Konfirmationen - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Konfirmationen - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

Buch-Tipp Ihrer

Daniel

Kehlmann

Die Vermessung

der Welt

30 S., Rowohlt 005, 9,90 Euro

Der historische Roman zeichnet die

Lebenswege zweier großer Weltvermesser

des 9. Jahrhunderts

in einer Art Doppelbiografie nach.

Gemeint sind der berühmte Naturforscher

Alexander von Humboldt

und der in seiner Zeit nicht weniger

berühmte Astronom Carl Friedrich

Gauß. In dem neuen Roman von

Daniel Kehlmann

treffen

die beiden

unterschiedlichen

Forscher

8 8 in Berlin

zusammen, auf

der Suche nach

einem gemeinsamen

Ziel

„Der Vermessung

der Welt“

Entdeckungsbericht, Abenteuerroman,

Hommage an die Forschung

und Biografie über zwei in die Forschung

vernarrten Wissenschaftler.

Der Roman ist locker, verständlich

und unterhaltsam und weckt die

Neugier auf einen außerordentlichen

Wettstreit. Daniel Kehlmann

gehört zu den großen Entdeckungen

junger deutscher Literaten. Martina

Hammerschmidt-Riegert

Politikwechsel lässt

Frage offen

Bibliothek Zur Zeit der rot-grünen NRW-Landesregierung

erhielt eine Abordnung

Huckarder Bürger, Händler und Politiker

von Minister Vesper (B´90/Grüne)

die mündliche Zusage, dass die

Schaffung einer zweiten Parkreihe

auf dem Huckarder Markt durchaus

möglich und eine Reduzierung der

Rückzahlpflicht von Fördergeldern

für das in Frage kommende Marktplatz-Areal

mit der Verwaltung der

Stadt Dortmund zu regeln sei. Die

Verwaltung solle, veranlasst durch

die Bezirksvertretung, eine entsprechende

Berechnungsgrundlage aufstellen.

Nach Meinung des Chefs der

CDU-Bezirksfraktion Huckarde, Peter

Krause, hätte Karl-Friedrich Ostholt,

Leiter des Stadtplanungsamtes, hier

längst eine entsprechende Berechnungsgrundlage

erstellen können.

Dies ist bis dato nicht geschehen.

Krause geht von einer bewussten

Verzögerung aus. Bezirksvorsteher

Harald Hudy (SPD) meinte dazu:

„Dafür fehlte ein Signal aus Düsseldorf.“

Angesicht der verwirrenden

Rechtslage, die sich möglicherweise

aus dem Politikwechsel in Düsseldorf

ergeben hat, entschieden die

Huckarder Bezirksvertreter mehrheitlich

(gegen die Stimme des Grünen

Thomas Althoff), die Verwaltung

zu veranlassen, nun bei der neuen

Landesregierung anzufragen, ob die

mündliche Zusage des Ex-Ministers

noch als verbindlich anzusehen ist.

Peter Krause hat überdies auch die

Geschäftsstelle der CDU-Ratsfraktion

ersucht, ihrerseits in Düsseldorf

nachzufragen.

Da fliegen sie wieder die Pollen

Pollenstaubwolken aus tausenden

von Birken die sich im Dortmunder

Westen auf ehemaligen Industriebrachflächen

angesiedelt haben,

machen das Leben an windigen trockenen

Tagen für empfindliche Menschen

zur Hölle.

Heuschnupfen, wie wir allergische

Erkrankungen nennen, werden schon

in der Antike geschildert. Warum die

Zahl der Betroffenen in den letzten

Jahren sprunghaft angestiegen ist,

hat Gründe, die in der Neuzeit liegen.

Unsere biologische Abwehr

muss sich heute mit über

0000 Substanzen

herumärgern, die

Allergien auslösen

können. Kein

Wunder, dass

unser Immunsystem

zunehmend

hysterischer reagiert.

Wir importieren

unsere Nahrung

aus exotischen

Ländern. Lebensmittelchemiker packen

jede Menge Zusatzstoffe in Fertigessen,

Soßenpulver, Suppen und

anderes. Eine Hoffnung gibt es: die

Chemie hat auch einiges entdeckt,

was dabei hilft, die Erkrankungen

in den Griff zu bekommen. Unter einer

Allergie versteht man eine sich

allmählich entwickelnde Überreaktion

des Körpers auf ganz bestimmte

Stoffe aus unserer Umwelt.. Warum

unser Immunsystem allerdings auf

harmlose Stoffe wie Pollen so übertrieben

reagiert, ist bis heute nicht

geklärt. Das gesunde Immunsystem

prüft jeden Stoff, mit dem wir in

Kontakt kommen. Gegen schädliche

Stoffe, Bakterien, Viren werden im

Blut Antikörper gebildet, die diese

beim Kontakt unschädlich machen

sollen.. Damit ist der Körper für eine

gewisse Zeit immun, bei einigen

Stoffen sogar lebenslang. Wenn das

Immunsystem Allergien entwickelt,

kann es schädliche Stoffe von unschädlichen

nicht mehr unterscheiden.

Es stuft harmlose Substanzen als

gefährlich ein und entwickelt Abwehrstoffe

dagegen. Aber anstatt

in Zukunft immun gegen diese Stoffe

zu sein, reagiert der allergische

Körper nun überempfindlich. Bereits

bei einem zweiten Kontakt mit diesem

Stoff kann im Körper eine allergische

Reaktion ablaufen.

Als sich das Immunsystem entwickelte,

aßen unsere Vorfahren direkt

vom Boden und von den Pflanzen.

Getrunken wurde aus Teichen,

Pfützen und Bächen. Millionen von

Mikroorganismen, Einzellern, Würmern,

Maden, Bakterien nahm der

Körper so täglich mit der Nahrung

auf. Niemand wusch sich die Hände,

putzte sich nach dem Geschäft

ab, oder desinfizierte seine Küche

mit Sagrotan-Spray. Für solche

„Umstände“, das Leben im Dreck,

hatte die Natur unser Immunsystem

ausgerüstet. Vor knapp 00 Jahren

hat man damit angefangen Bakterien

und andere Krankheitserreger

zu entdecken und was Hygiene

ausmacht. Damit wurde das klassische

Immunsystem „arbeitslos“.

Fachleute diskutieren nun darüber,

dass es sich deshalb mit sich selbst

beschäftigte und es so zu immer

mehr allergischen Überreaktionen

kommt. Es gibt Länder

mit weniger hoch entwickelten

hygienischen Verhältnissen

auf der Welt, da spielen

Allergien gar keine Rolle. Die

Veranlagung zur Allergie

kann auch vererbt werden.

Kinder von Allergiker- Eltern

sind besonders gefährdet.

Allergien werden

hauptsächlich durch die folgenden

Dinge ausgelöst. Häufig sind es

Pollen, in denen sich das männliche

Erbgut der Pflanzen befindet.

Der sogenannte Heuschnupfen ist

die häufigste allergische Erkrankungen

Deutschland. Sie tritt nur

auf, wenn die Natur blüht und die

Pollen fliegen, also von Frühjahr

bis Herbst.

Am Pollenflugkalender können

wir ablesen, wann welche Pollen

fliegen. Fenster zu, keine Spaziergänge,

keine Straßenkleidung

ins Schlafzimmer, abends Haare

waschen und duschen kann dem

Allergiker schon viel helfen währen

dieser Zeit. Der Kot von Hausstaubmilben

gilt als zweithäufigste

Allergieursache. In jedem Gramm

Hausstaub können bis zu 00000

Milben wohnen. Tierhaare aus dem

Fell von Tieren, aus Teppichen,

Mänteln können eingeatmet werden

und lösen Allergien aus. Bekannt

sind weiter Schimmelsporen,

Mehlstaub, Holzstaub, Lösungsmittel

und Insektengift, Dinge mit

denen Menschen auch beruflich in

Kontakt kommen. Wer auf die Pollen

allergisch reagiert, kann auch

Nahrungsmittel nicht vertragen, die

mit diesen Pollen verwandt sind,

sogenannte Kreuzallergie. Birkenpollenallergiker

haben zum Beispiel

häufig Probleme mit Nüssen oder

Steinobst. Wirksame Medikamente

helfen heute dem Allergiker. Arzt

und Apotheker können hier beraten

und verschreiben bzw. liefern, was

das Leben wieder erträglicher machen

kann.

Michael Heinevetter


Budin hört nach 55

Jahren auf

Eine Familientradition wird nicht

mehr fortgesetzt.

Als die Bundesrepublik Laufen

lernte, gründete „Budin“ an der

Provinzialstraße in Dortmund einen

Feinkostladen, in dem auch schon

Textilien zum Warenangebot gehörten.

Nach der Vergrößerung des

Geschäftes, 953, trennte man das

gesamte Textilien-Angebot ab und

brachte es als zweites Standbein in

benachbarten Räumlichkeiten unter.

Im Jahre 96 entstand dann

in Lütgendortmund die

erste „Budin“-Filiale

mit einem deutlich

größeren

Verkaufsareal.

Mit dem Ankauf

des Geschäftshauses

an der

K i r c h l i n d e r

Straße 0a,

das vormals vom

Möbelkaufmann

Schickentanz betrieben

wurde, begann

für Budin eine 43jährige

Ära im Ortsteil Kirchlinde.

In diese Zeit fällt auch die Erweiterung

des Warensortiments um Gardinen

und Heimtextilien; man spezialisierte

sich nunmehr ausschließlich

auf Textilien. 977 gab es noch

eine Verlegung der Lütgendortmunder

Budin-Filiale in die Räume des

ehemaligen Kaufhauses „Wertessen“

an der Martener Straße. Doch

mit der Erweiterung der Kirchlinder

Geschäftsräume um die Fläche

des vormaligen „Edeka“-Marktes,

schloss Budin 999 seine Filiale in

Marten. Monika Budin übernahm

00 die Geschäftsleitung der elterlichen

Firma und betreibt bis dato

das Textilgeschäft.

Wirtschaftliche Einbrüche im Allgemeinen

und private Veränderungen

im Besonderen, haben

Monika Budin, nach Abwägung

aller für und wider die Fortsetzung

des Textilienhandels in Kirchlinde

sprechenden Umstände schließlich

zu dem Entschluss gebracht, das

traditionsreiche Textilgeschäft am

Ort ganz aufzugeben. Für Monika

Budin kommt das Einkaufszentrum

an der Frohlinder Straße leider zu

spät. Wäre es nur früher gekommen,

so hätte sich mit der damit verbundenen

„Magnetwirkung“ auch für

Budin die Kundenfrequenz positiv

ausgewirkt.

Die in den letzten Monaten dennoch

georderte Ware wird bis zum

Sommer 006 angeboten; nach

dem Räumungsverkauf wird die Firma

Budin das Geschäft schließen.

Doch die Fortführung des Hauses

ist schon in trockenen Tüchern.

Ab Sommer 006 wird der Bekleidungsdiscounter

NKD die Räume

anmieten. Hierbei ist die Übernahme

einer Budin-Mitarbeiterin in

Aussicht gestellt. Den Kirchlinder

Bürgerinnen und Bürgern bleibt der

„Platz unter dem Zunftbaum“ erhalten,

da das Grundstück und

das Gebäude weiterhin

im Eigentum der

Familie Budin

v e r b l e i b e n .

Verhandlungen

mit Budin

(Vater) und

dem Betreiber

einer Eisdiele,

vis-avis

des Geschäftshauses,

werden

noch klären, ob

auf dem Parkplatz,

den der Bekleidungsdiscounter

NKD nicht anzumieten

gedenkt, eine Außengastronomie

eingerichtet wird. Der Eisdielenbetreiber

signalisiert jedenfalls Interesse,

da die zentrale Lage schlechthin

Umsatzzuwächse verspricht.

Auf die Frage, welches die Zukunftspläne

von Monika Budin sind,

verriet sie, dass sie aufgrund ihrer

Ausbildung so manche Eisen im

Feuer habe.

Die gelernte „Systematische Familientherapeutin“

(Grundstudium

Lehramt), hängte schon damals

vorsorglich eine zweijährige Ausbildung

in Sozialpädagogik an, die mit

einem staatlich anerkannten Diplom

schloss. Gegenwärtig befindet sich

Monika Budin in einer Ausbildung

(3 Jahre) als Kinder- und Jugendpsychotherapeutin,

die, wenn alles

gut geht, mit einer Approbation ihren

Abschluss findet.

Es ist ihr großer Wunsch, voll in die

Familienberatung mit möglichst eigener

Praxis einzusteigen.

Vielleicht bleibt den Kirchlindern

die Chefin des Textilhauses Budin

doch noch erhalten; etwa als Frau

Dr. Monika Budin mit einer Praxis

in Kirchlinde. Da dies ihr Ansinnen

ist, rückt diese Vorstellung locker in

den Bereich des Machbaren.

Wer weiß...

3


MARKT

PLATZ

Tischlerei Lassek

im Hansapark

Der seit 996 selbstständige Tischlermeister

Karsten Lassek zieht Anfang

Mai mit seiner Firma von der

Lindenhorster Straße in Eving nach

Huckarde in den Hansapark.

Mit dem ersten Spatenstich

wurden die Bauarbeiten

für einen Ersatzneubau des

Caritas-Wohnhauses St.

Hedwig für Menschen mit

Behinderungen in Angriff

genommen. Da das bisherige

Gebäude in der Dortmunder

Nordstadt nicht mehr den

neusten Standards für Wohneinrichtungen

behinderter

Menschen entspricht, hat

der Vorstand des Caritasverbandes

beschlossen, hierfür

einen Ersatzneubau entstehen

zu lassen. Das neue

zweigeschossige Gebäude

4

Mit viel Liebe zum Detail überwacht

Herr Lassek den Neubau seines Firmengebäudes

in der Rohwedderstraße

a. Weil die alte Werkstatt zu

klein geworden war, keine Möglichkeit

für eine Ausstellung vorhanden

war und Herr Lassek privat bereits

in Huckarde wohnt, bot es sich an,

den neuen Firmensitz nach Huckarde

zu verlegen.

Für weitere Infos steht die Tischlerei

Lassek unter der Rufnummer

850005 zur Verfügung. Die offizielle

Neueröffnung findet zu einem späteren

Zeitpunkt statt.

Zahnarztpraxis Ludas in neuen

Räumen

Die Zahnarztpraxis von Dr. Margarete

Ludas feiert im Frühjahr 006

ihr 0-jähriges Jubiläum an neuem

Standort. Ebenerdig und viel größer,

nur 50 Meter von den alten Praxisräumen

entfernt, an der Rossbachstraße

, mit hellen freundlichen

Behandlungszimmern, die mit modernster

Technik ausgestattet sind,

präsentiert sich nun die Zahnarztpraxis

von Dr. Margarete Ludas neu

in Huckarde.

Zu St. Antonius gesellt sich bald St. Hedwig

Nicht nur Patienten bewundern die

neue hochmoderne Praxis, auch das

eingespielte Team freut sich und ist

zusätzlich motiviert in einer Zahnarztpraxis

arbeiten zu dürfen, die

auf dem neuesten Stand ist. Die

Praxis von Frau Dr. Ludas mit den

Schwerpunkten hochwertiger Zahnersatz

und ästhetische Zahnheilkunde,

behandelt ihre Patienten nach

dem Motto: „Moderne Zahnmedizin

sollte Sie auch schöner machen.“

entsteht auf dem 3000

Quadratmeter großen

Grundstück links neben

dem Altenzentrum St.

Antonius in Huckarde.

Mit dem Neubau des

Wohnhauses ist für die

jetzigen Bewohner eine

weit reichende räumliche

Verbesserung

verbunden: Zukünftig

werden alle Zimmer Einzelzimmer

sein, je zwei

Bewohner teilen sich eine

Nasszelle.Das gesamte

Gebäude ist natürlich

behindertengerecht aus-


10 Jahre Haarstudio Gülschen

Anfang April feierten die Chefin,

Gülschen Saglam und ihre 4 Angestellten

das 0 Jährige Bestehen

des Haarstudio Gülschen in Huck-

arde. Von morgens 0.00 bis zum

Nachmittag um 7.30 Uhr waren

alle Kundinnen und Kunden herzlich

zum Mitfeiern eingeladen; ihnen allen

gewährte die Inhaberin auf jede

Leistung des Hauses bis zum Monatsende

einen Rabatt von 0%.

Eine Tombola, bei der es nur Gewinner

gab, sorgte für viel Spannung.

Hier konnten u. a. je 0 Damen-,

Herren- und Kinderhaarschnitte gewonnen

werden. Insgesamt gab es

39 Präsente zu gewinnen.

Die Angestellten ließen es sich

nicht nehmen, sich etwas für den

gestattet und liegt in einer grünen

und doch zentralen Lage. 4 Menschen

mit einer geistigen Behinderung

werden hier ein neues Zuhause

finden. Jeweils acht Bewohner bilden

eine Wohngruppe. Der Alltag

hier orientiert sich sehr eng an

familienähnlichen Strukturen. Tagsüber

besuchen die Bewohner eine

Werkstatt für Menschen mit Behinderungen,

die Freizeit wird gemein-

kleinen Hunger ihrer Gäste einfallen

zu lassen. Heraus kamen selbst

zubereitete deutsch-türkische Gaumenfreuden,

die allseits gut anka-

men. Dazu wurden Kaffee, Orangensaft

und Champagner gereicht.

Einen betriebsinternen Höhepunkt

hatte das Geschäftsjubiläum allerdings

auch zu verzeichnen: Die Friseurin

Carmen Sander (30) ist seit

Gründung des Haarstudios Gülschen

in Huckarde ununterbrochen dabei.

Als Dank und Anerkennung für ihre

hervorragend geleisteten Dienste,

überreichte die Chefin ihr ein

hübsches Geschenk und krönte das

Ereignis mit einer spürbaren Lohnerhöhung.

sam und unter sozialpädagogischer

Betreuung gestaltet. Bei einer

Nutzfläche von .080 Quadratmetern

belaufen sich die Gesamtkosten

auf .63 .000,- Euro, finanziert

mit öffentlichen Mitteln des Landes

NRW, der Stiftung Wohlfahrtspflege,

der Aktion Mensch und aus Eigenmitteln.

Mit der Fertigstellung des

Wohnhauses wird im Frühjahr 007

gerechnet.

Foto Jürgensen

ist umgezogen

Ulrike Buczko, Chefin des Huckarder

Fotogeschäft Jürgensen, ist am .

April von der Huckarder Straße 354

zur Altfriedstraße 4 umgezogen.

„Trotz räumlicher Verkleinerung

machen wir weiter wie bisher.“

Nach wie vor werden Leistungen

wie Passbilder,

Bewerbungsfotos

und Bild

vom Bild, alles

zum sofort Mitnehmen,angeboten.

Neu

allerdings ist

der Sofortdruck

von digitalen

Speichern und

der für Speicherkartenaller

Systeme (CD, Handy und USB).

Weiterhin gibt es Fotoalben, Bilderrahmen

in allen Größen und diverse

MARKT

PLATZ

Geschenkartikel (T-Shirt-Druck,

Puzzels, Tassen und vieles, vieles

mehr).

5


6

Führungen in der St. Urbanus-Kirche

Die katholische Pfarrkirche St.

Urbanus gehört zu den beeindruckendsten

Beispielen unter den romanischen

Dorfkirchen Dortmunds.

Und so verwundert es auch nicht,

dass ein um 500 entstandenes

gotisches Ziborium, ein Gefäß zur

Aufbewahrung von Hostien, in die

Ausstellung „Ferne Welten – Dortmund

im Mittelalter“ aufgenommen

worden ist. Diese Ausstellung findet

übrigens bis zum 6. Juli 006 im

Museum für Kunst- und Kulturgeschichte

an der Hansastraße statt.

Aber auch für die Huckarder und

ihre Gäste sind vor Ort in der St.

Urbanus-Kirche viele Kleinodien,

wie eine Holzskulptur des Namenspatrons

der Kirche, die älteste

Glocke Westfalens und die viel beachtete

Holzkanzel mit der „Fuchspredigt“,

zu entdecken. Spezielle

Führungen finden am Sonntag,

dem 4. Mai von 5:00 bis 8:00

Uhr, am Donnerstag, dem . Juni

von 7:00 bis :00 Uhr, darüber

hinaus am Sonntag, dem . Juni

von 4:00 bis 8:00 Uhr und

schließlich am Donnerstag, dem 9.

Juni von 7:00 bis :00 Uhr statt.

An den beiden Sonntagsterminen

werden die Führungen in der Zeit

von 7:00 bis 8:00 Uhr durch Orgelkonzerte

ergänzt. Auch besteht

die Möglichkeit, dass sich die Besucher

am Gesang der „Schola“ (=

kleine Gesangsgruppe, Gregorianik,

Männerstimmen) erfreuen können.

Nähere Infos: Kath. Gemeindebüro,

0 3 /3 083 . Parallel zur mittelalterlichen

Ausstellung in Dortmund

erscheint ein vom „Historischen

Arbeitskreis St. Urbanus“ erarbeiteter

Kirchenführer. Der zwölfseitige,

farbige Flyer ist gegen eine Spende

von ,-- Euro in der Kirche erhältlich.

Der Dortmunder Steinmetz

Oliver Langenbach

arbeitet zurzeit noch an einem

dreiteiligen Steinsockel, der in der

St. Urbanus-Kirche demnächst aufgestellt,

eine hölzerne Skulptur,

„Anna selbdritt“ (Darstellung der

Hl. Anna mit ihrer Tochter Maria

und dem Jesuskind), tragen wird.


Das Trommlercorps St. Barbara Dortmund-Huckarde

hatte zum Frühlingskonzert

in das Kulturzentrum „

Alte Schmiede“ eingeladen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung

in der bis auf den letzten Platz gefüllten

Schmiede mit dem Marsch

„Frei weg“. Danach begrüßte der

erste Vorsitzende Franz-Josef Kor-

tmannsen. die erschienenen Gäste

und die Ehrenmitglieder des

Trommlercorps. Unter ihnen der

Vorsitzende des Volksmusikerbundes

NRW Kreis Unna-Ruhrgebiet, Werner

Laskowski, der Geschäftsführer des

Kreisverbandes Friedel Wix, sowie

etliche Vereinsvertreter.

Die Moderation lag in den Händen

von Dieter Eichmann, der das Publikum

souverän durch das Programm

führte und die Zuhörer gekonnt mit

Informationen zu den Musikstücken

versorgte und dabei so manch lustige

Anekdote zum Besten gab.

Das Trommlercorps St. Barbara unter

der Leitung von Franz-Josef

Kortmann jun. begeisterte die Zuhörer

durch abwechslungsreich dargebotene

Musik- bzw. Konzertstücke

wie z.B. „Les-Humphries-Medley, „

Frühlingsauftakt gelungen!

Rama-Lama-Ding-Dong“ „Can Can“,

dem Abba-Medley und dem Stück

„Ponta Grossa Bayon“. Während

einer kleinen Pause wurden durch

den Kreisverbandsvorsitzenden

Werner Laskowski verdiente aktive

Mitglieder des Vereins geehrt. Für

0-jährige Mitgliedschaft erhielt

Annika Teubner die bronzene Eh-

rennadel; für 30-jährige aktive Mitgliedschaft

erhielt Detlev Grywalski

die goldene Ehrennadel mit Urkunde.

Das Trommlercorps hatte sich

für Friedel Wix, dem Geschäftsführer

des Kreisverbandes Unna-Ruhrgebiet,

eine besondere Überraschung

einfallen lassen. Friedel Wix hatte

vor kurzem die CISM-Ehrenmedaille

der Europäischen Musikvereinigung

erhalten. Spontan intonierten die

Musiker das Stück „Grüße aus Dortmund“,

bei dem Friedel Wix selbst

den Taktstock schwang.

Auch einige passive Mitglieder des

Vereins wurden durch den ersten-

Vorsitzenden Franz-Josef Kortmann

sen. geehrt. Für 5-jährige aktive

Mitgliedschaft erhielt Mirco-Pasqual

Stein eine Urkunde; für 5-jährige

aktive Mitgliedschaft erhielt Christian

Lanvermann die Bronzenadel.

Den Bronzesockel des Vereins für

0-jährige Mitgliedschaft erhielten:

Lilli Havers, Annette Torba, Paul

Hamacher sowie Ute und Wilfried

Zimmermann. Den Silbersockel des

Vereins für 0-jährige Mitgliedschaft

erhielten: Reinhard Liskatin

und Fritz Brinkhoff.

Ein weiterer Höhepunkt war der erste

offizielle Solo-Auftritt der Nachwuchs-Flötistinnen

des Trommlercorps,

die sich nach anfänglichem

Lampenfieber mit dem Stück „Abide

with me“ sofort in die Herzen der

Zuhörer spielten. Des Weiteren

wurden erstmals in kleiner Gruppe

mit Konzert-Klappenflöten die Stücke

„Pan-Träume“ und „One Moment

in Time“ dargeboten Dieses Stücke

begeisterten die anwesenden Gäste

durch ihre musikalisch einfühlsame

und einmalig harmonisch klingende

Spielweise. Der absolute Höhepunkt

war jedoch die Uraufführung der

„West-Side Story“, welche durch

die dynamisch-swingende und mu-

sikalisch mitreißende Vortragsweise

voll den Geschmack des Publikums

traf. Das Eintrittsgeld in Höhe von

650,00 Euro wurde an die Eltern

des an Leukämie erkrankten Oliver

Ockenfels aus Huckarde übergeben

7


Vereinsnachrichten Im

Die Jubilare wurden vom Vorstand geehrt v.l. Abteilungsleiter Hans-Jürgen

Böhme, stellv. Abteilungsleiterin Gundula Grzesik, Hans-Joachim Dorr,

Heidi Aufmhoff, Geschäftsführer Hansi Bonitz.

8

JHV SC 1885 Huckarde-Rahm e.V.

ehrte Jubilare

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung

der Turnabteilung des SC

885 Huckarde-Rahm e.V. wurden

Heidi Aufmhoff für 40 Jährige Vereinszugehörigkeit

und Hans-Joachim

Dorr für 5 Jährige Vereinszugehörigkeit

geehrt. Beide sind aktive

Mitglieder der Turnabteilung. Heidi

Aufmhoff ist seit 974 zudem als

Übungsleiterin tätig.

Als stellvertretende Abteilungsleiterin

wurde Gundula Grzesik

bestätigt, Detlef Haker wählte die

Versammlung zum stellvertretenden

Geschäftsführer der Turnabteilung.

Spiel und Spaß auch

außerhalb der Judomatte

Jubiläumsjahr ( 0 Jahre Judo

im SC Huckarde – Rahm) stehen

zahlreiche Aktionen der Judoabteilung

auf dem Programm.

Schon im Januar ging die komplette

Jugend, samt Trainer, zum Bowlen.

Hierbei waren Spiel und Spaß schon

garantiert. Somit war es auch kein

Wunder, dass die Jugendleiter

Christina Hoeppner und Stefan Solibieda

in der anschließenden Jugendversammlung

einstimmig wiedergewählt

wurden. Auch im März

war eine Aktion geplant. Dieses Mal

gingen die Jugendlichen gemeinsam

mit ihren Trainern in die Soccer

– World Halle in Dortmund. Hier

Kurz vor den Osterferien nahmen 5

Judoka an der Gürtelprüfung des SC

Huckarde-Rahm teil. Hier zeigten

die Jugendlichen ihr Können auf der

Judomatte, ob Fallschule, Wurftechniken

oder Bodenkampf, es wurde

alles beherrscht. Nach bestandener

Gürtelprüfung freuten sich alle Teilnehmer

über ihren neuen Gürtel und

ihre Urkunde. Daniel Waffel wurde

für die beste Leistung gelobt.

Weiß-Gelb:

Larissa Arnold, Sebastian Eiche, Marie

Göttsche, Nadine Hundsbüscher,

Marius Lipke, Lukas Soballa, Marco

Stemmer, Daniel Waffel

konnten sich die Jungen und

Mädchen nach Belieben austoben

und ihre Fähigkeiten auch

mal außerhalb der Judomatte

unter Beweis stellen. Die Trainer

bekamen hierbei so manchen

Ball um die Ohren geschossen!

Nach einem gelungenen Tag

waren alle hoch zufrieden und

sich einig: „Das muss wiederholt

werden!“ Trainer Stefan

Solibieda strahlt und freut sich

darüber, dass die Kids so zusammen

halten. Nebenbei ließ er

durchblicken, dass noch einige

Überraschungen für die Kinder

in diesem Jahr geplant sind!

Gelb:

Nina Da Silva Viana, Timo Lassek,

Lisa Perski, Maximilian

Ronge, Carina Stemmer

Gelb-Orange:

Tim Bernhardie, Daniel Gläser

Achtung NEU!

Nach den Osterferien wird für

Erwachsene jeden Mittwoch in

der Jungferntal-Grundschule ab

9.30 Uhr Sport, Spiel und Spaß

angeboten.

Interessenten können sich unter

0 3 /83 65 melden.

Christan Solibieda


Vereins-Vorstandsarbeit –

Die Arbeitsgemeinschaft eingetragener

Vereine (AGEV) geht davon

aus, dass quasi zwei Millionen

Bundesbürger mit einem Bein im

Gefängnis stehen. Die Vorstände

der mehr als 500.000 Vereine im

gesamten Bundesgebiet haften mit

ihren Privatvermögen für mögliche

Schäden. Die AGEV weist daher auf

mögliche Gefahren hin.

Viele der rund zwei Millionen Mitglieder

von Vorständen eingetragener

Vereine in der Bundesrepublik

stehen, ohne es zu wissen, mit einem

Bein im Gefängnis. Laut Gesetz sind

sie für Schäden, die aufgrund von

Fehlverhalten oder Nachlässigkeiten

bei der Führung eines Vereins entstehen,

persönlich haftbar.

Wie die Arbeitsgemeinschaft eingetragener

Vereine Mitte April in München

mitteilte, wissen die meisten

der ehrenamtlichen Vorstände nicht,

welch großes Risiko (vergleichbar

mit dem Geschäftsführer eines großen

Unternehmens) sie tragen.

Viele der Vereins-Vorstände in der

Bundesrepublik gehen davon aus,

dass sie durch Verbände oder Sport-

und Haftpflichtversicherungen abgesichert,

dies ist jedoch zumeist

nicht der Fall, so die Vereinsexperten,

die nun einen Schutzbrief für

Vereine entwickelt haben.

Das Risiko gilt für jeden Verein,

egal ob Sport-, Tierschutz-, Kleingarten-

oder Gesangverein. Nach

den gesetzlichen Bestimmungen

haften die Vorstandsmitglieder. Ein

Beispiel: Neu aufgenommene Vereinsmitglieder

werden dem Vorstand

zuweilen nicht rechtzeitig gemeldet

und somit als Mitglied bestätigt und

den Dachorganisationen und Versi-

immer mit einem Bein im Gefängnis?

cherungen gemeldet. Sie genießen

daher trotz Vereinszugehörigkeit für

einen kurzen Zeitraum keinen Unfallversicherungsschutz.

Im ungünstigsten Fall, einem Schadenfall

also, können sie den Verein

für ausbleibende Versicherungsleistungen

in Höhe von bis zu

15.000,- € in die Pflicht nehmen,

und der Verein muss zahlen. Auch

hier: Der Vorstand haftet dem Verein

gegenüber mit seinem Privatvermögen.

Schon der Deutsche Kulturrat

hatte das Haftungsrisiko für

ehrenamtliche Vereinsvorstände als

„unzumutbar“ kritisiert.

Er hatte weiter darauf hingewiesen,

dass ehrenamtliche Vorstände eines

Vereins oder einer Stiftung unbeschränkt

mit dem gesamten persönlichen

Vermögen gegenüber der Organisation

oder gegenüber Dritten,

insbesondere der Finanzverwaltung

oder den Sozialversicherungsträgern,

haften. Dieses überzogene

Haftrisiko steht dem Bemühen um

ehrenamtliches Engagement entgegen.

Der ehrenamtliche Vereinsvorstand

könne schon bei leichter Fahrlässigkeit

zur Rechenschaft gezogen

werden, obwohl er die Sachlage nur

selten im vollen Umfange einschätzen

oder beurteilen könne.

Vereine, die sich für den Vereins-

Schutzbrief interessieren, können

sich an das LVM-Servicebüro von

Uwe Kretschmann, Wasserstraße

4, in 4437 Dortmund, Rufnummer

(0231) 6 71 63 wenden.

Auskünfte erteilen auch Anwaltskanzleien,

die sich auf Vereinsrecht

spezialisiert haben; hier gilt es, sich

zu informieren.

„Schule adé“ – ab in das Freiwillige Soziale Jahr

YES Nordrhein-Westfalen bietet vier freie Stellen

Endlich hast du den Schulabschluss

hinter dich gebracht und jetzt steht

es an: Zivildienst! Nur, du wolltest

schon immer gerne eine vielseitige

Tätigkeit und vorzugsweise mit Kindern

und Jugendlichen! Dann spricht

doch nichts gegen ein Freiwilliges

Soziales Jahr anstelle des Zivildienstes.

Fast ein Jahr mit Kindern und

Jugendlichen zu arbeiten, Feiern,

Feste und Lehrgänge mitgestalten

und organisieren. Wäre das nichts

für dich? Oder die herausfordernde

Arbeit in einem Jugendtreff? In diesem

Jahr bietet der Verein und Verband

YES Nordrhein-Westfalen e.V.

wieder vier freie Stellen im Freiwilligen

Sozialen Jahr an. Wir suchen

vor allem Bewerber, die Hobbies

Wer kennt es nicht, das legendäre

Heino Summercamp in den Niederlanden!

Und wir haben noch Plätze

frei. Wenn du im Alter von 7-12

oder 13-16 Jahren bist, dann hast

du jetzt die Möglichkeit den ultimativen

Urlaub zu buchen. Vom Reiten,

Fußball, Basketball, Tischtennis,

Tennis, Schwimmen, Beachvolleyball,

Baden im See oder Swimmingpool,

Abends Party und viel Stimmung

mit über 1000 Kindern und

und Neigungsschwerpunkte im Umgang

mit Kindern und Jugendlichen

haben oder haben wollen und ihre

Kreativität und ihren Ideenreichtum

im Organisieren, Planen und Erfinden

und Umgang mit Menschen

mit uns teilen

wollen.

Wenn wir dein

Interesse geweckt

haben sollten,

dann rufe uns

an oder schreibe uns

eine kurze Email. Bitte

keine schriftliche Bewerbungen.

Du erreichst unser Büro täglich von

0 .00-21.00 Uhr unter 0231 3 72

155 oder Email schmitt@yes-nrw.de.

Ansprechpartner ist Herr Schmitt.“

„Heino Summercamp“ - noch Plätze frei

Jugendlichen in diesem Camp, wirst

du einiges zu berichten haben. Wir

fahren vom 25.07. – 05.08 in dieses

grandiose Camp und laden dich ein

zum Preis von 35 ,00 Euro ein, uns

zu begleiten.

Anmeldungen gibt es unter Tel.

0231 - 3 72 154, per Fax 0231

37634 oder per Email an Verwaltung@yes-nrw.de

bei Eren Yilmaz

oder Thomas Blankenheim. Wir freuen

uns auf dich.“


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Bezirkstag der 24 Dortmunder Kolpingfamilien

Kolping-Bezirksvorsitzender Hans-Peter Rehbein, Bezirkspräses Hubertus Rath, der

Vorsitzende der Kolpingfamilie Kirchlinde, Alfred Redemann und der Organisationskreis

der Kolpingfamilien aus dem Dortmunder Westen stellen den Kolping-Bezirkstag

2006 vor.

Alle 2 Jahre findet der Bezirkstag

der 24 Dortmunder Kolpingfamilien

statt. Mit Unterstützung der Kolpingfamilien

aus dem Dortmunder Westen

organisieren der Bezirksvorstand

und die Kolpingfamilie Kirchlinde

am Sonntag, dem 14.05.2006 den

diesjährigen Bezirkstag.

Unter dem Motto „Kolpingfamilien in

Gemeinde erleben“ Begleiten - Stärken

- Gewinnen, wird der Tag um :30

Uhr mit einem Gottesdienst in der

St. Joseph Kirche eröffnet. Hauptzelebrant

ist der Kolpingbezirkspräses,

Hubertus Rath. Auf „Kölsche Art“

werden die Josef-Sänger aus Köln

Porz die Messe gestalten. Weiter

geht es nach dem Gottesdienst im

Festzelt auf dem Festlatz hinter dem

Thomas-Morus-Haus an der Egilmarstraße

mit einem Impulsreferat über

die „Zukunft der Gemeinde“ von De-

Spenden für Kinder

chant Christof Hentschel. Auch für

Leckereien vom Grill und aus dem

Topf zur Mittagszeit sowie für Kaffee

und Kuchen wird gesorgt sein.

Aktionen für Jung und Alt werden

angeboten. Für die Kinder steht eine

Hüpfburg zu Verfügung. Für musikalische

Einlagen sorgen der Kolping-Spielmannszug

Derne und der

Kolping Shanty Chor aus Aplerbeck.

Um ca. 13:00 Uhr wird „Matta“, die

Superputze, für fröhliche Stimmung

sorgen.

Bereits am Samstag, dem 13.05.06,

findet das Kolping-Bezirkskegelturnier

in der Gaststätte Kroatia, Frohlinder

Straße 6, in Kirchlinde statt.

Falls sich noch Kolpingfamilien anmelden

möchten ist dieses bei Franz

Sprenger (KF Kirchlinde) Tel. 67 07

46 möglich.

Das Kinderschutz-Zentrum, Ärztliche Beratungsstelle gegen Vernachlässigung

und Misshandlung von Kindern, bittet herzlich um Spenden für Ferienaktionen

in den Sommerferien. Geplant sind unter anderem Malaktionen

und Ausflüge.

Spendenkonto: 001 054 007, Sparkasse Dortmund, BLZ: 440 501 99

Vielen Dank für Ihre Hilfe! Weitere Infos auch unter: www.aeb-dortmund.de


„Gegessen wird immer!“ RAG BILDUNG bietet Schnellkurse

im Gastronomie- und Servicebereich an

Berufe aus dem Bereich Gastronomie

und Service sind vielseitig und krisensicher.

Nach dem Motto „Gegessen

wird immer“ gibt es hier noch

(vergleichsweise) gute Chancen auf

dem Arbeitsmarkt.

Im Bildungszentrum Dortmund der

RAG BILDUNG in Kirchlinde werden

deshalb viele Menschen in den Berufen

Koch und Restaurantfachkraft

ausgebildet und qualifiziert.

Meist erfolgen diese Schulungen im

Auftrag der Dortmunder Agentur für

Arbeit oder der ARGE Dortmund, z.B.

als Ausbildungen für Benachteiligte,

als Anpassungsqualifizierungen

für Wiedereinsteiger/innen oder als

Umschulungen für Menschen, die

sich neue berufliche Perspektiven

erschließen möchten.

In der Berufsvorbereitung erhalten

junge Berufseinsteigerinnen und

Berufseinsteiger die Chance, in Berufsbilder

der Gastronomiebranche

hineinzuschnuppern und bei vorhandener

Eignung eventuell eine

entsprechende Ausbildung zu absolvieren.

Als erfahrene Ausbilderinnen im

Hotel- und Gaststättenbereich arbeiten

Sonja Gremsky, Birgit Dahm

und Evelyn Speder mit mehr als 20

Top- Restaurants und Hotels wie der

Dimberger Glocke oder dem Steigenberger

Maxx in Dortmund und Umgebung

zusammen.

Vervollständigt wird das Team durch

den Koch Axel Oehmke, der bereits

seit ca. 25 Jahren Menschen in der

Küche zum erfolgreichen Berufsabschluss

führt.

Aufgrund der langjährigen guten

Betriebskontakte gelingt es

den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

immer wieder erfolgreich

in betriebliche Ausbildung

oder Arbeit zu vermitteln.

Wie bei Cengiz Bayer, der

2004/2005 eine berufsvorbereitende

Bildungsmaßnahme

bei RAG BILDUNG besuchte,

ein Praktikum bei Hotel Drees

absolvierte und daraufhin eine

Ausbildungsstelle bekam. In der

Schule hatte es vorher nicht so gut

geklappt. „Zum Schluss wollte ich

nur noch arbeiten gehen,“ meinte

Cengiz mit Blick auf seine damalige

Situation.

Im Praktikum hatte er dann die

Möglichkeit, durch seine Persönlichkeit

zu überzeugen.

„Zeugnisse sind für viele Betriebe

in der Gastronomie nicht das Wichtigste.

Vielmehr müssen zukünftige

Mitarbeiter belastbar und zuverlässig

sein,“ sagt Evelyn Speder, Ausbilderin

für die Restaurantfachkräfte

im Bildungszentrum Dortmund.

Im Bildungszentrum Dortmund wird

unter realistischen Bedingungen

geschult. So wird um Punkt 12 Uhr

den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

des Bildungszentrums und den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der RAG BILDUNG in der Kantine

ein komplettes Menü mit Vorspeise,

Hauptgericht und Nachtisch angeboten.

Serviert und kassiert wird von den

Restaurantfachkräften in entsprechender

Berufskleidung, damit die

Produkte der angehenden Köche

auch in ansprechendem Ambiente

auf den Tisch kommen. Die hungrigen

Gäste fühlen sich als Kunden

und können direkt ihre Zufriedenheit

mit dem Speiseangebot und

dem Service zurückmelden.

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Freude und Wohlbefinden durch Bewegung in der Krebsnachsorge

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Ein ganz besonderes

Übungsprogramm

für Menschen, die

schon einmal an

Krebs erkrankt

waren, bietet

ab sofort der

Reha u. Sport Verein Wischlingen

e.V. an. Gemeinsam mit Gleichgesinnten

können die Teilnehmer bei

Sport, Spiel und Spaß ihrem Körper

und Geist neuen Schwung geben,

um das durch die Krebsbehandlung

veränderte Leben besser zu bewältigen.

Gymnastik, Spiele, leichtes Ausdauertraining

und Entspannung sind die

sportlichen Elemente der künftigen

Übungsstunden.

In den Sportgruppen stehen den

Teilnehmern speziell geschulte

Übungsleiterinnen und Übungsleiter

zur Seite. Die Übungen, zu denen die

Teilnehmer angeleitet werden, beruhen

auf jahrelanger Erfahrung in

der Krebsnachsorge. Ärzte u. Sportwissenschaftler

sowie Psychologen

haben diese Übungen entwickelt um

z.B. Beschwerden nach Brustkrebsoperationen

oder nach Eingriffen bei

Prostata,- Darm- oder Kehlkopfkrebs

zu lindern.

Die Kursleiterinnen und –leiter achten

darauf, dass jeder sein individuelles

Maß an Bewegung findet, um

schnell wieder Zutrauen zu sich und

seinem Körper zu finden.

Die Gruppen treffen sich in der Regel

1 Mal in der Woche, um für 1

bis 1,5 Stunden gemeinsam Sport zu

treiben.

Anmeldung und weitere Informationen

erhalten Sie unter Tel. 0231/17

17 0 , montags-freitags von 8.00

– 1 .00 Uhr beim Reha und Sport

Verein Wischlingen e.V.

Die Kosten für die Übungsstunden

werden von den Krankenkassen

übernommen.


Wort-Akrobatik im Konzerthaus:

Der Circus Roncalli bietet mit „Salto Vocale“ ein sommerlich-leichtes

Programm

Zum Sommer wird es leicht und

amüsant im Konzerthaus. Wenn die

Temperaturen steigen, steigt auch

die Stimmung im

Saal. Wenn sie die

Fußball-Hymnen

der Fans leid sind,

kommen Sie ins

Konzerthaus zu

ganz anderen Gesängen:

„Salto Vocale“

wird es vom

16. bis zum 18.6.

aus allen Kehlen

rufen. Im KONZERT-

HAUS DORTMUND

präsentiert der Circus

Roncalli eine

Show, bei der sich

alles um die Stimme dreht. Gesang,

Wortjonglage, Akrobatik, Clownerie

– alles ist dabei. „The Croonettes“

präsentieren mit dreistimmigem

harmonischen Gesang vergessene

Melodien alter Zeiten. Sie lassen die

Evergreens der legendären Swing-

Ära der 20er, 30er und 40er Jahre

mit Original-Arrangements wieder

aufleben. Lassen auch Sie sich entführen

in eine Zeit des Glamour und

der Glückseligkeit. Leicht, locker

und poetisch bieten die drei Damen,

die sich an die Vocal Girl Groups der

damaligen Zeit anlehnen, eine Show

mit Wimpernklimpern und Eleganz.

Marcus Jeroch bietet ein Wortspektakel,

zu dem ist es nicht anzuraten

ist, den Geist an der Garderobe ab-

24 Stunden

Notrufdienst

zugeben. Der Grenzgänger zwischen

Körper und Sprachkunst erhielt so

unterschiedliche Auszeichnungen

wie den „Deutschen

Comedypreis“ des Köln

Comedy Festivals, den

„Publikums- und Jurypreis“

der ZDF-Fernsehsendung

„Hut ab“ sowie

die Bronzemedaille beim

weltberühmten „Zirkusfestival

Mondial de Paris“.

Als linguistischer

Hexenmeister war er

u.a. zu Gast bei Thomas

Gottschalk, Frank Elsner

oder Wolfgang Lippert.

Er verbiegt sowohl seinen

Körper als auch den

Wortsinn akrobatisch mit Hüten,

Kisten und Dada-Theater.

Circus Roncalli – Circus meets classic

„Salto Vocale“

Termine:

Fr, 16.06.06 20 Uhr

Sa, 17.06.06 15 und 20 Uhr

So, 18.06.06 15 und 20 Uhr

Karten von 8 bis 68,00 € sind erhältlich

unter:

Tel: 0231/ 22 6 6 200 oder 01805/ 44 80

44 (0,12 €/ min)

KONZERTHAUS DORTMUND

Brückstraße 21

44135 Dortmund

Fax: 0231/ 22 6 6 222

ticket@konzerthaus-dortmund.de

Mobile Familien- und Krankenpflege

Sicherheit und Selbstständigkeit

im Alter. Betreuung in Ihrer

häuslichen Umgebung

Qualität ist unsere Stärke!

Waldemar Ogaza www.wunschpflege.de

- Palliativ Pflege

- Ambulante

Diabetiseinstellung

- Wundbehandlung

von chron. Wunden

Jörg Wunsch

- Pflegeberatung

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und Therapie

- Individuelle Angehörigenschulung

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Tel. 0231/8 77 97 66

Künstlerische Selbstständigkeit —

VHS-Creativcentrum Dortmund bietet Seminar an

Selbstständige in Kultur- und Medienberufen

haben mit verschiedenen

Behörden und Institutionen zu tun.

Das ist für viele ein schwer durchschaubares

und ungeliebtes Thema.

Tatsache ist, sie müssen damit umgehen.

An vier Abenden werden unterschiedliche

Aspekte der Selbstständigkeit

in kulturwirtschaftlichen

Berufen thematisiert.

Jede Veranstaltung ist in sich abgeschlossen

und auch offen für

Kunst- und Kulturschaffende, die

bereits selbstständig sind. Die Veranstaltungen

werden in Kooperation

mit der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung

Dortmund durchgeführt.

Der Veranstaltungsort ist das VHS-

Creativzentrum in Dortmund-Dorstfeld,

Oberbank 1, Haus 1, Raum 22.

Nächster Termin: Dienstag 23.05.06.

Anzahl der Unterrichtsstunden: 4.

Uhrzeit: 18:00 - 21:15 Uhr. Entgelt:

5,- Euro.

Teilnehmer vorausgegangener Seminare

- zukünftige Existenzgründer

oder Selbstständige in der Startpha-

se - suchten Informationen, die speziell

auf den Bedarf von Klein- und

Kleinstgründungen in der Kulturwirtschaft

zugeschnitten sind. Mit

allgemeinen, branchenoffenen Veranstaltungen

und Seminaren kann

diese Gruppe eher wenig anfangen.

Viele Teilnehmer schätzten den hohen

Praxisbezug des Seminars. Es

scheint hilfreich zu sein, dass sie

durch alle Formalitäten einer Gründung

quasi „gelotst“ werden. Positiv

aufgenommen wurden auch die Anleitungen

und Kalkulationshilfen zur

Planung der eigenen Zahlen. Viele

Gründer blicken erstmals realistisch

auf ihre Kosten und ihre notwendigen

Einnahmen.

Bewusst wird während der Veranstaltung

viel Raum für individuelle

Fragen und aktive Mitarbeit gegeben.

Das stellt die Teilnehmer in der

Regel sehr zufrieden, sie sehen sich

besser informiert und gerüstet für

die formalen Anforderungen ihrer

Selbstständigkeit, manch eine diffuse

Geschäftsidee nimmt konkrete

Formen an.

Alexa Jünkering

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14

Bundesweite Mitmachaktion

von NABU und LBV

Die Stunde der Gartenvögel vom 5.-7. Mai 2006.

Beobachten - Melden - Gewinnen!

Der Naturschutzbund NABU und der

Landesbund für Vogelschutz (LBV) -

- NABU-Partner in Bayern -- rufen

auch in diesem Jahr wieder Naturfreunde

in ganz Deutschland dazu

auf, im Zeitraum vom 5.-7. Mai

2006 eine Stunde lang die Vögel im

eigenen Garten oder auf dem Balkon

zu beobachten und zu melden.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

an der „Stunde der Gartenvögel“

winken wertvolle Sachpreise.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel

hat die Schirmherrschaft übernommen.

Im Aula-Verlag ist zudem

das Buch zur Stunde der Gartenvögel

erschienen.

Und so geht es: Suchen Sie sich innerhalb

des genannten Zeitraumes

einen ruhigen Platz, von dem aus

Sie die Vögel gut beobachten können.

Notieren Sie die jeweils höchste

Zahl der Vögel einer Art, die Sie

gesehen haben. Hilfe zur Bestimmung

gibt es unter www.stundeder-gartenvoegel.de.

Dort finden

sich auch weitere Informationen wie

z.B. eine Zählhilfe oder die Termine

der NABU-Gartenvogelführungen.

Die Meldung kann per Internet, Post

oder auch telefonisch erfolgen (kostenlose

Rufnummer am 6. und 7. Mai

von 10.00 --18.00 Uhr: 0800-1157-

115). Meldeschluss ist der 10. Mai.

Im vergangenen Jahr haben 45.000

Vogelfreunde insgesamt rund 1,5

Millionen Meldungen an NABU und

LBV weiter gegeben. Mit insgesamt

248.262 Meldungen setzte sich der

Spatz klar vor der Amsel (204.480)

und der Kohlmeise (143. 04) als

Sieger durch. NABU und LBV knüpfen

mit der Stunde der Gartenvögel

an eine britische Tradition an,

die auf der Insel Jahr für Jahr rund

400.000 Menschen zum Mitmachen

bewegt und für den Schutz der Natur

begeistert. Gerade durch Erfahrungen

im eigenen Lebensumfeld

wird unsere Wahrnehmung für die

Natur geschärft, werden wir zur aktiven

Veränderung unserer Umwelt

motiviert -- etwa durch die Anlage

eines Naturgartens oder die Anbringung

von Nistkästen. Die im Rahmen

der *Stunde der Gartenvögel“

gesammelten Daten werden zentral

erfasst und zeitnah ausgewertet.

Service: Kostenloses Bildmaterial,

Bestimmungshilfen, Vogelsteckbriefe

und viele weitere Informationen

unter www.stunde-der-gartenvoegel.de

oder telefonisch unter 0228-

4036-141 und 030-284 84-23.

Die „Stunde der Gartenvögel“ wird

gefördert durch das Bundesamt für

Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums

für Umwelt, Naturschutz

und Reaktorsicherheit. Für

weitere Unterstützung bedankt sich

der NABU bei Fielmann, JAKO-O,

Aula-Verlag, Leica, Edition Ample,

der Umweltlotterie Bingo sowie dem

Skandinavischen Reisebüro.

Unter allen Teilnehmern verlost

der NABU wertvolle Preise:

1. Preis: Hurtigruten-Passage, -Tage-Seereise Kirkenes - Nordkap - Bergen für 2 Personen

im Wert von ca. 5.500 Euro; gestiftet vom Skandinavischen Reisebüro.

2. Preis: 8-Tage-Seereise zu den Lofoten /Veseralen für 2 Personen im Wert von ca.

5.000 Euro; gestiftet vom Skandinavischen Reisebüro.

3. Preis: Schiffspassage Kiel-Oslo-Kiel für 2 Personen inkl. Pkw mit MS Kronprins Harald

im Wert von ca. 500 Euro; gestiftet vom Skandinavischen Reisebüro.

4. - 5. Preis: je ein hochwertiges Taschenfernglas von Leica

6. - 40. Preis: je ein gefüllter JAKO-O-Rucksack (u.a. mit Teleskop und exclusiver

Wald-Lern-Software)

41. - 60. Preis: Je eine Audio-CD + Buch „Vogelstimmen-Trainer“ von www.tierstimmen.de

61. - 100. Preis: „Gartenvögel“ – Das Buch zur Aktion aus dem AULA-Verlag

SONDERPREISE FÜR ONLINE-TEILNEHMER:

1. Preis: 1 Woche Ferienhausaufenthalt auf Öland für maximal 6 Personen im Wert von

1.000 Euro; gestiftet vom Skandinavischen Reisebüro.

2. Preis: Ein hochwertiges Taschenfernglas von Leica

SONDERPREISE FÜR TEILNEHMER AM KINDER-

WETTBEWERB

1. Preis: 5 Vogelgärten im

Wert von je 2.500 Euro

2. Preis: 25 Vogelbeeren

mit Vogelhäuschen im

Wert von je 320 Euro

3. Preis: 500 Vogel-

Kinderbücher im Gesamtwert

von 4.000 Euro

Quelle: Text u. Foto - NABU


Was Sie über die Vogelgrippe (H5N1) oder

Aviäre Influenza wissen sollten

Frau Dr. med. vet. Claudia Most informiert -

Die Krankheit als solche:

Die Vogelgrippe ist eine durch ein

Virus mit der Bezeichnung H5N1

hervorgerufene Tierseuche, die in

allen Fällen einer behördlichen Anzeigepflicht

unterstellt ist.

Die weltweite Erkrankung bei Vögeln

ist der Medizin seit über 100

Jahren bekannt. Allerdings gibt es

16 Subtypen (Untertypen), die alle

die Vogelgrippe verursachen, wobei

allerdings das H5N1-Virus mit Abstand

das aggressivste ist.

Nach einer Inkubationszeit (lat.

incubare = ausbrüten; Zeitraum

zwischen Infektion mit dem Krankheitserreger

und dem Auftreten erster

Symptome), von 3 bis 10 Tagen

können die ersten Anzeichen einer

Erkrankung beobachtet werden.

Zudem können plötzlich Todesfälle

ohne vorherige Symptome auftreten.

Bei einer Infektion ist neben der

Störung des Allgemeinbefindens ein

Rückgang der Futter- und Wasseraufnahme

zu beobachten, das Gefieder

ist struppig, die Tiere sind apathisch

und zeigen teilweise zentralnervöse

Störungen, die sich in Lähmungen

und Krämpfen äußern.

Außerdem können Durchfall, Nasenausfluss

sowie röchelnde Atemgeräusche

auftreten.

Überlebensdauer der Viren in der

Umwelt:

Die Infektionsfähigkeit der Viren ist

in der Außenwelt nicht sehr hoch.

Ein gründliches Händewaschen mit

gewöhnlicher Seife ist ausreichend.

Jedoch kann das Virus, geschützt

durch organisches Material wie Körpersekrete

und Exkremente, in Tierställen

und insbesondere bei niedrigen

Temperaturen einige Wochen

überstehen.

Infektiös bleiben die Viren bei 4°C

zum Beispiel ca. 30 – 35 Tage im

Kot, Geflügelfleisch und Eiern, bei

37°C hingegen nur 6 Tage.

Nach bisherigen Erkenntnissen sind

die Viren nicht mehr infektiös, wenn

sie Temperaturen über 70°C ausgesetzt

werden.

Übertragung und Ausbreitung:

Die Übertragung der Vogelgrippe auf

Geflügel erfolgt in der Regel durch

den Kontakt mit Zugvögeln.

Die Infektion erfolgt durch Tröpfcheninfektion.

Infizierte Tiere scheiden

das Virus mit allen Körperflüssigkeiten

(Kot, Speichel und Tränenflüssigkeit)

aus.

Trotz erheblicher Anstrengungen

kann die Ausbreitung der Vogelgrippe

nicht gestoppt werden.

Hierfür gibt es mehrere Gründe:

Bestimmte Vogelarten sind widerstandsfähig

gegenüber der Seuche

geworden, so dass sie länger als Virus-Ausscheider

dienen. Bei sehr engen

Kontakt mit erkrankten Geflügel

können auch Menschen mit einigen

Varianten des Vogelgrippevirus infiziert

werden (eine Übertragung von

Mensch zu Mensch ist zunächst unwahrscheinlich).

Die Voraussetzung

dafür müsste sein, dass es im Erbgut

des Vogelgrippevirus zu spontanen

Veränderungen kommt.

Findet eine gleichzeitige Infektion

sowohl mit normaler Grippe als auch

mit einem Vogelgrippevirus statt,

besteht die Möglichkeit einer Neukombination

im Erbgut.

Dabei entsteht eine neue Virusvariante,

in der die Eigenschaften des

Vogelgrippevirus und des menschlichen

Grippevirus vermischt sind.

Diese Neukombination kann theoretisch

eine neue Virusvariante hervorbringen,

die sowohl leicht von

Mensch zu Mensch übertragbar ist,

als auch schwere Symptome auslöst,

die zur Pandemie werden kann.

Säugetiere:

Säugetiere sind weniger empfänglich

für das Virus, werden aber (wie

beispielsweise Hausschweine, aber

auch Menschen) gelegentlich infiziert.

Katzen:

Bereits im Jahre 2004 berichtete die

We l t ge s u ndheits-Organisation

(WHO)

über einen

H5N1 Ausbruch

unter Katzen.

Auch Virologen

der Universität

Rotterdam

zeigten auf,

dass infizierte

Katzen die Viren

auf andere

Katzen übertragen

können.

Hunde:

Es war bislang

nicht möglich,

Hunde im Experimentgezielt

mit H5N1

zu infizieren.

Vorbeugende

Maßnahmen:

Bei Ausbrüchen

von Vogelgrippe

in der Tierhaltung

wird

der gesamte

T i e r b e s t a n d

getötet.

Medikamente: Zurzeit sind zwei

Präparate erhältlich: TAMIFLU und

RELENZA. Beide Medikamente hemmen

die Virusverbreitung im Körper.

Man sollte diese Medikamente aber

nicht prophylaktisch also vorbeugend

anwenden, weil sich dadurch

die Gefahr erhöht, dass resistente

Virusstämme entstehen.

Impfungen:

Prinzipiell ist es möglich gegen

Vogelgrippe zu impfen, allerdings

nimmt die Entwicklung und Produktion

eines Impfstoffes gegen eine

neue Virusvariante mehrere Monate

in Anspruch.

Gegenwärtig ist in der Europäischen

Union (EU) kein Impfstoff gegen Vogelgrippe

zugelassen.

Die WHO warnte vor Impfungen, da

geimpfte Tiere nicht mehr von Viren

tragenden Tieren unterschieden

werden könnten. Überdies könnten

geimpfte, infizierte Vögel zu Überträgern

der Viren werden, ohne

Symptome zu zeigen.

Auch besteht die Gefahr, dass die

Viren in unerkannt infizierten Tieren

mutieren und dass diese Erbgutveränderungen

sich leichter ausbreiten

könnten als in nicht geimpften Beständen,

da diese schließlich nach

jedem Ausbruch getötet würden.

Symptome bei Menschen:

Die Inkubationszeit des H5N1 Virus

scheint länger als 2 bis 3 Tage zu

sein, die bei der normalen Humangrippe

(menschlichen Grippe) zu

beobachten ist. Die WHO unterstellt

im Rahmen von epidemiologischen

Studien eine Inkubationszeit von 7

Tagen. Alle erkrankten Personen mit

einer H5N1 Infektion entwickelten

schon in einem frühen Stadium eine

Lungenentzündung.

Nach Krankheitsbeginn sind regelmäßig

folgende grippeähnlichen

Anzeichen beobachtet worden:

a) Hohes Fieber, b) Husten, c) Atemnot,

d) Halsschmerzen, e) selten

Durchfälle bzw. Bauchschmerzen

oder Erbrechen.

Gelegentlich entwickeln erkrankte

Personen eine Nierenschwäche, die

sich später bis zum Nierenversagen

steigern kann. Häufig stellte sich

ein tödliches Lungenversagen ein,

oder die Erkrankten verstarben an

einem Multiorganversagen (Versagen

mehrerer Organe).

Die relativ hohe Todesrate ist bei

neuartigen Viruserkrankungen nicht

ungewöhnlich und erklärt sich u.

a. dadurch, dass dieser Virus einerseits

noch nicht an den Menschen

angepasst ist und andererseits, der

Mensch so gut wie keine Abwehrkräfte

gegen diesen Virus besitzt.

Risikolage für den Menschen:

Das Risiko für den Menschen an einer

H5N1-Infektion zu erkranken,

ist zurzeit weltweit äußerst gering.

Für den Fall weiterer Fragen in Sachen

H5N1 bzw. Aviäre Influenza

steht Ihnen die Tiermedizinerin,

Frau Dr. Claudia Most, unter der

Rufnummer 0231/4753830 gern zur

Verfügung. www.tierarztnotruf.de

15


Kann die Fußball-WM dem Einzelhandel

einen Kick versetzen?

Der deutsche Einzelhandel scheint

erstmals nach Jahren der Stagnation

und der unliebsamen Minusbilanzen

wieder einen Platz an der Sonne zu

bekommen. „Viele Jahre lang habe

ich hier ein Klagelied angestimmt,“

meinte der Präsident des Branchenverbandes

HDE, Hermann Franzen,

bei der Vorstellung der HDE-Frühjahrsumfrage.

„Diesmal,“ meinte

Franzen, „muss ich das nicht.“ Warum?

Nach den Umsatzeinbrüchen

der letzten drei Jahre gibt die Kassenlage

des deutschen Einzelhandels

(2005) wieder Anlass zu Frohlocken.

Der Umsatz der Branche (Apotheken,

Kraftfahrzeuge und Brennstoffe ausgenommen)

kletterte von 0,5% auf

381,6 Mrd. €.

Einer Umfrage zufolge rechnen gut

zwei Drittel aller Einzelhandelsunternehmen

im Jahr 2006 mit einer

spürbaren Belebung des Interesses

der Konsumenten, wieder mehr Geld

auszugeben. Und dies umso mehr, als

man in diesem Jahr gleich mit zwei

effektvollen Anschüben rechnet: Da

wäre zum einen die in Deutschland

stattfindende Fußball-WM.

Hier wird mit Umsatzsteigerungen

durch den Erwerb von Fahnen, Fuß-

16

bällen, Trikots, diversen Süßigkeiten

und nicht zuletzt von Getränken

gerechnet – alles Dinge eben, die

einem WM-Spektakel den richtigen

Anstrich verleihen. Zum anderen

baut der deutsche Einzelhandel auf

den Voraus-Effekt, hinsichtlich der

zum 1. Januar 2007 geplanten Mehrwertsteuererhöhung

von 16 auf 1 %.

Die Mehrwertsteuererhöhung wird es

voraussichtlich mit sich bringen,

dass langlebige Konsumgüter wie

Fahrzeuge, Wohnungseinrichtungen

u. ä. noch schnell in diesem Jahr

(billiger) angeschafft werden.

Alles in allem hofft der Einzelhandel

auf ein Umsatzplus (in 2006)

von 0,5 bis vielleicht 1 Prozent.

Allerdings darf man darüber hinaus

nicht vergessen, dass nach

2007 möglicherweise schon wieder

schwere Zeiten auf den Einzelhandel

zukommen. Die Erhöhung der Mehrwert-

und Versicherungssteuer und

die Anhebung des Beitragssatzes

zur Rentenversicherung werden der

Kauffreudigkeit der Konsumenten

garantiert ein jähes Ende bereiten.

Vielleicht ist das Jahr 2007 das Jahr,

in dem es dem deutschen Einzelhandel

am schlechtesten geht – man

wird sehen.

Neueröffnung „Die Klangwaage“

Am 15.04.06 eröffnete ein neues

Hifi-Studio an der Münsterstraße

146. In zwei Räumen werden Hifi-

und Surroundgeräte der Einsteigerklasse

bis hin zu High-Endbereich

angeboten und vorgeführt. Großen

Wert legt der Inhaber Ralf Nitz darauf,

dass sich die Kunden wohl fühlen

und die Anlagen in angenehmer

Atmosphäre genießen können, eben

ganz so wie zu Hause.

Renommierte Marken wie Marantz,

Thiel, Revel, Sonics, Silent Wire, Sun

Audio sowie Bryston sind dort vertreten.

Einige dieser Geräte haben

eine 20 jährige Garantiezeit. Jeder

Kunde wird individuell nach seinen

Ansprüchen fachgerecht beraten.

Außerdem ist es jederzeit möglich

sich Geräte oder Kabel gegen eine

Sicherheitsleistung auszuleihen und

zu Hause in aller Ruhe auszuprobieren.

So hat jeder Kunde die Möglichkeit

sich von der Qualität des Produkts

zu überzeugen.

Auch Vinyl-Freaks finden einen

kompetenten Ansprechpartner, der

auch „alten Schätzchen“ wieder zu

Wohlklang verhilft. Alles in allem ist

„Die Klangwaage“ ein kleiner, aber

feiner Laden, bei dem Musikfreunde

aller Art voll auf ihre Kosten kommen.

Auch Einsteigern bietet „Die

Klangwaage“ erstklassige Produkte

an, ohne den Geldbeutel übermäßig

zu strapazieren. Aber Vorsicht: Ein

gewisses Suchtpotenzial ist nicht

ausgeschlossen!

Die Öffnungszeiten sind: Montags

bis Donnerstags: 17:30 – 20:00 Uhr

Freitags: 15:00 – 20:00 Uhr, Samstags:

10:00 – 16:00 Uhr

Tel.: 0231 – 86 02 465, Münsterstraße

146, 44 145 Dortmund


Achtung Auto!

Anfang März fanden unter Mitwirkung

des ADAC am Reinoldus- und Schiller

Gymnasium zwei Tage des Verkehrssicherheitstrainings

für die 5. Klassen

statt. Das Programm „Achtung Auto!“

hatte zum Inhalt, Schülerinnen

und Schülern, vor allem der fünften

Jahrgangsstufe, kritische Situationen

im alltäglichen Straßenverkehr zu

verdeutlichen, Unfallgefahren zu erkennen

und durch voraus schauendes

Handeln entsprechend zu reagieren.

In zwei Schulstunden gab man Schü-

lerinnen und Schülern die Gelegenheit,

mit Hilfe eines ausgebildeten

Moderators des ADAC und Mitwirkung

eines Verkehrserziehers bzw. Klassenlehrers,

reale Verkehrssituationen

handlungsorientiert zu erleben. Die

Kinder lernten vor allem durch praktische

Übungen und Demonstrationen

etwas über den Zusammenhang zwischen

Geschwindigkeit, Reaktionszeit

und Bremsweg, die abhängig von

unterschiedlichen Fahrbahnzuständen

sind, und somit immer auch Auswir-

kungen auf den Anhalteweg von Fußgängern

und Fahrzeugen haben.

Richtiges Verhalten im Straßenverkehr

kann und muss erlernt und trainiert

werden. In der Praxis beginnt dies bei

Kindern schon in den ersten Lebensjahren,

wo Eltern und Geschwister

die Vorbilder für richtiges Verhalten

im Straßenverkehr sind. Danach folgt

in der Regel die schulische Verkehrerziehung.

Kinder erlernen im Laufe der

Zeit sehr viel theoretisches Wissen

über Straßenverkehr und Fahrzeuge,

können daraus aber vielfach keine

oder nur unzureichende praktische

Schlüsse ziehen. Die Aktion „Achtung

Auto!“ basiert auf „learning by doing“.

Die „Achtung Auto!“-Moderatoren

sind in der Regel selbst Pädagogen

und finden deshalb schnell den

„richtigen Draht“ zu den Schülerinnen

und Schülern, und dies trägt entscheidend

zum Lernerfolg bei.

Konfirmationen

in der Ev. Kirchengem. Huckarde

Gemeindezentrum Arminiusstraße 87: 30.4. und .5. 006 um 0 Uhr

Versöhnungskirche Erpinghofstr.: 7.5. und 4.5. 006 jeweils um 0 Uhr.

Bei YES macht Toben Spaß!

Du suchst schon lange eine Gruppe,

wo du dich mit deinen Freunden bewegen

kannst? Und Du kommst aus

der Nähe von Dorstfeld?

Super, dann schau doch einfach

mal in unserer Kindersportgruppe

am Reinoldus- und Schiller-Gymnasium,

Hallerey 49, immer samstags

von 4.00 – 6.00 Uhr vorbei. Wir

wollen zusammen spielen und viel

Spaß haben. Wenn du noch Fragen

hast, dann melde dich einfach bei

YES NRW e.V. Tel. 0 3 -93 7 54

oder 93 7 55 oder per Email an

verwaltung@yes-nrw.de. Du kannst

auch gerne unsere Internet-Seite

unter www.yes-nrw.de besuchen.

7


8

Fotos und Dokumente: Peter G. Henning

Ein Leben für

Musik und Ortsgeschichte

Meine Mitwirkung als Sammler alter

Huckarder Fotos war zu jeder Zeit

gefragt. Die Jubiläumsbroschüre

„Huckarde in seiner Zeit“ wurde

mit einer nicht unbeträchtlichen

Anzahl meiner Fotos gewissermaßen

mitkonzipiert. Leider beklage

ich seit dem auch den Verlust von

insgesamt 56 unwiederbringlicher

(noch dazu) Originalfotos, die sich

ein Schelm kurzerhand „unter den

Nagel gerissen“ hat. Ein herber Verlust

nicht nur für mich...

Bücher und Broschüren mit zu gestalten,

war eine Anforderung an

mich, die in den Folgejahren immer

wieder gewünscht wurde. Bei der

Entstehung des Buches „Geschichte

der Zechen „Hansa“ und „Westhausen“

und einer Festschrift mit Chronik

anlässlich des 00. Jubiläums

der Evangelischen Kirche in Huckarde,

waren meine Bilder und Berichte

ebenfalls sehr hilfreich. Oft

baten mich Huckarder Geschäftsleute,

doch ihre Schaufenster mit

Exponaten der Ortsgeschichte zu

dekorieren. Selbst die Ausstaffierung

eines Ärzte-Wartezimmers mit

historischen Bildern, stand auf der

Wunschliste gleich zweier ortsansässiger

Mediziner. Es folgten in

lockerer Folge kleinere, historische

Artikel in Dortmunder Tageszeitungen

etwa „Unser Dorf, wie es

einmal war“ und zuweilen schlossen

sich Unterrichtsstunden an Huckar-

der Schulen an. Als 999 der Herausgeber

Reiner Schwalm mich bat

für eines seiner Stadtteilmagazine

(„Wir in Huckarde“) historische Abhandlungen

zu veröffentlichen, habe

ich mit großer Freude zugesagt,

hatte ich doch endlich

Gelegenheit bekommen,

auf zwei Seiten mit Bildern

und Texten aus dem

alten Huckarde zu berichten.

Heute weiß ich, dass

ein nicht unbeträchtlicher

Teil der Leser diese Abhandlungen

sammelt.

Dass mein Engagement als

Hobbyhistoriker nicht nur

das Interesse der Printmedien

weckte, sonder

in der Folge auch regionale

Rundfunksender auf

den Plan riefen, erfüllte

mich mit Stolz, war doch

endlich meine Botschaft

angekommen. Eine Stunde

Interview in Sachen Huckarder

Ortgeschichte bei

„Radio 9 , “ überzeugte

so manchen erzkonservativen

Huckarder davon, dass auch

Leute, die nicht auf eine lange Generationsreihe

am Ort zurückblicken

können, wahrlich geschichtsinteressierte

Huckarder sein können…

Wie rote Fäden ziehen sich seit

Jahrzehnten gewisse Animositäten

aus dem Lager einiger, gottlob we-

niger, alteingesessener Huckarder,

durch den Stoff meines heimatkundliches

Engagements. Der völlig

unbegründete Argwohn befremdete

mich damals und befremdet mich

auch heute noch. Schade eigentlich...

Alles, was ich in Sachen Ortsgeschichte

jahrzehntelang zusammengeschleppt

habe, einschließlich

schriftlich fixierter Erkenntnisse,

sind weder Selbstzweck noch für

mich allein bestimmt. Sie werden

ungeteilt dem Stadtbezirk zugute

kommen: Die landen dereinst beim

Historischen Verein Dortmund und

die Grafschaft Mark. Für mich außerordentlich

interessant sind immer

wieder Vorträge, die ich u. a.

bei der evangelischen Frauenhilfe

in Huckarde halte. Die Zuhörerinnen

im Alter zwischen 60 – 80 erwarten

mich stets voller Ungeduld, da sie

viele Begebenheiten der jüngeren

Huckarder Ortsgeschichte hautnah

miterlebt haben. Beim bebilderten

Spaziergang durch das Huckarde

der 0er, 30er, und 40er Jahre beispielsweise

kommen dann schon

wieder konkrete Erinnerungen auf.

Diese Veranstaltungen sind es dann

auch, von denen ich als Hobbyhistoriker

partizipiere. Zum einen wird

vergessenes oder fehl interpretiertes

Wissen durch die reizenden

alten Damen ebenso liebevoll wie

sachkundig ergänzt, zum anderen

freuen sie sich über längst vergessene

Straßenzüge und/oder Häuser,

die plötzlich vor ihnen auf einer

Leinwand wieder auftauchen.

Die Namensliste derer, die mir in

den letzten 45 Jahren zuweilen

recht konstruktive Hilfe, z. B. bei

der Beschaffung alter Fotos oder

geschichtlichen Recherchen leisteten,

ist sehr lang und einige Personen

sind leider aus biologischen

Gründen nicht mehr verfügbar. Mir

liegt sehr viel daran, diesen Personenkreis

hier zu benennen:

Rudolf Bonna, Adalbert Boose, Willi

Send, Günter Bierhoff, Willi Breuck-

mann, Marianne und Paul-Wilhelm

Boose-Wolf, Franz Josef Kortmann

sen., Egon Moog, Maria (Mary) Figge,

Horst Ulrich, Renate Hopmeier,

Aloys Schröder, Anneliese Northe,

Emil Lerch, Paul Koppenburg, Willi

Michalsczik, Bernhard Domakowski

jun., Josef Altmeyer, Peter Streege,


Hans Mönig, Marlis Krone, Manfred

Lillig, Walter Emmerich, Edmund

Dolski, Anneliese Michel-Thiemann,

Ordensschwester Josefa (Therese

Uhrmacher) und Heinrich Weber.

Um das Flechtwerg überregionalen

Geschichtsbezuges besser zu verstehen,

bedurfte es auch immer

wieder anregender, informativer Gespräche

mit Heimatforschern oder

Hobbyhistorikern der Nachbarorte.

Als überaus hilfreich erwiesen sich

auch Unterredungen mit vormaligen

Bauern, alten Gastwirten alteingesessenen

Ärzten, alten Bergleuten,

dem örtlichen Klerus und Schullehrern.

Ein 005 auf Betreiben von

Walter Emmerich und Willi Breuckmann

ins Leben gerufener Geschichtskreis

stellt zum ersten Mal

eine echte Bündelung aller Kräfte

aus den Reihen der Hobbyhistoriker

unserer näheren Region dar. Ist das

Augenmerk dieses Arbeitskreises

zunächst auf die 5-Jahrfeier

Kirchlindes gerichtet, bei dem die

Lokalhistoriker Heinz Geltenpoth

und Bernhard Risse außerordentlich

wertvolle Vorarbeit geleistet

haben, so kommt der Hauptort unseres

Stadtbezirks, Huckarde, gleich

anschließend an die Reihe: Im Jahr

0 0 feiert er sein 50-jähriges

Jubiläum. Für mich wäre die Mitwirkung

zu diesem Ereignis eine wahrlich

erfreuliche Sache:

Bei der 00-Jahrfeier war ich gerade

, bei der 5-Jahrfeier

immerhin schon 37; aber die 50-

Jahrfeier, die werde ich, so Gott

will, als 6 -jähriger begehen, und

ich freue mich schon jetzt darauf.

Mein Wunsch für die Zukunft wäre

es vielleicht, dass beispielsweise der

Schulunterricht in Sachen Geschichte

vermehrt regionalen Bezug bekommt.

Damals nannte man es wohl

noch Heimatkunde. Heute, bei galoppierender

Globalisierung, mutet

der Begriff Heimatkunde ein wenig

abenteuerlich, um nicht zu sagen

antiquiert, an. Ich denke, wer in

Huckarde geboren wurde und/oder

hier groß geworden ist, bzw. Huckarde

zu seinem Wohnsitz auserkoren

hat, der sollte schon etwas über die

geschichtlichen Zusammenhänge

dieses sehr, sehr alten Ortes, der

im Jahre 860 nach Christus erstmals

urkundlich Erwähnung fand, dessen

historische Wurzeln jedoch weitaus

früher zu datieren sind, wissen. Es

waren und sind immer wieder engagierte

Huckarder Bürgerinnen und

Bürger im Allgemeinen und engagierte

Huckarder Politikerinnen und

Politiker im Besonderen, die diesem

Gemeinwesen ihren Stempel aufgedrückt

haben und ihm darüber hinaus

stets eine besondere Stellung

im Zusammenspiel mit Stadt, Land

und Staat zuzuweisen verstanden.

Das fast 000 Jahre zum Damenstift

Essen gehörende, das 803 preußisch

gewordene und schließlich

9 4 nach Dortmund eingemeindete

Huckarde, hat auf seine unverwechselbare

Art und Weise eine

ganz spezifische Identität hervorgebracht,

die sich von den umliegenden

Nachbarorten unterscheidet.

Der historische Umstand, als Essener

Exklave Jahrhunderte von der

Grafschaft Mark völlig eingeschlossen

gewesen zu sein, spielt hierbei

wohl eine nicht zu unterschätzende

Rolle, die immer noch nachzuwirken

scheint. Der Umgang mit der Huckarder

Ortsgeschichte ist für mich jedenfalls,

weit über ein Jahrtausend

hinweg, Spannung pur.

Ach, da fällt mir noch ein: Wussten

Sie eigentlich, dass es einen

„Huckarder Marsch“ gibt, der seinen

musikalischen Weg von Deutschland

aus bis hin in die Repertoires zahlreicher

Spielleuteensembles des benachbarten

Auslands gemacht hat?

Im nächsten Heft werde ich über

die so genannten Nissenhütten berichten.

Hierbei konnte ich auf die

Unterstützung der Familie Lillig (Erpinghof-Siedlung)

zurückgreifen.

Peter G. Henning, Ihr Hobbyhistoriker.

FABIDO TEKs sammeln Müll

Die Kindertagesstätten

Westhusenerstr, Oberfeldstr,

Friedrichsruherstr.

und

Heidegarten trafen sich

wie letztes Jahr, zum

Müllsammeln im Rahmer

Wald. Dazu brachte Herr

Heise von der EDG wieder

die Müllzangen und

Mülltüten mit, so dass

sich niemand die Hände

schmutzig machen mußte. Trotz

Schnee und Eis mühten sich die

Kinder ab, den Wald vom Müll zu

befreien. Mit dieser Vorbildfunktion

Eine Delegation von Kindern der Kita

Heidegarten versammelte sich in

der Bezirksvertretung Huckarde zur

Einwohnerfragestunde.

Anlass ihres Anliegens war der Zustand

ihrer Wege in Huckarde, die

mit Hundehaufen übersäät sind. Mit

selbstgebastelten Plakaten, worauf

natürlich Hundehaufen zu sehen

waren, demonstrierten sie vor allen

möchten die Huckarder Kinder an

alle Mitbenutzer des Rahmer Waldes

appellieren: „Schmeißt den Müll

nicht in den Wald!“

FABIDO Heidegarten-Kids

wollen Hundehüttenstation

Anwesenden für eine Hundetütenstation.

Das selbstumkomponierte

Lied „Hundeklo, Hundeklo, ja das

macht die Kinder froh“ fand einhellig

Zustimmung von Seiten der Bezirksvertretung.

Mit einer positiven

Rückmeldung, sich in nächster Zeit

um diese Station zu bemühen, gingen

die Kinder von dannen.

B.Burkert u. Ch. Wiesenhöfer

9


Endlich war es so weit!

Die Maxi -Kinder des Kath.

Kindergartens St. Urbanus

übernachteten Ende März

im Kindergarten. Nach

dem „Belastungstest“ der

Luftmatratzen schmeckte

das Abendessen besonders

gut. Dann war es Zeit zur

lang ersehnten Nachtwanderung.

Mit Taschenlampen

bewaffnet gingen wir los.

0

Der Weg des Bergmanns

Führung im Westf. Industriemuseum

Zeche Zollern II/IV, für die Klassen

6A, - 6D.

Kaum ein Kind hat heute noch eine

Vorstellung vom Arbeitsalltag auf

einer Zeche. Welche Stationen legte

ein Bergmann an einem typischen

Arbeitstag zurück? Und wie lebte er

mit seiner Familie?

Der Arbeitstag beginnt bei einem

typischen Haus in der „Alten Kolonie“

von Zollern. Hier erfahren die

Kinder, wie Bergmannsfamilien gewohnt

haben. Auf der Zeche angekommen,

erkunden die jungen Bergleute

erst einmal die Markenstube.

Weiter geht es in die Waschkaue.

An den Kauenkörben finden die

Kinder Grubenhemden, Helme und

vieles mehr. In der Lampenstube

gibt es dann das unentbehrlichste

Arbeitsgerät der Bergleute – die

Lampe. Dass ohne sie

„unter Tage“ nichts

geht, stellen die Kinder

sofort fest, wenn sie in

den dunklen Keller der

Maschinenhalle hinabsteigen.

Hier wartet nun

Knochenarbeit auf sie.

Zunächst befüllen sie einen Bergekasten

mit Steinen. Aber Vorsicht:

Nicht bloß starke Muskeln zählen.

Sieger der beiden Wettkampfgruppen

wird, wer als Team am besten

zusammenarbeitet.

Je nach Alter, Kraft und Geschicklichkeit

können die Kinder dann

noch einen draufsetzen: Ein Türstock

wird fachmännisch gebaut.

Endlich geht’s dann “vor Kohle“. Am

Leseband müssen Steine und Holz

von der Kohle getrennt werden. Da

wird’s dann ziemlich laut. Wenn

endlich „Schicht“ ist, gibt’s nach

dem Umkleiden das „Gedinge“; ein

echtes Stück Steinkohle als Lohn.“

Den Schülerinnen und Schülern der

Wilhelm-Busch-Realschule

wünschen wir eine erlebnisreiche

und beeindruckende Führung.

R. Meder

Bus & Bahn erfolgreich

als Erlebniswelt den

Schülerinnen und Schülern

der Wilhelm-Busch-

Realschule vermitteln.

Pädagogen mit Schauspielausbildung

und

großer Erfahrung im Bereich

Jugendtheater führten durch

das 90-Minuten-Programm. In einer

Mischung aus Spielszenen, Quizeinlagen,

Songs und Wettspielen wird

den Schülerinnen und Schülern das

trockene

Thema „Bus & Bahn“ näher gebracht

und regt dadurch zum Diskutieren

an. Denn Haltestellen und

Bahnfahrten können auch Orte des

zwischenmenschlichen Austausches

sein, Treffpunkt für gemeinsame

Hurra Hurra Hurra

Wir bewegen unsere Stadt

Die Kinder erlebten

Frösche, die sich auf

den Weg zum nächsten

Teich machten und

auch eine Eidechse

konnten wir bestaunen.

Als wir wieder

zur Einrichtung kamen

war, es schon dunkel

und die Taschenlampen

strahlten besonders

hell. Nach diesen

Fahrten zur Schule, zum Sport, zu

Freizeitaktivitäten. Die Wilhelm-

Busch-Realschule hat der DSW

eine Woche Ende März Verfügung

gestellt, um den Schülerinnen und

Schülern auf spritzige Weise zu

vermitteln , dass es „hip“ und „attraktiv“

ist mit Bus und Bahn zu

fahren.

„Die Show macht Spaß“ und man

kann noch einiges lernen,“ ist die

einhellige Meinung von Schülerinnen

und Schülern der Kl. 7B.

Besonders die

Spielszenen fanden

viel Anklang,

weil sie diese aktiv

mitgestalten

durften. Aber auch

die Quizeinlagen

und Wettspiele

begeisterten. Ein

Erfolgsererlebnis auf ganzer Linie

für alle war diese Show auf jeden

Fall.

R. Meder

vielen Eindrücken war die Müdigkeit

dann doch groß und die Matratzen

sehr verlockend.

Am nächsten Morgen freuten sich

die Kinder ihre Eltern und Geschwister

wieder begrüßen zu können. Mit

einem gemeinsamen Frühstück ließen

wir dieses Erlebnis ausklingen.

Ihr Kiga-Team


Wirtschaftsförderung

Große Dinge bewerkstelligt das

Dienstleistungszentrum Wirtschaft

künftig auf „kleinem“ Dienstweg.

Das Amt für Wirtschaftsförderung

in Dortmund gab sich neue Strukturen,

um zukünftig effektiver und

zeitsparender als Mittler zwischen

Unternehmer, Existenzgründer und

Verwaltung aufzutreten. Gilt es

doch Angelegenheiten wie Baugenehmigungen,

Brandschutz,

Existenzgründung, Gewerbeflächen

(Immobilien), Gewerbeanmeldungen

und Erlaubnisse, Sondernutzungen

öffentlicher Wegeflächen,

Umweltangelegenheiten und

Verkehrsgenehmigungen

wesentlich schneller

abzuwickeln als bisher.

Hans-Jürgen

Vattes, Geschäftsbereichsleiter

des Dienstleistungszentrums

Wirtschaft und

Mitarbeiter Dieter

Eichmann, der zukünftig

zuständig

für den Stadtbezirk

Huckarde ist, machten

bei einer Sitzung der Bezirksvertretung

ihre Aufwartung.

Vettes machte deutlich, dass ein

oft auftauchender Kritikpunkt der

Unternehmer sei, die Behördengänge

bzw. –angelegenheiten nähmen

zu lange Zeit in Anspruch und man

müsse zu viele Behörden konsultieren,

um relativ einfache Dinge

zu regeln. Ein (schon als klassisch

zu bezeichnendes) Beispiel eines

Gastwirtes, der lediglich ein Lokal

eröffnen wollte, verdeutlichte den

Kommunalpolitikern, wie umständlich

es in der Vergangenheit war,

diesen behördlichen Akt auf den

Weg zu bringen. Waren es zuvor

neun verschiedene Dienststellen,

so sind es mit der neu geschaffenen

Wirtschaftsföderungs-Struktur vor

Ort lediglich vier.

Na, wenn das kein Erfolg ist! Ein

Novum ist es u. a., dass die Mitarbeiter

des Dienstleistungszentrums

in die Stadtbezirke gehen; früher

war es so geregelt, dass sich die

Unternehmer an die Wirtschaftsförderung

richten mussten. All die, die

sich zukünftig selbstständig machen

möchten, finden in den jeweiligen

Stadtbezirken einen eigens für

sie abgestellten Ansprechpartner.

Spezialisiert auf Fragen des Stadtbezirkes,

reicht das Spektrum

des Dienstleistungszentrums

vom Großunternehmer

bis hin zum

Kiosk. „Natürlich

bin ich auch Ansprechpartner

für

den Gewerbeverein“,

meinte

Dieter Eichmann.

Die Wirtschaftsförderung

vor Ort

steht auf drei Fundamenten:

Die Branchen- und

Standortentwicklung findet

sich im DO-Projekt wieder. Das

Dienstleistungszentrum Wirtschaft

beinhaltet unternehmensbezogene

Dienstleistungen, stadtbezirksorientierte

Bestandsentwicklung und die

Mittelstandsförderung.

Eine Kooperationsstelle „Arbeit“

und „Region“ ist mit Angelegenheiten

„EU-Netzwerke“, „Urban- -

Projekt“ und schließlich „Frau und

Wirtschaft“ betraut.

Das Dienstleistungszentrum Wirtschaft

ist ein zeitgemäß wichtiger

Schritt in die richtige Richtung, und

fördert unkompliziert Unternehmen

und somit Arbeitsplätze.


Nach nunmehr fast Monaten

Bauzeit an der Varziner Straße

wurden Ende März die ersten zwölf

Wohnungen der insgesamt 60 Wohnungen

umfassenden Baumaßnahme

den künftigen Bewohnern feierlich

übergeben.

Weitere Gebäude werden bis zum

3 . Mai fertig gestellt sein, so dass

die Baumaßnahme zum . Juni

Nach der stimmungsvollen Jazz-

Veranstaltung im vergangenen

Jahr mit den Ur-Dortmundern,

der Pilspicker Jazzband“ und dem

Kabarettisten Bruno „Günna“

Knust gibt es im Kulturzentrum

Alte Schmiede, Hülshof 3 , eine

zweite Auflage.

Am Sonntag ( . Mai) ist es wieder

soweit, wenn es ab .30 Uhr

heißt „es kann gejazzt werden“.

Als Stargast wird „Günna“ die Matinee

mit seiner schnellen Auffassungsgabe

und seinen gekonnten

Worttiraden abrunden. Der Name

8.400.000 Euro für 60 Wohnungen

006 abgeschlossen sein wird. Umweltfreundliche

Energiegewinnung:

Die in die Dachflächen

integrierten Photovoltaikanlagen

sind zum

größten Teil bereits seit

dem Ende des vergangenen Jahres

in Betrieb. Der durch diese Anlagen

auf umweltschonende Weise

gewonnene Strom wird in das öf-

fentliche Netz eingespeist. Im Zuge

der Gesamtbaumaßnahme werden

Wohnungen verschiedener Größen

(von bis 4-Raum-Wohnungen)

mit Wohnflächen von 67 bis 00

qm erreicht. Die Ausstattung der

Wohnungen ist als hochwertig einzustufen.

Als Beleg hierfür seien

exemplarisch die Ausführung der

Bodenbeläge in Parkett und keramischen

Bodenfliesen, die Zuordnung

von Terrassen mit privaten

Gartenanteilen für die Wohnungen

im Erdgeschoss (die selbstverständlich

barrierefrei erreichbar sind),

die großzügigen Dachterrassen und

Jazz in der Schmiede

„Pilspicker Jazzband“

ist schon

fast 30 Jahre alt

und sinnigerweise

am Biertisch entstanden.

Welcher

R u h r g e b i e t l e r

oder Dortmunder

hat den Slogan

nicht schon selbst

einmal auf sich

angewandt „Lass

uns ein Pilsken

picken“ Bruno

„Günna“ Knust

auch der Umstand, dass der große

Teil der Wohnungen sowohl über

Badewannen als auch über Duschen

verfügt, genannt.

Der Mietpreis beträgt 6,45 Euro monatlich

je qm Wohnfläche zuzüglich

Heiz- und Betriebskostenvorauszahlungen.

Die Spar- und Bauverein eG

Dortmund hat mit der Realisierung

dieses Projektes ca. 8.400.000,-

Euro investiert. Hiermit trägt die

Bauherrin der sehr positiven

Entwicklung des Stadtbezirks

Huckarde in den vergangenen

Jahren Rechnung und möchte

damit die Einschätzung, dass der

Stadtbezirk Huckarde ein weiterhin

wahrlich aufstrebender und

qualitätsvoller Wohnstandort ist,

zum Ausdruck bringen. Als Ansprechpartner

für Interessenten

steht Frau Parkhof unter der

Rufnummer 0 3 / 8 0 353 selbstverständlich

gerne zur Verfügung.

wird unter dem Motto „Ruhrgebiet

für Anfänger und Fortgeschrittene“

mit Tiefgründigem und Stehgreifgeschichten

über Menschen – sogar

anwesende – und Macken und Wandel

des Ruhrgebietes begeistern.

Karten sind ab sofort für 9,00 Euro

in den bekannten Vorverkaufsstellen

wie Schuhhaus Ingenpass, AVIA

Tankstelle Schütze, Krämer Optik,

Parfümerie Oecking und Moden Elke

Weist in Huckarde sowie in der Innenstadt

im KulturInfoShop im Karstadthaus,

Kampstraße, zu haben.

(de)


Luftballonaktion im Kiga Muhku(h)

„Ich muss mein Meerschweinchen

abgeben“ sagte Shila bedrückt, als

sie morgens in dem Kindergarten

Muku(h) erschien. „Wie abgeben,

wohin kann man denn Tiere abgeben

und warum?“, fragten die

Kinder neugierig. Und schon war es

beschlossene Sache. Zwei Tage später

besuchten wir das Tierheim in

Dorstfeld und starteten somit unser

Projekt “Wir sind Tierschützer“.

Wir sahen dort viele verschiedene

Haustiere und konnten die

tägliche Arbeit der freundlichen

Mitarbeiter erfahren. Alle Kinder

waren von den Tieren begeistert

und wollten gerne eines von ihnen

mit nach Hause nehmen, aber

das war natürlich nicht bei jedem

möglich. Trotzdem beschlossen

wir gemeinsam etwas für die Tiere

zu tun. Schnell stellte sich heraus,

dass die Kinder besonders gut Tiere

malen können und somit entstand

die Idee der Luftballonaktion. Die

Kinder gestalteten also Karten, auf

denen der Aufruf stand: “Wir sind

Tierschützer“ - spende auch du für

das Tierheim in deiner Nähe. Gegen

eine Geldspende für den Start des

Heliumballons konnten dann die

Eltern gemeinsam mit ihren Kindern

die Ballons mit den von den Kindern

bemalten Karten in den Himmel

steigen lassen. Vor ein paar Tagen

traf dann ein Brief aus Duisburg in

unserem Kindergarten ein. In dem

Brief bedankte sich eine Familie für

die schöne Karte, die sie in ihrem

Garten gefunden hatten. Weiterhin

lobte sie das Engagement der Kinder

für ihren Aufruf zum Tierschutz.

Sie selber haben auch drei Haustieren

und davon zwei zugelaufenen

Katzen ein gemütliches Zuhause gegeben.

Das war ein tolles Erlebnis

für die Kinder, doch das schönste

steht uns noch bevor, wenn wir unsere

Spende dem Tierheim Dorstfeld

übergeben. Das KiGa-Team

Saglan

Gülschen

wurde am 0. Dezember 964 in der

Türkei geboren. Schon in ihrer Heimatstadt,

Kirsehir, belegte die junge

Realschülerin fünf Jahre Deutsch

als erste Fremdsprache.

Nach erfolgter Realschulreife, die

auch in Deutschland anerkannt ist,

folgten Saglan Gülschen und ihre

Familie dem Ruf ihres Vaters, der

bereits seit Beginn der 60er Jahre

in Deutschland als Rangierer bei der

Deutschen Bundesbahn beschäftigt

war. Nach erfolgreich abgeschlossener

Friseurlehre schaffte Saglan

Gülschen den unglaublichen Kraftakt,

während ihres Erziehungsurlaubs

im Jahre 990 die Meisterprüfung

im Friseurhandwerk abzulegen.

Die Mutter zweier Kinder eröffnete

vor 0 Jahren einen Friseurladen

an der Rahmer Straße und gehört

seitdem ohne Zweifel zu den erfolgreichen

Huckarder Gewerbetreibenden.

Was würden sie tun, wenn Sie einen

Tag lang Bürgermeister von Huckarde

wären?

Runter mit den Steuern, rauf mit

der Anzahl von Parkplätzen!!

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Ein deutsches Sprichwort trifft meine

Lebensphilosophie recht gut:

„Was du nicht willst, das man dir

tut, füg´ auch keinem andern zu!“

Welchen Traum möchten Sie sich

unbedingt noch erfüllen?

Sie werden es nicht für möglich

halten, aber ich möchte unbedingt

noch Schwimmen lernen.

Was war Ihr bisher größter Erfolg?

Meine beiden Kinder

Was war Ihre bisher größte Fehlentscheidung?

...Am Ende ist man immer schlauer.

Was loben Ihre Freunde an Ihnen?

Wohl insgesamt die Haltung meiner

Lebensphilosophie.

Gibt es eine heimliche Leidenschaft?

Ja, da gibt es einen türkischen Sänger,

Zeki Müren, dessen Musik mich

sentimental stimmt und zum Träumen

veranlasst.

Wem werden Sie ewig dankbar sein?

Ganz ohne Zweifel meiner Mutter

Elif. Eine Ausbilderin, Frau Kolessa,

würde ich hier noch mit einbeziehen.

Was bringt Sie zur Weißglut?

Siehe unter Lebenphilosophie.

Wie verbringen Sie am liebsten Ihre

Freizeit?

Als Frau, Mutter und Unternehmerin

ist das schon so eine Sache mit der

Freizeit. Am liebsten jedoch mit

meinen beiden Kindern.

Verraten Sie uns Ihr Leibgericht?

Selbst gemachten Joghurt nach

einem speziellen türkischen Rezept.

Wo verbringen Sie Ihren Urlaub?

In der südlichen Türkei in Antalya.

Was tun Sie um sich fit zu halten?

Arbeiten, arbeiten; das ist Bewegung

ohne Ende.

3


Bestattungsformen. Eine bloße Kosten-/Nutzenrechnung?

Seit 37 Jahren ist der Meisterbetrieb

Blumengarten Berndt im Stadtbezirk

Huckarde ansässig.

Thomas Berndt,

Gärtnermeister und Chef vom Blumengarten Berndt

Neben dem heutigen Stadtteilfriedhof

Huckarde hat das traditionsreiche

Unternehmen seit 983

seinen zweiten Standort am Bezirksfriedhof

Wischlingen.

Thomas Berndt – Gärtnermeister

und engagierter Verfechter einer

ethischen Friedhofskultur - leitet

von Wischlingen aus die Geschicke

der Firma. Hier in der Zentrale am

Friedhofshaupteingang kann sich

der Kunde auch über die vielfältigen

Angebote und Dienstleistungen für

Friedhof, Garten und Floristik informieren.

Das Geschäft in Huckarde

führt Gerlinde Berndt; die begeisterte

Floristin bietet zudem Beratung

und Auftragsannahme in Friedhofsangelegenheiten.

Als qualifizierte Friedhofsgärtnerei,

überprüfter Fachbetrieb, Mitglied

der Treuhandstelle Friedhofsgärtner

DoeG, betreut das Unternehmen

mittlerweile über 000 Grabstellen

auf 5 Friedhöfen in ganz Dortmund.

Von der gärtnerischen Anlage

und Gestaltung eines Grabes bis zur

regelmäßígen Betreuung und dauerhaften

Grabpflege bietet der Blumengarten

Berndt eine umfassende

und vertrauensvolle Dienstleistung,

immer im direkten Dialog mit dem

Kunden. Doch hier, im Sinnbereich

der Friedhofskultur, im Gespräch

über Trauer und Erinnerung, sind

viele der Hinterbliebenen verunsichert,

vielfach alleingelassen mit

ihrem ganz persönlichen Anliegen

gegenüber einer Vielzahl an widersprüchlichen

Interessen der mit vom

Trauerfall Betroffenen.

Der schleichende Wertewandel in

der Gesellschaft macht eben auch

vor dem Friedhof nicht halt. Oftmals

verschieben sich dadurch Prioritäten

zur Beliebigkeit, werden Trauerabläufe

reduziert auf bloße Nutzen-

/Kostenrechnung einer Beerdigung.

Diese Vorgehensweise nach finanziellen

Gesichtspunkten korreliert

zeitversetzt mit der psychischen

Bewältigung der Trauer. Das mentale

4

Empfinden wird im Nachhinein selten

eine Rechtfertigung für diesen

Trauerminimalismus finden. Sicher

hat diese Bestattungsreduzierung in

der Regel sachbezogene Beweggründe

und dementsprechend etliche

Ursachen: hohe Arbeitslosigkeit,

weniger Kaufkraft, Werteverlust,

Singledasein, geänderte Bestattungsgesetze,

dazu noch die Friedhofssatzung

und Gebührenordnung

der Stadt Dortmund. All dieses trägt

zu den schwierigen Rahmenbedingungen

bei.

Nach den Erfahrungen aus Gesprächen

mit Hinterbliebenen wird

später oft die Entscheidung zu einer

Urnenbeisetzung oder gar anonymen

Bestattungsform bereut. Thomas

Berndt sieht die Gründe auch in

einem gestörten Trauerprozess bei

Feuerbestattungen.

Die großen Unterschiede zwischen

einer Erd- und einer Feuerbestattung

sind offensichtlich: ein bestatteter

Körper braucht viele Jahre,

um zu vergehen; bei der Feuerbestattung

wird er in 90 Minuten zu

Asche verbrannt. Es ist ein kaum zu

verstehender schneller, anonymer

Prozess und die fehlenden, tradierten

Rituale machen diese Form

der Bestattung für viele Angehörige

und Freunde auch im Nachhinein

schwierig.

Die funktionale Bedeutung der Feuerbestattung

für die Trauerbewältigung

wird von vielen Zurückgebliebenen

verdrängt oder nur diffus

wahrgenommen. (Hier wäre sicher

eine intensivere Beratung wünschenswert.)

Bei einem Sterbefall ist es wichtig,

Bezugspunkte und Halt durch

vertraute, kulturelle Abläufe zu bekommen,

so Thomas Berndt. Denn

die Unterschiede beginnen schon

bei der Trauerfeier. Bei der Erdbestattung

folgen die Angehörigen

dem Sarg zum Grab, erleben, wie er

abgesenkt wird und nehmen direkt

Abschied. Danach folgt der Leichenschmaus,

noch einmal der Gang zum

inzwischen von den Gärtnern dekorierten

Grab. Mit dem Abschluss der

Beisetzung beginnt nun die Trauerphase.

Bei der Feuerbestattung wird der

Sarg fortgebracht, er verschwindet

aus dem Blickfeld der Trauernden. Es

findet noch keine Beisetzung statt,

die Abschiednahme ist gestört. Es

fehlt die sonst vertraute Zeremonie,

alles scheint irgendwie vorläufig,

zufällig. Nur ein Beispiel: Trauernde

wissen nicht wohin mit ihren Blu-

menspenden; die floralen Abschiedsgrüße

werden sogar als

lästig empfunden und nicht als

stille Zeichen der Anteilnahme.

Doch weil in dieser Situation

vielen Trauernden die rechten

Worte fehlen, ist ein letzter

Blumengruß sehr wichtig für

die Trauergäste. (Dies wird

sehr deutlich aus den oftmals sehr

intensiven Beratungsgesprächen zur

Trauerfloristik.)

Mit etwas Glück findet dann die Kremierung

schnell statt, doch oft vergehen

lange Wochen der Wartezeit.

Der Trauerprozess kann nicht beginnen,

weil der Tote seinen Platz noch

nicht gefunden hat. Der Sarg steht

zunächst in irgendeiner Kühlkammer,

wird vielleicht aus Kostengründen

in einem ortsfernen Krematorium

eingeäschert.

Man wartet auf Nachricht, fragt nach

der Urne, die dann, endlich, meistens

nur noch auf Abruf im kleinen

Kreis beigesetzt wird. Der Vorgang

einer Urnenbestattung ist zum einen

zu schnell und zum anderen in

den Handlungs- und Trauerabläufen

zu zerrissen.

Eine Erdbestattung

dagegen ermöglicht

Trauerfeierlichkeiten mit Zeit für

einen intensiven Abschied; der Verstorbene

ist körperlich anwesend,

die emotionale Präsenz ist greifbar,

umfassend.

Die Urne hat wenig mit der Erinnerung

an den Menschen zu tun – aber

oft sind es vor allem die hohen

Beisetzungskosten, die Angehörige

zu einer Urnenbeisetzung zwingen.

Wenig bis gar nicht gepflegte Gräber

sind die sichtbaren Folgen.

Thomas Berndt versucht dieser Entwicklung

entgegenzuwirken: Mit

einfühlsamer Beratung und kostengünstigen

Angeboten für die Grabgestaltung

und Grabpflege.

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