Programm BLAUER SONNTAG 2013 zum Download

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Programm BLAUER SONNTAG 2013 zum Download

Andreas Beresch, SchweißerSTAHLBAU LAMPARTER, Kaufungen, 2004


Dorfes auf dem Weg nach Hause blickten in seine Kamera, standen unprätentiösund auf eindringliche Art dem Betrachter gegenüber.Als Pendant zu diesen Portraits aus dem fernen Thailand entstanden die2004 unter dem Titel „Bei der Arbeit“ in der Orangerie präsentierten Bildervon Industriearbeitern aus Nordhessen. Dieses vom Verband der MetallundElektro-Unternehmen Nordhessen geförderte Projekt bildete seinerzeitgewissermaßen einen Kontrapunkt zu den gängigen Formeln desZeitgeistes. Klassische Industriearbeit schien nicht mehr aktuell, das Themaaus der Mode. Insgesamt waren 170 Aufnahmen in unterschiedlichenBetrieben der nordhessischen Metallbranche entstanden. Wie bei den Bildernaus Thailand ließ der Fotograf die vor hellem Hintergrund stehendenMenschen in die Kamera blicken. Selbstbewusst zeigen sie sich in ihrerArbeitskleidung, mitunter ein Werkzeugin der Hand. Die großformatigenDreiviertelportraits geben dem Betrachterdas Gefühl einer realenBegegnung mit den Portraitierten.„Meine Porträts,“ schrieb Schwerdtle,„gehen vom Tatsächlichen aus. Sietäuschen nicht, also können sie auchnicht enttäuschen. Es geht nicht umSensation und Life-Style, sondern umdas Wirkliche im Alltäglichen.“Der Kunstkritiker Alfred Nemeczekprophezeite, dass Schwerdtles„scheinbar unspektakuläre Konfron-Linda Gottleuber, FahrzeuglackiererinBombardier Transportation GmbH, Kassel, 2004


ahmenprogramm5tation mit dem lokalen Arbeitsalltag ... sich eines Tages rentieren“ werde:„Nicht unbedingt auf Heller und Pfennig, doch als nachhaltiger Zuwachsan Erkenntnis über eine vitale Region in der Mitte Deutschlands.“Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt desVerbands der Metall- und Elektro-UnternehmenNordhessen, des Stadtmuseums Kassel und desnetzwerks industriekultur nordhessen nino.ausstellungbei der arbeit – nach der arbeitSüdflügel Kulturbahnhof KasselDonnerstag, 15. August, 19 UhrEröffnung der AusstellungBLAUER SONNTAG 16. bis 18.August, täglich 10–18 UhrÖffnungszeiten 20.08. bis 07.09.13,Di–Fr, 16–19 Uhr, Sa + So 14–19 Uhr,Museumsnacht 14–01 UhrAusstellungseröffnungDo, 15. August, 19 UhrFr 16. bis So 18. Augusttäglich, 10–18 UhrfreiBau, FabrikarbeiterinBan Cha-Om, Thailand, 2000


Veranstaltungsorte BLAUER SONNTAGAllendorf V viessmann Werke 7Bad Arolsen HEWI Heinrich Wilke GmbH 8Bad Hersfeld Firmengelände WEVER 9Bad Wildungen poresta systems GmbH 10Bad Wildungen-Bergfreiheit Historisch-Geologische Führung 11Bad Zwesten-Niederurff Obermühle Niederurff 12Baunatal V volkswagen AG – Werk Kassel 13Bebra Bahnhof und Eisenbahnmuseum 14Borken Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum 15Calden Wilhelmsthaler Mineralbrunnen GmbH 17Edertal-Hemfurth Infozentrum Edersee / E.ON Wasserkraft 18Frankenberg Thonet GmbH 19Frielendorf Momentive Specialty Chemicals GmbH 20Fuldabrück-Bergshausen Heidenbluth Schweißtechnik GmbH 21Großalmerode Glas- und Keramikmuseum 22Großalmerode August Gundlach KG 23Heringen Werra-Kalibergbau-Museum 24Hess. Lichtenau-Hirschhagen Themenpfad Hirschhagen 26Homberg AKH Antriebstechnik KATT Hessen 27Immenhausen Glasmuseum 28Kassel Astronomisch-Physikalisches Kabinett 29Kassel Ehem. Bekleidungswerke Brandt 30Kassel Henschel Museum 31Kassel Mercedes-Benz Werk Kassel 34Kassel Messinghof 35Kassel Müllheizkraftwerk MHKW 36Kassel Museum Neue Mühle 37Kassel Salzmann & Comp. / Kulturfabrik Salzmann 38Kassel Stadtmuseum Kassel 39Kassel Technik-Museum 41Kassel Unternehmenspark Kassel (Ex-Enka) 42Kaufungen Stahlbau Lamparter 43Kaufungen-Oberkaufungen Bergwerkmuseum Rossgang 44Kaufungen-Oberkaufungen Hessisches Ziegeleimuseum 45Korbach Wolfgang-Bonhage-Museum 46Korbach-Goldhausen Besucherbergwerk am Eisenberg 47Malsfeld Brauereimuseum 48Meißner-Abterode Besucherbergwerk Grube Gustav 49Melsungen B. Braun Melsungen AG 50Spangenberg WIKUS-Sägenfabrik 41Schwalmstadt-Trutzhain Weberei Egelkraut 52Schwalmstadt-Trutzhain Ehem. Kunstblumenfabrik Lumpe 53Trendelburg-Wülmersen E.ON Mitte Live-Museum 54


Allendorf7effizienz plusDie Viessmann Group ist einer der international führenden Herstellervon Heiztechnik-Systemen. Das 1917 gegründete Familienunternehmenbeschäftigt rund 10.600 Mitarbeiter, der Gruppenumsatz beträgt1,89 Milliarden Euro. Zum Viessmann-Komplettangebot gehören Systemlösungenmit Wärmeerzeugern für alle Energieträger und mit Leistungenvon 1,5 bis 120.000 kW. Als Familienunternehmen legt Viessmannbesonderen Wert auf verantwortungsvolles und langfristig angelegtesHandeln. Gelebte Nachhaltigkeit bedeutet für Viessmann Ökonomie,Ökologie und soziale Verantwortung im ganzen Unternehmen in Einklangzu bringen, sodass die heutigen Bedürfnisse befriedigt werden, ohne dieLebensgrundlagen kommender Generationen zu beeinträchtigen.Viessmann Werke Viessmannstr. 1Freitag, 16. August, 15 Uhr Werkbesichtigung,Dauer ca. 2 Stunden, max. 25 PersonenAnmeldung erforderlich Frau Jentsch,an@blauer-sonntag.de, Tel. 0561 70949–11,Di–Do 9–12 Uhr oder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle Allendorf Bahnhof,Bus Linie 520, 15 Minuten FußwegFreitag15 Uhrfrei


BAD AROLSENSystemanbieterBereits 1929 von Heinrich Wilke gegründet, gelang HEWI 1968 mit demlegendären Türdrücker 111 der Durchbruch. Es enstand ein Programmmit Garderoben, Handläufen, Geländern und Sanitärprodukten nach demPrinzip: Ein Teil passt zum anderen. In den Folgejahren erlangte HEWIKultstatus. Heute ist HEWI einer der führenden Hersteller von Baubeschlägen,Sanitär Accessoires, barrierefreien Produkten, Handläufenund Beschilderungen. Weltweit agiert das Familienunternehmen mit rund550 Mitarbeitern. Der Erfolg des Unternehmens hängt in erheblichemMaße vom Wissen, der Erfahrung und dem Engagement der Mitarbeiterund Mitarbeiterinnen ab. HEWI legt daher großen Wert auf Qualifikationenund entsprechende Aus- und Weiterbildungen.hewi heinrich wilke gmbH Hagenstraße 2Freitag, 16. August, 14.30 UhrBetriebsführung, Dauer ca.2 Stunden, max. 20 PersonenAnmeldung erforderlichFrau Jentsch, an@blauer-sonntag.de,Tel. 0561 70949–11, Di–Do 9–12 Uhroder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle Bahnhof BadArolsen-Mengeringhausen, Linie R4,15 Minuten FußwegFreitag14.30 Uhr frei


BAD HERSFELD9TAG DER OFFENEN TÜRAn der Bahnhofsstraße, im Bereich der ersten Stadterweiterung des19. Jahrhunderts, siedelte sich 1872 die Leinen- und BaumwollwebereiWever an. Um das denkmalgeschützte, ehemalige Wohnhaus gruppierensich die Fabrikgebäude, die im Laufe der Jahre immer wieder modernisiertwurden. Einer der letzten Schornsteine Bad Hersfelds steht noch auf demGelände. Erst 2006 wurde die Produktion eingestellt. 2012 wurde derKomplex von den Hersfelder Kleiderwerken übernommen, die hier Textilienaufarbeiten und Saisonware lagern. Die angrenzenden Straßenzügestehen mit ihren gründerzeitlichen Gebäuden unter Denkmalschutz. Die1862 wiedergegründete katholische Gemeinde baute in der Nachbarschaft1886 mit Unterstützung der Familie Wever eine neugotische Kirche.FIRMENGELÄNDE WEVER Bahnhofstr. 10Sonntag, 18. August, 10.30–18 Uhr Tag der offenen Tür11, 14, 15 und 16 Uhr Führung durch die FabrikationsgebäudeEssen & Trinken Biergarten mit Getränken und GrillNVV Haltestelle Bahnhof Bad Hersfeld, Linien R5, R7, Bus 300Sonntag10.30–18 Uhr11, 14,15, 16 Uhr frei


