Indikationen für die Sauna - für richtiges Saunabaden

saunabund.ev.de

Indikationen für die Sauna - für richtiges Saunabaden

Saunabetrieb

Bäderpraxis

ISSN 0945-5698 H 10633

MANAGEMENT, TECHNIK

WELLNESS WELTWEIT

1|2004 | 6,– €

Indikationen

für die Sauna

Betriebsfinanzierung:

Neue

Möglichkeiten

Saunadüfte:

Aktuelle Trends

Thermenreport:

Bad Wörishofen

Erding

&


INHALT

Nachrichten/Im Gespräch 4

Sauna- und Bäder-Journal 11

Thermenreport 12

THERME Bad Wörishofen und

THERME ERDING

Leserfragen

Darf der Betreiber den Verzehr 19

mitgebrachter Lebensmittel verbieten?

Saunabaden nach 31

Lymphknotenentfernung?

Medizin und Gesundheit 20

Sauna-Indikationen bei Krankheiten

Ausstattung und Betrieb

Saunadüfte: Wachsende Vielfalt 27

Pflichten aus der neuen 30

Trinkwasserverordnung

Betriebsporträt 32

SCHUPP GmbH & Co, Freudenstadt

Geld und Recht 36

Für Saunabetriebe wird die Finanzierung

schwieriger

Schaufenster 40

Hersteller- und Händler-Journal 46

Termine 47

Anzeigen-Index 48

Kleinanzeigen 49

Neue Mitglieder 50

Impressum 50

Titel-Fotomontage:

FINIMEX OY, Tuusula/Finland;

AmperOase, Fürstenfeldbruck

1/2004

Kein Land in Sicht

bei der Unternehmensfinanzierung?

Inhalt/Editorial

Für kleine und mittlere Unternehmen ist es seit drei Jahren außerordentlich schwierig,

an Kapital für notwendige Investitionen zu kommen. Nach Angaben der Wirtschaft

erhalten in einigen Branchen sogar die Hälfte der Unternehmen derzeit gar keine Kredite

mehr. Zu diesen Branchen gehört sicher auch das Saunawesen, denn viele Sauna-Bund-

Mitglieder und eigene Nachfragen bestätigen, die Banken zeigen kaum Interesse an der

Finanzierung privatwirtschaftlicher Betriebe. In der Saunabranche belastet neben den

allgemein schlechten Rahmenbedingungen noch zusätzlich das Verwertungsrisiko der

Immobilie die Verhandlungen mit den Kreditinstituten.

Breit diskutiert und zum Teil scharf kritisiert wird das Bankenverhalten gegenüber den

kleinen und mittelständigen Unternehmen seit dem der zögerliche Wirtschaftsaufschwung

in Deutschland auch damit in Verbindung gebracht wird. So forderte Michael Rogowski,

Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI): „Ich erwarte, dass die

Banken sich an ihre wiederholte Zusage halten, die Kreditversorgung im Mittelstand

auch künftig sicherzustellen.” Dabei ist der Spielraum für mehr Kredite bei den Banken

unter anderem durch die Förderprogramme der KfW Mittelstandsbank vorhanden, aber

kleine und mittlere Betriebe haben ohne ihre Hausbank darauf keinen Zugriff. Deshalb

gehört auch KfW-Chef Hans Reich mit zu den Kritikern: „Die restriktive Kreditvergabe

könnte den Aufschwung gefährden.”

Wie dem auch sei, für die derzeitig unbefriedigende Kreditvergabe werden strukturelle

Gründe genannt. So lassen die 40.000 Insolvenzen im vergangenen Jahr die Kreditwirtschaft

vorsichtig agieren und die Eigenkapital-Quote kleiner und mittlerer Unternehmen

ist nach Mitteilung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Besorgnis erregend

gering: Rund ein Viertel der Betriebe hätten faktisch kein Eigenkapital und fast ein Drittel

erziele keinen Gewinn. Andererseits ist bei Privatbanken die Motivation für die Mittelstandsfinanzierung

wegen bemängelter auskömmlicher Gewinne nicht besonders groß

und die heutigen Anforderungen der Banken an Unternehmenssicherheiten gelten vielerorts

als überzogen. Außerdem belasten hausgemachte Probleme: Gerade die Privatbanken

haben in der letzten Zeit mit Börsenflaute, schwacher Konjunktur und Großpleiten

zu kämpfen gehabt und müssen folglich nun mit einer deutlich strengeren eigenen Risikovorsorge

arbeiten. Angesichts des erschwerten Zugangs zu öffentlichen Förderprogrammen

ist vielleicht auch das Hausbankprinzip in Frage zu stellen.

Eine kurzfristige Besserung der Situation ist leider nach Aussage der KfW Mittelstandsbank

nicht in Sicht, da der Strukturwandel im Finanzbereich noch nicht bewältigt sei.

Da ist es richtig, wenn die Betriebe offensiv mit dem Thema Unternehmensbewertung

umgehen und außerdem neben dem klassischen Kredit andere Finanzierungsmöglichkeiten

prüfen. Besondere Bedeutung kommt dabei seriösen Informationen zu. Daran

beteiligt sich der Deutsche Sauna-Bund für seine Mitglieder mit Tagungen und Berichten

nachhaltig.

Bis zum nächsten Mal

Ihr

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

3


Nachrichten/Im Gespräch

Im Gespräch

Ulrich Kromer: Mitten im Markt

Die Erleichterung

steht

ihm ins Gesichtgeschrieben:

Ulrich

Kromer (52)

Geschäftsführer

der StuttgarterMesseundKongressgesellschaft

sieht

die entscheidende Hürde auf dem

Weg zur neuen Landesmesse am

Flughafen genommen. Mitte Feburar

diesen Jahres wies das Stuttgarter

Verwaltungsgericht Klagen gegen

das Landesmessegesetz und den

Planfeststellungsbeschluss des

Regierungspräsidiums Stuttgart ab.

„Wir leisten mit der Messe einen

enorm wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen

Prosperität von Stadt

und Region”, gibt sich Kromer

kämpferisch und sieht in dem ergangenen

Urteil „ein wichtiges Signal

für unsere Kunden”. Dazu zählen

die erwarteten 400 Aussteller der

interbad 2004, Europas Treffpunkt

rund um Schwimmbad, Sauna und

SPA, vom 29. September bis

2. Oktober. Durch Kooperationen

mit den wichtigsten neuen EU-Staa-

Als Folge der nun schon länger

andauernden Konjunkturflaute mit

Konsumzurückhaltung bei den privaten

Haushalten, aber auch aufgrund

von Überkapazitäten ist in

bestimmten Bereichen der Freizeitwirtschaft

die Zahl der Unternehmen

deutlich zurück gegangen. So

hat sich die Zahl der Fitnessanlagen

und Sportstudios von 6.500

im Jahr 2002 auf 5.700 im Jahr

2003 verringert. Als Grund für die

Abnahme nennt der Deutsche

Sportstudio-Verband, Hamburg,

neben einer statistischen Bereinigung

auch die Zahl von 400

Betriebsschließungen. Eine Sauna

bieten übrigens 88 Prozent der

Sportstudios an.

Eine erhebliche Abnahme von

Betrieben muss gleichfalls die

Saunabranche melden. Nach

Recherchen des Deutschen Sauna-

Bundes existieren in Deutschland

nur noch 4.000 öffentliche Sauna-

4 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

ten aus Osteuropa und mit dem spanischenSchwimmbadherstellerverband

sieht der Stuttgarter Messechef

das Flaggschiff interbad auf dem

richtigen Kurs: „Größer, internationaler,

vielfältiger”. Zusammen mit

der zeitgleich veranstalteten

BODYLIFE entsteht laut Kromer

ein neuartiger Messeverbund, der

das fachliche Interesse von über

20.000 Besuchern aus dem In- und

Ausland wecken soll. Die Schwabenmetropole

und ihr wirtschaftliches

wie kulturelles Umfeld „im

Bäderland Nr. 1” gehören für den in

Fulda geborenen Geschäftsführer zu

den weiteren Pluspunkten des

Messe- und Kongressstandortes.

Kromer, in der Schweiz aufgewachsen

und als Speditionskaufmann

ausgebildet, kann auf über 25

„messeaffine” Berufsjahre zurückblicken,

unter anderem für den

früheren privaten Messeveranstalter

Blenheim (heute Reed Exhibitions

Group) und die Leipziger Messe.

Trotz seiner Mehrsprachigkeit und

seines internationalen Standings gilt

er bei seinen Mitarbeitern als

umgänglicher und unprätentiöser

Chef. Das Saunabaden genießt der

zweifache Familienvater „in allen

Variationen” – meist auf Reisen.

Welche technische Errungenschaft würden Sie gern

häufiger nutzen? – Die Sauna.

Jürgen Peters, Vorsitzender der IG Metall, im managermagazin-Fragebogen Januar 2004

Zahl der Freizeitunternehmen geringer

bäder. Im Jahr 2000 waren es noch

1.000 Betriebe mehr. Von Betriebsschließungen

war besonders

Ostdeutschland betroffen, wo viele

kleine Saunabäder im Wettbewerb

nicht mehr bestehen konnten.

Ermitteln konnte der Verband weiterhin,

dass sich die Betriebsflächen

der Saunabäder in den

letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt

haben.

Nach einem Bericht der Deutschen

Gesellschaft für das Badewesen,

Essen, stehen auch die öffentlichen

Bäder in Deutschland unter

Bestandsdruck. Derzeit gibt es

noch 6.700 öffentliche Bäder, von

denen gut die Hälfte einen unaufschiebbaren

Sanierungsbedarf zu

verzeichnen hat. Nicht zeitgemäße

Technik und geringe Attraktivität

sind die Hauptprobleme. Angesichts

der Finanznot der Gemeinden

werden weitere Badschließungen

unausweichlich sein.


Nachrichten/Im Gespräch

7, 5 Millionen Minijobs nach einem Jahr

Anfang April diesen Jahres registrierte

die für die Verwaltung der so

genannten Minijobs zuständige

Bundesknappschaft 7,5 Millionen

geringfügige Beschäftigungsverhältnisse.

2004 sollen noch einmal eine

Million dazukommen. Das meldete

die F.A.Z. Mitte April in ihrem

Wirtschaftsteil. Mit der im April

2003 begonnenen Regelung, über

Spinnen die Finnen?

„Nur die Finnen sind verrückt und

blau genug”, erklärt einer der

Organisatoren so genannter Weltmeisterschaften,

die mit internationalem

Medienecho jedes Jahr im

Sommer in Finnland stattfinden.

Dazu zählen die bizarr anmutenden

Wettbewerbe im Handy- und

Gummistiefelweitwurf, Schlammfußball,

Dauersitzen auf einem

Ameisenhaufen, Frauentragen und

– Anfang August diesen Jahres

zum sechsten Mal – „Löyly MM

Sauna World Championchips” im

südfinnischen Heinola. 2003 nahmen

80 Männer und Frauen aus

15 Ländern an der zweitägigen

Sauna-Weltmeisterschaft” teil. Zu

Im Gespräch

Mutter: Macht richtig Dampf

Die Aufguss-

Schule der

Akademie

für Aus- und

Fortbildung

im Badewesen

des Deutschen

Sauna-

Bundes hat

sie nie besucht

und

auch das

praktische Üben verschiedener

Wedeltechniken im Trainingscamp

Aufguss Mitte September diesen

Jahres in Hannover steht garantiert

nicht auf ihrem vollen Terminkalender.

Trotzdem versteht sie es, so

richtig Dampf zu machen, die

resolute Mutter aller Schnäppchen.

Zusammen mit dem Preisdrücker-Cowboy

Schulze warb die

kleine, zierliche alte Dame im

schrill-roten Karo-Outfit ab Januar

wochenlang für das Projekt 2004:

Nur das Beste und das Billigste.

Die Idee für diese inzwischen allseits

bekannte Werbefigur stammt

von der Münchner Werbeagentur

For Sale; Auftraggeber dieser Multimedia-Kampagne

ist die Elektro-

Fachhandelskette Media Markt. In

dem in Wien abgedrehten TV-Spot

die "Saunabetrieb & Bäderpraxis"

berichtet hat, wurde die Verdienstgrenze

von 325 auf 400 Euro

erhöht und die Zulassung der Minijobs

für den Hinzuverdienst ermöglicht.

Arbeitgeber zahlen darauf

einen Pauschalbetrag für Sozialversicherung

und Steuern. Weitere

Informationen im Internet unter:

www.minijob-zentrale.de

den „Regeln” des 30 Euro teuren

Spektakels gehört, dass die Teilnehmer

unbedingt Schwimmkleidung

tragen und eine bestimme

Sitzhaltung einnehmen müssen.

Alle 30 Sekunden wird ein halber

Liter Wasser auf die Steine des

Saunaofens geschüttet; der Saunaraum

ist dabei 110 Grad Celsius

heiß. „Die letzte Person in der

Sauna ist der Gewinner”, heißt es

auf der Heinola-Homepage

www.heinola.fi unmissverständlich.

Was von „the world’s hottest

event” zu halten ist, hat „Saunabetrieb

& Bäderpraxis” bereits im

Jahr 2000 sarkastisch bejubelt:

„Hoch lebe der Weltmeister!”

„Aufguss” zelebriert „Mutter” surreal

im roten Bademantel und mit

Gummistiefeln in einer mehr als

100 Grad heißen Sauna einen

Handaufguss, allerdings ohne

Wacheltuch. Sechs nackte Menschen

– und ein gar nicht glücklich

aussehender Mann in normaler

Kleidung – erfahren dabei am eigenen

Leib die wahre Bedeutung des

verballhornten Sprichwortes

„Ohne Schweiß kein Preis”. Wie

sehr kräftige Dampfstöße einheizen

können, weiß Christel Peters

(88) als ehemalige Saunagängerin

nur zu genau. Ihren anhaltenden

Erfolg als Mutter-Darstellerin

kann sich die in Berlin lebende

Schauspielerin, energiegeladen

und stets gut gelaunt, dagegen

nicht so recht erklären. Vielleicht

liegt das Geheimnis ja in der

humorvollen Machart des Werbespots.

Erst eine solche Inszenierung

verspricht heutzutage den

gewünschten Verkaufserfolg. Das

Saunapublikum reagiert da nicht

anders, schließlich ist bei einer

gelungenen Aufguss-Show ebenfalls

gekonntes Entertainment

gefragt. Die Mutter aller Aufgüsse

zeigt wie es geht, sie ist doch nicht

blöd.

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

5

Ihr Spezialist in allen

Saunafragen:

Saunakabinen • Dampfbäder • Solarien

• Fitnessgeräte • Whirlpools • Zubehör

Ringstraße 13, 49134 Wallenhorst

Tel. +49(0)5407/2044, Fax: 2043

Email: info@corso-saunabau.com

Internet: www.corso-saunabau.com


Nachrichten/Im Gespräch

Im Gespräch

Markus Hahn: Neuer Geschäftsführer

Vom Ofenbauer

zum

Spezialisten

für Saunatechnik

&

W ellness:

Diese beiden

Koordinaten

markieren die

fast 100jährige

Geschichte

des Augs-

0burger Traditionsunternehmens

Elsässer, seit 47 Jahren Mitglied im

Deutschen Sauna-Bund. Wenn 2005

das in der Saunabranche wohl einzigartige

Betriebsjubiläum ansteht,

wird Markus Hahn (32) in der

Nachfolge seines Vaters Rainer

Hahn (63) bereits über ein Jahr die

alleinige Geschäftsführung und -verantwortung

innehaben. Sein Bruder

Wolfgang (34) ist für das Finanzielle

zuständig und fungiert als Stellvertreter

des Geschäftsführers. „Wir

sind ein gesundes mittelständisches

Unternehmen mit 17 Vollzeit-Mitarbeitern”,

umreißt der sportlich interessierte

Markus Hahn selbstbewusst

die gegenwärtige Situation bei

Elsässer. Damit das künftig so

bleibt, soll neben konsequenter Kontrolle

der Kosten ein Hauptaugenmerk

auf die Qualität der angebote-

In gut vier Monaten findet die

interbad, 19. internationale Fachmesse

für Schwimmbäder, Bädertechnik,

Sauna, Physiotherapie

und Wellness, auf dem Stuttgarter

Messegelände statt. Insgesamt

wird mit 400 Ausstellern aus

mehr als 25 Ländern und über

20.000 Besuchern aus dem Inund

Ausland gerechnet. Mit der

erstmals zeitgleich zur interbad

veranstalteten BODYLIFE, eine

der wichtigsten Fachmessen für

Fitness und Gesundheit, ist Stuttgart

vom 29. September bis 2.

Oktober 2004 internationaler

Mittelpunkt der Bäder- und

Wellnessbranche. Trotz der angespannten

Haushaltslage vieler

6 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

nen Produkte gelegt werden. Aus

diesem Grund nimmt sich der studierte

Betriebswirt Reklamationen

von Kunden höchstpersönlich vor.

Über 1.000 verschiedene Kunden

aus dem In- und Ausland haben im

vergangenen Jahr Ware von Elsässer

bezogen; dazu gehörten vor allem

die Saunabauer und die Zubehör-

Fachhändler. Nicht zuletzt durch die

EU-Osterweiterung liegt die kräftig

steigende Exportquote derzeit bei

weit über einem Drittel des Umsatzes.

„Bei uns kann man von A bis Z

alles kaufen, von der Abdeckung für

Tauchbecken bis hin zu Zwillingslitzen

für Steuergeräte”, charakterisiert

Markus Hahn das breite Sortiment,

das jährlich um drei bis fünf Neuheiten

erweitert wird. Zu den jüngsten

Innovationen zählt eine LED-Farbleuchte

für Saunavorräume und für

Infrarot-Wärmekabinen. Dass die

beiden bekannten Marken ELIGA

für Saunaartikel und GALINA für

Farblichtsysteme sowie seit einigen

Jahren Türbeschläge und -verschlüsse

mit dem Namen Elsässer verbunden

werden, gehört zum Lebenswerk

von Senior Rainer Hahn, der

das Unternehmen vor 35 Jahren

kaufte. Auf den väterlichen Rat legt

Juniorchef Markus Hahn auch künftig

großen Wert.

Jubiläum: 100. Deutscher Bädertag

Unter dem aktuellen Motto „Heilbad und Kurort in Europa” fand Ende April

diesen Jahres in Baden-Baden der 100. Deutsche Bädertag des Deutschen

Heilbäderverbandes statt. 500 Personen und 15 Delegationen aus europäischen

Verbänden nahmen daran teil und diskutierten Fragen des qualitativ

hochwertigen Gesundheitstourismus und des Leistungsrechtes in europäischer

Perspektive. Der 101. Deutsche Bädertag wird im Frühjahr 2005 in Bad

Wörishofen und der 102. im Frühjahr 2006 in Heiligendamm veranstaltet.

interbad: Modernisierungsschub bei

Bädern und Saunaanlagen erwartet

Kommunen wird teilweise kräftig

in die Sanierung und Modernisierung

von Bädern und Saunaanlagen

investiert. Fachleute gehen

deshalb davon aus, dass die

interbad einen zusätzlichen

Modernisierungsschub in diesem

Bereich auslöst. Dieser wird

durch das weiter wachsende

Gesundheits- und Wellnessbewußtsein

in der Bevölkerung

begünstigt. Darüber hinaus dürfte

im Jahr der EU-Osterweiterung

das Interesse der interbad-Aussteller

und -Fachbesucher an den

expandierenden osteuropäischen

Märkten, insbesondere Ungarn,

Tschechien, Slowenien, Russland

und Polen, besonders groß sein.


Pfahlbauten

am Strand

gehören seit

dem Jahr

1911 zu den

Besonderheiten

von St.

P e t e r -

Ording, dem

beliebten

nordfriesischenNordseeheil-

und Schwefelbad auf der

Halbinsel Eiderstedt. Bislang gab

es 15 dieser imposanten und bis zu

acht Meter hohen Holzkolosse, auf

denen unter anderem regionaltypische

Erlebnisgastronomie ihren

festen Platz gefunden hat.

Seit März 2004 steht im deichgeschützten

Saunagarten des Freizeitbades

Dünen-Therme ein weiterer

Pfahlbau mit einem Saunahaus

für mindestens 30 Personen.

Durch Panoramafenster können

schwitzende Sehleute die Wolkenspiele

am hohen Himmel beobachten

und ihren Blick bis zum Horizont

schweifen lassen. „Wir verkaufen

in erster Linie Wohlbefinden”,

charakterisiert Johann

Stauch (58), unter anderem für die

Dünen-Therme zuständiger Abteilungsleiter

in der Tourismus-Zentrale

St.Peter-Ording, das neue

Nachrichten/Im Gespräch

Arbeitskreis sucht weitere Mitarbeiter

Der Arbeitskreis „Sicherheit und

Aufsicht” des Deutschen Sauna-

Bundes trifft sich zu seiner nächsten

Sitzung am 14./15. Juli 2004

in Bad Kreuznach. Nachdem die

Arbeiten am Leitfaden „Sicherheit

in Saunabädern” abgeschlossen

wurden, will der Arbeitskreis –

auch aufgrund gesetzlicher Neuregelungen

die allgemeinen

Geschäftsbedingungen für Saunabetriebe

und die „Badeordnung”

neu fassen. Bei den Neufassungen

sind außerdem heute veränderte

Rahmenbedingungen des Bäderbetriebes

(zum Beispiel Handyverbote)

zu beachten. Der Arbeitskreis

hat sich damit eine hoch interessante

Aufgabe gestellt.

Mitglieder des Deutschen Sauna-

Bundes, die ehrenamtlich in dem

Arbeitskreis mitarbeiten möchten,

werden herzlich gebeten, sich in

der Geschäftsstelle des Deutschen

Sauna-Bundes bei Frau Heise zu

melden (Tel. 0521/96679-13). Pro

Jahr finden etwa drei Arbeitskreistreffen

statt.

25. FIBO: „Bestseller” Wellness

Wellnessorientierte Aussstattungen und Produkte waren auf der Jubiläums-

FIBO – Weltmesse für Fitness, Wellness und Freizeit – Ende April diesen Jahres

in Essen der „Beststeller”. Dieses Orderverhalten der Studiobetreiber und

Fachbesucher ist für die FIBO-Direktorin Sandra Orth ein Zeichen dafür,

dass sich die Studios zunehmend zu integrierten Health & Care-Centern

wandeln, in denen aktive Gesundheitsvorsorge im Vordergrund steht. In den

bundesweit 5.700 Studios mit 4,4 Millionen Mitgliedern ist die Generation

55plus derzeit die am schnellsten wachsende Zielgruppe. Mehr als 47.000

Besucher aus 40 Nationen besuchten die FIBO, die vom Veranstalter Reed

Exhibitions ausgerichtet wird. Unter den Ausstellern waren auch einige Mitglieder

des Deutschen Sauna-Bundes vertreten.

Im Gespräch

Johann Stauch: Wellness im Blick

von ihm konzipierte Wellnessangebot.

Zum einen soll dadurch das

besonders bei den Erlebnisaufgüssen

stark frequentierte benachbarte

Kelo-Blockhaus entlastet werden.

Zum anderen wird sich die

Pfahlbausauna durch die „Kontrastmittel”

Raumtemperatur,

Musik, Permanentbeduftung und

Gästebetreuung differenzieren und

so einen meditativen Kontrapunkt

zum herkömmlichen Saunabaden

setzen. Zu diesem Konzept passt

der gegenwärtige Umbau – bis

Ende 2005 – des künftig mit der

Dünen-Therme verbundenen Gesundheitszentrums

zu einem

„Wellness-Paradies” mit Thalasso-

Zentrum. Johann Stauch ist davon

überzeugt, dass St.Peter-Ording

diese Attraktivierungen braucht,

um im schärfer werdenden bundesweiten

Wettbewerb der Tourismusstandorte

die Nase vorn zu

haben. Der aus Unterfranken

stammende gelernte Schwimmmeister

probierte als Erster die

neue Pfahlbausauna aus und

genoss das einzigartige Natur-

Ambiente. Die 60.000 jährlichen

Saunagäste aus der näheren und

ferneren Umgebung werden es

ihm gleichtun. Seit über 25 Jahren

Mitglied ist die Tourismus-Zentrale

St.Peter-Ording Mitglied im

Deutschen Sauna-Bund.

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

7

Schnellmerker

Volle Dampfleistung in wenigen Minuten.

Hansdampf

Unterbrechungsfreie Dampfproduktion

auch in der warmen Kabine.

Exhibitionist

Mit wenigen Handgriffen ist das Gerät geöffnet

und der Zylinder gereinigt.

Helferlein

Einfache Programmierung von Temperatur,

Duftstoff und Lüfter.

Dampfgeneratoren

Dampfgeneratoren für Dampfbäder,

kompakt und leistungsstark.

Wir machen die Luft feucht.

Ein Unternehmen der spirax sarco Gruppe

www.hygromatik.de · hy@hygromatik.de

Tel: 04193 / 895-0


Dipl.-Ing.

Rainer Grafinger

Planungsbüro

vollbiologischer

Naturbäder

St.-Nikolaus-Straße 2

85232 Bergkirchen

Tel.: 08131-35 47 03

Fax:08131-35 47 04

RGrafinger@aol.com

www.naturerlebnisbad.de

Nachrichten

Branchenkonjunktur:

„Ein Silberstreif am Horizont”

Für die Branchenkonjunktur bei

den Sport- und Freizeiteinrichtungen

zeichnet sich „ein Silberstreif

am Horizont” ab. Im Branchendurchschnitt

wird für 2004 mit

einem leichten Umsatzwachstum

gerechnet. Steigende Marktpotenziale

bieten sich bei Leistungen für

die Altersklasse der über Fünfzigjährigen,

schreibt das Münchner

ifo Institut für Wirtschaftsforschung

im neuen „Branchen special” vom

April 2004 für den Bundesverband

der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken

(BVR). Für die gewerblichen

Saunabetriebe wird in diesem

Jahr angesichts des gestiegenen

Gesundheitsbewusstseins in der

deutschen Bevölkerung und eines

größeren Interesses an Eigenvorsorge

mit wachsenden Umsätzen und

zufrieden stellenden Erträgen

gerechnet. Die Ende 2003 festgestellte

Zuversicht in der deutschen

Interdisziplinäres Forum

„Licht und Gesundheit”

Zum vierten Mal fand am 26.und

27. Februar diesen Jahres unter der

fachlichen Leitung von Professor

Heinrich Kaase die Sondertagung

des Fachgebietes Lichttechnik der

Technischen Universität Berlin –

erstmalig zusammen mit der Deutschen

Gesellschaft für Photobiologie

– statt. Die Teilnahme von über

150 Experten aus unterschiedlichen

Fachgebieten wie Physik, Lichttechnik,

Medizin, Psychologie und

Meteorologie zeigte das große Interesse

an diesem interdisziplinären

Forum. Neben physikalisch-technischen

Grundlagen speziell mit Aussagen

zu Kunstlicht, Gesundheit

und zum Strahlenklima der Erde

wurde auch die Möglichkeit einer

Zertifizierung von Besonnungsbetrieben

– 2003 empfohlen vom

„Runden Tisch Solarien” (RTS)vorgestellt.

Betreibern von Solarien

wurde die Qualitätskontrolle ihrer

Betriebe sehr angeraten.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen

Tagung waren die psychologischen

8 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

Dienstleistungsbranche hat zugenommen,

meldete der Deutsche

Industrie- und Handelskammertag

(DIHK) Mitte April diesen Jahres

nach einem Bericht im Wirtschaftsteil

der F.A.Z. Der Anteil der Optimisten

unter den Dienstleistern sei

sogar „höher als im letzten Aufschwungjahr

2000”. Mehr als ein

Drittel der vom DIHK befragten

Unternehmen rechnet mit besseren

Geschäften als im Vorjahr. Erstmals

seit 2001 bewerten wieder mehr

Dienstleistungsunternehmen ihre

aktuelle Geschäftslage eher „gut”

als „schlecht”. Eine leichte Verbesserung

macht die Kammerorganisation

bei den Beschäftigungsplänen

der Dienstleistungsunternehmen

aus; sie halten aber nicht Schritt mit

Stimmung und Erwartungen. Weiter

Zurückhaltung üben die Betriebe

bei den Investitionen.

