edition a·b·fischer - Angelika Fischer.

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edition a·b·fischer - Angelika Fischer.

edition a·b·fischer

Das Programm 2012

Neuheiten

Menschen und Orte

Wegmarken

Illustrierte Literatur


Neu !

März 2012

Menschen

Anna Seghers

in Adlershof

Menschen und Orte

Ich bin zurückgekommen,

weil ich für die Menschen,

die ich sowohl im Guten als

auch im Schlechten am besten

kenne, das meiste tun kann.

Ich will durch die Bücher,

die hier entstehen werden,

verhindern helfen, daß die

Fehler der Vergangenheit

jemals wiederholt werden.

Interview für den „Sonntag“ 27.4.1947

und Orte

Die bibliophilen Hefte

zu Leben und Lebensorten

bedeutender Menschen

Jährlich erscheinen zwei bis drei Hefte der Reihe

„Menschen und Orte“. Die Hefte haben das Format

13,5 x 21 cm und jeweils 32 Seiten Inhalt mit 42

Abbildungen in anspruchs vollem Duoton-Druck,

einen Umschlag aus farblich wechselndem Edel karton

und ein umgeklebtes Etikett mit Titel und Titelbild.

Anna Seghers in Adlershof

Vierzehn entbehrungsreiche Exiljahre liegen hinter ihr, als

Netty Reiling, genannt Anna Seghers, im Frühjahr 1947

endlich und endgültig in die Stadt zurückkehren konnte,

aus der man sie als kommunistische Schriftstellerin, als

deutsche Jüdin und antifaschistische Widerstandskämpferin

einst vertrieben hatte: Berlin. Hier gilt es für die Rückkehrerin

und Erfolgsautorin des Romans Das siebte Kreuz,

ihre Lebensaufgabe entschlossen fortzuführen: mitzuwirken

am Aufbau einer antifaschistisch-demokratischen

Friedensordnung und ein nationales bedeutendes Werk

zu schaffen. Doch das politische Reizklima im krisen- und

konfliktgetriebenen Nachkriegsberlin erweist sich diesem

Vorhaben gegenüber alles andere als günstig. Umso unentbehrlicher

musste der Weltbürgerin ihr Arbeits- und Lebensdomizil

in Adlershof werden. Der ruhige, im Berliner

Osten gelegene Ortsteil mit seiner beschaulichen Vorstadtatmosphäre

erlaubte ihr nicht nur den erholsamen Abstand

zur öffentlichen Viel-, ja Überbeanspruchung als Mitbegründerin

und Repräsentantin der DDR-Literatur. Mit der

unspektakulären und äußerst bescheiden eingerichteten

Wohnung in der Volkswohlstraße (heute Anna-Seghers-

Straße), die sie 1955 zusammen mit ihrem Mann Rodi

bezog, fand sie zugleich den inneren Anker in stürmisch

bewegter Zeit. Ein Domizil, in dem ihr bis zum Lebensende

die Erzählstoffe zuwuchsen, unabhängig von allen bitteren

Erfahrungen, und das lebenslang ein Bienenstock blieb für

ihre engsten Freunde

Text:

Ernst Stöckmann

Fotografien:

Angelika Fischer

978-3-937434-43-8

g 7.80

Foto: Gerhard Kiesling


Tatsache ist, daß

diese Wohnung von

„wagnerschem“ Luxus ist,

an den man in dieser

guten Stadt Weimar

kaum gewöhnt war.

