INVESTIV Nr. 14.pdf [1.1 MB] - bohldesign

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Hamburg06 Titel + thesen07BerlinDortmundEinkaufen muss jeder, und es führt kein Weg an Einkaufsmärkten vorbei,auch nicht in der Krise.Discounter. „Während Warenhäuser einen kontinuierlichenund die Lebensmittelvollsortimentereinen deutlichen Rückgang zu verzeichnen haben,sind Discounter und Drogeriemärkte dieGewinner des derzeitigen Strukturwandelsim Handel“, erklärt Michael Ide, Vorstand derIDEENKAPITAL AG. „Experten halten einen Marktanteilvon 50 % innerhalb der nächsten sechsJahre für möglich.“ Der LEH in Deutschland wirdnur von einigen wenigen Handelsketten dominiert.Für neue Marktteilnehmer gibt es hoheMarkteintrittsbarrieren. Darum engagieren sichgroße internationale Handelskonzerne bisherkaum in Deutschland oder haben sich nachkurzem Engagement wieder zurückgezogen.Discounter auf dem VormarschFachmarktzentrum in Düsseldorf-Heerdt, Wiesenstraße 30 a–dDüsseldorfKölnHamm (Sieg)TrierFrankfurtStuttgartDie „alte Rheinprovinz“ – alle Fondsobjektebefinden sich in dieser Region.Das verwundert nicht, denn der größte Anteil desBedarfs an täglichen Konsumgütern wird bei Discounterngedeckt, die in Deutschland ein flächendeckendesNetz gespannt haben. Konsumforscherhaben herausgefunden, dass jeder Haushaltin Deutschland mit dem Auto innerhalb von zehnMinuten einen Discounter erreichen kann. Abernicht nur die Nähe zum Kunden, sondern auch dasHauptmieter: PennyLaufzeit Mietvertrag: bis 27.08.2023Verlängerungsoptionen: 3 x 5 JahreMieteinnahme p. a.: 264.037 EURWeitere Mieter mit 10 Jahren Laufzeit: DänischesBettenlager, Rossmann, Futterhaus, Kik, TediMieteinnahmen p. a.: 408.631 EURGewichtete Restlaufzeit aller Mietverträge:11,2 Jahre per Januar 2010Fertigstellung 2009, Dänisches Bettenlager 2010Nutzfläche: 4.575 m 2Grundstücksgröße: 11.751 m 2 , 152 ParkplätzeMünchenKonzept der Discounter stimmt. Ein begrenztesSortiment mit niedrigen Preisen, aber hohen Qualitätsstandards,die überall gleich sind, erzeugtsteigendes Verbrauchervertrauen, und das führtzu stabiler Kundentreue. Diese hohe Standardisierungund eine schlanke Organisation sorgen füreffizientes Wachstum. „Dementsprechend kombiniertdas Portfolio unseres Fonds die Vorteile einesbevorzugten Standorts mit dem wirtschaftlichenErfolg großer Einzelhandelsketten“, so Ide weiter.Neben dem Erwerb von Einzelimmobilien mitin der Regel nur einem Mieter besteht auch dieMöglichkeit des Erwerbs kleinerer Einkaufsmarktzentrenmit einem Hauptmieter aus dem BereichLEH und mehreren Nebenmietern aus dem Einzelhandel.Der Hauptmieter dient in einem Einkaufsmarktzentrumin der Regel als Hauptanziehungspunktfür die Kunden. Das BeteiligungsangebotIDEENKAPITAL Einkaufsmärkte Deutschland investiertalso in sorgfältig ausgesuchte Immobilienmit erfolgreichen, bonitätsstarken Mietern. Dabeiwird Wert auf eine langfristige Vermietung undHaltedauer der LEH-Immobilien gelegt, denn dassichert die Einnahmen während der Fondslaufzeit.Kompetent verwaltet und betreut werden die Einkaufsmärktevon Deutschlands größtem Einzelhandelsberatungs-und ImmobilienunternehmenJones Lang LaSalle Management Services.Lukratives regionales InvestmentMit dem Beteiligungsangebot IDEENKAPITAL EinkaufsmärkteDeutschland kann sich der Anlegerüber die angebotenen Immobilien indirekt amLebensmittel- beziehungsweise Einzelhandel mitmindestens 10.000 EUR zuzüglich 5 % Agio beteiligen.Eine Erfolg versprechende Geldanlage, bei derer in Immobilien mit stabilen Erträgen, hoher Qualitätund an attraktiven Standorten investiert.IDEENKAPITAL Einkaufsmärkte DeutschlandInvestieren