„Der regelmäßige Austausch mit den Mächtigen der Konsumgüterbranche,

das Pendeln zwischen den Metropolen Paris und London

hat aus Anton Schlecker keinen Weltbürger gemacht. Sein Lebensmittelpunkt

liegt noch dort, wo er aufgewachsen ist: in der 16.000

Seelen-Gemeinde Ehingen. Dort lebt seine ganze Familie, dort

spielt er samstags mit seinen alten Bekannten aus der Schule und

dem Fußballverein Tischtennis oder entspannt in der Sauna”.

Das „managermagazin” in der Märzausgabe 2004 über den schwäbischen „Drogeriefürst”

Anton Schlecker

Auswirkungen von Lichtquellen

und damit auch die circadiane

Abhängigkeit der Aktivität des

Menschen vom Tagesgang des Sonnenlichtes,

was bereits bei der

Gestaltung von Kunstlicht Berücksichtigung

findet. Durch die Lichttechnik

sind heute Möglichkeiten

gegeben, die spektralen Anteile des

sichtbaren Lichtes zu mischen, was

zu wesentlichen Optimierungseffekten

führt. Spezielle Perspektiven

der Lichttherapie zeigte der Vortragsblock

Photodermatologie.

Neben den Wirkungen der Infrarotstrahlen

und speziell der Sauna

wurden hier neue Lichtschutzmittel

vorgestellt. Ein besonderer

Höhepunkt war die Ehrensitzung

zum 65.Geburtstag von Professor

Malte Bühring, Leiter des Berliner

Lehrstuhls für Naturheilkunde an

der Freien Universität und von Professor

Hans Meffert, Leiter der

Abteilung Photodermatologie der

Berliner Charite, mit zwei Beiträgen

zu ihren Arbeitsgebieten.


Esch

(nicht digital)

Nachrichten

Erstes Sonnenstudio in Deutschland zertifiziert

Das Sonnenstudio Sun Well in Neustadt an der

Weinstraße ist das erste Studio in Deutschland,

das nach den Kriterien des Bundesamtes für

Strahlenschutz (BfS) zertifiziert worden ist. Das

geht aus einer Ende März dieses Jahres veröffentlichten

Pressemitteilung von Heraeus Noblelight,

Hanau, hervor. Im November 2003 war

das Messlabor des Unternehmens als erstes für

die Qualitätsprüfung von Sonnenstudios vom

BfS zugelassen worden. Die Ergebnisse der Qualitätsprüfung

nach den vorgegebenen Kriterien

des Rundes Tisches Solarien (RTS) und des BfS

sind in einem Protokoll dokumentiert. Die Zertifizierung

des Sonnenstudios – zunächst gültig

für drei Jahre mit der Möglichkeit der Anschlusszertifizierung

– erfolgte in enger Zusammenar-

Aufgießer haben Hitzearbeitsplatz

Für die Sicherheit des Aufgusspersonals gibt es

jetzt erstmals arbeitsrechtliche Hinweise. In

einem Kommentar zu § 6 „Raumtemperaturen”

der Arbeitsstättenverordnung werden Empfehlungen

zum Aufgussarbeitsplatz gegeben. Der

Aufguss wird danach unter die Hitzearbeitsplätze

eingegliedert. Aufgrund eines erwarteten

Anstiegs der Körperkerntemperatur des

Aufgusspersonals darf nach Angaben der Autoren

des Kommentars „der Aufenthalt in der

Exhibitionist in der Sauna

Ein 34-jähriger Mann ist nach einem Bericht

der Stuttgarter Zeitung Anfang März diesen

Jahres festgenommen worden, weil er sich im

Saunabereich eines Hallenbades in Zuffenhausen

selbst befriedigt hatte. Zwei Frauen mel-

Über 23.000 Fachbesucher aus 65 Ländern

kamen vom 5. bis 8. März 2004 zur „International

Frankfurt Beauty Week”. Mit dem neuartigen

Verbund der vier Fachmessen Lifetime,

Beautyworld, Passione und COSMETICA verschaffte

die Messe Frankfurt den Themen Schönheit,

Pflege, Wellness, Fitness und Accessoires zu

einem gemeinsamen Auftritt. Zu den TOP-Five

Besucherländern gehörten neben Deutschland,

Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien

und Österreich. Großen Zulauf verzeichneten

die über 1.000 Aussteller – darunter Mitglieder

des Deutschen Sauna-Bundes – zudem aus den

osteuropäischen EU-Beitrittsländern.

Einen „gelungenen Neustart” legte die Lifetime-

Internationale Fachmesse für Spa und Wellness

hin. 70 Prozent der Aussteller waren mit der

Qualität der Kontakte „sehr zufrieden”. Das

Hauptinteresse der Besucher konzentrierte sich

auf Wellnesstherapien sowie Wellness- und

Gesundheitstourismus, Entspannungsmethoden

und -techniken sowie Fitnessclub-Einrichtungen.

10 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

beit mit dem Fachunternehmen für Solarien und

Service, Semaco Sun Sky aus Bad Kreuznach.

Anfang April diesen Jahres erhielt die dem

Eckentaler Sachverständigenbüro Hans

Reinmann zugeordnete „deutsche solazert

reinmann & partner” ebenfalls die Ernennung

vom BfS als „Zertifizierungsstelle für Solarienbetriebe”.

Weitere Informationen stehen im

Internet unter www.solazert.de. Mit dem neuen

Zertifizierungsverfahren, über das „Saunabetrieb

& Bäderpraxis” mehrfach berichtet hat, steht

den Sonnenstudios die Möglichkeit offen, sich

auf freiwilliger Basis von unabhängiger Stelle

ihre Qualität bescheinigen zu lassen. Es wird allgemein

erwartet, dass dadurch neue Kundenbereiche

erschlossen werden können.

90°C heißen Sauna” keinesfalls länger als zehn

Minuten dauern. Danach ist eine kalte Dusche

zu empfehlen und eine Hitzepause (mit Arbeit

im nicht belasteten Klima) von mindestens 50

Minuten erforderlich. (Dipl.-Ing. Rainer Opfermann,

Dipl.-Ing. Dr. rer. Nat. Wilhelm Streit,

Prof. Dr.-Ing. habil. Jörg Tannenhauer (Hrsg.):

Arbeitsstätten. 40. Ergänzungslieferung August

2003, Forkel-Verlag Heidelberg, ISBN 3-7719-

1448-5).

deten darauf hin den Mann der Badeaufsicht.

Diese nahm die Personalien auf und rief die

Polizei. Eine Blutprobe des Exhibitionisten

ergab den Wert von 2,2 Promille.

International Frankfurt Beauty Week:

„Gelungener Neustart” für die Lifetime

Die Schwerpunkte der parallel zur Lifetime stattfindenden

ebenfalls international ausgerichteten

Lifetime Academie waren die Themen „Corporate

Health” und „Spa & Hotel Wellness”.

Dabei zeigte sich: Wer heute im Wellness- und

Fitnessbereich expandiert oder investiert, will

Qualität aus einer Hand. Bei der Planung und

Umsetzung werden ganze Anlagenkonzepte von

einem einzelnen oder einem Netzwerk von

Anbietern bevorzugt. Insgesamt steht bei Produkten

wie Treatments neben der heilenden und

pflegenden Funktion das bleibende emotionale

Erlebnis im Vordergrund. Stark beachtet werden

weiterhin alle fernöstlichen Ausrichtungen der

Pflegekultur. Andererseits besinnen sich immer

mehr Anbieter auf lokale Ressourcen und traditionelle

Rezepturen. Quintessenz der Diskussion

„Spa weltweit”: Der globale Wellness- und Spa-

Hype geht zu Ende. Was bleibt, sind durchdachte

Konzepte, die sich zu eigenen Marken herausbilden

und auf Qualität setzen, besonders bei der

Mitarbeiterschulung und beim Service.


Das Felsland Badeparadies

in Dahn im Naturpark Pfälzer

Wald erweitert seine Saunawelt

im Außenbereich. Ein großes

Ruhehaus, eine Aufguss- und eine

Panoramasauna, alles aus Kelo,

sowie ein Naturerlebnisbad sollen

ab Spätherbst 2004 die Zahl der

Saunagäste auf jährlich 45.000

bis 50.000 steigern.


Seinen zehnten Geburtstag

feiert das Vitalitätszentrum DIE

SAUNA INSEL im westfälischen

Dülmen von Mitte Juni bis Mitte

Juli diesen Jahres. Aufgusswettbewerbe,

abendliche Konzerte und

„Schwitzbad-Rituale” von Blackfoot-Indianern

aus dem amerikanischen

Bundesstaat Montana stehen

auf dem Jubiläumsprogramm.

Der von Wolfgang Schreiber sen.

gegründete Saunabetrieb im

Gewerbepark Dernekamp gilt

heute überregional als „feine

Adresse” für Entspannung und

Wohlbefinden.


Ende Februar diesen Jahres

eröffnete die KissSalis Therme, Bad

Kissingens neue Heilbadelandschaft

mit Thermenlandschaft,

SaunaPark, FitnessArena und WellnessPavillon.

Im Saunagarten gibt

es eine Feuer-, Loft- und Erdsauna

sowie ein Kalt-Bewegungsbecken,

im Innenbereich sind sechs Schwitzmöglichkeiten

vorhanden. Die Prognose

für die KissSalis Therme liegt

bei 350.000 Gästen pro Jahr; das

Investitionsvolumen beläuft sich auf

zirka 38 Millionen Euro. Bauherr

sind die Stadtwerke Bad Kissingen,

als Betreiber agiert das im schweizerischen

Zug ansässige Familienunternehmen

Kannewischer. Darüber

hinaus betreibt Kannewischer mit

dem Kurzentrum Rheinfelden über

die gemeinsame Tochtergesellschaft

CARASANA Bäderbetriebe die

Caracalla Therme Baden-Baden und

das 1877 errichtete historische

Friedrichsbad.

Sauna- und Bäder-Journal

Sauna- und Bäder-Journal

Piraten Meer heißt das neue

Meerwasser-Erlebnisbad mit Nordseeblick

in Büsum/Dithmarschen.

Voraussichtlich Ende Juni 2004 soll

es eröffnet werden. Die Investitionssumme

liegt bei 12 Millionen

Euro. Jährlich 200.000 Badegäste

werden erwartet, davon 30.000 im

Saunabereich mit Dachgarten. An

die 30.000 Personen kamen seit

der Eröffnung Mitte 2002 in die

benachbarte Wellnessoase

Vitamaris.


Ende des Jahres 2004 wird

ihm Rahmen des laufenden

zehn Millionen Euro teuren Umund

Erweiterungsbaus der

WerratalTherme im hessischen

Bad Sooden-Allendorf der neue

Saunabereich eröffnet. Dazu gehört

ein Saunapark mit zwei

Saunablockhäusern und einem

Teilabschnitt des örtlichen Gradierwerkes.

Im Innenbereich

werden drei Saunen, zwei

Dampfräume und eine Sole-

Grotte vorgehalten. Die neu

gestaltete Therme wird ganz auf

Salz und Sole ausgerichtet sein;

erwartet werden 200.000 Gäste

im Jahr.


„Das Tropicana wird in

Eigenregie der Wirtschaftsbetriebe

Stadthagen wieder aufgebaut

und betrieben”. Dafür

entschied sich mit großer Mehrheit

der Rat der niedersächsischen

Stadt im Kreis Schaumburg

Ende März 2004. Das

1995 errichtete „Bad mit dem

Schuss Karibik” war Ende

Dezember 2003, bedingt durch

einen technischen Defekt, abgebrannt.

Nach dem gegenwärtigen

Stand soll es mit einer

Investitionssumme von zirka elf

Millionen Euro wieder aufgebaut

und voraussichtlich 2006

neu eröffnet werden. „Oberste

Priorität” wird dabei dem Saunabereich

eingeräumt.

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

11


Thermenreport

THERME Bad Wörishofen und THERME Erding

Pole Position für zwei „Cabrios”

Unternehmerische Initiative speist

sich vor allem aus dem Mut zur Zukunft

und dem unbedingten Willen

zum Erfolg. Das Glück des Tüchtigen

kommt dann meistens von ganz

allein. Diese Logik gilt zumindest

für die geschäftlichen Aktivitäten

der familiengeführten WUND®

Gruppe aus Friedrichshafen am Bodensee.

Der Start der THERME Bad

Wörishofen im Mai 2004 und fünf

Jahre THERME ERDING demonstrieren

eindrucksvoll ihren Gestaltungswillen

im Gesundheitsmarkt.

Gewußt wie: Die beiden multioptionalen

und multifunktionalen Freizeitanlagen

richten sich konsequent

an den Wünschen der Gäste aus.

Josef Wund Jörg Wund

Mit innerer Genugtuung kann Unternehmensgründer

Josef Wund (65), passionierter

Saunagänger seit langer Zeit, auf

bald 40 Jahre Firmengeschichte zurückblicken,

zumal ein goldener Löffel nicht

in seiner Wiege lag. Anfangs schuftete der

Sohn eines Arbeiters als Maurer, bevor er

12 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

auf dem zweiten Bildungsweg in Stuttgart

Bauingenieurwesen und Architektur studierte

und sich dann selbständig machte.

Ehrgeiz, Fleiß und tüftlerische Begabung

kompensierten damals nicht vorhandene

materielle Ressourcen und bilden noch heute

die Hauptantriebskräfte seines immensen

Tatendrangs. Der meist im Hintergrund

agierende schwäbische „Selfmademan” ist

dabei stets auf dem Boden der Tatsachen geblieben.

Daran hat auch der mit viel Prestige

verbundene Auftrag, den deutschen Pavillon

für die EXPO 2000 in Hannover zu bauen,

nichts ändern können. Die Referenzliste der

vorwiegend in den Bereichen Kommunalund

Industriebau, Freizeiteinrichtungen und

Gesundheitswesen tätigen WUND ® Gruppe

beeindruckt nicht allein durch ihren Umfang

sondern auch mit vielen „ersten Adressen”.

Gegenwärtig beträgt das bearbeitete

Bauvolumen über 100 Millionen Euro.

„Dem Blickwinkel des Bauherrn und

seinen wirtschaftlichen Einbindungen besondere

Beachtung schenken und die Umsetzung

der Zielvorstellungen mit einer einprägsamen

Architektur verbinden”, lautet

das Erfolgsgeheimnis des

ideenreichen Energiebündels

Josef Wund und seiner

150 Mitarbeiter. Zu

den herausragenden Eigeninvestitionen

zählen die

seit dem ersten Mai diesen

Jahres geöffnete

THERME Bad Wörishofen

mit zirka 28 Millionen

Euro Investitionsvolumen

und die Anfang Oktober

ihren fünften Geburtstag

feiernde THERME

ERDING mit einem aktuellen

Investitionsvolumen

von über 30 Millionen Euro. Ungewöhnlich:

Bei beiden Großprojekten tritt die mittelständische

WUND ® Gruppe als alleiniger

privater Investor, Planer, Bauherr und Betreiber

auf. Ein wertschöpfendes, im Erfolgsfall

lukrative Gewinne versprechendes

Geschäftsmodell, das Josef Wund gemein-

sam mit seinem ebenfalls als Architekt und

Ingenieur ausgebildeten Sohn Jörg (39) verantwortet.

Im familiären Schulterschluss

trifft der Vater die grundsätzlichen Investitionsentscheidungen

und liefert die architektonischen

Visionen, während der Sohn – inzwischen

auf dem besten Weg zum regelmäßigen

Saunagänger – sich als geschäftsführender

Gesellschafter um deren Operationalisierung

und die kaufmännische Gestaltung

kümmert.

In Bad Wörishofen steht

die schönste Therme in Bayern”

Im Norden der zirka 14.000 Einwohner

zählenden traditionsreichen Kur- und Kneippstadt

Bad Wörishofen im Unterallgäu, unweit

der Autobahn A 96 München- Memmingen/Lindau,

hat die WUND ® Gruppe

nach nur einjähriger Bauzeit ihr jüngstes

Meisterstück abgeliefert und auf einem eigens

dafür gekauftem 76.000 qm Grundstück

„eine einmalige Urlaubswelt für die

ganze Region” geschaffen. Selbstbewusst

spricht der Investor und Bauherr bereits

heute von der „schönsten Therme in Bayern”,

die allein im ersten Jahr über 500.000

Besucher anlocken soll. Dazu zählen neben

Einheimischen und Kurgästen auch Wochenendtouristen

und Kurzurlauber nicht

nur aus dem 80 Kilometer und 40 Autominuten

entfernten München, sondern aus


Blick in den Thermalbadebereich kurz vor der Eröffnung

ganz Süddeutschland, der Schweiz und

Österreich. Sie erwartet eine aufwändig dekorierte

Südsee-Kulisse im 5.000 qm Thermalbadebereich

unter anderem mit bis zu

13 Meter hohen aus Florida importierten

Großpalmen, anderen exotischen Pflanzen

und edlem Naturstein.

Zahlreiche Wasserattraktionen gehören

zu den zwölf weiß gefließten, unterschiedlich

großen Badebecken, davon acht mit

schwefel-, jod- und solehaltigem Heilwasser

zwischen 34 und 38 Grad Celsius. Die mineralreichen

„Quellen der Gesundheit” werden

überspannt von einem bei Bedarf ganz

zu öffnenden 260 t Kuppeldach aus Glas,

dem architektonischen Wahrzeichen der

neuen Therme. Die leicht und transparent

wirkende Konstruktion aus Stahl und Glas

vermittelt „ein einzigartiges Raumgefühl”.

Der unmittelbar angrenzende – künstlich

aufgestaute – 12.500 qm Thermensee mit

Außenbecken verstärkt durch auftretende

Spiegelungseffekte Assoziationen eines

schwimmenden Glaspalastes mitten im Allgäu.

Bei gutem Wetter kann der Gast von einem

Panoramadeck aus die Alpenkette im

Süden sehen.

SaunaSamstag:

Abends textilfrei heilbaden

Klein aber fein präsentiert sich in der

Anfangszeit die SaunaOase mit echtem Sandstrand.

Dazu zählen im Innenbereich des

Thermenparadieses ein mit baumkantigen

Kelobrettern ausgekleideter Raum, der sowohl

für Warmluft- als auch für reguläre

Saunabäder genutzt wird sowie ein Dampfbaderaum.

Draußen steht – außer einer zum

Thermensee passenden 35 qm „BeachSauna

mit Bambus-Steildach – eine original aus

Finnland importierte rustikale und mit

großen Fenstern versehene Kelosauna für zirka

30 Personen. Dort werden die beliebten

professionellen Aufgüsse zelebriert. Als „besonderes

Highlight“ wird vom Betreiber der

SaunaSamstag herausgestellt: Jeden Samstag

von 19 bis 24 Uhr können Saunafreunde für

15 Euro die gesamte Thermenanlage textilfrei

zum Heilbaden nutzen und das tropische

Ambiente genießen. Schon zur kommenden

Saunasaison 2004/2005 sehen die Architektenpläne

zahlreiche Erweiterungen der

SaunaOase vor. So soll in exponierter Südwestlage

ein 1.000 qm Saunadorf mit unterschiedlich

thematisierten Schwitzräumen in

Thermenreport

Pfahlbauweise auf dem Thermensee entstehen.

Besonders Romantiker unter den Saunafreunden

werden dann Sonnenuntergänge

mit Seesicht und Alpenblick genießen können.

„Wenn die Gäste es wünschen, wird die

Anlage ebenso großzügig ausgebaut wie das

Saunaparadies der Partner-THERME

ERDING“, verspricht Geschäftsführer Jörg

Wund.

Schalltechnisch und organisatorisch

komplett vom Thermalbadebereich abgetrennt

ist das 3.500 qm Sport- und Familienbad

blue FUN mit 25m-Schwimmerbecken,

zwei Kinderrutschen, Wildwassercanyon und

Babypool. Junge Familien und Heranwachsende

erhalten zusätzlich günstige Preise.

Thermengäste können das blue FUN mitnutzen.

Bis auf den FamilienSamstag von 9 bis 18

Uhr ist das Thermalbad erst ab 16 Jahre zugänglich;

für den „Übergang” zur Sauna muss

ein geringer Aufpreis bezahlt werden. Das

hauseigene „AktivTeam” animiert mit regelmäßig

stattfindenden Wellnessprogrammen

und kümmert sich um das Wohl der Gäste.

Die Verantwortung für das operative Management

liegt bei Roland Vogtmann (38), ausgebildeter

Betriebswirt und Schwimmmeister.

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

13


Thermenreport

Betreten wird das 12.500 qm lichtdurchflutete

Thermengebäude über die Galleria, eine

Art Wandelhalle ebenfalls mit einem Kuppeldach

aus Glas. Dort gibt es zwölf Geschäfte,

unter anderem Bistro mit Bar, Restaurant,

Kosmetiksalon, Frisör, Modegeschäft, Geschenkladen

und den deutschlandweit ersten

Kneipp-Shop. Von diesen „Appetizern” zum

Flanieren und Einkaufen vor oder nach dem

Thermenbesuch erwartet die Geschäftsführung

eine Belebung des in anderen Anlagen

oftmals wenig einladend wirkenden Eingangsbereichs.

Als Markenzeichen für die

„einmalige Kombination aus exotischem Urlaubsparadies

und Thermalheilbad”, wählten

Josef und Jörg Wund „die Geburt der Venus”.

Das berühmte Gemäldemotiv von Sandro

Botticelli, dem im 15. Jahrhundert in den

Diensten der Medici stehenden Florentiner

Frührenaissance-Künstler, inspirierte sie dazu.

Demzufolge firmiert das fluoridhaltige

Heilwasser, das unweit der

Therme aus einer Tiefe

von 1.100 Metern gefördert

und eigens aufbereitet

wird, unter der

einprägsamen Bezeichnung

„Venus-Quelle –

staatlich anerkanntes Heilwasser”.

Es tut besonders gut bei Muskelverspannungen,

Osteoporose, Erkrankungen des

Bewegungsapparates und bei der Rehabilitation

nach Gelenkoperationen.

„Das Leben genießen und sich in wunderschönem

Ambiente ganz der Gesundheit,

dem Wohlbefinden und der Schönheit widmen”,

lautet das konzeptionelle Credo für

den Besuch der im Vorfeld mit vielen Vorschusslorbeeren

bedachten THERME Bad

Wörishofen. Die Stadt Wörishofen – wo

Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 – 1897) von

1855 an lebte – und der zuständige Landkreis

Unterallgäu sind auf 22 Jahre eine Partnerschaft

mit der Investorenfamilie Wund

eingegangen und zahlen ihr per anno eine

„Nutzungsentschädigung” in Höhe von

460.000 Euro, neben einem Einmalbetrag

von 1,5 Millionen Euro. Mit dem „epochalen

Projekt” erhoffen sich die politischen Gremien

vor allem eine Stärkung des Allgäus als

Tourismusregion: „Kneipp und Thermal sind

optimal”. Auf der Internationalen Tourismusbörse

ITB Mitte März diesen Jahres in

Berlin warb Bad Wörishofen erstmals aktiv

für eine der schönsten Bäderlandschaften in

Deutschland”.

14 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

Daten & Fakten

THERME

Bad Wörishofen

Raumprogramm:

126 Auskleideräume; 1.300 Umkleideschränke;

2 Vorreinigungsräume, 42 Duschen in den Vorreinigungsräumen,

1 Tauchbecken, Kneipp-Armbecken,

Erlebnisduschen, Natursee, 4 Fußwärmbecken;

2 Ruheräume mit jeweils 15 Liegen, 2 Schwimmbecken

(Wasserfläche 1.200 m 2 ) Unternehmensgruppe

WUND ® Friedrichshafen/Bodensee; Gastronomie

mit 120 Sitzplätzen, 6 Solarien (UWE)

Ausstattung:

Innen:

1 Warmluftraum/Sauna (KÖRNER Saunabau, Albstadt-

Laufen); 1 Dampfraum (EVA-Saunabau, Bartholomä);

Außen:

2 Saunaräume: eine „BeachSauna” (KÖRNER Saunabau)

und eine Kelosauna (FINIMEX, Tuusula, Finland)/

KÖRNER Saunabau

Öffnungszeiten:

täglich 10 - 22 Uhr, Sa/So/Feiertage ab 9 Uhr,

Sa Familientag von 9 - 18 Uhr, SaunaSamstag textilfrei

19 - 24 Uhr in der Therme, Zutritt Thermenparadies

ab 16 Jahre (außer am Familiensamstag); Sportund

Familienbad blue FUN täglich 11 - 20 Uhr,

Sa/So/Feiertage/bayerische Ferientage 9 - 22 Uhr

Eintrittspreise:

gültig bis 31.12.04: Thermenparadies: 2 Stunden 9,- €,

4 Stunden 13,- €, Tageskarte 17,-€, Sonn-, Feiertage

+ 2,- €; Übergang Sauna + 2,- €, verschiedene

„Specials” u.a. SaunaSamstag (ab 16 Jahre) 19 - 24

Uhr 15,- €; Übergang blue FUN gratis; Wertkarten mit

Preisvorteilen: ThermenCARD 100,- € Preisvorteil

7,5%; ThermenCARD Silber 250,- € Preisvorteil 10% ;

ThermenCARD Gold 500,- € Preisvorteil 12,5%;

Sonstiges:

Gesamtfläche des Objektes: 12.500 qm, davon

5.000 qm Thermenparadies, 1.000 qm Sauna,

2.000 qm Saunagarten

Kontakte:

THERME

Bad Wörishofen GmbH

Thermenallee 1

86825 Bad Wörishofen

Tel.: 08247/ 399 300

Fax: 08247/ 399 399

info@therme-badwoerishofen.de

www.therme-badwoerishofen.de

blue FUN

Das Sport- & Familienbad

Thermenallee 1

86825 Bad Wörishofen

Tel.: 08247/ 399 400

Fax: 08247/ 399 399

willkommen@bluefun.info

www.bluefun.info

THERME ERDING

feiert fünften Geburtstag

Am 3. Oktober diesen Jahres wird die

große Schwester der THERME Bad Wörishofen,

die Partner-THERME ERDING nordöstlich

von München, fünf Jahre alt. Über

100 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt,

„ähneln sich die beiden Freizeitobjekte

in vielen Belangen und sind doch Gewächse

ganz eigenen Zuschnitts”, wie ihre „Ziehväter”

Josef und Jörg Wund ausdrücklich betonen.

Die kontinuierlich positive wirtschaftliche

Entwicklung der THERME ERDING

und die damit verbundenen Erfahrungen

hätten das große unternehmerische Wagnis

in Wörishofen kalkulierbarer gemacht. Von

Anfang an gebe es eine enge Zusammenar-

beit insbesondere auf den Gebieten Geschäftsleitung,

Buchhaltung, Personal sowie

beim Marketing. Die gemeinsame Thematisierung

bündele sich – wenn auch mit anderen

Akzenten – in dem Slogan „Südseeurlaub

mit Gesundheitsbonus”. Anspruchsvollen

Genussmenschen, Erholungssuchenden

und Gesundheitsbewussten gleichermaßen

solle „Wellness für Körper, Geist und Seele”

geboten werden, gemäß dem zeitlosen Motto:

„Gesund wohlfühlen”.

Mit ihrem abwechslungsreichen und

vielfältigen Angebot trifft die THERME

ERDING nach eigener Einschätzung „voll

die Bedürfnisse” ihres Publikums. Fast eine

dreiviertel Million Gäste jährlich gelten als

eindrucksvoller Beleg dafür. Ein Stammgästeanteil

von knapp 60 Prozent und rund

17.000 verkaufte Wertkarten sind weitere

Indikatoren für die hohe Akzeptanz und Zufriedenheit.