Franz Liszt, Januar 1869

Franz Liszt in Weimar

Dass Franz Liszt im Jahre 1869 seinen Wohnsitz in Weimar

nahm, war eine kulturhistorische Tat von Großherzog Carl

Alexander von Sachsen-Weimar, der dem in ganz Europa

gefeierten Komponisten das Obergeschoss der Hofgärtnerei

zur kostenfreien Wohnung anbot. Bis in sein Sterbejahr

1886 verbrachte Liszt hier jährlich mehrere Monate seines

„dreigeteilten Lebens“, das sich zwischen Rom, Budapest

und Weimar abspielte. Zwar hatte Liszt nun keine offizielle

Funktion mehr im Weimarer Musikleben wie noch in

den 1850er Jahren, als seine Tätigkeit als Hofkapellmeister

und seine musikpolitischen Aktivitäten die Bevölkerung

gespalten hatten und auch der langjährige Aufenthalt auf

der Weimarer Altenburg im Eklat geendet hatte. Nun, in der

Hofgärtnerei, war der Abbé Liszt aber nicht mehr Stein des

Anstoßes, sondern verkörperte Berühmtheit und Kuriosum

zugleich. In seinen letzten 17 Lebensjahren lebte Liszt in

Weimar als ein Denkmal seiner selbst; seine Anwesenheit

zog Touristenströme aus aller Welt an, und Liszt ließ sich

besichtigen, posierte im schwarzen Habit und – wegen seiner

geschwollenen Beine – in Pantoffeln für seine Besucher.

Der ehemalige Klavierzauberer und Dirigent wirkte nun vor

allem als Lehrer: In der Hofgärtnerei unterrichtete Liszt in

Form einer offenen Meisterklasse zahlreiche Schüler, von

denen einige das Musikleben am Ende des 19. Jahrhunderts

als berühmte Klaviervirtuosen prägen sollten. Nachdem

Liszt 1886 beim Besuch seiner Tochter Cosima Wagner in

Bayreuth gestorben war, verfügte Großherzog Carl Alexander

unverzüglich, seine Wohnung als Museum und Liszt-

Gedenkstätte unverändert zu erhalten. Die Hofgärtnerei ist

damit bis heute das wichtigste Zeugnis von Weimars verklungenen

Silbernen Zeitalter.

Menschen und Orte

Menschen

und Orte

FRANZ LISZT

in Weimar

Text:

Michael Schwalb

Fotografien:

Angelika Fischer

978-3-937434-44-5

g 7.80

Neu !

Juni 2012

Fotos: Klassik Stiftung Weimar


Neu !

August

2012

Foto: Christoph Derschau

Peter Rühmkorf in Altona

In Övelgönne in Hamburg Altona, jenem idyllischen Viertel

am Elbufer, konnte es vorkommen, dass ein schlanker

Mann aus dem Dachgeschoß eines der alten Lotsenhäuser

auf den winzigen Balkon trat und mit dem Fernglas das

Ufer des breiten Stroms absuchte. Seit 1967 wohnte der

Dichter Peter Rühmkorf in Altona. In seiner mit Büchern,

Manuskripten und kuriosen Fundstücken vollgestopften

Dachstube destillierte er aus Zettelkonvoluten seine prägnanten

Verse, in denen er Liebe und Schmerz, die kleinen

Freuden des Alltags, die Widersprüche des Lebens und die

Kämpfe des Individuums zu schillernden Wortkristallen

verdichtete.

Rühmkorf, ein legitimer Nachfahre Klopstocks und Heines,

sah sich gern als Patenonkel der 68er Revolte und der Außerparlamentarischen

Opposition und blieb doch schmerzlich

enttäuscht, als diese Bewegung gegen den Muff der Adenauerjahre

auseinanderbrach. Sei erschütterbar und widersteh

! hatte er damals gefordert. Gemeinsam mit den Jazzmusikern

Michael Naura und Wolfgang Schlüter tourte er

lange durch Deutschland, um mit seiner faszinierenden

Vortragskunst die alte Frage nach dem Menschen, dem

Allgemein-Menschlichen zu stellen. Das Zusammenspiel

mit Nauras Klavier und Schlüters Vibraphon verlieh diesen

Jazz + Lyrik-Sessions ein unvergessliches Gepräge. Neben

seiner Lyrik schrieb er unzählige Essays zu literarischen

Themen, drei Theaterstücke, einen großen Lebensbericht

und Tagebücher. Auch führte er mit seinen Freunden Günter

Grass und Hans Magnus Enzensberger Lesungen durch.

Peter Rühmkorf starb im Mai 2008 in seinem Bauernhaus

in Roseburg. Seine Dachstube in Övelgönne ist nun verwaist;

doch nicht nur in Altona bleibt die Erinnerung an

den großen Poeten.

Wir turnen in höchsten Höhen herum,

selbstredend und selbstreimend,

von einem Individuum

aus nichts als Worten träumend.

