Kalkuliertes Risiko - WIM-Magazin

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Kalkuliertes Risiko - WIM-Magazin

WIRTSCHAFT IN MITTELFRANKEN 06| 2009

wim-magazin.de

Special: Finanzierung | Versicherungen

Kalkuliertes Risiko

Seite 22

China: Programm

gegen die Krise

Seite 14

Daten effi zient

managen

Seite 16


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Geschäftszeiten

des Service-Centrums

Mo. bis Do. 8 –16 Uhr, Fr. 8 – 15 Uhr

Tel. 0911/1335-0 | Fax 1335-200

der Geschäftsbereiche

Mo. bis Do. 8 –12.30 Uhr, 13 – 16 Uhr

Fr. 8 – 12.30 Uhr und 13 – 15 Uhr

Hauptgeschäftsführer

Markus Lötzsch

Tel. 1335-373 | Fax 1335-201

Standortpolitik und

Unternehmenförderung

Dr. Hans-Joachim Lindstadt

Tel. 1335-383 | Fax 1335-333

Berufsbildung

Ursula Poller

Tel. 1335-254 | Fax 1335-255

Innovation | Umwelt

Dr. Robert Schmidt

Tel. 1335-299 | Fax 1335-122

International

Armin Siegert

Tel. 1335-401 | Fax 1335-488

Recht | Steuern

RA Oliver Baumbach

Tel. 1335-388 | Fax 1335-463

Kommunikation

Dr. Kurt Hesse

Tel. 1335-379 | Fax 1335-300

Zentrale Aufgaben

Brigitte Lipinski

Tel. 1335-408 | Fax 1335-453

Geschäftsstelle Ansbach

Gerhard Fuchs

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91522 Ansbach

Tel. 0981/97111-6 | Fax - 79

Mo. bis Do. 8 –12.30 Uhr u. 14 –16 Uhr

Freitag 8 – 12.30 Uhr

Geschäftsstelle Erlangen

Renate Doeblin

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91052 Erlangen

Tel. 09131/260-96 | Fax -95

Mo. bis Do. 8 –12 Uhr u. 13 –16 Uhr

Freitag 8 – 12 Uhr u. 13 – 14.30 Uhr

Geschäftsstelle Fürth

Christian Nowak

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Grund zum Feiern

EDITORIAL

Das 60-jährige Jubiläum des Grundgesetzes und

der Bundesrepublik ist ein wirklicher Anlass

zur Freude. Nie zuvor hatte Deutschland eine

bessere Verfassung. Sie hat uns sechs Jahrzehnte lang

Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und soziale Sicherheit gebracht.

Der Fall der Mauer vor 20 Jahren und die deutsche

Wiedervereinigung haben die große Anziehungskraft

dieser Werte unterstrichen. Wir genießen zudem

die längste Friedenszeit der deutschen Geschichte, die

durch die europäische Integration garantiert wird.

Untrennbar mit der Geschichte der Bundesrepublik verbunden sind das deutsche

Wirtschaftswunder und die Soziale Marktwirtschaft. Ohne das von

Ludwig Erhard entwickelte Wirtschafts- und Sozialsystem hätte es keinen

„Wohlstand für alle“ gegeben, um den Titel seines bekanntesten Buches zu zitieren.

Dies sollten wir in der aktuellen Rezession nicht vergessen, die uns in

Deutschland auf sehr hohem Niveau getroffen hat. Denn vor der Krise hatten

wir Rekordstände bei Wertschöpfung, Exporten und Beschäftigung erreicht.

Die Soziale Marktwirtschaft ist auch für die Zukunft der beste Weg zu mehr

Beschäftigung, Wachstum und Wohlstand. Wenn wir dem Staat die Lösung

aller wirtschaftlichen Probleme aufbürden, werden wir ihn zwangsläufi g überfordern.

Stattdessen sollten wir die grundlegenden Lehren Ludwig Erhards

weiter bzw. wieder beherzigen: Sozialer Ausgleich, aber keine überbordende

staatliche Fürsorge. Regulierung wo nötig, beispielsweise um die Auswüchse des

Finanzsystems in den Griff zu bekommen. Ansonsten aber Anreize setzen für

Eigeninitiative und Unternehmertum.

Viele Menschen auf der Welt beneiden uns um Menschenrechte, Freiheit und

Wohlstand, während wir diese Errungenschaften oft als selbstverständlich

nehmen. Doch es ist eine tägliche Aufgabe, sie zu erhalten. Die Weltwirtschaftskrise

bietet die Chance, uns dies bewusst zu machen und die Weichen für die

Zukunft richtig zu stellen.

VIDEO

torial

IHK-Präsident

Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst

NEU

Editorials jetzt auch

als „Videotorial“

auf wim-magazin.de.


6 06 | 09

Juni 2009

Reisemedizin � 10

Wie schützt man sich bei

Geschäftsreisen vor

gesundheitlichen Gefahren?

� AKTUELLES IN KÜRZE

8 Kurzberichte aus Mittelfranken

9 Karikatur von Gerd Bauer

� BERICHTE | ANALYSEN

10 Auslandsreisen

Gesund zurückkommen

12 Schweinegrippe

Wie schützt man sich?

13 Europäischer Gerichtshof

Deutsche Apotheken setzen sich durch

14 Kooperationsforum

China stemmt sich gegen die Krise

16 Dokumentenmanagement /

Digitale Aktenführung

Was bringt das papierlose Büro?

18 Bulgarien

Unterschätztes Land am Schwarzen Meer

21 Podiumsdiskussion in Ansbach

Gibt es eine Kreditklemme?

Datenmanagement � 16

Papier- und elektronische Dokumente

parallel zu verwalten, führt zu Ineffi zienz

und hohen Kosten.

Bulgarien � 18

Die stv. Ministerpräsidentin

Dr. Meglena Plugtschieva war

Gast beim „Kammergespräch“.

� SPECIAL: FINANZIERUNG |

VERSICHERUNGEN

22 Neues Bilanzrecht

Die Geschäftszahlen im Griff

24 Krisen erfolgreich meistern

Zehn Tipps zur erfolgreichen Finanzierung

25 BayBG

Engagement bei 57 Firmen der Region

28 Finanzbuchhaltung

Transparente Zahlen

30 Sanierung von Unternehmen

Sind die Konzepte tragfähig?

34 Produkthaftung

Teure Fehlerbehebung

35 Beteiligungsgesellschaften

Kapital für den Mittelstand

36 Arbeitszeitmodelle

Jetzt noch fl exibler

40 Berufsunfähigkeit

Unternehmen in der Haftungsfalle?

41 Ausfall des Unternehmers

Nichts geht mehr

42 Private Krankenversicherung

Genau hinsehen

44 KfW-Umfrage

Deutlich erschwerte Finanzierung


� IHK-NEWS

Fotos Titel: Fuchs (2), Fotolia.com

Fotos Inhalt: Fuchs (2), Picture-Alliance, Fotolia.com, Grafi k: Herberger

China � 14

Mit einem gigantischen Konjunkturprogramm

will die Regierung die

Wirtschaft in Schwung bringen.

46 Wirtschaftskrise

Unsichere Prognosen

46 „Wirtschaftsgespräch Tunesien“

Investitionen in Nordafrika

46 Vom 24. bis 26. Juni in Berlin

Deutsch-Arabisches Forum

46 Die IHK gratuliert...

Special Finanzierung |

Versicherungen � 22

Neues Bilanzrecht, Finanzbuchhaltung, Beteiligungskapital,

private Krankenversicherung und Produkthaftung

sind Themen des WiM-Specials.

� RUBRIKEN

15 Wettbewerbe

18 Wirtschaft und Bildung

20 Verbraucherpreisindex

72 Kurse | Tagungen | Seminare

75 Weiterbildungsprogramm der

IHK Akademie Mittelfranken

� UNTERNEHMEN | PERSONEN

48 Firmenberichte aus Mittelfranken

� FIRMENDATEN

76 Bekanntmachungen

77 Handelsregister

97 Existenzgründungsbörse

97 Bücher

97 Impressum

98 Vorschau / Inserentenverzeichnis

Bosch Immobilien Fischer Hertlein Pinsel Kreativeinrichtung Seger M-net EuromedClinic Raiffeisenbanken

Stadt und Landkreis Ansbach TSM Total-Sourcing-Management Simple Fact Fürstlich Castell´sche Bank

Jaguar Woman WGM Softwerk Banf Werbung Omicron Axinom Sontowski & Partner hofmann infocom

Vipa Schlenck e_procure & supply Stone+tec Bayerische Sparkassen DBL Astrum IT Sielaff Erhard Sport Afra

Fotomax ad pepper media Businessplan-Wettbewerb Nordbayern TeamBank mkm-Manufaktur OnOffshoreSoft

SelfStorage IPTE Champini Kindertagesstätte Funkwerk Sparkasse Nürnberg Loft1 Jack Wolfskin Store

Santander Consumer Bank Naturkost Vier Jahreszeiten T.A.G. Software PM-Top Harald Lehmeier Männer

64 Personalien | Auszeichnungen 69 Förderer und Mäzene

06 | 09 7


AKTUELLES IN KÜRZE

INFO-CLIPS | VIDEOTORIAL | WIMCAST

IHK-Infos via Video

Die IHK bietet wichtige

Informationen für ihre

Mitgliedsunternehmen

und die interessierte

Öffentlichkeit nun auch

per Video an. Inzwischen

sind drei neue Videoformate

über die Homepage

www.ihk-nuernberg.de

abrufbar. Die Kernaussagen

von ausgewählten

Vorträgen werden in drei-

bis fünfminütigen „Info-

Clips“ dokumentiert, die

kurz nach der jeweiligen

Veranstaltung online stehen.

Monatlich erscheint als

„Videotorial“ das WiM-

Editorial von IHK-Präsi-

Vom 17. bis 19. Juli 2009 fi ndet in Nürnberg wieder das Asien-Festival

„Spirit Asia“ statt. Das mittlerweile fünfte Festival wird im

Celtispark in der Südstadt Einblicke in die Vielfalt der asiatischen

Kultur bieten. Wie in den vergangenen Jahren gibt es einen Markt

mit viel Gastronomie und Kunsthandwerk sowie ein abwechslungsreiches

Kulturprogramm mit Musik, Tanz, Theater, Akrobatik und

Kampfsport. Veranstalter ist die

SEA Kultur GmbH aus

Erlangen, deren

Gesellschafter

Christian

TIPP DES MONATS

Alles und

Vom 19. bis 21. Juni 2009 fi nden in Nürnberg

wieder die Stadt(ver)führungen statt.

Zum zehnten Mal bietet „Deutschlands größter

Führungsmarathon“ mit über 350 Programmpunkten

Einblicke in Ateliers, Museen, Galerien, Institutionen, Vereine,

Kulturzentren, die historische Nürnberger Altstadt und in das

Dürer-Haus. Das Leitmotiv in diesem Jahr: „Dürer – Künstler –

Könner“. Zwei der Führungen informieren über die Geschichte der

Nürnberger Wirtschaft und der IHK: Kunst im Zentrum der

Wirtschaft (mit Besichtigung von historischen Kunstwerken im

IHK-Gebäude; Samstag, 20. Juni 2009 um 10, 11, 12 und 13 Uhr).

Anselm Feuerbach auf der Spur (Samstag, 20. Juni, 11 Uhr;

u.a. mit Besichtigung von Feuerbachs Großgemälde „Kaiser

Ludwig der Bayer erteilt den Nürnbergern Privilegien“ in

der IHK). Treffpunkt für beide Führungen jeweils vor

der Kugelapotheke am Sebalder Platz. ■

WWW.STADTVERFUEHRUNGEN.

NUERNBERG.DE

cast

Ausgabe 6|2009 www.ihk-nuernberg.de

BAYERNWEITER AKTIONSTAG

Lehrer im Chefsessel

Zum neunten Mal tauschen am Donnerstag, 23. Juli 2009 Lehrer und

Unternehmer in ganz Bayern ihre Rollen, um den jeweils anderen Beruf

besser kennen zu lernen. Veranstaltet wird die Aktion „Lehrer im Chefsessel“

von „Die Jungen Unternehmer – BJU“, Kooperationspartner sind das

Bayerische Kultusministerium, das auch in diesem Jahr wieder die

Schirmherrschaft übernommen hat, sowie IHK, Handwerkskammer und

Stadt Nürnberg. Als Förderer engagieren sich die Unternehmen Müller-

Medien, Datev, Sparkasse Nürnberg, Rödl & Partner, N-Ergie und

Neumarkter Lammsbräu. Nach Aussage des Medienunternehmers und

Mitinitiators Michael Oschmann haben sich im vergangenen Jahr in Bayern

rund 450 Lehrer und Unternehmer an dem Aktionstag beteiligt. Das Bayerische

Kultusministerium stellt auch in diesem Jahr die interessierten Pädagogen am

Aktionstag vom Unterricht frei. ■

WWW.LEHRER-IM-CHEFSESSEL.DE

DIE THEMEN IM JUNI:

1. AUSBILDUNG: KOMPETENZCHECK

FÜR HAUPTSCHÜLER

SPIRIT ASIA 2009

Asien in der Nürnberger Südstadt

8 06 | 09

2. IHK-RATGEBER: RAUS AUS DER KRISE!

3. IHK-INTERNATIONAL:

KOOPERATION MIT CHINA

4. WIM-SPECIAL: FINANZIERUNG

5. KULTUR: FESTSPIELKALENDER 2009

Horst Engel eng mit

den Kulturinstitutionen

und Botschaften

der beteiligten Länder

zusammenarbeiten.

Die Schirmherrschaft

der „Spirit Asia 2009“

hat Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck übernommen,

als Sponsoren engagieren sich u.a. SpardaBank, Western Union

Reisebank, Kulmbacher Brauerei und Bauhaus. ■

WWW.SPIRIT-ASIA.DE

Foto: Spirit Asia

dent Prof. Dr. Klaus L.

Wübbenhorst. Erstmals

im Juni auf Sendung geht

das neue IHK Online-

Magazin „WiMcast“ (siehe

nebenstehenden Hinweis),

das in Kooperation

mit dem MarktSpiegel

produziert wird. Moderatorin

des Magazins ist

Nina-Maria Bauer. Die

IHK komplettiert mit

diesen drei Formaten ihr

Kommunikationsportfolio

und nutzt die neuen

Möglichkeiten des Internets,

um ihren Kunden

einen optimalen Zugang

zu Informationen bereitzustellen.


AM 3. UND 4. JULI

Start-Messe in Nürnberg

Angebote und Informationen rund

um das Thema berufl iche Selbstständigkeit

fi nden die Besucher der

Start-Messe am Freitag und

Samstag, 3. und 4. Juli 2009 (9 bis

18 Uhr bzw. 9 bis 17 Uhr) im

Nürnberger Messe zentrum. Zu den

Themenschwerpunkten gehören:

Innovative Geschäftsideen,

technologieorientierte Gründungen, Finanzierung, staatliche Förderung,

Franchising, Unternehmensnachfolge, Wachstumsstrategien, Unternehmensführung

usw. Schirmherr ist Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil,

der die Messe offi ziell eröffnen wird. Zu den langjährigen Partnern der

Messe gehören Bundeswirtschaftsministerium, KfW Mittelstandsbank,

Deutscher Franchise-Verband (DFV), LfA Förderbank Bayern, die Industrie-

und Handelskammern und das netzwerk|nordbayern. Die IHK

Nürnberg für Mittelfranken ist dieses Jahr am Stand des Bayerischen

Industrie- und Handelskammertages (BIHK) vertreten. ■

WWW.START-MESSE.DE

Foto: Fuchs

Klemmende Kredite

HOTLINE

Hilfe für Firmen in Not

Die Stadt Nürnberg hat eine Clearingstelle und eine

Hotline für Firmen in Not eingerichtet. Unternehmen in

Schwierigkeiten können sich an diese Clearingstelle, die

beim Amt für Wirtschaft angesiedelt ist, als erste Anlaufstelle

wenden (Tel. 0911/231-4050). Ziel ist es, im Verbund

mit IHK, Handwerkskammer, Verband der Bayerischen

Metall- und Elektroindustrie (VBM), IG Metall und

Agentur für Arbeit alle Optionen auszuloten und für die

betroffene Firma schnell die passende Beratungsleistung zu

erbringen. Zunächst werden die Unternehmenssituation

analysiert und mögliche Handlungsansätze erarbeitet,

danach sollen rasch im Netzwerk konkrete Maßnahmen

ergriffen werden. Dieses Projekt ist eine Aktion im Zuge

des „Nürnberger Netzes zur Sicherung von Beschäftigung“,

das die Partner im März unterzeichnet hatten (siehe WiM

4/2009, Seite 19). Ein Folder, der im Internet heruntergeladen

werden kann und bei den Projektpartnern ausliegt,

informiert über die einzelnen Aktivitäten des „Netzes“. ■

WWW.WIRTSCHAFT.NUERNBERG.DE

AKTUELLES IN KÜRZE

06 | 09

9

Karikatur: Gerd Bauer


BERICHTE | ANALYSEN

AUSLANDSREISEN

Gesund zurückkommen

Wer geschäftlich unterwegs ist, muss Krankheitsrisiken vorbeugen.

Einige Tipps zur Gefahrenabwehr vor und während der Reise.

Von Dr. Wolfgang Weiß

Jeder Arbeitgeber ist laut Arbeitsschutzgesetz

zur gesundheitlichen Fürsorge gegenüber

seinen Mitarbeitern verpfl ichtet.

Bei „Arbeitsaufenthalt im Ausland unter besonderen

klimatischen und gesundheitlichen

Belastungen“ muss der Mitarbeiter vor Ausreise

von einem Arbeitsmediziner untersucht,

beraten, eventuell geimpft und dessen Einsatzfähigkeit

beurteilt werden. Außer dem

Gesundheitszustand des Reisenden sind die

Reiseart, das Reiseland mit all seinen Belastungen,

die Aufenthaltsdauer, die Lebensumstände

sowie die medizinische Versorgung

im Einsatzland zu berücksichtigen. Die Auswahl-

und Beurteilungskriterien sowie der

Untersuchungs- und Beratungsumfang sind

im Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz

G35 festgelegt.

Impfungen gehören zu den wichtigsten

und wirksamsten medizinischen Vorsorge-

10 06 | 09

maßnahmen, die uns zur Verfügung stehen.

Neben dem Schutz des Geimpften sollen

auch Übertragungen verhindert werden (Gemeinschaftsschutz).

Als „Muss“ gelten alle

von der Ständigen Impfkommission (Stiko)

empfohlenen Impfungen. Je nach Reiseland

und individueller Gefährdung kommen folgende

Reiseimpfungen in Frage: Gelbfi eber,

Hepatitis A/B, FSME, Japanische Enzephalitis,

Meningitis, Tollwut, Typhus.

Malaria-Prophylaxe: Gegen die Malaria

gibt es keine Impfung. Das Risiko variiert beträchtlich

je nach Reisezeit (Regen- oder Trockenzeit),

Tageszeit (die Malaria-übertragenden

Anophelesmücken sind nachtaktiv),

Region (Stadt-Land) und Tätigkeit (nächtliche

Aufenthalte im Freien). An erster Stelle

steht die Expositionsprophylaxe (Schutz vor

Mückenstichen). Zusätzlichen Schutz gibt

die Chemoprophylaxe (Einnahme von Mala-

riamedikamenten), die entsprechend der Resistenzlage

im Reiseland sowie dem Gesundheitszustand

des Reisenden individuell

angepasst sein muss.

Reiseapotheke: Eine erprobte Reiseapotheke

ist vor allem in Ländern mit unzureichender

medizinischer Versorgung sinnvoll.

Standardisierte Inhalte können entsprechend

den persönlichen Bedürfnissen ergänzt werden.

Eine ärztliche Bescheinigung für den

Zoll ist dringend zu empfehlen. Achtung:

Nicht deklarierte Medikamente, die als Betäubungsmittel

gelten, können in vielen

Staaten ernsthafte Probleme bereiten und sogar

als Drogenbesitz gewertet werden. In vielen

Ländern sind Medikamentenfälschungen

im Handel.

Versicherungen und Notfallvorsorge: Zu

klären sind insbesondere folgende Fragen:

Besteht ein ausreichender Krankenversiche-

Unternehmenserfolg braucht Strategie und Kreativität in der


ungsschutz, ist eine Rückholversicherung

abgeschlossen? Geringe Beiträge können hier

hohe Kosten verhindern!

Verhalten während der Reise: Bereits für

den Flug gibt es viele Verhaltensregeln, um

erholt und gesund beim Kunden anzukommen.

Folgende Themen sind individuell zu

betrachten: Thromboserisiko auf Langstreckenfl

ügen (evtl. Vorbeugung mit Heparin)

und Einschränkung der Flugtauglichkeit bei

Erkrankungen.

Verhalten im Reiseland: Belastungen entstehen

nicht nur durch die fremde Umgebung

und andere Kultur. Auch die Anpassung

an andere Klimate wird unterschiedlich bewältigt.

Gesundheitsrisiken entstehen vor

allem auch durch schlechte hygienische Verhältnisse

(Übertragung von Krankheiten

durch Essen und Trinken) und Insekten, die

uns unbekannte Krankheiten übertragen

Markenführung. www.da-kapo.de

(z.B. Malaria, Dengue-Fieber, Japanische anische Enzephalitis,

Gelbfi eber). Die Einhaltung lt von

Hygieneregeln und der Insektenschutz haben

deshalb höchste Priorität. Gifttiere (vor allem

Schlangen) in tropischen Ländern spielen für

Mitarbeiter im Auslandseinsatz dagegen

kaum eine Rolle. Das Wissen um Verhaltensregeln

entkrampft dieses „Angstthema“ weitgehend.

Selbstverständlich ist eine geregelte,

dem Gastland angepasste Lebensführung

wichtig um Erkrankungen, Unfälle und

Überforderungen vorzubeugen. Dies gilt

auch für die Freizeit, in der erfahrungsgemäß

die meisten Unfälle vorkommen.

Verhalten im Krankheitsfall: Weiß Ihr

Mitarbeiter, wie er sich im Notfall oder bei

Krankheit zu verhalten hat? An wen kann er

sich wenden? Hat er ein Erste-Hilfe-Training

absolviert? Wie weit kann er sich mit Medikamenten

aus der Reiseapotheke selbst hel-

BERICHTE | ANALYSEN

BUCHTIPP

Das „Medizinische Handbuch für berufl

ich Reisende“ von Dr. Wolfgang

Weiß enthält ausführliche Informationen

zu allen Fragen der Reisemedizin.

Das Buch enthält Checklisten für die

Reisevorbereitung, ein Lexikon von

häufi gen Krankheiten sowie Informationen

zu Verbeugung und Erster Hilfe.

Das Buch ist im Tropenmedicus-Verlag

erschienen und kann zum Einzelpreis

über die Internet-Seite www.tropenmedicus.de

bestellt werden (Mengenrabatte

bei Abnahme mehrerer Exem-

plare). ■

fen? Wann muss er einen

Arzt A t aufsuchen? f h ?Di Diese Fragen F sind i d vor AAus

reise zu klären. Geben Sie Ihren Mitarbeitern

Informationen mit auf den Weg. Sie tragen

damit zu ihrer Sicherheit und Motivation

bei.

Was muss nach der Rückkehr beachtet

werden? Es gibt Vorschriften, nach denen bei

längeren Auslandsaufenthalten sogenannte

Rückkehruntersuchungen gefordert werden.

Dadurch soll auch eine Einschleppung von

Krankheiten verhindert werden. ■

WWW.TROPENMEDICUS.DE

WWW.AUSWAERTIGES-AMT.DE

WWW.RKI.DE

Dr. Wolfgang Weiß ist

Betriebsarzt bei der Siemens AG

(wmw@drwweiss.de).

da kapo

06 | 09

11

Fotos: Mauritius Images/Picture-Alliance


BERICHTE | ANALYSEN

SCHWEINEGRIPPE

Wie schützt man sich?

Droht eine weltweite Pandemie und ist Bayern dafür gerüstet?

WiM fragte Margit Schlenk, die Pressesprecherin der Nürnberger Apotheker.

Foto: Picture-Alliance

Hat das Schweinegrippe-Virus Ihrer

Kenntnis nach noch das Potenzial, eine

weltweite Pandemie auszulösen oder

schwächt es sich bereits ab?

Ich meine, dass derzeit keinerlei Grund zur

Panik besteht. Aber eine erhöhte Wachsamkeit

ist angeraten. Außerdem sollte die Zeit

genutzt werden, um sich für den etwaigen

Ernstfall gut aufzustellen. Denn das Virus

könnte mutieren und wie bei der Spanischen

Grippe um 1918 erst im zweiten Anlauf an

Virulenz gewinnen, also Potenzial für eine

schlimme Pandemie bekommen. Nach derzeitigem

Stand stellt sich das Virus als gut beherrschbar

dar und die bisher Erkrankten in

Deutschland sind gut genesen. Wachsamkeit

und eine beschleunigte und stark geförderte

Forschung an einem wirksamen Impfstoff

sind aber höchst notwendig. Hierfür muss

auch die Bevölkerung sensibilisiert werden.

Wenn also ein solcher Impfstoff zur Verfügung

steht, muss auch die Durchimpfungsrate

hoch genug sein, um effektiven Schutz zu

bieten. Und da sehe ich schon noch erheblichen

Nachholbedarf. Warum sonst sterben

in Deutschland jedes Jahr über 10 000 Menschen

an der echten Grippe, obwohl der entsprechende

Impfstoff seit Langem etabliert

ist, die Impfung Kassenleistung ist und zudem

von der ständigen Impfkommission

empfohlen wird. Daher engagieren sich auch

die Apotheker bei den nationalen Impfwochen

in Bayern, um auf die Chancen der

Impfung aufmerksam zu machen. Prävention

ist das A und O gegen das Schweinegrippe-Virus

H1N1, aber eben auch bei FSME,

Tetanus, Diphtherie und Masern. Darüber

12 06 | 09

hinaus stehen zahlreiche weitere bewährte

Impfungen zur Verfügung. Das Wissenschaftliche

Institut für Prävention im Gesundheitswesen

(www.wipig.de), dessen Sprecherin im

Direktorium ich bin, ist eine Einrichtung der

Bayerischen Landesapothekerkammer und

engagiert sich ebenfalls stark in der Aufklärung

der Bevölkerung.

Welche Vorsichtsmaßnahmen empfehlen

Sie aktuell insbesondere bei Auslandsreisen?

Ist beispielsweise eine vorbeugende

Einnahme von Medikamenten

sinnvoll?

Die vorbeugende Einnahme von antiviralen

Medikamenten wie Tamifl u oder Relenza ist

Unsinn. Sie können durch ihren Wirkmechanismus

erst bei bestehender Infektion

helfen! Es gibt ja einige gängige

Empfehlungen, die aber durchaus

Anlass zur Diskussion bieten.

Menschenansammlungen

sollen demnach gemieden

werden. Aber wie soll dies

immer möglich sein? Angeraten

wird das Tragen von

wirksamem Mundschutz.

Das müssten aber Masken

sein, nicht nur „Papiermasken,

die keinen ausreichenden

Schutz bieten

können. Allgemein

sinnvoll ist es, für ein

starkes Immunsystem

zu sorgen, gerade bei

schon geschwächten

Menschen, Menschen

Apothekerin Margit Schlenk.

Wirksame Vorbeugung? Japanische Jugendliche

in Tokio versuchen sich mit Mundschutz

vor der Schweinegrippe zu schützen.

mit mehreren Erkrankungen, älteren Menschen

und Kindern. Hier kommt die allgemeine

Prävention und Gesundheitsförderung

wieder zum Tragen – gesunde Ernährung, Bewegung

und das Achten auf eine gesunde Lebensweise

ohne Drogen und Alkohol, mit

ausreichend Schlaf usw. Zudem sollte bei jeglichen

Symp tomen einer Grippe wie Fieber,

Schwäche oder Schüttelfrost rasch der Arzt

aufgesucht werden, damit frühzeitig eine

Diagnose gestellt und im Falle einer Infektion

schnell ein antivirales Arzneimittel verabreicht

werden kann.

Sind in Deutschland für den Fall

einer Pandemie ausreichend antivirale

Medikamente vorrätig

und wie sind die Apotheken in

die Notfallpläne einbezogen?

Die Apotheken sind in den Pandemieplan

eingebunden, u.a.

über die Apothekerkammer und

die Verbände. Schließlich besitzt

jede Apotheke den Versorgungsauftrag

für die Bevölkerung!

Im Falle einer Pandemie

kann jede Apotheke auch

die benötigten Arzneimittel

in ihren Laboren fachgerecht

herstellen. Niemand

braucht Angst vor Engpässen

zu haben! Derzeit sind


creative-network.info

INTERNET-LINKS

� Aktuelle Reisehinweise des Auswärtiges

Amts: www.auswaertiges-amt.de

� Aktuelle Informationen des Robert-

Koch-Instituts zum Stand der Infektionen

mit dem Infl uenza A/H1N1-

Virus: www.rki.de

� Umfassende Informationen zur

Schweinegrippe vom Bayerischen Gesundheitsministerium:

www.stmugv.

bayern.de ■

für ca. 20 Prozent der Bevölkerung Medikamente

sofort verfügbar. Gerade in Zeiten

drohender Pandemien ist es ein Glücksfall,

dass jede Apotheke über ein gut ausgestattetes

Labor, alle notwendigen Geräte zur Herstellung

von Arzneien und über fachkundiges

Personal zur Herstellung von Arzneien wie

Apotheker und Pharmazeutische Assistenten

verfügen muss. Die Herstellung von Arzneien

ist eben eine Grundfertigkeit des Apothekers.

Der Nachschub an Arzneien dürfte also gut gesichert

sein. Ich wiederhole – für Panik ist

wirklich kein Platz! Vonnöten sind dagegen

zielgerichtetes Vorgehen und intensive Forschung!

Und für die Umsetzung von Notfallplänen

und für die Information der Bevölkerung

ist die fl ächendeckende Versorgung durch

die Apotheker Gold wert. Wir sind sozusagen

„Heilberufl er ohne Eintrittsgebühr“. Das bewährt

sich gerade in unsicheren Zeiten, wie es

bei einer drohenden Pandemie der Fall ist! ■

Margit Schlenk ist Inhaberin der

MoritzApotheke in Nürnberg und

Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit der

Bayerischen Apothekerkammer für Nürnberg

(margit.schlenk@odn.de).

EINFACH ABHEBEN.

EUROPÄISCHER GERICHTSHOF

Deutsche Apotheken

setzen sich durch

Foto: Bilderbox.com

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat

den deutschen Apothekenmarkt für rechtens

erklärt. Die Richter sprachen sich gegen eine

zwangsweise Liberalisierung des deutschen

Marktes aus. Der Europäische Gerichtshof

hat mit seinem Urteil das sogenannte Fremdbesitzverbot

bestätigt, wonach Apotheken

nur von Apothekern persönlich und nicht

von Kapitalgesellschaften geführt werden

dürfen. Die deutsche Apothekenlandschaft

sei mit EU-Recht vereinbar: Zwar werde

dadurch die Niederlassungsfreiheit eingeschränkt,

aber dies sei im Interesse der

Arzneimittelversorgung hinnehmbar. Apothekerkammern

und Bayerische Staatsregierung

hatten sich im Vorfeld intensiv dafür

eingesetzt, das deutsche Fremdbesitzverbot

BERICHTE | ANALYSEN

bei Apotheken beizubehalten. Damit werde

die fachgerechte Versorgung von Patienten

mit Medikamenten und eine qualitativ hochwertige

Beratung sichergestellt, so die Argumentation.

„Gerade im ländlichen Raum

garantiert das Fremdbesitzverbot eine wohnortnahe

und inhabergeführte Apothekenlandschaft

ohne rein betriebswirtschaftlich

motivierte Standortwahl“, so Bayerns Europaministerin

Emilia Müller. Auch Bundesgesundheitsministerin

Ulla Schmidt begrüßte

das EuGH-Urteil, weil die Versorgung mit

Arzneimitteln, dadurch „von Kapitalmarktinteressen

unabhängig“ bleibe. Hintergrund

der EuGH-Entscheidung war eine Klage gegen

eine Doc Morris-Apotheke, die im Saarland

betrieben wurde. ■

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13


BERICHTE | ANALYSEN

KOOPERATIONSFORUM

China stemmt sich gegen die Krise

Die Volksrepublik hat wie die Industriestaaten des Westens ein Konjunkturpaket

auf den Weg gebracht. Das Deutsch-Chinesische Kooperationsforum in der IHK

zeigte Chancen für mittelfränkische Unternehmen auf.

Gao Guohui, stellvertretender Generalsekretär

der Stadtregierung von Shenzhen,

erklärte, die Finanzkrise sei eine

gute Gelegenheit, die Position Chinas auf den

internationalen Märkten zu stärken. Die

Volksrepublik hatte dafür Ende 2008 ein

Konjunkturprogramm im Umfang von fast

400 Mrd. Euro angekündigt. Erste Erfolge der

durch dieses Programm angestoßenen Maßnahmen

sind laut Gao bereits sichtbar. Dabei

gehe es nicht nur um Maßnahmen zum Aufbau

der Infrastruktur, sondern auch um die

Steigerung der Innovationskraft.

Besonders Nürnbergs Partnerstadt Shenzhen,

die zu den drei Hightech-Metropolen

Chinas zählt, setzt auf die Förderung von Forschung

und Entwicklung, wie der chinesische

Konsul Meng Fanzhuang auf dem Forum

sagte. Die Aussichten, dass dies auch gelingt

und dass Shenzhen dadurch technologisch

deutlich vorankommt, seien gut, erklärte Sabine

Dietlmeier, Geschäftsführerin des Verbindungsbüros

der Deutschen Auslandshandelskammern

(AHK) in China. Seit 14 Jahren

melde die Provinz Guangdong, in der Shenzhen

liegt, von allen chinesischen Provinzen

die meisten Patente an. Die Region bewege

sich weg von „Made in China“ hin zu „Created

in Guangdong“. Die Geschäftsführerin

beobachtet auch eine verstärkte Kooperation

der dortigen Universitäten sowie eine Anwerbung

von „brainpower“, also von intelligenten

Köpfen, aus anderen Regionen Chinas.

Positiv sieht Dietlmeier als Auswirkung der

weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise,

dass insbesondere in Guangdong zusätzliche

14 06 | 09

Investitionsprojekte zum Beispiel zur Herstellung

umweltfreundlicher Beleuchtungssysteme

sowie energiesparender neuer Materialien

angeschoben worden seien. Hier

würden sich gute Chancen für deutsche Unternehmen

eröffnen. Die Nachfrage nach

deutscher Systemtechnologie steige auch aufgrund

der Modernisierung des Produktionssektors

und der Verbesserung des Umweltschutzes.

Geschäftskontakte mit potenziellen chinesischen

Partnern können auf der „China Hi-

Tech-Fair“ in Shenzhen vom 16. bis 21.

November 2009 geknüpft werden (siehe untenstehenden

Kasten). Nach Worten von Li

Zhen, stellvertretender Direktor des Organisationskomitees

der Messe, ist dieses Forum,

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen

„Gemeinschaftsstand der Metropolregion

Nürnberg“ auf der „China Hi-Tech-Fair“

vom 16. bis 21. November 2009 in Shenzhen

geben. Er wird organisiert von IHK

Nürnberg für Mittelfranken und Nürnberg

Global Fairs, der Tochtergesellschaft

der NürnbergMesse. Angesprochen sind

Unternehmen u.a. aus folgenden Branchen:

Biotechnologie, Elektrotechnik, Informationstechnologie,

Luft- und Raumfahrt,

Mechatronik, Medizintechnik, Neue

Materialien, Verkehrstechnik, Energietechnik

und Umweltschutz.

CHINA HI-TECH-FAIR

Nürnbergs Partnerstadt Shenzhen

wird von der chinesischen Regierung

zum High-Tech-Zentrum ausgebaut.

das seit 1999 jährlich stattfi ndet, die größte

und bekannteste Messe ihrer Art in China.

Das bestätigt auch Ansgar Brossardt, Geschäftsführer

der ID Design Agentur aus

Krailling, der seit sechs Jahren dort ausstellt.

Die Messe stehe auf einer Stufe mit der Hannover-Messe

in früheren Jahren und habe

sich zum Schaufenster Chinas zur Welt entwickelt.

Man könne auf der „China Hi-Tech-

Fair“ mit vielen Firmen aus den unterschiedlichsten

Bereichen ins Gespräch kommen,

ohne viel in dem riesigen Land reisen zu

müssen. Bei der diesjährigen Messe werde

man feststellen, dass die Chinesen die Finanzkrise

gelassen sehen. Brossardt: „Die

Chinesen denken nicht dauernd an Krise,

sondern daran, dass es weiter geht.“ sm. ■

Im vergangenen Jahr kamen 600 000 Besucher

aus allen Provinzen Chinas zur „China

Hi-Tech-Fair“ und verdeutlichen den

chinaweiten Charakter der Messe. „Die

Sonderwirtschaftszone Shenzhen als Veranstaltungsort

ist damit die ideale Plattform

für den Markteinstieg in China“, so

Armin Siegert, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs

International. ■

IHK, DORIS SCHNEIDER, TEL. 0911/1335-306

SCHNEIDER@NUERNBERG.IHK.DE

NÜRNBERG GLOBAL FAIRS, TEL. 0911/8606-8695

DIRK.LAUTERBACH@NGFMAIL.COM

Foto: Fuchs


Foto: Cornelius/Fotolia.com

Jahr der

Astronomie

Die Nürnberger Astronomische Gesellschaft

(NAG) e.V. beteiligt sich mit zahlreichen

Veranstaltungen und Projekten am „Internationalen

Astronomiejahr 2009“. Beispielsweise

tourt die Wanderausstellung „Astronomie

in der Metropolregion Nürnberg“

durch 20 Städte Nordbayerns. Die NAG thematisiert

bei ihren Veranstaltungen auch die

bedeutende Rolle, die Nürnberg in der Geschichte

der astronomischen Forschung gespielt

hat. ■

WWW.IYA2009.DE

Berichtigung

Im Artikel über die China-Tournee des

Windsbacher Knabenchors (WiM 5/2009,

Seite 32/33) ist uns ein Fehler unterlaufen:

Nicht 3 000 Zuhörer verfolgen jährlich die

Konzerte des Chores, sondern 35 000. ■

Foto: Picture-Alliance

Deutschlands Beste Arbeitgeber: Das

Great Place to Work Institute Deutschland

startet zusammen mit dem Bundesarbeitsministerium,

dem Handelsblatt,

der Initiative Neue Qualität der Arbeit

(INQA) und dem Personalmagazin die

neue Aufl age der Studie und des Wettbewerbs

„Deutschlands Beste Arbeitgeber“.

Damit haben Unternehmen wieder die

Gelegenheit, ihre Mitarbeiterorientierung

zu prüfen sowie ihre Qualität und Attraktivität

als Arbeitgeber weiterzuentwickeln.

Krankenhäuser, Pfl egeeinrichtungen

und andere medizinische

Einrichtungen können an der branchenspezifi

schen Studie „Beste Arbeitgeber im

Gesundheitswesen 2010“ teilnehmen.

Anmeldungen sind bis zum 30. September

möglich (www.greatplacetowork.de).

BERICHTE | ANALYSEN

Wettbewerbe

Axia-Award 2009: Die Unternehmensberatung

Deloitte zeichnet Mittelstandsunternehmen

aus Bayern aus, die trotz

Rezession erfolgreich wirtschaften. Unternehmen

mit einem Jahresumsatz von

mindestens 25 Mio. Euro, die sich zumindest

zum Teil in Familienbesitz befi nden,

können sich bis zum 31. Juli 2009 bewerben

(www.deloitte.com/de/axia).

Die besten Urlaubsideen für Deutschland:

Der Deutsche Tourismusverband

e.V. sucht innovative Unternehmen aus

der Tourismuswirtschaft, die sich durch

kreatives Marketing, ungewöhnliche Angebote

oder besondere Kundenorientierung

auszeichnen. Bewerbungen sind bis

30. Juni 2009 möglich (www.deutschertourismusverband.de).


EIN NEST FÜR ERFOLGAUSBRÜTER.

Der Standort für eine goldene Zukunft.

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BERICHTE | ANALYSEN

DOKUMENTENMANAGEMENT / DIGITALE AKTENFÜHRUNG

Was bringt das papierlose Büro?

Papier und elektronische Dokumente werden im Betrieb weiterhin parallel verwaltet.

Das bringt erhebliche organisatorische Probleme mit sich, auch rechtliche Anforderungen

der Aufbewahrung müssen beachtet werden. Von Norbert Zinkel

Einen Moment, die E-Mail mit den gewünschten

Informationen ist gleich zu

Ihnen unterwegs.“ Kurz nach einem

solchen Telefonat ist auch schon eine E-Mail

mit einem Dateianhang, z.B. einer pdf-Datei,

im Posteingang. Und was folgt dann? Meist

der gewohnte Druckbefehl, denn man

braucht doch ein „greifbares“ Dokument. Sicher

werden im Zeitalter von E-Mail weniger

Informationen per Post oder Telefax versandt

als vor einigen Jahren, aber der klassische

Posteingang per Papier ist noch immer in allen

Unternehmen zu fi nden. Die parallele

Verwaltung von Papier und elektronischen

Dokumenten stellt dabei erhebliche organisatorische

und auch rechtliche Anforderungen

an die jeweilige Organisationsstruktur.

In nahezu allen Fällen ergibt sich

zwangsläufi g eine doppelte Aktenführung im

Unternehmen. Papier- aber auch elektronische

Akten müssen geführt werden. Aber

während die Strukturen der Papierakte in

den meisten Fällen durch die Unternehmen

defi niert sind und

16 06 | 09

„gelebt“ werden, sind die Strukturen der

„digitalen Akte“ gar nicht oder nur ansatzweise

geregelt.

Nur unzureichend beantwortet werden

folgende Fragen: Wo werden E-Mails, Dateianlagen

und selbst erstellte Offi ce-Dokumente

archiviert? Welches elektronische Dokument

enthält relevante Informationen und

ist somit für das Unternehmen wichtig? Wie

lange muss ein elektronisches Dokument

aufbewahrt werden? Welche rechtlichen Regelungen

gelten für elektronische Dokumente?

Des Weiteren müssen Unternehmen

Arbeitsprozesse auf die Vermischung von Papier-

und elektronischen Dokumenten abstimmen.

Die Bestellung eines Kunden erfolgt

beispielsweise per E-Mail, während die

interne Bestellabwicklung, die Weiterleitung

der Informationen an Kollegen und Lieferanten

sowie die Dokumentation und die

Ablage dann teilweise elektronisch und papiergebunden

ablaufen. Aus dieser unübersichtlichen

Situation ergeben sich unnötige

Kopien und Ausdrucke, die an den verschiedensten

Stellen im Unternehmen abgelegt

und später wiedergefunden werden müssen.

Das kostet Zeit und Geld.

Diese Probleme können

durch die Implementierung

eines Dokumenten-

Management-Systems

(DMS), mit dem eine

IHK-SEMINAR

„Unternehmensführung und -steuerung

im digitalen Zeitalter“: Unter diesem

Motto steht ein IHK-Seminar am

Mittwoch, 24. Juni 2009, 14 bis 17 Uhr.

Aus dem Programm: Management-Informationssysteme,

digitale Aktenführung

und deren Integration in das digitale

Rechnungswesen sowie Defi nition

und Dokumentation der Geschäftsprozesse

anhand eines Qualitätsmanagement-Systems.


ANMELDUNG: IHK, KNUT HARMSEN

TEL. 0911/1335-320, HARMEN@NUERNBERG.IHK.DE

einheitliche digitale Aktenstruktur aufgebaut

wird, gelöst werden. In den digitalen

Akten werden Papierdokumente, die mit

einem Scanner digitalisiert wurden, und

originär digitale Dokumente (z.B. E-Mails,

Offi ce-Dokumente, elektronische Rechnungen

und Fotos) zusammengeführt. Das

entstehende digitale Archiv dient als zentrales

und ortsunabhängiges Informations-

und Rechercheinstrument für alle berechtigten

Mitarbeiter im Unternehmen. Die

darin enthaltenen Daten können durch ihre

einheitlichen Ablagekriterien und auch ihren

Inhalt wesentlich schneller gefunden

Foto: Kaarsten/Fotolia.com


werden als im Papierarchiv. Das Dokumenten-Management-System

entwickelt

sich zur persönlichen Suchmaschine. Man

spart Zeit und Geld.

Ein Dokumenten-Management-System

dient aber nicht nur als zentrale elektronische

Akte zum schnellen Wiederfi nden von Informationen.

Es unterstützt Unternehmen auch

dabei, dokumentengebundene Arbeitsprozesse

zu defi nieren, zu dokumentieren und

zu standardisieren. Ein klassisches Beispiel

hierfür ist die Prüfung von Eingangsrechnungen.

Unternehmen erhalten neben herkömmlichen

Rechnungen bereits heute auch

rein digitale Rechnungen. Beide Rechnungstypen

können von leistungsfähigen

Dokumenten-Management-Systemen in einen

einheitlichen digitalen Prozess der Rechnungsprüfung

geleitet werden. Ab dem Eingang

der Rechnung wird jede Information,

jeder Prüfungsschritt und jede Statusänderung

der Rechnung nachvollziehbar und zentral

dokumentiert. In einigen Systemen ist es

sogar möglich, das digitale Rechnungsbild

mit dem Buchungssatz der Finanzbuchhaltung

zu verknüpfen. Damit ist der komplette

Lebenszyklus einer Eingangsrechnung vom

Posteingang bis zur Archivierung nachvollziehbar

geregelt und dokumentiert. Das Unternehmen

gewinnt dadurch mehr Qualität

und Effi zienz.

Revisionssicherheit

Um auch die rechtlichen Aspekte der elektronischen

Dokumentenver- und -bearbeitung

zu würdigen, muss bei der Auswahl eines

Dokumenten-Management-Systems auf das

Erfordernis der Revisionssicherheit geachtet

werden. Das bedeutet, dass im System zu jeder

Zeit unveränderbar nachvollzogen werden

kann, von wem, wann und wie eine Änderung

an einem Dokument vorgenommen

wurde. Eine Dokumentenhistorie und der

„Sprung“ in jede vorangegangene Version

eines Dokuments sind hier von Bedeutung.

Die Revisionssicherheit eines Systems bildet

die Grundlage, um Anforderungen des Gesetzgebers

an digitale oder digitalisierte Dokumente

zu erfüllen. Im oben genannten Beispiel

der elektronischen Rechnungsprüfung

werden u.a. rechtliche Rahmenbedingungen

der „Grundsätze zum Datenzugriff und zur

Prüfbarkeit digitaler Unterlagen“ (GDPdU)

und des § 14 Umsatzsteuergesetz (UStG) berührt.

Wer ein solches Dokumenten-Management-System

einführen will, sollte deshalb

nicht nur Organisationsberater und

IT-Partner zurate ziehen, sondern zusätzlich

fachkundige Experten, die auch Rechtsberatung

durchführen dürfen (z.B. Steuerberater

oder Wirtschaftsprüfer). ■

Norbert Zinkel ist Geschäftsführer der

Schuster & Walther IT-Kanzlei GmbH

in Nürnberg (norbert.zinkel@schuwa.de).

STANDORT-MARKETING

Ein Herz für die

Metropolregion

Die Metropolregion Nürnberg ist die

„Die heimliche Liebe der Süddeutschen“.

Dieser Slogan stand über der

jüngsten Anzeige, mit der die Metropolregion

in der „Süddeutschen Zeitung“

für sich geworben hat. Mit diesem

Motiv endet auch die Anzeigenserie,

die in den letzten zweieinhalb Jahren

in der „SZ“ geschaltet wurde. In 30 verschiedenen

Motiven präsentierte sich

die Metropolregion als attraktiver

Standort mit leistungsfähiger Wirtschaft,

innovativer Technologie, lebendiger

Kulturszene und hoher Lebensqualität.

Ludwig Erhard, Flughafen

Nürnberg, Kommunikationstechnik,

Biofach-Messe, Nürnberger Christkind

und Fränkisches Seenland waren einige

der Themen. Das Besondere dabei: Die

Anzeigen erschienen jeweils in Kooperation

von Metropolregion und

einem Sponsor, der die jeweilige Anzeige

fi nanzierte. IHK-Vizepräsident Dirk von

Vopelius, fachlicher Sprecher des

Forums Marketing der Metropolregion, war

der Initiator der Serie. Insgesamt 380 000

Euro konnte er an Sponsorengeldern einwerben,

die zum überwiegenden Teil von

Unternehmen aus der Metropolregion

Nürnberg stammten. „Er ist der heimliche

Kreativdirektor der Metropolregion Nürn-

Gewerbepark „Lauf-Süd“

Neubau eines Büro- und

Dienstleistungszentrums

❚ Hochwertige Mietflächen

für Büros, Praxen,

Ateliers etc. (ab 150 m2 )

❚ variable Einteilung

möglich, gehobene

Ausstattung mit Aufzügen,

großen Fenstern etc.

❚ Highlight:

Penthouseflächen

mit Terrasse

❚ Top-Lage direkt an A9,

B14, S-Bahn „Lauf-West“

berg“, so Nürnbergs Oberbürgermeister Dr.

Ulrich Maly, der auch Ratsvorsitzender der

Metropolregion Nürnberg ist. Auf den Internet-Seiten

der Metropolregion sind alle

30 Motive der Serie zu sehen. ■

WWW.EM-N.EU

BERICHTE | ANALYSEN

Planungsvorschlag

06 | 09

17


BERICHTE | ANALYSEN

BULGARIEN

Unterschätztes Land am Schwarzen Meer

Die negativen Medienberichte über Bulgarien verstellen die Sicht auf die positiven Entwicklungen.

Das erklärte die stv. Ministerpräsidentin Dr. Meglena Plugtschieva beim „Kammergespräch“.

Das Land ist seit Anfang 2007 EU-Mitglied

und war vor dem Fall des Eisernen

Vorhangs ein bevorzugtes Reiseziel

von Bürgern des damaligen

Ostblocks. Gut acht Mio. Einwohner

leben in Bulgarien, das

Pro-Kopf-Einkommen lag 2007

bei rund 3 700 Euro. Zum Vergleich:

In Bayern rangiert das

verfügbare Einkommen pro Einwohner

bei 18 700 Euro.

Beim 132. Kammergespräch

warb Plugtschieva insbesondere

um mittelständische Investoren.

Denn das Land sei von der weltweiten

Finanzkrise vergleichsweise

wenig betroffen. Zwar wurde

jüngst die Wachstumsprognose für das

Gesamtjahr ebenfalls nach unten korrigiert,

mit einer wahrscheinlichen Stagnation steht

das Land aber besser da als manche Industriestaaten.

