Sonnenschutz - Die-Drogerie.ch

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Pflege der Schutzschild Gut gewappnetSommerhaut auf dem Teller gegen die Hitze


InhaltN A T Ü R LICH.Die Sonne und ihre Wirkung4Der UV-Index5Physikalisch oder chemisch?6Gut geschützt7Sonnenschutz à la carte8Erste Hilfe bei Sonnenbrand 9«Reizende Zeiten» 10Hautpflege nach dem «Sünnele» 11Empfindliche Kinderhaut 12Die vergessenen Zonen 13Achtung: Hitzewelle 14Kühler Kopf am Arbeitsplatz 15«Entscheidend bei der Wahl der Creme ist,dass Sie Ihren Hauttyp und die Eigenschutzzeitder Haut kennen.»


Die Sonne und ihre WirkungWas hat die Sonne mit Schokoladegemeinsam? Beide versorgenden Körper mit dem GlückshormonSerotonin. Geniesst man beideszu intensiv, ist das ungesund.Wer zu lange in der Sonne liegt,könnte statt der guten Laune nämlichbald einen Sonnenbrand haben.Bei den ersten Anzeichen einesSonnenbrandes ist die aufgenommeneUV-Dosis überschritten unddie Reparaturmechanismen derHaut sind überfordert.Was sind UV-Strahlen?Ultraviolette Strahlen haben einekürzere Wellenlänge als sichtbaresLicht und Infrarotstrahlung. Siewirken deshalb besonders intensivund können Haut und Augenschädigen. Die Intensität der UV-Strahlung hängt vom geografischenStandort, von der Jahres- und Tageszeit,dem Wetter und der Höheüber Meer ab. UV-Strahlen werdenin drei Teilbereiche gegliedert:_ UVA-Strahlen bräunen die Haut4und dringen in tiefe Hautschichtenein. Dies hat eine frühzeitigeHautalterung sowie Faltenbildungzur Folge. Zudem sindUVA-Strahlen für die Entstehungeiner Sonnenallergie verantwortlich.Sie können die DNA (Erbsubstanz)der Hautzellen indirektschädigen und das Risikofür Hautkrebs fördern._ UVB-Strahlen sind energiereicherund aggressiver als UVA-Strahlen.Sie dringen nur bis in dieOberhaut, verursachen dort aberden gefährlichen Sonnenbrand.UVB-Strahlen können die DNAdirekt schädigen und die Regenerationder Haut überfordern.Zudem fördern sie das Risiko, anHautkrebs zu erkranken._ UVC-Strahlen werden von derOzonschicht absorbiert. Dieseschützt das Leben auf der Erdoberfläche,indem sie einen grossenTeil der UV-Strahlung herausfiltert.


Der UV-IndexGemessen wird die Strahlung mitdem sogenannten UV-Index (sieheGrafik). Mit dessen Hilfe kann dieSonneneinstrahlung besser eingeschätztwerden. Als Faustregel gilt:Je höher der UV-Index, desto stärkerund gefährlicher ist die Sonnenstrahlung.Der Index wird als aktuellgemessener Wert oder alsPrognose angezeigt. Letztere wirdim Voraus berechnet und zeigt diemaximale Stärke der UV-Strahlungan, die zwischen 11 und 15 Uhr zuerwarten ist. Die Zahl, zwischen 1und 11+, vermittelt die Stärke derUV-Strahlung, und das Piktogrammmacht auf den geeignetenSonnenschutz aufmerksam.Vor dem ersten Sonnenbad ins Solarium?Nein, sagt die Krebsliga Schweiz(www.krebsliga.ch). Denn die vorwiegendverwendeten UVA-Strahlen eignen sichnicht als Vorbereitung auf natürlicheSonnenbestrahlung, sondern sind für einevorzeitige Hautalterung sowie die Entstehungvon Hautkrebs mitverantwortlich.Von einem Solariumbesuch sei grundsätzlichabzuraten.Bei UV-Index-Werten über 8 solltensich Kinder im Haus oder mitKleidung geschützt im Schattenaufhalten. Während der Mittagszeitempfiehlt es sich auch für Erwachsene,direkte SonneneinstrahlungZuUVINDEXUVINDEXschwachkein Schutz erforderlichUVINDEXUVINDEXUVINDEXmittelSchutz erforderlich:Hut, T-Shirt, Sonnenbrille, SonnencremeUVINDEXUVINDEXhochSchutz erforderlich:Hut, T-Shirt, Sonnenbrille, SonnencremeUVINDEXUVINDEXUVINDEXsehr hochzusätzlicher Schutz erforderlich:Aufenthalt im Freien möglichstvermeidenUVINDEXextremzusätzlicher Schutz erforderlich:Aufenthalt im Freien möglichstvermeiden5