in das, was alle täglich brauchenDer Investmentfokus liegt auf einem diversifiziertenImmobilienportfolio aus demBereich Lebensmittel- bzw. Einzelhandel inder Region „alte Rheinprovinz“. Bevorzugtwerden Discounter und Einkaufsmarktzentrenaufgrund ihrer Marktmacht. Das Portfoliokombiniert die Vorteile eines exzellentenStandorts mit dem wirtschaftlichen Erfolggroßer Einzelhandelsketten.Die Objekte im PortfolioAnfangs befinden sich im Portfolio dreiEinkaufsmärkte der Baujahre 2008–2010 inDüsseldorf, Köln und Hamm (Sieg), derenKaufpreise unterhalb der Gutachterwerte liegen.Sie sind an bonitätsstarke Einzelhandelskettenwie z. B. Penny langfristig voll vermietet.Kommanditkapital21,250 Mio. EUR zzgl. 5 % Agio.Mindestzeichnungssumme10.000 EUR zzgl. 5 % Agio. Eine Fremdfinanzierungder gezeichneten Eigenkapitalanteilewird nicht angeboten.AusschüttungenDie Ausschüttungen erfolgen halbjährlich,im Zeichnungsjahr zeitanteilig und in einerHöhe von 6,25 % und steigen zum Laufzeitendebis auf 7,50 % p. a. Insgesamt wirdmit einem Kapitalrückfluss von 176 % nachSteuern gerechnet.LaufzeitDie geplante Laufzeit der Fondsgesellschaftbeträgt 15 Jahre.


08 BRANCHEN + KOMPETENZEN | Immobilien in Europa09Zur richtigen Zeit –am richtigen Ort.Kappa Building, St. Ouen, ParisIDEENKAPITAL Metropolen EuropaVon günstigenEinkaufspreisenprofitierenKaum zu glauben, aber die Finanzkrise birgt auch Vorteile. Vorteile für Anleger im europäischenImmobilienmarkt. Mangelnde Kreditfinanzierungen und verunsicherte Immobilieninvestorenhaben in der Krise dafür gesorgt, dass die Gewerbeimmobilienpreise in Europa auf Talfahrtgingen. Genau das hat für erstklassige Kaufgelegenheiten gesorgt. Kapitalstarke Investorenkehren zurück und nutzen die Gelegenheit niedriger Einstandspreise. Sie investieren wiederin erstklassige europäische Büro- und Gewerbeimmobilien.IDEENKAPITAL hat das, was viele Investoren nochsuchen, schon als Beteiligungsangebot für Privatanlegerim Programm: den Fonds IDEENKAPITALMetropolen Europa. Ab 10.000 EUR können sichprivate Anleger an Core-Immobilien in europäischenMetropolen beteiligen. Sie profitieren davon,dass IDEENKAPITAL den Fonds bereits 2008 konzipierthat, das zugesagte Kapital aber erst jetzt abgerufenwird. Anleger erhalten so einen rund 40 %größeren Anteil am Fondsvermögen für das gleicheGeld. „Das verhält sich so, als wenn Sie für Ihre Eigentumswohnunggestern noch 100.000 EUR zahlensollten, sie heute aber für 60.000 EUR angebotenbekommen“, erläutert Michael Ide, Vorstand derIdeenkapital AG, das Fondsangebot.Zur richtigen Zeit – am richtigen OrtDer Zielfonds – Hines Pan-European Core Fund(HECF) – hat bereits vor zwei Jahren sechs4


10 BRANCHEN + KOMPETENZEN | Immobilien in Europa11hochwertige Gebäude in München, Frankfurt,Paris, London und Birmingham zu einem Preisvon 355,43 Mio. EUR erworben. Aufgrund derderzeit noch niedrigen Immobilienbewertungenhat IDEENKAPITAL nun erste Anteile am HECF zuäußerst günstigen Konditionen bekommen. Einerster Kapitalabruf von 10 Mio. EUR ist im Märzerfolgt. Demnach werden die Objekte mit 256,27Mio. EUR bewertet. Diesen Einkaufsvorteil gibtIDEENKAPITAL an seine Anleger weiter. „Wir habenbisher rund drei bis vier Jahresmieten wenigerbezahlt, als das zahlreiche WettbewerberIDEENKAPITALMetropolenEuropaDas verhält sich so, als wenn Sie für Ihre Eigentumswohnunggestern noch 100.000 EUR zahlen sollten, SIE heute aber für60.000 EUR angeboten bekommen.15 Suffolk Street in London ist im Dezember 2007 für denFonds erworben worden und langfristig vermietet an denprivaten Vermögensverwalter Fleming Family & Partners.Michael Idebei