„Auf unserem Parkplatz steht der Bagger“ Krieg ist keine Lösung ...

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„Auf unserem Parkplatz steht der Bagger“ Krieg ist keine Lösung ...

Ausgabe: Mai 2003„Auf unserem Parkplatz stehtder Bagger“Dieses Bild bot sich den SchülerInnen amersten Schultag nach den Osterferien. Mitdem Beginn der Bauarbeiten heißt es engerzusammenrücken am Berufskolleg auf demHepel. Der Baulärm dringt in dieKlassenräume und trotzSommerhitze müssen die Fenstergeschlossen bleiben. EndeMai sollen die Erdarbeiten abgeschlossenwerden, dann werdenKräne und Betonmischerdie Bagger ablösen.Bereits für September 2004 istder Umzug in den Erweiterungsbaugeplant. In diesemGebäudeteil sollen 15 neueKlassen- und Funktionsräumesowie die Schulverwaltung untergebrachtwerden.Angesichts immer weiter steigenderSchülerzahlen hatte sichdie Raumsituation am Berufskollegin den letzten Jahren dramatischverschlechtert. Hinzukam ein wachsender Bedarf anFunktionsräumen. Zwölf Klassenmussten nach Windhagenin das ehemalige Merten-Gebäudeausgelagert werden. Mitdem Neubau werden diese Problemebehoben sein.So überwiegt bei aller zusätzlichenBelastung bei denLehrerInnen die Freude, dass esnun losgeht und die Zeit der Provisorienbald zu Ende sein wird.(se)Herzlich willkommen!Im Schuljahr 2002/2003 begrüßen wir alsneue KollegInnen: Kornelia Bayreuther-Stein,Kerstin Deters, Christina Grallert-Wolff undIngo Kitowski.Unsere Schulmannschaft gewinntdas diesjährige OsterturnierIn den neuen Trikots, gespendet vom Fördervereinunseres Berufskollegs, gewann derKreismeister der Jahre 2001 und 2002 dasdiesjährige Osterturnier am Grotenbach-Gymnasium.Folgende Spieler gehörten dem erfolgreichenTeam an: Claudius Grizler, Serhat Keles,Marco Kummer, Georgios Xanthoulis,Matthias Schramm, Alexander Ziegler, AngeloLombardo, Roman Kasischke, Saad Mohsen,Markus Hoffmann, Özcan Özmen, MichaelKloska, Tayfun Kayhan, Matthias Hoppe(TW).Krieg ist keine Lösung„Krieg ist keine Lösung, Kriege sind immerfalsch, es ist unglaublich, was ein Krieg anrichtenkann.“ Das sind Aussagen vonSchülerInnen zur Ausstellung „Gesichter desKrieges“ am Berufskolleg Oberberg - KaufmännischeSchulen - in Gummersbach.SchülerInnen der Höheren Handelsschulehaben mit ihrem Politiklehrer Hardy DittbernerFotos aus Kriegen des 19. und 20. Jahrhundertszusammengestellt. Es sind Bilder, diedas Leiden der Soldaten und der Bevölkerungim Krieg auf zum Teil sehrdrastische Weise zeigen.Krieg, das sind die erhängtenKörper an den Straßenlaterneneiner russischen Stadt, das istder kleine jüdische Junge, dieHände angstvoll hebend vor derMaschinenpistole eines SS-Mannes, das sind die Kinder, dienackt mit versengter Haut demnapalmverbrannten Dorf entfliehen.Soll man solche Bilder Ausstellungsbesuchernzumuten? DieSchülerInnnen haben diese Fragemit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet.Einige Jugendliche an unserer Schule miteigenen Kriegserfahrungen (z. B. aus demehemaligen Jugoslawien oder aus Sri Lanka)haben sich bei der Vorbereitung der Ausstellungsehr engagiert eingebracht. AndereSchülerInnnen nahmen die Ausstellung zumAnlass ihre Großeltern zu deren Kriegserlebnissenzu befragen. Das Ziel der Ausstellungsmacher,Betroffenheit zu erzeugenund zur Diskussion anzuregen ist erreicht worden.Davon zeugen auch die schriftlichen Reaktionender Ausstellungsbesucher, die ano-nym in einem Zettelkasten oder offen in einemausgelegten Besucherbuch hinterlassenwurden:„Gut, dass gezeigt wird, dass die Fernsehbilder,die uns klinische Sauberkeit vorgaukeln,offensichtlich nicht die ganze Wahrheit zeigen.“„Die Menschen dürfen nie aufhören, sich derSchrecken und Folgen des Krieges bewusstzu sein.“„Danke dafür, dass uns jemand bewusstmacht, was ein Krieg anrichten kann.“(se)


