling über die Wiesen zu kurven, macht halt doch mehr Spass, als in der Kälte durch den tiefen Schnee

zu stapfen. In Viseu de Sus freuen sich die Kinder, dass es nun wieder wärmer wird und man draussen spielen und

herumtollen kann. Aber auch in Serbien, in der Ukraine, in Rumänien und ganz Osteuropa ist man froh, dass nun

wieder bessere Zeiten kommen, zumindest was das Wetter anbelangt. In den Gewächshäusern und Vorgärten von

Becej (Serbien) wird unter der fachkundigen Leitung von Familie Santa fleissig gesät und angepflanzt. Das

Grünprojekt ist gerade bei den Kindern sehr beliebt und besonders wichtig für ihre Ernährung. Mit dem Frühling

haben einige Familien Ideen und Pläne entwickelt, die sie in die Tat umsetzen möchten, um ihre Lebenssituation

zu verbessern. Lesen Sie dazu den Bericht „Hilfe zur Selbsthilfe“ auf Seite 3 und 4.

ZeitschRift deR stiftung osteuRoPamission nR. 5, mai 2012, 43. JahRgang


IMPRESSUM

Stiftung Osteuropa Mission Schweiz

Postfach 43, 8624 Grüt ZH

Missionsleitung:

Eelco de Boer

Tel: 044 / 9327913, Fax: 044 / 9327057

Email: oemch@osteuropamission.ch

PC Zürich 80-24422-4

Sammelstellen für Kleider und Hilfsgüter:

* Fam. G. Schmid, Tel: 044 / 9481175

8617 Mönchaltorf

* Fam. K u. N. Albisser, 8049 Zürich

Tel: 044/3412081, Natel 079/4065420

HOMEPAGE IM INTERNET

http://www.osteuropamission.ch

Redaktion: Elsbeth de Boer

Osteuropa Mission Eggingen e.V.

Region Süddeutschland

Leitung: Daniela Gäng, Grünwiesen 2,

79805 Eggingen, Tel.: 07746-1553,

Email: theogaeng@gmx.de

Bankverbindung: Konto-Nr: 226951

bei Sparkasse-Bonndorf-Stühlingen,

Swift-Bic: DE65 6805 1207 0000 226951

BLZ 68051207, Sammelstelle für Kleider

und Hilfsgüter mit Voranmeldung bei

Daniela & Theo Gäng (siehe oben).

Partnerorganisationen:

Hilfswerk f. Rumänien, H. Hofmann Schweiz

Osteuropa Mission Eggingen e.V. Deutschland

Osteuropa Mission Österreich

Osteuropa Misjonen Norwegen

Kelet-Európa Misszió Ungarn

Est Europa Cluj Rumänien

Casa Speranta, Viseu de Sus Rumänien

Fundatia Umanitara, Ruscova Rumänien

Fundatia Casa Speranta, Arad Rumänien

Wostotschno-Ewropeickaja Missija Ukraine

Istocno Evropska Misija Serbien

Eastern European Mission Kosova

Eastern European Mission Georgien

Deti nadeje / OEM, Tschechische Rep.

www.osteuropamission.nl

Die Osteuropa Mission ist ein unabhängiges

christliches Hilfswerk, das in Osteuropa materielle

und soziale Hilfe leistet. Unsere Zeitschrift erscheint

monatlich. Im jährlichen Mitgliederbeitrag

von CHF 10,-- sind die Kosten für die Zeitschrift

enthalten. Der Nachdruck der hier veröffentlichten

Texte ist nur mit Quellenangabe gestattet, wir

bitten um Zusendung von zwei Belegsexemplaren.

Die Einnahmen und Ausgaben werden jährlich

von der BDO Visura in Basel überprüft. Die

Prüfungsberichte können auf Anfrage eingesehen

werden.