Aus: Hochseil

Peter Rühmkorf

in Altona

Menschen und Orte

Text:

Bernd Erhard Fischer

Fotografien:

Angelika Fischer

978-3-937434-46-9

g 7.80

Ich liebe Dich, Liebe, ich liebe,

und stündest Du jetzt in der Tür,

ich schwöre Dir, ich verschriebe

dem Satan die Seele dafür.

Aus: Liebe Dich, Liebe

Menschen

und Orte

© Arno Schmidt Stiftung


Otto Dix

in Hemmenhofen

Menschen und Orte

Menschen und Orte

Ernst Barlach in Güstrow

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-03-2 // g 7.80

Menschen und Orte

Brecht & Weigel in Buckow

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-06-3 // g 7.80

Wilhelm Busch

in Wiedensahl

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-09-4 // g 6.–

Otto Dix in Hemmenhofen

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-32-2 // g 7.80

Annette von Droste-Hülshoff

im Rüschhaus

Text: Bodo Plachta

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-26-1 // g 7.80

Hans Fallada in Carwitz

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-36-0 // g 7.80

Hans Fallada

in Carwitz

Goethe

bei Frau von Stein

in Grosskochberg

Gerhart Hauptmann

auf Hiddensee

Menschen und Orte

Goethe bei Frau von Stein

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-33-9 // g 7.80

Göschen & Seume

in Grimma

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-37-7 // g 7.80

Karl Hagemeister

von Werder bis Lohme

Text: Anja Möller

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-13-1 // g 7.80

Gerhart Hauptmann

auf Hiddensee

Text: Bernd E. Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-39-1 // g 7.80

Hermann Hesse

in Montagnola

Text: Mathias Iven

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-16-2 // g 7.80

Ernst Jünger in Wilflingen

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-14-8 // g 7.80

Walter Kempowski

in Nartum

Menschen und Orte

Walter Kempowski

in Nartum

Text: Oliver Matuschek

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-31-5 // g 7.80

Wolfgang Koeppen

in Greifswald

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-05-6 // g 6.–

Georg Kolbe in Westend

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-00-1 // g 7.80

Alfred Kubin

in Zwickledt

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-24-7 // g 7.80

Thomas Mann

in Nidden

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-17-9 // g 7.80

Karl May in Radebeul

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-01-8 // g 7.80

Edvard Munch in Warnemünde

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-42-1 // g 7.80

Ein Verkaufsdisplay ist auf Wunsch

kostenfrei erhältlich.

(nur für Buchhändler !)

EDVARD MUNCH

in Warnemünde

Menschen und Orte

Arno Schmidt in Bargfeld

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-12-4 // g 7.80

Hermann Sudermann

in Blankensee

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-00-010432-9 // g 6.–

Voltaire in Sanssouci

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-02-5 // g 6.–

Carl Zuckmayer

in Henndorf

Menschen und Orte

Christoph Martin Wieland

in Oßmannstedt

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-23-0 // g 7.80

Carl Zuckmayer

in Henndorf

Text: Bernd E.Fischer

Fotos: Angelika Fischer

978-3-937434-29-2 // g 7.80

Bisher

erschienen


Neu !

März

2012

gerhart hauptmann

zum 150. geburtstag

neue reihe ! fÜr liebhaber des illustrierten buches !

das meerwunder

eine unwahrscheinliche geschichte

mit 20 illustrationen

von jÜrgen k. hultenreich

und einem nachwort

von franziska ploetz

Gerhart Hauptmann

Jürgen K. Hultenreich

Das Meerwunder

Eine unwahrscheinliche Geschichte

Nachwort: Franziska Ploetz

15 x 23,5 cm, 112 Seiten

mit 20 zweifarbigen Tuschezeichnungen

auf edlem Werkdruckpapier,

Fadenheftung mit Schutzumschlag

als „Englische Broschur“

978-3-937434-45-2

g 19.80

Gerhart Hauptmann, der Literaturnobelpreisträger des

Jahres 1912, überschritt in seinem Spätwerk immer entschiedener

die Grenzen des Naturalismus und wandte

sich zunehmend phantastischen Erzählformen zu.

Das Meerwunder entstand 1939 und erschien 1953 zum

ersten Mal in Buchform.

