Ausgabe 16 • März 2013 - Evangelische Kirchengemeinde Schloß ...

heikuschlossneuhaus.de

Ausgabe 16 • März 2013 - Evangelische Kirchengemeinde Schloß ...

2Ausgabe 16 • März 2013Inhalt3 Gemeinden Gemeinde3ImpulsLiebe Leserinnen und Leser,die neue Ausgabe unsererGemeinde³ erreicht Siezum Palmsonntag. Sie erinnernsich: auf einem Eselreitet Jesus am Palmsonntagin Jerusalem ein. Warumgerade ein Esel, warum nichtein etwas stattlicheres Tier,wie zum Beispiel ein Pferd?Anders als ein Pferd taugtein Esel nicht zur Kriegsführung.Dafür ist er einfachzu träge und zu langsam.Im Buch Sacharja heißt es:„Siehe, dein König kommt zudir. Er ist gerecht und hilft;er ist demütig und reitet aufeinem Esel“ (Sach 9,9–10).Dadurch wird die BotschaftJesu deutlich: Er will nicht mitWaffengewalt Völker unterdrücken,sondern er will dieHerzen der Menschen durchdie Botschaft des Friedenserobern.Grusswort2 2ImpulsDas Kreuz zeigt uns den Weg ................................................................ 3AktuellesTod und Auferstehung ............................................................................ 4Riskier was, Mensch! – Mehr „evangelische“ Beiträge für Gemeinde³... 4Turmfriedhof bekommt ein Gesicht ........................................................ 5Die Sonntagsfrage .................................................................................. 6Februar/März 2013 ................................................................................ 8„Update… was gibt’s Neues im Pastoralen Raum?“ .............................. 8Nicht nur in der Fastenzeit.................................................................... 10Gremien - Verbände - Vereine - GruppenWas lange währt… .............................................................................. 10Lust auf Ehrenamt? .............................................................................. 11Leitungswechsel bei den Senioren ....................................................... 11Rückschau und besondere Ehrungen .................................................. 12Erfahrungen in Chile und Ghana ......................................... 12Tolle Stimmung im Roncalli-Haus ........................................................ 13Finanzausschuss im Pastoralen Raum installiert ................................. 13Delegation und Entlastung ................................................................... 1421 neue Altardiener .............................................................................. 16Pizzaessen und Abschied bei den Messdienern .................................. 16Es weihnachtete sehr bei der DJK ....................................................... 17Höhepunkt im August ........................................................................... 17Gutes Ergebnis für soziale Projekte ..................................................... 17Kraft unserer Taufe habenwir Anteil an seiner Würde,kraft der Taufe stehen wir inseiner Nachfolge und sindwir dazu berufen, am Aufbauseines Reiches mitzuarbeiten.Ein erster Schritt dazuist das Eintreten für den Frieden.Wir müssen dazu nichtsuperfromm und auch keinegroßen Weltenversöhnersein und brauchen uns auchnicht um einen Friedensnobelpreiszu bemühen. Friedenstiften kann ganz praktischund alltäglich bedeuten,einen Menschen, mit dem wirin Streit liegen, um Entschuldigungzu bitten; Frieden stiftenwill heißen, nicht immerauf der Durchsetzung dereigenen Meinung zu beharren;Frieden stiften meint, fürdas Recht des Schwächereneinzutreten.Ganz praktisch haben wir dasgerade eingeübt. Am Freitagvor dem Karfreitag sind wirin ökumenischer Gemeinschaftmit Jugendlichen, diedafür sogar schulfrei bekommenhaben, zum so genanntenObservation Point Alphagefahren, wo bis 1990 ander deutsch-deutschenGrenze amerikanische Soldatenstationiert waren. Hier,im Zentrum der so genanntenFuldaer Lücke, erwartetendie NATO-Staaten imKriegsfall einen schnellen,massiven Vorstoß der sowjetischenTruppen in RichtungFrankfurt. Der Beobachtungspostenwar insofernbedeutend, als dass von diesemHöhenzug aus Truppenbewegungender Gegenseiteschon einige Kilometer imInneren der DDR zu erkennenwaren. In diesem Jahrfand gerade dort die Auftaktveranstaltungfür den ökumenischenJugendkreuzwegstatt. Sie stand unter demMotto: „Über-Wunden“.Mit diesem Wort: „Über-Wunden“ grüßen wir Sie zumbevorstehenden Osterfest.Der MGV Cäcilia lädt herzlich ein ...................................................18Guter Zuspruch für ein Kleinod.......................................................18Leben in den GemeindenWenn ich gebraucht werde, bin ich da ...........................................19EinblickeEine Stiftung Neuhäuser Bürger .....................................................20Mein Revier ....................................................................................21Wo sind sie geblieben? ..................................................................22Farbe – Film – Fotos – Fragen ......................................................23Spur 8 – Reiseziel erreicht?! ..........................................................24Auf dem Jakobsweg durch Westfalen ............................................25„Segen bringen und Segen sein“ ....................................................25Treffpunkt für Jung und Alt .............................................................26150 Jahre Rotes Kreuz, 100 Jahre Ortsverein Schloß Neuhaus....27Eine Ära ist zu Ende gegangen ......................................................28Frohe Stunden auf dem Eis ............................................................29Blood in the mobile ........................................................................29Streiflichter......................................................................................30Für ein lebendiges Gemeindeleben................................................3150 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil: eine persönliche Bilanz ...32Numb3rs: die Paul-Matrix ...............................................................33Termine34-35Impressum35Gemeindeadressen36Das Kreuz zeigt uns den WegDie Photographie zeigt denBlick aus der Kirche „dominusflevit“ den Ölberg hinunterauf die Altstadt von Jerusalem.Das Kreuz markiertdie Kuppel der Grabeskirche,in anderen Ländern passenderAuferstehungskirchegenannt.Der Blick überspannt denJerusalem - Blick auf die GrabeskircheGarten Gethsemane, indem Jesus am Abend vorder Verhaftung betete. DieserBlick zeigt uns verschiedeneDinge. Das Kreuz zeigtuns, wie bei einem Fadenkreuz,unser Ziel, die Auferstehung.Der Weg dahin gehtdurch das Leid unseres irdischenLebens hindurch hineinin das, was wir als Paradiesbezeichnen. Das Kreuzzeigt uns den Weg. Jesushat mit seinem Leben, seinemLeiden und seiner Auferstehungden Weg vorgegeben,mit dem Kreuz das Zielfestgelegt.Anders betrachtet steht unsdas Kreuz aber auch imWeg. Auf dem Weg zur Auferstehungmüssen wir dasKreuz Jesu annehmen undaufnehmen. Dieses Kreuzkann eine leichte Bürde sein,man kann unter der Last desKreuzes jedoch auch strauchelnund zusammenbrechen.Aber auch hier kanndieses Bild Trost spenden.Am Ende unseres individuellen„Kreuzwegs“ steht einklares Ziel. Auch wenn derWeg steinig ist, wir an dereinen oder anderen WeggabelungZweifel haben, ob derWeg der richtige ist, in einemkönnen wir uns sicher sein.Es gibt einen, der uns diesenWeg voran gegangen ist undder am Zieleinlauf auf unswartet, um uns dort mit offenenArmen zu empfangen.Klaus PöppelOsternOsternlässt dich wagenins Grab zu gehen,hineinzuschauenin die Abgründe,den Schmerz der Liebezu spüren;undmittendrinunerwartetplötzlich wirst duumgekehrterkennstim Herzen Seine Stimmewirst duauf den Wegdes Auferstandenen gesetztundkehrst umins LebenduJüngerin des neuen WegesSr. Renate RautenbachBitte beachten Sie die Werbeanzeigen in dieser Ausgabe. Nur mit dieser finanziellen Unterstützung ist das Erscheinen von Gemeinde 3 mglich!Ausgabe 16 • März 20133


4Ausgabe 16 • März 20133 Gemeinden Gemeinde3Tod und AuferstehungBegegnungen auf dem Waldfriedhof„Einige Friedhofsfragen“hat das Redaktionsteamfür diese Osterausgabebeschlossen. Was treibt dieMenschen an, mit viel Mühebei nasskaltem Februarwetterdie Gräber zu pflegenund zu schmücken? Warumbesuchen sie die Ruhestättenihrer Freunde und Angehörigen?Welche Rolle spieltdie Feier der AuferstehungJesu zu Ostern?Wir hatten berührende,nachdenkliche und interessanteBegegnungen auf demWaldfriedhof.2011 ist die Tochter vonClaudia Püschel im Altervon fünf Monaten am plötzlichenKindstod gestorben.„Ich gehe jeden Tag auf denFriedhof, pflege das Grabund spreche dort mit meinemKind“, erzählt sie unsan einem Samstagmorgen.„Ich glaube daher auch anein Leben nach dem Tod unddaran, dass mein Kind jetztim Paradies lebt.“Für Frau Koch ist es zur liebenGewohnheit und Zeichender Nähe geworden,das Grab ihres Mannes zupflegen. Es macht ihr Mut,wenn sie sich mit jemandemunterhält, der ihr versichert,dass es ein Leben nach demTode gibt. „Dann glaube ichauch daran“, sagt sie mitfester Stimme.Ursula Brück hat viele Verwandteauf dem NeuhäuserWaldfriedhof. Ihr Onkel war1939 im Alter von 19 Jahrender erste Kriegstote ausSchloß Neuhaus. Die Grabpflegeist ihr besonderswichtig. „An ein Leben nachdem Tod glaube ich allerdingsnicht. So viel Platz istdoch da oben nicht“, fügt sielächelnd hinzu. Ohne ihrenGlauben würde Lucia Fentonnicht zurecht kommen.Sie hat noch die alten Ritualein der Kirche kennengelernt und hält an ihnenfest. Früher seien die Menschenstrenggläubiger gewesen,sagt sie am Grab ihresMannes und ihres Sohnes.Natürlich glaubt sie an einWiedersehen im Himmel. Beider Beerdigung werde nurdie leibliche Hülle begraben.Man solle deshalb nach obenschauen und nicht in dasGrab. Gisela Güse pflegt dasGrab ihres viel zu früh verstorbenenMannes. Sie hatihn selbstverständlich nichtvergessen und denkt oft anAktuellesihn, nicht nur am Grab: „Ichhoffe fest auf ein Wiedersehennach dem Tod.“Oft besucht Cordula Lütkefedderdas Grab ihrer Großmutter.„Lieber Gott, machmich fromm, dass ich inden Himmel komm, hat siedamals mit mir gebetet. Undsie hat für sich fest darangeglaubt. Ich bin mir mit diesemAuferstehungsglaubennicht so sicher. Aber ichglaube, dass unsere Verstorbenennoch irgendwie anunserem Leben teilhaben.“Günther KleyRiskier was, Mensch! – Mehr „evangelische“Beiträge für Gemeinde³Ein Aufruf nach einem pseudonymen LeserbriefRiskier was, Mensch! So lautetdas diesjährige Motto derFastenaktion der EvangelischenKirche in Deutschland„7 Wochen ohne“. Riskierwas, Mensch – dasMotto kann in viele Richtungengedeutet werden. Da sollman zum einen Mitgefühl riskierenoder Begegnung oderNeues, auch mal Widerspruch,sogar Verletzungen(die Fastenandachten dervergangenen Wochen in derChristuskirche haben diesreflektiert – sogar an besonderenOrten in Schloß Neuhaus;bei der letzten Andachtist am 24. 3. um 18 Uhr inder Christuskirche noch einmalGelegenheit, was zu riskieren).Riskier was! Das solljetzt einmal allen zugerufenwerden, die schon mal beisich gedacht haben: ein paarmehr „evangelische“ Beiträgein Gemeinde³ wärenauch nicht schlecht. Sodachte wohl auch ein pseudonymerLeserbriefschreiber,der nach Erscheinen der letztenAusgabe von Gemeinde³nicht nur den Pfarrer, sondernauch das Redaktionsteamvon Gemeinde³ unddas Presbyterium der evangelischenGemeinde aufforderte:(Zitat) „Für mich persönlichwäre es viel schönerüber die aktuellen Aktivitätender Gemeinde informiertzu werden. (…) Was machendenn unsere Konfirmandenund wie war der Pilgertag?(…) Ich hoffe, ich konnte hiereinige Anstöße geben fürArtikel, die hoffentlich baldgedruckt werden können.“Claudia Püschel am Grab ihrer TochterPriestertum aller GetauftenUm es klar zu sagen: DerLeserbrief sagt Wahres: eskönnte über mehr evangelischesGemeindelebenberichtet werden, wenn esmehr Menschen gäbe, diedarüber schreiben.Warum z. B. schreibt nichtmal ein Konfirmandenelternteilüber den Konfirmandenunterrichtoder die Erfahrungenim Kirchlichen Unterrichtan der Christuskirche oderder Posaunenchor berichtetmal über seine Arbeit oder,oder, oder? Denn Fakt ist:der Großteil der evangelischenBeiträge in Gemeinde³stammen vom evangelischenPfarrer – und das ist eigentlichganz „unevangelisch“,denn evangelisch bedeutetnicht Pfarrerzentriertheit,sondern Priestertum allerGetauften (das funktioniertübrigens was Gemeinde³betrifft auf katholischer Seitedeutlich besser als bei uns)!Wer also möchte, dass evangelischesLeben stärker vertretenist in Gemeinde³, dersollte sich zurufen: Riskierwas!Dann bleibt das Motto derdiesjährigen Fastenaktionder EKD auch nach derFastenzeit noch ein Anstoß.Also: Riskier was, (evangelischer)Mensch! – undschreib! Oder werde Mitgliedim Redaktionsteam. Beiletzterem hilft Pfarrer Petersgerne weiter.Oliver PetersAktuellesTurmfriedhof bekommt ein Gesicht„Ist doch logo“…Dieser Ausspruch hat essogar schon bis in die Kindersprachegeschafft. Ein Logofür das ge planteKolumbarium ander Christuskirchezu finden, schiendaher ebenso nahelie gend wie einfach.Die Beschäftigungmit dem, wasein Logo ist, wases können muss,wie es wirken soll,machte die Auf gabedann schon wesentlichkomplizierter.Schließlich warenwir uns im Turmausschusseinig, dassein „Markenzeichen“gesucht wird,attraktiv und modern, klarund unmittelbar verständlich.Zugleich musste es dieDas neue Logoneue Urnenbegräbnisstättemit Christus, unserer Kirchesowie den Vorstellungenvon einem würdigen Ortder Ewigen Ruhe im Zentrumunserer Ge mein de verbinden– die sprichwörtlicheEier legende Wollmilchsaukönnte sich kaum komplizierteranlassen.Professionelle UnterstütztungOhne professionelle Unterstützunggeht da, das waruns unmittelbar klar, schlichtgar nichts. Allein die Bandbreiteder mög lichen Ansätzehätte uns über fordert, willsagen vom Sockel des wohlmeinendenDilettantismusin den Sumpf der Unentscheidbarkeitgestoßen.Aber auch die Wirkung undUmsetzbarkeit (in Druck- undelektronischen Medien) könnenwir vielleicht beurteilen,wenn man uns die richtigenFragen stellt – welche dasaber sind, wollten wir dochlieber Profis über lassen. Unddas war auch gut so.Erste EntwürfeDie ersten Entwürfe hinterließendas ungute Bauchgefühleines umfassenden„Das ist es aber noch nicht“.Alles ein bisschen geeignet,alles ganz hübsch, teils verspielt,teils überladen oderspröde, teils auf dem richtigenWeg. Aber irgendwiefehlte allen Vorschlägendas Durchschla gende, jenegeniale Einfachheit,die es außer Fragelässt, ob das Logo„stimmt“ und funktioniert.Auf den Begriff„Turm friedhof ChristuskircheSchloßNeuhaus“ hatten wiruns zuvor bereits ineinem ebenso intensivenFindungsprozessgeeinigt – seinePlatzierung im oderzum Logo bescherteuns nun neben derGrafik einen zweitenReibungspunkt, andem jede(r) im Ausschusssich getrostab arbeiten durfte und dasauch mit viel Verstand undHerzblut tat.Der DurchbruchAls sich gerade die Erkenntniseinschlei chen wollte, dassdie Aufgabe auch mit undvon der Agentur nicht wirklichgelöst werden könnte,flatterte aus dem Ausschussein Alternativ-Vorschlag aufden Tisch, der grundsätzlichesInter esse weckte. Erstellte sich als gemeindenaheAbleitung eines derVorschläge der Agentur heraus,die ohne deren Vorarbeitnie hätte entstehen können,es sei denn, man hätteauf einen Zufallstreffer wartenwollen. Die Idee wurdevon der Agentur aufgenommenund grafisch wie ideellüberarbeitet, und da warensich plötzlich alle einig: Hierfinden wir uns wieder, das„geht“ bei allen Anwendungen,das enthält und transportiertalles das, was wirgerne „drin“ haben wollten:Thematische Bin dung, Verankerungin der Gemeinde,Ernsthaftigkeit, grafischeFunktionalität, Klarheit. DasLogo war geboren.Es war es die Leistung einerfähi gen Agentur unter Zuarbeiteines eifrigen Turmausschusses,die letztlich inder geplanten Zeit zu einemüberzeugenden Ergebnisgeführt haben. Bis zu unseremKolumbarium liegt nocheine heftige Weg strecke voruns – aber das Tor zu diesemWeg ist jetzt erkennbaraufgestoßen: Unser Turmfriedhofhat ein Gesicht.Wolfgang BeneschAusgabe 16 • März 20135