Physikalisch oder chemisch?Sonnenschutzmittel wirken physikalischoder chemisch, die beidenSchutzfunktionen können aberauch kombiniert werden. Als Filtersubstanzenwerden verschiedeneVerbindungen eingesetzt, die dieUV-Strahlen absorbieren oder reflektieren.Beim physikalischen Schutz reflektierenfeine mineralische Deckpigmentewie Zinkoxid, Titandioxidund Eisenoxid das Sonnenlicht.Sie wirken wie Spiegel, die die ultraviolettenund sichtbaren Bereichedes Sonnenspektrums reflektierenund streuen. Die Pigmente bleibenauf der Hautoberfläche haften,können allerdings durch Reiben abgetragenwerden; deshalb solltephysikalischer Sonnenschutz wiederholtaufgetragen werden. Zudemkann bei physikalischen Mittelnauf der Haut ein feinerweisslicher Film sichtbar bleiben.Der Vorteil physikalischer Lichtschutzfilterliegt darin, dass derSchutz sofort nach dem Auftragenwirksam ist. Sie haben oft ein langeWirkdauer und Wasserfestigkeit.Grössere Deckpigmente werdennicht in die Haut aufgenommen,dies vermeidet allergische Reaktionen.Für Kinder sind Sonnenschutzmittelmit Mikropigmentendas Mittel der Wahl.Chemischer Schutz enthält Substanzen,die zunächst in die Hautaufgenommen werden und dannals UV-Filter wirken. Nach demVerteilen auf der Haut dringen diechemischen Substanzen in dieoberste Hautschicht ein und bauendort eine unsichtbare Schutzschichtauf. Je nach ihrem Wirkungsspektrumwerden sie in UVA- und UVB-Filter unterschieden, wobei Sonnencremenimmer einen Filterenthalten müssen, der beide Spektrenabsorbieren kann (Breitbandfilter).Bei sensiblen Menschenkönnen die Substanzen Allergienauslösen. Bis ein maximaler Sonnenschutzentsteht, bedarf es einerWartezeit. So sollten die Präparatemindestens 30 Minuten vor demSonnenbaden aufgetragen werden.6


Gut geschütztEntscheidend bei der Wahl desrichtigen Schutzes ist, dass Sie IhrenHauttyp kennen und die Eigenschutzzeitder Haut berücksichtigen.Diese sagt aus, innert welcherZeit eine Person ungeschützt einenSonnenbrand bekommt. Bei Hauttyp2 sind es beispielsweise rundzwanzig Minuten. Durch die Verwendungvon Sonnenschutzmittelnwird die Eigenschutzzeit umden auf den Produkten vermerktenSonnenschutzfaktor (SPF)oder Lichtschutzfaktor (LSF) verlängert.Wissen Sie, dass____reflektierende Flächen wie Schnee, Eis,Sand, Beton oder Wasser die Sonneneinwirkungerheblich verstärken?pro 300 Höhenmeter die Intensität derUV-Strahlen um drei bis fünf Prozentzunimmt?auch bei bedecktem Himmel bis zu80 Prozent der UV-Strahlen durch dieWolkendecke dringen?in 50 Zentimeter unter dem Wasserspiegelnoch 60 Prozent der UVB- und85 Prozent der UVA-Strahlen die Hauterreichen?Den richtigen Faktor wählenEs gelten folgende Sonnenschutzkategorien:LSF 6, 10: niedriger SchutzLSF 15, 20, 25: mittlerer SchutzLSF 30, 50: hoher SchutzLSF 50+: sehr hoher SchutzAuf der Gesundheitsplattform www.vitagate.ch erfahren Sie alles über diesechs verschiedenen Hauttypen. Ein Onlinetest hilft Ihnen, Ihre Haut richtigeinzuschätzen: www.vitagate.ch/sonnenschutz_typentest.aspx7


Sonnenschutz à la carteUnter Sonneneinwirkung entstehenin der Haut sogenannte freieRadikale, die die natürliche Hautalterungbeschleunigen und Hautirritationenhervorrufen können.Neben Sonnenschutzmitteln undZurückhaltung beim Sonnenbadbietet gesundes Essen im Kampfgegen die Hautalterung und alsSchutz vor Sonnenbrand hilfreicheUnterstützung – mit antioxidativwirksamem Vitamin C, Vitamin E,Betacarotin, Kalzium oder Lycopin.Und so wirken die Stoffe:_ Betacarotin neutralisiert die durchSonnenlicht entstehenden freienRadikale und dient dem Unterhaltder Gewebe. Vorkommen: inPfirsichen, Wassermelonen, Ka-_rotten, roten Peperoni, Spinat.Kalzium wird eine zellstabilisierendeWirkung nachgesagt,beugt Juckreiz, Rötungen undBlasenbildung vor. Vorkommen:Milch und Milchprodukte, Eigelb,grünes Gemüse._ Vitamin C wirkt als Antioxidans8gegen freie Radikale. Vorkommen:Zitrusfrüchte, Kiwi, Sanddorn,schwarze Johannisbeeren,Peperoni.Tipp für FrischkostmuffelWenn Sie wenig Früchte und Gemüse essenoder den «Sonnenschutz via Nahrungsmittel»unterstützen wollen, können Siesich in der Drogerie auch Nahrungsergänzungsmittelin Form von Kapseln oder Brausetablettenbesorgen. Diese enthalten Kalzium,Betacarotin sowie die Vitamine C und E.Gesunder Sommerdrink230 ml Karottensaft(enthält 6 mg Betacarotin)70 ml Orangensaft(enthält 30 mg Vitamin C)½ EL Sonnenblumenöl(enthält 4 mg Vitamin E)_ Vitamin E schützt die Zellen undwirkt antioxidativ. Vorkommen:in kaltgepressten Pflanzenölenwie Weizenkeim-, Sonnenblu-men- oder Olivenöl._ Lycopin wirkt ähnlich wie das Be-tacarotin. Vorkommen: Der rotePflanzenfarbstoff aus der Carotinoid-Familiekommt in Tomaten,Wassermelonen und roten Grapefruitsvor. Am besten nimmt ihnder Körper aus gekochten Tomatenauf.


Erste Hilfe bei SonnenbrandEine Zwischenmahlzeit stabilisiertden Blutzucker und macht leistungsfähig.Nicht nur Erwachsenekönnen nach einer kurzen Pausewieder besser arbeiten, gerade auchfür Kinder sind Znüni und Zvieriwichtig, damit sie sich wieder gutauf den Unterricht konzentrierenkönnen. Damit sich ein Leistungstiefaber überwinden lässt, sollteeine Zwischenmahlzeit sättigen,wenig Fett und Zucker enthalten,dafür aber mineralstoff- und vitaminreichsein.Die Znüni/Zvieri-Hitliste_ Saisonale und regionale Früchteund Gemüse, aber auch Bananen._Stärkehaltige Nahrungsmittel wieVollkornbrötchen, Vielkorn-Gebäck,Knusperscheiben aus Weizenoder Roggen.Wann zum Arzt?Wenn sich nach einem Sonnenbrand grossflächigeBlasen bilden oder die Schmerzenzu heftig werden, ist ärztliche Hilfe nötig.Dies gilt auch bei Symptomen, die aufeinen Sonnenstich oder Hitzschlag hinweisen.Dies sind unter anderem Kopfschmerzen,Fieber, Benommenheit oder Übelkeit._ Milchprodukte als Kalziumlieferanten:ein kleines TetrapakMilch, Quark oder Joghurt._Fruchtquark und -joghurt ent-halten allerdings viel Zucker.Nüsse, denn sie haben ein idealesFettsäureverhältnis, einen hohenEnergiegehalt und enthaltenhochwertiges Eiweiss. Studentenfutterund Trockenfrüchte sindebenfalls ideal._ Getreideriegel, möglichst ohneZuckerzusatz und ohne Schokolade.9


«Reizende Zeiten»Viele Menschen sind im Sommerim wahrsten Sinne des Wortes gereizt– sie leiden unter einer sogenanntenSonnenallergie.Polymorphe LichtdermatoseUrsache: Vermutet wird eine Unverträglichkeitvon UVA-Strahlen.Symptome: Quaddeln, juckendeFlecken oder Bläschen.Prävention: Haut langsam an dieSonne gewöhnen und mit Textilienschützen, Lichtschutzfaktorenbenutzen, die UVA-Strahlen abblocken.Vorbeugend Betacarotin undKalzium einnehmen.Behandlung: Globuli auf Basis vonJohanniskraut bei akuten Symptomen,Creme mehrmals täglich aufbetroffene Stellen auftragen (Homöopathie).Hochwirksame Pflanzentinktur,zum Beispiel mit Johanniskraut,Melisse, Belladonna.(Spagyrik). Schüssler-Salze Nr. 3und 8: als Creme und als Tabletten.Bei starken Hautreaktionenergänzen mit den Nr. 6 und 10.Gels: Abschwellende, schmerzlinderndeGels.Mallorca-AkneUrsache: Die Haut reagiert auf dieKombination von Schweiss, fett-haltiger Sonnencreme und massiverSonnenbelastung.Symptome: Gleichmässig verteilteEiterpickel, oft im Dekolleté undan fettigen Hautstellen.Prävention: Fettfreie Sonnengelsund Pflegemittel verwenden.Behandlung: Verschlimmern sichdie Symptome, ist ein Gang zumArzt empfohlen.Fotoallergische ReaktionUrsache: Medikamente, Pflanzenwie Sellerie, Petersilie sowie Parfümsreagieren mit dem Sonnenlicht.Symptome: Hautrötungen, Schwellungen.Im Extremfall Atembeschwerdenbis hin zu Schockreaktionen.Prävention: Abklären, ob Medikamentedie fotoallergische Reaktionauslösen. Zu empfehlen sind mineralischeLichtschutzfilter.Behandlung: Muss individuell abgeklärtwerden.10


Hautpflege nach dem «Sünnele»Ob ein Tag am Meer oder eineWanderung im Hochgebirge – beisommerlichen Aktivitäten in derNatur wird Ihre Haut stark strapaziert.In Ihrer Drogerie finden Siequalitativ hochstehende Produkte,die für eine wohltuende Regenerationsorgen, zum Beispiel:_ Duschgels mit rückfettendenZusätzen, die die ohnehin schonstrapazierte Haut nicht noch zusätzlichaustrocknen._ Après-Soleil für Gesicht und Kör-per, beispielsweise mit Aloe vera,Olivenöl oder Sheabutter, befeuchtetdie ausgetrocknete Hautund hilft bei leichtem Sonnenbrand._ Ein Serum, zum Beispiel mitWildblumenextrakten, vor undnach dem Sonnenbad beruhigt,erfrischt und regeneriert dieHaut.Getönte Haut ohne RisikoDer beste Sonnenschutz ist der Verzichtauf ausgiebige Sonnenbäder. Wer dennochnicht ganz auf gebräunte Haut verzichtenmöchte, kann auch zu «Bronzing Powder»oder zur Sonne aus der Tube, dem Selbstbräuner,greifen. Die neuen Lotionen bräunennicht nur, sondern pflegen die Hautmit angenehm duftenden Inhaltsstoffen.Viele Produkte enthalten zum Schutz vorfreien Radikalen Vitamin E und feuchtigkeitsspendendeSubstanzen._ Gesichtsmasken mit After-Sun-Wirkstoffen, beispielsweise Sanddornund Aloe vera, können wieein Vlies über Gesicht und Augengelegt und nach zehn Minuteneinfach entfernt werden._ Eine Quarkmaske mit Minze,Kampfer oder Aloe vera kühlt dieHaut und verleiht ihr eine angenehmeFrische.Mehr zur sommerlichen Hautpflegeund zu Selbstbräunern unterwww.vitagate.ch/sommerhaut.aspx11


Empfindliche KinderhautGemäss Krebsliga Schweiz (www.krebsliga.ch) erhöhen wiederholteSonnenbrände in den ersten 18 Lebensjahrendas Hautkrebsrisiko. Deshalbist es ratsam, gerade die Kinderhautbesonders gut zu schützen.Folgende Sonnenschutztipps solltenSie unbedingt beachten:_ Schatten der Sonne vorziehen.Hut mit Nackenschutz oder brei-____tem Rand, T-Shirt, Hose undSonnenbrille tragen.Nicht bedeckte Körperstellen miteinem Sonnenschutzmittel mithohem Lichtschutzfaktor (mind.LSF 30) eincremen.Auch wasserfeste Sonnenschutzmittelnach dem Baden erneutauftragen.Lippen, Ohren, Nase und Fussrü-cken nicht vergessen zu schützen.Kleinkinder bis zum ersten Lebensjahrnicht der direkten Sonneaussetzen.Sonnenschutztextilien…Dicht verarbeitete Textilien schützenbesser als loses, lichtdurchlässigesGewebe. Künstliche Fasernbieten einen besseren Schutz alsNaturfasern. Kräftige, dunkle Far-ben schützen besser als helle Farbenoder Pastelltöne. Nasse oderüberdehnte Kleider sind durchlässigerfür UV-Strahlen (ausser spezielleFunktionsbekleidung). Personen,die sich oft lange im Freienaufhalten, sowie Kinder oder Menschenmit heller Haut sollten Kleidermit speziellem UV-Schutz tragen.Kleidungsstücke, die gemessennach australisch-neuseeländischemStandard einen Schutzfaktor von50+ aufweisen, können das Label«Sun Protective Textile» der Krebsligaerhalten. Ein Wert von über50 bedeutet, dass der Stoff wenigerals 2 Prozent der UV-Strahlungdurchlässt.…und SonnenschirmeDen besten Schutz bieten Beschattungstextilienaus dicht verarbeitetemGewebe aus künstlichenFasern. Im Fachhandel sind auchUV-Schutzschirme erhältlich.12


Die vergessenen ZonenWährend man den Körper grosszügigeincremt, gehen andere Partienleicht vergessen. Ihre Drogistinoder Ihr Drogist weiss aber auchRat, wenn es um den Schutz vonLippen oder Haaren geht.Schützen Sie Augen und Lippen:Sonnenschutz für die Augenist relativ einfach – tragen Sie Sonnenbrillenmit 100 Prozent UV-Schutz.Die Lippen sind so zart beschaffenwie keine andere Hautregion,und ihre Haut enthält keine Pigmentzellen.Lippen können deshalbnicht braun werden, sie haben abergleichzeitig auch keinen eigenenSonnenschutz. Es ist sinnvoll, Lippenstiftemit einem hohen Lichtschutzfaktorzu verwenden unddiese mehrmals täglich aufzutragen.Wirkstoffe wie Aloe vera, Kamilleoder Salbei sorgen für entsprechendePflege und Feuchtigkeit.Pflegen Sie Ihre Haare: Am bestenist es natürlich, Sie tragen einenHut oder drapieren sich ein farbigesTuch elegant um Ihr Haupt. Esgibt aber auch sehr gute Sonnenschutzspraysmit hohem UV-Filterfür die Haare. Produkte auf derBasis von Grüntee, Sonnenblume,Stiefmütterchen und Ringelblumesorgen für Elastizität, Geschmeidigkeitund Glanz. Ob Shampoo,Schutzspray oder Conditioner, beider Wahl der Produkte sollten Sieauf die Inhaltsstoffe achten: Fruchtsäurenbeleben die Kopfhaut, Proteineverwöhnen das Haar, Honig,Weizenkleie und Avocado wirkengegen trockenes, sprödes Haar.13


Achtung: HitzewelleVon einem Hitzetag spricht man,wenn die Temperatur im Schattentagsüber auf mindestens 30 GradCelsius steigt und während derNacht nicht unter 20 Grad sinkt.Die heissen Temperaturen könnenSchche, Verwirrtheit, Schwindel,Übelkeit oder Muskelkrämpfe zurFolge haben. So können Sie sichvor der Hitze schützen:_ Körperliche Anstrengungen vermeiden._ Wohnung und Körper möglichstkühl halten._ Viel trinken (mindestens 1,5 Li-ter pro Tag; optimal sind Wasser,Tee und mit Wasser verdünnte_ Fruchtsäfte)._ Während und nach sportlichenErfrischende, kühle Speisen zusich nehmen.Betätigungen Salzverlust ausgleichen.Säuglinge und Kleinkinder könnensich weniger gut an hohe Temperaturenanpassen als Erwachsene. Sieverdienen während Hitzewellen besondereAufmerksamkeit:_ Räume kühl halten, nur frühmorgensund nachts lüften._14Hauttemperatur bei Säuglingenund Kleinkindern regelmässigprüfen, bei Bedarf sanft kühlen(lauwarme Dusche, feuchte Tücher)._ Viel trinken lassen (Kinder stünd-lich auffordern, ein kleines Glas zu_ trinken).Frisches, kühles, leichtes Essenauftischen (zum Beispiel Melonen,Gurken, Früchte). GenugSalz!_ Anstrengende Tätigkeiten undSport auf den Vormittag legen.In Wäldern mit dichtem Baumbestandspielen lassen, dort sinddie Temperaturen erträglicherund die Ozonwerte tiefer._ Kinder nie in Autos oder un-beaufsichtigt in verschlossenenRäumen lassen._ Im Freibad und am Strand vorHitze und Sonnenstrahlungschützen (Kleider, Hut, Aufenthaltim Schatten, Sonnencreme).


Kühler Kopf am ArbeitsplatzDie Wärme tut zwar Körper undSeele wohl, grosse Hitze kann sichaber negativ auf die Gesundheitauswirken und sogar die Sicherheitam Arbeitsplatz gefährden. Typischehitzebedingte Beschwerdenkönnen sich äussern als Schwindel,Kopfschmerzen, Erschöpfung,Übelkeit oder Erbrechen. Typischeozonbedingte Beschwerden könnensich äussern in Form von gereiztenAugen oder Atemwegen.Um den Arbeitstag auch bei einerHitzewelle mit kühlem Kopfzu überstehen, empfiehlt das Bundesamtfür Gesundheit (BAG) eineganze Palette von Massnahmen, wiezum Beispiel:Auf Körpersignale achten: Anzeichenvon körperlichen Beschwerdenwahrnehmen und Massnahmenergreifen / Keine alkoholischen Getränkeoder Drogen konsumierenFlüssigkeit zu sich nehmen: Frühzeitigtrinken, das heisst, bevor sichder erste Durst meldet / Genügendund regelmässig trinken / Wasseroder schwach gesüsster Tee sindSüssgetränken vorzuziehenArbeiten im Freien: Kopfbedeckung/ Sonnenbrille mit UV-Schutz/ Sonnenschutzcreme / Immer körperbedeckendeKleidung tragen /Arbeitsrhythmus anpassenArbeiten in Gebäuden: Storenund Ventilatoren/Klimaanlagenmontieren / Fenster wenn möglichwährend der Nacht, spätestens aberam frühen Morgen öffnen / Währenddes Tages Fenster schliessenund beschatten / Für LuftbewegungsorgenWeitere Informationen zum ThemaHitzewelle unter: vitagate.ch,hitzewelle.ch. Auf der Internetseitedes Bundesamtes für Gesundheit,www.bag.admin.ch, stehen verschiedeneFaktenblätter zum Herunterladenzur Verfügung.15


ImpressumJuni 2011Herausgeber: Schweizerischer Drogistenverband, Nidaugasse 15, Postfach 3516, 2500 Biel 3Telefon 032 328 50 30, Fax 032 328 50 41, info@drogistenverband.ch, www.drogerie.chRedaktion: Heinrich Gasser, Chefredaktor, h.gasser@drogistenverband.chKatharina Rederer, Redaktion; Christa Friedli Müller, TexteVerkauf und Sponsoring: Nadia Bally, Leitung, n.bally@drogistenverband.chRosmarie Ott, r.ott@drogistenverband.chLayout: Stephan Oeschger, Fotos: Corinne Futterlieb, Druck: swissprinters, Zofingen

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