Dazu passen beispielhaft zwei

lobende Einträge im Gästebuch der nutzerfreundlich

gestalteten, informativen Homepage:

„Die THERME ERDING ist immer


Viel Helligkeit und Transparenz im Tropengarten

wie Urlaub” und „Ihr gebt euch wirklich

Mühe, dem Kunden 100 Prozent Erholung

zu bieten”. Seit der Eröffnung vor fünf Jahren

dürften zirka 3,5 Millionen Menschen die

Therme besucht haben, davon 35 % das

Saunaparadies”. Die Erholungssuchenden

aus nah und fern reisen in 80 % der Fälle mit

dem PKW an; zehn Prozent der Gäste nutzen

das preisgünstige Thermen-Ticket des Münchner

Verkehrs- und Tarifverbundes MVV.

Kernzielmärkte in der Reihenfolge ihrer

Wichtigkeit sind der Großraum München,

der Landkreis Erding, die Kreisstadt Erding

sowie in kleinem Umfang Saunatouristen aus

Süddeutschland und Österreich. Über zwei

Dutzend Hotels in Erding bieten komfortable

Übernachtungsmöglichkeiten.

Auch im gesamtwirtschaftlich schwierigen

Jahr 2003, mit dem Jahrhundertsommer

als Härtetest, glänzte die THERME

ERDING mit steigenden Gästezahlen und

Umsatzzuwächsen. Von Anfang an besonders

erfreulich verlief die Entwicklung im

4.500 qm Saunabereich mit angegliedertem

12.000 qm großen Saunagarten. In den ersten

Monaten des Jahres 2004 hat sich dieser

positive Trend fortgesetzt. „Was wünschen

die Gäste?” Nach den Beobachtungen von

Geschäftsführer Jörg Wund, dem zweiten

Geschäftsführer Dipl.- Ing. und Architekt

Peter Häusler (47) sowie Geschäftsleiter

Dipl.- Betriebswirt (FH)

Uwe Barth (42) sind die

Menschen weiterhin bereit,

einen Teil ihres frei

verfügbaren Einkommens

in Wohlbefinden

und Gesundheit zu

investieren, sofern das

Preis-Leistungs-Verhältnis

stimmt, eine bedürfnisorientierteAngebotstiefe

existiert und kreative

Neuerungen das „Bademenü”

immer wieder

bereichern.

Analog der Situation

in der Gesamtwirtschaft stellt das empathische

Führungstrio fest, dass die Gäste

anspruchsvoller geworden sind. Umso

wichtiger sei es, neben dem Fokus auf höchste

Qualität des Basisproduktes einen möglichst

großen Zusatznutzen für die Gäste

bereit zu stellen. Erst die stimmige Vernetzung

der Hauptkomponenten Programmvielfalt,

Serviceorientierung und „atmosphärische

Verdichtung” bringe den gewünschten

Publikumserfolg und ermögliche

eine lineare Auslastung der Anlage. Ein

zentraler Erfolgsfaktor sei in diesem Zusammenhang

der ganzheitliche, integrierte

Marketingmix, der nach den Grundsätzen

„Open-air”-Atmosphäre bei gutem Wetter

Thermenreport

von Effektivität und Effizienz

gestaltet werde. Der durchgängig

positive Respons bestätigt

den Betreiber in seinem

Konzept. Damit ist die

THERME ERDING zu einem

deutschlandweit bekannten

Markenprodukt geworden.

„Deutschlands

Traumsauna”

Als „besonders bemerkenswert,

nachahmenswert

und empfehlenswert” empfinden

inzwischen sogar viele

Bad- und Thermenbetreiber

die Performance des Marktteilnehmers

aus Erding. Das geht

aus der Anfang 2004 veröffentlichten

„Spaßbadstudie” von

Dr. H.-Jürgen Kagelmann und

Martina Guthmann M.A. her-

vor. Die beiden Wissenschaftler arbeiten in

der Abteilung Tourismuspsychologie an der

Ludwig-Maximilians-Universität-München

und haben die Befragung in Kooperation mit

der Agentur Erlebnis + Trend München/

Starnberg vorgenommen.

„Die schönste und gemütlichste Saunalandschaft

Deutschlands” lautete im September

letzten Jahres das Testurteil des im österreichischen

Linz virtuell erstellten „Online

SAUNAFÜHRER live”. Spiritus Rector dieses

groß angelegten privaten Internetprojektes

ist der Österreicher Georg Danter jun.

aus Linz; als seine Sponsoringpartner nennt

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

15


Thermenreport

er unter anderem Sauna- und Bäderbetriebe

aus Deutschland und Österreich. Die

THERME ERDING, „Deutschlands Traumsauna”,

bekam von Danter und über 100 beteiligten

Saunatestern” fünf so genannte

Saunaperlen und die bislang beste Bewertung

nach bestimmten Kriterien. Besonders

gelobt wurden: die showartige Präsentation

der Aufgüsse (in der THERME ERDING

mit den von Sauna-Matti, der Tochtergesellschaft

des Deutschen Sauna-Bundes, vertriebenen

Wacheltüchern), die Angebotsvielfalt

im Saunabereich, die große Servicebereitschaft

des smarten Baywatch (Mitarbeiter)

Teams sowie der hohe Hygienestandard.

Bereits im März 2001 vergab die Stiftung

Warentest „im Rahmen einer verdeckten

Inspektion” von 22 Bädern und Thermen

das „test-Qualitätsurteil” Gut (1,6) und damit

die Bestnote an die THERME ERDING.

Dabei wurden der Badebereich mit 30 %,

der Saunabereich mit 25 %, Fitness, Wellness,

Entspannung mit 15 %, Ambiente,

Atmosphäre mit 15 % und der Service ebenfalls

mit 15 % anteilig gewichtet. Im Jahr

1999 erhielt das Architektenbüro WUND ®

in Friedrichshafen den Kreativpreis in Silber

in der Kategorie Öffentliche Bäder/ Spaßbäder

für die gelungene Architektur” der

THERME ERDING.

Zweifelsohne ist die „größte zu öffnende

Glaskuppel Europas” mit einem Durchmesser

von 56 Metern „das” auffällige architektonische

Highlight. Bei anhaltend gutem

Wetter im Sommer kann sie innerhalb weniger

Minuten halb geöffnet werden und bietet

auf zirka 2.500 qm „open-air”-Atmosphäre

im Thermen- und Saunabereich. Allein der

bewegliche Teil der beeindruckenden Stahlund

Glaskuppel wiegt 120 Tonnen. In geschlossenem

Zustand spendet sie durch ihre

Transparenz enorme Helligkeit. Ihre Wirkung

ist dann die eines Sonnenkollektors,

der die gewonnene Solarenergie zum Beheizen

verwendet.

„Willkommen im Sommer” –

zu jeder Jahreszeit

„Die THERME ERDING ist eine Einrichtung,

die jedem Gast ein Höchstmaß an

Erholung und Entspannung bereiten soll”,

heißt es nüchtern in der Thermen- und Saunaordnung

vom März 2004. Die Realität dieser

exotischen Urlaubswelt als „Heilquelle der

16 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

Übersichtsplan THERME ERDING

Gesundheit” sieht dagegen erheblich bunter

aus: Eine „karibische” Kulissenlandschaft

mit echten bis zu 15 Meter hohen Palmen

und tropischen Pflanzen sowie türkisfarbenes,

warmes Thermalheilwasser schaffen das

passende Ambiente für den Stunden- oder

Tagesaufenthalt in der „Südsee”. „Willkommen

im Sommer” lautet demzufolge die mit

Herzlichkeit, Wärme und Sonnenschein verbundene

Konnotation auf über 39.000 qm

Fläche. Das überaus umfangreiche Angebot

ist entlang der drei Achsen Gesundheit –

Wohlbefinden – Entspannung positioniert.

Geschäftsführer Jörg Wund gibt sich fest

überzeugt: „Nur wenn wir ein ganz breites

Spektrum bieten, sind wir wirklich unangreifbar”.

Eine weitere Besonderheit liegt in kostenfreien

Zusatzangeboten wie dem täglichen

Wohlfühlprogramm Fit & Gesund,

dem wöchentlichen Lady Special, einer

Wellness-Thermenwoche im Frühjahr und

Herbst sowie dem großen Sommerprogramm.

Ergänzt werden diese von den Gästen

stark nachgefragten Aktionen durch zielgruppenspezifische

Veranstaltungen wie

Nightswimming, Light & Sound Floating


und der exotischen Sommernachtsparty

„Südseezauber”. „Mehrwert schaffen für den

Gast” heißt die Handlungsmaxime auch im

Detail. Das bedeutet vor allem: Anspruchsvolle,

hochwertige Ausstattung, besonderes

Augenmerk auf einwandfreie (Wasser-)Hygiene

und Revision (Instandhaltungsarbeiten),

ausgeprägter Sinn für funktionale Details,

professionelles Betriebsmanagement

sowie – letztlich entscheidend – das einheitliche

Auftreten des aufmerksamen, kompetenten

und freundlichen BaywatchTeams.

Kleine und große Verbesserungen – heuer im

Bereich der verpachteten Gastronomie – die-

nen der permanenten Optimierung des

Dienstleistungsangebotes. Außerdem existieren

bereits ausgearbeitete Pläne, in absehbarer

Zeit unter anderem das täglich von zirka

700 Gästen besuchte „Saunaparadies” zu

erweitern und so noch mehr Wellness und

Gesundheit anzubieten.

Temperaturbedingt vor allem im Sommerhalbjahr

hätte die stilisierte Schönheit

auf dem blau-gelben Thermenlogo ihre helle

Freude, nach dem Saunabaden – beispielsweise

in den zwei für 80 und 15 Personen

ausgelegten Schwitzräumen des zweigeschossigen

Kelo Sauna- und Ruhehauses

(200 qm) – in den kleinen Naturteich im

Saunagarten zu steigen und sich abzukühlen.

Danach zöge es sie vielleicht in das 130 qm

Thermal-Außenbecken, in den im Sommer

auf dem Außengelände geöffneten Palmenbiergarten

oder an die exotische Poolbar im

Innenbereich der Saunaerlebniswelt. Ganz

sicher würde sie den 500 qm Tropengarten

mit warmem, weißen Quarzsand und schönem

Panoramablick zu einer kleinen Traumpause

aufsuchen oder die mit originalgetreuen

Wandmalereien verzierten Ruheräume

sowie den „Blauen Salon” in der glasüberdachten

„Römischen Villa”. Jede Menge weiterer

„Wohlfühlangebote” für eine persönliche

Sinfonie der Sinne stünden ihr zur freien

Verfügung, beispielsweise Tropen-, Rosen-,

Polarlichtsauna oder Jod-Solestollen mit

Kristallsalz-Abrieb. Garantiert würde ein

Tagesaufenthalt nicht ausreichen, schon gar

nicht die durchschnittliche Aufenthaltsdauer

von zirka vier Stunden, alle „Sauna-Features”

Besonders beliebt: die showartige Präsentation der Handaufgüsse

Thermenreport

kennen zu lernen. Spätestens beim elektronischen

Check-out an einer der Kassen im

großen Thermenfoyer wäre der Entschluss

gefasst, schon bald die Entdeckungsreise

fortzusetzen, nicht nur im weitläufigen

Saunaparadies” der THERME ERDING.

Geoheizwerk liefert

Thermalheilwasser und Wärme

Die Entstehungsgeschichte des heute

überaus attraktiven Thermenstandortes

westlich des Erdinger Stadtteils Altenerding

erscheint im Nachhinein wie eine wunderbare

Fügung des Schicksals. Vor über 20

Jahren bohrte das damalige Unternehmen

„Deutsche Texaco” in der Gemarkung Itzling

nach Erdöl. Ohne das erhoffte Ergebnis,

wohl aber mit dem überraschenden Fund

einer hochkonzentrierten Schwefel-Fluorid-

Mineralquelle in einer Tiefe von 2.350 m und

einer Temperatur von 65 ° Celsius. Sie wurde

im Sommer letzten Jahres vom bayerischen

Umweltministerium als 35. Heilquelle in

Bayern staatlich anerkannt und

trägt den Namen „Ardeo-

Quelle” (lat. ardeo bedeutet

brennen, glühen). Das

Bohrloch befindet sich im

Thermengarten direkt unter

einer Glaspyramide.

Bis auf die Sole-Grotte und

den Babypool werden die zwölf

Thermenbecken mit diesem auf 34 ° Celsius

heruntergekühlten und aufbereiteten Heilwasser

gespeist. Nachgewiesen sind seine

positiven Wirkungen unter anderem bei Er-

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

17


Thermenreport

krankungen des Bewegungsapparates,

Osteoporose und der Nachbehandlung von

Gelenkoperationen. Das unmittelbar an die

Therme angegliederte Geoheizwerk, das

dem kommunalen Zweckverband für Geowärme

gehört, erzeugt umweltfreundlich

und ressourcenschonend nicht nur das Thermalwasser,

sondern liefert neben Trinkwasser

auch Fernwärme zum Beheizen.

In der knapp 40 Kilometer nordöstlich

von München verkehrsgünstig gelegenen

alten Herzog- und Kreisstadt Erding –

Stammsitz der weltweit größten Weißbierbrauerei

– leben 32.000 Menschen, im

Landkreis Erding 115.000. Die ursprünglich

bäuerlich geprägte Landschaft zwischen

Flughafen Franz-Josef Strauß, Messe

München und der bayerischen Landeshauptstadt

zählt heute zu den wirtschaftlich

gesündesten in ganz Deutschland. Die

THERME ERDING trägt mit ihrer steigenden

Wertschöpfung und als Arbeitgeber

von 70 Beschäftigten in erheblichem Umfang

zur Prosperität dieser Wachstumsregion

bei. Hinzu kommen weitere Thermenmodule

auf der Basis wirtschaftlicher

Eigenständigkeit, die „Partner im Haus”

mit insgesamt über 130 Beschäftigten: Café

mit Kiosk, Thermen- und Saunagastronomie,

Frisör, Bademoden-Shop sowie ein

SPA Kosmetikstudio, eine MassageOase

und auf 1.000 qm ein ambulantes Wellness

& Rehazentrum.

THERME Bad Wörishofen und

THERME ERDING: Zwei exzeptionelle

„Cabrios” – wegen der zu öffnenden Glaskuppeldächer

– unter Deutschlands Thermalbädern.

Die Pole Position um die Gunst

der Gäste ist für sie die tägliche Herausforderung.

Mit Erfolg: In der „Formel-1” der

großen Freizeit- und Erlebnisbäder liegen

beide Thermen gegenwärtig ganz vorn im

Rennen. Die Unternehmer-Architekten Josef

und Jörg Wund und die hinter ihnen stehende

WUND ® Gruppe könnte das motivieren,

in den nächsten Jahren am Titisee im Kreis

Breisgau-Hochschwarzwald noch ein drittes

„Cabrio” zu bauen. Aller guten Dinge sind

schließlich drei.

Die THERME ERDING ist seit Januar

2004 Mitglied im Deutschen Sauna-Bund.

Hans-Jürgen Gensow

18 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

Daten & Fakten

THERME ERDING

Raumprogramm:

102 Wechselkabinen (davon 6 Großkabinen als Familienumkleiden) und 2 Sammelumkleiden mit insgesamt

39 Umkleideschränken; 1818 ganze Umkleideschränke; 7 Vorreinigungsräume; 80 Duschen in den Vorreinigungsräumen;

2 Tauchbecken: Kaltwassertauchbecken innen, quellwassergespeistes Tauchbecken im Natursee, 1 Eisgrotte,

großes Sauna-Außenbecken, Wasserlandschaft im Innenbereich mit integrierter Poolbar, Vitalbad mit Unterwassermusik,

Heiße Quelle mit Sprudelliegen. Gesamte Wasserfläche: 330 m 2 ;

6 Einzel-Fußwärmbecken, Hot Springs (Fußwärmbecken für 10 Personen)

Insgesamt 10 räumlich abgetrennte Ruheräume, davon 6 im Saunabereich: Kaminzimmer mit Holzschaukelliegen

und offenem Kamin; „Blauer Salon” mit Wasserbetten und Fantasiereise; Pompejaneum und Relaxarium

mit Holzliegen und römischer Wandmalerei; Entspannungsraum auf „Wolke Sieben” mit Schaukelliegen;

Tropengarten, eingebettet in eine tropische Pflanzenwelt, komplett mit Sandboden ausgestattet; Anzahl der

Ruheliegen je Ruheraum zwischen 15 und 80 Liegen.

Insgesamt 182 Sitzplätze in der Thermen- und Saunagastronomie;

7 Schwimmbecken Wasserfläche 1.400m 2 (Unternehmensgruppe WUND ® , Friedrichshafen/Bodensee,

Wassertechnik von Atzwanger, München)

Besonnung: 6 UWE Geräte, Aufsteller: Plettenberg Solarienkonzepte GmbH, München

Ausstattung:

Innen: Insgesamt 10 Schwitzräume und ein Dampfraum: Im Einzelnen: Caldarium, Laconium, Tepidarium

(Unternehmensgruppe WUND® Friedrichshafen/Bodensee, Innendesign: Künstler Siemsen, München);

Aroma-, Citrus-, und Tropensauna, Warmluftraum (KÖRNER Saunabau, Albstadt-Laufen); KELO Sauna- und

Ruhehaus mit Großsauna und „Erdinger Schwitzstube” (FINNJARK, Hamburg); Solestollen (BÜNGEN, Hamburg);

Außen: insgesamt 3 Schwitzräume: Rosensauna (KÖRNER Saunabau); Meditations- und Polarlichtsauna

(HOLZ & SAUNA, Otto Hermann, Bad Waldsee)

1 Dampfraum (Unternehmensgruppe WUND®), außerdem im Thermenbereich: ein Warmluftraum (KÖRNER Saunabau)

und ein Dampfraum (Unternehmensgruppe WUND®)

Öffnungszeiten:

täglich 10 - 23 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ab 9 Uhr;

Zutritt zum Saunaparadies ab 16 Jahre; Frauensauna „Lady Special” dienstags mit Preisvorteil ab 14 Uhr; die

Rosensauna steht in dieser Zeit – bis Badeende – ausschließlich Frauen zur Verfügung.

Eintrittspreise:

Einzelbad 3 Stunden Thermen- und Saunaparadies18,50 €; 5 Stunden Thermen- und Saunaparadies 22,- €;

Zehnerkarte, Monatskarte, Jahreskarte; Wertkarten mit Preisvorteilen: ThermenCARD 100,- € Preisvorteil

7,5%; ThermenCARD Silber 250,- € Preisvorteil 10 % ; ThermenCARD Gold 500,- € Preisvorteil 12,5%;

Sonderpreise: 2 Stunden Frühschwimmer 8,- €, zzgl. Sauna Zutritt 7,- € = 15 €; 2 Stunden; Monday Night

8,- €, zzgl. Sauna Zutritt 7,- € = 15 €; 3 Stunden Lady Special 16,- €;

Sonstiges:

Gesamtfläche des Objektes: 70.000 qm, davon 5.500 qm Thermenparadies, Thermengarten 25.000 qm;

4.500 qm Saunaparadies, 12.000 qm Saunagarten;

Kontakt:

THERME ERDING GmbH

Thermenallee 1

85435 Erding

Tel.: 08122/22 99 22

Fax: 08122/22 99 29

willkommen@therme-erding.de

www.therme-erding.de


Darf der Badbetreiber bestimmen, wo mitgebrachte

Lebensmittel verzehrt werden dürfen?

Frage:

Darf in einem städtischen

Saunabad der Verzehr von Speisen

und Getränken verboten und

auf eine Essecke im Schwimmbad

beschränkt werden?

Antwort:

Der Betreiber der Saunaanlage

und des Schwimmbades hat

das Hausrecht inne. Üblicherweise

ist in der Haus- und Saunaordnung

festgelegt, dass aus Sicherheitsgründen

Glasbehälter (z.B.

Mineralwasserflaschen) nicht im

Sauna-, Schwimm-, Umkleideund

Sanitärbereich benutzt werden

dürfen. Nach einem aktuellen

Urteil des Brandenburgischen

Oberlandesgerichts darf dieses jedoch

nicht soweit gehen, dass Gäs-

te von Fitnessstudios gezwungen

werden, Getränke in der Hausgastronomie

zu kaufen. Entsprechendes

gilt für einen Saunabetrieb.

Damit hat der Saunagast das

Recht, Getränke und Speisen mitbringen

zu dürfen. Er hat jedoch

keinen Anspruch darauf, die Getränke

und Speisen an jedem beliebigen

Ort im Saunabad verzehren

zu können.

Der Sauna- und Schwimmbadbetreiber

kann den Besuchern

im Rahmen seines Hausrechtes

bestimmte Verzehrräumlichkeiten

zuweisen. Dieses hat häufig organisatorische

Gründe. So können

beim Essen und Trinken Verunreinigungen

auftreten, die für den Betreiber

einen erhöhten Reinigungsaufwand

bedeuten und ihn

Finnjark

(film)

im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht

zu weiteren Kontrollgängen

verpflichten. Für den Gastronomiebereich

ist es außerdem

nicht umsatzfördernd, wenn dort

gekaufte und mitgebrachte Speisen

und Getränke nebeneinander

verzehrt werden.

Insgesamt ist das Verzehrverbot

von mitgebrachten Speisen

und Getränken im Gastronomiebereich

rechtswirksam. Rechtswidrig

wäre es lediglich, wenn das

Verbot für das gesamte Saunaund

Schwimmbadareal ausgesprochen

würde. Welche Bereiche

in der Saunaanlage und im Hallenbad

zum Verzehrbereich erklärt

werden, liegt allein im Organisationsrecht

des Betreibers. Im vorliegenden

Fall wurde dieses Orga-

Leserfrage

nisationsrecht wahrgenommen,

indem im Schwimmbad eine Essecke

für die Sauna- und

Schwimmbadbesucher zum Verzehr

mitgebrachter Speisen und

Getränke eingerichtet wurde. Dadurch

entstehende Unannehmlichkeiten

für die Saunagäste

führen nicht zu einer Rechtswidrigkeit

dieser Maßnahme.

Prof. Dr. Carsten Sonnenberg

Nellie-Friedrichs-Straße 41

38122 Braunschweig

Foto: BÄDERHAUS Bad Kreuznach


Medizin und Gesundheit

Sauna-Indikationen bei Krankheiten

Prof. Dr. med. Eberhard Conradi

Mit zunehmendem Gesundheitsbewusstsein

wird in der Öffentlichkeit

immer wieder die Frage gestellt, was

der Einzelne zur Verbesserung seiner

Gesundheit und gar zur Überwindung

von Krankheit beitragen kann.

Als eine Möglichkeit, den Körper in

seinen Reaktionen zu unterstützen

und damit Krankheit abzuwehren

oder aufzuhalten, wird das Saunabaden

genannt. Die Frage ist dabei

nicht, ob Saunabaden zur Gesunderhaltung

beitragen kann, sondern

ob es eine Möglichkeit ist, neben

anderen Maßnahmen auch Krankheiten

zu heilen oder deren

Verlauf günstig zu beeinflussen.

Den Anspruch, direkt in krankheitsverursachende

Prozesse einzugreifen, also spezifisch

wirksam zu werden, darf man nur in

seltenen Fällen erwarten; möglich ist es jedoch,

und darauf kommt es bei chronischen

Erkrankungen an, die Pflege allgemeiner

Funktionen des Organismus wie Wärmehaushalt,

Schlaf, Kreislauf zu fördern. Sie

sind Voraussetzung für Wohlbefinden und

gesundheitliche Stabilität des Körpers. Im

Unterschied zu einer spezifischen Therapie

spricht man hier von Allgemeinbehandlung

oder Pflegemaßnahmen.

Unterstützende Maßnahme

Dass von der Körperpflege sehr viel

abhängt, hat bereits im Mittelalter in zahlreichen

Gesundheitslehren – den „regimina

sanitatis” – ihren Niederschlag gefunden.

Prof. Dr. med. Eberhard Conradi,

ehemaliger Direktor der Klinik für Physikalische

Medizin und Rehabilitation des Universitätsklinikums

(Charité) der Berliner Humboldt

Universität.

20 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

Erst jetzt, da man eingestehen muss, dass

auch einer spezifischen, auf die Krankheitsursachen

ausgerichteten Behandlung Grenzen

gesetzt sind, bekommen naturgemäße

Anwendungen im Rahmen der Allgemeinbehandlung

wieder zunehmend Bedeutung.

Vorreiter für diese Heilverfahren hat es

schon immer gegeben, auch an Universitäten

in Deutschland. Programmatisch war

die Bezeichnung des Lehrstuhls an der Berliner

Charité in der ersten Hälfte des vorigen

Jahrhunderts als „Naturgemäße Heilund

Lebensweisen”. Damit wurde unterstrichen,

dass Lebensweise und Krankheitsbewältigung

in einem engen Zusammenhang

zu sehen sind.

An der Charité wurden auch erste Untersuchungen

zur Langzeitwirkung des

Saunabadens bei Herz-Kreislauf-Erkran-

kungen durchgeführt. Inzwischen wird

Saunabaden als unterstützende Maßnahme

bei zahlreichen Erkrankungen empfohlen,

bei denen die Schulmedizin sich lange dagegen

ausgesprochen hat.

Sauna – also ein Allheilmittel? Sicher

ist sie das nicht, aber es gibt Wirkungen, die

auf den Verlauf einer Krankheit einen günstigen

Einfluss haben und für das Lebensgefühl

bei vielen chronischen Krankheiten

von Bedeutung sind.

Wirkfaktoren

Foto: B+S FINNLAND SAUNA

Für Saunaprofis ist es keine Frage:

Saunabaden betrifft in erster Linie die Regulation

des Wärmehaushalts. Es ist der

umfassende, den ganzen Körper einschließlich

der Atemwege beanspruchende Wär-


Folgen umfassender Körpererwärmung

• Reaktion des im Dienst der Thermoregulation stehenden

Herz-Kreislauf-Systems mit

- Erweiterung der Blutgefäße der Körperoberfläche

- Senkung des peripheren Kreislaufwiderstandes

- milder Mehrarbeit des Herzens

• Umstimmung des vegetativen Nervensystems in eine

trophotrope, „erholungsbetonte” Lage

• Freisetzung von Stress- und Glückshormonen

• Auslösung von Entspannung und Wohlbefinden durch

Anregung basaler Zentren im Zentralnervensystem

• Verbesserte Funktion der Atemwege mit Aktivierung der

Abwehrleistung

• Erhöhte Wasserausscheidung durch Schwitzen

• Stabilisierung der Endothelzellfunktion der Blutgefäße

• Vermehrte Ausscheidung harnpflichtiger Stoffe mit dem Schweiß

• Steigerung des Gewebestoffwechsels

• Aktivierung der Körperabwehr

• Entspannung der Muskulatur

Abb. 1

meansturm, der durch Aufgüsse noch forciert

werden kann und durch Kalt- beziehungsweise

Wechselreize unterbrochen

wird. Dies alles führt schließlich zu einer

kurzen und milden Überwärmung von ungefähr

1° Celsius.

Wärmezufuhr bedingt, dass der Organismus

mittels Kreislauf und Schwitzen

versucht, dieses Zuviel an Wärme wieder

abzugeben. Umgekehrt wehrt sich der Körper

auch gegen Wärmeverluste in der Abkühlungsphase,

wo er sich durch entgegen

gerichtete Kreislaufreaktionen abschirmt.

Durch wiederholtes Saunabaden werden

daher die Reaktionen des Wärmehaushalts

und das in seinem Dienst stehende Herz-

Kreislauf-System trainiert.

Das Betreten eines beispielsweise mit

90° Celsius geheizten Saunaraums bedeutet

für den Körper prinzipiell Stress. Es entsteht

eine Situation, deren Ablauf festgelegt ist und

eigentlich dem Schutz des Körpers dient.