„Wir haben keine Finanzkrise,

sondern eine importierte Wirtschaftskrise,

weil das Exportgeschäft insbesondere innerhalb

der EU eingebrochen ist“, sagte

Plugtschieva in perfektem Deutsch. Die pro-

WIRTSCHAFT + BILDUNG

Eine Vielzahl von Unternehmen der Region setzt sich mit der Schaffung von zusätzlichen

Ausbildungsplätzen, Azubi-Projekten und vielfältigen anderen Projekten für die Bildung ein.

Die Azubis der Kommunikationsagentur

phocus brand contact in

Nürnberg bekamen die Chance, ein

langfristig angelegtes Social Sponsoring-Projekt

in eigener Verantwortung

abzuwickeln: Für den Nürnberger

Standort des Vereins für

Internationale Jugendarbeit realisierte

der Agenturnachwuchs unterschiedlichsteKommunikationsmaßnahmen

– von der ersten Idee bis zur

Budgetkontrolle. Der gemeinnützige,

evangelische Frauenverein ist ein

Fachverband der Diakonie, der u.a.

die Beratung, Vermittlung und Betreuung

von Au-Pairs übernimmt.

Die Auszubildenden entwickelten

Poster, Steckmappe und Flyer, die

Schüler über einen Au-Pair-Aufenthalt

im Ausland informieren (www.

phocus-brand.de).

Der Telefon- und Internet-Anbieter

M-net, Nürnberg/München, unterstützt

die Stadt Schwabach bei ihrer

18 06 | 09

movierte Forstwissenschaftlerin hatte Teile

ihres Studiums in Deutschland absolviert

und war von 2004 bis 2008 Botschafterin Bulgariens

in der Bundesrepublik.

In ihrer heutigen

Funktion ist sie u.a. dafür

verantwortlich, dass die

EU-Fördergelder in die

richtigen Kanäle fl ießen

Seit dem Jahr 2000 ist die

bulgarische Wirtschaft um

durchschnittlich 5,5 Prozent

gewachsen, sagte die

Politikerin. Die Arbeitslosigkeit

konnte in diesem

Zeitraum von 18 Prozent

auf unter sechs gesenkt

werden. Und man gehöre zu den wenigen

EU-Mitgliedsstaaten, die beim Staatshaushalt

einen Überschuss auswiesen.

Derzeit haben 222 mittelfränkische Unternehmen

wirtschaftliche Kontakte mit Bulgarien,

60 Firmen sind mit dauerhaften

Engagements dort vertreten (z.B. Produktionsstätten,

Niederlassungen, Joint-Ventures).

Geschäftschancen für deutsche Unternehmen

Dr. Meglena Plugtschieva

Foto: Fuchs

Förderung der Schulentwicklung. Im

März wurde die Kooperation mit einer

offi ziellen Scheckübergabe in Höhe

von 2 380 Euro besiegelt. In das Projekt

sind alle Schwabacher Schulen, von

der Grundschule bis zum Gymnasium,

eingebunden. Es soll u.a. dazu beitragen,

dass die allgemeine Schulentwicklung

und die Kommunikation zwischen

Eltern, Lehrern und Schülern

verbessert wird. Darüber hinaus dient

es der Förderung im Umgang mit

Neuen Medien (www.m-net.de).

Die noris network AG mit Sitz in

Nürnberg fördert die Ludwig-Erhard-

Schule in Fürth mit sicheren E-Mail-

Accounts für die Schüler. Bereits seit

Einführung der Berufe IT-System-

und Informatikkaufmann im Jahr

1997 unterstützt das Unternehmen

die Schule in den Bereichen Netzwerktechnik

und Internet. Auch für

noris network trägt die Zusammenarbeit

Früchte: Einige Absolventen der

Schule arbeiten heute in verantwortungsvollen

Positionen in dem IT-

Unternehmen (www.noris.de).

Die Erlanger defacto.stiftung hat

120 Hauptschüler aus der Metropolregion

bei einer Feier im Nürnberger

Rathaus mit dem „Hauptschul-

Power“-Diplom ausgezeichnet. Sie

hatten an dem gleichnamigen Projekt

teilgenommen, das Schlüsselqualifi kationen

und praktische Kenntnisse in

verschiedenen Berufsfeldern vermittelt.

Ziel des 2007 gestarteten und jährlich

jeweils über acht Monate laufenden

Projektes ist es, Hauptschüler

gezielt auf das Berufsleben vorzubereiten.

Alle Absolventen des Programms

haben große Chancen auf einen Ausbildungsplatz

in einem der Partnerunternehmen

der defacto.stiftung, so Initiator

Erich Schuster, der Vorsitzende

der defacto.stiftung, die vom Erlanger

Dialogmarketing-Unternehmen defacto.gruppe

errichtet wurde. Nach der

sieht Plugtschieva vor allem in den Bereichen

Bauwirtschaft, Infrastruktur und Umweltschutz.

Derzeit wird eine Reihe von Infra-

Foto: Yuly Azrelyan/Fotolia.com

Übergabe der Diplome hatten die Absolventen

Gelegenheit, ihre Bewerbungen

bei einer Lehrstellenbörse direkt

bei den Unternehmen abzugeben.

(www.defacto.de).

Die Siemens AG stellt 2009 bundesweit

250 zusätzliche Ausbildungsplätze

für benachteiligte Jugendliche zur

Verfügung, davon 30 an den Standorten

in Nürnberg und Erlangen. Dafür

stellt der Konzern 30 Mio. Euro bereit.

Mit dem Programm will das Unternehmen

Jugendlichen eine Chance

geben, die wegen mangelnder Schulleistungen

oder Defi ziten bei ihren

Basiskompetenzen bisher keinen Ausbildungsplatz

bekommen haben. Die

250 Jugendlichen können ihre Ausbildung

bei Siemens in technischen und

kaufmännischen Berufen im Herbst

2009 beginnen. Bei der Auswahl der

Auszubildenden wird Siemens von

den Agenturen für Arbeit unterstützt

(www.siemens.de/ausbildung).


strukturprojekten (u.a. Autobahnen, Eisenbahnen

und Umweltschutzvorhaben)

europaweit ausgeschrieben. Alle großen bayerischen

Unternehmen seien bereits in Bulgarien

präsent, nun gehe es darum, auch den

Mittelstand ins Boot zu holen. Stark weiter

entwickelt habe sich auch die Tourismuswirtschaft

in Bulgarien. Plugtschieva warb für die

Badeorte am Schwarzen Meer und empfahl

ihr Land auch als Reiseziel für Skifahrer und

Kulturinteressierte. tt. ■

In den Tourismus hat Bulgarien in den

letzten Jahren viel investiert. Im Bild ein

Strand bei Varna am Schwarzen Meer.

Die belgische Büromarktkette Staples

mit einer Filiale in Nürnberg sucht

junge Leute für spannende Aufgaben

im Einzelhandel. In diesem Herbst will

Staples für seine Märkte deutschlandweit

50 Azubis einstellen. Die angehenden

Einzelhandelskaufl eute können

bei überdurchschnittlichen Leistungen

einen Auslandsaufenthalt verbringen

oder sich zum Handelsfachwirt weiterbilden

(www.staples.de).

Die Top Business AG in Nürnberg

unterstützt als Pate die Juniorfi rma

FOS Fördern ohne Stress AG an der

Nürnberger Lothar-von-Faber Fachoberschule.

Die Schülerfi rma wurde

im Zuge des Schulprojekts „Junior“

des Instituts der Deutschen Wirtschaft

gegründet. Die 13 beteiligten Schüler

organisieren Nachhilfeunterricht in

mehreren Fächern für die elften Klassen,

außerdem produzierten sie einen

künstlerisch anspruchsvoll gestalteten

Jahreskalender im Popart-Stil. Der Gewinn

der Schüler-AG wird einem

Schulprojekt in Südamerika gespendet

(http://fos.by.lo-net2.de/juniorfi rma).

Sehr gut angelaufen ist der internetgestützte

„Kompetenzcheck“,

mit dem Hauptschüler bei der

Berufswahl unterstützt werden.

Zahlreiche Schüler haben den

Online-Selbsttest seit dem Start

vor wenigen Wochen bereits genutzt.

Der „Check“ hilft den Jugendlichen

dabei, ihre Stärken

besser einzuschätzen und sich für

einen geeigneten Ausbildungsberuf

zu entscheiden. Kooperationspartner

sind IHK, Handwerkskammer,

Regierung von

Mittelfranken, Willmy Consult

und Content GmbH und die

„Nürnberger Zeitung“. Der

„Kompetenzcheck“ wird in den

Unterricht an den Hauptschulen

der Region eingebunden und soll

damit die Berufswahl erleichtern.

Berichtigung

Offi ziell gestartet wurde der „Kompetenzcheck“

Ende April an der Hauptschule Insel

Schütt in Nürnberg. Moderiert wurde die

Veranstaltung von Dr. André Fischer, stellvertretender

Chefredakteur der „Nürnberger

Zeitung“ (und nicht – wie in WiM 5/Seite 16

Ihr Gesellenstück vollbringen derzeit

15 Azubis des dm-drogerie

Markts in der Breiten Gasse in Nürnberg:

Einen Monat lang leiten die jungen

Leute, die im dritten Lehrjahr

sind, den Laden in Eigenregie. Sie

kümmern sich um die Bestellung und

Präsentation der Ware, beraten ihre

Kunden und sorgen für eine reibungslose

Kassenabwicklung – ohne den

Filialleiter oder einen erfahrenen Kollegen

an ihrer Seite. Das Konzept führt

dm seit Längerem mit Erfolg durch:

Viele ehemalige Teilnehmer tragen

heute als Filialleiter oder als deren

Stellvertreter Verantwortung für einen

dm-Markt. Im Ausbildungsjahr 2008/

Foto: Fuchs

Offi zieller Start des Online-Checks: Dr. André Fischer (stv.

Chefredakteur der Nürnberger Zeitung), HWK-Präsident

Heinrich Mosler, IHK-Hauptgeschäftsführer Markus

Lötzsch, Wolfgang Schwamborn (Regierung von Mittelfranken)

und Rosemarie Thiele (Schulleiterin Hauptschule

Insel Schütt).

2009 hat dm deutschlandweit rund

1 000 Ausbildungsplätze angeboten

(www.erlebnis-ausbildung.de, www.

wirtschaft-neu-denken.de).

Das ESW Evangelische Siedlungswerk

in Bayern, Nürnberg, bildet seit

vielen Jahren in Immobilien- und Büroberufen

aus. Darüber hinaus gibt es

im Unternehmensverbund auch Ausbildungsplätze

für handwerkliche Berufe.

Derzeit sind zwölf Auszubildende

beim ESW und dessen drei

Tochterfi rmen beschäftigt, ebenso

viele beginnen in diesem Herbst ihre

Ausbildung (www.esw-bayern.de).

Verkehrsgewerbe will mehr Lehrstellen

schaffen: Die Verkehrswirtschaft

in Bayern hat zunehmend Probleme,

qualifi ziertes Personal zu

fi nden. Nach Angaben des Landesverbandes

Bayerischer Transport-

und Logistikunternehmen e.V. (LBT)

ist zwar die Zahl der Ausbildungsstellen

im dreijährigen Ausbildungsberuf

innerhalb von zwei Jahren von

60 auf 300 im Jahr 2008 gestiegen.

BERICHTE | ANALYSEN

KOOPERATIONSPROJEKT MIT DER „NZ“

Kompetenzcheck für Hauptschüler

in der Bildunterschrift irrtümlich angegeben

von Alexander Jungkunz, NN“). ■

IHK, UDO GÖTTEMANN, TEL. 0911/1335-262

GOETTEMANN@NUERNBERG.IHK.DE

HTTP://NZ.PERSOKOMP.DE

WIRTSCHAFT + BILDUNG

Diese erfreuliche Entwicklung reiche

aber nicht aus, um den Bedarf zu decken.

Abhilfe schaffen könnte das

Projekt „Bayerische Ausbildungsoffensive

des Verkehrsgewerbes (Baveg)“,

für das sich der LBT erfolgreich

um Förderung durch den Europäischen

Sozialfond (ESF) beworben

hatte. Das Projekt wird von der LBT-

Geschäftsstelle Nürnberg koordiniert.

In den nächsten drei Jahren

sollen 270 neue und zusätzliche Ausbildungsplätze

geschaffen werden.

Außerdem will das Projektbüro Jugendliche

gezielt ansprechen, um sie

für einen Ausbildungsplatz in der

Transportwirtschaft zu begeistern.

Unterstützt wird das Projekt „Baveg“

durch die Regionaldirektion Bayern

der Bundesagentur für Arbeit, die

bayerischen IHKs, die Vereinigung

der Bayerischen Wirtschaft (VBW)

sowie von der Gewerkschaft ver.di

und dem Arbeitskreis Schule/Wirtschaft

im Bildungswerk der Bayerischen

Wirtschaft (LBT-Bezirksgeschäftsstelle,

Nürnberg Tel. 0911/

462610, www.lbt.de). ■

06 | 09

19


BERICHTE | ANALYSEN

Verbraucherpreisindex für Deutschland

April 2009

April 08

Nahrungsmittel

und alkoholfreie Getränke

Alkoholische Getränke, Tabakwaren

Bekleidung und Schuhe

Wohnung, Wasser, Strom, Gas

und andere Brennstoffe

Einrichtungsgegenstände, deren Instandhaltung

und Anderes für den Haushalt

Gesundheitspfl ege

Verkehr

Basisjahr 2005 = 100

Nachrichtenübermittlung

Freizeit, Unterhaltung und Kultur

Bildungswesen

Beherbergungs- und

Gaststättendienstleistungen

Andere Waren und Dienstleistungen

Verbraucherpreisindex

(Gesamtlebenshaltung)

Anteil am

Gesamtindex

10,4 %

3,9 %

4,9 %

30,8 %

5,6 %

4,0 %

13,2 %

3,1 %

11,6 %

0,7 %

4,4 %

7,4 %

100 %

April

2009

März

2009

Vgl. zu

April 2008

Alle Werte Bundesrepublik Deutschland. Weitere Informationen: IHK, Dr. Udo Raab, Tel. 0911/1335-376, raab@nuernberg.ihk.de.

Das Statistische Bundesamt bietet im Internet unter www.destatis.de ein Programm zur Berechnung von Schwellenwerten für

Wertsicherungsklauseln. Ferner fi nden Sie dort einen Leitfaden zur Berechnung der Schwellenwerte.

GYMNASIEN IN BAYERN

111,9

109,5

104,0

108,9

104,1

104,1

107,5

90,1

101,1

132,9

106,9

107,1

106,8

112,3

109,5

103,8

109,3

103,9

103,6

106,4

90,1

100,9

132,9

107,0

106,9

106,8

108

107

106

105

104

April 09 103

Erster Einblick in die Arbeitswelt und die Leistungen aus den P-Seminaren

Im neuen Schuljahr werden sogenannte P-

Seminare an allen bayerischen Gymnasien

Pfl icht. Ziel dieser Seminare ist es, die Abiturienten

besser auf Studium und Beruf vorzubereiten.

Die Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe

widmen sich während einer

einjährigen Projektarbeit einem konkreten

Thema und kooperieren dabei mit Partnern

aus der Arbeitswelt. Dieser Ansatz soll vor

20 06 | 09

– 0,7 %

+ 1,4 %

+ 1,6 %

+ 1,0 %

+ 1,8 %

+ 1,4 %

– 2,7 %

– 2,7 %

+ 4,3 %

– 5,3 %

+ 2,9 %

+ 1,3 %

+ 0,7 %

allem Selbstdisziplin, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein

und eine realistische

Selbsteinschätzung fördern. Zusätzlich informieren

sich die Schüler ein halbes Jahr

lang intensiv über Studien- und Berufsmöglichkeiten

sowie über Auswahl- und Bewerbungsverfahren.

Der Unterschied zu einem

Praktikum besteht vor allem darin, dass

erstmals Unterrichtszeit dafür genutzt wird

AUSLÄNDISCHE UNTERNEHMER

Symposium

zur Ausbildung

Vor zehn Jahren wurde der Ausbildungsring

Ausländischer Unternehmer e.V. (AAU) in

Nürnberg gegründet, der sich für die Ausbildung

von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

stark macht. Aus diesem Anlass fi ndet

am Donnerstag und Freitag, 25. und 26.

Juni 2009 die Fachveranstaltung „Brücke zur

berufl ichen Integration mit Migrationshintergrund“

statt, die von AAU, IHK Nürnberg

für Mittelfranken, „Aktionskreis zur beruflichen

Qualifi zierung junger Ausländer“

Foto: Fuchs

(ABA) und dem Bayerischen Familienministerium

organisiert wird. Einige der Themen:

Migrationspolitik, „Koordinierungsstelle

Ausbildung in ausländischen Unternehmen“

(Kausa), Einbindung der Eltern, Netzwerke

mit ausländischen Unternehmen, Qualifi zierung

von un- und angelernten Personen und

verbesserte Bildungschancen für Jugendliche

mit ausländischen Wurzeln.

Der AAU wurde 1999 in der IHK Nürnberg

für Mittelfranken von 21 Mitgliedern gegründet.

Initiatoren waren IHK, Arbeitsagentur

Nürnberg, Ausländerbeirat der Stadt

Nürnberg, ABA und türkische Unternehmerverbände.

Die Vereinsgründung des AAU

hatte vor allem zum Ziel, die Ausbildung bei

ausländischen oder aus dem Ausland stammenden

Unternehmern in Nordbayern zu

fördern und somit zusätzliche Ausbildungsplätze

– insbesondere für Jugendliche mit

Migrationshintergrund – zu schaffen. ■

WWW.AAUEV.DE

auch in die Abiturnote einfl ießen. Das Angebot

an Projekt-Partnerschaften aus der

Wirtschaft und Verwaltung übertrifft laut

Kultusminister Ludwig Spaenle bereits die

Nachfrage der Schulen. Die zeige, dass die

Unternehmen sehr daran interessiert seien,

potenzielle Mitarbeiter möglichst früh kennen

zu lernen. ■


PODIUMSDISKUSSION IN ANSBACH

Gibt es eine Kreditklemme?

Als „ausgesprochen ärgerlich“ bezeichnet es

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil,

dass die Banken trotz historisch niedriger

Leitzinsen ihre Bedingungen für Kreditvergaben

an Unternehmen deutlich verschärft

hätten. Eine generelle Kreditklemme gebe

es zwar nicht, aber viele Unternehmen klagten

über eine zu restriktive Kreditvergabepraxis,

so der Minister bei einer gemeinsamen

Veranstaltung von IHK und

Handwerkskammer in Ansbach.

Zeil appellierte an die Banken, „trotz aller

Rating-Vorgaben wieder zum gemeinsamen

Gespräch und zur Pfl ege der Kundenbeziehung

zu fi nden“. Er verwies dabei auf den

„Bayerischen Mittelstandsschirm“: 600

Mio. Euro an Bürgschaften könnten gegeben

werden, um Betrieben in der Krise zu

helfen (siehe Seite 44). Als Treuhänder der

Steuerzahler werde der Freistaat aber keine

Unterstützung gewähren, wo am Markt

vorbei gewirtschaftet werde und wo es zu

Wettbewerbsverzerrungen kommen würde.

In der Podiumsdiskussion, die von rund

200 Besuchern verfolgt wurde, berichtete

IHK-Vizepräsident Dirk von Vopelius von

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Unternehmen, bei denen die Banken Kredite

mit der Begründung verweigert hätten,

dass man sich aus bestimmten Branchen

zurückziehe. An die Betriebe richtete Vopelius

die Aufforderung, sich nicht wie bisher

nur um Absatzmarketing zu kümmern,

sondern verstärkt auch ein Finanzmarketing

zu betreiben. „Das Vertrauen zwischen

Unternehmen und Banken muss wieder

aufgebaut werden“, sagte der IHK-Vizepräsident.

IHK-Hauptgeschäftsführer Markus

Lötzsch zitierte eine aktuelle Umfrage, wonach

Unternehmen vermehrt über verschärfte

Kreditkonditionen berichten.

Scharfe Kritik an den Geldhäusern übte

Prof. Dr. Elmar Forster, Hauptgeschäftsführer

der Handwerkskammer: „Wenn die

Leitzinsen bei einem Prozent liegen und die

Kontokorrentzinsen bei zehn Prozent oder

mehr, dann hätte man dieses im Mittelalter

als Wegelagerei bezeichnet.“ Besonders kritisierte

er die Praxis der Kreditinstitute, bei

Liquiditätsengpässen Zinsen und Tilgung

vom laufenden Konto abzubuchen.

Als Vertreter der Sparkassenorganisation

wies deren Bezirksobmann Werner Schmie-

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Die IBM All-in-One-Lösung für den Mittelstand.

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BERICHTE | ANALYSEN

deler die Kritik zurück. „Es gibt aus unserer

Sicht keine Kreditklemme für den Mittelstand.“

Und wegen der Finanzkrise seien

auch die Kreditstandards nicht verschärft

worden. Als regionale Bank erfülle man die

Aufgabe, auch den Mittelstand mit Krediten

zu versorgen. Man versuche jedem zu helfen,

der einen tragfähigen Geschäftsplan

habe. Auch Manfred Geyer, Präsident des

Bezirksverbands Mittelfranken des Genossenschaftsverbandes

Bayern, verwahrte sich

gegen die Kritik. Gerade der Vielfalt der dezentralen

Kreditinstitute sei es zu verdanken,

dass es keine Kreditklemme gebe. Allerdings

seien Banken eben Banken und

keine Spielbanken, zur Verantwortung für

Kunden und Anleger gehöre auch das Neinsagen,

wenn kein Licht am Horizont zu

sehen sei. Im Übrigen sei die Kreditnachfrage

deutlich gesunken. Franz Büechl, Leiter

des Regionalbereichs Bayern Nord der

Hypo Vereinsbank AG, äußerte sich ähnlich

wie seine Kollegen. Natürlich schaue man

bei Entscheidungen über Kreditvergaben in

die Zukunft, aber Verluste könne man nicht

fi nanzieren. ubr. ■

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21


SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

NEUES BILANZRECHT

Die Geschäftszahlen im Griff

Die jahrelange Diskussion ist beendet: Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) tritt in Kraft.

Aufgrund der vielen Übergangsvorschriften werden manche erst für spätere Geschäftsjahre verbindlich.

Auf die Unternehmen kommen – trotz einiger Vorteile – größere Umstellungsarbeiten zu.

Von Annika Böhm und Jens Gewinnus (DIHK). Illustration: Petra Herberger

Selten lagen die Interessen von großen

und kleinen Unternehmen so weit

auseinander. Viele der kleinen und

mittleren Unternehmen wollen an der Bilanzierung

nach Handelsgesetzbuch (HGB) festhalten

und möglichst eine Einheitsbilanz erstellen.

Aber: Auch das BilMoG wird zu einem

weiteren Auseinanderfallen von Handels-

und Steuerbilanz führen. Auf der anderen

Seite fordern die Unternehmen, die bereits

heute schon eine Bilanz nach den Internationalen

Rechnungslegungsstandards (IFRS)

erstellen, eine möglichst große Annäherung

des HGB an diese. Denn jede Annäherung

reduziert den Aufwand für die doppelte Bilanzierung

nach HGB und IFRS.

Die wichtigsten Änderungen

Erleichterungen für kleine Unternehmen:

Einzelkaufl eute, die an zwei hintereinander

liegenden Abschlussstichtagen nicht mehr als

500 000 Euro Umsatzerlöse und 50 000 Euro

Jahresüberschuss haben, werden von der Bilanzierungspfl

icht befreit. Bei Neugründung

gilt dies, wenn am ersten Abschlussstichtag

die Werte nicht überschritten werden. Die

steuerliche Buchführungspfl ichtgrenze – mit

den gleichen Beträgen – stellt allerdings auf

den steuerlichen Gewinn ab und beginnt erst

nach Aufforderung durch die Finanzbehörde.

Anhebung der Schwellenwerte: Die

Schwellenwerte für die Größenklassen werden

angehoben – mit entsprechenden Auswirkungen

auf den Bilanzierungsumfang;

sie

gelten für Geschäftsjahre,

die nach dem 31.

Dezember 2007 begonnen

haben.

Kleine Kapitalgesellschaften,

wenn zwei der folgenden Merkmale

nicht überschritten werden: Bilanzsumme

4,84 Mio. Euro, Umsatzerlöse

9,68 Mio. Euro, 50 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt.

Mittelgroße Kapitalgesellschaften, wenn

zwei der folgenden Merkmale nicht überschritten

werden: Bilanzsumme 19,25 Mio.

Euro, Umsatzerlöse 38,5 Mio. Euro, 250 Arbeitnehmer

im Jahresdurchschnitt.

Möglichkeit zur Aktivierung der Entwicklungskosten

bei immateriellen Vermögensgegenständen:

Von dem Akti-

22 06 | 09

vierungswahlrecht sind Marken, Drucktitel,

Verlagsrechte, Kundenlisten oder vergleichbare

immaterielle Vermögensgegenstände,

die nicht entgeltlich erworben wurden, ausgeschlossen.

Aktivierbar sind nur Entwicklungskosten,

die nach dem 31. Dezember

2009 entstehen: Der Aufwand, der in der Forschungsphase

anfällt, ist nicht aktivierbar.

Betreffend Aktivierungsmöglichkeit, Anhangangaben

und Ausschüttung bestehen Sonderregelungen.

Steuerlich bleibt es beim Aktivierungsverbot.

Wahlrecht bei aktiven latenten Steuern:

Die Unternehmen können entscheiden, ob

sie die künftige steuerliche Entlastung, d.h.

die Differenz zwischen handels- und steuerlichen

Ansätzen aktivieren. Der Wermutstropfen:

Es wird das „temporary-concept“,

die auf jedes einzelne Wirtschaftsgut bezogene

Betrachtung, eingeführt. Zudem besteht

das Wahlrecht, eine sich ergebende Steuerent-

und eine Steuerbelastung unverrechnet

anzusetzen. Steuerliche Verlustvorträge (z.B.

auch Zinsvorträge) sind bei der Berechnung

aktiver latenter Steuern zu berücksichtigen.

Die neuen Regelungen gelten nach dem 31.

Dezember 2009.

Klarheit bei wirtschaftlicher Zurechnung:

Ab 2010 kann ein Vermögensgegenstand, der

wirtschaftlich nicht dem Eigentümer,

sondern jemandem anderen zuzurechnen

ist, auch bei diesem ausgewiesen

werden. Der leider unterschiedliche

Wortlaut zum

Steuerrecht soll jedoch dem Gesetzgeber zufolge

nicht zu einer unterschiedlichen Handhabung

führen.

Abzinspfl icht für Rückstellungen: Rückstellungen

müssen ab Geschäftsjahren, die

nach dem 31. Dezember 2009 beginnen, abgezinst

werden. Sie sind grundsätzlich mit

dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung

erwarteter Preis- und Kostensteigerungen

zu bewerten. Ist die Restlaufzeit der

Rückstellungen mehr als ein Jahr, gilt der

durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen

sieben Jahre entsprechend ihrer

Laufzeit. Für laufende Altersversorgeverpfl

ichtungen oder vergleichbare langfristige

Verbindlichkeiten kann optional mit dem

durchschnittlichen Marktzinssatz, bei einer

angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren,

pauschal abgezinst werden. Die Zuführungen

bei den Altersversorgeverpfl ichtungen müssen

bis zum Jahr 2024 erfolgt sein. Trotz

der Abzinsungspfl icht bleibt bei der

Bewertung von Rückstellungen ein

erheblicher Unterschied zwischen

der handels- und der steuerrechtlichen

Bilanzierung, da die steuerlichen

Abzinsungssätze starr


(5,5 bzw. 6 Prozent) festgelegt und die handelsrechtlichen

fl exibel sind. Zudem untersagt

das Steuerrecht auch die Berücksichtigung

von Preis- und Kostensteigerungen.

Zeitwertbewertung von Finanzinstrumenten

im Handelsbestand: Die umstrittene

Zeitwertbewertung wird nun nur

für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen

zur Pfl icht.

SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

Diese haben bei Finanzinstrumenten des

Handelsbestands den fair value unter Berücksichtigung

eines Risikoabschlags in ihre

Bilanz aufzunehmen; hieraus resultierende

Gewinne sind zu versteuern.

Streichung von bisherigenWahlrechten:

Für Aufwands-

rückstellungen gilt ein Passivierungsverbot.

Folgende Wahlrechte entfallen: Aktivierung

von Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen,

Bildung von Rückstellungen für

unterlassene Instandhaltung, die mehr als

drei Monate nach Geschäftsjahresende nachgeholt

werden, Abschreibungen im Rahmen

vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Mehr Anhangangaben – je nach Größe:

So müssen z.B. nicht in der Bilanz erscheinende

Geschäfte erläutert werden, soweit dies

für die Beurteilung der Finanzlage notwendig

ist, oder Geschäfte mit nahestehenden Personen

zu nicht marktüblichen Bedingungen

im Anhang aufgeführt werden.

Einbeziehung von Zweckgesellschaften:

Diese werden in die Konzernrechnungslegung

einbezogen, wenn die Muttergesellschaft

bei wirtschaftlicher Betrachtung die

Mehrheit der Risiken und Chancen trägt. Die

Regelung lässt wegen ihrer ungenauen Ausgestaltung

noch Fragen offen.

Gesellschaftsrechtliche Änderungen:

Börsennotierte Unternehmen müssen z.B.

künftig eine Erklärung zur Unternehmensführung

und Informationen über das interne

Kontrollsystem und interne Risikomanagement

in Bezug auf den

Rechnungslegungsprozess im Lagebericht

abgeben. Dies gilt bereits für

Geschäftsjahre ab dem 31. Dezember

2008. Kapitalmarktorientierte

Gesellschaften müssen zudem ab

1. Januar 2010 einen Prüfungsausschuss

einrichten.

Aufhebung der steuerlichenUmkehrmaßgeblichkeit:

Die Pfl icht, steuerliche

Bewertungswahlrechte (z.B.

Sonderabschreibungen)

nur in Übereinstimmung

mit der Handelsbilanz

auszuüben, wurde aufgehoben.

Zukünftig muss

ein gesondertes Verzeichnis

geführt werden, in

das das betreffende

Wirtschaftsgut mit Anschaffungskosten,Sonderabschreibungen

und steuerlicher

Norm, nach der die

Sonderabschreibungen zugelassen

sind, verzeichnet werden.

Auch wenn es bei den einzelnen

Regelungen unterschiedliche Meinungen

gibt: Im Ergebnis konnten auch

aufgrund der Anregungen der IHK-Organisation

die Belastungen gerade für kleine und

mittlere Unternehmen reduziert werden.

Dennoch kommt auf die Unternehmen Arbeit

zu. ■

IHK, BEATE PLEWA

TEL. 0911/1335-393, PLEWA@

NUERNBERG.IHK.DE

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23


SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

KRISEN ERFOLGREICH MEISTERN

Zehn Tipps zur

erfolgreichen Finanzierung

Wie kann es Unternehmen trotz Finanzkrise gelingen, die Finanzierung sicherzustellen?

Die IHK hat zehn grundlegende Ratschläge zusammengestellt.

Foto: Fuchs

1. Pfl egen Sie das Verhältnis zu Ihrer Hausbank.

Es kann auch sinnvoll sein, mehrere

Hausbanken zu haben.

2. Sehen Sie in Ihrer Hausbank einen vertrauensvollen

Partner. Sie profi tieren voneinander.

3. Informieren Sie die Bank frühzeitig über

aktuelle und zukünftige Entwicklungen im

Unternehmen. Halten Sie die Bank auf

dem Laufenden.

4. Erstellen Sie eine vorausschauende Planung

(Businessplan) mit verschiedenen

Szenarien. Geben Sie an, von welchen Prämissen

Sie ausgehen. Zeigen Sie, dass Sie

die Zukunft planen und verschiedene

Möglichkeiten ausloten. Stellen Sie dar,

dass Sie sich auf unterschiedliche Entwicklungen

vorbereiten und konkrete Maßnahmen

einleiten können.

5. Die Planung soll realistisch und glaubwürdig

sein. Ebenso wie die Maßnahmen, die

Sie für verschiedene Szenarien einleiten

müssen.

6. Überzeugen Sie die Bank von Ihrer Planung.

Sie als Unternehmer müssen für die

Umsetzung dieser Planung einstehen. Es ist

Ihre Aufgabe, dies der Bank glaubhaft darzulegen.

7. Holen Sie sich gegebenenfalls Unterstützung

durch einen externen Berater, um

festgefahrene Situationen zu lösen oder

Betriebsblindheit zu vermeiden. Neue Impulse

können zielgerichtet weiterhelfen.

8. Informieren Sie sich bei der IHK über öffentliche

Finanzierungshilfen. Wenn Sie

Bescheid wissen, können Sie im Bankgespräch

aktiv die Möglichkeiten, die von öffentlicher

Seite geboten werden, ansprechen.

9. Wesentlich für den Erfolg des Unternehmens

sind engagierte Mitarbeiter. Diese zu

fi nden, zu halten und zu qualifi zieren, ge-

„TURN-AROUND-PROGRAMM“

Mit Beratung zu neuer Stärke

Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen,

die in eine Krise geraten sind, wieder

herstellen: Das ist das Ziel des Programms

„Turn-Around-Beratung“ des Bundeswirtschaftsministeriums.

Betreut wird das Programm

von der KfW und von regionalen

Partnern vor Ort. Die IHK ist Regionalpartner

für Mittelfranken und erster Ansprechpartner

für Unternehmen aus der Region

Nürnberg. Gefördert wird das Projekt vom

Europäischen Sozialfonds.

24 06 | 09

Mit der Turn-Around-Beratung können

Unternehmen einen Zuschuss zu Beratungen

in Höhe von 50 Prozent erhalten.

Der maximale Zuschuss beträgt 4 000 Euro.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in

einer wirtschaftlich schwierigen Situation

sind und deren Prognosen dennoch gut

sind. Gefördert werden Beratungen zu wirtschaftlichen,

fi nanziellen und organisatorischen

Fragen. Voraussetzung für eine Förderung

ist, dass das Unternehmen über eine

UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE IHK

� Runder Tisch Bayern/Turn-

Around-Beratung: Karin Bucher,

Tel. 0911/1335-377,

bucher@nuernberg.ihk.de

� Sprechtage Finanzierung:

Maria Marschall, Tel. 0911/1335-374,

marschall@nuernberg.ihk.de

� Individuelle Beratungstermine bei

IHK-Experten: Karin Bucher,

Tel. 0911/1335-377, Klaus Wunschel,

Tel. -443, wunschel@nuernberg.ihk.de

� Coaching Gründung und Nachfolge:

Ralf Hofmann, Tel. 0911/1335-352,

ralf.hofmann@nuernberg.ihk.de

� Gründercoaching Deutschland:

Maike Müller-Klier,

Tel. 0911/1335-315, maike.muellerklier@nuernberg.ihk.de


hört zu den Kernaufgaben eines erfolgreichen

Unternehmers. Beziehen Sie deshalb

frühzeitig die Mitarbeiter und den

Betriebsrat in die strategischen Überlegungen

ein.

10. Beobachten Sie gesamtwirtschaftliche und

internationale Entwicklungen. Überlegen

Sie, inwieweit Ihr Unternehmen davon profi

tieren kann oder davon beeinfl usst wird.

Untermauern Sie etwaige Konsequenzen

mit belastbaren Erfahrungswerten – entweder

aus dem eigenen Umfeld oder mit Beratungsunterstützung.


positive Prognose verfügt und dass eine

Schwachstellenanalyse mit einem Maßnahmenplan

vorgelegt wird. Weitere Voraussetzung

für die För derung ist, dass der Regionalpartner

eine Empfehlung abgibt. Weitere

Regionalpartner neben der IHK sind die

LfA Förderbank Bayern und die Handwerkskammer

für Mittelfranken. ■

IHK, KARIN BUCHER

TEL. 0911/1335-377, BUCHER@NUERNBERG.IHK.DE


SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

BAYBG

Engagement bei 57 Firmen der Region

„Wir investieren weiter in den fränkischen

Mittelstand.“ Dies erklärte Dr. Sonnfried Weber,

Sprecher der Geschäftsführung der

BayBG Bayerischen Beteiligungsgesellschaft,

bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Die auf

den Mittelstand spezialisierte Gesellschaft

mit Sitz in München ist derzeit bei 57 mittelfränkischen

Unternehmen mit einem Volumen

von 37 Mio. Euro engagiert (plus 8,5

Prozent gegenüber dem Vorjahr). Zuletzt hatte

sich die BayBG beispielsweise an dem Software-Hersteller

Open-Xchange AG, Nürnberg,

und dem Medizintechnikunternehmen

Med-Titan GmbH, Erlangen, beteiligt.

Im vergangenen Geschäftsjahr (Bilanzstichtag:

30. September 2008) engagierte sich

die BayBG bei 86 bayerischen Unternehmen

mit einem Volumen von 51 Mio. Euro. Im ersten

Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres

2008/2009 kamen Beteiligungen von über 25

Mio. Euro bei 54 Unternehmen hinzu. Der

gesamte Beteiligungsbestand in Bayern ist inzwischen

auf über 300 Mio. Euro gestiegen.

Gerade in schwierigen Zeiten erweise sich

die banken- und industrieneutral aufgestellte

BayBG als wichtiger Partner, so Weber: Die

Liquidität gewinnen durch

alternative Sourcingkonzepte

Auftragsrückgänge und die

Zurückhaltung der Banken

bei der Kreditvergabe an Firmenkunden

hat dieses Thema

in den letzten Monaten

zunehmend an Bedeutung

gewinnen lassen.

Die :::tsm total-sourcingmanagement

kann Ihnen

hierbei helfen, bestehende

Kosten kurz- und mittelfristig

durch variable Kosten zu

ersetzen. In einem klar strukturierten

und für den Kunden

transparenten Prozess

kann die Effi zienzsteigerung

auf einfache Art und Weise

nachgewiesen werden.

Foto: BayBG

Die BayBG-Geschäftsführer Günther Henrich,

Peter Pauli und Dr. Sonnfried Weber (v.l.).

aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise führe

dazu, dass auch zahlreiche an sich lebensfähige

Beteiligungsunternehmen in ernsthafte

Liquiditäts- und/oder Ertragsprobleme geraten

würden. In dieser Situation stehe die

BayBG ihren Partnerunternehmen unterstützend

zur Seite. „In geeigneten Fällen wird

die BayBG zusätzliche Beteiligungen zur Liquiditätssicherung

in das Unternehmen einbringen,

soweit auch die anderen Gesellschafter,

Investoren und Banken angemessene

Aber nicht nur Kostensenkung

ist ein Aspekt. Durch

eine Vorfi nanzierung der

Einsparungen der nächsten

Jahre kann die Liquidität von

Unternehmen erhalten oder

bestenfalls sogar ausgeweitet

werden.

Somit kann das Unternehmen

seine Fixkosten senken

und erhält damit den nötigen

unternehmerischen Spielraum

für rasche Marktveränderungen.

Darüber hinaus

wird zusätzlich Liquidität geschaffen.

WWW.TSM.AG

Beiträge leisten und ein langfristig tragfähiges

Unternehmenskonzept erarbeitet werden

kann.“

Die 540 Partnerunternehmen der BayBG

setzen mit 43 000 Mitarbeitern jährlich rund

7,3 Mrd. Euro um. „Diese Zahlen verdeutlichen

die besondere Bedeutung der BayBG für

den Mittelstand “, erläuterte Weber. Bei den

Engagements der BayBG handelt es sich um

stille, zum Teil aber auch um offene Beteiligungen.

Mit ihren Beteiligungen und Venture

Capital-Investments ermöglicht es die Gesellschaft

mittelständischen Unternehmen,

Innovations- und Wachstumsvorhaben umzusetzen,

Gesellschafterwechsel oder Unternehmensnachfolgen

zu bewerkstelligen, die

Kapitalstruktur zu optimieren sowie Umstrukturierungsprojekte

zu realisieren. Wenngleich

aufgrund der Wirtschaftskrise die Ausfallquote

ansteigen wird, rechnet die BayBG

auch für das Geschäftsjahr 2008/2009 mit

einem Jahresüberschuss. Das gesamte Beteiligungsvolumen

werde sich der Prognose zufolge

bei rund 300 Mio. Euro stabilisieren. ■

WWW.BAYBG.DE

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25 1


SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

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Starke Partner:

Mittelstand und Sparkassen

„Besteht in der Rezession die Gefahr

einer Kreditklemme?“ Diese Frage bewegt

viele mittelständische Unternehmen

in der Region. Vorstandsvorsitzender

Werner Schmiedeler von den

Vereinigten Sparkassen Stadt und

Landkreis Ansbach, zugleich Bezirksobmann

der mittelfränkischen Sparkassen,

bezog in einem Interview eine

eindeutige Position: „Eine Kreditklemme

wird es, was die Sparkassen angeht,

in Mittelfranken nicht geben!“

In der aktuellen Rezession gelten die Sparkassen

als „Felsen in der Brandung“. Warum

ist dies so?

Schmiedeler: Das liegt an unserem Geschäftsmodell.

Die Sparkassen sind in den

Regionen fest verwurzelt, haben im Gegensatz

zu den Privatbanken keinerlei Refi -

nanzierungsprobleme und arbeiten nahe

an der Realwirtschaft. Zudem streben wir

keine Höchstrenditen an, sondern stabile

Betriebsergebnisse bei überschau- und

tragbaren Risiken. Gerade momentan ist

das traditionelle Bankgeschäft vor Ort, bei

dem sich Kunden und Berater schon lange

gut kennen, aktueller denn je. Auf einen

Nenner gebracht: Sparkassen sind beständig,

zuverlässig und nah – und das nicht

erst seit gestern, sondern schon sehr lange.

Wir stehen für eine „Kultur der Langfristigkeit“

und praktizieren eine solide, ortsnahe

Mittelstandsfi nanzierung. Diese Vorteile

weiß der Mittelstand zu schätzen und

vertraut auf „seine“ Sparkassen als Hausbanken.

Das Vertrauen freut uns und wir

versuchen es durch Offenheit, Ehrlichkeit

und Transparenz in den Kundengesprächen

jeden Tag zu rechtfertigen. Ergänzend sei

bemerkt: Eine geschäftliche Beziehung zu

einem Kreditinstitut ist auf Vertrauen aufgebaut.

Sie ist nur dann dauerhaft stabil,

wenn man frühzeitig auf Probleme oder

Krisensituationen hinweist, damit man sie

gemeinsam in Ruhe besprechen und möglichst

lösen kann.

Wie schätzen Sie die Chancen für den Mittelstand

ein, die Krise zu meistern?

Schmiedeler: Darauf ist aufgrund der

Branchenvielfalt und der Komplexität der

26 06 | 09

Materie keine allgemeingültige Aussage

möglich. Das gilt übrigens auch für die

mögliche Dauer der Rezession, obgleich

jüngst erste Anzeichen der Besserung am

Konjunkturhimmel aufgetaucht sind. Lassen

Sie es mich bitte so formulieren: Der

Mittelstand ist das Rückgrat der Volkswirtschaft

mit enormer Bedeutung für den Arbeitsmarkt,

gerade auch was die Ausbildungsplätze

angeht. Die Unternehmen

haben aus früheren Krisen gelernt und

Werner Schmiedeler, Vorstandsvorsitzender

der Vereinigten Sparkassen Stadt und

Landkreis Ansbach und Bezirksobmann

der mittelfränkischen Sparkassen.

deshalb in den letzten Jahren ihr Eigenkapital

gestärkt. Das macht sie stabiler. Natürlich

benötigen sie aber gerade jetzt einen

starken Partner an ihrer Seite, der sie

verlässlich unterstützt, Planungssicherheit

bietet und nicht aus Sorge um mögliche

Kreditausfälle in der Zukunft schon in der

Gegenwart unnötigerweise an der Reißleine

der Geschäftsbeziehung zieht.

Und die Sparkassen sind diese „starken Partner“

für unsere mittelständischen Unternehmen,

vor allem was die wichtige Kreditversorgung

anbelangt?

Schmiedeler: Eindeutig Ja! Der Marktanteil

der Sparkassen-Finanzgruppe bei der

Kreditversorgung der kleinen und mittleren

Unternehmen in Deutschland liegt bei

rund 43 Prozent. Damit sind wir in diesem

Kerngeschäft mit Abstand Marktführer.

Die bayerischen Sparkassen haben 2008 an

Unternehmen und Selbständige 9,6 Mrd.

Euro an neuen Krediten zugesagt. Das ist

eine Steigerung um 19,3 Prozent! Und auch

bei den Darlehensauszahlungen haben die

Sparkassen mit +11,4 Prozent ein deutliches

Plus zu verzeichnen. Rund 80 Prozent

der Kredite sind langfristige Finanzierungsmittel

mit einer Laufzeit von mehr

als fünf Jahren. Und der Mittelstand muss

auch zukünftig keine Bedenken um seine

Kreditversorgung haben.

Eine „Kreditklemme“ droht also auch in der

Zukunft nicht?

Schmiedeler: Nein. Eine „Kreditklemme“

wird es, was die Sparkassen angeht, in Mittelfranken

sicher nicht geben. Wirtschaftlich

sinnvolle Investitionen werden nicht

an der Finanzierung scheitern, wenn eine

ausreichende Bonität vorherrscht und die

Tragfähigkeit der Belastungen gegeben ist.

Durch eine verantwortungsvolle Kreditpolitik

mit Augenmaß werden wir es den Unternehmen

dadurch ermöglichen können,

auch in der jetzigen Situation nachhaltig in

Markt- und Wachstumschancen und in

Beschäftigung zu investieren.

Diese Aussage gilt auch für junge Unternehmer

und Existenzgründer. Sie wurde

kürzlich bei der Unternehmerkonferenz in

Nürnberg oder auch bei der Vergabe des

„Gründerpreises Mittelfranken“ vielfach

unter Beweis gestellt. Die mittelfränkischen

Sparkassen haben 2008 über 200 Existenzgründungen

mit einem Finanzierungsvolumen

von ca. 24 Millionen Euro begleitet –

und das in wirtschaftlich schwieriger Zeit.

Aber von diesen Investitionen profi tieren

nicht nur die Jungunternehmer, sondern

natürlich auch wir Sparkassen. Denn je

breiter und innovativer sich die regionale

Wirtschaft aufstellt, desto besser ist das

für uns Sparkassen. Und wenn wir uns für

die Wirtschaft in den Regionen stark machen,

dann investieren alle mittelfränkischen

Sparkassen zugleich in ihre eigene

Zukunft.


SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

Zuverlässig.

Menschlich.

Nah.

� Sparkassen

in Mittelfranken

Gut. Für die Region.

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SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

FINANZBUCHHALTUNG

Transparente Zahlen

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer können dabei helfen, die Daten aus der Buchhaltung

richtig zu interpretieren und die Liquidität zu steuern. Von Winhard M. Uteschil

Finanzkrise und Rezession bereiten auch

gut geführten mittelständischen Unternehmen

mit einer gesunden Eigenkapitaldecke

sowie Freiberufl ern zunehmend

Schwierigkeiten. Umsatzeinbrüche, verlängerte

Zahlungszeiträume der Debitoren und

zurückhaltende Kreditvergabe der Banken

bedrohen die Liquidität. Gerade in dieser Situation

ist es wichtig, die Finanzbuchhaltung

zu optimieren.

Viele Unternehmer sehen die Buchhaltung

jedoch als notwendiges Übel neben ihrem Tagesgeschäft.

Dabei bieten tagesaktuelle Zahlen

eine Fülle an Möglichkeiten, um Mehrwert

aus der Buchhaltung zu generieren. Sie dient

als Informationsquelle und als Controlling-

Instrument und bildet die Basis für das Debitoren-

und Kreditorenmanagement und für

die reaktionsschnelle Liquiditätsplanung.

Um auf tagesaktuelle Zahlen zurückgreifen

zu können, sind kurze, höchstens wöchentliche

Buchungsintervalle empfehlenswert.

Dabei sollten alle Möglichkeiten der modernen

Informationstechnik genutzt werden, um

das Mehrfachsortieren und den physischen

Transport von Belegen zu vermeiden. Eine

sinnvolle Vorgehensweise ist, dass die Man-

28 06 | 09

danten ihre Belege einscannen und sie an das

Datev-Rechenzentrum übermitteln. Auf diese

Weise kann der Steuerberater die Belege zeitnah

verbuchen. Selbstverständlich sollte sein,

dass der Mandant jederzeit online seine Auswertungen

sowie die offenen Kunden- und

Lieferantenrechnungen und die bereits eingegangenen

Zahlungen einsehen kann.

Ein einfaches Beispiel verdeutlicht die Vorteile

eines aktiven Managements. Was passiert,

wenn sich die durchschnittliche Debitorenlaufzeit

von 30 auf 45 Tage verlängert?

Die Kunden zahlen nicht nur später, sondern

erhalten 15 Tage länger Kredit, der unter Umständen

durch den Kontokorrent refi nanziert

werden muss. Und das drückt die Marge und

gefährdet die Liquidität.

Folgende Auswertungsinstrumente sollten

zum Standard gehören: Offene-Posten-Liste,

ABC-Analyse zur Einschätzung der Debitorenqualität

sowie Liste der fälligen Zahlungen.

In letzterer werden die zu erwartenden

Kundenzahlungen ausgewiesen, der

Unternehmer erhält dadurch Transparenz

über mögliche Forderungsausfälle und kann

seine Liquidität besser planen. Ergänzend

dazu sollte der Steuerberater eine Mahnvorschlagsliste

erstellen. Nach Durchsicht und

Genehmigung der Liste erhält der Mandant

eine Datei, über die er die Mahnungen direkt

auf seinem Briefpapier ausdrucken kann.

Zusammen mit dem Steuerberater sollten

auch die Zahlungen an Lieferanten gemanagt

werden. Dies reicht von einer Zahlungsvorschlagsliste

über das Einziehen von Lastschriften

und der Überwachung der

Skonto- und Nettofälligkeiten bis hin zur Bereitstellung

der fälligen Rechnungen sowie

Foto: Fuchs

der Lohn- und Gehaltszahlungen. Der

Mandant muss diese nur noch zur Zahlung

freigeben.

Steuerberater können auf Wunsch des

Mandanten auch den Liquiditätsbedarf ermitteln

und überwachen, Fälligkeiten und

Zahlungskonditionen optimieren sowie vor

allem den Geldfl uss auf dem Bankkonto im

Blick behalten. Die Kreditkosten gehen spürbar

nach unten und nicht benötigte Geldmittel

können kurzfristig gewinnbringend angelegt

werden. Damit hat man auch wichtige

Argumente beim Rating zur Hand, was das

Vertrauensverhältnis zur Bank stärkt.

Controlling lohnt auch

für kleine Betriebe

Controlling ist entgegen landläufi ger Meinung

nicht nur etwas für große Unternehmen.

Eine funktionierende Kostenrechnung

ist vielmehr die Voraussetzung, um den Erfolg

eines Produktes, einer Dienstleistung

oder einer Niederlassung zu beurteilen. Ein

Controlling-Report mit wichtigen unternehmensspezifi

schen Kennzahlen wie beispielsweise

der Produktivität oder eine Analyse

von Top-Kunden und Top-Lieferanten helfen

dem Unternehmer, sein Unternehmen zu

steuern, frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Ein solcher Bericht ist darüber hinaus

die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit

mit der Bank.