Wir bitten Sie, beiliegendenden Einzahlungsschein

nicht als Aufforderung zu betrachten. Er

soll jene, die unsere Arbeit unterstützen wollen,

entlasten.

LIEBE MISSIONSFREUNDE

Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen Jesu Christi,

unseres Herrn! Epheser 5,20

"Ein alter Mann sass einsam in seiner

Kammer. Es war ein Feiertag. Er hockte

vor einem Tisch, der nur armselig

gedeckt war, doch er murrte nicht. Die

dünne Suppe und ein Stückchen Brot

mussten genügen. Er senkte seinen Kopf

zum Gebet, dankte und lobte Gott. Ein

Spötter, der gerade an der offenen Türe

vorbeiging, lachte ihn aus: "Wofür dankst

du? Du kannst Gott noch loben? Du bist

allein, ohne Kraft. Die Menschen und

Gott haben dich vergessen". "Ich lobe

meinen Gott", antwortete der Alte, "weil

er mir ein dankbares Herz gegeben hat."

Diese Episode gehört zu einer Geschichte,

die uns aus Osteuropa übermittelt wurde.

Sie zeigt uns die Einstellung eines

Christen in einem Land, das sich in einer

schweren Wirtschaftskrise befindet. In

den vergangenen Wochen kamen viele

Hilferufe und Anfragen von Menschen,

die in grosser Not sind.

Manche Missionsfreunde fragen uns, mit

welchen Möglichkeiten man diesen

Menschen effektiv helfen kann. Die OEM

hat in den meisten Ostländern staatlich

anerkannte Stiftungen gegründet, die

jederzeit berechtigt sind, selber Direkt -

hilfe vor Ort zu leisten. Dafür steht ein

solides Netzwerk von osteuropäischen

Mitarbeitern und freiwilligen Helfern zur

Verfügung, die alles daran setzen, möglichst

vielen Menschen in Not zu helfen.

Wir senden regelmässig Hilfstransporte

nach Osteuropa, die zu den armen

Familien in ganz verschiedenen Gebieten

weitergeleitet werden, damit ihnen

durch die direkte Verteilung von Kleidung

und Lebensmitteln geholfen wird. So

haben wir die Garantie, dass die Hilfe

vollumfänglich ankommt. Alle Hilfs -

projekte werden von unseren eigenen

Leuten organisiert und betreut. Das ist

der beste Weg, effektive Hilfe zu leisten.

Oft weinen die Empfänger vor Dankbar -

keit und danken Gott, dass er sie nicht

vergessen hat.

In unserer westlichen Welt, die trotz

Euro- und Wirtschaftskrise immer noch

kein Vergleich zur Realität in den armen

Regionen Osteuropas darstellt, beobachtet

man oft das genaue Gegenteil. Viele

Menschen sind undankbar und unzufrieden,

fühlen sich ständig benachteiligt

und gönnen einander nichts, jedenfalls

nicht mehr als sich selbst! Falsche Wert -

vorstellungen und Weltanschauungen,

die über die Medien verbreitet werden,

beeinflussen Politik, Wirtschaft und

Gesellschaft. Doch die eigentliche

Ursache dieser Entwicklung liegt darin,

dass sich das „christliche Abendland“

immer weiter von Gott entfernt hat.

Nicht umsonst ruft die Bibel uns Christen

auf, für unser Land und unsere Obrigkeit

zu beten. Das ist ein Auftrag, die wir als

Christen gebrauchen können und sollen.

Der Apostel Paulus schreibt: „Gott hat

mir einen Auftrag gegeben, darum

verliere ich nicht den Mut“!

Das ist auch die Einstellung der meisten

Christen in Osteuropa. Sie wissen um

ihren Auftrag, den Gott ihnen trotz aller

Umstände gegeben hat, deshalb verlieren

sie nicht den Mut. Oft hören wir von

den unmenschlichen Methoden, mit welchen

Christen in Ländern gequält werden,

wo Religionsfreiheit und Menschenrechte

mit Füssen getreten werden. Man fragt

sich, wie es möglich ist, dass sie dennoch

standhaft bleiben und den Mut nicht

verlieren. Manche werden für Jahre von

ihren Familien getrennt und hoffen auf

den Tag ihrer Freilassung, um ihre Lieben

wieder in die Arme schliessen zu können.