Stress kann also unter natürlichen Bedingungen

normal sein. Phylogenetisch, das heißt

nur aus der Entwicklung

der Menschwerdung

zu erklären,

handelt es

sich um das sinnvolleZusammenspiel

des vegetativen

Nervensystems

einschließlich seiner

humoralen Komponenten

unter anderem

der Katecholamine

Adrenalin und

Noradrenalin aus

der Nebenniere. Der

Alarmreaktion, die

vom sympathischen

Nervensystem gesteuert

wird, folgt eine

Erholungsphase,

in der der andere

Zügel des vegetativen

Nervensystems, der Vagus, die Oberhand

bekommen hat. Das Einzigartige am Saunabaden

ist, dass die durch Hitze in Gang gesetzte

Alarmreaktion durch Kaltreize wieder

gedämpft wird. Erst nach dem Saunabad erholt

der Badegast sich richtig. Zu bedenken

ist, dass die Stressbelastung in der Sauna einen

natürlichen Reiz darstellt, der nicht mit

Disstress (zum Beispiel durch Überlastungsoder

Angstsituationen) zu vergleichen ist. Regelmäßiges

Saunabaden führt schließlich zu

einer nervlichen Umstimmung, wenn sich die

Alarmreaktionen abschwächen und im vegetativen

Tonus der Vagus dauerhaft

überwiegt.

Darüber hinaus ist in der bis

an die Schmerzgrenze gehenden

Stimulation der Hautrezeptoren

durch die heiße Luft ein weiterer

Wirkfaktor zu sehen, der bisher

in seiner Bedeutung noch nicht

richtig erkannt wurde und der

bei anderen Formen der Warmluftbäder

fehlt. Ganz besonders

wird das beim Aufguss spürbar.

Medizin und Gesundheit

Das Gehirn als Zentrale erfährt auf diese

Weise „verschärfte” Informationen aus dem

Körper, die in den Gefühls- und Erlebniszentren

analysiert und bewertet werden. Dort

findet die Entscheidung statt, ob Gefahr besteht

oder Entspannung angesagt ist. Saunabaden

wird bis auf wenige Ausnahmen als angenehmes

Erlebnis bewertet. Sicher spielen

für das Saunaerlebnis auch die Glückshormone

(Endorphine), die unter dem Hitzestress

der Sauna nachgewiesen werden konnten, eine

Rolle. Das erklärt auch zum Teil die

schmerzlindernde Wirkung bei bestimmten

Schmerzarten.

Zusammenfassend kann man sagen,

dass der besondere Wert des Saunabadens

darin liegt, dass die Ganzkörpererwärmung

vielfältig in das funktionelle System des Organismus

hineinwirkt. Weitere Wirkfaktoren

sind in Abb. 1 aufgeführt. Untersuchungen

zur Aktivierung der Körperabwehr

oder zum Radikalstoffwechsel stehen erst

am Anfang. Auch lässt sich der Einfluss einer

milden Saunahyperthermie auf die

Endothelzellen, die die Blutgefäße von innen

auskleiden und eine Schutzfunktion auf

die Gefäße ausüben, noch nicht abschätzen.

Empfehlungen für Kranke

In Finnland fragt man nicht, ob Kranke

in die Sauna gehen dürfen. „Wer zur

Sauna gehen kann, geht auch in die Sauna”,

sagt ein finnisches Sprichwort. Damit ist

Foto: Ratiopharm


Abb. 2

Medizin und Gesundheit

Indikationen für Herz-Kreislaufpatienten

Bluthochdruck Stadium I und II: nicht bei schwer einstellbarem

Hochdruck; kein Kaltwasser-

Tauchbad

Herzgefäßerkrankung : ärztliche Beratung notwendig,

ausreichende Belastbarkeit

(75 Watt) vorausgesetzt

Zustand nach Herzinfarkt: frühestens drei Monate danach,

ausreichende Belastbarkeit

(75 Watt) vorausgesetzt

Zustand nach Herzoperation: Leistungstest (75 Watt)

erforderlich

Herz-Rhythmus-Störungen: nur nach Rücksprache mit dem

behandelnden Arzt, abhängig

von der Art der Rhythmusstörung;

kein Kaltwasser-Tauchbad

Herzfehler: nur nach Rücksprache mit dem

behandelnden Arzt

Hypotone Kreislaufstörungen: Kaltreize betonen

(zum Beispiel Kaltwasser-Tauchbad)

Arterielle Verschlusskrankheit

Stadium I (Gefäßsklerose): vorsichtige Dosierung

Funktionelle Durchblutungsstörung: es kommt auf den Wechselreiz

zwischen „Warm” und „Kalt” an

Venöse Gefäßerkrankung

(Krampfadern): gut abkühlen nach der Sauna,

eventuell Kompressionsstrumpf tragen

zweierlei gesagt: Krankheit muss

nicht Hinderungsgrund für das

Saunabaden sein und Saunabaden

hat Grenzen, wenn nämlich

Krankheit den Patienten so

schwächt, dass der Weg zur Sauna

nicht mehr möglich ist. Das

trifft besonders für akute Erkrankungen

zu, bei denen nur im Ausnahmefall

Sauna eine Indikation

darstellt (zum Beispiel beim akuten

Rückenschmerz). Die Rede

ist also vom chronischen Verlauf

von Erkrankungen, vom Fortschreiten

der Prozesse, Auftreten

von Komplikationen und einem

Abnehmen der Kräfte.

Die Medizin unterscheidet

bei den meisten Krankheiten drei

Verlaufsstadien. Ohne auf Einzelheiten

einzugehen, kann man

zusammenfassen, dass ein Stadium

I erst den Beginn einer Chro-

22 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

nifizierung darstellt und noch die

Chance der Rückbildung beziehungsweise

Krankheitsstillstand

einschließt. Dies trifft besonders

zu, wenn Ursachen und Bedingungen

(zum Beispiel auch die

Lebensweise) entsprechend darauf

abgestellt werden. Dagegen

ist ein Stadium III durch Fortschreiten

der pathogenetischen

Prozesse charakterisiert und mit

Komplikationen belastet. Hier ist

dann eine sehr sorgfältige ärztliche

Beratung gefragt, ob der

Saunabesuch noch möglich ist.

Im Zweifel kann der Arzt einen

Belastungstest auf dem Fahrrad-

Ergometer veranlassen, ob die

festgelegte Grenze von 75 Watt

als Dauerleistung noch erreicht

wird. Unter Umständen kann

man auch durch eine „Probesauna”

die Verträglichkeit feststellen.


Herz-Kreislauf-Erkrankungen

In den entwickelten Industrieländern

stehen bekanntlich

die Herz-Kreislauf-Erkrankungen

an erster Stelle der Erkrankungen,

was vielfältige Ursachen

hat. Sprachen sich vor wenigen

Jahrzehnten noch die meisten

Ärzte für Schonung der Patienten

aus und meinten, von Sport und

Bewegung und gleichfalls vom

Saunabaden abraten zu müssen,

so ist man heute aufgrund zahlreicher

Studien der Ansicht, dass

moderates Saunieren bei Herz-

Kreislauf-Erkrankungen im Stadium

I und unter Umständen

auch im Stadium II möglich und

sogar empfehlenswert ist. Das

trifft im Einzelnen für Patienten

mit hohem Blutdruck zu als auch

für Patienten mit Durchblutungsstörung

am Herzen (Koronarsklerose

oder Angina pectoris,

Abb. 2). Voraussetzung ist in jedem

Fall, dass die Belastbarkeit

ausreichend eingeschätzt wird

und die medikamentöse Behandlung

Stabilität verleiht.

Die Wirkfaktoren auf das

Herz-Kreislauf-System einzig in

der Erweiterung der arteriellen

Blutgefäße zu sehen und damit

in einer Reduzierung des peripheren

Kreislaufwiderstandes,

was für das Herz „Arbeit unter

erleichterten Bedingungen” be-

Medizin und Gesundheit

Indikationen für Atemwegspatienten

deutet, ist sicher zu einfach gedacht.

Gerade bei den Kreislauferkrankungen

muss man die

Gesamtwirkung der Sauna auf

Seele, Geist und Körper in Betracht

ziehen, die letztlich zu

Entspannung und Wohlbefinden

führt.

Außerdem weiß man durch

Untersuchungen einer japanischen

Forschergruppe, dass die

Funktion der Gefäßwände

durch Sauna regeneriert wird

und damit einer „endothelialen

Dysfunktion” vorgebeugt werden

kann.

Atemwegserkrankungen

Die Indikation zum Saunabaden

für Patienten dieser

Krankheitsgruppe erfordert aufgrund

der spezifischen Beanspruchung

der Atemwege in der

Sauna eine besondere Besprechung.

Man muss sich vergegenwärtigen,

dass Luft durch

Nase und Rachen in die Atemwege

einströmt, die mit etwa 50

bis 90 ° Celsius zwei- bis dreimal

über der Temperatur der

Atemluft unter Normalbedingung

liegt. Hinzu kommt der

niedrige Wasserdampfgehalt

der Luft, der einer Austrocknung

der Schleimhaut Vorschub

leisten kann. Es kommt also in

der Sauna zu erheblicher Tem-

Infektanfälligkeit: allgemein als „Abhärtung”

akzeptiert, kein Saunabesuch bei

akuten Krankheitszeichen wie

Fieber

Chronische Bronchitis:

(Synonym COLD) bei ausreichender Belastbarkeit

Bronchiektasen: nur bedingt empfehlenswert;

erfordert wegen vermehrter

Schleimproduktion Rücksicht auf

Mitbadende

Lungenemphysem, im anfallsfreien Zustand und bei

Asthma bronchiale: guter medikamentöser Einstellung,

nicht im akuten Anfall

Abb. 3

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

23


Medizin und Gesundheit

Indikationen für Patienten des

rheumatischen Formenkreises

Rheumatoid-Arthritis,

Spondylitis ankylosans

(M. Bechterew),

Psoriasis-Arthritis,

Progressive Sklerodermie:

Arthrose,

Fibromyalgiesyndrom („Weichteilrheuma”),Bandscheibenvorfall,

Schmerzhafte Überlastung

der Wirbelsäule,

Akuter Kreuzschmerz,

Chronischer Kreuzschmerz:

Abb. 4

peratur- und Flüssigkeitsverschiebung

in der Schleimhaut.

Dennoch passt sich die Schleimhaut

der Atemwege an diese Bedingungen

gut an. Im Endeffekt

erwärmen sich die Atemwege,

was auf Schleimproduktion,

Abwehrleistung und auf Entkrampfung

der Muskulatur der

Bronchien einen förderlichen

Einfluss hat. Nach dem Bad

spüren viele Patienten eine Erleichterung

ihrer Atmung. Eine

besondere Wohltat ist das Einatmen

der kalten Luft nach dem

Aufenthalt im Saunaraum. Darüber

hinaus profitieren Patienten

dieser Gruppe von der entspannenden

und umstimmenden

Wirkung des Bades (Abb.

3). So gelten sowohl die einfache

chronische Bronchitis als

auch komplizierte, mit Verengung

der Luftwege einhergehende

Formen (chronisch obstruktive

Lungenerkrankungen

= COLD) sowie das durch Anfälle

von Luftnot charakterisierte

Asthma bronchiale als Indikationen

für die Sauna.

Allgemein akzeptiert ist

die Anwendung der Sauna bei

infektanfälligen Patienten, die

immer wieder an grippeähnlichen

Erkrankungen leiden.

Hier gibt es eine Reihe von epidemiologischenUntersuchun-

gen, die eine Infektstabilisierung

sowohl im Kindes- als

auch Erwachsenenalter belegen.

Ursache ist neben einer

verbesserten Durchblutung der

Schleimhäute eine Stärkung

unspezifischer immunologischer

Abwehrvorgänge wie beispielsweise

eine Anregung der

„Killerzellen” im Blut oder eine

Erhöhung des Interferontiters.

Diese Vorgänge werden allgemein

mit dem Begriff der „Abhärtung”

beschrieben.

Rheumatischer

Formenkreis

24 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

Entzündliche rheumatische

Erkrankungen; Sauna nicht im

akuten Schub; ärztliche

Beratung ist Voraussetzung

Nicht-entzündliche

rheumatische Erkrankungen

Soweit nicht akute entzündliche

Reaktionen bei rheumatischen

Erkrankungen den

Saunabesuch verbieten, hat die

milde Erwärmung der Gewebe

auf die chronischen schmerzhaften

rheumatischen Prozesse

eine günstige Auswirkung. Generell

ist davon auszugehen,

dass die Wärme zu verstärkter

Durchblutung, besonders der

oberflächennahen Gewebe und

damit dort zur Steigerung des

Stoffwechsels führt. Damit verbunden

ist eine Aktivierung der

lokalen Abwehrlage, etwa in

den Gelenken. Auch die Freisetzung

von Endorphinen und die

Lösung schmerzhaft verspannter

Muskulatur sowie die unter

Wärmeeinfluss verbesserte

Dehnbarkeit des Bindegewebes

(etwa der Faszien und Sehnen)

tragen insgesamt zur wohltuenden

Wirkung bei. Voraussetzung

ist in jedem Fall, dass eine

Überforderung des Wärmehaushalts

vermieden wird, was

bei manchem der Rheumapatienten

der Fall sein kann.

Rheumapatienten sollten also

gut in den richtigen Badeablauf

eingewiesen werden (Abb. 4).

Nierenerkrankungen

Von der Medizin anerkannte

Indikationen für das Saunabaden

bei Nierenerkrankung gibt

es nicht, obwohl man sich von

der allgemeinen Durchwärmung

durchaus eine positive Rückwirkung

auf die Nierenfunktion

vorstellen kann. Wohl finden

sich in der medizinischen Literatur

einige Untersuchungen, bei

denen Patienten mit eingeschränkter

Nierenfunktion, der

Niereninsuffizienz, günstig auf

Saunabäder reagiert haben, vor

allem im Hinblick auf den oft

störenden Juckreiz. Es ist bekannt,

dass durch das Schwitzen

die Flüssigkeitsbilanz belastet

wird, was aber auch mit einer

vermehrten Ausscheidung von

Kalium verbunden ist. Zuletzt

hatte auf dem internationalen

Saunakongress in Aachen 1999

Wagner sehr detailliert darüber

berichtet. Schon vor längerer

Zeit war außerdem gezeigt worden,

dass die bei beginnender

Einschränkung der Nierenfunktion

auftretende Blutdruckerhöhung

durch Saunabäder ausgeglichen

werden kann.

Bei der ärztlichen Beratung

muss auf jeden Fall über die

Trinkmenge gesprochen werden,

da es Patienten gibt, bei denen

abhängig vom Stadium der

Erkrankung einerseits reichliche

Flüssigkeitsaufnahme angezeigt

ist, andererseits aber auch

stark beschränkt sein kann.


Tumorerkrankungen

Eine spezielle Indikation für das Saunabaden

für Patienten mit Tumorerkrankungen

gibt es nicht, etwa in dem Sinne, dass dadurch

das Tumorwachstum aufgehalten werden

könnte. Aber umgekehrt gibt es ebenfalls

keinen sicheren Hinweis darauf, dass Saunabaden

die Tumorerkrankung ungünstig beeinflusst.

Sicher ist jedoch, dass Patienten

nach Abschluss spezifischer Behandlung,

sei es Operation oder Chemotherapie, das

Saunabaden beginnen oder wieder aufnehmen

können. Dies ist von unschätzbarem

Wert, da dadurch das Gefühl vermittelt wird,

nach überstandener Krankheit wieder am

Leben teilnehmen zu können. Der behandelnde

Arzt muss entscheiden, wann der

Zeitpunkt dafür gegeben ist.

Hat sich ein anhaltendes Lymphödem

nach einer Tumoroperation eingestellt, ist

vom Saunabaden jedoch abzuraten, da eine

vermehrte Durchblutung eine größere

Rückflusskapazität erfordert als von dem

ohnehin überforderten Lymphgefäßsystem

geleistet werden kann. Im Einzelfall kann

sich ein Lymphödem allerdings auch durch

die Anwendung der Sauna verbessern, weil

auch die Lymphgefäße durch die Wärme angeregt

werden. Da die Gefahr einer Verschlechterung

jedoch groß ist, kann aber

auch für das Frühstadium des Lymphödems

keine allgemeine Empfehlung ausgesprochen

werden.

Behinderungen

Die Beratung von Patienten mit Behinderung,

zum Beispiel nach Schlaganfall

oder nach Unfällen mit Wirbelsäulenverletzung

und Querschnittslähmung, setzt eine

besondere Erfahrung voraus. Hier ist immer

mit Komplikationen zu rechnen, die die

Belastung in der Saunahitze einschränken.

Dennoch zeigt die Erfahrung, dass auch Patienten

nach Schlaganfall bei stabiler Kreislaufsituation

sich in der Sauna gut entspannen

können und ihr Lebensgefühl wieder

finden. Auf jeden Fall sind es Einzelentscheidungen,

die zu treffen sind.

Anders ist die Lage bei den Patienten,

die durch einen Unfall eine Querschnittslähmung

erfahren haben und Rollstuhlfahrer

sind. Bei ihnen kommt es besonders darauf

an, dass sie, wenn irgend möglich und

keine zusätzlichen Komplikationen vorliegen,

ein neues Lebensgefühl entwickeln. In

Finnland übrigens ist Sauna fester Bestandteil

in der Rehabilitation von Querschnittspatienten.

Stoffwechselstörungen,

Übergewicht und Diabetes

Die Übergewichtigkeit, auch Adipositas

genannt, muss primär weniger als

Krankheit gesehen werden, sondern als eine

komplexe Störung der Energiezufuhr bei

entsprechender Anlage. Die Betroffenen haben,

solange das Übergewicht sich in Grenzen

hält, keine spezifischen Symptome. Erst

wenn durch die Gewichtszunahme das allgemeine

Leistungsvermögen insbesondere

das Herz-Kreislauf-System an die Grenze

der Belastbarkeit kommt, können sich Einschränkungen

für den Saunabesuch ergeben.

Oft haben Patienten mit Übergewicht

eine eingeschränkte Toleranz gegenüber

Wärme. Das eigentliche Gesundheitsrisiko

bei Adipositas entsteht aber durch Begleitkrankheiten

unter anderem hoher Blutdruck,

Diabetes und Leberverfettung.

Finnjark

(film)

Medizin und Gesundheit

Auf den Verlauf der Übergewichtigkeit

oder, wie manchmal behauptet wird, um

überschüssiges Fett zu verbrennen, hat die

Sauna keinen Einfluss. Dennoch sollte

Sauna in Gesundheitsprogrammen für Adipöse

nicht fehlen aufgrund seiner guten

Allgemeinwirkungen.

Ähnlich muss die Indikation für Patienten

mit Diabetes gesehen werden. Ein direkter

Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel ist

nicht anzunehmen, wohl aber profitieren

diese Patienten von den unspezifischen Wirkungen

des Saunabades. Da die Zuckerkrankheit

hinsichtlich Ernährung und eventuell

durch Komplikationen den Betroffenen

eine gewisse Beschränkung auferlegt,

bedeutet die Sauna eine Erweiterung ihres

Lebensspielraums. Der Diabetiker soll

schließlich lernen, ein so weit wie möglich

normales Leben zu führen.

Gegenanzeigen ergeben sich im Wesentlichen

aus den Komplikationen, worauf

Brenke in dieser Zeitschrift unlängst hingewiesen

hat (Ausgabe 4/2003, Anm. d. Red.).

Auf die Handhabung von Insulinpumpen

muss Rücksicht genommen werden.

Hautkrankheiten

Die intensive Durchwärmung von Haut

und Unterhaut durch Wärmestrahlung und

Lufttemperatur im Saunaraum löst Reaktionen

aus, die sich bei manchen Hauterkrankungen,

genannt werden die Neurodermitis

(auch als atopisches oder endogenes Ekzem

bezeichnet), die Schuppenflechte und die

allseits bekannte Akne, positiv auswirken

können. Sowohl die Steigerung der Durchblutung

und die Anregung des Stoffwechsels,

und damit die Verbesserung der


Medizin und Gesundheit

Trophik, das heißt des Ernährungszustandes

der Haut, als auch das vermehrte

Schwitzen und die Anregung der Talgdrüsen

sind Faktoren, die sich auf den Verlauf

mancher Hauterkrankung positiv auswirken.

Allein die Vermittlung des Gefühls, sich

in seiner Haut einmal wieder wohl zu fühlen,

ist für viele Patienten schon wesentlich.

Sicher bedürfen Patienten mit Hauterkrankungen

in erster Instanz der fachärztlichen

Beratung und Behandlung. Nicht jede

Haut verträgt das Saunabaden. Daher

sollten einige Probebäder am Anfang stehen.

Wichtig ist ein gründliches Abduschen

des Schweißes nach dem letzten

Saunagang.

In öffentlichen Saunaanlagen sollten

Betroffene bei entstellenden Hauterscheinungen

(entzündliche Hautschwellung,

Schuppenbildung usw.) unbedingt Rücksicht

auf andere Gäste nehmen und einen

Bademantel tragen.

Sonstige Indikationen

Eine Reihe von Krankheiten ist nicht

aufgeführt, da es spezielle Indikationen

nicht gibt; wohl aber kann man aufgrund

begleitender Störungen, die vor allem auf

einem fehlenden Gleichgewicht des vegetativen

Nervensystem beruhen, eine Umstimmung

durch Saunabaden erwarten. Ohne

A-ABSOLUTT ist Hersteller von Gewürzmischungen,

Tees, Geschmacks- und

Geruchsstoffen, Aromen, Extrakten und

Compounds für den Wellnessbereich

und die Lebensmittelindustrie.

Zu unserem großen Sortiment gehören:

Saunaaufguss-Konzentrate, Badesalze,

Duftöle, Ätherische Öle, Wellness-Produkte,

Himalaya-Salze, Ayurveda-Produkte,

Fitness Drinks, Body Fit Produkte

Übrigens: Alle Saunaaufgüsse haben eine

Dosierung von 8-10 ml/1 L Aufguss.

Das spart Kosten.

Anspruch auf Vollständigkeit nennen wir

hier die funktionellen Störungen des Magen-Darm-Systems,

die mit Labilität des vegetativen

Nervensystems einhergehen wie

Neigung zum spontanen Schwitzen und

Frieren und Schlaflosigkeit. Auch manche

Form des Kopfschmerzes könnte hier eingeordnet

werden. Sauna ist bei diesen Erkrankungen

aber nur angezeigt in stabilen

Krankheitsphasen, wenn eine gewisse Beruhigung

eingetreten und die akute Labilität

abgeklungen ist.

Die Sauna kann auch unterstützend

bei der Behandlung milder Depressionen

wirken, da seit langem eine Stimulation

von „Endorphinen” (Botenstoffen im Gehirn)

diskutiert wird. Besonders im Winter,

wenn durch Lichtmangel die Neigung zu

Depressionen noch verstärkt wird, ist dies

von Bedeutung. Diese vermehrt ausgeschütteten

Botenstoffe wirken außerdem

schmerzstillend, was einen Saunaversuch

bei chronischen Schmerzen der unterschiedlichsten

Ursache rechtfertigt, sofern

Gegenanzeigen dies nicht verbieten. Auch

ein Raucher-Entwöhnungsprogramm kann

durch die positiven psychischen Wirkungen

der Sauna unterstützt werden. Positiv

auf die Saunawärme reagieren in der Regel

ferner chronische Unterleibserkrankungen

der Frau sowie die gutartige Vergrößerung

der Prostata (Vorsteherdrüse) des Mannes.

Letztlich sollen Frauen mit klimakteri-

Partnerschaft –

für uns kein leeres Wort!

schen- und Menstruationsbeschwerden gut

auf die Sauna reagieren. Bestimmte Wasseransammlungen

im Gewebe wie Schwangerschaftsödeme

an den Unterschenkeln

können durch eine Anregung der Lymphgefäße

ausgeschwemmt werden. Leider

kann man diese Aussage nicht verallgemeinern,

da Wasserlungen durch eine Erkrankung

der Lymphgefäße (Lymphödeme)

durch die Saunawärme auch eine Verschlechterung

erfahren können.

Fazit

Saunabaden bringt vielen Patienten mit

chronischen Krankheiten nicht nur Wohlbefinden,

sondern kann auch, worauf zahlreiche

Studien hinweisen, den Krankheitsverlauf

günstig beeinflussen. Deshalb hat

die Sauna heute im Rahmen von Gesundheitsprogrammen

und Rehabilitationsempfehlungen

einen festen Platz. Angesichts

der Tatsache, dass viele Leistungen

im medizinischen Versorgungssystem nicht

mehr als Therapie bezahlt werden, was für

die Sauna in den meisten Gebieten

Deutschlands noch nie der Fall gewesen ist,

muss heute mehr denn je an eine eigenverantwortliche

Umsetzung ärztlicher Empfehlung

gedacht werden. Das setzt aber

auch voraus, dass der Saunabetreiber und

sein Personal über ein Grundwissen verfügen,

um die Saunabesucher richtig beraten

zu können.

Angebote für die Monate

Juni und Juli 2004:

Saunaaufguss 10 L Eisminze

oder Sommereukalyptus 9,90 €/L.

10 L Orange/Zitrone 8,50 €/L.

10 Kg Himalaya-Kristallrubbelsalz für

den Dampfraum oder als Peeling in vier

verschiedenen Düften und Farben 3,80 €/Kg

Prüfen Sie uns, unsere fairen Preise und

fordern Sie Muster an!

A-ABSOLUTT –

das ist Kompetenz!

A-ABSOLUTT Jürgen Rust • Im Heck 10 b • 33165 Lichtenau/Atteln • Tel.: 05292-1541 oder Mobile: 0170-2054646 • Fax. 05292-93159

info@a-absolutt.com • www.a-absolutt.com (ab 1.6.04: Anreppenerstr. 76, 33129 Delbrück/Anreppen)


Saunadüfte: Wachsende Vielfalt

Erich Schmidt

Wie schon 2003 hat „Saunabetrieb

& Bäderpraxis” auch in diesem Frühjahr

die meistgefragten Düfte bei

29 Branchenunternehmen ermittelt.

Das als Kategorientabelle aufgebaute

aktuelle Saunaduft-Trendbarometer

zeigt eine Abkehr von

den bisherigen Dufttraditionen.

Waren bis 2003 die Kategorien Minze,

Eukalyptus, Citrus & Kombinationen sowie

Koniferen bei der Aufgussmittelwahl dominant,

so zeigt sich jetzt der Trend zu den

Fruchtnoten. Definiert als Einzelfrucht oder

als tropische Variante oder gar als Potpourri,

ergibt sich ein ganz neues Duftfeld. Zwar

war die tropische Ananas schon früher viel

gefragt, doch nun folgen von der Maracuja

bis hin zu tropical fruits deutlich stimulierende

„Fun-Aufgüsse”. Der Bereich der nicht

zuzuordnenden Düfte ist größer geworden

und zeigt den Mut, auch einmal Duftgrenzen

zu überspringen. Dabei können Flops nicht

ausgeschlossen werden. Honig ist sicher gewagt,

andererseits klingen Akazienblüte und

Meeresalge sehr verlockend. Es zeigt sich,

dass in diesen Markt heftige Bewegung gekommen

ist. Nicht alles aber ist der Mode

unterworfen. Deswegen behalten Eukalyptus,

Minze und Agrumen ihren festen Platz

im Aufguss-Olymp.

Kaum überschaubares

Aufguss-Angebot

Heute gibt es ein kaum mehr zu überschauendes

Angebot an Saunadüften, und die

Auswahl wird von Jahr zu Jahr größer. Sie

reicht vom Standard – Eukalyptus über gewagte

exotische Fruchtnoten bis hin zu raffiniert

komponierten „Wellnessaufgüssen”. Erlaubt

ist was gefällt, so scheint jedenfalls die

gängige Devise zu sein. Andererseits sind we-

gen der erholsamen und gesundheitsfördernden

Wirkung, die mit einem Saunabad verbunden

wird, nicht alle Düfte geeignet. Düfte

üben über das limbische System eine Wirkung

auf die Psyche des Menschen aus, und deshalb

ist Sorgfalt bei ihrer Auswahl und Anwendung

geboten. Saunadüfte können eine Funktion

haben oder aber sie sind nur „duftige Begleitung”

für den Aufguss.