Um kurzfristig liquide Mittel bereitzustellen,

die Bilanzstruktur zu verbessern und die

Eigenkapitalquote zu erhöhen, sollten sich

Unternehmen stärker mit dem Instrument

des Factoring auseinandersetzen. Dabei begleicht

der Factor seinem Mandanten vorab

die Kundenforderungen. Der Kaufpreis wird

dem Konto abzüglich eines Sicherheitseinbehaltes,

der bei Zahlung durch den Kunden

rückvergütet wird, sofort gutgeschrieben. Je

nach Umsatzgröße, Arbeitsaufwand und geschätztem

Risiko fällt dabei eine Gebühr zwischen

0,8 und 2,5 Prozent des Rechnungsbetrages

an. Und was viele Unternehmer nicht

in Betracht ziehen: Die Zinsen für die Bevorschussung

liegen meistens erheblich unter

dem Kontokorrentzinssatz. Diese Form der

Geldbeschaffung ist sicher nicht für jedes Unternehmen

geeignet, aber doch für eine größere

Zahl als gemeinhin angenommen. ■

Winhard M. Uteschil ist Steuerberater

und vereidigter Buchprüfer in Nürnberg

(www.uteschil.de).


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SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

SANIERUNG VON UNTERNEHMEN

Sind die Konzepte tragfähig?

Wenn ein Betrieb in Schiefl age geraten ist, prüfen die Banken genau, ob sie sich

an der Sanierung beteiligen können. Vor einer Kreditvergabe steht eine mehrstufi ge Analyse.

Von Michael Raab und Andreas Weigert

Geschäftsführer, die mit ihrem Unternehmen

eine Krise durchlaufen, sind

oft erstaunt, wie sich die Einstellung

ihrer Bank(en) ihnen gegenüber verändert.

Sie fühlen sich dann an die bekannte Redensart

erinnert: „Eine Bank ist eine Einrichtung,

die einem so lange Geld leiht, wie man beweisen

kann, dass man keines braucht.“ Aber

gerade in unternehmerischen Krisen besteht

fast immer ein akuter Liquiditätsbedarf, die

Sicherstellung der Finanzierung ist oft die

dringlichste Voraussetzung für den weiteren

Fortbestand des Betriebs.

Wenn der Blick in die Zukunft unsicher ist,

verengen sich tragischerweise auch die Finanzierungsmöglichkeiten.

Denn zu diesem

Zeitpunkt sind die fi nanziellen Mittel der Gesellschafter

oft schon in das Unternehmen

eingebracht worden und die Kreditpotenziale

bei Banken und Lieferanten ausgereizt. Häufi

g ist bereits ein wesentlicher Teil der Lieferantenrechnungen

fällig und es läuft bisweilen

auch schon die Drei-Wochen-Frist zur

Stellung eines Insolvenzantrags. Aufgrund

bestehender Kreditengagements sind die bereits

beim Unternehmen engagierten Banken

in der Regel die einzige Möglichkeit, kurzfristig

frische Liquidität in das Unternehmen

einzubringen und dessen Insolvenz sowie die

private Inanspruchnahme der Geschäftsführenden

Gesellschafter zu vermeiden.

Doch man muss sich

auch in die Lage der Banken

hineinversetzen: Für sie

sind Kreditvergaben an

Krisenunternehmen na-

Foto: angelo.gi/Fotolia.com

30 06 | 09

turgemäß mit erheblichen Risiken verbunden,

die sie genau analysieren müssen. Sie

prüfen die Tragfähigkeit und die Zukunftsfähigkeit

des Unternehmens und stellen sich

verständlicherweise die Frage, ob sie dem

schlechten Geld gutes Geld hinterherwerfen

sollen. Dann haben sie rechtliche Erfordernisse

zu erfüllen, die sich aus den Basel II-

Vorschriften und aus den „Mindestanforderungen

an das Risikomanagement der

Banken“ („MaRisk“) ergeben. Wird ein Kredit

als problematisch eingestuft, muss der

Kunde an einen auf solche Fälle spezialisierten

Betreuungsbereich der Bank übergeben

werden. Wenn ein Sanierungskredit vergeben

werden soll, ist zwingend auch eine Prüfung

der Sanierungswürdigkeit und -fähigkeit

vonnöten und zwar in Form eines Gutachtens

durch einen geeigneten Dritten. Andernfalls

bestehen für Banken erhebliche

Haftungsrisiken, die sich in Schadenersatzansprüchen

oder sogar der strafrechtlichen

Verfolgung der handelnden Personen niederschlagen

können.

Prinzipiell bestehen im Umgang mit Problemkrediten

für Kreditinstitute verschiedene

Handlungsoptionen:

� Kündigung oder stufenweise Reduktion

der Kreditlinien

� Verkauf der Forderungen an einen Dritten

� „Stillhalten“ im Rahmen des bestehenden

Engagements

� aktive Begleitung der Restrukturierung

des Unternehmens oder

� Initiierung eines Verkaufsprozesses,

um damit

die Basis für einen

außergerichtlichen Vergleich

zu schaffen und

um die Kreditlinien

weitestmöglich zurückzuführen.

Der Unternehmer

wird

als Ziel der Verhandlungen natürlich anstreben,

dass die Bank die Sanierung unterstützt.

Doch dies ist regelmäßig mit einem mehrstufi

gen Entscheidungsprozess auf Seite der

Banken bzw. des Bankenpools verbunden.

Der erste Schritt im Restrukturierungsprozess

ist die bankinterne Vorprüfung, um zu

ermitteln, ob eine Sanierung überhaupt Erfolg

verspricht. Im zweiten Schritt beurteilt

das Kreditinstitut, ob die Restrukturierung

die geeignete Alternative aus seiner Sicht darstellt.

Wurden beide Prüfungspunkte bankintern

bejaht, wird ein externes Expertenurteil

darüber eingeholt, ob das Unternehmen

sanierungswürdig und -fähig ist. Diese Beurteilung

erfolgt in der Regel anhand eines

Restrukturierungsgutachtens gemäß der

„Anforderungen an Sanierungskonzepte“, die

das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) in

der Stellungnahme „IDW FAR 1/1991“ zusammengefasst

hat. Die Inhalte des Gutachtens,

das auf dieser Basis entsteht, lassen sich

in fünf Teile untergliedern:

� Beschreibung des Unternehmens

� fi nanz- und erfolgswirtschaftliche Analyse

� Entwicklung der zukünftigen strategischen

Ausrichtung

� Maßnahmen zur Sanierung und

� Planverprobungsrechnungen, die die monetären

Auswirkungen der zukünftigen

strategischen Ausrichtung und der defi -

nierten Maßnahmen transparent machen.

Bei einem grundsätzlich positiven Urteil

des Gutachters folgt der letzte Prüfungsschritt

der Banken: Es wird ermittelt, in welchem

Umfang die zentralen Interessengruppen

(„Stakeholder“) des Unternehmens zu Sanierungsbeiträgen

bereit sind. Sanierungsbeiträge

können z.B. in Gehaltsverzicht der

Belegschaft, Forderungsstundungen der Lieferanten

oder Preiserhöhungen der Kunden

bestehen. Nur wenn diese Voraussetzungen

für eine erfolgreiche Wende beim Krisenunternehmen

vorliegen, wird eine aktive Begleitung

der Restrukturierung und die Vergabe

eines Sanierungskredits erfolgen. ■

Michael Raab ist Vorstand

und Andreas Weigert Berater bei der

Concentro Management AG, Nürnberg

(raab@concentro.de; weigert@concentro.de).


DEUTSCHE BANK

Mit der Hausbank

sicher auf Kurs

SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

Gerade in der Rezession gilt es, unternehmerische Risiken genau zu analysieren und Exporte

zu sichern – Unternehmen in Bayern können dabei auch auf öffentliche Fördermittel zurückgreifen.

Von Bernd Sauter, Vorsitzender der Geschäftsleitung Firmenkunden

Region Bayern Nord der Deutschen Bank

Im laufenden Jahr haben praktisch alle Industrienationen

mit einer Rezession zu

kämpfen und auch das Wachstum in den

aufstrebenden wirtschaftlichen Schwellenländern

geht deutlich zurück. Für die traditionell

exportorientierte deutsche Wirtschaft

kommt der Finanzierung und

Absicherung von Exporten eine große strategische

Rolle zu. Dies gilt insbesondere

auch für den exportstarken nordbayerischen

Mittelstand. Mit Blick auf die

Schwere der derzeitigen Krise ist es für die

mittelständischen Unternehmen entscheidend,

sich in einem ersten Schritt einen

möglichst umfassenden Überblick über die

unternehmerischen Risiken zu verschaffen.

Darauf aufbauend können Auslandsprojekte

angemessen fi nanziert und abgesichert

werden.

Zu den Risiken, die Unternehmen durchleuchten

sollten, gehören insbesondere

Länder-, Währungs- Rohstoff- und Adressrisiken.

Neben der Finanzabteilung sind

daher auch Abteilungen wie Einkauf, Logistik

und Vertrieb Teil dieser Risiko analyse.

Zentrale Fragestellungen können sein: Wie

viele Kunden hat ein Unternehmen zum

Beispiel in Osteuropa und wie werden die

Ausfallrisiken bewertet? Wie steht es mit

der Lieferfähigkeit der Lieferanten in diesen

Ländern? Wie hoch ist das Währungsrisiko

beim Verkauf einer Maschine, die jetzt produziert

aber erst in ein oder zwei Jahren

geliefert und bezahlt wird?

Gerade in der aktuell schwierigen Marktlage

kommt der Hausbank bei der Risikoanalyse

eine große Bedeutung zu. Wenn Sie

weltweit vernetzt ist, kann Sie neben der

üblichen Absicherung auch als Krisenindikator

dienen.

Um Unternehmen zu unterstützen, hat

die Bundesregierung mit dem Konjunkturpaket

II erweiterte Absicherungsmöglichkeiten

für Exporteure beschlossen.

Mittlerweile werden rund 90 Prozent des

Welthandels durch Kredite, Versicherungen

und Garantien unterstützt. Die Einbindung

von Kreditressourcen wie zum Beispiel

öffentliche Fördermittel muss dabei

aber zum Geschäft passen.

Auch hier spielt die Hausbank eine wichtige

Rolle, zeigt sie dem Unternehmen doch

als Lotse inmitten der vorhandenen Förderprogramme

den richtigen Weg. Eine

Umfrage der Deutschen Bank hat gezeigt,

dass nur ein Drittel der mittelständischen

Unternehmen öffentliche Fördermittel

nutzt. Bei längerfristigen Projekten sind öffentlich

gedeckte Kredite und Förderprogramme

erste Wahl – insbesondere bei Exporten

in Länder mit hohem politischen

und ökonomischem Risiko. Mittelständische

Unternehmen können dabei auf

eine große Zahl etablierter Angebote zur

Außenwirtschaftsförderung von Bund und

Land zurückgreifen.

Bundesgarantien erleichtern den Zugang

zu Exportmärkten und übernehmen die

Absicherung von Zahlungsausfällen aus

politischen oder wirtschaftlichen Gründen.

So werden im Rahmen des KfW/ERP-

Exportfi nanzierungsprogramms der KfW-

Ipex Bank Kredite zur Finanzierung von

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Investitionsgüterexporten in Entwicklungsländer

vergeben. Der Freistaat Bayern

unterstützt zudem seine Unternehmen

durch Finanzierungshilfen bei außenwirtschaftlichen

Aktivitäten.

Staatlich fl ankierte Sicherheit ist gefragter

denn je. Das zeigt sich etwa bei der

klassischen Bestellerfi nanzierung. Hierbei

stellt ein Kreditinstitut dem bestellenden

Unternehmen oder dessen lokaler Hausbank

einen Kredit unter einer Hermes-

Deckung zur Verfügung. So werden langfristig

zu nutzende und über längere

Zeiträume zu bezahlende Investitionsgüter

fi nanziert, deren Wert im höheren Millionenrahmen

liegen kann. Dieser Bestellerkredit

ist notwendig, weil die Banken in

den Zielländern, wie etwa in Osteuropa,

aufgrund der verschlechterten Wirtschaftslage

zunehmend Probleme mit der Refi -

nanzierung haben.

Auch beim so genannten Exporteur-

oder Lieferantenkredit kann das wirtschaftliche

und politische Kreditrisiko

über den Bund via Hermes abgesichert

werden. Ein solcher Kredit verlängert das

Zahlungsziel bei einer Lieferung ins Ausland

von üblichen 90 Tagen mitunter auf

mehrere Jahre. Der Exporteur kann im

Zuge einer Quasi-Forfaitierung seine Forderung

an eine Bank abtreten, um sich

vorzeitig Liquidität zu verschaffen. Bisher

musste der Exporteur einen Selbstbehalt

von 15 % der Kreditsumme übernehmen.

Dieser kann im Rahmen des Konjunkturpaktes

II nun auf 5 % reduziert werden –

eine Erleichterung, die ebenso wie die beschlossene

Erhöhung der Avalgarantien

des Bundes und die Übernahme von

Akkreditivbestätigungsrisiken, deutschen

Exporteuren in der Krise weiterhelfen

wird. Die Begleitung durch eine international

erfahrene Hausbank bringt dabei zusätzliche

Sicherheit.

06 | 09

31


SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

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32 06 | 09

IHK-VORTRAGSREIHE

Betriebswirtschaft und Finanzierung

Die IHK und die Nürnberger

Datev eG setzen

ihre Vortragsreihe zu den

Themen Betriebswirtschaft

und Finanzierung

fort. Die nächsten Termine

(jeweils 16 bis 18.30

Uhr, in der IHK Akademie

Mittelfranken, Walter-

Braun-Str. 15, Nürnberg):

� Risiken erkennen und

steuern (Freitag, 26.

Juni 2009): Wichtige

Kennzahlen aus dem Rechnungswesen, Interpretation

der Daten, Reaktionsmöglichkeiten

bei Abweichungen.

� Wie kann ich bei der Finanzbuchführung

mit dem Steuerberater zusammenarbeiten?

(Donnerstag, 16. Juli): Gestaltung der

Zusammenarbeit, technische Möglich-

JAHRESABSCHLÜSSE

Offenlegung der Geschäftszahlen

907 000 Unternehmen sind bisher ihrer Verpfl

ichtung nachgekommen, ihre Jahres- und

Konzernabschlüsse für das Geschäftsjahr 2006

beim Bundesanzeiger-Verlag offenzulegen.

Damit ist eine Offenlegungsquote von ca. 80

Prozent erreicht, so das Bundesjustizministerium,

das mit einer steigenden Quote rechnet.

Allerdings hatten etwa 527 000 Unternehmen

(46 Prozent der offenlegungspfl ichtigen Unternehmen)

erst reagiert, als das Bundesamt

für Justiz im Februar 2008 mit der Einleitung

von Ordnungsgeldverfahren begann. Zwei

Drittel der Unternehmen, denen ein Ordnungsgeld

angedroht wurde, haben dann innerhalb

der Frist von sechs Wochen die Unterlagen

nachgereicht. Für das Geschäftsjahr 2007

haben bislang mehr als 749 000 Unternehmen

ihre Veröffentlichungspfl icht erfüllt, ohne dass

ein Ordnungsgeldverfahren eingeleitet wurde.

AM 18. JUNI

„Nürnberger Steuergespräche“

„Bewertung mittelständischer Unternehmen“:

Unter diesem Titel steht das diesjährige

Tagesseminar des Nürnberger Steuergespräche

e.V., das am Donnerstag, 18. Juni

2009 statt fi ndet (9 bis 17 Uhr, in der Steuerberaterkammer

Nürnberg, Adlerstraße 23,

Nürnberg).

Die Themen: Anlässe und Methoden der

Unternehmensbewertung, Unternehmensbewertung

bei Kauf und Verkauf mittelständischer

Unternehmen, Unternehmensbewer-

keiten (z.B. per Internet), Interpretation

der Unternehmenszahlen. ■

ANMELDUNG ERFORDERLICH:

IHK, MARTIN MACH

TEL. 0911/1335-351

MARTIN.MACH@NUERNBERG.IHK.DE

Für die Unternehmen, die ihrer Pfl icht

noch nicht nachgekommen sind, hat das

Bundesamt Ende März eine neue Welle von

Ordnungsgeldandrohungen gestartet. Das

Ordnungsgeld beträgt mindestens 2 500 Euro,

bei wiederholter Nicht-Offenlegung deutlich

mehr. Das Ordnungsgeld kann im Fall eines

Einspruchs des Unternehmens auf 250 Euro

herabgesetzt werden, wenn die Frist von sechs

Wochen nur geringfügig um ein bis zwei

Wochen überschritten wird. Eingereicht werden

müssen die Jahres- und Konzernabschlüsse

beim Elektronischen Bundesanzeiger

des Bundesanzeiger-Verlags (www.

ebundesanzeiger.de) und nicht – wie dies irrtümlich

häufi g geschieht – beim Bundesamt

für Justiz. ■

WWW.BUNDESJUSTIZAMT.DE/EHUG

tung in Abfi ndungs- und Ausgleichsfällen,

Bewertung bei Freiberufl ern, bilanzielle Bewertung

des Geschäfts- und Firmenwerts,

Unternehmensbewertung für steuerliche

Zwecke aus Sicht der Finanzverwaltung,

Einfl uss der Rechtsform auf die Erbschaftssteuerbelastung

sowie Bewertung von Transferpaketen

bei grenzüberschreitender Funktionsverlagerung.


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Foto: Fuchs


Herr Bösl, derzeit tobt ja

die Finanz- und Wirtschaftskrise.

Und immer

wieder wird von einer

neuen Kreditklemme gesprochen.

Zu Recht?

Bösl: Von einer allgemeinen

Kreditklemme würde

ich nicht sprechen, aber

eines ist dennoch feststellbar:

Die Kreditinstitute erhöhen

ihre Anforderungen,

was Sicherheiten und Bonität

eines Kreditnehmers

betrifft.

Wie kann ein Unternehmen

denn seine Bonität

verbessern?

Bösl: Ein wichtiger Faktor hierbei ist die

Erhöhung der Eigenkapitalquote. Das

kann über Gewinnthesaurierung erfolgen,

was aber derzeit oft schwierig ist, aber

auch über zusätzliches Eigenkapital von

außen.

SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

„Wir investieren weiter in den Mittelstand…“

Interview mit Alois Bösl, Geschäftsbereichsleiter Wachstum Franken,

BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH, München/Nürnberg

Erfolg

»Mit der BayBG erfolgreich durchgestartet …«

Rainer Perthold, Geschäftsführender Gesellschafter des

Innovationszentrums für Telekommunikationstechnik

GmbH IZT, Erlangen

»… als es 2004 darum ging, neue Finanzierungspartner für die Entwicklung

und den Vertrieb einer neuen Generation von Signalgeneratoren zu

finden, wurde uns die BayBG empfohlen. Die Partnerschaft ist auf eine

langfristige Zusammenarbeit ausgerichtet und hat sich aus unserer Sicht

für beide Seiten bewährt …«

Rainer Perthold hat die IZT GmbH 1997 als erfolgreichen Spin-off des

Fraun hofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS gegründet. Das Unter -

nehmen ist auf Sendertechnik, Test- und Messtechnik sowie kundenspe

zifische Entwicklung und Fertigung spezialisiert und beschäftigt

mittlerweile 40 Mitarbeiter.

Für externes Eigenkapital

steht ja Ihre Gesellschaft, die

BayBG. Hat denn ein Mittelstandsunternehmenangesichts

der schwierigen konjunkturellen

Situation derzeit

noch eine Chance, Beteiligungskapital

von der BayBG

zu bekommen?

Bösl: Ja, ein Erfolg versprechendes

Unternehmen kann

auch in der aktuellen Situation

Beteiligungskapital bekommen.

So hat sich die BayBG seit

Herbst 2008, dem Übergreifen

der Finanzkrise auf die Realwirtschaft,

bereits bei 60 Unternehmen

mit mehr als 29 Mio.

Euro engagiert. Aber natürlich müssen auch

wir bei der Prüfung die aktuelle Situation des

Unternehmens sowie das wirtschaftliche

Umfeld berücksichtigen. Im Fokus unserer

Betrachtung steht aber das langfristige Erfolgspotenzial

des Unternehmens und nicht

so sehr seine kurzfristige Position.

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Wie hoch sollte die Eigenkapitalquote

denn optimalerweise sein?

Bösl: Das ist von Branche zu Branche, von

Geschäftsmodell zu Geschäftsmodell unterschiedlich.

Im Allgemeinen empfi ehlt sich

eine Eigenkapitalquote von 25–30 Prozent.

Die BayBG gibt den Unternehmen in

Form von Beteiligungen zusätzlich Eigenkapital.

Sie nehmen dafür auch keine

dinglichen Sicherheiten. Dafür wollen

Sie doch dann unmittelbare Mitspracherechte.

Bösl: Hier gilt es, stille und offene Beteiligungen

zu unterscheiden: Wenn sich die

BayBG in Form einer stillen Beteiligung engagiert,

dann sind damit keine unmittelbaren

operativen Mitspracherechte verbunden.

Im Falle einer offenen Beteiligung hat die

BayBG zwar Mitspracherechte; da die BayBG

aber immer nur Minderheitsbeteiligungen

eingeht, greift auch in diesem Fall die mittelstandsorientierte

Grundphilosophie der

BayBG: Der Unternehmer bleibt Herr im

Haus.

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SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

PRODUKTHAFTUNG

Teure Fehlerbehebung

Wenn Hersteller Produkte zurückrufen müssen, weil Personenschäden drohen, steht oft die

Existenz des Betriebes auf dem Spiel. Doch man kann sich absichern. Von Rudolf Meier

Wenn ein Hersteller davon Kenntnis

bekommt, dass eines seiner Produkte

zu Verletzungen führen kann,

sind schnelle Entscheidungen und konkrete

Maßnahmen vonnöten, um die Verbraucher

zu schützen. Denn während bei drohenden

Sachschäden eine Warnung ausreichen kann,

bleibt bei möglichen Gefahren für Leib und

Leben als Ultima Ratio der Rückruf, d.h. es

muss die Gefahr für die Verbraucher beseitigt

werden, was oftmals zu einer kostenlosen

Foto: Matthias Haas/Fotolia.com

Rücksendung der gefährlichen Produkte und

zum Austausch gegen fehlerfreie Ware führt.

Wie der Bundesgerichtshof (BGH) vor

Kurzem entschieden hat, führt aber nicht jeder

Mangel automatisch zu einem für den

Käufer kostenlosen Rückruf. Denn den Richtern

zufolge macht es einen Unterschied, ob

die Ware an gewerbliche Abnehmer geliefert

wurde, die mit Gefahren professionell umgehen

können, oder ob die Produkte an Endverbraucher

verkauft wurden, für deren

Schutz höhere Anforderungen gelten.

Um sich gegen die existenzbedrohenden

Risiken aus einem Rückruf abzusichern, kann

man eine Rückrufkosten-Versicherung ab-

Liquidität.

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34 06 | 09

schließen. Diese wird oft von Zulieferern genutzt,

die sich gegen die Ansprüche von

Endherstellern schützen wollen. Von Kfz-

Rückrufen abgesehen, können sich auch

Endhersteller gegen die Kosten eigener Rückrufaktionen

versichern. Um die angemessene

Deckungssumme zu ermitteln, ist eine genaue

Analyse nötig: Denn geprüft werden

muss, wie groß die gelieferten Chargen sind

und wie hoch die konstruktive Verantwortung

des Zulieferers ist. Handelt es sich um

grundlegende Konstruktionsmängel, dann

kann man davon ausgehen, dass es im Schadensfall

um große Stückzahlen geht. Die Deckungssumme

für diese Art von Schäden

wird also entsprechend hoch angesetzt werden.

Geprüft wird auch, welches Gefahrenpotenzial

von einem Produkt ausgeht bzw.

welche Rolle ein Bauteil für die Sicherheit des

gesamten Produktes spielt. Bei der umfassenden

Risikoanalyse und bei der Ermittlung

der Versicherungsprämien wird auch das

Qualitätsmanagement des Versicherungsnehmers

durchleuchtet.

Häufi g werden dem Zulieferer in Lieferverträgen

höhere Haftungsanforderungen auf-

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gebürdet. Der Abnehmer verlangt z.B. einen

Verzicht auf die handelsrechtliche Wareneingangskontrolle

oder er fordert eine Verlängerung

der gesetzlichen Gewährleistungsfrist,

teilweise werden auch pauschalierte Kostensätze

für eventuell anfallende Aus- und Einbaumaßnahmen

vereinbart. Für die Produkthaftung

hat dies Folgen: Denn all diese

Regelungen fallen nicht unter den Versicherungsschutz,

da hier nur gesetzlich begründete

Haftpfl ichtansprüche abgedeckt werden.

Im Falle solcher vertraglicher Vereinbarungen

müssen auch die Versicherungskonzepte individuell

abgestimmt werden. Um einen

möglichst weitgehenden Versicherungsschutz

zu erhalten, sollte die Absicherung von Teilausbaukosten,

Reparaturkosten im verbauten

Zustand und die Absicherung von

Vorumsätzen in das Konzept mit aufgenommen

werden. Ein ganz wichtiger Faktor ist

der zeitliche Geltungsbereich. So ist in den

meisten Rückrufkostenpolicen eine sogenannte

Verfallsklausel vereinbart. Das bedeutet,

dass die Deckung des Versicherers in der

Regel spätestens zwei Jahre nach Auslieferung

der Produkte endet. Diese Spanne ist aber

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oftmals unzureichend und muss in den Policen

dann entsprechend erweitert werden.

Eine wichtige Empfehlung ist außerdem,

bei international tätigen Unternehmen auch

die Tochtergesellschaften, insbesondere die

Vertriebsgesellschaften, in das Versicherungswerk

mit aufzunehmen. Denn in vielen Ländern

(z.B. USA, China) werden lokal keine

Versicherungsdeckungen angeboten, die die

Risiken für Rückrufaktionen ausreichend absichern.

Für die gesamte Unternehmensgruppe

sollte deshalb eine weltweit gültige Police

abgeschlossen werden. Die Kosten eines

Rückrufs werden dann für den gesamten

Konzern über das deutsche Deckungsmodell

abgesichert.

Bei der Ermittlung einer angemessenen

Prämie stehen zwei Aspekte im Mittelpunkt:

Welche Deckungssumme und welcher Selbstbehalt

werden vereinbart? Die Erfahrung

zeigt, dass der Selbstbehalt (also das Risiko,

das der Versicherte selbst trägt) zu niedrig gewählt

wird. Das führt zu einem relativ hohen

Prämiensatz und zu unzureichenden Deckungssummen.

Der zumutbare Selbstbehalt

sollte also höher angesetzt werden (meist in

sechsstelliger Höhe), sodass eine entsprechend

hohe Deckungskapazität eingekauft

werden kann, um das existenzielle Risiko für

das Unternehmen zu eliminieren.

Auswahl von geeigneten Anbietern

Der Kreis der Versicherer, gerade für international

ausgerichtete Unternehmen, ist überschaubar

und beschränkt sich auf fünf bis

sechs Anbieter. Bei der Auswahl sollten folgende

Aspekte geprüft werden: Versicherer

mit großer Finanzstärke, umfassende Erfahrung

in der Industrieversicherung und bei

der Abwicklung von Großschäden. Wird ein

Versicherungsmakler eingeschaltet, sollte

auch dieser Erfahrung bei der Regulierung

von Großschäden mitbringen. Noch besser

ist es, wenn der Makler Know-how in der

Branche des Versicherungsnehmers gesammelt

hat. Wenn es zu einem Schaden kommt,

koordiniert der Makler die Abwicklung.

Dann es ist von Vorteil, wenn er über gute

Kontakte zu Sachverständigen und renommierten

Anwaltskanzleien verfügt. Denn nur

wenn das Zusammenspiel der Beteiligten gut

funktioniert, lassen sich unberechtigte An-

SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

BETEILIGUNGSGESELLSCHAFTEN

Kapital für den Mittelstand

Die Finanzkrise verschärft die Finanzierungsbedingungen

für den Mittelstand.

Auch die Beteiligungsbranche muss Einschnitte

hinnehmen, weil kreditgestützte

Übernahmen kaum fi nanzierbar sind. Dies

ergab eine Befragung deutscher Private

Equity-Gesellschaften durch das Nürnberger

Beratungs- und Prüfungsunternehmen

Rödl & Partner. Für die Studie wurden im

Frühjahr dieses Jahres rund 300 in Deutschland

tätige Beteiligungsgesellschaften befragt,

die vorwiegend in mittelständische

Unternehmen investieren.

Das Finanzierungsverhalten der Banken

wird von 91 Prozent der Befragten als

restriktiver bewertet. Die deutschen Beteiligungsunternehmen

sind trotzdem zuversichtlich,

gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

Nach wie vor stehen unverändert

hohe Mittel zur Verfügung, um den Eigenkapitalbedarf

der mittelständischen Wirtschaft

zu bedienen. 58 Prozent der befragten

Unternehmen planen drei bis fünf

neue Engagements in diesem Jahr.

Als wichtigsten Grund für die Aufnahme

von Beteiligungskapital benennen 56 Prozent

der Unternehmen den Wunsch nach

mehr Unabhängigkeit von den Banken. 30

sprüche abwehren und berechtigte Forderungen

durchsetzen.

Vorgehensweise im Leistungsfall

Kommt es zu einem Schadensfall, wird vonseiten

des Versicherers meist ein Sachverständiger

beauftragt. Dieser hat die Aufgabe, den

Sachverhalt zu erörtern und zu prüfen, inwieweit

der Zulieferer für den Mangel verantwortlich

ist. Bei neu entwickelten Produkten

wird in aller Regel untersucht, ob eine

ausreichende Erprobung stattgefunden hat.

Ist das nicht der Fall, sind die Konsequenzen

für das betroffene Unternehmen erheblich.

Die Haftung besteht, der Versicherungsschutz

wird in diesen Fällen aufgrund unzureichender

Erprobung abgelehnt.

Prozent lösen die Nachfolge über die Aufnahme

eines Finanzinvestors.

Beteiligungsunternehmen verfolgen bei

ihren Investitionen eine klar defi nierte

Strategie. Private Equity wird stets auf begrenzte

Zeit bereitgestellt. Investments

werden dabei krisenbedingt deutlich langfristiger

angelegt. Fast ein Drittel der Gesellschaften

strebt heute eine Beteiligungsdauer

von drei bis sechs Jahren an, im

Vorjahr waren dies nur 19 Prozent.

Umwelttechnologie, Medizintechnik

und Pharma/Biotechnologie stehen bei

den Finanzinvestoren nach wie vor im Mittelpunkt

des Interesses. Aber auch Maschinen-

und Anlagenbau, Telekommunikation/IT

und Elektrotechnik gelten als

attraktive Branchen. Dagegen sind Bau/

Handwerk, Textil, Nahrungs- und Genussmittel,

Handel sowie Fahrzeugbau der

Umfrage zufolge bei Investoren wenig attraktiv.

„Die von der Krise besonders

gebeutelten Branchen können also ihre Finanzierungsprobleme

nicht durch Beteiligungskapital

lösen“, so Björn Stübiger von

Rödl & Partner. ■

WWW.ROEDL.DE

Viele Schadensfälle werden auf Basis eines

Vergleichs abgewickelt, allerdings mit einem

Schadensbetrag, der oft im siebenstelligen

Bereich liegt. Offenheit gegenüber dem Versicherungsunternehmen

ist nötig, damit

dieses den Vergleich mitträgt. Aber die außergerichtliche

Einigung ist einem oft langwierigen

Gerichtsverfahren allemal vorzuziehen:

Denn dieses führt zu erheblichen

Kosten und hohem Zeitaufwand. Und naturgemäß

verbessern solche Rechtsstreitigkeiten

nicht gerade das Verhältnis mit den Geschäftspartnern.


Rudolf Meier ist Geschäftsführender

Gesellschafter von Radloff,

Meier & Kollegen Versicherungsmakler GmbH

in Nürnberg (rudolf.meier@r-m-k.de).

06 | 09

35


SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

ARBEITSZEITMODELLE

Jetzt noch fl exibler

In Wertguthaben wird Geld für längere Freistellungsphasen angespart.

Damit gewinnen Mitarbeiter Spielraum, um sich beispielsweise besser um Kinder

oder um pfl egebedürftige Angehörige kümmern zu können. Von Markus Kirner

Schon seit 1998 können Unternehmen

in Deutschland fl exible Arbeitszeitmodelle

nutzen. Geregelt sind die Grundlagen

dieser Modelle und von betrieblichen

Wertkonten im sogenannten „Flexi-Gesetz“.

Um die Möglichkeiten zu verbessern und Defi

zite im Insolvenzschutz zu beseitigen, hat

der Gesetzgeber die Regelungen mit dem

„Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen

für die Absicherung fl exibler Arbeitszeitregelungen“

(„Flexi II“) umfangreich reformiert.

Es ist zum 1. Januar 2009 in Kraft

getreten.

Der Gesetzgeber hat „Wertguthaben“ neu

defi niert und sie klarer als bisher von anderen

Möglichkeiten der Flexibilisierung von

Arbeit (z.B. Gleitzeitkonten) abgegrenzt. Nur

solche Arbeitszeitkonten gelten jetzt als Wertguthaben,

die zum Ansparen von Geld vorrangig

für längere Freistellungsphasen (z.B.

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Eine Krise als Chance für das

eigene Unternehmen zu begreifen,

mag im ersten Augenblick

widersprüchlich erscheinen. Versteht

man jedoch eine Krise als

Aufforderung zur Analyse der

eigenen Situation, um daraus die

Möglichkeit abzuleiten Maßnahmen

zu ergreifen, das Unternehmen

neu auszurichten und

ein neues Profil zu schaffen,

dann ist schon der erste Schritt in

die richtige Richtung vollzogen.

In der Krise zeigt sich die Fähigkeit

des Managements bisherige

Fehlentwicklungen zu erkennen,

diese einzugestehen, aber vor

allem Maßnahmen zu deren

Beseitigung zu ergreifen. Leider

lehrt die Praxis, dass allzu oft

eine schon länger schwelende

negative Entwicklung - aufgrund

der allgemein schlechten wirtschaftlichen

Situation - als gegeben

hingenommen wird, in dem

Unwissen, dass sich die Situation

eher verschlechtert und das

Unternehmen nur noch durch das

Prinzip Hoffnung am Leben

erhalten wird. Gerade hier sollte

das Unternehmen nicht zögern

und die „Hemmschwelle“ überwinden

sich externen professionellen

Rats zu bedienen. Eine

Situation ändert sich nicht von

allein, sondern nur durch aktives

Handeln, am besten mit professioneller

Unterstützung.

36 06 | 09

Pfl egezeit) gedacht sind und nicht den Ausgleich

von täglichen Arbeitszeitschwankungen

zum Ziel haben. Künftig werden

Wertguthaben in Geld, nicht mehr in Zeit geführt.

Wie funktionieren Wertkonten?

Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren,

Vergütungsteile steuerfrei

in ein Wertguthaben anzusparen.

Neben dem

laufenden Entgelt können

auch Sonderzahlungen, Arbeitgeberleistungen,Überstunden

oder Urlaubstage

eingebracht werden. Dieses

Guthaben kann für eine bezahlte

Freistellung vor dem

gesetzlichen Rentenbeginn

Krisen aktiv bewältigen

Berater, die seit Jahren im Bereich

der Sanierung und Reorganisation

tätig sind, verfügen über spezifische

Erfahrungen und ein betriebswirtschaftliches

Know-how,

welches bei weitem das eigene

betriebswirtschaftliche Verständnis

und die aus eigener Sicht

gegebenen Lösungsmöglichkeiten

übersteigen.

Dabei geht es vor allem um die

Hinterfragung des Marktes und

nicht nur um „Cost-Cutting“,

welches häufig nur vorübergehen-

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genutzt werden. Der

große Vorteil dabei

ist die Flexibilität:

So-

de Effekte schafft, die Überlebensfähigkeit

des Unternehmens

in der Zukunft häufig jedoch noch

weiter gefährdet.

Die erste Maßnahme in jeder

Unternehmenskrise ist die

Sicherung der Liquidität, die

durch entsprechende kompetente

Verhandlungen eines vertrauenswürdigen

Beraters gegenüber

Banken und anderen Gläubigern

erreicht werden kann. Gut

ausgebildete Berater mit langjähriger

Erfahrung verfügen über

ein Netzwerk vertrauensvoller

Beziehungen zu Kapitalgebern

und sind so in der Lage die

notwendige Sicherung der finanziellen

Basis zur Durchführung

von Reorganisationsmaßnahmen

zu schaffen. Diese müssen nicht

immer langfristig angelegt sein,

sondern können auch sehr kurzfristig

zum Erfolg führen.

Leider zeigt die Praxis, dass

kleine und mittelständische Unternehmen

sehr oft zu spät den

notwendigen Sanierungsprozess

einleiten und damit nur noch der

Weg in die Insolvenz bleibt. Dies

zu verhindern, oder wenn doch

unausweichlich, entsprechend

„vorzubereiten“, ist Aufgabe einer

professionellen und kompetenten

Sanierungs- bzw. Insolvenzberatung.

Prof. Dr. Alfons Madeja, Nürnberg

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lange das Wertguthaben noch für eine bezahlte

Freistellung verwendet werden kann, sind

Einzahlungen in beliebiger Höhe möglich.

Die Grenze für den verpfl ichtenden Insolvenzschutz

wurde auf die einfache monatliche

Bezugsgröße gemäß Sozialgesetzbuch

(SGB) gesenkt: Arbeitgeber müssen Wertguthaben

jetzt schon ab einem Wert von derzeit

2 520 Euro (alte Bundesländer) bzw.

2 135 Euro (neue Bundesländer)

gegen das Risiko der Insolvenz

absichern.

Das Wertguthaben

ist durch

eine dop-

Haben Sie alle

Chancen und Risiken

Ihres Unternehmens

im Blick?

Als Unternehmer kennen Sie Ihre Firma am besten. Aber

manchmal sind neue wirtschaftliche Möglichkeiten ebenso

schwer zu erkennen wie gefährliche Risiken. Gut, wenn Sie einen

Partner an ihrer Seite haben, der Ihren Blick dafür schärft und

Sie auch in allen weiteren wirtschaftlichen Fragen kompetent

und vorausschauend betreut. Der Ihnen mit umfassender

Branchenkompetenz und exzellenten Lösungen hilft, in einem

wettbewerbs intensiven Umfeld erfolgreich zu sein. Einen Partner

wie PricewaterhouseCoopers.

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SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

pelhändige Treuhand oder ein gleichwertiges

Sicherungsmodell zu schützen. Wird bei einer

Betriebsprüfung ein mangelnder Insolvenzschutz

nachgewiesen und der Arbeitgeber

reagiert nicht, muss das Wertkonto

rückabgewickelt werden.

Aktienanteil begrenzt

Eine Anlage in Aktien oder Aktienfonds ist

grundsätzlich nur noch bis zu einer Höhe

von 20 Prozent des Wertguthabens zulässig.

Zusätzlich muss zum Zeitpunkt der planmäßigen

Inanspruchnahme mindestens das eingezahlte

Kapital zur Verfügung stehen (Werterhaltungsgarantie).

Diese Garantie wird

allerdings nicht für den Störfall (z.B. vorzeitiges

Ausscheiden) gefordert.

Ab dem 1. Juli 2009 soll die Portabilität

von Wertguthaben verbessert

werden. Wechselt ein

Arbeitnehmer die Stelle und

der neue Arbeitgeber ist nicht

bereit, das Wertguthaben

zu übernehmen,

kann er verlangen,

dass sein Guthaben

auf die Deutsche

Rentenversicherung

Markus Kirner ist Vorstand der

Union Freier Berufe und Mittelständischer Dolgatshjov/Fotolia.com

Unternehmen UFB : UMU AG in Nürnberg Lev

Bund übertragen (markus.kirner@ufb-umu.de).

Foto:

Kontakt

PricewaterhouseCoopers AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Theresienstraße 9

90403 Nürnberg

Thomas Hartmann

Tel.: +49 911 94985-210

E-Mail: thomas.hartmann@de.pwc.com

wird. Voraussetzung: Das Guthaben übersteigt

das Sechsfache der monatlichen SGB-

Bezugsgröße (2009: 15 120 Euro in den alten

Bundesländern bzw. 12 810 Euro in den neuen

Bundesländern).

Die Möglichkeit, Wertguthaben sozialversicherungsfrei

in die betriebliche Altersversorgung

(bAV) zu überführen, wurde gestrichen.

Damit soll eine klarere Trennung

zwischen bAV und Wertkonten erreicht werden.

Begründet wird dieser Schritt damit,

dass eine zunehmende Anzahl an Wertguthaben

entgegen der Absicht des Gesetzgebers

nur deshalb angespart wurde, um sie später

in die bAV zu überführen.

Das neue Flexi-II-Gesetz soll steuerlich

durch ein schon lange erwartetes Schreiben

des Bundesfi nanzministeriums (BMF) fl ankiert

werden. Bislang gibt es nur einen Entwurf

dieses Schreibens. Bekannt ist, dass das

Ministerium steuerfreie Einzahlungen für

Organe von Körperschaften in ein Wertkonto

nicht mehr anerkennen wird. Dazu zählen

insbesondere Geschäftsführer einer GmbH

und Vorstände einer Aktiengesellschaft. ■

© 2009. PricewaterhouseCoopers bezeichnet die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und die anderen selbstständigen und rechtlich

unabhängigen Mitgliedsfirmen der PricewaterhouseCoopers International Limited.

06 | 09

37


SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

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ALLIANZ

Am Standort Nürnberg

weiter auf Erfolgskurs

Die Allianz ist in Nürnberg fest verwurzelt. Für ihre Kunden sind die

Vertriebsdirektion und die telefonische Kundenbetreuung schon seit Jahren starke Partner.

Und der Kurs steht weiter auf Wachstum – trotz Finanzkrise.

Warum das so ist, erklärt Erich Rochlitz, Leiter

der Vertriebsdirektion, so: „Wir setzen

voll auf Kundennähe und hohe Beratungsqualität.

Gerade in turbulenten Zeiten wie

diesen ist das ein Erfolgsrezept“. Das Ergebnis

gibt ihm Recht: „Im bundesweiten Vergleich

Erich Rochlitz Oliver Haberkorn

sind wir dieses Jahr die erfolgreichste Vertriebsdirektion“,

ergänzt er. Dazu trägt derzeit

ein besonders starkes Firmengeschäft mit

einem Zuwachs von 20 Prozent gegenüber

dem Vorjahreszeitraum bei. Rochlitz kennt

das Geschäft mit Finanzdienstleitungen seit

langem bis ins Detail. Seit sieben Jahren leitet

er nun die Direktion an der Forchheimer

Straße in Nürnberg. Seine rund 1.400 Vertreter

und Angestellten im Außendienst – davon

allein 340 in der Metropolregion Nürnberg

– aufgeteilt auf acht Geschäftsstellen von

Würzburg bis Passau, betreuen in Nordbayern

rund eine Million Privat- und Firmenkunden.

Ein Viertel von ihnen kommt

aus der Region Nürnberg.

Das Portfolio des globalen Finanzdienstleisters

ist dabei genauso vielfältig wie seine

Kunden und Mitarbeiter. Und das ist für den

Chef der Vertriebsdirektion einer der wichtigsten

Erfolgsfaktoren. „Um den Kunden

38 06 | 09

optimal betreuen zu können, brauchen wir

zum einen genügend qualifi zierte Berater

vor Ort. Zum anderen müssen wir die speziellen

Bedürfnisse unserer Kunden kennen

und uns auf sie einstellen“, erklärt der Vertriebsdirektionsleiter.

Er spielt damit auf die

zukunftsweisende Neuausrichtung des Allianz

Vertriebs an, sich auf besondere

Kundengruppen hin zu orientieren und zu

spezialisieren. So etabliert die Allianz beispielsweise

Versicherungs-Agenturen, deren

Mitarbeiter sich besonders auf Firmenkunden

konzentrieren oder vor allem türkische

Kunden betreuen. In Nürnberg wurde im

Mai dieses Jahres eine solche Agentur eröffnet.

Deutschlandweit sind es mittlerweile

etwa 100.

Damit die Beratungsqualität seines Vertriebsteams

weiterhin den hohen Anforderungen

des Marktes gerecht wird, setzt Erich

Rochlitz auf eine fundierte Aus- und kontinuierliche

Weiterbildung. Dies stellt die 2008

gegründete Allianz Außendienst Akademie

sicher – ein unternehmenseigenes Weiterbildungsinstitut,

das sich speziell um die Aus-

und Weiterbildung im Vertrieb kümmert.

Besonderes Augenmerk legt Erich Rochlitz

auch darauf, immer ausreichend hoch qualifi

zierten Nachwuchs für den Vertrieb heranzubilden.

„Bis 2010 wollen wir noch rund 100

Stellen im Vertrieb besetzen. Dafür suchen

wir Neu- und Quereinsteiger, die selbstsicher

und zielstrebig sind – und vor allem gerne

mit Menschen arbeiten.“

Auch Oliver Haberkorn, Leiter der telefonischen

Kundenbetreuung am Standort

Nürnberg, sucht Verstärkung, um die Erreichbarkeit

und damit auch die Kundenzufriedenheit

weiter zu erhöhen. „Wir wollen

bis zum Jahresende weitere 50 Arbeitsplätze

schaffen. Dafür suchen wir Leute mit Finanzdienstleistungs-

oder Bank-Expertise“, erklärt

er. Seit der Neuordnung der Allianz 2008, bei

der das Versicherungsgeschäft in Deutschland

so umstrukturiert wurde, dass der Kunde

noch mehr im Mittelpunkt aller Aktivitäten

steht, hat der Standort Nürnberg für die

telefonische Kundenbetreuung weiter an Bedeutung

gewonnen. Mittlerweile sind rund

250 Mitarbeiter, die zu einem großen Teil

auch aus der Metropolregion Nürnberg kommen,

nicht nur für die Betreuung der Kunden

in Sachen Krankenversicherung zuständig,

sondern auch für die Lebensversicherung sowie

für Kraftfahrzeugschäden. Nürnberg ist

damit gemeinsam mit München für die Allianz-Kunden

im gesamten süddeutschen

Raum zuständig. Den Norden Deutschlands

deckt der Telefonie-Standort Leipzig ab.

Täglich kümmern sich die Spezialisten für

Lebens-, Kranken- und Kraftfahrzeugversicherungen

in Nürnberg darum, die telefonischen

Anfragen umfassend und zur vollsten

Zufriedenheit des Kunden zu klären – egal,

ob es sich um Fragen zur individuellen Police

oder zu einem Schadensfall handelt. Der Bereich

telefonische Kundenbetreuung bietet

also vielversprechende Einstiegsmöglichkeiten

für Menschen mit Finanzdienstleistungs-

oder Bank-Know-how und Leidenschaft

für den Kundenservice. Neben den

Vertretern und Verkäufern stellt er den direkten

Kontakt zum Kunden dar. Vertrieb

und Kundenbetreuung sind somit die Visitenkarten

des Unternehmens. Das bedeutet

auch, dass das Team maßgeblich zur Kundenzufriedenheit

und -bindung beiträgt.

„Und das ist ganz klar unser oberstes Ziel“, so

Oliver Haberkorn.


Schlafen auch Sie ruhig – dank

einer Allianz Altersvorsorge.

Allianz Beratung- und Vertriebs-AG, Vertriebsdirektion Nürnberg

Forchheimer Straße 8, 90425 Nürnberg, 0911.93 41-296


SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

BERUFSUNFÄHIGKEIT

Unternehmen in der Haftungsfalle?

Das Risiko der Berufsunfähigkeit kann auch über eine betriebliche Versorgungszusage

abgedeckt werden. Es gibt aber einige Fallstricke. Von Alexander Schrehardt

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist

für Arbeitnehmer sowie für selbstständig

und freiberufl ich tätige Unternehmer

unverzichtbar. Von allen Experten wird

sie als wichtiger Beitrag zur persönlichen

Existenzsicherung angesehen. Der erforderliche

Versicherungsschutz kann über einen

privaten Versicherungsvertrag erreicht werden,

für Arbeitnehmer und überwiegend für

das Unternehmen freiberufl ich oder selbstständig

tätige Mitarbeiter (z.B. Handelsvertreter)

auch im Zuge einer betrieblichen Versorgungszusage.

Das Problem für den Arbeitgeber: Er ist

sich bei der Einrichtung einer betrieblichen

Versorgungszusage häufi g nicht über die Risiken

im Klaren, die für ihn damit verbunden

sind. Das betrifft insbesondere Fragen der

Haftung. Die Frage der Arbeitgeberhaftung

in der betrieblichen Altersversorgung hat der

Gesetzgeber in § 1 Abs. 1 S. 3 des Betriebsrentengesetzes

eindeutig geklärt: „Der Arbeitgeber

steht für die Erfüllung der von ihm zugesagten

Leistungen auch dann ein, wenn die

Durchführung nicht unmittelbar über ihn

erfolgt.“ Diese Regelung gilt auch für die Zusage

von Invaliditätsleistungen.

Vor dem Hintergrund dieser Einstandshaftung

sollten der Arbeitgeber bzw. die Unternehmensleitung

nicht nur Art, Umfang,

Leistungsdauer und Anpassung der Versor-

40 06 | 09

Foto: Johannes Heling/Fotolia.com

gungsleistungen in der Versorgungszusage

exakt beschreiben, sondern auch die Voraussetzungen

für die Zahlung von Leistungen

defi nieren. Beispielsweise dadurch, dass man

auf die Bedingungen des Versicherungsvertrages

verweist, der mit dem Versicherungsunternehmen

abgeschlossen wird. Sind die

zugesagten Leistungsvoraussetzungen und

Leistungen nicht klar und unmissverständlich

formuliert, kann es für das Unternehmen

sehr teuer werden.

Das wird in diesem konkreten Fall sehr

deutlich: In der Zusage für eine betriebliche

Altersversorgung hatte ein Unternehmen gegenüber

seinem Geschäftsführer ein Versorgungsversprechen

für Rentenleistungen im

Alter, für den Fall der Berufsunfähigkeit und

für die Hinterbliebenen im Todesfall abgegeben.

In der Versorgungszusage defi nierte die

Unternehmensleitung die Berufsunfähigkeit

sowie die Leistungsvoraussetzungen für den

Bezug von Berufsunfähigkeitsleistungen, indem

sie auf die Versicherungsbedingungen

einer namhaften Lebensversicherungsgesellschaft

Bezug nahm. Die Rückdeckung der

Versorgungszusage erfolgte einige Jahre

später bei einem anderen Versicherungsunternehmen

auf der Grundlage einer Kapitallebensversicherung

mit einer Erwerbsunfähigkeits-Zusatzversicherung.