3 Gemeinden Gemeinde3Die SonntagsfrageVom neuen Papst wünsche ich mir ……, dass er jünger ist undmehr Toleranz zeigt.Rosemarie Kemper..., dass er1. mehr „Feldherr“, wenigerGlaubenslehrer sei.2. mehr dem Kirchenvolk alsder Kurie „aufs Maul schaue“.Für beide Aufgaben möge erden nötigen Mut haben.Heinz Köhler..., dass er und alle Katholikendem Kern ihres Glaubensfolgen und nicht alten,überholten Traditionen hinterherhinken...., dass er zum Wegbereiterfür ein gemeinsames Mahlam Tisch des Herrn wird.Außerdem soll er dafür sorgen,dass die Mißbrauchsfälleehrlich aufgearbeitetwerden und Sorge für dieOpfer getragen wird.Wolf Schwarzeine Erneuerung der Kircheim Geiste Jesu Christi zueiner Kirche der Menschen.Konrad Bröckling..., dass er Johannes XXIII.nachfolgt.Sonntagsfrage…, dass er ein jüngerer Papstist, sich mehr der Ökumenewidmet, mehr Frauen zulässtund das Zölibat angeht.Christa und Hans Münsterteicher…, dass er das Zölibatabschafft, konservativeSichtweisen ablegt und sichmehr den aktuellen Themenund Problemen des 21. Jahrhundertswidmet.Gabi Passon und Laura K. Krüger…, dass er die Dinge voranbringtund nicht die altenSachen hochhält und dass erdas Zölibat aufhebt.Hedwig Neisemeierdie Anerkennung, dass wireine einzige Gemeinde desHerren sind. Es müssenSpaltungen überwundenwerden, der Alleinseligmachungs-Anspruchfallen undBekenntnisse zu Fehleinschätzungendes Glaubenserfolgen...., dass er die Kraft gegendie Intrigen der Kurie anzugehenhat, denn wer Ehrlichkeitpredigt, sollte entsprechendhandeln.Renate Köhler..., dass er die Kraft für einAmt hat, für das ein Lebensicherlich nicht ausreichendist. Außerdem hoffe ichauf die Würdigung und dieAusweitung der Arbeit vonFrauen in der katholischenKirche.Uschi Schwarz...dass er den Weg des ZweitenVatikanischen Konzilsweitergeht.einen lebendigen neuenPapst, der die Einheit der Kircheund der Menschen soanspricht, dass der katholischeGlaube wieder frischenWind erfährt. Außerdemist die Kurie zu mächtig,sie braucht mehr Korrekturendurch die Ortskirchen.Achim Hoppe..., dass er den Zölibat aufhebtund als Folge davon dasBekenntnis der Kirche zu vonPriestern gezeugten Kindernkommt.Sabine Hilkenmeyer…, dass er mehr Toleranzzeigt, die katholische Kirchevoranbringt und die momentanvorhandene Begeisterungder Jugend aufrechterhalten kann.Katharina und Josef Happe… ,dass er die Annäherungzwischen der katholischenund evangelischen Kircheunterstützt, Reformen vorantreibtund mehr Offenheitzeigt.Johann Filusch..., dass er mehr Barmherzigkeitim Umgang mit den Menschenin den Gemeindenzeigt. Außerdem sollte mehrermutigt und weniger eingeschüchtertwerden.Bettina und Alina Krause..., dass er so weitermachtwie Papst Benedikt XVI, aberin Zukunft darf es ruhig etwaslockerer werden in der Kirche.Margaretha Stammen…, dass er ein Umdenken imkonservativen Denken derkatholischen Kirche einleitet.Marius KrügerLeider waren die Kirchgängerheute wenig bereit Fotosmachen zu lassen und auchihren Namen zu nennen,aber trotzdem hier ihre Antworten….…, dass er vernünftig seineArbeit macht.…, dass er weitermacht wiedie letzten beiden Päpste.…, dass er mehr auf die jüngereGeneration zugeht undnicht so konservativ ist.…, dass er fortschrittlicherist.…, dass er besser die jungenMenschen versteht.…, dass er so, wie es jetzt ist,weitermacht.…, dass er die Frauen mehrim Blick hat.…, dass er jünger ist.…, dass er ein bisschen fortschrittlicherist, passend zuunserer Zeit.…, dass er offen für Neues istund den Mut hat neue Wegezu gehen.…, dass er die „Ratzinger-Linie“ weiterverfolgt.…, dass er allgemein mehrOffenheit für die Jugendzeigt.…, dass er ein Zusammenwachsender evangelischenund katholischen Kirche fördert.6Ausgabe 16 • März 2013Horst FriedericiHeinz JakobsmeyerHubert ViertelVeronika SageAusgabe 16 • März 20137


8Ausgabe 16 • März 20133 Gemeinden Gemeinde3Februar/März 2013Wechsel im PetrusdienstDer plötzliche Amtsverzichtvon Papst BenediktXVI zum 28.02.2013 kannAnlass sein, über dessenAufgabe und Bedeutungfür jede und jeden von unsnachzudenken - auch hier inSchloß Neuhaus. Der jeweiligePapst hat als Bischof vonRom in der Nachfolge desApostels Petrus (Mt 16,18)die Sorge für die gesamteRömisch-Katholische Kirchezu tragen. Er ist der „Dienerder Diener Gottes“ und verstehtsein Wirken geradeseit Papst Johannes XXIII(dem Namensgeber unseresRoncalli-Hauses) besondersauch als Dienst der Einheitfür alle Christlichen Kirchen.So hat Papst JohannesPaul II 1995 in seinerÖkumene-Enzyklika „Damitalle eins sind“ ausdrücklichalle „Bischöfe und Theologenunserer Kirchen“ eingeladenzu einem geschwisterlichenDialog über einen vonAktuelles„Update… was gibt’s Neues im Pastoralen Raum?“Ein Dienstgespräch an KarnevalGabi: Hallo Katrin, kannstdu deinen Text für Karnevalschon auswendig? Nichtdass wir uns blamieren!Katrin: Lieutnant Spears meldet:Text sitzt! Das „pastoraleRaum –Schiff“ fliegt durchdie Weiten des pastoralenRaumes. Was steht denn an,Lieutnant Mörschman?Hungertuch und Aktionenzur FastenzeitGabi: Am Aschermittwochist alles vorbei, oder? Danngeht’s los mit der Fastenzeit,in der uns ein neues Hungertuchbegleitet.Katrin: Ich finde es wiedersehr beeindruckend. DieKünstlerin Ejti Stih aus Bolivienhat das Thema „Wieviele Brote habt ihr? “ sehreindrucksvoll umgesetzt.allen „anerkannten Dienstder Liebe.“Diesem Papst, der 1996Paderborn besuchte und mitdem viele von uns damals inder Senne Gottesdienst feiernkonnten, folgte vor rundacht Jahren Benedikt XVI. Erwar als Joseph Ratzinger inMarktl/Oberbayern zur Weltgekommen und ist uns als„fortschrittlicher“ Theologieprofessor,Erzbischof vonMünchen und schließlich alsder Präfekt der Kongregationfür die Glaubenslehre in Erinnerung.Paderborn besuchteer als Kardinal mehrfach, sobeim 1200-jährigen Bistumsjubiläums1999 und als Leiterder Beisetzung von ErzbischofJohannes JoachimKardinal Degenhardt 2002.Am 16. April 2005 kam erals Benedikt XVI aus demKonklave. Wir alle habenihn erfahren, auf ihn (nicht)gehört, uns an ihm gerie-Gabi: Bei der Kinderfastenaktion,zu der besondersauch die Kommunionkindereingeladen sind, wird esFreude machen, mit den Kinderndieses Tuch genaueranzuschauen und von einembesonderen Projekt in Paraguayzu berichten.Katrin: Ich bin gespannt, obdie typischen Chipas, die wirmit den Kindern backen wollen,uns schmecken werden.Gabi: Auch das Fastenessender Eine Welt - Gruppenim Anschluss an den Familiengottesdienstam Misereorsonntagwird ein besonderesHighlight sein,…Katrin: …bei dem zahlreicheFirmbewerber die Mitarbeiterinnentatkräftig unterstützenund den Kochlöffel schwingen.Papst Benedikt XVI bei seinem letztem Deutschlandbesuchben, mit ihm gebetet undmeditiert... „Wir sind Papst“meinte BILD ihn begrüßenzu müssen, die jetzt nachdem Rücktritt schrieb „Wirsind Mensch“. „Vernunftund Glaube“ waren seinKernthema. Viele Jugendlicheauch aus Schloß Neuhauserlebten ihn beim Weltjugendtag2005 in Köln oder2011 in Madrid. Welche bleibendeBedeutung er langfristigfür die Kirche/n habenwird, bleibt abzuwarten. ZweiGedanken von ihm klingenmir im Ohr: „Es gibt sovieleWege zu Gott, wie es Menschengibt“ und sein Aufrufim Deutschen Bundestag2011 für „das hörendeHerz“. Bedeutsam ist seineRücktrittserklärung vom11.02.2013, mit der er einengroßen Traditionsbruchbegangen hat. Er beziehtsich auf eine Prüfung desGewissens vor Gott sowieauf sein Unvermögen zurAusführung des ihm anvertrautenPetrusdienstes undbittet um Verzeihung für alleseine Fehler. Darin liegt einegroße Brisanz für die Zukunftder Kirche.Wenn Sie dieses lesen,dürfte in Rom wieder weißerRauch aufgestiegen und einneuer Papst das Petrusamtübernommen haben. Abernicht der Papst ist die Kirche.Wir alle sind Gottes Volk –gerade auch in ökumenischerVerbundenheit.Hans-Georg HunstigFirmvorbereitung mitneuem Konzept - raumübergreifendGabi: Wie läuft es eigentlichin der Firmvorbereitung?Katrin: Wir haben ja jetzt einneues Konzept.Gabi: Erzähl doch mal…Katrin: Gemeinsam mit demFirmleitungsteam ChristianaBüker, Wilfried Bröckling und35 Katechetinnen und Katechetenkonnte ein tolles Programmfür die 185 Firmbewerberauf die Beine gestelltwerden.Gabi: Was denn genauer?Katrin: Verschiedene Projekte:Klostertour, Hospizbesuch,Gottesdienstvorbereitung,Fahrt zur Fazendada Esperanca, Spiegelmosaike,Sternsinger, FairesKochen am Misereorsonntag,Filmabende, Besuchder Paderborner Tafel, Firmtrefffür Mädchen, Projekt imSeniorenzentrum, Projekt mitMenschen mit Behinderung,Musikgruppe LaudamusGabi: Und? Wie ist das Interesse?Katrin: Sehr gut, teilweisemelden sich die Firmbewerbersogar zu mehreren Projektenan.Dazu gibt es noch Weggottesdienste.In elf Gruppen,geleitet von HauptundEhrenamtlichen, erlebendie Jugendlichen vielStille, ansprechende Texteund inhaltliche Impulse zumGlauben.Gabi: Macht ihr mit Sandeund Sennelager schon etwaszusammen?Katrin: Na klar! Unser Kon-Aktuelleszept haben wir in großen Teilenschon gemeinsam. Danebengibt es noch Bußgottesdienste,einen Jugendgottesdienstin der Feuerwehrhallein Sande, einen Glaubenskursund die liturgische Vorbereitungder Firmfeier.Gabi: Über eine so vielfältigeVorbereitung kann sich aberwohl niemand beschweren…Erstkommunion – Kinderkreuzwegals besondereAktionKatrin: Apropos Vorbereitung!Wie sieht es denneigentlich in der Erstkommunionvorbereitungaus?Gabi: 83 Kinder bereiten sichin Seelsorgestunden, Weggottesdiensten,Familiengottesdiensten,Mitmachgottesdienstenund zwei Tischgruppenvor. Ein besondererHöhepunkt wird der Kinderkreuzwegmit Fackeln im Wilhelmsbergwerden.Angebote für Erwachsene– weiter wachsen und mehrKatrin: Mit Blick auf dieFastenzeit gibt es nicht nurAngebote für die Kinder,sondern auch für Erwachsene,zum Beispiel einmalwöchentliche Frühschichten,gestaltet von unserenWortgottesleitern. Und beiden Exerzitien im Alltag werdenwir bestimmt wieder einegute Gruppe sein.Gabi: Unter welchem Leitwortstehen die in diesemJahr?Katrin: Weiter wachsen...Gabi: Das erinnert mich anGartenarbeit ....Katrin: Ja, so abwegig ist derGedanke nicht. Das Leitwortdes Erzbischofes „GottesGarten zum Blühen bringen“wird wieder aufgegriffen.Eigenes Wachsen und Reifen,Schöpfung und Erfahrungenin der Gruppe sindwichtige Elemente.Gabi: Im Zuge der immer größerwerdenden pastoralenRäume ist es wichtig, dasssich kleine Gruppen treffen,um sich über ihren Glaubenund ihre Erfahrungen auszutauschen.Spiritualität ist daein wichtiger Baustein.Katrin: Größer werdendeRäume! Wie sieht es eigentlichin den Arbeitsgruppenaus, die sich dafür gebildethaben?Arbeitsgruppen und Fragestellungenim PastoralenRaumGabi: Von welcher der vierArbeitsgruppen, in denen javiele ehrenamtliche Mitarbeiterinnenund Mitarbeiterengagiert sind, möchtest dudenn etwas wissen?Vom Arbeitskreis „Ehrenamt“oder „Pastorale Orte undGelegenheiten“ oder „Taufberufung“oder „Caritas undWeltverantwortung“?Katrin: Am besten von allen!Ich bin neugierig und vermutlichandere auch.Gabi: Der Arbeitskreis „Caritasund Weltverantwortung“hat ein sehr umfangreichesAufgabenfeld, denn tätigeNächstenliebe wird auch inunserem pastoralen Raumbesonders durch die vierCaritaskonferenzen praktiziert.Katrin: Das heißt konkret?Gabi: Krankenhausbesuchsdienste,Hausbesuche,Geburtstagsbesuche,Sammlungen für bedürftigeMenschen, finanzielle Unterstützungnotleidender Menschen,regelmäßige Aktionenmit den Menschen mitBehinderung aus den Wohnheimenund Werkstätten,Seniorennachmittage undGestaltung besonderer Gottesdienste.Katrin: Und außerhalb dieserCaritaskonferenzen? Gibt esda auch karitatives Handeln?Gabi: Auf jeden Fall. In derArbeitsgruppe sind wir dabei,diese Orte aufzuspüren.Katrin: Wie sieht es dennaußerhalb unseres pastoralenRaumes aus? Schaut ihrda auch hin?Gabi: Auch Mitglieder derEine Welt - Gruppen sind inunserem Gremium dabei undweiten unseren Blick für notleidendeMenschen in anderenLändern. Das ThemaCaritas darf nicht am eigenenKirchturm enden.Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnender Gruppe „Ehrenamt/ Engagement aus Berufung“möchten sich dafür einsetzen,dass das Gemeindelebenlebendig bleibt und denBlick dabei auf den gesamtenRaum und die Zukunftrichten.Die Gruppe „Pastorale Orteund Gelegenheiten“ beschäftigtsich mit Fragestellungenwie „Was sind pastoraleOrte und Gelegenheiten?Mit welchem Ziel sollen wiran pastoralen Orten als Kirchengemeindepräsent sein?Was für Menschen haben wiran den verschiedenen Ortendes pastoralen Raumes?(Sinus-Milieu-Studie)Und die Gruppe „Taufberufung“hat sich mit dem Sakramentder Taufe auseinandergesetzt und geht der Fragestellungnach „Was heißt:‚Berufung zum Menschsein’?“Katrin: Das hört sich ja tollan! Gehst du eigentlich nochzu St. Bruno?Gabi: Ja, im Wechsel mitPastor Oliver Peters feiernwir einmal im Monat Gottesdienstemit Menschen mitDemenzerkrankungen.Katrin: Wie muss ich mir dasvorstellen?Gabi: Die Gottesdienste werdennur in einem kleinemKreis mit bekannten Elementenund Liedern gefeiert.Es entsteht eine sehr dichteAtmosphäre. Beim Singenund Beten der alt bekanntenLieder und Texte erinnernsich die Menschen und sindganz dabei.Eben ganz anders als zumBeispiel Familiengottesdienste,oder?Familiengottesdienste –Das Evangelium wird greifbarKatrin: Stimmt! Jeder Gottesdiensthat seinen eigenenCharakter. Die Familienmessenwerden sehr gut besucht.Viele Familien kommen, umden Glauben zu feiern undsich für den Alltag stärken zulassen. Auch die Stunde vordem Gottesdienst, in der dieKinder gemeinsam mit mirund ehrenamtlichen Mitarbeiterinnenden Gottesdienstmit vorbereiten und gestaltendürfen ist sehr kostbar.Das Evangelium wird greifbarfür die Kinder und sieerfahren, dass Jesu Botschaftauch heute noch aktuellist und etwas mit ihremLeben zu tun hat.Ach übrigens, hast du schonden neuen Flyer gesehen?Gabi: Nein, noch nicht, ist erschon fertig?Katrin: Na klar! In sehransprechender Art undWeise werden hier gottesdienstlicheAngebote fürFamilien mit Kindern unterschiedlichenAlters in unserempastoralen Raum undder Christuskirche bekanntgegeben.Gabi: Ich finde es sehr wichtig,dass alle Familien überdie Angebote informiert sind.Wenn ich allein an den letztenKleinkindergottesdienstdenke, wie gut der besuchtwar!Katrin: Aber nicht nur dieAngebote für Familien werdengut angenommen,bestimmt doch auch dieAngebote speziell für dieSenioren unserer Gemeinden,oder?Gabi: Aber sicher. Die Gottesdienstesind immer sehrgut besucht und beliebt sinddie anschließenden Kaffeetrinken,die immer sehr liebevollvon vielen engagiertenMitarbeiterinnen ausgerichtetwerden – in gemütlicherAtmosphäre wird geklönt unddas Miteinander genossen.Katrin: Ich schaue geradeauf die Uhr - ich muss los -wir haben jetzt Chorprobe.Bis dann… TschüßKatrin SpehrGabriele MerschmannAusgabe 16 • März 20139