ihren Immobilienfonds tun mussten. Andersausgedrückt: Unsere Anleger erhalten damiteinen erheblichen Vorsprung“, ergänzt Ide.Hochwertige Gebäudean attraktiven StandortenAlle Büro- und Gewerbeimmobilien im Fondssind zu 100 % vermietet. Das spricht für dauerhaftstabile Einkünfte, denn die Mietverträge sindalle langfristig und mit bonitätsstarken Mieterngeschlossen worden. Ein Objektmieter ist zumBeispiel Allianz Global Investors, eine Tochter derAllianz Versicherungsgruppe und einer der weltweitgrößten Vermögensverwalter. Sie hat ihrenSitz in der Marienstraße 15 in Frankfurt. Das 1992erbaute Bürohaus bietet dem Unternehmen eineFläche von 5.617 m². Insgesamt enden die Mietverträgeder einzelnen Fondsobjekte erst in denJahren 2013 bis 2022. „In den ersten vier Jahrenseines Bestehens haben sich die Mieteinnahmendes HECF aus den bestehenden Objekten prognosegemäßentwickelt. Die bisherigen Ausschüttungenliegen sogar leicht über Plan“, bestätigtIde den positiven Verlauf. Bei einer Fondslaufzeitvon zehn Jahren bedeutet eine langfristige Vermietungder Objekte eine zusätzliche Sicherheitfür den Anleger.Neues Objekt dankerfolgsträchtiger StrategieIm Hinblick auf die gegenwärtige Marktsituationerweist sich die Fondskonstruktion als besondersvorteilhaft. Da die bisherigen Objekte des HECFnicht ausreichen, um das Volumen des IK MetropolenEuropa vollständig aufzunehmen, kann Hinesmit dem abgerufenen Kapital weitere renditestarkeCore-Immobilien einkaufen. Vor einigenWochen konnte Hines ein weiteres Topobjekt fürden Fonds erwerben: die in Rathausnähe gelegenensogenannten Domkaskaden in Hamburg.Hauptmieter des 2009 fertiggestellten Gebäudesist die Deutsche Schiffsbank. „Diese hochwertigeneue Immobilie dürfte die Einnahmestruktur desFonds weiter verbessern“, sagt Ide.Privatanlegern bietet der Fonds IDEENKAPITALMetropolen Europa Gelegenheit, sich zusammenmit institutionellen Investoren am europäischenZielfonds Hines Pan-European Core Fund (HECF)zu beteiligen. Vorgesehen ist eine jährliche Ausschüttungvon 6,25 % bereits ab diesem Jahr.Der voraussichtliche Gesamtkapitalrückfluss nachzehnjähriger Fondslaufzeit wird mit circa 165 %veranschlagt. Die Strategie dieses europäischenCore-Immobilien-Fonds sieht ähnlich aus wiedie der Investoren: Geeignete Gewerbeimmobilienmit bonitätsstarken Mietern werden zu einemZeitpunkt eingekauft, wo die Preise günstigsind. Das eröffnet eigenkapitalstarken, langfristigorientierten Anlegern exzellente Investitionsgelegenheiten.Hines ist selbst mit beträchtlichem Eigenkapitalan dem Zielfonds HECF beteiligt. AuchPrivatanleger können mit ihrer Beteiligung vomgünstigen Einkaufspreis gewerblicher europäischerImmobilien profitieren, wenn sie sich an dem FondsIDEENKAPITAL Metropolen Europa beteiligen.IDEENKAPITAL Metropolen EuropaZur richtigen Zeit – am richtigen OrtPrivate Anleger nutzen gemeinsam mitinstitutionellen Investoren das Renditepotenzialvon hochwertigen Core-Objektenin europäischen Metropolen vorwiegendin Deutschland, Großbritannien undFrankreich.Die Objekte im PortfolioEs wurden bereits sechs langfristigvermietete Immobilien in Frankfurt a. M.,München, Paris, London und Birminghamerworben. Weitere Objekte folgen nachvereinbarten Investitionskriterien. Mit Hinesals Investmentmanager setzt IDEENKAPITALeine bewährte Partnerschaft fort.Kommanditkapital57,5 Mio. EUR zzgl. 5 % Agio. Der Fondsnimmt kein Fremdkapital auf.Mindestzeichnungssumme10.000 EUR zzgl. 5 % Agio.GesamtergebnisEs wird ein Gesamtkapitalrückfluss von163–165 % angestrebt.LaufzeitDie Fondsgesellschaft ist für zehnJahre geplant. Der Prospekt dient alsRechtsgrundlage.