Wegen eines

Bandscheibenvorfalls enthielt der Versicherungsvertrag

für diese Vorerkrankung einen

Leistungsausschluss. Gerade dieser Bandscheibenvorfall

führte dazu, dass der Geschäftsführer

tatsächlich berufsunfähig wurde

und deshalb bei seinem Arbeitgeber seinen

Versorgungsanspruch anmeldete. Der Versicherer

verweigerte die Leistung. Zum einen,


weil nicht das Berufsunfähigkeits-, sondern

nur das Erwerbsunfähigkeitsrisiko des Arbeitnehmers

versichert worden sei, und zum

anderen, weil der Leistungsausschluss in den

Vertrag aufgenommen worden sei. Der

Knackpunkt: Der Anspruch des Arbeitnehmers

richtete sich nicht gegen den Versicherer,

sondern gegen den Arbeitgeber. Und der

musste dann für die zugesagten Versorgungsleistungen

einstehen.

Daraus ergeben sich folgende Tipps für die

Praxis: Weil sich im Betriebsrentengesetz nur

der Begriff der Invalidität und nicht der Berufsunfähigkeit

fi ndet, ist es zwingend erforderlich,

in der schriftlichen Versorgungszusage

den Begriff der Invalidität zu defi nieren.

Dies kann wahlweise in Anlehnung an die

Nomenklatur des § 240 Sozialgesetzbuch

(SGB) VI oder unter Bezugnahme auf die

Versicherungsbedingungen des unterlegten

Versicherungsvertrages erfolgen. Sofern der

Versicherer den Versicherungsvertrag nur mit

einem Leistungsausschluss für bereits bestehende

Vorerkrankungen annimmt, sollten

diese Leistungsausschlüsse auch in der be-

AUSFALL DES UNTERNEHMERS

Nichts geht mehr

Auch wenn der Unternehmer krankheits-

oder unfallbedingt nicht mehr

einsatzfähig ist, fallen vielfältige

Kos ten weiter an, Kunden möchten beliefert

werden, die Mitarbeiter erwarten Lohn

und Gehalt. Gegebenenfalls muss kurzfristig

eine Ersatzkraft beschäftigt werden.

Dauert der Ausfall länger, hat das dramatische

Folgen: Zahlungsschwierigkeiten

drohen, die Bank kündigt Kredite, die

Lohnfortzahlung stockt, Außenstände bei

Lieferanten entstehen, Steuerzahlungen

kommen in Verzug. Schlimms tenfalls droht

die Insolvenz.

Die Existenz-Betriebsunterbrechungsversicherung

deckt die Lücken einer Berufsunfähigkeitsversicherung

und des

Krankentagegelds, die lediglich in Höhe

des privaten Bedarfs abgeschlossen werden

dürfen. Zusätzlich lässt sich die EBU mit

der Geschäftsinhalts-Versicherung kombinieren,

die betriebliche Ausfälle durch Einbruchdiebstahl,

Leitungswasser-, Sturm-

und Feuerschäden abdeckt.

Die Leistungen der EBU erhält das Unternehmen

bei Unfall ab dem ersten Tag,

SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

trieblichen Versorgungszusage berücksichtigt

und klar benannt werden.

Bei der Einrichtung einer betrieblichen

Versorgungszusage mit Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsleistungen

ist der Durchführungsweg

der betrieblichen Altersversorgung

von größter Bedeutung. Wird z.B.

einem jungen Geschäftsführer eine Pensionszusage

mit hohen Versorgungsleistungen für

den Fall der Berufsunfähigkeit erteilt und das

Risiko über eine Rückdeckungsversicherung

abgesichert, so entstehen für kleine und mittlere

Unternehmen beträchtliche Risiken.

Denn wenn der Fall der Berufsunfähigkeit

tatsächlich eintritt, besteht die Gefahr eines

hohen Liquiditätsverlusts infolge Steuerschuld,

die aus der Forderung des Unternehmens

an die Versicherungsgesellschaft resultiert.

Dies kann im schlimmsten Fall auch zur

Unternehmensinsolvenz führen. ■

Alexander Schrehardt ist Geschäftsführer

der Consilium Beratungsgesellschaft für

betriebliche Altersversorgung mbH in

Höchstadt/Aisch (info@consilium-gmbh.de).

Fällt in kleinen Betrieben der Unternehmer aus, stehen vielfach

die Räder still. Hier sorgt die noch weithin unbekannte Existenz-

Betriebsunterbrechungsversicherung (EBU) für mehr Sicherheit.

Von Rainer Wünsche

bei Krankheit ab dem vereinbarten Karenztag

(12, 28 oder 42 Tage). So sind nicht

nur die Unternehmer persönlich, sondern

auch der Betrieb perfekt abgesichert. Durch

die Leis tungen der EBU wird gewährleistet,

dass das Unternehmen weiterlaufen kann

und alle anfallenden Kosten bezahlt werden.

Abgedeckt werden insbesondere folgende

Kosten:

� laufende Lohnfortzahlung

� Kosten einer Ersatzkraft

� offene Rechnungen

� entgangener Gewinn (z. B. für Privatentnahmen)

Weitere Vorteile dieser Versicherung

sind, dass eine Höchstentschädigung gemäß

vereinbarter Summe gewährt wie

auch eine Unterversicherung nicht angerechnet

wird. Je Unterbrechungstag wird

eine pauschale Entschädigung ausgezahlt.

Im Schadensfall verzichtet der Versicherer

auf das Kündigungsrecht, ebenso wie dies

in der Krankenversicherung der Fall ist. ■

RAINER WÜNSCHE IST FINANCIAL CONSULTANT IN

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06 | 09

41


SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

Genau hinsehen

Bei Vergleichen zwischen den Angeboten der einzelnen Versicherungen

geht es meist um Selbstbeteiligung, Erstattungssätze oder Bonusprogramme.

Aber was ist mit den Versicherungsbedingungen?

Foto: Bilderbox.com PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG

Will ich in der gesetzlichen Krankenkasse

bleiben oder ist die private

Krankenversicherung die bessere

Alternative? Wenn die Entscheidung schließlich

zugunsten der privaten Versicherung gefallen

ist, sind Punkte wie Beitragsrückerstattungen,

Kundenfreundlichkeit des Anbieters

und andere Aspekte, die oft in Versicherungsrankings

aufgeführt werden, natürlich wichtig.

Vernachlässigt wird bei der Auswahl eines

Anbieters aber sehr häufi g der genaue Blick

in die Versicherungsbedingungen. Das ist un-

verständlich: Denn es müsste doch ausschlaggebend

sein, dass im Krankheitsfall ein möglichst

umfassender Versicherungsschutz

geboten wird.

Behandlung in Reha-Kliniken

Probleme gibt es häufi g beim Versicherungsschutz

in gemischten Anstalten, das sind Kliniken

mit einer angeschlossenen Reha-Klinik

bzw. Krankenhäuser, die baulich mit der Reha-Klinik

verbunden sind. Ist dieser Schutz

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42 06 | 09

in den Versicherungsbedingungen nicht enthalten,

muss der Versicherer beispielsweise

bei einem Unfall mit Notfalleinweisung für

die gesamte Behandlung nicht leisten.

Offener Hilfsmittelkatalog

Laufend kommen neue Hilfsmittel auf den

Markt, bestehende werden stetig verbessert.

Ist in den Versicherungsbedingungen kein

„offener Hilfsmittelkatalog“ vereinbart,

wird der technische Stand zum

Zeitpunkt des Vertragsabschlusses

zementiert und der Versicherte ist

vom Fortschritt abgeschnitten.

Hier muss der Versicherte

entscheiden, was ihm wichtig

ist: Denn das technische

Niveau ist heute schon

sehr gut. Aber es kann

sein, dass ein Krankenversicherer

nur

die einfache Ausführung

eines

Rollstuhls garantiert,mitunter

ist aber

wegen einer

besonderen

Behinderung

oder

wegen der

Wohnsituation ein spezieller, z.B. elektrisch

betriebener Rollstuhl nötig, den man dann

selbst bezahlen muss.

Streitigkeiten zwischen Versicherung und

Patient gibt es oft bei Prothesen, denn einige

private Krankenversicherer sehen in ihren

Bedingungen dafür nur die „einfache Ausführung“

vor. Sogar die gesetzlichen Kassen

leisten mehr. Viele Versicherte in der privaten

Krankenversicherung wählen deshalb einen

Tarif, der bei Prothesen eine umfassende Versorgung

vorsieht, die auf dem höchsten Stand


der Technik ist. Auch Blinde und stark Sehbehinderte

sind mit Problemen konfrontiert,

wenn die Versicherungsbedingungen nicht

eindeutig formuliert sind: So sehen einige

private Krankenversicherer grundsätzlich

keine Leistungen für einen Blindenhund vor.

Weitere Beispiele, die in der Praxis Probleme

aufwerfen: Einige Krankenversicherer

bieten laut ihren Versicherungsbedingungen

keine Leistungen bei Nierenversagen oder für

eine Heimdialyse. Andere Anbieter leisten

nicht beim Besuch einer Krankenhausambulanz.

Kuren oft nicht abgedeckt

Genau hinsehen sollten potenzielle Versicherungsnehmer

beim Thema Kuren. Denn auch

wenn die Kosten für eine Krankenhausbehandlung

übernommen werden: für die vom

Arzt empfohlene Kur, die sich an den Klinikaufenthalt

anschließt, gilt das deshalb noch

lange nicht. Denn Kuren sind in der privaten

Krankenversicherung nicht bzw. nur sehr

eingeschränkt versichert. Wer sich für einen

Kuraufenthalt absichern will, muss einen

speziellen Kurtarif mit abschließen.

Es gibt in der privaten Krankenversicherung

Tarife, die nur Leistungen nach der Gebührenordnung

für Ärzte (GOÄ) vorsehen.

Was ist nun, wenn der Versicherte z.B. in den

USA eine Behandlung vornehmen lassen

muss, weil er sich gerade dort aufhält? Das

Ausland kennt keine GOÄ und der Kunde

bleibt wahrscheinlich auf hohen Teilkosten

sitzen. Eine Auslandsreisekrankenversicherung,

die jeder, egal ob privat oder gesetzlich

versichert, zusätzlich haben sollte, bietet nur

einen zeitlich begrenzten Schutz.

Die Liste von Fällen, in denen die private

Krankenversicherung keine Kosten erstattet

bzw. in denen es in der Praxis zu Streitigkeiten

kommt, ließe sich noch lange fortsetzen.

Es gilt ganz klar: Was der Versicherer in

seinen Versicherungsbedingungen nicht aufführt

und was nicht individuell vereinbart

wurde, wird im Krankheitsfall auch nicht bezahlt.

Aber was helfen günstige Monatsprämien,

attraktive Erstattungssätze für Brillen,

Zahnersatz oder Heilpraktiker und tarifl iche

Beitragsrückerstattungen, wenn aus Sicht

des Versicherten wichtige Leistungen nicht

mit abgedeckt sind? Die Prüfung der Versicherungsbedingungen

kann deshalb gar

nicht gewissenhaft genug sein. Also: Analysieren

Sie bei einem Neuabschluss diese

Punkte genau und fragen Sie nach. Auch

bestehende Versicherungsverträge sollte

man daraufhin überprüfen, ob Risiken übernommen

werden, die man selbst als wichtig

einschätzt. Nachbesserungen sind immer

möglich. ■

Christoph E. Schwarz ist Inhaber von

CS Versicherungsmakler Nürnberg e.K.

(www.cs-versicherung.de).

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SPECIAL: FINANZIERUNG | VERSICHERUNGEN

Karikatur: Gerd Bauer

Die Finanzierungssituation der Unternehmen

in Deutschland hat sich in den vergangenen

zwölf Monaten über alle Größenklassen

hinweg erheblich verschlechtert. Dies

ergab die Unternehmensbefragung 2009, die

die KfW Bankengruppe gemeinsam mit dem

Bundesverband der Deutschen Industrie

(BDI), dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel,

Dienstleistungen (BGA), dem

Hauptverband des Deutschen Einzelhandels

(HDE) und dem Zentralverband des deutschen

Handwerks (ZDH) durchführte.

Insbesondere große Unternehmen mit

einem Jahresumsatz von mehr als 50 Mio.

Euro und kleine Unternehmen bis eine Mio.

Euro Jahresumsatz klagen über schlechtere

Finanzierungsmöglichkeiten. Der Zugang zu

Krediten hat sich für 35 Prozent der befragten

Unternehmen erschwert (Vorjahr: 29 Prozent).

Über gleich bleibende Bedingungen

berichteten 61 Prozent der Unternehmen

(unverändert zu 2008). Einen leichteren

Zugang zu Krediten erlangten hingegen lediglich

knapp vier Prozent der Umfrageteilnehmer

(bereinigter Vorjahreswert: zehn

Prozent). Der Anteil der Unternehmen, die

Toxische Papiere

KFW-UMFRAGE

Deutlich erschwerte Finanzierung

44 06 | 09

von Problemen berichten, überhaupt einen

Kredit zu erhalten, ist mit 17 Prozent im historischen

Vergleich sehr hoch, so die Autoren

der Studie.

„Auch wenn man von einer fl ächendeckenden

Kreditklemme noch nicht sprechen

kann, beobachten wir mit Sorge, dass

die Probleme beim Kreditzugang für die Unternehmen

immer größer werden. Die Finanzierungsschwierigkeiten

so weit wie möglich

abzufedern, ist deshalb eine zentrale Aufgabe

beim Weg aus der Krise“, sagte der Vorstandsvorsitzende

der KfW Bankengruppe, Dr. Ulrich

Schröder. Die Gefahr einer Finanzklemme

sei keineswegs gebannt, spätestens im

Spätsommer könnte es dazu kommen. Alleine

die Befürchtungen der Unternehmen führen

laut Umfrage dazu, dass Investitionen gebremst

und Läger abgebaut werden.

Die Unternehmensbefragung hat die KfW

zum achten Mal zusammen mit 21 Verbänden

durchgeführt. An ihr nahmen rund

3 200 Unternehmen von Januar bis März

2009 teil. ■

WWW.KFW.DE

LFA FÖRDERBANK

Schirm für

den Mittelstand

Die LfA Förderbank Bayern hat von Januar

bis Anfang Mai Kreditrisiken von rund

100 Mio. Euro übernommen. Damit sei

der zu Jahresbeginn aufgespannte bayerische

Mittelstandsschirm zur Sicherung

der Kreditversorgung gut angelaufen, erklärte

Bayerns Wirtschaftsminister Martin

Zeil. Unter dem Schutz dieser Risikoübernahmen

konnten die Hausbanken Kredite

in Höhe von 136 Mio. Euro an über 600

Unternehmen zusagen.

Die verbesserten Bürgschaften und

Haftungsfreistellungen der LfA erhöhten

laut Zeil die Bereitschaft der Hausbanken

zur Kreditvergabe auch bei knappen Sicherheiten.

Die Bürgschaften der LfA zur

Absicherung von Unternehmenskrediten

für Betriebsmittel haben sich von 20

Mio. auf 56 Mio. Euro im Vergleich zum

Vorjahr fast verdreifacht. Die Nachfrage

nach Haftungsfreistellungen als zweites

Mittel der Förderbank zur Risikoentlastung

der Hausbanken stieg um zwölf

Prozent auf 44 Mio. Euro.

Mit dem bis Ende 2010 laufenden

Mittelstandsschirm und zusätzlichen

Rückbürgschaften vom Bund im Rücken

kann die LfA insgesamt bis zu 600 Mio.

Euro neue Bürgschaften für den Mittelstand

übernehmen. ■

WWW.LFA.DE

HOCHSCHULE ANSBACH

Zertifi zierung für

das Controlling

Die Hochschule Ansbach hat ein spezielles

Zertifi zierungssystem für das betriebliche

Controlling entwickelt. Das

System „Key X Controlling Expertise“, das

vom Deutschen Patent- und Markenamt

die offi zielle Eintragung erhalten hat, gibt

eine schnelle Auskunft über die Qualität

des vorhandenen Controlling-Systems.

Auf diese Art und Weise erhält das Management

wirkungsvolle Handlungsempfehlungen,

wie das Entwicklungspotenzial

des eigenen Controllings umgesetzt werden

kann. In einem zweitägigen Auditierungsverfahren

hatte die Firma Ribe aus

Schwabach nach einer Analyse und Evaluation

ihres Controllings die Bestnote

erreicht und damit als erstes Unternehmen

diese Auszeichnung bekommen. ■

WWW.CFORUM-FH-ANSBACH.DE

WWW.RIBE.DE


K u n s t

u n d m e h r

nm

neuesmuseum Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg

Klarissenplatz · 90402 Nürnberg · www.nmn.de · Di.– Fr. 10–20 Uhr, Sa.–So. 10–18 Uhr


IHK-NEWS

WIRTSCHAFTSKRISE

Unsichere Prognosen

„Der Aufschwung kommt am

Dienstag um 14 Uhr 22. Aber an

welchem Dienstag sage ich

nicht.“ Mit dieser Aussage illustrierte

IHK-Präsident Prof. Dr.

Klaus L. Wübbenhorst beim

IHK-Forum „Metropolregion im

Gespräch: Mittelstand stärken –

Konjunktur stützen“ die Unsicherheit

der aktuellen Konjunkturprognosen.

Zum Schönreden

der weltweiten Wirtschaftskrise

bestehe kein Anlass. Immerhin

zeige sich die Konsumneigung

der Verbraucher noch robust, zudem

tragen die erweiterten Regelungen

der Kurzarbeit dazu bei,

Entlassungen zu vermeiden.

In diese Kerbe schlug auch Ministerialdirigent

Hermann Faas

aus dem Bundeswirtschaftsministerium.

Die Politik habe die

Aufgabe, die Folgen der Finanzkrise

erträglich zu gestalten und

die funktionierenden Marktkräfte

zu stärken. Deshalb habe die

Bundesregierung u.a. 900 Mio.

Euro für die Innovationsförderung

bereit gestellt, um die Entwicklung

neuer Produkte zu

„WIRTSCHAFTSGESPRÄCH TUNESIEN“

Investitionen in Nordafrika

Foto: Fuchs

Eine Delegation des tunesischen

Industrieministeriums unter Leitung

von Staatssekretär Abdelhamid

Triki kam zu einem „Wirtschaftsgespräch

Tunesien“ in die

IHK Nürnberg für Mittelfranken.

An dem Austausch nahmen

40 Vertreter von mittelfränkischen

Unternehmen teil.

Triki erklärte, Tunesien sei als

Urlaubsziel sehr geschätzt, weni-

beschleunigen. Um eine Kreditklemme

zu verhindern, wurde

ein KfW-Sonderprogramm mit

15 Mrd. Euro aufgelegt. Es geht

dabei laut Faas nicht darum,

„Banken und Banker zu sichern,

sondern den Finanzkreislauf am

Leben zu halten“. Damit könnten

die Hausbanken z.B. bei Investitionskrediten

eine hohe Haftungsfreistellung

erreichen.

Generalkonsul Mohamed M’Hadhbi (Tunesisches Konsulat in München),

IHK-Vizepräsident Dirk von Vopelius, Staatssekretär Abdelhamid

Triki und IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch (v.l.).

46 06 | 09

ger bekannt sei jedoch das wirtschaftliche

Potenzial. Der nordafrikanische

Staat mit rund zehn

Mio. Einwohnern biete verlässliche

Rahmenbedingungen. Laut

Triki ist Tunesien von der internationalen

Finanz- und Wirtschaftskrise

weniger betroffen als

andere Länder. Derzeit sind 130

mittelfränkische Unternehmen

in Tunesien aktiv. ■

Auch für die weiteren Teilnehmer

auf dem Podium, Rudolf

Trunk (IHK Würzburg-Schweinfurt),

Hans F. Trunzer (IHK

„Metropolregion im Gespräch“: IHK-Präsident Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst

begrüßte zur Podiumsdiskussion zum Thema „Konjunktur

und Mittelstand“.

Foto: Fuchs

Bayreuth) und Gerold Gebhard

(IHK Coburg), gab es keinen

Grund zur pauschalen Klage.

Gebhard berichtete etwa, dass es

dem Versicherungsstandort Coburg

„nicht schlecht gehe“. Selbst

bei den Polstermöbelherstellern

VOM 24. BIS 26. JUNI IN BERLIN

Deutsch-Arabisches Forum

Der Deutsche Industrie- und

Handelskammertag (DIHK) und

die Deutsch-Arabische Wirtschaftsvereinigung

Ghorfa e.V.

sind die Veranstalter des 12.

Deutsch-Arabischen Wirtschaftsforums,

das vom 24. bis 26. Juni

... Otto Schwanhäußer,

Schwanhäußer Industrie, Heroldsberg,

zum 95. Geburtstag.

Schwanhäußer setzte sich viele

Jahre im IHK-Ehrenamt für

die wirtschaftliche Selbstverwaltung

ein.

... Jutta Rost, Schaeffl er KG,

Herzogenaurach, zum 50. Geburtstag.

Jutta Rost engagiert

sich als stellvertretende Vorsit-

laufe das Geschäft noch. Trunk,

der u.a. auch über den Standort

Schweinfurt mit seiner starken

Metall- und Zulieferindustrie

sprach, diagnostizierte: „Es gibt

keine Endzeitstimmung.“ Viele

der aktuellen Probleme seien

schon vor der Krise da gewesen.

Trunzer sah zwar das überdurchschnittlich

industrialisierte

Oberfranken auch überdurchschnittlich

betroffen. Allerdings

gebe es auch Unternehmen mit

stattlichen Umsatzsprüngen. Er

mahnte, sich nicht in einem weiteren

Wettlauf von Konjunkturpaketen

zu verheddern.

Die Diskussion wurde von den

Zuhörern rege genutzt, Schwierigkeiten

aus dem Betriebsalltag

anzusprechen. Dazu gehörte

etwa die Kritik an einer restriktiven

Politik der Hausbanken

oder die ungerechtfertigte Belastung

der Transportunternehmen

bei Besteuerung und Maut.

Und schlicht und einfach der

Wunsch, die Politik solle den

Mittelstand endlich einmal in

Ruhe arbeiten lassen. tt. ■

2009 in Berlin stattfi ndet. Dazu

werden über 700 Teilnehmer aus

der arabischen Welt, Deutschland

und Europa erwartet. Diesjähriges

Partnerland ist Syrien. ■

WWW.GHORFA.DE

Die IHK gratuliert...

zende des IHK-Gremiums

Herzogenaurach für die regionale

Wirtschaft.

...Werner Handwerker, vormals

Galeria Kaufhof in Erlangen,

zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

Handwerker

engagierte sich lange Jahre im

IHK-Gremium Erlangen und in

der berufl ichen Bildung für die

regionale Wirtschaft. ■


Was wäre,

wenn es die IHK nicht gäbe?

Das Funktionieren der Wirtschaft steht und fällt mit den Rahmenbedingungen.

Leicht übersieht man, wie diese Bedingungen

entstehen – und nimmt sie als selbstverständlich gegeben.

Die IHK schafft Fakten an entscheidenden Punkten, von A wie

Ausbildung bis Z wie Zollrecht. Sie fördert die Unternehmen und

sorgt dafür, dass unsere Region sicheren Tritt fasst. Ohne die IHK

ginge mancher Schritt ins Leere.

www.ihk-nuernberg.de


UNTERNEHMEN | PERSONEN

BOSCH

Neues Werk produziert

Großgetriebe für Windkraftwerke

Bosch Rexroth hat sein neues Werk für Windkraft-Großgetriebe

in der Nürnberger Südstadt

offi ziell in Betrieb genommen. Franz

Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung

der Robert Bosch GmbH, eröffnete

das Werk gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident

Horst Seehofer und Nürnbergs

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. Die Produktionsstätte

ist nach Witten in Nordrhein-

Westfalen das zweite Werk dieser Art des

Bosch-Tochter unternehmens in Deutschland.

Foto: Picture-Alliance

IMMOBILIEN FISCHER

Objekte für Wohnen und Gewerbe

Die Immobilien Fischer GmbH in Nürnberg

ist mit ihrer 50-jährigen Tradition eines der

ältesten und renommiertesten Maklerunternehmen

in der Region. Der Tätigkeitsschwerpunkt

liegt auf der Vermietung sowie dem

Verkauf von privaten und gewerblichen Immobilien

in der Metropolregion Nürnberg.

Im Bereich der Privatimmobilien vermittelt

Fischer vorwiegend Wohnobjekte im hochwertigen

Segment. Für Interessenten an

Gewerbeimmobilien bietet das Maklerunternehmen

Objekte für unterschiedliche

Nutzungs bedürfnisse – von Büro-, Lager-

und Produktionsfl ächen über Ladengeschäfte

bis zu Hallen.

Max Fischer hat die Firma 1959 gegründet

und ist auch heute noch als Geschäftsführer

in beratender Funktion für die strategischen

Geschicke des Unternehmens verantwortlich.

„Wir setzen mit dem neuen Fertigungswerk

für Großgetriebe unsere Investitionen

in den Zukunftsmarkt der erneuerbaren

Energien fort“, sagte Fehrenbach. Bosch werde

bis 2013 insgesamt 180 Mio. Euro in das

Nürnberger Getriebewerk investieren. Gefertigt

werden dort sogenannte Planetenräder

und Hohlräder für Getriebe, die für Windkraftwerke

benötigt werden. Die derzeit 280

Mitarbeiter produzieren in diesem Jahr etwa

300 Großgetriebe für Multi-Megawatt-Anlagen

der neuesten Generation.

Ein Mitarbeiter von Bosch Rexroth prüft im neuen Nürnberger Werk ein Planetenrad für ein

Windkraftgetriebe.

48 06 | 09

Er war Vizepräsident und Schatzmeister des

Bundesverbandes Ring Deutscher Makler

(RDM), ist Träger der Goldenen Verdienstmedaille

und Ehrenmitglied des Immobilienverbandes

Deutschland (IVD) und engagierte

sich viele Jahre in der IHK Nürnberg für

Firmengründer Max Fischer (M.) mit Bernhard

Fischer (l.) und Günther Gebhardt.

2009 wirkte sich die negative wirtschaftliche

Entwicklung auch auf die Windkraftbranche

aus. „Alle langfristigen Prognosen

gehen jedoch weiterhin von einem weltweiten

Wachstum des Windenergiemarktes aus“,

sagte Reiner Leipold-Büttner, Vorstand Technik

der Bosch Rexroth AG. Als weltweit größter

unabhängiger Zulieferer für Getriebe und

Automatisierungslösungen für Windenergieanlagen

profi tiere man von dieser Marktentwicklung.

Deshalb nahm im September letzten

Jahres auch ein Werk in Peking seinen

Betrieb auf. In naher Zukunft werde Bosch

Rexroth auch in den USA präsent sein, das

bei der Nutzung der Windenergie weltweit

vor Deutschland auf Platz 1 liege.

Die Bosch-Gruppe ist seit Ende der 50er

Jahre in Nürnberg angesiedelt und beschäftigt

hier zurzeit 2 950 Mitarbeiter. An diesem

Standort fertigt Bosch für die Automobilindustrie

Komponenten für die Benzineinspritzung

und die Benzin-Direkteinspritzung sowie

für die Steuerung von Automatikgetrieben.

Bosch Rexroth produziert in Nürnberg neben

Großgetrieben für Windenergieanlagen

auch Außenzahnradmaschinen, die in Bau-

und Landmaschinen sowie in Flurförderfahrzeugen

eingesetzt werden. Insgesamt sind für

die Bosch-Gruppe weltweit 280 000 Mitarbeiter

tätig, die im Geschäftsjahr 2008 über

45 Mrd. Euro umsetzten. ■

WWW.BOSCH.DE

Mittelfranken u.a. als Mitglied der Vollversammlung

und als Vorsitzender des Sachverständigenausschusses.

Das Team des Immobilien-Unternehmens

besteht aus vier

Personen, ab Herbst 2010 wird voraussichtlich

auch wieder ein Ausbildungsplatz angeboten.

„Wir bleiben unserer regionalen Verbundenheit

treu und bauen auf die in vielen

Jahren gewachsenen Kontakte“, erklären

Günther Gebhardt und Bernhard Fischer,

die für das operative Geschäft zuständig sind.

Auf der Referenzliste von Fischer Immobilien

stehen u.a. Fränky, Plus Warenhandel,

Craemer & Co., Der Beck, Schatz Vermögensverwaltung,

Berlin-Kölnische Versicherungen,

Hallhuber/Stefanel, Gore, Leoni

und die IHK. ■

WWW.IMMOBILIEN-FISCHER.DE


HERTLEIN PINSEL

Viele kleine Meisterstücke

Fingerfertigkeit ist bei der Herstellung der Pinsel gefragt.

„Allerfeinst bei Haar und Stiel“ – schon das

Lesen der Angebotstexte in den Katalogen von

manufactum macht qualitätsbewussten Verbrauchern

Freude. Ein Kosmetikpinsel mit

allerfeinstem Besatz aus Feh- und Kolinskyhaar

und stabilisiert mit feinstem Ziegenhaar

kostet zwar das kleine Vermögen von 25 Euro,

aber Käufer erwerben damit „kleine Meisterstücke,

die nur durch Handarbeit und extrem

sorgfältige Materialauswahl entstehen“. Künstlerpinsel,

Hobby- und Schulmalpinsel, Kosmetikpinsel,

Dentalpinsel, Porzellan-, Glas-

und Keramikmalpinsel, Restaurationspinsel,

Spurensicherungspinsel: All diese Produkte

und zahlreiche Spezialanfertigungen werden

in der Pinselmanufaktur Hertlein im mittelfränkischen

Langfurth gefertigt.

Namhafte Kunden wie weltbekannte Visagisten,

Maskenbildner und Künstler sowie Per-

sönlichkeiten aus

dem Film- und

Fernsehbusiness

zählt Hertlein inzwischen

zu seiner

Klientel. 1987 hatte

sich Firmenchef

und Feinhaarpinselmachermeister

Reiner Hertlein gemeinsam

mit seinem

ältesten Sohn,

einer Pinselmacherin

und einer Teilzeitkraft

im Büro

selbstständig gemacht,

heute sind

über 25 hochqualifi

zierte Mitarbeiter

im Betrieb tätig.

Unter ihnen sind

auch die drei Söhne des Inhaber-Ehepaares,

die alle den Beruf des Feinhaarpinselmachers

erlernt und die Gesellen- und Meisterprüfung

abgelegt haben. Rainer Hertlein, der Jüngste

von ihnen, hat sein Meisterstück im Hinblick

auf die „Fibonacci-Spirale“ berechnet – und

dabei die Idee für einen neuen Markenauftritt

entwickelt. Inspiriert vom „Goldenen Schnitt“

von Fibonacci hat sich die Firma das Premium-Label

„Fibonacci“ schützen lassen, um sich

mit außergewöhnlichen Pinseln von der Standardfertigung

abzuheben. Seither steht dieser

Name für Künstler-, Kosmetik-, Dental-, Porzellan-,

Glas-, Keramik- und Spezialpinsel nach

Kundenwunsch und als Synonym für ausgefallenes

Design, höchste Qualität und reine

Handarbeit. hpw. ■

WWW.HERTLEIN-PINSEL.DE

IN EIGENER SACHE

Zulieferungen für „WiM“-Artikel

Jeden Monat erreichen uns Hunderte Zusendungen

für die „WiM – Wirtschaft in

Mittelfranken“, viele davon für die Rubrik

„Unternehmen | Personen“. Bitte haben Sie

deshalb Verständnis dafür, dass wir

bei der „WiM“ mit der branchenüblichen

Effi zienz von Redaktionen

arbeiten müssen:

� Angesichts der Fülle von E-Mails,

Faxen, Pressemappen und Briefen,

die uns für die „WiM“ zugehen,

können wir keine Rückmeldung

über den Stand der Bearbeitung

geben.

Foto: Hertlein

� Die Zahl der Zulieferungen übersteigt

regelmäßig den Platz, der uns zur Verfügung

steht. Deshalb können nicht alle

Firmenmeldungen schon in der nächsten

Ausgabe abgedruckt werden.

� Werbetexte sowie reine Produktmeldungen

eignen sich nicht

für eine Veröffentlichung.

� Wir bitten um Verständnis, dass

wir eingereichte Unterlagen (z.B.

Geschäftsberichte, Broschüren,

Fotos oder CD-ROMs) nicht zurücksenden,

es sei denn, Sie wünschen

dies explizit. ■

UNTERNEHMEN | PERSONEN

06 | 09

49


UNTERNEHMEN | PERSONEN

KREATIVEINRICHTUNG SEGER

Investition in neuen Standort

Die Schreinerei Seger GmbH kreativeinrichtung

planungsbüro hat ihren neuen Standort

am Bürgweg in Nürnberg offi ziell eröffnet.

Das Gebäude wurde im vergangenen Jahr angesichts

der anhaltend guten Geschäftsentwicklung

gekauft und umgebaut. Spezialisiert

ist das 1947 gegründeteFamilienunternehmen,

das von

Gerhard Seger in

zweiter Generation

geführt wird, auf Praxiseinrichtungen

und

hochwertige Wohnmöbel.

Der Umsatz

des vergangenen Jahres

von 1,1 Mio. Euro

könnte im laufenden

Jahr um fünf bis zehn

Prozent steigen, zeigt

sich der Firmenchef

optimistisch. „Dieses

Jahr ist im positiven

Sinn schon gelaufen.“

Seger richtet alles ein vom zahnärztlichen

Labor über einzelne Bereiche einer Praxis bis

zum kompletten Ärztehaus. Je nach Kundenwunsch

übernimmt der Betrieb alle Schritte

von der ersten Planung bis zur Endreinigung

für die Übergabe. Bei Bedarf wickelt er zusätzlich

die gesamte Koordination mit den

Bauträgern ab bis hin zur Überprüfung der

Mietverträge. Tätig ist der Praxiseinrichter

hauptsächlich in Nordbayern, aber auch Projekte

in Berlin oder in Südtirol wurden bereits

realisiert. Neben dem vierköpfi gen Team

für Fertigung und Montage sind drei weitere

Mitarbeiter u.a. für Innenarchitektur, Planung

und Koordination zuständig.

EUROMEDCLINIC

Größte deutsche Privatklinik mit 400 Mitarbeitern

Die EuromedClinic GmbH in Fürth hat den

Umsatz im vergangenen Jahr von 11,4 auf 13,7

Mio. Euro gesteigert. Damit sei auch das dritte

Jahr nach der Restrukturierung erfolgreich

verlaufen, erklärten die Geschäftsführenden

Gesellschafter Dr. Clemens Ritter von Kemps ki

und Dr. Guido Quanz. Man sei die größte Privatklinik

Deutschlands und habe die Anzahl

der Mitarbeiter in den letzten drei Jahren fast

verdoppelt. Zusammen mit den Facharztpraxen

und Dienstleistern, die der Euromed Clinic

angegliedert sind, gebe es nun fast 400 Arbeitsplätze

am Standort Europaallee.

„Die Steigerung der Fallzahlen um 22 Prozent

gegenüber dem Vorjahr ist ein klares Indiz

dafür, dass die medizinische Qualität der

50 06 | 09

Foto: Tjiang

Geschäftsführer Gerhard Seger.

Die Nachfolge des Familienbetriebs, den

Gerhard Seger in den 70er Jahren von seinem

Vater übernommen hatte, ist bereits gesichert.

Seine Tochter Alexandra ist im Unternehmen

tätig und wird nach und nach die gesamte Verantwortung

übernehmen. Gerhard Seger wird

aber weiter beratend aktiv sein, u.a. als Experte

für die Lichttechnik. Alexandra Seger will weitere

Geschäftsfelder erschließen, beispielsweise

die Einrichtung von Kinderarztpraxen mit

Spielburgen oder den Bau von Designküchen.

Zur offi ziellen Einweihung des neuen Standorts

kam auch Dagmar Wöhrl, Parlamentarische

Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium,

die die Bedeutung des Mittelstandes für

die deutsche Wirtschaft unterstrich. „Sie können

stolz sein, denn es sind Unternehmen wie

das Ihre, die Deutschland nach dem Krieg wieder

aufgebaut haben.“ tt. ■

WWW.KREATIVEINRICHTUNG-SEGER.DE

EuromedClinic zunehmend honoriert wird.

Unsere jährlichen Investitionen in Millionenhöhe

sind der richtige Weg“, so Quanz. Gut

angenommen von den Patienten würden die

neue Radiologie sowie die Klinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie, die um das Fachgebiet

Wirbelsäulenchirurgie und um das

ambulante Rückenschmerzzentrum erweitert

wurde. Eine Vorreiterrolle nehme die EuromedClinic

in der Region bei der Vermeidung

von Krankenhausinfektionen mit Problemkeimen

ein, die in dieser Form an keiner

anderen Klinik gegeben sei. Alle Patienten

werden nach Risikofaktoren befragt und gegebenenfalls

mittels eines Abstrichs untersucht.

„Immerhin fünf Prozent der Patienten

M-NET

Glasfaser-Netz

wird ausgebaut

Die M-net Telekommunikations GmbH,

München/Nürnberg, hat im vergangenen

Jahr einen neuerlichen Umsatzrekord erzielt.

Trotz eines weiter ansteigenden Wettbewerbsdrucks

verbuchte das Unternehmen eine

Umsatzsteigerung auf 176 Mio. Euro. Zum

Jahresende zählte M-net etwa 190 000 Kundenanschlüsse.

Besser als geplant entwickelte

sich das Jahresergebnis mit einem Gewinn

vor Steuern von knapp über 23 Mio. Euro.

Diese „wirtschaftlich sehr gesunde Bilanz“

biete eine gute Basis für die Investitionen von

mehreren 100 Mio. Euro, mit denen M-net in

den nächsten Jahren die Glasfaser-Breitbandnetze

ausbauen will.

Zufrieden ist M-net auch mit dem bisherigen

Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres.

„Wir haben die Kundenzahl entgegen dem

allgemeinen Markttrend abermals gesteigert.

Die Wachstumsdynamik hat allerdings auch

bei M-net nachgelassen“, erklärte Dr. Hans

Konle, der Vorsitzende der Geschäftsführung.

Neue Kunden habe man u.a. durch den Einstieg

in das Mobilfunkgeschäft gewonnen.

Man sei damit in der Lage, den Verbrauchern

eine Komplett-Lösung aus einer Hand anzubieten.

Auch bei Unternehmenslösungen erwartet

M-net eine Fortführung der positiven Entwicklung.

Derzeit registriert der Dienstleister

insbesondere bei der Vernetzung von Unternehmensstandorten

und bei SDSL-Lösungen

„eine fortwährend hohe Nachfrage“. In diesem

Sommer wird M-net das SDSL-Portfolio

um eine leis tungsstarke Version mit 20 000

Kilobit pro Sekunde ergänzen. ■

WWW.M-NET.DE

konnten 2009 als bislang unerkannte Keimträger

identifi ziert und behandelt werden,

bevor bei ihnen oder anderen Patienten

schwere Infektionen entstehen konnten“, so

Prof. Dr. Holger Blenk, Ärztlicher Direktor

der EuromedClinic. Für 2009 plant die Klinik

die Einführung eines Klinikinformationssystems,

mit dem Befunde elektronisch ständig

überall verfügbar sind und Termine optimal

koordiniert werden können. Zudem wird die

Klinik mit einem Qualitätsmanagementsystem

nach DIN EN ISO 9001 zertifi ziert. Mitte

des Jahres eröffnet dann eine Abteilung für

Psychosomatik und Psychotherapie. ■

WWW.EUROMED.DE


Foto: Raiba

RAIFFEISENBANKEN STADT UND LANDKREIS ANSBACH

„Glänzendes Geschäftsjahr“ Genossenschaftsverband

Kreisvorsitzender Hermann Meckler.

„Die Raiffeisen- und Volksbanken in Stadt

und Landkreis Ansbach haben trotz Finanzkrise

ein glänzendes Geschäftsjahr 2008 hinter

sich“, so Direktor Hermann Meckler, Vorsitzender

des Kreisverbandes Ansbach im

Genossenschaftsverband Bayern e.V. Die Bilanzsumme

der sieben Genossenschaftsbanken

stieg um 6,2 Prozent auf 2,5 Mrd.

Euro.

Getragen wurde das Bilanzwachstum

durch zugefl ossene Kundengelder, die um

4,5 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro anstiegen. „Im

Jahr 2008 gab es keine Kreditklemme“, resümierte

Meckler das Plus bei den Ausleihungen,

die um über zwei Prozent auf fast

1,4 Mrd. Euro wuchsen. Das Kreditneugeschäft

wurde stark durch die Finanzierung

alternativer Energien getragen. Erfreulich ist

laut Meckler auch die Entwicklung in der

Wohnungsbaufi nanzierung, bei der der Kreditbestand

um 1,4 Prozent auf 683 Mio.

Euro gesteigert werden konnte. Meckler:

„Wer als Unternehmer transparente und geordnete

wirtschaftliche Zahlen oder ein

schlüssiges Geschäftskonzept vorlegen kann,

wird auch 2009 einen Kredit bekommen.“

Die Genossenschaftsbanken in Stadt und

Landkreis Ansbach hätten ausreichend Liquidität

und eine große Eigenkapitalstärke,

sodass Kreditwünsche jederzeit bedient werden

könnten.

Die Provisionserlöse haben sich laut Meckler

bei 19,4 Mio. Euro stabilisiert. Während

die Erträge im Wertpapiergeschäft erwartungsgemäß

geringer ausgefallen sind, gab es

im Bausparbereich mit knapp 7 000 Abschlüssen

ein Plus von fast 50 Prozent. Dazu

kamen noch 2 500 neue Lebens- und Rentenversicherungen,

die insbesondere der privaten

Altersvorsorge dienen. Erfreut zeigte

sich Meckler auch über die Entwicklung auf

der Kostenseite: Sowohl bei der Cost-Income-

Ratio als auch beim Gesamtbetriebsergebnis

seien bessere Werte als im bayerischen Durchschnitt

der genossenschaftlichen Institute erreicht

worden.

TSM TOTAL-SOURCING-MANAGEMENT

Projekt zum Bürokratieabbau

An einem Vorhaben des Bundesinnenministeriums

zum Bürokratieabbau ist die Nürnberger

Beratungsgesellschaft tsm total-sourcingmanagement

beteiligt. Laut Geschäftsführer

und Vorstand Peter A. Vorgel arbeiten bis zu

vier Mitarbeiter seines Unternehmens an Konzepten

und Modellen, um die Wirtschaft von

überfl üssigen Meldepfl ichten gegenüber der

öffentlichen Verwaltung zu entlasten. Bei

einem geplanten Pilotvorhaben sollen auch

mittelständische Unternehmen aus der Metropolregion

eingebunden werden, erklärte

Vorgel.

Vor Kurzem war tsm Veranstalter des „Top

Manager Dialogs 2009“, der unter dem Thema

„Bleibt der Mensch im Mittelpunkt?“

stand. Den Eröffnungsvortrag hielt Anselm

Bilgri, vormals Benediktinerpater und Cellerar

(Wirtschaftsleiter) der Abtei St. Bonifaz

in München und von Kloster Andechs. An

der Podiumsdiskussion beteiligten sich außerdem

Laurenz Meyer (CDU/CSU-Bundestagsfraktion),

Ingrid Hofmann (I.K. Hofmann

Zeitarbeit, Nürnberg), Prof. Dieter

Kempf (Vorstandsvorsitzender Datev eG,

Nürnberg) und Schauspieler Christian Peter

Hauser. ■

WWW.TOTAL-SOURCING-MANAGEMENT.EU

Foto: tsm

Anselm Bilgri auf dem tsm-Forum.

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Bayern

Kreisverband Ansbach

per 31. Dezember 2008

RaiffeisenVolksbank eG

Gewerbebank, Ansbach

www.RaiffeisenVolksbank.de

VR-Bank Dinkelsbühl eG

(www.vrbd.de)

VR-Bank Rothenburg o.d.T. eG

(www.vr-bank-rbg.de)

VR-Bank Feuchtwangen-Limes eG

(www.vr-feuchtwangen.de)

Raiffeisenbank Heilsbronn-

Windsbach eG

(www.raiba-windsbach.de)

Raiffeisenbank Dietenhofen eG

(www.raiffeisenbankdietenhofen.de)

Raiffeisenbank Bechhofen eG

(www.rb-bechhofen.de)

SIMPLE FACT

Zwei neue

Standorte

Die simple fact AG in Nürnberg hat im vergangenen

Geschäftsjahr den Umsatz um 60

Prozent auf über neun Mio. Euro gesteigert.

Die Mitarbeiterzahl stieg im Jahr 2008 von 35

auf 60. Das IT-Systemhaus ist spezialisiert

auf Data Warehouse, Business Intelligence

und analytisches Kundenbeziehungsmanagement

und eröffnete im letzten Jahr zwei neue

Geschäftsstellen in Stuttgart und Hamburg.

Das erste Quartal 2009 wurde mit einer Umsatzsteigerung

von zwölf Prozent abgeschlossen,

so eine Pressemitteilung. Zu den Kunden

der simple fact AG gehören u.a. Allianz,

BMW, Conrad Electronic, Cortal Consors,

HDI Gerling, KarstadtQuelle Versicherung,

TeamBank, Nürnberger Versicherungsgruppe,

O2, Siemens, T-Mobile und Postbank. ■

WWW.SIMPLEFACT.DE

Bilanzsumme

in Mio. Euro

814

608

440

340

230

52

49

Gesamtsumme 2.533

Die Genossenschaftsbanken im Kreisverband

Ansbach beschäftigen 830 Mitarbeiter,

was dem Vorjahresstand entspricht. Mit 65

Auszubildenden sei die Ausbildungsquote

nach wie vor überdurchschnittlich. Investiert

wurden im vergangenen Jahr rund 5,4 Mio.

Euro. Gemeinnützige, soziale und kulturelle

Einrichtungen wurden mit Spenden von

rund 250 000 Euro unterstützt. ■

06 | 09

51


UNTERNEHMEN | PERSONEN

FÜRSTLICH CASTELL’SCHE BANK

Von der Finanzkrise

kaum betroffen

Die Fürstlich Castell’sche Bank, Credit-Casse

AG in Würzburg ist in Mittelfranken mit Filialen

in Nürnberg, Burghaslach, Neustadt

a.d. Aisch und Scheinfeld vertreten. Die Vorstandsmitglieder

Wolf-Chris tian Maßner

und Klaus Vikuk teilten bei der Vorlage der

Jahresbilanz 2008 mit, dass der frühere Bundeswirtschaftsminister

Michael Glos als

neues Aufsichtsratsmitglied berufen wurde.

Wegen der Kursverluste an den Wertpapiermärkten

hätten die Kunden Wertpapieranlagen

in sichere Bankeneinlagen umgeschichtet.

Nicht zuletzt dadurch hat sich die

Bilanzsumme um 104 Mio. Euro auf 1,13

Mrd. Euro erhöht. Im Zinsgeschäft wurde das

Ergebnis um 4,4 Prozent auf 22,4 Mio. Euro

gesteigert. Die Forderungen an Kunden haben

sich gegenüber dem Vorjahr um neun

Mio. auf 706 Mio. Euro erhöht. Kredite werden

nur an Kunden aus der Region vergeben,

damit könne man die Risiken besser einschätzen

und sei von der Rezession weniger

stark betroffen als andere Institute. Zudem

werde das Kreditportefeuille vollständig über

Kundeneinlagen refi nanziert, damit sei die

Castell-Bank von der im Jahr 2008 stark erschwerten

Refi nanzierung am Interbankenmarkt

völlig unabhängig. Der Bilanzgewinn

von zwei Mio. Euro wurde in die Gewinnrücklagen

eingestellt. ■

WWW.CASTELL-BANK.DE

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52 06 | 09

JAGUAR WOMAN

Japanische Kampfkunst für Frauen

Vera Smitt hat sich einen Traum erfüllt und

eröffnete Anfang letzten Jahres in Fürth

die Kampfkunstschule Jaguar Woman. Die

Schule, die Frauen in der japanischen

Kampfkunst Aikido unterrichtet, sei bundesweit

eine der wenigen dieser Art und

im Großraum Nürnberg einzigartig.

Die Jungunternehmerin ist mit dem

Erfolg zufrieden, das erste Jahr sei

wirtschaftlich gut verlaufen.

Aikido habe mit

Kampfsport nichts zu

tun, denn der sei auf

Konfl ikt und Wettkampf

ausgerichtet. Dagegen

lasse der Aikido-Kampfkünstler

den Angriff zu,

sorge aber dafür, dass er

ins Leere läuft. Entsprechend

lernen die trainierenden

Frauen, mit Schwert,

Stock und Messer umzugehen.

Eingeübt werden Abwehr- und

Sicherungstechniken gegen einen

oder mehrere Angreifer. Die

Frauen nehmen mit einem Halbjahresticket

oder einer Zehner-

Karte an Aikido, Tai Chi, Stock-

und Säbelkampf oder Taekwondo

teil. Zusätzlich bietet Smitt, die

bereits rund 20 Jahre Aikido

trainiert, an Projekttagen Kurse

für Schülerinnen an. Männer

unterrichtet sie nicht, weil angesichts

der physischen Kraftunterschiede

die Frauen frustriert

würden.

„Jaguar Woman“

Vera Smitt.

WGM

Victoriahaus bekommt neues Gesicht

Die Nürnberger WGM Wohnungs-, Grundstücks-

und Mietenverwaltungsgesellschaft

mbH investiert 1,4 Mio. Euro in die Sanierung

des Victoriahauses am Leipziger Platz.

Die vier Einzelgebäude des Victoriahauses

werden unter ökologischen Gesichtspunkten

auf den neuesten Stand gebracht, die Außenfassade

und das Dach werden komplett erneuert.

Laut WGM kommt das Projekt ohne

öffentliche Gelder aus und wird ausschließlich

privat von der durch die WGM GmbH

vertretene Eigentümergemeinschaft fi nanziert.

Koordiniert werden die Baumaßnahmen

von der Erwin Pröpster Architekten

GmbH aus Altdorf.

Die vier Einzelgebäude des Victoriahauses

beherbergen seit fast 50 Jahren eine Mischung

an Einzelhandelsgeschäften, Praxen und

Wohnungen, in denen derzeit rund 250 Per-

Foto: Jaguar Woman

Die ehemalige Chemieingenieurin hatte

ihren Beruf vor rund acht Jahren aufgegeben,

eine Heilpraktikerausbildung gemacht

und danach eine Shiatsu-Praxis in Fürth eröffnet.

„Aikido ist in gewisser Weise ein spiritueller

Weg“, bei dem es nicht nur um

die Bewegung, sondern auch um Selbstrefl

exion gehe. Das Training für Körper

und Geist helfe, die eigenen Räume zu

sichern. Im Gegensatz zum reinen

Fitness-Training, das laut der

Aikido-Lehrerin eher zu

einer Spaltung führe. Die

begeisterten Teilnehmerinnen

entwickelten

Kraft und Stärke und

bauten ihr Selbstbewusstsein

aus. Ihre Erfahrung:

Frauen werden

nicht mehr auf der Straße

angegriffen, „weil sie durch

ihren Auftritt aus dem Beuteraster

fallen“. Außerdem erklären

die Kursteilnehmerinnen,

zu denen auch

Führungskräfte und Unternehmerinnen

gehören, dass sie

durch das Training ausgeglichener

und gelassener werden.