Neuordnung der Ausbildungzum Industriekaufmann/zurIndustriekauffrauMit Datum vom 01.08.2002 trat eine neueVerordnung für die Berufsausbildung desoben genannten Berufsbildes in Kraft, diesowohl für die betriebliche wie für die berufsschulischeAusbildung einige Änderungen mitsich bringt:1. Gültigkeit:Die Verordnung ist anzuwenden bei Auszubildenden,deren Ausbildungsbeginn nachdem 31.07.2002 datiert.2. Betriebliche Neuerungen:Das Ausbildungsberufsbild wurde modernisiertund damit den tatsächlichen betrieblichenGegebenheiten stärker angepasst. Neuist der Ausbildungsbereich „Fachaufgaben imEinsatzgebiet“ am Ende der Ausbildungszeit.Hier soll dem Auszubildenden in einem betrieblichenSachbereich (z. B. Personalwirtschaft)ein eigenständiges Sachbearbeitungsgebietfür ca. 3 Monate zugewiesenwerden. Über dieses Einsatzgebietfertigt der Auszubildende einen 5-seitigenReport an, der dem IHK-Prüfungsausschusszuzuleiten ist. Das Einsatzgebiet ist damitgleichzeitig Schwerpunkt der praktischen(mündlichen) Prüfung und wird zu Beginn dieserPrüfung in einer Präsentation erläutert.3. IHK-Abschlussprüfung:Die Abschlussprüfung ist zeitlich gedehntworden, so dass zwischen schriftlicher Prüfungund Prüfung im Einsatzgebiet (s. o.) einZeitraum von ca. 3 Monaten liegt, genau dieZeit, die der Auszubildende auch im Einsatzgebietverbringt. Die schriftliche Prüfung erstrecktsich auf die Teilprüfungen „Geschäftsprozesse“(180 Min.), „Steuerung und Kontrolle“(90 Min.) und „Wirtschafts- und Sozialkunde“(60 Min.). Zum Bestehen der Prüfungmüssen folgende Bedingungen erfüllt sein:die Gesamtleistung muss ausreichend sein,in den Teilbereichen Geschäftsprozesse undEinsatzgebiet muss jeweils eine ausreichendeLeistung erreicht werden, in den übrigenbeiden Teilprüfungen darf nur eine mangelhafteLeistung sein.Zur Gesamtleistung tragen die Prüfungsteilewie folgt bei: Geschäftsprozesse 40%, Steuerungund Kontrolle 20%, Wirtschafts- undSozialkunde 10%, Einsatzgebiet 30%.4. Berufsschulische Ausbildung:Mit der Ausbildungsverordnung trat gleichzeitigein neuer Lehrplan für die Berufsschule inKraft, der bundesweit gilt und eng verzahntist mit den Inhalten der betrieblichen Ausbildung.Insbesondere der Gedanke der Anlehnungan betriebliche Prozesse hat dabei Einzugin die Lernfelder gehalten. Das führtedazu, dass die Fächerbezeichnungen desberufsbezogenen Bereichs ebenfalls neubenannt wurden. Die Berufsschüler werdennach neuem Lehrplan nunmehr unterrichtetin „Wirtschafts- und Sozialprozesse“,„Geschäftsprozesse“, „Steuerung und Kontrolle“,„Datenverarbeitung“, „FremdsprachlicheKommunikation“, wobei die beiden Letztgenanntenihre Inhalte aus dem FachGeschäftsprozesse ableiten. Insgesamt kannman dem Fach Geschäftsprozesse im neuenPlan eine gewisse Leitfunktion zumessen,weil hier die Lernfelder zu den betrieblichenKernprozessen verankert sind. Die Zubringerfunktionder übrigen Fächer mag ein Beispielverdeutlichen: Während im Fach Steuerungund Kontrolle die Grundlagen der Finanzbuchführungerarbeitet werden, werdenbetriebswirtschaftlich relevante Buchungen imFach Geschäftsprozesse integrativ zum jeweiligenInhalt vorgenommen; z. B. Personalabrechnungund -buchung erfolgt im Rahmendes Lernfeldes Personalwirtschaftliche Aufgaben,einem Lernfeld des Faches Geschäftsprozesse.Personalstatistiken werdenz. B. mit Excel ebenfalls hier erstellt (dieExcel-Grundlagen wurden im Fach Datenverarbeitungerarbeitet!).Diese prozess- und handlungsorientierte Konzeptiondes Lehrplans soll beim SchülerKompetenzzuwachs und nicht reinenWissenszuwachs fördern. Damit kann manden Lehrplan als eine Reaktion auf die Forderungder Wirtschaft nach kompetenterenMitarbeitern ansehen.Ein Beispiel aus dem Lehrplan (Fachzuordnung:Geschäftsprozesse) verdeutlicht dieAbsichten der Planer:„Lernfeld 5:...