Ausgabe 16 • März 2013103 Gemeinden Gemeinde3Nicht nur in der FastenzeitFrühschichten in der UlrichskapelleWas lange währt…Gedächtnisgarten von Haus St. MarienWenn in den Wochen derFastenzeit schon um sechsUhr morgens in der UlrichskapelleLicht brannte, dannhatte entweder am Abendvorher jemand vergessen,das Licht auszumachen oderes war Mittwoch.Mittwochs fanden auch inden letzten Wochen wiederregelmäßig die Frühschichtenstatt. Alle waren eingeladenzu diesen Wortgottesfeiern,bei denen meisteine Lesung oder ein Evangeliumin den Blick genommenwurde, gerade in derBedeutung für uns heute.Wir lasen gemeinsam Texte,sangen gemeinsam, betetengemeinsam und frühstücktendanach gemeinsam im Roncalli-Haus.Ganz wichtig ist die ökumenischeAusrichtung der Frühschichten,die inhaltlich vonwird eingeweihtDie letzten Details für die Fertigstellungdes Gedächtnisgartensfür Haus St. Marienwerden auf der Baustellebesprochen. Wolfgang Schäfers(Architekt i.R.) besichtigtmit Thomas Bachhuber (Vorsitzenderdes Bewohnerbeirats),Annette Kloke (Initiatorindes Projektes), FriedbertKrawinkel (Einrichtungsleiter)und Uschi Schräer-Drewer(Ehrenamtskoordinatorin)die Baustelle. Alle staunenüber das, was vor allemdurch das Engagement derSchützenbrüder der Schloßkompaniedes BürgerschützenvereinsSchloß Neuhausin den vergangenendrei Jahren entstanden ist:ein Ort, der an verstorbeneBewohner des Hauses erinnertund zugleich von derGemeinschaft der Lebendenund Verstorbenen mit GottZeugnis gibt. Gemeinschaftzwischen Bewohnern undBewohner und Mitarbeiter des Hauses St. Marien sagenallen Beteiligten besonders Seelsorgerin i.R. AnnetteKloke, Schützenbrüder der Schloß-Kompanie besondersRaimond Leiwen, Winfried Kurte, Wolfgang Schäfers,Christian Stolzenburg, Bildhauer Wilfried Neisemeier undallen Spendern und UnterstützernDankeFür das Interesse, für die Begegnungen,die gemeinsamen Planungen, die finanziellen Unterstützungen,die Arbeitseinsätze, die Freude am gemeinsamenTun.Wir freuen uns auf das persönliche Verweilen am und dasgemeinsame Erleben des Gedächtnisgartens.Friedbert Krawinkel, EinrichtungsleiterThomas Bachhuber, Vorsitzender des BewohnerbeiratsSchützen. Ebenfalls zu feiernist die wachsende Gemeinschaftzwischen Schützenbrüdernund Bewohnerinnenund Bewohnern des Hauses.Ein besonderes GeschenkLetzte Details werden auf der Baustelle besprochen.werden die Schützenbrüderzur Feier mitbringen:den Auftritt des Tambourkorps.Bereits bei den erstenGesprächen zur Planung derEinweihung betonte WinfriedKurte, Hauptmann derSchloßkompanie: „Das müssenwir unbedingt hinbekommen!“Mit einem Schmunzeln erinnertsich Annette Kloke an dieEnttäuschung und Verwunderungeiniger Bewohner vonSt. Marien, als sie die Schützenbrüderin Arbeitskleidungbeim ersten Arbeitseinsatzauf dem Gelände sahen. Inihrer Vorstellung kanntensie doch die Schützen uniformiertmit ihren Instrumenten.Auch wenn sich dieBewohner mittlerweile an dieArbeitskleidung der Schützengewöhnt haben, so dürfensie die Gruppe nun endlichauch in Uniform undmit Instrumenten auf ihremGelände erleben. Wird auchdie Bauphase zu Ende sein,AktuellesAnette Müller, Klaus Pöppeloder Andreas Kirchner vorbereitetwerden und übersJahr auch an jedem erstenMittwoch im Monat regelmäßigstattfinden. Herzlich eingeladensind alle, die sich inder Vorbereitung und Durchführungeinbringen möchten.Die Organisation des Frühstücksübernehmen LuciaMeyer und Ingrid Kröger.Wer ein Glas Marmelade mitbringenmöchte , kann diesgerne tun. Jeder ist herzlichwillkommen, sich nach dembesinnlichen Teil und vordem Start in die jeweiligenAufgaben des neuen Tagesmit anderen gemeinsam zustärken.Andreas Kirchnerso wird der entstandeneKontakt weiter gepflegt. DieVerantwortlichen des HausesSt. Marien freuen sichaußerdem, dass die Schützenbrüderden Gedächtnisgartenweiter instand haltenwerden.Herzliche EinladungDie Einweihung desGedächtnisgartens wird amSonntag, 28. April 2013 um14.00 Uhr mit einem ökumenischenGottesdienst gefeiert.Interessierte Gemeindemitgliedersind herzlich eingeladenmitzufeiern. Auchüber die Feier hinaus ist derGedächtnisgarten für Interessierteoffen. Für Gruppenbietet die Einrichtung künftigbegleitete Besichtigungendes Gedächtnisgartensan, die rechtzeitig telefonischgebucht werden können (Tel.05254/1489).Uschi Schräer-DrewerGremien - VerbändeLust auf Ehrenamt?Caritas braucht neue KräfteUnsere Caritas-Gruppe warbei ihrer Gründung vor vielenJahren größer als heute.Im Laufe der Zeit sindimmer wieder Mitarbeiterinnenund Mitarbeiteraus Altersgründen ausunserem Arbeitskreis ausgeschieden.Dagegen sinddie zu erfüllenden Aufgabennicht weniger geworden.Es ist uns deshalb einwichtiges Anliegen, neueKräfte zu gewinnen. Caritasbraucht viele Herzen undviele Hände.Was sind nun unsere Aufgaben?Unsere Hilfegilt zum Beispiel Krankenund Senioren zuHause, in Krankenhäusernund Heimen. Dadurch vermittelnwir etwas Wärme undFreude im Leben von Menschen,die einsam, alt, krankoder fremd sind. Wir haltenLeitungswechsel bei den SeniorenMitgliederversammlung der KolpingsfamilieDie Mitgliederversammlung2013 stand ganz im Zeichendes Abschieds und Neubeginns.Die bisher verantwortlichenSenioren-Leiter Franz-Josef Stammen, Toni Lütkefedderund Albert Happelhaben sich nach vielen aktivenund erfolgreichen Jahrenzurückgezogen. Dem scheidendenDreier-Team wurdemit Geschenken und Blumensträußenfür die Ehefrauengedankt.Als Nachfolger wurde KonradBröckling gewählt, derneben vertrauten Programmpunkten,den schon etabliertenRadtouren und Wanderungenauch neue Akzentesetzen möchte. Anregungensind ihm jederzeit willkommen.Darüber hinaushieß es auch Abschied nehmenvon dem bisherigen Leiterder Kolpingjugend TobiasBröckling, der sich aus beruflichenund privaten Gründenzurückzieht.Außerdem wurden die bisjetzt aktiven Bannerträger,die sich aus Altergründen fürein Ende entschieden, verabschiedet.Der Vorsitzendedankte Josef Reineke, SepplHesse und Karl Frische fürdie nicht immer leichte Aufgabe,das Banner bei Windund Wetter, oft für langeStunden, zu tragen. Nachfolgerwerden noch gesuchtund können sich gerne beimVorsitzenden melden.Wiedergewählt wurden diestellvertretende VorsitzendeAnja Kleinefenn und die Leiterindes Handlungsfeldes„Kultur und Freizeit“ MechthildHöckelmann. Zum Kassenprüferwurde RobertStruck für 2 Jahre gewählt.Abschließend bleibt festzuhalten,dass die Kolpingsfamilieein Mitgliederdurchschnittaltervon 47,7 Jahrenhat und damit eine der jüngstenim Lande ist.Harry Krögerinsbesondere auch denKontakt zu Menschen, diesonst kaum noch mit derKirchengemeinde Berührunghaben.Sie haben Interesse?Aber noch Bedenken? Siehaben Zeit auszuprobieren,was Sie können undwollen. Sie selbst entscheidenüber Dauer und UmfangIhrer Tätigkeit. Dabei sindSie nicht allein; Sie gehörenzu einer Gruppe; Siebekommen Anleitung undBegleitung.Wir würden uns freuen,wenn wir Sie in unserer Mittebegrüßen dürften! Wenn SieIhren Dienst in eine guteSache stellen möchten,erhalten Sie weitere Informationenbei Edith Lohmann,Tel. 05254 2129.Edith LohmannAusgabe 16 • März 201311


Ausgabe 16 • März 2013123 Gemeinden Gemeinde3Rückschau und besondere EhrungenJahreshauptversammlung der Frauenhilfe Schloß NeuhausMarianne Noeske (4. von links) mit den geehrten (v. links n. rechts) Ursula Olejnik, Erna Klatt, Lidia Koper, Hildegard Neumann,Hertha Beckmann, Marianne Rönn und Margarete Siemensmeyer - Johanna Barwinsky wurde zu Hause geehrt.Vereine - GruppenErfahrungen in Chile und GhanaInteressante Berichte der Missionare auf ZeitVorsitzender Klaus Hölting mit den beiden ehemaligen Missionaren auf Zeit, TobiasRöttgerkamp und Lukas Ernst.Im Anschluss an dieMesse anlässlich des Kolpinggedenktagesberichtetendie beiden ehemaligenMissionare auf Zeitaus St. Joseph Mastbruch,Lukas Ernst undTobias Röttgerkamp überihre Einsätze in Chilebeziehungsweise Ghana.Neben persönlichenErfahrungen wurden auchEinblicke in die örtlichenLebensweisen und Problemewiedergegeben.Der Vorsitzende KlausHölting übergab beidenanschließend einenScheck zur Verwendungfür ein Projekt in ihrenehemaligen Einsatzgebieten.Bei der folgendenJubilar-Ehrung konntePräses Pastor Klose folgendenMitgliedern gratulierenfür 25 Jahre MargaretaStammen, HubertWigge, Klaus Hölting,Michael Pavlicic, ThorstenTipp und, Klaus Lippe, für40 Jahre Ursula Radtke,Alfons Wille u. Franz-Josef Stammen, sowie für50 Jahre Heinz-Gerd Höckelmann.Der Tag der Jahreshauptversammlungbei der Frauenhilfean der ChristuskircheSchloß Neuhaus ist nichtnur ein Tag der Rückschauauf das alte und Vorschauauf das neue Jahr, sondernimmer auch ein Tag der Jubiläen.So war es auch bei derdiesjährigen Jahreshauptversammlungam Mittwoch,den 9. Januar 2013.Rund 40 erschienene Mitgliederhörten den Jahresberichtder Schriftführerin und hieltenAusschau auf das Programmfür 2013. Dann kamder Moment der Ehrung. Insgesamtsieben Mitglieder derFrauenhilfe wurden für langjährigeMitgliedschaft durchÜberreichung einer Urkunde,einer Anstecknadel und einerRose aus den Händen vonVorstandsmitgliedern geehrt.Eigentlich wären 12 Damenzu ehren gewesen, fünfwaren aber leider – zumTeil aus Krankheitsgründen– verhindert zu kommen.So konnten sich aber– zusammen mit der 2. VorsitzendenMarianne Noeske- über ihre Auszeichnungfreuen (für 25 Jahre Mitgliedschaft)Marianne Rönn undMargarete Siemensmeyer,(20 Jahre) Lidia Koper, (10Jahre) Ursula Olejnik, ErnaKlatt, Hildegard Neumannund Hertha Beckmann. Verhindertwaren: Elly Roth(40 Jahre), Gerda Galka(25 Jahre), Marianne Riedel(25 Jahre) und KatharinaPodschadel (10 Jahre).Johanna Barwinsky, die seit60 Jahren der Frauenhilfeangehört und ebenfalls leiderverhindert war, wurde vonPfarrer Peters und Mitgliederndes Vorstandes eigensbesucht.Oliver PetersAllen Geehrten noch einmalherzlichen Glückwunsch.Harry KrögerGremien - VerbändeTolle Stimmung im Roncalli-HausKolpingkarneval 2013Vikar Tobias Dirksmeier, die Gemeindereferentinnen Gabi Merschmann und KatrinSpeer sowie Pastor Oliver Peters als galaktisches PfarrteamKarnevalspräsident KlausHölting führte an zwei Abendendurch das fünfstündigeProgramm, das im vollbesetzten Saal des Roncalli-Hauses mehr als 400 Närrinnenund Narren begeisterte.So stellte unter anderen Dr.Andreas Kirchner als Mitarbeiterder Krankenkasse einProgramm vor unter demMotto: „Unsere Gemeindesoll gesünder werden“. Sowird die nächste Fronleichnamsprozessionvon SchloßNeuhaus über Gütersloh undBielefeld bis nach Detmoldführen. Alles Orte, die demnächstzum pastoralen Raumgehören werden.Galaktisches Pfarrteamund TabledanceVikar Tobias Dirksmeier,die GemeindereferentinnenGabi Merschmann undKatrin Speer sowie PastorOliver Peters stellten alsgalaktisches Pfarrteam denpastoralen Raum als Planetenvor, den sie gegen alleAngriffe von außen schützenwollen. Den Saal zumKochen brachten die TabledancerMarkus Husemann,Frank Krüger und WernerKröger mit live gesungenenStimmungsliedern.Die vielen ungenannten Beiträgeund Darbietungen wurdenebenfalls mit reichlichBeifall und Bravorufen honoriert,so dass Klaus Höltingabschließend einen 20. Kolping-Karneval2014 ankündigte.Harry KrögerFinanzausschuss im Pastoralen Raum installiertSeelsorgerische Arbeit vom SchreibtischUnser Pfarrer ist gar keinrichtiger Seelsorger. Er verwaltetsich zu Tode. So hateinmal ein Mitglied des Pfarrgemeinderatesanlässlicheiner bischöflichen Visitationmeine Arbeit im damaligenPastoralverbund beschrieben.Ich gestehe es ganzoffen: Das hat mich sehr verletzt.Die gleiche Mitarbeiterinbeschwerte sich beimir übrigens kurz darauf mitdurchaus deutlichen Worten,weil ihr Schlüssel nicht mehrin irgendein Schloss passte.Ein anderes Wort hat mich indiesem Zusammenhang aufgebaut.Als unser heutigerWeihbischof Hubert Berenbrinkersein Pfarramt in Siegenaufgeben musste, umals Personalchef in der BistumsleitungVerantwortungzu übernehmen, formulierteer das so: auch vom Schreibtischaus kann man Seelsorgersein.Das entbindet uns angesichtsder Zeichen der Zeitaber nicht von der Aufgabe,für die Verwaltung der Pfarreienund hier vor allem dieVermögensverwaltung neueWeg zu finden, wie ich esschon an anderer Stelle indieser Ausgabe beschriebenhabe.„Nicht zu Tode verwalten“Drei Kirchenvorstände unserespastoralen Raumes (St.Heinrich und Kunigunde, St.Michael Sennelager und St.Marien Sande) werden inzwischenvon einem geschäftsführendenVorsitzendengeleitet. Alle drei bildenzusammen mit dem Pfarrerund einem eigens für unszuständigen Außendienstmitarbeiterdes Gemeindeverbandesden so genanntenFinanzausschuss, der jetzterstmals zusammengekommenist.Alle seelsorglichen Aktivitätenim Pastoralen Raum,soweit sie Gemeindegrenzenüberschreiten und einerfinanziellen Basis bedürfen,werden im Finanzausschussberaten und beschlossen.Ein erstes Ergebnis ist derEtat des Pastoralen Raumes,der sich an der jeweiligenGemeindegröße orientierensoll. St. Heinrich undKunigunde ist mit 40%, diedrei anderen Pfarreien mit je20% dabei.Das wird vermutlich zumersten mal konkret werdenbei den Umbaumaßnahmenim Pfarrhaus in Schloss Neuhaus,wo das „zentrale Pfarrbüros“oder, wie es ganz offiziellheißt „Büro am Sitz desLeiters“ errichtet werden soll.Darüber hinaus beschäftigtuns derzeit die Frage, ob dievier Kirchen, die vier Pfarrheimeund die beiden Vikarienund das Pfarrhaus nichtmit einer Schließanlage ausgestattetwerden sollten.Der Finanzausschuss wirdungefähr einmal im Quartalzusammenkommen, damitder Pfarrer sich auch angesichtsder neuen Situationnicht „zu Tode verwaltet“.Peter ScheiweAusgabe 16 • März 201313