Bad WildungenVON DER IDEEZUM GELUNGENEN PRODUKTporesta systems ist einer der führenden Anbieter für Wannenmontagesystemeund bodenebene Duschplatzlösungen in Europa. Im hessischenBad Wildungen werden sämtliche Produkte, die in alle Teile Europasexportiert werden, gefertigt. Der Erfolg des Unternehmens basiert aufvielen Säulen: Engagierte Mitarbeiter mit teils jahrzehntelanger Betriebszugehörigkeitzählen ebenso dazu wie die eigene Forschungs- undEntwicklungsabteilung und ein eigenes Logistikzentrum. Bei der angebotenenFührung werden Produkte und Unternehmen vorgestellt, Arbeitsplätzeund Ausbildungsmöglichkeiten präsentiert sowie durch dieProduktion geführt.PORESTA SYSTEMS GMBH Illbruckstr. 1Freitag, 16. August, 9.30, 12.30,15.30 Uhr Betriebsbesichtigung,Dauer ca. 2 Stunden, max. je 20 Personen, für Kinder ab 14 JahrenAnmeldung erforderlich Frau Jentsch,an@blauer-sonntag.de, Tel. 0561 70949–11,Di–Do 9–12 Uhr, oder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle Bahnhof Bad Wildungen,Linie R39, Busse 408, 500, 510, 520Freitag9.30, 12.30,15.30 Uhrfrei


Bad Wildungen-Bergfreiheit 11Auf Spurensucheim SchneewittchendorfDas Bergwerk Bertsch, in dem bereits 1552 der Bergbau auf Kupfererzeaufgenommen wurde, ist das älteste Besucherbergwerk Hessens. DieBlütezeit des Kupferabbaus war im Mittelalter, damals erfolgte die Verarbeitungder Kupfererze in nahe gelegenen Kupferhütten. Die Führungbeginnt im Bergwerk, weiter geht es über den benachbarten Steinbruchmit seinen geologischen Formationen und den Pingenlöchern (Reste vombergbaulichen Tagebau) in den Ortskern von Bergfreiheit zum dortigenBergbaumuseum sowie der über 300 Jahre alten Bergmannskirche. Imnahe gelegenen Schneewittchenhaus werden Zusammenhänge zwischenMärchen und Bergbau – nicht nur für Kinder interessant – aufgezeigt.Historisch-geologische FührungTreffpunkt: Parkplatz Besucherbergwerk Bertsch, Kellerwaldstraße,Stadtteil BergfreiheitSonntag, 18. August, 10 Uhr Historisch-Geologische Führung,Dauer ca. 3 Stunden, max. 25 Personen, für Kinder ab 10 JahrenNVV Haltestelle BadWildungen-Bergfreiheit,Bus 544, AST 583Sonntag10 Uhr6,00 €Kinder 3,00 €


grösster arbeitgeber nordhessensAm 1. Juli 1958 begann im Werk Kassel die Produktion mit der Aggregateaufbereitung.Mit dem Start der Getriebefertigung im Jahr 1960avancierte der Standort zum Getriebeleitwerk für den Volkswagen Konzern.Seit 1969 befindet sich auch der Vertrieb Original Teile in Kassel. Zwarentstehen in Kassel keine kompletten Automobile, nichtsdestowenigerergibt sich aus der Komponentenfertigung von Getrieben, KarosserieundAustauschteilen, Abgasanlagen sowie dem Vertrieb Original Teileeine enorme Aufgabenvielfalt. Mit über 16.000 Mitarbeitern ist dasWerk Kassel der größte Arbeitgeber in Nordhessen. Die Werktour führtdurch die Produktion der Bereiche Getriebebau, Presswerk, Abgasanlagenfertigungund Aggregateaufbereitung.Volkswagen AG–Werk KASSELTreffpunkt: Haupttor, Dr.-Rudolf-Leiding-Platz 1Freitag, 16. August, 14, 16 Uhr Werktour, Dauerca. 2 Stund., max. je 50 Personen, ab 6 JahrenAnmeldung erforderlich Frau Jentsch, an@blauer-sonntag.de,Tel. 0561 70949–11, Di–Do 9–12 Uhr oder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle Baunatal VW-Werk, Tram 5, (7), Bus 64BAUNATAL 13Freitag14, 16 Uhrfrei


BebraWas, SIE WOLLEN NOCHBIS AFRIKA?… da müssen’ Se aber erst mal in Bebraumsteigen! Dieser Ausspruch fällt ineinem der beliebtesten Heinz-Erhardt-Filme der 1950er Jahre. Bebra – denNamen der kleinen nordhessischen Stadtkannten auch solche, die sie nie betretenhatten, aber einmal Deutschland vonNord nach Süd und von Ost nach Westmit dem Zug durchquerten. Mancher isthier um- und auch ausgestiegen, soKaiser Wilhelm oder Willy Brandt. Bebrawar einer der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte– nicht nur in Deutschland,sondern in ganz Europa.rathaus Bebra – foyer Rathausmarkt 1Sonntag, 18. August, 10–17 Uhr Bilder- und Fotoausstellung„Bau und Architektur historischer Bahngebäude in Bebra”Eisenbahnmuseum Am Wasserturm 1Sonntag, 18. August, 10–17 Uhr MuseumsbetriebSonderfahrtag der Schmalspur Museumseisenbahn, im Viertelstundentaktrund um das Museum bis zum Haltepunkt „Weiterode-West”Essen & Trinken Erfrischungsgetränke,Waffeln und SnacksNVV Haltestelle Bebra Bahnhof,Linien R5, R6, R7Sonntag10 –17 Uhrfrei


BORKEN 15Arbeitswelten über- und untertageAbenteuer Bergbau – Das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum veranschaulichtim Themenpark Kohle & Energie und im Besucherstollen mitrasselnden Bergbaubaggern, dröhnenden Turbinen, rauchendem Kraftwerkskessel,unterirdischen Stollen, Kumpelfängern und bergmännischemGerät die Lebens- und Arbeitswelt der Kumpel und Kraftwerker.Hessisches BraunkohleBergbaumuseum zwei Standorte:Themenpark Kohle und Energie: Am Freilichtmuseum 1Besucherstollen: Am Amtsgericht 2–4Sonntag, 18. August, 11–17 Uhr Themenpark und Besucherstollengeöffnet. Bergleute mit kohlrabenschwarzen Gesichtern, Kraftwerkerim Blaumann, Angestellte mit weißem Kragen – Zeitzeugen schildernihre einstige Arbeit im Borkener Bergbaurevier und im Großkraftwerk.Erfahren Sie, wie Braunkohle über- und untertage gewonnen wurde,wie man Förderbänder flickte, welche Probleme es im Winter gab undwas man im Kraftwerk tat, wenn der Kessel wieder einmal verstopft war.historische Foto- und Filmaufnahmen vermitteln einen authentischenEindruck der Arbeitswelten über- und untertage (beide Standorte).


BORKENKohle & EnergieDie Sonderausstellung „Im Strom der Zeit“ informiert über dieHistorie des Großkraftwerkes Main-Weser, das die Region Nordhessenund Kassel im 20. Jh. mit elektrischer Energie versorgte.(Themenpark Kohle & Energie)11 Uhr Ausstellungseröffnung „Arbeitswelten“– Gemäldeausstellungder Menschenmalerin Karin Dieling, Maintal(Museumsgebäude am Besucherstollen)Für Kinder Spielerische Erfahrungsbereiche, Kindererlebnisstollen undVerkleidungsaktionen, bei denen Jung & Alt in die Rolle als Bergmann,Kraftwerker, Lokführer, Schweißer oder Betriebsarzt schlüpfen kannEssen & Trinken Traditionelle Bergmannsküche im MuseumscaféKohldampf (Themenpark Kohle & Energie): Lumpen und Flö’ mit Kartoffelwurst,Nordhessisches Weckewerk, eingelegte Schmandheringe ...NVV Haltestelle Borken Bahnhof, Linien R30 und RT9, Bus 408 –von dort ca. 1,5 km Fußweg zum Themenpark Kohle & Energie oder1 km Fußweg in die Altstadt zum BesucherstollenSonntag11–17 Uhr frei


CALDEN-Westuffeln17blau – spritzig – sprudeligAus drei Mineralbrunnen mit Tiefen zwischen 170 m und 200 m sprudeltseit 1978 das Mineralwasser der Wilhelmsthaler Mineralbrunnen GmbH.Aufgrund der Quellenlage im mittleren Buntsandstein zeichnen sich diegeförderten Mineralwässer durch einen hohen Gehalt von Calcium undMagnesium aus. Als hundertprozentige Tochter der Hassia MineralquellenGmbH & Co. KG steuert Wilhelmsthaler Mineralbrunnen mitden Marken Caldener, Johanniter Quelle und Wilhelmsthaler Brunnen24 Mio. Liter zum Gesamtergebnis der Unternehmensgruppe bei.WilhELMSTHALER Mineralbrunnen GmbHBrunnenweg 11, WestuffelnFreitag, 16. August, 8 und 10.30 Uhr Werkführung,Dauer ca. 2 Stunden, max. je 25 PersonenAnmeldung erforderlichFrau Jentsch, an@blauer-sonntag.de,Tel. 0561 70949–11, Di–Do 9–12 Uhroder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle Calden-WestuffelnMitte, Bus Linien 130, 131, 132von dort ca. 10 Minuten FußwegFreitag8 und 10.30 Uhrfrei


EDERTAL-HemfurthAqua Power – energie aus wasserkraftFür die Pumpspeicherkraftwerke Waldeck 1 und 2 der E.ON Wasserkraftwird Wasser aus dem Affolderner See über Druckrohre zur Speicherungin Oberbecken gepumpt. Wenn der Bedarf für Spitzenstrom steigt, fällt dasWasser wieder nach unten und treibt dabei Turbinen an. Das Infozentrumzeigt, wie hier Spitzenstrom erzeugt wird und in die Steckdose kommt.Die Standseilbahn erklimmt die 300 Höhenmeter zu den Oberbecken aufdem Peterskopf und dem Nationalpark Kellerwald-Edersee mühelos. Vondort genießt man eine herrliche Aussicht auf das Waldecker Land.E.on wasserkraft Kraftwerkstraße 10, HemfurthSonntag, 18. August, 8–16 Uhr Infozentrum geöffnetab 9 Uhr Kraftwerksführungen, max. je 30 Personen,Kraftwerksführungen für Kinder ab 7 Jahren10–17 Uhr jede Stunde Standseilbahnfahrt auf den PeterskopfNationalpark Kellerwald Edersee (1,00 € für Erwachsene)NVV Haltestelle Edertal-Hemfurth, Peterskopfbahn,Bus Linie 510Sonntag8–16 UhrnachBedarffrei, nurStandseilbahn1,00 €Kinder frei