Funktionale Aufgüsse sollen neben dem

Geruchseffekt noch eine andere Wirkungsweise

haben und beispielsweise den Schleim

in den Atemwegen lösen oder eine Desinfektionswirkung

im Mund- und Rachenraum

bewirken. Auslösende Stoffe sind die Monoterpene

und Phenole aus den ätherischen

Ölen. Gerade die Öle von Minze, Pfefferminze,

Eukalyptus und Fichtennadel eignen sich

dafür gut. Dazu gehören aber auch Latschenkiefernöl,

Rosmarinöl, Fenchelöl, Salbeiöl

und Wacholderbeerenöl. Oft anzutreffen

sind außerdem Kombinationen daraus

wie Menthol-Eukalyptus, Eisminze, eine Mischung

aus Minzöl mit viel Menthol, oder

Fichtennadel-Latschenkiefer.

Die Standardaufgüsse bilden die nächste

Gruppe. Hier sind die Düfte zu finden, die

im Saunaalltag vom größten Teil der Saunagänger

akzeptiert werden. Frische und fruchtige

Noten oder aber herb-krautige gehören

dazu. An ätherischen Ölen sind hier vor allem

Orangenöl, Citronenöl und Grapefruitöl

zu nennen. Kräuternoten, von den nordischen-

bis zu den Gebirgskräutern, sind zum

großen Teil Duftkompositionen. Diese Duftnoten

sind in ihrer ursprünglichen Version

schon Tradition und nahezu jeder Saunabetrieb

hält sie vor. Damit kann man vor allem

das ältere Publikum zufrieden stellen.

Erich Schmidt, Dipl.-Betriebswirt (FH), ist

Geschäftsführer eines in der Naturparfümerie

führenden Unternehmens in Bayern. Er befasst

sich seit langem mit der Analytik und Wirkung

ätherischer Öle und Düfte.

Flocking

(film)

A usstattung und Betrieb

Auch hier können Kombinationen wie Kräuter-Orange

oder Birke-Citrus gute Resonanz

finden.

Gegenwärtig die wohl wichtigste Gruppe

sind die „Fun-Aufgüsse”. Hier werden

moderne, überwiegend fruchtige Konzepte

verwendet. Sie sind entweder genau definiert

wie Grapefruit, Melone, Ananas, Apfel oder

es sind exotische Duftmischungen; Phantasienoten

wie exotic fruits, Mango-Maracuja,

Carambole, Caipirina und Cocos. Frische

exotische Duftnoten sind heute aus natürlichen

ätherischen Ölen herzustellen, allerdings

zu wesentlich höheren Preisen. Auch

hier sind Kombinationen mit den Standardaufgüssen

möglich. Eine Orangen-Melone ist

ebenso köstlich wie eine exotische Fruchtnote

mit einem dezenten Honig im Hintergrund.

In diesen Duftsegmenten wird in der

nächsten Zeit ein Zuwachs an neuen Entwicklungen

erwartet. Cherimoya, Curuba,

Durian und Jackfruit sind einige dieser interessanten

neuen „Aufgussexoten”.

Neben den fruchtigen Noten werden andere

gustatorische Düfte den Saunaaufguss

abwechslungsreicher machen: Etwa Kir Royal,

also schwarze Johannisbeere mit einem

Hauch Champagner, Schokominze in der

Richtung des „After Eight”, Strawberry Daiquiry

mit Erdbeere und leichter Rumnote.

Eine Variante zu erstellen für einen nicht

fruchtigen sondern frisch maritimen Duft

wäre erstrebenswert. Leider sind aber die

wichtigen Riechstoffe mit „Brisecharakter”

nur aus dem synthetischen Stoffkreis zu bekommen.

Blumennoten oder Blütennoten

sind nicht besonders für die Sauna geeignet.

Oft als zu weich abgetan, lassen sich aber

durchaus Varianten kreieren, bei denen die

Frische im Vordergrund steht: Wild Sunflower

mit gelben, weichen Noten und einer

Frische mit ein wenig Menthol; Fresh Rain,

in der Kopfnote frisch und kühl, gefolgt von

weißen, jungen Blüten; Night Sky mit weicher

und kühler Minze, gefolgt von frischen,

herb männlichen Eindrücken. Hier tut sich


einzigartig Unverwechselbare

Anlagen

– zu erleben in einigen der

besten Adressen

Deutschlands, der Schweiz

und Österreichs.

Dank hufland – dem Verbund

leistungsstarker Fachbetriebe.

HUFLAND e. V.

Robert-Bosch-Straße 10

D-64823 Groß-Umstadt

Tel. (00 49) +60 78 /40 94

Fax (00 49) +60 78 /40 56

Internet: www.hufland.de

e-mail: info@hufland.de

A usstattung und Betrieb

ein grosses Feld mit neuen, „trendigen” Duftideen

auf.

Die letzte Gruppe bildet eine relativ neue

Duftlandschaft. Im Zuge des Wellnesstrends

wurden eigene dazu passende Düfte kreiert,

die oft aber nicht nur auf natürlicher Basis beruhen.

In der Natur ist das gesamte Duftspektrum

eingeengt, weil bei den natürlichen Rohstoffen

die Blumennoten fehlen. Erst durch

naturidentische Düfte ergeben sich eine

größere Vielfalt und mehr Spielraum. Dennoch

sollen bei den Wellnessaufgüssen die

Gesundheit und eine gewisse Funktionaliät

im Vordergrund stehen. Im Vergleich zu den

funktionalen Standardaufgüssen finden sich

hier raffinierte Duftkompositionen und sehr

hohe Qualitäten der verwendeten Rohstoffe.

Gerade im Bereich der Wellnessaufgüsse werden

in Zukunft noch schöne und edle Duftvarianten

das Angebot bereichern.

28 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

Tatsache ist, dass der Einsatz natürlicher

und naturidentischer Inhaltsstoffe sich über

einen langen Zeitraum bewährt hat. Leider

werden vor allem bei Wellnessaufgüssen

manchmal parfümistisch-synthetische Komponenten

zugesetzt. Synthetische Stoffe haben

sich in der Natur als nur sehr schwer abbaubar

erwiesen, und eine thermische Zersetzung

in gefährliche Bruchstücke vor allem

bei falscher Anwendung kann nicht ausgeschlossen

werden. Dabei ist es egal, ob

größere Mengen eingesetzt werden oder geringe

nur zur Abrundung dienen. Wenn Aufgüsse

nach Maiglöckchen, Cool Water, Davidoff

oder anderen Parfums duften, sind mit

großer Wahrscheinlichkeit synthetische

Duftstoffe enthalten. Im Saunabereich sollten

daher solche Substanzen wegen der damit

verbundenen möglichen gesundheitlichen

Nachteile nicht zum Einsatz kommen.

Saunaduft-Trendbarometer Frühjahr 2004

Anbieter/Kategorien

A-ABSOLUTT

www.absolutt.de

Aquaris

www.aquaris.de

Aroma-Fitness

www.aroma-fitness.de

Aromawolke

www.aromawolke.de

Bayrol

www.bayrol.de

Bergland

www.bergland.de

Birke-Wellness

www.birke-wellness.de

Bräunig

www.schwimmbadhandel.com

Certus

www.spinnrad.de

Chemoform

www.chemoform.de

Elsässer

www.eliga.com

essence pur

www.essence-pur.de

Finnsa

www.finnsa.de

Hydrotec

www.hydrotec-handels-gmbh.de

Kemitron

www.kemitron.de

Knüllwald

www.knuellwald-sauna.de

Neumond

www.neumond.de

Nuesken

www.nuesken.de

Pino

www.pinoshop.de

Primavera

www.primavera-life.de

Schindler

www.schindler-shop.de

Schneider

www.saunabedarf-schneider.de

Schöning

www.schoeningberlin.de

Schulz

www.ludwigschulzgmbh.de

SCHUPP

www.schupp-gmbh.de

Sixtus

www.sixtus.de

Spitzner

www.spitzner.de

Warda

www.warda-duftoele.de

Schrader

Wellness-Produkte Schrader

Fax: 04203/ 78 97 99

Eukalyptus &

Kombinationen

Eukalyptus Plus

Eukalyptus

Eukalyptus

Sauna

(Eukalyptus, Kampfer, Meerkiefer)

Wilder Eukalyptus

Euca-Menthol

Eukalyptus

Eukalyptus

Saunamed

Eukalyptus

Minze &

Kombinationen

Eisminze

Minze

Eisminze

Eis-Minze/Citrusblüten

Koniferen &

Kombinationen

Himalaya

(Tanne, Lemongrass)

Finnischer Saunateer

Alpenkräuter

Finn Spezial

Gebirgslatschenkiefer

Fit & Gesund

(Fichte, Latsche, Myrte)

Beruhigende

Düfte

Ylang-Ylang

Ylang-Ylang

Jasmin


Hinweise für den Einkauf

Führt ein Sauna-Aufgussmittel schon

das neue Qualitätszeichen „Geprüfte Qualität

Deutscher Sauna-Bund”, so ist damit die

Garantie verbunden, dass keinerlei synthetische

Duftstoffe darin enthalten sind. Bei

noch nicht geprüften Aufgussmitteln sollten

folgende Punkte beachtet werden:

• Gibt es eine Deklaration der Inhaltsstoffe

(Lösungsmittel, Duftstoffe)?

• Ist eine genaue Dosierung angegeben?

• Sind Gefahrenmerkmale genannt

(Symbole, Phrasen)?

• Ist der Hersteller mit Adresse aufgeführt?

• Gibt es eine Chargen-Nummer?

• Sind Lagerbedingungen und Aufbrauchfrist

nach dem Öffnen genannt?

Natürliche Duftstoffe können nicht

billig sein. Zwar kann man ein Orangenöl

Citrus & Kombinationen

Citrus-Varianten

Orange-Citrus Sizilia

(Citrus & Kräuter)

Limone

Orange Gold

Sauna

(Orange, Lavendel, Rosmarin, Eukalyptus, Kampfer, Zeder)

Lemongrass

Citro-Orange

Orangenhonig

Grüne Limone;

Blutorange

Lemon Fresh

(Eukalyptus, Lemongrass, Citrone)

Citrus-Flush

Fruit & Fun

(Grapefruit, Orange, Limette u.a.)

Grapefruit

Citrus- Limone

Orange-Mandarine

Lemongrass

Citrone-Orange

Citrusnoten

Frühlingszauber Bergamotte Nordlicht

(Citrusaromen) (Citrus & Menthol)

Fruchtnoten

Grapefruit-Johannisbeere

Maracuja

Maracuja/Mango

Kirsche

Meloon

Tropical Fruits (Grapefruit,

Mandarine, Vanille)

Frühlingserwachen Sommernachtstraum

(Maracuja, Ananas,) (Tropenfrüchte)

Ananas Tropical

Kirschvarianten

A usstattung und Betrieb

günstig bekommen, aber schon bei Salbei,

Thymian, Rosmarin oder gar Ylang und Bergamotte

wird es sehr teuer. Beim Einkauf

sollte aber nicht nur auf den Preis geachtet

werden. Oft sind teure Produkte niedriger zu

dosieren und ergiebiger, vor allem sind sie

meist raffinierter im Duftverlauf. Wichtig

sind darüber hinaus detaillierte Informationen

über das Aufgusskonzentrat, um später

die Saunagäste darüber informieren zu können,

was sie erwartet und mit welchen Wirkungen

sie günstigenfalls rechnen können.

Als Highlight erweist sich immer öfter

ein gekonnt vorgetragener Aufguss mit einem

raffiniertem Duft. Deshalb ist davon

auszugehen, dass sich der Markt für Aufgusskonzentrate

weiter günstig entwickeln wird.

Nicht direkt zuzuordnen

Honig

Gold

Finnischer Birkenaufguss

Akazienblüte

7 Kräuter

(Cajeput, Ravensara, Niaoli)

Birke

Meeresfrische

(Algen und Gewürze)

Alpenkräuter

Birkensprossen

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

29


A usstattung und Betrieb

Pflichten für Sauna- und Badbetreiber

aus der neu gefaßten Trinkwasserverordnung

Dr. Mechthild Meier

Nach § 3 Nr. 2c der neuen Trinkwasserverordnung

(TrinkwV) werden auch

Anlagen der Hausinstallation, also die

Gesamtheit von Rohrleitungen, Armaturen

und Geräten bis zum Punkt der Abgabe an

den Verbraucher, als Wasserversorgungsanlagen

definiert. Inneninstallationen in

Bädern und Saunabetrieben gehören also

auch dazu. Die Pflichten der Inhaber von

Wasserversorgungsanlagen werden dazu im

vierten Abschnitt der TrinkwV, das heißt in

den §§ 13 - 17 geregelt.

Eine Besonderheit stellen Hausinstallationen

dar, aus denen Wasser für die

Öffentlichkeit abgegeben wird. Diese sind

nach § 18 Abs. 1 insbesondere Schulen,

Kindergärten, Krankenhäuser, Gaststätten

und sonstige Gemeinschaftseinrichtungen.

Bäder und Saunabetriebe werden

nicht explizit genannt, können aber dem

Begriff „sonstige Gemeinschaftseinrichtungen”

zugeordnet werden.

Die Pflichten der Betreiber von Bädern

und Saunabetrieben ergeben sich demnach

aus folgenden Regelungen:

§ 13 Anzeigepflichten

Es besteht eine Anzeigepflicht beim

Gesundheitsamt spätestens vier Wochen vor

Neuerrichtung bzw. Inbetriebnahme von

Anlagen.

Dr. Mechthild Meier ist Betriebsleiterin

„Wassergewinnung und Labor” bei den

Stadtwerken Gütersloh

§ 14 Untersuchungspflichten

Die aufgeführten Untersuchungspflichten

beziehen sich ausschließlich auf Wasserversorgungsanlagen

nach § 3 Nr. 2 a und b.

In Absatz 6 wird jedoch geregelt, dass

Inhaber von Wasserversorgungsanlagen im

Sinne von § 3 Nr. 2 c das Wasser auf Anordnung

der zuständigen Behörde zu untersuchen

haben. Die zuständige Behörde ordnet die

Untersuchung an, wenn sie unter Berücksichtigung

der Umstände des Einzelfalls zum

Schutz der menschlichen Gesundheit oder zur

Sicherstellung einer einwandfreien Beschaffenheit

des Wassers für den menschlichen

Gebrauch erforderlich ist. Davon könnten

also Saunabetriebe und Bäder betroffen sein.

§ 16 Besondere Anzeige- und

Handlungspflichten

In Absatz 3 wird für Inhaber einer Wasserversorgungsanlage

im Sinne von § 3 Nr. 2c

festgelegt, dass diese unverzüglich Untersuchungen

zur Aufklärung der Ursache und

Maßnahmen zur Abhilfe durchzuführen

haben, wenn Tatsachen bekannt werden,

nach denen das Wasser in der Hausinstallation

in einer Weise verändert wird, dass es den

Anforderungen der §§ 5 - 7 nicht entspricht

(dies sind die mikrobiologischen und chemischen

Anforderungen, die an die Beschaffenheit

von Trinkwasser gestellt werden). In

einem solchen Fall ist unverzüglich das

Gesundheitsamt zu unterrichten. Außerdem

haben Inhaber einer Wasserversorgungsanlage

nach Aussage des Absatzes 5 im Sinne von

§ 3 Nr. 2 c die Aufbereitungsstoffe bekannt

zu geben, die dem Wasser für den menschlichen

Gebrauch zugesetzt wurden.

Aroma-Fitness

(film)

§ 18 Überwachung durch das

Gesundheitsamt

Absatz 1 regelt, dass das Gesundheitsamt

Wasserversorgungsanlagen im Sinne

von § 3 Nr. 2 c, aus denen Wasser für die

Öffentlichkeit, insbesondere in Schulen,

Kindergärten, Krankenhäusern, Gaststätten

und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen,

bereit gestellt wird, hinsichtlich der Einhaltung

der Anforderungen der Verordnung

überprüft. Das Gesundheitsamt wird sonst

tätig, wenn Beanstandungen aus solchen

Wasserversorgungsanlagen bekannt werden.

Fazit

Eine aktive Überwachungs- bzw.

Untersuchungspflicht ergibt sich aus den

Bestimmungen der TrinkwV für Betreiber

von Bädern und Saunabetrieben nur, sofern

es Hinweise auf eine Veränderung der Wasserbeschaffenheit

(Geruch, Geschmack,

Aussehen, Beschwerden von Gästen) innerhalb

der Inneninstallation gibt.

Es ist davon auszugehen, dass solche

Sauna- und Badebetriebe im Rahmen der

von den Gesundheitsämtern aufzustellenden

Überwachungsprogramme in regelmäßigen

Abständen überprüft werden bzw.

die Inhaber solcher Anlagen aufgefordert

werden, entsprechende Untersuchungen

durchzuführen. Besonderes Augenmerk

wird dabei den Parametern gelten, die sich

innerhalb der Hausinstallation nachteilig

verändern können. Bei zentralen Erwärmungsanlagen

ist dieses besonders der

Parameter Legionellen.


Saunabaden nach Lymphknotenentfernung?

Frage:

Eine meiner Saunabesucherinnen

hatte Brustkrebs. Sie wurde

operiert, der Tumor sowie einige

Lymphknoten entfernt. Jetzt

hat sie von ihrem behandelnden

Arzt den Ratschlag erhalten,

nicht mehr Sauna zu baden, denn

die verbliebenen Lymphknoten

sollen keinen Kalt-/Warmreizen

ausgesetzt werden. Die Wechselreize

würden Wassereinlagerungen

in den Lymphknoten begünstigen.

Ist das richtig?

Antwort:

Die Frage, ob Saunabaden

nach einer Krebserkrankung empfohlen

werden kann oder sogar davon

abgeraten werden muss, wird

oft gestellt. Manche Betroffene haben

Angst, dass durch das Saunabaden

die Tumorerkrankung akti-

viert werden könnte, andere erhoffen

sich eine bessere Kondition,

Wohlbefinden und größere Chancen

bei der Krankheitsüberwindung.

Auch manche Ärzte sind unsicher

mit der Saunaempfehlung,

da sie offenbar die Wirkungen der

Sauna nicht richtig einschätzen

können und vor allem nicht wissen,

dass die Kerntemperatur im

Organismus im Saunaraum nur

um etwa 1 Grad Celsius ansteigt.

Generell kann man davon

ausgehen, dass Saunabaden nach

Abschluss einer operativen Behandlung,

einer Bestrahlung oder

Chemotherapie wieder möglich

ist. Ausnahmen wären zum Beispiel

Hautreizungen nach Bestrahlung

oder ein Lymphoedem,

an das wohl der behandelnde

Arzt im hier diskutierten Fall gedacht

haben mag.

Unter Lymphoedem versteht

man eine Anschwellung von Arm

oder Bein, die auftreten kann,

wenn bei der Operation eine mehr

oder weniger radikale Wegnahme

der befallenen Lymphknoten notwendig

war. Dabei werden die abführenden

Lymphgefäße unterbunden,

so dass der Abfluss der

Gewebsflüssigkeit gestört wird.

Die Ausprägung eines Lymphoedems

kann sehr unterschiedlich

sein. Bei den modernen Operationstechniken

ist es heute jedoch

möglich, das Gewebe weitgehend

zu schonen. In manchen Fällen ist

jedoch ein Lymphoedem nicht zu

vermeiden. Dann ist eine Überwärmung

des Armes zum Beispiel

durch Packungen, heiße Bäder

oder Sauna nachteilig, da das

Lymphoedem zunehmen kann.

Das liegt daran, dass jede Erwärmung

zu einer erhöhten Durchblu-

Leserfrage

tung im Gewebe führt, was als

Kühleffekt zu verstehen ist, unabhängig

davon, ob die nötige Kapazität

zum Abfluss des Gewebewassers

vorhanden ist.

Bei geringfügiger Ausprägung

des Lymphoedems kommt es auf

einen Versuch mit der Sauna an.

Aber generell nach einer Brustoperation,

selbst nach Wegnahme einiger

Lymphknoten, vom Saunabaden

abzuraten, ist unseres Erachtens

eine übertriebene Vorsicht.

Trotzdem sollte der behandelnde

Arzt gefragt werden, ob er Verdacht

auf ein Lymphoedem hatte.

Prof. Dr. med. Eberhard Conradi,

ehemaliger Direktor der Klinik

für Physikalische Medizin und

Rehabilitation des Universitätsklinikums

(Charité) der Berliner

Humboldt Universität


Betriebsporträt

Qualität aus dem Schwarzwald

70 Jahre Familienunternehmen SCHUPP

Mit der Herstellung und dem Vertrieb

von Badezusätzen fing alles an.

Dr. Ludwig Schupp, promovierter

Chemiker und Gründer des Familienunternehmens

in Freudenstadt, begann

vor 70 Jahren in den Räumlichkeiten

der ehemaligen Sonnen-Brauerei

mit der Produktion von Fichtennadelextrakt

und Fichtennadelöl. Heute

verbindet sich der Markenname

SCHUPP mit einem ausgewogenen

Programm für die Physikalische

Therapie und Rehabilitation, die

Trainingstherapie und den Wellnessund

Beautybereich.

Die meisten traditionellen Präparate

werden weiterhin, den aktuellen Anforderungen

entsprechend, hergestellt; darunter

32 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

sind Einreibemittel und Badezusätze wie

zum Beispiel Franzbranntwein, Massagemittel,

Rheumapräparate, Ölbäder und Luftverbesserungsmittel.

Und natürlich gehörten

früher die beliebten Badetabletten dazu, mit

denen das Freudenstädter Unternehmen

über die Fachwelt hinaus bekannt geworden

ist und von denen in den 60er und 70er Jahren

über sechs Tonnen täglich produziert

wurden. Allen mit dem Auf und Ab des Geschäfts

verbundenen „Stürmen” der Vergan-

Karin Lampart führt

die Wanne mit Licht

und Sound vor, die

im Ayurveda-Bereich

eingesetzt wird. Der

Showroom gehört zu

den Räumlichkeiten

des Firmengeländes

und steht für Schulungen

und Seminare

zur Verfügung.

genheit konnte SCHUPP trotzen und präsentiert

sich heute als qualitätsbewußtes und zukunftsorientiertes

Unternehmen. Die Neuund

Weiterentwicklung von Produkten, gepaart

mit höchsten Ansprüchen an Qualität

und getreu dem Grundsatz „Investitionen

für die Zukunft”, zieht sich wie ein roter Faden

durch die 70-jährige Geschichte des Unternehmens.

Seit 1993 führen Karin und

Thomas Lampart die operativen Geschäfte

in der dritten Generation.

SCHUPP bietet

auch Schlingentisch-

Seminare an.


Der kurz nach Unternehmensgründung

einsetzende Geschäftserfolg wurde

durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

abrupt gestoppt. Zu damaliger Zeit

durften nur noch die medizinischen Badezusätze

produziert werden. Nachdem

Freudenstadt als Lazarettstadt den Krieg

zunächst unbeschadet überstanden hatte,

wurde die Stadt ohne zwingenden Grund

schwer beschossen und gebrandschatzt.

Der Fabrikbetrieb ging in Flammen auf.

Nur wenige stark beschädigte Maschinen

konnten gerettet werden. Mit diesem

Grundstock wurde in einem kleinen

gemieteten Gebäude die Produktion

wieder aufgenommen. Obwohl das

Unternehmen durch die Währungsreform

viel Substanz verlor, reichte

die provisorische Fertigungsstätte

schon bald darauf nicht mehr aus.

Da die Stadtverwaltung Freudenstadt

einem Wiederaufbau der Fabrik

am alten Standort nicht zustimmte,

bezog SCHUPP 1950 neue

Räumlichkeiten auf einem über

85.000 qm großen Anwesen im

Glattal, sieben Kilometer von

Freudenstadt entfernt.

Expandierendes Unternehmen

Die beiden Söhne Ludwig

Schupps, Dr. Richard Schupp, der

nach seiner Heirat die schwiegerelterlichen

Betriebe in Nürnberg und

München betreute, und Adolf

Eduard Schupp unterstützten und

entlasteten ihren Vater. Adolf

Eduard Schupp übernahm schon

bald nach Abschluss seines Chemiestudiums

(1953) die Geschäftsführung

und ist noch heute – mit 82 Jahren – aktiv

im Betrieb dabei. Nicht zuletzt seiner

Voraussicht und Risikobereitschaft ist es

zu verdanken, dass das Familienunternehmen

immer weiter expandierte und

zu einer florierenden Firma mit heute 84

Mitarbeitern wurde, darunter vier Auszubildende.

Große Verkaufserfolge

machten in der Vergangenheit immer

wieder Fabrikerweiterungen unumgänglich:

1958 wurde das Gelände um einen

zweistöckigen Anbau, 1960 um einen

dreistöckigen Fabrikneubau mit über

2.000 qm Produktionsfläche, 1961 um

eine große Lagerhalle und 1970 um eine

zweite Halle erweitert.

Neuheiten gegenüber immer aufgeschlossen,

schaffte das Unternehmen

SCHUPP Ende der 60er Jahre als eines der

ersten Unternehmen dieser Größenordnung

in Baden-Württemberg ein elektronisches

Computersystem an, das nach und

nach erweitert wurde und heute den vielfältigen

Anforderungen eines modernen mittelständischen

Unternehmens entspricht.

Aus Platzgründen zog der Betriebszweig

„Geräte und Einrichtungsgegenstände”

1992 in eigene Räume nach Wittendorf um.

Ein über 200 m 2 großer Ausstellungsraum

Dr. Egon Ebert, promovierter Chemiker, prüft im

SCHUPP-Labor die Viskosität für Hygieneseife.

bietet dort die Möglichkeit, das umfangreiche

Sortiment zu besichtigen und auszuprobieren.

Seit 1977 gehört die Entwicklung und

Herstellung von Geräten für die Physikalische

Therapie mit zur Geschäftstätigkeit. Im

Jahr 2004 kann SCHUPP nahezu alles, was

in der Physikalischen Therapie benötigt

wird, aus einer Hand liefern – bis hin zur

kompletten Praxiseinrichtung. Auch hier

wird großer Wert darauf gelegt, dass die

Produkte den neuesten Standards entsprechen.

Als einziges Unternehmen bietet

SCHUPP beheizbare Liegen für Wellnessanwendungen

an; bei den „Wellthermliegen”

ist eine Heizung in jede Liege integriert.

Betriebsporträt

Modernes Qualitätsmanagement

Einzig und allein die beiden Grundsätze,

immer nur beste Qualität anzubieten und

kundenorientiert zu arbeiten, haben zu den

erwähnten Verkaufserfolgen geführt, so Geschäftsführer

Karin und Thomas Lampart.

1997 bestand SCHUPP als eines der ersten

Unternehmen seiner Art die Zertifizierung

nach DIN ISO 9002 – ein Qualitätsanspruch,

der im Gesundheitswesen zunehmend an

Bedeutung gewinnt. Dieses Qualitätsmanagementsystem

wird konsequent gelebt und

ausgebaut. Ende 2003 erfolgte die

Umstellung auf die neuen Normen

nach DIN EN ISO 9001 (2000) /

DIN ISO 13485 (2002). Das bedeutet

beispielsweise für die Produktion der

Therapieliegen, dass die strengen Maßstäbe

des Medizinproduktegesetzes

Anwendung finden.

Auch wenn es um andere Qualitätszertifikate

oder Auszeichnungen

geht, hat SCHUPP die Nase vorn.

Eine Reihe seriöser und verlässlicher

Siegel und Gütezeichen wie zum Beispiel

das des BDHI (Bundesverband

Deutsche Industrie- und Handelskammer

für Arzneimittel, Reformwaren,

Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel)

für „Kontrollierte

Naturkosmetik”, das eine Produktserie

der Firma seit 2001 auszeichnet,

belegen dies eindrücklich.

Der Deutsche Sauna-Bund hat

2003 die ersten Genehmigungen zur

Verwendung des neuen Qualitätszeichens

„Geprüfte Qualität Deutscher

Sauna-Bund” für Aufgussmittel erteilt.

SCHUPP war eines der ersten beiden Unternehmen,

deren Sauna- und Dampfraum-Essenzen

das Qualitätszeichen bekommen haben.

1985 wurde SCHUPP für die in langjähriger

Arbeit entwickelte Kältekompresse

„Eispack”, die auch in tiefgefrorenem Zustand

noch gut modellierbar bleibt, das

Patent erteilt.

Für die Produktion bedeutet dieser

Qualitätsanspruch, dass bei der Verbesserung

herkömmlicher und der Entwicklung

neuer Präparate die jeweils aktuellen wissenschaftlichen

Erkenntnisse schnellstmöglich

umgesetzt werden. „Besonderer Wert

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

33


Betriebsporträt

Aus Platzgründen

zog der Betriebszweig

„Geräte und Einrichtungsgegenstände”

1992 in eigene Räume

nach Wittendorf um.

Ein über 200 m 2 großer

Ausstellungsraum bietet

dort die Möglichkeit,

das umfangreiche Sortiment

zu besichtigen

und auszuprobieren.

Thomas Lampart zeigt

hier den Verkaufsraum.

wird hierbei auf die Verwendung natürlicher

Rohstoffe, naturreiner ätherischer Öle

sowie schützender und pflegender Substanzen

gelegt”, betonen Karin und Thomas

Lampart. Das bedeute sowohl für Anwender

als auch für Therapeuten Orientierung,

Verlässlichkeit und gleichbleibende Qualität.

Allerdings sei es schon immer gängige

Praxis gewesen, beispielsweise Aroma- und

Massageöle sowie Sauna-Essenzen auf Unbedenklichkeit

und Sicherheit beim Gebrauch

zu prüfen.

Deutschlandweit ist SCHUPP der einzige

Anbieter, der beide Bereiche Präparate

und Einrichtungsgegenstände aus eigener

Herstellung in Kombination vereint. Das

Präparate-Sortiment umfasst Massagemittel,

Fango, Moorpackungen, Ölbäder, Hautund

Körperpflege, Sauna-/Dampfraum-

Essenzen, Naturkosmetikprodukte,

Handparaffine, Einreibungen, Desinfektionsmittel,

Reinigungsmittel und Praxis-Organisations-Material.

SCHUPPS’ Präparate

werden in allen Fachbereichen der Physikalischen

Therapie und überall dort, wo es

Fitness- und Wellnessangebote gibt, vertrieben.

Bei den Geräten gehören zum Angebot:

Praxisliegen, Schlingentischgeräte und

Zubehör, Elektrotherapie-, Fango- und

Trainingstherapiegeräte, Gymnastikartikel,

Koordinationsgeräte, Lagerungsmaterial

sowie Hydrotherapieausstattung für Therapie-

und Wellnessanwendungen.

200 bis 300 Sendungen bearbeitet das

Unternehmen täglich. Dank einer ausgeklügelten

Logistik ist spätestens nach 48 Stunden

alles beim Kunden. Zum umfangreichen

Leistungspaket gehören auch Schulun-

34 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

gen, Weiterbildungsangebote im Bereich

Ayurveda, Intensivkurse, Schlingentisch-Seminare

und eintägige Seminare zum Thema

„Sanfte manuelle Therapie nach Dorn”. Informationen

dazu sowie ein virtueller Rundgang

über einen Messestand finden sich auf

der SCHUPP-Homepage im Internet.

Zuwächse im Wellnessbereich

1600 Produkte hat das Familienunternehmen

SCHUPP derzeit im Angebot.

Trotz rückläufiger Verordnungen kann das

Unternehmen steigende Umsatzzahlen verbuchen.

„Der Zuwachs ist im Wellnessbereich

zu sehen”, bestätigen Karin und Thomas

Lampart. Die Arzneimittelproduktion

sei weniger geworden, den kosmetischen

Markt hingegen habe man weiter ausweiten

können. Auch bei den Kuren gehe der

Trend hin zu den üblichen bewährten Heilmitteln.

„Die Therapie soll am gegenwärtigen

Wellnesstrend teilhaben”, findet die

SCHUPP-Geschäftsleitung. Medizinische

Bäder zum Beispiel seien inzwischen problemlos

ohne Indikation auch im Wellnessbereich

einsetzbar, um Entspannung zu fördern

und die Durchblutung oder den Stoffwechsel

anzuregen.

Für die Serie „Vita Ocean” hat

SCHUPP die Exklusivvertriebsrechte für

Deutschland. Die reinen Badesalze,

Peelings, Cremes und andere mit Braunalgen

versetzten Produkte würden bewusst

nicht unter dem eigenen Namen geführt,

denn „Algen aus dem Schwarzwald, das

passt irgendwie nicht”, schmunzeln Karin

und Thomas Lampart. Für die hochwertigen

Produkte wurde zuvor die Beschaffen-

heit des Meersalzes analysiert und dann Mineralstoffe

und Spurenelemente als einzelne

Bestandteile nachgebaut. Das reine natürliche

Salz, frei von Schadstoffen, werde

gern und oft für Thalassoanwendungen genutzt.

Bestehende Serien aus eigener Herstellung,

wie die SCHUPP-Massagelotion, das

„Starprodukt” der Firma, werden kontinuierlich

weiterentwickelt, um Mehrwert für

den Kunden zu schaffen. Das Labor ist für

die Dokumentation und Analytik eines jeden

Rohstoffs aber auch von Fertigprodukten

zuständig, die nach unterschiedlichen

Parametern geprüft werden. Ein Rückstellmuster

wird fünf Jahre lang aufbewahrt.

Größtenteils seien die Präparate selbst entwickelt

worden, andererseits resultierten

sie aber aus Kundenwünschen. Die Kreation

von Massage- oder Badeölen könne individuell

sehr gut auf Kunden abgestimmt

werden, ätherische Öle und Basisöle eigneten

sich gut als Produkte für den Wellnessbereich.

Zudem sei der Betrieb in Produktion

und Abwicklung relativ flexibel. So seien

zum Beispiel Dusch- und Badegels für Hotels

und Saunabetriebe mit eigenem Label

individuell produzierbar. Viele Kunden nutzen

dieses Medium, um sich vom Markt

und dem Wettbewerb abzuheben, haben

die beiden Inhaber-Geschäftsführer Karin

und Thomas Lampart beobachtet.

SCHUPP ist seit Februar 1991 Mitglied

im Deutschen Sauna-Bund e.V. und dort in

Arbeitskreisen aktiv.

Doreen Koschnick

Kontakt:

SCHUPP GmbH & Co

Postfach 84

72238 Freudenstadt

Tel : 074 43 / 2 43-0

Fax : 074 43 / 243 - 255

info@schupp-gmbh.de

www.schupp-gmbh.de


Fordern Sie

das ausführliche

Programm an:

Akademie für

Aus- und Fortbildung

im Badewesen des

Deutschen

Sauna-Bundes e.V.

Ulrike Martmann

Kavalleriestraße 9

33602 Bielefeld

Tel.: 05 21/9 66 79-0

Fax: 05 21/9 66 79-19

u.martmann@

sauna-bund.de

www.sauna-bund.de

Die Jobbörse des

Deutschen

Sauna-Bundes,

das Portal für

Fachpersonal in den

Bereichen Sauna,

Wellness und Sport:

www.sauna-bund.de

Fortbildungen 2004/2005

Grundlagen-Seminare:

Saunabaden – aber richtig !

30.09.2004 9.00 – 17.00 Uhr Stuttgart

14.03.2005 9.00 – 17.00 Uhr Bielefeld

Die Aufguss-Schule

12.07.2004 11.00 – 22.00 Uhr Gelsenkirchen

06.03.2005 11.00 – 22.00 Uhr Hockenheim

Saunabaden in Theorie und Praxis

22.06.2004 9.00 – 17.30 Uhr Hamm

11.10.2004 9.00 – 17.30 Uhr Bobingen bei Augsburg

Fortbildung vor Ort • Inhouse-Schulungen

Termine nach Vereinbarung

Praxis-Seminare:

Baby-Sauna und Säuglingsschwimmen

02.04.2005 9.00 – 17.00 Uhr Oldenburg

Aufsicht und Rettung an Badebecken in Saunabetrieben

02.07.2004 9.00 – 17.00 Uhr Gütersloh

Trainingscamp Aufguss – praktisches Üben verschiedener Wedeltechniken

14. – 15.09.2004 9.00 – 17.00 Uhr Hannover

Recht und Aufsicht in Bädern

15.10. 2004 9.00 – 17.00 Uhr Braunschweig

Servicequalität: Kundenorientiert denken und handeln

13. – 14. 10.2004 18.00 – 21.00 und 9.00 – 17.00 Uhr Bielefeld

Events in Saunabetrieben

02.11.2004 9.00 – 17.00 Uhr Hannover

Reinigung und Desinfektion in Saunaanlagen

11.03.2005 9.00 – 17.00 Uhr Köln

Planung, Bau und Betrieb von Badeteichen

in öffentlichen Saunabädern

15.04.2005 9.00 – 17.00 Uhr Gütersloh

Die erfolgreiche Gastronomie in Badebetrieben

22.04.2005 9.00 – 17.00 Uhr Stuttgart

Kundenorientierung: Gesprächsführung in schwierigen Situationen

25. – 26.4.2005 17.00 - 20.00 Uhr und 9.00 – 17.00 Uhr Bielefeld

Wellness-Seminare:

Lehrgänge:

Einführung in die Hamam – Kultur (für 14 Teilnehmer/innen)

15.– 17. 6.2004 Bielefeld/Freizeitbad Ishara

Einführung in die traditionelle Thai-Massage

21.09.–23.09.2004 9.00 – 17.00 Uhr Darmstadt

WAsserShiaTsu – Entspannung im warmen Wasser erleben

12.09.2004 13.00 – 21.00 Uhr Bielefeld

Einführung in die Ayurveda-Massage

25.–27. 10. 2004 9.00 – 17.00 Uhr Darmstadt

Saunameister-Lehrgänge

10.05. – 22.05.2004 Leipzig

08.11. – 20.11.2004 München

21.02. – 05.03.2005

Saunabetriebsleiter-Lehrgang

Gütersloh

24.01. – 04.02.2005 Gütersloh

Termin- und Ortsänderungen vorbehalten

TERMINETERMINETERMINE


Geld und Recht

Für Saunabetriebe wird die

Finanzierung schwieriger

Marlis Lawrenz

Sauna- und Badeanlagen stehen wegen

des gegenwärtigen Zeitgeistes

rund um Fitness, Relaxing und Wellness

ganz oben auf der Liste gesundheitsbewusster

Verbraucher. Damit

könnte die Branche vor dem Hintergrund

des wachsenden Gesundheitsbewusstseins

boomen, wenn mehr

Geld in den Brieftaschen der Kunden

vorhanden wäre. Wer jedoch am

Markt erfolgreiche Anlagen betreiben

will, muss eine Top-Ausstattung bieten,

die sich durch eine Unterhaltungsvielfalt

auszeichnet. Ohne diese

„Lockmittel” läuft in der Branche derzeit

wenig. Doch diese Anlagen erfordern

zum Teil millionenschwere Investitionen,

die kaum ein Unternehmer

aus der eigenen Tasche finanzieren

kann. Fremdmittel sind gefragt, doch

die Kreditinstitute blocken ab.

Beim Geld hört die Freundschaft auf,

heißt es, und gerade Mittelständler wie

Handwerker können immer weniger auf die

Hilfe der Banken hoffen. Die Zurückhaltung

nahezu aller Banken, auch bei Volksbanken

und Sparkassen, hat verschiedene Gründe.

Die schwache Konjunktur ließ die Pleitewelle

ansteigen, so dass die Banken durchweg

hohe Kreditausfälle verkraften mussten.

Gleichzeitig stoppten in den Bilanzen als Fol-

Marlis Lawrenz ist selbständige Wirtschaftsund

Touristikjournalistin und leitet seit 20 Jahren

das gleichnamige Pressebüro in Ratingen.

Das Büro arbeitet für Medien aus dem Handelsblattverlag

sowie als Korrespondent für diverse

Publikationen wie den WirtschaftsKurier.

36 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

ge des Börsencrashs die jahrelang geflossenen

außerordentlichen Erträge. Auch die

Zinserträge, auf die die Banken immer

zählen konnten, gingen mit dem sinkenden

Zinstrend zurück. In dieser Zeit, in der die

traditionellen Geldgeber auf mehreren Seiten

Verluste einstecken mussten, bestimmten zudem

Basel II und das damit zusammenhängende

Rating die Diskussionen.

Nach der internationale Kreditvergaberichtlinie

(Basel II), auf die sich die Banken

geeinigt haben, müssen alle Kreditnehmer

nach einem einheitlichen Maßstab „geratet”

werden. Anhand klarer Bilanzfakten ermittelt

die Ratingagentur den aktuellen wirtschaftlichen

Stand jedes einzelnen Unternehmens

und bewertet damit die aktuelle Risikosituation.

Zusätzlich wird die Zukunftschance des

Betriebes ermittelt. Es werden also auch die

Qualität des Managements und der Mitarbeiter,

die Fluktuation, die Branche oder der

Standort bewertet und tragen entscheidend

zum Ergebnis des Ratings bei. Das Gesamtrating

ist für den Kreditnehmer wichtig, denn

danach orientieren sich die Kreditkosten.

Weil jede Bank einen bestimmten Prozentsatz

vom ausgegebenen Kredit als Sicherheit aus

dem Eigenkapital hinterlegen muss, verlangen

die Kreditinstitute entsprechend des Ratings

einen Risikozuschlag. Für den Kreditnehmer

bedeutet dies: Je besser das Rating,

um so geringer das Risiko und um so günstiger

sind die Kredite – und umgekehrt.

Strenge Risikokontrolle für

Saunabranche

Vor diesem Hintergrund sind die Möglichkeiten

eines Saunabetreibers nur noch

sehr begrenzt, wenn er sich mit einem Kre-

Foto: Commerzbank AG


ditwunsch an eine Bank wendet. Dieses gilt

ebenfalls, wenn vor allem die Sparkassen

und Volksbanken immer wieder betonen,

den Mittelstand finanzieren zu wollen. Erst

kürzlich verkündete der rheinische Sparkassenpräsident

Dr. Karlheinz Bentele, es werde

keinen „Kreditstau” geben. Gleichzeitig jedoch

hob er hervor, dass stringent auf das Risiko

geschaut werde, da „Kredite keine Fördermittel

sind, sondern mit Gewinnspanne

Hoher Risikofaktor: schlechte Drittverwendung durch

nutzerspezifische Ausstattung Foto: Ishara, Bielefeld

zurückgezahlt werden müssen”. Damit

kommt vor allem die Saunabranche in die

strenge Risikokontrolle der Kreditinstitute.

Das hängt mit den Sicherheiten zusammen.

Die Einrichtung einer Saunaanlage ist fest installiert

und kann kaum weiterverwertet

werden. Damit scheidet das kreditfinanzierte

Produkt wegen seiner fehlenden Mobilität

als Verwertungssicherheit aus.

Es müssen daher andere Sicherheiten gestellt

werden, etwa die Immobilie selbst. Bei

den Recherchen zu diesem Bericht wurde

nicht eine einzige Bank gefunden, die generell

Darlehen in einer Größenordnung um die

zwei Millionen Euro als Kredit für Saunaoder

Badebetriebe zur Verfügung stellt.

Außerdem war keine Bank bereit, einen Muster-Finanzierungsplan

zu erstellen. Immer

wieder betonten die Finanzierungsexperten in

den Instituten, dass es sich bei jedem Kreditwunsch

aus dem Sauna- und Badebereich um

einen Einzelfall handle. Pauschale Programme,

wie etwa für die Landwirtschaft oder

Handwerker, gebe es nicht. Vielfach verlautete

aus den Kreditabteilungen mehr hinter der

vorgehaltenen Hand, dass sich eine Finanzierung

von Saunaanlagen erst dann lohne,

wenn der Ursprungsbetrieb mindestens einmal

in die Pleite gerutscht sei. Aufgrund der

hohen Investitionssummen und den verhält-

Geld und Recht

nismäßig geringen und unsicheren Einnahmen

seien Startinvestitionen für Kreditinstitute

nicht rentabel. Teilweise scheinen diese

Vorurteile auch hausgemacht, weil in Betrieben

nicht immer sicher gestellt sei, dass wirklich

alle Einnahmen in den Tagesabrechnungen

erfasst werden.

Im praktischen Vorgang um einen Kreditantrag

hat sich gleichfalls einiges geändert.

So hatte früher jeder Unternehmer

„seinen” ihm bekannten

Kreditberater, mit dem auch ad

hoc-Entscheidungen möglich

waren. Durch bankinterne Neustrukturierungen

sind die persönlichen

Beziehungen den mehr

anonymen Kreditbearbeitern in

regional zentralisierten Filialen

gewichen. Damit steht der Unternehmer

vor dem Problem, bei

jedem Bankgespräch einen anderen

Bearbeiter vorzufinden. Den-

noch kann sich für den Unternehmer

ein Kreditgespräch erfolgreich

gestalten, wenn die erforderlichen

Informationen vorgelegt werden.

Das heißt, er sollte alle ihm vorliegenden

Daten und Fakten des Unternehmens zum

Gespräch mitbringen. Außerdem sollte der

Unternehmer der Bank kontinuierlich und

unaufgefordert aktuelle Unterlagen zur Verfügung

stellen, damit auf diese Weise ein

Vertrauensverhältnis aufgebaut wird. In der

Praxis werden noch häufig GuV-Berechnungen,

Quartalszahlen oder betriebliche

Neuerungen erst auf Anfrage weitergeleitet

und mögliche negative Fakten überhaupt

nicht offen gelegt. Zu einem Vertrauensverhältnis

gehört jedoch der ständig fließende

Informationsstrom in Richtung Bank. Ähnlich

beurteilt Dr. Rolf Nagel, Unternehmensberater

und Professor für Bankbetriebslehre

an der Fachhochschule Düsseldorf,

die Situation des Mittelstands. „Wenn

die Unternehmen lernen, eine offene und

ehrliche Kommunikation zu ihrer Hausbank

zu pflegen, wirken sie nicht nur vertrauensfördernd,

sondern können sich die

Türe zu einer Kreditvergabe öffnen”. Weil

jeder Unternehmer seinen Betrieb so gut

kennt wie kein anderer, kann er ihn entsprechend

präsentieren und die wirtschaftlichen

Chancen für das Unternehmen hervorheben.

Damit könnten die restriktiven Einstellungen

auch gegenüber Saunaanlagen ausgehebelt

werden.

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

37

Sauna & Wellness

Die Lebenslust neu entdecken. Spüren Sie,

wie alle Poren sich öffnen? Jeder Muskel,

jede einzelne Faser von einem unbeschreib-

lich wohligen Gefühl durchströmt wird.

Sie schwelgen jetzt in anregenden oder

beruhigenden Düften, hängen schönen

Gedanken nach und lassen die Phantasie

schweifen... Wellness zu Hause.

Mitglied der

Gütegemeinschaft

Saunabau e.V.

Sauna-Hotline zum Ortstarif

01 80.2 25 43 91

RÖGER GmbH -- Hardtstr. 31

74523 Schwäbisch-Hall

Fax 0 7977.7310

E-mail: info@roeger-sauna.de

Fordern Sie das neue RÖGER Sauna & Wellness Journal an

www.roeger-sauna.de


Geld und Recht

Branchen-Rating: Sport- und Freizeiteinrichtungen

Branche/Sparte

Fitnessstudios

Sonnenstudios

Saunabetriebe

Automatenhersteller

Bowlinganlagen

Freizeitparks

Schaustellergewerbe

Ohne Hausbank geht nichts

Markt-/Branchenentwicklung

(nominal)

Umsatzentwicklung

2003

stark rückläufig

stark rückläufig

leicht rückläufig

stagniert

gewachsen

stagniert

stagniert

Neue Impulse für eine bessere Effizienz

und Transparenz der Kreditvergabe soll die

neue Mittelstandsbank bieten, ein Zusammenschluss

der früheren Kreditanstalt für

Wiederaufbau (KfW) und der Deutschen

Ausgleichsbank (DtA). Diese Bank legt

Kreditprogramme auf, die allerdings nur

über die Hausbank abgerufen werden können.

Das Hausbankprinzip ist weiterhin fest

verankert. Unternehmen, die ein Förderprogramm

in Anspruch nehmen wollen,

müssen einen guten Draht zu ihrer Hausbank

haben.

Am Markt gibt es die unterschiedlichsten

mit öffentlichen Fördermitteln subventionierten

Finanzprogramme. Für Existenzgründer

sind die ERP-Programme aufgelegt,

die je nach Bundesland durchaus unterschiedliche

Inhalte haben. Auskünfte

hierüber geben die Hausbanken oder unabhängige

Finanzberater. Auch bestehende

Unternehmen können Fördermittel in Anspruch

nehmen, wenn sie in Arbeitsplätze,

den Umweltschutz oder in strukturschwachen

Regionen investieren. Gefördert werden

die Gelder vom Bund, den Ländern

oder der EU. Und weil die Programme so

unterschiedlich sind und über die Bundesländer

vergeben werden, hat sich der Interessent

erst durch einen Wust von Verordnungen,

Gesetzen oder Zulassungskriterien

zu arbeiten – kaum möglich für einen Unternehmer,

der sich um seinen Betrieb kümmern

muss. Daher braucht er fachmänni-

Umsatzprognose

2004

wachsen

stagnieren

wachsen

leicht rückläufig

wachsen

wachsen

stagnieren

Konjunktur-

Abhängigkeit

durchschnittlich

gering

durchschnittlich

durchschnittlich

durchschnittlich

durchschnittlich

durchschnittlich

Konkurrenz-

Intensität

hoch

hoch

hoch

hoch

hoch

hoch

hoch

sche Unterstützung, die von der Hausbank

kommen sollte, aber nicht immer geboten

wird. Einen Ausweg bieten dabei unabhängige

Berater, die einen individualisierten Finanzplan

erstellen. Beratungen bieten weiterhin

die Industrie- und Handelskammern

sowie die Handwerkskammern. Um Fördermittel

aus den verschiedensten Töpfen

zu erhalten, gibt es nur eine einheitliche Regel:

Anträge auf diese meist verbilligten

Was macht die Förderprogramme aus?

Mittel müssen grundsätzlich vor der Investition

gestellt werden.

Die viel kritisierte Globalisierung der

Märkte hat neue und bisher kaum bekannte

Finanzierungsformen nach Deutschland gebracht.

Dazu gehört das Venture Capital

(VC). Dieses Wagniskapital stellen Banken

dem Unternehmen zur Verfügung und beteiligen

sich im Gegenzug an ihm. Das Geschäft

betreiben häufig die eigenen Hausbanken

oder aber innerhalb der jeweiligen Ban-

kengruppe übergeordnete Landes- oder Investitionsbanken.

Sinn dieser Finanzierung

ist aus Bankensicht nicht eine sofortige Zinsund

Gewinnerzielung; vielmehr soll das Unternehmen

erst mit dem Fremdkapital aufund

ausgebaut werden. Ist dieses Ziel erreicht

und arbeitet das Unternehmen lukrativ,

verkauft die Bank ihren Anteil und profitiert

nachträglich an dem Verkaufserlös.

Nicht alle Mittelständler sind jedoch mit die-

Kernpunkt der öffentlichen Förderprogramme ist ein langfristiger Kredit mit niedrigen Zinsen und tilgungsfreien

Anfangsjahren. Darüber hinaus gibt es – je nach Programm – auch Investitionszuschüsse,

die nicht zurückgezahlt werden müssen – und erweiterte Abschreibungsmöglichkeiten. Kostenfrei

wird von der kreditvergebenden Stelle eine Finanzberatung durchgeführt.

Zu den Hauptförderern gehört die KfW Mittelstandsbank, die Förderprogramme für Gründer (bis

2 Jahre nach Geschäftsaufnahme), für junge Unternehmen in der Wachstumsphase (Geschäftsaufnahme

vor mehr als 2 bis 5 Jahren) und für etablierte Mittelständler (Geschäftsaufnahme vor mehr

als 5 Jahren) bietet. Die Bausteine der Förderung bestehen aus Fremdkapital, Mezzanin-Finanzierung

und Eigenkapital. Ziel aller öffentlichen Förderung ist die langfristige Finanzierung von Investitionen

zu einem günstigen Zinssatz. Dabei ist eine 100 %-Finanzierung möglich, wenn der Kreditbetrag

unter einer Million Euro liegt.

ser Art der Beteiligung einverstanden, da sie

damit ihre eigene unternehmerische Entscheidungsfreiheit

weitgehend zugunsten

von Externen aufgeben müssen.

Da der deutsche Mittelstand nur unterdurchschnittlich

mit Eigenkapital ausgestattet

ist, bieten die Kreditinstitute neuerdings –

alleinverantwortlich oder in Kooperation mit

Investitionsbanken – die Bereitstellung von

Mezzaninkapital. Dies ist ein Finanzierungsinstrument

zwischen klassischem Kredit und

Saunaduft, Zubehör und vieles mehr …

www.Schindler-Shop.de

Wirtschaftliche Verhältnisse

Ertragslage

2003

ausreichend

ausreichend

ausreichend

angespannt

zufriedenstellend

ausreichend

angespannt

Ertragsprognose

2004

zufriedenstellend

ausreichend

zufriedenstellend

angespannt

zufriedenstellend

ausreichend

ausreichend

Quelle: Branchen spezial, Bericht Nr. 88 – April 2004: Sport- und Freizeiteinrichtungen Ifo Institut für Wirtschaftsforschung, München; Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Berlin

Ein (B)Klick,

der sich lohnt!


echtem Eigenkapital. Es werden dabei vom

Unternehmen keine Sicherheiten gestellt,

keine Beteiligungen am Unternehmen eingegangen

und meist auch keine festen Rückzahlungsraten

vereinbart. Das Darlehen wird

ausschließlich aus dem erwirtschafteten Unternehmensgewinn

heraus getilgt. Bei dieser

Form des „Eigenkapitals” werden der Kreditspielraum

des kreditnehmenden Unternehmens

nicht eingeengt, der Gesellschafterkreis

nicht verändert, die Eigenkapitalseite

aber deutlich verbessert. Damit füllt das

Mezzaninkapital Finanzlücken und verbessert

gleichzeitig die Rating-Chancen.

Neue Finanzierungsform:

Contracting

Saunabetreiber können nicht nur durch

Fremdkapital profitieren, sondern auch

durch gezielte Ersparnis. So ist der Energieeinsatz

in Saunaanlagen sehr hoch. In diesem

Bereich können jedoch einerseits Investiti-

Das professionelle Bankgespräch

onskosten als auch hohe Energiekosten auf

Dauer eingespart werden, wenn auf die noch

relativ unbekannte Finanzierungsform des

Contracting zurückgegriffen wird. So wird

ein Contractor bei Unternehmen aktiv, die

mindestens 80 bis 100 kW pro Jahr verbrauchen.

Contracting kommt in Frage bei Neubauten

oder dann, wenn die bestehende Anlage

veraltet ist und – etwa als Folge der CO 2-

Verordnung – erneuert werden muss. Ein

Contractor, deutschlandweit gibt es etwa 400

auf diesen Bereich spezialisierte Unternehmen,

geht neutral und objektiv ans Werk. Er

ermittelt den gesamten Nutzenergiebedarf

Geld und Recht

(Heizung, Warmwasser, Kälte, Beleuchtung,

Druckluft usw.) und bietet zur Erfüllung dieser

Aufgaben die neueste Technik an. Überdimensionierte

Anlagen, die häufig eingebaut

werden, gehören damit zur Vergangenheit.

Der Contractor rechnet dem Unternehmen

aufgrund seiner Recherchen die Energieeinsparungen

in Euro vor, die er auch garantiert.

Werden sich beide Partner handelseinig,

stellt der Contractor auf eigene Kosten

die neue Heizanlage oder Energiestation

auf und finanziert somit die anfallenden Investitionskosten

vor.

In der Regel wird eine auf eine bestimmte

Anzahl von Jahren festgeschriebene

Betriebsdauer mit dem Contractor

vereinbart. In dieser Zeit kassiert der

Contractor beispielsweise 80 Prozent der

eingesparten Energiekosten, die restlichen

20 Prozent vereinnahmt das Unternehmen

selbst. Über die Teilhabe an den Einsparungen

fließen im Laufe des vereinbarten

Eine professionelle Vorbereitung auf das Gespräch mit der Bank vermeidet Unsicherheiten und zeigt,

dass eine strategische Planung zur Unternehmenskultur gehört. Auf folgende Fragen muss der Unternehmer

vorbereitet sein:

• Jahresabschluss: Wer hat ihn erstellt? War ein Wirtschaftsprüfer damit befasst?