In der illustren Loge der Lichtstümpfe erzählt der Seemann

Cardenio vom tragischen Verlust seiner geliebten

Ehefrau und ihrem spukhaften Wiederauftauchen,

von der obsessiven Liebe zu einer Meerjungfrau, deren

Menschwerdung ihren Tod bedeutet und vom Leben am

Rande des Wahnsinns auf einer einsamen Insel.

„Ich will kein Mensch sein!“ ruft der Verzweifelte aus, bevor

seine Erzählung ein dramatisches Ende nimmt.

Jürgen K. Hultenreich, geboren 1948 in Erfurt, trat

zunächst als Schriftsteller an die Öffentlichkeit. Neben

Erzählungen und Aphorismen veröffentlichte er den

Roman Die Schillergruft, in dem er seine Zeit als Häftling

in DDR-Gefängnissen und psychiatrischen Anstalten

schildert. Erst vor wenigen Jahren entdeckte er seine alte

Neigung zum Zeichnen und Malen wieder und arbeitet

seitdem mit beeindruckender Produktivität als Tuschör,

der mit seinen charakteristischen, mehrfarbigen Tuschezeichnungen

auf literarische Werke reagiert. Seine fiebrigen,

blau-schwarzen Bildtafeln und Vignetten begegnen

in diesem Band Hauptmanns ausufernder Erzählkunst

und stellen ihr eine starke Bildsprache zur Seite.


kÜnstler illustrieren erzÄhlende texte

Bernd Erhard Fischer, geboren 1948 in Berlin, zog es

Jahre lang immer wieder an die wilden Küsten Schottlands

und Norwegens. Gemeinsam mit seiner Frau,

der Photographin Angelika Fischer, veröffentlichte

er 1997 den preisgekrönten Bild-Textband Bastionen

des Lichts, der von den historischen Leuchttürmen an

der schottischen Küste erzählt. Die vielen Anekdoten

und Geschichten, die ihm Leuchtturmwärter und Fischer

erzählten, inspirierten ihn zu abenteuerlichen

Novellen, von denen hier erstmalig fünf der schönsten in

einem Band versammelt sind: Vom Drama zweier verfeindeter

Leuchtturmwärter in Die hölzerne Spinne, von der

Selbstisolation eines kauzigen Schriftstellers in Comptons

Vögel, von einer schaurigen Heimsuchung in Die Rückkehr,

vom selbstverschuldeten Untergang der Schieferinsel

und von einem seltsamen Seeungeheur in Das Tier.

Ullrich Wannhoff, geboren 1952 im Erzgebirge, Maler

und Grafiker, unternimmt seit zwanzig Jahren Langzeitreisen

in die arktischen Regionen Russlands und Amerikas.

Die Steilküsten, die Vogelfelsen und Robbeninseln

haben es ihm angetan. In zahlreichen Gemälden, Zeichnungen

und Collagen fand die rauhe Welt des Nordatlantik

ihren Niederschlag. Darüberhinaus illustrierte er

literarische Werke wie Adelbert von Chamissos Peter

Schlemihls wundersame Geschichte und veröffentlichte

mehrere Reisebücher. Seine sensiblen Rötelzeichnungen

geben diesem Band eine weltentrückte Atmosphäre.

bernd erhard fischer

comptons vÖgel

atlantische geschichten

mit 30 illustrationen

von ullrich wannhoff

Bernd Erhard Fischer

Ullrich Wannhoff

Comptons Vögel

Atlantische Geschichten

15 x 23,5 cm, 112 Seiten

mit 30 Rötelzeichnungen

auf edlem Werkdruckpapier,

Fadenheftung mit Schutzumschlag

als „Englische Broschur“

978-3-937434-47-6

g 19.80

Neu !

August

2012


Menschen

wegmarken

und Orte

Viele bedeutende Schriftsteller und Künstler

hinterließen kein Haus, keinen besuchbaren

Lebensort. Obgleich immer präsent in ihren

Werken, fällt es schwer, ihre Lebensorte aufzufinden.

Die Originalschauplätze existieren

nicht mehr, sind nicht besuchbar, oder haben

nie existiert, weil der Künstler meist aus dem

Koffer lebte. Wer sich auf den Spuren dieser

Menschen bewegt, wird allenfalls eine Stadt,

eine Landschaft oder ein geistiges Umfeld ausmachen

können.