Ausgabe 16 • März 2013163 Gemeinden Gemeinde321 neue AltardienerMessdieneraufnahme im PastoralverbundDie neuen Altardiener nach der Feier in St. Joseph21 Jungen und Mädchen ausdem Pastoralverbund SchloßNeuhaus wurden am Christkönigssonntaginnerhalbder Eucharistiefeier in Mastbruchin die GemeinschaftPizzaessen und Abschied bei den MessdienernGruppenleiter beenden ihren Dienst„Es ist für uns eine Zeit angekommen,…“, mit diesenWorten eines winterlichenLiedes lud Pastor Jörg Klosedie Messdiener und Gruppenleiteraus den GemeindenSt. Heinrich und Kunigunde,sowie St. Joseph zueinem Essen in die Pizzeria„La Palma“ ein. In seinenDankensworten hob derGeistliche die Wichtigkeitund Treue der Altardienerhervor. Durch ihren liturgischenDienst bereichten siedie Gottesdienste.„Es ist für uns eine Zeit angekommen,…“. – Mit dem Endedes Jahres 2012 beendeteneinige Gruppenleiter ihrenDienst bei den Messdienern.Für sie kommt eine Zeit derAusbildung, des StudiumsVereine - Gruppender Messdiener aufgenommen.Zum ersten Mal wurdedie Messdieneraufnahmeoder der Vorbereitungaufden Erwerbder AllgemeinenHochschulreife.Pastor Klosebedanktesich bei VictoriaSabas,Daniel Ridder,MichaelRidder BrigitteBöhm, JanTrautmann,Thomas und Pizzaessen bei La PalmaJana Welslau,Marius Krüger,Richard Gramlich und TillmannPöppel. Der Geistlichesagte, dass die Jugendlichendurch ihr ehrenamtlichesEngagement dazu beigetragenhaben, die Messdienerarbeitals eine tragendeSäule in einer verändertenPastoral darzustellen.Jörg Klosegemeinsam in der Kirche St.Joseph in Mastbruch gefeiert.Dadurch wird deutlich,dass der Altardiener seinenDienst nicht nur in einerGemeinde ausüben kann,sondern dass Ministrantenihren Dienst überall versehenkönnen.In seiner Predigt kritisiertePastor Jörg Klose, dass manals Messdiener schnell verspottetwürde. Er ermutigtedie Jungen und Mädchen,ihr Vertrauen auf Gott zusetzen, der sie nicht verlassenwerde, sondern sie stetsdurch alle Situationen desLebens begleiten werde.Jörg KloseGremien - VerbändeEs weihnachtete sehr bei der DJKMastbrucher Junioren verkaufen Weihnachtsbäume für guten ZweckEine Mannschaft der F-Junioren der DJK MastbruchAm 14. und 15. Dezember2012 wurden am Kunstrasenplatzan der Trakehnerstraßefrisch geschlageneWeihnachtsbäume inallen Größen für einen gutenHöhepunkt im AugustDer 3. Zug der Hatzfelder Kompanie im Jubiläumsjahr 2013Mit einem „Neujahrsempfang“für das Uffz. Corpsdes 3. Zuges eröffnete dieHatzfelder Kompanie am27. Januar das Schützenjahr2013. Zu einem deftigenFrühstück und gekühltenGetränken fanden vieleSchützenbrüder den Weg zuunserem Hatzfelder Schützenhaus.Neben viel Spaßgab es auch sehr viel positiveGespräche und Anregungen.Als nächster wichtiger Terminsteht im Kalender dasHeringessen. Seit nun mehrals 30 Jahre ist es gute Traditiondes 3. Zuges, am Samstagvor Ostern zum beliebtenHering und Pellkartoffelesseneinzuladen. Erstmaligfindet dieses im Hatzfelder- Schützenhaus am 23.März statt.Gutes Ergebnis für soziale ProjekteKolpingfamilie auf dem WeihnachtsmarktZufriedene Besucher vor dem Kolping-Glühwein-ZeltDie Tage des Weihnachtsmarkteskonnten aufgrunddes sehr guten Besuchesim und am Kolping-Glühwein-Zeltnur durch den verstärktenEinsatz der Mitglie-Zweck an den Mann und andie Frau gebracht. Bei heißenGetränken und Bratwurstvom Grill konnte sichjeder den passenden Baumaussuchen. Auf Wunschwurde dieser dann auchdirekt nach Hause geliefert.Die F1- und F3-Junioren derDJK Mastbruch haben dieseAktion gemeinsam mit ihrenEltern organisiert und durchgeführt.Selbst der diesjährigeSchützenkönig ManfredJasper, Mitglied der HatzfelderKompanie, schloss sichdieser guten Sache an.Ein weiterer Höhepunktdes 3. Zuges wird das Kinder-und Familienfest imAugust sein. Nach dem großenErfolg 2012 laufen schonjetzt alle Vorbereitungen füreinen reibungslosen Ablauf.Termin des Kinderfestesist in diesem Jahr der 25.August.Klaus-Dieter Nickelder bewältigt werden. Nebenverschiedenen Glühweinspezialitätenwurden Kaffee undChriststollen angeboten. DerErlös kommt wie in den Vorjahrenverschiedenen sozialenProjekten zu gute.Ein Highlight war sicher deraktive Einsatzdes Dreigestirnsam Sonntag.Der Dankgilt aber allenaktiven Mitgliedernim Verkaufund natürlichim Auf- undAbbau, betonteder VorsitzendeDer Erlös dieser Aktion wirdan „Sterntaler. Hilfe fürSchwerkranke Kinder“ undan die Fußballabteilung derDJK gehen. Eine wundervolleGeste gerade in dieserZeit, in der wir uns unsereshohen Lebensstandardsbesonders bewusst sein sollten.Eine Neuauflage für diesesJahr ist schon in Planung.Alfons SchäferMarkus Ruhe mit dem Gewinnerdes Serano-Schinkens beim Neujahrsempfang,Jochen Hoppeder Kolpingsfamilie SchloßNeuhaus, Klaus Hölting. Mitdiesem Konzept könne mansich gelassen auf den Weihnachtsmarkt2013 freuen.Harry KrögerAusgabe 16 • März 201317


Ausgabe 16 • März 2013183 Gemeinden Gemeinde3Der MGV Cäcilia lädt herzlich einTraditionelles Frühjahrskonzert im SpiegelsaalBereits zum wiederholtenMal wird der MännergesangvereinCäcilia Schloß Neuhaussein traditionelles Frühjahrskonzertim Spiegelsaalder Fürstbischöflichen Residenzanbieten. Freunde desChorgesangs und der Musiksind zu dieser Veranstaltungsehr herzlich eingeladen,die am Sonntag, den 28.April stattfindet; Beginn ist15.00 Uhr.Es wird den Gästen wiederein abwechselungsreichesRepertoire an fröhlichen Liederngeboten, die auf denbevorstehenden WonnemonatMai einstimmen sollen.Auch diesmal wird -ebenfallsschon traditionell- derKirchenchor St. Heinrich undKunigunde das Programmtatkräftig unterstützen.Guter Zuspruch für ein KleinodWandelkrippe lockte viele Besucher anWilfried Mühlhausen, Leiter der Volksbankfiliale Schloß Neuhaus, konnte sich gemeinsammit Pfarrer Peter Scheiwe und Konrad Bröckling von der Schönheit derKrippe überzeugen.Die im Dezember 2012 zumDenkmal des Monats erkoreneWeihnachtskrippe inder Pfarrkirche St. Heinrichund Kunigunde lockte in derWeihnachtszeit wieder vieleBesucher an. Durch diePublikationen in den Medienfand dieses Kleinod gutenZuspruch.Dankbar sind wir der Gruppeder Helfer, die alljährlich fürdie Basis und Technik mitAuf- und Abbau verantwortlichzeichnet. Der Gruppeum Annelie und Rolf Lippegaus,die in liebevollerKleinarbeit wieder für eineansprechende Darstellungund Dekoration, aber auchsachgerechten Abbau undentsprechende LagerungVereine - GruppenKarten gibt es im Vorverkaufbeim Vereinslokal „Lönsstübchen“,Tel. 4533 oderbei jedem aktiven Sänger.Als attraktive Geschenkideewerden Konzertgutscheineangeboten, die ein Jahr langgültig sind.Bei dieser Gelegenheitmöchten wir alle Herren, dieSpaß am Chorgesang verspüren,sehr herzlich zugesorgt hat, sowie Wilmaund Rainer Füchtjohann fürdie Bekleidung der Figuren,gilt ein besonderer Dank.„Kirchengilde 2010“ sorgtefür ZugangDie „Kirchengilde 2010“sorgte mit ihrer Aufsicht undder offenen Kirche für denZugang zur Krippe in derAdvents- und Weihnachtszeitbis zum 3. Februar 2013.Viele Gespräche am Randekamen zustande, und Erinnerungenan frühere Zeitenwurden wach. Insbesonderedie ältere Generation erinnertsich gerne an die Krippeim Bereich des rechten Seitenaltarsund der Quinhagenkapelle.So sorgten auchdie verschiedenen Standorteder Krippe immer wieder fürGesprächsstoff.Gute Resonanz fand derAufruf des Kirchenvorstandeszur Übernahme vonPatenschaften zur Deckungder Kosten für die notwendigeaufwendige Restaurierungder Figuren. Innerhalbkurzer Zeit war der notwendigeBetrag von rundunseren Chorproben einladen,die immer wöchentlichdienstags ab 20.00Uhr im Saal des Vereinslokals„Lönsstübchen“ stattfinden.Schnupperabende sindnatürlich völlig unverbindlich.Wir freuen uns auf Sie!Alois Joachim6.000 € durch Spenden aufgebracht.So hat die Volksbankdie Patenschaft fürdas Kamel übernommen,das zur Gruppe der Heiligendrei Könige gehört. Überdie großzügige Spende freutsich die ganze Gemeinde.Lob und Dank an die vielenSpenderEin großes Lob und herzliches„Vergelt’s Gott“ denGemeindemitgliedern, Gruppenund Institutionen, darunterauch die SparkassePaderborn-Detmold, die inkürzester Zeit die Mittel inForm von Spenden zur Verfügunggestellt haben, umdie Figuren zu restaurierenund in neuem Glanz erscheinenzu lassen. Mit den restlichenMitteln und den Spendenan der Krippe soll nuneine Erweiterung der Schafherdeangegangen werden.Wir können uns schonjetzt wieder auf die Weihnachtskrippeam Jahresendefreuen.Konrad BröcklingLeben in den GemeindenWenn ich gebraucht werde, bin ich daInterview mit Presbyter Götz Langer„Wer den Abriss des Kirchturmsmit verantwortet hat,muss helfen, ihn wieder aufzubauen.“Diese Einstellunglebt Götz Langer, 61Jahre, verheiratet, Vatervon drei Kindern und begeistertervierfacher Opa. Erlebt in Mastbruch, ist Leiterder Pauline-von-MallinckrodtSchule in Paderborn,Abgeordneter der Kreissynodeund Mitglied des Finanzausschussesdes EvangelischenKirchenkreises Paderborn-Höxter.Seit 1995 ister Mitglied im Presbyteriumder evangelischen KirchengemeindeSchloß Neuhaus,hier seit 1997 Kirchmeisterfür Finanzen und Gebäude– und hilft so mit, den Kirchturmbaufinanziell zu sichern.Gemeinde³ stellte er sichzum Interview.Herr Langer, es ist schwierig,bei Ihnen einen Terminzu bekommen. Sind Sie einviel beschäftigter Mann?Als Schulleiter habe ich vieleTermine, bin in verschiedenenGremien der Stadt vertreten,und auch mein Amtals Presbyter fordert vielZeit. Außerdem habe icheine Familie, die ich nichtvernachlässigen möchte,auch wenn dies nicht immergelingt; vor allem genieße ichunsere vier Enkelkinder.Sie sind seit 1995 Presbyterin der Gemeinde SchloßNeuhaus und können unsüber die Gemeinde und ihrPresbyterium informieren.Unsere Gemeinde bestehtaus zwei Bezirken, demBezirk 1, zu dem SchloßNeuhaus mit 3700 Mitgliederngehört, und Bezirk 2,dazu zählen Sennelager undSande mit 2500 Mitgliedern.Jeder Bezirk ist mit sechsPresbytern und einem Pfarrerim Gesamtpresbyteriumvertreten. Das Presbyteriumverantwortet selbstständigund eigenverantwortlichdie Gestaltung der Gottesdienste,die Wahl des Pfarrersund seine Dienstführungsowie finanzielle Investitionen.Gebunden ist es dabeinur an die kirchenrechtlichenVorgaben. Wir tagen einmalim Monat.Wer kann Presbyter werden,und wie wird man es?Jeder, der konfirmiert ist,hat das aktive und passiveWahlrecht. Man stellt sichzur Wahl und wird demokratischdurch die wahlberechtigtenGemeindemitgliedergewählt. Sie findet alle vier(früher acht) Jahre statt.Welche Gründe bewegtenSie, sich für dieses Amt zurVerfügung zu stellen?Ich bin von Kindesbeinenan in der Kirche involviertund habe eine grundsätzlichpositive Einstellung zu ihr.Mein Motto lautet: Wenn ichgebraucht werde, bin ich da.Das Wort Presbyter kommtaus dem Griechischen undbedeutet Älterer oder auchWeiser. Später wurde darausPriester. Wie ordnenSie sich ein?Ich sehe mich als Mitgliedder Gemeindeleitung, die dieGeschicke der Gemeinderegelt und dafür das Ohr ander Gemeinde hat.Wie müssen wir uns dieArbeit im Presbyteriumvorstellen?Wir haben Aufgabenteilung.Es gibt zum Beispieleinen Diakoniepresbyter,einen, der für die Jugendarbeitzuständig ist, vier Synodalabgeordnete,und ich alsKirchmeister bin zuständigfür Finanzen und Gebäude.Wir arbeiten in Teams.Haben Sie für diese Aufgabebesondere Befähigungen?Ich habe keine spezielle Ausbildungfür diese Arbeit. Manwächst da so rein.Übernahme von priesterlichenAufgaben wegendes akuten Priestermangels,Zusammenlegungvon Gemeinden, ökumenischeZusammenarbeit –sind das aktuelle Herausforderungen?Eine Zusammenlegung vonGemeinden steht bei uns,Gott sei Dank, nicht an. Dawir das Priestertum allerGläubigen vertreten, übernehmenwir auch Aufgabenwie Gottesdienst zu halten.Die gute ökumenischeZusammenarbeit in unserenörtlichen Gemeindenzeigt sich in vielen Projekten.Lobend zu erwähnen ist zumBeispiel, dass die Konfirmandenin Sande im katholischenGemeindehaus unterrichtetund in der katholischen Kirchekonfirmiert werden können.Es gibt viele gelungeneBeispiele für ökumenischeZusammenarbeit in unserenGemeinden.Ihr Zeitaufwand für diesesAmt ist groß. Wie siehtes mit der Akzeptanz undder Unterstützung in IhrerFamilie aus?Meine Frau sagt dazu: Ja,ja, das Hobby meines Mannes…! findet es gut undGötz Langer, Presbyter und Kirchmeisterunterstützt mich. Sie selbstengagiert sich auch in derGemeinde, aber lieber imHintergrund. Unsere Kinderhaben in ihrer Jugend aktivmitgemacht. Unsere mittlereTochter spielt bis heute vertretungsweisedie Orgel undist Mitglied im Posaunenchorunserer Gemeinde.Wir treffen Sie für diesesGespräch am Sonntag inder Kirche. Ist Ihnen diePräsens in der Gemeindewichtig?Für mein Amtsverständnisist sie wichtig. Die Gemeindesoll wissen, wen sie da hatund wen sie ansprechenkann. Präsens ja, aber imRahmen des Leistbaren.Wir bedanken uns für dasInterview, Herr Langer.Das Interview führtenMaria Wolters undAngelika Foth-BerhorstAusgabe 16 • März 201319


Ausgabe 16 • März 2013203 Gemeinden Gemeinde3Eine Stiftung Neuhäuser Bürger150 Jahre Kreuzwegstationen im „Wilhelmsberg“Wenn zu Karfreitag dieGläubigen des PastoralverbundesSchloß Neuhaussowie viele auswärtige Gästeum 10 Uhr den Kreuzweg imGemeindewald Wilhelmsbergbeten, so geschieht dasnachweislich seit nunmehrmehr als 150 Jahren.Der ehemals fürstbischöflicheWeinberg mit der traditionsreichenMeinolfuskapelleverdankt seinen Namen„Wilhelmsberg“ dem FürstbischofWilhelm Anton vonder Asseburg (1763-1782).Im Jahre 1832 kaufte dieGemeinde Neuhaus das 150Morgen große Waldareal mitAusnahme der Kapelle; sieblieb fiskalisch. 1862 stiftetenNeuhäuser Bürger, dieausdrücklich namentlichnicht genannt werden wollten,die 14 Kreuzwegstationen.Im Protokollbuch desGemeinderates vom 17.Juni 1862 findet sich folgenderHinweis: „Gegen denAntrag des Pastors Krevetin den GemeindeforstWilhelmsberg an dem Prozessionswege14 Stationshäuschenaus Backsteinengemauert setzen zu lassen,haben wir nichts einzuwenden….“.Bautechnische und kunsthistorischeUntersuchungenSeit vielen Jahren kümmertsich die Schloßkompanieder St-Henricus-Schützenbruderschaftum denErhalt dieser Objekte einschließlichder Meinolfuskapelle,die in die Denkmallisteder Stadt Paderborn aufgenommensind. Im Zuge derkürzlich erfolgten Restaurierungveranlasste die untereDenkmalbehörde der Stadtbautechnische und kunsthistorischeUntersuchungen,die vom Amt für Denkmalpflegein Westfalen (Münster)sowie von einer PaderbornerRestaurierungsfirmadurchgeführt wurden.Hierbei konnten folgendeErkenntnisse zu den Terrakotta-Reliefsin den Stationshäuschenermittelt werden:Die 56 cm x 89 cm großenBildnisse sind von dem BildhauerJohann Joseph Imhoffdem Älteren (1796-1880)aus Köln geschaffen wordenund wurden in der Tonfigurenfabrikdes Heinrich JosefScherf in Köln-Kalk, die 1892geschlossen wurde, gefertigt.Die Reliefs sind sehrwahrscheinlich direkt nach1862 in Auftrag gegebenworden.Meditative Andachtsformder KreuzwegverehrungHier gibt es eine interessanteParallele zum 1867 inder gleichen Fabrik gefertigtenKreuzweg für den Friedhofder alten KirchspielspfarreHorn bei Erwitte. OrtsheimatpflegerJosef Eickhoffberichtet dazu (2009):„Die Franziskaner trugen diemeditative Andachtsform derKreuzwegverehrung in dieWelt hinein. Aus ursprünglich7 Stationen entwickeltensich nach und nach die heutein den meistenKirchen und Gebetbüchernzu findenden 14 Stationen,Einblicketeils um eine 15. Station –die Auferstehung Jesu –ergänzt. Der älteste Kreuzwegwurde 1493 mit 7 Stationenin Lübeck vollendet.Papst Clemens XII. erkannte1731 die Abhaltung desKreuzweges als kanonischan und bedachte sie mitAblässen.“Weiter berichtet Eickhoff,dass im Zuge einer Restaurierungdes Horner Kreuzwegesim Jahre 2001 Recherchendes Amtes für Denkmalpflegeergeben hätten,dass die in den Jahren 1844bis 1846 von Joseph Rittervon Führich in der WienerNepomukkirche gemalten14 Kreuzwegfresken inder Größe von 240 x 180 cmals Vorlage für den Künstlerdes Horner Kreuzwegesgedient hätten. Gleiches giltwohl auch für den BildhauerImhoff, der die NeuhäuserGruppe geschaffen hat,zumal die Wiener DarstellungenFührichs sehr häufigkopiert wurden.Michael PavlicicEinblickeMein RevierGemeinde³ an den Mann und die Frau gebracht. Ein ErfahrungsberichtVorherDa liegen sie: 7800 ExemplareGemeinde³ wartendarauf, in die Haushaltegebracht zu werden. 250davon nehme ich mit. Eineganze Menge, finde ich,aber der Berg verändert sichkaum. Ich verteile gerne. Mirsind die Kaiser-Heinrich-Straße und die angrenzendenWege zugeteilt worden,unsere Nachbarschaft, mein„Revier“. Die meisten Leutekenne ich.Heute habe ich tatkräftigeUnterstützung . Moritz ausMünchen (zwei Jahre) hilftseiner Oma eifrig tragen undstapeln. Aus den Kartonspacken wir die Zeitschriftenin Umhängetasche und Kinderwagen.Ausgerüstet mitNachherMilchfläschchen, Schnuller(für den Ernstfall), Wasserund Gummibärchen machenwir uns energiegeladen aufden Weg.Bayrisch-ostwestfälischeVerständigungZuerst sind die Heinrich-Lübke-Straße und der Hachmannwegdran. Einfamilienhäuser,pro Haus ein Exemplar,das dauert. Wir durchquerenVorgärten, meisternTreppenaufgänge, fütternZeitungsboxen, überlistenkleine oder überfüllte Briefkästen.Und Moritz kommentiertunsere Begegnungender besonderen Art. „Wauwauböse“, ist der Dackelwachhund,der uns Beinemacht. Eine „Tatze“ schautuns ruhig und anerkennend(?) vom Fensterbrett nach.Eine “Tante“ winkt. „Siiie!!!tragen Zeitschriften aus?Und wer ist der junge Mann?“„Omma“, kommt als Antwort.Ein Plätzchen und wenigeAugenblicke später sind diebayrisch – ostwestfälischenVerständigungsschwierigkeitenüberwunden. Ich kannschnell die Nachbarhäuser„bedienen“, während Moritzund die „Tante“ Bürgersteigrunterspringenspielen. Weitergeht`s.Moritz guckt in Briefkästen,inspiziert Kellerschächte,lässt Blümchen mitgehen; ichmuss aufpassen, niemandenzu verärgern. „Bitte keineWerbung“ (die höfliche Variante).Was bedeutet das fürmich? Ist unsere Gemeinde³Werbung? Klar! Werbung fürdrei lebendige Gemeinden.Aber in erster Linie vermitteltsie Informationen und Unterhaltungüber diese so unterschiedlichen,ökumenischverbundenen Pfarreien. Sosehe ich das jedenfalls. Also,rein in den Briefkasten.Information und Unterhaltung„Informations and Entertainment“erhalten auch wir „onthe road“. Damit das Pattkernleichter fällt, singen wirinzwischen „Alle Vögel sindschon da; Fuchs, du hast dieGans gestohlen und SeeräuberOpa Fabian“. Das bleibtnicht ungehört. Türen öffnensich, alte Bekannte werdenbegrüßt und schon sind wirmitten drin „Haben Sie schongehört…?“ Da haben wirOpa später viel zu erzählen(vom überraschenden Hausverkauf,unsachgemäßenKanalarbeiten und anderenSchicksalsschlägen).Langsam droht die Stimmungzu kippen. Moritz wird müde– und quengelig. Gott seiDank lädt uns Frau Müller zueiner Apfelschorle ein, waswir gerne annehmen; denn inFrau Müllers Garten stehen2 Schaukeln, eine Rutscheund ein Sandkasten, unddazu gehört ein nettes kleinesMädchen im passendenAlter. Das bringt verbrauchteEnergien schnell zurück.Endspurt: Die Kaiser HeinrichStraße rauf und runter.Mehrfamilienhäuser.Schnell sind 100 Exemplareund mehr verteilt. Aberdie kleinen Beinchen sindnicht mehr so flott. Also werdendie restlichen Zeitschriftenin die Tasche gestecktund Moritz in den Kinderwagen.Es dauert nicht lange,und er schläft den Schlaf derGerechten, wie meine Omasagen würde.Inzwischen verteile ich dieletzten Exemplare und treffeauf den Aufkleber: „Keinekostenlosen Zeitschriften –auch nicht von Kirchen oderSonstigen“. Damit sind wohlauch wir gemeint. Dann ebennicht! Andere freuen sichüber Gemeinde³, sind wirsicher.Maria WoltersAusgabe 16 • März 201321


Ausgabe 16 • März 2013223 Gemeinden Gemeinde3Wo sind sie geblieben?Sitten und Gebräuche im Wandel der ZeitDu liebe Güte, schon Samstag,übermorgen ist Rosenmontag,und wir habennoch keine LKW-Ladung anSüßigkeiten für die kleinenSänger im Haus! Gut, dassman schon seit vielen Jahrenauch noch am Samstagnachmittagmit der Schubkarre zuA..i oder R..e fahren kann,um die Berge von Naturalienin hochkalorischer Formnoch schnell zu bunkern.Schließlich kamen sie amRosenmontag und forderten:„Ich bin ein kleiner König, gibmir nicht zuwenig, gib mirnicht zu viel, sonst komm ichmit dem Besenstiel“. Währendman im Getümmel derbunten Zwerge nach demKönig suchte, musste manzügig handeln und in diversenTaschen (Leinensackoder Plastiktüte) rasch bunteLeckereien versenken. Derverstohlene Blick hinein präsentierteoft neben Bonbonsauch Schokolade (nur Riegel,keine Tafel), Würstchen(lose, nicht in der Dose),Mandarinen oder Bananen(nur leicht angematscht),Kaugummi (kaum fünf Minutengekaut) und die eine oderandere besondere Süßigkeit.Die war dann von Omaoder der Patentante aus demNachbarhaus.Viele frierende Mütter bliebenim Hintergrund stehenund hielten die kleine Hordeunter Kontrolle. Sie sorgtendafür, dass Straßen sicherüberquert, alle Häuser imUmkreis besucht wurdenund niemand benachteiligtwurde, weil er zu schüchternoder zu klein war.Die Zeiten ändern sichSo war es bei uns zumindestbis zum Jahr 2008. Seitdemist Stille am Rosenmontageingekehrt. Die gekaufteSüßigkeitenladung landete inForm von Hüftgold bei uns,und im letzten Jahr wurdedie mutige und kluge Entscheidunggetroffen, keineSüßwaren mehr vorrätig zuhaben.Allerdings scheint die Süßgkeiten-Sammel-Leidenschaftsich in eine andere Jahreszeitverlagert zu haben. Alsich am 31. Oktober zumReformationsgottesdienstwollte, wurde ich an derHaustür von grauenhaftenGestalten aufgehalten, dieDas müssen wir jetzt leider alles alleine essen!energisch „Süßes oder Saures“forderten.Nicht nur der Jahreszeitenwechselverwirrte. DasDurchschnittsalter derErpresser lag auch durchwegoberhalb des Grundschulalters,die Kostüme waren zumWeglaufen, die Forderungenwurden barsch vorgetragen,es war stockdunkel auf derStraße, und es waren auchkeine Begleit-Mütter in Sicht.Scheinbar stellt man sichjetzt bei uns im Ort auf amerikanischeHalloween-Bräucheein. Sollte ich mich jetztdarüber aufregen oder einfachmal hinschauen, warumsich diese Sitte änderte?Herkunft der BräucheNach der Überlieferunghaben die Kinder in der Karnevalszeitseit jeher Eier,EinblickeMehl und Zucker gesammelt(oder auch Wurst). Darauswurde dann Fastnachtskuchengebacken. Das letzteFestessen vor der Fastenzeitsozusagen.Laut Encyclopaedia Britannicaleitet sich das Fest Halloweenaus alten keltischenSitten her. Gefeiert wurdedemnach das Ende desSommers, der Einzug desViehs in die Ställe. In dieserZeit, so glaubte man, seienauch „die Seelen der Totenzu ihren Heimen zurückgekehrt“.Begangen wurde dasFest mit Freudenfeuern aufHügeln und manchmal Verkleidungen,die der Vertreibungböser Geister dienten.Eine Mischung aus christlichenund heidnischen Bräuchenentstand. Also wie beiuns zu Karneval, nur in eineranderen Jahreszeit. AusIrland kam dieses Fest dannüber Nordamerika zu uns.Vorbehaltliche AnpassungDie Hintergründe diesesBrauchtums stimmen michnun etwas versöhnlich. Vielleichtkaufen wir zum nächstenReformationsfest einehalbe SchubkarrenladungSüßigkeiten. Allerdingslagere ich zur Sicherheit aberdoch noch etwas Süßkramfür Rosenmontag ein, nachder Fastenzeit passen vielleichtwieder einige Kalorienauf unsere Hüften.Angelika Foth-BerhorstEinblickeFarbe – Film – Fotos – FragenEin Blick auf die 3. Kulturnacht Schloß NeuhausDie illuminierte Christuskirche„Einsam steh ich, vom Windgezerrt, ungeliebt und verlassenin der feindlichen Nacht.“Ist das nicht ein Gefühl, dasviele von uns manchmalhaben? Der Dichter HermannHesse hat mit diesen Wortenein Gedicht begonnen, mitdem die 3. Kulturnacht am17. November 2012 startete.Weitere Werke von FranzKafka und Rose Ausländerbis zu Bertolt Brecht und Kurt„Schnee von gestern“Marti sowie die Psalmen 22und 139 wurden professionellins Wort gebracht durchden langjährigen PaderbornerSchauspieler ChristianOnciu, der nun eigens ausHamburg angereist war. VielNachdenkliches war dabei,etwa auch diese Perspektivein den letzten Zeilen vonRichard Riess: „Dass einEngel kommt aus dem Dunkelder Nacht – und es wirdOhne Richtung, ohne Halt, aber immer für einKüsschen gut.Machen wir das Beste draus und uns gegenseitigMut.Keine Sicht nach vorn, da blickt man gern zurück.Jede alte Sackgasse ein Weg zum Glück.Klimawandel als Programm, endlich darf manwieder was.Schickt ein Machtwort in die Zeit wie einwohldosiertes Treibhausgas.Eine blonde Eva ist ganz vorn dabei,bei der ewig gestrigen Prinzipienreiterei.Reitet hoch zu Pferdund wünscht die Frauen wieder an den Herd.Leise, leise rieselt der Schnee von gestern.Wird unbemerkt zum Schneefall des Falls.Leise, leise – und steht uns morgenschon als Wasser bis zum Hals.… von Christoph Birkenhell – und die Sonne geht aufin deinem Gesicht.“Spannung und große VielfaltIn dieser Spannung undeiner großen Vielfalt wurdenbesonders zweifelnde undsuchende, aufgeschlosseneund neugierige Menschenangesprochen, die sich „Fragennach dem Leben“ ineinem künstlerischen Austauschstellten. Schonoptisch fielen die 18 Exponateauf, die der bekanntePaderborner „Raum fürKunst“ im Altarraum und anden beiden Seitengängender Christuskirche aufgestellthatte. Die sieben Kunstschaffendender Ateliergemeinschaftzeigten in bearbeitetenFotos, Zeichnungenund Malerei Wege, die sieselbst noch nicht gegangensind und konfrontierten mitder Vergänglichkeit.Ein Ausschnitt aus dem Film„The tree of life“ von TerrenceMalick (2011) wühlte auf. Erverbindet das Drama einerFamilientragödie mit derFrage nach dem „Warum“des Lebens und der Auseinandersetzungmit Gott.Und dann waren wieder wie2011 Simon Kurtenbach undJessy Stirnberg da. Mit ihrenverschiedenen Instrumentenregte das Gesangsduoan zum Zuhören und Nachdenken.Da die Töne hiernicht wiedergegeben werdenkönnen, wird aus einemLiedtext der beiden zitiert. Ander Orgel spielte MarianneNoeske die Passacaglia in gaus „Apparato Musico-Organisticus“von Georg Muffat.Die Christuskirche im vielfarbigenLichtDie Christuskirche selbst istseit 50 Jahren mit ihrer Architekturund Einrichtung Teilder Kultur in Schloß Neuhaus.Sie wurde an diesemAbend von Stefan Merschmannin ein vielfarbigesLicht getaucht. Wir konntenden sonst weiß gestrichenenGottesdienstraum aufgrundder Illumination ganzneu erleben.Rund 200 Menschen habendie Kulturnacht vollständigoder in Ausschnitten erlebtund neue Impulse für sichmitnehmen können.Dieses Angebot soll auch indiesem Jahr wieder bestehen,wenn zur 4. KulturnachtSchloß Neuhaus am 23.November 2013 eingeladenwird – diesmal in die PfarrkircheSt. Heinrich und Kunigunde.Hans-Georg HunstigAusgabe 16 • März 201323


3 Gemeinden Gemeinde3Spur 8 – Reiseziel erreicht?!Glaubenskurs in der ChristuskircheDie Ausführungen des Referenten wurden visuell unterstützt.Auf eine Reise in das Landdes Glaubens machten sichan acht Abenden im Oktoberund November 2012 die Teilnehmendendes Glaubenskurses„Spur 8“ in der evangelischenChristuskirche. DieResonanz war beeindruckend,im Durchschnitt machtensich 50 Teilnehmer aufden Weg.Es war eine ganz spezielleund warme Atmosphärean den Kursabenden imGemeindehaus. Bereits amEingang wurden die Teilnehmendenherzlich begrüßtund konnten sich zunächstan einem liebevoll vorbereitetenBuffet stärken. Somanche Tasse Tee wurdegeleert, während man in netterGesellschaft zusammenstandund rasch miteinanderins Gespräch kam.Zuhören, mitdenken, nachlesenNach dem „Ankommen“ folgtendie Referate zum jeweiligenThema des Abends,gehalten von Pfarrer Bödekervom Amt für MissionarischeDienste. Seine offene undherzliche Art machte es unseinfach, den doch sehr intensivenInhalten zum Thema„Glauben“ zu folgen. Die Vorträgewurden durch viel Bildmaterial,projiziert auf eineLeinwand, und auch ein Heftunterstützt, das jeder Mitreisendeam Ende des Abendsüberreicht bekam. So konntejeder zuhören, mitdenken,nachlesen.Die Stationen, die wir bereisten,waren „Gott“- „Sinn“-„Glaube“ – „Sünde“ – „Jesus“– „Christ werden“ – „Christbleiben“. Besonders wichtigwar, dass es jeweils imAnschluss an das Referatausreichend Gelegenheitgab, über das Gehörte undandere Aspekte des Glaubensin kleinen Gruppen zusprechen, Inhalte zu vertiefen,Fragen zu stellen, vielleichtneue Sichtweisen zubekommen oder in seinemGlauben bestärkt zu werden.Hierbei lernten wir uns vonAbend zu Abend in aller Vielfaltund auch Gemeinsamkeitkennen. Der Umgang warsehr achtsam, und Gesprächeeiner Station fanden oftihre Fortsetzung am folgendenAbend. Auch Teilnehmer,die nicht an jeder StationHalt machen konnten,fanden an der nächsten Stationschnell zur Gruppe undkonnten sich so mit auf denweiteren Weg machen.Miteinander reden, beten,singenAber wir haben nicht nurzugehört und geredet sondernauch gemeinsam gebetetund gesungen. Durch diemusikalische Unterstützungund das intensive Mitsingenist das ein oder andereLied aus dem Kurs zu einemregelrechten Ohrwurmgeworden.Am letzten Abend feiertenwir gemeinsam Gottesdienstin der Christuskirche.Hierbei konnte jeder Mitreisendeseinen persönlichen„Ertrag“ aus dem Kursauf eine Papierfrucht notieren,diese Früchte wurdendann zu einem Baum zusammengefügt.„Gute Gemeinschaft“,„gute Atmosphäre“aber auch „neue Sicherheitim Glauben“ und „Türen zuGott wurden erweitert“ warennur einige positive Erfahrungenund Erkenntnisse derTeilnehmer. Jeder Reisendehat sicher seine persönlichenEinblickeEmblem Spur 8Eindrücke mitgenommen,und die Früchte des Baumesstellen nur eine kleineAuswahl dar. Rasch wurdein den Gruppen der Wunschnach einer „Verlängerungder Reise“ geäußert.Eine der Fortsetzungen istnun der offene Bibelgesprächskreis„Spurensucher“,der sich an jedemzweiten Mittwoch im Monatim Gemeindehaus der Christuskirchevon 19 bis 21 Uhrtrifft. Und bezüglich einesweiteren SPUR 8-Glaubenskurseslässt sich sichersagen: Nach der Reise ist vorder Reise!Evelyne SchubertSonja HeineEinblickeAuf dem Jakobsweg durch WestfalenPilgertage 2013 von Werl über Unna nach DortmundWir wollen auch in diesemJahr wieder gemeinsam aufdem Jakobsweg durch Westfalenpilgern. Geplant sindzwei Etappen mit einer Übernachtungin Unna. Termine:20.Juli, 16 km von Werl nachUnna und 21. Juli, 18 km vonUnna nach Dortmund.Um eine bessere Planungzu ermöglichen, melden sichInteressierte bitte unter pilgern@paderborn.comoder telefonisch bei LotharLoewe, 05251 7090226 oder015222625298.Weitere Informationen werdenspäter auch auf derHomepage der ev. KirchengemeindeSchloß Neuhaus„Segen bringen und Segen sein“Sternsingeraktion 2013Die Sternsinger bei der Aussendung in der Mastbrucher PfarrkircheEs ist die größte Solidaritätsaktionin Deutschland: dieSternsingeraktion zu Beginnveröffentlicht:www.evangelischekirchengemeindeschloss-neuhaus.de.Lothar Loeweeines jeden Jahres. Weitmehr als 500.000 Kinder gingenin den 27 deutschen Bistümernin den Gewänder derHeiligen Drei Könige von Türzu Tür und sammelten fürTansania.Auch in unserem Pastoralverbundbeteiligten sich Kinderan dieser Solidaritätsaktion.Bei der Aussendungsfeierder Sternsinger in St.Joseph ging Pastor JörgKlose auf den Leitgedanken„Segen bringen und Segensein“ ein. Er sagte, dass derweihnachtliche Segen sichnicht hinter den Kirchenmauernverschließen dürfe,sondern hinaus getragenwerde müsse in die Welt.Dabei seien die Sternsingerein Segen, da sie die Botenseien, die diesen Segen indie Welt hineintragen.Die über siebzig kleinen undgroßen Könige haben in St.Joseph 4.737,- € und in St.Heinrich und Kunigunde6.626,- € gesammelt.Jörg KloseAusgabe 16 • März 201324Ausgabe 16 • März 201325


Ausgabe 16 • März 2013263 Gemeinden Gemeinde3Treffpunkt für Jung und AltGelebter Quartiersgedanke im Seniorencentrum St. BrunoDass Menschen immer älterwerden, ist nicht nur eineBereicherung für den einzelnen,sondern auch einewertvolle Ressource für dieGesellschaft. Da Kinder,Eltern und Großeltern meistnicht mehr in unmittelbarerNähe zueinander leben, wirdes immer wichtiger, dieseRessource auf neuen Wegenin das Gemeinwesen einzubringen.Junge und ältereMenschen können sichgegenseitig helfen und voneinanderlernen – auch wennsie nicht familiär miteinanderverbunden sind.Diese Erkenntnisse habendas Seniorencentrum St.Gemeinsames Tun und ErfahrungsaustauschBruno schon seit längeremdazu bewogen , die Kontaktezu den örtlichen Kindergärten,Schulen und der UniversitätPaderborn zu suchenund ständig weiter auszubauen.Ziel dabei ist es, denZusammenhalt zwischen denGenerationen auch außerhalbder Familien zu stärkensowie Alltagskompetenzenund Erfahrungswissenzu nutzen.Ausgleichendes Gebenund NehmenBei den gemeinsamen Aktivitätensteht ein ausgleichendesGeben und Nehmenim Vordergrund: AlteMenschen tun etwas für Kinderund Jugendliche, Kinderund Jugendliche tun etwasfür alte Menschen, beide tunetwas ge meinsam. Anknüpfungspunktefür gemeinsamesTun ergeben sich durchdie Angebote des Hauses fürAlle zusammen beim Karnevaldie Senio ren.So kommen die örtlichenKindergärten in regelmäßigenAbständen zum gemeinsamenMusizieren undBasteln; die Grundschulkinderder benachbarten Bonhoefferschulesind zweimal wöchentlich zum Vorlesenda und haben dabeistets eine helfende „Lese-Oma“ oder einen „Lese-Opa“ an ihrer Seite; die Firmlingeder Gemeinde begleitenwährend ihrer Vorbereitungszeitunsere Seniorenbei den nahezu täglichstattfindenden Angeboten;Schüler und Studentenbereichern den Alltag unsererBewohner durch ihrePraktika, die sie der Altenhilfewidmen.Austausch zwischen denLebensweltenAll diese Aktionen beziehendie Senioren in den Alltagder Kinder und Jugendlichenein. Die Bewohner vonSt. Bruno übernehmen sinnvolleAufgaben und werdengebraucht. Dabei nimmt maneinander so wie man ist. Aufdiese Weise entstehen spontaneGespräche, ein Miteinanderund ein unkomplizierterAustausch zwischen denLebenswelten von jungenMenschen und Senioren undihren jeweiligen Eigenheiten.Durch das gemeinsame Tunerfahren sowohl Kinder undJugendliche als auch SeniorenSelbstbestätigung, lernenRücksichtnahme, aufeinandereingehen und sichgegenseitig schätzen.EinblickeDie zahlreichen Treffender Generationen zaubernimmer wieder Lächeln auf dieGesichter unserer Bewohnerund jungen Gäste; dies alleinbestärkt uns als begleitendeMitarbeiterinnen immeraufs Neue, die Begegnungder Generationen in unseremHaus auch zukünftig zuermöglichen und zu fördern.Gemeinsam auch in der 5.JahreszeitAuch in der 5. Jahreszeittreffen sich im St. Bruno altund jung sowie Menschenmit und ohne Behinderungzum gemeinsamen Erlebnisaustausch.So wurde amDienstag, den 5. Februar imSeniorencentrum St. Brunoausgelassen Karneval gefeiert.Die Heinrich- und Kunigunde-Band unter der Leitungvon Josef Meis mit ihrenbekannten „Karnevalskrachern“heizte allen Gästenordentlich ein. Da war kaumjemand, den es beim Schunkeln,Mitsingen und der Polonaiseauf dem Stuhl hielt.Am Ende der Veranstaltungwaren sich die Teilnehmereinig: Eine wirklich gelungeneFeier, deren Wiederholungim nächsten Jahr schonjetzt Vorfreude weckt!Angelika PiotrowskiEinblicke150 Jahre Rotes Kreuz, 100 Jahre OrtsvereinSchloß NeuhausAktionstag des DRK am 7. Juli im SchlossparkVielfältige Aktionen und Vorführungen werden am 7. Juli angeboten.Seit nunmehr 150 Jahrensteht das Rote Kreuz fürweltweite Hilfe in Not, genau50 Jahre später gründetesich der DRK-Ortsverein inSchloß Neuhaus. Diese beidenJubiläen feiert das DRKim Kreis Paderborn gemeinsammit allen Ortsvereinenund veranstaltet einen großenAktionstag für die ganzeFamilie, am 7. Juli 2013von 11.00 bis 19.00 Uhr imSchlosspark.ngeboten werden spannendeAktionen für Kinder, eineFahrzeugshow, zahlreicheVorführungen und weitereInformationsmöglichkeitenüber die vielfältigen Bereicheder Hilfsorganisation. Zudemkönnen die Besucher in einerAusstellung hautnah in diebewegte Geschichte desDRK eintauchen.Ein Besuch des Aktionstagskann gleichzeitig auchmit einer guten Tat verbundenwerden. In Zusammenarbeitmit dem BlutspendedienstWest bietet das DRKden Nachmittag über einenSonderblutspendetermin an.Für das leibliche Wohl sorgenan diesem Tag die Verpflegungstruppsder DRK-Ortsvereine.Christian SalmenAusgabe 16 • März 201327


Ausgabe 16 • März 2013283 Gemeinden Gemeinde3Eine Ära ist zu Ende gegangenNeuanfang nach 25 SpielenachmittagenNach 25 mit großem Erfolgdurchgeführten Spielenachmittagenhaben sich dieAusrichter nun verdient,die Organisation in andereHände zu geben. 25 malwurde auf gelben Plakatengeworben: „Endlich mal ohneComputer und Fernsehen -alte Gesellschaftsspiele neuentdecken - neue Spiele kennenlernen- und nebenbeinoch leckere frische Waffelnoder Kuchen mit Kaffee oderSaft genießen“.Ein offenes Angebot fürFamilienIm Oktober 2004 beschlossder damalige Pfarrgemeinderatvon St. Joseph, ein offenesAngebot für Familien zumachen. Manfred Röttgerkampsetzte die Idee in dieTat um und initiierte einenSpielenachmittag. Unterstütztwurde er von seinerFamilie und im weiteren Verlaufvon den Familien Büker,Merschmann und Kaiser.Zwischen 30- 80 Besucherkamen pro Spielenachmittag,insgesamt waren es dannüber 1000 Spielebegeisterte,die sich sonntagnachmittagsviermal im Jahr im PfarrzentrumSt. Joseph einfanden,um Sieg oder Niederlagewetteiferten, viel Spaß hattenund tolle Gemeinschafterlebten.Ein Trost für alle Spielefans:Es wird weitergehen, wie undwann wird man zur gegebenenZeit im Pfarrbrief oderauf Hinweisplakaten erfahren.Allen Mitarbeiterinnenund Mitarbeitern des Spielenachmittagsein ganz herzlichesDankeschön für ihrengroßen Einsatz.Gabriele MerschmannVerdienter Ruhestand nach acht Jahren und 25 Nachmittagen: das OrganisationsteamEinblickeEinblickeFrohe Stunden auf dem EisAusflug der MessdienerBlood in the mobileKinderarbeit, Korruption und Krieg im KongoWer weiß schon beim Kaufeines Smartphones, wie vieleMetalle darin verarbeitet wurden,für Akkus, Kondensatorenund Leiterplatten. Antwort:ca. 30 verschiedene,darunter Gold, Zinn, Kupfer,Kobalt und Tantal, einbegehrtes „Supermetall“.Es erhöht die Speicherkapazität,so dass Handys undSmartphones immer kleinerdesignt werden können.Zu einer „Expedition auf demEis“ begaben sich jüngst dieMessdiener aus dem PastoralverbundSchloß Neuhauszusammen mit ihren Begleiternund Pastor Jörg Klose.Das Ziel war die Eissporthallein Paderborn. Bevor dieAltardiener in den kommendenTagen wieder einen vermehrtenEinsatz in den Kirchender Seelsorgeeinheitleisten, sollten alle Beteiligtennoch einmal ein paarfrohe Stunden verleben.Jörg KloseTantal wird aus dem Erz Coltangewonnen und vor allemim Kongo abgebaut. Rund80% der weltweiten Vorrätelagern hier. Ohne Coltan klingeltkein Handy. Man nenntes das „schwarze Gold desKongo“.Satter Profit für Milizen undPolitikerUm die Minen des schwarzenGoldes herrscht Krieg.Expeditionsteam auf dem EisBewaffnete Banden undRebellen zwingen die Arbeiter,das unter extremen körperlichenAnstrengungenund Lebensgefahr geförderteColtan für einen Hungerlohnherauszugeben.Wer sich weigert, wird umgebracht,verstümmelt, vergewaltigt.Über Nachbarländergeschmuggelt, gelangt Coltanins Ausland und wird mitsattem Profit für örtliche Milizenund korrupte Politikerverkauft. Vom Rohstoffreichtumihres Landes bleibenden Minenarbeitern - ein Drittelsind Kinder und Jugendliche- nur Hunger, Krankheiten,zerstörte Regenwälderund Gewalt.Viel können wir dagegennicht tun, aber wenigstensdas:Handy-Recycling: Wasmachen Sie mit Ihrem altenHandy? Liegt es unbenutztherum, wie mehr als 60 Millionenin Deutschland? EdlerSchrott mit mehr als dreiTonnen Gold, 30 TonnenSilber und anderen wertvollenMetalle, die sich recycelnlassen. GemeinnützigeOrganisationen werben umunsere alten Handys, zumBeidspiel Konga e.V., Sternsinger-Handyaktion,Rosenstr.7, 66679 Losheim amSee, wohin man sein Handyschicken kann. Konga e.V.unterstützt den Bau vonSchulen im kongolesischenRegenwald.Faires Smartphone: ImHerbst 2013 wird ein Fair-Trade-Smartphone, entwickeltvon Designern ausAmsterdam auf den Marktkommen, frei von Ausbeutungoder Verwicklung inKriege, Android-betriebenund zum Preis von 250-300Euro.Quellen: www.fairphone.de;spiegel-online; TAZ; Kindermissionswerk„Die Sternsinger“Ursula PeterbursAusgabe 16 • März 201329