Mit der Wellness-Bewegung

will Vera Smitt aber nicht

in Verbindung gebracht

werden. Es gebe dort zwar

viele gute Ansätze, aber auch

viele Übertreibungen. tt. ■

WWW.JAGUARWOMAN.DE

sonen leben und arbeiten. Um den im Jahr

1960 erbauten Gebäudekomplex Schritt für

Schritt auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen,

haben die Eigentümer in den vergangenen

Jahren bereits mehrere hunderttausend

Euro investiert.

Die 1993 gegründete WGM GmbH ist auf

den Geschäftsfeldern Verwaltung von Wohnungseigentum,

Mietverwaltungsaufträge,

Sonderverwaltung und Gewerbeverwaltung

aktiv. Derzeit werden ca. 1 200 Wohnungen

und rund 50 000 Quadratmeter Gewerbefl äche

verwaltet. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit

liegt im Gebiet rund um

Nürnberg und Bayreuth, außerdem werden

auch Objekte in Fürth, Erlangen und Herzogenaurach

betreut. ■

WWW.HAUSVERWALTUNGEN-NUERNBERG.DE


SOFTWERK

Lösungen für Firmennetzwerke

Die Softwerk Innovative Technologien

GmbH in Fürth hat 2008 das bisher beste Ergebnis

erzielt. Das teilte Geschäftsführer

Henry Walther anlässlich einer Party zum

25-jährigen Bestehen seines Unternehmens

mit. 1984 gründete der PC-Pionier

das IT-Unternehmen,

das mittlerweile 30 Mitarbeiter

beschäftigt.

Der heute

Foto: Büttner

Stark in der Ausbildung: Christian Nowak (Leiter IHK-Geschäftsstelle

Fürth; M.) bedankte sich bei Geschäftsführer

Henry Walther (l.) und Beirat Claus Bettag für den langjährigen

Einsatz in der Berufsbildung.

Als Agentur für Marketing und Sponsoring ist

Banf Werbung an den Standorten Kaiserslautern

und Nürnberg aktiv. Das Unternehmen

wurde vor 20 Jahren in der Pfalz gegründet,

2006 hat Thomas Mohr mit der Banf Werbung

Nürnberg GmbH die Dependance in Franken

eröffnet. Insgesamt sind an den beiden Standorten

etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt.

Zu den Kunden der Agentur zählen Unternehmen

verschiedener Branchen, Institutionen

und Verbände. Ihnen bietet Banf Werbung

das gesamte Spektrum des klassischen

Agenturgeschäfts von der Kreation bis zur

Umsetzung aus einer Hand. Sponsoring, vor

allem im Sportbereich, gehört zu den Schwerpunkten

von Banf Werbung: Unter den

Klienten in diesem Segment fi nden sich

Deutsche Vermögensberatung, TeamBank,

Karlsberg Brauerei, Lotto Rheinland-Pfalz

51-jährige Walther begann seine Karriere als

typischer Quereinsteiger. Nachdem er mehrere

Semester Medizin und Chemie studiert

hatte, fi ng der Tüftler und Technikbegeisterte

eine Ausbildung als Wirtschaftsinformatiker

an und gründete schließlich sein

eigenes Unternehmen. „Es gab damals keine

Handys, kein E-Mail, kein Internet, die Textverarbeitung

hieß Wordstar und der

erste IBM PC hatte gerade mal 64

Kilobyte Arbeitsspeicher. Die ersten

Festplatten hatten zehn Megabyte

und viele konnten

sich beim besten Willen

nicht vorstellen, warum

jemand soviel Speicherplatz

brauchen sollte“,

erinnerte sich Walther.

In der Anfangszeit versorgte

Softwerk zunächst

Firmenkunden

mit Spezial-Hardware

und Lizenz-Software,

spezialisierte sich dann

über die Jahre hinweg

auf das Einrichten und

Pfl egen von Firmennetzwerken.

Durch die Verbreitung

mobiler Endgeräte wie

Handys und Laptops erga-

und andere renommierte Auftraggeber.

Die Leistungen der Agentur

umfassen Betreuung von Sponsorships

und Sportstätten, die Planung

von Vermarktungs- und Sponsoringkonzepten

für Stadien und

Arenen und die Konzeption von

Werbemaßnahmen für Sportstätten.

Beispielsweise ist Banf Werbung

„exklusiver Vermarktungspartner

der Arena Nürnberger

Versicherung“.

Mit prominenten Referenzen kann Banf

Werbung auch im Fußball aufwarten: Vereine

wie der 1. FC Kaiserslautern, VfB Stuttgart,

FSV Mainz, FC Augsburg oder die SpVgg

Greuther Fürth werden bzw. wurden bisher

betreut sowie große Teile der jeweiligen

Vereinssponsoren. Für die beendete Bundes-

ben sich neue Geschäftsfelder, beispielsweise

Lösungen für die IT-Sicherheit. Die gesamte

Software-Sparte des Unternehmens wurde

mittlerweile in die Tochterfi rma Esirion

ausgegliedert, der Claus Bettag vorsteht. Die

Softwerk GmbH, die seit längerem als IBM-

Premium- und Microsoft-Gold-Certifi ed-

Partner auftreten darf, zählt viele fränkische

Unternehmen zu seinen Kunden, u.a.

KarstadtQuelle Versicherungen, den Forchheimer

Textilhersteller Weber und Ott und

das Modeversandhaus Atelier Goldner

Schnitt in Münchberg.

„Als mutige unternehmerische Leistung“

würdigte Christian Nowak, Leiter der Fürther

IHK-Geschäftsstelle, die Gründung und Erfolgsgeschichte

von Softwerk. Außerdem hob

er das Engagement in der berufl ichen Bildung

hervor: Seit 1992 bildet Softwerk in verschiedenen

IT-Berufen aus, wobei eine besondere

Zusammenarbeit mit der Fürther

Martin-Segitz-Berufsschule besteht: Jeweils

drei Azubis sind zwar beim Unternehmen

angestellt, kümmern sich aber ausschließlich

um das umfangreiche Rechenzentrum der

Berufsschule, erläuterte Walther, der sich

auch in mehreren IHK-Prüfungsausschüssen

für die Berufsbildung einsetzt. ■

WWW.SOFTWERK.DE

BANF WERBUNG

Sponsoring und Namensrechte als Schwerpunkt

Foto: Banf

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Geschäftsführer

Thomas Mohr.

liga-Saison wurde die Sponsoring-

Betreuung der TeamBank AG fortgesetzt.

Dazu gehörte das

Engagement als „Exklusiv-Partner“

des 1. FC Nürnberg. Für die Team-

Bank hat die Agentur das sogenannte

„Naming Right“ „easyCredit-Stadion“

umgesetzt. Die Vergabe von

„Naming Rights“ (also von Namensrechten)

an Stadien, Hallen und

Arenen ist in den USA schon lange

etabliert. Die Agentur verantwortet

das Management der Namensrechte für das

neue Stadion In Augsburg, an dem sich die

impuls Finanzmanagement AG die Rechte

gesichert hat, sowie die Entwicklung des Logos

der „impuls arena“. ■

WWW.BANF-WERBUNG.DE

06 | 09

53


UNTERNEHMEN | PERSONEN

OMICRON

High-Tech-Unternehmen saniert Barockgebäude

Die Omicron electronics Deutschland

GmbH ist von Röttenbach in die Erlanger

Innenstadt umgezogen und hat dabei

auch den Denkmalschutz vorangebracht.

Der Hersteller von Prüftechnik

hat das 1702 erbaute Barockgebäude in

der Goethestraße 20 mit reinen Sanierungskosten

von zwei Mio. Euro aufwändig

restauriert. Ursprünglich Sitz

der Gaststätten „Goldene Traube“ und

„Schwarzer Ritter“, hatte es zuletzt Büros

des Landratsamtes beherbergt.

Erlangens Oberbürgermeister Dr.

Siegfried Balleis und Wirtschaftsreferent

Konrad Beugel informierten sich über

die Erlanger Filiale des weltweit tätigen

Unternehmens, dessen Zentrale in der

österreichischen Gemeinde Klaus in

Vorarlberg ist. 1984 von dem ehema-

ligen Siemens-Angestellten Rainer Aberer gegründet,

befi ndet es sich zu 100 Prozent im

Familienbesitz, beschäftigt 350 Mitarbeiter

und setzt mit Prüfgeräten für die Energieversorgung

und -verteilung 70 Mio. Euro um.

Die Auszeichnung als Europas bester Arbeitgeber

im Elektronikbereich untermauert die

Firmenphilosophie, die Offenheit, Transparenz

und Kommunikation in den Mittelpunkt

stellt.

Mit Kunden in über 120 Ländern und acht

Niederlassungen in Europa, Nordamerika,

Südostasien und im Nahen Osten sieht sich

Omicron mit einem Marktanteil von 30 bis

35 Prozent als weltweiter Marktführer in seinem

Bereich. In Deutschland liege die Quote

54 06 | 09

Foto: Greiner

Omicron-Geschäftsführer Richard Marenbach erläutert Wirtschaftsreferent

Konrad Beugel (r.) eines der Prüfgeräte. Im Hintergrund ein

freigelegtes Fachwerk des alten Barockhauses.

sogar bei 95 Prozent. Zu den Abnehmern

zählen Energieversorger wie E.ON oder N-

Ergie, aber auch Bayer, Shell, ABB, General

Electric und nicht zuletzt Siemens und Areva

in Erlangen.

Im deutschen Servicecenter in Erlangen

sind 25 Mitarbeiter tätig, darunter Ingenieure

aus Brasilien, Ägypten und Polen. Ausschlaggebend

für die Standortverlagerung von Röttenbach

nach Erlangen in unmittelbare Nähe

des Bahnhofes war die günstige Verkehrsanbindung,

aber auch die optimale Infrastruk-

Die Axinom GmbH in Fürth ist auf Unternehmenslösungen

auf der Basis von Microsoft-Technologien

wie Silverlight, Microsoft.

Net Framework 3.5 und Windows Vista spezialisiert.

Im Mittelpunkt stehen Software-

Anwendungen, internet-basiertes Fernsehen

(IPTV) sowie Portallösungen für Großunternehmen

und mittelständische Betriebe. Zu

den Kunden zählen u. a. Deutsche Telekom,

Siemens, Premiere, GfK MS, Staedtler,

Scout24, Plana Küchenland und Microsoft.

Nach Aussage von Geschäftsführer Damir

Tomicic war 2008 das bisher erfolgreichste

Jahr der Unternehmensgeschichte. Sowohl

das Geschäftsfeld „Enterprise Content Management“

als auch der Bereich „Interactive

Media“ seien erneut deutlich stärker als die

Branche gewachsen. Der Umsatz habe sich

gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, die Umsatzrendite

bewege sich auf zweistelligem Niveau.

Ein Höhepunkt sei zudem der Gewinn

des „IPTV Awards“ gewesen, der für die Beteiligung

an den Projekten MSN ClipClub

und ZDF Mediathek bei den Medientagen in

München verliehen wurde.

tur der Innenstadt. Omicron

bietet in Erlangen Ingenieurdienstleistungen

in Form

von Schulungen, Beratung

und Inbetriebnahme elektrischer

Anlagen an.

Viele Hürden des Denkmalschutzes

mussten überwunden

werden, um das

Haus dem optimalen Standard

anzugleichen. Vor

allem in die Ökologie wurde

investiert: Eine Wärmpumpe

mit acht Erdsonden,

Dreifach-Verglasung, kombinierte

Außen- und Innendämmung,

kontrollierte Be-

und Entlüftung sowie

Deckensegel für Heizung

und Kühlung. Jeder Mitarbeiter kann die

Lichtstärke an seinem Arbeitsplatz auf einen

konstanten persönlichen Wert einstellen, der

in Abhängigkeit des einfallenden Außenlichtes

geregelt wird. Die Raumlampen werden

über Bewegungsmelder eingeschaltet.

Rund zwölf Kilometer Datenleitungen wurden

in dem Gebäude verlegt, das auf 40 Arbeitsplätze

und einen möglichen zweiten

Bauabschnitt ausgelegt ist. ug. ■

WWW.OMICRON.AT

AXINOM

Bisher erfolgreichs tes Geschäftsjahr

Intensiviert wurde die Partnerschaft mit

Microsoft: Axinom ist „Microsoft Gold

Certifi ed Partner“ und wurde als eines von

60 Unternehmen weltweit in das „Microsoft

.Net Momentum“, eine internationale

Auswahl der besten Referenzstudien, gewählt.

Das Unternehmen wurde außerdem mit dem

„Microsoft Strategic Win Award“ und dem

„Award for Customer Excellence“ ausgezeichnet.

Zentral für den Erfolg von Axinom sei die

Plattform AxCMS.net, die interessierten Unternehmen

lizenzkostenfrei zur Verfügung

gestellt wird. Diese nutzen sie als Basis für die

Entwicklung anspruchsvoller Unternehmensanwendungen

und -websites. „Content

Management-Projekte können damit zu

einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher

Ansätze realisiert werden“, erklärt Tomicics

Geschäftsführer-Kollege Johannes Jauch. Genutzt

wird AxCMS.net insbesondere von IT-

Dienstleistern und Agenturen, die kundenindividuelle

Portallösungen erstellen. ■

WWW.AXINOM.DE


SONTOWSKI & PARTNER

Bisher 1,7 Mrd. Euro investiert

25 Jahren nach ihrer Gründung durch Klaus-

Jürgen Sontowski präsentiert sich Sontowski

& Partner aus Erlangen als breit aufgestellte

Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft.

Seit Bestehen wurden Wohn-, Gewerbe- und

Seniorenimmobilien sowie Fonds im Gesamtvolumen

von 1,7 Mrd. Euro realisiert.

Fast seit dem Start, nämlich seit 1987, sitzt

der Fürther Dr. Karsten Medla als Partner

mit im Boot. In den letzten Jahren wurde mit

Beteiligungen die gute Stellung am Markt gefestigt,

beispielsweise mit einer Beteiligung

von 17 Prozent an der Deutschen Immobili-

Foto: Udo B. Greiner

Die Geschäftsführer Dr. Karsten Medla, Klaus-Jürgen

Sontowski und Dr. Matthias Hubert (v.l.).

en Chancen Gruppe (DIC), die mit 3,8 Mrd.

Euro in deutsche Bürohäuser investiert ist

und bei der Sontowski stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender

ist. Doch auch die in

Handelsimmobilien involvierte German Retail

Reit (GRR) und die zusammen mit der

Erlanger Mauss KG gegründeten HBP Hausbaupartner

sowie BayernStift bzw. BayernCare

(Seniorenwohnungen und Pfl egeheime)

arbeiten mit Kapital aus dem Hause Sontowski

& Partner. Der heute 52-jährige Firmengründer

will bis er 60 ist, „jede strategisch

defi nierbare Sparte eigenständig führbar machen“.

Dr. Matthias Hubert (34), seit Februar

2009 dritter Geschäftsführer, wird diese Zukunft

begleiten.

Die kontinuierliche Entwicklung verdeutlicht

das frühzeitige Erkennen von Veränderungen

auf dem Bauträger-Markt. 1989,

also seit der Wende, wurde die Errichtung

von schlüsselfertigen Nahversorgungszentren,

Lebensmittel- und Fachmärkten sowie

Geschäftshäusern vornehmlich in den neuen

Bundesländern, mit der Eröffnung 1992 einer

Niederlassung in Dresden, zu einem

Schwerpunkt. An über 200 Standorten in Bayern,

Sachsen und Thüringen wurden Gewerbebauten

für 800 Mio. Euro akquiriert,

projektiert und realisiert. Ein aktuelles Objekt

ist das Bürogebäude „Atrium“ in Erlan-

UNTERNEHMEN | PERSONEN

gen-Tennenlohe, wo mit 14,3 Mio. Euro Investitionsvolumen

über 6 900 Quadratmeter

Nutzfl äche entstehen.

Mit der Initiierung des „ServiceWohnen

für Senioren“ 1993 wurde ein weiteres wichtiges

Kapitel aufgeschlagen. Drei Jahre später

folgte dafür eine gemeinsame Gesellschaft

mit der Bayerischen Landesbank und der

Mauss KG (BayernCare) und 2001 die Gründung

der auf die Betreibung von Pfl egeheimen

spezialisierten „BayernStift GmbH“.

Seit 1995 entstanden 29 Seniorenwohnanlagen

und 740 Wohnungen mit einem Volumen

von 275 Mio. Euro.

Der dritte Pfeiler des mit 50

Mitarbeitern vornehmlich in der

Metropolregion Nürnberg agierenden

Unternehmens sind Wohnimmobilien.

611 Häuser und 1 900

Wohnungen wurden seit der

Unternehmensgründung an weit

über drei Dutzend Standorten

mit einem Gesamtvolumen von

467 Mio. Euro in die Höhe gezogen,

über 200 Wohnungen für 40

Mio. Euro saniert. Ein aktuelles

Beispiel: In den kommenden Monaten

schließt Sontowski zusam-

men mit der Siemens-Wohnungsgesellschaft

eine der letzten, 17 300

Quadratmeter großen Lücken an

der Marie-Curie-Straße im Erlanger

Röthelheimpark.

Die Sparkassen und ihre Versicherungen

sind für Sontowski wichtige Partner – gerade

auch bei der Aufl egung von Fonds. So wurden

sieben Regiofonds mit einem Volumen

von 85 Mio. Euro, vier Vorsorgefonds (30

Mio. Euro) und zwei Solarfonds (24 Mio.

Euro) eingerichtet. Selbst in den USA ist das

Unternehmen mit drei Fonds engagiert.

Mehrheitsgesellschafter Klaus-Jürgen Sontowski,

Mitglied des IHK-Gremiums Erlangen

und des Universitätsbundes der Friedrich-Alexander-Universität,

und sein Partner

Karsten Medla sind im gesellschaftlichen Leben

Erlangens fest verankert. Sie unterstützen

als Sponsoren Sport, Kultur und Soziales: u.a.

den Handballclub Erlangen, den Fußball-

Bayernligisten FSV Bruck, den Tennisclub

Rot-Weiß, die Kultur- und die Bürgerstiftung

in Erlangen und den Basketball-Bundesligisten

Brose Baskets in Bamberg. Gemeinsam

mit der Sparkasse wurde die Sanierung des

Stutterheimschen Palais mit einer Initiativspende

von jeweils 250 000 Euro unterstützt.

Auf ein öffentliches Fest anlässlich des

Jubiläums verzichtet das Unternehmen und

stellt stattdessen 25 000 Euro für gemeinnützige

Zwecke zur Verfügung. ug. ■

WWW.SONTOWSKI.DE

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HOFMANN INFOCOM

Innovationen für Print und Werbung

Das Nürnberger Traditionsunternehmen

hofmann infocom

hat seinen Umsatz im

Geschäftsjahr 2008 erneut gesteigert:

Im Jahr des 100-jährigen

Firmenjubiläums wuchsen

die Umsatzerlöse von 38,3

Mio. auf 40 Mio. Euro. Das

Druckerei-Unternehmen beschäftigt

im Firmenverbund

175 Mitarbeiter und bildet

derzeit sechs Auszubildende

aus.

Um diese Zahlen auch im

Jahr der weltweiten Wirtschaftskrise

zu halten und

auszubauen, setzt die Hofmann-Gruppe

auf eine Reihe

technischer Neuerungen: Gemeinsam

mit dem Software-

Partner censhare aus München

wurde ein Publikationssystem

entwickelt, mit dem Werbeabteilungen

komplexe Abläufe besser koordinieren

können. Über die Internet-Seite www.

publizieren2010.de werden verstreute Daten

zusammengeführt, die beteiligten Personen

besser angebunden und komplexe Abläufe

visualisiert. Am Ende der Prozesskette stehen

Druck-Erzeugnisse oder Online-Inhalte. Das

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mit gängigen Grafi kprogrammen,

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Frank Hofmann

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133. Jobstar der Metropolregion

Wolfgang Seel, Geschäftsführer der Vipa Gesellschaft

für Visualisierung und Prozessautomatisierung

mbH in Herzogenaurach,

wurde mit dem 133. Jobstar der Metropolregion

Nürnberg ausgezeichnet. Er nahm die

Ehrung von Landrat Eberhard Irlinger und

Dr. Jörg Hahn, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

des Regionalmarketingvereins

56 06 | 09

Metropolregion Nürnberg e.V., entgegen.

Der Regionalmarketingverein und Franken

TV vergeben diese Auszeichnung monatlich

an Unternehmen, die zahlreiche neue Arbeits-

und Ausbildungsplätze schaffen. Für

Vipa sind rund 150 Mitarbeiter tätig, in den

letzten Jahren wurden jeweils 20 bis 25 Stellen

neu geschaffen. In diesem Jahr sollen erneut

so viele Mitarbeiter hinzukommen.

Vipa wurde 1985 von Wolfgang Seel in Erlangen

als Systemhaus für Automatisierungstechnik

gegründet. Hergestellt werden u.a.

Regelungs- und Steuerungskomponenten sowie

Kommunikationsbaugruppen für Kunden

beispielsweise aus den Branchen Automobil-

und Lebensmittelindustrie, Fördertechnik sowie

Maschinen- und Anlagenbau. Das international

tätige Unternehmen ist mit 62 eigenen

Niederlassungen und Servicepartnern in 58

Ländern vertreten. Für Produktinnovationen

wurde Vipa mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise

im vergangenen Jahr mit einem Industriepreis

für einen superschnellen Steuerungsprozessor.


WWW.VIPA.DE

Fotos: hofmann infocom

Aspekte Terminüberwachung, Datenarchivierung

und Erstellung von Varianten (z.B. in

anderen Sprachen) ab. hofmann medien

sorgt als Tochterunternehmen der hofmann

infocom AG für die Anbindung der Software

sowie für alle nachgelagerten Prozesse.

Neu ist auch die Online-Plattform www.

der-proof.de. „Als Prepress-Dienstleister reagieren

wir mit dieser Plattform auf die Bedürfnisse

der Branche“, so die Geschäftsführer

von hofmann infocom und hofmann

medien, Frank Hofmann und Michael Rahn.

Die Kunden können rund um die Uhr zertifi -

zierte, farbverbindliche Proofs bestellen, mit

denen die Qualität von Printprodukten

vor der Drucklegung

am besten beurteilt

werden kann. Trotz der vereinfachten

Bestellung über

das Internet stehen dennoch

Experten beratend zur Seite.

Ein weiteres Projekt der Hofmann-Gruppe

in diesem Jahr

ist eine Veranstaltungsreihe

mit Workshops und Vorträgen,

in denen es um Fachthemen

aus Drucktechnik und

Werbewirtschaft geht. ■

WWW.HOFMANN-INFOCOM.DE

SCHLENCK

134. Jobstar der

Metropolregion

Claudia Ebert, Geschäftsführerin der Schlenck

GmbH mit Sitz in Bayreuth, hat den 134. Jobstar

der Metropolregion Nürnberg erhalten.

Die Auszeichnung überreichten Bayreuths

Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl und Dr.

Jörg Hahn, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

des Regionalmarketingvereins Metropolregion

Nürnberg e.V.

Das Unternehmen wurde 1945 gegründet

und ist in der dritten Generation als Fachbetrieb

für Elektro, Sanitär sowie Heizungs-

und Lüftungsbau tätig. Zur Firmengruppe

gehören die Tochterfi rmen Schlenck Service

GmbH, Schlenck Anlagenbau GmbH und

Schlenck Elektrotechnik GmbH. Der Jobstar

wurde auch wegen der familienfreundlichen

Personalpolitik und des starken Engagements

in der Ausbildung verliehen. Ingesamt sind

160 Mitarbeiter (davon 45 Auszubildende)

am Stammsitz sowie auf Baustellen im ganzen

Bundesgebiet und in einigen Nachbarländern

für Schlenck tätig. ■

WWW.SCHLENCK.DE


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E_PROCURE

Beschaffung via Internet

Foto: Tjiang

Lösungen für den Einkauf auf elektronischem Wege präsentierten

die Aussteller auf der e_procure.

Rund 2 500 Fachbesucher und 115 Aussteller

– die Bilanz der NürnbergMesse für die zweitägige

Spezialmesse e_procure & supply fällt

vor dem wirtschaftlichen Hintergrund zufriedenstellend

aus. Unter dem Motto „Fit im

Einkauf“ präsentierten Firmen Lösungen

und Dienstleistungen für ein optimiertes Beschaffungs-

und Lieferantenmanagement.

Das Spektrum umfasste Software und Dienstleistungen

für E-Procurement (elektronische

Beschaffung), Outsourcing von Geschäftsprozessen,

Einkaufsinstrumente für Controlling

und Handling des C-Teile-Bedarfs, so

Tanja Schöniger, die Projektleiterin der

NürnbergMesse.

„Wir sind wieder Impulsgeber der Branche“,

sagte Bernd A. Diederichs, Chef der NürnbergMesse,

zum Auftakt der Stone+tec 2009.

800 Aussteller, fast zwei Drittel aus dem Ausland,

nutzten die viertägige Fachmesse für

Naturstein und Natursteinbearbeitung, um

verschiedenste Arten des Naturmaterials, Anwendungen

für den Innen- und Außenbereich

sowie Maschinen und Werkzeuge zu

präsentieren. Denn Naturstein als „steinalter

Werkstoff“ kann äußerst variationsreich

sowohl bei Fassaden als auch im

hochwertigen Innenausbau eingesetzt

werden. Technologisch hält die computergestützte

professionelle Bearbeitung

etwa von Marmor oder Granit

immer weiter Einzug.

Die 16. Fachmesse war zugleich ein

kleines Jubiläum: Vor 30 Jahren hatten

in Nürnberg die Deutschen Naturwerksteintage

Premiere, an der

damals 98 Aussteller und 7 000 Besu-

cher teilnahmen und aus der schließlich

die Stone+tec hervorging. Heuer

reisten aus dem In- und Ausland rund

36 000 Fachbesucher an. Für die Zu-

„Das Thema wird uns

noch zehn Jahre beschäftigen“,

betonte zu Messebeginn

der Würzburger

Uni-Professor Ronald Bogaschewsky.

Damit unterstrich

er insbesondere das

Potenzial, das für kleine und

mittlere Unternehmen in

einem durchgängigen digitalen

Beschaffungsprozess

bestehe. Bogaschewsky stellte

gemeinsam mit dem

Branchenverband Materialwirtschaft,

Einkauf und Logistik (BME) das

BME-Stimmungsbarometer Elektronische Beschaffung

2009 vor. Demnach könnten Unternehmen

durch Einsatz von elektronischen Katalogsystemen

im Durchschnitt bis zu 40

Prozent bei den betrieblichen Prozesskosten

einsparen. Bei den Einstandspreisen ließen sich

bei der Bestellung per Mausklick die Kosten

um bis zu 25 Prozent reduzieren. Mehr als zehn

Prozent Kostenreduktion hätten die befragten

Unternehmen bei Ausschreibungen und Auktionen

via Internet zu Protokoll gegeben.

Auch die Öffentliche Hand will bei der

durchgängigen elektronischen Beschaffung

nicht den Anschluss verpassen. Rolf Hochrei-

kunft rechnet Diederichs mit zusätzlichen

Impulsen aus der jüngst in Brasilien akquirierten

Messe-Tochter, die mit ihrer Veranstaltung

„Revestir“ ein ähnliches Aussteller-

und Besucherpublikum anspreche.

Im vergangenen Jahr sank die deutsche Inlandsproduktion

an bearbeiteten Werksteinen

gemessen in Tonnen um 3,4 Prozent, die Importe

gingen um 4,5 Prozent zurück. Reiner

Krug, Geschäftsführer des Deutschen Natur-

ter, Ministerialrat im Bundeswirtschaftsministerium,

verwies auf das Projekt Reproc. Dabei

gehe es um die Entwicklung geeigneter Standards,

die sowohl von kleinen öffentlichen Vergabestellen

als auch von kleineren Unternehmen

eingesetzt werden könnten. Zugleich solle

so der Nachweis erbracht werden, dass auch

die Vergabe von kleinen Aufträgen via Internet

Zeit und Kosten sparen könne.

„Unternehmen, die Mitglied im BME sind,

haben anderen Unternehmen etwas voraus“,

sagte BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Holger

Hildebrandt. Viele Anwendungen für den

großen oder kleinen Beschaffungsbedarf, die

auf der Messe und dem begleitenden Kongress

vorgestellt würden, spielten die Anschaffungskosten

schnell wieder herein. Der

Verbands-Chef machte aber auch generell

Mut. Der aktuelle deutsche Einkaufsmanager-Index

(EMI) habe nach dem Abwärtstrend

seit Juli 2008 bereits seinen Tiefpunkt

hinter sich und verzeichne nun seinen höchsten

Anstieg seit sieben Jahren. „Wir wissen,

dass es aufwärts geht. Das ist nicht nur eine

Hoffnung“, zeigte sich Hildebrandt zuversichtlich.

Dieser Trend zeige sich zudem auch

in der gesamten EU und in den USA. tt. ■

WWW.E-PROCURE.DE

STONE+TEC

Naturstein-Branche auf solidem Grund

58 06 | 09

Foto: Tjiang

800 Aussteller kamen zur Naturstein-Fachmesse nach

Nürnberg.

werkstein-Verbandes, zeigt sich aber optimistisch.

Der Umsatzrückgang von acht Prozent

resultiere auch aus dem hohen Niveau im Jahr

2007. Auch das Deutsche Steinmetz-, Stein-

und Holzbildhauerhandwerk – das am Rande

der Messe in Bundesverband Deutscher Steinmetze

umfi rmierte – wollte nicht klagen. „Es

geht der Branche relativ gut“, unterstrich

Bundesinnungsmeister Martin Schwieren.

Gleichzeitig mahnte er aber Politik und Bürger,

sich für die Restaurierung alter Bausubstanz

trotz fehlender Mittel stark zu

machen. „Das ist ein riesiger Markt, der

momentan nicht gehoben werden kann.“

Aus Sicht der Maschinenbauindustrie

herrscht derzeit allerdings „große Verunsicherung“,

obwohl zugleich ein weltweiter

Bedarf an hoch technologischer Verarbeitung

bestehe, berichtete Dieter Löffl er

vom VDMA (Verband Deutscher Maschinen-

und Anlagenbau).

Die nächste Stone+tec fi ndet turnusgemäß

wieder im Frühsommer 2011 im

Messezentrum Nürnberg statt. tt. ■

WWW.STONE-TEC.COM


BAYERISCHE SPARKASSEN

Auszeichnung für erfolgreiche Nachfolge

Die Unifl eisch GmbH & Co. KG/Contifl eisch

GmbH aus Erlangen ist Sieger des „Bayerischen

Gründerpreises 2009“ in der Kategorie

Nachfolge. Der Preis wurde vom Sparkassenverband

Bayern in Nürnberg überreicht.

Die Preisträger Wolfgang Härtl (Unifl eisch)

und Günter Härtl (Contifl eisch) mit Rudolf

Faltermeier, Vizepräsident des Sparkassenverbands

Bayern (v.l.).

Der Fleischverarbeitungsbetrieb schloss im

letzten Jahr die schrittweise Übergabe der

Gesamtverantwortung an die dritte Generation

ab. Manfred Härtl und seine beiden Söh-

Foto: Sparkassenverband

ne Günter und Wolfgang sind nun jeweils

Geschäftsführer. Die Härtl-Gruppe gehört

mit den Firmen Unifl eisch und Contifl eisch

zu den führenden Familienunternehmen der

deutschen Fleischwirtschaft. Das 1960 von

Arno Härtl gegründete Unternehmen betreibt

am Standort Erlangen eine Groß- und Versandschlächterei

und zwei Betriebe für die

Zerlegung und Verpackung von Rind- und

Schweinefl eisch. 2008 setzte das Unternehmen

113 Mio. Euro um, im ersten Quartal

dieses Jahres stieg der Umsatz um acht Prozent.

Am Standort Erlangen arbeiten derzeit

230 Personen. Als gleichberechtigter erster

Sieger in derselben Kategorie wurde die Firma

Josef Lentner GmbH aus Ebersberg ausgezeichnet,

die Feuerwehrfahrzeuge fertigt.

Die weiteren Preisträger: Decade one, Augsburg

(Kategorie Konzept), Zimmermann &

Schilp Handhabungstechnik GmbH, Regensburg

(Kategorie StartUp), Maincor AG,

Schweinfurt („Aufsteiger des Jahres“), Verein

für Körperbehinderte Allgäu e.V., Kempten

(Sonderpreis „Unternehmertum im sozialen

Bereich“) und Hans Lindner, Lindner AG,

Arnstorf (Kategorie „Lebenswerk“).

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Kostenlose Infohotline

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UNTERNEHMEN | PERSONEN

Der Bayerische Gründerpreis entstand aus

dem 1997 ins Leben gerufenen StartUp-

Wettbewerb für Existenzgründer, aus dem

sich mittlerweile ein Unternehmerpreis entwickelt

hat, der in mehreren Kategorien die

verschiedenen Lebensphasen eines Unternehmens

abbildet. Förderer des Wettbewerbs

sind die Kanzlei Schaffer & Partner aus Nürnberg,

Versicherungskammer Bayern, Deutsche

Leasing, BayernLB, DekaBank, Börse

München und LfA Förderbank.

Zuvor waren beim regionalen Vorentscheid

folgende Unternehmen mit dem „Gründerpreis

Mittelfranken 2009“ ausgezeichnet

worden: Medothic GmbH, Fürth (Medizinische

Marktforschung mit Methode), Liin

Light Innovations Böhringer und Daubner

GbR, Nürnberg (LED-Beleuchtungssyteme)

und Reha Aveo Physiotherapie, Fürth. Als

„Aufsteiger“ wurden die Unternehmensberatung

Vend consulting GmbH, Nürnberg,

und Unifl eisch/Contifl eisch, Erlangen, prämiert.


WWW.SPARKASSENVERBAND-BAYERN.DE

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06 | 09

59


DBL

Arbeitsschutz als neues Geschäftsfeld

Die Vertragswerke der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing

GmbH haben im Geschäftsjahr

2008 ihren Umsatz deutlich gesteigert.

Auch die Aussichten für das laufende

Foto: DBL UNTERNEHMEN | PERSONEN

Jahr bewertet der DBL-Verbund als positiv.

Dem 1971 gegründeten Zusammenschluss

selbstständiger, wirtschaftlich unabhängiger

mittelständischer Unternehmen der textilen

Mietbranche gehören 13 Gesellschaften an.

Sie erzielten 2008 einen Umsatz von 198,2

Mio. Euro, das entspricht einer Steigerung

zum Vorjahr von 8,3 Prozent. Damit konnte

sich der DBL-Verbund, dessen Zentrale in

Zirndorf ansässig ist, als einer der führenden

Anbieter textilen Leasings in Deutschland behaupten.

Helme, Schutzkleidung und Hörschutz sind einige Produkte, die DBL im neuen Geschäftsfeld

vertreibt.

60 06 | 09

Ausschlaggebend für das „hervorragende

Abschneiden“ war vor allem die Sparte Mietberufskleidung,

wie Andreas W. Merk, Geschäftsführer

Organisation und Finanzen,

betont: „Ein starkes Verkaufsteam, das fl exible

Eingehen der DBL-Vertragswerke auf

individuelle Kundenwünsche, aber auch der

Wunsch der Kunden nach höherwertigen

ASTRUM IT

Sicherheit auf dem Werksgelände

Die Astrum IT GmbH in Erlangen berät und

unterstützt bundesweit Unternehmen aus

Medizintechnik, Gesundheitswesen und Automobilbranche

mit IT-Dienstleistungen,

Service und Software-Entwicklungen. Eigene

Produkte wie Risiko-, Besucher- und Ressourcenmanagementsysteme

ergänzen das

Angebot. Die Astrum IT GmbH wurde 2004

gegründet und setzt mit 91 Mitarbeitern

jährlich über sechs Mio. Euro um. Zu den

Kunden gehören u.a. Siemens, Bosch Sicherheitssysteme,

Volkswagen und Allianz. Vor

Kurzem erhielt der IT-Dienstleister, der seit

16 Jahren Microsoft-Technologien einsetzt,

das Zertifi kat „Microsoft Certifi ed Partner“.

Die eigenen webbasierten Software-Lösungen

für Besuchermanagement (Visit.net) und Risikomanagement

(Riskit) basieren auf Microsoft-Technologien.

Mit Visit.net will Astrum jetzt stärker neue

Zielgruppen anvisieren: Mit einer neuen

Kollektionen hat hier zu einem klaren Wachstumsschub

geführt.“ Das Segment Mietberufskleidung

verzeichnete ein Plus von fast

neun Prozent und stellt knapp 70 Prozent des

Gesamtumsatzes.

Insgesamt 52 170 Kunden nahmen 2008

den Service des DBL-Verbundes in Anspruch;

den Schwerpunkt der Nachfrage bilden weiterhin

die Bereiche Handwerk, Handel,

Dienstleistung und Gastgewerbe. Allerdings

kommen zunehmend Anfragen von Großunternehmen

und aus der Industrie. An 23

Standorten arbeiten derzeit in Deutschland

rund 2 300 Menschen für die DBL und deren

Vertragswerke, das sind über 100 Beschäftigte

mehr als noch 2007.

Der DBL-Verbund hat zu Beginn des laufenden

Geschäftsjahres sein Portfolio erweitert

und ist in den Handel mit Arbeitsschutzartikeln

eingestiegen: Alle Vertragswerke

werden künftig hochwertige Produkte des

persönlichen Arbeitsschutzes zum Kauf anbieten.

Die Produktpalette reicht von Helm

und Hörschutz über Atemschutz und Handschuhe

bis zu Absturzsicherungen und Arbeitsschuhen.

Außerdem gehören ausgewählte

Bekleidungsartikel zum Kaufsortiment,

das vor allem über das Internet vertrieben

werden soll. Mit der bereits 2007 gegründeten

DBL Arbeitsschutz- und Handels-GmbH

hat der Verbund die Basis für dieses neue Angebot

geschaffen. ■

WWW.DBL.DE

Funktion können Werksschutzmitarbeiter

verfolgen, ob Lastwagen, die auf das Werksgelände

eingefahren, ordnungsgemäß entladen

wurden, bevor sie das Gelände wieder

verlassen. Mit diesem System wendet sich die

Astrum IT GmbH nach Worten von Walter

Greul u.a. an Unternehmen wie Automobilzulieferer,

Lebensmittelhersteller, Logistik-

Unternehmen, aber auch an Forschungseinrichtungen

und Industrieparks. Eingesetzt

wird diese neue Funktion erstmals bei der

Siemens AG am Standort Nürnberg. Siemens

Industry kann damit die Sicherheit im Unternehmen

erhöhen und sich besser vor

Diebstählen schützen. 400 Lkw pro Tag

werden dort seit über einem Jahr an 25 Arbeitsplätzen

und zwölf Standorten im Besuchermanagement

Visit.net erfasst und dokumentiert.


WWW.ASTRUM-IT.DE


SIELAFF

Marktführer bei Automaten

Was haben Automaten der Londoner Underground,

der Pariser Metro oder der Baseler

Verkehrsbetriebe gemeinsam? Sie kommen

aus Mittelfranken, genauer gesagt von Sielaff

aus Herrieden. Obwohl Sielaff an 13 Standorten

fast 600 Beschäftigte hat, ist die fränkische

Ideenschmiede für Automaten meist

nur Insidern bekannt.

Das neueste Projekt sind Kaffeeautomaten

für das Unternehmen

„Tank und Rast“, das Raststätten

an den Autobahnen

betreibt. „Es ist nicht zu glauben,

welche Herausforderungen

sie bei einem Kaffeeautomaten

mit Frischmilch lösen müssen“,

erklärt Geschäftsführer Jürgen

Utschig. Denn Kaffeeautomaten

müssen alle 24 Stunden gereinigt

werden, um den Hygienevorschriften

gerecht zu werden.

Anlässlich eines Firmenrundgangs,

den das Marketing-Netzwerk

Trust organisiert hatte und

an dem auch IHK-Vizepräsidentin

Erika Gruber und der

Leiter der Ansbacher IHK-Geschäftsstelle

Gerhard Fuchs

teilnahmen, erklärte Utschig,

Sielaff sei in Deutschland

Marktführer. Fünf weitere Automatenhersteller

gebe es hierzulande

noch, europaweit seien es etwa 30.

Die meisten Mitbewerber hätten sich im Gegensatz

zu Sielaff ausschließlich auf Verkaufsautomaten

spezialisiert. Die Herrieder setzen

dagegen auf ein individuelles Know-how, um

unabhängiger bei Konjunkturschwankungen

zu sein. Wichtige Säulen des Geschäfts sind

klassische Verkaufsautomaten, Pfandrücknahmeautomaten,

der Gastronomiebereich

Der KREUZER-Tipp

Unternehmen und

unkündbare Handelsvertreterverträge

Bei Absatzeinbrüchen liegt

es im Interesse eines Unternehmens,

erfolgreiche

Handelsvertreter langfristig

zu binden. Verzichtet das

Unternehmen dafür auf die Möglichkeit der

ordentlichen Kündigung, besteht ein großes

Risiko.

Foto: Neigenfi nd/Fuhr

sowie Vorratsschränke und Automatenverkleidungen.

Angefangen hatte alles mit Automaten für

den Verkauf von Schokoladentäfelchen. Der

hunderttausendfach produzierte Zigarettenautomat

spielt heute nach der Einführung

der Jugendschutzkontrolle und des Rauchverbots

keine große Rolle mehr. An seine

Blick in einen Kaffeeautomaten: Gerhard Fuchs (IHK-Geschäftsstelle

Ansbach), IHK-Vizepräsidentin Erika Gruber, Technischer Leiter Peter

Mayer und Mathias Neigenfi nd (Marketing-Netzwerk Trust; v.l.).

Stelle ist der Kaffeeautomat getreten. Erfolgreich

war auch der Einstieg bei den Pfandrücknahmeautomaten,

die Sielaff u.a. für

die Rewe-Gruppe produziert. Für die neu

entwickelte Automaten-Linie hat Sielaff in

Ilmenau eigens ein Institut mit 13 Mitarbeitern

eingerichtet, das sich in unmittelbarer

Nähe zur dortigen Hochschule befi ndet. Deren

Know-how bei der Bildbearbeitung ist

von Rechtsanwalt Dr. Günther Kreuzer

Vertragslage

Im Handelsvertretervertrag kann man das

ordentliche Kündigungsrecht ausschließen.

Beiden Seiten bleibt dann nur das Recht,

nach § 89a I HGB fristlos zu kündigen.

Risikolage

Sieht der Handelsvertreter sich durch ein

Verhalten des Unternehmens, z.B. durch eine

unberechtigte Kündigung, seinerseits veranlasst

zu kündigen, steht ihm eventuell nach

§ 89a II HGB Schadensersatz bis zum Ren-

UNTERNEHMEN | PERSONEN

für Sielaff von großem Nutzen. Außerdem ist

dort das Sielaff Telemetrie Center ansässig,

eine technische Hotline für Mitarbeiter aus

dem Discountbereich und der Gastronomie.

Sielaff setzt auf individuelle Lösungen für

die Kunden statt auf Großserien. So produziert

Sielaff in vielen Bereichen lieber selbst,

z.B. die Isolation oder bei der Pulverbeschichtung.

Durch die hohe Fertigungstiefe

bei der Blechverarbeitung

kann das Unternehmen auch

Lohnaufträge für andere Firmen

übernehmen. „Die Pulverbeschichtung

war vor zehn Jahren

eine Bauchentscheidung“, erklärt

der technische Leiter Peter

Mayer. „Das war eine gute Entscheidung,

denn wir konnten

unser Lagervolumen und die

Durchlaufzeit reduzieren.“

Neben dem Hauptstandort im

Landkreis Ansbach mit 500 Mitarbeitern

gibt es noch einen Produktionsstandort

in Oelsnitz

(Erzgebirge), drei weitere Vertriebsstandorte

in Deutschland

sowie Niederlassungen in Tsche-

chien, Polen, Frankreich, der

Schweiz, Österreich, Australien

und Großbritannien. Gegründet

wurde das Unternehmen, das im

letzten Jahr rund 66 Mio. Euro

umsetzte, 1886 von dem Ingenieur Max Sielaff

in Berlin, der 1889 das erste Patent für einen

Verkaufsautomaten bekam. Mit neuen

Geldgebern wurde der Betrieb nach dem

Zweiten Weltkrieg 1949 in Herrieden wieder

aufgebaut und befi ndet sich bis heute in Familienbesitz.

nei. ■

WWW.SIELAFF.DE

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teneintrittsalter zu. Denn Ende des Anspruches

könnte bei unbefristeten Verträgen

erst das altersbedingte Ausscheiden aus dem

Erwerbsleben sein.

KREUZER-Tipp:

Im Handelsvertretervertrag sollte das ordentliche

Kündigungsrecht nur ausgeschlossen

werden, wenn das damit verbundene

fi nanzielle Risiko kalkuliert

wurde. Sicherheitshalber ist der Unkündbarkeitszeitraum

zeitlich zu begrenzen.

Dr. Günther Kreuzer ist Rechtsanwalt und zuständig für Wirtschaftsrecht im Nürnberger Büro der DR KREUZER & COLL Anwaltskanzlei an der Lorenzkirche, Lorenzer Platz 3 a.

Die Kanzlei ist Gründungsmitglied der weltweiten Anwaltsgruppe ij INTERNATIONAL JURISTS. Mehr Informationen unter www.kreuzer.de oder unter Telefon 0911/20220.

06 | 09

61


Foto: Erhard Sport

UNTERNEHMEN | PERSONEN

ERHARD SPORT

Enge Kooperation mit den Sportverbänden

Ein international führendes Unternehmen der

Sportgeräteindustrie ist die Erhard Sport International

aus Rothenburg o.d. Tauber. Mit über

200 Mitarbeitern fertigt das im Jahr 1880 gegründete

Familienunternehmen Sportgeräte

Inhaber Kurt Erhard (l.) und BLSV-Präsident Günther

Lommer.

und Ausstattungskomponenten für den weltweiten

Markt. Das Angebotssortiment beinhaltet

mehr als 10 000 Artikel: Ob für Teamsport,

Turnen und Gymnastik, Fitness, Leichtathletik,

Wassersport, Klettern oder Freizeitsport – für

nahezu alle Facetten des Sports bietet Erhard

Sport das notwendige Equipment.

Die Afra GmbH in der Erlanger Henkestraße

löst – so bringt sie ihr Motto selbst auf den

Nenner – seit 20 Jahren Probleme, bevor diese

entstehen können. Der „mitarbeiterorientierte

Betrieb“, in dem langjährige Angestellte

Gesellschafterstatus genießen, hat sich auf

die Entwicklung von technischer Software

und vor allem auf deren Test spezialisiert. Die

Afra-Mitarbeiter messen dabei, ob die Computerprogramme

in ihrer Funktionalität den

Anforderungen gerecht werden, die notwendige

Qualität aufweisen und ob sie Fehler

enthalten.

Afra hat dabei so viel Kompetenz erreicht,

dass das Unternehmen mit heute 21 Mitarbeitern

und einem Jahresumsatz von eineinhalb

Mio. Euro mit dem Lehrstuhl für

Software Engineering der Friedrich-Alexander-Universität

(Informatik 11, Lehrstuhlinhaberin

Prof. Francesca Saglietti) seit 1. März

2006 ein gemeinsames Forschungsprojekt

vorantreibt. Im Rahmen des Vorhabens Uni-

Ted, das vom Wirtschaftsministerium als Bestandteil

der Software-Offensive Bayern gefördert

wird, sollen neue Verfahren zur

automatischen Testunterstützung entwickelt

Insbesondere die Planung und Ausstattung

von Sporthallen und Sportplätzen in aller Welt

zählen zu den Kernkompetenzen. Vor Kurzem

stellte das Unternehmen auf der Fachmesse

Didacta 2009 in Hannover neue Ideen für

Turnräume und Sporthallen vor,

u.a. eine neuartige Rollbrettbahn,

Lernturnmatten und eine speziell

entwickelte Rolle-Rückwärts-Matte.

Unlängst war das Familienunternehmen

an der Ausstattung des

Aspire-Dome in Katar beteiligt –

einer der größten Sportstätten der

arabischen Welt mit Fußballstadion,

Leichtathletik-Arena, Fechtbahnen,

Squash-Center und

Schwimmhalle. Auch internationale

Großveranstaltungen wie

Weltmeisterschaften und Olym-

pische Spiele werden regelmäßig

von Erhard Sport ausgestattet.

Intensiv engagiert sich Erhard

für die Förderung von Breitensport

und Sportnachwuchs: Ebenfalls auf der

Didacta stellte das Unternehmen zusammen

mit Klaus Wolfermann, Speerwurf-Olympiasieger

von 1972, dessen Projekt „SV Zukunft“

vor. Dieser Verein will die soziale Kompetenz

von jungen Menschen fördern, indem Erfahrungen

aus dem Leistungssport mit Erkennt-

und in entsprechende Werkzeuge (Tools)

umgesetzt werden. Das Projekt wird im realen

medizintechnischen Umfeld beim Pilotpartner

Siemens Healthcare erprobt. Für eine

Laufzeit von anfangs zweieinhalb Jahren

wurde ein Budget von 900 000 Euro vorgesehen.

Aktuell ist die Kooperation mit dem

Lehrstuhl bis Oktober 2009 verlängert worden.

nissen der Kommunikationslehre kombiniert

werden. Vitalife, die Marke von Erhard Sport

für Fitness, Gesundheit und Wohlbefi nden,

unterstützt Klaus Wolfermann dabei, die Idee

des „SV Zukunft“ in die Schulen zu tragen

und sorgt mit Sportgeräten dafür, dass Sport

und Bewegung dabei nicht zu kurz kommen.

Seit Jahresbeginn ist der renommierte

Sportgerätehersteller Premiumpartner des

Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV).

Alle 11 870 BLSV-Vereine erhalten auf ihren

Sportgeräteeinkauf bei Erhard Sport nun

Partnerschaftskonditionen. Über die Einkaufsrabatte

hinaus stiftet das Unternehmen

auch Warengutscheine, die bei Vereinsjubiläen

und Ehrungen überreicht werden können.

Zudem ist in diesem Jahr auch eine Kooperationsvereinbarung

des Südbadischen Fußball-Verbandes

(SBFV) mit Erhard Sport in

Kraft getreten. Seit 2008 bestehen schon ähnliche

Vereinbarungen mit dem Württembergischen

und Badischen Fußballverband. Im

Rahmen dieser Kooperationen erhalten die

Vereine dieser Verbände einen Partnerrabatt.

Der Sportgerätehersteller unterstützt den

SBFV im Gegenzug bei Projekten der Jugendförderung.


