Unternehmen als Entwicklungshelfer - ELAN

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Unternehmen als Entwicklungshelfer - ELAN

Anfragenrichten Sie bitte an dieEvangelische AkademieBad BollMatthias WanzeckSekretariat Sybille KehrerTelefon 0 7164 79-225Telefax 0 7164 79-5225sybille.kehrer@ev-akademieboll.deTagungsnummer67 01 11Anmeldungerbitten wir bis spätestens4. März 2011. Sie erhalten eineAnmeldebestätigung.Kosten der TagungTagungsgebühr 40,00 €Preise für VollpensionZweibettzimmer,Dusche/WC 76,80 €EZ Dusche/WC 89,70 €Verpflegungohne Frühstück, ohneUnterkunft 39,30 €In allen Preisen ist die gesetzlicheMehrwertsteuer enthalten.Ermäßigung auf Anfrage möglich.Kosten für nicht eingenommeneMahlzeiten können wir leidernicht erstatten.Geschäftsbedingungen siehe:www.ev-akademie-boll.de/agbTagungsortEvangelische Akademie Bad BollAkademieweg 1173087 Bad BollTelefon 0 7164 79-0Telefax 07164 79-440Anreisemit dem Pkwüber die Autobahn A8 Stuttgart-München, Ausfahrt Aichelberg,Weiterfahrt Richtung Göppingen,nach ca. 5 km rechts AbzweigungBad Boll, nach ca.300 m zweite Einfahrt rechtszur Akademie.mit der Bahnbis Göppingen. Ab ZOB (100 mlinks vom Bahnhofsgebäude),Bussteig K, Linie 20 nach BadBoll, Haltestelle Ev. Akademie/Reha-Klinik,Abfahrt z.B.8:30; 9:30 UhrAls Haus der Evangelischen Landeskirchein Württemberg lädtdie Akademie ein zum Gesprächüber Fragen des Gemeinwohlsund des beruflichen Lebens. Sieermutigt zu Klärungen im Geistechristlicher Humanität undToleranz. In ihrem Wirtschaftenrichtet sich die Akademie nachKriterien der Nachhaltigkeit. Sieist nach dem europäischenEMASplus-Standard zertifiziertZielgruppeMitarbeitende in Organisationender Entwicklungszusammenarbeit,EntwicklungspolitischeGutachter, Unternehmer,Wissenschaft und Publizistik,bürgerschaftlich Engagierte undInteressierte in der Entwicklungspolitikund partnerschaftlichenInitiativenWirtschaft, Technik, ArbeitTagungsleitungMatthias WanzeckDr. Dieter HeidtmannEvangelische Akademie Bad BollNicole Kimmel, Stiftung Entwicklungs-ZusammenarbeitBaden-Württemberg (SEZ)Simona Hofmann, AGEGConsultants eGReferentinnen, Referenten undMitwirkendeDr. Tilman AltenburgLeiter Abteilung „Wettbewerbsfähigkeitund soziale Ent-wicklung“,Deutsches Institutfür Entwicklungspolitik, BonnAnnemirl BodemerGeschäftsführerin WIN=WINGmbH - Agentur für globaleVerantwortung, Kirchheim u.T.Ministerialdirigentin Dr ChristianeBögemann-HagedornUnterabteilungsleiterin “Zivilgesellschaftund Wirtschaft” imBundesministerium für wirtschaftlicheZusammenarbeitund Entwicklung, BonnEckhard Deutscherbis Dez. 2010 Vorsitzender desOECD Entwicklungsausschusses,ParisBertram DreyerLeiter des Kompetenzzentrums Privatwirtschaftsförderungder KfWBankengruppe, DeutscheInvestitions- und Entwicklungsgesellschaft(DEG), KölnAnne FisserentwicklungspolitischeGutachterin, Beraterin, Trainerin,Moderatorin für nationale undinternationale Organisationen,Münchenwww.ev-akademie-boll.deEllen KallinowskyBüro für die Zusammenarbeit mitder Wirtschaft, Koordinatorin Afrika,Deutsche Gesellschaft für InternationaleZusammenarbeit(GIZ) GmbH, EschbornJens MartensGlobal Policy Forum Europe, BonnDr. Klaus SeitzLeiter der Abteilung “Politik undKampanien”, Brot für die Welt,StuttgartOliver WieckAbteilungsleiter Außenwirtschafts-,Handels- und Entwicklungspolitik,Bundesverbandder Deutschen Industrie, BerlinIn Kooperation mitGefördertdurch dieBundeszentrale fürpolitische BildungProgrammUnternehmen alsEntwicklungshelferZwischen sozialem Engagementund Eigeninteresse17. bis 18. März 2011Evangelische Akademie Bad Bollin Kooperation mitAGEG Consultants eGStiftung Entwicklungs-ZusammenarbeitBaden-Württemberg (SEZ)


Unternehmen als EntwicklungshelferUnternehmen investieren in Entwicklungsländer, fördern dortWirtschaftswachstum und tragen somit zur Entwicklung dieserLänder bei. Einige Unternehmen flankieren ihre Investitionenmit entwicklungspolitisch relevanten Engagements undbringen ihre Kompetenzen auch zugunsten der Entwicklungvon Infrastruktur, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein.Trotzdem zählen Unternehmen nicht zu den klassischenAkteuren der Entwicklungszusammenarbeit (EZ), auch weilfür sie wirtschaftliches Eigeninteresse bei ihrem Handelneine große Rolle spielt. Bislang ist nur eine Minderheit imSinne der Entwicklungszusammenarbeit aktiv. Wir fragenUnternehmen nach ihrer Motivation, ihren Erfahrungen undden Schwierigkeiten bei ihrem Engagement in Entwicklungsländern.Eine stärkere Einbeziehung der deutschen Privatwirtschaft indie EZ hat sich auch die neue Führung des Bundesministeriumsfür wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung(BMZ) zum Ziel gesetzt.Noch ist erst in groben Konturen erkennbar, wie diese Öffnungin die Praxis umgesetzt werden soll. Welche Instrumentejenseits der etablierten Public Private Partnership (PPP)sind hier angedacht? Welchen Einfluss haben sie im Vergleichmit den finanziell viel weitreichenderen Export- undInvestitionsförderungen? Bekommen damit deutsche WirtschaftsinteressenEinfluss auf die Vergabepraxis der Entwicklungspolitik,z.B. im Kontext der neu verabschiedetenRohstoffstrategie der Bundesregierung? Kommt es in derFolge nicht zu einer regionalen und sektoralen Konzentrationder Mittel auf vielversprechende Wachstumsregionen undeine Vernachlässigung von Bereichen, die für die Erreichungder Milleniumsentwicklungsziele besonders wichtig sind wieländliche Entwicklung, Bildung und Gesundheit?Die Kernfrage aber lautet: Wie sieht eine gelungene Rollenteilungzwischen staatlicher, zivilgesellschaftlicher undunternehmerischer EZ aus?Anhand dieser Fragen laden wir Unternehmen, Entwicklungsfachkräfteund entwicklungspolitisch Interessierte zur Diskussionein und wollen damit zu einer besseren Kommunikationzwischen zivilgesellschaftlichen, staatlichen undwirtschaftlichen Akteuren in der Entwicklungszusammenarbeitbeitragen.Matthias Wanzeck, Evangelische Akademie Bad BollDr. Dieter Heidtmann, Evangelische Akademie Bad BollSimona Hofmann, AGEG Consultants eGNicole Kimmel, Stiftung Entwicklungs-ZusammenarbeitBaden-Württemberg (SEZ)ab9:00 Anreise und Brezelfrühstück9:30 Begrüßung und EinführungMatthias Wanzeck, Simona Hofmann, Nicole Kimmel10:00 Wirtschaft entwickelnBedürfnisse für EntwicklungDr. Tilman Altenburg, DIEStatus quo der Entwicklungszusammenarbeitmit der WirtschaftEin ÜberblickJens Martens, Global Policy Forum EuropeInstrumente unter der LupePublic Private Partnership - Altes Instrumentneu im FokusEllen Kallinowsky, GIZ13:00 Mittagessen14:30 Förderung von Unternehmen in derEntwicklungszusammenarbeit - neue Ansätze im BMZDr. Christiane Bögemann-Hagedorn, BMZ15:45 KaffeeDonnerstag 17. März 2011Bedürfnisse von UnternehmenN.N.Investitionsförderung: wenig beachtet - großer HebelBertram Dreyer, DEGEntwicklung und Gewinne - Die deutsche Wirtschaftals Akteur der EZOliver Wieck, BDIWirtschaft statt Entwicklung?Einschätzungen aus der nicht-staatlichen EZDr. Klaus Seitz, Brot für die Welt16:15 Arbeitsgruppen mit den Referierenden17:15 Wirtschaft - Staat - Zivilgesellschaft:Erwartungen und RollenKey-Messages aus den Arbeitsgruppen und DiskussionGespräch mit den Referierenden des Tages18:30 Abendessen20:00 Kamingespräch:Entwicklung und der internationale RahmenDr. Eckhard Deutscher, ehem. OECDModeration: Dr. Dieter Heidtmann21:00 Gemütliches Beisammensein im Café HeussFreitag 18. März 20118:00 Einladung zur HausandachtPfarrer Matthias Wanzeck8:20 Frühstück9:00 Unternehmen entwickelnWorkshops mit Unternehmen zu ihrenEngagements in EntwicklungsländernHess Natur-Textilien GmbH, Karl Storz AG, WALA Heilmittel,Angefragt sind:Robert Bosch GmbH, CIWI GmbH, Festo, Kärcher,Ritter Sport, Siemens AG, Solar 23, VAG-Armaturen GmbH,Voith GmbH10:30 Kaffeepause11:00 Präsentation und Diskussion der Ergebnisseder Workshops11:30 Entwicklung begegnet UnternehmenErwartungen, Möglichkeiten und Grenzen vonUnternehmen als Entwicklungshelfer. Ein Gespräch mitReferierenden der Tagung und Annemirl Bodemer,Win=Win GmbH13:00 Abschluss mit MittagessenDie Tagung wird moderiert von Anne Fisser.

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