Unsere Reihe wegmarken weist schon im

Titel auf diesen Sachverhalt hin. Die Autoren

bereisen Das Mecklenburg des Uwe Johnson, Das

Amsterdam des Klaus Mann, Das Irland des Heinrich

Böll und folgen den Lebenswegen des Friedrich

Nietzsche, um in sensiblen Recherchen geistige

Landschaften zu erschließen, die zur Inspirationsquelle

großer Literatur und Kunst wurden.

Neben aktuellen Photographien stehen viele

zum Teil unveröffentlichte historische Bildmaterialien

und zahlreiche Originalzitate.

So entsteht ein kleiner, aber abgerundeter Einblick

in die Lebenswelt von Menschen, die zu

den Ruhelosen und Unbehausten zählten.

Die Bücher sind auf edlem Werkdruckpapier in

verschieden farbig getöntem Duplex gedruckt

und als „Englische Broschur“, in Fadenheftung

mit Schutzumschlag verarbeitet.

Die Reihe wird ständig fortgesetzt

wegmarken

Lebenswege des

Friedrich Nietzsche

Text: Mathias Iven, Photographien: Angelika Fischer

edition a · b · fischer

Lebenswege

des Friedrich Nietzsche

Text: Mathias Iven

Fotos: Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 56 Seiten

978-3-937434-34-6

g 12.00

wegmarken

Das Amsterdam

des Klaus Mann

Text: Bodo Plachta, Photographien: Angelika Fischer

edition a · b · fischer

Das Amsterdam

des Klaus Mann

Text: Bodo Plachta

Fotos: Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

978-3-937434-38-4

g 12.00

Das Irland

des Heinrich Böll

Text: Bernd Erhard Fischer, Photographien: Angelika Fischer

EDITION A·B·FISCHER

Das Irland

des Heinrich Böll

Text: Bernd Erhard Fischer

Fotos: Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

978-3-937434-28-5

g 10.00

wegmarken

Das Berlin

des Robert Walser

Text: Gudrun Ortmanns,

mit historischen Photographien

und aktuellen Aufnahmen

von Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

978-3-937434-30-8

g 10.00

wegmarken

Das Berlin des

Robert Walser

Text: Gudrun Ortmanns, mit Photographien von Angelika Fischer

edition a · b · fischer

Das Mecklenburg

des Uwe Johnson

Text Anja-Franziska Scharsich | Photographien Angelika Fischer

Das Mecklenburg

des Uwe Johnson

Text: Anja-Franziska

Scharsich

Fotos: Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

978-3-937434-19-3

g 10.00

Bisher

erschienen

ISBN: ISBN: 978-3-937434-25-4

wegmarken

wegmarken

Lebenswege des

Hans Purrmann

Text: Eva Zimmermann Photographien: Angelika Fischer

edition a · b · fischer

Lebenswege

des Hans Purrmann

Text: Eva Zimmermann,

mit historischen Photographien

und aktuellen Aufnahmen

von Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 56 Seiten

978-3-937434-35-3

g 12.00

Das Salzburg

des Stefan Stefan Zweig

Text: Oliver Matuschek, Photographien: Angelika Fischer

edition a · b · fischer

Das Salzburg

des Stefan Zweig

Text: Oliver Matuschek

Fotos: Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

978-3-937434-25-4

g 10.00


wegmarken

„Wenn Ihnen wieder die Decke auf den

Kopf fällt, kommen Sie mich besuchen.

Bloß reden Sie keinen verdammten

Quatsch von Sterben ... Sind Sie denn

gar nicht neugierig? Auf das Wetter von

morgen, auf die Post im Briefkasten – ein

Brief, der alles verändert –, auf das, was

hinter der nächsten Straßenecke ist, ein

Mensch, ein Wunder ...“

Aus: Brigitte Reimann, Franziska Linkerhand

Foto: Brigitte Reimann-Begegnungsstätte Hoyerswerda

Foto: Brigitte Reimann-Begegnungsstätte Hoyerswerda

Lebenswege

der Brigitte Reimann

Brigitte Reimann war nach ihrem Tod lange Zeit

eine Randgestalt der DDR-Literatur, bis nach

1989 ihre Tagebücher und Korrespondenzen –

wie etwa die mit Christa Wolf – erschienen.

1933 in die sachsen-anhaltische Kleinstadt

Burg hineingeboren, ging sie von dort

weg, um eine Zeitlang als Junglehrerin zu

arbeiten. Danach wusste sie, dass sie lieber

Schriftstellerin werden wollte. Schnell hatte

Brigitte Reimann Erfolg mit ihren ersten

Erzählungen Der Tod der schönen Helena und

Die Frau am Pranger. Sie war jung und schön,

lebenshungrig und eigenwillig – das wussten

auch die Männer. Und Brigitte Reimann

glaubte an den Sozialismus. So ging sie 1960

mit ihrem zweiten Mann, dem Schriftsteller

Siegfried Pitschmann, nach Hoyerswerda, wo

sie den Aufbau der neuen Stadt – dort wo kurz

zuvor noch eine Heidelandschaft gewesen

war – enthusiastisch begleitete (und erlitt).

Als Brigitte Reimann sich im Herbst 1968

Neubrandenburg zur Heimat erkor, war sie

bereits krank, ihre Illusionen empfand sie als

zerschellt, ihr Frühwerk mochte sie nicht mehr

gelten lassen. Aber ihren ersten Roman wollte

die Schriftstellerin vollenden. Sie betitelte

ihn nach der Heldin Franziska Linkerhand: Eine

junge Architektin, die in die Provinz geht, wo

eine Stadt aus Fertigbauteilen errichtet wird.

Das Werk blieb Fragment. Wenige Monate vor

ihrem 40. Geburtstag starb Brigitte Reimann

im Februar 1973 an Krebs.

Foto: Literaturzentrum Neubrandenburg

Text: Christina Onnasch

Photographien: Angelika Fischer

wegmarken

Lebenswege der

Brigitte Reimann

Text: Christina Onnasch | Photographien: Angelika Fischer

edition a · b · fischer

Lebenswege der

Brigitte Reimann

Text: Christina Onnasch

Photographien:

Angelika Fischer

13,5 x 21 cm, 48 Seiten

Fadenheftung,

„Englische Broschur“

mit Schutzumschlag,

zahlreiche Abbildungen

in getöntem Duoton

978-3-937434-48-3

g 12.00

Foto: Literaturzentrum Neubrandenburg

Neu !!

Herbst

2012


Neu!

Juni 2012

Motive:

Menschen

und Orte

Kalender

Hans Falladas Schreibmaschine in Carwitz

Menschen

und Orte 2013

PHOTOGRAPHIEN VON ANGELIKA FISCHER

Erstmalig erscheint in diesem Jahr

der Kalender für die Freunde

unserer Reihe Menschen und Orte !

13 schöne Blätter mit Photographien

von Angelika Fischer:

12 Monatsblätter, 1 Titelblatt

und ein Schlussblatt mit einer

Motivübersicht und Erklärungen.

Format 29,5 x 40 cm, mit weißer

Spiralbindung und Aufhänger

und einer stabilen Rückenpappe.

Eingeschweißt.

978-3-937434-49-0 g 19.80

APRIL

Karl May in Radebeul

SEPTEMBER

Brecht & Weigel in Bukow

MAI

Alfred Kubin in Zwickledt

OKTOBER

Arno Schmidt in Bargfeld

Alfred Kubins Weinkeller in Zwickledt

JANUAR

Wilhelm Busch in Wiedensahl

JUNI

Goethe in Großkochberg

NOVEMBER

Alfred Kubin in Zwickledt

Arno Schmidts grüne Lederjacke in Bargfeld

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17

18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Erinnerungen an Wilhelm Busch in Wiedensahl

11

NOVEMBER

Menschen

und Orte

Menschen

und Orte

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

FEBRUAR

Ernst Barlach in Güstrow

JULI

Otto Dix in Hemmenhofen

DEZEMBER

H. Sudermann in Blankensee

MÄRZ

1

JANUAR

Menschen

und Orte

3

MÄRZ

Arno Schmidt in Bargfeld

AUGUST

Ernst Jünger in Wilflingen

TITEL

Hans Fallada in Carwitz


Expl.

Buchhandlung Datum: Zeichen:

Bestellung

Novitäten !

Anna Seghers in Adlershof

978-3-937434-43-8 | € 7.80

Franz Liszt in Weimar

978-3-937434-44-5 | € 7.80

Peter Rühmkorf in Altona

978-3-937434-46-9 | € 7.80

Lebenswege der Brigitte Reimann

978-3-937434-48-3 | € 12.80

Hauptmann / Hultenreich,

Das Meerwunder

978-3-937434-45-2 | € 19.80

Fischer / Wannhoff, Comptons Vögel

978-3-937434-47-6 | € 19.80

Menschen und Orte Kalender 2013

978-3-937434-49-0 | € 19.80

Menschen und Orte

Ernst Barlach in Güstrow

978-3-937434-03-2 | € 7.80

Brecht & Weigel in Buckow

978-3-937434-06-3 | € 7.80

Wilhelm Busch in Wiedensahl

978-3-937434-09-4 | € 6.–

Otto Dix in Hemmenhofen

978-3-937434-32-2 | € 7.80

Droste-Hülshoff im Rüschhaus

978-3-937434-26-1 | € 7.80

Hans Fallada in Carwitz

978-3-937434-36-0 | € 7.80

Goethe bei Frau von Stein

978-3-937434-33-9 | € 7.80

Göschen & Seume in Grimma

978-3-937434-37-7 | € 7.80

Karl Hagemeister – Werder bis Lohme

978-3-937434-13-1 | € 7.80

Gerhart Hauptmann auf Hiddensee

978-3-937434-39-1 | € 7.80

Hermann Hesse in Montagnola

978-3-937434-16-2 | € 7.80

Ernst Jünger in Wilflingen

978-3-937434-14-8 | € 7.80

Walter Kempowski in Nartum

978-3-937434-31-5 | € 7.80

Wolfgang Koeppen in Greifswald

978-3-937434-05-6 | 6.–

Alfred Kubin in Zwickledt

978-3-937434-24-7 | € 7.80

Georg Kolbe in Westend

978-3-937434-00-1 | € 7.80

Expl.

Thomas Mann in Nidden

978-3-937434-17-9 | € 7.80

Karl May in Radebeul

978-3-937434-01-8 | € 7.80

Edvard Munch in Warnemünde

978-3-937434-42-1 | € 7.80

Arno Schmidt in Bargfeld

978-3-937434-12-4 | € 7.80

Hermann Sudermann in Blankensee

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Voltaire in Sanssouci

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Wieland in Oßmannstedt

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Carl Zuckmayer in Henndorf

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Das Irland des Heinrich Böll

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Das Mecklenburg des Uwe Johnson

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Lebenswege des Friedrich Nietzsche

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Photoessenz

Yva – Modephotographie der

Dreißiger Jahre

978-3-937434-27-8 | € 12.80

Horst W. Mende WESTZEIT

978-3-937434-15-5 | € 12.80

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Hermann Hesse -Hans Purrmann Briefe

978-3-937434-40-7 | € 19.80

Fischer / Fleischer-Dogley, Coco de Mer

dt. Ausgabe 978-3-937434-21-6 | € 24.–

engl. Ausgabe 978-3-937434-22-3 | € 24.–

Raum für die Kunst –

Künstlerateliers in Charlottenburg

978-3-937434-11-7 | € 10.–

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Weitere verfügbare Titel:

Hermann Hesse

Hans Purrmann

Briefe 1945 – 1965

Herausgegeben von

Eva Zimmermann und

Felix Billeter.

Mit zahlreichen Bilddokumenten

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Hardcover mit Schutzumschlag

und Leseband

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Else Neulaender –

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Modephotographie der Dreißiger Jahre

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der Dreißiger Jahre.

Text: Elisabeth Moortgat und

Marion Beckers.

Mit 39 Abbildungen

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14,8 x 19,6 cm, 48 Seiten

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Hans W. Mende

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Photographien.

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Es tritt eine Art von Starrsucht ein mit den Jahren, und eine sonderbare

Ruhe über die ich nicht gerade unzufrieden bin - Ich habe mir

Einbildungskraft und Gefühl gerade genug noch bewahrt um

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Unser Dasein besteht aus Wollen. Wollen ist Wünschen. Wünschen setzt

Mangel voraus. Mangel ist Schmerz. Wir leiden Schmerzen, weil wir so sind.

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Prinzipien erhalten sich am Leben durch ihre Verletzung.

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