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Sanierung Wohnhaus in Horgen Solarpreis 2009, Minergie-P

Sanierung Wohnhaus in Horgen Solarpreis 2009, Minergie-P

5 Das Gebäude heute

5 Das Gebäude heute Pellet-Raumofen ohne aktives Wärmeverteilsystem Bei einem projektierten Heizleistungsbedarf von noch gerade 3,3 KW wurde schon in der Projektphase diskutiert, ob überhaupt eine Wärmeerzeugung mittels einer Wärmeverteilung nötig sei. Schnell wurde man sich einig, dass man auf eine Wärmeverteilung verzichtet und den Heizwärmebedarf mit einem kleinen Pellet-Ofen abdeckt. Reicht während der Heizperiode die Sonnenenergie nicht aus, um den Heizwärmebedarf abzudecken, so kommt der Pellet-Ofen zum Einsatz. Die Heizleistung kann von 2 bis 8 KW eingestellt werden. Die Beschickung des Ofens erfolgt von Hand. Der Pellet-Behälter auf der Oberseite hat ein Fassungsvermögen von 32 kg. Diese Menge reicht aus, um in den kalten Wintertagen eine Woche lang zu heizen. Der Jahresverbrauch an Pellets beträgt, gemäss Berechnungen von Andrea Rüedi, 900 kg. Der Standort des Pellet-Ofens (neben der Treppe zum Dachgeschoss) ermöglicht ebenfalls, dass die erwärmte Luft in das Dachgeschoss strömen kann. Bild 48 Pellet-Ofen im Obergeschoss CAS MINERGIE ® 2009/Zürich, Institut Energie am Bau Bild 49 Prinzipschema Heizung ohne aktives Wärmeverteilsystem 34/66

5 Das Gebäude heute Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung Die Lüftungsanlage versorgt die Wohn- und Schlafräume mit frischer Luft. In den Nasszellen und der Küche erfolgt die Luftabfuhr. Bei einem Luftwechsel rund alle 3 Stunden, wird das Wohnhaus regelmässig mit frischer Luft versorgt. Dadurch müssen die Fenster zum Lüften nicht mehr geöffnet werden. Eine massive Energieeinsparung während der Wintermonate ist somit gewährleistet. Die Aussenluft wird mit einem Erdregister angesaugt. Die Kunststoffrohre welche ca. 1,5 Meter tief in der Erde vergraben sind erwärmen im Winter die Luft um einige Celsius. Im Sommer dagegen kühlt es die Luft ein wenig ab. Somit besteht von der Lüftungsseite her keine Gefahr vor einer Überhitzung der Räume. Die Aussenluftfassung ist mit einem Säulenhut ausgeführt und saugt die Luft auf einer Höhe von einem Meter an. Dies stellt sicher, dass keine Schadstoffe angesaugt werden. Wenn das Haus mal für einige Zeit unbewohnt bleibt, kann mittels dem Stufenschalter, welcher neben der Eingangstüre montiert ist, der Volumenstrom angepasst werden. Bild 50 Lüftungsgerät CAS MINERGIE ® 2009/Zürich, Institut Energie am Bau Bild 51 Säulenhut Aussenluftfassung 35/66

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