WWW.ERHARD-SPORT.DE

AFRA

Computer-Software auf dem Prüfstand

62 06 | 09

Foto: Afra

Afra-Entwicklungsleiter Gerhard Baier (r.) und Mirco

Richter, Entwickler im Bereich der modellbasierten

Testfallgenerierung, auf dem Afra-Stand beim

1. Testing-Day Franken an der Georg-Simon-Ohm-

Hochschule in Nürnberg.

UniTed ist die modellbasierte Generierung

von Testdaten und -fällen. Entwicklungsleiter

Gerhard Baier von Afra sieht dadurch den

Aufwand sowohl bei der Testerstellung als

auch bei der Testdurchführung um bis

zu 50 Prozent reduziert und gleichzeitig

eine maximale 100-prozentige

Testabdeckung erreicht. UniTed eignet

sich für alle Gebiete mit sicherheitskritischen

oder komplexen Systemen wie

z.B. in der Medizintechnik, im Automotive-Bereich

und in der Luft- und

Raum fahrt.

Gegründet wurde die Afra GmbH

1989 von Bernhard Nuber, der wie

Peter Kreutzer ebenso Diplom-Mathematiker

und Geschäftsführer ist. In

den ersten Jahren war die Afra

GmbH auf Software für Walzwerke spezialisiert

und entwickelte automatische

Walzensteuerungssysteme für Breitbandstraßen.

Seit 15 Jahren hat sich dann die

Siemens-Medizintechnik zum Hauptkunden

entwickelt. ug. ■

WWW.AFRA.DE


FOTOMAX

Größtes Fotohaus in Nordbayern

Die Firma Fotomax in der Pillenreuther Straße

in Nürnberg wurde vor 77 Jahren gegründet

und sieht sich heute als größtes Fotofachgeschäft

Nordbayerns. Das von Klaus Schorn

geleitete Unternehmen beschäftigt 13 Mitarbeiter

und präsentiert sich als Komplettdienstleister

der Fotobranche. Die Kunden

kommen aus dem ganzen Bundesgebiet,

schwerpunktmäßig aber aus Nordbayern.

Das Angebot reicht vom Einsteigerprodukt

bis zur Ausrüstung für professionelle Fotografi

e: Im Sortiment sind Produkte aller namhafter

Hersteller – Digitalkameras, Objektive,

Blitzlichtgeräte, Kamerataschen und weiteres

Zubehör. In den neu gestalteten Räumen im

Obergeschoss werden Blitzanlagen, Studioequipment,

ein umfassendes Sortiment an

Stativen, Beamern, Monitoren sowie Produkte

für das Farbmanagement vorgeführt.

Auf großes Interesse bei den Kunden stößt die

große Palette an Leihgeräten von der Einsteigerkamera

bis zur professionellen Ausrüstung.

Sie mieten die Geräte beispielsweise, um

sich vor einem Kauf intensiv über die Produkte

zu informieren; verstärkt greifen auch

Firmenkunden auf gemietete Geräte zurück,

die teure Geräte nur selten nutzen.

Gegründet worden war Fotomax 1932 vom

dem gelernten Fotografen Wilhelm Schorn,

der in seinem ersten Laden mit Fotostudio

Fotografi en und Leica-Kameras verkaufte.

Um auf sich aufmerksam zu machen, organisierte

Schorn u.a. Sonderzüge in die Frän-

AD PEPPER MEDIA

Internationales

Online-Marketing

Die ad pepper media International N.V.,

Amsterdam/Nürnberg, ist ein führender Online-Werbevermarkter

mit 16 Niederlassungen

in Europa und den USA. Das Unternehmen

wickelt seine Kampagnen in über 50

Ländern ab und bietet Media-Agenturen und

Werbetreibenden Lösungen an, die nahezu

die gesamte Palette der Online-Werbung abdecken.

im Jahr 2008 steigerte das Unternehmen

den Umsatz auf 52,6 Mio. Euro (2007:

50,6 Mio. Euro). Das Umsatzplus von vier

Prozent war insbesondere auf die wachstumsstarken

Geschäftsbereiche „Webgains“

und „ad agents“ zurückzuführen. Das Ergebnis

vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen

wuchs im Vergleich zum Umsatzwachstum

überproportional auf knapp 7,2 Mio. Euro

(2007: 6,4 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote

liegt laut Geschäftsbericht bei 83 Prozent. ■

WWW.ADPEPPER.COM

kische Schweiz

und machte dabei

Erinnerungsfotos

von den Teilnehmern.

Seit 1965

leitet sein Sohn

Klaus Schorn das

Geschäft, der in

dieser Zeit die rasante

Entwicklung

der Fototechnik

mit vollzogen hat:

Durch die Entwicklung

leicht bedienbarerAnalogkameras

erlebte der

Fotofachhandel in

Foto: Fotomax

„Nürnberger Profi Infotage“: Fotomax veranstaltete im Frühjahr erstmals

eine Hausmesse speziell für Profi -Fotografen.

den Zeiten des Wirtschaftswunders eine Blütezeit.

Schließlich war der Markt größtenteils

gesättigt, erst mit dem Durchbruch der digitalen

Fotografi e stieg der Bedarf an Fotoapparaten

wieder enorm an. Schorn: „Es wird

viel mehr fotografi ert als früher.“ Seit

1984 veranstaltet Fotomax jährlich die

„Nürnberger Foto-Video-Tage“, die nach eigenen

Angaben eine der größten Hausfachmessen

ihrer Art in Süddeutschland sind

und bei der Vertreter der Fotoindustrie ihre

Produkte vorstellen. Im Frühjahr richtete

Schorn erstmals die „Nürnberger Profi Infotage“

aus, die sich gezielt an Berufsfotografen

aus ganz Nordbayern richteten und bei der

Vertreter der Industrie die Trends der profes-

UNTERNEHMEN | PERSONEN

sionellen Fotografi e demonstrierten. Die

Infotage im Nürnberger Südpunkt beinhalteten

zudem Live-Aufnahmen und

Workshops zu Fachthemen wie Farbmanagement,

Farbkalibrierung und Bildbearbeitung.

Großen Wert legt Schorn auf die Aus- und

Weiterbildung: Die Mitarbeiter besuchen regelmäßig

Produktschulungen, um auf dem

neuesten Stand der Technik zu sein. Jährlich

werden ein bis zwei Auszubildende eingestellt,

bis 2008 für den Beruf des Einzelhandelskaufmanns,

ab 2009 für den neu geschaffenen

Beruf Fotomedienfachmann. ■

WWW.FOTOMAX.DE

06 | 09

63


UNTERNEHMEN | PERSONEN

BUSINESSPLAN-WETTBEWERB NORDBAYERN

Sechs Sieger aus Mittelfranken

Die zehn Gewinner der zweiten Phase des

Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern (BPWN)

2009 wurden in Würzburg ausgezeichnet.

Insgesamt 70 Teams hatten sich mit ihren

Geschäftskonzepten beworben. Sechs der

zehn Gewinner kommen aus Mittelfranken:

Crystal Grower aus Erlangen hat ein Verfahren

entwickelt, mit dem sich sogenannte

Aluminiumnitrid-Halbleiterkristalle züchten

lassen – ein bislang nicht verfügbares Material.

Aus den Kristallen lassen sich energieeffi

ziente LED-Leuchten herstellen, die eine

längere Lebensdauer und eine höhere

Leuchtintensität aufweisen. Einsatzgebiete

sind u.a. Lampen, Autoscheinwerfer oder die

Hintergrundbeleuchtung von LCD-Displays

(www.wet.ww.uni-erlangen.de).

Die Francotec GmbH in Gunzenhausen

stellt mittels einer patentierten Technologie

effi ziente und kundenspezifi sche Netzteile

für den industriellen Bereich her. Diese Netzteile

sind enorm energiesparend und verursachen

keinen Elektrosmog. Außerdem lassen

sie sich dank Modulkonzept leicht an Kundenanforderungen

anpassen. Deshalb bietet

PERSONALIEN | AUSZEICHNUNGEN

Nach über 30-jähriger Tätigkeit in

verschiedenen Funktionen bei

Schwan-Stabilo geht Wolfgang

Handt, seit 1999 Mitglied der Konzernleitung,

zum 30. Juni 2009 in den

Ruhestand. 1979

trat er als Leiter

des Finanz- und

Rechnungswesens

in das Unternehmen

ein, 1996

wurde er zum Geschäftsführer

der

Schwanhäußer Industrie

Holding GmbH & Co. KG

bestellt. Handt wird zum 1. Juli 2009

in den Firmenbeirat eintreten und

dem Unternehmen seine Erfahrung

weiterhin zur Verfügung stellen. Ulrich

Griebel und Sebastian Schwanhäußer

leiten ab 1. Juli 2009 gemeinsam

die Geschicke der Industrie

Holding (www.schwan-stabilo.de).

Ursula Bachmaier ist neue Geschäftsführerin

des gemeinnützigen

Reiseveranstalters Fahrten-Ferne-

Abenteuer aus Nürnberg/Fürth, der

auf (erlebnis-)pädagogische Ferienbetreuung

spezialisiert ist. Die

26-jährige Psychologin und langjährige

Mitarbeiterin löst den früheren

64 06 | 09

sich dieses Verfahren insbesondere für Systeme

in kleinen und mittleren Stückzahlen

sowie für störempfi ndliche Anlagen an (z.B.

Computertomografen, Audio- und Videoanlagen,

Beschallungsanlagen von Flughäfen).

Die H.C. Carbon GmbH aus Nürnberg

entwickelt Additive für Kunststoffe. Diese

machen das Material stabiler und geben ihm

eine wesentlich höhere elektrische und thermische

Leit- und Isolationsfähigkeit. Diese

Eigenschaften machen den leichten, günstigen

und langlebigen Kunststoff noch attraktiver

als Ersatzmaterial für Metall. Außer

in der Kunststoffi ndustrie kommen die Additive

in der Farben-, Lacke- und Beschichtungsindustrie

sowie bei der Herstellung von

Schmiermitteln und Batterien zum Einsatz

(www.hc-carbon.com).

Die Nürnberger New Elements GmbH hat

eine Software-Lösung entworfen, die Besucher

auf einer Internet-Seite in Echtzeit

erfasst, ihr Verhalten analysiert sowie ihre

Herkunft auswertet. Das Besondere: Das Unternehmen

kann auf einen Besucher unmittelbar

reagieren und mit ihm direkt in Kom-

Geschäftsführer und Gründer, Christ

ian Schroth, ab, der aus persönlichen

Gründen zurücktritt (www.

fahrten-ferne-abenteuer.de).

Igor Landau ist zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden

der adidas AG

gewählt worden. Er ist Nachfolger

des früheren Bundeswirtschaftsministers

Dr. Hans Friderichs, der für

eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung

stand. (www.adidas.com).

Walter Gasche

ist neuer Leiter

der Geschäftsstelle

Erlangen I des

Finanz- und Vermögensberaters

MLP. Der 51jährige

Diplom-

Kaufmann ist seit

16 Jahren für MLP tätig und betreut

mit seinem Team in erster Linie Mediziner,

Zahnmediziner und Medizinstudenten

(www.mlp-erlangen1.de).

Wolfgang Schulze, Komplementär

von Schuco-Gewürze, Nürnberg,

ist bei der Mitgliederversammlung

des Fachverbands der deutschen Gewürzindustrie

erneut in den Vor-

munikation treten, beispielsweise mit einer

individuellen Texteinblendung, einem passenden

Produktvorschlag oder der persönlichen

Einladung, mit einem Kundenberater

zu chatten (www.newelements.de).

Die Tom`5 Radiation Therapy GbR aus

Marloffstein hat ein neuartiges und patentiertes

Behandlungssystem zur Strahlentherapie

von Tumoren entwickelt. Bisher rotierten

Beschleuniger bei einer Bestrahlung

mechanisch um den Patienten. Die neue

Konstruktion lenkt den vom Beschleuniger

erzeugten Elektronenstrahl hingegen magnetisch

um den Patienten. Vorteile: Der Apparat

ist kostengünstiger und ermöglicht schnellere

sowie präzisere Bestrahlungen.

Das Team von Velvent Technologies aus

Erlangen hat einen neuen Sensor entwickelt,

der die Strömungsgeschwindigkeit und den

Massenstrom unterschiedlichster Gase misst.

Einsatz fi ndet der Sensor z.B. im Haushalt als

Gasverbrauchszähler oder als Luftmassenmesser

in Kraftfahrzeugen. ■

WWW.BPWN.DE

stand gewählt worden (www.schucogewuerze.de).

Dr.-Ing. Wolfgang Knothe hat zusammen

mit Dr. Daniel Fuchs die

Geschäftsführung der MAN Solar

Millennium GmbH übernommen,

eines Gemeinschaftsunternehmens

der Erlanger Solar Millennium AG

mit MAN Ferrostaal. In der Aufbauphase

hatte der Vorstandsvorsitzende

der Solar Millennium AG, Christian

Beltle, die Geschäfte mitgeführt

(www.solarmillennium.de).

Perso- na

nungen

Herbert Dombrowsky, Vorstandsvorsitzender

der Nürnberger N-Ergie

AG, wurde zum Vizepräsidenten des

Bundesverbandes der Energie- und

Wasserwirtschaft (BDEW) gewählt

(www.n-ergie.de).

Die Mitglieder von Erlebnis Nürnberg,

der Vereinigung der Innenstadtkaufl

eute, haben Jürgen Schlag

(Högner GmbH) als ersten Vorsitzenden

bestätigt. Zum neuen zweiten

Vorsitzenden wurde Klaus-Peter

Kempf (Galeria Kaufhof) und zur

dritten Vorsitzenden Alexandra

Arndt (confuss) gewählt. Jan-Jörg

Brunner (LBE) wurde als Schatz-

meister bestätigt. Günter Morsbach,

langjähriger ehrenamtlicher Geschäftsführer

von Erlebnis Nürnberg,

wechselte in den Beirat (www.

erlebnisnuernberg.de).

Michael Gahbauer hat die neu geschaffene

Position des Geschäftsführers

Marketing und Vertrieb bei der

Confi serie Riegelein in Cadolzburg

übernommen.

Gahbauer kommt

von Roland Berger

Strategy Consultants

und war zuvor

neun Jahre

beim SchokoladenherstellerRitter

Sport für die

nationale und internationale Vermarktung

verantwortlich (www.

riegelein.de).

In Deutschlands größtem Bankentest

„Beste Bank 2009“ des Wirtschaftsmagazins

„€uro/Finanzen“

gewann die PSD Bank Nürnberg eG

den Titel als beliebteste Regionalbank

in Bayern. Zusätzlich zu dieser

Kundenumfrage unterzog das Magazin

auch die Konditionen und den

Service von elf regional tätigen Ban-


TEAMBANK

Ausbau der Fairness-Strategie

Die TeamBank AG, Nürnberg, ist mit easy-

Credit der Ratenkreditspezialist im genossenschaftlichen

FinanzVerbund, rund 76

Prozent der Volks- und Raiffeisenbanken haben

sich bereits für den Verkauf des easy-

Credit entschieden. Im Jahr 2008 wuchs das

easyCredit-Bestandsvolumen um sieben Prozent

auf 4,9 Mrd. Euro.

Die Zahl der Kunden der TeamBank stieg

um acht Prozent auf 443 000, die Bilanzsumme

erhöhte sich um neun Prozent auf 5,2

Mrd. Euro. „Dieses Wachstum konnten wir in

einem schwierigem Marktumfeld nur durch

die große Unterstützung der genossenschaftlichen

Partnerbanken erzielen“, sagte Vorstandsvorsitzender

Theophil Graband bei der

Bilanzpressekonferenz in Nürnberg. Der Jahresüberschuss

vor Steuern lag mit 39 Mio.

Euro deutlich über den prognostizierten 20

Mio. Euro. Diese positive Entwicklung sei das

Ergebnis aus Wachstum (Anstieg des Zinsüberschusses

um vier Prozent auf 314 Mio.

Euro), einer optimierten Risikosteuerung

und eines vor der Krise initiierten, rechtzeitigen

und antizyklischen Kostenmanagements.

Die Zahl Mitarbeiter lag Ende 2008

ken einem Test, hier landete die

Bank bundesweit auf Rang 2 (www.

psd-nuernberg.de).

Das Nürnberger IT-Unternehmen

conplement AG wurde von der

Gima consult und der Hochschule

Reutlingen für „besonders innovative

Servicearbeit“ mit dem „International

Best Practice Award“ der

Kategorie Dienstleistung ausgezeich-

lien | Auszeichnet.

In dem bundesweiten Bench-

marking-Wettbewerb belegte das

Unternehmen den zweiten Platz und

darf sich nun als „Best Practice-Vorbild

im Mittelstand“ bezeichnen

(www.conplement.de).

Manfred Geyer, Vorstandsvorsitzender

der RaiffeisenVolksbank eG

Gewerbebank in Ansbach (im Foto

bei 1 025, in der Zentrale in Nürnberg sind

aktuell 580 Mitarbeiter beschäftigt.

Inspiriert vom genossenschaftlichen Verantwortungsprinzip

wurde von der Team-

Bank das „Fairness-Paket“ entwickelt, das

jederzeit mögliche Ablösungen und Sondertilgungen,

das Rückgaberecht innerhalb eines

Monats sowie den Verzicht auf gerichtliche

Maßnahmen in einer fi nanziellen Notlage

umfasst. Die „Strategie als fairster Konsumentenkreditspezialist“

baue die TeamBank

konsequent weiter aus, sagte Graband. So

habe sich die easyCredit-Card als faire Kreditkarte

bereits bewährt. Diese Kreditkarte

unterscheide sich von den „Revolving Credit

Cards“ insbesondere dadurch, dass der eingeräumte

Kreditrahmen dem Kunden nur

einmal zur Verfügung steht. Zudem werde

der Kreditrahmen nach den individuellen

Möglichkeiten des Kunden berechnet: „Das

heißt, dass der Kunde genau den Kredit bekommt,

den er sich leisten kann. Für die

TeamBank ist Verbraucherschutz gleich Kundennutzen“,

so Graband.

Das gemeinsam mit den Genossenschaftsbanken

Ende Februar 2009 aufgelegte Kon-

rechts), wurde mit der Ehrennadel in

Gold des Deutschen Genossenschafts-

und Raiffeisenverbandes

ausgezeichnet. Geehrt wurde Geyer

von Verbandsdirektor Erhard

Gschrey für 40 Jahre im Dienst

des Genossenschaftswesens. Der Geehrte

begann 1969 seine Ausbildung

in der Ansbacher Bank, in deren

Vorstand er 1983 berufen wurde.

Geyer, der sich auch in der IHK engagiert,

war zudem 16 Jahre Vorsitzender

des Kreisverbandes Ansbach

des Genossenschaftsverbandes, seit

März ist er Präsident des Bezirksverbandes

Mittelfranken (www.raiffeisen

volksbank.de).

Die RM Components GmbH in

Schwabach, Distributor für elektronische

Bauelemente, ist als „BMK-

Lieferant des Jahres 2008“ ausgezeichnet

worden. In der Kategorie

„Spezialist“ errang das Elektronikunternehmen

den ersten Platz unter

600 Lieferanten der Augsburger

BMK-Group (www.rm-components.

de).

Das Nürnberger Unternehmen

NCP engineering GmbH ist vom

„Info Security Product Guide“, der

führenden US-Zeitschrift im Bereich

Sicherheitstechnologien, mit dem

„Global Product Excellence Award“

ausgezeichnet worden. NCP entwickelt

Lösungen, die einen sicheren

Zugriff von Telearbeitsplätzen und

anderen Endgeräten auf die Unternehmenszentrale

gewährleisten

(www.ncp-e.com).

Nach 24-jähriger Tätigkeit im IGZ

Innovations- und Gründerzentrum

Nürnberg-Fürth-Erlangen hat Dr.

Gerd Allinger (Foto: Fuchs) seine

Dienstzeit als Geschäftsführer been-

det. Die Verantwortung übernimmt

nun seine Geschäftsführerkollegin

Sonja Rudolph, die bereits seit der

Gründung des IGZ im Jahr 1986

zum Team gehört. In all diesen Jah-

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Foto: TeamBank

Der Vorstand der TeamBank: Christian

Polenz, Theophil Graband (Vorsitzender) und

Dr. Christiane Decker (v.l.).

junkturpaket (25 Prozent Zinsersparnis für

Investitionen) über 250 Mio. Euro wird von

den Kunden gut angenommen, über ein

Drittel des Kontingents ist bereits verkauft.

„Damit beweisen die Genossenschaftsbanken

und easyCredit, dass Ihnen die Kunden gerade

auch in schwierigen Zeiten Vertrauen

schenken“, betonte Graband. Dies werde

durch das deutliche Kundenwachstum im

ersten Quartal 2009 um 16 000 auf 459 000

belegt. Der easyCredit-Bestand konnte ebenfalls

in den ersten drei Monaten um vier

Prozent auf über fünf Mrd. Euro erhöht werden.

gru. ■

WWW.TEAMBANK.DE

PERSONALIEN | AUSZEICHNUNGEN

ren hat das IGZ bisher 114 junge

Technologieunternehmen betreut,

die heute mehr als 1 500 Menschen

beschäftigen. Auch eine Reihe von

Preisen (IHK-Gründerpreis, Bayerischer

Innovationspreis etc.) belegt

den Erfolg der IGZ-Partner (www.

igz.de).

Das Zeitarbeitsunternehmen I.K.

Hofmann aus Nürnberg sowie die

Evenord-Bank eG KG und die Evenord

eG aus Nürnberg sind beim

Wettbewerb „Deutschlands Kundenchampions

2009“ unter die besten

deutschen Unternehmen gewählt

worden. Ausgeschrieben wurde der

Preis von der Deutschen Gesellschaft

für Qualität, der forum! Marktforschung

und dem Magazin „impulse“

(www.hofmann-personalleasing.de,

www.evenord.de).

Die Metz-Werke in Zirndorf waren

beim „Plus X Award 2009“, der für Innovationen

bei Design, Be dienkomfort

und Ergonomie vergeben wird, gleich

mehrfach erfolgreich: Die Auszeichnung

wurde sowohl für das Blitzgerät

„mecablitz 15 MS-1 digital“ als auch

für drei LCD-Fernsehgeräte verliehen

(www.metz.de). ■

06 | 09

65


UNTERNEHMEN | PERSONEN

MKM

Preisgekrönte Schokoladenwelle

Die mkm GmbH – Manufaktur

für Genießer in Burghaslach

bringt Bewegung in den Markt

für Premium-Schokolade: Sie

hat dünne Chocoladen-Täfelchen

in Wellenform kreiert, die

sich wie ein Puzzle zusammensetzen

lassen. Die neue Kreation

ist so erfolgreich, dass eigens für

sie eine neue Produktionslinie

entwickelt wurde und 15 neue

Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Die Kreation, die unter

dem Namen „La Choco La“ vermarktet

wird, gewann zudem

auf der Internationalen Süßwaren

Messe in Köln (ISM) den Innovationspreis

„Sweetie 2009“, der von der Rundschau

für den Lebensmittelhandel ausgeschrieben

worden war. Damit erhielt das Unternehmen

das zweite Mal in Folge diesen begehrten Innovationspreis.

Die Kriterien dabei sind u.a.

tatsächliches Neuprodukt, Qualität (Rezeptur),

innovative Verpackung und schlüssiges

Vermarktungskonzept.

Markus und Michael Kühlwein gründeten

2004 die mkm GmbH und führten damit die

w w w .h a s s-h as s.c o m

* * * * * * * * * * * * KREATIVITÄT MIT HERZBLUT SEIT 1999 * * * * * * * * * * * *

Foto: MKM

Die Geschäftsführer Michael und Markus Kühlwein (v.l.).

Familientradition der Lebkuchen- und Süßwarenherstellung

weiter, die bis ins Jahr 1613

zurückreicht. Unter dem eingetragenen Markennamen

„momami“ etablierte sich das

fränkische Familienunternehmen nach eigenen

Angaben innerhalb kurzer Zeit erfolgreich

auf dem Markt für Schokolade im Premium-Segment.

Mittlerweile werden 65

Mitarbeiter beschäftigt (in saisonalen Spitzenzeiten

sogar etwa 70) und die Produkte in

über 20 Ländern vertrieben.

ONOFFSHORESOFT

Outsourcing von IT-Projekten

Die OnOffshoreSoft GmbH mit Sitz in Zirndorf

ist auf den Geschäftsfeldern Software-

Entwicklung und Beratung aktiv. Schwerpunkt

des Anfang vergangenen Jahres

gegründeten Unternehmens ist das Outsourcing

von IT-Dienstleistungen bis zur kompletten

Projektabwicklung. Während Outsourcing

bisher vor allem von großen

Konzernen genutzt worden sei, lagere nun

auch der Mittelstand verstärkt IT-Aufgaben

66 06 | 09

aus, so die beiden Geschäftsführer Thomas

Kestler und Tim Demann. Die Herausforderungen,

die das Outsourcing stellt, würden

jedoch oftmals unterschätzt, dies gelte insbesondere

dann, wenn ausländische Dienstleister

beauftragt werden (sogenanntes „Offshoring“

oder – falls der Dienstleister im

nahen Ausland liegt – „Nearshoring“).

Das junge IT-Unternehmen sieht seine Aufgabe

darin, die Kunden bei Outsourcing-

Projekten zu begleiten. Die OnOffshoreSoft ist

der direkte Ansprechpartner für den Kunden

und wickelt die Projekte auf Wunsch direkt ab.

Dadurch habe der Auftraggeber immer einen

Ansprechpartner vor Ort. Die Mitarbeiter der

Kundenunternehmen werden auf Wunsch

auch geschult, damit sie das Outsourcing mittelfristig

selbst steuern können. Die On-

OffshoreSoft GmbH verfügt über ein Netzwerk

von Partnern im In- und Ausland, sodass für

jedes Projekt der passende Dienstleister gefunden

werden kann. Ob Polen, Tschechien, Weißrussland,

Serbien oder Indien, je nach Technologie

gilt es, den richtigen Partner auszuwählen.

Unter den Partnern sind kleine Spezialisten,

aber auch große IT-Konzerne (mit bis zu 5 000

Mitarbeitern). Gerade für den Mittelstand bietet

sich nach Worten von Kestler und Demann

Das Sortiment bauten die Brüder

Kühlwein mit kleinstückigen

massiven Schokoladenfi guren für

Höhepunkte im Kalenderjahr

und als Geschenkideen für verschiedene

Anlässe auf. Ende 2007

folgte ein neues Produktkonzept

mit frisch geschöpften Confi serie-

Chocoladen. „Unser Grundgedanke

war es, dem Kunden die

Individualität der Schokoladenform

zu präsentieren und das ursprünglich

Handwerkliche der

Confi serie-Kunst wiederzugeben“,

so die Brüder Kühlwein. Die jährliche

DLG-Prämierung in Gold

und Silber bestätige die konsequente Qualitätsphilosophie.

Verwendet würden ausschließlich

erlesene Rohstoffe und Zutaten

aus verschiedenen Teilen der Welt. In der „La

Choco La“-Produktlinie gibt es beispielsweise

so unterschiedliche Kompositionen wie

Café-Cacaonibs, Himbeere & Cocoschips,

Ingwer & Zitrone oder Cranberry & Mandelsplitter.


WWW.EINFACH-NUR-GENIESSEN.DE

Die Geschäftsführer Tim Demann (l.) und

Thomas Kestler.

der Ansatz des „Offshore Development Center“

(ODC) an, einer ausgelagerten Entwicklungsabteilung,

die exklusiv einem Kunden

zugeordnet ist. Ein solches ODC könne physikalisch

und organisatorisch so vom Dienstleister

abgegrenzt werden, dass das geistige

Eigentum geschützt bleibt.

Außerdem bietet die OnOffshoreSoft

GmbH unabhängige Software-Tests an: Zielgruppe

sind insbesondere kleine und mittlere

Software-Hersteller, die Software-Produkte

möglichst frühzeitig durch ein unabhängiges

Team testen lassen wollen, um so Fehler

schneller zu fi nden und Kosten zu vermeiden.

Durch die Verlagerung der Tests in ein

„Offshore Test Center“ (OTC) würden zudem

deutliche Kostenvorteile erreicht. ■

WWW.ONOFFSHORESOFT.DE

Foto: OnOffshoreSoft


SELFSTORAGE

Externer Stauraum

in der Nordstadt

Eine Baulücke im Nürnberger Stadtteil

Schoppershof ist gefüllt – ein zweiter Standort

von „SelfStorage – Dein Lagerraum“ hat

dort in der Bayreuther Straße eröffnet. Seit

2008 bietet bereits ein SelfStorage in Schweinau

externen Stauraum für den südlichen

Stadtteil an. Nun wurden mit einem Investitionsvolumen

von 6,7 Mio. Euro auf knapp

5 000 Quadratmetern 970 Lagerabteile in verkehrsgünstiger

Lage im Norden errichtet.

Privatpersonen und Gewerbetreibende können

dort ab sofort die trockenen, sauberen

Foto: SelfStorage

Lagerabteile anmieten. Einlagern kann man

alles außer Lebensmitteln, Tieren und Gefahrgut,

auch Übernachten ist streng verboten.

Die uneinsehbaren Lagerräume sind zwischen

einem und 50 Quadratmetern groß

und können für einen beliebigen Zeitraum

ab zwei Wochen gemietet werden. „Die fl exible

Mietdauer ist ein Vorteil, den unsere Kunden

sehr schätzen“, so der Geschäftsführende

Gesellschafter Martin Gerhardus. Die Kunden

kommen mittels individuellem Sicher-

heitscode an sieben Tagen die Woche von 6

bis 22 Uhr auf das Gelände und können mit

eigenem Schlüssel ausschließlich ihr Miet-

Abteil betreten. Außerdem sorgen Kameras

und ein nächtlicher Wachdienst für zusätzliche

Sicherheit. Zwei Mitarbeiter sind tagsüber

im Büro vor Ort, um Interessenten mit

Informationen zu versorgen. Außerdem werden

dort Verpackungsmaterial und Versicherungen

für den Lagerinhalt angeboten sowie

Kooperationspartner für Umzug, Mietwagen

oder Verwertung vermittelt.

„SelfStorage – Dein Lagerraum“ ist ein österreichisches

Unternehmen, das 1999 in

Wien gegründet wurde und mittlerweile 24

Lagerstandorte in Deutschland, Österreich

und der Schweiz hat. Damit ist das Unternehmen

eigenen Angaben zufolge der größte private

Lagerraumanbieter im deutschen

Sprachraum. Elf weitere Lagergebäude befi nden

sich bereits im Bau oder in konkreter

Planung. ■

WWW.SELFSTORAGE.DE

GROSSES

ERÖFFNUNGS-

WOCHENENDE

AM 04. & 05. JULI 2009

VON 10 – 18 UHR

Fast 1 000 Lagerabteile

bietet der neue SelfStorage in

Nürnberg-Schoppershof.

· Besichtigung der Miniatur

Erlebniswelt, einer der größten

Modelleisenbahnanlagen

Deutschlands in N-Spur

UNTERNEHMEN | PERSONEN

IPTE

Gewinn bricht ein

Mit einem Umsatz von 232 Mio. Euro hat die

belgische IPTE NV, deren deutsche Tochter

IPTE Germany GmbH in Heroldsberg sitzt,

das Geschäftsjahr 2008 abgeschlossen (Minus

neuen Prozent). Der Nettogewinn beträgt

441 000 Euro, das entspricht einem Einbruch

von rund 96 Prozent im Vergleich zu fast elf

Mio. Euro im Rekordjahr 2007.

Auch 2009 bekommt die 1992 gegründete

Gruppe mit Hauptsitz im belgischen Genk

die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise

heftig zu spüren: Das erste Quartal

des laufenden Jahres schloss mit Umsatzrückgängen

von etwa 30 Prozent. Geschäftsführer

Huub Baren: „Die Krise trifft die Elektronikindustrie

besonders hart. Die Umsätze

sind in allen Kundensegmenten beträchtlich

zurückgegangen. Diese Entwicklung hat sich

bereits im zweiten Halbjahr 2008 abgezeichnet

und wir haben Gegenmaßnahmen ergriffen.”

Bestandteil dieser Restrukturierung war

eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl, die

Ende 2007 bei 2 400 lag: 250 fest sowie 150

befristet angestellte Mitarbeiter werden nicht

weiter beschäftigt.

Die IPTE Gruppe hat zwei Geschäftsbereiche:

Die Fabrikautomatisierung ist als Lieferant

von automatisierten Produktionsausrüstungen

für die Elektronikindustrie aktiv.

Der Bereich Electronic Manufacturing Service

(EMS) bietet Produktions- und Entwicklungsdienstleistungen

für die Industrie.

Die Gruppe konzentriert sich auf die Märkte

der Automobil-, Telekommunikations-,

Computer- und Consumer-Electronics-Industrie.

Die an der Euronext Börse in Brüssel

notierte IPTE NV produziert in Deutschland,

Frankreich, Portugal, China, den Niederlanden

und Rumänien. Das Werk in der Slowakei

wird stillgelegt, um durch die Verlagerung

der Kabelproduktion nach Rumänien Kosten

zu sparen. ■

WWW.IPTE.COM

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06 | 09

67


CHAMPINI KINDERTAGESSTÄTTE

Freude an der Bewegung

Die Idee, eine Sportkindertagesstätte zu

gründen, entstand im Jahr 2003: Diplom-

Sportökonom Frank Jäger und Diplom-

Sportlehrer Georg Rac, beide in der Tennis-

Abteilung des 1. FCN aktiv, sprachen damals

über die Nachwuchsförderung. Wie viele

Foto: Fuchs UNTERNEHMEN | PERSONEN

Sport-Kindertagesstätte von Champini in Nürnberg-Zerzabelshof.

Kinderärzte und andere Experten stellten

auch Frank Jäger und Georg Rac fest, dass

immer mehr Kinder motorische Defi zite aufweisen.

Dieser Entwicklung müsste man

rechtzeitig gegensteuern, dachten sich die

beiden und entwickelten das Konzept einer

Sportkindertagesstätte mit dem Ziel, die Kleinen

schon im Kindergartenalter für Sport

und Bewegung zu begeistern.

2005 wurde die Champini-Kindertagesstätte

im Nürnberger Stadtteil Zerzabelshof

eröffnet. Zunächst noch in einem provisorischen

Quartier untergebracht, ist die Kita

inzwischen in einem Neubau in der Helene-

Grünberg-Straße zuhause. Hier werden in

drei Hort- und drei Kindergartengruppen

Plätze für 100 Kinder geboten, die von zehn

fest angestellten pädagogischen Mitarbeitern

und sechs externen Trainern für Fußball,

Handball und Basketball betreut werden.

Wüstdesign GmbH

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Frank Jäger und Georg Rac, die Geschäftsführer

der Champini Kindertagesstätte

gGmbH, betonen, dass sie keinesfalls Kaderschmieden

für zukünftige Leistungssportler

konzipieren wollten: „Im Vordergrund steht,

spielerisch die Freude an der Bewegung zu

vermitteln. Unser Ziel ist es, den Kindern ein

bewegungsreiches, natürliches und gesundes

Umfeld zu bieten.“

Wichtiger Bestandteil der Gesundheitserziehung

ist die ökologische und vollwertige

Ernährung: Ein Bio-Caterer liefert das frisch

zubereitete Mittagessen. Zum ganzheitlichen

Ansatz des Champini-Teams gehören „familienunterstützende

Betreuungszeiten“, wie

Frank Jäger betont: „Wir wollen dazu beitragen,

dass Eltern Kinderbetreuung und Be-

Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise konnte

die Funkwerk Enterprise Communications

GmbH (FEC) im Geschäftsjahr 2008 ihren

Umsatz im Bereich der nationalen Systemhäuser

und des Fachhandels um mehr als

zwölf Prozent steigern. Ein wesentlicher Anteil

an diesem Wachstum war im Projektumfeld

mit Systemintegratoren zu verzeichnen.

Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren die

Ausrichtung auf die Zielgruppe der Filialisten,

auf kleinere und mittlere Unternehmen

sowie Großprojekte mit Einzelhandel-

und Franchise-Ketten.

FEC ist nach eigenen Angaben ein führender

europäischer Anbieter von Netzwerk-,

Kommunikations- und Internet-Protocol-

Security-Lösungen. Die Zielgruppe des Unternehmens

sind Firmen, Behörden und Carrier

sowie Internet Service Provider. Diesen professionellen

Anwendern bietet Funkwerk Produkte

und Lösungen aus den drei Kompetenzfeldern

Sprache, Daten und Sicherheit. Das

Produktportfolio umfasst aktuelle Netzwerk-

rufstätigkeit besser vereinbaren können.“

Möglich sind Buchungszeiten zwischen fünf

und zehn Stunden täglich.

Das Konzept der Sportkindertagesstätte

kommt so gut an, dass Champini seit Januar

2009 im Nürnberger City Park Center in der

Zeltnerstraße eine zweite Einrichtung mit 80

Plätzen für Kindergarten- und Krippenkinder

betreibt. Diese Kita hat von 7 bis 20

Uhr geöffnet, und für Notfälle organisiert

Champini eine 24-Stunden-Betreuung. Für

2010 ist die Eröffnung einer Kita auf dem Gelände

des St. Paul-Seminars in der Nähe des

Dutzendteichs geplant. Die Expansionsvorhaben

von Frank Jäger und Georg Rac

gehen jedoch über den Großraum Nürnberg

hinaus: Auch in anderen bayerischen Großstädten

soll es Champini-Sportkindertagesstätten

geben; derzeit laufen Verhandlungen

mit den Jugendämtern verschiedener Kommunen.

Jäger und Rac streben außerdem die Zusammenarbeit

mit Unternehmen an: „Gerne kooperieren

wir mit Firmen, die ihre Mitarbeiter

bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

unterstützen wollen.“ Wie Frank Jäger erklärt,

seien die Hürden für die Errichtung einer betrieblichen

Kita niedriger als häufi g angenommen.

„Der Aufwand lässt sich für Unternehmen

gut handhaben, wenn sie mit einem

erfahrenen Partner kooperieren.“ aw. ■

WWW.CHAMPINI.DE

FUNKWERK

Systemintegratoren als Wachstumsmotor

technologien wie Mediagateways, Unifi ed

Access Gateways, Router und Access Points,

die unter dem Produktnahmen „bintec“ vermarktet

werden. Für Konfi guration, Steuerung

und Überwachung und Wartung stehen spezielle

Lösungen zur Verfügung. Sprach-Datenlösungen

für Voice over IP bzw. Voice over

VPN sowie traditionelle ISDN-Telekommunikationsanlagen

und Telefone werden von dem

Kompetenzbereich „elmeg“ vertrieben.

Insgesamt beschäftigt Funkwerk Enterprise

Communications rund 170 Mitarbeiter an

mehreren europäischen Standorten. Die Zentrale

des Unternehmens befi ndet sich im

Nürnberger Südwestpark. FEC ist eine

100-prozentige Tochter der Funkwerk AG.

Der Konzern in Kölleda (Thüringen) ist eine

im Prime Standard gelistete Aktiengesellschaft

und erzielte im Geschäftsjahr 2007 mit

rund 1 600 Mitarbeitern einen Umsatz von

291 Mio. Euro. ■

WWW.FUNKWERK-EC.COM


SPARKASSE NÜRNBERG

Gesellschaftliches

Engagement

Mehr als drei Mio. Euro fl ossen über Stiftungen,

Spenden und Sponsoring der Sparkasse

Nürnberg im vergangenen Jahr in rund

700 soziale und kulturelle Initiativen sowie

Sort-Projekte in Nürnberg und im Nürnberger

Land. Die Bilanz des gesamten Leistungsspektrums

präsentierte Vorstandsvorsitzender

Dr. Matthias Everding gemeinsam mit

Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich

Maly und Hersbrucks Bürgermeister Wolfgang

Plattmeier.

Traditionell bilden die drei Stiftungen das

Rückgrat des gesellschaftlichen Engagements

der Sparkasse Nürnberg, 2008 kamen Ausschüttungen

in Höhe von 1,4 Mio. Euro 56

Projekten zugute. Mit 1,2 Mio. Euro sicherte

die Zukunftsstiftung die Finanzierung von 21

Vorhaben. Die zum Nürnberger Stadtjubiläum

gegründete Stiftung fördert vor allem zukunftsweisende

Großprojekte in der Stadt:

seit 2000 bereits über 100 Initiativen mit 6,4

Mio. Euro. Exemplarisch dafür stehen die

Ausstattung einer therapeutischen Wohngruppe

für Kinder und Jugendliche des Jugendhilfevereins

Step im Nürnberger Nord-

Osten sowie das neue Freizeit-, Bildungs- und

Kulturzentrum „südpunkt“ im Nürnberger

Süden. Kunst und Kultur in der Stadt und im

Landkreis fördern die beiden Kulturstiftungen.

Sie schütteten im vergangenen Jahr

55 400 Euro für 14 Projekte in Nürnberg bzw.

173 000 Euro für 21 Projekte im Nürnberger

Land aus. Bereits seit elf Jahren unterstützt

die Sparkasse Nürnberg den Verein „Nürnberger

Ausbildungsplatz-Initiative e. V.

(NAI)“ mit Geldern und half so bei der

Schaffung von über 400 Ausbildungsplätzen.

Spenden von 946 000 Euro ermöglichten

2008 ein Engagement bei rund 500 gemeinnützigen

Projekten, Vereinen und Initiativen

(u.a. Lebenshilfe Nürnberger Land, Tiergarten

Nürnberg, Aktion Sternstunden oder

Eselrennen in Hersbruck).

Auf Leistung und Gegenleistung basieren

die Sponsoring-Kooperationen. Hier profi -

tierten über 50 große Projektträger – überwiegend

aus Sport und Kultur – von der Unterstützung

in Höhe von 846 000 Euro. ■

WWW.SPARKASSE-NUERNBERG.DE

Rudolf Wöhrl, der 95-jährige Gründer

der Wöhrl-Modehäuser, hat der Forschungsstiftung

Medizin am Universitätsklinikum

Erlangen 250 000 Euro zur

Verfügung gestellt. Mit dieser Zustiftung

werden medizinische Forschungsprojekte

fi nanziert. Als Dank hat die Medizinische

Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg

den Hörsaal „Medizinische Kliniken

und Frauenklinik“ (Östliche Stadtmauerstraße)

bei einer Feierstunde in „Ru -

dolf-Wöhrl-Hörsaal“ umbenannt (www.

woehrl.de, www.stiftung.uk-erlangen.de).

Die wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen

machte die Errichtung

eines Kinderhauses in der Wohnanlage

Nordostbahnhof möglich: Das Haus für

Kinder von sechs bis zwölf Jahren kostete

120 000 Euro und wird von der Evangelischen

Jugend Nürnberg betrieben. An

dem Projekt waren auch die Stadt Nürnberg

und die NorisArbeit gGmbH beteiligt.

Für das neue Kinderhaus und das

benachbarte Jugendhaus hat die wbg bisher

rund 130 000 Euro zur Verfügung gestellt

(www.wbg.nuernberg.de).

Die Wohnungsbaugesellschaft Gewobau

Erlangen hat für den Spielplatz Erlanger

Schenkstraße rund 9 000 Euro zur

Gesellschaftliche Verantwortung

Gewerbeflächen in Nürnberg Fürth Erlangen

BÜRO LAGER PRODUKTION

200–5000 m² provisionsfrei – direkt vom Eigentümer

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Foto: bayernpress.de

Rudolf und Mizzi Wöhrl vor dem Hörsaal

der Medizinischen Fakultät.

UNTERNEHMEN | PERSONEN

Unternehmer als

Förderer und Mäzene

Verfügung gestellt. Damit konnte ein

neues Klettergerüst und die dazugehörige

Sandgrube realisiert werden. Entworfen

haben das Gerüst die Bamberger Künstler

Tanja Potrykus und Thomas Gröhling, die

mit ihrem Unternehmen „Spiel(t)räume“

schon zahlreiche Spielräume auf Plätzen,

in Schulen und Kindergärten verwirklicht

haben (www.gewobau-erlangen.de).

Rund 140 Mitarbeiter der Siemens Management

Consulting (SMC) und die

Reitplatzspezialisten der Otto Sport- und

Reitplatz GmbH in Altdorf haben an nur

einem Tag die reittherapeutische Anlage

des St. Martin e.V. – Pferdesport und Therapie

in Altdorf bei Nürnberg ausgebaut

und modernisiert. Noch am gleichen

Abend konnte das neu gestaltete Gelände

an die Kinder und Jugendlichen übergeben

werden, die hier betreut werden. SMC

hatte im Jahr 2000 die Active Help Kinderfondsstiftung

ins Leben gerufen (www.

smc.siemens.de, www.ottosport.com).

Mit einer Spende von 5 000 Euro unterstützt

Mauss Bau Erlangen den Tennisverein

TC 66 in Hauptendorf. Das Geld

wird für die Jugendarbeit und den Erhalt

der Tennisanlage verwendet. Für das Erlanger

Unternehmen ist es eine Nachbarschaftshilfe,

denn angrenzend an das Vereinsgelände

errichtet Mauss ein neues

Wohngebiet, für das Ende Mai 2009 Richtfest

gefeiert wurde (www.mauss-bau.de).

Die BMW-Niederlassung Nürnberg

unterstützt den Kinderhort Zweibrückener

Straße in Nürnberg mit 5 000 Euro.

Niederlassungsleiter Franz Inzko übergab

den Scheck an Nürnbergs Sozialreferent

Reiner Prölß und Barbara Simon-Suffert,

die Leiterin des Kinderhorts (http://

nl-nuernberg.bmw.de). ■

WiM veröffentlicht in dieser Rubrik Spenden ab 2 500 Euro.

Thomas Sommer

Private Vermögensverwaltung

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69


UNTERNEHMEN | PERSONEN

LOFT1

Unikate aus Edelstahl und Glas

„Edel, hochwertig und individuell“, so beschreibt

das Unternehmen Loft1 seine Design

beschläge und Produkte. Der Hersteller

für individuelle Schiebetüren mit Sitz in Herzogenaurach

und Emskirchen, feiert in diesem

Jahr zehnjähriges Jubiläum.

Stand am Anfang von Loft1 allein der Designbeschlag

für Schiebetüren im Vordergrund,

wird das Portfolio heute ergänzt

durch hochwertige Produkte aus Glas und

Edelstahl für den exklusiven Innenausbau.

War das Unternehmen anfangs ein reines

Handelsunternehmen, organisiert es gegenwärtig

alle Geschäftsbereiche von der Planung,

über die Fertigung, bis hin zur Montage

eigenständig.

„Made in Franken“ wird bei Jan van Ingelgom,

dem Inhaber von Loft1, groß geschrieben.

In der Konstruktions- und Planungsphase

erarbeitet Architektin Tanja Volk für

Räume für Menschen, Material und Maschinen

Raum-Module:

Die intelligente

Alternative für jedes

Gebäude

Wirtschaftlicher und rationeller geht’s nicht. Zweckorientierte

und fantasievolle Architektur für Bürogebäude,

Schulen, Kindergärten, Shops…

Renz GmbH · Neu: Verkaufsbüro Kirchroth

Ortsplatz 8 · 94356 Kirchroth

Tel.: 0 94 28 / 9 49 19 - 0 · Fax: 0 94 28 / 9 49 19 - 29

info@renz-container.com · www.renz-container.com

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Foto: Loft1

Geschäftsinhaber Jan van Ingelgom und Architektin

Tanja Volk.

Nach einer mehrwöchigen Umbauphase bietet

der Jack Wolfskin Store am Josephplatz 20

in Nürnberg auf einer Verkaufsfl äche von 385

Quadratmetern wieder funktionelle Bekleidung,

Schuhe und Ausrüstung an. „Das Team

steht unseren Kunden in Fragen rund um

Outdoor-Aktivitäten kompetent zur Seite,“

erklären die Inhaber Chris Günther sowie

Irma und Peter Hiller, die bereits drei Geschäfte

leiten und über langjährige Erfahrung

im Outdoor-Bereich verfügen. In der Produktsparte

Outdoor gibt es für jeden Einsatzbereich

von Bergsport, Trekking bis Wandern

speziell entwickelte Funktionsbekleidung.

Darüber hinaus umfasst die Produktpalette

T-Shirts, Tops, Fleece-Bekleidung und Accessoires.

Neben dem Bekleidungssortiment

bietet der „Store“ auch eine große Auswahl

„Ein gutes Umsatzjahr“ war 2008 für die Filiale

Nürnberg der Santander Consumer

Bank, deren Stammsitz sich in Mönchengladbach

befi ndet. Das auf das Privatkundengeschäft

spezialisierte Finanzinstitut erreichte

in Nürnberg einen Kreditbestand von 51,9

Mio. Euro. Bei den Anlagen waren die Sparbriefe

stark nachgefragt, das angelegte Kapital

in diesem Segment verdoppelte sich fast

auf 272 Mio. Euro, so Filialleiter Martin

Schieweck.

Insgesamt über 100 Filialen unterhält die

deutsche Tochter der spanischen Banco Santander,

zu deren Dienstleistungen u.a. Giro-

jeden Kunden die passende Lösung, die

handwerkliche Herstellung erledigen

zwei Metallfacharbeiter. Alle Beschläge

und Produkte werden von Jan van Ingelgom

abschließend geprüft. Das Unternehmen

beschäftigt gegenwärtig sechs

Mitarbeiter. Für Werbung und Marketing

ist Nanette Müller zuständig.

Zum Kundenstamm des Unternehmens

zählen neben Privatkunden, die meist Designschiebetüren

als Einheit kaufen, auch

Inneneinrichter, Schreiner, Objekteinrichter,

Glasbaubetriebe und Planer. Bei

größeren Objektarbeiten arbeitet Loft eng

mit Architekturbüros zusammen. Dabei

vertreibt das Unternehmen seine Produkte

hauptsächlich in Deutschland, Österreich

und der Schweiz. ■

WWW.LOFT1.DE

JACK WOLFSKIN STORE

Mehr Platz für Funktionsbekleidung

an Schuhen für die heiße Jahreszeit sowie ein

umfassendes Sortiment an Ausrüstung wie

z.B. Daypacks, Bergsport- und Trekking-

Rucksäcke für unterschiedlichste Anforderungen

an.

Jack Wolfskin ist eigenen Angaben zufolge

einer der führenden Anbieter von funktioneller

Outdoor-Bekleidung, -Schuhen und

-Ausrüstung in Europa und zugleich größter

Franchise-Geber im deutschen Sportfachhandel.

Europaweit und in Asien sind Jack

Wolfskin Produkte in rund 200 Franchise-

Geschäften und an 2 400 Verkaufsstellen erhältlich.

Die Jack Wolfskin GmbH & Co.

KGaA hat ihren Stammsitz in Idstein im Taunus

und beschäftigt ca. 350 Mitarbeiter. ■

WWW.JACK-WOLFSKIN.COM

SANTANDER CONSUMER BANK

Sparbriefe stark nachgefragt

konten, Kreditkarten, Kredite, Spareinlagen,

Fonds, Versicherungen und Bausparen gehören.

