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Vom Marienheim zum Krankenhaus Hofheim der ... - Kliniken des MTK

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<strong>Vom</strong> <strong>Marienheim</strong> <strong>zum</strong> <strong>Krankenhaus</strong> <strong>Hofheim</strong> <strong>der</strong> <strong>Kliniken</strong> <strong>des</strong> Main-Taunus-<br />

Kreises<br />

19.03.1904<br />

Grundsteinlegung und Baubeginn <strong>des</strong> <strong>Marienheim</strong>s am „Josefstag“.<br />

1905<br />

Einzug <strong>der</strong> Armen Dienstmägde Jesu Christi (Dernbacher Schwestern).<br />

Eröffnung <strong>des</strong> <strong>Marienheim</strong>s am 2. Juli 1905.<br />

02.07.1906<br />

Kirchliche Einweihung <strong>des</strong> <strong>Marienheim</strong>s durch den Pfarrer <strong>der</strong> Katholischen<br />

Kirchengemeinde St. Peter und Paul, Johann Friedrich Buus.<br />

1915 bis 1918<br />

Lazarett für leichtverwundete und kranke Soldaten.<br />

1921<br />

Verleihung <strong>des</strong> Titels „Monsignore“ an den Prälaten Johann Friedrich Buus<br />

durch den Papst.<br />

24.10.1923<br />

Übereignung <strong>des</strong> <strong>Marienheim</strong>s von <strong>der</strong> Katholischen Kirchengemeinde an die<br />

Stadt <strong>Hofheim</strong> am Taunus.<br />

07.05.1925<br />

To<strong>des</strong>tag <strong>des</strong> Prälaten Monsignore Buus, Ehrenbürger <strong>der</strong> Stadt <strong>Hofheim</strong> am<br />

Taunus.<br />

1929/30<br />

Anbau am Ostflügel <strong>des</strong> <strong>Marienheim</strong>s zwecks Eröffnung eines<br />

<strong>Krankenhaus</strong>betriebes durch den Chirurgen Dr. Bernward Talleur.<br />

1930<br />

Einweihung <strong>des</strong> Erweiterungsbaus anlässlich <strong>des</strong> 25-jährigen Bestehens <strong>des</strong><br />

<strong>Marienheim</strong>s, das in „St. Marienkrankenhaus“ umbenannt wird.<br />

1939<br />

Dr. Talleur wird als Chirurg <strong>zum</strong> Wehrdienst einberufen.<br />

29.03.1945<br />

Die Amerikaner besetzen <strong>Hofheim</strong>. Von März bis Mai 1945 kein Chefarzt im<br />

St. Marienkrankenhaus.<br />

Mai bis September 1945<br />

Dr. Henrichsen und Dr. Meier vom Höchster <strong>Krankenhaus</strong> übernehmen die<br />

kommissarische Leitung <strong>des</strong> St. Marienkrankenhauses.<br />

September 1945<br />

Dr. Talleur kehrt aus dem Krieg zurück und übernimmt wie<strong>der</strong> die Leitung <strong>des</strong><br />

<strong>Krankenhaus</strong>es.


15.12.1945<br />

Dr. Walther Kunz, Internist und Röntgenologe, wird Chefarzt <strong>der</strong> inneren<br />

Abteilung.<br />

31.12.1951<br />

Die Dernbacher Schwestern haben den Vertrag mit <strong>der</strong> Stadt <strong>Hofheim</strong><br />

gekündigt und verlassen das St. Marienkrankenhaus.<br />

01.01.1952<br />

Die Grauen Schwestern von <strong>der</strong> Hl. Elisabeth übernehmen das St.<br />

Marienkrankenhaus.<br />

1955/56<br />

Neubau eines Bettenhauses mit 8o Betten; Einweihung am 29.09.1956.<br />

1957<br />

Anbau einer Isolierstation, eines Kreißsaales und eines Säuglingszimmers am<br />

Mittelbau.<br />

1957<br />

Eröffnung einer HNO-Abteilung unter Leitung <strong>des</strong> HNO-Facharztes Dr.<br />

Schullenberg.<br />

1959<br />

Bau einer Schwesternschule mit Personalunterkunftsräumen.<br />

1960<br />

Eröffnung einer Krankenpflegeschule, die bis 1973 bestanden hat. In dieser<br />

Zeit Ausbildung und Examinierung von 86 Krankenschwestern.<br />

1960/61<br />

Umbau <strong>des</strong> Altbaues mit Schaffung einer Klausur für die Ordensschwestern.<br />

1963<br />

Dr. Talleur tritt in den Ruhestand. Nachfolger wird <strong>des</strong>sen Oberarzt Dr. Kurt<br />

Schleipen.<br />

1963<br />

Trennung <strong>der</strong> Gynäkologie und Geburtshilfe von <strong>der</strong> Chirurgischen Abteilung.<br />

Chefarzt <strong>der</strong> neu gegründeten Gynäkologisch-Geburtshilflichen Abteilung wird<br />

<strong>der</strong> Gynäkologe Dr. Wolfgang Höhler.<br />

22.02.1964<br />

Die Stadt <strong>Hofheim</strong> überträgt Gebäude und Grundstücke an den Orden ohne<br />

Zahlungsleistung.<br />

1966/67<br />

Erweiterung <strong>der</strong> Röntgenabteilung. Anbau am Mittelbau. Es entstehen zwei<br />

Kreißsäle, zwei Operationsräume, fünf Krankenzimmer und eine<br />

Küchenerweiterung.<br />

1968<br />

Bau von Werkstätten und Garagen, Renovierung <strong>der</strong> Leichenhalle auf dem<br />

alten Friedhof.<br />

1971<br />

Der Schwesternorden teilt die Kündigung <strong>der</strong> Trägerschaft <strong>zum</strong> 31.12.1973<br />

mit. Zeitwert <strong>des</strong> <strong>Krankenhaus</strong>es zu diesem Zeitpunkt 4.196.768 DM.<br />

01.01.1973<br />

Der Main-Taunus-Kreis wird neuer Träger <strong>des</strong> <strong>Hofheim</strong>er <strong>Krankenhaus</strong>es.<br />

Chefarzt Dr. Walther Kunz tritt in den Ruhestand. Nachfolger wird <strong>des</strong>sen<br />

Oberarzt Dr. Werner Straube.


31.12.1973<br />

Dr. Schleipen, Dr. Höhler und Dr. Schullenberg scheiden als Chefärzte <strong>des</strong> St.<br />

Marienkrankenhauses aus. Das Kreiskrankenhaus Bad Soden und das St.<br />

Marienkrankenhaus in <strong>Hofheim</strong> werden zu einer Verwaltungs- und<br />

Wirtschaftseinheit zusammengeschlossen.<br />

1973/74<br />

Personalhausneubau und grundlegende Renovierung <strong>des</strong> St.<br />

Marienkrankenhauses für 3,3 Millionen DM.<br />

1974<br />

Abtrennung <strong>der</strong> Röntgenabteilung von <strong>der</strong> Inneren Abteilung. Chefarzt <strong>der</strong><br />

Röntgenabteilung wird <strong>der</strong> Röntgenologe Dr. K.D. Nieswandt. Dr. Willy Höchst,<br />

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe wird Nachfolger von Dr. Höhler. Dr.<br />

Edgar Lenhardt, Facharzt für Chirurgie, wird Nachfolger von Dr. Schleipen. Dr.<br />

Madjid Bayat, Facharzt für Anästhesie, wird Leiter <strong>der</strong> Anästhesieabteilung.<br />

1973/74<br />

Wegen großen Pflegenotstan<strong>des</strong> Einstellung von 20 koreanischen Schwestern.<br />

15.06.1975<br />

Umbenennung <strong>des</strong> St. Marienkrankenhauses in „Krankenanstalten <strong>des</strong> Main-<br />

Taunus-Kreises, Kreiskrankenhaus <strong>Hofheim</strong> am Taunus“.<br />

1978/79<br />

Grundlegende Renovierung <strong>des</strong> Altbaues für 3,3 Millionen DM.<br />

1982/83<br />

Existenzkrise <strong>des</strong> <strong>Hofheim</strong>er <strong>Krankenhaus</strong>es. Bürgerprotest gegen eine<br />

Schließung. Alle politischen Parteien setzen sich für den Fortbestand <strong>des</strong><br />

<strong>Krankenhaus</strong>es ein.<br />

31.03.1984<br />

Schließung <strong>der</strong> Geburtshilflichen Abteilung.<br />

30.09.1985<br />

Schließung <strong>der</strong> Gynäkologischen Abteilung. Es verbleibt die Geburtshilflich-<br />

Gynäkologische Klinik im Kreiskrankenhaus Bad Soden.<br />

Chefarzt Dr. Höchst wird in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet.<br />

01.10.1985<br />

Eröffnung <strong>der</strong> Klinik für Plastische-, Hand- und Wie<strong>der</strong>herstellungschirurgie.<br />

Chefarzt wird Privatdozent Dr. Carlheinz Tizian. Seit 1989 Professor.<br />

1985<br />

Dr. Nieswandt scheidet als Chefarzt <strong>der</strong> Röntgenabteilung aus und lässt sich<br />

im <strong>Krankenhaus</strong> als frei praktizieren<strong>der</strong> Röntgenologe mit Kassenzulassung<br />

nie<strong>der</strong>. Seit 1992 besteht eine Gemeinschaftspraxis. Die technische<br />