{Fachinhalte}...Bei der Umsetzung der verschiedenen Aufgabensetzen sie geeignete informationstechnischeSysteme zur Überwachung undPflege der erforderlichen Daten ein. DieSchülerinnen und Schüler lösen problemorientierteAufgabenstellungen in Teams. Sie dokumentierenund präsentieren ihre Ergebnisse.Sie reflektieren Lernfortschritte und entwickelnLernstrategien.“Diese Konzeption kann nur erfolgreich umgesetztwerden, wenn die Berufsschule folgendeAufgaben bewältigt:Neuer Lehrplan des Faches Sport/ Gesundheitsförderung in dendualen Bildungsgängen derBerufsschuleSeit August 2001 heißtdas Fach Sport nunmehrSport/Gesundheitsförderung.Mitdieser Umbenennungbzw.Begriffserweiterungwerdendie Zieleund AufgabendesFaches fürdie Berufsschuleneu definiert.So weist das FachSport/GesundheitsförderungKompetenzenaus, die zur Entfaltungund Förderung der allgemeinenund beruflichenHandlungskompetenz der SchülerInnen bei-- eine verstärkte Zusammenarbeit zwischenden Fachlehrern,- eine zeitlich und inhaltlich abgestimmteJahresplanung aller Fächer,- Schaffung von komplexen Lernsituationen,- eine stärkere Abkehr vom lehrerzentrierten,vorgebenden Unterricht,- Stärkung der Methodenkompetenz undTeamfähigkeit der Schüler, damit diese eigenständigin Gruppen Lösungen zu Problemenerarbeiten können,- den „Spagat“ zwischen Handlungsorientierungund fachsystematischer Aufbereitungdes Gelernten,- eine Integration von Computer, allgemeinerOffice-Software, ERP-Software (integrierteAuftragsbearbeitung, Produktionsplanungund -steuerung, Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung)und Internet in den Unterricht,- daraus folgend: eine Vernetzung und Neukonzeptionder Klassenräume.Außerdem ist eine Neuanordnung der Blockzeitennotwendig, damit die im Industriebereichhäufig anzutreffenden Schüler mit 21/2-jährigen Ausbildungsverträgen bei frühzeitigerschriftlicher IHK-Prüfung mindestensteilweise in den Genuss des Unterrichts imOberstufenblock kommen.Dies alles umzusetzen ist eine gewaltige Aufgabe.Die Lehrerinnen und Lehrer im FachbereichIndustrie stellen sich dieser Aufgabe.Da die Neuordnung für alle Berufskollegsmit Industriekaufleuten besteht, sind überregionaleArbeitsgruppen gebildet worden, dieGrundsätze zur Umsetzung erarbeiten wollen.Es wäre jedoch Illusion zu glauben, dassalles ohne Reibungsverluste und Anfangsproblemelösbar ist. Deshalb soll an dieserStelle bei allen beteiligten Schülern und Lehrernum Verständnis und ein wenig Geduldgeworben werden. (sd)tragen (vgl. Abbildung). In diesem Kontextleistet das Fach des berufsübergreifendenLernbereichs einen unverzichtbaren und eigenständigenBeitrag. Bewegung,Spiel und Sporteröffnen spezifische Erfahrungenund Lernmöglichkeitenundprofilieren diesenUnterricht auchals Feld desProbehandelnsfürfachliches,sozialesund individuellesHandeln inberuflichenSituationen.Durch die Erweiterungder Fachbezeichnungweistdie APO-BK demFach Sport den besonderenAuftrag zur Gesundheitsförderungzu.Die Lehrenden des Faches Sport/Ge-


sundheitsförderung integrieren infolgedessenauch Inhalte in den Sportunterricht, die z. B.Themen wie Haltungsapparat, Aufbau derWirbelsäule, Bedeutung der Bandscheiben,Heben und Tragen von Lasten, richtiges Sitzen,Herz-Kreislauf-System, funktionelleGymnastik, Wirbelsäulengymnastik und anderesmehr umfassen.Die morgendliche Sportstunde80 Prozent der Bevölkerung leidet unterRückenschmerzen. Am meisten sind dieMenschen davon betroffen, die ihren Arbeitsplatzim Büro haben. Die Ursachen dafür sind¿Cómo viven los jóvenesespañoles?unter anderem falsches Sitzen und mangelndeBewegung. Im Fach Bürowirtschaft lerntenSchülerInnen der KBU (Kaufleute fürBürokommunikation) im Projekt „ArbeitsplatzundRaumgestaltung“ die ergonomischen Anforderungenan einen Büroarbeitsplatz kennen.Herr Simon stellte darüber hinaus Übungenzur Stärkung der Bauch-, Rücken- undBeinmuskulatur vor, die im beruflichen Alltagdas Wohlbefinden steigern und das heißt: dieGesundheit fördern können. Damit wird auchin erheblichem Maße den Erwartungen derAusbildungsbetriebe Rechnung getragen, dieArbeitskraft der Mitarbeiter zu erhalten undzu fördern. (ru/si)„Wie leben die spanischen Jugendlichen?“Diese Frage stellten SchülerInnen der KlasseHHU3 der HöherenHandelsschule jungenLeuten im spanischenl‘Estartit. Die Umfragewar Teil eines Sprachprojektes,welches imRahmen des Spanischunterrichtsvon FrauWolf durchgeführt wurde.SchülerInnen der KlassenHHU 3 und HHU 5verbrachten mit ihrenbetreuendenLehrerInnen Wolf,Dittberner und Stein 10Tage an der CostaBrava. Während dieSpanischklasse eineStadtralley durchführtesowie Interviews vorbereiteteund auswertete,arbeitete Herrn DittbernersKlasse an derErstellung einer Internetseitezur Kultur, Geschichteund Politik Spaniens.Neben intensiven Arbeitsphasen, die bei herrlichemWetter auch einmal am Strand stattfindenkonnten, standen Ausflüge nach Barcelona,Figueras, Cadaqués und in die nähereUmgebung auf dem Programm. Von besonderemInteresse für die Schüler waren dieBauten des Architekten Antoni Gaudí(Sagrada Familia, Parque Güell) sowie dieWerke des MalersSalvador Dalí. DieFußballfans kamenauch auf ihre Kosten.Auf vielfachenWunsch wurde dieBesichtigung des Stadionsdes 1. FC Barcelona„Camp Nou“ indas Programm mitaufgenommen.Die SchülerInnen warenin 4-6 Personen-Appartements untergebracht.Für Verpflegungund Zimmerservicewaren sieselbst verantwortlich.Neben der Kostenersparnishatte diesden positiven Effekt,dass Kreativität undsoziale Kompetenzgefördert wurden.Die durchweg positivenErfahrungen der„Spanienfahrt“ habensich herumgesprochen:Zur Zeit sind drei weitere Klassen aufdem Weg nach Katalonien.¡Buen viaje! (db/se/wo)Grüße aus UsbekistanDrei Wochen war Raissa MichailownaVassytkina zu Gast bei uns in Gummersbach.Als Deutschlehrerin an einer Schule in Usbekistanist sie über den Pädagogischen Austauschdienstzuuns gekommen,um das deutscheSchulsystemkennen zu lernenund um mehrüber die deutscheKultur zuerfahren.Usbekistan gehörtevor seinerUnabhängigkeit1991 zur Sowjetunion.Es liegt inMittelasien undgrenzt u. a. an Kasachstan und Afghanistan.6 Flugstunden trennen die HauptstadtTaschkent von Frankfurt. Raissa Michailownastammt aus Margilan, einer kleineren Stadtim Osten des Landes. Hier unterrichtet sieseit über dreißig Jahren Deutsch an einerDiplomsprachschule. Von ihren Hospitationenerwartete sie Anregungen für neue Unterrichtsmethoden.Sie berichtete über das Schulsystem und überdie Sitten in ihrem Land. Wer weiß schon,dass die Usbeken überwiegend moslemischenGlaubens sind? Dass neben den Russenauch Tartaren und andere Nationalitätenhier leben? Wer weiß, dass die Seidenstraßedurch Usbekistan führt und auch Samarkandhier zu finden ist? Wir erfuhren vielNeues über das ferne Land.Raissa Michailowna besuchte auch dieGrundschulen in Gummersbach und in Bernberg.Sie war überwältigt von der Gastfreundschaftder Kollegen, insbesondere der FamilieDiedrich, die sich in den drei Wochen umden Gast kümmerte. Beeindruckt hat sie vorallem auch das deutsche Theater. Sie sah„Zar und Zimmermann“ in Gummersbach und„Der Freischütz“, eine Schulaufführung derRealschule in Kierspe.Alles in allem war der Besuch eine Bereicherungfür beide Seiten. Die usbekische Schulesoll bald über einen Internetanschluss verfügen.Wir werden in Kontakt bleiben!