FRankenberg / Eder19thonet erlebenSeit über 190 Jahren produziert THONET Möbel für den Wohn- undObjektbereich. Dabei entstanden Design-Klassiker aus Bugholz wie derberühmte Kaffeehaus-Stuhl oder aber Stahlrohrmöbel aus der Bauhaus-Zeit, darunter der Typus des Freischwingers. Neue Entwürfe entstehenzusammen mit namhaften Architekten und Designern. Die zeitlosenund langlebigen Produkte sind klar und reduziert in der Ästhetik sowieperfekt in ihrer Materialität- und Verarbeitungsqualität. Das MuseumThonet zeigt die gesamte Thonet-Geschichte von 1819 bis heute.Thonet GmbH Michael-Thonet-Str. 1Freitag, 16. August, 9.30, 10.30, 11.30 UhrFührungen durch die Fertigung, Treffpunkt:Parkplatz vor dem Werk, Berleburger Str. 2Sonntag, 18. August, 14–16 Uhr THONETShowroom – mit Wohnmöbelausstellung undTHONET Museum – mit über 400 ExponatenNVV Haltestelle Frankenberg Bahnhof, Linie R42,Bus Linien 520, 525, 528, 530, 555, AST 584Freitag9.30, 10.30,11.30 UhrSonntag14–16 Uhrfrei


FRIELENDORFDUROPLASTE UND IHRE HERSTELLUNGDas Werk Frielendorf geht in seiner Historie bis 1868 zurück. Die FarbwerkeUrban GmbH begannen 1948 mit der Erzeugung DuroplastischerKunststoffe, bevor das Unternehmen von der Hoechst AG und derRütgerswerke AG geführt wurde. 1976 übernahm die Bakelite AG alsMarktführer die Unternehmensführung und baute das Werk zu einemSpezialitätenstandort aus. Auf mehreren Produktionsanlagen werdeneine Vielzahl von Duroplast-Formmassen-Granulaten auf Basis vonPhenol-, Melamin-Phenol, Epoxid und Polyesterharzen hergestellt, dieden hohen Anforderungen der Automobil- und Elektroindustrie genügen.Das zukunftsorientierte Werk Frielendorf, mit zur Zeit 68 Mitarbeitern,firmiert seit 2010 unter Momentive Specialty Chemicals GmbH undbeliefert die Märkte weltweit.Momentive Specialty Chemicals GmbHGlockenrain 2Freitag, 16. August, 14 Uhr Werkführung, Dauer ca. 2 Stunden,max. 20 Personen, festes Schuhwerk erforderlichAnmeldung erforderlich Frau Jentsch, an@blauer-sonntag.de,Tel. 0561 70949–11, Di–Do 9–12 Uhr oder www.blauer-sonntag.deNVV HaltestelleFrielendorf-Spieskappel,Bus Linie 453Freitag14 Uhrfrei


FULDABRÜCK-BERGSHAUSEN 21Faktor Mensch in der SchweiSStechnik:Der Weg in die AutomatisierungungSteigende Qualitäts- und Sicherheitsansprüche, immer höhere Stückzahlensowie schwindender Nachwuchs: Die Arbeitswelt des Schweißensunterliegt einem starken und stetigen Wandel. Wo früher überwiegendMenschen unter Einsatz ihrer Gesundheit Gegenstände zusammenschweißten,erledigen heutzutage immer öfter teil- und vollautomatisierteSysteme die Arbeit. Die Heidenbluth GmbH, unter anderem spezialisiertauf die Automatisierung von Schweißprozessen, führt die Besucher desBLAUEN SONNTAGS in die Arbeitswelt der Schweißtechnik ein.Angefangen beim Arbeitsschutz, über automatisierte Roboter bis hin zumPraxisstand, an dem jeder ein Probestück schweißen kann, bieten wirden Besuchern einen tiefen Einblick in die Arbeitswelt des Schweißens.Heidenbluth SchweiSStechnik GmbHOstring 1A, Fuldabrück-BergshausenSonntag, 18. August, 9–14 Uhr Tag der offenen TürElektrodenschweißenfür Groß und KleinFür Kinder Mal- und BasteleckeEssen & Trinken Kaltgetränke,belegte Brötchen, GebäckNVV Haltestelle Fuldabrück-Bergshausen Ostring, Bus 38Sonntag9–14 Uhrfrei


GROSSALMERODEEUROPA ZU GAST – GASTARBEITER IN DERKERAMISCHEN INDUSTRIEGroßalmerode blickt auf eine 800-jährige Tradition in der Ton- und Glasverarbeitungzurück. Aus dem Ton wurden zunächst Alltagsprodukte wieHaushaltskeramik oder Schneiderkreide hergestellt. Heute liegt derProduktionsschwerpunkt bei großformatigen Schmelztiegeln und hochspezialisiertenFeuerfeststeinen. Seit den 1950er Jahren sind Gastarbeiteraus der Mittelmeerregion in Großalmerode tätig. Sie kamen aus Griechenland(Kreta), Spanien und Italien. Einige wohnen bereits in der 3. Generationmit ihren Familien in Großalmerode, andere kehrten im Rentenalterin ihre Heimat zurück. Um Kontakte zu knüpfen oder die deutsche Spracheschneller zu lernen, traten einige ortsansässigen Vereinen bei.Glas- und Keramikmuseum Kleiner Kirchrain 3Sonntag, 18. August, 11–17 Uhr Museumsbetrieb14 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung zum ThemaEssen & Trinken Kalt- und Warmgetränke, italienische SnacksNVV Haltestelle Großalmerode Speckplatz, Bus Linie 210, ab Helsa Tram 4Sonntag11– 17 Uhr14 Uhrfrei


GROSSALMERODE 23TraditionDie August Gundlach KG ist einer der führenden Schmelztiegelhersteller.Bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts werden bei August GundlachSchmelztiegel hergestellt. Die Firma beschäftigt heute im StammwerkGroßalmerode ca. 100 Mitarbeiter, über 75 % der Produktion werdenweltweit exportiert. Neben den Tiegeln für die Nichteisenmetalle ausTongrafit und Siliziumcarbid werden auch Quarzit- und Spinelltiegel fürGrau- und Stahlguss hergestellt. Das Standardprogramm umfasst allegängigen Tiegelarten für Aluminium-, Kupfer- und Edelmetallguss. DieGrößen reichen von 29 bis 1600 mm Höhe und bis 950 mm Durchmesser.AUGUST GUNDLACH KG Kasseler Str. 113Freitag, 16. August, 13 Uhr Betriebsführung bei laufenderProduktion, Dauer ca. 1,5 Stunden, max. 25 PersonenAnmeldung erforderlich Frau Ute Harder, u.h.harder@online.de,Tel. 05604 7176 oder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle GroßalmerodeSpeckplatz, Bus Linien 205, 210Freitag13 Uhr frei


heRINGENLAND DER WEISSEN BERGESeit Beginn des 20. Jahrhunderts wird Kali aus Heringen als Düngemittelfür landwirtschaftliche Flächen überall auf der Welt verwendet.Seitdem die Salze mit einem elektrostatischen Verfahren in Wert- undReststoffe getrennt werden, sind weithin sichtbare Abraumhalden entstanden.Bis heute handelt es sich um eines der weltweit wichtigstenKali-Reviere. Das Werra-Kalibergbau-Museum ermöglicht mit vielenoriginalen Maschinen, Geräten, Modellen und Computeranimationeneine Zeitreise durch über über 100 Jahre Kalibergbau. .Monte Kali Treffpunkt: Hexentanzplatz am Monte Kali(Wegbeschreibung unter www.kalimuseum.de / Anreise in Eigenregie)Freitag, 16. August, 18.30 Uhr Sonnenuntergangsführung auf denMonte Kali. Gemeinsam mit einem Haldenführer wird der Monte Kali(100 Höhenmeter) erklommen. Beim Rundgang über das 18 Hektar großeHaldenplateau erwartet die Besucher bei entsprechendem Wetter einwunderbarer Rundblick und ein traumhafter Sonnenuntergang. DieTeilnehmer erhalten die Bergtaufe und werden zum Salzfürst oder zurSalzfürstin ernannt. Max. 100 Personen.Anmeldung erforderlich Frau Kipke, kornelia.kipke@heringen.de,Tel. 06624 919413, Fax 06624 919414Freitag18.30 Uhr6,00 €Kinder 5,00 €wERRA-kALIBERGBau-Museum Dickesstr. 1Sonntag, 18. August, 13.45 Uhr Busrundfahrt durch das Werra-Kali-Revier. Auf der ca. vierstündigen Busexkursion auf Kalispuren durchdas Revier erhalten die Teilnehmer vom ehemaligen GrubendirektorNorbert Deisenroth ausführliche Informationen über die Kaligeschichteim Werratal. Die Tour startet am Werra-Kalibergbau-Museum und


heringen 25führt vorbei am Müllheizkraftwerk der Firma E.ON Energy from Waste,am Kaliwerk Wintershall, der Kieserithalde, dem Haldenband, den Arbeitersiedlungen,den ehemaligen Schächten Dankmarshausen, Alexandershall,Abteroda, Springen und Dorndorf, dem Basaltkegel des Öchsen inSünna, den Werken Unterbreizbach und Hattorf, den Laufwasser Kraftwerkenin Harnrode und Lengers, der Zentralwerkstatt und dem SchachtHeringen. Max. 50 Personen.Anmeldung erforderlich Frau Kipke, kornelia.kipke@heringen.de,Tel. 06624 919413, Fax 06624 919414Sonntag13.45 Uhr10,00 €Kinder 5,00 €NVV Monte Kali: Anreise nur mit dem PKW möglich, Werra-Kalibergbau-Museum:Haltestelle Heringen Am Anger, Bus Linien 312, 330