12 MARKT + MEINUNG | Steuernachzahlung13Finanzamt fordert hohe SteuernachzahlungenAnleger von Medienfondswerden zur Kasse gebetenVor gut einem Jahr hat die Finanzverwaltung mitgeteilt, ihre Auffassung über die steuerlicheBehandlung aller Medienfonds rückwirkend ändern zu wollen. Von dieser branchenweiten Änderungwerden auch die IDEENKAPITAL-Fonds Mediastream 1, 2 und 3 betroffen sein. Der FondsMediastream 4 ist nicht betroffen. Die Betriebsprüfungen sind heute zwar abgeschlossen,endgültige Bescheide liegen den Fonds aber immer noch nicht vor. MarcoAmbrosius, Vorstand der Ideenkapital Financial Service AG,nimmt Stellung zum Vorgehen der Behörden.Herr Ambrosius, wie steht Ihr Unternehmendazu, dass die Medienfonds nachträglichanders besteuert werden sollen? Zunächstwill ich klarstellen, dass ich es für einen Skandalund einen unglaublichen Vertrauensbruch gegenüberden Anlegern halte, dass die Finanzverwaltungihre steuerliche Beurteilung vonMedienfonds nach jahrelang geübter Praxisnun rückwirkend geändert hat. Ebenso wenigkann ich die Durchführung der Betriebsprüfungennachvollziehen: Die Verwaltung vertröstetuns immer wieder, wenn wir nach Terminenfür die endgültigen Steuerbescheide unsererFonds fragen. Deswegen können wir unsereAnleger leider nicht konkret informieren. Inhaltlicherwarten wir jedoch keine Überraschungenmehr. Fallen die Bescheide so auswie die vorläufigen Mitteilungen,werden die Steuern fällig. UnsereAnleger haben wir bereits imHerbst vergangenen Jahres übermögliche Nachzahlungen informiert.Können Sie einmal erläutern, wie die Fondsaufgebaut sind? 2001 und 2002 haben Anlegerin die drei betroffenen Mediastream- Fonds miteinem Investitionsvolumen von rund 510 Mio.EUR investiert. Die Anleger werden bei diesenFonds nach den Regelungen des Medienerlassesals Mitunternehmer betrachtet. Anfangsverlusteder Filmfonds, die durchaus einkalkuliertwaren, konnten so steuerlich geltendgemacht werden. Die Anleger konnten somitvon einem Steuerstundungseffekt profitieren.Und genau hier setzen die Vorbehalte derFinanzbehörden an.Was sind das genau für Vorbehalte? DieFinanzbehörden stellen sich neuerdings aufden Standpunkt, dass das Risiko für Anlegervon Anfang an begrenzt war, weil ein Großteilder prognostizierten Erlöse der Fonds durchdie Schuldübernahmen der Sparkasse Köln-Bonn gedeckt war. Diese Schuldübernahmenwerten sie nun als sogenanntes abstraktesSchuldversprechen und verrechnen, vereinfachtausgedrückt, die Schuldübernahmender Bank mit den Anfangsverlusten. AnfänglicheSteuervorteile würden damit nun nachträglichaberkannt. Das hätte zur Folge, dass dieVerlustzuweisungen an die Anleger rückwirkenddrastisch sinken würden. Und damitwäre der Steuerstundungseffekt für die Anlegerwesentlich geringer.Mit welchen Konsequenzen müssen dieAnleger rechnen? Sie werden Opfer diesernachträglich geänderten Auffassung der Finanzbehörden.Nach unserer Berechnungmüssen allein unsere fast 9.500 Anleger zwischen12 und 35 % ihrer Einlage nachzahlen,und dessen nicht genug soll dieser Betrag nunauch noch mit 6 % pro Jahr verzinst werden.Alles in allem wollen die Finanzämter jetztrund 19 bis 46 % allein von unseren Medienfondsanlegernkassieren. Und die Medienfondsanlegeranderer Emissionshäuser sindja ebenso betroffen.Was raten Sie den Anlegern? Wir haben denAnlegern die Möglichkeiten einer Aussetzungder Vollziehung erläutert, aber wegen des damitverbundenen Zinsrisikos dies zur eigenenPrüfung mit ihren Steuerberatern empfohlen.Inzwischen haben uns die Behörden signalisiert,dass sie eventuell einen der Fonds füreinen Musterprozess akzeptieren wollen. Daswürde den Anlegern eine Menge Prozesskostenersparen. Da unsere Juristen die Materiegut kennen, halten wir diese Vorgehensweisefür den erfolgversprechendsten Weg – für unsund unsere Anleger.Sollten die Fonds den Prozess verlieren, sobeendet die Aussetzung der Vollziehung abernicht die Pflicht zur Verzinsung. Umgekehrtgilt: Sollte der Fonds den Prozess gewinnenund hat der Anleger schon gezahlt, muss dasFinanzamt diese Steuern verzinst erstatten.Marco AmbrosiusVorstand derIDEENKAPITALFinancial Service AG


14 STATUS + PERFORMANCE15Navalia 8–12Überraschendgute bilanz bei BulkernWährend die Medien von Einnahme- und Finanzierungsproblemenbei Schiffsfonds berichten,fahren die Navalia-Massengutfrachter derIDEENKAPITAL AG ein positives Ergebnis ein.Die kumulierten Ausschüttungen der Navalia-Bulkerreihe liegen fast alle im Plan, einige sogardarüber. Nahezu allen Bulkerfonds, Navalia 8 bisNavalia 12, ist es trotz weltweiter Finanzkrise undderen Auswirkung gelungen, die prospektiertenAusschüttungen zu erwirtschaften. Navalia 8 und 9Provictor VIHohe Steuergutschriftweisen zusätzlich deutliche Tilgungsvorsprüngeauf. IDEENKAPITAL-Vorstand Michael Ide zeigt sichauch erfreut über die aktuelle Marktentwicklung:„Der Baltic Supramax Index (BSI) bildet die Größenklasseunserer Bulker ab. Er kletterte auf das6,8-Fache und erreicht gerade seinen Höchstwertseit Anfang 2009.“ Auch die Zeitcharterraten habensich wieder erholt mit steigender Tendenz. Erzielteein Suprahandymax-Bulker Anfang letzten Jahres inder freien Fahrt nicht einmal kostendeckende Einnahmenvon 4.625 USD/Tag, so verdient er aktuellwieder 27.500 USD/Tag. Der Grund: Der weltweiteHandel mit Massengütern wächst schneller als erwartet.Die OECD rechnet für dieses Jahr sogar miteiner Steigerung von 5,8 %. „Einen weiteren Impulsnach oben erhält die Charterratenentwicklung durchdas Verhalten der Reeder: Sie verschrotten vermehrtältere Schiffe, und Neubauten werden entwederstorniert oder hinausgezögert“, so Ide weiter.Das MS „Port Mouton“ ist ein Superhandymax –ein Bulkcarrier aus dem Beteiligunsangebot Navalia 8Anleger des IDEENKAPITAL-Fonds Provictor VIhaben zum vergangenen Jahresende eine unerwartethohe USD-Zahlung erhalten: Die US-Steuerbehördeerstattete die Vorauszahlung auf dieUS-Steuer für 2008, das Verkaufsjahr des ChryslerBuildings. Viele Anleger bekommen nun deutlichmehr ausgezahlt als im Prospekt geplant. „Damithat die Erfolgsstory unserer Beteiligung am ChryslerBuilding ein weiteres Kapitel hinzubekommen“,sagte Michael Ide, Vorstand der IDEENKAPITALAG. Das Chrysler Building wurde im Jahr 2008 für800 Mio. USD an den Staatsfonds Abu Dhabi InvestmentCouncil verkauft. Vorheriger Eigentümerwar die Objektgesellschaft TST/TMW 405 Lexington,L.P. An ihr waren der US-ImmobilienfondsProvictor Fund VI zu 75 % und das amerikanischeInvestmenthaus Tishman Speyer zu 25 % beteiligt.Die Objektgesellschaft hatte das Chrysler Buildingim Jahr 2001 für 390 Mio. USD erworben. Insgesamthaben die Provictor-VI-Anleger bisher einenNettoverkaufserlös nach Steuern von bis zu 196 %ihres investierten Eigenkapitals erhalten. InklusiveSteuererstattung und Ausschüttungen bekam einAnleger mit einem Anteil von 25 TUSD rund 230 %seines eingezahlten Kapitals zurück, vorausgesetzter hatte während der Beteiligungsdauer keine weiterensteuerpflichtigen Einkünfte in den USA.IDEENKAPITAL „web-ex-meeting“Gute Beratung gewünschtIK Australia Core +Weiterhin stabileWirtschaftsentwicklungÜber den Zielfonds Valad Core Plus Fund beteiligensich die Anleger des Fonds IDEENKAPITALAustralia Core+ an australischen Büro- und Gewerbeimmobilien.Sie befinden sich ausschließlich inden Metropolen Sydney, Melbourne und Brisbane.Zu 90 % sind sie gut vermietet. Und das, obwohldie dortige Mietpreisentwicklung in den letzten18 Monaten nach unten zeigte. Für 2010 wird allerdingsein Anstieg erwartet und ab Jahresendesogar deutliche Verbesserungen. Die Anleger desIK Australia Core+ profitieren indes von der Investitionsstrategie,die durch ein aktives ImmobilienmanagementWertsteigerungen realisiert. So istzum Beispiel die Genehmigung zur Nutzungsumwidmungin Wohnraum für das Gold Fields Houseim Hafen von Sydney erfolgt. Ein Architektenwettbewerbfür das Objekt ist inzwischen entschiedenund der Umbau fürs Jahresende geplant. Er stehtUnzureichende Bankberatung bei Anlageproduktenmacht seit der Finanzkrise immer wiederSchlagzeilen. Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.IDEENKAPITAL als Emissionshaus geht seiteinigen Monaten in die richtige Richtung. „Wirmöchten unsere Vertriebspartner noch mehrunterstützen. Wir hoffen so, dazu beizutragen,dass die Qualität der Beratung in den Bankenverbessert werden kann“, sagt Marco Ambrosius,Vorstand der Ideenkapital Financial Service AG.Mithilfe eines Computerprogramms, des sogenannten„web-ex-meeting“, sollen in Kürze sowohlinterne als auch externe Schulungen regelmäßigdurchgeführt werden. Die Teilnehmer erhalten perE-Mail eine Einladung zu einer Telekonferenz. In derE-Mail befindet sich ein Link, über den sie sich zueiner bestimmten Uhrzeit einloggen können. DieKonferenz beginnt dann circa zehn Minuten späterbequem und ohne großen Zeitaufwand am eigenenPC. „Wir möchten auf diesem Wege unsereVertriebspartner und unsere Mitarbeiter schnellund effektiv informieren, um einen besseren Informationsflussund damit verbunden eine bessereBeratung zu gewährleisten“, fasst Ambrosiuszusammen.750 Princess Highway, Tempein unmittelbarem Zusammenhang mit der städtebaulichenAufwertung des gesamten ViertelsCircular Quay. Auch der 750 Princess Highway inSydneys Vorort Tempe hat eine Lageaufwertungdurch eine IKEA-Ansiedlung erfahren. Weitere positiveNachrichten kommen vom Kontinent selber.Australien hat die Gefahr einer Rezession gebanntund bleibt auf Wachstumskurs. Zum Jahresendewar die Arbeitslosigkeit auf 5,5 % zurückgegangen,und zum 19. Mal in Folge stieg das Inlandsprodukt.Insgesamt ist der Finanz- und Immobiliensektor inAustralien gesund.


16 ideen + service17„Ich liebe Musik über alles“Wie Alex Steinweiss vor 70 Jahren die Plattenindustrie revolutionierteEin weißer Hase schaut aus einem schwarzen Zylinder heraus. Der Hase trägt ebenfalls einenZylinder. Außerdem eine schwarze Fliege, und im Knopfloch steckt eine rosa Nelke. Über dieHasenfigur ziehen sich Notenlinien und Noten. Die Namen des Komponisten, des Interpreten undder Plattenfirma kringeln sich in feiner weißer Schreibschrift über das blaue Quadrat: die Plattenhülleeiner Cole-Porter-LP. Entworfen hat sie der amerikanische Designer Alex Steinweiss.Es war im Jahr 1940, als in den USA ein jungerMann namens Alex Steinweiss, damals 23 Jahrealt, die Plattenindustrie revolutionierte. Schallplattenhatten zu der Zeit meist eine Größe voncirca 20 cm, waren aus dickem Schellack, undihre Hülle bestand aus sperriger brauner Pappe –mit schwerem Deckel und mit Lederimitat überzogenemBuchrücken. Mit der Idee, die tristenSchutzhüllen der Tonträger künstlerisch zu gestalten,legte Alex Steinweiss den Grundsteinfür etwas völlig Neues. Damals arbeitete er alsArt Director für das amerikanische PlattenlabelAlex Steinweiss,The Inventor of theModern Album CoverKevin Reagan u. Steven HellerHardcover in Schuber39,6 x 33 cm422 SeitenEUR 350,00ISBN 978-3-8365-0192-7www.taschen.comColumbia. Seinen ersten Entwurf machte er für dieAufnahme „Smash Song Hits“ der beiden Broad-Für die Scheibe „Bing: A Musical Autobiography of BingCrosby 1927–1934. Bing Crosby with Buddy Cole andhis trio, Decca Gold LabelSeries, 1961“ gestalteteSteinweiss eine dreidimensionaleCollage, die er ablichteteund mit „Piedra Blanca“signierte – dem Pseudonym,das er sonst nurfür nicht kommerzielle Bilderverwendete.Möglicherweise hat Steinweiss auch die Designer desCovers von Pink Floyds „The Dark Side of the Moon“ inspiriert.Das Prisma lässt daraufschließen. Links: Ludwigvan Beethoven, PianoConcerto No. 5 in E-Flat(Emperor); Rudolf Serkin,piano; Bruno Walter,conductor; the New YorkPhilharmonic, ColumbiaMasterworks, 1942.way-Legenden Richard Rodgers und Lorenz Hart.„Ich fuhr mit einem Fotografen zum New YorkerImperial Theater an der 45. Straße – und überredeteden Besitzer, die Leuchttafel eine Stunde langso einzustellen, dass wir den Schriftzug „Rodgers &Hart“ fotografieren konnten. Später fügte ich demBild die stilisierten Rillen der Schellackplatten hinzu– fertig war der Erstling“, erzählt Steinweiss.Der Entwurf gefiel, und es sollten Tausende weiterefolgen. Das Plattencover war erfunden. „Ichliebe Musik über alles“, so der 1917 in Brooklyngeborene Steinweiss, „und ich war so ehrgeizig,dass ich um jeden Preis über das hinausgehenwollte, wofür auch immer ich bezahlt wurde. Ichwollte, dass die Menschen das Artwork betrachtenund die Musik dazu hören.“ Durch die Neugestaltungder ehemals schmucklosen braungrauenVerpackung durch surreale Motive undkühne Farbverläufe stiegen auch die Umsätze inder Plattenindustrie rapide an: Die Plattenverkäufesteigerten sich um mehr als 800 %.Vater des Plattendesigns gibt aufSteinweiss zu Hause am Zeichentisch. Hier entstanden viele seinerCover-Kunstwerke. Das Foto erschien zu dem Artikel: „Schallplattenverkaufen sich besser mit gestalteter Hülle“, Downbeat, Bd. 14,Nr. 8, 1947. Foto: William P. Gottlieb; jazzphotos.comBis 1972 gestaltete Alex Steinweiss mehr als 2.500Albumcover. Dann zog er sich aus dem Geschäftzurück: „Eines Tages wartete ich im Empfangsbereicheiner Plattenfirma – ich im Anzug, nebenmir lauter langhaarige Typen in fransigen Lederjacken.Da wurde mir schlagartig klar, dass ich totalaltmodisch war und es Zeit wurde, das Handtuchzu werfen.“ Seine Entwürfe für die PlattenlabelsColumbia, London, Decca und Everest, aber auchfür Zeitschriften, Filmstudios und Verpackungenbescherten Steinweiss zahlreiche Auszeichnungen,darunter die der Art Directors Hall of Fame für seinLebenswerk. Die von ihm erfundene Schrift „SteinweissScrawl“ wird bis heute benutzt. Alex Steinweisslebt mit seiner Frau in Sarasota, Florida, undhört auch mit 92 Jahren noch täglich Musik.Steinweiss’ Symbolik fürJazz waren das Klavier, dieserifenbetonte Schrift unddie Straßenlaterne. Hierfür George Gershwins„Rhapsody in Blue“. AndréKostelanetz and his orchestra;Alec Templeton,piano. Columbia, 1941.


18 Aktion + Reaktion19KonzertBis 11. September 2010Adel Tawil und seine Band laden ab Mai ein zueiner „Guten Reise“. Die Ich + Ich-Fans wird’s freuen,ihre Favoriten in vielen Städten Deutschlandshautnah erleben zu können. Nach dem Chart-Dauerbrenner „Vom selben Stern“ präsentiertIch + Ich bei den anstehenden Liveterminen dasaktuelle Album „Gute Reise“ und eine Vielzahl dergroßen Hits wie „Stark“ und „So soll es bleiben“. AlsIch + Ich seinerzeit noch namenlos ihr musikalischesProjekt starteten, hätte wohl niemand –am wenigsten sie selbst – damit gerechnet, welcheaußerordentlichen Erfolge sie einmal erzielenwürden. Mit über 1,25 Mio. verkauften Tonträgernund drei Gold- beziehungsweise Platin-Singles indirekter Folge haben Ich + Ich mit „Vom selbenStern“ derzeit das erfolgreichste deutsche Popalbumproduziert. Und das ohne großen Rummeloder gar medienträchtige Skandale.www.ich-und-ich.de/termineVeranstaltung19. Juni 2010TIPPS & TERMINEAls Sommerfest der Metropole Ruhr präsentiertdie Nacht der Industriekultur das Ruhrgebietin seiner ganzen Vielfalt und bringt die kompletteRegion in Bewegung. Die ExtraSchichtmacht Industrieanlagen von gestern und heutefür eine Nacht zu unvergleichlichen Kulissen fürInszenierungen internationaler Künstler. GehenSie mit auf eine spannende Entdeckungsreiseund feiern Sie auf der ExtraSchicht das Sommerfestder Kulturhauptstadt Europas 2010. Aufdem KulturKanal werden acht Schiffe zwischenSchloss Oberhausen und Nordsternpark Gelsenkirchensowie zwischen Künstlerzeche UnserFritz 2/3 Herne und Stadthafen Recklinghausenpendeln. Die Nacht der Industriekultur zeichneteine ganz eigene Dynamik aus. Die Besucher begebensich auf ihre individuelle Tour durch dieNacht. Dreh- und Angelpunkte im Mobilitätsnetzund gleichzeitig Zentren des Kulturprogrammssind die sogenannten Drehscheiben. Sie bietenbesondere Performances und spektakuläre Finalinszenierungennach Mitternacht. Besondersempfehlenswert! www.extraschicht.deAusstellungenBis 30. Mai 2010Aufziehfiguren „Racing grannies“, Bluw, London, 2006;Focke-Museum, Foto: Sigrid SternebeckAltmodisch oder trendy? Wie ist es um unsereUmgangsformen bestellt und wo kommen sieher? Das Focke-Museum Bremen zeigt die erstekulturhistorische Sonderausstellung zum ThemaManieren, zu ihrer Entwicklung vom Mittelalterbis in unseren heutigen Alltag. Auf über 800 m 2Ausstellungsfläche erzählen über 200 Objekte,darunter kostbare Porzellan- und Silberschmiedearbeiten,spannend und kurzweilig Geschichtenvon Anstand und Sitte aus sieben Jahrhunderten.www.focke-museum.deBis 6. Juni 2010Früher hatte jeder Haushalt einen, heute hat erausgedient, der Salzlettenständer. Als Symbol fürGeselligkeit und amerikanischen Chic hatte ereiner ganzen Generation zu einem neuen Lebensgefühlverholfen. Nun können Sie ihn und vieleweitere Gegenstände in der Karlsruher SonderausstellungWaren und Welten – Alltagskultur derfünfziger Jahre bewundern. In verschiedenenStationen, die frühere Läden nachbilden, werdenSchätze aus dem bundesrepublikanischen Alltagausgebreitet. Von der verzierten Kaffeedose überden Wackel-Dackel, den manuell betriebenen Wäschestampfer,Ata und Persil bis zu Burda-Modenund Bild. All diese Gegenstände wecken Erinnerungenan eine Zeit, in der es nach amerikanischemVorbild aufwärts gehen sollte.www.landesmuseum.deBis 13. Juni 2010Gold, Silber, Seide, Elfenbein, Reliquien – um diesekostbaren Besitztümer wurden das ByzantinischeReich und seine Hauptstadt Konstantinopel imWesten beneidet. Die Bonner Bundeskunsthallezeigt jetzt viele dieser Herrlichkeiten in ihrer AusstellungByzanz: Pracht und Alltag. Tauchen Sieein in eine fremde Welt und erkunden Sie, wiedas Leben in Byzanz gewesen sein muss. MehrereComputeranimationen und Kurzfilme bringenSie zu den wichtigsten Plätzen des ByzantinischenReiches, wie Konstantinopel, Ephesos, Thessalonikioder Pergamon. Die rund 600 Exponate vonLeihgebern aus der ganzen Welt bekommen indem Zusammenhang eine neue Bedeutung,die über den großen künstlerischen und ästhetischenWert hinausreicht.www.bundeskunsthalle.deBis 15. August 2010Erstmalig nach seinem Tod vor 20 Jahren ist imDüsseldorfer NRW-Forum eine große Retrospektivedes Fotografen Robert Mapplethorpezu sehen. Umstritten waren stets seine radikalenDarstellungen von Nacktheit und sexuellenHandlungen. In der Ausstellung werden in allerOffenheit alle Bereiche aus Mapplethorpes Schaffengezeigt wie Porträts und Selbstporträts, Bilderzur Homosexualität, Aktfotografien, Blumenaufnahmensowie fotografische Aufnahmen vonSkulpturen. www.nrw-forum.deRobert Mapplethorpe: Parrot Tulips, 1988 © Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission


IDEENKAPITAL AG, Berliner Allee 27–29, 40212 DüsseldorfKappa Building, ParisIDEENKAPITALMetropolen EuropaZur richtigen Zeit – am richtigen Ort.

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