(do)Kollegiumsgrillfest in WaldbrölWie schafft man es, die geschätzten Kolleginnenund Kollegen auch einmal außerhalbvon Konferenzen in einer ungezwungenenAtmosphäre zu treffen, wenn der gemeinsameLehrerausflug noch so weit weg ist unddas Kollegium über drei Schulstandorte verteiltist?Dieser Frage widmete sich der diesjährigeVergnügungsausschuss und kam zu demErgebnis, dass nur ein Grillfest diesem Missstandabhelfen könne.Man entschied sich für den Freitag, 28. Juniund für Waldbröl als Ausrichtungsort, weil dieWiese hinter dem Gebäude ein ideales Terraindarstellt. Hausmeister Engelbert hatteden Grill bereits am frühen Nachmittag miteinem Pavillonbeschirmt unddrei Klassenräumeim Erdgeschossin gemütlichePartyräumeverwandelt.Während desEssens fandsich die GelegenheitzumGespräch mitehemaligen, zukünftigenundimmer-noch Kollegen und deren Ehepartnern.Die Kölner Lehrerband „Ten beers after“ umChristian Nover, seit letztem Jahr Lehrer anunsererSchule,sorgte in denkommendendrei Stundenmit alten undneuen Rockklassikernfür ausgelasseneStimmungundschwindendeBiervorräte.Gut,dass es inWaldbröl keine Nachbarn gibt und . . . werbraucht schon Sonne für ein rundherum gelungenesGrillfest? (he)


Waldbröl – SwiebodziceIm Rahmen der Schulpartnerschaft kam esim Mai vergangenen Jahres zur erstendeutsch-polnischen Schülerbegegnung.Torsten Joest und Thomas Heußner organisiertenzusammen mit ihren polnischen Kollegeneine Klassenfahrt, die den deutschenSchülern polnische Kultur und Lebensartnahe bringen sollte und den polnischen SchülernGelegenheit bot, ihre Deutschkenntnissezu verbessern.Auf dem Programm standen unter anderemStadterkundungen (Swiebodzice, Breslau),die Besichtigung von Schloss Fürstenstein,ein Ausflug ins Riesengebirge (Schneekoppe),aber auch eine Auseinandersetzungmit den Gräueln der nationalsozialistischenHerrschaft am mahnenden Beispiel des Konzentrationslagers„Groß-Rosen“. Zum Gedankenaustauschüber die erlebten Eindrückekam es in Gesprächen mit polnischen Familienoder auch rund ums abendliche Lager-Kaufmännische Schulen mithoher Wahlbeteiligung bei derJuniorwahl 2002I feuer auf dem Schulgelände. Die Verständigungfunktionierte so reibungslos, dass vieleKontakte geknüpft wurden.Im September kam es dann in Waldbröl zueinem Wiedersehen. Neben einem Grillfest,wo die freundschaftlichen Beziehungen aufgefrischtwurden, erwartete die 20 SchülerInnenin Begleitung dreier Lehrkräfte auchein informatives Kulturprogramm, etwa in Bonn(„Haus derGeschichte“,Universität,Petersberg,Gästehausdes Bundes)oder inKöln (inklusiveobligatorischemDomaufstieg).Stadtführungendurch Gummersbach und Waldbröl gehörtenebenso zum Programm wie ein Besuch imPhantasialand. Darüber hinaus konnten sichunsere polnischen Gäste durch gemeinsameUnterrichtsbesuche (auch bei einem Besuchdes Berufskollegs in Dieringhausen) einenEinblick in das deutsche Schulsystem verschaffen.Am Ende versicherte die Schulleiterin,Frau Witsch, dass die Schulpartnerschaftweiter ausgebaut werde, undnahm dankend die Einladung zu einem baldigenBesuch einer deutschen Lehrerdelegationnach Swiebodzice an.