Bundesweit werden über fünf Mio.

Kunden betreut, ein Schwerpunkt des Geschäfts

liegt auf der Absatzfi nanzierung von

Kraftfahrzeugen und Konsumgütern. Die

Bank ist eigenen Angaben zufolge der größte

herstellerunabhängige Finanzierer in den

Bereichen Auto, Motorrad und (Motor-)

Caravan in Deutschland. Auch bei der

Finanzierung von Konsumgütern sei das

Institut die Nummer 1. ■

WWW.SANTANDER.DE


NATURKOST VIER JAHRESZEITEN

Seit 25 Jahren in Erlangen

Hervorgegangen aus dem

„kleinen Haufen Idealisten,

die die Welt bewegen wollten“,

hat es Gerhard Fritz (Jahrgang

1956) in Erlangen geschafft,

sich mit Naturkost

am Markt zu behaupten. Seit

nunmehr 25 Jahren pfl egt der

Branchenpionier seine Idee

vom Genuss mit natürlicher

Nahrung – obwohl der Einzelhandel

bei dem Sozialpädagogen,

der die Erlanger Jugendfarm

mit aufgebaut hat,

eigentlich nicht auf der berufl

ichen Agenda gestanden

hatte. Biologisch gegärtnert

und auf dem Land gewohnt

hatte der gebürtige Bayernwäldler,

ehe er 1984 in Erlangen ansässig wurde

und in der Südlichen Stadtmauerstraße

seine „Vier Jahreszeiten“ gründete. Seit dem

Jahr 2000 ist er in der Hauptstraße zu fi nden

und verkauft mit elf Mitarbeitern auf 150

Inhaber Gerhard Fritz.

Der Menswear-Store „Harald Lehmeier Männer“

in Nürnberg feiert dieses Jahr sein zehnjähriges

Bestehen. Im März 1999 eröffnete

der Kaufmann Harald Lehmeier seinen Laden

in der Winklerstraße 1 hinter dem

Hauptmarkt. Seitdem bietet er mit drei Mitarbeitern

für seine Kunden jeden Alters hochwertige

Mode. Zum festen Programm gehören

renommierte Marken wie beispielsweise

Bikkembergs, Drykorn, Pure, Replay, Offset,

Alberto oder Nanibon. Außerdem ist der

Herrenausstatter immer auf der Suche nach

besonderen Neuheiten der Modeszene, die er

mit nach Nürnberg bringt. Zu den Stammkunden

von Harald Lehmeier gehören „neben

trendigem Party- und Szenevolk“ auch

Nürnberger Prominente und Politiker. „Der

Foto: Greiner

Quadratmetern Verkaufsfl äche

ein komplettes Lebensmittelsortiment

mit Bio-Qualität. Daneben

ist er seit November 2005

Minderheitspartner des Großhandelsunternehmens

Dennree

bei einem über 400 Quadratmeter

großen Bio-Markt in der

Karl-Zucker-Straße.

Sind die Eigenschaften von

Bio-Lebensmitteln garantiert?

Für Gerhard Fritz gibt es angesichts

des engmaschigen Kontrollsystems

daran keine Zweifel:

„Der Branche ist bewusst, dass

sie nur dann Chancen hat, wenn

sie ehrlich ist.“ Dafür sorgen laut

Fritz genauer gewordene Analysesysteme

und eigene Lebensmitteltechniker

bei den Großhändlern, mit

deren Hilfe Fremdstoffe selbst in kleinsten

Mengen nachzuweisen seien. ug. ■

WWW.NATURKOST-VIER-JAHRESZEITEN.DE

T.A.G. SOFTWARE

Kooperation mit XimantiX

Die T.A.G. Software GmbH aus Nürnberg

und die Münchener XimantiX AG haben

eine Zusammenarbeit im Bereich elektronischer

Rechnungsversand abgeschlossen.

XimantiX ist ein Spezialist für elektronischen

Rechnungsaustausch; dieses Know-how

nutzt T.A.G. nun, um sein Warenwirtschaftssystem

für Lesezirkel zu optimieren. Das

Nürnberger Software-Unternehmen ist eigenen

Angaben zufolge Marktführer im Bereich

Lesezirkel-Software in Deutschland

HARALD LEHMEIER MÄNNER

Trends der Männermode

und Österreich. T.A.G.-Geschäftsführer

Thomas Oedinger geht davon aus, dass die

ca. 60 deutschen und österreichischen Lesezirkel

derzeit monatlich mehrere zehntausend

Rechnungen im herkömmlichen Printverfahren

an Kunden versenden. Hier biete

der elektronische Rechnungsversand große

Einsparpotenziale. ■

WWW.TAG-SOFTWARE.DE

WWW.XIMANTIX.COM

Start in die Selbstständigkeit vor zehn Jahren

war ein Wagnis. Mit den richtigen Geschäftspartnern

und einer motivierten Mannschaft

haben wir unseren Weg und unseren Platz in

der Modelandschaft gefunden und zielstrebig

ausgebaut“, so Inhaber Harald Lehmeier

rückblickend. ■

UNTERNEHMEN | PERSONEN

PM-TOP

Kompetenz

für Projekte

Die Projektorganisation wird zunehmend

wichtiger – und die Nutzung der richtigen

Methodik führt zu einer schnelleren Umsetzung

und zu besseren Ergebnissen. Dies sind

nur zwei Erkenntnisse aus der Studie „Fakten

und Trends zum Projektmanagement im

deutschen Mittelstand 2008“, die die Haufe

Akademie und die Fachhochschule Deggendorf

veröffentlicht haben. Mit seinem 2003

gegründeten Unternehmen PM-Top Projektkompetenz

GmbH will Norbert Seid seine

Klienten dabei unterstützen, die Effi zienzreserven

beim Projektmanagement zu heben.

Dabei kann der Experte mehr als zwei Jahrzehnte

Erfahrung im nationalen und internationalen

Projektgeschäft einbringen.

Zu Seids Kunden gehören neben kleineren

und mittleren Unternehmen große Industriebetriebe

sowie renommierte Weiterbildungsträger.

Nach Worten Seids ist

Projektmanagement ein „ganzheitliches Führungsinstrument“,

nicht nur ein Portfolio von

Methoden und Systematiken. Dieses Verständnis

setze tief gehende

Kenntnisse vieler Unternehmens-

und Organisationsprozesse

voraus, denn

die Ursachen für den Erfolg

– oder das Scheitern –

eines Projekts können an

vielen Stellen der Pro-

Foto: PM-Top

Norbert Seid

zesskette liegen, z.B. im

Nachforderungs-, Fehlleistungskosten-

oder Risikomanagement

oder in der

Zusammenarbeit der Akteure. Die PM-Top

Projektkompetenz GmbH arbeitet mit Partnern

zusammen, um ihren Klienten bei Bedarf

ein umfassendes Beratungsspektrum anbieten

zu können. So bestehen Kooperationen mit

dem Management Institut Bochum (mib) und

mit dem CETPM (Centre of Excellence for

Total Productive Management) der Fachhochschule

Ansbach. Die Kontakte zu Hochschulen

und die aktive Mitarbeit im Fachverband

der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement

(GPM) sind laut Seid wichtig, um

sich den aktuellen Wissensstand zu sichern. ■

WWW.PM-TOP.COM

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KURSE | TAGUNGEN | SEMINARE

Organisation der

Unternehmensnachfolge

In Bayern stehen jährlich 12 000

Unternehmensnachfolgen an.

Der Generationswechsel ist für

alle Beteiligten ein markanter

Einschnitt und sein Gelingen von

existenzieller Bedeutung. Der

Bund der Selbständigen (BDS) in

Unternehmenskultur

„Strategische Ziele durch Veränderung

der Unternehmenskultur

leichter erreichen“: Unter diesem

Titel steht die nächste Veranstaltung

der Reihe „Kompetenzforum

Change“ (Zeit und Ort:

Montag, 6. Juli 2009, 16 bis 20

Uhr, bei Novartis Pharma). Das

Werteorientierte Führung

Das Wirtschaftsreferat der Stadt

Nürnberg und die IHK Nürnberg

für Mittelfranken veranstalten

am Donnerstag, 2. Juli 2009

das Symposium „Werteorientierte

Unternehmensführung als

Erfolgsfaktor“ (14 Uhr im Historischen

Rathaussaal der Stadt

Nürnberg). Kooperationspartner

ist die defacto call center GmbH.

Oberbürgermeister Dr. Ulrich

Maly führt in das Thema ein, den

Impulsvortrag hält der Trend-

und Zukunftsforscher Matthias

Weiterbildung für Sekretärinnen zur

Managerin fürs Büro

Für Damen, die im Sekretariat ihren Verantwortungsbereich

erweitern wollen,

bietet die Sabel-Akademie eine Qualifizierung

zur „EU-Chefassistentin/

Office-Managerin“ an. Weitere Infos

unter E-Mail: akademie@sabel.de oder

Telefon (0911) 23071-30

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Foto: Jeremias Münch/Fotolia.com

Erlangen veranstaltet deshalb am

Mittwoch, 17. Juni 2009 einen

Unternehmerabend mit dem Titel

„Unternehmensnachfolge als

Chance zum Erhalt und Aufbau

einer wirtschaftlichen Existenz“

(18 bis ca. 22 Uhr, im Arvena

Business Hotel, Erlangen-Tennenlohe).

Im Mittelpunkt stehen

sowohl die Herausforderungen

des übergebenden Unternehmers

als auch die Probleme des Nachfolgers.

Weitere Themen: Organisation

der Betriebsübergabe,

Finanzierung sowie rechtliche

und steuerliche Fragen. ■

KLAUS BAUER

1. VORSITZENDER BDS ERLANGEN

TEL. 0911/37653510

KB@BAUER-REICHERT.DE

WWW.BDS-MITTELFRANKEN.DE

Kompetenzforum ist als Plattform

für Führungskräfte und interne

Organisationsentwickler

aus der Region gedacht und wird

von der Nürnberger Beraterin

Susanne Bohn organisiert. ■

WWW.SUSANNEBOHN.COM

Horx, die regionalen Unternehmen

defacto und MAN berichten

über ihre Konzepte. Teilnehmer

der anschließenden Podiumsdiskussion

sind neben Matthias

Horx Nürnbergs Wirtschaftsreferent

Dr. Roland Fleck, IHK-

Hauptgeschäftsführer Markus

Lötzsch, Rainer Bomba (Bundesagentur

für Arbeit – Regionaldirektion

Bayern), defacto-Geschäftsführer

Gerald Schreiber

und Jürgen Schlerf (Personalleiter

MAN Nutzfahrzeuge).

Anlässlich ihres 20-jährigen

Firmenjubiläums sponsert die

defacto call center GmbH die anschließende

Abendveranstaltung

im Innenhof des Historischen

Rathaussaals. ■

IHK, KARIN BUCHER

TEL. 0911/1335-377

BUCHER@NUERNBERG.IHK.DE

Kundenkontakt

am Messestand

„Persönlicher Kundenkontakt

am Messestand – So generieren

Sie neue Umsätze in Krisenzeiten“:

Unter dieser Überschrift

steht ein Vortrag von Unternehmensberaterin

Friederike von

der Marwitz am 24. Juni und am

1. Juli 2009 (jeweils Mittwoch, 9

Neue Unternehmensstrategie

Am Donnerstag, 16. Juli 2009

fi ndet das „1. excellence forum

nürnberg“ statt, das sich mit dem

Thema „Zeit für den Wandel –

die Unternehmensstrategie neu

ausrichten“ beschäftigt: Zeit und

Ort: 15 bis 19 Uhr im Konferenzzentrum

Eckstein, Burgstr. 1-3,

Nürnberg. Veranstalter ist das excellence

center nürnberg. Den

Impulsvortrag hält der Wirtschaftswissenschaftler

Prof. Dr.

bis 12 Uhr, Arvena-Hotel Messe,

Nürnberg). Aus dem Inhalt:

Umgangsformen, angemessene

Kundenansprache, Kleidung, Bewirtung,

Fragetechniken, Nachbereitung

von Messen. ■

WWW.VON-DER-MARWITZ.DE

Master Erwachsenenbildung

Die Evangelische Fachhochschule

(EVFH) in Nürnberg informiert

am Freitag, 17. Juli 2009, 16 bis 18

Uhr, über den Master-Studiengang

Erwachsenenbildung. Der

„Master of Adult Education“ ist

ein Weiterbildungsstudiengang,

der berufsbegleitend in maximal

vier Jahren oder in Vollzeit (zwei

Semester, insgesamt 48 Semesterwochenstunden)

absolviert wird.

Er befähigt zur Leitung von Einrichtungen

der Erwachsenenbil-

dung, zur selbstständigen Tätigkeit

als Dozent oder Trainer sowie

für die Mitarbeit in Bildungsberatung

und Personalentwicklung.

Teilnehmen können Bewerber

mit abgeschlossenem Hochschulstudium

sowie mindestens zwei

Jahren Berufspraxis, davon wenigstens

40 Prozent im Bildungsbereich.


WWW.EVFH-NUERNBERG.DE/

Schutz vor Burnout

„Auftanken statt Ausbrennen:

Burnout-Prävention und Stressbewältigung“

ist der Titel eines

Seminars am Freitag, 24. Juli

2009 (9 bis 18 Uhr, im Arvena

Business Hotel, Erlangen-Tennenlohe).

Veranstalter ist das

Erlanger Coaching- und Seminarunternehmen

zeit|raum, das sich

auf die Verbeugung von Burnout

und Erschöpfungszuständen

spezialisiert hat. Aus dem Programm:

Warnsignale und Symptome,

Prävention, Einfl ussmöglichkeiten

des Arbeitgebers. ■

ZEIT|RAUM, WWW.MEIN-ZEITRAUM.DE

TEL. 09131/933520-0

MASTERERWACHSENENBILDUNG

Foto: Fuchs

Dirk Ulrich Gilbert von der Universität

Erlangen-Nürnberg. In

vier Workshops soll das Thema

Exzellenz in Organisationen neu

beleuchtet werden. Die Themen

dieser Workshops: Methoden des

„Open Space“, der Fallarbeit, der

Imagination, des szenischen Darstellens

und des strukturierten

Diskurses. ■

WWW.EC-N.DE


Grundqualifi kation für Berufskraftfahrer

Über die neuen Qualifi zierungspfl

ichten für Berufskraftfahrer

informiert die IHK bei einer

Veranstaltung am Mittwoch,

1. Juli 2009 (15.30 Uhr in der IHK

Akademie Mittelfranken, Walter-

Braun-Str. 15, Nürnberg).

Ab 10. September 2009 müssen

alle Führerscheinneulinge

der Klassen C1, C1E, C oder CE

(Güterverkehr) eine Grundqualifi

kation nachweisen, wenn der

Führerschein für eine gewerbliche

Tätigkeit (auch im Werksverkehr)

genutzt wird. Außerdem

ist jetzt auch eine darauf aufbauende

Weiterbildung verpfl ichtend.

So sieht es das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz

(BKrFQG) vor. Deren erste Stufe

war schon zum 10. September

2008 für den gewerblichen Personenverkehr

für Führerscheinneulinge

der Klassen, D1, D1E, D

oder DE in Kraft getreten.

Business Etikette

Als neues Online-Training bietet

die IHK.Online-Akademie den

Lehrgang „Business-Etikette“ an.

Fachliche Kompetenz ist wichtig

– aber auch Umgangsformen

und Stilsicherheit sind müssen

stimmen. Das Selbstlernprogramm

vermittelt die wichtigsten

Grundregeln für ein sympathisches

und erfolgreiches Auftreten

im Beruf, Themen sind

u.a. äußeres Erscheinungsbild,

Kommunikation und Korrespondenz.

Zur Überprüfung des

Den Nachweis der Grundqualifi

kation erhält man durch einen

erfolgreichen Abschluss der

Ausbildung „Berufskraftfahrer/

in“ oder „Fachkraft im Fahrbetrieb“

oder in einem staatlich

anerkannten Ausbildungsberuf

mit vergleichbaren Fertigkeiten.

Ohne erfolgreichen Abschluss in

den genannten Ausbildungsbe-

Gelernten beinhaltet das Lernprogramm

einen Selbsttest. ■

IHK, MARTIN MACH

TEL. 0911/1335-351

Gründerseminare

in Westmittelfranken

Die IHK-Geschäftsstelle Ansbach

bietet wieder Seminare für Gründer

und junge Unternehmen in Westmittelfranken

an. Kooperationspartner

sind die regionalen IHK-

Gremien und Wirtschaftsförderer.

Die Seminare (jeweils 9 bis 17

Uhr) werden von der Bayerischen

Staatsregierung gefördert und

daher kostengünstig angeboten.

IHK Gründer Check (Freitag,

10. Juli 2009, in der Raiffeisenbank

Heilsbronn-Windsbach eG,

Windsbach): Entscheidungsgrundlagen,

Businessplan, per-

Foto: Fuchs

Foto: Fuchs

WWW.IHK-ONLINE-AKADEMIE.DE/NUERNBERG

sönliche Voraussetzungen, Finanzierung,

Rechtsform.

Erfolgsinstrument Businessplan

(Montag und Dienstag, 20.

und 21. Juli, im Technologie- und

Innovationszentrum, Ansbach):

Markt- und Standortanalyse,

Marketing-Plan, Ermittlung des

Kapitalbedarfs, Verhandeln mit

Banken und Investoren, Businessplan.


IHK-GESCHÄFTSSTELLE ANSBACH

TEL. 0981/97111-6

IHKG-ANSBACH@NUERNBERG.IHK.DE

KURSE | TAGUNGEN | SEMINARE

rufen gibt es zwei andere Möglichkeiten,

die Grundqualifi kation

zu erwerben: Prüfung der

Grundqualifi kation oder Prüfung

der beschleunigten Grundqualifi

kationsprüfung (jeweils

vor der IHK Nürnberg für Mittelfranken).

Zusätzlich muss jeder Berufskraftfahrer

alle fünf Jahre bei

Versandleiter

Der Versandleiterkreis Mittelfranken,

der vor über 40 Jahren

gegründet wurde, bietet für Experten

aus Transportwirtschaft

und Logistik auch in den nächsten

Monaten Fachveranstaltungen

an. Die Termine (jeweils

donnerstags): Internet Plattform

„Get-Rates” (18. Juni 2009), Be-

der Führerscheinstelle einen

Schulungsnachweis über 35 Stunden

à 60 Minuten einschlägige

Weiterbildung vorlegen. Diese

Weiterbildungsverpflichtung

betrifft auch die Berufskraftfahrer

im Personenverkehr, die bereits

vor dem 10. September

2008 den Führerschein erworben

haben und gewerblich nutzen.

Die Weiterbildungsschulung

kann zusammenhängend

absolviert werden oder auf fünf

Teile über einen längeren Zeitraum

(bis zu fünf Jahre) verteilt

werden. Hier erfolgt keine Prüfung,

der Schulungsnachweis ist

ausreichend. Er muss der Führerscheinstelle

vorgelegt werden,

dort wird der Nachweis im

Führerschein eingetragen. ■

IHK, CHRISTIAN GRUPE

TEL. 0911/1335-124

CHRISTIAN.GRUPE@NUERNBERG.IHK.DE

IHK-Seminare für Gründer

Die IHK bietet in den nächsten

Wochen wieder eine Reihe von

Seminaren für Gründer und junge

Unternehmen an. Die Termine

(jeweils 8.30 bis 16.30 Uhr):

� Intensivseminar für Gründer

(Donnerstag/Freitag, 18./19.

Juni 2009): Entscheidungshilfen

für die Gründung, erste

Schritte, Chancen und Risiken

der Selbstständigkeit.

� Erfolgsinstrument Businessplan

(Dienstag, 30. Juni): Erarbeitung

eines Geschäftsplanes

und der Finanzplanung.

� Kalkulation und Finanzplanung

(Donnerstag, 9. Juli): Kalkulation

von Investitionen, Kosten,

Umsätzen und Liquidität.

� Markt- und Standortanalyse

(Donnerstag, 16. Juli): Inter-

such beim Siemens Airport Center

(10. September) und Besuch

bei der Spedition Geis (22. Oktober).


INFO ZU MITGLIEDSCHAFT UND TERMINEN:

VORSITZENDER JÖRG EICHHORN

TEL. 09158/17-260, JOERG.EICHHORN@

DAUPHIN.DE

pretation von Betriebsvergleichen

und Statistiken,

Ableitung von Handlungsalternativen.

� Marketing-Workshop (Freitag,

31. Juli): Erhebung von Daten

zu Kunden, Umsatzpotenzial

und Marktchancen, Aufbau

eines Kundenstamms, Kooperation

mit Vertriebspartnern,

Einsatz von Werbemitteln. ■

IHK, TEL. 0911/1335-248

LENDITA.MEDINA@NUERNBERG.IHK.DE

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KURSE | TAGUNGEN | SEMINARE

Konferenz der

Software-Entwickler

Foto: Fuchs

Das International Software Quality

Institute (iSQI) veranstaltet

vom 16. bis 18. September 2009

die 12. internationale IT-Konferenz

„Conquest“ in der Georg-

Simon-Ohm-Hochschule in

Nürnberg. Sie zählt zu den bedeutendstenFachveranstaltungen

im Bereich Software-Entwicklung

und -Qualität. Auf dem

Programm stehen Fachvorträge

renommierter Software-Exper-

Software-Qualität

„Test und Validierung sicherheitskritischer

Funktionen“ ist

der Titel eines Fachvortrages am

Dienstag, 21. Juli 2009 (17 Uhr

bei infoteam Software GmbH,

Am Bauhof 9, Bubenreuth). Veranstalter

ist der Arbeitskreis

Software-Qualität und -Fortbildung

(ASQF). Jens-Uwe Schuster

Software Engineering

Am 29. Oktober 2009 startet

an der Georg-Simon-Ohm

Hochschule Nürnberg wieder

der Weiterbildungsstudiengang

„Software Engineering und Informationstechnik”,

der mit dem

Master-Titel abschließt und von

der Verbund IQ gGmbH organisiert

wird. Interessenten können

Robotertechnik

„Flexible Roboter durch externe

Sensorik – Schnell und einfach

programmiert!“ Unter diesem

Titel steht die nächste Informationsveranstaltung

des Arbeitskreises

Software-Qualität und

-Fortbildung (ASQF). Referent

ist Jan Deiterding von der Uni-

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ten, Workshops, Best-Practice-

Vorträge sowie eine Ausstellung

internationaler Unternehmen.

Einige der Themen: Qualitätssicherung

und -management, Prozessoptimierung,

IT-Sicherheit,

Testverfahren und Projektmanagement.


ISQI, TANJA BRÜTTING, TEL. 09131/91910-16

INFO@CONQUEST-CONFERENCE.ORG

WWW.CONQUEST-CONFERENCE.ORG

von infoteam spricht u.a. über

Validierung von Entwicklungswerkzeugen,

Einhaltung der Codierrichtlinien,

Testabdeckung,

ausfallorientierte Tests und Umwelttests.


WWW.ASQF.DE

ANMELDUNG: INFO@ASQF.DE

sich am Samstag, 27. Juni 2009

(10 bis 13 Uhr, in der Hochschule)

über Inhalt und Verlauf des

berufsbegleitenden Studiengangs

informieren, der sich über vier

Semester erstreckt. ■

WWW.VERBUND-IQ.DE

(RUBRIK: STUDIEN- UND LEHRGÄNGE)

versität Bayreuth. Zeit und Ort

der Veranstaltung: Donnerstag,

18. Juni 2009, 17 Uhr bei der Firma

infoteam Software GmbH

(Am Bauhof 9, Bubenreuth). ■

ANMELDUNG:

INFO@ASQF.DE

Reform des

Wettbewerbsrechts

Über die „Reform des Wettbewerbsrecht

2009“ informiert die

gleichnamige IHK-Informationsveranstaltung

am Montag,

15. Juni 2009 (10 bis 13 Uhr in

der IHK). Zum 30. Dezember

2008 wurde die EU-Richtlinie

über „Unfaire Geschäftspraktiken“

in deutsches Recht umgesetzt.

Kernpunkt der Neuregelung

ist u.a. die Einführung einer

sogenannten schwarzen Liste, die

verbotene Werbepraktiken gegenüber

Verbrauchern enthält.

Lean Management

Die Grundig Akademie in Nürnberg

veranstaltet am Montag und

Dienstag, 15. und 16 Juni 2009 ein

Planspiel zum Thema Produktionssteuerung,

Prozessmanagement

und Arbeitsgestaltung. Das Planspiel

„Toyota Labor“ gibt einen

Automation Network Forum

„Sichere und zuverlässige Software“

ist das Thema des diesjährigen

„Automation Network

Forums“, das die infoteam Software

GmbH zum vierten Mal

veranstaltet. Zeit und Ort: Donnerstag,

25. Juni 2009, 10 bis 18

Uhr bei infoteam, Am Bauhof 9,

IT-Seminare

Das Ingenieurbüro Christoph

Stockmayer GmbH mit Sitz in

Schwaig b. Nbg. bietet in

den nächsten Wochen wieder zahlreiche

IT-Seminare an, u.a. eine

Basisschulung C++ (29. Juni bis 3.

Außerdem fi nden sich neue Begriffe

und Informationspfl ichten

im Gesetz, dessen Auswirkungen

auf die unternehmerische Praxis

vielfältig sind. Die Rechtsanwälte

Dr. Christian Rassmann und Veit

Kirchner (Kanzlei Lorenz Seidler

Gossel, München) geben einen

Überblick der wichtigsten Neuerungen.

ANMELDUNG ERFORDERLICH:

IHK,TEL. 0911/1335-404

SYLVIA.GALWAS@NUERNBERG.IHK.DE

praktischen Einblick in das sogenannte

Lean Management, das bei

Toyota entwickelt wurde, um Kosten

zu senken und gleichzeitig die

Produktivität zu erhöhen. ■

WWW.GRUNDIG-AKADEMIE.DE

Cluster-Offensive Bayern

Am Mittwoch, 22. Juli 2009 fi ndet

im Kongresszentrum CCN Ost

des Messezentrums Nürnberg

eine ganztägige Veranstaltung der

Bayerischen Staatsregierung zum

Thema „Cluster-Offensive Bayern

– Stark im Wettbewerb“

statt. Es sprechen u. a. Ministerpräsident

Horst Seehofer, Wirtschaftsminister

Martin Zeil,

Wissenschaftsminister Dr. Wolf-

gang Heubisch sowie die Parlamentarische

Staatssekretärin im

Bundeswirtschaftministerium

Dagmar Wöhrl. Vorgestellt werden

ausgewählte Erfolgsprojekte

der Clusterarbeit, weitere Themen

sind Finanzierung und Internationalisierung

im Mittelstand.


WWW.BAYERN-INNOVATIV.DE/CLUSTER2009

Bubenreuth. Aus dem Programm:

Sicherheitskritische Systeme,

Fehlererkennung, Ausfallsicherheit

und Zuverlässigkeit von

Software. Anmeldung erforderlich.


WWW.INFOTEAM.DE/AN-FORUM

Juli 2009). Weitere Lehrgänge behandeln

folgende Themen: Linux/

Unix, Linux-Admin, C/C++, Java,

Perl und OOA/OOD. ■

WWW.STOCKMAYER.DE


Weiterbildungs-Programm

der IHK Akademie Mittelfranken

LEHRGÄNGE

Abschluss: IHK-Fortbildungsprüfung mit IHK-Zeugnis

Technik

Industriemeister der Fachrichtungen

Mechatronik | 09/10 | T

Metall | 09/10 | T/V

Metall | Ort: Erlangen | 09/10 | T

Elektrotechnik | 09/09 | T/V

Kunststoff/Kautschuk | 02/10 | T

Chemie | 09/10 | T

Digital- und Printmedien | 02/10 | T

Medienfachwirt | 02/10 | T

Geprüfte/r Meister/in für

Lagerwirtschaft | 11/09 | T

Schutz & Sicherheit | 09/09 | T

Betriebswirtschaft

Betriebswirt/in IHK | 06/10 | T

Betriebswirt/in IHK | 06/10 | V

Technische/r Betriebswirt/in IHK | 09/09 | T

Technische/r Fachwirt/in | 06/09 | T

Fachkauffrau/-mann

für Büromanagement | 09/09 | T

Gepr. Bilanzbuchhalter/-in | 09/09 | T

Marketing | 09/09 | T

Personalfachkauffrau/-mann | 06/10 | T

Fachwirt/in

Immobilienfachwirt | 09/09 | T

Finanzberatung | 11/09 | T

Industriefachwirt | 05/10 | T

Wirtschaftsfachwirt IHK | 09/09 | T

Wirtschaftsfachwirt IHK | 07/09 | V

Wirtschaftsfachwirt IHK | Ort: Ansbach | 09/09 | T

IT/EDV

Certifi ed IT Business Manager (IHK) | 12/09 | T

Certifi ed IT Systems Manager (IHK) | 12/09 | T

Ausbilderförderung

Berufs- und Arbeitspädagogik | 17.08.09 | V

Berufs- und Arbeitspädagogik – blended learning |

09/09 | T

Technik

LEHRGÄNGE

Abschluss: IHK-Test und IHK-Zertifi kat

SPS – Grundtraining Step 7 | 10/09 | T

SPS-Programmierung mit WinCC fl exible | 09/09 | T

Steuerungstechnik Grundtraining | 09/09 | T

CNC – Grundtraining | 10/09 | T

CAD-Grundtraining mit AutoCAD 2008 | 09/09 | T/V

CAD-Aufbautraining mit AutoCAD 2008 | 12/09 | T/V

Servicetechniker | 09/09 | T

Gebäudetechniker (IHK) | 09/09 | T

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weitere Anbieter, die

mit Lehrgängen auf

IHK-Fortbildungsprüfungen vorbereiten.

Sie können über die IHK Nürnberg für

Mittelfranken abgerufen werden.

Infos: Tel. 0911/1335-240

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Vertriebsingenieur/Technischer

Vertriebsmanager | 09/09 | T

Systemtechniker Mechatronik (IHK) | 01/10 | T

Industriefachkraft

Steuerungstechnik | 10/09 | T

SPS-Technik | 10/09 | T

CNC-Technik | 10/09 | T

CAD-Technik | 09/09 | T

Elektronik | 09/09 | T

Elektronik Grundtraining | 09/09 | T

Elektrofachkraft für festgelegte

Tätigkeiten (Industrie) | 09/09 | T

Elektrofachkraft für festgelegte

Tätigkeiten (Gebäudetechnik) | 09/09 | T

Betriebswirtschaft

Betriebswirtschaftliche Grundlagen (IHK) | 11/09 | T

Fachkraft für Controlling (IHK) | 11/09 | T

Bilanzbuchhalter International (IHK) | 11/09 | T

Bilanzbuchhalter International (IHK) | 10/09 | V

Lohn- und Gehaltsbuchhaltung (IHK) | 02/10 | T

Buchführung (IHK) | 11/09 | T

Logistiker (IHK) | 10/09 | T

Grundlagen der Verwaltung von

Wohnungseigentum (IHK) | 02/10 | T

Technik für Kaufl eute | 09/09 | T

Datenschutz

Der Datenschutzbeauftragte im

Unternehmen | 09./10./16./17./18./20.11.09 | V

EDV

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Abschluss: IHK-Teilnahmebescheinigung

MS-Word 2000/2002/2003 | 05.-07.10.09 | V

Aufbautraining MS-Word 2000/2002 | 02.-04.11.09 | V

MS-Excel 2000/2002/2003 | 09.-11.11.09 | V

Aufbautraining mit MS-Excel 2000/2002/2003 |

12.-14.10.09 | V

MS-Excel 2007 NEU | 10.-12.05.10 | V

MS-PowerPoint 2000/2002/2003 | 16.-17.11.09 | V

MS-PowerPoint 2007 NEU | 08.-09.10.09 | V

MS-Access 2000/2002/2003 | 20.-22.07.09 | V

Aufbautraining MS-Access

2000/2002/2003 | 14.-16.09.09 | V

MS-Access 2007 NEU | 28.-30.09.09 | V

MS-Windows Vista NEU | 14.-16.12.09 | V

MS-Word 2007 NEU | 12.-14.04.10 | V

Internet

Internet für Anwender | 23.09.09 | V

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90425 Nürnberg

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MS-Sharepointdesigner | 06.-08.07.09 | V

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Vernetzung von Rechnern | 14.09.09 | V

MS-Windows 2008-Server | 14.09.09 | V

MS-Windows 2008-Server – Aufbautraining |

20.-22.07.09 | V

Medienkompetenz

E-Mail-Flut beherrschen

(kein EDV-Seminar) | 07.12.09 | V

Büro- und Selbstorganisation | 19.10.09 | V

Computerschreiben mit dem ats-System | 06.+13.10.09 | T

Betriebswirtschaft

Fit fürs Sekretariat II | 01.–03.07.09 | V

Wie Einkäufer denken und handeln – Tipps und Tricks für

Vertriebsmitarbeiter/innen | 20./21.07.09 | V

Projektmanagement – Projekt-Diagnose | 22.07.09 | V

Zielorientiertes Selbst- und Zeitmanagement |

14.07.09 | V

Kommunikation

Rhetorik – Die Kunst der freien Rede |

15./16.07.09 | V

Erfolgreich verhandeln | 07./08.07.09 | V

Gastronomie/Touristik

Küche

Garnieren und Platten legen | 25.-26.06.09 | V

Service

Kalkulation und Herstellung von Misch- und

Mixgetränken | 06.–07.07.09 | V

Betriebsführung

Gästekorrespondenz | 15.07.09 | V

Der Internet-Auftritt | 16.07.09 | V

ONLINE-SEMINARE (IHK.Online-Akademie)

Führung/Persönlichkeit

(www.ihk-online-akademie.de/nuernberg)

Kommunikation im Beruf | WBT | jederzeit

Pressearbeit – Praxistipps für KMU | WBT | jederzeit

Betriebswirtschaft

Buchführung Grund- und Aufbaukurs | WBT | jederzeit

Praxisfälle Buchführung | WBT | jederzeit

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre | WBT | jederzeit

Steuerungstechnik

Hydraulik/Elektrohydraulik | WBT | jederzeit

Pneumatik/Elektropneumatik | WBT | jederzeit

EDV

Offi ce 2003 (Word, Excel, Access,

PowerPoint) | WBT | jederzeit

Rechtssichere Nutzung des Internet | WBT | jederzeit

Ich habe die für mich interessanten Veranstaltungen angekreuzt, bitte senden

Sie die kostenlosen und unverbindlichen Informationen an folgende Adresse:

06 | 09

75


BEKANNTMACHUNGEN

Die Industrie- und Handelskammer Nürnberg

für Mittelfranken erlässt aufgrund des Beschlusses

des Berufsbildungsausschusses vom

16. Juli 2008 als zuständige Stelle nach § 54

in Verbindung mit § 79 Abs. 4 Berufsbildungsgesetz

(BBiG) vom 23. März 2005

(BGBl. I, Seite 931), zuletzt geändert durch

Artikel 9 b des Gesetzes vom 7. September

2007 (BGBl. I, Seite 2246), am 16. Januar

2009 folgende besondere Rechtsvorschriften

für die Fortbildungsprüfung zum/zur Fachwirt/Fachwirtin

im Sozial- und Gesundheitswesen.

Sie wurden vom Bayerischen Staatsministerium

für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und

Technologie im Benehmen mit dem Bayerischen

Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung,

Familie und Frauen am 29. April

2009 (Aktenzeichen: IV/5-6011g-26/1/2) genehmigt.

§ 1 Ziel der Prüfung und

Bezeichnung des Abschlusses

(1) Zum Nachweis von Kenntnissen, Fertigkeiten

und Erfahrungen, die durch die

Fortbildung zum Fachwirt im Sozial- und

Gesundheitswesen erworben worden

sind, kann die zuständige Stelle Prüfungen

nach §§ 2 bis 10 durchführen.

(2) Durch die Prüfung ist festzustellen, ob die

notwendigen Kenntnisse, Fertigkeiten

und Erfahrungen vorhanden sind, um

folgende Aufgaben eines Fachwirtes im

Sozial- und Gesundheitswesen verantwortlich

wahrzunehmen.

Mitarbeiterführung im Sinne der Unternehmensziele

unter Berücksichtigung

arbeitsrechtlicher Vorschriften

sowie Mitwirken bei Aus- und Weiterbildung.

Ausführen qualifi zierter kaufmännischer

Sachaufgaben in Unternehmen

und Organisationen.

Erkennen und Beurteilen regionaler,

nationaler und internationaler Vernetzungen

im Bereich sozialer Dienstleistungen

und deren Einfl uss auf den Betriebsablauf.

(3) Die erfolgreich abgelegte Prüfung führt

zum Abschluss „Fachwirt im Sozial- und

Gesundheitswesen/Fachwirtin im Sozial-

und Gesundheitswesen“.

§ 2 Zulassungsvoraussetzungen

(1) Zur Prüfung im Prüfungsteil „Wirtschaftsbezogene

Qualifi kationen“ ist zuzulassen,

wer folgendes nachweist:

1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung

in einem anerkannten mindestens

dreijährigen kaufmännischen

oder verwaltenden Ausbildungsberuf

oder

2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung

in einem sonstigen anerkannten

mindestens dreijährigen Ausbildungsberuf

und danach eine

mindestens einjährige Berufspraxis

3. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung

in einem anderen anerkannten

Ausbildungsberuf und danach

eine mindestens zweijährige Berufspraxis

oder

4. eine mindestens dreijährige Berufspraxis.

(2) Zur Prüfung der Teilprüfung „Handlungsfeldspezifi

sche Qualifi kationen“ ist zuzulassen,

wer folgendes nachweist:

1. die abgelegte Prüfung der Teilprüfung

„Wirtschaftsbezogene Qualifi kationen“,

die nicht länger als fünf Jahre

zurückliegt, und

2. mindestens ein Jahr Berufspraxis im Fall

des Absatz 1 Nummer 1 oder ein weiteres

Jahr Berufspraxis zu den in Absatz

1 Nummer 2 bis 4 genannten Fällen.

(3) Die Berufspraxis gemäß Absatz 1 und 2 soll

im kaufmännischen oder verwaltenden Bereich

absolviert sein und wesentliche Bezüge

zu den Aufgaben eines Fachwirts im

Sozial- und Gesundheitswesen / einer

Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen

gemäß § 1 Absatz 2 haben.

(4) Abweichend von Absatz 1 und Absatz 2

Nummer 2 kann zur Prüfung auch zugelassen

werden, wer durch Vorlage von

Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft

macht, dass Fertigkeiten, Kenntnisse

und Fähigkeiten (berufl iche Handlungs-

76 06 | 09

Fortbildungsprüfung

Fachwirt/-in im Sozial- und Gesundheitswesen

fähigkeit) erworben worden sind, die

eine Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

§ 3 Gliederung und Durchführung

der Prüfung

(1) Die Prüfung gliedert sich in die Prüfungsteile

1. Wirtschaftsbezogene Qualifi kationen

2. Handlungsfeldspezifi sche Qualifi kationen

(2) Der Prüfungsteil „Wirtschaftsbezogene

Qualifi kationen“ gliedert sich in folgende

Qualifi kationsbereiche:

1. Volks- und Betriebswirtschaft,

2. Rechnungswesen,

3. Recht und Steuern,

4. Unternehmensführung

(3) Der Prüfungsteil „Handlungsfeldspezifi

sche Qualifi kationen“ gliedert sich in

folgende Qualifi kationsbereiche:

1. Sozial- und Gesundheitsökonomie

2. Rechtliche Bestimmungen im Sozial-

und Gesundheitswesen

3. Marketing im Sozial- und Gesundheitswesen

4. Management im Sozial- und Gesundheitswesen

(4) Die Teilprüfung „Wirtschaftsbezogene

Qualifi kationen“ ist schriftlich in Form

von anwendungsbezogenen Aufgabenstellungen

gemäß § 4 zu prüfen.

(5) Die Teilprüfung „Handlungsfeldspezifi sche

Qualifi kationen“ ist erst nach dem Ablegen

der Teilprüfung gemäß Absatz 1 Nummer

1 durchzuführen. Sie ist schriftlich in

Form von handlungsorientierten Aufgabenstellungen

gemäß § 5 zu prüfen.

(6) Außerdem wird als weitere Prüfungsleistung

innerhalb des Prüfungsteils „Handlungsfeldspezifi

sche Qualifi kationen“ ein

situationsbezogenes Fachgespräch mündlich

durchgeführt. Der Prüfungsteilnehmer

kann diesbezüglich aus den in Abs. 3 genannten

Qualifi kationsbereichen wählen.

§ 4 Wirtschaftsbezogene

Qualifi kationen

(1) Im Qualifi kationsbereich „Volks- und Betriebswirtschaft“

sollen zum einen grundlegende

volkswirtschaftliche Zusammenhänge

und ihre Bedeutung für die

betriebliche Praxis beurteilt werden können.

Zum anderen müssen grundlegende

betriebliche Funktionen und Funktionsbereiche

und deren Zusammenwirken im

Betrieb verstanden werden. Weiterhin

soll der Vorgang einer Existenzgründung

erfasst und in seiner Gesamtheit strukturiert

werden können. In diesem Rahmen

können geprüft werden:

1. Volkswirtschaftliche Grundlagen,

2. Betriebliche Funktionen und deren Zusammenwirken,

3. Existenzgründung und Unternehmensrechtsformen,

4. Unternehmenszusammenschlüsse.

(2) Im Qualifi kationsbereich „Rechnungswesen“

soll die Fähigkeit nachgewiesen

werden, die Bedeutung des Rechnungswesens

als Dokumentations-, Entscheidungs-

und Kontrollinstrument für die

Unternehmensführung darstellen und

begründen zu können. Dazu gehören

insbesondere, die bilanziellen Zusammenhänge

sowie die Kostenrechnung in

Grundzügen erläutern und anwenden zu

können. Außerdem sollen die erarbeiteten

Zahlen für eine Aussage über die

Unternehmenssituation ausgewertet

werden können. In diesem Rahmen können

geprüft werden:

1. Grundlegende Aspekte des Rechnungswesens,

2. Finanzbuchhaltung,

3. Kosten- und Leistungsrechnung,

4. Auswertung der betriebswirtschaftlichen

Zahlen,

5. Planungsrechnung.

(3) Im Qualifi kationsbereich „Recht und

Steuern“ sollen allgemeine Kenntnisse

des Bürgerlichen Rechts und des Handelsrechts

sowie Kenntnisse des Arbeitsrechts

nachgewiesen werden. Weiterhin

sollen an unternehmenstypischen Beispielen

und Situationen mögliche Vertragsgestaltungen

vorbereitet und deren

Auswirkungen bewertet werden können.

Es müssen außerdem die Grundzüge des

unternehmensrelevanten Steuerrechts

verstanden werden. In diesem Rahmen

können geprüft werden:

1. Rechtliche Zusammenhänge,

2. Steuerrechtliche Bestimmungen.

(4) Im Qualifi kationsbereich „Unternehmensführung“

soll die Fähigkeit nachgewiesen

werden, die Inhalte der Betriebsorganisation,

der Personalführung und -entwicklung

sowie der Planungs- und Analysemethoden

im betrieblichen Umfeld zu

kennen, deren Auswirkungen auf die Unternehmensführung

erläutern und in Teilumfängen

anwenden zu können. In diesem

Rahmen können geprüft werden:

1. Betriebsorganisation,

2. Personalführung,

3. Personalentwicklung.

(5) Die schriftliche Prüfung besteht für jeden

Qualifi kationsbereich aus einer unter

Aufsicht anzufertigenden Arbeit, deren

Mindestbearbeitungszeiten jeweils betragen:

1. Volks- und Betriebswirtschaft

60 Minuten,

2. Rechnungswesen 90 Minuten,

3. Recht und Steuern 60 Minuten,

4. Unternehmensführung 90 Minuten.

Die Gesamtdauer soll jedoch 330 Minuten

nicht überschreiten.

(6) Wurde in nicht mehr als einem Qualifi -

kationsbereich mangelhafte Prüfungs -

leis tungen erbracht, ist in diesem Qualifi

kationsbereich eine mündliche

Ergänzungs prüfung anzubieten. Bei einer

oder mehreren ungenügenden Leistungen

besteht diese Möglichkeit nicht. Die Ergänzungsprüfung

soll anwendungsbezogen

durchgeführt werden und in der Regel nicht

länger als 15 Minuten dauern. Die Bewertungen

der schriftlichen Prüfungsleistung

und der mündlichen Ergänzungsprüfung

werden zu einer Note zusammengefasst.

Dabei wird die Bewertung der schriftlichen

Prüfungsleistung doppelt gewichtet.

§ 5 Handlungsfeldspezifi sche

Qualifi kationen

(1) Im Qualifi kationsbereich „Sozial- und Gesundheitsökonomie“

soll der Prüfungsteilnehmer

nachweisen, dass er die Entwicklung,

Bedeutung und Struktur der

Dienstleistung als Grundlage für betriebswirtschaftliche

Entscheidungen kennt und

volkswirtschaftliche sowie betriebswirtschaftliche

und sozialpolitische Zusammenhänge

erkennt. Ferner soll er Kenntnis

darüber nachweisen, dass die Öffnung der

Märkte und die Globalisierung Einfl uss auf

die zukünftige Entwicklung der sozialen

Dienstleistungen nehmen.

In diesem Rahmen können geprüft werden:

1. Bedeutung der Gesundheit für die

Volkswirtschaft

2. Sozial- und Gesundheitspolitik

3. Struktur des Sozial- und Gesundheitswesens

4. Rolle des Staates

5. Akteure im Sozial- und Gesundheitswesen

6. Finanzierung

7. Internationale Entwicklung

(2) Im Qualifi kationsbereich „Rechtliche Bestimmungen

im Sozial- und Gesundheitswesen“

soll der Prüfungsteilnehmer

nachweisen, dass er die einschlägigen

Gesetzestexte und die daraus abzuleitenden

Auswirkungen kennt. Insbesondere

soll er Kenntnisse des Aufbaus und Regelungsbereichs

der Bestimmungen des

Sozialgesetzbuches nachweisen und relevante

Bestimmungen anwenden können.

In diesem Rahmen können geprüft werden:

1. Öffentliches Gesundheitsrecht

2. Haftungsrecht

3. Heim- und Betreuungsrecht

4. Finanzierung von stationären, teilstationären

und ambulanten Diensten

5. Steuerrecht

6. SGB

(3) Im Qualifi kationsbereich „Marketing im

Sozial- und Gesundheitswesen“ soll der

Prüfungsteilnehmer Kenntnisse der im

Sozial- und Gesundheitswesen einsetzbaren

Marketinginstrumente sowie der

regionalen, nationalen und internationa-

len Marktsituation nachweisen. Darüber

hinaus soll er die Besonderheiten in der

Einschränkung der Werbung hinsichtlich

des Standesrechts und der Gemeinnützigkeit

sowie der Mittelbeschaffung darstellen

können.

In diesem Rahmen können geprüft werden:

1. Marketing im Bereich sozialer Dienstleis

tung

2. Grundlagen und Instrumente von Marketing

und Werbung

3. Marketing und Öffentlichkeit

4. Wirkungsfelder des Sozialmarketings

(4) Im Qualifi kationsbereich „Management

im Sozial- und Gesundheitswesen“ soll

der Prüfungsteilnehmer nachweisen,

dass er das für die Betriebsführung notwendige

Planungs-, Steuerungs- und

Führungsinstrumentarium beherrscht. Er

soll die Besonderheiten des externen und

internen Rechnungswesens kennen sowie

das damit in Zusammenhang stehende

Controlling umsetzen können. Darüber

hinaus soll er die Elemente des

Projekt- und Qualitätsmanagements

dienstleistungsspezifi sch einsetzen.

In diesem Rahmen können geprüft werden:

1. Spezifi sche Unternehmensformen

2. Angewandte Planungs- und Steuerungstechniken

3. Aktuelle Organisationsstrukturen /Organisationsentwicklung

4. Führungs- und Managementtechniken

5. Rechnungswesen/Controlling

6. Personalwesen

7. Kommunikation und Informationstechniken

8. Projektmanagement

9. Qualitätsmanagement

(5) Die schriftliche Prüfung besteht je Qualifi

kationsbereich aus einer unter Aufsicht

anzufertigenden Arbeit, deren Bearbeitungszeit

in der Regel jeweils 90 Minuten

betragen soll.

(6) Im situationsbezogenen Fachgespräch

soll der Prüfungsteilnehmer nachweisen,

dass er in der Lage ist, sein Berufswissen

in betriebstypischen Situationen anzuwenden

und sachgerechte Lösungen

vorzuschlagen. Insbesondere soll er nachweisen,

dass er angemessen mit Gesprächspartnern

innerhalb und außerhalb

des Unternehmens oder der Organisation

sprachlich kommunizieren kann und dabei

argumentationstechnische Instrumente

sach- und personenorientiert einzusetzen

versteht. Der Prüfungsteilnehmer

wählt aus den Qualifi kationsbereichen

gemäß Abs. 1 bis 4 eine gestellte Situationsaufgabe

zur Bearbeitung. Der Prüfungsteilnehmer

hat Anspruch auf in der

Regel 30 Minuten Vorbereitungszeit. Die

Prüfungszeit beträgt maximal 30 Minuten,

wobei sachgerechte Präsentationstechniken

eingesetzt werden können.

(7) Die schriftliche Prüfung gemäß Abs. 5

kann auf Antrag des Prüfungsteilnehmers

oder zur eindeutigen Beurteilung der Prüfungsleistung

nach Ermessen des Prüfungsausschusses

durch eine mündliche

Prüfung ergänzt werden. Dem Antrag des

Prüfungsteilnehmers ist stattzugeben,

wenn die schriftliche Prüfungsleistung mit

weniger als 50 Punkten aber mindestens

mit 40 Punkten bewertet wurde. Der Antrag

ist abzulehnen, wenn mehr als eine

schriftliche Prüfungsleistung mit weniger

als 50 Punkten bewertet wurde. Die einzelne

Ergänzungsprüfung soll in der Regel

nicht länger als 20 Minuten dauern.

Die Bewertung der schriftlichen Prüfungsleistung

und die der Ergänzungsprüfung

werden zu einer Note zusammengefasst.

Dabei wird die Bewertung

der schriftlichen Prüfungsleistung doppelt

gewichtet.

§ 6 Anrechnung anderer

Prüfungsleistungen

(1) Prüfungsteilnehmer und Prüfungsteilnehmerinnen,

die bereits erfolgreich eine

IHK-Prüfung auf Grund einer Regelung

nach dem Berufsbildungsgesetz abgelegt

haben, können beantragen, vom Prüfungsteil

„Wirtschaftsbezogene Qualifi -

kationen“ gemäß § 4 befreit zu werden,

sofern diese den Anforderungen der ent-


sprechenden Prüfungsinhalte nach dieser

Vorschrift entspricht.