hessisch lichtenau–hirschhagenexplosivZwischen 1936 und 1938 wurde in Hirschhagen eine der größten Sprengstofffabrikendes Dritten Reiches errichtet. Die Bauarbeiten verschlangenrund 100 Millionen Reichsmark und waren bei der Stilllegung 1945 nichtabgeschlossen: Auf ca. 233 ha waren 399 Gebäude verteilt. Der Sprengstoffwurde vor allem von Zwangsarbeitern unter menschenunwürdigenBedingungen produziert. Heute zeigt sich für Besucher von Hirschhagendie Struktur des Ortes wie folgt: weitläufig im Gelände verteilte Gebäude,dazwischen Ruinen, abgesperrte Bereiche und Relikte im Wald – einIndustriegebiet und Arbeitsstandort für viele Menschen, teilweise aufwändigsaniert aufgrund der immensen Umweltbelastungen.ehemaligen sprengstofffabrikhirschhagen Treffpunkt: Verwaltungsgebäude ehemaligerHaupteingang, Dieselstraße, HirschhagenSonntag, 18. August, 10, 14 Uhr Spaziergang über das Gelände,Dauer ca. 2 Stunden, max. je 25 Personen, ab 14 JahrenAnmeldung erforderlichFrau Jentsch, an@blauer-sonntag.de,Tel. 0561 70949–11, Di–Do 9–12 Uhroder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle Hessisch Lichtenau,Bahnhof Fürstenhagen, Tram 4,von dort ca. 2 km zu FußSonntag10 und 14 Uhr2,00 €


GEMEINSAM MEHR ERREICHENDie Antriebstechnik KATT Hessen GmbH ist Spezialist für die Entwicklungund Fertigung von innovativen Sondermotoren im Leistungsbereich von1 kW bis 1.000 kW. Hierdurch bedingt hat die AKH eine enorme Fertigungstiefe,die es ermöglicht, renommierte Kunden wie z. B. alle bekanntenAutomobilhersteller mit kundenspezifischen Lösungen zu beliefern. Insgesamtbeschäftigt die AKH derzeit etwa 180 Mitarbeiter, wovon etwa 20Spezialisten in der Forschung und Entwicklung tätig sind. Seit Firmengründungim Jahre 1924 bildet das Unternehmen engagierte Nachwuchskräfteim Bereich des Elektromotorenbaus aus, um jungen Menscheneinen qualifizierten Berufseinstieg zu ermöglichen.AKH-ANTRIEBSTECHNIK Katt hessenBahnhofstr. 66Freitag, 16. August, 9, 10 Uhr Werkführung,Dauer ca. 2 Stunden, max. je 15 PersonenAnmeldung erforderlich Frau Jentsch,an@blauer-sonntag.de, Tel. 0561 70949–11,Di–Do 9–12 Uhr oder www.blauer-sonntag.deHOMBERG 27Freitag9 und 10 UhrfreiNVV Haltestelle Homberg Busbahnhof, AST 450, ca. 20 Minuten Fußweg


IMMENHAUSENglastraditionIm Glasmuseum Immenhausen wird die Geschichte der Glasherstellungin Nordhessen und besonders in Immenhausen dokumentiert. Neben denmedizinisch-pharmazeutischen Produkten der Hütten des 19. und frühen20. Jahrhunderts stehen das hochwertige mundgeblasene Glas der GlashütteSüßmuth und die Entwicklung des Gebrauchsglas-Designs vomJugendstil bis heute im Mittelpunkt. Auch die moderne Glaskunst kommtnicht zu kurz: In wechselnden Sonderaustellungen werden unterschiedlicheKünstler aus dem In- und Ausland präsentiert.Glasmuseum Immenhausen Am Bahnhof 3Sonntag, 18. August, 10–17 Uhr Museumsbetriebab 10 Uhr Glas- und Porzellanflohmarkt vor dem GlasmuseumSonderausstellung „Alt-Glas einmal anders – Otmar Alt und Glaskunst”Filme zur GlasherstellungEssen & Trinken KalteGetränke, Kaffee, Kuchen,BratwurstNVV Haltestelle ImmenhausenBahnhof, Linien RT3, R3Sonntag10–17 Uhrerm. Eintritt 2,50 €Schüler 1,50 €


kassel 29DER MANN MIT DEN GOLDENEN HÄNDENDie landgräfliche Sammlung wissenschaftlicher Instrumente verdanktihre Entstehung einer kontinuierlichen Förderung der Naturwissenschaftendurch die hessischen Landgrafen. Die fünf Ausstellungsbereiche Astronomie,Uhren, Geodäsie, Physik und Mathematik/Informationstechnikführen dem Besucher die ganze Bandbreite der entstehenden messendenNaturwissenschaften von der Spätrenaissance bis zum Vorabend derindustriellen Revolution vor Augen. Sekundenpendeluhren, Vakuumpumpen,Mikroskope, Elektrisiermaschinen, frühe Rechenmaschinen undQuadranten wurden von den Landgrafen für Lehr- und Forschungszweckeangeschafft.astronomisch-physikalischeskabinett Orangerie, An der Karlsaue 20Sonntag, 18. August, 16 Uhr Führung „Der Mann mit den goldenenHänden – der Feinmechaniker im 19. und 20. Jahrhundert”Anmeldung erforderlichFrau Jentsch, an@blauer-sonntag.de,Tel. 0561 70949–11, Di–Do 9–12 Uhroder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle Orangerie,Bus Linie 16Sonntag16 Uhrfrei


Kasselneues lebenDie ehemaligen Bekleidungswerke Brandt liegen im Schillerviertel,zwischen Innenstadt, Kulturbahnhof und dem zentralen Standort derUniversität am Holländischen Platz. Das Gebäudeensemble umfasstmehr als 8.000 qm Fläche und ist außer einem Hochregallager, das zuseiner Bauzeit Mitte der 1980er Jahre das modernste seiner Art in Europawar, überwiegend in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden.Die ursprünglich von verschiedenen Gewerbebetrieben angemietetenoffenen Etagen wurden nach und nach für die Bekleidungsproduktionder Firma Brandt genutzt. Nach längerem Leerstand startet nun dieVermietung mit einem neuen Konzept.Ehem. bekleidungswerke brandtErzbergerstr. 47-51Sonntag, 18. August, 11, 13 Uhr Führung durch die ehemaligenBekleidungswerke Brandt, Besichtigung von Zuschnitt, Näherei,Lager und Versand, Dauer ca. 1 Stunde, max. je 30 PersonenNVV Haltestelle Erzbergerstraße, Bus Linien 12, 19, 32Sonntag11 und 13 Uhrfrei


auf den spuren von henschel1810 als Gießerei gegründet, entwickelten sich die Henschel-Werkeim Laufe der Zeit zu einer der bedeutendsten Maschinen- und FahrzeugfabrikenDeutschlands. 1848 baute Henschel eine der ersten Dampflokomotivenin Deutschland und avancierte zeitweise zu einem derbedeutendsten Hersteller von Lokomotiven in Europa. Von 1925 bis indie 1970er Jahre war Henschel auch in der Produktion von Lastwagenund Omnibussen tätig und gehörte zu den wichtigsten deutschen Herstellernvon Nutzfahrzeugen. Von 1933 bis 1945 produzierte HenschelPanzer, Flugzeuge und militärische Flugkörper. Das Museum ist demtechnischen, unternehmerischen und sozialen Wirken der UnternehmerfamilieHenschel gewidmet. Ein Schwerpunkt der Sammlung sindModelle vom Drache bis zum Transrapid.Henschel Museum Wolfhager Str. 109Werk Rothenditmold - R11 - Eingang Werktor Wolfhager- / Mombachstr.Sonntag, 18. August, 11–17 Uhr Museumsbetrieb11, 13, 15 Uhr Historische Kurzfilme aus dem Bereich Lokomotivbauund LastkraftwagenbauNVV Haltestelle Siemensstraße, Bus Linie 18 und 19Kassel 31Sonntag11– 17 Uhr11, 13,15 Uhrfrei


übersichtskarte VeranstaltungsorteBad ArolsenCaldenKorbachEdertal-HemfurthLandkreisWaldeck-FrankenbergBad WildungenAllendorfFrankenbergBad ZwestenBorkenFrielendorfSchwalmstadt-TrutzhainSchwalm-Eder-Kreis


Landkreis Kassel33Trendelburg-WülmersenImmenhausenKasselKaufungenFuldabrückBaunatalMelsungenGroßalmerodeWerra-Meißner-KreisHess. Lichtenau-HirschhagenMeißnerMalsfeldSpangenbergHombergBebraHeringenBad HersfeldLandkreisHersfeld-Rotenburg


Kasselwir aus der region – achsen für die weltMit der Fertigung von Achsen und Achssystemen für Lkw, Transporter undTrailer sowie der Fertigung von Gelenkwellen und Pkw-Komponenten istdas Mercedes-Benz-Werk Kassel Europas größtes Nutzfahrzeug-Achsenwerkmit weltweitem Fertigungsverbund. Das Mercedes-Benz-Werk Kasselwar ursprünglich Produktionsstätte des Kasseler TraditionsunternehmensHenschel. Bis 1980 wurden in Kassel noch Lkw gefertigt, zuletzt die legendärenKurzhauber von Mercedes-Benz. Mit Beginn der 1970er Jahrespezialisierte sich das Werk zunehmend auf die Achsenproduktion undfertigt heute auf über 400.000 m² Produktionsfläche auf höchstem technologischemStandard. Das Werk ist mit seinen ca. 3.000 Mitarbeitern dergrößte industrielle Arbeitgeber der Stadt Kassel und hat bereits über15 Millionen Achsen gefertigt.Mercedes-Benz Werk KasselTreffpunkt: Werktor Mercedesplatz 1Freitag, 16. August, 9.30, 14 Uhr Werkführung, Dauer ca. 2 Stunden(Fußweg – festes Schuhwerk erforderlich), max. je 25 Personen,Kinder ab 14 JahrenAnmeldung erforderlich Frau Jentsch,an@blauer-sonntag.de, Tel. 0561 70949–11,Di–Do 9–12 Uhr oder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle Rothenberg, Bus Linie 12Freitag9.30,14 Uhrfrei


es tut sich was am messinghofLandgraf Carl ließ den Messinghof 1679 errichten. Im Sinne des damalspraktizierten Merkantilismus wollte er den Mehrwert aus den hessischenBodenschätzen „seinen Hessen” zugutekommen lassen. Heute steht vomMessinghof noch das Torhaus, der Gießereiflügel und die Remise bzw.das Kutscherhaus. In der Gießerei können die ca. 14 Meter hohe Esse,drei Schmelzöfen und Verwaltungsbüros besichtigt werden.Die Führung geht auf die damaligen Arbeitsbedingungen im Bergwerk, inder Schmelzerei sowie die Materialbeschaffung, die Transporte sowie diehergestellten Produkte ein, wie z. B. das Kupferblech für den Herkules.Messinghof Leipziger Straße 291Sonntag, 18. August, 10–16 Uhr Messinghof geöffnet10.30, 12.30 Uhr Führung durch das Gebäude, max. je 25 Personendurchgehend Schmiedevorführungen, 14 Uhr Hufbeschlageines PferdesEssen & Trinken Kalte Getränke, Kaffee, KuchenNVV Haltestelle Forstfeldstraße, Tram Linie 4 und 8, RT5 und RT9Kassel 35Sonntag10–16 Uhr10.30,12.30 Uhr3,00 €Kinder frei


Kasselenergie aus müll1911 wurde in den Lossewiesen ein Kohlekraftwerk errichtet, das zunächstmit einer Leistung von 4.000 kW ausgestattet war. Aufgrund dessteigenden Strombedarfes wurde bereits ab 1914 mit den Erweiterungenbegonnen. Zwischen 1966 und 1968 wurde die Anlage zur MüllverbrennungsanlageKassel umgebaut, die erste Rauchgas reinigung folgte 1987.Seither ist eine ständige Erweiterung und Verbesserung der Umweltstandardsdes Müllheizkraftwerks erfolgt, die maximale Leistung desMHKW liegt heute bei 17,5 MWh/h.Müllheizkraftwerk mHKW Am Lossewerk 8–10Freitag, 16. August, 13 Uhr Betriebsführung, Dauer ca. 2 Stunden,max. 30 PersonenAnmeldung erforderlich Frau Jentsch, an@blauer-sonntag.de,Tel. 0561 70949–11, Di–Do 9–12 Uhr oder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle Lossewerk, Bus Linie 10Freitag13 Uhrfrei


Kassel 37blaues GoldSeit fast 570 Jahren steht die „Neue Mühle“ an der Fulda. Das Museumerläutert Vergangenheit und Gegenwart der Kasseler Versorgung mitWasser, Strom und Gas. Herz des Museums ist das Turbinen- und Pumpenhausvon 1890. Auch heute noch wird hier Strom gewonnen. Das Wasserkraftwerkversorgt rund 1.000 Kasseler Haushalte mit Strom.MUSEUM NEUE MÜHLE Neue Mühle 8Sonntag, 18. August, 10–16 Uhr Museumsbetriebdurchgehend Führungen durch das Museum und die Wasserkraftanlage,Kinder ab 7 JahrenAnmeldung erforderlich nur für große Gruppen, Tel. 0561 5745–2179NVV Haltestelle Neue Mühle, Bus Linie 39Sonntag10–16 Uhrfrei


Kasselmensch salzmannSeit 1890 in Bettenhausen angesiedelt, beschäftigte Salzmann 1935ca. 4.000 Menschen, die Militärzelte, Uniformen, Tornister, Postsäcke,Mäntel und Zirkuszelte herstellten. 1.200 Personen waren in den 1960erJahren u. a. noch mit der Herstellung von Wetterkleidung und Faltbootenbeschäftigt. 1971 wurde die Produktion eingestellt. Die Kulturfabrik Salzmannwar von 1987–2012 im Fabrikgebäude beheimatet. Die Zukunft derSalzmannfabrik ist ungewiss.Salzmann & Comp. / KulturfabrikSalzmann Sandershäuser Straße 34Sonntag, 18. August, 12.15, 15.15 Uhr Führung „Mensch, Mensch,Mensch – die Salzmanngeschichte von der schönen, aber auchsehr schweren Weberei. 1100 und ein Märchen für Bettenhausenund den Rest der Welt”. Die Kasseler Erzählkünstlerin KirstenStein präsentiert Märchenhaftes, Oliver Leuer singt und spielt dazu dieSalzmanngeschichte vonder schönen Weberei undführt um die einzigartigeFabrikanlage.NVV Haltestelle SandershäuserStr., Tram Linien 4und 8, Bus 32Sonntag12.15, 15.15 UhrgerneSpenden


Kassel 39die henschels in kasselDas Stadtmuseum Kassel ist momentan wegen Umbau, Erweiterung undNeugestaltung geschlossen. Das historische Museum der Stadt hat sichbereits in zahlreichen Ausstellungen mit der industriellen Vergangenheitder nordhessischen Metropole beschäftigt. In der Zeit bis zur Wiedereröffnungbietet das Museum interessante Themenführungen zu Ortender Industriekultur in Kassel an. Am BLAUEN SONNTAG 2013 werdenpassend zum diesjährigen Motto Faktor Mensch – Arbeitsweltendrei Führungen angeboten. Bei diesen Rundgängen wird den zahlreichenin Kassel noch vorhandenen Spuren der industriellen Entwicklung nachgegangenund das diesjährige Motto des BLAUEN SONNTAGS in vielenunterschiedlichen Facetten verdeutlicht.Stadtmuseum KasselSonntag, 18. August, 11 Uhr Führung mit Ulrike Ortwein „SophieHenschel – Unter nehmerin der ersten Stunde” – durch dieKasseler Innenstadt auf den Spuren von Sophie Henschel und derUnternehmerfamilie Henschel, Dauer ca. 2 Stunden.Treffpunkt: Henschel-Brunnen vor dem Kasseler RathausNVV Haltestelle Rathaus, Tram Linien 1, 3, 4, 5, 6, 8, RT3, RT4, RT5, Bus 500


KasselSonntag, 18. August, 12.30 Uhr Führung mit Klaus Wölbling„Unterwegs auf den Spuren Kasseler Industriegeschichte” –ein Spaziergang vom Hauptbahnhof zu den ehemaligen Fabrikhallender Firma Henschel in Rothenditmold, Dauer ca. 2 Stunden.Treffpunkt: vor dem Bali-Kino, KulturbahnhofSonntag, 18. August, 14 Uhr Führung mit Jürgen Mahlmann„Die Unternehmerfamilie Henschel – Lokomotiven für denWeltmarkt” – Spaziergang vom Hauptbahnhof bis zur Universität amHolländischen Platz mit den Relikten der alten Henschel-Fabrikanlagen,Dauer ca. 2 Stunden. Treffpunkt: vor dem Bali-Kino, KulturbahnhofNVV Haltestelle Hauptbahnhof, Linien R1, RE1, RE3, R5, RE30, R39, RT3,RT4, RT5, RT9, Bus 10,12, 18, 19, 30, 32, 37, 38, 50, 52, 110, 130, 500Sonntag11, 12.30, 14 Uhrfrei


Kassel 41arbeiten und entwickeln in kasselDas Ausstellungsdepot zeigt eine der bestsortierten Sammlungen vontechnischen Präzisionsgeräten zum Messen und Kommunizieren. DieAusstellung wird durch aufregende Exponate ständig erweitert und fordertzum Ausprobieren geradezu auf: Elektronik, Feinmechanik, Maschinenbau,Medizintechnik, Metallmusik, Transrapid, Automobiltechnik – die Faszinationvon 300 Jahren Technikgeschichte begeistert generationsübergreifend.Das Arbeiten bei Henschel, der Schmidt´schen Heißdampf, Fennel undBreithaupt wird an Fotos und Original-Objekten veranschaulicht. Es werdenFührungen über das ehemalige Henschel-Werk Rothenditmold inbisher nicht öffentliche Industriebauten von 1870 angeboten.Technik-Museum Wolfhager Str. 109Freitag, 16. August, 14–17 Uhr, Sonntag, 18. August, 11–17 UhrAusstellungsdepot geöffnetFührungen durch das ehemalige Henschel-Werk RothenditmoldAusstellung „Arbeiten bei Henschel & Co.”Essen & TrinkenKalte GetränkeNVV Haltestelle Brandaustr.,Bus Linien 18, 19, HaltestelleEngelhardstr., Bus Linie 27Freitag 14–17,Sonntag 11–17 Uhr4,00 €Kinder 1,00 €


KasselVON DER MUNITIONSFABRIK ZUMUNTERNEHMENSPARK1934 erwarb die Spinnfaser AG den größten Teil des seit 1919 nichtmehr genutzten Geländes der Kasseler Munitionsfabrik, um eine Zellwollefabrikaufzubauen. Für die Wahl dieses Objektes sprach u. a. dieNähe zu hessischen Braunkohlenzechen. Ab 1936 wurden auswärtigeArbeitskräfte in werkseigenen Siedlungshäusern untergebracht. 1936 istdie Spinnfaser AG Kassel die größte Zellwolleerzeugungsstätte Europas.Im zweiten Weltkrieg wurde das Werk schwer beschädigt. Da jedochdas Kesselhaus der „Spinnfaser“ noch intakt war, wurde die schwerzerstörte Stadt Kassel von hier mit Strom versorgt. Bereits 1951 wurdedie Vorkriegsleistung von 100 Tagestonnen wieder erreicht, in Spitzenzeitenarbeiteten hier über 3.000 Menschen. 1982 wurde das Werküberraschend stillgelegt. Der heute hier ansässige UnternehmensparkKassel existiert seit 1984.Unternehmenspark Kassel Lilienthalstr. 25,Treffpunkt Hauptverwaltung UPK (Einfahrt Tor 2, Gebäude 25)Freitag, 16. August, 16.30 Uhr Führung über das ehemalige Enka-Gelände mit Besichtigung der Bunkeranlagen, Dauer ca. 1 Stunde,max. 25 PersonenAnmeldung erforderlichFrau Jentsch, an@blauer-sonntag.de,Tel. 0561 70949–11, Di–Do 9–12 Uhroder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle WohnstraßeAEG, Bus Linie 37Freitag16.30 Uhrfrei


Kaufungen 43stahlbau der königsklasseDas familiengeführte Traditionsunternehmen hat sich auf die Projektierungund Realisierung von Glas- und Stahlbauobjekten in aller Weltspezialisiert. Zur Produktpalette gehören Bauten von Ausstellungs- undIndustriegebäuden sowie Sonderkonstruktionen. Fast alle Projekte sindEinzelstücke und architektonisch und technisch äußerst anspruchsvoll.Zu den Referenzen des Unternehmens gehören die indische Antarktis-Station, das riesige Glasdach des Berliner Ostbahnhofs, Fabriken derB. Braun Melsungen AG und Hochregallager für Volkswagen. Das Unternehmenbeschäftigt 93 Mitarbeiter, davon 6 Auszubildende.stahlbau lamparter Leipziger Str. 12-18Freitag, 16. August, 14 Uhr Präsentation und Vorstellungdes Unternehmens mit anschließender Betriebsführung, Dauer ca.1,5 Stunden, max. 20 Personen, Kinder nur in Begleitung ErwachsenerAnmeldung erforderlich Frau Jentsch, an@blauer-sonntag.de,Tel. 0561 70949–11, Di–Do 9–12 Uhr oder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle Papierfabrik,Tram Linie 4 und 8, RT5 und RT9Freitag14 Uhrfrei


KAUFUNGEN-OBERKAUFUNGENbraunkohlenförderung und ihre folgenIm Rossgang, einem bergmännischen Pferdegöpel von 1823, wurdenüber 60 Jahre lang die braunkohlengefüllten Wagen mit zwei Pferdestärkenaus dem Untertageabbau an die Oberfläche gehoben.Das technisches Denkmal beherbergt heute eine Dauerausstellung zu500 Jahren Kaufunger Bergbau sowie eine Fotoausstellung zur Arbeitauf der Zeche Freudental in der Mitte des 20. Jahrhunderts.Bergwerkmuseum RoSSgangFreudenthalstr.Sonntag, 18. August, 13–16 Uhr Museumsbetrieb14–15 Uhr Kinderführungen (8 bis 12jährige) durch den bergmännischenPferdegöpel mit Günter Dunker und Dieter Schmeltzer,Bastel- und Malaktion12–14 Uhr Wanderung mit Manfred Henkel (Nabu Lohfelden/Kaufungen)zu Flora und Fauna der Industrie-Folgelandschaft zwischen NiederundOberkaufungen (Steinertsee mit ehemaliger Waschkaue, Rekultivierungder Losse am ehemaligen Sägewerk der Bunten Mühle usw.)Treffpunkt: Haltest. Kaufungen-Gesamtschule (Tram 4), Ziel RossgangEssen & Trinken GetränkeNVV Haltestelle Bahnhof Oberkaufungen(Entf. 1 km), Tram Linie 4Sonntag13–16 Uhr14–15Uhr12 Uhrfrei


KAUFUNGEN-OBERKAUFUNGEN 45arbeiten im zickzackofenDie ehemalige Ziegelei Oberkaufungen stellte von 1870 bis 1981 Ziegelsteineund Falzdachziegel her. Der 660 qm große labyrinthische Zickzackofenund alle Maschinen, die bis zur Schließung 1981 für die Produktionvon Hochlochziegeln gebraucht wurden, sind an ihrem ursprünglichenPlatz erhalten. Der Rundgang folgt den einzelnen Produktionsschritten,vom Beladen der Tonloren über das Mischen, Formen, Trocknen undBrennen. Die Themen Reparatur, Energie, Transport, Arbeitssicherheit,Vermarktung und Verkauf sind in den Rundgang integriert.hessisches ziegeleimuseum Niester Str. 24Sonntag, 18. August, 11–18 Uhr Museumsbetriebmit Führungen nach Bedarf11–18 Uhr Flohmarkt „WasMenschen so gebrauchen können”Essen & Trinken Getränke,Kuchen, Eis, Ahle Wurst- undKäsebrötchenNVV Haltestelle BahnhofOberkaufungen, TramLinie 4, Bus 34Sonntag11–18 Uhrnach BedarfSpendenerhofft


Korbacheine kleine Reise durch die BerufsweltDas Museum dokumentiert die vielfältige Geschichte der Stadt, die u. a.durch die hier ansässige Gummiindustrie geprägt wurde. Schwerpunkteder Ausstellung sind unter anderem die Abteilungen zum Gold-, EisenundKupferbergbau. Die Sonderführung „Von der Jungsteinzeit bis heute:eine kleine Reise durch die Berufswelt” gibt Antwort auf Fragen wie:Welche Berufe waren wann wichtig und warum gibt es manche Berufeheute nicht mehr: Was machte z. B. ein Abtrittanbieter und für wasdiente eine Gildetruhe? Die abwechslungsreichen Räume des KorbacherMuseums bilden eine gute Kulisse, um den Spuren des Broterwerbs invergangenen Zeiten nachzugehen. Vom neu eingerichteten Raum zurVor- und Frühgeschichte bis zur Industrieabteilung möchten wir mit Ihneneinen Streifzug durch längst vergessene Berufswelten unternehmen.wolfgang-bonhage-museum Kirchplatz 2Sonntag, 18. August,11–16.30 Uhr Museumsbetrieb14.30 Uhr Sonderführung „Vonder Jungsteinzeit bis heute: einekleine Reise durch die Berufswelt”NVV Haltestelle HauptbahnhofKorbach (Entfernung 1,5 km), LinienR4, R55, Bus 510 und 555, AST 581Sonntag11–16.30 Uhr14.30 Uhrfrei


Arbeitswelten unter tageSchon im 12. Jhd. suchen Bergleute im KorbacherEisenberg nach Gold. In mühevoller Handarbeit mitSchlägel und Eisen im schummrigen Licht der Kienspänetreiben sie 20 km Schächte und Stollen in denBerg. Kälte, Dunkelheit, Feuchtigkeit und Rußentwicklungbestimmen die Arbeitswelt der Bergleute.Nicht umsonst war zur damaligen Zeit der Verschleißdes (Produktions-) Faktors Mensch besonders hoch.Vor allem mit dem Einzug von elektrischer Energieund Technik hat sich der Bergbau verändert. Einrekonstruierter Arbeitsplatz der 1970er Jahre zeigteindrucksvoll, dass die Arbeitswelt unter Tage mitzunehmender Technisierung zwar immer noch gefährlichwar, der Bergmann aber deutlich angenehmereArbeitsbedingungen vorfand …Besucherbergwerk am EisenbergTreffpunkt: Zechenhaus am DGH Goldhausen, Turmweg 4,Goldhausen (Anfahrt www.goldspur-eisenberg.de)Sonntag, 18. August, 14.30 Uhr Führung mit Jacke, Schutzhelm undGummistiefeln (werden gestellt), für Kinder ab 6 JahrenAnmeldung erforderlich bis 16.08.,12 Uhr Bürgerbüro KorbachTel. 05631 53–232, info@korbach.de, www.goldspur-eisenberg.deEssen & Trinken Eisenberg-Hütte am ZechenhausKORBACH-GOLDHAUSEN 47NVV Haltestelle HbfKorbach (Entfernung 7,5 km),Linien R4, R55, Bus 510, 555,von dort AST 581.8Sonntag14.30 Uhr6,00 €Kinder 2,50 €


MALSFELDmensch mach bierSeit Jahrhunderten hat das Handwerk des Bierbrauens in Malsfeld Tradition.Bereits seit dem Ausgang des Mittelalters besaß das Dorf ein eigenesBrauhaus. Gegründet wurde die heutige, das Dorf prägende Brauereiam Fuße des Fährberges bereits im Jahre 1870. Das Brauereimuseummit einer umfassenden Sammlung rund um die Bierherstellung und-kultur eröffnete im April 2010 in der ehemaligen Abfüllerei der MalsfelderBrauerei seine Türen. Bestaunen, erleben, genießen … Wer Biernicht nur trinken, sondern auch wissen will, wie es seinen Weg zumBiergenießer findet, erhält hier alle Antworten.BRAUEREIMUSEUM MALSFELD Brauereistr. 7Sonntag, 18. August, 11–17 Uhr MuseumsbetriebBesichtigung des neuen Kleinsudwerkes möglichEssen & Trinken jaNVV Haltestelle Malsfeld Bahnhof, Linie R5Sonntag11–17 Uhr2,00 €bis 10 J. frei


MEISSNER-ABTERODE 49GRUBENFAHRT INS BLAUEAm Standort der Grube Gustav wird seit dem 16. Jhd. Kupferschiefer abgebaut.Die handgepickelten Stollen verdeutlichen die damaligen mühevollenArbeitsmethoden. In der Fördermaschinen kammer sind Mineralienund Gesteine sowie altes und modernes bergmännisches Gerät (Gezähe)ausgestellt. Schutzhelm auf! Mit dem Grubenführer geht es zu Fuß inden Berg. Es gibt Interessantes aus der Bergbaugeschichte, der entbehrungsreichenArbeit der Bergleute und der Geologie zu berichten.Temperaturen ganzjährig bei 10 Grad. Für Rollstuhlfahrer zugänglich.Besucherbergwerk Grube GustavKupfergasse 19 c, Meißner-Abterode, an der L3335Sonntag, 18. August, 13–16 Uhr Führungen durch das Besucherbergwerk,Dauer ca. 1 Stunde, Kinder ab 6 JahrenEssen & Trinken Gashaus Höllental direkt neben der Grube GustavNVV Haltestelle Meißner-Frankershausen/Frau Holle, Bus Linien 202, 222Sonntag13–16 Uhr6,00 €Kinder 4,00 €


MELSUNGENmoderne, zukunftsorientierte ausbildungskonzepteund arbeitsweltenIn der Werkanlage Buschberg werden Dialysemaschinen und modernsteSpritzen- und Infusionspumpen hergestellt. Außerdem beherbergt dieWerkanlage das neue Ausbildungszentrum. Ein Rundgang stellt die Arbeitin einem modernen Produktionsbetrieb, das außergewöhnliche Büro- undzukunftsorientierte Ausbildungskonzept vor.B. BRAUN melsungen AG Treffpunkt: WerkanlageBuschberg (Bushaltestelle direkt am Werkeingang)Freitag, 16. August, 16 Uhr Werkführung durch die WerkanlageBuschberg der B. Braun Melsungen AG, Dauer ca. 1,5 Stunden,max. 80 PersonenAnmeldung erforderlich B. Braun Melsungen AG,Ursula Knoll (Unternehmenskommunikation),Tel. 05661 71 – 5040, ursula.knoll@bbraun.comNVV Haltestellen Melsungen Pfiefffewiesen/Avitumoder Pfieffewiesen/B83, Bus Linien 400, 451Freitag16 Uhrfrei


spangenberg 51Weltweit aktiv.In Spangenberg zu Hause.Die WIKUS-Sägenfabrik gehört weltweit zu den führenden Herstellernvon Präzisionssägebändern für die Bearbeitung von Stahl, Aluminiumund anderen NE-Metallen. Mit rund 600 Mitarbeitern agiert WIKUS imnordhessischen Spangenberg, aber auch mit eigenen Vertriebs- undServicegesellschaften in den USA, China, Schweden, Frankreich undÖsterreich. Darüber hinaus sind internationale Vertretungen in allenwichtigen Industrieländern für WIKUS tätig. Internationale Präsenz undgleichzeitige Heimatverbundenheit – das gehört bei WIKUS zusammen.wikus-sägenfabrik Melsunger Str. 30Freitag, 16. August, 15 Uhr Werkbesichtigung,Dauer ca. 2 Stunden, max. 20 PersonenAnmeldung erforderlich Frau Jentsch, an@blauer-sonntag.de,Tel. 0561 70949–11, Di–Do 9–12 Uhr oder www.blauer-sonntag.deNVV Haltestelle SpangenbergAbzweig Bergheim, Bus Linie 400Freitag15 Uhrfrei


SCHWALMSTADT-TRUTZHAINmensch und mechanikDie Weberei Egelkraut stellt seit 1922 in handwerklicher Tradition feineStoffe wie Laméstoffe für Theater und Bekleidung, Brokate, Damaste,Gobelin, Paramentenstoffe (Kirchenstoffe) und Trachtenstoffe her. 1922im Egerland gegründet, musste der Produktionsstandort im 2. Weltkriegdurch Vertreibung aufgegeben werden. Auf dem Gelände des ehemaligenKriegsgefangenenlagers wurde 1947 in einer Baracke die Produktion mitfünf Handwebstühlen und zwei kleinen Schaftwebstühlen wieder aufgenommenund ständig ausgeweitet. Die älteste Maschine der mechanischenWeberei stammt von 1936, die jüngste von 1952.Weberei EgelkrautHauptstraße 31, TrutzhainSonntag, 18. August, 12–17 UhrSonderführungen im Stundentaktdurch eine der letzten mechanischenWebereien DeutschlandsEssen & Trinken Kaffee, Kuchen,Getränke, WürstchenAnreise mit dem PKWSonntag12– 17 Uhr12, 13, 14,15, 16 UhrSpendenwillkommen


SCHWALMSTADT-TRUTZHAIN 53blumen made in trutzhainDie Kunstblumenfabrik gehörte zu den ersten Unternehmen, die sichnach Flucht und Vertreibung 1948 in den ehemaligen Baracken desKriegsgefangenenlagers Stalag IX A ansiedelten. Die Fabrik musste imJahr 2003 ihre Türen schließen, aber alles ist bis heute unverändert.Maschinen, Stoffe, Model, Stechuhr und natürlich viele Kunstblumenin allen Farben und Formen gibt es zu entdecken. Der neue Film derFilmemacherin Julia Charlotte Richter mit dem Titel „Blumen made inTrutzhain” gibt einen hervorragenden Einblick in die Geschichte und dieWelt der Kunstblumenfabrik Lumpe.Kunstblumenfabrik Lumpe Hauptstr. 13Sonntag, 18. August, 13, 15 Uhr Vorführung des Films „Blumenmade in Trutzhain” in der Gedenkstätte und Museum Trutzhain(Seilerweg 1, ca. 100 Meter entfernt), Dauer ca. 45 MinutenBesichtigung der ehemaligen Kunstblumenfabrik jeweils imAnschluss an den Film möglichAnreise mit dem PKWSonntag13 und 15 Uhrfrei


Faktor mensch - arbeitswelten57Messinghof Kassel, Anfang des 20. JahrhundertsDie Schmiede und Schmelzer waren seit Generationen mit ihren Familienim Messinghof untergebracht. Die Familien hatten ihre eigenen Gärtenund Schweineställe. Sie wohnten kostenfrei, d. h. sie zahlten keineMiete, kein Wasser- und Stromgeld, und auch die Kohlen gab es kostenlos.Die Handwerker waren gesuchte Spezialisten und gaben ihr Wissenweiter. Die Öfen waren Tag und Nacht in Betrieb. Nur zu Ostern, Pfingstenund Weihnachten erloschen sie. An diesen Tagen, wenn die Glut langsamnachließ, kamen die Frauen der Arbeiterfamilien und backten in den Öfenihre Kuchen.(Quelle: Industriestandort Bettenhausen, Firmengeschichten aus dem Kasseler Osten,Arbeitskreis Bettenhausen im Stadtteilzentrum Agathof)Salzmann & Comp., um 1900„Der kluge, umsichtige und seiner Zeit weitvorausdenkende Inhaber der Firma Salzmann& Comp., Kommerzienrat Heinrich Salzmann,hatte in der Verantwortung für seine Facharbeitererkannt, daß es sowohl für die Gesundheitals auch für die Leistung der Menschenvon größter Wichtigkeit war, sie mit ihrenFamilien möglichst betriebsnah seßhaft zumachen und sie dadurch an die Arbeitsplätzezu binden. Diese Absicht gab Heinrich SalzmannVeranlassung, sich im gesteigertenMaße der Wohnungsfürsorge zu widmen.[…]. So entstand die Gartenstadt Salzmannshausen.“(Quelle: Festschrift zur 75-Jahrfeier des OrtsteilesSalzmannshausen, 15.–17. Juli 1977, Bild nebenstehend:Fabrikant Heinrich Salzmann (1851–1915), Foto ca. 1900)


Faktor mensch – arbeitswelten 59Henschel & Sohn Kassel, 1950er JahreZum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens stattete ein Staatsoberhauptder Firma einen Besuch ab, sagte Firmenchef Oscar R. Henschelbei der Begrüßung. Selbst der hessische Kurfürst habe nichts von Henschelwissen wollen, weil ihm die Schornsteine zu sehr qualmten. „Dazu kam,dass mein Großvater einen Bart trug, der ihm den Ruf eines Demokrateneinbrachte“, wird der Firmenchef in der Festschrift zitiert.(Quelle: HNA vom 01.05.2013 über den Besuch des Bundespräsidenten Theodor Heuss am1. Mai 1953, der in einer Festschrift für die Mitarbeiter dokumentiert wurde)Henschel & Sohn Kassel,1950er JahreHier werden Löcher für Stehbolzenin den Kessel getrieben.Dies musste mit besondererVorsicht und Sorgfaltgeschehen, damit die Bolzenauch später den enormenKräften standhalten konnten.Ein Auszubildender aus den1950er Jahren erzählte beimBetrachten dieses Bildes: „DieArbeit war klasse, aber ichkann nicht mehr gut hören– es war sehr, sehr laut!”(Quelle: Technik-Museum Kassel)Abbildung links:Ehrenurkunde Henschel & Sohn „In Anerkennung 25 jähriger treugeleisteter Dienste”, Urkunde aus dem Jahr 1935 (Quelle: Stadtmuseum Kassel)


Vereinigte Großalmeroder Tonwerke Rommerode, 1960er Jahre„Mit dem ersten Lohn wurden in Kassel die ersten Anzüge gekauft. Amfolgenden Tag ging es zum Fotografen. Fotos waren ihnen sehr wichtig, sokonnten sie in der Heimat ihren Erfolg zeigen.” Zitat eines ehemaligenArbeitskollege der Gastarbeiter.Bild rechte Seite, von links nach rechts: Vassilios, Nenelaus, Theo,Suterios, Nico (Quelle: Glas- und Keramikmuseum Großalmerode)Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum Borken, 1960er JahreEin Bergmann: „Im Mai 1961 haben wir einen wilden Streik gemacht, weildie Kraftwerker ein 14. Gehalt als Dividende bekamen und wir, dieGrubenleute, nur 13 Gehälter bekamen. Sie gingen zum Dienst – und wir andie Arbeit. Wir hatten keinen einheitlichen Manteltarif. Der Streik begannganz spontan. Streikbrechernwurden die Reifen an den Autosplatt gestochen! Zwei Tage habenwir die Arbeit niedergelegt.Es wurde keine Kohle gefördertund transportiert. Nach anderthalbTagen verkündete derGesamtbetriebsrat: Ihr könnt dieArbeit wieder aufnehmen, ihrbekommt ein 14. Monatsgehalt.“(Quelle: Hessisches Braunkohle BergbaumuseumBorken, Zeitzeugeninterview vom19.8.2012)Abbildung links:Schichtende im BraunkohlenrevierBorken in den 1950er Jahren(Quelle: Hess. Braunkohle Bergbaum. Borken)


Faktor mensch – arbeitswelten61Spinnfaserfabrik Enka Kassel, 1970er Jahre„Das Wort „Spinnfaserfamilie“ ist nicht nur eine Floskel. Die langeBetriebszugehörigkeit führte dazu, dass man seine Kollegen von mehreren– und nicht nur von den besten – Seiten kennenlernte ... . Und brauchteman mal einen bestimmten Rat, dann wusste man, Kollege Meier hatdieses und jenes Hobby ... und kann Auskunft geben.“(Quelle: H.Diederich „Meine Erinnerungen an Enka“)poresta systems GmbH, Anfang des 21. Jahrhunderts„Als Industrieunternehmen bieten wir sowohl jungen Menschen als auchMitarbeitern, die bereits eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossenhaben, eine große Bandbreite an Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.... Unser Betriebsklima zeichnet sich durch einen offenen undfairen Umgang miteinander aus und erfordert neben Engagement undEhrgeiz gute Kommunikationsfähigkeiten und die Bereitschaft zu fachübergreifendemDenken. Unseren Standort in Nordhessen wollen wir mit gutausgebildeten Fachkräften zukunftsfähig stärken.“(Quelle: Personalleiter poresta systems GmbH, J. Schwatlo)


übersicht nach tag / uhrzeitFREITAG, 16. August 2013Werkführungen und Betriebsbesichtigungen08 Uhr Calden Wilhelmsthaler Mineralbrunnen Seite 1709 Homberg AKH-Antriebstechnik KATT Hessen 2709.30 Bad Wildungen Poresta Systems GmbH 1009.30 Frankenberg Thonet GmbH 1909.30 Kassel Mercedes-Benz Werk Kassel 3210 Homberg AKH-Antriebstechnik KATT Hessen 2710–18 Kassel Kulturbahnhof/Südflügel – Ausstellung 310.30 Calden Wilhelmsthaler Mineralbrunnen 1710.30 Frankenberg Thonet GmbH 1911.30 Frankenberg Thonet GmbH 1912.30 Bad Wildungen Poresta Systems GmbH 1013 Großalmerode August Gundlach KG 2313 Kassel Müllheizkraftwerk MHKW 3414 Baunatal volkswagen AG Werk Kassel 1314 Frielendorf Momentive Specialty Chemicals GmbH 2014 Kassel Mercedes-Benz Werk Kassel 3214 Kaufungen Stahlbau Lamparter 4314.30 Bad Arolsen HEWI Heinrich Wilke GmbH 815 Allendorf viessmann Werke 715 Spangenberg WIKUS-Sägenfabrik 5115.30 Bad Wildungen Poresta Systems GmbH 1016 Baunatal volkswagen AG Werk Kassel 1316 Melsungen B. Braun Melsungen AG Werk Buschberg 5016.30 Kassel Unternehmenspark Kassel UPK 4218.30 Heringen Monte Kali - Sonnenuntergangsführung 25SONNTAG, 18. August 2013Führungen, Spaziergänge, Wanderungen10 Uhr Bad Wildungen Historisch-Geologische Führung Seite 1110 Hirschhagen Ehem. Sprengstofffabrik – Spaziergang 2610 Trendelburg E.ON Mitte Live-Museum – Sonderführung 5410.30 Kassel Messinghof - Führung durch das Gebäude 3511 Bad Hersfeld Firmengelände WEVER - Führung 911 Kassel Ehem. Bekleidungswerke Brandt – Führung 3011 Kassel Sophie Henschel - Unternehmerin ... – Führung 3712 Kaufungen Wanderung zu Flora und Fauna ... 4412 Trendelburg E.ON Mitte Live Museum – Sonderführung 5412.15 Kassel Salzmann & Comp. – Führung 3812.30 Kassel Messinghof – Führung durch das Gebäude 35


12.30 Kassel Unterwegs auf den Spuren Kasseler ... – Führung 3813 Bad Zwesten Obermühle Niederurff – Führung 1213 Kassel Ehem. Bekleidungswerke Brandt – Führung 3013 Schwalmstadt Kunstblumenfabrik Lumpe – Film + Führung 5313.45 Heringen Busrundfahrt durch das Werra-Kali-Revier 2414 Bad Hersfeld Firmengelände WEVER – Führung 914 Großalmerode Glas- und Keramikmuseum – Ausstellungseröff. 2214 Hirschhagen Ehem. Sprengstofffabrik – Spaziergang 2614 Kassel die Unternehmerfamilie Henschel – Führung 3814 Kaufungen Bergwerkmuseum Rossgang – Kinderführung 4414 Trendelburg E.ON Mitte Live-Museum – Sonderführung 5414.30 Korbach Wolfgang-Bonhage-Museum – Sonderführung 4614.30 Korbach Besucherbergwerk am Eisenberg – Führung 4715 Bad Hersfeld Firmengelände WEVER – Führung 915 Schwalmstadt Kunstblumenfabrik Lumpe – Film + Führung 5315.15 Kassel Salzmann & Comp. – Führung 3816 Bad Hersfeld Firmengelände WEVER – Führung 916 Kassel Astronomisch-Physik. Kabinett – Führung 29SONNTAG, 18. August 2013Tagesveranstaltungen08–16 Edertal-Hemfurth E.ON Wasserkraft, u.a. Kraftwerksführ. Seite 1809–14 Fuldabrück-Bergsh. Heidenbluth Schweißt. – Tag der offenen Tür 2110–15 Trendelburg E.ON Mitte Live-Museum Wülmersen 5410–16 Kassel Messinghof 2810–16 Kassel Museum Neue Mühle 3710–17 Bebra Rathaus Bebra – Ausstellung 1410–17 Bebra Eisenbahnmuseum Bebra 1410–17 Immenhausen Glasmuseum Immenhausen, u. a. Glasflohmarkt 2810–18 Kassel Kulturbahnhof/Südflügel – Ausstellung 310.30–18 Bad Hersfeld Firmengelände WEVER – Tag der offenen Tür 911–16.30 Korbach Wolfgang-Bonhage-Museum 4611–17 Kassel Henschel Museum, u. a. Historische Kurzfilme 3111–17 Malsfeld Brauereimuseum Malsfeld 4811–17 Borken Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum 1511–17 Großalmerode Glas- und Keramikmuseum 2211–17 Kassel Technik-Museum Kassel 3911–18 Kaufungen Hessisches Ziegeleimuseum, u. a. Flohmarkt 4512–17 Schwalmstadt Weberei Egelkraut 5213–16 Kaufungen Bergwerkmuseum Rossgang 4113–16 Meißner-Abterode Besucherbergwerk Grube Gustav 4914–16 Frankenberg Thonet GmbH – Showroom + Ausstellung 1963


kontakt / impressumINDUSTRIEKULTUR IN NORDHESSEN Die Verwaltung des industriekulturellenErbes liegt in ehrenamtlichen Händen oder in der Verantwortungweniger Museen in kommunaler Trägerschaft. Hinzu kommenaktuell produzierende Betriebe. Die kleinen und großen Standortethematisch zu verknüpfen und ihre Akteure in einen Dialog zu bringen,ist eine Aufgabe, der sich das netzwerk industriekultur nordhessennino widmet. Gemeinsame Aktivitäten – wie der BLAUE SONNTAGder Industriekultur – helfen, nordhessische Industriekultur als einenwichtigen Bestandteil regionaler Identität zu entdecken.Das netzwerk industriekultur nordhessen nino wird von derFördergesellschaft Nordhessen mbH getragen. Mehr Informationen zumBLAUEN SONNTAG erhalten Sie unter www.blauer-sonntag.deANMELDUNG Einige Veranstaltungen sind anmeldepflichtig (Kennzeichnung:Anmeldung erforderlich). Bitte benutzen Sie zwingend die aufder jeweiligen Programmseite angegebenen Kontaktdaten. Alle anderenVeranstaltungen können ohne vorherige Anmeldung besucht werden.Die Teilnahme an den Veranstaltungen erfolgt auf eigene Gefahr.Jede Haftung wird ausgeschlossen. Es gelten die örtlichenSicherheitsbestimmungen.Herausgeber / ProjektleitungFördergesellschaft Nordhessen mbH, Frau Dörte LenzRainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel, doerte.lenz@nordhessen.deKonzeption, Redaktion, Gestaltungwww.proforma-kassel.de / Ursula Winter und akp_ / Sonja KunzeFotos Umschlag U2 von li oben nach re unten: Stadtarchiv Eschwege, BombardierTransportation, Volkswagen AG, Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum Borken (2. Reihe re,4. R. li), Werra-Kalibergbau-Museum Heringen, U. Winter, Stadtarchiv Großalmerode (4. R. re,5. R. li), M. Eusterbrock, U3 von li oben nach re unten: Hessisches Braunkohle BergbaumuseumBorken (1. R. li, 3. R.), BlueTec GmbH & Co. KG, M. Eusterbrock (2. R. li, 4. R. li, 5. R. re),Kulturfabrik Salzmann, Henschel Museum Kassel, Technik-Museum Kassel.Fotos Standorte Teilnehmende Unternehmen / Museen / Initiativen / Vereine etc.Fotos Ausstellung Dieter Schwerdtle (Repro Dr. Alexander Link)


ÖffnungszeitVerpflegungsmöglichkeitEintrittfür Kinder geeignet / Aktion für KinderExklusive SonderführungSpaziergang / WanderungFilmwww.blauer-sonntag.de

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