(he)Im vergangenen September nahm als einevon 64 Schulen in Nordrhein-Westfalen auchunser Berufskolleg an der Juniorwahl 2002teil. Von den 472 wahlberechtigten Juniorenhaben 421 ihre Stimmen abgegeben und damiteine Wahlbeteiligungvon89,19 % erzielt – einErgebnis, von demPolitiker träumen.In 21 BerufsschulundVollzeitklassensetzten sich dieSchülerInnen imPolitik-Unterricht mitParteiprogrammenund Kandidaten, mitden Wahlgrundsätzensowie mitdem Wahl- und Auszählungsverfahrenaus-einander, werteten und diskutierten dieZiele der Parteien nach Schwerpunkten unddokumentierten schließlich das Ergebnis ihrerMeinungsbildung mit ihrer Stimmenabgabe.Die erfolgte online, was die Stimmenauszählungstark vereinfachte. Der Einsatzvon Medien wie Computer und Internet bargallerdings auch Fehlerquellen, was für unserenWahlkreis 100 konkret bedeutete, dassneun Stimmen „unter den Tisch“ fielen. DieseProbleme sind zu lösen und sollten nichtzum Anlass genommen werden, den grundsätzlichenErfolg solcher Vorhaben in Zweifelzu ziehen. Vorläuferprojekte haben nämlichschon zu einem deutlichen Anstieg derWahlbeteiligung junger Menschen beigetragen.Insofern hat der Kumulus e. V., der dieJuniorwahlen inZusammenarbeitmit der Bundeszentralefür politischeBildungentwickelt hat,sein Ziel, demdrastischenRückgang derWahlbeteiligungbei Jungwählernin den letzten 10Jahren entgegenzuwirken,erreicht.60000SchülerInnen anbundesweit 250 Schulen sollten im letztenJahr zu demokratischer Verantwortung ermutigtwerden und Diskussionen über politischeThemen in die Familien tragen. Bleibt zu hoffen,dass auch künftige Juniorwahlen jungeMenschen zur Mitbestimmung anspornen.Informationen zu aktuellen Wahlterminen sindunter www.juniorwahl.de abrufbar. (db)Berufskolleg Oberberg bei derRussischolympiade in PaderbornSeit 25 Jahren veranstaltet der RussischlehrerverbandNRW einen Sprachwettbewerbfür SchülerInnen der russischen Sprache.Anfänger wie Muttersprachler werden getestet,die Besten nehmen an der bundesweitenOlympiade teil und können eine Sprachreisenach Moskau gewinnen. Ziel ist es, Interessezu wecken und die Freude am Erlernendieser außergewöhnlichen Fremdsprache zufördern.Katharina Link (HHO3), Kristina Moltschanjuk(HHO4) und Milana Malinouskaya (HHO4)vertraten im vergangenen November unsereSchule in der Kategorie „Muttersprachlerinnen“.In Paderborn, in der großen Paderhalle warenüber 300 Schülerinnen und Schüler mitihren Lehrern versammelt.Für die Tests wurden die Schülerinnen undSchüler unterschiedlichen Leistungsgruppenzugeteilt. Der schriftliche Test dauerte danneine Stunde, die mündliche Prüfung hingegennur 10 Minuten. „Es ging. Eigentlich habeich es mir viel schwieriger vorgestellt,“ soKatharina erleichtert. Neben dem Sprachtestgab es auch einen Kreativwettbewerb, beidem Schülerinnen und Schüler Theaterstücke,Sketche und Lieder auf Russisch aufführten.Die Abschlussveranstaltung fand in der festlichgeschmückten Aula des Pelizaeus-Gymnasiumsstatt. Es wurden die Sieger allerLeistungsgruppen geehrt und viele Preise verliehen.Auch unseren drei Schülerinnen wurdeeine Ehrenurkunde überreicht. „Sie sinddas erste Berufskolleg, das an unserer Olympiadeteilnimmt,“ sagte Herr Dropmann, derVorsitzende des Russischlehrerverbandes,„Es wäre schön, wenn Sie auch nächstes Jahrwieder mitmachen würden.“ (do)Diese Ausgabe entstand mit freundlicherUnterstützung der Richard Stein GmbH & Co.KG(www.steingruppe.de)Redaktion und Layout: Dittberner,Stein (V. i. S. d. P.)Druck: as druck (Wiehl)

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