Wurden weitere Prüfungen vorgenommen und gibt es ergänzende Unterlagen? Sind in der GuV

auffällige Positionen vorhanden und warum?

• Unternehmensführung: Wie sieht die technische und kaufmännische Qualifikation aus? Welche

Kapitalgeber haben Einfluss? Gibt es ein innerbetriebliches Rechnungswesen und welche EDV-

Systeme werden eingesetzt? Gibt es ein operatives und strategisches Planungswesen? Wie steht es

um Vor- und Nachkalkulationen? Wie sehen Kunden- und Lieferantenstrukturen aus und gibt es

Abhängigkeiten? Wie ist das Energieproblem gelöst?

• Mitarbeiter: Welche Qualifikation haben sie? Wie sind Fluktuationen und Altersstrukturen?

Wie steht es um die Nachfolgeregelung?

Zeitraums die vom Contractor vorfinanzierten

Beträge samt seinem Gewinn wieder

an ihn zurück. Nach Ablauf der Frist

gehen die Anlagen in das Eigentum des

Unternehmens über, das dann selbst in

voller Höhe an den Energieeinsparungen

partizipiert. Nach Erfahrungen von

Rüdiger Brechler von der Energieagentur

NRW in Wuppertal haben neue Energieanlagen

eine Lebensdauer von etwa 15 Jahren,

sodass das Unternehmen selbst nach

Ablauf der vereinbarten Kooperation auf

Dauer eine Menge Geld einsparen kann.

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

39

Ruku

(film)


Schaufenster

Kelo-Newcomer FINIMEX sieht gute Wachstumschancen

Referenzobjekte und Mundpropaganda

führen oft zu neuen Aufträgen.

Das ist im Geschäft mit Keloholz

nicht anders. Das 30 qm Kelosaunahaus

am Thermensee der seit

Mai diesen Jahres geöffneten

THERME Bad Wörishofen stellt für

SF FINIMEX OY aus Tuusula/Finland

die jüngste und bislang wohl

renommierteste Referenz im

gewerblichen Bereich dar. Etwas

Einzigartiges wird die voraussichtlich

Mitte Juni diesen Jahres fertige

Kelo-Banja im Satama Sauna Park

Scharmützelsee in Wendisch Rietz

sein, die ebenfalls von FINIMEX

geliefert wurde. Von dem deutschfinnischen

Unternehmen ist auch

das Keloholz für das 28 m lange

und 6 m breite Ruhehaus, für die

Aufguss- und die Panoramasauna

im Felsland Badeparadies in Dahn/

Rheinland Pfalz, das damit bis zum

Spätherbst 2004 eine Erweiterung

seiner „Saunawelt” im Außenbereich

vornimmt. Kürzlich in Betrieb

genommene Kelosaunaanlagen des

Unternehmens stehen in der

AmperOase in Fürstenfeldbruck, im

Nass in Arnsberg und im Verwell in

Verden an der Aller. Auf der

deutsch-japanischen Homepage im

Internet lässt sich eine stattliche

Auswahl weiterer Kelo-Referenzen

nachlesen.

Die Aufträge kommen zu zwei Dritteln

von gewerblichen Kunden,

wobei sich öffentliche und private

Investoren die Waage halten, und

zu einem Drittel – mit steigender

Tendenz – von privaten Bauherren.

Der deutsche Markt ist für das

1998 in Tuusula im Großraum Helsinki

gegründete Unternehmen

unter deutsch-finnischer Leitung

mit Abstand der wichtigste. Im

Ausland hat FINIMEX darüber hinaus

mit Partnerunternehmen erfolgreich

Keloprojekte in Österreich,

Südtirol und in den Benelux-Staaten

realisiert. Neben der gehobenen

Hotellerie vor allem in der Alpenregion

werden Länder wie Russland,

40 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

Japan, Südkorea und vor allem

China künftig verstärkt in den Blick

genommen. Als Kelo-Exporteur

sieht sich das Unternehmen inzwischen

als finnische Nummer 1.

Aktuelles Vorhaben in Finnland ist

ein Kelo-Feriendorf mit einer extravaganten

Kelo-Aufgusssauna im

NomadCamp am Saimaa-See in

Ost-Mittelfinnland. Im vergangenen

Jahr konnte der Newcomer 30

gewerbliche und private Kelo

Saunagebäude und Ruhehäuser

verkaufen; für 2004 wird ein ähnlich

gutes Ergebnis erwartet. 70

Prozent des Geschäftes im Blockhaus-

und Saunabau werden mit

Keloholz gemacht, 30 Prozent mit

Naturstämmen und industriell

gefertigter Ware.

Mit einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis,

schnellen Lieferzeiten

sowie einem schlanken Kostenapparat

sieht sich FINIMEX im

Wettbewerb gut aufgestellt. Die

Zukunft des international expandierenden

Kelomarktes beurteilt die

Geschäftsleitung positiv, zumal sich

Versorgungsengpässe mit dem im

finnisch-russischen Polarkreisgebiet

eingeschlagenen Holz nicht abzeichnen.

Andererseits wird durch längere

Transportwege und oftmals

schwierige Zollformalitäten mit

steigenden Preisen für das abgestor-

bene, mehrere hundert Jahre alte

Kiefernholz gerechnet. Kelo im

deutschen Sauna- und Bäderbereich

gebe es nunmehr seit gut zehn Jahren,

besonders aber in den letzten

fünf sei die Beliebtheit bei gewerblichen

und privaten Investoren sowie

Badegästen „wegen der edlen

Optik, des harzigen Duftes sowie

der ausgezeichneten Haltbarkeit

und Pflegeleichtigkeit” enorm

gestiegen. Kelo Sauna- und

Ruhehäuser von der Stange sind

nach Einschätzung von FINIMEX

immer weniger gefragt, vielmehr

zeichnet sich seit einiger Zeit ein

Trend zu mehr Kreativität und Individualität

ab. Die Planung kompletter

Sauna- und Wellnesslandschaften

– in Kooperation mit Partnerunternehmen

– ist deshalb fester

Bestandteil im Portefeuille des

deutsch-finnischen Unternehmens.

SF FINIMEX OY ist seit Mai 2002

Mitglied im Deutschen Sauna-

Bund.

Kontakt:

SF FINIMEX OY

Alaniitynkaari 1

FIN-04330 Tuusula/Finland

Tel.: 00358/9/23 98 55 0

Fax: 00358/9/23 98 55 1

Mobile: 00358/40/90 00 53 6

info@kelohouse.com

www.kelohouse.com


Neumond:

Zum Wohlfühlen

nur die besten

Düfte der Natur

Neumond – Düfte der Natur im

oberbayerischen Raisting in Oberbayern

feiert 2005 sein 20jähriges

Bestehen. Als spezialisiertes Unternehmen

für 100 Prozent naturreine

ätherische Öle und Naturkosmetika

wird Neumond bis heute von Firmengründer

Bernhard Mirwald

geleitet. Die Pflanzen für die

Neumond-Düfte wachsen unter

optimalen Standortbedingungen in

den besten Anbauregionen der

Erde. Soweit verfügbar, stammen

die Pflanzen aus kontrolliert biologischem

Anbau oder aus Wildsammlung;

der Verzicht auf chemische

Pflanzenschutz- und Düngemittel ist

hier gängige Praxis. Grundsätzlich

werden alle Inhaltsstoffe deklariert.

Neumond kontrolliert alle seine

Produkte regelmäßig auf beste Qualität

und hundertprozentige Naturreinheit.

Für Sauna- und Dampfbad-Freunde

hält Neumond derzeit drei neue

Saunadüfte bereit: das waldigfrische

„Fit & Gesund” (Fichte, Latschenkiefer,

Myrte u.a.), das zitronig-frische

„Lemon Fresh” (Eukalyptus,

Lemongras, Zitrone u.a.)

sowie das exotisch-frische „Tropical

Fruits” (Grapefruit, Mandarine,

Vanille u.a.). Wie alle Neumond-

Produkte bestehen auch diese Kompositionen

aus 100 Prozent naturund

sortenreinen ätherischen Ölen

in reinem Weingeist aus kontrolliert

biologischem Anbau und sind frei

von synthetischen Zusätzen. Die

ergiebigen Konzentrate sind in 100

ml und 1.000 ml Abfüllungen verfügbar.

Schaufenster

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

„Neumond – Die besten Düfte der

Natur. Natürlich zum Wohlfühlen”

heißt das aktuelle 80 Seiten starke

Produktjournal. Dort finden

sich ausführliche Duftbeschreibungen,praktische

Tipps und nützliche

Rezepte zu

200 naturreinen

ätherischen Ölen

und Naturkosmetika

sowie ein ausgewähltes

Angebot an

Duftlampen und Duftkeramik.

Die deutsch und englisch

aufgebaute umfangreiche und

informative Homepage enthält auch

einen so genannten DuftFinder, der

am Beispiel verschiedener ätherischer

Öle die einzelnen Duftprofile

fruchtig, blumig, würzig-krautig,

waldig-holzig mit den Eigenschaften

anregend, entspannend, harmonisierend

kombiniert.

Kontakt:

Neumond – Düfte der Natur GmbH

Gewerbegebiet 2

82399 Raisting

Bestellannahme & Produktberatung:

Tel.: 08807/ 940 800

Fax: 08807/ 940 870

info@neumond.de

www. neumond.de

41

Vogteistraße 19

49509 Recke

Ihr KELO-Spezialist

Direktimport aus Finnland

Tel. (05453) 96123

Fax (05453) 96124

Besuchen Sie unser

KELO-Ausstellungshaus!

www.kombuese.net

E-Mail info@saunabau-jelitto.de

Internet www.saunabau-jelitto.de


Schaufenster

Trautwein: Schwerelos entspannen

mit der Thermo-Spa Concerto

„Schweben – der Körper wird ganz

leicht. Langsam verbreitet sich die

Schwerelosigkeit. Umhüllt von

behaglicher Wärme befreit ein

ursprüngliches Gefühl von Geborgenheit

Körper und Geist. Sanfte

Klänge dringen ans Ohr, harmonische

Schwingungen – mit allen Sinnen

spürbar. Der Alltag verschwin-

det. Im Zustand völliger Entspannung

erlebt man eine vollkommen

neue Dimension totaler Erholung”.

Mit diesen Sätzen wirbt das Unternehmen

Trautwein aus Emmendingen

bei Freiburg für sein „Wohlfühlwunder”

Thermo-Spa Concerto, das

erstmals auf der Fachmesse

aquanale in Köln im November letzten

Jahres vorgestellt wurde. Es

handelt sich dabei um eine Wellness-Funktionsliege

mit höchstem

Qualitätsanspruch für vielfältige

therapeutische, kosmetische und

wellnessbezogene Anwendungen.

Via Touchscreen werden alle Funktionen

bedienerfreundlich über Piktogramme

angezeigt und zentral

geregelt. Eine intelligente Steuerung

macht es möglich. Zur serienmäßigen

Ausstattung gehört auch eine

Notrufeinrichtung. Durch eine befliesbare

Verkleidung kann das

Gerät optimal an seine Umgebung

angepasst werden; alternativ wird

eine elegante Holzverkleidung angeboten.

Vier Rollen sorgen für die

Mobilität im Raum.

Der Gast legt sich auf die Liege und

braucht seine Position nicht mehr

zu verändern; selbst die Höhe der

Liege bleibt gleich. Als Liegefläche

dient eine stabile Folie. Sie trennt

den Körper vom erwärmten Wasser

in der Wanne. Gleichzeitig umhüllt

sie den Körper, um den Wärmeeffekt

zu verstärken. Mit Hilfe der

Elektronik läßt sich die Wanne

anheben, und das warme Wasser

schmiegt die Folie passgenau an den

Körper. Auf diese Weise wird die

Wärme übertragen, ohne dass der

Gast nass wird. Bei Treatments mit

Substanzen wie Algen, Schlamm,

Kreide oder Heu wird der Gast in

zusätzlich in eine dünne Folie eingepackt,

damit sich die Wirkstoffe

optimal entfalten können. So wird

die Hygiene gewährleistet und die

Vorbereitungszeit für den nächsten

Gast erheblich verkürzt. Das Wohlfühlmodul

Concerto macht das

Erlebnis komplett. Die gesamte

Wanne – wie alle von Trautwein

hergestellten Wannen aus Acryl –

dient dabei als Klangkörper, denn

sie ist der Lautsprecher. Die Klangwellen

können nicht nur gehört,

sondern auch durch die Folie hindurch

gefühlt werden. Der ganze

Körper wird im Rhythmus der

Musik in Schwingungen versetzt.

Die integrierte Atemfrequenzschwingung

(Mikromassage) beruhigt

die Atmung, sorgt für eine

schnelle Entspannung und versetzt

den Körper in seinen ursprünglichen

Rhythmus.

Trautwein, bereits 1928 gegründet

und noch immer inhabergeführt,

ist auf den Geschäftsfeldern Physikalische

Therapie, Wellness sowie

Bade- und Pflegeanlagen aktiv. Das

Unternehmen ist bekannt für seine

umweltfreundliche Produktion. In

der eigenen Enwicklungsabteilung

werden in enger Zusammenarbeit

mit Therapeuten, Ärzten,

Wellnesstrainern und Kunden Verwöhn-Produkte

entworfen, die

dem jeweiligen Stand von Technik

und Sicherheit entsprechen. Zu

den weltweit über 10.000 Kunden

zählen der Sanitärgroßhandel, der

Saunazubehör,

Dampfbadzubehör,

Wellnessartikel: In

diese drei Hauptgruppen

gliedert Finnsa,

langjähriges Mitglied

im Deutschen Sauna-

Bund, seinen über 90

Seiten starken Katalog

2004. Das

Inhaltsverzeichnis

reicht von Alu-Liegen

bis Zubehör-Pakete;

die Kategorien heißen

Accessoires, Abkühlung,

Liegen und Auflagen,

Textilien & Schuhe und

Wellness-, Solarien- Zubehöre. Der

attraktiv bebilderte Katalog – Auflage

20.000 Exemplare – steht komplett

auch auf der neu gestalteten

Homepage des Alsfelder Fachunternehmens,

„seit mehr als 35 Jahren

ein anerkannter Partner mit einem

ebenso marktgerechten wie straffen

Programm aktueller Zubehöre –

vom preiswerten Kleinteil bis zum

exklusiven Großgerät”. Das Produktprogramm,

„Qualität für den

Kenner”, zeichnet sich nach Anga-

Fachhandel, Kliniken, Seniorenheime

und Reha-Zentren, Hotels,

Planer, Architekten und Privatkunden.

Auf der dreisprachigen nutzerfreundlichen

Homepage stehen

exklusive Referenzen wie das

Kempinski Heiligendamm, das

Ritz-Carlton auf Bali oder der

Robinson Club Cala Serena auf

Mallorca. Technische Informationen

über die einzelnen Produkte

sind als pdf-Datei zum Info-Download

verfügbar.

Trautwein stellt im Herbst diesen

Jahres auf der interbad in Stuttgart

und im März 2005 auf der ish in

Frankfurt/Main aus.

Kontakt:

Trautwein GmbH

Denzlinger Str. 12

79312 Emmendingen

Tel.: 07641/ 4677- 30

Fax: 07641/ 4677-70

info@trautwein-gmbh.com

www.trautwein-gmbh.com

Finnsa Katalog 2004 –

„Qualität für den Kenner”

ben von Finnsa

durch hohe Materialgüte

und sorgfältige

Verarbeitung aus.

Eigene Direktimporte

und Großeinkäufe

direkt vom Hersteller

ermöglichen

niedrige Einstandspreise.

Hinzu

kommt der kostengünstige,europaweite

Direktverkauf

an gewerbliche Nutzer

und an den

Fachhandel. Auf

Anfrage wird per E-Mail die gültige

Preisliste als Excel-Tabelle oder im

pdf-Format zugeschickt.

Kontakt:

Finnsa ® GmbH

Postfach 1261

36292 Alsfeld

Marburger Str. 35

36304 Alsfeld

Tel.: 06631/ 96 88- 0

Fax: 06631/ 96 88- 96

info@finnsa.de

www. finnsa.de


Schaufenster

MIAMI SUN®:

Lifestyle-Marke für gesunde

Bräune und Wohlbefinden

Seit der internationalen Fachmesse

für Sonnenlicht-Systeme Solaria

Anfang November vergangenen Jahres

in Köln hat MIAMI SUN ® mit

dem Bräunungsgerät SunDOME ein

neues Flaggschiff, das für die Anforderungen

des europäischen Marktes

ausgelegt ist. Das „Sonnenvergnügen

in XXL” aus der Modellreihe

Profi glänzt durch ein attraktives

Design und ist in drei Farbkombinationen

lieferbar. Neben modernster

Technologie, die unter anderem eine

Hauttyp-Analyse ermöglicht, verfügt

SunDOME über ein elektronisches

UV-Sensor-System. Damit

wird die effektive Bestrahlungsstärke

der Röhren gemessen und für

kontinuierlich gleichmäßige Bräune

gesorgt. Nur noch ein jährlicher

Röhrenwechsel ist erforderlich, was

den Energieverbrauch um 30 Prozent

reduziert. Die Features von

SunDOME – und die anderer

Modelle für den Profibereich - stehen

auf der detaillierten deutschenglischen

Homepage des bekannten

ostwestfälischen Solarienherstellers.

Dieser vertreibt seine an der

Oberfläche pulverbeschichteten

High-Tech Geräte ausschließlich

über den Fachhandel. Die Vertriebspartner

in Deutschland/Europa,

Nordamerika/Kanada, Südamerika

und Asien sind ebenfalls im Internet

nachzulesen.

„Die Marke MIAMI SUN ® ist der

Inbegriff von Wellness für den körperbewußten,

modernen Menschen

auf der Basis perfekter Bräune”,

bringt Geschäftsführer Franz-Josef

Hagen die Unternehmensphilosophie

auf den Punkt. Exklusive Designs

der Geräte in Verbindung mit

harmonischen Farben und innovativer

technischer Ausstattung zeich-

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

neten die MIAMI SUN ® -Produkte

aus und sprechen so „gleichermaßen

Kopf und Bauch” an. Professionelle

Beratung und umfassender

Service seien in diesem Kontext

ebenso selbstverständlich wie

schnelle Lieferzeiten und individuelle

Betreuung. Die Zufriedenheit der

Kundschaft ist für Franz-Josef

Hagen und seine 20 Mitarbeiter das

A und O.

Die gegenwärtige Situation auf dem

Solarienmarkt wertet der MIAMI

SUN®-Geschäftsführer als „Prozess

der Marktbereinigung”, denn die

„Zeit der Goldgräber ist endgültig

passé”. Das eindimensional ausgerichtete

Sonnenstudio bekomme

zunehmend Konkurrenz von der

multifunktionalen Wellnessanlage,

die mit höherwertigen Besonnungsgeräten,

besserer Beratung und ausgefeilterem

Service den gestiegenen

Bedürfnissen und Ansprüchen der

Gäste besser entspreche. „Die Menschen

wollen in ihrer knappen Zeit

hochwertige Wellnessdienstleistungen

unter einem Dach optional in

Anspruch nehmen. Die einzelnen

Besonnungsgeräte werden deshalb

immer mehr zu Wellnessmodulen,

die individuell auf das Betreiberkonzept

abgestimmt werden müssen”.

Nach Einschätzung von Franz-Josef

Hagen kann MIAMI SUN ® diesem

Funktionswandel mit seinen Solarien

problemlos gerecht werden.

Kontakt:

Miami Sun GmbH & Co. KG

Postfach 13 65

33806 Oerlinghausen

Tel.: 05202/ 70 71 00

Fax: 05202/ 70 71 33

info@miami-sun.com

www. miami-sun.com

43

Holz Herrmann

(film)


Elsässer

(film)

medizinische Badezusätze

WIR STELLEN FÜR SIE HER:

Hochwertige Natur-Sauna-Aufgusskonzentrate, Dampfbadzusätze,

Massageöle, ätherische Öle, Kernseife für

den Hamam, Spezialreiniger für die Sauna und Solarium

UNSERE SPEZIALITÄT:

watteweiches Saunasalz, auch im Dampfbad anwendbar

55546 Hackenheim · Bosenheimer Str. 18

Telefon: 0671. 6 87 27 · Fax: 0671. 7 31 37

online-shops: www. saunabedarf-schneider.de

www.naturmassage.de

Schaufenster

A-ABSOLUTT: Spezialanbieter für

Saunadüfte und Himalaya-Salze

Das von Jürgen Rust geleitete

Unternehmen im westfälischen Delbrück

betreibt sein Kerngeschäft

mit Gewürzmischungen, Geruchsstoffen

und Aromen. Gute Kontakte

in die Ursprungsländer von Eukalyptus,

Minze und Vanille machen

es dem unter anderem am KIN

Lebensmittelinstitut Neumünster

ausgebildeten Fachmann leichter,

qualitativ hochwertige Düfte zu

kreieren und zu günstigen Preisen

anzubieten. Das Sortiment an Duftölen,

Saunaaufgüssen und Raum-

Duftstoffmischungen ist inzwischen

auf über 50 Produkte angewachsen.

Alle Einzelkomponenten und Duftstoffmischungen

bestehen nach

Angaben des Anbieters aus 100 %

reinen ätherischen Ölen. Daneben

hat sich A-ABSOLUTT auf die seit

einiger Zeit populären Himalaya-

Salze spezialisiert. Dieses Naturprodukt

ist von kristalliner Struktur

und verfügt mit seinen Mineralien

und Spurenelementen über eine

hohe bioenergetische Qualität. Salz-

Finlax: Original finnisches

Saunazubehör immer beliebter

Die Zeiten, in denen Finnland im

Bewusstsein der Mitteleuropäer

ganz weit im Norden angesiedelt

wurde, sind längst vorbei. Die

Zugehörigkeit zur EU, der Euro,

die Mobilfunkgeräte von Nokia,

der Skandinavien-Tourismus und

nicht zuletzt die mindestens 2000

Jahre alte finnische Saunatradition

haben generell das Interesse

für Finnland gesteigert.

Davon profitieren auch etliche

gewerbliche Saunaanlagen, die

seit einigen Jahren mit gutem

Erfolg „finnische Abende” als

Event veranstalten.

Die gebürtige Finnin Tiina Lax,

Inhaberin des von ihr 1998 in

Deutschland gegründeten Unternehmens

Finlax, kennt sich bestens

aus mit den Sitten und Gebräuchen

ihres Heimatlandes. Doch nicht

nur mit Rat und Tat steht Tiina Lax

gewerblichen Saunabetrieben zur

Seite, sie verkauft auch – in letzter

Zeit vermehrt – original finnisches

Saunazubehör. Dazu zählen beispielsweise

traditionelle Birkenruten,

Teeraufgusskonzentrat, Pflegetorf,

Tücher aus Leinen, Aufgusskübel

aus rostfreiem Stahl, keramische

Saunasteine sowie Duftspender

und Springbrunnen für die

Sauna.

44 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

kristallbrocken für Trinkkuren,

Salzolepeloide für Gesichts- und

Körpermasken, Kristallsalzlampen

für ein angenehmes Raumklima,

Rubbelsalze für Dampfbaden und

Peeling gehören ebenso zum Wellness-Programm

des jungen Unternehmens

wie Fitnessdrinks, wasserlösliche

Vitamingetränke, Biogewürze

und ayurvedische Produkte.

Marktgerecht und preiswert, kreativ

und zuverlässig: An diesen positiv

besetzten Werten möchte sich

A-ABSOLUTT im Sauna- und

Wellnessbereich messen lassen.

Kontakt:

A-ABSOLUTT

Jürgen Rust

Anreppenstraße 76

33129 Delbrück

Mobile: 0170/ 20 54 64 6

Tel.: 05250/ 93 71 17

Fax: 05250/ 93 87 38

info@a-absolutt.com

www.a-absolutt.com

Einer der „Renner” im Sortiment

von Finlax ist zweifelsohne „Sauna

Arctica”, die Saunahonigcreme mit

sanfter Peelingwirkung. Dieses

hochwertige, vielseitig zu verwendende

Pflegeprodukt des Unternehmens

Mellis Oy aus dem finnischen

Kolma hat Tiina Lax bereits vor

einigen Jahren auf den deutschen

Markt gebracht. Für gewerbliche

Kunden gibt es den Mellis Saunahonig

im 3 kg und 6 kg Kanister.

Honigseife für sensible Haut und

ein angenehm duftendes Honig-

Kräuter-Aufgussmittel runden das

Honig-Angebot von Finlax ab.

Auf der interbad in Stuttgart vom

29. September bis 2. Oktober diesen

Jahres wird sich das Unternehmen

mit einem eigenen Stand präsentieren.

Finlax ist Mitglied im

Deutschen Sauna-Bund.

Kontakt:

Finlax e.K. –

Original finnisches Saunazubehör

Tiina Lax

An der Gersprenz 13

64839 Münster (bei Dieburg/Hessen)

Tel.: 06071/ 38 73 3

Fax: 06071/ 30 54 40

Mobile: 0172/ 70 89 11 6

info@finlax.de

www.finlax.de


BioNova® Badeteiche und Pools:

Naturnahes Baden ohne Chemikalien

BioNova® errichtet seit über 15

Jahren europaweit Schwimm- und

Badeteiche, Pools und kommunale

Naturbäder, die sich vollbiologisch

reinigen. In Deutschland arbeitet

die BioNova ® -Zentrale mit dem Planungsbüro

für vollbiologische

Naturbäder zusammen. Ihm steht

Dipl.-Ing. Rainer Grafinger vor, der

auch Gründungsmitglied und Präsident

der Deutschen Gesellschaft für

naturnahe Badegewässer e.V., Niestetal/Hessen

ist. Grafinger gründete

sein Büro 1996 und spezialisierte

sich von Anfang an auf die Planung

und Realisierung biologischer Freibäder.

Zielgruppen sind Kommunen,

Hotels, Wellness- und Saunabetriebe

sowie private Auftraggeber.

BioNova ® Badeteich: Die Bereiche

Schwimmen und Aufbereiten sind

in einem Wasserbecken vereint,

können aber auch zum Teil oder

gänzlich in einem eigenen Filterbecken

ausgelagert werden. Die

eine Hälfte des Teiches gilt dem

Schwimmen, die andere dem Reinigen.

Durch den Einsatz von Überlaufrinnen

und dem nachgeschalteten

BioNova ® -Biofeinfilter lässt sich

die Reinigungsleistung erhöhen.

Das ausgelagerte Zusatzbecken fungiert

als Wasserspeicher. Die Pumpe

läuft nicht im Dauerbetrieb sondern

in Intervallen während der Badesaison.

Durch die große Bandbreite

der Bauweisen lassen sich die individuellen,

technischen und preislichen

Ansprüche des Bauherrn

jederzeit realisieren. Die langjährige

Erfahrung im Bau von Großanlagen

bildet dabei die Basis für durchdachte

und ausgereifte Technik und

Technologie.