(2) Der Prüfungsteilnehmer/ die Prüfungsteilnehmerin

kann auf Antrag von der

Ablegung einzelner schriftlicher Prüfungsleistungen

befreit werden, wenn in

den letzten fünf Jahren vor einer zuständigen

Stelle, einer öffentlichen oder

staatlich anerkannten Bildungseinrichtung

oder vor einem staatlichen Prüfungsausschuss

eine Prüfung mit Erfolg

abgelegt wurde, die den Anforderungen

der entsprechenden Prüfungsinhalte

nach dieser Vorschrift entspricht.

(3) Eine Freistellung von der mündlichen Prüfung

gemäß § 3 Abs. 6 ist nicht zulässig.

§ 7 Bewerten der Prüfungsteile

und Bestehen der Prüfung

(1) Die Teilprüfungen „Wirtschaftsbezogene

Qualifi kationen“ und „Handlungsfeldspezifi

sche Qualifi kationen“ sind gesondert

nach Punkten zu bewerten.

(2) Für die Teilprüfung „Wirtschaftsbezogene

Qualifi kationen“ ist eine Note aus

dem arithmetischen Mittel der Punktebewertungen

der Leistungen in den einzelnen

Qualifi kationsbereichen zu bilden.

(3) Für die Teilprüfung „Handlungsfeldspezifi

sche Qualifi kationen“ ist eine Note aus

dem arithmetischen Mittel der Punktebewertungen

der schriftlichen Aufgaben und

der Punktebewertungen der mündlichen

Prüfung gemäß § 3 Absatz 6 zu bilden.

(4) Die Prüfung ist insgesamt bestanden,

wenn in allen Prüfungsleistungen mindestens

ausreichende Leistungen erbracht

wurden.

(5) Über das Ergebnis der Teilprüfung gemäß

§ 3 Absatz 1 Nr. 1 ist eine Bescheinigung

auszustellen.

(6) Über das Bestehen der Prüfung ist ein Zeugnis

auszustellen. Im Fall der Freistellung gemäß

§ 6 sind Ort, Datum, Abschlussbezeichnung

der Prüfung sowie die Bezeichnung

des Prüfungsgremiums der anderweitig abgelegten

Prüfung anzugeben.

§ 8 Wiederholung der Prüfung

(1) Eine Teilprüfung, die nicht bestanden ist,

kann zweimal wiederholt werden. Einzelne

Prüfungsteile können vor Abschluss

des jeweiligen Prüfungsverfahrens wiederholt

werden.

(2) Mit dem Antrag auf Wiederholung der

Prüfung wird der Prüfungsteilnehmer/ die

Prüfungsteilnehmerin von einzelnen Prüfungsleistungen

befreit, wenn die darin

in einer vorangegangenen Prüfung erbrachten

Leistungen mindestens ausreichend

sind und der Prüfungsteilnehmer/

die Prüfungsteilnehmerin sich innerhalb

von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der

Beendigung der nicht bestandenen Prüfung

an, zur Wiederholungsprüfung angemeldet

hat. Bestandene Prüfungsleistungen

können auf Antrag einmal

wiederholt werden. In diesem Fall gilt das

Ergebnis der letzten Prüfung.

§ 9 Ausbildereignung

Wer die Prüfung zum Fachwirt im Sozial- und

Gesundheitswesen nach dieser Rechtsvorschrift

bestanden hat, ist von der schriftlichen

Prüfung nach einer aufgrund des Berufsbildungsgesetzes

erlassenen Ausbilder-Eignungsverordnung

befreit. Dies gilt nicht für

den praktischen Prüfungsteil.

§ 10 Übergangsvorschriften

(1) Begonnene Prüfungsverfahren zum/zur

„Fachwirt/Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen“

können nach den bisherigen

Vorschriften bis zum Ablauf des

31. Dezember 2011 zu Ende geführt

werden. Im Übrigen kann bei der Anmeldung

zur Prüfung bis zum Ablauf des 15.

Juli 2009 Anwendung der bisherigen

Vorschriften beantragt werden.

(2) Auf Antrag kann die zuständige Stelle die

Wiederholungsprüfung auch gemäß dieser

Vorschrift durchführen; § 8 Abs. 2

fi ndet in diesem Fall keine Anwendung.

§ 11 Inkrafttreten

Die Rechtsvorschriften treten am ersten Tag

des auf die Veröffentlichung im IHK-Magazin

„WiM - Wirtschaft in Mittelfranken“ folgenden

Monats in Kraft.

Nürnberg, 16. Januar 2009

Industrie- und Handelskammer

Nürnberg für Mittelfranken

Präsident Hauptgeschäftsführer

Prof. Dr. Klaus L. Markus Lötzsch

Wübbenhorst

HANDELSREGISTER

An dieser Stelle veröffentlichen wir die Veränderungen des Handelsregisters für

den IHK-Bezirk nach Registergerichten geordnet. Die Informationen sind als kurze

Hinweise für interessierte Leser gedacht. Wir geben daher nicht den vollen Text der

Veröffentlichung wieder. Wenn Sie nähere Einzelheiten interessieren, wenden Sie

sich bitte an die Amtsgerichte/Registergerichte Nürnberg, Fürth oder Ansbach

oder an die Firmendatenbank der IHK (www.fi rmen-in-bayern.de).

AMTSGERICHT

ANSBACH

(umfasst die Bezirke der IHK-Gremien Ansbach,

Dinkelsbühl, Gunzenhausen, Rothenburg

o.d.T., Weißenburg i. Bay.)

NEUEINTRAGUNGEN

HRA 3453 – 15.04.2009

Hosen - Löhr OHG, Neuendettelsau,

Waldstraße 21, 91564 Neuendettelsau. Gegenstand

ist der Betrieb eines Einzelhandels

mit Textilien. Offene Handelsgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Waldstraße 21, 91564 Neuendettelsau.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Löhr, Hermann, Neuendettelsau,

*03.02.1944; Löhr, Frank, Neuendettelsau,

*17.10.1967.

HRA 3454 – 28.04.2009

Bioenergie Dittenheim GmbH & Co. KG,

Dittenheim, Alemannenstr. 10, 91723 Dittenheim.

Betrieb einer Biogasanlage in Dittenheim.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Alemannenstr. 10, 91723 Dittenheim.

Persönlich haftender Gesellschafter: Bioenergie

Dittenheim Verwaltungs-GmbH, Dittenheim

(AG Ansbach, HRB 4685).

HRB 4666 – 03.04.2009

DOCtron Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt),

Wassertrüdingen, Frankenstr.

14, 91717 Wassertrüdingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Geschäftsanschrift: Frankenstr. 14, 91717

Wassertrüdingen. Gegenstand des Unternehmens:

Der Betrieb und die Vermarktung von

Tonstudios, die Konzeption, die Entwicklung

und die Fertigung individueller Geräte und die

Einrichtungen für den Studiobetrieb sowie deren

Vermarktung; Ton- und Datenträgerherstellung

und die Vermarktung, Entwurf und

Durchführung technischer Schulungen, der

Handel mit elektronischen Bauteilen, Baugruppen

und Geräten, Dienstleistungen im technischen-

und IT-Bereich sowie der Betrieb eines

EDV-Sachverständigenbüros. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schneider, Michael,

Gerolfi ngen, *10.12.1968.

HRB 4667 – 03.04.2009

Büroservice Leicht UG (haftungsbeschränkt),

Windelsbach, Seegasse 6, 91635

Windelsbach. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Seegasse 6,

91635 Windelsbach. Gegenstand des Unternehmens:

Der Betrieb eines Büroservices mit

allen anfallenden Büroarbeiten, insbesondere

Briefe schreiben, Rechnungen/Mahnungen

und Geschäftsbriefe erstellen, Telefondienst

und Buchhaltungsarbeiten (monatliche Buchungen

ohne Jahresabschlüsse) übernehmen

und die Zusammenarbeit mit den jeweiligen

Steuerberatern. Rechts- und

Steuerberatung ist nicht Unternehmensgegenstand.

Stammkapital: 200,00 EUR. Geschäftsführer:

Leicht, Heike, Windelsbach,

*26.03.1974.

HRB 4668 – 03.04.2009

outcome werbung gmbh, Sachsen b.

Ansbach, Bahnhofstr. 6, 91623 Sachsen b.

Ansbach. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Geschäftsanschrift: Bahnhofstr. 6,

91623 Sachsen b. Ansbach. Gegenstand des

Unternehmens: Das Betreiben einer Werbeagentur,

der Entwurf und die Gestaltung für

Drucksachen aller Art, das Fertigen von Fahrzeugbeschriftungen,

Schildern und deren

Montage sowie der Handel mit Werbeartikel,

Textilien und Druckerzeugnissen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Eschenbacher,

Claudius, Ansbach, *13.08.1970.

HRB 4669 – 07.04.2009

MKD Event und Marketing UG (haftungsbeschränkt),

Mitteleschenbach, Burgstallstr.

3, 91734 Mitteleschenbach. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsan-

schrift: Burgstallstr. 3, 91734 Mitteleschenbach.

Gegenstand des Unternehmens:

Planung und Durchführung von Eventveranstaltungen.

Stammkapital: 2,00 EUR. Geschäftsführer:

Dörr, Kai-Uwe, Mitteleschenbach,

*13.07.1966.

HRB 4670 – 08.04.2009

Management 4 SMB GmbH, Pfofeld, Südhang

7, 91738 Pfofeld. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Südhang

7, 91738 Pfofeld. Gegenstand des

Unternehmens: (1) Gegenstand des Unternehmens

ist die Beratung, Führung und Organisation

von national und international operierenden

Unternehmen, in kaufmännischen und

technischen Managementbereichen, insbesondere

kleinerer und mittlerer Unternehmen

mit der Geschäftstätigkeit Herstellung, Vertrieb

und Handel industrieller Produkte und

Waren. (2) Die Gesellschaft bezweckt des Weiteren

den Erwerb, die dauernde Verwaltung

und die Veräußerung von Beteiligungen an in-

und ausländischen Unternehmen aller Art. Sie

kann darüber hinaus deren Geschäftsführung

und Verwaltung übernehmen. (3) Sie kann ferner

Grundstücke und Immobilien erwerben,

verwalten und veräußern, Zweigniederlassungen

und Tochtergesellschaften im In- und

Ausland errichten, sowie gewerbliche Schutzrechte,

Immaterialgüterrechte und Know-how

erwerben und verwerten, ferner alle kommerziellen,

fi nanziellen und anderen Tätigkeiten

ausüben, welche mit dem Zweck der Gesellschaft

direkt oder indirekt im Zusammenhang

stehen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Graf, Roland Jürgen, Pfofeld,

*26.03.1963.

HRB 4671 – 09.04.2009

Er UG (haftungsbeschränkt), Rothenburg

ob der Tauber, Würzburger Str. 19, 91541

Rothenburg ob der Tauber. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Würzburger Str. 19, 91541 Rothenburg ob

der Tauber. Gegenstand des Unternehmens:

Das Betonieren und das Glätten von Beton.

Stammkapital: 250,00 EUR. Geschäftsführer:

Er, Aytekin, Rothenburg ob der Tauber,

*10.11.1984.

HRB 4672 – 09.04.2009

Peter Barthau Fahrzeug- und Maschinenbau

GmbH, Wettringen, Hardfeld 2, 91631

Wettringen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Die Gesellschafterversammlung vom

30.01.2009 hat die Änderung des § 1 (Sitz,

bisher Erlenbach, Amtsgericht Stuttgart HRB

727563) der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift:

Hardfeld 2, 91631 Wettringen. Gegenstand

des Unternehmens: Ist die Herstellung

und der Vertrieb von Fahrzeugen aller

Art, von Absetz- und Abrollcontainern, sowie

die Ausübung des Maschinenbauerhandwerks.

Daneben ist die Gesellschaft berechtigt

alle branchenbezogenen Geschäfte zu tätigen.

Stammkapital: 50.000,00 EUR. Bestellt: Geschäftsführer:

Barthau, Heike, Bretzfeld,

*20.02.1968; Barthau, Gerd, Weinsberg,

*27.08.1969. Die Gesellschaft (übernehmender

Rechtsträger) ist entstanden infolge

Ausgliederung des von dem Einzelkaufmann

Barthau, Peter, Weinsberg, *29.06.1942 als

Inhaber der Firma „Peter Barthau e.K.“, Erlenbach

(Amtsgericht Stuttgart HRA 722370) betriebenen

Unternehmens nach Maßgabe des

Spaltungsplans vom 06.06.2008.

HRB 4673 – 14.04.2009

Segura Futura LTD., Gunzenhausen, Wolfgang-Krauss-Str.

16, 91710 Gunzenhausen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach

englischem Recht (Private Company Limited

by Shares). Geschäftsanschrift: Wolfgang-

Krauss-Str. 16, 91710 Gunzenhausen. Zweigniederlassung

der Segura Futura Limited mit

dem Sitz in London, Großbritannien (Companies

House of Cardiff, Nr. 06811427). Gegenstand

des Unternehmens: Die Vermittlung

von Verträgen soweit nicht erlaubnispfl ichtig.

Stammkapital: 1.000,00 GBP. Geschäftsführer:

Meyer, Erna Maria, geb. Mrochem, Gun-

HANDELSREGISTER

zenhausen, *16.12.1949.

HRB 4674 – 16.04.2009

Weiss Sanitärtrennwände GmbH, Leutershausen,

Von-Schenk-Str. 3, 91578 Leutershausen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Von-Schenk-Str.

3, 91578 Leutershausen. Gegenstand des

Unternehmens: Die Herstellung, die Entwicklung,

die Montage und der Vertrieb von Bauelementen.

Stammkapital: 25.002,00 EUR.

Geschäftsführer: Hufnagel, Gary, Leutershausen,

*10.07.1961.

HRB 4675 – 16.04.2009

Hafner Bau GmbH, Dinkelsbühl, Segringer

Str. 65, 91550 Dinkelsbühl. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 12.03.2009 hat die Änderung

des § 2 (Sitz, bisher Aalen, Amtsgericht Ulm,

HRB 500979) und 15 (Bekanntmachungen)

der Satzung beschlossen. Geschäftsanschrift:

Segringer Str. 65, 91550 Dinkelsbühl. Gegenstand

des Unternehmens: Betrieb eines Bauunternehmens

sowie einschlägige Nebengeschäfte

und schlüsselfertige Bauobjekte. Die

Gesellschaft darf sich an Gesellschaften gleicher

oder ähnlicher Art beteiligen oder solche

Unternehmen erwerben. Stammkapital:

50.000,00 DEM. Geschäftsführer: Hafner,

Uwe, Dinkelsbühl, *10.12.1957.

HRB 4676 – 16.04.2009

3e-Consulting UG (haftungsbeschränkt),

Ansbach, Technologiepark 1, 91522 Ansbach.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Technologiepark 1, 91522

Ansbach. Gegenstand des Unternehmens: Existenzgründungsberatung,Unternehmensberatung

und Coaching und das Buchen laufender

Geschäftsvorfälle. Stammkapital: 2.000,00

EUR. Bestellt: Geschäftsführer: Cramer, Clemens,

Leutershausen, *01.10.1982; Mattern,

Udo, Ansbach, *24.04.1979.

HRB 4677 – 16.04.2009

Schorschbräu GmbH, Gunzenhausen,

Oberasbach Nr. 16 a, 91710 Gunzenhausen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Oberasbach Nr. 16 a, 91710

Gunzenhausen. Gegenstand des Unternehmens:

Die Herstellung und der Vertrieb von

Bier und alkoholischen bzw. nichtalkoholischen

Getränken aller Art sowie alle damit

zusammenhängenden Geschäfte und die Bewirtung

von Personen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Tscheuschner,

Georg, Gunzenhausen, *03.12.1967.

HRB 4678 – 17.04.2009

Kernstock Forsten Fluren Teiche GmbH,

Ansbach, Brodswinden 26, 91522 Ansbach.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Brodswinden 26, 91522

Ansbach. Gegenstand des Unternehmens:

Die Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen

der Forst-, Flur- und Teichwirtschaft sowie

der Handel mit Erzeugnissen und Geräten

im Rahmen der Forst-, Flur- und

Teichwirtschaft. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Kernstock, Jörg, Ansbach,

*07.02.1975.

06 | 09

77


HANDELSREGISTER

HRB 4679 – 20.04.2009

Elektro Wichtrey GmbH, Merkendorf, Biederbacher

Str. 7, 91732 Merkendorf. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Biederbacher Str. 7, 91732

Merkendorf. Gegenstand des Unternehmens:

Der Handel mit Elektrogeräten und die Elektroinstallation.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Wichtrey, Dieter, Merkendorf,

*27.09.1944; Wichtrey, Frank, Merkendorf,

*08.04.1968.

HRB 4680 – 22.04.2009

Beck und Reichert UG (haftungsbeschränkt),

Dinkelsbühl, Heininger Str. 15,

91550 Dinkelsbühl. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Heininger

Str. 15, 91550 Dinkelsbühl. Gegenstand

des Unternehmens: Die Beteiligung an

und der Betrieb von Anlagen zur Erzeugung

erneuerbarer Energien. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Geschäftsführer: Beck, Michael,

Dinkelsbühl, *25.09.1964; Reichert, Martin,

Dinkelsbühl, *22.11.1966.

HRB 4681 – 22.04.2009

Thermicom Center Mittelfranken UG

(haftungsbeschränkt), Gunzenhausen,

Gartenstr. 10, 91710 Gunzenhausen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Gartenstr. 10, 91710 Gunzenhausen.

Gegenstand des Unternehmens:

Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb

von Heiztechniksystemen. Stammkapital:

2.000,00 EUR. Geschäftsführer: Küßwetter,

Christian, Ehingen, *09.11.1974.

HRB 4682 – 22.04.2009

Milazzo Automobile UG (haftungsbeschränkt),

Weißenburg, Augsburger Straße

1, 91781 Weißenburg. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Augsburger

Straße 1, 91781 Weißenburg. Gegenstand

des Unternehmens: Gegenstand

des Unternehmens ist der Im- und Export von

Kraftfahrzeugen. Stammkapital: 1.500,00

EUR. Geschäftsführer: Lo Piccolo, Vito, Ellingen,

*22.10.1974; Milazzo, Maria Rosa,

Ellingen, *20.05.1966; Milazzo, Tonino Salvatore,

Weißenburg, *23.12.1972.

HRB 4683 – 22.04.2009

Star Wood Trading Bechhofen PLC, Bechhofen,

Freiherr-von-Drais-Straße 18, 91572

Bechhofen. Kapitalgesellschaft mit beschränkter

Haftung durch Anteile nach englischem

Recht (Public Company Limited by

Shares). Geschäftsanschrift: Freiherr-von-

Drais-Straße 18, 91572 Bechhofen. Zweigniederlassung

der Star Wood Trading Bechhofen

PLC mit dem Sitz in Southsea/

Hampshire, Großbritannien (Companies

House, Cardiff, Nr. 6842806). Gegenstand

des Unternehmens: Die Übernahme der

Grünes Zentrum

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persönlichen Haftung und Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften. Stammkapital:

50.000,00 GBP. Geschäftsführer und ständiger

Vertreter der Zweigniederlassung:

Pirner, Denise, Bechhofen, *09.02.1987;

Pirner, Madeleine, Bechhofen, *15.09.1983.

HRB 4684 – 24.04.2009

Werbestudio Würfl ein UG (haftungsbeschränkt),

Wolframs-Eschenbach, Dr.-August-Koch-Straße

4, 91639 Wolframs-

Eschenbach. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Dr.-August-

Koch-Straße 4, 91639 Wolframs-Eschenbach.

Gegenstand des Unternehmens: Der Betrieb

einer Werbeagentur. Stammkapital: 1,00

EUR. Geschäftsführer: Würfl ein, Jörg, Wolframs-Eschenbach,

*29.05.1973.

HRB 4685 – 24.04.2009

Bioenergie Dittenheim Verwaltungs-

GmbH, Dittenheim, Alemannenstr. 10,

91723 Dittenheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Geschäftsanschrift: Alemannenstr.

10, 91723 Dittenheim. Gegenstand

des Unternehmens: Der Erwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen sowie die

Übernahme der persönlichen Haftung und

Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftende Gesellschafterin an der Bioenergie

Dittenheim GmbH & Co. KG mit dem Sitz in

Dittenheim. Stammkapital: 28.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Kleemann, Holger, Dittenheim,

*24.01.1978; Kleemann, Heinz, Dittenheim,

*10.11.1958.

HRB 4686 – 24.04.2009

Progal GmbH, Dentlein a. Forst, Friedhofweg

5, 91599 Dentlein a. Forst. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Friedhofweg 5, 91599 Dentlein a.

Forst. Gegenstand des Unternehmens: Das

Inverkehrbringen und der Vertrieb von Sonderlebensmitteln.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Thoma, Friedrich, Dentlein

a. Forst, *27.03.1955.

HRB 4687 – 27.04.2009

Hotel Sonne GmbH, Neuendettelsau,

Hauptstr. 43, 91564 Neuendettelsau. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Geschäftsanschrift:

Hauptstr. 43, 91564 Neuendettelsau.

Gegenstand des Unternehmens: Der

Betrieb eines Hotels sowie einer Gaststätte.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Bischoff, Willi, Neuendettelsau,

*13.01.1962.

VERÄNDERUNGEN

HRA 1019 – 06.04.2009

Stadtapotheke Wassertrüdingen Dr. H.

Haas Inh. Hans Straller e.K., Wassertrüdingen,

Poststr. 6, 91717 Wassertrüdingen. Nicht

mehr Inhaber: Straller, Hans, Apotheker, Wassertrüdingen.

Neuer Inhaber: Straller, Ulrich,

Wassertrüdingen, *18.12.1978. Firma geändert,

nun: Stadtapotheke Wassertrüdingen

Dr. H. Haas Inh. Ulrich Straller e.K.. Geschäftsanschrift:

Poststr. 6, 91717 Wassertrüdingen.

Der Übergang der in dem Betrieb des

Geschäfts begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten

ist bei dem Erwerb des Geschäfts

durch Straller, Ulrich, Wassertrüdingen,

*18.12.1978, ausgeschlossen.

HRA 3011 – 06.04.2009

Haustechnik Felsner GmbH & Co. KG,

Pappenheim, Langenaltheimer Str. 11,

91788 Pappenheim. Firma geändert, nun:

Felsner Haustechnik GmbH & Co. KG. Geschäftsanschrift:

Langenaltheimer Str. 11,

91788 Pappenheim.

HRA 2776 – 08.04.2009

Karg GmbH & Co. KG, Ellingen, Eichbrunnenweg

24, 91781 Weißenburg. Sitz verlegt,

nun: Weißenburg. Geschäftsanschrift: Eichbrunnenweg

24, 91781 Weißenburg.

HRA 3204 – 08.04.2009

STM-oHG, Höttingen, Pleinfelder Str. 18,

91798 Höttingen. Rechtsform geändert, nun:

Kommanditgesellschaft. Firma geändert,

nun: STM GmbH & Co. KG. Geschäftsanschrift:

Pleinfelder Str. 18, 91798 Höttingen.

Ausgeschieden: Persönlich haftender Gesellschafter:

Dorrer, Matthias, Gröbming/Österreich,

*06.09.1977; Länger, Tobias, München,

*20.02.1972; Mittenentzwei, Susanne,

Höttingen, *12.03.1973; Musso, Santo,

Friedrichshafen, *11.11.1974. Eingetreten:

Persönlich haftender Gesellschafter: STM-

Verwaltungs-GmbH, Höttingen (AG Ansbach,

HRB 4656).

HRB 2301 – 01.04.2009

Kretzer, Gruber und Partner Architekten

GmbH, Ansbach, Schalkhäuser Str. 19,

91522 Ansbach. Die Gesellschafterversammlung

vom 11.03.2009 hat die Satzung neu

gefasst. Dabei wurde geändert: Gegenstand.

des Unternehmens. Neuer Unternehmensgegenstand:

Die Wahrnehmung von Berufsaufgaben

gemäß Art. 3 Abs. 1 und Abs. 6 Bau-

KaG. Andere Leistungen werden nicht

erbracht. Nicht eingetragen: Bekanntmachungsblatt

ist nunmehr der elektronische

Bundesanzeiger.

HRB 3098 – 02.04.2009

FBG-Holzhandel GmbH, Weihenzell, Ansbacher

Str. 12, 91629 Weihenzell. Geschäftsanschrift:

Ansbacher Str. 12, 91629 Weihenzell.

HRB 4498 – 03.04.2009

Car Alliance GmbH, Pleinfeld, Birkenweg

12-16, 91792 Ellingen. Die Gesellschafterversammlung

vom 17.03.2009 hat die Änderung

des § 1 (Sitz) des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Neuer Sitz: Ellingen. Geschäftsanschrift:

Birkenweg 12-16, 91792 Ellingen.

HRB 531 – 06.04.2009

Huter-Heizungsbau GmbH, Gunzenhausen,

Gartenstraße 10, 91710 Gunzenhausen.

Die Gesellschafterversammlung vom

19.03.2009 hat die Änderung des § 1 Ziff. 1

(Firma) und 2 Abs. 1 (Gegenstand des Unternehmens)

der Satzung beschlossen. Neue

Firma: Huter Heizung und Bad GmbH. Geschäftsanschrift:

Gartenstraße 10, 91710

Gunzenhausen. Neuer Unternehmensgegenstand:

Installation und Vertrieb von Warmwasser-

und Lüftungsheizungen sowie von

Sanitär- und Klimaanlagen, schließlich Einrichtung

von Bädern.

HRB 4388 – 08.04.2009

refi tan GmbH, Ansbach, Draisstr. 2, 91522

Ansbach. Die Gesellschafterversammlung

vom 01.04.2009 hat die Änderung des § 7

Ziff. 6 (Geschäftsjahr) der Satzung beschlossen.

Geschäftsanschrift: Draisstr. 2, 91522

Ansbach. Ausgeschieden: Geschäftsführer:

Weber, Eugen, Weihenzell, *16.02.1956. Bestellt:

Geschäftsführer: Dr. Malinger, Stephan,

Ansbach, *01.01.1964; Dr. Schelter, Torsten,

Lehrberg, *05.09.1970.

HRB 4479 – 08.04.2009

Nova New Energy GmbH, Unterschwaningen,

Finkenstr. 4, 90762 Fürth. Neuer

Sitz: Fürth. Geschäftsanschrift: Finkenstr. 4,

90762 Fürth. Sitz verlegt nach Fürth (nun AG

Fürth HRB 11881).

HRB 4093 – 15.04.2009

rainer‘s Mode und Lifestyle GmbH, Ansbach,

Wesenfelder Straße 158, 98631 Wolfmannshausen.

Neuer Sitz: Grabfeld. Sitz

verlegt nach Grabfeld (nun AG Jena HRB HRB

503799).

HRB 4472 – 15.04.2009

G.P.A. Ragusa Limited, Weißenburg, Augsburger

Str. 53, 91781 Weißenburg. Geschäftsanschrift:

Marktplatz 17, 91781 Weißenburg.

HRB 277 – 16.04.2009

Alfred Michel, Asphalt- und Isolierbau

GmbH, Dinkelsbühl, Industriestr. 3, 91634

Wilburgstetten. Die Gesellschafterversammlung

vom 23.03.2009 hat die Änderung des §

1 (Firma und Sitz) des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Neuer Sitz: Wilburgstetten.

HRB 1275 – 16.04.2009

Uschi Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter

Haftung, Rothenburg ob der

Tauber, Gewerbering 8, 41751 Viersen. Die

Verschmelzung wurde am 09.04.2009 in das

Register der übernehmenden Gesellschaft

eingetragen (siehe Amtsgericht Mönchengladbach,

HRB 11415).

HRB 4671 – 20.04.2009

Er UG (haftungsbeschränkt), Rothenburg

ob der Tauber, Würzburger Str. 19, 91541 Rothenburg

ob der Tauber. Die Gesellschafterversammlung

vom 16.04.2009 hat die

Änderung der Ziff. 2 (Gegenstand des

Unternehmens) des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Neuer Unternehmensgegenstand:

Das Verteilen, Bearbeiten, Glätten und Polieren

samt Besenstrich von vorgefertigten Industriefußböden

sowie sonstige haushaltsnahe

Dienstleistungen im Baunebengewerbe; ausgenommen

ist die Lieferung und das Einbringen

mittels Betonmischer und -pumpe des Fertigbetons,

was durch den Auftraggeber erfolgt.

HRB 4003 – 21.04.2009

All Generations Impuls GmbH, Dinkelsbühl,

Heininger Str. 17, 91550 Dinkelsbühl.

Die Gesellschafterversammlung vom

02.04.2009 hat die Änderung des § 1 (Firma)

und 2 (Gegenstand des Unternehmens) der

Satzung beschlossen. Neue Firma: Fink

GmbH. Geschäftsanschrift: Heininger Str. 17,

91550 Dinkelsbühl. Neuer Unternehmensgegenstand:

Der Betrieb und die Vermarktung

von Spiel-, Sport- und Freitzeitanlagen und

der Betrieb von Gaststätten, Diskotheken und

Restaurants sowie das Halten, Vermieten und

Verpachten solcher Anlagen. Weiterhin der

Dach- und Fassadenbau, die Durchfühung

von Wohnbauvorhaben aller Art, ferner die

Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr

in eigenem Namen für eigene oder fremde

Rechnung bzw. als Baubetreuer in fremdem

Namen und für fremde Rechnung sowie die

Vermittlung von Bauleistungen aller Art und

Verträgen über Grundstücke, grundstückgleiche

Rechte, gewerbliche Räume oder

Wohnräume. Weiter der Handel mit Metallerzeugnissen

aller Art, soweit er keiner Erlaubnis

bedarf. Ausgeschieden: Geschäftsführer:

Fink, Silke, geb. Reperger, Dinkelsbühl,

*09.12.1979. Bestellt: Geschäftsführer: Fink,

Toni, Dinkelsbühl, *27.04.1984.

HRB 4374 – 21.04.2009

PNZ Vermögensverwaltungsgesellschaft

mbH, Ansbach, Martin-Luther-Platz 4, 91522

Ansbach. Geändert, nun: Geschäftsführer:

Zeis, Folker, Oberdachstetten, *10.07.1957.

Die Gesellschaft wird fortgesetzt.

HRB 3762 – 22.04.2009

Wilhelm Nägelein Vermögensverwaltung

GmbH, Herrieden, Steinweg 3-5, 91567

Herrieden. Geschäftsanschrift: Steinweg 3-5,

91567 Herrieden. Die WIDA GmbH mit dem

Sitz in Beiersdorf-Freudenberg (Amtsgericht

Frankfurt (Oder) HRB 11660 FF) ist auf

Grund des Verschmelzungsvertrages vom

27.03.2009 und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen

vom selben Tag mit

der Gesellschaft verschmolzen.

HRB 4211 – 22.04.2009

PNZ GmbH Dienstleistungen, Ansbach,

Martin-Luther-Platz 4, 91522 Ansbach. Die

Gesellschafterversammlung vom 16.04.2009

hat die Änderung des § 8 (Einziehung von

Geschäftsanteilen) der Satzung beschlossen.

HRB 2145 – 27.04.2009

Küchenstudio Wolff Möbelhandel GmbH,

Rothenburg ob der Tauber, Ansbacher Straße

85, 91541 Rothenburg ob der Tauber. Die

Gesellschafterversammlung vom 16.04.2009

hat die Änderung des § 1 Satz 1 (Firma) der

Satzung beschlossen. Neue Firma: Fischotter

GmbH. Geschäftsanschrift: Ansbacher Straße

85, 91541 Rothenburg ob der Tauber.

LIQUIDATIONEN

HRA 2343 – 07.04.2009

Fleissner Nonwovens GmbH & Co.KG,

Ansbach, Rudolf-Diesel-Str. 1, 91522 Ansbach.

Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-Str.

1, 91522 Ansbach. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert, nun: Jeder Liquidator verritt

die Gesellschaft stets einzeln. Geändert,

nun: Liquidator: Fleißner Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Ansbach (AG Ansbach

HRB 2264). Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRA 3317 – 28.04.2009

Limes-Straßenbau GmbH & Co. KG, Weißenburg

i. Bay., Industriestraße 42, 91781

Weißenburg i. Bay.. Über das Vermögen der

Gesellschaft ist durch Beschluss des Amtsgerichts

Ansbach vom 28.04.2009 das Insolvenzverfahren

eröffnet worden. Die Gesellschaft

ist dadurch aufgelöst.

HRB 1199 – 02.04.2009

Lenz & Co GmbH, Ansbach, Schönfeldstraße

24, 91522 Ansbach. Geschäftsanschrift: Schönfeldstraße

24, 91522 Ansbach. Bestellt: Liquidator:

Lenz, Anneliese, geb. Schösser, Ansbach,

*26.02.1940; Schatral, Erwin, Ansbach,

*23.09.1933. Ausgeschieden: Geschäftsführer:

Lenz, Anneliese, geb. Schösser, Ansbach,

*26.02.1940; Schatral, Erwin, Ansbach,

*23.09.1933. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 2264 – 08.04.2009

Fleißner Gesellschaft mit beschränkter Haftung,

Ansbach, Rudolf-Diesel-Str. 1, 91522

Ansbach. Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-Str.

1, 91522 Ansbach. Geändert, nun: Liquidator:

Fleissner, Gerold, Fabrikant, Zug/Schweiz,

*09.10.1924. Die Gesellschaft ist aufgelöst.


HRB 2385 – 08.04.2009

Frickinger Verwaltungs GmbH, Ansbach,

Martin-Luther-Platz 5, 91522 Ansbach. Geschäftsanschrift:

Martin-Luther-Platz 5, 91522

Ansbach. Bestellt: Liquidator: Dr. Körber, Florian,

Ansbach, *22.04.1977, einzelvertretungsberechtigt.

Vertretungsbefugnis erloschen:

Geschäftsführer: Frickinger, Irmgard,

geb. Mathieu, Kauffrau, Ansbach. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 3451 – 09.04.2009

M. Besendörfer GmbH, Aurach, BA 6 Heilbronn-Nürnberg,

91589 Aurach. Über das

Vermögen der Gesellschaft ist durch Beschluss

des Amtsgerichts Ansbach vom 09.04.2009

das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die

Gesellschaft ist dadurch aufgelöst.

HRB 3611 – 09.04.2009

Maag electronic GmbH, Merkendorf,

Hauptstraße 13, 91732 Merkendorf. Über

das Vermögen der Gesellschaft ist durch Beschluss

des Amtsgerichts Ansbach vom

08.04.2009 das Insolvenzverfahren eröffnet

worden. Die Gesellschaft ist dadurch aufgelöst.

HRB 2384 – 20.04.2009

Probach Verwaltungs GmbH, Gunzenhausen,

Ansbacher Straße 3, 91710 Gunzenhausen.

Geschäftsanschrift: Ansbacher

Straße 3, 91710 Gunzenhausen. Geändert,

nun: Liquidator: Probach, Michael, Dittenheim,

*07.11.1964; Probach, Christian, Gunzenhausen,

*30.07.1969. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 3752 – 23.04.2009

Bau Seybold GmbH, Rothenburg ob der

Tauber, Am Igelsbach 2, 91541 Rothenburg

ob der Tauber. Über das Vermögen der Gesellschaft

ist durch Beschluss des Amtsgerichts

Ansbach vom 21.04.2009 das Insolvenzverfahren

eröffnet worden. Die Gesellschaft

ist dadurch aufgelöst.

HRB 2402 – 24.04.2009

BARNERT FASHION GmbH, Weißenburg i.

Bay., Badstraße 8, 91781 Weißenburg i. Bay..

Geschäftsanschrift: Badstraße 8, 91781 Weißenburg

i. Bay. Geändert, nun: Liquidator:

Barnert, Manfred, Weißenburg i. Bay.,

*29.08.1942. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 4101 – 28.04.2009

AZ-Automobile GmbH, Weißenburg i.

Bay., Gildestr. 5, 91154 Roth. Geschäftsanschrift:

Gildestr. 5, 91154 Roth. Geändert,

nun: Liquidator: Zückner, Jürgen, Georgensgmünd,

*03.11.1967. Vertretungsbefugnis

beendet: Geschäftsführer: Zückner, Reinhard,

Georgensgmünd, *10.08.1945. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

LÖSCHUNGEN

HRA 864 – 02.04.2009

BELO Bär & Lorenz KG, Insingen, Sudetenstr.

2, 91610 Insingen. Die Firma ist erloschen.

HRA 129 – 08.04.2009

Carl Frickinger GmbH & Co., Ansbach,

Martin-Luther-Platz 5, 91522 Ansbach. Geschäftsanschrift:

Martin-Luther-Platz 5, 91522

Ansbach. Die Firma ist erloschen.

HRA 421 – 21.04.2009

Hans Pirner e.K., Bechhofen, Untere Weihergasse

1, 91572 Bechhofen. Die Firma ist

erloschen.

HRB 4206 – 02.04.2009

Schödl‘s Fantasy Line Limited Zweigniederlassung

Deutschland in Wassertrüdingen,

Wassertrüdingen, Marktstraße 20,

91727 Wassertrüdingen. Die Zweigniederlassung

ist aufgehoben.

HRB 4524 – 03.04.2009

Fotografi e SF Limited, Wassertrüdingen,

Marktstr. 20, 91717 Wassertrüdingen. Die

Zweigniederlassung ist aufgehoben.

Löschung von Amts wegen (§ 141a FGG)

Bei nachfolgenden Firmen wurde folgendes

eingetragen: Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gelöscht. Von Amts wegen

eingetragen.

HRB 3348 – 03.04.2009

Anhängerzentrum Frankenhöhe GmbH,

Wörnitz, Industriestr. 20, 91637 Wörnitz.

Löschung von Amts wegen (§ 31 Abs. 2 HGB)

Bei nachfolgenden Firmen wurde folgendes

eingetragen: Die Firma ist erloschen. Von

Amts wegen eingetragen auf Grund § 31

Abs. 2 HGB.

HRA 2567 – 28.04.2009

Interstein OHG, Raitenbuch, Nennslinger

Straße 18, 91790 Raitenbuch.

AMTLICHE BERICHTIGUNGEN

HRA 360 – 03.04.2009

Neustadt-Apotheke Wolfgang Fritsch

e.K., Inhaber: Roland Fritsch, Ansbach,

Neustadt 25, 91522 Ansbach. Firma von

Amts wegen berichtigt: Neustadt-Apotheke

Wolfgang Fritsch Inhaber: Roland

Fritsch e.K.

Genossenschaftsregister

Ansbach

VERÄNDERUNGEN

GnR 74 – 08.04.2009

VR Bank Dinkelsbühl eG, Dinkelsbühl, Luitpoldstr.

14, 91550 Dinkelsbühl. Geschäftsanschrift:

Luitpoldstr. 14, 91550 Dinkelsbühl.

Ausgeschieden: Vorsitzender des Vorstands:

Lechler, Friedrich, Dinkelsbühl-Oberwinstetten,

*26.01.1947. Geändert, nun: Vorsitzender

des Vorstandes: Dr. Glenk, Christoph,

Dinkelsbühl, *29.09.1955.

GnR 93 – 21.04.2009

Molkereigenossenschaft Dittenheim eingetragene

Genossenschaft, Dittenheim,

Ehlheim 3, 91723 Dittenheim. Geschäftsanschrift:

Ehlheim 3, 91723 Dittenheim.

Ausgeschieden: Vorstand: Endres, Hans,

Landwirt, Pfl aumfeld; Nehmeier, Norbert, Dittenheim,

*08.01.1962. Bestellt: Vorstand:

Kleemann, Holger, Dittenheim, *24.01.1978;

Reißlein, Heinrich jun., Heidenheim-Degersheim,

*02.10.1966.

AMTSGERICHT

FÜRTH

(umfasst die Bezirke der IHK-Gremien Bad

Windsheim, Erlangen, Fürth, Herzogenaurach,

Neustadt a. d. Aisch)

NEUEINTRAGUNGEN

HRA 9231 – 03.04.2009

Peter Immobilien Verwaltungs GmbH &

Co. KG, Fürth, Flößaustr. 88 b, 90763 Fürth.

Kauf und Verkauf von Grundstücken, sowie

deren Vermietung, Unterhaltung und Verwaltung.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Flößaustr. 88 b, 90763 Fürth. Persönlich

haftender Gesellschafter: Michael Peter

Vermögensverwaltung Fürth GmbH, Fürth

(AG Fürth HRB 11868).

HRA 9232 – 14.04.2009

KEK Kreative Energiekonzepte GmbH &

Co. KG, Langensendelbach, Hauptstraße 34,

91094 Langensendelbach. Planung von und

den Handel mit Komponenten im Bereich der

erneuerbaren Energien. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Hauptstraße 34,

91094 Langensendelbach. Persönlich haftender

Gesellschafter: Kreative Energiekonzepte

GmbH, Uttenreuth (AG Fürth HRB 11388).

HRA 9233 – 14.04.2009

sign of renitence GmbH & Co. KG, Fürth,

Ludwigstraße 2, 90763 Fürth. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Ludwigstraße

2, 90763 Fürth. Jeder Persönlich haftender

Gesellschafter: sign of renitence Verwaltungs

GmbH, Fürth (AG Fürth HRB 11901). Der Sitz

ist von Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg HRA

12518) nach Fürth verlegt.

HRA 9234 – 14.04.2009

CAS Kunststoffe GmbH & Co. KG,

Höchstadt, Ailersbach 3, 91315 Höchstadt/

Aisch. Handel mit Rohstoffen und Sekundärrohstoffen,

sowie Produkten im In- und Ausland.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Ailersbach 3, 91315 Höchstadt/Aisch.

Persönlich haftender Gesellschafter: CAS

Grau Verwaltungs GmbH, Höchstadt/Aisch

(AG Fürth HRB 7238).

HRA 9235 – 15.04.2009

Stuck & Maler Peter Gesell e.K., Großha-

bersdorf, Bachstr. 10 a, 90613 Großhabersdorf.

Gegenstand des Unternehmens ist der

Holz- und Bautenschutz. Einzelkaufmann /

Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift: Bachstr.

10 a, 90613 Großhabersdorf. Inhaber: Gesell,

Peter, Großhabersdorf, *25.03.1966. Entstanden

durch Verschmelzung der Gesell

Bautenschutz GmbH, mit dem Sitz in Cadolzburg

(Amtsgericht Fürth HRB 7059) auf das

Vermögen des Alleingesellschafters.

HRA 9236 – 15.04.2009

inteko-fi scher e.K., Wilhelmsdorf, Mozartstraße

16, 91489 Wilhelmsdorf. Die Projektierung,

der Vertrieb, der Service und die damit

verbundenen Dienstleistungen in IT- und

Kommunikationstechnik. Einzelkaufmann /

Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift: Mozartstraße

16, 91489 Wilhelmsdorf. Inhaber: Fischer,

Harald, Wilhelmsdorf, *14.09.1960.

HRA 9237 – 20.04.2009

Fünfhundertste ZBI Wohn- und Gewerbeimmobilien

Vermietungs GmbH & Co. KG,

Möhrendorf, Kleinseebacher Str. 8, 91096

Möhrendorf. Gegenstand des Unternehmens

ist die Verwaltung und Bewirtschaftung von

eigenem Immobilienvermögen und die Beteiligung

an Immobilienobjektgesellschaften.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Kleinseebacher Str. 8, 91096 Möhrendorf. Persönlich

haftender Gesellschafter: ZBI Fondsverwaltungs

GmbH, Erlangen (Fürth HRB 7972).

HRA 9238 – 22.04.2009

MAK GmbH & Co. KG, Großhabersdorf,

Cadolzburger Str. 28a, 90613 Großhabersdorf.

Gegenstand des Unternehmens ist die

Durchführung von Modernisierungs- und Reparaturarbeiten

baulicher Anlagen. Nicht Gegenstand

sind jedoch Tätigkeiten, die einer

Eintragung in die Handwerksrolle bedürfen.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Cadolzburger Str. 28a, 90613 Großhabersdorf.

Persönlich haftender Gesellschafter:

MAK-Beteiligungs GmbH, Großhabersdorf

(AG Fürth HRB 11912).

HRA 9239 – 24.04.2009

Blahout Technik im Büro e.K., Erlangen,

Michael-Vogel-Straße 1e, 91052 Erlangen.

Einzelhandel mit Büromaschinen aller Art und

Zubehör; ferner die Wartung und Reparatur.

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift: Michael-Vogel-Straße

1e, 91052 Erlangen. Inhaber:

Blahout, Wolfgang, Fürth, *12.02.1962.

HRA 9240 – 27.04.2009

Aesculap Apotheke e. K. Inh. Regina

Schweizer, Fürth, Waldstraße 36, 90763

Fürth. Geschäftsbetrieb einer Apotheke. Einzelkaufmann

/ Einzelkauffrau. Geschäftsan-

ANTRIEBSTECHNIK

ARBEITSSICHERHEIT

HANDELSREGISTER

schrift: Waldstraße 36, 90763 Fürth. Inhaber:

Schweizer, Regina, Nürnberg, *14.05.1952.

HRA 9241 – 28.04.2009

Deutsche Biofonds Solar GmbH & Co. KG,

Erlangen, Frauenweiherstraße 55, 91058

Erlangen. Gegenstand der Gesellschaft ist der

Erwerb, das Halten, die Verwaltung und

die Verwertung von Beteiligungen an Solarkraftwerken

in einer die Haftung der Gesellschafter

begrenzenden Rechtsform. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Frauenweiherstraße 55, 91058 Erlangen. Persönlich

haftender Gesellschafter: Deutsche

Biofonds Verwaltungs GmbH, Erlangen (AG

Fürth HRB 11904).

HRA 9242 – 29.04.2009

Deutsche Biofonds Handels AG & Co. KG,

Erlangen, Frauenweiherstraße 55, 91058

Erlangen. Erwerb, Nutzung und Verwaltung

von Grundstücken und Immobilien jeder Art,

deren Errichtung und Veräußerung, sowie

alle damit zusammenhängenden Geschäfte

im In- und Ausland, Beteiligung an Unternehmen

aller Art, insbesondere des Maschinen-,

Anlagen-, Fahrzeug- und Motorenbaus, sowie

des Handels, insbesondere im Bereich der

regenerativen Energien und Umwelttechnik,

Errichten, Betreiben und Verkaufen von Anlagen

aller Art, insbesondere von Biokraftwerken,

von umwelttechnologischen Anlagen,

der Apparatebau, das Projektmanagement

sowie der Handel mit Waren und Dienstleistungen

aller Art. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Frauenweiherstraße 55,

91058 Erlangen. Persönlich haftender Gesellschafter:

Deutsche Biofonds Aktiengesellschaft,

Erlangen (AG Fürth HRB 11362).

HRA 9243 – 30.04.2009

S&P Development Objekt Lippstadt, Südertor

GmbH & Co. KG, Erlangen, Sebastianstr.

31, 91058 Erlangen. Der Erwerb von bebauten

und unbebauten Grundstücken und grundstücksgleichen

Rechten, die Bebauung von

Grundstücken durch Inanspruchnahme von Dritten,

die Vermietung, Verpachtung und Verwaltung

von Grundstücken, die Veräußerung von

Grundstücken im Rahmen der Vermögensverwaltung

sowie die Beteiligung an Gesellschaften,

die einen vergleichbaren Unternehmensgegenstand

haben. Die Gesellschaft nimmt keine Tätigkeiten

im Sinne des § 34 c GewO war. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Sebastianstr.

31, 91058 Erlangen. Persönlich haftender Gesellschafter:

S&P RD Verwaltungs GmbH, Erlangen

(AG Fürth HRB 11529).

HRA 9244 – 30.04.2009

decostore! IDEE & HANDEL Karin Volkert

e.K., Baiersdorf, Seligmannstraße 10, 91083

06 | 09

79


BRANCHEN-MARKT A–Z

HANDELSREGISTER

Baiersdorf. Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Geschäftsanschrift: Seligmannstraße 10,

91083 Baiersdorf. Inhaber: Volkert, Karin,

Baiersdorf, *20.02.1952. Die Niederlassung

ist von Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg HRA

12470) nach Baiersdorf verlegt.

HRA 9245 – 30.04.2009

Metropoljob e.K., Höchstadt a.d. Aisch,

St.-Georg-Str. 26, 91315 Höchstadt. Betrieb

einer Zeitarbeitsfi rma, insbesondere Personenvermittlung,

-beratung, -schulung und

-werbung. Einzelkaufmann / Einzelkauffrau.

Geschäftsanschrift: St.-Georg-Str. 26, 91315

Höchstadt. Inhaber: Armut, Halil, Höchstadt,

*08.01.1972.

HRA 9246 – 30.04.2009

Impuls-Design GmbH & Co KG, Erlangen,

Gerberei 19, 91054 Erlangen. Die Erbringung

von freiberufl ichen und gewerblichen

Leistungen im Zusammenhang mit der

Planung, Errichtung, Einrichtung, Ausstattung

und dem Betrieb von Museen, Science Centern

und Ausstellungen aller Art, insbesondere

Erlebnisausstellungen, sowie die Erbringung

von Medien- und Kommunikationsdienstleistungen

und Dienstleistungen im Bereich der

Innenarchitektur. Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Gerberei 19, 91054 Erlangen.

Persönlich haftender Gesellschafter: Impuls-

Design Managementgesellschaft mbH, Erlangen

(AG Fürth HRB 11921).

HRB 11901 – 02.04.2009

sign of renitence Verwaltungs GmbH,

Fürth, Ludwigstraße 2, 90763 Fürth. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.01.2009 hat

die Änderung des § 2 (Sitz, bisher Nürnberg,

Amtsgericht Nürnberg HRB 18653) der Satzung

beschlossen. Geschäftsanschrift: Ludwigstraße

2, 90763 Fürth. Gegenstand des

Unternehmens: Die Verwaltung anderer Gesellschaften

und die Übernahme der persönlichen

Haftung bei anderen Gesellschaften,

insbes. hinsichtlich der durch Formwechsel

entstehenden „sign of renitence GmbH

& Co. KG“ mit dem Sitz in Nürnberg. Stammkapital:

25.050,00 EUR. Bestellt: Geschäftsführer:

Kriesten, Jan, Hamburg, *09.10.1968;

Schmidt-Stein, Jörg, Stein-Gutzberg,

*26.03.1970; Stein, Susanne, Stein-Gutzberg,

*16.03.1967.

HRB 11902 – 02.04.2009

Dr. Werner Gleißner - Günter Meier Holding,

GmbH, Heroldsberg, Imkerweg 20 b,

90562 Heroldsberg. Gesellschaft mit be-

ARBEITSBÜHNEN

Am Tower 27 • 90475 Nürnberg

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schränkter Haftung. Die Gesellschafterversammlung

vom 30.01.2009 hat die Änderung

des § 1 (Sitz, bisher Nürnberg, Amtsgericht

Fürth HRB 17240) der Satzung beschlossen.

Geschäftsanschrift: Imkerweg 20 b, 90562 Heroldsberg.

Gegenstand des Unternehmens:

Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen

an anderen Unternehmen, insbes. an

der RMCE RiskCon GmbH & Co. KG sowie der

RMCE RiskCon Verwaltungs-GmbH. Stammkapital: