Nachhaltigkeit braucht eine bestimmte Qualität der Arbeit

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Nachhaltigkeit braucht eine bestimmte Qualität der Arbeit

NachhaltigSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau▪Umwelt- und tierschutzgerechtArbeitskräfte müssen in der Landwirtschaft eine Zukunftsehen. Gesunderhaltung ist ein Aspekt bei derBewertung der Attraktivität.Tiergerecht = dem Mensch gerecht ?Arbeitsbereich G&Q - PräventionSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauArbeitsbereich G&Q - Prävention


VerletzteSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauAnzahl Unfälle25.00020.00015.00010.0005.00021.25120.58319.805 19.64018.38417.84616.65615.754Entwicklung der Rindviehunfällein der landw.Sozialversicherung- Verletzte -15.15214.55513.67112.619 12.583 12.584 12.460 12.4470Jahr1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009Quelle:SpV-LSV-StatistikRindvieh,Entw.94-09,Diagr.1Arbeitsbereich G&Q - PräventionToteSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauAnzahl Unfälle302520151059198Entwicklung der Rindviehunfällein der landw.Sozialversicherung- Tote -21151771210152410 10 108120Jahr 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009Quelle:SpV-LSV-StatistikRindvieh,Entw.94-09,Diagr.3Arbeitsbereich G&Q - Prävention


Tote nach TiergruppenSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauAnzahl tödlicher Unfälle16141210864153Entwicklund der Rindviehunfällein der landw. Sozialversicherung13nach Tiergruppen- Tote -698749388 871488BullenKüheKälber6544692112122211200 0 0 0 0 0 0 0 00 001995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009JahrQuelle:SpV-LSV-StatistikRindvieh,Entw.Tiergr. 95-09 ToteArbeitsbereich G&Q - PräventionVerteilung auf die Verletzung verursachendenTierkörperteileSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauProzent50,0%45,0%40,0%35,0%30,0%25,0%20,0%15,0%10,0%5,0%49,7%7,9%Verteilung der"Kuhunfälle"in der landw. Sozialversicherungauf die dieVerletzungverursachendenTierkörperteile5,6%3,4%0,1%33,3%0,0%Erg.z.UnfallgegenstandFuß Kopf Schwanz Horn Zähne keine Ang.Quelle:SpV-LSV-StatistikKühe,Vert.ERGArbeitsbereich G&Q - Prävention


Verteilung auf die häufigsten TierbewegungenSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau50,0%45,0%40,0%35,0%30,0%25,0%Prozent20,0%15,0%10,0%5,0%0,0%Bewegung43,5%14,3% 14,0% 13,3%Verteilung der"Kuhunfälle"in der landw.Sozialversicherungauf die häufigstenTierbewegungen6,5%2,7%1,0%ausschlagen stoßen drücken hinauftreten umrennen umreißen umfallenQuelle:SpV-LSV-StatistikKühe,Vert.BWGArbeitsbereich G&Q - PräventionVerteilung auf die häufigsten ArbeitsgebieteSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauProzent45,0%40,0%35,0%30,0%25,0%20,0%15,0%10,0%5,0%0,0%Arbeitsgebiet39,0%Melken14,0%Tierpflege u. gesundh.BetreuungWeide-auf/abtrieb einschl..KontrolleVerteilung der"Kuhunfälle"in der landw. Sozialversicherungauf die häufigstenArbeitsgebiete4,1% 3,6%FütterungTiertransport einschl. auf/abladen2,3% 2,1% 2,0%StallreinigungBedeckung/ BesamungQuelle:SpV-LSV-StatistikKühe,Vert.ARGArbeitsbereich G&Q - Prävention


Verteilung auf die häufigsten Tätigkeiten derVerunfalltenSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauProzent40,0%35,0%30,0%25,0%20,0%15,0%10,0%5,0%34,7%10,3%9,1%7,7%Verteilung der"Kuhunfälle"in der landw. Sozialversicherungauf die häufigsten Tätigkeiten derVerunfallten5,4%4,1%3,2%2,3%1,8% 1,5%0,0%TätigkeitMelken Treiben Behandeln Betreuen An/Abbinden Führen Füttern Gehen Ausschneiden EinfangenKühe,Vert.TVQuelle:SpV-LSV-StatistikArbeitsbereich G&Q - PräventionVerteilung auf die häufigsten die Verletzungverursachenden Vorgänge im StallSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauProzent45,0%40,0%35,0%30,0%25,0%20,0%15,0%10,0%5,0%0,0%38,9%16,5%Verteilung der "Kuhunfälle im Stall"in der landw. Sozialversicherung aufdie häufigsten die Verletzung verursachenden Vorgänge12,7%10,5%6,3%5,2% 4,9%1,6%0,7%VorgängGetreten werdenGestoßen werdenGeschlagen werdenGedrückt werdenUmgerannt werdenEingequetscht werdenGetroffen werdenSich verrenkenHinfallenQuelle:SpV-LSV-StatistkKühe,Vert.UB-VV2Arbeitsbereich G&Q - Prävention


Tiergerecht = dem Mensch gerechtSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau▪Verhaltensmerkmale von Stress:‣ erhobener Kopf, Hals und Schweif,‣ große vortretende Augen,‣ durchgedrückter Rücken (Angriff),‣ schnelle Atmung & Schwitzen,‣ Lautäußerungen,‣ Gegenseitiges Anrempeln, ineinander drängen und verstecken.Arbeitsbereich G&Q - PräventionSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauVermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Grundregeln Low-Stress-Stockmanship1. Rinder wollen sehen, wer sie treibt2. Rinder wollen dahin gehen, wohin sie schauen3. Bewegung erzeugt Bewegung4. Rinder haben nur eins im Sinn5. Tiere haben wenig GeduldArbeitsbereich G&Q - Prävention


Vermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau▪3 Zonen –Konzept:AngriffzoneBeobachtungszoneFluchtzone oder BewegungszoneArbeitsbereich G&Q - PräventionVermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauHäufiger, positiver Kontakt mit dem Tier lässt die Fluchtdistanz sinken!Bei Überschreitung derFluchtzone reagieren Tiere mitFlucht oder Angriff !Rinder mit wenig Kontakt zumMenschen haben eine großeFluchtdistanz!„Die Ermittlung der Fluchtdistanz bei frontalerAnnäherung bildet das Maß für dieVertrautheit des Tieres mit dem Menschen“(Seabrook, 1984)Arbeitsbereich G&Q - Prävention


Vermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau▪Tiere effektiv TreibenB = Position, um das Tier vorwärts zu treibenA = soll das Tier anhalten, muss sich derTierbetreuer auf Position A zurückziehen(Seabrook, 1984)Arbeitsbereich G&Q - PräventionVermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauSchulterlinieArbeitsbereich G&Q - Prävention


Vermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauSchulterlinie und BewegungszoneArbeitsbereich G&Q - PräventionVermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauKuh oder Herde anhaltenArbeitsbereich G&Q - Prävention


Vermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauKuh oder Herde beschleunigenArbeitsbereich G&Q - PräventionVermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauStartentoter WinkelArbeitsbereich G&Q - Prävention


Vermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauLinksdrehungtoter WinkelArbeitsbereich G&Q - PräventionVermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauLinksdrehungArbeitsbereich G&Q - Prävention


Vermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauRechtsdrehungtoter WinkelArbeitsbereich G&Q - PräventionVermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauRechtsdrehungArbeitsbereich G&Q - Prävention


Vermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau▪Beispiel: Rinder im Behandlungsgang vorantreibenBehandlungsstandArbeitsbereich G&Q - PräventionVermeidung von Stress„Low-Stress-Stockmanship“ (LSS)Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau▪Beispiel: Rinder zu einem Tor treibenTorTreiberBewegungs-richtungArbeitsbereich G&Q - Prävention◄ Zurück zur Inhaltsübersicht


Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauAspekte der Mensch-Tier-Beziehung▪Verhalten und Eignung des Menschen.... sind ausschlaggebend für die Qualität der Beziehung zumTier.Die Eignung eines Menschen zum Tierhalter wird unteranderem wesentlich beeinflusst durch‣ sein Wissen um das Tier und seine berufliche Erfahrung,‣ seine Einstellung zum Beruf,‣ seiner Motivation zu freiwilligen Fortbildungen.Arbeitsbereich G&Q - PräventionAspekte der Mensch-Tier-BeziehungSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau▪Einfluss des Menschen auf das Verhalten des Tieresa) Direktüber täglichen Kontakt:‣ melken‣ ausmisten‣ füttern usw.b) Indirektüber den Eingriff in die Tierbereiche:‣ Schaffung der Umwelt (Haltungsart,Aufstallung soziale Kontaktmöglichkeit )‣ Beschaffenheit der baulichen undtechnischen Einrichtungen (Platzangebot,Beleuchtung, etc....)‣ Verfügbarkeit von Wasser undFutter (Qualität, Menge, Ration, etc...)Diese Faktoren führen dazu, dass die Tiere den Menschen entweder alsHerdenmitglied und „Freund“ akzeptieren oder ihn als Bedrohung ansehen.Arbeitsbereich G&Q - Prävention


Aspekte der Mensch-Tier-BeziehungSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau▪Zusammenhang zwischen der Mensch–Tier–Beziehungund dem UnfallrisikoArbeitsbereich G&Q - PräventionSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau▪Aspekte der Mensch-Tier-BeziehungZusammenhang zwischen der Mensch-Tier-Beziehungund der Arbeitsorganisation IDas Auftreten von Gefahrensituationen kann reduziert werden durch‣ Kenntnisse über das arteigene Verhalten von Rindern,‣ gute Mensch-Tier-Beziehung,‣ „Verwendung“ tier- und artgerechte Haltungssysteme als Basis,‣ Einsatz von Hilfsmitteln (Treib- oder Fangeinrichtungen, Behandlungsstände etc.),‣ entsprechend bauliche Gestaltung (z.B. Verladeeinrichtung, Rampen, etc.).Arbeitsbereich G&Q - Prävention◄ Zurück zur Inhaltsübersicht


Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau▪▪▪▪Stressarmes Arbeiten setzt auch guteArbeitsverhältnisse voraus:MelkenBehandelnBullenhaltungArbeitsbereich G&Q - PräventionVerhalten ?Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauArbeitsbereich G&Q - Prävention


Bauliche AnlageSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauArbeitsbereich G&Q - PräventionErgonomieSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauArbeitsbereich G&Q - Prävention


Halsfangrahmen mit SchwenkgatterSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauJens Kramer | Bereich PräventionDie Kuh wird zum Fangrahmen getriebenSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauJens Kramer | Bereich Prävention


Schwenkgatter beiziehenSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauJens Kramer | Bereich PräventionFangbügel verriegelnSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauJens Kramer | Bereich Prävention


Fangbügel verriegelnSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauJens Kramer | Bereich PräventionFangbügel verriegelnSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauJens Kramer | Bereich Prävention


HalsfangrahmenSozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauJens Kramer | Bereich PräventionSchwenkgatter im Falle einer Labmagen OP fixieren.Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und GartenbauJens Kramer | Bereich Prävention

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