Nutzung von Patientendaten im Rahmen von AKIM

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Nutzung von Patientendaten im Rahmen von AKIM

Rahmenbedingungen für die Nutzung von Patientendaten im Rahmen der AKIM-Wissenschaftsplattformen Dienstleister, § 4 Z 5Sind natürliche oder juristische Personen, Personengemeinschaften oder Organe einerGebietskörperschaft beziehungsweise die Geschäftsapparate solcher Organe, wenn sie Daten,die ihnen zur Herstellung eines aufgetragenen Werkes überlassen wurden, verwenden. Datei, § 4 Z 6Strukturierte Sammlung von Daten, die nach mindestens einem Suchkriterium zugänglich sind. Verarbeiten von Daten, § 4 Z 9Das Ermitteln, Erfassen, Speichern, Aufbewahren, Ordnen, Vergleichen, Verändern, Verknüpfen,Vervielfältigen, Abfragen, Ausgeben, Benützen, Überlassen, Sperren, Löschen, Vernichten oderjede andere Art der Handhabung von Daten einer Datenanwendung durch den Auftraggeber.Unabhängig von der tatsächlich genutzten Speicherform, werden die in den AKIM-Wissenschaftsplattformengehaltenen Daten sprachlich wie folgt unterschieden:PatientenstammdatenDarunter versteht man jene traditionellen Identifikationen der/des Patientin/Patienten, mithilfederer eine Person üblicherweise eindeutig beschrieben wird. Das sind bei PatientInnen vor allemVornamen, Geburtsdatum, Geschlecht, usw.Die Patientenstammdaten sind für sich allein genommen noch keine „sensiblen Daten“ (Datenüber die religiöse Überzeugung, Gesundheit, Gewerkschaftszugehörigkeit, etc.). Erst gemeinsammit weiteren Administrativdaten oder medizinischen Daten können sie insgesamt „sensibleDaten“ darstellen.Administrative DatenDarunter versteht man jene Daten, die durch administrative Vorgänge entstehen (z.B. Aufnahme,Entlassung) und bereits sensible Daten im Sinne des DSG 2000 enthalten können, wenn sieHinweise auf einen Krankenhausaufenthalt bieten (z.B. Aufnahmezahl, aufnehmende Klinik bzw.Abteilung, Entlassungscode).Medizinische DatenDarunter versteht man jene multimedialen Daten, die im Zuge der Aufnahme, Behandlung oderBetreuung der PatientInnen entstehen. Dabei ist irrelevant, ob die Daten im Zuge einer„Behandlungs-“ oder „Wissenschaftstätigkeit“ erhoben werden. Medizinische Daten sind so abzuspeichern,dass alleine über deren Inhalt kein Patientenbezug hergestellt werden kann.Auch ohne die zugehörigen Stammdaten können medizinische Daten einen direkten Personenbezugaufweisen (z.B. Patientenangaben am Bild, Nennung des Patientennamens im Befundtext).Diesfalls muss die Applikation die/den Benutzer/in, welche zur Datenaufnahme in die Plattformberechtigt ist, in geeigneter Form darauf aufmerksam machen, dass ein derartiger Patientenbezugzu entfernen ist.Voll personenbezogene PatientendatenMedizinische und/oder administrative Daten einer/eines Patientin/Patienten samt seinenStammdaten.Version 1.2 Prinz / Wrba Seite 3 von 7

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