3 Gemeinden Gemeinde3StreiflichterWichtiges in KürzeWaffelaktion bei EllenbürgerDie Mitarbeiterinnen desHeilpädagogischen KindergartensSt. Hildegard konntensich und ihren Schützlingeneinen lang gehegtenWunsch erfüllen: eine Galileo-Vibrationsplatte,auf derMuskelspannung, Beweglichkeitund Koordination trainiertwerden können.Mit tatkräftiger Unterstützungvon Eltern, ehrenamtlichenHelfern und Mitarbeiterndes Kindergartens wurdenan einem Wochenendebeim Tiermarkt Ellenbürgerfür den guten Zweck Waffelngebacken, Würstchengegrillt und Getränke ausgeschenkt.Alle Lebensmittelund Getränke stellte DietmarEllenbürger kostenfrei zurVerfügung, so dass mit demErlös die Platte angeschafftwerden konnte.Hokus Pokus FidibusDie Kinder von St. Hildegarderlebten eine Reise in dieWelt der Zauberkunst. Mitdabei waren auch die Schulkinderder KiTa am Schlosspark.Der Zauberkünstler„JoMei“ (Josef Meis) sorgtemit seinem ZauberquatschÜber die Spende des BSV freuen sich König, Hauptleute, Leiterinnen und (vorallem) die Kinder.für viel Spaß.Der Zauberer suchte sichimmer wieder freiwillige Helferaus dem Publikum, diemit ihm zusammen verblüffendeTricks vorführten.Nach jedem Gastauftritterhielten die Zauberlehrlingeselbstverständlich einen großenApplaus.Viel Spaß bei der Waffelaktion bei EllenbürgerBSV unterstützt KindergärtenDie Hauptleute aller vierKompanien und der amtierendeKönig des Bürger-Schützen-Vereins SchloßNeuhaus, Manfred Jasper,konnten den beiden KindergärtenSt. Heinrich und Kunigundeund St. Joseph eineSpende aus dem Erlös desgemeinsamen Familienfestesüberreichen. Beide Kindergärtenwollen das Geldfür diverse Anschaffungenund Projekte nutzen.Kirchenchor HeiKu lädtzum Mitsingen einIn diesem Jahr möchte derChor mit einem neuen Projektbeginnen. Einstudiertwerden soll die „Missa Katarina“von Jakob de Haan. DasKonzert, das für das nächsteJahr geplant ist, wird vomMusikzug des BürgerschützenvereinsSchloß Neuhausmitgestaltet werden. Beginnder Proben ist am Donnerstag,11. April 2013,ab dann wird alle 14 Tageum 19.30 Uhr im Roncalli-Haus geprobt. InteressierteSängerinnen und Sängersind herzlich willkommen.EinblickeJahreshauptversammlungder KABDer KAB- Familien- undMännerverein St. JosephMastbruch hat auf der JahreshauptversammlungJahresbilanz2012 gezogen. DerVerein hatte zum Ende desJahres 302 Mitglieder, davon108 in der KAB und 194 imFamilien- und Männerverein.Bei den Neuwahlen des Vorstandeswurden Josef Krögerals 1. Vorsitzender undGabriele Schenk als Kassiererinbestätigt. Auch dieBeisitzer Franz Mertens undMartina Frenzel wurden vonder Versammlung wiedergewählt. Als neuer Kassenprüferist Josef Vandiekenfür zwei Jahre gewählt worden.Das Jahresprogramm2013 wurde beschlossen, dieTermine sind den Kalendernin diesem Heft und im Internetzu entnehmen.Neues Finanzsystem fürden Kirchenkreis PaderbornIm Evangelischen KirchenkreisPaderborn wird es abEinblicke2014 ein neues System fürden Finanzausgleich zwischendem Kreis und den 22Gemeinden geben. Das bisherigeBedarfsdeckungssystemwird ersetzt durch einSystem, das eine Pauschalefestlegt, die sich zu 50 Prozentaus dem Bedarf der Kirchengemeindendes Haushaltsjahres2011 festsetzt;der dann verbleibende Restwird nach einer Gemeindegliederzahl-Pauschaleverteilt.Der Förderverein unseresPastoralverbundes war auchim letzten Jahr wieder aktiv,um das Leben in unserenGemeinden aktiv zu bereichern.Unterschiedliche Projektein St. Heinrich undKundigunde und St. Josephkonnten durch die Beiträgeder mehr als hundert Mitglie-Das neue System kann zwarnicht jeden Wunsch erfüllen,ist aber ein guter Ansatz fürdie Verteilung der Finanzmittelfür die nächsten Jahre. Daschnell und flexibel auf unterschiedlicheKirchensteuereingängereagiert werdenkann, muss nicht immer wiederneu über die Verteilungdiskutiert werden.Schlaganfall SelbsthilfegruppePaderbornDie Schlaganfall-SelbsthilfegruppePaderborn trifft sichseit Jahren an jedem zweitenMittwoch im Monat um18.00 Uhr im Roncalli-Haus.Sie setzt sich aus Frauenund Männern zusammen,die vom Schlaganfall oderähnlichen Gehirnerkrankungenbetroffen sind und derenAngehörigen.Die Gruppe trifft sich zumbegleitenden Gesprächund Fachvorträgen, bietet inZusammenarbeit mit anderenGruppen Sport nachFür ein lebendiges GemeindelebenUnterstützung des Fördervereins Kirche lebt wieder sehr gefragtv.l. Robin Güthoff. Annegret Walbröhl und Julius Erdmannder unterstützt werden.Die KLJB aus Mastbruchfreute sich ebenso über eineSpende wie die Kinder derkatholischen KindertageseinrichtungSt. Heinrich undKunigunde. Ihnen stiftete derVerein eine Rutsche für dasneue Außengelände. Außerdemwurde die dritte KulturnachtSchloß Neuhaus finanziellunterstützt. Für denPastoralverbund konntendarüber hinaus neue Stellwändeangeschafft werden.Musikalisch in das neueJahrTradition hat inzwischen dasDreikönigskonzert des Vereins.In diesem Jahr standes unter dem Motto „Undder Stern zog vor ihnen her...“. DekanatskirchmusikerinAnnegret Walbröhl hattedafür ein musikalisches Programmauf die Beine gestellt,an dem nicht nur MusikerInnenaus Schloß Neuhausbeteiligt waren. Der PaderbornerChor Sonnentau mitseiner Chorleiterin AndreaKampelmann an der Blockflöte,Julius Erdmann an derTrompete, Robin Güthoff ander Posaune und natürlichSchlaganfall an und gestaltetgemeinsam die Freizeitmit Aktivitäten wie Kegeln,Tagesfahrten oder Besichtigungen.Interessenten sindimmer herzlich willkommen.Rückfragen und Beratungunter Tel. 05254 4634.Besuchen Sie uns im Internetunterwww.schlaganfall-shgpaderborn.de.Christoph v. RüdenAnnegret Walbröhl sorgtenfür einen besonderen musikalischenGenuss am Dreikönigstag.Mitgliederversammlungmit KabarettDen Termin der nächstenMitgliederversammlung solltensich nicht nur Mitgliedermerken.Auch alle Interessiertensind am 7. Mai 2013um 20 Uhr herzlich in dasRoncalli-Haus eingeladen.Neben dem Bericht des Vorstandesgibt es ein kabarettistischesProgramm mit vielFrauenpower.Astrid WiggeAusgabe 16 • März 201330Ausgabe 16 • März 201331


Ausgabe 16 • März 2013323 Gemeinden Gemeinde3Einblicke50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil: einepersönliche BilanzInterview mit Hubert Nitsche, langjähriger Pfarrer von St. Heinrich und KunigundeWir hätten gern Ihre Stellungnahmezum Konzilsdokument„Kirche in derWelt von heute“ (Gaudiumet Spes) und fragen vorabnach Ihrer Meinung zu denpastoralen Großräumenvon heute.Ich beurteile als alter Pfarrerdie neuen großen Seelsorgeräumeskeptisch, weilsie klerusorientiert sind undvon der Zahl der verfügbarenPriester bestimmt werden.Zwar war überpfarrlicheZusammenarbeit immerangesagt, um Kräfte, zumBeispiel in der Caritas oderin der Sakramentvorbereitungzu konzentrieren. Diewirkliche persönliche Seelsorgebraucht aber kleinereEinheiten. Glaube lebt vonBeziehungen!Mit dem gleichen Aufwand,wie der Klerus zu Gemeindeleitung,Personalführung,Management und auch Spiritualitätgeschult wird, müsstenauch Laien (Frauen undMänner) zur Gemeindeleitungvorbereitet werden, diein überschaubaren LebensräumenGemeinde begleiten,zusammenhalten und dieMenschen im Glaubens-undGemeindeleben beheimaten(seelsorgliche Hausbesuche,Bibelkreise, Meditationskreise,Wortgottesdienstemit Kommunionausteilung,Krankenbesuche und Krankenkommunion).Zunächstkönnten Gemeindereferentinnen,Diakone oder auchReligionslehrer zur Verfügungstehen, die ohnehintheologisch und pastoral vorgebildetsind.Noch gäbe es aber auch inden Gemeinden bereitwilligeund engagierte Frauenund Männer, die berufsbegleitendausgebildet werdenkönnten, wenn sie von unserenBischöfen nur ehrlichgeschätzt, gewollt und gefördertwürden. Durch Taufe,Firmung und Berufung zumallgemeinen Priestertum sindauch die Laien „Geistliche“,nicht nur die „Geweihten“.Welche Veränderungen,die Ihnen besonders wichtigwaren, gab es in denGemeinden nach dem II.Vaticanum?Die Konzilsankündigung kamüberraschend. Aber zu denlänger erwarteten und überfälligenVeränderungen zählenfür mich: die Liturgiereform(neben der Muttersprachedie neue Leseordnung,die im Dreijahreszyklus größereTeile der Hl. Schrifterfasst), die Ökumene (trotzder neuerlichen Rückschlägedurch „Dominus Jesus“),das neue Kirchenverständnis(durch „Lumen gentium“ -Volk Gottes und allgemeinesPriestertum), das Verhältniszu den nichtchristlichenReligionen und die Religionsfreiheit,besonders aberdas Verhältnis der Kirche zurWelt von heute (Gaudium etSpes).Als bedeutendste Veränderungdurch das Konzilerscheint mir eine größereMündigkeit und ein stärkeresSelbstbewusstsein der Laienin lebendigeren Gemeinden,die sich in dieser Aufbruchstimmungvon der Kircheernstgenommen wussten.Was bedeutet Ihnen „Gaudiumet Spes“?Die pastorale Konstitution„Gaudium et Spes“ ist fürmich das wichtigste und liebsteKonzilsdokument. Diesesneue, offene KirchenundWeltverständnis ermöglichtund erleichtert es mir,mich trotz der augenblicklichenrestaurativen Großwetterlagein der Kirche mitihr zu identifizieren. Die Kirchevon Gaudium et Spesist „meine“ Kirche und wares auch schon immer, auchvor dem Konzil. Ich habenoch die vom I. Vaticanumgeprägte Kirche erlebt(geboren 1931, Weihejahrgang1958). Ich habe nochden Antimodernisteneidgeschworen, einen kompliziertenText, der - wenn manihn denn übersetzen konnte- so denk-und weltfremd war,dass er einen nicht betraf.Ich bin noch im Examen überKirche als „societas perfecta“geprüft worden.Nach dem neuen Verständnisvon „Gaudium et Spes“aber ist die Kirche nicht insich selbst und für sich selbst„perfekt“ ausgestattet und insich unabhängig von Weltund Zeit, sondern solidarischmit allen Menschen in dieserWelt und in dieser Zeit.“Freude und Hoffnung (Gaudiumet Spes), „Trauer undAngst der Menschen vonheute, besonders der Armenund Bedrängten, sind auchFreude und Hoffnung, Trauerund Angst der Jünger Christi.“(Art. 1)Dieses Dokument, das nocham ehesten seinen Ursprungim Konzil selbst hat, stellt fürmich das berühmte offeneFenster zu den Menschenund zur Welt dar.Die mir wichtigsten Inhalteund Stichworte aus „Gaudiumet Spes“ sind : Menschenwürde(Art.12), Würdigungder menschlichen Leiblichkeit(Art.14), menschlicheFreiheit (Art.17), Würdigungmenschlichen Schaffens, menschlicher Kulturund Wissenschaft (Art.15)und schließlich die WürdeEinblickevon Ehe und Familie (Art.47)Die alte biologistische Ehezwecklehrewird nun zumverantwortlichen human undin Liebe vollzogenen Bund,eine Befreiung für Ehepaare,Seelsorger und Therapeuten.Schließlich die Texte zuStaat, Sozialwohl, Wirtschaftund Frieden und die berühmtenSchlussartikel (91-93) zuMenschenliebe, Brüderlichkeitund Toleranz.Das alle macht die Kircheglaubwürdig und stärkt ihreAutorität. Auch in der wiederholtenLektüre dieser Textekomme ich noch immer ausdem Staunen nicht heraus,dass sie vor 50 Jahrengedacht, formuliert undbeschlossen wurden, dasssie aber schon immer gewolltund gelebt, jetzt aber vonunserer Kirche in Einheit mitdem Konzilsvätern und demPapst offiziell bestätigt wurden.Numb3rs: die Paul-MatrixWirtschaftlichkeitsberechnung am Beispiel HundPaul - geht die Rechnung auf?Eine meiner absoluten Lieblings-Sendungenim Fernsehenist die Serie „Numb3rs“,in der ein Verbrechernicht nur durch herkömmlicheErmittlungsarbeit gefundenwird, sondern ein Sonderermittlerden Täter quasiausrechnet. Hochkompliziertaber spannend. Nun sindwir vor Kurzem von Freundengefragt worden, obsich denn die Anschaffungeines Hundes überhauptlohne. Da stellt sich natürlichzunächst die Frage nachder Kosten-Nutzen-Relation.In eine mathematische Formelgebracht sähe das etwaso aus:Wobei die einzelnen Elementesich folgendermaßendefinieren:Was macht es Ihnen aus,dass es „Gaudium et Spes“und das Zweite VatikanischeKonzil gegeben hat?Es würde mir viel ausmachen,wenn „Gaudium etSpes“ im augenblicklichenrestaurativen Klima in irgendeinerWeise relativiertwürde. Die Konzilskritiker– so habe ich den ungutenVerdacht – möchten einenUnterschied in der Verbindlichkeitmachen von „nur“pastoralen und ausdrücklichdogmatischen Texten ( DogmatischeKonstitution überdie Göttliche Offenbarung,dagegen : Pastorale Konstitutionüber die Kirche in derWelt von heute - Gaudium etSpes).Den Text und den Inhaltwird kein Papst mehr kassierenkönnen, ohne eine Spaltunginnerhalb der KatholischenKirche zu riskieren.Aber die Verbindlichkeiteiner „nur“ pastoralen Konstitutionkönnte zur Dispositiongestellt werden. Das traueich römischen Stellen durchauszu, die mit dem Werbenum die Piusbrüder Erfolghaben möchten, um sie unterBedingungen heimzuholen.Damit wäre ein wichtigesErgebnis des Konzils abgeschwächtund so für die Gegnervielleicht noch tolerierbargemacht. Das wäre ein Verratam Konzil, das als Ganzesein Pastoralkonzil war.Immerhin: diese Sorge werdenegativ:a = Anschaffungs-, Futter,-Tierarztkostenb = Steuernc = Schäden am Nachbarhundnach ordentlicher Raufereiunter Männernd = nächtliche Schlafstörungenbei Bauchweh oder vollerBlasee = akustischer Umweltverschmutzerbei Liebeskummerf = Platzräuber auf dem Sofapositiv:g = Erhöhung der Lebensqualitätdes Besitzers durchhäufige Spaziergängeh = Verminderung von Einsamkeitsgefühlenbei Abwesenheitsonstiger Familienmitgliederi = überschwängliche Begrüssungnach jeder Heimkunftj = Security-Service bei Tätigkeitals Wachhundk = begeisterter und aufmerksamerJagdbegleiterl = olfaktorisches Genie beiWurst in Witterungsnäheich nicht los trotz der hohenAutorität, die ein Konzil hat,trotz der hohen Zustimmungvon 2309 Konzilsvätern(zu 75 Neinstimmen) fürGaudium et Spes und trotzder Bestätigung durch denPapst.Die Fragen stellten die Studentinnender KFH LauraRolf und Wiebke VolmerInterview für die ForschungsgruppeVaticanum II derKath. Fachhochschule NRW- gekürzt(30. Nov. 20012 - Gedenkveranstaltungzur Konzilseröffnung1962 )Die Lösung sieht dann folgendermaßenaus.Summe aus unbezahlbarerLebensfreude = PaulAber Paul verkaufen wirnatürlich nicht. Sollen unsereFreunde doch sehen, wiesie an ein solches Exemplarkommen! Sollte Paul allerdingsnochmals Vater werden,geben wir dies gernbekannt.Angelika Foth-BerhorstSusanne BerhorstAusgabe 16 • März 201333


3 Gemeinden Gemeinde3TermineTermine / ImpressumAusgabe 16 • März 201334März24 So Palmsonntagsgottesdienst mit Esels-Prozession undPassionsspiel Christuskirche 10.00 Uhrökum. Krabbelgottesdienst – Auf dem Weg! Christuskirche15.30 Uhr27 Mi Seniorencafe Ev. Gemeindehaus 14.30 Uhrkfd Heiku Gemeinschaftsmesse mit Frühstück Pfarrkirche08.15 Uhr28 Do Hatzfelder Kompanie Senioren Klöntrefff PfarrzentrumSt. Joseph 15.00 Uhr31 So Marktkompanie OsterfeuerKAB Osterfeuer KAB-HütteApril2 Di Caritaskonferenz Roncalli-Haus 09.00 Uhr3 Mi Seniorencentrum St. Bruno Offener Singkreis 10.30UhrKolping Vortrag Carsten Linnemann MdB Roncalli-Haus 19.00 Uhr10 Mi Frauenhilfe Ev. Gemeindehaus 14.30 – 16.30 Uhr11 Do Schloßkompanie Senioren-DämmerschoppenLönsstübchen13 Sa Marktkompanie Kaffeenachmittag der Damen Roncalli-Haus15.30 Uhr14 So Seniorencentrum St. Bruno Kulturtreff 15.00 Uhr17 Mi Seniorencentrum St. Bruno Kaffeetrinken für dasEhrenamt 15.00 Uhr20 Sa Residenzkompanie Westfälischer Abend Bürgerhaus19.00 Uhr24 Mi Seniorencafe Ev. Gemeindehaus 14.30 Uhr25 Do Hatzfelder Kompanie Senioren Klöntreff PfarrzentrumSt. Joseph 15.00 Uhr28 So Themengottesdienst – Thema: Glück Christuskirche10.00 UhrSchloßkompanie/Wohnhaus St. Marien Einweihungdes GedächtnisgartensMai1 Mi Pfarrfest St. Joseph MastbruchKolping Beginn der Berlinfahrt (bis 05. 05.)Beginn Evangelischer Kirchentag in Hamburg –Soviel du brauchst2 Do Seniorencentrum St. Bruno Tanztee „Tanz in denMai“ 15.00 Uhr3 Fr kfd Maiandacht Meinolfuskapelle 19.30 UhrSchloßkompanie Kompanieversammlung BürgerhausMarktkompanie Kompanieversammlung Roncalli-Haus 20.00 Uhr4 Sa Hatzfelder Kompanie Seniorenausflug5 So Ende Evangelischer Kirchentag in Hamburg – Sovieldu brauchstKAB Männerwallfahrt nach Marienloh7 Di Caritaskonferenz Roncalli-Haus 09.00 UhrFörderverein Kirche lebt öffentl. MitgliederversammlungRoncalli-Haus 20.00 Uhr8 Mi Frauenhilfe – Johanniter informieren 14.30 – 16.30 UhrResidenzkompanie Kompanieversammlung Ev.Gemeindehaus 19.30 Uhr10 Fr kfd St. Joseph Maiandacht Meinolfuskapelle 19.30Uhr11 Sa Hatzfelder Kompanie Kompanieversammlung HausVolmari 19.30 Uhr12 So Caritas Sammlung für das Müttergenesungswerk16 Do Caritas Sammlung für das Müttergenesungswerk aufdem Wochenmarkt17 Fr Kolping Maiandacht Meinolfuskapelle 19.30 Uhr18 Sa Caritas Beginn der Sommersammlung22 Mi kfd Heiku Gemeinschaftsmesse mit Frühstück Pfarrkirche08.15 UhrSeniorencafé Ev. Gemeindehaus 14.30 Uhr24 Fr Schloßkompanie Maiandacht Meinolfuskapelle19.30 Uhr25 Sa Bürgerschützenverein Schützenfestkommers im Bürgerhaus31 Fr Hatzfelder Kompanie Biwak Hauptschule Mastbruch18.00 UhrResidenzkompanie Kommers Sandbergschule19.00 UhrJuni1 Sa Sommer-Seniorenfeier Christuskirche/Gemeindehaus14.30 Uhr, Schützenfest2 So Schützenfest3 Mo Schützenfest4 Di Hatzfelder Kompanie Schützenfestausklang Schützenhaus11.00 UhrResidenzkompanie Schützenfestausklang Meinolfusstube14.00 Uhr5 Mi Seniorencentrum St. Bruno Offener Singkreis 10.30UhrFrauenhilfsausflug Ziel wird noch bekannt gegeben /Uhrzeit noch unklar9 So Caritas Sommersammlung vor den Kirchentüren10 Mo Caritas Sommersammlung vor den Kirchentüren14 Fr Schloßkompanie Uffz.-Versammlung ehem. „ZurLinde“Marktkompanie Uffz.-Versammlung SchloßcaféBiermann 20.00 Uhr15 Sa Caritas Nachmittag der Begegnung Roncalli-Haus14.00 UhrHatzfelder Kompanie Uffz.-Versammlung HausVolmari 19.30 Uhrökum. Hochzeitsstand bei Hedera+Bux Schloß 11-18Uhr16 So ökum. Hochzeitsstand bei Hedera+Bux Schloß 11-18Uhr20 Do KAB Beginn der Berlinfahrt (bis So, 23. 06.)21 Fr Residenzkompanie Uffz.-Versammlung Ev. Gemeindehaus20.00 Uhr23 So Tauferinnerungsgottesdienst zum Johannisfest Christuskirche10.00 UhrEv. Gemeindeausflug zur Maximale nach Hamm Uhrzeitnoch unklar26 Mi kfd Gemeinschaftsmesse mit Frühstück Pfarrkirche08.15 UhrSeniorencafé Ev.Gemeindehaus 14.30 Uhr27 Do Hatzfelder Kompanie Senioren Klöntreff PfarrzentrumSt. Joseph 15.00 Uhr28 Fr Seniorencentrum St. Bruno Sommerfest 14.00 Uhr29 Sa Marktkompanie BenefizveranstaltungJuli2 Di Caritaskonferenz Roncalli-Haus 09.00 Uhr3 Mi Seniorencentrum St. Bruno Offener Singkreis 10.30Uhr6 Sa Marktkompanie Uffz.-Ausflug10 Mi Frauenhilfe Ev. Gemeindehaus mit Grillen 14.30 –16.30 Uhr13 Sa Bürgerschützenverein Heinrichsfeier14 Do ökum. Krabbelgottesdienst – Auf Stein gebaut! Christuskirche15.30 Uhr20 Sa ökum. Pilger-Wochenende Treff an der ChristuskircheUhrzeit noch unklar21 So ökum. Pilger-Wochenende Treff an der ChristuskircheUhrzeit noch unklarBürgerschützenverein Familienfest aller Kompanienmit Kaiserschießen24 Mi Seniorencafé Ev. Gemeindehaus 14.30 Uhr25 Do Hatzfelder Kompanie Senioren Grillnachmittag PfarrzentrumSt. Joseph 16.00 Uhr29 Mo kfd Libori Tag der FrauenImpressumHerausgeber: Katholische Kirchengemeinde St. Heinrich und KunigundeKatholische Kirchengemeinde St. Joseph MastbruchEvangelische Kirchengemeinde Schloß NeuhausE-Mail: redaktionsteam@heikuschlossneuhaus.deV.i.S.d.P.:Redaktion:Druck:Layout:Auflage:Werner DülmeWerner Dülme, Angelika Foth-Berhorst, Sabine Hilkenmeyer,Dietmar Jacobsmeyer, Günther Kley, Frank Krüger,Cordula Lütkefedder, Angelika Melles, Oliver Peters,Christoph von Rüden, Astrid Wigge, Maria WoltersMedia-Print Informationstechnologie GmbHMichael Wigge7800 alle 5 MonateAugust6 Di Caritaskonferenz Roncalli-Haus 09.00 Uhr7 Mi Seniorencentrum St. Bruno Offener Singkreis 10.30Uhr10 Sa Bürgerschützenverein Bezirkskönigsschießen in Benhausen19 Mo KLJB Abfahrt zum Zeltlager in Waldhambach (bisFr, 30. 08.925 So Kolping FamilienausflugHatzfelder Kompanie Kinder- und Familienfest 3. ZugSchützenhaus29 Do Hatzfelder Kompanie Senioren Klöntreff PfarrzentrumSt. Joseph 15.00 Uhr31 Sa KAB Kommersabend Pfarrzentrum3 Di Caritaskonferenz Roncalli-Haus 09.00 Uhr4 Mi Seniorencentrum St. Bruno Offener Singkreis 10.30UhrSeptember6 Fr Tag der Schöpfung11 Mi Seniorencentrum St. Bruno Kaffeetrinken für dasEhrenamt15 So Bürgerschützenverein Bundesfest in Geseke18 Mi KiTa Kleiderbasar Roncalli-Haus21 Sa KAB 2-Tages-Fahrt nach KölnMarktkompanie KompaniewanderungHatzfelder Kompanie Oktoberfest 1. Zug HausVolmari22 So Caritassonntag25 Mi kfd Gemeinschaftsmesse mit Frühstück Pfarrkirche08.15 UhrSeniorencentrum St. Bruno Erntedankfest 15.00 Uhr26 Do Hatzfelder Kompanie Senioren Klöntreff PfarrzentrumSt. Joseph 15.00 UhrTitelbild:Karfreitagsproz ession im WilhelmsbergAusgabe 16 • März 201335


Katholische KirchengemeindeSt. Heinrich und KunigundePastoralverbund Schloß NeuhausPfarrer Peter Scheiwe,Neuhäuser Kirchstr. 5, Tel. 1497,peter.scheiwe@erzbistum-paderborn.dePastor Jörg Klose,Neuhäuser Kirchstr. 8, Tel. 9305745joergklose@web.deVikar Tobias DirksmeierBielefelder Str. 173aTel.: 0171 200 9226tobias.dirksmeier@web.deGemeindereferentin Gabriele Merschmann,Mastbruchstraße 78, Tel. 808052merschmann@sankt-joseph-mastbruch.deGemeindereferentin Katrin Spehr,Neuhäuser Kirchstr. 3, Tel. 2108kaspehr@aol.comKirchenvorstand - Stellv. VorsitzenderKonrad Bröckling, Dümmerweg 30, Tel. 4634Gesamtpfarrgemeinderat PastoralverbundVorsitzende: Ursula Lüke-PöppelAlmering 43a, Tel. 05254-942638Zentrales PfarrbüroPastoralverbund Schloß NeuhausBarbara Kiefer, SekretärinPetra Schuster, SekretärinNeuhäuser Kirchstr. 5, Tel. 2531/ Fax. 1488pv-schloss-neuhaus@erzbistum-paderborn.deInternet: www.heikuschlossneuhaus.deÖffnungszeiten:Montag 09.00 - 12.00 UhrMittwoch 09.00 - 12.00 UhrDonnerstag 09.00 - 12.00 Uhr15.00 - 18.00 UhrPfarrbüro Katholische KirchengemeindeSt. Joseph MastbruchMastbruchstraße 78, Tel. 4433/Fax. 4846st.joseph-schloss-neuhaus@erzbistumpaderborn.deInternet: www.sankt-joseph-mastbruch.deÖffnungszeiten:Dienstag 17.30 - 18.30 UhrDonnerstag 09.00 - 10.00 UhrKirchenvorstand - Stellv. VorsitzenderVolker Kuhlmann, Mastbruchstr. 77Tel. 05254-808274Evangelische KirchengemeindeSchloß NeuhausPfarrer Oliver Peters(1. Pfarrbezirk Schloß Neuhaus)Hatzfelder Straße 11, Tel. 2413, Fax. 808776,pfr@oliverpeters.dePfarrer Ulrich Grenz(2. Pfarrbezirk Schloß Neuhaus)Klosterweg 9, Tel.: 3400Gemeindebüro: Sabine Hilkenmeyer -Bielefelder Straße 20c, Tel. 13209www.evangelische-kichengemeindeschlossneuhaus.depad-kg-schlossneuhaus@kkpb.de,Öffnungszeiten : Di - Fr 10.00 -12.00 Uhr,montags geschlossenPresbyteriumGötz Langer (Kirchmeister)BürgerschützenvereinOberst Michael PavlicicSertürner Str. 30, Tel. 1605www.schuetzen-schloss-neuhaus.deCaritas SozialstationChristiane Thiele,Neuhäuser Kirchstr. 8, Tel. 85435Caritas St. H.u.K.Edith Lohmann über PfarrbüroCaritas St. JosephGabriele MerschmannCWW Wohneinrichtungen für Menschenmit BehinderungenKoordination EhrenamtUschi Schräer-DrewerMerschweg 1a, Tel. 996019DJK Mastbruch1.Vorsitzender Burkhard BuchenLippeaue 4, Tel. 85684www.djk-mastbruch.deDPSG Stamm Schloß NeuhausVorsitzender Jonathan KochHatzfelderstraße 60a33104 Paderborn, Tel. 939088www.dpsg-schloss-neuhaus.deDiakoniePresbyterium Evelyne SchubertPionierweg 20, Tel. 1759undAstrid Timmerberg,Sander-Bruch-Str. 52, Tel. 67553Eltern-Kind-GruppenSt. Heinrich und KunigundeMelanie Lange,Dubelohstraße 265, Tel. 939146St. JosephClaudia Trautmann,Ziethenweg 2, Tel. 1430Ev. FrauenhilfeVorsitzende Margret Siemensmeyer,Wilhelmshöhe 9, Tel. 05251 32342Jugendgruppe ev. GemeindeThimo ReckendreesFürstenallee 108Tel. 0176 2753 7321KAB Familien- und MännervereinSt. JosephVorsitzender Josef Kröger,Lammerskamp 20, Tel. 7477kfd St. Heinrich u.Kunigundeüber Pfarrbürokfd St. Joseph, VorstandsteamClaudia Trautmann,Ziethenweg 2, Tel. 1430Kindertagesstätte St. HeinrichLeiterin Helga Osburg,Hermann-Löns-Str. 3, Tel. 2376www.heinrichkunigunde.deKindertagesstätte St. JosephLeiterin: Carolin FlecknerMastbruchstraße 80, Tel. 2206Kirche lebt. Schloß Neuhaus e.V.Vorsitzender Hans-Georg Hunstig,Dr.-Grasso-Str. 10a, Tel. 2437www.kirchelebt.deKirchenchor St. H.u.K.1. Vorsitzender Reimund KuhlenkampHermann-Löns-StraßeKirchenchor St. JosephVorsitzender Karl Schmidt,Ziethenweg 75, Tel. 4437Kirchengilde 2010Konrad Bröckling, Tel. 05254-4634konradbroeckling@gmx.deKirchenmusik der ev. GemeindeBlockflöten, Chor, PosaunenchorKantorin Marianne Noeske,Schloßstr. 12 , Tel. 940397KLJB MastbruchAnsprechpartner Jan-Hendrik May,Wagenbreths Kamp 21, Tel. 7809kljb.sankt-joseph-mastbruch.deKolpingsfamilie1. Vorsitzender Klaus Hölting,Schillerstr. 22, Tel. 13823www.kolping-neuhaus.deMessdiener St. H.u.K.Stefan HansjürgenKantstraße 8, Tel. 6497586Messdiener St. Joseph,Jana WelslauSchatenweg 182, Tel. 7298Ökum. KleinkindergottesdiensteBritta LauxTel. 649925Os Lusitanos Paderborn e.V.Vorsitzender Artur Domingues,Osthoffs Garten 21, Tel. 9306843Seniorencentrum St. BrunoMemelstraße 18Tel. 99340www.st-bruno-paderborn.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine