„Wer Folgekosten beachtet, reduziert das Risiko“ - Midrange Magazin

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„Wer Folgekosten beachtet, reduziert das Risiko“ - Midrange Magazin

042013IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · Ausgabe 266 · € 13,– · CHF 25,–Michael Mors, UNIT4, zum ROI von ERP-Projekten„Wer Folgekosten beachtet,reduziert das Risiko“SchwerpunkteSAP auf IBM PowerMobilanwendungenTechnikXML-Dokumente.NET & System iMichael Mors, Geschäftsführer UNIT4 BusinessSoftware GmbH, im Interview auf Seite 16


Audit bestanden.PowerTechNEW VERSION!Tragfähige SicherheitsrichtlinienDie Berücksichtigung von Industriestandardsist heute Alltag in der IT. Die strikteSicherheit der Daten ist zu gewährleistenund den Prüfern regelmäßig nachzuweisen.Unser Compliance Monitor unterstützt Siebei der Definition Ihrer Sicherheitsrichtlinienund erstellt alle Reports, die für das IBM iempfohlen sind.Vereinfachte AuditsDer PowerTech Compliance Monitor ist auf IhreAnforderungen ausgelegt. Wir haben neben denReports zur Systemkonfiguration und Aktivitätder User auch die für SOX und PCI vordefiniert.Oder Sie können die Konfiguration der Systemenebeneinander darstellen um Vergleiche einfacherzu gestalten – und den Nachweis der Compliancezu erleichtern.Lernen Sie den neuen Compliance Monitor 3 kennen!Balsberg · CH-8058 Zürich Airportwww.powertech.com oder +41 (0)840 933 069© Die aufgeführten Marken und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.


EDITORIALRainer HuttenloherChefredakteurrainer.huttenloher@michael.wirt @midrange.deBrianajackson, iStockphoto.comWorthülsen undDauerbrennerFrisch zurück von der CeBIT 2013 drängt sich ein Eindruck auf: IT-Themen, die uns bisher umgetrieben haben, bleiben aktuell – dochwie immer kommen Kunstbegriffe dazu. Shareconomy ist eine weitereHülse, mit der sich die Branche befasst.Wichtiger erscheint mir da schon der Bereich Sicherheit. Hier habenes nun wohl auch die letzten hartgesottenen Verfechter der Fraktion„das braucht es doch alles nicht“ kapiert: Die Bedrohung durchdie bösen Jungs ist keine Erfindung der Security-Industrie. Denn dieRisiken für die Unternehmen sind groß: Über einen erfolgreichen Angriffgelangen wichtige Daten in die falschen Hände, der Vorfall mussgemeldet werden und dann rauscht der Aktienkurs in den Keller, unddas Vertrauen der Kunden ist dahin.Das Bedrohungspotenzial ist durch den Einsatz von Mobilgerätenund dem meist laxen Umgang mit bestehenden Richtlinien gewachsen.Viele Anwender installieren die neueste Softwareversion für ihrSmartphone oder ihr Tablet – auch wenn dieses Update noch nicht vonder IT im eigenen Haus freigegeben wurde. Um die gesamten Bedrohungenüberblicken zu können, sind Tools nötig, die den Blick auf dasWesentliche lenken und mit denen der Durchgriff auf einzelne Eventsoder Vorfälle machbar ist. Das kann auch der Dokumentation dienen– etwa nach dem Motto: „Wir wurden in den letzten sechs Monaten15mal angegriffen, aber keine Attacke kam durch“.Vielleicht dreht sich der Blickwinkel auf das Thema Sicherheit,wenn man entsprechende Berichte veröffentlichen kann. Und eventuellhonorieren das dann auch wieder die Anleger – ist ihnen damitdoch gewiss, dass das Unternehmen über Werte verfügt, die anderegerne haben wollen, sie aber nicht bekommen können.Das Rechnungswesenfür starke Marken„Die Gründe für die Auswahlder K+H Software lagen inder Übersichtlichkeit undleichten Bedienbarkeit derSoftware, in Kombinationmit dem Preis-Leistungsverhältnis.Die schnelle Abarbeitungvon Buchungenbzw. von Geschäftsvorfällenauf der AS/400 war dabeisehr entscheidend.“Wolfgang MüllerLeiter Finanz- und Rechnungswesenbugatti GmbHHerzlichst, Ihr Rainer Huttenloherwww.fimox.de04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN3


April 2013Notes-basierte AnwendungenAnbieterübersicht 40E‐Mails universell und doch individuell 40Serienmails bei Koch Media eingerichtetKernprozesse integriert in Lotus Domino 42Ressourcen, Skills, Planung und ReisekostenFlexibel durch Module 44Forschung & Entwicklung im Labor perfekt unterstütztGasrußwerke machen mobil 46Mit iPhone und iPad auf Dokumente zugreifenAbweichungen im Griff 47EBIT-Verbesserung durch effektives Claim-ManagementFormular- und Prozessmanager 48Antrags- und Genehmigungsprozesse vereinfachenSocial Business-Lösungen für die Fachabteilungen 49IBM Connect 2013: Ein RückblickSERVICEVorschau, Inserenten, Impressum 50Notes-basierte AnwendungenDie Mitarbeiter der Deutschen Gasrußwerke könnenjederzeit und von jedem Ort aus auf Unternehmensinformationenzugreifen, die in der zentralen Lotus NotesDomino Datenbank des Unternehmens lagern – und zwarvon ihrem iPhone aus. Û Seite 40MIDRANGE ONLINEMidrange JobbörseMidrangeEventIT POWERÛ www.midrange-jobs.deÛ www.midrange-event.deÛ www.midrange-events.de®Insgesamt über 500 Aussteller250 Vorträge | 6 Keynotesmehr als 8.000 FachbesucherBudapestGenfHamburgKöln Lyon MoskauStuttgartWienZürichPERSONAL2013Fachmessen für Personalmanagement23.-24. April 2013Messe Stuttgart14.-15. Mai 2013CCH Hamburg® Ampelmann GmbHpeopleperformancetechnologywww.personal-messe.deTwitter Stuttgart: #Psued13Twitter Hamburg: #Pnord13In Stuttgart zeitgleich mitIn Hamburg zeitgleich mitSparen Sie 40%bei Online-Registrierung!3. Europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografi eMit freundlicher Unterstützung vonPartnerMedienpartner04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN5


MIDRANGE AKTUELLFirmen auf dem Weg zum Social EnterpriseSocial Support gezielt nutzenPeer-to-peer-Support ist eine der tragenden Säulen jeder Social Business-Infrastruktur undein wichtiger Schritt in Richtung Social Enterprise – „making social the way you do business“– wenn man es so nennen möchte. Brands können so auf eine zielgerichtete Weise mit ihrenKunden in den sozialen Netzwerken – also mit ihren „social customers“ – Verbindung aufnehmen,und es ihnen ermöglichen, sich untereinander über das Web zu helfen.Social Support bietet darüber hinausden sofort zu Buche schlagendenVorteil, skalierbarer, schneller undpreiswerter zu sein als bei herkömmlichenSupport-Modellen mit Agenten.Vorteilhaft ist dieser Ansatz, weil dieKunden die Produkte oft wesentlichbesser kennen als die eigenen Mitarbeiter.Sie sind schneller, weil dynamischeKunden-Communitys 24 Stundenan sieben Tagen der Woche im Dienstsind und preiswerter, weil leidenschaftlichpostende Kunden schlussendlichzu einer Erweiterung der eigenen Belegschaftwerden.Mehr noch – bei Social Supporthandelt es sich um eine wahre Goldmine,die aus der sozialen Interaktion mitdem Kunden besteht. An dem Tag, andem die Social Customers eines Unternehmensdamit beginnen, sich innerhalbeiner Umgebung, die der Firmagehört – z. B. einer webeigenen Community–, gegenseitig zu unterstützen,ist die Goldmine eröffnet. Und zwarindem die Interaktionsdaten der SocialCustomers in den Cachespeicher aufgenommenund dann dazu verwendetwerden, das gesamte Unternehmen zuinformieren.Wo kommen all diese sozialen Analysedatenher? Online-Kunden-Communitysenthalten typischerweise einegewisse Zahl von sozialen Anwendungen,die es ermöglichen, dass Kundeneinander schnell in unterschiedlichenKanälen helfen, die aber auch das Wissenskapitalaufbauen, entwickeln undbeherbergen. Dieses Wissen entstehtim Verlauf solch sozialer Interaktionen– unabhängig davon, wo sie letztendlichstattfinden.Wenn ein Social Customer immerund immer wieder twittert, „Wo ist derAusschaltknopf?“, wenn andere wiederumauf ihrer Facebook-Seite posten„Wie schaltet man dieses Ding aus?“,sammeln diejenigen Brands, die ihreKunden diese Fragen beantworten lassen,die besten Antworten und machensie für andere leicht wiederauffindbar.Sie bauen somit eine soziale Support-Infrastruktur auf: ein Peer-to-peer-Netzwerkzur Kundenunterstützung – aufbauendauf sozialen Applikationen, dieKundendaten über das gesamte SocialWeb hinweg sammeln und teilen.Zu den sozialen Applikationen, dieeine soziale Infrastruktur für den Supportaufbauen können, gehören u. a.:Foren: In Kundenforen lassen sichDiskussionen in beliebiger Abstufungorganisieren, um Anleitungen zurSelbsthilfe und konkrete Problemlösungeneiner breiten Masse zur Verfügungzu stellen. Foren können typischerweisein jede Art von Webpage eingebettetwerden und ermöglichen es oft, dassKunden sich für die Qualität ihrer Antwortengegenseitig bewerten.Q&A: Apps für Q&A (also Frage undAntwort) bringen die Leute mit Fragenund Experten mit den Antwortenzusammen. Diese Form macht es denKunden sehr einfach, neue Fragen zustellen oder Antworten auf Fragen zufinden, die bereits schon mal gestelltwurden. Diese Apps können es denTeilnehmern auch erleichtern, unbeantworteteFragen in ihrem speziellenErfahrungsgebiet zu finden und einequalifizierte, für die sozialen Medienaufbereitete Lösung zu verfassen.User-Generated Knowledge Base:Es geht wesentlich schneller, die Expertenunter den Kunden zu unterstützen,Beiträge mit deren nützlichem Wissenzu verfassen, diese freizugeben undzu organisieren – als interne Mitarbeiter-TeamsDokumentationen undFAQs veröffentlichen zu lassen. Einegut organisierte, von Nutzern erzeugteWissensdatenbank erfasst den wertvollstenContent und verwandelt ihnin Betriebsvermögen, das für die Sucheoptimiert ist.Mobile: Mobile Apps helfen densozialen Kunden dabei, Inhalte auf digitalenGeräten – wie Smart Phones6MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


MIDRANGE AKTUELLund Tablets – zu erzeugen, anzusehenund darauf zu antworten. Das ist einebesonders wertvolle Anwendung, ummit Superfans eines Brands, die dazutendieren, den Löwenanteil des Contentzu generieren, stets in Verbindung zubleiben.Intergration in Twitter und Facebook:Soziale Kunden müssen erreichtwerden, wo sie sich gerade aufhalten –und das kann überall sein. Integrationenfür Twitter und Facebook erweiterndie Reichweite eines Brands ungemein,indem sie Social Support-Kanäle genauda anbieten, wo die Kunden gerade ihreZeit verbringen und so umgekehrt nochmehr soziale Kundendaten ins Unternehmenbringen.Erfassung und Verteilung vonKundendaten aus sozialen NetzenOb man nun zuhört oder nicht, ob maneine Social Support-Lösung auf denWeg bringt und damit beginnt, die Datender Social Customer zu sammelnoder nicht – es passiert dort draußen.Kunden tauschen sich tagtäglich überBrands und Produkte aus. Wer diesenKonversationen nicht lauscht odersich nicht darum kümmert, die Interaktionsdatender Social Customers insUnternehmen einzubringen, hat schongegenüber jenen Wettbewerbern verloren,die genau das tun.Smarte Brands hören also zu. Sieverfolgen mit, was ihre eigenen SocialCustomers und die Kunden der Konkurrenzeinander mitteilen und haltenaktiv Ausschau nach neuen sich entwickelndenTrends in der Industrie. Undsie engagieren sich. Sie verfügen übereine Infrastruktur für das Engagementin den sozialen Medien, die ihnen genaudas erlaubt: Zuhören, Verbindungaufnehmen und – was vielleicht amwichtigsten ist – die Interaktionsdatender Social Customers zu erfassen, damitdiese in den Besitz des Unternehmensübergehen.Keine Frage, die „Social Media Revolution“hat uns eine wahre Explosionan Daten beschert – sowohl innerhalbals auch außerhalb der Unternehmen.In diesem hochaktiven Interaktionskanalwird es zunehmend wichtiger,dass man wertvolle Daten sein Eigennennt, damit sie nicht verloren gehenoder ignoriert werden. Und weil es imsozialen Universum keine wirklichunveränderliche Plattform für sozialesEngagement gibt, setzen Unternehmen,die das klare Ziel haben, ihr Geschäftsmodellauf „soziale Füße“ zu stellen,auf Folgendes:ó Apps und Add-Ons für Social Net-workingó Bessere Management-Systeme fürechtes Engagementó Flexible Basis-Plattformen, die leichtmit anderen Standorten oder Netzwerkenintegriert werden können.ó Zusammenführung von Interaktions-daten aus verschiedenen Kanälen ineiner einzigen „Kiste“ von Kundenintelligenz(Customer Intelligence).Es bereitet keine Mühe, sich vorzustellen,wie verschiedene Abteilungenim ganzen Unternehmen von einersolchen „Schatzkiste“ mit sozialenKundendaten profitieren – angefangenbeim Service&Support über den Vertriebbis hin zum Produktmarketingund zur PR. Und smarte Brands machengenau das: Sie nutzen ihren Einfallsreichtum,um Investments in denBereich Social Media über das ganzeGeschäft hinweg zu ihrem Vorteil zunutzen. Smarte Vermarkter setzen CustomerIntelligence ein, um Superfanszu identifizieren – die engagiertesten,leidenschaftlichsten unter den sozialenKunden. Sie gewinnen sie als Markenbotschafterbzw. als wertvolle Helfer.Kluge Community-Manager nutzendie Customer Intelligence, um den All-Geschäftsgebiet Einsatz von Social Media Mehrwert fürs GeschäftMarkenhersteller Um Superfans zu finden und zu fördern Markenbotschaft voranbringenCommunityManagementÜberwachung des Zustandsund der Lebendigkeit der CommunitySteigerung derKunden zufriedenheitService-Mitarbeiter Peer-to-Peer Support ermöglichen Reduziert Support-KostenProduktmarketingPRBewertung derTeilnehmer sindauf einen Blickersichtlich. Quelle: LithiumIdeenentwicklung mit densozialen KundenNachverfolgung Blog-Beiträgeder MitarbeiterVerschiedene Einsatzmöglichkeiten der KundenbeziehungenBeschleunigte InnovationEinfluss nachmessen8MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


Theo BärIBM DB2Web Query für iDas moderne Werkzeug für Abfragen,Analysen und Präsentationen von Daten Datenbank-Abfrage Daten-Analyse Grafische Präsentationca. 600 Seitennur 248,– €Bestellnummer 444075ISBN 978-3-930176-78-6Mit dem Web- und Java-basierten Abfrage-, Analyseund Präsentations-Tool IBM DB2 Web Queryfür i stellt IBM Möglichkeiten zur Verfügung, dieweit über die Fähigkeiten des bekannten Query/400hinaus gehen. Dennoch können die mitQuery/400 erzeugten Abfragen nahtlos im DB2Web Query für IBM i genutzt werden.Im April 2007 kündigte IBM ein neues Web-basiertesAbfrage- und Präsentationstool als Nachfolgerdes bekannten Query/400 an. Derzeitist die Version 1.1.2 verfügbar und ganz aktuell(2012) die Version 2.1. Der Mitautor an dem aktuellenIBM Red Book, Theo Bär, beschreibt indiesem Fachbuch zusammenfassend und nachvollziehbar,wie Anwender und Entwickler diefantastischen Möglichkeiten des IBM DB2 WebQuery nutzen können. Beispielsweise könnenmithilfe der integrierten OLAP-Funktionalitätzusammenfassende Datendarstellungen per Slicing-,Dicing- und Drilldown-Funktionen umfassendanalysiert werden.Nachdem der beliebte Query/400 nun endgültigvon IBM abgekündigt ist, erscheint rechtzeitig diezweite erweiterte Auflage des Fachbuchs zumNachfolger.Inklusive CD-ROM mit PDFdes gesamten Buchinhalts!Aus dem InhaltIBM DB2 Web Query für iV 1.1.2 und V 2.1 Übersicht Web Query Installation und Erweiterungen Architektur und Grundlagen Neue Paketierung in V2 Benutzer und deren Autorisierung Metadaten und die Erzeugungvon Synonymen Administrationskonsole undAdministrationsaufgaben Report Assistent Übernahme von Query/400-Daten Diagramm Assistent Power Painter Active Reports InfoAssist Developer Workbench OLAP Anwendungen HTML Composer SQL Assistant Spreadsheet Client Report Broker Extension ToolsBestellung per Fax +49 8191 70661im Web www.midrange-shop.com▢ Ja, ich bestelle mein Fachbuch„IBM DB2 Web Query für i“zum Preis von 248,– € zzgl. Versand kosten.Abonnenten von MIDRANGE MAGAZIN oderTechKnow Letter erhalten 10 % Treuerabatt.Weitere interessante Fach bücherfinden Sie im Web:www.midrange-shop.comVertrauensgarantie:Ich habe das Recht, binnen zweiWochen von heute an von meinerBestellung zurückzutreten.Zur Wahrung der Frist genügtdie rechtzeitige Absendung anservice@midrange.de. Solltemir das gelieferte Fachbuch nichtgefallen, kann ich es nach Erhaltbinnen zwei Wochen samt derbeiliegenden Rechnung wiederzurückschicken und die Sache istfür mich erledigt. Diese Vereinbarungennehme ich mit meinerzweiten Unterschrift zur Kenntnis.FirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumDatum1. Unterschrift2. UnterschriftE-Mail-AdresseFaxITP VERLAG GmbH | Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering | Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 | www.midrange.de ı service@midrange.de


MIDRANGE AKTUELLgemeinzustand und die Lebendigkeitihrer Community sorgfältig im Augezu behalten. Mitarbeiter im Servicenutzen die Konversationen der SocialCustomers, um Peer-to-peer-Support zuermöglichen. Produktteams wiederumtreiben die Produktinnovation voran,Vertriebsteams identifizieren potenzielleNeukunden und das PR-Teamschließlich verfolgt die Reichweite vonBlog-Einträgen der Mitarbeiter.Clevere Wege sind gefordertFührende Unternehmen auf dem Gebiet„Social Enterprise“ finden nichtnur Wege, Daten der Social Customerszu analysieren, diese überhaupt erstzu beschaffen und immer mehr davonanzuhäufen, sie finden auch clevereWege, um diese Daten im gesamtenUnternehmen sinnvoll einzusetzen. Mitmodernen CRM-Tools und herkömmlicherProzessautomation bringen dieSchlauen unter den Social Brands dieInteraktionsdaten der Social Customermit etablierten Arbeitsprozessen inVerbindung, um so echte Veränderungenam Geschäftsmodell anzustoßen.Bringt man beispielsweise Probleme,die in Twitter veröffentlich werden, inSalesforce ein mit dementsprechendanhängenden Berichten über die Kundenkontakte,gibt man damit dem Sales-Team ein Mittel an die Hand, um einensehr wichtigen Dialog mit Kunden undmöglichen Neukunden aufzunehmen.Ein anderes Beispiel ist die Nutzungder Business-Logik von Salesforce, umProbleme, die in den sozialen Medienthematisiert werden, umzuleiten undzu beantworten.Tatsächlich war die Kombinationder sozialen Netzwerke mit demCustomer Relationship Management(CRM) für viele bereits so erfolgreich,dass sie eine eigene, ausgewachseneDisziplin hervorgebracht hat: das sog.Social CRM.Social CRM beschleunigt dieProzesse im UnternehmenSocial CRM befasst sich mit der Software,den sozialen Anwendungen undall jenen Prozessen, die es Mitarbeitern,Kunden und Partner ermöglichen, sichschnell und einfach auszutauschen.Darüber hinaus geht es um Daten undderen Nutzung – insbesondere um dieDaten der Social Customers, speziellum Erhebung, Analyse und Verwaltung.Und zwar in einer Art und Weise,dass Unternehmen gleichermaßengesteigerte Kundenzufriedenheit erfahrenwie deutlich kürzere Antwortzeitenund eine beschleunigte Produktentwicklung.Die Integration von Social CRMgeht sogar noch einen Schritt weiter:Geschäftskritische Daten werden in dieeinzelnen Geschäftsgebiete gebracht,um die Produktivität dort zu steigernund die Effizienz im gesamten Unternehmenzu erhöhen.Und während ein Plus an Effizienzund Produktivität ganz ausgezeichneteZiele sind, schauen sich die Social-CRM-Geeks bereits um, was als Nächsteskommt, um sich gegenüber den Wettbewerbernnoch besser aufzustellen –Predictive Analytics: Damit ist gemeint,dass man bereits früh im Kaufprozesswissen muss, wer was wann und weshalbkaufen wird.Diejenigen, die in der Lage sind,Kundendaten derart zu nutzen und verlässlicheAussagen über die kommendenTrends im Verbraucherverhaltenzu machen, werden die größten Vorteilegegenüber der Konkurrenz genießen –und das nur, weil sie die Interaktionsdatenihrer sozialen Kunden schlauernutzen.Beim Social Support geht es nichtausschließlich darum, die Kundenzufriedenheitzu verbessern. SocialSupport leistet zudem einen enormenBeitrag zur SEO – und daran habendigitale Vermarkter ein großes Interesse.Und auch beim Social CRM geht esnicht nur darum, Beziehungen zu Kundenaufzubauen, ebenso geht es um dieSchaffung von mehr Produktivität undEffizienz – hochgeschätzt im operativenGeschäftsbetrieb.Der Übergang zur nächsten Generationvon sozialem Support – alsozum Social Enterprise, wie es im Englischenmit „making social the way youdo business“ so schön umschriebenist – bedeutet, dass eine firmenweiteAnstrengung zu unternehmen ist, umalles rund um die Optimierung der CustomerExperience zu organisieren. Dasbedeutet, in übergreifenden Teams zuarbeiten, in denen die Daten der SocialCustomers allen zugänglich gemachtund analysiert werden können.All die Policies, Prozesse und Technologien,die weiter oben beschriebenwurden, müssen in der Infrastrukturbereits vorhanden sein. Und zwar deshalb,damit diese gemeinsame Anstrengungüberhaupt erst möglich gemachtwird. Aber auch eine entsprechendeUnternehmenskultur muss vorhandensein, um den Laden anzukurbeln. Jegrößer und je traditioneller ein Unternehmenverwurzelt ist – und je mehrInsellösungen in der Verwaltung derInteraktionsdaten der Kunden vorherrschen,desto schwieriger wird es, den10MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


kalenderganzen Vorteil von unternehmensweitemSocial Customer Engagementzu erfassen.Kundenzentrische Unternehmenskulturenerkennen, dass jederin der Firma – angefangen vom SeniorVP über den Vertriebsmitarbeiter,Produktentwickler bis hin zumService-Agenten – Geschäftszieleverfolgt. Kundenzentrische Kulturenladen jeden, der mit Kundendatenin Berührung kommt, zurSocial Customer Experience-Partyein. Sie gewinnen so einen nicht zuunterschätzenden Wettbewerbsvorteil– schon allein deshalb, weil siedas volle Potenzial von Social Websinnvoll nutzen.Making Social the Way You DoBusiness – Checkliste:Wie erkennt man, ob das eigene Unternehmenreif dafür ist, zum SocialEnterprise überzugehen?ó Ist die soziale Infrastruktur vor-handen, um sinnvoll mit denSocial Customers über das WebKontakt aufzunehmen und zukommunizieren?ó Sind Workflow, Regeln, Daten-struktur und Training vorhanden?Sind Mitarbeiter bereit, dieOnline-Kunden-Communitys undSocial-Media-Kanäle auch zu nutzen?ó Existieren Technologie, Workflowund Prozesse, um eine umfassendeSicht auf den Kunden zu erzeugenund diese über das gesamteUnternehmen hin zu verteilen?ó Steht Ihre Unternehmenskulturgeschlossen hinter dem Vorhaben,die Customer Experience zuoptimieren?ó Falls nicht, stellt sich die Frage, obimmerhin Bekenntnis und Strategiefür das erforderliche Änderungsmanagementbestehen?Bruno Teuber ówww.lithium.comEvent Termin, Ort VeranstalterSAP Business One am Nachmittag 8. 4.LangenauVdS Sachkundiger für Gebäudeund InfrastukturDer sichere Weg zum bestenERP-System8. – 11. 4.München9. 4.HannoverIBM i Operating Grundlagen 10. – 12. 4.BremenStrategien für Mobile Business Apps 12. 4.OnlineRPG Programme für grafische Clients 15. 4.FuldaManagementforum:Die perfekte ProduktionDB2 und PHP –Best Practices auf IBM i16. 4.St. Gallen17. 4.OnlineDrucken auf System i 18. – 19. 4.BremenErfahren Sie SAP Business ByDesign 25. 4.Mannheim u. a.Integration: Herausforderungen,Strategien und mehr26. 4.OnlineMehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.deIBM iBedienungSteuerungProgrammierungAnwendungUnsere Themen im April:• IBM i Operating – Grundlagen• Grundlagen der IBM i DB2 UDB• Java Programmierung Grundlagen• Web Query AbfragetricksSOFT-CONSULTwww.soft-consult.netITP Verlag GmbHwww.midrange-academy.comMQ result consulting AGwww.mqresult.deEPOS GmbH DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comMagic Softwarewww.magicsoftware.comITP Verlag GmbHwww.midrange-academy.comMPDV Mikrolab GmbHwww.mpdv.deZend Technologieswww.zend.comEPOS GmbH DV-Consult & Trainingwww.eposgmbh.comALPHA Business Solutions AGwww.abs-ag.deMagic Softwarewww.magicsoftware.comMehr Themen auf unserer Homepage mitAnregungen und Tipps im EPOS BLOG!EPOS GmbHDV-Consult & Trainingeinfach.gut.lernen.Weserstr. 81 I 28757 Bremen I Fon 0421.65 99 8 I Fax 0421.65 99 865training@eposgmbh.com I www.eposgmbh.comANZEIGEOffene SeminareWorkshopsWeb. TrainingsInhouseEvents04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN11


MIDRANGE AKTUELLMit den Kunden vertrauensvoll interagierenSocial Media stellt den Kundenwieder in den MittelpunktStrategie ist alles: Social CRM ermöglicht eine effiziente Online-Kommunikation,von der Unter nehmen und Kunden profitieren. Dafür ist es zwingend notwendig,eine fundierete Social-CRM-Strategie zu entwickeln. Das ist zwar ein zeitaufwendiger,aber langfristig lohnender Prozess.Mehr als 75 Prozent der Deutschennutzen das Internet täglich in allseinen Facetten. Die Nutzungszeit hatsich in den letzten zehn Jahren mehrals verdoppelt: Sie beträgt heute ca. 83Minuten pro Person am Tag. Das sind83 Minuten, in denen jeder User vieleInformationen über sich, seine Meinungund seine Interessen enthüllt. Füreine gezielte Kundenansprache müssenUnternehmen eigentlich nur nochan den entsprechenden Stellen und mitden geeigneten Tools die Daten einsammeln,diese dann in die richtigen Kanäleweiterleiten und schon lassen sichzielgruppengenaue Kampagnen undProdukte realisieren. Ganz so einfachgestaltet sich die Aufbereitung von Foreneinträgen,Twitter-Nachrichten undsämtlichem anderen User-ContentsDurch die bessere Organisation der Kommu-nikationsschnittstellen zum Kunden wird dieEffizienz der Kundenbeziehungen gesteigert.Die Zusammenführung aller verteilten Informationenliefert ein integriertes und ganzheitlichesBild des Kunden.Es kann zeitnah auf Kundenanfragen undKritik reagiert und direkt mit dem Kundeninteragiert werden.Die Neukundengewinnung wird optimiert.Da man über bestehende Kunden besserBescheid weiß, kann man über Marketingmaßnahmen,Werbung und PR Neukundengezielter ansprechen.óóóCheckliste: Warum Social CRM Sinn machtDie Wissensbasis verbessert sich ganz we-sentlich. Wer mehr über einen Kunden weiß,kann sich besser auf ihn einstellen.Der Kundenservice wird optimiert und effizi-enter, da alle verfügbaren Informationen aneiner zentralen Stelle zusammenlaufen.Ein gut gepflegtes CRM-System gewährleis-tet bei Bestandskunden – zum Beispiel durcheine entsprechende Personalisierung – einehöhere Kundenzufriedenheit und damit einenImagegewinn.Der Vertrieb wird beschleunigt, da er effizi-enter reagieren kann.óóóóallerdings schon aus datenschutzrechtlichenGründen nicht. Zusätzlich bietetdas World Wide Web eine Flut anInformationen, die strategische Selektionsprozesseerfordert. Zum anderenwird von den Unternehmen bei ihremAuftritt in sozialen Netzwerken mehrabverlangt als deren bloße Präsenz.Kunden wollen einen Mehrwert ausder Interaktion mit dem Unternehmenschöpfen, Antworten auf ihre Fragenerhalten sowie Entertainment gebotenbekommen – und das alles gleichzeitig.Ohne eine durchdachte Social-Media-Strategie und ein gutes CRM-Systemkommt man da nicht weit.Während Customer RelationshipMarketing (CRM) im traditionellenSinn eher auf einem operativen Ansatzberuht, der die Kundenbeziehungen effektivverwalten soll, zielt Social CRMdarauf ab, die Kundenwünsche zu erfüllenund gleichzeitig die Unternehmenszielezu erreichen. Somit ersetztSocial CRM keinesfalls das traditionelleCRM, sondern komplementiertdas System hinsichtlich der aktuellentechnischen sowie gesellschaftlichenEntwicklungen. Und es ermöglicht dieEinbindung von Informationen allerKommunikationskanäle über eine zentraleStelle. Das Internet nimmt dabeieinen immer größeren Platz ein. Wermehr über die Käufer und Fans seinerMarke oder seines Produkts wissenwill, muss sein Online-Ohr weit aufmachen. Der Kunde ist den Unternehmennämlich weit voraus: Knapp 50 Millionenaller Deutschen sind in sozialenNetzwerken wie Facebook, Twitter,YouTube und Xing aktiv. Sie tauschenin Foren Erfahrungen aus, empfehlenihren Freunden Produkte oder warnenauf Blogs vor bestimmten Dienstleistungen.Soziale Medien sind ein festerBestandteil unseres Alltags und einewertvolle Informationsquelle für Unternehmen.Voraussetzung für eine profitableNutzung von Social Media ist es,dass die Unternehmen wissen, wie dieInformationen zu kanalisieren und wirkungsvolleinzusetzen sind.Wer viel über den Kunden weiß,kann besser und schneller auf seineBedürfnisse reagieren. Dadurch wird12MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


MIDRANGE AKTUELLPERSONAL 2013 Süd und Nord mit ausgebautem IT-BereichChancen und Risiken imdigitalisierten HR-ManagementMit einem Besuch der PERSONAL 2013 Süd oder der PERSONAL 2013 Nord bringen sichPersonal verantwortliche im Frühjahr 2013 wieder auf den neusten Stand in Sachen HumanResource Management: Das traditionsreiche „Update“ der Messe findet am 23. und 24. Aprilin Stuttgart statt, das norddeutsche Pendant folgt am 14. und 15. Mai im CCH Hamburg.Beide Personalfachmessen locken in diesem Jahr nicht nur mit vergrößerten Ausstellungsflächenund mehr Programm, sondern punkten auch mit speziellen Angeboten im IT-Bereich.Die Digitalisierung schreitet voran:Ob in der Personalverwaltung, imRecruiting oder im Talentmanagement– in allen Aufgabenbereichen des Personalmanagementshalten Software-Anwendungen Einzug und bündeln dieProzesse. Auf der PERSONAL 2013 gewinnenPersonalverantwortliche einenÜberblick über aktuelle IT-Angeboteund neue Marktentwicklungen– wie Cloud Computing undVirtualisierung für das Personalmanagement.Mit ihrem neuen KooperationspartnerBaden-Württemberg:Connected e. V. – bwcon – beleuchtetdie PERSONAL 2013 Süd diese jüngstenMarkttrends. Tobias Flaig, Leiter Infrastrukturder IT.TEM GmbH, nimmt zunächsteine Begriffsbestimmung vor: Inseinem Vortrag „Cloud und Sicherheit“erklärt Flaig dem Messepublikum,was es mit der „Datenwolke“ auf sichhat, welche Vorteile Cloud ComputingUnternehmen bietet, welche Gefahrendamit verbunden sind und wie sich Sicherheitsrisikenminimieren lassen.PERSONAL 2013 Süd:Cloud Computing unter der LupeAuch Softwarelösungen für das Personalmanagementwerden zunehmendaus der Cloud angeboten, weiß Hans-Helmut Kümmerer. Der Geschäftsführerder HCM Customer ManagementGmbH widmet sich in seinem Vortragspeziell Anwendungen und Erfolgsfaktorenfür den HR-Bereich – sowohlaus Sicht der Nutzer als auch aus demBlickwinkel des Personalmanagements.Für Carsten Unnerstall, Co-Founderund CEO der tocario GmbH, stellenHosted Virtual Desktops die Arbeitsplätzeder Zukunft dar. Nach Meinungdes Experten sind sie nicht nur dazugeeignet, den Herausforderungen Mobilität,Cloud-Technologien und Bringyour own Device (BYOD) Rechnung zutragen, sondern bieten Unternehmenechte Vorteile.Für das umfangreiche Programman Keynote-Vorträgen, Podiumsdiskussionenund Best Practice-Beispielenstehen auf der 14. PERSONAL 2013 Südjetzt fünf statt vier Praxisforen sowiezwei Aktionsflächen für Trainings zurVerfügung. Spezialwissen und branchenspezifischesKnow-how vermittelnzudem die Themenreihe „Personal &Verwaltung“ sowie die ParallelmesseCorporate Health Convention.Auch bei der norddeutschenSchwester, der PERSONAL 2013 Nordin Hamburg, gewinnt das Thema IT anBedeutung. Deutlich wird dies nichtzuletzt durch den Zusammenschlussder Messe für Personalmanagementmit dem führenden Verband derHightech-Branche: Der vom BIT-KOM ausgerichtete Kongress „ITmeets HR“ tagt am 14. und 15. Mai2013 erstmals parallel zur PERSO-NAL 2013 Nord im CCH Hamburg.Unter dem Motto „Digital Work“stehen Zukunftsvisionen für die (digitale)Arbeitswelt von morgen, New Leadershipim Umgang mit der GenerationY, Employer Branding in der digitalenWelt oder Themen wie Personalarbeitmit Social Media im Fokus.Die PERSONAL 2013 Nord wächstderzeit noch stärker als die Plattformin Stuttgart. Die Ausstellungsfläche inMessehalle H ist deutlich vergrößert,außerdem belegt die Messe am 14. und15. Mai 2013 zusätzlich Saal 3. Im Rahmendes umfassenden Programmangebotsstehen nunmehr zwei Aktionsflächenfür Trainings sowie drei Praxisforenzur Verfügung.ówww.personal-messe.de14MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


Power i-Workshops 2013IBM i: Neues aus der SystemadministrationSo nutzen Sie die neuen MöglichkeitenIBM investiert in i. Mit einer Flut von neuen Funktionen und Möglichkeitenlassen sich IBM Power Systeme mit IBM i noch wirtschaftlicherbetreiben und administrieren. Der Workshop zeigt handfesteNeuheiten, die Sie wirklich weiter bringen und im Falle von Power-VM auch noch richtig Kosten reduzieren.Aus dem Inhalt:• PowerVM: Virtualisierung• Erstellung virtueller Systeme• Mit virtuellen Systemen arbeiten• Der System i Navigator• Der iNavigator (neu ab 12.2012)• IBM i Access Client Solutions (i Access für Mac, Linux, Windows)» Wien, 19. September 2013 ı Workshop-Nr. 5302307Anwendungsmodernisierungtrotz RPG?Spielt RPG überhaupt eine Rolle?RPG ist moderner und leistungsfähiger als viele glauben. Mit RPG IVkann heute jeder die Voraussetzungen schaffen, um mit grafischenWeb-Clients zu kommunizieren.Aus dem Inhalt:• RPG-Programmierungstechniken• Ereignissteuerung und RPG• Stateless und Stateful Conversations• Transaktionssteuerung• Parameterübergaben und Error-Handling• Webservices als Brücke zwischen graf. Web-Clients und RPG• SOAP: RPG-Programme als Service-Provider• REST: PHP-Scripte und RPG-Programme• CGI: RPG-Programme als Services• Anbindung grafischer Clients• Asynchrone vs Synchrone Kommunikation• HTML- und Javascript Clients• JAVA-Clients, Flash-Clients» Fulda, 15. April 2013 ı Workshop-Nr. 5921315» Köln, 16. April 2013 ı Workshop-Nr. 5921302» Wien, 16. September 2013 ı Workshop-Nr. 5922307SQL – innovative Funktionen inAnwendung und ProgrammierungArbeiten Sie effektiv mit DB2 für IBM iund sparen Sie Zeit und NervenDie DB2 in Ihrem System i ist prädestiniert für SQL. Dieser Workshopzeigt Ihnen, wie Sie durch den Einsatz fortschrittlicher Technikendie Performance Ihrer Abfragen erhöhen und, gerade beikomplexeren Aufgabenstellungen, richtig viel Ihrer wertvollen Zeitsparen können.Aus dem Inhalt:• Den System i Navigator im SQL-Umfeld einsetzen• Mehrfach Gruppenbildung mit OLAP Funktionen Super Groups• Intelligent Abfragetechniken mit benutzerdefinierten Funktioneneinsetzen• Rekursive Abfrage• SQL und XML• SQL-Stored Procedures» Wien, 18. September 2013 ı Workshop-Nr. 5902307Was ist eigentlich IBM WebQuery?Query/400 abgekündigt: Was leistet der Nachfolgerund wie funktioniert er?Nachdem IBM den beliebten Query/400 abgekündigt hat, suchenviele ein geeignetes Nachfolgeprodukt. IBM WebQuery läuft nativeauf Ihrer Power i, greift schnörkellos auf Datenbanken zu und zaubertzeitgemäße Auswertungen. Darüber hinaus können die bewährtenAbfragen übernommen werden. Wer komplexe Business Intelligencebenötigt, wird wohl kaum durch den IBM WebQuery limitiert.Aus dem Inhalt:• Übersicht über Web Query• Installation und Administration• Einstieg in die Bedienung• Der Report Assistant• Der Diagramm Assistant• Neu: Info Assist» Fulda, 17. Juni 2013 ı Workshop-Nr. 5971315» Köln, 18. Juni 2013 ı Workshop-Nr. 5971302» Wien, 17. September 2013 ı Workshop-Nr. 5972307Bestellung per Fax +49 8191 70661im Web: www.midrange-academy.comFirmaNameStraßeE-Mail-Adresse1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummerTeilnahmegebühren– pro Teilnehmer: 599,– €– zwei Teilnehmer: je 549,– €– drei und mehr Teilnehmer: je 499,– €Frühbucherrabatt bei Anmeldungbis zu vier Wochen vor der Veranstaltung: 50,– €Abonnentenrabatt (MIDRANGE MAGAZINoder TechKnowLetter): 5 %PLZ, OrtE-Mail-AdresseTelefonDatum1. UnterschriftFax3. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-AdresseDen Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen. Die Teilnahmegebührenthält die Verpflegung tagsüber inkl. Mittagsessen und Pausenerfrischungen.Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnungmit Angaben über Termine und Veranstaltungsort. Ausgabeder Unterlagen ab 8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungenvorbehalten.ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 ı www.midrange.de ı service@midrange.de


MIDRANGE AKTUELLMichael Mors, UNIT4, zum ROI von ERP-Projekten:„Wer die Folgekosten frühzeitigbeachtet, reduziert das Risiko“Die Einführung eines ERP-Systems oder die Ablösung einer bestehenden ERP-Lösung gehenUnternehmen nur dann an, wenn sie sich gravierende Vorteile von dem Investment versprechen.Geschäftsprozesse sollen effizienter laufen, und die Kosten im Unternehmendamit reduziert werden. Doch dazu muss das Unternehmen die vielen Faktoren kennen,die dem Projekt ihren Stempel aufdrücken. Im Gespräch mit dem Midrange Magazin (MM)steht Michael Mors, Geschäftsführer bei der UNIT4 Business Software GmbH, Rede undAntwort – und schätzt dazu auch die Chancen von Software as a Service ein.MM: Die Optimierung der Geschäftsprozessegilt allgemein als die wesentlicheTriebfeder für den Einsatz von ERP-Lösungenim Unternehmen. Sie fokussierendagegen sehr stark auf den Returnon Investment – ROI. Wie lässt sich dieseKenngröße realistisch ermitteln?Mors: Ein ERP-System gilt als das Rückgrateines Unternehmens und stützt allegeschäftskritischen Prozesse. Doch essoll nicht nur den Status quo abbilden,sondern auch auf zukünftige, unvorhersehbareAnforderungen flexibel reagierenkönnen. Daraus resultiert ein hoherErwartungsdruck, insbesondere unterdem Aspekt der Kosten. Und die gilt esauch bei derartigen Projekten einzuhalten.Somit ist der ROI die entscheidendeKenngröße für den ERP-Einsatz.MM: Vielfach herrscht die Meinung,dass ein ERP-Projekt eigentlich niemalsbeendet wird – wie soll ein Unternehmenbei einem „Moving Target“ die Kostenund Erträge sauber bestimmen?Mors: Die Kostenbetrachtung ist nichtso schwer – da sind die Anfangsinvestitionen,wie Lizenzkauf, Consulting-Aufwendungen, Freistellen von Personalim Anwenderunternehmen, zu nennen.Allerdings darf ein Unternehmen nichtdie Folgekosten außer Acht lassen – vorallem der Betrieb macht den großen Anteilaus, wenn er über die Lebensdauerdes Systems gerechnet wird.MM: Gibt es da große Unterschiede?Mors: Sehr wohl – wer viel Customizingbetreiben muss, wer hohen Administrationsaufwandaufbringen muss, denkommt der Betrieb teurer. UnabhängigeStudien haben zum Beispiel ergeben,dass je nach System und Hersteller dieAusgaben hier um bis zu 67 Prozentschwanken – und wir liegen da mit unseremKonzept sehr gut im Rennen.MM: Wie berechnet sich bei Ihnen derReturn On Investment?Mors: Wir haben dazu für unsere Zielmärkte– wie etwa im Bereich der projektbezogenenDienstleister – ein eigenesTool entwickelt, den ROI-Kalkulator.Gemeinsam mit dem Anwenderunternehmengehen wir das anstehende Projektdurch, tragen die Werte ein unddann ermittelt das Programm den ROI.MM: Viele Unternehmen verschreibensich bei der Einführung von ERP-Systemendie Einhaltung von Standards,um das Customizing gering zu haltenund somit späteren Folgekosten beimUpdate aus dem Weg zu gehen. Dochwenn es dann an das Umsetzen geht,treten doch wieder Sonderwünsche inden Vordergrund. Welche Einschätzungzum Customizing haben Sie?Mors: Meiner Einschätzung nach sollteman Customizing soweit wie möglichvermeiden. Bei unserem ERP-Systemfällt dies auch recht leicht, denn es verfügtbereits im Standard über eine soumfangreiche Funktionsvielfalt, dass eigentlichkeine unternehmensspezifischeAnpassung mehr nötig ist. Denn wir habendie Erfahrungen von Tausenden vonERP-Projekten eingearbeitet – ein „normaler“Dienstleister kann mit unseremStandard alles abdecken.MM: Dann haben Sie keinerlei Anpassungenbei Ihren Kunden ausgeführt?Mors: Nein – wir gehen schon auf dieWünsche unserer Anwender ein. ImRahmen einer Delta-Analyse erarbeitenwir, welche Modifikationen nötig sind.Aber insgesamt gesehen haben nurwenige unserer Installationen Abweichungenvom Standard – das dürftenso zwischen fünf und acht Prozent derSysteme sein.MM: Und wenn es dann doch zu einemCustomizing kommt?Mors: Dann profitieren die Kunden vonunserer modular gestalteten Software-Architektur und unserer Entwicklungsstrategie:Genau betrachtet gibt es beiuns keine „Major Releases“ mehr – damitwird nicht das Komplettsystem aufeinen neuen Stand gehievt. Somit muss16MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


man auch so gut wie keine Anpassungenbeim Release-Wechsel mitziehen.MM: Können Sie ein Beispiel geben?Mors: Benötigt der Kunde die Erweiterungendes neuen HR-Moduls, dann lässtsich diese HR-Version einfach aufspielen.Sollte bei einem anderen Modul, wieetwa Finanzbuchhaltung, eine spezielleAnpassung für das Anwenderunternehmenvorgenommen worden sein, spielenbeide Module nach wie vor zusammen.Das erreichen wir übereine starke, architekturelle Entkoppelungder einzelnen Module– das ist der große Vorteil.MM: Um die Investitionskostenzu reduzieren, steht es Unternehmenmittlerweile frei, Softwareaus der Cloud zu beziehen.Wie schätzen Sie diese alternativeBezugsquelle für BusinessSoftware ein?Mors: Im ERP-Markt steht derBezug von Software aus derCloud erst am Anfang. Anders sieht dieSache bei CRM oder im HR-Bereich aus– dort ist die Akzeptanz größer.MM: Was sind die Gründe dafür?Mors: Die psychologische Schwellemacht viel aus – ein Unternehmen gibtseine gesamten Kernprozesse und allseine Daten raus. Das ist beim Einsatzeiner externen Public Cloud nur schwerzu vermitteln.MM: Wird ERP aus der Cloud somit zueinem Reinfall?Mors: Nein, ganz und gar nicht – eskommt immer auf die Cloud an. Ein Interessentkann bei uns alle Bezugsvariantenbekommen – vom Einsatz in seineneigenen Räumlichkeiten über einePrivate Cloud bis hin zur Public Cloud.Wir setzen auf ein hybrides Modell, dasdie Kombination von klassischer IT-Umgebungmit der Cloud ermöglicht. Vorallem aufgrund der Sicherheitsfragenund wegen des Datenschutzes sind dieAngebote aus dem Bereich Public Cloudsehr gefragt. Wichtig ist allerdings, dassder Anwender sein Betreibermodell sehrschnell ändern kann: Wenn er einmal indie Public Cloud gegangen ist, muss ihmder Weg zurück in die Private Cloud odergar zum traditionellen Betrieb „On Premise“einfach gemacht werden.MM: Haben Sie schon mit Ihren Cloud-Angeboten relevante Erfolge erzielt?Mors: Unser Umsatz mit Cloud-basierterSoftware liegt im eben abgelaufenenGeschäftsjahr bei immerhin 50 MillionenEuro – das sind etwa zehn ProzentStellt den Returnon Investment beiERP-Projektenin den Fokus:Michael Mors,GeschäftsführerUNIT4 BusinessSoftware.des Gesamtumsatzes – also schon einbedeutender Anteil.MM: Software aus der Cloud ist nichtunbedingt billiger, wenn man einen längerenZeitraum betrachtet. Wie wirktsich das auf ROI aus?Mors: Die Kostenvorteile einer CloudbasiertenLösung über die kompletteLebensdauer eines ERP-Systems – mitzehn bis fünfzehn Jahren – führen bei derROI-Betrachtung zu einer ganz anderenAusgangssituation. Die Kalkulation derAnbieter im Cloud-Business geht davonaus, dass nach 36 Monaten in etwa soviele Kosten aufgelaufen sind, als hätteman die Software erworben. Doch derVorteil für ein Anwenderunternehmenergibt sich aus einer engeren Kalkulationbei den Lizenzen: Es wird rein nachBedarf abgerechnet – auch wenn die Anzahlder Benutzer sinkt. Damit lässt sichdie Zeitspanne nach hinten verschieben,aber nach fünf bis sechs Jahren ist diereine Cloud-Lösung dann teurer. Daherist es sehr wichtig, dass ein Anbieter seinemKunden auch den Weg in die anderenBezugsmodelle offen hält.MM: Wie wird der Zugriff über Mobilgeräteauf ERP-Software die Landschaft– und somit auch die ROI-Berechnungverändern?Mors: Was heute im Rahmen der Funktionalitäteines ERP-Systems angebotenwird, das muss auch über die mobilenEndgeräte bereit stehen. Damit könnenMitarbeiter produktiver arbeiten und dieUnternehmensabläufe werden beschleunigt.Ein Manager muss die Freigabenvon Rechnungen übersein iPad erledigen können undauch das Reporting sowie seinegewohnten Dashboards müssenauf diesen Geräten dargestelltwerden. Mitarbeiter profitierennicht nur von der Anzeige vonInformationen, sondern sie erledigendamit auch die Eingabearbeiten,wie etwa die Zeiterfassungin Projekten.MM: Wie erfüllen Sie diese Anforderungen?Mors: Die komplette Mobilität erreichenwir über Webservices und zudem teilenwir die Funktionalität unseres ERP-Systems in einzelne Apps auf. Ein gutesBeispiel dazu ist die Reisekostenabrechnung:Dazu gibt es eine eigene App,und der Mitarbeiter kann dann einzelneBelege mit seinem Mobilgerät abfotografierenund sie dann als Attachmentanhängen. Ein weiteres Beispiel ist eineApp, die die Frage klärt „Liege ich nochim Budget?“MM: Welche weiteren Maßnahmen sindin der Planung, um die Kosten in Unternehmenzu reduzieren?Mors: ERP-Systeme können den wachsendenAnalyseanforderungen an dievorhandenen großen Datenmengenkaum mehr angemessen Rechnungtragen. Wir integrieren deshalb unsereBusiness Analytics-Lösung als Modulin unsere ERP-Lösung. Unsere Kundenkönnen dann Entscheidungen schnellerund auf Basis besserer Informationenfällen. Rainer Huttenloher ówww.unit4software.de04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN17


SCHWERPUNKTSAP-Lösungen auf IBM Power SystemsGEWOFAG: Virtualisierung optimiertSAP-AnwendungsleistungWas tun, wenn die bisherige IT-Infrastruktur an ihre Grenzen gerät – und zusätzlich noch einCRM-System eingeführt werden soll? Virtualisieren. Die größte Münchner Wohnungsbaugesellschafthat 17 SAP-Systeme im Einsatz und ihre bis dato zwölf physischen Altsystemeauf jetzt zwei IBM Power 770 Server reduziert. Schöner „Nebeneffekt“: Einsparungen beiserverbezogenen Energie- und Flächenkosten von mehr als 80 Prozent.In der Baubranche herrscht hoherWettbewerbsdruck. Kundenserviceals Teil des Kerngeschäfts ist ein Differenzierungsfaktor,erkannte die GE-WOFAG. Die Münchner wollten dieKundenzufriedenheit steigern, umeffizienter arbeiten zu können als dieKonkurrenz. Dafür sollte ein neuesCRM-System eingeführt werden, dasauch die Investition in neue Hardwareerforderlich machte. Die IT-Infrastrukturnäherte sich bereits ihrer Kapazitätsgrenze,GEWOFAG wollte ihrevorhandene SAP Umgebung auf einermodernen Server-Plattform konsolidierenund die Auslastung der Speichersystemedurch den Einsatz vonStorage-Virtualisierungstechnologieverbessern.Der AnwenderHauptverwaltung der GEWOFAG„Bei uns wohnt München“ sagt die 1928 gegründeteGEWOFAG selbstbewusst. Mit 37.000Objekten ermöglicht die Wohnungsbaugesellschaftrund 90.000 Menschen bezahlbaresWohnen in der bayrischen Hauptstadt. Knapp750 Mitarbeiter verwalten ein Firmenvermögenvon zirka 1,4 Milliarden Euro.www.gewofag.comIn der Vergangenheit hat GEWOFAGihre SAP Systemlandschaften auf SUN/Oracle SPARC-Servern mit Solaris undder Oracle-Datenbank betrieben. Danoch keine Virtualisierung für die Produktionverwendet wurde, waren alleinfür die SAP Systeme zwölf physischeServer im Einsatz. Das Unternehmenwollte die Flexibilität und Energie-Effizienzseiner Systeme durch Konsolidierung– auf weniger Server und wenigerSpeichergeräte – erhöhen. Gleichzeitigsollte Energie in den Rechenzentrengespart werden. Zusammen mit Fritz& Macziol (FuM), IBM Business Partneraus Ulm, sondierte GEWOFAG eineLösung auf dem neuesten Stand derTechnik. Mit ihr sollten neue und zusätzlicheSysteme schnell einsetzbarsein, damit veränderte Auslastungsanforderungenzeitnah und kostengünstigerfüllt werden können.In Zusammenarbeit mit IBM GlobalTechnology Services und FuM wurdendie zwölf vorhandenen Server auf zweiIBM Power 770-Systeme reduziert. Dieneue Lösung läuft in einer voll virtualisiertenUmgebung mit IBM PowerVM,IBM Storage SAN Volume Controller(SVC) und IBM Storwize V7000 Speichersystemen.Die Oracle-Datenbankwurde durch IBM DB2 abgelöst undmit Unterstützung von IBM GTS migriert.Nahtlos seien die neuen ServerundStorage-Systeme in die bestehendeIT-Umgebung beim Kunden integriertworden, betont IBM. Falls einmal technischeUnterstützung nötig werdensollte, benachrichtigen die Systemeautomatisch das IBM Support-Team.Mit professioneller Projektplanungund dem Risikomanagement habe dasTeam die Unterbrechungen und den Arbeitsaufwandfür die IT-Abteilung beimKunden reduziert; der Zeitaufwand fürdie Migration konnte durch optimierteMigrationsmethoden quasi halbiertwerden.Dr. Matthias Meinecke, Leiter desRZ-Betriebs der GEWOFAG IT-ServicegesellschaftGmbH, lobt insbesonderedie Zusammenarbeit mit den Projektbeteiligtendes langjährigen IT-PartnersFuM: „Sie hatten ein sehr gutesVerständnis für unsere geschäftlichenAnforderungen und schlugen die IBMLösung mit der Virtualisierungstechnologievon IBM Power Systems vor“.Das Angebot habe „die für uns bestePlattform für die SAP Anwendungenund zugehörigen Speicheranforderungen“dargestellt. Auch IBM habe ein integriertesAngebot vorgestellt und einedurchgängige Komplettlösung liefernkönnen. Insgesamt betreibt die GEWO-FAG aktuell 17 SAP Systeme, die Anwendungenstehen über 460 Benutzernzur Verfügung. Rund 300 können dieSAP Applikationen gleichzeitig nutzen.Die Flexibilität der bereitgestelltenLösung ermöglicht es, neue SAP Lösungenschnell zu installieren und zusätzlicheHardware hinzuzufügen, ohnediese notwendigerweise zu kaufen. ówww.fum.de18MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


E-Bilanz in SAP: Die Zeit drängtAb dem 1. Januar des kommenden Jahres sind Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnungelektronisch an das Bundesfinanzministerium zu übermitteln. PIKON unterstützt dieKunden dabei, die dafür notwendigen Maßnahmen in SAP vorzubereiten und umzusetzen.Format und Form der zu übermittelndenDaten seien zwar fest vorgegeben,geklärt werden müsse aber,ob die E‐Bilanz aus dem eigenen SAP-System oder durch den zuständigenSteuerberater erstellt werden soll. Beidieser Entscheidung unterstützen diePIKON-Berater und schätzen ab, welcherAufwand bei welcher Variante zukalkulieren ist. Außerdem geben sieAuskunft über gegebenenfalls notwen-dige Anpassungen am Kontenplan undam Buchungsverhalten, je nachdem,von wo die Daten selektiert werden –aus SAP ERP oder BW zum Beispiel.Die E‐Bilanz besitzt eine ganz eigeneStruktur – um sie zu erstellen, müssenKontenplan sowie Buchungsverhaltenangepasst werden. Häufig sei der Detaillierungsgraddeutlich höher als beiden bisher erstellten Bilanzen, aus demIT-System könnten nicht alle benötigtenDaten einfach selektiert werden, betontPIKON. In SAP ERP gebe es neue Transaktionenzur Erstellung der E‐Bilanz,zusätzlich müsse ein kostenpflichtigesERP Add-On installiert werden. Innerhalbdes Projekts seien unbedingt Zeitfür Tests, Dokumentationen, etwaigeSchulungen der betroffenen Mitarbeiterund auch den Go-Live einzuplanen. ówww.pikon.comMit Sicherheit: SAP macht Dokumente mobilIT-Sicherheitsverantwortlichen wird schon beim Gedanken an ein solches Procedereschlecht, dabei ist es bei vielen Usern gang und gäbe: Geschäftsinhalte werden per Mailausgetauscht und lokal auf mobilen Geräten oder Web-Plattformen gespeichert, dieeigentlich auf die Belange von Privatnutzern ausgelegt sind. Innerhalb der SAP wurde derRuf nach mobilem Content Management laut, die Walldorfer beantworteten ihn SAP MobileDocuments. Aus dem zunächst internen Projekt soll jetzt ein Verkaufsschlager werden.Mit SAP Mobile Documents habenMitarbeiter zentralen Zugriff aufGeschäftsdokumente und unternehmensinterneInhalte von verschiedenenEndgeräten wie PC, Notebook, Tabletoder Smartphone.„SAP hat über 53.000 mobile Anwenderund viele äußerten den Bedarffür die Nutzung ihrer Dokumente zujeder Zeit an jedem Ort auf jedem Gerät,also einer Mobile Content Management-Lösung,basierend auf ihrer persönlichenNutzung der beliebten Cloud-Angebote“, sagt Oliver Bussmann,Chief Information Officer bei SAP. DerErfolg von SAP Mobile Documents habeauch eine Marktlücke aufgezeigt. ITundProduktentwicklungs-Teams beiSAP hätten die Lösung deshalb weiteroptimiert und zur Marktreife gebracht.Bussmann: „Durch die Kombination vonSAP Mobile Documents mit SAP Afariasteht Unternehmen eine extrem robusteEMM-Plattform zur Verfügung.“Richtlinien zentral anwendenKlarer Vorteil: IT-Administratoren könnenManagement- und Sicherheitsrichtlinienzentral anwenden und durchsetzen,um die Sicherheit der Unternehmensinformationenzu gewährleisten.Nucleus Research hatte schon im ver-gangenen Jahr im Rahmen einer Studiefestgestellt, dass sich mit Investitionenin Content Management der zweitenund dritten Generation – und dazu gehörtSAP Mobile Documents – „einehöhere Produktivität und schlankereProzesse bei einem bis zu dreistelligenROI erzielen lassen“, so Principal AnalystHyoun Park.In Summe habe die Untersuchungergeben, dass Firmen mehr als sechsDollar an Return on Investment für jedenin Content Management investiertenDollar realisieren könnten. ówww.sap.de04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN19


SCHWERPUNKTSAP-Lösungen auf IBM Power SystemsSystemsicherheit für SAP auf System iZeit sparen heißt Geld sparenLaut IBM gibt es rund 10.000 Unternehmen mit etwa 17.000 System i-Computern.Ein großer Teil wird für den Betrieb von SAP-Systemen genutzt. Eine konkrete Zahlzu den dazu gehörenden QA- und Test-Systemen lässt sich jedoch nicht nennen,Aussagen zu deren Aktualität erst recht nicht.Der Inhaber des IT-Beratungs- und-Dienstleistungsunternehmensfreut sich: Sein bester Mitarbeiter, nennenwir ihn Paul, fährt für drei Tagezum Kunden, einschließlich Wochenende.Das generiert mehr Umsatz alsIT-Betrieb und Helpdesk-Jobs, die ananderen Tagen das Business ausmachen.Paul ist der beste Mann, weil erdie IT von der Pike auf gelernt hat undsich auch in der AS/400- und Systemi-Welt gut auskennt. Paul fährt fürsWochenende zu einem Mittelständler,der SAP auf dem System i betreibt. DasQA-System soll mal wieder mit demProduktivsystem auf einen aktuellenStand gebracht werden.SAP empfiehlt für einen angemessenenund konsistenten Test sowiedie Abnahme von Änderungen in Programmenund Prozessen mit der „HomogenenSystemkopie“ eine spezielleVorgehensweise, um nichtproduktiveSysteme mit aktuellen Daten aus demProduktivumfeld zu versehen. Dasheißt, für die QA-Systeme müssen regelmäßig– ausgehend von der Produktivumgebung– Systemkopien angefertigtwerden.Im Prinzip besteht die Arbeit desSAP-Betreuers Paul darin, eine Batch-Datei mit den richtigen Dateinamenund Einstellungsdaten anzulegen unddie lange Liste der Check-Points abzuarbeiten.Manchmal fühlt sich Pauldabei wie ein Flugzeugingenieur. In einemlängeren Batch-Job entsteht dannauf dem QA-System und ggf. auch aufdem Testsystem eine Kopie des SAP-Produktivsystems.Das Erstellen einer SAP-Systemkopieist eine ebenso notwendige wie aufwendigeArbeit; es wird dafür ein relativgroßes Zeitfenster benötigt. Doch weilPaul sich auskennt, werden der Freitagund das Wochenende ausreichen.Eine Geschichte wie diese müsstesich – ausgehend von über 2.000 SAP-Anwenderunternehmen – jede Wochebei 40 Unternehmen abspielen. Dochviele Anwenderunternehmen finden,dass der Aufwand und die Kosten fürden dreitägigen Beratereinsatz vielzu groß sind. Dann wird die SAP-Systemkopieschon mal hintenan gestellt.Denn es heißt ja schließlich: Nevertouch a running system.Obwohl es in Deutschland tausendeSystem i-Installationen mit SAP gibt,führen viele Anwender weit seltener alsempfohlen die SAP-Systemkopie durch,eben wegen des hohen Aufwands. Inder Folge arbeiten die QA-Systeme –und oft auch die Test-Systeme – mitvöllig veralteten Daten, so dass demeigentlichen Sinn und Zweck eines QA-Systems und einer mehrstufigen SAP-Architektur nicht Genüge getan wird.Beim System i leben die Anwenderin einer besonderen Situation. Die Unternehmenaus dem Mittelstand sowiedem gehobenen Mittelstand haben sichbewusst für System i entschieden, umlangfristig nichts an ihrer IT ändern,konfigurieren oder aktualisieren zumüssen. Bei Unternehmen ohne eigenesIT-Departement ist die Plattformgerade deshalb beliebt.Die System i-Anwender schwörenauf ihre Systeme. Das liegt v. a. an derStabilität der Anwendungen mit ihrenDie automatisierte SAP-Systemkopie läuft in drei Schritten ab.grafik: Libelle AG20MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


separaten Workspaces im Speicher.Das vor mehr als 20 Jahren entwickelteGrundkonzept aus der Zeit der Supermini-Computerist heute noch tragfähigund der systemimmanente Investitionsschutzist eines der wichtigsten Argumentefür die Anwender. Die nötigenIT-Services übernehmen dann wahlweiseIBM, SAP oder Dritte – wie ebenPaul. Diese externen Dienstleister lieferneine gute Arbeit, benötigen jedochauch relativ viel Zeit für das Vorbereitender Systemkopie. Doch auch die externenBerater können wechseln, neueAnsprechpartner haben mitunter eineandere Methodik, überspringen vielleichtden einen oder anderen Punktder Checkliste. Von den über 40 SAP-Systemkopien, die pro Kalenderwocheangefertigt werden müssten, werdendie meisten angesichts des hohen Aufwandsnur vor einem Refresh der SAP-Installation durchgeführt.Weil die Anwender gerne bei ihremSystem i bleiben, ist es für die Herstellervon Third-Party-Lösungen attraktiv,ihre Tools zu portieren. Auch die LibelleAG aus Stuttgart hat vor gut einem Jahrdas Automatisierungstool Libelle SystemCopy– kurz LSC – auf das Systemi portiert. Und die Lösung hat sich indieser Zeit bewährt.Die Aufgabe von LSC ist es, alle fürdie Systemkopie relevanten Informationenin der richtigen Reihenfolge zurVerfügung zu stellen – und auf dieserBasis die Systemkopie vollständig automatisiertdurchzuführen. Zur Implementierungdes LSC ist lediglich eingeringer Einmalaufwand notwendig,bei dem standardisierte Templates andie Spezifika des Kundensystems angepasstwerden. Dabei wird die Systemlandschaftsorgfältig analysiert. Dasstellt sicher, dass die Systemkopiennach der initialen Konfiguration buchstäblichauf Knopfdruck ausgeführtwerden. Die Konfiguration umfassthierbei die Ablaufsteuerung, vordefinierteSystemeinstellungen und die Zusammenstellungder entsprechendenTabellen, Dateisysteme, Lizenzdatenund Access Control Lists.Drei Schritte sind nötigDie eigentliche SAP-Systemkopie erfolgtdann im Tagesbetrieb in drei automatisiertenPhasen: In einem ersten Schrittwerden die notwendigen Informationenund Konfigurationsdateien – das Ergebnisder Analyse der SAP-Umgebungwährend der Implementierung – vonProduktiv- und QA-System gesichert.In Schritt 2 erfolgt die physikalischeDatenkopie vom Produktiv- auf das QA-System. Im dritten Schritt werden diezu Anfang gesicherten Informationenund Konfigurationsdateien wieder aufdas QA-System eingespielt. Die Integritätvon Produktiv- und QA-System wirdsomit wieder hergestellt.Während im manuellen Verfahrendie Dateien von einem SAP-Betreuerzusammengetragen werden müssen,stellt Libelle SystemCopy hierfür Templatesbereit. In der Entwicklung undWeiterentwicklung spezifischer Templatesfür typische System i-Versionenvon SAP lag deshalb auch der Löwenanteilbei der Portierung von LSC auf dieSystem i-Welt. Modifizierungen des genutztenSystem i oder eine Anpassungvon Laufzeitumgebungen sind dafürnicht erforderlich.Die Pilotprojekte haben gezeigt, wiewichtig SAP-Systemkopien sind undwie stark sie sich auf die Integrität derSystem i-Plattform auswirken. So hatteein Pilotanwender regelmäßige Backupsder Datenbanken seines Produktivsystemsauf Band gezogen. Um hierim ersten Schritt einer automatisiertenSystemkopie keine Fehler zu verursachen,mussten auch die Daten von denBackup-Bändern in den ersten Schrittder automatisierten Systemkopie miteinbezogen werden. Durch die Zusammenführungund Auswertung der Logfilesund der Backup-Bänder konntenpotenzielle Fehlerquellen ausgeschlossenwerden.Der eingangs genannte SAP-SpezialistPaul widmet sich mittlerweile anderenAufgaben – wie der dringendenAnpassung der Schnittstellen an dieneuen Kassensysteme seines Kunden.Er freut sich, dass sein Support-Budgetnicht von Routine-Aufgaben aufgefressenwird. Holm Landrock ówww.libelle.com04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN21


SCHWERPUNKTSAP-Lösungen auf IBM Power SystemsVorteil mit einer permanent verfügbaren IT-UmgebungSoftware-Hochverfügbarkeitfür SAP-KundenModerne Unternehmen dürfen sich heute keinen Ausfall ihrer IT-Infrastruktur mehr leisten.Vielerlei Anforderungen – wie die Erfüllung gesetzlicher Bestimmungen (z. B. TransPuG,KonTraG, GDPdU) und das Erreichen von besseren Kreditkonditionen durch ein höheresRanking (Basel III) – sprechen ganz klar für eine Hochverfügbarkeitslösung.Ein weiteres Argument für eine Hochverfügbarkeitslösunglautet: DieInvestitionskosten sind in jedem Fallniedriger als eventuell unkalkulierbareAusfallkosten. Dass sich der Wettbewerbsvorteilmit einer permanent verfügbarenIT-Umgebung deutlich erhöht,versteht sich von selbst. Die moderneHochverfügbarkeitssoftware MIMIXAvailability aus dem Hause Vision Solutionswird nun bereits in der 7. Generationweiterentwickelt. MIMIX gehörtzum modernsten und umfassendstenSoftware-Hochverfügbarkeitsproduktauf dem IBM i-Markt. MIMIX repliziertdie Produktionsumgebung in Echtzeitund ohne Datenverlust auf einem zweitenServer.Damit werden die kritischen Applikationenund Daten von über 1.800Kunden weltweit geschützt. Besondersbeliebt ist die Hochverfügbarkeitssoftwarebei SAP-Kunden. Insbesonderezehn Gründe belegen, warum MIMIXdie beste Hochverfügbarkeitslösung fürSAP ist:Dynamic Apply: SAP enthält meistnur wenige bzw. ein einziges Journalmit einem hohen Transaktionsvolumen.MIMIX kann bis zu 300 MillionenTransaktionen pro Stunde verarbeiten.Einfache und intuitive browserbasierteBenutzeroberfläche: Wer mitSAP arbeitet, der arbeitet mit einer grafischenBenutzeroberfläche. Die Bedienungvon MIMIX erfolgt ebenfalls übereine grafischen Oberfläche.Schnelles Wiederherstellen:Wenn Daten wiederhergestellt werden,dann ist unter Umständen ein Rollbackder Datenbank notwendig.MIMIX schreibt keine offenen Commitsin die Zieldatenbank und vermeidetso ein zeitaufwendiges Rollbackder Datenbank. Inkonsistenzen werdenvermieden und garantieren lesbareBandsicherungen.MIMIX wächst mit SAP: FürMIMIX ist sowohl eine Professional-Version für SMBs als auch eine Enterprise-Versionfür große Unternehmenverfügbar. Wenn eine SAP-Umgebungerweitert wird, dann kann unkompliziertauf die Enterprise-Version aufgerüstetwerden.Selektion der replizierten Daten:SAP nutzt intensiv das IFS. MIMIXkann einzelne Verzeichnisse und generischeObjekte filtern und ausschließen.Journal- und Objektübertragungeninnerhalb eines Verzeichnisses sowieauf einzelne Daten sind gemeinsammöglich.Flexible Anpassung der Umgebung:MIMIX besteht ausschließlichaus CL-Befehlen mit Unterstützung vonAPIs und Exit-Programmen. So wirdeine individuelle Anpassung und Integrationermöglicht – besonders bei komplexenSAP-Umgebungen.Unterstützung der HA JournalPerformance-Option: BetriebssystemeigeneFunktionen – wie z. B. Journal-Cache – werden von MIMIX voll unterstütztund in den Masken zur Überwachungangezeigt.Individuelle AUDIT-Einstellungen:MIMIX-Audits können für die gesamteUmgebung oder nur für einzelneDateien bzw. Dateibereiche eingesetztwerden. Datenbanken können so ohneZeitaufwand und performanceabhängigverglichen werden.Direkte SAP-Unterstützung: MI-MIX enthält Befehle und Masken fürSAP 3-Tier-Technologien sowie multipleSAP-Datenbanken.MIMIX schützt vor unautorisiertenÄnderungen: Benachrichtigungenwerden in Echtzeit über alle nicht autorisiertenÄnderungen der repliziertenDaten von Nutzern oder Prozessenversendet. Somit wird eine mutwilligeoder versehentliche Veränderung aufdem Zweitsystem entsprechend schnellidentifiziert.Die klare Botschaft an alle SAP-Kunden lautet: Anwendungen undDaten bleiben mit MIMIX Availabilityauch in störungstoleranten und reaktionsschnellenGeschäftsumgebungengeschützt und verfügbar.Simone Haist ówww.pheron.com22MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


AnzeigeBerlinwasser: Effizientere Verwaltungdank Konsolidierung auf IBM Power7Die Berlinwasser Services GmbH (BWS) bietetals Full-Service-Provider organisatorische undproduktbezogene IT-Leistungen. Der Schwerpunktdes Angebots liegt in der umfassendenSteuerung und Erbringung von IT-Diensten für dieWasserbranche. Das Leistungsspektrum reichtvon der Einführung und dem Betrieb von Standardsoftware(z. B. SAP ERP), Branchenlösungen(z. B. SAP IS-U), grafi sch/technischen Lösungen(z. B. GISSysteme) und Individualsoftware bis zuderen Integration und Betreuung. Ferner bietetdie BWS auch das Hosting in einem Hochverfügbarkeitsrechenzentruman. Zum 01.01.2012wurde die Berlinwasser Services GmbH als OrganisationseinheitIT in die Berliner Wasserbetriebere-integriert.Die AusgangssituationDie BWS betreibt in ihrem Rechenzentrum mehrereIT-Systemplattformen. Insbesondere für dieKernanwendungen waren die Plattformen IBMSystem p mit dem Betriebssystem AIX und IBMSystem z mit dem Betriebssystem z/OS undz/Linux unter dem Betriebssystem z/VM zur Virtualisierungim Einsatz. Die BWS wollte durchdie Konsolidierung auf eine Systemplattform dieEffi zienz der Verwaltung erhöhen und durch denverringerten Administrationsaufwand Kosten einsparen.Außerdem sollte damit die Grundlage füreine zukunftsfähige IT-Landschaft als Voraussetzungfür die weitere Konsolidierung der non-SAP-Anwendungen geschaffen werden.z/OS DB2 als Datenbanksystem und z/Linux alsApplikationsserver auf IBM Power7/AIX und DB2(LUW) als Datenbanksystem migriert. Neben demSAP-Migrationsprojekt sollte in der neuen Umgebungdie Voraussetzung zur Konsolidierung vonexistierenden non-SAP-Anwendungen geschaffenwerden. Der anstehende Jahresabschluss imERP durfte durch Migrationstätigkeiten weder beeinträchtigtnoch gefährdet werden.Die PROFI-LeistungDie BWS beauftragte die PROFI AG mit diesemumfassenden Projekt. Vor Projektbeginn fi xiertenPROFI und die BWS die Eckdaten. Im folgendenPhasenmodell wurde eine konkrete Zeitplanungfür das Migrationsprojekt festgelegt:René Quabbeebenso problemlos folgten die anderen Systemschienen.Lothar Koslowski, Gesamtprojektleiter ErneuerungRZ bei der Berlinwasser Services GmbH:„Innerhalb von zwölf Monaten wurde fast die gesamteInfrastruktur des RZ ausgetauscht und alleSAP-Systeme auf eine andere Systemplattformmigriert. Diese Aufgabe lässt sich in der kurzenZeit nur von einem hochmotivierten Team mit konsequenterZielverfolgung erfüllen.“Dr. Karl Schrupp, Projektleiter SAP-Migration beider BWS, PROFI Engineering Systems AG: „Einedetaillierte, valide Planung und deren Einhaltung,das Engagement des Teams und eine gemeinsameVerpfl ichtung zu den Zielen sowie der stets offeneund informelle Kommunikationsstil waren dieGaranten für das Gelingen dieses Projekts.“Die Vorteile: Effizientere Verwaltung,weniger KostenDurch die Konsolidierung der alten IT-Systemplattformenauf nur eine Zielplattform – IBM Power7 –Kundennutzen» Effi zientere Verwaltung durch Konsolidierungder Anwendungen auf eine Systemplattform» Kosteneinsparung durch verringerten Administrationsaufwand» Zukunftsfähige IT-Landschaft als Voraussetzungzur weiteren Konsolidierung der non-SAP-Anwendungen» Keine Unterbrechung des Tagesgeschäfts imERP-System durch Live Partition Mobility» Wissenstransfer ermöglicht es der BWS, denBetrieb der Lösungslandschaft und weitereKonsolidierungen selbst zu übernehmenDie ZieleZur Vereinheitlichung der Hard- und Softwarelandschaftsollte mittelfristig die Konsolidierung derAnwendungen auf nur eine der beiden Plattformenerfolgen. Aufgrund einer Machbarkeitsstudie entschiedsich die BWS für die Zielplattform IBM Systemp mit dem Betriebssystem AIX. Zwei SystemeIBM Power7, Modell 770 sollten die existierendeHost-Landschaft ersetzen. Zusätzlich wurdedie komplette SAP-Anwendungslandschaft unterDie PROFI-Leistungen im Einzelnen:» Grob- und Feinkonzept für den Power7/AIXAufbau und Betrieb» Architekturkonzept für die SAP-Lösungslandschaftauf Power7/AIX» SAP-Migrationsplanung und Projektleitung» Basisinstallation Power/AIX» Vorbereitung der Partitionen zur Konsolidierungder non-SAP-Anwendungen» Migrationsdurchführung der SAP-Landschaftvon z/OS nach Power7/AIX» Anlaufbegleitung nach SAP-Going Live» Phase 1 Aufbau der Power7 Hardware undIntegration in die existierende Infrastruktur» Phase 2 Installation der Power7 Maschinen,Einrichtung der Partitionen» Phase 3 SAP-Migration der vier unternehmenskritischenSAP-Lösungsschienen ERP, SCM,HCM und BW» Phase 4 SAP-Migration der restlichen SAP-Systeme» Phase 5 AIX Server-Konsolidierung auf Power7» Phase 6 Ablösung z/OSIm Verlauf der Projektarbeiten erfolgte ein Wissenstransfer,so dass die BWS Routinetätigkeitenund den Betrieb der Lösungslandschaft selbstübernehmen sowie die Konsolidierung der Power-Anwendungen auf der neuen Plattform durchführenkonnte. Dank professioneller Planung undpartnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der BWSkonnte die PROFI AG die SAP-Migration – nachwenigen Anpassungen in der Testphase – reibungslosabwickeln. Das geschäftskritische ERP-System konnte sogar früher als geplant für dieAnwender freigegeben werden. Fristgerecht undkann die BWS die Infrastruktur nun effi zienter verwaltenund senkt so die Administrationskosten.Hinzu kommt eine zukunftssichere IT-Landschaft:Sie schafft die Voraussetzungen, künftig auch dienon-SAP-Anwendungen zu konsolidieren und istdurch modernste Virtualisierungsfunktionen fl exibelerweiterbar.FazitZiel der BWS war es, mit Blick auf eine effi zientereVerwaltung die Anwendungen auf den IT-SystemplattformenIBM System p und IBM System z aufnur eine der beiden Plattformen zu konsolidieren– und zwar auf IBM System p unter Einsatz zweierSysteme IBM Power7. Hinzu kam die Migrationder SAP-Anwendungslandschaft hin zu IBM Power7/AIXund DB2 (LUW) als Datenbanksystem.PROFI konsolidierte die Systeme in einem engenZeitrahmen. Die SAP-Migration erfolgte fristgerechtund reibungslos, so dass die Geschäftstätigkeitin den ERP-Systemen mit nur geringenAusfallzeiten fortgeführt werden konnte.www.profi-ag.deNadine Tolksdorf


SCHWERPUNKTSAP-Lösungen auf IBM Power SystemsSoftware-Cloning für reibungslose ApplikationseinführungThin-Clone-Technologieermöglicht End-User-TrainingsIm Zeitalter der Informationstechnologie und globalen Vernetzung trägt der Einsatz voneffizienten IT-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette entscheidend zumwirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens bei. Um dabei mit dem rasanten Tempo dertechnologischen Entwicklung Schritt zu halten, müssen sowohl weltweit tätige Großkonzerneals auch kleinere und mittelständische Unternehmen in unregelmäßigen Abständen neueVersionen einer altbewährten Software oder völlig neue Lösungen in den Abteilungen oderauch konzernweit einführen.Mithilfe der Thin-Clone-Technologie,die eine originalgetreueund lebensechte Simulation des neuenEchtsystems erstellt, kann man dieMitarbeiter effizient an die neue Softwarelösungheranführen. Aufbau undBetrieb von Schulungssystemen entfällt.Dabei trägt das Software-Cloningauch Anwendungseinführungen iminternationalen Umfeld Rechnung, diedurch Datenanonymisierung außerdemgeschützt werden.Jeder Software-Rolloutbringt für die Mitarbeiter einesUnternehmens große Veränderungenmit sich: Langerprobte Prozessschritte müssenumgestellt, die Funktionsweisender neuen IT-Lösungmühsam erlernt werden. Wiebei jedem unternehmensinternenChange-Prozess ist es alsoauch im Zuge eines Software-Rolloutswesentlich, die Beteiligten rechtzeitigmit ins Boot zu holen, um ihre Akzeptanzfür die neue Lösung zu stärken.Am besten gelingt das über „Hands-on“-Trainings, in denen sich die zukünftigenAnwender mit der neuen Softwarevertraut machen können.Das Anliegen dieser Trainings istes, den Mitarbeitern ein möglichst genauesBild dessen zu vermitteln, wassie im täglichen Umgang mit der neuenSoftware erwartet. Klassenraumschulungensetzen dabei auf praktischeÜbungen in einem Test- bzw. Schulungssystem,für das Übungsdatenaufwendig aufgebaut und gewartetwerden. Zugehörige Schulungsunterlagen,Schritt-für-Schritt-Anleitungenund für die Trainingsnachbereitunggeeignete Simulationen (interaktiveScreen- Videos) als Selbstlerneinheitenwerden heute durch sogenannte „Single-Source“-Autorenwerkzeugeerstellt.Allerdings basieren diese Autorenwerkzeugein der Regel auf einer Recording-Technologie,die dem technischenStand der 1990er-Jahre entspricht: AlsGrundlage für die Lernmedien werdenwichtige Bildschirmsequenzen aus demOriginalsystem einfach abfotografiertQuelle: assima(Screenshots). Dieses Vorgehen hatzwar den Vorteil, dass aus einem Aufzeichnungs-und Editiervorgang unterschiedlicheTrainingsmedien schnellererstellt werden können. Der entscheidendeNachteil ist jedoch, dass solcheSimulationen bzgl. der Möglichkeitensehr beschränkt sind. Aus Anwendersichtist es v. a. die fehlende Realitätsnäheund Interaktivität der Bildschirmfolgenverglichen mit dem Echtsystem.Akzeptanz und Lernerfolg derÜbungen sind so gering dassauf ein Schulungssystem fürkomplexere Aufgaben meistnicht verzichtet werden kann.Insbesondere für internationalagierende Unternehmensind die relativ statischen Simulationenmit einem hohenAufwand verbunden. Zwar könnenrollenbasierte Lernmaterialienzunächst relativ einfach erstelltwerden. Sollen diese jedoch lokalisiertund in andere Sprachen übertragenwerden, wird ein Re-Recording-Prozessnotwendig, der die erstellten Inhaltenochmals in andere Zielsprachen überträgt.Dadurch entstehen zusätzlicheKosten, die sich kaum vermeiden lassen– denn sollen wirklich alle Mitarbeitererreicht und ihre Akzeptanz für die24MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


neue Softwarelösung gefördert werden,ist es essenziell, dass alle Trainingsin ihrer jeweiligen Landessprache abgehaltenwerden. Allen Vorteilen zumTrotz bringen Schulungen mit Materialienund Simulationen, die über eineeinfache Recording-Technologie erstelltwurden, gravierende Nachteile mit sich.Eine zeitgemäße Lösung ist dagegen diesogenannte Thin-Clone Technology: Dabeiwird ein objektorientiertes Abbilddes Echtsystems geschaffen – ein sogenannterKlon, der mit denselben Funktionenund Fähigkeiten ausgestattet istwie die grafische Benutzeroberflächeder Live-Anwendung.Das bedeutet konkret, dass Menübalken,Schaltflächen, Scroll-Funktionenund Dropdown-Listen in der Simulationgenauso funktionsfähig sindwie im Echtbetrieb. In einem geklontenSystem können die zukünftigen Anwendersich also umfassend mit derneuen Lösung vertraut und eine identischeLernerfahrung machen, die ihneneine echte Einarbeitung an einem echtenSystem vermittelt. Dennoch läuftder Anwender nicht Gefahr, durch einefalsche Ausführung bestimmter Funktionendas Echtsystem zu schädigen,denn der Klon agiert ohne Einfluss aufdie Originalsoftware.Auch für die Herausforderung dersprachlichen Anpassung bietet dasKlonen von Software eine Lösung:Durch den objektorientierten Aufbausind alle Menüpunkte frei veränderbar,so dass mit einem einzigen Klickaus einem „Return“ ein „Retour“ wird.Auch lokale Besonderheiten – wie unterschiedlicheSteuersätze – könnenstandortspezifisch per Knopfdruck verändertwerden. Da somit das aufwendigeRe-Recording entfällt, verschlanktdie Cloning-Technologie die internenProzesse im Zusammenhang mit länderübergreifendenIT-Rollouts spürbar.Hinzu kommt, dass ein Software-Klongenau wie ein Echtsystem generell jederzeitzur Verfügung steht und damitvon festen Schulungszeiten unabhängigverfügbar ist. Das ist insbesonderedann von Vorteil, wenn eine Softwarein Ländern eingeführt werden soll, diesich durch Zeitverschiebung oder unterschiedlicheWochenend- und Feiertageunterscheiden.Trainings benötigenanonymisierte DatenEin weiterer Vorteil einer objektorientiertenIT-Simulation liegt in der Möglichkeit,die Trainingsdaten je nach Bedarfmit wenigen Klicks zu verändernund dadurch zu anonymisieren. Insbesonderein Abteilungen mit sensiblenArbeitsdaten – z. B. dem Personalwesen,dem Einkauf oder der Rechtsabteilungeines Unternehmens – ist das ein wichtigerPunkt – und auch anderen Branchen(wie dem Finanzsektor) kommtdiese Möglichkeit entgegen. Auf dieseWeise können zukünftige Anwender einerneuen Lösung deren Funktionsweisenund die genauen Prozessschritteanhand von realistischen Daten erproben,ohne dass dadurch die Sicherheitder Echtdaten gefährdet ist. Auch dasmühsame Austauschen der Datensätzevor und nach jedem Training entfällt aufdiese Weise, denn die Anonymisierungder Daten erfolgt durch wenige Klicks.Da in einem geklonten System sensibleEchtdaten anonymisiert verwendet werden,muss auch der Betriebsrat nicht inden Entscheidungsprozess mit einbezogenwerden, was wiederum bedeutet,dass die wichtigen Trainings schnelleranberaumt und die Mitarbeiter an verschiedenenStandorten schneller mitder neuen Software vertraut gemachtwerden können.Insbesondere für große Konzerneund mittelständische Unternehmenmit vielen Mitarbeitern an verschiedenenStandorten lohnt sich der Einsatzder Thin-Clone-Technology für dasMitarbeitertraining im Rahmen einesIT-Rollouts – und zwar in vielerlei Hinsicht.Es ist zu erwarten, dass die intelligenteTechnologie in den kommendenJahren einen wichtigen Platz gerade imSAP-Umfeld einnehmen wird. Entwickeltwurde die patentierte Thin-Clone-Technologie für den Trainingsbereichvon dem Londoner SoftwareentwicklerAssima, der bis heute mit seinerAssima Training Suite (ATS) auch derweltweit einzige Anbieter für entsprechendeKlon-Lösungen ist. Vor kurzemhat Assima den deutschen TrainingsspezialistenELS AG erworben, der sichauf die Begleitung von internationalenIT-Rollouts mit erfahrenen Trainingsberaternspezialisiert hat, weshalb diesmarte Technologie nun auch auf demdeutschen Markt verfügbar ist.Durch den Zusammenschluss vonAssima und ELS zur Assima DeutschlandAG stehen den Unternehmen, dieeinen Software-Rollout planen, nichtnur preisgekrönte Softwarelösungen,sondern auch ein breites Lösungsportfoliozur Verfügung. Auf Basis der individuellenTrainingsbedarfe kann alsofür jedes Unternehmen das passendeSoftware- und Servicepaket zur Leistungssteigerungder jeweiligen End-User zusammengestellt werden. Unterdem Plattformnamen VIMAGO arbeitetAssima zudem an einer rein CloudbasiertenVersion seiner Lösungssuite,die im nächsten Jahr verfügbar sein sollund den aktuellen Trend zur Softwareas a Service aufgreift.Markus Ludwig óANZEIGEwww.assima.net04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN25


SCHWERPUNKTProfessionelle mobile AnwendungenMit dem Smartphone auf das SAP-System zugreifenEin Vergleich der FunktionenDie Cloud-Strategie von SAP Business ByDesign ist eine gute Basis für mobiles Arbeiten.Noch einen Schritt weiter geht die SAP Business ByDesign App für mobile Endgeräte – wieTablets und Smartphones. Diese App soll die Geschäftsprozesse in Unternehmen bereichern.Sie wird für die beiden Plattformen Apple (iOS) und Google (Android) angeboten. WelcheFunktionen dabei zur Verfügung stehen, zeigt ein Vergleichstest der IBIS Prof. Thome AG.Die mobile Geschäftsanwendung fürSAP Business ByDesign steht derzeitfür das iPhone in der Version 3.0.2zur Verfügung. Sie kann kostenlos imApp Store heruntergeladen werden undist mit SAP Business ByDesign ab VersionFP 2.6 kompatibel. Die iPhone Appläuft auch auf dem iPad, auf dem essich dem größeren Bildschirm anpasstund dadurch etwas unschärfer wirkt.Ab dem iPad 3 mit Retina Display gibtdie Applikation jedoch durch die erhöhteAuflösung des Tablets ein scharfesBild wieder.Für Googles Betriebssystem Androidist ebenfalls eine Version der SAPBusiness ByDesign App verfügbar. Siefunktioniert ab der Version FP 3.5 undist über den Download bei Google Playebenfalls kostenlos erhältlich.Funktionen der iOS-AppDarüber hinaus lassen sich mit derApp neue Kunden anlegen, allerdingsdaraus nicht gleich Kundenaufträgegenerieren. Dazu müssten noch weitereKundendaten im System eingepflegtwerden. Ob nun Kunden oderAnsprechpartner – auf einem tragbarenEndgerät lassen sich mit deriOS-App viele Folgeaktionen erstellen,die mit CRM (Customer RelationshipManagement) zusammenhängen, sozum Beispiel Tele fonate. Es lassen sichaber auch Termine oder Aufgaben dokumentieren,die sich „on the go“ entwickeln.Zudem stehen Funktionenzur Verfügung, um Kunden direkt ausdem Kundenkonto heraus anrufen oderihnen E‐Mail senden zu können. DieTelefonfunktion steht dabei nur aufdem iPhone, nicht jedoch auf dem iPadzur Verfügung.Für den Vorgesetzten oder denLeiter eines Unternehmens bietet dieGenehmigungsfunktion der Applikationeinen schnellen Überblick überdiejenigen Aktivitäten, die seine Zustimmungerfordern – wie zum BeispielBestellungen.Berichte und Zusatzfunktionennur auf dem iPadDie angebotenen Berichte lassen jedochkeine speziellen Analysen zu. Mitder SAP Business ByDesign App las-In der Praxis ermöglicht die iOS-App dieBearbeitung von Leads im Kundenmanagementsowie deren Umwandlung inOpportunities samt Pflege. Ein Mankoin dieser Prozesskette ist allerdings diefehlende Folgeaktion, die eine Chanceauf ein Geschäft zu einem wirklichenKundenauftrag generiert. Kundenaufträgekönnen jedoch ohne Bezug zu einemFolgebeleg angelegt werden undeine Verfügbarkeitsprüfung anstoßen.Bei den Opportunities sind auch einigeAbstriche zu machen, da sie nur einenmöglichen Betrag beinhalten, ohne Relationzu den Verkaufsprodukten.iPhone – Kundenauftrag und übersichtliche Genehmigungsfunktion.Quelle: Ibis-Thome26MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


sen sich generell nur wenige Berichteabrufen. Denn zu diesem Zweck stehteine spezielle SAP Business ByDesignDashboard App zur Verfügung, die eineVielzahl an Berichten enthält. EinzigerWermutstropfen: Sie lässt sich momentannur auf dem iPad realisieren.Grundsätzlich gilt, dass alle Berichtezunächst nur mit den Standardvariablenzu sehen sind. Für eine andere Variablenkombinationmüssten die Variablenvorher im System personalisiertund abgespeichert werden. Weitereinteressante Funktionen für Außendienstmitarbeitersind die Möglichkeitzum Anlegen von Spesenabrechnungenund die Projektzeiterfassung. Auf dieseWeise können Außendienstmitarbeiterdie ihnen zugewiesenen Arbeitspaketeeinfach zurückmelden.Funktionen der Android-AppDie Bedienung der Android-App fürSAP Business ByDesign erweist sich inder Praxis bei erstmaliger Verwendungals etwas schwieriger als die Bedienungder iPhone-App. Manche Funktionen,die bei der iOS-App intuitiv zu findenwaren, wurden im Praxistest bei Androidzuerst übersehen, da sie nur übereine Standardfunktionstaste des Telefonsaufgerufen werden konnten. Dieswar beispielsweise bei der Neuanlageeines Kunden der Fall.Die aktuelle Version 1.0 verfügt zudemauch noch nicht über alle Funktionen,wie sie die schon länger existierendeiPhone App zu bieten hat. Möglichkeitenzur Projektzeiterfassung,Spesenabrechnung, für Kundenaufträge,Inkassomanagement und für Performance-Kennzahlensowie für Prüfungenfehlen bei der Google-Variantegänzlich.Mobile Apps – Spielerei oderpraxistaugliche Anwendung?Beide Apps bieten einen Mehrwert fürbestimmte betriebswirtschaftliche Bereiche;sie ersetzen aber nicht die Anwendungauf dem PC, da zum BeispielSichten für Berichte nur dort angepasstwerden können. Interessant sind dieApps vor allem für Außendienstmitarbeiter– aufgrund der umfangreichenFunktionalität im Vertriebsbereich.Mit Einschränkungen müssen die Vertriebsmitarbeiterjedoch leben:Zum Beispiel können sie einen Kundenauftragnicht als Folgebeleg einerOpportunity anlegen. Weitere praktischeAnwendungsfälle bieten sich fürAbteilungsleiter, da sie über die AppsGenehmigungen ausführen können. FürApple (iOS)Funktionsvergleich der SAP Business ByDesign App für Apple und Google.die übrigen Mitarbeiter sind vor allemdie Funktionen für Zeitrückmeldungenund Spesenabrechnungen sinnvoll, diederzeit allerdings nur auf dem iPhone,nicht aber auf Android-Smartphoneszur Verfügung stehen. Grundsätzlichgilt: Die aufgeführten App-Funktionenbieten mehr Effizienz – insbesonderewährend der Reisezeiten. Julia Auernhammer, StefanieKrüger und Jörg Hofmann ówww.ibis-thome.deGoogle (Android)Allgemeines App-Version 3.0.2 1.0.6ByD-Integration ab FP 2.6 ab FP 3.5Preiskostenfrei(App Store)kostenfrei(Google Play)Kunden Kunden anlegen ✔ ✔Kunden bearbeiten ✔ ✔E‐Mail versenden, Telefonfunktion ✔ ✔Ansprechpartner und Aktivitäten einsehen ✔ ✔Ansprechpartner bearbeiten ✔ ✔Folgeaktion: Ansprechpartner, Termin, Aufgabe,E‐Mail, Telefonat, Brief, FaxAktivitäten Aktivitäten anlegen ✔ ✔Aktivitäten bearbeiten ✔ ✔Termine heute Heutige Termine ansehen ✔ ✔GenehmigungenGenehmigungen ablehnen,weiterleiten und erteilenLeads Leads einsehen ✔ ✔Übergebenen Lead akzeptieren ✔ ✔Opportunities Opportunities anlegen ✔ ✔Opportunities bearbeiten ✔ ✔Kundenaufträge Kundenaufträge anlegen ✔Kundenaufträge einsehen✔✔✔(müssen jedochim Status „offen“oder „in Vorbereitung“sein)Inkassomanagement Überfällige Positionen einsehen ✔KPIs – mein Bereich Vorher angelegte KPIs überwachen ✔Performance – KPIsPrüfungenEine vorhandene KPI-Auswertung aus dem Katalogzur Überwachung hinzufügenDiverse Prüfungen erfassen, z. B. eine Wareneingangs-oder Produktionsprüfung✔✔(inkl. Foto-Upload)Spesenabrechnungen Spesenabrechnung erfassen ✔Projektzeiterfassung Projektzeit zurückmelden ✔Berichte Personalisierte Berichte einsehen ✔ ✔✔✔04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN27


SCHWERPUNKTProfessionelle mobile AnwendungenEntwicklung mobiler ApplikationenCOBOL besitzt auch einemobile ZukunftMobile Geräte gehören mittlerweile zum ganz normalen Alltag, Unternehmen müssenihre Applikationen folglich fit machen für die mobile Nutzung. Und auch wenn esüberraschend klingen mag, besonders kosteneffizient erfolgt diese Anpassung vielfachmit der Programmiersprache COBOL. Diese traditionelle Programmiersprache kannihre Stärken auch in der neuen Mobilwelt ausspielen.Die Nutzung mobiler Apps durchConsumer liegt im Trend. DerEndverbraucher will heute rund umdie Uhr mit seinem mobilen Gerät aufAnwendungen zugreifen können, sowie er es auch bei der Nutzung seinesDesktop-PCs oder Notebooks gewohntist – z. B. beim Online-Shopping oderMobile Banking. Für die Unternehmenbesteht die Herausforderung darin, diebestehende Anwendungslandschaftfür diese mobile Nutzung anzupassen,denn vielfach unterstützt sie heute dieseAnforderung nicht. Um eine „Ablauffähigkeit“der Applikationen sicherzustellen,müssen dabei die verschiedenstenmobilen Geräte und Plattformen– von Smartphones bis hin zu Tablets– berücksichtigt werden.Mainframe-Applikationenmit COBOL „mobil“ machenNach wie vor befinden sich viele Applikationen,auf die ein Zugriff vonmobilen Geräten aus ermöglicht werdensoll, auf Mainframes. Eine Neuentwicklungwäre hier mit extrem hohenKosten verbunden. Deshalb sollte esdas Ziel sein, die vorhandene Applikationssoftwareweiterhin verwendenzu können und für die neuen mobilenAnforderungen vorzubereiten. Auchheute noch sind rund 70 Prozent allerGeschäftsanwendungen in der inzwischen50 Jahre alten ProgrammierspracheCOBOL geschrieben – vor allemin Banken, Versicherungen, Industrieund Handel. Und das kann durchausein erheblicher Vorteil sein. Denn fürdie Unternehmen bedeutet das, dasssie nicht von Grund auf Neuentwicklungenanstoßen oder Applikationenin einer anderen Programmierspracheneu schreiben müssen. Denn COBOLkann auch – dank hoher Standardisierungund Adaptierbarkeit – perfekt fürdie Entwicklung mobiler Applikationengenutzt werden. In der Praxis ist es wesentlicheinfacher und kostengünstiger,COBOL-Programme zu modernisierenals Anwendungssoftware – zum Beispielin Java oder C – neu zu schreiben.Foto: IBM Deutschland28MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


Durch die hohe Integrationsfähigkeitvon COBOL ist es problemlos möglich,vorhandene Business-Logik zu kapseln,sie auf andere Systeme zu verlagernund dort im Verbund mit Java- oder C#-Programmen – beispielsweise für dieAnbindung von Web- oder von mobilenApplikationen – zu betreiben.Für Unternehmen heißt das, dassvorhandene Investitionen nicht verlorensind. Die Weiterverwendung etablierterApplikationen und der bewährtenBusiness-Logik bedeutet für Unternehmennicht nur Kosteneffizienz, sondernauch Sicherheit im Hinblick auf die Integritätder eigenen Infrastruktur.Bei der Erweiterung von Applikationenfür die mobile Nutzung auf unterschiedlichentechnischen Plattformenkönnen Entwickler selbstverständlichauch moderne IDEs – wie Visual Studiooder Eclipse – einsetzen. Mit COBOList das problemlos möglich, denn alleaktuellen IDEs werden unterstützt –d. h., es spielt keine Rolle, in welcherEntwicklungsumgebung die Programmeerstellt werden. Selbst dedizierteMainframe-Programme können heutenicht nur am Mainframe, sondern auchper „Offload Development“ am PC entwickeltwerden.Der Autor Mathias Mezger ist Senior SolutionArchitect bei Micro Focus in IsmaningWenn Konsumenten zusätzlichemobile Zugangsmöglichkeiten undpermanenten Zugriff auf Mainframe-Applikationen erhalten, muss auch derAspekt Performance berücksichtigtwerden. Der Anstieg an Transaktionendurch mobile Benutzer – Beispielesind die Online-Hotelbuchung oderdie Nutzung von Finanzdienstleistungen– führt auch zu einer deutlichenWorkload-Erhöhung auf dem Mainframe.Die Erweiterung der Mainframe-Kapazität ist bei steigendem Workloadder traditionelle Lösungsansatz. Dabeimuss man aber berücksichtigen, dasseine Investition in zusätzliche MIPS immermit erheblichen Kosten verbundenist. Unternehmen sollten deshalb inErwägung ziehen, ausgewählte Mainframe-Applikationenoder -Workloadsauf kostengünstigere Plattformen zuverlagern. Das kann z. B. Bereiche wieEntwicklung, Testing oder auch Produktionssystemebetreffen. Mit einemsolchen Re-Hosting können zum einendie Betriebskosten reduziert und zumanderen Kapazitätsengpässe auf demMainframe beseitigt werden.Insgesamt ist die Anbindung mobilerGeräte an bestehende Legacy-Anwendungen für die Wettbewerbsfähigkeiteines Unternehmens heute entscheidend.Dabei sollten Unternehmenmöglichst viele der eingesetzten Applikationenweiterverwenden – schonallein aus Kosten‐, Kompatibilitäts- undSicherheitsgründen. Bei Anwendungen,die auf der hocheffizienten ProgrammierspracheCOBOL basieren, kanndies schnell und einfach erfolgen – ohneNeuentwicklung mit einer einfachenApplikationsmodernisierung.Mathias Mezger ówww.microfocus.comANZEIGEIhre IBMi-Programme modernisieren?Ist das zu machen? Es ist zu machen!Ihre Daten – unsere Schnittstelle:das Management-Infosystem GF1auf dem TabletWir haben ein Infosystem, um Ihre Datenauf Tablet und Smartphone anzuzeigen.Wir bringen Ihre 5250-Anwendung auf denneuesten Stand.5250-Anwendungen modernisieren:wir sind Ihr kompetenter Partner!Sie haben noch Fragen zur Modernisierungder iSeries?Kein Problem. Eine Kurzanalyse IhrerAufgabenstellung inklusive einerEmpfehlung sind kostenlos.S.M. Hartmann GmbH · www.smhsoftware.deE-Mail: kontakt@smhsoftware.deTelefon: +49 89 45216500Ihr Ansprechpartner: Jörg Hamacher04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN29


SCHWERPUNKTProfessionelle mobile AnwendungenOptimale Unterstützung für den AußendienstBausparkasse Mainz realisiertwebbasierte PortallösungModern, flexibel, zukunftsfähig – so entwickelt die Bausparkasse Mainz ihre IT.Vor Jahren hat die BKM ihre alte, unflexible Kernanwendung durch die objektorientierte,Java-basierte Eigenentwicklung JoKer ersetzt – die wohl vollständigste und modernsteAnwendung aller Bausparkassen. Nun will die BKM auch ihr Außendienst-Portal neukonzipieren und auf JoKer aufsetzen.Die Bausparkasse Mainz AG (BKM)ist ein Bauspar- und Gesamtbau-Finanzierer in Deutschland und die einzigeBausparkasse mit einem eigenenHausprogramm. Die BKM bietet einebreite Palette von Produktlösungen auseiner Hand. Von rund 800 Mitarbeiternsind etwa 550 deutschlandweit im Außendiensttätig.„Die fast 20 Jahre alte Offline-Anwendungwar technologisch wie funktionellnicht mehr state of the art“, sagtKarin Zimmermann, stellvertretendeHauptabteilungsleiterin für Organisationund Informatik bei der BKM. „Siewar lokal installiert und wurde nureinmal wöchentlich mit aktuellen Datenversorgt.“ Die Folgen waren hoheadministrative Aufwände und veralteteDaten.Im Jahr 2011 beschloss die BKMdeshalb, die alte Anwendung durcheine webbasierte Portallösung zu ersetzen.„Unsere Außendienstmitarbeitersollten über das Portal auf dieselben Informationenzugreifen können wie unserInnendienst – und somit auch aufdie gleichen Methoden“, schildert Zimmermanneine Zielsetzung. Deswegenwar klar: das neue Portal sollte auf derKernanwendung JoKer aufsetzen. Dankobjektorientiertem Aufbau, der die Wiederverwendungvon Funktionalitätenund Methoden gewährleistet, bot sichJoKer dafür an. „Darüber hinaus solltedas Portal die Arbeitsabläufe im Außendienststandardisieren und steuern sowiedie Mitarbeiter unterstützen.“Kombination von FirstSpiritund LiferayBeim Content Management System(CMS) entschied sich die BKM für First-Spirit, da die Bandbreite der Funktionalitätund das Berechtigungs- undZugriffssystem überzeugten. „Wir sindauf FirstSpirit gestoßen, weil unserPartner evodion über Know-how in SachenFirstSpirit verfügt. Und auf derenErfahrung wollten wir auch in diesemProjekt nicht verzichten, zumal die Portaltechnologiefür uns Neuland ist“, sagtKarin Zimmermann. „Außerdem habenwir in der Vergangenheit schon sehrgut zusammengearbeitet, beispielsweisebei der Realisierung von JoKer.“ DieHamburger evodion Information TechnologiesGmbH ist Spezialist für Individualsoftware-Entwicklung,dynamischeWebsites und Portale. Da für das neuePortal statische mit dynamischen Inhaltenverbunden werden mussten, wurdeeine entsprechende Lösung evaluiert:die Verknüpfung von FirstSpirit mitdem Liferay Enterprise Portal. Liferaybringt Enterprise 2.0-Funktionalitätenmit und hat einen Konnektor für First-Spirit. Im August 2011 erstellte evodioneinen Prototyp des Außendienstportalsund begann im Herbst 2011 mit derUmsetzung – inklusive Erstellung derFirstSpirit-Vorlagen, der Konfigurationder Systeme und des Konnektors sowieder Umsetzung einer Single-Sign-on-Funktionalität. Ende Dezember 2011war Produktivstart.Aktuelle Kunden- undProduktinformationenDerzeit arbeiten rund 450 Außendienstmitarbeiterder BKM-eigenenVertriebsorganisation mit dem Portal.Künftig sollen die Mitarbeiter dritterKooperationspartner folgen. Alle Informationenfür den Außendienst sind nunüber das Portal abrufbar. Da es auf Datender Kernanwendung JoKer zugreift,können die AußendienstmitarbeiterVertragsinformationen, Status oderUmsätze zu Kunden und Interessenteneinsehen. Zudem wurde ein Shop integriert,in dem sie Werbemittel bestellenkönnen. Dafür hat evodion das OpenSource-Shop-Portlet von Liferay in Layoutund Funktionalität angepasst.„Ein ganz zentrales Feature desPortals ist das Ereignissystem“, sagtKarin Zimmermann. „Darüber stellenwir den Mitarbeitern Ereignisse, Kaufsignaleoder Termine zur Verfügung. Siesehen, wenn ein Kunde gekündigt hatoder eine Finanzierung ausläuft und30MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


können Maßnahmen ergreifen. Dabeimuss der Mitarbeiter rückmelden, ober sich um die Aufgabe kümmern kann– sonst übernimmt der Kundenservice.So wird die Bearbeitung standardisiertund Absicherung geschaffen.“ Um dasEreignissystem zu realisieren und dendynamischen mit dem statischen Contentzu verbinden, musste Liferay anFirstSpirit angebunden und der Konnektorentsprechend konfiguriert werden.Unterstützung des Außendienstsevodion hat die Einführung des Portalsbegleitet und Schulungen durchgeführt.So hat die BKM das erforderliche Knowhow,um selbst Anwendungen für dasAußendienstportalzu entwickeln. DieBausparkasse hatsogenannte Informationssysteme– wie die Sucheselbst – umgesetzt.Mittlerweileverfügt das Portalüber ein Beratungssystem,das dieBeratung zu Produktenunterstütztund Simulationenermöglicht. Überein Antragssystemkönnen Mitarbeitervor Ort PDFszu Freistellungsaufträgenoder Einzugsermächtigungenvervollständigen,in denen die vorhandenen Daten automatischeingetragen sind. Selbst ohneInternetverbindung können die Beraterbeim Kunden die Dokumente vervollständigenund ausdrucken, sofern siesie vorher heruntergeladen haben.„Die Vorteile des Portals für unserenAußendienst liegen auf der Hand:Mitarbeiter haben Zugriff auf aktuelleInformationen, verfügen über einegrößere Auswahl an Informationenund Materialien – und sie werden unterstützt“,sagt Karin Zimmermann.„Da Innen- und Außendienst über diegleiche Informations- und Wissensbasisverfügen, ist die Verständigung zwischenden Bereichen besser.“ Von denneuen Möglichkeiten des Außendienstsprofitieren auch Kunden. „Da der Außendienstmitarbeiteralle Informationenund Unterlagen, wie z. B. Verträge,parat hat, kann er fallabschließend mitden aktuellsten Informationen beraten“,so Zimmermann.Entlastung von Administratoren,Help Desk und KundenserviceBausparkasse Mainz unterstützt den Außendienst über eine Web-basierte Portallösung.Quelle: BKMFünf Redakteure greifen personalisiertüber FirstSpirit auf die geschütztenBereiche des Portals zu. Unter Berücksichtigungdes Corporate Designs verwaltenund pflegen sie die Inhalte basierendauf einem Rechte- und Rollenkonzept,das evodion konfiguriert undmit dem Konnektor verbunden hat. EinRedaktions-Client und viele Featureserleichtern den Redakteuren die Arbeit.„Wo früher eine zentrale Steuerungdurch einen Spezialisten notwendigwar, können heute dank des Berechtigungs-und Zugriffssystems, der Freigabemechanismenund der einfachenHandhabung Mitarbeiter aus verschiedenenBereichen die Inhalte des Portalspflegen“, berichtet Zimmermann. Eineweitere Auswirkung des neuen Portals:„Die Belastung von Administratorenund Help Desk ist spürbar gesunken.“Einige Prozesse – wie die aufwendigeund fehlerträchtige Synchronisationder Bestandsdaten – sind ebenso weggefallenwie Updates und Rückfragendurch den Außendienst. „Dank desZugriffs auf aktuelle Informationenmüssen die Außendienstler heute nichtmehr beim Kundenservice anfragen,wenn sie in einem Beratungsgesprächden Echtzeitkontostand benötigen“, soZimmermann.In den kommenden Monaten wirddas Portal gemeinsam mit evodionfunktional ausgebaut,wobei dieEigenleistung derBKM immer weitersteigt. Geplant istu. a., ProduktionsundProvisionsinformationenüberdas Portal anzubieten,die BeratungsfunktionalitätinRichtung fragegesteuerteBeratungauszubauen und imAntragssystem desPortals Verträge erfassbarzu machen.Die Grundlage fürdie Weiterentwicklungdes Portalssind Gespräche mit einer Projektgruppevon Außendienstmitarbeitern. Denn siewissen am besten, wie das Portal ihremBedarf gerecht werden kann. Eines istklar: wer seinen Mitarbeitern auf Basismoderner und flexibler IT-Systeme optimaleArbeitsbedingungen bietet, derwird durch Engagement, Motivationund Mitarbeiter-Loyalität belohnt – vondem Effekt zufriedenerer Kunden malabgesehen. Jutta Krämer ówww.evodion.de04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN31


SCHWERPUNKTProfessionelle mobile AnwendungenCRM und Projektmanagement mit Smartphones & Tablet-PCsApps für die Arbeit unterwegsDie neuen mobilen Endgeräte werden für Unternehmen immer unverzichtbarer, da sie ihreGeschäftsprozesse beschleunigen und dem Wettbewerb standhalten wollen. Die HausWeilgut GmbH aus Ettlingen erweitert deshalb bei Unternehmen die Softwarelösungenum Apps für Smartphones und Tablet-PCs: Die Anwendung Weilgut Mobile ermöglichtden Zugriff auf kundenrelevante Daten von unterwegs, so dass Beschäftigte überall dienötigen Informationen haben.Jeder Gewinn an Zeit und Datenqualitätist für Unternehmen wettbewerbsentscheidend.„Wer wichtigeInformationen nicht rechtzeitig parathat, riskiert den Verlust von Aufträgenoder sogar Kunden“, beschreibt WolfgangHoller, Geschäftsführer der HausWeilgut GmbH in Ettlingen, die Marktsituation.Smartphones und Tablet-PCssind kostengünstig undbei Beschäftigten sehrbeliebt. Deshalb gehtder Trend auch dahin,auf mobilen Endgerätendie wichtigsten Kontaktebzw. die kundenrelevantenDokumente undVorgänge verfügbar zuhaben. Die Herausforderungliegt jedoch darin,eine volle Integration indas Unternehmenssystemzu schaffen und Probleme durchfehlende oder redundante Informationenzu vermeiden.Nahtlose IntegrationDa Beschäftigte heute nicht mehr nurauf dem Notebook, sondern auch aufmobilen Endgeräten E‐Mails versendenund wichtige Daten speichern, müssenauch diese mobilen Endgeräte in dasUnternehmensnetzwerk eingebundenwerden. Nur so kann eine zeitnahe undvollständige Verfügbarkeit von Informationensichergestellt werden, die fürden gesamten Geschäftsprozess – vomVertrieb über die Auftragsabwicklungbis hin zum Kundenservice – notwendigsind. „Unser Grundsatz ist schonseit 1989, dass wir alle Vorgänge imUnternehmen in Form von Dokumentenin einer zentralen Datenbank verfügbarhalten“, erläutert Wolfgang Holler.Das heißt, dass E‐Mails, Protokolle,To-Do-Listen, Projektaufgaben undvieles mehr als nur Dokumente in eineunternehmensweite Ablage wandern.Diese Ablage muss mit einer einheitlichenAdressverwaltung gekoppelt sein,damit aus einem Kontakt heraus allewichtigen Vorgänge ermittelt werdenkönnen.„Wir verzeichnen bei unseren Kundeneine starke Nachfrage nach spezifischenApps für mobile Endgeräte“, soWolfgang Holler. Damit sollen geschäftlicheTelefonate und E‐Mails direkt vomSmartphone oder vom Tablet-PC ausgetätigt oder Besprechungsprotokolleund Projektaktivitäten angelegt werdenkönnen, ohne dass das Notebookgestartet werden muss. Relevante Vorgängesollen dann auch in Echtzeit fürandere Unternehmenseinheiten verfügbarsein, weshalb eine automatisierteund verschlüsselte Synchronisationdie neuen Informationen auf den Serverzurückspielt. „DerVorteil ist: Die Arbeit aufdem mobilen Endgeräterfolgt zügig im Offline-Modus und wird im Hintergrundin das zentraleSystem synchronisiert“,erklärt Wolfgang Holler.Dadurch wird der Anwenderbei schlechteroder keiner Mobilfunkverbindungin seinerTätigkeit nicht gebremst.Seine Kunden kennen das Prinzipschon und nutzten es seit Jahren aufPCs und Notebooks.Praktischer NutzenDarüber hinaus wünschen die Beschäftigten,dass ihre Kontakte auch aus derzentralen Adressverwaltung auf dasSmartphone synchronisiert werdenkönnen. Das Aufrufen von Client-Anwendungenauf Notebooks erfordert einenhöheren Zeitaufwand und verliertdaher gegenüber Smartphones undTablet-PCs an Beliebtheit. Die Anwen-32MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


dung Weilgut Mobile ermöglicht jedemVertriebsmitarbeiter oder Projektbeteiligten,seine Adressen sowie ein ausgewähltesVolumen zugehöriger Datenund Dokumente zügig aus dem zentralenCRM- und Projektmanagement-System auf sein mobiles Endgerät zusynchronisieren.Direkt aus einem Kontakt herauserstellt der Anwender E‐Mails, führtTelefonate und Besprechungen oderregt andere Aktivitäten an. Dafür nutzter eine spezielle Toolbar, die ihm kontextabhängigeFunktionen anbietet.Angelegte Dokumente stehen den Kollegenim Büro schon kurz nach demSpeichern beim jeweiligen Kundenkontaktzur Verfügung. Er selbst findetjeden Vorgang auf seinem mobilenEndgerät wieder, indem er bezogen aufeinen Kontakt auf die Funktion „Dokumentenübersicht“in der Toolbar klickt.Es öffnet sich eine Liste mit allen verfügbarenDokumenten zu dem Kontakt,die er mit einem weiteren Klickeinzeln ansehen kann. Mit Icons wirdder Dokumenttyp gekennzeichnet, wasdem Anwender die Unterscheidung vonE‐Mails, Besuchsprotokollen und weiterenDokumenten erleichtert. Ist dasGerät online, kann der Adressbestanddurch eine Suchabfrage erweitert werden.Umfassende Suchfunktionen unterstützenbei der Recherche in der zentralenDatenbank und ermöglichen dieFilterung nach bestimmten Kriterien.Technologische AspekteÜber Softwarelösungen werden umfassendeGeschäftsprozesse auf dem PCin einer Oberfläche angeboten. Sie lassensich auf einem kleinen Bildschirmnicht optimal bedienen. „Wir wählendaher die Funktionen aus, die sich fürdie Nutzung auf mobilen Endgerätenanbieten“, begründet Wolfgang Hollerdie Entwicklung seiner Apps. DasVerfassen umfassender Angebote oderProjektpläne beispielsweise eignet sichweniger, aber Telefonate, E‐Mails oderBesuchsberichte seien prädestiniert fürdie Abwicklung auf Smartphones oderTablet-PCs – aber auch für die Pflegevon persönlichen To-Do-Listen und vonLeads im Vertrieb.Das Haus Weilgut setzt mit demHTML5-Framework Sencha Touch undJavascript auf ein marktübliches Standardpaket,das die Entwicklung vonuniversellen mobilen Web Apps für jedesEndgerät und für viele Plattformen– wie z. B. iOS, Android oder Black-Berry – ermöglicht. Dadurch könnensich die Kunden die Weilgut Mobile-Anwendung um eigene Elemente erweiternoder sogar vollständig eigeneApps – je nach Bedarf – entwickeln. DieGestaltungsmöglichkeiten sind sehrumfangreich. Zum Beispiel machenPop- und Flipeffekte die Anwendungennicht nur flink, sondern auch „sexy“,so dass Unternehmen von einer schnellerenBearbeitung von Vorgängen unddamit von einer höheren Produktivitätprofitieren. Da die vertraulichen Kundeninformationeneine hohe Sicherheitverlangen, werden die Daten – sowohlbei der Übertragung zum mobilen Endgerätals auch bei der Speicherung aufdem Server – verschlüsselt. Wichtig istauch, dass die spezifischen Rechtekonzepteder Unternehmen berücksichtigtwerden und eine adäquate Integrationin das Unternehmensnetzwerk ermöglichtwird. Dabei sollte genau festgelegtwerden, welche und wie viele Dokumenteein Mobil-Nutzer pro Kundeerhält – abhängig vom jeweiligen Datenvolumenseines Endgeräts. Unternehmendürfen auch nicht an einenMobilfunkanbieter gebunden sein; siesollten verschiedene Typen von Endgeräteneinsetzen können.FunktionsübersichtóBereitstellung eines ausgewähltenKontaktdaten-Volumens aus der zentralenAdressverwaltungBereitstellung von ausgewählten Do-kumenten, Vertriebs- und Projektinfosaus der zentralen Datenbank mitBezug zum KontaktóErweiterbarkeit des Adress- und Doku-mentenvolumens im Online-Modus.Start von Aktivitäten direkt aus ei-nem Kontakt heraus – z. B. Telefonate,E‐MailsAnlegen und Speichern von neuenVorgängen oder Dokumenten, wiez. B. Telefonaten, Projektaktivitäten,E‐Mails und BesuchsberichtenAutomatisierte Synchronisation mitdem Zentralrechner zur Vermeidungnachträglicher DokumentationsaufwändeSuch- und Filterfunktionen in Adres-sen und Dokumenten lokal und zentralauf dem ServerVollständige Arbeitsfähigkeit im Off-line-ModusOffenheit für eigene ErweiterungenSilke C. Wagener óóóóóóóóANZEIGEwww.weilgut.de04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN33


SCHWERPUNKTProfessionelle mobile AnwendungenUnterschiedliche Zugriffsarten auf Host-AnwendungenMobileNow-Strategiebringt mehr FlexibilitätDurch die ansteigende Verbreitung von mobilen Endgeräten auf Basis von IOS, Android oderWindows 8/RT sehen sich die IT-Manager mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Um dieProduktivität der Anwender bei der Nutzung mobiler Endgeräte zu erhöhen, ist der sichereund effiziente Zugriff auf unternehmenskritische Anwendungen unerlässlich. Viele dieserAnwendungen befinden sich jedoch noch auf Host-Systemen, die über keine offenen Schnittstellenverfügen und sich somit nicht einfach mit modernen mobilen Endgeräten verbindenlassen. Attachmate bietet seit kurzer Zeit mit MobileNow die Möglichkeit, den schnellenZugriff auf Legacy-Anwendungen für verschiedene mobile Endgeräte zu gestatten.Die größten Herausforderungen bestehenhier in der Integration vongeschäftsrelevanten Applikationen, dasie nicht für einen mobilen Anwenderkreisentwickelt worden sind. IT-Organisationenmüssen jetzt eine Brückeschlagen, um mobilen Anwendern dieRessourcen zu ermöglichen, die im Unternehmenvorhanden sind. Denn wennUnternehmensmitarbeiter von mobilenEndgeräten aus auf die von ihnen benötigtenAnwendungen zugreifen können,wird ihnen dadurch ein produktiveresArbeiten ermöglicht.Eine schnelle und nicht invasive Integrationvon Legacy-Anwendungen istauch in der heutigen Zeit in vielen Fällennicht möglich. Aus diesem Grundbenötigen Unternehmen einen mobilenZugang mit verschiedenen, exakt aufdie Bedürfnisse der mobilen Anwenderabgestimmten Funktionen und Inhalten.Attachmate hat unlängst seineMobileNow-Strategie vorgestellt – undinnerhalb dieser den Verastream HostIntegrator (VHI) v7.5. VHI vereinfachtdie Verwendung von Legacy-Anwendungenfür mobile Nutzer. Die Lösunggestattet verschiedene Zugriffswegeauf Host-Anwendungen: Zu den breitgefächertenMöglichkeiten gehören derdirekte und sofortige Zugriff auf klassische,nicht webfähige „Green-Screen“-Anwendungen bis hin zur Erstellungvon angepassten Anwendungen mitgrafisch aufbereiteter Oberfläche undeinem modifizierten Workflow.Hocus-focus iStockphoto.comDie neuen Verastream-Funktionensetzen ganz auf moderne Web-Technologien– HTML5 und JavaScript.Die Schnittstelle zwischen Benutzernund dem Host-System basiert ebenfallsauf der HTML5-Technologie. Verastreamgeneriert automatisch dieHTML5-basierte Oberfläche für denAnwender und somit für das Endgerät.Dieser geräteunabhängige Ansatzermöglicht den sofortigen Zugriff aufLegacy-Anwendungen, ohne dass dabeiTreiber oder Apps auf dem Mobilgerätinstalliert werden müssen. Somitkann die IT eine Vielzahl von verschiedenenEndgeräten mit einer Lösungunterstützen.Ein weiterer Vorteil von Verastreamist die unkomplizierte Integration indie vorhandene IT-Landschaft. Auf demMobilgerät fällt kein Verwaltungsaufwandan – und auch die Host-Anwendungmuss nicht geändert werden. Dasbeseitigt die Risiken, die bei einer Anpassungder Kernanwendungen entstehenkönnten.Mit der neuen Lösung können fürdie mobilen Nutzer innerhalb kürzesterZeit die relevanten Host-Anwendungenund -informationen bereitgestelltwerden. Das Ziel von Attachmate istes, immer einen schnellen und sicherenZugriff auf Host-Anwendungen zuermöglichen. Verastream stellt mobilenAnwendern einen für die IT einfachzu verwaltenden Zugriff auf dieLegacy-Anwendungen zur Verfügung– bei gleichzeitiger Unterstützung allerFunktionen. Dank HTML5-Interfacebesteht größte Flexibilität hinsichtlichmobiler Endgeräte. Norman Rohde ówww.attachmate.com34MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


NEU +++ NEU +++ NEU +++ NEU +++ NEU +++Software für den MittelstandEndlich ist es da, das Fachmagazin, welches sich nurum die IT-gestützte Optimierung von Unternehmensprozessenkümmert, und zwar immer im Zusammenhangmit ERP-Lösungen.Alle Themen in „Solutions for Business“ werden voneiner ausgewiesenen Fachredaktion recherchiert undfür Business-Manager und IT-Verantwortliche sorgfältigaufbereitet. Als Leser erkennen Sie schnell die konzeptionellenUnterschiede verschiedener Lösungsansätzeund können deshalb fundiert mitreden. Die Beiträgegreifen gezielt die Themen von mittelständischen Unternehmenauf und unterstützen bei der Entwicklung vonzukunftsfähigen Lösungskonzepten.Die nächste Ausgabe erscheintam 2. Mai 2013 mit den Hauptthemen„Mobiler Zugriff aufERP-Systeme“, „BranchenspezifischesERP: Lager &Logistik“ und bringt aktuelleTrends bei CRM-Systemen.Bestellen Sie jetzt Ihr Abo von „Solutions for Business“und bewerten Sie in der aktuellen Aus gabe, ob IhrUnternehmen Ready for Cloud ist und welche Cloud-Optionen in Frage kommen könnten. Lesen Sie,wie heute große unstrukturierte Datenmengen analysiertwerden und welche Vorteile Managed PrintServices bieten.Zunächst sind 5 Ausgaben jährlich vorgesehen. DerPreis für das Jahresabonnement beträgt nur 50,– Euro(Ausland 55,– Euro) inklusive Versand kosten.Sind das Ihre Themen?Dann jetzt bestellen!• E-Comerce und ERP• „Best of Breed“vs. integriert• Business-Softwareaus der Cloud• CRM & BI-Integration• Logistik, Lager im ERP• Mobiler Zugriff auf ERP• Collabroationslösungen• etc …BESTELLUNG Fax +49 8191 70661 E-Mail service@itp-verlag.deJa, ich bestelle ein Jahresabonnement (5 Ausgaben) von S4B Solutions for Businesszum Jahres preis von 50,– Euro (Ausland 55,– Euro), jeweils inkl. Versandkosten.Mein Abonnement ist jederzeit zur nächsten Ausgabe kündbar.Datum:Unterschrift:Vertrauensgarantie: Ich habe das Recht, diese Vereinbarung binnen 14 Tagen bei ITP VERLAG GmbH, Kolpingstraße 26,D-86916 Kaufering (service@itp-verlag.de) zu widerrufen. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung desWiderrufs. Mit meiner zweiten Unterschrift bestätige ich, die Vertrauensgarantie zur Kenntnis genommen zu haben:Datum:ABSENDERFirma:Straße:PLZ/Ort:Unterschrift:Name:Telefon:E-Mail:berufl. Stellung:ITP VERLAG GmbH · Kolpingstraße 26 · 86916 Kaufering · service@itp-verlag.de · Tel. +49 8191 9649-0 · Fax +49 8191 70661


TECHNIK & INTEGRATIONArbeiten mit XML-DokumentenNeue PTFs und neue Optionenfür den RPG-OpCode XML-INTOAls mit Release V5R4 der Support für XML in RPG eingeführt wurde, war die Freudezunächst groß – die Ernüchterung, die auf die ersten Versuche folgte, ebenfalls. XML-INTOkonnte nur einfache XML-Dokumente, die weder Attribute noch Namensräume (Namespaces)enthielten, verarbeiten. Eine weitere Einschränkung, die den Einsatz von XML-INTO sehroft verhinderte, war, dass die Element- und Attribut-Namen nur Zeichen beinhalten durften,die in RPG-Variablen-Namen erlaubt sind. Diese Beschränkungen wurden jetzt mit denletzten PTF-Releases aufgehoben. Dieser Artikel beschreibt die neuen Optionen und zudem,wie sie eingesetzt werden.Bereits im Jahr 2010 wurde das PTFSI34938 (für Release 6.1) herausgegeben.Beim Release 7.1 wurden dieNeuerungen dann direkt integriert. Mitdiesem PTF wurden folgende neue Optioneneingeführt:datasubf=DatenFeld – Mit dieser Optionkönnen Elemente, die XML-Attributebeinhalten, verarbeitet werden.countprefix=Präfix – Mit dieser Optionkann die Anzahl der Unterfelderoder Feldgruppenelemente, die mitXML-Daten gefüllt wurden, ermitteltwerden.Im Januar 2011 wurden die PTFsSI42426 (für Release 6.1) und SI42510(für Release 7.1) mit Erweiterungenund neuen Optionen für XML-INTO herausgegeben:case=convert – Die Ausprägung converterlaubt es, den XML-Element-/Attribut-Namen,der akzentuierte Buchstabenoder Sonderzeichen enthält, zuverarbeiten.ns – Mit der Option ns können XML-Dokumente, in denen Namensräume(Namespaces) verwendet wurden, bearbeitetwerden.nsprefix=Präfix – Mit der Optionnsprefix können die Namensräume(Namespaces) für einzelne Elementeermittelt werden. Dies ist insbesonderedann interessant, wenn im XML-Dokumentmehrere Namespaces verwendetwurden.Option datasubf (PTF SI34938)Mit der Option datasubf=DatenFeldkönnen Elemente, die Attribute enthalten,verarbeitet werden.Attribute werden i. d. R. dazu verwendet,um ein Element näher zu beschreiben.Ein Attribut wird innerhalbdes Start-Tags eines Elements in derForm Attribut=”Wert“ angegeben. InBeispiel 1 hat das Element Artikel dreiAttribute: Nr, Variante und Farbe.Um die XML-Daten in RPG einlesenzu können, muss zunächst eine Datenstrukturgeneriert werden, die dieDaten aufnimmt und die beim BefehlXML-INTO angegeben wird. In der Datenstrukturmüssen sowohl die Datenals auch die Attribute sowie die Datenstruktur-Unterfeldernach folgendenRegeln generiert werden:Für die Attribute gilt: Datenstruktur-Unterfeld-Name=Attribut-Name. Für denXML-Code – im vorherigen Beispiel –müssten demnach drei Datenstruktur-Unterfelder mit den Namen NR, VARI-ANTE und FARBE definiert werden.Für die Daten gilt: Datenstruktur-Unterfeld-Name=Name,der bei Option datasubfangegeben wird (und nicht wieeventuell erwartet der Elementname).Wird also datasubf=data angegeben,werden die Daten in ein Datenstruktur-Unterfeld mit dem Namen DATA übertragen.Sind im XML-Dokument mehrereElemente mit Attributen vorhanden,müssen alle Datenstruktur-Unterfelder,die die Daten aufnehmen sollen, denNamen tragen, der bei Option datasubfangegeben wurde. In unserem Beispielmüssten die Unterfelder alle DATAheißen.In Beispiel 2 wird zunächst eineDatenstruktur definiert, die die XML-Daten aus dem vorherigen Beispiel aufnehmensoll. Die Daten werden in dasDatenstruktur-Unterfeld Bezeichnungübertragen. Dieser Datenstruktur-Unterfeldnamewird in Verbindung mitder Option datasubf angegeben.Option countprefix (PTF SI34938)Mit der Option countprefix=Präfix kanndie Anzahl der in einer Feldgruppeausgegebenen Elemente ermittelt undausgegeben werden.Das Ausgabefeld muss numerisch(gepackt, gezont oder ganzzahlig) de-36MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


finiert werden und in der gleichen Datenstrukturwie die Feldgruppe oderdie Array-Datenstruktur hinterlegtwerden. Der Name des Unterfelds wirdaus dem Präfix und dem Feldgruppen-Namen gebildet.Beispiel: Der Feldgruppen-Name istPOS und der countprefix wird mit ANZangegeben (countprefix=Anz). Damitmuss der Name des Datenstruktur-Unterfeldes mit ANZPOS angegebenwerden.Es ist darauf zu achten, dass „echte“Datenstruktur-Unterfelder nichtmit dem angegebenen Präfix beginnen.Ansonsten werden sie wie Countprefix-Felder behandelt – d. h., es wird dieAnzahl der Feldgruppenelemente (oder0/1 bei Nicht-Feldgruppen) ausgegeben.Dabei werden die eigentlichen Datennicht übertragen.Wenn das XML-Dokument mehrElemente als die in der Datenstrukturangegebene Feldgruppe (oder Array-Datenstruktur) enthält, dann tritt keinFehler auf. Die Feldgruppen-/Array-Datenstrukturwird komplett gefüllt, unddie Anzahl der Feldgruppenelementewird ausgegeben.Beispiel: Das XML-Dokument enthält120 Kundenelemente. Die Array-Datenstruktur kann jedoch nur 100Elemente aufnehmen. In diesem Fallwerden 100 Kundenelemente übertragenund der Wert des Countprefix-Feldsauf 100 (und nicht 120) gesetzt.Wenn die Option countprefix angegebenwird und wenn für alle Feldgruppen-oder Array-Datenstrukturenentsprechende Countprefix-Felder definiertsind, ist die Angabe der Optionallowmissing=yes nicht erforderlich.Beispiel 3 zeigt ein XML-Dokumentfür die Auftragsbearbeitung. Die Anzahlder Auftragspositionen kann vonAuftrag zu Auftrag variieren. Sowohlfür das Element Kunde als auch für dasElement Position werden sowohl Datenals auch Attribute angegeben.Für dieses XML-Dokument werdendie Datenstrukturen Pos (Auftragspositionen),Kunde (Kundeninformationen)und Auftrag (Auftragsinformationeninklusive Kundeninformationenund Auftragspositionen) angelegt. DieAnzahl der Positionen soll in einemDatenstruktur-Unterfeld mit dem PräfixAnz ausgegeben werden. Wenn dasXML-Dokument in die Datenstruktur14XML-Element mit AttributenPolstersessel2Verarbeitung von XML-Elementen mit AttributenD Artikel DS QualifiedD Nr 10I 0D Variante 25A VaryingD Farbe 25A VaryingD Bezeichnung 50A Varying*-----------------------------------------------------------------------/FreeXML-Into Artikel %XML('+Polstersessel':'case=any datasubf=Bezeichnung');Dsply Artikel.Nr;Dsply Artikel.Bezeichnung;*INLR = *ON;/End-Free3XML-Dokument – Auftrag1111Fritz Fischer GmbH500200Option countprefixD Auftrag DS QualifiedD AuftrNr 10I 0D Kunde LikeDS(Kunde)D Pos LikeDS(Pos) Dim(100)D AnzPos 10I 0D Kunde DS QualifiedD Id 15AD Data 35A VaryingD Pos DS QualifiedD PosNr 10I 0D ArtNr 15AD Data 11P 0*-----------------------------------------------------------------------/FreeXML-Into Auftrag %XML(MyXMLDoc: 'case=any doc=file +datasubf=data countprefix=Anz');Dsply ('Auftr.-Nr.: ' + %Char(Auftrag.AuftrNr));Dsply ('Kunde-Nr.: ' + Auftrag.Kunde.Data);Dsply ('Pos.-Nr.: ' + %Char(Auftrag.Pos(1).PosNr));Dsply ('Art.-Nr.: ' + %Trim(Auftrag.Pos(1).ArtNr));Dsply ('Menge: ' + %Char(Auftrag.Pos(1).Data));Dsply ('Anzahl Pos.:' + %Char(Auftrag.AnzPos));*INLR = *On;/End-FreeAuftrag eingelesen wird, ergibt sich einWert im Feld AUFTRAG.ANZPOS von 2(=2 Positionen). Birgitta Hauser óCLICK towww.midrange.deDer vollständige Artikel steht Abonnentenonline zur Verfügung.04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN37


TECHNIK & INTEGRATIONMicrosoft .NET & IBM System iWebanwendungen mit AJAX – IIIDa wir in den vorangegangenen Artikeln die Grundlagen erarbeitet haben, werdenwir nun ein kleines Projekt erstellen, in dem wir erstmals AJAX dazu verwenden,AS/400-Daten zu integrieren. Ein Klassiker ist die AutoComplete-Funktion, die aufeiner AJAX-Seite unverzichtbar ist.Wir legen dazu eine neue ASP.NETWebsite mit dem Namen „AutoComplete“in der Sprache unsererWahl (hier beispielsweise C#) und aufBasis des Templates „Empty Web Site“an (Bild 1). In dieses noch leere Projektfügen wir eine neue Website ein – dazumarkieren wir das Projekt und klickenrechts. Im Context-Menü wählen wir‚Add New Item“ (Bild 2). Im Auswahldialogwählen wir dann zunächst eine„Web Form“ – der Name ‚Default.aspx‘wird vorgeschlagen und ist ok.Auf diese Seite stellen wir ein Labelund eine Textbox und natürlich vor alleControls einen Scriptmanager, der dieAufgabe hat, unsere AJAX-Controls zusteuern. Bei jeder Eingabe eines Zeichensin die Textbox soll eine Auswahlan Werten in einer Liste unterhalb derTextbox angeboten werden. Dazu verwendenwir aus dem AJAX-Toolkit den„AutoCompleteExtender“. Das Code-Beispiel 1 zeigt den ASP-Code der Seite.In der rot markierten Passage findenwir den Verweis auf die „ServiceMethod“sowie auf den Pfad der Funktion,die wir verwenden, um die Liste zuerstellen. Im Allgemeinen verwendetman dazu WebServices, die innerhalbder eigenen Domain oder extern (imInternet) zur Verfügung stehen. Es gibtaber auch noch die Möglichkeit, denService innerhalb der Anwendung zuhosten – auch das sehen wir uns in diesemBeispiel an.Beispiel verdeutlicht den EinsatzIm Code-Beispiel 1 verweisen wir aufeinen Webservice „AutoComplete.asmx“.Diesen Webservice holen wir unsüber den Dialog ‚AddNewItem‘ wie zuvorgezeigt in die Solution (Bild 4). DasErgebnis sieht man dann im Solution-Explorer, der Webservice „AutoComplete“ist im Root-Verzeichnis zu sehen, imdarunterliegenen App_Code-Verzeichnisliegt die Codedatei „AutoComplete.cs“ – siehe Bild 5.Der Inhalt der asmx-Datei ist mit einerZeile nicht wirklich überwältigend(siehe Code-Beispiel 2), genügt abervöllig, da es nur darum geht, einen Verweisauf eine Codedatei zu hinterlegen.Wesentlich mehr gibt der Inhalt derCodedatei her, wie in Code-Beispiel 3zu sehen ist. Hier wird die Klasse „AutoComplete“als Webservice deklariert,die Klasse enthält die Methode „Get-CompletationList“, in der wir einfacheine Liste von Strings an den Aufruferzurückgeben um einfach testen zu können.Das Ergebnis sehen wir in Bild 6.Wie man sehen kann, erscheintdie komplette Liste. Um die Auswahleinzuschränken, enthält die Methodeden Parameter „prefixText“, in dem deraktuell eingegebene String übergebenwird, sowie einen Zähler, der angibt,wie viele Elemente die Auswahllisteenthalten kann.Mit diesen Parametern werden wirspäter arbeiten, zuerst sehen wir unsnoch eine Alternative zur „WebMethod“an – die „PageMethod“.Christian Neissl óCLICK towww.midrange.deDer vollständige Artikel steht Abonnentenonline zur Verfügung.1 Anlage einer Website2 Neues Element hinzufügen38MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


3 Auswahldialog für neue ElementeÛ Code-Beispiel 145Webservice hinzufügenSolution mit WebserviceÛCode-Beispiel 2ÛCode-Beispiel 36Ergebnis der AutoComplete-Funktionusing System;using System.Collections.Generic;using System.Linq;using System.Web;using System.Web.Services;/// /// Summary description for AutoComplete/// [WebService(Namespace = "http://AJAX.TechKnowLetter.org/")][WebServiceBinding(ConformsTo = WsiProfiles.BasicProfile1_1)][System.Web.Script.Services.ScriptService]public class AutoComplete : System.Web.Services.WebService {[WebMethod]public string[] GetCompletionList(string prefixText, int count){String[] Instruments = { "Rickenbacker 325", "Duesenberg Dragster","Duesenberg Fullerton", "Jackson KV5FR" };return Instruments;}}04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN39


marktübersichtNotes-basierte AnwendungenAnbieterübersichtCobalt Software GmbHwww.cobalt.deSoftware Solutions Simplewww.softsimple.deAS/point GmbHwww.aspoint.deAVALON DV-Consulting GmbHwww.avalondv.deBCC Unternehmensberatung GmbHwww.bcc.bizBechtle GmbH & Co.KGwww.bechtle.com/neckarsulmBücker GmbHwww.bueckergmbh.deC4B Com For Business AGwww.c4b.deconi Unternehmensberatung GmbHwww.coni.deEBO GmbH Vertriebs- undwww.ebo-solution.deedcom Software & Consulting GmbHwww.edcom.deeks Informatik gmbhwww.eks-informatik.comFerrari electronic AGwww.ferrari-electronic.deGEDYS IntraWare GmbHwww.gedys-intraware.deGIS Gesellschaft fürwww.gis-ag.comAlle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 4.600 Produkte von über 1.200Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.deSerienmails bei Koch Media eingerichtetE‐Mails universellund doch individuellGerade im B2B-Markt ist die E‐Mail-Kommunikation zu einemwichtigen Marketing-Instrument geworden, insbesonderewenn man sich wie Koch Media mit der Distribution hochtechnischerProdukte – wie plattformübergreifende Games,Software und DVDs – beschäftigt. Lange vorbei sind dieZeiten, in denen einfach nur Texte verschickt wurden.Die Händler erwarten heute einen ansprechend gestyltenInhalt mit topaktuellen, individuellen Preisinformationen.Um diesen Anforderungen gerechtzu werden, entschloss man sichbei Koch Media zur Entwicklung einerindividuellen Serienmail-Anwendung.Als dann vor sechs Jahren mit der Entwicklungbegonnen wurde, schien esfast unmöglich, ein geeignetes Werkzeugzu finden. Nicht zuletzt aufgrundder Unterstützung offener Web-Standardsund den Möglichkeiten zur Anbindungan andere Datenbanksystemefiel die Wahl schließlich auf IBM Notes,das bei Koch Media bereits erfolgreichals Mailsystem eingesetztwurde. Mit der Umsetzungwurde die Firma activelinkaus München beauftragt.Um die Gestaltungsmöglichkeitenbei der Erstellungvon Serienmails nicht einzuschränken,entschied mansich, auf den HTML-Standardzu setzen. Der Inhalt einerSerienmail kann einfach mitgängigen HTML-Editoren –wie z. B. Dreamweaver – erstelltwerden. Überall da, wohändler- oder produktspezifischeAngaben – wie Anrede,Name, Produktpreiseoder -beschreibungen – erscheinensollten, wurden Platzhaltereingesetzt. Der daraus resultierendeHTML-Code wurde in das Konfigurationsdokumentder jeweiligen Serienmail-Aktionimportiert und konntehier jederzeit geändert oder in einerVorschau (auch mit realen Werten) begutachtetwerden. Natürlich lassen sichMails auch als Template speichern undkönnen so mit geringen Modifikationenfür andere Versendungen genutzt werden.Eine besondere Herausforderungstellte die Ermittlung des Produktprei-Vorher und nachher: Beim Versand werden die Platzhalterdurch Händlerdaten, Produktbeschreibungen und Preiseersetzt.Quelle: Activelink40MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


Anbieterübersichtses dar. Die Berechnungeines Produktpreises füreinen bestimmten Händlerhängt nämlich vonverschiedenen Faktorenab; sie erfolgt zentral imERP-System. Da dieseBerechnung nicht in Notesnachgebildet werdenkonnte, hat man vereinbart,sämtliche Produktpreiseunmittelbar vorVersendung einer Serienmailmit Hilfe eines Web-Servicesvom ERP-System abzufragen. Wenn fürein Produkt kein Preis zurückgegebenwird, z. B. weil der Händler nicht berechtigtist, dieses Produkt zu verkaufen,wird sogar der gesamte Produktblockaus der Mail herausgefiltert. Jenach Anzahl der beworbenen Produkte,können so pro Mail mehrere DutzendDatenbankabfragen ausgeführt werden.Auch wenn die eigentliche Verarbeitungunbemerkt vom Benutzer imHintergrund stattfindet, sind für denzeitnahen Versand einer Serienmail-Aktion an mehrere tausend Empfängerleistungsfähige Domino-Server undschnelle Netzverbindungen eine unabdingbareVoraussetzung.Neben dem eigentlichen Inhalt istdas zweite wichtige Element von Serienmailingsdie treffende Selektion deróóóHTML-basierter InhaltProduktinformationen werden aufTemplate-Basis generiertPreise sind kundenspezifisch und werdenzur Laufzeit ermitteltAnbindung an ERP (Produkt- und Preis-abfragen) durch SOAP/REST/SQLHintergrundverarbeitungWiederaufsetzbarkeitRückläuferverarbeitungVerwendung von GutscheinenVermeidung von DuplikatenBerücksichtigung von BlacklistenAuslagerung der gesamten Versand-tätigkeit auf externen ServerTestversand mit Spam-Prüfung vor demeigentlichen VersandóóóóóóóóóAnwendungsmerkmaleÜber einen Assistenten können die gewünschten Empfängeradressenselektiert werden.Quelle: ActivelinkEmpfängeradressen. Wie in vielen gewachsenenOrganisationen gibt es auchbei Koch Media verschiedene Quellen.Nach reiflichen Überlegungen entschlosssich activelink dafür, einen gemeinsamenAdress-Container in Formeiner Notes-Datenbank zu realisieren.In diesem Container werden alle Adressenzusammengeführt und bei Änderungenim Quellsystem upgedated.Auch externe Quellen, die nur einmaliggenutzt werden (z. B. Excel-Listen) könneneingebunden werden. Der Vorteildes zentralen Adress-Containers liegtdarin, dass z. B. Dubletten aussortiertwerden können. Die Selektion der Adressenfindet in der Serienmail-Aktionstatt. Dort können dann über einenAssistenten verschiedenste Abfragenauf den Adressbestand generiert undnatürlich auch für weitere Mailings gespeichertwerden.Sind Mailing-Inhalt und Empfängeradressendefiniert, kann ein Test-Versand mit integrierter Spam-Prüfungerfolgen. Bei Erfolg findet der eigentlicheVersand der Serienmail dann aufeinem von der Firma activelink gehostetenServer statt. So wird eine Belastungder internen Systeme bei KochMedia vermieden. Seit Projektbeginnwurde die Anwendung um viele hilfreicheFunktionen erweitert. Bis heutesind schon einige Millionen E‐Mailserfolgreich mit dem System verschicktworden. Andreas Kilgenstein ówww.activelink.deGSE Gräbertwww.graebert-gse.deInfoServ AGwww.infoserv.deItartis AGwww.itartis.chL-NET Informationssysteme GmbHwww.l-net.netNewman Consulting Groupwww.newmanconsulting.dePAVONE AGwww.pavone.dePONTE Software & Consulting GmbHwww.ponte.dePROFI Engineering Systems AGwww.profi-ag.deRM INFOTECH BUSINESS SOLTUIONSwww.rm-infotech.deRSL Systemberatung e.K.www.rslnet.deSCHLEICHER System AGwww.schleicher-systemag.deserVonic GmbHwww.servonic.comSOFT-CONSULT Häge GmbHwww.soft-consult.netSoftVision Development GmbHwww.softvision.deSystAG Systemhaus GmbHwww.systag.deTeam4 GmbHwww.team4.deULC Business Solutions GmbHwww.ulc.deVIPcom GmbHwww.vipcomag.deVSB Solutions GmbHwww.vsb.deWilken InformationsmanagementGmbHwww.wilken-im.deZS Computer Service GmbHwww.zs-docma.deCLICK toÜber unsere Online-Datenbankwww.midrange-solution-finder.definden Sie alle Kontaktdaten zu den Unternehmen.Die Produktübersicht enthältumfassende Details zu den Lösungen.04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN41


marktübersichtNotes-basierte AnwendungenRessourcen, Skills, Zeitmanagement, Planung und ReisekostenKernprozesse integriertin Lotus DominoDie ITConcepts Professional GmbH ist ein Implementierungsdienstleister und Softwareherstellerund steht ihren Kunden mit kompetenter Beratung und technischen Lösungen weltweitzur Verfügung. Dieses Portfolio erfordert eine vollständig transparente Darstellung undAbwicklung, was in der Regel nur mit zeitintensiven Verwaltungsaktivitäten zu realisieren ist.Die Auslastung der Mitarbeiter wird dargestelltWer kann was? Die SkillverwaltungWie jedes andere Dienstleistungsunternehmenversucht ITConcepts,ein Maximum an Produktivitätzu erreichen. Daher wurden die Kernprozessein den letzten Jahren vonSchwachstellen befreit und eine lückenloseProzesskette implementiert– von der Angebotserstellung über dieAuftragsabwicklung bis hin zur Faktura.Dieser Prozess benötigt natürlichaktuelle und konsistente Daten von allenStellen, die für eine durchgängigeProjektabwicklung erforderlich sind.Dies wurde mit Standardprogrammender Firma Software Solutions Simplerealisiert, wobei die Module „Organisation“(Ressourcen, Projekte, Skills),„Out of Office“ (Zeitmanagement) sowie„Travel and More“ (Reisekosten) zurAnwendung kommen, die der Herstellerexakt nach den Anforderungen vonITConcepts konfiguriert hat. ErforderlicheStammdaten aus anderen Systemen– wie zum Beispiel Kontaktdaten– werden über neutrale Schnittstellensynchronisiert. Die Anwendungen sindhybrid gestaltet – das heißt, sie sindwahlweise über den Browser oder imLotus Notes Client bedienbar.Ressourcen/SkillverwaltungJeder Mitarbeiter wird über Skillprofileeindeutig qualifiziert. Diese Qualifikationensind die Basisfür eine spätere visuellePlanung; sie können beliebigergänzt bzw. angepasstwerden. Derzeitwerden ca. 150 Schlüsselverwendet, um Anwendereindeutig zu qualifizieren.Mit einem Knopfdruck istes möglich, den Auftraggebernjeden Mitarbeitersofort im Detail vorzustellen.StammdatenverwaltungProjektdatenbank mit MitarbeitereinteilungQuelle: SoftsimpleDienstleistungsaufträgeund deren Komponentenwerden zunächst in einerProjektdatenbank erfasstund den entsprechendenMitarbeitern zugeteilt.Hier werden alle für denProzess erforderlichen42MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


Stammdaten hinterlegt; eine Freischaltungfür die verantwortlichen Mitarbeitererfolgt ebenfalls. An dieser Stellewird auch das umfangreiche automatischeProjekt-Controlling aktiviert, dasim Bedarfsfall die verantwortlichenPersonen informiert.An/Abwesenheiten,Zeiterfassung und PlanungDie Anwender planen und erfassen ihreZeiten über eine minimalistische Benutzeroberfläche,die für eine schnellstmöglicheEingabe optimiert wurde.Die Zeiterfassung besteht aus einerPlanung sowie aus Tätigkeitsnachweisen.Falls alles nach Plan verläuft,werden die Zeiten einfach in Tätigkeitsnachweiseumgewandelt, vom Kundengegengezeichnet und automatisch andie Faktura weitergeleitet. Je nachZielkunde oder Projekt etc. könnenKontroll- und Genehmigungsinstanzenzwischengeschaltet werden. Standardabwesenheiten– wie zum Beispiel Urlaub– werden selbstverständlich imgleichen System mit abgewickelt undstehen bei der Planung zur Verfügung.Die Möglichkeiten zurRessourcen-Planung nachSkills sind faszinierend.Gewünschte Skills wählen,Charts aktualisieren undsofort zeigt das System –wie im nachfolgenden Beispiel– alle Mitarbeiter an,die den gewählten Skillsowie freie Zeiten haben.Noch einfacher geht esnicht.Als Hauptkennzahl fürUnternehmen mit einemhohen Dienstleistungsanteilgilt generell derAuslastungsgrad. Aktualitätund Übersichtlichkeitsowie eine rechtzeitigeInformation der Projektverantwortlichenbei kritischen Situationensind entscheidend dafür, ob einIT-Unternehmen wirtschaftlich arbeitetoder nicht. Die Anwendung „Out of Office“unterstützt uns hier mit einemabsolut einfachen Frühwarnsystem. Ineiner einzigen Ansicht, die Teamleiternund Geschäftsleitung vorbehalten ist,kann zu jedem Zeitpunkt die aktuelleAuslastungsquote auf Team und aufAnwenderebene eingesehen werden.Über individuell einstellbare Kontroll-Events– zum Beispiel die Überwachungvon Zeiten – kann jede erdenklicheProblemsituation adaptiert und indie Prüfung übernommen werden.Jedem Anwender wird vollautomatischzum Monatsersten eine Vorlagefür seine Reisekosten in Form einesSheets zugestellt. Kreditkarteninformationen– sofern vorhanden – werdenin das Sheet parallel synchronisiert.Durch die direkte Kopplung zur Zeiterfassungkönnen erforderliche Abwesenheitszeiträumebzw. Reiseziele für diespätere Berechnung der Tagegelder fastvollständig vorbelegt werden. Der effektiveAufwand für die FertigstellungDie Reisekostenabrechnung erhalten die Mitarbeiter automatischder Reisekostenabrechnung reduziertsich für den Mitarbeiter auf die Eingabevon Barbelegen sowie der Abgabe. Inder Regel ist dies in wenigen Minutenerledigt.FazitDurch die perfekte und nahtlose Integrationaller Kernprozesse ist man inder Lage, Projekte zu jedem Zeitpunktperfekt zu planen und abzuwickeln.Die Produkte von Softsimple meisternden Spagat zwischen minimalistischerBedienung für die Anwender auf dereinen Seite und einem komplexen Controlling-Prozessim Hintergrund hervorragend.Die Mitarbeiter arbeiten gerne mitden Applikationen, was man nicht alsSelbstverständlichkeit ansehen sollte.Auf Grund der äußerst positiven Erfahrungenmit dem Hersteller werdenderzeit weitere Produkte integriert – sozum Beispiel die Rechnungseingangsprüfungsowie die Invest-Planung.Dennis Moog ówww.softsimple.deControlling(Zeiten und Projekte)Resourcenplanung über einen längeren ZeitraumDas Sheet für die ZeiterfassungQuelle: Softsimple04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN43


marktübersichtNotes-basierte AnwendungenForschung & Entwicklung im Labor perfekt unterstütztFlexibel durch ModuleIm Bereich Forschung & Entwicklung (F&E) oder im Labor die Anforderungen an dieSoftware zur Unterstützung der Prozesse besonders hoch. Zum einen muss die Softwareden fest gelegten Standards genügen und bei der Einführung oft verschiedene, heterogeneSysteme (oder gar manuell geführte Listen) ablösen. Zum anderen müssen sichAnwendungen auf Änderungen in Unternehmensstrukturen und -strategien äußerstflexibel anpassen lassen. Sie müssen ein breites Spektrum an Funktionen bieten, einfachzu bedienen sein und in Anschaffung und Betrieb wenig kosten.Zu viele Wünsche auf einmal? Nichtunbedingt. Denn Prozess- und Erweiterungslösungenauf Basis der IBMCollaboration Solutions (vormals Notes/Domino) bieten sowohl kostengünstigeMöglichkeiten für Anpassung und Ausbauals auch einen besonders sicherenDatenzugriff, eine zuverlässige Archivierungder Daten und einen hohen Investitionsschutzmit langfristigunterstützten Technologien undFunktionen.Bei Unternehmen, die bereitsIBM Collaboration Solutionseinsetzen, integrierensich die Anwendungen nahtlosin die vorhandene Architekturund punkten daher mit geringenAufwänden für Einführungund Schulung. Die Notes-Basisist dabei für moderne Usabilitykein Hindernis, denn auf Basisvon XPages lassen sich Collaboration-Applikationenwahlweise imNotes-Client oder im Browser nutzen.Dass sich entsprechende Lösungenbestens eignen, um Arbeits‐, Organisations-und Managementprozesse imF&E-Umfeld zu unterstützen, weiß derAnbieter Conet aus langjähriger Projekterfahrung.Für eine ganze Reihevon Großkunden aus Chemie, Pharmaund Fertigungsindustrie hat der IBMPremier Business-Partner bislang Fachanwendungenund Module konzipiert,programmiert und weiterentwickelt.Entstanden sind über die Jahre leistungsstarkeund dennoch flexible Lösungennach dem „Baukasten-Prinzip“,die Schluss machen mit redundanterDatenerfassung, Medienbrüchen undstarren Systemen. Zu den umfang- underfolgreichsten Modulen gehören dabeidas Auftragsmanagementsystem LIMSBeispiele für Anwendungen in Forschungslaboren(Labor-Informations-Management-System)sowie ein Tool zur Erfassung undAuswertung von Projekten, Projektstundenund Ressourcen. Aber auch imBereich von Anlagenmanagement undInventarisierung mit integrierter Überwachungvon Wartung, Kalibrierungund Reparaturen an Laborgeräten, beiKundenumfragen zur Kundenzufriedenheit,bei der Kapazitätsplanung undin weiteren Einsatzfeldern – wie Archivierung,Dokumentation von Vigilanz-Quelle: ConetInformationen sowie Nebenwirkungenund Methoden oder Substanzenverwaltung– liefern Notes-Anwendungensehr geeignete Lösungen.Diese Lösungen zeichnen sich inder Praxis vor allem durch eine effizienteAbbildung von Prozessen aus undbestechen durch einen hohen Automatisierungsgrad(so zum Beispiel LIMSmit der Ergebnishinterlegungüber automatisch generierteVorlagen, der Berichts- undRechnungserstellung inklusiveder Versionierung oder derTerminverfolgung und -überwachung).Da die Module auf einer gemeinsamenGroupware-Basisaufsetzen, können sie beliebigmiteinander kombiniert werdenund tauschen auf Wunschauch Daten untereinander odermit anderen Systemen (wie etwaSAP, DB2 oder auch mit MicrosoftExcel) über offene Schnittstellen aus.So entsteht auch greifbarer Mehrwertfür den Betrieb der Applikationen: Sielassen sich an zentraler Stelle in derinternen IT-Abteilung administrierenoder durch einen externen Dienstleisterwie Conet komplett als ManagedServices inklusive Hosting und Supportbetreiben. Dominic Kersting ówww.conet.de44MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


PromotionProduktvorstellungElektronische Post gut abgesichertRevisionssicher archivierenanbieterIn vielen Unternehmen hat sich derSchwerpunkt der Kommunikation mitKunden und Geschäftspartnern verlagert– weg vom klassischen Brief, hin zurelektronischen Mail. Eine methodischeArchivierung von E-Mails ist ein Muss,wenn es sich bei der Korrespondenz umsogenannte Handelsbriefe handelt undgesetzliche Aufbewahrungsfristen zumTragen kommen. Darüber hinaus solltenauch relevante E-Mails eines Projektszentral auffindbar sein. Diese Herausforderungenwerden mit einer Softwarebewältigt, die als Erweiterung für LotusNotes relevante E-Mails auf Knopfdruckund unter Einhaltung von Compliance-Regeln in einem zentralen System ablegtund revisionssicher speichert.Die Software n2pdf der Softvision DevelopmentGmbH ist eine Komplettlösungzur Konvertierung von E-Mails und Dokumentenaller Art, inklusive aller Dateianhängein das PDF-Format und wurdespeziell für die Integration in Notes-Anwendungenentwickelt. Notes-Anwendermüssen häufig externe Applikationennutzen, um PDF-Dateien zu erzeugen.Das Hinzuziehen externer Programmeunterbricht jedoch den Arbeitsablaufund stellt eine mögliche Fehlerquelledar. Mit n2pdf können komplexe PDFserzeugt werden, ohne die ursprünglichenStrukturen und Querverweise zu zerstören.Die bekannten Notes-Navigationselementewie Verweise auf Dokumente,Ansichten oder Datenbanken werdendabei übernommen und zusätzlich umneue, sinnvolle Strukturen ergänzt wiezum Beispiel ein Inhaltsverzeichnis.Besonders wenn es um die Langzeitarchivierunggeht, ist die ISO-Norm PDF/A einwichtiges Thema: Dieses Format garantiertdas richtige Erscheinungsbild einesDokuments für die langfristige Ablage.Die Software n2pdf kann beliebige Dokumentenach PDF/A – bis zur aktuellenNorm PDF/A-3 – konvertieren oder bestehendePDF/A-Dokumente gegen dieNorm validieren, bevor sie beispielsweiseim Archivsystem landen. Auch digitale Signaturenlassen sich mit n2pdf an die Dateienanbringen, die nicht nur die Echtheitvon PDF-Dokumenten bestätigen undsomit vor Manipulationen schützen, dieSignaturen bilden auch den gültigen Gesetzesrahmen,um das PDF im Rahmenvon Archivierungssystemen einzusetzen.Mit seiner großen Flexibilität hat dasProgramm bereits viele Unternehmenbei der Realisierung ihrer Archivierungsprojekteunterstützt, so zum Beispieldie Allianz Suisse, die Finanz InformatikGmbH & Co. KG sowie die Swiss Reinsurance.Zusammen mit der einfachen Integrationin das Notes-/Domino-Umfeldund der Unterstützung aller Archivierungsstandardswie PDF/A erfüllt n2pdfalle Voraussetzungen, um elektronischePost professionell zu sichern. Damitkönnen Unternehmen ihre Korrespondenznicht nur zentral ablegen und somitleicht wieder auffindbar machen, sondernmit revisionssicheren Dokumentenauch problemlos vor Steuer- und Wirtschaftsprüfernbestehen.bernd engelhardt, Managing Director Developmentder SoftVision Development GmbHSoftVisionDevelopment GmbHKurfürstenstraße 15D-36037 FuldaTelefon: +49 661 25100-0Telefax: +49 661 25100-25info@softvision.dewww.softvision.deIhr Ansprechpartner:Bernd EngelhardtproDuktn2pdfn2pdf für Lotus Notes/Domino dientzur Erzeugung von PDF-Dateien.Sie ermöglicht eine kontrollierteUmwandlung von E-Mails und Notes-Dokumenten oder –Datenbanken sowiedie Verarbeitung von über 100 Dateianhängenin das plattformübergreifendePDF- und PDF/A-Format.Zielgruppe: Lotus-Notes-User undEntwicklerVerfügbare Sprachen: D, EVerfügbar für: Windows/Domino(32bit und 64bit)branche: B2B, allgemein04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN45


marktübersichtNotes-basierte AnwendungenMit iPhone und iPad auf Unternehmensdokumente zugreifenGasrußwerke machen mobilDie Mitarbeiter der Deutschen Gasrußwerke können jederzeit und von jedem Ort aus aufUnternehmensinformationen zugreifen, die in der zentralen Lotus Notes Domino Datenbankdes Unternehmens lagern – und zwar von ihrem iPhone aus. Möglich macht dies eineAnwendung, die das Paderborner Softwarehaus ITWU entwickelt hat.Die KG Deutsche GasrußwerkeGmbH & Co. sind ein mittelständischesChemieunternehmen mitHauptsitz in Dortmund und einer derführenden Hersteller von Industrieruß-Produkten, die in der Farb‐, Lack- undDruckindustrie Verwendung finden.Die rund 170 Mitarbeiter müssensich bei ihrer Arbeit oft an den über2.000 Dokumenten im sogenannten„Integrierten Managementsystem“(IMS) orientieren, die u. a. aus Betriebsanweisungen,Richtlinien, Sicherheitsauflagenund Gefährdungsbeurteilungenbestehen. Damit die Mitarbeiternicht nur von ihrem Schreibtisch aus,sondern auch von dem großen Betriebsgeländeauf die Dokumente in der aufIBM Lotus Notes/Domino basierendenDatenbank zugreifen können, suchtendie Deutschen Gasrußwerke nach einermobilen Lösung für das unternehmensweiteingesetzte iPhone.Das Paderborner SoftwarehausIT works unlimited GmbH & Co. KG(ITWU) hatte bereits im Jahr 2010 dieUm die Mitarbeiter effizienter bei ihrer Arbeitauf dem weitläufigen Betriebsgeländezu unterstützen, haben sich die DeutschenGasrußwerke für die konsequente Umsetzungdes mobilen Arbeitsplatzes via Smartphoneentschieden.Quelle: ITWUPush-E‐Mail-Lösung IBM Lotus NotesTraveler bei den Deutschen Gasrußwerkeninstalliert und für die iPhones desUnternehmens konfiguriert. Somit lages nahe, auch beim aktuellen Problemauf die Fähigkeiten des Dienstleisterszurückzugreifen. Im Rahmen des Projekts„iPhone2IMS“ entwickelte ITWUdaher eine maßgeschneiderte Lösungfür den mobilen Zugang zum IMS.SSL-Verschlüsselungkommt zum EinsatzVom iPhone aus hat der Nutzer jederzeitmobilen Zugang zu allen Unterlagen, die imDomino-basierten IMS lagern. Quelle: ITWUDamit die Daten bei Verlust oder Diebstahldes iPhones nicht in falsche Händegeraten, greifen die Mitarbeiter derDeutschen Gasrußwerke über eineverschlüsselte SSL-Verbindung (SecureSocket Layer) mit dem „Safari“-Web-Browser direkt auf einen Web-Servermit den Dokumenten zu. So werden dieDaten zu keinem Zeitpunkt auf dem Gerätgespeichert. Die Web-Anwendunghat ITWU mithilfe der neuen XPages-Technologie in Lotus Domino entwickelt.Um die Anmeldung der Nutzeram IMS zu vereinfachen, hat ITWU mitdem „ITWU Launcher“ zudem eine Appfür das iPhone programmiert, die dieLog-In-Daten des Users speichert, sodass er sich nicht jedes Mal neu am DominoServer anmelden muss.„Dank der Anwendung von ITWUhaben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit,jederzeit von ihrem iPhone ausauf Firmenunterlagen zuzugreifen undneue Dokumente freizugeben. Das hilftuns dabei, Abläufe einfacher zu gestaltenund flexibler zu agieren“, betontSusanne Kleibömer, Projektmanagerinund Verantwortliche für das IMS beiden Deutschen Gasrußwerken.Auch Karl-Heinz Brandt, IT-Fachmannbei KG Deutsche Gasrußwerke,ist mit dem Ablauf und Ergebnis desProjekts sehr zufrieden und möchteauch die künftig geplante Einbindungdes iPads in die fähigen Hände der IT-WU geben. „Es gibt nicht viele Firmen,die über ein derart profundes Knowhowim Bereich Lotus Notes/Dominoverfügen wie ITWU – das gilt vor allemfür die XPages-Technologie.“Bernd Reder ówww.itwu.de46MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


EBIT-Verbesserung durch effektives Claim-ManagementAbweichungen im GriffGroßprojekte zeichnen sich insbesondere durch lange Laufzeiten, komplexe Geschäftsprozesseund eine hohe Anzahl Projektbeteiligter aus. Von der ursprünglichen Planungbis hin zur letztendlichen Realisierung sind Abweichungen an der Tagesordnung. Zudemlösen viele marginale Abweichungen eine ganze Kettenreaktion weiterer Änderungenaus, die sich beträchtlich auf das finanzielle Ergebnis auswirken können.Kleine Ereignisse haben daher oftgroße Kostenänderungen zur Folge:Diese Mehrkosten und das darausresultierende mögliche Scheitern einesProjekts stellen ein erhebliches wirtschaftlichesRisiko für alle beteiligtenUnternehmen dar. Öffentlichen Projekten,die medial sehr bekannt gewordensind – wie z. B. die Elbphilharmonie– wurde genau dies zum Verhängnis.Aber auch die private Wirtschaft bleibthiervon nicht verschont. InsbesondereUnternehmen im Anlagenbau sehensich oft mit den gleichen Herausforderungenkonfrontiert. Nicht selten werdenin diesen Projekten zu geringe Margenangesetzt, die in keinem Verhältniszu den Risiken stehen. Das hat zurFolge, dass bereits 4 % an unerwartetenMehrkosten das EBIT stark gefährdenkönnen. Die Ursachenliste für Projektabweichungenist lang – und sie lässtsich beliebig erweitern. Häufig sind dieAuslöser externer Natur – etwa Änderungswünscheseitens des Kunden oderMaterialfehler. Aber auch interne, dereigenen Organisation zuzuschreibendeUrsachen tragen zu Abweichungen bei.Professionelles und systemgestütztesClaim-Management, welches dasProjekt von der Angebotsphase bis hinzur Inbetriebnahme und Gewährleistungbegleitet, bietet einen guten Ansatzzur Prävention und Reduzierungvon Mehrkosten. Ein effizientes Claim-Management-System stellt der Projektleitungund den Claim-Managern dabeiein Frühwarnsystem zur Verfügung,das zeitnahes Reagieren auf Abweichungenund unvorhergesehene Ereignisseermöglicht. Das System solltedas Projektteam und die Mitarbeiterauf der Baustelle dabei unterstützen,Traumschoen iStockphoto.comUnerwartete Mehrkosten lassen Großprojektescheitern.solche Ereignisse schnell, einfach undzentral zu melden. Insbesondere Claim-Manager haben somit die Möglichkeit,sämtliche Claim-relevanten Ereignissefrühzeitig zu identifizieren, zu analysieren,aufzubereiten und zu verfolgen.Der Claim-Manager wird – neben derKategorisierung und Dokumentationvon Ereignissen – durch eine Verknüpfungsfunktionunterstützt, die projektrelevantenSchriftverkehr und eineAblagemöglichkeit für verschiedeneBeweismittel ermöglicht. Diese zentraleund detaillierte Dokumentationerlaubt ein schnelles Auffinden ClaimrelevanterInformationen.Eine Claim-Management-Software,die sich seit einiger Zeit auf demAnlagenbau-Markt etabliert hat, istPIRS:Claim. PIRS:Claim unterscheidetzwischen Eigen- und Fremd-Claimsund unterstützt die Zusammenfassungmehrerer Ereignisse zu einem Claim.Außerdem ermöglicht PIRS:Claimdie Dokumentation und Verwaltungvon Kunden-Änderungswünschen alsChange Order. Intern verursachte Kostenwerden separat als Internal Variationsbehandelt. Mit Hilfe von frei konfigurierbarenGenehmigungsprozessenwird eine projektspezifische Abbildungvon Einverständnis und Verantwortlichkeitdefiniert. Neben einem effizientenClaim-Management spielt die systematischeErfassung von Projekterfahrungeneine wichtige Rolle. Diese Erfahrungensollten im System in separatenLearned Lessons abgebildet werden.Ein effizientes Claim-Management-Tool wie PIRS:Claim bietet somit dieMöglichkeit, Ereignisse sowie interneund externe Abweichungen zu überblicken,berechtigte Claims durchzusetzen,ungerechtfertigte Forderungenabzuwehren sowie das Risiko einer Anmeldefristverletzungzu vermeiden.Nelli Pazer ówww.sobis.com04/2013 · MIDRANGE MAGAZIN47


marktübersichtNotes-basierte AnwendungenAntrags- und Genehmigungsprozesse vereinfachenFormular- und ProzessmanagerDer ULC.Formular- & Prozessmanager bietet die Basis für ein elektronisches FormularundProzesswesen. Geeignet für alle Branchen und Kundengruppen, wurde das Produkt fürsolche Customers entwickelt, die ihre Formulare sowie ihre Antrags- und Genehmigungsprozesseselbstständig ohne Programmierung elektronisch bereitstellen wollen.Alle Formulare eines Unternehmenskönnen direkt am Bildschirm ausgefülltwerden. Sobald ein Nutzer seinFormular ausgefüllt hat, drückt er einenKnopf, um einen Prozess zu starten. AlleBeteiligten werden automatisch perE‐Mail informiert und können somit ihreprozessrelevanten Tätigkeiten ohneZeitverluste ausführen. Dabei gelangensie über einen Link direkt in den Antragund können dort prüfen, genehmigen,ablehnen, weiterleiten etc.Um das zu erreichen, musste manfrüher teure Software einkaufen – z. B.Erstellung der Formulare mit den erforder-lichen Tabellen, Feldern und Funktionenohne ProgrammierungAbbildung der Prozesse bzw. Teilprozessemit allen Genehmigungsstufen, Aktionenund Berechtigungen per KonfigurationAuswahl und Bearbeitung eines Formularsdurch die Benutzer entsprechend ihrer Zugriffsberechtigungund VerantwortungNutzung der hierarchischen Organisations-struktur zur Identifizierung der Bearbeiteroder Entscheider je ProzessstufeAutomatische Benachrichtigung der Ent-scheider über zu bearbeitende Formulareper Dokument-Link in einer E‐Mail inklusivemehrstufiger EskalationDokumentation und Archivierung der Pro-zesse, Dokumente, Bearbeitungshistorieund GenehmigungsdatenProzess-Trigger: Automatisches Auslösenvon Aktionen und Prozessen als Reaktionauf ankommende E‐Mail-DokumenteGenerische Schnittstellen zur Interaktionmit externen Anwendungen und relationalenDatenbanken sowie zur Integration vonProzessen in fremde AnwendungenóóóóóóóóFunktionsüberblickEin möglicher Prozessschritt des FormularundProzessmanagers.Formularmanager, Workflow-Anwendungensowie Dienstleistungen zurProzessmodellierung und Softwareentwicklung.Das ist jetzt nicht mehr notwendig,da mit dem ULC.Formular- &Prozessmanager gearbeitet werdenkann. Die Erstellung bzw. Pflege allerFormulare und Geschäftsprozesse istohne Kenntnisse der Softwareentwicklungmöglich.Im Formulardesigner kann man dieFormulare erstellen, mit Tabellen, Feldern,Bildern etc. gestalten und sie formatieren.Bei der Erstellung der Felderwird man über einen Wizard Schritt fürSchritt durch das Programm geführt.Im Prozesskonfigurator werden Prozesseangelegt – und jeder Prozessschrittwird mit den dazugehörigen Aktionendefiniert. Auch das erfolgt mit Hilfe intuitiverMasken. Für die Prozessschritteist es möglich, beliebig viele E‐Mail-Benachrichtigungen und Eskalationsmechanismenanzulegen.Die Nutzung der Formulare kannwahlweise über den Browser oder imIBM Notes Client erfolgen. Der größteNutzen der Anwendung liegt in ihrerleichten und intuitiven Bedienbarkeit,die keinerlei Programmierkenntnissefür die Erstellung von Prozessen undFormularen erfordert. Die mehrfacheNutzung einmal erstellter Formulare,Prozesse und Aktionen sowie der Ex-/Import kompletter Prozesse minimierenden Aufwand für die Bereitstellung mitjedem neuen Formular. Dabei könnensogar Daten und Dokumente aus anderenAnwendungen – z. B. Stammdatenoder Artikellisten – in die Formulareund Prozesse über universelle Schnittstellenmit eingebunden werden.Dank der Konfigurationsmöglichkeitenzeichnet sich der ULC.Formular-& Prozessmanager durch große Flexibilitätund Anpassbarkeit aus. In derPraxis ergeben sich daraus zahlreicheAnwendungsmöglichkeiten. Sämtlicheinternen oder externen OrganisationssowieGeschäftsprozesse mit dazugehörigenFormularen können mit dieserSoftware bereitgestellt, gepflegt, abgearbeitetund dokumentiert werden:Ob Urlaubs- oder Dienstreiseanträge,bankspezifische Prozesse wie Kontoeröffnungenund -schließungen oder Support-und Helpdesk-Prozesse: der ULC.Formular- & Prozessmanager wird allenProzessen gerecht.ówww.ulc.de48MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


IBM Connect 2013: Ein RückblickSocial Business-Lösungenfür die FachabteilungenDie Analysten von Forrester sehen in Social-Business-Technologien ein großesPotenzial und prognostizieren für diesen Markt ein Wachstum auf 6,4 MilliardenUS-Dollar bis zum Jahr 2016 * . Die Neuheiten, die IBM in diesem Jahr auf ihrerHausmesse IBM Connect (ehemals Lotusphere) präsentierte, zeigen, dass derSocial-Business-Gedanke heute in den Unternehmen immer tiefer durchdringt.Vor allem Marketing- und Personalabteilungenerkennen die Chancender Entwicklung hin zu einem SocialBusiness. So sehen – laut der IBMCEO-Studie – 70 Prozent der befragtenUnternehmen ihre Mitarbeiter als denwichtigsten Faktor für nachhaltigesWachstum an. Zugleich werden SocialMedia und voraussagende Analysenzum unverzichtbaren Rüstzeug fürMarketing-Leiter. Laut der aktuellenIBM CMO-Studie planen 82 Prozent derbefragten Marketing-Chefs, Social Mediain den nächsten drei bis fünf Jahrenintensiver für die Kundenkommunikationzu nutzen.Effizientere Zusammenarbeit,besseres KundenerlebnisDiesen Trends entsprechen auch dieauf der IBM Connect vorgestelltenNeuheiten: Nach der Übernahme vonKenexa für 1,3 Milliarden US Dollarim Dezember 2012 stellte IBM mit derIBM Employee Experience Suite eineneue Web-basierte Social Networking-Umgebung vor, die IBM Connectionsund Lösungen für Recruiting, Einarbeitung,Training und Performance-Management verbindet. Unter anderemkönnen damit Fachleute eines UnternehmensMitarbeiter trainieren undTalente identifizieren – z. B. indem sieeine Recruiting-Microsite aufbauen unddiese für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter,für Trainings, Mitarbeiterumfragensowie für Zielvereinbarungen und-überprüfungen verwenden.Durch das verstärkte Aufkommenvon Social Media stehen Unternehmenvor der Herausforderung, Social Business-und Analysefunktionen in ihreKundenkommunikation zu integrieren.Die neue IBM Software ermöglicht esden Marketingabteilungen, auf einfacheArt und Weise Werbekampagnenzu entwickeln, zu testen und zu implementieren.So können Chief MarketingOfficers (CMOs) z. B. mit Hilfe desneuen Social Media Publisher Inhaltemit einem Klick über diverse sozialeNetzwerke hinweg verteilen, ohne ihreIT-Abteilungen dafür zu Rate ziehen zumüssen. Das sorgt für ein einheitlichesKundenerlebnis über alle gängigen Online-Kanälehinweg.Erster echter Social-E‐Mail-ClientDarüber hinaus stellte IBM spannendeErweiterungen bestehender Collaboration-Produktevor: So integriert dasneue IBM Connections 4.5 die IBMContent Management-Produkte mitIBM Connections, so dass dort nun dasleistungsfähige ECM-Backend der IBMund dessen Funktionen genutzt werdenkönnen.Ein vielfach diskutiertes Highlightder IBM Connect war zudem IBM Docs,das neue Online-Werkzeug, mit demKollegen Dokumente, Tabellen und Präsentationengemeinsam editieren und* Social Enterprise Apps Redefine Collaboration, Forrester Research, Inc., November 30, 201104/2013 · MIDRANGE MAGAZIN49


marktübersichtVORSCHAUMIDRANGE MAGAZIN 05/2013erscheint am 23. 4. 2013bearbeiten können. Im Gegensatz zuähnlichen Produkten liegt der Fokushierbei deutlich auf sozialer Zusammenarbeit,wie die Integration in IBMConnections zeigt.Und last but not least gab es auchzu IBM Notes große Neuigkeiten: DieIBM Notes und Domino Social Edition9 präsentierte sich als erster echterSocial-E‐Mail-Client, der sich überden Browser oder mobile Endgerätebedienen lässt – inklusive File-Sharing,Activity-Streams und verbesserterBenutzeroberfläche. Unterstütztwerden neben den Desktop-Browserndie gängigen Mobil-Plattformen Apple(iOS 6), Android, Microsoft WindowsOS und Blackberry Smartphones (inklusiveBlackBerry 10). Konstanze Behrend ówww.ibm.comDie Kombinationaus MobilgerätenundSoftware fürSocial Networkingermöglichterst das „SocialBusiness“.Dadurch werdenMitarbeiter produktiver,dennsie können vonüberall ihre Aufgabenerledigen.Quelle: IBMSCHWERPUNKTHuman ResourcesLösungen für das Personalmanagementstehen im Mittelpunkt.OberflächenkonzepteBei der Softwareentwicklung und -modernisierungsteht die mobile Versionvon Applikationen ganz oben auf derAgenda.MARKTÜBERSICHTDokumentenmanagementDas Datenwachstum stellt Unternehmenvor große Herausforderungen. Helfensollen in diesem Kontext Dokumentenmanagement-Systeme.Skynesher, iStockphoto.comInserentenimpressumCobalt . . . . . . . . . . . 40www.cobalt.deEPOS . . . . . . . . . . . . . 11www.eposgmbh.comhelpsystems . . . . . . . 2www.helpsystemsintl.comITP . . . . . . . . . 7, 15, 34www.midrange.deK+H . . . . . . . . . . . . . . 3www.kh-software.deLibelle . . . . . . . . . . . 25www.libelle.comPersonal Süd/Nord . . 5www.personal-messe.deProfi . . . . . . . . . . . . 23www.profi-ag.deRaz-Lee . . . . . . . . . . 33www.razlee.deSM Hartmann . . . . . 29www.smhsoftware.deSoftsimple . . . . . . . . 40www.softsimple.deSoftVision . . . . . . . . 45www.softvision.deToolmaker . . . . . . . . 51www.toolmaker.deunit4 . . . . . . . . . . . . 52www.unit4software.deWMR . . . . . . . . . . . . 21www.wmr.atMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Klaus-Dieter JägleREDAKTIONTel. +49 8191 9649-26E-Mail redaktion@midrange.deRainer Huttenloher (rhh), Chefredakteur(V.i.S.d.P.), Klaus-Dieter Jägle (kdj),Martina Weber (MW), Irina Hesselink (IH),Klaus-Peter Luttkus (KPL), RobertEngel (RE), Jörg Zeig (JZ)ANZEIGENVERWALTUNG/MEDIABERATUNGBrigitte Wildmann, Tel. +49 8191 9649-24E-Mail brigitte.wildmann@midrange.deANZEIGEN/MEDIABERATUNGMichaela Koller, Tel. +49 8191 9649-34E-Mail michaela.koller@midrange.deBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro JahrGültige Anzeigenpreisliste: Nr. 23/2013Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZINerschienenen Beiträge sind urheberrechtlichgeschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcherArt, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassungin Datenverarbeitungsanlagen, nur mitschriftlicher Genehmigung des Verlages.Hiervon ausgeschlossen sind abgedruckteProgramme, die dem Leser zum ausschließlicheigenen Gebrauch zur Verfügung stehen.Aus der Veröffentlichung kann nichtgeschlossen werden, dass die beschriebeneLösung oder verwendete Bezeichnung freivon gewerblichen Schutzrechten ist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGEMAGAZIN unzutreffende Informationenoder in veröffentlichten Programmen oderSchaltungen Fehler enthalten sein sollten,kommt eine Haftung nur bei grober Fahrlässigkeitdes Verlages oder seiner Mitarbeiterin Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge gebennicht unbedingt die Meinung der Redaktionwieder. Für unaufgeforderte Einsendungenaller Art übernimmt der Verlag keine Haftung.Bei Nichtbelieferung im Fall höhererGewalt, bei Störung des Betriebsfriedens,Arbeitskampf (Streik, Aussperrung) bestehenkeine Ansprüche gegen den Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTel. +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661E-Mail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Tel. +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:VR-Bank Landsberg-Ammersee eGKonto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00Donner & ReuschelKonto-Nr. 116 310 300, BLZ 200 303 00PRODUKTIONSatz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,Popp Media Service, AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.50MIDRANGE MAGAZIN · 04/2013


Neu: AirbAg für power idAmit weiterhiN Nichts pAssiertAutounfall oder Systemcrash – selbst die allerbeste Technik ist nicht immun. Gurteund Airbags machen Autos sicher. Doch wenn das Produktiv-System crasht, geht invielen Unternehmen nichts mehr. ERP-Applikation, e-Business, Produktionssteuerungbleiben stehen – und ohne moderne Datensicherheit sind obendrein die Datenweg. Wenn nur nachts auf Band gesichert wird, fehlen nach einem Crash alle Eingabenseit der letzten Sicherung. Der Schaden? Schwer zu beziffern, aber Datenverlustist viel schlimmer als Hardwareverlust. Dabei ist es jetzt so einfach und günstigwie nie zuvor, die Geschäftskontinuität Ihres Unternehmens zu gewährleisten.Toolmaker bietet mit directha4i und directsync4i zweimoderne und skalierbare Sicherungs-Systeme, die IhreIT und Ihr Business rund um die Uhr stabil halten. Schonab EUR 150.- im Monat inkl. Support. Gleich anrufen undberaten lassen.www.toolmaker.de/gkDeutschland | Tel. 08191 968111 | www.toolmaker.deSchweiz | Tel. 043 3057323 | www.toolmaker.ch


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