Einrichtung <strong>der</strong> Gemeinschaftspraxis wird ständig mo<strong>der</strong>nisiert.<br />

01.01.1986<br />

Die neue offizielle Bezeichnung für beide Krankenhäuser lautet: „<strong>Kliniken</strong> <strong>des</strong><br />

Main-Taunus-Kreises, Akademisches Lehrkrankenhaus <strong>der</strong> Johann Wolfgang<br />

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kreiskrankenhaus Bad Soden und<br />

Kreiskrankenhaus <strong>Hofheim</strong>“.<br />

1.01.1987<br />

Der Chefarzt <strong>der</strong> Chirurgischen Klinik Dr. Lenhardt tritt in den Ruhestand.


01.02.1987<br />

Eröffnung einer Chirurgischen Klinik mit dem Schwerpunkt Unfallchirurgie und<br />

Endoprothetik. Chefarzt wird Dr. Jürgen Mockwitz, später Privatdozent.<br />

Abdominalchirurgie und septische Chirurgie werden im Kreiskrankenhaus Bad<br />

Soden durchgeführt.<br />

1988/89<br />

Bau eines Funktionstraktes an <strong>der</strong> Nordseite <strong>des</strong> <strong>Krankenhaus</strong>es. Baukosten<br />

ca. 19 Millionen DM.<br />

01.09.1989<br />

Verabschiedung von Dr. Werner Straube in den Ruhestand. Einführung von<br />

Professor Dr. Friedrich Vogel als Chefarzt <strong>der</strong> Medizinischen Klinik III mit den<br />

Schwerpunkten Pneumologie, Allergologie und Rheumatologie. Einweihung<br />

<strong>des</strong> Funktionstraktes.<br />

1989/90<br />

Ausstattung aller Krankenzimmer mit Nasszellen. Anbau am Ostflügel <strong>des</strong><br />

Bettenhauses. Erweiterung <strong>der</strong> physikalischen Therapie im Altbau.<br />

1996<br />

Renovierung und Mo<strong>der</strong>nisierung <strong>des</strong> Personalwohnheimes auf dem alten<br />

Friedhof.<br />

01.01.1997<br />

Der Main-Taunus-Kreis kauft die Fachklinik <strong>Hofheim</strong>, Klinik für psychische,<br />

psychosomatische und neurologische Krankheiten für 9,65 Millionen DM, die<br />

grundlegend renoviert wird.<br />

27.02.1997<br />

Übergabe <strong>der</strong> renovierten <strong>Krankenhaus</strong>kapelle an die Ökumenische<br />

<strong>Krankenhaus</strong>seelsorge in einer Feierstunde.<br />

01.12.1997<br />

Eröffnung einer Geriatrischen Abteilung. Abteilungsleiter wird Dr. Dr. Klaus -<br />

Peter Reetz.<br />

01.10.1998<br />

Privatdozent Dr. Stephan Volk wird Chefarzt <strong>der</strong> Fachklinik <strong>Hofheim</strong> am<br />

Taunus.<br />

Januar 2000<br />

Eröffnung eines Dialysezentrums im Personalbau. Träger ist das Kuratorium<br />

für Heimdialyse. Es stehen 16 Dialyseplätze zur Verfügung.<br />

09.12.2003<br />

Eröffnung eines zweigeschossigen Parkdecks mit 170 PKW-Stellplätzen an <strong>der</strong><br />

Lindenstraße. Baukosten 1,5 Millionen Euro.<br />

01.03.2004<br />

Eröffnung <strong>des</strong> Neubaus <strong>der</strong> Psychiatrischen Aufnahmestation am <strong>Krankenhaus</strong><br />

<strong>Hofheim</strong>.<br />

19.03.2004<br />

Hun<strong>der</strong>tster Jahrestag <strong>der</strong> Grundsteinlegung und <strong>des</strong> Baubeginnes <strong>des</strong><br />

<strong>Marienheim</strong>s.<br />

01.12.2004<br />

Neubesetzung <strong>der</strong> Chefarztstelle <strong>der</strong> Chirurgischen Klinik II/ Unfallchirurgie mit<br />

Privatdozent Dr. Uwe Horas.<br />

30.7.2005<br />

Feierstunde und Tag <strong>der</strong> offenen Tür anläßlich <strong>des</strong> 100-jährigen Bestehens<br />

<strong>des</strong> <strong>Hofheim</strong>er <strong>Krankenhaus</strong>es; Umbenennung <strong>des</strong> alten Friedhofs in „Prälat -<br />

Buus - Park“.

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