BioNova ® Pool: Durch den Einsatz

neuer – patentierter – Technologien

wird eine vollbiologische Reinigung

ermöglicht. Mit Hilfe des natürlichen

Wasserkreislaufes, der Reinigungskraft

der Wasserpflanzen und

des BioNova ® 2-Filter-Systems reinigt

sich der Pool selbst, ohne jegliche

Chemikalien. Mögliche Hautreizungen

und Augenbrennen gehören

Kontakt:

Dipl.-Ing. Rainer Grafinger

Planungsbüro vollbiologischer

Naturbäder

St.-Nikolaus-Str. 2

85232 Bergkirchen

Mobile: 0171/ 455 85 52

Tel.: 08131/ 354 703

Fax: 08131/354 704

rgrafinger@aol.com

www.naturerlebnisbad.de

www.bionova.de

somit der Vergangenheit an. An

einen Swimmingpool mit herkömmlicher

Hydraulik ist eine mechanische

und eine biologische Reinigungseinheit

angeschlossen. Zur

Erhöhung der Reinigungsleistung

ist der Pool mit einer Überlaufrinne

ausgestattet. Die Absonderung der

von außen eingetragenen Biomasse

aus Laub und Blütenstaub erfolgt

zweistufig. Grobe Verunreinigungen

werden auf dem Rinnenrost

zurückgehalten, schwebende landen

in einem Filterzylinder, der sanft

durchströmt wird. Gelöste organische

Substanzen sowie gesundheitsschädliche

Keime werden in der

biologischen Stufe abgebaut und

beseitigt. Die biologische Reinigung

besteht aus einem bepflanzten

Bodenfilter mit besonderer Ausstattung

und Hydraulik. Diese Reinigungseinheit

ist Teil der Gartengestaltung,

muss nicht unmittelbar an

den Pool anschließen, und läßt sich

teilweise von einer Liegefläche

überdecken. Der Pool kann frei

gestaltet werden, vom Felsenbad bis

zur streng geometrischen Form.

Darüber hinaus kann ein bestehender

Pool jederzeit zu einem

BioNova ® Pool ausgebaut und zu

einem echten Blickfang gemacht

werden, beispielsweise im Saunagarten.

Schaufenster

Baldus

Medizintechnik:

Sauerstoffanlagen

für die Sauna

Die Therapie- und Gesundheitshilfen

GmbH aus Schlüchtern hat zusammen

mit der Baldus Medizintechnik

GmbH aus Urbar/Koblenz das Produkt

Physio Perl „Sauerstoff-Sauna

entwickelt. Ab Januar 2004 wurde

auch der Vertrieb übernommen. Seit

vielen Jahren wird das Physio Perl

Sauerstoff-System von renommierten

Saunaherstellern in neue sowie in

bereits bestehende Saunaräume eingebaut

und von den gewerblichen und

privaten Kunden als „eine unverzichtbare

Bereicherung” empfunden. Über

die „Erweiterung der Saunawirkungen

durch Sauerstoff-Inhalation” hat

Saunabetrieb & Bäderpraxis” in Ausgabe

1/2001 einen Artikel des emeritierten

Sportmediziners Prof. Dr.

med. Dieter Böhmer veröffentlicht.

Vor über zehn Jahren wurde das

rheinland-pfälzische Unternehmen

von Ulrich und Marita Baldus

gegründet. Seit dieser Zeit werden

für Projekte in Deutschland, in der

Schweiz, in Österreich und in

Luxemburg Beratungs-, Ausführungs-

und Serviceleistungen im Spezialbereich

„Medizinische Gasversorgung”

für Krankenhäuser und Arztpraxen

zur Verfügung gestellt. Qualifizierte

Mitarbeiter sorgen für eine

fach- und termingerechte Ausführung.

Baldus Medizintechnik ist

zertifiziert und kann damit nachweisen,

dass im Geltungsbereich „Herstellung

und Wartung von Anlagen

zur zentralen Gasversorgung” ein

Qualitätsmanagementsystem angewendet

wird und die Forderungen

der Norm DIN EN ISO 13488

erfüllt. Im Bereich Qualitätssicherungssysteme

– Medizinprodukte

wird den besonderen Anforderungen

für die Anwendung der DIN EN ISO

9002 entsprochen.

Kontakt:

Baldus Medizintechnik GmbH

Auf dem Schaftstall 5

56182 Urbar/ Koblenz

Tel.: 0261/ 66 63 9

Fax: 0261/ 67 12 21

info@baldus-medizintechnik.de

www.baldus-medizintechnik.de


Hersteller- und Händler-Journal

Hersteller- und Händler-Journal

„Natürlich genießen mit den Produkten von BW

Bräunig Wellness”. Unter diesem Slogan vertreibt das in

Dortmund ansässige und von Reinhard Bräunig sen.

geleitete Unternehmen unter anderem ein hochwertiges

Sortiment von Saunaaufguss-Konzentraten, Dampfraum-Emulsionen

und Klimakräuteressenzen von 46

Duftnoten. Alle Aufgusskonzentrate und Emulsionen

werden aus naturreinen ätherischen Ölen hergestellt und

in den Gebindegrößen 125 ml bis 30 l konfektioniert.

Abnehmer sind der Fachhandel und öffentliche Saunabäder

in Deutschland und im angrenzenden Ausland.

Näheres unter www.schwimmbadhandel.com


Ayur – Leben und Veda – Wissen; Ayurveda, die

einige tausend Jahre alte fernöstliche Heilkunde findet

seit einigen Jahren immer mehr Anhänger in Europa.

The Ayurveda Company aus dem schweizerischen Effretikon

vermittelt nicht nur Wellness-Reisen nach Indien.

Das von Maya Huber geführte Unternehmen richtet

auch Ayurveda-Zentren ein, bildet aus und betreibt einen

Versandhandel für authentische Ayurveda-Produkte.

Nähere Informationen im Internet unter www.ayurvedacompany.com


Im April 2004 wurde die neu firmierte BAGROS

Gesellschaft für Poolaris-Schwimmbad- und Saunatechnik

20 Jahre alt. Das Fachhandelsunternehmen aus

dem hessischen Bad Nauheim ist Franchisegeber der

Poolaris Group Deutschland und schwerpunktmäßig auf

den Gebieten Sauna, Schwimmbad und Chemikalien

aktiv. Außerdem werden komplette Wellness-Center

gebaut.


Das Architektenbüro Schumann+Partenfelder ist

in die Türkenstraße 26 in 80333 München umgezogen.

Telefon- und Faxnummern haben sich nicht geändert. Zu

den aktuellen Projekten zählen unter anderem die inzwischen

abgeschlossenen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen

im Saunabereich der AmperOase in Fürstenfeldbruck

bei München und die Gestaltung des Wellnessbereichs

im Eden Hotel Wolff am Münchner Hauptbahnhof.

Schumann+Partenfelder sehen in der Sauna- und Bäderplanung

eine „attraktive Nische”. Im Internet ist das Büro

unter www.sp-architekten.de zu finden.


Die Tonnensauna in der täglich bei RTL II und Premiere

laufenden Show Big Brother ist von Baum’s Holzteam

aus Eschweiler. In der 2,36 m langen und 2,35 m

hohen Kabine mit 65 mm Bohlen aus Nordfichte können

bis zu sechs Personen bei zirka 100 Grad Celsius

schwitzen; die Wärme produziert ein 9 kW Ofen. Nähere

Informationen im Internet unter www.tonnensauna.de


Mit dem selbst entwickelten Konzept „WellFit”

sieht sich ROBINSON schon seit Jahren als Pionier auf

dem Wellness-Gebiet. WellFit steht für eine gesunde und

genussvolle Lebensweise und fördert ein positives

Lebensgefühl, Körperbewusstsein, körperliche Vitalität

46 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

und geistige Flexibilität sowie soziales und emotionales

Wohlbefinden. Robinson Club, ein Unternehmen der

World of TUI mit Sitz in Hannover, ist mit 73 Prozent

Marktanteil der deutsche Qualitäts- und Marktführer im

Premiumsegment für Cluburlaub. Zum Portefolio

gehören 24 Clubanlagen in neun Ländern mit einer

Kapazität von über 13.000 Betten.


Seit über zehn Jahren baut KÖRNER Saunabau,

Albstadt-Laufen, Saunaanlagen für die Unternehmensgruppe

WUND®, Friedrichshafen. Dazu zählen Sauna,-

Warmluft- und Dampfräume für Reha-Kliniken, die

THERME ERDING und die neu eröffnete THERME Bad

Wörishofen.


Ende 2004 wird eines der größten Bauvorhaben

im Libanon, das Metropolitan City Centre in Beirut, fertig

gestellt. Das mit 33 Stockwerken höchste Gebäude

Libanons beherbergt auf 22 Stockwerken ein Luxushotel,

zu dem ein 3.500 qm Spa-Bereich mit separater VIP-

Oase gehört. Ausgestattet wurde diese auf landestypische

Bedürfnisse abgestimmte Wellnesslandschaft von

Klafs. Der Weltmarktführer aus Schwäbisch Hall hat derzeit

einen Exportanteil von zirka 40 Prozent.


Eine tropffeste Sauna HonigCreme Natur aus

Wildblütenhonig mit Jojobaöl und Propolis hat Kemitron

aus Wendlingen auf den Markt gebracht. Auch beim

Dampfbaden entfaltet die Sauna HonigCreme Natur

ihre pflegende, schützende und entspannende Wirkung.

Darüber hinaus eignet sie sich auf feuchter Haut als

Massagecreme. Für einen zusätzlichen Peeling-Effekt bietet

Kemitron seine Peeling HonigCreme an.


Den 1.400 qm Natur-Badeteich mit smaragdgrüner

Abdichtung und Unterwasserscheinwerfern für das Mitte

Dezember vergangenen Jahres eröffnete elypso, „Deggendorfs

Traumbad”, hat die Wasserwerkstatt Bamberg,

Büro für Badegewässer- und Freiraumplanung, gebaut.

Das von Claus Schmitt geleitete Büro stellt wachsendes

Interesse an Natur-Badeteichen vor allem für die Saunabereiche

öffentlicher Bäder fest. Auf der im Internet unter

www. wasserwerkstatt.com einzusehenden Referenzliste

steht das Gütersloher Freizeitbad Die Welle, deren Järve-

Sauna über einen 800 qm naturnahen Badesee verfügt.


Seit Februar 2004 gilt Deutschland die neue

EMVU-Norm EN 50366, welche die elektro-magnetische

Verträglichkeit hinsichtlich der Beeinflussung von

Mensch, Tier und Pflanze regelt. ESWA Deutschland,

Siegenburg, hat bereits im Herbst vergangenen Jahres

sein gesamtes Programm an IR-Flächenheizelementen

für Wärmekabinen vom VDE nach dieser Norm prüfen

und zertifizieren lassen. Zusammen mit namhaften

Saunaherstellern hat ESWA ein umfangreiches Sortiment

an IR-Heizelementen für die Herstellung von Infrarot-

Wärmekabinen entwickelt.


Messen und Kongresse 2004/2005

Frühjahrstagung Deutscher-

Sauna-Bund e.V.

6. bis 9. Mai 2004,

St. Peter-Ording

www.sauna-bund.de

9. Deutscher Trendtag

Konsumenten Demokratie –

Die neue Wertschöpfung

13. Mai 2004, Hamburg

www. trendbuero.de

Internationaler Wellness-

& SPA-Kongress

24. und 25. Mai 2004,

Bruchsal

www.bodylife-online.de

SHK MOSKAU 2004

8. Fachausstellung für Sanitär-,

Heizungs-, Klimatechnik und

Gebäudeautomation

24. bis 27. Mai

www.shk-online.com

www.messe-duesseldorf.de

DERMAPROF 2004

Fachkongress & Messe für

Hautpflege und Ästhetik

5. bis 6. Juni 2004, Wiesbaden

www.dermaprof.kater.com

Tag der Sauna in Finnland

8. Juni 2004

www.sauna.fi

EXPO SPA 2004

Latin American Congress of

Spa; Sauna and Temazcal

Symposium

17. bis 19. Juni, World Trade

Center, Mexico City

www. expospa.com

gafa Köln

Internationale

Gartenfachmesse

spoga Köln

Internationale Fachmesse für

Sportartikel, Campingbedarf

und Gartenmöbel

5. bis 7. September 2004

www.gafa-koeln.de

www.spoga.de

interbad 2004

BODYLIFE

56. Kongress für das Badewesen

29. September bis 2. Oktober

2004

Messe Stuttgart

www. interbad.de

www. messe-stuttgart.de

www. bodylife.de

www.boeb.de

hogatec

Internationale Fachmesse für

Hotellerie, Gastronomie

26. bis 30. September 2004,

Düsseldorf

www. hogatec. de

7th European Health Forum

Global Health Challenges –

European approaches and

responsibilities

6. bis 9. Oktober 2004,

Gastein/Österreich

www. ehfg.org

WIR

Die Lifestyle Messe

22. bis 24. Oktober 2004, Köln

www.wir-messe.de

13th ISPA Conference &

Expo 2004

International SPA Association

8. bis 11. November 2004, Las

Vegas/Nevada/USA

www.ispaconference.com

swiss Bad 2004

Bädertagung und

Fachausstellung

10. und 11. November, Regensdorf/ZH,

Hotel Mövenpick

h.zehnder@spectraweb.ch

Piscine 2004

The world swimming pool

show

16. bis 19. November,

Lyon/Frankreich

www.piscine-expo.com

IAAPA Annual Convention and

Trade Show

Größte internationale

Freizeitmesse

15. bis 20. November 2004,

Orlando/Florida/USA

www.iaapa.org

shk

Nordeuropäische Fachmesse

Sanitär – Heizung – Klempner

– Klima

17. bis 20. November 2004,

Hamburg

www.hamburg-messe.de

INTERNATIONAL POOL &

SPA EXPO

National Spa & Pool Institute

1. bis 3. Dezember 2004, Las

Vegas/USA

www.poolandspaexpo.com

www.nspi.org

Reisemarkt Köln International

Special: Bäder- & Wellness- Reisen

3. bis 5. Dezember 2004

www. reisemarkt-koeln.de

www.koelnmesse.de

Termine

BioFach 2005

Weltleitmesse für Bio-Produkte

24. bis 27. Februar, Nürnberg

www.biofach.de

Lifetime 2005

Internationale Fachmesse für

Spa und Wellness im Rahmen

der „International Frankfurt

Beauty Week”

25. bis 28. Februar,

Frankfurt am Main

www.lifetime.messefrankfurt.com

ITB Internationale Tourismusbörse

11. bis 15. März 2005, Berlin

www.itb-berlin.de

ISH 2005

Internationale Fachmesse

Gebäude- und Energietechnik

mit Erlebniswelt Bad

15. bis 19. März,

Frankfurt am Main

www. ish.messefrankfurt.com

INTERBASS

Internationale Fachausstellung

für Schwimmbad und Saunaindustrie

29. März bis 1. April 2005,

Moskau

www. interbass.ru

www. messe-stuttgart.de

FIBO 2005

Die Weltmesse für Fitness,

Wellness und Freizeit

5. bis 8. Mai, Essen

www.fibo-messe.com

La Piscina

7. Internationale

Schwimmbad-Messe

5. bis 8. Oktober 2005,

Barcelona/Spanien

www.salonpiscina.com

FSB

Internationale Fachmesse für

Freiraum, Sport- und Bäderanlagen

26. bis 28. Oktober 2005, Köln

www.fsb-cologne.de

aquanale

2. Internationale Fachmesse

für Sauna, Pool, Ambiente

26. bis 29. Oktober 2005, Köln

www.aquanale.de

Solaria

4. Internationale Fachmesse

für Sonnenlicht-Systeme

27. bis 29. Oktober 2005, Köln

www.solaria.de

Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004

47

Entspannung

pur...

... durch Tiefenwärme

Ihr persönliches Wohlbefinden wird 3-fach

gesteigert: Stärkung der Widerstandskraft,

Hautpflege, Durchblutungsförderung und

passives Fitnesstraining!

oder Sauna

Regelmäßiges Saunieren trainiert Abwehrkräfte

und Blutgefäße und macht ausgeglichen

und entspannt!

Wir planen Ihre Sauna- oder Infrarot-

Insel für zuhause und realisieren

(fast) jede Wunschgröße durch das

individuelle InfraLine-Baukastensystem.

Fordern Sie unser Infomaterial an!

Tel.: +49-(0)3977-977-222

www.infraline.de

infraline GmbH & Co. KG

Binning 5 · 17367 Eggesin


Anzeigen-Index

Anzeigen-Index

A-ABSOLUTT S. 26 www.a-absolutt.com

Akademie für Aus- u. Fortbildung S. 35 www.sauna-bund.de

Aroma-Fitness GmbH S. 30 www.aroma-fitness.de

AQUARIS S. 41 www.aquaris.de

B+S FINNLAND SAUNA S. 2 www.welt-der-sauna.de

Baldus Medizintechnik GmbH S. 22 www.baldus-medizintechnik.de

BALNEA Erlebnisbäder GmbH & Co. KG S. 51 www.balnea.de

Baum’s Holzteam GmbH S. 49 www.baums-blocksauna.de

blue:bizz edv-systemhaus GmbH S. 23 www.blue-bizz.com

Büro für Badegewässer u. Freiraumplanung S. 24 www.wasserwerkstatt.com

BW – Bräuning Wellness S. 5 www.schwimmbadhandel.com

Corso Saunabau GmbH S. 5 www.corso-saunabau.com

Deutscher Sauna-Bund e.V. S. 22 www.sauna-bund.de

ELSÄSSER GmbH S. 44 www.eliga.com

ESCH GmbH S. 10 www.esch-gmbh.de

ESWA Deutschland GmbH S. 8 www.eswa.de

FINIMEX OY S. 1 www.kelohouse.com

Finlax e.K. S. 43 www.finlax.de

FINNJARK S. 19, 25 www.finnjark.de

Finnsa GmbH S. 41,43 www.finnsa.de

Flocking Ltd. S. 27 www.flocking.de

Grafinger Planungsbüro S. 8 www.naturerlebnisbad.de

Harvia Oy S. 29 www.harviasauna.com

Hoffmann – Groß- u. Einzelhandel S. 49

HOLZ HERRMANN GmbH S. 43 www.holz-herrmann.de

HUFLAND e.V. S. 28 www.hufland.de

HYGROMATIK GmbH S. 7 www.hygromatik.de

Infraline GmbH & Co. KG S. 47 www.infraline.de

Jelitto Saunabau S. 41 www.saunabau-jelitto.de

Kemitron S. 48 www.kemitron.de

Klafs Saunabau GmbH & Co. KG S. 9 www.klafs.de

Neumond – Düfte der Natur GmbH S. 8 www.neumond.de

Riviera Pool S. 21, 45 www.pools.de

Robinson Wohnen GmbH S. 36 www.robinson-wohnen.de

RÖGER GmbH S. 37 www.roeger-sauna.de

Rudig & Co. GmbH S. 49 www.rudig.de

RUKU GmbH & Co. KG S. 39 www.ruku.de

Sauna-Matti GmbH S. 41 www.sauna-bund.de

Schindler Schwimmbedarf S. 38 www.schindler-shop.de

Schneider medizinische Badezusätze S. 44 www.saunabedarf-schneider.de

SCHÖNING Pharmazeutische Präparate S. 42 www.schoeningberlin.de

SCHUPP GmbH & Co S. 31 www.schupp-gmbh.de

Silgmann Sauna Wellness S. 4 www.silgmann.com

Stellmacherei Lehmann S. 44 www.saunabau-lehmann.de

Stuttgarter Messe und Kongress GmbH S. 52 www.interbad.de

TEKA-Saunabau GmbH S. 46 www.teka-sauna.de

THERMAIUM S. 11 www.thermarium.com

Trautwein GmbH S. 23 www.trautwein-gmbh.com

TYLÖ S. 6 www.tylo.de

Voß Schwimmbad- & Saunabedarf S. 8 www.voss-reutlingen.de

WARDA-DUFTÖLE S. 43 www.warda-duftoele.de

WESTENBERG sauna equipment S. 44 www.westenberg.de

48 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004


Anzeigenschluss

für die nächste Ausgabe

ist der 18.6.2004.

Anzeigenpreise

erhalten Sie unter:

Telefon: 0521/9 66 79-14

t.kickert@sauna-matti.de

Saunainsel Rohr

b+b Hausverwaltung

Stadtpark Sauna

Schürholz

Niehaus

Rudig

Helgi

Kleinanzeigen


Impressum/Neue Mitglieder

Neue ordentliche

Mitglieder

im Deutschen Sauna-Bund e.V.

Badenweiler Thermen

und Touristik GmbH

Kaiserstraße 5

79410 Badenweiler

Tel.: 07632/799-200

Fax: 07632/799-115

Bäder- u. Parkhausges.

d.Stadt Coesfeld GmbH

Postfach 18 61

48638 Coesfeld

Tel.: 02541/929-0

Fax: 02541/929-100

Roland Oase

Sauna und Warmwasserfreibad

Am Badesteig 5

24576 Bad Bramstedt

Tel.: 04192/8798-10

Fax: 04192/8798-51

Susanne.Jordan@stadtwerkebadbramstedt.de

www.freizeitbadbramstedt.de

Sauna im Hallenbad

Burmeisterallee 6

25421 Pinneberg

Tel.: 04101/203-0

Fax: 04101/203-260

nicolaisen@stadtwerkepinneberg.de

www.stadtwerke-pinneberg.de

Carlo Paulus

Natürliches Leben mit Holz

Noswendeler Str. 7

66687 Wadern

Tel.: 06871/90370

Fax: 06871/90377

info@holz-paulus.de

www.holz-paulus.de

Kurverwaltung

Bad Hersfeld

Lullustherme

Am Kurpark 10

36251 Bad Hersfeld

Tel.: 06621/6506-105

Fax: 06621/6506-504

schiffgen@promotus.de

www.kurverwaltungbadhersfeld.de

Remigijus Butenas

Butenaus Holzbauten

Lange Str. 30

34593 Knüllwald-Remsfeld

Tel.: 05681/71723

Fax: 05681/71907

Stadtwerke Sonneberg GmbH

BF Sonneberger Bäder GmbH

Wiesenstr. 18

96515 Sonneberg

Tel.: 03675/406 666-0

Fax: 03675/406 666-1

info@sonnebad-sonneberg.de

www.sonnebad-sonneberg.de

Birke Wellness

Bad Kreuznach GmbH

Kreuzstr. 24

55543 Bad Kreuznach

Tel.: 0700/24753000

Fax: 0700/24753001

u.grass@birke-wellness.de

www.birke-wellness.de

Hotel

Schoch GmbH

Hauptstr. 40

74535 Mainhardt

Tel.: 07903/91900

Fax: 07903/919050

hotelschoch@t-online.de

www.hotel-schoch-de

Bremer Bäder GmbH

Beim Ohlenhof 14

28239 Bremen

Tel.: 0421/69151-0

Fax: 0421/69151-40

info@bremer-baeder.com

www.bremer-baeder.de

MZH Mittelzentrums Holding

GmbH & Co. KG

Dr. Hermann-Lindrath-Str. 16

23812 Wahlstedt

Tel.: 04554/9078-170

Fax: 04554/9078-185

Grünwalder Freizeitpark GmbH

Südliche Münchner Str. 35c

82031 Grünwald

Tel.: 089/6418910

Fax: 089/64189113

info@gruenwalder-freizeitpark.dewww.gruenwalder-freizeitpark.de

Tourismus, Kur + Freizeit GmbH

Moor-Therme

Berghorn 13

27624 Bad Bederkesa

Tel.: 04745/ 94 33-0

Fax: 04745/ 9433-22

info@moor-Therme.de

www.moor-therme.de

www.bederkesa.de

Deyle Management GmbH

Krötenweg 13

70499 Stuttgart

Tel.: 0711/9866-00

Fax: 0711/9866-200

info@deyle.de

www.deyle.de

Entwicklungs- und Betriebsges.

HanseDom GmbH & Co.KG

Grünhufer Bogen 18 – 20

18437 Stralsund

Tel.: 03831/3733-0

Fax: 03831/3733-344

info@hansedom.de

www.hansedom.de

Bau- und Betriebsges.

Königstherme Königsbrunn

Königsallee 1

86343 Königsbrunn

Tel.: 08231/9628-0

Fax: 08231/9628-20

info@koenigstherme.de

www.koenigstherme.de

Avenida-Therme

Betriebsges. mbH

Am Stausee Hohenfelden

99448 Hohenfelden

Tel.: 036450/449-0

Fax: 036450/449-44

info@avenidatherme.de

www.avenidatherme.de

Taubertsbergbad Mainz

Betriebsges. mbH & Co.KG

Wallstr. 9

55126 Mainz

Tel.: 06131/58446-0

Fax: 06131/58446-10

info@taubertsbergbad.de

www.taubertsbergbad.de

Immo-Trust GmbH

Gerhart-Hauptmann-Str. 22

46483 Wesel

Tel.: 0281/23509

Saunabetrieb & Bäderpraxis

Offizielles Organ des

Deutschen Sauna-Bundes e.V.

Kavalleriestraße 9, 33602 Bielefeld

Telefon (05 21) 9 66 79-0

Telefax (05 21) 9 66 79-19

info@sauna-bund.de

www.sauna-bund.de

Verlagsanschrift

Sauna-Matti Gesellschaft für Sauna

Werbe- und Betriebsmittel mbH

Kavalleriestr. 9, 33602 Bielefeld

Telefon (05 21) 9 66 79-14

Telefax (05 21) 9 66 79-19

Redaktion

Rolf-A. Pieper (verantw.)

Redaktion/Anzeigen/Produktion

Hans-Jürgen Gensow (✆-18)

hans-juergen.gensow@sauna-bund.de

Anzeigen/Produktion

Tanja Kickert (✆-14)

t.kickert@sauna-matti.de

Layout u. Herstellung

Meinders+Winter, Werbeagentur

Bielefeld

Satz/Litho

Satzbau, Bielefeld

Druck

Offsetdruckerei L. Sertl, Spenge

Preis

Einzelheft 6,- € (inkl. MwSt. und zzgl.

Versandkosten), Jahresabonnement

(4 Hefte): Inland 20,- € (inkl. MwSt.

und Versandkosten); Ausland 28,- €

(inkl. Versandkosten); Mindestbezugszeitraum

1 Jahr. Für Mitglieder des

Deutschen Sauna-Bundes ist der

Bezugspreis im Jahresbeitrag enthalten.

Bankkonten

Volksbank Bielefeld

(BLZ 480 600 36) 67 458 200

Postbank Hannover

(BLZ 250 100 30) 417 794-308

Vertrieb

Nur im Abonnement

Abonnement-Bestellung direkt

beim Verlag. Nachdruck, auch

auszugsweise, nur mit

Genehmigung des Verlages.

Erscheinungsweise

viermal jährlich

Auflage

8.000 Exemplare

Saunabetrieb

Bäderpraxis

IMPRESSUM

Die in dieser Zeitschrift veröffentlichten

Beiträge sind urheberrechtlich geschützt.

Alle Rechte, insbesondere das

der Übersetzung in andere Sprachen,

sind vorbehalten. Nachdrucke oder

Reproduktionen in irgendeiner Form –

durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere

Verfahren sowie Speicherung und

Wiederverarbeitung durch Datenverarbeitungsanlagen

– auch auszugsweise –

nur mit schriftlicher Genehmigung des

Verlages gestattet.

Artikel oder Zeitschriften mit Namen

des Verfassers stellen die Meinung des

Autors, nicht unbedingt die der Redaktion

dar. Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Fotos wird keine Haftung

übernommen. Der Verlag behält

sich vor, nur Anzeigen zu veröffentlichen,

die inhaltlich nicht der Zielsetzung

des Deutschen Sauna-Bundes widersprechen.

Printed in Germany

Im Verlag der Sauna-Matti GmbH

erscheinen außerdem weitere Fachschriften

für Forschung und Praxis

des Saunabades und verwandter

Fachgebiete.

50 Saunabetrieb & Bäderpraxis 1|2004 50

&


interbad 2004

Messe Stuttgart 29.09.–02.10.2004

EUROPAS TREFFPUNKT

RUND UM SCHWIMMBAD,

SAUNA UND SPA!

Die interbad 2004 in Stuttgart präsentiert alle

aktuellen und zukünftigen Trends der Branche.

Erwartet werden über 400 Aussteller und rund 20.000

Besucher. Das ganzheitliche Konzept mit Einbeziehung der

Bereiche Wellness und Fitness sorgt für neue, zusätzliche

Impulse. Mitten im Markt: die interbad 2004 findet mitten

im Herzen einer der größten Bäderregionen Europas statt.

Aktuelle Informationen unter www.interbad.de

Erstmals zeitgleich zur interbad:

8. Fachmesse für Fitness und Gesundheit

19. Internationale

Fachmesse für

Schwimmbäder,

Bädertechnik,

Sauna, Physiotherapie,

Wellness

Kongress für das

Badewesen 2004

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine