Menschliche Interessen - die tierbefreier eV

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Menschliche InteressenAuch der immer wieder gern angeführte Wert der biologischenForschung an Tieren, die unter ganz unnatürlichenBedingungen ihr Leben fristen müssen, istgleich Null. Was will man auch lernen von Elefanten, diein der freien Wildbahn in einem riesigen Gebiet umherziehen,die im Zoo aber auf engstem Raum, nahezu zurBewegungslosigkeit verdammt, zusammengepferchtsind? Aber selbst wenn die Zooforschung irgendwelcheErgebnisse erzielen würde: Wir haben nicht das Rechtandere Lebewesen einzusperren und sie ihrer Würde zuberauben. Tiere werden nicht um ihrer selbst Willen imZoo gehalten, sondern nur, um menschliche Interessenzu befriedigen – zur Beruhigung des Gewissens, zur Belustigung,für eine Pseudo-Wissenschaft und zur Profitmaximierung.Besuchen Sie keine Zoos, denn durch Eintrittsgelderwird die Tierquälerei weiter unterstützt.Weitere Infos:Ja, ich möchte weitere Informationen zum ThemaTierversuchePelzJagdZirkusDirekte AktionenVeganismuszugeschickt bekommen.Meine Adresse:NameStraße + Nr.PLZ + OrtUnterstützen Sie „die tierbefreier e. V.“ durch eineSpende, eine Mitgliedschaft oder abonnieren Siedas Tierrechtsmagazin „Tierbefreiung“.Spendenkonto:Frankfurter Sparkasse von 1822BLZ: 500 50 201Konto: 296 821IBAN/Swift auf AnfrageZoodie tierbefreier e.V. | Schmilinskystr. 7 | 20099 Hamburgwww.die-tierbefreier.de | info@die-tierbefreier.deTel.: 040/28 0519 46 | Fax: 040/28 05 19 385Was Sie überden Zoowissen sollten


Museum ZooIn der Europäischen Union gibt es mindestens 1000 Zoosund Tierparks mit einer Million Tiere. In Deutschland sindes allein 300. Viele dieser Tiere sind Wildfänge. Bevor sieeingesperrt werden können, müssen sie an ihren Hauptfeind,den Menschen, gewöhnt werden. Mit körperlicherund psychischer Gewalt wird in einer Art „Umerziehungslager“der Wille der Tiere gebrochen, bevor sie an die Zoosgeliefert werden. Zoos sollen dem „zivilisierten“ Menscheneinen Hauch Exotik in die Stadt bringen und wilde Tierezu Anschauungsobjekten machen.Tödliche LangeweileStahlgitter, Beton, Kacheln und oftmals viel zu kleineAuslaufflächen bilden die trostlose Umgebung der Tiereim Zoo-Gefängnis. Zur Bewegungslosigkeit verdammtvegetieren die Tiere den ganzen Tag hinter ihren Gitternoder Gräben. Sie können nicht mehr ihren natürlichenBedürfnissen und Beschäftigungen nachgehen, wie beispielsweiseder Nahrungssuche, die in Freiheit oft einenGroßteil des Tages in Anspruch nimmt. Sie haben keineMöglichkeit, Kontakt zu anderen Tierarten aufzunehmenoder den Gerüchen ihrer natürlichen Feinde, die im Nachbarkäfigeingesperrt sind, zu entkommen. Die meistenZootiere sind wie ihre Leidensgenossen in den Wanderzirkussenihrer elementarsten Bedürfnisse beraubt. DieFolgen dieser Tierquälerei sind verhaltensgestörte, aufgedrehteoder apathische Geschöpfe: Frustration, Apathie,Stress und Lethargie macht sich unter den Tieren breit.In ihren engen Gefängnissen entwickeln die Tiere stereotypeVerhaltensmuster. Sie schaukeln rhythmisch hinund her oder laufen tagein, tagaus die gleiche Strecke inihrem Käfig ab. Oder sie „weben“ mit dem Kopf. Diese Verhaltensmustersind besonders bei Raubtieren, Primatenund Elefanten zu beobachten. Der Wahnsinn der Tierewird auch anders sichtbar: Gorillas, die ihre Exkrementeauffressen, ein Löwe, der die Besucher anpinkelt oderder Orang Utan, der die gaffenden Menschen vor seinemKäfig anspuckt. Und gerade bei diesen gestörtesten Tierenbleiben die Menschenmassen stehen. Den Schakal,der seinen Schwanz annagt, oder den Papagei, der seineBrustfedern ausgerissen hat, bemerken die ZooBesucherInnennicht. Auch die weit verbreiteten Formen des Kannibalismusbleiben den Besuchern verborgen.Ausrede ArtenschutzMit dem Artenschutz, einer modernen Arche Noah, rechtfertigendie ZoodirektorInnen das Einsperren der Tiere.Eine Täuschung der Öffentlichkeit: Schon den Fang mitFallen oder Verfolgungsjagden überlebt ein GroßteilderTiere nicht, Familienverbände werden auseinandergerissen.Weitere Gefangene kommen auf dem Transport zuTode. So machen sich die Zoos mit ihrem großen Tierverbrauchan der Ausplünderung der Natur schuldig. Orang-Utan, Kappengibbon, Bartaffen, Mähnenwolf, Gepard, Bengalkatzeoder Bergtapir sind neben anderen WildtierartenBeispiele der Artenbedrohung und der starken Reduzierungdurch Zoo- oder Zirkusnachfrage.Und selbst der angeblichgezüchteteNachwuchs in einigenZoos kann nichtzur Arterhaltung herhalten.Die Jungtieresind in Teilen bereitsdomestiziert, habennur noch das Äußeregemeinsam mit ihrenwild lebenden Artgenossen.Zudem ist dasArterhaltungsargumentkeine Legitimierungfür die Quälerei einzelner Individuen, denn eine „Art“leidet nicht, anders als ein Individuum.Das große GeschäftTierbabys lassen die Kassen klingeln. So wird immer weitergezüchtet. Sind die Tiere ausgewachsen, werden siegeschlachtet und verfüttert oder als Trophäe präpariert.So ergeht es auch Tausenden von Tieren jedes Jahr ausden sogenannten Streichelzoos. Bären werden sogar imSchlachthof umgebracht, um ihr Fleisch in Restaurantsanbieten zu können. Es gibt interne Regeln für das Töten„überzähliger“ Tiere. Zoos handeln zudem untereinandermit Tieren und zahlen riesige Summen an TierfängerInnen,um Tierarten ausstellen zu können, die eine großeMenschenmenge anziehen und somit Eintrittsgelder bringen.Aktuellste Beispiele sind die Zoos Dresden und Erfurt,die Elefanten-Wildfänge unter unsäglichen Umständenaus Südafrika eingeführt haben („Tuli-Elefanten“).

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