Sie leben jedoch in der Gewissheit ihres

göttlichen Auftrags und verlieren nicht

den Mut.

Wie sieht es mit unserem Auftrag aus?

Wir sollen und dürfen dankbar sein für

alles, was wir in unserem Land haben

dürfen. Bei uns muss niemand sterben,

weil er nicht genug zu essen hat und

niemand erfrieren, weil er keine warmen

Kleider besitzt. Doch was bei uns selbstverständlich

ist, ist für andere unerreichbar.

Deshalb steht in der Bibel geschrieben,

dass wir mit den Armen teilen sollen, mit

jenen, die nicht haben, als was sie auf

dem Leib tragen. Das kann man sich kaum

vorstellen, doch kaum 1000 km von uns

entfernt gibt es Menschen, die so leben

müssen. Wir möchten Gottes Wort beherzigen,

Ihm für alles danken und Seinen

Auftrag für unsere Mitmenschen in die

Tat umsetzen. Ihr

Auftrag ist unser

Auf trag und der

gemeinsame

Auftrag ist der

unseres Herrn!

Eelco de Boer

Missionsleiter OEM

Schweiz


hilfe ZuR selBsthilfe duRch mikRokRedite

Die Osteuropa Mission Schweiz unterstützt dieses

sinnvolle Selbsthilfeprojekt, welches bedürftigen

Familien die Chance gibt, sich mit einem eigenen

Kleinbetrieb- oder Gewerbe eine bescheidene

Existenz aufzubauen. Unser Mitarbeiter Tibor

Nagy schreibt aus Serbien:

„Ein Kleinkredit ist eine Langzeitunterstützung.

Diese deckt nicht nur die momentanen

Bedürfnisse einer armen Familie, sondern

bedeutet auch eine langfristige Lösung für sie.

Anstelle des passiven Wartens auf Hilfe werden

mittellose Familien ohne Arbeit motiviert, selber

etwas zur Verbesserung ihrer Lebens -

situation zu unternehmen.

Diese Art der Unterstützung war für Familie

Hegedis ein grosser Segen. Die Eltern haben 3

kleine Söhne. Laslo Hegedis erhielt von der

Mission den Kleinkredit, um eine Schreiner -

werkstatt einzurichten. Mit Hilfe dieses

Darlehens baute er selber eine Werkstatt von

32 qm. Die Mission half ihm mit Fenster und

Türen aus einem Schweizer Hilfstransport.

Laslo ist aufmerksam und geschickt, so hatte er

über längere Zeit alte Bretter und Balken

gesammelt, die nicht mehr benötigt wurden.

Gott sandte ihm die richtigen Leute, die ihm

beim Aufbau halfen. Laslo übernimmt Aufträge

für Reparaturarbeiten und stellt auch neue

Tischlereien her. Dies hat sich langsam herumgesprochen,

mehr und mehr Leute kommen zu

ihm und verschaffen ihm Arbeit. Sein Ein -

kommen reicht, um Nahrung für seine Familie

zu kaufen und die Schulkosten für seine Kinder

zu bezahlen, nebenbei unterstützt er auch noch

die Gemeinde. Man kann sagen, dass Laslos

Geschichte eine Erfolgsgeschichte ist. Eine relativ

bescheidene Starthilfe brachte ihm grossen

Segen. Die Familie kam aus ihren Nöten und

Schwierigkeiten heraus und ihr Leben wurde

auf die richtige Bahn gelenkt. Diese Geschichte

hatte mehrere Mitspieler: in erster Linie Gott

selbst, der Ursprung allen Segens, die

Osteuropa Mission, die den Kredit ermöglichte

und Laslo, der seine Chance nutzte und die

Lebensumstände seiner Familie verbessern

konnte.

Laslo an der Arbeit

Die Werkstatt

Die zweite Familie ist Familie Vass, welcher der Mikrokredit zum Segen

und gutem Gelingen verhalf. Das Familieneinkommen kommt aus der

Agrikultur und der Zucht von Nutztieren. Die Eltern unterstützen die

Schulausbildung ihrer Tochter. Sie nutzten den Kredit, um Ställe zu

bauen und Tiere zu kaufen. Auch hier können wir bestätigen, dass die

ihnen angebotene Möglichkeit gut eingesetzt und für die Familie zum

Segen wurde. Die Tierzucht brachte Gewinn und die Tierunterkünfte

sind eine gute Investition, weil diese auch in Zukunft gebraucht werden

können. Beide Familien sind sehr dankbar für diese

Langzeithilfe.“

Nutztiere bei Familie Vass

Unser Mitarbeiter Tibor Varga schreibt: „Wir sind Gott und der Schweizer

Mission so dankbar für das Mikrokreditprojekt. Wir sehen den Segen

in diesen Familien und ihre Chancen für die Zukunft.

1. Mutter Varga Katalin ist sehr arm und wohnt in einem Haus, das

sich im in einem miserablen Zustand befand. Mit dem Kredit des

Sponsors wurde zuerst das Haus renoviert, bevor mit der Hühnerzucht

begonnen wurde. Dabei mussten wir uns sputen, denn die ersten


kleinen Kücken befanden sich in einem feuchten

Raum, weil der Garten mit dem Gehege

zuerst hergerichtet und der unsichere Zaun

samt Tor auch noch repariert werden mussten.

Inzwischen sind bereits 60 Hühner verkauft

und letzte Woche wurden weitere 100

dazugekauft.

Katalin mit Hühner und Kücken

2. Kovacs Lajos (Boban) ist mein Mitarbeiter in

der Kinderarbeit unter den Zigeunern. Er liebt

den Herrn und hilft mir viel, hat aber kein

Einkommen für sein Leben. Er studiert an der

Abend- Hochschule. Der Vater hilft ihm nicht,

weil er nicht glücklich darüber ist, dass sein

Sohn Christ geworden ist. Lajos hat nun zwei

Lämmer zu füttern, bevor er sie im Sommer

wieder verkauft, um sich damit eine kleine

Existenz aufzubauen.

Die zwei Lämmer von Lajos

3. Lakatos Norbert ist

Zigeuner und ein gläubiger

Christ. Er ist einer der

Lobpreisleiter in der Ge -

meinde und spielt Gitarre.

Er hat mit einem Schwei -

ne zucht projekt begonnen.

Die Sau auf dem Bild ist

trächtig und wird in zwei

Monaten kleine Ferkel

haben, was ihm hoffentlich

Profit einbringen

wird.

Dann ist da noch die junge Witwe Macsai aus dem Paten -

schaftsprogramm, welche ihren Mann früh verloren hat. Sie arbeitet

hart, um ihre zwei kleinen Kinder durchzubringen. Eine andere Mutter

aus dem KSP, Burany, hilft ihr und passt auf ihre Kinder auf, während

sie arbeitet. Sie hilft in der Missions- Suppenküche, kocht dort zwei

Tage pro Woche warme Mahlzeiten. Für sie wäre es eine grosse Hilfe,

zuhause ein Projekt mit Legehennen zu beginnen und möglichst viele

Eier zu verkaufen.

Pastor Victor Szabo hatte die Idee mit dem Mikrokreditprojekt, um armen

Familien in seiner Gemeinde aus der Not zu helfen. Er begleitete dabei

schon mehrere Familien, die gute Erfolge erzielten, sodass sie den Kredit

zurückgeben konnten und dieser an die nächste Familie weitergegeben

wurde. Er schreibt uns Folgendes:

„Seit der Frühling angebrochen

ist, kommen

Leute mit ihren Plänen

und Bedürfnissen. Einige

mussten wir abweisen,

andere jedoch scheinen

einen guten Plan zu ha -

ben. Ein junger Familien -

vater hat einen grossen

Garten und möchte ein

Treibhausprojekt führen.

Sein Plan ist, verschiedene

Gemüsesorten wie Paprika,

Spinat etc. anzupflanzen

und Beerensträucher zu

Norberts trächtige Sau

Das wiedergefundene Kitzlein

ziehen. Er arbeitet bereits mit einem Folien- Treibhaus und möchte

nun mit dem zweiten beginnen. Sein Name ist Csaba und er sorgt für

seine vierköpfige Familie sowie für die Grosseltern. Dafür wird ein

Kredit von ca. CHF 750.- /500 Euro benötigt. Der andere junge Mann

heisst Zvetan. Er benötigt ca. CHF 750.- / 600 Euro für den

Obstverkauf am Markt, worin er schon Erfahrung hat. Wegen dem langen

und harten Winter mussten beide alles Geld, was sie hatten, für

Heizkosten und Lebensmittel ausgeben. Jetzt, wo die neue Saison

beginnt, sollte jedoch Geld in den Markt investiert werden. Wir hoffen,

dass sie eine Chance erhalten.

Es bestehen weitere Anfragen von unseren Mitarbeitern, die das Projekt

mit den vorgeschlagenen Familien begleiten und überwachen können. Ein

Mikrokredit beläuft sich je nach Bedarf auf 500 - 800 Euro / CHF 625.- -

1000.-. Es handelt sich dabei nicht um zückzahlbare Darlehen von

Spendern, sondern um Spenden, die im Land bleiben und dort möglichst

vielen Familien die Chance bieten sollen, aus der Not herauszukommen

und selbständig zu werden. Wenn Sie einer Familie zu einem Mikrokredit

(auch Teilbeträge willkommen) verhelfen möchten, dann vermerken Sie

„Mikrokredit“, vielen Dank.


Rumänien: BeRicht aus Viseu de sus

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts

mangeln. Er weidet mich auf einer grünen

Aue und führt mich zum frischen Wasser.

Psalm 23

Ein Auszug aus dem letzten Rundbrief von Heidi &

Walter Burgener

„Einmal mehr stellen wir den Psalm 23 an den

Anfang unseres Berichts, denn auch im vergangenen

Jahr durften wir die Zusagen in diesem

Bibeltext persönlich erleben. Wir mussten nie

Mangel leiden und wenn es auch schwierige

Zeiten gab, so war GOTT unser Tröster und

Helfer. Dafür können wir IHN einfach nur

loben und IHM danken. Im Juli 2011 durften 6

Kinder ihre Ferien in der Schweiz verbringen.

Wegen der Situation mit den damaligen

Heimeltern verlängerte sich dann ihr Aufent -

halt in der Schweiz bis Ende August. Nach mehreren

Gesprächen und amtlichen Abklärungen

in Rumänien konnte das rumänische Ehepaar

Simon als neue Heimeltern angestellt werden.

Frau Simon war als diplomierte Köchin für einige

Jahre im Heim tätig. Sie kennt die Kinder

sehr gut und besitzt ihr Vertrauen. Das ist ein

grosser Vorteil, denn für die Kinder bedeutet

ein erneuter Wechsel in der Heimleitung wieder

eine Umstellung auf eine neue Situation.

Das stellt auch Anforderungen an die neuen

Heimeltern und das Personal. Wir sind froh,

dass Thomas Leemann ebenfalls wieder dort

ist, um sie dabei zu unterstützen. Da sich die

bisherige, staatlich anerkannte Sozialassistentin

zurzeit im Mutterschaftsurlaub befindet, sind

wir dankbar für Andrea den Dulk, welche diese

Aufgabe vorläufig übernommen hat. Sie hatte

früher für längere Zeit als Betreuerin im

Kinderheim mitgearbeitet und ist im letzten

Jahr mehrmals im Heim eingesprungen. Sie

lebt in Rumänien und hat eine staatlich anerkannte

Sozialausbildung absolviert. Sie führte

einige Jahre einen privaten Kindergarten. Wir

sind GOTT dankbar, dass ER auch in schwierigen

Zeiten immer wieder gute Lösungen

Andreea und Gabriela mit Bianca

schenkt. Eine junge Schweizerin hat sich auch noch für einen sechsmonatigen

Einsatz im Kinderheim angemeldet. Bei dieser Gelegen heit

möchten wir wieder einmal darauf hinweisen, dass die Möglichkeit

besteht, einen kürzeren oder längeren Volontäreinsatz im Kinderheim

zu leisten. Zum Schluss möchten wir allen Unterstützern dieser Arbeit,

auch im Namen der Kinder, herzlich danken und Gottes Segen

wünschen.“

Sünzian Cornel

Thomas Leemann berichtet: „Nach dem Leiterwechsel im letzten

Sommer/ Herbst ist wieder Ruhe und Ordnung im Heim eingekehrt.

Den Kindern geht es gut und sie machen entsprechend ihren

Möglichkeiten gute Fortschritte. Insbesondere Vasile ist ruhiger geworden

und wirkt ausgeglichener. Die Schullehrerin ist erstaunt über seine

guten Lernfortschritte und sagte, dass er sich viel besser konzentrieren

könne als früher. Wegen dem ADSL- Syndrom wurde ihm vom Arzt ein

anderes Medikament verschrieben, was sich offensichtlich positiv auszuwirken

scheint. Als Aufgabenhilfe für die Kinder wurde eine neue

Lehrerin angestellt. Da die meisten der älteren Kinder das Lyzeum

besuchen, werden von dort aus Möglichkeiten für eine spätere berufliche

Ausbildung geboten. Stelian, der älteste, befindet sich bereits am

Anfang einer Ausbildung in der Reisebranche. Gabriela macht eine

Ausbildung als Köchin. Die aufgeweckte Andreea hat die Fähigkeit,

später zu studieren. Sie ist sportbegeistert und spielt im Handballklub.

Es ist ihr Traum, später das Sportgymnasium zu besuchen. Mit dem

Frühling können sich die Kinder nun wieder vermehrt zu Spiel, Sport

und Radfahren im Freien aufhalten. Als Aufgabenhilfe für die Kinder

wurde eine neue Lehrerin angestellt. Nebst der Unterstützung im

Patenschaftsprogramm sind wir dankbar für weitere finanzielle

Unterstützung zur Deckung der Heimkosten.“

Vasile

Eelco mit Stelian


O STEN A KTUELL

DANKESBRIEF: EIN FAHR-

ZEUG FÜR TIBOR VARGA

Kurt Morf, Teilnehmer der Mini -

busreise im letzten Herbst, schreibt

uns:

„Nach der spannenden Osteu -

ropa- Rundreise hatte ich das

grosse Bedürfnis im Herzen, in

der Schweiz eine Sammlung

durchzuführen. Es ging um einen

Ersatzbus für Pastor Tibor Varga

aus Serbien, dessen altes Gefährt

noch während der Sammlung

den Geist aufgegeben hat – durfte

es auch, nach bald 40 Jahren!

Bei dieser Gelegenheit möchte

ich mich bei der Missionsleitung der Schweiz, Elsbeth und Eelco de Boer,

herzlich bedanken für all ihr Entgegenkommen und das spontane abdrucken

in der monatlichen Missionszeitschrift. Nun möchte ich mich insbesondere

bei allen Spendern ganz herzlich bedanken. In ganz kurzer Zeit sind CHF

16'828.- zusammengekommen, der erforderliche Betrag für den Ersatzbus.

Ich kann allen versprechen, dass die Spende im Himmel gut angelegt ist und

mit diesem Fahrzeug vielen armen Menschen geholfen wird, welche damit zu

Kleidern und Lebensmitteln kommen werden. Der Herr möge es Euch reichlich

vergelten! Vielen Dank an alle Spender und Gottes reichen Segen.“

Tibor Varga schreibt:

„Hier ein Zeichen unserer Dankbarkeit für Eure unschätzbare Hilfe und

Unterstützung. Möge Gott Euch dafür umso mehr segnen. Ich bin aus Ungarn

wieder heil in Serbien angekommen, musste das Fahrzeug jedoch beim Zoll

zurücklassen. Es braucht mehrere Tage mit der Zollabfertigung. Morgen hole

ich das Fahrzeug ab, um es in Serbien anzumelden, dort muss ich wieder 2

Tage warten, bis die Papiere fertig gestellt sind. Wir sind wirklich begeistert,

wie der Herr dieses grosse Wunder arrangiert hat. Lieber Eelco, liebe Elsbeth,

Ruth, Franziska und lieber Kurt, vielen Dank für Euren Einsatz und Eure Mühe.

Ihr habt uns mit diesem Minibus wirklich gesegnet und darin die Hauptrolle

gespielt. Wir danken Euch sooo… sehr! Wir betrachten dieses Fahrzeug als ein

Geschenk des Himmels, damit wir unseren Dienst zu Gottes Ehre besser ausführen

können. Ich werde mir alle Mühe geben, gut darauf aufzupassen und

es sorgfältig zu behandeln, damit es uns für lange Zeit schadlos erhalten

bleibt! Vielen herzlichen Dank allen Spendern und Gottes Segen“.

Tibor & Familie

Paketaktion

LEBENSMITTELPAKETE FÜR BEDÜRFTIGE IN OSTEUROPA

Pro Paket CHF 40.- / € 30,-

• lokal zusammengestellt

• keine Transportkosten

• keine Grenzformalitäten

• fördert den einheimischen Markt

• mehr Produkte für weniger Geld

• Verteilung durch örtliche Mitarbeiter

Machen Sie mit?

Vermerken Sie auf dem Einzahlungsschein

«Paketaktion»

VORANZEIGE:

Minibusreise nach Osteuropa

Datum: FR. 31. 08. – FR. 7. 09. 2012

Missionsreise in kleiner Gruppe von max.

7 Personen mit Chauffeur und Reiseleiterin.

Anmeldung und weitere Infos über unser

Sekretariat Tel. 044/ 9327913 oder Fax- / Mail

(s. unter Impressum: Missionsleitung)

FERIENLAGER 2012

Für Kinder in Osteuropa

Auch in diesem Jahr möchten wir Kindern

aus armen Familien in Osteuropa ermöglichen,

an einem unserer Ferienlager teilzunehmen.

Diese bieten den Kindern nicht nur Erholung,

Entspannung und gutes Essen, sie hören und

lernen viele Dinge, die ihnen eine neue

Lebensperspektive aufzeigen und wegweisend

für die Zukunft sein können.

Wenn Sie einem

Kind solche Ferien schenken möchten

(Kosten CHF 80.- / Euro 60.-), vermerken Sie

„Ferienlager“, vielen Dank.

PATENSCHAFTS-

COUPON

Ich bitte um Information über:

❏ Kinderpatenschaft

❏ Seniorenpatenschaft

S

❏ Mitarbeiterpatenschaft

S

❏ M

❏ M

Name:______________________

Strasse:______________________

Plz:_________________________

Ort:_________________________

Bitte zusenden an:

Stiftung Osteuropamission,

Postfach 43, 8624 Grüt

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